s-u» m»«n!iMi fr. —i lucrösit n-ch Xanf berechnet, »nlirt >rt „Trulich«» Wacht" lldr »uchmUI-»i». «u«k>inile rr# l-ani Ärtiiclfnrt: 11—1* DU ..?»»liche V»cht" rriftcnl |ebo» eosntai] unk ®oninT«(og morn«*» und ftflrt («tstml der Eonnlai)ffc V L«ch», 4. et<»rrti« »d<>se»e, »irden. Aenßerle Krist: ftinwrti «nd Fnm»ioii in litt uotusmoaf. Eprechiinnben ceit 11—IS Uhr Mnnitto»! wtd oon »—5 lldr nadln«tn$J. *n«t»nlt< inerten «»ch ia Kr 9M|)M(l(tei Ht »XeittfctKt tBachf CiSi, Jiat&tinulflanc Jij. », termninufl ettlKill. S chriltI ei t u « »: StnesgafftHr. 15, I. gtocJ. ijctchflun'tn bf» H«r<»i»zcder» (»ni Mrtnctfnrt: 11—1» Uhr ronmlto|l (im ■«♦»osine »o* MItl»och, Samttoj unb Struüj. — MwUmliaiua finb iwtloftei. — »tlichte. deren SWtf-fie« dem »ebacleju unbefannt (lici, tinnen oichl berücksichtigt ratiben, »»«Mitfte werden nnch >» der Siichdnntlusg be» Herr» Äril) An ich derelNnilligfl ertheilt. Nr. !)8 (Sillt, Aie ctrl'ifitni des?!cichsratves. Der B u d g e t a u s s ch u s s hat nun die Berathung d>S Staaisvoranschlages für 18% abgeschlossen. In kürzerer Zeit al« jemals früher wurde diese Arbeit bewältigt. Der außerordentliche Fleiß der Mit-glieder dieses Ausschusses hat daS bewirkt und derselbe verdient seine Bürgerkrone. Die Mitglieder der deutschen Parteien haben dazu nicht wenig beigetragen und verdienen unbeschadet der Verdienste aller Anderen ein besonderes Lorbeerreis. Abg. Dr. Menger setzte sich kräslig dafür ein. dass die Cassa-Überschüsse der Eonirole der ReichSver-tretung nicht einzogen werden und verlangte deren Verwendung hauptsächlich zu S t e 11 e r-nachlassen, im Gegensatze zum Abgeordneten Kaizl, der die Eassag^bahrungsüberschüsse au die „Länder" vertheilt haben möchte. D?r Fleiß dcS Budaetausschusses hat es nun ermöglicht, dass sofort die Budget-Verhandlung im Abgeordnetenhaus? be-ginnen kann und zwar Montag, den 9. d. mit der Generaldebatte. ES versteht sich, das» alle erheblicheren Arbeiten vor der Erledigung deS LtaatSvoranschlageS zurücktreten niüffen. das» insbesondere die Wahlreform, welche an und für sich — die betreffende Vorlage ist übrigen! noch nicht eingebracht — geeignet wäre, de volle Thätigkeit des Hauses in Anspruch zu nehmen, dass auch die Steuerreform und Anderes vorläufig ruhen müssen. Eine Häufung schwie» riger Aufgaben erleichtert erfahrungsmäßig keineswegs die Erledigung Einzelner derselben oder Aller niiteinander und wenn irgendwo, so hat im Parlamente der Satz die Giltigkeii: „Eines nach dem Anderen". Darum hat sich auch der GeschäflSordnungsausschuss entschlossen, feine Arbeiten zur Hintanhaltung muthwilliger Arbeitsstörungen in der Volksvertretung vor» läufig aufzuichieben, und die Budgeidebalie vorübergehen zu lassen. Die Angelegenheit ist gewiss wichtig; ihre Durchführung ist jedoch ohne eine gewisse Erregung der Gemüther nicht denkbar. Eben danim soll die Budgetdebatte davon bewahrt bleiben. Wer jedoch den Wunsch hegt, dass so große Werke, wie die Wahlreform und die Steunreform recht bald, möglichst bald das Haus beschäftigen, der hat für den Augen-blick nichts Dringenderes zu thun, als diesen Werken durch möglichst rasche Erledigung des StaatsvoranschlageL Luft zu machen. Je rascher daS Budget erledigt wird, desto schueller wird das Hans an seine anderen großen Arbeiten herankommen können. Zu den Ausgaben des ReichSrathes. welche noch vor den WeihnachtStagen zu erledigen sein werden, gehört auch noch dasBudget-Pro-v i s o r i u m für die ersten Monate des nächsten Jahres. Wiewohl nun erfahrungsmäßig die Reden und Debatten gelegentlich der Budget-Provisorien sich vielfach mit jenen General-debatien über das Budget decken, so ist doch eine Verquickung dieser Debatten, von welcher einige Blätter ju melden wussten, gänzlich un-thunlich, da nicht über zwei Vorlagen zugleich im Hause verhandelt werden kann. Die Ver-Handlungen über diese beiden Vorlagen müssen also getrennt vorgenommen werden und dürften Sonntag, den 8. December den Rest d>r Zeit, welch* dem Reichsrathe bis zu den Weihnachtsferien noch bleibt, voll in An-spruch nehmen. Flmschau. Herr Dr. jsoregger theilt uns mit, dass er an d>e Redaction deS „Grazer Extra-blatt" folgende Berichtigung gesendet hat: „In der Nummer vom 26. November bringen Sie die Behauptung, dass ich dermalen als Ver-ireter der Krainischen Industrie-Gesellschaft in Wien von PoanuS zu Pilalus laufe, um die Steuerfreiheit der Triester Hochofenanlage durch-zusetzen. Diese Behauptung ist Won sür Wort unwahr. Ich war nie Vertreter der Krainischen Industrie-Gesellschaft und bin es nicht, habe weder in dieser Eigenschan noch überhaupt irgend einen Schritt sür die Steuerfreiheit der Triester Hochofenanlage unternommen. noch ein Wort dafür gesprochen. Ich fordere Sie auf. diese Berichtigung im Sinne d?s Pressgesetzes in Ihr Blatt aufzunehmeu. Mit Achtung Dr. R. For » egger. Landta^swah! Die Handelskammer von Leoben wählte den L derermeister Herrn Franz Freiberger, Bürgermeister in Tro-f a ia ch (liberal), mn l i Stimmen in de» Land-tag. Der