Schristletiuiig i*qassf Nr. S (Wirst! H«a>.> *t«4ftan6e: lt,Iich (mil s Ht «»»>>. ». 8rr»rn itltfit SMKitltfe Staat» uns: bttu»»»>«» Mc Beroeitii.fi gcfra 6rr t>lHtgi fltfti-»->«!-8 " W®oitl«t fBadt" trlijrtnt Xoaaetltai awtgnH. iftrn-Äon!« tM.MO. k m I «M K 111« Ar. 35. Verwaltung: Z?atha»S<,affe Mr. T (figcitl fnal.) Vkjngödrdinguagk»: Tat# M( P.ft d«,o,,a: Aalbjttnig •«Ujibris . . tSit ä I m mit jUReSaat in« 9MIi ünillM . . . . K i-i« »fttfijjiiria . . . K >•— 6oI»|äirij . . . . K *■— wonjiiSng . . . . K If— 8«r» tl ullanb rrftdtei st« Mc aiiqHcbäprcn um Sie Waat StBäClrttete SbmiKKcnt* geltra di« |Uc «bfccjfcflaa». Gilli, Sonntag, 1. Mai 1904. 29. Zavrgang. ie BezirKsvertretungg-wühlen. Aarod" als Sachwalter der 7erv«te». Die Eillier Pervaken haben in Sachen der ier BezirtSoerirelung den Laibacher „SlooenSki roh' mit ihrer journaliftifd,rn Vertretung bf« t. Von dort dröhn?» denn auch in dem im g befindlichen Wahlfeldjuge die ersten Schüsse »n« herüber. Wir haben keine Ursache, den Gründen nach» ehen, die (fflr die Herren bestimmend waren, ihre ndigung nicht in erster Linie von dem hiesigen enischen Nlatl« führen zu lassen, demselben viel. auf bteffe Weise ein Armutszeugnis auSzu» ti ; wahrßcheinlich soll die .Domooina' — ent-echend ihrrm feststehenden Charakter — nur so enher al« Gtinkdombenwerser Verwendung finde». Mit der Art und Weise, in der der „Slov. b' die peroakische Sache und die Wünsche Hoffnung,en der Pervaken bezüglich der Cillier rk«oertretmng«wahlen vertritt, — können ir Deutsche rech, zufrieden sein. Besser reten umd verstampsen können wir die Sache Eill»r Ptervaken auch nicht! Der „Slov. oö" hat nin« ausrichtig gestanden, noch nie viel Freuve bereitet, al« in diesen Tagen, da er mit seiner: Druckerschwärze für die verlorene der Silllier Pervaken einsetzt und wir hegen den einem bescheidenen Wunsch, daß dem >lov. Narvd»' sein Cillier Gewährsmann und d Artikelschrreiber erhalten bleiben möge. ttyfifch« Kand des Artikelschreiber» de» „Slo». Aarod". SiegeSzurverst^t wollte der gute Mann -l,i und zzur Schau tränen, um da« wankende rauen in den eigenen Reihen zu stützen, aber macht eer die Geberden eine« Ertrinkenden, Wer Unerklärliche. «on TharUe» Foley. teutsch von Ml Helm Thal. Unter antdecen Freunden hatte ich eine« Abend« lein Baubden und ihren Vetter Dubrai! e«. gen; der letztere, der am anderen Ende de« on« saß, »unterbrach plötzlich da« Gespräch, in-er au«rien: „Ad) meiin Gott, wer kann sich denn rühmen, «enigstenaS einmal in seinem Leben ungerecht grausam gewesen zu sein?' Ich saß raeben Fräulein Baubert. Bei bieser erkung erbbebte sie. Eine un,rklärliche Blässe og ihr fchhöneS Gesicht; eine tiefe Traurigkeit werte in i ihrem stolzen Blick. Al« wollte sie quälende ^Erinnerung verjagen, fuhr sie mecha« mit der ffe>nen Hmd über die Schläfe, an der « einige xgraue Haare schimmerten und sagte lich mit jeieuem fieberhafien Tone, wie ihn da« >fni«, sein» Herz au«zuschütten und da« plötz. e Erwachen» der Reue und Gewissensbisse her-ganz l leise zu «ir: „Ach ja, da« ist wahr? wahr! Svehe» Sie, auch ich, deren milde Sanft, und derenn ewigen Gleichmut Sie so hoch, auch i ich bin erst gu« geworden, weil ich grausamm geweseu war.... Ach, und wie A l" Und ohne e mir Zeit zu lassen, sie nach der chie zu frfragt», begann sie mit tränenerstickter e: spricht von dem Wasser, da« in die Kehle rinne, steht die »rollende Krone" der Deutschen bereit« ihre unheimliche Wühlarbeit aufnehmen, malt die deutsche Herrschast im Bezirke al« einen finsteren Popanz an die Wand, sieht schon „schändliche Verräter" an allen Ecken und Enden und beschwört die „weniger Verläß. lichen', die sich durch den Fall Kosem (ri-ttiger gesagt, durch die drohende Sieuerbedrückung im Falle »ine« pervakischen Siege«) bewogen fühlen könnten, sich der Wahl ferne zu hallen, nicht die „Nation" für die Sünde de« Einen (gemeint ist Dr. Sernec) büßm zu lassen. Ja. die „Nation" und die nationale Idee, die muß in diesem Aussatze überhaupt herhalten, mit denen wird wieder einmal ordentlich Schindluder getrieben. Mit keinem Sterbenswörtchen berührt der Artikelschreiber die wirtschaftliche Seite der Cillier BezirkSvertreiung, da. rüber huscht er wohlweislich mit einem Phrasen schwall von «nationaler Gesahr, nationaler Pflichi erfüllung' u. dgl. hinweg. Wie der Bogel Strauß, der seinen Kopf in den Sand vergräbt und dann meint, weil er nichts sähe, hätten auch seine Verfolger keine Augen für ihn, stellt sich der Mensch blind für den Kern der ganzen Angelegenheit, für die wirtschaftliche Bedeutung der Frage. Zvie »ie Z»i»ge einfach liege». Für di« steueriragende Bevölkerung de« Cillier Bezirke« liegt die Frage einfach so: Werden die Pervaken trotz ihrer Schandwirt-schaft, trotz der unter ihrer glorreichen Herrschaft ganz unglaubliche Dimeu» fionen annehmenden Straßenverelen. dung, trotz de« Hiuau«werfen« der Steuergelder für nationalen Sport wiedergewählt, dann müssen die Steuerträger — schwarz aus weiß können sie E« war in eine« Seebad an der Küste der Normandie, fünf Jahre nach dem Kriege. Wir wohnten im Hotel, meine Mutter, «ein Vetter Rene Dudrail und ich. Ich war ein ganz junge« Mäd-chen und wußte, daß ich hübsch war. Ich war darauf stolz und hochmütig, za sogar ein di«chen keck. Unter den Hotelgästen gefiel mir ein einziger. E« war ein schöner, hochgewachsener Mann von etwa dreißig Jahren, dessen edle und regelmäßige Züge Kraft und Energie, aber auch die düsterste Verzweiflung ausdrückten. Er sah au« wie ein Militär. Sein Diener brachte ihm seine Mahlzeiten aus« Zimmer hinauf und er ging nachdenklich, stet« allein und mit einer langen, schwarzen Offizier«, pelerine bekleidet, spazieren. Er schien mit niemand bekannt zu sein und begrüßte niemand. Da« alle« erschien mir seltsam und reizte meine Neugier. Ich richtete e« so ein. daß ich ihm in den Weg trat und sprach ihu an. Er antwortete mir kaum und noch dazu im kühlsten Tone. Den. noch glaubte ich in seinen großen, unstäten Augen einen Blitz der Freude, ein sanfte« und entzückende« Leuchten aufzucken zu sehen. Mit gutgespielier Nachlässi keit, deren romantische Torheit sich nur durch mein« Jugend entschuldigen ließ, ließ ich me>. neu Handschuh fallen. Sein Gesicht verriet Ver« wirrung, doch er entfernte sich von «ir, ohne den Handschuh aufzuheben. Von diesem Augenblick an wich er «ir au«, wo er konnte. Schon mein Anblick jagte tiefen ! 9 "l dem Protokolle der letzten Bezirk«oerirelung«. sitzung nachlesen — die vielen Tausende von Gulden, die nach Recht und Gesetz Dt. Sernec und Dr. Decko an die Be« zirkskasse zu bezahlen haben, au« ihrer Tasche berappen. Siegen aber die Deutschen, dann bringt der Kehrbesen einmal Ordnung in die verlotterte Wirtschaft, dann werden die Sieuergelder auch ihre ordnuug«mäßige Verwendung finden; dann werden e« sich vie Vertreter de« Bezirke« auch nicht genügen lassen, die Herren Dr. S e r n e c und Dr. D e c k v mit allen gesetzmäßigen Mitteln zur Zah. lung der alleinig infolge ihrer un. erhörtenSchlamperei undGewiffen-lofigkeit durch Kosem veruntreuten Gelder zu zwingen, sie werden weiter, g e h e n und v o l l« « L i ch t in die Verhältnisse bringen, in die man jetzt, ja trotz der Untersuchungen de« Lande«au«schusse«. noch nicht vollständia klar sieht. Jhr. pefifto wir» ab aufopfernder, selbstloser Patriot verhimmelt. Für unfreiwillige Komik hat der Ariikelschreiber de« .Slov. Narod" in jenem Teile seine« Aufsatze« gesorgt, in welchem die Verdienste de« Dr. Decko im Reklamationsverfahren in den Himmel erhoben werden und mit ihnen Dr. Decko al« der uneigen, nützige. einzig um da« Wohl der Nation besorgte Patriot hingestellt und gepriesen wird. Eine geradezu orientalische Phantasi« führt da dem Artikelschreiber die Feder. Mi, dem Schwünge der Begeisterung weiß er zu erzählen, wie Dr. Decko vom anbrechenden Morgen di« zum späten Abend in seiner Kanzlei an Reklamationen und Beschwerden gegen die Zusammenstellung der Wählerliste ar. deiiete; mit lebhaften, sprühenden Farben wird da au«gemalt, wie er die Federn seiner Stenographen Krieger in die Fluch,! Mein Vetter Dudrail be. merkte da« und ersparte mir nicht seine sarkastischen Bemerkungen, denn er war eisersichtig und sah den Frtmden al« feinen Neb«nbuhl«r an. Ich seihst tat, al« fänd« ich da« Benehmen de« Manne«, den wir den Offizier nannten, ganz natürlich, doch im Grund« war ich wütend und tief verletzt. Zwei Vorfall« folltrn Diesen Airger bald in Antipathie, dann in heftige Aversion wandeln. ^ Eine« Morgen« ging ich nach kurze«, einsamem Spaziergange in die Klippe hinter einer alten B'tt. lerin hinunier. die unier einer Last von Reisig und Heidekraut fast zusammenbrach. Da erschien auf dem Pfade, der von einer Tamari«hecke beschattet wurde, der „Osfizier'. Au« Furcht oder Abspan. nun« ließ die Alte ihre Last rutschen, die jetzt über die Schultern hinweg aus den Rücken fiel. Reisig und H-idekraut rollien auf den Bo>en und sie selber lel hm. Ich stürzte näher, hob sie aus und legte ihr ihre Last wieder auf den Rücken, bevor der .Offizier' auch nur eine Bewegung zu ihrer Hilfe gemacht hatte. .Oh,' rief ich in einem Anfall übelster Laune, .wie man so ungefällig sein kann, begreife ich nicht!... Ich have keine Börse bei mir und nie Is-be ich da« so lebhaft bedauert.'