sll. 46. Freitag, 26. Februar 1897. Jahrgang 116. Mlmcher M Zeitung. g,n ?.">»crationSpt: Mit P ost versend » ng .- ga»ziähvi„ fl, l5, linlbjähri^ sl, 70», Im Comptoir: i'M'g fl, ll, hoIbMiriss fl, s,'5l>. ssür dir Zustellunn i»s Ha»s ssaüzjährin st, l. - Insertionöqebllr: ssiir "^'"c Inserate I>iö zu 4 Zeilen Äii lr,, größere per Zeile <> Ir,: bei üsteren Wiederholungen per Znle 3 tr. Die »Laib, Zelt,» erscheint täglich, mit Aüiiialimc der Imm und sseiertasse. Die Nbminifiranon lieftndet sich Congreftpllih Nr, 2, die «edactlo» Valiichofgassc Nr, lk, Sprechstiinde» der Redaction von 8 bi« li Ul>r vormittag«^ Unfranlierte Ariefe werben nicht anzenoinmen, Mannieriple nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. ^ Se. k. und l. Apostolische Majestät geruhten '""gnädigst dem Wachtmeister Karl Popfti, des ^2-Gendarmerie Commando Nr. 10 in Troppau, ,.' silberne Verdienstlreuz mit der Krone zu ver- I. Den 24. Februar 1897 wurde in der k. t. Hof. und ,^"sdruckerei das Titelblatt, das chronologische und alphabe» bin»! "kpertorillnl der rumänischen Ausgabe des Reichsgesch-b°z v^°" Jahre 1896, das XIII. Stück der polnischen und von,^ ^6 der rumänischen Ausgabe de3 Reichsgesctzblattes >!ahie 189? ausgegeben und versendet. Nichtamtlicher Theil. Sequenz der gewerblichen Haudels-Lehranstalten. ^ Das l. f. Ministerium für Cultus und Unterricht sj lsentlicht den Frequenzausweis der staatlichen und Mich subventionierten gewerblichen und Handels-^ yranstalten, und zwar: der Kunstgewerbeschule des ^Nelchlschm Museums für Kunst und Industrie in Ne»^ Kunstgewerbeschule in Prag, der Lehr- und H^"ch2anstalt für Photographie und Reproductions Lede ^" " Vwli, der Lehr- und Versuchsanstalt für uy Industrie in Wien. der Staatsgewerbeschulen, der sH^elncn Handwerkerschulen, der allgemeinen Zeichen-Tcla z!' ^ staatlich fubventionierten commerciellen tz.°Mulen und der nautischen Schulen im laufenden gew. l/"^- Nach diesem Ausweise zählt die Kunst-^ ^schule des österreichischen Museums für Kunst 12 5 'bustle in Wien 222 ordentliche Schüler und sich Wpltanten. zusammen 234 Schiller, unter welchen iahr k weibliche Zöglinge befinden. Gegen das Vor. ^on k ^^ Frequenz um 15 Schüler zugenommen, besuck Gesammtsumme der Schüler dieser Anstalt sch.?" 91 hj^ allgemeine Abtheilung, 24 die Fach-8 t>.'"/ Architektur, 71 die Fachschule für Malerei, Eisel » Bildhauerei, 6 das Special-Atelier für sch^/lunst und verwandte Fächer, 11 das für Holz-siir k?.' ^ das für keramische Decoration, 5 das 3 h^beuzeichuen, 3 das für Holzschneidekunst und schule -^'"'^ Laboratorium. Die Kunstgewerbe-^^^Prag verzeichnet 222 ordentliche Schüler und 32 Hospitanten, zusammen 254 Schüler, um 4 weniger als im vorhergegangenen Schuljahre. Von der Gesammtsumme der Schüler besuchen 69 die allgemeine Schule, 6 die Fachschule für decorative Architektur, 6 die für Bildhauerei. 9 die für Modellieren und Vossieren. 7 die Abtheilung für decoratives Zeichnen und Malen. 4 die für Holzschnitzerei, 8 die für Blumenmalerei, 7 die für textile Kunst und 4 die Abtheilung für kunstgewerbliche Bearbeitung der Metalle. Die Damenschule wird in der Abtheilung für Zeichnen und Malen von 26, für Kunststickerei von 18 Schülerinnen besucht. Der kunstgewerbliche Abend- und Sonntags-curs, welcher an dnser Anstalt abgehalten wird, wurde von 90 Schülern frequentiert. Die Lehr-» und Versuchsanstalt für Photographie und Reproductions-Verfahren in Wien zählt 78 ordent liche, 41 außerordentliche Schüler und 12 weibliche Zöglinge, zusammen 131 gegen 170 Schüler im Vorjahre. Es besuchten 44 den Vorbereitungs- und Zeichen-curs, dann 46 den ersten und 41 Schüler den zweiten Curs. Die Lehr- und Verfuchsanstalt für Leder-Industrie in Wien wurde von 6 Hospitanten besucht. Die Staatsgewerbeschulen, 16 an der Zahl. bestehen bekanntlich aus einer höheren Gewerbeschule, baun einer Werkmeisterschule, ferner aus Specialcursen und einer gewerblichen Fortbildungsschule. Die Staats-gewerbcschule im ersten Bezirke Wiens zählt im ersten Jahrgange der höheren Gewerbeschule 69, in der baugewerblichen Abtheilung 94 und in der chemisch» technischen 99 Schüler; die baugewerbliche Abtheilung der Werkmeisterschule wurde von 305, die Abtheilung für Specialcurse von )078 und die gewerbliche Fortbildungsschule von 270 Schülern besucht. Die Staatsgewerbeschule im zehnten Wiener Bezirke verzeichnet in der mechanisch - technischen Abtheilung der Werkmeisterschule 112 Frequentanten, darunter 48 Elektrotechniker, in den Specialcursen 228 und in der gewerblichen Fortbildungsschule 136 Schüler. Die übrigen vierzehn Staatsgewerbeschulen, und zwar in Salzburg, Innsbruck (sammt Filiale in Hall), Graz, Trieft, Prag, Pilsen (deutsche und böhmische Anstalt), Reichenberg, Ärünn (deutsche und böhmische Schule), Bielitz, Lem-berg, Krakau und Czernowitz zählen zusammen in der Höhkren Gewerbeschule 1499, in der Werlmeisterschule 4138, in den Specialcursen 1095 und in den gewerb» lichen Fortbildungsschulen 3217 Schüler. Die allge« meinen Handwerkerschulen in Linz, Klagenfurt, Imst, Iarom^r, Kladno, Tetschen an der Elbe, Leitomischl, Iungbunzlau, Kolin, Wolyn und Kutten« berg, elf an der Zahl, verzeichnen zufammen 2906 Schüler, die allgemeinen Zeichenschulen im ersten, dritten und neunten Bezirke Wiens zusammen 189 und jene in Brunn 58 Schüler. Die zehn staatlich subventio« nierten höheren Handelsschulen in Linz, Innsbruck, Trient, Graz, Prag, Aussig, Chrudim, Reichenberg, Kralau und Trieft haben zusammen eine Frequenz von 2873, die übrigen 15 vom Staate subventionierten commerciellen Tagesschulen eine solche von 2170 Schülern. Die vier nautischen Schulen in Trieft, Lussin« piccolo, Cattaro und Ragusa zählen im ganzen 189 Zöglinge. An den 95 Fachschulen für einzelne gewerbliche Zweige verzeichnet der Ausweis zusammen 9535 Schüler, von denen 3422 den 27 Fachschulen für Holz- und Stein-Industrie, 2570 deu 32 Fachschulen für Weberei und Wirkerei, 1335 den 6 Fachschulen für Quincaillerie, keramische und Glas-Industrie, 637 den 15 Fachschulen für Spitzenarbeiteu und Kunststickerei. 632 den 10 Fachschulen für Metall-Industrie und 939 Schüler 5 Fachschulen verschiedenen Zieles angehören. Politische Uebersicht. ' «aibach, 25. ssebruar. Die Wahlmännerwahlen für die Reichsraths-wählen aus der fünften Curie sind in den meisten Ländern noch im Zuge begriffen, nur in der Bukowina wurden dieselben vorgestern beendet. Mit der Wahl von zwei Reichsraths«Abgeordneten aus der fünften Curie für die Bukowina werden auch in der nächsten Woche, das ist am 4. März d. I., die Wahlen ihren Anfang nehmen. Das ungarische Abgeordnetenhaus nahm gestern das Budget des Ackerbauministeriums an. Im Laufe der Debatte erklärte Minister Daranyi, die Negierung werde beim Ausgleiche die Iuteressen Ungarns vertheidigen. Ein Zwischenruf sagte: «Die Interessen Oesterreichs!» Minister Daranyi erwiderte: «Auch die berechtigten Interessen Oesterreichs.» Die Regierung wünscht als ehrliche Vertragspartei vor« Feuilleton. 6^2 Geheimnis von Moornber- Moris' ^vlnan von U. Conan Dohle. "erte deutsche Bearbeitung von Max Klcinschmidt. . (20. Fortsetzung.) ?"zeich?,/?achtete 'h" scharf, um zu sehen, ob ich ^Nne s, " wiederkehrmdem Delirium entdecken und d'je ^ sein Gesichtsausdruck war vernünftig wichen, ^nrlsche Rothe war aus seinen Wangen ge- Angen V^ europäischen Gelehrten sind in manchen , "eriellfm ^ zurück,» bemerkte er. «In allem leit h^"' r ben,' was zur persönlichen Bequemlich-der ^-A ^che" Sie etwas, aber in der Kenntnis Acht jzeg Natmkräfte und der schlummernden "hnen nock "knMchcn Geistes sind die besten von Zurück. 