etlifllritiinst: A-Idausqass» Nr. 5 k»r««tsi»l>»e! T-iali» lmtt I»»»dir« > ui II—U llhr norm. fwtnrnhtn werden nicht HJMj'ottin, «tmlrfc ttl-letiinfjfn »ich, drea »«diät, ffe.CuiitAc Kotfit- eiidieti't ie»ei e»nrt;„snt Xanncrtttg mcegrti«, MtMT'tlkl-AoDI« >0« . I . .1 W— nUt* er» eben Alt Me Kr,»^qedit?rcn »« die dödeie» Vaie»d» B 4 »-»rtiliitf« ?irr»kljlhr>« . afbidbrü Samilbng , . «»«(Klttti Ibntiumeiitt leiten di« \ar atbelU'Jaaa. m. 59. «Sonntag. 23. Zuli 1905 30. JaVr^an^. An die AevölKerung von Mi! Um die liebwerten Gäste vom Echubertbund würdig zu begrüben und auch dem Tag der Grundstein-legung des Deutschen Haufe» fest-licbes Gepräge zu verleiben, hat der Gemeindeausschuß die Be-ßoqqung der Stadt in Anregung gebracht. (N ergebt demnach die Einladung an sämt'iche Hauseigen-tumer, am S5 und SV. Juli ihre Häufer zu beflaggen. Reicher Kabnenfehmuek gebe den Häufern der Stadt das deutfche Gewand zu ihrem deutschen Innern! Kein deutsches Haus entbehre de» schwarz.rot-goldenen Schmucke»! Gin deutsches Doppctfell. Zwei Festlag« und zwei Feste für das deutsche Cilli! Am 25. Juli strecken wir unsere Hände lieb« »«im Besuchern entgegen, jenen rühmlichen Sänge«. fünftUrn, die sich unter dem Namen de« gonbegna-deien Eän«er« der Liebe und Frau,nsch0ne. de« 64äpset« de« deutschen L ede«. Franz Schubert, )it «wem Bunde zusammensetzn dab-n — uns am barlniffolgenben Tage neleilen wir unsere Gäste zur »>«ch»r»a »et»««,. Sonntagsptauderei. Da die Badereisen bei den Zerstreuung«-luftigen Mode genord.n sind, fin et man jetzt m den orten weil mehr gesunde al« leidende Änlichen. „Wir find keine kranken,- bö>t man hä fu fit Leute autiusen. und sie glauben, e« bann m ist notwendig zu haben, un« die« so dra-stijch rote o ö«lich in renomistischer Weise durch Zlinkm, Lärmen und Tollen zeigen zu muffen. E« ist zwar gan, richt, sich sein» G sun heil zu sr«»m, allem Orte wie Bäder und Sommer» frischen gehören in erster Linie den Heilung«de-dü st gs>, kann und will nicht immer auf »«llständipe Ruhe sehen. Sommersrnchung«oile fin» in erster Linie sür Ruhe und friedliche Er-dvlmig da und nicht zum Ueberiprudeln lä>men-der, ofi durch geistige Getränke künstlich benot« geratener Lebet «tust. Auch Wohnungepart ien haben die Pflicht, an Gesundung«orien w>nigsten«. auf ihre Hau«gencfse» Rücksicht zu n'hmen, umso-»ehr. da die Landhäuser gewöhnlich sehr leicht S»lle, wo wir den Siein in die Erde ge'enkt haben, über vem sich da« „Deutsche Haut*, die Hochburg de« nanonalen Leben« unserer Stavi, erheben wird, und laden sie ein, mit teilzunehmen an unserer Freu?» und Genugtuung üder den Werdegang eine« neu erstehenden Schutzvamme« wider die slavische Flut. — Mögen sie der Kaiserstaot Kunde bringen, wie treu wir hier unten die Mtcht gegen den Süden hin hallen! Froh zoien '•» deutschen Künstler au«, tat-begeistert die Kcasi de« deutschen Liede« hinauszu« tragen IN die weite Well, und die Ehren, welche der erlesenen Künstlerfchaar aus ihrer Reise in reichem Maß zuteil geworden, galten in gleicher Weile den Gasten wie den Künstlern. Auch in unserer Siadt steigert sich täglich die frohe Erwärmn,, nach außerordentlichem Kunstgenuß und unsere lieben Gälte mögen überzeugt fein, daß die Herzen, welche ihnen beim Einzüge zudelnv entgegenrufen, in stiller Freude den Liedern lauschen werden. da«k-bar da« Geschenk al« Erlebni« im Innern ver« schließend. Und wie un« Deutschen die Kunst tirfste« AuSdruckSbedürsnit ist. un« erhebt im Ka»pfe de« Alltag« und neuen Mut gibt wider unsere Feinde, in gleicher Weise können wir zu-kunftssroh aufblicken und stolz fein aus die über-ragende G'öße deutscher Kunst, die führend allen anderen Völkern ooranschreite». In «hrein Zeichen werden die Festtage stehen, wird Cilli deutsche Sänger ehren ... Gesungen wird auch bei anderen Völkern. Der Italiener trällert seine Opernmeloditn, der Franzose singt deklamierend seine Chanson« und Couplet« und der Slave schwärm« in allerding« melodiösem Gesang» von Heimat und Volkslied«; da« Li«d al« solche« ab»r. und besonder« da« Lied Schubert«, den die Göner al« ihren Liebling so jung haben stet den lassen, ist »in» Eigeniüm l>chk»it gebaut sinv und manch» Großstäoier, wie man wenigst»»« con den Re,ch«h»upiftädik«n faul, glauben sich in der freien Natur nach ihrer Meinung am freiesten. näml'ch am rückiicht«-loi'sten benehmen zu dürlen. Nächtliche Fene und nächtlicher Lärm mböti überall andei« hi», nur nicht an den Ort, wo die Kranken da« Recht haben, zueist berücksichtig« zu werden. Schi.»der die e« beobachtete einmal in einem Badeorte, wie die verlchiedenilichsten Kranken ganz langsamen Schritte« hindurch, in der wärmenden Nach-Mittagssonne auf und ad gingen. Zwet junge Touristen drängen sich schnellen Schritte« hmrurch, die Zigarre im Mund» und g-wultig tampsknd. Du treibt der Lufizug die Rauchwolke einem blaffen langsam dauintchleichenden Mann voll-ständiu in« Gesicht, daß er stehen bl-iben muß und vlötzlich einen Hustenansall bekommt, wa« die schnellen P>issanien nicht einmal bemeiken. Wer weiß, welchen N ichi'il d r Kranke daburch davon-getragen ha«? Und welche Ooser dringt oft ein Kranker an Zeit und Geld einer Kur in der r inen Lust der Naiur, und wieviel hän t nicht vom Gelingen derselben ab? Ebenso sind die Ruhebänke an die en Orten in erster Linie für Kranke. Wie oft kommi >s vor. daß ein solcher, dem oft jeder Schrill schwer wirs und dem die Müvigkeit oft ganz plötzlich unfom t, alle Plätze von Gesunten besetzt findet. Ansiiennung kann ihm schaben; aber da die meist.« Kranken ein Getühl d.« deutschen Volk «. ein Schatz, mit dem »« vor olltn andtrrn Völkern de« Erdenrund« prunk». Wir erachten c« für unnöiig, daran zu erin-nern, welche B-deutung der Männergesang für da« Deutschtum hatte. E« sind ja die Zeiten noch gar nicht so ferne, da er da« einzige Band war. welche« die Teile de« Ganzen, wenn auch noch so lose, zu-sammenhielt und da die Männergefangvereine die einzigen Stätten waren, wo da« durch die herrlichen Berfe Arndi« und de« Heldenjüngling« Körner an« gefachi» Nationalgefühl de« deutschen Bolle« lebend erhalten wurde. Wa« da« deutsche Lied für un« Teuischöster-reicher bedeutet, brauchen wir ebenfall« nur anzu-deuten. Je mehr man un« au« unserer historischen Stellung im Staate verdrängt, je mehr man un« den Weg zu den Aemie-n verlegt, je feindseliger stch unsere Slaat«genossen un« gegenave» stellen, desto mehr w»rv»n wir unser Stamme«bewußisein pflegen und im deutschen Liede Stärkung suchen. Die Cillier werden Veiteisern, den Gästen von der Donau den Aufenthalt unter un« möglichst angenehm zu gestalten, denn unser« Bevölkerung zeichnet sich feit jehrr durch Li«b«nswürdigkeil und Gastfreundschaft au« und et wird daran umso weniger fehlen, al« auch die«mal, wie immer, wenn e« einen edlen Zwanken die gehörige Ae'? ficht angedeihea zu lusien. ^ Z>er Kampf um Aagan. Eine Erzählung au« der germanisch»« Vorzeit. (Schluß.) Der Eiur» auf die Bu>g begann. In dichien Scharen klel»«>ten die Slaven im Schutz mächii-g«r Eichenschilde z»m Ringwull hinan, an den sie Leitern gelegt ballen. Immer wied-r wu>den sie schar»nwei>e von den Suin- und Gelöllm.,sfen in die Tiefe gerissen, mit denen die Belagern« sie empfingen. Schon der dulle Sturm war abue« schlag,«, Hausen von Slaoenleichen lagen im Burg« graben, der Höv'punkt der Geiadr schien über» wunden, die gelichieien Reiben der Angreiser de« gannen zu wanken. AnSwal« selbst stand bochauf» gerichtet in der Mute feiner Mann»n aus rem R'ngwalle, sein Auge glüsie in unheimlichen Gl >nze und eine fable Blässe überzog sei« Antlitz. Ueber« all, lelbst im dichieste« kampsgedränu« war Thevde« linde in seiner Nähe und mehr al« einmal reicht« fi« ihm den verlangten Ladetrunk, den er mit sieber- Seil- 2 „«•nif me wann Nummer 59 Volksgenossen im Abgeordnetenhaus» die Budgeipost »Cilli' zur Annahme bracht». Ader wenn auch der Gegner srohlockie, Cilli gab sich noch lange nicht verloren. ES lehnte und bäumte sich kräftigst gegen das Geschick auf, da« ihm der Slave zugedacht hatte, und aus dem Zehnen nach tatkräftiger Abwehr stieg der Gedanke der Er« bauung eines deutschen Hauset empor, um gierig und mit sieghafter Begeisterung von alle« Herzen, di« an Cilli hingen, aufgegriffen zu werden. Cilli ist zu «inem Markstein in der politischen Geschichte Oesterreich« geworden und dat gesamte Deuisch-Oesterreich fühlt stch seither mit ihm durch die Bande d«r L>»b« und Anhänglichkeit verknüpft. Dem weiteren Fortspinnen dieser Freundschafttbande ist ja auch der Besuch unsere« lieben Gastet, de« Echubertbunde«, zu oanken. Der Stein, über vem die stolze Halle de« deutschen Hause« emporwachsen soll, ist zum Prüf stein der Liebe geworden, mit der der Cillier seine Heimat und Deutsch-Oesterreich, ja die Deutschen de« ganzen Erdball« den .gehüteten Augapfel der Nation' umfangen. Man mag un« darum glauben, daß un« di« Stund« drr Grundsteinlegung de« deutschen Hause« al« ein« W e i h e st u n d e in der Geschichte unserer Stadt, neben der Mo«kau und Petersburg nur gemeine Emporkömmling« sind, gilt. Und mit hoher Freud« erfüllt e« un«, li«b« werte Bolk«genossen vom liederfrohen Donaustrande zu Zeug«» einer Glücksstunde im Leben des deut« scheu CilliS zu haben. Ein treudeutschi« Heil ihnen, und d«n Wunsch froher Stunden in unsern Mitte l vom ostasiatischen Kriegsschauplatz. z>ie Japaner vor Wladiwostok. Lam Nach,ich,en der japanisch n Presse au« Schanghai ist eine japanische Armee nördlich von Wladiwostok gelandet. Die Russen, di« stch daraus vorbereiteten, den Hauptwiderstand auf dem rechte» User de» Zu««nfluff,S zu leisten, sind vollständig überrascht und können ven Bormarsch der Japaner nicht aushaltkn. Die vollständig« Einschließung von Wladiwostok wird bald vollzog,» sein. All« nicht zur Verteidigung bestimmten Einwohner mußten die Stadt bereit« verlassen. Per Zustand der russische» Armee. Der Korreipondent de« „Daily Expreß' in Petersburg melde,: ,Lu« glaubwürdiger Quelle erhalte ich die A»«kunft. daß die Meldungen über den g'äazenden Zustand der Armee Linewilsch und die AuSiichten auf »inen Sieg übertrieben sind. Der Geist ver Truppen ist vielmehr gelunken. Die Sold >te« wiff n, daß der Friede erörtert und st.