<^- Dienstag, 14. Miiiz 1899. Jahrgang 118. klliliacher Zeitung Mr?„ ^ ° Nveisend » n «: gll»z<«hrlg fl. l5, halbjührlg fl. 7 5". Im Comptoir: A^""»!e h,z>'l,g s,-5.^- Mr die ftuftellunz l»« Hau« aaiizjährlg sl. 1. - Insertionsaebür: Für ^^^^^ ijtlltn »z li,^ grOhere per Zelle S tr,; bel östereu Wlldelholungrn per Zelle » lr. Dle «Aalb. Ztg.» erlckeilit tHgllch, mlt Ausnahme der Sonn« und Feiertage. Die «»«lnlftration befindet sich Lo»gres«plcch Nr. 2, dle Medoctlon Narmherzigergasse «r. 15. Sprechstunden der Redaction von » bis l0 Uhr v«> mittags. Unsranlierte Oriefe werden nicht angenommen, Wanulcripte nlcht zurückgestellt. «^n. Etlicher Theil. ^Klgst ' "^ ^ Apostolische Majestät geruhten ?^ Leo? ^' '^"t dem Herrn Generalmajor ^lfan^- ,u^ Salvator, Commandanten ^ "ch zum ^ "^de, die Bewilligung zur An- ,7^^'l kragen der Höchstdemsclben verliehenen l^ M ^?"Zlich serbischen Weihen Adler. l ?'zu em,s östlich bulgarischen Alexander. ^'Comw^ bes Generalmajors Johann ? ^lnsuH" - ""' der 31. Infanterie-Brigade, ^ bei ^ !" den Ruhestand anzuordnen und !^ts-Ckm-?'" Zulasse den Feldmarschall- . ^'?^t>-^ " "ä^noro» und das Ritterkreuz l «ttlei^. "^oens, beides mit Nachsicht der Taxe, " Obers. ',' Eo^"^"ilNeuhold vonSöviny. ?I.dem^ ." des Infanterie. Regiments ^? zum s?" ^iser und König von Preußen ^iu ttnen?"""danten der 31. Infanterie. ?^°ne t>^ "^""d demselben den Orden der zu verleihen; weiter Michael Edlen von Appel, des V> L ^ Wilhelm 1. deutscher Kaiser und . ^"ents?"' Wr. ^4, zum Commandanten ^"k? 5)b s.ä" ernennen; ^stein^n Alois ^iditz Edlen von V'^balidrns. Ruhestandes, Commandanten des ^ ad Muses in Prag, den Generalmajors- ^i "nor«, „.it Nachsicht der Taxe zu weiter ^>»^"g der , °H de Csegez, Vorstand der ^^" Borst"'^^Uon im technischen Militär- ^ ^t?"e der i. Abtheilung daselbst; >!e ""9der n^"lll zum Vorstande der "> section im technischen Militär- ^ei^'Ne l —------------- ?^U" ölck^ ?p°stolische Majestät haben mit ?''e ^ vom 5. März d. I. dem ^cH der vo. ^ ^°"der Nallini in Metkov.c ?^,?^"hrsi.,.")" erbetenen Uebernahme in den '^M> N '? Anerkennung seiner vieljährigen ^ '" °l! äd^^ ^' Ritterkreuz des Franz ^^_ ^ ""gst zu verleihen geruht. Seine k. und t. Apostolische Majestät haben mit, Allerhöchster Entschließung vo», 7. März d. I. den Sectionsräthen im Ministerium des Innern Dr. Franz Nitter Mahl-Schedl von Alpenburg und Erasmus Freiherrn von Handel den Titel und Charakter eines Ministerialrathes und dem Ministerial-Secretär in diesem Ministerium Karl Deperis den Titel und Charakter eines Sectionsrathes, allen mit Nachsicht der Taxe, allergnädigst zu verleihen geruht. __________ Thun in. p. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 1. März d. I. dem Oberbergrathe und ordentlichen Professor an der Bergakademie in Leoben Julius Ritter von Hauer aus Anlass der über sein Ansuchen erfolgten Versetzung in den bleibenden Ruhestand, in Anerkennung seiner vieljährigen ausgezeichneten lehramtlichen und wissenschaftlichen Thätigkeit, den Titel cines Hofrathes taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. Seine l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 1. März d. I. den Bau< und Maschinen-Ingenieur Karl Hab er manu zum ordentlichen Professor der Berg- und Hütten« Maschinenbaukunde und Encyklopädie der Bautunde an der Bergakademie in Leoben allergnädigst zu ernennen geruht. _________ Käst m. z>. Der Finanzminister hat den Adjuncten der Tabal-Hauptfabril in Laibach Josef Pros zum Controlor der Tabatfabrlt in Piset ernannt. Ven 11. März 1899 wurde in der l. l. Hof. und Staats-druckerei das XIII. Stück der rumänischen und das XVI. Stück der slovenischen und rumänischen Ausgabe des sieichsgesetzblaltes ausgegeben und versendet. Nichtamtlicher Eheil. Die natioualpolitischeu Forderungen der Deutschen in Böhmen. Die «Wiener Abendpost' vom 11. d. M. schreibt: Die Blätter veröffentlichen heute eine Kundgebung, die mit der Ursprungsmarke «aus Kreisen der deutschen Fortschrittspartei» auftritt. Dieselbe reagiert auf eine Iournalmeldung, wonach die Negierung die Abficht hege, mit der Regelung der Sprachenfrage selbständig im Wege des § 14 vorzugehen und hiebei die von den Referenten der deutschen Oppositionsparteien für Böhmen aufgestellten und, wie das Communique' meint, «durch eine Indiscretion zur Kenntnis der Regierung gelangten» nationalpolitischen Forderungen zum Theile zu berücksichtigen. Wir können auf Grund vcrlässlicher Information mittheilen, dass die Voraussetzung einer begangenen Indiscretion nicht zutrifft. Die Regierung war und ist bis zur Stunde nicht in Kenntnis jenes Programmes und der darin enthaltenen detaillierten Formulierung der auf Böhmen bezüglichen nationalpolitischen Forderungen. Gleichwohl wird es nicht wundernehmen, wenn der Negierung gewisse leitende Gesichtspunkte nicht fremd geblieben sind, auf denen jenes Programm aufgebaut sein dürfte. Abgesehen von den partiellen Enthüllungen eines meist gut unterrichteten Parteiblattes, sei daran erinnert, dass die concrete« Fragen, nm welche es sich hier handelt, seit Jahren den Gegenstand eingehender, vielfach sehr gründlicher und ge» wissenhafter Untersuchung und Erörterung seitens aller Factoren des öffentlichen Lebens bilden. Das gegenwärtige Ministerium, an dessen Spitze der frühere langjährige Chef der staatlichen Verwaltung des Königreiches Böhmen steht, hat gleich seinen Vorgängern dieser Discussion pflichtgemäße Aufmerksamkeit zugewendet, und da kann es unmöglich überraschen, wenn der Regierung nicht bloß die beiderseitigen nationalen Ansichten und Forderungen in ihren wesentlichen Umrissen vertraut sind, sondern wenn auch eine gewisse mittlere Linie, eine Art Resultante des Kräfte-Parallelogramms gefunden werden konnte, welche ungefähr das belden Seiten Wünschenswerte und An-nehmbare bezeichnet. Wenn die erwähnte Mittheilung anscheinend an die bekannten Meldungen des «Prager Tagblatt» anknüpft, fo bleibe zunächst außer Erörterung, ob daS genannte Blatt die Ansichten und Ziele des Mini-tcriums in der Sprachenfrage völlig genau wiedergegeben hat. Ist dies aber der Fall, dann könnte doch wohl die daraus resultierende Uebereinstimmung mit den nationalpolitischen Forderungen der Deutschen in Böhmen gerade von deutscher Seite der Regierung nicht zum Vorwurfe gemacht werden. Es läge im Gegentheile nur ein neuer und keineswegs unerfreulicher Beweis dafür vor, dass alle ernsten, patriotischen und ihrer Verantwortung bewussten Elemente unseres üffetlt-lichen Lebens ungeachtet formaler und taktischer Meinungsverschiedenheiten doch zu gewissen gemeinsamen principiellen Anschauungen in der Sprachenfrage gelangen tonnten. Thatsächlich mussten ja auch die gegnerischen Auffassungen der nationalen Parteien, ins- Feuilleton. ^tizzen aus Südafrika. . ^ °" ^«n Moschü'. ^t?l,nesb Konsetzuna..) große und ausgedehnte i >e r'2 Iahr^7,^ ist kaum glaubllch, das. aar nicht bestanden hat. V'A 5 6s M A°^" feiten ?on der Tramway ^n >ti ^lben. Di. ^'t "n ununterbrochenes ge-^.s'ch ^"ratter- ^^adt trägt einen vollkommen '^/ ^äs^tm'Nm?