HmtZ-WNlatt zur Laibacher Zeitung. IVr. 11. Dinstag den 25. Jänner 18^,8. Vuberma l - Verlautbarungcn. Z. ,03. (.) Nr. 32515. Surrende des k. k. il lyrischen Guberniums über verliehene Privilgien. — In Folge «in, gelangten hohen Hofkanzleidecretcs vom l i. l. M., Zahl 39i59, hat die k. k. allgemeine Hofkammer am 2. November l. I. im Sinne und nach den Bestimmungen des allerhöchsten Privilcgienpatentes vom 3l. März 1832 die nachfolgenden Privilegien zu verleihen befunden: l) Dcm Georg Fritz, k. k. Hof« und bürgevi. Satilermcisser, wohnhast in Wien, Roßau, Nr. i0g, für oie Dauer von einem Jahre, auf die Erfindung und Verbesserung in der Construction der Radbüchftn nebst den zwei Achsenmuttcrn und der Stoßschcibe an Wägen, wodurch 1. das lästige G.rasscl ganz deseiti« get werd,; 2. sich nie «in Rad sperre; 3. die Wagenschmiere auözulaufen gehindert werde; 4. der Wagen sich sa„ft und leicht führe; 5. die erwähnten Radbüchsen billiger alö die englischen Oelachsen zu stehen kommen, dabei aber die nämlichen Vortheile wie di/öetztern gc, währen, ja sogar dieselben in mancher Bezie. hung übertreffen; endlich 6. sich nicht auölau-fen, und wenn dieses durch starken anhaltenden Gebrauch dennoch geschehen sollte, deren Ausbesserung leicht und mlt geringen Kosten geschehen könne. — 2) Dem I^üi^'l ?(^ilia, Zündhölzchen Fabrikant, wohnhaft m Mailand, Nr. 3705, für die Dauer von zwei Jahren, auf die Entdeckung, durch Anwendung verschiedenartiger Substanzen, die Zündhölzchen undurchdringlich, frei von schädlichem Gerüche, von selbst unentzünddar und nnttclst eines neuen chemischen Leimes viel wohlfeiler zu erzeugen. ^- 3) Dcm Jacob Ascher, befugter Zündre-^ quisiten-Erzeuger und befugter Handelsmann, wohnhaft in Tcplitz, in Böhmen, für die Dauer von drei Jahren, auf die Erfindung von Glasurzündhölzchen, welche gegen Anziehung der Nässe, so wie gegen Selbstentzündung und Einwirkung der atmosphärischen Luft geschützt s.yen. — 4) Dem Leopold Jedliczka, bü'rgerl. Nauchfangkehrermeister und Mitglied des Niedcr'Oester. Gewcrbsvereineö, wohnhaft in Znaim, in Mähren, für die Dauer von einem Jahre, auf die Erfindung einer neuen Heizmethode, wodurch aUe Arten Oesen zur größtmöglichen Heizkraft und Vollkommenheit bei einer bedeutenden Ersparung an Brennma« teriale gebracht werden. — 5) Dem Fndinand Beyde, Bleiwaarcn-Fabrikant, wohnhaft in Wien, neue Wieden, Nr. 722 und 723, für dte Dauer von einem Jahre, auf die Verbesserung der geruchlosen englischen Haus- und Himmer - Retirade, welche darin bestche, daß 2) statt der Druckstange zum Einlassen dcs W^ssc'rs, eine Verbindungsstange mit der Thüre angebracht werde, wodurch gleich beim Ocffc ncn der Thüre das Wasser in das Behältniß einströme und dasselbe somit von selbst sich reinige; l>) durch Anbringung einer runden Klappenachse, auf welche die Ventile zur Absper» rung der üblen Ausdünstung un Ganzen hinausgeschoben werden, der hermetische Schluß vollkommener, als es diöder der Fall war, hergestellt werde. - 6) Dem Michael Hcr-litzka. Zirkelschmledmeister, wohnhaft in Linz, Nr. 879, für die Dauer von cinem Jahre, auf die Verbesserung des sogenannten Dengel« geschirreß. — 7) Dem Cajelan Graf von Ber-chem-Hcimhausen , k. k. Kämmerer, Herrund Landstand in Böhmen und EisendrahtFabriks-besitztr, wohnhaft in Kuttenplan, in Böhmen, für die Dauer von vi0 st. l-. i>. c,, in die öffentliche Versteigerung des der Execmirten gehörigen, in der Tyrnau 5"K. Cons.