« Du,sie auSnüizte. Eoen lüfteten die aven, von ihren Haupilmg'» mit Geißelhieben "rrj neuem in den Kampf getrieben, wieder zum Sturme. An«walt hatte sich auf eine Steinbank Fldergelassen, welch« am Tor« d«« Turmgeschofs«« G«chi«l war. qt Er fühlt« plötzlich «ine ihm unerklärliche Be« ..emmung und Mattigkeit, d«r gewaltige Man» rang fchwer n.ch Lust, sein Weib löste ihm die Brünne und öffnete ihm das Oderkleid, damit der geliebt« Mann kie brennenv« Brust im W.hen de« frischen, von den Alpr» Herniederlou, menden Luft» hauche« kühle. Da wurde ihr wie zufällig der R'ß im Arme sichtbar, den der Pfeil de« heim« tückilchen Slaven verursacht hatte. Kaum ab r wurde die Frau der Wunde an« sichtig, deren Ränder tiesblau unterlaufen waren, a>« sie einen Schrei der Verzwe flung und de« Schreckens auSstieß. Der Slaoenpfeil war ver> gif,et gewe>en, für AnSwalt gab e« keine Rettung mehr. Händeringend kniet» Theodelmde an der Eeiie de« Gauen, währ>nd sich die Burnmannen um ihren Herrn sammelten, der bereits mit de« Tode rang. Noch einmal öffnete er die brechenden Augen und deutet» stumm, aber ausdrucksvoll nach dem Walle. Und wirklich war eS höchste Zeit zur Abwehr de« neuerlichen Stuime«, denn fchon be« gannen die Slaven an den Sturmleitern empor« zuklettern. vielleicht geschloffen wird und die« verstärkt ihren Wunsch, au« dem Schlachtgebiet zurückzukehren. Z)ie Kriedeusverhaudluugeu. Die Aussicht auf daS Zustandekommen de< Friedensschlüsse» ist wieder arg zusammengeschrumpft. Der Zar will nämlich nicht von d»r Ansicht lasten, daß ein Siei der Russen IN der Mandschurei noch im Bereich der Möglichkeit liege und träumt de« halb von einem sür Rußland ehrenvollen Frieden« schlusse. Der Plan de« russischen Bevollmächtigten Witie geht dahin, den Frieo»n«v»rtrag in Form eines Bündnisvertrages abzuschließen, um die Schmach der russischen Waffen abzuschwächen. Zufolge dieses sonderbaren Bündnisse« müßte Ruß-land aker trotzdem eine krieg«en,schädigung leisten. DaS Bündnis würde Rußland also einen Tribut auserlegen. Z>er „ßyiuamau". China traut feinem japanischen Better nicht über den Weg. ES möchte o, «halb gern die Bürg» fchaft europäischer Mächte erlangen, daß die Man» dschurei auch tatsächlich von Japan an da« Reich der Mitte zurückgegeben werd«. Die« hoffen die findigen Chinesen im Wege einer zwis tienstaatlichen Beraiung zu erlangen und um europäische Sym-palhien einzusangen. verbreiten sie den Schein, al« ob sie daran gehen wollten, eine Verfassung einzusühren. Zu diesem Behufe wurden Adord» nungen naq allen Teilen der Welt entsende«, die die verschiedenen Verfassungen zu studieren haben. Sie Sewegnng in Rußland. MilitSrverschwöruuge». Der Hauptgegenstaad de« Gespräche« aus dem Stilist vo-kongltsse war di« angeblich entdeckte Milnärverschwörung gegen den Kaiser. — Viel de« merk, wird auch, dat da« Pawlow«kifche Garde-regimen, fei, Juni nich» mehr zum Wach,vi»nst befodlin wird. weil da« Offiziertkorp« de«s«lben al« unverläßlich gilt. Maffe»hiaricht»uge». Der Kommandant von Warschau hat 47 Offizi re, die zum Teil der Reserve ange» hörten, erschießen lassen. Da« krieg«gerich, hatte sie zum Tode verurteilt, weil sie die Erklärung abgaben, daß sie sich weigern auf den Krieg«-schauplatz abzugeben. Al« di« zur Exekution be» stimm,» Kompanie Infanterie f»u»rn sollt», warfen di» Soldaten die Gewehre weg. E« wurden hieraus Kosaken kommandiert, di« dir Exekution vollstreckten. Aus d«r Rückkehr von drr Rtchtstä,,« wuroen die Kosaken angegriffen und auf sie ge« schössen. Eine große Anzahl derselben wurde niedergestreck — Gleichsall« in Warschau fand am 18. d. M. eine Maffenerschießuug von mehr al« 80 flüchtig gewordenen und eingefangenen Reservisten stau. Arm Kode verfallen E« ist den russischen Ahnten auf dem russi. schen S»a,ion«ich ffe gelungen. 15 Meulerer de« Immer wieder wurden die zu oderst Andrin« genden von den Steigen und Balken der Be« lagerien zerschmettert. aber immer neue Kämpser kamen zur Brustw.hr de« Walle« hinangekleuert. Matier wu.de die Abwehr der Burgmanne.,, da ihr Führer nun tot am Eingänge de« Turme« lag. Al« endlich Chasil selbst mit der Kerntruppe seiner Edlen de» Wall erklomm, war der Wider» stand der Burgleme auf dem Walle bereit« ge» brachen. Nur der alte Bartolf trat noch dem Fürsten entgegen und schleuderte seinen Speer nach ihm. Aber schon hatte Chasil auf d.m Walle festen Fuß gefißt. Er sing den Wurfspeer mit dem Schilde aui und schleudert« nun feinerfett# ei« Keule nach de« Alt«», der mit zerschmettertem Haupte hinsank. Um die L'ichen Bartolf« und AnSwal,« entspinn stch noch »w kurze«, aber wütende« Hanv» aemenge, in welchem die Bursimannen trotz aller Tapferkeit einer n»ch dem andern vor der Ueber» Ml der Feinde erlagen. Nur wenige waren e«, welche in den Turm flüchten konnten. Die Leichen Bartoli« und der taten Genossen mußten den Feinden überlassen werben, die dieselben, wie die« bei den Slaven KrievSdrauch gewesen, sogleich in der sürchlerltchften Weise verstümmelten. Nur den toten Burgherren, der vor vem Turmiore lag und Theod'linde, die dem Verzweiflungskampfe, der sie umtobte, stump'stnntg zusah, konnten sie noch in „Poiemkin', die in einer Fabrik von Galatz au beiieien, den russischen B börden au«zul>esern. 5« luden die Arbeiter zu einem Mahle ein. beraub ten sie. brachien ne dann auf Kähnen in ne» Ha'en und übergaben dort ihre Opfer den scheu Behörden. per Fod umlauert die russische» gemalt-ha.er üöerall Während einer Aufführung de« „Barbi r vo» Seoilla- im Bororte Gru»in«ki fielen plötzlich ->o, allen Seiten Re„oloerschüsse, die oegen den a,. wes'nden Generalgouverneur von Moskau Hob lowSki gerichtet waren. Der Geveralgouoerie« blieb unverletzt. Im Publikum entstand eine furchibare Panik und im Gedränge wurden meürm Perionen ekdiückt vc>er zu Tode qetreien. T« Menge drängte »ach dem anstoßenden Garten, » dem sich ein Teich befindet; viele Personen fiele» in den Teich und ertrank.n. Eine Anzahl ferne wurde v rhastet. Einer d.r »tlentäier Nikolaje« ist «ist 19 Jahie alt. In der Warschauer Vorstadt Pr^igs wurde au« einem vorübersahrenden Zup» auf de, am Bahnhos stehenden Pol»ze>osfiz„r Eloltk,. welch-r den Bahnhos zu bewachen bat,», mehrere Revoloerschüsse abgeseuert. Der Offizier n»«St schwer verletzt. Im Sappeurlager bei Kiew wurde aus de» Kommandanten de« 7. Sappeurbataillon«, Nemi-low, der in seinem Zelte mit der Durchsicht v», Dokumenten beschäftigt war. eine Bombe ge'chlen-dert. Nemilow wurde durch Bombeafpliiter a» Hinterkopse schwer verletzt. Russische ?«lizeiKuiffe^ Der neuernannte Leiter d-r Peie>Sd»r«er Sicherhe,l«brhörde durchzog seit drei Wochen al« Arbeiter oder al« Strolch verkleidet, die Lor> städte von Petersburg und seiner U«' cht gelaiß e«, mehr al« sehr gejährliche Berdrecher viiz« fest zu machen. Ztemaffuete Strtssiuge. Zn Dünadurg (DwinSk) oersuchien Siräflmge zwei wegen polititch revolutionärer Umirude ,»« Tode verurteilt« Juden zu befreien. E« krach ei,e förmliche Reoolunon au« bei der sich me trciirt«, gerweise herausstellte, daß fast sämtlich« Sträflaze fich im Besitz« von Revolv«,» befanden, oonv-ie» sie auSgiebtgen Gebrauch machten. Zwei Perfoiini wurden geiöiei. sechS fchwer verletz,. «Sröbere Militärabteilungen stellten die Ruhe wi«d«r der. Mie fich die Polizei «» de» A»de« rtcht. In einer Vorstadt von Kiew dränge» 400 Arbeiter in eine Synagoge .in, enifaltete» eine rote Fahne uns veranstalteien eine regte, rungsfeindliche Kundgebung. Da« Pudik^m sich» die Lärmenden hinauszudrängen. Hiebe, ka» ti zu blutigen Zusammenstößen. Die Eindriailiige schössen viele Juden über den Haufen. Äuld er« schienen Kosaken und Gendarmen, die haup-fich» lich gegen die Juden vorgingen. Man vermmu, daß die Kundgebung von Geheimagenten der Polizei veranstaltet worden ist. den Tu,m drin, en dessen schweieS Äohlen.oi ede» zufiel, al« Chasil heraneilie, um sich Theodelinde»« zu bemäch,iuen. Die Slaoenkeie ter waren unterdessen in die wenigen Nebengebäude der Burg gediunaen. m denen sich die Weider und Kinder der slüchiig» Talbewohner barg-n. Ein wilde« Morden de««, !»ier, nur die jün. sten der Frauen und Mäoch» wurden gefchon,. um einem Lofe. trauriger al« der Tod. in die Sklaverei zu verfallen. Nich' odie Müde gelang e Chasil schließlich, eine Anzadl einer mocdtrunken»» Krieg«gesrllen zu sa«»el>, denn noch gali e«, da« Turmior zu breche», ede ich der im Turme befindliche Rest der Benndiger« char zu wirkiamer Abwehr oe« Angriffe« erhole» uns einrichten konnte. Theodelmde war eben in da« Erdgelaß de« Turme« geireien, al« sich ihr kleiner Soh» int» neud an ihre R.iie schmiegte, da« er wi, seine» Aermch n umfing. Der wilde Waffenlär», d.r im Burghos tooie und da« widerliche sieget« u»d Mordg.heul der Slaven hatten ibn mii An^fl er-üllt und er suchte Schutz bn der Munee. Diese erwachte bei der Berührung de« Kinde« wie aui dumps lastendem Traume. Wie übergroß auch ihr unsagbarer Sch»er, um den verlorenen Mann war, jetzt regte sich die Mutter in ihr und sie fühlte und wußte sisort mit voller Klarheit da« Eine, daß ihr und Li>«< Blätter zur Unterhaltung und Srlrhrung für V-nis und Familie. Konutckgsöeikag« Äff „PralfiDsii in Cilli. Vr 30 Die feüftmott- evfcfccini |«en Sonnto« slU uiiflltqftHid>c Beilage fflr di« Leier " der ,t rut'dien Wa»>". — Einzeln ist .Die ®«bmort" nirti I.iuHiA 1905 Hm spätes Roman von (?ftbi»ai;b 1H u n l e t. (J?0rtsf|>uuii.) .Also kurz, Schmied, wir müssen die Rappen ver» kaufen.' .Heilige« Gericht Gott««, die Rappen verkaufen, f« weit ist'S schon, die schönen Rappen?" .Ja, und alles von Vieh, wa» zum Schlachten taugt heraus, es geht nicht. Der erste Juli kommt heran und wir können nicht zahlen." .Daß ich Ha« erleben muß, Pferde und Vieh ver» kaufen auf dem Waldhof. • .Es ist nun einmal so. Schmied, und eS ist unab» Sicherlich. Hardy hatte ja wohl ein Auge auf die Rappen ?" »Zwei, Madame.' „Gut, dann geht hinüber und horcht einmal, ob er noch Lust hat.' .Ach der. den haben sie ja heut' Nachmittag vom Feld nach Haus' gebracht.' Und nun ei zählte er umständlich und mit allen Einzelheiten, was sich auf dem Rittergut Geislitz zugetragen halte. .Dr Claudius ist auch schon drüben', schloß er sei» nen Bericht. Pauline horcht« auf und wiederholte gedankenvoll die letzten Worte' „Dr. Claudius ist drüben.' »Run ja. der ist doch jetzt alle Tage drüben. Er war dabei, als sie ihn angeschleppt brachten. Der Doktor