/"ben sind breit und schnei ö° U^ "nd b5"^- D.e großen Stores sind H^'t» . c elnrn Z","6en alles Erdenkliche. Man «<>7l der ^ von allem entblößt hinein-V^N , c"" ««en m? Seite mit Wagen und lind an" ^darfsartikeln herauskommen. O ö> 3nt« ?l°ckeschange und die ver-^ch ""til ' ^"idafrif"" leeren sind die hervor-'l<3 > 5n>ll of i?""'che Rationale Bant, Stan-V"tt, « 3e and.""' ^atalbanl; es gibt aber ^'<>Es^ Alle diese Banken geben «^^ '"d in d,, 7"°s Merkwürdiges um diese V> h s^ll " -UiMe durchschnitten und mit <5< ^eldI h'lttt. Das'hat den Zweck. der Post zu vorhin- ^>, un^.^'"l ch Geld an einen Ort, wo ^"' F" ahlung schwer möglich ist, so '"e und morgen die aud« Hälfte. Mit halben Banknoten kann natürlich nichts angefangen werden. Ich kam in Johannesburg gerade dazu, den Rand-Carneval zu sehen. Gegen das Treiben, das sich da entwickelte, ist alles, was ich an sonstigen Belustigungen dieser Art gesehen habe, die reinste Null. Eröffnet wurde der Carneval um 11 Uhr mit einem Festzuge, oder fagen wir, Costümcorso. Voran ritt der «Aurgamaster», dann kamen circa 20 berittene Polizisten, dahinter die berittene Polizeilapelle. Schon diese boten mit ihren schönen Pferden und reichen Uniformen einen prächtigen Anblick. Darnach kamen Bicycles die schwere Menge. Man sah darauf die abenteuerlichsten Gestalten. Sehr nett war eine Gruppe uon acht- bls zehnjährigen Knaben und Mädchen auf winzigen Rädern; alle erschienen in Rococo. Eine Abtheilung Marine per Rad mit Kanonen aus Papier, me von je zwei Radfahrern gezogen wurden, war auch nicht schlecht. Ein Mann mit einem Kautschukbauer, furchtbar dick, sah auf einem Hochrade. Dann gab es Teufel, Nonnen, Indianer, Brautpaare tin äs siöolo aus Tandem, sie im Brautklelde vorn, er im Frack rückwärts. Ein spanisch-amerikanischer Krieg, das ist ein Mann, auf der einen Hälfte spanisch ä Iü Toreador und auf der andern yankecmähig gekleidet, war nicht übel. Originell anzusehen war einer, dessen Dress und Rad mit Huntley und Palmers-Äisquits bedeckt war. Dabei gab es aber auch viel Unästhetljches; einige Damen in Tricot erschienen ziemllch ver« dächtig. Nach den Bicycles lam wieder eine Bande, und dann zogen verschiedene Corporationcn und Institute vorüber. Da kam zunächst die Feuerwehr mit präch-tigen Spritzen; darnach erschienen die Boys Brigades. Es sind ihrer eine ganze Menge. Eine Abtheilung trug Hanteln, eine andere wieder Stäbe, eine dritte Fleurets, womit sie auf Commando Uebungen ausführten. Alles gieng sehr stramm und in bester Ordnung vor sich. Dann kam eine Abtheilung Knaben mit Gewehren. Diese hatten ihre eigene Musik und waren vollkommen militärisch ausgerüstet. Auch die Kaffernbuben, ^uiva do/» bi-i^ittiu und die Juden in der ^o^isk do/» drigaäs waren mit im Zuge. Darnach kam der Reclametheil. Man nmss nämlich wissen, dass in Johannesburg ein unglaublicher Neclamrschwmdcl betrieben wird. Es waren da wohl an hundert Wagen, alle mehr oder mmder orlgmcll. Kolossale Flaschen, Fässer, abenteuerlich aussehende Leute, alles mit acht bis zwölf Pferden oder Viaul. thieren auch Eseln bespannt, cine Mcnge Retter, Ricl-ihas u s w Aus einzelnen Wagen wurden Reclame, artikcl unter die Zuschauer geworfen. Man kann sich davon keinen Begriff machen, wenn man s nicht selbst gesehen hat. . ^ ^.. . ..< Nun kamen die Concurrenten fur das Imnchha. Hanviaip, das nachmittags abgehalten werden sollte, lauter Kaffern mit einem sonderbaren weißen Kopf« schmuck j sie sprangen vor ihren Wagen wie besessen herum. (Iochetzung jolzt.) Laibacher Zeitung Nr. 60. 452 14/2MI< besondere unter dem lehrreichen Einflüsse wechselnder Gestaltung der politischen Machtverhällnisse, eine gewisse Abschleifung und Ausgleichung erfahren, und heute lässt sich feststellen, dass die beiderseitigen Standpunkte wenigstens in den grundlegenden Principien nicht mehr weit voneinander entfernt sind. Als unangefochten darf gegenwärtig wohl der Begriff der Einheit des Kronlandes und — mit Rücksicht auf die hohe culturelle Entwickelung der beiden das Land bewohnenden Volksstämme — das Postulat der gleichen Rechte derselben gelten; und dass jeder Versuch zur Beilegung des nationalen Zwistes von diesen beiden Axiomen ausgehen wird, dafür bürgt der politische Charakter der gegenwärtigen Regierung. Unbeschadet des Festhaltens an der vollen Gleichberechtigung der beiden Landessprachen findet auch der Gedanke tcine principielle Anfechtung mehr, dass den thatsächlichen Verhältnissen und Bedürfnissen nach Thunlichkeit Rechnung zu tragen sei. Hieher gehören insbesondere zwei höchst belangreiche Momente: Einerseits das Bestehen compact« Ansiedlungsformen beider Volksstämme, anderseits das Vorhandensein von in der Diaspora lebenden nationalen Minoritäten. Hienach lässt sich der Stand der Dinge elwa in Folgendem zusammenfassen: Die Regierung ist in Unkenntnis des Programmes der deutschen Opposition; eine Indiscretion fällt niemandem zur Last. Gleichwohl darf vielleicht gesagt werden, dass nunmehr die Meinungen der drei in Betracht kommenden Factoren, nämlich der beiden nationalen Lager und des Cabinets, nicht so sehr betreffs der principiellen Grundlagen eines Lösungsversuches, als vielmehr in der Frage ihrer Formulierung auseinandergehcn. Was die gleichzeitig erörterte Frage der Vorgangsweise betrifft, so sei hier nicht weiter untersucht, welche der beiden Modalitäten für eine Lösung des Sprachenstreites, ob auf Grund einer Verständigung der Parteien oder eines Eingreifens der Regierung, die günstigere Aussicht auf Durchführbarkeit und Erfolg bietet. Sicher lst, dass alle jene, die ernstlich eine dauernde Sanierung der inneren Zustände und nicht geradezu das Gegentheil hievon anstreben, die unabweisbare Nothwendigkeit einer Beilegung des die productiven Volkskräfte lähmenden Sprachenstreites erkennen. Politische Vleberftcht. Laibach, 13. März. Das Dementi des Gerüchtes, dass Oesterreich» Ungarn in China Land zu erwerben beabsichtige, hält einige Blätter nicht ab, sich gleichfalls mit einer solchen Eventualität zu befafsen und sie in günstiger Weise zu beleuchten. So setzt die «Neue Freie Presse» die Vortheile einer solchen Erwerbung auseinander und sie erklärt es als unzweifelhaft, dass die Voraussetzungen und Bedingungen für eine solche Erwerbung vorhanden seien. Das Beispiel der Verbündeten sei eine Mahnung, ihnen zu folgen. Das österreichische Empfinden widerstrebe nicht der großen überseeischen Perspective. Das «Wiener Tagblatt» betlagt es geradezu, dass das Gerücht von der Bewerbung Oesterreich-Ungarns in China dementiert worden ist. Die Industrie bedürfe einer kräftigen staatlichen Handels- und Colonialpolitik. Die österreichische Arbeit sei der Rolle bereits müde, zu welcher sie auf dem Weltmarkte verurtheilt ist. Alle betheiligten Factoren würden jede Initiative der Regierung mit Freuden begrüßen, die Völker Oesterreichs würden gewiss Opfer zu solchen Zwecken nicht scheuen. Aber die Zeit dränge; rasch müsse gehandelt werden. Oesterreich sei bereits der letzte Staat, der den Weg in die neue Gestaltung des Welthandels suche, umso dringender müsse für alle, die dafür verantwortlich sind, die Sorge fein, dass eö die Ueberfuhr nicht ganz versäume. Zur Prager Reise deS Herrn Ministerpräsidenten schreiben «Närodni Listy», nicht zum erstenmale sei in einer kritischen Zeit der Regierungschef nach Prag gekommen, um die Czechen zur Nachgiebigkeit zu bewegen. Die Czechen wären zweifellos besser daran, wenn sie ehedem die Propositionen Potockis und die weiteren Anerbietungen zur Zeit des Sturzes Hohen-warts angenommen hätten. Aber wir wissen nicht, schreibt das Blatt, wie viele Politiker sich derzeit im czechischen Volte finden würden, die zustimmen, dass in jenen Bezirken Böhmens, in denen nicht mehr als 25 pCt. unserer Stammes-Angehürigen wohnen, der Czeche in sprachlicher Beziehung proscribiert wäre. Die Mittheilungen über die vom Handelsminvler Dipauli geplante Exportförderungsaction veranlassen das «Fremdenblatt» darüber Klage zu führen, dass Oesterreichs Export nicht bloß leine neuen Märkte erobert, sondern einen großen Theil seiner angestammten Absatzgebiete eingebüßt habe. Das «Fremdenblatt» bezeichnet als Ursache dieser Erscheinung den Mangel an Initiative in der Handelswelt und die Gewohnheit, sich immer vom staatlichen Gängelbande leiten zu lassen. Dem vom Handels-minister vorgelegten Programme sei nachzurühmen, dass es unter den gegebenen Verhältnissen das beste sei, was an Vorschlägen ill den letzten Jahren zutage gefördert wurde, weil es eben auf der Initiative von Handel und Industrie aufgebaut sei. Nach einer Mittheilung des k. und t. Miui° st eriums des Aeußern wurde mit dem deutschen Reiche eine Vereinbarung wegen gegenseitiger Ueberschreitung der Reichsgrenze mit Militär-Luftballons abgeschlossen. In Gemäßheit dieser, auf voller Reciprocität be» ruhenden Vereinbarung wird den deutschen Luftschiffer-Officieren und den Begleitpersonen einerseits und den österreichisch-ungarischen Luftschiffer-Officieren und deren Begleitpersonen anderseits das Ueberschreiten der Reichsgrenze mit Luftballons sowie das Landen auf dem Gebiete des anderen Theiles gestattet. Die Aufnahme von Photographien fremden Ländergebietes und das Auflassen von mitgenommenen Brieftauben ist allgemein ausgeschlossen. In einem Artikel der «Times» wird ausgeführt: Indem Kaifer Wilhelm Sir Cecil Rhodes eine Audienz gewährt, löscht er in hochherziger Weise dle peinlichen Erinnerungen an den Einfall Jamesons in Transvaal aus. Man hätte leinen befsereu Weg ausfindig machen können, stillschweigend den Grundsatz «Lasst Vergangenes vergangen sein» in Anwendung zu bringen und den Völkern beider Länder die Thatsache des englisch-dcmschen Einvernehmens bezüglich der afrikanischen Angelegenheiten zum Bewusstsein zu bringen. Der Kaiser liefert, wenn er Rhodes em> pfängt. einen Beweis seines offenen Sinnes und weiten Blickes, den ihm kein einsichtiger BeuB'^, abgesprochen hat. Dies ist ein gutes O«^, für Rhodes' Pläne, fondern auch für d>c ^ zwischen England und Deutschland '" °^'' der Welt. Die «Times» sprechen die M^o dass das deutsche Volt die Vorschläge M^,,> schaftslos und geschäftsmäßig erörtern »^ ,,> Hmblicke darauf, dass Abmachungen z"!?,>> mögen, die in gleicher Weise den engll>Y , deutschen Interessen förderlich sind. ^ M Der spanische M inisterrat^p die Hälfte aller Officiersstellen, die bei " ^ frei werden, aufzulassen und alle ge^""^M philippinischen Gewässern befindlichen Schiffe zu verkaufen. ^ O Dem «Imparcial» zufolge y"lc ^ spanische Ministerpräsident Sagasta erM' ^ oie Negierung nur dann bekämpfen, ^ ^i>^ Thätigkeit eine reactionäre Tendenz zutage ^,/ Sagasta besorge nicht eine Erhebung weil es ihnen an Streitträften mangle. ^ :M! Dem «New-York Journal» wird aus " ^/ telegraphiert: General Otis ertheilte "". ^-' in einer telegraphischen Meldung bezuM ^, auf den Philippinen den Rath, vo„ "" ..^ Unterhandlungen mit den Aufständischen ^ ^ ^ einen kräftigen, dauernden Angrisss-FeloM^', nehmen, bis die Insel Luzon vollständig "^5 ist. Gegen die übrigen Inseln müsse in ay vorgegangen werden. TagesueuiLteiten. ,,,< — (Was die Mächte neu ^^L haben.) Der Gebietszuwachs der einzel" ^,' den letzten achtzehn Jahren ist ungeheuer. ^ ^!> zeigt, wie sehr sich die Farben auf ^'^uicl^ geändert, wieviel einzelne Staaten verloren, ^^ gewonnen haben. England allein hat stl ^, um 3,937.312 englische Quadratmeile" ^B Deutschland um 1,020.070, Frankreich"'' ^ Russland um nur 265.361, die Vereinig "^ . 160.801, Niederlande um 123.67?, ^„^ immerhin einen Zuwachs von 96.605 "">, ^o^, hat trotz riesiger Verluste sich 79.911 "W^ll, meilen neuen Gebietes angeeignet. Mr „F mit seinen westindischen Inseln und Isl"' ^i", Colonialmächte gerechnet werden muss, l) ^ HK neue «Mietung» aufzuweisen. Nas annectl ^,^ bei Deutschland fünfmal fo groß, als dao M bei Portugal zweiundzwanzigmal, bei Franlre ^ ^^ und bei England nahezu fünfundsieliziglnal > ^.', — (Gegen das Küssen.) /'. Frauenbewegung treibt wundersame ^77^^! Amerika, wo die Frauen nicht um Oleichl"^ ^. kämpfen haben, weil sie ohnedies mehr ,^^ Männer besitzen. Die neueste Curiosität in ^ i^ ist ein Antrag, welchen eine Frau ^"s ^A in ihrer Eigenschaft als Delegierte ""es ^Z '"^ der gesetzgebenden Versammlung des ^. ^ ^ ^ vorgelegt hat. Er geht dahin, ein ^'^"G welches das Küssen als ungesund und "" „ ^ bietet. Wahrscheinlich will kein Mann ^e? küssen, und sie eifert darum dagegen, da>s ^ geküsst werden. Roman aus dem Leben von L. Ideler. 