-Nr 111 gelegenen, dem Stadtmagistrate dienstbaren Hauses sammt Garten, gewittiget, und hiezu drei Termine, und zwar: auf den 10. Jänner, 14. Februar und 20. März 1848, jedesmal um 10 Uhr Vormittags vor diesem k. k. Stadt - und Landrechte mit dem Beisatze bestimmt worden, daß, wenn diese Realitäten weder bei der ersten noch zweiten Feilbiccungstagsatzung um den Schätzungsbetrag oderj darüber an Mann gebracht werden könnten, selbe bei der dritten auch unter dem Schätzungs. betrage hintan gegeben werden würden. Wo übrigens den Kauflustigen frei steht, die dicßfalligen Licitationsbedingmffe, wie auch die Schätzung in der dicßlandrechtlichen Registratur zu den gewöhnlichen Amtsstunden, oder bei dem Execu-tionsführer, Dr. Blas Oojiazh, einzusehen und Abschriften davon zu verlangen. Laibach den 23. October 1847, Nr. 2«2 Anmerkung Bei der ersten Feilbietungs- tagsatzung ist kein Kauflustiger erschienen. Üaibach den !5. Jänner 1816. Z. 127. (3) Nr. 3. Edict. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte in Krain wird bekannt gemacht: Es sey von diesem Gerichte auf Ansuchen der Handlungsdita Mall-ner el Mayer gegen Mathias Tschinkel, wegen 387 st 44 kr. «. 8. c., in die öffentliche Versteigerung der dem Exequirtcn gehörigen, auf 233 si. 7 kr. geschätzten Schnittwaren gewillt- 95 get, und hiezu drei Termine, und zwar: auf den 28. Jänner, 18. Februar und 3. März I. I., jedesmal von 9 bis 12 Uhr Vormittags bei den Executionsführern Mallncr ll, Mayer wit dem Beisatze bestimmt worden, daß, wenn diese Schnittwaren weder bei der ersten noch zweiten Feilbietungs'Tagsatzung um den Schä-hungsbetrag oder darüber an Mann gebracht Werden könnten, selbe bei der dritten auch unter dem Schätzungsbetrage hintan gegeben werden würden. — Lalbach am 5. Jänner 1848. Acmtliche Verlautbarungen. 3. 139. (2) Verlautbarung. Ein Jacob v. Schellenburg'scher Fräulein-Stiftungsplatz, im dermaligcn Ertrage von jährlichen 129 st. V, kr. C. M, dessen Verleihung der krainisch-ständischen Verordneten Stelle zusteht, ist in Erledigung gekommen. Zur Erlangung und zum Genusse dieser Stiftung sind hier-ländige adclichc und wohlgesittete Fräulein, und in deren Ermanglung auch andere ehrbare Mädchen ans Krain, unter der Bedingung des moralischen Wohlverhaltens, berufen — Diejenigen, welche um die U^erkommung des fraglichen Stif-tungsplcchcs einzuschreiten gedenken, haben ihre an die standisch Verordneten Stelle in Laibach stylisirten Bittgesuche binnen sechs Wochen bei derselben einzureichen, und sich darin über die zur Erlangung dieser Stiftung erforderlichen Eigenschaften, insbesondere aber mit dem Taufscheine gehörig auszuweisen. — Von der ständisch Verordneten Stelle, Laibach am 18. Jänner 1848. Z 121. (3) Nr. 2U3. Kundmachung. Vom Magistrate der k. k. Provinzial-Hauptstadt Laibach wird bekannt gemalt daß die Johann Nep. Kovatsch'sche Snftuna für das Jahr 1847 mit 164 si. 42 kr. an vier, in Laibach in Dürftigkeit lebende Familienvater oder Witwen zu gleichen Theilen zu verleihen sey. — Zum