Macher Nr, 183 ^ ,. ^//""""«prr!«: ?« 'stT" ^?M"" zu Montauban gehalten ^Walter. '"" Befriedigung deren friedlichen "'s.'d^Ä^ blicken besorgt N" di2"V^ "'''' "^'" Anscheine nach ^"lan Euro»," °- Vlllgarcn ans den Abhängen des >>tr Rat " ^K^ "ufstcckm", meint das erst. Me Collie ^ 7^«arieu sei im ganzen nur 5^" nur r»Nl!."'^ ^""te in den bulgarischen 'TMatt"/ "wiche Vorposten sehen - sagt das Zeitung" sagt, die Pforte °"f die CoNectivnote der Mächte r^>'Uhr k ,'^?^ es wieder einmal erreicht, es ^ ""q! 3V? dächten nnmöglich zu machen, w!.^" ei,i.„ m °" «'"zulegen. u ^rauz ,^"dapester Artikel desselben Blattes sslcheu N, basz die vereinigte Opposition in. wenigen Monaten sich H >'' zu ^l5^^"^h"le ins ministerielle Lager '^^ w3 ^'"'"» der äußersten L.ulen sich an- ls«s',^»»...........», berü ^/" Kais, s ^r "'"t 1. bis 19. September fS^l. a "' 'u Galizien und der Bukowina H^^'^ajes^ ?,'h"'u zur Feier des Geburts« der 5 S'2)lAä1^^^ ^chriebenen Artikel: gcll^.,?!. galizisHp "i der rcudigcn Erregung, in V"' w3'u?^lk"ung seiner Ankunft''ent-^ew z^ gnädig ">' ehrlichen Begeisterung des ^na Hf" libhastest ^' bescheide.len. aber ehrlichen -em Punkte angelangt, ^ H,""e FiVd' ^ DichtkuH zu Baum und Mlu?llch nur d °1, ^"^ entgegenwogt, welche d^r a^luen die r K"" '""W "„s indessen '^ eiU"Äch zu beba.?s' ^scheiden, den reichen .. ^n funkte zu ^udel., s^„, Eonturen nur ^^r^l/°"" ^ Waide si..d die Geschlechter der ° r ^'" v^? ^dc dc, N,,., Me»schcn/ " . ^°"lN ^?"ld. ^,m . """' ""^" t«ll>t d°nn so H . "°" ^ chlccht'"" i nm auMct der Frühlin« ; des N>it sp- '"°W .""d ic»os vcr' ei,, ^aldp» ^u,e S„^„ ^ schwmdcl. — ^^' R en G^,berü^ ^ie in der Poesie H chb "'/er Wald is? uns ^i'„« Httil F«"ber der K "'!' "' p""ischen Weihe ^^keit'?.' sagt V as^,« ""'^ "Der Wald hat "^ ""gestörter Ur-""b ^ V's Lrbc.'A dle Erdenkraft; blühen- ^ " schalten c?^'"'^' die kühn-' ""en m.schen sich labyrintisch ein unsichtbares Sausen und Flüstern zieht durch die stillbewegle Wildnis; der klare, herrschensgewohute Sinn des Auges suhlt sich überwältigt in der ver. worren drängenden Fülle, — das Ohr wird von den leise schwrbenden Stimmen wie in eiuen Tranm ge-suugen nnd hundert Fäden spinnen geheim um's Herz. Alles vereinigt sich da zu einem großen und ahnungsvollen Gesammlcindruckc, und wie wenig anderes in der Natur regt der Wald die Phantasie aus..." So siud denn alle Phasen und Formen, namentlich der deutschen Dichtung, von der Poesie des Waldes durchkluugen, das alte Gütler, und Heldenlied, das Volksepos, die Legende und die Fabel, der Minnc-uud Meistergesang, das mittelalterliche Kunsteftos und die Romantik an der Schwelle des 19. Jahrhunderts, — die Lyrik der neuern und neueste» Zcit. Unsere Leser erinnern sich nun lebhaft an die Götter« und Heldensagen der Edda, an Siegfrieds Tod und Par-civals Jugend, an Reinccke und Isegrimm, an die herrlichen Waldbilder, die ein Eichendorfs, Uhland. Schiller, Göthe, Heine, Grün, Lenau. Stifter uns ge-fchaffeu, die Bilder beleben sich und vielleicht wird das eine oder andere vergilbte Buch hervorgeholt, dem wie ein Zauber die ganze Frische des liederreichen Waldes entquillt. Hier Schiller. Ihm ist der Baum ein lieber Freund wie seinem Volle. Sei mir gegrüßt, mein Berg. M«t dem röthllch strahlenden Gipfel, Sei mir Sonne begrüß!, die ihn so lieblich brschelnt! Dich auch grüß' ich. belebte Flur. euch. säuselnde Linden Und den lröblichen Chor. der aus den slesten sich wiegt! Der Wald ist ihm ein Vertrauter des süßen Geheimnisses, das er niemanden verräth: Leis' lomm ich her in deine Stille. Du schön belaubtes Vnchcnzrlt, Verbirg in deiner grünen hnlle T>ic Liebenden dem slug' dn Well! Und hören wir. was Altmeister Göthe im abendlich verstummenden Walde sich sagt, wie eine Ahnung der Unsterblichkeit zittert es da durch dm heiteren Todesgedanken: Üebcr allen Wipfeln ist Ruh' Und in den Zweigen spürest du Kaum einen hauch. Die Nöglem schlafen im Walde: Warte nur, baldc Ruhest du auch! — Wenn Körner in dem „Lied an die Elchen" uud Grün im „Lob der Palme" diese Bäuml» mit dem Schimmer des Göttlichen umgebrn, su vermenschlicht Heine wieder die Baumgcstalten, . . . Ein Fichten bäum steht einsam, ... er träumt von einer Palme -Kein zweiter Dichter aber hat sich mit dem Waloe so innig vertraut gemacht als Lenau; rr schildert die einzelnen Baumtypcu mit unübertrefflicher, poetischer Charakteristik; die BulVnstämme in ihrer „bleichen Silbertracht" erscheinen ihm, als wäre dran aus heller Nacht das Mondlicht blieben hange». In der „Winternacht" gibt er uns ein herrliches Bild des frosterstarrten Nadelwalde«: Wie feierlich die Wcgrnd schweiqt! Der Mond beschrint die alten Achten, Die, sehnsnchlsvoll zmn Tod' nmeig!, Den Zweig zmiicl zur Erde richten. 