Al. W5. Samstag, 9. Mai 1903. 122. Jahrgang. Macher Mmg. ^'^K ?"sprels: Äliit P vsl uel >«> »d „ n« : nni,ziül,n^ ^> »i. liallijäliria «5, li. Im «»»«or: gnu,,' ^nllii, .^'"^ ll l< Für dir !i !»« H>n!« nanMing ^ ll. — Insertluntzgebilyr. >vm lll'ixr Dis »i.'aibachsr Z,!!»»^» »'»schni,! !ül,!!ch, mi! slü^iialüiif t»r Smm- >»id ssl'i.'rlanr, Di>' Allllllülsllatlon blPübct lich l»v»qni!plah i!ii, ^, dil' Nedalllun Dalmaüli^llssr Nr, »!. Epn'chs»»»!»'» bl'r Mi'dnlliu» vu» « di« lu Uh> uul>»i!!ügk's>' !u>rdl!! »ich! a>!>i»>>!u>!!»!>'ii, M^iiüslrlplc nicht Mrüclgsst>'Il<, Amtlicher Teil. ^llrrh^ k' und k. Apostolische Majestät haben mil ^' ß. ^ unterzeichnetem Tiplome dem Obersten > ^"^""lstabskurps und Generalstabschef des ^idik^ "'"^"ch ^ ct ardt den Adelstand mit dem ^clnoil^ "^^'^'ufeld" zu verleiben und ihm ^lNneni; ^> ^^ VnmÜiguug zur Vereinigung des ^^cn ss ^ ^ ^' ^ esconi niit seinem Faiuilien-"llergnädigst zu erteilen geruht. ^clll^^'^ai 1903 wurde in der l. l. Hof- und Staats ^tlvli,!, "tolbllltt, das chronologische und alphabetische "n> Ial>f» ,.?"l rumänischen Ausgabe des Reichsgesehblatte« '"^»i!ck,.' ^^ sowie das XIII. Stück der italienischen und . ' Xxv, ' ^?^ ^XII.. XXIII. u. XXVI. Stück der italienischen, 7'ischtl, ^ ^Uck der rulnänischen. das XXIX. Stück der slo ^»'slliev "^ XXXIl. Stück der böhmischen, lroatischen und ^ l»az 5v"^ XXXIII. Stück der kroatischen nnd slovenischen "«3ieichs^c ^^- '"lb XXXV. Stück der slovenischen Ausgabr ^ ue,ehblattes vom Jahre 1903 ausgegeben und versendet. ^ 3t ^ ^«ltsblatte zur «Wiener Zeitung, vom 7. Mai ^8»iff,'. ^ wurde die Weiterverbreltuug folgender Preß. ^li verboten: b.. '^ott K ^'^"^ "om 2. Mai 1903. ^l> tie? - ' ("s^i'"len in Turi«, yergestellt in del Druckerei ^z. ^ 'svangelisäier Schulbote für Oesterreich, von, April __________ Nichtamtlicher Teil. Die Lage am Balkan. ^chei^ "^'^ Froie Presse" gibt den, Gefühle des ^»z (s ^'^ ^'l- Entrüstung Aufdruck, da.s man in l'tM^^pa ilber di« bnlgalischen Dyncnnithcldm ^ >lu' "'^"rt es sin- begreiflich, das; sich der tn'r-^ ^N^'/ ^^^" Vnlgaiien richte, wo unverkennbar ^'yh "l'^ Doppelspiel" getrieben werde. (5s ^lltoi^' ^'^"" ""-^ bm'ch die bulgarische „^Niei-Mcht ^" tiirtische Geduld auf eiuo harte Probe ^tlc^ ^^'. doch unbegreiflich, wenn sich der '>l,a„ ^','^ d'c Pforte durch eine abenteuerliche nnd i?. >vi s ^^^' Kraftprobe inc, Unrecht seheir wiir-'^Uiw "'^ '" i" ^o Anerrennung der Mächte, erworben und ^ch h.^tlnen von Europa anf ihrer Seite haben, ^^^/^tonlate von Salonichi sei deutlich gewor- den, das; die niaze.dolnsä^ Erhebung nichts als ein von wilden ssanatitern bis zu, sinnlosen Morden und Zerstören geschiirter Losreißungsversnch ist, der mit dem angeblichen Zwecke der Christenbefroinng in sehr zweifelhaftem ^i,sammenhange steht. Die Mächte werden sich dnrch diese Attentate nicht zu einer Aendernng ihres Verhaltens bestiniml"!! lassen. Die Tiirl'ei dürfe sich anch nicht zn gefährlich^! Entschlie^ sningrn hinreis;en lassen. Jetzt habe sie den verläßlichen Niickhalt an dem gemeinsamen Willen Oester-reich'Nngarno nnd Nnüland-o, den «wtu!-, o zn schützen, und an don Sympathien der Regierungen und Völker Europas, welche mit, Necht iu der Erhal° lung des «t:»tu« e der Mächte, die ihr Neformwerl ?,n gutem Ende bringen wollen, sei, der bulgarisä^n Negie-rnng Naison beizubringen. Das „Vaterland" hält es für voreilig, aus den Vorgängen am Vnlt'an den Schluß zu ziehen, daß die Attion Oesterreich-Ungarns und Rußlands offenes iviasto geinacht habe. Es sei gewiß, daß hinter dein Rücken der beiden :u! lw<: verbündeten Mächte ein dritter Faktor die mazedonischen karten gemischt habe. Türkische Stimmen haben anf Englano hingewiesen. Nnn habe England seine Hustinmnmg znr österreichisä^rnssischen Reforinnote allerdings mit der Klausel versehen, daß es sich für den ^all des Miß-lingens des österreichisch-russischen Projektes vorbehalte, »nit anderen Vorschlägen hervorzutreten. Aber gerade die Offenheit, mit weläier diese, Klausel be° ianntgegeben wnrde, se.i geeignet, England vor dem Verdachte illoyaler Intriguen zn schntzen. Es gebe andere Faktoren genug, denen die österreichisch-rnsiische Entente ein Dorn im Auge ist. nnd die Waffe, mit der jetzt die bulgarischen Komitees hauptsächlich kämpfen, das Dynamit deute auf ganz andere, Ollellen hin, von welchen diefer bulgarische Freiheitsdrang gespeißt wird. Die verschiedenen anarchistischen Komitees seien gewiß nicht ganz im unklaren darüber, auf welchen Wegen die großen Mengen Dynamit nach Mazedonien gekommen sind, welche in Salonichi zn den be-kannten Schreckensszene!! geführt haben. „Dio Zeit" beurteilt die Vorgänge in pessimistischem Sinne. Tie gegen die Vulgären gerichteten Maßnahmen der Türkei seien nicht frieden verheilend und während die Türken die bulgarische Regie« rung feindlicher Handlungen beschuldigen, erklären die Bulgaren, die Türkei sei weder im stanze noch willens, Mazedonien zn reformieren und zu bernhi-gen. Solange aber dies nicht gesä>ehe, leide Nnlga,-rien unter der Xiast der makedonischen ^rage. Allerdings »vollen die Türken keinen KN'ieg nnd die Bui-garen sehnen sich nach frieden, aber es werde doch aller Welt immer klarer, daß die Üage ernst ist. Dein „Nenen Wiener Tagblatt" znfolge ist seit dem Erscheinen der österreichisch^nngarischen Eskadre die Situation in dieser Stadt eine wesentlich be» ruhigtere geworden. Die Eskadre werde keinesfalls länger dort verbleiben, als unbedingt notwendig ist, nnd es sei durchaus uicht ausgeschlossen, daß sie bereits in den nächsten Tagen ihre Uebnngsfahrt fort° fetzen werde. Selbstve:i'tänolich nnißte zuvor wieder Rnhe und Ordnung in Salonichi vollkommen berge« stellt nnd eine Gefährdnng der österreichisch nngari^ schen Untertanen ausgeschlossen sein. Die Kriegsschiffe der anderen Mächte werden zweifellos den« Beispiele Oesterreich-Ungarns folgen. Die „Ostdeutsche Rundschan" ist nberzougt, daß die gereizte Stimmnng gegen Bulgarien sich in kion« stantinopel wieder verflüchtigen und einer nnchten?isty" über den Eindruck der Beschlüsse der Ver-t r a n e n s m änne r-V ersa m m lung, es freue Feuilleton. Die Inschrift. Aodrllette von A. W^l'deniar. (Schluß,) !^"a^.^ bleibt dabei, meine Herrschaften? Sie ,^'^lM s'"^"'tanden daniit, daß ,Ter Vl-urmärker ?^lal^ ^^'' abspielt U'erden soll und alle sonstigen '^st h' ^ uno dellainatorischen .^lvafto sich in den , hauten Eackx'stellen?" ^t»l)^/"^)l! Selbstverständlich!" erscholl es als ^' lh,>s?" ""or großen Anzahl junger Leute bei- ..U^l^es. ^ ^i^° '""' soll die Noüm iidernehmen?" ^"Nn s^. "lugciil.ilick hei-rschte tiefes Schweigen. ^T^ ^ ^^'^ niehreren Seiten zugleich: „Baro ^ Ti,°? lu'd Derbach." ü 'sah?,, f ^"lannten, die nebeneinander slan- '"^ ' Nch flijch^^, m,, aber jeder Blick sagte dem ! ^ aus,''"'"^ Während es in Derbnchs duntleu» ^ll>y ^'"Uchtete, üverzog eine dunkle ^iöte Tores !,^ ^«chstt!"l^ ^'"dchen wendete sich ab und fragte ^dc i^'./wndon mit bebender Trimine: „Waruni !'^ ^" "."^ bort", erklan« es lachend, „Dore ziert ^>^„ ' ol, si<. ^,^^ ^.^. ^h^.