^l- 95. Donnerstag, 28. April 1898. Jahrgang 11 /. Laibacher Mum. 2a»M,ila ?,'°"spreis: Mit Postverse »b u n„: ganzjährig fl. 15. halbjähng fl. 7 50. Im Comptoir: lleme c>,,i ' halbjährig fl. 5 5U. ssür die stustellmlg iüs Haus ganzjährig fl. 1. — Insertionöaelmr: Fiir -^ "«'"ate bis zu 4 Zeilen 25 li., gröhere per geile e tr,i bei österen Wiedelhoüliigen per Zelle 3 lr. Die «Laib. Zlg,» erscheint täglich, mit llusnahme der Tonn- und Feiertage, Die Administration befindet sich Congrelsplah Äir. 2, die Redaction Barmherzigergassc Nr, 15, Sprechstunden der Redaction von « bi« 11 Uhr vor» mittag«. Unfranlierte Äriefe werden nicht angenommen. Manuscripte nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. Gez. .6eine k. und k. Apostolische Majestät habe» dem Bol? ^"^ Herrschaftsbesitzer Felix Grafen tail ^ ^ a- Koziebr odzk i h^ Kämmererswürde "4'l" allergnädigst zu verleihen geruht. ^ ^ine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Gen? 5^ unterzeichnetem Diplome dem k. und k. M^"lmajor d. R. August le Veau den Adelstand "ergnadlgst z« verleihen geruht. Meri?^ ^' "'^ .k- Apostolische Majestät haben mit Infant - ""terzcichneteul Diplome dem Major des feld 3. ?gü"ents Prinz zu Sachscn-Coburg-Saal« ^ladi^ ^^ ^"stav Hopp den Adelstand mit dem leihen 'Horsten wart» allergnädigst zu ver« Glun^^ ^' ""b k> Apostolische Majestät haben auf lichei s "^ '"'" Miuister des kaiserlichen und könig-thänins?""^ "'^ dcs Aenßcrn erstatteten allerunter-vonl i9'«^"Ur"ges '"it Allerhöchster Entschließung kmserli^' ^^'^ b- I. dem Vestallungsdiplouie des znm nann. ^Romanischen Generalcolisul iu Wien erHochs., ' ^utsch^stsrathes Nesmi Bey das Aller-^' ^kequütur huldreichst zu ertheilen geruht. Allerl^? ^ U"d k. Apostolische Majestät haben mit Lehrer '" Entschließung vom 19. April d. I. dem Gros,"? Privat-Nlinden-Institntc "' Linz Ferdinand ^llerm^^' . silberne Verdienstkrcnz mit der Krone Allerl^^ k. und t. Apostolische Majestät haben mit bei >>,n lcr Entschließung vom 13. April d. I. den der Nadlcr'schen Aergbau-steiqer m '" Unter-Reichenau Bediensteten: Ober-svlvie ^uzel ^r! nnd Häuer Anton Glassl dinner! - ^ '" Arbeit gestandenen provistoniertcn lnehr nw " ^^1, P'-'ter 1 in Anerkennung ihrer bei einer ?"Mährigm Pflichttreuen Diensticistuug war dp,. " derselben Bergwerks-Unternehmung, nnd der H'. " "^genannten das silberne Verdienstkreuz mit blenstkr^n ^"^'" letztgenannten das silberne Ver- 'uz allergnädigst zu verleihen geruht. Allerl^? ^ ""^ k. Apostolische Majestät haben mit Amtsd?"' ^"tsckMßnng vom 22. April d. I. dem -^,, '" ^ Kreisgerichtcs in Ialau Lorenz Kramai- anlässlich seiner Versetzung in den dauernden Ruhestand das silberne Verdienstkrcuz allergnädigst zu verleihen geruht. i Der Ackerbanminister hat den Forstinspections-' Adjuncten August Guzelj zum Forstinspeetions-^ Commissar ernanut. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit' Allerhöchster Entschließung vom 13. April d. I. dem vom Landtage des Herzogthnms Krain beschlossenen Gesetzentwürfe, betreffend die Ausscheidung der Steuer-gemeinden Ober-Nussdorf und Polhovica aus der Orts-! gemeinde Wrußnitz nnd Eonstituierung derselben als selbständige Ortsgemeinde Nussdorf die Allerhöchste Sanction allcrgnädigst zu ertheilen geruht. Western wurde das VI. Stück des Landesgesehblattes für Krain ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 9 die ttundmachunss des lrainischen Landrsausschnsses vom ii8. Jänner 18W, Z. 1211, betreffend die Einreihnng der Gemeindestrahe Mein»Slivitz'hüflern-Podpoljane im Strahenbczirle Großlascliitz in die Kategoric der Vezirls'' stmßen; ^)ir. 10 die Kundmachung der l. l. Landesregierung für Krain vmn 31. Jänner 1888, Z. 18.754 bx 1897, mit welcher der richtig gestellte Ausweis über die in das Morast» gebiet fallenden Parcellen und das Verzeichnis der Bäche und Hauptabzugs'Canäle am Laibacher Moorgrunde Verlautbart wird. Von der Redaction des Landesgesetzblattes für Kram. Laibach am 27. April 1898. Nichtamtlicher Theil. Der spanisch-amerikanische Krieg. Nach einer aus Madrid zugehenden Meldung finden dort täglich zahlreiche öffentliche Kundgebungen von enthusiastischem Patriotismus statt, durch welche die vereinzelte» Behauptungen, als ob ein Theil der öffentlichen Meinung mit dem Verhalten der Regierung gegenüber dem Auftreten der Union nicht ein« verstanden wäre, widerlegt werde. Ebenso erneuern sich auch in den meisten Orten des Bandes fortwährend Manifestationen diefer Art, die insbcfondere in den großen Städten hie uud da einen stürmischen Charakter annehmen. Des weiteren wird von dort gemeldet, dass dem bisherigen spanischen Gesandten in Washington, Herrn Polo dc Bernabi, der in Toronto (Canada) weilt, von der Bevölkerung vielfache Beweise der Sympathie dar» gebracht werden. Ueberhaupt geben sich in Canada, obgleich dessen Negierung die Pflichten der Neutralität zu beobachten entschlossen sei, freundschaftliche Gesinnungen für Spanien knnd, und nach den Berichten des fpanischen Consuls in Toronto haben viele waffengeübte Canadier der spanischen Negieruug ihre Dienste angeboten. Es bestätigt sich, dass Herr Polo de Bernabe bis auf weiteres noch in Canada verbleiben wird. Nach einer aus Londou zugeheudeu Mclduug werden dort die Ansichten, die in Washington bezüglich der Widerstandsfähigkeit Spaniens uud im Zusammenhange damit über die muthmaßlichc Dauer des Krieges herrscheu solleu, allgemein für sehr optimistisch gehallen. Der gewesene Consul der Union in Havanna, General Lee, soll die Meinuug geäußert haben, dass der Kampf nicht länger als 14 Tage dauern werde. Der Marineminister Long bemisst die Frist mit höchstens zwei Monaten, da Spanien einem Offensivkrieg über einen solchen Zeitraum hinaus nicht die Stirne zu bieteu vermöge, und in den Kreisen der Deputierten und Senatoren hege man die gleiche Ueberzeugung. In London werde dem gegenüber betont, dass die Amerikaner die Wehrkraft Spaniens in militärischer, wie moralischer Beziehung sehr unterschätzen und dass der Krieg, falls nicht etwa irgend eine Intervention platzgreife, eventuell von sehr lauger Dauer sein könne. Manchen Washingtoner Nachrichten sei übrigens zu entnehmen, dass man sich dort über den Verlauf des Krieges denu doch nicht so beruhigt fühlt, wie dies die Geringfchätzuug der Wehrfähigkeit Spaniens fchließen lasfen würde. Insbesondere soll man dort ernstlich mit der Möglichkeit rechnen, dass die Action der spanischen Flotte sich alsbald gegen die nordamerikanische Küste richten werde, wodurch die Union gezwungen würde, die Cuba blockierenden Schiffe sofort zum Schutze diefer Küste zurückzuziehen. Die «Neue freie Presse» warnt Spanien vor einem Versuche, die Entscheidung in dem nunmehr ausgebrochenen Kriege zu verschleppen. Weun die spanische Flotte «uufindbar» bleibt, wenn die spanische Weigerung, das amerikanische Ultimatum eutgegenzunehmen, bedeuten sollte, dass Spanien auch den Krieg nicht annehmen will, den der Feind bereits begonnen hat, so wird man in Madrid sich nicht darüber wundern dürfen, dass am Ende der heroifche Brustton, den man anfchlug, die Vergleichung mit dem edlen Ritter näherrückt, welcher auf lahmem Gaul auszog, um seiuc Kämpfe mit Windmühlen auszufechten. Für das an Feuilleton. ^. * Philharmonische Gesellschaft. "sführung der «Jahreszeiten». birgt, d?5 ^"' Duellen die nie versiegende Kunst ^"nsUvcvf'H - " "" "st beim frohen Genießen eines !