^NI. Samstag, 10. October 1891. 110. Jahrgang. kaibacherMZeitum. lllkk^u, Hni3<,^' ^ostuerlendung: yllnz<«l,r!g st, «, hlllblährig fi. ? s.!,. Imlvmptolt: ^, Die «liaibacher Zeltuny» erlcheinl täglich m!t «ulnllhme der k°n„. Uüd ssslcrtllge. Die «b»l«»ftr»n,« ^^ ''"'"<>tf lii« .,, .'^>l. l>^- >>>>r die Zuftellun« !»« Hnu« «»nzjährlg fi. l. - I»sertl,n«ne»»r: ssür V befindet sich «ongrelsplah », b»e «ed«t«o» Vahnhoe am 19, October l. I.. vormittags ?"Nes'N^« "bhause 3" Laibach stattfindende «?"bw ^Mrathsabgeordneten mit dem Beifügen 7" die Lea,. /" '" ^rain wohnenden Wahlberech. d,^ °llßerb,l? «"""arten zugestellt werden, wogegen ° 5^duna pr.^"^ wohnhaften Wahlberechtigten k^i?t' das« ^^abgeordneten mit dem Beifügen °" dis'° ^gitimnVi '". ^^'" wohnenden Wahlberech. ^'nl^'halb Kr!!i3"'" '^stellt werden, wogegen °^t k, ""l, era??/ »!" Wohnhaften Wahlberechtigten ^, .^ einen m « 2egitimationHkartcn persönlich L " ^ bch^n ^^^^" b"M k- l. Landes- ^l,^°" »October 1891. ^Pfc»lj 6 großen Grundbesitzes in Krain. von - Kreuz. , 3rei?ltr,.,^l. Oberstein. V w'"' G ilH'Ä' 3"'^"' "°" " Krupp. ^^' Dr Z^' ^edengraz. ^ü^^.'.^g"a^Graf ^. Ojlt Slopitz. 4.) Nuersperg Karl. Fürst. Herzog von Gottschee — Fideicommissherrschaften Gottjchee, Pölland. Seisenberg, Weixelburg. 5) Auersperg Erwin. Graf —Thurnamhart. 6) Auersperg Hermine. Gräfin. Excellenz — Sonnegg. 7.) Auersper« Leo. Graf — Herrschaft Nuersperg mit dem incorporierten Gute Nadliöek. 8) Äarbo Josef. Graf — Kroisenbach. 9.) Barbo Valesca, Gräfin, geb. Gräfin Arco — Nadel stein. 10) Berdais Friedrich — Raitenlmrg. 11.) Berg Ludwig. Freiherr von — Nassenfuß. Mühl- hofen. Nassenfuß < Sagoritz und Thurn unter Sagoritz. 12.) Veroldingen Paul. Graf — D. O. Eommende Laibach. « 13) Bisthum Laibach — Görtschach und Pfalz Laibach. 14.) Blagay.Ursini Ludwig. Graf — Weißen. stein. 15.) Bors Eleonore. Sophie und Lubmilla Freiinnen von — Plelterjach. 16) Brüxner. Dr. Adolf — Großdorf. 17.) Lernic Agnes — St. Peter, M. O. Commende. 18.) Collegia!-Capitel Rudolfswert — Capitelgilt Rudolfswert. 19.) Dolenc Bernhard— Rossenegg.Oilt bei Sanct Veit. 20.) Dollenz Ednard — Nussdorf. 21.) Doll schein Nnna — Adlershofen. 22.) Domcapitel Laibach — Pfarrgilten Sanct Varthelmä und Scharfenberg und mehrere andere incorporierte Pfarren. 23.) Domladis Josef — Herrschaft Iablanitz. 24.) Fuchs Gilbert — Obergörtschach. Gilt Seeland. 25.) Gagern Beatrix, Freifrau von, geborne Gräfin Auerspcrg — Molritz. 26.) Galle Adolf — Pepensfeld. 27.) Galle Franz — Freudenthal. 28.) Germ Karl — Weinhof. 29.) Gressel Marie — Treffen. 30.) Gutmannsthal« Venvenutti Nikolaus. Ritter von — Weixelstein und Hottemesch. 31.) Heller Richard Clemens — Ratschach mit Scharfenberg und Scharfenstein. 32.) Hofärar — Prestranek und Lipizza. 33.) Hohen wart Karl, Graf. Excellenz — Raunach. 34.) Hotschewar Iosefine — Neudegq. Gilt «Na 'llllU» nebst den Landtafelobjecten »ub Einlage Nr. 1266 und Einlage Nr. 1268. 35.) Hren Franz — Ponowitsch. 36.) Iatlic Stefan. Pfarrer — Pfarrgilt St. Veit bci Sittich. 37.) Iombart Gabriele — Klingenfels, Swur. 38.) Kauschegg Ka.rl und Franz — Smuck und Out Thurn bei Semitsch. 39.) Kersnik Johann und Bertha — Egg ob Pod- petsch. 40.) Kosir Alois, Pfarrer — Pfarrgilt St. Ruprecht. 41.) Koschier Paula — Warlenberg. 42.) Kosler Johann — Ortenegg, Freihof. 43.) Kosler Johann und Dr. Josef — Leopolds» ruhe. 44) Kottulinsly Adalbert. Graf, und Theodora Gräfin, geborene Freiin von MayerMelnhof — Savenstein. 45.) Krainifche Industrie. Gesellschaft — Neumarktl, Iauerburg u. s. w. 46.) Langer von Poogoro Franz Anton, Ritter — Preisegg und Werschlin. 47.) Lanthieri Karl. Graf — Wippach sammt Trillek. scher Gilt und Graf Strassoloo'jcher Gilt Slnp. 48.) Lavrik Engelhilde, geb. Slazedonigg — Zobels. berg. 49) Lazarini Heinrich, Freiherr von — Flödnig. 50.) Lenl von Burgheim und Gansheim Ialob und Felix — Arch, Unterradelstein. 51.) Lichtend erg Wilhelmine.Gräfin — Hallerstein. 52) Liechtenberg Leopold, Freiherr von — Habbach. 53) Margheri «lbin. Graf. und Apfaltrern Sylvia, Freifrau von, geb. Gräfin Margheri — Nltenburg. 54.) Margheri Albin. Graf — Wördl. 55.) Mauer. Dr. Gustav — Ruckenstein und Erlachhof. 56.) Maurer Theresia — Rutzing. 57.) Mayer Ferdinand Ios?f — Gut Leutenburg. 58.) Minutillo Franz. Freiherr von — Scherenbiichl. 59.) Muhr Adolf — Schloss Velbes und Propstei Inselwert. 60) Obraczay Marie — Neustein. 61.) Oesterreichische Alpine Montan-Ge- sellschaft — landtäflicher Wald- und Grund» besitz in den Steuergemeinden Wrindorf. Ga- berje u. s. w. Feuilleton. ^d«^NdHn^ ""' °hne ein besonderer s"" ^ zur Zeit. wo die 3"' « 3°dem°1^ ""en stillen Mnen Winlel. ««^^"opolt "is7^.'"cht "umpf getreten >je. " «Ndere ," 9'" mir ein Volksstamm so 'li ^ s, ' ° "gliche Sprache erweckt mein ,tß^ Kannte« m . ^> F' ich lieb?"""«' gehe ich grundsätzlich Vk . "^her m /'^" 9l""en Fleck überhaupt H^>/lo^"" 'hm bekannt geworden bin. ?or ^ "" °llkmal winzig klein und V^. Ä^""em ^!°""^ 'ch einen Gebirgszug. ein V'k. 3^«herer?i"^"h,m an die Seite ge- ^ ','tkt 1 l°,nlne .„ ^""schaft "crliert sich dieser ?tlt '" ein BeV"" Patten der Landschaft !V geht "^ zu ihnen und fühle mich ^ «k^nich? Kisten von uns! Natürlich, nur si ^i ki^" und s?' 'ch «ber bin mir dessen b°h.r -Partien, ebenso. !"