H^2s9._______________________Freitag, 23. November 1900. Jahrgang 119. Mbacher Mum. Khri, X5c °"N""l W«t Popvtlltndxng: aanMhrlg 3U «, halbMrlg « X. Im «omptolr: «anz. g„<,')°lb)ahre«te bl« zu 4 Zellen 5» l». «Me« Per Zelle 1» l»; bet «fteren Wiebsrh°!m,«cn p« Zeile » l». Die «llaibacher Zeltung» erscheln» tHglich. mit «««nähme der Sonn u„d »,.„.««. ^ «. . .^ ftch «°n«re,«vlah Nr.». ble «eb»ct»«n D°lmat!n°Vasse Nr S Lv^Mtund^^ befindet dormitt««.. UnfranNer.. «r.«,e «erben ...H °n«en"mme^V»""!!^^ ". ,l. Uh. Amtlicher Theil. Uller^^ ^ ""b k. Apostolische Majestät haben mit G^^>l unterzeichnetem Diplome dem wirklichen Altlank ^ und Feldzeugmeister des Ruhestandes Ait?" Ritter von Hold den Freiherrnstand ^hen a 'k '"b «Ferneck» allergnädigst zu ver- ^tt^fNe l. und l. Apostolische Majestät haben mit lieulenm.' . ""lerzeichnetcm Diplome dem Oberst-b«l, D>"s bes Ruhestandes Welisar Derndarsly Mias! ' ^ lnlt dem Ehrenworte «Edler» aller-u>l zu verleihen geruht. «lllH"e t. und k. Apostolische Majestät haben mit Allth^er Tntschließung vvm 17. November d. I. den bo„ ^^berlandesgerichtes in Wien Dr. Friedrich ^ssal.^.v zum Hofrathe des Obersten Gerichts-und "»y°les allergnädigst zu ernennen geruht. ___________ Spens m. p. ^erhX ^- und k. Apostolische Majestät haben mit ^ La? Entschließung vom 7. November d. I. dem ^ehentw? bes Herzogthums Krain beschlossenen ^lchas l.^' betreffend die Zusammenlegung land« ^gviid '3" Grundstücke, die Allerhöchste Sanction °W zu ertheilen geruht. ^ 1W<^!^ ^""blatte zur «Wiener Zeitung, vom 21. No-^"Nnitte b ) ""^ die Weiterverbreitung folgender >>il. '^luin^"" Wiener Witzblatt» Vom 10. November 1900. "3 ^len v? ",?°sU°rte Nr. lO, Verlag der Neuen Glüh < M^' ^usslu« ^"»'pendorjerftrahe U, Ansichtskarte voni Sem. '.» > "U oes chiistlichsoclalci, Frauenbundes am 17. Juni ^- 180 i?'?."""^' Vom 13. November 1900. A' l>1 ,y fopolo» vom 14. November 1U00. ^?l. 8g i«^"^' vom 13. November 1900. ^ I9ch ""2^ ^ «^ll^obolvul^v^ü I^ty» vom 17ten n, ^'b'Schönauer Anzeiger» vom 14. November lhs» ^. 195 M >, ' ^""lage) «Pilsner Tagblatt» vom 13. November Nr. 9z ^ » . l^i,?lc in,N,?," Freigeist, vom 17. November 1900. ^..'"e HruV^°" ^"bolf Gerzabcl H llomp. in Reichenberg ^ 3>>! ^en V«'.^''t - «Wllhlaulruf des Hauplwahlaueschusjes ' ^! ^lbcisH,"kn siir die Nrichsr°tlMal)l in der t>, Cuiie» H" lM ' 'Wiihlcr, deutsche VollSgenossen» vom Ibten ! ^ Ü!' ^H?' bom 2b. October 1990. < ^^ li^ """lor. von. ii November 1900. Die in der Druckerei des Szewczenlo«Vereines gedruckte, von Wenzel Budzinowsli herausgegebene und in polnischer und luthl'Nischcr Sprache verfasste Broschüre: «l)o ^v^korcow o <:?«-lvverll)^ ilur^l oilluil^: illrnupol-^lllltill-^lillrlli». Prospectimmmer «^to» woln)'» vom 7. November 1900. Nr. 228 (Beilage) «Naplx<'>6». Nr. 91 «II N^Im^l». vom 14. November 1900. Nichtamtlicher Theil. Encyllila über die christliche Demokratie. Der «Pol. Corr.» wird berichtet, dass der Inhalt der päpstlichen Encyklika über die christliche Demokratie, deren Erscheinen man in einem Theile der kirchlichen Kreise vor Ablauf des Jahres erwartet, in großen Zügen folgendermaßen skizziert werde: Die Encyklika besteht aus zwei Theilen, einem negativen und einem positiven. Im ersteren erkläre der Papst, was die christliche Demokratie nicht sein soll. Nach der vom Papste diest m Ausdrucke gegebenen Deutung sei von derselben jede Tendenz einer politischen Demokratie auszuschließen. Die christliche Demokratie könne sich den verschiedenartigsten Regierungs» formen anpassen, denn sie schließe die Achtung von allen bestehenden Regierungen in sich, selbst vor jenen, die im politischen Sinne des Wortes die am meisten antidemokratischen sind. Der Papst weist jedes Zusammen« aehen mit dem revolutionären Socialismus ab und hält an allen Grundsätzen strenge fest, die in der Encyklika «Üsrum novurum» in Beziehung auf das persönliche Eigenthum und andere Principien, welche die Basis der bestehenden gesellschaftlichen Ordnung bilden, von ihm verkündigt worden sind. Im zweiten Theile setzt der Papst auseinander, was die christliche Demokratie sein soll, und es heißt, dass nach seiner Auffassung das Wesen dieser Richtung haupisächlich im Zusammenhange der katholischen Parteien mit dem Volle, in der Schaffung einer Reihe von Einrichtungen znr Hebung des materiellen und sittlichen Wohles der Vollsclassen und in der Unterstützung hinsichtlich aller ihrer berechtigten Bedürfnisse bestehe. Die neue Ency« klika soll mit einem Worte eine Ergänzung der Encyklila «Norum novarum» bilden. Der Papst warnt ferner die verschiedenen socialen Parteien vor den Uebertreibungen und Ausschreitungen, in die sie zu verfallen in Gefahr sind, und zeichnet ihnen den wahren Weg vor, auf dem sie einzig und allein imstande wären, der Nothlage der unteren Classen auf Orundlage der Achtung aller vor den legitimen Rechten und vor der bestehenden Gesellschaftsordnung abzuhelfen. __________ Die Lage in Atschin. Man fchreibt aus dem Haag, dass dort eingelaufenen Berichten zufolge sich die Lage der holländischen Bevölkerung in Nordsumcura steiig bessere und endlich auch die Abschlicßung drs Gebietes der Eingeborenen gegen den Verkehr mit den Holländern, dank den umsichtigen Maßregeln des gegenwärtigen Gouverneurs, Generallieulenants van Hentsz, aufgehört habe. Infolge der ernsten Verluste, welche die Atschinesen im Jahre 1896 den holländischen Trnppen zugefügt hattrn. sah sich die Regierung veranlasst, einen neuen Weg in Atschin einzuschlugen, um einerseits Vergeltung zu üben und anderseits künftigen Conflicten vorzubeugen. Bis dahin hatte sie sich darauf beschränkt, Grenzforts zu errichten und die jeweiligen Angriffe der Atschinesen zurückzuweisen. Anstatt in der Defensive zu verharren und zu warten, bis die Alschinesen selbst ihre Unterwerfung anbieten, sollte nun der Versuch gemacht werden, mit einer entscheidenden Action in das Gebiet der Eingeborenen vorzudringen. Generallieutenant van Hentsz, der schon im Jahre 1896 als Hauptmann im Generalstabe in Alschin gedient hatte, benutzte den mehrjährigen Aufenthalt im Lande, um sich die Kenntnis der atschmesischen Sprache anzueignen, und hat durch eine Broschüre über die besten Mittel für Holland, die atschinesische Frage zur Entscheidung zu bringen, den Beweis seiner besonderen Fähigkeit für die Lösung dieser Angelegenheit erbracht. Als nun im Jahre 1897 sich die Nothwendigkeit ergab, an die Spitze der Verwaltung von Atschin einen geeigneten Mann zu stellen, lenkte sich die Aufmerksamkeit der maßgebenden Kreise auf den jungen Hauptmann. Er avancierte noch im Jahre 1897 rafch zum Obersten, als er zugleich zum General- und Civilgouverneur von Atschin ernannt wurde, und drei Jahre später war er bereits Generallieutenant. Das Verdienst, Hauptmann van Hentsz trotz seiner Jugend zum Gouverneur gemacht zu haben, gebürt dem Generalgouverneur von Nieder« ländisch-Indien, Herrn van der Wyck. Gouverneur van Hentsz begann sein Wirken damit, dass er das in seiner Broschüre befürwortete System zur Anwendung brachte, indem er das Land von dem militärischen Gürtel befreite, die Linie der befestigten Forts anstieß, in das Land der Eingeborenen vordrang und sie durch ungemein zahlreiche Ausfälle ermüdete. Angesichts dieses plötzlichen Wechsels der Taktik konnten sich die überraschten Atschinesen nur schlecht vertheidigen, und den Holländern gelang es, ihrem Einflüsse ein weites Gebiet zu eröffnen, insbesondere aber durch ein weites Thal eine wichtige Verbindung zwischen Nord- Feuilleton. ">e von Amerika nach Europa unter ^ ylls^r, bm Meere. ftt^Masi^..