_____________Gedruckt >.ns E^en von Klkinmayer'schen Schriften. Frel)ra?r k>i,serl. Hobeit der l"'-oßfü ss'n, l'?!'wittwefen Herzolzinn von Ol« dcnb-^rq und )f)r->r konigf. Hobkit der Gemah> llnu deh Prinzen Louls von Württmberg vieles beträgt. Vorgestern Abends um 7 Mr wur-de>> w,r h,er ganz unvorbereites von Cr k Hohctt dem Prinzen K<,rl von Baiern überrascht' vc» dessen anegezeicl'neten Thaten im lcn?/n ^l^zuge unsere sjr.me Zeuge war Se.?H silN, da N1 FraiienLbrunn kein Plak mebr war nach Karlkbad abgereiset. ^

' ^ Deutschland.^" ' Hambl^ig den ,^. ylligust. Hente Mol^ens sind I. f. H. die Prinzessin von Wall'e,l,nttr tem Namen einer wrä. sin vo« Nolft.U'üttel l.nter ei^m ;ablreicben befolge «us Em^l.nd luer ej.^ossn «nl werden morgen ftüh die Reise von kier n ch Vraunschweig fortsetzen. (W 2 > ^ ^Preußen. ' ' ^'^ Zur ^clohnung sowohl ve, hcpsatwer «,« ße„ den Lomsen. Orden aessistet ^ss>, 2^, auf EinHunden kle'""' sckwarz emainlrten go" "". ^m we^en Bande ^es kliernen Kiertzes, m?t e > er Sri lese auf der lmken Brust getragen wild. (WZ.) Italien. Aus k!ror>io wird gemeldet, taF daselbst «I'b'^^6'che ber^stellt werden, die /um D"'^e der P^enen de" Spa.nscken Hoses bkn'lu"t ^nn !,ue«, dieser .'n Nom gelebt Der Neapolitanische Moniteur enthält eineil langen Artikel übcr eine Verschwörung, welche der bekannte Prinz Moltterno, nachdem er zu Ansang des Julius zu Rom angekommen aber f?,ne Pässe habe erhalten können , in der Mark von Ancona und in den Abru zo's anzu^ltcln zesllcbt haben soll- Die Regierung sey aber zü gut l'on ier Stimmung der Na;!0ü «nd der Erbärmlichkeit der Moliternischcn Ränke un» terrichtet, als daß sie dieselben nicht verachten sollte. Inzwischen würden die Schwachen oder Unwissenden gew.irnt, sich nickt etwaun durch falsche Vorsp-egelungen hinreissen z'.l lassen :l. (W. Z.) Frankreich. Der Senat steht bis jetzt lucbt in ausge« zeichneter 'Achtung, und man zweifelt, daß er je zu ganz vorzüglichem Ansekcn gelangen kön« ne; erstens weil er den Geburtsmackel hak, zum Theil aus schlechten Elementea zusammen, gesetzt zu seyn, und zweytens weil seinerurti,eilt worden ist, hat durch den Prinzen Regenten eine» Stillstand auf unbestimmte Zeit erhalten. Belgien. Die kleine Reise, welche der Erbprinz von Oranien, in Begleitung deö Herzas von Wel, linaton, dieser Tage nach Namur gemacht hat/ die Besjchtlgimg der Festung und ihrer alten Werke', die ehemahls eines der festesten Bollwerke unseres Vaterlandes in der Gegend der Maas bildeten; alles dieses verenu mit andern Umst^id?,!, !^ wo gc^lfei, wu'.'de-Es lebe Äarl l V.! Weg >nit Fett>:na!id! D'.e Militär,sche Gewalt, welche zum Thcl? nntcrdem Einsiusse der Mönche steht, d,c frü. her selbst unter den Glierillas zu Soldaten wurde«/ hält die Gäkrung der Gemütber im Zau» mc, gewährt uns j dock nicht vslle S'.cherüeit vor blutigen sluvbrüchen. Jedermann sagt sich zu Madrid in's Ohr: Karl lV. habe sich wegen semer Wiedereii'.se^uüg auf den Thron^ an 2 grosse Machte geweidet, und sici» auf das rübmlicd? Beispiel, welches der Erbprinz von Sizilien dem Prinzen Ferdinand von Astu« rien gegeben habe, indcm er seinem Könige und Vater die Krone zurückstellte, berufen. Nns're Minder schciiien icdoch durch diese Krisis nur immer erbitterter zü werden. Mehrere verhaftete Depütir^ der Cortcs lind an« dere 'Anhänger der Kons'!tution wurden zu Ma» drid vor den Gerichtshof ^lc^cll^ clt? ceisci )' ciurte (dcH'cn M!sqs!!-dcr der Miüister Ma-cannaz erna«nt halte) gestcllt; aber gegen die Erwartung d?r Regierung sprack sie dieser Gerichtshof in ^soiumt los. Diese mitthige Handlung der Gerechtigkeit erzürnte die Mini, stcr dergestalt, daß sie den K5nig die Absetznnz des Präsidenten drs Tribunals, Don Vlllcta, und überdicß den Befehl unterzc^ cir ließen, die losgesproche,?