Nt. 225. -—>—^ Montag, 3. October 1832. 111. Jahrgang. Macher Zeitung. ^!nc^,i,V'.b"bjährin n?,^"^l'nbung: ganzjährig fi, 15. halb Hhrig fl. ? 5«, I« «omptoir: ^ '"'l""° l>i« zu 4° !»«-".,, ^l die «>!s!ell»n„ ti..- bei öfteren Wieblrholmigen pei Z?llc 3 li Me «Laibacher geUunll» erscheint tüglich, mlt «lulnahm, ber Lonn. und Felertage. Die «b»i»lft»«tt«» befindet sich «°n«res«plnh Nr. », die «l>»ttio» Herrengassc Nr, 8, Gprechstunden ber «ebactlon täglich von ,N bi« l» Uhr vormllt««« — Unfrllnlltlte »riefe werben nicht »naenmnmen und Vianulcripte nicht ,urä Am 11 ^ber blutbefleckte Gast besonders^ f2".dichr Art i,"^?.I- ""rde das erste Ver^ des ^l'!''Schreckens ..n?"^"'s ^gangen und seither ka,.V"l)ls der N. s'^ ^ ^r anderen. Man wird sich A?tW in? ein abente»H3"^'" Vorkehrungen immer Wte ^." ungar3"'Ä'ches Individuum ^ ziehen, e >', ^ aus d?s3 H^ptstadt Gegenstände Erseht des? ^n- Der ^rb?°/be in der Schönbrunnerstrahe s°lgn^' durch Se^'^ ^s vor. als er sich ent-!^^Agnosci3 b^"°" zu enden, nnd die nun die Persönlichkeit und deren ganze bewegte Vergangenheit fest. Er war der Urheber und Vollstrecker der letzten Wiener Raubmorde und Attentate auf Geschäftsinhaber, die uns so lange mit unheimlicher Sorge erfüllt haben. Wahrfcheinli'ch standen ihm Helfer zur Seite, nach denen die Behörden noch fahnden. Derjenige, der das tödliche Beil geschwungen, der die Verbrechen znr Ausführung gebracht hat. war indessen der Selbstmörder selbst, und es ist demnach in jedem Falle der Gefährlichste der Verschworenen für immer unschädlich gemacht. Sehr erfreulich ist die Wahrnehmung allerdings nicht, dass ein Individuum dieser An und von dieser Gefährlichkeit so lange in Wien und in Budapest allen Nachforschungen trotzen, nach jedem Verbrechen neuerdings nach Wien kommen konnte, um sein blutiges Handwerk fortzusetzen. Er bezog in Wien irgend ein Masscnquartier, gieng dann auf Beute aus und kehrte nach Ungarn wieder heim. Noch bedenklicher erscheint die Angelegenheit, wenn das Vorleben dieses Verbrechers in Betracht gezogen wird. Lange vorher wurde er in Buenos-Ayres eines Mordes überführt und nur deshalb nach Europa gesendet, weil bei ihm eine Geistesstörung angenommen wurde. Personen solchen Kalibers sollten doch in Evidenz gehalten werden. Ob er nun wirklich geistesgestört oder ein geübter Simulant war, wird wohl nie mehr erhuben werden. Es ist dies jedenfalls eine ganz abnorme Geistesstörung, die auf das Erbrechen von Uhrmacherläden ausgeht und der Wert-gegcnstände sich bemächtigt, nm sie zu versetzen. Man ist leicht geneigt, wieder von mor»! in»ani ^^einVN^'2 °"" °" kein« Jahreszeit "Ht n,. b?ung , n "ll '"cht nur eine ganz ansehn-!^a^^ Lebens dar, sie hat U°nI^ eigene Publicistik ^ttsK' sle ,st auch bereits iu das "lit "' dle Dichtung, in edlem ""Hliegend^ N" .Nbthei^nge^ der Lyrik, Wen ^ahne und hellklingendem Spiele "ein ^ d,es aill !^"t^7,deutsches^"lich vom deutschen Liede. ^ das der Bücher- Palt^P w siH sU "'Hl eine Anzahl touristi-«en es Erklang" U H/ ^"" ^ ""., allgemein e„rr ^^^«6,,,,, Umwelt uud ihrer Nlora ^!^V'enstN«'" d« Sch,.,^,,^ '^ F'°r°, ^!ül?5 «°»t nn« .Äe m^< W« Vergnch» ^^^Ireunde k«> ° <°>ch" Vücher »or. «»««,' 5«>„,„mi "unstil danach ei,« Fülle "<"" .<„> ... w >« ")r k Fed. Vamberg in Laibach des Anziehenden und Fesselnden, Anregenden und — Erinnernngsreichen zu bieten vermögen; wohlan denn, blättern wir in einzelnen derselben und heben wir das Schönste nnd Beste des in unseren Sinn Fallenden heraus. Wie spiegelt sich klar und hell der nun so allgemeine Drang, »in Gottes freier Natur zu wandern», in Rlldolf von Gottschalls jüngsten Liedern * T»i ErlriMimd, ihr Nuchciihalleu, Lasst mich in eurem Tcmprl wallen! Ihr hnbt für meiner Seele Schwung Ein Echu der Bessristenma.. Hallt uich! wie tiefera.risfen wieder Der starre Fclö den Mang der Lieder? Nicht sehn' ich mich nach eitlem Ruhme. Schmiillt meine Brust die Wiesenblume, Ich a>w»e andern jeden Kranz Des Lorbeers und der Ehren Glanz. In ihrer reizenden «Berghymne» frägt Marie von Najmäjcr **: Hat des Hochlands mächtiger Zander einsam Je dich umrunffen? Ward, entrückt dem Treiben des Taq's, beim Aufstieg Dir der Sin» nicht freier mit jedem Herzschlaa. ? und ticfempfindend die schaurigen Schönheiten des Hochlands, fährt sie dann fort in ihrer begeisterten Sch'l- * .Vunte Vliiten., Vreslau >md Leipzig- Schlesische Buch-druclcrci, wrmals S, Scholtländcr. « «, «, ^ ss„„,„ " .Neue Gedichte«, Stuttgart, Molf Vonz 6 Comp. derung der mächtigen Eindrücke auf alle Sinne, wie eine Bergtour sie auszuüben vermag: Wie ber Wind streicht über die tausend Wipfel, Tönt es machtvoll bald wie der Orgel Vrausen, Flüsternd bald und lind wie der Mutter Segen Zu dir hernieder. Und der Nildbach, über bemoostes Felswerl Schäumend, milchweis, hier, da demantheN, rauscht dir Seitwärts, ungestüm oder weich und sangvoll, Lief in ber Waldschlucht. Sieh, du hast ihu pwhlich erreicht den Berglamm! Wie befreit von menschlicher Üast und Kleinheit Hebt sich sieghaft athmend die Brust dir, ringsum Schweifen die Blise. Dann die wunderherrliche Dithyrambe auf d,e .traumhafte reine Schönheit der Bergwelt, schießend. Kennst du sie. die Zauber des Nahmst du je sie l"^ du, Wie an ihnen menschliche Wurde lMer, Reiner smporwächst? ^. , < 3mg Mit d'r Liebsten «an dem dun en Stem des Jelsens. in gehobenem Tone ausrufen lasst: Wie doch alles steht in Prangen hier iu hoher Nlpcnzone, wie aus Blut' und Vlatt umsangbn, schmeichelnd uns die linden Lüfte * Wien, Verlag von Karl Gerolds Sohn. L«ibacher Zcilung Nr. 225 1950 3. Dctober !8^' Verein reisender Kaufleute Oesterreich-Ungarns in Wien wendete sich mit einer Eingabe an das Ministerium des Innern, in welcher er sich über die häufig anzutreffende Unreinlichleit sowie schlechte Construction der Aborte in den Hotels beschwert und bezüglich der fast ausnahmslos in allen Hotels und Gasthäusern üblichen Art, die Tisch« und Bettwäsche zu reinigen, Klage führt. Nach den Ausführungen des genannten Vereines besteht die Reinigung gebrauchter Servietten, Tischtücher und gebrauchter Bettwäsche darin, dass diese Wäschestücke mit kaltem Wasser bespritzt und in einer Presse so lange eingelegt belassen werden, bis sie einen Schein von Nettigkeit gewinnen, worauf dieselben, ohne früher einen gründlichen Reinigungsftrocess durchgemacht zu haben, für andere Gäste in Verwendung gezogen werden. Da durch ein solches unsauberes und Ekel erregendes Gebaren, welches dadurch noch strafbarer wird, dafs die Bespritzung sehr häufig durch von einem Hotelbediensteten männlichen oder weiblichen Geschlechtes in den Mund genommenes und aus demselben ausgespucktes Wasser