Nr. 31. Mittwoch, 9. Februar 1910. 128. Jahrgang. Mbacher Zeitung d^ u^n "^""6' a<"Mhria 30 ic. h°lbjäl,r!g 15. li. Im Kontor: ganzjähril, z« ». halbMi'N " ii. Mr d,e Hustellunll ins bnu« ganzjährig !i X. - Ins°rl,on«grbühr: Für lleinc I„scratc b!« zu 4 Zellen b0 !,. grbnerc per Zeile 12 d; bri üstcre» W«e„ per Zeile » 1>. Die «Laibacher Zeitung» erscheint tässlich, mit Ausnahme der Tonn- und Feicrtan«'. Die Administration bcfwk,'! sich Milluüll strasü,' Nr, 2«: die Vednl'.lwn Milloölöslmße Nr. 20. Sprechstunden der Redallion von « l>iö 10 U!>r vurmittans, Unfraullcrte H'riese werde» nicht annenomme», Ma,u>llrip!cl>irstellt. Telephon-slr. d«r Medalti»« 52. Amtlicher Heil'. Der t'. l. Landespräsident im Herzogtnme Krain hat den k. f. Landesregierungs ° Konzeptspraktikanten Dr. Adelbert von K 6 ler zuni f. f. Landesregierungs-lonzipisten ernannt. Nichtamtlichen Geil. Österreich-Ungarn und Rußland. Eine Parish Zuschrift „von besollderer Seite" im „Neuen Wiener Tagblalt" betullt, man sei in Paris nicht der Meinung, daß Pourparlers zwischen Wien und Petersburg dem Dreibund oder der frauzöfisch.russt. schen Allianz widrig wären. Das Einvernehmen der Mächte am Balkan wird an dem Tage ein vollkommenes sein, an dem Rußland und Österreich-Ungarn die Fur. >uel einer Entente gefunden haben werden. Die „Östcrr. Volkszeilung" mcint, eine Versländi» llunq möge wohl im Anzug sein. Man müsse sie aber nicht durch voreilige Nachrichten bloßstellen. Nur dür» sen sich die rn,sischen Staatskünstler nicht der sonderbaren Vorstellung hingeben, daß von unserer Seite zu-"st die Erklärung unserer Bereitwilligkeit erfolgen mühte. Die „Reichspost" beinertt zli der Mitteilnilg dcr 'Pul. Korr.", daß die Wiederherstellung der Ideen-A'Meinschast zwischen beiden Mächten „nnr auf Grund» läge gleichartiger gegenseitiger Aufklärungen und Zu» sicherungen" erfolgen könne: Eine einseitige Erklärnng ^sterreich'Ungarns, den ^Uttn» c^uo auf deiu Balkan betreffend, wäre der heutigen Stellung Österreich» Ungarns im Konzert der Mächte unwürdig. Die «Sonn« nnd Montagszeilnng" meint, wenn wir auf jedes weitere Vordringen im Balkan verzichten, ^le wir cs ja aus vielen Gründen müssen, dann zwingt uns nichts, eine Versöhnung mit Nußland nm jeden Preis anzustreben. Eine feindselige Politik Nnßlands kann uns dann im Balkan keinen Schaden tun, eine Entente mit ihn, uns leinen Vorteil bringen. Die japanische Flotte. Auö London wird geschrieben' Im Jahre 1909 hat die japanische Kriegsflotte keinen wesentlichen Zuwachs erhalten. Nicht ein einziges großes Schiff wurde zu Wasser gelassen; begonnen wurde mit den ans dem Bau» Programm von 19!>6 stammenden beiden Schlachtschiffen ,,>!wachi" und „Settsu" von je 20.750 Tonnen; erst» malig in Dienst gestellt wurden, außer dem kleinen Kreuzer „Tone" von 4217 Tonneu, die beiden Scouts „Jodo" uud „Mogami", drei Zerstörer und zwei Unterseeboote, von großen Schissen nur der Panzer» lrenzer „Ibuli" von 14.834 Tonnen, nachdem er seine Abnahmeprobefahrten zufriedenstellend beendet hatte. Die erste Vermehrnng in diefem Jahre wird die Flotte durch das Linienschiff „Salsnma" von 19.508 Tonnen erhalten, dem Schwcsterschisf des „Aki", das bereits Ende September vorigen Jahres mit seinen Probe» fahrten begonnen hat nnd in diesen Tagen ill den atliven Schiffsbestand übernommen werden soll. Der nur langsame Fort schrill aller dieser Neubauten erklärt sich einmal ans Sparsamleilsrücksichleu, wozu die Slaatssilmnzen zwingeil, dann aber nnch aus der sehr teueren Beschaffung fast aller Baumaterialien, der Pan-zer- und artilleristischen Ausrüstung, die meist aus England bezogen werden. Die, Regierung will nun alles daran setzen, nm sich vom Auslande unabhängig zu machen und damit die mit dem Schiffbau verbundenen Unkosten zu vermindern. So sollen zunächst die Stahl» werke in Muraran und Jalamatsu erweitert werdcu, dann sollen die vorhandenen Werften vergrößert, dic Panzerplatlenwerke, die Kanonen- und Munitions» labriken ausgebaut nnd endlich neue Kohlengruben, Vrikeltanlagen nnd Petroleumquellen geschaffen werden. Wahrscheinlich wird dem Reichstag noch in diesem Jahre ein nenes Nanprogramm vorgelegt werden, der Reihenfolge nach das vierte. Sein Zweck soll nicht nur sein, die Zahl der Schiffseinheiten durch Neubewilli. gungen zn vermehren, sondern vor allen Dingen lim die erforderlichen Mittel zur endlichen Fertigstellung der Schiffe aus dem Programm von 1903 zn erlangen. Die dafür vor sieben Jahren ausgeworfenen Gelder haben nicht ausgereicht, weil sich im Lause der Zeit für mehrere Neubauleu TeplaeemeiUvergrößerungen als notwendig erwiesen haben uud zudem einzelne Bau» Materialien im Preise gestie^il sind. Gegenwärtig stehen für Schisfbauzwecke drei verschiedene Arten von Krediten znr Verfügung: die mit dem dritten Bau-Programm bewilligten Mittel, die für die Fertigstellung von Schissen bestimmten Gelder des ordentlichen Etats und die für die Inslaudsetznng der Flotte verrechneten Summen des außerordentlichen Budgets. Mit diesen drei Quoten wurden, bis jetzt gebaut oder begonnen: scchs Linienschiffe, vier Panzerkreuzer, ein geschützter Kreuzer und zn>ei Seouts vou zusammen 170.300 Ton» neu, außerdem noch 29 Zerstörer. Es bleiben »loch von dem dritten Bauprogramm in Bau zu legen: ein Linienschisf, drei Panzerkreuzer, vier Kreuzer zweiter Klasse und mehrere Zerstörer und Unterseeboote. Viele Klagen hört man in japanischen Mar ine kreisen darüber, daß zn große Summen ans die Wiederherstellung der den Russen im Jahre 1904/1905 abgenommenen Schiffe verwendet seien, wodurch zudem der Bau neuer Schisse nicht unwesentlich verzögert wurde. Es scheint anßer-dem, daß die ausgebesserten russischen Schiffe nicht den Erwartungen entsprechen. Jedenfalls konnten bisher von ihnen nnr zwei, der „Aso" und der „Soya", als Schulschiffe verwendet werden, während z. B. der ,,Iwani" nach mehrfachen Havarien außer Dienst ge- Feuilleton. Das letzte Glas. H"c Nschermittwochsgeschichte von Hlcinyol'd Hrtmann. (Schluß.) Wieder glaubte er für einen Moment, sie wolle "ur ihren Scherz mil ihm treiben, und wieder belehrte M em einziger Blick in ihre Augen, die jetzt etwas oanwmsch Lockendes und Heischendes hatten, daß es lyr voller Ernst sei. Wohl wollte seine Redlichkeit, sein ^odahln'Unbeflecktes Gewissen sich auflehnen gegen die ^llullne der Versuchung, die ihm da so wundersam süß 'Ns Herz tonte; aber seitdem Kolombine die Maske ab° ^clegt hatte, war er nur „och ein willenloser Spielball n chren tlemen weißen Händen. Er wnßle kaum noch, was m.t .hm ge.chah, „no es war ihm beinahe, als ob d ,^n 7" "ut.el.ier Z.mge spräche. Seine Einwen< m^n^W^ ""int waren. Und was sie ,,Ä " l" "" Grunde ge-Überredung und Verführ n7m ssn'V''""^?" ^"'^ ^ ^m hilflosen Wi^ Als sie Arm in Arm m den dämmernden Alckier. m.ttwochmorgen hinausschritlen, war der N^„ ?"' Leinsamen Flucht unwiderruflich beschlossen ^d! ^'n ihnen wollk- in seine Behausung eilen, um sick, ^st'9, fur die Reise zu rüsten, und am Bahnhof wollten l'e s.ch treffen. Der erste Frühzug schou sollte sie über liatt "^ ^""" belgischen Hafenplahe zuführen. Dort !