that' auch besser, da weg zu bleiben.' „Pfcht. Schmied, pscht. redet mir nicht über den Doktor, der ist ein braver Mann und unser ehrlich«» Freund.' D«r Schmied lachte grimmig auf: »Jetzt auch noch?' .Was soll das heißen?' .Nichts, Madame, nichts.' .Habt ihr wa« gegen den Doktor?" .Ja. ich hab' was gegen ihn." .Nun, dann behalt's für Euch. In meiner Gegenwart wird über den Doktor nichts gesagt.' .Ich sage ja auch nichts, aber er ist drüben f« gut Freund wie hier, schon seit Wochen.' Pauline fuhr jäh auf und fragte erregt: »Was, drüben?" .Auf dem Rittergut, ja. Die drüben, die Madame mein' ich, die schöne wird ihn schon herum kriegen. Erst hier, dann da. verflucht!" .Was quatscht Ihr dahin, wa» soll da» heißen?" .Ich quatsche. Paulinchen, Paulinchen, ich quatsche, wa» der ganze Kreis quatscht, wa» sie alle quatschen.' Är winkle mit der Hand, stand auf und faßte nach der Thür. .Und ivenn'S keiner sagen will, ich sag'S Ihnen doch und Sie können inich ja dann 'rausschmeißen. Ich find' lu.' l Brod noch überall, gewiß, gewiß " .Aber, Schmied, was sind denn da» für dumme Redensarten!" Redensarten, eine Schande ist'« und ich sag's doch, jetzt hat er's drüben mit der.' Mit diesen Worten inachte er sich eilig zur Thür hinaus. Pauline klappte die Bücher zu und ordnete sie znr einen Seite des Schreibtisches aufeinander. Dann stand sie auf und trat zum Fenster. Sie blickte schweigend hinaus und verlor sich in tiefes Sinnen. Da bemerkte sie ihren Matten, der zum Hoflhor hereinritt und sich kaum auf dem Pferd halten konnte. Aber wie ein Gewohnheit«-trinker. der viel vertragen kann, verbarg er sorgfältig seine Trunkenheit. Nur beim Absteigen, wobei ihm der Schmied daü Pferd hielt, tauinelte er. kam jedoch schnell ivieder aus die Füße und ging mit gezwungen festem Schritt in » Hans. Er stieß geräuschvoll die Stubenthür auf und trat ein. Den schweren Rei stock, den er in der Hand trug, warf er aus de» Tisch und ließ sich ohne den Hut vom Kopfe zu nehmen, in das Sopha fallen. Er machte üch'ö bequem öffnete die leichte Schilfleinenjoppe und streckte die Beine lang von sich.' ,'n Bullenhitze draußen," begann er mit schwerer Zunge. Pauline wandte sich mit Ekel von ihm ab und ant« wartete im Ton des Vorwurfü: „Du hast wieder getrunken, Wald." .Nur genippt. Schätzchen, nur genippt.' .Eine ganze Flasche hast Du Dir holen lassen au« dem goldnen Löwen." .Hat Dein Gendarm schon gemeldet? Ich peitsch« den alten weißbärtigen Schuft doch noch vom Hof herunter.' .Damit machst Du Deine Schuld nicht geringer." »Ich habe keine Schuld. Das bischen Trinken iß keine Schuld." .Es kommen noch andere hinzu.' »So? Wa» denn noch?' .Du weißt es recht gut. Die Heuernte ist derartig gering, daß ich glaube, du mußt fünf- bi« sechshundert Eentner verkauft haben " Geßner blicke seine Frau erstaunt an. er wußt« noch ntcfit r«M. wa» er sagen sollt» Er kannte stch gar- nicht erklären, wie sein» Missethat Pauline zu Ohren ge-kommen war und s» nahm er sich vor, zunächst zu leugnen. Pauline aber war 1h» derart überlegen und durch Kreuz« und Querfragen trieb fle ihn schließlich so in di« Enge, daß n nicht mehr au» noch ein wußte und schließlich den gan-I» Handel eingestand. «Dann sage mir nun auch, wo da« Geld geblieben ist.' Er stand auf und rückte sich vertraulich einen Stuhl »eben Pauline. .Wir haben di« lustig« (Sieben gespielt.* Er lachte nf. .Kennst Du die lustige Sieben? Wenn man da mithalten kann, kann man ein Vermögen gewinnen. Wahr uifc wahrhaftig!' .Also alles wieder verspielt. Ach Gott, und woh«r sollen wir nun di« Zinstn nehmen am ersten? .Hütt' ich nur noch einen Schlag weiter au«halte„ können, dann hätt' ich die lumpigen Zins«» gehabt.' .Ja, hätt' ich, hätt' ich ..... e« fehlt nun. Schaffe Geld!' .Hm, hm, wozu brauch« ich G«ld, Du bist ja d«r •"-f «minister, führst di« Rechnungen, Du regierst den .1 bin blos der Inspektor ..... Der Inspektor,' stotterte er nach einer Weile nach. .Und da» nicht mal', antwortete Paulin« herb. »Oho, ich fitz« von früh bis Abend im Sattel.' .Wenn Du nüchtern bist, aber da« kommt nicht oft »Wenn ich nüchtern wäre....." .Do« wäre sehr gut" »Für dich nicht, bann....."er stockte. .Nun dann?.....Dann....." »Dann könnt' ich Dir mehr auf die Finger sehen.' »Da« könntest Du.' »Ja. und bann wäre Claudius nicht mehr lange hkr," putzte er plötzlich heraus. Pauline stand entrüstet auf. »Sprich nicht weiter, ich weiß wa« du sagen »Ulst. Pfui, also du glaubst, zwischen mir und Tlaudiu« ..... Ach «« «kett mich an, so etwas nur zu denken.' .All« Welt sagt'S und mich machen sie hintenrum «ufmerksam, ich soll da« doch nicht leiden.' »Heute da« erste und letzte Mal, daß wir darüber »den. Bist du nüchtern genug, mich ganz zu begreifen 7* »Ich bin ganz nüchtern.' Voll unendlicher Hoheit sagt« jetzt Pauline: »Zwischen Tlaudiu« und mir besteht nicht« al« reinste Freundschaft, Jugendfreundschast.' .Wer'« glaubt.' »Ich rechne Dir'« nicht an. Du M ja betrunken.' Geßner richtete fich straff aus: »Ich betrunken? Ich kann doch noch ganz gerade gehen auf der Dielenfuge." »Dann haben wir beide nicht» mehr zusammen zu rettn.' »Er wollte Dich doch heiraten und Du ihn.' »Da« war vor langer, langer Zeit.' »Also.....• »Aber ich habe Dich geheiratet und damit war alle« t&nde. Tlaudiu« ist viel zu ehrlich, um einem andern die ltiri zu stehlen.' .Na, na.' »Deine Begriffe find eben vom Branntwein verwirrt.' »Eognak, feiner Tognak au» dem goldenen Löwen. Saß mir meinen «agnak und Ich lass« Dir Deinen Staudiu« ' .Pfui. Pfui, so herunter gekommen bist Du. daß Du Dein Weib preisgiebst.' Si« wandt« sich ärgerlich ab. »Di« Reputation ist ja doch zum Deiwel, di« Reputation.' „Sprich doch nicht von Reputation, wo D«in« un» ehtlichen Bälge Dich auffressen, wie der Schmied sagt' .Hat er gesagt. der Schuft? Aufhängen will ich ihn, den alten Schleich«? und Gendarm, hat rr'» gesagt, so? Aber e« ist doch wa« Andere». Schätzchen, «in Mann ist immer «in Mann, aber «in« Frau, pfui Deiwel!' .Das ist unverschämt von Dir!' Sie sprang aus und ging «rrrgt in der groß«,. Wohn-stub« auf und ab. indessen Geßner ihr mit den blöden Augen de« Trunkenbolde« aufmerksam folgte. »Immer nur das Schlechte,' begann sie von neuem. .Immer nur das Gemeine sieht Ihr. nur da« Niedrige begreift Ihr. Daß man einen Mann verehren kann, nur um seiner geistigen Eigenschaften willen, da« liegt einem Menschen wie Dir vollkommen fern. Er hat mir und meinem Kinde das Leben gerettet. Er ist der Einzig« in di«ser ganzen Umgebung, der mit mir spricht wie ein Mensch, wie ein Freund, der ein liebevolles Interesie für meine Leiden hat. Ader ich weiß auch, dao ist Dir schon zu viel. Du willst mir dieses kleine Glück nicht einmal gönnen, während Du doch rücksichtslos Deinem Vergnügen nachgehst, den Hof vernachlässigst und un« an den Btttel-jiio bringst. Denkst Du. ich weiß nicht, was für Summen in goldenen Löwen verspielt werden, was di« Dämchen auf den Rennplätzen kosten. Und Du wagst, mir Vor-würfe zu niachen. die ich Jahr ans, Jahr ein meine Pflichl thue, die ich härter arbeite wie eine Mugd, wie eine T »glöhnerin. Du wagst es?' „Ich bin ja schon still.' »T.ia ist auch gut, denn Du bist der letzte, von dem ich mir Vorschriften oder Vorwürfe machen lasse Füt mich giebt es nur eine Norm, mein Gewisse», solange ich v« diesem gewchtfertigt bin. prallen alle Verwürfe, je seidst das Gerede der Welt an mir ab.' In diesem Augenblick entstand eine kleine Bewegung auf dem Hos und ma» hörte da« Rollen eines Wagens btz in die Wohnstube. Pauline ließ ihren Eheherrn. de, sich behaglich auf dem Sofa ausgestreckt hatte und nah« daran war einzuschlummern, allein und ging hinaus. Es war ein wunderbarer Abend, rote Sonnennebe! lagen über dem Wald, der jetzt >chon seine langen Schatten ider den Gutshos ivarf. De« würzige Duft de» frischen Heue» legt« fich beruhigend auf di» Nirvea der ausge-regten Guttherrin. Und so konnte sie mit ruhigem freiem Blick dem Jugendfreund entgegen treten. »Grüß' Dich Gott, Claudiu«, Du kommst wohl gerade von driben?' »Ja!' »Komm, wir setzen uns unter den Nußbamn. erzähl« «ir, wie steht e» denn mit Hardy?' Die beiden schritten langsam über den Hos nach de» stillen traulichen Ecke, die der Nußbaum beschattete und di« jetzt bei der untergehenden Sonne eine behagliche Kühlung bot. Sie setzten sich nieder. »Nun als«, Claudius, erzähle mir, wie geht es drüben?' »Ich bin garnicht zufrieden, liebe Pauline. garnicht. Daniel Hardy ist ein unruhiger Kranker, er will absolut n»<*» N«g«n bleiben. hobst geiqtrt sich schon etnlfl« recht un. angtnffmtr Symptome, da« Fieber nächst und die Schmer. zen nehmen einen desorqnißerregenden Junt«rsippe, Die sich lüstern stet« erwies, Hackie gern an uns'rer Rippe. — Welch ein Rabenparadie« I Will verbieten deutsche» Singen Allen Boqeln, die nicht schwaiz. Kleben sieht ihr mit de» Schwingen Slaven an de« Finkl«rs Harz. Bi«, gerupft und auegeweidet Der Feudale tu verzehrt. Diesen Spaß Hai ihm verleidet Doch der ?eutiche, der sich w?hr». Auch den Baum der Welterkenntnis, D'» man deutsche Schule he ihr, Stutzt der Röml» g. ;uin Genändni«, Doß oerbaht ihm deuticher Geist; Unterwühlt die tiefen Wa.zeln, B i der Stamm zu Boden stürzt Jauchzend jäh' er diesen purzeln. Weil der Hohn die Rache würzt Doch, ihr gutgelaunten Junker, Die ihr .Oest'reich« Zutuns," schafft, Und noch größer im Geflunker, Kennt i»r wohl de« Stamme« Kraft? Plüset. ob das Bolk geduldig Euer Treiben länger trägt I Fällt die Eiche, wer ist ichuldig. Wenn den Frevler sie erschlägt? Karl Pröll. InS Album. Wer ist ein Mann? Wer glauben kann, Inbrünstig, wahr und jrei; Denn diese Wehr trügt nimmermehr, Die bricht kein Mensch entzwei Wer ist ein Mann? Wer lieben kann Bon Herzen sromm und warm; Die heil'ge Glut gibt hohen Mut Und stärkt mit Stahl den Jltm. Die« ist drr Mann, der streiten kann Für Weib und liebe« Kind, Der kalten Brust fehlt Kraft und Lust 111 ihre Tat wird Wind. Die« ist der Mann, der sterben kann Für Gott und Vaterland, Er läßt nicht ab bi« an das Grab Mit Herz und Mund und Hand. A r n d t. Fruchtwein» von Beeren und Obst werden bei UN« noch viel zu wen'g ge-schätz« und doch sind sie meist leicht und billig herzustellen. Ganz schmackhaft und lehr bekömmlich ist der Heidelbeerwein, man braucht ibn sogar al» Zusatz zum echten Rd.wein, und der