Nl5 c^ Plännmer«»« o»»pl«l»: I» «omptol» 8»nz< cH^^ ^^^^ F^ ^^ ^ 3 n« b»,: y«, ll«lne Inl"«l» »«» »» ^«^/^^ "lk /Hl si- "' ha'bl- «. »«, Fllr die ZnfttNung «n, H.uc ^lÜltlllll. 3^ ^V^U^Ult^ ^ ^"" "' ''" "'»»", ye, Z»ll« 8 lr., b.« „t,«n 1>«>i^ Nichtamtlicher Theil. Der Fall ChartnmS. Charlum gefallen und Gordon ssefangen — ver» »'chtend wie glühender Wüstenhauch über die Vege» lalwl, einer Oase fegt diese unheilvolle Nachricht über bie reichen Hofsnungen hin, welche unter dem Eindrucke der SiegesbuUetins ans dem Sudan allenthalben in England aufgekeimt sind. So arbeitet sich jemand mit übermenschlicher Anstrengung zu einem Ziele durch, Elches in dem Augenblicke, da er meint, es mit den Händen greifen zu können, plötzlich in einen Abgrund Verschwindet. Welchen Zweck kann die sudanesische Medition überhaupt noch haben? Den Entsatz von Khartum — aber die Stadt ist in der Gewalt des "lahbi. und die englischen Truppen sind unvermögend, "ne Belagerung auszuführen. Die Befreiung Gordons ^ aber wohin ist dieser tragische Held deb egyplischen Dramas gerathen? Wer kennt seinen Aufenthalt, wer we>ß, ob er noch unter den Lebenden weilt? Ja. wer vermag überhaupt zu bestimmen, ob Gordon erst an ^esem Tage von seinem Schicksale ereilt worden sei? /kroh der Verbindung, welche zwischen Chartum und dem Lager Wilsons hergestellt war, hatte man lein anderes Zeichen der Existenz Gordon«, als dessen Tage-^uch, und es ist der Verdacht rege geworden, man habe den Namen des unglücklichen Generals zu einer mction benutzt. War es eine Täuschung — nun ist ihr ein grausames E>,de gemacht. Die Consequenz des erschütternden Ereignisses ist eine verzweifelt einfache: die Expedition '" gegenstandslos geworden. Denn die Annahme, das« es dem englische!« Cabinet? um eine große Operaü'on zur vollständigen Pacificierung des Sudan zu thun gewesen, sällt in nicht» zusammen, wenn man sich die Zahl der englischen Combattanteu vor Augen hält; Mit dieser Handvoll Leute ist in einem solch weil. gestreckten Gebiete einem fanatisierten Feinde gegenüber auf die Dauer nichts auszurichten. Wäre aber auch solch Großes geplant gewesen — heute ist der Plan kläglich gescheitert. Der Fall Chartums bringt die englischen Truppen in eine äußerst gefährliche Lage und sie werden Heroisches leisten, wenn sie nur ihren Rückzug glücklich bewerkstelligen. Schwerlich übertreibt man, wenn man den Fall Chartums als gleichbedeutend mit dem Zusammenbruch der egyptischen Politik Gladstones auffajst Haben die Fernstehenden und Unbelheiligten Ur. »ach?, diefe Wendung zu beklagen? Wenn man sich erst mit dem Schicksal Gordons abgefunden hat. wirb man ganz unbefangen die Ironic drr Ereignisse auf sich wirken lassen. Es geht etwas wie historische Ge» rechtigkeit durch die Peripetien dieses Schauspiels; es äußert sich darin die V^rg llung der beispiellosen Bin« talität und des Hochmuths der egyptischen Politik Englands. U»d wir haben dabei gar nicht die Gewalt-streiche im Sinne, welche mit dem Bombardlment auf Alexandria, begonnen haben — die schweren Sünden Großbritanniens in Egypten reichen viel Weiler zurück. Der Raubbau, welchen die Briten in dem Unglück» lichen Lande betrieben haben, dieser hat den finanziellen Ruin Egyptens bewirkt, dieser hat die Aufstände und Empörungen erzeugt, und dieser hat die europäische Cultur daselbst aufs heilloseste compromittielt. Gegen» über den Grausamleiien, von welchen das Vordringen einer europäischen Herrschaft in barbarischen Ländern nothwendig begleitet ist, liegt viel des Versöhnenden in den Gedanken, dass diese Opfer doch nur der Aus» breilui'g der Civilisation zugute kommen. Allein die Civilisation, die England nach Egypten gelragen, ist fürwahr auch nur mit dem Leben eines einzigen Fellah zu theuer bezahlt, denn sie hat sich nur als Fluch und Verderbnis und in keiner Richtung als Segen be» thätigt. Von europäischem Wesen haben sich auf Egyplen Corruplion, Verlottetung, Ausbeutung und Gewinn» sucht und nlle Abarten der Cultur niedergelassen, und dieser Schlamm hat den Boden gedüngt, aus welchem die unheilbare M'söre hervorgewachsen. Solcher Wirt« schüft entsprachen dann die politischen Acte des Mini» steriums Gladstone ganz und gar. Auf die friedliche Minderung musste der kriegerische Vrandzug folgen, auf die locale Sünde das internationale Verbrechen. Nur dass Gladstone es sogar verschmäht hat. sich für seine, allem Recht und aller Gesittung hohnsprechende Politik Helfershelfer zu werben; die europäischen Mächte wurden w.ederholt und wiederholt in beispiel-loser Weise brüskiert — England allein sollte allen Gewinn. England allein alle Ehre haben. Doch nein, zuletzt und gerade im rechten Augenblick hat er einen Complicen gefunden — in Italien. Wird es nur unseren heißblütigen Nachbarn nicht einigermaßen schwül in Afrika? Brennt chnen jetzt nicht ein wenig der Boden unter den Füßen? Freilich, freilich, die Verlockung war gar so groß und die liebe Gewohnheil that das Ihrige dabei. Jener Barbier, der zu seinen Kunden einen Pudel mitgenommen, that dies in der Voraussicht, dass bei dem Rasieren etwas abfallen könnte, was der Pudel gar so gern auf» schnappt. Und da Italien gewohnt ist. dass bei jedem größeren Rasierungsprocesse ein Stück für feine Be» gehrlichkeil abfällt, so schloss es sich England an, als Elfolg in Aussicht stand, und der Barbier hat nichts dawlder einzuwenden, dass der Pudel mitgehe. Was aber nun, da die Geschichte eine so krumme Wendung genommen? Wenn es geschehen sollte, was heute gar nicht mehr als unmöglich erscheint, dass die britische Weltmacht vor dem armseligen Mahdi die Segel streichen muss, wird dann nicht der Rothen« Meer»Flotte Italiens ein wenig der Athem ausgehen? Wenn das Abenteuer den Engländern so schlecht be» kommen ist. wird dann nicht die Unternehmungslust der Italiener einigermaßen zusammensinken? Ach, die Ironie der Ereignisse lehrt sich gegen Italien vielleicht noch empfindlicher, als gegen England, und wir fürchten fast, der Spott, den Italien davonträgt, werde größer sein, als der Schaden, den England erleidet. Einstweilen wendet sich indessen die Aufmerksam« keit ausschließlich Großbritannien zu. Die Hiobspost, die aus dem Sudan kommt, ist schwerlich die letzte, und schon die nächsten Tage dürften weitere Ueber-raschungen bringen, wenn angesichts der gegenwärtigen Vorgänge überhaupt noch von Uebeiraschungen die Rede sein kann. Wie wird das Ereignis in London aufgenommen werden? Man sollte glauben, es müsse wie ein Wetterschlag aus die Stellung