M248. 8anMn am 29. 0klos,er 1864. Die „Laibacher Zntung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, und lostet sammt den Veilagen im Comptotr ganzjährig li fl., halb-jöhrlg L fi. 50 lr., mit Nreuzband im Comptoir ganzj. l2 si.. halbj. 6 fl. Fllr die Zustellung in'S Hau« sind haibj. l^0 fr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., unter Kreuzband und go» druU ,; Igu. v. Klcinmayr k / Dambcrg. Amtlicher Thcil. 3e. l. l. Apostolische Majestät haben nachstehende Allerhöchste Handschreiben zu erlassen geruht: Lieber Graf Ncchbcrg. Ich finde Mich bc. woac.l, Sie über Ihre Bitte von der Stelle des Ministers Mciucö Hauses und des Acnßcru in Gna> dcn ^ cnthcbcn uud Sie bei diesem Anlasse in An^ trlcnttuns, Ihrer vicljährigen, trcncn und mit bcson< derer Hingclning unter scl,wicrigcn Vcrhällinsscn aclci-steten Dienste z»,n Nillcr Meines OrdcnS vom goldene» Vließe zn crncnnc». Sie haben übrigens die dem AbsclMse nahen 'Nicdensvcrhaudlnngcn mit dem Königreiche ^ancmart zu Ende zu fül)lcn und das Friedensinstrnmcnt zn mUcrfcrtigcn. Schönbrunn, am 27. Oktober 18tt4. Franz Zzisrpl) m. P. Lieber Graf Mensdor ff. 5ch ernenne Sie 5" Meinem Minister des kaiserlichen HcmseS und deS Acußern. Schönbrunn, am 27. Oltober 18l>4. Franz Josrph ,n. P. ^>'st "nd Mo.nnnentalbanlnnde an derselben Lehr. ""Ml allcrgnädigst zn ernennen geruht. .^ Sc. l. l. Apostolische Itajcslät haben mit Aller-^chstcr Entschließung vom 2C. Ottobcr d. I. den "0'malisscn l. l. Gcrichtsadjuultcn Gabriel Endes dou Csil'Szenl-Simon zum Süpplentcn an blr k. Ncchtsakadcmic in Klauscnbnrg allcrgnädigst zu ^nennen geruht. Nichtllmtlichcr Thcil. Laibach, 28. Oltober. Die Miglcil, mit welcher sich die Gerüchte von elncr Mimstertrisc erhielten, ließen vermuthen, es sc> b°ch etwas daran. Die Bestätigung ist erfolgt, Graf Ncchdcrg ist mit allen seichen der kaiserlichen H"ld einlassen, Graf Meusdorff zum Minister dcS ^'scrlichcl, Hauscß nnd deS Acußcrn cluaunt worden, ^l' hat bereit« den Eid in die Hände Sr. Majestät abgelegt. ML. Graf Nler. v. Mcnödorff.Pouilly, Ritter dcS Htaria-Thcrcsicn.OrdcnS und Iuhabcr des 7^. Iiisaulclic'Ncgimcnts :e., gegeuwältig in scincm 5)2. Jahre stehend, trat bereits in seinem 16. Jahre in die Alincc, diente zuerst bei der Infanterie, dann bei den Manen und Hußarcu. 1848 noch Major, hatte cr sich bereits 184!» im Felde zum Oberst aufgc< schwungcn uud errang sich in dcr Schlacht bei Komoru das Thcrcsicnklcnz. Im folgenden Jahre ward cr Generalmajor, erhielt eine diplomatische Mission aus Anlaß dcö schlcöwig.holstcin'schcn Krieges, ward später Gesandter in Petersburg, dann lommandiren» der General im Aanat, nud wurde in ssolgc des Oltobcr-Diplomö zum laiscrlichc» ssominissär für die serbische Wojwodschaft ernannt. Seit 1^62 bcllcidctc cr die Würde eines Statthalters und lommandircudcn Generals in Galizicn. Graf Mcnsdorff'S Familie stammt anS Franl« reich, nnd zwar aus demjenigen ^ande, dem wir eine große Anzahl hervorragender Geschlechter in Ocstcr. rcich vcrdanicn, aus Lothringen. Er steht in verwandt» schafllichcn Aczichungcn zur Königin Viktoria und zum preußischen Hofe. Seine Gcmalin ist eine ge-bornc Gräsin Dictrichstcin. Man rühmt ihn als einen Mann, dcr mit strenger Pflichlübuug Humcmität zu paaren versteht; cr hat sich diesen Ruf bei scmcr schwierigen Stellung in Galizicu zu wahren gewußt. Dic Vörsc begrüßte dcn neuen Minister mit einer Hanssc. Allein die Auuahmc, e« werde mit dein Wechsel dcr Person auch ein Wechsel des Systems ciulrctcn, wird von iuspilirlcn Glättern besllitlen. Das ..Fdbll." versichert geradezu, es ist mit dem Rücktritt des Grafen Ncchberg leine Aenderung in dcr inncrnodcr answärtigcn Politik verbunden. Der Schwerpunkt der Monarchie in Ofen. Nnter diesem Titel ist eine in ungarischer Sprache verfaßte Broschüre vom Grafen M. Vethlen crschic. nen Ein Stück feudales Mittclaltcrs, ohuc die geniale Originalität deS Mitlclalters, sagt dic,.E.P.Z.", n„d wir nehmen leinen Austand zn erklären: „Der Ansglcich mit Ungarn hat d»,ch die Ideen des edlen Grafen leincu Fortschritt gemacht." — Doch zur Sache. Dic Grmididec des Ganzen ist, der Monarch solle einen Theil des Jahres von Ofen, t>cn anderen von Wien auö den Staat beherrschen. Dcr nnga< lischc Landtag und dcr engere Ncichsralh. sollen Ab» acordnclc erwählen zn einem Ncichsuallamcnlc, wcl> chcS für die gemeinschaftlichen A»gclegslihcilcn tage. Dicfcs Parlament wurde abwechselnd cin Jahr nach Wien, das audcrc Jahr nach Ofen einberufen werden. Die Minister dcr gemciuschaftlichcn Angc. lcgcnhcitcn und das diplomalischc Korps bcglcilc» den Monarchen überall hi". Mit ihncn regie»! cr dcn Staat von Ofcn nnd Wicn. Diese Minister fiud luqlcich Mitglieder dcö nngarischrn „nd des Wiener Miuistcriums; sie sind verantwortlich dcm Reiche Parlamente, und lassen sich im ungarischen Ncichs. tage und im engeren Ncichsrathc durch Kommissäre Dcr kroatische »md sicbeubürgischc Laudlag schicken