präaumrralioirs-prcisc: FiirLaibaL: »-2,jährig , , . z fl. 40 fr. v°'b,ähriz . , , 4 . LU . B>-rteliä-ri,. , , 1» . Sic-atii- ' ^ . Laibacher , Mit der Post: k^hrig . . . fl. _ ,r. . . s . so . l». . . » . !ung illl Hau« viertel-»5 kr., monatlich » Ir. inzclce Nummern s kr. Tugdlull. Anonime Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. R r d a k I i 011: vühndosgasie ^r. 13.. rrvcditiou und Zaseratrv Siircan: Sonereyplcry Nr. 81 (BuLhandlurg von I. v.Klcinmayr L F. Bamberg). Zufrrlioasrrklsc: Für d,e cni-r^I'.igr Peiitzeile 2 kr bei ^wennalicie, LinsSaHung ^ kr dreimal L 7 kr. Jr.serüonSftrüivcl j-dekmat »v kr. U^i größere,, Inlsralen und -!tere> S niSailnng cnllprechender Rabari. Nr. 126. Mittwoch, 5. AlNl 1872. — Morgen: Norbert. 5. IM'gang. Die politische Bedeutung der neuen Strasprozeßorduuug. (Schlich.) . Damit ist aber die politische Bedeutung der beschlossene,, Strafprozeßordnung keineswegs erschöpft. Mte Gesetze, die sich über ein weites Gebiet mit b»>heitlichen Interessen erstrecken, sind starke Klammern, welche dasselbe gegen jede Zerreißung und Zersplitterung sichern. Diese Wahrheit erkennt z. B. jetzt politisch geeinigte Deutschland gar wohl. Daselbst wurde dieser Tage vom Reichstage mit überwiegender Mehrheit die gemeinsame Gesetzgebung über das gcsammte bürgerliche Recht, das Stras-^cht und das gerichtliche Verfahren angenommen. Bei uns ist kaum ein halbes Jahr ins Land ge-8Migen, daß djx Politik der Fundameuialartikel nahe daran war, die Oberhand zu behalten, wvrnach dle Reichseinhcit zerrissen worden wäre und jeder °er siebzehn Landtage für sich ein Civil- und Straf-re ck^ " beschlossen hätte. Zum Glück ist Oefter-un? unheilvolle Experiment erspart worden, in Gesetz ist ganz dazu angethan, um .., e" -Koltern selbst ein Hemmnis gegen die Wieder« eyr ciiicr solch tolle» Politik zu schaffen. Und Ichon sj„d Anzeichen da, daß man die Wohlthat einer freiheitlichen Centratgesctzgebung zu fühlen beginnt, schon dringen ans Galizien, für welches die Einführung der neuen Strasprozeßordnnng einem spätern Zeitpunkte Halle Vorbehalten werden sollen, gewichtige Stimmen herüber, man möge das Land der Wohlthat derselben zugleich mil den übrigen Kronländern theilhastig werden lassen, ein Beweis, daß die Jahrhunderte lange Gemeinschaft der deutsch - slavischen "ander in ihren Schicksalen und Kämpfen durch Lute und gemeinsame Gesetze gewiß nur erstarken kann. Es ist darum nicht zu verwundern, wenn sich Feuilleton. Tagebücher meiuer Nilreise. Bun strunz Wallncr. II. Serie. 2. Ueber den Katarakt. »r>. Am 8. und 9. Jänner 1872. Bescklnsl stundenlange Beralhung über längst der Feststehendes, natürlich ebenfalls wie- lanae ^ - "ervenzerreißendes Geschrei. Die geleae,!,^'? benützt, um die günstige Bakschisch- vorübergehen zu lassen. Schwarze ^ "ehinen starke Palmstämme rittlings schnell,- stürzen sich so in die pfeil- kann Schneller als der Blick folgen Abba'iiii bie tollen Menschen den und im ^ jubelnd a»S Land steigen von de , ml! "Nichtkoslün," ihren Tribut diese i,».^ "0^ Ordern, unbekümmert darnm, ob »"gehören ^""eren Geschlechte die Frennde Oesterreichs der Vollendung des Strasprozeßwerkes aufrichtig freuen; entspricht doch der Entwurf in seiner Ganzheit wie im Einzelnen den gehegten Erwartungen und ist er durchweht von jenem volksthümlichen und freiheitlichen Geiste, welcher heutzutage die Vorbedingung aller gesetzgeberischen Thätigkeit ausmacht. Wir haben die zuversichtliche Hoffnung, daß der Entwurf schon binnen Kurzem zu vollkräftigem Leben erwachsen und so wie das Rechtsleben, in gleichem Maße das Verständnis des Volkes für das politische Leben fördern werde. Insbesondere ist es das Institut der Schwurgerichte, welches ganz geeignet sein dürfte, den Sinn für das Recht in dem Volke zu wecken, das infolge der allzulangen Fernhaltnng und Abschließung vom öffentlichen Leben leider mir gering entwickeltes RechtSbewußtfein besitzt und den Einrichtungen des modernen Staates darnm nicht selten kalt und gleich-giltig gegenüber steht. Indem man aber das Volk selbst zum Hüter seiner Rechte macht, die bis jetzt nur äußerliche und unverstandene Rechtsordnung in das Volk, in dessen Bewußtsein und Selbstgefühl überträgt, und indem man das Recht durch gute Gesetze wirksam macht, inlerefsirt man dasselbe auch wirksam dafür und weckt die Liebe zu demselben in ihm. Wir können auch nicht die Befürchtungen jener theilen, welche in der geistigen Finsternis, in der nationalen, gesellschaftlichen und religiösen Zerrissenheit und