... Tun Sie mir wenigsten« den Gefallen, mein Herr und geben Sie dieser Unglücklichen »in paar Sou«l' Seine Pbyiioanomi» verriet zuerst ein angst, volle« Zögern. Ich glaubte, er wolle sich entschul- Seite 2 Stummer 35 ächzen und seine Schreibmaschinen knarren ließ — und die« alle« einzig und allein für da« ,W o h l der Nation', für die armen viel» und heißgeliebten Volksgenossen, die vor der Herrschaft der Deutschen und Nemschkuiaren bewahrt werden sollen. Man sieht förmlich daS Bild deS rastlo« tätigen, ge-plagten und uneigennützigen Patrioten, wie er müde und kummervoll über seine Arbeiten gebeugt ist, vor stinen geistigen Augen erstehen. Und daS wollen wir auch gerne glauben, wir glauben sehr wohl, daß Herr Dr. Decko mit Händen und Füßen gearbeitet haben mag, daß er seine Kanzleibeamten von früh bis abends robotten und schanzen ließ, um, wenn halb-wegS möglich, daS drohende Unheil von seinem teueren Haupte abzuwenden; denn da« Alle« tat Herr Dr. Decko um seiner selbst willen. Siegen die Deutschen, dann geht e« ihm und dem Dr. Sernec an den Kragen, dann heißt'S eben zahlen, gelingt e« aber den Pervaken noch einmal „Volttvertreter' zu spielen, dann muß eben daS Volk sür Herrn Dr. Decko zahlen. Herr Dr. Decko kalkulierte eben so, daß man für ein paar Taufend Gulden, die auf dem Spiele stehen, wohl auch ein paar Arbeitstage daran setzen könne. Wir wiederholen darum nochmals, daß es sür un« sehr einleuchtend ist, wenn Herr Dr. Decko sein Kanzleipersonale die Finger wundschreiben und die Füße ablausen läßt, aber da« hat nicht Dr. Decko, der Patriot sondern der um feinen Geldsack und seine Reichtümer besorgte Dr. Deöko getan. Es ist auch für die politische Einsicht der slo« venischen Bevölkerung nur beleidigend, daß man ihr solche Ammenmärchen von Dr. DeckoS auf-opfernde«, gc>nz selbstlose« Wirken zumutet. Die blasse Angst vor der anbrechenden deutschen Herrschaft und de« dann kommenden Zahltag war die Peitsche, di« Herrn Dr. Decko zu immer neuen Anstrengungen antrieb. Z»ie alte Kaktit. In ihrer Not verfallen die Herren natürlich wieder aus die alte Taktik — da« wirtschaftliche Moment wird ganz auf die Seite gerückt, mit nationalen Phrasen zugedeckt und den Blicken ent-zogen, und do-v handelt e« sich hier in erst«r Linie um wirtschaftliche Fragen, um die Ordnung im Haushalte de« Bezirkes und um di« getreue, pflichtbewußte Vermal» t u n g der vom Bezirke aufgebrachten Steuer» gelber. Es heißt die nationale Idee, die eine hehre und reine ist, schänden und mißbrauchen, wenn man mit ihr da« Volk verblenden will, und digen, sich erklären. Doch daS schien ihm schwer zu fallen. Seine Lippen bewegten sich zitternd, ohne ein Wort hervorzubringen ; feine Züge wurden wieder hart und starr und in hartnäckigem, eigen» sinnigem Schweigen entfernte er sich schnell, ohne der Allen etwa» zu geben. ES war da« erstemal, daß ich einen Unbekann-ten um eiwaS bat und das erstemal, daß man »eine Bitte unerfüllt ließ. Im höchsten Grade zornig, kehrte ich inS Hotel zurück. Ich erzählte den Vorfall meinem Votier und eS ward mir nicht schwer, ihn zu meiner Ansicht zu bekehren. Er ver» sprach mir, dem .Offizier' schon bei der nächsten Begegnung seine Meinung zu sagen und im Ueber« maß meines Zornes stachelt» ich ihn noch dazu auf. Utber »in» Woche sahen wir den Fremden nicht. „Jedenfalls ahnt er etwas und hat Angst!" sagte ich zu Rene und dieser glaubte eS. Eines Abend« blieben wir trotz eines heftigen Stur«eS ziemlich lange am Strande, der von den Wogen de« schäumenden Meeres bespült wurde. Da rief un« ein VerzweiflungSschnei nach der Stelle de« Quai«, zu dem die in den Granit eingelassen» Eistnleiter führte. Der „Offizier" stand da und stöhnt» mit l»ich»nblafsem Gesicht und verzerrten Lugen, mit angsterstickter Stimme: »Da ! Da ! Ein Mensch ist hineingefallen ! Ja, da! Ein Mensch ist hineingefallen 1' Ich machte eine heftige Bewegung, die Rene zwar einzig au» dem Grunde, damit zwei Per» paken nicht um ihr Geld kommen. Dieselben Herren, die für gewöhnlich den vi»l» und htißgelieblen Volktgenosfen ohne sonderliche GewisfenSbedenken die Haut über die Ohren ziehen und »S wirtschaftlich verelenden lassen, dieselben Herren dtklamieren heut» wieder einmal mit einer Glut und Begeisterung, als berge ihre Brust einen Vulkan, von der Liebe zum Volke, zum heißgelieb» ten Volksgenossen. HauKelfpiel und Ztetrug. Mit d»r Skrupellosigeit, die sie auszeichnet, haben die Pervaken in diesem Wahlfeldzuge auch den Betrug in ihren Sold genommen. Auf diefelb« Weise, wie damals, als die deutsche Presse Lärm schlug und die Betrügereien KosemS auszudecken begann, wird das Volk belogen und betrogen. Damals gedachte man die deutsche Presse durch Droh-ungen mit dem Preßprozesse rinschüchtern zu können und dem slooenischen Volke log man vor, daß Alle» in bester Ordnung sei. So ähnlich wird e« auch heute gemacht. Der Artikelschreiber be« „Slov. Narod' ver» gießt KrokodilStränen über di« Schädigung des Bezirke« und feiner Kasse durch Dr. Sernec (der Zweitschuldige, Dr. Decko, wird wohlweislich ver-schwiegen) und schreibt: „Jetzt handelt e« sich nicht „darum, ob mit dem ungünstigen Au«gange Jener »(Dr. Sernec) getroffen werde, der mit zu geringer .Aufmerksamkeit die Schädigung de« Be» »zirkeS durch Kosem verschuldet hat. . .* und: »Ist e« auch noch so sehr zu bedauern, »daß der dem Bezirke verucsachie Schaden noch „nicht ersetzt ist, wir müssen un« darüber im Klaren »sein, daß «it dem Siege unserer Gegner »nicht Dr. Sernec, sondern die slovenische Nation »in Steiermark bestrast würde.' Dem Pharisäer und Heuchler, der die« schrieb, kann man am besten die Ma«ke vom Gesichte reißen, indem «an ihn auf die Beschlüsse in der letzten BezirkSvertretungS-sitzung verweist. Dort wäre daS Bedauern der Schädigung de« Bezirke« am rechten Platze ge» wesen, dort hätte man durch die Tat beweisen können, daß man da« Volk nicht zu Schaden kom» men lassen will. Aber wa« geschah? Dort fanden Leute den traurigen Mut, dem Auftrage de« Lande«.Au«-schufte«, die Schaden«gelder von den Herren Dr. Sernec und Dr. Dekko einzuklagen, trotzzubieten — lieber will man den Steuerträgern de« Bezirke« in den Taschen liegen. „Da« Volk soll zahlen1* heißt die Moral von der Geschichte. Dr. Hrasovec findet sogar den Mut, die vom Lan- verstand und m wilden Worten zum Au«druck brachte. „Ein Mensch ertrinkt und sie begnügen sich damit, um Hilfe zu rufen und wie ein Weib zu jamm-rn und hin- und herzulaufen!" rief mein Veiter wütend, indem er in fieberhafter Hast fein Jaquett herunterrieß. „Sie find nicht einmal auf den Gedanken gekommen, diese Leiter herunterzu» lassen und sie ihm hinzuhalten!' Ohne auch nur den Satz zu beenden, wollte sich Rene in» Wasser stürzen. Zwei Matrosen hielten ihn zurück, während ein druter, der platt auf dem Bauche lag und über den Quai in'« Wasser blickte. ausrief: „Ich sehe den Mann, er ha, sich über Wasser halten können; naten dahin zu verdrehen, daß dies« Frist nichts obigem Zw«cke, sondern zur Aeußerung der Serur-teilten wegen Leistung ihrer Schuld erteilt wortin, ja, Nur die Armen im Geiste werden sich die Z» mutung bieten lassen, für die Herren Dr. Eer« und Dr. Deöko, welche Gelder genug beisaim» haben, zu zahlen, und ihre Stimme Leuten zu geia. di« sie dazu anhalt«» wollen. Wir heiß, doch da« Sprichwort, diese Wei»h«it auf der Gasse? .R»r di« a l l er d ü m m st« n Kälber wähl«, sich die Metzger selber!" Der Artikelschreiber de« »Slov. Narod' M darum recht, wenn er sein« Leme davor iwh, sich hinsichtlich drr Wahlen „süßen Träumen' zugeben, denn bereit« in wenigen Tagen löiia die „Träumer' in eine unangenehme Wirklich!« zurückgerufen werden. Wir aber hoffen zuversichtlich, daß die fcheidung zu Gunsten unserer Partei ausfallen »it», die die Herstellung der Ordnung im Bezirke a»! ernst«, ausschließlich dem wirtschaftlichen ÄM der Bevölkerung gewidmet« Arbeit, im friedlicha] Ni< Aussen in Hsttsr«. Aus Tokio meldet man: Die Kosaken, -reih, Songtsching niederbrannten, drangen fünfzehn Mn>, l weiter südwäuS nach Tanchhen vor. Die japazijfc Garnison in Gensan, achthundert Mann, auch schleunigst neue Beseitigungen auf. Der Lomj der Russen in Ostkorea gilt für ernst. Die In] reaner bewillkymmnen sie freudig. Pic Sermittkuugsversuche. Der „Russische Regierungtbote' veröffentlicht I nachstehende« Zirkular de« Minister« d.i!M« an die Vertreter Rußland« im Ausland: ,J* I ausländische Presse verbreitete in letzter Znt dwZ näckig daS Gerücht über die bei einigen europäisch» ein Zeichen gab. Dieser trat näher und fagufr. gerade in« Gesicht: »Wenn ich sie für tapferer hielte, mein H«. so würde ich Ihnen nicht in Worten da» SM ausdrücken, da« mir Ihr unqualifizierte« Beiieh» einflößt!' Der Unbekannte hatte, mir einen jener fhij» I tigen, seltsamen Blicke zugeworfen, die mich pat angezogen, dann abgestoßen hatten. Unter |3 Schimpf, den Rene ihm angetan, zuckten sei«äfc] und schlössen sich dann und mir war e«. alijch sich sein tätlich getroffene« Herz vor Echmrz pi fammen. Trotzdem erwiderte er kein Won. Diese« Schweigen brachte mich in 38it; > leidenschaftlichem Ueberschwang meiner Gefjhl«, c» Aerger, Enttäuschung und Neugier wollte ich A I zumAeußersten treiben, deshalb sagte ichznm«! Vetier in höhnische« Tone, wäbrend ich On £ijb I zier mit spöttischem Blicke ansah: „Sie wurden ihre Ohrfeige verschwenden, 8*1 der Herr hätte nicht einmal den Mut, t>ie Hai fl zur Abwehr zu erheben!' Ich hatte noch nicht ausgesprochen, al» ch I «bebn und daS Entsetzliche meiner sinnlose» iu an dem verzerr,en Ausdruck dieses männlich«GW sichle« erkannte. Alle Mu«keln feine« SejchW zuckten i« schrecklichen Wirrsal eine« mnerenÄ»« pse«. Dann stammelte er «it gebrochener, ml heflige« Schluchzen erstickter Stimme: „Ich bin kein Feigling, «ein Fräule«, >jfl Bläffet zur Unterhaltung und Vrlkhrung flir Hans und Familie. Konntagsveitage der „Veutschen Wacht" in Killi. Tstv IQ I "®ie ©flbmorl" erscheint jeden Sonntag al» unentgeltliche Beilaae sür die Leier I -t (\r\ i *»«•• || der .Deutschen Wacht". — Einzeln ist ..Die Sadmarf nicht tstuflUH. [ l'JU4 (!4. Zoitsetzung.) In Kesseln der Schuld. Roman von Reinhold Ort mann. Nachdruck «erd»Ie». Aber der nächtliche Wanderer ging nicht vorüber. ES war vielmehr, als habe er an dem schlafende», lichtlosen Hanse ein ebenso lebhaftes Interesse wie der Beobachter unter der Platane, denn er blieb dicht vor Jiesan Fogarassy stehen und ließ seine» Blick wohl »tinntenlang auf dem Gebäude ruhen. Es war sehr finster, aber die Augen des Malers hatten hinlänglich Zeit gehabt, sich an diese Finsternis p gewöhnen. Und wie der Mann nun den Kopf soweit seitwärts wandte, daß er sich dem Anderen im vollen Profil zeigte, da ernannte Stefan Fogarassy trotz deS zweifellos falschen Vollbarteö, der das Kinn verdeckte, die scharf gezeichnete Umrißlinie dieses Profils mit derselben (Gewißheit, wie wenn er sie im hellsten Tages-lichte gesehen hätte. Eme Flutwelle leidenschaftlichen, wahnwitzigsten Zornes, wogte siedend heiß in ihm empor. Sie erstickte den Ausruf, den er schon in der Kehle gehabt hotte und machte ihn schwindeln. Dieser Mensch, der zu nächtlicher Stunde das HanS umschlich, in welchem sie wohnte, eS war der Peiniger und Verfolger der Geliebten, der Ur-Heber ihres und seines Elends. Er branchte sich nur aus seinem Hinterhalt auf ihn zn werken, brauchte