k!?»ol«l»»t >« »Sotwii««?» »t«dO>m»l «iiwvklkOlUcb LckriNl«ltung» V«n!,»lwng im6 guod6niolr«s«t z t^»»idOf, 7«i«pko« tnwssvfd«» hlt. S4. vkt«iltek«i» l,t >ww Ivtekpokw oiEnstag. 6«n 7. IVI»? 1929 >»««»<««- » ln : Uurüie«v, ut. 4 tV»,^»IWng). ö«rug»ps»I»«: monsU. 2S vln. ruzt«II»n 2< Vin. «jurek k>o,t mon«^ »» oii,. K» ^»G msnßtl. W Vi«». Vn?vlnumm»k ^ dl« S Vi», Moskau Varifer Drlef —tz. Paris, Ende April. Mit einem Wort wenigstens müssen die politischen Ereignisse der letzten Tage gc-streift werden. In beneidenswerter Seelenruhe hatte Poincarö seinen engeren Landsleuten verkündet: Der'Bankrott der Repa-rativnSkonferenz mache Frankreich im Grunde genommen nicht viel ans. Man kom me ganz einfach auf den D a w e s p l a n zuriict, der einen größeren Gewinn ablverfe als auch der bestmögliche, revidierte Plan. Wenige Tage später geschah das Unglaublich«: die gesamte französische Presse, soweit sie ihre Richtlinien vom Quai d'Orsay oder der Rue de Rivoli holt, lief gegen die dent-sche Währung, also gegen die deutsch^' ^ah. lungsfähigkeit Sturm, und die großen Pari-ser Kreditinstitute unterstützten den Allgr'tff durch ein wohlgenährtes Artilleriefeuer. Dk^r gemeine Mann begriff nun nichts Wenn man von Deutschland mit solch-r Si-cherh^t die gewaltigen Zahlungen erwartet, die der Dawesplan vorsieht, dann zz5ie-tet doch die elementare Klugheit, die Henne mit den goldenen Eiern nicht künstlich 5u schwächen, sondern sie im Gegenteil kräftig aufMfüttern. Des, Rätsels Lösung ist di?se: Als der Mißerfolg der Sachverständigen »»f-fenkundig war, ließen die Franzosen ^i den Amerikanern anfragen, ob Washington unter diesen Umständen trotzdem auf der Nati« sizierung des Schuldenabkommens M e l-lon«B6renger bestehen würde? Die Antwort war ein entschiedenes „I a", i-nd ztyar mit dem drohenden Zusatz: Wenn die Ratifizierung durch das französische Parlament nicht bis zum 1. August dieses Iahriis erfolgt sei, so müsie Amerika die sofortige Zahlung von 400 Millionen Dollar, herrlih-rend aus dem Ankauf der amerikanlschi'n KriegSvorräte durch den Minister K l tz, fordern. Durch diese Aussicht erschreckt, unternahm die französische Regierung ein dop peltes Manöver: Durch eine Prosiekamvaq-ne^ deren Umfang und Heftigkeit die Welt mit staunender Erbitterung verfolgte, soNie in letzter Stunde ein D r u ck auf Deutschland ausgeübt werden, damit der Reichsbankpräsident sein Angebot namhaft erhöhe und dadurch weitere Verhind-lungen ermögliche. Andererseits wurde durch offiziöse Auslassungen Frankreichs „unbedingte L^oyalität". den Vereinigten Staaten gegcniwl'r s't'^"n^. nnd versichert, auch bei einem Mißerfolg der Sachverständigenkonse-renz werde das «^'^"^denabkommen Mellon-Nerenl'er ttnver»üalich .ratifiziert werden. Der erste Teil dieses Manövers bewirkte das üblickie Unbeil. dessen Folaen msck» für Frank reich, nicht sehr k>n''"'n''bn, lein werden, :rlitt sedo^.in selber ein ko. Der zweite Teil hatte immerhin das Gute, daß die Vereinigen Staaten ganz überraschenderweise politische ZugestSnd-nisse mflchten: die Erkl^runqen GibsonS in . Genf über die auSaebildeten Reserven, die^ in keine Rüstungsbegrenzung einb.'grif-fen werden sollen, müssen mit t^n Pariser Zugeständnissen in der Schuldenfrage in einen ziemlich engen Zusammenhang gebracht werden. .. . Nach den großen Finanzskanda-l e n, deren Unterdrückung, soviel Mühe kostete, ist setzt die Reihe an m i l i t ä r i-schen Enthüllungen, die niclit sebr sauber aussehen und trotz des offiziellen Schweig- Konßemleruno In sowjettuNWe« Nealerungstteiten — ZZesarchtungen dlnflchtlich bes ReuorimNeruna Deutschwnds AMommunlAW» Akllon der RelASreglening RO. Moska u, 6. Mai. Der hiesige deutsche Botschafter hat im Auftrage der deutschen Reichsregierung beim Volkskommissariat des'Aeu^eren energischen Einspruch dagegen erhoben, daß die deutschen Kommunisten durch die Komintern unterstützt werden, was einer Einmischung Rußlands in die deutschen innenpolitischen Ber-hültnisse gleichkomme. In RegierungSkreisen hat dieser Schritt der deutschen Regierung Konsternierung hervorgerufen. Man befllrch tet nicht mit Unrecht den Bruch zwischen den beiden bislang besrenndeten Großmächten. Die diplomatischen Kreise verfolgen diese neueste Affäre mit größter Anfmerksamkeit, dtt sie den Anssng uniiderfehv^rer Folgen bildet,' die fiir Moskau gefährlich werden könnten. Deutschland könnte sich nämlich eventuell gezwungen sehen, mit den W?st-mächten ein definitives Abkommen gegen die Gowfets abzuschließen. In diesem Zusammenhange wird insbesondere auf die SamStagfitlUNg der Pariser ReparationZkon ferenz hingewiesen, die stch für die Fortsetzung der Konferenz aussprach, waS alS Na-re Beantwortung der russischen Machinatio, nsn non feiten Deutschlands aufgefaßt werde.? dürfte. » LM. Berlin,«. Mai. Der kommunistische Schachzug ist mißlungen. Die Kommunisten haben trotz ihrer großen Massen und der vorbildlichen Orga^ nisatton einsehen müssen, daß fie der heutigen gesellsl^stlichen Ordnung in Deutschland gegeniiber ohnmächtig find. Run hat fich die Reichsregierung nach längerer Be-obachtuug der kommunistis^n Bewegung und nach den Srsahrungen deS 1. Mai bemüßigt gesehen, den preußische» Ministerprä. sid^'teu Dr. B r a u n und den Berliner Polizeipräsidenten Zörrgiebel dahin zu ermächtigen, daß sie das Material über die umstürzlerische Propaganda der Kommunisten sammeln und ihre Anträge zur Be kämpsnng des Kommunismus dem '^sich in-nenministtr Severing unterbreiten. Es handelt sii^ "n die Ski^^ierung elneS beschleunigten Verfahrens. Die Untersuchung hat ergeben, das; die Kommunisten am 1. Mai der Sozialdemokratischen Partei Deutsch lands als der „Verräterin proletarisckjer in den Augen des deutschen Proletariats kompromittieren wollten. Die Leitung der kommunistischen Aktion lag in den Händen des Generalstabs der „Rotsront", die üch aus ehemaligen revolutionären Matrosen und Spartakisten zusammensetzt. Die Mitglieder stellt die junge, fanatisch erzog-.ne Arbeiterschaft, die mit der gemüßigten Po. litik der Goz. Partei Deutschlands unzusrie-Interessen" den Todesstoß »ersetzen nnd pe den ist. Die Rotsroutler verfügen über riefige Geldsummen und Revolver, Bomben, Handgranaten, Maschinengewehre usw. Das AktionSkomUee stand mit den Komintern in direkter Berbinimng. In diesem Zusannneu-hange wurde ein russischer Emissär verhastet, dessen Nameu noch nicht bekannt gegeben wird, der abe» in der Revolutionsbeniegung Chinas eine große Rolle gespielt haben soll. Tödliches llngiück bei Maribor Wie wir erfahren, ist Freitag abends dtir gtwesene städtische Gemein^erat und persi-onierte Ciscnbcihner Herr Franz D o m i-t c r au>f dem Heimwege von »Sv. Peter i.ach Maribor unweit der Stadtgrenze in der Dunkelheit in die Drau gefallen und ertrunken. Heute kc'nnte seine Leiche von den Win' zern dcs Herrn .^öniq geborgen werden. DaS Begräbnis findet voraussichtlich Mittwoch statt. Friede seiner Asche! Vevöe 123, RuSe 250—260, ZeSir 105, Baugesellschaft 50. Z a ff r e b, Mai. Devifen: Wien 703.«0, Budapest 9Y1.K0, Berlin 1348.'^, Mai land S98.14, London 270.03, Newyork.'>'1.78, Paris 2??..W, Prag 169.38, Zürich I095.VY. — Effekten: Kriegsentschädigungsrente 417. Die a Meter-Grenze aberfvrunaen Kurze Nachrichten LM. B e o g r a d, Ter König ist cus Belje wieder in seiner Residenz eingetroffen. !^R. Sarajevo, 5. Mc?!. Heute ist die erste Nununer des „Novo Vreme" erschienen. Das Blatt erscheint in Antiqualettern und gibt bekannt, die Interessen der Muselmanen schützen zu wollen-LM. W i e n, Mai. Unbekannte Gauner drangen in der vorigen Nacht in die Büro- bezw. Kassenränmo der Anglo-Austrian Bank Limited ein utl'< bohrten eine alte Kasse on, aus der sie 30Ms^ Schillinge ln Bargeld entwendeten. Börsenberichte 3 ü r i ch, S. Mai. Devisen: Beograd 9.215, Paris 30.29, London 25.195, New-yqzrk 519.13, Mailand 27.20, Prag 15.705, Wien 72.00, Berlin l2.'^.03. Ljubljana, 6. Mai. Devisen: Berlin 1348.50, Budapest WI.60, Zürich ,0i»59V, Wien 796.90, London 276.08, ?!ewyork 56.78, Paris 222.3S, Prag 163..W. Tr'est 298.14. ^ Esfekten fGeld): .Kredit C^lje 158, Laibacher Kredit 123, .Kreditanstalt 170, kfM,. ^ W hat der Haiti-Neger Sylvia C a t o r, der schon vorher mit einem Sprunge von 7 93 Metern ?^haber des Weitsprung-Weltrekor des war. gebots in der Oessentlichkeit viel Staub aufwirbeln. Der Kältetod in der Rheinarmee, der durch die Schuld der Besatzungsbehörden und des höheren Kommandos mehr als vierhundert Opser forderte, hat nach einer pathetischen stam-merdebatte zu geicidezu lächerlichen Stras-maßnahmen Anlaß gegeben, wovon einige den Anschein von direkten Beförderung'n haben. Im Anschluß daran veranstaltet gegenwärtig die chauvinistisckie Presse ein wahres Kesseltreiben gegen einen französischen Gymnasiallehrer namens C o n t o u, der an dem „LyeL?" für OffizkerSkinder in Äier tätig ist und der französischen Linkspresse die Angaben zur Aufdeckung des Skandals geliefert haben soll. Man fordert die sofortige „Säuberung" des gesamten besetzten Rheinlands von allen ^srdäcbtigen Elementen .und bezeichnet die Operation als umso dringender, als von einem Rückzug, der Truppen vo r 1035" jeoenfc»lls keine Rede sein könne. Der General Atordacq un- ternimm? zu dem Ende einen »vahren Kreuzzug durch ganz Frankreich, der strengen Bestimmung ungeachtet, die den Mili!