des Ministeriums Gladstone wirken. Wie groß und tiefgehend die Unzufriedenheil der öffentlichen Meinung mit der egyptischen Politik des Premiers ist, davon haben die Stimmen selbst liberaler Blätter lau! Zeugnis gegeben. Der allgemeine Unwille wurde in letzterer Zeit nur gemildert durch die Mittheilungen über die Erfolge der sudanesischen Expedition, aber es ist nur natürlich, dass der peinliche Misserfolg den Unmulh neuerdings heraufbeschwören und die Reihen Gladstones schwankend machen wird. Gleichwohl märe es ein sehr undankbares Ge» schäfl, sich einer Prophezeiung über die Chancen des britischen Ministerium« hinzugeben. Was Herrn Gladstone hält, das ist die Abneigung der Nation gegen die conservative Partei, welche feit d,m Ableben Bea-consfirlos nicht nur ihres Führers, sondern auch ihrer politischen Seele beraubt ist. Zudem dürfte die Opposition wenig geneigt sein, die Erbschaft Gladstone« in ihrem heut'gen Zustande anzutreten, und sie wird es vorziehen, den Premier die Suppe verspeisen zu lassen, die er eingebrockt hat. Es ist also immerhin möglich, dass Herr Gladstone noch weiter aufrecht stehen bleibt; sicher jedoch ist, dass durch die Katastrophe von Ehar-tum der egyptischen Action Gladstones ba« Rückgrat geblochen wurde. Feuilleton. Ein Capitel von der Nase. ^ Welch auhlrordtulliche Rolle die Nase bei der Wertschätzung eines Menschen spielt, ist eine bekannte ^ache. Manche schwören darauf, dass nur Leute mit ^oßer gs^» große Geister sein können, und man ."^v, der erste Napoleon sah bei seinen Secrelären 'M darauf, dass sie auch mit einer respectable« Nase ""«gerüstet waren. . Die alten Inder schnitten verurlheilten Verbrenn die Nase ab; ein derart Geblandmaikter war "uegeftoßen aus der Gesellschaft und zum Paria de-nraoiert. > > / > Diese Gepflogenheit Indiens wurde die Mutter " "er modernen „Rhinoplastik", d. i. der Kunst, die d sie unablässig be« müht mittelst aller mögl.chen Quacksalbere.«« da« Kupfer au« der Welt zu schassen - gewöhnl.ch ver. aevlich Wenn überhaupt Hilfe besteht gegen die Kupfernase. so liegt sie in sorgfältiger Beobachtung der Entftehungsursachen und frühzeitigem Einschreiten. Die Kupfernase kann hervorgehen au« Vernachlässi« gung der sogenannten „Mitesser", d. h. der Talg« Laibacher Zeitung Nr. 31 248 9. Februar 1885. Rcichsrath. 394. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 6. Februar. Se. Excellenz der Herr Präsident Dr. Smolka eröffnet die Sitzung um 11 Uhr 15 Minuten. Auf der Ministerbank befinden sich: Se. Excellenz der Herr Ministerpräsident und Leiter des Ministeriums des Innern Graf Taäffe, Ihre Excellenzen die Herren Minister Dr. Freiherr v. Ziemiallowski, Graf Falkenhayn. Dr. Freihe, r v. Prazük, Dr. Frei. Herr v. Conrad-Eybesfeld. Dr. Ritter v. Du« naje wsli und Freiherr v. Pino. Die Abgeordneten Ruf und Genossen interval« liereu den Ackerbauminister, ob er geneigt sei, Vor« kehrungen zu treffen, um die Anpflanzung der amerikanischen Reben zu fördern. Es wird die Specialdebatte über die Congrua-Vorlage bei § 2 fortgesetzt. Referent Abg. Iireiet prüft die finanziellen Consequenzen der gestern beantragten Amendements, legt dar, dass dieselben eine namhafte Erhöhung des vom Ausschusse fixierten Erfordernisses involvieren und empfiehlt dem Hause, wenn es dem Clerus wirklich Hilfe bringen wolle, die Nbänderungsanträge abzu« lehnen, um nicht im letzten Augenblicke das Resultat vieljähriger Verhandlungen zu vereiteln. Bei der Abstimmung werden alle Nbänderungs« antrage abgelehnt, ausgenommen jener des Abgeordneten Klaie bezüglich der Schematisierung der Bezüge der Seelsorge-Oeistlichen in Dalmatien. Derselbe wird mit 135 gegen 119 Stimmen angenommen und das Schema I, welches die Eongrua«Velräge für die König« reiche und Länder festsetzt, nach der Ausschussvorlage genehmigt. Iu § 3, welcher die Grundsätze festseht, welche zum Zwecke der Congrua.Trgänzung für die Ein-belennung der Einnahmen und Ausgaben zu gelten haben, stellt Nbg. Dr. Vitezit eine Reihe von Abänderungs« antragen. Abg. Kowalski erklärt sich gegen die Einbeziehung der Stolagebür als einer unsicheren, bloh freiwilligen Gabe unter die Einnahmen und wünscht, dass dirse odiose, das religiöse und moralische Gefühl verletzende Steuer aufgehoben werde. Referent Abg. Iireöel erklärt sich gegen die Anträge Vitezi«!, erblickt in denselben einen Einschnitt in die ganze Anlage des Gesetzes, eine Erweiterung des ohnedies günstigen Fatierungsgesetze« und empfiehlt, da er aus deren Annahme eine pecuniäre Schädigung für den Staat besorgt, deren Ablehnung. § 3 wird nach der Ausschussvorlage angenommen, die Anträge Vilezit werden abgelehnt. Die ß§ 4, 5, 6 sammt Schema, 7 und 8 werden ohne Debatte genehmigt. Zu Artikel I, festsehend, dass bis zu dem Zeit-punkte des Zustandekommen« einer definitiven Regelung der Dotationsverhältmsse der katholischen Seelsorgegeistlichkeit im Gesehgebungswege die in der Vorlage aufgtführten «provisorischen Bestimmungen" zu gelten haben, erklärt sich Abg. Dr. Sturm gegen den provisorischen Charakter des Gesetzes, beantragt die Eliminiemng des Wortes «provisorisch" sowohl in Art. I als in Art. II, § 9 und ,m Titel des Gesetz?«, verwahrt sich gegen die vom Abg. Weber in der Generaldebatte aufgestellte Behauptung, als hätte er den Clerus zum Fahnen-Eidbruche verleiten wollen, und bemerkt, dass alles, was für den Clerus geschehen fei, von Seite der Liberalen ausgegangen sei. (Beifall links.) Art. I wird angenommen. Zu Art. II, § 9. welcher fagt, dos« im Art. I provisorisch normierte Dotationsergänzungen und Er» höhung der Ruhegehalte mit 1. Jänner 1885 in Wirk« samkeit zu treten haben, erklärt Se. Excellenz der Cultus« und Unterrichtsminister Freiherr v. Conrad im Namen der Regierung, dass dieselbe nicht in der Lage ist, diesen Gesetzentwurf nach seiner Annahme zur Allerhöchsten Sanction zu empfehlen, wenn für den B^inn der Wirksamkeit des Gesetzes ein früherer Termin, als der 1. Jänner 1886 angenommen werden sollte, und wenn di? Uebernahme der Lasten von Seite des Staatsärars und des Reli-gionsfondes nicht in solcher Weise progressiv vertheilt werde, dass im ersten Jahre nur ein beschränktes Ausmaß, allenfalls ein Drittel oder die Uebernahme der Unterstützung für Hilfspriefter, Cooperatoren, Desi-cienten und erst im Laufe einer auf mindestens drei Jahre erweiterten Periode die ganze Last dem Nell« gionsfond, respective dem Staatsärar zugemuthet wird. Der Minister fügt bei, dass das wesentliche Moment, welches die Stellung der