^)t ein M "f ""llendeter Darbietung gewahr. Freilich !^Uer (5nAv "'"!" höher, je unabhängiger es von ^ ^uw>f/ V"^^°ch^ bleibt, je «unsterblicher, es ^llen SÄ"w ch daher der Ausspruch eines gcist-Kunst. ^"slstellcrs in einer Abhandlung über die ^ Iil5^ ^w" keine Schabloncntypen, sondern genusK " b""'. schufst und das Wesen des Knnst-3's auch di. "^ nur Iudividucn bieten. Nnr das ^ tünst /is^ ^"M Charakteristische hat ein Nccht Jede andere Nichtnng in Versen.. ' '"^ verstandener Classicismus zu ^chten""s' ^l"?^ Meisterwerke uuserer Classilcr be-5"s sie amn..'!!, " "" diese Behauptung vollkommen ft""gs"v ^ "'r Nur das, was von ihrer Ent-^"igenAi,U """bhängig war, kann nach unseren "hrend >^ «""gel, als unsterblich bezeichnet werden, ^ltet betracht ""^" ""^ pietätvoller Andacht als Auch der Vater der Instrumentalmusik ist in seinen Schöpfungen von dem Los der Sterblichkeit nicht verschont geblieben; denn sterblich dünkt das im Banne seiner Zeit Entstandene uns Nachkommen, die mit Wonne lauschen, wenn sich Vlechnngethüme durch enharmonische Sequenzen wälzen. Was aber dem großen Meister die Unsterblichkeit sichert, wenn auch viele moderne Mnsikgreuel verrauscht seiu werdeu, ist seine Ursprünglichkeit, sein Verdienst, die Orchesterinstrumcnte individualisiert uud zum selbständigen Reden gebracht zu haben. Jedermann weiß aus der «Schöpfung' uud den «Jahres zeiten», welch ein großer Meister Haydn ist, wenn es die musikalische Schilderung von Vorgängen in der Natur gilt; wie einfach und unübertroffen veranschan-licht er sie, und zahllose Stellen bezeugen, dass der Meister seine Empfindnngen und Wahrnehmungen ganz wunderbar nnd treffend ins Musikalische zu übertragen wusste. Ein Sprnngqnell ewiger Jugend sprudelt in den natürlichen, reizenden Weisen, die, lmgemein sangbar geschrieben, immerdar entzücken werden. In der Gewaltigkeit des Aufbaues der Chöre erreicht zwar Haydn Bach und Händcl nlcht, aber bcwnndcrnswert ist die Meisterschaft dcr Stimmführung, das Charakteristische der Sprache, d,c Empfindnng, du anch in ihnen zum Ausdrucke kommt. Der <>aa> chor» der «Wcinchor. mit der trunkenen Fuge, der «Spimichor» u.a. sind und bleiben unschätzbare Perlen. Die diatonische Gutmüthigkeit, mit der Haydn das Ungcwitter schildert, kann freilich ulljercu durch moderne Musikgreuel verwöhnten Ohren nicht imvonieren und wenn wir das Wütheu der Windsbraut bei Llszt oder Waguer iu Vergleich ziehen, erfcheint eine Furcht vor dem Haydn'schcn Gewitter ganz ausgeschlossen. Anderseits steht die nnschuldsvollc Auffassung und Schilderung von Schrecknissen der Natur ja im Einklänge mit der rührenden Auffassuug Haydns, der die Gottheit — nach seinem eigenen Ausspruche — nur durch Liebe uud Güte ausgedrückt wissen will. Haydus Name prangt mit anderen unsterblichen Meistern als Ehrenmitglied im Ehrenbuche der Geschichte. Von hohem Interesse sind die Emzelnheiten, die sich an seine Aufnahme knüpfen und die von Doctor F Keesbacher in seiner trefflichen Geschichte der philharmonischen Gesellschaft geschildert werden. Wir entnehmen dieser Schildcrnng: Die Gesellschaft hatte ein Ehrenmitglied in Wien, einen geborenen Kraincr, den pensiumcrtm Landschaftstrompcter Wolfgang Schmidt, dcr allerlei Aufträge für den Verein in Wien brforgte. Nm diese Zeit — nämlich im Jahre 1800 — reiste der Domherr Pinhak über Wien nach Böhmen und Mähren. Dieser, mit einem Empfehlnngsschreiben an Schmith verschen, hatte den Auftrag, Haydn um die Anuahmc der Ehrenmitgliedschaft zu ersuchen. «Unser geliebter Haydn aber befand sich damals gerade beim Fürsten (Esterhazy) zn Eisenstadt., berichtete Schmidt nach Laibach. Pinhal reiste uuu weiter uud traf am Rückwege mit Haydn zusammen. Ueber diese Zusammenkunft schreibt nun SHmidt der Jüngere, der ebenfalls zugegen war. an jemen Freund, den Musitdirector Laibacher Neiruna Nr. 95. 756 28. April 1698. dem Kriege unbetheiligte Europa handle es sich darum, dass es unter den Wirkungen und Folgen des Krieges nicht zu leiden habe. Wenn die spanisch-amerikanischen Feindseligkeiten in dem jetzigen Tempo sich fortschleppen, so kann es trotz aller scekriegsrechtlichen Cautelen nicht ausbleiben, dass die europäischen Völker auch an sich selbst die Wirkungen zu spüren bekommen. Darum löst jetzt den unerfüllten Wunsch, dass der Krieg abgewendet würde, der andere Wunsch ab, dass er so bald als möglich zu Ende geführt werde. Das «Neue Wiener Tagblatt» findet es begreiflich, dass die Madrider Regierung fich ihres historischen Rechtes, Kaperbriefe auszustellen, gerade jetzt nicht begeben habe, ist sie doch nur auf diesem Wege in der Lage, dem mächtigen Gegner mit feinen enormen Handelsintereffen empfindlichen Schaden zu bringen. Seitens der beiden kriegführenden Mächte sind heute officiclle Kundgebungen zu verzeichnen. Spanien hat den Mächten in einer Note seine Haltung den Vereinigten Staaten gegenüber dargelegt und von neuem betont, dass es seine Souveränetät über Cuba festhalte. Präsident Mac Kinley hat seinerseits eine Bot« schaft an den Congress gerichtet, worin er auf Grund der bekannten Gullon'schen Note an den amerikanischen Gesandten Wodfoord ausführt, dafs Spanien mit dem Abbrüche der diplomatischen Veziehungeu thatsächlich deu Kriegszustand herbeigeführt habe und die fofortige Annahme der von ihm empfohlenen Kriegserklarungs-Refolution befürwortet. Was die Neutralitäts-Frage anbelangt, fo hat bis jetzt nur Italien eine officielle Neutralitäts-Ertlärung abgegeben. Seitens Deutschlands ist, der Berliner «Post» zufolge, eiue solche nicht zu erwarteu. Weiter eingelangte Drahtnachrichten melden: London. Eine beim «Lloyd» aus Newyork eingelaufene Depesche besagt, die Nachricht von der Freilassung der von den Amerikanern gekaperten Schiffe bedürfe der Bestätigung. Gegenwärtig werden die Schiffe als Geisel zurückgehalten. Beim Einlaufen und Verlassen des Hafens von Newyork fei die größte Vorficht erforderlich, da in der Bai Torpedos gelegt wurden. London. Reuters Office meldet aus Havanna, das Torpedoboot «Porter» sei nachts an die Küste angefahren. Der Commandant und eine kleine Anzahl Leute sei gelaudet und hätte sich wertvolle Informationen