1624 gemäßigtes republikanisches Blatt — den Hoffnungen, aus die Frankreich niemals verzichtet hat und niemals verzichten wird, einen passenderen Ausdruck zu finden." — Und die „France" ließ alle Rücksich-ten beiseite, indem sie auf die tadelnde Kcitik, welche Gambettas Rede in Deutschland zntheil wurde, erwi-derte: „Armes Deutschland! Es hätte gewünscht, dass der Zeiger der Zeit still stehen bliebe, aber die Jahre sind den Jahren gefolgt. Der Thon, aus dem die Füße des Kolosses bestehen, zerfällt in Staub. . . . Das wie ein Nessuskleid an die Seiten des deutschen Reiches gelegte Elsass-Lothringen erwartet mit Ve» langen einen glücklichen Wechsel. Die von deutschen Blättern kundgegebenen Besorgnisse sind ein wertvolles Symptom für uns. . . Glauben die Deutschen, dass wir, in einer Art teutonischer Hölle, die Wiederherstellung der Integrität unseres Gebietes aufgeben würden? Glauben sie, dass das französische Volk nicht als einziges Programm die Wieoerznsammensetzung seiner nationalen Einheit haben würde? Setze» sie voraus, dass dieses Volk aus dem Grunde seines Herzens die vollendete Thatsache angenommen habe? Nein." Alle diese Kundgebungen des chauvinistischen Pa-roxysmus mussten diesseits der Vogesen ernste Bedenken hervorrufen, und es haben dieselben gewiss nicht wenia dazu beigetragen, die zehnjährige Gedächtnisfeier der für Frankreich so unglücklichen Schlachttage, welche im August 1870 stattgefunden, wieder in schärferem Gepräge nach außen hervortreten zn lassen. Es war also keine glückliche Iuspiration, welche Gambetta zu seiner Cherbourger Demonstration hinriss, denn sie öffnete wieder Wunden, von deren Heilung so unendlich viel für die Erhaltung des europäischen Friedens abhängt; sie gab einerseits den Rachegelüsten der Franzosen frifchen Impuls und rief anderseits oon neuem das Misstrauen Deutschlands gegen Frankreich wach, wurde sonach die Ursache einer Stimmung hüben und drüben, welche auf die Beziehungen zwischen beiden Ländern im höchsten Grade nachtheilig einzuwirken geeignet ist. Die Erkenntnis, dass man es mit einem unversöhnlichen Nachbar zu thun habe, dessen ganzes Sinnen und Trachten immer nur auf die „Revanche" gerichtet ist, lässt in Deutschland gewiss nur schwer Vertrauen zu den Friedensliebe-Betheucrungen ans-kommen, mit welchen die französische Regierung neuc-stens den sie compromittierenden Eindruck der Cher-bonrger Rede Gambettas zu paralysieren bemüht ist. Die Aufwiegelung ist mit zu viel Vorbedacht erfolgt, als dass die Abwiegelung alle Folgen derselben verwischen könnte. Die erstere hat einen Blick hinter die Maske gestattet, dem sich durchaus nichts Erfreuliches darbot und der für die Richtigkeit der Behauptung derjenigen spricht, welche erklären, dass zwischen Deutschland und Frankreich noch auf fehr lange Zeit kein anderes Verhältnis möglich sei, als das des „bewaffneten Friedens". Dass aber ein solcher Zustand einer Mine gleicht, die selbst durch einen geringfügigen Vorfall zur Explosion gebracht werden kann, liegt leider auf der Hand. Die Lage in Irland. Die Nachrichten aus Irlaud lauten immer bedenklicher, indem dort die Anarchie bedeutend überhandnimmt. Der agrarische Aufstand wird methodisch organisiert. Die Zahl der agrarischen Verbrechen Wächst in erschreckender Weise; Misshandlungen und Eigenthumszerstörungen scheinen in einer Reihe von Gegenden gar keinem Widerstand der Behörden mehr zu begegnen. Die Reise des Generalsecretärs für Irland, Herrn Forster, nach Dublin hat zum Zweck, zu untersuchen, ob die Erneuerung des Ausnahmszustandes, welchen das Cabinet Gladstone bald nach seinem Amtsantritte aufgehoben, erforderlich fei. Dem Cabinet Gladstone trägt, wie man sieht, sein Coquettieren mit den irischen Homerulern schlechte Früchte. Mit Bezug auf diese Reise schreiben die „Daily News": Mr. Forster ist Plötzlich nach Irland berufen worden, um sich an Ort und Stelle mit dem Vicekönig und den übrigen Behörden über die Lage der Dinge be« rathen zu können. Man behauptet, dass einige Beamte in Dnblin abermals in dringlicher Weise die Erneuerung der Zwangsgesetze befürwortet haben, und wird es viel von Mr. Forsters Bericht an den anfangs nächster Woche stattfindenden Cabinetsrath abhängen, ob die Regierung anf ihren Entschwss bestehen wird, auf außergewöhnliche Vollmachten zu verzichten. Man spricht sich dahin aus, dass, wie Mr. Forsters Bericht auch ausfallen möge, vorerst keine Ausnahmsgesetzgebung in Vorschlag gebracht, sondern im Nothfälle das Parlament im November ein» berufen werden wird. In Cork sind umständliche Gerüchte im Umlauf über die Entdeckung eines Anschlages, die Kaserne in die Luft zu fprengen; es sollen zwei Pulverfässer an einem Ende eines Tunnels aufgefunden worden sein, der unter der Kaserne durchführt. Die Polizei ist dem Gerücht auf den Grund gegangen, hat die Eisenbahn-behörden verhört und in Erfahrung