Ar. 64. Montag, 21. März t 9lO. 129. Jahrgang. MbacherMZeiwng 6> l«Ib!z>"! .'«j?"io: Mit PostliersenbliNl,: gaüzjährin 3U X, hllllijähnss ,5 «, Im Noittur: Nllüzjätirin b>« ^^ ^'^ Hustellima ins Haus nanzjahnn ll K. - Än>erlloun„rl,ülzr: ssü» sleine Injerate °'° zu 4 ljeilcn b<» k, größere per Zeile 12 t,; bei öfteren Wioderholunnen pel Zeile » l>. , Die «Laibachcr Zeitung» erscheint tässlich, mit An«nal»ne der Ton» nnd sseiertnsse. Tie Administration befindet sich Milluäi'strasie Nr, 20; die Nrdnlllil'N Milluöi^strasie Nr, i!«. Sprechstunde« der »,'edaltion vuu » bis l» Uhr > vormittagc!, Unfranlicrte Brie» werde» nicht annrnoinmcn, Mannslripte nicht zurüclgestelll. Ttlcph»n-Nr. der Uednltwn 52. Amtlicher Geil. Hal k ^ ^' ^udespräfident i>» Herzugtume Kram Ma^'^"^'"' Anwn Iavor^ek in Unter» Iß «. '^ uut dem Allerhöchsten Handschreiben win !r,' "H">l l898 gestiftete Ehrenluedaille für 40jährige ^'sto zuerkannt. lij1<) <^^"' ^lmtsblllttr zur «Wiener Zeitung» vom 17. März ^kUss,, - u'^> wurde die Weiterveroreitung folgender Prrh-l!r Uerl>oteu: I8!k ^ ^" 'Deutschböhmischer Voltsanzeiger» vom 12. März , sir' In ''!^l»v8k6 I.,8t>» vom 11. März Illil). 19lo, '"ullsblatt für Stadt und Land» uom 12. März 5r' 'Ä '^tiepost. vom 12. März 1"I0. z,l'« flüssiger dentsches Vullsblatt» vom 12. März 1910 «»^ ' 'Ul,o,H„. vom 15. März 1910. _ AichtclmMcher Geil. '^chlch des Königs Peter in Petersburg. >ähs^ ^'^sburg wird geschrieben: Nach sieben-birn^. "'ln'rrnnq llnterilimmt Köilig Peter von Ser-strll^' letzt seine offizielle Reise znm Zwecke der Vor-^^k di's" ^"' europäischen Höfen. Die, Ursachen, ^'lntt?i .r ^^^ internationales Herkommen gebotenen ^^Nnl' ^!"^^ bisher verhindert habeil, sind allgemein ^li'dl'»', lch der Anfang nulunehr in der russischen ^ltnG ^'"'"cht wird, liegt in der Natur der Ver-^ö drr s'^ ^ leuchtet ohne weitere Begründung ein, ^slicht,?^" ">u's kleinen slavischen Staates sich ^blri, s, l'^lt, ill erster Reihe sich dein Suuveräil deii "Nanh^ ^'Ichl'n Staates vorzustellen. Die rasche Ans. ^ 5lül>" ^ ^" Besuche des Königs Ferdinand und Anlaß >>, ^eter gab zu unbegründeten Deutungen ^luch'e z"^'". gcgrilüber festzustellen ist, das; die beiden ^ ist ^, 'nrrlci ursächlichem Zusammenhange stehen. ^,'schr ^' ^^"nii^^^ nachweisbare Talsache, daß der ^eits ^, sandte in Belgrad, .Hosmeister Hartwig, be-^tAschen ^"' ,2""lier a. St. in der Lage war, der ">>l all^ '"Vierung die Ailnahine des Königsbesuchs ^ietn l). ,^^' ^churenden Festlegungen mitzuteilen. Zn ^ris^.^'lp;'nlte hatte man in Belgrad oon dem bul. ^-^«^^^uch nicht die geringste Kenntnis, war man doch damals selbst in Petersburg, vielleicht mit Aus» nähme cines sehr engen Kreises, darüber nicht unter» richtet. Auch der Umstand, das; König Peter durch den Ministerpräsidenten und den Minister des Äußern begleitet wird, lann nicht den mindesten Grund zur Kritit oder zu weitgehenden Deutungen geben. Beim offiziellen Antrittsbesuch bei einem anderen Monarchen lonnte er nicht lediglich in Begleitung eines Adjutanten erschei° neu, da er verfassungsmäßig verpflichtet ist, bei diesem Anlaß mit Ministern zu rcisen. Daß zwischen den serbischen und den russischen Staatsmännern ein politischer Oedankenanstansch über die gegebenen und beiderseits interessierenden Verhältnisse stattfinden wird, ist eine Selbstverständlichleij. Es kann aber versichert werden, daß mit dem Königsbesnche ans leiuer Seite besondere politische Tendenzen verknüpft sind. Die Serben werden aus Nnßland genau so viel und genau so wenig mit nach Hause nehmen, als die Vnlgaren mit nach Hanse genommen haben: die guten 51talschläge der russischen Negiernng, die entschiedenste Friedenspolitik am Balkan aufs strengste als Richtlinie einznhalten. Daß Nußland leine Einmischung in die inneren Verhältnisse der Türkei zulassen würde nnd daß es die Idee des Balkan, bundes, mindestens znr Zeit, sür unausführbar erachtet, ist voll den zuständigen Stellen mit voller Klarheit zum Ausdruck gebracht worden. Einige Verwnn° dernng hat es erregt, daß die Nachricht eines Belgrader Blattes, daß die serbische Regierung die Erwerbung des Sandschaks Novibazar zu betreiben beabsichtige, im Ausland einen Augenblick ernst genommen worden ist. Kann doch nirgends ein Zweifel darüber bestehen, daß das junglürkische Regime keinen Fußbreit türkischen Landes hergeben darf, ohne seine Ezistenzmüglichkeit einzubüßen. Die Fürsteubcsllche in Konstantinopel. Das „Fremdenblatt" erörtert die Vedentung der augelündiglen Besuche der Könige von Bulgarien nnd Serbien in Konstanlinopel nnd führt alls, sie seien als äußere Anzeichen einer allgemeinen Beruhiguug um so willkommener, als noch vor knrzem zahlreiche bennruhi-mnde Symptome -die Anfmerksamkeit der europäischen Ctaalskanzleien alls die Ballanpoiilil lenkten nnd die internationale Presse zn schlimmen Voranssagnngen ver- anlaßten. Reale Gründe für eine wirkliche Beunruhi. gnng lagen allerdings nicht vor. Insbesondere mußte jede liefere Sorge durch die Erkenntnis beschwichtigt werden, daß — wenn anch manche Erscheinungen be. irrend wirkeil sonnten — die russische auswärtige Puli» lil, in verständiger Berechnung der wahren Interessen ihres Landes, an ihrer konservativen Grundrichtung fest. hielt und sich demgemäß znm Organ der von allen entscheidende» russischen Kreisen geteilten Friedens» wüusche machte. Der bisherige Verlauf der Ereiguisse hat glücklicheNveise diese nüchterne und objektive Aus. fassnng bestätigt, oie jetzt dnrch die Nachricht von dem bevorstehende» Besuch König Ferdinands in Konstan. lmopel ihre sicherste Bekräftigung erfährt. Die Visite, ebensofehr ein Beweis der staatsmännischen Klugheit des Königs, wie seiner friedlichen Gefinuungen, wird Hof» fentlich dazu beitragen, einem reibungsfreien Neben« eiuailderleben der Nallanslaaten den Weg zu ebnen und zwischen Bulgarien und der Türkei Beziehungen in jener Freundschastlichleit herzustellen, die im Inter, esse stabiler Verhältnisse im nahen Orient so sehr er» wünscht ist. Anch die Besserung der türkisch°serbischen Beziehungen, für die Minister MilovanoviV- durch seine Koüslanlinopeler Reise jedenfalls ersprießlich gewirkt habe, stehe selbstverständlich im Einklänge mit den Zielen der Orientpolitik der Großmächte. Die allge-meine Befriedigung beweist den slavischen Balkan» staaten, daß die jetzt eingeschlagene nnd durch die Be» suche in Koiistantinopel angedentete Richtnng ihrer Politik diesen Wiüischen entspricht n»o überall als zweck» mäßig empsunde» wird. Die allgekündigten Besuche der Ballallherrscher seien aber auch als eine solenne Anerkennung der Lebensfähigkeit der Türlei in ihrer »enen staatliche» Form ei» bemerkeüswertes Ereignis, das die Konstantilwpeler Regierung zu einem Gefühle begrün» deter Genugtuung berechtigt. Die „Zeit" will aus den bevorstehenden Besuchen der Vallanfürsten in Konslanlinupel schließe», daß das, was Herr Izvolskij ill seiner Dnmarede zu Weihnachten I90N verkündet hat: der Vallanbund, sich der Voll-cndung zu nähern scheine. Herr Izvolstij ist der schärfste Gegner Osterreich°Ungarns und seines leitenden Staats, mannes. Er wird uns nicht wieder provozieren wie im Aüner.iollswinter. Aber er wird uns aus dem Balkan zn isolieren trachte». Das ist hcule seine klar erkenn» FruUlewn. '^'Slizze von Vycc, vcn, Ac,rbc»«. 5>y (Nachdruck ver',!cn.) ^"* Vosla "" ^"" verlach war von der Klinik aus ^Wbri,. l!'< gegang^u nnd halte eine Depesche auf- Ü'"lä''lc^u ^'" """ Gerlach-Tenbner, K. P. Kam° ^' Hchch,,' Berlin. Hansgeurg tödlich erkrankt, liegt , Tir "" Einser. Bern." ' i ^'NNs s< Sängerin erhielt die Depesche, als sie n i>rr' >> Nand, z,,;. P;,^ z„ di»? Kirche zu fahren. s^plans,j„ "" Abend äum Karfreitagskonzert die o ?"' sullle n'" ^" "Sieben Worten Jesu am Kreuz" t? ^" wui>., ,bie Zofe, die ihr gerade den Mantel Hrcni ^"^ "''l ^''^'" Händen nach der wan» „,, ^u,m' '""" Gott!... Herr, mein Gott!..." ^^d„ , '" Silbe, nur ein fieberhaftes Packen ll? dcls z/ "'t als das Mädchen schüchtern fragte: " Nl>a,'.."^^ W'ädige Frau?", da saheil die ver- ihruieder. ^zlu>," '""s sür ein .Konzert? Was gehl ^ie fg.. 