ihm nur das scharf geschliffene italienische Dolchinesser daö er immer ht der 4Hii|tta)che trug, mit sicherem Stoße in daö Herz zu senken, und sie war frei — das einzige Hindernis ihres Glückes war für immer beseitigt! Vielleicht hätte er, zwie-fach berauscht von Wein nnd Leidenschaft, wie er es in diesem Augenblick war, nnd ein willenloser Sklave seiner durch die unsinnige Lebensführung der letzten Wochen zerrütteten Nerven, der Versuchung, die dieser lockende Truggedanke darstellte, wirklich nicht widerstanden, wenn Armand Earpeanx Ntlr noch eine weitere Minute lang in seiner Stellung verharrt wäre. Aber eben jetzt machte er eine Bewegung um weiter zu gehen, nicht die Straße hinab, wie der Maler eS erwartet hatte, sondern auf daS Vor« gartengilter der Villa Mangold zu. Nur eine Sekunde des Zanderns noch, tind er hatte sich mit der Eleganz eineS gewandten Turners über die niedrige Umzäunung hinweg- G'chimtugeit, um gleich daraus iu der Dunkelheit zn verwinde». So betroffen war Stekan Fogarassy von dem, waS er da gesehen, daß er nicht sogleich einen Entschluß zi» soffen vermochte. Danil war sein erster Gedanke, Lärin zu schlagen nnd die Be>vohiter des Hauses zur Festnahme veS Unverschämten wach zu rufen. Aber ans dem wilden <5haoS von Vorstellungen, die in diesem Moment seinen Geist ersüllten, trat ihm plötzlich eine, alle anderen zurück-drängend, mit ernüchtender Margit vor Augen. Wie nun, wenn Armand Earpeaux sich im Einver« ständmS mit seinem Weibe befand? Denn sie von seinem nächtlichen Besuch unterrichtet war und — sei eS nun auS Furcht oder aus Liebe — da drinnen in irgend einem verschwiegenen Winkel auf ihn wartete! Traf eine Ueber-rumpelung sie dann nicht viel peinlicher als den Verhaßten. auf dessen Vernichtung alle Begierden Stefan Fogarassy's in diesem Augenblick allein gerichtet waren? Rein, dies war nicht der rechte Weg. Wenn er den Elenden in seine Gewalt bringen wollte, so mußte er vor Allem wissen, was er hier that. (*r mußte ihn wiederzufinden suchen, hm ibn dann entwischen zu lassen oder ihn zti packen, just wie die Umstände es geboten. Und er war eben in der rechten Laune für ein solches Unternehmen. Das Tollkühne und Gefährliche seines Beginnens schreckte ihn nicht einmal zum Bewußtsei». An derselben stelle, wo der Andere daS Gartengitter überstiegen hatte, schwang anch er sich darüber hinweg. Aber er war weniger geschickt als jener, oder seine Kleidung war für derartige gymnastische Knnstleistungen weniger geeignet. Eine der eisernen Spitzen hielt seinen Mantel seit, und es gelang dem Maler nicht sogleich, ihn zu besreien. Da riß er kurz entschlossen das Kleidungs-stück von den Schultern nnd ließ es zurück. Von der Kälte spürte er ohnedies nichts und im einsachen Iacket konnte er sich viel leichler und freier beivegen. Aus den Fußspitzen nnd in gebückter Haltung tastete er sich vorwärts, der dein Garten zugekehrten Seitenfront be* Hanfes zu. Von Armand Earpeanx gewahrte er nichts, und drinnen in der Villa schien Alles' dunkel wie zuvor. Aber dieser Schein war trtiftaifch; denn in demselben Moment, da fein Fuß sich an der untersten Stufe der Terrasse stieß, sah Stekan Fogarassy einen flüchtigen, sogleich wieder verschwindenden Lichtblitz hinter einem der auf diese Terrasse hinausführenden Fenster. Nun wußte er, wo er den Gesuchte» finden würde, und auk Händen und Füßen, um anch daS kleinste ver-räterische Geräusch zu vermeiden, kroch er die wenigen Stufen empor und bis zu jenem Fenster hin. ES war von innen durch hölzerne Läden verwahrt, aber diese Läden waren so nachlässig geschlossen, daß ein mehr alö fingerbreiter Spalt zwischen ihnen offen geblieben war. Und wenn auch der Späher im ersten Moment nichts weiter zu sehen vermochte als ein Stück von der Lehne eines Schreibsessels, so kam doch der, den er belauschen wollte, ahnnngslos selbst seinem Bemühen zu Hilfe, indem er bei seiner Hantirnng unversehens gegen einen der Fensterläden stieß, fodaß der schmale Spalt sich um ein Beträchtliches erweiterte. Run konnte Stesan Fogarassy bequem gerade denjenigen Teil des Zimmers übttsehen, auf dessen Beobachtung eS für ihn einzig ankam. 0t so» WtnVictnb Oa(|vinir »or »tnrm Nil» ttnArra JJttb ecrtpturrn bcbctften S&rrittlfcfte beim Vldjt rinrx Wtcnblntcrnr emflg damit >>>ichitftigt, ein»« der beiden «uffadfchränkchen zu öffnen. Es war alle», Anschein nach keine leichte Arbeit, denn von den Schlüssel» oder schlnsfel-artigen Instrumenten, deren er einen ganz Bund in der Hand hatte, wollte offenbar keines für den von ihm verlangten Dienst taugen. Stefan Fogarassy glaubte zu träumen. Der Gatte deö geliebten Weibes ein gemeiner Einbrecher — ei» elender, nichtswürdiger Diebs Welcher Schändlichkeiten er nach Paolo Avoloü Erzählungen den ehenialigen Kunst-schützen auch immer fähig geglaubt, daß er bereite bis ans die tiefste Stuf« des Verbrechens hinabgesunken sein könnte, hätte er doch ohne diese Wahrnehmung feinet eigenen Augen nimmer für möglich gehalteu. Und wie sollte er selbst sich nun zn diesem Unerwarteten, Ungeheuerlichen stellen? Was sollte er thun? Wenn er um Hilfe rief und den, Fliehenden mit feinem eigenen Leide den rettenden Ausweg in den Garten versperrte, bis Andere herbeigekommen wären, ihn festzunehmen — was würde dann iveiter geschehen? Würde der überführte Verbrecher, der Alles verloren sah, etwa Schonung üben yeaen fein unglückliches Weib? Und würde fie nicht vielleicht in den Verdacht geraten, feine Mitschuldige zu sein, 'wenn man erfuhr, in welchem Ver-hültnis sie zu dem Elenden stand? Minuten verginge», ohne daß Stefan Fogarassy zu einem Entschluß zu gelangen vermochte! aber der Mann da drinnen hatte sie nicht ungenützt verloren. Endlich hatte sich unter seinen Diebeöwerkzeugen eines gefnuden, das die Thür des Schränkchenc- öffnet^ nnd der Maler fad. wie er dem verschlossenen Behältnis einen anscheinend hölzernen Kasten von der Größe eineö mäßigen Quartbande-., entnahm. Gerade um diesen Kasten mußte es ihn, >u thun gewesen sein, und er wußte augenscheinlich bereite, was er in seinem Znnern barg, da er sich nicht erst damit aus-hielt, ihn zu öffnen, fondern die Thür des Schlankes wieder anlehnte, um sodann einige sonderbare Mauipula-tionen vorzunehmen, über bereu Zweck Stefan Fogarassy ansänalich durchaus nicht ins Klare kommen konnte. Armand Corpeaur hatte nämlich aus den Taschen feines Ueberrockes zwei Flaschen gezogen, deren jede mit einer sarblosen Flüssigkeit gestillt.' Die eine entkorkte er und stellte fie ans die Platte des Schreibtisches, über den er zuvor eine Menge von Papieren tose verstreut hatte; den Inhalt der anderen aber goß er über diese Papiere, «der das Holzwerk und auch über den vor dein Zische stehenden Schreibieisel aus. Erst als sie bis aus den letzten Tropfen geleert war, steckte er sie wieder in die Tasche, und in, nächsten Augenblick hielt er ein Feuerzeug zwischen den Fingern. Da begriff der Beobachter draußen am Fenster srei-lich, was jenes Gebahren zu bedeute» hatte und mit welcher Absicht sich der Unselige trug. Er tvollte die Spuren seines ersten Verbrechens mislöschen. indem er ein zweites, noch fluchwürdigeres beging — seine Han» tirnngen waren nichts Anderes als die wohl überlegten Borbereitungen eines ruchlosen Brandstifter» gewesen. Run allerdings konnte von unschlüssigem Zaudern und Bedenken nicht langer die Rede sein. Die Vollendung dieser Schandthat mußte verhindert werden — un, welchen Preis es auch immer fein mochte, und nicht einmal der Bruchteil einer Minute mehr durfte nutzlos verloren gehe». Mit einem Sprunge war Stefan Fogarassy an der Thür, die von der Terrasse in das Studir^immer sührte, und durch die auch der Andere in das Gemach hinein gelangt sein mußte, «eine Vermutung, daß Armand Carpeaur sich nicht selbst den einzigen möglichen Weg zur Flucht erschwert haben würde, indem er sie hinter sich »IcbtT eit, der bis in die geringsten Einzel heilen übereinstimmenden Anzüge und der Umstand, daß das dichtbepuderte Haar der beiden in derselbe» Weile angeordnet war, machten namentlich dann, als sie auf den Wunsch der Frau Geheimrat die seidenen Gesichtsmaske» aillegte», die Illusion, daß die eine Schwester die Doppelgängerin der anderen sei, zu einer geradezu voll-kommenen. Maud ainüsirle sich köstlich über das Erstaunen der alten Dame, und sie schien sich ein noch größere« Vergnügen von der Ueberraschung ihres Sohnes zu ver-sprechen. «Es bleibt doch dabei, daß der Herr Professor uns erst im Ballsaal sehen wird?" sagte sie. „Da er fast der einzige unter de» anwesenden Herren ist, den ich kenne, muß ich mir durchaus eine Möglichkeit sichern, ihn ein wenig zu necken." „Gewiß, mein liebes Fräulein!" bestätigte die 'Frau Geheimrat. „Auf Ihren Wunsch habe ich meinen Sohn veranlaßt, allein voraus zu fahren, und da wir uns ein ivenig verspätet haben, bin ich sicher, daß er jetzt bereit» mit Ungeduld auf unser Erscheinen wartet. Sie ließ sich von der Kanirnerjunafer den Pelzinaittel umlegen und die drei Damen, von denen Erika jeden-falls die schweigsamste ivar, traten in den Gang hinaus, um den draußen harrenden Wagen zu besteigen. Rattir-ich waren alle Dienstboten versammelt, um die beiden jungen Mädchen in ihrem Ballstaat zu sehen, und erst jetzt erinnerte sich das Hausmädcheu an den Brief, den ihr vorhin ein Dienstinann für Fräulein Maud Hoheuftein übergeben. Sie lies schnell, ihn zu holen und gab ihn der Adressatin, als diese bereits ihren Fuß auf den Waaen-tritt gesetzt hatte. Das unsichere Licht der am Kutschbock angebrachten Laterne hätte ihr kanin gestattet, ihn zu lesen, selbst wenn sie unhöflich genug gewesen wäre, die beiden anderen damit auszuhalten. Und sie hatte auch sonst noch allerlei ante Gründe, die Lektüre auf einen spätere», geeigneteren Augenblick zu verschieben. Wenn der Brief, wie sie als gewiß annahm, von ihrem Manne herrührte f° that sie jedenfalls besser, ihn erst dann zu lesen, wenn Niemand sie durch eine neugierige Frage nach dem Absender oder »ach dem Inhalt des Schreibens in Ver-legenheit zu setze» vermochte. Da er den Boten nicht deanitragt halte, ihre Antwort abzmvarten, konnte ja auch das, was Armand ihr da mitteilte, nicht so überaus dringend sein. sie barg also das Billet in der Tasche ihres Dominos lind begann, indem sie bescheiden aus dem Vordersitz des Wagens Platz nahm, so hastig von etwas an-deren« zu plaudern, daß weder ihre Zckwester noch die Frau Geheinimt in Versuchung geraten konnte, eine auf den noch »„gelesenen Bries bezügliche Frage z„ thun. Die Woge,, ausgelassener Karnevals - Fröhlichkeiten gingen bereits recht hoch, da sie fast als die letzten Ankörnn, lmge eine Viertelstunde später den Ballsaal betraten. Und weil eben die allgemeine Aufmerksamkeit durch eine Anzahl koftümirter Paare m Anspruch genomnien war, die einen komischen Reigentanz aufführten, erregte daS Erscheinen der beiden, einander so ähnlichen Masken nicht mehr das 9Tttffel>cn, txj« fd ito<4 für*« i)rlt botVr (irrDor^rrufcn t;abrn würbe. s*i«lvnd!