är-Personen aller Grade jede politische Tätigkeit untersagt. In einem Schreiben an den Kriegsminister Painleve enthüllt ?0r sozialistische Abgeordnet Harthe neue Skand^ile in der Rheinarmee; außer den Blättern der äufzersten Linken nimmt jedoch keine sinzige Zeitung auch nur No?iz davon. Vor einigen Wochen verössentlichte ein sascistischer General, Noguös, in der „France Militai-re^' einen äußerst heftigen Artikel, der die Offiziere zur „direkten Aktion" aufforderte, um die „Ehre der Armee" zu verteidigen; es ^var der Aufruf zu einem unverhüllten, militärischen Prolrunciamiento in alt den militärischen Büros gegenüber; mait kann sogar sagen, das; diese letzteren seit dem Tode des Marschalls Foch an kühnem Draufgängertum nur noch gewonnen haben^ Bis dahin war eS wenigstens die überragende Gestalt des Siegers, daS moralische Prestige eines ^.lLannes, zu dem jeder Franz-ise mit grenzenloser Bewunderung emporblickte, der allen sonstigen Ehrgeiz in Fesseln hielt, di«« Umtriebe der sungcn Generale erstickte. Nun aber erheben mindestens ein havbes Dutzend angehender Diktatoren daS .Haupt, gebärden sich als „Erben des Marschalls", denen die Aufgabe obliegt, das begonnene Werk zu vollenden, das einschlafende Frankreich aufzurütteln, die Krankheitskeime im Körper der Nation zu vernichten, die Frlichte des Sieges ausreifen zu lassin,> and was dergleichen Schlagvorte mehr find. Di« ungeheure l^fahr, die fich aus einem solchen militärischen Dmuf^äirgerwm ergibt ist bereits aus dem berühmten „Plan g" zur Berteidi^ng der Ctadt Paris offenkun-dig geworden? da» priegsministerium ist bis jetzt au^rftand« gnvesen, die sensationell« TnthiUlung der „Revue des Btvants" zu de-mentwen, u. kein Einfichtiger zweifelt dara», daß e» sich weniger um eine militärisch« Aktion gegen die Kommunisten handelt, die aus dem „roten Gürtel" hervorbrechen — sie find um Paxis herum ebenso zahm wie rchnmüchtig —, sondern vielmehr um einen fascistischen Plan, der gegebenenfalls die Einfü^ng einer verkappten oder offenen Diktatur bezwecken soll. In erster Linie «in« Art Popanz gegen jeden Linksblock, eme Warnung für die Ra^kalen, wenn eS fie je wieder danach gelüsten sollte, ein RegierungS kartell mit den Sozialisten einzugehen; um fie zu verschärfen, werden jetzt ein paar andere Matzregeln bekannt gemacht, die nur im Hinblick auf etwaige Strahenkämpfe erklärt werden können. Zunächst wird die systematische Verlegung der Truppen außerhalb Paris Plötzlich unterbrochen; sämtliche Kasernen find am 1. Mai — der in Paris harmloser zu verlaufen Pflegt als in -iner deutschen Kleinstadt bis zum letzten Platz gefüllt; außerdem ziehen zum erstenmal zwei Schwadronen einer neuen Gondertruppe, der „berittenen Automitrailleusen", in ^ie Eeole Militaire ein. Die furchtbarste Ttra-ßenwaffe jedoch wird in Zukunft ohne Zweifel das Tankmaschimngewehr sein, mit dem gegenwärtig eine Schwadron Pariser Dra-gofter ausgerüstet wird. Es wurde erst im ^li ZS28 ausprobiert und trat bei den großen Manövern an der Mosel im September ^S vorigen Jahres zum erstenmal in Tätigkeit. Es hMdelt fich um Kautschukraupen, die mit Leichtigkeit jedes Straßenhindernis überwinden und mit bloß 10 PS-Motoren ausgestattet find; «ine Art gepanzert« und bewaffnete Taxiwagen, In denen vier Mann Platz nehmen. Nach den Angaben der „Hu-manitS", die in solchen Dingen durch ihre „Zellen" außerordentlich gut unterrichtet zu sein pflegt, hat fich Citroen jetzt schon anheischig gemacht, täglich R0 dieser mörderischzn Taxe in Serie zu ^duzieren; eine äußerst geringe Anzahl von Truppen — eS sollen nur ganz zuverlässige Leute, aus besten Vür gerfamilien, in diesen Formationen Aufaah-m« finden -- beherrscht damit ohne mSgli^ Gegenwehr die Straßen; ein furchtbares In strument in der Hand der ordnungsmäßigen Regierung, aber auch eines militärischen Draufgängers, dem eS gelänge, die politisch rechtsstehenden Schwadronen an sich zu reißen .. . In den letzten Wochen ist ein anderer, gro ßer Skandal auSgeibrochen, der daS Feldlazarett des Lagers von Chalons zum Schauplatz hat. Im Mittelpunkt steht ein „Oberst-Arzt", wie die neue Bezeichnung für die ehe maligen „Majors-chefs" lautet, namenS L ^ o n, und die chirurgischen Grausamkeiten, die ihm zur Last gelegt iverden, sind so schauriger Natur, daß sie wiederzugeben die Roman von OttoSchwerin. lTspyright 1927 b. C. Duncker-Aerlag, Berlin.) 5 (Nachdriick verboten.) Sie enthielt statt der erhofften Banknoten nichts als viereckige wertlose Stücke Zeit'lngs papier. Ein beschriebenes Kärtchen fiel zu Boden. Lasarevits hob es mechanisch auf, las es einmal, zweimal — dreimal und »lmr de abwechselnd rot und blaß. Die weniqen Buchstaben tanzten vor seine,! Augen auf und ab. „Grüß Gott — .Herr Paschkin ^!aq'are-vits!" ias er endlich. „Ich bedaure lebhaft, Sie enttäuschen zu müssen, dank? Ih nen aber herzlichst dafür, daß Sie mich nicht enttäuscht haben. Mihail Georgiu Budejti, Major im Generalstab." Lasarevits Knie begänne» zu wank?i und er lehnte sich gegen die Wand. „Reingef.?!. len!" knirschte er. „Geleimt, wie ein dummer Junge!" Was nun? Aus dem Zuge springen? Er öffnete das Fenster. Der Schnellzug donnerte gerade über die Praho-vabrücke und raste mit 30 Kilometer Geschwindigkeit durch die walachische Tiefebene auf Bukarest zu. Aus dem Fenster springen? NnmSglicü! Feder fich sträubt. Seit Iahren bildet dieser hohe Offizier den Schre«^ all der cnn«n „PoiluS", die fich seiner Behandlung v.lLtr-werfen mußten; mit unerhörtem GadisnuS, der an di« Unmenschlichkeiten der wildesten Indianerhorden erinnert, unterwarf er die Kranken chirurgischen und therapeutischen Torturen, die in vielen Fällen den Tod der D«r Weltbol^chewismus im Anmarsch? Di« blutigen (i^eignisse der letzten Tage m Berlin find ohne jeden Zweifel auf die kommunistische Aviation zurückzuführen, die mit allen Kräften blutige Krawall« provozieren wollte. Die Wurzeln der kommunistischen Agitation liegen selbstverständlich im Boden Moskaus, wenn fie fich mich in nicht geringem Maße durch die allgemeine politische und wirtschaftliche Lage in Deutschland nährt. Unter dem ersten Eindruck >Lr Berliner Gesechhnisse vom 1. und 2. Mai ist man in der Tat geneigt, ein AnZchwellen der roten Welle in Deutschland und »n der ganzen Welt zu sehen. Dies ist jedoch kaum der Fall. Im Gegenteil: der Weltbolsch«wiSmuZ St-findet fich heut« eher in dir Dssensive. Dies gilt sogar für Rußland selbst. Die Lage deS !^lschewiSmuS in dem einzlgen Lande der Erde, wo er zur Herrschaft gelangt ist, ist in diesem Augenblick recht ungünstig. Die Schwierigkeiten, die den Aufstieg Nuklands hemmen, find überaus groß und di« Sowiet-^hrer se^t sehen in diesen Schwierigkeiten eine Zunahme der Aggresiivität des kapits-listischen Geistes und der bürgerlichen Instinkte. Alles, was die Sowjetreg'.:?ung heute im Inland unternimmt, sind nichts anderes als Schutzmaßnahmen gegen diesen sich verstärkenden inneren Kapitalismus. S'lbst der berühmte Fünf-Jahre-Plan des Wirt-schaftSaufbaus, der bis zum Jahre 1933 d^^m Lande der roten Diktatur einen an ^Sund^r grenzenden Aufstieg bringen soll, bleibt, solange er nicht verwirklicht ist, eine Geste, d'.e auf die Massen ermutigend wirken soll. Der keineswegs erfreulichen WirtschaftZlas« Sow jetrußlands entspricht die außenpolitische Ka lamität. .Hier fehlt eS durchaus nicht an schweren Schlägen. Der Kampf Ss.vjzrruß-lands um seine offizielle Anerkennung dv,ch die anglo-sächsifchen Länder bleibt bis auf »veiteres e^^olgloS. Die englische WirtschaftS delegation, die von einer langen Studienreise in Rußland heimgekehrt ist, hat zwar versprochen, die Wiederanknüpfung diplomatischer Beziehungen zwischen England und Sowjetrußland zu erwirken, konnte jedoch dieses Versprechen bis jetzt nicht einlösen u. muß auch im besten Fall, daS heißt, falls es ihr um dieses Bevsprec^n ernst ist, einen Bnstigen Augenblick abwarten.DennEngland steht vor Neuwahlen und es ist gar nicht Es wäre der sichere Tod. Im NeSenabteil stand ein Kerl, ^r ostentativ, beinahe wie ein absichtlicher Beobachter, aus dem Fenster sah. Lasarevits Entschluß war gefaßt. Er warf die Brieftasche in die Toil«tt«nj»ffnung, zerriß den Zettel in kleine Atome und lies; ihn auf dem gleichen Weg verschwinden. Niemand konnte ihm den Diebstahl nachweisen. Die Corpora delicti fehlten. Entschlossen öffnete er die Türe und trat wieder auf den Gang hinaus. Draußen stand der Rumäne, in seiner Jacke auf der rechten Brustseite klaffte ein Kreuzschnitt. Er zog höflich, ironisch lächelnd den Hut: „Guten Tag, Herr Paschkin," sagte er ruhig. „Darf ich Sie bitten, mir zu folgen? Ohne Aufsehen, tvenn ich Sie bitten darf, in Ihrem eigenen Interesse. Ihre Geliebte Vjera wird im Nebenabteil bereits von zwei Kriminalbeamten bewacht, sie hat Sehnsucht nach Ihrer Gesellfthaft." Und zuvorkommend, als geleite er einen lieben Gast, schob der Rumäne die Tür zum Nebenabteil zurück uni» ließ den keines Widerstandes fähigen Mann eintreten. Weit hinten am Horizont flammten die Lichter der rumänischen Hauptstadt auf. 3. K a p i t e l. Das Auto durchfuhr in gemäßigtem Tempo die Calea Bictoria, die lichtdurchflutete Haupt- »nd Vrunkstrilbe Rukarests. Der Soldaten zur Folge hatten. Die Empörung unter den Truppen ist so stark, daß der KriegSminister den Barbaren schon vor Abschluß der Untersuchung verhaften lafien mußt«; auf die weitere Entwicttung k»eS un« glaublichen Skandals ist man allerorts ge-spannt. Wagen» und der Fußgängerverkehr war trotz der vorgerückten Abendstunde noch sehr stark, so daß der Kraftwagen nur langsam vorankam. Im Fond des offenen Wagens saß der Generalstabsmajor, rechts neben ihm