/Poitnini/ plafana t ifotorini.) Deutsche Zeitung — Organ für die deutsche Minderheit im Dravabanat — «christteitung und Verwaltung: Pre^ernova ulica S, Telephon Nr. 2l linterurban» j Bezugspreis« für bas Inland: Vierteljährig 40 Dtn, halbjährig SO tin, ganz. ■ üfindigungfit werden tu der Verwaltung zu billigsten Gebühren entgegengenommen f jährig 160 Dtn. Für da« «u»land entsprechende Erhöhung. Einzelnummer Tin I S0 Erscheint wöchentlich zweimal: Donnerstag früh und Samstag früh mit dem Datum vom Sonntag Mummet 95 || Eelje, Donnerstag, den I. Dezember 1932 | 57. Jahrgang Sckiulden, nichts als Schulden... Der 15. Dezember und die politische Verschuldung der Welt. Europa ist so sehr mit sich selbst beschäftigt, daß es darüber die finanzielle Bedrängnis vergißt, in die längst auch der Wcltgläubiger Amerika hinein-geraten ist. Seit dem großen Wallstreet-Krach von 1929 vergrößerte sich die Staatsschuld der USA in besorgniserregender Weise. Ein Zahlenoergleich spricht für sich selbst: Die Staatsschuld der USA, die am 30. September 1931 „nur" 17.820 Millionen Dollar betrug, ist bis zum 30. September 1932 auf 20.611 Millionen Dollar angewachsen. Es geht abwärts — das ist der allgemeine Eindruck der Finanzlage. Diesem Gefühl, das sich in den breitesten Aolks-kreisen start ausdehnte, verdankte auch Roosevelt seinen imponierenden Sieg. Unter diesem Gesichtspunkte erscheint auch die ablehnende Haltung des Weltgläubigers Amerika gegenüber der europäischen Schuldenoffensioe einiger-mähen begreiflich. Nach dem Ablauf des berühmten Hoovermoratorium» hallen die europäischen Schul-denzahlungen am 15. Dezember wieder aufgenommen werden müssen. Nun liegen aber die Stundung!-gesuche der auropäischen Schuldnerstaaten schon seit einer Neihe von Tagen vor. In ziemlich gleichlau-tenden Noten haben vor allem England und Frankreich zu erkennen gegeben, daß keinerlei Mög-lichkeit besteht, die Zahlungen ordnungsgemäß am 15. Dezember aufzunehmen. Und dem Beispiel der Engländer und Franzosen folgten Belgien, Griechen-land. Ungarn, Polen, die Tschechoslowakei . . Der Streik der europäischen Schuldner ist im vollen Gange. Hoover sieht sich einer wenig günstigen Situa-tion gegenüber. Da er allein so wichtige Entscheidungen nicht mehr zu treffen wagt, hat er sich vor-sichtshalber mit seinem Amtsnachfolger Roosevelt in Verbindung gesetzt. Uebereinstimmung scheint zwischen beiden Männern darüber zu bestehen, daß eine Streichung der interalliierten Schulden nicht in Frage kommt. Schon mit Rücksicht aus die wachsend« Staatsschuld der USA. Hoover persönlich wäre vielleicht nicht abgeneigt, für die interalliierten Schulden eine Endsumme festzusetzen und die For-derungen in eine Anleihe zu verwandeln. Aber Hoover bestimmt nicht mehr das Schicksal der USA. Und Nachgiebigkeit gegenüber Europa ist heutzutage in Amerika nicht mehr populär. Es wird schwer halten, eine günstigere Stim-mung für die Bereinigung des Weltschuldenproblems in Amerika zu schaffen. Schon Hoover ward nicht müde, die europäischen Staaten daran zu erinnern, daß die wesentlichste Voraussetzung für ein Entge-genkommen Amerikas in der Schuldenfrage ein Ab-rüstungsabkommen der Schuldnerländer sei. Vor einiger Zeit machte der Demokratenführer Al Smith einen anderen praktischen Lösungsvorschlag. Er schlug nämlich vor, den Schuldneriändern die Schulden in-soweit nachzulassen, als sie sich für die Aufnahme a«erikonischer Waren bereit erklärten. Da» Problem der Marktausweitung sollte also mit der Frage der interalliierten Schulden verknüpft werden. Wie Roo-sevelt zu diesem Vorschlag steht, ist aber noch nicht bekannt. In dem fein geknüpften Netz der politischen Weltverschuldung sitzt der amerikanische Staat wie eine Spinne. Die europäischen Länder sind vom Well-krieg her untereinander verschuldet. All« aber stehen wiederum in der Schuld der USA. Mit etwa 26,8 Milliarden Mark sind die reparatiosberechtigten Mächte an die Vereinigten Staaten von Amerika verschulde«. Im Lause des Weltkriegs waren amerikanische Regierungslredite verschwenderisch an die alliierten Mächte verteilt worden. Von den 10,34 Millirden Dollar, die an Krediten im Welt-krieg nach Europa flössen, erhielt Großbritannien etwa 4,28 Milliarden Dollar, Frankreich 3,4 Mil-liarden. Unter den Schuldnern Amerikas steht also Großbritannien weitaus an erster Stelle. Dann folgen Frankreich, Italien, Belgien, Rumänien