^ SS «k aeituna- ttfchti«! I«den Soniitiig, Mittwoch und Sreitag. Preift — filr Marburg: ganzjährig s fi., haldjährig » fl., »i«rt«l>ährig l fi. »o k! slr a»»«II»», MS Hau» monatlich 10 kr. — m»t Postversending: ganzzahrlg 3 fl., halbjährig 4 fl., vierteljährig z fl. JnsertionSgebühr s kr. pr. Zeil». «WSW Zur lktztkn Vtlwahrung drr Aischöst. Marburg, 19. Februar. Die Bischöfe wehren sich gegen das Klostergesetz, wie es nach den Beschlüssen des Herrenhauses vorliegt; sie begehren die Nicht-genehmiguttg und ilisen ihre Verwahrung für den Gegenfall in die Welt hinaus. Im Verfassungsstaate hat jeder Bürger da» unbestreitbare Recht, sich gegen ein Gesetz, welches geschaffen werden soll, zu erklären und darf nur die Form, in welcher dies geschieht, nicht verletzen. Verwahrung einzulegen, falls ein Gesetzentwurf genehmigt würde — verstößt gegen die Würde der Gesetzgebung und gegen das Wesen des Staates Dem Gesetz ist jeder Bürger verfassungsmäßigen Gehorsam schuldig und darf er nur auf Gründe gestützt und gleichfalls nur iil nicht verletzender Weise die Aenderung oder Aufhebung eines geltenden Gesetzes verlangen. Die Verwahrung der Bischöfe hat befremdet. Warum? Ist diese Verwahrung nicht streng römisch-katholisch? Ist von Bischöfen Oesterreichs ein a»lderer Vorgang zu erwarten? Die Bischöfe sind nur Rom unterwürfig, gegen dem Staate gegenüber geberen sie sich als Kirchenfürsten. Sie wagen diefen Schritt im Bewußtsein ihrer Macht — wer aber trägt die Lchuld an dieser Macht? Zu den Bedingungen dieser Macht gehört auch die Organisation der römisch-katholischen Kirche — eine Organisation, welche die aner« kannt beste ist und im Jesuitenorden gipfelt. Rom befiehlt und die Bischöfe gehorchen unbe« dingt: jeder muß so gehorchen, will er nicht unbedingt verloren sein. Darum haben nicht s blos die Heißsporne der Ultramontanen diese Verwahrung gefertigt, sondern auch die Mildgesinnten, die sogenannten Versafsungsfreund-lichen. Das eben ist Roms Geschoß! Wer aber hat es verschuldet, daß diese Organisation noch nicht gebrochen worden? Schließlich möge die Verwahrung der Bischöfe eine Mahnung fein, während der Ver-theidigung unserer wirthschastlichen Interessen der geistigen, der kirchlich-politischen nicht zu vergessen. Zur Geschichte ktes Tages. Der Finanzminister verlangt zur Deckung des Abganges die Ermächtigung, Rentenobliga-tionen — fünfzig Millionen Gulden in Gold verzinslich — ausgeben zu dürfen. Oesterreich, geldarm und arm an Vertrauen zu sich selbst, wendet sich an das Ausland. Das hat mit ihrem Glänze die Großmacht-Stellung ge-than. Die Verletzungen der kroatischen Grenze durch türkische Horden mehren sich. Religionshaß, Haß gegen die Bevölkerung, welche die flüchtigen Bosnier gastlich atlfge.