-«, Angeklagten dcr ^n^uisi. tion zu überliefern, damit das li?!liqc Gericht übcr lhrc Äufführ,:mi in Rücksicht der Rclig.'on urtheile! Dem z^ Folge wurden diese Unglück, lichen aus den Civilgcfängl.is'cn i» die Kerker der Inquisition geworfen^ bestimmt in Kurzeu, die Omcr des lüirersölnilichen Fantismus zn werde,l. Die jctzr Spaiiiicn beherrschenden Mönche p'.-ctigeti mit -seiger Hcfcigkeit gegen die Freuo^p ^'r Ccrtte und gegen die Anhäu, ger des Königs Ioseoh; sie führcn eine 3lrt von Vertilg^skrieg Zeg?« dicse beide« Par, teien, we!l beide, Kon demselben Geiste ^d?r gcsu«dcn Vernunft und dcs wahren Cbr,stcn. tnums bclebt, die InquisiNon al^elchasl litten. In ihren Augen si»d sie alle Gottlose, me etneu als Freunde der englischen Ketzer, die an'dcrn als Freunde der französischen Alberen. Daker erklären sie laut w ihre" Aussät eu (die man tä^ch in der Zeitig Aloaya lesen kann), „daß Ferdinand nur d<,n„ ,elnen Thron defekt ,eben werde, wenn alle dlc'e Got lo. sen auf dem (schaffotte und ln dem wu>e>ter. Haufen vertilg lein wurde^, . . ! !' Dcr durch die Ermahnung d c,er ^anat-rer irregeführte P5de! begeht traurige Ausschweifungen, Neu» lich wurde in Madrid ein Frauenzimmer in Folge czncr Predigt ermordet, in welcher ein Mö'ch d.e Fraucn, welckc französische Moden argenomme» bätten, und besonders diejenigen welche durchsichtige Tu:lschlcicr trugen, dem Volke als Gegenzlände der zcillicken ur,d ewi. gen Vc>^mn'ulß bezeichnete. Ein? achtungs, w!»tl,e Familienmutter, ' Namens Sennora D^.ro, g.eng,n dcni AlgclNNt^e dci der Kirche vorbei, c,ls oas Volk herankam, und wur, dc durch slch nennende qute Christ?" in Stücken zfrr/.:cn.. ! — Me Lcute von Einsicht wissen es, wen" es auc!) Niemand laut zu sagen wagt, daß M:t,gl'.cder der Rc^nung sich der Generale El^o, Otonell uud Vlllavirencio ent, ledlgcn wollten; abrr da d?r Anscblaq aus Mandel an Enlschlossenbeit bei der Auesührunq mißlang, zu 5er sckon vorbereiteten Aubfiucht eines untergeschobenen Vese^Z ihre Zuflucht nahmen. Mgeachttt d:es?S Vorwandes durfte der Kr«e,lMtnisicr gezwungen seyn, seine Ent. lass.üiq zu nehmen. Man bezeichnet den General Giron, einen Freund dcs Herzogs von Infantado, zu ftlncm Nachfolger. In die>t, dieselbe wenig-sic>,s eben solcke M^it^l bedürfen werde, um ihn ill erhalten, um Spanien mit diesem Könige, »der wenignens mit dessen g^enwärl'^cn Rczlt» rungsqr,!ndf'li)c>!, zu retten ! (H. Z.) N^ck cugl. Zettungen «st zu Anfange bei Julius ai.f der Insel Teneriffa, bere-l ObriK», ke.tcn »>.2ch der Part^ der Corres anzuhängl»! schienen, e:ne aügeuicine Revolution zu Gunsten des Köngs Ferd-n^lid abgebrochen. Die Ksn« stitlitwn der Eortes «urde zerrisseil u^d in die glimmen geworfen, mehrere ün^sche.ze P>r. sonen mußten wege,: der Freim'tthlgkeit-, mic der sie sich besonders gezeu dic Herstellung der Inquisition geäußert h^tcn, d:c Insel v? las' sen. Dieses heil.'fz? Gericht wurde ?. Iuly. D»rch den Kapitän Wailhcn', welcher das Schiff la Zirza tommandirt, und am 4. d. M von Algier ;n Marsellle angekommen ist, erhält mau d^e Bestätttgunq von dcn schon er« wähnten häufigen Secräubercyen der Algierer, aber auch zu gleicher Zeit daß nachdem die dortige Negierung von ihrem Admiral den Vc« richt erhalten habe, es ließen sieb auf der Hohe , dcs Kaps St. Vlnzcut e,n schwedisches Limen. schiff und mehrere andere Schisse dieser Nation blicken, welche Feindseligkeiten gegen die Stadt Alg er vorzuhaben schienen; so hätte dieselbe die von den algierischen Kapern genommene!! 