^H>"n Mcb ''"? beuten, die l«' ' ^lt«Ht w.ch,r zu Gesicht bekommen ^ t>>> e '^uten^ /"h "ur «". "ach Oberkraiu ^. ^2^'gend^. .'" '"'" "°m Weltverkehr ^f^ hH'lpiltl ha?' ^' ber Tross der Touristen ^ '" di7^"er Richtung hin zu bereuen. I "ralte Gewerkschaft Zcleznike, zu deutsch Tisnern. gewagt habe, wo der mächtige und formenjchöne Ratitovc Wache hält und die Zayer gar lieblich durchfließt, zahllofe Forellen in ihrem kühlen Schoß bergend. Wo man nicht nur auf Schritt und Tritt den sonst bloß in Raubritter > Romanen und frommen Erzählungen Christoph Schmidts vorkommenden Köhlern begegnet, sondern auch lwch etwas von jenem beseligenden Köhlerglauben und den damit zusammen, hängend rührenden Gebräuchen findet, welche einer im Ulltagsgeleise ausgefahrenen Seele so uneudlich wohl thun. Die Sage verlegt den Artrieb des Bergbaues in und um Eisnern in jene vorhistorische Zeit, wo nach dem Auispruche der Geologen der Berg Kalis mit den gegenüberliegenden Abhängen verbunden gewesen sein soll und sich gegen Drajqose ein großer See ausgebreitet hat. an dessen Ausfluss angeblich die ersten Hochöfen standen. Aus nachweislicher Epoche, aus den ersten Jahrhunderten der christlichen Aera nämlich, hat sich nue Tradition fortgepflanzt, der zufolge die Erzkrmftpen von Prazgose verborgen in einem tiefen, tiefen Walde gelebt haben und nur an hohen Festtagen auf Kähnen gegen Eisnern angefahreu kanun, um der heiligen Messe beizuwohnen, welche von einem frommen Ein-siedler in einem Kirchlein auf hoher Bergspihe gelesen wurde. . . Mit dem z.hnten Jahrhundert hört die Sage auf und die historische Vegründum, nimmt lhren Anfang Kaiser Otto macht laut Donatwnsnrtunde den «Nchos von Freisingen zum Herrn voi« Lack sammt den Ortschaften Selzach. Luza sowie des Bergstockes Pecana (d,m heutigen Ratitovc). untcr wclch.m die Ortjchast Eisnern liegt, dermal« noch ein unzusammenhängender Wald mit einzelnen Weilern. Eitnern gilt als das älteste Bergwerk im Herzogthume Krain und hätte in« sofelne Anfpruch auf allgemeines Interesse, selbst wenn es nicht gar so entzückend wildromantisch gelegen wäre. Der Fluss Zayer. welcher Eisnern durchfließt, ist die belebende Wasserkraft des Olles, die auf zwei Wehren aufgefangen, dann in eine Menge Rinnsale geleitet, die Hämmer und Schmieden in Bewegung seht. Mitten durch das Thal windet sich die Bezirksstraße von Lack bis nach Zarz. von wo aus dann die Ge« meindewege die Verbindung mit der Wocheiu und Tol« mein herstellen. Das Klima ist rauh, aber gesund. Im heißen Sommer von erlabender Wirkung, dagegen im Winter düster, weil Eisnern, Dank der eigenthümlichen Constellation und Höhe seiner Berge, von der Sorne nicht beschienen wird. Um Eisnern herum sind große, leider schon teilweise gelichtete Waldungen. Eisnern liegt 500 Meter über dem Meeresspiegel, 7 Stunden von Laibach und 3 Stunden von Vischoflack entfernt, wo die Bahn abbricht, und ist in eine Thalschlucht zwischen den Ausläufern des Ratitovcberges gebettet. Die Berge um Eisnern sind nur mittelhoch, aber dafür ausnehmend steil und unwegsam. Der Ort hüt zwei Hochöfen, die nicht immer in Betrieb sind. süns Wallaschfeuer, ein Walzwerk, süns geinhämmer und viele Nagelschumo Essenfeuer. Die Erze werden aus den Gruben Dmzgoöe. Ratitovc. Ielovca und Smoleva be. zogen, die Holzkohle zum grohen Theile von den Ge. wellen ,n e.genen Waldungen gebrannt, zum Theile bel den Mlnch verstreuten Waldbrennern angekauft. Das erzeugte Ei^en wild zumeist zu Nägeln um- vcndachcr Zeitung Nr. 231. i924 10^btt^- 62.) Pace Mathilde. Ludovica und Camilla. Grä. finuen, dann Manussi Marie, Edle von, ge« borne Gräfin Pace — Thurn bei Gallenstein. 63.) Palme Josef - Lustlhal. 64.) Pelikan W-lh^lm — Roth?nbüchl«Gut, Rothen« büchl'Gilt. 65.) Porcia Ferdinand, Fürst — Fideicommiss< Herrschaften Plem und Scnosetsch. 66.) Praschuiler Alois — Gallenegg. 67.) Rechbach Frird^ich, Freiherr uon — Kreutberg. 68) Reya-Castelletto Felix. Edler von — Moos» thal. 69) Risen fel« Theodor, Freiherr von — D. O. Commcnden Mottling und Tschernembl. 70.) Rotl, Anton — Gerbiu. 71.) Rudesch, Dr. Theodor — R.'ifnih. 72.) Rudesch Alfred, Franz und Flora, dann Mühleisen Marie. geb. Rudesch — Hoflack und Dragome!. 73.) Rudez Julie — Fnstcnbrra.. 74.) Sänta de Kozmäs Stefan und AmMe — Gallmfels. 75.) Tavinschegg. Dr. Josef, Ritter von — Mottling. 76.) Schiebe! Alois und Amalie — Vreitenau, Luegg. 77.) Schwefel Josef, Freiherr von. Excellenz — Grimschihhof mit der incorporierten Waldung 8rsn^i Vrk. 78.) Seemann Johann — Poganitz. 79.) Seunig Marie, Josef, Eugenie. Amalie und Anna — Kisel-, Pousch« und Maurische Gilt, Strobelhof, Tscheple, Plauh'sche Gilt, Wittich. Wald Gilt. 80.) Slavonic Ferdinand — Tschernembl, Mött« linger Venrficium und St. KatharinaMlt. 61.) Smola Emil — Stauden, Graben. Rudolfs« werter Spitalsgilt. 82.) Sou van Ferdinand — Wolfsbüchel. 83.) Stars Ioseftne — Äuenthal. 84.) Stars Felix — Eerlachstein. 85.) Stars Anton — Gut Mannsburg. 86) Strahl Karl. Ritter von — Altlack. 87.) Terbuhovic vonSchlachtschwert Marko und Eugen. Edle — Kleinlack. 88.) Thurn-Valsassina Johann Douglas, Fried« rich. Josef und Vincenz — Radmannsdorf und Walleliburg. 89.) Tomek Lucia — Krolsenegg. 90.) Trenz. Dr. Ferdinand ' und Mathilde — Draschtouz. 91) Urbancic Johann — Thurn unter Neuburg 92.) Urbankic Louise — Billichgraz. 93.) Urban tschitsch, Dr. Eduard — Stermol. 94) Urbantschitsch. Dr. Victor — Höflein. 95.) Vilhar Eugen und Mane — Steinberg. 96.) Windisch.Oraetz Hugo. Fürst — Wagens- perg, Slattenegg, Haaiberg. Loitsch. Luegg. 97.) Wohlfahrt Marie, Freifrau von — Poganek. 98.) Wurzbach. Tannenberg Nlfons, Freiherr von — Gut Ebensfeld. Schwarzenbach. Tannenberg. Hof Gritsch. 99.) Zois« Edel stein Egon, Freiherr von — Egg bei Krainburg. 100.)Z orec Johann. Pfarrer — Pfarrgilt Manneburg. Verhandlungen des Neichsrathes. — Wien, 3. October. Das Abgeordnetenhaus nahm heute seine Thätigkeit wieder auf. Der Ministerpräsident Graf Ta affe, welcher sich lion seiner Kranlhüit vorzüglich erholt hat, wurde bei seinem Erscheinen von allen Seiten herzlichst bsgcilßt. Die Sitzung nahm den gewöhnlichen geschäftsmäßigen Beginn und Verlauf. Nach Verlesung der eingebrachten Anträge und Interpellationen wurde zur Tagesordnung übergegangen. Abg. Eben hoch berichtete über die Petitionen von Genossenschaften der Gast- und Schaukgewerbe um Aufnahme des Handels von Flaschenbier in die Reihe der cuncessionierten Gewerbe. Abg. Neubrr beantragte, den Gegenstand an den GewerbeAusschuss zurückzuleiten und von diesem eine Enquete der bethciligten Geschäftsleute durchführen zu lassen. Abg. Pölz hofer schließt sich den Ausführungen des Abgeordneten Neuber auf Zurückweisung an den Ausschuss