-nommen und Hunger sind die Ursachen dieser Rache- und Raubzüge. Das preußische Abgeordnetenhaus hat den Dispositionsfond für das StaatSministe-rium — 39,000 Mark - genehmigt Es lnußte aber mit NamenSruf abgestimmt werden und zeigt das Verhältniß der Parteien — 173 gegen 131 — daß doch einmal der Tag kommen wird, an welchen diese Verschwendung des Steuergeldes auch in Preußen ein längstver« dientes Ende nimmt. Verinischte Zlachrichtei». (Gegen den Luxus.) Der Eensor von Peking (Polizeidirektor und Sittenrichter) hat in einer Denkschrift ^in den Kaiser Beschwerde geführt, daß der Luxus unter den Chinesen, namentlich aber unter den Chinesinnen, stark überhand nehme und sie zu ungeheueren Ausgaben zlvinge. Die „Pekinger Staatszeitung" veröffentlicht eilt kaiserliches Dekret, in welchem denl Herrn Sittenrichter mitgetheilt wird, daß seine Klagen bei Hof ein offenes Ohr gefunden utld daß das Kultusministerium schon eine Schrift zum Drucke befördert habe, die für die Oeffentlichkeit bestimmt sei und Vorschriften aus den heiligen Büchern enthalte, wie das Volk bei Festlichkeiten und Trauerfällen gekleidet gehen und leben soll. Zugleich werden alle Behörden des Landes aufgefordert, Proklama-tionetl an das Volk zu erlassen und dasselbe darin aufmerksam zu machen, wie heilsam es wäre, zu sparen und sich einzuschränken Sollte aber das Volk dieser Aufforderung der kaiserlichen Negierung nicht Folge leisten wollen, so ist es den kaiserlichen Beamten gestattet, es mit Gewalt dazu zu zwingen. Jedoch sei sehr zu befürchteir, heißt es schließlich mit weiser Vor-aussicht in diesem merkwürdigen Schriftstücke, daß das Volk durch seine langen Gewohnheiten vom Luxus und den uttsinnigen Ansgaben nicht mehr werde lassen wollen. (B i e r k o n s e r v e n.) In England haben Versuche stattgefunden, uin auch Bier in For»n einer Konserve zu bringen. Sollten diese Versuche gelingen, so hätte Oesterreich mit seinem Reichthum von Malz und Hopfen umsomehr Aussicht im Bierhandel eine große Rolle zu spielen, als die hohen Frachtkosten bei gleich- A e u i t t e t o n. Die schwerste Schuld. Avn dem Verfasser der neuen deutsche!! Zeitl'iider. 1. Ein Flü chtling. Der 16. Oktober des Jahres 1613 war in jeiler Gegend, in welcher au diesen: Tage die nachfolgenden Begebenheiten sich zutrugen, ein klarer, sonniger Herbsttag. Bei Leipzig war er der Tag des schrecklichsten Blutbades, welches freilich die Bluttaufe der Befreiung Deutschlands von den Franzosen war. Aber wem verdankte das deutsche Volk die französische Unterjochung, die sieben Jahre lang mit eiserner Schwere alis ihm gelastet hatte? Die nachstehenden Begebenheiten trugen sich in einem von dem lebetidigeren Verkehr abgelegenen Theile des gebirgigen Westphalen-landes zu. Wir verstehen daruuter nicht das damalige Napoleonische .Königreich Westphalen, das wenige Tage nachher verschwand, sondern die geographische Bedeutung jenes Namens. Denn jene Gegend war unmittelbar zu dem französischen Kaiserreiche geschlagen worden. Die Grknze eines deutschen, oder vielmehr, da damals Alles in Deutschland französisch werden mußte, eines unter einem deutschen Regentenhause verbliebenen Landes war nicht sern. An dieser Grenze patrouillirteil zwei französische Gensdarmen auf und ab. ' Sie befanden sich in eii^er engen, waldigen Schlucht und gingen dort init gespainiten Karabinern nmher, nach jedem Gerältsche lauschend, itl jedes Dickicht spähend, stumm, nllr durch Zeichen manchinal sich über etwas ver-ständigeild. Sie nlußten eine wichtige Aufgabe haben, einen erheblichen Fang machet» wollen. Ihre Aufgabe beschränkte sich auf die Schlucht. Sie