^. Schauspielerin „Ich danke fiir das Kompliment", lachte nnn auch sie und mischte sich hastig aber doch mit den ihr eigenen graziöse,! Bewegungen unter die anderen. Sie Ware» alle Kurgäste des kleinen Badeortes und Ilbten eigentlich wie eine große Familie, weitab vom Getriebe der Well. Die beiden Freunde hatten sich ganz zufällig hin» zugesnnden. Umveit des kleinen, idyllisch gelegenen Platzes machten sie Rast nnd erfuhren im Hotel von einem schweren Brandungliicke, das dort mehrere arme Familien betroffen. Knrz entschlossen machtei! sie einen Abstecher nach dem Badeorte mit der Absicht, der Not steuern zn helfen. Nun weilten sie bereits eine Woche dort — fühl ten sich so behaglich nnd heimisch, daß sie nur mit Granen an den Abschied dachten. Besonders Derbach wies den Gedanken weit von sich. ^hn hielt nicht nur das gemütliche Zusammenleben und die herrliche Gegcildi nein, ein Paar liefblane Allgen, von dunklen Wimpern beschattet, hatten es ihm angetan zwei rosige kippen, die so köstlich neckisch nnd doch wieder voller Ernst plaudern konnten, fesselten ihn gewnltig. Er uno die zierliche Baronesse Enlenried schienen un^rlrennlich, in ganz seltsamer Weise ergänzten sich ihre Eharatlere, dabei hatten sie gemeinsome ^iebha bereien gemeinsame Gedanken uno auch schwärmwl sie, einer wie der andere, für alles Mlislische, Duntle. Bei der Baronesse frappiere diese Eigenart, da s,e äußerlich die verkörperte Anmut war und als wahrer Sonnenschein ibre,Umgebung znr ^iebe nötigte. Und Liebe war es, die Derbachs Herz zu ihr erfüllte, ihn ganz und gar gefangen nahn», so sehr, daß er hier, in dem entlegenen Orte, zum erstenmale die Erinnernng an jene ^nscknisl verlor und sicl> ganz dem sauber hingab, der von Doro Enleilrilüd aus' strahlte. Nnn, waren sie zn gemeinsamem Spiolo auser-fclien! Derbach fühlte, wie ihn wonnige Schauer durchrieselten. Theater spielen war fönst nicht seine Liebhaberei' aber hier war es eine andere Sache. Die Anssichl auf das Znsanllnenspielen, ans die Proben beranschte ihn, so daß er nur mit Mühe sich bezwin-gen konnte, sie nicht in seine Arme zu reißen nnd fiir sich zu begehren als sein Weib ... Die Proben nalmien ibren Ansang, es ging alles so gut, oaß man den Tag oer Ansfübruna ganz kurzer Hand fli'tfetzte. Eines Abends t'egleitete Derbach die Baroness« von dein Tbealerlokale nach Hause. Der .'j'^fall wollte, daß sie oal'ei, durch eine engere Gasse kommend, einen Familienzwist mitiörten, wobei oer angetrunkene Ehe^ mann seine Frau so schlng. daß sie laul wimmernd vor den Füßen des juugen Paares niedersank. Das junge Mäochen. bengte sich zn der Frau herab und flüsterte il,r Trostesworte zu, oann leerte sie in den Schoß der Bemitleidenswerten den nicht nnbeträcht' lichen 5,nl)all ihrer Börfe, Weilerschreileno sagte sie mit erblaßten Lippen und zittemder Stimme: Laibacher Ieiwng Nr. 105. 912 9. Mai 1903^. ihn, daß die Meinungsverschiedenheit bezüglich der künftigen Taktik des Iungczechen-Klubs hiemit beseitigt erscheine und der Streit hierüber nicht mehr in die OeffentliclMt getragen werde. Weiter freue es ihn, daß beschlossen wurde, die Klubminorität habe jich der Klubmajorität zu fügen. Hierin liege die eigentliche Bedeutung des Beschlusses, denn Solida« rität und Disziplin seien die notwendigsten Bedingungen des politischen Erfolges. «Politik" erinnert daran, das; in den achtziger Jahren im Prager deutschen Kasino ein Komitee ein-gesetzt worden sei, welches einen Gesetzentwurf zum Schutze nationaler Minoritäten in Böhmen ausarbeiten sollte. Tie Sache sei dann in Verstoß geraten. Jetzt wäre aber der passende Zeitpunkt, die Anregung wieder hervorzusuchen und der Verwirklichung näherzubringen. Man werde auf cze-chiscl)er Seite sicherlich der Diskussion nicht aui^ welchen. Man schreibt aus Rom: Die Umstände, unter denen der dritte Besuch des Kaisers Wilhelm II. beim Papste erfolgte, geben demselben die Beden-tung eines der denwürdigsten Ereignisse während des Pontifikats Leo XIII. Während sich der König von England in einer Art von Inkognito in den Vatikan begab, entwickelte Kaiser Wilhelm bei der Auffahrt die größte Pracht. Der Verkehr zwischen Leo XIII. und dem dentschen Kaiser gestaltete sich ungemein herzlich und war hauptsächlich der Vespre chung aller die deutschen Katholiken betreffenden fragen, nanlentlich auch derjenigen der katholischen Missionen im Orient gewidmet. Bei dem Festmahle, das vor dem Besucke im Vatikan in der deutschen Gesandtschaft stattfand, wurde die tiefe religiöfe Gesinnung sehr bemerkt, die sich in den Gesprächen des Kaisers kundgab. Aus den Glückwnnsch eines Kardi-nals zu dem vom Kaiser auläftlich des Vortrages des Professors Delitzsch verfaßten 'l5riefe, antwortete der Kaiser mit nachdrücklicher Betonung der Notnx'ndig leit des festhaltend an der religiösen und christlichen Idee. Von dein Besuche dev Kaisers im Vatikan und von den Höflichkeiten, die bei diesen« Anlasse ausge-tauscht wurden, hat man den Eindruck empfangen, der Kaiser habe diese Gelegenheit ergreifen wollen, um vor Deutschland und ganz Europa die besonders s'enndlicljen Beziehungen zwischen ihm und dein Heiligen Stuhle kundzugeben. Neuerdings kündigt die „Kölnische ^eitnng" den bevorstehenden Rücktritt des Kriegsmini-sters v. Go hl er an. Die „Vossisäje Zeitung" be. merkt dazu, General v. Goßler habe bis zum Ende deß Reichstages ausgeharrt; in Berliner politischen Kreisen sei schon seit Monaten als offeneo Geheimnis erzählt worden, daß Herr v. Goßler sich des taiserli' chen Vertrauens nicht melir zu erfreuen liabe. Herr l> Goßler ist der vierte in der Reihe der von Kaiser Wilhelm II. ernannten Kriegsminister. Er steht seit Augnst lttW an der Spitze des KViegsininisteriums, vorher war er ill demselben Direktor des nUgemeinen Krieys-Tepartements. Den Dominikanern, die, wie schon gemeldet, für drei Niederlassungen neue Ermächtigungsgesuche bei der franzäsis ch e n Regierung einbrachteil, haben sich —nach einer Pariser Meldung der „Kölnischen Zeitung" — jetzt die Franziskaner und Kapuziner mit gleichen Gesuchen angeschlossen und dann erklärt, daß sie sich ausschließlich der Missions» tätigfeit widmen wollen. Die Franziskaner, di^ bisher 3li, und die Kapuziner, bisher <4!1 Niederlassnngen in Frankreich besaßen, erstreben nur für je ein Kloster die gesetzliche Anerkennung, jene für das in Paris gelegene Mutterhaus, diefe für ihr Missionshaus iu Lyon. Die Missionstätigkeit der ^lanzislaner beschränkt sich fast ganz auf Palästina und bildet die Grnndlage des sogenannten französischen Protektorats im Orient. Die Kapuziner unterhalten zwölf Missionen, darunter solche in Konstantinopel, in ?l> menien, in Mesopotamien, am Libanon, in Arabien, in Dschibnti, in Verb^ra, ans den Seyschellcn und in Kanada. Den Gesuchen der Orden fehlen noch mehrere nach den Vorschriften des Vereinsgefetzes beizn» fügende Belege; so sind die nenen Statnten noch nicht von den Tiözesanbischösen genehmigt; ebenso mangelt noch die Erllärnng mehrerer Bischöfe, daß sie die Orde»5leute unter ihre Jurisdiktion nehme», wollen. Tagesnemgleiten. — (Wiederbelebung des stillstehenden Herzens.) Vor einiger Zeit teilte Dr. A. Milialo Versuche mit, in denen es ihm gelungen war, ausgeschnittene Heizen zweier Kaninchen, die seil vielen Stunden nicht mehr pulsierten, mittelst Durchspülung warmer, mit Sauerstoff gesättigter sogenannter Loclescher Flüssigkeit wieder zu beleben, d. h. zu energischem Pulsieren