>i, ^ Combine einen Verwandten, der ihnen behilflich we,n!"s"^' ""behelligt anf eiu Schiff zu gelangen, und den ^-^ "^ einmal die schwimmenden Planken unter Tie sri^l"^"^"' '"""" sie sicher vor jeder Gefahr, hatte etw?. Zuversicht der schönen kleinen Teufelin ""s w unwiderstehlich Fortreihendes, daß auch Hans Breuning nicht für die Daner eines Atemznges an die Möglichkeit eiues Mißlingens dachte. Und so ganz war er in ihrer Gewalt, daß sich nicht die leiseste Emp» findung des Mißtrauens in seinem Herzen regte, da sie plötzlich sagte: „Wer aber bürgt mir dafür, daß du es aufrichtn, mit mir meinst? Wenn ich jetzt alle Brücken hinter mir abbreche, nm dir zu folgen, und wenn ich dich dann vielleicht am Bahnhof vergeblich erwarte, so würde mir kein anderer Answeg bleiben als der Weg ins Wasser. Darnm gib mir das Geld, das du bei dir trägst, als ein Unterpfand für die Eiulösuug deines Wortes. Ich verlange es als einen Beweis deiuer Liebe und deines Vertranens." Und er, der Betörte und Verblendete, der seiner Sinne nicht mehr Mächtige, er leistete ihrem Verlangen Folge, ohne auch nur eiuen Versuch des Widerstrcbeus zu machen. AIs sie den Brief mil den verbrecherisch gelösten Siegeln unter ihrem langen Mantel hatte ver» schwinden lassen, warf sie mitten auf der stillen, men° schenleeren Straße ihre Arme um seinen Hals, und er fühlte ihre Lippen, die ihm wie Feuer brannten, anf seinem Mnnde. „Anf Wiedersehen, mein Geliebter!" flüsterte sie. „Auf ein glückliches Wiedersehen!" Dann war sie verschwunden, wie wenn die Erde sie verschluckt hätte. Zugleich »lit ihrer berückeuden Person aber war anch der verhängnisvolle Zanber geschwunden, in dessen Bann Hans Breuniug solange gestanden. Jäh und unvermittelt, mit zermalmender Schwere brach die Erkenntnis dessen, was er getan, über ihn herein, nnd die Reue schlug ihre zerfleischen-den Zähne in seine Brust. Greifbar deutlich, wie wenn sie leibhaftig vor ihm stände, sah er das sanfte, liebliche Antlitz seiner Vraut aus den granen Nebeu» schwaden des trüben Wintermorgeus auftauchen, und die wilde Verzweiflung überkam ihu jäh mit so grau-samer Gewalt, daß in seinem Gehirn nur noch Raum blieb für den einzigen Gedanken: „Mit dem Newnßl- seilt deines zweifachen Verbrechens sollst und darfst du nicht mehr leben." Er wnß den das eisig kalte Geländer erfaßte und daß er in schier endlosem Fall durch die Luft glitt, bis er das kühle Naß schaudernd über seinem Haupte zusammen» schlagen fühlte. In verzweifelter Anstrengung rang er noch einmal nach Atem, um dann dumpf aufstöhnend — die Augen aufznfchlagen und sich in der kleinen, traulichen Nische, die durch den schweren Vorhang ge-gen den Ballfaal hin abgeschlossen war, alls dem Fuß-boden neben dem Marmortischchen wiederzufinden. Vor ihm stand einer der Caaldiener, der ihn augenscheinlich nur dadurch aus seinem bleischweren Schlafe hatie wetten können, daß er ihm eine hübsche Portion Wasfer aus dem Sektkübel ins Gesicht gespritzt hatte. Und nicht die Stimme des jüngsten Gerichtes, sondern die Stimme dieses Sanldieners war es, die ihm enlgegentöntc: „Es ist Zeit, nach Hause zu gehen, mein Herr! Sie sind der Letzte, und gleich werden die Lichter aus-gedreht," Hans Nreuniugs erste Bewegung war ein Griff nach der inneren Brufttafche seiller Weste. Da knisterte dei Geldbrief mit den sechzehntauiend Mark uuo dcu unversehrten Siegeln. Neben ihm anf dem Boden aöer lagen die Scherben des letzten Glases, das ihn vorhin unter den Tisch geworfen. Es war also nichts von alle-dem geschehen, was er durchlebt zn haben meinte. Kolombine war nicht wiedergekommen, um die teuflische Versucherin zu spielen, und er hatte nicht nötig, übe', das Geländer der hohen, steinernen Brücke zu >p""^' Ein G"tt s" ^.,, - nnr ein Traum, von dem nichts weiter ^ ^ war als die Anfänge eines bösen Katzenia"» ^.^ der heilige Vorsatz, vor seiner Hock«"l emen Faslnachls-Mastenball )" w'slici," - Laibacher Zeitung Nr. 31. 268 9. Februar 1910. stelll worsen mnßte. So bejiirchtel nian jetzt, daß alle Ausbessernngen überhaupt zu viel gekostet haben und die Mehrzahl der lenouiertcn Schiffe erheblich an mili» !ärisc!,em Wert verloren hol und limiwdern gewordeil ist. Politische Uebersicht. Laibach, 8. Februar. Zur neuen Parleibildung in Ungarn führt ein ungarischer lonservaliver Politiker im „Vaterland" ans, die Kouzenlralwn mu deil trafen Khuen '.verde wesentlich dadurch erleichtert, daß es in allen Parleilagern bedenklich gärt und die alten Parteiprogramme ihre Zugkraft verloren haben. Wenn Graf Khuen die Katho» lilen glimpflich behandelt, so sei ihm der Erfolg noch sicherer. Ein ansgesprochen liberales Regime ist in Ungarn ausgeschlossen. Nach einer Meldnng ano Sofia Hal »ncol ill Re» glerungsireisen leine Kenntnis von der dein König Ferdinand zugeschriebenen Absicht, zur Beglück» wiinschung des Fürsten ^iilolauo von Moillenegro an» läßlich des Regierungsjubiläums dessclbeil nach Ce-linje zn reisen. Man hall einen solchen Entschluß des Königs fiir sehr »iiloalirscheiillich und glanbt, daß mit del Mission der Überbringnng der Glückwünsche des bulgarifcheu Herrschers an den Fürsten Nikolaus eine Abordnung betraut werden dürfte. Die Allianier sind in AufregMig über die Wahl des Alphabets fiir den Unterricht in ihrer eigenen Sprache. Es Handell sich darum, ob lateinische oder arabische Lettern gewählt werden sollen, und in die an nnd für sich einfache Frage spielen politische und religiöse Momente hinein. Die mohammedauischen Kreise verfechten, wie oie „Köln. Ztg." schreibt, die Übernahme der arabischen Schrifizeichen uud haben die Mehrheit auf ihrer Seite. Wie erregt die Gemüter sind, geht daraus hervor, daß man die schärfsten Au-griffe gegen den bisher zu den angesehensten uud einflußreichsten albanischen Führern zählenden Abgeord» new» Nedschid Bey Traga richtet, der sich fiir das lateinische Alphabet allsgesprochen hat. Er tonnte nur wenig Allhänger um sich scharen, während ein anderer Abgeordneter, der ebenfalls aus Konstanlmopel wegen dieser Angelegenheil eingetroffen war, in einer Ver-summlung die erdrückende Mehrheit für die arabischen Schristzeichen gewann. Er erllarle, daß die Einführung der arabischen Lettern eine Stärkung des Otto» manischen Staates nno des Islam bedeutete. Die Alba-nier gehen so weit. den Rücktritt von Ncdschib Nel) Draaa zu verlangeil, den ein gewisser Salih Bey ersehen soll/ Über die Stellungnahme der Kretamächte gegen- über den jüngsten Ereignisse» wird ans.London gc- ' meldet: Der eifrige Meinnngsaustausch, der zwischen den Regiernngen Englands, Frankreichs, Italiens und Nußlands seit Wochen über die in der kretischen An- gelcgenheit einzunehmende Haltung gepflogen wird, hat zn einer grnndsätzlichen Verständigung geführt. Endgültige Beschlüsse sind aber auch jetzt noch nicht ge-saßt, da die Notwendigkeit nnverzögerten Eingreifens vorläufig nicht zu bestehen scheint. Die Behauptung, daß die vier Mächte nach den kretischen Gewässern Schisse znr Blockierung der Insel zu entsenden beabsichtigen, ist irrig. Die Maßregeln, die ins Auge gefaßt werden, sind die militärische Wiederbesetznng einzelner Punkte der Insel oder die Vesetznng der kretischen Zollämter. Des weiteren sind die Kretamächle im Begriffe ill einer Note au die kretische Regierung mit aller Entschieden» hcit zn erklären, daß die Entsendung kretischer Abge» ordneser znr griechischen Nationaluersammlnng unter gar leinen Umständen zngelassen werden wird. Es ist möglich daß die Mächte eine Mitteilung dieses Sinnes auch au das Athener Kabinett gelangen lassen werden. Man hegt die Zuversicht, daß das Auftreten der Mächte nicht verfehlen wird, 0en gewünschten Erfolg in vollem Umsciug zu erzielen. ' Nach einer Meldnng aus .Koustantinopel belätigt das Marineministerimu eine äußerst rege Fürsorge für die Verstärkung und Instandsetzung der Flotte. In nächster Zeit wird die Seemacht nm vier Kontre-Torpeduboote, die in Dentschland angekauft wurden, vermehrt werden. Auf den im Goldenen Horn verankerten Schiffen werden allerlei Ansbesscrungen eifrig beirieben. Die Minister der Marille und der Finanzen besassen sich mit der Feststellung eines außerordent-lichen Credits, der für die Flotte verlangt werden soll. Tagcsucuigteiteu. - lTanscnd Hochzeiten am Faschingssonutag.j In 70 Pfarrkirchen der 21 Bezirke Wiens waren am Fa-schingssonnlag über tausend Brantpaare erschienen, um sich durch den Priester trauen zn lassen. Daß diesmal am Faschingssonntag so viele Brautpaare kamen, ist dnrch den kurzcu Faschiug erklärt. Mit dem gestrigen Tage dürste der Rekord der Ehesrendigen am Faschings-sonntag erreich! sein, da im Vorjahre an diesem ^age echshulilX'll Brautpaare getränt wurden. - Wu infernalischer Nachealt.) Über ein gräß» liches Verbrechen wird aus Dresden berichtet: Unter den Trümmern eines abgebrannten Schuppens wnrde der verkohlte Leichnam des Arbeiters Klinger aufgefunden. Die Erhebnngen ergaben, daß Klingcr mit seinem Bruder unter' dem Schuppeil genächtigt halte. Mehrere andere Arbeiter verüblen gegen das Bruderpaar einen Racheall, indent sie den Schlippen mit Petroleum be-gössen und hierans anzündeten. Der Einc der beiden Brüder konnte sich noch rechtzeitig retten, während der andere den Tod in, den Flammen sand. Die Brandstifter wurden verhaftet. — lZyantali nls Leckerbissen.) In oer an der nn. garisch-rnmänischen Grenze