und die anderen Balkanstaaten. Durch sogenannte Fun-dierungsabkommen ist dann in den Nachkriegsjahren die Rückzahlung der Kriegsschulden bis ins Ein-zelne geregelt worden. Die politische Schuldenverflechtung erregte so-lange keinen Anstoß, al» der wirtschaftliche Aus-schwung in der ganzen Welt anhielt. Seit Ende 1929 ahme man aber, daß an der politischen Ver-schuldung die „Prosperity" scheitern mußte. Die Schuldzahlungen an die USA waren so geregelt, daß jeweils am 15. Juni und am 15. Dezember die Abführung der Schuldsummen sällig wurde. Im Fiskaljahr 1931/32 — also im Hoo° verjähr wären an Zinsen und Kapitalbeträgen 253 Millionen Dollar fällig gewesen. Alle Zahlungs-Verpflichtungen fielen aber im Zeitraum des Hoo-vermoratoriums vorübergergehend weg. In Europa wiegte man sich schon in der Hoffnung, daß die Schuldzahlungen im alten Umfange überhaupt nicht mehr aufgenommen zu werden brauchten. Der Opti-mismus ging teilweise sehr weit. 2m englischen Budget waren Beträge für die Schuldzahlungen nicht mehr eingesetzt. Und das Reparatonsabkommen von Lausanne belastete man mit dem Vorbehalt, daß auch Amerika einer Schuldenherabsetzung zu-stimmte. Da eine enge Vorflechtung von Reparatio-nen und politischen Schulden besteht, droht die Ge-Gefahr, daß Amerikas Haltung noch einmal zur Aufrollung der ganzen Reparationsfrage führt. Am 15. Dezember hätte allein England etwa 95,5 Millionen Dollar an die USA abführen müssen. Die Ungewißheit über Englands Haltung an diesem Termin verbreitete schon seit Wochen düsteren Pessimismus an der Londoner Börse. Da» Pfund ging ständig zurück. Jedermann empfand den 15. Dezember al» Krisentag erster Ordnung. Wohin die technisch« Zahlungsunfähigkeit der europäi-fchen Schuldnerländer führen soll, weiß jetzt noch niemand. Nur daß ein Ausweg aus dieser Situation gefunden werden muß — und zwar bald — da» ist eine unabweisbare Notwendigkeit. Von den Männern, die über das Schuldenproblem jetzt zu bestimmen haben, hat vorerst Roosevelt das Wort. Politische Rundschau Ausland Eine Erklärung Görings Am 24. November nachmittags erklärte der frühere Neichstagspräsident Göring den in- und aus-ländischen Pressevertretern, daß die nationalsozialistische Partei überzeugt sei, sie werde in wenigen Monaten doch zur Regierung berufen werden müssen. Die Partei werde jede Regierung bekämpfen, ob sie von Papen oder jemand anderem geführt werde. Hitler schrieb in feinem letzten Schreiben an Staatssekretär Dr. Ateißner, daß seine Verhandlungen zum Mißerfolg verurteilt waren, weil die Absicht bestand, auf jeden Fall die Popen-Regierung als Präsidialregierung zu erhalten. Noch immer keine Entscheidung Nachdem e» auch dem Führer des Zentrums Prälat Kaas natürlich nicht gelungen war, die Par-teien für eine Regierungsmehrheit zu gewinnen, wurde der Reichswehrminister General v. Schleicher mit der Regierungsbildung betraut. Auch diesem gelang es nicht, die Parteien für eine Mitarbeit zu gewinnen, so daß er sein Mandat zurücklegte. Aus Bitte des Reichspräsidenten,. der trotz allem die Hoffnung auf die Mitarbeit Hitler» noch nicht auf-gegeben hat, wird er es noch einmal versuchen, durch Verhandlungen zu einer Zusammenarbeit mit dem Reichstag zu gelangen. Erweist sich auch dieser letzte Versuch als fu.chilo*, wird das Papen-Rcgime wiederhergestellt und der Reichstag für unbestimmte Zeit vertagt sverden, ohne daß es Eröffnungssitzung und Konstituierung gegeben hätte. Adolf Hitler kam am 30. November um 9 Uhr früh in Berlin an, um mit General v. Schleicher zu verhandeln. Europa kann nicht zahlen Die Londoner „Times" vom 28. November veröffentlichten einen Leitartikel, in welchem die Folgen behandelt werden, die aus der Ablehnung des Moratoriums für die Dezemberrate der euro-päischen Schuldnerstaaten erwachsen würden. In diesem Fall, meint da» englische Blatt, würden da» Lausanne? Abkommen annulliert und wieder die Reparationszahlungen eingeführt werden. Das heißt mit anderen Worten, jene europäischen Staaten, die bisher immer empfangen haben, erklären ihre Zahlungsunfähigkeit schon bei der ersten Gelegen-heit, wo sie aus eigenem, ohne die deutschen Zahlungen, bezahlen sollten. Von Deutschland hingegen, das bisher die, vielen Goldmilliarden gezahlt hat, nimmt man ohneweiteres an, daß es für alle in Frage kommenden Staaten deren amerikanische Schulden durch die Wiederausnahme der