Gegenkandidat der Gewerbepariei blieb in der Minorität. Schreckliche Anthaten. Nun liegen genaue Berichte über die schrecklichen Mordthaten deSRautigesellen Ferme vor. Zuerst eine ossicielle Darstellung des Mordes in T r o j a n a, die wir hier wiedergeben: Der Mord in Hrojana. In der Nacht zum 28. November l. I. ^vurde an dem Grundbesitzer Vincenz N o v a k In Trojana, Gerichtsbezirk Egg. in dessen Hause ein Raubmord verübt. Ein unbekanntes Individuum erkletterte einen am Hause stehenden Zwelschkenbaum und stieg also aus den offenen Gang im ersten Stocke. Dortselbst versuchte er wahrscheinlich in einer kleinen Kammer zu stehlen, da man in derselben ausgelöschte Zündhölzer und eine Schachtel mit drei Zündhölzern aufgefunden hatte. Da sich nun in dieser Kammer nur Flachs befand, stieg der Thäter in daS Souterrain, nachdem er die rückwärtige Hausthür geöffnet und sich auf diese Art freien AuSgang verschafft hatte. Auf der einen Seite liegt ein großes Familienzimmer, auf der anderen aber das Schlafzimmer der Eheleute Vincenc und Maria Novak mit zwei nebeneinander stehenden Betten. An daS Schlaf-zimmer stößt eine kleine Kammer an, in welcher die Kinder schlafen. Die Eheleute Novak hatten sich bereits zur Ruhe begeben, waren jedoch im Bette noch wach. Die Zimmerthür war zugemacht, jedoch nicht versperrt und daS Licht schon ausgelöscht. ES mochte circa II Uhr nachts gewesen sein, als der Niörder die Thüre öffnete. Beim Oeffnen der Thür fragte Vincenz Novak zweimal, wer es sei. Der Mörder schritt am Bette der Frau vorüber, trat vor das deS Mannes und fing XX, Jahrgang nun nach diesem mit einem Dolche, oder Stilette, möglicherweise auch mit einem zwei-schneidigen Küchenmesser, zu stechen an. Die Frau, in der Meinung, es fei ihr Sohn nach Hause gekommen und treibe Spass mit dem Vater, ermähnte ihn, er solle Ruhe geben. Da sie jedoch keine Antwort erhielt, stand sie auf, wurde jedoch sofort vom Mörder überfallen und eS entspann sich ein Ringen, in dessen Verlause die Frau mehrere Verletzungen erhielt. Schliesslich gelang es ihr. den Alten-täter aus dem Zimmer hinauszudrängen und die Thür zuzusperren. Sogleich zündete sie Licht an und da sie gewahr wurde, dass ihr Mann sprachlos und blutend im Bette liege, nahm sie schnell ein Umhängtuch nnd sperrte die Thür auf, um die Nachbarn zur Hilfe zu rufen. In diesem Momente sprang der Mörder aus der Hausflur wieder ins Zimmer, ging auf sie mit der Mordwaffe loS, fügte ihr noch m.'hrere Verletzungen bei. brachte sie schliesslich zu Boden und misShandelte sie mit Füßen und mit dem Mordwerkzeuge. „Laffet meine Mama!" Die Hilferufe der Frau erweckten die Kinder in der anstoßenden Kemmer, welche zu schreien und weinen anfingen. Auch das kleine dreijährigeSöhn« ch e n Anton, welches bei den Eheleuten ge-schlafen, eilte aus dem Bette und rief dem Mörder zu: „Lasset meine Mama!" — Dieser Lärm verscheuchte den Mörder, der nunmehr rasch durch die Hintere Hausthür aus dem Hause eilte. Der unglückliche Vincenz Novat war inzwischen verschieden und fanden ihn die sodann herbeigecilien übrigen Hausbewohner und Nachbarn todt, die Frau aber bewusstloS am Boden liegen. Letztere ist körper» lich schwer und lebensgesährlich verletzt. Von dem Thäter sind Fußspuren im Schnee sichtbar. Die Länge dieser Fußspuren beträgt 27—23 Elm., die Breite an der Mitte der Fuß-sohle 10 Etm., an der Ferse 6 Ctm., während die Länge der letzteren 7 Ctm. beträgt. Wie der Mordgeselle aussieht. Wie die Ehegattin Maria Novak den Thater beschreibt, ist derselbe bei 30 Jahre alt, Mittel» groß, misst circa I°66 Meter, schmächtig, hat ein mageres, unter den Augen in der Nasen-gegend, mit Sommersprossen oder braunen Flecken bedecktes Gesicht, trägt einen kleinen braunen Schnurrbart und ist sonst bartlos. Bekleidet ist er mit einem braunen, weichen, ziemlich schmal« krämpigen Hute, der Rock ist graubraun, das Gilet wahrscheinlich grünlich, ausgeschnitten, die Hose angeblich lichtgrau. Die ganze Kleidung ist schon etwas abgetragen und besonders der Rock etwas beschmutzt, so dass der Mann wie ein etwas besser gekleideter Landstreicher aussieht. Vollkouimen analog wird er auch von mehreren Personen beschrieben, die ihn am kritischen Tage auf der S'.vale von Lukowitz nach Trojana in einem Gasthan>e gesehen haben. Er spricht deutsch, wahrscheinlich anch slovenisch, wenigstens im Gasthause hat er etw.is slovenisch gesprochen. Es ergeht nun im allgemeinen Interesse an 2 Jet ermann daS Ersuchen, alle Wahrnehmungen, die geeignet wären, die Eruierunq deS Thäiers herbeizuführen, der Nächstliegenden SicherheilS-behörde oder dem k. t. Landes- als Untersuchungsgerichte in Laibach unmittelbar bekanntzu-geben. Der Iauömord in Kranz. Darüber wird berichtet: In der Nacht vom Samstag 30. November, bis zum Sonntag übernachtete der Mörder Paul Ferme, welcher Taglöhner ist, in der Mühle des Müllers Trofl in Locke bei Franz, wo der-selbe schon wiederholt im Taglohne gearbeitet hatte und somit die localen Verhältnisse genau