liegenden Ortschaft Bulje überfiel eine Zigennerbande die Apotheke, ranbte alles, was tragbar war, nnd entfloh. Am nächsten Tage wur- den sämtliche Ärzte der Umgegend nach dem Zigeuner-lager berufen, wo 15 Personell in den letzten Zügen lagen, während fast alle übrigen, alt nnd jung, über allerlei Nbel klagten. Die Ärzte erkannten sofort, daß die ganze Bande sich mit den geranbten Medikamenten vergiftet hatte. Sublimat, Arsenik nnd Zyankali hallen die Zigeuner ohne Bedenken als Leckerbissen zu sich genommen. — lCarmeu Slzlva über die Mode.) Aus Nula rest wird geschrieben: Die hiesigen Blätter reproduziereil einen Brief der Königin Elisabeth lSarmen Sylva), worin sich diese über den Luxus iu der modernen Franenkleidung äußert. Königin Elisabeth schreibt: „Ich versnche, anständig alt zu werden! Die Kleiderfrage halte ich für sehr wichtig. Sie bedingt unsere ganze Zukunft, denn wir werden nicht mehr genug heiraten, nicht mehr genng Kinder anf die Well bringen, wenn die Äleidcr nicht vereinfacht werden. Die Frage ist viel ernster uud wichtiger, als die meisten Menschen denken. Die Frauen, welche 600 Franken für einen Hnl ausgeben, sind viel größere Sünderinnen als diejenigen, die man so zu nennen beliebt, denn sie verleiten znr Sünde. Die Män-ner werden unredlich, weil sie die Kleider nicht be-zahlen können. Gott! Wenn ich denke, wie niedlich unsere allen Kaltunklcidchen anssahen und wie mir Fränlein Lavaier erzählte, daß sie zwölfmal mit dem^ elben Tarlatankleid anf Bällen war! . . . Wir werden doch wieder einfach werden. Es wird eine Zeit lom° inen, in der man sich förmlich nach Einfachheit sehne» w>rd, und einmal wieder versuchen, ob ei» junges Mäd chen im Kaltnillleid mit langen Zöpfe» nicht am aller» schönsten isl!" — sDao Frühstück im Nett.) Alis London wird geschriebell: Vor zehn Jahren wurden in England die Lente, die ihr Frühstück in« Bett einnahmen, iu drei Kategorien geteilt: Kranke, die nicht ausstehen konnten, Franen, die für änßerst fanl galten, und Leute, die nach einer dnrchschwärmten Nacht die wohlverdiente Ruhe in der Früh genossen. Heulzntagc verhält sich die Sache anders. Die Mode, im Bett zn frühstücken, wird immer popnlärer uud es wird jeder Frau die Wahl überlassen, ob sie das Frühstück mit den anderen Hausgenossen im Speisezimmer einnehmen will, oder ob ihr die Einsamkeit in den ersten Stnnden des Tages lieber ist. Man findet daran nichts Extravagantes mehr nnd bei den hier fo beliebten „Wochenendc"-Nesuchen nnd Eounlryparties ist das erste, wonach die Wirtin ihre Gäste am Abend fragt, ob sie lieber unten oder in ihrem Schlafzimmer frühstücken. Die Ärzte finden, daß es der Gesundheit der Frau sehr zuträglich ist, sich vor einem geschäftigen Tag in der Früh ordentlich auszuruhen. Sie kann ungestört ihre Zeitungen lesen, ihre Korrespondenzen erledigen nnd sich den Plan für den ganzen Tag entwerfen. Es gibt viele Damen, die diese eine einsame Mahlzeit für die angenehmste im Tage halten und bei der sie der englischen Sitte gemäß auch oen meisten Appetit entwickeln. Das Bad zuerst nnd dann das Frühstück — das ist jetzt der ideale Tagesanfang. Diesc Sitte hat die Industrie ziemlich gefördert, denn in einem sashionablen Hause gehört jetzt zu jedem Schlafzimmer ein eigenes Frnhstückservice, das mit den Tapeten uud der Einrichtung in Farbe Promotheusnaturen. Roman uon U HinninS»Norden. (2. Fortsetzung.! (Nachdruck uerbott-».) „Das Hal man nnn davon," sagte er ärgerlich, indem er dem Kutscher gebot, so schnell wie das arm» selige Pferd lansen könne, ,'.» fahren, „ich habe doch wahrhaftig ein Opfer gebracht, daß ich hente wie auf Kohlen am Tisch sitzen mußte, während die Zeiger der Uhr sich boshafterwcise ganz besonders in ihrem Lauf zu beeilen schienen! Der verdammte Nehbraten, der Stolz der Familie, wollle kein Ende nehmen nnd noch weniger die süße Speise, die ich so hasse. Und sür das alles' sieht man beleidigte, schmollende Gesichter uno Tränen in Hannas Augen. Haus ist ja ein reizendes liebes Ding und gewiß noch zu zicheu, aber die Alten Spießbürgertum nnd enger Gesichtskreis. Sie plät-schern iu Tilgend uud ill uuumslößlicheu Prinzipien und denken nicht im entferntesten daran, daß die Welt doch nun einmal ihren Lauf gehl. Das wird in Zukuuft uoch manchen harten Kampf geben." Unter diesem Selbstgespräch war der Assessor vor seiner Wohnuug angekommen. „Warten!" rief er dem Kutscher zu und stürzte nun die Treppen hinauf, an der ihm öffnenden Wirtin vorbei, direkt in sein Schlaf» zimmer. Hier lag alles znr Toilette bereit, die trotz der drängenden Zeit doch mit der Umständlichkeit gemacht wurde, wie sie eiu junger, eleganter Mann, der in der Welt gefallen will, nur voruehmen kann. Vor dem Doppelspiegel waren Bart und Haar sorgfältig gebürstet, und von allen Seiten einer ge-nauen Prüsnng unterworfen. „Vn lnn n^ ^ bestimmt werden nnd sind behufs Voruahme ." ?"hl in diesem, bezw. in diesen Wahllokalen alpha- l',a> geordnete, vollständige Auszüge aus den Wähler-mnl"f ^"^^^ich der wahlberechtigten Frauenspersonen ä 'lertigen, i,„d ^^,^^. ^,^. ^^.„ Wahllörper gesondert. ... ""l die Zlnueisung der Wahlberechtigten aus dem / ," "nd zweiten Wahllörper au die einzelnen Wahl-"Me nach der alphabeiischeil Ordnung ist die Wähler->N'e des dritten Wnhlt'ürpers znr Grundlage zu nehmen. Wahlpflicht. !iu- Beamten des Magistrates nud aus drei «"berechtigten Gemeindemitgliedern. In die Wahlkomnnssiou für die Wahllokale der Fraueuspersoneu lönneu auch weibliche Wahlberechtigte berufen werdeu. Die Wahlkommissionen sind für deu gewissenhaften Vollzug der Wahl verantwortlich. Die Mitglieder der. sclben haben sich jeder Veeinslnssnng auf die Stimm» glbnng der Wahlberechtigten zn enthalten. Der politische Landeschef entsendet zur Wahlhaud» lung für jedes Wahllotale je einen Abgeordneten mit der Bestimmung, die Befolgung des Gesetzes wahrzunehmen. Überschreitungen des Wirkungskreises von seilen der Wahlkommissiun darf derselbe nicht zulassen nnd ist er berechtigt, anch während der Wahl gegen etwaige Ungesetzlichkeiten Abhilfe Zu schaffen. In den Fällen des l> 2l bestimmt die Zusammen» setzuug der Wahlkummissi'ou der politische Landeschef frei nach feiner Wahl, iudem er deu Vorsitzenden der Kommission und die Mitglieder in der im dritten Absätze dieses Paragraphen festgesetzten Anzahl ernennt. Vertrauensmänner. tz 39. Dem Wahlakte sind über Wunsch der Wahl» werbeudeu Parteien zwei bis fünf Vertrauensmänuer ans der Mitte der Wahlberechtigten beizuzieheu, welche dem Wahlakte bis zum Schlufse der Wahlhandlung anzuwohnen berechtigt sind. Diese Vertrauensmänner werden vor der Wahl von den wahlwerbenden Parteien dem Magistrate uam» hast gemacht, welcher die entsprechende Anzahl aus der Mitte der Vurgeschlageueu uuter tuulichster Verüctsich» tigung aller wahlwerbenden Parteien für jedes Wahl» lokale bestimmt. Die Vertrauensmäuner haben lediglich als Zeugen der Wahlhandlung zu fungieren und steht ihnen kein weiterer Einfluß auf deu Gang der Wahlhandlung zu. In der gleichen Weise sind anch die Vertrauens, manner snr den Hauptwahlort zu bestimmen. Beginn der Wahlhandlung. 