Joda,>i>i»beer-wein kann die Probe mit manchem weihen Traubenweine bestehen und macht selbst bei dem Kenner dem Sonntagstische kein« Schande. Die Heidelbeeren wachsen bei un« in gewaltigen Mengen wild, die Johannisbeeren gedeihen ohne a»'e Mühe and Tllngung, daß e« nur daraus an. kommt. Bersuche mit solchen Weinen zu machen Es kommt bei allen Dingen nur aus d e Gewohnheit und die Mode an. Bor einige» Jadrzebnten dachte ma» über daupt noch nicht an Beerrnwe:n In manchen Gkgenven haben sie sich bereits sehr «ingedü ge»t Zur weitrren Berbrei >u»g gedöien nur weiiere Bersucke. Je mehr et a« bekannt und angeboten wird, d.'sto mehr wird es verlangt. ! er Apfel wein, zu welch, m auch geringe Sorten, sogar unieises Fallobst, verwende! werden kö nen, dat heivorragende gesui dheilliche Bedeutung. Apstl>veinlurkn habe» nach weislich schon virl Gute« gewirkt. Be sonder» i^ärkend ist er sür den Magen. Würde man die Benen- und Obstweine mehr kultivieren, io könnte auch manche, weniger Bemittelt» sein« Flasche Wein aus dem liich haben. Karfiolkoch. Ein »igrohe« Stück Butt.r, drei Dotter, drei Löffel Semmel MM, etwas jauien Rahm, um 40 Heller Parmejankäte. Schnee ton den drei Ei. klar werden »u einer Masse gut abqetrie-bin, die man schließlich mit in Stückten geteiltem u»d in Salzwaster gelochtem Karftol ' e>mengt. Man füllt die ganze Mäste in eine »„butterte und mit S< n. meldrös-l au»g«slreuie Form und back, sie bei nicht zu staiker Hitze. Ragout von geschnittenem SchiU. Der zubeieilete und in Stück« zerschnitten« Schill wird eingejalzen und nach einer halben Siuude mit einem Tuche wieder abgerieben. Hieraus gibt man in eine Kasterole ein Stück Butter, wäscht acht Sardellen, macht sie von den Gräten rein und hackt sie sein mit Petersilie und einer Zwiebel, läßt di« Butter zergehen, gibt die Sardellen, dann den Schill hinein, die gehackt- Zwiebel samt der Petersilie streut man mit einigen gestoßenen N»lken und, Muskatblüien daraus, wie auch »inen flachen Löffel Mrhl, gießt -in Gla« Wein, »iwa» Essig u»d Waster daran, sügt noch »intge Zitronenschalen hinzu un» läßt 'en Fisch langsam gar kochen. W>--siäi unterhält. 4. Die Bedienten sollen die Mägde, wenn sie ihnen auf der Treppe begegnen, in Ruhe lasten, well du ch ihre Unarten vi,l EMchirr zerb,ochen wird; auch aus die hö zernen Teller u«d zinner« n«n Löst.l wohl acht haben 6. Wenn «in Pag« «in Mädchen im 'palaste zu Fall düngt, bezahlt er dafür L Mark Silal« an Se. Majestäi nnd erhält einen Monat lang lein Bier. 6. Auch tollen die Stall-inech e Sr. Majestät Stroh nicht stehlen, um ihr Betie kamit au»z»stop>en. weil da», wa» sie erhalte», hinreichcnd ist. SldrtftleiiungS-'Antwort. .Ihren Roman: „Der tzoltentottentrottel" tonnen wir erst nächsten Monat bringen, weil un« momentan n chl genug t Typen zur Bersügung stehen." Di« amerikanische Uhr. «Haste ge-sehn," sagt Aaron Herich zu Leib Jnlich«. „iach hob me» eppe» geloost ä neu« a,ne> rekaniiche Ul>r. Dadanach geh' iach in« ttaffeehau« und zog se mehreren Belann ten. Wie iach soilgeh'. i« »e Uhr äweg. Tenk' iach, daß iach häu' d« Uhr liegen lasten oder daß mer ä Freund s« hält' odgtjwickt. Iah >enn' eiligst zuiück in» Kasteehan», aber dort war ta Spur mehr zu stnden vün ihr. Ganz betriebt geh' iach zu Hau« und tränt mer über den «erlust. Doch wer beichreidt me. Frei» ? Wie iach su Hau« kümm, liegt die scheene, neue Uhr mitl'n as'n Tisch 1" — »Wi« war denn da« möglich ?" tragt Leib Jnlichi — „Ru, d« Uhr i« «ppes um ä halb« Stund' vorausgegangen!" "Wwnnifr 59 *»*4r Sitte 3 Dotiere» Sie ganz A«Hl««d! Trotz d«r gegebenen Zusicherungen, dem K»n-»reffe keine Schwierigkeiten zu bereiten, erschien in der Sitzung am 19. d. M. der Polizeimeister mit der schiifilichen Auffsrderung de« Siadtbavplman« «,«. die Sitzung zu schließen. Al« der Vorsitzende dieser Maßregel nich» nachkam, forderte der Pvli-zeimenler die Nennung der Namen der Anwesenden >iil> die Herausgabe aller Dokumente. Al« An»» «ori daraus eriönie der Ruf: „Rotieren Si^ ganz llußland!" Die Armenier an» Katar.« ißre Streitig, teite» a»,trage». Die Liad» Sube war am 19. d. M. der Schauplatz ein,« surchidaren Blutdade« Au« un« kaamer Uriache entstand ein Streit zwischen >f«?niern und Tarlaren, wobei Dirte durch Schüsse i»edera«s»reck» wurden. Die Tarlaren begannen zu plü»vt>n. 309 Personen wurde« geiöie». Die Truppen griffen zu spät ein und konnten die Tar» M?en schließlich nur mehr m» G wehrfalven zu-rtckireiben. Die dalbe S,ad, liegi in Asche. Viele Hunderte von Frauen unv Kindern wurden ver-nur et. Kin verdächtige» Schiff. Der ,Miain" befinde» sich gegenwärtig unier de» Feur der Geschütze zweier Kronftäoier Be« frf»g>ing«werte. die Befehl had»n. fofori dj«geu,r zu »»offnen, wenn da« Schiff Vord»rei»ung«u ir.ffen |«Qit, tu Lee zu stechen. PU Verbündete, der r»ffische» Aevol«tt«»ire. Die Eozialdemokralen Sachsen« haben eine Lammlung sür die »U'iischrn Reoolu-»oiüie veransiali«, die b!«her 50 000 Mart er« gepen hat, welcher Beirag bereit« nach Rußland gesnide» wurde. politische Aundschau. Menzel Captk. Die 81 igenfuiter »Freien Glimmen* widmen de« i$alle Cjpef du 'olgenden Betrachtungen: Mit einem netten BezirkShaup». mann« fö der untersleirische Bezirk Windischgraz schwer deimpe,ucht. Tscheche von Geun und aus de» Ramen 0 l> |>«( hören», ist dieser poliiiicht ötamie „srig teitredl. m Begehrlichkeit der Hetz. |loienen Vorschub zu l iften und da« t>oocnftan> »ifle und winichasilich achiunggebiuende deutsche fc'ium seine« Bezirke« voll»« rechilo« zu machen, bch-n bei oei ich,»denen Wahlen ist sein «ame in Itr unrühmlichsten Weise genannt worden, aber »ch de» anderen Gelegenheiten Hai dieser Bezirk«-h«»p>«onn fich derart benommen, daß er in jedem »»deren Fall davon — geschickt worden wäre Ja OtKerieich ist die« an0,t«; du wird »in Beamter selbst van» noch gehalten, wenn er sich vollständig u«fc>[>ch gemach, bar, wa« b»i d>m Bezirkthaupl-»am >) -pek der Fall ist, dem die d ulsch» und dentichgestnnie Bevö ke>ung schon derartige Proben der Mißachtung g,b ten hat, daß j»d»r andere, der auf R.puianon etwa« hält, freiwillig seine sieben Sachen zusammengepackt und irgendwo »in weit-enllegen'stille« Plätzchen ausg.such» huben würde, wohin ihm der Rus seiner Taie» nicht sollen kann. Jetzt macht dieser famose Bezitk«haupimann Cslpet wieder ei> mal von sich reden. indem er durch eine, unserer Ansicht nach ganz ungesetzliche Machenschaft e« ei möglich» bat, daß die Windischarazer Bezirk«-Vertretung, welche zur Hälfte au« Deutsche» und Slowenen besteh«, nur slooenisch-naiionale Mnglie-der in den Bezirttschulra« entsend»!». Diese Machenschaft war sehr einfach, darum aber nicht weniger Itickifch. I« der Bezirk«vertre»ung war nämlich »in reuifcle« Mandat erledigt, ohne daß Monate hindurch eine Neuwahl seilen« der Bezirk«haup,mannschaft au«geichriev,n worden wäre. So erhielien unter Muhils» de« imponier« ten Tschechen öapek die nationalen Slovenen die Mehrheit, die sie auch skrupello« ausnützten. Unter solchen Umstand n ist es kein Wunder, daß jetzt d>» deutschen Windifch,.raz»r von d»r Siatlhal« ierti in Graz kategorisch verlangen, man mögt ftir di» herannahenden Neuwahl»» in die Bezirk«-ve ireiung einen unparttiischen Beamten au« Graz entsenden. da Bezirk«hauptman» C'apef, d»r u. a. öffentlich der Lüge geziehen wird, da« Vertrauen gänzlich verloren Hot. Wir smo neugierig, wa« nun die Grazer Statthalter« tun wird? Wird fit den schw»r bemakelten B-amten, der Bevölkerung zum Trotze, dalien, oder wird sie endlich ihre Pflicht tun und emrn schwierigen Beziik unt»r die Obhut »ne« Bezttk«haupimanne« geben, bessert Rtchxsinn und strrng« Unpart»il«cht»ii di» Wundtn w'eiier gut macht, welch» Dieser C.pek geschlagen Ooi ? Ein Beamier wie dieser schäoigt nich« nur da« Aniehen der Bebörden, sondern er untergräbt auch da« Rech>«gefühl eine« großen Teile« der Bevölkerung. Ander«wo wäre ein Bezirk«hauptmann vom Schlage C'optt« einfach unmöglich. Die Bevölkerung — vor allem aber die deuischen Par« teien — würden sich einen landfremden und voll« ständig unpassenden Beamten nicht gefallen lass.n, und dir Regierung mußte Wand»l schaffen, od sie »uu wollt» od»r nich,. Waium dieß in Steier-mark ander« ist. da« zu un»er»uchen überlassen wir den Gesinnungsgenossen in — S,ei»rmark. de»tschev Aora ßtnweggefegt. La>g» genug hat man den Etaiihalier Schwaitzknau. d»r di» JnnSbrucker Tag» auf d»m Gewissen hat. zu hallen gesucht; endltth fall« auch sein Siündchen. Er wird in naher Z it in den ver» 0 innen Ruhestand irrten. Hin nationaler Staatsbeamter Ganz im Geg»niatz zu unseren „deulichtu" Hofrä>»n wtlche sich niemals al« D-utsche, sondern al« „O»st»rr»i-cher deutscher Muiieisprache» fühlen, jeden wir ischechische Hafräie offen und lückhalllo« al« Tsche« ch'N auftreten. So finden wir den Name» de« H^rru »?. Kratochwil, Hof-ai de« Odert-n Gericht« hos»« in W>»n, in V»r List» jen»r Tschechen, welch» «in» Jubelspend» [für den Tsch ch,sierung«> ottein, jenen bekannten Hetzoerein >n Nordbö^men, o»>pen «« baden. Ein solcher Hofrai besitz sür die Tschechen tausendmal so viel Wer« und Bedeutung, al« 50 »deutsche^ Hofräie für un« bedeuun. •J>ie slavischen Parallelklasse» in Schleften, Abg. Dr. Svoimer da»» m» deui Ministerpräfi» d'Ni^a Baron Gautsch »in» lä»g»r» Besprechung, in der er den Standpunkt seiner Partei nochmal« dahin klarleg««, daß diese sich mii der bloßen Verlegung der Parallelklassen nicht begnügen könn«, sondtrn uab»dingt aus d«r Auflassung der» selben beuehen müsse. ^itte Norbereit»»g der Aolltrennung Aelierreichs v«» Zlngar» I Wie au« eingeweihten «reisen verlaut«, beabsichiig« die österreichische Finanzverwaliung vierdunderi Grenzbeamie (Zoll-Wächter) in ihr» .Finanzwache- »inzufl«U»n. Man dringt diese« Vorhaben mit einer eventuellen Zoll« «rennung Oesterreich« von Un«arn in Zusammen» hang, welche sowohl Oesterreich al« auch Ungarn zu bedeutender Vermehrung ihrer Finanzwachen nöiigen würde, um den «nforderuvgen de« Zoll« dienst?