Genusse dieser Stiftung sind nur solche Familienväter oder Witwen berufen, welche ohne ihr Verschulden in Dürftigkeit leben, katholischer Religion und unbescholtenen Rufes sind, und unversorgte Kinder zu ernähren haben. — Jene, welche sich um diese Stiftung bewerben wollen, haben ihre, die erforderlichen Eigenschaften nachweisenden Gesuche bis Ende Februar l, I. bei diesem Magistrate zu überreichen. — Stadtmagistrat Laibach am II. Jänner 1848. Z. 122. (3) Nr. 203. Kundmachung. Aus der Joseph Felix Sinn'schen Stiftung sind an zwei der ärmsten hierortigen Mädchen die für das Jahr 1847 verfallenen Zinsen mit 31 fl. 12 kr., somit für jedes derselben mit 15 si. 3<; kr. zu vertheilen. — Es werden demnach jene Aeltern oder Vormünder, welche diese Stiftung für ihre Töchter oder Pflegebefohlenen zu erhalten wünschen, aufgefordert, die Gesuche bei dem gefertigten Magistrate, als dem Patrone dieser Stiftung, bis Ende Februar l. I. einzureichen. — Stadtmagistrat Laibach am 11. Jänner 1848. Z. 123. (3) Nr. 2U3- Kundmachung. Vom Magistrate der k. k. Provinzial-Hauptstadt Laibach sind folgende Hciraths-Aus-stattungs- und Armcnstiftungen für das Jahr 1847 zu verleihen; nämlich die des Hans Iobst Weber mit 77 si. 38^ kr.; des Johann Schilling mit «4 fl. 24V, kr.; des Johann Bernardin mit 57 si. 38^ kr.; des Georg Thalmeiner mit 57 st. 57^ kr.; des Anton Fanzoi mit 40 si. und des Johann Kraschovitz mit l!0 st. —Zu den 4 erster« Stiftungen sind nur Bürgerstöchter von Laibach berufen, welche außer lhrer bürgerlichen Abkunft, den sittlichen Lebenswandel, die Dürftigkeit und ihre Vcrchelichung im Jahre 1847 nachzuweisen vermögen. — Der vorletzte Stiftungsplatz des Anton Fanzoi wird aber auch Töchtern der Taglö'hner oder Bauern, und endlich jener des Johann Kraschovitz an einen armen Bauer aus der Pfarre St. Peter verliehen. —> Jene, welche sich um diese Stiftungen bewerben wollen, haben ihre, mit den erforderlichen Documenten instruirten Gesuche bis Ende Februar l. I. bei dem gefertigten Magistrale zu überreichen. — Stadtmagistrat Laibach am 11. Jänner 1848. Z 11U. (3) Nr. 4. K u n d m a ch u n g. Bon dem gefertigten Bezirks - Commissaria-te wird hiemit allgemein bekannt gemacht, daß das hohe k. k. illyr, Landes-Gudcrnium mittelst Verordnung ddo. 17. December 1847, Zahl 31320, der Gemeinde Moräutsch das Abhalten eines Wochenmarktes, mit gleichzeitiger Aufstellung des Schlacht- und Stcchviehes, auf jeden Donnerstag, und Falls an solchem ein 96 Feiertag fällt, auf den Freitag zu bewilligen geruhet habe. — K. K. Bezirks-Commissariat zu Wattenberg den 4. Jänner 1848. Vermischte Verlautbarungen Z. ,25. (2) Nr. 1942. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Nassenfuß wird dem unbekannt wo befindlichen Georg Kuß und sei» ncn gleichfalls unbekannten Erben hiemit bekannt ge» macht: Es habe gegen dieselben Gertraud Hrasteni--zher die Klage auf Ersetzung der zu Nasfenfuß liegenden, derzeit noch auf Namen des Georg Kuß vergewährlen, der Herrschaft Nassenfuß 5ul> Urb. Nr. 559, Rect. Nr. 8l dienstbaren Dom. Hofstatt überreicht, und es sey zur mündlichen Verhandlung hierüber die Tagsatzung mit dem Anhange des §. 