'ä"l a"! Mcin Kind stirbt!" K»ll " 'hren n^ ""b um""' nicht! Seit sie vor fünf ^/^ das ^ '^'" ^"'l^'ß- um ihrer Kunst zn leben, ^hra "^^ l""d" gesehen. Wie eiil Fieber ^'z u, ihr gewachsen, das jeden Gedanken, der nicht ihrer Kunst galt, verbrannte. Sie halte an ihren Gatten, ihr Kind gedacht, wir an einen sicheren, stillen Hafen, der immer bereit war, sie aufzunehmen, wen» das Mcer sie müdegemachl — aber das lag ihr noch in Weiler Ferne. Weil» sie ei»mal all geworden, wenn ihre Kunst auf dem höchsten Gipfel stand, dann war es Zeit, sich zu erinnern, daß sie ein Kind besaß, ein schönes, gesundes, fröhliches Kind, wie sie's mit drei Jahren verlassen ... Und nun . . . Tödlich erkrankt. Aber es lebte noch, mein Gott, es war noch ein Schimmer von Hoffnung, es konnte gesund werden, wie viel tausendmal war der Tod vorbeigegangen an schon verlöschenden Lichtern. Gott würde barmherzig sein, er mnßle barmherzig sein! Sie saß im jagenden Zug, und ihre Gedanken, wie Vögel im Käfig, schlugen sich wund a» de» quälende» Fesseln. Und nun war sie am Ziel, und die Droschke raste durch die stillen Straßen, ans die der traurige Karsreitagrege» fiel. Die Linden, die das Kinoerkran» tenhaiis umgaben, standeil frierend nnd düster da. Lallt-los schloß sich d^as Tor hinter der zitternden Fran. Und dann stand sie dem berühmwi Arzte gegen» über. „Meine Gnädigste?" „Ich will zn meinem Kinde," sagte sie und griff nach den Händen des Arztes. „Um Gottes Barmherzig-keit willen, lassen Sie mich zu meinem Kinde! Was ist mit ihm geschehen?" Geheimrat Flinser sah die Fran mil prüfenden Ango» an, als schätze er ihre Kräfte ab. „Typhus, gnä< dige Frau." Sie schloß die Augen. Die Knöchel ihrer verkrampf» te» Hände wurden weiß. „Und es ist... keine Hoff» ilnng mehr?" Wieder eine Panse. „Nach menschlichem Ermessen — nein!" „Nach menschlichem Ermesseil..." wiederholte sie unbewußt. Geheimrat Flinser znckte die Achseln. „Das Kino ist ungewöhnlich schwach und hat gar keine Widerstands, kraft." „Mein Kind, mein fchönes, blühendes Kind!" „Ihm hat fünf Jahre lang die Mutter gefehlt," meinte der Arzt lakonifch. „Alfo darum," mnrmelte Maria. „Also darum!" Und plötzlich in die Knie brecheild mit einem Anffchrei alls tiefster, gepeinigter Seele: „Vater, vergib mir, ich wußte nicht, uxis ich tat! Vater, vergib mir, vergib m,r, rette mir mein Kind..." Geheimral Flinser legte ihr sanft die Hand auf das dunkle Haar. „Gnädige Frau, Sie wollten Ihr Kind noch einmal sehen? Werden Sie rnhig, sonst lann ich Ihnen die Erlaubnis nicht geben. Stören Sie den Frieden des Todes nicht, lassen Sie Ihr armes Kind sanst hinüberschlafen in das Paradies seiner Kindheit." Sie stand aus, unheimlich ruhig. „Also heute — wird es sterben?" Keine Antwort. „Ja, richtig, heut ist der Karfreitag. Ich bin ganz ruhig, Herr Geheimrat. Bitte, führen Sie mich -^ zu meinem Kinde." (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 64. 556 21. März 1910. bare Politik, und die Aufgabe unserer Diplomatie wird es sein, diesen seinen Plan zu durchkreuzen. Politische Uebersicht. Laibach, 16. März. Aus Wien wird gemeldet: Die in den letzten Tagen versammelt gewesene Zoll- und Handelskonfe» renz hat anch die Angelegenheit der Einleitung von Handclsocrtragsverhandlungen mit Montenegro und Argentinien wieder in Beratung gezogen und einheit» liche Anträge bezüglich der allgemeinen Vestimmungen für diese Anträge gestellt. Anschließend daran werden nunmehr die Texte dieser Vertragsentwürfe ausgearbeitet, die nach Festftcllnng einer neuerlichen, nach den Ostcrfeiertagen stattfindenden Beratung der Zoll» und Handelskonserenz unterzogen werden sollen. In der „Reichsvosl" bezeichnet ein chrisllichsozialer Abgeordneter Trieft als den einzig möglichen Standort der italienischen Nechtsfatultät. Abgesehen davon, das; die Errichtung einer italienischen Universität überhaupt ein Gebot der Gerechtigkeit ist, mnß sie anch als eine politische Notwendigkeit.bezeichnet werden, denn sie ist geeignet, unser Verhältnis zu unserem Bundesgenossen Italien wärmer zu gestalten, nnd sie gibt den öslcrrei» chischen Studenten italienischer Nationalität die ersehnte Gelegenheit, im Vaterland ihre juridischen Studien zn absolvieren, während sie bisher znmeisl in Italien die Hochschule besnchten und dort Gefahr liefen, dem eigenen Vaterland vollständig enlsremdet zu werden. Wie man aus Rom schreibt, wird der Stapellauf des ersten Dreadnought der italienischen Marine, des Kreuzers „Daule Alighieri", der in der Werste von Castcllamare seiner Vollendung entgegengeht, sür die zweite Hälfte des April erwartet. Es gibt fich in allen Kreisen für dieses Ereignis das lebhafteste Interesse kund und in Castellamare werden aus diesem Anlasse große Festlichkeiten geplant. Tauspatin des Schisses wird die Königin sein; es heißt, daß anch der König dem Stapellauf beiwohnen wird. Nach einer Meldung aus Paris werden dort die Nachrichten über eine ernste Erschütterung, welche die Stellung des russischen Ministerpräsidenten Ttolypi» in der lebten Zeit, insbesondere dnrch die gegen ihn erhobene Beschuldigung des Nepotismus erlitten haben soll, als unglaubwürdig erklärt. Man ist im Besitze verläßlicher Mitteilungen, die erkennen lassen, daß Herr Stolypin sich des andauernden Vertrauens des Zaren in ungeschwächtem Maße erfreut. Der türkische Finanzminister Dschavid Bey hat, wie man aus Kunslantinopel schreibt, in der Kammer einen Gesetzentwnrs eingebracht, durch den der Presse, den Tagesblältern »vie den periodischen Zeitschriften, im ganzen Reiche, bei der Beförderung dnrch die Post ver° schiedene Erleichterungen gewährt werden sollen. In der Vcgründnng der Vorlage wird ansgesührt, daß in der Behandlung der Presse im Hinblick ans die große Macht, die sie in einem Verfassnngsstaale ausübt, möglichst weitgehende Rücksicht geboten sei. Wie man aus Athen schreibt, tritt eine Kuud» gebung der Offiziersliga allen Gerüchten von Zerwürf» uissen zwischen derselben und dem .Kabinett Dragnmis entschieden entgegen nnd betont, daß die Regierung, welche die Durchführung der Reformen übernommen hat, das volle Vertrauen der Liga genieße. — Die Kammer hat das Gesetz über die Errichtung eines Ministeriums für Landwirtschaft, Industrie und Handel in dritter Lesung angenommen. Die Angelegenheile» der Handelsmarine bleiben nach wie vor dem Marinemini° stcriiim unterstellt. In einer Rede erklärte der frühere Erste Lord der Admiralität, Lord Cawdor, in bezug auf das An» wachsen der denlschen Flotte, Großbritannien dürfe es in Znknnfl niemals dahin kommen lafsen, im Van von Schiffen etwas nachholen zu muffen. Es müfse ein Programm haben, nach welchem die Schiffe wirtlich ge» baut werden; ein Programm ans dem Papier allein habe keinen Wert. Tagesueuigteiten. - ^Artillerie und Luftschiffe.) Vor einigen Wochen wurden aus dein Schießplätze von Sandy Hook zwei neu° konstruierte Geschütze in ihrer Wirlnng gegen Luft» schiffe erprobt. AIS Ziel diente ein Fesselballon von ^»gelsurm in !5<) Meter Höhe und in etwa 2000 Meter Entfernung. Das eine Geschütz hat 5,07 Zentimeter Kaliber bei 1,524 Meter Rohrlänge, kann bis 90 Grad erhöht werden nnd feuert, auf Räderlafette stehend, Geschosse mit Zeitzündern von 1 oder 2 Pfund Gewicht. Das Geschütz wurde von Major Jay E. Hoffer ton» slrniert nnd nach seinen Angaben beim Ordnance De» partement gebani. Das zweite erprobte Geschütz hat 7,62 Zentimeter Kaliber, kann bis 70 Grad erhöht werden nnd soll Geschosse mit Rauchentwicklung feuern. Es kann ans einer Räderlaselle »in A60 Grad geschwenkt wcrden, würde also ähnlich lafettiert sein, wie die in Deutschland für gleiche Zwecke konstruierten Krupp» Geschütze, denen dieses Exemplar sehr ähnlich zu sein scheint. Was das Ergebnis der Schießleislnngen an» belangt, so schreiben darüber die „Artillerist. Monals-hcfte", daß das 5,07-Geschütz mit 20 Schliß den Vallon überhaupt nicht lras und daß etwa 50 bis 60 Schnß aus dem 7,62-Zenlimeter-Rohr gefeuert waren, ehe ein Treffer den Vallon herabholte. — " Wohnung ging, traten ihm auf dem Boulevard dc M' rönne mitten in einer zahlreichen Menge vier Ma"l«. entgegen nnd einer von ihnen stieß ihm seinen D"l" >n die Brust. Die Mörder wnrden zwar erkannt, ave lemer von den Männern, die der Szene beia/N"1" halten, wagte cs, ihre Namen zn nennen. „-< — lAltersregeln eines Humoristen.) In London '! kürzlich l'ine neue Biographie von Swift,"dem gen»"" Schöpfer von „Gullivers Reisen", erschienen, deren v" sasserln, Sophie S. Smith, mancherlei Neues"^ Interessantes über die merkwürdige und in "'"" Dingen noch immer rätselhafte Persönlichkeit om großen Humoristen beibringt. Zu den viekn Wun^ Iichkeiten Swifts zählt anch die, daß er als j>"A Mann sich eine Reihe von Lebensregeln ausgesät y^' die er in seinem Alter zu befolgen' haben werde. ^ sind im ganzen nicht weniger als 17 Lebcnslea/ln I Greise, die der junge Swift aufgestellt hat, "'0 ', zeigen, daß cr ein sehr offenes Auge für die ^""W und Verfehlungen des Greisenalters'gehabt haben NH In diesen Regeln schreibt er sich vor, als ^rcis "'^ empfindlich, mürrisch oder argwöhnisch zu sein, """ ^. lauber zu werden nnd nicht in Geschwätzigkeit s« ^. fallen. Andere Regeln gehen dahin, sich nnr da>"H Jugend zu halle», wenn sie das offenbar wünscht- " die Gegenwart, ihre Moden, Menschen, W'^,. "^ Methoden herabzusetzen nnd sich nicht seinei f"'^M< Schönheit, Stärke oder Beliebtheit bei Da!.!enz"^>5 Prometheusnaturcn. Roman von N. Hinniuö'Norden. (34. Fortsetzung.) («achdruct verboten.) Plötzlich aber übersiel sie eine unerklärliche Angst, es hielt fie nicht länger, sie eilte an die Tür des Arbcits. zimmers, aus dem sie keinen Laut vernahm. Als sie die Tür öffnete, fand sie ihren Gatten leblos auf dein Teppich liegen. Es dauerte lange, bis es den erschreckten Frauen mit Hilfe des schnell Herbeigehollen Arztes gelang, den Bewußtlosen zur Besinnung zu bringen, eine liefe, schwere Ohnmacht hielt ihn umfangen. Als er dann end-lich erwachte, sah cr verstört um sich. „Ist er fort?" fragte er mit unruhig flackernden Augen. „Ach, was, Unsinn," rief er, als er Helenes angstvolles Gesicht bemerkte, „die dummen Nerven, Nrbeitsüberbürdung, das ist alles!" Der Arzt verordnete Ruhe, und Eifert blieb vor-läufig in seinem Zimmer auf der Chaiselongue. Wenn Helene oder Lydia leise auf den Fußspitzen an die halb» offene Tür schlichen, dann glaubten sie ihn schlafend. „Hat denn Papa schon mal früher solchen Zufall gehabt?" fragte Lydia die Mutter, „vielleicht als ich noch ein Kind war." „Nicht daß ich mich erinnern könnte. Er