erfolgt — auch abgesehen von der Cholera — Infectionskrankheiten übertragen und Gesundheit und Leben der Hotel- und Gasthausbesucher gefährdet werden können, wird die k. k. Landesregierung angefichts der eminenten Choleragefahr und unter Hinweis auf die hierortigen Erlässe vom 8. Juli d. I. und vom 15. Juli d. I. beauftragt, die sanitären Verhältnisse der Hotels, Gast- und Einkehrhäuser mit besonderer Rücksicht auf die Befchaffenheit der Aborte, hinsichtlich welcher die Einrichtung von Closets zur Spülung mit Desinfectionsmitteln thunlichst allgemein einzuführen ist, dann in Bezug auf die Gebarung mit Wäsche und auf Nefeitigung der Abfälle einer genauen Untersuchung unterziehen und die Abstellung sanitätswidriger Zustände mit aller Energie bewirten zu lassen. Hiebei ist auch ein besonderes Augenmerk auf den sanitären Unfug zu lenken, dass Trinkgläser aller Art dadurch gereinigt werden, dass sie in einem den ganzen Tag über mit demselben Wasser angefüllten Gefäße ausgeschwenkt und ohnehin mit einem mehr weniger schmutzigen Tuche ausgewischt und in diesem Zustande sofort wieder angefüllt und den Gästen präsentiert werden. Politische Uebersicht. (Die Delegationen.) Vorgestern traten in Budapest die Delegationen zusammen. Der Empfang derselben durch Se. Majestät den Kaiser findet heute statt. (Das Reichsgesetzblatt) publiciert die Gesetze, betreffend die Entrichtung der Stempelgebüren von ausländischen Actien, Renten und Schuldverschreibungen, und betreffend die Besteuerung des Umsatzes von Effecten. (Die Landtagsersatzwahlen) aus dem böhmischen Großgrunbesitz haben am vergangenen Freitag in Prag stattgefunden. Es wurden selbstverständlich die Candidate« der conservativen Partei gewählt. Die Mitglieder des deutschliberalen Großgrundbesitzes betheiligten sich nicht an der Wahl. (Die ungarischen Delegierten.) Wie der Telegraph meldet, hat das ungarische Abgeordnetenhaus Freitag die Wahl in die Delegation vollzogen. Bemerkenswert ist, dass sich unter den Gewählten auch Gabriel Ugron befindet. Es ist der erste Fall, dass ein Mitglied der äußersten Opposition einen Sitz in der Delegation einnimmt. Im übrigen wurde die von der liberalen Partei vereinbarte Liste gewählt. (Für Herrn von Szogyenyi), der bekanntlich als Botschafter nach Berlin geht, ist ein Ersatz noch nicht gefunden. Unter den verfchiedenen Candidate:: wird allerdings Graf Iofef Zichy am häufigsten genannt; allein diese Combination ist von der Verwirklichung noch ziemlich weit entfernt. Man hält es für wahrscheinlich, dass Ministerpräsident Graf Julius Szavary für einige Zeit auch die Leitung des Ministeriums am königlichen Hoflager übernimmt, bis ein Nachfolger für Herrn von Sziigyenyi gefunden sein wird. (Von den Iungczechcn.) Das Vertrauens-männer-Colleginln der jungczechischen Partei hielt Freitag vormittags anf der Sofieninscl in Prag eine Berathung ab, welcher etwa 70 Theilnehmer aus Prag und vom Lande anwohnten. Es handelte sich, wie die «Politik» meldet, um die Grundzüge einer strammen Partei-Organ ifation. Allein es kam auch die gemeinschaftliche Berathung der czechischen Abgeordneten aus Böhmen, Mähren und Schlesien zur Sprache, wobei die Abgeordneten Dr. Grögr und Tuma aus parteipolitischen Rücksichten gegen eine solche Cooperation sprachen, welche hinwiederum Abg. Dr. Trojan aufs wärmste befürwortete. (Die Weinzollclausel.) In den Verhandlungen mit den Vertretern der italienischen Regierung über die Weinzollclausel ist eine kleine Unterbrechung eingetreten, welche zur Einholung neuer Instructionen seitens der italienischen Delegierten benützt wird. Wie das «Fremdenblatt» erfährt, handelt es sich bei den derzeitigen Verhandlungen über die Vollzugsvorschriften behufs Einführung italienischer Weine zum ermäßigten Zollsatz auch darum, genau zu constatieren, in welcher Weise die italienischen Zollbeamten bei der Einfuhr österreichisch-ungarischer Weine nach Italien factisch vorgehen, ob da auch nur die einfache Kostprobe der Zollbeamten genügt, um die Provenienz der Weine zu constatieren nnd deren Verzollungsart zu bestimmen (wie dies die italienischen Delegierten für ihren Weinimport zu nns als für uns ausreichend erklären) oder ob nicht eine chemisch-physikalische Untersuchung stattfindet nnd wo solche vorgenommen werde. (In Brüssel) trat am 27. v. M. die Senats-commission für die Verfasfungsrevision wieder zusammen. Der Ministerpräsident Beernaert erklärte, die Regierung möchte die ErMhlung der Senatsmitglieder, die bisher von denselben Wählern wie die Abgeordneten gewählt werden, jedoch mindestens 1000 Francs an directen Steuern entrichten, nach französischen und holländischen Vorbildern gestalten, und zwar den Pro-vinzial- und Commnnalräthen deren Ernennung zutheilen. Dieser Vorschlag fand theils Billigung, theils Widerspruch. Ein Beschluss wurde nicht gefasst. (Der Parteikampf in Serbien,) der bereits mit den Waffen in der Hand ausgefochten wird, fördert auch sonst merkwürdige Erscheinungen zutage. Vor einigen Tagen ersnhr man einiges über Aeußerungen, welche der Regent Ristic einem Berichterstatter der Petersburger «Novosti» gegenüber machte und in denen er aussprach, dass die Liberalen fest zu Russland halten. Der radicale «Dnevni List» verdammt mit scharfen Worten diese Ausführungen. Das Blatt meint, dieselben bilden einen Kniefall und eine Capitulation vor Russland. (Der deutsche Colonialrath) wird Ende October wieder einberufen werden. Von größeren colo-nialpolitischen Vorlagen an den Reichstag scheint für diesmal Abstand genommen zu sein. Vielleicht wer « die Colonialetats einige minder bedeutende EryoPW, erfahren. Der Leiter des Colonialamtes. Geheimer ^ Dr. Kaiser, hat eine Denkschrift über seine ErfaP-M in Ostafrika ausgearbeitet. ^ <,.. (Russland.) Die Zahl der in diesem ^ einberufenen Wehrpflichtigen in Russland wurve 202.000 festgesetzt. In dieser Zahl nicht mit inbeM!' sind 2400 Mann ans der örtlichen Bevölkerung de«^' und des Kuban-Gebietes sowie Trauskautaslens, w"" zur Ergänzung der im Kaukasus besonders fon"" Heeresabtheilungen bestimmt sind. .. < ^ (Die Anti-Parnelliten) schlössen W "' Aufrufe der Home-Ruler an, in welche"' u,n ^ spenden für die vertriebenen Pächter gebeten Man müsse — erklären die Anti-Parncllilen -7 zwischen mit Vertrauen den gesetzgeberischen Maßnay« welche die Liberalen planen, entgegensehen. ^ (Aus Afrika.) Reuters Buiean ^0" Mozambique, dass die Stämme der Mafm, wel^r August einen Nanbzng in die Gegend von K"wa" ^ nommen hatten, die Küstendistricte plündern uno mehrere britische Unterthanen große Verlu.te haben. Tagesneuigleiten. ^ Se. Majestät der Kaiser haben, ^ d"s ^ aalische Amtsblatt meldet, für die römisch«^ Schule in Hcircz, die griechisch-orieulalischl' "!?