gebracht, dass das Gerücht gänzlich auf Erfindung beruhe und weder Pulver aufgefunden wurde, noch verdächtige Leute sich in der Nähe des Tunnels aufgehalten hatten. Einem Berichte der „Times" zufolge wird die Kaserne infolge der jüngsten Ereignisse besonders scharf überwacht. Sonst soll nichts Außergewöhnliches erfolgt sein. Einem späteren Berichte zufolge soll dennoch etwas Pulver im Tunnel aufgefunden worden fein, das entweder einfach dort versteckt worden war, oder dazu dieucn sollte, einen Zug in die Luft zu sprengen. — In Cork ist mit dem Londoner Dampfboot eine weitere Kiste mit Waffen unter falscher Adresse eingetroffen; sowohl diese als die früher eingctroffene Kiste sind bislang nicht reclamiert worden. In Belfast, wo am Montag ernstliche Unruhen stattfanden, gieng auch der Dienstag nicht ohne Ruhestörungen vorüber, wobei mehrere Häuser demoliert wurden. O'Conell wurde in ellissiL verbrannt. Die Polizei trieb die Ruhestörer auseinander und nahm mehrere Verhaftungen vor. Die Landagitatiou wird nachdrücklichst betrieben. Das Parlamentsmitglied Dillon präsidierte am Dienstag einem Meeting der nationalen Landliga in Dublin und hielt bei dieser Gelegenheit eine Anrede, in welcher er die Constitution der Landcommission angriff und den Pächtern den Rath ertheilte, sich nicht an dieselbe zu wenden. Die Versammlung nahm eine Resolution an, welche die Anwesenden verpflichtete, keine Aussage vor der Commission zu machen. In der Umgegend von Loughrea wurden am Dienstag Placate angeschlagen, welche jeden mit dem Tode bedrohen, der eine Farm ankaufen sollte, von welcher ein Pächter vertrieben worden war. Die Placate fordern ferner die Irländer auf, zufammenznstehcn und die Gutsherren zu vertreiben. Der Gutsherr und Auctionär erschienen unter dem Schutz der Polizei, allein der Verkauf musste verschoben werden, da niemand ein Angebot machte. Das Gut wurde schwer beschädigt und die Aufregung erreichte eiuen hohen Grad. Gegen Abend fand eine Versammlung statt, Er führt uns in den Urwald, jenfeits des Oceans, wo ungestört das Lebeil mit dcm Tod Jahrtausende gelämpft die ernste Wette, und hier starrt der Dichter -------trauriger Gedanken Naub Dem Weltgcheimuis in den finstern Schlund. Er sucht die Blumen, aber sie sind verschmachtet im finstern Schatten des Riesendomes; er sucht die Sänger des Waldes, aber sie sind entflohen der geheimnisvollen Wildnis. So starben auch ihm Die schönen Ahimngsblumen im Gemüth: Und ist der Wuchs des Lebens ihm verdorrt, Sind auch die Vögel, seinc Lieder fort, Dann ist er still und todt, wie jener Vaum, Der Seele Frühling war, wie seiner — Traum! Mit heiligem Schauer betritt Lenau den Eichenwald und Hört da leis' und lind' Ein Vächlein unter Väumen flüstern, Wie das Gebet von einem Kind. Und ihn ergreift ein süßeS Grauen, Es rauscht der Wald geheimnisvoll, Als möcht' er ihm was anvertrauen, Was noch sein Herz nicht wissen soll. Als wollt' er heimlich ihm entdecken, Was Gottes Liebe sinnt und will: Luch scheint er plötzlich zu erschrecken Vor Gottes Näh' — und wird dann still. Damit sind wir im heiligen Haine wieder an-üelangt. dort, wo wir jüngst nnsere beschauliche Wald-Wanderung begannen, und wir vermessen uns nicht, den Eindruck dieses unvergeßlichen Liedes des großeu österreichischen Sängers durch weitere Citate zu verwischen. Es wollte und konnte diesmal nur eine Anregung sein, was wir aus dem reichen Thema der Poesie des Waldes hervorgeholt. Vielleicht haben wir dem Walde niit der gegenwärtigen Abhandlung denn doch einige neue Freunde und Beschützer geworben, die sich als solche in all' ihrem Than und Lassen bewähren werden. Die nivellierenden Bestrebungen, der Egoismus unserer Zeit haben dcm Waldc schwere Wunden geschlagen, dem Geiste der heutigen Gesetzgebung aber widerstrebt auf diesem Gebiete ein kategorischer Imperativ; der Wald muss also unter den Schuh des Wissens, des Verständnisses, der Liebe aller gestellt werden, wenn wir ihn erhalten wollen. Wir bedürfen seiner, wie des täglichen Brotes, nicht um des Holzes willen aNein, sondern auch zur Erwärmung unserer Herzen. Der Wald ist ein reicher Vorn körperlicher und geistiger Erfrischung, eine wahre Kraftreserve der Natur in unserm rasch absorbierenden Zeitalter. Was uns nach einem flüchtigen Rückblicke auf den Inhalt dieser Skizze als eine Pflicht der Dank-barkeit erscheinen wird: immer und überall zum Schutze der Bäume und Wälder mitzuwirken, — das ist, im Grunde genommen, nur ein Gebot del Selbsterhaltung; denn „mit geheimen Banden knüpft die Natur das Wohl der Menschen an die Existenz der Wälder." um den Sicg der Agitatoren zu feiern, wobei Y leidenschaftliche Reden geführt wurden. , ^ Ein Telegramm aus Dungannon n>^det ^"' ^ abends wnrden einige Polizisten auf dem ^M> ihren Behaufungen in der Irish-Street von dem ^ angegriffen, mit Steinen und zerbrochenen u ^,, beworfen und Schlisse auf dieselben abaefene"' ,^, unbewaffneten Polizisten flüchteten theilnieise ,M^ Wohnungen, theilweise snchten sie in einer ^^ Zuflucht. Die Menge umstellte das Haus uno" ^ mit Zerstörung desselben, falls die .PoW"" ^ ausgeliefert würden. Zur rechten Zeit erM" ^ mit Flinten bewaffnete Abtheilung Polizist"'' ' «5 die Straßen räumten, ohne dass es zu VerM""" gekommen. , ß' Montag Nacht machten einige Leute eiim,^ griff auf das Haus eines Mr. Lawrence m ^^ bei Vollinacargy, wobei acht Schüsse durch ^H^ gefeuert und Steine gegen die Hausthnre g ^ wnrden. Mr. Lawrence hatte kürzlich einen ^, wegen einer Farm. Es foll sich hier um e» ^ risches Verbrechen handeln, da Mr. Lawrence ^ Woche einen Drohbrief erhalten hatte. M !«"" ^, Verhaftungen vorgenommen worden, allein ^ wrence hat den Schutz der Polizei nachgeM^^ Zur Orientfrage. ^ Die Nachrichten von der Balkan-Halbin^ noch immer beunruhigender Natur. Wenn ^A.M Vermittlungsaction der europäischen Mächte em ^ eingetreten ist, so gehen die Ereignisse dort 0°^ ^ Gang weiter, der über kurz oder lang cllU>H i Wge Katastrophe führen mnss. Um in der griechM'^ desto mehr zu erreichen, hat sich die Wl ^ M der montenegrinischen Frage nachgiebiger gezeu^ hfl doch zeigt ihre Antwort anf die identische ^F Mächte vom 3. Angnst wieder jene Sprache ^ z^ bewusstseins und Kraftgefühls, wie sie oft " ^«„ druck einer Ohnmacht ist, die dcn Oeg"" ^ will und sich schließlich doch nur selbst taM'^l Analyse zufolge, die ein Wiener Telegram»' VA^B Lloyo" gibt, wiederholt zwar die Pforte die " ^ ihrer Bereitwilligkeit, Dulcigno an MonteHF zutreten, jedoch so, dass die Grenze von

w B" Willens und ihrer Deferenz gibt, verlangt I'^F dem sie bereits Vorbereitungen zur Abtretung ^ ^ hat. von den Mächten die Verlängerung ^» wöchentlichen Frist, weil 21 Tage zur A«sl"H M Cession zu kurz bemessen sind. So lange " ^ > nicht vollständig durchgeführt ist. wird d>e ^ I»!' souveränen Rechte bewahren und jede f^' ^ ^ vention anf diesem Gebiete verhindern. H„ ",. Mächte den Vorschlag der Pforte ves A^lt, Montenegro untcrstntzen würden, sich «n" ^ den Besitz Dulcignos zu setzen, so erklärt!H^e' an den eventuellen, darauf bezüglichen ^ keinesfalls theilnehmen werde." . ,c,ht, ^ Den guten Willen der Pforte ".o"Us^^ es immer noch fraglich, wie man die ^ "'.esich^ an Montenegro zu vollziehen gedenkt, ^^tt"^ Thatsache, dass zugehen, in letzterer Zeit an HeftiM / A" ^ hat. Die Auseinandersetzung mit den All"'"^,^ für die Pforte umfo schwieriger werden, " F. tärischen Streitkräfte demnächst anch "'^B>l schen Grenze, wenn auch nur als Observau'^^ engagiert sein werden, und da ferner dle ^ sO ., Baltanpässe ernstlich ins Auge gefasst zu ' ssF> Da der Berliner Vertrag der Türkei »» ^ F gesteht, so wird die Pforte angesichts H^M^ bereitenden großbulgarischen Union "" „'H^^ lange mchr zögern, davon Gebranch Z» ' M.^ Alaubuch, das dem englischen Parl""?M^ss nnionistische Bewegung in Anlgarien u"" ,^ d> ^ vorgelegt wnrde, zeigt M Genüge, '"e'l ilv Z^ ziehungen zwischen Sophia und W^U, ft« Baltmi hinweg in letzterer Zeit li"u"dc^W,. Bulgarien sollen nicht nnr die lnilitau^^,,, .. dcr Turnvereine wieder aufgenommen '^io»"^ auch ein Gesetz über die Bildung emer , ^ F in der Kammer in einer geheimen Sip"'"^H F d. M. der Regiernng von OstnlMeW"^^" Vorschuss von 33,000 Pfund Sterling F Nüstnngcn bewilligt. .„< H<'Z! Angesichts der in Konstantinop ^^t'',,^ Gegenströmungen, denen der Sultan «' Alt' ^ es überaus schwierig, sich ein richtiges ,^ he!» H Haltnng zu machen, welche die Pf"" ^ ,^5 schwebenden Fragen einnehmen """' her l ' 5 j wältige Cabinet, so scheint es. lplt " i,,isf 3^ Durchführung wenigstens der moi'teNA ^l F", fest. Andere Einflüsse, die nicht '"" sA.W'^ 5 jene dcr jetzigen Minister, dürften dc> ^g^,,,,.'', bestimmen, jenen entschiedenen Scljl'' dn-^ hinauszuschieben. Man glaubt Gru''° s ^ > zu haben, dass einer der Hauptver"" 1625 dürfte, wacher bekanntlich Ko''swtii^ 7 d"">schemc>, Herrn Göscheus in ^ SeX ^ damaligen Posten zurück- '"it der A? .^' "«ch s'llte die Türkei so lange wche öl?!,! N von Gebietsteilen keinen Ernst ^ 'sm ßr ei?^^ "cht ihrer eits sich über ernste l"hrung ,?V"' ""A" ""d dieselben zur Durch, ^miw^, '?^n. Da dem Großherrn diese An-scheinlich ^ l,.S"le» scheint, so ist es nicht unwahr-^»m wird d ^ Said Pascha auch Gelegenheit t"tei. selksi,'. r ..? "^ ""en, neuen Cabinete zu ver-^'"e ue,eM .^'3 'H. ""ausgesetzt, dass die Mächte Mt man n^^^.u^t hintertreiben. Schon bl>ss Kadri ^ <4 c ^'"'"opel °llen Ernstes davon, ftt Yat j d0ch'd.>s "w 3""'l^" gegeben hätte. Bis " sü auch f ir ^ ?"^'^^' l° viel Wahrscheinlich-Wd^. ^ '" >'H hat. noch keine Bestätigung ge- ?°te beiden'm?Ä?