Dienstag den ä- Iuny 1622. L a i b a ch. ^" eine k. k. Majestät haben, über einen allcruntcrtha: niesten Vertrag der hohen Commeczhofcommission,, mit allerhöchster Entschließung vom i^. April, dem Carl Matscdmcr. Äosoglio'.Fabrikanten zttMien, in GUMpen-dorf^r.H»3 wohnhaft, aufdic VerbcsserunI 7 „mittelst eines neuen DestMic.Apparats durch eine einfache Dcstil» larwn, aus der Maische „icht nur reinen und starken Drannt.veir überhaupt, sondern auch insbesondere aromatische Gattungcn derben zu erzeugen:" ein Privilegium auf die Dauer von fünf Jahren< nach den He» slimmungen des allerhöchsten Patentes vom 8. Dec. i«2», und unter den, für die Etzcugung von Eonsump--tibilien bestehenden Vorschristcn zu verleihen geruhet. Welche a. h. Entschließung, in Folge des eingelangt ten hol^enHoscanzleydecretesvom 24.0., Erhalt 7. l.M.^ Z. iu.995, hicnnt zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Vom l. t. illyr. Gubernium. Laidach am 10. May 1822. Srme k. k.Majestät haben, mit allerhöchster Ent< schlicßung vom 21. April dieses Iahrg, dem Wiener bürgerlichen Speccreyhändler Franz Huebcr/wohnhaft in der Weihdurg. Gasse Nr. 908, auf die Verbesserung: „nebst der innern Benützung der Dampfkessel in Vrannlwcinbrennereycn, worauf er ein aus-. schließendes Privilegium erhalten, auch die Fcueruna. in dem innern Naume deä Dampflessels anzublinken, durch d.ese Vo««htung. statt dcr sehr kostspieligen kupfer nen oder nserncn Dampfkessel. Bottiche von Holz anwenden, iede gewöhnliche Branntweinbrennern) über freyem Fcuer mit geringem Kostcnaufwande in e-ne Tampfdrcnnerey umstalten, und hiedurch das Arbrcn nen der Maische ganz vermeiden zu können, welches so^ wohl auf die Ncinheit des zu erzeugenden Productes fthr günstig wirke, als auch die Kessel vor der Zcrstö-rung des Feuers gänzlich schütze:« ein Privilegium auf die Dauer von fünf Jahren, nach den Bestimmungen des a.h.Patentes vom ö. Dec. 182a, zu verleihen ae> tuhet. / ul. Wclcke a.H.Entschließung, in Folge des eingelangten hohen Hofeanzleydecretes vom 1. l. M., Z. 11,752, hie» mit zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird. Vom k. k. illyrischen Gubernium. Laibach am 24. May 1822. W i e n- Se k. k. Majestät haden dem k. k. wirklichen Gu« bernial-Nath und Kreishauptmann zu Zilli< Balthasar Ziernfelv, in verdienter Anerkennung seiner um den Staat erworbenen Vorzeichen Verdienste, in den österreichischen Adelöstand mit d?m Ehrenworte »Edler von" tax^sy zu erheben geruhet. Bey deram 5o. v.M. Vormittags im Saale derNied. Osterr., Herren Stande Statt gefundenen Ziehung der gr^en Enen. und Stahldammerwerke zu Malborgeth hat d.e Nummer ä6i2 die Realitäten gewonnen. Die übrigen Treffe sind: Nr. 3o.oo5, .«0« Guld , ?7r. 29 4o5, 5ooo Guld., Nr. 9609, 6«°o Guld.. und Nr. ö6,7l)5, 20U0 Gul<^ C. M. H e r z 0 g t h u m M 0 d e ll a. D.e Ne.«,^ M«ä«,°..