Repara-tionen bezahlen könnte! Die belgische Regierung hat bereits beschlossen, daß sie für ihre am 15. Dezem-der fälligen Zahlungen die Zahlungsunfähigkeit er-klären werde. Moskau erklärt feine Zufriedenheit Die Unterzeichnung des russisch-polnischen Schiedsabkommens wird in Moskau in jeder Be-ziehung begrüßt. Die amtlichen Kreise der Sowjet-union bezeichnen diese Tatsache als einen neuen Weg in der Rußlandpolitik Polens und betonen, daß die Unterzeichnung des Abkommens zurückzuführen sei auf die politische Linie, die der neue polnische Außenminister Beck eingeleitet habe. Jetzt werd« auch eine Entscheidung in der Frage der russisch-französischen Beziehungen folgen müssen. Die Aus-schaltung Rumäniens als Vertragspartner werde die Verhandlungen zwischen Pari» und Moskau beim Abschluß eine» Nichtangriffspaktes erleichtern. Seite 2 Deutsche Zeitung Nummer 35 Aus Stadt und Land Erhöhung der Beiträge für die Un» fallversicherung. Der Minister für Sozialpolitik und Volksgesundheit hat eine Verordnung über die Erhöhung der Beiträge für die Unfallversicherung der Arbeiter erlassen. Nach dieser Verordnung wird der Tarif der Beiträge, der im Sinn des § 29 des Gesetzes über die Ärbeiteroersichcrung die Grundlage für die Unfallversicherung bildet und der mit der Verordnung des Sozialministers vom 4. Mai 1926 festgesetzt wurde, mit 1. Jänner 1933 von 6 auf 7 Din für j« 100 Din das versicherten Lohnes und für jedes Prozent der Gefahr erhöht. Der Un-faUbeitrag wird ab t. Jänner 1933 für jede 1(10 Din versicherten Lohnes sovielmal je 7 Para aus-machen, als die Gefahrenprozente betragen. Die 10> Silbermünzen mit kleinem Fehler sind echr. Die Nationalbank hat eine Anzahl von Münzea aus der Münze erhalten und auch ausgegeben, die sich infolge eines geringen Fehlers beim Prägen oon den anderen Münzen ein wenig unterscheiden, was zur Folge hatte, dasf sie die Leute nicht annehmen wollen, weil sie glau-den. diese Münzen seien falsch. Zur Beruhigung des Publikums wird amtlich verlautbart, daß diese Münzen gültig sind. Auf der Rückseite ha-ben sie zwei Strichelchen, und zwar unter der Ziffer 10 und hinter dem Wort „dinara", welche die anderen Münzen nicht haben. Der Fehler ereignete sich bei der Prägung und wurde zu spät bemerkt. Rcrveutcidcudcn u»d GcmiitSkrankeu ichasit da» überaus milde, natürliche „Iran; Josef" Bitterwasser reget» mäßigen Stuhlgang, gute Verdauung und erhöhte Ehtust. Nach Ersahrungen berühmter Nervenärzte ist der Gebrauch deS ZranzIosefWasserS auch bei Erkrankungen des Ge-Hirn» und des Rückenmark» auss angelegentlichste zu emvfehlen. Da» Franz-Zosef Bitterwasser »st m Apotheken, Trogerien und Spezererhandlmrgen erhältlich. Celje Der Ttaatsfeiertag. Der Stadtmagisttat verlautbart: Der 1. Dezember wird als Staats» feiertag der Vereinigung des dreinamigen Volkes der Serben, Kroaten und Slowenen auf feierliche Weise begangen. Alle Hausbesitzer mache ich auf-merksam, daß an diesem Tag alle Gebäude nur mit Staatsfahnen geschmückt sein müssen (Art. 29 des Gesetzes über die Benennung und Einteilung des Königreiches und § 9 des Gesetzes über die Feiertage). — Der Stadtvorsteher Dr. Gorican m. p. Heilerer Abend Heiterer Liederabend am 2. Dezember. Da bereits sämtliche Plätze ausverkauft sind, werden, um doch noch einigen Freunden des „Lustigen Ge-sanges" die Möglichkeit zu geben, den Abend mit-zumachen, zwei Sesselreihen eingestellt. Der Abend beginnt punkt '/, 9 Uhr; im Interesse der Zuhörer selbst werden die Türen geschlossen. Bis zum Schluß der ersten Nummer findet dann kein Einlaß statt. Darauf wird besonders aufmerksam gemacht. Konzert des heiteren Quartettes des C. Infolge unvorhergesehener, im letzten Augenblicke eingetretener Ereignisse im Betriebe des Wiener Burgtheaters ist die Kammerschauspielerin Frau Alma Seidler zu ihrem großen Leidwesen gezwungen, ihre Reise nach Celje zu verschieben und ihre Mitwirkung bei dieser Veranstaltung abzusagen. Gleichzeitig hat die Künstlerin ihr Kommen für den Monat Jänner in Aussicht gestellt. Der Quartett-abend findet aber trotzdem am 2. Dezember um '/, 9 Uhr abends im Kinosaale des Hotels Sko-berne statt, zumal der Saal vollständig ausverkauft ist. Das Quartett wird infolge der Abjage der Frau Alma Seidler sein Programm entsprechend reicher ausgestalten und bemüht sein, die Zuhörer» schaft ebenso zufriedenzustellen wie in Maribor und Zagreb, wo