Abncordnctc in dcn Pcstcr Landtag, einzig zn dcm Äwcckc damit sie, gemeinschaftlich mit dcn Vertretern Uuaarns, Abgeordnete für das Ncichsparlament wäh. lcu Dieses bcstcht aus einer gleichen Zahl von Gliedern dcS engeren NcichsrathcS, und des dnrch Kroaücn uud Siebenbürgen ergänzten Pester Reichs- "^ Im Ncichsparlamsntc sitzen als Minister einzig die Minister dcr gcmeinschafllichcu Angelegenheiten. Im Ungarischen: die ungarischen Minister und I dic Slcllucrtrctsr der gemeinschaftlichen Minister. Im engeren Neichsralhc: die deutschen Minister >nd die Stcllucrlrcter dcr gemeinschaftlichen. Das Ncichsparlament eröffnet dcr Monarch per« önlich. — Den ungarischen Landtag dcr Palatin- — dcn cugcrcu iltcichöralh ein kaiserlicher Kommissär. Die Kouscrvalivcn haben leinen Einfluß im ?aude. Mit Dcak und sciucr Partei allein kann die ltcgicruug sich vergleichen. Die Ursache des gegenwärtigen Zustandes ist: Ungarns Mißtrauen gegen Oesterreich und Oesterreichs Mißtraue» gegen Ungarn. Beides muß verschwinden n dcm Augenblicke, als dieses Regielungssystein ein< -zeführt wird, nnd von dcn kippen dcr Ungarn wird )ann wieder ertliiigen das alte Hloriumul ^ro 1l<^« lw8t,ro (Sterben für uuseren König.) Es gehört gewiß unter die politischen Kuriositä» tcn, wcuu mau liest, wie im Jahre 1804 cm Pu-lilizist allen Ernstes einen wandernden Monarchen, cin Wander-Mililstcrium und ein wanderndes Parlament als Hcilungsmittcl unserer konstitutionellen beiden cmpsichlt. Der Herr Verfasser scheint beim Aufstellen die. scr Idee sowie überhaupt in der ganzen Auseinander- sctznng rein von materiellen Standpunkten uusgcgau- gcu zu sein, da cr auf Ortc, numerische Bildung uud mechanische Manipulation cin so großes Gewicht legt; dcn Gcist aber, der das Ganze dnrchdrmgcn soll, vollständig ignorirt. Dcr Herr Graf scheint gänzlich vergessen zu haben, daß das mittelalterliche Priuzip dcr fahrenden Behörden in dem Augenblicke für imlurr z» Grabe gelraacu wurde, als das Par» lameut Schottlands sich freiwillig in das von London verschmolz, ohne die Bedingung zu stcllcn, dcr Siz» znngsort des Parlaments solle einmal Edinbnrg, cin andermal London scin. Es »st kaum möglich, eine kompliz,rlere Vlaschi» ncrie von Delegationen, Ministerien, Randlagen und allem dazu gchörigcu Apparate zu crsillncu, als eS dcr edle Graf in seiner Broschüre thut. Als daS Fcbruarpatcnl erschien, äußerte sich eine in konstitutionellen Dingen gewiß höchst lompcttnte Stimme — dic „Timcö" — dahin, daß sie zwar dcn Grundgedanken billige, die Maschineric selbst aber, doch viel zn lomplizirt und schwerfällig sei. Wenn nun schon die gegenwärtige Verfassnna, unleugbar an einem hohen Grade von Schwerfälligkeit kränkelt, und in Folge dessen die entsprechenden Resultate nicht lieferte, so müßte die revidirte Verfassung des Grafen Aelhlcn durch die Autipalhicn, die sie erzeuge» würde, unfehl« bar dcn Absolutismus nach sich zichcn. Untcr die barocksten Ideen gehört unstreitig die dcr gemeinschaftlichen Minister, welche durch Kommissäre im ungarischen Parlamente und im engcrcn NcillMalhc vertreten scin solleu. Welche Rolle wäre denn denselben zuaewicscu? Und wclchcr Bcn'isf von Vclanlworllichll'il schwebte wohl dem Hcrrn Verfasser vor, da cr in wiltlichcu Parlamculcn, im Pcslcr Landtage nämlich und im eugercu Ncichsrathc neben wirklich verantwortlichen Minister» , unverantwortliche Vize-Minister will auftreten lassen, aubclcrscits aber im Ncichsparlamcnte einzig dcn gemeinschaftlichen Ministern Schc ertheilt, dcn Andern aber nicht einmal cin bescheidenes Plätzchen auf dcr Minislerbanl vergönnt? Wir stimmen dcm Urtheil dcr „C. V. Z." voll« lommcu bei. Die Broschüre geHort in die politische Quacksalberei! Oesterreich. Aus Udine, 23. Oktober, wird italienischen Blätter» gemeldet, daß noch immer cme Insurgenten, l.ant.cvcm 1(X) Mann mit 40 Deserteuren im Walde von Eanslgl.o sich bcfiudr. Dcserteurc von Cadore und ans dem Bcllunosischcn suchen sich mit ihnen zu verc.mgcn. Ans Trcviso vom gleichen Datnm 9ft<> mcldct man dcr ..Tent, brcsc.", daß jcne Banden hauptsächlich aus jungen Leuten deS FriaulS und des Gcbictcs von Trcviso bestehen. Verona, 24. Oktober. Gestern verbreitete sich hier in militärischen Kreisen die Nachricht, daß an dcr Mincio «Grenze cin blutiger Zusammenstoß zwi« schen einer österreichischen nnd einer pic-montcsischen Patrouille stattgefunden habe. Die Nachricht uon dem Zusammenstoße bestätigt sich, doch ist es ohne Blutvergießen abgegangen, wenn auch gegenseitig fleißig daranf losgeschossen wurde. So viel man erfährt, vcrhält sich dic Sache folgender« maßen. Eine aus einem Gefreiten nnd drei Mann bestehende Infantcrie>Patrouillc soll nämlich vorgestern Nacht in dcr Mhc von Pcschicra sich verirrt nnd unbewußt dic sehr mangelhaft bcznchnetc piemontcsischc Grenze passiit hadeu. Plötzlich stieß dieselbe auf cinc bei Weitem stärkere — wie cs hcißt von einem Offizier geführte piemontesische Patrouille, welche, sich