°^'^ ""che die neueste türkische ^eniisch 8 v,^ ''^F"^/" bat. liegt noch nichts ^ulich^ M,s^' dessen scheint es. dass die ver« ^u vo>. AH"''«,"'lche den Botschaftern schon ^°"e M..^ " P"sch° "ber die Absichten der ^"ncht hab'^ '^"^^ "berall den besten Eindruck ^llänaenl,,, ^ ^"" man auch bereit wäre. in die ° Firste d ch " i^wöchentlichen Frist zu willigen. !"M Necti«^? ^^"l,ung vorhanden sem. die ver< ft'st Man j. 9'!?"'Grenze zuzugestehen. Nament-^ Pfmie ss?. . ,o" über die ewiqen Schwankungen ^"te Engla,? s^"ltlmmt. Nach dem «Pester Lloyd" !"" De,nonst^^^c!'""^lug2 wieder die Entseildung v>le i t Ri' Vc""' in die Adria angereat. Mitt-^l)dt>a,npfe, ,^?^° "'u !8- August auf einen ^ ^ di ,^"Vü'«"roffen. Gleichzeitig mit N lälifste '„^"lsche Fregatte „Selinuö" dort ein ?">e b^'° "'it Hm l? "^i" "ollendet. Ein Gang bie^ ^'"Mt sink " Komfort ausgestatteten Räume. " 'i./?!W Won^'H Ziiglingen ein Heim zu ^H llch auf d»..^ Familienhaus erkennen, uud daz L""3 ein r l ^!'lten Vlick, dass dies nicht die V" ein" ^n""'""' Unternehmung, sondern N" dnrch d5?«'"^hi^n Vereins ist welches. ?t durch ^''"be Sr. Majestät des Kaisers, öi^r ^ schon " """ «nd Gönner, ins Leben tritt. V "^^" « w fanden ,n dem Internate Mi^llcn haben ^"'^ "'l diese billig berech. M j^ Töchter aller Civil- und l'Ul/ ° der dies'5 ^er gemeinsamen Centralstellcn bff n ii^eerez H"'gen Neichshälste. Officiere des k°t°r ^«"I'nds' ,v ' '/<^"ud"ehr. de? Landes-, die O'^khrer lc n° ^"vatbeamten, dann Ndvocatcn. ^^t""u"« d z^'^'hnkreuzer.Verein will durch '"l°K d' ^sicie n?"3'"'s l^auz besonders jenen '"de, s?s durch i^..^un,,g getragen haben, die ,<'.> sind b?N bedingten Donmils nicht > Tr ^ande ^ä^^!' ^ Hause die Wohl-^lchez? dieselben ',?'" ^^dung angedcihen zu ^Asle 'U den S'"'"VerufKstudium zuzuführen. "soV5u«g zu e^n '^ lebt. sich nöthigenMs eine ""t> m'!>^Mw,'^/"«, Das Internat ermöglicht '"lie? selbst ' ur daz lZ/luch aller Bildungsstätten ^ h ""ten. Dass ,^"'."'^us, die gebildete Fa-^geq Hütern die ^ d.es m obiger Weise geschkht. ?C '"llen kö> .^ Aa" das vollste Vertrauen V demagogisch,' ""aunt worden, die durch ge. ^'"che k^ '"' d r^E V' jahrelange Erfahnmg u>^""n>8. ^HIuug und des Unterrichts. "" geordnetes "^ F^'it für di^K^"eben. durch Liebe död>" Ni '," Unt rdors s^^' den bcsten Erfolg ^r^erV''' U''tirstB/" V"^ ^ie Vorstehirin deN'talte,^ werden N^s"^^. "'"^" ^"glinge ^^" dt"^ I'M« "«^ m allen namhaften " dru Elwn?. U""ehen. Die Wahl Allein überlassen. Ungeachtet das Internat seinen Zöglingen so Vieles und nur Vorzügliches bietet, ist es dem Vereine dennoch möglich, das Kostgeld für einen Zögling (einschließlich der Wäsche und ärztlichen Behandlung) mit monatlich nur 25 sl. zu normieren, da der Verein die Differenz zwischen dem Kosta/lde und den wirtlichen Ausgaben, die jährlich mindestens 3000 st. aulmacyen dürften, au« cigem'n Mitteln bestrcitcn wird. Es haben sich be« rcits viele Competentinnen um diese 20 Internatsplähe gemeldet. Die Auswahl unter den emgelauf, ien Ve-Werbungen wird in nächster Zeit getroffen werden und jene Eltern, welche sich die Vortheile dieses gemeinnützigen Institutes zuzuwenden beabsichtigen, mö« gen tcine Zeit versäumen und ihre diesfälligcn Gesuche ehestens an das Präsidium des Zchnlreuzer-Vereins (I. Bezirk, Herrengasse Nr. 7) überreichen. — (Der Festzug in Steyr.) Der vorgestern bei dem WHährigcu Jubiläum der oberösterrcichischen Industriestadt Stcyr veranstaltete Festzug fiel glänzend aus. Eröffnet wurde derselbe von den Veteranen und den katholischen Gesellenvereinen, dann folgte ein Herold als Führer dcs historischen Theilt). Fanfarenbläser und Bannerträger mit der Reichs, und der oberösterrei» chischen Fahne und jener der Stadt Steyr. Hierauf erschien der Anführer der Bürgergarde von 1380 mit der Garde, nach ihm die Landsknechte von 1480, Hcllcbar-diere von 1580 und die Garde von 1680. Die Gcxpvc von 175)0 repräsentierte die Gamaschenwirtschaft. ban» kamen die Bürgerwehren 1820, 1847 und endlich die moderne Vürgergarde von 1880. Der Statthalter Frei« herc v. Pino und seine Gemahlin besichtigten den Zug vom Balköne des Nathhauses und begaben sich später in das Kavellenzelt. Bischof Nudigier nahm die Fahnen« weihe vor, Baronin Pino fungierte in Vertretung Ihrer Majestät der Kaiserin als Fahncnmutter. Der Bischof hielt eine kurze Festrede und schlug die ersten drei Nägel im Namen der heiligen Dreieinigkeit ein. Die Festlich« leit war vom Wetter leider nicht besonders begünstigt. — (Erzherzog Iohaun.Hütte.) Am 19. d. fand die feierliche Eröffnung der vom Alpcnclub „Oesterreich" anf der Adlersrnhe eröffneten Erzherzog Johann-Hütte statt. Die Hütte und die Spitze dcs Großglockners waren mit Fahnen decoriert, 76 Perfonen nahmen nn der Feierlichkeit theil, von denen 70 den Großglockner bestiegen. — (Beschäftigung von Officiere n bei demBau