an. Er bezeichnet das Gewerbe der Gemischtwarenvcrschleißer als ein tiefschädigendes für jede Gewerbebranche. Abg. Kusar sprach den Wunsch aus, dass der Verlauf von Flaschenbier unter die concessio-nierten Gewerbe aufzunehmen sei. Nach dem Schlussworte des Berichterstatters wurde hierauf der Antrag Neuber auf die Zurückweisung an den GewerbeAusschuss angenommen. Die Petition, betreffend die Erhöhung der Activities« bezüge der Beamten und Diener in Trieft anlässlich der Aufhebung des Freihafens daselbst, wurde nach einer Befürwortung derselben durch die Abgeordneten Nabergoj und Burgftaller der Regierung zur Würdigung empfohlen. Abg. Dr. Iaques referierte sodann über das Gesetz, betreffend die Entschädigung unschuldig Verurtheilter. In der Generaldebatte spricht zunächst Dr. Roser, welcher erklärt, er werde jederzeit für die unschuldig Verurtheilten eintreten, weil er der Ueberzeugung sei, dass es sich hier um einen unbestreitbaren Rechtsanspruch handle. Doctor Iaques bemerkte, die Gesellschaft, empfinde es als eine Härte, dass die unschuldig Verurtheilten einfach mit Achselzucken entlasssn werden. Die Einwendung der loroo m^ouro sei unzulässig, denn die Action des Staates könne nicht wie ein Elementarunglück betrachtet werden. Redner weist darauf hin, dass in einer Reihe von Staaten bereits diesbezügliche Gesetze erlassen worden sind, und empfiehlt die Annahme des Gesetzes. Das Haus beschließt hierauf, in die Speclaldebatte einzugehen. § 1 bestimmt, dass der unschuldig VerurtMte für die durch den als ungerechtfertigt erkannten Strafvollzug ihm zugefügten vermügensrechtlichen Nachtheile billige Ver« gütung verlangen könne. Abg. Keil beantragt, statt «bil> lige Vergütung» «entsprechende Entschädigung» zu setzen. Regierungsvertreter von Krall spricht sich für die Bei-behaltung des ursprünglichen Textes aus. Er bemerkt, dass die Regierung bereit« früher die Berechtigung des unschuldig Verurtheilten auf Schadenersah anerkannt habe. Graf Pininsli trat gleichfalls für die «billige Ver. gütung» ein, während die folgenden Redner für die «Entschädigung» plaidierten, welcher Begriff auch im bürgerlichen Gesetzbuche Präcise definiert sei. Nach dem Schlussworte des Referenten wurde'Z 1 mit dem Amende-ment Keil angenommen. Die folgenden Paragraphe wu» den unverändert genehmigt und sohin das ganze Gesetz in zweiter Lesung beschlossen. Die Abgeordneten Schlesinger und Genossen beantragten den Verlauf der Reichsrathsprotololle in den Zzilungsverschleißen um fünf Kreuzer. M? « » ,^ z^ Krauß und Pfeifer beantragten NotM'0' ^ Steiermark und Kram. Polzhofer beantragn», i ^^, über den Flaschenbierhandel Vertreter au ^ Genossenschaften beizuziehe.'. Tilser. Tl" " ^, ^ interpellierten wegen der Vorgänge m "" ^M sei, sagen die Interpellanten, den CM" "' . ^HB verwehrt worden, den Kaiser zu emvfa»ge» in den Landesfarbrn anzubringen. c-nndelw^ Abg. Gchmann interpellierte den v° ^ M' wegen mangelhafter Beheizung der W°6go' ,^ ^ Abschaffung der Jahreskarten auf W ^ ^ ^ Franz.Iosef-Vahn. Abg. Kindermann ""^ ^M Obmann des Strafsseseh-Ausschussts ^ Pininil'"' de« KM'"' klärte, er werbe in nächster Zeit M" " ^a"!«' dieses Gesetzes anregen. Dle Sitzung wu^ .^, M schlössen. Die nächste Sitzung findet Si". ^n, wir erfahren, wird Minister Steinbach '" das Budget pro 1692 vorlegen. ------^ Politische Uebersicht- ^. (Aus dem Abgeordnetenhaul'^"' gestern fand eine längere Handlung des Budgets statt. ^ worauf die Mlbs die betreffenden V"N^ H werden. In den Conferenzen wurde aueo ^ „W dass da« abgekürzte Verfahren nur '" ,^, Budget gelten solle. .^Die H"?^ (Staats-Eisenbahnralh,)^ l n> ° des Staats.EisenbahlnalhcL wird aull) " ^ W letzten Tagen des October stattfinden- "'^ ^hfl^ orommg dürften sich. abgesehen von den ^„^ ten allfälligen Anträgen, welche au« ^ ^ Mitglieder gestellt werden könnten, nu , Verhandlungsgegenstande befinden. , ^ZaH^i (Die neuenWienerV r l e ^ H,l , Die vorgestrige Berathung der tech"^^,hrsa >^, der Commission für die neuen W'ener ^ ^ ergab volle Uebereinstimmung "«cy " .^eB'^. theilung der einzelnen Bahnlinien au ^ ^/^, Vauverioden, sowie hinsichtlich des p'^chlb?" ',B reguliernng im S^ getheiltem Gerinne und m>t Smenca' ^ ^" dass die gänzliche oder theilwelse 6" .^. stattfinden könne. ^ ..«?,) ^^!< (NeuePressgeseh.A" l^ czcchische Abgeordnete Pacäk legte vo^> ^,^W ^ drei Gesetzentwürfe vor. und zwar. ^ l3a>w^ Aufhebung des Zeitungsstempelö »no i hki jch. Fr/igebung der Colportage Erle'ch H hc ^ von Pflichtexemplaren; 2) ^«"0" ^^B^c.f tigungsverfahrens dahin, dass °" ,^s/i"" O dacteur zur Weigerung des tigung berechtigt sei. wenn die z" ° ve"" ^' fachen auf Wahrheit beruhen «"v ^iich Redacteur den Wahrheitsbeweis Hz ,^,, 3.) Aufhebung des objectiven Verlay ^H^' ^ (Ungarischer auüschus« des ungarischen Abgeord'" ^ ^ Vorlage über das fünfmonatl.^ « > nachdem der Ministerpräsident h^ Ke.'d'f'Z^ dieses Provisorium schon deswegen de"^<, die Berathung des balg Athem einpaukt, auf d°s« ^ A ^ Fl in Gang erhält, auch d.e W^e^^^^ kelnde Bewegung versetzt, ^s ' ,^„ a l ^ uraltväterlichen Wiegen, d'e wlr z"^^,, lst ' ^H, ulter Meister sehen. Das V^z ^n f „lit °^, genug, um auf einen nach 3«^"^ TH^ ^K stand schließen zu lassen. SchA H^ellK <, gewaschenen Linnen stehen .'" "irde'tt I-K, rußgeschwärzte hohe und '"^"ch^jcdefc' ^,.e^^ nahe den Funken sprühenden ^ ^ l^ ,V tuffeln oder Maisbrei. Olöß"' ^,fta'<,, -^l springen zwischen den glühenden ^ " ^<^ munter herum. So spielt st« ^z« ^ ^^ seinen Freuden lmd Äeschw'"^ ^aä't'" h,.' '.^ Hütten Sommer und Mit dem Schlag N p<".rasse" ^e ^ gestellten Nä„el zusammen "' ^^r"'- h ""^^ auf den Köpfen zu «h"" ^ Mg^ «'Fo a"he >t /^ ein g'oßer Theil dem SchlM" ^,, ^'„„tel > Wenn mau auch ''^Oa^l" ><'..