ist eben überangestrengt, und wir muffen ihn vor jederAufregung bewahren, daran denke anch dn, mein Kind." Zur Teestunde, zn der sich jetzt, wie so oft, Felix Wallenberg cingefunden hatte, fagte Helene zu dem sie Negrüßenden: „Wie leid tut es mir, daß ich Sie heule nicht bitten kann, bei uns zu bleiben, aber mein Mann ist nicht ganz wohl, cr bedarf der Rnhe." Der Negierungsrat wollte sich eben entfernen, da trat der Präsident ins Zimmer, noch sehr bleich, aber mit dem gewöhnlichen, verbindlichen Lächeln. „Wo wollen Sie denn hin, lieber Wallenberg," sagte cr, ihm die Hand auf die Schulter legend. „Die gnädige Fran meinte eben" — „Die gnädige Frau ist etwas zn ungastlich und glaubt, ich sei von Zucker. Nerven hat jeder, und die streiken auch mal, das ist ja jetzt, wo alles streikt, modern. Nein, bleiben Sie getrost, Ihre Gesellschaft ist mir eine angenehme Anregung. Aber lassen Sie sich warnen. Nehmen Sie sich in acht, wenn Sie mal ver» heiratet sind, denn die Franen tyrannisieren gern." — Scheinbar war der Präsident wieder der alte, er war heiter und gesprächig, aber seine bleiche Gesichts» färbe, das Flackern seiner Angen beunruhigte Frau Helene. „Dieser nnselige, unbezähmbare Ehrgeiz," dachte sie, „er wird seine Kräfte daran aufreiben. Was hilft uns dann aller Glanz der Stellung!" In der Nacht warf er sich ruhelos aus sei nein Lager hin nnd her. „Dn hast schlecht geschlafen," sagte Fran Helene später. „Wo denkst du hin, Kind," rief er lächelnd, „ich schlief wie ein Murmeltier und fühle mich heute ganz gestärkt." Doch sein Ausscheu strastc ihn Lügen, nnd in seinen, Arbeitszimmer sank er mit tiefem Stöhnen traft» los in einen Sefsel und starrte ins Leere. Sollte das das Endresultat sciues Lebens nnd Strebens sein? Nein, so grausam konnte das Schicksal nicht gegell ihn ver° fahre». Wie oft hatte er sich im Leben durch gefähr- liche Klippen gewunden, an denen andere ges^' wären. Er würde auch jetzt diese Klippen u"'schlf^'"'^r „Eine Andieuz beim Minister! Habe '^ ^M s,in Ohr, dann ist alles gewonnen." Damit s"1' er zu seiner alten Elastizität empor. ^'t Nun kleidete sich der Präsident sorgfältig an, ^ Frack und Orden, winkte dann einen Wagen y nnd fuhr ins Ministerpalais. ^»e Er gab dem sich tief verbeugenden Diener »^ Karte, doch bald darauf kam jener achselzuckend i mit dem Bescheid: „Exzellenz empfange nicht-" ^ <., So verging der erste Tag. Da empfing ihn, ^' an den Frühstückstisch trat,'ans dem gewöhn"^ Postsache», lagen, Helene mit verstörtem Vlict- ^, „Denke dir, Egon, ein Brief von dem.^" clt, des Prinzen Alexander, in dem Seine Hoheit ^ ^^t-nicht bei nns erscheinen zu könne», er sei ""? sM' Nichts Weiler, kein triftiger Grund. Und i» ^'' „dl Weise lehne» der Minister und der kommanvl ^ General ab. Dabei ist in zwei Tagen unser ^ alle Vorbereitungen sind getroffen." , ^'»'^ „Eh bien, mein Kind, so bleiben ^/oc^,.^ andere übrig, die wir bewirten können," ^ Eifert, scheinbar ruhig seiu Frühstück verzehre'"- ^h, Aber im Laufe des Tages klingelte es u""Nl^ gb' in mündlicher nnd schriftlicher Bestellung k""'"' s^ sagen. Und im Hause waren die Delikatessen cu,^ ^ chert, lagen die Geschenke, die als Uberrasch"".^^ ^ Dame» im Kolillon überreicht werden !"ll<"'- .^ d«c große Festsaal war geschmückt. Alles war v Gäste zu empfangeil, die nicht kommen wollte' -^Fortsetzung folgt.) ^aibacher Zeitung Nr. 64._____________________________________557______________________________ 21. März 1910. den l^"^ keine junge Frau! so mahnt der junge dick i !." ^"^' und glaube nicht, daß eine junge Fran Aul> ^ ^' "" Freund von Kindern! sügt er hinzu, unl?? l schreibt er sich vor, nicht imnier 'wieder eine '" me rlbe Geschichte nnd besonders nicht iininer den^ p^^">len zu erzählen, auch sich nicht zum Sklaven und UM''"' "'^ ^'schwätziger Dienstboten zu niachen ^ Nlcht andere Lenle mit Ratschlägen zu belästigen, in t i^ ' ^^^ ^'»ge ^vift hat Erfahrung darüber, Srli ^ "^'"' ^"^ Greisenalter zu verfallen pflegt, sick , "^'^ ^^ "ber schließlich zwei Regeln, die er 0lm.« ^chulwehre" aufstellt, um sich selbst zur Be-^""^ seiner Altersregeln anzuhalten. Er verlangt, aus ^^/^'^ ^a"l gnte Freunde dazu veranlasse, ihn dar» von ^v/'"^cnu ^l machen, ob er die eine oder andere tretl» n '^l'geln übertrete uud worin er s'? über-kenn ^ "^^ ^'^ ^''^'r und recht ironischer Menschen--Ech, l, "'"^ 1'^ ^"' Hl'l'wrist in der schalkhasten Aea? ^' "'^"" 'ucht etwa mit der Vesolgnng dieser dch " ^'^' "^s Furcht, daß dn leine befolgen »uür- Die ^ ^ultlluisches Naturwunder in Neu-Orlcans.j i>^7 s^^^lstadt Louisiaiias und ihre Umgebung waren die ^< ^' '" Dunkelheit gehüllt. Eine dichte Wolke hüllte belckw ^ "" '"^ ^u' '^ust war so dick, daß Atem-ständi "rrursacht unirden. Ein seiner Staub rieselte ses ^.^'^"bl'n. Die wissenschaftliche Untersuchung die. Hola? hat ergeben, daß die dunklen Wolken tzrdbel '"^"'"' vulkanischer Ansbrüche sind, die mit NlNsiri <^'" Neutral, und Obermexiko Hand in Hand Äleiis' - ^ ^'"d hat die feinen' Ctaubmassen von i'^o über das Meer nach Neu-Orleans getragen. kanilel, ^""scvelt alo weibischer Typus.j Der ämeri-U'cit,^ ^"fl'ssur Osborne versichert, daß Roosevelt ein dürst«! c^p"s sei! Diese wissenschaftliche Feststellung über n) ^ "'^'" Vlick et»vas merkwürdig erscheinen; w<>is„ ,^'" man erwägt, daß lveibisch nicht notwendiger» des """"chlicht bedeuten muß, mutet die Behauptung sun» <, ''"'uschen Gelehrten schon etwas weniger seil-^ar >> l"' ^^'"^ '""^ genaner hinblictl, findet man ^and, >> ^' ^"^ verniinftig ansgeklügelt ist und es Ul, s ^"^ ^^' -^" planner fagen geivöhnlich, daß 3lau ^^er schwer, ja geradezu unmöglich ist, eine Osbo^" ^"'s^'h"l. Das liegt aber, meint Professor aus al^'-"^ baran, daß die Männer die Frauen durch» WM a ^^ komplizierte Wesen betrachten wollen, ob-^iner ' ^^ Frauengeist und der Franenverstand in «Hz n)^"^'" Netätigung höchst ciufach ist. In eiilcnl ÄnM ^"' Geiste'sei nichts von jenem Streben nach ^'stiscl "'^ ""^ Diskussion vorhanden, das die charak-dch H^ Nasis aller Entschlüsse und aller Handlnngen '''nnac,! '^ ^^' Die Frau sieht nur eine Sache aus Hrleitst ^'^ '^'^ "^u v"'^ einem einzigen Hauptmotiv Ugenb,'^ ^'^' allerdiiu^s dieses Motiv in jedem ^"ehm. ^'e^l'r verwerfen, nm ein ganz anderes an-lallen °"^- aber so lange es dauert, 'läßt sie sich nur Gesicht ^^ ^^uägnngen beeinflussen, die ein anderes T>er t)u ' ^"' "^^ ^le für fie in Frage kommende Sache, der ^ ^'^ ^'r Frau ist sicher ebenso ausgedehnt, »vie ri> lie», ""6, ^^'^ ^'^' 3'^"" ^'^ davon'immer nur ^,'n.en ^.Stückchen auf einmal, während der Mann Nil an>? ^^er ben ganzen .Horizont schweifen läßt. don ^"u Worten heißt das: die Fran läßt sich meist """ftsn? '"' uud nnr höchst selten einmal von Ver» fachst ^"l'den leiten, weil der Impuls der denkbar ein-NiöfM)lMlge Prozeß ist. Das erklärt auch, »vie es cdl^ ^ "t, daß rine schlechte Frau hin und wieder eine ""d rg "nd"'uswerte Tat tun kann, und umgelehrt; auf h^^/"^^ ferner, woher es kommt, daß mall eher eine? ^ ^lallersestigteil eines Mannes als ans die '^'bischr?" "Hue», kann. Und darnm ist Roosevelt ein ^-^ -^ ud<'v »uenn man »vill, »ueiblicher — Geist. Er erfaßt eine Sache mit einem Vlick und arbeitet uud wirkt ausschließlich nach Impulsen. Wenn in einem ge° gcbenen Augenblick ein Gegenstand vder eine Methode ihm vor das geistige Auge loüimeu, schließen sie sofort jeden anderen Gegenstand und jede andere Erwägung aus, »veil diese eine andere Richtschnur anraten könnten. Dieser impulsive Denkprozeß macht, nach Professor Osborne, Roosevelt immer „seiner selbst sicher": er weiß, daß die Sache, die ihm gerade in den Sinn gekommen ! ist, die einzige ist, die unbedingt getan werden muß, und daß die Art, »vie er sie tut, die einzig richtge ist. Lolal- uud Promuzial-Nachrichteu. Zur Frage der Wohuungskalamität in Laibach. Von Johann Petlovsel. In der neuesten Zeit machen sich Bestrebungen geltend, die in allen größeren Städten nnd Fabrits» orten erlahmte Bautätigkeit dadnrch zu beleben, daß für Neubauten eine vollständige sechsjährige Steuer» und Umlagesreiheit in Aussicht genommen wird. Hie» durch hofft man einerseits das Baugewerbe zu heben, anderseits die Wohnungsnot nnd die Hoheit Mietzinse in den meisten Städten zn lindern. Sehen wir uns nun die Wohnungskalamilät vum Standpunkte der i^aibacher Verhältnisse etwas genauer au. Bekanntlich hat bisher die Steuerfreiheit weder den Baulustigen, noch den Mietparleien sonderlich genutzt. Den vorteil daraus zogen lediglich der Baugrund» besitzer und der Spekulant; die Mietzinse sind trotz der Steuerfreiheit uichl geringer geworden. Wenn nun der durch die natürliche Ausbreitung einer ^audeshanpt» fladl bedungene Wohnungsbedars mit der Bevöllerungs» znnahme nicht gleichen Schritt hält, so muß die Steuer» freiheil notwendigerweise zu eiuer Überproduktion an Wohnnngen führen, die sowohl für die Besitzer der alten Häuser, als auch für das Vangewerbe von nach-teiligen Folgen sein könnte. Aber auch der Mieter hat hievon leinen besonderen Vorteil; denn abgeseheil davon, daß die Wohnungspreise nicht sinken, führt eine künstlich hervorgerufene Bautätigkeit gewöhnlich dazu, daß möglichst viel, aber oft auch schlecht gebaut wird. Der Bau' unlernehmer, der die Baugründe sehr teuer bezahlen muß, ist ebeu gezwnugen, die Bodenfläche fo viel als möglich