verfchafft. Kingstown (Irland). Der Schnelldampfer «Ireland», welcher von den Vereinigten Staaten angeblich angekauft wurde, wurde von den Behörden hier angehalten. Falmouth. Dem amerikanifchen Torpedoboote «Sommers» wurde die Erlaubnis zur Abfahrt verweigert. Es mussten die Feuer gelöscht und die Mann» schaft entlassen werden. Rom. Zur Nachricht, dass Spanien Schwefel als Kriegscontrebande bezeichnete, bemerkt der «Esercito», dass dies thatsächlich den Handel Siciliens erheblich schädigen würde und fügt hinzu, der Kriegsminister beschäftige sich mit dieser Frage, die vor den Ministerrath kommen wird, um Spauien zu bewegen, seinen Be-schluss abzuändern, da heutzutage Schiehpulvcr nicht ausschließlich mit Zusatz von Schwefel bereitet wird. Köln. Die «Kölnische Zeitung» meldet aus Newyork: Nach einer aus ungewöhnlich guter Quelle stammenden Washingtoner Mittheilung bestehen thatsächlich Abmachungen zwischen den Vereinigten Staaten und England, die, soweit die Cabinette in Betracht kommen, im weiteren Verlaufe zu eiuem Bündnisse führen müfsten. Es verlautet, dass der Rücktritt des Staatssecrctärs Sherman in gewissem Zusammenhange nlit diesen Abmachungen stehe. Petersburg. Den «Nowosti» zufolge wurde die Entsendung besonderer Marine - Officiere zu den Kriegsgeschwadern Spaniens und Nordamerikas angeregt. In die westindischen Gewässer werden russische Kreuzer geschickt werden.__________________________ Politische Uebersicht. Laibach. 27. April. Gestern nachmittags fand unter dem Vorsitze des Ministerpräsidenten Grafen Thun eine längere Ministerconferenz statt. Unter Hinweis auf eine Aeußerung der «Na-rodni Listy», dass die Excesse am Sonntag in Prag von krankhaft erregten Elementen verübt worden feien und auf den «Hlas Naroda», welcher diefe Excesse als höchst bedauerlich bezeichnet, sowie endlich auf die abmahnende Stimme aus dem Aus-fchusse der Arbeitcrfchaft erklärt das «Prager Abendblatt»: Wir verzeichnen alle diese verwarnenden Stimmen mit Befriedigung und hoffen, dafs dieselben auf die excediereudeu Elemente, mögen sie welcher Richtung immer angehören, die Wirkung haben werden, sie von diesem Thun, das der Landeshauptstadt nach jeder Richtung hin zur Unehre und zum Schaden gereicht, abzuhalten. Auf jeden Fall wird dafür gesorgt werden, dass denjenigen, welche auf Waruungen nicht hören wollen, recht fühlbar gemacht wird, dass ihr Treiben nicht geduldet werden kann. Das Nuntium der ungarifchen Quoten -deputation wurde, wie aus Budapest gemeldet wird, vom Referenten Dr. Max Falk bereits fertiggestellt und wird, ohne dass eine neuere Sitzung gehalten würde, unverzüglich der österreichischen Deputation zugesendet werden. Das Nuntium wird am Mittwoch in den Händen der Oesterreicher sein und am Donnerstag den Budapester und Wiener Blättern zur Veröffentlichung übersendet werden. Das ungarische Abgeordneten Hans setzte die Specialdebatte über deu Gesetzentwurf, be» trefseud die Bezüge für die Seelsorger, fort; die Berathung begann mit dem § 8, worauf die Debatte abgebrochen und die Fortsetzung auf heute vertagt wurde. Ministerpräsident Ms line erstattete im gestrigen Ministerrathe Bericht über den Zustand des Getreidemarktes in Frankreich und im Auslande. Darnach fei die Voltsernähruug uicht im geringsten gefährdet. Wie man aus Atheu meldet, wird die Emission der griechifchen Kriegsentfchä oigungs-Anleihe zwifchen dem 15. uud dem 20. Mai stattfinden. Ende Mai dürfte die erste Zahlung an die Pforte in Constantinopcl durch die Vermittelung der Ottoman-Bant erfolgen. Aus Sofia wird gegenüber der Nachricht über die unmittelbar bevorstehende Badereise des Ministerpräsidenten Dr. Stoilow nach Ems gemeldet, dass derselbe bisher weder bezüglich des Zeitpunktes seines Erholungsurlaubes, noch betreffs der Wahl des Cur-ortes einen definitiven Befchluss gefasst hat. Dem als k. und k. Consul nach Warschau versetzten Freiherrn von Höning O'Carols welcher durch eine Reihe von Jahren der k. und ^ diplomatischen Agcntie in Sofia angehörte, wuroe v Fürsten von Bulgarien der Civilverdienst-Orden zwe" Classe verliehen. ^ ^,,,.^. Nach einer aus Belgrad zugehenden »ou^ hat ein Schiff der Gagarin 'schen Damps! H '1 fahrts-Gefellschaft den Namen «Komg "' xandcr I.» erhalten nnd wird in den nächsten ^u eine Abordnung der Verwaltung dieser GeseMM dein Director derselben, Herrn Kotschebow, an Spitze dem Könige das hierauf bezügliche Docun überreichen. Der König werde der Abordnung königliche Standarte für dieses Fahrzeug uno ! Porträt übermitteln lassen. ^ Tagesneuigleitnl. -(Vom russischen Kaiserhofe.) ^ Nikolaus und Gemahlin sind am 26. d. M. "" ^ Kindern nach Zarstojc-Sclo, die Kaiserin-Mutter Gacina übersiedelt. «:<,ris — (Königin Natalie.) Wie man aus/p° meldet, hat die Königin - Mntter Natalie die I ^ zösische Hauptstadt verlassen und ist nach Äiarntz i" gekehrt, wo sie über den ganzen Sommer veröl dürfte. . ^) - (Ob sich die Königin Wilhelm» der Niederlande zur Feier ihres Regierungsantritte» <^ verlobt oder später, ist eigentlich gleichgiltig; da> bald erfolgen wird, ist nach Lage der Verhältnis ' «dic letzte ihres Stammes» selbstverständlich. I"^"^schcll ist, welche Stellung der einstige Gemahl der ho""""H Königin einnehmen wird. Die Engländer waren "A, ^a dafür zu haben, den Gemahl der Königin "', ^c «Titularlünig» werden zu lassen, wie die ">lU , Vraut wollte, sondern es musste bei dem ^ ^ Consort» mit iw.000 Pfund Sterling 3lp""^e "' Rang nach seinen Kindern, beziehungsweise dem f ^,i Thronfolger von Wales, verbleiben. Die regle ^ Königinnen Maria della Gloria voll Portugal ^ Isabella von Spanien dagegen verliehen ihre» ^ mahlen den Königstitel. Auf die selbstbewussten, ^. servativen Holländer macht es jedenfalls liindrua, . der Erkorene ist, und ist er selbst der Enkel "nc^ ländischen Prinzess, so dürfte dem «Königstitel' , im Wege stehen. Immerhin muss selbst eine <""^5 auf die Landesvertretung, selbst in Heiratssachc", ^ sicht nehmen, denn der Heiratsvertrag passiert e ^ das Parlament. Königin Wilhelmine ist allerdlNS^^ Glücke mehr begünstigt, als die einst wenig veg ^ Königin Victoria voll England. Denn die K""!