Amtsblatt M ßmbllcherHeitmg. 3ir. O3. Mittwoch den »8. März »857. Z. 132. u (I) Nr. 4878, uä 6852, Kundmachung. Am öcmdcrgcr zweiten Ober« Gymnasium find zwei Lehr« stellen, die tine für das silologische Fach, subsidiausch für die deutsche Sprache, die andere für das geograsilch < historische Fach, sub^ sidiarisch für die Filologie. mit welchen ein Vc< halt jährlicher 90« st, mit dem Vorrückungs rechte in die höhere Gehaltsstufe von 1MW ft, L. M. und der Anspruch auf die normalmäßigen Iahrzehentzulagen mit je 1W fl. C. M. verbunden ist, erledigt. Zur Besetzung dieser Lchrerstellen wird hier, mit der Konkurs bis Ende Mai 1857 ausgeschrieben. Die Bewerber um diese Lehrerpossen haben ihre an daS Ministerium für Kultus und Unterricht gerichteten Gesuche mit der gehörigen Nach' wcisung über Alter, Religion, Stand, zurückgelegte Studien, Sprachkenntnisse, die erworbene Befähigung und bisherige Dienstleistung im Wege ihrer unmittelbar vorgesetzten Behörde innerhalb der Konklnsfrist bei der k. k. galizischen Statthaltern einzudringen. Die Lehrbefähigung für daS ganze Gymna» sium bildet das Erforberniß der AnstellungS« fähigkeit. Bon der k. k. Statthalteiei. Lemberg am 21 Februar 1857. ____ Z^?»«7^^ (l) Kundmachung wegen Wiederbesetzung der Tabak - Großtrafik in Eibiswald. Die k. k. Tabak-Großtrafik im Markte Eibiswald, Kreis Graz, Steiermark, wird im Wege der öffentlichen Konkurrenz mittelst Ueber-reichung schriftlicher Offerte, die nach dem an« gehängten Muster zu verfassen find, dem geeignet erkannten Bewerber, welcher die geringste Verschleiß-Provision fordert, oder auf jede Provision" verzichtet, oder ohne Anspruch auf eine Provision an das Gefall einen jährlichen Pachtschilling aus dem Verschleiß-Gewinne bezahlt, verliehen. Dieser Verschleißplatz hat seinen Materialbedarf an Tabak bei dem 5 Meilen entfernten Tabak - Distrikts - Verlage zu St. Florian zu beziehen, und es sind demselben zur Fassung 29 Kleinverschleißer zugewiesen. Zugleich mit dem Tabak - Großverschleiße ist auch der Stempelmarken-Kleinverschleiß gegen eine Verschleiß - Provision von 1'/, Per-zent zu besorgen; daher hat der Ersteher sich um das dießfälligc Verschleiß-Befugniß zu bewerben, und die Stempelmarken bei dem k. k, Steueramte in Eibiswald zu fassen. Der Tabakverkchr betrug in der Iahreö-periode vom 1. November 1855 bis 3». Oktober 185« an Tabak 20.352"/, Pfund, nebst 2U3"/, Pfund Militär- und »»33 74 Pfund Berg-Limito-Rauchtabak, im Gelde zusammen 12U57 ft. 43'/, kr. Dieser Materialverschleiß gewährt bei einem -"ezuge »on drei Perzent, wie sie der abgekom-Ü!ln5 ^"ßtrafikant genossen hat, mit Einrech, nung des Kleinverschleiß-Gewinnes pr. 3W st. beiläufigen Brutto-Er-trag von 7W si, ^ ^ >« ^ . ^^ ^ d°ch gemerkt daß ^ I. April .856 angefangen d r L.mtto.Kabak für Bergleute nicht mehr erfolgt wn-d. ^ Nur die Tabakverschleiß-Provision hat den Gegenstand der Anbote zu bilden. Für diesen Verschleißplatz ist, ^lls der Erstehcr das Materiale nicht Zug für Zuq bar zu bezahlen beabsichtiget, ein stehender Kredit pr. IU8U fl. bemessen, welcher durch eine in der vorgeschriebenen Art zu leistende Kaution "> gleichem Betrage sicherzustellen ist. Der Summe dieses Kredites gleich ist der unangreifbare Lagervorrath, zu dessen Erhal» tung der Ersteher des Vcrschleißplatzcs verpflichtet ist, er mag die Material-Borgung benützt haben oder nicht. Die Kaution im Betrage von lU80 st. ist noch vor Uebernahme des Kommissionsgeschäftes und zwar längstens bin-nen,scchs Wochen, vom Tage der ihm bekannt gegebenen Annahme seines Offertes, zu leisten. Die Bewerber um diesen Verschleißplatz haben zehn Perzente der Kaution als Vadium in dem Betrage von 1U8 st, vorläufig bei der k. k. Finanz - Bezirks - Kasse in Graz oder bei einem k. k. Steueramte zu erlegen und die dicßfällige Quittung dem gesiegelten und mit l5 kr. gestempelten Offerte beizuschließen, wel-cheö längstens bis 2U. April !857, 12 Uhr Mittags, mit der Aufschrift: »Offert für die k. k. Tabak-Großtrafik zu Eibiswald« bei der k. k. Finanz-Bezirks-Direktion in Graz einzureichen ist. Das Offert ist auch mit der dokumentieren Nachweisung ») über das erlegte Wadium, d) über die erlangte Großjährigkeit zu versehen und e) mit dem obrigkeitlichen Sitten-Zeugnisse zu belegen. Die Vadien jener Offerenten, von deren Anboten kein Gebrauch gemacht wird, werden nach geschlossener Konkurrenz-Verhandlung sogleich zurückgestellt; das Vadium des Erstehers wird entweder bis zum Erläge der Kaution, oder falls er Zug für Zug bar bezahlen will, bis zur vollständigen Materialbevorräthigung zurückbehalten. Offerte, welchen die angeführten Eigenschaften mangeln, oder unbestimmt lauten, oder sich