^ sich eine Idee realisieren, die zu ! >g> 3) routes Vernes zählt - die Reise Mt..zn dem f I" Newyorl werden die Vorberei-! "^° Nrd un "5Ä'" 6«ignis getroffen. Ein 'X ' Der ^^«lsch von Amerika nach Europa ' ft>.Hessen nn. ?" desselben ist John P. Hol-' ^ )' 7. imAeilches Torpedoboot «Holland-, '' t^ n>" iektpnVbe der Vereinigten Staaten ist . Vr°lle svi/n? "armemanövern in Newport eine »" ^2^" N w> ?" Schiff wird gegenwärtig in ^ ^ V"> Jersey, für die transatlantische Reise .5 nut denen seit einigen V "«"den, wagten sich bis jetzt !l k Uh Vi len l'"?"; die längste Fahrt war il 3 lt> Oceans«"' ^ zwar an der Küste ent- > " "nem unterseeischen Schisse ^ ^^>ver^I unmöglich. Diesen Traum will . V>da.^"Uch^ u^ ^ ^ neuen Schiffe '" 34W°l und Lissabon fahren, was einer l bellen entspricht. Wahrscheinlich wird die Fahrt im Februar stattfinden- Holland wartet auf günstiges Wetter, was in diesem Falle Sturm und schwere See bedeutet, denn die e Reise soll zugleich die Fähigkeit des unterseeischen Schifscs bei den ungünstigsten Bedingungen erproben. Die Reise soll beweisen, dass unterseeische Fahrzeuge sicb auch weit entfernt von einer Operationsbasis be« liauvten können, dass sie als Angriffswaffen gegen ein Land auf der anderen Seite des Meeres nützlich sind und nicht nur zur Küstenvertheidigung dienen. Dann soll das Boot in fremden Häfen fremden Regierungen aezeiat werden. An Bord des Fahrzeuges werden sich mit dem Erfinder acht Mann befinden. Bis jetzt hat man es immer für unmöglich ge-liallen dass eine Mannschaft die lange Einsperrung aushalten tonnte; die Reise nach Lissabon wird auch dies entscheiden. Ein kleines Beischiff wird «Nr. 7. bealeiten und, so lange es an der Oberfläche bleibt, möalichst in Sicht behalten, was aber bei dem voraus« sicktlicb stürmischen Wetter nicht lange möglich sein wird Bei stürmischem Wetter sinkt «Nr. 7. nach unten wo es ruhig ist. Die Wellen rollen dann darüber hin und erschüttern es wenig oder gar nicht. Auch der Empfindlichste wird dabei nicht seekrank werden Auch für die denkbar längste Verzögerung durch das Wetter sind Vorrälhe bereit. Die Leute werden in Hängematten schlafen, die an der Decke schaukeln. Das Schiff wird von einer Gasolinmaschine nach dem Daimlermuster, das auch Graf Zeppelin bei feiner Lustschiffahrt braucht, getrieben und erzeugt, wenn es an der Oberfläche schwimmt, die Kraft für eine elektrische Maschine, die es unter Wasser treibt. Das Kochen geschieht mittelst Elektricität. Die Gerüche sind Muster von Vollkommenheit und Festigkeit. Auch Beleuchtung und Heizung liefert die Elektricität, und es ist ausgiebig für Ventilationsanlagen gesorgt. Eine automatische Einrichtung ist getroffen, damit die Luft im Schiffe ausströmt und durch einen ständigen Vor» rath aus den Behältern für komprimierte Luft, die stets gefüllt und unter hohem Drucke gehalten werden, erneut wird. Dadurch soll die Schwüle, wie sie sonst in der Luft der unterseeischen Fahrzeuge zu finden ist, vermieden werden. «Nr. 7» kann beim Steigen in drei Secunden fast eine Tonne Wasser aus den Ballastbehältern auswerfen, fo dafs das Thürmchen zur Beobachtung des Feindes aus dem Wasser hervorragt. Fast in demselben Augenblicke füllt sich der Wasser-brhälter von außen, so dass das Fahrzeug mit unglaublicher Geschwindigkeit erscheint und verschwindet, ohne dass der Feind Zeit zum Feuern hat. Das Schiff ist das siebente von Holland gebaute und wird vor seiner Ausreise noch seierlich getauft werden. Es wird wahrscheinlich zu Ehren des Mannes, der das erste unterseeischeFahrzeug in Amerika ausarbeitete, «Bushnell» getauft werden. Laibacher Zeitung Nr. 269. 2216 23. November 19lX). sumatra und der Ostküste bis Edi zu erschließen. Jetzt durchfährt bereits eine Dampftramway einen großen Theil dieses Landstriches, die binnen kurzem bis an die Ostküste der Insel fortgeführt werden wird. In dem holländischen Gelehrten Herrn Snouck Hurgronje besitzt der Gouverneur van Hentsz einen tüchtigen Mitarbeiter an seinem Werke. Hurgronje, der den Titel eines Rathes für die Angelegenheiten der Eingeborenen sührt, war früher Professor in Holland, er ist ein genauer Kenner sowohl der arabischen Sprache, als auch der Sitten und Gebräuche der Muselmanen. Politische Uebersicht. Laibach, 22. November. Der deutsche Botschafter in Wien Fürst Eulen, bürg begieng am 20. d. M. das Fest seiner silbernen Hochzeit. Seine Majestät der Kaiser richtete aus diesem Anlasse an den Botschafter folgendes Glückwunschtelegramm: «Empfangen Sie und die verehrte Fürstin anlässlich der schönen Feier Ihrer 25jährigen glücklichen Ehe die Versicherung Meiner wärmsten Antheilnahme und Meine aus ganzem Herzen kommen-den Glück- und Segenswünsche.» In der «Arbeiter-Zeitung» liegt eine Aeußerung über den Wahlaufruf der deutsch-fortschrittlichen Partei in Böhmen vor. Der Aufruf gehe, wie das Blatt ausführt, mit auf» fallender Schüchternheit und Unbestimmtheit an der Gegnerschaft der Radicalen vorbei, wiewohl doch die Existenz der ganzen Partei davon bedroht sei. Charakteristisch sei auch, dass die Partei nur in zwei Wahlkreisen der fünften Curie eigene Candidaten ausstelle und somit ihre Anhänger in» den übrigen Wahlkreisen den radicalen Candidaten zuführe. Ueber die am 21. d. M. abgehaltene Sitzung des ungarischen Abgeordnetenhauses wird gemeldet: Im Anfragenbuche ist eine Anfrage des Abgeordneten Polonyi in Angelegenheit der Behandlung der Erklärung des Erzherzogs Franz Ferdinand im kroatischen Landtage verzeichnet. Die Anfrage des Abgeordneten Polonyi beantwortend, er« klärt Ministerpräsident von Szell: Da Ungarn und Kroatien einen einheitlichen Staat bilden, wird die Erklärung des Erzherzogs Franz Ferdinand im kroatischen Landtage nicht behufs sachlicher Berathung, sondern nur wie alle gemeinsamen Gesetze zur Kenntnisnahme übermittelt werden. Der Banus könne daher nicht die ihm von einem Blatte in den Mund gelegte Aeußerung gethan haben. Die Antwort wurde von Polonyi und dem ganzen Hause zur Kenntnis