Bjera, während Paschkin und einer der beiden Kriminalbeamten auf den Rücksitzen Platz ge-nomnien hatten. Der zweite Kriminalbeamte >var zum Chauffeur in den Führersitz geklettert. Bei flüchtiger Betrachtung konnte man in den Jnfassen eine Gesellschaft von guten Freunden vermuten, die auf der Fahrt nach einem der mondänen Vergnügungspalkste der rumänischen Metropole linterwegs waren. Lediglich die gefesselten Handgelenke Paschkins und seinei Geliebten straften diese Vermutung Lügen. Paschkin machte ein finsteres Gesicht, das sich zu einer wütenden Fratze verzog, als der Wagen das elegante Restaurant Vanitte Passierte. Die großen Spiegelscheiben waren herabgelassen, jubelnde, girrende Zigeunermusik lockte aus dem Jnneni des Luicusrestau rants. Die vollbesetzten Tische standen nach französischem Muster ibis beinahe an den Fahrdamm gerückt. Paschkin hatte sich im stillen schon gefreut, bei Banette heute abend ein lukullisches Souper zusammenzustellen, und in Gedanken in langentbehrten GenÜs-sen geschwelgt. Statt dessen fuhr er gefesselt nach dem Poli^lgefänqnls Nob-l. im Nutk,. MenStaq. den 7. Mnf Sine noch nicht befiattgte Derlobunq mit einem höheren Generalstabsoffizier als Begleiter. Der rumänische Staat ließ sich seinen Empfang und Transport Geld kosten. Er lachte unvermittelt auf, so daß sich det Kriminalbeamte neben dem Chauffeur erschreckt umdrehte. Zum Erstaunen Paschkins suhr der Wa« gen an der Polizeipräsekwr vorbei und bog in die Strada Avarescu ein. Hie.', wo der Verkehr abebbte, schaltete der Chauffeur eine höhere Geschwindigkeit ein, uni plötzlich vor einem unscheinbaren, in keiner Weise amtlich wirkenden Hause zu stoppen. Der Major sprang leichtfüßiger, alZ e/ sein Embonpoint vermuten ließ, aus dem Wagen und öffnete die Haustur mit einem Drücker. Paschkin und Vjera folgten auf seinen Wink und betraten schnell das HauS. Ein großes Zimmer nahm sie auf. Es :var mit Salonmöbeln im Stil Ludwigs 15. ausgestattet, schwere, dicke Teppiche bedeckten den Boden. Dzr Major verschwand in einem Nebenzimmer und schloß die Tür hinter sich ab, die Polizisten waren draußen zurückgeblieben. Die beiden Diebe waren allein. Vjera hatte sich erschöpft in einen iveißen Gobelinles-sel fallen lassen, lvährend Paschkin dte Fen-stervorhänge zurückschlug. Er blickte durch vergitterte Scheiben in einen großen, gut-gepflegten Garten. Ein Versuch, die zwei Türen zu öffnen, iilii^lang. sie waren vo« außen Verstössen. Die,Me Gefahr'' Die HlMerorande der blutigen Malwmpfe S. B e rl in, t. Mal. sicher, ob di« Sieger im Wahlkampf ausgesprochen rußlandfreundlich sein werden, auch selbst wenn diese Mactwnald und Genossen sein sollten. Vorderhand malt die konservative Partei in der altgewohnten Art die rote ä^fahr an die Wand und hofft dadurch, einen ähnlichen Erfolg zu erzielen wie lei den vergangenen Wahlen bauten Varriladen. ^ Unten link»: Unter. ten recht»: Nach dem Kampf. suchung aus Nassen. — Oben rechts: Pan zerwagen sahren durch die Straßen. ^ Un> Einigung in der Rkparationsfrage? Deutschland onaebilch mit Owen !young< Aodlunas-plan elnverftandeu ^ Der Optimismus der Ägence Havas P a r i S, b. Moli' Gestern nachmittags sand eine Sonsereuz der Vertreter der Gläubigerstaaten statt, in welcher der Borsitzende der Reparationskon. serenz, Owen Voung, Zahlen und einen Zah lungSplan mitgeteilt haben soll, mit der Bemerkung, dah ihm die deutsche Gruppe erklärt haben so«, sie sei bereit, diese Zahlen unter ganz bestimmten Bedingungen anzn. nehmen, «enn die Gläubigerstaaten eben-falls zur Annahme bereit seien. In deut. schen Konserenzkeisen besteht der Sindruck, daß Aussicht auf eine Einigung vorhanden s-i. Die „Ageuee HavaS" bestätigt diese Ber. sion mit der nachstehenden Mitteilung: „Wie die Agentur Havas gestern mitteilte, scheint ein Einverständnis innerhalb der Sachver-stündigenkommisiion aus Grundlage deS von Owen Noung ausgearbeiteten Kompromisses erfolgen zu sollen. Im Lause des gestrigen Rachmittags hat der Borsitzende der Repa. rationSkonserenz den Vertretern der !^kle. gationen mitgeteilt, daß Dr, .^acht, unter gewissen Vorbehalten die Zahlungen anueh. me, die er vorgeschlagen habe. Aedensalls kann eine Einigung nicht vor der Rückkehr des ersten französischen Delegierten Moreau nach Paris ersolgen, das ist srÜhestenS im Lause des kommenden Dienstag».. Der „Agentur Radio" zusolge lautet der Borschlag Owen VonngS, de«, Dr. Schacht zugestimmt hat, wie solgt: Deutschland ver. pslichtet sich zur Zahlung von 87 Annuitä. ten, die zwar ansteigend gehalten werden könnten, aber im Durchschnitt LWS Milllo-nen Reichsmark betragen mühten. Daran wiirden sich 21 sixe Annuitäten zu 1.7 MU-liarden schließen. natürttch elektrisch " 'ird, sicher-Te: stellt. : Die einschlägigen Pläne sind nahezu beetv dct. Tie nötigen K-' wc'rden von - Geldinstituten unter ^»»iehvng d^r Gemeinde zur Verfügung gestellt Werve« Die Bctudauer dürfte Jcrhre betrn gen, da die Unternrundl:.-.^:, in Eti-chpen er rietet werden soll. QeivIV. es eldt js äocli kein 5climsekksktefes OetrSnk. Ksk-kse entkÄtt «der ein ^ori- u. ^'vr-veneikt, Lokivin genannt, clss nen suk «Ue Vsuer scksllen ksnti. veskalk sollt«! 81e äen eottei»-krelen Knttee ttse trinken, ver i»t ecliter voknenksikee, äen »eldst tterr- unri ^ervenleiäencls, Ms-«en> unä vsrmkrsnke, 8<>«sr Kln-äer trinken äiirken. so «esanä idt Prodivren 8le es mit Xsttee Na«» tior lknsn des riclitieen K»k-keesoniviZens ungetrübte freucks lxvvSkrt. kIrkiUtUek in aNen «uten l-ebensnüt. tefzesekStten in Orixlnslpsketvn Din und Otn 27.— . Orten, wo Nock keine Ver1^cz v. v.. VI., u d. Muster eeeen Linzenäuni? von Vin unck äieöer Annonce. tumruzo «miir I«» Der Srzderzog als Landstreicher Im Obdachlosenasyl zu Stromberg, den; Luftkurort im HunSvück, meldete sich dieser Tage ein mittelloser junger Mensch, der sich als der frühere Erzherzog Franz Josef au'?-weison konnte. Seine Papiere wurden nach-gchrllft und als richtiq befunden. Der mit' tellose Habsburger befindet sich auf einer Fufzwanderung und setzte am Tage darauf leine Reise nach Triest fort. Vrag erhält eine Llntergrundbadn Bekanntlich ist nach dem Umsturz durch Einverleibung einer Reihe von Gemeinden, die in zwei konzentrischen Ringen die Haups stadt Böhmens umgak^n, mit der 1914 l't" wa LOV.lXX) Einwohner zählenden Stadtgemeinde Prag die Metropole der Tschechl?-slowakischen Republik G r o ß-P r a g entstanden, das gegenwärtig über Lj00.0()0 Ein' wohner zählt und in nicht zu ferner Zeit Millionenstadt wird. Der Verkehr hat sich in den lehten Jahren dtvart entwickelt, dlis', er von den ci?genwär'i gen Straißenbahnen und Autobuslinien kaum mehr beivältigt werden kann. Deshalb wird ernstlich die Frage erwogen, nach dem Muster ander^'r Groststä'^t'' tcrgrtln^'^''''''n zu ban"". die (^n'inel'i- de Groß-Prag in mehreren Richtungen durch highen und den Hauptverkehr aufnehmen soll. Da die anfängliche tägliche Frequei'z mit 300.000 Personen errechnet' wurde, 'st 'bahn, Der Bettlefkönig von Schanghai In Schlingihai ist eine Revolte von ftinf-zigtaufmd Bettlern fleqen ihren „König" aus gebrochen. Dieser selts-inle einer der reichsten Männer in Schekt Kein s'.euqe aber wagt eS, zur Bekundung aufzutreten, wie diese Leute ihren Tod g».sunden haben, d« sie den Terror des Bettserk^nigs fürchten. Auch die nicht in i^ffenem Aufruhr yegen ihren KSnig ftehenden Bettler erklä« ren^ dah es unmöglich sei, t>ie neuen Forderungen zu befriel^igen. Sie führen an, dag ,^dit? Almoiseii niemals so knapp gewesen sei« en wie jcht"^ und dazu nehme das Heer der Bettler dauernd zu. Während der König in fürstlicher Pracht lebt, ständen seine Untt^r-tanen in einer Armutszeit, mie sie bis Ge« schichte des chinesischen BöttlertumS nicht ge-krmTit hat. Der König beschäftigt eine kleine aber hinreichende M^ahl von hochbezahlten VriMten, die nnerniüdlich alle BettlerhÜt« besuchen tind den taglichen Tribut einhe« V^n.' So wenig auch von diese»» Bettlerki^'Nig b'ek-annt ist, so glaubt man doch, da^ er zu elw?r Gruppe schwelkreicher Cbinesen gshört, die zumeist Opiumschmuggler sind. Furchtbare Tragödie eines Morpdiaifien ?Zer Peanite des Nenstadier »ran. kenhaufes Adalbert Wilsinger, der'Morphi. nist war, hat in seine Kaffeeschale etwas Morphinm gegeben. Als seine Mutter zum i^rilhstück kam,' verwechselte sie unglücklicher-iveise die Sriialen n>rd trank den mit Morphium vermengten Kaffee. Sie wurde von starkem Unwohlsein befallen und mußte ins Allgemeine KrankenlMiS übergeführt werden. In der Meinung, das; Adalbert seine i Mutter vorgiften wollte, entstand zwischen diesem und seinem Bruder ein Streit, Vor- Zal^reu Dentttst'av^s Gch'ckk^'stl'ae Am 7. Mai 1919 begonnen in Bersames die Friedensverhandlungen . — soweit von „Verhandlungen" gesprochen werden kann. Die deutsche Delegation bestand aus (von linkS) Professor Gchücking, GieSbertS, Lands berg, Gras Vrockdorfs.Aantzau, Lewert und Dr. Melchioi, die wir in il)rem damaligen Beratungszimmer zeigen. „Nariöottt Ikummt? IZt. M 7. Mal 1929. auf Adalbert die «ohming fluchtartig verlief. Kurze Zeit später wurde er auf dem Va^damm als Leiche aufgefunden. Er hatte sich in seiner Verzweiflung vor einem eben die Stelle pasfierenden Zug geworfen und überfahren lassen. Während eS sewer Mut-ter im Epital bereits ^sser geht, ist Ad«il-bert Wilfinger daS Opfer dieser gräßlichen Verwechslung geworden. , Der «atzentvttr Zn Noni ist ein Mann vechzftet worden unier der Anklage, 40.000 Kiitzen geschlachtet AU haben. Bei seiner Festnahme