< zieht, rrlennt ma. doch W :>ca '" ,,' '^ ^, Wochentagen heraus ''' '' HaH hist" L wo alles von Ei e. ist. selbst d Zta ^ ^ s„! laden. Denn vor jedem kreuzigten Heilandes und °" ...d ^,^. Kindlon Jesu brennen ^.mpu' ,n«d ' ,,f b'aonnen bat. Dcr Fleiscyer. gearbeitet, welche in «Lageln» nach Italien und in die Lcuante. in Kitten nach Kroatien und in runden Fass» chcn nach der Türkei verkauft werden. Diese Industrie hat jedoch in den letzten De« cennien durch die belgischen Maschinennägcl eine wesentliche Einbuße erlitten. Die eigentliche Bevölkerung machen indessen noch immer die Nagelschmiede aus. rin Gewerbe, das sich vom Urahn auf den Enkel vererbt. Denn was von Geburt ein echter Eisnerer ist, der wird Bergmann oder Nagelschmied und will trotz aller Mühsal dieses Berufes von nichts anderem hären, die Handvoll besitzender Familien etwa abgerechnet, welche Vermögen und Bildung auf vorgeschobene Posten gestellt haben. Die Nagelschmiede sind eiu eigenthümlich?« Völklein, und es verlohnt sich, sie näher ins Auge zu fassen. Heißblütige Patrioten, strenggläubige Christen und kindlich gute Ehemänner, wenn der Dämon Brant« wein, der leider ihr Erbfeind von altersher ist, ihre guten Instincte nicht in Frage stellt. Der Wein gedeiht nämlich in der kühlen Thalschlucht und an den steilen Felkabhängen nicht, und das Aicr ist so theuer, dass ein armer Gewertsarbeiter gar nicht daran kaun; ge« trunken ober muss eines werden, denn der Hammer «zeugt Durst. ^»A^" ""e Eigsnthümlichteit der Eisnerer ist, "W lassen wollen, ob- die ^rNuv^ Wdern selbst gelehnt h°b?n ^"° 3 ?Ä« "K"b°lt dagegen auf. M gegen Eisnerer stützt sich aus den es nur zur Nachtzeit in der SchmK ^N ist. Nm Tage will er behaglich sein Pfeifchen schmauchen, seine Kinder in« Freie tragen, sein Stückchen Feld bebauen, dem Weibe beim Brotbacken helfen, und wer dagegen spricht, ist sein Feind. Von Generation zu Generation wird, Dank dieser unrationellen Lebensweise, das Geschlecht der Nagelschmiede schwächlicher, eine große Zahl erreicht das ohnedies schon sehr herab-gesetzte Militärmaß nicht einmal mehr, woran vielleicht auch der Schnaps Schuld trägt, welcher den Kindern bereits vom zehnten Jahre ab und noch früher als vermeintliche Stärkung schon zum Morgenimbiss gereicht wird. Dabei strengt sich der Nagelschmied, wie die Lohnlisten ausweisen, durchaus nicht ununterbrochen an, denn er arbeitet durchschnittlich bloß an 152 bis 154 Tagen im Jahre. Weiber und Männer arbeiten gemein» sam in den großen primitiven, aschgrauen Holzbauten, in unmittelbarer Nähe des Wassers, an den Schmiede« nägeln, die insbesondere beim Schiffbau Verwendung finden und deshalb in die weitesten Fernen kommm. Zwei arbeiten allemal an je einem Nagel. Der eine spitzt ihn zu, der andere glättet den Kopf ab, worauf er noch leuchtend und glühend in den Korb hinab zu seinen Gefährten fällt, die im buchstäblichen Sinne «nagelneu» im hellen Silbe»glänze aufeinander a/schichttt seiner harren. Um 11 Uhr nachts beginnen die Blasebälge zu pusten, die Hämmer zu klopfen, die Feuer zu knistern, und dann geht es ununterbrochen fort die ganze Nacht durch bis 11 Uhr des nächsten Vormittags. Unter dem Gehämmer und Geklopfe, bei dem Treiben des Wassers schlafen die Säuglinge den sanften Schlummer der Kindheit, der umso andauernder ist, nl« derive primitive HolMlken. welcher dem Blase- ^wHi^ 1925 !0. October 189,. ^ h?n^3/. ""b weil eventuell auch hinsichtlich ^«elsveitrages gewisse Verfügungen erfolgen !^n/ttend,!^ ^°«b) kommt dem derzeit in Eng. ^ ei>?3^?-Cabinet sehr ungelegen. Es kann ^ltW jmiä V unterliegen, dass nunmehr die ">en H V ^" 'Men Abgeordneten ein Ende !^°l der nM» peinigte irische Partei wird aber " Liberalen l-"!!^ Vundesgenosse Gladstone's und ze Frage /'!!' «Es ist unter solchen Umständen sehr ?^ent8n,°s.l^ ^"binet Salisbury die nächsten " war N?/lü. ^erleben wird. Für Irland selbst lW die ./.l ^ unstreitig ein Glücksfall, denn !.. (^ie ^.?"kne Einigkeit im Volke wieder her. «en. h °"lgar,sche Regierung) ist ent-°>M»ten "m>! .^' ^orte gegen die Ausgabe ^ Ziehen '^ ^"" Bildnisse des Fürsten Ferdi-» u? Sllbermünzen wohl höflich, aber ab- L l>°tlln fe /"^ 7^^ ^" Mieren. Die Regierung 3^'hre N'^. 'b sie mit der Prägung solcher ^ M H^ nicht überschritten und das Ver- ».'lWuisi^' "^ verletzt habe. > °us H°lt. fische Expedition im Pamir- ^Kr^V^ wird in "«>e?^n K?nn?n^ ^^°ubt. dass England sich mit k>! ^" der ^ ^"^"'e der türkischen Circular. ^ ^w Sckr,>i .^"^lM begnügen, sondrrn sV lchiihen ^"" "'^d- um sich gegen etwaige 3/°"'H?s^) ^°.ch "«er Meldung des «Temps» "H «^leie t«V" '" den letzten Tagen neuer» sn> '^^ Dampfer einige tausend Mann ^"^la vo^ro.) Der fünfzigste Geburtstag des ^^lsten^ " Montenegro wurde vorgestern im ^^^«me festlich begangen. H"^^^^^^^^^^^ haben, wie die ^^ung d" "eld". der Gemeinde Mauchnitz Kitteln s^^"blluten Schule und Anschaffung ^ >l zu spenden geruht. >k>ber wi'd ^«ng einer Königin.) An. ^tis» ' ^rllt,ler Ü ^^ mehrere Canonisierungen 3'°M 3^ don N°"^ diejenige der Königin Marie °>°«? Valican ^°^"' Mutler Franz II. von ^B^^nnt^^d inIglau) AusIqlau ^ll '"«so "^ ""be die in einer Suppen-3'' °i V'^em B°^ Hauptplatze bedienstete Emma «> äi'^'uch U "Irrten Thür der Thee-Anstalt ^ll i^ «in ^ dle Thür gewaltsam gesprengt 3^°" im Ne 5"^er Anblick dar. Emma Meisl ^ !°i^^^ ,^ °" Kl?i^ ..^ die Oberbetten ^ ? ^s. Dj.Men Wachhunde und schrotet ^^e K^alz"^.H°mmer drüben im Str.ckwerke Hü^r ^^"n zu keuchen und zu Pußten auf. «k^ter 7 'n, En^. ."'^ ^age rein gewaschen l! b<^ch viel^°M°". da« 'heißt -Sommer ^!v und b^" ""^ schneeweißen Hemd. V" n ch und N^- Die Mibir im neuen ^^".,^n H^Mr Schürze eilen, große «.. öl" Kirche, während der '»e»^ fl^°ck des3"" und das Samstagmahl. > >N >s ü be7?lWn Imbisses, zubereitet. f>i^"t> M?st hin ^en e.t Jahrhunderten in der ^ ^>> «"s' ^ 9,' ^"" untereinander hei- zeigen. Die 3i.