6 schwedische« Sckiffe sogleich wieder frey ge, geben, deren 5 sch»n wirklich unter Segel ge. gangen seyen, das 6. aber folgen würde, sobald es sich gehörig verproviantirt habe. Besser Unterrichtete wollen jedoch wissen, iaß die Freylassung dieser schisse bcrowcgen ersolgt, weil der Dey von Algier vernommen, dgZ Schwedische Schiffe dort' ebestens eintref« fen werden, die Geschenke zu überbringen. D ä n e m a r k. Der «us RMscher Gefangenschaft zurück« kehrende General Vandamme ist am l^. Aug. in Begleitung mehrerer Offiziere zu Koppen, bagen eingetroffen, nachdem er 22 Tage unter Weges zuqcbracht hatte. Am 17. August wollte er zu Schiff seine Reise' nach Dünkirchcn fort« setzen. (Mithin sind die neulich aus Rostock in öffentlichen Blattern mitgetheilten Nachrichten von einem Schiffbruche, den dessen Schiff in der Ostsee erlitten haben soll, und wonach er «m >o, Äug, in Zivil.Kleidung, und unter d:m Nahmen eines Postmeisters nach Rost»ck gekommen, aber doch erkaimt, und auf seinem A5cge mißhandelt worden ist, irrige Verwechs» lnngen oder Mährchen gewesen.) Schweden und Norwegen. Von der Norwegischen Gränze wird unter tem 12. A«g. geschrieben: Der Prinz Ckri» siion soll sich bey einem Gefechte in Norwegen persönlich befunde» haben, Der Norwegische Genelalniajor Stasseld ist zum Generallieute« rant und der Oberste v. Brocker vom gcdach« teu Prinzen zum Generalmajor ernannt. Un, sere norwegischen Berichte geben d«n Gang der Gachen eine ganz andere Farbe. Sie sprechen «uch vcn zwey neuern Vorfällen bey Moß und Königswinger, wo der Prinz Cbristian kom< »ianl>irt, und Vortheile erfochten haben soll. Aus Gothenburq wird unter dem »8. Aug. geschrieben: Der Krieg mit Norwegen ist als beendigt anzusehen. Nach einem heute aus dem «Hauptquartier des Kronprinzen eingegangenen offiziellen Berichte sind die Normänner am Glommen qescblagen worden, woraus die Kapitulation cr'olqte. Der Prinz Cbrntian kat zje Regierung niedel-a/legt, waraufeine Unl-er-handlung während eines »4täg>gen Waffe^stlll« standes mit den Ständen zuwege»: kam. (W.Z.) R 0 r d « m e r i k a. Der aussührlicke 'Ainlsüerichs, den der englische General - Mssjs,- .^.^ .^^. ^^ ^^^ erwalntte ««glückliche Treffen bey Chippawa sei» nem Oberbesehlöbaber, Generallieutenssnt DruM' mond/ erstattet hat, lauter im Wesentliche« also: Chippawa, deu 6 Il>s. ,3,4. Der Feind hat den Z d. Morgens, nachdem er das von der Besatzung der Festung Eric ausgestellte Piket vertrieben hatte, gegenüber von Blackrock gelandet. Ich ließ gleich die Vesa» tzung von Ehippawa verstärken, und die Stel« lung so wie die Anzahl her Amerikaner rekog-noöziren. Sie standen in großer ')!!v;ah! auf einer Anhöhe, und zogen unterhalb Erie noch immer Verstärkung an sich. Weil ick noch Truppen erwartete. so konnteich keinen Angriff wagen. Am 4. Morgens vernahm lch, daß die Feinde vorrückte». Ick rückte ebenfalls vor, um sie zu beobachten. Sie hatten Geschütz, Reitern) und zahlreiche Iägercorps bey sich. Da inzwischen das erwartete Regiment bey mir eingetroffen war, beschloß ich am 5. des Nach» mittags anzugreifen. Wir rückten in Z Kolon« nen vor. Der Feind hatte eine vorthcilhafte Stellung eingenommen. Die Indianer uni Militzen waren bald handgemein, und der Angriff dehnlc sich dann auf die ganze Linie aus. Das Feuer war möi'derisch; alle Anstrengungen unserer Tapfer» waren vergebens, wir er, lagen der Uebcrzahl- Die beyden Oberst>Lieu, tenants Gordon und Marquis de Twecddale, die den Hauptangriff führten, so wie die mci« sten Offiziere waren verwundet; ick befahl also den Nückzug nach Chippawa. Derselbe wur« de in bester Ordnung ausgeführet. Nack Berichten der Gefangenen waren die Feinde 6000 Mann siark, und wir hatten nicht mehr als 1,500 Mann an regulirten Truppen, ausser den Militzen und ungefähr Zoo Indianern. Das Fort Erie bat sich seither ergebe,'. Un, ser Verlust beträgt an Todten Z Offiziere ^ntz »4,5 Gemeine, mit Unteroffizieren: an Ver« mundeten, 8 Offiziere, Z6 Unteroffiziere unb 277 Soldaten; vermißt werden 1 Unteroffi» zier, l Wachtmeister und 4 Gemeine. ""W echsel" Cou^^in Wien am 3. September ly>4. Eonventionsmünze von Hunden 25/^ ff.