war e? gerode dubtil, einer Katze daS Fell abzuziehen, und bei der Hausisuche fand man mehr als 500 Katzenfelle. Der Angeklagte gab zu, täglich 40 bis 50 Sahen getötet und daS Fleisch einem Freund verkauft zu haben, der eS als Kalbfleisch an große Restaurants, Wurstfa. briken und Privatleute weiterverkaufte. Man hatte sich bei der Polizei gewundert, daß sich in letzter Zeit die Anzeigen nach vermibten Katzen ungeheuer vermehrten. Man leitete eine Untersuchung ein und daS Ergebnis tiefer Untersuchung war die Festnahme deS K^tzentSters, dem alle vermißten Tiere zum Opfer gefallen waren. Don der eigenen Mutter In de« Inn aeworfe« Das neunjährige Schuünädchen Anna Gimböck aus der Gemeinde Simbach am Inn an der bayrisch-obeMerretchischen Grenze, das Kind eines bayrischen Stations gehilfen, war seit etwa zwei Monaten ab gängig. Man hatte das Mädchen zuletzt auf der Simbacher Dult gesehen. Dann muukel te man, d^ es nach Oesterreich entführt worden sei. Erst jetzt gelang es Münchener Kriminal beamten, die in Braunau am Inn :oeilten, das Verschwinden des Mädchens aufzuklä ren. Es stcht fest, daß das Mädchen von sei ner eigenen Mutter in den Inn geworfen wurde, wo es dann ertrank. Die Mörderin wurde in Braunau verhaftet und der Staats anwaltschaft nach Passau überstellt. Sie legte ein Geständnis ab, doch sknd die ^weg gründe der Tat noch nicht aufgeklärt. Kurze Nachrichten t. Der SirkmGskreis der AdGoknteata« «ern. Im Sinne des Advokatengesetzes werden in Jugoslawien folgende Advokatenkammern errichtet bezw. wird deren Wirkungskreis folgendermaßen geregelt: in Ljuttiana für den Bereich des dortigen OberlandeSge richtes, in Zagreb für den Bereich der dor tigen Banaltafel, in Split für den Bereick des dortigen O^rlandeSgerichtes, in Beo-grad, Skoplje und Novisad für den Bereich der dortigim Appellationsgerichte, in Sarajevo für den Bereich des dortigen Obersten Gerichtshofes und in Podgorica für i»sn Be reich i>es dortigen Großen Gerichtes. t. Karl AbtßietEl. Der Mann, der gegen die Kommunisten in den Berliner Straßen mit Gewalt vorgegangen ist und die Unruhen unterdrückt hat. Karl Zörgiebel, der Polizeipräsident von Berlin, ist Sozialdemokrat. Er gehört innerhalb seiner Partei ftum rechten Flügel. Der Berliner Po^ze«. Präsident, ein Kind deZ goldenen Mainz steht im 49. Lebensjahre. Er hat die übliche Lauifbahn der Gewerkschaftsbeamten absolviert. Den 29jährigen Küfer beriefen seine Berufsgenossen auf den Posten des Ge schüftsführers des Mainzer Böttcherverban des. Ein Jahr später war er Bszirktleiter dieses Verbandes in Köln. Im Jochre 19W wurde er Bezirksfekretär der SoMÜdemokra« tischen Partei für die obere Rheinprovinz Sein eigentlicher Aufstieg begann nach der Revolution. Seine Parteigenossen entsni d-^ ten ihn in die verfassunggebende preußische Landesversammlung; 1920 wurde er in den Reichstag gewählt. Er lehnte eine Meder-wahl ab, als er im Juni lgW zum Nachfolger des nach Halle strafversetzten AAlner Polizeipräsidenten Runge berufen wurde. Oktober I92S würbe er Nachfolger Gtze sinskiS in Berlin. Vankerotter «nig. Der frühere König ter Hedschas und Scherif von Mekka, .Hussein Jbn Mi, ber im Alter von 80 ^hren steht und seit seiner Abdankung vor vier Jahren in Zypern lebt, ist, wie „Europa-preß" mitteilt, auf Antrag eines s.'^äubigers, dem er 22 Pfund schuldete, bankerott erklä:t worden. König Hussew, der in den besch. denste« Verhältnissen lebte, hatte, um feinen iüebenSunterhalt zu bestreiten, ein Ausfuhrgeschäft errichtet, das jedoch in Schwierig« eiten geraten war. t. Dck» Gntz« hffA HerShUtOßen ^elS »y«rk». Aus Rew»,o?k wird gemeldet: Das berühmteste Hotel RewyorkS, das tber 50 Jahre alte ^WaldorfAstoria", wurde vor einiger Zeit um 15 Millionen Dvllar an ein Syndikat verkauft, das die Abficht hat, an stelle des Hotels einen Vureauwolkenkratzer von 50 Stockwerten unl den Preis v-zn 40 Millionen Dollar zu errichten. Das Hotel ^Baldorf-Astoria* war in den Achtziger und Neunziger yahren be4 vorigen. Iahrhun-derts der Treffpunkt der obersten Vierhundert von Newyork. In den letzten Iahren konnte das Hotel mit den niodernen Reubauten Newtzorks nicht mehr recht konkurrieren, behielt aber immer noch feinen ho-hell R^g als ein Haus d?r äußersten gesellschaftlichen EzkluisivitÄt. SeAaeAecIcS p«rti«n «u» 6«m ^Un6«?- Slo- a?0nf«I«I — V«»t«>Ägun9 VeiSi 8eliv»i: PIre I. 8k6, 2. 8c3. <15, 3. LilZi, -i. 64. 8. e4, Le?!, 6. de?:, I.k7, 7. 8eZ.') »-H.8. l^Z. c5. 9. väZ.') l>s5. l0. ».') 8c6. ll. I'ckl. 'ri!8. lZ. KlZ.') bk, lZ. vdZ, ecI4:, 14. c<14:, !.»«>. lZ. «c>, Ul:. lS SbZ. Vb4. 17. Ilitt:, ? <16, lS. 'r<12. IsllS, lS. Itäl. ->S.'> 20. ->3. 0c4, 2l. e5. l'ckS, ZZ. "rel. Vs4. ZZ. läcZ, 11,5, 24. 1c6:. "rbZ:, 25. r>c2, 0!»Z:, 26.1-8,1'i8. 27. v«!4. 'rb24^. 28. KeZ. 0s2. 29. 'rk8:-'-. l.t8:. Z0. «.') IdZ. Zl. K«3. 0ö2. 32.1'tt, e6, 33. IkZ. I)Vei0 nur nocd mit 1.-3 6io sokorti«e 8pren«un« «!e5 7cn. tnlmz vetdinckorn. ') k^atiirliek ist äsr vauer eS ve««n Dil5 nedst event. 1'68 und La6 o6er 8e6 niclit 7U nvdmen. ') >ViI1 tiir äsn Xüni« pistr soiiatien. öa» de! »der nickt mit k4 kür äen 1^ aut eine LindnieksmösUekicelt scd»ttvn. Sonst Ilsnn «tto Lnivieklune äer ren SM KÜnixstliieel nielit cluredxekiidr» Verden. ') Lr»vin«t äen «les Qexners. äer kür äkS Lnäsoiel ein« vettere SeiiväeliunL de-lleutet. ') Von nun SN ist VVoiv im Der Srazer Schachkonareß Borwegs sei festgestellt, daß die Beraustol tung einen überaus glänzenden und «estli chen Verlauf nahm und daß der Empfang der jugoslawischen Gäste ein außerordentlich herzlicher war. Besonderer Dank oebührt dem Festkomitee des „Steir. Schachverbandes", inSbe^ndere dem Verbandspräsidenten Ma jor F u ch s, dem Verbandsvizepräsidenten LandeSregierungSrat Dr. M a Y e r-A u tenau und der VerbandSkassierin Krau Hedy F a l k n e r für die aufopfernde Ar beit. Großmeister Dr. V i d m a r samt Gemahlin, Siohn, Bruder und Schwager und die Mehrzahl der übrigen jugoflawischen Festgäste tr<^ am 27. April mit dem Nach mittagSeilzug in Graz ein, wo sich am Hauptbahnhofe zahlreiche Honoratioren und Schachfreulche zum feierlichen Empfang ein gefun^n hatten. Me Gi^te wurden von Stadtrat S ch m i d im Namen der Stidt gemeinde, von einer Abordnung des Schachverbandes", vom jugoslawischen Ge neralkonsul Dr. G j o r g j e v i t, vom .tz-Strallhose? (Leoben). Die Oesterreicher siegten am 5., 0. und 7. Brett, die Jugoslawen am 1., 3., 4., 8.. und 9. Bretts während sich am 2. und 10. Vrctt Remisschluß erffab. Es s i e g t e also S l o« wenien mit K : 4. Am Sonntagabend vereinigten sich die auswärtigen lmd beimischen Kongreßteilnehmer mit ihren Dmnen zu einem festlich^'n B a n k e t t in der ..Tkjolia". U. zw. maren erschienen: Landeshauptmann Dr. N i n -t e l e n, Poli^eidirektor Hofrat Dr Kun z, Primarius Dr. N i n a u s, Redakteur NumPler von der „Tagespost" u. a. m. Der festlichen Stimmung wurde in zahlreichen Trinkspvüchen Ausdruck verliehen. Es sprachen: L«ndeshauptma-nn Dr. i n t e-l e n, Verbandsvräsident Major Fuch S, Vcrbandsvizepräsident Landesregierunqsrcit Dr. M a v e r-G u t e n a u, name^ls der jugoslawischen Gäste Rektor Dr. Nid m a r. An den abwesenden Altmeister der österr. schachkunst, Regierungsrat Johann Br« g e r tvurde eine Ehrenadresse abslesendet. (Gediegene Vorträge von Mitgliedern des Gra,^er Opernorrhesters erhöhten noch '»ie Stimmllng. Radio InAuenio, IU»eumotismu5, k(opk-, Okren- un6 Ä»kn»ckmerien sia6 dü»e ^uSIseißter un6 ott nickt unge« iskriick. ^ äea devSkrtea ^»pirin- vertreiben Sie 6ie 5ckmer2en, 5c> un6 froksinn in Iluner ^it JurÜckkekren. Ver!»i»ß«» Hl« »tet> Äe Orisjtnn!» mU 6er bisu velü« lit » ».5 icW. ^55 m. jl.5 ^ V At«» SI9.» M. Lk», >'»4.^ m, ZI. n, 4 li». ^»»» xs-i «, " nvSonj S w. Sö »iv. it»NU»» <2>.Z m, 48^ », L 5 4t> < m, 25, Ii». »«,W 47S.4 «. «».k»» S«».7 m. »»U..s m. »ck^p—» 550 ». Z0 lev. V«-»« 14U.1 » ?«»i» l<«5 » Dienstag, den 7. Mai. Ljubljana 12.30: Reproduzierte Musik. — 13: Zeitangabe und reproduzierte Musik. — 1330: Börsenberichte. — 17: Nal!^ittagSkonzert. — 13: Die (Zl^eschichte der Slowenen. —. 18.30: Vortrag. — 19: Deutsch. ^ 19.30: Unsere Nachbarstaaten. — 20: Drama. — 21: Orchesterkonzert. — 22: Nachrichten und Zeitangabe. — B e o-grad 19.55: Violinkonzert: K. Holub. — 21.05: Russische Gedachte. 21.30: Cerb!-sche Volkslieder. — W i e n 1O: Französisch für Vorgeschrittene. — 19.35: E-'glisch für Anfänger. — 20.50: H. Sparks Spiel „Gru-benungvück". Anischlieszend: Abendkoirzert. — Grag 2Y.M: Orchesterkonzert. — 21.30: F. KranewiiterZ Komödie „Die ^ungferniprü-fektin". — Breslau 18.30: Frl^nziZ^sisch jür Vorgeschrittenem — 19.50: G. Nossims Oper „Der Barbier von Sevilla". — P rag 19.05: Blasmusik. — 19.45: >>:7l:odas „Die Knospe". — 21.30: Brünncr Sendnng. — Daventrh 19.45: Kon>:rt. — Bunter Abend. — 22.35: Tan.^miisi'. — Stuttg a r t 20: Solistenkon.-^^'rt. — ?l: Violinabend: I. Pelsck'cr. Ansch'lios'.c.id: Alemanischer Abend. _ B r ii n n 1V.s>5: Abeeidkonzert, — 19.45: Sendung. —21.30: Leichte Mulsik. — L a n g e n b e r 19.15: Französischi: Unterhaltun-^. — 20: Nbendmnsik. — ?0.i;0: Bunter Abend. — B e r l i n 20: Rossinis Oper „7er Barbier von Sevilla"__Mailand 19: Jazz. — 20.30: KliNHcrt. — M ü nchen 20: Unter-hcr'tttngskonzert. — 22,45: Lson.v'ttM","'. — B " ^ apest 18.30: Operns'lc'yfraaunl^. Anschließend: Konzert. — Warschau 17.55: Konzert. — I9.1<^: ?)'?