auch das Quartett den ganzen Abend bei andauerndem Beifall allein best ritten hat. — Jene Kartenbesitzer, welche das Konzert wegen des Nichtkommens der Frau Seidler nicht zu besuchen «edenken, werden gebeten, die Karten bis spätestens -reitag mittags gegen Rückerstattung des Eintritts-Preises in der Buchhandlung der Frau Flora Lager-Neckermann abzugeben. Evangelische Gemeinde. Am 1. Dezember findet der übliche feierliche Staatsfeiertagsgottesdienst um 10 Uhr in der Christuskirche statt. Am 4. De-zember müssen die Gottesdienste entfallen, da der Pfarrer in Ljubljana und Kranj predigt. Am Staatsfeiertag, 1. Dezember, find die Friseurgeschäste von '/, 8 Uhr bis 12 Uhr Mittag offen. Die Friseurgeschäfte sind an Sonn-tagen geschlossen. Dafür wird samstags von */, H Uhr früh bis 21 Uhr am Abend ohne Mittagspause gearbeitet. Nikolofeier und Krampusrummel am 5. Dezember. Wie bereits angekündigt, veran-staltet der SkiNub für seine kleinen und großen Freunde am 5. Dezember (Montag) eine Nikolo-frier und Krampusrummel. Wie im Vorjahre, wird der Nikolo auch heuer im Vereinsheim „Grüne Wiese" starten, um klein und groß nach Verdienst und Gebühr zu beschenken. Für unsere Buben und Mädels hat der Nikolo sein Erscheinen pünktlich um 7 Uhr abends angesagt. Dem Wunsch« vieler Eltern entsprechend, wurden heuer sehr sanfte und zahme Krampusse angefordert. Der Krampus-rummel für die Großen beginnt um '/,9 Uhr abends, ebenfalls im Vereinsheim. Es soll ein lustiger Abend sein und dementsprechend werden auch die Geschenke gewählt. Herzlichst eingeladen sind olle Mitglieder, Göaner und Freunde des Ski-klubs. Geschenke für Kinder, „Sündenregister", kurz gehalten und deutlich geschrieben, sind am De-zember bis 5 Uhr nachmittags, Geschenke für den Krampusrummel bis 7 Uhr abends im Friseurgeschäft Paidasch abzugeben. Vom Gendarmeriedienst. Der Komman-dant der Gendarmerieabteilung in Celje Herr Ka-pitän I. Kl. Ivan Mehle ist zum Gendarmerie-kommando in Beograd versetzt worden. Zum Kom> Mandanten der Gendarmerieabteilung in Celje wurde der bisherige Kommandant der berittenen Gendar-merieeskadron in Beograd Herr Kapitän !. Kl Ilija Pajkic ernannt Verbotener Vortrag. Der für den vorigen Sonntag vom Verein der jugostawischen Gewerbe-treibenden in Celje angekündigte Vortrag des Herrn Boza Tripalo aus Zagreb über die Aufgaben des Gewerbestandes für die Hebung des allgemeinen Wirtichaftsstandes in unserem Staate wurde von der Behörde verboten. Die Ortsgruppe des Verbandes der Kriegsinoaliden in Celje verlautbart: Die Ortsgruppe des Verbandes der Kriegsinvaliden in Celje hat gelegentlich der Einweihung der Invaliden-sahne in Beograd die Namen seiner Wohltäter und Gründer auf diese Weise verewigt, daß er »oldene und silberne Nagel bestellte, in welche er ihre Namen vergangenen Montag abends stattfand, brachte der Finanzreferent Herr ER Dr. Vrecko den Antrag »ezügltch des Voranschlages der Stadtgemeinde für >as Jahr 1933 vor, dem wir nachfolgende Daten entnehmen: Im allgemeinen Voranschlag ,«tragen die Erfordernisse Din 6,609.009"50; in den einzelnen Kapiteln (A, B und C) ist Deckung im Bettage von 3,407.896 66 vor-zanden, so daß der Fehlbetrag Din 3,201.112-84 ausmacht; dieses Defizit wird mit Gemeinde-Umlagen und Steuern in der Höhe von Din 2,686.950 gedeckt: schließlich bleibt aber noch ein Fehlbettag von Din 514.162.84 übrig. Dieser Fehlbetrag könnte gedeckt werden, wenn es gelänge, das Militärärar zur Bezahlung der Mieten für die Kasernen ju veranlassen. Bei den Gemeinde-Umlagen, Aufschlägen und Steuern sind nachfolgende Ergebnisse vorgesehen: 1. 50 %tgc Gemeindeumlage auf die Grundsteuer (zemljarina) <8000 Din) 4000 Din; 2. 50 "/«ige Gemeinde-umlage auf die Gebäude st euer (zgradarina) (600.000) 300.000 Din; 3. 50 °/»ige Gemeinde-umlage auf die E r w e r b s st e u e r (820.000) 410.000 Din: 4. 50%tge Gemeindeumlage auf die R e n t e n st e u e r (20.000) 10.000 Din; 5.100 %ige Gemeindeumlage auf die Gesellschaftssteuer (82.000) 82.000 Din; 6. 