5^l„ / Winter den niedrigsten indischen Kulis ^lWchtNV Generationen rindsteischessender, be-^stlnctp. l"^^r Vorfahren haben unseren thierischen Ler k5 "e Oberhand über unsere seelischen gegeben, n ^ sein l'n -l "gentlich nur das Werkzeug der Kurden i, ^, Ä letzt zu einem schmachvollen Kerker >? ^tientale^s^ln.sie gefangen gehalten wird. Bei ^.""der vX '?'d Kütper und Seele nicht so in-Ab weni^ w ^"' wie bei uns, und es gibt des-'Heiden.. " "uck ab, wenn sie im Tode voneinander i> *^ie s<4» ' "° ich unM^,°«W V°«he« z« bHen,. be- «Nur den Vortheil größerer Kenntnisse,» antwortete der General. «Wenn Sie nach Ostindien giengen, würden Sie wahrscheinlich als Allererstes das sogenannte Mango - Kunststück von einem Eingeborenen ausgeführt fehen. Sie haben selbstverständlich schon davon gehört oder gelesen. Der Kerl pflanzt etwas Mango-Samen und macht allerhand Gesten und Zeichen darüber, bis es sprosst und Blätter und Früchte hervorbringt — alles im Zeitraum einer halben Stunde. Es ist eigentlich kein Kunststück; es ist eine Kraft. Diefe Leute verstehen mehr von den Vorgängen der Natur als Ihre Tyudals und Hunleys, und sie vermögen auf Grund geheimer Mittel, von denen wir keine Vorstellung haben, dieselben zu beschleunigen oder zu verlangsamen. Diese plebejischen Conjurros, wie man sie nennt, sind nur gemeine Pfuscher, aber die Männer, die den höheren Pfad betteten haben, die Brüder des Ragi-zog, sind uns an Kenntnissen mehr überlegen, als wir den Hottentotten oder Pa« tagoniern.» «Sie sprechen, als ob Sie gut mit ihnen bekannt wären,» bemerkte ich. «Ja, und zu meinem Schaden,» erwiderte er. »Ich bin mit ihnen in einer Weise in Berührung gekommen, Wie es hoffentlich kein anderer armer Teufel j mals wird. Aber wirklich, was diese odylllsche Kraft anbelangt, so sollten Sie sich genauer darülier onen^ tttren, denn sie hat in Ihrem Veruf eme große Zu luuft vor sich. Sie sollten Reichenbachs Nachforschungen über Magnetismus lesen. Diese Schriften, zusammen mit Mesmers siebenundzwauzig Aphorismen und den Werken Dr. Iustinus Kerners in Weinsberg würden Ihren Ideenkreis erweitern.» Es behagte mir wenig, mir einen Studieugang über einen meinen eigenen Beruf betreffenden Gegenstand vorgeschrieben zu sehen; ich machte deshalb keinerlei Bemerkung, sondern erhob mich, um mich zu verabschieden. Ehe ich dies that, fühlte ich seinen Puls noch einmal und fand, dass sein Fieber ihn in der plötzlichen, unerklärlichen Weise verlassen hatte, wie es häufig bei malarischen Krankheiten vorkommt. Ich wandte mich ihm zu, um ihm zu seiner Besserung Glück zu wünschen, und streckte zur selben Zeit meine Hand aus, um meine Handschuhe vom Tische zu nehmen, mit dem Resultate, dass ich nicht nur mein Eigenthum aufhob, fondern auch das Leinentuch, das über einen Gegenstand in der Mitte des Tisches ausgebreitet lag. Ich würde nicht bemerkt haben, was ich gethan, wenn ich nicht einen gereizten Ausdruck auf dem Gesichte meines Patienten gesehen und gehört hätte, wie er einen ungeduldigen Ausruf auistieß. Ich wandte mich sofort um m,d legte das 5uch so schnell zurück, dass ich mcht hatte sagen W.lnen was darunter war, außer dass es auf mich den Emdruck cines Hochzeitskuchens machte. , , . ^. «Schon gut, Herr Doctor,» sagte der General autmüthia, da er sah, wie rein zufällig der Zwischen-fall gewesen war. «Ich wusste leinen Grund, weshalb Sie es nicht sehen sollten.» Er streckte die Hand aus und zog die leinene Decke zum zweitenmale fort. Es wurde mir jetzt klar, dass das, was ich für einen Hochzeitstuchm gehalten hatte, in Wirklichkeit eine mit bewunderungswürdiger Kunst ausgearbeitete Nachbildung einer hohen Bergkette war, deren schneebedeckte Gipfel ich für die wohlbekannten Zuckerthürmchru und Kuppeln gehalten halte. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 46. 390 26. Februar 1,69?^. zugehen. Der Minister des Innern erklärte, er habe den Verkauf der Colportageblatter durch schulpflichtige Kinder sowie das Ausrufen von Sensationstiteln verboten. Aus Budapest, 24. Februar, veröffentlicht das «ungarische Telegr.-Corr.-Bureau» folgendes Communique': In neuester Zeit mehren sich dies- und jenseits der Leitha die Zeltungsmeldungen über eine an-gebliche Einberufung von Reservisten sowie großer Pferdeanläufe, kurz über Maßnahmen, welche den Schluss gestatten, dass eine, wenn auch bloß partielle Mobilisierung vorbereilet würde. Wir sind von corn« petenter Seite ermächtigt, zu versichern, dass an all diesen Gerüchten lein wahres Wort ist, zugleich aber auch die Ueberzeugung der maßgebenden Kreise aus' zusprechen, dass die politische Press? der Monarchie nach dieser Versicherung ihre Spalten Gerüchten verschließen werde, welche nur geeignet sind, sowohl im In> wie im Auslande die größte Beunruhigung hervorzurufen, ohne dass hiezu irgend welcher Grund vorläge. Die Nachrichten über die Lage auf der Insel Euba laufen neueftens sehr spärlich ein. Nllem Anscheine nach ist die Kraft der Insurgenten seit dem Tode ihres Führers Maceo gebrochen. Die Uebermacht der spanischen Truppen wird auf der Insel immer fühlbarer. Der jetzige Hauplführer der Aufständischen, Maximo Gomez, hat die Trocha von Iucaro zu wiederholtenmalen bald in östlicher, bald in weft» licher Richtung überschritten, es scheint ihm jedoch an Unternehmungslust und wohl auch an Kraft zu einem scharfen Vorstoße gegen Havanna zu fehlen. Maximo Gomez steht nach den neuesten Berichten in den Bergen von Viguanea, nahe der Grenze der Provinz Santa Clara. Die «Regierung der Republik Cuba», deren Präsident Cisnero« ist, ist mit den Verwundeten und Kranken der Insurgenten unter Vedeckuug in der Provinz Puerto Principe zurückgeblieben. In Pinnar del Rio sind noch etwa 2000, in der Provinz Havanna 230(1 Ausständische, die in kleine Banden zersplittert sind, in Matanzas und Santa Clara befinden sich nur einige kleine Haufen. Wie stark das Hauptheer unter Maximo Gomez selbst ist, wird nicht gemeldet. Im Schoße des Newyorker Insurgenten-Ausschusses sind Misshrlligkeiten ausgebrochen. Der Vicc-präsident Enrique Bueno, einer der reichsten und gebildetsten Cubaner, hat sein Amt niedergelegt, da er, im Gegensatze zur Junta-Mehrheit, der Ansicht ist, der spanische Resormentwurf biete eine geeignete Grundlage zu einer Verständigung mit Spanien. Im Repräs entanten hause der Vereinigten Staaten von Nordamerika wurde eine Resolution eingebracht, welche den Präsidenten ermächtigt, den amerikanischen Kriegsschiffen die Beschießung der cuba« nischen Küstenstädte zu befehlen, falls die jetzt gefangen-gehaltenen amerikanischen Staatsbürger nicht freigelassen weiden sollten. Wie man aus Madrid berichtet, betrugen die Verluste auf Cuba auf Seite der Spanier bis Ende 1896 13,862 Todte, darunter 550 Osficiere. und 8072 Verwundete, da> unter 441 Offnere; die Ausstäudijchrn hatten 13.303 Todte und 3563 Verwundete. Wle man der «P. C.» aus Paris meldet, be nbsichligen die Mächte, dem Athener Cabinet un° verweilt zu not>ftcieren, dass die in Aussicht genommene Autononne sür Kreta, welche auf der Grundlage der vollständigen Gleichberechtigung der Christen und Muselmanen in politischer, militärischer und büra/r-licher Beziehung beruhen soll, in kürzester Zeit zur praktischen Durchführung gelaugen werde. Gleichzeitig mit dlrjer Mittheilung sull die griechische Regierung aufgefordert werden, so rasch als möglich ihre Truppen aus Kreta zurückzuberufen. Die Ägenzia Stefani meldet aus Kanea: Die Lage ist unverändert. Infolge der