>äri>qel Manu I» der Mittel- nltcrlidiiu ! rächt emefl deutfcheu (belehrten, die trotz ihrer Einfachheit und des monotonen ^chivarz seiner prächtigen, vornehme!! Gestalt sehr wohl anstand. ES war ihm frei-lich nicht allzusckwer gemacht worden, sie zu erkennen, denn über die Person seiner Mutter, in deren Gesell» schait fie eingetreten waren, konnte er sich ja wohl nicht im Ungewissen befinde». Aber auch er blieb jetzt betroffen stehen, als er sie raschen Schrittes erreicht hatten, denn da Maud sich sehr geschickt ein wenig kleiner machte, war eö ihm in der That numöglich, zu entscheiden, welches die Gesellschafterin seiner Mutter, und welche« ihre mit so tnel heißer Ungeduld erwartete Schwester sei. Endlich ent-schloß er sich, die eine der beiden Maöken als Fräulein Maud anzureden, weil ihre Gestalt ihm die schönere schien, aber ein leises Kichern der Anderen verriet ihm, daß er sich getäuscht habe. Und nun, da er seiner Sache gewiß war, ivandte er sich natürlich sosort der neckisch lachende» zu »nd reichte ihr seine» An», um fie mit sich fort tn daS bunte Gewiihl zu ziehe». „Denken sie an Ihr Versprechen, Fräulein Maud!" flüsterte er ihr zu. „Setzt ist die Stunde gekommen eS einzulösen. Dem Meere der Freude wollen wir uns ver-trauen und wolle» nicht ängstlich darum besorgt sein, wohin seine Wogen uns entfuhren." „Ich erinnere mich nicht, daß ich Ihnen etwas Der» artiges versprochen hätte," gab sie schalkhaft zurück. „Aber ne sehen ja, daß ich mich Ihrer Führung überlassen yabe, und ich verbiete Ihnen durchaus nicht, mich zu amüsieren. Nie zuvor hatte fie so vertraulich und in einem so süß verheißungsvollen Tone zu ihm gesprochen. Erpreßte ihren tveiche» Arm fester an sich nnd es hatte nicht den Anschein, als ob sie ihm deshalb zürne. Als die Bauern-Quadrille vorüber ivar und die Klänge eines Walzer wieder zn allgeinei»en> Tanze lockten, umfaßte er ihren schlanken Leib nnd wirbelte mit ihr dahin als einer der Ersten, die der Lockung gefolgt waren. Seit seinen Studentenjahren hatte er nicht mehr mit solcher Hingabe und mit solchem Feuereifer getanzt wie heute, uud niemals seit jenen glücklichen Jugend-tagen hatte ein so stolzes (Gefühl überschäumender Kraft, eine so heiße Freude am Leben seine Brust erfüllt. Die temperamentvolle, schmeichelnde Musik, die schwüle, von allerlei süßen Wohlgerüchen durchsättigte Luft des Saales, die bunte Farbenpracht der in beständig wechselndem Gesamt» bilde durcheinander schwirrenden kostümierten Gestatten, vor allem aber das Bewußtsein, die liebreizendste aller Frauen in seinem Arm zu halten, wirkten auf seine Sinne wie schwerer Wein. Immer feuriger wurden die Blicke, mit denen seine Augen an den verführerischen Sternen hingen, die in einen, seltsamen, sast phosphoreszierendem Glänze aus den Leffnnngen ihrer seidenen Larve leuchteten — und immer kühner, immer feuriger wurden auch die Worte, die er, sich tief zu ihr herabneigend, in die kleine, rosige Ohrmuschel flüsterte. Noch war eS keine eigentliche Liebeserklärung gewesen, die er ihr da gemacht — noch hätte sich alles mit der Maskenfreiheit des Karnevals erklären lassen, wenn es etwa i» MaudS Wünschen gewesen wäre, seine viel-sagenden, leicht verschleierten Worte nicht vollkommen ernsthaft zu nehme» Aber die Art, wie sie ihnen lanschte, daS leise, lockende Rireiilacheii, daS hier und da in seine Rede klang, der leichte Druck der kleinen, zierlichen Hand, den er schon mehr als einmal deutlich ant seinem Arm aesühlt hatte — es waren ihm ebenso viele sichere Zeichen, daß sie keinen Maskenscherz beabsichtigte und nicht au einen MaSkenscherz glaubte, sondern daß fie allem, waS er T ........ Der Gedanke an den Brief, den sie noch immer u eröffnet in der Tasche trug, ließ ihr keine Ruhe mel Sie mußte sich um jeden' Preis eine Gelegenheit vi schaffen, ihn ungestört zn lesen, und waS auch immer i Gatte ihr mitzuteilen haben mochte, fie mußte es erfahr haben, ehe die große (Entscheidung fiel, die fie bei de gegenwärtigen Seelenzustande deS Professors'in jedem t uebigen Augenblick herbeiführen konnte. Behend, um nickt doch noch von Ludwig Mango erspäht zu werden, schlüpfte fie aus dem Saal, in d Abficht, irgend einen stillen Rebenraum zu gewinn« Aber schon in dem ersten Seitengemach, daß fie passier tieß fie ganz unerwartet auf ihre Schwester, die nt m legten Moment den vergeblichen Persuch gemacht hat ich hinter einein hohen Pflanzenaufbau vor ihr zu v, »ergen. Und ein verwegener, ein dämonischer Gedanke duv blitzte bei Erikas Anblick ihren Kopf. Sie eilte auf zu, und indem sie fle zärtlich umschlang, begann fie le und eifrig auf fie einzureden. „Ich suchte Dich überall, Herzensschatz, denn habe eine Bitte an Dich, nnd Du darfst nur den be< fichtigten Spaß nicht verderben, indem Du fie mir o schlägst. Ich fühle mich vorn Tanzen und von der Hi da drinnen ein bischen erschöpft und werde mich auf « Biertelstündchen zurückziehen. In,,irischen mußt Du mei Stelle vertreten — bei dem Professor, meine ich. De es ist kein Zweifel, daß er glauben wird, mick vor fich haben, wen» Du jetzt in den Saal gehst und eS so e richtest, daß er Deiner ansichtig werden muß. Soll aber wirklich ein echter und rechter MaSkenscherz werd« so darsst Du ihm seinen Irrtum nicht nehmen und dcn nicht auS der Rolle fallen, die unS ja durch unsere cjleii' Kostüme eigentlich ganz von selbst vorgeschrieben ist. sichersten ist eS, Du sprichst kein Wort und beschrän Dich nur aus daS Zuhören. Liidwia Mangold ist in eir so ausgeräumten Stimmung, daß Du Dich dabei gen nicht langweilen wirft." Erim sträubte sich zwar gegen die Zumutung, ind« fie mit gepreßter Stimme versicherte, sie sühle sich n« ganz wohl und werde zudem durch ihr Ungeschick dc sicherlich Alles verderben; Maud aber hatte gar nii darauf gerechnet, daß sie sofort einwilligen würde, u fie ließ sich durch die Weigerung deshalb auch nicht ei mutigen. Mit jener zärtlichen, schmeichelnden, nnwitx stehlichen Beredsamkeit, über die sie wie kaum eine and« verfügte, suhr sie fort, in die Widerstrebende zu dring« lind unter hundert Liebkosungen und süßen Worten ra fie Erika zuletzt wirklich eine Zusage ah. „Ich will eS wenigstens versuchen, Maud, We Dir denn in der That so viel daran liegt. Aber es wi mir schwer fallen, und lange — lange werde ich eS a» gewik..nicht durchführen können." (Zortsetzung jolgt.) WV M belehrendes. Unterhaltendes, Heiteres etr. ' ^ilnnt Qjgi«iWiairji i»u»aii».iiBBiiii»gmnraninop|iBiimBwinwa>f«anonrJiniPWM°HniiiiiiWBHiiiiiwniii , bis die Klingen trocken und blank sin''. Aus diese Weise kann man selbst veraltete Flecke» von dem Stahl entsernen. Lehn, al« Scheuermittel. Küchen-breiter aus Holz, auf denen man Fei«, Fleisch u. zerschneidet, laugen leicht die -äs,« von Eßwaren, Fe», Fleisch und Blut ein. Um sie davon zu reinigen, wende man Lehm an, den man befeuchtet, und aus di» Fleckeu streicht; nach einigen Stunde» wäscht man das Brttt mit Seife und Sand in reinem Wasser gut ab und das Holz wird rein und fleckenlos sei«'. Lehm ist beim Abwäschen überhaupt sehr nützlich ; er nimmt alles Fett ab und macht l Messer, Gabeln, Löffel und anderc'Meta ' gegrilstände blank. Mrhiwürmer.'al« Bogelsutter zu gewinnen. Man nimmt einen großen, oben weit offenen Tors, legt ein halbes bis ganze» Schwarz- oder Kommisbrot, in das man mehrere Einschnitte macht, damit die kleinen Würmer hineinkriechen können. in den Topf. Hieraus schüttet man ein oder mehrere Hundert Mehlwar. m.r hinein, dann füllt man das Gefäß bis zu dreiviertel Teilen voll frischer Klei«. Die Würmer wachsen schnell, verpuppen sich und die Käfer komme» bald zum Bor-schein. Der Tops muß an einen warmen Ort. im Sommer aus den Boden, im Winter in die Küche gestellt werden und man aberbindet ihn nut Tüll oder Fliegen-papier. In Kürz« wimmelt es von vielen Würmern. Kekeimte Kartoffeln an Schweine und Kühe verfüttert, kann für erstere tüt-lich, sür letztere von f«hr nachteiliger Wir-kung auf die Gesundheit fein, weil sich das Alkalvid der Kartoffelpflanze, Sola-nin, en,wickel,. Das gleiche gilt für grün gewordene Kartoffeln. Deshalb müssen solche Kartoffeln vor dem Verfüttern gekocht »Zcr gedämpft werd«n. Da? Gaffer ist selbstverständlich wertlos. Die Vergis, tungsersch«inunge» äußern sich in flppe-titlosigkeit, Schlafsucht, Lähmung des Hinterteil« und Hin- und Hertaumeln. Um da« Durchbrechen der .jälnie zu fördern, haben Litern und Pflegerin, nen oft di« Gewohnheit, das Zahnfleisch mit dem Daumen oder Fingernagel durch-zur iben. Da! erfüllt nicht den beabsich-tigten Z>v«ck, sondern führt höchstens zu Entzündungen des Zahnfleisches. Kranke, welche nur flülsig« Nahrung gie A««d auf Krausportschiffe. Zwei russischen TorpedojSgern ist die Vernichtung dreier japanischer TranSportdampfer gelungen. Die Besatzungen wurden von den russischen Schiffen »fgenommeu. Nur auf einem der Schiffe. ' dem „Äiujdjiu Naru*. kam e« zu einem Kampfe. Von dessen Bemannung wurden 17 Offiziere. 20 Koldaten. 