^ lonzusch^men Stolz hinein, nicht mit 'U>lch?"ln' umten ^^""derts geschützt zu sein < >'. , ^iihrt ^ versteck. Ihre traditionelle ^»'° üH' wo '? unter allen Umständen und > 3^ ^" heil g7„"« der pr^tige Bau der 'T^" it! "' Denn^? Anton.us geweihten Pfarr- <^t "'enisch,7 d.chr nach dem Plane eines > ^lich ^m?t7^^ekten und ganz im ita- ^>^/«" opfen^^t empel dankt sein Ent- >>i^ wird^^en V°ben der Gemeinde. ^bZ^ckt. Ay " soeben von innen künst. ' ^ shington ist noch leine amtliche Bestätigung der Nachricht eingetroffen, die, wie man dort glaubt, ausgesprengt worden sei, um Nalmaceda's Entkommen zu erleichtern. — (Eine neue meteorologische Warte.) Heule mittags wird die auf der Spitze des Hochobir bei Eisenlappel errichtete neue meteorologische Warte eröffnet, welche zu Ehren des um die Errichtung von alpinen Gipselstationen hochverdienten Professors Dr. Julis Hann den Namen Hann-Warte erhalten wird. — (Siebzigjährige Drillinge.) Nmerika. nische Blätter berichten: In Torrington haben die drei Farmer Matthew. William und Daniel Grant am 13. September ihren siebzigsten Geburtstag gefeiert; fie sind nämlich Drillinge und alle drei rüstig und kern-gesund. Ihre Mitbürger veranstalteten ihnen zu Ehren ein Bankett. — (Landesausstellung in Galizien.) Der Landesverband galizischer Kaufleute und Gewerbe» treibender hat den Beschluss gefasst, im Jahre 1894 in Lemberg eine allgemeine Landesausstellung zu eröffnen. Die letzte Landesausstellung in Lemberg. welche im Jahre 1878 stattfand, hat ein glänzendes ftnnnzielles Ergebnis geliefert. — (Verbrannte Kinder.) Aus Prag wird telegraphiert: Im Dorfe Todnie bei Schweinih brach ein Schadenfeuer aus, wobei vier Kinder im Alter von einem bis zu zwölf Jahren, die in einer Stube eingesperrt waren, verbrannten. — (Italienische Uniform.) In der italic-Nischen Armee wird da« französische Käppi durch den preußischen Helm erseht. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Das Abgeordnetenhaus) deS Reichs, rathes hält heute seine zweite Sitzung im gegenwärtigen Tessionsabschnitte. Auf der Tagesordnung befinden sich unter anderem der Bericht des Steuerausschusses über den Antrag Mauthner. betreffend Begünstigungen für Neubauten mit Arbeiterwohnungen, ferner der Bericht den — und die Summe soll eine verhältnismäßig recht beträchtliche sein — wird nun wieder dem Herzogthume Kram selbst zugute kommen. Das hierin Geleistete ist bei einem in Kunstsachen wenig geübten Volle geradezu verblüffend. So arbeitet seit 15. Juni d. I. der akademische Maler Herr Ludwig Grilc aus Laibach an dem Presbyterium und dem Dcckengewölbe. Die a! fresco Gemälde, welche unter seiner Hand erstehen, können den besten Kunstwelken dieser Art an die Seite gestellt werden. Grilc hat den Italienern, insbesondere den Venetianecn. bei welchen er seine Studien vollendete, die er an der Wlener Akademie begonnen hat. das Geheimnis der Farbe ab-gelauscht und die Großartigkeit der Conception und legt diese Gaben mit enthusiastischem Patriotismus auf den Kunstaltar seines Heimatlandes nieder. Das Deckengewölbe zeigt die vier Evangelisten, das Pres-byterium die Krönung Maria's in überlebensgroßen Figuren. ^ ^ Auch der Bildhauer Murnik aus Radmannsdorf hat ein fetten schönes Tabernakel geschnitzt, und so wird denn diese Pfarrkirche des heiligen Automus in Els-nern. der alten, völlig unbeachteten Gewerkschaft nn Klmstschah der Slovene« und vielleicht der Grundstein zu neuer Kunstbegeisterung in dem hochinteressanten Herzogthume Kram. ^.. In e'nem Meilen Aufsätze sollen Sie von emer Kunstindustrie hören, die unter den Slovene« zu neurr Lebensfähigkeit aufgeblüht ist. sowie von uralten frommen slavischen Gebräuchen, die sich doit bis auf den heutigen Tag in ihrer ganzen rührenden Symbolik erhalten haben. Heury Peil. des Sanilätsausschusses über die Petition des österreichischen Aerztevereinsverbandes um Errichtung von Aerzte-kammern. — (Die Eröffnung der «Tonhalle») der philharmonischen Gesellschaft findet am 25. October in feierlicher Weise nach folgendem Programme statt. Am Sonntag, den 25. October, um 12 Uhr mittag« Ma» tinie, zu welcher nur geladene Gäste und Mitglieder der Gesellschaft Zutritt haben. Das Programm derselben ent» hält nur drei Nummern, und zwar: 1.) «Weihe des Hauses». Ouvertüre von L. v. Beethoven; 2.) Festrede, gesprochen vom Gesellschaftsdirector Regierungsrathe Dr. Friedrich Keesbacher; 3.) «Hallelujah», gemischter Chor mit großem Orchester aus dem Oratorium «Messias» von Händel. Hierauf folgt die Besichtigung des Hauses. Am selben Tage abends um 7 Uhr findet ein großes Festconcert statt, dessen Programm wir demnächst veröffentlichen werden, und erwähnen wir für heute nur, dass in dem-selben alS Solistin Fräulein Henriette Standhardtner. l. l. Hofopernsängerin aus Wien, und Herr Anton Foerster, Pianist aus Leipzig (Sohn unseres Domlapellmeifters Herrn Anton Focrfter), mitwirken werden. Der Name des Fläulein« Standhardtner ist ohnehin vorlheilhaft belannt und Herr Foerster jun. hat sich in deutschen Eoncertsälen bereits einen geachteten Namen gemacht, und sehen wir daher seinem Auftreten hier mit ganz besonderer Span» nung entgegen. Das Orchester wirb durch auswärtige Künstler, darunter 16 Herren aus dem Hosoperntheater in Wien, in außergewöhnlicher Weise verstärkt werden. Das Orchester wird die «Tannhäuser». Ouvertüre von Richard Wagner und Beethovens großartige fünfte Symphonie zur Aufführung bringen und Herr Foerster jun. auf dem neuen, von der Gesellschaft angekauften Concertstügel von VÜsendorser das erstemal spielen. Die Preise der Plätze wurden wie folgt festgestellt: Sitze in den ersten sechs Reihen b fl., in den zweiten sechs Reihen 4 fl., in den nächsten vier Reihen 3 fl, und in den letzten vier Reihen 2 fl.; Sitze auf der Gallerie: erste Reihe 4 st., zweite Reihe 3 fl,, Stehplatz im Saale und auf der Gallerie 1 st. Am folgenden Tage, d. i. am 26. October um 6 Uhr abends, findet im großen Saale ein Festbankett statt; Preis des Eouverls 2- fl. (ohne Getränke). Man erscheint bei allen drei genannten fest. lichen Veranstaltungen der Gesellschaft im Festkleid?, Die Sitze für das Festconcert sind beim Gesellschastscassier Herrn Karl Ka ringer am Rathhausplahe und abends an der Tasse zu haben. Es dürste sich empfehlen, sich rechtzeitig eines Sitzes zu versichern, da die Nachfrage nach solchen school jetzt eine bedeutende ist. Die