Präuamtkaliou» - preist: Für Lardach Gauziahrig . . . « st. — Ir. Halbjährig . . . 3 „ — » Vierteljährig. . . 1 „ So , Monatlich . . . — , so , Mit der Post: Ganzjährig . . . S fl. — Ir. Halbjährig . . . 4 » Sv , Vierteljährig. . . ü „ iS , Für Zustellung in» Haus viertel, jährig LS kr>. monatlich S kr. Einzelne ilkummern 5 kr. Laibacher Tagblatt. Änonime Mitteilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. Setaktio«: «ahuholgaüe Nr. iS». LkUttition und Zusrralni-Sureaii: »ongreßplatz Nr »KBuchhandiuog von 3. v. »lemmavr L Y.Bamberg, Z«seriioli»prtise: Für die einspaltige Petitzeile r kr. sei zweimaliger Einschaltung L s k,. dreimal » 7 kr. ZnIertionSstemvel jedesmal »«kr. «ei größeren Inseraten und «sterer Einschaltung entsprechender «abatt. Nr. 52. amstag, 5. März. Morgen: Friedrich. Montag: Thomas Aq. 1870. Bureaukratische Höflichkeit. Ein Gutsbesitzer, der nach seiner sozialen Stellung zu den besten und gebildetsten Kreisen der bürgerlichen Gesellschaft gehört, sendet nnS eine an ihn gerichtete Jntimation der k. k. Bezirkshauptmann-schast von —, welche wir unter Substituirung eines fingirten Namens, sonst jedoch wortgetreu, hier folgen lassen. Sie lautet: „An Hans Dampf. .Derselbe wird hiemit verständiget, daß „die exekutive Schätzung und zugleich Feilbietung „der i h m wegen rückständigen l. f. Steuern per „27 fl. fammt Exekiitionskoflen gepfändeten Fahrnisse auf den — und den - Vormittags 9 Uhr ,'in loeo der Fahrnisse angeordnet worden ist. „K. k. BezirkShanptmannschaft — am — Jän- (Eigenhändige Unterschrift des BezirkshauptmanneS.)" Wir übergehen die weitere Versicherung des gedachten Gutsbesitzers, daß er von der angeblichen Pfändung gar nicht verständiget, eine solche bei ihm überhaupt gar nicht vorgenommen worden sei, und daß es ihm weder an gutem Willen, noch an Mitteln gebricht, seiner Stenerpflicht nachzukommen. Aber wir halten cs für unsere publizistische Pflicht, im allgemeinen Interesse der überaus zierlichen Form der obigen Jntimation ein paar Worte aus-richtiger Anerkennung zu widmeu. Man wird unS kaum Unrecht geben, wenn wir der Ansicht huldigen, daß ein Steuerträger, selbst wenn er von dem halben Tausend Gulden seiner jährlichen Steuerschuld am Schlüsse des Jahres aus irgend welchem Grunde noch mit 27 fl. im Rückstände aushaftet, deshalb jenes Recht nicht verwirkt habe, welches jede zivilisirte Gesetzgebung selbst dem gemeinen Soldaten feinem Korporale gegenüber gewahrt hat, das Recht nämlich, nicht mehr per „Er" traktirt zu werden, wie dies der obige Erlaß in seiner unnachahmlichen Zartheit zu thun beliebt. Das Steuerzahlen gehört an und für sich nicht zu den großen Annehmlichkeiten des bürgerlichen Lebens. Glaubt man cs etwa dadurch zu erleichtern, daß man die Zahlungsmahnung in eine Form kleidet, welche selbst unter den vorfündfluthlichen Pack-trägern der Steinzeit als abschreckendes Beispiel roher Unkultur gegolten haben mag? Wenn in der achten Dekade des 19. Jahrhunderts unter dem zivilisatorischen Einflüsse der fortschreitenden Kultur selbst ein Stalljunge stützig wird, falls sein Dienstherr ihn mit dem mittelalterlichen „Er" anherrschen wollte; wenn sich die Hilfsarbeiter der Gewerbe koaliren, um von ihren Meistern nicht mehr mit „Du", sondern in jener Form angeredet zu werden, welche den gegenwärtigen Lebensbeziehungen anpasseiider ist; — wenn selbst der Mon-narch in seiner herablassenden Milde sich seinen geringsten Unterthanen gegenüber urbanerer Formen bedient, dann glauben Dir wohl, daß auch ein k. k. Bezirkshauptmann — selbst abgesehen von den dies-fälligeu positiven Gesetzesbestimmungen — nicht erst daran gemahnt zu werden brauchte, wie es bei der gegenwärtigen Zeitströmung ganz und gar unfchick-sam und ungeziemend sei, einen freien Staatsbürger und Steuerträger in solch wegwerfender Weise von einer ämtlichen Verfügung zu verständigen. Man wird uns freilich cinwenden, daß ein so unbedeutender Verstoß um so leichter entschuldbar sei, als für diese Jntimation ein „gedruckies Formular" verwendet wurde, welches der Bezirkshauptmann unterschrieb, ohne einen Anlaß gefunden zu haben, auf die Adresse des nähern einzugchen. Darauf erwidern wir: desto schlimmer, wenn es dem wirklich so ist, denn dann müßten