genommen. Zum Schlüsse brachte der Finanzminister eine Investltionsvorlage von 31 Millionen Kronen für die Herstellung von staatlichen Gebäuden u. s. w. ein. Die Investitionsanleihe wird aus den Cassebrständen gedeckt. Seit der Erkrankung des Zaren ist es zum erstenmale, dass ein russisches Blatt den Vorgängen in Livadia einen Artikel widmet, der de« allgemeinen Interesses nicht entbehrt. In ihrer jüngsten Nummer bespricht die «Nowoje Wremja» die Vorgänge in Livadia und spricht ihre Befriedigung über die Theilnahme aus, welche die ganze Welt für den kranken Zaren bekundet. Das Blatt sagt: «Russland ist von der allgemeinen Theilnahme für den Zaren gerührt, welche sich in der Welt kundgibt. Die ganze Welt drückt ihre Achtung vor dem Zaren aus, dessen ganze Thätigkeit den idealsten Bestrebungen gewidmet ist. Friedensliebe, Gerechtigkeit und Humanität — das ist das Losungswort des in Livadia krank daniederliegenden Monarchen.» Auf Anordnung der heiligen Synode werden in allen Kirchen Gottesdienste für die Genesung des Zaren abgehalten. Die Nachforschungen der spanischen Regierung über den Ursprung der jüngsten, von Don Carlos und anderen hervorragenden carlistischen Parteiführern entschieden verleugneten Putsche sollen zu dem Ergebnisse geführt haben, dass die letzten Verbinbungs-spuren in gewisse Börsen kreise führen, deren Ziel große Preisstürze der spanischen Werte gewesen sein sollen. Zwischen Deutschland und dem Kongo-Staate schweben seit längerer Zeit Streitigleiten wegen der Abgrenzung der beiderseitigen Gebiete in Afrika. Wie nun das Reuter'sche Bureau aus diplomatischer Quelle erfahren haben will, hat König Leopold der Belgier als Souverän des Kongo-Staates mit Rücksicht auf die Unterstützung, welche Deutschland dem Verlangen Belgiens nach einem Gebiete auf dem linken Peiho-Ufer zutheil werden ließ, in die Grenzberichtigung am Kiwu«See zwischen dem Gebiete von Deutsch-Ost-Afrika und dem Kongo.Staate zu Gunsten Deutschlands eingewilligt. In Brüssel erwarte man gegenwärtig, dass die schwebende Grenzfrage auf diese Weise definitiv geregelt werden wird. In Washington wird binnen kurzem der Congress der Vereinigten Staaten zu seiner neuen Session zusammentreten. Sein Programm umfasst, wie sich jüngst Senator Hauna, der als Vertrauensmann des Präsidenten Mac Kinley gilt, in Newyorl äußerte, folgende vier Hauptpunkte: die Errichtung des Nicaragua - Canals, Genehmigung des mit England geschlossenen sogenannten Hay - Pauncefote»Vertrages, der sich auf die Neutralisierung dieses Canals bezieht, Dampfer-Subventionen und Vermehrung der Armee. In Paris treffen immer beunruhigendere Nachrichten über die Lage in den Südprovinzen Chinas ein. Namentlich wird bestätigt, dass die Zustände in Kwangsi und Kwangtung niemals jenen ernsten ! Charakter angenommen haben, wie früher behauptet wurde. Nichtdestoweniger unterlasse die Regierung ^ nicht, die Vorsichtsmaßregeln auch fernerhin in Kraft zu setzen, welche sie im Norden von Tonling sowie an ^der Meeresküste für geboten hielt und die auch bis !zur Beendigung der Friedensverhandlungen in Wirksamkeit bleiben sollen. Tagesneuigleiten. — (Ein origineller N r u n n e n.) Aus Stuttgart wird der «Vofs. Ztg.» geschrieben: Ein ganz eigen« artiges Kunstwerk ift der Stadt vom hiesigen Vereine zur Förderung der Kunst zum Geschenke gemacht worden, ein Monumentalbrunnen, der aber zum Unterschiede von so vielen anderen keinerlei allegorische oder mythologische Figuren zeigt, deren Erklärung für den Beschauer förmlich eine Gebrauchsanweisung nöthig macht. Dieser, neue , Brunnen ist ganz in den Formen der Renaissance gehalten, das Mittelflück bildet eine mächtige gewundene 'Säule, auf deren Plattform ein — Nachtwächter steht! , Eine so köstliche Figur in zwei Drittel Lebensgröße, so 'realistisch wie nur denkbar aufgesasst. Um den dicken ^Wintermantel ist eine Art Gürtel geschlungen, aus dem die derben Fausthandschuhe hervorlugen; an der Seite hängt das Horn, auf dem er die Stunden tutete, in der Linken hält er die Hellebarde, den echten alten Wächter-spieß, und in der Rechten die Laterne. Ihm zur Seite schreitet der Wächterhund, eine Spielart von Spitz und Schnauzer, mit seinem zottigen Fell und seinem vtt kniffenen Ausdrucke von äußerst drolliger Willung. "" neue Brunnen ist auf dem Leonhardsvlatze auM«" worden, im Herzen der Altstadt, und passt ganz v° trefflich in diese Umgebung von hochgiebeligen HaM. mit alten prächtigen Erlern, die schon auf dle V"U^ ställerstraße hinuntetblicktrn, als wirklich noch die 2!"°)" mit Schwert und Spieß ihre Runde machten. Die 3»» ist vom Bildhauer Fremd entworfen und ausgeführt " Unterbau aus Sandstein ist nach dem Entwürfe des P sessors Halmhuber hergestellt, auf der einen Seite ^ Sitzbänlen versehen, während auf der entgegenMV Seite sich das im Stile der Renaissance modellierte ^ befindet. An den beiden übrigen Seiten sind die in V« gehauenen Wappen Württembergs und der Stadt V" gart angebracht. . ,,. Ut — (Ein merkwürdiger Todes»all.i französische Zeitschrift «La Nature» erhält aus ^ Paulo in Brasilien von dem dortigen Arzte /"" Pusso folgende Schilderung eines durch die UM'' interessanten Unglücksfalles: In dem Städtchen ""v" im Staate San Paulo starb kürzlich ein Mulatte »ni ^ überaus tragischer Umstände. Er war Jäger aus ^, der bedeutendsten Plantagen und wurde eines Tag« ^ Ausübung seines Berufes von einer großen ^'> '^«^. (I.»c!ie«l8 ri,ombo»t») in den kleinen Finger ge°!^ Rasch entschlossen, hieb er sich den Finger ab un° ihn auf einem Baumstumpfe liegen, der von " befeht war. Nach drei Tagen, die für den ^ann ^ besondere Umstände vorübergiengen, lehrte er w» ^ den Ort des Unfalles zurück, um da« abgehauene ^ zu beerdigen. Er fand von dem Finger nur ""^ ^ Knochen, die von einer großen schwarzen «me! ^ deren Bifs fehr fchmerzhast ist, bedeckt ""«". z Ameisen fielen ihn an und bissen ihn am b°l'e- ' ^ linke Augenlid und in die Arme. In der ^acyl ^ ich zu ihm gerufen. Er zeigte alle charakteristischen tome einer Vergiftung durch Schlangenbiß: tmr ^ ftration, sehr reichlichen Vlutfluss, ungewöhnll°) ^ schleunigung des Pulses und schreckliche Austrel^-» ^ oberen Theile des Körpers. Leider lam die V > ^ Wissenschaft zu spät, der Unglückliche starb «M fürchterlichsten Schmerzen. ^,«tlche^ — (EinSolotanz auf einemGle ^ Das tollkühne Wagnis, in fchwindelnder Höhe a"> ^ überhängenden Felsstücke des Glacier P"" ^n. <>" Gletschers des Sierra-Nevadagebirges in 6"^"'^"" Solo zu tanzen, hat kürzlich eine junge """<, ll ^ ausgeführt. Als Miss Kitty Fetch hörte, lvle " ^ bewundernswerten Wagemuth eines Athleten ^ ^ ^ den eisbebeckten Felsen erstiegen und sich do" ^' Kopf gestellt hatte, erklärte sie, den Artist" ""^ treffen zu wollen, indem sie sich auf der la«m ^ ^„el metergroßen Fläche des Glelschergipsels >°6" lwde ^ Art Serpentinentanz producieren würde. Ih« 6 ^s^ mühten sich vergebens, ihr den wahnwitzige'^^ auszureden. Schon am nächsten Tage, nachde" ^l">^ die spöttische Herausforderung angenommen haue, ^ die waghalsige Maid in Begleitung des ""^^M Photographen und mehrerer Herren ih«r "^ e^ den Aufstieg. Mit Ausnahme von Miss ^M^«"' ihrer ergebenen Cavaliere blieb die ganzes" ^M einem ziemlich bequem zu erreichenden P" ^le. das 1600 Fuß tiefer als der in Frage PAhs> des Kindes und in seinen Gefühlsäuherunge ^. ^ . zu spielen. Natürlich ist die diesem Zeitpunkte noch reich an Wortvero^^^ . Lautverdoppelungen, die der jeweiligen "^ ^e ^ des Kindes entsprechen und die ""e." .