auf die Anbote anderer Bewerber berufen, werden nicht berücksichtiget. Bet gleichlautenden An» boten wird sich die höhere Entscheidung vorbehalten. Ein bestimmter Ertrag wird eben so wenig zugesichert, als eine wie immer geartete nachträgliche Entschädigung oder Provisions-Erhöhung staltfindet. Die gegenseitige Aufkündigungsfrist wird, wenn nicht wegen tines Gebrechens die so-gleiche Entsetzung vom Verschleißgeschäfte einzutreten hat, auf drei Monate bestimmt. Verpflichtet sich der Bewerber, den Verschleißplatz ohne Anspruch auf eine Provision gegen Zahlung eines jährlichen Pachtschillings an das Gefalle zu übernehmen, so ist dieser Pachtschilling in monatlichen Raten vorhinein zu erlegen, und kann wegen eines auch nur mit einer Monatsrate sich ergebenden Rückstandes, selbst dann, wenn er innerhalb der Dauer des Aufkündigungs-Termines fällt, der Verlust des Verschleißplatzeö von Seite der Behörde sogleich verhängt werden. Die nähern Bedingungen und die mit diesem Verschleißgeschäfte verbundenen Obliegenheiten, der Erträgnißauöweis und die Verlagsauölagen sind bei der k. k. Finanz-Bezirks-Direktion zu Graz, bei dem Herrn k. k. Finanzwach-Kommissar zu Leibnitz, so wie bei dem k. k. Steueramte in Eibiswald einzusehen. Von der Konkurrenz sind jene Personen ausgeschlossen, welche das Gesetz zum Abschlüsse von Verträgen überhaupt unfähig erklärt, dann jene, welche wegen eines Verbrechens, wegen des Schleichhandels oder wegen einer fchweren Gefällsübertretung überhaupt, oder einer ein< fachen Gefällsübertretung, insofern sich dieselbe auf die Vorschriften rücksichtlich des Verkehrs mit Gegenständen der Staatsmonopole bezieht, oder wegen eines Vergehens gegen die Sicherheit des gemeinschaftlichen Staatsbandes und den öffentlichen Ruhestand, dann gegen die Sicherheit des Eigenthums verurtheilt, oder be- ziehungsweise nur wegen Mangels an Beweisen losgesprochen wurden, endlich Verschleißer von Monopolsgegcnständen, die von dem Verschleißgeschäfte strafweise entsetzt wurden, und solche Personen, denen die politischen Vorschriften den bleibenden Aufenthalt im Verschleißorte nicht gestatten. Kömmt ein solches Hinderniß erst nach Uebernahme des Verschleißgeschäftes zur Kennt: niß der Behörden, so kann das Verschleißt,?-fugniß sogleich abgenommen werden. Formular eines Offertes auf dem 15 kr. Stempel. Ich Endesgefertigter erkläre mich bereit, die Tabak-Großtrasik zu Eibiswald unter genauer Beobachtung der dießfalls bestehenden Vorschriften und insbesondere auch in Bezug auf die Materialsbevorräthigung n) gegen eine Provision von (mit Buchstaben und ohne Radirung oder Korrektur ausgedruckt) Perzent von der Summe des Tabakverschleißes, b) oder gegen Verzichtleistung auf jede Provision, oder c) ohne Anspruch auf eine Provision und gegen Zahlung eines jährlichen Gewinnstrücklasseö oder Pachtschillings im Betrage von (in Buchstaben ausgedrückt wie oben) an das Gefall in Betrieb zu übernehmen. Die in der öffentlichen Kundmachung angeordneten drei Beilagen sind hier beigeschlossen. am...... (Eigenhändige Unterschrift, Wohnort, Charakter, Stand) Von Außen: Offert zur Erlangung der Tabak - Großtrasik in Eibiswald. Von der k. k. steierm.-illyr.-küstenl Finanz-Landes-Direktion Graz am IN. März »857. Z' 125. -. (I) 3 primirung, u . . 4 ft. 55^ kr. 126°- 2'-2"Quadrat-Maß Pflasterung in Allem ».....4 ft 337, kr. DaS nähere Detail der dießfälligen Ballführung ist aus dem Situations - und Profil-plane, dann Versteigerung«- und Baudcdingins-sen zu ersehen, welche Behelfe in der Amcskanz-lei der gefertigten t. k. Savebau-Expositur Vor-und Nachmittag in den gewöhnlichen Amcöstun den täglich eingesehen werden können. Die Unternehmungslustigen haben vor der Verhandlung das 5°/. Vadium der ganzen Bau-st,mme in barem Gewe, in Staatspap.eren nach dem börsenmäßigen Kurse oder in einer von der hioländigen k, k, Kammerprokuratur approlxrcen hypothekarischen Verschreibung zu erlegen, well ohne solche kein Anbot angenommen wird. Jedem Unternehmungslustigen steht es übri gens frei, bis zum Beginn der mündlichen Verhandlung sein auf einem l5 kr. Stempelbogen ausgefertigtes und gehörig versiegeltes Offert mit der Aufschrift: »And 0 t fü r d ie H e r stel° lung des Uferschutzbaues im Distanz« Zeichen V/l—2 linlseit« der Save" versehen, an das löbliche k, k. Bczirks-AmtzuGurkfeld einzusenden, worin der Offerent sich über den Erlag des Reugeldes bei einer öffentlichen Kassa mittelst Vorlage des Depositenscheines auszuweisen, oder dieses Reugeld in das Offert einzuschließen hat. In einem solchen schriftlichen Offerte muß der Anbot nicht nur mit Z ffern, sondern auch, wie die Bestätigung, daß Offerent den Gegenstand des