Anwesenheit des Geschwaders verzichtete Oberst Vassos und die Aufständischen, Kanea anzugreifen. Indrs dauern die Angriffe anf anderen Punkten fort. Ueber Verlangen der aus Selino zurückgelehrten Consuln, daselbst Schiffsmannschaften zu landen, damit sich die eingeschlossenen Muselmanen gegen die Küste zurückziehen können, beschlossen die Schiffscommandanten, sich auf die Ent' , sendung vou Schlffcn nach Selino zu beschränken, um ! dmch dieselbe ohne Landung von Schiffsmannschaften einen Ewfluss in diesem Sinne auszuüben. Die Schiffs-wlnmundautm bejchllissen ferner, die ganze Küste entlang eine Proclamation vertheilen zu lassen, in welcher sie über die Mission der Geschwader Aufklärungen geben und zur Rückkehr zur Ruhe auffordern. Die Agmce Hcivus meldet aus Athen vom 24. d. M.: Nach einer Depesche aus Kanea von 11 Uhr vormittags ist in dem ganzlich aus Holz her-u.»strlllen Palaste oe2 Gouverneurs dortselbst Feuer ausgeblocheu. Als msulge des Brandes eine eiserne Grldcasse herabfiel, wobel sie eingedrückt wurde, wollten türk,sche Offnere und Soldaten die in ihr enthaltenen 70U0 Pfund an sich nehmen, wogegen die europäischen Offlciere protestierten. Ismail Bey begieng die Un- vorsichtigkeit, die fremden Marinesoldaten des Diebstahls zu zeihen. Die eingeleitete Uuiersuchung ergab die Grundlosigkeit dieser Beschuldigung. Die Marinesoldaten waren genöthigt, blank zu ziehen, um die Muselmanen zu entfernen. Der Zwischenfall hätte beinahe zu einem Zusammenstoße zwischen Türken und Europäern a/führt. Ein italienischer Marinesoldat wurde während des Brandt ernstlich verletzt. — Aus Haleppa wcrdm Angriffe der türkischen Soldaten und Muselmanen gegen Christen gemeldet. Nach einer der «Pol. Corr.» aus Constantino p e l zugehenden Meldung constatieren verschiedene, den dortigen Botschaftern zugegangene Consularberichte aus Kleinasien, wie aus dem westlichen Theile der Balkan-Halbinsel in übereinstimmender Weise, dass sich unter der muhamedanischen Bevölkerung der betreffenden Gegenden eine wachsende Erregung kundgebe. In Trapezunt habe die augrordnete Mobilmachung gvoße Beunruhigung hervorgerufeu und befürchte man neue Gewaltthätigkeiten gegen die Armenier. Die Auswanderung der letzteren dauere übrigens an und sei es keineswegs richtig, dass, wie türtischerseits behauptet wurde, die Heimkehr der im Vorjahre und vor zwei Jahren infolge der bekannten Ereignisse geflüchtcten Armenier begonnen habe. Der Petersburger «Regierungsbote» veröffentlicht das russisch-japanische Abkommen und ein Memorandum betreffs Koreas. Das Communique" des «Regierungsbote» besagt, die Vereinbaruugen verletzen nicht die im Vertrage von Simonosechi festgesetzte Unabhängigkeit Koreas. Nussland und Japan bekunden gegenseitig die Bereitwilligkeit, den König von Korea bei der dauernden Sicherung der Ordnung zu untcr^ stützen. Tagesnemgleiten. — (Erzherzog Franz Ferdinand von Oesterreich-Este.) Aus Algier wird vom 19. d. M. aus der Umgebung Sr. l. und l. Hoheit des Herrn Ecz< Herzogs Franz Ferdinand von Oesterreich-Este geschrieben: Das Befinden Sr. l. und l. Hoheit des Herrn Erzherzogs Franz Ferdinand ift ein außerordentlich befriedigendes. Die Gesundung schreitet nunmehr so rasch vorwärts, dass Se. l. und l. Hoheit im Frühjahr in die Heimat zurückkehren und in Bälde die vollständige Wiedecgenesung zu erwarten sein wird. Infolge dessen werden die weiteren Aufenthaltsorte vollständig belanglos und es sind daher hierüber bis nun noch gar leine weiteren Verfügungen getroffen. Von einer Reise für den nächsten Winter nach Süden lft vorläufig noch nicht die Rede. Aus gar leinen Fall aber ist ein neuerlicher Aufenthalt in Ajacclo geplant. — (Zugefrorene Seen.) Die «Linzer Ztg., berichtet: «Per St. Wolfganzs«See ist vom 18. aus den 19. d. Mts. bei einer Temperatur von vier Grad Nöaumur unter Null vom L^uchtthurm abwärts bis Strobl zugefroren. Auch der Mondsee ist in seinem unteren Theile bis nach Schrnsting zugefroren.» — (In telephonische Verbindung mit dem Erdtnnern) will ein Professor de» Physil in Mlxilo treten. Er ift freilich ntcht der erste, der di^se Absicht kundgibt, da schon vor ihm in dieser Hinficht allerlei Vorschläge gemacht worden sind. Um nun die telephonische Verbindung herzustellen, will lr in die Rohre tiefer artesifcher Brunnen und in tiefe Geblrgs-spallen versenkte Melallplalten mit liner Telephonlritui'a. verbinden. Der Zweck der Anlage soll der sein, die durch das Kochen und Brodeln in den Eingeweiden der Erde entstehenden normalen Geräusche kennen zu lernen, um eventuelle Erdbeben und vulcanische Elderschütterungen aus ungewöhnlich starken oder anormalen Geräuschen vorhersagen zu lönnen. — (Ausstand.) Aus London wird vom 24. d. a/meldet: Per Ausstand unter den Angestellten der Nmdostbahn nimmt zu. Per Personenverkehr ist theil-weise, der Güterverkehr zwischen Newcastle und Hartlepool gänzlich eingestellt. — (Explosion.) In den Nobel'jchen W.rl.n bei Irvine (Schottland) sand vorgestern srüh eine hefligl Dynamitixplosion statt, durch welche sechs Arbeiter gelödtel wurden. Local- und Prouinzial-Nachrichten. Krainischer Landtag. Elfte Sitzung am 2b. Februar 1897. Besitzender: Laudcshauptmann Otto Petela. Regierungsvertreter: Landespläsidenl Baron Hein, Gezirl«comm>ssär Baron Rech bach. Das Protokoll der letzten Sitzung wird verlesen und verificiert. Pie eingelangten Pelitiune» und die Berichte dcs Landesausschusses werden den betreffenden Ausschüsse, zugewiesen. Pie Verhandlung über den Voranschlag des Normal, ^chulsonds wild in der Spcclaldebatte fortgesetzt. B-rlchl-crftatter «hg. Vlsnllar. Civwl I, Nctlvbezüge der Lehrer im Betrage >M 337.805 fl,, w,rd ohne Debatte angenommen; desglelche Capitel II, Dotationen im Betrage von 5658 fl. o"^ Capitel III, Zulagen und Unterstützungen, bespricht ° Berichterstatter die Nothwendigkeit der Erhöhung " Lehrergehalte und die Aufhebung des Orts.Clllssen-Syfte"^ ,:,blm er auf das Vorgehen des steiermärlischen Landtag in dieser Hinsicht hinweist. Per Ausschuss beantragt: I. An Unterstützungen für die anderen definlM angestellten Lrhrer und Lehrerinnen, und zwar: a) allen Lchrern und Lehrerinnen der IV. Gehalt Classe zu 30 fl,; . l>) den Lchrern der II. und III. Oeh°lts-Cl^ ä) den Lehrerinnen der I., II. und III. O) dem Schulbiener Venki 30 fl.; zusammen!"" Gulden. Die Auszahlung der angesührten Theuerungsl>ell"g hat vnm 1. Juli an zu erfolgen. Landespräsident Baron He in macht auf ^ genauere Nllificrung zu Punlt u ausmerlsam. . ^ Abg. Vlobotnil beantragt die Erhöhung " Thmerungsbeitriige gegenüber den Uusschussanlrt»s und stellt folgenden Abänderungsantrag: I. u) «llen definitiv angestellten Lehrern der 1^5 Haltsclasse Theuerungsbeitrüge zu 50 st. . . bb00 ' d) allen definitiv angestellten Lehrerinnen der 1^ - ^ haltsclasse zu 30 fl.........3^^ >^ N. Allen definitiv angestellten Lehrern der U> "" III. Gehaltsclasse außerhalb Laibach, welche leine ^ wralwohnung haben, zu 50 fl.....310^ Per Antrag wird hinreichend unterstützt. Abg. Kalan unterstützt die Anträge des " ^ Globoönil, indem er warm für eine Verbest"" der Lage des Lehrerftandes eintritt, wobei er be"" ^ dass die im «!7öiwi>1ci ^uvuri5» zum Ausdrucke 9^9, Anschauungen nur von elnem geringen Theile der «ey schast gelheilt werden. ^ Abg. Hribar schöpft aus der Erklärung b" "^ rcdners die Hoffnung, dass derselbe und seine » ^ und Einkommensteuer vom Ordmarium salnnl ^ Ltaatszuschlägen im ganzen Lande eingehoben. D^ ^ ! hin sich ergebende Abgang von 206.496 ist a"» Landcifonde zu dicken. . ^, s^ 3,) Per Landesausschuss wird beauftragt, v schlusse :lä 2 die Allerhöchste Sanction zu """" ^,. l, 4,) Im Capitel III dcs Erfordernisses wird o^,, Landesschulralh im Einvernehmen mit dem "" jchusse das Nirement bewilligt. «als^ 5.) Jene M,^auslugen, welche dem 3t"" D' finde für das Jahr 1896 infolge rechtslrüM g,lt ordnungen des Landesschulraths im EinverneY ^ ^« dem Landesausschus« etwa erwachsen würden, ! dem Caffareste pro 1896 gedeckt werden. Sämmtliche Aliträge werden angenommen-,^,li' Per Ausjchuss stellt serner folgende M" l. Per Landesausschuss wirb beauftragt:, „M 1.) sich eingehend darüber zu informiere'', .