^ > d^ Haupt des Hauses Oranien, hat ein s" . ^0(^ Prwatvcrmögen, dass ihre Civilliste als Königin, " ' ^ Gulden, nicht so sehr ills Gewicht fällt lind '"^i"g nigcr, ob und wie viel der Priuz - Gemahl "^ ^in Apanage bezieht. Es ist nicht ausgeschlossen, da^s" ^, Wilhelmwe dereinst für den Gemahl Anforderung das Land nicht erhebt. > Ms — (Agrarsocialistische Vewegung^,, Nyiregyhaza wird gemeldet: Von 64 ""^ M^ agrarsocialistischen Feldarbcitern, welche den ^ ^d richter wegcu Verhaftung ihres Führers bedroh ^, letzteren mit Gewalt befreit hatten, wurden I ^. zweimonatlichen« Kerker verurtheilt, die ilbnge> gesprocheu. ^ ^i" - (Falscher Feuerlärm.) «"' ^ wird gemeldet: Am 25. d. M. abends, eine St«»" ^, Johann Novak: «Es wird ohne Zweifel die ganze löbliche Gesellschaft sehr ersreueu, dass sich unfer unsterblicher Haydn so bereitwillig finden ließ, ein Mitglied derselben zu werden und ihr durch seine» Beitritt einen neuen Glanz zu verschaffen. Seine Worte dabei waren: ,Ich erkenne die Ehre, so mir die philharmonische Gesellschaft in Laibach durch ihre Einladung erzeigt und weih folche zu schätze», nur bedaure ich, dass ich ihr mit meinem Beitritt nicht viel nützlich sein werde/» Wer erinnert sich bei den bescheidenen Worten des Meisters nicht an die rührende Bescheidenheit seines großen Nachfolgers Beethoven, der in seinein Dankschreiben an die Gesellschaft, als ihn dlese zum Ehreumitglicde ernannte, von seinen geringen Verdiensten um die Tonkuust spricht! Als Zeit der ersten Ausführung der «Jahreszeiten» durch die philharmonische Gesellschaft m Laibach vezeichnet die Geschichte Dr. Keesbachers den 30. December des Jahres 1622 uuter dem Musit-director Ioh. Georg Alteuburger. Der gemischte Chor zählte damals 40 Sänger uud Sängerinueu, das Orchester nahezu 00 Mitglieder. Die zweite Aufführung fällt ins Jahr 1839 uuter Musikdirector Leopold Ledcnig, die dritte ius Jahr 1867 unter Musikdirektor Nedveo. Bei der Aufführung im Jahre 18U7 soll, uach Mittheilungen von Zuhörern des damaligen Concertes, das Werk mit starten Kürzungen, u. a. nut Hinnxglassung zweier Chöre, gegcbcu worden ^'in. WayrschcmUch wird die Aufführuug am 24. April 1UW unter ^iwng des Musitdircctors Zöhrer die er^e v^Mimdige gcwe^en sew. ^. Die Stellung des Krystalles in der Natur. Von M. W. v. Löwensels. II. Die Ergebuisse des in neuesten Zeiten mit großem Eifer betriebenen Studiums der geometrischen uud physikalischcu Eigcnschafteu der Krystalle sind indessen dem Gedanken, den Krystall als eine Art Mittelglied zwischen der unorganischen uud der orgauischen Welt zu betrachten und ihm demgemäß eine Stelle in der nach dem Entwickelungsprincip coustruierten Kette anzuweisen, nicht günstig gewesen. Als wesentliche Bedingung der den Krystall unterscheidenden, ihm allein eigenthümlichen, besonderen Art der Symmetrie ist durch mathematische Untersuchungen seine «Homogenität», die vollständige Gleichartigkeit seines innersten Äaues, erkannt worden — eine Eigenschaft, die jede Modification nach Art der bei den Umgestaltungen der Lebewesen vor sich gehenden ausschließt. Ein Krystall kann nicht thcilweisc umgestaltet werdeu. Ersetzt man in einem Krystall durch ciue chemische Procedur eiuzelne seiner Bestandtheile durch andere Stoffe, so mag er in einen verschiedenen Krystall verwandelt werden, z. B. Olivin in Serpentin, aber er geht nicht in denselben über. Derselbe Unterschied waltet beim Wachsthum ob: der Krystall vermag von jedem seiner Theilchen aus zu wachsen, während selbst das organische Urgcbilde, die Zelle, aus Thcilchen besteht, die am Wachsthum in verschiedener Weise betheiligt sind. «In der Welt der Krystalle', drückt N ^ neuerer Mineralogc aus, «wirken die N"??'"! ^ die Einzelwesen ein, ohne irgend eine AbänM ,^ veranlassen. Ein jedes bleibt in Ruhe """.. .„„chät Art vollkommen, seine ursprüngliche ^.!. ^ner. genau beibchaltcud — heute, morgen und >^. <.^,der Die Eigenschaften, die Gestalt, die Schönhelt lr ,^ Wefen sind das Werk eines uuausgesetzten Wea)!' '^^ zwischen äußeren Kräften und dem Organlsnul» > ^ In dcr organischen Welt ist es daher auch 1^ - ^s Zweckmähigteitsstandpunkt völlig aufzugeben; ^, Einzelwesen schafft für fein eigenes H"! "" ö" aufhörliche Veränderuug führt zu Fortschritt " ^ Niedergang. Nicht so mit dem Krystall: m ) ^ keine Gegcnantwort auf einen äußeren Mlö, ^, Anpassung an die Umgebnng. Ein in der -'""" ^, kommender Quarzkrystall ist ohue allem ö""! ^t gemessene Zeitalter hindurch derselbe gewesen u ^ dieselben Eigenschaften besessen wie jetzt. I" "'^ der wechselnden Welt ist der Krystall das "l e^ Beständigkeit — seine Eigenschaften blewen ^.^ dauerud, wie diejenigen der Elemente s^'^r die Studium der Lebeweseu haben wir stets mcyl ^^n auch die Natur seiuer Umgebung uud den ^^cht der Einflüsse, deueu er unterworfen lft, w «glls zu ziehen, während wir beim Studium ^'s " H die gewahr werden, dass seine Eigenschaften U" u ^z Natur des Krystalls fclbst ausdrücken und ^ ' gen immer feine Wachsthums- und Dasculslieouv ^^ sein mögen, stets dieselben find. Auch von oe^ ^ Hibacher Zeitung Nr. 95. 757 28. April 1898. signal Anstellung, wurde die Feuerwehr durch Alarm-M ium töniglicheu Operuhause gerufen. Der Alarm Ursack ^^ "^ blinder Feuerlärm heraus, dessen eine^l>7 '"^ aufgeklärt ist. Wäre das falsche Signal dem Ä. ^°^" "tönt, dann würde eine Panik in ^t besetzten Hause unausbleiblich gewesen sein. bulo ^^' angebliche Mörder Stain« Personal/^Mk """ °us Sofia schreibt, soll die Vetd> « Mitschuld an der Ermordung Stambnlows ist "f ^'cheni Aoden verhafteten Individuums gelangt welcher w" ""^" ^^" Verdachte stehenden Haliu, passen ^v '^ übrigens sehr häufig vorkomme, nicht die Bl' ll bulgarische Regierung habe sich daher, wie anlast . 'neiden, zu keinenl Auslieferungsbegehren ver-"!»t gesehen. schrei^ (^ine Familientragödie.) Man Jahre ^ Sydney vom 21. März: Als vor einem 3amili ^^°^"' """' ^^' begüterten Melbourner Feier , ""glas, Hochzeit machen wollte, mnsste die schobt ,!! ^ Plötzlichen Todes ihrer Schwester ver-ftattfi,,>, ^ ^^ ^i'^ sollte nlln am vorigen Dienstag der w I" der Kirche warteten bereits die Gäste, sührens a"' ^ die ^^"t s«r feierlichen Handlung einzig (^ k ^""^ ^"" ^^ der Thür, als plötzlich der zehn ^l ^" Familie, ein junger Mann von acht-an und s "^ ^"'"lst wurde. Man stellte Nachforschungen auf hey »? ^" Unglücklichen in seinem Schlafzimmer in der^^^ liegen, bewusstlos und mit einer Kugel gehen ^ ^"' ^ t)"tte "t der Früh in den Garten "unnu ^ ^^" ^""^ ^^^cl schießen wollen, und man aber n ck' c ^ ^ ^"" Gewehr dabei entladen, er selbst sich ^ ^ «rast und Besinnung genug gehabt habe, um "atürlich !"s ^"«'ncr zu schleppen. Die Hochzeitfcier hat der jll«I. ^?.^''^ abgesagt werden müssen, und gestern ist von z,y? «,)"""' der bei seiner Mündigkeit ein Vermögen Verlek,./ '""klonen Mark zu erwarten gehabt hätte, seiner ^v"ng erlegen. Nib^r^^"o einer S chi ffswerfte.) Aus ift ^^ wird gemeldet: Die Galen'sche Schiffswerfte Bammel "'"' ^"' Dampfer wurden ein Raub der ivurde a^ ^ ^ neuer, dem Staate gehöriger Dampfer U»«l- und Pnumzial-Nnchlichten^ Landesr' ^""dervorträge.) Die von der k. k. dortriiae ^!^""ll Angeführten thierärztlichen Wander-bezirke 9 /^" ^"^ das heurige Jahr im politischen Herr» U.? ^ Umgebnng vom k. k. Bezirksthierarzte und Veifsi ^'^ Folakowski in Dobrova, Presser, St. Veit über ra i ss ^gehalten. Anßer den üblichen Belehrungen Kranthei^" ? ^"^ und Bekämpfung der verschiedenen ^wnstrnt- Hansthiere wurden hicbei auch mehrere habunq d ?'