„ fast" spräche bilden, denn sie finden sich ay"'^ ^j Ländern. «ttrsch'^'llü"' Interessant sind dabei die Nacenumr' ^ i , deutsche Kind nennt den Hund wau-n""^ ^d c ^ zösijche oua.oua, das niederländische wa>. ^r l" ;„<,' deutsche Kind nennt das Huhn aM-s" ^r' ^ das französische lol-kok u. dergl. m. ^ Oört"'^ Sammlung von 53 onomatopoetisch^ g.:^ japanischen Kindersprache liest man Atze^<' (Pferd), wan-wan (Hund), "ya-nya ^« ^ (Nachtigall), zion-zion (Sperling), ^Bt"' gon.gon (große Glocke), goro-goro <> (Feuer) u. f. w. baibacher Zeitung Nr. 269. 2217 y« ^ _ ^^ ^-------^———"________,________________23. November 1900. ^ Ne den Felsblock erreicht. Sie richtete sich auf, unt lan» emporgehobenen Händen die Valance haltend. 2 ^ ^ die weiten Röcke ihr nur so um den "n wirbelten. In Todesangst starrten die Ieugen deö ^artigen Schauspieles zu der Gletschertänzerin empor, «von der Camera in verschiedenen Posen auf die Platte °?°nnt wurde. Alles athmete erleichtert auf, als die furcht-ill w? ^"""' die jetzt natürlich die Heldin des Tages ' "Hlbehalten auf dem erwähnten Plateau anlangte, kln ^n!^"e böse Schwiegermutter.) Von ^. "wsengerlchte des Departements Pas-de-llalais ^bN^ ^ '""" °"^ ^' ^"^ in Frankreich berichtet h,^"^ge eine Frau zu lebenslänglicher Zwangsarbeit h"«yetlt. AK Nerbrecherin, eine Witwe Namens Lehut, «lbrackt ^^ ^^"^"^ Wche ihren Schwiegersohn um-»b«nb« *"" "^ wenigen Monaten gegen 9 Uhr "Una «^ ^"^ Tranchiermesser bewaffnet, in die Woh-stt «H V" verheirateten Tochter eingedrungen, nachdem ^>°? davon überzeugt hatte, dass der ihr verhasste Vntlv! s "^ b" im Erdgeschosse des Hauses befindlichen "ltb^ ü?' ^^"^ ^°" ber jungen Wattrain bemerkt zu bey,"'. Mch sich das Weib an das Bett ihrer Enkelin, ^ «noete sie mit dem Messer am Arme und besaht dem btizeb'r Zusagen, dass der Vater ihm die Verletzung ^l Vtu»? ^' Auf das Geschrei der Kleinen stürzte sl« ^""" aus der benachbarten Stube herbei, und als ^»itt l^' ^^ vorgieng, rief sie nach ihrem Manne, ^wieo'? vor Wuth, dass ihre Anwesenheit dem W du» ^' den ^e durch eine Intrigue ins Gefängnis "«n au, ü. "linschte, verrathen wurde, schlug die Witwe ^ykV^ Tochter los. Dann aber lief sie dem die ,". ^raufkommenden Wattrain entgegen und versetzte bnm <^H ^" ben Kopf. Der auf einen solchen ^annV vorbereitet gewesene und wohl halbbetrunkene ^iire j "^ ^ "" schwach zu vertheidigen. Die ^' ein ^" ^" bie Küche seiner Wohnung und zwang iUtlin,,^ bedeutende Quantität reinen Absinth aus-blau l,,«^ ^"sft vor der brutalen Mutter wagte die »a<^seinen Geist aufgegeben. Wegen den Alkoholismus. ^l"us w^' Internationale Congress gegen den Allo-3^ie„ ? ^" der Ieit vom 9. bis 14. April 1901 3^una ^ falten werden. Der uns zugekommenen Amtlich "" Organisationscomitis, an dessen Spitze sich ^tterv^ Excellenz der Herr Unterrichtsminister ! 'Nir ^ , ^ ^ gestellt hat, entnehmen wir Folgendes: 3' die in >? " " "lcht silr verfrüht, schon heute alle «glitten . Nelämpfung des Nlloholismus und der 3 dtp, T°n r"^^ae Aufgabe sehen, zur Theilnahme U« tzch ""Nresse und zur Werbung von Freunden sür >ll an ü^" aufzufordern. Wir richten unsere Ein-!>^beiter ^^^" Schichten, an die Hand« und <^ schick» °Ü Männer und Frauen, an alt und jung. kann heute sagen, dass sie durch die Trinlsitten nicht geschädigt wirb. Nur ein Zusammenfassung aller Culturlräfte der menschliche, Gesellschaft kann in diefem Kampfe einen Erfolg verbürgen Die Erfahrungen der Wissenfchaft und nicht weniger di, der staatlichen und freiwilligen Organisationen müssen sici mit allen aufstrebenden Volkslräften zu gemeinsame, Arbeit vereinigen. Jene vor allem, um die Größe de, Aufgabe, die zu lösen ist, festzustellen, diese, um zr lebendigen Trägern der Bewegung gegen den Alkohol zr werben. Insbesondere wenden wir uns an alle jene. denen die Sache der Socialreform am Herzen liegt! Denn mehr und mehr festigt sich die Ueberzeugung, dass jcde schon heute mögliche Zurückdämmung der Trinksitten durch die ihr folgende Gesundung der Gehirne die Social« reform fördert und erleichtert. Der VIII. Congress findet in einem Lande statt, das zwar nicht weniger wie an« dere unter dem Alloholismus leidet, in welchem dessen Bekämpfung aber in den allerersten Anfängen steht. Wir laden deshalb die Alkoholgegner der Länder, die aus eine jahrzehntelange Erfahrung zurückblicken, besonders dringend ein, unserem Rufe zu folgen. Getreu dem besten Sinne der Internationalität, des Austausches der Culturgüter aller Völker, wollen wir aus den praktischen Er« folgen der anderen Länder lernen. Alle österreichischen Nlloholgegner aber mögen ihre Erfahrungen über die specielle Art der Aufgaben, die uns die heimischen Ver-Hältnisse stellen, mittheilen. In diesem Zusammenwirken soll der Congress — so hoffen wir — zu einer Heerschau aller Kräfte werben, die die Culturmenschheit gegen den Alloholismus entwickelt hat.» Auf dem Programme des Congresses befinden sich vorläufig folgende Vorträge: 1.) Professor G.Anton, Vorstand der psychiatrischen Klinik in Graz: Alloholismus und Erblichkeit. 2.) Ingenieur G.As müssen in Ham-burg: Was lehrt die Geschichte der älteren deutschen Mäßigleits- und Enthaltsamleitsbewegung für die Gegenwart? (Correferat zu Vortrag 20). 3.) Dr. Johann Bergman in Stockholm: Der Einfluss der Vereine und der Gesetzgebung in der schwedischen Nüchternheits-bewegung. 4.) Professor Eugen Vleuler, Director der cantonalen Irrenanstalt Burghölzli (Zürich): Das Verhältnis der Trinlerheilstätten zu den Irrenanstalten, b.) Dr. Hermann Bloch er in Basel: ») Die Abstinenzbewegung in der Schweiz d) Die alkoholfreie Geselligkeit. 6.) Professor August Forel in Chigny: ») Alkohol und venerische Krankheiten, d) Die Berechtigung des mäßigen Ulloholgenusses vom Standpunkte der Vollshygiene. 7.) Hofrath Professor Max Gruber, Vorstand des hygienischen Institutes der Wiener Universität: Der Einfluss des Alkohols auf den Verlauf der Infections-krankheiten. 8.) Dr. Matti Helen ius in Helsingfors (Finnland): Der Kampf gegen den Alkohol in Finnland. 9.) Dr. moä. Hirschfeld: Die historische Entwickelung des Alloholmissbrauches. 