^"nüliertra-gnng. — P a r i 5 '.s'rt. Mittwoch, den 8. Mai. Ljub ljana 12.30: Reproduzierte Musik. — 13: Zeitangabe und reproduzierte Musik. — 13.30: Börsenberichte. — 1?: Nac^nittagskonzert. - 13.30: Kinder-stunde. — 19: Serbokroatisch. — 19.30: Opernübertragung. — 22: Nachrichten und Zeitangabe. — B e o g r a.d^..20.25: Konzert. — 21.40: Jovanoviü' Scherzspiel „Vorbereitungen zum Balle". — 22.15: Zigeunermusik. — Wien 19.30: Italienisch für Vorgeschrittene. — 20: Chorkonzert des Wiener Lelirer-A-oapeNa-Ehores. Anschließend: Leichte Abe«rdnmsik. — Breslau Ä): Eysler-Abend. — Vrag 17.45: Deutsche Sendung. — 20: Festkonzert. — D a-ventry 19.45: Leichte Musik. — 21.45: Magners Oper „Die Meistersinger". 23.40: Tlm.^msik. — S t t n t t g a r t L0.l.', Kammermusik. _ 21.15: Dialektabend. — Frankfurt 20.15: PaliMi' .Hörspiel „Etagenhaus". Anschließend: In neunzig Minuten um die Erde. — Brü n n 19,05: Novaks Lustspiel ,^m Feuer". — 2(!: Prager Sendung. — Langenberg 20: Abendmusik. — 21.00: Hebräisch-europliische Musik. Anschließend: Nachtmusik und Tailz. -- V e r l i n 20,80: Heitere Lieder. Anschließend: Unterhaltungsmusik. — 21.30: Beethoven: Trio, C-Moll. Anschließend: Tanzmusik. — Mailand 20^30: Konzert. — 22.30: Tanzmuistt. — München 19.30: Lebende Opere'ttenkomponisten. 21.30: Kammermusik. 22.45: Tanzniusik. — Budapest 17.40: Orchesterkonzert. — 22: Jazz— Warschau 20.15: Solistenkonzert. — 23: Tanzmusik. — Paris 21.20: Sy-inphoniekoMrt. ,1'^ M iür unser vlstt l W W ^ultrRxe veröen prompt ekleüixt W .vrultvni «lom'' «o»» k!»el»«r r.b.KIr.tilc e»ltovlrtsewlng finden könnte. Diese Baulinie würde unseren Wünschen gerecht werden, da sie sowohl sür die Stadtkinder als für die ankon^n:''"^?' ?v?'''mden des 'Stadtviertels von Melie, das ^isn -. dem Auge verßoraen blieb, neu eröffnen, uns Meljeern den Weg ins Stadtirmere abkürzen und den Verkehr daHin erleichtern den Ver^e'^r selbst aber hier am ^reu^una-?-P'm7te vieler, verkehrsreicherer Straßen und Gassen in sickerli'-'.^^izolizeilicher Beziehung weniger gefährlich ma^n würde. Durch sol./ eine Lösung Wierde auch der Verkehr der ain?en übrigen Stcrdt mit Frachten' ba!hnhof, Zollamt 'md den vielen Indusjn> unternel>munc^en in Mclj^ erleichtert irer-den, nicht minder aber würde auch der Verkehr auf der nun neu zu bauenden Le-nar.'"?a cesta mit Bevölker-ng der ?!o, ven'V anri''''. sewie auf der in .s^n'sn'n» unausweichlich aufzuführenden, neuen Drau« von Pobrc'Zie mit dem '^r^'nseld, n fördert werden, während diese Lösung ander seits dem Stadtbilde selbst zu einer prächtigen Ausgestaltung dienen würde. Ein einziger Blick an der Stelle selbst muß genügen, um jedermann von der vollen Richtigkeit der angeführten guten Selten der ö?-antrayten Lösung zu überzeugen, nicht min« der aber von der äußerst unpraktischen und nichtaufrechtzuerhaltenden Art und Weise der Lösung durch das beanständete Pr^-jekt sclbst, das zwar f>i'lr eine glatte A^i^vicklimg des Verkehrs mit der wenig frequentkerten Mlinska ulica Vorsorge trifft, auf den Äer-kehr der Meljska cesta jedoch ungenügend Rücksicht nimmt und es zuläßt, daß an der frecsuentiertesten Stelle dieser Straße eine große Ecke in die Verkehrsslucht vorspringen würde. Von den vorstehende-.^ Gesichtspunkten aus, nicht minder jedoch mit Nüclsirl)t auf eine Reputation vor den Fremden und die Beurteilung von seitcn unserer Nachkmn-men, wird es wohl nicht angezeigt sein kennen, an dem gegenwärtigen ^prajekte f«'stzu->^cilten, vielmehr wird es sich empfehlen, b?-strebt zu sein, hier eine Lösung zu finden, durch die sowohl die Interessen des gegenwärtigen ^sitzerS selbst, als auch jene der breiten Stc^dtöfkentttchkeit für jetzt und in Zfukunst ihre Befriedigung fänden." fEs folgen die Unterschriften von über 30 Besitzern, l^)rof;handels- und Zndustrieunisr-nehmungen). KontroNverfommlung Im Anschluß an unsere samStögige B'.-'r-lautbarung des Stadtmagistrats bezüglich der gestern abgehaltenen diesjährigen Mili^ törkontrollversammlung wäre zu bemerken, daß für jene nach Maribor zuständigen nnd in der Stadt wohnhasten Militärdi^nstp^lich« tigen der Jahrgänge 1879 (nicht 1897, wie Samstag irrtümlich berichtet), bis 1N07, die <^us irgeudeinein Grunde an der gestrigen Veranstaltung nicht haben teilnehmen ki^n« nen, Donnerstag, den 9. d. M. von 7 bis 18 Uhr am großen Ererzierplatz in Tez-no bei jeder Witterung eine zweite Kontrollversammlung stattfindet. Jeder Militär-dienstpflichtige hat den Militärpas^ oder ein anderes militärisches Dokument, oder .iber den Heimatschein mitzubringen. Die Beisteller von Zugvieh nn'lssen nlit den nötigen Militärviehpässen versehen sein. jugoslawischen Auswanderer, dem Reichtum der dalmatinischen Salpeter-Magnaten und den Einwanderungsmöglichkeiten in dieses herrliche Land, in dem die ewig vereiftzn Firne der Anden und Eordilleren den mas-s^en Hintergrund einer bezaubernd-glühen-den, unbeschreiblichen tropischen Landschaft? Pracht abgeben. Ein vortrefflicher Film zeig te uns die riesige, fast überdimensionale Sal Petergewinnung, die großen Kupferminen des Landes, die herrliche Hauptstadt Santiago mit ihren 700.lX>0 Einwohnern. paraisos Hafen, die herrlichen Strandbäder und Landfchaftsidyllen von ungewöhnlichem Reiz. Frau Garcia erntete am Schluß ihres überaus gelungen Vortrages aufrichtig?n u. herzlichen Applaus des dankbc'.r^n P»bli. kumS. —b. Der Arbeitsmartt In der Woche vom 28. April bis 4. Mai suchten bei der Arbeitsbörse in Maribor NiZ männliche und 45 weibliche Personen Beschäftigung, während es nur 92 freie Platze gab. Arbeit erhielten 39 männliche .n-d liS weibliche Personen, 23 reisten auf Arbeitsuche ab und 19 wurden außer Evidenz gesetzt, so daß zu Wochenende noch 892 Arbeitsuchende in Evidenz verblieben. Vom 1. Jänner bis 4. Mai suchten insgesamt 2.?85 männliche und 1097 weibliche Personen Be schäftigung, wogegen nur 1586 Plätze zn be-setzen waren. Arbeit erhielten 1247 Personen, 419 reisten auf Arbeitsuche ab und 924 wurden außer Evidenz gesetzt. Durch die Arbeitsbörse i« Maribor erhas. ten Arbeit: 12 Knechte, 19 Winzer, 15 Meier, I Gärtner, 2 Schneider, 4 Schuhmacher, 4 Zirkulalläger, I Zimmermaler, 6 Bergknappen, nrehrere Lehrlinge (Schuhmacher, Tischler, Fasjbinder, Kesselschmiede, Kellner und Schmiede), ferner 2t) Mägde, 1 Wirtschafterin, 10 Köchinnen, 13 Dienstmädchen, 5 Stubenmädchen. 2 Köchinnen (für die Gendarmerie), 1 .Hotelstub-nmäd-chen, 3 Aushilfsköchinnen für ein Hotel (Sai son), 1 Kaffeehausköchin, 1 Herr^chnftzkö-chin, I Zahlkellilerin, 2 Serviererinne?!, 1 Erzieherin, 2 Kindergärtnerinnen, 1 Stepperin für Schuhoberteile, 3 Fabriksarl»olos.tüv? P. entwendete ein noch unbekannter ^^!and' finger aus dem Dachbodenraum des Hausos KoroZka cesta 4K einen kof'er mit verschie-denen Kleidungsgegenständen und einkn klcl' neren Geldbetrag. ' n!. Unfälle. Mit Motorrädern stürzten g?« stern der in der Tattenbachova ulica N'ohn-Izsfte Mcck^auiker Justin G u st i n e i i! nnd der in der Mlinska ulica wohnende 21iä'l)rl-ge Hans? o m a Z i Beide erlitten Haut-abschürsungen nn Gesicht, Händen und K^i« en und mußten in der Rettungsstation Hilf«» suchen. m. Verhaftet wurden vm Laufe des '7,estr1« gen Tages Peter R. und Alois K. wegen förperlicher Verletzung, Josef O., Matth-.ng M. und Alois P. wegen Diebstahls sowie Cyrill Z. wegen Nichteiichaltung der Gewerbevorschriften. ' m. Di« Polizeichronik des gestrigen Tage? verzeichnet insgesamt 20 Anzeigen, davon I wegen Gefährdung der persönlichen Sicherheit, 1 wegen körperlicher Verletzung, 1 wegen Exzesses, 1 wegen nächtlicher rung, 3 wegen Ueberschreitung der Straßen-verkehrsvoMriften, 4 wegen Nichtliinhal-tung der Sperrstunde, 1 wegen Tiebstal)1s sowie 2 Fundanzeigen. (Zroöe äer freiWilttleen feuervelir und äeron l^ettun«5adteiilln« In ridor am 2. .?uni um lä am l'n- 8vobo(le! Sdttt in Wort unv Der Borirag Iuanita GarciaS an der Bolls Universität. ^ Vergangenen Samstag traf aus ihror Mitteleuropa-Reise die chilenische Tages-Schriftstellerin und Korrespondentin der bedeutenden Zeitung „L a N a c i o n" (Santiago), Juauita G a r c i a, in MariHor ein, um im Rahmen der Volksuniversität über ihr Heimatland zu sprechen. Zu ihrer Begrüßung hatten sich am Bahnhof Vertreter des Vereines „Volksuniversität" und dsr lo kalen Presie eingefunden, worauf dem prominenten Gast Gelegenheit geboten wurde, mittelst Kraftwagens die landschaftliche:» Rei ze der unmittelbaren Umgebung von Maribor kennen zu lernen. In ihrem Vonrag, zu dem sich eine verhältnismäßig stattliche Zuhörergemeinde eingefunden hatte, hotte es Juauita Garcia in fesselnder Weise zu-wegegebracht, ihr Heimatland auch demjenigen, der bislang nicht einmal die elemen« tarften geograpbischen Kenntnisse ilbcr die südamerikanischen Reviiblik'.'n hatte, greikb^ir zu schildern. Was man in eineinhilb Stunden zu hören bekani, war klafsizistischliS Nei-sefeuilleton: fließende Sprache, wunderbarplastische Schilderung von Landschakt, Fauna und Flora, garniert mit humorvollen Einfällen und Situationsfchilderungsn. Die Vortragende führte uns ein in die Geschichte ihres Heimatlandes, ohne trockene Historie zu dozieren, sie gab zunächst eine vor. treffliche Darstellung der geographischen Lage und der Eigenheiten Chiles, ferner einen Streifzug durch die Ethnographie des Landes, worauf sie in prächtig-temperamentvol-ler Schilderung ein Gesamtbild EhileS vom Standpunkt der Politik, Wirtschaft und der sozialen Scbichtung entwarf. Frau Garcia berichtete auch vom Leben und Treiben der nl. Die Richteramtsprüfung haben be.m Oberlandesgericht in Ljubljana die Herren Zdenko VerstovSek und Mirko K e j-Zar auS Maribor (letzterer mit Auszeich-nultg) abgelegt. Unsere herzlichsten Glückwünsche! nt. Das Amtsblatt für die beiden slowenischen Kreise veröffentlicht in seiner Numnier 45 u. a. das Gesetz über die zwischen Jugoslawien und Polen abgeschlossene sk.