wir folgern, daß cs sich nicht mehr um einen vereinzelten Akt, sondern um ein ganzes Sistem bureaukratischer Ungezogenheit handelt, die man auf solche Art gleichsam sub Luspieiis der höhern Behörden, im Drucke vervielfältigt durch das ganze Land fliegen läßt und in Permanenz erklärt. Und dann klagt man darüber, daß das Volk in Krain den kaiserlichen Behörden kein Vertraue» und keine Anhänglichkeit entgegenbring e, während die Organe derselben mit solcher Geringschätzung gegen das Volk Vorgehen! Wie wir hören, beabsichtiget jener Gutsbesitzer, das obige Originalstammbuchblatt aus dem Album, eines krainischen PafchalikS dem Ministerium mit der Bitte vorzulegen, ihn für sich und seine Stan-deSgenossen darüber aufkläicn zu wollen, ob der Großgrundbesitz in Krain in der neuen Aera wirk lich gehalten sei, sich die an sich harte Pille einer kaum erschwinglichen Steuerlast auf so fein gewürzter Oblate präfentiren zu lassen. Jndeß glauben wir es von der Urbaniiät und dem guten Willen unseres Herrn Landespräsidenten ebenfalls erwarten zu dürfen, daß er gelegenheitlich feine Aufmerksamkeit auch diesen geschmackvollen „Formularirn" zuwenden und darauf Einfluß nehmen werde, daß dieselben mit mehr Takt gehand-habt werden, als dies im Eingangs erwähnten Falle einem Mann gegenüber geschehen ist. dessen verdienstliche Leistungen der Kaiser und das Land wiederholt anerkannt und ausgezeichnet haben. — Politische Rundschau. Laibach, 5. März. Das Abgeordnetenhaus hat in seiner vorgcstrigen Sitzung alle 35 Paragrafe des neuen Lohn- und Erwerb st e uer g e f e tz e S zu Ende berathen und soll nun in der sogenannten dritten Lesung über die Annahme oder Ablehnung des Ge- Imilleton. Laibach. 5. März. („Novice" wird witzig. - Ajchermittwochwitze. — Der libe rale Tandelmaikt. — Amtssprache und Fremdworte. — L^as man alles halten kann. — Die deutsche Sprache ist „dumm. — Ueberschwemmung in den Kanzleien. — Das Bolk braucht die Amtssprache nicht zu verstehen, wie „Novice" meint.) Unsere Leser erinnern sich vielleicht noch, daß wir im Fasching einmal der „Novicc" das Kompliment gemacht haben darüber, daß selbe einen Witz machte, den bekannten „Eichelwitz" vom Turnerballe. Diese Lorbeeren, welche sich „Novice" dadurch erworben, lassen sie nicht ruhen, und nun verlegt sie sich allen Ernstes aufs Witzemachen. Leider vergißt „Novice," daß wir ihr damals auf Kosten des Faschings viel vergeben haben, — m der Fasten, da verlangen wir besseres. Gleichviel, „No-vice" ist noch iu der Faschingslaune, vielleicht hat sie die Aschermittwochönummer mit Katzenjammer von der Faschingsdicnstagsmaskerade her noch geschrieben, und im Katzenjammer ist der Mensch bekanntlich oft in der sonderbarsten Stimmung. Wir wollen daher auch diesmal Gnade für Recht ergehen lassen und wie wir einst den FaschingSwitz begnadigten, so wollen wir heute auch die katzenjäminerlichen Aschermittwochswitze begnadigen. Der Anlaß des zu besprechenden Thema's ist ein Leitartikel des „Tagblatt," in welchem der Versuch des Laudesaus-schusses, die sloveichche Sprache in den inneren Amtsverkehr cinznführen, trotz der Schwierigkeiten, die sich, dagegen stemmen, mit der Selbstkasteiung der Heiligen verglichen wurde. Das brachte „Novice" aus dem Konzept und in ihrer Wuth entschloß sie sich zum äußersten und wurde — witzig. Wenngleich „Novice," wenn sie witzig wird, auf nnS den Eindruck macht des Bären, der aus Uebermuth auf dem Glatteis tanzen will,^ so wollen wir ihr doch das Zeugniß ausstellen, daß wir trotz ihrer Kapriolen, die uns zum Lachen reizten, doch mit Besriediguug konstatiren können, daß sic nicht schimpft und trotz aller Ungeschicklichkeit, mit der. sie für ihre Sache plaidirt, doch wenigstens den ^ Willen zeigt, sachlich zu bleiben. Daß sic das „Tag- ^ blatt" „den liberalen Taudelmarkt" nennt, halten wir für keinen Schimpf, denn auf dem Tandelmark^ werden uur Dinge ausgeboten, die ihren Lebens-, beruf redlich erfüllt haben, die Pensionisten des Haus- ^ Haltes, welche das traurige Los trifft, trotz der lang-, jährig geleisteten Dienste oft in guten Häusern, nun in ihren alten Tage» ein neues Leben oft unter drückenden Verhältnissen beginnen zu müssen. Ich selbst habe einmal eine» Lettchter gekauft, der seiner