^F Kirche und Schule in BeAsMaba, die gneaM^z je talische rumänische Kirche in Czelina und w 100 fl. zu spenden geruht. - (Der deutsche Kaiser in Wie"^ gemeldet wird, hat Se. Majestät der Kaiser n°^^^ Vortrage des Obersthofmcisters Fürsten b°^ ^ das Programm für die Feierlichkeiten zum E>np>" ^l deutschen Kaisers in Wien soeben genehmigt. ^. ^rM Wilhelm wird ein prachtvoll bespannter ^h^ zur Verfügung gestellt, ferner wird zu Ehren ^ schen Kaisers ein Carousscl geritten werden^" ^ Zwecke ist bereits eine größere Anzahl von ^'" A^ den kaiserlichen Gestüten in Wien eingetroffen, oe" nierung vorgenommen wird. ,rb^ — (Decorierung der Przibrame ^ den.) Am vorigen Sonntag fand im Sitzungs, ^ Bergdirection zu Przibram die feierliche Uede>A^te Auszeichnungen jener k. u. k. Nergbeamten ""d , ^ I, statt, welche sich bei der Katastrophe am ^1, -" ^ bei der Rettung der Verunglückten in besonoe"^ ^ ragender Weise ausgezeichnet haben. Schlag 1 ^ gann die schöne Feier mit einer auf die Feier ^ ^M bezughabenden Ansprache des Vorstandes der i- -^r direction, Herrn k, k. Oberbergralhes Novak, li^ M> er in kurzer Wiedergabe die Katastrophe "oM ^hrP d. I. ergreifend darstellte und zugleich ^ ^ M hcldenmüthige Betheiligung der k. l. Vergve° ß,il eines Theiles der Knappschaft rühmlichst A°Agt d" stürmisches Hoch! und ttluvi.! auf Se^"',^ Kaifer durchbrauste den weiten Saal am ^'"l' ^ste"" greifenden Rede, und die auf dem Ringplahe ^,F Bergkapelle intonierte zu gleicher Zeit d« " M' Zum Schlüsse defilierte die ausgerückte Verg'^ ^ unter klingendem Spiele vor den Honoratioren^ ^ ^ -(Weinschmuggel in Finn,e> h-richtet aus Fiume: Seit mehreren Tagenc»^^^^ und betäubend würz'ge Düfte Stirn und Wangen sanft umwehen. Just von dort, Ihr könnt es sehen an deni Neigen jener Nlüthcn weht es, lüsst Euch Stirn und Lippen mit gar schüchternem Verlangen, dann die meinen. — Muss sich hiiten, solche Luft zu athmen, meiucn hier die jungen Vnrschen alle. Geht die Sage: Thränen weinen müsse jeder vielemale, wenn ein Lüftchen Mädchens Wangen, dann des Jünglings Lippen streichet und das Mädchen ohne Bangen ihre Lippen ihm nicht reichet, in derselben Tagesstund' ihm nicht küsst den nahen Mund, Wahrhaft originell ist der Gedanke des feinsinnigen Emerich Grafen Stadion, hervorragende Frauen« gestalten als Blumen zu feiern*, wozu natürlich die seltene Wald- und Alpenflora ihre herrlichsten Repräsentantinnen herleiht, die dann zu entsprechenden Allegorien verwendet erscheinen: Genziane (Marcella Sembrich), Zeitlose (Marie von Ebner - Eschenbach), Wildrose (Anne Iudic), Heidenröslein (Ossip Schubin), Alpenrose (Elise Bach), Erica (Mathilde von Schulpe-Nyary), Christröschen (Stella Hohenfels), Cyklamen (Biri) und Waldmeisterblüte (Katharina Schratt), aus denen wir zur Probe hier mittheilen wollen: VssiP Tchubin: Das Iaubermotto deiner Dichterträume heißt: ,O du mein Oesterreichs Em .Heidenrüslein' scheinst du mir, so herb und weich. * .Frauenblumen., Fleischer, Ueipziy und Tchaumburg. Anne Iudie: Die Muse bist du des Chanson! Wie du lacht nur die Taube: Wildrose! halb versteckt im grünen Laube! Aber bekanntlich gedeihen in den Alpenlanden nicht allein solche «Frauenblumen», wie sie in allegorischer Verherrlichung der heutige Frauenlob Stadion besungen; nicht allein auf den «Höhen», um bei dem Bilde zn bleiben, sondern auch «im Thale drunten», nicht allein von den Zinnen des socialen nnd des Kunstlebens, sondern auch aus den Kreisen der übrigen Welt blicken uns da zahllose liebreizende Frauenblumen entgegen, und tagtäglich kann der frische, fröhliche Tourist — selbst wenn das Missgeschick eines ihm unholden Sommers seinen Fuß an die und jene Bannmeile fesselt — mit Arminius* anstimmen das «Lied vom Schätzchen»: Der weißen Stirne Schimmer, De,' Mauz der Aeugclein, Den goldigblouden Flimmer Der Härchen zart uud fein, Das unschuldvolle Kosen Rund um das Mündchcn lleiu, Und auch der Wangen Uiosen Mit ihrem Zauberschein, Dies nennt sie all ihr Eigen, Macht mir darob viel Pein . . . und die zarten Verse mit ihm «Vor dem Fenster» recitieren : * Berchta, «Minne- nnd Truhlieder», Zürich, Verlagsmagazin Schabelih. Ich sollt vorüber eilen, Vorbei in schnellem Lauf, Muss dennoch da verweilen Und seh'n zu dir hinauf. Wohl wirst du mir bann böse Und siehst ganz ernst auf mich- - ' . glll Aber den echteu und rechten Touristen kiilNl"^ ^F wenig solch erust, in der Regel auch "!^^,'f'< gemeintes, Schallen, hat er nur solch eine " Alpe"^, blume einmal erblickt! Doch kehren lmr Z" ^ Y als solcher im Spiegel der Dich« H ^^ ^ uns der tiefiunige, seelenvolle Vock-G''"" F' vielbesungenes «Edelweiß.* in neuer un^ " artig schöner Weise vollendet also gefeiert - HaS Edelweiß: ! hoch über dunklen Klüften, tiefgcborsten > Noch lMer als die Königsadler horstA H ^ l G An steiler Felswand wachst das ^" ! Kein Jäger wagt, den Hut zu M'.'" stücke" ; Als der sich lilhn gewagt, es selbst 5" s' Als männlicher Gefahr und Mühe P" > Im Innern fest, nach anßen fei» »"'° »" > Ist es ein Vorbild rechter Nraue'mrt. ich, ^ Nicht prlintuoll ist sein Bild «nd f""" ,„. ^ich. j Doch schlicht und rein bleibt es M ''' ^ss Ungleich den Blumen, die in sst»r """''. ' Ein Nachtfrost oder Sturm verderbe» ''".„. Und selbst gepflückt von seineu st"""V lchi)»- t Vleibt es, wenn wohlbehiltet, rein »»" ! * «Aus den Bergen Ischls», Wie». l ^!^^kit«nll «r. 225. 1951 3 Dllober 189» ^^i/^r s^" ^"^" Weinschmuggel. Der Thatachtete UN^'H^' Der hier in allen Kreisen ge-w hier^ 3"""^ Wcingrohhändler M. Vuric, Import ui ^"bte Weingeschäft hat - er betreibt den italienischen M>" ^ "'""^ denunciert, griechischen als wn eine A.^."" ^"^°^ ""d eiugeführt zu haben. Nachbar, wrkp 5 ^ """" "^ Vlldaftest erstattet worden Türmn nl^ ^ "'°"^"h des Finanzulinisteriums von sühn Es w ."'^ entsendet, um die Sache zu unter-"cht don s/", """"nstatiert, dass der fragliche Wein sondern sj^, "^ Oesterreich-Ungarn importiert wurde, "ntlicher Z ,f^7 ."'""" '"' ^''"'w s,'-uic-<> unter zoll-°uf einem <^' 3. ^ '"^/ ""d dass daher die Anzeige b'e Finam^ ? ""^. Es wurden bereits die durch Vurit 2 e"'°" geschlossenen Magazine des Herrn ^ 'n Valin ^^ Reisegepäck.) Montag abends '"' 3ranzos ^, m"< ^"' "°" ^"""^ kommenden Zug ^"den hatt ' Begleitung eines Frauenzimmers ein. Die '°^en Mi V 3 ^" schwere Rciscloffcr bei sich und ^"' einem ?/"l! "ach Augsburg luciterfahren. Sie '"'l dem Np.n7? '^^"^ bic Koffer zum Aufbewahren ^tionzdie. " /?' ^^ ^ ^ld darin bcfiudc. Der ^" Gendarm,.^^ ^"^t und erstattete Anzeige bei ^ben Fre'^ '"""' während der Abwesenheit der "°"""e>' und l!'