kannte. Turch längeres, durch keine Beschäfti-. gun; im Hause gerechtfertigtes Verweilen daselbst hatte er Gelegenheit, zu beobachten, wie der Müller Trofl etwa um 8 Uhr früh in das etliche 70 Schrille entfernte Gasthaus des Blarnik ging. Mittlerweile scheint in dem Burschen der wo^l schon vorher gehegte Gedanke an den Mord zur Reife gelangt zu sein; zu jener Zeit war die Magd de» Trost mit ihrem kranken l4jährigen Knaben gerade im Kuhstalle. Ferme nahm eine Hacke zur Hand und stürzte sich im Sialle auf die Magd, welche er mit neun Hackenlzieben tvdtete, worauf er den armen kranken Knaben erdrosselte. Diese Beiden kannten den Lernte gul, weshalb es ihm wohl rathsam erschien, sie vor Berübung der Blutthat an Trofl unschädlich zu machen, um einem allfälligen Verrathe vorzu-beugen. ' Ferme schloss hierauf die Stallthüre und begab sich in das Wohnhaus, wo er in der Ztüche dem Müller Trofl begegnete. Er stürzte sich sogleich auf denselben ermordete ihn gleichfalls durch mehrere Hacken-hiebe, worauf er alles vorgefundene Geld, darunter viele alte Zwanziger raubte, das Haus von innen absperrie und wahrscheinlich durch die Mühle den AuSgang fand. An Geld wurde ein Betrag von etwa 100 fl. geraubt. Eiwa um tv Uhr Vormittags befand sich Fern.e in dem etwa eine halbe Stunde ent-formen Markte Franz. wo er sich beim Schneider Oznirk einen neuen dunklen Rock und Hose kaufte und seinen allen Rock zurückließ, auch einen neuen Hut lauschte er sich dort sür seinen allen ein. Beim Uhrmacher kausle er sich eine silberne Anker Remontoiruhr, dann eine goldene Damenuhr sammt Kette, und gab 2 fl. Angabe sür eine erst zu bestellende silberne Kette. Im Ganzen hatte er etwa 30 fl. dort ausgegeben und trieb sich noch länger im Markte Franz herum. Der Müller Trofl hatte um st Uhr Vor-mittags den Wirt Blainik gebeten, ihm einen Krautsalat anzumachen und denselben ihm zu schicken. Im Lause des Vormittags, als der Krautsalat überbracht werden sollte, fand man die Mühle versperrt. Als sich bis Nachmittags ü Uhr in der Mühle nichts regte, fiel dies dem Blainik »msomehr auf, als auch die Siall-thüre verschlossen war. Die Slalllhüre wurde geöffnet und man fand in, Laube die Leichen der Magd und ihres Knaben. Hierauf wurde die Hauslhüce gewall-sam geöffnet, worauf man den Müller Trofl in der Küche, durch Ax>biebe getobtet, in kniender Stellung vorfand. Natürlich wurde sofort Lärm geschlagen und die Marktgemeinde Franz von dem Vorgefallenen verständigt. Vom Mörder Ferm«. Der Gerneindewachmann Matzoni, welcher in feiner zahlreichen Familie eine Tochter namenS Justine Hai, welche der Paul Ferme heiraten wollte, und welcher auch einen Besitz in Franz Hai, sandte den gerade bei ihm anwesenden Paul Ferme gegen Entschädigung von I Gulc en. nach Fraßlau, um die Gendarmerie zu verständigen. Paul F e r me hatte wirklich die Stirne, diesen Auftrag auszuführen und kehrte mit der Gen-darmerie, welcher allerdings daS scheue Be-nehmen des Ferne auffiel, nach Franz zurück, «Deutsche Wacht- j a er versah auf dem Thatorte mit Anderen sogar die Leichen-wache bei seinen Opfern in der folgenden Nachr. Am Morgen dcS 2. December l. I. ver-schwand nun Paul Ferme, was Anlass gab. sich mit feiner Person zu beschäftigen. An demselben Morgen unternahm der von Trifail eingelroffene Gendarmerie-Wachtmeister Alvis Wesiak in Abwesenheit des Postencommandanlen Jirak von Franz die Leitung der Jnvigilierung an der Svitze einer aus verschiedenen Posten requirirten Gendarnieriemannschast von 21 Mann; es wurden nach allen Richtungen hin Streifungen veranstaltet, wobei theilweise auch Cioi.Personen mitwirkten. Nun war es bekannt, dass im Hause des Matzoni oft verdächtige Leute ver-kehrten, weshalb dort etwa um hilb elf Uhr Nachts angepocht und Eiiilass begehrt wurde. Im Haufe befanden sich etwa achtzehn Personen; Wachtmeister Wesiak erkundigte sich um die Justine Matzoni »nd frogie dieselbe, wann Paul Ferme das letztemal hier gewesen »ei. worauf diese erklärte, er sei schon lange nicht niehr da-gewesen. Die Durchsuchung des Hauses blieb erfolglos, ebenso die Durchsuchung sämmtlicher Objecte bis Lock. Bezeichnend sür die Stim-muug der Bevölkerung ist es, dass die Gen-darmerie beim Wirte Blatnit sünf bis sechs Männer, bewaffne! mit Hacken und Messern, antraf, um allfällige» Raubmördern gehörig begegnen zu können. Die gesamutte Bevölkerung der dortigen Gegend befand sich in furchtbarer Angst und A'tfregung. Bei Blainik, wo die ganze Affaire noch gründlich besprochen wurde, gelangte der umsich->ige Gendarmerie«Wachtmeister Wesiak zur Ueberzeugung, dass die Personsbeschreibung des Mörders des Novak in Trojana mit jener des Paul Ferme genau übereinstimme und dass der-selbe auch den Raubmord in Franz verübt habe. Wesiak beschloss nun, dieses Burschen um jeden Preis habhaft zu werden, und nahm am nächsten Tage wieder Durchsuchungen bei der Muller des Paul Ferme, Kalharine Ferme, In-wohnerin, und bei Matzoni vor. Von Ersterer erfuhr er, dass Ferme einen Vetter in Maria» Rlck an der