« vom 1». Man meldet Folgendes : „Am ,5. Abends wurde unsere Stc^dt du ck ein fürchterliches Verbrechen in Trauer verseht, welch g m 0 größeren Ab>U'eu erregte, als dergleichen Unthaten unter uns unbekannt waren, ehe Irreligiosität und ^n« moralttät im Bunde mit roher Wildheit durch die vergangenen Revolutionen und den Einfluß ruchloser Sec» ten Eingang gefunden haben. Der Regierungs-Assessor undProvlnziakPolizeydirector. Giulio Besini wurde gegen 8 Uhr Abends beym Nachhausegehcn aufderStri-ße von zwey Individuen meuchelmörderischer Weise an' gefallen, deren eines ihm einen Dolch, oder vielmehr e<-nen kurzen Degen, quer durch den Leib stieß ^esint hatte noch so vielVesinnung und Kraft die Treppt hinauf zu steigen, und sich den Degen selbst heraus zuziehen' da er sich aber tödtl,ch verwundet fühlte, benutzte er die beyden noch übrigen Stunden seines Lebens, die i'),n Gott gleichsam wunderbar schenkte, um mit arößter Auferdauung die heiligen Sacramente zu emvfanaen uuo als gnter Christ seinem Mörder zu verleihen; u«- ,33 ter der Velheuerung, daß er ruhig verscheide, indem cr wegen Erfüllung seiner Psticht sterbe, gab er g/gen 10 Uhr Abends seinen Geist auf, eine trostlose Familie hinterlassend." «Sein von allen Rechtschaffenen beklagter Verlust wird besonders lebhaft von Sr. königl.Hoheit un'erem erlauä'tl'n Beherrscher gefühlt, Höchstwelchcr von dcm Vorfalle in Regg,o benachrichtigt, das größte Leidwesen über den Verlust eines wohlverdienten Dieners, der als Opfer eines meuchelmörderischen Attentats, wegen des in Erfüllung seiner Pfticht bewiesenen Eifers, gefallen war, zu erkennen gab, und an die Witwe des Ermordeten nachstehendes Handschreiben zu erlassen geruhte, welches wir unsern Lesern mitzutheilen ermächtigt sind. Se. königl. Hoheit haben gemessenen Befehl ertheilt, daß mit aller Strenge der Justiz verfahren werde, da« mit die Urheber und Mitschuldigen eines so greulichen Verbrechens der verdienten Strafe nicht entgehen." Folgendes ist der Inhalt obgedachtcn Handschrci» bens: „Während das betrübte und schreckliche Verbrechen »des an Ihrem Gemahl, dem Regierungsassessor und »Polizeydirector von Modena, Giulio V esini, verüb-»ten Meuchelmordes einerseits die ganze Strenge Unserer Gerechtigkeit fordert, um die Urheber einer so »greuelvollcn That schnell und exemplarisch zu bcssra», »fen, erheischt es andererseits werstdätige Beweise Unserer Dankbarkeit gegen den Verstorbenen, der Nng mit so unermüdetem Eifer, exemplarischer Treue und „Anhänglichkeit diente." »Da Wir Willens gewesen, ihn zur Belohnung für »seine treuen Dienste zum RegierungZrathe mit den d,e-»ser Stelle anklebenden Emolumenten zu ernennen, so .»wollen Wir nun, nachdem die Bosheit der Menschen »Uns verhindert, dem Verstorbenen auf diese Art Un-»sre Dankbarkeit zu bezeigen, seine Familie derselben »theilhaftig zu machen, indem Wir Ihnen und Ihren »Söhnen, so lange Sie bey selben bleiben, und bis letz» »tere nickt auf eine andere Weise versorgt sind, alsPen-»sion den ganzen Gehalt eines Regierungsrathes bewil-„l,gen , den Wir Ihrem unglücklichen Gemahl bestimmt »hatten , dessen Andenken Uns immer theuer seyn wird, »so wie Wir nach seinem Verluste den einzigen Trost »für Unser Herz darin finden, seiner Familie eine Wohl« »that erzeigen zu können. Neggw, den 16. May »822. Unterz. Franz." An die Witwe des Negierungs-Assessors und P 0 l i zey - Dire c-tors,Giulio Veslni. . O Päpstli'che Staaten. 