^nvcn-tion über das gegenseitige Rechtsverhältnis der Staatsbürger und das Gesetz über ias anl 15. Mai 1927 Ulit Aegypten aögelchlos-sene Handelsübereinkommen. IN. Bolksunioersität. Heute, o n t a g, den 6.d. M. veranstaltet Frau Jutta Baumgartner um 20 Uhr eiuen intimen Frauenabend^: ne wird über Thema „Sei gesund, schön und glucklict;!" spre- m. Aufnahme von Zöglingen in die Mi» litiirakademie. In die unteren Klaffen der Militärakademie in Beograd werten im nächsten Schulijahr bis zu 600 Jünglinge alS Zöglinge aufgenommen. Einzelheiten können im städtischen Militäramte (SlomSkov trg 11, ebenerdig) während der Amtsstundea in Erfahrung gebracht werden. m. Di« Arb«itsbLrs« in Maribor such^ dringend mehrere Bergknappen für Frankreich. Aufgenommen werden nur solche Interessenten, die In einem Bergwerke bereits tätig waren. ,m. Wetterbericht vom L. Mai 3 Uhr jrülj. Luistdruck: 738; Feuchtigkeitsmesser:— 15; Barometerstand: 739; Ämperatuc: -i-' 18; Witidrichtung: NW; Bewölkung: 0; Nieder« schlag: 0. ^ * Die Freimill F«u«r««hr Pekre veran« staltet am 20. Mai eine Motorspritzen-Weihe bei der Rüsthalle iR Pekre. Nachher großes Gartenfest im Garten des Herrn KmetiS in Pekre mit verschiedenen Belustigungen. Ein tritt 3 Dinar. 82 * Heute Montag und Mittwoch Kabarett-abend mit „Ingo" in der Vel. kavarna. 5731 Aus Vwt p. 109 Jahre Firma I C. Schwab. D?e hiesige, in ihrem weiten Kundetckreis iehr geschätzte Firma I. E. S ch w a b feierte dieser Tage das seltene und ehrenvolle Fest ch-n"Z.tritt haben'nur Fr°u7n übe'r Iwj-hrig-n Bestand«?. !^r gegmwSr re. — F r e i t a g, den 10 d. M. erscheint der schwedische Journalist .Herr Emil L a n q l e t, der sich auf einer Studienreise durch Jugoslawien befindet, am Vortrag?« tisch und wird an der Hand eines schöncn Films über Dänemark sprechen. Kor-tenvcrverkauf «b Mitttpoch. Nt. Autounglück. Gestern nachmittags suhr eine lustige Gesellschaft mit eineni l/l.'siapn Autotark gegen Kärnten. Da einer von ''»'n Passagieren sich als (lhausfierens kundig ans gab. Überließ ihm d - (^^-'''ntilmer nicht' -s?.'! die Führung des Wa^cns. Plö^- lich aber stieß das Fahrzeug in der Nähe '^'n Vr^zno in einen so daß eS in Straßengraben fiel. Glücklicherweise kamen dir Insassen mit heiler Haut davon, nur das Autonwbil erlitt e''-"n namht^kten konnten nach dem Unfall spurlos verschwinden. TN. Brüder unter fich. Gestern abends gerieten auf detn Heimwege in der Vrbanova ulica die Brüder Josef, Mick?ael und Franz V. in t nen Streit, in dessen Verlauf es auch ^u Tällichleiten kam. wobei zwei der Drü« tige Inhaber dieser altrenommierten Firma Herr Egon S ch w a b hat eS durch streng reelle Handlungsweise verstanden, der angesehenen Firma jenen prominenten Platz auszubauen und zu sichern, den sie heute in der Geschäftswelt einnimmt. Den zahlrei« chen Glückwünschen schließen auch wir uns gerne an! p. Dankdepesche an den König. BekanntliH evhi/t der Großtupan die amtliche Ver-D.-tdlgung, daß der König das Protektorat über die Universität in Ljubljana übernommen u. gestattet habe, daß die Alma mater Labancensis nach ihm benannt werde, womit der weitere ungehinderte Bestand und di^ s?ntwicklung derselben' gesichert erfch''-:r. Dem Beispiele anderer Städte Sloweniens folgend, sandte auch die Stadt Ptuj an den Herrscher folgende Dank- und Ergebenheits-dc'pesche: „Angenes)m berührt über die höchste Auszeichnung der Universität in Ljubljana, ersucht der Gemeindeausschuß der stadt Ptuj Eure Majestät, die Versichemng unseres tiesgesüblten Dankes und der aufrichtigen Ergebenheit entaegennehmen zu wollen. Sonnkafi, V ?^as Aus Dravograd g. Tsbessal. In Dobrova ist der Besitzer Herr Michael Botik vlg. Kobold im Alter von 56 Iahren an Herzschlag Plötzlich verschieden. Dn Dahingeschiedene, der in verneLe beigesetzt wurde, ersreute sich in Freundes- und Bekanntenkreisen allgemeiner Beliebtheit und Wertschätzung. R. i. p ! g. Vesttzwechsel. Der Grundbesitzer Herr Josef S ch l e g e l in V!L verkaufte seinen Besitz dem Herrn Franz Pogorevk. n i k aus Sv. Martin bei Slovenjgradec. g. Segmmkieruns. Dieser Tage ließ die Ortsgruppe des Alpenvereines in Pr^valje einen Weg auf den „KokoSnjak" (Hühnerko-gel) durch einen roten Kreis mit einem n>ki-hen Punkt in der Mitte markieren. Bekannt-lich lohnt sich eine Tour auf diesen interessanten Berg außerordentlich, da an schSnen Tagen die Eichtweite sogar bis Alagzn^nrt And bis zum Wörthersee reicht. Von dcm daneben aufragenden JanLi-Kogel aus über sieht man das ganze schöne Lavanttal, das „ltSrntnerparadieS" genannt, sowie die ^ualpe. Neben der Roßhütte, die am Wege nach dem KokoSnjak liegt, befindet sich eine Keusche, in der man eine Notunterkunft finden kann und in welcher stets Milch, Nahm und Butter erhältlich ist. g. Der neue Gtratzenmeister Herr Viktor S v e t l i n ist dieser Tage hier ang-ksin-men und hat seinen Dienst bereits angzkre-ten. Bei dieser Gelegenheit wäre nachzutragen, daß der frühere, nach Maribor versetzte Straßenmeister nicht MeSöiö, sondern Gomil« ek heißt. g. Das Postamt in Dra»»ggrad wurde bekanntlich in ein Vertragspostamt umgewandelt. Zum Leiter desselben wurde Herr Josef K e r t, bisher dem Postamt in Sloven-M^ica zugeteilt, ernannt. g. Ausflug. Donnerstag, den 9. d. veranstalten die hiesigen Äbstinenzler, Es^ranti-sten und Privatangestellten einen Ausflug auf Ojstrica-Kokoönjak s3 Gehstunden). Abmarsch um k Uhr vom Hotel „Post" in Dra-vograd. Freunde und Bekannte sind herzlich eingeladen. g. Einstellung des Hopfenbaues. In letz-ter Zeit haben zahlreiche, ja die meisten Landwirte den Hopfenbau eingest<'llt, da er sich wegen der enormen Preissenkung des Hopfens nicht mehr lohnt. Die bisherigen Hopfenfelder wurden mit anderen Feldfriich ten bestellt. g. Stierprämiierung. Dienstag fand in Dravograd eine Stierprämiierung itatt, in welcher die Grundbesitzer Herr Nikolaus Kremser vlg. Peter in Vi? und Herr Franz Z e ch n e r in GoriSki vrh mit dem ersten Preis (je IM) Dinar) beteilt wurden g. Höchste Zeit ist es schon, dnst d?r meier-hohe Unrathaufen vor dem Friedhöf2!ngc!ng endlich einmal beseitigt wird. A'.if den den kann ein solcher Unratbansen, noch zu vor dem Gottesacker, wohl keinen guten Eindruck machen,' ganz abgesehen davon, dast mit der Zeit der aufgestapelte Unrat den Zugang zum Friedhof gänzlich verramnieln wird. ! > . , Das Vwblem der Abmage-nina durch einen schwedischen Gelehrten gelvft Das „SvenSti Dagbladet" berichtet: Gelegentlich des jüngsten Aerzte-Kongresses in Storkholm hielt Dr. Tillgreen, Chefarzt der staatlichen Marien-Klinik, einen außerordentlich interessanten Vortrag über eine neue (Erfindung wie auch über die Erfahrungen, die er mit dem Peng genannten OSmos-Schaumbade machte. Im Laufe der Versuche, die er an Frauen und Männern machte, zeigte sich das Ergeb« nis, daß bereits nach einem einzigen Bade ein Gewichtsverlust von 400—1200 Gramm zu verzeichnen war. Der Kongreß nahm den Bortrag, den der Gelehrte über seine Versuche gehalten hatte, mit außerordentlichem Beifall entgegen. Nach Dr.. Tillgreen sei P e n g ein einfaches Schaumbad, das zwecks Abmagenlng selbst Herzleidende oder Nervöse gefahrlos benützen können,' da es weder Schwindel verursacht, noch den Blut-druck erhöht. Dagegen beweisen die stattge-fundenen Versuche, daß Peng die Blutzir-kulation zu fördern, die Funktion der Nieten »u erleichtern und d«m Stoffwechsel vor- Staaken—Tokio in s Taaen »WI Das Projekt eines LuftschiffdiensteS fiir Post- und Güterbeförderung zwil^chen B.'r-lin-Staaken und Tokio ist zurzeit G'^gen-stand eines re^n GedankenauStauscht^'S zwischen Deutschland, Rußland und Japan. Die Fahrtdauer wird fünf Tage betragen. Tt.r neue Flugplatz Staaken wird voraussichtlich auch Ausgangspunkt für die geplanten Zep-sielin-Verkehrslinien nach Spanien, N.zr?-und Südamerika sowie Kreuzungspunkt der englischen buftschiffrouten nach Aeglipten und Australien werden. teilhaft zu steigern vermag. Die Abmagerung wird nach Erklärung des Dr. Tillgreen dadurch erwirkt, daß die im Bade sich bildenden Millionen Kohlensäure- und Luft-ibläschen an der Haut zerplatzen, in die Poren der Haut eindringen, infolgedessen an den Fettschichten eine biologische Mass.ige durchgeführt wird. Diese Massage regt die wichtigsten Organe zu einer intensiveren Tä tigkeit an, wobei der überflüffige Fettgehalt von selbst ausgeschieden wird. An die Erörterungen des Dr. Tillgreen anschließend gaben noch Dr. Weicker, Gen. A. a. D. fBerlin), Dr. Lindberg (Stvckholin) und Dr. James Moran (Newyork) Rechenschaft über die günstigen Erfolge, die sie mit dem Schaumbade „Peng" erzielt hatten. * Vei Ischias erfolgt auf ein Glas natürlich«^ „Fvanz-Iosef"-Bitteriwasser, früh nüchtern genommen, beschwerdelos aussli?" bige Darmentleerung, an die sich ein behfig-lichss Gefühl der Erleichterung anzuichlie« ßen Pflegt. Aerztliche Fachschriften f.rmcib-nen, daß das Franz-Iosef-Wasser auch gen Kongestionen nach der Leber und dein Mastdarm, sowie bei Krampfadern, Hämor? hoiden. Prostataleiden und Blasenkitarrk) sicher und angenehm wirkt. Es ist in Ai'o-thekeu, Drogerien und Mineralwasserhandlungen erhältlich. ^0 Xfteattrund Kunst 4^ VerlagSbuchhündler Paul List gestorben. Aus Leipzig wird gemeldet: In Leipzig starb kurz vor Vollendung seines s'^chzigsten Lebensjahres der Verlagsbuchhcindler Paul L i st, Inhaber des Berlages gleichen Namens, in dem u. a. erschienen sino^ die Mc-uwiren Stürgkhs und d'Aversons, das große Wilson-Werk, das die Tragödie vk'.n Versailles in erschütternden Dokumenleu wiedergibt, sowie die Biographien Fords.' Edis»nS, Mussolinis, Nobels, Lenins und anderer.