56. Fortsetzung. «Nun haben wir alle unfere Freunde aus Chorin wiedergesehen,» sagte die alte Dame. «Mr. Wilson machte uns einen Vesuch, die Langen'scheu Damen trafen wir neulich in einem Kaffeegarten und der junge Baron begegnet uns häufig auf unseren Spaziergängen.» «Er begegnet mir auch auf meinem Wege zur Schule,» sagte Agnes, «und dann versucht er jedesmal eine Unterhaltung anzuknüpfen. Es wäre mir lieber, er unterliehe dies. Ich habe es ihm scholl wiederholt gesagt, dass ich auf diesen Wegen keine Zeit hätte, aber er scheint das nicht verstehen zu wollen!» «Das ist taktlos!» erklärte Rauenthal. «Ich hätte dem Herrn Baron mehr Bildung zugetraut! Aber Sie sprachen von Mr. Wilson. Hatte er, als er Sie besuchte, rothes oder schwarzes Haar?» «Rothes!» entgegnete Agnes lachend. «Ich habe nun auch mit Käthe darüber gesprochen, nachdem sie die Affaire vor dem Spiegel von Ihnen erfahren hatte, und sie erzählte mir, was sie durch Herrn Hartner wusste. Wenu dieser Engländer nicht nur noch ein großes Verbrechen begeht! Haben Sie denn auch die Baronesse von Langen wiedergesehen, Herr Doctor?» «Ja, ich bin einmal dort gewesen, da Fräulein Theodora mich selbst schriftlich darum ersuchte!» er-widerte er. «Sie lud Sie ein?» fragte Agnes befremdet. «Neiu, ste wünschte meinen Besuch in meiner Eigenschaft al« Arzt! Ich jedoch lehnte ab!» «Immer noch die alte Verzagtheit?» fragte Agnes mit einem theilnehmenden Blick. Rauenthal seufzte. «Ich kann mich noch nicht überwinden!» sagte er gepresst. «Nur zu Bädern und Abreibungen rieth ich ihr; das thut sie uun und fühlt sich wohler. Die Damen haben ja lhren Hausarzt und ich will diesen Herrn nicht verdrängen. Ich möchte auch noch nicht wieder pratticieren; es wird mir unsäglich schwer!» «Und doch lieben Sie Ihre Kunst, das hört man aus allem heraus!» versetzte sie. «Ich liebe sie,» sprach er ihr nach, «aber — was man liebt, muss man lassen und das Leid nur ist lang!» «Hoffentlich entreißt irgend ein zufälliges Ereignis Sie einmal diesem Trübsinn!» erwiderte Agnes. Und dieses Ereignis sollte gar bald kommen. Eines Morgens trat die junge Lehrerin aus ihrer Hausthür, um nach der Schule zu gehen und bemerkte gerade vor dem Hause mehrere Menschen, die sich bemühten, einem am Boden liegenden Manne aufzuhelfen. Es war ein feingetleideter, alter Herr, der über einen achtlos fortgeworfenen Obstrest aus-geglittcn und niedergestürzt war; er schien sehr schwer verletzt, denn er sank stöhnend auf das Pflaster zurück. «MeinFuß!» jammerte er. «Ich kann nicht aufstehen!» Rafch trat Agnes hinzu. «Hier muss sofort Hilfe geschasst werden,» sagte sie energisch, «ich hole einen Arzt!» Der Verunglückte blickte sie stehend an. 'Ach, ja! Bitte!» stöhn^er7«Sosort e Mein Fuß muss gebrochen sein!» . ^ol,'.// «In unserem Hause wohnt eM D"" ^ junge Mädchen ihm tröstend zu, «ich "'"" ^ hier!» hi>^ V' Schnell flog sie die Treppen wied" " ^ü zog Rauenthals Klingel. Dieser selbst s" > erstaunt die junge Lehrerin vor sich i^ ^te, ,s ^ «Herr Doctor,» rief sie athemlos, < .<. r^! Sie sofort hinunter. Auf dem Bürgers ^ 5 serem Hause liegt ein alter Herr, der I^e» gebrochen hat und unfähig ist, sich i" ^ verlangt dringend nach einem Arzt!» ^ Rauenthal hatte an diesem iNorg" ^ dactionsärger gehabt und war verstilNlll^jell «Sie wissen doch, dass ich nichts er ziemlich kurz. W« Sie trat mit blitzenden Augen vor ' ^c ^,, «Wollen Sie mir damit sagen, ^H«' Verunglückten in seinen Schmerzen oyl ^ ^ wollen?» fragte sie bestimmt. «DaiM y" , >f Ihnen getäuscht!» ^. ^nle " ., Er senkte die Augen; dieser Oe0" ^ offenbar weh. ^ ^ «Und wenn ich wieder ein ling .,,^ betonte er halblaut. ^B ^ «Das werden Sie uicht!> «M ^ ^ versichtlich. «Gott legt den Mensch/" M'!^ ^ auf, als sie tragen können. Im (»> ^» trachte dieses Ereignis als einen V""" si,f'/ die Tage der Prüfung für Sie vorM" '^ Rauenthal schwieg; er schämte s^^ l herigen herben Antwort. i ^--HlHitung Nr. 60. 453 14. M5rz 1899. 3 ^ustd " Glöckner-Jubiläum.) Am °2' an,^<. >!' jährt sich zum huudertstenmale der ""'>e^i Fürst Salm, Fürstbischof von Gurt, ?"""""!!» d.^ ^^ Grohglockners mit 30 Personen ^" w?! ^""als "urde aber die Spitze nicht ?6°l,n '^'" «st bei einem zweiten Aufstieg, den >^chit ^/^- Juli 1800 unternahm; bei dieser ^z°us h "loc ^H ^^ ^^ ^^^ ^ eiserne .^" ^l^ "^de errichtet. Die Alpenvereins-^tiag f "«enlurt und Zell am See planen, den ü "- (Di ^" begehen. -^Wnwa/.-^""^"er Katastrophe.) In ^°" i« ttne?" ?l""°e scheint die Untersuchung in 3^' ^ L« ^ "U''' bas prismatische braune !?"""t hat ^ ^ Tonncu vorhanden waren, sich ö^schleudert "b ^s weiße Pulver unangezündet ?^ bas (^s ^"^ ""b weithin gleich einer Schnee->Nver "'^ deckte. An der Stelle, wo das '^ ^s'"' DiA' ?." lich ein Loch in der Erde ge-^/esjen Tiefe "'^^ "'^^ "^s zehn Nieter ausmacht n ^l'le (z..l?^ ""^ "^ "'esse" tonnte. Eine i "ten 5 ^ "u^e nun entdeckt: In einer - "ledert ,2e sand man uuter der in einen, ^ «eich ""^" Decke der Schanlstube die zer- '°5"' u^kan... ^^" bis dreizehn durchwegs ^ bei dem "''" ^'deitern. Die genaue Anzahl °e>>, Zustande der Reste gar nicht festgestellt I^"38och^ ^eichtvater Lucchenis.) Seit °^' ^ichwa . ?/°"s'll"°r slbbe I. G. Älanchard ^'""eÄiutt l ^ucchcnw, in Wien. Derselbe ist, V '"eiche », 'p"che die französische ist, der deutscheil ^ ? «" der n ^"'^^ s"ues mehrjährigen Auf. >>!°! "d'm «^""^rsität in Innsbruck, woselbst er ^'"' ist .7^"l""t hat, vollständig mächtig. >h°l 3° w G.> s ^^"^ ^"' deutschen katholischen ^^"HeleU ^"^^"^ Gründer und Präses des ^i„lche>, i)a, ^"""^ ^selbst, der sich hauptsächlich ^> un^ ""tsgehilfen recrutiert. Endlich ist er ^^"schll?^ ""' "« ^e»f"' Zuchthause, welch V" gebr«^ . " Berührung mit dem elenden !^6 ^lbst?.^"' dessen Name, wie Monsignor lchei?" '"erden ,M. "^ Oesterreich nicht eininal aus- °"°r 3 '"lt leli^l ""b ber gegenwärtig seine schwere ' ^?"'chc>rd ^ /""älichcr Kerterslrafe büßt. Mon- V iur Eri? ^le Err,,chtung einer Sühntapelle is'^Elis^'uerung an die dortselbst ermordete ^e>, "ch die M^ °"6eregt. Zweck seines Aufenthaltes ^ien. ^nnen ^"" «laßgebendeu Kreise sür diese >,°^'h b°. '^"verei, ^ Stuttgart, um iin dortigen katho-^f"r sei«' ""en Vortrag zu halten und um . ^''^enf ^„^^ der Errichtung einer Sühn- ^°Ü°r 5" "UZV°l e s s ° r Hungers gcstorben.) ^le. siz. " D'Avm I" ^°l"ta ist der Sprachen->>^"llich ^ ""ä°, da er leine Lectionen bekommen ____________ ^w^. "^ ?"windet meinen Kleinmuth'.' ^ '^ >f«rt!. ^ben recht! Vergeben Sie mir! 'beth ^ leli^e Q:' ^^ach^arm undÄ^ "s Sie sich selbst!^ er-^>'h, deckte ^ "^^ ^hnl die Hand. ""ter i« sich "" luuge Arzt das nöthige Ver-^ hilf^. ° 9leng mit Agnes die Treppe '^V/«>,3°ch°".- ,ag!e er, -und z«ai '^" "' " ^'s^d)«Me er, ^"K ^ch Mit ^ ^'""l und Wohnung sagen, ^ie An'n ^'^" fahren!» sagte Naumthal '^' ^!°on^ l'ln wollen!, kam die «'" ber ^°" Langen, Wilhelm- ^" hah^^ des Doctors traf Agnes. ^^Ny,, . ""ch den Onkel!» sagte er mehr wunderbarer-<5derr,lvandl sd '>nso leise zurück. «Hole " hau, letzt a z .!'