zu bringen. So lange die Durchströmung dauerte, hielten die Herzbewegungen an. Auch das Herz einer in der Aethernarlose gestorbenen Katze wurde auf diese Weise nach 24 Stunden wieder zum Pul sieren gebracht. Jetzt teilt nun Dr. Kulialo der Pariser Aka^ bemie der Wissenschaften mit, dah es ihm auch gelungen ist, das Herz eines drei Monate alten Kindes, das an Pneu-monie gestorben war, 20 Stunden nach dein Tobe wieder zn beleben. Es wurde einer Durchstlömung der oben genannten Flüssigkeit unterworfen, »vorauf nach 20 Minuten zuerst in den Geweben, dann iu der rechten Herzkammer schwache rhythmische Zusammenziehungen eintraten, die sich allmäh-lich verstärkten lind schließlich in regelmäslige Pulsatiunen übergingen, die eine volle Stunde hindurch anhielten. Mit gleichem Erfolge wurde später dieses Experiment auch an anderen menschlichen Herzen ausgeführt, und es gelang sogar, Pulsationen in den Geweben und den Vorkammern noch 30 Stunden nach dem Tode hervorzurufen. — (Simulanten im Tierreiche.) Das „Dresdn. Iourn." bringt folgende Mitteilungen: Die Fähigkeit, sich tot stellen zu können, findet man bei verschiedenen Tieren als Kunststück der Dressur, namentlich bei Hunden. Sie kommt aber auch bei anderen Wesen als eine von der Natur selbstgelehrte List vor. Vielleicht am voll-tommensten ausgebildet ist sie bei gewissen Insekten, vor allem bei einer Gruppe, die sich bei den Menschen von jeher und überall höchst unbeliebt gemacht, bei den Flöhen. Doktor Holms hat eingehende Beobachtungen über diese Eigenschaft bei einer großen, in Amerika vorkommenden Art der Sand-flöhe angestellt. Dieses Tier liegt während der Tagesstunden in seinen Sandlöchern in einem Zustande, der scheinbar dem Schlafe höherer Tiere ganz ähnlich ist. Wirb ein Sandfloh durch Graben aus seinem Schlupfwinkel aufgestört, so bleibt er aufgerollt und bewegungslos oder verfällt in diesen Zustand, nachdem er noch einige Sprünge über den Aoden ge- macht hat. Um diese Stellung zu erlangen, die ^ ^! toten Tieres gar nicht zu unterscheiden ist, biegt ^, seinen Leib zusammen, zieht die Beine in die Ho" ^ dic Fühler unter seinen Vrustpanzer. So verharrt ei ! ^ lange und verrät sich meist auch dann nicht, lvenn ^ aufnimmt. Der Nutzen dieser Kustfertigleit liegl ^: Hand, da sie das Tier der Aufmerksamkeit seiner ^' "'^ieht. ^ — (Beclmann 'raus!) Eine drollige ^ ^ erzählt man sich von dem 1866 verstorbenen beruW ^ miler Frik Nectmann. Als dieser auf del Höhe <">" ^ liner Ruhmes stand, reiste er zu einem Gastspiele '""^,s Vaterstadt Nreslau. Sein Vater, ein biederer T"l>^ ^ der noch nie in seinem Leben ein Theater besuch^ ^^ nur auf vieles Zureden zu bewegen, einmal ei»er/U"' ^,,, beizuwohnen. Fritz Veclmann besorgte dem "It ^, Sperrsitz in der ersten Reihe und schälte 'h'" ' ^i. „wenn dreimal gespielt geworden" sei (das Stüct >! ^,^ Akte), nach der Garderobe zu kommen, wo sich b"vt ^ treffen wollten. — Als der Schauspieler »lach dem i ^! Alte nach der Garderobe kommt, sieht er seinen ^ ^. einem Stuhle in der Ecle sitzen, die Hände ringe" .^ losigleit und Verlegenheit auf dem Gesichte. «"""'M^ hat dir's nicht gefallen, dah du schon da bist?" "^ " ^i das erschte Spiel war ja recht unterhaltsam." ^" "^,/, sei" halb bist du denn fortgegangen?" — „Hm. laß ocl g ^ ich wer' der'sch nachher sagen!" — „O. Vater. s° "° „ F — „Aber schrei ocl nich a so — was brauchen- ^ zu hören? De Leute hab'n mich ja glei erkannt^ " ^F Spiel aus war. schrie'n se alle: Veclmann 'raus. . h, 'raus! Ich habe' mich geschämt wie a Spitzbube ^ ft nausgeloofen, und wie ich zur Tür drauhen "^' ^ g< noch alle hinter mir hergellatscht — ich ha's wu" ^ü hört!" Mit Tränen in den Augen fiel Veci"""'' „! Vater um den Hals und versuchte'das Mihoersta'^. ^ zü /.utlären — aber ins Theater war der Alle mcht " bringen. . ^ ^» «^ — (OriginelleZMen u.) Aus Rom lv"° ^ ^ N. N." geschrieben: Das Dejeuner bei Baron N^m ^,,. Ehren des deutschen Kaisers. el> dieser seinen ^' ^j^ Papste machte, wird. wie alles, was ben tnisen'^ ^vst angeht, von den römischen Blättern auf das " >^ , oN besprochen. Die Wiedergabe des deutschen Menu» "^iF ginell, um sie den Lesern vorzuenthalten. D">.^isM" d'Italia" bringt Montag, den 4. Mai. folgende ^^ P' Brodo — ttaite lache fare! — Kaltzlen densweuc^ ^ Fischen german — Medaillons von Straßburger ^e» seleterpostez — Gelruffelle böhmische — Ios""" " stM — Grummer salat — Holzgefrorones von "dti" ^ .,, lncl)v' — Macht isol. Womit wohl gemeint ist: .^ ^ Bouillon — Kalte Lachsforellen — Kalbsleiide'N ^^< Mit Fischen german absolut unverständlich "", ! d r n cl.) Aus New York wird den „M. N. N. A ,z s>,' Dr, T. S. Allison, der Superintendent des SAcM^ Tür von innen zu. so daß er in der Zelle e>" ^^l h^ war. Sein Schreien und Rütteln brachte leinen " fFck" bei. so bah der Gefangene froh war. als er "'^/^ins^ Fremder erblickte, welche die Erlaubnis zur Ves>")'- «, l", Anstalt erhalten hatten. „Wollen Sie mir aufmaß P> er denselben zu, „ich bin hier leider gefangen - ^^ sehe ich. armer Bursche", lautete die Antwort. ..a^^< Es ist schon wahr, was Paulus sagt: Nichtheira« ten ist besser!" Wie Schuppen fiel es von Derbachs Augen. „Unke-Dore!" nef er laut und überrascht und ergriff, stehen bleibend, des Mädchens beide Hände. „Wie habe ich Sie gesncht und doch so ganz anders ge> sundqn, als ich gedacht und mir Sie ausgemalt!" Sie errötete lieblich. „Woher — kenuen Sie meinen Spitznamen aus der Pension?" fragte sie. „Sind Sie wirtlich der Meinung, die Sie in die Fensterscheibe geritzt und auch jetzt ausgesprochen?" fragte er dagegen und suchte in ihren Augen zu lesen, die sie jedoch gesenkt hielt, „Ich wollte gum Theater —" begann sie sto» ckenö, „da versuchte mau, mich zu einer Heirat mit einem Vetter zu bewegen — damals — war's, als ich dort . . ." «Unü jetzt, Dore, jetzt?" drängte er, in überquellendem Glücksgesnyl ihre Hände an seine Lippen drückend. (5r beachtete nicht Ort und Zeit, die heiße, große Liebe, die in seiuem Herzen lebte, drängte zum Ausbruch. Ihre Hilflosigkeit rührte ihn und so bat er nur noch ganz leise: „Dore, Geliebte, erbarme dich meiner Qual!" Da hob sie die schimmernden Angen unb ließ ihn darin lesen: aber das genügte ihm nicht. Er umschloß sie innig, und sie bekannte dabei frei und offen, was in ihr lebte feit der ersten Stunde, da sie ihn gesehen. „Jetzt", sagte sie jubelnd, „jetzt, die Fensterscheibe muß zertrümmert werden. Der Herr Paulus lommt zu den Alten'." Ven sebenden ihr Recht! Wiener Oliginal'Roman von U. Hottner»Orese. (24. Fortsetzung.) „Nun, wir werden sehen, Kind, werdeil alles fehen! Nur 5lopf hoch gehalten! Ist ja ein äußerst schwieriger ^-all. Habe mich bereits mit den beiden behandelnden Aerzten eingehend darüber befproclM. Wenn ein junges, bisher gesuudes uud kräftiges Mädchen krank wird und nnn fchon seit Monaten so dahinsiecht — Nervenzustände. Kräfteverfall — na, alles Mögliche — da steckt irgendelwas Ungewöhn liches dahinter, das fage ich. Und mm kommen Sie, 5l1nd, führen Sie mich." Der große stattliche Mann nickte dem zurückbleibenden Neinhold zn. Tann fiel die Tür hinter ihm und Hedwig ins Schloß. Nnhelos schritt Ottmann in dem engen Zimmer chen auf und ab. Hedwig hatte recht, wenn es ihr oft fchien, als hätte er fich auch äußerlich stnrk verändert, (n- sah gealtert auo, arg ülierinüoet. Der 'jng von eisei-ner Willeno- und Tatkraft schieil flist verwischt und statt dessen sprach eine haltlose Unrnhe aus den feinen Gilgen. Kein Wunder. Unausgesetzt brütete er übel- dem einen, großen, grauenvollen Geheimnisse jenes Mordes. Iede5 Detail, jede leiseste Wendung des Prozesses kannte er nnn, da ihm die Akten znr Nerfügnna. standen, fast au5wendig. Jede Kleinigkeit hatte er unzähligemale erwogen, bedacht. Daß Martha ill das Geheimnis verwickelt war, schien ihm fast unzweifelhaft nach ihren ^iel'erreden, Aber inwieweit? Wa5 hatte sie gesehen, gehört? lind Iiattc sie nur geseheu und gehört, oder — Nein, nein. Das wollte er nicht ausdenken. Und da war ja auch uoch eines, das lla ^,i daß Egon amveseud war bei der scht^""^^^ sl" das Haar! An dieses Haar klmnmerte ^u" ^ nun förmlich. Es fchien ihm, wenn auch ^!