Regierung bei der ausgesprochenen Ueberzeugung von der Nothwendigkeit einer Ausbesserung der Congrua begründet, der finan< zielle Effect derselbe sei. Ueber diesen Effect aber klar zu werden, trete der richtige Zeitpunkt erst ein, wenn die Fütterungen abgeschlossen, richtigggestellt und ad« justiert sind und ein Pfründencataster angelegt ist. Eben dadurch verliere aber auch die Verlängerung bis 1. Jänner 1886 jede praktische Bedeutung. Abg. Dr. Klein beantragt folgende Fassung für den § 9, Art. II: „Die durch das gegenwärtige Gesetz festgestellten Ergänzungen der Dotation der Hllfs« Priester, der Remuneration der Provisoren und der Ruhegalte der Deficienten haben vom 1. Jänner 1886, die der Congrua der selbständigen Seelsorge vom Iten Jänner 1887 mit der Hälfle und vom 1. Jänner 1888 in ihrer Gänze in Mrlfamkeit zu treten." Abg. Dr. Beer erklärt mit Rücksicht auf die Haltung und Stellung der liberalen Partei zu dieser Frage den Antrag Klai«! für unannehmbar und bean« tragt, den Wirksamleitsbeginn des Gesetzes in seiner Gänze mit 1. Jänner 1886 zu fixieren. Bei namentlicher Abstimmung wird der Antrag Klaii mit 136 gegen 122 Stimmen abgelehnt und sodann der Antrag Beer, für den sich nunmehr auch der Referent erklärt, angenommen. Der Vollzugs-Paragraph, Titel und Eingang des Gesetzes, sowie die Resolution Vojtioviö bezüglich des griechisch-orientalischen Seelsorge-Clerus in Dalmatien werden angenommen. Die Abgeord.leten Prostowetz und Genossen interpellieren die Gesammtregierung bezüglich der strengen Handhabung des Viehseuchen-Gesetzes. Nächste Sitzung Dienstag; auf der Tagesordnung: Seelabel'Convention und Gebürengesetz-Novelle. Inland. (Parlamentarisches.) Nach einer Wiener Meldung der „Politik" hat man sich in letzter Zeit definitiv entschlossen, die diesjährige Session des Reichs-rathes vor den Osterfeiertagen zu schließen. Aus- schlaggebend fei hiebei der Umstand gewesen, dass gleich nach Ostern die Verhandlungen mit der unga< rischen Regierung wegen Erneuerung des Ausgleiches beginnen sollen. Der Reichsrath werde demnach cm> 24. März geschlossen werden. Zusammenhängend da« mit soll nach den neuesten Dispositionen für die Budgetdebatte ein früherer Termin anberaumt werden. Wie verlautet, werde großer Wert darauf gelegt, dass außer dem Budget, dem UllfallvnsicheruugH-Gesetz, der Congrua- und Gebürengesetz«Nov lle auch die jüngst eingebrachten Vorlagen erledigt werden mögen. Plii» sident Dr. Smolka gedenke demgemäß, nach der Budgetdebatte täglich, eventuell zweimal täglich S'hunae» anzuberaumen. Für die Gebürengesetz-Novelle, bei welcher vier Generaldebatten möglich sind, seien zehn Sitzungen veranschlagt. (In Kärnten) herrscht großer Mangel an Priestern. Von 267 Pfarreien sind nämlich 32, vox 86 Curatien 49 unbesetzt. Caplaneien zählt Kärnten 156, Beneficiate 21; von ersteren sind jedoch nur 46, von letzteren nur 5 besetzt. Daraus geht he,vor, dass im Lande 207 Seelsorge,Stationen (Pfarren, Euratien, Caplaneien oder Beneficieu) verwaist sind. In der Seelsorge stehen 317 Geistliche. Im Priester«Semi-nar sind dermalen nur 26 Alumnen, davon im vierten Jahrgange 5. Kirchen und Capellen zählt das Land 991< (Schlesien.) Am vorigen Freitag sprach bel dem Herrn Handelsminister eine Deputation der schle* fischen Handelskammer unter Führung ihres Plast' denten Herrn Dorasil vor, um dem Minister die Wichtigkeit des Ausbaues der schlesischen Eisenbahnen darzulegen. Baron Pino erklärte der Deputation, zu deren Mitgliedern auch der Abgeordnete für TroppaU, Herr Dr. Sax, zählte, dass er dem Projecte zwar nicht abgeneigt, wohl aber an die Stipulationen des neuen Nordbahn-Uebereinkommens gebunden sei und daher den Vertrag mit der Norbbahn nicht einseitig lösen könne. (Ungarischer Reichstag.) Das ungarische Abgeordnetenhaus nahm am 6. d. M. mit 229 gegen 140 Stimmen das Äudgetgeseh zum Gegenstand der Specialdebatte und erledigte dasselbe auch in del Specialdebatte. Tisza hatte die in der Generaldebatte vorgebrachten Einwürfe der Opposition gegen die Re-gierungspolilik in einer längeren Ausführung eingehendst widerlegt. (Serben-Conferenz.) Nach Budapest«« Meldungen ist die in den letzten Tagen dort abgehal« tene Serben.Conferenz am Freitag geschlossen worbeN und hat einen erfolgreichen Verlauf genommen. Wenn das gewonnene Resultat einer Solidarität aller Serben der Stefanskrone — auf dem kirchlichen Oe< biete auf Grund der Autonomie, auf nationalem Oe-biete innerhalb der bestehenden Staatsgrundgesetze ^ mit Entschiedenheit, aber auch mit der gebotenen Klug' heit weiter entwickelt und gefördert wird, dann können die guten Folgen für die Serben, wie für die CoN-solidierung der nationalen Verhältnisse aller Länder der Stefanskrone nicht ausbleiben. Ausland. (Deutschland.) Berliner Meldungen zufolge lst dem deutschen Bundesrathe seitens des Reichskanzler« ein Gesetzentwurf, betreffend die Modification der Bestimmungen über die Geschwornengerichte, vorgelegt worden. Danach soll die Zahl der Geschworne" anhäufungen in den Ausgangscanälen der Nasenhaut« drüsen, welche unter Umständen Hautentzündungen bewirken. Meist ist es aber eine Wucherung der Blut« gefähe in der Nasenspitze, bedingt oder befördert durch Orkältung, durch übermähigen Genuss geistiger Oe< tränke, durch Verdauungsstörungen, allzu üppige Ernährung und dergleichen. Nicht selten garniert sich die Kupfernase mit einem Sortimente von Warzen und Höckern und schwillt schließlich zu Dimensionen un, welche ihr den bezeichnenden Titel der «Pfund« nase" zuziehen. Ist die Kupfernase mehr ein Schönheitsfehler, so trägt die im Innern der Nase vmkommende, warzen« artige Wucherung de« „Nasenpolypen" weit bösarli-aeren Charakter. Stockschnupfen blldet die häufigste ssolae des Nasenpolypen; zu demselben gesellen sich wohl auch Ohrenleiden, Kopfschmerzen, ja Brust, blllemmunaen. So ist das quälende «Asthma" öfter, als man glauben sollt-, durch Nasenpolypen bedingt, und waar manche Fälle von Epilepste hat man neuer-ding« auf den 6.