Faßon nach zu schließen, in seinen jungen Tagen der Aristokratie ein Licht aufsteckte, und bei mir beleuchtete er als Greis die Küchc. Doch Licht gab er in beiden Fällen. Das „Tagblatt" behauptete in dem erwähnten Leitartikel, daß die slovenische Sprache in ihrer volksthümlichen Gestalt zur Amtssprache nicht tauglich sei, und mit künstlichen Fremdworten aufgeputzt, verliere sic ihre Volksthümlichkeit und werde vom Volke nicht mehr verstanden. Diesen Satz nun bekämpft „Novice." sie meint, die deutsche Amtssprache habe auch Fremdworte, ja „Novice" füllt mit solchen 15 volle Zeilen ihres Blattes aus, und wir setzen hinzu, daß diese Liste noch sehr unvollständig ist; die deutsche Sprache hat von jeher trotz ihres eigenen Reich-thums Fremdworte ausgenommen und sie hat daran, wie wir glauben, recht gut gethan. Die slovenische Sprache, oder besser gesagt, die Neusabrikanten derselben leben im Wahne, ein nationales Verbrechen zu begehen, wenn sie ein nichtslavisches Wort aufnehmen. setzes als Ganzes entschieden werden. Es haben noch Besprechungen im Klub der Linken stattzufinden, in denen die Frage entschieden werden soll, ob nicht doch in dritter Lesung das Gesetz zu verwerfen wäre. Herr Dr. Rechbauer wird sich in den nächsten Tagen mit seinen Gesinnungsgenossen darüber verständigen, wie die im Ausschüsse verfahrene Angelegenheit der galizischen Resolution wieder ins Geleise gebracht werden könnte. An dieser Besprechung dürften auch mchrere polnische Abgeordnete theilneh-men. Wird eine Einigung erfolgen, dann gedenkt man, wie das „W. T." mittheilt, alle parlamentarischen Zwangsmittel anzuwendcn, um die Regierung zu nöthigen, in dieser Angelegenheit endlich einmal Farbe zu bekennen. Im Medizinalausschuß beantwortete Dr. G i s-kra die an ihn gerichtete Frage betreffs des Schlusses der Reichsrathsscssion dahin, daß, falls die gesetzgebenden Körperschulen ihre Arbeiten bis Ostern nicht erledigen könnten, einer Verlängerung der Session nichts im Wege stehe. In der gestrigen Deakkonferenz, so wird un-term 4. aus P e st berichtet, legte der Kultusminister einen Gesetzentwurf bezüglich der Re li g i ons frei-heit vor. Derselbe gestattet die Ausübung was immer für einer Religion, die Bildung freier Religions-Genossenschaften, die Ehe ist ein bürgerlicher Vertrag, die Kindererziehung freies Elternrecht. Die Zeitung „Osservatore Romano" (das offizielle Organ der päpstlichen Regierung), wurde, wie dem „W. T." telegrafirt wird, durch ein eigenhändiges Reskript des Papstes suspendirt. Im Vatikan hat der Brief des Königs von Baiern an den Stiftsprobst Döllinger, in welchem der letztere aufgefordert wird, sein Wirken im Interesse des Staates und der Kirche fortzusetzen, eine lebhafte Erbitterung hervorgerufen. Der Papst, als er von diesem Briefe Kenntniß erhielt, rief aus: „Die Regierungen zählen heutzutage nichts mehr; wir werden trotz ihnen schließlich triumfiren." Lokal- und Promnzial-Angelegenheiten. Lokal-Chrom!. — (Das Ga stspiel LewinSty ' s), welches wir schon jüngst als ein Kunstereigniß in unserer Stadt bezeichnet?», hat gestern Abends unser Theater gefüllt, wie wir es noch nie gesehen haben. Trotz der erhöhten Preise mußte das Orchester geräumt werden für die Zuseher, diese standen Kopf an Kopf vom Parterre bis in die Korridors hinaus. Lewinsky'S Leistung als Franz Moor ist aber auch eine großartige, wir konnten uns kaum selbst klar werden, was so mächtig, was so gigantisch auf uns einwirkc. Le- Die Deutschen haben kein Wort für Kultur, die Slovenen auch nicht, die Deutschen sagen dafür! „Kultur," und es versteht Jedermann dieses Wort, die slovenischen Wortfabrikanten sagen .,i'/obrg,L6-nost^ und es versteht cs außer ihnen und und ihren Verwandte:, oder näher Bekannten kein Mensch, während „kultura" jedermann» verstehen würde. Und so sind viele Worte, welche „Novice" als Frcmd-worte anführt, annexirteS Nationaleigenthum des deutschen Volkes geworden. „Novice" vergißt jedoch eines hiebei, daß die Fremdworte in der deutschen Amtssprache durch 100jährigen Gebrauch das Bürgerrecht erlangten und vom Volke verstanden werden, daß aber neugemachte Worte vom Volke eben nicht verstanden werden. „Novice" ist in großem Jrrthum, wenn sie glaubt, daß die Worte