horchte« nianchmal weiterhin, eiit Zeichen, daß wohl auch weiterhin die Grenze in ähnlicher Weise besetzt war. Es war Nachmittags, und die tiefste Stille herrschte. Die beiden französischen Gensdarmeil waren die beiden einzigen lebenden Wesen in der Schlucht. Sie hörten nur das Rascheln des früh gefallenen Laubes unter ihren leisen Schritten. Sonst schlug kein Laut a>l ihr Ohr, auch aus der weiteren Ferne nicht Sie waren etwa fünfzig Schritte voit einander entfernt Aus einmal standen sie Beide fast in demselben Augenblicke still. Beide horchten. Ein Schritt kam iwher. Die Schlucht selbst bildete t^ie Grenze des sranzösischen Kaiserreichs und des deutschen Großherzogthums, zu dessen deutschem Priitzen der französische Kaiser vielleicht in deinselben Motnente bei Leipzig die denkwürdigen und der Geschichte ausbewahrten Worte sprach: ceii, lioi äs ?i U88e!" Auf der Seite des Groß-l)erzogthttms faßte ein hoher, dicht mit Holz bewachsener Berg sie ein. Auf der inneren sranzösischen Seite Uef eine niedrigere Hügelkette mit einzelnen tieferen Einschnitten. In einem dieser Einschintte bewegte sich der näher kommende Schritt. Er mußte in der Mitte der Schlucht hervorkommen. Die beiden Gensdarmen statiden mehr nach den Enden hin. Sie gingen alls die Mitte zu, leise, das Berühren des Laubes vermeidend, daß es nicht raschele, den Karabiner in Bereitschaft, uin in jedem Augenblicke Feuer geben zu können. An einer dicken Eiche trafen sie zusammen und flüsterten leise miteinander. Dann stellten sie sich schweigend hinter der Eiche aus, die Augen und die Mündungen ihrer Gewehre nach dem Hügeleinschnitte gerichtet, aus welchem der Schritt hervorkomlnelt inußte. Die französischen GenSdarmen, welche in Deutschland verwendet wurden, waren meist sehr gewandte, ersahrene Leute, auch die Deutschen unter ihnen, und der Deutschen waren unter ihnen viele. Ein ältlicher Mann kam zum Vorschein. zeitigem Fortschreiten, der Brauerei in Frank-reich und Deutschland sich detln doch empfind^ lich geltend machen. (Zur Frauenfrage.) In Petersburg ist dieser Tage eine Kundmachung erschienen, daß Frauen nicht mehr Vertheidiger bei den Gerichten sein dürfen, wa» ihnen durch das Reglement für die Advokatie in Rlibland vom 2ö. Mai 1874 eingeräumt worden. Rußland soll mit den Frauen-Vertheidigern keine guten Erfahrungen gemacht haben. (Viehzucht. Vorsicht beim Füttern.) Die „Landwirthschaftliche Zeitung für West-falen" berichtet, daß einer der umsichtigsten Landwirthe ein Drittel seines Viehsiapels durch den Genuß von Gerstespreu (Gerstegrannen) verloren. Dieselben waren absichtlich auf die Miststätte geschüttet, weil der Besitzer sie nicht verfüttern wollte; das Vieh hatte indeß beim Aus« und Eintreiben davon genascht, die genossenen Grannen durchdrangen die Schläunl-häute des Verdauungskanals, namentlich des Blättermagens, und brachten die ganze Ver« dauung ins Stocken. Trotzdem die Krankheitsursache und der Sitz der Krankheit v^n vornherein bekannt waren, blieben dennoch alle Rettungsversuche erfolglos. Die Zeitung knijpft daran die Warnung für alle Viehbesitzer, daß sie gesundheitsschädliche Futtermittel gleich gründlich beseitigen; im vorliegende!» Falle