^"' "^besondere die Anwendung und Hand-!chaffuna?"? ^lundrohres, ausgeführt und die An-iede O^s?"!^ leicht zu handhabenden Instrumentes für Anfragn -l "fohlen. Weiter wurden über fpecielle ^"theitr, "^. ^' der gcluühulich vorkommenden Thier-diesen y'. ^ einschlägigen Aufklärungen ertheilt. Zu ^°I>rovll / gelvordcuen Vorträgen erschienen in und in m! «" ^^^- "l St. Veit 150, in Beischeid 280 ^"smertsan f - ^^ Zuhörer, welche denselben mit großer ""d mn 3?' ? ^^"' hiefür ihren Dank ansdrückten l'chen zn,l l '^^"Ull dieser für den Landwirt sehr nütz. ÄM 1 c^.^Nelung ^^ Sanitätsdistricte.) und St !w ^' ""dell die Sanitätsdistricte Laibach ^selben f?"'" ^^ solche aufgelassen und an Stelle ^nitcits^ - "^ drei Sanitätsdistricte gebildet, als: Eanitätsdis^" ^'bach I, Sanitütsdistrict Laibach II, »^, "inrict Großlnpp. Den Sanitätsdistrict Lai- bach I bilden die Gemeinden: Ieschza, Mariafeld, St. Martin, Podgoritz, Oberschifchka, Unterschischka, Tschernutsch, St. Veit und Zwischeuwässern. Den Sanitätsdistrict Laibach II die Gemeinden: Bresowitz, Brunndorf, Dobrova, Dobrnnje, Iggdorf, Igglack, Log, Moste, Piautzbüchel, Rudnik, Schelinile, Tomischl, Verblcne und Waitsch. Zuni Sanitätsdistricte Gr 0 ßlupp werden vereinigt die Gemeinden: St. Georgen, Großlupp, Liplein, St. Marein, Natschna und Schleinitz. Als Standort des Districtsarztes für die Sanitätsdistricte Laibach 1 und Laibach II wird Laibach, für den Sanitätsdistrict Groß-lupp die gleichnamige Ortschaft bestimmt. —0. — (Sanitäts - W 0 chenbericht.) In der Zeit vom 17. bis 23. April kamen in Laibach 27 Kinder zur Welt, dagegen starben 20 Personen, und zwar an Tuberculose 2, Entzündung der Athmnngsorgaue 3, in-folge Schlagflusses 2, infolge Unfalles 1 und an sonstigen Krankheiten 12 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 4 Ortsfremde und 9 Perfonen ans Allstalten. Von Insectionskrankheiten wurden gemeldet: Keuchhusten 1 Fall. * (Philharmonische Gesellschaft.) Gestern fand unter dein Vorsitze des Gesellschaftsdirectors Herrn Negierungsrath Dr. Keesbacher eine außerordentliche Generalversammlung im Beisein des Herrn Notars Dr. Vok statt, die wegen Annahme des Leopoldinc Gregorizh'schen Legates Äeschlnss fasste. Der Vorsitzende begrüßte die Anwesenden, erwähnte, bafs die verstorbene Frau Fanny Galle der Gesellschaft eilte Spende von 100 si. vermacht habe, trotzdem sie nicht Mitglied der philharmonischen Gesellschaft war und dadurch ihr großes Interesse für dieselbe kundgegeben habe. Der Tod hat auch ein einstiges hervorragendes Mitglied der Gesellschaft, üeopoldine Grcgorizh, hinwcggcrafft, an deren künstlerische Triumphe die älteren Mitglieder sich noch mit Vergnügen erinnern werden. Die edle Verblichelle erscheint als große Stifterin der Gesellschaft, indem sie das Inslebcnrnfen einer Institution durch ihr großmüthiges Vermächtnis ermöglicht, das die Gesellschaft stets angestrebt, den Pcnsionsfond für die Lehrer der Gesellschaft. Ueber Aufforderung des Vorsitzenden gibt die Ver-sammluug ihrem Danke und der Trauer Ausdruck. Herr Dr. Kces bach er theilt feruer mit, dafs die trainische Sparcasse, die Fördererin alles Gntcn und Schönen im Lande, ill großherziger Entschließung die Iahressubvention für die philharmonische Gesellschaft von 600 fl. auf 1600 fl. erhöht hat. Ueber seinen Antrag erhebt sich die Versammlung zum Allsdrucke des Dankes. Der Vorsitzende lenkt sodann die Aufmerkfamkeit auf den glänzenden Erfolg des letzten Concertes, das den überzengendsten Beweis erbrachte, wie die Gesellschaft trotz ihres ehrwürdigen Alters nicht dnrch die Last der Jahre angekränkelt ist, vielmehr herrlich blüht uud gedeiht. Er spricht den Hauptfactoren, die zum Gelingen des Concertes beigetragen, Herrn Director Zöhrer, allen ansübenden Mitgliedern, dem Damen- und Männerchor der Gesellschaft, der Süngcrrunde des Laibachcr dentfchcn Turnvereines, die sich kunstfreudig und nncntwegt all die Seite der philharmonischen Gesellschaft stellt, den wärmsten Dank und die Anerkennung derselben aus. Herr Dr. Kecs-bacher verliest schließlich die Zuschrift der krainischen Sparcassc, womit die Bedingungen, die mit der Annahme des Legates der Frau Leopoldine Grcgorizh verknüpft sind, bekanntgegeben werden und die darin gipfeln, dafs nach Abfchlag aller erwachsenden Kosten die Hälfte des Ncin-erträgnisses des hinterlassenen Zinshauses dem Pcnsions-fonde der phiharmonischen Gesellschaft zufallen solle. Die Versammlung beschließt nach dem Alltrage des Vorsitzcndeu einstimmig die Annahme des Legates nach den bekanntgegebenen Bedingungen. — (Zur Volksbewegung in Kr a in.) Im ersten Quartale des heurigeil Jahres wurden im politischen Bezirke Littai (36.851 Einwohner) 106 Ehen geschlosseil und 350 Kinder geboren. Die Zahl der Verstorbenen belief sich auf 237, welche sich nach dein Alter folgendermaßen vertheilen: Im ersten Monate 17, im ersten Jahre 47, bis zu 5 Jahren 85, von 5 bis zu 15 Jahren 21, von 15 bis zn 30 Jahren 11, von 30 bis zu 50 Jahren 26, von 50 bis zu 70 Jahren 44, über 70 Jahre 50. Todesnrsachen waren: bei 26 angeborene Lebensschwäche, bei 38 Tuberculose, bei 26 Lungenentzünduug, bei 23 Diphtheritis, bei 3 Keuchhusten, bei 2 Typhus, bei 3 andere Infections-krankhciten, bei 3 Gchirnschlagflufs, bei 11 organischer Herzfehler, bei 3 bösartige Neubilduugen, bei allen übrigen fonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt ist eine Person (von: Pferde gestürzt). Ein Selbstmord, Mord oder Todtschlag ereignete sich nicht. —0. — (Spende.) Der Geschäftsleiter der Firma F. X. Souvan, Herr Urban Zupanec, hat für die städtischen Armen den Betrag von fünfzig Gulden gespendet. — (Vom Radfahrsp 0 rt.) Die Zeit wäre null da uud wie sie ausgenützt wird, zeigt uns ein Blick auf die Straße, besonders ill den Abendstunden; es wimmelt einfach von Radfahrern an allen Ecken und Enden. Selbst alte Leute beginnen; ja in Trieft fährt ein?0jäh-riger, pensionierter General und ill Klagenfurt lernen's Damen ill Großmütterjahren. Im Parlamente wurde heuer eine Fahrradremife eingerichtet, weil die Staatsmänner ill großer Zahl per Rad zu den Redeschlachten sich begeben; ill Amerika gibt es sogar Kirchcnfahrten per Rad und einen eigenen «Radfahrer-Feiertag» für Sportliebhaber. Die Jugend huldigte dein Ncnnsport bereits in Gießen, Berlin, Friedenau, München und auch in Wien wird fleißig trainiert, da die heurigen Weltmeisterschaften bei der Jubiläumsausstellung abgehalten werden sollen; als Termine dafür gelten der 8., 10. und 11. September. Allerdings müsste dann auf die Theilnahme der Holländer, welche ihre eigenen Iubilüums-rennen am 3. und 4. September in Amsterdam abhalten wollen, verzichtet werden, da für ein erfolgversprechendes