Karten zum Bankette sind bei Herrn Karl Karinger und beim Eustos des llasino zu haben, und ist schon heute die Theilnahme von nahezu 200 Personen gesichert. Es wird bemerkt, dass an dem Bankette auch Damen sich be« lheiligen. dagegen ist ein Eintritt auf die Gallerie für am Bankette nicht Betheiligte nicht gestattet. Die Ausgabe der Karlen für da« Bankett wird am 21. October ge-schlössen. Die Oefellfchaft versendet außerdem diesertage schon ein Cirrulare an die Mitglieder, um denselben über Iu« und Ausgang und Hu- und Abfahrt zum und vom Eoncertsaale, über die Billettencontrole. Garderoben u. s. w. die nöthigen Aufklärungen zu geben. Die Direction ist entschlossen, verschiedene Missbräuche, welche sich im Lause der Zeit in unseren Concertsälen eingebürgert haben. im neuen Hause abzustellen, namentlich das Mitnehmen von in Laibach ansässigen Nichtmigliedrrn aus Mitgliedskarten, und werden die Mitglieder insbesonders daran erinnert, zu jedem Concerte die Karte mitzubringen und dem Billeteur abzugeben, da lehere den strengen Auftrag haben, niemandem ohne Karte den Eintritt zu gestatten. Die abgegebene Karte wird vor dem nächsten Concerte den Mitgliedern wieder rechtzeitig zugestellt. Was den Fassungsraum des Saale« betrifft, so sind in demselben 406 Sessel und auf der Gallerie weitere 44 Sessel aus« gestellt, und ist noch Raum filr 250 Stehplätze; e« ist also unter normalen Verhältnissen Platz für rund 700 Personen. Der Fassung«raum des kleinen Saales reicht aus für 160 bis 180 Sitzplätze und etwa 50 Stehplätze. Das Hau« selbst geht nun seiner Vollendung entgegen, so dass es am Eröffnungstage sich den Besuchern bereits fertig präsentieren wird. — (Fel« absturz.) Am 6. b. M. um 1 Uhr nach. mittags hat sich am steilen Vergabhange nächst Renke ein ziemlich großer Felsblock losgelöst und ist in mächtig.n Sprüngen zwischen den Wächterhäusern Nr. 565 und 586 aus die Eisenbahnstrecke Sagor«Sava gestürzt. Dadurch wurden ein Schienenpaar und zwei Schwellen des »echten (Wlen'Triester) Geleises derart beschädigt, dass die SckMUen und eine Schiene durch neue ersetzt werden mussten. Die Wiedrcherstellung des beschädigten Geleises ersorderte einen Zeitaufwand von zwei Stunden. Ein Lastzug, welcher von Vava gegen Sagor fuhr. wurde unmittelbar vor der beschädigten Stelle zum Stehen gebracht. Ein wüteres Unglück ist hiebei nicht passiert. * (Von der Begehung«.Com miMon) Es war lein angenehmes Wandern! Du himmMen Flüssiglelten rieselten nahezu ununterbrochen nicder und d»e grasigen Flächen dec Felder, die oft zu durchqueren waren, netzten da« Schuhwerl der Comnussion«mitgli.'der in zu überreicher Weise. Trotz dessen gieng ee uxaichinbert Laibnchcr Zeitung Nr. 231. 1926 10. Octobtt^^. über die Gründe dahin, welche der Unterlrainer Schienen» weg in seinem Anfangsdrittel beleben soll: unterhalb des Zwangsarbeitshauses über das Codelli'sche Feld, den Laibacharm, den Canaldamm, zum Rande der Mcwrebene, dann über Lauerza weiter. Gestern gelangte man bis Großlup, nachdem vorgestern St. Marein als Nacht« quartier bezogen worden. Damit löste sich die Commission wieder auf, um aus Grund der erfolgten amtlichen Ausschreibungen nach einigen Wochen wieder die Vermefsungs« und Grundenteignungzarveiten von Großlup an weiter« zuführen. Der Vertreter der k. l. Generalinsprction Herr Oberinspector Gerstenbrand tritt bereits heute die Rückreise nach Wien an. ^ — (Weinlese. Fest.) Der hiesige Arbeiter-Vildungsverein veranstaltet morgen im Easino-Glassalon und den Nebenlocalitäten ein Weinlese»Fest mit folgendem Programm: 1.) Von 8 bis 9 Uhr Concert. 2.) Einzug zur Weinlese, und zwar des Bürgermeisters, des Gelminde-schreibers, der Winzerinnen, Wächter und Hüter, begleitet von der Gemeindemusil. 3.) Verkündigung der Weinlese-Verhaltungsregeln durch den Bürgermeister. 4.) Während der Weinlese Eröffnung der Weinhalle zum «höchsten Heurigen». Entrie: srüher gelöste Karlen 30 lr., ander Cafse 40 kr. Die Musik besorgt die Rohitscher Cur« Kapelle. — (Ernennungen im Lehrst ande.) Von den absolvierten Zöglingen der Lehrerinnen-Vilbungs-anstall in Laibach wurden 12 in Steiermarl angestellt, und zwar die Fräulein Helene Arlo in Ratschach bei Gonobitz, Karoline Vud eii nsly in Drachenburg, Paula Cidrich in Greis bei Sachsenfeld, Anna I anzar in Iaring, Hedwig Maloverh in Neuhaus, Iosefa N e-govetic in St. Peter bei Radkersburg, Johanna Sler« janc in Wisell, Maria Olerjanc in Vautsch, Paula Pibroutz in Gairach, Amalia Roth in Tüffer, An« tonia Sterli in Trisail und Maria Strnab in Sanct Georgen an der Südbahn. * (Mit Blüten bedeckte Necke r.) Eine« der letzten Vorjahre brachte der Laibacher Gegend einen blütenreichen Herbst, und das gleiche lässt sich vom heu« rigen Iahreslaufe sagen. Doch ist es Einfärbigkeit, ein lebhaftes Gelb in Gelb, das unferen Blicken über ganze Neckerfltchen hin begegnet, sei es nun unmittelbar hinter dem Osficiershause des neuen Kaserncomplexes oder draußen auf freier Weite. Das blühende Gewächs ist die sogenannte Feldrübe — ein Unkraut, das gerade im gegenwärtigen Herbste viele Buchweizenäcker derart in Schach hielt, dass dieselben kaum einen mittelmäßigen Ertrag lieferten. Davon kann man sich namentlich jetzt leicht überzeugen, da die Feldrübe in Blüte steht und vielfach die Ackergründe mit solcher Dichtigkeit bekleidet, dass vom Erdreich auch nicht ein Fleckchen in Sicht tritt. Es ist ein «Blühen in Todesbanden», denn die kalte Ieit hat schon ihre Boten ausgeschickt; trotz dieses Umstandes bleibt es doch noch eine letzte Labe für das Auge. ^ — (Promenabe«Concert.) In der Stern« allee findet morgen mittags ein Promenade-Concert mit folgendem Programme statt: 1.) Khevenhüller-Marfch von Fribrich; 2.) Ouvertüre zur Oper «Iefsonba» von Spohr; 3.) Slavische Tänze Nr. 8 von Dvorak; 4.) Divertissement aus der Oper «Carmen» von Bizet; 5) «Waffentanz» von Kulmke; 6.) Niederländische Hymne. * (Vom Museal-Vereine.) Die Saison der Vereinsabende ist da. und auch unser Musealverein will inbälde für