- ein besonderer Reklamationsausschuß mit dem^ Sitze in Ljubljana bezw. Maribor eingesetzt wird. Auf diese Weise erhält un^ ser Kreis im Reklamationsausschuß die volle Zahl der Mitglieder und Ersatzmänner, wäh rend bei einem einzigen Ausschuß für ganz Slowenien der Kreis Maribor mit nur je von der Handelskammer bestellten Mit gliedern bezw. Ersatzmitgliedern vertreten wäre. X UeberweisungSverkehr mit Polen. Zynischen der Boograder und der Warschauer Postsparkasie wurde der Virement- und Anweisungsverkehr eingeführt, für den dieselben Bedingungen wie.für den UeberlveisnngS^er kehr mit i>en andeiren Staaten gelten. Nähere Informationen erteilt die Filiale der Postsparkasse in Ljubljana. X Der neue Votstand des Jndustriever-bandeS. Jlt der letzten, vergangenen Sonntag stattgefundenen Sitzung des Industrie-Verbandes für Slowenien wurde auch die Wahl des neuen Borstandes vorgenominen. Zum Präsidenten wurde der Industrielle Herr Dragotin Hrib'ar und zu Vizepräsidenten der Verwaltnn^Srat der Kraintschen Eisenindustriegesellschaft' Herr Janko I o-van sowie ^»erx Alignst.P raprotnik gewählt. Der Vorstand umfaßt ferner die Herren Anton KresSi (Rn^e), Franz Vo-naL, Josef LenarLiL, Jean Pollak, Ing. Anton RudeZ, Richard Skubec, Dr. Karl Baron Born, Dr. Milan Vidmar und Peter Kvzina. X Konks»rsverhLngung. Ueber daS Vermögen des HolMndlerS Josef K u h n Na.zvanje wurde d?r Konkurs verhängt. Erste Glänbigernersammlnng am l0. d um 9 Uhr k^eim Bezirksgericht in Maribor. Anmel dungsfrist bis 15. Juni, Feststellungstzg fahrt am L4. Juni um 9 Uhr. X Zwangsausgleich. In der Konkux^^an gelegenheit de? .Kaufmannes Franz B e d i e in Maribor wurde ein !i0prozentiger Ausgleich erzielt. X V'eneralversammlung. Waren- und Effektenbörse in Ljubljana am d. in den ei genen Näunien. X Heu. und Strohmarkt. Maribor. 4. April. Die Zufuhren beliefen sich auf W Wagen Heu. 6 Wagen Stroh und W^igen t^'runnnet. Heu wurde zu und Stroh zu ^0 -100, Grl„nmet zu 200 Dinar per M kg. gehandelt. X Borfteuviehmarkt. M a r i k» o r. 8 Mai. Der Auftrieb belief sich auf Sti^ck. Tie ktaufliist war sehr rege; verkauft wurden Llt) Stück. Es notierten per Stück: Wochen alte Iungschmeine Din. 12.'»-.l.i0, 7—9 Wochen alte 23.^)—3W, _4 Monate 450, s>-7 Monate 4s^0- ^..,0 Monate 5,^0—7i'>0, einjährige 1000.^1 IM Das ^ilo Lebendgewicht 10—12.50, Schlacht gewicht 1(^17. , Der Landwirt l Rur Humusböden enthalten größere Mengen des PflaiqennährstoffeS Stickstoff. Mit Ausnahme der Huinus- und Nieder-Moorböden enthalten die meisten Ackerböden wenig Stickstoff. Der Stickstoff bildet aber die Grundlage für reiche Ernten. Genügend reich mit Stickstoff ernährte Pflanzen bringen auffallend größere Blütenstände und somit höhere Erträge. Diese günstigen Wirkungen treten aber nur dann ein, wenn t>cr Boden ailch über genügende Mengen von PhoSphorsänre, Kali, Kalk und HumuS (alte Bodenkraft) verfügt. Einfeitige starke StickstoffdÄngungen würden lvoHl die Erzeugung von viel grüner Masse bringen, aber auch Anlaß zur schlechten Ausreife der Manzen, zu Lagerfrucht und mancherlei Nrankheit^efall geben. Mit Stickstoff ein-jkitig gedi^ngte Pflanzen sind auch nicht Halt bar und neigen zur Fäulnis. Unsere wich, tigsten Kulturpflanzen, wie Getreide, Wurzel« und Knollengelrxichsc, brauchen zuui Aufbau lhreS A'örpers viel Stickstoff. Äne verme'hrte Prciduktion von Pilanzenmasse ist aber in hohem Grade von der Vermehrung der sttckstoffhältigcn Düngerstoffe im Boden abhängig. Tie mit dem Stallniist zugeflihr-ten Stickstosfmcngen reichen allein nicht aus; es muß daher für eine Zufuhr von Stickstoff in der Form der künstlichen Düngemittel gesorgt werden. Hiezu eignet sich wegen feiner anhaltenden Wirkung am besten der Doppeldünger Kalkstickstoff, der 16—22^ Stickstoff und dazu noch 50—K058 wirksamen Kalk enthält. Kalkstickstoff führt demnach dem Vl>den die zwei wichtigsten Nährstoffe Kalk und'>Zttckstoff zu, stellt sich also unter allen StickstofMngern am Migsten, nachdem der Kalkgehalt nicht eigens in Rechnung gestellt wird. V. l. Die Anwendung des KalkstickstofsS auf Feldern, Wiesen und Weiden. Der Kalkstick-stosf gehört zu den langsamer, aber um so anhaltender wirkenden Ettckstosfdüngern, da er im Boden durch Bakterien in Amoniak, dann in Salpeter umgewandelt werden muß. Diese Umwandlung erfolgt aber schon in einigen Wochen. Aolk^stickstoi^f wird durch Ueberleiten von reinem SÜckstoff über im elektrischen Lichtbogerl zu Kalziumkarbid ge-schmoilzener Kohle und Kalk hergestellt. Kalk stickstoff enthält 20 bis 21 Prozent Stickstoff und 60—70 Prozent wirksamen Kalk. Auf den Hektar kann ulan die durchschnittliche Gabe mit 200 Kilogramm bemessen Am be« sten wirkt er zwei bis b Wochen vor der Saat gegeben, auf lehmigen, humosen Böden nach erfolgter Vermischung mit der oberen Bodenschicht« recht gut. Auf Wiesen soll man ihn gut eineggen auf Weiden ein-schleifen. Im Winter kann man den Kalkstick stoff auf die ruhende Saat bei trockenem Blatt als Kopfdünger geben. Auch zur Unkrautbekämpfung (Hederich) leistet Kalkstickstoff gute Dienste, wenn er zur Zeit angewendet wird, da der Hederich noch nicht das vierte Blatt gebildet hat und das Bestreuen frühmorgens stattfindet. A. l. Jauchewieien liefern schlechtes, zrsb-stengeliges Heu. Die Jauche wird seit alters her nlit Recht als Wiesendünyemittel geschätzt. Sie enthält ähnlich dcm Stallm'st, jedoch in ungünstigerem Verhältnis die Pflanzennährstoffe Stickstoff, Phosphorsän-re, Kali und Kalk. Die Jauche ist por allem ein rasch löslicher Stickstoff- und'Kalidünger. Sie bedarf daher einer Ergänzung durch PhoSPhorsäure und Kalk. Nur mit Jauche gedüngte Wiesen liefern aber «linderes, grobstengeliges Futter. Berschi».^deile Wiesenkräuter, die den Stickstoff lieben, wie Wiesenkerbel, Bärenklau. Sauerampfer und auch alle Doldengewächse (Schirlilpflauzen) nehmen dann überhand und verdrängen die guten Wiesengräser und die Kleearten. Solche „Jauchewiesen" sind des öfteren in der Nähe von Bauernhöfen zu sehen und sind uxlhrlich keine Zierde für den Besitzer, sagt Dr. Leo Müller im 78. Schollebändchen „Er tragreicher Futterbau". Es ist wohl recht be quem, die meist zu klein gebaute Jauchengrube rasch entleeren zu können, indem man mit dem Jauchefaß nur einige Meter iveit auf die nahe Hofwiese fährt. Doch ist das eine unrationelle Jancheverwertung und eine schlechte Wiesenpflege. Wegen der Einsci-tigk'it der Jauchedüngung ist stets für einen Ersatz der fast ganz fehlenden PhoSphorsänre und des Kalkes zu sorgen. Man gibt also neben Jauche noch 250—300 kg. Thomasmehl auf das Joch, wod-urch die der Jauche fehlenden Pflanzennährstoffe, Vhos-phorsäure und Kalk in ausreichendem Mas^.e zugeführt werden. W. Kino Union-Kino. Bis einschließlich Donnerstag.^ ' „Zwei rote Rosen — ein zarter Kuß" iuich dem lveltberühmten Schlager mit Liane Haid, Oskar Marion und Harry Halm in den Hauptrollen. Der Film wird von erst klassiger Musik und Sologesang begleitet werden. Vurg-Kino. Ab Freitag bis einschließlich Dienstag: „Gaucho" mit Douglas Fc, irbauks in der Hauptrolle. Amerikanischer Monumentalfilm. Ein Melster-werk der Regie. Me Mode am Badtftwnd Die Mode für das Freibad hat lvährend oer letzten Jahre sehr bemerkenswerte Wandlungen mitgemacht und ^elbsr der strengste Kritiker wird sagen müssen, daß alle Metamorphosen so interessant und so außerordentlich abwechslungsreich waren, daß man schließlich zu einem ganz neuen Stil gelangte. War früher nämlich die Badedreß lediglich Mittel zum Zweck, so gibt man ihr heute immer wieder eine apparte, flotte Note, »veil man so eingesehen hat, >>aß tin Strandkostüm keineswegs für den Wassersport selbst geeignet sein, sondern auch für die vielen Stunden, die man am Strande, im Sande ausgestreckt, oder bei Strandsport und Spiel verbringt, gut aussehen mltsie. Wälhrend man also ehemals sede Bunt» heit vermied, jeden paranten Effekt grundsätzlich ablehnte, hat heute das Kunstgewerbe auf die Bademode einen derartigen Einfluß erlangt, daß selbst der grellste CffeN zulässig ist und nicht nur daS, sondern auch sehr begünstigt wird, denn man hat »m Laufe der Zeit gefunden, daß gerade die strahlenden „Sonnenfarven" am Strande eine unvergleichliche Wirkung sichern. Natürlich hat sich hier für die Strickmode ein sehr weites Feld ergeben, denn man begegnet nur mehr den gestrickten Badeanzügen, während die seidenen Modelle so gut wie ausgeschaltet sind, weil sie sich als unsportlich und wenig strapa.zfas)ig erwiesen haben und immer das Odium der „Salon-Sportlichkeit" an sich haben. Lange Zeit hindurch machte sich die Auffassung geltend, daß die Trikotmode für den Strand zwar sehr kleidsam, aber nur für besonders schlanke, knabenhafte Gestalten geeignet sei; das ist nun ein arger Irrtum, denn die einschlägigen Häuser bringen heute auch für stärkere Figuren sehr aparte, ganz individuell gehaltene Modelle, die ungemein kleidsam sind und sehr schlank erscheinen lassen. Die Eigenart der neuen Bademode besteht darin, daß sie den Schwimmanzug fast ausnahmslos mit einer entsprechenden Umhülle in Verbindung bringt (sei es nun ein loses Jäckchen, eine Strandweste oder eln halblanger Paletot, eventuell auch ein Badetuch) und auf diese Weise den neuen Begriff eines „Badc-Conrplets" schaff,:», das sich unzweifelhaft bald durchsetzen wird, weil es ganz entziickend aus'sieht und auch praktischer und aparter ist als der veraltete, lange Bademantel, der seine Trägerin ungraziös und sckMiersällig erscheinen lie^. Die Art der Umhüllen ist — wie schon früher angedeutet wurde — ebenso 'nannig Mig wie die Strandanzüge selbst, die in ihrer reizvollen Buntheit, die uns die letzte Ddode bringt, von schier unübertrefflichem Schick sind. Um ein paar der allerletzten Neuheiten herauszugreifen, geben wir in unserer Gruppe einen klaren Uebcrblick über die interessantesten Schaffungen der Andemode. Daß die Strickmode sich bemüht, alle Lech nischen Errungenschaften auch auf diesem Gebiete auszuwerten, zeigt die erste Ski^e, die einen ganz ausgezeichneten, in „Jntar-fienmanier'' gestrickten Badsauzug vor Augen führt. Er besteht aus einem lanqen, kasakartigen Oberteile in Heller Schattierung mit vielfarbigen, bunten, geometrisch ornamentierten „Intarsien" und einem da-zupassenden Hösc!