10.) Dr. moä. Hopfte, Ober-arzt an der Irrenanstalt Nllenberg (Oft-Pr.): Die deutschen Trinkechellstätten. 11.) Professor Dr. Max Kassowih, Wien: Alkoholismus im Kindesalter. 12.) A. N. Kia er, Director des statistischen Central-bureaus in Christiania : Die Enquite über die Trinlsitten in Norwegen. 13.) Bezirksrichter Otto Lang in Zürich: Alloholfrage und Classenlampf. 14.) Dr. M. Leg rain, Oberarzt in der Irrenanstalt von Ville-Evrard (Seine et Olle): I^o r^ei^ivisme en matiörs 6'ivro^neri«, 6t»t inent»! 6« oes r^eicliviste« et remöäeg. 15.) Kaiserl. Oberarzt a. D. Dr. H. Lichtend erg in Charlotten- ! bürg (vormals erster Arzt der l. Schutztruppe für , Kamerun): Der Alkohol ln Deutschlands Colonien. 16.) Dr. Hermann Lietz in Ilsenburg: Alkohol und Jugenderziehung. 17.) Pastor Dr. Martiusin Frcien-bessingen: ») Die Alloholgesahr der erwerbsarbeitenden Jugend und ihre Abwehr; d) Was lehrt die Geschichte der älteren deutschen Mäßigkeit«- und Enthaltsamleits-Bewegung für die Gegenwart? 18.) Rector Josef Neumann in Honeff a. RH.: Die deutsche katholische Mäßigkeitsbewegung. 19.) Regierungsralh Heinrich Quensel in Köln a. RH.: Mäßigkeitsbewegung und Schule. 20.) Alfred Smith, Rittergutsbesitzer in Niendorf, Lbg.: Die Laien in der Trinlerheilung. 21.) Professor Dr. Karl Stooß: Die Trinkerheilanstalten im Dienste der Cri-minalpolitil. 22.) Hofrath Prof. Anton Weichfelbaum: Gesundheitsschädliche Wirkungen des Alkohols vom pathologisch-anatomischen Standpunkte. 29.) I>. m«6, Rudolf Wlassal: Der Alkoholismus in Oesterreich. Weiters haben Vorträge angekündigt, aber das Thema vorbehalten: Di. me6. A. Baer, geheimer Sanitätsrath in Berlin. John Burns, Mitglied des englischen Parlaments (London). I. Vosshard, Verwalter der Trinlerheilstätte Ellilon (Schweiz). Dr m«6. Frank, Director der cantonalen Irrenanstalt Münster-lingen (Schweiz). IuleS Le Ieune, belgischer Staatsminister und Senator (Brüssel). Dr. Paul Möbius. Nervenarzt in Leipzig. Lady Henry Somerset, London. Prof. Emil Vanbervelde, Mitglied der belgischen Deputiertenlammer in Brüssel. Prof. I. Wagner von Iauregg, Vorstand der I. psych. Klinik in Wien. — Das enbglltige Programm sowie die genaue Eintheilung der Verhandlungsgsgenstände kann erst in einem späteren Zeitpunkte festgestellt werden. Local- und Provinzial-Äachrichten. — (Personalnachricht.) Seine Excellenz der Herr Landespräfident Baron He in hat sich in Begleitung seiner Frau Gemahlin in der Nacht nach Wien i begeben. — (Die hundertjährige Geburtsfeier Pressrens in Laibach) wird in folgender Weise begangen werden: Am 1. December um 8 Uhr abends findet ein Umzug der nationalen Vereine statt. Dieselben versammeln fich mit ihren Fahnen vor dem »Meftni Dom», um sodann, mit der bürgerlichen Musikkapelle an der Spitze, Punkt 8 Uhr über den Vodnikplatz, Domplah, Rathhausplatz, Alten Markt und St. Ialobsplah, durch die Trubergasse, über die St. Iakobsbrücke, den Rain und den Auersvergplatz, durch die Herrengasse, über den Con-gressplah, durch die Wolf- und Presirengasse und über die Franz Josef-Straße vor den «Narodni Dom» abzugehen. Im «Narodni Dom» findet im «Solol»-Saale ein Festcommers unter Mitwirkung der bürgerlichen Musikkapelle und verschiedener Gesangvereine statt. — Am 2. December wird im großen Saale des «Narodni Dom» eine Feftversammlung veranstaltet werben, in welcher der Präsident der «Slovensla Matica», Aerr Professor Franz Levec, eine Gedenkrede auf Prcssren halten wird. Hierauf bringen alle Laibacher Gesangvereine unter gemeinsamer Leitung eine Composition auf einen Text Preie'rens zum Vortrage. — Am selben Tage nachmittags um 3 Uhr und abends um halb 8 Uhr finden im Theater zwei Festvorstellungen mit einem Prolog und lebenden Bildern, unter welchen namentlich eine Apotheose Pre- 3ie Aeitnal. No«an von L. Ideler. K 'Herr w ^' 3°rtsehung.) ÜUne zwras Hochkamp!, war die in leisem Tone ' den« n > Sie hätte ihn unter Tausenden er. Al,,^ s°b si^"l ihn ja me vergessen. Knile^ W entzückt an; das waren wieder die lH sein ?r"zen Augen, die der Frühlingssonne ^'"bt kleino"'?"^ Herz erhellt hatten; das war lja U"? sich?» rief Erika erstaunt. «Davon . »,> Gras ^Uchgt. wse, wenn in unserem ^l?le sen,!,'.H°chlamp die Rede war!» ^ in ^,s"was """""t das Köpfchen; Roderich ^di? Iränl^" b°nwls noch nicht in Vngerberg, ^!t"^lein N "ls ich Forststudent in V. war ^ll^^lnal« c/° ""M"l in Paulinenaue kennen lttllF. oh i^ UWten Ihre Freundinnen sich unter->> . ^ zu w./" 'Sammetner' sei, und Sie sprachen ^ H"d Ei"""en Gunsten!- wandle er sich an Eise. ^w alle n'^n damals im Walde so schön, 5. ,?ediel,l?°H wochenlang davon schwärmten», ^llll. sew,., 'Sie singen doch noch, Herr Graf?» With? lluf '^ erwiderte er, und seine Vlicke hafteten Hiidchen ^ *"" er jetzt plötzlich wusste - «Dann müssen Sie auch mir einmal etwas vor-singen», bat Erika, sich zu einem Lächeln zwingend, und mit dem festen Versprechen, bald wiederzukommen, entfernte sich Roderich. Else von Bertlingen aber trällerte den Tag im Hause umher wie eine Lerche. Dem jungen Grafen war es wie ein Traum. Tr war sich seiner Liebe vollbewusst und ihn überschlich ein leises Hoffen, dachte er an dieses Wiedersehen. «Nur s!e ist für mich das Glück», jagte er sich, «ein anderes gibt es nicht, und wenn lch an ihrem Herzen nicht die Heimat finde, so bleibe ich heimatlos!> Wie er so dahinschritt, das Herz voll seliger Ge-danken, begegnete er an einer Straßenecke plötzlich Zarncke. Wie alt war derselbe geworden, wie verwüstet Wh er aus! Der immer noch sehr lang getragene, ehemals rothe Bart war dünn und grau, die Augen laaen tief in ihren Höhlen, die große Figur war ganz aebeugt. Der Messerstich des russischen Secretärs hatte ja die Lunge verletzt; es war eine schwere Verwundung aewesen, und Zarncke hatte seine alte Kraft und Ge» sundheit niemals wiedererlangt. Böser Lohn für böse That! Er sah finster zur Seite, als Roderich an ihm vorbeischritt; dann verschwand er in der Thür eines Gasthauses, die er krachend hinter sich zuschlug. «Wieder der verdammte Kerl, der Hochlampl» murmelte er giftig. «Der fehlte mir auch geradel» Sein Zorn wuchs noch, als er erfuhr, dass der Graf einen Auftrag an Fräulein Erika von Bert. linaen gehabt habe und einzig deshalb nach Angerberg gekommen sei und nun viel bei den Damen ein« und ausgehe. «Da muss ich ein Ende machen!» grollte er. «Die alte Schachtel, die Erika, kann mich nicht leiden, ebensowenig wie ich sie; sie wird den Grafen Hochkam» womöglich als Freier anschnallen. Und die Kleine ist sehr hübsch, ich will sie mir sichern, ich lasse sie mir nicht nehmen. Dieser sentimentale Narr, der Roderich, wenn er geschickt von der Alten bearbeitet wird, ist imstande, sich um ein armes Mädchen zu bewerben. Auf Geld braucht er ja nicht zu sehen. Ich muss