^ z" Art die finanzielle Lage der lcainischen Ley" ' zs^ verbessern und besonders das Gesetz vom 29. "p g V' Nr. 22, und vom 29. November 1890, issr. ^ der gelt entspcechend zu ilndern wäre. ^Laibllcher Zeitung Nr. 46. 891 26. Februar 1897. . 2.) in der kommenden Session dem hohen Landlage men Gesetzentwurf vorzulegen, durch den das Gesetz vom " December 1684, Nr. 1 (H 2), so geändert werde, ^ das ganze Erfordernis des Nor«al»Schulfonds durch l>n« besondere Schulumlage gedeckt werde. II- Die hohe l. l. Regierung wird neuerlich auf» lb» "' ^"^ besserer Beaufsichtigung des Schulwesens Mens einen besonderen Landesschulinspector sür die ^«schulen ln Krain zu ernennen und eventuell einen Alkhenttvurf wegen definitiver N?zirlsschulinspecloren in Anblick auf das Gesetz vom 8. Juni 1892, Nr. 92 jür "°l'zlen, vorlege. Die Resolutionen werben angenommen, ebenso die °°°l Abg. Pr. Tavcar beantragte: ^-......... 10.491 fl. 79 lr. ^.'"h i» Vergleiche mit jener des ^e, 1894 per...... 29.806 . 60 . ^lN'ndert hat um......19.314 fl. 8l lr. bau ^" ^"U"' "kll aus diesem Titel für den Baracken-bebe ^^ ^' ""b serner sür die insolge des Erb° 20 s"? Ntschädigten ebenfalls 10,000 fl., zusammen ^ fl. — verausgabt wulden. 1^ Der Voranschlag des «nlehensfonds für das Jahr ^ »velsl nach ein Erfordernis lln"^,........?2.b92 fl. 23 lr. "tdsclung per .... 80.106 ' 94'/, » °^t einen Ueberschus« Per . . 7514 st. 71'/, lr. »n!ckl ^usschus« beantragt die Bilanz und den Vor- I.a zu genehmigen. houlp« ^- Schasfer lenlt die A.lsmerlfamleil des d°<« k.°"^ ^'^ Schlussbemerlung zu H 5, Marg. Nr. 7. ,e,t,,°"^ffs der Art der Bilanzierung dieses Anlehens lchluss ^"" helt «erHandlungen im Zuge und dem Ab-Ü"deti "°^ ^"^' wonach die Vilanz lünflig in einer oer° "n Form aufgeftellt werden wird. ^lltti y ""änderte Form bestehe in der Trennung des ganz. ^"nlehens- und des Tilgungsfonds, wodurch die «ebarung sich übersichtlich gestalten werde, die He!? "l"^oe"t Varon Hein weist ebenfalls auf Folch. 5, Bungen hinsichtlich der Trennung der beiden dich H ""b erllärt, unter der Voraussicht, dass durch "iHtz °""ene Klärung der Gebarung ersolgen werde, ««gen den Ausschussantrag einzuwenden, loltd d" n iner l"^n Nemerlung des Abg. Hribar H «usschussantrag angenommen, ^schuss^ ^' ^' hunger berichtet namens des Finanz« lktaln. betreffend die Förderung des Weinbaues in "^lnen^ .^"lchte des Landesausfchusses ist zu ent-^tgeschri.!^ ^° Reblaus auch im Jahre 1895 Weiler bus« ^ "«n ist und 223 87 Iin neu verseucht hat. so Wten ,l wahres von den im Calaster als Wein-derse^. getragenen 10.836 li.^ bereits 7863-43 Im ^n doll.l^^ »rößtentheils zerstört sind, und zwar in ^a im i-l^'" ^"ftörung liegt wohl darin, dass da« ^ hinglitt ^."bl« Wkzirle heißer und trockener ist. ^blluael,!.. '^lhler bearbeitet wurden und oas« da« «r ^"der^'. «blossen ist. la feiten °> f ^°"' sind auch verschiedene andere "it Brenn ^"' "" °llem die Peronospora, der kp ^Las den N ^'bium und andere Rebschädling?. ,, ? tätliche« ^^^ "" a«erilanischen Reben aus ,° ^ s° betl. ^°" ^^°"e subventionierten Anlagen ^ ben 27««^ «anze Vorralh im Frühjahre 1895 H^tten R'. ^" h°he« l. ,. Ackerbauministerium dl.l ^^ Scknl.." zusammen 809.694 Stück, davon 1», Gesamt ""b 251.726 Wurzelreben. Von l3>? vb «Nut» ? ?"^ "urden 242.350 Schnitt- und ^ ^" m n«",^'" p^t.) verlaust, zum TlM ^ '"in dle»H^lch abgegeben; 317.289 Reben «ebslhulen behufs Bewurzelung eingelegt und lamen die brauchbassN im Frühjahre 1896 zur Abgabe. Ferner Wurden 3540 Reben am Standort ausgepflanzt und 13.720 verübelt; der Rest, 24.000 Stück, wurde aus dem Lande ausgeführt oder als un» brauchbar ausgeschieden. In beiden Jahren 1894 und 1695 wurden im Lande 1,293.707 Reben verwendet, an die Bevölkerung wurden abgegeben 877.500 Stück, hievon der Riparla 797.650 Stück, nahezu 90 pEt. Dagegen wurden von den directtragenden Reben nur 0-99 pCt. verabgabt, ein Veweis, wie gering die Veviillerung diefe Sorten schätzt. In der Hinkunft dürften auch die Solonis und Rupeftris montlcola eine größere Verbreitung finden. Die Productionsloften der Schnitt- und Wurzelreben in den Jahren 1893, 1894 und 1895 belaufen sich aus 11.670 fl. 70 lr.; dabei sind nur die Schneideweingärten und Rebschulen, sobald fie productiv wurden, berücksichtigt worden. Der Landes Wanderlehrer Fr. Gombac, der nebenbei die Arbeiten in der landschaftliche« Pepiniire bei der Zwangsarbeltsanftalt leitet, hat im Jahre 1696 in allen weinbautreibenden Gegenden Krains im ganzen 49 Porträge abgehalten, denen über 2700 Weinbauer beiwohnten. Ueber Ansuchen des Landtsausschusses hat das l. k. Nckerbauministerium 170.000 amerikanische Schnitt-und Wurzelreben unentgeltlich überschickt (Z. 7323 1895, 2227 äo 1896); von diesen hat der Lande«-ausschuss eine größere Menge an einzelne Weinbauer und Rebschulen vertheilt. Im Jahre 1896 find in der Pepiniece 126.000 Veredlungen ausgeführt worden, davon 80.000 ans Wurzel- und 46000 aus Schnittreben. Aus Mangel an Wurzelreben wurden Schnittreben als Unterlagen ver» wendet; als Unterlagen dienten liip^ria portuliu, liijxll'm 80UVUH0 und Holoni», als Edelreiser dreizehn Sorten. Mit dem Veredeln wurde im April begonnen, die Arbeit hauptsächlich von den Eorrigenden, das Einschulen von erwachsenen Iwänglingen ausgefilhlt. Auß^r den 126.000 Veredlungen wurden noch 125.600 Schnitt-und schwache Wurzelreben eingelegt, ferner 10.000 Rupf.r, die im künftigen Jahre veredelt werden sollen. Es kann mit Befriedigung hervorghoben werden, dass die Neuculturen im Lande von Jahr zu Jahr zunehmen. Zur Förderung derselben tragen in erster Rrche die unverzinslichen Darlehen, die billige und unentgelt' liche Abgabe von Reben bei. Viele Weinbauer haben im vergangenen Jahre in den regenerierten Weingärten bereits Wein erfechst, welcher Erfolg auch jene zur Arbeit anspornt, die der amerllanischen Nebe lein Vertrauen schenkten. Der Üanbesausschuss hat aus dem für Unterstützungen eingestellten Credite für Mufterweingärten an landwirtschaftliche Filialen und Gemeinden 685 fl. bewilligt. Vedürstlgen Weingarlenbefihern wurden in Beträgen von 8 bis 20 fl. Geldunterstühungen im Gesammtbetrage von 815 fl. bewilligt, wovon die l. k. Regierung die Hälfte wie in den früheren Jahren auf den Staatsschah übernommen hat. Für bedürftige, durch die Reblaus in Nothlage gerathene Welngartenbesiher wurde im Einvernehmen mit dem Landesausschusse durch die l. l. Landesregierung bei den betreffenden l. l. Steuerämtern an unverzinslichen Vorschüssen ein Betrag von 22.762 fl. aus dem Landes-sonde angewiesen, und zwar aus dem im Jahre 1895 verbliebenen Credite ein Betrag von 2762 fl. und der ganze für da« Jahr 1896 bewilligte Credit im Betrage von 20.000 fl. Da zum gwecke der Förderung der Rebenproducllon die Prpiniece sammt dem Schnittweingarten beim Landes-gwangsarbeitshause auch im Jahre 1897 als unbedingt nothwendig erscheint, und in dem laut Note der l. l. Landesregierung vom 5. Jänner l. I. nach den von den l. l. Vezirlshauplmannschaften eingelangten Berichten süi das Jahr 1897 gegen tausend Gesuche um unverzinsliche Voischüsse im G-sammlbelrage von 55 000 fl. eingelangt sind, beantragt der Landesausschuss und der Ausschuss schlicht sich diesen Anträgen an: Der hohe Landlag wolle beschließen: Zur Förderung deS Weinbaues in Kraln werben für das Jahr 189? folgende Credite aus dem Landesfonde bewilligt: 1.) Für die Pepin l ce sammt Schnittweingarten beim Landes - gwangsarbeitshause.....3.9N0 fl. 2.) jür den Weinbau-Wanderlehrer . 