>s« jener tückischen Wucherung '"'"W?gt w1r7d^Polyp durch Operation Die eminenten Forlschritte der Chirura.e haben d.ese Opera-tion zu ein?r förmlichen Sv'e ere. 9""°cht - wemg-stens im Vergleiche zu dem älteren Verfah. P -mals rise man den Polypen gewaltsam mute st e ner Zange heraus; das war so schmerzhaft, dass selbst das Chloroform nicht immer genügenden Schutz ge« währte. Heutzutage benutzt man Middeldorpfjs glan-zende Erfindung der Galvanokaustik bei der Sache. Man legt eine'Platindrahtschlinge um den Stiel des Polypen und brennt diesen Stiel durch, indem man den Draht mittelst eines elektrischen Stromes zum Weißglühen bringt. Es erfolgt dies fo rasch und so schmerzlos, dass man nicht einmal zu chloroformieren pflegt. Ehe der Patient es überhaupt gewahr wird, ist die Operation schon beendigt. __________Dr. F. Köhler. Erniedrigte und Beleidigte. Moman von Theodor Dostojewski. (25. Fortsetzung.) — Die Arme! — Weiht du, Iwan Petrowitsch, mir ist ein großes Unglück passiert! Die ganze Nacht, den stanzen Tag habe ich heute geweint . . . nun, ich erzähl' es dir später! — Wie oft habe ich vorsichtig darauf angespielt, dass er ihr vergeben möge; gerade heraus Wage ich es ja nicht zu sagen, aber ganz leise habe ichs auf jegliche Art anzudeuten versucht. Und selbst vergieng ich dabei vor Angst: wenn er auffährt und sie verflucht? Was dann? Wem der Vater flucht, den straft auch Gott. So lebe ich in ewiger Furcht, die mich tagaus, tagein zittern und beben macht. Du aber, Iwan Petrowitsch, du solltest dich schämen, bist, wie ich mein', bei uns aufgewachsen und hast der elterlichen Liebe genug in unserem Hause gehabt — und du kannst sagen: bezaubernd! Ihre Marja Was-silMna. die urtheilt viel richtiger (ich muss gestehen, ich habe sie zu einer Tasse Kaffee aufgefordert, als mein Mann einmal den ganzen Morgen abwesend war). Sie hat mich über alles aufgeklärt. Der alte Fürst, AljoschaS Vater, steht mit der Gräfin in einem unerlaubten Verhältnis. Die Gräfin hat ihm, wie man sagt, schon seit langer Zeit vorgeworfen, dass er sie nicht heirate, er aber ist immer ausgewichen. Diese Gräfin zeichnete sich schon bei Üebzeiten ihres Mannes durch Nergernis erregendes Benehmen aus. Als w Mann starb, reiste sie in« Ausland; hier lernte l»e allerlei Italiener, Franzosen, verschiedene Barone U"° Grafen kennen, und da hat sie auch den Fürsten P^ Nlexandrowitsch in ihre Krallen gelockt. Unterdessen wuchs ihre Stieftochter heran, el" Kind ihres ersten Gatten, eines Branlweinpächler»> Die Stiefmutter, die Gräfin, halte mittlerweile alle» verlebt, was sie besah; mit der Stieftochter, Katharina ssedorowna. aber waren in dieser Zeit auch die zn^ Millionen herangewachsen, die ihr Vater für sie in der Bank deponiert. Man sagt, sie soll jetzt bereits dre' M,llionen haben, und da ist dem Fiirsten die Idee ge' kommen, dass es sehr vorteilhaft wär?, Aljoscha "!" ihr zu verheiraten. Der Graf, der vornehme, H"A gestellte Hofmann — du erinnerst dich doch? --" ", Verwandter, ist damit einverstanden: drei Millione»-da« ist keine Kleinigkeit, sagte er, sprechen Sie mit d" Gräfin. Der Flirst trägt nun seinen Wunsch der Orä'fi" vor. Diese sträubt sich mit Händen und lWen:/» sei ein Mädchen ohne Anstand, ein Trohtopf! N""' Fürst, sagte sie, mich selbst musst du heiraten, ""Ne Sl,estochter aber kann nie Frau deines Nljoscha n," den- Dle es Mädchen jedoch ist ihrer Stiefmutter über alle Maßen ergeben, es vergöttert sie fast """ üls über die künftige Behandlung der Angelegenheiten ^ Sudan zu fassen. Sechs Regimenter sollen, wie es Ml, sofort nach Afrika abgehen, wo sie allerdings M nöthig werden können, aber voraussichtlich zu W anlangen werden, um das drohende Unheil noch Mzeitig genug abzuwenden, denn man erfährt bereits, welchen Eindruck die Kunde von dem Falle Chartums Unter den Arabern hervorbrachte und wie sie die Abgewonnenen Freunde der Engländer sofort wieder »u Anhängern des Mahdi umwandelte. Die englische Ateillraft aber, welche den von Fanatismus und ^'eglsrausch entflammten Feind zu bekämpfen hat. P wohl gut bewaffnet, geschult und geführt, aber ^lmerisch schwach und gerade jetzt bei der größten "esahr auch noch zersplittert. Kaum 6500 Combat, 'anten brachte, den ..Times" zufolge, Lord Wolseley ""5 Korti. Dort theilte er feine Macht. General ^.ll« hatte mit 2400 Mann und der Flottille den ""ten Umweg auf und an dem Nil über Abu.Hamed und Berber zu nehmen. General Stewart rückte mit l^?^. bis 1500 Mann auf der Sehne der großen "'l'Beuge quer über die Wüste über Gakbul und "vu.Klea nach Metammeh am N>l vor und halte auf ,,""Wege die bekannten heißen Kämpfe bei Nbu-Klea ""d Ptetammeh zu bestehen. Ihm folgt jetzt die Reserve. ">e aber kaum vor dem 12. d. M. nachkommen wird. ' Nd dann werden nach der Berechnung der ..Times" ^lh Abrechnung der Verluste und der zur Deckung ^ Verbindungen nothwendigen Mannschaft etwa 3250 " ann zun, Angriffe oder zur Abwehr in Gubat bei stammer) versammelt sein. welch letzteres von den hadern beseht und von Chartum noch etwa l50 Kilometer entfernt ist. — Die „Pall Mall Gazette" hält vle Wiedereroberung Charlum« für unmöglich und be. Mlwortet starke Truppensenduna/n über (ioili und ^Ualim behufs Entsetzung Metammehs. . ..Daily Telegraph" glaubt, dass der Cabinetsralh W für eine thäUge. kraftvolle Politik entscheiden und «Uolseley in die Lage versehen werde, den Mahdi zu Wagen und Gordon zu befreien oder zu rächen. Wahr. scheinlich würden indische Truppen zur Vetvollstän» blgung der Garnison „ach Sualim befohlen und inzwischen Verstärkungen von der Mittelmeergarnison Und England hingesendet werden. — Ein amtliches Communiqut besagt, die Regierung gebe Wolseley völ» lige NctionSfreiheit und werde ihm jede verlangte Un« terstühung gewähren. Wolseley werde selbstverständlich das Möglichste thun, um Gordon zu befreien, wenn kr noch lebt. (Frankreich in Ost. A si en.) Das «Journal oeb Debats" ist mit dem Stande der kriegerischen Unternehmungen Frankreichs in Ost'Asten nlchts wem-S" als zufrieden. „Die Wahrheit ist — sagt das «latt — dass wir uns in Formosa sowohl als in Tonking vor Hindernissen befinden, die wir wie zum Vergnügen haben anwachsen lassen und deren Ueber-Windung jetzt die ernstesten Anstrengungen erfordern wird. während sie gleich anfangs sehr leicht gewesen Ware. Seit vier Monaten konnten die Chinesen an Mannschaft und Kriegsmaleriale, so viel sie nur wollten, nach Formosa schaffen, und sie haben als vortrefflich» Schanzarbeiter unter der Anleitung europäischer und amerikanischer Abenteurer alle Höhen um Ke-Lung mit Schanzen gekrönt. Bei unseren schwachen Streitkräften — denn der Admiral Courbet hat sammt den erhaltenen Verstärkungen nur 3000 Mann, von denen ein Drittel wegen Krankheit oder aus anderen Gründen für den Kampf nicht verfügbar ist — bedarf es nicht nur eines harten Kampfes, sondern auch geraumer Zeit, um diese Befestigungen zu nehmen, und dann werden die Chinefen höchstens um einig? Kilometer zurückgehen, um ihre Arbeit von neuem aufzunehmen." Tagesnemgkeiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie der «Note für Tirol und Vorarlberg" meldet, den durch eine Feurrsbrunst verunglückten Insussen von Rango, ferner zum Baue der Kleinlinder.BeWahranstalt in Hotting je 300 ft. zu spenden geruht. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die ..Linzer Ieilu"g" meldet, der Feuerwehr in Wesen-user, Bezirk Schärding, eine Spende von 80 fl. zu bewilligen geruht. — (Kronprinz Rudolf in Ragusa.) Wie aus Ragusa telegraphiert wird, sind die dortigen Militär» und Civilbehürden von der demnächst bevorstehenden An» kuuft des Kronprinzen Rudolf in Ragnsa verständigt worden. Prinz Rohan ist behufs Vorbereitungen zu dem Aufenthalte bereits in Ragusa eingetroffen. Der Kron< Prinz wird auf der. der Stadt gegenüber liegenden Insel Lacroma. welche bekanntlich fein Eigenthum ist. wohnen. — (Weib — Frau — Gemahlin.) Diese drei Benennungen spielen im Leben des Menschen über» Haupt, ganz besonders aber in dem deS Manne», eine bedeutende, nicht zu unterschätzende Rolle. In richtig erwogener Würdigung dieses Umstände« geben wir den nachfolgenden ..philosophischen" Betrachtungen Raum in unserem Blatte: Wenn man aus Liebe heiratet, wirb man Mann und Weib. wenn man aus Bequemlichkeit heiratet, Herr und Frau, und wer aus Verhältnissen heiratet, Gemahl und Gemahlin. Man wird geliebt von seinem Weibe, geschont von seiner Frau. geduldet von seiner Gemahlin. Die Wirtschaft besorgt ein Weib, das Hau» besorgt die Frau, den Ton die Gemahlin. Wenn man lranl ist. wird ma» gepflegt von dem Weibe. b«. sucht von der Frau. und nach dem Vefinden erkundigt sich die Gemahlin. Man geht spazieren mit seinem Weibe, man fährt aus mit seiner Frau und macht Partien mit seiner Gemahlin, Unseren Kummer theilt das Weib. unser Geld die Frau, unsere Schulden die Gemahlin. Sind wir todt. so beweint uns unser Weib, beklagt uns unsere Frau und geht ln Trauer wegen uns unsere Gemahlin. — (Curiosa.) Cin amerikanisches Blatt schreibt: Wir sind willens, einen großen Theil von den Berichten westlicher Zeitungen über Wirbelstürme gläubig auf zunehmen. Wenn aber eine Zeitung aus Nllansas uns erzählen will. dass kürzlich eine frische Brise eine Bett» decke 62 Meilen weit fortwehte und dann zurückkam. ^"2. das wir leicht unter unsere Vormundschaft stellen onnen. denn sie ist naiv und unschuldig, und Aljoscha U Thor. Dann kommst auch du wieder zu Gelde. W '.'^ " bi>' wenn ich dich heirate? Der schlaue ^lab - ^'^ ^ "^ ^ Sache vor einein halben ab, die Gräfin konnte sich nicht entschließen, jetzt »l" h"t sie, nachdem sie in Warschau gewesen, endlich ssMwilligt. So habe ich mir alles von Marja Was-" ewna. erzählen lassen, die es selbst von kundigen und. U^ll- Daran liegt es also. an den Millionen, Mcht darin, dass sie bezaubernd» in 5 n ' "^ 'lh von Anna Andrejewna hörte, stand bon in,^ Einklang mit dem, was ich unlängst selbst ho^lloscha vernommen. Als er es mir erzählte, be-Tel! , " '" s""er Weise, dass er filr nichts des tin, ,. Aatascha wäre eine noch bessere Partie, "ber si«« Tochter eine« Vrantweinpächters. Natascha ^lter ü« / aus einem altadeligen Geschlecht. Mein !!'"e kleine ,«^"^ ('ch "rgaß es dir zu sagen) ^brnd s>?l !"" Kiste, du kennst sie? Den ganzen Mesen ss " bei mir gesessen und die alten Urkunden Nrunivf ^ >< ^ ^ "«st. Ich hatte meinen Strick. ^Ulo« ,« ver Hand und schaute ihm zu, und mir " ganz ängstlich zu Muthe. Da rief er mich plötzlich und hat mir dann den ganzen Abend unsere Stammtafel erklärt. Es ergibt sich, das« wir. die Ichnnnews, schon zu Zeilen Iwan des Grausamen den Adel besaßen, und dass meine Familie, da« Ge-schlecht der Schumilow, schon unter Alexei Michailo-witsch eine Rolle spielte, und dass desselben schon in der Geschichte Karamsins eiwähnt wird. Wir sind also nicht im geringsten schlechter als die anderen. Als mir der Alle dies auseinanderzusetzen begann, da erlieth ich gleich, wa« ihn beschäftigte. Auch ihn kränkt es, dass man Natafcha hinlanscht. Das Geld ist der einzige Vorzug der anderen. Der alte Fürst, der Räuber, denkt doch ans Geld, es wissen ja alle, wie hartherzig und habsüchtig er ist. Man sagt, er sei in Warschau insgeheim zu den Jesuiten übergetreten ; ist es wahr? — Dummt Gerüchte l — antwortete ich. obwohl es mich intenssier!?, dass diese Nach'icht, die auch mir zu Oh'en gedrungen, so harlnäckiq immer wieder von neuem auftauchte. Noch mehr fesselte mich aber der Umstand, dass N lolai Ssergejewilsch seine alten Ur-künden durchgesehen. Früher hatte er von seinem Stammbaum nie gesprochen. — Herzlose Menschen! — fuhr Anna Andre-jewna fort. — Nun. was macht sie de»n, meine Na« lascha. mein Herzenskind, grämt sie sich, weint sie? Min Gott, du musst ja zu ihr! Matrjona. faule Dirne, den Samowar! Hat man sie beleidigt! Er-zähl' doch, Wanja? Wa« follle ich ihr antworten? Die Alte brach in Thränen aus. Ich fragte sie, was das für ein Unglück fei, von dem sie mir erzählen wollte. (Fortsetzung folg«.) um auch das Bettuch fortzuschleppen, so müssen wir uns doch ein paar Tage Bedenkzeit ausbitten. — (Aus dem Gerichtssaal.) Richter (zum Angeklagten): Wann sind Sie geboren? — Angeklagter schweigt. — Nichter: Sazen Sie mir doch. wann Ihr Geburtstag ist? — Angeklagter: Ach was. Sie schenken mir ja doch nichts! Local- und Provinzial-Nachrichten. Generalversammlung der k. k. landwirtschaft-lichen Gesellschaft für Arain. (Fortsetzung.) Uebergehend zum vierten Pulte der Tagesordnung: «Berichte und Anträge der Filialen", ertheilt der Vorsitzende das Wort dem Secretär Herrn Pirc. um über diesen Punkt namens des Centralausschusses zu referieren. Die Filiale Rubolfswert stellt den Antrag: „I. Die Wein- und Obftbauschule ist in Rubolsswert oder dessen Umgebung zu errichten " Herr Ogulin, welcher zur Generalversammlung von der Filiale Rudolsswert abdelegiert war. begründet diesen Antrag, wie alle folgenden, schriftlich. Herr Ogulin schreibt: Der Zweck einer solchen Schule in Untertrain liegt nicht nur in der Ausbildung von jungen Leuten für den landwirtschaftlichen Beruf, sondern auch in der unmittelbaren Einwirkung auf den Bauer durch eine rationelle Bewirtschaftung deS Schulgutes, wo dem Bauer augenscheinlich die Vortheile einer besseren Bewirtschaftung gezeigt werden. Aus diesem Grunde würde sich die Schule nirgends besser eignen, als im Centrum des Untertramer Weinbaues. daS ist in Rudolfewert. Nebftdem hätte diese Schule auch die Aufgabe, amerikanische Rebsorten zu ziehen, und gewiss wäre die Umgebung von