^ a""^"' d'c Koffer in Verwahrung ge-!' Summe v«n i r'? ^urückluuft geöffnet. Es fand sich ^ >veiteMn ^ ^""" Francs in Gold darin vor. "°H München b !!^ ^"^'^ ""'den die Reisenden w""" ^°rqM ^ " linieWien - Trie st.) Haudels-?'" aus a,? 5 ^"^uehem sprach vorgestern von "' Etatihc, /„ ^""" Telephonlinie Wien-Triest mit ^ dem 5,^?"" von Rinaldini, dem Podesta "" Nlinister 7 ^'""p^^entcn von Tricst, welche T""s den ^ d'' Schaffung des nenen Verkehr-?Me Ausdr^ Aussprachen, während dieser dem .''""essen Tri/l^ ? ' d°ss die neue Telcphonlinie den "eisen recht slp?^ '"derlich sein und von den Handcls- . ^.(G^ benutzt werden möge. ' .? "eldeten ?. ^ Diphtheritis.) Wie wir bc-K"entarisch °j?" ^" Weinbauer Dr. Levy in Görz ?""'", welck "°'"b°ste Summe für denjenigen Arzt K" könne N""'?la'ues Kittel gegen Diphtheritis 2""a zur Velä, ,s ^ ".itgetheilt wird, beträgt die 3^ der A?„?" pl""N der Diphlherilis 50,l)00 Francs, 1' »vurden ^"'. b" Wissenschaften in Paris über. Pasten zuM " ^"""^" ""derhand dem In- !n?^'s "^ber i«o? "^" ^'nien mit Wirksamkeit vom >ua>' beziclw^. !"'^'"bil,en ^sten für die Bc-e?>ller N^ "r die Entladung der Güter-^bgesetzt. ^"uugen von zwölf auf acht Tagesstunden l^^Trich ^^ ""urtheilt.) Das Schwur- ii 1.^ ^rimdbo i.^?"'"/^ "^ zweitägiger VerHand- du^n we^n ':""' Hel"'e Grisonich aus Gason ^en Strang '"^erischen Gatlenmordcs zum Tode l?5''die GelÄ^^"'^^ ^" «"dapest wurde vor- Hor!/?' verhak ^'"."edy's, die Selcherin Kar- c>ls y^'"tate a f V ' "" ^"dachle steht, bei dem "Esserin .dp. «^"darbeiter Schütz in Währing die ^ lNelta, s?/?7^ ^^iert zu haben, d« ,?'"te ,°"s stelung zu Antwerpe n.) cw? ^. i"r das 3^ Weltausstellung zu Antwerpen ist " 'ft bereits k, ^.^^ beschlossen Das Erecutiv-liebe^ (Der b,^"^ begriffen. "n°^m°' du sH c-V Ehemann.) -Sag' mir, -^""en «uz ^.'e't "Nlgen Tagen fo traurig, so ^^--^^"'e viel fehlt dir denn?. ""heili H^rhab^ '" "'' ""'"""" lvorstcllungen. "e 2? Kämpf " ""dem Alltagsleben mit feinem l"t u?.dent^ steht die Kunst; nur >n <Ä ."''ssgünst « ^""""st oder Gleichgiltigkeit wird den, gebiete entl^.., " '^en Streben auf ihrem bie ^iaetrieb?X"/e"' das mit der Politil und ^ti 3"lichen WZ ^""brt werden follte Sind doch ^d??'M jede7 .' ^ ^ss'ker Gemeingut aller ?er V "' den u«e V^!? ^bildete, wie Edeldeuleude Trieb ,7'°"en bi ?^^^'^'' Schatze den die Literatur . ^?^"em «nd l3".^ c^lenke«, ^ahruug und > H ^sem Grm^ ?"' ^'den. ^». 7 genug z/f"de .st die Eröffnung des Theaters >e "^ Werte für das Cultur- ^slsin?" Mistes ^.,^'ldu''g, für das Aufflammen >en"" Vevöll I"''ll " unserer anempfäuglichen, ?°ch i°^^ ist "'?' Welchen Weg die Äühne <> beste Ah F "^" kennen, leider scheitert ?,"!^' d'e an der , 'd" Wrschenden Geschmacks^ "l^,s'fernen Ä.l„^"^"""den frivolen Tendenz '° ^'"erN7'?"g«lsse, insbesondere au dem 'y"d.a.e„den überwucheruden Operetten- cullus, den unsterblichen Werken unserer Dichter und Componisten nur vorübergehende Achtungserfolge zusichert. Es ist jedoch die Hoffuung zur Besserung nicht ausgeschlossen, denn die Anzeichen, unter denen vorgestern die deutschen Vorstellungen eröffnet, die Begeisterung mit der die Werke der unsterblichen Tonheroen und Dichter aufgenommen wurden, fiud von günstigster Vorbedeutung. Geraume Zeit vor Beginu der Festvorstellung waren alle Räume des glänzend beleuchteten Hauses von einem zahlreichen, distinguierten Publicum besetzt, und es bot der Kuusttempel bei der Toillctenpracht, dem bunten Anblicke der Uniformen, im Gegensatze zu dem schlichten bürgerlichen Festgewande, ein wahrlich bezauberndes Bild. das durch die Schönheit des Innern, des Schauspielhauses, iu dem man stets neue, überraschende Details ergründen lann, dessen Lob und Preis von Mund zu Mund geht, die fesselndste Umrahmung erhielt. Ullter den Sommitäten, welche die Vorstellung mit ihrem Besuche beehrten, befanden sich Landespräsidcnt Freiherr von Winller, FML, Riller von Schilhaw sly, Landeshauptmann Detela und zahlreiche Vertreter der Civil- und Militärbehörden. Die erhebenden, gewaltigen Töne der «Egmont»-Ouvertüre von Beethoven mit den, Triumphgcsang ihres Schlusssatzes, der mit elementarer Gewalt den Sieg des Erhabenen über das menschlich Niedrige verkündet, leiteten den bedeutungsvollen Abend in würdigster Weise ein. Die feurige, exacte Wiedergabe durch das Theaterorchester unter Dirigicrung seines Kapellmeislers lieferte einen schöucn Vcwcis der Lcistungstüchtigleit beider und fand entsprechend beifällige Aufuahme. In schwuugvollen Worten pries der formschöne Festprolog, vorgetragen durch Frau-leiu Stcl> le, dessen Verfasser zwar nicht genannt, doch unschwer z» errathen ist, drn weihevollen Act der Eröffnung des Kunsthcims, geweiht dem redlichen Wettstreite um die Palme der Kunst; das Publicum, hingerissen von dem begeisternden Schwünge der Dichtung, gab durch stürmische» Beifall seine Zustimmung kund, dcr von neuem das Haus durchbrauste, als der vereinigte Chor der phil-harmonischm Gesellschaft und des Turnvereines, in der Stärke von 60 Sängern unter Leitung des Musikdirectors Zöhrer erschien und durch den künstlerisch vollendeten Vortrag der weihevollen, freudig, charakteristischen Fcst-cantate «an die Künstler», von F. M. Barlholdy, eine der glücklichsten Schöpfungen des gottbegnadeten Genius, die so zutreffend zum Zwecke des Abcndes gewählt worden war, in hervorragendem Maße zu dem Erfolge des Festes beitrug. .n obwaltenden, schwierigen Verhältnissen, die eine eingehende Vorbereitung des schwierigen Werkes, das sich mit einer Probe begnügen musste, nicht gestattete, war leine mustcrgiltige, aber immerhin eine geschickt insccnierte, klappende Aufführung von «Wallcnsteins Lager» zustande brachte. Wir nehmen von einer kritischen Würdigung der einzelnen Leistungen, die den Stempel des Ueberhasteten trugen. Abstand, können jedoch mit Bcsricdigung con-statieren, dass die deutsche Bühne über gebildete Schauspieler und ein gutes Eusemble verfügt. Dieses günstige Urtheil bestätigte die gestrige Aufführung des hier so wohlbekannten und beliebten unvergänglichen Meisterwerkes des unsterblichen Dichters Ferdinand Raimund, das vor festlich beleuchtetem, total ausverkauften, Hause gestern in Scene gieng. Die Anffüh-ruug des Stückes erfordert infolge seiner compliciertcn Sceneric und zahlreichen Verwandlungen eingehende Vorbereitungen, für die der gegenwärtige Zeitpunkt noch etwas verfrüht erscheint, daher so manche scenische Ueber-raschung in Wegfall kommen mnsste, die späterhin das Publicum erfreucu wird. Davon abgesehen, giengcn die Verwandlungen bei offener Scene, bis auf einige Un-gcfchicklichkeiten dcr Bühnenarbeiter, flott vonstatten, und fanden die prächtigen