^ste"^ voll Marthas Unfchnld, so doch ein "M Merkmal. MÜ^ In den Nachteil, welche seit jener ""' ^/' Stunde bei der Kranken vergangen ware». ^, jh' selten Nuhe gefunden. Sein Gewissen ma^> ^ fortwährend: ..Sprich über Marthao me?^ ^ deine eigenen schrecklichen Vermntungen .^b^ Advokaten. Nütze die ^eit ano! Martha laN" ^ Denke an deine Pflicht gegen den Freund. ^ j^ Aber er fchwieg trotz nlledem. Sou^ ^ reden? Jetzt einen Make! anf Martha w"''"^zfl^ ihr haften blieb, für immer, wenn fie, ohne 3 ^ heit zu kommen, ohine widerlegen zu ^'^/'i-ft^, Und das sollte er run? Er, dem sie so l^'' " ,F^ Die Gedanken des einsamen Mannes '^ ^' sich. Wenn man tausendmal dasselbe P"lm'^„i.i denkt, erscheint die gleiche Sache schließlich l in einem anderen Licht. ., < O^',, Hedwig und der Profesfor kamen 5""^ ,^ sprach der letztere bedauernd, ..trauriger ^ ,D tlanriger ^all! ^ninwt-hin. hofsilnilgolos l! ^r<'' Wir haben da eine Krise soeben, eine sch" . ^>s >^', krise, die unzweifelhaft nicht nur die <>^' ,, l^ lichen Erkrankung, sondern einer furclM schen Aufreguna. ist. Liegt eine solche vor'. Hedwig schüttelte den Kopf. .„. /< „Ich weiß von nichto", sagte sie beWiM" ^,i> daß ihr Verhältnis mit Egon Hochdew " liches war." jacher Zeitung Nr. 105. 913 9. Mai 1903. ^"barf ich Sie nicht." Hierauf wandle sich der Sprecher "Cede" ^!'^"" Fremden und erklärte ihnen den Fall. "uZ > k ^ ^" Mann da aij, er sieht ganz vernünftig balms' ^mmmt sich auch nlanierlich, und doch ist der nies ^"".'" ,^u,en Zügen deutlich ausgeprägt." — „Dum-ich h^^.' ^lef der Superintendent wütend. — „Sie irren, ^c UN's Geisteskranker — ich bin der Superintendent ^'/"svn und habe mich durch ein Versehen selbst gefan-«lNtü^u "^merlen Sie jetzt", sagte der erste Sprecher zu i'Nniae - """' """e das Gesicht des Armen stets blöd-biz 3/'vird: nie habe ich derlei gesehen." Alles Beteuern ltalei,) k'"" ^M nichts, er würde erst viele Stunden ^ii^». k'"em Wärter, der ihn tannte, aus seiner unan-1^" ^°ge befreit. ^olttl- und Proviuzial-Nachrichtell. I ^ 'T' (Inspizierungsvorschrift für die du na, ' Militärs - Erziehungs - und Vil -schli^^n stalten.) Auf Grund der Allerhöchsten Ent-^lzien ^ ""'" I?- ^lp^ll d. I. hat die lommissionelle In->ll!fi^"9 der beiden Militär-Akademien nicht mehr statt, int. Nl'^ ^" General-Inspektor der Militär-Erziehungs-ltlitsf. . "'^sanstalten ninimt am Schlüsse des theoretischen üliil.n.,^'6 Schuljahres die Schluß-Inspizierung der Mi-^ica" - '"" "or und berichtet hierüber dem Reichs, y^munstenum. Der General-Kavallerie-, Artillerie-, ^'',"ud Pionier-Inspektor ist berechtigt, jene Militär-^fftnb" ^^?^^ung), an welcher die Zöglinge für die be->oiih^ ^'^ Dienstzweige herangebildet werden, wann immer ^llt s ^., Schuljahres zu besuchen. u,n sich über die spe- ^chl'che Ausbildung zu orientieren, ^lil', 1 "sung s"l" Major in der Artil-^ Pro 1 " Zulassung zur Prüfung zum Major tonnen °Niy„. .^4 die Hauptleute der Feld- und der Festungs->be„ ^ einschließlich des Ranges vom 1. Mai 1896 be-^tchen ^^ ^n biefür festgesetzten Bedingungen ent- ! u/^ ^ ilitärisches.) Die Frequenlanten der >l„ ^^ ^ps-Offiziersschule in Agram werden auf ihrer ^hlt, ^"^' vorzunehmenden Studienreise auch Krain "" 18 V^ "" ^- I"'^ """ ^l. Lucia in Idria und ^ ^uni in Adelsbera eintreffen. —0. ! > e ^ ^ ^ strectung des Termins für Ueber-^tn,i,. r^lls re i se n.) Das Kriegsministerimn hat den '""hlte ^'^ ^ Durchführung der Uebersiedlung in das ge-'>«!lk ^ s "u^'l (den Urlaubsort) seitens der in den Ruhe-°°il t>r,' m^" ^" "'^ Wartegebühr beurlaubten Personen A fii/Monaten auf sechs Monate erstreckt. Das Gleiche ^ n , " Familien der im Präsenzstanbe oder während >l>t ^ ""bes ohne Gebühren verstorbenen Gagisten. dann t>^^<^'>nlien lener Gagisten des Ruhestandes, welche ^"tbN. Dezember 1902 eingetreten ist. !"'lns^"r Tätigkeit der städtischen Rel-,^!lu^^'ellschaft im Monate April.) Die ^ dt^ 6s!Mchaft intervenierte in der genannten Zeit bei 55ta ^" Personen, und zwar bei 22 Männern nnb > Eckw?' Die Erlrantungsfälle waren nachstellende: band, ^"llände. ^ Epilepsieanfall. 1 Vergiftung. '^!°lze ?s ^ung. 2 Futzquetschungen. 3 Verwundungen '"> C^ . ' ^ Verwundung durch Biß. 1 Verwundung y'ehen. 18 Krankentransporte, x. ^chsl^^V khrerversammlunge n.) Wir erhallen ,^1»?" Nericht: Der slovenische Lanbeslehrerverein ^dtli?" ^^N0 "«i^i^ko äruztvo) hielt Donners-^z^^-M.. seine 33. ordentliche Generalversammlung ab, an welcher sich etwa 50 Mitglieder beteiligten. Nach einer Ansprache des Vereinsobmannes, Herrn Oberlehrers Fr. Gabriel, und nach Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes erstattete Herr Oberlehrer Fr. Ornagoj den Kassabericht, dem zufolge sich das Vereinsvermögen auf 005 1v beläuft. Vor der Wahl des neuen Ausschusses erklärte der bisl)erige verdienstvolle Obmann, eine eventuelle Wiederwahl infolge Ueberbürbung mit anderen Geschäften nicht annehmen zu tonnen, was mit Bedauern zur Kenntnis genommen wurde. In den Ausschuf; wurden sodann nachstehende Herren entsendet: Oberlehrer Fr. O r n a g 0 j. Oberlehrer I. Dimnit, Lehrer I. Furl an, Schulleiter I. Gregor in, Lehrer V. Ialliö. Lehrer L. Ielcnc, Oberlehrer L. Letnar. Lehrer I. Lilar und Lehrer I. Neüel.) — Unmittelbar nach dieser Versammlung trat der Witwen-Lehrerverein (Vclovcko uöi-teli'üko liiu^vo) zusammen, um über Aenderung der Vereinsstatuten zu verhandeln. Die Steueradministration hatte nämlich, von der Voraussetzung ausgehend, daß der Verein ein Versicherungsverein sei, denselben zur Zahlung eines Gebiihren-Aequivalents von 7500 X verpflichtet. Die Statuten wurden nun in der Weise abgeändert, baß aus denselben die wohltätige Tendenz des Vereines zu Gunsten der Lehrerwaisen und Lehrerwitwen in Krai» genau ersichtlich ist. Auch wurde gegen die Vemessung der genannteil Behörde der Returs ergriffen und mit der Abfassung desselben ein hiesiger Rechtsanlvalt betraut. — (Ein M ili tä rlonze 1 t) mit gewähltem, reichhaltigem Programme findet morgen abends 8 Uhr in der Kasino-Glashalle statt. Eintrittsgebühr 60 li. — (Die hiesige freiwillige Feuerwehr) suwie die Feuerwehren aus der Umgebung (Waitsch, 5;Ma :c.) beteiligen sich morgen, um 7 Uhr früh in der Florians-lirche an dem gemeinsamen Gottesdienste, welcher zu Ehren des Vereinspatrons daselbst abgehalten wird. Nach demselben findet in HafnersVierl>alle