50 "/«ige Gemeindeumlage auf die An gest eilten fteu er (20.000) 10000 Din; 7. autonome Gemeindeumlagen, und zwar: a) von 3500 hl Wein, pro Liter 1°50 Din, 525.000 Din; b) von 350 hl Weinmo st. pro Liter 25 Para 8750 Din; c) von 2750 hl Bier per Liter 1 Din 275.000 Din; d) von 400 Flaschen Schaumwein und feinen Wein pro Flnche 25 Din 10.000 Din; e) oon Branntwein, Rum, Kognak. Likör, gesüßtem Schnaps und Eierkognak im Pauschalbetrag von 20.000 Din; s) von der Verbrauchssteuer auf Fleisch: 200 Pferde, 12 Din pro Stück, 2400 Din; 2000 Rinder, 12 Din pro Stück, 24.000 Din; 2800 Kälber, 7 Din pro Stück, 17.500 Din: 2000 Schweine, 15 Din pro Stück, 30.000 Din; 150 Stück Kleinvieh, 2 Din pro Stück, 300 Din; zusammen 74 200 Din; 8. Gemeinbetaien (Entscheidung der kgl. Banalverwaltung des Draubanats vom 17. Juli 1931, II., Nr. 15.526 6) 40.000 Din; 9. Gemeint*-straßenumlage 250.000 Din; 10. Gemeindesteuer aufKartenspielen 8000Din: 11. Markt-gebühren 120.000 Din; 12. Ablöse für K u -tuk 150.000 Din; 4 "/,igcr Zinsheller 240.000 Din; alles zusammen 2,686.950 Din. Es wurden eingravieren ließ; diese Nägel wurden vom Dele-gierten der hiesigen Ortsgruppe in eine Gedächtnis-tafel eingeschlagen. Die Ortsgruppe drückt im Namen der Kriegsopfer allen ihren Wohltätern, die ihr mit freiwilligen Beiträgen diese Aktion ermöglicht haben, den wärmsten Dank aus: aus dem Rest werden wir unsere Armen zu Weihnachten beschenken. Wir haben verewigt unsere Gründer: Generaldirektion der Trifailer Kohlenwerksgejelljchaft in Ljubljana: A. Westen, D. Rakusch und Spar- und Vorschuß-verein in Celje; unsere Wohltäter: Stadtvorstehung in Celje: Städtische Sparkasse: Ljudska posojilnica; Hotelgesellschaft; Zinkhütte: Pachiaffo, Knez & Co.; Jvo Edler; Mag. pharm. Andro Posavec; F. Re-beuschegg: G. Stiger: I. Jellenz; W. Brauns; Stephan Borlak; Jng. Unger-Ullmann; D. Zangger; Lecnik Anton; Janko öoster: Sanitas; Apotheke Tonkic; R. Stermecki: Drogerie Vertovec; Rosa Stegu; Aurea: Alois Goricar (Mozirje). Die Pensionierung des Sanitätsreferenteu bei der Bezirkshauptmannschaft Herrn Obersanitäts-rat Dr. Anton Schwab, welche dieser Tage die Blätter mitteilten, ist widerrufen worden. Schwei«eruhren fÄ^suber- waren, Optik, Orlg. ZeU-Angenglä«er, erstklassige RcparaturwerkMütte Anton Leönik, Celje, Giavni trg 4. Autounfall. Am vergangenen Sonntag kam ein Ljubljanaer Auto in der Weihe der Gasfabrik auf der schmierigen Sttaße ins Schleudern, so das es sich zweimal überschlug und mit nach oben ge-richteten Rädern liegen blieb. Die Reisenden, ein Herr, eine Frau und drei Kinder, blieben infolge eines glücklichen Zufalles völlig unverletzt; das Automobil erfuhr ziemliche Beschädigungen. Boranschlag der Stadtgemeinde. Au der Voranschlagsitzung der Stadtgemeinde, die am das Budget der städtischen Wasserleitung (Er-fordernifse 840.000 Din. Deckung 870.000 Din, Ueberschuß 30.000 Din) : das Budget des städtischen Schlachthauses (Erfordernisse 442.400 Din, Deckung 442400 Din); das Budget der städtischen Bestattungsanstalt (Bedürfnisse 340.320 Din, Deckung 342.200 Din, Ueberjchuß 2780 Din) und das Budget der städtischen Elektrizität und der Gasfabrik (Erfor-dernisie 4,143.000 Din, 4.144.000 Din, Ueberschuß 1000 Din) genehmigt. Die Cchlachthausgebühren bleiben dieselben wie im vorigen Jahr. Der Vor-Anschlag mußte in technischer Beziehung genau nach den Anleitungen des Finanzministeriums verfaßt werden. Im Hinblick auf das Defizit ist oon Seite der Stadtvorstehung^äu ßerste Spar-s a m k e i t zu beobachten. Im Sinn der oberwähnten Anweisungen des Finanzministeriums werden die Be-züge aller städtischen Angestellten um 10 % der Ge samtbezüge reduziert werden; bei den pragmatisch Angestellten wird die 10 '/„-ige Reduzierung der Gesamtbezüge von den Teuerungszulagen abgez» gen. Dies gilt auch für alle Angestellten der städti-schen Unternehmungen. Von der Reduzierung ausgenommen ist das Personal der Polizei, weil dieses im Lauf des Jahres 1932 in den Dienst aufgenommen wurde und seine Bezüge schon mit Berücksichtigung der beabsichtigten Gehaltsreduzierung festgesetzt wurden. Ferner sind noch einige Bedien-stete oon der Reduzierung ausgenommen, denen gleichfalls erst im Jahre 1932 die bereits reduzierten Bezüge zugesprochen wurden. Auch find von der Reduzierung alle Pensionisten ausgenommen, weil deren ohnedies minimalen Bezüge erst in der letzten Zeit reguliert wurden. Bloß drei Neupensionisten mit verhältnismäßig hohen Pensionen werden eben-falls 10 % ihrer Bezüge abgezogen werden. - Vom Staat soll ein bettächtlich höherer Beitrag für die Polizei gefordert werden, well der bisherige (50.000 Nummer 95 Deutsche Zeitung Seite 3 Din) in keinem Verhältnis steht mit den von anderen Städten empfangenen Beiträgen. — Von