Decorationen, unter denen eine Gebirgslandschaft mit See, ein Wald mit schön aus-gcschuitzlcm Laub dcr Soffitten fowie ein Garten besonders gefielen, großen Anklang. Die Aufführung befriedigte im ganzen das Publicum, das in bester Stimmung und sehr beifallslustig war. Hervorragender Antheil an dem Erfolge des Abendes ist in erster Linie dem humoristischen, dabei decenten Spiele des Herrn Hopp, der die köstliche Figur des Valentin in schauspielerischer wie gesanglicher Beziehung trefflich durchführte, zuzuschreiben, wobei er durch das resche, kernige Spiel der Frau Du del bestens nnterstützt wurde. m, <, Die Fee Chcristane wurde von Fräulein Mull er recht ausdrucksvoll dcclamiert; die köstliche Ep'sode des alten Weibes von Fmu Nikola .nit gutem Humor gegeben, desgleichen befriedigte die Wiedergabe der Rolle des Kammerdieners Wolf durch Herrn Geyer, die des Bettlers durch Herrn Dudel. Weniger entzückt war das Publicum von der Leistuug des Herrn Timm, der den Flottwell vom Anfang bis zum Ende im declamatorischen Pathos mit der ganzen Unnatur der alten Schauspielschule schablonenmäßig sprach und spielte. Naturwahres, ungekünsteltes Spiel, entsprechende Bewegungen werden dem mit einem klangvollen Organe ausgestatteten Schauspieler in Zukunft fehr vom Nutzen sein. Der zweite Act erhielt angenehme Abwechslung durch zwei Concerteinlangen, und zwar der Arie der Elisabeth aus dem «Tanhäuser», gesungen von Fräulein Kollin, und der Arie der Fides aus dem «Propheten», gesungen von Fräulein Dorc, Beide Damen sind jung, von angenehmer Erscheinung und haben kräftige Stimmen, die wir in den kommenden zahlreichen Operetten eingehender zu beurtheilen in dcr Lage sein werden. I^l»t lwt, I«M riss die choreographische Einlage, von den Solotänzer-rinnen Fräuleiu Chvala und Schatz unmuthig und künstlerisch vorgetragen, das Publicum zu reichem Bcifalle hin. Das Orchester hielt sich brav, doch wäre eine discrete« Begleitung der melodramatischen Stellen am Platze gewesen. Erwünscht wäre das rechtzeitige Erscheinen der Zuschauer, von denen einige Nachzügler die Vorstellungen durch verspätetes Kommen in unangenehmster Weise stören, erwünscht wäre größere Ruhe und Aufmerksamkeit bei Beginn der Ouvertüre, die ja componiert wird, um angehört zu werden, sehr erwünscht wäre endlich das regelmäßige und rechtzeitige Signal im Buffet vor Beginn jedes Actes. ___^_____^ ^- — (Personal,, ach richt.) Dem Hofrathe und Finanzprocuralor in Wien Herrn Dr. Friedrich Ritter Kaltenegger von Ried horst wurde aus Anlass dcr von ihm angcsuchten Versetzung in den Ruhestand der Orden der eisernen Krone zweiter Classe verliehen. — (Andreas Gregoricf) Am vergangenen Donnerstag wurde in Laibach der Gerichts- und Stadt-arzt i. R. Herr Andreas Gregoric unter allgemeiner Theilnahme dcr Bevölkerung und unter corporativer Netheiligung des Vereines der Aerzte und der Rohrschühen-Gesellschaft, deren Ehrenmitglied er gewesen, zu Grabe geleitet. Die jetzige Generation kannte den Verstorbenen nur mehr als den freundlichen alten Herrn, der mit für sein hohes Alter von nahezu 90 Jahren seltener Rüstigkeit durch die Straßen unserer Stadt sich bewegte. Die frühere Generation aber kannte ihn noch in der vollen Thätigkeit als gesuchter praktischer Arzt, der sich auch in socialer Beziehung allgemeiner Beliebtheit erfreute. Andreas Gregoric wurde am l5. November 1803 als Sohn eines Wundarztes in Semitsch in Unterkrain geboren, kam 1819 nach Laibach, absolvierte 1828 das chirurgische Studium dafelbst und wurde 1830 zum ersten Stadtwundarzte ernannt, welche Stelle er durch 44 Jahre bis zu feiner im Jahre 1874 erfolgten Pensionierung inne hatte. Desgleichen versah er durch 49 Jahre (von 1834 bis 1885) die Stelle eines Gerichtsarztes. Außerdem war Gregoric durch 40 Jahre Arzt der Fabriten Leykam-Iosefsthal, Eine so vielseitige Thätigkeit als Arzt sowie die in den Kriegsjahren 1848, 1849, 1859 und 1866 geleisteten Dienste blieben nicht ohne Anerkennung, indem ihm im Jahre 1866 von Sr. Majestät dem Kaiser das goldene Verdienstkreuz verliehen wurde. Aber auch in den Kreisen seiner Collegen sowie überhaupt in allen Schichten der Bevölkerung wurden ihm vielsache Zeichen der Anerkennung zulheil; so feierte der Verein der Aerzte sein 50jähriges Jubiläum als Arzt und sein 70. Geburtssest durch Bankette, sein 80. Geburtsfest durch Ueberreichung einer Adresse, so ernannte ihn die Laibacher Rohrschützen-Gesellschaft zu ihrem Ehrenmitglied?, Der ärztliche Beruf scheint in der Familie Gregoric erblich zu sein; selbst der Sohn eines Arztes, hinterließ der Verblichene zwei Söhne, die ebenfalls Aerzte find: Dr. Andreas Gregoric, Sa« nitätsrath und Director des allgemeinen Krankenhauses in Pakrac in Kroatien, und Dr. Vincenz Gregoric, praktischer Arzt in Laibach; sein Neffe Eduard Globocnik ist praktischer Arzt und Districtsarzt in Zirklach, sein Großneffe Dr. Eduard Globocnit ist praktischer Arzt und Districtsarzt in Krainburg. Gregorik erfreulc sich stets einer ungestörten Gesundheit, und wie bereits erwähnt, einer selteueu Rüstigkeit und verschieb er ohne vorhergegangen!» Krankheit plötzlich in den Armen seines Sohnes Vincenz, Wer den biederen, bis ins höchste Alter berufstreu^ ^"We^in^ ""^nden^^ n ü.r ^ Wemle^ laut. ^st dessen Producte ch auch c,."li.ativ gnt darstellen. Dagegen sm dle Ä^irle Capodistria und Pirano heuer durch we Phylloxera und Hagclschläge schwer geschädigt; am empfindlichsten trifft dcr Ausfall die Stadt Isola, die, nachdem heuer der Sardcllcnfang sehr wenig getragen hatte, ihre ganze Hoffnung auf eine gute Weinernte gesetzt hatte. Dalmatien hat eiu quantitativ und qualitativ gutes Wmijahr. Liibacher Zeitung Nr. 225. 