^."" "'"" halbwüchsigen "e. n^s nmssigcr Zuschauer daneben — (Das lebendige Skelet.) In Hajdu-Bößörmeny war in den letzten Wochen das Gerücht ver-breitet, dass in einem dortigen Hause ein junger Mann schon seit sechs Jahren in einem Zimmer eingesperrt sei. Das eigenartige Gerücht kam auch der Äeyorde zu Ohren, und die eingeleitete Untersuchung bestätigte das verbreitete Gerede. Thatsächlich fand mau in einem abseits gelegenen Zimmer des von den Leuten bezeichneten Hauses, wie gemeldet wurde, einen jungen Mann, der mit feinem wachs» gelben Gesichte, seinen eingefallenen Augen, feinem strup» pigen Kopfhaar und überlangen Aarte fchrecklich verwildert aussah, ähnlicher einem Slelet, als einem Menschen von Fleisch und Blut. Auf die an ihn gerichteten Fragen antwortete er verworren uud ohue Zusammenhang. Als man ihn später aus seiner Zelle, deren Atmosphäre für die Eintretenden geradezu unerträglich war, in die freie Luft hinausführte, fprang er wie irrsinnig umher und schnappte nur so nach der frischen Luft, die ihn umwehte. Plötzlich brach er zusammen und seit damals liegt er in bewusstlojem Zustande danieder. Die Behörde ist nun bestrebt, den mysteriösen Fall aufzuklären. — (Luftreinigung.) Eine höchst merkwürdige Erfindung wurde von den Aerzten Iaubert und La-borde der Pariser Akademie der Medicin in ihrer letzten Iänner-Sitzung vorgelegt. Ihr Wert würde außer Frage stehen, jedoch stellt die Nachricht vorläufig eine starte Zummhung an unseren Glauben. Der Gegenstand der Entdeckung ist ciue chemische Substanz von Verhältnis-müßig geringem Gewichte, die durch eiue einzige Art der Behandlung Folgendes leistet: sie befreit die verdorbene Luft eines Zimmers gänzlich von der Kohlenfäure, den» Wafserdampf und anderen der Athmung schädlichen Producteu und sie gibt ihr dafür mit mathematischer Genauigkeit diejenige Menge von Sauerstoff, die eiue gute Luft besitze» muss. Mit einem Worte: der Stoff stellt durch seine einfache Bcrichruug mit der durch die Athmung ver-dorbeuen Luft deren ursprünglichen gesunden Zustand wieder her. Mit 3 oder 4 Kilogramm des Stoffes ist es möglich, einen gesunden, erwachsenen Menschen in einem hermetisch verschlossenen Raume, z. Ä. einem uuterseeischen Boote oder einer Taucherglocke, 24 Stunden lang ohne jede Beschwerden am Leben zu erhalten. Leider gibt der «Progres Medical» vorläufig leine Angaben über die Zusammensetzung des Stoffes, und fo wird man bis auf weiteres mit seinem Urtheile zurückhalten müssen. Wenn man nun noch die flüssige Lust zur Ablühluug überhitzter Räume und die Tesla'schen Ströme zur Abtödtung uon Batterien benutzen wird, so wird unsere Zimmerluft geradezu ein Ideal einer für die Athmnng uud zur Er-Haltung der Gefundheit geeigneten Atmosphäre sein. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (K a i s e r m a n ö v e r.) Eine Circularverord-lluug des k. u. k. Reichs-Kriegsministeriums verordnet, dass im Bereiche des dritten Corps alle Reservisten infolge des Kaifermanövers in dem Maße einzuberufen seien, dass jede Compagnie auf eine Stärke von 130 Mann gebracht werde. Die Waffenübuug wird zwanzig Tage dauern. — (Im Schuldienste.) Der Minister für CultuS und Unterricht, hat den Bezirts-Schulinspector kaiserl. Rath Frauz Vodopivec in Görz in den blei-benden Ruhestand versetzt. — (Zur Ncumarltler Local bahn!) Die commissionelle Verhandlung über die Tracenführung der projectiertcn Localbahn von Neumarktl uach Krainburg, beziehungsweifc Podnart-Kropp, welche auf den 21. d.M. ansgefchrieben wurde, wird wegeu eingetretener Amts-Hindernisse am Donnerstag den 6. April d. I. statt-finden. —o. — (Das Einreichn ngs-Protololl) der k. l. Landesregierung befindet sich im füdlichen Tractc des neuen Regieruugsgebäudes ebenerdig links vom Ein-gange. —o. — (Gedenkfeier der Schlachten bei Mortara und Novara.) Wir erhalten folgende Zuschrift: Am 23. März findet anläfslich des 50. Jahres-tages der glorreichen Schlachten bei Mortara (21. März 1849) uud Novara (23. März 1849) in der Stadtpfarrkirche zu St. Peter in Laibach ein Trauergottesdienst für die vor 50 Jahren gefallenen Kameraden des 9. Feldjäger-Bataillons statt. Jene Herren Kameraden diefcs Bataillons, welche die beiden Schlachten mitgemacht haben, werden gebeten, am Trauergottesdienste, der um 9 Uhr früh abgehalten werden wird, theilzunehmen. — (Elektrische Beleuchtung in der Frauciscanerki rchc.) Die elektrische Beleuchtung soll mm auch im Gotteshause zur Geltung kommen. Die Frauciscanerkirche wird uuter den Gotteshäusern Laibachs die erste elektrisch beleuchtet sein. Die Installationsarbeiten sind bereits in Angriff genommen worden und dürfte die elektrische Beleuchtung bis zum Osterfeste bereits in Function treten. Wie wir vernehmen, dürfte», noch einige andere Kirchenvorstehungen diesem Beispiele folgen. — (Die städtifche Sparcassc in Rudolfs wert) übermütelt uns ihren Rechnungsabschluss für das fünfte Verwaltungsjahr 1896. Demselben ent« nehmen wir, dass die Sparcasse im abgelaufenen Jahre einen Geldverkehr von 1,883.25619 k (938.638 61 k Einnahmen und 944.619 58 15 Ausgaben) aufzuweisen hatte. Der Rescrvefond belief sich auf 19.563 08 i(, was l 65 pCt. aller Einlagen ausmacht. Die Einlagen werden mit 4 pCt. vom ersten Tage des folgenden Monates verzinst; die Rentensteuer wird von der Anstalt selbst entrichtet. Darlehen werden gegen 5 pCt. und Rückzahlung in Annuitäten gewährt. — (W a id mann i sches.) Im abgelaufenen Jahre gelangte im politischen Bezirke Rudolfs wert folgendes Wild zum Abschüsse: 179 Rehe, 1371 Hasen, 107 Haselhühner, 96 Nebhühner, 38 Wachteln, 35 Wald-uud 1l Moosschnepfen, 90 Wildenten, 4 Wachtelkönige, 105 Wildtauben, 16 Fafane, 89 Füchfe, 28 Marder, 6 Iltisse, 6 Fischottern, 37 Wildkatzen, 28 Dachse, 12 Wiesel, 188 Eichhörnchen, 4 Uhus, 171 Geier (Habichte) und 15 Eulen. —o— — (Sanitäres.) In letzterer Zeit erkrankten in den Ortschaften Hirfchgruben. Masern und Masereben 35, meist schulpflichtige Kinder au Mumpö, weshalb geeignete sanitäre Vorkehrungen getroffen wurden. Der Schulunterricht wurde auf acht Tage sistiert. —o. * (Unvorsichtiges Gebaren mit Licht.) Am 7. d. M. abends wurde iu den Keller der Elisabeth Vidali in Glogovitz, politischer Bezirk Stein, ein Fass Spiritus per 284 Liter eingelagert und hiebei eine brennende, offene Petroleumlampe zur Beleuchtung benützt. Das Fass wurde fodann angezapft, wobei die Lampe mit Spiritus bespritzt wurde. Dieselbe begann zu brennen, wurde aber sofort ausgelöscht. Ignaz Pavlic aus Glogovitz, der bei der Einlagerung behilflich war, wollte die Lampe mittelst eines Zündhölzchens wieder anzünden, manipulierte jedoch hiebei so ungeschickt, dass die Kleider der Elisabeth Vidali. welche früher mit Spiritus bespritzt worden waren, Feuer fiengcn und dafs Vidali und Pavlic, trotzdem die Flammen gleich erstickt wurden, an beiden Händen bedeutende Brandwunden erlitten. Elisabeth Vidali ist infolgedessen bettlägerig. Von dem Vorfalle wurde dem Bezirksgerichte in Egg die Anzeige erstattet, -r. — (Aus Klagen fürt) wird der «Tagespost» geschrieben, dass der Landesgerichtspräsideut Herr Dr. Friedrich Perko um seine Versetzung in den Ruhestand eingeschritten ist. — (Eine neue