derArlbergbah n.) Wie seinerzeit bei dem Ban der Istriancr nnd Tarnow-Lcluchuwer Staatsbahn, werden auch bei jenem der Nrlbergbahn Officiere verwendet, und zwar vorläufig zwei Hauptleute des Genie-stabcs. ferner ein Hauptmann und ein Oberlieutenant der Pionniere. Diese Osficiere haben die Aufgabe, sich eingehende Kenntnisse im Eisenbahnwesen zu verschaffen. — (Eine österreichische Musikkapelle in Melbourne.) Die ..N. fr. Pr." vom 22. d.M. fchrcibt: „Das sfter angeregte Project der Entsendung einer österreichischen Musikkapelle nach Australien gc» legcntlich der bevorstehenden Weltausstellung in Mel--bourne wurde erst in jüngster Zeit durch Mr. I. Godwin in Sidney ernsthaft aufgenommr,,. Am 1. August d. I. empfiena. der hiesige Exporteur und Consul Herr Hugo Schönberger auf telegraphifchem Wege den Auftrag, eine Musikkapelle in der Stärke von fünfzig Mann bis zur Eröffnung der Ausstellung, das ist bis zum 1. Oktober d. I., in Melbourne eintreffen zu lassen. In der That hat am 14. d. M. eine österreichische Musikkapelle vom Bahnhöfe der Elisabeth-Westbahn aus die weite Ncise angetreten, und eine aus London eingetroffeue Depesche meldet nun die Einschiffung der Musikkapelle auf dem Dampfer „Aconcagua" der Orientlinie direct nach Melbourne. Es war natürlich in der kurzen Frist nicht möglich, eine Musikkapelle von jener hervorragenden Bedeutung zusammenzustellen, wie wir sie hier zu hören gewohnt sind, doch sind sämmtliche Mitglieder erprobte Mnsiker und haben wohl auch während der Ueberfahrt Zeit genug, durch fleißiges Einübm ein corrcctes Ensemble zn erzielen. Hoffentlich werden unsere Landsleute den alten Nus der österreichischen Musiker auch in Australien rechtfertigen. Die Kosten des Unternehmens belanfen sich für die Dauer der Weltausstellung auf ungefähr 100,000 st." — (Henry de Tourville.) I„ ^„ „5^,, Tagen trifft jene Speeialcommission in Wien ein, welchr von den englischen Eivilgerichten delegiert wurde, um die von den österreichischen Gerichten bereits vor länger als zwei Jahren abgeschlossene Mordaffaire vom Stilfscrjoch an Ort und Stelle nochmals zu untersuchen. Die Resultate dieser Untersuchung werden maßgebend sein für den Ausgang des Civilprucesjes. welchen der Sachwalter des HcnrU de Tourville wegen des Erbes der ermordeten Frau angestrengt hat. Außer diesem strittigen Erbtheil steht Herrn v. Tourville eine unanfechtbare jährliche Rente von 25,000 Gnlden zu; es mag nun für den Lebemann Tonrville nicht wenig schmerzlich fein. dafs er in der Strafanstalt GradiSla monatlich nicht mehr uud nicht weniger als 1 sl. 40 kr. von sei» nrm eigenen Gelde ausgeben darf. Auch mit der Kost ist Tuurvillc nicht zufrieden, weil sie mit Schwcine-fchmalz zubereitet wird. das er nicht vertragen kann. TomvilleS Nahrung besteht daher seit geraumer iM aus Milch und Brot. — Bei dieser Gelegenheit sei eines rührenden Briefes Er 'ähnung gethan, den vor einiger Zeit ein Tiroler Bauer oem Vertheidiger des Tour« ville zugesendet hat. Der 72jährige Tiroler schrieb an Dr. Marlbreiter, seine Gattin liege seit Jahren krank darnieder, er selbst sei erwerbsunfähig und könne seine Gattin uicht ernähcen. Er mache sich t aher erbötig, gegen ein Handgeld von hundert Gulden und gegen eine tägliche Zahlung von fünfzig Kreu^rn, welche er feiner kranken Frau zukommen lassen wolle, die Strafe für den reichen Herrn v. Tourvillc abzusitzen. Es ist selbstverständlich, dass dem Wunsche des braven Mannes nicht willfahrt werden konnte. — (Ein verunglückter Luftballon.) Am 8. d. stieg der Luftschiffer Carl Brest vom Hippodrom in Marseille aus bei heftigem Winde mit feinem Ballon „Nautilus" auf. Seit dieser Zeit hat man vom Luft-fchiffer selbst keine Nachrichten mehr. Der oiesertage in Palermo eingetroffene Postdampfer „Segefta" berichtet nun, dass er auf seiner Fahrt von Marseille am gleichen Tage. d. i, am 3. d, unterm 42° n. Br. und 7" ö. L. von Greenwich einen großen Luftballon sah; der frische Nordostwind trieb denselben mit einer Schnelligkeit von mindestens 25 Seemeilen in der Stunde vorwärts. Der Commandant des Dampfers gibt an, dass der Ballon fast das Meer streifte und dem Wellengänge folgte, fo dass er häufig zwischen den Wellen zu verschwinden schien. Als der ..Segesta" den Ballon erreichte, hob sich derselbe bis über die Takelage des Dampfers und verschwand später mit ungeheurer Schnelligkeit unter dem Horizonte. Die Reifenden dcs «Segesta" hatten Gelegenheit, die Luftschiffcr zu bemerken, deren einer eine Leiter hinaufstieg, und glauben, der Ballon dürfte auf Corsica nicoergega» 'eu sein. Diesertagc nun haben einige Fischer an der Ostki te von Corsica bei Bastia Ueberrcste des Ballons „Nc"ltilus" aufgefunden und unte^iegt es keinem Zweifel, oafs die Luftschiffer e-trunken sind. — (Ein Denkmal für Don Benito Juarez.) Wie der „Wr. Mg. Ztg." aus Mexiko geschrieben wird. fand am 18. Juli durch den Präsidenten der Republik. General Don Porfklo Diaz, dessen Regierungsperiodk übrigens am 1. Dezember 0. I. abläuft, die feierliche Enthüllung der Statne statt, welche znm Andenken an den verstorbenen Präsidenten Juarez errichtet wurde, Locales. — (Huldigungsadresse,) Anlässlich des fünfzigsten Geburtsfestes Sr. Majestät des Kaisers hat das uniflirmierte Bürgercorps der Stadt Rndolfswert durch Vermittlung der politischen Behörde nachstehende Huldi» gungsadrejfe an die Stufen des Thrones gelangen lassen: „Euere kaiserliche und königliche Apostolische Majestät! In allen Gauen Oesterreich'Ui'M.ls rüstet sich Jung und Alt aus allen Ständen, um in Liebe und Dank« barlcit den fünfzigsten Geburtstag Euercr l. k. Apostolischen Majestät würdig zu feiern. Aus diefem Anlasse wagt es auch das trcugehorsamste unifor.nierte Bürger» corps der Stadt Nuoolfswcit, Euerer k. und l. Apostoli« fchen Majestät die unterthänigstcn Glückwünsche und die feierlichste Versicherung ber unwandelbaren Treue und Dankbarkeit ergebenst zu Füßen zu legen. Gott segne, Gott beschütze Euere l. und k. Apostoliche Majestät. Rudolfswert, am 17. August 1880. Das uniformierte Bürgercorps." — (Kopitar-Feier.) Die vorgestern in Repne bei Laibach begangene Gedenkfeier des hundertjährigen Geburtstages des berühmten lrainischl-n Gelehrten Bar-tholomäus Kopitar war zwar von der ungünstigen regnerischen Witterung etwas beeinträchtigt, verlief jedoch trotzdem in sehr solenner Weise. An derselben nahmen zahl-reiche nationale Vereine. Rcichsraths- und Landtags» abgeordnete suwic viele andere Fcstgäste theil. Auch die Landbevölkerung ber Umgebung war aus diesem Anlasse in großer Menge in Repne zusammengeströmt. Dem einfachen Geburtshause Kopitars wurde, wie von uns bereits erwähnt, eine hübsche Gedenktafel aus Marmor eingefügt. Die Festrede wurde vom l. l. Gymnasial-Professor aus Wiener-Nmstaot Herrn Franz Suklje gehalten, der in derselben die großen Verdienste Kopitars um die slavische Sprachforschung in gebürender Weife feierte. Die Rede wurde mit großem Beifalle begrüßt. Der eigentlichen Fcstfrier folgte eine Art Volksfest in drn naheliegenden Vodice, wobei es an Toasten und patriotischen Kundgebungen nicht fehlte. Nach ^ Uhr abends trafen die hiesigen Festtheilnehmer in Laibach wieder ein. __ (Aus Wipp ach.) Wie man uns ans Wip» pach schreibt, wurde daselbst das fünfzigste Geburtsfest Sr. Majestät des Kaisers durch eine allgemeine festliche Beleuchtung des Markte«, durch Pöllerschüsse und Ab' siilgnna der Volkshymne. dann durch ein kirchliches Hochamt sowie durch Ueberreichung einer Glückmunsch« adrcsse seitens der Gemeindevertretung in patriotischer Weise gefeiert. — (Pferdeprämiicrungen.) In unserer samstägigen Notiz über Pfcrdrpramiierungen in Kraiu soll es statt Hengstfohlen richtig „Stutsohlen" lauten, indem die ausgesetzten Staatspreise k) sür Multerswten mit Saugfohlen, d) für junge Stuten und 0) sür, Swt« fohlen bestimmt sind 162f"r Luise in Esseg. ^____^_ Original - Correspondcnz. Natschach in llutcrkraiu, 2l. August, Da5 Fest des 5i0. Geburtstages unseres allgeliebteu Monarchen brachte auch hier freudige Bewegung hervor. Schon am Vorabende erdröhnten Pöllerschüsse von naher Höhe und ein dort entzündetes Frcudenfeuer beleuchtete magisch die Ruine, die malerisch zerbröckelt auf felsigem Boden in den Marktflecken niederschaut. Die Schüsse hallten an den rebenbetränzten Bergen längs der Save nieder und, gleichsam durch diese geweckt, erglänzten auf einmal nahe und ferne Gebäude in heller Beleuchtung. Viele Häuser fah man mit langen herabwallenden Flaggen in den kaiserlichen und Landesfarben. mit Bildnissen des hohen Kaiserpaares, transparenten Denksprüchen und allegorischen Figuren decoriert. Die Volts» Hymne singend und „Hivio" rufend zogen die Bewohner dieseS romantisch gelegenen Marktfleckens durch die erleuchteten Straßen, wo auch die winzigsten Fensterchen mit Epheu, Blumen und Lämpchen reich geziert waren. Von den benachbarten Schlössern glitzerten zahllose Lichter, von den Höhen Feuer herüber und erhöhten den Eindruck des Ganzen. Am Morgen des eigentlichen Festtages ertönten abermals Pöllerschüsse, und um 9 Uhr riefen die Glocken zur Festmesse, an der sich zahlreiche Andächtige aus allen Ständen und die Schuljugend von hier und Steinbrück betheiligten. Nach der solennen Kirchenfeierlichkeit geleiteten viele Kinderfreunde die Schuljugend zum decorierten Turnplatze am Schulhause, wo ihr durch eine passende Rede des Lehrers die patriotische Bedeutung der Feier erklärt wurde. In gehobener Stimmung intonierten hierauf die jungen Keh- len das schöne österreichische Kaiserlied, worauf noch mehrere der Veranlassung des kleinen Schulfestes entsprechende Declamationen und Gesänge folgten. Neueste Post. Original^ selbständiges Comite gebildet. ,.., . .