eine Zusammenkunft dieser Vereine statt. Beim Aufzuge und bei der Rückkehr sowie in der Aierhalle spielt eine Zivillapelle. Eintritt frei. x. — (Bau- und öffentliche Arbeiten.) In der ersten Maiwoche ist bei sämtlichen Objekten ein großer Fortschritt zu verzeichnen. Nebst den äußeren Arbeiten (Verputzung) sind auch die inneren bereits überall im Zuge und die Bauunternehmer müssen sich mit verstärkten Kräften beeilen, das Versäumte nachzuholen, — In der Knafflgasse ist der Ball der Grundmauern für das Gebäude der „Narodna Tislanm" bereits im Zuge. Das Haus des F. Stark in der Spinnergasse ist äußerlich bereits verputzt, desgleichen die Villa Boh in der Arühl und das Schulgebäude des Urfulinerinnenlonventes, Der Rohbau des Fr. Kvigelj an der Untertrainerstraße ist bis zuni Dachstuhlc fertig und das Gebänbe dürfte bis Ende dieses Monates unter Dach gebracht werben. Das neue Haus des Jakob Accetto an der Petersstrahe ist im Rohbau fertig und unter Dach, und die Villa Spalel in der Levstitgasse bis zum Parterre gediehen. Das Haus des Bürgermeisters Hribcn ist außen nahezu verputzt; bei demselben sind auch die Spenglerarbeiten bereits fertig. Die Vrrputzung beim Hanse der „Kmetsta posojilnica" und des Al, Vodnil ist bis zur Hälfte gediehen. Aei ersterem Gebäude wurden diesertage die Spenglerarbeiten ebenfalls in Angriff genommen. Bei dem Doppelhanse des Alois Korsika an der Bleiweisstrahe. wei-ters bei der Villa des A. Wcinlich und der des K. Mayer in der Levstilgasse sind die Anwurfs- und Verpntzungsarbeiten außen fertiggestellt, im Innern dagegen im Zuge. An der Unterlrainerstraße — an der Abzweigung gegen das Schloß Kroisseneck — sind in letzterer Zeit zwei kleine Villen-ähnliche Parterregebäude aufgeführt worden. Der Bau der Villa Nuc'ar ist im Zuge. Die Pflasterungsarbeiten an der Römermauer sind fertiggestellt, Das Lagerhaus des Felix Urbanc ist im Rohbau fertig. Das Haus Nr. 16 an der Maria There sie nstraße erhielt einen frischen Anstrich, auch ^dis?°" k""" nicht dw Rede scku", fuhr der Arzt '>icht/< "> „an soläM Aufregungen stirbt nmn ^n^ tN"K sie - so glauben Sie? stotterte Ü'^ ki^7"' KindÄM. Das kann man nicht so klipp !^iiber.- "' Die Krise ist da. Vielleicht kommt sie ^ nli^ "'vea.- ^lber äußerste, Ruhe, Schommg, nicht ^t,^""6ste Auslegung. Das ist Bedingung, '^ nÄ^ wurde blaß. Vr dachte an die Fieber-luischb b"^' er, daß keinerlei Aussicht sei, > "6w"? ^"l Klarheit zu gewinnen. ! "s, d >u. ^ Zeit für so ein junges Mädchen", ? ^, w ^"-ilhmtheit, während sie bereits eilfertig , t-n DÄ^l schlüpfte. „Gut, daß Sie hier in dein "bter^.?"'"- wie sagten Sie: Verwandt«-, 35er- "^l^ 1,, ^ät wgr sehr zerstrent und murmelte , ..<^"stä,,dliches' ?^vlg5 "" ^n>lntd", sagte Neinhold und griff nach llih c>.s'?""d. Veidelt war eine tiefe, Röte ins ? "Vllsu >^s" ""rkle es nicht. s,s^ tlei/,""lnd "" lchän", ri^ er schon a„ der Tür, „"slch^ z Fräulein u»eiß bel-eit^ ul» alles Vorge- F' >iack ?"d! ^" ^^zehn Tagen sche ich noch- ^M^,.'^ Miagt: Krise! Schwere Krise! Auf ?? Hedm^ ^nihmttMt s"t uxu-, sakeu Meinbold " snsl ^" ''^ lmigi> stnium gegenüber. E^ lmir ^'^''^ "" .Üüüiler. so l'oinlle er es lncht luerlen, daß blintende Tränen aus den Augen des jnngen Mädchens rannen. Draußen sang der Wind eintönig um das Haus und die Blätter fielen. „Hedwig!" sagte er endlich leise. Sie kam sofort l?eran. Aber da sie nun neben ihm stand, still wartend, was er von ihr wolle, vergaß er fast, wao er wünschte. Cr sah ilnr die zarte Gestalt in dem grauen H-alb-lichte und ein unsägliches Mitleid übert'am ihn. „Armes 5Nnd!" sagte er und nabm sanfl ihre schlanken Hände zwischen die seinigen. „Iä, wollte, ich könnt« Ihnen das Leben leicht maclM, rosig, heiter." Er brach ab. Drohend tauchte vor ihm die Gewißheit auf, daß es noch düsterer werden konnte, noch schwerer und durch seine Schuld. Hedwig stand ganz ruhig. Sie fühlte sich so ge< borgen in seiner Nähe. „Sie haben an nur grilligem Sonderlinge nur noch eine Last zu den übrigen Lasteil", sprach er endlich. Aber da beugte sie sich jäh über ihn. „Nein, nein, keine Last! O nein! Ich bin so froh, wenn Sie da, sind, ich bin so glücklich." Sie hatte sich rasch niedergebeugt und küßte jcht voll leidenschaftlicher Innigkeit seine Hand. Die Tränen strömen noch immer über ihr Antlih, da5 weiß zu ihn« emporleuchtete. „Mer Hedwig, K'inö", stammelte ei- veri^en. Ihm"war es, als sei das Glück lebendig geworden mid sehe auf zu ihm, lächelnd unter Tränen, (Fortsetzung folgt) werden an demselben einige Rekonstrultionsarbeitcn für ei» Gewölbslolale ausgeführt. In der Slomzelgassc ist der Vau des S. Äreoschen Hauses im Zuge. Am Petersdaxnn wurde beim Hof der A. Regali ein ^isengitier auf Steinunterlagr errichtet, ein gleiches gelangt beim Nachbarhause zur Auf-strllung. Die Arbeiten beim Hause des Architekten Smie-lowsly sind bis Hum Parterre gediehen. Das ncne Gebäude des W. Treo in der Neugasse wird noch angeworfen nnb uer putzt. Im Laufe dieser Woche wurde mit den Demolierungs arbeiten bei den abgelösten Objclten der Zeschloschen Erben in der Dalmatingasse begonnen. Nach Beseitigung des Echuttmateriales werden die Arbeiten bei der dortigen Parkanlage in Angriff genommen werden. Die Arbeiten in der Vegagasse schreiten rasch vorwärts; derzeit ist die Parkanlage größtenteils bereits fertiggestellt. Die Einsehung der ver-schiedenen Pflanzen ic. erfolgt demnächst. Die obere Front des Hauses der Vant „Slavia" erhält eine entsprechende Fassade. Hiemit ist auch die Erweiterung der Vegagasse an dieser Stelle in der neuen Regulierungslinie, und zwar vo» der Ecke der landschaftlichen Nnrg in gerader Linie gegen den Valvasorplah erfolgt. Ein neuer Bauplatz ist zwischen der Erjavecstrcche und der verlängerten Nonnengasse — hinter der Reitschule — für dir Parzellierung vorbehalten. — In den letzten acht Tagen langten ill Laibach etwa 50 auswärtige Maurer an. x. — (Zum M a i - Ue b e r s i e d l un gs t e r m i n.) In diesen, Termine wechselten ihre Wohnungen 92 Familien und 128 Einzelparteien. Der Mangel an kleineren Woh-uungen ist in der Stadt ein sehr empfindlicher. Die Arbeiten Häuser sind sämtlich besetzt; Veamk>„wohnu»ge» fehlen, x. — (Heimisches K n n st ge w e r b e.) In den Schaufenstern des l. u. t. Hoflieferanten Ioh, Mathian hier wird heute. Sonntag und Montag cine komplette Braut cwsstattung im Sezessionsstile, welche infolge der exakte» Ausführung und aparten Zusammenstellung sehenslvert ist. ausgestellt sein. — (Laibacher Deutscher Rabfahrer-verein Edelweiß.) Morgen findet die zweite dies^ jährige Vereinsausfahrt nach Zwischenwässcrn statt, woselbst nur kurze Rast gehalten wird, Aufenthalt wird erst bei der Rückfahrt in St. Veit (Gasthaus Kraljii)) genommen, wohin auch freunde des Vereines mit Bahn, zu Fuß oder Wagen nachkommen. — Die Rabler versammeln sich um ',,-.2 Uhr nachmittags im Kasino-Garten, von wo um 1i Uhr die Abfahrt erfolgt. - Gäste stets sehr willkommen. — (Der Laibacher deutsche Turnverein) versendet soeben die Einladungen zur Feier seines vierzigjährigen Bestandes, welche in den Tagen des (>. und 7. Juni l. I. vor sich gehen wird. Das Programm wurde folgender, maßen festgesetzt: am 6. Juni: 1.) abends V28 Uhr:F e st aufführung im landschaftlichen Theater, umfassend turnerische Vorführungen der Frauen^ und Mädchen- und Männer-Riegen, Gesangsvorträgr des gemischten Chores des Vereines, Musitmiiwirluna, der Kal^elle des t. u. l. In fantericregiments Leopold II., König der Belgier, Nr. 27; 2,) abends 10 Uhr: N e g r ü ß u n a, s a be n d im großen Saale des Kasino-Vereines unter Mitwirkung der Sänger-runde des Vereines und der obigen Musikkapelle. — Am 7. Juni: A.) vormittags 9 Uhr: Schauturnen der Jugend-Abteilungen in der Turnhalle der t. t. Oberrealschule! 