Grotte.) Wie aus Richcnberg im Görzcr Kreise berichtet wird, wurde dort eine große Grotte entdeckt, die in ihrer Ausdehnung beinahe der von Adelsberg gleichkommt. Da der Eingang in dieselbe sehr enge ist, ist man darauf bedacht, denfelben zu erweitern. * (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 11. auf den 12. d. M. wurden elf Verhaftungen vorgenommen, und zwar fechs wegen Excesses, zwei wegen Vacierens, eine wegen Trunkenheit, eine infolge Verfolgung im Polizciblatte für Krain und eine wegen Bettelns. —r. Theater, Kunst und Literatur. * (Deutfche Vühne.) Suppe's nachgelassene Operette «Das Modell» wurde gestern nach zweijähriger Pause wieder aufgeführt. Wie schnell doch solche Werke verblassen! Mit welchem großen Wohlgefallen ward die Operette feinerzcit aufgenommen, während sie gestern das Publicum ziemlich kalt und gleichgiltig ließ. Die Aufführung litt zudem an verfchiedenen Mängeln; Herr Lenoir ist fchon seit einiger Zeit indisponiert und tonnte daher die hübschen und wirksamen Arien des Malers nicht zur Geltung bringen. Fräulein Gruber spielte das Modell Coletta graziös nnd pikant, reichte aber stimmlich nicht aus und tonnte die Ensembles nicht beherrschen. Das anmuthige Lied vom Cocolo sang allerdings Fräulein Gruber gauz reizeud und erntete hiefür vielen Beifall. Fräulein v. Schweickhardt war gestern ebenfalls recht matt, brav hingegen war Herr Schwabl als Salamifabrikant. Herr Rochö, zu dessen Vortheile die Vorstelluug gegeben wurde, erhielt schöne Beweise der Sympathie seitens des Publicums. Der beliebte Küustler wurde in schmeichelhafter Weise empfangen und durch Widmung geschmackvoller Blumenspenden geehrt. Seine Leistuug als Nicolo war beifallswnrdig. Dem Chor und Orchester hätte ciue eingehendere Probe nicht geschadet. Das Theater war sehr gut besucht. .1. — (Aus der Theatcrkauzlei.) Für die morgige Aufführung des Lustspieles «Rosenkranz und Güldenstern' (Benefiz des Schauspielers Herrn Jan sen), sowie sür den am Freitag stattfindenden Eiuacterabend «Mara, und .Fortunios Liebeslied» gibt sich lebhaftes Interesse tund. Sonntag geht die Ausstattungsopcrette «Die Geisha» zum sechsten- und letztenmale in Scene. Am 2l. d. M. beginnt Max Löwen feld vom Lessing-Theater in Berlin ein mehrabcndlichcs Gastspiel, worauf am 25. März die Raison geschlossen werden wird. — Das Chorbenefiz wird am 26. d. M. in Form eines Orpheumabends in der Glashalle des Casinogebäudes stattfinden. Zu demselben haben in Anbetracht des guten Zweckes alle hervorragenderen Mitglieder der Bühne ihre Mitwirkung zugesagt. Laibacher Zeitung Nr. 60. 454 14.Mlz^> — («Vühne und Welt».) Nachdem in den früheren Heften von «Buhne und Welt» die königlichen Kunstinstitute ven Berlin und Wien eine erfchöpfende Behandlung gefunden haben, bringt das heute uns vorliegende Heft 10 einen gründlichen und fesselnden Artikel Georg Schaum bergs über das Münchner Hoftheater. Die stattliche Schar der ihm ungehörigen hervorragenden Künstler und Künstlerinnen wird in wohlgelungenen Textbildern im Porträt vorgeführt. Ueber «Ibsen als Tragiker» fchreibt einer der bedeutendsten schwedischen Kritiker, Johann Hertzbcrg, in einer ebenso psychologisch vertieften wie den Leser anregenden Studie. In der Abtheilung «Berliner Buhuen-Wustler» machen wir diesmal die Bekanntschaft mit der eigenartigen künstlerischen und menschlichen Individualität Luise Dumonts vom «Deutschen Theater». Heinrich Stümcke bringt die achte Fortsetzung seiner kritischen Revue «Von den Berliner Theatern». Viel Neues und Interessantes weiß Arthur Luther von den «Moskauer Th'atern» zu berichten. Den Verehrern des 80jährigen Wilhelm Jordan bietet Ludwig Fulda eine schöne Gabe in seinein einzigen und formvollendeten Prolog zu «Durchs Ohi>, dem berühmten Lustspiel seines alten Lehrmeisters. Das leichte Genre der Lecture wird durch eine humoristische Betrachtung über das «Lampenfieber» und eine Anekdote «Die Mystification aus dem Leben Saphirs» vertreten. Zwei schöne Vollbilder zeigen Scenen aus der an spannenden Momenten reichen Opern-Novität «Andre Ehenier» des Iung-Italieners Giordano. Das Titelbild ist der Münchner Primadonna Milla Trnina gewidmet und zeigt die gefeierte Sängerin in idealer Walküren« gestalt. Auch Luise Dumonts charakteristische Züge sind aus einem Vollbild und mehreren Nollenbildern im Text festgehalten. Der Preis dieses Heftes ist wieder nur 50 Pfennig. — (Das dritte Concert der «Glas-bena Matica ») findet am kommenden Sonntag um halb 6 Uhr abends statt. Auf dem Programm stehen u. a. protestantische Kirchenlieder von Trubar, Bohoric, Dalmatin und Schweiger sowie zwei Marienlieder von Matthias Kastelec, letztere aus dem Jahre 1678. Alle wurden vom Concertleiter Herrn Hubad für gemischten Chor, Doppelchor, Männerchor und Sologesang harmoni-siert. Außerdem gelangen neuarrangierte Voltslieder und Pachors großer Chor «Domovini» zum Vortrage. — (Die Publicationen der «Sloven sla Matica» für das Jahr 1898), im ganzen sechs an der Zahl, werden soeben versendet. Wir werden denselben bei Gelegenheit eine eingehendere Besprechung widmen. — («Alphapinx ») ist ein für jedes Kindesalter ausgezeichnet geeignetes Veschäftigungsmittel, geschaffen durch die gcmeinfame Arbeit Altmeisters L. E. Petrovits und der Verlagsanstalt G. Freytag ^ Berndt, Wien und Leipzig. Der in Form eines Ieichenbloctes hergestellte Alphapiux besteht in der großen Ausgabe ans 25i großen, in der kleinen Ausgabe aus 25 kleinen Bilderbogen, die ill der bekannten meisterhaften Darstellung Petrovits' Thiere, Soldaten, Blumen, Krippenbilder, Iagdscenm, Wiener Typen u. s. w. in bunter Reihe zeigen. Die einfache Manier ermöglicht jedem Anfänger das Nachzeichnen und Colorieren der Bilder, welche, ausgefchnitten und aufgeklebt, sehr hübsche Zusammenstellungen geben. Jede Anch- und Papierhandlung, auf Wunsch auch der Verlag G. Freytag ^Berndt, liefert die großeAusgabe für 60 Kreuzer (mit Postzusendung 75 Kreuzer), die kleine Ausgabe für 90 Kreuzer (mit Postzufendung 40 Kreuzer). — (Univerfal - Tafchenatlas.) Im Verlage von G. Freytag ' Londo», 13. März. Die «Tllne, ^ aus Peking: Die gegenwärtige Stm'"" ^F lässt lei»e Neigung erteune», de» Forderung.