sogenannten heiligen Alpe habe; bei Matzoni wurde ein Degenstock, welcher dem Ferme gehörte, gesunde» und als verbotene Waste confisciert, welche jedoch mit dem Morde nicht in Verbindung stand. Beim Wirth« Blainik brachte Wesiak noch >n Erfahrun?, dass sich Ferme in der Richiung Maria-Rick-Trifail habe sehen lassen. Die Verhaftung und Ginlieferung des Mörders. Wesiak entsandte demnach die Gendarmen Franz Ramic, Michael Speglilsch und Johann Vrec dahin, die sich um 10 Uhr vormittags ohne Zaudern auf den beschwerlichen siebenstündigen Marsch machten. Mittlerweile pflog auch Wacht-meifter Wesiak eingehende Nachforschungen, begab sich nach Trojana zur durch den Raubaiifall vom 27. November verletzten Frau Novak und vergewisserte sich noch über die PersonSbeschrei-bung des Paul Ferme, wobei Frau Novak an-gab, sie werde ihren Angreifer ohne Rücksicht auf etwa geänderte Kleidung jederzeit am Ge-sichte erkennen. Nach anstrengendem Dienst kehrte Wachtmeister Wesiak um 2 Uhr morgenS nach Franz zurück. Gleich nach 3 Uhr morgens vernahm er die freudige Kunde, dass feine von ihm entsandten drei Gendarmen Ramic, Speg-litsch und Vrec den Mörder thalsächlich an dem von ihm vermuthete» Orte angelrossen und ver-haftet hatten. Mic gewohnter Umsicht und Gründlichkeit hatten die wackeren Leute den Mörder nach Trojana geführt, wo ihn Frau Novak augenblicklich als den Mörder ihres Mannes, beziehungsweise denjenigen erkannte, der auch ihr Leben bedrohte. Die wackeren Gen-darm.n langten allerdings in gänzlich erschöpftem Zustande in Franz an. Den Bemühungen des Postenführers Karl Jirak in Franz gelang es, vieles Beweismaterial zu sammeln. Der Gerneindewachmann Matzoni in Franz, 1895 welcher noch bei der Obduction der Leichen der Ermordeten intervenierte, sowie dessen Familien-Mitglieder sind durch ihre Beziehungen zum Morder in hohem Grade verdächlig uns baden sich auch recht verdächtig benommen, weSdalb ihre Verhaftung erfolgte. Der Mörder selbst hülll sich in Schweigen und verweigert jede Aus-sanft ? das vorgefundene Geld will er beim »S ch a tz g r a '> e n" gefunden haden. Mit der Untersuchung war der GerichlS-adjunct Herr Alois D o x a t betraut worden, welcher sogleich die Streifung durch die Gen-darmerie anordnete und in umsichiigster W?ise alle zur Habhastmachung de« Mörders zweck-dienlichen Vorkehrungen traf. Die Osduction der Leichen der Ermordeten fand am 2. d. stall. Bei derselben siel es dem GerichlSarzle Dr. P r e m s ch a k aus Cilli auf, dass ein Sohn des Gemeindeuachmannes Matzoni, welcher sich zur Hilfeleistung gemeldet hatte, sich überaus sonder-bar betrug. Nicht weniger als fünfmal musste der Arzt den Burschen rufen, bis dieser die eilt-sprechenden Handleistungen ausführte. Im Beütze des Mörders fand man außer anderem Gelde 30 Gulden in alten Zwanzigern, welche vom Raube bei Drofl hernammen. Am 4. d. begab sich der Unterkuchungs-richter Herr Adjunct Doxat nach Franz und nachmittags nach Trojana, wo die Confron-nerung des Raubmörders Paul Ferme mit der Frau des ermordeten Novak und deren beiden Kindern statifand. Die ganze Gegend athmet, wie von einem schweren Drucke befreit, auf, seitdem das Scheusal hinler Schloss und Riegel gebracht ist, und wird gewiss stets mit größtem Danke der erfolgreichen Bemühungen des Unter-suchungsrichters und der geradezu aufopfernden Leistungen der wackeren Gendarmerie gedenken. Der Mörder Paul Ferme wurde Mittwoch nachts dem Kreiä^eiichte eingeliefert; derselbe zeigt ein finsteres, trotziges Wesen, ist mittlerer Stalur und ziemlich träsiig. tLillier Hemeinderatk. C i l l i, den 6. December. Unter dem Vorsitz- des Bürgermeisters Gustav Stiger fand heute eine öffeniliche Gemeinderathssitzun,; stall. Unler den Einlaufen befindet sich, wie der Vorsitzende mittheil«, die Nachricht, dass der Stadtingenieur I a k h e l in Graz verstorben sei. Der Vorsitzende schildert den Verstorbenen als ehrlichen, feiner Pflichten bewusSlen, stets für das Wohl der Gemeinde besorgten Beamten mit warmen Worte» und widmel ihm einen ehrenden Nachruf. Sodann bringt der Vorsitzende ein Schreiben des Herrn Josef Costa zur Verlesung, worin derselbe seinen Austritt aus dem Gemeindeaus-schusse anzeigt. Ueber diesen EntschlujS des Herrn Costa spricht der Vorsitzende sein Be-dauern auS. Da jedoch das Schreiben präcise geHallen und begründet sei, sei wohl nicht zu erwarten, dass ein Versuch Herrn Costa zur Zurücknahme seine« EnlschlusseS zu bewegen, Erfolg haben werde. So werde den» der Ersatzmann Herr Carl M ö r 11 in den Gemeinderath einberufen werden. Weilers brüigt der Vorsitzende zuc Ver-lesung den Stattbalterei-ErlasS, wonach in Stattgebung des Recurses der Gemeinde Um-gebung Cilli die Seitens der Sladlgemeinde Cilli vorgenommene Wahl des Kirchen-C^ncur-renz-Ausschuffes Cilli annulliert wurde, weil diese Wahl schon zu einer Zeit vorgenommen wurde, als die Ortschaft Lopata, welche einen Theil der politischen Gemeinde Gloß-Pireschitz bildet, schon zur Stadlpfarre Cilli eingepsant war und weil demnach