Baues nebst den Bedingnissen :c. :c. genau kenne, wörtlich angegeben werden. Auf Offerte, welche dieser Vorschrift nicht entsprechen, kann keine Rücksicht genommen weiden. Mit Beginn der mündlichen Ausbietung wild kein schriftliches Offert, nach Abschluß dieser aver überhaupt kein Anbot mehr angenommen. Bei gleichen schriftlichen und mündlichen Bestboten hat das Letztere, bei gleichen schriftlichen aber dasjenige den Vorzug, welches früher eingelangt ist, und daher den kleineren Post-Nrs. ttagt. Die hohe Ratifikation bleibt für jeden Fall vorbehalten, K. k. Bauexpositur Gurkfeld am 8, März ,857. __________ l»ä Nr. 117. Lizitations - Kundmachung. Mit dem hohen k. k. Landesregierungs-Erlasse vom 22. Februar I«57, Zahl I34U. ist laut Intimation der löblichen k, k. Landesbau-dircktion vom 4. März d. I., Zahl 747, die Herstellung einer Rampe am Treppelweg hinter der Stadt Gurkfeld, im adjustirten Kostenbetrage von 553 st, 15 kr., auf Rechnung der kurrenten Wasserbau. Dotation zur Ausführung bewilliget und gleichzeitig angeordnet worden, hierüber eine Minuendo-Verhandlung einzuleiten, welche am 26. März 1857 in der Kanzlei des löblichen k. k. Bezirksamtes zu Gurkfeld Vormittags um 9 Uhr abgehalten werden wird. Die dießfälligen Lieferungs- u»d Arbeitsleistungen bestehen überschläglich in: l3° 3^ 3" Kubik-Maß prosilmäßig herzustellender Grundabgrabung und Aushebung sammt Verwendung des Materials zum Anschüttui'gskölper, ü2 ft,5ttkr, i°-4'-2" Kudik - Maß Stützmauerwerk aus altem Materialc, « . l3 st »2 kr. 5°-0'-5" Kudik . Maß Stützmauern.«? aus neuem Material?, -X 34 ft. 17 kr. 8° - 4^ - 11" Kubik - Maß besonder« beizustellender Anschüttung aus Flußschotter, » . ...... . 3 fl 3« kr 67°-5' II" Quadrat'Maß Pflasterung sammt Allem, ä . . . . 4 fl. 12 kr. Das nähere Detail der dießfälligm Baufüh-führung ist ans dem Situations» und Profilplane, dann Versteigerungs- und Baubedingnisscn zu ersehen, welche Behelfe in der Amtskanzlei der gefertigten k, k. Bau-Expositur Vor- und Nachmittag in den gewöhnlichen AmtSstundcn täglich eingesehen werden können. Die Unternehmungslustigen haben vor der Verhandlung das 5A Vadium der ganzen Bausumme in barem Gelde, in Staatspapieren nach dem börsenmäßigcn Kurse oder in einer von der hierlandigen k. k. Finanzprokuratur approbirten hypothekarischen Verschreibung zu erlegen, weil ohne solche kein Anbot angenommen wird. Jedem Unternehmungslustigen steht es übrigens fiei, bis zum Beginn der mündlichen Versteigerung sein auf einem 15 kr. Ttempelbogen ausgcfcrtigteK und gehörig versiegeltes Offert mit der Aufschrift: »Anbot für die Herstellung einer Rampe am Treppelwcge hinter der Stadt Gurkfeld" versehen, an das löbliche k. k. Bezirksamt zu Gurkfeld einzusenden, worin der Offerent sich über den Erlag des Reugeldes bei einer öffentlichen Kassa mittelst Vorlage des Depositenscheines auszuweisen, oder dieses Reugeld in das Offert ei»zu-schlicßen hat. In einem solchen schriftlichen Offerte muß der Anbot nicht nur mit Ziffern, sondern auch mit Buchstaben ausgedrückt, und die Bestätigung angeführt werden, daß Offcrent dcn Gegenstand des Baues nebst den Bedingnissen lc. genau kenne. Auf Offerte, welche dieser Vorschrift nicht entsprechen, kann keine Rücksicht genommen werden. Mit Beginn der mündlichen Ausbietung wird kein schliftlicheS Offert, nach Abschluß dieser aber überhaupt kein Anbot mehr angenommen. Bei gleichen schriftlichen und mündlichen Nest-bocen hat das letztere, b«i gleichen schriftlichen aber dasjenige den Vorzug, welches früher eingelangt ist, und daher den kleineren Post'Nrs. trägt. Die hohe Ratifikation bleibt für jeden Fall vorbehalten. K. k, Bauexpositur Wurffeld am IN. März 1857. 5 420. (I) Nr. 2460. Edikt. Vom k, k. Bezirksamte Ncumark«, als Ge. richt, wird hiemit bekannt gemacht: Es habe das hochlöbüche k. k. Landesgericht in Laibach laut Beschlusses von l6. Dezember 1856, Z. 6969, die Frau Philippine Raitharek, Handelsmanns - Gattin in Neumarktl, gerichtlich als wähn. sinnig zu erklären befunden, wornach ihr von Seite dieses Gerichts Herr Anton Globolschnig, Sense», gewerk in Neumarktl, als Curator bestellt wurde. K. k. Bezirksamt Neumarktl, als Gericht, am 3l. Dezember 1856. 3. 