« an der langgestreckten österreichisch-upga-tische Grenz« gerecht werden zu können. (? ?) J>t» Steuereinginge i» Kroatien. Bon der ersten ^ahee«hälite der in ttioaiien«Slavonien fälligen Sieu'rverschreibung smd bisher neu» Millionen »»«ständig. Da« Minu« segenüber den Eingänge» in de« gleichen Zeitabschnitte ve« Vor-jähre« beträgt I8.7'i0 000 Kionen, Schweren und unoeibefferlicheu Schaden erleidet da« Land durch die Unmögli keik, die St'neroorschreibung und Eintreibung der Steuern für Erwe,b«unterneh. munden vorübergehender Naiur vorzunehmen, da d,»«bezüglich die Subjekie wie die Objekte der Steueraebarung entschwinden. Kie Sozialdemokratie i» d,»tsche» Aeiche. Nach einer vergleichenden Aafst llung der .Fr. Deuischen Presse" ist gegenüber d»m Jahre (ipaupiw ihlen) »m Rückaa » g dir sozial« demokratischen Stimmen um 23.855 zu v»>z»ich»»». M»«tnt-gr- wechselt de» A»ttertr»g. N.ch. dem Die N. ff»,, nicht mehr m der Lag» s,no. drn monlkn^griscl^kn Himmtldikben Spenden zu machen, habe» vieje plötzlich ihr ö>«»rr»ichische« Herz »n«-deckt ui'd den Russen off»» d»n Stuhl vor die Türe ges-tzt. Erbprinz D nilo weigerte sich ob der ewigtn russisch»» N>»d».lag»n Trauer anz». legen und gab vielmehr seiner Bewunderung de« japanischen Heldenmute« unverhohlen Au«druck. Die« führte zur Abberufung de« russischen Ge« schäft«träaer« au« Eeiinje. Die Bemühungen Goluchow«k,«. die Berle^enheilen Rußland« au«, zunützen und un« in ein zweite« Balkan-Adenteuer hineinzustürzen, gewinnen immer f. stete Formen Nach einer zweiten Okkupation ist Oesterreich dann glücklich zum .Slavenstaat* präpariert. Kö»tg .Magyar Hirlap" veröffent» licht einen Belgrader B.t f, welcher die Lage König Peiet« al« «ine g»sährlich» schildert. D»r Bodin d«ginnt d«m König uni«r d«n Fü;»n zu schwinde,', ja. »r fürchte eine^Wiesterholung der schrecklichen Ereignisse, welche die Welt vor zwei Jähern in Aufruhr versetzten, denn in Serbien sei wieder eine Pariei eifriq tätig, di» nicht« an^»r»« Mit» lkind nicht den bluirunst'gen Räubern ihr»« ftfcket i» die Hände fallen durste. Einen letzt«n schmerz>nnige» Auß drückte sie en St aben und eilte mii ihm zur PtJitforim de« T»rm,S empor Die Slaven daiten unl rd«ss»n mit »in»» ittge», gewichtig»» Eichenbalken da« Tor derannt, weiche« bald in seinen Fugen krachie und den Brecheisen Raum gab, die nun darangelegl wurde». Du itnmotien Rrieger im Innern de« Turme« «ar,n mchl mehr imstande, die« abzuwehren. Al« d« Slaven sUießlich durch ein» grräu«ig» Br»sch» «« Tiirmior drang,n, »ntspann sich nnr noch ein letzte«, kurz«, blutige« Ringen. Zwar str ck>en die wenigen Ger»anenschwerter noch m> nchen Slaven in den Siaub, dennoch aber sank bald niK nach de« andern von den heldemütigen Ver« der Burg unter den immer dichter nieder« Meiden Streichen der slavischen Kiummsäbel d-dw, u« sich nichi mehr zu erheben. Wieder t°-r Fi'st Cdasil der erst«, rer die Tu.»treppe »»xor nach v«r Platlfo-m eilte, denn dort oben luitt er Tl>»od»lind»n« wull-nde« Blondhaar im Wiiite wetzen g«s«hen. Kaum aber war er oben »n, »langt, al« er wir veifteiner» stehen blieb, denn da* Cild, welche« fich hier seinen Augen do». »ach» selbst da« Blut de« an den Anblick der «läßlichsten »rieg«gräuel gewohnten Barbaren stocken. Da la^i da« d-rrliche, bekehre-Vwene junge Weid mit dem Au«c>rucke frie^sa en Schlafe« um die verblaßten Lippen hingestreckt Noch quoll ein Blulstrom langsam au» einer »tefrn Wunve in der linke» S.iie, aber s„ halte bereit« zu atmen ausgehört. Im A,me aber diel, ste ihr tote« Rind, da« eine aleich< Wunde in der B>ust zeigie, umschlungen. Dre Rech,» HM» roch krä'mpsvaf» den Griff nt« Messer« um klammer», da« bet AM st bei d»r Wechieireve vor d-m S»u>i»e »N ihr^t Hand gksthk». S^ hau, Wort g»halt»n, den Tod da!«» sie d»m Lose der füistlichen K »chlschaf» an d»? Seiie de« Slaven vorgezogen. IV. Da« Si»ge«opf»r. Die Sonn» beginn, zu smk»n. M» Ros«n bestreu» s„ ihre» Pf..d im West.n und freundlich und mild fenret sie ihren Scheideg uß über die dluigeiränkie Men'chenerd«. Eine hohe Flamme loh» vom Felsen der Burg Ragan empor und in ihrem bluisardig'N Widersch-lne versinken die Rosen de« Ad ndt,ia>mel«. Der Slaoeniüist opser» seinem dreilöpsigen Goiie ein tote« Weid »um Dante für den blutigen Si g. §i< ftere« Blick « und mit zu-sammenoezogenen Braue» reite» er in der gelichu-ten Reihe seiner G treuen nordwän« und die Flammen de« Sie,.e«opser« übergießen ihm den dämmerigen Psad mit unheimlich huschenden Lichtern, An der nötvlich n Berglehne, von der »r am Morgen mu so zahlt»ich,r G»sol schast fl»ge«gewiß in« sriedlich lachenae Tal de abgestiegen war, mustert er seine bedenklich zusammengeschmolzene Schar und heißi rasten. Noch einmal sendet er einen langen Blick zur Burg Ragan hinüdei; dort zucki eben die letzte Fl >mme de« von ihm en», sollen Ooferdrande« empor «nd erhellt mit grelles Scheine noch e.nmal fein umdüster,e« Auge, dann oe.fink» alle« tu dt» undurchdringlich»» Schämn einer mondlosen Südlanf«»achi. HiAfiüie^ilQun a»f dem Gipfel de« nichsten Hügel« „n fest?« Lager und Chasil selbst m wi rf h ? «f°"°" ium Wohnsitz«. Dort, n BNckwette der Ruinen von Ra, on lt.ß « sich seine Burg Mvss.ch »auen. d'ren Trümmer noch deute zum Himmel rage» und von ihrem Ervauer Zeugn.« ged-n. Dort bieft der Slavensü.si von «nanlan.en sonan Hos. von bor» zog »r noch mehr al« einmal an den Trümme.n Ragan« vor. uter gegen langobarl>.schen Burgen >n« F?ld aber immer hielt e. am Fuße d.« «urgs.lf.n« von Ragan sein Roß an, fandie einen la..gen, um- t üntrteit Blies au« sein.,, finster . lühenden Augen n.ch dem au-oenanntkn Tu m» empor, um dann jä.ling« ietn Roß d»rumzuschwti'k»n und mi» tintm roilö»n KritgSruf» w»it»rzustürm»n. £ette 4 al« feine Enironnung pl ine; speziell (int Partei möchte Milan Christic, den natürlichen Sohn König Milan«, aus dem Trone sehen. Äus Stadt und Land. Merktalel. 22. Juli: Vollversammlung de« Verbände« deut» scher Hochschüler Cilli«, Hotel „Stadt Wien" um halb v Uhr abend«. 23. Juli: Parkmusik von 11 bi« 12 Uhr vor» mutag«. — Musikverein«.Konzer» im .Hoiel Mohr", 8 Uhr abenv«. 25. Juli: Nachmittag« 6 Uhr: Empfang de« Schubenbunoe«. — l/t9 Uhr abend« Konzert de« Schubertbundei im Stadt» iheater. — l l Uhr Kommer« im Hotel Terschek. 2K. Juli: 1/t7 Uhr Weckruf. — 9 Uhr vormittag« Grundsteinlegung de« .Deutschen Haust«*. — 11 Uhr vormittag« Bewirtung de« Schudenbunde« im Wald» hau«. — 3 Uhr nachmittag« Ausflug auf den Schloßberg. 27. Juli: Eröffnung« - Borstellung de« Zirku« Lippot. Killier Aemeinderat. Cilli. 21. Juli 1905. Der Vorsitzende. Bürgermeister Juliu» R a> kusch, eröffutt die Sitzung und verliest eint Ein» gäbe u<« Vereine« , tuische« Hau«", in welcher derselbe die Mttttilung macht, daß er am 26. Juli 1905. vormittag« 9 Uhr da« Ftst der Grundstein-legung seine« H,im« unter freundlicher Milwir» kung be« zur selben Zeit in Cilli zu Gast weilen-den Männergesang«vereine« .Schuberidund' au« Wien, beacht. Gleichzeitig ladet der Berein die Htadigemeindevertreiung zu diesem Feste ein. Der Bürgermeister knüpft an dies' Einladung die Biite. di» Herren Mitglieder der Stadivertreuing mögen bei diesem Feste vollzählig erscheinen. Ferner leg« der Vorsitzende die Fassadepläne, betreffend die Herstellung eine« Portale« beim Haus» der „Celeja", Ratbau«gasse, zur Einsichtnahme aus. Dieie Pläne werbe« genehmig». wo» raus der Uebergang zur Tage«ordnung erfolgt. Ueber diesbezüglich g> stellte Anträge be« Rtcht«au«schuss-S. füc welchen dessen Obmann Herr Dr. August S ch u r b i berichtet, wird der Kaufmann Karl Walzer definitiv in den Gemeinde-verband der Giavt Cilli ausuenommen und dem k. u. k. Hduptmann de« Ruhestande« Leopold Weder die Zustcherung der seinerzeitige» Ausnahme in den Gemeindeverdon» nach Erlangung de« Ssterretchnchen Siaoilt ütgetrechtefl erteilt. Für den Unlerricht«au«schuß berichtet dessen Obmann. Herr Dr. Eugen Ntgri. über eine Eingabe d>« C llier Mustkvertine« mit dem An» suchen, der Musikschule entsprechende Räumlich» leiten zur Verfügung zu stellen, weil die der» zeit zugewiesenen den an sie gestellten Ansorderun» gen nicht m,hr genügen und beantragt sür den Uni«rrichi«au»fchuß, diese Angelegenheit mit Ruck-ficht auf die wadrfch inlich >m nächsten Jahre er« folgende Uedeifiediunft de« Mulealvereine« in da« im B>u begriffene „Deutsche Hau«" und den be« vorstehenden Neubau ve« Giaai«gymnasium«, durch welche U. Herstellungen Räumlichkeiten frei werden, vorläufig rührn zu lassen. Sodann berichtet für den BauauSschuß brssen Obmannstelloertr.ter, Herr Dr. Eugen N e g r i, »der folgen«« Gegenstände: Durch einen SIm'«bericht wird die Anschaffung von je einem Minima; Apparat für die städtischen Etallungen und die Wa„en>em>se in Vorschlag ^e-bracht. Dieser Vorschlag wird über Antrag de« Bauau«sch^sse« abgelehnt, weil man sich von der Notwendigkeit dieser Anschaffung nicht Überzügen konnte. Kaufmann Viktor Wogg ersucht um die Be» willigung die ohne Baudewilligung im Hosraume feine« Hau^e« Nr. 9. Rathau«gasse. herg stellten zwei Siallienster, belassen zu vürsen. Der Berichterstatter erörtert den gegensiänd-lichen Sachverdalt und stellt für den Bauau«schuß den Antrag: E« s-ien die in Redt stehenden beiden ?Fenster unter der Bedingung zu belassen, daß die» elben so eingemauert werden, baß sie nicht ge» öffnet werden können und daß ein Ventilation«» schlauch Über da« Dach geführt werde. (Wird angenommen.) Für den F>nanzau«schuß berichtet dessen Ob» manstellverlreier, Herr Max Rauscher, über ein Anbot de« Schuhmachermeister« Michael Matscheog da« städtische Hau« Nr. 2 in der Schulgasse um den 17. d. M. testge'ftzt — nimmt seinen Beginn um halb 9 Uhr. Nach Schluß de« Konzerte« ver» einigt der Kommer« die F.stteilnehmer im Garten-salon und Garten de« Hotels Terschek. Den Morgen deS 26. d. M. leitet um bald 7 Uhr ein musikalischer Weckru» ein. Um 9 Uhr nimmt die Feier der G undsteinlegung de« »Deutschen Haus,«' ihren Beginn. Hiebet trügt der Schubert» bund jn e> Chöre vor und wirkt auch die Mustk» vere>n«kapelle mit. Nach Beendigung dieser Feter findet im Waldhauje die Bewirtung de« Schubert-dunde« du'ch die deutschen Frauen uno Mädchen von Cillt statt, bet welcher Gelegenheit auch ver von tdnen dem Schudenbunde gewidmete Pokal überreicht wird. Um 3 Uhr erfolgt der Aufdiuch zur Burgruine, wo sich ein muniere« Treiven entwickeln Dürfte. Vor dem Ca^ H >u«daum spielt die Musikverein«kap,lle eine» Sammelma>sch. Bereit« in früher Adendstunve wird der Rückmarsch in die Stadt angetreten, um dem Echuverldunde beim Abendessen im Hotel „Stadt Wien* noch Ge'ellschalt leisten und ihm sosann da« Geleit zum Bahnhöfe geben zu können. Der Sonderzug verläßt Cilli um 10 Uhr. J>ie Portra, 5ord»nng be« Schubertbund-Konzerie« mit dem Wortlaut der beim Kon» ze te und bei der Grundsteinlegung de« „Deutschen Hause«" gesungenen Lieder kann zur größeren Bequemlichkeit bereit« ob Sonntag in der Buch-Handlung d>« Herrn Fritz Rasch zu« P.etse von 40 Hellern bezogen werden. Pie Sbrengaben für den Schubertbund. Der dem Schubertbunde von den deutschen Frauen und Mädchen von Cilli gewidmete Pokal, ein wahres Wunder der Goldschmiedekuiist, sowie der seitens der Gemeinde Cilli dem Ehrenchormeister des Schubertbundes, Herrn Adolf Kiichl zugedachte Dirigenten st ab können ab Sonntag in der Auslage des Goldwarenfabrikanten Herrn Pacchiasfo am Hauptplatz in Augenschein genommen werden. Ne>ch»rat»abge»rd»eter Dr Aosef sonorer hat sein Erscheinen zum großen Konzerte des Schubert-bundes angekündigt. Znstcht»karte» „Deutsches K»n»." Jn der Buchhandlung des Herrn ftrty Rasch sind Postkarten erhältlich, die eine Ansicht deS CiUier Deutschen Hauses zeigen. Es herrscht eine Stimme deS Lobes über die gefälligen Bausormen. Die Karten finden reißenden Absatz. Kvangelisch« Gemeinde Sonntag den 23 Juli findet in d»r evanftltschen Kirche kein Goiie«d>enit statt. 