29 aUg. G. O. auf den 31. März »64» Vormittag 9 Uhr Hieramis festgesetzt worden. Da nun diesem Gerichte der Aufenthalt des Geklagten und seiner allfälligen Erben unbekannt ist, und da dieselben sich vielleicht außer den k. k. Erblandcn befinden, so wurde densclbcn auf ihre Gefahr und Kosten Herr Johann Piberiug als 6u-raw!- 2m für Jerni Genscher pr. 2uo fs. 2) des für Maria Sevschen geb. Peutz seit 27. Juli »799 intabulirteu Verzichtes lll^i. 3. September i7^l), ob des Hcirathsgulcs im Reste pr. »K2 si. 1'/, kr.; 3) des für Mails'. Oreche.q seit 23. December »8a,, imabulirtcn Schuldbriefes ll^u. ,,. November >8ol pr. 100 si. L. W. ^) des für Icrni Gertscher scit 2. August »802 iu- tabulirten Schuldbriefes <1äu. >. August »802 pr. 20U fi.: 5> des für Joseph Sawmscheg seit 29. August 1808 pr. 600 st. D, W.; 6) des für Johann Kapla seit 2». Juni ,8,5 inta- bulillcn Schuldbriefes clcic,. (.»cxjcin pr. l^»0 fl. M. M. eingebracht, worüber zum ordentlichen mündlichen Verfahren die Tagsatzung auf den 4. April ,848, Vormittags 9 Uhr vor diesem Genchtc mit dem Anhange dcs §. 29 G. O. anberaumt worden ist. Da der Aufenthalt der Geklagten und ihrer Rechtsnachfolger diesem Gerichte nicht bekannt ist, und sie viel' leicht aus den k. k. Eiblandcn abwescnd seyn könnten, so hat man ihnen auf ihre Gefahr und Kosten den Gregor Iglilsch von Prevojc zum Kurator acl ilclurn bestellt, mit welchem die angebrachte Rechtssache uach der allg. G. O. ausgeführt und entschieden werden wird. Dessen werden sie zu dem Ende erinnert, dasi sie allenfalls zu rechter Zeit selbst erscheinen, oder dem bestellten Kurator ihre Behelfe aus-händigen, oder einen anderu Sachwalter zu bcstcllen und diesem Geiichte namhaft zu machen, und überhaupt im ordnungsmäßigen Wege einzuschreiten wissen mögen, da sie die aus ihrer Veral'säumung ent--stehenden Folgen sich selbst zuzuschreiben habcn werden. K. K. Bezirksgericht Egg und Krcuibcrg mn 17. November »647. Z. »>2. (3) Nr. 1493. Edict. Vom k. k. Bezirksgerichte Ncumalktl wird bekannt gegeben, daß man zur Empfangiuchme der dicßgerichilichen Löschungsbewilligung vom Bescheide 16. October iü/j?, F. '1498, bezüglich der zu Gunsten des unbekannt wo befindlichen Fräuleins Joachime von Russcnstein, auf den vorher dem Anton Radon, nun dem Ignaz Ahatschiisch gehörigen, der Herrschaft Ncumarktl 5uk Ui'b. Nr. 7« und 437"/, dienstbaren, zu Ncumarkil gslegenen Realitäten hastenden Forderungen pr. »»00 ft., aus dem Schuld-Icheine c)cjci. «t inlali. 23. August »828, so wie bs' züglich des zu Gunsten der unbekannt wo befindlichen Johanna Ncp. Bucclly auf dieser Satzpost scit 30. October l830 sllpc'präno!irt''n Testamentes der Ficyinn von Apfalteltr ll^o, 9. Juli 1802, und der Erbserklänung Verlautbarungen. 3.130. (I) Nr. 32899. Verlautbarung. Nebenbei ist das Verzeichniß jener Zoll-bestimmungen ersichtlich, welche mit Rücksicht auf den in der hierortigen Verlautbarung vom 3U. v. M., Zahl 32427, erwähnten kaiserlich russischen Ukas vom 9/21 Juli 1842 für den Verkehr zwischen Oesterreich und Rußland mlt I. December I847 in Wirksamkeit getreten sind. — Vom k. k. illyrischen Gubernio. Laibach am 5. Jänner 1848. Verzeichniß der Waren, hinsichtlich welcher, bei deren Einfuhr über die österreichische Land gränze, die Zollsätze verändert werden. Gewicht Benennung der Waren. oder Zoll in Silber- Maß. Rubel. Kop. Bernstein, gelber, brauner und weißer, unverarbeitet, d. h, in Stücken, und Bernsteinfeilicht..........v. Pfund — - 3 -- verarbeitet und auf Schnüren........... dto, 1 — — eingefaßt, und Bcrnstcinmundstücke mit Mctallinkrustirung und andern ahnlichen Verzierungen........... dto. 3 — Besen von Binsen und Reisern........... — zoll- frei Butter von Kuh- und Schafmilch..........V.Pud — 4« Dachpfannen................ v. Tausend — 2tt Daunen, von allerlei Vögeln...........V. Pud 6 ' __ Eingemachtes: Allerlei Früchte in Zucker- oder Honigsyru'v, ein- ^ gemachte und Fruchtsyrupe ...........v, Pfd. — 2N — Pastila, allerlei, und ohne Zucker dick eingekochtes Fruchtmus, dto. — ! 5 Federn, Schreibfcdern oder Fcderposen ......... dto. — 25 — allerlei geschlissene............. dto. — 15 Fleisch, frisches................ — zoll- frei — gesalzen, geräuchert und gedörrt, und Würste jeder Art . . v. Pud — 6» Fruchte, Acpfel und Birnen jeder Art, frische....... — zoll- frei — Kirschen und Pflaumen jeder Art, frische..... — ., „ Fuchsfelle (d,e besonders benannten ausgenommen), Auf Bejcheungung, daß die Felle wirklich österreichischen Ursprungs slnd...... ^ ^ <^ ^ 5y Geschirr von Fayence und ordinärem Thon, weißes, und jedes ein-s"'b'ge, olM Gold und Silber, ohne Malerei und Kanten. Auf Beschem.gung, daß die Ware wirklich österreichischen Ur- sp'ungs ist........./ . ... v. Pud — 80 — von Holz, gefärbtes, lackirtes und ordinäres, mit Ausnahme ! des bciondeis benannten .... dto 1 5U Getreide, Perlgraupm .......'.'.'!'..'. v. Tschetw. - 30 — Mannagrütze .............. ^ __ ! 45 Haare, Menjchenhaar, unverarbeitet..........v. Pfd. 2 ^ — ^ ^" verarbeitet.......... dto 5 -^ Holz, Eschenstämme............... _^ ^ll- frei -^ — in dünne Blatter gesägt........ — „ , „ — Ulmenstämmc und Bretter....... — „ , « i (Z. Amts - ivl. Nr. ,, v. 2 5. Ia.mer »6^8.) 2 Gewicht Einfuhrzoll Benennung der Waren. oder Maß. in Silber- Rubel. Kgp Kalk, allerlei, ausgenommen Spicßglanzkalk und Chlorkalk ... — zoll^ f^i' Leinen- und Hanf-Fabrikate, auf Bescheinigung, daß die Ware wirklich österreichischen Ursprungs ist: — Leinene Tücher, weiße Schnupftücher mit und ohne Kanten, mit Ausnahme der besonders benannten -Tücher.....v, Pflind I 59 — Batisttüchcr mit weißen und bunten, angewcbten und aufgedruckten, nicht über einen Zoll breiten Kanten ..... dto. 3 __ — Dergleichen Tücher mit Ecken, Kanten von mehr als einem Zoll Breite und mit Blumen in der Mitte...... dto. 4 __ — Leinwand, leinene, hänfene und mit Baumwolle gemischte; die besonders benannten ausgenommen...... . dto I 20 — Alle einfarbig gefärbte und bunte, gewirkte, brochirte und drodirte Leinen-und Hanfwaren; die besonders benannten ausgenommen dto. 4 __ — Dergleichen Tücher............. dto, 5 __ — Tischtücher, Servietten und Handtücher, leinene und mit Baumwolle oder Wolle gemischte, weiße, farbige und bunte, durchwirkte und broämte............. dto. 1 20 — Strümpfe und Mützen, weiße, einfarbige und bunte . . . dto. _ 8y — Dergleichen brodirte............. dto. 1 20 — Knöpfe, zwirnene, für die Wäsche .......... dto. 2 __ Anmerkung. Alle leinene und hänfene bedruckte Fabrikate bleiben verboten, die besonders benanntell ausgenommen. Radfelgen von Buchen- und Ulmenholz n........v> Hunden __ 59 Senf, trockner................