in der Ucbcrzahl sehend, beim Anblick der Ocstcrrcichcr ohne wcitcrs das Fcucr auf uuscrc Patrouille cross» nctc. Diese blieb dic Antwort nicht schuldig nnd so wurde denn ganz frcnudlich darauf losgcpläntclt, bis es nnscrcr Patrouillc gelaug, wieder dic Grenze zu »reichen, worauf sich beide Patrouillen zurückzogen. Zum Glücke traf in dcr Dunkelheit teiucr der zahl» reichen Schüsse und rcdnzirt sich die ganze Geschichte auf eine uunützc Pulvcrverschwcndnug. Geeigneten Ortes wurdcn bereits Schritte gethan, die Sache zu untersuchen, da gegründete Zweifel darüber bestehen, ob die Grenzverletzung von Seite nnscrcr odcr dcr picmoutcsischcn Patrouille erfolgt sei. Zara, 22. Oktober. Gestern fand dic sechste Sitzung des Landtags Statt. Auf dcr Tagesordnung stand die Erledigung mehrerer Petitionen, um die Genehmigung des Budgets für 18l).'., fo wie dcö Voranschlags für I8i!l). Die Budgets wurdcn so votirt, so wie es dcr Ausschuß beantragt hatte. Hentc hielt der Landtag die siebente und letzte Sitzung. Der Präsident begrüßte in seiner Schlnß« rede die Abgeordneten nud brachte cin dreimaliges Euviva auf Se. Majestät dcn Kaiser aus, das von der Versammlung nnd dcn Galcricu mit /iuio's nud Evuiva'ö erwiedert wurde. Talchurss. Am 34. d. Abends ist dcr Gc-fchichtsschrcibcr Georg Abdon Pichlcr, 59 Jahre alt, in Salzburg gestorben. Pest, 25. Oktober. Bei dcr ton. ungarischen Hofkanzlci sollen in Kurzem Kodifisationtzkommissionen eingesetzt werden, deren Aufgabe es sein wird, Go sehesvorschlägc in Betreff dcs Handels« nnd Wechsel-rechtes nnd eines bürgerlichen Gesctzbnchcs auszuar-beitcu. Eine Verordnung dcr ungarischen Hofkauzlci bestimmt, daß in Konkurs- und Wcchsclangclcgcnhei' ten gegen zwei gleichlautende Urthcilekc in Snperrcvi-sions-, sondery nur ein Kassationsgcsnch statthaben könne. Iluslüud. Paris. Oesterreichs Antwort wcgcn der Kon« vcntion ist, einer Korrespondenz dcr „N. Pr. Ztg." znfolge, hier eingetroffen. Nachdem sich das Wiener Kabinct mit Spanien benommen hat, ist von dicscn bcidcu katholischen Mächten erklärt wordcn, sie hätten unbedingtes Vertrauen iu die Signatur Frankreichs, würden dem Papste dic Freiheit seiner Eutschlicßnugen lassen, behielten sich abcr ihre stechte als katholische Mächte vor. London. Am 21. Oktober, als dem Jahrestag der Schlacht von Trafalgar, war das damalige Flag» genschiff ^oro Nelson's, die „Victory", im Hafen von Portsmouth oclorirt nnd mit Ephcu bcträuzt, Von dcn Vctcraucu, wclchc an dem glorreichen Tag uutcr ^iclson getämpft, crichicu aber dleßmal nur noch >ciu einziger; im vorigen Jahr waren ihrcr noch drei. Warschau, 22. Oktober. In ei:,cm Tagesbefehl dcs GcncralS Grafeil ^jerg an dic im Königreich Polcn stehenden Truppen ddo. (7.) 19. d. M. lesen wir Folgendes: „Da zur Elusammluug dcr Pvoduttr dcr ^andwirthschaft, namentlich dcr Kartof» fcln nnd Rüben, nur noch turzc Zeit ubiig ist und dic Ungunst dcr Witlcrnug fortdauert, so hat der Obcrlommandircudc auf Vorstellung dcs Illlililärbc' zirtechcfs es für unumgänglich befunden, dcn Guts« bcsitzcru und Bauern zur möglichst schnellen Einbringung dcr durch dic beginnenden Flöstc mit Vcrdcr-ben bedrohten Fcldfrüchlc zu Hilfc zn loinmen. Er hat dahcr dcn Soldaten dic Erlalll'nlß gcgcbcn, sich uon Gnt^bcfitzcrn und B.uieru zu frciwillig festgc-setzten ^öhucn zur Fcldarlieit micthcn zn lassen." — Bekanntlich war bioher für dic Soldaten cin Tage« lohn von ciucm halben Rnbcl festgesetzt — gcgcn dic früher üblichen ^ohne iu Polcn ciuc nicht undcträcht-lichc Erhöhnug. '.iniumchr wird dic Arbeit wohl mcisl billigcr geliefert werden. foklll- und ProoinM-Nüchlichlcn. Laibach, 29. Oktober. Wic nuö mitgetheilt wird, hat daS Handels» miuistcrium d.ic Lcituug dcs Baudicnstcs in 5train dcm disponiblen Inspektor dcr t. t. Baudircklion in Agram Gcorg Thyr probeweise übertragen. Ferner wurdcu cruaunt: zllin Obcriugcnicur l. Klassc: Karl Poiupc (disponibler RcchnuuMath dcr k. t. Baudirellions. Rcchnungs-Abtheilung in Agram); zn Iugcnicnrcn I. Klasse: Wcnzcl Stcdry (bisher Jug. ll. 5ilassc), Wcnzcl Strigcl (biehcr diSp. Ing. I. Klasse), Frcmz Hanß (bisher Jug. II. Klasse); zu Ingcuicurcu II. Klassc: Heinrich H a n ß u c r (bisher disp. Miuist.-Iug.'Assistcut 1. Klnssc), Albert H a l in (bishcr dii n i t c r (l,ic«l)cv disp. Rcuis.'Assisicut dn- B.nldirctt.