4.) vormittags halb N Uhr: In der Kasino-Glashalle und im Garten Frühschoppen, gespendet von beutsck)en Frauen und Mädchen, Mnsilmilwirtung. Zu--tritt nur für Vereinsmitglieder und deren Angehörige; 5.) abends 8 Uhr: F e stve r s a m ml u n a. im großen Saale des Kasino-Vereines unter Mitwirkung der Sänger runde des Vereines und der Musikkapelle. — Die Herausgabe des üblichen, fünf Jahre nmfassenden Berichtes soll im November 1903 erfolgen. — (Ein neuer E i se n b a h n - T a sch e n fa h r plan), gültig vom 1. Mai bis 1. Oktober, dem auch eine Schiffahrts - Ordnung im Adrialischen Meere angeschlossen wurde, ist in einem recht handlichen Format 11 x 7 c>m und netter Ausstattung erschienen und in der Buch- und Papierhandlung Fr. Igli <-, Hauptplatz 11, zu haben. Der Fahrplan enthält alle Züge, die nach der neuen, seit dem 1. Mai gültigen Fahrordnung verkehren, und auch jene, die in den Sommermonaten Juni und Juli eingeschaltet werden, sowie die neuen seit dem 1. Jänner b. I. gültigen Tour lind Netour-Preise, die sowohl auf der Staatsbahn wie auch auf der Südbahn eine bedeutende Aenderung erfahren haben, Angeschlossen sind weiters die regelmäßigen Schiffsverbindungen von Trieft ans nach Venebig, Pola, Zara und allen übrigen dalmatinischen Städten, — Der Fahrplan dürfte infolge seines reichhaltigen Inhaltes und niederen Preises (10 ti das Stück) jedermann willkommen sein. — (Gewerbliches F 0 r tb il du n g s we se n.) Der Ausschuh der gewerblichen Fortbildungsschule in Krain^ bnrg hat sich aus nachbenannten Herien Mitgliedern neu konstituiert: Karl Kavnit. kaiserlicher Rat und Ge-mcindevorsteher als Vorsitzender, Ernst Freiherr 0. Scho n -berger, l. k. Qandesregierungssetretär, Vertreter der Unterrichtsverwaltung, Johann W 0 hlge m u t h. Sattler meister. Vertreter der Gewerbetreibenden. Ignaz Fock, Seifensieder, von der Handels- und Gewcrbckammer, Franz Omerfa,' Handelsmann, vom lrainischen Lanbeöautz schusse. und' Ferdinand Saj 0 vic. Handelsmann, von der Stadtaemeinde Krainburg ernannt. —". -^ (Der Hilfsbea mten . — (Be s i hwech se l.) Das an der Ecke der Kaiser Franz Josef- und der Bahnhofstrahe in Unter-Ki.^ta gelegene Haus des Karl Iau^igar wurde vom Großweinhändlrr Viktor Nola ffio daselbst um den Betrag von 20.000 X gelauft. N. — (Weintost im Landesversuchswein-teller in Laibach,) Auf die heute abends von V28 bik V2I0 Uhr stattfindende öffentliche Weinlostprobe sei hitmit nochmals aufmerksam gemacht. Zu dieser Kostprobe hat gegen Lösung von Coupons nm 1 Krone jedermann Zutritt. Da die nächste öffentliche Weinlost erst im nächsten Monate abgehalten werden dürfte, wollen fich jene. die einen Begriff von verschiedenen Krainer Weinen gewinnen wollen, heute abends im Lanbesversuchsweinleller unter dem Eaf^ „Europa" einfinden. Es wird anch für die Veralireichung kalter Speisen gesorgt werden. — Anläßlich der Weintost werden auch Bestellungen entgegengenommen. — (Im Panorama International) ist noch heute eine hochinteressante Wanderung durch Cochin-china ausgestellt. Morgen gelangt London zur Besichtigung, worauf vom nächsten Sonntag an eine Reisr durch Vorderindien folgen soll. — (Platzmusit.) Morgen von M2 bis M Uhr mittags findet in der Sternallee die erste Platzmusil statt. Programm: I.) N, Wagner: Einzugsmarsch aus der Oper „Tannhäuser". 2.) Flotow: „Stradella". Ouvertüre, 3.) Ziehrer: „Edelknaben". Walzer. 4.) Gounod: „Walpurgisnacht" aus der Oper „Faust". 5.) Offenbach: Phantasie aus „Hoffmanns Erzählungen". 6,) Lehür: „Nechledil", Marsch aus der Operette „Wiener Frauen". — (Laibacher Sportverein,) Das für morgen angesagte Fußballwettspiel zwischen den Mannschaften des Grazer Athletik-Sportklubs und des Laibacher Sportvereines findet nicht um 3 Uhr, sondern erst n m 4 U h r nachmittags statt. — Die Athletiker treffen heute abends um >/i>10 Uhr hier ein. Die Fußballspieler werden ersucht, sich gohlreich zum Empfange am Bahnhofe einzufinden. " (M i t Vfe rd und W n ge n dn rchge g a n ge n.) Gestern brachten wir die Notiz, daß dem Besitzer und Gemüsehändler August Stresen ein Bursche mit Pferd und Wagen durchgegangen fei. Dieser Bursche wurde am 7. d. M. abends von» GendarmeriewachtmeislVr in Littai in dem Momente verhaftet, als er Pferd und Wagen verlaufen wollte. Der verhaftete Bursche heißt Rudolf Zajc. ist 15 Jahre alt und nach Lusttal zuständig. Er wirb dem Landesgerichte in Laibach eingeliefert werden. — (Ste rbe fa ll.) Der Gemeindevorsteher und Postmeister in Vibem, Herr Johann Novak, ist gestern früh um V?7 Uhr gestorben. —«. — (Todesfall.) Vorgestern starb in Klosterneu-burg der Generalstabsarzt d. R. Dr. Franz Stawa im 74. Lebensjahre. Der Verblichene hat die Feldzüge 1859 und 1866 in Böhmen mitgemacht, war als Regiments- und Stabsarzt durch zwölf Jahre in der 14. Abteilung des Neichs-Kriegsministeriums tätig und nahm hier an der Ausarbeitung des Mobilisierungsplanes für den Felbsanitäts-dienst hervorragenden Anteil. Für die auf diesem Gebiete erworbenen Verdienste wurde er mit dem Ritterkreuze des Franz Josef-Ordens ausgezeichnet. Stawa wirkte dann als Leiter des Garnisonsspitales in Laibach und hierauf bis zu stimm im Jahre 1888 erfolgten Uebertritt in den Ruhe^ stand als Sanitälschef beim 9. Korpslommando in Josefstadt. — (Weidmännisch es.) Fürst Ernst W i n b i s ch-grätz, welcher auf der Auerhahnjagd auf Schloß Wagens-berg weilte und am 5. d. M. von dort abreiste, hat während der Balzzeit zwei Auerhähne zum Abschüsse gebracht, wäh-lenb Prinz Robert Windischgiätz, welcher noch dermalen der Auerhahnjagb obliegt, bisher einen Auerhahn geschossen hat. —!!c. — (Elektrische Beleuchtung in Ieli?ni Arh bei I d r i a.) Im verflossenen Herbste berichteten wir. daß Herr I. Gruben, Großgrundbesitzer in Ielicmi Vrh bei Idria. in seinem Gasthause wie auch in seinen Wirtschaftsgebäuden und in feiner Säge die elektrische Beleuchtung eingeführt hat. Beim obgenannten Wirtshause befindet sich auch ein sehr hübscher Garten, der sich in der Sommerzeit seitens der Bevölkerung Idrias eines lebhaften Besuches zu erfreuen hat und in dem auch oft Unterhaltungen von verschiedenen Vereinen in Ibria veranstaltet werden. Vor kurzer Zeit hat nun Herr Gruden auch in seinem schönen «Garten die elektrische Beleuchtung einführen lassen, wodurch der Garten an seinem Werte nur zugenommen hat und wodurch es den Ausfliiglern aus Idria möglich sein wird. auch die Abendstunden im Garten bei elektrischem Lichte zu verbringen. Ü. " (D i e b st a h l a m F r i e d h 0 f e.) Im Laufe dieser Woche wurden am Friedhofr zu St, Christoph vom Grabe dei Familie Beyschlag zwei Grablaternen aus Schmiedeisen eniwtndrt. — (Eine geisteskranke Person ertrun-l e n.) Am 3. April entfernte fich die 20 Jahre alte, ledige geisteskranke Keuschlerstochter Theresia öablal- an» Ma-lence, Gemeinde Landstrich, aus ihrem Eltrrnhause mit der Bemerkung, baß sie dienen gehen oder falls sie leinen Dienst betomme, in die Gurl springen wcroe. Am 2. 