35 Träger und Kuli«, ferner 65 Mann |'kr EchissSbesatzung, die sich ohne Widerstand er» geben halten, von dem russischen Schisse ausge-nennen. Der Rest, der sich hartnäckig weigerte, aus den russischen Kreuzer zu gehen und beivoss» aelrn Widerstand leistete, wurde mit dem Tran«« portschiffe in die Lust gesprengt. Z>ie Temperatur in Hflasien. In der südlichen Mandschurei beginnt jetzt der Frühling. Da« Ei« an der Küste de« Gelben Meere« verschwindet und die Temperatur steigt so i^ch an. daß der April so warm au«sällt wie in Wien. Auch in Mittel- und Nordkorea erreicht er schon »inen Durchschnitt von 10 Grad Wärme. Die »»« vorliegenden Berichte melden einen raschen Ab-fall der Kälte im letzten Märzdrittel. An der sidi» tischen Bahn waren die Morgenfröste während dieser Zeit durchschnittlich 11 bi« 14 Grad unter Null; in der südlichen Mandschurei sind die Tem-peraiuren schon sei» zwei Wochen über den Gefrier-punkt gestiegen. Ebenso meldet Wladiwostok seit dem 28. März Wärmegrade, die tagsüber 6 bis 8 Grad erreichten. An der sibirischen Bahn gab eS in der vergangenen Woche noch: —14 Grad in Jrkuitk. —19 Grad in Tom«k und —-22 Grad in OmSk. Der März war auch in Ostasien wie i» Westeuropa dem Normal« nahegevlieben. In Wladiwostok erreicht« derselbe einen Durschui't von — 4,5 Grad (Wien — 4,5 Grad), an der Amur-«ündung von —11 Grad, in Tschita — 1!) Grad, h Jrkui«t in der Nähe de« Baikalsee« —'11 Grad. Zv vierzehn Tagen geht auch die Ei«decke de« See« in Trünnmer, io daß der Bahnverkehr dar« über bald «imgestellt werben muß. Während deS legien Monat« wurden über daS Eis deS Baikalsee« 65 Lokomotiven und 2400 sonstige Eisenbahnwagen befördern. Sie, Sie sinv grausam! Ihr Haß sucht ein Ge» heimniS zu ergründen, da« keine Schande ist. Doch str mich, für mich, der ich auf meine Kraft und «ein« Stärke so stolz, so hochmütig gewesen, für mich ist e« fuift eine Schande! Unendlich schwer fällt «« mir, imein Unglück zu gest«h«n und nicht« ist mir en»f«tzllicher, al« Mitleid zu erregen.... »amenllit, Jshr Mitleid, mein Fräulein!.... Doch Sie halben e« gewollt; und so mögen Sie denn mein GeeheimniS wissen: Al« Genie-O'fizier wurden mir 11870 beide Arme bi« zum Ellbogen abgerissen, al« ich di« Brücke von Berneuil in die Lufi sprengen! ließ .... In meiner erbärmlichen Ohnmacht kamn ich nicht einmal meine Pelerine hochheben uudd Ihnen diese schrecklichen Stümpfe zeigen, um Jhhnen zu beweisen, daß ich kein Feig» ling bin!" .Ein SeHauder packte mich, ein eisiger Schau-der," fuhr Fräulein Vaubert fort. „Der Mann mit der Pel'rrine verschwand, bevor ich Kraft ge-funsen, ihn uum Verzeihung zu bitten, so betäubt, ndiückt, gequuält war ich von d«m, wa« ich ang«-richtet!* .Und ichh muß büß«»," setzt« Rene Dubrail »it seiner genwohnien Ungeniertheit hinzu; .denn seitdem hat mnir meine schöne Kusine nie gestattet, von Liebe unltv Heirat zu sprechen, und nie hat sie die Ungerechhiigkeit und Grausamkeit verziehen, die... fie bvegangen hat !• „IPftttMe/ Macht- politische Bundschau. Au» de« Aeichsrate. Durch die Schließung der Session de» ungaiijchen Reichstage«, zu welcher sich Graf Ti«za infolge der durch den Eisenbahner« streik hervorgerufenen Erregung genötigt sah, ist die Wahl der ungarischen D«ltga>ion«n bit zu/Wieder-erössnung der Session verschoben worden und damit hat naturgemäß auch der Termin für d«n Zusammen-tritt d«r Deltgaiionen «in« mehrwöchentliche Ver» schiebung — bis Ende Mai oder anfangs Juni — erfahren. Da« österreichische Abgeordnetenhaus ist durch den ungarischen SessionSschluß zu einer un-erwart«!«» Verlängerung seiner Tagung gekommen, welch« noch dem früheren Plane schon am 5. Mai abg«broch«n werben sollte. Diese Verlängerung der TagungSdauer ist nicht ohne Einfluß auf die par-lamtntarifch« Situation und wenn jemand Grund bat. darüber zu klagen, so sind «S die Jungtsch«ch«n, deren ObstruktionStokuk von Tag zu Tag unhalt-barer und läch«rlich«r wird. Für die wenigen Sitzungen einer Woche hätte der jungtschechische ObstrukiionSwitz zur Not vielleicht ausgereicht, für «inen ganzen Monat parlamentarischer Tagung ist er aber sicherlich ganz unzulänglich. Z>ie Steucrlcilluug der Deutsche». Die übermächtige Bedeutung der Deutschen für da« wirtschaftliche Ltden Böhmen« ist bkkanntlich in «iner, auch gesammelt «rschirnknrn Artikelreiht der Reichenberger .Deutschen VolkSzeitung" und kürz-lich in einem Aussatz« de« Prof. Freiherr von Wies» in der „Deutschen Arbeit" durch zahlreiche und unwiderlegliche statistische Beleg« nachgewiesen worden. Wa« immer sür ein Gebiet wirtschaftlicher Tätigkeit «an in Betracht zieh«, überall sind die Deutschen die kräftigsten und iüchtigsten und vor Allem auch die solidesten wirtschaftlichen Faktoren. Da« drückt sich natürlich auch in der Erwerbsteuer-Leistung der Handelskammerbezirk« au«. Au« dieS-bezüglichen Vergleichen ergiebt sich auf den ersten Blick, daß die Deutschen weitau« den größten Teil der Steuer leisten, und wenn «an alle deutschen Betriebe im Lande zusammenrechnete, so ergäbe sich, daß auf die Tschechen nur «in g«ringer Bruch-»eil der Sieuerleistung entfällt. Dafür nehmen sie allerdings den größeren Teil für ihre Zwcke in Anspruch und lassen sich ohne weitere Skrupel ihren nationalen Spori au« deutschen; Sieuergeldern bezahlen. E« wäre sehr zu wünschen, baß sich die Regierung di« national« Sieuerstatistik einmal zu Gemüte führt« und dirs« zur Grundlag« b«i Aus» stellung de« Budget«, Verteilung von Subventionen u. f. w. machte, statt dem Geschrei über Ver-kürzung nationaler Ansprüche Gehör zu schenken. Alle die zahlrtichrn und größieoteilS kostipi«lig«n nationalen und kulturellen Geschenke, welch« di« österreichischen Regierungen im Laus« der letzten Jahrzehnte den Slaven gemacht haben, sind auf kosten der Deutschen gegangen, d«r«n Sttuerkrast auf diese Weise zu Zwecken mißbraucht wurde, die ihnen, den Deutschen, direkt feindlich waren. Nach der Meinung der österreichisch«» Staai«männ«r ge-hört dies zur Praxis der samofen .Gleichberechii-gung*. Gl«ich« Rechte — gut. aber auch gleiche Pflichten! Fr«ilich, wenn sich die Slaven z. B. die von ihnen so dringend gewünschten Univ«rs»ä«en au« ihren «igenen Sieuergeldern zahlen müßten, dann würden di« Forderungen nach nationalen Universität«» bald verstummen. PU Hesterreicher-Arage in der deutsche« Kurnerschaft. Infolge der bekannten Beschlüsse d«S Berlin« deutschen Turnlage« hat d«r K>«i«turnrat de« 15. Turnkrtis«« (Deutsch-Oesterreich) den Br-schluß gefaßt, für den 29. de« Maien einen KreiS-,urniag nach Wien einzuberufen. Dort wird die entgiUige Entscheidung über die künftige Stellung der deutichen Turnerichast Oesterreichs zur allg«-meinen Turutrschaft fallen Au« allen bisherigen Kundg«bung«n geh« in erfreulichster Weife die Ein-mütigkeit de« Entschlüsse« hervor, daß der Turn» tret* Deutsch - Oesterreich, wie immer auch sich die künftige Stellung der deulsch-österreichische» Turner zur Turnerschast gestalten möge, geschlossen und einig bleiben wird. — Von mehreren E«it«n wird auch d«r P an «rwog«n, in all«rnächst«r Z«it «in deutsch - östtrreichische« Turnfest in einer deutsch» österreichischen Siadt abzuhalten. Z>ie Landessprache in Schlesien. Der tsche-chjsche Advokat Dr. PalkowSki hatte beim Trop» pauer Lande«gericht« darüdtr Beschwerd« erhoben, daß da« Bezirksgericht Wagstadt auf feine tsche-chisch« Eingabe eine deutsch« Eiltdigung herau«-gegeben hat. Da« Lande«gericht hat dies« Be-schwerde jedoch abgewiesen, da nach den bezüglichen Minist«rial-V»rordnungen di« deuisch« Sprache in Schl«sien al» Landessprache erklärt wurde und die Seite 3 tschechisch« Sprach« nicht al» landesüblich« Sprache angesehen werben könne. germanische?ölker5u»d bahnt sich an. Prof. Burgeß, von dessen Ideen über »inen „teu-tonischen Weltenbund- wir bereit« in der letzten Nummer berichteten, hat einen Kampfgenossen in Prof. Learned von der Pensylvania»Universität gefunden. Professor Learned will zunächst freund-fchaftliche Beziehungen zwischen den Deutschen und Angelsachsen herstellen und berus« zu diesem Zwecke Mitte September einen germanischen Kongreß nach St. Loui« ein. Den wichtigsten VerhandlungSgegen» stand d«« Kongresses werden die Beziehungen der ver» schieden«« germanischen Elemente d«r Vereinigten Staaten von Nordamerika bilden. Die Ausstellung des 1. Internationalen Kongresses für Schulgefundheitspflege. in. Zu den Vorzügen deS verkürzten SitzbretteS gehört ferner die bessere RaumauS nützung. Für die bei unS im Gebrauch stehend« zweisitzige Bank ist als Mindestmaß der Zwisch«ngangbr«ite 50 cm gefordeit. DaS ergäbe für 4 Bankfluchien, die Bankbreit« mit 12 m gerechnet, eine Schul» zimmerbreite von 4X1*2 4-5X0'5=7*3 m. Ab«r selbst bei dieser Gangdreite ist e« nicht möglich, daß zwei Schüler nebeneinander stehen; sie müssen bei gleichzeitigem Ausstehen einander drängen und stoßen, um hintereinander treten zu können, damit ist aber einer Klasse von 80 Schülern 80mal die Gelegenheit zur VerÜbung von Störungen und Unfug gegeben; überdie« raubt die gedrängte Auf-stellung dem Lehrer die notwendige Uebersicht. Namentlich in dieser Richtung schafft da« verkürzte Sitzdrett wesentlich günstigere Verhältnisse. Durch die Verkürzung werden nämlich an jeder Bankseite 12 cm, an einer Bank daher 24 cm gespar». Da nun sür da« Stehen nickt die Breit« de« Oder» körper« in Anschlag zu bringen ist, svnd«rn nur der Platz für die Beine, so genügt eine Breite von 60 cm — von Querstollen zu Ouerstollen ge» r«chn«t — rrichlich sür di« zw»ir«ibigr Aufstellung. Der Gangbrei!