1952 3. Dclober I8s^ * (Unterkrainer Bahnen.) Am vergangenen Freitag ist der erste Spatenstich an der Rudolfswerter Linie der Unterkrainer Bahnen in feierlicher Weife gethan worden. Der Festplatz, auf welchem auch zwei große Zelte postiert worden, war mit vielen Fahnen in den kaiserlichen und in den Landesfarben geschmückt, und wurde die von nah und fern herbeigeströmte Bevölkerung vom Gemeindevorsteher Perko und den Gememderäthen Pauser und Krajec empfangen und begrüßt. Beim Erscheinen des Herrn Vezirkshauptmannes Ritter Fränzl von Vesteneck intonierte die städtische Musikkapelle die Volkshymne. Reichsraths- und Landtagsabgeordneter Herr Professor Oullje hielt die Festrede, welche in dem ergebensten Danke an Seine Majestät für defsen Huld und Güte, die sich auch in der Allerhöchsten Sanctionierung des bezüglichen Eisenbahngesetzes wieder zeigte, gipfelte und in ein dreimaliges «Zivio» ausklang, das von allen Anwesenden begeistert aufgenommen wurde. Abermals intonierte die Musikkapelle die Volkshymne, worauf der hochw. Herr Propst Urh unter zahlreicher geistlicher Assistenz die Einweihung der Arbeitsgeräthe im allgemeinen und des mit Schleifen geschmückten Festspatens insbesondere vornahm. Dieser wurde sodann dem Herrn Bezirkshauvtmann mit der Bitte überreicht, den ersten Spatenstich zu thun. Herr Bezirkshauptmann von Vesteneck hielt eine kurze Ansprache in slovenischer und in deutscher Sprache, worin er seine Wünsche für die Bevölkerung seiner Bezirkshauptmannschaft niederlegte und stieß den Spaten mit dem Rufe: 'Alles für Oesterreich» dreimal in die Erde. Stürmische «Aviv» und «Hoch» folgten, die Musikkapelle intonierte: «Hoch Oesterreich» und der slovenische Gesangverein schloss mit dem Liede: «I^iu, nu5u <1omovinl.l». Unter Pöllerschießen und den Klängen des Radehky - Marsches fand die schöne Feier ihr Ende. —i-. — (Für Viehhändler.) Nach den neuesten amtlichen Ausweisen herrscht die Maul- und Klauenseuche in den Bezirken St, Johann in Pongau, Salzburg (Umgebung) und Zell am See im Salzburgischen in großer Verbreitung, so dass die k. k. Landesregierung in Salzburg die zwei Gerichtsbezirke Radstadt und Werfen des politischen Bezirkes St. Johann als verseuchte Landstriche erklärt und die Ausfuhr von Klauenvieh aus denselben heraus und die Einfuhr von Klauenthieren in dieselben hinein verboten hat. Die k. k. Bezirkshauptmannschaft St. Johann ist jedoch ermächtigt, die nothwendige Einbringung von Schlacht- und Stechvieh in einen Consumort des bezeichneten Sperrgebietes fallweise zu bewilligen. Hierauf werden insbesondere die Viehhändler und Exporteure mit dem Beifügen aufmerksam gemacht, vor der Versendung von Viehtransporten nach dem Salzburgischen sich bei den betreffenden politischen Behörden gesuchsweise anzufragen oder um die Ein-, bezw. Durchfuhrsbewilligung für Klaucnviehtransportc bei der Landesregierung in Salzburg anzusuchen, da denselben sonst empfindliche Nachtheile erwachsen können. Schließlich wird noch bemerkt, dass die kärntische k. k. Landesregierung mit der Kundmachung vom 31. August 1892 die Ein- und Durchfuhr von Klauenthieren aus dcm Herzogthume Salzburg nach, beziehungsweise durch Kärnten, verboten hat. — (Neue Militärmäntel.) Infolge der Vervollkommnung der Fernrohre und der Einführung des rauchschwachen Pulvers erscheint es nunmehr dringender als je geboten, für die Bekleidung der Truppen eine solche Farbe zu wählen, die im Terrain am wenigsten sichtbar ist. Das k. und t. Reichs-Kriegsministerium hat deshalb neue Probemäntel für die Fußtruppen anfertigen lassen, welche in fünf Farbennuancen hergestellt wurden. Dieselben sind überdies mit einem Futter aus Schafwollstoff versehen, welches abgeknöpft werden kann. Durch dieses Futter wird der Mantel im Winter ungleich mehr Schutz gegen Kälte bieten als mit dem bisherigen Futter aus Leincnstoff; zugleich ist damit der Vortheil verbunden, dass der Mantel im Sommer ohne Futter getragen werden kann. Mit diesen neuen Mänteln werden bereits bei mehreren Truppenkörpern Tragversuche vorgenommen. — (Der «Bierhansl» verboten.) Eine interessante Nachricht kommt aus Wien. Es wurde in zahlreichen Wirtsgeschäften die Beobachtung gemacht, dafs das aus den Pipen der Fässer tropfende oder aus frisch gefüllten Gefäßen auf die Schanktifche abfließende Bier, der sogenannte «Bierhansl», ebenso wie die in den Trinkgläsern zurückgebliebenen Bierreste gesammelt, in das frische Getränk gemischt oder als Aufguss verwendet werden. Mit Rücksicht auf die gegenwärtigen Verhältnisse hat die dortige Statthalter« sich veranlasst gefühlt, diefe Unsitte als einen sanitären Uebelstand zu erklären und den «Bierhansl» auf das strengste zu verbieten. — (Zur krainischen Landeskunde.) Das zweite Heft des 18. Bandes der «Mittheilungen der k. k. Ceutralcommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmale» bringt eine treffliche Abbildung des Wappens auf dem Pfarrgebäude zu Nischostack. Leider steht darunter fälschlich «Gurtfeld». Die Inschrift besagt, dass ein gewisser Wolfgang Schwartz, aus Maria gell gebürtig, mit seiner Frau Dorothea lm Jahre ,515 die Kapelle gestiftet haben, die stch bls zur Aushebung der sogenannten kleinen Prä- benden in dem Pfarrgebäude befand. Das Wappen zeichnet sich durch besondere Schönheit aus, leider ist es jetzt durch Erneuerung verunstaltet, das heißt, mit Gold und Farben verunziert. Auch den Wortlaut von Inschriften enthält das betreffende Heft, die sich auf die Zerstörung des Schlosses Vischoflack durch ein Erdbeben im Jahre 1511 und dessen Wiedererbauung durch den Bischof Philipp von Freising in der Folgezeit beziehen. Dieselben wurden der k. k. Centralcommission durch Herrn Professor Hall ada mitgetheilt, der auch die photo^ graphische Platte des Wappens übersendet hat. — (Gegen die Cholera.) Wie uns aus Unterkrain berichtet wird, haben auch die Stadtgemeindevertretungen von Tschernembl und Mottling den Ankauf von Dampfdesinfectionsapparaten beschlossen und sind dieselben diesfalls mit der Firma W. E. Thursfield in Unterhandlung getreten. * (Selbstmord. Der hiesige Hausbesitzer und Schuhmachermeister Goltsch soll sich gestern nachmittags nächst der Militärschwimmschule in den Laibachfluss gestürzt und in den Wellen den Tod gefunden haben. Der Leichnam wurde jedoch trotz eifrigem Suchen bisher nicht gefunden. — (Ruhr.) Aus Stein wird uns gemeldet, dass im Dorfe Skarucna die Ruhr in epidemifcher Verbreitung auftritt. Eine Perfon ist an derselben bereits gestorben, mehrere Kranke stehen in ärztlicher Behandlung. — (Hundswuth,) Aus Tschernembl geht uns die Nachricht zu, dass im Dorfe Golek an einem Hunde vom Amtsthierarzte die Wuthkrantheit constatiert und deshalb die vorgeschriebene Hundecontumaz eingeführt wurde. — (Aus der Laibacher Diocese.) Für die erledigte Pfarre Stopitfch wurde Herr Jakob Porenla, Kaplan in Kofchana, präfentiert. — (Corrigendum.) Im Landtagsberichte unserer lchten Nummer hat sich ein Druckfehler eingeschlicheu. Abgeord< neter Dr. Tavcar besprach nämlich die Verhältnisse bei den Gerichtsbehörden snicht Unterrichtsbehörden) in Kram. Neueste Post. Original-Telegramme der „Laibacher Zeitung". Wien, 1. October. Der Kaiser verlieh dem Professor Billroth in Anerkennung seines vieljährigen verdienstvollen Wirkens an der Wiener Universität das Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft. Wien, 2. October. Das Kriegsministerium enthob wegen der Choleragefahr sämmtliche sich im Auslande aufhaltenden Militärperfonen von der diesjährigen Theilnahme an den Controls-Versammlungen und dein Hauptrapporte Krakau, 2, October. Von gestern früh bis heute früh sind