ansznnützen, und macht die Wohnränme mög» lichst klein, die Wände und die Decken nicht schalldicht und schränll die Nebenlotaliläten wie Keller, Ho!z. räum, Speisekammer, Vorzimmer nsw. ans das ^'o^ wendigste ein. Nur den allerprimitivsten Anforderungen der Gefuudheits» uud der Baupolizei wird bei manchen Nenbauten entsprochen, so daß das Wohnen darin sicher nicht angenehm ist; trotzdem werdeu die Mieteil nicht billiger. Wie die Verhältnisse bei uns liegen, erweist sich somit die Steuerfreiheit nicht als das geeignete Mittel, die Bautätigkeit im Interesse der Vevölkernng dauernd zn beleben. Wenn in den letzten zehn Jahren trotz der bedeutenden Bevölkerungszunahme keine ausgesprochene Wohnungsnot eintrat, so liegt der Grund wohl dcnin, daß die Nevülkeruug infolge der allgemeinen True» rungsverhälluisse gezwnngeu ist, ihre Wohnungsbedürf-nisse so viel als möglich einzuschränlen, so daß sich auch ganz gut situicrte Personen mit kleineren Wuhnnngen begnügen. Wenn also die Bautätigkeil in Laibach dauernd belebt werden sollte, so müßte vor allem daraus :^in. gewirkt werden, daß die Bevölkerung dem bequemen und angenehmen Wuhnen mehr Rechnung trüge als bisher. Dieses wäre aber nur dann möglich, lvenn die Woh. nungspreisc herabgesetzt würden. Dieser Fall wieder könnte nnr dann eintreten, wenn der Hausbesitzer dnrch eine bedeutende Ermäßigung der Grnndlasten de>> Hauses in die ^age käme, die Woh. nungspreise zu reduzieren und dessenungeachtet doch auf eine entsprechende Verzinsung des im'Hansbesitze an» gelegten Kapitales rechnen zn können. Hiednrch würde die Bautätigkeil derart gehoben, daß besondere Ve° lnüistignngeil für Neubauten dnrch Gewährung außer» ordentlicher Steuerfreiheit vollständig entfallen könnten. Ein weiteres und fehr wichtiges Miltel, die Ban. tätigkeit zn beleben, könnte darin bestehen, durch eine rationelle Stadtbaupolitik für eine natürliche und vernünftige Ausbreitung und Ausgestaltung nnserer Stadt zu sorgen. Was den ersten Punkt betrifft, so wird jeder, mann schon bemerkt haben, daß an der Grenze unseres Stadtgebietes nene, nicht zur Stadt gehörige Häuser» komplexe, meist auf »veniger gesnnden Gründen ent-standen sind, welche die alte Stadt geradezu zwingen, sich diesen neuen Stadtteilen, die aber doch nicht zur Stadt Laibach gehören, »vie z. B. Rosental, Nen-Udmat, ein Teil der Triester Straße, Unter»l>i,^ka usw., durch große Auslagen verkehrstechnisch anzupassen. Es sollte also die Vanpulilik zunächst darauf gerichtet fein, um die alte Stadt und innerhalb derselben in möglichst ge> schlossenem kreise, einem regulären Bauplane entspre» chend, korrekt verbante geschlossene Stadtteile entstehen zn lassen. Das Prinzip, von großen Zinshäusern in dem . alten Stadtteile allmählich zn Einzelsamilienhäusern überzugehen, sann schon aus finanziell-technischen Grün. den nicht ohne weiteres gutgeheißen werden; denn dies führt zn eiuem viel zu ausgedehnten, zerstreuten Stadt, bilde ohne ausgesprochene Geschäftszentren. Die Her» slellnng und Erhaltung der Verkehrsstraßen, die die entlegensteil Stadtteile mit dem Geschätfszentrum ver-bänden, bliebe sehr kostspielig. Unsere Stadtbaupolitil müßte somit dahin gerichtet sein, die Stadlerweiterung um einen Hauptmiltelpnnkt ohne viele Nebenzenlren zu führen. Wenn dann dieses Hanptzentrum, etwa der »ongreßplatz mit den anliegenden Seitengassen und -Straßen, das Geschäftsvierlel bliebe, so müßten sich die nenen Stadtteile unmittelbar organisch an diesen Mitielpnnst des Geschäftsverkehres anschließen. Die vielen leer stehenden Bauplätze nno die primitiven Hänser, die wir mitten im Hanptzentrum der Stadt haben, könnten in lnrzer Zeit verbaut, bezw. mit uwdcr» nen Gebäuden vertauscht werden. Dies entspräche auch dem historischen Werdegange der Stadt Laibach. Die Beschaffenheit des Terrains bestimmt bei jeder Stadt, deren Erweiternng sich normal entwickelt, ihre Hanptplätze, Hanptverlehrsstraßen uno natürliche Ab° greuzung und sührt zu jenen harmonischen Arrondie» rungen, die der Stadt ein gefälliges Äußeres verleihen, ^aibach hat sein Entsteheil nnwiderleglich dem Vor-Handensein des Schloßberges mit der alten Feste zu ver» danken, um welche der damalige Burgherr seiue Knappen und Haudiverker ansiedelte. Für solche feste Plätze brauchte man isolierte Kuppen, um die sich nach und nach eine Stadt entwickeln konnte. Außerdem liegt Laibach alls einer etwas geneigten Ebene, wodurch die Entwässerung nnd Kanalisiernng erleichtert lvird. Nitt^^blich hatten alle Spitzen der Behörden, alle blieb i!u"li entschuldigt, uur ein kleiner R«sl satten ^s,^" Minimum vou deueu, die nicht zu den ^ehürcn wollten, die das Schiff verließen. l»I, "^ ^ isl das nur," sagte Frau Heleue fassungs< IlZi V"larc mir das' Rätsel." ^chn,ü<^ ^"chumlion meiner Feinde," erwiderte er ?lleZ sch ^' "Sorge dich nicht, liebes Weib, es wird lagen, lui.^'der ins Gleichgewicht kommen. Natürlich ^Ng, das ^ b"" Nest der Gäste ab, „lit der Motivie-lich n^ " uh krailk geworden bin. Ich fühle mich wirl» "us h^. l"ht wohl und werde am Ende eine Zeitlang ^"" . ^'" ""ssen. Vielleicht begleite ich Euch Hl«, 's '"wiera." '" der!^'s/^'le"r nickte stumm. Sie fühlte, daß etwas "" bl'ese^l !ch>uebte, ^cr sie ahnte nicht, daß ihr Gatte '" dszn ^gr ein amtliches Schreiben erhalten hatte, 'haus? las, ^"ufig vom Amte suspendiert wnrde. Im 'ch selbst >7 "" ^'"ck auf allen Gemütern, er teilte . llos wl'. .^"'"'fchast ""l- Mau bewegte sich so Glider ^ '"^l'ch, ja, „,aii sprach sogar gedämpft „lit-"'Hl sti)^""^ als wenn man einen schwer Kranken 6^"de>, ''""lle. Es war überhaupt still im Hause ?" Will'.> ^wohnten Besuche, die sich sonst in rei» ^eilie-.^"zufinden pflegten, blieben aus. Uud uur ^htert - ^ unsäglich'bedrückenden Zeit ließ Lydia 3^"b "u^"""' ^ a„H d^. Regiernngsrat von "Ur n^r "" km", nnd dann nur auf kurze Zeit, v ..Er >, n ""l Momeut. ^ sich ,, ""l)t stören," entschuldigle er sich, „sou- "l uach dem Befinden der Familie erkuu- digen." Lydia branchte sich nnn nicht mehr gegen seine galanten Bewerbungen zn wehren. Der einzige, der scheinbar seinen alten Gleichmut behielt, war der Prä» sident. Der winterliche Frost hatte iu diesem Jahr lange angehalten, er zog sich noch bis in den Anfang des März hinein. So konnte die vornehme Well, nachdem die offi» ziellen Feste beendet waren, noch dem Eissport huldigen. Und zu den eifrigsten Schlittschuhläufern, die regelmäßig die Eisbahn anfsuchteu, gehörte der Präsident. Äußerlich heiter, nach alleil Seiten hin grüßend, ging er dnrch die belebten Straßen. Wenn ma»cher seinen Gruß nicht zu bemerkeu schien und ihn deshalb nicht erwiderte, so beachtete er das nicht. Andere wieder, die ihn früher zuerst devot gegrüßt, gingen ihm aus dem Wege. Aber das fchien sein änßeres Gleichgewicht in leiner Weife zn stören, es blieben ja immer noch einige, die da sagten, es sei trotz aller schlimmen Ge° rüchle doch nichts erwiesen, der Mann habe viele Feinde uud Neider, es könne ihm eiue Falle gestellt sein, nnd es sei daher nicht anständig, ihn fallen zu lasfen, ehe man etwas Bestimmtes wisse, besonders wenn man seine sehr ausgiebige Gastfreundschaft genusfen habe. Es waren das allerdings nur wenige in der großen Maffe, aber diesen wenigen versicherte er, su oft sie es höreil »vollteil, daß seine Nerven einer Ruhepause bedürften und er daher Urlaub genommen habe. Wahrscheinlich werde er demnächst mit den Seinen eine Reife nach dem Südeil antreten, vorläufig aber huldige er dem Eis» sport, um sich iu der frischen Lust zu kräftigen. Und dann sah man seine elastische Gestalt dahingleiten, ruhig nnd sicher, als wenn eo auf der Welt nichts gäbe, was ihn beunruhigen könne. „Der Mann ist von Stahl und Eisen," sagten alle, aber Frau Helene wußte es besser. Sie sah mit den Augen der Liebe, sie hörte, wie er sich iu der Nacht ruhelos nmherwars »nd dann stets behauptete, er hätte ausgezeichnet geschlafen. Sie sah sein immer schmäler werdendes Gesicht, die unruhig flackernden Augen und sie weinte sich am Herzen ihrer Tochter ans, »uenu die Angst nnd Sorge sie überwältigte. Jetzt mußte Lydia die Tröstende sein. — Da hielt der Präsident eines Tages wieder eiu amtliches Schreiben in der Hand, in dem man ihm mit. teilte, daß die Disziplinaruntersuchung an einem näher bezeichneten Termin, zu dem er sich bereit halten solle, gegen ihn eingeleitet werdeu würde. Er wußte genug. Hatte er doch hellte zu gleicher Zeit durch einen anonymen Nries erfahren, daß sein früherer Diener Hcrtel in Bremen verhastet sei, gerade als er im Begriff gewesen, sich nach Amerika einzu» schiffen. Lange ging er in seinem Zimmer auf und ab. Er hatte eben das Mittageffen niit den Seinen eingenom» men, da fand er die beiden Briefe anf dem Schreibtisch. Wer ihn fo fah, wie er in tiefem Nachdenlen das Zimmer dnrchmaß, der wnßte, daß er mit diesem Schrei» ben den Schlag empfangen hatte, der sein gauzes Leben vernichtete. Würde er gereinigt aus der UnlersuclMc, hervorgehen? (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 64. 