430. (2) Nr. 937. Edikt zur Einberufung der Verlassenschafts. Gläubiger. Vor dem k. k. Bezirksamte Stein, als Gericht, werden Diejenigen, welche alsGläubiger a» die Vc» lassenschaft des am 26. November 1856 mit Te-stamtitt verstorbenen Anton Groiser von Vodiz, cme Forderung zustellen haben, aufgefordert, bei diesem Gerichte zur Anmeldung und Darthuung ihrer Ansprüche den 3. April l85? Vormittags um 9 Uhr zu erscheinen, oder bis dahin ihr Gesuch schriftlich zu überreichen, widrigens denselben an die Verlag senschaft, wenn sie durch die Bezahlung der anr gemeldeten Forderungen erschöpft würde, kein weitere» Anspruch zustande, als insoferne ihnen ein Pfand» recht gebührt. K. k. Bezirksamt Stein, als Gericht, am 19. Februar 1656. Z. 423. (2) Nr. 59N7. Edikt. Von dem k. k, Bezirksamte Gottschee, als Gericht, wird hiemit bekannt gemach!: Es sei über das Ansuchen de« k. k. Steuer, amtes in Gottschee, gegen Martin Gregoritsch von Mauerz, wegen aus dem Steeucrrü'ckstandsausweise schuldigen 45 fl. 2? kr. C. M. c. «. c,, in die exe. tutive öffentliche Versteigerung der, dem Letzter» ge. hörigen, im Grundbucht der Herischast Koste! 1'om. I, Fol, 169 vorkommenden Hubrealität, im ge.-richtlich erhobenen Schätzungswerthe von 485 fl. 5. Mai und auf den 15, Juni 1857, jedesmal Vormittags um l,0 Uhr hieramts mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur bei dcr letz. ten Feilvietung auch umer dem Schätzungsweithe an den Meistbietenden hintangegeben werde. Das Schätzungsprototoll, dei Grundbuchser. tratt und die ^izitationsdedingniffe können bei die» scm Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden ein' gesehen werden, K. k. Bezirksamt Gottschee, als Gericht, am 5. Februar 1857, ,59 Z. 392. (3) Nr. 644. Edikt. Von dcm k, l, Vezirkslimtc Obcrlaibcich, als Gericht, wild hiemit delannt gemacht: Es sei über das Ansuchen des Johann Squar. zhe von Gcreuth, gegen Johann Leskouz von Pet» touz, wegen aus dem Vergleiche vom 4. Dezember ,855, Nr. 483>, schuldigen 363 fl. 20 kr. C. M. e. ». c., in die exekutive öffentliche Versteigerung der, dem Letzter» gehörige», im Grundbuche Loitsch «ud Rektif Nl. 665 vorkommenden, zu Petkouz liegenden Realität, im gerichtlich erhobenen Schätzungs. werthe von 2692 fl. 40 kr. CM,, gewilliget und zur Vornahme derselben c>ie exekutiven Fcilbietungstagfat. zungen auf den 4. April, auf den 4. Mai und auf den 4. Juni 1857, jedesmal Vormittags um 9 Uhr in loko der Realität zu Pettouz mit dem An» hange bestimmt worden, daß die feilzubietende Rea< lität nur bei der letzten Feilbietung auch unter dem Tchätzungswerthe an den Meistbietenden hintangcgc. den werde. 3)as Schätzungsprototoll, der Grundbuchsex, lrakt und die Lizitationsbedingnisse können bei die» stm Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden ein» gesehen weiden. K. k. Bezirksamt Oberlaibach, als Gericht, «m 9. Februar l857. 2. 397. (3) ^ ^sr^3805. Edikt, Von dem k. k. Bezirksamte Littai, als Ge-richt, wird hiemit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen des Johann Ka. steliz, von Zerovz Haus Nr. I l , gegen die mindj. Josef Flöre'schen Kinder Namens Maria und Ger. traud Flore von Uschti, unter Vertretung des Vormunde? Anton Supanzhizh, wegen aus dem Ver» gleiche vom 29. September 1854, Z. 3848, schul» digen 40 st. 6 kr. C. M. c. ». e., in die exekutive öffentliche Versteigerung der, den Letztern gehörigen, im Glundl'uche der vormalig»« Pfarrhofsaült St, Martin «ul, Nektf. Nr, 19^3 vorkommenden, zu Uschli »ub Consk. Nr. 22 gelegenen Kaischcnrealität sammt An. und Zugehör, im gerichtlich erhobenen Schaz-zungswerthe von 360 st. 6. M., gewilliget und zur Vornahme derselben die drei Feilbietungstügsatzungen auf den 20, April, auf den 18. Mai und auf den 22. Juni >«57, jedesmal Vormittags um 9 Uhr in der Genchtskanzle! mit dem Anhange bestimmt wor? den, daß die feilzubietende Realität nur bei der letzten Feilbietung auch unter dem Schätzungswerthe an den Meistbietenden hintangegeben werbe. Das Schätzungsprotokoll, der Grundbuchsex-trakt und die Lizitationibtdingnissc tonnen bei die. sem Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden ein. gesehen werden, K. k. Bezirksamt Littai, a!« Gericht, am 4. November »856. 2. 890. (3) Nr. 275. Edikt. Von dem k. k. Bezirksamte Oderlaidach, ali Ge» licht, wird hiemit bekannt gemacht: Es sei über da« Ansuchen der Frau Karolina Perko, durch Herrn Dr. Rosina von Laibach, gegen Bartholmä Hiovatin von Nischouz, Wege,, aus t/em Vergleiche vom 2, Dezember ,855 schuldigen 300 fl, C. M. o. 8. o., in die exekutive öffentliche Ver. steigerung der, dem Letzten, gehörigen, im Grund-buche Freudenthal «ud Ürb. Nr. 175 vorkommenden »lealität, im gerichtlich erhobenen Schätzungswcrlhe von >574 fl. 40 tr. C, M., gewilliget und zur Vornahme derselben die drei Flilbietungß. Tagsut. zungen aus den 4. April, auf den z. M«i uno au! den 3. Juni l. I,, jedesmal Vormittags um 9 Uhr in der hiesigen Amtskanzlei mit dem Anhange be stimmt worden, daß öie feilzubietende Realität nur beider letzün Feildietung auch unier dem Schähungs-werthe an den Meistbietenden hinlangegeben werde. Das Schätzungsprotokoll, der Grundbuchscxlratl und die Liz'tationsbedingnisse können bei diesem Ge. richte in den gewöhnlichen Amtsstunden eingesehen werden. K. k. Bezirksamt Oberlaibach, als Gericht, am __ >?. Jänner 1857. 