Rubolfswert am geeignetsten dazu, weil die ReblauS infolge der Lage dieser Gegend ganz zuletzt dahin kommen wird. Herr Robiö findet eine Beschlussfassung über diesen Antrag für unnothwendig, da der Landesausschuss diesbezüglich bereits seine Schritte gethan hat und gerade jetzt in den Zeitungen die Aufforderung ergehen lässt, die untertrainischen Besitzer mbgen geeignete Objecte für eine derartige Schule entWeber zum Kaufe oder zur Pacht dem Landesausschuss anbieten, Herr Landesprilsident Baron Winkler erwähnt, dass der Landesausschuss die Regierung von der bead-sichtigten Errichtung einer Weinbauschule in Krain bereits verständigt hat. Die t. l. Landesregierung werde gewiss nicht ermangeln, die Sache beim hohen l. k. Ministerium wärmstens zu unterstützen, wovon er auch besten Erfolg erwartet, nachdem auch grohe Mittel zu gleichen Zwecken dem Lande Gvrz bewilligt wurden. Herr AuSschusS Detelja unterstützt den Antrag der Filiale und erachtet Rudolfswert ale den passendsten Ort. Herr Secretär Pirc erachtet eine Beschlußfassung diesbezüglich für ganz unnolhwendig. nachdem die Bestimmung deS Standortes der Schule sehr viel davon abhängig sein wird. wo ein passendes Object gefunden wird, doch sieht er den künftigen Nutzen der Schule mehr in dem Beispiele, den die rationell bewirt, schufteten Schulgründe dem Bauer geben werden, als in der Heranbildung von jungen Leuten. Die Noth« wendiatXt einer Weinliauschule tritt insbesondere ounI z» bewilligen." Laibacher Zeitung Nr. 3! 250 9. Februar 1885. Herr Ogulin unterstützt diesen Antrag schriftlich dadurch, dass er erklärt, welchen Schaden die Rebkrankheit lerouosM'a viticola, verursacht. Das zu frühe Ab-fallen der Blätter verursacht das Nichtausreifen der Trauben sowie des Holzes, darum fürchtet mau auch in Amerika mehr diese Reblrankheit als die Reblaus, Im Jahre 1880 hat diese Krankheit in Unterkrain die Wein« fechsung um mehr als 50 Procent in der Quantität ver> ringert, von der Qualität gar nicht zu sprechen, (Fortsetzung folgt.) Gemeinderath. In der Gemeinderathssitzung am letzten Samstag, welcher der Herr Bürgermeister Grass elli präsidierte, waren 21 Gemeinderäthe anwesend. Der Bürgermeister theilte zunächst mit, es sei dem Stadtmagistrate die Zuschrift der k. l, Landesregierung bezüglich der Nichtgenehnngung der Beschlüsse der krai< Nischen Sparcasse wegen Errichtung einer Knaben-Volks-schule mit deutscher Unterrichtssprache und der Erbauung billiger Arbeiterwohnungen zugekommen, von deren Verlesung er Umgang nimmt. Am 4. d. M, habe er Se. Excellenz den Bischof Stroßmayer als Ehrenbürger Von Laibach zu seinem 70, Geburtstage namens der Landeshauptstadt beglückwünscht. Der Bürgermeister widmet dem verstorbenen Handelsmanne Herrn Mathias Gregorizh einen Nachruf und theilt mit, dass derselbe den Betrag von 200 fl. für die Stadtarmen testiert habe, welcher Netrag vorgestern übermittelt wurde. Frau Julie Rudez dankt für den seitens der Stadt« gemeinde ihrem verstorbenen Gemahl Kall Nudez ge« widmeten Kranz. Die Städte Graz und Trieft haben ihr Präliminare pro 1885 eingesandt. Es wird zu Ersatzwahlen an Stelle des ausgetretenen Herrn Dr. Dero geschritten, und erscheinen ge< wählt in die Polizeisection: GR. Nik mann; in die Schulsection: GR. Ledenik; in die Wasserleitungssection: GR. Niöman; in den k. k. Stadtschulrath: GR. Dr Tavcar und in das städtische Schlachthaus-Directorium: GR, Dr. von Nleiweis-Trstenizli. Namens der Bausection referiert GR. Murnik über die Bestimmung der Baulinie für das neu zu erbauende Haus aus dem Baugrunde „zur Schnalle" in der Schel. lenburggasse und beantragt, dem Ansuchen des Hrern Schober als Bevollmächtigten des Bauherrn Herrn Peter Schleimer Folge zu geben und die Baulinie von der Ecke des Cafinogebäudes bis zur Ecke des Dr. Sup« vantschitsch'schen Hauses zu fixieren. GR, Patiö wünscht, dass bei der Ecke des Casinogebäudes die Baulinie etwas hineingerückt werde, worauf der Referent erwiderte, dass die Schassung jedweden Winkels im Interesse der Nein« lichleit vermieden werden müsse. Bei der Abstimmung wird der Sectionsantrag angenommen. GR Murnik referiert weiters namens der Bau-section über den Recurs des Herrn Nikolaus Ronner bezüglich des Baues seines neuen Hauses in der Emona« strahe. Der Stadtmagistrat hat Herrn Nonner beauf' tragt, den stehen gebliebenen Theil des alten Hauses abzureißen, wozn er sich. wie er in seinem Recurse sagt, bei der Baubewerbung nicht verpflichtet habe. Der Re« ferent beantragt, dem Recurse des Herrn Ronner stattzugeben, welcher Antrag angenommen wirb. GR. Zuzek referiert namens der Bausection über den Plan. nach welchem die Gruberstrahe umgelegt werden soll. Der Referent sagt. die zahlreichen Unglücks« falle, welche auf dieser Strahe geschehen seien, Waren Gegenstand der Besprechung in der Magistratssection. und man beschloss, einen Plan zur Umlegung dieser Strahe ausarbeiten zu lassen. Da di? beiden städtischen Ingenieure damals beurlaubt waren und ohnehin mit Arbeiten überhäuft sind. wurde die Ausarbeitung des Planes dem Herrn Ingenieur Thomas Walka übertragen. Der Plan liege nun vor. doch sei der Kosten-Voranschlag, 25000 fl. für die Umlegung der Straße ein zu hoher, als das» die Gemeinde denselben schon jetzt ausführen kilimte. Referent beantragt, den Plan für die Straßenumlegung zur Kenntnis zu nehmen und dem Herrn Walka für die Ausarbeitung desselben den Betrag von 885 fl, 35 kr anzuweisen. GR. Dr, Taviar findet den Voranschlag viel zu hoch. auch die Anfertigung des Bauplanes sehr theuer. Einen so kostspieligen Bau könne die Gemeinde jetzt nicht aubführen. Etwas aber müsse geschehen, um die zahlreichen Unglücksfälle zu verhüten, daher beantrage er. daS städtische Bauamt zu beauftragen, einen Plan zur Correctur dieser Strahe w bald als möglich vorzulegen, doch dürfen die Kosten nicht mehr als 5000 fl betragen. Referent GR ZuZel bemerkt, es müsse die Um. leauna der Straße entweder gründlich in Angriff «e. „ommen werden, oder man thue lieber gar nicht«. Der Büraermeister betont, dass bezuglich der Umlezm.g der Gr stroße noch kein Beschluss des Gememderathes vorl.ege und die Zustimmung zu den heute vorlegenden Anträgen der Bausection schaffe noch te.n Prazud.z D,e Sache war ob der Unglück-Me dringlich, daher habe man Herrn Walka mit der Verfassung des Planes beauftragt. °ber lein Mitglied der Magistratssect'on hatte eine Ahnung davon, dass dafür die bedeutende Summe von 25000 fl. nothwendig fein werde. Doch fel der Plan des Herrn Wcilla von