der Um-gelmngsgemeinde sollen für die Erhaltung der Ka-puzinerbrücke für das Jahr 1933 Din 19.000, vom Bezirksstraßenauschuß 5000 Din verlangt werden. — Ab 1. Jänner 1933 wird jeder Verkauf von Gefrorenem, Zuckerwerk und Zuckerln auf den Stra-ßen verboten sein. Ttadtkino. Heute Mittwoch, den 30. No-vember, und Donnerstag (Slaatsfeiertag), 1. De-zember, der großartige deutsche Tonfilm „Dort an der Wolga", nach dem berühmten russischen Roman von Graf Leo Tolstoj „Die Auferstehung". Der Film ist ganz neu und noch nicht vorgeführt! Erstklassig und empfehlenswert! — Freitag, 2. De-zember, ist das Kino gesperrt! — Ab Samstag, dem 3. Dezember, bis Montag, dem 5. Dezember, die groß« deutsche Tonfilmoperette »Liebesbefehl", nach dem bekannten Thaterftück ..Die Republik befiehlt". In den Hauptrollen Olga Cehova, Hans Junkermann, Hans Riemann k. Ein Film des Glanzes und prachtvoller Ausstattung! Diese Operette ist nicht zu verwechseln mit dem Tonfilm „Hoheit befiehlt", der auch in Celje schon vorgeführt wurde. — Vorstellungen wochentags um '/, 9 Uhr abends, ant Staatsfeiertag. I. Dezember, und am Sonntag, 4. Dezember, um '/» 5, V» 7 und '/, 9 Uhr abends. — Voranzeige: Wie wir erfahren, wird in der nächsten Woche der erste jugoslawische Tonfilm „Melodie der 1000 Inseln" (Dalmatien), regissiert und gespielt von unserem Landsmann Herrn Mai Oswatitsch jun., in Celje zur Uraufführung gelangen. Der Film wird uns nicht nur als engere Lands-leute seines Schöpfers, sondern auch deshalb besonders interessieren, weil er uns Jugoslawien (Dalmatien) in herrlichsten Bildern vorführt. Be-merkenswert ist es. daß der Film schon in Deutsch-land, Oesterreich und in allen größeren Staaten Europas in den nächsten Tagen' zur Vorführung gelangt! Da der Besuch wegen des schon jetzt bestehenden großen Interesses besonders stark sein dürfte, em-pfehlen wir, die Karten im Vorverkauf, der rechtzeitig angegeben wird, zu besorgen! GßdGIlköt der Freiw. Feuerwehr und Rettungsabteilungr Celje ! Hrastnik Erplosionslatustrophe Im hiesigen Bergwerk. Am Dienstag gegen 9 Uhr vormittags ei-plädierte auf der Hauptstrecke des Betriebes Ojstra im hiesigen Bergwerk der Benzintank einer Gruben-lokomottve. Es entstand ein Kohlenbrand, aus dem sich giftige Gase entwickelten. Von den in der Nähe beschäftigten 22 Bergleuten verloren 9 das Bewußt-sein und blieben liegen, den übrigen gelang es zu flüchten. Trotzdem die Hilfsmannschast, die das Feuer mit MinimaT-Apparaten löschte, in kürzester Zeit an die Unglücksstelle kam und fünf Stunden lang 'Wiederbelebungsversuche angestellt wurden, fanden 6 Bergleute den Tod, während 3 wieder zu Bewußt-sein und außer Gefahr gebracht werden konnten. Die Toten sind: Franz Skornsek. 33 Jahre alt. Vater eines Kindes; Martin Drnozg ausTrboo< lje, 47 Jahre, Vater von zwei Kindern; Jgnaz Jazbinsek. aus Jurkloöter, 35 Jahre, Vater von zwei Kindern; Vinko 8pajzer aus Hrastnik, 23 Jahre, ledig; Blasius Arhac, 30 Jahre, aus Razborje bei Loka; Janko Babic aus Hrastnik, 24 Jahre, ledig. Dies ist das größte Bergwerks-Unglück in den heimischen Revieren seit 40 Jahren. Ptui Staatsfeiertag. Am 1. Dezember wird in der Stadtpfarrkirche zu Ptuj um 9 Uhr vormittags ein Festgottesdienst stattfinden. Der Chor der „Glasbena Matica" wird die Premerl-Messe singen. Nach den Gottesdienste findet im Saale des „Narodni dom" eine feierliche Sitzung statt. Ferner wird am Nachmittag um 15 Uhr im Stadttheater eine Festakademie, an der auch die Glasbena Matica teilnimmt, abgehalten werden. Der deutsche Männergesangverein gibt, wie bereits angekündigt, am Sonntag, dem 4. De-«mber 1932, seinen ersten Theaterabend in der diesjährigen Saison. Zur Aufführung gelangt „Börsenfieber". Schwank oon Reimann und Schwartz. Kartenvowerkauf im Geschäfte Brüder Slawitsch. Plätze rechtzeitig besorgen! Blühende Bäume. In der Umgebung von Ptuj sieht man an verschiedenen Stellen, wo seinerzeit der Hagel alles vernichtet hatte, wieder Immer gepflegt! Lustiger, ausgelassener Sportkamerad vom Sommer — und jetzt: ganz Dame! In Kleidung, in Haltung und vor allem — im Teint! Rosig, zart und gepflegt ... mit Elida Jede Stunde Creme. Gesicht und Hände pflegt und umhegt sie zu jeder Stunde des Tages. ELIDA CREME ue neure blühende Obstbäume. Einer der Naturfreunde brachte uns heute sogar einen kleinen Ast eines Apfelbaumes, an dem drei kleine neu gewachsene Früchte