2. 29,. ^ ' NV.^824. C. M. c, «. 0,. .., d.e exekutive öff ntlick Versteh g"ung der den Letz.ern gehörigen.^7 Glunibuche Freudenlhal «ub Urb^ Nr. 854 ,^ vorkommend?., Neal,lat, im gerichtlich erhobenen Schähunaswerthe von ll96si. 40 kr. (5. M. gewilliget, und zur Vor, Nahme derselben die Feilbietungslagsatzunge» auf den 2. April, auf den 2 Mai und aus den 4. Juni I. I,, jedesmal Vormittag« von 9 bis ,2 Uhr ,„ loko der Realität mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur bei der letzten Feilbictung auch unter dem ^chätzungswerthe an den M'istbicmiden hintangegeben werde. Das Schätzuügsprotokull, der Grundbuchsex» trakt uno die Lizilationsdedingnisse können bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen Arnlöstunden eingesehen werden. K. k. Bezirksamt Oberlaibach, als Gericht, am 19 Jänner »657,___________________ 37^037^(3) Nr. '357. Edikt. Von dem k. k. Bezirtsamte Gottschee. als Gericht, weiden Andrea«, Mathias, Jakob, Agnes uno Mina Schemitsch von OberNiegendorf, hiermit erinnert: Es habe Josef Schemilsch von Obelfliegenoorf wider dieselben die Klage auf Verjährt» oder Erlo. schenerklarung der Erdschaflsforderung pr, 460 ft. und auf Löschung derselben von der Realität Tom. >l, Fol. 1573, Nelt. Nr. 1022 aä Gotlschee, «ud pras«. 24. Jänner 1857, Z. 367, hieramts eingebracht, worüber zur «erHandlung die Tagsatzung auf den 2, Mai 1857 fiüh » Uhr mit dcm An» hange des §. 29 G. O. angeordnet, und dem Ge> klagten wegen ihres unbekannten Aufenthalles Andreas Ionke von Odermösel als Curutir »5. April 1807 intabulirten Erbschaft per 90 fi. <:. ». c., «ud pr»«». >8. Februar !857, Z, 807, Hieramts eingebracht, worüber zur mündlichen Verhandlung die Tagsatzung auf den 23, Mai 1857 früh 9 Uhr mit dem Anhange des §. 29 a. G. O. angeordnet, und den Geklagten wegen ihres unbekannten Aufenthalles Herr Paul Konig von Altlag als Cul-atnr- »ä uclum auf ihre Gefahr und Kosten bestellt wurde. Dessen werden dieselben zu dem Ende verständiget, daß sie allenfalls zu rechter Zeit jelbst zu erscheinen, ober sich einen andern Sachwalter zu bestellen und anher namhaft zu machen haben, »vidrigens diese Rechtssache mit dem aufgestellten Kurator verhan. delt werden wird. K. t, Bezirksamt Gottschee, als Gericht, am 18. Februar 1857.______________________ Z. 406. (3) — ^ ^^ Edikt. Von dem k. k. Bezirksamte Gottschee, als Gericht, wird hiemit bekannt gemocht: Es sci über das Ansuchen der Herrschaft Gott. schee gegen Paul Michitsch, von Göltcnitz Nr. l, wegen der Herrschaft Gottschee schuldigen 27 si, 44 kr. CM. c. ». «., in die exekutive öffentliche «ersteigerungder, dem Letztem gehörigen, im Grund buche der Herrschaft Gotlschee "lom, XXIIl, Fol. 3l43 vorkommenden Realität, im gerichtlich erhöbe, ncn Schätzungswcrthe von 1500 ft. CM. gewilliget, und zur Vornahme derselben die Feilbielungstag» satzung auf den >. Aplil, auf den I. Mai und auf den3. Juni ,857, jedesmal Vormillags um IN Uhr im Amtssitze mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realiläl nur bei der letzte» Feilbietung auch unter dem Schätzungswerth« an den Meistbietende» hintangegeden werde. Das Schätzungsprutokoll, der Gruodbuchsex. lralt und die Liznationsbedingniss« können bei die. ,em Gerichte >n den gewöhnlichtn Amtsstunden ein-gesehen werden. K. l. Bezirksamt Gotisch«, als Gericht, am 7. Jänner !857. Z. 407. (3)^ ^ ' NV783 Edikt. Von dem k k. Bezirlsamte Gottschce, als Ge> richt, wird hiemit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen des Michael Lockner von Gottschee, als Machthaber der Geora Kösiner'sche,' Erben von Mosel, gegen Johann Göst>l von Prä ribel, wegen aus dem gerichtlichen Vergleiche ddo. 16. September l85l schuldigen 110 st. CM. c. 5. c-, in die exekutive öffentliche Versteigerung der, dem Letztern gehörigen, im Grundbuche der Herrschaft Gotlschee I'om. VII, Folio ,698 vorkommenden Realität, >'m gerichtlich erhobenen Schätzungswerthe von ,79 ft, CM., gewilliget und zur Vornahme der. selben die Feilbietungstagsatzungen auf den 15. April, auf den 15. Mai und auf den 15. Juni 1857, jedesmal Vormittags um 9 Uhr im Amtssitze mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur bei der letzten Feilbietung auch unler dem Schäz-zungswerthe an den Meistbietenden hintangegeben werde. Das Schätzungsprotokoll, der Grundbuchsex» trakt und die Lizitationsbedingnisse können bei diesem Gericht« in den gewöhnlichen Amlsstunden eingesehen werden K. t. Bezirksamt Gotlschee, als Gericht, am 17. Jänner 1857. ZV 