8 40. Die Wahlhandlung ist öffentlich. Vor dem Beginne der Abstimmuug hat der Vor» sitzende der Wahlkummission den versammelten Wählern den Inhalt der ^ 9, 10, 11 dieser Wahlordnung über die znr Wählbarkeit erforderlichen Eigenschaften gegen» wärtig zn hallen, ihnen deu Vorgang bei der Abgabe dev Kuverle und bei der Stimmenzählung zu erklären und sie aufzufordern, ihre Stimmen nach freier l'lber-zeuguug ohne alle eigennützigen Nebenabsichten so ab-zngeben, wie sie es nach ihrem besten Wissen nnd Gewissen für das Gemeindewohl am zuträglichsten halten. Neschlußfassnng der Wahltou, mission. § 41. Die Beschlüsse der Kommission werden dnrch absolute Stimmenmehrheit gefaßt. Der Vorsitzende der Wahlkummission stimmt uur bei gleichgeteilten Stimmen mit und gibt in einem sol» chen Falle durch Auschluß an die eine derselben mil seiner Stimme den Ausschlag. Die Wahlkommission hat zn entscheiden, wenn sich bei der Slimmgebnng bezüglich der Identität eines Wählers Anstände ergeben oder wenn die gesetzlichen Voranssetzungen bei erschienenen Bevollmächtigten oder Vertretern l^tz 4, 5, 6, 7 und 8) nicht vorhanden sind. Die Entscheidung der Wahlkommission muß in jedem einzelnen Falle vor der Fortsetzung oer Wahl erfolgen. (Fortsetzung folgt.) Rothes Kreuz. Dem Landes» uud Frauen'HilfsVereine vom Noten Kreuze für Kram haben einige seiner Zweigvereine den in den Statuten vorgeschriebenen Bericht über die Tätigkeit im verflossenen Jahre bereits eingesendet. Ans den betreffenden Tätigteits. und Kassaberichlen ist folgendes zu entnehmen: Der Zweigverein in I dria zählte im Jahre 1909 M Mitglieder, daher um 15 mehr als im Jahre !908. Das Vermögen belief sich auf 3201 X 93 l,. Die Iahreseinnahmen betrugen 21,4 Iv 50 li, wovon 38 X au den Stammverein abgeführt wurden. Der Zweigverein in Krainbnrg zählte 204 Mitglieder smehr 2 gegen das Vorjahr), darnnler 27 Ortsgemeinden. Die Iahreseinnahmen betrngen »70 X 73 b, uud zwar au Mitgliedsbeiträgen 542 X 56 l>, an Zinsen vom angelegten Vermögen 228 X 17 Ii, all Spenden l00 X- die Ausgaben hingegen 286 X 56 b, wovon 256 lv als Beilrag an den Slnmmverein enl» fielen. Der schließliche Vermögeusstand bezifferte sich aus 6212 X 83 b. Der vicljährige, verdiente Präsident dieses Zweigvereines, H"'l k. f. Landesregierungsrat Alsons Pirc, ist im vergangenen Jahre gestorben. Die Ehreuslelle eines Präsidenten hat sein Nachfolger, Herr k. k. Bezirlshanptmann Franz Schilnik, be. reitwilligst übernommen. Der Zweigverein in L a n d st r a ß zählte 6 Mit-glieder, darunter eine Orlsgrmeinde. Die Einnahmen betrugen an Mitgliedsbeiträgen 12 K. an Zinsen pro 1909 33 X 45 l> nnd der schließliche Vermögensstaud 783 lv 64 ll. Dem Stammverein wurden 5 X 14 !> als 50^iger Beitrag abgeführt. Der Zweigvereiu in Loilsch wies einen Mit» gliederstand von 97 Mitgliedern, darunter 9 Orts-gemeinden, nnd einen Vermögenssiand von 4520 X 79 l> aus. Die Jahresbeiträge beliefeu sich auf 25615, dieZinsen pro 1909 ans 174 lv 36 !> nnd dieNeinerlräge zweier in Grahovo bei Zirkni!', ans !6 X II) !>. Dem Herrn Pfarrer Franz Naj<"evil! in Grahovo wurde für diese Spende der besondere Dank des Vereines zum Ausdrucke gebracht. Die Gesamteinnahmen betrngen 446 Iv 46 ll und die Ausgaben 128 Iv sals Beitrag an den Slammvercin). Die Leitung des Zweigvereines war viel bemüht, nicht nnr dem Zweigvereine in Loitsch, sondern auch je° nem in Idria nene Mitglieder zuzusühreu. Der Zweigvereiu in Oberlaibach, welcher seine seit Jahren eingestellte Tätigkeit mit Eifer wieder aufnahm, zählte am Schlüsse 1909 56 Mitglieder, dar-uuter die Orlsgemeinde Oberlaibach »nil den« Jahresbeiträge von 20 Iv. Die Einnahmeu beliefeu sich aus 136 X 50 li uud die Ausgaben 67 X sdavon Beitrag an den Stammverein 63 X); am Schlüsse des Jahres verblieben 507 X 53 li. Der Zweigverein in Nalschach bei Stein-brück zählte 25 Mitglieder. An Mitgliederbeiträgen sind 50 X und an Zinsen 107 15 61 b eingegangen, hingegen wurden 28 X 40 b, davon 22 X als Beitrag an den Stammverein, verausgabt. Das Vermögen be-trng am Ende dco Inhreö 1909 1319 X 89 b. Der Zweigverein in Stein zählte 94 Mitglieder sum 7 mehr gegen das Vorjahr). Beinahe die Hälfte der Mitglicderzahl stellten die Ortsgemeinden s45). Die Einnahmen belrngen an Mitgliederbeiträgen 188 X uud an Zinsen 73 X 01 l>,- die Ausgaben 97 X, wovon 94 X an den Slammvereiu abgeführt wurden. Der Vermögensstand am Schlufse des Jahres belies sich aus 1819 X 34 li. Die Tätigkeit der Zweigvereiue war eine eifrige nnd zielbewußte' besonders mnß aber die Werbetätigkeit der Zweigvereine in Krainburg, Loitsch, Oberlaibach und Stein mit besonderem Lobe hervorgehoben werden. Den beteiligten Persönlichkeiten sei für ihr opferwilli» ges Bemühe» im Interesse des Noten klrenzes bestens gedankt. Anch der Stam m verein in Laiba ch hat in letzter Zeit wieder der Werbung neuer Mitglieder die vollste Sorge zugewendet. Erfreulicherweise war diese vom besteu Erfolge begleitet, deun bisher find dem Landes« und Frauen - Hilfsvereine vom Nuten Kreuze für Krain 46 Damen und 30 Herren beigetre. ten. Es wäre zn wünschen , daß diesem Beispiele uoch recht viele solgeu würden, denn die Ausgaben des Noten Krenzes wachsen voll Jahr zu Jahr, sie ersorderu drin» geud, daß sich auch die Mittel mehren, deren die huma» nitäre Vereinigung des Noten Krenzes zn ihrer Er» süllnng im Frieden wie im Kriege bedarf. — lTitelverleihung.j Wie uns aus Wien gemeldet wird, hat Seine Majestät der Kaiser dein Hilss» ämlerdirektor bei der Landesregierung in Laibach Nu> dolf Zarli auläßlich der erbetenen Versetzung i» deu dauernden Nuhesland den Titel eines kaiserlichen Nates verliehen. -- iAuozeichnull.q.) Wie der „Slovenee" meldet, wurde dem Landtagsabgeordnelen Herrn I. K 0 b i der Päpstliche Orden „^>-o ^clcxi,! et l><>nt^il^" verliehen. Der Orden wurde Herrn Kobi anläßlich der vorgestrigen Feier seiner silbernen .Hochzeit vom hochwürdigste» Herrn Fürstbischöfe Dr. I e g l i."- an die Brust gc-hcftel. - i lasse des städtischen Mädchen-lyzenms in Laibach verliehene Necht der -Öffentlichkeit unter gleichzeitiger Anerlennnng des Neziprozitätsver-hältnisses für die mil der Lehrbefähigung für M,ttel> schulen .lüögestatlelen Lehrpersonen des genannten Lyzeums für das Schuljahr ,9l'9/I9l0 aus die dritte Klasse alisgedehnt. " lÄesehul,«, eincr Lehrstelle.) Am Staalsgymna. sium ill Gottschee komm! mit Beginn des Schnljahres 1910/1911 eine wirkliche Lehrstelle für Latein und Griechisch als Hauptfächer, Deutsch als Nebenfach mit dentscher Unterrichtssprache znr Besetzung- unter sonst gleichen Umstäuden werden diejenigen Bewerber bevoi> zngt, welche zugleich die Lehrbefähigung für Philoso« phische Propädentil oder für den Unterricht im Turnen nachweisen. Gesuche sind bis w. März beim k. k. Landesschnlrale sür 5lrain in Laibach einzubringen. lUntcrhaltslieitrag siir die Angehörigen der zn ciuer Wnffennlmng Eingerückte».) I»' Neichsgesetz- blatte ist am 5. d'. M. die zum Gesetze über den Unterhaltsbeilrag snr dic ^»^ hörigen der zn einer Waffen- oder Dienstuliunn, "^^. zur militärischen Ausbildung 6>'ui""ck<"' "!^ „cr- Das Gesetz, das im abschiedet worden ist, hat deu ^n!pr>'ch " ' ^ ,,^>,m^ Haltsbeitrag bereits vom 1. August >!"»^ Laibacher Zeitung Nr. Zl.______________________________270____________„______^___^ ^ Februar 1910. lüil Rücksicht ans die ^ürze der zur Versügullg gestau-denen Zeit wurden damals die Weisüugeu über die Durchführung in mehreren Erlässen getroffen. Die nene Verordnung saßt den Iilhalt dieser Erlässe zusammen und berücksichtig! gleichzeitig die bei der Anwendung des Gesetzes gewonnene» Erfahruilgell. Die Verordnllng ist von der Absicht geleitet, bei der Auslegung des Ge» sctzes dessen ioohllvollende Intentionen möglichst zum Ausdrucke zu bringn. Uuler anderenl werde» dnrch eine Vestiuuuung der neue» Durchführnngsverordunng bei österreichischen Eiseubahubedieusteleil, deren Dienslorl sich in einer Station des Anslalides befindet, die An-gchürigen, die den Wohilorl des Eiuberuseuen teilen, glcichivohl als iin Anlande wohnend behandelt lverdei,. Auch werde», die an die Angehörigen des Eingerück-leü angeiuieseneu (Geldbeträge ill Zuluilsl nicht »iehr den bei der Post ailfgegebe>l werden müssen, sondern sei lens der Postverwallung dem Ministerin»! sür Lan^ desverteidigung kreditiert »verden nnd i»> gewöhnlichen Wege 'nitlelst Poslanuieisu^lgzur Auszahlung gelangen. Hiedurch wird die Rücksendung der vom Truppeiikörper l.ilisichtlich der Einrüclung des Ma»!les bestätigten Postanweisungen a» die politische Vezirtsbehörde ver° inieden »nd in dielen fällen eine raschere Allszahluug del Uulerhallsbeilräge erreicht. — lDic l»oc'l,isch.yerccqovi»ischl! Erinuor„uqö° mcdaille.j Das :)ieichslriegs!»