0. M. wurde tatsächlich die Leiche der Obgenannten in der Gurt nächst Dobe. Gemeinde Lanbstraß, aufgefunden. —«. — (Die Ursache der K 1 e bs l ra n l hei t.) Die Londoner „Morning Pust" meldet aus New Uorl: Die medizinische Schule an der Eornell-Universität bestätigt die Mit-trilung, baß die seit mehreren Monaten von einer Anzahl Balteriologen unter der Leitung der Universität durchgeführten Forschungsversuche über Krebsgrwächse zur Entdeckung einer nenen Theorie über die Ursache des Krebses geführt haben. Die beteiligten Gelehrten glauben, erwiese» zn huben, baß der Krebs nicht durch Parasiten entsteht, sondern auf die chemische Zusammensetzung des Blutes zurückzuführen ist lind daß jeder Teil sowie jedes Gewebe, welches von» Krebs ergriffen ist, die Fähigkeit hat, Fermentation zu erregen. Sie bemühen sich jetzt, ein Mittel zu finden, um die chemische Veränderung im Blut zu verhindern, da dies der einzige Weg sein würde, den Krebs auszurotten. " (V 0 n d e r „E le t t 1 i sch e n".) Gestern vormittags trieb der Pferdemäller Matthäus Sajovic zwei Pferde des Besitzers I. Orehel aus Nallo, Gemeinde Dravlje, durch die Wienerstraße auf den Markt. Als ein elektrischer Motorwagen nachgefahren tam, scheute das eine Pferd, sprang auf das Geleise der elektrischen Straßenbahn und wurde vom Motorwagen niedergestoßen. Der Wagenführer hielt sofort den Wagen an und verhütete so eine arge Beschädigung des Pferdes. Es hatte nur ganz unerhebliche Verletzungen erlitten. -- (Exzefse.) Der Obst- und Gemüsevertänfer Anton Slubic, wohnhaft Neitschulgasse Nr, l), exzediertc gestern nachmittags in stark angeheitertem Zustande auf dem Po-gac'arplatze und versetzte der Qbstverläuferin Maria Mar-jetiö, welche ihn von ihrem Stande wegschaffte, mit einem Brette einen Schlag auf den linken Arm, wodurch sie nicht unerheblich verletzt wurde. Ein Sicherheitswachmann entfernte den Eizebenten, doch kam diefer nach einiger Zeit zurück und exzebierte abermals, worauf er verhaftet wurde. — Gestern nachmittags gerieten der Schreiber Alexander Grafnetter, wohnhaft Reitschulgasse Nr. 13. und der Vagant Franz Botav.^el in der Küche des Greislers Matthäus Sollu-, Neitschulgasse Nr. 13. in einen Wortwechsel. Im Verlaufe desselben versetzte Vohav^el dem Grafnettcr einen wuchtigen Schlag ins Gesicht, so daß er aus den' Munde blutete. Der Vagant wurde verhaftet. "' (Verbrüht.) Am 6. d. M. abends liVß die Ar-beilersfrau M. Vergant in Dvorje. Gemeinde Zirllach. ihren ein Jahr alten Knaben ohne Aufsicht auf dem Herde in der Küche und entfernte sich für einige Augenblicke. Inzwischen wälzte sich der Knabe auf dem Herde und fiel mit dem Kopfe in eine Schüssel voll heißen Breies, wobei er im Gesichte und am Kopfe sehr schwere Brandwunden erlitt. Er wurde in das Krankenhaus gebracht, wo er gestern nachts verschied. " (Diebstahl.) Der Inhaberin des Riemergeschäftes Frau Viktoria Ban, Wienerstraße Nr. 31, wurden aus der Arbeitsstätte vier Stück Wagenlaternen, ein Wagenschlüssel und etwa zwei Meter grauen Wagenstoffes durch unbelnnnte Täter entwendet. " (Nach Amerika.) Gestein nachts haben sich vom Eüdbahnhofr cius 27 Auswanderer aus Kram nach Amerika begeben. — (Verloren) wurde gestern auf dem Wege Klosterkirche, Sternallee, Alter Marlt eine Korallenschnur. — (M 0 n a < s m a r t < i n L a i b a ch.) Auf den gestrigen Monatsmarlt wurden 350 Pferde und Ochsen. 104 Kühe und 51 Kälber, zusammen 505 Stück, aufgetrieben. Der Handel gestaltete sich. da leine fremden Käufer erschienen waren, mittelgut. Theater, Kunst und Literatur. — (Neue Ountioa » u e r a), zweiter Teil, für Männerchöre, sind im Verlage der Genossenfchaftsbruckerei (vormals Milk) unter der Redaktion Anton F 0 e r ft e r s erschienen. Die Sammlung enthält 74 Nummern auf 86 Seiten, der Inhalt verteilt sich auf Meßlieder (Nr. 1 bis 36). das Kirchenjahr (Advent. Weihnachten u. s. f.. Nr. 37 bis 53). Marienlicder (Nr. 54 bis 50). Heiligenlieder (Nr. 60 bis 00). Segenlieder (Nr. 67 bis 70) nnb'Anhang (Nr. 71 bis 74). Nebst Requiem mit Libera smb noch 15 Nummern lateinisch, die übrigen slovenisch (von Professor Dr. Pec-jal sprachlich verbessert). An den einzelnen Kompositionen sind nebst dem Herausgeber folgende Komponisten beteiligt: Velar, Blieb, Carli. Oapel, Fajgelj. Gallns. Gerbi.'. Haller. Hladnik, Horüt, Hribar. Kimovec, Kothe. Mader. Ma^el. Mozart, Palestrina, Nihar, Schubert. Schubiger. Spohr, Vogler, Witt. — Preis 2 Ii. — (Ein m u si l h i st 0 ri sche r Schatz verschwunden) Die italienische Musilwelt ist über eine unangenehme Nachricht sehr erregt. In einer der letzten Sitzungen des Internationalen Historiterlongrcsses, und zwar in der Abteilung für Musik und dramatische Kunst, hat Prof. Cametti die Mitteilung gemacht, daß das bekannte Autograph Palästrinas, des berühmten Kapellmeisters des Vatikans, verschwunden ist. Dieses Autograph hatte auch, abgesehen von dem Umstände, daß es das einzige war, noch ein« besondere Bedeutung, denn es enthielt unter anderen» die berühmten „Iinproperia" für die heilige Woche. Es wurde in einer römischen Privatbibliotl)el aufbewahrt und jetzt ist es verschwunden, ohne daß man weiß, wann und aus welche Art. „Wir wollen hoffen", bemerkt eine italienische Zeitung dazu, „baß die Nachricht sich nicht bestätigt 1 aber jedenfalls halten wir es für unsere Pflicht, die AufmcrtsamM ^ darauf zu lenken, die eifersüchtig über unser nmi ^. Erbteil wachen sollten, um zu verhindern, daft e>n ! barer Schatz demselben entzogen wird." «^ — (Slovan.) Die lürzlich erschienene 6. !«« dieser illustrierten Monatsschrift enthält Gedichte vo,i ^ Gieg 0 r 5 i 5 . A. A 5 lerc und A. Gradn ' l. ^c di^ Erzählungen „Beichte" von Ivan Eanla ',"^„ Rhobus!" von Ivo 8orli und „Opfer des ^^i,,' Jos. Jeranov. endlich die Artikel .Mlerc ">""„,, von Dr. Josef T u m i n 5 e l. „Iedi-Kule und ^ ^„ Kall"-" von A. Bezeigel nnd „Franz V"'" L' Richard I a l 0 p i 5. Hieran schließen sich die ^"^ ,^„< teratur. Theater und Musit. Kunst. Technik und ^^l!i, Mitteilungen. Der illustrative Schmuck ist s^ z^, und enthält unter anderem zw>,'i Kunstbeilagen ^v > Veldeser Glocke und A. Böcklin: Heimat der Sel'g"^, Die hier besprochenen und angezeigten ^^".hsl^ beziehen von I g. v. K l e i n m a y r H Feb. A a" Buchhandlung in Laibach. Kongreßplatz 2. Illusion. 82,ora. i« der Zomlnrche ..,, Sonntag, den 10. Mai (heiliger ""'^1,°» Bischof). Hochamt »m 10 Uhr: ^li^a !'"trin'' >> ,^ Don Lorenzo Perosi. Allelnja mit Versen von A"l" strr. Offertorium Invoni Navlä von Dr. Franz " Zn der Kinbtpf^vrUirche St. Z^-'"'^ Sonntag, den 10. Mai (heilig" An^.^ um 9 Uhr Hochamt: Preismesse l-^Ivo Nox'"'" "'.^ von E. G. Stehle. Graduale Alleluja '1'u ^« ^c'^ 5 Anton Foerfter, Offertorium Inv,> scher Assistenz eifrig fortgesetzt. Die Stadt w>rd ^, ^ Nacht gut bewacht. Die Ordnung wurde nW ^^ ist Beruhigung eingetreten. Handel und Verkehr ^^>^ begonnen, Nährend der Unruhen wurde kein 7^^, ?^ gltötet. Der Kaufmann Trümpler war ew Sch)" ^l Monastic und Umgebung wurden bis heute eiiM Bulgaren verhaftet. ..