Datum, Testament, Diäten, Journal u. s. w. nicht von jedem Deutschen ver-standen werden, so wie sie auch im Jrrthum ist, wenn sie glaubt, daß die Mehrzahl ihrer angeführten Worte nicht auch deutsch gegeben werden können. Wir können z. B. statt Diurnum — Taggeld, statt Diurnist — Tagschreiber, statt Quote — Antheil, statt Videat — es sehe, statt Testament — letzter Wille, statt lizitando — versteigerungsweise, winsky ist von kleiner Statur, sein Organ nicht groß, es besticht keine Aenßerlichkeit des großen Mimen, und doch, wie macht er uns ins innerste Mark hinein schaudern, wenn er dem alten Daniel seinen Traum erzählt, wie quellen seine Worte riesengroß auf, wenn er schildert, wie die Windsbraut in die glühenden Berge fährt, und dann wieder, wenn er den Athem zurückhült, um zu untersuchen, ob der Vater todt sei, einer Hiäne gleich ist er auf ihn zugestürzt, zweifelnd fragt er mit tonloser Stimme „todt?" er sucht uach dem Herzschlag, er fühlt ihn nicht, da ruft er mit diabolischem Triumfe: Todt, jetzt bin ich der Herr! Darin liegt es, in der künstlerisch durchdachten Durchführung seiner Rollen liegt Lewinsky'S Größe, sein fein durchdachtes Detailliren uud Nüanßiren macht sich nicht als solches geltend, es scheint natürlich, nothwendig, cs ist eben nur das Mittel im Dienste einer großen, einer gewaltigen Idee, ähnlich wie die Sprache Lewinsky'S so vollkommen in seiner Gewalt ist, wie wir es, wir gestehen es, noch nie und bei keinem Künstler gehört und gesehen haben. Wir meinen da nicht blos seine absolute Herrschaft in der Vertheiluug der Kraft, von der Steigerung derselben: jetzt das tonlose Kreischen der Leidenschaft, jetzt der donnernde Losbruch des Zornes, wir meinen damit nicht blos seine Fähigkeit, alle Gefühlstöne in seine Worte zu bringen, die Wärme des Gefühls, die lauernde Bosheit, die Ruhe des kaltberechnenden Filosofen und die Angst des feigen Verbrechers, der sich vor dem Sterben fürchtet und in seiner Angst zu Gott ein verbrecherisches Gebet euiporschreit, — das liegt alles nicht blos in der Mimik Lewinsky'S, es liegt auch im Tone und der Klangfarbe seiner Stimme, und doch meinen wir nicht diese Herrschast über Sprache und Stimme allein, wir meinen damit auch noch seine Deklamation, seine schöne, edle, klare, deutliche Sprache im höchsten Affekte, wenn er, mit dem Athem ringend, sprudelnd Worte hervorstoßt, es geht kein Wort verloren, jedes Wort wird schön, als ein gleichberechtigtes Mitglied der Wortreihe vorgebracht, ihm ist die Sprache ebenfalls Mittel im Dienste einer großen Idee, aber das Mittel auf der Höhe der Vollendung. Was den äußeren Erfolg des Künstlers betrisst, so war er selbstverständlich ein enthuasiastischer. Zahllose Hervorrufe, donnernde Beifallssalven und Kränze zeugten für die tiefe Wirkung, die der große Mime erzielte. Die übrigen Darsteller spielten unter dem ersichtlich wohlthätigen Einflüsse des bedeutenden Künstlers. Herr Gschmeidler gab den „Karl Moor" mit Verständniß und Wärme, in den großen pathetischen Stellen reichte sein, gestern etwas ermüdet scheinendes Organ, nicht vollständig aus. Herr Beck als „Spiegelberg" überraschte uns durch eine ganz tüchtige Leistung. Herr Beck, obwohl Sänger, hat offenbar das Zeug zum Schauspieler in sich. Die Herren Gschmeidler sowohl als Beck ernteten den wohl- statt fix — fest, statt intimiren — mittheilen, statt i antizipando — im voraus, postizipando — in Nachnahme, u. s. w. u. s. w. sagen, aber wir haben es nicht nöthig, man versteht den üblichen technischen Ausdruck auch und wir erachten hiebei unsere Nationalität nicht für gefährdet. Wir sind weit entfernt, dem deutschen Amtsstil ein Loblied anstimmen zu wollen, im Gegenteile, wir sind die ersten dazu bereit, uns über denselben lustig zu machen, aber wenn wir uns über denselben lustig machen, so sind es nicht die Fremdworte, das find auf natürlichem Wege eingewanderte Worte mit dem Rechte der Verjährung, sondern die vertrakten deutschen Redewendungen, z. B. „der aufhabende Eid, im Rückbuge, anliegend erhalten Sie" u. s. w., diese Worte muß der deutsche AmtSstil ausmerzen, die Fremdworte können bleiben. Doch wir find unseren Lesern ja noch den Nachweis schuldig, daß „Novice" witzig wurde. Bisher zeigten wir' blos, daß