>'»isteriu»! verlaulbart, das; dx Medaille staluleugelnaß für sämtliche Offiziere n»d Mililärbeaullen bestimint ist, welche am 5. Oktober 1908 iin l5. Korp^ aktiv gedient haben. Hienach habe» jene Militärpersonen, die am 5. Oktober 1908 nicht dem verbände des !5. Korps angehört, soilder» sich a» jenem ^age, wenil anch alls dienstlichem Anlas;, nnr vorüber-gehend im !5. .Korps aufgehalle» habe», ans diese Medaille leinen Anspruch. Eine ungebührlich zuerkannte Medaille wird eingebogen. — lDer Zweiqverciu dcr l. k. österreichischc» Vcrmessnuqsbeamtcn für Kraiuj hielt au, 7. d. M. seine Hanplversammlullg ab. Der Vorsitzende, Herr Obergeomeler (' e r »l a t, hob iu seiner Allsprache hervor, daß die Krisis, die den Verein bedrohte, glücklich überstanden sei und daß sich der Zweigverein nunmehr lrä'stig entwickele. An das k. k. Fiimuzministerium wurde von, Ze»lralaussch»sfe ein Meniorandnul abgesendet, worin die Wünsche nnd Fordernuge» der ein-zeinel, Zweigvereine dargelegt erscheinen. Die Obniän« ner erhielten über die Alilorisalion eine vertrauliche Mitteilung, vou der die einzelnen Mitglieder verstau-diät wurdeu. Reu eiugelreteu sind, 10, ausgetrete,l .', Mitglieder. - Herr Delegat Geometer Hrovatin berichtet, das; er sich bei der am 27. März v. I. in Wieil stattgehabte» Sitzuug des Zeutralausschusses uach den Veschliissen der Jahresversammlung gerichtet hatte, «hegen die Grüudung eines selbständige» Vereines der galizischen k. k. Vermessungsbeanilen tonllle nichts getan werden, weil der Verein damals schon konstituiert war' doch wurde erziell, daß die beiden Vereine in freund' schaftlichen Beziehungen zueinander verbleiben nnd vereint die Standesinteressen vertreten werden. Gegen die Schaffnng eines Landesslatus, der besonders den« Nachwüchse in kleineren Krouländern geschadet hätte, wurde von sämtlichen Delegierten einstimmig an das f. k. Fmauzmiiiislerium eine Resolution mil der Bitte gerichtet, die diesbezügliche Verordnung nicht zn verwirk» lichen. Wie man ans dem Slaatsvoranschlage ersehen lann, wnrde sowohl diejem Wunsche als auch ill klei-iierem Umfange dem Anstichen nm Vermehrn»g von yoheren systemisierten Stelleil eillsprocheu. Was die Stellungnahme gegen das Proinemuria der k. k. Ver» lnessungsbeainteu in Böhmen, betreffend die Vegünfli» gllug der Beamleil der Nenvermessimgsnbleilnng, anbelangt, hat sich Herr Hrovalin strenge an die Wei> sungen der vorigen Iahresversamlulnng gehallen. Einem jede'u Evidenzbeamtell soll sich öfters Gelegenheit bieten, au Neuvermessuugsarbeite» teilzuuehmen. Dem Reichs-ratsabgeordneteil'.Herrn Oberinspektor Punelli hat der Delegierte sür seiue Nemühlülgen im Namen des Zweigvereines den Dank ausgesprochen. Der Bericht wurde beifällig z»r Keuutnis genommen. — Der Ver-^iuslassier, Herr Odergeomeler v. G s p a,l, berichtete über de» finanziellen Stand des Vereines folgendes: die Einnahme» bis 3>. Dezember betrugen 948 !v 12 l,, dir Aufgaben 54l K 3 i>, so daß oer Verein über ein Verillögeil vou 402 1< 9 1> verfügt. — Bel den Eventualien begründete Herr Geometer Zupan<.-i<.> in längerer Rede die Anschaffuug einer ^achblbliothek fowie die Einführung vou wisfeuschastlichen und popu-lären Vorträgei,, die in dem Vereinsorgane veröffentlicht werden sollen. Nach längerer Debatte, m deren Verlanfe besonders der Mangel an technischen Hllss» mitteln bei den Evidenzhaltnngen hervorgehoben wurde, nnd nach der Versicherung des Herrn Oberinspektors u. Ieziorski, er werde die Nestrebnngen der k. l. Evidenzhallnugsbeamlen iulmer nachdrücklichst nnler-stüi;eu, lvnrdeil deide Anträge einstimmig angenomine». Herr Kultliringenieur G n st i u <" i ^ empfahl der Generalversammlung die Untersli'chung des techuischen Personales bei den agrarischen Operationen iu der ^rage der Verbesserung seiner mißlichen Lage. Weiters deautragte Herr Geometer N o j e c, daß jenen Herren, dic sich aus eigenen Mitteln die lem'reu Instrumente angeschafft haben, vou der k. f. Finanzdirekliun eine jährliche Enlschädignng für deren Verbrauch zugestcm-den und daß eine einfache tägliche Frequenz eingeführt wcrdcu mügc. Beide Anträge wurden angenommen. -Nach Erledigung der Angelegenheit der Mitglieder-beitrage wurde die Versammlung geschlossen. — l^ortrag i„ ^^ Lcogescllschaft.j Montag abends um 6 Uhr fand im Vibliolhelssaale der „^aloMka Tislarna" ein von der Ueogesellschasl verauslalteler Vor» tlag statt, wobei oer bekannte Wiener Papv,rologe, Herr Professor Dr. Wessely, über die allen Papyri nnd die Anfäi'.ge der christlichen Kultur sprach uNd seine Auoführilngen gemeinsam mit Herrn Professor Doktor M a n t n a n i an der Hand eines reichen, dem Publi» k»m zur Ausichl vorgelviesencil Ouellennialeriales er^ läuterte. Der in grußer Anzahl erichieneuen Zuhörerschaft bot sich hiemit Gelegenheil, einen von der Well-liieratnr anerkannteil Gelehrten über Gegenstände seines Spezialsachgebietcs diskutiere» zu hören, die nm so iuleressailler waren, als der Herr Vortragende es verstand, dn. Materie in eine überaus anregende ^orm zn kleiden und anderseits das zur Ansicht in <>l-!^ln.,li vorgewiesene Eammelmaterial Preziositäten darstellt, die nicht gerade den Angen eines gewöhnlichen Sterblichen so ohne weiteres ofsen liegen und in ihrer Qualität Werte vou schier unbezahlbarer Höhe repräsentieren. Der Herr Vortragende legte in seinen Ausführungen dar, wie wichtig die Papliriologie für die Erschließung des Alllagolebeno der anlilen Völker ist, des alltäglichen Verkehrslebens der Millionenmassen i» ihren lauseudsälligeu gesellschaftlichen und geschäftlichen Beziehungen, die uns trol/. der in reichem Maße er-hallenen antiken Weralnr bis in die jüngste Zeit eigrnl-lich so gut wie unbekannt war. Die alten Schriftsteller in ihren sei es poetischen, sci es staalspolilischell und historischen Werken führen nns diesbezüglich ein dem Leben und Streben der eigentlicheil breiten Volksmasfe strustehendes Bild ihrer Zeiten vor Auge», uud wir haben eiueu wahrheilsgetrenen Inlerprelen für die VertMnisse nnd Zustände, das Gelriebe und Getue des täglichen Lebeno jener Zeit erst seit A»ffi»dung der allägyptischen Papyri. Zweisaches läßl sich aus diesen sprechenden Zengen antiten Volks- und Alltagslebens ersehen -- die überraschende Höhe der Voltskultur jener Zeilen nnd deren große Verwandlschaft mil nnse-ver heutigen. Die Papyri enthalten neben literarischen Werken allerlei Allen, Geschäft- und Korrespondenz-stücke des damaligen Bureau-, Verkehrs, und Gesell-schaslslebeus, sie nmsassen Urknnden iiber alle möglichen Rechtsgeschäfte, Steuerveranlagungen, Sleuervorschrei-bnngen, Ouillungeil, Diplome, Versatzscheine, Giro-bankzettel, Kontoanszüge, Zahluligsaiüveisnngen an Banken und Geschäftshäuser, Briefschaften des täglichen Lebens nsw. So ersteht in überzeugend klarer Größe vor unseren Angen eine ganze Welt, die jahrtausendelang begraben war unter den Kehrichthansen der längst zllgrnnde gega»ge»e» allägyplische» Städte, wohin man die Papyri als altes Papier geworsen hatte. Soweit es der knappe Rahmen einer Stunde zuließ, erläuterte der Herr Vortrageude die Form, die Fabrikatiou, die Verwendung der Papyrusblälter, bezw. Papyrusrollen, uud ihre Fundstellen, insbesondere jene aus den Iah-roi 1877 und 1678 in der Gegend von Arsinoe, der Hanptstadt der Landschaft ^ayinn, aus welchem Orte Mich die sür uns wichtigste, von Erzherzog Rainer an-gelauste Sammlung stammt, die auch den Namen ihres Elwerber5 trägt. Der Text dieser Sammlnng ist meist griechisch, die Schrift teil/ die unserer Druckschrift entsprechende steife Uuzialschrift, teils die uuserer Kurrentschrift entsprechende ineinanoerverschliffene Kursivschrift, erstere in literarischen Handschriften, lehtere in den Verlehrsslücken des täglichen Lebens auftretend. Endlich zeigte der Herr Vortragende noch die große Bedeutung der Papyri für die Erschließung nnd Erforschung der ältesten christlichen Literalnr. Längst bevor noch die Regnngen der Ehrisleubeweguug auf die Nildfläche des offiziell anerlannten Lebens gelangen konnten, hatte es scholl, obzwar verpönt, verfolgt lind nach Möglichkeit ausgerollet, dennoch gerade in jene» Masse» tiefe Wurzeln gefaßt, die dem egoistisch-kapitalistische» Treibe» des herrschende» Wlrtschaslsregimes fer»sta»de», i» den sozialen Millionenmasseu und wie sehr dies der Fall war — darüber belehreil uns deutlich uu'd wahrheitsgemäß die Papyri. — Der Vortrag, dem Nur hier einige Leilideen e»lnommen haben, war etwas Schönes, Großes uud Seltenes lind sand in langauhallendem Neisallsdante seinen Widerhall. lErhöhuuq der Preise für Packpapiere uud Papiersäckc.j Die Papier-Union hat die Preise sür Zellulose-Packpapiere, welche infolge des starken Konkurrenzkampfes der letzten Jahre eine andauernde Rückwärtsbcwegung gezeigt haben, durchwegs erhöht-iilsolgedesseu habeil sich auch die Grossisteu und Er-zenger von Papiersäcken zu einer 10» bis !5^,igeu Preissteigernng entschließeil müssen. — Jahren er-reichten 41, von iiber 70 Jahren 56 Personen. An Tuberkulose starben 23, an Lnngeuentzündung 9, au Diphlheritis 10, au Keuchhusten 2, durch zufällige lod-liche^ Beschädigung 2 nnd durch Mord und Totschlag ! Person, alle übrigen au sonstigen verschiedene,', Krankheiten. Ein Selbstmord ereignete sich nicht. —i-. — ll5in .qroßer HcrinssschmauSj mit einem Kon zerl der Slovenischen Philharmoiiie sindel wie alljährlich heute in der Bahuhof-Nestaurntion lIoses Schrey» stall. Aufaug um 8 Uhr abeuds. Eiutritt 60 !