^< Rom, 21. August. Wie ..Diritto" ersah"'°H tiere die Pforte in ihrer Antwort vom ^- "' M fend die montenegrinische Frage, die Abtretung ^ cignos an Montenegro, verlange aber ewe < ^ Fristerstreckung von einigen Wochen. ^^?zß Grenze im Norden des Skutari-Secs möchte ^ Pforte stricte der vom Berliner Congresse M,^ Trace conformieren. Diese Trace wurde del H^. nach der türkischen Auffassung einen gewissen Städtchen Banagher (Provinz Leinster) wuw' wehre uud Munition gestohlen. .Ml' Petersburg. 22. August. Die .MNttW constatiert die versöhnlichen Neigungen btt l>M Negierung. Letztere yat soeben zahlreiche, baA^ ^>>> russischer Unterthanen i» China betreffende M« ^ hetten in befriedigender Weise geregelt. H ,W^ Marquis Tseng vom Kaiser in Audienz e»'^ werden. ___^ Angekommene Fremde. Am 22. August. „ ^' Hotel Stadt Wien. Schamba. Coutrolor der "-"'^' Hcmplcnssc, und Mayer, Kausm.. Wien. — Z""' W' sender. Prag. - Nr. Iclussich. Atwoca«. und ""^^^' — Nr. Lobmlllicr. Professor, Agram. - Komouz, ^ ßw Stuhliurißenliurg. — Äcrger, Kaufm., Dresden- ^ Hotel Elephant. Nr. Ritter von Wurzbach-Taui'H,' A Regierunasrath. Bcrchlesgadcii — Fabian', ^MB, Nr. Varda. Wien, - Äole. Ailchdrnclercileller. '«^ — Nr. Oppcnaucr, Innsbruck. — Dr. liiraefte. l. > Trieft. — Foersler. Kausm.. Olmüh. . 6»«^, Hotel Europa. Pyro, l. l. Postmeisterin, ""° H N, Schuldireclor. Böhmisch . Klalill, — So»'«'" " ,, ^ Lehrerinnen. Wicn. - Dratultt. l. l. Oberlie" "'" ^M — Clementschitsch, Privat, und Acnardelli. H""" ^ Cormons. — Nr. Köjfinncr, l. MmislcrialratY, " ^ Hausmann. Musildirector, kvrlstadt. /-»et O" M Kaiser vou Oesterreich. Fon, Student. Lack, ^ ^M, ? Studenten, Cilli. — Murlo, St. Urban, ^ ^ fessor, Würzburg. Bllirrischer Hof. Kloft^ii, Asslina. > Mohren. Humsli, Trifail. - Rcichel, Schuster^^^ Verstorbene. ,F^ Den 22. Au au st. Vincenz Lcuc, Dienst ,, 4'/. I.. Polauastraßc Nr. 60. Fraisen. ^^.ind""'» Nc« 2 3. Auaust. Maria Maicl. Psr"'>.^ städterstraßc Nr. 7. Darmkatarrh. — Carolina ^' o>'"^ 17 Jahre, Alter Marlt Nr. 12. Iudur«ulo»i« !'"^-^ --------------------------............ . - -^^ ^il«l^ Meteorologische Beobachtunge^w^>^ ^ kZ Ip 5Z « ^ H s "Z ^ Z: Z -^ ^ 7U.Mg7 733 37^M0"^wd1M^^^ 23. 2 „ N. 73548 ^22'8 NO. schwach,the^M ,«< 9 ^ Ab. 73« 70 4-17-4 NO. schwach! ""^^ Moracns Ncbcl, taasiiber ziemlich heiter, ^,4»,» aerinaer Neaen. Das Tagesmittel der Wärme < ^/ über dem Normale. ^-^"^be^/' Verantwortlicher Redacteur: Otto mar 3)l)l.'l(!)tN^)t ?^"' ^^' ^"sust. (1 Uhr.) Die Börse verkehrte in Anhoffmmg einer günstigen Semcstral-Vilauz der Creditanstalt bei nicht besonders lebhaftem Geschah > »elb U»»i« Paplerrente........ 7280 7295 Vilberrmte........ 73 75 73 90 Volbrente . «....... 88'lO 8825 Lose. 1854........ 124 75 125 25 . I860 . ........ 182 - 13250 . I860 (zu 100 fl.) . . . 133 - 13350 . 1864........ 176— 176 50 ling. Pr»mlen.«lnl..... 11175 11225 Credit.Ü.......... 17850 179 - Theih.Regulierungs- und Sze- gediner Lose....... 109 80 N0 - Rudolss-L......... 18 25 18 75 Prämienanl. der Etadl Nlen 118 50 N9 - Donau'Regulierungs-Lose . . 112 25, 112 75 Domänen. Pfandbriefe . . . 145 50 146 — Oesterr. Echatzscheine 1881 rück« zahlbar......... 101— 10130 Oesterr. Schahscheine 1882 rück« zahlbar . ....... 10175 102 25 Ungarijche Ooldrente .... 1L385 110- Ungarisch« Eisenbahn-Anleihe . 125 i>0 126 -Ungarische Eisenbahn-Anlelhe, Cumulativstücke...... 125,50 125 75 «NA«« b«r Gtadtgemeinde W'«n in V. «...... 101 50 102 - »elb war« GrundentlaftunggDbligatlsnen. Vöhmen.........104 50 — — Niederösterreich......105,59 106— «alizlen.........97,^ 9730 Siebenburgen.......9425 9475 lemeser Äana«......94.^. 9450 Ungarn..........95_. 9550 «ctien von vaulf«. «, . '"eld War» Nnglo.öslerr. Vanl.....i.".5iy 13549 Creditanstalt .......278— 278/l« Depositenbank........... _ __ Creditanstalt, ungar.....258 50 258 75 Oefterreichisch- ungarische Vant 834 - 836 — Unionbank ........11420 11450 VerkehrSbank.......131 50 132' Niener Vankverein.....137 75 138 25 «ctien von Tran«port«Nnterneh. «nugen. D«Ib Ware Nlföld.Vahn .......153 .' 15850 Donau.DllMpfschlff.'Gesellschast 565- 567 — Elisabeth-Westtiahn.....19150 192-- FerdinandS.Nordbahu. . . .2460-2465 — »«lb Ware 3ranz.Ioseph.Vahn .... 17050 171 — «llllzischc Carl.Ludwia.Vayu . 275 50 27 ' . ' Pari«......- ' «eldl-rt". <^ 5 ll bb " e - . Ducaten .... ^ l' 5b ' ^ Napoleonsb'or . " " z? - ^ Deutsche Reichs. ?5 - ^ - Noten . . . . 5? ^ ^ , Silbergulden . - ^ " ,<^' Krainische GrundentlasN'A li.^'^ ' weld 101'^. ^ Ml" «redlt 277 80 bi« 2?S ^' 125 2i» ^nd«« ,V^^/ "^ ^ Mlnuten notierten: Papierrente 72 »i, b« 73-... Silberrente 73 75 bis 73 90. «oldrente 8815 bis 8830 z»^o. «vnyon 1^7 70 bi» N7 80 stapoleyn« sll5 bi» V3ÜV»