Wert. da derselbe dem Utbelstande in radical,? Weise abhilft, waS auszuführen jetzt freilich nicht möglich ist. Zudem aber fei zu jedem Bau in der Gruberstraße die Genehmigung der h, Ne. gierung und des Morastcultur-Hauptausschusses noth» wendig. GR, Nikman regt die Frage an, ob es nicht praktischer wäre, das Haus „zum Sokol" anzukaufen und durch dessen Demolierung die Gruberstraße zu ver» breitern. Referent GR. Zuzek erklärt, man habe Verhandlungen mit der Besitzerin des Hauses gepflogen. Sie verlange die sehr bedeutende Summe von 16 000 fl Und doch Wäre durch den Ankauf des Hauses nur sehr wenig für die Verbreiterung der Straße geschehen. Bei der Abstimmung wurde der Antrag des GN, Dr. Tavkar angenommen und hierauf die öffentliche Sitzung nach zweistündiger Dauer geschlossen. In der hieranf folgenden vertranlichen Sitzung wurde über den Bericht der vereinigten Personal-, Rechts- und Finanzsection über die Reorganisation der magistratlichen Aemter verhandelt und die betreffenden Anträge angenommen. Neu angestellt wurden: Herr Josef Krizaj als zweiter Magistratscommisfär und Herr Bartholomäus Boltar alS Protokollist, — Se. Majestät der Kaiser haben der GemeindePodgora.politischerBezirlGott-schee.zurRestaurierung der dortigenKirche eineUnterstützung von 100 Gulden aus der Allerhöchsten Privatcasse al ler gn ädigft zu spenden geruht. — (Audienz) Se Majestät der Kaiser geruhten am 5, d. M. Audienzen zu ertheilen, und hatte unter anderen Herr Oberst Heyrowsky die Ehre, empfangen zu werden. — (Die Bierbrauerei Gebrüder Kosler) liquidiert, und hat die krainische Sparcasse die Durch« führunn der Liquidation übernommen. Die Activa sollen 1!/, Millionen, die Passiva 800000 fl. betragen. Die Sparcasse will die Bierfabrik in eine Acliengesellschast umwandeln. — (Todesfall.) Herr Anton Moschel. Haus« besiher in Laibach, ist heute früh um 0 Uhr im Alter von 85 Jahren gestorben. Die Beerdigung findet Mitt« woch um 4 Uhr nachmittags vom Hause Nr. 4 der Feld-gafse aus statt. — (SlovenischesTheater) Heuteabends (nicht wie uns irrthümlich mitgetheilt wurde, erst am 22. d. M) findet im hiesigen Theater eine slovenische Vorstellung statt. Es wird das Lustspiel 8rvöui uü». „Der glückliche Vater", aufgeführt werden. — (Schonzeit für Fische.) Wir erhalten folgende Zuschrift: Die in der Freitag-Nummer der „Laibacher Zeitung" gebrachte Notiz über jene Fische, welche im Monate Februar gefangen und feilgeboten werden dürfen, beruht auf einem kleinen Irrthume. Zufolge der von mir zum Fifchereigesetze für Krain verfassten und von der hohen l. l. Landesregierung nach erfolgter Drucklegung an alle Bezirkshauptmannschaften und an das k. k. LandeSgendarmerie,Commando vertheilten Tabelle über die Fang- und Schonzeiten der Fische und Krebse befindet sich die Aesche in den Monaten Februar und März in der Schonzeit, und sind überhaupt für die Edelfische folgende Schonzeiten fest« gestellt, und zwar: für alle Forellengattungen: November, Dezember und Jänner; für Huchen: März und die erste Hälfte von April; für Aeschen: März und April; für Aalruthen: Dezember und Jänner; für Waller: Juni und Juli; für Karpfen: Juni; für Edelkrebse: Oktober. November, Dezember, Jänner, Februar. März und April. Die Hechte haben leine Schonzeit, jedoch dürfen sie nicht unter 26 Centimeter von der Kopfspitze biß zum Ende der Schwanzflosse gefangen und feilgeboten werden. Alle anderen, in den Gewässern Krains vorkommenden Fischgattungen haben leine Schonzeit, jedoch dürfen sie (mit Ansnahme der Rothaugen. Ellritzen. Vartgrundeln. Schlamm- und Steinbeitzger. Lauben. Mühlkoppen. Edelbarben und Gründlingen, welche nicht über 1A Centimeter Länge erreichen) nicht unter 22 Centimeter von der Maulspitze bis zum Ende der Schwanz« flösse gefangen und feilgeboten werden. li, K. — (Theater. Nachricht) Der Operettensänger Herr Arthur Straß er, dessen Verwendbarkeit und unermüdliches Streben die vollste Anerkennung verdient, hat morgen sein Benefiz, zu welchem er die Hopp'sche Operette „Margarethel und Fäustling" Wählte. Da die genannte Operette in dieser Saison noch nicht aufgeführt wurde, fo ist die Wahl al« eine sehr glück« liche zu bezeichnen, und es ist zu hoffen, dass dieselbe, wie immer, auch diesmal ein volles Haus erzielen wird. — (Veter ane n.Kränzchen.) In dem reich mit den Bildnissen Ihrrr Majestäten und des Kroi,. prinzenpaares, mit Fahnen und Wappen geschmückten Glaüsalon der Casino«Restauration fand gestern daS Kränzchen des allgemeinen krainischen Militär.Veteranen« Vereines statt. Sämmtliche Localitäten der Easino-Nestau. ration waren überfüllt von Nallgästen. Der Ausschuss des Veteranenvereines unter Führung seines Präsidenten. Magistrats-Kanzleileiters Herrn G, Mihalii. machte die Hoxneurs. Das Kränzchen zeichneten durch ihre An-Wesenheit aus: Hofrath Graf Ehorinsky, General, major Groller von Mildensee. Regierungsrath Freiherr von Pascotinl, Handelslammer-Präsident Kusch ar. Major Salomon, der Commandant der hiesigen Blessierten - Transports > Eolonne Hauptman« Hübsch mann u. f. w. Das Kränzchen nahm einen sehr animierten Verlauf und währte bis in die frühe" Morgenstunden. — (Zum Notar in Rann) wurde Dr. Firbus ernannt. ^ Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Klansenburg, 8. Februar. In der Köpecztt Kohlengrube rijs beim Aufziehen der Zillen die Me der Rampe, wobei drei Arbeiter getödtet und vier schwer verletzt wurden. Halle. 7. Februar. Heute früh um 8 Uhr fand im Zuchthause die Enthauptung Nemsdorfs und Kiia? lers statt. Paris. 8. Februar. Die Polizei verhaftete zwanzig Anarchisten wegen zur Plünderung aufreizender Reden» Paris, 8. Februar. Eine Depesche des General« Vriöre meldet: Die Franzosen nahmen drei Forts, welche das verschanzte Lager von Dongsong beherrsch!^, und bemächtigten sich sodann des ganzen verschanzten Lager« der chinesischen Armee. Die Franzosen ruhe», zwei Tagmärsche von Langsong entfernt, aus. Briül« lobt die Bravour beider Vrigaden. London, 8. Februar. Der Cabinetsrath beschloß Wolseley völlige Actionsfreiheit zu geben und jede verlangte Unterstützung zu gewähren. Ueber das SchiW Gordons ist nichts Sicheres bekannt. Heute sind« wieder ein Cabinetsrath statt. London, 8. Februar. Heutigen Meldungen z"' folge hat die fchwarze Besahung Chartums dem Mah"' die Thore geöffnet und Gordon dem Propheten Yll' fönlich als Gefangenen übergeben. Es geschah dies, während Wilson auf dem ihm von Vordon entgegen-geschickten Dampfer gegen Charlum hinauffuhr. ^N früheres Eintreffen des Elitsatzcorps um nur zwei Tage hätte die Katastrophe verhindert. London, 8. Februar. Dem „Observer" zufolge wurde General Wolseley angewiesen, den FeldM selbst weim Gordon todt wäre, bis zur Unterdrückt der Insurrection fortzuführen. Au« Sualim wird gemeldet, dafs die Italiens am 5. Februar Massauah besetzten. Die egYPtM" Behörden protestierten. Meteorologische Beobachtungen in Laibach^ X ^ A z: ^ ^ ^ 7U.Mg. 739.11 2,0 Qschwach ^ Nebel s, g» 7. 