- v Pfd. .^_ 5 — angemachter mit dem Geschirr, Auf Beschcinignng, daß die Ware wirklich österreichischen Ursprungs ist ...-.< dto. __ 20 Strohkästchen, Futterale und ähnliche, nicht benannte Arbeit . . dto. 1 — Tischlerarbeit jeder Art, die besonders benannten ausgenommen . v. Pud I 50 Töpferwaren, als: Kacheln, Töpfe und allerlei crdcnc, glasurte und nicht glasurte Sachen ohne Gold, Silber und Malerei, mit Ausnahme der besonders benannten ........ dto. — 80 Trüffeln. Muschcrons, Champignons und alle andern Pilze, in Oel, Essig und qcsalzen.......... . . dto. 2 — Vieh, Bullen, Ochsen und Büffelochsen . ........ v. Stück — 30 — Kühe, Büffelkühe und junge, nicht ausgewachsene Rinder . . dto. __ 12 — Kälber, Schafböcke, Schafe, Lämmer, Ziegen, Ziegenböcke und Zickeln............... dto. — 3 — Eber und Schweine............ . dto. __ 10 " Ferkeln................. dto. — 5 Vögel, allerlei lebendige, ausgenommen Papageien und ähnliche . — zoll- frei Wachs, gelbes, weißes und gefärbtes, unverarbeitet.....v. Pud 1 __ — Gummirwachs für Tapezirer, und Baum- oder Impswachs . dto. 1 __ Ziegelsteine.................v. Tausend — 10 Zunder- oder Feuerschwamm............ — zoll- ^ei Anmerkung. Vom salpcterisitten Papierschwamm wird der bisherige Zoll erhoben. 99 I. 155 (1) Nr- 77 aä Nr. 1154. Concurs-Verlautbarung. Bei dem l. f. Bezirks - Commissariats dritter Classe ;u Cherso ist die Bezirks-Commis-sä>ö-, Richters- lind Rcntvcrivalters - Stelle wii dem Iahr»sgeh^lte von Sechshundert Gulden, mit dem G'Nusse einer freien Wohnung und mit der Ve>pfl>ch:ung zur Leistung emer Caution von Eintausend Gulden, und bei dem l- f. Bezirks.mite zu Castclnuovo ist die Stelle des Bczirksrichlers mir dem Gehalte von Sechs hundert Gulden in Erlrd gl:ng gekommen. — Die Bewerber um n»e oder die ande>e dieser St.lie,, haben ihre gehölig belegten Gesuche bis Eich,' Februar 1848 v.i dem k. k. Istrii-ner Kreisamte zu M'tteiburg einzureichen und ltt'tcr An.abe ihr.s Gebuttso>tes, Alters, St >n-deö lind ,hr,r Religion folg nde Behelfe b.i-zubrinqen: !) d-e Zeugnisse über die ,uri^isch-Politischen Studien; 2) die Zeugnisse über die Vollkommene Kenntniß der deutschen, italieni schen Sprache und einer der hicrlands üdl'chen slavischen Mu.dartcn; ^) die Wahlfähigkeits-d.crete für das Civil' und Criminal - R>cht^r-amt, so wie lür das Nilteramt über s.inuere Pol,,^ci - Übertretung,n >^nd für die poli'ische Oesä>äfl5fühllmg; 4) die Zeugnisse über i!)r moralisch- und politisch mttcs betragen, üdcr >hre Fähigkeiten un^> ihre dish^ige Vc>wendung. — Die (5o!„petemen um dic Bezirks-(Zo^missär-ttelle zu Ch.rso haben auch zu erklären, daß sie die geforderte Caution zu !e>st>n im Scande find. Alle haben ihre Gesuche durch die ihnen unmittelbar, vo gesetzte Behörde c-nbeg'eitel, zu lassen, n.bst ocm ad.r auch «och anzugeben, o:> und in welchem Grade sie mit einem oder dem anderen Beamten des Ve^irkö-l5o">m>ssariats zu Cherso oder (Sastelnuovo verwandt odcr verschwägert sind. — Vom k. k. küstenl. Gudeinium. — Trieft am 8. Jänner l8^8. Aemtliche Verlautbarungen. I' l44. (1) Nr. uio:lsbcdi!ignisse, unier wvlchen sich die Verbindlichkeit zum E'.laqc eines Vadiums pr. ,6l1 st. an die ^icuationS-^ommission befindet, können täglich hicramls eingesehen werden. K K. ^ezirtvgericht ^teumarktl am 7. December 1847. N«. 