558 21. März 1910. Um zu verhüten, daß sich unsere Metropole unwillkürlich und unnatürlich über ein zu großes Gebiet zerstreute, wodurch ihre Lasten nnd Erhalluugskosteu bedeutend erhöht würden, ist eine willkürliche Beein. flussuug der Baulust nud der Baulnöglichlcit ans den zur Ergänzung und Verschöllernng des Stadtbildes territorial geeignetsten Bauslächell nollveildig, die nicht selten im Zentrum brach liegen. Dies geschieht am besten dadurch, daß die uuverbauten Gründe durch ge» fällig geführte Straßen der Kommunikation angeschlossen werden, damit sie sich, mit Kanälen, Beleuchtungs» und Wasseranlagen ausgestattet, ohne weiteres znm block-weisen Verbaue eignen. Als Vorbild unserer Stadt-erweilerung muß man sich demnach einen Kreis mit einem Hauptzeulrum — dem Kuugreßplatz — ohne Nebenzentren vorstellen. Die Anlage einer Straße macht den zum Verbauen beslimmteu Grnnd gefällig und die Neureguliernng ist weniger kostspielig. Ein-same uud nur zum Teile verbaute Straßen, lvie man sie in Laibach vielfach antrifft, haben etwas Aeäng» stlgendes und Ddes, so daß das Wohnen in derartigen Straßen und Gassen gerue zum Schaden der Bauherren vermieden wird. Vom' Standpunkte der Etadtbaupolitit aber bilden derartige abgelegene und vereinsamte Straßen uud Stadtteile schou darum ciuen großen Nach. teil für die städtische Verwaltung, weil sie infolge ihrer großen Eutsernnng vom Zeiltrum verhältnismäßig große Lasten verursachen. lSchluß f^lgt.) — lGarbekapitän G. t». I. Graf Veck,j eiuer der verdienstvollsten Fiihrer nnd Reorganisatoren unseres Heeres, begeht hellte in voller geistiger und körperlicher Arische seineu 80. Geburtstag. — ^Sanktionierter Landtagöbelchluß.) Seine Majestät der Kaiser hat den in der Sitzung des lrai» nischen Landtages vom ll. und 12. Otwbe'r 1909 ge° faßten Beschluß, mit welchem der Gemeinde St. Veit ob Laibach behnfs Bedeckung der Erhaltungs- lind Amortisalionskosten für die Wasserleitung in Vi^marje im Jahre 1909 von den Wasserleilnugs.Iuleressenlen die Eillhebuug einer 196^igeu Umlage, von jenen Wasserleitungs-Inleresseilten jedoch, welche die pro 1906 einfallenden Beiträge schon freiwillig entrichtet haben, die Einhebnng einer 121 A.igen Nmlage ans alle direkten Steuern mit Ausnahme der Personaleinlom-men« und Besoldungsstener bewilligt wnrde, zn genehmigen geruht. Kl. — lVom tüstenländischcn Iustizdienste.j Seine Cz» zellenz der Iustizminisler hat verseht! die Nezirksrichter und Gerichtsvorsleher Rudolf Sterle in Kirchheim nach Görz, Dr. Lazar L n c i ch in Cherso znm Landes» gerichle in Trieft, Frauz Mavar in Karsreil nach Pinguenle uud Dr. Lndnng Ritter von Schrott in Pingnente nach Pifiuo, serner den Nichter Atlilius Borri in Pola nach Lnssin nnd ernannt zn Bezirks' richteri, nnd Gerichtsvorsleheru die Richter Iuftlis Dietz in Tollnei» für Kirchheiin, Felix Visail in Illlirisch-Easlelnnovo si'ir Karsreit, Franz Merlan ill Montona für Cherso und Dr. Emanuel P e r 5! i ä in Volusca für Veglia, zu Nezirksrichleru die Richler Nestor Lau re,l eich in Parenzu siir Rovigilo uild Dr. Guido Z e n n a r u in Pola für das Landesgerichl in Trieft, endlich zn Richtern die Auskultanten Josef Graldi für Volosea, Friedrich Muha für Pola, Friedrich Kor^i schicken. Zn diesem Zwecke wird die in den Apotheken erhältliche Formalinlösung mit der zehnfachen Menge Wafser verdünnt. Es gelingt dann, die Fische in mit der Flüssigkeit getränkte Lappen einzuwickeln. —ä-> Weinbau» und Kcllerwirtschaftsturö in Ttauden.j Die landwirtschaftliche Schnle in Stauden veranstaltet vom 30. März bis 1. April einen dreitägigen Weinbau- und Kellerwirlschaflsknrs mit nachstehendem Pro» grnmm: Mittwoch den 30. März- Von 9 bis 11 Uhr vormittags.- Die Behandlung des Weines. Der Einfluß der Weiulese nnd der Gärnng alls die Güte des Weines. Die Eigenschaften nnd die Zusammeusetzung des Weines. Von 2 bis 4 Uhr nachmittags: Die Behandlung ge-sunder nnd verdorbener Weiusäsfer. Das Weingrün-machen der Fässer. Die Inhaltsbestimmung der Fässer. -^ Donnerstag den 31. März: Von 9 bis 11 Uhr vor» mittags: Die Verwendung nnd der Wert des Schwefels in der Kellerwirlschasl. Das Abziehen des Weines. Das Schönen lind Filtrieren der Weine. Von 2 bis 4 Uhr nachmittags: Eigenschaften eines cmteu Weinkellers. Kellereieinrichtung. — Freitag deul. April: Von 9 bis 11 Uhr vormittags: Die Fehler nnd Krankheiten der Weine. Von 2 bis 4 Uhr nachmittags: Das Setzen der Redeil nnd die Düngung der Weiugärteu. Die Vorträge werde» mit praktischen Delnonsirationen ver-bundeu sei». Inleressenlen, die am Kurse teilzunehmen wünschen, sollen sich bis 25, d. M. bei der Direktion melden. Minderbemittelten wird die Bahnfahrt bis Ru-dolfswerl sowie das Kostgeld mit 2 l< per Tag vergütet. ^Gewerbliche Erzeugnisse auf der Wiener Jagd» a»:5stelluua..j Die Handels- nnd Gewerbelammer s»r strain macht die gewerbliche!« Kreise aufmerksam, daß! zur Ausstellung aus der lraiuischen Abteilung der 1. internationalen Iagdausstelluug in Wien 1910 anch krainische gewerbliche Erzengnisse zugelassen werden, ohne daß hiefür eine Platzmiele zn entrichten wäre. Bedingung fiir diese unentgeltliche Zulassung ist jedoch, daß die auszustellenden Erzeugnisse im dekorative» Sinne ausgestellt werden können. Gewerbe-treibende, welche die Ausstellung mit Gegenständen be» schicken wollen, die zugleich dekorativ verwendet werden lunilte», »volle» spätestens bis 28. d. M. ihre Anmel-dünge» beim Arrangemenl.Subkomitee für die Erste internationale Jagdansstellnng in Wien l9l0 zn Handen des Obmannstellvertreters Herrn Dr. Ivan Lav° r e n 9 Uhr 22 Minnlen 29 Selnnden abends. Maximnm von 3 Millimetern um 9 Uhr 23 Minuten 55 Sekunden. Ende 9 Uhr 27 Minuten. Herddistanz 200 Kilometer. 1i. — lDer hiesige katholische Gescllcnvcreiui veranslal» tele am Josefitage im „Rolodelsli Dom" einen Unter» haltnngsabend, der ein sehr nmfassendes Programm ab-wickelte nnd sich ei »es recht guten Besuches erfreute. Der Vereinschor setzte mit dem Nedvedsche» Männer» chore „l^<,^l,vllv" ein, wobei sich insbesondere der Bariton°Solist Herr Iv. Erman hervortat. Hieranf folgte die von Dr. I. Ev. Krek verfaßte »»d vo» Franz Ferjalwi6 komponierte Kantate in drei Abschmtte»: I^,ft->'!l!k<>,^ovi po>!l«tv<>, woranf sich die Soli» slen Bajde l.Tenor) und der obgeuanute Varitonist glä». ze»d beivährle». Sie wurde» mit nachhaltigem Beisalle geehrt. Herr Spiritual Stroj hielt sodan» eine Rede iiber die Kullurmissiou und Knltnrarbeit der Haild-werlervereine, die N'ahre goldene Worte für Eltern, Er» zieher und Jugeud beinhaltete». Deil Schluß der Veranstaltung bildete die Aufführung eiues vierattigen ?lckes ill acht Bildern „^I<>^ lc,«ilic!« ii» pi-i»vi««> ->!! ^i!trulelj" statt- "" u eine Phantasie über Wagners „Holländer" hervorgeht den seieil, mil zündender Wirkung aus. ,. — lMcutlicher Vortraq.j Morgell um 8 UYl abellds fiudet im „Mestui Don," ein öfsenticher ^' liag lmit Lichtbildern) statt, bei weichem Herr Dr. i)tn K n^era, Universitätsprosessur aus Agram, über va Thema „Der Halleysche Komet" sprechen wird. . > — ^Errichtung eines Marinemuscums in Tne> ' Seil geraulner Zeil fand i» den Triester Marü'^ kreisen' der Plan der Errichtung eines Marinei'mse"«^ lebhasten Anklang. In dieser Angelegenheit fand "" in den letzten Tagcil in der Handels- und Gewe"'^ kammer auf Anregung des Gewerbefördernngsinsl'U^ nnd der Direktion der nautischeil Akademie eine KoM>t"' sitzung statt. Sie verfolgle den Zweck, vorläusiss t> zur Realisierung eiues Museumsprojekts, das uii< ^. Neubau der Nautischen Akademie in Verbindung !^' bracht werdeu uud'uebeu der Geschichte der MlN>> die Hafen- und Meereskunde, die Fischerei, eine S'^" nng der modernstell nantischen Apparate uild die /^ ^ sleilnng der wirtschaftlichen Nedeutuug des Seeverkel)^ evenluell anch die Flora und Fauna umfassen s"ll< ^ -., vorbereilende Altion einzuleiten, die Eriverbnüg ^^<,n Frage kommendell Objekte sicherzlislellen uud l'hetutu^ eille permanente maritime Ausstellung zu urgaiusu'l.Z Es »vurde eiu Exekutivkomitee mit dem Studium ">' konkrete» Ausstelliingspla»es betraut. . ,;,„ — lTchadeufeuer.j Aui 14. d. M. srüh brach ln. Besitzer Josef ^uster-i^ i» Podreber, Geineinde S"^' ei» Feuer aus, das i» eillige» Stliilde» das ga>',V * >vese», bestehend aus einem Hause, zwei Stall'»'!!^ einer Dreschtenne, einer Getreidesammer samt den ^ ,^ besiiidliche» Lebensmitleln »»d Fnltervorräte» '' '^ eineln Ri»der- u»d einem Schlveinestalle des -^ ,ild Matthias .^llster^i<' einäscherte. Der Gesamlschade >u ans ellva 17.000 K geschäht. Die Entstehungsursaa^ Feuers ist unbekannt. ^^kias — iTödlicher Unfall.j Am l2. d. M. ^n'Mw -^ führten die Befitzer Franz Kukman uud Alois ^p ^, aus Gesindedors, Gemeinde Weißkircheil, aus l' ^ holperigen Feldlvege eineu mit Laub beladenen, !"^^j^ Pserdeil bespannten Wagen ans einem Walde be>^^^ nach Hanse. Kukma» stützte de» Wage» a» einer ^^ um desseu Umstürzen zn verhindern. Plötzlwi ^ kippte der Wagen »m uild siel auf de» ^ukin"'' ^.,^ »ebst einem Beinbrüche mehrere i»»ere ^l'rlelz ^, erlitt, de»e» er »lach eiiler Stunde erlag. ltcn?! — Was ist vom Nachmittagsschläschen ^ >>^^^". Ans diese Frage lese» wir i»'de» letzte» " //^itel Mitleiliilige» folgende Ailllvort: Schon im -^' ^edi-bis in die Neuzeit stände» sich diesbezüglich n' ^^,t> die Verse: „Nach dem Essen sollst du steh'» ^" h'ü, Schritte geh'»" u,ld „Nach dem Essen !>'llst t'" ^.c!, nicht grundlos sleh'u »och Schritte !un". Da,'"" ^,„i. heule iloch jeder der beiden Auschauuuge» huldig ^,,,, ohne gegeu die Schullehre» zu verstoßen, s" w>^^^ .„ gcsu»de» Menschen wohl die eigene ^'^! '.'