-Vtcchnungs gebung bcrcils wcitcr ucrbrcitct wordcn. Im Gan;cn siud biö nun in Adclsbcrg zehn Stück dcr itranlhcit crlcgcn, scchszch» siud mit dcr Kculc vernichtet wor< dcn, nnd cilf stehen noch theils krank, theils untcr besonderer Beobachtung. Außcrdcm siud auch schon »' dcr Umgcbnng Eltranlnugcn untcr dcm Rindvieh vorgctommc'u, lind zwar in Nnßdorf nud in Sajcu<:c. ^chlußuclliandlllngell beim lt. k. Qndesgcrichlc.j In dcr nächstrn Wochc fiudcu bci dcm hicsi'gsi, l. k. ^andcsgcrichtc folgcudc Schluß^crhaildluugcu Statt: Ain :;. Noucmbcr: 1. Anton Pctcrla, Johann Eiccr uud Maria Occpck — wcgcn Dicbslahl; 2. Franz Fink — wcgcn schwerer körperlicher Beschädigung; ?!. Ioscf Kova0i<^ nnd Mathias Kovaöiö — wessen Dicdstahl; 4. Ioscf Nnnic — wcgcn Bcruutrcuung. Am 4. November: I. Gcorg Strutcl, Ioh. Slrulcl, Ioh. c>ach uud Matthäus Pal5i<: ^ wcgcn Dicbstahl; 2. Gregor Poto<'.uit — wcgcn schwerer körperlicher Beschädigung: 3. Ioscf Dalfcr — wcge» schwerer körperlicher Beschädigung. Wirncr Nachrichlrn. Wien, 28. Oktober. DaS k. l. Polizeiministcrium hat au sammt-lichc Aufsichtsbehörden dcn Brfchl erlassen, den B» lrügcrcicn durch Sicgelnachahmilngcn cinc bcsoxdcrc Aufincrksnmtcit zu schcutcu, da iu Muuchcn U>lu»dcn mit Äctrü^en uo>« illcl)»- als 10l)^ fl. niittclst iinch« licmachtcr Sicgcl dcr k. k. östclrcichijchcn Gesandt-schaft gefälscht wurdc». — Dic Notiz, daß dcr Fürst Rudolph Taxis dic Absicht habe, Oesterreich zu verlassen, ist, wic die „Bohemia" sagt, crfundcn. — Dicscr Tagc ist dcr ältcstc Prozeß iu Ungarn beendigt wordcn, ocn die Familic Hunyady gcgcu die Familie Boronlay führte uud dcr hundert und achtzig Jahre dauerte. Die Tcptcmviraltafcl hat die E»l« schciduug zu Gnusten dcr im Acsitz bcfindlichcu Fa< milie Boronkay gefällt. /enilletlln. Laibachcr Plaudereien. Hu sv^t — Gn Falliment — Allerseelen — Gegen: sähe — Schichstättkranzchcn — Kapellmeister Salaba und selne Musik — Unfreiwilliger Humor — Verschiedene Wirthe — Eine Maus — Vom Thcatcr — (5Z regnet wieder.) Sanfte öüftc, mildes Wehen, Sonnenschein auS heiteren Höhen! —will das Jahr vor sciucm Schci' den uns noch bieten Sommcrfrcudcn? Will cß uns einlullen in eine gelinde Täuschung, daß wir uon ihm denken sollen, cS sei dcun doch nicht so schlecht gewesen? Zu spät! Die vcrrcguctcn Tagc dcs Frühlings, die von ranhcn Stürmen nns vcrlcidctcn Sommer-adende, der dnrch Bora und Reif ungenießbar gc« machte Herbst wcrdcn nn« nicht wicdcr ersetzt. Zu spät! Die Natur hat bereits dcn Bankerott angc> meldet, das Falliment ist cin großartiges, dic grüucu, gclbcu uud rothen Devisen liegen cntwcrthct umhcr, das Giro dcr wcuigen Bluincu in Feld und Garten hat leine Giltigkcit mehr, nnd kcin Vergleichsverfahren kaun dcr Firma für hcucr dic alte Solvcnz wicdcr verschaffen. Und wcuu die Blätter so recht als Bcwcis der Vergänglichkeit niederfallen, da gedenkt dcr Mensch auch an scin irdisches Loos, das dcm dcr Blätter so ähnlich ist, uud er wandert hinaus zn dem Orte, wo die rnhcu uud schlafen, die vor ihm gcwcscu siud. Allcrscclcu! Dic ernste, schöne Feicr dcö Grä« licrlicsuchs ist wicdcr da. dichter flimmern auf deu Hügeln, Krauze umschlingen die ssrcuze uud Grab. steine, Bluiycn schmücken die Wohnuua.cn dcr Gcschie-denen. Es ist Gallatag iu, iltcichc dcr Todten. Und eine magische Gewalt zieht unS dahiu. Wir fühlen daS Bedürfniß ciucr fo ernstcu Gcmüthöbewcgung, wic sic dcr Besuch dcr Gräber hervorruft. Sie bewältigt auch Dcnjcnigcn, dcr leinen Verlust zu bc< klagen hat. Um wic vicl mehr ergreift sie Allc, wclche um Vater, Mutler, Gattin, Schwester odcr Bruder traucru. An dic Nähc dicscr ernsten, schönen Eriuneruugs« feicr mahucu uns dic Auolagcfcnslcr dcr Modislcli, Tapezierer :c. Da hängen dic iiränzc von grüucui Moos, gclbcu Strohblnmc»! uud Ililmorlcllcn ncbcn Tranerflören und anderem Gräbcrschmuck nnd flüstern dcn Vorübergehenden zu: Allcrscclcu! Besonders siud es die Auslagen dcr Herrcu Stöckl uud Dobcr« let, wclche Abends, wcun die Gacflamuicn ihr hcl< lcS ^icht spcndcu, dic Vornbcrgchcudcil vcraulasscu, stchcn zu bleiben uud die farbenprächtigen Gcgcn-stäudc zu beschauen, dcun ncbcu dcu Erinncrungs« kränzen für dic Todten bicten sie anch eiue Meugc clcgaulcr Diugc für dic ^bcuocu. Es ist ja oicß ^cbcn anö Gegensätzen zusainlncngcsctzt, Grab nnd Wicgc, ^ust uud ^cid, Wcrdcu uud Vcrgchcu, Allcs mit« uud ncbcu« nud nacheinander. Und so läßt cs auch dcr Feuilletonist in scincr Wochcnchrouil sich abspiegeln. Es ist darum leiu nugcrcchlfcrligtcr Sprung, wcnn wir vom Allcrscclculagc auf daS vorigen Mittwoch stattgtfimdcuc Schicßstättkräuzchcn zn sprechen kommen. Zur Gcgrüßnug des OffizicrlorpS dcr ncucu Garnison war es veranstaltet wordcn; eö war darum auch selbstverständlich, daß die Hcrrcn Offiziere des RcgimeutS ^»ldwig alle erschienen waren. Auch cinc große Anzahl dcs mcrilaiuschcn OsfizicrtvrpS war dcr Einladung gefolgt, uud da von dcr tänzln« stia.cn Jugend dcs Eivilstandcs ebenfalls ciu starkes Konlingcut thciluahm, so war dic Zahl dcr Herren cinc, im Verhältniß zur Damenwelt, weit überwiegende. Iudcß warcu doch Damen genug, um dcr Tan;lust allc Zügel schießen zn lasse», nud cö durch-draug cin fröhlicher Gcist dic ganze Gesellschaft fo, daß dic Unterhaltung bis zur frühen Morgenstunde ausgcochut ward. Dic Tauzc wurdcn von dcr unter dcr Leitung des tüchtigen Kapellmeisters Hcrru S a < laba stehenden Musikkapelle ocS Rcgiinculs ^udwia, welche den Rilf hat, ciuc dcr bcslcn iu dcr Armcc zn scin, anogcführt, uud besondern Beifall fand cinc, von dcr tuustsinuigcu Frau Auna Pcßiack lom-pouirtc