2 . N. 737.55 3.4 NW. schwach bewölkt Neae" ___0^^b^?37.?1 ^8^^ »vindftill____bewölkt ^^ 7 U'Mg. 739.35' 1.0 O. schwach bewölkt ^ 8. 2 „ N. 739.86 5.0 windstill bewölkt 0.0" 9 . Ab. 739.51 1,6 O. schwach bewölkt Den 7. Anhaltend trübe, nachts etwas Reaen. Den ^e" trubc. Das Tagcsmittel der Wärme — 1.1° und -2 5°. bez^ hungsweise um 1.5« und 2.9« über dem Normale. ' Verantwortlicher Redacteur: I. Naglii. ^, W Vom tiefsten Schmerze gebeugt «eben wir im l» ebenen u»d im Namen der übrigen Anverwandten W ?>e traurige Nachricht von dem Hinscheiden unseres ^ mnigstgclicbtcn Grohvatcrs. des Herrn i» Anton Moschek W Haus». Nealitntenbcsiher und Bürger W welcher am 9. Februar 1885 um 6 Uhr früh >M M Alter von «5 Jahren „ach langen, schmerzlichen Leiden, iM versehen mit den heiligen Stcroesacramenten, selist im Herrn entschlafen ist. M Die Leiche des theuren Velblichenen wirb Mitt' M woch, den 11. Fcbnmr, um 4 Uhr liachmittag« v"»» i^ Traucrhausc Feldgassc Nr, 4 nils nach dem Fried» M Hufe zn St Christoph überführt m,d daselbst <" i« eigenen Grabe zur ewigen Ruhe bestattet werden. > ^ Die heiligen Seelenmessen werden in mehreren > ^ Kirchen gelesen werden. > M Der Unverssessliche wird dem freundlichen An« > ^ denken aller Verwandten imb Freunde empfohlen. W W Laib ach. den 9. Februar I«85. > W Nllton Moschet und Franz Moschel, Enkel. i» W_______««rdlaunlMnstalt de« Fran, Doberlet. kalbach. ^^ W Schmcrzerfüllt geben wir Nachricht von dew > M am «. d. M. nachts erfolgten Hinscheiden unseres »> i» gellcbten Sühnchens ' « " '" i» > Audwig ! W »nd sagen zugleich innigsten Dank für die uns g<" > » wordenen Vcwcisc der Theilnahme. > W Oberlaibach, 8. Februar 1885. i» > Dr. Karl Paeuer, » >^ Anna 25! Course an der Wiener Görse vom 7. Februar 1885. N«,« d«n 0^^ CourM»tte Gtld Na« Staats-Anlehen. IM« 3 A 6taat«lose 250 fl. 12? - ,28 -18»!^ ^7" YUNstll 100 .. 142 - 142 50 N! Sla«tsl°fe . . 100 .' 174-5° 175— «°»n n, " ' ' !»0 „ >72'50 17350 "°«n°°Rlnt«nschline . per St. 43 - «5 - vtn^.^'»^°lbrentt, steuerfrei . ioe 75 i0090 ^ni. «otenrente, fieunstei . »9 05 99-20 U»«.G°lbrente<;°/„ . . . . —_____— !' «>^." ^°^<> - - !>««ö 9840 " L.apierrente 5 "/„ . . . . 94 20 94-35 " «'Ienb..Nnl,I2Nfl.e.N.S. 147 20 147-5!) " "stvahn-Prioritäten . . 99-80 »»-50 " «-taats-Obl. (Ung. Oftb.) 12250 123 — " m « ", vom g. 1«76 107-40 10770 T'^'.^llmien.Nnl. i^ loost. ö.W. 118 90 119-80 ""»-Reg,,Lole «,°0 _-_ e°?Wsche......,0150 102— zscke und slavonische .100------------- /» fi^enblirgische . . . . .,0150,02 25 Gelb Ware 5 °/o Temesn Vanllt . . . . ini-50 io2-50 5°/» ungarische......102 — 102 — Andere »sfcntl. Anlehen. DonauReg-Lose 5°/„ 100 fl. . 11575 ii«-25 dto. Anleihe 1878, steuerfrei . 104 — ,n450 Nnicben b, Stadtgemcinbc Wien 102 75 103-50 Nnlebcn d. Etadtgcmcindc Wien (Silber und Gold) .... —-— —-— Plämien-Anl.b.Stabtgcni.Wien 125-lO 12570 Pfandbriefe (für 100 fl.) Vobercr. aNg.östcrr.4'/,°/nGold. 122 75 —-— dto. in 50 „ .. 4 >/, "/<> 98-25 98-75, bto. in 50 „ „ 4 n/n . 92-50 !»3-— dto. Prämien-Schuldversch,»"/,, »7— >»?s>o Ocsl. Hhpotbelcnbanl ioj. 5 >/»"/» 100-50 101 — Ocst.-unss, Vanl uerl. 5 "/„ . . 103 — 103-20 bto. ,. 4'/,"/« . 101 40 I01-N0 dlo. „ 4«/„ . . »7-75 93-25 Ung, allss. Vobcncrebit-Ncticngcs. in Pest in 1,1839 veil. 5. >/,°/n ^2^0 10350 Prioritäts . Obligationen (für 100 fl.) «Llisabcth-Weftbalm i. Emission 112-20 —-— sscrdinandS«Nordvahn in Silb. 105 «0 10« — ffranz-Ioscf-Nahn.....91-30 »1-eo Galizische Narl - Ludwig» Nahn 0 »!»-— Nothcn Kreuz, b'fl. Ges. v. 10 st. 14-?o 14 »u Mudols-Losc 10 fl..... ,8'Lo 20 — Salm-Lose <»<> fl...... 54-25 54.75 St,'Gcnolft-Losc 40 st. ... 48-75 4»25 Wnldslcin-Losc ü0 fl..... 2»-?5 80-50 Wiüdischgräl^'Losc i!» fi. . . . «7— 8750 Banl-Actien (per Stllck) Nusslo-Ocstcri. Vanl 'ioo fl. . . ,04-25 104-75 Vanl.Gcscllschaft, Wiün« i!00 fi. ——------- Banlvcrcm, Wicncl, 100 fl. . <, ,05 50 10« — Vb»cr..Anst., Ocst.üaofl.S, 40"/. 229-50 230 — Crdt-Anft. f. Hand. n. W. isost. 303-40 803-70 2rbt,.?lnst., ?lslg. Unss, 200 fl, . 3IH-75 8I3L5 Dcsosttcnl'. A!l^, i!<»0 s>, . , . 20!-—2,»5 — Eöcomptc Gcs,, Nicdcrijsl, 5,00 fi. «45 — «55,— Hypvtl)elcnb,,öst. ^00 st. »5"/"E. 58-— VU — Läntcrbanl, öst,. 20Ufl. G,50"/u (per Stück) Nlbrecht-Vahn «0» fi, Silber . — — — — Nlft!lb-sslUM..Val,n 200 fl. Silb. 18L55 187 — ?lussig-Tcv,Eiscnb. 20l)fl, EM. — - — — VöhM, Nordbahn ,50 fi. . . . ,«8 75 199 25 „ Weslbahn 200 fl. . . .805 — 807 — Vuschtiehrad« Eisb. l'.OO fl, ÜVt. 892 — 895 — (Nt. N) »00 fl, , ——------- Donau «Dampfschlffabrts - Ges. OeNerr. 500 N, CM, . . , 529 — 581 — Drau-<3is,(Vat,-Dl',°Z,)l!(>ofI.S. ——------- Dux-Vodcnl'achcrL»V, 8N<>fi,S 3«2 — 870 — E>il ö. W, . , 218 — 218i!5 ?lrvd, ös! -,inss,,Tricst 5(«>fl.CM. 585 — 5«7 — Ocstcri, Nordwestb, 800fl. Silb. 178 — 17850 dlo. sM, N> l00 fi. Silber . 189 — 18»-3O Piag-Duxei Eiscnb, ,5»0N, Silb. —— — — Nudols'Nahn KM fl. Silber . . 185 25 185-75 SiebcnbNlncr Eiscnb. 200 fl, . 185-25 185-75 Staatseisenbahn 200 fl, k, W. . 308-25 «08 50 Gelb Ware Sübbllhn 200 fi. Silb« , , .,48-80 148-00 Süd-Nordd -Vcib..V.L(»ofi,CVl. 155 — 155 25 Theis!-Bahn ^Nft fl, 0, W. , . 250-25 L5075 Tramwav-Ges,. Wr,,?o fl, 0, W, 2,3 — »l3-»b Nr,, neu 100 fi. 10725 10? 75 Transport'GescNschatt 10V fl, .! — — «<> — Nnst.-aali^. Eiscnb i!0U fi, Silb« i«i ?5 182 — Una, Nordoftbahn 200 fi, Silber i7li-50 ,??-— Nng,wefib(Naab-Graz)200fi.E."l--,8,-50 Industrie Nctien (per Stück) EgVbi und Kindbera. Eisen- und Stabl-Ind, in Men 100 fi, . — — ßg — Eisi-nbciünw-kcihz. I K(!s..4O"/„ 108— 10850 ,,ltlbrm«b<". Papiers, n. V..G. s.,,75 «i,,; Montan-Gescllsch. öfteri..alpinr 4«80 4720 Prasser E!sen«Ind.»Ges, «00 f>. ^ _ — — Salno-Iarl. Plenrass. 100 ,1. . log.^, 104-»° Waffcns-G,. Oeft, in N. 100 f._______-_ Trisaller Kohlenw..Ges. il»o ft. . ^-^ - — Devifen. Deutsche Plätze......no-30 00 50 London.........123-70 123-90 Paris.........48-85 4«-»0 Petersburg . .....—— — — Valuten. Ducaten........ l»0 582 »O'France«StUcke..... 9-77 »78 Silber.........—------------- Deutsche Meichsbanlnoten . . «0 80 00 40