« von 60 cm entsprich! aber einer Breit« von 60 — 24 — 36 cm zwisch«» den Schreibbr«tt«ri»; «S ist also möglich, die bei unsern Bänken notwendige Gangbreite von 50 cm auf 36 cm herabzusetzen. Trotzdem bedeute« diese ge» ringtr« Breite in jeder Beziehung «ine Ver» b e f s e r u n g; denn der Bewegungsfreiheit kommen in Hüfihöhe — nur die ist in Anschlag zu bring«» — bei unserer Bank nur 50 cm, bei der Reuig» dank 60 cm zugute. AuS dem Gesagten ergib! sich nun die Tatsache, daß die BankabstSnde bei der Retiigbank schmäler ang«ordn«t w«rd«n können, al» bei jeder anderen zweisitzig«» Bank. Während also unsere zweisitzig« Bank bei vier» reihiaer Ausstellung eine Zimmerdr«ite von 4Xl'2-s-5Xö'5--7»3 m verlangt und trotzdem — dir» s«> besonder» h«rvorg«hobtn — wenig Bewegu»g»sre>he«t gewähr«, beansprucht die R«ttig» dank nur «ine Zimmeibreit« von 4X1 2-j-5X0'36 = 6 6 in und gewährt gleichwohl die nötige Be» wegungSsreihei«. Für größere Schulbauten bedeutet die» aber gleichzeitig ein ganz ansehnliches Er» sparniS; denn ang«nomm«n, di« Läng« «in«» Lehr» zimmeis betrügt 11 m, die Brrilrnverringtrung 7.3—6 6 — 0 7 m, so «rgi«bt da» «in Flächener» sparm« von 11X07 = 7 7 ms für «in Leh>zimmer. Bei «iner Schule von 20 Klassen gäb« die» einen Raumgewinn von 20X7 7 = 154 ms. Rechne« man die Baukosten eine» ms Bodenfläche für 3 über» emanoerliegende Zimmer mit 200 X. also sür ein Zimmer beiläufig 66 X. so «'gibt sich für eine Klasse ein Er'parni» von 66X? 7 = 508 2 K, sür 20 Klaff«» 20X508-2=10 164 K. Dt« höher.» Beschaffungskosten der Retiigbank — «ine au« vorzüglich««, fast astsr«iem Kiefern» bolz hergestellte Retiigbank kostet durchschnittlich 30 K, unsere landläufig« Ban! 15 L — werden also reichlich wett gemacht durch die Baukosten» Verringerung. Uebrigen« brauchen nur di« Befchlagttile der Retiigbank von den Paieittinhabern bezog«» w«rd«n, während di, Schuldünke selbst auf Grund vorheriger V«r«inbarung durch orisansäßige Hand» werkr hergestellt werden können, waS di« Bt» schaffungSkosten. soweit e» sich um einen größeren Btdarf Handel», ganz erheblich herabsetzt. Da» Fußbret« der Rktligbank birgt auch manch,rlei Borteile. In dessen Rillen bleibt der Schuhstzub liegen; ein Aufwirbeln ist auSge'chlossen, weil da« Brett sehr stark gehalten, daher jede Schnellbewegung verhindert ist; außerdem 'st der Rillenrand sehr schmal, so daß die Schuhsohle auf Seite 4 allen Seilen ausgiebig von Luft umschlossen wird. Da ferner da« Fußbrett 16*5 cm über dem Fuß» boden lieg», so sitzen die Schüler in wärmerer Luft; dann brauchen die weiter vorne sitzenden Schüler die Augenachse nicht zu start aufwäri« zu drehen, um gu» auf die Wandtafel zu sehen und ebenso erleichtert da» erhöhte Fußbreit dem Lehrer da» Nachsehen der Schülerardeiien, weil er sich nicht tief zu bücken brauch». Wie bereit« gesagt, gab e« in der Ausstellung eine außerordentlich große Zahl der verschiedensten Bankarten zu sehen; sie war vor allem eine Schul-b ank»Ausstellung. E< würde daher viel zu weit führen, auch noch di« Namen der verfchiedenen Bänke hier anzuheben, geschweige denn deren Ein-richiung zu beschreiben. Erwähnt sei jedoch, daß auch Steiermark durch eine vom Bez.rkSarzte Dr. Ambroschitz au» Leibnitz erbaule Bank ver-treten war. Diese «it geräufchlo» auf» und nieder-gehenden Klappsitzen versehene Bank eignete sich ihrer eiifachen Bauart, namentlich aber ihrer Bil» ligkeit wegen besonder» für Landschulen. Die Wandtafel — auch ein Schmerzenskind der Schule — war gleichfall» sehr stark vertreten. Auf diesem Gebiete wird wirklich Hervorragende» geleistet. Ganz vortrefflich eingerichtet ist die von H. Rauch in Worm» au»gestell»e Doppeltafel „Wor-matia". Sie kann entweder freistedend auf eine« Hartholzgestell oder befestigt an der Wand verwendet werden. Da sie nach allen Seilen drehbar »st, er» setzt sie vier Schreibflächen oder zwei Tafeln, nimmt aber nur den Raum einer Tafel in Anspruch. Sowohl die Dreh- wie Schiebevorrichiung stnd sehr leicht zu handhaben. Zum Schlüsse sei noch der Greubelsche „Mo-»ent»Zeichenapparal" erwähnt. Diese» ganz eigen-artige und scheinbar vorzügliche Lehrmittel besteht au» zwei hiniereinanderliegenden Tafeln; die vor-dere ist auS durchschimmerndem, weißem MattglaS, die Hintere au» Holz und kann durch Ueberzüge jede gewünschte Färbung erhalten. In den Raum zwischen Gla»- und Holzlafel können alle möglichen Borlagen — Blätter, Schmetterlinge u. s. w. — eingeschalte» werden. Auf diese Art wird e» auch dem weniger geübten Lehrer sehr leicht, selbst fär-bige Zeichnungen («i» Hilfe von Farbstislen) auf verschieden gefärbtem Grunde vor den Augen der Echüler entstehen zu lassen. Der „Mo«ent-Zeichen-opparat" dielet also einen recht guten und auch wohlstilen Ersatz für viele andere, oft sehr kost» spielige Zeichenlehrmitlel. ,De«»fche Wacht» Nummer 35 Ins Stadt und Land. Evangelische Gemeinde. Morgen Sonntag vormittag» 10 Uhr findet im evangelischen Kirch-lein in der Garlengasse ein öffentlicher GoiteS-dienst statt. Herr Pfarrer May wird predigen über „Wozu denn beien?" — Mittwoch abend» 8 Uhr versammelt sich wieder die Sängerrunde de» gemischten Chöre» zu einer Uebung. Krauuug. Moniag den 2. Mai findet die Ver« mählung de» Spalkassebeamlen Herrn Fritz Hof» mann mit Fräulein Luise P l o ch l, Gu»»verwal-»erSlochler, statt. Heil dem Brautpaare! <£Ubertafet. Der Eillier Männergesangverein „Lieoerkranz" giebt morgen Sonntag, im Saale deS Hotel „Stadt Wien* unter persönlicher Leitung de« VereinS-Eangwarte«, Herrn Max Pürstl seine Frühling»-Liedertafel. Die VoriragS-Ordnung zählt folgende Liedtr auf: „Hallali, hallalo", von Karl Döring; „WaldeS» weife* von EngelSberg; Eolo-Vorträge de» Sang» warte» Herrn Max Pürstl, und zwar: a) .Tom dtr Reimer", von Löwe; b) „Horch auf. du träumender Tannenforst", von Wtinzierl, wtiter» „Schätzer! klein", Männerchor von Franz Blü«el; »Ich grüße dich, herrlicher Elbestrand", Männer» chor mit Baritonfolo von M. Pleyer (Baritonsolo: Vereinsmitglied Herr Philipp Lokoschegg); „Wilde Ros' und erste Liebe", von F. Deboi» und „Heil dir, du Eisenmark", von R. Wagner. Die Musik» einlagen besorgt die vollständige Cillier Musik» vereinSkapelle. ?arümustk. Der Wonnemonat wird morgen um die fünfte Morgenstunde mit dem musikalischen Tage»»Weckrufe begrüßt werden. — Vom 1. Mai ab finden — wie stet» zuvor, allsonntäglich «on 11 bi» 12 Uhr Park«usik«n statt. — Die Vortrag»folg« für da» morgige Konzert im Stadt-Parkt vtrzeichntt: I. „Fanfaren-Marsch" von Rich. Wagn«; 2. „FriihlingSkinder", Walzer von E«. Waldteufel; 3. Ouvenure au» „Leichte Kavallerie" von Fr. v. Supp6; 4. Große „Opern-Phantasie" von Ludwig Schachtnhoftr; 5. „Da» Lied vom Kahlenberg" von I. F. Wagner; 6. „Kanibalm Marsch" von Silber. Alge «einer deutscher Sprachverein. Die Hauptversammlung der Ort»gruppe Cilli de» Allg. deuischrn Sprachvereine» findet Donner»lag den 5. Mai abend» 8 Uhr im Hotel „Stadt Wien" statt. Z>ie Knndekangeflelltev - Aersammkuug findet nicht, wie e» in unserer letzten Nummer dieß, am 1. Mai statt; dieselbe ist vielmehr au Sonntag, dtn 8. Mai überlegt worden. Furuuereiu. Heute abend» halb 9 Uhr Schlußkneip« iw Hoiel „Stadt Wien'. Gäste will-kommen. Da» BereinSktgtlfchieben nimm» Mittwoch den 3. Mai feinen Beginn. Hvangetischer AamiNeunbeud. A« nächsten Donnerstag den 5. Mai findet im Saale de» Hotels „Terschek" wieder ein evangelischer Fami« lienadend statt, zu dem hiemii an alle Freunde der evangelischen Sache die herzliche Einladung er-geht. E'n Vortrag, Sologesänge, instrumentale Dar» dielungen sowie im beileren Teile die überraschenden Kunststücke eine« bekannten Verwandlungskünstler» werden den Abend zu einem außerordentlich ver» gnügien gestalten. Besondere Einladungen werden nicht auSgesand». Haßriet Seidl. In wenigen Tagen wird da» anläßlich de» Seidl-Gedenkfeste» (100. GeburtSsest) von unserem Milardei»er Dr. Karl Fuchs verfaßte populäre Werkchen über den Dichier (Verlag Karl Fromme. Preis 2 X) erscheinen. Durch dasselbe soll daS verblaßie Andenken an Seidl, den Dichter der VolkShymne und so vieler noch heute gesungener Lieder, wiederbeleb», an gänzlich Verschollene», da» in den massenhaften Tafchenbückern und periodischen Druckschris»en der guien allen Zei» au« seiner Feder stamm», erinner» werden. Da« Wirken de« Dichter«, welcher sich al» Gelehrter, Schulmann und vor allem — wa» weniger bekannt ist— al« touristischer Schilder» unjerer Heimat so eifrig betätig« Hai, wird in den charakteristischen Zügen gekenn-zeichnet sein. Die durch den Wiener Stadtrat be-willigte Emsichlnahme in den umfangreichen, in der Sladlbiblothek erliegenden Nachlaß de» Dichter» und Nachforschungen de« Verfasser» an Ort und Stelle über Seidl« Aufenthalt in Steiermark haben manche« völlig Neue zutage zu fördern ermöglicht. — Wir machen schon heute auf die aktuelle Neu-erscheinung aufmerksam. Per 7r»t«ß der ßillier Zte,irk»»ertret«ug gegen die $*ttiu des Kosem. Wie wir seinerzeit derichltlen, »st die Bezirk«veriretung Cilli in dem gegen dit Gattin de« gewesenen Bezirk«sekre»är« Kose« angestrengten Prozesse auf Zahlung der von Kosem verunlreuien Gelder — wie nicht ander« zu erwarten — sachfällig geworden. Am 27. d. Ml«, ist die Berusung»frift hiezu abgelaufen, ohne daß die Bezirttverlretung Cilli bezeichnenderweise e« gewagt hätte, eine Berufung gegen da« Urteil tinzubringm. Si« hat sich nur zu ein» Beschwerde hinsichtlich der Kostenbemessung verstanden. Krüuduug der Hrt-gr«p?e KiKi des deutsch, evaug. Ziuudes für die Httmark. Donnerstag abends versammelte sich ein« stattliche Zahl von Protestanten mit ihren katholischen Freunden, um die „Ortsgruppe Cilli deS deutsch-evang. Bundes sür di« Ostmark" — die erste in Steiermark — in« Leben zu rufen. Herr Pfarrer May begrüß»« al« Einb«ruf«r di« zahlreich Versammelten und legte in längerer Rede die Ziele de« Bunde» dar, der Deutschtum und Prostestonti»mu< in unserer überaus ernsten Zeit zum Heile unsere« Ostmarkoolke« in gleicher Weise fördern solle. Der neuen Ori«-gruppe schlössen sich sofort 47 Mitglieder an. Nach der einmütig verlaufenen Wahl de» Vorstande« blieb man noch lange bei manch trefflicher Rede und fröhlichem LieSerklange beisammen. Beisälligst wurde auch die drahtliche Begrüßung de« wackeren Postosfizial« Pogatschnigg in Trieft aufgenommen. Um die weitere Oeffenilichkeit zu erreichen, wurde beschlossen, am nächsten Donner«»ag einen Fami« lienadend größeren Style« zu veranstalten. — Die Losung de« Vereine« aber bleibe: „Evangelisch bi» zum Sterben, deu»sch bi» in den Tod hinein!" Hin Kinderfreund. Dem Schustermeister Kol» §ek. welcher gegenüber dem Narodni dom in der Laibacherstraße seine Werkstätte ha», scheinen die Echüler der städtischen Volksschule «in Greuel zu fein. Nachdem er schon öfter» mit den vorüber-gehenden Kleinen Händel hatte, leistete er sich am ver-gangenen Donnerstag ein Heldenstückchrn. welche» feine»gleichen sucht. Einige vorübergehende Echüler der städtischen Volksschule scheinen da» Mißfallen de« ehrenwerten Meister» derart erregt zu haben, daß er in maßloser Wut ein spannenlange« itis». stück ergriff und da»selbe mit aller Wich» n« in ,die Kinderschar hineinschleuderle. Eine» fiel» jährigen Knaben traf da» Eisenstück auf de» Mut. wodurch er eine Verletzung an der Unierlirp« rt einen Zahnbruch erlitt. Einen zweiten Knabe» b; arbeitete der würdige Gehilfe de» zarien Mechs mit dem Knieriemen in brutalster Weise. Nur >4 energische Eingreifen de» Mauteinnehmer« »n« da» Kind, da» am ganzen Leid« zitterte tutb jta merlich schrie, vor weiteren Mißhandlung«». Si rohe Vorgehen diese» edlkn Kine«rfriuad«t regle den größten Unwillen der zahlreichen Zeq» diese» Vorfalle». Ans dem Laudhause. Der LanbcSauiifö hat den Land«»bürgerschullehrer Martin Nooat i Cilli über fein