^n, lassen unterer Rand sichtbar, bleibt. Uober einem solchen Badeanzüge trägt man ein loses Strandjäckchen, dazu den an den Bändern gefransten breitrandigen Strohhut sder sehr malerisch wirkt) und die „Strandsandale", die beliebteste Fußbekleidung der Badesaison. Sehr reizvoll sind auch die auS buntdv'ksi-niertem Trikot hergestellten Stücke, die zwar nicht so exklusiv wie die „Intarsien" sind, aber auch ganz ausgezeichnete Est>.kte ergeben, ivenn ihre Musterung eine av^,rte und vvm .Herkömmlichen abweichende ist. Bild 3 macht mit einem derartigen Badeanzüge vertraut, bei dem Oberteil und Hose vereinigt, also aneinandergearbeitet sind. Nichtsdestoweniger besteht hier ein ^ufflil-liger Kontrast, da die .Hose in einer dunklen Wollschattierung gestrickt ist, während der Oberteil gerne hell gewählt wird. DaZ durchlaufende, bunte Badeschirm-Emvl^nne darstellende Muster ist sicherlich ungeinein attraktiv und neuartig. Ein Kautschuk-Gürtel ist praktischer als jedes andere Material. Die amerikanische Matrosenmütze gelallt auch Heuer wieder sehr gut, e!^nso der Gummi-Badeschuh in der Farbe des Strand anzuges. Neben den Mustern der eben besprochenen Art sieht man aber auch wieder sehr viele quergestreifte Modelle, die natürlich nur für die Ganz-Schlanken in Frage kommen (vorletztes Bild). Sehr beliebt ist die Ver- z)tummer bindung eines solchen ffestreiften Trikotan-zuges mit einem getupften Badetuche in den gleichen Farben, weil Tupfen und Streifen zu den beliebtesten Kombinationen gehören. Für stärkere Gestalten wählt man den Trikotbadeanzug mit schlichtem Obert^:ile und glockiger Rockpartie. Bunte Kanten er-geben hier sehr wirkungsvolle Akzente, l^ut sieht auch die Kautschukblume an der Ansatzstelle der Achselfpange aus. Im letzten Bilde, das uns ein solches Modell zeigt, erkmnt nian auch die vortreffliche Wirkung des halÄM-i^en, großgeblumten Badepaletots, der effektvoll und zugleich ungemein kleidsam ist. Mitunter begegnet man auch ganz außer ordentlich lebhaften, phantasiereichen Schaffungen, die das Badebild sehr annisant machen; so zum Beispiel ist in der zweiten Skizze ein entzückender Anzug aus Trikot zu sehen, der eine dunkle Hose mit einem hellen Oberteile in Verbindung bringt, der wieder mit flächenhaft gehaltenen, farbigen Trikot-Applikationen versehen ist, die ein stilisiertes Bauernhäuschen mit Bäumen u. Gartenzaun (im Stil der Klebpapiermuster. n^e sie Kinder herzustellen Pflegen) darstel-len. Willy Ungar. I» «««»« 55! LIIe!t uo Voll-en6uvF »teilt teolillisclie (»eiiiv ----»telzen 6!v umkassen^eo IIiIfs uoxevöknlie!» Icritttlxell^l<)lors,iveon8ie ia voller kslirt liiiä. ILrsktvoU virlceo 6io I.oel^l»eeck lnlleiib«ckeill»rem»ei» »uk »II« vier Riicker. Leioe iiderviiltigeuävu ^rattreserven senLie!>IitZ!artlx äem ckiektestenVerkekr elltüielieo. tiek —> »ekuell vQil «e^HveiAssm — »>t OL LO'kO ein V^axea, 6ell 8ie oeken erproben miiisen. Live ?robvLaIirt? Live ^nkraze — uocl Lie veräea aUo Linrellieitell ortshxev. ^ vttmmi /nvar-la^t' Nlck. /ü,' S5«u,« Vokene ^ 7'önnies, l/i. A. l//llbk/ana oe 507O 0IVI5I0»< s^i-'s^on. ken 7. Ma? 1!^. Kleiner/^nieiqer Deeschtev«»« G«che Stz.oG0 Dt«? gegen erst, klassiqe Sicherstellung und Ü0V0 T'inar Zinsen für 6 Monate. Anträge unter .Streng solid" an die Benv. _0725 Jede? Ausflva t«cklo« ohne Photoapparat. Platten u. Film» Papiere immer frisch. Photo« spezialHaus C. Meyer. Ao-SpcSka M. 7lv4l) «Mt ltMiil «umn um? ^ufölöevs ulles S Gratis erhält jeder eine Pri'be' dose Daruvary » Creme gegen Einsendung von 2 Dinar für Portospescn. Daruvary'Creme wird nach fetzigem Stande der Wifienschast mit bestem t5rkolae gegen Sommersvrosien, Wim« merln, rote Nase u. Nnr^inig« leiten des Gesicht» angewendet. Apotheke Blum. Subotica. A7W V«lchled»»« Gitb« Ichon zu Dln 18.— erhalten Vie. solange det Vorrat reicht, bei I. T r v i n, Maribor. Glavni trg 17. «»äitiäim Weingartenbesii» mit großem Obstgarten, 'ehr evtraßri'ich, zu verkaufen. Anträge an die Ver waltuing unter „Veingartenöe sitz". K4bb Bauparzellen zu verkaufen. An zusragen in der Rsstauration Pulko, Temo. Au verlaufen Pianino, schöner Ton, 1 kleiner Plüschdiwan s. 3 Fauteuils, Rvh haarpoüsterung, ttKO Dinar, po« litierte Kleiderkasten, gros;er Schlafdiwan 3L0, 3 Pendeluh. ren. Wandspiegel. Gitarre und Bratsche, alles sehr billig. Ansr. Stroßmajerseva ul. 5. Hofgebäu de rechts, 1. Stock (Zidanöek) _5732 ___ Klavier wegon Platzmangels bil ligst, Äeider und Verschiedenes. Aleksandrova cesta 5.^/2. Tiir 8. 5719 Ein altdeutsches Speisezimmer sowie andere Einrichtungsgegen stände sind zu verkaufen. Raz. lagova ul. 13/1._5721 ttupferkefsel zu verkaufen. Ale-ksandrova cesta 44/2 rechts. 5722 Auto, Halblastwagen, im guten Zustande, zu verlausen. Tlek-sandrova 57, im Hof._ Mujjflltgel oder Pianino sowie FrühjahrSmantel und Kleider zu verlausen. Koseskega ul. 12. 564S Nett möbl. Zimmer, mit elektri scher Beleuchtung sofort zu vermieten. Aleksandrova cesta 35. bei der Hausmeisterin. 5714 Gutgehende «reiSlerel zu ver-geben Adr. Verw. 5716 Kchön möbl. Zi»i»er, Vart-r-re. Parknähe, soson zu vermieten. Adr Verw. 5659 Möbl. Zimmer zu vergeben. — Aleksandrova cesta 44/2 recht». 5723 Schönes leeres Zimmer zu vermieten. Stor, Vrazova ul. S/1. _5711_ Möbl. Zimmer ab 15. d. M. zu vermieten. Marisina ul 1V/2, Tür 6. 5731 Möbl. Zimmer, schön und rein, sep. Eingang, el^tr. Licht, wird s^ort an besseren Hi'rrn odeie Offizier vermietet. Stritarjeva uliea 5/1._^ Drei- bis Bierzimmerwohnunq in der Mitte der Stadt an eine ruhige Partei zu vermieten. Mr Verw. 5544 Hübsch möbl. Zimmer» von der Stiege separiert, nur an ständi-gm ^rrn billig zu vermieten. SernLeva ul. 122. Bi?, Paula. nächst Easz Promenade 5K50 Großes, schön möbl. l^immer mit 2 Betten, parkettiert, eltktr Licht, separ. Eingang, nur an besseres Paar u vermieten. Ev. Küchenbenützunq. Adr. Becw. 5701 Äu mieten gefticht Wohnung, bestehend auS 2—3 Zimmern, sucht ruhige Familie per sofort oder 1. Juni. Anträge unter „?^milie" an die Ver ivaltung.____^72 Wohnung. 2^3 Zimmer, vcn ruhiger Partei zu mieten gesucht. Anträge unter „Juni od. Auli" an die Verw. _ 5^ 2 Zimmer und Zubehör für al leinstehende alte ^^me sür stän dig iiesucht. Antriige unt. „Pr?is Nebensache" bis Dienstag aben.^ an die Verw. 5730 MnberlVsDß «hepaar sucht Zwei ßimmerwshnung Anträge unter .EtaatSbeamter" an die Verw 5720 3—t Zimmer, von ruhiger i^rtei zu mieten gesucht. Antrüge unter .^keine kleinen lkinder" an die Äerw. 5S8l Kinderloses Ehepaar sucht 2 Zimmerw^nung. leer, mit Küche Zahlt S Monate vlraus. Unter „Z^ni" an die Vermalt. 5ftW ____ Suche Aitch« u»d Zimmer in d. Umgebung oder in der Stadt gegen 1 ^ahr ZinSvorciüsiah-lung. Anträge unter .1 ?ahr" an die Verw. 5lW Stellengesuchk 5^üngere s^rau, gut« Näherin, sucht Stelle zu Kindern, geht auch auswärts. Briefe unter .verläßlich 4" an die Verw. 5713 Wirtschafterin in mittleren Iah ren sucht dauernden Posten. Zu schriften an die Verwalt. unter „Ehrlich und sparsam". 5682 Offene Stellen sVlinke Mamsel für Dainen-schneiderei. l'evorzu<^t Anfängerin, wird aufgenommen. Anfrg. Verw. 5715 sidio vkisekc 5l.o«8?kv«i'i-e »«VMN.0« Voppeleodie. ttockiek»« VW HS »A-w. M.. eoei.n.0«. cler neue yuelitst«,trumpf mit tjer 8fllt7ier»k VI» 42 - Versuciien Sie einmal! . Sie Verden xerne vleäerkommen FF Mamsel, welche Jacken u. Kostüme nähen kann, wtvd aufgenommen, ferner auch Z Lehrmädchen Adr. Verw. 5712 Oeperreichische Tertilfabnken lumen NU, erstklassige, gut eingeführte. nlhrige Vertreter für Maribor. Gefl. kilantrkige unt. »H. W. M." an die Verw. 510 5710 VerkfKhrer, zugleich Schleifermeister, mit längerer Prnris in Pappenfabriken, wird aufqi?nom men. Erforderlich Dampfmaschi nenprüfung. Kenntnisse bei Elek tromotoren und elektr. Leitungen Slowen. Offerten vollkommen nüchterner, verläßlicher Sie flekianten mit Angabe- der biSh. Tätigkeit und der GehaltSan-spüche an die Verw. unt. „Weiß papp^.__5728 Tüchtige Kellnerin . mit etwas Kaution wird mit 15. Mai aufgenommen. Aranz Kuralt. Gast Wirt. Studenci, Aleksandrova ce sta 17. 5733 Letzr«ivch»n fkir ^amenichnel-deegeschäst wird aufgenom'T^'n. BlovenSka »lica 12/l. im Hof. Verloren Sekunden Braune Geldtasche, Inhalt größerer Geldbetrag, verloren. Ab zugeben geaen Velohnung Vi-narSka ul. 33/1, 8. 5724 Vetd'iede »U5N».fe delm prot>ekc>cden von X-itiee visä xezuckt llnck^ev.»c^ze!ie unn /Nari^ne.