^Z'pl'i'' empfehle» sei». Im allgemeinen kommt es "Us ^s0 sö»!iche Bedürsüis an. In krankhaften .'i"!'"' , ^tt" freilich der Nachmittagsschlaf znweilen ärzll'") ">>,, werdeu. ' <^,. bei ^ ^ lNamenstagsfeier im Arreste.! Der ^^hlisie Greislerin Johanna Breeeljnik wol)liha,te ^ >^iil Schuhmachergehilfe Joses Cizelj ans Sw'N I'' ,,,, ye'' )1iann, entdeckte kürzlich, daß seine Wohnungsg ^^,^» Kastenschlüssel nnler dem Kopspolster "'''^'^^i v"» pflegte. An seinem Namellstage ließ sich del 4" ^,i dcr'Frau iil die Wohilliug einschließen, »a)M <^iie" Kastenschllissel nnd stahl ans einer im ""!>"' ^„M Schale den Betrag von 80 15, worauf ei ' ^^l Fenster flüchtete. Die Greisleriu, die zu !^' ' , ^„. sehr bald heimkehrte und alsbald den ^'"i ^^bacher Zeitung Nr. 64. 559 21. März 1910. ich? '^^"^^^' l)il'00i, un^rzüglich die polizeiliche An-als bs's.'? ^^""l >^ll!l' sich'dem verblüfften Pepi elli ". ^clcr Gratulant ein Deleltio vor und lud ihn Nest >? ä", ^lssl'n. Der Verhaftete feierte nun den Veit^ ' ^"M""'''^'s >>u Polizeiarreste. In seillem l'kfcrt' ^ """ "^ lN l< 95> I. vor. Dir Polizei! ^ ^ Burschen dem Landesqerichte ein. ! Aa^„f . ^"" ""^ '"eisen.j Beim Landesqerichte in U'Wrn . s '"" sich der 39jähriqe, zu Hodi in Und ^,. ^I^,^",^' ^vllner Sauil'.el Siegmund Kollnailn, ^ltsdul» - ,"^'^'' ln Frauenbnrci, qeboreiie Geleqeii» weil si'">?^I"!ef Singer in UnlersnchnnOhaft, stet? «j/ ^ra,lscn und Geschäslsladeu beim lHiufaufe !amt d ^"l^'nn Nole,i zahlleil, dann aber die Noten schiuand'!' ^'"'^W^eneil Gelde einsteckten und vor-^liner '"'wieseuermaszen hielten sich die beiden ^ibacl, '"'^" '^'^ ^"'" ^- ^ -5. Februar auch in '^vcnil ns^' ^" ^"lluann einen Handelsmann um eine drr A> si^''"'''^^ p"lllc. Tas Polizeidepartemenl ist "all bl'i^-' ^. s'ch du' Vetriiqer nicht nur anf diesen vfliih, , ^' ' ^nderii »och mehrere solche Velrüciereien 'lnfsord?. ''^ ^M erqehl an die Aeschädi^ten die ^ü, 5 "'-'^ I'ch beim Polizeideparlemenl, ^imnler Vrilmi»! "'^t>">, »vo auch die Photographien der beiden ^ V"' mi^sch^, »nerde.l löuue». virh,,^ "!"chc«viclimarkt '" Laibnch.» Ans den Wochen->97 ^^s 'u ""'bach am 10. d. M. wurden 126 Pferde, i»n,i R, ^'' '^ ^''^' uud 7 Kälber anfgetrieben. Ans "chk» ^ , "'ualllo notierten die Preise bei den Mast-68 l< ,,,^ , ,8" l<, bei den halbfetten Ochsen 6« bis ^n W. b" den lnaaeren Ochsen 54 bis 56 k fiir ^ Zentner Lebendgewicht, nanz liall ^"^"'^^l ^U' beiden lchleu Taqe UNlrden wied^- .?, b" ^M'l des heurigen sonntägigen Wetters Ane,, ^V.-?^'^' I» deil Bergen und den' höher gele^ ^'bcrsch ' > l"' Drains ist Neuschnee gefallen. Tie ^cilet !i"^' '""ren fast über ^a»z Millelenropa oer-> bess^'^'u Westen lH.lropas rückt hoher Truck mil, >n lur^... '! N'jchom Wetter herau. Hoffentlich iverden und hei,.', " ^'^' maszigen ^licderschläqe ganz aufhören "."shall, n'^^'tler weichen. Der Lli'sldrncl steigt nn-^lsiuZ ^ ^^' ^"„prralnr betrug heute früh 5«, Grad lüf^^ ,^aussichlliches Welter iu der nächsten Zeil "'il tcii>y ^ ^""ächsl noch trübes, später besseres Welter "^»»»^"^lusheilernng nnd tieferen Temperaluren. ^lleatrr. Kunst und Literatur. d? Tpi^l""lche Bühne.) Den ordentlichen Abschlus; ^li^'„ A!, bildete die Äuffiihrnng des gesinnnngs-^itt^>^ ^'Uctes »D^r Pri>.ialdozenl" von Ferdinand "'scl>' ^, "/ ^as znit herzhaftem Mute gegeu alade- " 5uch3 ."' und ge>uisse häßliche Erscheinungen an -!Mch//3"n lämpft. Das Stück >oar wiederholt i» luhll »uu^ ^''""^ aus der deutschen Bühne aufge-^sleuj. ^ und halle sich slets eines großen Erfolges ^N'üd ^>, '^"" >'"hm oer Beifall der studierenden ^"'. Nci?!^'"tiue ^ormeil an. Wir wollen es unter-'^llen de,i^''^^' ''»vischen einst nnd jcht zn ziehen, und , Ü >uir l?r'"liuischell ^^'^>lch nicht dadnrch slören, ^'». Dds^ ^'l^^ Conde an die einzelnen Leistungen ^^rna^'^^'ck^ welches sick) Herr N i ch t e r zu seinem '6 ein.' s ^"hlte, niachle den überzeugenden Ein-^l<' micl '"'^"ltigeu Vorbereitung. Das Pnblilnm ^"t> Tchu,,,."'cht mit anerlenilende», Beifall. Spielleiter °^ Ällc"'?^"' H"^ ^ l' l d a überreichte zum Schlüsse x"^' ü ' , "' Richter einen Lorbeerkranz mit l^. ^'sam/.' ""pichen Ansprache, in der er namens M'le'i, ^^'' Personals der gewinnenden Eigen-^Nl, yj,^ ^'nellors dailleud gedachte. — Außer ^"!- dil! 3 ^' "lachten sich um die Aufführung der» ^'en^"'"n 5-elda, Hu he nan, Neraun, , 'bl'^' "lbat und die Damen V e l l a n, di?^^' a"s ^,"' H"pp'' '^ ^'"" """ '""<)' ^ ^l)esit!',i - !>^'^ul großes Entgegenlommen gegen !' ^urfl,',/. '>^lier beunesen halte »nd deren Benefiz "len i,, V ^^'l'', bewies das Pnblilnm feine Dank- ,'MXll ^j". unensplnden nnd Ehrengaben. 3licht un. ,/dl'ches Q.'"' Wn' lckssen, daß auch Herrn Hohenans s "Ne>> s.^'^'u durch freundliche Abschiedsgescheuke '"". d^s s """"' Kranz vom liebens»r>ürdigeu Publi. "ttk>. 'U' recht zahlreich eingefnuden, ausgezeichnet ^'ll°N! !>""N ^" ^rnhjalirsausstcllun.q im Iatopi.-- ^'.''Ul^ ^'notag, den 19. d. M., um'halb 1^ Uhr ^^',Mn ri,^^le i,„ .^„„sj^yiii^,, des ^1<'. Iakopi5 im > ">s»l»tn d'' ^)"ichen Elitepnblilums die offizielle >n ^ '^Nil^, ^"l Kunstausstellung, die unter dem ,,'''asu i,l,.' ' ,!!'sM'.sslellung" inauguriert »ourde. Sie >"iü ^"'üid, !' "'"sswllungsstücke, größere nnd klei- >',i?" -"i^s/ ^nplsächlich Schöpfungen unserer hei- !r''M'" Bz, ' " IMoie Slnlpluren lind' Reliefs des hei- »,5 Hruha,,^'"'s >^aic. Außer den slovenischen .Mnsl- ^^."'l.. ,^tä^ m^''' >^'""' "lemen<'i5, Magoln' sen. ^ '' ^abi>,!. - ^' Sinerekar, Henrielte nnd ^a^a y^da P... . ,^'»d Unites hat die serbische Malerin ^Mcllle,, s^ N'ldloerle ausgestellt. Das Gros der ">>^" ^abl' ?""^^' unlsaßt landschaftliche Motive, ^ S K P'Nträts/^ignrali tisches nnd Eze° ^ü ^ eini^ l, '^'" Vildwerke sind Ölgemälde, ferner >^?'e Ä ss/!!!'""ll^ Nrder. nnd ^arbslistzeichnnn- 'H'^'n (^> '^"'a 'nacht einen sympathischen, a... ">^ ^n ^,, .'""""'drnck, sie ist von einem frisch ans. der ihren Namen als ,^rüh° ^'^^ich.i...!!. "'^' '" ii'haltlichem Sinne als einen p"I)lis/,^"d gewählten erscheinen läßt. - Aus dein ' ^"" dl'l' Erössnuug beiwohute, seien nnler anderein die Herreil Landespräsident Baron E ch w a r z, Hosrat Gras Chorinsl y nnd Finanzdireltor Hofral Kliment erwähnt. — ^Slovcnischcs Theater.j Vorgestern lind gestern fanden Aufführnugen der Osfenbachschen Operetten ,,/ül-o^ll 111-i «v^lilni^nll" und „^l'pl'c)^, l»i'(!ck clui'ini" statt, in deren Hauptrollen sich die Fräulein Pipa Tav 6 arjeva , Iva H rasto oa nnd Mira Z upa n. <'eva teilten. Die jungen Damen, bekanntlich an-gesehenen hiesigen Familien angehörend, gingell frisch inS ^eng nnd bekundeten in schauspielerischer Hinsicht eine auerl'eunenswerle Sicherheit nebst lobenswertem Eiser, ill gesanglicher Beziehung eine treffliche Schn» ll'ng ihrer dnrchgehends sympathischen Slimmillel. Von den sonstigen Mitwirkenden war wenigstens vor» gestern — Herr Ilii>'l," erzielte dank der schneidigen Tarstelluug durch Fräulein Thalerjeva und Herrn Povhü schallende Heiterkeit. —n— *" lPhilharmonische (ycsellschast.j Das fünfte Mil-gliederkonzerl bildete den würdigen Abschlnß oer .^onzertsaison nnd deren erfolgreichste Veranslallnng. Eiii näherer Bericht folgt. Der große Saal der Ton» halle war bis anfs letzle Plätzchen besetzt lind es be« ehrten das Konzert Herr Landespräsident Baron Schwarz, Seine Exzellenz Divisionskommandant FML. M a l n s ch s a sowie zahlreiche Honoratioren alls ^ivil- lind Militärlreisen mit ihrem Besuche. — s„M i Iv 1 <» v n X ii 1 n."j Am Ostermolllag nachmittags gelangt im slovenischen Theater das vieraklige, geschichtliche Volksstiick ,,^li!il«»v:> ^<»1-l", nach der gleich» namigeu Erzählnlig von Dr. Skel, versaßt von l^pikn', zur Äusfiihrung. — („k I <» v <> n ^l< i uöitol^.") Inhalt der :^. Niimuler: l.) A. P1e<1nik: Der Schnlresormtag in Glnullden uild Reifeeindrücke, 2.) I'. Regalallis <^e» bulj' llber die Verlvendling oer Motive bei der Katechese. 3.) Aniea Lebar: Erinuerniigen vom Wiener ^lnrse fiir Schlvachsiiinige. 4.j Die Beliebtheit nnd die Unbeliebtheit der Schulnnterrichlsgegenstände. 5.) An-zeiger fiir Katecheten. 6.) Anzeiger für Lehrer. 7.) Verschiedene Mitteilungen. 8.) Literatur und Mnsik. — <„Laibacher Tchulzcituuq.") Inhalt der 3. Nnm-mer: 1.) Unter Verband. 2.> Bericht iiber die Bezirks-schulinspellorenlonferenz in Laibach. 3.) Ad. Nitsch: llber das ^coteilgebeil ill der Schule. 4.) Alfred Heiß: Abhandlungen über oas natürliche System von Doktor Ewalo H a n f e lüld die Übergangsschnle. 4.) Dr. Mauritius R u s: Die Einführung der Schnlärzte in Lai° bach. 5.) M. Pet schauer- Vorbereitungen fiir die Bezirl5lelirerkonserenz in Nessellal. 