sie im Jrrthume sei. Also hören Sie, verehrte Leserinnen und Leser! „Novice" meint, daß die deutsche Amtsprache auch „dumme Worte" (llsuauw bWöäo) habe, und führt verdienten Beifall des Publikums, elfterer wurde als Benefiziant auch von demselben mit Auszeichnung empfangen. Auch die übrigen Darsteller thaten ihr bestes, Frl. Glebosf fand in der undankbaren Rolle „Amalien's" zu wenig Gelegenheit hervorzutreten. — Heute Abends freuen wir uns, Herrn Lewinsky im „Sonnwendhof" zu sehen. — (Gleichberechtigung in Jllirien zur Zeit der französischen Herrschaft.) Unter dieser Aufschrift brachte der bekannte krainische Historiker Peter von Radic, der nunmehr den Weinberg des „Volksfreundes" bearbeitet, einen Leitartikel in der czechifchen „Politik", worin er den Nachweis zu führen versucht, daß die von den Nationalen angestrebte Gleichberechtigung der slovenischen Sprache in Amt und Schule schon von den Franzosen geübt wurde, und daß diese auch den Eigenthünilichkeiten des Landes und des Volkes im Sinne der heutigen nationalen Bestrebungen gerecht gewesen sind. Es ist wohl stau-nenswerth, wie Herr v. Radic, der sich mit Ostentation einen Landeshistoriografen nennt, den Lesern der Politik solchen Humbug aufzutischen wagt, da ein Blick auf die für Krain geltenden französischen Gesetze jener Periode jedermann die Ueberzeugung verschaffen muß, daß es nie eine straffere Zentralisation gab, als damals. Allerdings wurde aus den Gerichtshöfen und aus den Schulen die deutsche Sprache verbannt, doch nicht etwa, um der slovenischen, sondern um der französischen Sprache Platz zu machen. In dem Dekrete vom 10. August 1811 über den Unterricht und die Disziplin der Gimnasieu geschieht der slavischen Landessprache keine Erwähnung, wohl aber wurde das Französische als Obligatstudium erklärt und neben bei auch das Italienische gelehrt. Die Krainer betrieben an dem Gimnasium und Lizenm zu Laibach mit Passion das Studium der gedachten beiden Weltsprachen, und es wäre wohl niemandem beigefallen, auf Grund des sehr vagen Begriffes der sprachlichen Gleichberechtigung den Vortrag irgend eines Lehrgegenstandes in der minder ausgebildeten slavischen Muttersprache zu verlangen. Welche Berücksichtigung die nationalen und provinziellen Eigenthümlichkeiten des Landes Von Seite der französischen Regierung gefunden haben, ist aus dem Organisationsdekrete Jlliriens vom 15. April 1811 zu ersehen, worin bei allen Zweigen der Verwaltung und Justiz auf die französischen Gesetze, die auch für Jllirien zu gelten hatten, hingewiesen wird. So wie Herr Peter v. Radic dermal eine sprachliche Gleichberechtigung zur Franzosenzeit entdeckt haben will, so hat in ähnlicher Weise einer der slovenischen Wortführer in einer früheren Session des krainischen Landtages von der blühenden Autouomie der krainischen Gemeinden unter der französischen Herrschaft gesprochen. Eine sonderbare Autonomie, bei der die Gemeinden ohne Bewilligung des Intendanten nicht einmal ihr Budget feststellen durften! Ein anderer Abgeordneter als Beispiel an, hört! — Buchhalter und Buchhaltung. Buchhalter, so meint „Novice", sei einer, der das Buch hält, den ganzen Tag, die ganze Woche, oder das ganze Jahr, Buchhaltung ein Amt, in dem Alle Bücher halten. Ist das nicht köstlich? „Novice" kennt also wirklich die Vielseitigkeit des Begriffes Hilten nicht, und kennt das Wort halten also nur in der Bedeutung: mit den Händen halten. Folgerichtig hält der Posthalter die Post mit den Händen, der Haushalter das HauS, der Gasthalter das Gasthaus oder die Gäste, vorausgesetzt, daß er genug Hände dazu hat, was aber, liebe „Novice." was hält der Statthalter, und was hält der Halter? Adelung zählt 14 Hauptbegriffe und 12 Nebenbegriffe von „Halten" auf, und „Novice" kennt nur einen. Wie wäre es, wenn „Novice" einige Stunden aus der deutschen Sprache nachholen würde? Wie stellt sich „Novice" folgende Begriffe vor: Ich halte eine Equipage, ich halte den Ton (etwa gar mit den Händen?), ich halte mein Wort, ich halte reinen Mund, der Stiefel hält Wasser, man hält Landtag, das Fleisch hält sich, und wenn wir sagen, die Besatzung hält sich noch drei Tage, stellt sich da „Novice" vor, daß sich die Mannschaft bei dm sendete Abhandlung über die ehemaligen