hingen. Auch in den Parkanlagen sieht man die Kastanien teilweise mit großen frischen Trieben. Es sieht aus, als wenn es schon jetzt wieder Frühling werden sollte. Rund um „Das Börfenfieber" Der Wind peitscht den Regen ans Fensterbrett. Hui, Wie's draußen novemberlich zugeht! Mein Postbote reicht mir ein Brieferl aus Ptuj, In welchem folgendes drin steht: „Am kommenden Sonntag verzapfen wir Mal wieder Theater, mein Lieber! Du wirst doch kommen, ich rote es Dir! Gespielt wird „Das Börsenfieber".... Was sagst Du dazu, mein Lieber?" — „Ich habe Grippe und Fieber ... Und habe ich Grippe und Fieber auch Und allerlei kleine Beschwerden im Bauch, Ich werde kommen. Auf Wiedersehn! Denn so etwas laß' ich mir nicht entgeh«: „Das Börsenfieber", das muß ich sehn!! Vielleicht gelingt es ihm auch, mag sein. Von meinem Fieber mich zu befrein. Dann wollen wir nachher, wenn alles aus („Das Börsenfieber" und der Applaus). Ein bißchen noch - du wirst mich versteh'n — Zum „Judennazl" hinüberseh'n ... Au. fein! Dein (♦) Celje, Ende November 1932. Abhilfe notwendig. Unsere Kaufleute schei-nen durch die neue Einteilung der Unterrichtsstunden an der Handelsschule, die 4etzliche Schreie aus dem Zimmer; als die Mutter und der im Hause befindliche Schuhmachergehilfe Stefan Petric herbei-eilten, fanden sie das Kind in Flammen vor. Es war wahrscheinlich in die Nähe des Offene gekommen, dessen glühender Zustand die Kleider des Kindes in Brand gesetzt hatte. Die beiden rissen dem Kinde sofort d«e Kleider vom Körper, jedoch zu spät, da das Kind trotz Lrzllicher Hilfe bereits einige Stunden nach dem Vorfall gestorben ist. Die Dienstgeberin bestohlen. Der Knecht Franz Horvat aus Cermosisce. der bei der Besitzerin Lucia Vuk in Apace am Draufeid im Dienste stand, hat während der Abwesenheit seiner Dienst-geberin diverse Kleidung»- und Wäschestücke, sowie ein Fahrrad im Gesamtwerte von 1500 Din ge-stöhlen, worauf er seinen Dienst verlieh. Stach eini-gen Togen kam Horvat neuerlich in» Hau», er brachte da» gestohlene Fahrrad wieder zurück, jedoch hatte er das Vorderrad durch ein schadhaftes vertauscht. Bei diesem zweiten Besuch lieh er wieder verschiedene Wäschestücke mit sich gehen. Der Fall wurde zur Anzeige gebracht. Messerhelden. Freitag nachmittag» wurden die Besitzer Zakob Kamen aus Kremberg und Ivan Silec aus Spodnji Senajske vom Konrad Voda aus Placarje und einem gewissen Anton Matjaöic am Hofe de« Gasthofes Zupancic ohne weiteres überfallen, wobei Matjasic mit gezogenem Messer herumfuchtelte. Den beiden Erstgenannten gelang e», ohne irgendwelche Verletzung zu erleiden, zu flüchten. Die unterdessen verständigte Gendarmerie nahm den Matjasic fest, wogegen Voda da^ Weite suchte. AI» man Matjasic auf die Wachstube brachte, fand man bei ihm zwei Taschenmesser im Sacke vor. Außerdem stellte man fest, das Matjaöic erst vor einigen Tagen aus dem Arreste entlassen worden war und übrigens noch eine zweite Strafe oon drei Monaten zu verbüßen hat. Auch Voda konnte bald verhaftet werden; er wurde, da er sich renitent be- nahm, auf einem Karren eingeliefert. Die beiden Raufluftigen werden sich nun vor dem Gerichte zu verantworten haben. Den Verletzungen erlegen. Wie seinerzeit berichtet, verunglückte am 23. September d. I. der Bäckergehilfe Alois Kolaric dadurch, daß er auf der Straße in Gerenci bei Ptuj mit seinem Fahr-rade in ein«n daherkommenden Fukrwagen hinein-fuhr, wobei er sich schwere innere Verletzungen zu-gezogen hatte. Aerztliche Hilfe erwies sich als ver-gebens und so erlag er nun dem qualvollen Leiden. Der Verstorben: wurde am Friedhofe in Sv. Urbani beerdigt. Sin Rabiater verprügelt. Der 50jährige Keuschler Martin Vrsie aus Trzec hatte in der ver-gangenen Woche wieder einmal in der Gemeinde Iurovec verschiedene Gasthäuser aufgesucht, wobei er bis zum Abend einen ziemlichen Tampus zusam-menbekam Gegen 10 Uhr nachts kam er zum Wohnhaus der Elisabeth Sprah und verlangte klopfend Einlaß, damit er dort nächtigen könnte. Da Vrsic im betrunkenen Zustande immer sehr rabiat sein pflegt, verweigerte ihm die Besitzerin den Einlaß. Auf das hin wurde Vröic derart erbost, daß er zu schreien begann und drohende Aeußerun-gen ausstieß, er werde alle Fenster einschlagen und sogar da» Haus in Brand setzen. Durch den Lärm wurde der am Heuboden schlafende Franz Kozel au» Tckec munter, rasch ging er in den Hof, wo er den Rabiaten