sei die oberflächliche Beseitigung schlimmer als besser gewesen, denn wenn die Spreu zwischen das gewöhnliche Futter gemischt gewesen wäre, hätten so schlimme Folgen nicht entstehen können. (Die evangelische Kirche in Oesterreich.) Am 30. Juni 1881 sind es hundert Jahre, seitdem Kaiser Josef II. in Oesterreich das Toleranzedikt erlassen. Am 13. Oktober 1761 trat es für die österreichifchen Lande, einige Tage später für Ungarn in Kraft. Der 13. Oktober 1681 wird dadurch der Auferstehungstag der evangelischen Kirche Oesterreichs. Und an diesem Tage der jubilirenden Kirche eine große Liebesgabe überreichen zu können, haben der Pfarrer Dr. Trautenberger in Brünn und der Prälat Dr. Zimmermann in Darmstadt den Gedanken angeregt, daß in Oesterreich sämmtliche evangelische Gemeinden, in Deutschland der Zentralvorstand der Gustav-Adolf-Stiftung mit den sämmtlichen Nittervereinen, sowie die schweizerischen Hilfsvereitle und die elsässische Evangelisations.Gesellschaft vom lau-senden Jal^re 1876 bis 1881 eine beliebige Summe zurück und auf Zinsen legten. Man hofft in den betreffenden Kreisen, daß das Er ging langsam und sorglos, wie ein Spaziergänger. „Er darf uns nicht sehen," flüsterte der eine Gensdarm dem andern zu. Ihr Auge suchte zu erforschen, an welcher Seite der Eiche der Spaziergänger vorübergehen werde. Sie verbargen sich an der entgegenge-setzten Seite. Ganz entfernen konnten sie sich nicht mehr, ohne gehört und gesehen zu werden. Der Spaziergänger kam näher. Es war eine große, hagere, knochige Gestalt. Er hielt sich gebückt. Das Gesicht war blaß, tieft Runzeln durchfurchten es. Die Augen waren von grauen, tief hervorhängenden Brauen überschat» tet; die Oberlippe bedeckte ein weißer, kurz geschorener Schnurrbart; kurz geschoren waren auch die fast schneeweißen Haupthaare. Das Ganze des Greises, Gesicht, Gestalt, Haltung, zeigte Kraft, Gram und Trotz; eine Kraft, die der Gram brechen wollte, die der finstere, fast menschenfeindliche Trotz aufrecht hielt. Er ging an dem Baume vorüber, aber seine Augen waren unter den finsteren, buschigen Augen« brauen aufmerksamer gewesen, als die Gens-darmen vermuthet hatten. Er sah sie in ihrem Versteck und stutzte, doch nur einen Augenblick. Er sah sie ruhig, voll, nachdenkend an, als wenn er sie und sich fragen wolle, was sie hier machten. Dann ging er, langsam wie er ge- gunze evangelische Europa, namentlich England, Holland, Dänemark, Schweden und Norwegen sich an dem Liebeswerke bet heiligen werden und daß auch Nordamerika leicht in dieses Interesse hineingezogen werden kann. Die Jubiläumsgabe soll einen Fonds zur gedeihlichen Weiterentwicklung der evangelischen Kirche ii» Oesterreich bilden, deren Nothstände noch sehr groß sind. Bisher hat die Gustav Adolf -Stiftung den Ländern diesseits der Leitha 2 .623,107 Mark und den Ländern jenseits der Leitha 912.873 Mark zugewendet; aber noch im verflossenen Jahre baten 434 evangelis che Gemeinden uni Hilfe und es fehlt vor Allem an Fonds für bessere Besoldung der Pr ediger und Lehrer, an einem Pensionsfonds für dienstunfähig gewordene Pfarrer und Lehrer und für Predigerund Lehrerwitwell. -ttlarburjzer Ä?richte. Jitzuiig des Gcmeiildcrathes