9ftunc er li Annllnachricht. Die Direktorstelle der Musikschule der bayrischen Sta»t Aschaffenburg für welche fich 63 Bewerber gemeldet hatten, rourt« in der am 14. d. ftaitpefunbenen Magistrai«sitz>i»g dem ton der Kommission be« G me>nl>u»« an erster Sielle vorgeschlagenen Musikdiiekior i» Cilli, Herrn Hermann ttundigraber. einsli»mig übertragen. Heir Kundigraber. ein geduitign Grazer, erhielt leine gesamie musikalische S»t-bildung unter Direktor Degner an der Schule te« Sieiermärkischen Musikoereine« in Graz, wirde zwei Jahre al« an stischer Direktor am Musik« vereine tn P.ttau und wurve vor einem Jahre m gleicher Eigenschaft nach Cilli berufen, wo sei» Wirken verdiente Anerkennung fand. Ple Hejchästslperre an So»»- nnd gtia-t«gen Jn der am 3. Juli d. I ftaiigeha!«> Gremial Versammlung wurde mii Bezug aus die mit dem Lande«ges>tze oom 16. Mat d. I. v-r-fügie Einschränkung der Sonntag«arbeit stimm»-einhellig beschlossen. ciefelbe auch auf die frier» tage au«zuvehnen. Eine Ausnahme hieoon bilde» nur der Josefitag, der brise Sonntag nach Öfter, und der 1. oder 2. August (Porttunkula), wen» derselbe aus einen Sonntag fällt, an welchen drei Tagen e< jedem Gremialmugliede freisteht, de» Laden bis 12 Uhr mittag« offen zu halte». Die mit 12. Dezember 1903 gefaßten Beschlüsse betreffend die Normaiage sowie die Sperrzene» fit die einzelnen Fachgruppen bleiben a«siechi. Pie städtische KnabenvolKsschnle. Die Cillier städtische Knuben.oik«>chule ist ein sprechender ve« weis für da« allgemeine Verlangen der Bevölke» rung de« Unterlanve« nach deutscher Schul-bildung. Von Jahr zu Jahr steigert sich Sie Schülerzahl und die Ansta't kann sich de« L>>> dränge« kaum erwehren. E« ist lebhaft zu de« dauern, daß eine so große Anzahl von Aujuad« Ansuchenden zurückgewiesen werden muß, »na jeder au« einer deutschen Schule Hervorg»ga«ae»e ist gegen die pervakische A. iianon gefett und IIÄ eher ein treuer Anhänger der deutschen Lulrnt. Während die Anstalt schon im Schuljahie 1U08/04 die stattliche Anzahl von 406 Schuldesichoio« ausweisen konnte, steigerte sich bie Zahl der i» abgelauseten Schuljahre Eingeschriebenen aus 471. Diese unerwartet starke Frequenz wurde bewirkt durch den massendasten Andrang der Schüler au« fremden Schullprengeln und fie hätte sich »•(( weit höher gestellt, wenn dem Ansinnen »et Ausnahm«werber hätte enisprochen werden könne», so aber mußten am Beginn de« Schuljahre« »erei über 50 wegen Mangel« an Räuaitichfate» zurückgewi'sen werden. Dieser auß-rgtivösnlich« Anvrang zur deutschen Schule war durchaus -lcht da« E>gebni« irgentwelchtr agitatorischen Tängseit,' n>emanb dränute ober lockt» die Eltern m« ihre» Kindern zur städtislten Lehranstalt, sie iame» frei-willig und gaben offenherzig ihrem wohldegri,»«. ten Ansinnen Au«druck, ja sie k^men sogar 11 o | vieler Drangsalierungen, die >»«-»«» ihre« frein'ütigen Verlangen« nach deutschen ziehung i» d deutschem Unterrichte von geinffe»« loser p inslaoistischer Seite zuteil wurde», llit tit so viele Schüler einen gedeihlichen Unterricht zi sichern, fand e» die Etadtschulbehörde für aoge»ei» sen. die Ernchiung von Parallelklasse« anzustreben und so wurden die 1. und 3. Schul-klaffe mit je «inet Parallele liedachl, sodaß sich der gesamte Lehrbetrieb der Anstalt i» a ch l Klassen ersprießlich einwickeln ko> nte. Eine besondere Beachtung erhkiich n die Ergebnisse der sittlich n. ligiösen Erziehung, die de>> Zöglingen der Sastait zuteil wurde. E« ist bekannt, daß die städwcht Knabenvolk«schule da« st'tltch« Betragen tfctt Schüler üderau« doch einschätzt U»0 «de» deshalb auch st-en^stenS zenlur>e,t. Die Ze»s« umsaßt jedoch nicht bloß da« stitliche Serhalte« >«, sondern auch außerhalb der Schule. Es kaa«i>» diesbezüglich die ^.ochersreuliche Miiteilung ae»^ch werden, daß 83 5 u. H. die Note: .oollko»«« entsprechend" uns nur 0 4 o. H. die Note: »sich entsprechen»" erh'elten. Dieie Zahlen behide» am b'sten. baß es mit dem sittlichen Verhalte« der C ller Schuljugend wohldestellt ist und daß t* diesbezügliche» Autsälle der slovemschen Presse«« der Au«fluß nationaler Gehäsfigkeit siad. Die Landttbtrgerschnke hat va« 35. J.iht ihre« Bestände« zu ückgelegi. Sie war oo« 109 Schulern besucht. Von diesen waren öl m?er Stetermark gebürtig. Dem GlaubenSbekeimiiffe nach waren 105 iömi>ch-katholtsch. 3 evangeü^ (Fortsetzung sie»« Beilage.) fV~ Beilage zu Nr. SS der „Deutschen Wacht". -WD ilid l israelisch. 58 Deutschen standen 49 Elooen,» gegenüber, 2 Schüler gehörten anderen Nationen an. Unter den Zöglingen zählte einer 18 un» zwei 17 Jahr«. De« Schulsprengel nach verteilten sich die Schüler, wie solgt: 40 au» der Eiadl Cilli. 14 au« der Gemeinde Umgebung und 55 au« fremden Schulsprengeln. Die erste Fort, gangtklasse mii Vorzug erhielten 4, die erste «lasse ohne Borzug 85, die zweite Klasse 12 und die brüte Klasse 1. 7 wurden zu WiederholungSprü» fangen zugelassen. — Der slooenische Sprachunterricht ward in der Abteilung sür Slooenen von 49 u»d in der Abteilung für Deutsche von 39 Schü-lern besucht. — Mil Erlab de« steierm. Landes» attschusseS vom 22. Juli 1904 war der Bürger-schullehier Herr August A i strich zu Bärn in Mähren zum LandeSbürgeifchullehrer in Cilli er-■a»ni worden. Der LandeSbürgerfchullehrer. Herr Franz Nowak, trat mil 31. Mai 1905 in den dauernden Ruhestand. Der steierm. LandeSfchulrat hat in seiner Sitzung vom 29. Dezember 1904 die an der Anstalt unter bitweilen mißlichen Verhall» Bissen erzielten Erfolge in Erziehung und linier» richt mil Befriedigung zur Kenntnis g-nommen. Musen« der Stadt glffi. Unser besonder« •n 9iö«erfun&en so reiches Lokal-Mvseum ist wäh-»end der Sommermonate täglich von 9—12 Uhr nb außerdem gegen Meldung bei« Musealdiener Ptzilglich. ?>rt«»fit. VortragSordnung zu der heute vonmag vormittag« 11 Uhr stal,findenden Park» ■«fif: I. »Marsch au« Flambeaux" von G. Meyerbeer. 2. Ouverture zu GötheS Trauerspiel „ig«om' von Ludw. Beethoven. 3. „Ein treue« Herz*. Walzer von R. Marckhl. 4. „Erinnerung Richard Wagner", große Phanlasie über Motio^ au« Wagnerischen Opern, zusammengestellt M» Albert Hohl. 5. „HochzeitS-Straußchen", Polka franse ron Ludwig Schachenhoser. 6. „Die Post von Washington", amerikanischer Marsch von 8. Stiusa. Karte«Konzert. Sonntag, den 23. d. M ßndei im „Hoiel Mohr", um 8 Uhr abend« ein Konzert der vollständigen Cillier MasikoereinS-Lpflle flau. Die BoriragSordnung ist sollende: l. „Lazzaroni Marsch" von I. F. Wa>,ner. L. .Cpanijcher Walzer" von Ludw. Schachendoser. !i. .Französische Lustip el Ouvertüre* von Keller 8Ja. 4. Große Phantasie au« der Oper „Huge-■eiirn** von ©. M'yerbeer. 5. „Hochal«a Diarndl" ooii Th Koschai. 6. „Da« Erntefest", charakte» ristiity« Ton emälde von R. Eilenberg; a) „Zug der Schnitter". d) „Schnitierliedchen", e) „Bei siihlichen Mahl,", .Tanz unter der Linde". 7. Ouveriure zur Oper „Martba" von Flotov. 8. .Rainrsänger-Walzer" von C. M. Ziehrer. 9. .Wien bleibt Wien", große« Potpourri von >. Komzak. 10. Schlußmusik. ßtneKrinnernng «n di, S«»n«endfeier 1S05. Zn der Buchhandlung des Herrn G. Adler sind l»ei Lichtbilder ausgestellt, welche die germanische Priesierin und den Germanen darstellen, die bei ker Sonnwendfeier 1905 die herrlichen Feuersprüche Felix Dahns deklamierten. Die Bilder stammen aus de» atelier des Herrn I. M. Lenz und wurden vo» Herrn R. Perrisich kolloriert. Auglückssal Am Mittwoch fiel da« lüjähriue Töchleichen de« Mauleinnehmer« Herrn M»x Benesch, Hermine Benesch so Unglück->>ch über «inen Baumstamm, daß sie sich den rechten Unterarm brach. D«e Kleine würd, i i da» ollftimeine Krankenhaus gebrach« und b.findet stch bereit« aas dem Wege der B sserung. Scheu, jffflsd,. Am Donnerstag gegen Mutag juyr RechtSanwalt Dr. Karlovöek «il de« Gespann deS KausmanneS Kolenc durch Aalerje. Der Wagen mußt, vor der Bahnüber» ha» n. da eben ein Zug vorübersuhr. AI« sich di, Bahnschranken w«,d»r öffneten und der Wagen weiterfuhr, kam ihm von der anderen Seite ein Sulonobil entgegen. Dir Psird, scheuten vor de« Aulo«obil, rissen au« und stürzten sa» dem Wagen in den nahen, ziemlich tiefen Ctraßengraben. Dr. Karloviek macht« eine« kühnen iatz a>« de« Wagen, kü««,rt, sich nicht weiter in da« Schicksal drr Pferd« und setzte seinen Weg zu Fuß fort. Auch der Kutscher sprang nchtjeiiig ab. Nach harter, fast einstündiger Irteil gelang e«, di« Pferde au« dem Graben l)t'iui«piiel)en. ©i« sollen feinen besonderen 6chad«n genommen haben. Der Vorfall lockte ein v'»bt Zahl Neugieriger herbei. J« Aartesaak niedergekommen Die in Storö bedienstete Agnes Plantnc aus St. Georgen i a. S.