also das Eisen schmieden, solange es heiß ist!» Obgleich der rohe Mensch den Familienverkehr hasste und das Kneipenleben durchaus vorzog, machte er doch denselben Abend sorgfältig Toilette und erschien als Gast bei Frau von Bertlingen. Dort traf er, wie er gefürchtet hüte, Roderich Hochlamp. Unbefangen stellte die Dame des Hauses die Herren einander vor; sie wusste es nicht, dass sie sich längst kannten, und war nicht wenig erstaunt, als sie sehen musste, dass sie sich gegenseitig völlig ignorierten. Roderich sah mit einem spöttisch verächtlichen Blicke gänzlich über Zarncke fort; dieser spielte den bevorzugten Anbeter der jungen Tochter in einer so plumpen Weise, dass Else bald empört das Zimmer verlieh und nicht wieder zum Vorscheine kam. Der Graf aber bemerkte wohl diese so offen zur Schau getragene Vertraulichkeit, und sein Herz zog sich zusammen. «Er thäte es nicht, wenn er es nicht bürste l» dachte er schmerzlich. Es war eine unerquickliche Stunde, und die beiden Herren brachen bald auf. Als sie gegangen waren, sah Erila ihre Schwägerin befremdet an. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Ieiwng Nr. 269. 2218_____________________________^^ 23. November^i900^ sirens zu erwähnen ist, statt. Das Theater wird bei beiden Vorstellungen festlich beleuchtet sein. — (Vierabfüllung feitens der Con-sumvereine.) Ueber Verfügung des k. k. Ministeriums des Innern ist Erwerbs" und WirtschaftSgenofsenschasten der Betrieb des Bierabfüllens nur dann zu gestatten, wenn sich dieselben hiefür die erforderliche gewerbliche Concession erworben haben. —6— — (Vom Landwehr.Infanterie-Regi» mente Klagenfurt Nr. 4.) Ernannt wurden: zu Majoren die Hauptleute erster Classe Heinrich Thal-Hammer und Franz Hartmann (übercomplet, Land-fturmreferent in der Militärabtheilung des Landwehr« truppen - Dioisionscommanbos in Innsbruck); zu Haupt« leuten erster Classe die Hauptleute zweiter Classe Friedrich Hradezny und Max Wenedilter; zum Oberlieutenant der Lieutenant Karl Staral; zu Lleute-nanten die Cadetten Julius Prüfer und Gabriel Günther. — (Erhöhung der Packpapierpreise.) In der kürzlich abgehaltenen Plenarversammlung der öfterreichisch'ungarischen Patentpapier-Fabrikanten wurde der Beschluss gefasst, den Preis von Patentpack neuerlich um 2 k per 100 ^ zu erhöhen. — (In der Militär-Oberrealschule) in Mährisch-Weißkirchen ist seit einigen Wochen Nbdo-minaltyphus ausgebrochen. Das «Fremdenblatt» theilt nun mit, dass das Befinden der in ärztlicher Behandlung stehenden Zöglinge durchaus zufriedenstellend und dass seit sieben Tagen leine neue Typhusertranlung aufgetreten ist. — (Im städtischen Volksbade) wurden vom 11. bis 17. d. M. insgesammt 402 Bäder abgegeben, und zwar: für Männer 348 (davon 223 Douche- und 125 Wannenbäder), für Frauen 54 (davon 5 Douche-und 49 Wannenbäder). — (Vereinsabend.) Nn dem morgen um 8 Uhr abends im «Narodni Dom» stattfindenden Vereinsabende des «I^udhkm»ko uäitol^lco 6ru3tvo» wird Herr Ludwig Stiasny einen Vortrag über das Schulwesen an der Pariser Weltausstellung mit Rückficht auf die Ausstellungen der letzten Jahre halten. — Gäste willkommen. — (Der Verein der Aerzte in Krain) hält morgen um 6 Uhr abends im landwirtschaftlich-chemischen Versuchsinstitute (Salenbergasse, II.) eine Versammlung ab, bei welcher Herr Nnstaltsdirector Dr. Ernst Kramer über die chemische und bacterio-logische Untersuchung des Wassers einen Vortrag halten wird. Nach dem Vortrage Besichtigung der Insti-tutseinrichtung. Abends gesellige Zusammenkunft im Club-zimmer der Restauration Fantini. — (Vom Gasthaus« «Zur Rose».) Wie man uns mittheilt, wird das altrenommierte Gasthaus «Zur Rose» nach ersolgter Ndaptierung von einem Consortium weitergeführt und inlürze wieder eröffnet werden. — (Reform in Arrestanten a rbeits-lelstungen.) Bisher bestand in Rudolfswert die Ein-richtung, dass solche Sträflinge des l. l. Kreisgerichtes, welche wegen geringerer Vergehen und Uebertretungen in Haft standen, gegen Entrichtung von 1 15 per Tag auch zu Feldarbeiten, Holzsägen u. dergl. verdingt wurden. Den Parteien wurden je nach Wunsch und Verfügbarkeit ein, zwei oder auch mehrere Arrestanten als Arbeiter abgegeben. Zufolge einer Verfügung des k. k. Kreisgerichtes vom 22. d. M. werden jedoch künftighin weniger als acht Häsllingsarbeiter nebst einem Gefangenaufseher zu den gedachten Arbeiten nicht mehr abgegeben werben. Diese Verfügung erfloss in Erledigung einer an das l. l. Oberlandesgericht i« Oraz gerichteten Eingabe, in welcher sich Arbeiter aus Rudolsswert beschwerten, dass ihnen durch die Abgabe von einem bis zwei Arbeitern jedwede Verbienstgelegenheit entzogen worden sei. —o— — (Organisten-Conferenz.) Die Organisten des DecanateS St. Martin bei Littal werden am 26. d. M. in Sittich Organisten-Lonferenzen abhalten. Die Conferenzen haben den Zweck, die Organisation der Organisten zu festigen sowie ein einheitliches Zusammen« wirken bei Ausübung der Verufspflichten zu schaffen. Aus Nnlass der Versammlung findet in der Ciftercienser-Ordenskirche in Sittich um 10 Uhr vormittags ein Gottesdienst statt, bei welchem der übliche Kirchengesang von den r. ?. Cisterciensern besorgt werden wird. —ik. — (Schwurgerichts-Verhandlungen.) Bei den am 20. und 21. b. M. in Rudolfswert abgehaltenen Schwurgerichts-Sihungen wurden Anton Slapiel aus Ovseno wegen Verbrechens der Nothzucht zu drei Monaten, Franz Kalin aus Ober-Gradisöe wegen schwerer körperlicher Beschädigung zu einem Jahre, Franz Brinskele aus Vercice wegen Brandlegung und Cinbruchsdiebstahles zu zehn Jahren, endlich Franz Puinil, unsteten Aufenthaltes, wegen Verbrechen« der Nothzucht zu drei Jahren schweren Kerkers verurtheilt. — o— — (Zur Volksbewegung ln Krain.) Im dritten Quartale de« laufenden Jahres wurden w der Stadt Laibach mit 37.851 Einwohnern 10^ Ehen geschlossen und 2ftb Kinder geboren. Dle Iahl der Verstorbenen belief sich auf 293, welch letztere sich nach dem Alter folgendermaßen vertheilen: Im ersten Monate 17, im ersten Jahre 88, bis zu 5 Jahren 121, von 5 bis zu 15 Jahren 9, von 15 bis zu 30 Jahren 19, von 30 bis zu 50 Jahren 51. von 50 bis zu 70 Jahren 50, über 70 Jahre 43. Todesursachen waren: bei 6 angeborene Lebensschwäche, bei 55 Tuberculose. bei 14 Lungenentzündung, bei 2 Diphtheritis, bei 3 Scharlach, bei 2 Masern, bei 3 Typhus, bei 2 Gehirnschlagfluss, bei 21 organischer Herzfehler, bei 11 bösartige Neubildungen, bei den übrigen verschiedene andere Krankheiten. Verunglückt sind 4 Personen (2 bei Eisenbahnunfällen, 1 starb infolge erlittener Brandwunden, 1 erlag den Verletzungen infolge Sturzes vom Bicycle). Selbstmorde ereigneten sich 5, dagegen kam weder ein Mord noch ein Todtschlag vor. —o. — (Ein Kind verbrannt.) Am 10. b. M. gieng die Kaischlerin Antonia Iadel in Iariic, Gerichts-bezirk