Polka, wclchc in dcr That ciuc füßcbcflli-gcludc Wirkung übtc. Im Hinblick auf die Trefflichkeit dcr crwähütc" Musitlapcllc bcdaucru wir, daß dic Platzmusikc» '" dcr Slcruallcc bcrcils dcr vorgerückten Hcrbslzcit zlU" Opfer gefallen siud. Von jetzt an wird, so lanac ^ Witterung cs erlaubt, bloß Sonntag Mittags Ms" sciu, und ivollcu wir nur wüuschcn, daß unS dc^' augcuchinc Gcnuß noch öfter vergönnt wcrdc, bevor dcö Winters Ttrcugc cs ganz verbietet. Ucbrigcns wollen wir, indem wir diese Mltthe^ lnng machen, durchaus nicht vorgreifen, und auch d" den kommenden Winter bclrcffcuoc Äcmcrlnng ncvcl wir nur mit allcm Vorbehalt. Dcnu, wcun dcr Winter ctwa uicht strcngc ausfallen sollte, so lö""«" wir vielleicht gar spälec uoch auf Grnud eiueö l März uächslcu Jahres aufgenommenen Protokolls z» Rechenschaft gczogcu wcrdcn, zu dcsscu richtigem ^c ständniß ein ganz andcrcS Gehirn gehört, als ^' 99R Vermischte Nachrichten. Am 22. ward i>, München dic Echänlc dcS k. Hofbräuhnnsci' cvössnct und war der Zndrang der Dnrsligcn zu dcm so langc Zeit cutbehrlcn Oucll dcc« hiesigen Nornialbicrcs cin außerordentlich großer. Ueber dic Oualitäl des Bieres wird auch heuer voll dc^, Stamnigästcu das einhellige Urtheil gefällt: Gut ist das Bicr mich dic vorigen Jahre gcwcscn, aber so' gut wic hcuer war es doch nicht. Tic Zuflicdcnheil in Viüuche» ist daher ungeheuer. ^ I» Loudo» stclllc sich liirzlich bci ci»erHcr-zogiu, dcrcn Wi^l pen ciucS der stolzesten Portale des Wcslcuds ziert, cin hervorragendes Organ der gchci-wm Polizci ein uud crössuctc dcr Dame zu ihrem > "uht gcliugc» E„tschcn, das; sich in ihren Dicnslcu emcr dcr gcfnhrlichstc» Verbrecher dcr Hauptstadt vcr« verge, dcr kürzlich mit unglaublicher Vcrwcgcuhcit U"d auf dic abeutcuerlichstc Wcisc scincn Kcltcu cut-fprnngcn sei. Die Herzogin licß sofort ihrgesammtcS personal herbeirufen, aber, wic sic auch im Stillen erwartete, das gcfnrchtclc Individuum faud sich darunter nicht vor. — „Das ist Ihre vollständig Die-«"lchnf>?" fragte dcr Beamte. — „Vollzählig." -..Und doch mnß ich auf mciucr Vcrmnthnng bestchcn; ,7s. "'^/aß dcr. den ich suchc, sich in diesem Hause vefmdet. - „nun, ,^z„ F,cund", sagte dic Herzogin m scherzendem Ton, aber nicht ohne Zeichen clnigcr Ungeduld. „Sic wcrdcu doch nicht sagen wol-lel', daß das Kammermädchen, welches bci mir pcr-jonllch den Dienst verficht und die Sanftmuth uud Ergebenheit selbst ist, Ihr schrecklicher Fra Diavola wärc?" -^ ^Darf ich billcn, mir das Fräulein vorzuführen?" — Die Herzogin murrt »»willig: „Nie U"d nimmer werde ich meine gute Alice einer so schimpflichen Prüfung uutcrziche» lassen." — „Im Namr» dcr Königin denn, ich verlange Miß Alice auf der Slcllc zu scheu." Dic Hcrzogin klingelt und, eiuc weibliche Arbeit iu dcr Hand', tritt »lit dcr arglose swi Mienc von dcr Wclt Miß Alice in dcn Salon. Der Mann des Gcsetzes faßt das Mädchen fcst ins Angc u,id sagt dan» in wohlwollendem Ton: „Hat-ten Sie wohl, mcin Fräulein, dcn Muth, mir Ihre Hand zu geben?" — ..Warum nicht?" clltacnuctc Alice, scmc» Wunsch erfüllend." — „Nci», die Linke, Wen» ich bitten darf." — In dicscm Augenblick verfärbt sich das Mädchen. Mit cincr raschcn Bcwegnng ergreift dcr Äiaun die lintc Hand, entblößt dcn Arm und zeigt der entsetzten Hcrzogin die Märte dcö Straf» lmgS. — Seit dcr Zcit sind dic Salons dcr Damc ielzr gclichtct, man wollte wissen, daß dic Hcrzogin nicht volllomlmll überrascht gcwcscn sci. Neueste Nachrichten und Telegramm. Verli«, L7. Ottobcr. Dcr Kroupliuz und die "l0l!PM!zcssiii sind hcutc nach dcr Schweiz abgereist. . ^cizog Friedrich ist gestern Abends in Hamburg ^"Mrosscu. H^rr Samwcr ist von seiner Urlaubs. "'je wledcr nach Kicl zurückgctchrt. ^erlln, 27. Ottobcr. Hier cingctroffcnc St. Petersburger Briefe melden: Dic sog, Konstantinischc ^ulciluder Angelegenheit dcs für das Königreich Polen festzustellenden politischen Programms sei un» «erlegen und politische Reformen seien erst »ach dcr sozialen Umgestaltung zu erwarten. Die russische Regierung träne weder dcr weißen, noch dcr rothen Po« lenparlci. ES zirkulirru Gerüchte bezüglich der Entlassung dcö Uulerrichlsmiuistcrs. Die Reise des Herrn v. Stieglitz in dao Ausland soll nicht mit cincr Finanzoperation zusammcuhüngcn. Das Vcrblcibcu dcö Fiuanzmiuistcro im Amte sci zweifelhaft. AarhuuS, 27. Oltobcr. Dcr heutigen amtlichen Zeitung zufolge siud dic Ausfuhrverbote crwcitcrt worden. Voui I. November an ist in Jutland dic Ausfuyr vou Ecrcalicn, Schlachtvieh und Lebensrnitteln überhaupt verboten. Mailand, 27. Oktober. Die „Pcrscvcranza" meldet aus Turm, 2l>. Oltobcr: Der Autrag der Oppositiou in dcu Auoschussc», Floreuz als proviso-rifchc Hauptstadt z» bcucnüeu, wurde verworfen. Turin, 26. Oktober (Abcudo). Gestern hat eine Vcrscuumluug von 2<.)0 Dcpulirlen stattgefunden, welche cinflimulig sich güustig für die Ko»vcnlion erklärten. Die Dcputillc» der Opposition werden sich im Laufe dc^< heutige» Tages versammeln. Man glaubt, daß dcr Gesetzentwurf mit großer Majorität votirt werden wird. Von dcn neun itainmerburcauf haben bereits sieben Kommissäre ernannt, welche alle der Konvention günstig sind. Paris, 27. Oltobcr. Dcr Kaiser hat heute in ^yon übernachtet und ist hculc nach Nizza weiter-gereist. Madrid, 25. Ottobcr. ES bestätigt sich, daß die Insurgenten von Domingo Vorschlüge gemacht haben. Admiral Parcja reist morgc» ab, um dcn Ao» miral Pinzon zn ersetzen. Pcrcirc hat mit dem Fi-nanzmimslcr ciuc Koufcrcuz gchabt. Kopcnhasscn, 27. Ottobcr. Gestern war auf Schloß Frcdcnöoorg cin geheimer Staatelrath bcru-fcn; dic Minister warcn hcutc MorgcuS noch nicht zurückgekehrt. 