Schmiede oder W i e l a n t> s ä u l e n , welche im 10. Bande der Be richte und Mitteilungen des Alterthumsvereins in Wien enthalten und sür Ärain insoferne von Bedeutung ist, als sich auch Hierlands vor den Schmieden Sänlen mit Köpfen geschmückt vorfinden, deren Simbolik nach Pergers Forschun gen auf das graue Heidenthum zurückzuführen ist. Als neues Mitglied ist dem Vereine beigetreten: Ritter von Perger, Professor der Chemie an der hiesigen Realschule. im krainifchen Landtage bemerkt zu jener Behauptung ganz richtig, daß das damalige Gemeindeleben seine Blüthe den Bajonetten verdankte, indem die Gemeinden nach der Pfeife französischer Soldaten tanzen mußten. Wohl verstanden es die Franzosen, die Simpa-thien der Bevölkerung sich zu verschaffen, jedoch nicht durch die heutzutage beliebten Schlagworte der sprachlichen Gleichberechtigung und der Autonomie, sondern durch ein klares Verständniß der wahren Bedürfnisse des Landes und durch eine energische Exekutive. Es standen geniale Männer an der Spitze der Verwaltung, und wenn Peter v. Radic aus Marschall Mar-mont's Memoiren Zitate sür das Heil der provinziellen Zerfahrenheit im Sinne der Nationalen herausfindet, so wird ein vorurtheilsfreier Leser derlei Anschauungen darin nicht entdecken, und es genüge diesfalls einen Ausspruch Marmont's anzuführen: „Ein alleiniges Gesetz ist unerläßlich, und damals (als die Franzosen in's Land kamen) gab es in Jllirien so viel Gesetze und Herkommen als Provinzen." — ( Zur Predilbahn.) Wie die „Trie-ster Ztg." hört, hat auch der Triester Landesausschuß eine erneuerte Petition betreffs der Eisenbahnverbin-dnng Triest-Villach an das Abgeordnetenhaus gerichtet. Hoffentlich wird sich letzteres der Erwägung nicht verschließen, daß eine Bahn Villach-Görz, neben der bereits konzessionirten und im Bau befindlichen Vil-lach-Laibach, ein kostspieliger und unnützer Pleonasmus wäre, und wird deshalb darauf bestehen, daß die Predilbahn bis Triest fortgesetzt werde — weil nur auf solche Weise der Zweck erreicht werden kann, unserem Platze und der Industrie des Inlandes eine vollkommen unabhängige Koukurreuzbahn zu verschaffen. — (Erdbeben.) Aus Rudolfswerth wird uns geschrieben: Ami. März, Dienstag, Abends gegen 9 Uhr verspürte man auch hier ein schwingendes (wellenförmiges), etwa 5 bis 6 Sekunden andauerndes, doch nicht eben bedeutendes Erdbeben. Ein diesen Schwingungen bald nachfolgender wellenförmiger Stoß war sehr unbedeutend und von höchstens zwei Sekunden Dauer. Die Richtung der Wellenbewegung war von Nord gegen Süd. Diesen Beobachtungen zufolge, wenn sie entgegengehalten werden jenen in Laibach gemachten, scheint das Erdbeben hier weniger heftig gewesen zu sein, als in Laibach, da besondere Erscheinungen nicht bemerkt wurden. — Die „Tr. Ztg." schreibt: Aus Volosca hören wir, daß am 1. März 9 Uhr Abends die Bevölkerung durch einen furchtbaren, mit sehr starkem unterirdischen Krachen und Rollen verbundenen doppelten Erdstoß in der Richtung von Ost nach West in großen Schrecken versetzt wurde. Diesem Erdstoß folgte in kaum fünf Minuten ein schwächeres, aber länger anhaltendes Erdbeben mit wellenförmiger Bewegung. In bedeutend schwächerem Grade wiederholte sich die Erscheinung gegen 11 Uhr, um 11 Uhr 25 Min., nach 12 Uhr und früh 5 Uhr. Bei dem ersten heftigen Stoß sprangen in der Wohnung der Bezirkshauptmannschaft die Thüren von selbst auf und der Mörtel an dem Plafond bröckelte herab. In anderen Häusern will man Risse an den Mauern bemerkt haben. Ein heute Nachts aus Volosca eingelangtes Telegramm meldet: „Erdbeben gestern Abends (also gleichzeitig mit obigem Stoße), Ortschaft Clana fast unbewohnbar gemacht." Nähere Details fehlen. Aus dem Vereinslebeu. Monatsversanunlnun des Mnscnlvrreins am 2. März. (Schluß.) Der hieraus folgende Vortrag des Lehramtskandidaten und Gimnasialsnpplenten Linhart bezog sich aus die erst iu jüngster Zeit in Anwendung gebrachte Methode, die Struktur der Gesteine einer genauen mikroskopischen Untersuchung zu unterziehen. Für deu bedeutungsvollsten Schritt, den mau in der Entwicklung der Petrografie verzeichnen kann, seitdem sie sich von den vagen, durch keine Thatsa'chen gestützten Hipothesen der Entstehung der Gesteine durch Wasser (Werner, Professor zu Freiburg v 1817) oder durch Feuer (James Hutton 1- 17i«7> losgerissen bat, sind diese mikroskopischen Studien der Gesteine zu rechnen. Wie zu der Wage »nd zu dem Schmelztiegel, so werden die Geognosten sich auch zu dem Schleifsteine und zum Mikroskope bequemen müssen, und daß die Hoffnungen, welche sic dazu milbringen, sie nicht ganz im Stiche lassen werden, dasür bürgen die schönen Entdeckungen, die man in der kurzen Zeit machte, seitdem man anfing, das Mikroskop auf die Gesteine anzuwenden. Aeußerst interessant sind die Entdeckungen Zirkels Nachmittags sonnig, schwacher Südwest. Wärme: Morgens V Uhr -s- 3.0" Naqmittags 2 Upr -s- 8.4" R. (1869 -s- 3.4", ^ 1868 -j- 7.4") Barometer 324.15'". Das gestrige Ta-' gesmittel der Wärme -s- 4.5", um 2.6" über dem Normale Angekommene Fremde. Am 4. März. Fink, Fabriksbes., Gra;. — Richter/ Ksm., Wien. — Mayer, Priva', Planiua. — Nettel, Fabrikant, Töplitz. — Kometter, Kfm., Kiageusurt. — Gruu- ^ baum, Kfm., Frankfurt a, M. — Urbaucic, Gutsbesitzer, ^ > Thnrn. — Laler, Fabrikant, Wie». — Sewninsky Kfm.,! j Graz. — Wiltscheg, Kfm., Wien. — Wolf, Handels»,., Graz. — Daub, Äfm., Paris. — Nnard, Private, Mölt^ ! nig. — Markel, Private, Möltnig. ^ > Wicmcr, Privat, Mannöburg. - Haßner, Kfm, Wien. - Lcngyel, Ksm, Äauifcha. —Zelesnik, Besitzer, St. Marli». - Herzinann, HaudclSretscuder, Wien. — Fischer, Haudels-Agcni, Wien. - - Wunder, Kaufmann, Brlinu. Berger Buchhalter, Triest. -- Händler, Kans-mannsgattin, Gotlfchee. — Herman», Private, Graz. j Sstei Jeau Bruuo, Frankreich. Kandler, Eisenbahn-Direllor, Agram. Marktbericht. Laibach, 5. März. Ans dem heutigen Markte sind erschienen: 6 Wagen mit Getreide, 3 Wagen mit Heu und Stroli (Heu 75 Ztr., Strvh 1» Ztr.), 20 Wagen und 2 Schisse (14 Klafter) mit Holz. Durchschnitts-Preise. Wiener Börse vom 4. März. Geld Ware sperc. österr. Wäbr. . dto. Rente, öst.Pap. 61.6 > 6i.ro dto. dto. öft.in Silb. 71.45 71.55 kose von 1854 . . . 90.50 91 - Sose von 1860, ganze Lose von 1860, Fünft. 98.— 98.20 106.— 106.25 Prämiensch. v. 1864 . 119.70 120.- SrirLäsuU.-OKI. Steiermark zn5pCt. 9L.50 93.50 Kärnten, Krain u. Küstenland 5 „ 86.- 94.— Ungarn. . zu 5 „ 78.50 79.- Kroat. u. Slav. 5 ^ 84.— 85.— Siebenbürg. „ 5 „ 75.50 76.- istatronalbank . . . 729.— 731.- Lreditanstalt . . . L80.5« ^80.70 -r. ö. Escompte-Ges. 916.— 918.— Lnalo-österr. Bank . Oest. Bodencred.-A. . 56».— 3^:;.50 3ä8.— 31I-— Oeft. Hypoth.-Bank . 9i^.50 ^00.- Steier. EScompt.^-Bk. 215 — L50.— Kais. Ferd.-Nordb. . 2143 2152 Südbabn-Gesellsch. . 245.40 2^5.60 Kais. Elisabetb-Bayn. 193.50 lr,3.75 ^arl-Ludwig-Babn L42.50 ^--13.- Siebenb. Eisenbahn . 168. — 168 50 Kais. Franz-Ioscföb.. 187.50 1^8.- Künfk.-Barcser E.-B. Llsöld-Fium. Bahn . 180.— I8,».50 174 50 175.— ?k»L«1drLsLv. Nation. ö.W. verloSb. 93.15 03.30 Lng. Bod.-Creditanst. 90.75 Sl.— üllg.öst.Bod.-Credtt. 107.50 10».- dto. rn 33I.rückz. . 90.— 90.50 Geld Ware Oest. Hypoth.-Bank. 98.— 99.— I»rtorirL1s-0rrLLkr. Südb.-Ges. zu 500 Fr. 120.75 121.25 dto. Bons 6pCt. !L49.— 250.— Nordb. (lOO fl. tLM.) 94.— 94.50 Sieb.-B.(200st.ö.W.)! 90.50 90.70 NudolfSb.(300fl.ö.W.) 93.- 93.L0 Franz-Jos. (200 st.S.) 94.20 94.40 I.OSV. Credit 100 fl. ö. W. . 163.50 164 — Don.-Dampfsch.-Ges. zu 100 fl. CM. . . 99.- 100.— Triester 100 fl. CM. . 124.— 126.- dto. 50 fl. ö.W. . 61.— 63.- Ofener . 40 fl. ö.W. 33.50 34.50 Salm . » 40 „ 40.— 41.- Palfsy . „ 40 „ 3« ».50 31.— Clarv . „ 40 ^ 36.— 37.— St.GenoiS„ 40 „ 29.50 30.50 Mndi'schgrätz LO „ L0.50 21.— Waldstcin . 20 ^ 22.- 82.5« Keglevich . 10 „ 17.50 18.50 Rudolssstift. ioö.M. 15.75 16.50 ^Vsotr«s1(3Mon.) Ängsb. lOO fl.südd.W. 103.20 103 30 Franks. 100 fl. „ „ 103.30 103 4<- London 10 Pf. Sterl. 124.15 124 30 Pari- 100 Francs 49.30 49 35 LLÜQLSQ. Kais. Miiin-Ducaren. 5.83» 5.84» 20-FrancSstüü. . . 9.91 9.91» BereinSthaler . . . 1.82 I 83 Silber . . . . 121.25 121.50 Telegrafischer Wechselkurs voin 5. März. öperz. Rente österr. Papier 61.75. — öperz. Rente österr. Silber 71.60. — 1860er Staatsanlehen 97.90. -Bankaktien 730. — Kreditaktien 284.—. -- London 124 35. — Silber 121 35. — K. k. Dukaten 5.84. 