Leidenschaftlichkeit der zur Geschwornen-bauk berufenen Bevölkerung eine Gefahr für die Würde des Institutes selbst finden wollen. Dabei ist vor allem nicht zu übersehen, daß die Jury nicht etwa in den Dorsschaften unter verkommenen Banern, sondern in den ansehnlichsten Städten, mit geordneten bürgerlichen Verhältnissen, ihren Sitz haben wird, wo also die erwähnten schroffen Gegensätze einen geringeren Entwicklungsraum besitzen oder doch all- malig vor der immer höher sich entwickelnden Kultur absterben müssen. Zudem enthält das Gesetz über die Bildung der Geschwornenliste» Anhaltspunkte genug, ans daß nicht die Spreu, sondern die besseren Körner ausgelesen nnd die gefährlichen Eimnengfel beseitigt werden. Auch damit kann man sich nicht einverstanden erklären, daß einzelne Provinzen, wie Galizien, die Bukowina, Dalmatien, der Wohlthat der neuen fortschrittlichen Jnstizgesetzgebung noch nicht theilhaftig werden sollen, angeblich weil die gedachten Provinzen noch nicht auf dem Höhepunkt der geistigen Entwicklung der übrigen sich befinden. Wenn dies aber auch der Fall sein sollte, so ist doch die die Jury keine Erfindung eines erleuchteten, vorgeschrittenen Zeitalters — sie hat sich vielmehr mitten in einer ebenfalls von religiösen und socialen Kämpfen zerklüfteten Gesellschaft entwickelt und trotz vorübergehender Entartung unberechenbar segensreiche Wirkungen bewährt. Die heute bedenklich scheinenden Zustände in jenen Ländern werden sich auch in vier, fünf oder mehr Jahren nicht gebessert haben, wenn nicht heute schon die heilende Arznei angewendet wird. Und dazu, sollte man meinen, taugen gute Gesetze doch weit mehr als anerkannt unvollkommene nnd mangelhafte. Politische Rundschau. Laibach, 5. Juni. Inland. Das Abgeordnetenhaus nahm am letzten Montag seine durch den Tod der Erzherzogin Sophie unterbrochene Thätigkeit wieder auf, und zwar war das Material der Tagesordnung ein sehr reichhaltiges. Der dringendste Gegenstand war wohl die Creditbewilligung ans Anlaß der Ueberschwem-mnng in Böhmen. Hoffentlich wird der Gegenstand mit der gebotenen Schnelligkeit erledigt werden, so I daß das Herrenhaus in seiner morgigen Sitzung dieses Kunststückes hat ein das Leben gekostet, seine Landsleute babeu einem Ena- t... Inzwischen ist cs doch gelungen, die „Aida" aufwärts, und zwar aufwärts in der strengsten Bedeutung des Wortes, dnrch die letzten schlimmsten Hindernisse durchzuziehen, zu schieben, zu zerren, zu stoßen. Ein Jubel bricht jetzt los, als ob das Leben jedes Einzelnen, zu Wasser und zu Lande, an der Spitze eines Haares gehangen hätte. Allah! Mo-hamed! brüllt Alles, ans der obersten Klippe springt der Schech, mit einer Stange, an welcher ein langer schmutziger Lappen befestigt ist, wie ein vom Veitstanz Besessener, toll von einem Fuß auf den ander». Alles tanzt, singt, schreit, betet, brüllt durcheinander — ein toller Hexensabbath, der das inhaltsschwere Wort „Bakschisch" in seinem Schöße trägt. ES geht nuö wie dem Göthe'schen Zauberlehrling : „Die ich ries, die Geister, werd' ich nicht mehr lös." Die hilfreichen Dämonen, die uns über den Katarakt hinaufzogen, wollen jetzt von uns nicht weichen. „Bakschisch," „Bakschisch" kreischt es von allen Lippen der die EhawageS Umdrängenden. Vergebens sind alle die wahrheitsgetreuen Vcrsichcrnn-gen, daß dies lediglich die Sache unseres Drago- der Wüste vvn Assuan einen Grabstein gesetzt; beides bringen nur Cuglandcr fertig. maus sei, vergebens der Versuch durch bescheidene Spenden ans eigene Faust die schwarze Schar lo§ zu werden. Zur Abwechselung beginnen sie sich zu balgen, und wer hätte das Ende absehen können, wenn nicht die beiden Herren Polizisten in der be- kannten und beliebten Manier „mit kurzer Hand und langer Peitsche" dem Austritt ein schnelles Ende bereitet hätten. Klatschend sielen die wuchtigen Schläge auf die nackle Hant und scheuchten die Heulenden zurück. Unser Dragoman erhielt aber für jene, die sich im Dienst ausgezeichnet, ein anständiges Extra-bakschisch, welches er sofort nach Verdienst vertheilte, nnd stolz, ohne weiteres Hindernis, flog die „Mda," von tausendfachen „chatiichere" (Dank) begleitet, die jetzt offene Bahn dem Süden zn! Mit dem Eintritt in das tiefernste Nubien schwindet die heitere, >o:iuige, etwas monotone Poesie, die uns durch die Nilufer EgypieuS begleitete; im alten Acthyvpicn weicht dieselbe der düsteren, aber erhabenen Romantik. Dunkle, wunderlich zusam-mengewälzte Berge ^on Granit nud Porphyr starren uns entgegen, die schultern derselben hat die