die erste Abendversammlung seiner Mitglieder in dem jetzt durch jene Bilderslizzen geschmückten Vortragszimmer sorgen, welche im neuen Theater zur farbenreichen Geltung gelangen sollen. Den ersten Vortrug dürfte Herr Archivar Koblar halten. Der Verein be« abstchtigt auch, gleich der Centralcomrnission für Erhaltung der Vaudenkmale, in den einzelnen Gauen Krains Correspondenten aufzustellen, um dadurch seine Zwecke nachhaltiger fördern zu können. ^ — (Dieb stähle.) Am ?. d. M. nachmittags wurdrn aus der versperrt gewesenen Kanzlei des Herrn Güterdirectors Franz Reißmüller in Haasberg zwei« Geldbriefe mit dem Inhalte von 170 fl. 31 kr. durch ^ einen bisher unbekannten Thäter entwendet. — In der Nacht vom 7. auf den 8. d. M. wurde in den Krämerladen der Iosefa Premrou von Grahovo, Bezirt Loitfch, eingebrochen und hieraus Waren und andere! Gegenstände im Gesammtwerte von nahezu 100 fl. ge« stöhlen. — (Ein Kind verunglückt.) Vorgestern vor» mittags spielte das 2 7,jährige Mädchen Angela, Tochter des Besitzers Leopold Novak in Oberfeld im Bezirke Stein, ohne Aufsicht bei einer am Hause angelehnten Sandtruhe, welche auf das Mädchen fiel und diefeS derart verletzte, dafs es auf der Stelle todt liegen blieb. — (Controlsversammlungen.) Wie man uns mittheilt, findet die Tontrolsoersammlung der Urlauber, ««engten und Ersahreservisten in Laibach am 12ten Oct^7v «^ ^ In'«"»««, und Iägertruppe, am 13ten Ap^g^ ^allerie un7 alle übrigen 40.Iahr.j^ 3" der I.October, ereigneten sich i« 16 Lebendgeburten, 1 Todtgeburt und 19 Todesfall?. darunter 6 in Krankenanstalten. Von den Verstorbenen waren 5 Ortsfremde. Infectiöse Erkrankungen wurden gemeldet: 3 an der Ruhr, je 1 an Masern, Typhus und Diphtheritis. — («Die Vaganten des Glück«».) Wegen Erkrankung des Verfassers der unter obigem Titel von uns eben begonnenen Romans (der uns noch nicht voll« endet vorliegt) sehen wir uns genöthigt, die Veröffentlichung bis auf weiteres zu sistieren. In einer der nächsten Nummern beginnen wir mit der reizenden Novelle «Wilde Rose» von I. Piorlowsla. — (Slovenisches Theater.) Morgen geht das Original'Lustspiel «V I^libl^no ja än,M0» von Josef Ogrinc und zum erstenmale der Einacter «1o ^9 mo^a mHkglma,» von Alfons P i r c in Scene. Die Vorstellungen beginnen um 7 Uhr abends. — (Evangelische Gem e inde.) WegenAmls» - Handlung des Herrn Pfarrer Knieszner in der Filial» i gemeinde Cilli fällt heute nachmittag« der Religionsunterricht und morgen der Gottesdienst in der hiesigen evangelischen Kirche aus. — (Trieft er Mineralöl-Raffinerie.) Die Statuten der Actiengrsellschast «Trikster Mineralöl« Raffinerie», deren Concessionäre die Anglobank, Ralli, Reyer und Schlick und andere erste Triester Firmen sind, wurden genehmigt. — (Aus der Laibacher Diöcese.) Für die Pfarre Reifnih wurde der hochw. Herr Martin Povse, bisher Pfarrer in St. Georgen bei Krainburg, präsentiert. > — (Todesfall.) In Adelsberg ist gestern der dortige Ndvocat Herr Dr. Johann Pitamic im Alter von 43 Jahren gestorben. Neueste Post. Original-Telegramme der „Laibacher Zeitung". Wien, 9. October. Der Ingenieur- und Architekten-lag lehnte den Antrag auf Führung des Doctortitels ab. — Der Polenclub und die Vereinigte deutsche Linke beschlossen, für die abgekürzte Vudgetoerhandlung einzutreten. Trieft, 9. October. Aus Rotterdam wird eine neuerliche SchiMatastrophe gemeldet. Der holländische ! Dampfer «Admiral Ruyter» gieng auf der Reise von Rotterdam uach Batavia unter, 16 Passagiere ertranken. Die Bemannung wurde von einem vorüberfahrenden englischen Dampfer gerettet. ! Stuttgart, 9. October. Bei prachtvollem Wetter 'fand heute vormittags in programmgemäßer Weise die ^Beisetzung des König« Karl statt. Die Stadt hat ! imposanten Trauerschmucl angrltgt. Unmittelbar hinter «dem Leichenwagen schritten Kaiser Wilhelm, König i Wilhelm von Württemberg und der Orohherzog von Baden, dann folgten die fremden Fürstlichkeiten, dar. unter Erzherzog Friedrich. An dem Leichenbegängnisse betheiliaM sich überdies das diplomatische Corps, die Staatsminister, die Generalität, zahlreiche Mitglieder beider Kammern, die höchsten Staatsbeamten, zahlreiche Officiere, voran die Abordnungen preußischer, russischer, österreichisch-ungarischer und württembergischer Regi- menter, deren Chef der verstorbene König gewesen ist; ! auch der schwäbische Adel war fast vollzählig vertreten. 5 In der Schlosskirche hielt Oberhofprediger Schund die ! Trauerrede. Der Sarg wurde hierauf in die Gruft versenkt, in welche der König fulgte. Während der Ver- j senkung wurden von einer Anhöhe in der nächsten !Mhe der Stadt Artillerirsalven abgegeben. Nach der Rückkehr des Königs aus der Gruft sprach Hofprediger Braun ein weihevolles Schlussgebet, Während der ganzen Feier, welche eine Stunde dauerte, wurden alle Glocken geläutet. Für den 18. October verfügte der König eine allgemeine Todtenfeier. Marseille, 9. October. Bei dem Bankette der Municipalität wies Freycinet darauf hin, dass die Republik, Da»! der Armee und der Klugheit der Diplomatie, wieder ein Factor des europäischen Gleichgewichtes geworden. Man müsse die nach außen gewonnene Stellung befestigen und im Innern zur Lösung der socialen Probleme schreiten. — Wiederholt fanden hier feindselige Kundgebungen gegen die Minister statt. Zahlreiche Verhaftungen wurden vorgenommen. Angeblich sollen die Marseiller darüber aufgebracht sein, dass die Regierung keinen Staatsbeitrag für die Saniernngs-arbeiten beantragte. London 9. October. Ein ärztliches Certificat hat nunmehr zweifellos festgestellt, dafs Parnell an einem rheumatischen Fieber starb, welches einen Herzschlag! erzeugte. Beide Aerzte erklären, nicht einen Augenblick den geringsten Argwohn wegen eines unnatürlichen Todes gehegt zu haben. Der Fall sei absolut klar in Diagnose und Behandlung gewesen. Kiev, 9. October. Hier wurde eine Fabrik für falsche Rubelscheine entocckt. Eine Menge täuschend nachgeahmter Falsificate wurde beschlagnahmt und die Fälscher verhaftet. Petersburg, 9. October. In den deutschen Colonien an der Wolga ist infolge gänzlicher Misserxte großer Nothstand ausgebrochen. Tausende liegen an Typhus darnieder. Angekommene Fremde. Am 8. October. . Ml'^h"' Hotel Elefant. Dr. Stipel, Hof- und GerichtsaM ^ ^ Reis.; Giegl. Geringer; Fischer «. Kns. Nst^ D' Nestellini, Ksm., Intra. — Hdmgmann, "!">'>'"«^aM^ schee. — Stolfa s. Frau, Lloydingen. ^ SM, ^ ZM^, Ketterovec, Thcrcsicnstadt. — Kumel, V''"^,.