^e ^ ^K 0 nstantin 0 pcl. 7. Mai. Ueber die ^''^ri^ unruhigung der Stadt Monastic liegen folgen^ ^ ^,-stimmenbe Konfularmeldungen vor: Es verbreitete ^, Gerücht, bah die Banden in die Stadt eindringen ^! Gleichzeitig wurden bei der Hauptmoschee »i'v ^< ,'^ kleinen Moschee je eine Dynamitbombc geworfen, ^ explodieren. Die Täter wurden verhaftet. I"l ^ ?' wurden der Bazar sowie alle Geschäfte geschloss"^li ^ Bevölkerung schloß sich in die Häuser ein. ^er „P energische Sicherheitsmaßregeln ergriffen. Dtt .« / bestehend aus vier Bataillonen und 12 Batterien. Eventualitäten gewachsen. .h<ü ^ Kon slant inopcl. 7. Mai. Nach ^'^"^ Pforte ist nicht General Tonöev, sondern der ^z ü Delcev in einem Vandenlampfe im Sanbfchat V fallen. s<,""< K 0 nstantin 0 p < l. 7. Mai. Vei b . pB Dörfern der Umgebung wurden 30 Verhaflu"^ nommen. . :ss ^- Konstantinopel, 7. Mai. TürtischeH^ versichert, daß nach den letzten Nachrichten ein ^" s^ der Albanesen Weber in Djatova noch in Ipel. >""^ aufgebrochen wirb, zu erwarten sei. . „lsä Konstantinopel. 7. Mai. Der E"^ »o"5 Truppen Omer Ruschdi Paschas in Djalova wu"^ M Albanesen begeistert begrüßt, was als ein neuerl'a^^c der Reform- und Friedensbestrebungen der Pfol'l Paris. 7. Mai. Die Panzerkreuzer .H"!2^< ..Latouche-Treville" sind gestern abends nach ^"^^ gegangen. Non dem Marineministerium wird Ml'll ^ ^ in dieser Zeit alljährlich eine Schiffsabteilung "^sF vante abgehe, daß jedoch mit Rücksicht auf die Salonichi die Schiffe diesen Hafen aufsuchen. Die Russen in der Mandsch«"!. ^ Peking. 7. Mai. Die Russen haben ^'^ Z< mit einer großen Streitlraft wieber befetzt ui>o "' ^>-an der Mündung des L,ao Flusses Gal"'!^^ Ferner sollen sie umfangreiche kriegerische V" treffen. ^^acher Zeilunq Nr. 105, 915 9. Mai 1903 Blousen-Seide««« bi§ fl. 11-35 per 3Weter — fotoie stete ba$ Sßeuefte in fdjroavjer, löeijjer unb facbt^er «geitue-berg.«cibc» Don 60 Ämifl. biß fl. 1136 ü.3ttet. — glatt, fleftreift, farrieit, gemustert, Stomafte k. Seiden-Damaste »on 85 Kreuz, Ms fl. 11*801 Ball-Seide twi 60 Kreuz, bis fl. 1V35 Seiden-Bastkleider j>er »tobe t»on fl. 9*90 > fl. 43*25 Braut-Seide > 60 Kreuz. > fl. 11*35 Foulard-Seide, bebrucft > 60 Kreuz. > fl. 370 Blousen-Seide • 60 Kreuz. > fl. 11*36 per 9ftticr granfo u. frfjou berjottt inž $an$. — Sßuftcr umgdjcnb. — Eoppetteš Briefporto nacfj ber 6c$n>etg. (92) 6—2 Seiden-Fabrik Henneberm. Zürich. Verstorbene. EchiM'?. 7- Mai. Paula Zdovset, Nrbeiterstochter, 3V< I-, ^l^''"Msse 15. Keuchhusten. ^oninLlti» tudereul, — Maria ^pul. ^ufscherstochter, 6 M., Wienerstrahe 43, Lroucliiti» y Im Zivilspitale: ^ftht^^ '' Mai. Amalie Teriel, Arbeiterstochter. 1'/, I-, ^^^Tuberlulose. ^eteorologilchVHeobllchtungen in Laibach^ "^^Me 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736-0 mm. 3 ^n—'—j-------------------------------------^ l^^---!^lI I "" ^ 9 . ^ ^«"Z^2^ SW' zml. starl ^wvltl 87.^°^^726 6 16 8 SW. schwach___Regen________ " I !^729^8i 12 61 SW. schwach > bewölkt j 6-9 "llllei i^ ^agesmittel der gestrigen Temperatur 17 2°, Nor» >^^^ntw^rtNcher «edatteur: Anton Fu«tel. vSffiffiff&NATURUCHES BITTERWASSER '<§ ^onstio ENDE Wirkung.Vorzüglich Gegen -»^^'^tiqn.GestqrteVerdauung^Congestionen.etc. I 0 r^.-s ~^0^ Uetaorall an haben> — CO w!*^*e Zähne rein, weiss und gesund. Va*nis<:he Kunstwebeanstalt ] eiire asse 2'IL Stock. — Ausstellung von Qeweben dnacKnen An«talt. Geöffnet täglich vorm. von 8-12 ^v^jJM-on a- 5 Uhr. am Eintritt frei. Uns ^^ Meilage. "Wtz M der '3" hwtigen Blatte (Gesamtauslage) liegt ein Pro« '"tt bei w "° M. Peterseins Vlumengärtnerei in Er- "»Heu ' ""rauf wir unsere P. T. Leser besonders aufmerksam (1918) f)kotograpkiscke Deubeiten. ^ Nas Photographiereu auf Reisen, auf Sportplätzen lc., ist wohl die modernste Art. sich ein Tagebuch anzulegen und bleibende Erinnerungszeichen an das Geschaute mitzubringen. Die Firma R, Lechner (Wilh. Müller) erleichtert dies durch mannigfache Verbesserungen an ihren von jeher rühmlichst dc-saunten Apparaten und hat nun in der neuesten Zeit wieder einen Typus konstruiert, welcher alleu AlHorderungen gerecht wird und als völlig mustergültig hingestellt werden muß. Es ist dies Lechnrrs neue Taschencam era, ein sehr tompcndiijser Mappapparat, dessen Rouleauschlihverschluß mit pneumatischer Auslösung Momentaufnahmen bis zur grüßten Geschwindigkeit liefert, aber auch für Zeitaufuahmen von beliebig langer Dauer funktioniert. 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Vlisabethbahn «00 u. »000 M. 4°/, ab 10°/»......«b-?b HL?b «llsabethbahn, 4 lroat. und slavll«. detto «9-25 iuu 25 And»r« 2ss Donau-Meg.-Nnleihe 1878 . 10«-5O 10s'- «»lehrn der Otnot Vörz . , 93 75 l00 75 Unlehcn der Stadt Wien , . .105 10 10«'— dto. dto. (Silber od, Gold) 124 !»<» 12i,'5<» dtll. bto. (1894). . . . 98'W SU'»0 dto. bto. (1898). , . .100 — 101- Nürsebau-Nnlehen, verlosb. b«/» 10»-— 10« du 4°/^ Krainer Lanbe»'«lnl«hen . 89'75 — — Geld Warc Psandbri»s» »tl. Voblr, alla.öft,in 50I.verl.4°/° 9« 30 10080 N.-östeii.L«nbee-Hl,p.°«nst,4°/° 100 ic» loi-iu 0cst.°una. Vanl 40^ähi. »erl- 4»/»......... 10110102 — dto. bto. bOjähr, Verl. 4°/° 101-10 102 — Vparlasse, 1.öst.,«oI.,verl.4°/° 101 — I0l 90 GiftnbahN'PriorUät»« Pbligalion»«. Ferdinands-Äorbbahn Em. 188« 10O'?5 10175 Oesterr. Nordwestbnhn . . - 110'1l»i1i i5 StaatSbahn....... 442 —448 b» Südbahn il 8°/^veiz.Iänn.°Iult 3«» 25 31« 25 dto. i^b»/»...... 125 1012« 10 Ung.'galiz. Vahn..... 108-70 108 70 4°/i> Unterlraiuer «ahne» - »9'l>0 100 50 Divers» zss» (per Stück), !verzl««l !»b'—171'— vfener Lose 40 fl..... l?4- is4- Palssy-Lose 40 fl. CM. - - - 1?b-i?7'- NotenKreuz, 0est. «es.v.ioll, 54 go 55W „ una. „ ., bsl. 2?— »8- Vubolf.Lose 10 fl...... «8-— 72- s »lm.Lose 4« fl...... «87-— 238 80 St,°VrnMLose 40 fl. . . . 270-—32U- wiener Cumm.-Lole v, 1.1874 441 — 445-Gcwinstsch. b. u°/„Pl.',-Schuldv. d. Bodenlreditanst, ,'nb,2!>a sl, öilber 411-— 418 — Ung.Westl>.(Rallblaz)2«.s 91-— 93— «tld Ware Länberbanl, Oeft., 200 fl. . . 410 20 411 5» Orsterr.°ungar. Nanl, «00 fl, . i«23' l«32' Uniunbanl 200 fl.....üsi — 533 — «erlehrsbanl, «lllg., l40 fl. . »«u>— »64 — zndustrl«-M«t»l« n«hmung»n. Banges., «Ug. «st., 100 st. . . 1,4 — i«g>— «gydier Visen, und Etahl'Ind. in Wie» 100 fl..... _-^. _._ «ifenbllhnw.-Lelhg,Erste, lOOfl. Lo« — 2li — „«lbemühl", Papierf. u. «.»«. i»4- 12» — Liesingcr Vrauerel 100 fl. . . 3»? — 33« — Mmltall.Gesellsch., 0eN.-»lpliie 38» 75 3867t, Präger — Waffenf.^».,Oe»,i»Wlen,100fl. »4« — ,4? — Wagg°n»ütihnnst,,«ll«., in Pest, 400 X........ «10-— «20 — wiener Vaugesellfchaft lOO fl. . ,55 — 15»— Wlenerberzergiea«l'«ttien.«es. 7«b — ?s? — z»vis«n. Kurze Lichten. «msterdam....... »N8 07 1982? Deiltsche Plätze...... 117^7 117 zh London........ 289 80 240 — Pari«......... »5 22 95-35 Et. Peter«lmr,...... Dal«t«n. Dulaten........ n 82 11!«« 20-ssrans«-Ltü«banlnoten . . liv 10 117 27 Italienische Äanlnoten . , . 9525 95 40 Nubel. Noten...... 2 53" 2 53" (8^ lin.'i' •*l'»*»abrl*»r«^ii, 1'rlorltÄten, AbU«n, ^^ "••*» e«c, Devisen und Vitfulen. ^^............ * "II UiiiiiInliiiMimi B«tale- vuXLcl T^7"ecli.sl«r-O-«aclxAft __________L^tbBoh, Spltalgaaae. Privat-Depot« (Safe-Deposits) VmlBivBi f in Bir-Elili|iB In Oioli-Cornit- ml «Bf Iln-Oiiii,