5 ^ Ein neues Opfer der Wuth dsr hcillossn Carbonari-Sectc -st in Cesena gefallen. Ein junger hoffnungsvoller Mann, Nahmens C rüde li, war in die Secte getreten, und hatte sich in Folge dcr letzten Bulle des Kirchenoberhauptes von selber losgesagt. Der Vater äußerte seine Freude über den Rücktritt seines Sohnes» und wenige Tage später wurde dcr Leichnam des lehtcrn ganz verstümmelt in dem Stadtgraben gefunden. In dem Körper steckten noch ein Paar mit den geheimen Zeichen der Cardonari versehene Dolche. Zu Ccsena fand man mehrere Anschlagezettel, welche den sämmtlichen austretenden Gliedern der Gesell» schaft das Schicksal Crudelis verkünden. Die öffentlichen Behörden sind mit den strengsten Nachforschungen der Thäter der Grcuelthat beschäftigt. Wie die menschliche Gesellschaft mit solchen Aus« wüchsen bestehen könnte, laßt sich wohl schwer denken, und dennoch hat ein blinder Parteygcist sich öfters erlaubt, das verderbliche Scctenwesen in Schutz zu nehmen, und den Stab, über die Regierungen zu brechen, welche eH als eine Pfticht betrachten, demselben Einhalt zu thun! Königreich Sardinien. Genua, den il>. May. Verflossenen Mittwoch se« gelte die Fregatte Christine aus diesem Hafen nach Sar« dinier, ab. Sie führt den neu ernannten Vice-Hönig je-,ner Insel, den Marchcse Agliano. an Bord, nebst dem Herzoge von Soto-. Major, Grand von Spanien, der nach einer Abwesenheit von 38 Jahren in sein Vaterland zurückkehrt, und viclcn Officieren vom General«Stab-— Gestern begaben sich Se. Majestät, begleitet uoin General Grafen Dcs-Geneys, Chef der Admiralität, und dem Chevalier Ncy, Chef des General-Stabs, be» gleitet, an den Bord des Admiral-.Sänffes, verweilten dort lange Zeit, und bezeigten beym Ab!chicde dcm Ad« miralitäts l Chef Ihre vollste Zufriedenheit. Die Flagge« aller Schiffe wehten, und begrüßten den Monarchen nnt Artillerie- Salven. Preußen. Die Berliner (Haube« und Spenersche) Zeitung vom 21. d. M. enthält Folgendes: „Die in dem vorigen Stücke d>,'ser Zeitung unter den vermissten -ach einer vler und zwanz.gstündigen Krankheit (einer heftigen Gehirnentzündung), erfolgten Ableben deg Herzogs von R i ch e l i e u. Der österre.ch.sche Beobachter enthält Folgendes: Durch außerordentl.che Gelegenheit haben wir ^, ar.ser Blatter vom 2.. und 22. May erhalten. Sie ent. halten Nachrichten aus Lyon vom^ 17. «nd rU. d. M. welchen zufolge, bey den dortigen Departcmcntswählen' «Uen Umtrieben der L,beralen zum Trotz, d.e beyden royalistischen Cand.^ten, HH. Pavy und O > l. l et (der aucre), zu Deputaten fürs Rhone-Departement ernannt wrderi. Am .6. Abends wurde d.e offen ch ^ e zu Lyon neucrd.ngs gestört. AUein d.e vor r M ch Haltung der Truppen und die energ.schen Maßregel. derVel'ördenvere.teltenauchd.eßmahl c»,., .chlosenPla. derMeucerer. Ei.Art.kelaus Lyon vom ^.M^y " Moniteur vom 21) e^ahlt den Vorfall sollender, waßen: „Die vollkommcnüe Nuhe herrschte ^stcr' re^d der ganzen Dauer der Sitzung deg D^v,>rtem^ Co.e.iums. Mit we.ftr Vorsicht hatten d.e Belwrden eme .mposantc Mackt entwickelt. Die ver.'chieden.-n auf d'w Platze ^°ni,.k.^a».I aufgestellten Corp. führc, ' mtt vieler 'pcac.iwi oecsch,edc.»e Manouorc« a >s d e viele Neugierige herbey lockten. Abends um s)>ilb ic. Uhr zog ein Haufe junger Leute, wovon die Meisten keiner sehr wohlhabenden Classe anzugehören schienen, üdcr det, Platz des Terreaur, ohne jedoch die Ruhe zu stören, als sie jedoch an die Rne Merciere kamen , stiren sie Geschrey verschiedener Art aus. Der Ruf: Viv« 1a (^i-^'. schien dem Patriotismus dieser Liberalen nicht zu genügen; sie schrien bald auch: Viv« Nüpnlenu II! Vivc- (^nrcoi^«! ^ da« lL53ui55«5! sogar ein Lied blutigen Gedachtnisfet (dcr Marseillcr-Marsch) wurde