4M (3) E d i f^ NiT^i^». Von dem l. k. Bezirksamte Gottschee, als Gericht, wird hiemit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen des t. l. Aerals, durch die k. k. Finanz'Prokuratur in Laidach, gegen Ma» thias und Magbalena Wouk von Oberskrill, wegen Exekutionskosten.Rückstandes schuldigen 18 si. 17 kr. C. M. c. 5. c., in die exekutive öffentliche Verfiel-gerung der, dem Letztem gehörigen, im Grundbuche der Herrschaft Gottschee 'lom. XI, Fol. 1584 vor. kommenden V» Hude, im gerichtlich erhobenen Schätzungswerte von 232 st. C. M., gcwilliget und zur Vornahme derselben die drei Feilbielungs. Tagsatzungen auf den 3. April, auf den 8. Mai nnd auf den 5. Juni I. I,, jet smal Vormiltags um 9 Uhr im Amtssitze mit de N Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur bei dci letzten Feilbietung auch unterem Schätzungswerthe an den Meistbietenden hintangegeben werde. Da« Schätzungsprotokoll, der Grundbuchscx. trakt und die Lizltatisnsbcdingniffe können bei die. sem Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden ein. gesehen werden. K. k. Bezirksamt Gottschee, als Gericht, am 2. Februar 1857. Z7 4097 (3) Nr. 322. « d i t t. Von dem k. k. Bezirksamt« Gottschee, als Gericht, wird hiemit bekannt gemacht: Es sei über da« Ansuchen des Herrn Gustav Heimann, Handelsmann in Laibach, gegen Jakob Michelitsch von Neuwintel Nr. ,6, wegen aus dem Urtheile vom 10. Februar 1848 schuldigen 262 fi. 38 lr. C. M. e. 8. c., in die exekutive öffentliche Versteigerung der, dem Letzter» gehörigen, im Grund» buche der Herrschaft Gottschee «ul» Rekt. Nr. 28'/,2> I'm». XXV., Fol 252!. im gerichtlich erhobenen Schätzungzwerlhe von 727 fi., so wie dieauf<9st. !9kr, CM. geschätzten Fährnisse gewilligel und zur Vornahmt derselben die Termine zur Feilbietungs-tagsatzung auf den 20 Apiil, auf den 25, Mai und auf den 22, Juni l. I., jedesmal Vormittags um 9 Uhr in loco der Realität mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur bei der letzten Feilbietung auch unter dem Schätzungswerthe an den Meistbietenden hintange. geben werde. Das Schätzungsprotosoll, der Grundbuchsex, trakt und die LizitationKbedingmsse können bei die» sem Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstundcn cin° gesehen werden. K. k. Bezirksamt Gotisch«, als Gericht, am 22. Jänner !ß57. Z74.0. (3) ^ Nr. 7159'. Edikt zur Einberufung der V«lla ssensch afts» Gläubiger. Von dem l, k. Bezirköamte Gottschce, als Gericht, weiden Diejenigen, welche als Gläubiger an die Verlassenschaft des am 14. August »855 ohne Testament verstorbenen Josef Weiß von Alt. friesach, eine Forderung zu stellen haben, aufgefordert, bei diesem Gerichte zur Anmeldung und Darthuung ihrer Ansprüche den 9. Juni ,857ju erscheinen, oder bis dahin ihr Gesuch schriftlich zu überreichen, wi. drigens denselben an die Verlassensckaft, wenn sie durch die Bezahlung der angemeldeten Forderungen erschöpft würde, kein weiterer Anspruch zustande, als insofern ihnen ein Pfandrecht gebu'tirt, K. t. Bezirksamt Goltschee, als Gericht, am 20, Mnnem der 1856^^ ______^__^_ 5^589. ,3) 25 , r . ^ "^ »ur Einberufung der Verlassenschafts-' Gläubiger Aon dem k. k. Bezirksamle Oberlaibach, als Gericht, weiden Diejenigen, welche als Gläubiger an die Verlnssenschaft des am 2l. Dezember i856 ohne Testament verstorbenen Eindrittel . Hübkr Martin Schiuz von Bregg, eine Forderung zu stellen haben, aufgeforderl, bei diesem Gerichte zur Anmeldung und Darthuung ihrer Ansprüche den 27. März I. I. früh 9 Uhr zu erscheinen, oder lis dahin ihr Gesuch schriftlich zu überreichen, widrigens denselben an, die Verlassenschajt, wenn sie durch Be. zahlung der angemeldeten Forderungen erschöpft würde, kein weiterer Anspruch zustande, «ls insoferne ihnen ein Pfandrecht gebührt. ^, ,^. ^, H. t, Bezirksamt Ob.rlaibach, als Gericht, am 30. Dezember lS5S. 18N 3- 379, (3) Nr, 705,, Edikt. Vom k. t. Bezirksamte Laas, als Gericht, wird mit Bezug auf das Edikt vom 10. Jänner!, I., 3, 75, kund gemacht, daß, nachdcm zu der in der Exekutionsfache des Bartelmä Urbizh, Vormund der minderj, Johann und Maria Urbizh von Lipsej», gegen Jakob Troha von Aabenfeld, peln 12 fl 30 kr, e. «. c, , auf den 28. Februar I. I, in der Amts kanzlei angeordnet gewesenen ersten Realfcilbielungs' tagsatzung kein Kauflustiger erschienen ist, zur zweiten am 28. März l. I geschritten werden wird. K. l. Bezirksamt Laas, a!s Gericht, am 28, Februar !857. Z. 3807^13) Nr7^27. Edikt. Vom k. k. Bezirksamt« Laas, als Gericht, wnd mit Bezug auf das Edilt vom l0, Dezember l. I, Z, 5232, kund gemacht, daß die zur Vornahme dcr exekutiven Feilbielung der, dem Leonhard Grcbenz von Topol gehörigen Realität auf den 28, d, M. angeordnete erste exekutive Feilbielungstaqsatzung über Einverstänoniß beider Theil mit dem als abgehalten angeschen wird, daß es bei den auf den 28. März und 28. April l. I, angeordneten zwei Weilern Tag-satzungen unverändert zu verbleiden habe. K. k. Bezirksamt Laas, als Gericht, am 20, Februar l857. ^^^.