^ inbetreff der San-Mu»-Bai nachzugeben. ^ träftigere Mittel nothwendig fein, um die ^ teit zu erzwinge». Das Tjung-li-Aame!' >^^ im unklare» über die Stellung, welche ^l ^ de» Nationen einninimt. ^^,, ü>^' London, 13. März. «Reuters ^ll^ aus Peking: Das Tschung-li-Zjamett I"^„ italienische» Oesa»dte» de Martino geste.l' ^ l» welcher derselbe um die Rücksendung 1^ ^>i ersucht, aber tci» weiteres Zeichen der ^, tuudgegebe» wird, die cmdere» Punkte v ,., ^ gestellte» Ultimatums zuzugestehen. Wie es ^ ^ oe Martino die Note u»bea»twortet gelH ,,i ^ Rom, 13. März. Die Ägenzi" ^c, ^/ aus Pekillg: Der italienische Gesandte "^' richtete ei»e zweite Note a» die chineM^H mit dem Ersllchc», dieselbe »löge die erste ^ ^F übernehme» uud sich bereit erkläre», in ^. ^„ ^ einzutreten. Dic Antwort des Tschlwg-ll-^ ,F ^ die Bereitwilligkeit aus, die erste Note enMH^ ! über dere» Zurückweisung es bereits ^. gegeben habe, gibl jcdoch nicht die Oe>u u^ fich in Verhandlungen einzulassen. "^,,fl^ de Martinos entgegen der ihm ertheiltes ^ abgefasst wurde, yült man dafür, "." F^ Regierung werde die Note »icht als "l ^ sehe», sonder» im Gegelltheile lediglich il)le u aufrechlhalten. Helegrarnlne. ^ Wien, 13. März. (Orig.-Tel.) Neb" ^, t, tagsfeier des Prinzrcgeiitc» Luitpold dn^ ^ der Baier» in Wie» wird nachträglich '^^^ Der baierifcho Gesandte Freiherr von ^ ^F-einen begeistert aufgenommene» Toast a" , ^, »^ Josef aus und betonte, alle Deutschen 1") ^,. stammverwüttdte», befreundete» Volte >!,,^^l' geprüfte» Mo»arche», der trotz der voN^, ^ juchullg aufrecht blieb u»d mchr denn ^ ^ Bewusstsei» femer Pflicht erfüllt !"' ,^'il^ sprüchen auf de» Prmzregelite», den vl ^>. uud den baierifchen Ge>andten Pode»" ,. Feier ihren Abfchluss. . , l>'.' Trieft, 13. März. (Orig.-Tel.) D" ^,, reichlich-ungarische Escaore uuter dein ^ ^ Viccaomirals Freiherr» von Minutilw >> -hier eingelaufen. . Zt^, Trieft, 13. März. (Orig.-Tcl.) D "^ sislierte den Beschluss des OcMlN" ^ 21. Jänner d. I., betreffend dic sln^,^c Gedenktafel am Municipalgcbäude ö^ .^.„l^, die fole»»e Verjanimlu»g der ^"/?,^ ^'. Deputierte» vo» Islrie» u»d Friaul ^^ nähme gegen die Errichtung des troaM ^ in Pisino. ^ ,. Al 5, Lemberg, 13. März. (Orig.-^^,^, sanctionierte del» La»dtagsbeschlu>s vo ^ o> betreffs Gewährung einer LandcsaaraN" ^ lagen der gallzische» Sparcasse. ^ A ^ ! Berlin, 13. März. (Orig.-Tel.) ^ d? ^ , erledigte ohne erhebliche Debatte den ,.5 des auswärtige» Amtes. ssin g^ Berlin, 13. März. (Orig.-Tel.),"' g.^, Mitarbeiter der 'Nationalzeitung' "'H^F,, Die Erlassung eiues »eum Sprache»^! A^V läge der A»erkcnimng der natürlich^' ^ne^lf und thatsächliche» Verlehrsbcdürfnlfte ^ F ^ auf chauvi»lstische Pläne der EzccheN ^hiB ^ welche das Schlchal der Deutschen w ^l" < gestalte» ta»». Höchst mertlvürdlg '<^ B.? lung, i» welche sich die Deutschen ^„ l^. lhrer dernlaligell Parteiorganisation g"" ' gl^' die Stilnuien ihrer Blätter hört, "^,F« liege ihne» gar nichts ail ihrer lang -^1^' tionalell Frage, so»dern lediglich an ,.^c>l Wechsel der Regierung bei aller UM' . ^ ^ durch entstehenden neuen Verhältnisle-. ^e zz/l Rom, 13. März. (Orig.-Tel.) " o'"' . ^ das falsche Gerücht vo» emem a">AtzM , beabsichtigten Attentat verbreitet. 2?" ,^, jedoch uolltolilmen ruhig. , > Iii» ^.!/ London, 13. März. (Orig.-Te" ^il. ^. erklärte Parlame»ts-U»tersecretär ^ t»e l rücht, dass Italic» im Begriffe ste^ l an England abzutreten, fei unvegrun l ^^Hltung Nr. 60. 455 14. Msrz 1899. ^ z, Verstorbene. ' ^l"°l i!» U' Rosalia Paletta, Privatbeamtensgattin, ""', "larasmus. ^ lllN 8 »n. 9" Civilspitale. M, ' catz. Lorenz z »«^ I°lef Rol,Kaischler, 33 I., kykmi» onrou., ^ 3h!V' Beobachluugen in Laibach. "^-^^^ IN. Mittl. Luftdruck 786-0 mm. 3 ^^^--------_________.___________________________ ; ' Kb, ^'1 1b 5, ^3D. start halb bewölkt l'l>,^^>.^0, NW. schwach Heiter___ '^z To^ ^' ^! NO. schwach !" heiter ,00 ^1° UMMel der gestrigen Temperatur 9 7', Nor. Philharmonische Gesellschaft. Heute abends 8 Uhr w gemischte Chorprobe. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten. Ravnokar doslo! Za sole! Haardt-Orožen, Šolskl stenski zemljevld Evrope, 1:4,000.000, na platnu (v toku), cena gld. 7-50. dto. dto. na platnu, s palicami, cena gld. 8 50. dto. obeh polut, 1:20,000.000, na platnu (v toku), cena gold. 8 — dto. dto. na platnu, s palicami, cena gld. 10 • — Vedno v zalogi (856)6—3 v knjigarni lg, pl. Kleinmayr & Fed. ßamberg v Ljubljani, Kongresni trg. Kutschen., Gestell, und Schleiflacke, Marie >VI Harland ck Sohn. London. Unter allm Lacken, die in England fabriciert werden, wird diese Marle einstimmig als die beste bezeichnet, weil diese Lacke im Sommer wie im Winter gut trocknen, einen prachtvollen Glanz haben und ganz unverwüstlich sind, auch nicht flecken oder weiß werden. Zu Original Prei'en zu haben bei Nrüder Gherl, Laibach, Franeiseaner« gasse. Nach auswärts mit Nachnahme. «,873) 11-1 Lieber Vater Klauer! Ihr «Triglav» ist so gut, dass Sie mir wieder bis 1. März 30 Flaschen schicken müssen, wie Sie solche am 30. Jänner gesendet haben. Herr Med.-Doctor Braunseis und andere Herren Doctoren finden Ihren «Triglav» sehr gesund. Er ist und bleibt der beste und übertrifft alle Liqueure. ^ g_2 Cilli, 8. Februar 189s. Anton Schneid, CaMr. Course an der Wiener Börse vom 13. Man 1899. s^ dem oMene« Course ^»l»« "' '—--_____ ^k.„'^^'N. «tlb Ware "b«!>^ "^ ' ' "'^ 89 8i> "', >n ^ '^., ' ' ' »»20 10«-. ^tzU«..,.., Geld Na« Vom Viaate zur Zahlung übernommene Eiscxb.'Prlor.» Ol>llgntll'»c>t. Elisabethbal,» «00 u, »000 M. ><"/„ ab l<>"/„ E St, . . . lX'86 lll, Sn Clijc>be»,bah!i, «0 u. L000 M, ^«0 M, 4"/„...... »1N4N I2« - sfvmi^Iusrf Ä„ Em, 1884. 4°/„ »»40 lO« Lft GaliM»!,' KnrI - Ludwig-Vahn, divcrse Stüclc 4"/n , . , , »»l0 100'-Vrrnlllirrgcr Boh», Em, l88^, 4"/,. (bw. St,) S,, f. lW fl. N, 9S»<1 »S 30 llüg. Ollldrenle 4"/» Per Lasse ll»'?« l^S so dlo, d!o, per Ulllmo .... lls'?0 1I»'9<> dl>r,, 4"/„, stcuerfrei fi'ir ^!»» Krunen Num, »7 «» »3 «, 4"/„ dto dto, per Ultimo , . »?-»" »80» !>!l, S/,"/„ 1»l »0 »22 io ol^, Staats Oblig. <,U,l„, Ostb.) U, I. l»76, 5"/„..... l»0'4>> llli 2^ d!u, »>///„ öchaillre^al-Alil.Obl luo «0 »nl «<> diu, Vräm -Nnl, il lU0 fl, ü, W, l«»^9 l6» 50 dlo t»ti>, il üo fl. ü, W, lel^l^ü d^ thrih-Neg.'Lose 4"/„ 100 fl, . 141 ü« >4» l0 Grundenll.'VbiiynllontN (für 100 fl. 6M,). 4"/„ «„aarliche (100 fl ö. W,) . »« S0 »? 4>> 4>>u truatiichc und !lavon!>che . «?'— »»- Andere össentl. Hnlehen. Doxau'Nea.-Lllse 5"/« .... 130?e> 18l 6«, bto, -Nülsihc 1»7» . . lU« ?ü 10U-51 Axlebei, der St„d! («u« . , ll»'- —'— Anleheu d. Sem mbe Wie» 10»'— l03ü0 Ä»!chen d. Stadi^ememde Wien lLllbcr ober Volt») .... zzg ^ iH? - ^ltimieu-AnI, b. Gtlidtni«, Wie» 17s ?5 l?/?.'> ^ülltbaU'Aulehen, verluob, 5"/„ ,00 »<> ia<-«0 ^v« »rainer Landes A»leb»>n . 9« z,, !>n «?, ««ld «are Mndbritse (filr 100 fl.). Nob», allg, i!st. in50I verl, 4"/« »k'10 99 N> li^. Pläm,'Cchlbl>, 3"/„, I, <3m 1A0 «^ i^l 6b 5.', dlu, 3"/„, II, V»i, l17^U ^8 27, ,'.' .usterr,Lll»des°Hyp,-Anst,4"/« »»«« 100 60 vVst.-miss, Va»t Verl. >"/„ . . l00 10 iui l0 din, dto üujähr. „ 4«/„ . . loO'ia iui io Iparcasse, l.öst,, 30I. ü'/,"/u vl. l0ü bu — — Prlorltäln'Vbligllttnnen (für 100 fl.). Ferdinllnbs-Nordbal,!, !