6.) Milleilnngen lind ^iischristeii. " ) Bilcher», Lehrlnittel» nnd ^eiluugs-sc!,au. — s^in litcrarischer Fund.) Der Vorstand der Slndienbibliolhet in Linz Prof. Dr. Konrad Schiss-man» entdeckte vor einigen Tagen in der Slndienbiblio--lhek ein Blatt aus einer prachtvollen, dem 18. Iahr-huuderl angehöreiiden Handschrift des Rolands-Liedes. Das Blatt illllfaßt 14<» Verse iu zwei Kolllinueil auf jeder Seite. Telegramme des k. l. Telegraphen-Korrespondenz-Bureaus. Dic Ncisc des Königs Pctcr. Nelgrad, 2!». März. Der Köuig hat mittelst vom Alntsbla'lte klilldgeuiachten Ukazes die Königsgelvalt für die Daner seiiles Anfenthalles im Anslande dem Kronprinzen Ale^aiider übertragen. Gleichzeitig wurde Finanzminisler Stojan Prolix mit der Vertretlülg des Ministerpräsidenten Pa^U' und Kultlisminister ^ujovi« mit iener des Ministers des Äußern Miluvanovi<- be> lraul. Velssrad, 2<». März. König Peter hat heule um 9 Uhr 30 Minnten vormittags die Reise nach Petersburg angetreten. Anf dem Wege znm Bahnhöfe wnrde der König von einer zahlreichen Volksmenge lebhast akklamiert. Im Bahnhöfe lvnroe der König von den Ministern, von den fremden Gesandten, die sich vollzäh' Ii^ eingesnnden hallen, und Abgeordnelen begrüßt. In Begleiluug des Königs befinden sich Ministerpräsident Pa lionschef des Ministerililns des Anßern Epalajkovi^ nnd das Gefolge. Als sich der ^ug in Bewegung setzte, brach das Publikum in stürmische öivili-Ruse aus. Gleichzeitig wuroe voil der Belgrader Festung ein Ehrensalul vou 21 Kanonenschüssen abgegeben. Uelgrad, 2<1. März. Die Blätter begrüßen den heuligen Tag der Abreise des Königs nach Petersburg als Freudentag, welcher, wie die Blätter hoffen, den Ausgangspnnkl für eine günstige Gestaltung der Lage des serbischen Volkes bilden werde. „Ve<"erne Novosti" verweisen hiebei auf die trüben Erfahrnngen, welche Serbien in der Vergangenheit machen mußte, wo die russische Diplomatie, statt das solidarische Interesse der Slaven zu versechten, nur eigennützige Ziele verfolgte. Um so mehr sei zu wünschen, daß dir diesmalige Reise des Königs von Serbien znm Kaiser von Rußlaud segensreiche Früchte für das serbische Volk tragen möge. Koustanlinopel, 2l>. März. Den Blättern zufolge begeben sich zwei Kreuzer, ein Torpedobootzerstörer und ein Avisoboot nach Odessa, nm den König von Serbien z>- begrüßen. England. London, 20. März. lNeuler-Meldung.) Große Be-dentnng wird dem gestern abends veröffentlichten offi» ziellen Kommunique beigelegt, worin erklärt wird, daß die liberalen Einpeitscher eifrig bemüht seien, Vorbereitungen fiir Wahlen und im besonderen dafür zu treffen, daß die Liberalen sich nm jeden Sitz bewerben, den die Opposition innehat. Man glanbt, daß die Regie« rung nicht länger mit der Möglichkeit rechne, der ihr enlgegenslehenden Schwierigkeiten Herr zu werden, und bald ein Appell an das Land erfolgen werde. Demonstrierende Vaucru. Athen, 19. März. Bei Larissa verfnchlen ungefähr 5>oo Bauern einen Eisenbahnzng anfznhallen und warfen die Waggonfenster ein, so daß Militär einschreiten mußte. Gegen die Demonstranten wurde eine Salve ab-gegebeil, wobei fünf von ihnen erschossen und bei fünf-zehn verwuudet wurdeu. Die übrigen Bauern wurden zerstrent. Ungefähr hnndert von ihnen zogen unter lär-lnenden Klindgebiingen nach Larissa, wurden aber von Kavallerie zersprengt. Zwei Offiziere erlitten Kontusio« inn. Die Ordnung wnrde wiederhergestellt. Ein nach der Bau«n!ldemonscssclbcrc,cr,5tfltt>,; Pollack Frank, Mahler, Gri'mwalt), Schwarz, Friedl, Wchris^l, Mebus, Schuh, Runge. Dollicht, Herzog, Laicht, Thcin, Rsdc.. Wien. — In«, gdislav, Amwberlmnmissar, Nlldolfsllicrt. ^ Verc,er, Äergmnliu. «kfltc.; Fürst, Rsdr., Vlidaftest. »lesch, Kfm,. Lübeck. Lllleschitz, Kfln., Graz. Dllpin, Kfln., Paris. - Runge. Kfm., ttlagenfurt. - ssiala. Njdr., haida, — Äauer, Rsdr.. Brunn. - lklinar, Rsdr,. Rolntfch, — Tcrzaghi. Rsdr., Äiailand. - Kluge. Rsdr., Berlin. - Dofsou. ttfm, München. Verstorbene. Am IN, März. Maria Pfefferer. Private, 88 I., ?roä ällnt^o 8. Am 17, März. Andreas Mehkota, Arbeiter. 47 I.. Dlinll^k», es«t», 47. - Raphael Sitar, Arbeiterssohn. I V, Mon., «Uelizkn, ulic», 15. Am 18. März. Emma Gratzer, Privatbeamtenstochter, 6 I., ^'i-lluecivo n»,l>ro^n 7, Am 19. März Apollonia Vidmar, Besitzerin, 55 I., (^rlll>, vu,» 27. Luttozichmll, am l«. März U)l(). Graz: «4 90 41 66 63 In Montecarlo und in Nizza « « ist nnnl natürlich gegen Erkältung geschützt. Daheim im rauhen Norden aber mns; man hübsch auf der Hut sein nnd vor allein darf man Erkältluigen im Anfang nicht vernachlässigen. Das Wichtigste ist dann, daß man sich fofort in der nächsten Apotheke oder Drogerie für X 1-25 cine Schachtel Fays echter Sodener Mineral-Pastillrn kauft und nach Vorschrift gebraucht. Hat man diese, dann kann ^lnan znr Not fchon auf Nizza verzichten, nnd jedenfalls bleibt man auch bei d»r Anwendung von Fays Sodener gesund. ^ Gcneralrefträscntanz für Österreich'Ungarn : W. Th. W Gnntzcrt. l. u. k. Hoflieferant. Wien, IV/1, Große Neu« l ^ l gasse 17. (4375) 2-2 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehühe 30«^ >», MiM. Luftdruck 73«! 0 mm. ^- 9U. Ab. 728^0___7 8 N. schwach . 7 U. F. '^27 3 6 5sNO. schwach . 19 2 UN. i 727 6 11-7 S. mähig . 0 3 9U.Ab. I 729 1 7 2 NN. mäs;ig 7'AIL 7Mi 5 0 O. mäszig ! ^ 20 2N.N. 730 1 7 4 NO. mäßig Regen 3 1 9U,Ab, 73^«^ 6^^ . Das Tagcsmittel der Temperatur uom Freitag beträgt 8 5«, Normale 4 0°. vom Samstag 8 5°, Normale 4 2°, vom Sonntag 6 3°, Nurmale 4 4°. Laibacher Zeitung Nr. 64. 560 21. März 1910. Seismische Berichte und Beobachtungen der Laibacher Erdbebenwarte (gegründet von der Nraiüischen Sparkasse 1^97.) (Ort: Gebäude der l. k. Stllats-Obcrrralschule.) «age: Nörbl. Vreite -U'>°03'; Östl, iiänsse von Grernwich 14"31'- Äegillu ^.3 .^.^ Herd. ZK ! ZZ z N3 VZ8 "ff ^ K ^ ^Z LZ ^ Z^ ^s- Z^ H ^ llM II m « 1i m 8 1i m 8 ll m 8 ll IN ^ K li r n z e r> o : 17. 40 07 4b 30--------------- 07 45 53 <)7 47 V (b'5) 18. 100 18 11 30------------------------18 11 50 18 12 V (1) 18. 250 21 20 30------------21 21 20 21 24 V (") 19. 170 21 22 05 '------------21 22 «4 21 24 V l (2) ! 18. 200 21 22 29 21 23 12 21 23 26 21 23 55 21 27 V (3) Vebenberichtc: ?lnl 11. März Stöße IV. bis V, Grades um 1 Uhr und 4 Mir 15 Minute!! in Trrni (Perugia.) Am 14. März gea.ru 8 Uhr 15 Miuuteu Nahbebcnaufzeichmma, in Rocca di Papa. — Am 15). März gegen 17 Uhr** 45 Minuten Stoß IV. bis V. Grades in Terui lPenistia.', -Am IK März »in 4 Uhr 30 Minuten ein heftiges Erdbeben in ganz Obersteiermarl. — Am 17. März gegen 8 Uhr 45 Minuten Aufzeichnung in Tarent, Is chic», Nencvent, Rom und Rocca di Papa. Vodcnunruhc: Mäßig start***. * Ts bedeutet: 15 — dreifaches Horizontalpenbel von Nrbeur Lhle», V — Milroseiimagraph Vieeulim, W — Wiechert-Prubel. '» Di>> ^l'i!a!>n»l^>! l'e^irh.'n sich ans miül'Ieurupäische Zeit n»d werde von Mitternacht liis Mitternacht 0 Ul,r bis 24 Uw' «ezählt. '" Die Vodennnruue wild in folgeilden Starlegraden llassisiziirl: AusschlHgc bis zn 1 Milliineter «sehr schwach», vo» 1 bis ^ Millimeier «schwach», vim 2 bis 4 Millimeter» «mähiii starf», um, 4 lnö 7 Millimeleru -istllil», du» ? bis 10 MÜliuuler» »!el,r star!» nnd über IN Millimeter «ans,er-ordentlich starl». — >?llluemei»e Vodenuurlchc» vedeutet glrichzeilig auftretende «starle» Unruhe an allen Pendel». Hinweis. Unserer heutigen Nummer (Gesamtauflage) lieqt eine Abon» nementseinladung auf die Zeitschrift «Daheim» bei; diese Zeit» schrift bringt von Nr. 23 des laufenden Jahrganges an als erste und einzige Zeitschrift den Origiualbericht des Nord» Polentdeckers Robert E. Peary! Abonnements werden in Laibach bestens besorgt von der Buchhandlung Jg. v. Klein» mayr K Fed. Bamberg. > Pauline Recknagel gibt schmerzgebcugt im > eigenen und im Namen ihrer Kinder Max, Fini > und Paula, sowie der Gcschwister und der übrigen W Verwandten die Traucrnachricht vom Ableben ihres > innigstgeliebten Gatten, bezw. Vaters, Nruders, D Schwagers und Onlels, des Herrn ! Aarl Pecklmge! I Kaufmannes V welcher am 20. d. M. nach langem, schweren» Leiden > in seinem 56. Lebensjahre sanft verschieden ist. > Die irdische Hülle des teuren, unvergeßlichen > Entschlafenen wird Dienstag den 22. d. M. um > ^/, Uhr nachmittags vom Stcrbehause Florians» > gasse Äir. 39 aus nach dem evangelischen Friedhofe > zur Veisehung im eigenen Grabe überführt. > Um stilles Beileid wird gebeten. > Laib ach, am 20. März 1910. I Ueicheubestatlungsanstalt des ssranz Doberlet. ! T»r. «nton «inter, k. l. Oberbezirlsarzt > » d. N., gibt im eigen«-» sowie im Namen seiner > > Schwester Marie Ninter, seiner Gattin Mathilde > > Ninter, ferner im Namen aller übrigen Verwandten > > die tief^'etrübende Nachricht vun dem Hinscheiden > > seiner innigstgeliebten, hochverehrten Stiefmutter, > » bezw. Schwester, Schwägerin. Tante und Groß" > D taute, der wohlgeborenen Frau > EMMerKW I t. t. Rechnnngsrevidentens Witwe > I welche heute den 19. d. M. um '/, ^ Uhr vormit« > ! tags in ihrem 92, Lebensjahre nach kurzem Leiden > > und nach Empfang der heil. Sterbesakramente > > sanft verschied. > > Das Leichenbegängnis findet Montag den > > 21. d, M. um 3 Uhr nachmittags vom Trauer' » > hause Maria Theresienstraße Nr. 1 aus auf den > > Friedhof zum Heil Kreuz statt. > > Die heil. Seelenmesse wird in der Pfarrkirche > > zu Maria Verkündigung am 29. d, M. um 10 Uhr > I vormittags gelesen werden. D ! Um stilles Beileid wird gebeten. D ! Laib ach, am 19. März 1910. > > Nettti Lachnik gibt schmrrzbewegt im eigenen, l im Namen ihres Kindes und ihrer Stiefkinder > sowie dem der übrigen Verwandten die Trauer« > Nachricht vom Ableben ihres innigstgeliebten Gatten, > bezw. Vaters, Großvaters, Schwiegervaters, Bru» > ders und Onlels, des Herrn konracl kaclinlk > Ing6nl6Us5»^rckltekten ! welcher am 1». d. M. nach kurzem, schwerem Leiden > in seinem 51. Lcbcnsjahle sanft verschieden ist. > Die irdische Hülle des teuren Entschlafenen > wird am 20. d. M. um 3 Uhr nachmittags von dem > Totenhause des Landesspitales aus nach dem Fried» > Hofe zum Heiligen Nreuz zur Beisetzung in der > Familiengruft überführt. l Die heil. Seelenmessen werden Montag den l 21. d. M. um 9 Uhr vormittags in der Pfarrkirche > l zu Maria Velküudiguug gelesen werden. ^ Laib ach, am 18. März 1910. ^ Danksagung. > Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme > anläßlich des Hinscheidens unseres innigstgeliebien > Gatten, beziehungsweise Vaters, Großvaters, > Schwiegervaters, Bruders und OnlelS, des Herrn V üligenleul5'Ni-ckitekten > wie für das überaus ehrende zahlreiche Oeleite > zur letzten Ruhestätte des teuren Verblichenen. > sowie für die vielen, schönen Blumenspenden, als > auch den durch Abordnungen vertretenen Vereinen, > sprechen hiemit den tiefempfundenen Dank aus > die Familien Lachnik-Goritschnigg. I Laib ach, am 2'. März 1910. > Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen KurMatte) vom 19. März l9w. Dir notierte» Kurse verstehen sich in Kronemuahrmin, Vie Notierung sämtlicher Vlltie» und der »Diuersrn Lose» versteht sich per Ltüct Geld Ware Allgemeine Staatsschuld. Vinhtilllche Ulcnte: <°/, tonvcr. stsuersrei, Kronen dttto (Iünn-Inll) per Kasse 9480 9b -4-2«/« «. W Noten (Fcbr.