__ ___ Z?287. (3) Nr. 3871. Edikt. Von dem k. l. Bezirksamte Littai, als Gericht, wird hiemit bekannt gemachte Man habe über Ansuchen des Herrn Josef Bur.-ger.Pfarrdechants in <3t. Martin, die Reassumirung der, wegen Vornahme der exekutiven Feilbietung der, dem Heun Karl Raunicher von St, Martin gehörigen, nachstehend aufgeführten Realitäten, als: ») der im Grundbuche der vormaligen Pfarrkirchen gült St.Martin «uli Rett, Nr. > vorkommenden Hübe nebst den darauf stehenden Wohn - und Wirlh schaftsgedäuden, im gerichtlich erhobenen Werthe V°N 7163 si. 20 ke. ; li) des in demselben Grundbuch« »uli Nekt.'Nr. li/^ vorkommenden Ackerb pad in^nm, im Werthe von 329 fl, 20 kr.; a) dcr in dem Grundbuche der vormaligen Wa». hofsgüll St. Martin «ul» Rekt. Nr. «°/, eing«. tragenen Realität, im Werthe von l324 fl. 20 kr,; 6) des in demselben Grundbuchc »ul) Rekt. Nr. '^/, einkommenden Ackers per linoleum, im Werthe von 205 si. 40 lr, uno «' der im Grundbuche der R. F. Herrschaft Sittich deS Isenhausamles «ud Rett. Nr. !?'/, voi-kommenden Realität, im Werthe von 690 fl. 40 kr. pcia. aus dem Urtheile 6äu. »5, September 1852, Z, 983, schuldiger 600 fi., 3I«l fl. l5 kl., 606 fi, 8 kr. — und Rückstellung zweier Obligationen pr, son fi. und 200 fi fammt Nebengebühren und Ko. sten mit Bescheid vom l?. November 1355, Z. 4720, auf den 5. Mai 1856 bestimmt gewesenen, und sohin eiiwcrständlich suspcndirten drillen Tagsatzung bewilliget, und diese Behufs der obigen Feilbictung neuerlich auf den 21. April »857 Vormittags von 9—12 Uhr im Ort« der Realitäten mit demBei^ satze «ngeordnel, daß die fraglichen Realitäten bei diesem Termine i«de einzeln und nölhigenfalls auck linler ihrem Tchätzungswerlhe veräußert werden würden. Die Lizitationsbebingmss«, das Schätzungspro, tekoll und die Grundbuchsextrakte können täglich hier amts eingesehen werden, K, t. Bezirksamt Littai, als Gericht, am 24. Dezember 1856. Vom t. k. Bczirksamtt Nadmannsdorf, als Ge» richt, wird hicmit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen der Frau Maria Schclesniker von NeumarM, gegen Flonan Schl.e der v°» Hofdorf, wegen aus dem gerichtlichen Ver gl ich «om .4. November 1855. Z, "'6' ^ d. g«n 298fi. LM. c. «.«,. m d.e "ekul.vr offen ,che Versteigerung der. dem Letztern gehöligen, >m Grund, buche d«r vormaligen Herrschaft Veldes 8u!i Urb. Nr. l?2 vorkommenden, gerichtlich auf 2o75 si. ve> wer!l)eten Realität s„mmt An. und Zugehor, dann der auf 169 fi. 50 kr. dewcrtheten Fährnisse gewilli' get. und zur Vornahme derselben die exekutive Fell dietungsiagsatzung «uf den 14. April, auf den 14, Mai und aus den ,9. Juni l, I., jedesmal Vor» mittags um 9 Uhr in d^r hierortigcn Gerichtskanzlei mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzu' bietende Realität nur bei der letzlen Feilbictung auch unter dem Schätzungswerlhe an den Meistbietenden hintangcgeben werde. Das Schätzunggprotokoll, der Grundbuchsex trakt und die Lizitationsbedinguisse können bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden eingesehen werden. H. k. Bezirksamt RadmannZboif, als Gericht. am 20. Jänner I8i7. Z. 383, (3) Nr, 3376, Edikt. Von dem k. k. Bezirksamle Nadmaünsdors, als Gericht, wird hiemit bekannt gemach!: Es sei üder das Ansuchen des Georg Koßem von Kaier, gegen Georg Pfeifer von Saltoschc, we, gen aus dem gerichtlichen Vergleiche vom 8. Jänner 1856. 3, 289, schuldigen 36! fi. EM. o, «, c., in die exekutive öffentlich« Versteigerung der, dem Letz-tern gehörigen, im Grundduche der vormaligen Herrschaft Radmannsdorf «uli Nckt, Nr, 542 vor kommenden Realität, dann I Wu'thschaflswage», 10 Zent. Heu und zwei Schweine, im gerichtlich erhobenen Schätzungswerthe von 1758 fi. CM«, ge-williger und zur Vornahme derselben die exekutiven Feilbietungstagsatzungcn auf den 28, Februar, auf den 28. März und auf den 28, April 1827. jedes mal Vormittags um 9 Uhr im Orte der Realität mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feil» zubietende Realität bei der letzten Feilbietung aucb unter dem Schätzungswerthe an den Meistbietenden hintangcgeben werde. Das Schätzungsprotololl, der Grundbuchsex, tratt und die Lizitationsbedingnisse könne» bei diesem Gerichlein den gewöhnlichen Amlsstunden eingesehen werden, K, k. Bezirksamt Radmannsdorf, al« Gericht, am 31. Dezember 1856. Anmerkung, Bei der auf den 28, Februar l. I. vorgenommenen ersten Feilbielungstag,-satzung hat sich kein Kauflustiger gemeldet, daher die zweite am 28, März l. I. in loco rei si!»