9lew-Vork, 15. Oltobcr (Abends). Die Süd-jouruale melden daö Gerücht, Hood soll Atlanta wieder genommen und 4 Regimenter dcr Uuionistcn gc» fangc» haben. Dic Wahlen in Pcnsylvanicn sind dcn Demotratcn güustig, jcuc in Maryland gcgcn die Re» pnblitancr auogcfalleu. E o n c e r t. Dic fthilhürmoniiche Gesellschaft hat dic Saison gestern Abcud mit cincm äußerst brillanten Concert eröffnet; cin uugcmci» zahlreiches Publikum füllte die Räume dcS Rcooutc»'Sauleö lind lauschte dcn Orche-, stral« »ud Bolalvorlrägc«, die in geschmackvoller Ab-wcch^lnng gclwlcn wurden. Nicht nur dcr Ruhm, der üllcslc Musilvcrci» Oesterreichs z» scin, gebührt der philharmonische!» Gesellschaft, ftc ftcht auch auf dcr Höhe dcr Zeit und ihrc Leiter sind vou wahrhaf-tcm ziunstsinn beseelt; sic sorgen dafür, daß nur mu-fitalisch Wcrlhvollcö in würdiger Weise znr Aufführung gelangt. Dieß bezeugt das Programm des ersten Conccrtcö. Es wurde eröffnet mit der sehr lo„clt vorge- tragenc» Ouvertüre zn „Nuys AluS" von Mcn< delSfohn.Aartholdy. DaS Orchester, durch ausgezeichnete Mitglieder dcr Kapelle des Rcgimeuts Erzherzog Ludwig verstärkt, uutcr denen wir mit Vergnügen auch Herrn Kapellmeister Sa laba als Primgciycr bemerkten , zeigt sich in allen Stimmen vortrefflich bc« setzt, und habcn wir somit allc Ursache auf die Vor« führung großer Orcheslcrwcrkc zu rechnen. Dcr Männcrchor verrieth glcich iu dcm ersten ausgezeichnet nüaucirlcn Ehor „Schöu Rohtraut" von Veit scinc tüustlcrischc Eulwicklnng, die sich mit jedem Jahre steigert; die Ehore „die Nacht" von Schubert und „Abschied vom Walde" von Esser wurden vortrefflich vorgetragen, dcßalcichcn das „Terzet t" mit Männcrchor uud Pilluofortcbcglcitung von 5iückc». An Solovortraqcu wurdc» geboten zwei Pianofortepicscu ,/^nmt, d'O.^iiln, Nnrolütu iwitu-!?ti^u6^ von Kullack uud „Illustrationen" eines Vcrdi'-schcn Motiv's von Iacl. wirtlich mit mcistcrl-aftcr Tcchnil gespielt vou I. Zöhrcr, und „M clancholie" vou Hclmcsbcrgcr, höchst zart und rein gespielt von E. Zappe. Daß die im Programme angegebene Ea-valinc ans „Sigismoxdo" durch Mendelssohns '.oun« derbar schöne „Eonccrtari c", ganz vortrefflich nno sehr gcfiihlvoll gcsnngcn vou Frl. Hilcmentinc Ebcrhart, ersetzt wurde, schien uns nur cin Gewinn. Dcn Schlnß machte dic herrliche „O uvertu rc" zum „Freischütz", für deren vollendete Aufführung schon dcr Umstand spricht, daß oaS Horusolo, welches sonst m'c ohuc llcincu Fehler vorüberging, dicßmal tadellos herauskam. DaS Publikum schien durch das Gebotene angenehm erwärmt, obgleich wir nicht verschweigen wollen, daß eine solche Perle des MännergesaugS, wic „Schön Rohtranl" ist, mehr Beifall verdient hätte. Reich» lichcr Beifall wurde dcn Solovorträgcn gespendet, die dcufcldcn auch im vollen Maße verdienten. An Frl. Eberhart hat der Verein ciuc Sängerin, wie es unter Dilettanten wenige gibt; Hcrr Zöhrcr hat feine Tcchnil bedentcnd vervollkommnet, das bewies besonders scinc crstc höchstschwierigc Picnag! Zum Glück habe» w.r soaar.i. '-"" '"euige, m.d hcutc wollcn w.r chcr be, -'s. '""'^'n Fallcs Erwähnung thun, wel-im»! ".">t' ">'' b'c bestc Behandlung der Gäslc n,cht z»l snck, > "' ^eganlcu Räuiucn dcr ^Ilcstauratioucn" der <5 «,'"' ^" lincm Gaslhansc weit unten m aus^ ^^^'^orstndt warcn Abends einige Gäste Nann ^""""' Stadt, alö rS heftig zu rcguc» be« Näl, ^''^ EonifortablcS odcr Eabs in der sei» ^"^" — dieselben sollen anch ganz überflüssig ^ ' wcil eö i» Laibach lci » c modernen st,,-,^ ^'^' wclchc fahren; anch cin Aus-^ "cy, dcr wahrhaft ridicnl ist — so stellte der Wirth ^'"»fgcfordcrt fcin Wagcrl dc>l Gästen znr Mi'l '"" "^ "'"^ Flcnudlichlcit, die um so mehr """M zu werden verdient, weil sic so scltc» ist. dcn wärc. Hcrr Nißl, welcher iu dcr Partie dcS Marquis dc Ehalisac zum ersten Male anftrat, schcint u»s cinc ganz gute Acquisition zu scin; cr hat vicl Spiel. Dcr zweite Abend, an welchem wir iu dieser Woche das Theater besuchte», war dcr Dmslagabcno. Die „Madchcn vom Lande", Singspiel von Klcrr, zogen uns hinein. Wir habrn dcn Gang aufrichtig bedauert. Die Aufführung des Singspiels, das cinc allerliebste Kleinigkeit ist, licß schr vicl zu wünschen übrig, dcr Schluß war sognr so ohrcubclcidigcud, daß das Publikum scinc Mißbilligung gar nicht