nahe Wüste mit einem gelben Sandmantel bedeckt, nur schmale Straßen Landes, handgroße Flächen sind die Anträge des Unterhauses vorfinden und denselben beitrelen kann. Weiters kam eine interessante Interpellation zur Sprache. Minister Stremayr beantworlele nämlich Rechbauers bekannte Interpellation über die Verzögerung der Vorlage der con-sessionelle» Gesetze dahin, die Berathuug der fragliche» Gesctzcutwürsc im Schöße der Regierung, die durch viele dringende Arbeiten in Anspruch genommen wurde, sei noch nicht beendet, die Vorlage werde aber zuvcrläßig in der nächsten Reichsrathssession erfolgen. Sonst befand sich noch auf der Tagesordnung das Eniführungsgesetz zur neuen Slrafprozeß-ordnnng. Bei Berathung desselben wurde der vom Abgeordneten Tomaszczuk namens der Ausschußminorität eingebrachte Antrag, die neue Strafprozeßordnung gleichzeitig in Galizien, in der Bukowina und in Dalmatien einzuführe», fast einstimmig angenommen, nachdem der Antragilcller namens aller Abgeordneten jener Lander erklärt hatte, daß sie einstimmig für diesen Antrag einstehen, nnd nachdem sich auch der Juflizminister damit einverstanden erklärt hatte. Der Ausfall der kroatischen Wahleu erfüllt die feudale Partei mit hochfliegenden Plänen, die auf nichts geringeres als den Umsturz der bestehenden Ordnung in ganz Oesterreich-Ungarn und auf die Herstellung einer „föderalistischen Reichsverfassung" abzielen. Als nächstes Hausmittel für diesen Zweck empfiehlt das „Vaterland" dem kroatischen Landtag die Fnndamentalartikel und beweist damit, daß seine Ignoranz sich selbst auf die Werke der eigenen Partei erstreckt, indem bekanntlich — wie die Czechen seinerzeit selbst hervorgehoben.— die Fundamentalartikel du, ungarischen Ausgleich formell unangetastet lassen und auf Kroatien gar keine Rücksicht nehmen. Die Herren scheinen sich aber einzubilden, die Funda-mentalartikel seien ein Heilmittel für alles; und wenn sic heute Amerika eine Verfassung zu geben hätten, würden sie wahrscheinlich gleichfalls die Aun-damentalartikcl Vorschlägen, mit dem obersten Grundsätze „Böhmen ist ein selbständiges, unabhängiges Königreich." WäS die Wahlen in Ungarn anbelangt, so drohe» diese in die blutigsten Schlachten aus;uarten, wenn sich nämlich die Pester „Reforn" nicht einen schlechten Scherz mit ihren Lesern erlaubt. Dieses Blatt versichert nämlich ganz ernsthaft, daß sämmt-liche Mnnicipicn, so viele deren von den Karpathen bis zum eisernen Thore sind, in welchen Kandidaten verschiedener Parteien einander gegenübertreten, bereits jetzt um Assistenz gebeten habe», damit sich die Leute nickt gegenseitig todtschlagen. Da nun nach der Annahme der „Reform" die Houveds uicht ausreicheu werden, so empfiehlt sie deu Behörden, sich schon jetzt au das Ofener General-Kommando zu wenden. In den bcsoiiders dringenden Fallen könnten sic aber auch bei dm Militärbehörden in grün bebaut, sonst erscheint alles unabsehbar weit, wie eine Welt von ausgebramiten Vulkane», umgeben vo» graue» Schleiderwelle». Der Fluß wird klar, lies »ud reißend, die Sonne brennender, der Herr der Schöpfung, der Mensch, seltener, aber, wie überall, wo er mit der kargen Natur uunhig um seine Existenz ringe» mnß, schöner, kräftiger, wohlgebauter, Lanze und «>pecr trägt der Nubier zur Abwehr jeglicher Unbill, in der starken Faust hat er de» Schild vo» der uudurchdriugliche» Haut des Nilpferdes, rund vo» Form, mit einer spitzen Erhöhung in der Mitte, der ihn vor feindlichen Pfeilen schützt. Seine Hauptnahrung besteht aus der hier schöner und kräftiger als irgendwo in Afrika gedeihende» Frncht der Dattelpalme, aus der er ein berauschendes Getränk zu breiten weiß, welches er leidenschaftlich liebt. Stundenlang fahren wir dahiu in der todtstille» Einsamkeit, inmilte» derselbe» finde» wir ein großartiges Grabmonuinent eiiieö vornehme» Moslims. Wer mag in dem einsamen Grabe ruhen, allein, fern von den Seinen, mitten in felsiger Wüstenei? Plötzlich erschallt der Ruf: „Timsah, Timsah!" Kascha», Preßburg und Temesvar Hilfe in telegraphischem Wege „reqniriren." Schöne Aussicht! Allslaud. Die Vorarbeit:« für die Auti-Jesnücn-Gcsctzgebung sind in dem Berliner osficiel-len Kreisen in vollem Gange; auch die Maßregeln gegen de» Bischof von Ermeland sind, nach den Andeutungen der „Spenerschen Zeitung" zu schließen, bald zu erwarten. Nach dem preußischen Landrechte sind alle Obere» der Geistlichkeit dem Staate zu vorzüglicher Treue und Gehorsam verpflichtet; der Staat hat mithin das Recht, wenn die Bischöfe dieser Bestimmung