1450 » 3.) für Geldunterstühungen an landwirtschaftlich? Filialen und Gemeinden fitr Mustcrweingärten sowie an bedürftige Wem-garllnbesihcr.......... ^."00 . 4) sür chemische Untersuchungen von Weingartenböden......... 150 » 5.) für unverzinsliche Vorschüsse an einzelne Besitzer bis zum Höchftbetrage von 200 fl., wenn die l. l. Regierung den gleichen Betrag bewilligt......... 17,800 . Iusamnttn . . 24.300 st. Ferner beantragt der Finanzausschuss: 6.) Außerdem wird der Landesausschuss ermächtigt, zur Abgabe unverzinslicher Vorschüsse behufs Förderung des Weinbaues ein nicht über 4^ pCt. verzinsliche« Darlehen von 10.000 fl. aufzunehmen und dasselbe aus den Einnahmen des Landesculturfondes zu verzinsen. 7.) Der aus dem Credite des Jahre« 1396 zur Förderung des Weinbaues in Kraln durch Abgabe unverzinslicher Vorschüsse an einzelne Besitzer nicht oer-wendete Restbetrag von 2792 si. wird auf da« Jahr 1897 verlängert. Schließlich stellt der Ausfchuss die Resolution: Der Landesausschuss wird beauftragt, künftighin jährlich über die Einnahmen und Ausgaben der Landes» Pfftinttre in Laibach einen Rechnungsabschluss und über das Erfordernis und die Bedeckung einen Voranfchlag dem hohen Landtage vorzulegen. Abg. Povse gibt als Referent des Landesausschusse« Aufklärungen über die einzelnen Punkte der Vorlage; er bespricht eingehend das Vorgehen bei Gewährung von unverzinslichen Darlehen, elöclert die künftige Action des Landesausfchusses im Einvernehmen «it der Regierung, hebt dankbar die wohlwollende Förderung durch den Herrn Landespräfidenten hervor und unterstütz! schließlich wärmsten« die vo« Ausschüsse gestellten Anträge und die Resolution desselben. Abg. Pseijfer weist darauf hin, dass die tirch-ichen Weingärten insolge ihrer günstigen Lage als Muster dienen können und daher bei Verheerung durch die Reblaus in hohem Grade Anspruch auf unverzinsliche Darlehen haben. Cr stellt demgemäß die Resolution, der Landesausschuss wirb beauftragt, mit der hohen Regierung Verhandlungen zu dem Zimcke einzuleiten, wie und aus welche Art unverzinsliche Darlehen an die durch die Reblaus zerstörten Weingärten, die den Kirchen, Pfarrern und Kaplänen gehöcen, welche Weingärten nach ihrer günstigen Lage sich am besten zur Bebauung eignen, gewährt werden können. Abg. Schweiger befürwortet die ausgiebige unentgeltliche Vertheilung von amerikanischen R b?n, bespricht die Gewährung von unverzinslichen Darlehen, wobei er die Regierung ersucht, dass den Weinbauern solche schon vor der Rigolung des Weingartens gewährt werden. Ec tritt für die Verbreitung der Grünver delung ein und wünfcht, bafs die Belehrung hierüber auch in der vom Weinbaulehrer Gombac herausgegebenen Broschüre ausgenommen werde. Er stellt schließlich die Resolution, der üandesausschuss werde beauftragt, die Broschüre des Wanderlehrers Gombac, «Die schnellste und rationellste Erneuerung vernichteter Weingärten», ehestens in anderer Ausgabe in ungesähr 2000 Exemplaren in Druck legen zu lassen. Vorerst ist die Broschüre entsprechend zu ergänzen und umzuarbeiten. Abg. Povse befürwortet die Annahme beider Resolutionen. Dieselben werden genügend unterstützt. Abg. Lavrenclc empfiehlt die Weinbauer bc« Wippacher Bezirks der wohlwolleudsten Berücksichtigung. Landespräsident Varon Hein verweist rücksichtlich der Rlsolution des Abg.Pfei fe r auf die Bestimmungen des Gesetzes vom 18. März 1692, wornach unverzins' liche Darlehen nur solchen Weingartenbesitzern gewährt werden lönnen, die in Nothlage gerathen sind. Bei Kirchen« weingarten-Vesitzern kann der Begriff «Nolhlage» nicht gut angewendet werden. Der Pfründner ist im Besitze der Eongrua, die ihm immer wieder ergänzt wird. Nachdem die Mittel des Darlehensfonds sehr beschränkt find, ist die rigoroseste Auslegung der gesetzlichen Bestimmungen nothwendig. Das Verlangen des Abg. Schweiger, dass den Weingartenbesihern unverzinsliche Darlehen von der Rigo» lung ihrer Weingärten gewahrt werden, habe leine Aussicht auf Ersüllung. Wie aus den sehr interessanten Ausführungen des Abg. Schweiger welter zu entnehmen war, tritt derselbe warm sür die Grünveredlung ein, doch scheint es sehr bedenklich, dem Wanderlehrer ln dieser Beziehung eine Directive zu ertheilen. W.'inballlehrer Oombak sei lein Freund der Grünveredlung und man löime unmöglich einen Fachmann verhalten, etwas zu schreiben, was seimr Wissenschaftlichen Ueberzeugung und praktischen Erfahrung widerspricht. Uu« diesem Grunde möchte Redner vor der An nähme der Resolution warnen. Die Broschüre des Wanderlehrers Gombac habe in den weitesten Kreisen und auch in anderen Kronländern Anerkennung gesunden, da« «ckerbauministerium habe sich gleichfalls anerkennend über dieselbe ausgesprochen, und es seien die Anschauungen des Weinbanlchrers Gombac auch von vielen anderen Autoritäten, die dieselben Wege wandeln, als richtig bezeichn.t worden. Durch einen Landtagsbeschluss nun einen Fachmann »on seiner wissenschaftlichen Ueberzeugung abwendig machen zu wollen, gehe denn doch nicht an. Wenn Abg. Schwelger über die Grünveredelung eine andere Ueberzeugung habe, so möge er einen anderen Fachmann gewinnen, der die Anschauungen des Lehs Gombai brlämple. Der Fachmann soll der Berather des Laibacher Zeitung Nr. 46. 392 26. Februar 1897. gesetzgebenden Körpers sein, nicht aber umgekehrt der Landtag zum Veralher dcs Fachmanns sich auswerfen. Abg. R. v, Langer demerit in seinem Schluss« »orte, der Herr Lanbespräfibent habe bereit« auf die Ausfichtslofiglelt der Resolution des Abg. Pfeifer hingewiesen. Der Resolution des Abg. Schweiger stimmt der Abgeordnete zu und befürwortet auch dessen Verlangen, dass die Unterstützung vor der Vollendung der Rigolung gewährt werde. r Landeshauptmann theilt mit, dafs Abg. Kalan fein Mandat als Mitglied des Ausschusses zur Berathung der Aenderung der Landtagswahlordnung niedergelegt habe und ordnet die Ergänzungswahl an. Bei berfelben wild Abg. Pfeifer gewählt. Die nächste Sitzung findet Samstag stall. — (Handels« nnd Gewerbelam « er.) In der Sitzung am 24. Februar d. I. wählte die Kammer für das Jahr 189? die bisherigen Vorstände wieder, und zwar zum Präsidenten Herrn Johann Perdan, zum Vicepcäsioenten Herrn Anton Klein und zum provisorischen Vorsitzenden Herrn Johann Baumgartner. — (Tntscheidung.) In diesbezüglichen Vc< schwerdesällen hat der V?rwaltung«gerichtshof folgende Entscheidungen getroffen: 1.) Durch da« ordnungswidrige Nichterscheinen eines in die Wahlcommiss on berufenen Vertrauensmanns wird die Gesehmäßlglrit des Wahlacts selbst nicht beirrt, sobald die Eommissonsmilglieder in der vorgeschriebenen Anzahl berujen worden sind und ein Mehrheilsbeschluss seitens der Erschienenen lhntsächlich noch möglich war. 2.) Die Gemeinde erscheint in Oau-sachen auch bei Wahrnehmung der Rücksichten des guten Geschmacks und des öffentliche« Verkehrs als Gau» behöcbe unterer Instanz und ist als solche nicht berechtigt, die Feststellungen der oberen Instanz im Recurs-wege anzufechten. 