>..... lU^l ül> 109'bU 4"/y Untcrlrainer Vahnen . . »S'i.0 ll« — ßank'Actien (per Stück). Anglo-Oest, Van! 200 fl. en"/„ E löb'— lLS — Vmiwflei», Wiener, K'N fl, , 2'<8üü27S- Vodci, «»st,,Oest,,ü00fl,E,!<,»,, 4»l — 4^-ho Crdt Mnst, f, Ha»b,u.O, lü<, st —'— —— bto, dtu, per Ulö>'ft!br, 8«3'"»L»ü0 Creditlianl, «ll«, ung., Ä10 fl. . ö»S 50 »g? 40 Dl'plislleül'aül, Allg., 200 fl, . »^4'bU 2«ü i») liiicuiilp!!' Wl>j,, Ndrüst,, 500 fl. 7»5-^. 73?- Oiro-n, Caj^»u,,Wil'»cr, 20» !l. »S»'-. »sä" Hyp!)t!ic!l>.,Oest., 200fI,^b"/„E »6'- 97- Läüdclbcml, Oest,. 20U fl, . . 846'— 24» 5'» Oesi «eilehrsbanl. M«., »4« ll. . l?s - 17?. «elb Ware Attien von Transuurt. Unlernehmungen (per Stück). «»W-Tevl, Eisen!,. 3«N fl . »670 ,««0- Vi»,m, Nordbahn 150 fl, , , »^? ?5 «« 75 Äuschtiehrader Eis, 500 fl, CM 176U l??0 btu, dtu slit, U) 200 fl, . 650 — übl — Douau > Nampsschiffayrts' Ges,, Oesterr,. ü»0 fl, LM . . 4K4 - 4«? - D»x Äobenl>acherfl,llM, »«0 b430 Leml!,'Lzerilow,'Insfl!^Wsl',ib,> Gesellschaft »00 fl. S. . . »»2 o0 ^92 50 Lloyb. Oest, Trieft, 500 fl, CM, 4?^ 4?« Oesterr, Äoldwrstl,, 200 fl, 3. «44-50 »45 b« dto, dtu. (lit, U) 200 fl. G, »Ü5'— 3b8 - Praa D^ixer Mseub, 150 fl. S, , »9' - »» bl< 2<(,a!se!se,il!al>n 20» fl. S. . ««> ö«' »N1 2üdl,nh» 200 fl. S..... S5-?ü «j« 2i, Südiiorbd, Vcrb,°V. 200 fl, CM »07 b0 «OS' Tramway'Oes„Wr,,i?ufl.ü,W, —— — — b!o, E»l, l«87, 200 fl. . , bt9 — b»l>— Tramway Ges,, NeueWr., Prio» rilä!« Äctirn 100 fl. . . . l35'—188 — U»ss,-l,a>iz, Eisend, 200fl. Silber Llö - 2lt> «0 Ung.WestI<.(«aali-Graz)2U0fl.S. »14 — »,4 bx Wiener Üacalbahnen« Äct.-Ves. — — — — Industrle-Actitn (per Stück). Vaunel., ANss, öst„ 100 fl. . , llb'«> Eavdirr Eisen- und Stahl-Ind. in Wien I»U fl..... 10b'— 106'50 EisenI,al!»w,Leiha,, Erste, 80 fl. i^s— 14»- — „Elbemühl", Papierf. u. V. G. S, 40 »6 4« Llcslnger Vrauerel 100 fl. , . »8? — 18? t>0 Montan Gesellsch,, Ocst. «alpine ^42 15 24» 6t> Pmner Eisen Ind,.Ges. 2UN sl. 1^. 1X54 Salsso Tari, Nleinlolilen 60 fl, ^o^-— yli — „Tchloglmnhl", Papicrf. 200 fl. z>8-—»lö - ,,Steprerm", Papiers, u. V.»«. ,?<>- „ ,.^. Creditlose 10« fl...... .,""^ ,^" Clar» ^'se 40 fl, CM, , . . ««A'A,A 4«/„Dunan Dampfsch,1U0fl,llM. ,^. ,3l. " Vfener Lose 40 fl..... «?-- A-^ Palsf^Loie ,n sl, CM, . . . g^ A.°° Rothen N-renz, Orst, Gesv,. 10fl. ^N^N »,- «olhen Krniz. IImi 9- li9>)8 Italienische Banlnoten ... 44 «z 443z PapierNubel ...... ,-»7 , <^?,,> s. °»«» Hf*;'1*1«111. l"rioHiftl«n, Actlen, O*»Nw. T vllCM u"t VnluleA. >^>^v^l8-Ve^icherung. Ba/33.3«:- Tj.ri.c3. "^7"eclislei-Q-QscL.ä,ft I.ulhitch. Spitalnassc. Privat-Depot» (Safe-Deposits) VLXLtox •ler«23.«ra. ¦V«r»cla.l\x«» dei Fa,zt«L Verzinsung van Bir-Elnlign Im Ctoti-Csrnit- hü ans fllro-Cuti. > KlUld...^ Nr. 4091. ^6H ^brZ^ "sficiollen Aus- ^ll», l^" Nn«1 U der ansteckenden ^^,p>."° 7'e de "«"« und Kroatien. "ü^," ' """ ""Je,,,. ^5? ^'3nl ,^af°n aus din ^'?^t?"n»u ""°go. "b ^ita.Krdava ^h'!>> ln^wlttt«ach dem ^btt"^igen l ""ben auch ^i"^>"?/"'reien Imitaten "^"hr d,n "^5'°atien.Sla. °" Wiederliiuern überhaupt, dagegen von Mastschweinen (mit wenigstens 12(1 Kilogramm Lebendgewicht) nur per Eisenbahn und nur in das Schlachthaus Vaibach gestattet. Diese neuen Verfügungen treten mit dem 17. Miirz 1899 in Kraft und werden an Stelle jener in der Kundmachung vom 31. Jänner 1699, Z. I860, welche hicmit aufgehoben werden, mit dem Vei-sahe verlmllbart, dass Uedertretungen derselben nuch dein Reichsgesehe vom 84. Mai 18«2, Nr. 51, resp. nach tz 4U des allg. ThierseuchengeselM und der Durchführungs'Verordnung hiezu geahndet werden. K. l. Landesregierung filr Krai». Laibach am 12. März 1899. Št. 4091. Raz&las. Na podstavi zadnjih uradnih izkazov o nalezljivih živmskih boleznih na Ogrskem in Hrvasko-Slavonskem in zaduje case zanesenih kužnih bolexm c. kr. deželna vlada dotlej, dokler se ne ukaže drugaèe, v zmislu razpisa visokega c. kr. ministerstva za no-trauje slvari z dne 10. marca 1899. leta, ätev. 7836, ukazuje nastopne zaporne od-redbe zoper uvažanje prežvekovavoev in praslöev na KranjsKo: A. Proti Ogrski. 1.) Zaradi pljuöne kuge je uvažauje goveje žlvine prepovedano iz kotnitatov: ürava, Liptov, Nitra in Tren-(iui, kakor tudi iz sodnega okraja Nagy-Mihaly kotnitata Zemplön; 2.) zaradi Bviujske kuge je uvažanje praäiöov prepovedano: a) iz küinitatov: Alsö-Felier, Arad, Baranja, Bregi, Bihar, Boršod, Üanad, üömör-Kiähont, Heveš, Komarno, Nögiäd, Pešta-Piliš-Solt-Kiakun (z izvzetim svinj-skiin pitališèem Köbanya [Steiubruch];, Soinogy, öabolc, Satmar, lamiš, Tolna, ToiOQtal, Zala in Zemplön, potem b) iz kraljevih svobodnih meat: Arad in Debrecin, B. Proti Hrvaäko-Slavonski je zaradi ovÖjlh koza prepovedano uvažanje ovao iz velikih županij Modru3-Reka in Lika-Krbava z mestom Bag. Doloèila o dopustnosti nvaianja xa-klanlh prafilöev v nerazkosanem stanju, takö da se jih drže äe ledvice in da je nedotaknjena ledvièna mast, v konsumnikraj Ljubljana na Kranjskem ostajajo še na-dalje v veljavnosti. Iz ostalih neokuženlh komitatov in mestnih okrajev Ogiske in Hrvaäko-Sla-vonske je nvažanje prežvekovavoev v obCe, pltanlh praiiöev (z najmanj 120 kilogrami žive teže) pa aamo po železnici in samo v mestno klaluloo vLJublJanl dopuäöeno. Te nove odredbe stopijo v veljavnost dn6 17. marca 1899. 1. ler se namesto onih, ki so bile ukazane s tu-uradnim razglasom zdn6 Bl.januarja 1899.1., ät. 1820, in so stem razveljavljene, razglaSajo /. dodatkom, da se njih prestopki kaznujejo po državnem zakonu z dne 24. maja 1882. 1., drž. zak. st. öl, odnosuo po § 46. splošnega zakona o živiuskih kugah in po izvräitvenem ukazu, izdanem k temu zakonu. C. kr. deželna vlada za Kr&njsko. V Ljubljani dne 12. marca 1899. (786) 3—2 Nc. 370/99 1. Oklic. Na prošnjo Janeza Kimovca iz Slivne se je gledö pn posestvih pod vlož. št. 170, 257 in 268 kat. obè. Vaèe oa podlagi ženitne pogodbe z dnš 23. januaija 1&29 zastavnopravno za-varovan.h tirjatev Apolonije in Neže Krulc, za prvo v znesku 140 gld. in za drugo v znesku 120 gld., dovolila vpeljava amortizacije. Oni, kateri bi imeli kako pravico do zgoraj navedenih tirjatev, poziv-ljajo se s tem, da do 15. marca 1900 naznanijo te svoje zahtevke pri tern sodišèu, ker bi se po preteku tega roka na prosnjo Janeza Kimovca dovolila amortizacija in vknjižba izbrisa zastavne praviee gled6 teh tirjatev. C. kr. okrajna sodnija v Litiji, dne 14. febraarja 1899. (937) E. 246/98 Oklic. V pravni stvari kranjske hranil-nice T Ljubljani zoper Andreja Jager iz Landola at. 16 zaradi 1300 gld. s sklepom c. kr. okrajne sodnije v Seno-žeèah z dne 3. novembra 1898, opr. .št. E. 246/98/1, dovoljena izvrsba z dražbo posestva vlož. st. 24 kat. obö. Landol se v smislu § 161 odst. 3 zv. r. ustavlja. C. kr. okrajna sodnija v Senožeèah, odd. I, dne 4. februarja 1899. 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