die Gemeindevertretung Groß-Pircschitz im Sinne des Gesetzes über die Kirchen-ConcurrenzauSschüsse zur Wahl einzu-lade» gewesen wäre. Nachdem jedoH die Stadt-gemeinde Cilli zur Zeit als die Umpfarrung von Lopata bereits vollzogen war, hievon bei vorgenommener WahlauSschreibuug, welche über-dies über dringende Urgenz der k. k. Bezirks-hauplmannschaft Cilli erfolgte, noch nichi von der Umpfarrung in Kenntnis gesetzt war, wird über Antrag der Herren Dr. Kovatschitsch und 1895 Tirecior Bobisut beantragt, den Gegenstand der RechlSsection zur Antragstellung in der nächsten Sitzung zuzuweisen. Tiefer Antrag wird ange-nommen. Der erst« Gegenstand der Tagesordnung betreffend das Offert der Firma Bonlempelli & Comp. auf Ablösung ihrer Dampfsäge nedst den dazu gehörigen Grundobjecten, wird der vertraulichen Sitzung vorbehalten. sAntrag de» H rrn Dr. August Schurbi.) Namen» der Bau» fection referiert Herr Oberingenieur Emanuel Piwon über den AmiSderichl. betreffend die Enif-utung der Drahteinsriedung bei den An-lagen am Wokaunplatze; nachdem dieser Draht den beabsichtigten Schutz gegen Tevastalion der Anlagt» in keiner Weise gewährt, beantragt die Seciion die gänzliche Entfernung derselben; Heir G.-R. Pallos unterstützt namens deS Vcrfchönerungsvereiiies diesen Antrag aus das Wärmste; Herr G.-R. Georg Stoberne stellt den Antrag. eS werde bei diesen Anlagen behufs Vermeidung von Verunreinigungen eine Warnungstafel angebracht. Der Sectionsautrag wird mit dem Zujatzantrage des Herrn Stoberne angenommen. Derselbe Referent berichtet über eine Ein-gäbe des Cafetiers Schneid um entsprechende Instandsetzung seiner KaffeehauSlocalitätcn im vorma's Gu.'.genmoß'schen Hause. Unter Hin-we-s auf die Bestimmungen des Miethvcrtrages, wonach Herr Schneid verpfli^tet ist. allfällige R varaturen in seinen Kaffcehauslocalitäten aus eigene Kosten zu besorgen, beantragt die Seciion die Abweisung des Gesuches, welcher Antrag einstimmig angenommen wird. Herr Piwon referiert weiter« über die Eingabe der Frau Iosefine Nasko namens veischiedener Hau»-besitz» betreffend die Gestattung des Wäsche» w^schenS an der linken Seite des Sannsteges während der Wintermonate; die Seciion bean-trayi im Hinblicke ans den laufenden, im G>gen-stände eingeklagten Recur», dem Gesuche keine Folge zu geben; im Verlause der sich hierüber anspinnenden Debatte setzt sich Herr E.-R. ?lUziebler auf das Wärmsie sür die Bewilligung des gestellten Ansuchens ein, indem er auf di« durch daS erlassene Verbot hervorgerufene Be-Miaung des Putlicums hinweist. Herr Referent ist der Meinung, dass man bis zur ErUdigung des Recurfes principiell am Verbote festhalten sollte und erst dann allfällige Beneficien ge-währen könne. Herr G.-R. Professor Kurz «eint, dass das Waschverbot offenbar nur aus ästhetischen Gründen erflossen sei, dass jedoch diese Gründe in den Wintermonaten entfallen und unterstützt den Antrag des Herrn Altziebler; auch Herr G.-R. Koroschrtz unterstützt diesen Antrag wärmsten». Herr G.-R. Dr. August Echurdi spricht für den Antrag der Sektion, erstens, damit keine Präjudiz geschaffen werde, und dann weil auch bei dem geringen Raume kein Platz für mehr als zwei bis drei Personen zum Wachen vorhanden wäre. Uebecdie» seien die ästhetischen Gründe an schönen Tagen auch im Winter vor-danden. Herr G.-R. Äathe» spricht sich wärm-stei:s dafür au», das» das Waschen gestaltet werde; e» seien sür die Erlassung dieses Verlies von HauS aus keine zwingenden Gründe vorhanden gewesen und eS sei dies eine große Belästigung für die Bürgerschaft. Herr G.-R. Tr. Wokaun fragt sich an. ob nicht vielleicht sanitäre Bedenken siegen die Bewilligung de» Waschens an dieser Stelle sprechen und wünsch» hinüber die Aeußerung eines Fachmanne», wo-raus Herr G.-R. Dr. Gregor Jefenko erklärt, dass da» Waschen gerade an der Einmündung dieses Baches, in welchem alle möglichen Ab-fälle sich ansammeln, thatsächlich in hohem Grade sanitätswidrig u»d demnach zu untersagen sei. Herr Altziebler sagt, dann müsse man da» Waschen auch an anderen Stellen, wo es noch sanilätSwidriger sei, abschaffen; bevor man einen so lang bestehenden Waschplatz abstelle, müsse man einen anderen an Stelle desselben schaffen. Herr Tr. Jeseuko erklärt, es sei etwas anderes, ivinn unmittelbar an der Mündung deS unreinen Baches gewaschen werde, als wenn die» weiter unien geschehe, wo die Strömung das Wasser j lrt:nn hedfiilcuh rprrminf hnfi» ffJt mirh h<>r „Deutsche Wacht- Sectionsantrag angenommen. Herr Piwon be-richtet über daS Ansuchen deS Ludwig Kossär, um die Bewilligung, die Gassenseite seines Schuppens in der Schulgasse mit Brettern ver-schallen und einen Verputz anbringen zu dürsen, anstatt ein Satteldach herzustellen. Tie Seciion beantragt jedoch, aus der Herstellung des Sattel-daches zu bestehen, weil dies dem Schönheitssinn mehr entspreche. Der Seciionsantrag wird an-genommen. Die Berathung über den Baugrund für ein neues Gebäude für daS deuische Staats-obergymnasium wird der vertraulichen Sitzung vorbehalten. Namensder Finanzleclion berichtet HerrVice-bürgermeister Julius Rakufch über ein Offert des Herrn Eonstantin Almoslechner aus Ankauf eines der Sladtgemcindk gehörigen, nächst seiner Be-sitzung am JosMerge gehörigen Grundstreifen»; derselbe hat ein Flächenmass von 88:45 Oua-dratmeler; die Section beanlragt einen Preis von 25 fl. festzusetzen. Herr G.