eigene» Ansuchen in den baiunta Ruhestand versetzt und ihm au» diesem Änlch für sein langjährige» Wirken an dieser Anstalt H volle Anerkennung ausgesprochen. Achtung vor der Aatur. Keimend blühenb offenbar» sich in der Natur da» de» Frühling». Da» ist die Zeit, wo der Menü vor Allem dem geheimnisvollen Webe«, » Werdeprozesse in der Naiur mit Ehrfurcht M Achtung lauschen und Alle» vermeiden soll, nicht mit roh zerstörender Hand in diese» Walten einzugreisen. Darum richten wirbeinit» der Blütezeit wieder an alle Freunde der Jbtf die Mahnung: Schont und schützet Kei« Bit Blüte, Zweig und Ast, Baum und Ast vor ich» Beschädigung. Lange kann ein Blütenzweiz » Vorübergehenden durch Blüte und Dusi rrfreud indeß er achllo» bald zu Grunde geht, ihm» mutwillig abgerissen wird, um dann in den Äui geworfen, zu verwelken. Friukt nnr deutsche« Aier! vekan-H steuern die großen »schechischen Brauerei« m jedem Hektoliter verkauften Biere» einige Hell«r d» tschechisch - nationalen Kampsvereinen bet. - fej deutsche Schutzverein.Südmark" hat nun denS» such gemach», an mehr al» neunzig große taf Brauereien die Bitte -u stellen, ähnliche« si» M durchzuführen. Bisher stehen die meisten AimuM noch aus (das Ergebnis wirb späterhin noch « geteilt werden), aber die eingelaufenen sind M ermutigend. Daß die deutschen Biertrinker ei*In Hauptursachen sind, aus denen die Brauereien G zugekliöpfi verhalten, ist aber doch jetzi Ichs« llu So schreibt der gut nationale Besitzer einer Im Brauereien an die Haupil«iiung d«r „SüKM Folg«nd«S: „Ihr« g««hri« Zuschrift behandelt i Frag«, welche gerade wir gleich damals. MM bekannt wurde, daß einzelne, rein tschechische 9nM reten 1—2 Heller per Hektoliter Erzeugung tichech» scheu Nationalvereinen zuwenden, bei u»S eramj haben, ob diese» Beispiel nicht nachzuahwn Wir sind gewiß guie Deutsche und niemand MI un» da» Zeugni» versagen können, daß »ir ja \ jeher jede nationale Veranstaltung mit bedeutenden finanziellen Opsern fördern uad Bestrebungen mit nationalen Zielen nach mijm Kräften unterstützten. Trotzdem mußten wir gestellte und auch von Ihnen angeregte Feige > neinen. Gestatten Sie un» die Gründe klarzil«^ Die Verhältnisse ia Böhmen, inSbesonder« bei to I Tschechen, liegen ganz ander« al« bei un«. 2tfj wird jede Brauerei, soserne sie ein halbweg« pm Bier erzeugt, von der gesamten Bevölk« ihre» Orte« und der Umgebung dadurch umnfttz daß ihr Bier vorgezogen und nichi freidlrf auswärtige» Bier dem eigenen OttHrodich vorangestellt wird. ES wird Gemeinsina geübt, tat | Steuerträger Brauer, der ganz beträchiliche 6* zum GemeindehauShalte beisteuert, wird Aber auch au» nationale» Gründen wird da» nalionalen Leben auch nur wenig anteilneh« Tscheche da» Bier au» einer deuischea Siaarf j verschmähen unb wkd ischechische« Bier verlaßt! Man kümmert sich dor», daß )(■ Geld der einheimische» mtfl tschechischen Konsumenten auch ii»| der in die Taschen der eindn»» chen und der tschechischen Pridq e n »e n zurückfließe. — Nich» so iT Bei un« herrscht — e« kommen dabei vonehichl ene Kreise der Bevölkerung in Betracht, «ch al« Mitglieder unb darunter wieder zumeist bull der Spitze stehenden, den deutschnationale» LßW vereinen angehören — eine au«gespr»ch« W iebe sür böhmische« rock »schechische« vier. Hauptkonsumenten für böhmische«» tschechisch«» l "ind eben zumeist jene Herren unb jene lesten Stände, welche den dentschnationale» i vereinen vorstehen beziehungsweise >W- Beilage zu Nr. SS. itten die einheimischen Brauereien nicht den Absatz die sogenannten unteren Schichten der Beoölke» »g: Arbeiter u. f. w., welche diesen B e r« ine» ganz fernstehen und nicht an« »ehören, so würden sie ganz auf den Export ise« tftin. Die Charaktereigentümlichkeit (um "Tjroädje zu sagen) de« Deutschen, alle« tarn Borzug zu geben, gleichviel ob e» «»er S eite kommt, welche ih« feindlich gesinnt " at im Ausübung eines gesunde», nationalen such wirtschaftlich mit den Volksgenossen ,menzustet>«n. trägt die Schuld an diesen hältmsfe«. Sollten diese einmal erfreulichere dam« werden auch wir uaferen heutigen >ia«dpm»kt ändern können." preiserhöhnng ,«» AroguerieArtitetu. der die Preitoeränderunge« einiger chemischer tobvfte und Drogen werden uns folgende in» teffante Mitteilungen ge«acht: Schwefeläther a« 28. Juni v. I. mit einer Konfumsteuer 20V X per 100 kg belegt, um der Verwendung Genußmettiel zu steuern und ist seitdem noch Preise gestiegen. Benzin wurde im Preise durch Rartell erhöh«. Kampfer erfuhr am 15. Dezem-er eine Sleigerong um 15 X. am 13. Jänn-r hmal« nnn 115 lv per 100 Icx und steigt noch rtwädrend im Preise. Naphtalinpreise sind in »lge Karte'll» um 40 X per 100 kx gestiegen, lack Hai« eine abnorme Preissteigerung aufzu-sen. Diieselbe gieng beispielsweise von 160 X 100 kg in Jahre 1900 auf 650 K per 100 kg. tprntinöltpteife auch steigend. Pie »'erwahrtoke slooeuische Schuljugend ht sich im der Statt Cilli in letzterer Zeit immer «ncan^enehmerer fühlbar. Während der schulfreien «Stunden wird dem Spaziergänger an tuchen Plätzen und in den Anlagen von der tteladen iwinvischen Jugend förmlich der Weg legt. Mlli einer Zähigkeit, die dem frechsten aroaibnibe« Ehre machen würde, umrinpen Beteeltdaben jed n besser Gekleideten und wehe »o^ssichiigen, der sich durch sein gute« Herz lüM« und dem einen oder anderen etwa« d»s mächstemal überfallen sie ihn in verdrei-AnzcaU wie Schnapphähne und lassen ihr uicht eher fahren, bis es nicht Haare ge» har «der vernünftiger wird und zum Stocke Ki ärgste« drangsalieren diese windische» tßen di« Bewohner der in der Nähe der sogenannten ,U«gebungSvoll»schuIe* Häuser. Namentlich »m die schulfreie ----.-writ werden dir Klingeln in biegen Häusern saß «man ti erbrochen von den Hoffnung«»,'llen «MviiA dder große« Nation in Anspruch ge-tz«O>»«n. ZZn »ine« Haus« nächst der K.rpuzmer-MAf «Watze den Parteien die ewige Bettelei dalAch ß» vdumm und man siitte die Almosen ein. CBM mt mm die „Hoffnung- und der .Stolz' tes ßß»mn,^cheu Volte* ? Da ihue« nun die Woh» Mngftfftra v»fch losten find, «reiben sie in den WßWko» «md Flur?» ihr Unmesen. oerunremis.eu oerfchmnieren die Wände, werfen die Fenster-w 1dn> Flunüren ein u. s. w. Auch in dem dtparke r machen sie sich recht angenehm bemerkbar. Wegelclagerer überfallen sie die Spaziergänger es kostetet mitunter viel Mühe, sich die zudring-. u jugentidlichen Bettler vom Halse zu schaffen. M ihre Betettelei vergeblich, so lassen sie ihre Wut ^tzni Cäuumen und Sträuchern der Anlagen au«, "en die (Blüten von den Sträuchern die Aeste den Bääumen ab und springen auf dem sorg-A gepflesegien Rasen herum. Vorg^ern ertappten Herren» ein«« Schüler der slovenischen Schule. >ens Kekeber, al« er eben einen zwei Meter en Ast st von einem Baume buch. Wenn Ml l de« deutschen Bürgern von Cilli »Geduld i reißt und sie zu allen Mitteln greisen, bai frereche» Geb obre» der gänzlich verwahr-» »indiflischen Schuljugend ein Ende zu machen, ist whl fe^ein Wunder. Es gib« in unseien deut-Schulelen gewiß wch g-nug arme Schüler, deren 1 Benehmen ist wohl ein ganz andere«, »ie wirird jemand von jdemschen Kindern an-ist, örttim ihre deutschen Eltern wiffen — trotz Armut»« — ihre Kinder von dem so entsitt-Hcheru«bei«eln fernzuhalten. Die windische ff«. i, die immer vom windischen Kreuzer, die i dmtschen Säcke wandert, phantasiert, darauf »f erwidern, wa« sie will, aber e« wird Ht gehelmgen, die Tatsache zu widerlegen, oie i zahlreiche bettelnde Jugend l lediglich au« windischen Kin-»rn best «steht. Wie man in italienischen Städte« J Schrill tt und Tritt da« »Prego Signor* der Saimzaioni« hört, so tönt uns hier in der deutschen Stadt auf Schritt und Tritt das ,Pro-sim krajcarji* de« windischen Betteljungen ent» gegen. — Hoffentlich wird die deutsche Bürger-schaft von Cilli da» Richtige treffen, ihre Säcke der verhetzten Pervakenjugend verschließen und eventuell mit Hilfe der Polizei diesem skandalösen, eine deutsche Stadt entwürdigenden Bettelunwefen ein Ende machen. b. Anwerbung »,« Kolouisteu für Liindereien i» Arafilieu. Wie da« k. t. Ministerium des Innern in Erfahrung gebracht hat, soll sich ini R>o de Janeiro unter dem Namen: .Empreza d Colonisasao brasileira* ein Unternehmen gebildet haben, welche« den Zweck verfolgt, im Wege der Subskription auf An«:ilfchtint in Europa. in«be-sondere in Frankreich. Kapital aufzubringen und da«selbe zur Kolonisterung von Ländereien in den verschiedenen Staaten Brasilien« zu verwenden. Die Gründer de« Unternehmen« — ,z sind die« ein gewisser Franz Trawin«ki und Andrea« Tramu, welche in der Person eines gewissen Alexander Proust in Rio de Janeiro einen Stellvertreter be-stellt haben — bewerben sich bei den einzelnen Staatenregierungen Brasilien« um die unentgeltliche Überlassung von Staattländereien und stehen der» malen mit den Regierungen der Staaten Malta, Grosso und Mina« Gerae» zu dem gedachten Zwecke in Unterhandlung. Die von der Regierung überlassenen Ländereien sollen nach dem Plane de« Unlernehmens in Lost von je 15 da geteilt und mit Kolonisten slavischer Nationalität au» Oesterreich und Ungarn besiedelt werden, welchen freie Reife an ihren Bestimmungsort und die materielle Unter» Uuiiung für die ersten Monate der Niederlassung in Aussicht gestellt, dagegen aber die Verpstichiung auferlegt werden soll, durch 20 Jahre der Gesell» schaft den halben Ertrag der ihnen überwiesen«» Grundstück« abzusühitn. Da da« in R«d« stthende Unternehm-n. soviel bekannt, bither weder über Kapital noch über Land verfüg«, muß davon ab-geriten werden, sich von dem Unternehmen al« Kolonist anwerben zu lassen. Heillrsgellört ? Der in Cilli sattsam bekannte »minz o. Meiritzer wurde über telephonische Aufforderung de« ungarischen Handelsministeriums wegen Unterschlagung von 1000 Kionen über Ver-wen^ung de« öst. ung. Konsulai« in Koi staniinopel verhafiel. Franz v. Melritzer benahm sich bei seiner Verbaslun» derarl radial und ausgeregl. daß er zur Beobachlung seiue» geistigen Zustande« in die Beobachtungsabteilung de» Ilöpital de la paix ge» bracht werden mußte. Auch eine Aeförderuug. Man schreib» un« : V°» «>ner d«r jünpst abgedalienen Konirolloersomm-lungen kehrl einer der Teilnehmer sehr vergnügt nach Hause zurück, umarmt zärtlich seine „Alte" und spricht: Mutter, ich gratuliere dir!" - „Mann, du irrst dich wohl," erwiderte die Frau, »wozu willst du mir denn gratulieren — „Heut, Mutter, bist du Landwehr-Frau geworden l" — Der Mann «vjt nämlich bei der Kontroll-Verfammliing von der Reserve zur Landwehr übergetreten. Eine be-gnügsame Seele l SSdmar». (Kanzlei in Graz. Herrengasse 3.) Au»we,< vom 14. bi« 27. April 1904 über er-haliene Spenden, sowie gegebene' Darlehen und Unterstützungen. Spenden haben eingesandt: Direktor Aug. Rothleitner samt Frau in Graz (statt einer Kranzspende) 10 K; desgleichen Jng. Theodor Keßler f. Frau iu Graz 10; der kärntnerische Landtag 100; Gemeinde Pettau 50; O.