vcr-hchltr. Bcssrr gefiel unS oaS Lustspiel nach dein Französische» „Wer wagt, gewinnt", denn wir habe» unS amüsirt über die Königin, Frau Zicylcr. So etwas habcn wir hicr noch nicht gesehen. Wcn» die spanischen Königinnen so lachen, cinc solche Tournürc haben, dann ist die vielgerilhuitc spanische Grande;;« auch ans unseren Wochcnninrltcn zu scheu. Es thut nn5 leid, dnß das allerliebste Stück dadurch su beeinträchtigt wiirdc. Dic übrige» Mitwirkenden, besonders die Damen Frl. Kübler (Kbnig Karl II.), ftrl. Zwcibrnck (Herzogin uo» Asloli), Hr. Älach (Torillo) und Herr Zicgler (Santa Er»;), waren ganz befriedigend. Indeß, auch das Eusemblc war fchwantend; die »och so llcincu Pausen i»l Dialog machten es schleppend. Ein dem Französischen entlehntes Lustspiel muß mit Lebhaftigkeit, mit Esprit gespielt werde». — Dcr große Komödiaut dcr Natur, wclchcr diese Woche ga»z a»s dcr Nollc sicl u»d anstatt cincS gricßgrämigcn Alten einen freundlichen Iunaen svirlt^ ^Wetter,^ist sich seines faui ^, h,wußt worden Verantwortlicher Rcdattcur: Ignaz v. Klciumayr. Druck und Bcrlag von Ignaz v. Klcinmayr st Fcdor Vnmbera in i!a b ck^ 992 ^lls^N^slil^^ D'l ^llrse erfuhren im Mgcmeinen leine bemerlenswerthe Veränderung. Staatsfonds und i!osc stellten sich thcilwrisc uin einen Vruchlhüil hühcr, theilweise nm eben ?«' ^ ' l" "'^ niedriger Pon Industriepapiere sielen Eölompte- und l'loyd-Attien um 4 si. Wechsel »uf fremde Plätze und «lomfttanten schlössen zu deu gestrigen Cnrscu. den ^?. ""ober. Geld ziemlich flüssig. Geschäft beschränlt. ^. dt» Klantt, (sir lU0 ft.) In ^Nerr, Nälirunq , zu 5'/. 6070 W ttl) z'/. Nnl.h, v. 1^»;i nnt Rückj.'/. !'7.40 s'7,<;<) ohn", '.^schnitt 1«<;2 '. . . W!'U 9« I<> Silder-'XiiI.h.n von l^4 . . 87.- 87 2-) »l«t,.ll,ll, >mt Jan -Cl)»p. zu 5'/. 7!»,1<» 79 2:> ., .. „ Avr.(^>lv. .. 5 .. 7V10 ?i)20 Metallique« . . . . .. 5 ,. 69M «,9.95 »etto mii Mai-Coup. . ,. 5 „ >l9 ftN 70.- betto........4j,. 62 75 53 — Vlit Verlos, v. 1.1839.....153- 153.5») „ „ .. 1854..... 88,5.0 «».- „ .. „ .. ,800 zu 500 si. i<2 70 <»'_'80 ........18'«) .. 100., 95.4^ 95.50 ,.......1564...... 8:!.V» 84. Como'Rentlnsch zu 42 l.. «u«ti-. 17.50 18. -U. »er HronlänXr (für 100 fl.) Wrundcntlallungs-^bU^ >tionen. Nieder-OcN.rreieh . . zu 5'/. ^-^ W.50 lDb,l,Olstlrrsich . . .. 5.. 68.- 89.— «aljburg . . . . .. 5„ 88.50 59 5>0 V<>hme« ......5.. l^." 93.— Zteierm...ssÄrnt.u.Hraln. zu5'/. b9. - 90.- ^'iälir.n......5 ., 93.-- 9l - Tchl.sien......5 .. 89. - 90.- lln.,arn.......5 ,. ?:«.5» 71 2 Te,n.s Zilblut'ülge!! ... ,. 5 ,. 10.-^ ?<>.<> Vllf^wina'...... 5 ^ 70 - 70^» .. m. d. Vcrl.-El. 1867.. 5 , 70— 72. V.neliauischcS ?lnl. 1859 .. 5 .. 95 50 96 50 Aktien (pr. Stück.) Natic'nalb^ul......775. 777, Kredit-An'^lt ^, 200 si. ö. W. 175.70 175.80 N. ü. lz^ccm.-G,,'. ^. 500 ii. ö. W.598 — 600-K. ,^erd.-Noit.b. ,. 1000st. C. M.l890.—1892 -Ztaals-<5l!.- Ges. z» 2<>0 L tlM. ober 5'X> ^fr. , . . . . 20390 2<>l,-Kais. Glis.'Bahn zu 200 ff. EM. 135.5') 130.-Süd..nl,rdd.^,rt'-Ä.20<) .. .. 118.— 11-1.25. 2üd. Staat«-, lombarbisch-vene« tianisch, »üb csNtral-lt.ilitnischt W. 500 Fr. 239.— 2^.- ,3.il.,„1 Z." 2^,.— 228,— Wien. Daml'f,i,.-'.1ttg.500fl.ö.''p 440— 45»<).— 'ij,ft.— 1^'lüu. W.N!'^kn z>, 200 si. . 101.'<-5 1,nf! 1857 ,u . 5V« 102.5.0 103 — (5,. 'u)<, ) v.rlost'a!, 5 ,. 94.— 94,5<» Natirn il^.iuf o. W uerl<.'sb,5 .. 89.30 89.90 Uiiqanschl Blldln 2. - 10 !, -3,1 lm .40...... 29 50 30.— Hsld W.,.»c Pnlff^ zu 40 ft. CM. . 24.50 >"5,- (5l..lv ,. 40 .. .. . 24.- 24.50 2t. OlM'is .. 40 . „ . 2l.50 25.— Wixdisch.päy .. 20 ., .. . I«,25 I".?.'» W^!^^in ,. 20.....1<>.5>0 1?. - Ksqllvich ,. 10.....1^.75 13 25» K.f.Hoss^',t.,lsl'nd 10.....11.5,0 11.75 Wechsel. 3 Mmi.itt. V,ll» W,i>i,, Augsburg für 100 st. südk, W. 99.20 99 40 .^r ukfurt a.M. 100fl d.tlo 99.3 > 99.6C Hamburg, sür 10l> Marl A.nico 88.^0 8^.60 London ,»r 10 Pf. Sterling . 1l8,-- 11«/.'0 'i^iri«. fin 100 Hi^ns« . . . 46,60 40.05 (3o„rS der wcldsorte». («.ld Vaare K. Münz-Dukaisn 5 ff. 0." lr. 5 il. 04 Vllr Kronl» . . .16 „ 22 .. 10 „ 25 „ ^apolll'i,.'b'or . 9 .. 51 „ 9 „ s.2 „ Russ. In p.rial« . 9 ,. 7l ., 9 .. 72 .. Vll,'ll!ngei »nd Üsäi ftn< 22. Herr Heinrich Scemann, Privatier, nlt 27 Jahre, in der ^tadl Nr. 232, un der ücdercntartniig. Ten 23. Anna Dernonschl-l. Magd, alt 32 Jahre, in der Lt. Petere-Korstadt Nr 20, an der Nu«;chrung. Den 24. Herr Josef Weber, bllrgl. HcmS-besilzer, alt 64 Jahre, in der Stadt Nr. 107, am Stick- und Schlagftnße, und wurde gerichtlich beschant. Ten 25. Agnes Pcrovschel, IlNvohncrili, alt 35 Jahre, im Civilspital, an der allqemeinen Wassersucht. — Simon Bencdizhizh. Schmied, alt 59 Jahre, im «iivilspital. an der Wassersucht. - Stefan Petcrml, Dachdecker, alt 24 Jahre, im Elvilspital, in Folge erlittener Ver-lctznng, nnd wurde gerichtlich beschaut. — Dem Josef Srllail. Haluhilbler. ftin jtlud Varlho. lomä, alt 2 Monate, am Mooigrunde Nr. 18, an Fraisen. Ten 26 Aloisia Snftin. Schlillehrerötoch-1er, alt 38 Jahre, ,n, Ciuilspital, an dcr 3nu-genluberknlosc. m 8. I»li 1864. Z. 325)8, wiro sl>»lnll. c»aß »mäkeln rie in rcr Eltllüionss^che lc5 Mi.i'l Slml"; vl'll Poor.iqa. gc^cn II'»" V'.agoiiie uon Wippach. l>ollf rci, 12 Okloder l. I. a». qsoro>,llr ssl^c Ncnlfcilbiellillss cius Aüslicdcil bliolr Theile als ai^ll,'allc!! an^ssehcl, u'ird. luililnchr zur zwcile», auf tcn 9. N o u c ü, b e r l. I. ^stimmte» Rcal'F.lll'lcUü'g in vcr bi'sl» cN» Ä,n!ofa»z!tl mit t>em vorigei, A». l.