>. Nähere^ desagt die Annonce. — lKurort Gleichcnbcr.q.j Die Direktion des Glei-chenberger uud Iohaunisbrnnuen-Altieuvereines gibt belannt, daß vou ul»l au, bei Aufhebung aller bis uu» veitandenen, wie imlner Na»,eii habende,. Ermäßign»-ge» fur Kurgäste, die deu Kurort Gleicheuberg besuchen, ' diesbeznglich ,olgende ueue Besti»,m»ugen' in Gel' u»g trek'»: ^n oer Zeit vo,n 10. Juni bis 10. Augus, on1 N'erdeu leinerlei Er,uäßig»ugeu qeioährl ^n der Vor,aison ,15. Mai bis 10. Juni) und in der Nachsaison l>«. August bis 30. Sepiember) ist der Kur-o,rellion vorbehaltell, in besondere» Fällen uud auf Gluud bezüglicher, gehörig belegler Gesuche lAnstei-lmigsnrllinde, Armnls- oder Millellosigleitszeugni^i nach eigenem Ermessen einzelne Ermäßigul'igen au Kur-gaste, die iu deu vou der Knrdirektion verwalteten Ubi-talionen ioohnen, zu geN'ähreu. Ein Rechl, solche Er-tuaßigungen zu beanspruchen, besteht jedoch nicht. Dcn slants-, Landes, und Gemeindebeainten uud Lehrern tonnen ,m Siuue obiger Ausführungen, in der Vor-»>!d Nachsaiso» nach Eruiefsen der '.Kurdireltiou Er-mäßiguuge» daiiil belvilligt werden, lvenil sie iu den im ersteu Absätze erwähnten Ubikationen wohuen und wlilll deren Einkoulluen uichl höher ist als jenes der Staalsbeamten der 9. Diäleuklasse ablvärls. lVerlorcu.j Ein goldeuer Ring, ferner eill Lorgnon. " lGcsunden.j Ei» Geldtäschchen »lit 23 K n»c> eines mit 7 K, ei>,e Zwanzigsronenuote uud ein Haud-täschcheu. . — lWctterbcrichl.) Die hoch iul Nordeu lagernde barumetrifche Depression breitet sich zungeuförmiq aege», Snden aus uud hat eiu sekundäres Minimum 'über Nordllalieu ausgelöst. Hoher Druck schiebt fich keil- orulig ,n die Alpengebiete herein. Die Trübung der Älmojphare, d,e vorgeslcru in nördlichen Alpengeaende» vorherrichle, ist über die Alpeugipfel nach Süden her-ubergeschlageu uud traf auch unsere Gegenden. Nachdem berelts gestern nachmittags schwacher Regen eingesetzt und nur kurze Zeit gedauert hatte, erfolgte spät abends Mi heftiger Regengnß, der des Nachts iu dichten Schneefall überging. Der Schneefall hielt noch heute früh au und dürfte uoch längere Zeit in Anspruch nehmen- der Luftdruck zeigt noch immer fallende Tcu^ deuz, währeud sich die Temperatur stäudig uahe bei uull Grad Celsius hält. Heule iu der Früh wurden bei Schueesall uud Windstille 0,0 Grad Eelsius abgelcseu. Die Vcobachtuugsstatioueu meldeten gestern früh folgende Temperaturen i Laibach —2,3, Klagensurt —1,2, Görz 4,3, Trieft 6,2, Pola 4,5, Abbazia 4,0, Agram 1,!, Sarajevo 0,3, Graz 1,5, Wieu 3,4 lRegen), Prag 6,3, Berlin 7,2, Nizza 7,0, Neapel 8,l, Palermo 8,8, Petersburg 0,9; die Höheustatioueu: Obir — 1,i, Souublick —7,l», Säntis —6,7 sSchueesturm), Scm-nieriug 1,8 sNegeu). Voraussichtliches Wetter in der nächsten Zeit für Laibach: Niederschläge, veränderlich, mäßige Temperatur. Theatrr, Kunst und Literatur. — sAuo der deutschen Theaterkanzlei.j Heule be- giuul der Oberregisseur, l. Vouvivaut ui»d Liebhaber Herr Eugeu Jeu sen vom Raimuudtheater in Wieu ein zweiabeudliches Gastspiel als Pepi Freisinger iu dem lustigen Schwank „Zwei glückliche Tage" und beendet es Freitag, den N. d. M., in der Titelrolle des Vollsstückcs „Der Pfarrer von Kirchfeld". Laibacher Zeitung Nr. 31. 271 ____________9. Februar 1910. lDic Erstausfiilirunq des „Chantecler".) Aus Paris wird w»i 8. d. M, ^»"Idct: Der ^slriqcn Prcmierc wn Rustands „(shcint^I^" uwhülcn Äuni^ sl^präsidciU Bvicmd, die nn-istl-» Minister, s0w,c cm überaß ^rnchiilcv Publikum ln>i. -!. n' oodcn ^rslrn Alte inHbrslindcrc der SmilwimiiMm-,, fanden dl'nscl. den ^rfolq wir lxi der Gl'in'vcilpv^l'c. Trv drille All ichil'N cin wcili^ z» »an«. Im on'vtt'ii Att riof du-S^cnc, in dc>r dic Kröten auftraten, aterausfül)runlM dienen. Der Thealerdirel'll.,r Eng^ dcchl aus Gothendurq Hal in einer Andienz beim Wiuq den Plan ,',ur Äufsnhruun einer Neihe bestimmter ^vllsschausplele o^rqeleql, uni der zunehmenden Aus-wandern»« entqesseu/.uuurken. Er erhofft, wie er aus» Nchrtc, „von der Erweckunq der Vaterlandsliebe und ixr Gefühle fur die Heimal durch diese Ansführuuqeu eine Abnahme der ElniqralwnAMste bei der Veoöl» lernnq". Der Äöui^ sprach sei»e qrös;le Sli»,palhie für dcn Plan au^. — l^iue eilzeuartiqc Opernprcmi»'rc.j Tieserlage saud ln Mailand in, Teatro Tal Verme ei»e höchst eiqenartiqe Oper»prenli('re stall. Das Vtertunirdige an dieser Nrausuhruug war ader nichl die Musil und auch nicht das Libretto, sondern die fast qeheilnnisuolle Tlille, in »oelcher sich die Vorstellung, ohne die üblichen Präludien im 3healerlei!e der VIaller, ja selbst ohne Anschlägt" a» den Elraßenecle» uoll^oq- da>? Mertwür-oisssie endlich die Ailsanqsslnilde der Premiere — halb ,',lhn Uhr vormiltlW. Das darqestellle Wers — „Bianca Lappello", Oper in drei Akten und einem Prolog uon Antonio ^ozzi, Text von Ul^o ^leres — ioll in Warschau am 25. d. M. in S.^ene qehen, nun l^ill aber nach einer Veslimmunq des Urheberrechtes als Heimalsland des Komponisten eines Musikwerkes der Ort der ersten Anssührnnq. Niederholt haben in lehtc-r Zeit derartige formelle Premieren italienischer Opern ,',ur Wahrung der Nationalität stattgesnnden, - !o der „Isabean" von Maseaqn! und des „Mädchens des Westens^ oon Pneeini, die ihrer Uranfsührmiq i» Amerika entgegengehen, aber als Abend- und Nachmil-taqZauffi'lhrnngen. Gegen Mittag war diese Matinee im strengsten Sinne des Wortes ,',u Ende uild es er-eignete sich der nicht alltägliche ^all, das; die Theaterbesuche? — noch zum Dejeuner .zurecht kamen. — <„Wiencr Modo."j Noch sind glitzernde Stosse, brillanischilnmernde Toiletten auf der Tagesordnung, und schon laucheu die ersleil ^-rühjahrserscheiuungen der Müde aus, allerdings noch etwas zaghaft, aber l'Nlnerhjn der kommenden Richtung den Weg weisend. Das Heft l<> der „Wiener Mode" gibt uns ein Bild ber zu erwartenden Modenenheiten, als da sind: tur-t^re Jacken, Spenzerkleider, merkwürdig einfach gchal-ll'ne Nesuchstoilellen, Hüte, die weder durch besondere ^röße, noch durch uilU^hällnismäßige Kleinheit des Umfanges unangenehm auffallen, reizende Vraul» lmletten, ebensolche Haus^ und Morgenkleider, wie auch ^'ne reiche Auswahl bürgerlicher Wäschestücke. Der ^andarbeitsleil zeigt nebe» andereil künstlerischen Vor» '"ut ^erle,li»g gebracht hatte. Prag, 8. ^brulN'. Auf Gruud Allerhöchster An-^nuna^wmde oer Landtag des Königreiches Böhmen Die Lage auf dem Balkan. lanat^^sos"''t7'X^ ?'b'"ar. „Ienigazetta" ver- ^^^^ ^N^.'.m' ""eck/ ^"suug der Vchuhmächte lön.c nnV^c^Fus.l dl.rch "e iunft beseitigell. Den. „Ikdam" « o,^^^^ ^"° 'n den nächsleu Tage.l an die Schntzmäck^ / ^"' richten, worin sie erklärt, daß si7diVc '.?''' "^ ichen der Türkl'i und Grieck/euland,''s^^' "^^ta' He n.cht definitiv gelöst sei, nichl in normale Vah en ^lenken könne. D,e Nole Erlange, daß eine definilide ^ lung noch vor dem Zusammentritte der griechischen "atwnawersammlung erfolge. " ^ . ^^'"stantiuopcl, 8. Februar. Ein Leitartikel des ruhio 5 - '"" slclll fest, daß die äußere Lage nunmehr Deputat''' ^"' bevorstehende Besuch der bulgarischen liirkisch j,"'! ^'"lentiere die Behauptung, daß' in den ^bulgarischen Beziehungen eine Spannung be- stehe. Der erste Schritt zu eiuer türkisch»bulqarischen Annäherung müsse beifällig begrüßl werden. Ein zweiter Artikel des Blattes befürwortet die Besetzung der Hauptpunkte Kretas durch türkische Truppen, da sonst die Perhandlungen bezüglich der definitiven Lösung der ^lreiafrage resn'ltatlos bleiben würden. Die Ülicrschwcmmuusscu iu Frankreich. Paris, 8. Februar. Aus Savoyen, einem Teile von Bnrguud und Maeon, werden Überschwemmungen gemeldet. Auch aus der Gegend von Remiremonl und BesmK-o» wird über starkes Hochwasser berichte!, Viu Amm'sticdclret. Athen, 8. Februar. Der König unterzeichnete ein Tetret, betreffend eine allgemeine Amnestie für die Marineoffiziere, die an der Vewegnng vom 29. Oktober v. I. teilgenommen haben. Das Detrel wird abends amtlich knndgegeben werden. Die amnestierten Ossi» zicre werden einen dreijährigen Urlanb nach dem Aus» land nehmen. Sie wnrden heute vormittags aus der Hast entlassen und sind abgereist. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtek. EINE ERKALTUNG öffnet in vielen Fällen allen ernstlichen Krankheiten die Tür. Scotts Emulsion jedoch verhindert erfolgreich ihre Weiterentwickelung. Die Reinheit ihrer Bestandteile, ihre Leichtverdaulichkeit sowie ihre Nährkraft, hahen unter Ärzten, Hebammen, Eltern und Patienten für Scotts Emulsion den Ruf als zuverlässigstes Mittel gegen alle Arten Brust- und Ilalskrankheiten erworben. (3211) 4-4 Scotts Emulsion wird allerseits als unübertreffliche Musteremulsion bezeichnet. Preis der Originalflasche Z H 50 h. In allen Apotheken kilutiieh. j Lulil, nils mil cliusor Neue Erscheinungen aus dem Büchermarkte. Schilt Johann, Was ist Wahrheit? Vriefe an eine junge Dame. k 3W. - Arum Mrt, Die Hagestolze, i< 4 8». — Lejchte Bruno, Tie Stahlfabrikatiou, X 120. — Deutsche Alpenzeitmia.. I. Iämierheft 1!NU. K —96. — Dessauer Adolf. Großstlldtjuden.Numau,!v 3 6N. — Deutsche Revue. Jänner 1910. K 2-40. ^ Rcihiss Dr. Heinrich. Iudilatrnbuch des Ver» waltünciösserichtshofes, VIll. Band. I. Alitciluuc,, K 8-. — Eckard t: Eislaufen, Paar m,d GeseNsäiaftslaufen, Rollschuh-laufen, K 1 50. — France Äuatole, Erzählungen des Jacques Tournebruclic, K 3'60. — Enzian, Ein neues Alpenlicder-buch, K 120.— Führer durch die PrwatHeilanstlllten.K 2 40. — Erdmann Gustav Adolf, Zwei Fragen der deutfchen! Flottciiftolitll, l< 1«0, — Vifch er Friedrich Theodor, Nicht I,, ». Schwäbisches Lustfpiel in3 Auszügen. K 2 1«. - La Mara, Musikalische Stnoienköpfe, Ii 4 80. — Mnmmenhuff Dr. Ernst. Nürnbergs Ursprung und Alter, X 4 80 Leu», ha rot Pros. Ed., Frauenberufe in Österreich, ein Ratgeber für erwerbsuchcndeMäüchen nnd Frauen. l< 2 —. — SaIburg ! Edith Gräfin. Deutsche Frauen in Wrlschland, l( 4 80. -Nuvillc Prof. Dr. A. v.. Zurück zur h^il. Kirche, Erlebnisse und Erteuntuisse eines Konvertiten. K 2 40. — Michel er ttatherina, Die Studententüche, l< 144. — Tauchnitz Edition 41l>4: iHtcaai« Heuru, ttlimp««« ol uulamiliÄr .1»Mn, K 1 «.»2. — Deutsch Dr. Heinrich, Arbitrage in Münzen. Barren. Wechseln und Effekten, k 9 60. Kürschners deutscher Literatnrlalendcr 1910. K 9 60. — Vösser R., Projettiue und analytische Schulgeometrie, X 4'32; Elemente der Geometrie dcr Lage, K 108. - Rösch Dr. Adolf, Ein neuer Historiker der Aufklärung. X 2'40. — Steruberg Adalbert Graf. Durch Zeit und Raum, li 2 40. — Dunter Dora, Die Schneekönigin, ein deiüsches Märchen, k —?2. — Vamberger Georg, S, Tollität. zehn karne-valistifche Ullredcn, 1i 120, — Nansen Joseph Dr., Die Radiotelcgraphie im Völkerrecht, l( 240. — Kandu scher E. A,, Stuoienbehelf der Arithmetik und Algebra für die Vefähigungsprüfung zum Einjahrig-Freiwilligen, X 3 20. — Rümeliu Prof. Dr. Max, Das Verschulden in Straf» und Zivilrecht, k 168. - Perth es Prof Otto, Die Veoeutung des Standes der Dentistm für uuser üsfeutliches Leben X - 72. . Eckencr Dr. Hugo, Luftschiff und Luftverkehr, X -60. — Neue Blusen, eine Sammlung von Vluseu aller Art für Haus, Gesellschaft und Straße, X 1 80. Vorrätig in der Buch, Mnst-und Musikalienhandlung Jg. v. Kleinmayr ü Fed. Vamberg in Laibach, lkongrehplatz 2. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Am 7. Februar. Valog. Vraunthal, «olb, Ochs, Reich. Deutsch. Rsde.. Wien. — Raschln, Beamter, Graz. Schreiber, ttfin.. Berlin. — Diehgcn, f. Frau, München. -Mllttej. Kfm.; Müller, Rsd.. Trieft. — Mvscr, Vordernberg. — Eckt. Loitsch. — Starll. Reisender. Braunau. — Zech, Kfm.. ttlagenfurt. — Zvetovic, Rjd., Marhof. — v. Stracker, s. Frau, Rudolfswert. — Kern, Forstmeister, Adelsberg. Kaida, Besitzer, Vremerstein. Marktpreise in Laibach im Monate Iiinucr 1910. (506 Weizen..... 18 — Wein.....l . -80 Haf^r.....» , 1« 20 Vier.....>. - 40 Mals....." » 17 — Branntwein ... 1 4l> Weizenmehl Nr. 0 » » 46 — Rum. ..... , 240 Roqgenmehl . . » ,33— Kognal. , , . > , ?-Weizenmehl Nr. 2 » »45— Essig....., _-20 . 3 ' »44 - Tafelöl, . . . . ' 1 52 Maismehl . . . » »21— Schweine. . . <> »130 — Weizenbrot. . . ll^ , —-52 Kälber . . . , » » 108 — Roqgrnbrut, . . « » — 4'> Riudsteisch . . , » 140' — Gemischtes Brot. . »—44 Schafft, isch . . » .108- — Reis.....» »48 Schweinefleisch. » »176-Gerste.....» .— 48 Ziegenfleisch. , > »108-Grieh.....» » -4« Kalbfleisch . . . .150 — Fisolen.....» »—36 Geselchtes Fleisch > » 192 — Linsen....." ,—-48 Salami. ...» »380 — Erbsen . . . . » .— 40 And trock. Würste » »320 — Ausgesch. Erbsen, » » —-68 Speck .... . .180 — Hirse.....» > - 32 Schweinefett. . > »200-Heiden.....» » - -18 Butter . . , . kp , 2 60 Türken Mehl . , . . -- Käfe.....« . 1 80 Kartoffeln . . . » » — 08 Heu.....y > 10 35 Gcmüfe (Kraut, Kuluruzgrieß . » , 28 -Rüben usw.) . . ' » 04 Klee.....» » 1150 Sauertraut. . . » » — 05 Stroh . . . . » > 9 44 Saure Rüben. . ' o 05 hartes Holz . . m' . 1150 Kaffee..... »3— weiches Holz. . » » 9- — Tee......» » 8 — Steinkohle , . c> » 3-20 Katao.....> > 6 — Kohle ,...»» 9 — Zucker.....' » . -80 Koks.....» > 560 Salz.....» »—24 Petroleum , . kß » —28 Pfeffer....., , 2 32 Ärennöl ...» l 04 Landestheater in Laibach. 60. Vorstelluüg. Gerader Tag. Heute Mittwoch den tt. Februar I. Gastspiel des Oberreqisseurs uud ersten Liebhabers und Bou vivants Herrn Eugen Jensen vom Raimunotheatcr in Wien. gwei glückliche Tage. Schwant iu vier Akten von Franz uon Tchünthan und Gustav Kadelburg. Anfang um halb 8 Uhr. Ende um '/< W Uhr. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 3062 m. Mittl. Luftdruck 73li0 mm. H GZ? ^Z - Z^^ ^ ? Zsk GZ M 2 2Ü. N. ?2li 0 3 1! NO. schwach bewölkt " 9U. Ab. 7253 2 lj N. schwach Regen ^l?U. F. ! 724-4 j 0-3> O. schwach Schnee > 24 5. Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur beträgt 10°, Normale -0 9°. Seismische Berichte und Beobachtungen dcr Laibncher Erdbebenwarte (gegründet von dcr Krainischeu Svarlasse 1«ü?.) (Ort: Gebäude der l. k. Staats»Oberrcalschule.) Lage: Nördl. Breite 4li° 03'; Qstl. Länge von Greenwich 14° 31' Bebenberichte. Am 4. Februar gegeu 14 Uhr* Stoß IV. Grades in Messina; gca.cn 15 Uhr 30 Minuten Fern° bebenaufzcichnung in Catania, Ischia, Moncalieri und Domodossola; gegen 10 Uhr, 1» Uhr und 20 Uhr Nah« ! bebenlllifzeichnuugen in Domo oofsola. Bodenunruhe: Stark, abnehmend, * Nie Zcitangat'en Iiezielien sich cmf milklrurupäijche ^!eil und wrrdc» von Mitternacht viö Witternach! 0 Uhr l>iö 21 111»' «ezähtt. No also, da haben wir die Bescherung! Nun habt ihr euch in dem lcichteu Flitterlram erkältet, keine kann ein Wort sprechen und ihr hustet zum Erbarmen. Schnell. Liese, Holm Sie mal drei Schachteln Sodener Mineral-Pastillen aus dcr Apotheke oder Drogerie — aber Fays echte. Die we, den euch schon wieder aufhelfen. Aber wenn ihr wieder zum Ball gcht, steckt ihr mir so ein paar Pastillen für den Heimweg ein, damit ihr euch nichl ^^z^, noch einmal erkältet. (Preis I< 1 25 die Schachtel.) Generalrepräsentanz für Osterreich.Ungarn: M. Th Gmchert, (4371) l.u l Hoflieferant.Wien.IV/1.Gros;eNeugasse 17, 2-1 Eleklroradiograph „ideal" (im Hotel „Stadt Wien"). Piograram (271) vom 9. bis 11. Februar 1910: 1.) Das Verfertigen und Zubereiten von Stahl. (Lange, iutere83ante und belehroudo Projektion nach der Natur.) — 2.) Mein Schwiegersohn muß pin Medium sein (possenhaft). In Kürze kommt zur Darstellung die furchtbare Überschwemmung von Paris, die nach Blätter- xneldungen mehrere Millionen Schaden verursacht hat. 3.) Zur Jagd eingeladen (Drama). — 4.) Spanischer Walzer (elegante- Projektion nach der Natur). — s>.) Der Lukas muß überall seine Nase haben (sehr komisch). Sonnseitige Wohnung bestehend aus drei Zimmern, Küche UD(1^.Tj j, an oine ratem Garten und Pavillon, ist vom 1- "5*^,^*1 3 (49;!) ruhige Partei aevm v^"*«*f Hauseigentümer. Zu erfragen : Kuhngasse Hi. 21 bei» "» üaibacher Zeitung Nr. 31. 