zuwiderhandeln, ihnen die gewährte staatliche Anerkennung zu entziehen, ohne sich erst in Unterhandlungen mit dem Papste einzulassen. Außer der Amtssperrc wird die Regierung gegen den Bischof noch die Entziehung der ihm ansgesetz-ten Dotation von 35.000 Thalern jährlich in Anwendung bringen. Einen Eonflict scheint auch der Breslauer Fürstbischof heraufbeschwören zu wolle», indem er Mieue macht, sich i» die Strafgewalt des Staates einzumischen. Ju der französischen National-Versammluug sucht man die Blamage der dreitägigen General-Discussiou über die Armee-Reorganisation dadurch wieder gutzumachen, daß man über Hals und Kopf die einzelnen Paragraphe der Vorlag: annimmt. Das den Mitgliedern der aktiven Armee entzogene Wahlrecht ist wohl die wichtigste Bestimmung, welche dnrch-gesetzt worden ist. Mit der dieser Versammlung eigenthümlichen Jnconsequenz wurde aber ein anderer Antrag, dahin gehend, daß ein Offizier erst drei Monate nach seinem Austritte aus der aktiven Armee in die Kammer gewählt werde» dürfe, abgeleh»t. Es scheint leider so, daß Scrrano trotz seines schmachvollen Vertrages mit den Carlisten obenauf bleiben wird. Der Austritt Zorilla'S aus deu Eorteö steht damit voraussichtlich in Zusammenhang. Wenn auch die Radikalen, deren Haupt Zorilla ist, auf den Kampf im Parlament verzichten, ist eine neue Revolution »ur uoch ei»e Frage der Zeit. Zur Tagesgeschichte. — Die beiden würdigen Priester, weiche sich weigerten, die Leichen der Unglücklichen, die der Überschwemmung iu Böhmen zum Opfer sielen, eiu-zuseguen, solange ihnen nicht die Leichengeblihren bezahlt würden, sind der Pfarrer Alexius Halisch in Kteinhollelitz und der Pfarrer von Moritz, Pater Ferdinand Scheuhauer. Der Gemeindevorsteher von Li-boritz zeigte dem Pfarrer an, daß eventuell aus den Gemeindecinkünften die Taxe berichtigt werden würde; gleichwohl kam dieser nicht und ließ sagen, man möge die Leichen nur auf dem Kirchhofe liegen lasten! Inmitten so vielen Elend« so viel Barbarei, das ist unerhört! — bemerkt die „N. Fr. Pr." Die Jäger stürze» an Bord und ergreifen die mit Spitzkugeln geladenen Büchse». Vergebens. Das Krokodil, ei» mächtiges Ungeheuer, wie ei» aus Ufer gewälzter Baumstamm aiizusche», kennt seine» Feind. Lange che wir ihm auf Schußweite gcuaht, walzt cs sich langsam kopfüber ins Wasser. Es wird sich bitten, hentc »och sciiic sichere Zufluchtstülte zu ver lasse». Das Ungeheuer ist oft genug gewarnt, wer weiß, ob fei» undurchdriuglichcr Panzer nicht Kugelspure» trägt. Er ist vorsichtig geworden, der alte ungeflügelte Drache, er kommt uicht mehr i» die Region hinauf, wo Dampfschiffe verkehren uud sei» Todlfeiud i» Masse» wohut. Aber auch ungefährlicher scheint die jetzige Timfahgencration geworden zu sein; mau kann, wenn man nur seichte, sandige Uferstrecken vermeidet, ohne große Furcht die Wohlthal eines erquickenden Badeö im heiligen Strom genieße», ja die Sage behauptet, das Ungethüm greise die weißhäutigeu Menschen nur danu an, wenn kein dunkelbrauner oder schwarzer Landömaiiu in der Nähe sei. — Das Olmiitzer deutsche Volksblait erzählt folgende Geschichte, welche beinahe wie ein schlechter Spaß klingt: Die frommen Frauen in der Katharinen-gaste befassen sich bekanntlich mit der Erziehung der Mädchen, und es gibt nicht wenige Mütter in Olmütz, die ihr Vertrauen in Schulsachen einzig und allein den ehrwürdigen Büßerinnen schenken »nd ihnen demnach ihr- Töchter unbedingt auverlrauen. Wie eS mit dem Unterrichte daselbst bestellt ist und welche Be» grissserläuterung den Mädchen geboten wird, lehrt folgendes aus sicherer Quelle uns zugehende Geschichtchen : Unlängst wurde die Geschichte der heiligen Genovesa gelesen und sodann an eine Schülerin die Frage gestellt, wie die heilige Genovesa ausgesehen habe, als man sie im Walde fand. Die hierauf enheilte nawe Antwort wurde von der Lehrerin verbessert und lautet'-„Die heilige Genovesa sei nicht nackr, sondern barsuh vom Fuße bis zum Kopse gefunden worden." — Schule in Galizien. Im Schulbezirke von Bochnja sind bereits fünf Schulen ohne Lehrer. Die Anstrengungen des Be;irs-Sch»lrathes und Be-zirks-Schulinspectors, Liese Stellen zu besetzen, blieben bis jetzt erfolglos. Aber noch verlassen viele Lehrer ihre Stellung, um irgend einen anderen, bester lohnenden Wirku.