zwei Personen an Cholera erkrankt, zwei gestorben. In Ludwinow nächst Podgorze ist eine Frau gestorben. Budapest, 2. October. Im Laufe der Nacht und des Vormittags wurden sechs choleraverdächtig Erkrankte in das Barackenspital befördert. Einer Localcorrespondeuz zufolge ergab die bakterologifche Untersuchung von drei Verstorbeneu das Vorhandensein asiatischer Cholera. Budapest, 2. October. Der Magistrat beschloss, obwohl die Epidemie noch keinen gefahrdrohenden Charakter angenommen, den Bau zweier Cholerabaracken. Der Verein des «Rothen Kreuzes» stellt 75 Trans-portwagen bei. Von gestern abends bis heute nachmittags 4 Uhr wurden 13 Personen in das Barackenspital transportiert, davon siud sechs bereits gestorben. Derzeit befinden sich Itt Choleralranke im Varacken-spitale. Hamburg, 2. October. Gestern sind 47 Erkran-kuugeu und 14 Todesfälle an Cholera vorgekommen, in Nltoua li Erkrankungen und 4 Todesfälle. Marseille, 2. October. Infolge eines Orkans und Wolkenbruches sind die niederer gelegenen Stadttheile, insbesondere das Börseuviertel, überschwemmt. Angekommene Fremde. Am 1. October. Hotel Stadt Wien. Lafite, Reis.; Prinz, Hamcrcr, Schreyer, Kflte.: Schah, Solosä'ngcrin; Chwalla, Wien. — Med < Dr. Bischofs und Dr, Schlusser; Dr. Krel, Professor, Oraz. -Petrovan, Hanptmann, Kaposmr. — Stampft, Comptoirist, Laibach. — Kotnil, Oberlaibach. — Kaiser, Podnart. — Lcrgetporer, Veldes. — Ritt. v. Outmansthal, Privat, Steindruck. — Szokoly, Mediciuer, Budapest. — Resz, Ingen., sammt Frau, Fiume. Hotel Elefant. Stacnil, Klcer. Kflte.; Oblal, Veer, Dr. Ziren, Wien. — Hoffmann, Kfm., Vurgstall. — Hermann U. Rosen-heim. — Frods, Kfm., Zwittau. — Moschcl, Lieutenant, Warasdin. — Slaup, Oberst, Meran. — Cveulelj, Marburg. -Serlo, Zirtnih. — Sega, Krainbur«. — Schebat, Trieft. — Mohoric, Abbazia. — Lcder, Oberinspector, Oraz. — Duic sammt Solm, Sabac. — Pasquali. Fiume. Hotel SUdbahnhof. Ooldscheider, Kfm,, und Mols, Wien. — Mercer. Oberlehrer, Radmmmsdorf. — Karl und Iofefa Presset, Mannsbnrg. — Filipii, Postbeamter, s. Frau, Vruct. — Rentschuer, Leibnitz. Hotel Vaicrischer Hof. Meditz, Jurist, Biichel. — Rosmau, Hönigstein. — Wolf, Agram. Ollsthof Kaiser von Oesterreich. Tetter, Assecuranz - Inspector, Laibach. — Sperling, Teifeusieder, Giirz. ^ Nucic, Polizei» Agcutinspector, Trieft. — Drosg, Privat, Oraz. — Sarc, Privat, Ncumailtl. — Percic, Capita«, s, Familie, Volosca. — Arzensel, Eomptoirist, Cilli. Verstorbene. ^ Deu I.October. Marianna Merjasec, Tischlers^ 78 I,, Polanadamm 14, Ruhr. — Adolf Korsika, pausve^ Sohn, ? I,, Triesterstraße 10, Ruhr. Im Spitale: ^ Den 2 9. September. Maria Iamnil. Magd,^"H Starrkrampf. — Josef Berle. Inwohner. 72 I., Mels!«'" ^ — Maria Albrecht, Inwohnerin, 80 I.. Altersschwamr-Katharina Lamberger, Inwohner, 62 I., Ruhr. ft»! Vutter pr. Kilo. - ^ «^^ Korn » 5 3« 5 Ml! Eier pr. Stück - - ,n ^ Oerfte . 4 16 4 M Milch pr. Liter. - - ". ^ Hafer . 2 52 2 73 Rindfleisch pr. K>lo ^ ^ Halbfrncht . —-----------Kalbfleisch ' O^ Heiden » 6 14 6 27 Schweinefleisch ' ' -u-^ Hirse » 4 41 4Z7«'Schöpsenfleisch ' "2-^ Kukuruz » 4 2« 4 88 Hähndel pr. Stucl ^ ^. Erdäpfel 100 Kilo 2 60-------Tauben ' i 96 ^ ^ Linfcn pr. Meterctr. 10-----------Heu pr. M.-Ctr. - ^9^ Erbfen , 10-----------Stroh » - -Fisolen . 8 - - Holz, hartes pr- ^ ^ Riudsschmalz Kilo - 90 — Klafter '^^ Schweineschmalz » - 68-------— weiches. ' ^. 24 ^ Speck, frifch . 56-------Wein,roth.,iO0Llt. ^A^ — geräuchert » 64 — — — weißer. '^»^--^^ Lottoziehung vom 28. September. Trieft: 70 82 29 64 A Linz: 45 27 63 65^^-^ ^7 Ü7Mg^?W"5"^ 8' W7 schw^I^^iter ^" 12»N. 7326 194 W. schwach thellw-y ^ 9 »Ab. 732 9 146___SW. schwach ....." M "i5 ^ 7U.Mg. 731 4 12 6 SW. schwach bc>m> „ 2.2.N. 7312 16 0 O. schwach ^ ^M . 9 . Ab. 731-5 15-0 O. schwach !th"'"'^ ^!^' Den 1. October schein abwechselnd. - Den 2. October trübe, abw^, 5^ — Das Taaesmittel der Teinperatur au den ' , M" 16 6° und 14-5", bcziehuussswrise um 3 1° u»0 ^^^^ Normale._____________________________ Verantwortlicher Redacteur: I^Na^^^^ Die Buchhandlung f ; Iq. v. Kleinmayr & Fed. Baffiberg { i Xjai'baclx f , OongreHKplatz tfr. * J I empfiehlt ihr f I vollständiges Lag*^ C | sämmtlicher in den hiesigen und a^e'r- unj L | liCliranstiiHeii, insbesondere im k- *• rI.calscl11 C 1 k. k. Untergymnasiurn, der k. k. UI)C u'ildu»gb,' f | und den k. k. Lehrer- und Lehrerinnen^. uno L | anstalten dahier, den Privat- wie den r 1 Bürgerscliulen eingeführten i Schulbücher in d* C in neußHten Auflagen, geheftet und p^ifej; K haften Schulbänden zu den billig^en Ä ^ Die Verzeichnisse der eingeiujjjgj J2—* ü büc.her werden gratis abgegeben. (. l —*fKu Voln tiefsten Schmerze erfüllt, ssebc» ^^, Ä^ > zeichneten allen verwandten, l^""''^, .vi"M' > launtcn die trailrige Nachricht w» ou> ^hers > ihre^ innissstgclicbtcn Sohnes, respectwr » Adolf > Schüler der ersten Classl ^ « welcher am 1. October um 2 Uhr ""A,""ulr "^' » turzcin, schwerem Leiden im Alter , » Jahren ruhig entschlafen ist. , Vett'" '^ > Das Lcichcubrssäuguis des theure' ^ch„ >"A » findet Montag, den 3. d. M.. ",u .^ » " ,.^ süi«' » von der Todtenlapellc zu St, ^h"l!^ liensslal'^ » erfolgt die Veisehung daselbst im ss""'" ^ > Laibach am 2. October 1^' ^^l"l, > «loiS und Johanna Korftla, Elten'' ^sttr»^ > Äruder. -- Johanna und Unto,"", ^ ^» ^3^Zeitung Us. 225 1958 Z.Brtober 1832. Course an der Wiener Börse vom 1. October 1892. «a« bem 0^«««, «oursbiaue. „ ,z»°««-Znl.h.n. ""' '"°" '8«0 "/° ' W.« 5N<1 fi. ,4„ .^ " ,,?^ ^««.a,.^.e,..^. ^^^ °' . ' - l"«st. <8ü!ii. 186 5., b!o'Oriente 5°/ ' ' ' ' "» ^ »»«'(, Veld War, Grundentl.»Gbligatlon»n (sill «X, fl, bto. «lnleihe 187» . . 100' - INS l<0 «ulehe» der Ltad< Vvrz . . 10» — !10 — Nnlehe» t>. Ltadtgemeinde Wien »05 — 106 P»äm.«n>, d. E/ xdtnem, Wlen -^----------- Mrseiibllu «nltl,'. verll>«, 5°/« 9« 50------- Pfandbriefe llilr ux, st,). «ot>r»cr, all«, 0st. 4"/, V. . »7 50 1l<, bto, dto. 4'/,°/,. .100^,1013!« dto, dto. 4°/n . . . »»15 W-K5 dto. Pram, Gchulbverschr, 8°/« 1110'^ 112 5(, vest. Hypothelenbaol l0j. 50"/^ »8 80 99 s>0 vest. „ng. Uanl verl, 4'/,°/, . 10, 75 - - - betto » 4°/„ . . »9 70 100 20 detto 50jäl,r. » 4°/„ . . 99 70 100 2" Prisritat«.Vbligntion»n (für l<«> ft.), fferdinaild» Nordb^hn 2m.18«6 9» - 99 7<» Valizische »earl - Ludwig Vahn 18« 7', Sliobahn >. »°/n.....148 <0 14««' » ll !>«/,.....122 «5 ,^ü Si Ung.'<»<»s ^. Vahn.....102 25 »08 2!, Divers« zos, (per Ltilcl), Crebit'llle l(X> fi...... «9 »2b »9,- - lillibllcher Prüm, Vlnleh. W fl. L« — ez bl. ofener ««le 4« fi..... 54 — ob- Plllss» Lose 4« fl...... Ü3-Ü<> 54 !><» Rothen »reuz, «ft, »es. v,lO fi. <7 »t> iNubolph Lose ,0 fl.....