Illyrisch - Feistrih, zum Dorfbrunnen Wasser holen und ließ ihre drei kleinen Kinder allein zu Haufe. In dieser Zeit kam die zweieinhalbjährige Tochter Angela dem Herdfeuer so nahe, dass ihre Kleider Feuer fiengen und dass sie am ganzen Körper Brandwunden erlitt. Das Kind starb tagsdarauf. —l. — (Meuterei auf einem englischen Schiffe in Trieft.) Aus Trieft, 21. d. M., wird gemeldet: Nn Bord des englischen Dampfers «Saint Bernhard», welcher hier vor Anker liegt, haben fünf betrunkene Heizer gemeutert und sogar den Eapitän bedroht. Da dieser einsah, dass er große Gefahr lief, zog er sich zurück und erbat die Intervention der Polizei. Ein Polizei - Inspector mit sünf Wachleuten erschien, nachdem er vom Capitän eine schriftliche Erklärung gefordert hatte, dass die Intervention der österreichischen Polizei an Bord nur auf sein ausdrückliches Ersuchen stattfinde, und sprach über die Rebellen die Verhaftung aus. Die Heizer leisteten jedoch Widerstand, und es entspann sich an Bord ein förmlicher Kampf zwischen den fünf englischen Heizern und den österreichischen Wachleuten. Schließlich wurden aber die Rebellen überwältigt und abgeführt. Theater, Kunst und Literatur. — (Aus der deutschen Theaterlanzlei.) Heute findet die Erstaufführung des neuesten Schwankes von Blumenthal und Kadelburg, «Die strengen Herren», statt. Das Werk behandelt in satirisch-humoriftischer Weise die lex Heinze und hatte bei der jüngst stattgehabten Erstaufführung am Deutschen Vollstheater in Wien einen stürmischen Lacherfolg, so dass es bereits von den meisten Provinzbühnen zur Aufführung angekauft wurde. Die deutsche Bühne in Laibach ist eine der ersten, welche das Stück in der Provinz zur Aufführung bringt. Schon seit Tagen gibt sich für die Aufführung großes Interesse kund. — Sonntag finden zwei Vorstellungen statt. Nach» mittags 3 Uhr geht die lustige Posse «Eulenspiegel» von Nestroy bei sehr ermäßigten Preisen in Scene. Die Stammsihabonnenten werden in Anbetracht der Kürze der Zeit ersucht, ausnahmsweise bereits Samstag ihre Sitze zu beziehen. Die Tagescasse bleibt daher auch Samstag nachmittags von 3 bis 5 Uhr geöffnet. Abends um halb 8 Uhr gibt es eine Wiederholung der «Geisha», in welcher die Partie der Molly diesmal von Frau Wolf-Seletzly gespielt werden wird. Die übrigen Hauptrollen bleiben in der früheren Besetzung. — (Professor Caspar Ritter v. Zum-busch), der Schöpfer einer ganzen Reihe von herrlichen Monumenten und Büsten, begeht heute in Wien seinen 70. Geburtstag. — (Todesfall.) Aus London, 22. d. M., wird gemeldet: Der Componist Arthur Sullivan ist infolge eines Herzschlages gestorben. Telegramme des k. k. Telegraphen-Eorresp.-Zureaus. Pie Krankheit des Zaren. Livadia, 22. November. Das um 11 Uhr vor. mittags über das Befinden des Kaisers ausgegebene Bulletin lautet: Der Kaiser verbrachte den gestrigen Tag ziemlich gut, am Nachmittag sank die Temperatur bis 37 9. ßegen Abend stieg sie auf 36 7, Puls 68. Nachts schlief der Kaiser wenig, morgens war das subjective Befinden ein gutes, ebenso war der all» gemeine und Kräftezustand ein guter, um 9 Uhr vormittags betrug die Temperatur 38 4, Puls 72. Präsident Krüger. Marseille, 22. November. Zum Empfange des Präsidenten Krüger sind auch Militärvereine mit ihren Fahnen ausgerückt. Um 9 Uhr 10 Minuten fuhr Krüger in den Hafen ein, wobei Kanonensalute gewechselt wurden. Zablreiche Barken durchkreuzten den Hafen. Die Brücken und Paketboote sind mit Menschen dicht beseht. Man hört die Rufe: «Hoch Krüger! Hoch die Buren!»' Um 10 Uhr sehte eine Schaluppe des «Gelderland' den Dolmetsch Krügers an das Land, welcher dem Empfangscomite' mltGl ' dass Krüger erst mittags landeil werde. Der»" des Cmpfangscomite's ersuchte den Dolmetsch, lM V blick auf die von der Bevölkerung getroffenen "" bereitungen, den Präsidenten zu veranlassen, josor , landen. ^.'lM Marseille, 22. November. Präsident tt"« schiffte sich um 11 Uhr vormittags aus. Die uve" zahlreiche Volksmenge begrüßte ihn mit den ""> «Hoch Krüger! Hoch die Buren!» Der Empfang u staltete sich überaus herzlich. . „ «M Marseille, 22. November. Dle von " Dolmetsch in das Französische übersetzten Dantt«" ^ Krügers wurden von den Versammelten nu geistertem Beifall aufgenommen. Auf dem ganzen "^ zum Hotel war Krüger Gegenstand H"M" ^ tionen, die sich solange fortsetzten, bis Krug .^ Fenster erschien, um für die sich immer erneue" Kundgebungen zu danken. ^ ^, in Marseille, 22. November. Vor de"Hen-der Rue de la Canabiere ereignete sich ew " >ndeü fall. Auf dem Balkon im ersten Stockwerk °e, sich mehrere Engländer, die, als Präsident " «^ vorbeifuhr, das Haupt nicht entblößten, »"e ^.^„ schrie: «Hut ab! Hut ab l. Die Engländer " ^ jedoch bedeckten Hauptes auf dem Balkon uno » ^ Soustücke auf die Straße. Nun begann A ^ menge zu zischen und zu Pfeifen, bis ole »"» den Ballon verlassen hatten. <, .^ «^ Marseille, 22. November. Um 2 Uyr mittags begab sich der Maire von M""" ^ Präsidenten Krüger, drückte ihm die V^ -^ der Marseille! Bevölkerung für die Buren !ow ^ lebhafte Theilnahme an dem großen "Ng" ^ Burenvolles aus und überreichte dem ^^ die zahlreiche Adressen. Der Maire ordnete an, " ' ^ Urheber des Zwischenfalles vor dem H"" ^ iü Rue de la Canabiere ausgeforscht und M" ' strenger Weise vorgegangen werde. Aus Südafrika. ^ Vloemfontein, 22. November. U ^e Meldung.) Die Buren erlitten am ^'^AM Niederlage bei Boberspan, wobei Eommanoan ^^ verwundet wurde. Die Lanciers machten ^^6 auf die fliehenden Buren, welche durch ^ell^ von den Hügeln vertrieben wurden und groß erlitten. ^ .. 5-legraph' London, 22. November. «Dally "H^ veröffentlicht die von amtlicher Stelleyc „M Meldung, dass Feldmarschall Lord Nover« ,,M vom Pferde stürzte. Er trug indessen «me«" ^s davon und konnte, obwohl durch den V" «.^ ^ angegriffen, feine Dienstgeschäfte w.e W ^ct ledigen. Gleich nach dem Unfälle thellte ^ ^lle' dem Kriegsminister telegraphisch mit, oas» Beschwerden infolge des Sturzes verspüre. Die Vorgänge in China- ^Dc^ Wien. 22. November. Laut telegrapy'^^ie'' richt des l. und l. Escadre - Commandos I" ^ff'' sind am 21. d. M. S. M. Sch.sst «Mrw H. ,,„ch .Aspern, und «Zenta. nach Kobe, <v ember. Ialob Lustrel, Inwohner, 51 I., > «mi l^«,I°lef Ranzinger, Nlsitzer, 51 I , Gangraena. ^bttculol November. Anton Rojeel, Taglöhner, 60 I.. Volkswirtschaftliches. «»schient/ 21. November. Auf dem heutigen Marlte sind '- " Wagen mit Holz. — Prei» P«<» ^ln «,», »c b ll k lc k ^ pr. q . . ^ ,6 ^ V„tter pr. kz. . . 1 8s>------ « neu '------------^!^ Schöpsenfleisch . - 7»j - - MM ------------12 - Hilhndel pr. Stück - 90------- Ah vt «,' ----------440 tauben » — 40------- lten""lter . -24-- Heu pr. <,_____--------------- Wen ' . — 20-------Stroh . .....--------------- 2^>N°l^ ^' ^lb -— Holz.hart.. pr.Ebm. 7 40 - - L"e,N-^ 1W-!