-;skreis aufzusuchen; sie wollen wegen ihrer ganz küir, nerlichen Lage nicht länger die Wahrheit des Satzes empfinden : „Wen die Götter gehaßt, der hat zum Lehrer gepaßt." Aber lange kann eS nicht mehr währen, und Diogenes mit seiner Laternt wird — Lehrer suchen müssen. Lokal- und Proviuzial-Augelegeuheitc!!. Lokal-Chronik. — (Todtenseier.) Das Requiem für weiland Ihre kaiserl. Hoheit Frau Erzherzogin Sophie wird in der hiesigen Domkirche am Freitag 7. d. M. abgehalie». — ( G e in e i n dera t h s - Depu ta t iou bei Dr. Snppan.) Im Sinne des gestrigen Gemeinde-rathSbeschlusseS begab sich heute mittags unter Führung des Bürgermeisters Deschmann eine Deputation zn Herrn Dr. Snppan, um ihn von der erfolgten Verleihung des Ehrenbürgerrechts zu verständigen. Der Bürgermeister hielt eine herzliche, die Bedeutung dieser Ernennung hervorhebende Ansprache, die Dr. Suppan, durch die ihm zu Theil gewordene Auszeichnung sicht' lich im hohen Grade erfreut, dankend erwiderte. — (Humane Spende.) Herr Martin Hotschevar, Realitätenbesitzer in Gurkseld hat dem krain. AnShilfsbeamten-Kranken - und Unterstützungs-Vereine 50 fl, gespendet. Gemciilderathssitzillll; am 4. Juni 1872. Vorsitzender Bürgermeister Deschmann, anwesend 25 Geineinderäthe. Der Bürgermeister theilt mit, daß sich anläßlich deS Todes der Frau Erzherzogin Sophie eine Depu* tation zum LandeSpräsidenten begeben und selben gc°° beten habe, Sr. Majestät dem Kaiser nnd dem Herr» Erzherzog Franz Karl bei diesem Trauerfalle seitens der Stadt Laibach die Gefühle des liessteu Beilei^ auszudrücken. Die Versammlung nimmt die Muihe^ lung stehend entgegen. Der Bürgermeister berichtet, daß in die Bezirks schätznngSkoinmission über Vorschlag der Gemeinde al Mitglied Herr Treo, als Ersatzmann Herr Franz L""" mann ernannt wurde. Die Wahl von 12 Mitgliedern des Gemeinde-rathes zur reihenweisen Intervention bei der stabilen SchätzungSkoittiuission wird dem Bürgermeister übe» lassen. . , Vicebürgerincister Dr. v. Kaltenegger daS Wort zu einem DringlichkeitSantrage. Er we^ auf die zahlreichen nnd bedeutenden Verdienste v"'' sich ein Mitglied des Gemeinderathes bereits - gem um die Stadt erworben, dessen liche Thällgkeit aber gerade jetzt beim gt M '0 „ schluß der Spitalkostenfrage ganz besonder treten sei. Jetzt dürfte wohl der geeignetst- Zeitpunkt > titäten Pulver auf de» Schloßberg gebracht und die sein, dem V-rdienste dieses ausgezeichneten Mann-S die Verdiente Würdigung zu Theil werden zu lassen. Dieser Mann ist Dr. Ios es Suppan. (Lebhafter Beifall.) Redner gibt nun in einer vortrefflichen Darstellung, oftmals vom Beifall der Versammlung unter, brochcn, ein ausführliches Bild der Thäligkeit, welche Dr. Suppan als Bürgermeister, Gemeinderath, Landesausschuß, Landlagsabgeordneter rc. seit einer Reihe von Jahren auf den verschiedensten Gebieten de- öffentlichen Lebens stetS mit ausgezeichnetem Erfolge ent-^itet, und wodurch er sich den gegründetsten Anspruch °uf die vollste Anerkennung der Stadt Laibach und des dandez Krain erworben hat. Namentlich die Stadt Laibach ist Dr. Suppan in Vielfacher Beziehung zu größtem Danke verpflichtet. Hm Jahre 1869 übernahm er unter den schwierigsten Verhältnissen mit vollständiger Hintansetzung seiner persönlichen Interessen den Posten eines Bürgermeisters, ^ seiner Umsicht und strenger Unparteilichkeit gelang 2 kurzer Zeit, die bereilS unleidlich gewordenen Zustande in der Stadt wieder ins richtige Geleise zu Minzen, und statt der früheren Zerfahrenheit und Un> ordnung iMer Ruhe. Ordnung und Gesetzlichkeit herzustellen. ^ Der außerordentlichen Kraft der Initiative, die Suppan sein eigen nennt, verbunden mit dem Aer, der Umsicht und Klarheit, welche er in allen Dingen an den Tag legt, gelang es, eine Reihe von für die Stadt hochwichtigen Angelegenheiten in Angriff SU nehmen und selbe theils ersprießlich zu fördern, 'Heils vollständig zum Abschluß zu bringen. Der Redner führt nun des Nähern die Verdienste ous, die sich Dr. Suppan bei Organisiruug des städt. Sicherheitsdienstes, beim JnSlebentreten der Feuerwehr, bei der Organisirnng des Magistrates, bei der Klarstellung der städt. Finanzlage, dann um die Errichtung der Tabakfabrik, um vie Hebung des Schulwesens U. s. w. erworben, und betont dann insbesondere seine Leistungen in der Spitalskostenfra^e, in welcher Dr. Suppan mit einem nicht genug zu würdigenden enormen Aufwands von Zeit uud Mühe die Interessen der Stadt Laibach vertreten hat. Der Vortragende hebt endlich her»or, wie Dr. Suppan auch im politischen Leben sich stets und unerschrocken als ein treuer Anhänger des Rechtes, der Verfassung uud de« Reiches bewährt und im Landtage, im Gemeinderathe und bei sonstigen Gelegenheiten immer rückhaltslos für die wahren Interessen des Landes