-------- ---— Valm Lose 4"/„fi. 200ft,^°/„, 500 st, «M. ll»?ü 108K ot«, llit, «,) »00fi. . 44? — 448 - Do!,»« . Damplschlfffahrl. «e<,, Oesterr. l>«» fi, llVt. . , . 380-. 333 — Dl°U-tl>,°Z)2N0fi, E. l»9"/5 200^5 Dul'«°benb.l'.l <»«, «arl Ludw. V, 200 fl, lVl. 2ll> z,5 «5 75 2»«b. > ««rno«.. Iasiy»«l«n. l ahn»«lelell5 /hb,eft>un«.,Tr, (Ut,«) 200 N. S. . . »27- >»,eo Vraa'Durer «tisenb. 150 fl, V«ll>. sz »5 v« - Vt»at«tls,nbahn 200 fl, Nllb«r 293 7Ü »94 !,N Vüdbahn 200 fl Eilber . . 9880 99 40 Vtlb Nordb,Verb,-Ä, 200 fi.TM. 18/75 188/5 IillMwayVes.Mr,,170ft.».«. »39- - »4<, — » neue «r., PrioritKt». «lttiei! 100 st......» D»»lsnl. »'^...... '"«5 1« Part«. ........ ««» 4?l»5 Dalul»«. Ducaten........ 5ß« 5 ?o 20-Frai,c««Vtücke..... »5l 9 5» Deutsche Nelchlbanlnoten . . 58 »0 bS 8/. Papier-«ubel...... l„o l»',. Italienische Banlnoten (100 «.) — - — — St. 3.--------------------------------- DeŽelTiA i ,. ßr-pr. 480. jega VelLPs[vSlaV° godu Kran« ,presvetlega cesarja °pera v , ,V ° d u J a k u Sl0Venil ^VtrSanjillr NapisalVs., po-» ' ' Uglashil Viljem Blodek. 9!ßllliiBJ gBg^r be. «nerven *>vS8 Thler|eben rHkr-^r i" 3 Halb- Cr Wr !lalbsranz geb-".4-80. ^selb, dhai^hiT Sich der »>e.|ue-> frS, nu">T.ellr ?n s7e?Cn «^schlössen, **« '8e Pfei vo?JD?Jn' herauszugeben. 8etl°mi ßestellunL/'nU>4Üist ^ gleiche SÄWÄFtBaiiiire Der WtL Operotte von Carl Zeller. Texte hie zu a 30 kr. Clavior-Auszug mit Text.....fl. 3-fiO » » olinc Text.....» 2-70 Daraus einzeln für Piano zu zwei Händen: Potpourri, I. und II. ,'i.....fl. 1-50 Vogelhändler-Marsoh . . . . » —-72 „loh bin ein Kind vom Rhein", Walzer..........» l-_ , Letzte Post", Polka fran^aise. » —-72 Profesioren-Marsoh.....» — 72 „Orüas Euoh Oott alle miteinander", Polka sranraise . > 1-80 Für Gesang und Piano: Lied: Als geblüht dor Kirschenbaum........fl. —•(;(! Lied : Wie mein Ahnl zwanzig Jahr!...........> — • 72 Couplets: „Mir is's klar" . . . » —-60 Duett: Sohau mir nur reoht in'i Gesioht..........» —-90 Duett: Sohenkt man sioh Rosen in Tirol.........> — -60 Lied : „loh bin die Christel von der Post"........» —-GO NB. Hei Bestellungen nach auswärts erfolgt Franoo-Zusendung. (44si8) 3—1 Vorr.äthig in der Buchhandlung lg. ¥. Kleinmayr & Fed. Bamberg Gutshauf. Oegen Barzahlung zu kaufen gesucht ein 1 andtäfliches im Preise bis zu 100.000 fl. — Hübsches Sohloss mit Park, gute Wirtschaftsgebäude, möglichst arrondierter Besitz mit eigener Jagd und Fischerei erwünscht. Gefällige Offert« nur direct vom BeBitzer erbeten an Rlohard Patz, Wien, Wieden, Mar-g&rethenstrasse 12. (44f>7) 3—1 ^ameii-Modc-Hutisalon H. Kenda. Laibach. »ut fMeln reloh illustriertes Preisblatt von aufge- ,alZt6n »amenhüten für die Herbst- und Winter- "°" 18Ö2/O3 ist soeben ersohienen und wird gratis franoo Überallhin versendet. Btftt Alle l» diesem Preisblatte gezeiohneten Hüte sind hüt* ^rtl8rauf Lager. Bestellungen auf Tüllhüte, Bpitzen-a ' Fllzhüte, Bammthüte aller Art werden ausgeführt; ferne7?«rlpS8lloh neuea*en Pariser und Wiener Modellen Sliire » 1Ch Klnderhtite» Häubohen, Coiffuren, Ne- an5(l auben °*o. prompt u. billigst. Reparaturen werden me^V*Ommon- Auswahlsendungen in aufgeputzten Da- u*en, Blumen und Federn finden nioht statt. ,, Hoohaohtungsvoll - (4455) ' Heinrich Kenda. erscheint in 320 wöchentlichen Heften & 18 kr. oder 16 Bänden gebunden fl. 4-30. Oeneralregister (Band 17) am Schluss für alle Subscrihenten gratis. Das Gesanimtwerk enthält 8000 Abbildungen im Text und 150 Tafeln und Karten im feinsten Buntdruck. Zu beziehen durch (4466) 3—1 J. GIONTINI, Buch- und Papierhandlung, Laibach. Kundmachung. Am 20. October 1892, vormittags um 10 Uhr, findet im Amtsiocale des k. k' krain.- küstl. Landwehr-Infanterie-Regiments Nr. 5 in Laibach (Landwehr-Kaserne) eine öffentliche Verhandlung wegen Sicher.stellung nachbenannler Arbeitsleistungen für die Zeit vom 1. Jänner bis 31. December 1893, bei günstigen Preisen auch auf eine längere Zeit, mittelst Entgegennahme mündlicher oder schriftlicher Anbote statt. Der Lrstelier kllt 2u erleßenäe« „^i^» V»6ium k'iir äsn Le6llrl äsn äiciierslellenäe I^eiglunZen Vaäiuin in 6ul- xu er^änxen »us 6en ö»l. Wänr. äie c»ulion vc.° 6u1äen i). Näkr. 1.) lieinißun^ 6er Woli8or!.en k, k. ^n6^el,r. 8eUe««c)rten äurek 6ie un6 25 >n l.^.o^l 2.) äu«l>e««erun8 6er Letteu-8ort.en......... 2 4 Bedingnißße unter welchen die Geschäfte an den Mindestfordernden vergeben werden: 1.) Die Verhandlung findel mittelst schriftlicher, gesiegelter und rnit einer 50 kr.-Stempelmarke versehener Offerte statt, doch werden auch mündliche Anbote entgegengenommen. Verspätete oder im telegraphischen Wege einlangende Offerte bleiben unberücksichtigt. . 2.) Jeder Offerent hat mit dem Offerte oder wenn er mündlich offeriert, vor Beginn der Verhandlung das obspeicificierte Vadium zu erlegen. Dieses Vadium ist vom Ersteher nach Ratification des Verhandlungsactes auf die Caution zu ergänzen. Actuelle Contrahenten können sich in ihrem Offerte auf die bereits in amtlicher Verwahrung befindliche Caution berufen. . o , 3.) Jeder mündliche Offerent hat der Verhandlungs - Commission zwei btempei-marken ä 50 kr. zu übergeben. „ 4«;ii«n 4.) Der Ersteher ist verpflichtet, sämmtliche ihm vom k. k. Landwehr - «atan on Nrn. 24 und 25 im Laufe der obbezeichneten Periode übergeben werdenden betten"°™P und Wollsorten um die Erstehungspreise sogleich im belagssiihigen &»*w™ u" Reparatur, beziehungsweise durch die Wäsche und Walke, herzustellen undI zu JJ^ Behufe die schmutzigen Beüensorten auf seine Kosten abzuholen und naen g Herstellung in das Betten-Depöt abzuliefern. -koaqprunz» ao einen 5.) Die Uebertragung beider Geschäfte «Reinigung und A^ilJo verl&01 iclie Aus-l'ntemehmer ist nur dann zuläßig, wenn die Bedingungen '"^^ verbunden ist. führung vorhanden sind und wenn damit ein Vortheil fur ua das Herrichten eines ß.) Offerte aufBettensorten-Reparalur haben auch Anbote dreitheiligen Leintuches zu enthalten. .. Genehmigung des Ministeriums 7.) Bei günstigen Preisen kann diese». Geschas ^°ebneen'1 wfrden. Der Landwehr-sür Landesvortheidigung auch aus mehrere Ja.hreJ''',n Ermessen von den genehmigten Verwaltung bleibt es jedoch freigestellt nad 1 cngeoe derwärlg vornehmen zu lassen Preisen Gebrauch zu machen oder einzelt,'e. „'"",. jeder Offerent zu unterziehen hat, 8.) Die weiteren Bedinßnisse, welchen s ^ j g ^ & 1]hf nachiniUags ,m Amtskönnen täglich von 8 bis 12lltirvorrnit g Lajbach (Landwehr-Kaserne) ein-locale des Landwehr - Infanterie - Regiments nr. (4U9) gesehen werden. Laibach am .40. September 1892. Verwaltungs- Commission des k. k. krain.-küstenl. Landwehr-Infanterie-Regiments Nr. 5.