3.) Für die Mitgliedschaft zu, Äeznls-Kranlencasse. beziehungsweise den Anspruch auf Kranlenunterstützung ist die Frage, ob der Arbeiter förmlich in die Arbeit aufgenommen wurde, nich< writer relevant, fobald außer Zweifel steht, dafs er thatsächlich in einem, wenngleich auch etwa nur nachträglich und stillschweigend vom Arbeitgeber anerkannten Arbeit«» Verhältnisse gestanden ist. —c>. — (Philharmonische Gesellschaft.) Der Ausschus« zur Abhaltung eines Balles zugunsten des Lthrrlpensionsfondes der philharmonischen Gesellschaft hat nunmehr seine Arbeiten abgeschlossen und war in der angenehmen Lage, dem genannten Fonde die beträchtliche Sllmme von 1130 st. 52 lr. als Reinerträgni« des Vall-festrs abzuMhcen. Dleses über alle« Erwarten glänzende Resultat ist in erster Linie den Patroness?« zu danken, die einerseits durch ihre überaus muniftcenten Spenden allein schon einen namhaften Ueberschuss sicherten, ander» seit« aber auch durch den einmüthlg beschlossenen edel» mülhigen Verzicht auf die geplanten Blumenspendcn die Kosten bedeutend verringern halfen, weiters dem löblichen Regimenlscommando des l. und t, Infanterieregiment« König der Belgier Nr. 27, welches der Gesellschaft durch die unentgeltliche Ueberlassung der Musik seine Sympalhte ausdtilckle, serners jenen Gönnern, die dem edlen Zwicke namhaste Urbtrzahlungen wldmeten und endlich allen , Freunden drr Gesellschaft, die durch ihren Besuch mithalfen, das Fest zu einem so befriedigenden Abschlüsse , zu führen. Dle philharmonische Gesellschaft konnte Wiedtr einmal die dankenswerte Erfahrung machen, Wie großer Sympathien sie sich zu erfreuen hat und dass sie stets aus ihre F.eunde zählen kann. — (Die Aus schusswahl für die neu constilultite Gemeinde Seele) (Seelein — kleiner Sre) wurde am 22. und 23. d. M. im Gemeinde« amie der Stadt Gollschee durchgeführt und damit die Dennung der Stadigcmeinde Gottschee von den Unter-g?meinden Seele und Katzendvls «noaMg vollzogen. Es , erscheinen gewählt zu Ausschüssen die Herren-. Georg E^ter von Zwilchlern, Josef Flack von S.cle. Josef Finl. Paul Hutter und Johann Iallitsch vo», Gchallendors. Iufef Ionle von Seele, Franz Köftner von Hohenegg, Florian Kowalsch und Iofrf K.opf von Schallendor!, G.org Laclmr von HoheneaS Iofef Perz von Schallen- dorf, Mathias Samide von Klindorf, Mathias Stimvfl von Hohknegg, Maihla« Slurm von Zwifchlern. — Zu Ersatzmännern die Herren: Johann Hutter von Klindors, Mathias König von Vchallendorf, Iofef Knapst von Hohenegg, Johann Oswald von Klindorf, Franz Perz von Schallendorf, Iofef Schleimer, Iofef Sllber und Johann Sturm von Zwifchlern. — (Wafferwe rl Gottschee.) Man fchreibt uns aus Gottschee: Um abträglichen Gerüchten zu begegnen, die hie und da austauchen, sei hervorgehoben, dass die Wasserleitung der Stadt Gottschce ein vortreffliches Trinlwasser liefert, das allen gesundheitlichen Anforderungen entspricht und auch in Bezug auf b!> Menge nichts zu wünfchen lässt. Der Wass?rzufluss wurde bisher noch nie unterbrochen, einige kleine Schäden in der Legung des Rotrftrangs zum großen Btcken werden sich leicht beheben lassen, und e» wird Sache der Collaudierung an Ort und Stelle fein, die Mängel aufzudecken und auf deren Vefeitigung zu dringen. Auch da« Elkktricilätswerl bewährt sich aufs beste; die Glüh-lörper verbreiten ein tadelloses Licht und finden stets mehr Abnehmer, da die Sicherheit und Bequemlichkeit gegenüber der früheren Prtroleumbeleuchtung fehr zu-aunften be« elektrischen Lichte« fpricht. Der Preisunterschied fällt in Anbetracht der Vortheile laum in die Wagfchale. ' — (Ein Unerfahrener im Waffen Hand« haben.) Der 19 Jahre alle Arbeiter Iofef Ke^k aus Oberbrefovic bei Franzdorf fuchte im Rocke feines Dienst-Herrn nach Cigarrenresten. Er fand darin einen Revnlver und fplelte mit demselben. Da er jedoch früher noch ni? einen Revolver in der Hand gehabt hatte, wufste er mit der Waffe nicht umzugehen und manipulierte mit der< selben so ungeschickt, dass ein Schuss losgieng und ihm die linle Hand schwer verletzte. Der Verwundete ist im Spital in Laibach in Behandlung. —l. — (Sanitüt«. Wochenbericht.) In der Zeit vom 14. bis 20. Februar kamen in Lalbach zur Welt l6 Kinder, dagegen starben 19 Personen, und zwar an Masern 1, Tuberculose 3, Entzündung der Athmungs-organe 1, infolge Schlagflusses 1 und an fonftigen Krankheiten I.'l Perfonen. Unter den Verstorbenen befanden sich 5, Ortsfremde und ? Perfonen aus Anstalten. Von Infectionslranlheiten wurden gemeldet: Mafern 1, Keuchhusten 7 und Difththeriti» 1 Fall. — (Der Glumencorfo des Abbazianer Bicycle» Clubs) findet Sonntag, den 28. d. M, statt. Zu demselben sind aus allen Richtungen Theil-nehmer angemeldet; es betheiligen sich unter andern der Wiener Bicycle-Club, der Cyclist-Club Trieft, der Ualbacher Nicycle-Club, der Kürzer Cycliften-Club. Eine interessante Nummer dürste da« Kunstfahren werben, welches der Wiener Bicycle-Club übernommen hat. Der Präsident des W. V. Cl. Herr Alfred Klomser wird biefe Nummer persönlich leiten. Nun wird fleißig decoriert und gearbeitet; besonders ist es das Comite' der Damen mit der immer rührigen Frau E. Griensteidl an der Splhe, Welches alles ausbietet, um das Sportfest zu einem glänzenden zu gestalten. Sonntag abends findet im «Hotel Stefanie» ein Ball statt. Das Reinerträgni? wird dem Verschönerungsoerein in Abbazia gewidmet. — (Slovenifches Theater.) Die Pofsr «Ein Vlihmädl» wurde gestern vor mäßig befuchtem Haufe gegeben. Um den Erfolg der Aufführung machten sich namentlich Fräulein Polakova und Herr Ine-mann bestens verdient. — (Weltausstellung in Brüssel 18 9 7.) Die Betheiligung österreichischer Industrieller an dieser Ausstellung ist sehr rege und zählen zu den Ausstellern die hervorragendsten Firmen, so dass zu erwarten ist, dass sich die österreichische Abtheilung auf der Welt« ausstellung in Brüssel würdig repräfenlleren wird. Nußer den verfchiebenen Collecliv°Ausstellungen, unter denen auch ?ine folche für öfterreichifche Zeitungen geplant ist, wird ein Panorama, darstellend das Kaifergebirge bei Kufftein in Tirol, große Anziehungskraft ausüben. Der verlängert? Änmeldetermln für diefe Ausstellung endet am 28. d. M, und werden Auskünfte wegen Theilnahme im Bureau der österreichischen Commission, Wien, I, Rolhenthurmftraß Nr. 9. bereitwilligst ertheilt. — (Berichtigung.) In der gestrigen Notiz «Rudolfsweiter Sparcasse» ist nach den Worten 'tmrch dle Aufnahme» ausgeblieben: «des § 20 der. Ministerial Verorbnung. Neueste Nachrichten. Ciicilia Grästn Badeni f Wien, 25. Februar. Se. Exc. der Herr Ministerpräsident und Leiter des Ministeriums des Innern Praf Kasimir Vadeni hat einen schmerzlichen Verlust erlitten: heute früh um 9 Uhr ist in Lemberg seine Mutter Frau Gräfin Cäcilia Badcni nach längerer Krankheit im 72. Lebens' jähre gestorben. Die Todesnachricht kommt nicht überraschend, da sich das Befinden der Patientin in den letzten Tagen besorgniserregend verschlimmert hatte. ^. Se. Majestät der Kaiser richtete an den Herrn Mmlsterprästhenten Grasen Badeni anlafslich des Todes seiner Mutter ein huldvollst abgefasstes Condo-lenzschreiben. .. Ministerpräsident Graf Badeni ist heute abenv« nach Lemberg abgereist. , . Lemberg, 25. Februar. Die hiesigen Vla'tM ohne Ausnahme widmen der verstorbenen Sternlreuz-Ordensdame Gräfin Cäcilie Vadeni überaus warn« Nachrufe, in denen auf die Hochherzigkeit nnd df" Edelsinn der allgemein verehrten Verblichenen h>^ gewiesen wird. Der Landesansschuss hat in der hell« vom Vizepräsidenten einberufenen außerordentliche! Sitzung beschlossen, dem