eingetreten sei. Unter allgemeinem lebhaftem Beifall schließt der Redner mit folgendem Antrag: Der löbliche Gemeinderath wolle beschließe» : 1. In dankbarer Erinnerung und Anerkennung " hervorragende» Verdienste, welche der gewesene rgernieister der Stadt Laibach, Herr Gemeinderath kick ^ef Suppan, in diesen, so wie in den mannig-^e„ sonstigen Zweigen seines öffentlichen Wirken-, iiü, zunächst um die Interessen der Stadt Laibach i erworben hat, wird demselben das Ehrenbürgerrecht d'es-r D.adt fliehen. Herr Bürgermeister wird ersucht: Meinte einer Deputation von vier seiner Wahl dies N ^stellten Mitgliedern des Gemcinderaihes br^Eleihnng dem Herrn Dr. Suppan zu hinter- Ploms^k^..^ ^azen, daß die Ausfertigung des Di-ausreic«,,/"^^. und zwar in einer der besonder« spreche,,»/ " Absicht des GemeinderaiheS würdig ent-/n, künstlerisch schönen Ausstattung geschehe, den S ^ gestellte» Anträge werden durch Erheben von >be» einstimmig angenommen. »ur ^ Dreo inierpellirt wegen der Vorarbeiten Bür ^".^'^"servirung in der ober» Gradischa. Der dieselben"',!!." """dert, daß der städtische Ingenieur gefüllten Patronen oben aufbewahrt werden. Da hierin eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit erblickt werden müßte, so stellt Interpellant schließlich den DringlichkeitSantrag, daß der Gemeinderath gegen die Errichtung der Patronensüllsabrik auf dem Schloßberg protestire und der Magistrat angewiesen werde, wegen Einstellung dieser Fabrikation sogleich die geeigneten Schritte einzuleiten. Der Bürgermeister erwidert, daß er diesfalls bereits bei der Militärbehörde Erkundigungen eingezogen und dort erfahren habe, daß diese Fabrication früher sogar in der P-t-rökas-rne betrieben worden sei, (hört!) dieselbe jetzt am Schloßberge unter einem leichten Schindeldach- staitfiude, daß hiezu jedesmal nur eine sehr geringe Menge Pulver verwendet werde und eine ernstliche Gefahr in keiner Weise zu befürchten fei. GR. Pirker erklärt sich durch diese Aufklärun gen nicht befriedigt. Die Möglichkeit einer Gefahr sei nicht ausgeschlossen, und darum dürfe der Gemeinde rath keine Verantwortung diesfalls auf sich laden. Er hält daher seinen Antrag ausrecht. Ueber dessen Dringlichkeit und formelle Behandlung cntfpinnt sich nun eine lange Debatte, an der sich außer den Genannten noch dir GRR. Dr. Kees-bacher, Laschan, Dr. Schrey, Dr. Schaffer, Laßnik, Dr. Psefferer und Dr. Suppan -tschitsch betheiligteu. Schließlich wird der gestellte Antrag mit 13 gegen 12 Stimmen angenommen. Sohin wird zur eigentlichen Tagesordnung übergegangen in Angriff genommen habe und die s ErUgl'che Vorlage demnächst schon an die Bau-lectwn gelangen werde. des inierpellirt wegen der von Seite teten « "'"9" 2->t <"» Schloßberg- errich- wu7d. ^ °"'»kl>llsabrik. Bon glaubwürdiger Seite urde ,hm nntge,heilt, daß hiezu oft größe're Ouan- Vorträge der Rechtssectio n. Dr. Schasfer referirt über das Erkenntnis des Reichsgerichtes vom 29. April d. I. in der Spital kostenfrage und die Honorirnng des Dr. v. Wiedenfeld in Wien für die Vertretung vor dem Reichsgerichte. Der Bortragende gibt vor allem nach einer appro ximativen Berechnung eine ausführliche, ziffermäßige Darstellung der Bortheile, welch- für die Stadt infolge d-S günstigen Erkenntnisses des Reichsgerichtes erwachsen. Wir wollen hier nur die wichtigsten Daten und nur in runder Summe hervorheben. An Verpflcgslaxcn sind hiernach vom Landesaus-schusse in den Jahren 1866-—1871 von der Stadt zu viel eingefordert worden 3200 fl. Der Krankenhaus-Steuerzuschlag, welcher der Gemeinde für die Jahre 1866—1871 an den Verpflegstaxen abgerech net werden muß, macht circa 15 000 fl. aus. Dies sind die bis Ende 1871 nach dem Erkenntnisse dei Reichsgerichtes sich zu Gunsten der Stadtgemeinde er gebenden Differenzen. Für die Zukunft dürste aber die Gemeinde jähr lich in Ersparung bringen an verminderten Verpfleg? taxen 500 fl. und durch Anrechnung des Krankenhaus SteuerzuschlageS 2500 fl., also etwa 3000 st. per Jahr. Berücksichtigt man aber die bereits geschehenen sactische» Zahlungen der Gemeinde mit 21.000 fl. im Entgegenhall- zu den jetzt für die Jahre 1866—1871 richtig gestellten Verpflegstaxen mit 27.400 fl., so hätte die Gemeinde noch 6400 fl zu entrichten. Da ihr aber jetzt die vberwähnten 15.000 sl. an Kran kenhans-Stencr^uschläge» zu gute kommen, so wird sie bis Ende 1871 vom Land- noch die beiläufige Summe von 8600 fl. rückvergütet erhallen. Wa« die großen Verdienste Dr. Suppan« in dieser Angelegenheit anbelangt, so sind dieselben