Training der Holländer auf der Wiener Pratcr-bahn dann keine genügende Zeit mehr wäre. Mit diesen Weltmeisterschaftsrennen in Wien wird auch eine Sportausstellung im Prater (Rotunde), die der Wiener Vicycle-Club veranstaltet, verbunden werden. Bei den Saalfestlichkeiten gedenkt der Buud deutscher Nadfahrer Oesterreichs mit einer großartigen Sportakademie den Vogel abzuschießeil. Der Bund ist durch seine vorzügliche»» Vor-standskräfte, wie Dr. Benno Fritsch, Quidenus :c., im vollen Aufschwünge begriffen und leistet durch seine strenge Sporthandhabnng, seine Rechtsschutzabtheilung und durch seine wirtschaftlichen Vortheile geradezu Bedeutendes; daran nehmen auch die Nadfahrer in den Provinzen Antheil, welche dem Bunde und seinen Gauen beitreten. Für Kram und Küstenland bildet der Karstgau des B.d.R.Oe. deil Sammelpunkt, der bis Pola seine Mitglieder zählt. Der Anno legt ein großes Verzeichnis aller jener Wiener und Provinzfirmen alls, die den Bundesmitgliedern in allen Artikeln, bis zum Kindernährmehl herab, Preis-ermäßigullgen gewähren, so dass jeder Radfahrer seinen Buudes'Iahresbeitrag per drei Gulden bald hereinbringen kann. —»r— * (Todesfall infolge Sturzes vom Wagen.) Am 25.0. M. stürzte auf der Reichsstraße bei Tlakc nächst St. Marcin durch Scheuwerden der Pferde ein Wageil mit sechs vom Markte in Großlupp heimkehrenden Personen, uuter welchen sich auch der Grundbesitzer Josef Sterte aus Matena befand. Hiebei fiel Sterte mit denl Kopfe derart auf einen Stein, dafs er sich auf der Schläfe beschädigte und bcwusstlos wurde. Infolge diefer Verletzung ist der Genannte noch in derselben Nacht iil Brunndorf gestorben. —r. Unsinn ' NlYstall 6?" ^t unterscheidet sich hierin der anderer 3>^""helt, 3°"", Charaktere irgend welcher . l ihnen >^^"'^"be s'"d nur theilweise das Resultat "s Nesu i„ '"""°lM"om Eigenschaften und theilweife Sender c, ?^^ichcr Einflüsse und fremder, auf sie gissen Or^ '^ ^ ?'"^ wenigstens bis zu einem ^"Nn einps w " Schöpfung ihrer Umgebung. Die W Gest z..ä ^ l"l)" zum Theil von der Natur ^"unq des' 3"?6 er besteht, zum Theil von der MUM ,n ?'"bes, Wassers und Wetters, denen er dle Umrisi, -s^' ^ Curve einer Küstenlinie und Dauerhaft,f?^ ^'lsen hängen theilweisc von der ^eidc/ öd?, ^b" Unbeständigkeit der sie bildenden "' herrscki.'i.l. ^"'""^n, theilweise aber auch voll Ü.'d dm As " Strömungen, voll den Windrichtungen ^Eymm.^ und Flut ab. In den Lebewesen'ist l"" ihrnber Formen offenbar zum großen Theil ^tinnm 5. "Ibung oder ihrer Bewegungsweise ^'" UiMa,.!7" ^M'netrie eines Baumes hängt von l> Wurzel uH ^ die Bedingungen, uuter welchen ^ die 3w - ^l' von denjenigen an der Stelle, wo ^'"Metrie .: ? ^^breiten, verschieden sind. Die 3?^ mit dm M^ steht in engstem Zusammen-- chtuna. iss,, - Umstand, dass er in einer einzigen '""ewohneU ?' Die Lebewesen besitzen leine ihnen v rnoe Symmetrie vüllia unabbänaia von äußeren Einwirkungen. Man ändere die Bedingungen, unter denen sie leben, und die Symmetrie des Organismus ändert sich in entsprechender Weise. Mit dein Krystall verhält es sich anders: die Symmetrie ist eine wesentliche, ihm innewohnende, gehört ihm durchaus unabhängig von Anßenkrästen an. Das Studium der Krystalle stellt uns in einzig dastehender Weise dem Ding an sich gegenüber.....Der Unterschied in diesem Punkt erstreckt sich noch viel weiter; denn dic den Krystallen eigenthümliche Symmetrie drückt sich nicht allein in ihrer äußeren Form, sondern in allen ihren Eigenschaften, inneren wie äußeren, aus. Ferner ist sie durchaus eigenartig und unterscheidet dadnrch dcn Krystall von allen andereil belebten oder leblosen Dingen. Kein organisches Einzelwesen gleicht in seiner Symmetrie einem Krystall lind kein krystallinisches Einzelwesen einen, Orgmusmus. Wohm wir blicken, treffen wir nicht auf eine phmitastlsche Aelmlichkcit zwischen Leben und Krystallisation, sundcrn auf eine radicale Verschiedenheit, und anstatt die Kluft zwlschen Lebendem und Leblosem überbrückt zu finden, sehen wir sie nur weiter werden» . . . Ueber den Ursprnug dieser radicalen Verschieden« hcit des Krystalls von dein Lebewesen, während die Grundstoffe, aus denen sie bestehen, so viel wir wissen, dieselben sind, sind in neuerer Zeit allerlei Hypothesen aufgestellt worden. Der große englische Mathematiker und Physiker Lord Kelvin will die charakteristischen Eigenschaften des Krystalles daraus erklären, dafs derselbe aus Ko'rperchcn (Atomen) aufgebaut sei, die sich in reaelmäßiger Ordnung und gleich gerichtet an einander reihen. Diese Ansicht wurde dahin verbessert, dass diese Körperchen (Atome) nicht m Ruhe seien, sondern selbständige Bewegungen ausführen, m welchen sie jedoch diejenigen ihrer Nachbarn nicht stören und insofern sich wie unbewegte Urcinheiten verhalten. Der Eiltwickelungs-Theoretikcr Herbert Spencer schreibt den Unterschied zwischen Krystall und Lebewesen zwei verschiedenen Zuständen des Stoffes zu: der eine, der Colluidzustand, ist ein stabiler Zustand, der Zustand, in welchem sich organische Gebilde entwickeln können; der andere ist der Krystalloio-Zustand, ein labiler Znstand, ill welchem der Vorgang der Krystallisation stattfinden kann. Aus diesen und ähnlichen Speculationen, aus denen der mehr und mehr zutage treteude, wesentliche Unterschied zwischen Lebewesen und Krystall «erklärt» werden soll, geht soviel hervor, dass es bis jetzt ein Geheimnis ist, weshalb derselbe Stoff bald die mannigfaltigen Formen des Lebens, bald den streng einheitlichen Bau des Krystalls annimmt! Laibacher Zeitung Nr. 95. 758 28. AprilziSW- — (Gemein berath s-Wahlen.) Bei den gestern stattgefundenen Ergänzungswahlen aus dem zweiten Wahltörpcr in den Gemeinderath erschienen von 1103 Wählern 713 an der Wahlnrne. Gewählt wurden die Candidaten der «Aurocina »trunk«,», die bisherigen Gemeinderäthe: Dr. Majaron mit 496, Gymnasial« Director Senetovic mit 489, Rechnuugsrath Svetek mit 48« und Director «Hubic mit 486 Stimmen. Neugewählt wurde Oberingenieur Komovc mit 486 Stimmen. Auf die Candidaten der deutschen Partei Handelsschul-Leiter Mahr und Sparcasse-Beamten Dzimsli entfielen je 198 Stimmen. — (Erdbeben-Prophezeiuugen.) In Oesterreich befasst sich einigen Jahrzehnten tönigl. Rath Vukovic, der gegenwärtig in Wien lebt, mit Erdbeben» Prophezeiungen. Aus gewissen Ablenkungen der Magnetnadel bestimmt er mit mehr oder weniger Glück Erdbeben in vorhinein. Seine Wahrnehmungen veröffentlicht Vutovi«! in der «Neuen freien Presse». Wie weit Vukovit mit seiner Hypothese Recht hat, lässt sich im Augenblicke nicht beurtheilen. Die hiesige Erdbebenwarte verfolgt mit Interesse dieselben und werden von derselben, bei etwaigen Störungen an den Erdbebenmcssinstrumenten, zu diesem Zwecke eigens construierte Magnetnadeln, in ihren Be-wegungen genan