56. Anmc vknng. Nachdem zu der auf den <3. d M. anl'tlaumicn Fcildiecungstagsatzung kein Kauflustiger erschienen war, wird die zweite Feil-bieiungstagsatzung am l0. Februar vor sich gehen. K.K. BezirksgerichtNeumarktlam l3. Jan. ,948. Z. »34. (2) Nr. 69. Edict. Von dem Vczirksgerichlc Wippach wüd öff^nt» lich kund gemacht-. Es habe M^uhias Tomin^, von Trebsche ^)lr. 4U, die Klage auf Verjährt.- und Er-loschenerklälUlig der zu Gunsten des 'Lucas Pleschner von Hoieoerschitsch auf der, dem Mach. Thominz von Trcbsche Nr. 46 gehörigen, der Hcrrschafi Wippach 5!^l) Urb. Fol. 905, Necc. Z. l gehöiigen Realitäten, mit dem Vergleiche von 9. April »60^, Z 340, in-tabulirten Fo>dcrung pr. 200 fi. 3. W. angebracht, worüber zum ordentlichen mündlichen Vevfahren die Tagsitzung auf den 5. Mai l. I., Vormittags 9 Uhr bei diesem Gerichle mit dem Anhange des §. 29 allg. G. O. angeordnet worden ist- Da der Ausemhailsorr deZ Geklagten, odcr dcs< sen allfälliger Orden diesem Gcrichtc unbekannt ist, und sie vielleicht aus den k. k. Erblandcn abwesend sind, so ist ihnen auf ihve Gefahr und Kosten der Herr Ioh. Hladnig, Oberrichter voll Schwarzenberg, zum (^ui-iUoi- a ausgeführt und entschieden werden wird Dessen we>den dieselben zu dem Ende crionert, daß sie zur rechien Znc selbst zu erscheinen, oder dem bestellten Kurator ihre Behelfe an die Hand zu geben, odcr einen andem Sachw.ütcr zu bestellen und diesem Gerichte namh.Nl zu machen, und lU'ell'aupt im oldnungöluaßigen Wege linzu>1)rciicn wissen nw« 100 gen, als sic sich sonst die aus ihrer Vcrabsaumung entstehenden Folgen selbst zuzuschreiben hätten. Bezirksgericht Wippach am 9. Jänner >858, I. 138. (2) Nr. 552g. Edict. Von dem k. k. Ve.i»köqeiichle Nadmannsdorf wird bekannt gemacht: (5s sey in der Exccuiionsfache des Johann Kowazh, Machthabers der Gertraud Ko-wazl) von Vigaun, grgcn Joseph Ianz von Hofc^orf, in die Reassumirung der, mit Bescheid vom >5 September ,8^7, Z. 3924, bewilligten und zu Folge Anlangens vom 9. November .847, Z. 4958, sistir-' ten executive» Fcilbietung der, dem Exccutcn gehörigen, zu Hofdorf sul, (z'onsc. Nr. 6 gelegenen, der Herrschaft Vcldes «ul' Urb. Nr. iU3 dienstbaren, auf 2350 st. 45 kr. (5. M. erecutive geschätzten Halbhube, wegen aus drm w. ä. Vergleiche vom 3. Mai »645 der Gertraud Kowazh schuldigen ,00 si. (-i. M. c. 5. c. gewllligct, und es ftycn zur Fcilbictungsuornahme die Tagsatzungcn auf den ,3. Jänner, auf den in. Februar und'auf den 6. März 1858, jedesmal von 9 bis ,2 Uhr Vormittag im Orte dcr Realität mit dem Ncisatzc angeoronct, dasi dieselbe bei der ersten und zweiten Tagsatzung nur um den Schätzungswcrih oder darüber, bei dcr dritten Tagsatzung aber auch darunter veräußert werden wi>d. GrlmdbuchsrNraci, Schätzungsprotocoll und i!i» citationsbcdingnissr rönnen hicranus eingescben werden. Anmerkung. Bei dcr ersten Feilbietungstagsa- tzung ist kein Kauflustiger erschienen. K. K. Beznksgeticht Nadmmmödorf am ,5. December ,847. Z. 105. (3) sir. 5659. Edict. Von dem