- -weich., . b------- > H""ö ' 1j»6 - - Wein.roth..pr.Hltl.------------ ^B^! l!42_i """^ .------ "enrologische Beobachtungen in Laibach. ^-^V^Wß'Lm. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. ^ 1 B l3 Mnb ^W',. W zz^Nb. 7^U^^U schwach Regen l 15^7^3^ ?'2 NW. schwach halb bewüllt____ <^1» ^bMltttl der gestrigen Temperatur 8 0°, Noi< '^^""wortlicher Redacteur- «nton Funtek. Lottoziehnng vom 2l. November. Prag: 19 61 53 3 5. AanöestHeater in Faibach. 32. Vorstellg. Heute Freitag, 23. Nov. Gerader Tag. Die strengen Herren. Lustspiel in drei Acten von Vlumenthal und Kadelburg. Ein Beamter der Rechnungsbranohe findet für die Dauer eines Monates Nebenbeschäftigung in einem Fabriksbureau. Honorar nach Uebereinkommen. Sofortiger Eintritt erwünscht. Anträge sub «Fabrik 200> an die Administration dieser Zeitung. (4375) 2—1 Ein Buchhalter und (4347) 3—2 ein Comptoirist werden in der Walzmtthle In Kralnburg aufgenommen. Die ausgezeichnet wirkende TannocMnin-Haartiiictiir aus der (3562) 10 „Maria Hilf-Apotheke" des M. Leustek in Laibach kräftigt den Haarboden und verhindert das Ausfallen der Haare. Freii einer Flasche mit G-ebrauchuanwöliung 1 S. Echte Email-Glasnr »ur Herstellung eines porzellanartigen Anstriches für sich leicht abnützende Gegenstände, ganz besonders für Waschtische, Eisen, s-wl» Nlcck Stein und Wasserleitungs-Muscheln in Dosen zu V und 1 itilo erhältlich bci «rüder Vberl, «aiba«, »rauciecanergaffe. »lach auswärts mit Nachnahme. (823) 11—9 Iur Kördernng der «esnndheii sind die alten Haus- mittel immer noch die beften! So schreib! Dr. Alexander Szana in seiner belannten Zeitschrift für Gesundheitspflege Folgendes: Der Leberthran hat selbst m der heutigen kritischen geil der medicinischen Wissenschaft seine Rolle nicht eingebüßt, Vr ist noch heute ein beliebtes Mittel, schwächlichen Kindern und Erwachsenen in bequemer Form ein concentriertes Nahrungsmittel zu reichen. Wo wir eine Aufbesserung der Ernährung erreichen wollen, leistet der Leberthran uns gute Dienste — wenn er vertragen wird. Denn ein Leberthran. welcher den Appetit verlegt, schadet stets. Es ist daher von besonderer Wichtigkeit, einen möglichst reinen, leicht verdaulichen Leberthran zu wählen, da man sonst den Erfolg der ganzen Cur riskiert. NlS ein solcher leicht verdaulicher, reiner Leberthran hat sich feit vielrn Jahren Maager's Dorsch'Leberthran bewahrt! (3791») Das altrenommierte Gasthans „zur Rose" wird nach erfolgter Adaptierung der Gasthauslocalitäten und Verlegung und Vergrößerung der Küche in den I. Stock Ende der nächsten Woche im Parterre und im I. Stocke wieder eröffnet. ^fw Zum Ausschanke werden gelangen «afc^Hp V das bestbekannte jJT^fo. »Polier Urqucll-"jjier !&*^ÜlG\ +$r (mü ^em neuesten und besten Apparat echte Unterkrainer Weiss- und Rothweine (ohne Beimengung von Istrianer und anderen Weinen) aus den besten Weingärten am Stadtberge, der berühmte Colaric-Wein aus Bocje bei Gadova pec" und die Haselbacher Èernina; ferner eohter Teran aus der besten Teranweingegend Tomaj bei Sesana und Sohmltsberger, sogenannter Brantner, aas den Decanatsweingärten von Windisch-Feistritz. Es wurden keine Kosten gescheut, um vom Besten das Beste zu bieten. Durch die Acquisition einer anerkannt guten Köohln wird von nun an auch außer eines guten Frtthatüokea für vorzügliches Abendessen gesorgt werden. Folgende Blätter werden im Gasthause den P. T. Gästen aufliegen: Domovina, Interessantes Blatt, Grazer Tagblatt, Grazer Tagespost, Laibacher Zeitung, Meggen-dorfer Blätter, Slovenec, Slovenski List, Slovenski Narod und Süden. (4376) Course an der Wiener Börse vom 22. November 1900. «°«°«««M«««. l°urebl°tte »!, ' «lanl»schul> »«ld war, /^^'«!U«,;^.,- - 9880 Mb« ?. " loo l' 7,/° llU! 50 ,34'bl, ^ ' '«> l' ° '"' ^^ ^ ^lln^' 5y ^ - »08 - ,lU - ^^'ll§3Ültl'«° !Ü!° ^" »»'" Übernommene Msenb. Priors 0bll,»No»e». «llsobethbahn «N0 u. «X» Vl. 4»/, ab l0°/,...... ,l8»0ll4«o «lilllbethdahn, <00 u. llUOo Vi. 4°/«......... "«'« - - ssranz Iolef.«., ««. 1884. stlv. O«) Ellb., 4°/. . . . «,'50 9« 50 «allzilch« Karl. Lub»l,. «ahn, (biv. Ol.> O«lb. 4°/. ... »4 10 «»10 Vorailbtrzei Nahn. «». ls»4, (biv. Gt.) Silb., <»/» . . . <» «» »6 - zl»al»schnld d»l zlnd»r d« ungarisch«« Kr««. 4«/, un«. «olbrente per «lasse . 116 05 115-95 dt°. b t°. «r Ultimo .... 116 05 115 »5 4°/. d»o, «,nlt ln Kronmlvahr., steuerfrei, per «assa . . . »0 »5 90 5b 4°/, bt,. dt«. bt«, P« Ultimo. 90-8!, 9U55 UN«. Lt....«nl, »old 100 fl. 119 50 „0 4" dt«. blo. Silber 100 sl. . . . 99 10 100 :0 dt». V»»at»Obl»«. Ander» 2ss»ntl. Anl»h»n. 6°/» D0 9» - bt«. btll. (1898) .... 95-U» 9S40 V»r<«b»u.«nlthen. verlo». »°/. tl»5U U,i50 4°/, »rainer Uandt»>«nIehtN . 97'50 — — »eld «an Dftndbrvft »tl. »ober all«,«st.,erl.4»/, 93 7» 94 75 «.^ft»n.Ü«nbe«^>»P.'»nst.4«/» 9««0 97 10 0e«.^»na. Vanl 40',^ühl. ve«l. "^/ "........ 97 75 98 75 bt» ° dt». 50Ml. Verl. 4°/. . »7 75 98 75 Carcass«. 1.«st.»"9.verl.4»/» 9»»5 99»5 «Zlsenbahn-ßriorUät,» Gbligatl«n»n. »erbN°lbbahn «m. 188« 9» - 98 80 Lesterr. 3i°ld»estb»lin . . . 108-10«7u Etallt»bal>n....... ^^l)— — — Kübbahn b »°/»verz. Iann.^ull 8,» - 3»9 - bt«. > °°°,...... "»'" «0 «5 Una/ ««bmcredit.U°Ic »m. 188« «39 50 »41 5« «/ . ., «tm. 1»»» »«'^ »»b 50 4«/°D°n°u.Dampf!ch. 100fl.. . 350 - »70-- 5»/° Dvnau.«t»ul..L»<»tN°i».UoIe 40 fl. . . . «I — l»03'— WaldsteinUole »0 sl..... —— — — «VewinMch b. 3°/, Pr.«chulbv. b Vedencieditanft.. »». ,889 50— « — ««ibacher «»»«...... 60—6«-- »«ld «Hare «etien. Zr»n>psrt»Ant»r' »uhnmng»». »ulfi» Ges. Oesterr., 50« fl. «V. . . 750 — 765 - Dul'Vodenbacher «.»». 400 »r. «»0 — »«4 —. F«rdlnand«>!»tolbb. 1000fl. fl. H..... 11«50 1«?5l» Tüdnorbb, «erb.«». »00 ft. «Vl. »?» — «7? -Tramway^««!., «eueWr., Prio» iitü«.«lctlen 100 fl. . . . 199 — »00 - UN«.»«».!»», »isenb. »00fl. Tilde« 410— 411 — Un«.W«stb.l«a»b'«»«M>0fl.V. 416 — 4»8 — ««n« sxalbahnen.Act.'Gef. —-— — — ßnnken. »nzloOest. Vanl i»0 fl. . . »«9 50 »70-5« ltillnlveisin, Wiener, »00 sl. . 4« — 470 — V°bcr..«nft,. Oefi., «« jl. V. 8«8 — 8?v — «rbt,.«lnft. f, Hand. u. «. 1««st. —— __._. bt«. bt». per Ultimo . . . »57—858 — llrebltbanl, «lllg, un«, >l»o fl. . «8 —»«9 — Depofttenbanl, «ll«., »00 fl, . «7 —4,« ^ ««««Pte-Vef., Nbrbft., 500 N, 14a« i«y Glr^u. I«ffenv., ltAener, «OOfl. 48« — 486 — Hyp°th«b..0«ft.,»00,l.«^/.«. »9760198- »-ld «««» ÜHnd»rbanl, vest., »c» fl. . . 41050411 50 0efterr..ungal, Vanl, »00 fl. . 1»9« i?o> Unlonbanl !«Xi sl..... 544- » 546 — «erlehr«b»nl, «ll«., 140 fl. . »10 — «1« — Indnstrl«-Ant«« «»hmnng»». «au«es., «ll«. »st.. 10« fl. . . ib? — ll»9 — »»Ybier Eisen» und Vtahl'Inb. in Wien 100 fl..... 18? — 191 — Eilenbllhnw..«t!h«,,,. vest,»alpin« 4»?-6<> »»50 Pra«er EiIen.Inb.<<»eI. »00 «. 1«90 170«^ vala».larj. 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