272 !1. Februar 1910. Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Ourslilattej vom 8. Februar 1910. Die notierten Kurse verstehen sich in Kronenlvähnma. Die Notierung sämtlicher Nltien und der «Diverfm Lose» versteht sich p«r Stück. Oeld! Ware Allgemeine Staatsschuld. Einheitliche «entc: 4"/, lonver. steuerfrei. Krone» (Mai-Nov.) per Kasse . . 9b'- 95 2.1 detto (Iann.-Iuli) per Kasse 95 - 9b 2« 4-2°/«, 0. W, Ätolen «Febr.-Aug.) per Kasse......98 10 99 33 4-2«/° ü. W. Silber (April-Olt.) per Kasse......89 !0 99?« ,8»>Ner VtlllltSloje 500 fl. 4°/n!i?i-?5 175 75 1860tl .. 100 fl. 4"/n 242— 24« - l864ei ,. 100 fl. . .32575 33175 18S4er ,, 50 fl. . .325 75 33175 Dom.-Pfandbr. :», 120 fl. 5"/„ 28985 290 «5 Staatsschuld der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Oesterr. Goldrenle steuerfr. ,Gold per Kasse .... '»/« ji?-80 11? — Oesterr. Rente in Kroncnwähr. steuerfrei, per Kasse . 4°/„ 94 95 95 15 dettu per Ultimo . . 4"/« 84'8K 95 15 Oest. Investition^ Rente, steuer- frei. Kr. per Kasse »'/,"/« 85 40 ^8b 6u Eisenbahn« 3 j Zn EtaalSschuldverschrei' b»«g« abneftempelte Eisen» ! bahn-Mtien. Elisabeth Vahn, 200 fl. K.-M. b'/<"/n von 400 Kroucn . 453'75 45675 betto Llnz-Vubweis 200 sl. 0. W. i„ Silber. 5>/<°/a . 426 - 42«'— belto SalzburaTirol 20U fl. g. W. in Silber, b°/° - . ««50 421 5« «fremstal Nahn LOO und 2000 Kronen, 4<>/,.....I9l — 19L — ^ Gelb Ware Vom Stnatc Mr Mahlung übernommene Eisenbahn» PlioritätS'Obliaatiuncn. VSHi». Westbah» Em. t«9b, 400. > ^000 u. tn.000 Kronen 4°/« 9b'?U! 96ii0 Elisabelli Vlll>n ...... 11725 II« 25 Elisabeth «ahn 40» u. 2000 M, 4°/u........ 1i5'b0 lie bU Feldinands-Nordbahn Em,i886 96 90 97 9» ditto Em.1904 96 75 l'?75 Franz Ioseph-Bahn Em.1884 (dlv, V!.). Silber, 4°/,, . 96-41 !»7'40 Galizische Karl Ludwig-Bahn , fl,S. 5°„ Is>5 — 106 - dcttu 400 U. 500" « 3>/2°/n «7 25 8325 Norarlberaer Bahn Lm. ««84 (d!v. St.), Silber. 4"/« . »5-80 9<>'Lli Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4"/« »mg, Guldrenle p« «asse . 114'15 1l4'35 4"/, detto per Ultimo 114 1b il4'3b 4°/„ una. Reute i» Kronenwähr., steucifrei, per Nasse , , 9240 92-6« 4°/,. bett» per Ultimo 9235 ü!> 55 »'/«"/<, dctto per Kasse . »2 3-' «2 5.5 Ung. Prämienanleilic u 100 fl. 2t5 75> 22l 75 dclto » 50 fl. 21575 22175 Theik.-Nca.-Lllsr 4"/«. . . . i55'i« ILl-1« 4°/n unn. Grnnd ^'N.-Oblin. . «2-95 93 U5 4«/n lroat, u, flav. Grunbentl. Obliaallonen , . . . 94».. 95. _ Andere öffentl. Anleheu. Bus», llndesaulelien (div,) 4»/« 82-45 i»3'4« ^>-n. be'reg. ltisenb,-Landes- Äülehen (div,) 4'/,"/„ . . <,8'en 100 lll! 5°/n Nonau-Rea,-Anleheu 187« ^0225 — - Wiener Verlehrsaulrlicn 4°/« . 95 5ft 9« 5« detto 1900 4"/a 95 b» 96 50 Aülchc» der Stadt Wien . . i Rllssische Slaatsanl. u. 1.1W6 f. 100 X per Kasse . 5«/« 101 50 l0l-Ü5 detto per Ultimo 5"/« luv il> toi 9" Nula. Staats-Hypothetaranlehe» 1892......s°/o 122 10 123 1« ! Geld , Ware Vula. Staals-Goldanleilic 1907 ! f. IU0 Nronen. . 4>^"/„ 95-^5 95 7!, Pfandbriefe usw. Budenliedit, alla, iistcrr,, >» 50 Ialire» vcrlosbar . 4«/<, 95'N' >.„> 10 HiilM. Hupulliclenb., Verl. 4"/„ 97—, 87^0 Zentral.-Vod.-Nred.-Al., ötterr.,, l 45 Jahre uerl. . 4'/^°/« «01'5n!i0li-- detto 65 I. «eil, , . 4°/« 8675 97'50 Nred. Iust..üsteri,,f.Veli.-Unt. u. üffeuU. Arb. «at. ^ 4«/» 94 20 9b 20 Landesb, d. «önillr. Galizien u. Lodum.. 57 '/1 I, rüclz. 4«/« 94—^ 95 - Mähr, Hypothelcnb,. verl. 41"/« 96 50! 9« 9li N. l>sterr.Landes-Hyp,'Anst.4<'/« 96-- 97 — dctlo inll. 2"/„Vr.verl.3'/2"/n 87 75 8«"?5 dcttoN,-2chuIdsch.uer!.3>/2°/° 87 b0 88 50 dello vcrl.....4°/„ 95'75 96 75 i)csterr..unn, Banl. 50 Jahre veil,, 4"/„ ü. W, ... 98'45! 9945 detto 4°/n Krunrn-W. - - 9875^ 9!,-?5 SparI,,Ersteüst..60I.uerl.4°/u 99'lo!i00 10 Eisenbahn-Prioritäts-Oliligationen. Oefterr, Nordwcstbahn 200 fl. S. 1045«! l»>550 Staatsbahn 500 Fr.....3!«!- 402' Südbahn il u"/„ Iänner-ssuli , 50« Fr. (per Lt.) . - - 27810 28010 Tadbahn u 5"/» 20» «l, S, 0 M. 12025 12125 Diverse Lose. (Per Slüct.) > Verzinsliche Lose. 3"/„ ÄudeulN'dil-Losc Em, 1880 290 75 296 75 detto Em. 1889 273 50 279-50 5"/« DoiiauRegill.-Losc 100 sl. L79- - -85 - Serb.Präm.-Anl.p.iWFr.«"/« 103 2b 109 25 Unverzinsliche Lose. Äudap. «asilila (Doiubau) 5 sl. 2«-50 30 50 itreditlofe 100 fl...... 53!-541 - Clarl,-Losc 40 fl. K.-M. . - 241 — 242 — Ofener Uose 40 fl...... —— --— PalstN «ofe 40 fl. K.-M. , . 236- 246— Noten Kreuz, öst, Ges. v., 10 fl, 6460 68S0 Noten Kreuz, una,. Ges. v., 5 fl, 37 60 4260 Rudolf Lusc w fi...... ?ci— 7L — Salm Uufc.40 fl. K-M. . . 282-— 802'-Türl. E,-B.-A»!..Pram.-ObIig. 400 Fr. per Kasse . . . 23N-?ü 233 75 ditto per Medio . . .232 — 233- Geld ' Ware Wiener Komm, Lose u. I. l«74! 545üo! 555-5« Gew. 3ch, d. 3'/a Präm.-Schuld. ^ d, Vodenlr, ».'lust, Em. ix«i! 98'— 1v!i-— Alticn. Tranüpuitunternchmungen. , Aufsiq TepIihcr Eiscnb. 500 sl. 2165-—^2170 — Auhmische iltlldbahu 150 fl. ., - —' — - Äusch!!r!,rlldlrEi!b.500st.K.-M, 2575- 258Ü — detto ,Iit. tt) 2NN st. per Ult. 959— 961--Tuull»-Da!!!pfsct!iftal>rli>-Ges.,i., l. I. priv., 5NU fl. K.-Vl. . 1066-— 1072 — D»x Vode>,bachl>r Cül'»b.4WKr. S19-— 620'— Fcrd!,,and->HiordI>. i0N0fl..«M. 5435—,5440- »aschan - Oderbcrsser Eisenbahn > 200 fl. S....... ! 359—! 362 — Lemb.-Czern.-Iassy - Eisenbahn-! Gesellschaft, 2UN st. S. . 559' - 562' üloud, üfterr., 400 Kronen . . b5c>-- 559- Oesterr. Nordwestl>a!»l,2l!0fl.S. —-— --> — betto (lit. ll) 200 fl.S.P. Ult. s-— —- Prag-D»xcr Eisenb, loo st.abnst. 229-50 230-50 Ltlllltsrijenb. 2NU s>. S- per Ult. 754-— 755— Südbahu 2»0 fl. S. per Ultimo 125'— 126 — Eüdnordbeutschr Verbiudungsb- 2U0fl, K.M..... —-— —-- Trnnsporlnesellschast, internat., A.-G.. «W Kronen . . . 95'— 115 — Uuaar. Wcstbahn (Raab-Graz) 200 fl. S....... 404— 407 — Wiener Lolalb. Alt.-Ges. 200 fl. 220— 230- Vanlen. Anglo Oesterr. Vanl, 120 fl, , 317-45 »184» Banlverei», Wiener, per Kasse —-— — >— dello per Ultimo 549 25 5ü0'25 Pode!ilr,.?lnst,,alla.öst.,30UKr. 1166'— 1172- Zl>»tr.Vod.-Kiedbl.,üst,,200fl, 576 b0 579 — Kreditnüslnlt für Handel und «ew,, 320 Kr,, per Kasse . —-- —— dctlo per Ultimo 673-25 67425 Krcditlmiir, «nss, allss., 200 Kr. «14-— 815 — Depositenbank, alia, 200 fl. . 473'— 474-(tslompte. Osssllschaft, nieder- östeireichifche, 400 Kronen «76— 68N-- Giro- ». Kassenv., Nr.. 200 fl. 464-— 466 — Hypothelenbl,. öst., 200 Kr. 5«/<, 33U-— 34« — Länderbant.öst.200 fl..p. Kasse —— —-— detto per Ultimo 504-25 b052b .Merlur», Wechselstnb.-Alticn- Gesellschnst. 200 sl. . . . 64L-— 650'- Ocslcrr.-uug.Bani, 1400 Kronen 1760'—^1770'— Unionbaul. 20U fl..... 603-4b> 604-45 Uuionbanl, böhmische, IVN fl. . 256'-^ Lb?-- VcrlehrLbanl, alln., 140 fl. . 356'5«! 357'bO I'nduftrlettnternthmllugru. ^ Vaunl'selljchaft, allsscin, österr., ^00 fl........! 2AV - 3ii2ö" Vrüxcr Kohleubergbau-Gesellsch. 100 fl........ 78«— ?»7 - Eisendahnvl'rlelM-Nnst., österi.! I0l> fl........> 46« " «li— Eilei'.bahüN'.-Leitia., l-rsle, wofl. 195 — ,9b 0^ »(tlb!'!nühl». Papierfadril und Verl.-Ocsellschaft, ,0« fl, . l»»-«> ,v9 Eleltr.-Ms., alia, öslcrr., 200 sl, 40b'— 4W - Elellr. Ges, intern.. 20» sl. . —— ^ , Eleltr,-Al!ien-Oes., vereinigte . 248- Lb! — Hinterberger Patr.-, Zünbh.-«. Met, Fabril, «00 Kronen . lib« — 1155- Uiesinq^r Vrauerei 10» fl, , . 2l1 — «<2..... Montan-Wcs., üsl. alpine, lonfl, 738 75 ?39 7„ «Poldi Hiltte», Tie>ielausjslahl- F.Ält..(«fselIschaft, 2»o fl, 50« - üiL-Pra»rr ElseinndnslrieaeicNschaft 200 f!........!2li«ll'- «14- Rima - Mnranl! Calao-Tarjaner Eiienw. t00sl..... 660-75 ««1'7^ Ealgo Tarj. Stciulohlcn 100 fl.! 629 - «33- -Schlögelmühl«. Papierf.. 200 fl. —— —-»Schodnizü', A. G. für Pcrrol.- Industrie. .',«0Kronen . . bis— b46'^ »Lteurer.nühl». Papierfabril u. AerlaMcsellschaft . . . 452- 454'- Trifailrr ,«ohIc„w,-Ocf, 70 fl. ^9l»— 2s« l«) Türl. Tablltregie,ies, 20« Fr, per Kasse........> — — -- d>'!lo per Ultimo :iK7 - z?v Waffenf. Oc>,. üstrrr. iWfl. .! 71««) 7,4 Wiener Baunescllschast. 1U0 fl.! 182 — 1»^ Wienerbcrner Ziegelf, Vllt.-Ges. 7L3-— ??» - Devisen. Kurze Sichten nnd Gchecks. > Amsterdam....... 198-4«' i9»-»',>- Deutsche Baulplätzc .... 117 52» il? 7L^ Ilalicnischo Baiilpläbe . . . 94 90 95 05 UllNdun........ 240e0 240 8,'. Pariö......... 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