vorfand. Da die Mahnungen des Kozel, Vröic möge Ruhe geben, nichts halfen, ver-prügelte Kozel schließlich den Rabiaten, so daß dieser erhebliche Verletzungen erlitt. Der Fall wird nun vor dem Gerichte ausgetragen. Auf der Straße überfallen. Dieser Tage wurde der Besitzerssohn Ivan Petrovic au» Hra° stovec in der Koloß auf offener Straße von einem gewissen Ivan Pongracie, Besitzerssohn aus Go-ricak in der Koloß, wegen irgendeiner alten Feind-schaft überfallen. Der Täter bearbeitete den Ge-nannten mit einer kleinen Hacke, so daß dieser am ganzen Körper erheblich« Verletzungen davontrug. Der Fall wurde dem Gerichte zur Anzeige gebracht. Unfall. Der Keuschler August Pal au» Trzec wurde mit einer schweren Kopfverletzung, die er sich durch einen Anprall beim Bremsen eines Wagens zugezogen hatte, ins hiesige Spital gebracht. Wieder ein Fahrraddiebstahl. Vor dem Gasthause „Weißes Kreuz" wurde dem Besitzer Ludwig Seifert ein Fahrrad im Werte von 600 Din gestohlen. Trotz sofortiger Nachforschungen konnte der Dieb nicht eruiert werden. Einbruch. Vor kurzem wurde am Weingut-besitz der Frau Adele Kosir in Brezovce in der Koloß von unbekannten Tätern, die mit einem drei Meter langen Holzpflock die versperrten Fenster erbrachen, ein Einbruch verübt. Die Täter haben, wie festgestellt werden konnte, Bettwäsche und an-dere Wäschestücke, sowie Silbereßbestecke im Gesamt-werte von ca. 1000 Din entwendet. Die Täter Wie Ihr« Ondulation haltbarer wird: Sie waren zewiss schon manches Mal enttäuscht, dass Ihre Frisur nicht länger vorhielt. Das ist zurückzuführen auf Nachwirkungen der Alkalien, die mit jedem Haarwaschmittel dem Haar zugeführt werden, um es von Schmutz und Fett zu reinigen. Neutralisieren Sie aber Ihr Haar nach dem Waschen durch Nachspülen mit Schwarzkopf-Haargfanz. so behält es auf Grund der kräftigenden Wirkung dieses »Haar-Adstringens« viel länger sein« Form, es bleibt widerstandsfähig gesund und schön. »Haarglanz« liegt jeder Packung Schwarzknpf Extra bei. • flüchteten, wie die Spuren zeigten, in der Richtung gegen Kroatien. Wieder ein Landfeuer. Am vorigen Samstag gegen 10 Uhr abends entstand beim Besitzer Franz Mlaier in Nova va», Gemeinde Rogoznica, aus eine bisher unbekannte Art, wahr-scheinlich durch Brandlegung, ein Schadenfeuer, das sich im Moment über das ganze Objekt, bestehend aus Wohn- und Wirtschastsräumen, aus-breitete und eine weithin sichtbare Feuerröte bildete. Die alarmierte Feuerwehr von Ptuj, die sofort mit einem Autolöschzug zum Brandort« eilte, tonnte dank dem in der Nähe befindlichen Wassertümpel nach aufopfernder Arbeit durch Legung zweier Schlauchlinien da» Feuer soweit dämpfen, daß «in Uebergreifen auf das Nachbarobjekt verhindert wurde. Durch das Feuer wurden verschieden« Futtervonäte sowie auch eingebrachte Landespro-dukte oernichtct. Die Wohnungseinrichtung sowie auch das Vieh konnten durch die Hausbewohner scwie die hcrbeigeeilten Rachbarsleuie gerettet werden. Der Besitzer, der einen Schaden von ca. 80 000 Din erleidet, ist nur teilweise versichert; noch dazu soll er, wie er selbst erzählt, die letzte fällige Prämie noch nicht bezahlt haben. Die schlechte finanzielle Lage des Besitzers hatte es mit sich gebracht, daß er die bereits im Monate Mai fällige Prämie hinausschieben mußte: die Anstilt soll ihm die Zahlung bis End« des Monates bewilligt haben. Um diesen Verpflichtungen nachzukommen, mutzte der Besitzer am Markt etwas von seinem Viehstande verkaufen. Den Erlös oon 1100 Din. den er in einer Brieftasche verwahrte, verlor er in seiner Aufregung beim Heraustragen der Woh-nungseinrichtung. Zwei Feuerwehrleute, Schuster und Pogacnik, fanden nach längerem Suchen die Tasche im Freien und gaben das ganze Geld un-versehrt dem Eigenlümer wieder. Die Feuerwehr konnte um halb 2 Uhr früh wieder einrücken. Drucksachen für Handel, Industrie u. Gewerbe liefert prompt Yereinsbachdracker«! „Ccleji" Sotion© ÜNTils-olo- und weihnaohts - Geschenke Firma M. JOSEK gibt m zu billigsten f'rei*en in großer Auswahl nebit einer kleinen QratUbeigabe in Form einer heraig«u Packung schon bei Abnahme von Din 100.— —Celie. Glavni ftrg Mr. 2 Verlags- und Eigentumsrecht von bestens eingeführter deutscher Violinechule in mehreren Heften, wird verkauft. Gefl. Anträge unter «Rentabel* an 6a» Annonzenbüro Hinko Sax, Maribor. Warnung! 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