-R. Dr. Kova-lschitsch bemerkt, es sei ihm bekannt, das» Herr Almoslechncr den fraglichen Grund lediglich zur Anlage eines Wassergraben zu erwerben wünsche. Herr Walland betont, dass der Grund sür die Gemeinde gar keinen Werth repräsentiere »nd ist für enen billigere» Preis, es wird je-doch der Seciionsantrag angenomnien. Herr Rakufch berichtet ferner über die Be-stimmung deS VerzinsunZsprocenle» der Häuser in Cilli, welche die Bezirkshaupimannschaft Cilli anläfSlich der wegen Erdbebens zu gewährenden Sieuernachlässe zu wissen wü.ischt. Die Seciion beaniragt, es wird der B>zirk»hauptmannschaft bekanntgegeben, dass da» VerzinsungSprocem bei voll besteuerten Häusern 2°/,. bei ganz oder theil-weile steuerfreie» Häusern 3"/, betrage. Der Sectionsantrag wird angenommen. Weiters referiert Herr Rakufch über ein Grundverkaufsoff.rt de» He>rn Josef Costa, welcher eine Grundparc-'lle !ei seinem Hause in der Grabengasse der Stadtgemeinde zur Eröss-iiiing der Schillerstraße anbietet. Der Grund hat ein Flächenmaß von I Ar 83Qu.-M. und soll der Preis 5t) kr. per Ouadraimeier betragen. Das Eigenthumsrecht des Herrn Costa an dieser Parcelle ist sestgestellt. Mit Rücksicht auf den geringen Wert, den die Parcelle für Herr» Costa hat, und auf die Belastung derselben mit einer Servitut, und in der Erwägung des Umstände», dass die Siadtgemeinde ourch diese Straßeneröffnung ohnedies große Auslagen gehabt habe, beantragt die Seciion, es werde dem Hrn. Costa für die offerierte Parcelle ein Kaufpreis von 50 ff. angeboten; der Sectionsantrag wird ein-hellig angenommen. Das Cillier Ziegelwerk bietet sür einen nächst dem Werke in der Catastralge»,einde Unterkötting gelegenen Grund, welcher bisher zur Lehm-gewinnnng bestimmt war und ei» Ausmaß von 1283 Ouadraiklaster hat, einen Betrag von 250 fl.. nachdem ein seinerzeitiges Anbot mit 130 fl. vom GemeindeauSkchusse als zu gering abgelehnt worden war. Die Section konnte zu keinem endgilligen Beschlusse in dieser Angele-genheit kommen und hält e» für nöthig, an Ort und Stelle einen Augenschein vorzunehmen und beantragt demnach die Vertagung des Gegen-stände». Der Seciionsantrag wird angenommen. Herr G.-R. Dr. Josef Kooatschitsch berichtet, namens der V. Section über das Gesuch de» Joses Sellak um Bewilligung des von Franz Jeuschenag zurückgelegten Fleischerstande» am Haup-platze; Referent bemerkt, dass der Bruder deS Bittstellers. Franz Sellak, bereits mit einem derartigen Gesuche abgewiesen worden sei, weil er ohnedies schon einen Stand besitze; eS handle sich da um ein Scheinmanöver, um zwei Ge-werbe unter einem Namen betreiben zu können; Josef Sellak habe übrigens gar kein Gewerbe und sei bei seinem Bruder bedienstet; die Section beantragt demnach die Abweisung des Gesuche», welcher Antrag auch angenommen wird. Hierauf erstattete G.-R. Bobisut ein längeres Referat in FriedHossangelegenHeiten, das wir Raummangels halber erst in der nächsten Nummer bringen können. 3 Aus Stadt und Land. Turnerabend. Enisprechend dem Beschlusse der Turnerversammlung vom l5. No« vember hat der Turnrath beschlossen, folgende Herren zu ersuchen, in das Comite zur Beran-stallung des Turnerabend» einzutreten: Dr. Bracic, Jakowitsch, Dr. Jesenko, Karbeutz, Kaiser, König, Dr. Kowalschitsch, Strick, Dr. Orosel, Pacchiaffo, Pallo», Professor Prechil, Pellä, Vicebürger-meister Rakusch, Dr. Schurbi. Dr Stepischnegg, Bürgermeister Stiger, Straßer. Zoitl, Pierer, Tomitsch, Teppei, Al. W^lland. Landtagsabge-ordneler Dr. Wokaun, Wehrhan, LandeSgerichiS-rath v. Wurms« und Rasch. Tie erste Sitzung dieses Vollausschusses fand Mittwoch abend» beim „Löwen" statt. Landesgerichtsrath von Wurms« und Dr. Wokaun entschuldigten ihr Fernbleiben schriftlich. Sprechwart Professor Tisch theilte mit, dass al» Tag des Turnabend» der I. Februar, als Ort die Casinosäle bestimmt seien. Die turnerischen Verführungen werden bestehen in einem Reigen mit Hantel- und Stab-Übungen, einigen Leiter-Pyramiden und Uebungen am Reck, daran schließt sich ein Kränzchen. Zwei Comite» wurden eingesetzt. 1. Ein Ein» ladungs-, Empfang»- und Presscomitv, bestehend aus folgenden Herren: Olmann Sprechwart Tisch, Mitglieder: Dr. Duchatsch, Dr. Wen heim, Tr. Schöbinger, Dr. Bracic, Jakowilsch, Dr. Jesenko, Kaiser, Dr. Kowalschitsch, Dr. Orosel, Professor Prechil, Dr. Schurbi, Dr. Slepifchneag, Zottl, Pierer, Tomitsch, Arlt, Straßer. 2. Ein Decoralions- und Wirischasiscomit6. bestehend aus folgenden Herren: Obmann Fritz Wehrhan, Mitglieder: Ferjen, Arli, Karbeutz, Krick Pallos, Pellt-, Rasch. Teppei, Walland, Hausbaum. In Anbetracht des Nmstanie», dass so viele ange-sehene Persönlichkeiten aus den verschiedenen Gesellschaftskreisen unserer Sladt ihre Mitwirkung zugesagt haben, könn.n wir schon jetzi mit Zu-verficht vorhersagen, das» dieser Turnerabend zu den gelungensten Veranstaltungen des heun-gen Faschings zählen wird. 