verfolgt. Sehr beachtenswert ist der jüngste Erdbebenprophet, ein Engländer Namens Hugh Clements, welcher Vukovit überbietet, indem er nicht nur den Tag und Ort, soudern auch die Stunde eines kommenden Erdbebens prophezeit. Durch die Liebenswürdigkeit des Herrn Sparcassepräsidenten I. Luckmann kamen wir in den Besitz der englischen Zeitung «^I'lw ^6^veu,8tl<2 Duil^ (Hrolliolo» vom Montag, den 18ten April l. I. Unter der Ueberschrift «Erdbebenprophezeiung' lesen wir Folgendes: " ritäten sowie mit der Regelung des VolksMilg^? nach dessen sprachlicher Seite. Schwere Fragen i nicht mit einer einfachen Formel lösbar, nur "^ ^ Wille, zum Ziele zu gelangen, vermag ^6^ zum Schutze der verschiedenen Nationen """ s Heile des Ganzen zu zeitigen, über die hauptsächlichsten Principien musv?" I^-ficierung vorgehen, denn es wäre ein gewaltiger thum zu glauben, dass die strittige Sprache'IH durch ein von der Majorität beschlossenes, """ einen starken Widerstand der Minorität »tM. Gesetz losbar sei. (Redner spricht fort.) ^- Der Ausschuss, den das Haus mmmchl zu schließen sich anschickt, soll der Boden sein, au ^ die Vertreter der verschiedenen Parteien, "melH ^ weilen im scharfen Kampfe, aber von dem F' ^ beseelt, etwas Positives zu leisten, mit den MU in Verkehr treten, den Versuch unternehmen '^^„ für die vielumstrittene Sprachenfrage gesetzliche^^ zu finden. Die Regierung würde es begrüße", » das Haus den Beschluss faffcn wollte, diesen w ^lg zu einem permanenten zu machen, damit die ze ^. nothwendigen Vertagungen des Rcichsrathes "lni ,,, Ursache der Verzögerung bilden. In dicscm AU^ ^ wird eine Verständigung zn suchen sein n ^ ^ Grundsätze, welche ill dem seitens der ^G"" „de" den belreffenden Gesetzgebungskörpern cinzuwn^ ^ Vorlagen Aufnahme finden müssen, ^rwr liche" gierung aus eigener Initiative mit der ^/^„fte Regelung der Sprachenfrage vorgeht, muss oe ^, Versuch der Verständigung gemacht sein, ew ^. ständigung, die sich sowohl aus Sache, als auf die Competenzfragc bezieht- "> ^lide" solche Verständigung auch bei den hoiM^ sjc politischeu Wogen schwer erreichbar scheint, I bei gutem Willen doch erreichbar. weaelBs Der Ministerpräsident erwähnt dann die ^^gc der Sftrachenverhä'ltnisse in Mähren, wo im 5. -^ die Basis zu einer Verständigung erzielt "" ^Mi'. Er fordert auf, sich hieran ein Beispiel zu '' ^ ^, Das Wohl des Staates sowie das V"lkswoy ^ langen vom Abgeordnetenhause, dem wichtige H^ Uiid Arbeiten zu erledigen obliegen, P^A^ fo^' «Lassen Sie, meine Herren», fährt Graf ^". ^ das «im Volke nicht die Meinung aufkommen, öl, ^ Parlament zu positiver Arbeit unfähig sel. "" höchst bedenklich.» . M'kll Der Ministerpräsident schließt mit einem ^^ an das Haus, in ernster Arbeit ge'ne"1" ,^,. der Regierung auf eine Verständigung ,l)"'^"-^«.l/ Die Bevölkerung wird hiefür dankbar sein. (^Mj Abg. Funke beantragt Schluss d" ""^-diescr Antrag wird angenommen. Das P" he-stituicrte sich hierauf zu einer geheimen Slv"'^.^, Hufs Verlesung von vier Interpellationen, nie^ siscierte Zeitungsartikel enthalten. , .^-^dnuNg^ Da der Präsident von den» gelchas^,,.. M" mäßigen Rechte der Verweigerung der Verle,"^ ^ brauch machte, wurde die Sitzung geschlossen' ^ nächste Sitzung für morgen anberaumt. ^ geTagesordnung derselben steht die Fortsetzung ^-^g Heimen Sitzung. Hierauf erfolgt in öffentlicher die Verhandlung der Sprachenanträge. Der spanisch-amerikanische Krieg. (Vrigwal-Ttleglammf.) lälNi»!^ Madrid, 27. April. (Kammer.) Sw"s' ^-Puigcerver legte das Budget vor, dessen Ausg" ^-mit Wü Millionen, dessen Einnahmen mit "" ^ lionen präliminiertc. Das auf zwei Jahre ausu ^ außerordentliche Budget enthält den Manner 90 Millionen Pesetas. , « meldet London, 27. April. «Daily ^ws' M aus Washington von gestern: Präsident M" ^Z-glaube, Cuba könne durch eine Blockade' ^ gehungert werden, dass es sich ohne VeM^ ^s gebe. Er erwarte, die Mächte würden, '^^,lie" geschehe, unter Führung Großbritanniens au> ^ ^-Einfluss nehmen, dass es den Verlust ^"„ ist erkenne und den Krieg aufgebe. In .^M'« ,virl-man der Ansicht, dass es möglicherweise tem . ^f lichen Krieg geben werde, da die svamscye F ^eN der anderen Seite des Oceans bleiben 3' scheine. ^ ^ssentlichl Paris, 27. April. Das Amtsblatt vcroi, die Neutralitätserklärung Frankreichs- * Wir werden den zweiten Theil der hochw^F yer-tlärull« des Herrn Ministelpräsidenten morgen «"», öffentlichen. jacher Zeitung Nr. 95. ^ 26 April 1898. hier ,.^1onn e, 27. April. Nach einer aus Madrid schtvad ^"l^ftnen ^dung soll ein spanisches Ge-das W,^^^"'" ln See gegangen sein. Es verlautet, bei N?^"' solle die wichtigsten Häfen im Norden Ges<5w3""6wl Staaten bombardieren. Ein anderes K, ^findet sich in Cadix in Bildung, ^ader ^""^' 27. April. Das spanische Ge- «" 'st lucht ausgelaufen. .Pet^^^st, 27. April. Der amerikanische Kreuzer N I ^"chte ein spanisches Schiff auf. HllNn 5 ^'k' 27. April. Gestern giengen 4000 von Chicago nach Springfield ab. g, Gelegrarntne. Vleldu^"' 27- April. (Orig.-Tel.) Nach einer, bischen w- '^ewyork Herald» scheine der Krieg' ^^^ragua und Costarica unvermeidlich. ! ^euiglieiten vom Büchermarkte. ! ^^ubn^°Uer.Ri chert, Deutsche Aufsätze, geb. sl. 1 40. Much "^! ^«e jüdische Geschichte, fl. —-90. — Fried. Das m ^llcht "? ^um Tode Verurtheilten, fl. 1 20. — Nansen, 5°richt ke", ^5' "I. Vd. (Original«Einband), fl. 6 -. -°°hnen en.s..^' April 1886 zum Studium elektrischer Straßen. ^ Aorle . tm delegierten der Gemeinde Wien, st. 1 50. schulen ^^^""^ichnis sämmtlicher Universitäten und Mr ssr°n?"^""^Semester 1»W), si. —-30. — Emmer, '/'»U.^? Josef I.. i. Vd. (eleganter Original'Einband), Wchten s^n , er, Fräulein Rittmeister und andere Soldaten» dienst "Uustrationen uon Myrbach), st. 1-50. - Gras 3^°htsle"" ,' ^sammelte Werle, si. 1 80. - Hochenegg. ^tu>^ '' Kr,nicht? st. --60. - Chop, Führer durch ^ T)lllne, ?.^' von August Vungerts «Kirle», st. —'48. ^l"rich"'>!°h" iUanbrughs Leben und Werle, fl. 3 -. -İl,Cok, "en von A. Schopenhauer, st. --60. -lii ' fl. 1 20 Säuren der Rindergallc und der Menschen- kl b°nd^,.^.^>'uter, Lehrbuch der französischen Sprache Hue« <^ '^llnstalien, st. 1 68. — Weis. Erkennen und !^'che 3iewl''<- ' ^ ^- ^ Sammlung Helsert, Die öfter -Ä ^'"iHl'^"^ ^^ "nd 1849, st. 1—. - Weißstein, .sssprache «, "echanil, I. Bd, fl. 6 -. - Rein. Lautreine !^ ^ ^NiTl^' ^ Krüger. Schuld? (Novelle) 2. Aufl.. ^"räthiq n^'dt, Die glückliche Frau, 2. Aufl., st. 1 80. V«ndlun« c.I?' v. Kleinmay r H Fed. Bum bergs ^5-^7"U w La ibach. Angekommene Fremde. b°<^ ^'"25 «, .b°tel Stadt Wien. 2 ^ ^t°„ mf V/' Schneider, Verwalter, f. Frau, Hopsen-2"' 3ürs «?"'l, vberfinanzrath, f. Frau: Spigler. Jack, ^' liflte- Mleck. Flaschner, ttflte., Wien. — Voger, Ml' ^"!sburg. ' «elani, Fabritsdirector, Graz. - Stein, Kfm., ^.