-B. fühlte sich am Abend deS 19. d. M. ihrer Entbindung nahe und wollte sich in das allgemeine Krankenhaus nach Cilli begeben. Da sie trotz der Zusichernng einer guten Entlohnung nirgends ein«n Wagen austrriben konnte, entschloß sie sich mit dem Zuge nach Cilli zu fahren. Im Wartesaale wurde sie von den Wehen überrascht und genas eines ge-funden KnäbleinS. Der dikiischabende Beamte, Herr Schwagel, ließ den Herrn Dr. Dietz und die He-bamme herbeiholen, welche trotz der späten Nacht-stunde sofort erschienen und das Nötige vorkehrten. «liffliig a deuMen Bevölkerung über diese Herausforderung, ist »Mo gerechtfertigter, al« hier da« Kokeltieren wichtign^Militärbehörden mit der panslavistischen AgitalioMvöllig unverbülli zu Tage tritt. Nicht nur, daß MteS „Aviso' in der „Narodna" TiS» karna zu LaHtch. als» einer ausgesprochen pan-slavistischen Bäckerei hergestellt wurde, enthält e« auch noch einn^Hinwei« auf einen Arlikel im radikalsten windiMul Hetzblatte, den „SlovenSk, Narod". Die dieM^gliche Stelle lautet in der Uebersetzung: „Die gAuien Offertbedingungen sind au« der ausführlichen ^»ldmachung in der Nr. 154 de« „SlovenSki Narod" Mm 8. Juli zu ersehen." Also nur biejenigett sind kMCilli würdig, Armee-lieferanten zu werden, die N^Elooenski Narod" lesen! Das bedeutet nicht blZM^ine Zurücksetzung des deutschen Bolk«S vor eins^minderwertigen Nation, da« heißt offen pc>nil«v,stische Politik treiben. Die „Domovina" hat sich WWch darüber aufgeregt, daß in Graz eine KundtmMung nicht doppelsprachig erlassen wurde und in d^peutschen Stadt Cilli wagt man der Bevölkerung Mutige« zu bieten. Es ist daher wohl ganz erklärlM>.daß sich in der deutschen Bevölkerung Cilli^Walle Ltimmen in den Rus einen: .Qerunter m:i !o1Mm Der Heiser der Domovina ist in der letzten Nummer wieder einmal in ebenso gemeiner wie lächerlicher Weise nutzlos verspritzt worden. Sie schreibt, daß am 28. v. M. an der Reichsstraße nach Laibach in der Nähe der Stadt ein Brand stattgefunden habe. Ein Herr aus Sachsenfeld, den sie nicht nennen will (Roblek heißt er) habe die Feuerwehr auf diesen Brand aufmerksam gemacht, allein sie sei nicht ausgerückt. ES ist eigentlich überflüssig, den Unsinn, den eine Domovina ver» zapft, zu entkräften, denn wer daS Blatt kennt, weiß ja, wie viel auf ihre Berichte zu geben ist, allein um unseren Lefern zu zeigen, wie diese Cloaca tnaxima jeden, auch den geringsten Anlaß benützt, um den Deutschen Cilli? Feinv!chast zu erwecke», wollen wirken diesbezüglich«» Sachverhalt darstellen. AIS die Feuerwehr von dem „Brande" verständigt wurde, begab sich ein Feuerwehrmann, da ein Brand in keiner Weise sonst gemeldet wurde, mittels Rad an Ort und Stelle, um sich durch den Angenschein zu überzeugen. Der Mann kam mit der Meldung zu-rück, daß in der Nähe deS ChristinenhoseS ein ganz unbedeutendes, gänzlich freistehendes Objekt in Brand geraten uud der Brand bereits im Erlöschen sei. Darauf din wurde selbstverständlich von jedem Aus-rücken Abstand genommen. Die Domovina weiß recht gut, daß die Cillier Feuerwehr zu jedem, auch ganz unbedeutenden Brande am Lande bereit-willigst ausgerückt ist, trotz der Schwierigkeiten, die die verhetzte windische Landbevölkerung den Be-mühungen der Feuerwehr stets bereitete. DieS beweist ja auch der Umstand, daß Stoblek sich an die deutsche Feuerwehr wendete. Warum hat er sich nicht an die neugegründete windische Feuerwehr ge-wendet? Die Fahne soll ste ja bereits haben und das neuslovrnische Kommando ist auch schon glücklich ausgedistelt. Der „Domovina" aber möchten wir raten, sich genauer über daS Datum zu erkundigen. Der Brand fand nicht am 28. sondern am 29. statt. Zst es vielleicht die Sympathie für die Russen, die eS verursacht, daß die Domovina mit ihrem Kaien-der etwas im Rückstände ist, oder ist ihr die große Hitze deS vergangenen Monates an daS Hirn ge-gangen ? Mindtsche Schartet in St. Kgydi. Nach Ostern wurde der Marburger Zeitung berichtet, daß der Beichtstuhl zur Agitation gegen di, deutsche Schule benutzt wurde, daß aber trotzdem die Schülerzahl größer ist, als im Vorjahre. Dieser Bericht wurde selbstverständlich von der windischen Peesse zu eine« Angriffe gegen den Oberlehrer Herr« Höltschl benutzt unt die Sache so dargestellt, als ob er agitiert hätte und die Windtschen lauter unschuldige Engel wären. Wir aber wollen Beispiele anführen: Vor einigen Tagen erschien eine Mutter «it ihre« dreizehn» jährigen Mädchen in der deutschen Schule und bat um Ausnahme, denn es sei zum Fortkommen in der Welt die Kenntnis der deutschen Sprache sehr wichtig! Die Mutter mußte mit ihrem Ansinnen abgtwits«» werden, weil der Uebertritt von einer Schule zur andern nur bei Beginn des Schul» jahres zulässig ist. Nun wurde die Mutter ge» fragt, warum ste das Kind nicht srüher in die deutsche Schule einschreiben ließ — die Antwort: „Das Kind sollte vorerst die heilige Kommunion empfangen!" Ja. kann da« in der deutschen Schule nicht geschehen? Der Herr Pfarrer wird wohl den Religion«unterricht in der deutschen Schule ebenso gut, ja besser erteilen können, als ein junger Kaplan! Diese Idee ist nicht dem Kopse der Mutter entsprungen, sondern ist die Folge der windischen Agitation. Ein andermal erscheint eine Mutter und klagt, daß der Vor-mund ihrer Kinder, der Gemeindevorsteher Hautz in Zierberg, ihr fortwährend auftrage, ihre Kinder auS der deutschen Schule auS» und in die slooe-nische Schule eintreten zu lassen, denn die Mutter sei in St. Egydi geboren, daher windisch (!). Daß die« ein ausgelegter Unsinn ist und die Kinder im deutschen Gebiete (Leibnitz) geboren. bi«her nur deutschen Unterricht genossen, daher der sloveni-schen Sprache gar nicht mächtig sind, durch ihren Uebertritt in die slooenische Schule nur Schaden erleiden und rein geistig verkrüppelt werden, küm» wert diesen merkwürdigen Vormund natürlich nicht«! Da« ist wiederum keine windische Agita» tion! ? Der Mutter wurde edenfall« gesagt, daß ein Au«tritt während des Schuljahre« nicht statt-haft ist und ihr der Rat erteilt, wenn Hautz wei» ter« daraus bestehehen sollte, sich an die Bor» mundschast«behörde zu wenden, damit sie einen anderen Vormund erhalte. Da« «st die sogenannte „nationale Kleinarbeit" der Pervaken. Alles, selbst das Leben des Kindes, dessen Ausbildung muß von dem Gisthauche peroakischer Gehässigkeit gegen jedwede höhere Kultur berührt werden l Ader trotz windischer Hetz- und Verleumdungt-sucht mehrt fich die Anzahl der Schüler an der deutschen Schule mit jedem Jahre und diese herz» erfreuenden Fortschritte sind ein deutlicher Beweis dafür, daß in der Bewohnerschaft ein lebhaftes Bedürfnis nach Bildung herrsch«. Bei den windi» schen Lügenhelden allerdings nicht . . —!— Pie ßrkenntlichteit einer A«rfichv. Anfragen wollt immer da« Rückporto brigtltgt werden. Aerialkarse für Schulkinder. Die Ferien-zeit ist nun gekommen. die Kinder freuen sich aus die Ungebunvenheit während voller zwei Monate, zumeist nicht aber auch die Eltern. Wie kann t» auch andtr« fein! Dit Regsamkeit der Jugend ver» lanqt nach Beschäftigung, die Beruf«pflichten der Eltern erfordern Ruhe und Erholung, besonder« in den heißen Monaten. Wer kann, geht in Wald und Feld. — Wie viele aber sind gezwungen, ent-weder die ganzen Ferien oder den größten Teil derselben zu Haufe zuzubringen? Gewiß bei weitem die Mehrzahl. Besonder« für diese bilden Ferial» Etickkurse, bei denen auch da« Nähen gelernt wird, gleich erwünschte Abwechslung. Zugleich ist diese Abwech«lung nicht Tand und Zeitvertreib, sonder» eine äußerst wichtige Beschäftigung, eine Erlernung von Vorteilen, deren Nutzen sür daS ganze Leben geradezu unberechenbar ist. Man braucht nicht zu fürchten, daß die Kinder angestrengt werden. Ist doch ein Zwang nicht vorhanden, sondern der Fleiß ist die Sache der Kinder unv ihrer Eltern. — Die Firma Singer Komp. Rähmaschinen-A.-Ges. stellt nun in uneigennütziger Weise die Lehre-rin zur Anleitung und Beaufsichtigung und den Sticksaal unentgeltlich zur Verfügung. Wenn Eltern oder Kinder Maschinen noch nicht besitzen, auf denen »in zweckmäßige« Sticken erlernt werden kann, so gibt sie sogar Maschinen dazu her. ohne daß sie gekaust zu werden brauchen. Ist der Sticksaal nicht überfüllt, so können auch mehrere 14iägige Kurse nacheinander von den Schülerinnen miige» macht werden, so daß sie sogar nur wenige Stun-den täglich zu üben brauchen und von einer Ueber» anstrengiuig nicht die Redr sein kann. Dabei wird außer de» ersten Zwecke, nützliche und angenehme Ferialbeschäftigung, noch der weitere Vorteil de« Sticken« und Nähen« aus der HauSmaschine voll» kommen erreicht. Daß Eltern und Kinder an der Anfertigung der Arbeiten Freude haben werben, davon kann sich jedermann durch Besichiigung der Musterarbeiten der Singer Komp. Nähmaschinen-Aki.-Ges. in der Bahnhofstraße Nr. 8 überzeugen, wo stet« auch Arbeiten gezeigt und Au«künfte de» reitwilligst erteilt werden. E« steht ferner jeder-mann frei, im Slickfaale sich zu überzeugen, daß daS Sticken mit der leicht gehenden Original-Singer-Nähmaschine selbst Schulmädchen von zehn Jahren an nicht anstrengt, wenn sie nur einige Stunden im Tage sich dies r willkommenen Zer-streuung widmen. Und wa« man in der Jugend lernt, bleibt sür« Lebe» halten. Wie angenehm ist »S für Mädchen, die sich nach Austritt au« der Schule selbst da« Brot verdienen müssen, wenn ste daS Arbeiten mit der verbreiielsten Nähmaschine aller Fabrikate, der Oiiainal-Singer-Nähmaschine, bereits aelernt haben! E« wird nicht leicht eine bessere Beschäftigung in der langen Ferialzeit gefunden werden können. Pie Kandstage (23. Juli). Die sogenannten HundSiage nehmen mit vem heutigen Tage ihren Anfang. „Wenn di» Tage langen. — Kommt dir H tze aegangen". heißt e« beim Volke, und in der Tat bringt un« jener Zeitabschnitt, der sich bi« zu« 23. August erstreck«, die höchsten Wärmegrade. Den auffallenden Namen hab«n die Hund«tagr nicht »twa wie man h. usig annimmt, davon, daß mit ihnen die Zeit der tollen Hunde beginne (obgleich die alten Römer in diesem Sinne schon von ,äie» caniculares* sprachen), sondern von dem Hundsstern, dem am südlichen Himmel strahleuven Siriu«, der mit dem 23. Juli, wein er, gleichwie die Sonne, in do« Zeichen de« Löwen tritt, übrigen« auch in Süd-europa erscheint. Die Griechen nannten diese Zeit .Opora" und tauften die Hund«tage sehr richtig „Wärmebringer". „Wenn die Sonne in de» Löwen geht," — verkünden auch die allen Bauernregeln — „Die große Hitze im Jahr an-säht." Im Mittelalier wurde während der Hund«-tage kein Goit'«dienst abgehalten. Sommernachtszaaber. E« ist etwa« eigen» artige« um eine stille Nacht im Juli oder August, wo die drückend« Schwüle de« Tage« sich in wohl-tuende Wärme aufgelöst hat und der ganze Schön» heit«zauber un« mächtig umsängt. Klar