-G. Dorn. Kirn (Sammelbüchsenerlö«) 5-5; O.»G. Obere« Glanthal (Sammelbüchse) 3-70; Lande«gericht«rat EmerStorfer in Wel« 4; O.-G. Liesing 36-30 (davon 35-30 al« Feste.trag); Kegtlklub der Aerzte de« Krankenhause» in Jnn»bruck 13*14; O.-G Liesing (Sammelbüchfe) 74 K 70 b. — Unterstützungen haben erhalten: Die Schule in Rohiisch-Sauerbrunn (landwirischastliches Gerät) 46 K; weiter» wurde» Stuvienunterstützungen im Gesamtbeträge von 40 K verliehen. Darlehen erhielt ein Besitzer in Unterfteiermark 2000 K. Saßr- «»d ^ieß«trßte in Antersteierm.rß. 9m 5. SJcsti: Rana, Bezirk Pettau, Echweinemarkt. Am 6. Mai: Unterpul»gau. Bezirk Marburg. Echweinemarkt. — Wernsee. «ezirk Luitenberg. Jtlhrmatkt. — 7. Mai: Rann, Schweinemarkt. 9. Mai: Arnsel», Jahr- und Viehmarkt. — Ehren-Hause«. Bezirk Leibnitz, Jahr- und Viehm. — Feld» dors. Bezirk Drachenburg. Jahr» und Viehmarkt. — Rann, Jahr- und Viehmarkt. — Rohitsch, Jahr-und Viehmarkt. — 10. Mai - Fraustauden. Bezirk Marburg. Jahr» und viehmarkt. - Friedau. Schweinemarkt. HesundHeilspffege, Kaulpflege. Körperpflege Bekanntlich gib« der Körper einen großen Teil der ein« genommenen Flüssigkeiten bei der Transpiration durch die Poren der Haut wieder »b und e» ist deshalb für die Gesundheit von großer Wichtigkeit, daß die Poren nicht verstopft sind. «aiser-Borax, dem Wasch« wasser beigegeben. erhält nun die Poren offen, verschafft dadurch dem KSrper ein besondere» Wohlbehagen und ist ein Schutz gegen AuSschlag und manche andere Haulkrankheilen. Ae-ieröils. .Ist Ihr Herr nicht da?' „Gewiß. Schauen Sie sich nur um!' „Los von Rom">Beweguug! ..protestantische Akugßlätter« können von Interessenten kostenfrei bezogen werden durch Karl Arauu's Aerlag, Leipzig. Wie tritt mau «ßer» Der Uebertrilt «uß unter allen Umständen schrisllich angezeigt werden und zwar in Cilli al« Stadt mit eigenem Statut an da« Siadtamt und in der Umgebung an die k. k. Bezirk»hauptmannschaft Cilli. Mit anderen Behörden, fei e» g-istliche oder weltliche, hat der Uebertreiende nichi« zu «un, am allerwenigsten mit dem römischen Pfarramt«. Der Austritt au» der römischen Kirche erfolgt laut nachstehendem Muster: Löbliche« Stadtamt Cilli al« politische 5$?,rte iöet ,ö6lic*>t '• '• ^z>rk«hauptmannfchast Ctll«! Der eigenhändig unterzeichnet, Rudolf Maier, Kaufmann in Cilli. Lutherstraße 17, geboren am 4. März 1870 zu Roßwein. Bezirk Marburg, zustandig nach Pettau, bringt hiemit gemäß Gesetze« vom 25. Mai 1863, Art. 6, feine» Au«tritt aus der römisch-katholischen Kirche zur Anzeige. Auch wird der Unterzeichnete im Einverständnisse mit seiner Ehegattin seine Kinder Hermann und Emma geboren am 2. Februar 1897 und 16. Juli 1899' die somit da« 7. Leben«sahr noch nicht erreicht habe«, fortan im evangelischen Glauben erziehen. Gemäß der Verordnung vom 18. Jänner 1890 R.-G.-Bl. Nr. 13. wird um schriftliche Bescheiniauna dieser Anzeige ersucht. Rudolf Maier. — Mit dieser Bescheinigung begibt sich der Uebertretende zum h.erortigen evangelischen Pfarramte und er-sucht um Ausnahme in die deutsch-evangelische Kirche. Ileßer den Wert des Aunaaziereus. Jedem Industriellen und »aufmann der Steuzeit sollte es bekannt fein, daß man durch fortlaufendes Annon-zieren nich, nur bei feiner bisherigen Kundschaft in ,le,er Erinnerung bleibt, sondern auch groüe Un» kosten, welche sonst mit dem Reisen verknupit stnd. erspart und neue Abnehmer erwirbt. Die großen und modernen Geschäfte, welche da» Inserieren rationell betrieben, gewinnen immer mehr an Au»-behnung. während andere, welche sich dieses mo-deinen Verkehrsmittel» nicht bedienen, veralten und zurückbleiben, den« .Stillstand ist Rückgang-. Da« erwäge besonder» in der heutigen Zeit jeder Ge-schäst»mann, sei er Kaufmann oder Handwerker sei er groß oder Nein. K Cilli » Rathausgasse Hr. 5 $ —--------- im eigenen Hause. ---------— Herichtsfaat. Ilnschllldig verurteilt. Heutc wurden zwei Zigeuner, die vor zwei Jahren wegen Raub zu 10 Jahren Kerker verurteiik worden waren, nach Wiederaufnahme det Verfahren« über Auftrag der Oberstaat«anwaltfchaft auS der Haft entlassen. Vermischtes. Z»ie länger dieneuden Muteroftiziere. Eine soeben erfloffene Versüguog de« Rtichskrieg«-Ministerium« setzt hinsichtlich der langer dienenden Unteroffiziere unter anderem folgende« fest: Zu Rechnung«-Unterosfizieren. sowie zu Hilfsarbeitern und Schreibern in einer HöHerm, al« der Korporal«-charge. sind bei den Truppen in Hinkunft in der Regel länger dienende Unteroffiziere, welche bereit« einige Jahre in der Front gedient haben, zu über-setzen. Unteroffiziere, welche nach mindest achtjähri-ger Dienstzeit in der Front zu anderen Diensten bestimmt werden, ist die Dienstprämie auch weiter» hin nach jener höheren Stufe zu erfolgen, nach welcher fie dieselbe bi« dahin bezogen haben. Jenen Unteroffizieren, welche über die Präsenzdienstpflicht freiwillig weiter dienen und im Bezug der Dienst-Prämie stehen, ist eine einjährige freiwillig ver-längerte Präfenzdienstleistung al« eine Waffen» Übung, eine dreijährige al« zwei und eine fünf-jährige al« drei Waffenübungen im Heere anzu» rechnen. Länger dienende Unteroffiziere erlangen im Falle de« Austritte« au« dem Präsenzdienst den Anspruch auf die Erfolguug der Abfertigung, statt, wie bisher, nach mindesten« neun, schon nach sechs Präsenzdienstjahren. Eine Mutprobe. Wie sich Professor Nansen seine Leute wählte, weiß man in seiner Heimat zu erzählen. Al« Nansen sich zur großen Nordpol» expedition rüstete, da wollten natürlich Viele mit ihm gehen. Doch nur Männer mit guter Gesund-heit. uugeschwächter Körperkraft und namentlich starken Neiden konnten hier in Frage kommen. Eo kam denn unter Anderen ein starkknochiger norwegischer Seemann, um sich anwerben zu lassen. Nansen sanv ihn annehmbar, wollte ihn indessen auf seine Kaltqlüiigkeit hin prüfen. „Setz den Hut auf und dann stillgestanden!* Darauf nahm Nan* seneinen Revolver, ging einige Schritte zurück und schoß ein Loch durch den Hut. Der Bursche stand wie eine Bildsäule. „Gut!* versetzte Nansen. «Strecke nun den rechten Arm au«" — und durch den Nockschoß flog eine Kugel; der Bursche aber rührte sich nicht. „Sehr gut!' lotte Nansen: .du bist engagiert, und hier ist Ersatz für den Schaden an Rock und Hut. warf der andere ein Die Beinkleider aber?' Nanu, deine Beinkleider. — denen hab' ich doch nicht« getan?" war die v-rwunderte Antwort. .Ich aber doch," erwiderte der Mann. Briefkasten der Schriftleilung. „I«sam«,»halt". Ueber die Angriffe, die Herr P. im „Alld. Tagbl." gegen mich richtet, kommt e« natürlich zur Klage. Heil! Zeischka Walter. unentbehrliche Zahn-Cräme, erhält die ZKhne rein, weiss nnd genad. 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Es wurde die Wahrnehmung gemacht, dass in den Auslagen verschiedener hiesiger Geschäfte die ausgestellten Waren mit Preisangaben versehen sind, denen nicht zu entnehmen ist, ob die betreffenden Preise Beträge der Guldenwährung oder der Kronenwährung darstellen. Dieser Vorgang ist nicht allein geeignet, die Kunden irrezufuhren, da dadurch scheinbar niedere Preise angegeben werden sondern auch jene Geschäftsleute zu schädigen, welche sich an den Erlass des Ministeriums des Innern vom 23. März 1903, ZI. 1786, betreffend die allgemeine Einführung der Kronenwährung halten. Das Stadtamt findet demnach gemäss § 7 der Kais. Verordnung vom 20. April 1854, R.-G.-Bl. Nr. 96 sämtlichen Handels- und Gewerbetreibenden in der Stadt Cilli das Versehen von ausgelegten Waren mit Preisangaben, aus denen nicht zu ersehen ist, ob dieselben Preise der Gulden- oder Kronenwährung darstellen, zu verbieten. 0 {Uebertretungen dieser Verordnung werden gemäss § 11 der zitierten] kaiserl. Verordnung mit einer Geldstrafe vou 2 bis | 200 K, eventuell Arrest in der Dauer von 6 Stunden 14 Tagen geahndet. Stadtamt Cilli, am 29. April 1904. Der Bürgernieist* iul. Rakusch m. Badediener für das Sannbad wird aufgenommen. Offerten an den Verschönerung-Verein der Stadt Cilli. 4 Paar Schuhe um nur Kronen 5.50 werden wegen Ankauf grosser Quantitäten für den Spottpreis luUnjfe der Vorrat noch reicht, abgrgoben. 1 Paar Herretuchahe, I Paar Daneiuetinke, liraunea «der »chwarxc* Leder mit Kappen znm scl'uüren mit stark CIO Leder-koden genagelt, neueste Pacon, ferner 1 Paar Herren- u. I Paar Danen-Modrerhahe hochelegant ausgestattet, sehr nett und leichte* tragen alle 4 Paare für nur Kronen 6.50. Bei Bestellung genügt di« Linge ansageben. Versandt per Nachnahme. ScM-Eiportas A. GELB, Krakau Nr. 121. Umtaueh gestaltet 0«lcr Geld retour. >omit eiu Rlatko gäutlich ftoiffocuioiscn. *3*0 'Macht die HaJ#» zart* Vereiris-Bucbdruckem IS Nummer 35 Seite 5 Das Bessere Ist der Feind des Guten! 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Diese Anzeige beruhte auf einer falschen unbegründeten Verdächtigung und entbehrt jeder Grundlage. Ich bedauere, dass ich damit Fraa M&tasck an ihrer Ehre gekränkt habe, bitte dierelbe um Verleihung und verpflichte mich die au« diesem Anlas* aufgelaufenen Kosten per K 7'— und die Kosten der Veröffentlichung dieser Ehrenerklärung in der »Deutschen Wacht* zu bezahlen. Cilli, am S6. April 1904. Leonhard Mairold. 9460 Ciiii nahe bei einer Bahnstation erlegen, mit schönem H-rrenhause, in dir P eilage von SO bis 85.000 U. wird gekauft. Die Herren Besitzer wollen ihre Anträge spätestens bi» 4. Mai 1. J. unter „Oraf U. C." bei der Verwaltung dieses Blattes hinterlegen. 9455 mit Kenntnis der Stenographie (Gabelab.), der Buchführung aller Systeme, wünscht bis 1. Juni, eventuell auch später dauernde Stelle. Gefällige Zuschriften e,beten unter „Komptoirist 9469" an die Verwaltung dieses Blattes. 945!) Ein guter Zeichner wird sofort aufgenommen. 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