'Aus dem Poftdienft. Uebersetzt wur-den die Postconirolore Herr Jflnaz Gödel von Marburg nach Graz und an dessen Stelle Herr Johann Prohaska von Cilli nach Marburg. Naturatverpflegs - Station Eilli. Im Monat November wurden in der hiesigen Natural-BcrpflegS-Station 253 männliche In-dividuen verpflegt, an welche 228 Frühporiionen, 27 Mittagportionen und 228 Abendporlionen verabreicht wurden; übernachtet haben 228 Per-sonen; 16 Personen wurden in 16 Arbeitsstunden beschäftigt. An Verpflegungskosten sind er« wachsen06 fl. 15 kr.; Arbeltsoermittlungen fanden zwei statt. Ingenieur Andreas Jakhel f. Im Allgemeinen Krankenhause in Graz ist Mittwoch um halb 12 Uhr NachtS der städtische In-genieur von Cilli, Herr Andreas Jakhel, gestorben Derselbe halte sich eines schweren inneren Leidens wegen vor kurzem an der Wiener Klinik einer lebensgefährlichen Operation unter-ziehen müssen, kehrte nach derselben nach Cilli zurück, sei» Zustand verschlimmerte sich jedoch bald darauf in einer Weise, das» ein neuer operativer Eingriff nothwendig wurde. Ingenieur Jakhel begab sich zu diesem Behufe nach Gra^ unterzog sich an der Klinik des Allgemeinen Krankenhause» der neuerlichen Operation, konnte jedoch, da das Leiden bereits zu weit vorge-schritten war, nicht mehr gerettet werden. In-genieur Jakhel stand im 50. Lebensjahre. Das Leichenbegängnis fand Samstag nachmittag» von der Leichenhalle des Allgemeinen Krankenhauses aus nach dem St. Peter-Friedhofe statt. — In dem Verstorbenen verliert die Stadtgemeinde Cilli einen Beamten von seltener Pflichttreue, derselbe war ein Ehrenmann in jeder Hinsicht und wurde seiner trefflichen Eigenschaften wegen auch allgemein hochgeachtet. Jakhel hat sich um die baulichen Verhältnisse der Stadt Cilli ganz hervorragende Verdienste erworben, seine Ar» betten zeugten von seinen ausgezeichneten Kennt-nisten und von unermüdlichem Fleiß, mit welchem^? stet» in erster Linie für da» Interesse 4 Deutsch- Wacht" 1895 Hauptwerk, womit er sich in unserer Ztadt wohl ein bleibendes Denkmal seines Fleißes und seiner Tüchtigkeit aesetzt hat, ist die neue Landwehr-kaserne in Cilli, bezüglich der Raumeintheilung wohl ein Musterbau. Die Pläne hiezu hat Herr Ingenieur Jakhel allein, ohne jede ZuHilfe der für Kasernbauten üblichen Schablonen und neben seinen lausenden Arbeiten versaist und auch so-gar copiert, was bei einer Anzahl von vier Parien keine Kleinigkeit ist. Die Ausführung des Baues wurde von ihm auf das gewissen-haftest« besorgt und oft hatte er Anl..sS, helfend und verbessernd einzugreifen. Am Sarge des Verblichenen trauen seine Witwe mit zwei un-mündigen Knaben um den braven, liebevollen Gatte» und Vatec. Die Theilnahme der Be-völkerung an dem Trauersalle ist eine tiefe und allglle nun sehr theuer befahlen. Der Dieb ist unbekannt. Tbätigkcitsb,richt der slädiischen Sicherhritswache im RovemUer. In diesem Monate arretierte die städt. Sicherbeits-wache 4-1 Personen und überstellte sie mit Rela-tionen dem Stadtamte. Hievon wurden 20 Per-sonen ob verschiedener Delikte de» competenten Gerichtsbehörden eingeliefert, 15 wurden als Subüstenz- und Ausweislose der Schubbehörde zur Abschiebung überstellt und gegen 9 wurden amte amtSgehandelt. — Weiters wurden gegen 37 Personen Anzeigen wegen Excessen und ver-schieden» Uebertreiungen der Straßen - Polizei-ordnung, bann 55 Berichte über aufgetragene Ausforschungen und Erhebungen an das Stadt« amt erstattet. Im Spass! Vor einigen Tagen schüttete ein Lehrjunge einein beim Schlosser Benesch be-diensteten Lehrling Salzsäure „spassweise" ins Gesich!. Einige Tropfe» der Flüssigkeit drangen dem Bnrfcden in die Augen, so dass derselbe an einem Anne erblindete. Am Nicolo-Abende. Ein Nicolomarkt, eine Miniatur-Nachahmung des bekannten, am „Hos" in Wien sich erhebenden stind.'rparadieseS baut sich alljährlich auf dem Haupiplatz auf. Die paar Buden sind natürlich stets von Kindern dicht umlagert. Donnerstag abends riss nun der heftige Südwind die „Plachen" der Busen herab und »reute all die schönen Sachen, welche die Augenweide der Kinder gebildet hatten, über das Steinpflaster. Der Schade war freilich nicht zu groß, aber den Verkäufern blieb angesichts der steigernden Heftigkeit deS Windes doch nichts übrig als frühzeitig zusammenzupacken. Eine Liliputaner-Truppe in Cilli. Montag und Dienstag sindec in unserem Stadt-theater ein „Theater Variete"" — wie die Ankündigung bemerkt — statt, bei dem sich die be-kannle Liliputaner-Truppe producieren wi?d. Flnser Stadtthcater. Cilli. 