1o8ef» ssriäriok, geborne perüsn, gibt im eigenen und im Namen ihrer unmündigen Kinder losets, liierte, k^rsnr, MIKelm und Lott-frieli die höchst betrübende Nachricht von dem Hinscheiden ihres innigstgeliebten Gatten, resp. Baters, des Herrn ?rari2 I'riärieli, Handelsmann in Laibach, welcher heute, den 5. März um 8 Uhr Morgens, im 35. Lebensjahre, versehen mit den heiligen Sterbsakramenten, nach kurzem Leiden selig im Herrn entschlafen ist. Das Leichenbegangniß findet Montag den 7. März Nachmittags nm 3 Uhr vom Hanse Nr. 154 am alten Markt ans statt. Die heiligen Seelenmessen werden in ver-l' fchiedenen Kirchen gelesen. Der thenere Dahingeschievene wird dem frommen Andenken aller Verwandten, Freunde und Bekannten empfohlen. (90) Laibach, am 5. März 1870. Mrr.- Mgz.- Mkt- fl. tr. fl. tr. fl- !r. fl. kr.; Weizen pr. Mtz. 490 5 45> Butter, Pfund - 48 — ! Korn „ o 10 3 30 Eier pr. Stück — 2 — — Gerste „ 3 — 3 — Milch pr. Maß — — — Hafer „ 1 2 — Rindfleisch, - Pfd. — — — Halbsrucht „ — — 3 70 Kalbfleisch „ — — Heiden „ 2 3 — Schweinefleisch „ — 2l — t Hirse 3 - - 2 85 Schöpsenfleisch „ — — — -! Kukurutz „ — — 3 5 Hähndcl pr. St. — Erdäpfel „ — — — Tauben » — li> —! Linsen „ d 3«) — — Heu pr. Zentner 1 10 — — ! Erbsen „ .1 oO — — L-troh „ — vd -- — Fisolen „ Rindschmalz,Pfd. Schweineschm. „ ü — — — Holz, har., Klstr. — — 6 — öd — weich „ Wein, rother, pr. - 4 80 Speck, frisch „ — — Eimer — — 2 — — qeräuch. — 4^ — — weißer, .. — — 10 — Epileptische Krämpfe (Fallsucht) (16-47) beilt briefticli der Spezi,ilarzt für Epilepsie Doktor <». ILINi«»»!» i» Berlin, Mittel-straße 6. — Bereits über Hundert geheilt. der Lapslls ä68 löbl. Ir. k. 79. luk. » (89) RS8. S I > : Walüvr : 'Wiener 8timmen, von 8trauW, >VLl/er: Llein Lelionslktuk ist I^ivd uncl I^ust, vou 8trau88. - tziiLllrills: LIrtubnrt, von Strauss, HuropLiseke, von Xielirer. — kolks, : vis tLii/ünd« Nusv, Liv Iler/ ein 8iun, von 8tiAUM. — kollra krLii^Liss: Iivck-, von 8trLU88, - Urvis, voll 8elnllltl. — kollcs (LvIiiieU): ^oviis, 1''ar<; vell, von 8tra,u8s. — I'otxourri: kliegenäe IMtter, k^in feseker wiener, von 8c>i»ntl. Anfang 8 Uki'. Linlnti 20 kn. -i- Keine Unfehlbarkeit prätendire ick, mit meiner Wissenschaft, aber meine Lotto - Spiel - Instruktionen haben dock einen so hohe« (tzrad von «iewinnkrnst, daß ein Mißerfolg nur eine höchst seltene Ausnahme ist, die vielen mir nach jeder 3iehll»n zngehenden Dankschreiben bestätigen dies. Liese meine Lotto-Spiel-Jnstruktione» sind auch dem Unbemittelten zugänglich, denn ich verlange als Honorar nur Gewinnst Antheil (10 Perz.) nnd von vornherein als Spefenentschädignng nur 1 fl. ö. W. pro Spielart und Ziehungsort. Wer daher mit wirklichem (Erfolg in der Lotterie spielen will, wende sich nur ver tranendan den Professor der Mathematik V«» IIv» in Berlin, Wilhelmstraße 129. (84—2) Ois seit vielüii .I:ü>i'6n dezteliLuclö ^ikliki-Isge ^ dsr s<. k. brstön iLiiäesbökuAtell <188 I ^. I dskamit äureli ikr LUSAöXöielmetvs I?g,drikat, von ivsloksm äie krsiss ntzliörcliu^s dsäeuteuä liöi-LbAgsötxt Lind, keünclst 8io)i noeli immer l»si widert Iiinkei i» I. rSN Xk. I>L8 noeil vorrätliigo dv8teli6n<1 in I^viuon- rinil liirum-voll-lag- nnd ^LLiitliemlleil, deinen- nnä Laumvoll-I>ilmentio«6n, gestrickten 2wirn8trümi>fen, v,'ird 2U l>6-i deutend lierktligesetutgo Kreisen giinnlieli ÄN8verkLust. "VW IVlou886 - kiei'pipen von (27—4) Anton Wiesner in Wien sind stetS vorräthig und zum ^abrikspreis zu haben bei 8ama88ii in I^rridaek. Theater. Heute: Ao„nw-'ndl,of, Schauspiel in 4 Acten. Herr L e w i u ö k y als Gast zum letzten male. Morgen: Dir- weiße Frau, Qper in z Acten Eine gute Nähmaschine ist eine wahre Wohlthat sür jede Haushaltung, denn sie erleichtert die Arbeit und gibt Zeit zur Erholung. Große Auswahl von Nähmaschmcn halte stets am Lager. — Original-Howe-Maschinen wurden wieder neu verbk8sert und leisten selbe von der feinsten Battist^ und Perkai! bis znr stärksten Leder- nnd Lncharbeit wirklich staunenerregendes. Ferner sind alle anderen bewährten Sisteme, als: Grover L Baker, Wheeler L Wilson, Singer, Arm, sowie diverse gute llaniImaZvliinen vorräthig. Für gewerbliche Zwecke findet jeder Schneider, Sohukniavliei-, Sattler, Niemer bei mir eine für ihn passende Nähmaschine und kann er selbe recht vortheilhaft kaufen. 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