Ministerpräsidenten G" ei Aadeni und dem Landmarfchall von Galizien Grase' Stanislaus Badeni sein Beileid allszndrücken und a" dem Leichenbegängnisse corporativ theilzunehmen. ^ Beisetzung der Leiche erfolgt hier Samstag vormittag Zahlreiche Condolenztelegramme sind aus allen Then" des Reiches eingetroffen. Kreta. lvnginal'Telegrainm?,^ Wien. 25. Februar. Das «Fremdenblatt" schreibt > Oesterreich-Ungarn, England, Deutschland nnd M»' land theilten einander bereits die Uereinstimmung üdr das Action »Programm mit. Italien erklärte sich üb^' Haupt an allem zu betheiligen, woran alle ^l^, theilmhmen. Frankreichs Zustimmung dürfte, falls «ich schon erfolgt, heute erfolgen. Als mocws zir-oce^n bezeichnet das Blatt, dafs die Botfchafter in Co"sta"' tinopel zunächst der Pforte die Absicht der MaH" nomins Türlei die Pacification in die Hand i nehmen, notificieren, worauf eine gleiche Notifica^ an die griechische Regierung zu erfolgen bw ' die, was die Aufforderung zur Räumung ^ Insel betrifft, die Form oder mindestens die -^ deutung eines Ultimatums hätte und von den dlira? greifendsten Iwangsmaßregeln gefolgt sein ^^ « von denen leine Macht sich ausfchließen würde. ^> Glatt glaubt gut unterrichtet zu sein, wenn es a> nimmt, dass unter den gegebenen Voraussetzungen a"^ England an der Blockade theilnehmen winde. ^" c tonne somit mit gutem Grunde das Einvernehmen ">> der ganzen Linie als hergestellt bezeichnen. ^.» Rom, 25. Februar. Die Agenzia Stefani mell" ans Palermo: Eine Volksmenge zog mit Mnsil u> Fahne vor das griechische Consulat unter HoA"^ ans Kreta und Griechenland. Der Consul dankte !' die Kundgebung. Die Manifestanten hielten h'"^ nnter dem Vorsitze des Senators Benso ein Me"'^ i>, welchem eine Tagesordnung zugunsten Kretas l genommen wurde. ^ Paris, 25. Februar. Die Agence Havas me^ alls Athen: Die auswärtigen Gefandtfchaften ery'«" heute längere chiffrierte Depeschen. Man verin«^ ' dass es sich um die Überweisung einer ^"//'.„a note an die Mächte handelt. Nach einer ^l0f^ ans Kane a veröffentlichten die fechs ^^, Commandanten eine Proclamation, welche bei ^ dafs die Occupation auf die Suda-Bai «nd ^ Thal zwischen Alrotiri, Halepfta nnd Kanea ausgeve^ wird nnd notificierten, dafs jede angesichts eines N^ den Schiffes vorkommende Feindfeligleit mit Gk' unterdrückt werden wird. ..<^t Paris. 25. Februar. Der «Temps» erw«" mit fympathifchen Worten des Gerüchtes, dem 3"»^ finanzminister u. Kallay die Verwaltung des anton" ^ Kreta anzuvertrauen, und erklärt, Bosnien """ O hercegovina könnten Zeugnis dafür ablegen, l" . Wohlthaten sie der erleuchteten klugfortschrittliche" ^ii muthig unparteiischen Verwaltung des Ministe^ ^,. Kallay verdanken. (D^r «Temps» knüpft da «n ^ Meldung an, die, wie alle in der letzten Alt ^ getauchten Nachrichten über Mandatertheilnnge" , kinzelne Mächte, grnndlos ist. Anmerkung ^ TelegraphewCorrespondenz-Bureaus.) ,^te London. 25. Februar. Im Oberhause ^ Salisbutt) die Regierungspolitik dar, von der er 9,! ^ dafs sie den Absichten der Alliierten entspreche, ""^^ die Autonomie Kreta's, welches ein Theil des ^ tischen Reiches bleiben solle. Sollte die Türle« ,^, Griechenland, wenn sie aufgefordert würden, ble ö ^ zichnng ihrer Streitkräfte verweigern, dann !^ <^l!ls Mächte ihren Beschluss gewaltsam zur ^' bringen. , ^Ml London, 25. Februar. Reuters Ow" " el-aus Athen, der König und die Regierung h""gM kläit, sie könnten von den bereits getroffenen ^, nahmen nicht zurücktreten nnd würden darin v sammten Glirchenland unterstützt. ^Ml London, 25. Februar. Der «Standard' s^ü ans Constanlinopel, dass der im Mdiz-Klosl ^ ^ abgehaltene Ministerratl) beschloss. Vorbereitn»« t'inen etwaigen Vormarsch gegen Athen zu ^j,,isilili^ Constantinope!, 25. Februar. D" ^^cha, a/nerale Omer Neschad Pascha, Omer Nusch" ^ ^F Hairi Pascha. Memduh Pascha, Hatt» P"'^ fcO Hamdi Pafcha wurden zn Commandanten " P^ Divisionen an der griechifchen Grenze ernaN ^ ^v ^ Vertheilung des Mauser«Gewehr« erfolgt '" ^^ _ üaiboicr Seitutlfl SRt.'46. 393 26. Februar 1897. ^ Corpsbereiche von Constantinoftel aus. In Ianina ^ e,n Ambulanzspital bereits errichtet; in Elasona ^>ld gleichfalls eins errichtet werden. Der Ober-^nimandalit der türkischen Operationstruppen. Vtarschall Mm Pascha, wird heute hier erwartet und reist """morgen auf seinen Posten ab. . Wien, 25, Februar. (Orig'Tel.) S<>. Majestät der «.°lsel empfieng heute den Minister des Neußern sck'c ^oluchowski, welcher vorher den englischen Bot-^°'ter empfangen hatte. N l>s ^ ^^ F'bruar. (Orig.-Tel.) Bei der heutige» ^«Yl des ersten Wahlkölpers für den Stadtrath bei W ^mmtliche zwölf pro^rrfsistische Candidate« ^ahlenthaltung der conservative« Partei gewählt. A, "om, 25. Februar. (Orig.-Tel.) Wie die Agenzia ,"Wl aus Asmara meldet, ist Ras Alula am ^N. gestorben. . üm l.""^' 25, Februar. (Orig.'Tel.) Die Kammer ^Migte das Budgetprovisorium für den Monat Angekommene Fremde. Ttadt Wien. »nd )A" ^' ssebriiar. Dr. Klang, Szelulic, Wittniann s. Frau »,a,i>, 3, : Rentier; Lang, Ingenieur: ssrimel, Hofimann, Alt° Peft ' " "u und Beer, Mte., Mien. — Mellinger, «fm., Auda-Ach plunger. Kfm., München. — Cubelic, itfm,, Bihac. — "llesi ?' ^^"' ^ Manilheinier. Kfm,, Waidhofen. — Ver-'""sttt , m'^T" Haselstriner, Vildhauer, Graz, — ^esch, Private, Widm» ">'>?- ^nberuil »'.Nichte, Holzhanbler, Lengenfeld. -'"' Private, Udine. y Hotel Elefant. ^!^,ul'"m^' ^^'ll"r. Landsinger, l. k. Oberbergverwalter- Dr. l> Zt/>, ''^^'^^ ^estauratenr, Idiia. — Minder s. (ljemul>lin, ^inus>)i s"'"^ ^ffi"«l, Fnrstenfeld. - it'nrz, In«,- Wittels, ^lkl. "/ ltastner, Kf,„., 'A ien. — Großmann, Kfin., 3leuf< ^'dolft,^,Epstein. Kfln., Weipert. — Pmila, jtapellnieifter, ?''l)>ski> l. ^ T'ilonda, Äfin.; Epstein. Private, Tnest, - '"lg N, "l"'-' Franlfnrt. - Heill'ronrr. Kfi»., Miinchen. - ?^ '''.' Vauldiir^. - l^ras Vrandi, Gutsl'esiber, Mör^, ^ ^'lal'l'i' .."'"'' ^^"^^ ^ 3a»lilie. l. l. Äcainter, Krasau. >^^^ l, ^nndtagsabgeordneter und Realitätenbesifter, Ober< laibach. — Dolenz, Kauflnann^^atlin, itrainburg. Gustin f. Sohn, Private, Mottling, — Valenta, Buchhalter, Laibach. — Stern, kfm,, Budapest, — Abelcs. Kfm., Trieft. — Krämer, Kfm.. Miinchen. — Scalletari, Kfm., Görz. — Kahn, Kfni.. Marburg. — Wolf, Kfm., Proßnih. — Roseufels, Kfni., Fürth. — Specht, Privat-Beamter, Graz, — Pitschmann s. Familie, Grader, König, Breuer, Tscheppcr. Gellis, Malier. Hecke, Schneider, Kflte., Wien. Verstorbene. Am 2 3. Februar. Maria Reichmann, Krämerin. 60 I, Rattchäusplah 10, Gehirnentzilndung. — Anna Voiu'ina, AufselierstoMter. 1'/< I-. Rosengafse 28, Bronchitis. — Katharina Klovar, Arbeiterswitwe, <>5 I,. Tiruaner. Februar Classiker-Aorstellung zu ermäßigten Preijen. Cabale und Liebe Schauspiel in filnf Aufzilgen von Friedrich v, Schiller. Anfang halb ft Uhr. Ende gegen V> sowie in, Namen ihrer Kinder Anna, Marie nnd >W — ^» Iosefiue, ihres Schwager? Anton Roner und » ^ der übrigen Verwandten Nachnchi, das-5 ihr innigst' ^D W « geliebter Gatte, der edelste Vater, Herr ^ > Nikolaus Zolianl! Nonor > > W Hausbesitzer W W « heute, den 25. Februar, um 2'/< Uhr nachts nack » ^ langem, sehr schmerM'lll'in Leiden und nach Empfang ^ >D ^> des lieil. Abendinalüs in seinem ?s», Lebensjalne selig »W W ^ im Herrn entschlafen ist. ^ W ^> Die irdische Hülle des theuren Verstorbenen W wird Samstag, den 27. d. M., nm 3 Uhr nach' ^ W ^ mittags' im Sterbehanse Zoisstraße Nr. 2 feirrlicli ^> M ^» eingesegnet, sodann anf den Friedhos zn St. Christopl» ^D M W» überfuhrt und daselbst im eigenen Grabe zur lcyten ^» ^ ^ Nnhe beigesetzt. ^ W ^D Der theure Verblichene wird dein frommen Au» ^ denlen und Gebet empfohlen, ^> M ^> llm stilles Beileid wird gebeten. M W Laib ach am 25. Februar 1897. ' W l> Iiaibacher deutscher Turnverein. O-^jLt Heil! ws-! Trachten-(Costüm-)Kränzchen ^ 2. März 1887, abends 8 Uhr, in den Sälen des Casino-Vereins, I. Stock. ^ >^* Der Besuch der Gallerie ist nur Eingeladenen gegen Eintrittsgebür gestattet. » 17 ^a?licheÄ Ka«bfleisch C?Uet^ inVe^'ndc.1, 'ä«Iich frisch *«" 4|?fleisch {.