7. December. Heute Sonntag findet eine Kindcrvorslellung statt. Zur Aufführung gelangt dis Görner'sche Zaubermärchen Kiesel, Wiesel, Triefet" oder ..Königin Tausendschön und Prinzessin Hasslich.' Musik von E. Nastor. Sonntag Abends gelangt „Luinpaci-vagabuudus". das humorvollste Werl Ne-stroy'S, zur Aufführung. DienStag findet keine Vorstellung statt. Für DonnerStag wurde angesetzt: das Schauspiel von Franz Keim: „Die Spinne-rin am Kreuz". „Pension Schöller * ist eines der wir-kungs vollsten Lustspiele, welches die deutsche deutsche Bühne aufzuweisen hat und so ist denn die vortreffliche Arbeit deS Bühnenrouiiniers Laufs üverall eines Erkolgcs — dessen Grab freilich von der Darstellung abhängt — gewiß. Die Cillier sehen das amüsante Lustspiel bereits öfters auf ihrer Bühne. Trotz dieses Um landes und trotz des ungewohntem Theatertages (Dienstag) versammelte sich ein zahlreiches Publikum, das mit seinem Beifall nicht sparte. Derselbe galt vor Allem der ausgezeichneten Leistung des Herrn Arthur als Eugen Rümpel — einer wahrhaften Paraderolle des geschätzten Künstlers. Lebhastes Interesse wurde dem Auftreten der Frau Direktorin Josephine K n i r s ch eingegenge-bracht, welche durch ihr gelungenes Spiel (Zchrist-stellerin Krüger) sich aus's allerbeste einführte. Sehr nett gab Frl. Augustine Knirsch einen Backfisch (Friederike). Herr T h a l m a n n brachte mit feinem prächtigen Humor die gelun-gene Gestalt des Philipp Klapproth ausS beste zur Geltung. Der Fritz Bernhard? des Herrn Rainer, der Maler Reißling des Herrn R ö d l, der Alfred Klapproth des Herrn B ö h m und de? Musikdirecior Schöller des Herrn N a st o r seien besonders lobend erwähnt und ebenso sei der Damen Frl. H. H e l s o n (Zda) und Frl. Wagner (Frau Pfeiffer) gedacht. Gustav DaviS zälilt jedenfalls zu den er, folgreichsten unter den jüngeren deutschen Lust-fpieldichtern und „Die Katakomben" wieder-um wird als sein bestes Werk betrachtet. Die boshafte Satire, welche gewisse Schattenseiten des Beaunenlebens grell beleuchtet, ging mit großer Schnelligkeit über die österreichischen und deutschen Bühnen und wurde Donnerstag nun auch in Cilli ausgeführt. Dass die Aufnahme seitens unseres Publikums eine gute war. fei hier constatiert und gleichzeiiig bemerkt, dass Herr B ö h m in der Rolle des Dr. M a y r eg g ange-genehm befriedigte. Das gute Spiel der Herren Präsident Nielsen) Na st o r (Minister Ostergard) und Schober (Director Eitert) sei erwähnt, ebenso jenes der Damen König (Nastja) und Wagner (Irene). Der Blimm deS Herrn Thalmann war eine jener ausgezeichneten Gestalten, wie sie dieser unverwüstliche Komiker so gelungen zu bringen versteht. Hcller'schc Spiclwcrlt. Mit den Heller'schen Äpielwerken wird die Musik in die ganze Well gerragen, aus dass sie überall die Freude der Glückliche» erhöhe, die ll-iMckuchen trofte und allen Fernwcilenden durch ibre Melodien der;-bewegende Grüfte au» der Heimat sende In Hotel», Restaurationen u. s. w. erseyen sie ein Lrchener. und erweisen sich als bestes Zugmittel; für obiae empfehlen sich noch besonder« die automatiscken Werke, die beim Einwerfe» eines Geldnüctes spielen, wodurch die Ausgabe in kurzer Zeit gedeckt wird. Die Reperloirs sind mit großem Verständnis zu-sammengeste.it und entHallen die beliebtesten Melodien auf dem Gebiete der Lpern-, Operetten- und Tanzmusik, der Lieder und ChsrSle. Thalfache ist ferner, dafs der Fabritanl auf allen Ausstellungen mir ersten Preise» ausgezeichnet. Lieferant aller europäischen Höfe ist und ihm jährlich Taufende von Anerkennun;»schreien zug-hen. Die Heller'schen Spieliverke sind ihrer Vor» 'glichkeit wegen als passende» Geschenk zu Weihnachten. Gebuils- und Namenstagen, außerdem sür Seelsorger. Lehrer und Kranke, wie überhaupt jedermann, der noch lein solches besitzt, auf'S wärmste ja empfehlen. Man wende sich direct nact, Bern, ielb>! bei kleinen Aufträgen. dc> die ,,adiik keine Niederlagen hal Reparaturen, auch solche von fremden Werken, werde» auf'S beste besorg! Auf Wunsch werden Theilznhlnnge» bewilligt und illustrier!« Preislisten franco zugesandt. Foiilartl-Seitle (jO kr. b>» fl. »31 per Hitler — ctiiMtitdK K. tu tun Ceffiili an! A >»d«». 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Während des Jahres 1894 wurden von der Gesellschaft 9233 Polizsen Ober ein Capital von...................... ausgestellt.^ — Prospecte und Tarife, auf Grund welcher die Gesellschaft Polizzen ausstellt, sowio Antrags-Kormulare werden unentgeltlich ausgefolgt durch die - t.fc<>iltM<»lmss in Laibuch, Trlettentrume » bei Ciuirto Zeacbho. 25,319.668.— 304.342.593.— «WM* r8,7.%.000.— lilippjffljeusfein^ verzuckerte jjabmhrend^pllle^ welche seit Jahren bewähr! und von hervorragenden Aerzten als leicht abluhrendes tölendes Wttet empfoksen werden. stören nicht die Verdauung, sind vollkommen unschädlich Der verzuckerten Form wegen werden diese Pillen selbst von Kindern gern genommen. Eine Schachtel, 15 Villen enthaltend, kostet 15 fr., eine Roll«, die S Schachteln, demnach 120 Pillen enthält, kostet nur 1 fl. ö. JB. WfllT tirrfnunr «Reustein'S" abführende Villen". .«IIIU Ulllllll^t Nur echt, wenn jede Schachtel auf der Rückseite mit unierer gesetzlich prolocollierten Schutzmarke .Heil. 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