Bezirksgerichte Wippach wird allgemein kund gemacht: Es sey auf Anstichen des Franz Nrattina von Ustia Haus-Nr. 29, in die erccmwe Feildietung drr, dem ?lnton und Paul Schwokl von Doleine Haus-Nr. 10 gehörigen, und laut Schä-hungsprotocolts vom l4. October ,8t7, Z- 510,, auf 60 fi. bewertdeten Realitäten, als Acker Korb, Acker Siopsche, wegen dem Erecutionsführcr schuloi-gen 250 fl. gcwilligct, und es seycn zu deren Vornahme die Tags.iMigen auf den »2. Jänner, dann den 12. Februar und den ,5. März ,848, jcdesm.1l Vormittag um i« Uhr im Hau'c des Exccuicn mit dem Beisätze angeordnet, dasi obige Fcilbietungsob-iccie bei dcr letzten Tagsatzung auch unler dcM ^chä-tzungswerthe hintangcgcben werden. Der Grundbuchscrtraci, das Schähungsproto-coU und die Lilitationsbedingnisse können täglich hier-amls eingefthcn werden. Bezirksgericht Wippach den »5. November i657. Nr. »66. Anmerkung. Nachdem zu der ersten Fcilbiclung kein Käufer erschienen, wnd die zweite dcn i2> Februar >U^8 vorgenommen. Z. i3.. (2) Nr. 1606. Edict. Von diesem k. k. Bezirksgerichte wiid allgemein bekannt gemacht: Man habe über gepflogene Erhebung d,n Anton Klcmenzhizh, vulgc, Nrinouz, Vier-telhliblcr zu Stcinbach, als Verschwender zu erklären, ihm sonach die Wirthschaftsfulnung und freie Ver-mögensgebavuna, abzunehmen, solche seinem Eheweibe Maria Klemcnzhizh zu übertragen und ihm in der Person scines Nachbars, Johann Godnauz, vulgn Iuga, einen Curator aufzustellen befunden. Welches hiemit allgemein zur Kenntniß gebracht wird. K. K. Bezirksgericht Treffen am 24. Decem« ber 1847. Z. »26. (2) Nr. »597. Edict. Von dem Bezirksgerichte der k. k. Berg-Came-ralhcirschast Idria wird bekannt gemacht: Cs habe Agnes Iasbitz von Dobrazhawa mlt ihrem besuche von ,5, December ,847, Z, 1697, um die executive Fcilbictung der, dem Joseph Iasbitz gchöligcn, zu Dobrazhawa Haus -Z. 15, Urb. Nr, 266 liegenden, gerichtlich aus ,3.';« si. geschätzten Rcalitäi, dan,-, dcr zu Lairacl) liegenden, gerichtlich auf 200 fl. geschätzten Wiese Mai-jctel/l«?, 5uli Urb. Nr. 2I?/xsiI, welche beide der Staats-Herrschaft i^ack dienstbar sind, und des, dcr Filialkirche St. Leonard«, zu Dobrazhawa 5ub Uch. Nr. 1» dienstbaren, gerichilich auf 90 si. geschätzten Gartens, wegen schuldigen i69 si. 47 rr. c, 8. c:. angesucht. Es weiden daher zu die,er Veräußerung drei Termine, nämlich: dcr »U. Fcdiuar, 1U. März und »7. April k. I. , jedesmal früh 9 Uhr in loco der Realität zu Dobrazhawa Haus F. 15 mit dem Beisatze bestimmt, daß diese ^ealuaicn bei derbsten Mio zweiicn Feilbiccungst^gsatzung nicht unter dem Vchätzungswc'the, bei'der drillen aber auch unler diesem hinlangcgebcn wciden würden. Das ^chätzuligvproiocoll, die iücitationsbeding' nisse und die Glun?buchscura,tc können täglich wäh» rend den gewöhnlichen Kanzlcistundcn eingesehen wcrden. ' K. K. Bezirksgelicht Idria am 24. Dec. ,8^7. Z. N7. (3) Anzeige Casper Dolliner, Schuhmacher zu Lack, empfiehlt sich emem geehrten Publi-cum, und macht gleichzeitig bekannt, daß er nach dem Absterben des Schuhmachers Anton Sommer alldort dessen gesammte Arbeit übernommen habe. Z. »,9. (3) Getrocknete Ameiseichrut, , ausgezeichneter Qualität, ist am Raan Nr. , 1U7 im ,. Stock, die Maß zu 24 kr. zu haben