^n>ie qeschrincn wcrrsi, wird. K. k. Ve^ivfclamt W>ppach. als O,. licht, .im !). Oliolilr l8<)4. (2091) Ein ! Geschäftsreisender, wclcher line Ka»tiou im Gclrc c»dcr Wcrlhpapiercn lcistcn kann, wird qesnchl. Anzufragen im ZcillmgS-Compwir, (20ss6-2) Eine /raniösm wi'rl' mit 1. No>.'c!i!blr cl!irl! theoretisch-praktischen (5urö dcr franzüsischc«, eusslischen und italienischen Sprache evöffütl!. wclckrr dreüN'! wö^ieü! lick st.Ulfiiil'cil wir?, ssiir Fräuleins und Herren zu verschiedenen Stunden. Den getdrlcn Personen, welche an ciiiem oder rcm aodern dilssr E>>rsc Tl»ci! zu «lshmcn N)ü"schen. wird ^iiS klinsl erlhs'll in dcr Gl<'öl)a»rlli>i^ »m lcr dem Tc!e^r<>vdcn >Amt. Elcn^uiec 5?r. 32. Auf Verlanssen wiro fm>1 Privatunterricht H «l<»»»z<»>lQ erihcilt. (2085—2) Nin nsltl^FlillePilillli. 6-o<-wvi<5, init «o1>r ^Ilöii«m 'I'^n, i«t. diNi^ xu vl'iliinis^n. — 1):>3 ^ülnüß ii^ r IlucI,^ru«Iv^> 4Q r ÄlizariN'Tinte, mittclfein i» Flasch^sN zu w, >lslä»s» blsle Sl'ilc l» Illischchtli zu I<>, HO und 4V lr. Ferner sind ;u haben : Dorncr'ö Schreibtinte in Fläsä'ci'cn ,^u »H, »K uiiD H4 lr. — Oupir-Tinte. — Blaue, grüne l,no rothe Tinte. — Golv», Silber u»? <3ar min. Tinte. feinste konzentrirte Tusch«i!ösunss, P-cio 2.5 kr. Waschmcrk- uiid Stempel» Tinte. Autussraphie Tinte ic Herni Zahnarzt Popp. ^natl)criii-illuni)u)Q(rrr geprüft line fim'ff^lfH^iTifitf) I'uiinWn. SBi.n. bm 22. ,1iniur 18G3. prof, fljiposirr, ^icf. bcr f. f. Jtliuif ju 91'ifii, f. fadjfV •tptMwitf) je. (106—10) {2i.tt.i-2) Xit besten itnb bwäfji-tcstcn ^ Poronfio oiiifrifanifcfjcn JR . V*ill clllLlt, «iiit"i <• I ? lfc\ /S& slfflcu ffbr T)?fpnrsltur mt laljntafdjincn 1^. W. Wheeler § Wihon, W^MFW^ clIHClTlujl fi'tr^Aitiisicn titib CBe< f^m^Jo^^" flic & ä U fe r gratis tterbefrcibenfcc. *~«%»~ foilf( flcQflt mäßifleö ^onorni Tt'fl'c 9?ahuiii|\i)ineu iiuirbcn [»f( ^fii 9Iu3firllittuifn in ? o u t> o ti, 'jparitf, Uinj imo jr^t in 51 o r a m mit fom crftcit ^retfc oii^t» jfidjnct. ijn ^I^rniit murbm ouster fur ftiiiuilifii nur an (Sctwrr&c-freibenfrc m\b ^iibtiflricHe bei 2O 9tn()tunfd>incn (ibflrfc^t, rsl« stfvK'i in onn; ctrniii auc^ ntcf>t cine ctit;t«^c, imo rrnuodj «jfrrnt SDiii|d)iii»iinrbfitrii. a\i: ffiafilje, Officer it. f. tv. in Waffen eliißifiibrt uiiD l>icr gut ütrfiuift. fur flslnj strain ciiuiv] uut> nils in in ? o i b n d) in brr ^lU^slnfloIl: niter iWnrft. 9Jr. 1«, 1. etPcf nufii'slrt«. Dslfclbst ivfrbrn nl(c ^täb^rbetten vom ffinHfn SMouffrlin bü ^ii bni (jrobfirn Sloffni fibsriioiniiirii; ?Iiidßnttitit^fn forofiÜltiflft lusorfl'-unb slut» Me {ci)üiislcn .^cmbbniftriniflpe billtstst \u bnbtu. fcltv frlbft ist flToOc Qltuitvol'l von (SriDf, 93slimuvi'Hc imb nllrr gifqulfilni für Wfl^* nmiitiiini. /f^jgp» I'. T. giimilifii, tvflitf oDiflf 9?al;iiinfd?tiuti bffipni, rürrben ««^ "^** um onv-jffornmfne, bödjfi proftiidjc unö jrorcfmnBtflc ptirntf loflidjsl diifiiirrsslin slrnirtdjl. C^tit $ut cvbaitcncY, seböuet NiiielNekreiäa* oder 4&&*«*JftCKlfi'ioii, 11 Wiiftfihuff fpitltno, ift «in ohm Wurst $>slu«-9lr. 1»2 ju lurfslufcn. (.2094) JoM'i nibil»c7s. 31 «f. DanOityf(s)cc ^räitter^Ctqiteur, Dorntet Don bent Tlpot^cta- 1. tfaffc JR. F. IlnubUz iit Berlin. ^u^i^iiiifduo Hrtbcil. tn\ 'DiHtl'ip'i'dini sträiiur Üiqtifiir, au3 ^flaujfn offfti l'rreitft. n>tlä)t tbcilö eine ftarfeube, tbrila eine anreoenbe imp ntiflüfcnbc 'Hüls fun^ mis Die Siljln mim iit be« 9)?ii^fiiv5 it n o I}nrnifiiMiil^ nnoiibrn, Ijabtf tcft in vielfacher ^ejtebuno febt bcwäfyrt ^efituten. — 3" rl' fur Slftl'f snip c3 Wo^ciifei&cn, olö: ^IpMctttiitnn^ct, Jöerfc&fet* ittuiift, a^öHe «int* ^irncfflefüOi, nullte in Drm onioiinicn striinier« i'.iqustir ilvc .s^ilfiMJiitisl nnrni; in .\ivritrr 5){cibc Uuterlciböiei&ctt/ blc melt ocrbrcitflcn *i>outorrbutba(^u^nu&c mit ibrrn frFniirarfii @f idifiiuittiien , (i\\$: bntnturllrr i'eil'c^ücrflcpfmiq, itolif. ^läl'itn^OibrfdMt'fs' reii, it'fldK pft (ilid'c im ctrrn; uiiD brr iUnfl ycrHrftidjfn , fsmrr ftuvf"' frfjmcr^cn , ti it r u I) t r) c it £d)fnf, ^erfttinmun^ bed (Srntütb^ (.^Hppdjoiifrte) je. ÜJi'iifii olle tirir llriben faun rer Xanbin'fdjf flrfl"' irr-{jtqiiriir nut ftrdjt nlfl fin fei)r frä'ftißeö ^)i(fdmttte( nucinpfü1;''1' rurrtni. Berlin, ben 22. ^cbrtior 1864. (1825—2) !•¦*• llaiimanii, prnkt. 5lrjt *ts>> Write Öricbudjffftraffc 28. (ßcnfral-prblt IMts |Tiqurars far Mr k. k. Staats» bet I''. A. llnnbitx in 2V> i c n, .Ocrnifjnffc (J. ^rei^ l -giniMjf i fl. oil