<-, ss'M' Oberstlieutenaut. s. Familie, Hercegovina, ^.^. M»^ wert. — Karnola, Hauptmann, Nilel. -" "u ^ ^ Pola. - Iurca, Adclsberg. - Hajdm. Ve°n""' ^M Kotarba, Reis.. Allerheiligen. - Pevc. ObcnngMeu Pevc. Lustthal, - Lcval, 'Vaubcamtcr, F""" gM Hotel Siidlmhnlwf. Tavcar. Lichlenwalb. ^" !? W„t. U Inspector, Wien. — Seih, Rovigno. — ^"'^ Mst»^ tseyacy. — Lavric, Privat. Vrezje. - Stchan, vigno. - Krizaj. Klagenfurt. - Neinthal". "^«Z Hotel Vairischer Hof. Nanll, Priuat, Gottsch". ^T°>M Händler. Gesten.'- Stritof, Kfn'.. Zugsführer, Tarvis. - Hünign.ann. b°« ^" g^ Zimmermann. Kfm.,.Göningcn^-Maustr^^.^ Verstorbene. Im Spital«: „h""''^" Den 7. Oct 0 ber. Mathlas Eermal, "U Munbtrebs. ,. »..Mncr, b<"' Den 8. Oct 0 ber. Franz Peterlm, »a» Magenkrebs. ,^--^^^ ______- ...673 ! Z ^_____-^l-^Ol^ß.«o 7'U7M«."735 -3 !' 12-0 NW. mäh'g ^M M" 9. 2 . N. l 736-5 15-2 NW. Ma« ^IviB ^ 9 . Ab. 738-0 12-8 NW-schwach, ^ ^el«'« Trübe, regnerisch. — Da« Tagesmittel 13-3°, um O-B über dem Normale^^^^^ Verantwortlicher Redacteur: I- ^"^---^< —-!—-— bK 100.000 Vulden und »o.ftfttt Ould"/„lliM ^ treffer der «roßen Präger « ° tter, e- ' , < ch o ? geehrten Leser darauf aufmerlsam, dass dleö'^b»!^^ 15. October stattfindet. ____< ¦Bmil38iSijg?Sgž stets ausdrücklich t Original »-Selters m\-otrS%\\t"3 und Korkband tOriginal» su verlangen- b# \&°sS Haupt-Depot bei Michael KastneT^J^^^^B gibt hiermit im eigenen und '"ff.^li»»"^ > Schwiegersohnes, seiner Tdchter unv ^,,^,,d^,^,,,, » Freunden und Bekannten d«e HMt „ „ssch ' ^ « richt, dass es Gott unerforschlichen Rathschlusse gcsalleH^, Och" » geliebte Tochter, beziehungsweise ^" » und Mutter, die Frau ^ > Auguste «°r°h°l.PeBB^s im 33. Lebensjahre zu P"3 "°^röst""i"!u^ > Leiden und nach Empfang der" ^^ui ^ » heiligen Neligion au« diesem Lew ^ > Die heil. Seelenmesse w«d M" ^^ ^ , > October 1891. um 9 Uhr vorm'ttags ^ ^ » Pfarrkirche Maria V«lündl0.ung « » Um stille« Beileid wird g"" > Laibach am 9..Oclol>er 1«"' ^^^S^ ^ Statt jeder bcsondeteN^^^^ I Tuznim srcem «Poro<*mo ** * * V* ¦ prijateliem in znancem, «a J jronla ° ¦ 7. uri naä ljubljeni soprog, °' j^j I drJ^S^ I po kratki a zelt'» muèni bole^ent' ** U" hOtft ¦ starosti, previden s sv. 7-akram ^. ¦ rnirno v Gospodu zaspal. sebo« „jep° ¦ ¦ Truplo picdrozega rajgj«na iuM)" „ ¦ ¦ 10. oktobra, ob 4. ur, POgfp^>, ^* I ¦ pališèe k veènemu poèltlcye se p 0 ¦ ¦ Sv. maäe zaduämce bra v ¦ ¦ cerkvi Postojnski. prip°r° ¦ ¦ Nepozabljivega rajncega | ¦ spomin in molitev. bra 1» j^» ¦ I vp..t.j»i,w».»w;(ti^| ¦ Irena Pltamlo roj. Marl oll0» ^M >3^wZ°!t>m» „.. 2Zl. ,927 «0. Oct»l» l8«l. Course an der Wiener Börse vom 9. October 1891. «»«d°m chc»».» «o»««»». '.«k"'«lch>», "" ^" i»/^ ^— "' ' ' "Ü5.C 14s.. »>' N«""<° z°/' ' ' > 1<"-<>5 104 25. . »X ""^'>!,l!»N K m>>- lW8« ,<,1_ Veld Ware GrundenU.'Gbligallonen (für 100 fl, "/„ mährische...... —-— — — 5"/„ jfrain und Kilstenland . . -^— — — 5"/,, niederösterrelchische . . . 10950 110 — 5"/« steirische...... — - — - 5»"/n lroatischc und slavonische. . 104-5» 105— 5"/« sicbrnbilrnlscht .... —-— — — 5"/n Temeser «nnat .... — - — — ü"/« ungarische...... 89 50 90 5»> Andere üffenll. gnlehen Dona» Reg,-liose l»"/« in« si, . l20-- 121 - bio, «„leihe 1878 . , 104 75 10o 75 «nlehen der Sladl Oörz . , 111 — — - Anleyen d, Stadlaemeinde Wie» 103-80 >04 4<» Präm, Vlnl. b. Ltadt<,en>. Wie» lb» 75 l5<-25> Äürsellbau-TInlehen verlos. 5"/„ 97 ^U 08 20 Pfandbriese (für 100 ft,). Vobencr, all», üst. 4"/„ E. . . 115 - lis — bto. dto. 4'/i"/<>. - - 10030 in: — d«o. bto, 4"/„ . . . 9N50 97'- dto. Prüm,-Echulbverschl. »°/« 1>»9 50 IlOlO vest. Hypolhelenbanl lOj. «>«/„ 98 nO 93 ll» Oett.iüig. Vanl vrrl. 4>/,"/« - llX» 5>a lNl l>l> bett» » 4»/<, . . »9»N 9!»'«0 dellu bnjilhr. » 4»/n . . 99 30 90 »,0 PrilllitiilS'ybligationln (für l fl), sserdinand« Norbbahn l94 25 Sübbahn il »«/<,..... ,45'50 l4U'bl» » il 5.0/ ..... ,,7-75 ll« 50 U»g. galiz, «ahii..... ,00- i«l - Diverse Lose (per Stück). «rebltlose IW fl...... »85»'» l»5 «0 Clary Lose 40 fi...... LL L5 5»üt. 4"/y Dona» üamvffch. lNO fl. . l21— ll»^- Lllibacher Pr«m,-«nl,h. »« fl. ««^ 2l'5<> Oftner Lose 4« fl..... b4 — 55,-- PalssnLose 40 fl...... b» 75 K3 25 UollM ssrmz. öst,«rf,v., <0fi. l6 8U ,7-20 «»dolpl, Lose 10 fl..... 19 50 L<<'5!» Slllm!i°!s 4« fl...... 59 — «l»'— Et, Vrnui« «osr 40 fl. . . . 61— «3 — Walds!?!» «o!>- 20 fl..... »a-— »? ' Windüch WrähLofe 20 fl. . . «"?5 "75 Gew.'Sch. b, »<>/„ Prüm.Gchulb' verfchr. bel Vobencrcbitllnftll!« "'«» 25- Sllnk'Hclien (per Etuis). A»Nio«st.Ba,!l^'»fl,6<»"/„«. . 151 »5 151.75, Vnnlvsreii,, Witnrr, 100 fi, , 1»« 25 10» 75 Vbl-l, Vlüst, öst,, 2c« fl. E. 40"/„ »54- - »55 - «lldt.Äüsl.f, Hand. u.E. 1«0fi. »»L25 L8»7!> CredÜlilliil, NNss, Ulll,., !iO0fl, . 828 50 32,^ — Depostlenbanl, «llss,, 20« ss. , «Nl — 2oz 50 (tsconlptc Ge!., Ndröst,, 50« fi. »!03 — «07 — Giro« u.llasjend., Wieiirr Moll, LN9— LN ^ Kclb Ware Hhpolhllenl,., »st. l»NN ft,25"/nV. 7,- 74 — Läliderbaul, bst. 200 fl. G, . . 1l»7 75. 198 ^ Orsterr, ,»,«. iUant eoo fl. . . 1014 101? Unionbant 200 fl......LL5 - 225 50 Vcrlchrsbaiil, «llg., 140 . . 15« — ,57 — Arlien von Transport-Unternehmungen (pn Ntücl), «llbrecht'Vllhn 20» fi, Silber . »5'75 8«^5 «lfölb'ssillman, Vllhn 20« fl, T. 80« 50 801' A»l,m, Nurdliahn 15^1 fi, . .18». 185-» Wrstblll,!! 200 fi, . . 348-5» 84>ü!> N'ilchtlchraber «tif, 5>W fl. «M, 119« 12«" dto. lül, N.) 80« fi, . 470 — 472 -Donau - Dampflchlfsfahrt - Gel,, vesterr, 500 fl, CM, , , , 3«1'— 3<>3'— Dräu .'Z,)Ä!«fl. 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