bereit« von anderer Seite beleuchtet und gewürdiget worden. E« handelt sich also nur mehr um die Hvuo-rirung des Dr. v. Wiedenseld in Wien für die Vertretung der Gemeinde vor dem Reichsgerichte. Die« fall« stellt die Rechtssection den Antrag: demselben wie beim ersten Prozeß, so auch diesmals ein Honorar von 500 fl. zu verabfolgen. — Der Antrag wird eiustimmig angenonime». Betreffend die Uebernahme des SchubwesenS, stellt Dr. v. Kalten egger eine Reih- von Anträgen, die ohne Debatte angenommen werden. Bezüglich der Rosetti'schen Stiftung für ein Spital unehelicher Kinder beantragt Dr. v. Schrey: die Ansprüche der Gemeinde seien aufrecht zu halte» und bei dem Cadncitäts - Edictalverfahren seinerzeit geltend zu machen. — Wird angenommen. Schließlich referirt Dr. v. Kaltenegger wegen Eröffnung eines Gäßchens zwischen dem Fürsten-hos und der vormaligen Polizeidirection und beantragt: das Project erst technisch und finanziell zu prüfen, und dann den Vertragsentwurf, vorbehaltlich der Genehmigung des Gemeinderathe«, dem Herrn Fürsten Auersperg zur Zustimmung einzuschicken. — Wird angenommen. Vorträge der Finanz slection. GR. Leskovitz referirt über die Zinskreuzer-liquidirung pro 1869/70 und über Leistung eines Beitrages zum W-ltau-stellungSsond. Die Sections-anrräge werden angenommen und demzufolge für die Weltausstellung 150 fl. votirt, mit dem Beifügen, daß die Commune außerdem sich Vorbehalte, auf ihre Kosten geeignete Persönlichkeiten zur Ausstellung zu entsenden, so daß jene Summe nur als Beitrag für die Kanz» leierfordernisse der Landeskommission und etwaige Collectivausstellungen zu betrachten sei. Vorträge der Bausection. GR. Ziegler beantragt die Flüssigmachung des Verdienstbetrages per 2586 fl. 90 kr. an Lukas Tauzher ür den Kanal in der Wienerstraße, dann die Liqui-dirung von 818 fl. 50 kr. für einen Theil d-ö aus die Sonneggerstraße gelieferten Deckmaterials. Wird beides angenommen. GR. Bürger beantragt, den Anbot des Franz Gacnik wegen Ankauf seines Hause« Nr. 1 am deutschen Platz u»i 10.000 fl. abzulehnen. — Wird angenommen. Für das T ivoli co m i t 6 stellt GR. Ziegler den Antrag, die angesuchten Adaptirungen bei einer Wohnung dann vorzunehmen, wenn die betreffende Partei die halben Kosten übernimmt. — Wird angenommen. Hierauf folgte noch eine sehr umfangreiche geheime Sitzung, die bis 9'/^ dauerte. Ein Theil der Gegenstände der Tagesordnung wurde auf eine in nächster Woche anzuberaumende außerordentliche Sitzung übertragen. Vingefendet. Herr Gemeinderath Professor Pirker hat in der gestrigen Gemeinderathssitzung den Dringlichkeitsantrag aus sofortige Abstellung der Palronenerzeuguiig am hiesige» Schloßberge eingebracht und diesen auch zum Beschlüsse erhobenen Antrag in ausführlicher Weise begründet. Wir erachten es daher für unsere Pflicht, dem Herrn Antragsteller, so wie der ihn unterstützenden Majorität des Gemeinde-rathes, welche aufrichtig das Wohl der Bewohner Laibachs ins Auge faßte, den gebührenden Dank öffentlich auszu-sprechen Mehrere Bürger Laibachs. Witterung. Laibach, 5. Jnni. Sonnenschein und Siegen abwechselnd, windstill, schwül. Wärme: Morqeus 6 Uhr -j- 13.4", nachmittags 2 Ubr -s-18.4" 6. (l^7l -s-16,0'-; 1870-j-19.0 '.) Barometer im Steigen, 732.05 Millimeter. Das gestrige Tagesmittel der Wärme -s 14.4", um 3.2" unter dem Normale. Der gestrige Niederschlag 5.90 Millimeter. Angekommene Fremde. Am 4. Jnni. I Graf Lützow, Gutsbesitzer, Gräfin Lützow mit Dienerschaft, Malhilde Gräfin Lützow, Birmann, Inspektor. Celestine Babillier, Gruber, Fabrikant, und Adele Schiiitisphan, Wien. — Lerch, Ingenieur, Tarois. — Crwcschitz, Eapodistria. — Lorenco Corßi und Theresia Eorßi, Pirano. — Dr. Krauß, Plauiua. Cortrilain, Alexandrien. - Emilie HaLzit, Brood, - Ernestine von Bernstein, Triest. — Eisenstädter und Ltubeuvoll, Ungarn. AVI«-,». Kalling. Jnsbruck. - Walencii, Feistritz. — Turnovsky, Michl, schachert, Kansm., nndKal-tenberger, Kausm., Wien. Müller. — Tensl. — Loser, Brünn. »«„^I ^L>ch>fiermi>ller, Director, Kanker. — Ochnrig, Kaufni., Wien Bartelme, Widerwohl und Berderber, Handelsmänner, Gottschee. — Kaiser, Kausm., Wien. Ilor. Vroggio, Handelsm., Udine. — Lristofolo, Monco. — Schackiugcr, Graz. — Lina von Krause, Triest — Schmidt, Buchbändlers-Gattiu, Leipzig. - Cadore, Handelsm., und Panlic, Weinhäiidler, Trieft. Verstorbene. Den 4. Juni. Dem wohlgebornen Herrn Dr. Julius Ritter Franz v. Vestenek, k. k. Landesregierungsconcipisten, sein Kind Alfred, alt 11'/, Tage, in der Kapuzinervorstadt Nr. 24 an Schwäche infolge der Frühgeburt. Wiener Börse vom 4. Juni. Lyerr.Neute, Sst.Pay. s,ro. dto. Sst.inSüb. ksie von 1654 . . . -ose von 1860, jan7.c Losr von 1860, Funft. Vrämr-nsch. v. 18LL . ÄrnLävLLL.