ist der dunkle Himmel, au« dem einige Sierne ihr Silber-licht magisch aus die friedlich schlummernd» Erde senken, inde« der Mond al« treuer Hüter seinen sanften Schein über Berg und Tal, Städte und Dörfer ergießt. Lange Schatte» wandern a f den Wegen, und in ihrem Schutze gehen Menschen ein-her. '.ie für die Poesie einer solchen Nacht Sinn haben, denen die Natur zum Herzen spricht. Kein Laut de« Alltag« dringt hierher; Sorgen und Arbeit sind vergessen, wenn die weiche, kosende Luft, die noch von Blumendust erfüllt ist, un« streichelt, wenn ganz von weitem die Nachtigall klagt und sonst kein Ton da« Träumen und Sehnen stört. Große Gedanken kommen da beim Anblick der Pracht am Firmamente, wo immer mehr Lichter auftauchen; Gefühle werden wach, die im Drang« de« Hast,n« und Treiben« schlum-merten, und selig« Ruh« zieht ein in die Seele, die dem SommernachiSzauber zugänglich ist. . . . ng. Sprachecke des Zllg Deutsche» Sprachvereins. Geratewohl, nicht Geravewohl! öetvst bei Gebildeien komm? die Schieidweise »aus« Geradewohl" so oft vor. daß »« wohl verlohnt nachzuweisen, daß und wnum sie falsch ist. Die Wendung muß geschrieben werden: aus« Gerate-wohl, denn e« gibt weder ein gerade« noch ein krummes Wohl, sondern hier liegt eine jener Heische-(Jmperatio) Bildung«» vor. die un« na-menilich in der älteren Sprache häufig begegnen. „Geratewohl!" so rief man bei Beginn eine« Werke« au«, dessen Erfolg nicht sicher war, wenn z. B. der Krieg«mann den Speer warf oder der Spieler die Würfel im Becher schüttelte. Da« „Gerate wohl!* war sozusagen ein Segensspruch, den man zweifelhaften Unternehmungen mit aus den Weg gab. Die altes'« Form ist .gerat wol'. So schreibt Luther: .->us «in blinde« gerat wol". Meistenteils heißt e« daS Geratwodl, doch sinke« sich auch die männliche, vereinzelt soga die weibliche Form, ja ParacelsuS, jener merkwürdige Arzt deS 16. Jahrhunderts, gebrauch« den AuS-druck als Eigenschaftswort: „Sonst bist nur ein experimentator, das ist, «in gerathewoller un? ein veizweisselter Hoffer." Gegenwärtig ve, wenden wir da« Wort nur in Verbindung mi« auf und aufs. Derartige Hauptwörter, die auf wirkliche und scheinbare Heischesormen zurückgehen. finden wir in unserer Sprache nicht sehen. Man denke nur an da« Bergißmeinicht. an Stelldichein, di» glück-licht Verdtutschung Camp»« für renäezvous, an d»n BlumennaMen Gedenkemein, an Lebewohl, Tunichtgut, Wagehal«, Schlag (>) tot usw. Besonder« häufig begegnen wir diesen Bildungen in Eigennamen wie Fürchiegott, Leidensrost. Bleidtreu. Haflinpflug (--- hasf« d«n Pflug). Zuckschwert (*~ zücke da« Schwert), Schmeckebirr, Thudichum, Schlagintweit (plattdeutsch = schlag in« Weiie), Hauschild und vielen ante« zu» heutigen Tage sind im Kaiser Franz Zos«f-Ba» Tüffer 120 Parteien mit 275 P.rfonen zu« Kurgebrauche eingetroffen. Kahitsch Saaertraaa (Kur» und Fre«> d e n l > ft e.) Bi« zum heutigen Tage sine hier 1299 Parteien mit 1942 Personen 4«« Kurgrdrauche eingetroffen. Nana (Abschted«ab»nd) Verflösse»» Sa««tag veianftalleie der Verein „Duijche« Heim" zu Ehren oe« von hier fcheivenden Noiar« Herrn Dr. Hermann WitSihaler im großen Saale de« stattlichen Deutschen Hause«, untrr großer Beteiligung aller Schichten der deuischen Bewohner-schast Rann« und Lichtenwald eine 2lbschied«se>er. Herr Han« Schniverschitfch widmete al« Obmann deS Vereine« nach vorheriger Begrüßung der Festgäste dem Abschiednehmenden autrichtigt treudeutsche. Wort-' unv hob btsondtrS die nicht zu unterschätzende» großen Verdienste he,vor, die sich Herr Dr. WieSihaler als Odmannstelloertretu de« Vereine« um da« Zunandekommen de« Deuischen Hause« erworben hat. und wie« darauf-hin. daß der Bau de« anmutigen, Solz empor-gediehenen „Deuischen Haus S" »ine Frucht feine« nnermüdlichen, erfolgreiche» Schaffen« fei, wofli ihm ver un »»«löfchlicht Dank in allen deuische» Heize» gewahr« werde. Hierauf vankte Herr «lir-germeister F a l r« ch i n i dem Scheidenden 11 herzlichen Worten für tie Verdienst«, die er sich al» Gem inderat um die Interessen der Stadt Rann erworben hat. Schließlich gedachie Redner unter vielen lobende» Anerkennungen auch de« Wirken« f e« Scheidenden al« Miialied der Lt-zirk«vertre»ung und der wackenn Teilnahme a» dem Entjch idung«kampfe der letzten Bezirk«»«-lre>ung«wahl, in welchem Herr Dr. WieSihaler mit seltener Unerschrocken he«> « verstand, den heimtückischen Gegner dir Zügln au« drn Hände« zu »eißen. (Begeisterte Heilrusel) Nach Absingu», einiger völkischer Lieder ergriff Herr Paidasch nimen« ßt« vollzählig erschienen,» Feuerwei»r-Berei.e« da« Wor« und dankie Herrn Dr. iHirt-«Haler sür die dem Vereine erwiesenen Wohltaten, sowie auch für die anläßlich seine« Abschiede« ge-widmeten namhafte Geldspende. A'S Zeichen der Verehrung ernannte der Verein dem Scheidend«« zu seinem Ehrenmitgli-de. E» folgte noch ein» Reihe schöner Worie oti Dank S. So brach«« Krau Obergeometrr Keßler namen« der Frauen und Mädchen dem Scheidenden und feiner lli; 18. Desinit Kroaiini; 2l S«. Jakob, Bezirk Cilli; 22 Kostet (Pregrada), Kroatitn; L« Tuff,r. Bezirk Eilli; Wind. F.istritz, B»zi,k Marburg; Wöllan, Bezirk Windisch Graz; 25. Laak b.« Süssenheim. Bezirk Eilli; 26. L-uir«, Bezirk Eill«; 29 S .chsenfeld, Bezirk C.Ui; Pölt-schach, Bezirk Marburg; Sagor, Bezirk Lina; Si. Filip^i, Bezirk Rann. Gedenket Metten and Legate» l Rum..i er 59 .fite P„A„l Q • »»' » *<«(. bi« . II.» *.«* >» «n«n Ll stUl-ÖBlüß »»» »eaoii Tosilli iif ^>»4 (liefert. ttwtc A c61 »®- Irldrn-I'abrlltl. Ilrnnrbrrg, Xftrleh. Kochkuegg (E in Nar od n i Dom in Eicht). Die Posojilnica in Hochenegg hat das w drr Mitte des deutschen Marktes stehende Haus kr Frau Rakel käuflich erworbe«. Wie wir nun asahren. soll aus diesem ein Narodni Dom ent-sttfcfu, ähnlich armselig wie in Gonobitz. Die An-nzung hiezu geht von den klerikalen Pervaken trefovnig und Dr. Hi^ek aus. um den Kaplänchen ton Hochenegg, da sie sonst keine Anhänger haben, ei« würdiges Heim zu schaffen. Daß diese Herren «U Borstände dieses windifchen Geldinstitutes machen feaä sie wollen, geht darauS hervor, dah die Mit-zlieder, zumeist unwissende arme Bauern, über diese Machenschaften sehr erregt sind und ihrer Empörung ider diesen Ankauf selbst in deutschen Wirtshäusern Kmcn Ausdruck geben. Herrn Dr. Zijek empfehlen dir, statt Hetzanualten zu errichten, lieber deutsche «klinische Zeitschriften zu lesen. ES ist wirklich Höchst an der Zeit, daß wir einen tüchtigen deutschen ilrzt nach Hochenegg bekommen. Eingesendet. fvtt Zorm und Inhalt abernimmt die Schristltitunz keine Verantwortung, Wir erhalten folgende Zuschrift: Sehr geehrter Herr Schriftleiter! Zn der letzten Nummer Ihres geschätzten Blattes rügin, Sie die Ruhestörungen anläßlich der Rast des 9. Div Art.-Reg,, denen die Bevölkerung EilliS war Es ist ganz richtig, daß eine Retraite cm Halb 11 Uhr in der Nacht in den Straßen der Stakt nicht befonderS angenehm ist, daß man sich «der durch durchziehende Truppen auch noch in den frühesten Morgenstunden au» dem Schlafe wecken l»fi trocknet sofort, so daß die Zimmer noch einiiien Stunden wieder denützi roeiben können, ftril'i Fußbod'nlack ist bei Gustav Siiger und bei Victor Wocig in Cilli erhältlich. Anerkannt vorzügliche Photographische Apparate L«<:hlier'« neue Ta«cheo-Kiunera, Reflei-Kamera, Kodak-, von K an auch mit besieren Objectiven Photo-Juinell«». 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Den besten Sitiuy gegen dieselben Mietet eine ra- > Nonelle Ernährung. welche bei mögtichiter Schonung be» > Magen TarmtanalS dem Organismus die zu seinem Aus-bau notwendinen Nährstoffe zuführt und ihn dadurch gegen Krankheiten widerstandsfähig macht. Aeußerst ratieiifß ft die Darreichung von Kufete« Krndermebl mit Milch, weit« die in der Muttermilch enihaltenen Nährstoffe im ridn-t-, Beihältni« besist: e« macht die Kuhmilch die von & Natur nicht jflr die kleinen Menschen bestimmt izt. -■ Magen feinflocki^er gerinnbar und paßt sie so dem kindlich«, BerdauungSapparat an. Durch seinen Gehalt an Mineral, und Elweißstofft» sSrdert Kusete.Mehl die Sntwicklunz )H Knochen und MuSkeliyitem« aus daS günstigste v t d qualiftuert sich dadurch al» ein wirksames Palliativ eine Aeihe von K ankheiten, von welchen die Kinder s ihrem allerjarrestrn Alter auf» schwerste bebroht sind / Jy-i ■ *>) //iltssiqe £_ M 1 «-w macht die /j Jfaut weiss u./'zart. Taqesneuigkeiten. ?ri»j-fstn Monist. ®tin< Philipp von «o. bürg bot die Eh'fcheidunc>«tlage aegen ieine Eh,, frau Louise. geborene Bun^essin von Belgien, bei« Lande4 7. Klasse de« ttlai-»auer »ich,ch,schen Gymnasium» bejchtofi in «>nr verfammlun., eine tschechisch-national, Ku> d, kbung. Al« dar» bei de« Grt>eni dem LandeSschnl-nite di- AnpeleUnheil zu? w «leren AmXdandlun^ vorzulegen. — Da« sino die tschechisch,n Patriot^, die uns st,t» al« Muster hingestellt werden. ve» MMttr-Kapelmetket« wird in nach-ster Zeit die oolt>,n, Kappenichnur stau der bisher silbernen zuerkannt. Auch stkhen wesentlich, Ber änderungen bei den Militärs pellen in An«,ich». E« wird die Auflfsuna der Regioienttkapelle» ge-pl.,n«, an deren S"lle Divtsio «stad«kop,llen ircien sollen. Die Militäikapellm tfter. die heuie nur von dem Osfiziertkorp» angefteU' sind. würde» ».„in den Milo t rm Reich«?.i,«««.mistn'»> in skr 8. Ranptklafs? hefdjjff-n werden. Va» ^limmrcht in der Hch»le. In öff^ntl!che>> »tn^h n> u d Ääoa emchulen >n Cyraku« im St^^te New Ao>k ist unlänl s, na ei«, i^riige» Tyst»m eingefüdr, workea. Dana^> ch jede Schule wie e:ne siavt eingeteilt worden. ?)>« Et-üler sind die Bürger und wä d n einen W?» germeister. einen S.avtr l. M^>nnratSm>'oi,el« urid Polizisten. Diese iiewadlie» Mitgliever trcim j,f>» Wnche »inmal zufamir,n, valien Sprich,, lassen sich Befchwe>den und klagen vorir.,,,n »»d v-rdängen Sirai,n. Smd ,i„z«ln« Lct.vl»r o»,r Tchülerinnen ausigssi. oder weigern sie stch, )>, fib'ic sie verdüng,, Sira'e zu verbüßen, da", treten die Polizisten in Äk»on und be-ör^eri, 0« ' Widerspenstige» mii sans'er <Ä,roaH in Arreit. .«n iii MAGGP Würze iat n.ancber Huusfraa noch unbekannt Nicht nor Supp. n ono »cbwuehfr Bauilloo. «widern aorh Saucen, Gemüsen. Salaten •to. verleibt ein kl.inrr Zcuatr dieser treff* licti.n Wü.ie anv^ntleiohlich feinen, GeftcbntÄok. 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