°. Kß--l'os1colli A fl. 2-20, sriLt'';i0' hocl,,!110 eres "nd Lungenbraten Ch) * 5 KPlma Nalur-Kuhl»uttlr. täglich Cli0 R°een Ž" ,"elt0 9 Pfund k fl.4-25 KkH- Herrn»8' iesle z"lnedenheit zu- Sf^nntmachung. *l'5;'«VeJi*««t.i.w«hUn für die S;8"»^™« «»? der B8- h. Siv. Z '¦ J- «* Äle Arbeit- ^l s?^e Witfi°nen 2U dienen l/nh Ur WaiW^tioa wird nlo- L:iiljufi«er Bezirks-Kranken - Casse. I ^4-l D« Obmann: rTrnköczy's Mundwasser eine Fluche 5O kr. Trnköczy's Zahnpulver eine Sehuclitel JiO kr. sämmtliche medicinisch-pharmaceutischen Präparate, Specialitäten etc., diätetischen Mittel, homöopathischen Arzneien, medicinischen Seifen, Parfümerien etc. etc. empfehlen und versfinden nach allen Richtungen der Welt die Apotheker-Firmen: ' (27«;« Ubald v. Trnköczy, Laibach, Krain. Victor it. Trnköcxy, Wien, Margarethen. Dr- Otto it. Trnköcxy, Wien, Landstrasse. Julius v. Trnköczy, Wien, Josefstadt. Wendelin v. Trnköczy, Graz, Steiermark. DPost-verson.cL-u.aaig1 •va.xxxg-elien.d.. Kostort in hesserer Familie, wird für eiuen Real- I schüler der IV. Classe sofort zu beziehe» I gesucht. I Gesunde Wohnung, separiertes Zimmer I gegen entsprechende Bezahlung wird bean- I sprucht. I Anträge an die Administration dieser I Zeitung erbeten. (917)2—1 (619) 3-3 Z, li8C. » Curatelsverhänttunss. D Das l. l. Kreisgericht in Rlidolfswert > hat über Johann Pahulje lion Otavic ob > erhobenen Blödsinn« die CnratVl rer- » hängt und wurde denselben Iafob Pa- > hnlje, Glnndlitsiher in Otavic, zillii Cn- > rawr b.stellt. > K. k. Bezirksgericht Relfnih am > 5^1 Männer 1897. > (770)3—2 'fit. 868. I Razglan. I Nevede kje v Anaeriki bivajoöemu I Krancetu Hrovatinu iz Dulje in Jakob 1 Petroveièevi zapuäöini, odnosno de- I dièein nepoznatega bivališèa, imenoval I se je oskrbnikotn gosp. Josip Verbiö I iz Dulje, vroöivSi mu tusodna izvr- ¦ Silna odloka z due 13. januvarja 1897, I At. 253. I G. kr. okrajno sodiAfe tin Vrlmiki 9 I due 15. februvurju 1897. Laibacher Zeitung Nr. 46. 394 26. Februar 1897. Course all der Wiener Korse vom 25. Februar 1897. N^ dem oMenen Course zl»llt»-z»l»h»n. «»lb «»« '."/» «inheitlicht «eilt« in stolen «r». Wal.November , . . I0l — 101 »0 ln Noten verz. NebruarNugusi 101 — 101 20 „ «llber verz, IHnner 100 7» dt«, dto, per Ultimo , . 100 Hl) 100 70 E»sn»»»hn - Vt»«t»sch»lv»«> schreihnuge». tl0 1»? b0 »'///, «udolph-V. l, T, (blv. Tt.j für lXX) ft, j««m..... —-— —-— t°/»bto l, Kronen». fteuerf,ibiv. Et. , für LOa Kr.Nv». . . 9» bd «3 80 z°/, Ihorarlberger «ahn in Hllb., »oou. lW0fl. f. »oust, Nom. ->— — — »°/o dto. l» lrronenw ftcuerf.,400 u. »uoo ltr, f. «W ltr «om. . ss'10 tvo-lU über««»««« VifNlb.PriV».» «tlilabethbahn «0« u. »<«X> M. für »oa M. 4°/i,..... 1I7-— 1I8-— «tlNabethbllhn, 4«) u.lOOU Vt, »N»> M, 4°/,...... 1L1'?b — — ssranz'Iolevh.V,, «m. 1»»4,4°» 100— 100'8l) Halizlsche «all .«ubwlg - Vahn. !tm. 18»l, »00 fl, <3, 4°/^ . »8 ,0 »,'«» «oratIb««er«ahn,Em. 1»««4, , 4» „ (biv, Tt,) H., f. 10« st, »l. w^. 100'— Unz, «oldrente 4^,, p« «äffe l«2 10 122 30 bt« dto. per Ultimo . , . . 121'»b 12Ü V5 o!o. N^nte in itronenwähr,. 4«„, steuerfrei für20»Kronen Nom. »«'— »3 20 4°/» dto, d»o, per Nltim? . . 99'^ u» z«, dto.Bt.«.«l.<»oIb10Nft,,4>/,°/, l»2b0 I2»t>o bt«, bl°. Oilber 100 fi., 4>/,° „ IOl'25 lM-zi, bt«. Tta«t« vblig. (Un«, Onb) V, I, l«7«, b° „..... 1»0 10 121 10 bto,4>/,°/»EchllNlreg^l.NbI.°0bI. 100 b0 101 b0 bt«. Prüm,HnI, k 10« st. «. W, ibo — 1t>i - bt«, bw, k bU ft. «. W, l«>-—ibl-. IheihNeg, üose 4°,^ 100 fi. . i»u t,« 14U btt GlundenU.«Pblig«tl«n»n (für 100 fi, «M,!, 4°/„ kroatische und sllldonllcke . «7'bO V8'— 4°/, ungarische (100 st, b,W.) . »?-35 98 »5 And»t» 2ss»nt!. Hnl»h»n. Doilau-Neg'llole b° „, . . . 1»?-— 12775 bto. °«nlell,e 1U7« . . 1O7'I>0 ?I»lcl>fn b, Etadtgeinoinbe Wien (Ollber «der olb). . . , 127'3b - -— Prämien «nl. d, Ttabtgm, Wien 1«« b0 167 50 Vörfeliau'NnIeheii. vrrlo«b. »',, 101 b« - -— 4° „ Trainer Lanke»»lnlebeu . «9 »l» —'— »eld «are ßftndbrUs, (für 100 ft.). Vobcr. all«, öft. in ^0 I. ol.4»/^». 99 80 100 80 bt°. ,, „ lllbO „ 4°/» 116—117 — dto. Vrim.-Echldv, «°/„,I.«m. 11? »b 11»- bto. dto. 8°/„, II. 104 2b N,°öfterr,«anbe«-Hyp..«nft.4"/» 100—!iul)-8ü veft,'ung. «llnl verl. 4°/^ . . luu iolini'— dto, dto. bojähr. ,, 4'/l, . , iuo 10 101 — Gparcafie, 1.0ft,. uuI. 5>.,°,„ v>, luib« —- Pliaritzl«.8»g 101 25 102'2i» Vefterr. Norbweftbahn . . . 111 15 112 1ü Etaatlbadn....... 22S — —'— Vübbahn ll »°,..... 174--175'- dto. k 5°,^..... 128— 12«?b Ung.-galiz, V»h» . , , IU7 40 10840 4" „ Nnterlraintl Uahne» 9» 1,0 100 — (per Ltück), Vudapest.Uastlica (Dombau) . 7— 7'50 Ireblllolc 100 st...... 107— l98 — «Narkose 40 st. lb »8 25 4°/„l>onllu-Dllm^, fl...... 6025 ei2o Paissy ^ss 40 fl. HM, . . . 58'»0 59 bv «otdtl»»reu,,Oes!.«es, v„ IN fi. 19'25 20 25 Nöthen Kreuz, UngVcs.v , 5 fl. 1050 II 50 «ubolpl, Uosi- 1!, st..... le-50 2? — GlllM'Uolc 40 N. LM. . . . 69" 71-- Vl.. «ngloOeft. «a»,l i<00 st. 60°/» ». I!,« 7l» 1k3'7b Vantverein, Wiener, 100 st. , 253 75 254'2b Ä0b«'l..Anft,,0eft.,200ft,E,40<>» 4«g — 4N9 — «rbt,'«nst f, Hn-ldu, «, 160 fl. 3S«'25 3S2 /5 bt». dto. per Ultimo Geplbr. ^862 5« ««3 — «irebitbanl, «ll„. unz, «00 ss, . l»l>? 5« 338- Dtpofltenbllnl, «Hz,, U00 fl, , ^^7'50 22« üo »«compte «c> , Nbröst,. 500 st. 738 — 744'- lsiro u, lassend., Wiener, 200fl. «0« — 272— Hypn»htN,..0eft..2U»ft. 2b°,^lk. ?« — 81-— ÜHndtrlmnl. Oeft,, 2,'0 st. . «?— 237 50 Otfterr.nu,. I000fl.«z«. »400 »415 «emb.«C)srliow,'Iassy ltilenb.« «cstllschllst 200 st, H, , . . 288 50 287 50 Uloyd, Oest,, Trieft, 500 st, «M. >404--.!4U>' ^ vefterr. Nordwestb, »00 st. L. , 26»—^!,» 50 dto, blo. ,!it, U» Ä0« ft. ^, '3L5i>0 «f,ü 50 Prau°Duler Eübbahn 20« fl. E..... 86-90 87 40 Eübnordb. Verb.'«. 200 st. «M. 21350 214- Tramway Gel,, Wr.,l?0ft.d.W. 455 — 458 — n>». '^N.«»«7.ÄM ll, . . . —'— —' — «eld "" lramtvat, G«I., »leuc«r., Prio» ...,^ rllät»'«ct!en 100 st. ... 104 7l>'«' Ung.^alij. Eilend. 2W fl. Silber 20^ 50 M' ll»a,We!lb.(Nallb Grn,)>!00fl.3. 20»'b0 »«» ^ Wien.-r iwcalbahn'n «ct'Ve!. »60'-'" zndullri»«ßct!»n (s>f7 Otück). «augel., «N«. üst., 100 st. . . 9l'- "" Egii^ler sisen^ und Otahl-gnb. ^ .^.^, l« «.en 1!X) st..... s.l'?b »°,^ Gilendllhnw.^eihg., «rftc, 80 fi. 1»»'^ '',^ „lllbemühl", Papierf. u. «. G. 56— " ' Uiestn<,er Vrauerci 100 fl. . . l5?'U» >', ,z M°nt,N'Ve!rMch., Oefl. ^ alpine «2 «5 °' ^. Prager Hisei^Inb. -Nef. 200 st. S5i, — »'' ^ LalgoTarj. Lieinlohle» 60 l. l>8^^°°,^ „3chlW«ühl", Papierf., 200 l. «07 b« 2l» „Eteyrerni.", Papier,', u. «.'«. l?ü'^' >^' Trifaller Nohlenw,. «e>. 70 st. 1."' ^ ^, ,. Wassenf..«.,ll<-f».in Wien, 100N. »06 - «"' WllggoN'Utihanft.. «llg., ln Pest, ^„,^ »0 st......... "»— Agz Wr. Äall«e'ellsa,a!l 100 st. . . I03'«5 l«< Wienerbergi-s 8l»a"^cti,n <»el. »!? " '" «msterdum....... »9 lb ^, Deutsch. P,äl>'...... ^ ^.zi. Pari«......... 4760 ^ Kt. y,-,et. s»t»ii« , , . . -^'^ ?alut,n. ^.»o »ucalen....... b'^ g.z<, 20'Franc«.3tücke..... «" ^,7, Deutsche Äeichlbanlnoten . . b»^?" .,.,<, Italienische «anlnoten . . . 45'" ,,?„ Vavier.«,ldel . , . ,'»? '