« vorgenommen wird, K. t, Bezirksamt Radmannsdorf, als Gericht, am 1, März 1857. Z. 386. (3) Rr. 4291, Edikt. Von dem k, k, Nezirksamtc Obcrlaibach, als Gericht, wird den unbekannt wo befindlichen Io-hann Kunz, Helena Kunz, Mari« Kunz, Katha-rina Kunz und die Witwe Maria Kunz hiermit erinnert: Es habe Loren; Kunz oon Gereuth wider die, selben die Klage auf Verjährt- und Erloschcnerkla> rung der, auf der Realität Loitscher Grundbuches »ul, Uib. Nr. 66? intabul'.rten Forderungen, als: des Johann Kunz pi. 400 st, der Helena Kunz pr. 500 ft,, der Maria Kunz pr. 300 fl. und der Ka lharina Kunz pr. 300 st, aus d«r SchuIdodUssntiu" ddo. 10, Juni I8>8 und jene der Maria Witwe Kunz aus dem Testamenle vom 9, Februar 18>6, im Betrage pr. 800 fl, L. W,, «»!i p,-»««. 24 No vember I85O, I. 4291, Hieramts eingebracht, wor-über zur ordentlichen mündlichen Verhandlung die Tagsatzung auf den 7. Mai I, I, früh 9 Uhr mit dem Anhange des §. 29 der a. G. O. angeordnet, und den Geklagten, wegen ihres unbekannte» Auf' enthalte« Hr. Dr. Iofes Orel von liaibach als ^u-r»>oi- uc! »ctum auf ihre Gefahr und Kosten bc° stellt wurde. Dessen werden dieselben zu dem Ende verstän-diget, daß sie allcnfal!« zu rechter Zeit selbst zu er> scheinen oder sich einen andern Tackwalter zu destel» len und anher namhaft zu machen haben, wiorigcns diese Rechtssacke mit dem cmsgestclllen Kurator ver handelt weiden wird. ., «, .^, K. k. Bezirksamt Obcrlalbach, als Gericht, am 30, Dezember 1856, 5 5»? ^-> Nl' 4292 2' ^' c3) Edits Von dem k. k, Bcziiksamte Oberlaibach, als Gericht, wird den unbekannt wo befindlichen (5r> den der Maria Rosmann von Gercuth hiermit el' innert: Es habe Josef Pezhento von Brie wider dic. selben die Klage auf Verjährt, und Erloscbencrkla. rung der aus dem Vergleiche ddo. 17, Februar I8l9 entspringenden, auf dcr Realität im Luitscher Grundbuche «uli Urb, Nr. 490 iotabulirten Forderung pr 1000 fi. e.». e., «uk plük«. 24, November 1856. Z. 4292, hieramts eingebracht, worüber zur ordentlichen mündlichen Verhandlung die Tagjahung auf den 7. Mai d. I. Fmk, 9 Uhr mit dem Anhange des §, 29 a. G. O. angeordnet, und den Geklagte» wegen ihres unbekannten Aufenthaltes Hr. Dr, Josef Orel von Laibach als (üu!-,tar sc! »clum auf ihre Gefahr und Kosten bestellt wurde. Dessen werden dieselben zu dem Ende verstän-digct, daß sie allenfalls zu rechter Zeit selbst zu er-scheinen, oder sich einen andern Sachwalter zu be> stellen und anher namhaft zu machen haben, wi^ drigens diese Rechtssache mit dem aufgestellten Ku^ rator verhandelt werden wird, K, k. Bezirksamt Obcrl.nbach, als Gerichl, am 30, Dezember 1856. 3^7^3^ N^39?2, Edikt. Von dem k. l. Bezirksamt« Oberlaibach, als Ge. richt, wird hiemit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen des Herrn Franz Tertnik von Laibach, gegen Jakob Suhadobnig von Sabozheu, wegen aus dem Vergleiche vom 26. September 1853, Nr. !9Ü, schuldigen I«8 fi, CM. c. «. c., in die exekutive öffentliche Versteigerung der, dem Letztern gehörigen, im Grundbuche Freuden» thal «ud Rektf, Nr. io8 vorkommenden Hubrealilät, im gerichtlich erhobenen Schätzungswcrthe von 2123 fi. 20 kr. richt, wird hiemit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen des Mathias Stei. rer von Licnfeld, durch Michael Lackner von Got-schee, gegen Josef Schleimer von Licnfeld, wegen aus dem Vergleiche ddo. 6. August 1856, Z. 5007, schuldigen 174 fl. 6 kr. !Z. M. c. « e., in tie exekutive öffenlliche Versteigerung der, dem Letztern qehöligcn, im Grundbuche der Herrschaft Gollschee 'l'om V., Fol, 698 und 69? vorkommenden Realität, im gerichllich erhobene» Tchätzungswerlhe von 400 fi, EM-, gewindet und zur Vornahme dersel-bin die exekutive Feilbietungstagsatzung auf den !. April, auf den I.Mai und auf den 3. Juni !. I., jedesmal Vormittags um 9 Uhr im Amtßlokale allda mildem Anhange bestimmt worden, daß die feilzudie. tcnde Realität nur bei der letzten Feilbietung auch unter dem Schätzungswerthe an den Meistbietenden hiiUangegcben werde. Das Schätzungsprotokoll, der Grundbuchser» trakt und die Lizitaüonsbedingnisse können bei -diesem Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden ein» gesehen wcrden. K k. Bezirksamt Gottschee, als Gericht, am 25. Februar l857. Z7^98. (8) Nr, l!2?. Edikt. Vom t. k Bezirksamt! Stein, als Gericht, wird allgemein kund gemacht: Das hohe k. k. Landesgericht in Laibach habe mit dem Erlasse vom 24. Februar 1857, Z. 1006, den Jakob Salelel. Grundbesitzer in Bukouza, als Verschwender zu erklären befunden, K. k Bezirksamt Stein, als Gericht, am 2. März 1857.