angestimmt; eine Pa» trouille von Jägern zu Pferde, welche diesen angebliche., Freunden der Charte, und folglich der Gesetze, begegnete, sah sich genöthigt, um Unglück zu verhüthen, umzukehren ; enicr von den Jägern wurde mit einem Stein vom Pferde geworfen. Während dieß in der Rue Merciere geschah, ward eine andere Gruppe mit dem von Schweitzern besetzten Posten bey den Cölestinern handgemein; die Fenster der Wachtstude wurden eingeworfen; d.e Soldaten vom Posten feuerten einige Flintenschüsse ab, aber bloß um zu schrecken, denn es wurde Niemand getroffen. Es wurde nun: Ins Gewehr! gerufen und ohne das Eintreffen eines starken Detaschements Jäger würde sich dcr schwache Posten genöthigt gesehen haben, zum Äußersten zu schreiten. Das ganze Iäger.Re« gimcnt rückte aus dcnCasernen und sprengte dieGruppen, welche sich >n verschiedenen Stadtvierteln, unter andern auf dem Präfectur.PIatze gebildet hatten, auseinander; einige Personen scheinen verwundet und mehrere ver» haftet worden zu seyn." — Der M 0 n . te u r vom 22. gibt d,e Zahl der bey ob.gem Tumulte verhafteten Individuen .uffünf und zwanzig an und enthält eme vo.» dem Maire von Lyon, Baron Rambeau, unterm .7 erlanene Proclamat,on, worin den Hauseigentümern und Miethslcuten empfohlen wird, die Hausthuren ben einbrechender Nacht zu,ch^eßen; fer,,^ wird den 5affeh. und Speise-Wirthen und andern Eigenthümern öffentlicher Orte wiederhohlt eingeschärft, ihre Naffehhänse/ Schenken , Billard-^tuben bey einbrechender Nacht un) Übrigens auch auf d.e erste Aufforderung eines Pol.zey, Comm.ssärs zu sä Ucßen; wer sich mit was »wner für Waffen, offenen od.r versteckten, Mit Degenstocken mlt Vtöcken, welche m>t E.-en beschlagen oder m.t Bley einqegoss,'., s.nd. auf den Straßen betreten lä^t, w»o verhaftet u. ,. w. AUe d.esc Anordnungen hatten dei' guten Erfolg, daß am 17. «nd 18, ungeachtet des am lctzcern T.^ac bekannt gewordene., Resultats der Wahlen die Meucerer mcht wcitcr wagten , d.e Nuhc zu stören ' Gr 0 ß bri tan ni en und I rlaü i> Das kürzlich unfern Garrestown untergegangene 7<:0 '. amerikanische Schiff, Alblön, war eines der ft^asti-n Schisse, welche zwischen Liverpool und New-York sielten, und konnte 5ac>Tons traben. Unter den 6 geretteten Menschen befindet sich auch der Steuermann, der von einer Welle nach einer Klippe geworfen wurde, dieselbe auch glücklich hinan kletterte, vc^. einer andern -Welle aber wieder verschlungen und admnahle naH der alten Stelle geworfen wurde, von wo a^5 ihn das wüthende Element zum zweyten Mahl aber nich< erreich» tc. Von den 25 Passagieren ist nur eincr, nähmlich ein Kaufmann aus Boston, gerettet, der eine Kiste mit üoao Pf. St. und Wechsel für eine beträchtliche Summe auf London, Paris ui:d auf andere Städte des Continents bey sich führte. Die todten Körper, welche ans User geworfen wu-rden, sind auf Kosten des amerikanischen Con» suls in Liverpool, Hrn. I. Mark, anständig beerdigt worden. Eine Kiste Geld, verschiedene Wechsclbriefe und mehrere goldene Uhren sind am Ufer gefunden worden. Vermischte Nachrichten. Der bekannte Professor Dtttrnar in Berlin pro-phezeiht in sc-incr Voranzeige der bevorstehen« den Sommer «Witterung, Folgendes für den Iuny: „Im Iunn werden, zu Anfang demselben, von derNordwestlüste kühle Lüfte nach Europa zu wehen. Die ElSschollcn , welche in den ersten Tagen dieses Mo: nathS zwischen dem 78 und 80 Grad nürdUcher Breite, ihre Wanderung nach Westen fortsetzen, schwimmen endlich nach Nordwest dem großen Golf zu und bedürfen zu ihrer Auflösung die freye Warme, welche sie der Atmosphäre rauben, die wir, so ferne es nicht Wolken-«orhange verhindern, entbehren müssen. Dennoch wird sich die Electricität vermehren und in Gewittern hin und w'eder in Deutschland endigen. In den Tyroler - und Schwciher^Alven sammeln sich bis zum lo.Iuny schwere Gewitterwolken . die sich in großen Regen ergießen müssen. In der andern Iuny: Woche erscheinen einige trübe Taae. kühle Abend« und Morgenstunden.— Die Wärme nimmt jeht mehr im nördlichen Deutsch» land und im ganzen Norden zu, im südlichen hinge« gen wird das Thermometer immer einige Grade nie« drigcr stehen. Gegen die Monat hsmitte bilden slch^ «m spaten Nachmittage, Wolken im Westen, dieNegen bringen. Beträchtliche Hi>;e wird Nch in der dritten Iuny Woche in allen Ländern Europens zeigen, wo nicht an einzelnen Orten Gewitter und Gewitter« regen, Schlossen und großer Hagel die Luft adfrischcn wird» Überhaupt werden bey den manigfaltigen heißen und k'.ken, sich kreuhenden Lustzügen in den d^ncrn Regionen, manche unwillkommene Nachrichten uon Ot-witterscdaden und Vcrhagelnngen der Getrcidfcldet, -n und außerhalb Deutschland, eingehen. Nothdürftig wird es (in der dritten Woche) hin und wieder regnen. Schr warm kann die Witterung gegen den längsten Tag nicht ev sch cine n, vie lnichr wird ,nan regen schwangc l c WMc n bemerken, die mit W?st- und Südwind eine kühle Luft herdeyführen und in den nächsten Tagen sich^aUmählig in Strichregen auflösen müssen. Nicht viel wärmer wlvd auch der Iohanniätag erscheinen. Allmählig verschwinden die einzelnen Strichregen und werden in der lehten Woche des Iuny immer seltener; ade« bewölkt un) kühl werden Die meisten Morgen in den lehtcn acht Ta« gen des Iuny unstreitig seyn. Alle Aussichten eröffn^ eme, reiä-liche Getreide-Ernte und eine köstliche Wein« lcse. Auch die Heuernte wird, deö nicht schr häufigen Re' gcns wegen, nur mäßigen Störungen ausgesetzt seyn." Fremden » An zöigs. Angekommen den 29. Ma y. Herr Thomas von Salzberg, k. k. Prov. Staats' buchh.Nechnungsrath, mit Frau Gemahlinn, von P»"!i' — Herr Franz Ncyer, königl. sächsischer Consul, mit Gemahlinn, von Triest nach Neuhaus. — Herr Ignai Kohen, Handelsmann, von Agram nach Triest. Den 5i. Herr Joseph Franul v.Weisscnthurn , k. k. Gubernialratb und Zoll-Direktor, von Wien. Den 1. Iuny. Herr Christian AlbrechtLincke, und Herr Marcuä Aurel MiruS, Kaufleute, von Salzburg nach Triest. — Herr Georg Nisnich, Handelsmann^ von Wien nach Triest. — Se.Durchl-Fürst EsterhaSz», k. k. Feld » Marschall-Lieutenant, mit Gefolge, vo" Wien rrach Italien. A dgerei st d e n 3a. May. Herr Joseph Noßmann, k. k. Prov. StaatsbuHh' NechnungSi Official, n»ch Triest. Den l. Iuny. Hcrr Franz Sumacampagna, uN" Herr Anton Walluschnig,, Handlungö-Agenten, na^ Fiume. Wechsele u r K. Am3s>. May war zu Wien der Mittelpreis d^ Staatsschuldverschreidungcn zu 5 pCt. m CM- 76^''" ' Darlch.mitVerlos. vomI. ,^2a.für laoss. 'NssM. '"H WienerStadt'Vanco-Oblig. z" 2 ij2 vCt. mCM. " ^," ConventlonZmünze pCt. 2/19 ?'6. Pcmk-Actiea pr. Stück ln CM. 694 1/2. Ignaz Aloys Vdl.v. Kleinmgyr^ Verleger und Nedacteulv