-SL . Sreiermark Käruren, «rarrr ».Küstenland 5 , llngarn. . znö , Lroal.u. Slav.ö , Btedenbürg. „ ü ^ LKtlSL. Nattonalbank . . . Union-Dan! . . . LredttünstalL . . . N. ä. LScoMPte--S .'. knglo-österr. Bau! Oerl. Bodeni.red.-L. . Qest. Hypolh.-Lan! . Lteier. E4compt.--ä^r. franko - Lnftria . . Kais. Ferd.-^tvrdd. . büddahn-Geseüsch. Kais. Elisabeiy-BL^. Karr-Lndwig-Bahu Siebenb. Eisenbahn . «taalSbahn. . . . Lar,. »yranz-SoseföK.. ^i.nft.-Äarcser 'L.-Ä. vrtörd-rZinm. Bahu . Geld 64.75 72.30 96.50 104. i 125.25 145.- 91.- 92.— 85.75 81.cV 84.- 79.- Ware Geld 64.85^026. Hypvth.-Lank . 94.75 96.75* 10^^25^^^-^-'^-!'?u500Fr. 114.75 125H dto. BorrS6p>Lr. —^ 145 äü '"urdö. >160 6. iLM.) 103.75 Erüb.-B.^M. . . Priester 100 CÄ. . dtv. 50ff. ö.W. . Ofenn . 40 f!. S.W. Sa?m . » 40 ^ Palfsis . ^ 40 ^ , 40 , St. Gi'N0iS„ LO , 20 , ?vardf!e'.5 . ro » «ctzlesich . ro „ iudolsSjki'L. 10 2.^. 190.50 191.- 842.— 287.— 336.-1000 320.-274.-102.-263. 140. -2257 205.20 ' 251.50, 258.— ?^A0H.?.sr 184.50' ifl. sädd.^. 1«« kr.,.' .d-.N 10 Tr-tt'-ü. 111-65 182'25!^'' *"0 ! 43 80 99.- 120.50 58.- 31.50 40 — 28.50 36 — 29.— 24. - 22.50 16.— 14.50 93.72 93.80 99.50 121.50 59. 33-41 -29 -38.-30-25.-23 17. 15 50 93.80 93.90 111.75 43.90 Telegrafischer Kursbericht der Filiale der Steiermark. Escomptebank in Laibach, von der k. k. öffentlichen Börse in Wien am 5. Juni. Vorbörse. öperz. MetalliqneS mit Mai- und November-Zinsen 64.70. — üperz. National-Anleben 72 —. — l860er Staats-Anlehen 104.—. — Bankaktien 740. — Kredit 335.60. -Anglobank 320.—. — Lombarden 204.80. — Unionbank 287.50. — Wechslerbank 318. — Banbank 123.30. — Anglobanbank 172.-. - Hypothekarbank IM. - Kommiss,onsbank 151.50.— London l 11.80. — Silber 110.—. — K. k. Mitliz-Dukalcn 5.32. — 20-Frank-Stücke 8.V4. Im Hause IVi». 8S 81. iii eine schöne Wohnung mit 4 Zimmern sammt Zngehör zu kommenden Michaeli zu vergeben. Auskunft ebenerdig. (336—1) Wer gut und dauerhaft bauen will, nehme Zement »'«»»«. i.W. «crl-rd? S2.— S».20^Kr:!.Pru-i-Psr.,,«« L-d.-Sr-ditanst.! 89.40 8g.70 W-,^n-S : . . ««-.Sft.B-d..Kredit. 103.7S 1NL.8VI . . dt«. ruck,. 88-75 sg.sols^v-r 5,r8 s.4a «.»»> 8.S4 166.—! 166.50 110.-110.25 ans der renomuiirteu steierischen Bartholmäer Fabrik. An beziehen in beliebiger Quantität am alten Markt Nr. 15, Hanpt-Tabak-Verlag. 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Nachdem die von dem Vereinsanöschuss- der k. k. privil. wechselsciligen Brandschaden-Versichernngsanstall für Steiermark, Kärnten und Kram in der Sitzung am 22. Jänner d. I. beschlossenen geänderten Bereinsstatnten nunmehr znsolge Erlasses der hochlöbl. k. k. steiermärkischen Statthalterei vom 3. Mai d. I., Nr. -il.42, von der hohen StaatSregiernng genehmigt wurden, so wird die allgemeine Bersammlung der Theiluehmer dieser Anstalt Freitag den 28. Juni d. I. vormittags 10 Uhr in der Landstnbe abgehalten und hiebei über folgende Gegenstände verhandelt werden: 1. Bericht der Direktion, betreffend die aö>;eänderten Statuten der Anstalt und deren Durchführung. 2. Wahl des Generaldirektors, seines Stellvertreters, danu der übrigen Mitglieder der Kenlralverival'tuug und die AeDellnng ihrer Bezüge. 3. Allfällige Anträge. Zu dieser allgemeinen Bersammlung werden die t. Herren BereinSinitgliedcr, die nach 8 93 der Statuten zur Theil-nahme berufen sind, höflichst ringelnden. Dieser Paragraf lautet: „Zur Theiluahnie an der allgemeinen Bersammlung, zur Bcralhnnq »ud Abstimmung bezüglich aller Berbaudlungsgegenstände und Wahlen ist anßer den jeweiligen Mitgliedern des Berwaltnngsralhes jedes Mitglied des Vereines berechtigt, welches Objekte im GesanuntversichernngSiverthe von 6000 fl. in dem betreffenden Verivallnngsjahre bei der Anstalt versichert und über vorläufige Anmeldung von der Direktion eine Legitimationskarte, die es zum Eintritte in die Generalversamnilnng berechtiget, nbalten hat." (tzrilZ, am 29. Mai 1872. Direktion der k. k. priv. Wechsels. Drnndschadtn-Verslchtrungsnnstalt für Steiermark, Kärnten und Krain. ?rs.n2 Ars.k v. Usinri nr. p-, General-Direktor. Irivüiii l» «lat m i>, Kanzlei Direktor. .6 A I uüvvi» m. p Kasse Direktor nud prov. Administralvr. ^1 t'ili<<>k m. x General Sekretär. »ruck vou Igo. v. kl»i««ahr t Vambrrq w Laibach, (326-3) BW mb erg Verleger und für die -ikdectton verantwortlich: Ottomar va