-Äng.) per ttasse......»» ?b »8 9ü 4 2«/. 0, W. Silber Gprll-Olt.1 per «asse......98 ?b 98 9b 18««« ktaalslose 500 fl. 4»/« l?l 60 l?.^ SU I8SUer ,. 100 sl. 4"/„ 244 s>" 2b0 l8S4tr „ l«0 sl. . . 82!!-— W". lS«4tr .. 50 fl. . .326- 382 ^ Dom.-Psanbbr. ^ 120 Staatsschuld der im Neichörate vertretenen Königreiche und Uänder. Oeperr.Goldrente steuerst. ,Golb per Kasse . . . , 4"/„ ll? üö 117 7b Oesterr. «ente in Kroueuwähr. steuerfrei, per Kasse . 4"/„ 94^82 9b -belto per Ultimo . . 4"/« 94 80 95' 0sft. InvcstitionS-Nente, steuer- ,«l. »r. per Kasse 3'/,«/. 84 9b 8b lb Msenbahn» Vtaatsschulduerschleibungt». ltllsalxth Vahn i G., steuerfrei zu lo.ono fl.....4°/n —— —'- Franz Joseph Äahn, l» Silber (div. Sl.) . . . ü >/<"/<> 118-80 119 UN «allzlsche Karl «ubwig-Nahn (di?. 3t.) Kronen. . 4"/„ i»t-70 9570 «ubolf Vahn. in Kronenwähr, stluerfrei, (biv. St.) 4"/„ 94 »ü 958k> Vororlberger Vahn. steuerfrei, 400 und 2000 Kronen 4",, 9b lb 9« 1b Zu GtaatKschulbverschltl. bungln abstlstemprltt Else«. balin'Altien. «l«abeth «ahn, 200 sl. K.-M. b'/<"/« von 400 Kronen . 455' - 45? ^ delto Linz Äudweis ^0N sl. «. W, in Silber, 5»///„ . 4»?-— 429- >» Valzbura-Tirol 200 fl. 5. «. in Silber. 5°/„ . . »24 — 42b -ffrtmstlll-Vahii »»0 und 200« Kronen. 4"/„.....,91 — 192- Geld War« Vom Vtaaie zur Zahlung übernommene Visenbahu» Prioritälö.Oblissntiontn. Äöhm. Westdnh» Em, 1»!>b, 400, 200Ü u, 10.00» Krone» 4°/, 95 25 8S-2L Elisabeth Äal,n U00 u. 3000 M. 4 ab 10"/„...... 117 »0 11« 2° ElisabethUahn 400 ». 2000 W. 4"/o........ l16 7l^ ,1? 75 Fcrbinands-Nordlmhn Vm.1886 9« 9«! N7'9c detlo Em. 1W4 96 »ü !j? »c ^ran,, Iuseph-Uahu Em.1»84 (biu. Lt.,, Silber, 4"/n . 96 2ü 97-35 Oalizische Karl Ludwig-Bahn (biv. St.>, Silber, 4"/« . 9ü'30 «,s, 3« Ung. Galiz.Aahn M> sl.S. s»«,, 1l>b— ine- dctto 400 u. buo« K 3>/,°/„ «7 25 »k 2l Vorarlberaer Äahn Em. 1884 (dlv. Lt.). Silber, 4"/« . 9540 9«'« Staatsschuld der Lander der ungarischen Krone. 4»/« una. Goldrente per Kasse . 100 55 loo 75 4°/„ detto per Ultimo 1l3 7b 113 95 4°/, nng. Rente in Kroneuwähr., steucrsrei, per Kasse . . 92 ftl> 93 . 4»/„ oeito per Ultimo 92"?5 1,2 95 3'/,"/« dctto per Kasse . 82 70 «2 nn Unss. Prämienanleihe ll 100 sl. 223- , 289 5« drtto k b0 fl. 2l-Ä 35 22'.! 35 Theis».-Nea,.-Lose 4"/,,. . . . ,6« . ioü 4"/» «!!<>. Grund 'tl.-Oblig. . >i3 7,1 y4 7«, 4°/l, lroat. n. slav. Grundentl, Obligationen .... S4'b<> 9b'50 Andere össentl. Anlehen. Ällsn. andrsllnlehen (biv.» 4°/, 92'40 93'40 ^>.n. >'>ceg. Eisenb-llandes- Anlehen (div.) 4'/^"/<, . , l'9'5« ioo-5b 5°/n Donau Reg-Anlehen 1878 >o^ 104- Wiener «eriehrsanlrhcn 4°/<, , 95'20 9U-15 de,to lW0 4°/„ !!5'5<» 96-5,' Anlehe» der Stadt Wie« . . K!0'75!i0l 75 delto (S, ober G) 1874 12! 3«> l22'3i detto (1894)..... 9335. 94-35. detto (Glls> v. I. 1898 . 95 70 967N detto (Elelll.) v. I, 1900 95, 40 W >o 5ett° (Inv. n.) v. I. 1902 98 90 97 90 detto v. I. '908 . . . !»b-25 96 35 VörsenbauAnlehen verlosb. 4°/« 9b9U 96 9<, Russische Staatsaul, v. I. 1906 f. 100 K per Kasse . b"/° 1"2-ü<, l03 - detto per Ultimo 5°/« ------ Bulg. Staat« Hypothelaianlehc» ,»U2......S'Vn 121 « l22 40 Geld Ware «nla. Ntaals-Goldaulcihe 1907 f. 100 Kronen. , 4'/,"/<> 93'- 93 6» Pfandbriefe usw. Vodenlredit. all«, österr., in bo Jahren verloobar . 4°/« 94 60 95 «n Vühm. Hypotlicleub., Verl. 4°/„ 9? 15 9? 85 Zentral. Bud.-Kred,-Ul.,österr,, 4b Jahre verl. . 4'/i°/» «b 4<» Uü 40 betto 65 I. verl, . . 4»/« 9675 9^ 7!> Kied..Inst..üstell.,s.«erl.-U»t. , u. össrutl. Arb. Nat, ^ 4"/« 94s>0 9b60 Landcsb. d. «önigr. Galizien u. Lodom., b?'/iIrüctz. 4"/» 94- 95- Mähr. Hnpothrleub., verl. 4"/« 96 50 97 :io N.östcrr,La,!des.HyP.Anst.4°/., 96-50 97 5« belto inll.2"/nVr. verl. 3'/2°/„ 90 ,< - - detto K. Schuldsch. Verl. 3'/,"/„ 87 bU 88^0 detto vcrl.....4°/,. 96-- 97- Oesterr.-unu, Baul, b0 Jahre veil,. 4°/„ ü. W. ... »8b0 9950 detlo 4°/n Kronen W. , , 9» ?b 99 75 Sparl,.Erstcüst,.NuI.verl.4°/n 9930 100 30 Eisenbahn-Prioritäts-Obligationen. Oesterr, Nordwestbahn 200 fl. S. 10450 10550 Ntaatclbahn 500 ssr..... 366 - !02 Sübbaliu tl 3°/„ Iänner-Juli 50» Fr. (per St.) . . . 2736» 27560 Sübbah» u b"/n 20<' ll. S. oG. —>- — - Diverse Lose. (Per Stücl.) Verzinsliche Lose. 3°/« «obenlrcdit-Lose Em. 1880 2!'? 25 303 25 delto Em. 1«89 280 50 li«6 5<' f,"/„ Donau Megn!..Lose 100 sl. 2«2 7b -8^ 7?> Serb.Präm.-Anl.p. iu0Fr.2"/„ l0»-75 1^ 75 Nnlierzinöliche 1!°st. Vudap.Vasüila (Dombau) b fl. 29-7b 33-?5> Kreditlose l«0 sl......b»8- 54« - Clan,.^usr 40 fl. K.-M. . . 236 — 246- Öseuer ^ose 40 fl......—'^ -'^ Palst»-^ose 40 sl. K.-M. . . 2üN'- 270- -Nuten Kreuz, öst, Ges. v., 10 sl. «b 5« 69 5N Noten Kreuz, min,. Ges. v,, ü fl. 41- 45- Rudolf Uuse 10 sl......72-— 7» — Salm Uose 40 sl. K-M. , . 286 - 29» Türl, E, Ä-Nnl,-Präm,-Obll8, 400 ssr. per Nasse . . . 240 8b L43 «5 detlo per Medio . . .24,-25 242 25 Geld W„re Wiener Komm. Lose v. 1.1874 548— Üb8-Gew.-Sch.d.3"/„Präm.Ech ! . d. Nobenlr. Anst. Vm. 1889 lov'— 104 — Aktien. Transpoltunternthmungen. Äussiss Teplil^er Eiseilb, 500 fl, 214?-— 21b7 — Vülimischl- ^c.il,l»!l)„ >!>0 sl. . , -^ Äulchtiehraber(t>,b.b0U st.K.'M. 2520 — 2540 - detto 56«-- Oesterr. Nordwestbahn, 2«0si.T. .--— ---— detto (lit. It) 200 fl.S.p.Ult. -^ —- Prall-Duxcr Elseub.KXi sl.abgsl. 2L8 25 228 5« Ltaatoeiftnd. 2<>N s>. S. per Ult. 748'75 74875 Slibbal)» 2»» f>. S. per Ultimo 128 75 124-75 Südnurdbrutsche Verbiubungsb- 200 fl n.M..... — — —-— TranSportnesellschaft, internal., A.-O., 2UU Kronen . . . 95-— 115 — U»l,ar. ilLestbnhn (Naab-Graz) 200 fl, S....... 408— 411 — Wiener LolaIb..«lt..Gel. 200 ll. 220— 230- Vanlen. Nnglo vesterr. Nanl, 120 fl. . 3l?se — — — - detto per Ultimo 552 - 5b3 - Bo°enrr..«nst.,alln,,öst..30»«r. 1194'— 119«50 Zentr.-Vod..Krcbbl.,öst.,20NfI. b93 - b96 — Kreditanstalt für Handel und Gew., 320 Kr., ver Kasse . 677 50 <>?« 5" dctlu per Ultimo 675 ?l> 676-^ ttrcbitbanl, uiiss. all« , 20« Kr. u>« ?o «l ü-M Depositenbanl, all« , 20« fl. . 4!»2'- 49N — Eölumple - Gesellschaft. nieder. österreichische, 400 zrroucn 666— 66950 Giro u. nasseuv. Wr., 2U!> fl. 463'- 467 — Hupotlil'Ienbl., öst.,20U Kr 5>"/n 347'- 3b0 — Lä»drlba!ll,üsl ,20« sl, p. Kasse — - -- dettu per Ultimo 49975 500 75 »Merlur». Wcchselslub, Alticn- Gesellschaft, 200 fl. . . . 6 — l>6N' Orsterr. unnVanl, 1400Kronen l780- 1789 50 Unionbaul, 2W fl..... 606 75 <>07-7s, Unlunbanl, böhmische, im, f>. . 2b9 5» 26° 5l> Perlehrsbani, allg., l40 fl. . :<52 50 353 5" Inbuftrieunttlnehmunge«. Äangclellschast, allaem. osterr,, .^ ««»^ l00 fl........ 2»^ " Arüxrr Kuhlenbergbau-Gesellsch. ^^..^ T?^ 100 sl........77» Eisenbahnverlehr« Anst., öslerr. jss . 10.» sl........ ^s ,f,- Eisenbahüw. Leih«., erste, inafl. "' ^ 'CllK'lüllhl», Papicisadril und . >?I^. «ieiL Oesellschasl, 10« sl. - '°" <»»^ «klellr.Ges.. allg, öslerr.,200fl, 480 ^ ^ «ilellr. Ges . intern., 2«0 fl. - ^.^. l»' Llellr.Allien.Wes., vereinigte - «" Hiuterberner Pair.-, Zündh.- u. ^ »1^^. Met ffabiil, 400 Krone» , <'" . lN^ Uiesingir Brauerei 10« fl. . - '^.^ ^^ Monlaii-Grs.. öst alpine, 100fl ?l" «Poldi Hütte., TieaelguMahl- »l» F,Alt,.Oe!sN!chns!, 200 fl. -»"" .^ Praner Eiseninbüstrieaesellschasl ^, . l»'^ 200 sl.......- '"°" ^,^ Nima - Muraul, Slllgo-Tarjanel .„7.^ »^.,. Eiscnw. 1"« fl. . . - . - ° g ^ «".^ Sal„o Tarj. Steinlohlcn 100 fl. "^,^, «Schlogelmühl», Papiers.. 2NNfl. zp «Schodniza,, A.G, für Petrol- ^^, b" Industrie, üun Kronen - - °' ^^ «Lteyrermühl., Papicrfabril u. ,.^_ «^,^ VerlaaeneseNschllft . - - 294^ "^ Trifailer Nohlenw. Gc! 70 U- "' ^,^ Tüll. Tabalrenieaes. 20« ssr.P« ^,.^ ^^» Kasse......'. ' zqs" ?I«^ be.to per Ultimo U,^ ,1, ^, Wassenf.Gef.. österr. I00ll. - "z ^. A^. Wiener Äau«eselllchaft. 100 ' - k^g.^ »" Wienrrberaer Ziegel«. «llt.-Ge! °" Devisen. Nnrze Sichten nnd SchlckS. ^^ ,ß«^ Amsterdam.....- ' ^7 72 ^z »< Dentsche Vanlplähe - - ' g^ <"» ^.< -^ Italienische Vanlplähe - - - ^40^ "^^ London...... ' yü'4? »h-^ Paris......- ' ' Lo^b", g» ,9'l!> Tulaten.....- ' ' i94 ^^^, Nnbcl-Nule», . - - ' ' ^»-^^^ ^^^^^^^ISIn^IndVerkäuf^^^^^^^^ tvon Renten, Pfandbriefen, Prioritäten, Aktien, Losen etc., Devisen und Valuten. LoS'VersIcherung. JF. O. 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