Ü'^ch ^''^' gemann. Ingenieur. Königsfeld. -!>e.^H' Deutsch, Kflte., Vrünn. - Hoffmann, Kfm.; Klei '''lie. ?5s' ^°"schee. - Turri, Ksui.; Luta. Privatier. Ech^?"idolt a«'^ ^'^' director: Verger, Hamerer, ^l. C,H ^oß, Geiringcr. Sineg, Pernold, Engelmanu, ^' Grünhut, Marrin, Paterin, Me., Wien. Lz ^m 27 <, Hotel Elefant. ^ Vöh,' "pril. Maresch, t. u. l. Oberst; Dr. Rasch; "". ^site.; v. Pelzel, t. u. t. Hauptmann, Oraz. — i Svoboda, Ingenieur; Grxden, Realitätenbesiher, Idria. — Jan« lowsly, Ingenieur; Schwabe, Oberingenieur, Vrünn. — Dr. Drescher, Secretär der Südb.; Königsberger, Schulda, Mi» chalup, Bittner, Mautner, Gultmann, Wechsberg, Tiron. Ring. Me.; Fürst, Antiquar, Wien. — Seyfrid, Guisbesitzer, s. Ge> mahlin, Eibiswald. — Dr. Schegula, Ndvocat, s, Gemahlin; Krepe, l. k. Commissar, s. Gemahlin, Rudolfswert. — Gregorin, Landesgerichtsraths'Guttin, Gurtfeld. — Sträub, Priester, Württemberg. — Grulc, Kfm,, Watsch. — Mädgcr. Kfm., , Nürnberg. — Spitz, Kfm., Warasdin. — Wimmer. Kfm., Linz, ^ — Cadcz, Privat, Heil. Dreifaltigkeit. — Altar, Kfm., Prohnih. !— Hirschl. Privatier, Laibach. — Nartula, Tischler, Trieft. ! — Fischer, Kfm.. Budapest. Verstorbene. Am 26. April. Anton Cerar, Tischler, 5b I., Polana« dämm 48, Tuberculose. Im Civilspitale. , Am 25. April. Theresia Peönik, Wirtschafterin, 59 I., 3arr,om2to8i». — Maria Verbiß, Bahnarbeiterswitwe, 68 I, ! Lungenentzündung. ^ Volkswirtschaftliches. ! Laibach, 27. April. Auf dem heutigen Markte sind er« schienen: 4 Wagen mit Getreide. 7 Wage» mit Heu und Stroh, und 12 Wagen und 2 Schiffe mit Holz. Durchschnitts.Preise. Mlt.- M,u- Wlt.. Vlgz,. ll, lr. sl, lr, fl. ti. fl.tr, Weizen pr. Hektolit 18 6013 80 Vutter pr. Kilo. . —80 — — Korn » 9 — 8 50 Eier pr. Stücl . . —, 2------- Gerste » 8 — 8 — Milch ftr. Liter . . — 10------- Hafer » 7 50 7 80 Rindfleisch pr. Kilo — !«4------- Halbsrucht » —-------— Kalbfleisch » —62—! — Heiden » 9 20 9 50 Schweinefleisch » — ?0 — — Hirse » 8—7— Schöpsenfleisch » —^y —>-. Kuluruz » 6 70 6 80 Hähndel Pr. Stück —45------- Erdäpfel » 3 60------Tauben » >iß------- Linsen » 12-----------Heu pr. M.-Ctr. . 1 96------- Erbsen » 12-----------Stroh , . . 176------- Fisolen » 12-----------Holz, hartes pr. Rindsschmalz Küo — 94 —!— Klafler 6 60------- Schweineschmalz » — 70-------— weiches, » 4 60------- Speck, frisch » - 64-------Wein.rolh., pr.Hlll.-------24 — — geräuchert » — 70-------^ — weißer, »-------30 — Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. „^LÜ7N7^s?28 - 0 "19^" WSW. mäßig theilw7heiter ^9^Nb^728'5^2'8^ ^SN nMg^halb bewöttt 26, l 7 U. Mg.! ?28 - 9 j 10 6 , NO. mäßig , 'heiter > 0 - 0 Pas Tagesmittel der gestrigen Temperatur 13 6°, um 2' 0« über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianuschowsly Ritter von Wissehrad. Ml-TBtfttL Eine der ältesten, bestrenommierten Kunst- und Handelsgärtnerelen wird ab 1. Ootober 1898 unter günstigen Bedingungen verpaohtet. Näheres hei Frau Fanny Ermaoora, Laibaoh, Oradlioha Nr. 10, I. Stook. 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Course an der Wiener Börse vom 27. April 1898. Na« dem oMene« Course«« «MUM'"'>«" tl» ß, ' ' ' ' ' wo — ,oa?0 Veld Ware ««« Gtaate »n? Zahln», UKernommtne Elsenb.'Prlor^» Obllgationtn. «lil»beth»ahn soo u. »noa «. 4'/, llb ll>°/« «. Et. . . . ll?'-1I8'-«llsabsthbahn, 400 u. 2000 «. »lXI M 4°/....... 120 5? l' Voiailbergcr Nahn, «m. l8»4, 4°/„ (div. St.) V., <. 100 sl. N. U9 ü(1 INU 50 Ung. Volbrente 4°/« per Cass« «20 ü« 12» 8v> blo. dto, p« Ultimo , . . . ILU 60 120 8» b»o, Rente in Krooenwähr.. 4'/«, steuerfrei für 800Kronen N»m, !>9'15 99'3ü 4°/» dto. bt,. per Ultimo . . 99-15 uz,'«,'' dtl>,Gt.«,Al.«°ld10Nfl,,4>/,°/, N9 — 120 - dlo. bt°, Silber 10» fl,, 4>/,°/» 100-10 ici u, bto. Gtaats-Oblig. (Ung, Ostb.) V, I, 1876, b°/,..... 121 20 122-20 bto.4>/,°/,Sch«nlrrgaI'Nbl,'Obl. ,<>n-4U liNe«..2,lt «"/<> 100 ft. . 138 40 140 40 Grunde«!!.«Obligationen (für 100 fl. «M.). <»/, ungarlfche (100 fl. «. ».) . 97-35 9» ,-,5 <°/, troattlche und slavonische . »?-?ü 98 7i> Ander« össenll. Anlehen. Vonau.Nteg.-Lole 5«/„.... 129 50 130 5« dt». »Unleih« 187» . . i«» — — — stnlehen der Tlabl ö« . . ii250 ^ ^ Anleyen d. Vtadtsseineinde Wien int — 104-9« llnlehen b. Stabtycineinbe Wien (Vllbcr „der Gold) . . , . 12U.'»U '^? »0 «rsmien Anl, b. Etadtgui, Wien isv — i?0 — V»ls«b. l. ««. 12U!.'5 121 - dto. bto. 8«/»,N. Vm. I!7?üii«5><> N -»sterr,Lll»beK«Hyp..«lnst.4°/, 89 «0 l<»<) «» vest.-ung. Vanl verl. 4°/« . . 10040 101 4» bto, blo, 5Uj«hr, „ 4»/« . . 100-40 101 40 eparcasst.l.ost., »0I.b'/»°/,vl. 101-50 —-- IrlVrlt8t»'Ybliga«onen (,2l loa,l.). sserblnanbz-Nordbahn Oeslerr, stoidwestbahil . . . 111- 1'.1'90 Stantsbahn3"/„KFrc»,5»0p,Tt. 819— —- Südbahn «"/^ l^ ssrc«, 500 p, Tt. 1«1 — i»2 — dto. 5"/»k»00sl, p. lvofl. 12N— l2«7l> Ung^aliz, Nahn..... 108-70 109?« ^/o Unlerllaine» Nah«» . . 99 5« u»0 ^ Dank«AlN» »n°/. 4'tt- '"^- «lrdt »«»st, f. Hand, u, . lN0ft. .-— -- bto bto per Ultimo Seplbr. ,5!l 75 » 4 2!> «reditbanl, «lllnun«., «Wsi. . 8?« 50 277.^ Deposüeobanl. «llla,. »<" N. - 22l-223- ««comft'eWes,. Nbrüsl,, KON st. 752-?!id- Viru^uCassenv, Wiener, 20Nsl. ^59 ^ 2<>0 — b»po!!>ell>.,Otst.. 20Usl.2b"/°«. 83- 85- L«„berba!ll. Oest., »00 sl. . . 230'5N2»i ^ Ocstcrr>unl»ar. Vanl, «<» st. . 913 — 817 — Unimilllnl 200 fl, - ' » «»0 — 296 00 Vlll«hr»b«n». »llß., »«« st. > ,?,-_ l74'_ Veld Ware AcNen von Transport« Kniernehmungen (per Stücl). «ufsia°Ttpl, Visenb. »00 ft. . 1S75 1L«l Vöhm, Norbbahn 1Ü0 fl. . . 2b»-— 270 — Vufchtiehraber «is. 500 fl, TM. :?U5 171.1 bto. dto. (>il. U) 200 fl. . 593 — 594'— Douau ' Vampfschlffahrt««V«s., vefterr.. 5»N sl, LM, , . 447- 448 50 Dul-ÄubcnbacherE,°V,2NNfl,3. «8-— 70-— Ftlbinanbs"!!iurdb, 1l»00s>,t, v) 20a sl, G, 25>4 «5 255-^l, I^HV^,.e200sl,^ 2^^^»" 5'0 50^5^ «ramway «es„ Neue Nr. Pr<«. ritat«.«ctlen 100 fl, . , . 129— 130 25 Nn« '„aliz, »isenb, 2N"sl, TÜber »li— 212 ~ Un»'»el».(«aab Oraz,200ll,3. 211-50 212'50 Wiener üacalbahxen Act »«». — — — — znduj!rlt.ActWes. «00 sl. 745^ 74z _ Ealno-lan. Lltlnloblen »0 st. 815 — ßi»-— „3chl°Hl»ÜHI", Paperf, 8V st. ziz._ «^ l.0 „tz»eHN»^"'»'»»'Kl<-»->.^- Itzl>._ '.yz^ Velb Ware Irswller Kuhle,,» ««s. 7« ft. l»0—182 — Wassens.-V,.0est,!nW« 34» - ,i,ers, t«s» (per Vl« g^.zo P«Isf!) Lusc 40 fl, «Äi, . . . «6-X5 «?-«5 3l,!l,e„ Krenz, Oest,«es.v,,ia sl. uy-zo ^,» uy Nulyeii Krenz, Uiiss, Nef, v., lift. 10-40 li-__ «ubolftli'Uole l<» sl..... z!7 ._ ..«.^ V«lm Uose 40 fl, «M. , . . «8 25 «4 ^ St,-<8enoi«.liose 40 fl, «V». . 79.50 «<,,^ WaIbstei,!°Lose 20 fl, LM. . . 59-_ °« I. Vewinstsch, b. »«/. Pr,-Echulb». d, Vodeiirrtbltanstalt, I. »«. i7__ <7,g« ^^ °^l ^" "" ' ' ^ öN 2« 50 2"b«ch« L,,e...... 22 75 22 50 Devisen. 3"^!^«....... 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