vom 17. Felic. Die Gemeindevertreter von Kartschowin uild Leitersberg sind erschienen, um gemeinsam mit dem Gemeillderath den Kirchenkonkurrenz-Ausschuß für die Pfarre Tt. Maria (Grazer-Vorstadt) AU wählen; diesen Ausschuß bilden nun die Herren: Johann Girstmayr, Dr. Schmi-derer, Dr. Rupnik, Joseph Herzog und Franz Woschnik. Bei der Konstituirung wird Herr Girstmayr zum Obmann und Herr Dr. Rupnik zum Stellvertreter gewählt. Herr Dr. Schmiderer hat folgende Interpellation gestellt: „In der gestrigen Nummer der „Marburger Zeitung" wird so wie gewöhnlich die Tagesordnung für die heute stattfindende Gemeinde-raths-Sitzung veröffentlicht. Es sind sämmtliche Geschäftsstücke genau nach der Reihenfolge aufgeführt, nur ein einziges fehlt, nämlich IV. 245, betreffend das Ansucheil des Herrn Lobenwein um nachträgliche Liquidirung und Allweisung eines Verdienstbetrages voin Bau der Ober-Realschule. Ergebenst Gefertigter erlaubt sich daher an den Herrn Bürgermeister folgende Anfrage zu stellen: 1. Geschieht diese Verlaut« barung der Tagesordnungen in der „Marburger Zeitung" von Seite des löblichen Stadt-rathes? und wenn diefts der Fall ist, warum werden so wichtige Gegenstände der Kenntniß-nahme der Steuerträger von Marburg entzogen?" Der Herr Bürgermeister deantwortet diese Anfrage sofort: Die Verlautbarung erfolge weder auf Anregung des Stadtrathes, noch des kommen war, tiefer in die Schlucht hinein. Er hatte keinen Augenblick seinen gleichförnugen Schritt gehemmt. Nach einer Weile blieb er stehen und schien sich zu besillnen, ob er seinen Spaziergang fortsetzen solle oder nicht. Die Gensdarlnen hatten sich nicht geriihrt. Ihr Blick hatte ihm gezeigt, daß sie ihn sahen, ihn aber nicht beachteten. Sie beachteten ihn dennoch. „Er bleibt stehen. Es ist unangenehm, seine Anwesenheit kann uns verrathen." „Wir können ihn nicht eittserneir. Jedes Geräusch, jedes Wort könnte uns Alles ver eiteln." „Wer ist der Mensch ?" fragt der Eine, der in der nächsten Gegend fremd zu sein schien. „Er hat ein militairisches Aussehen." „Der Mann ist ein Geheimniß." „Wie, die kaiserliche Gensdarmerie duldet Geheimnisse? Gar an der Grenze?" Der Gefragte wollte antworten, aber der Andere ließ ihn nicht dazu kommen. „Horch!" rief er ans einmal in noch leiser flüsternden; Tone. Sie hatten schon Beide ihre Gewehre wieder in schußgerechte Lage gebracht. Dann standen sie unbeweglich, wie vorher. Sie hörten in der That etwas; es war wieder ein einzelner Schritt, der sich nahete und ebensalls von der Bürgermeister«; eine objektive Mittheilung der Tagesordnung sei aber zu wünschen.* Vom löblichen Stadtrathe ist s. Z.' auf Anregung des Äadtarzte» Herrn Dr. Arthur Mally der Beschluß gefaßt worden, aus Gesundheitsrücksichten die Pfarrhofgasse und die Kasinogasse zu kanalisiren. Zu den Kosten hätten nach diesem Beschlüsse das Bisthum Lavant, die Dom- und Stadtpsarre und die Gemeinde Kartschowin als konkurrenzpflichtig 612 fl. 25 k-^. beizutragen, und entfielen hievon auf die Pfarrhofgasse 488 fl. 25 kr., auf die Kasinogasse 124 fl. Von Seite der Verpflichteten ward Verwahrung eingelegt, der Stadtrath aber entschied im Sinne de» früheren Beschlusses und gelang-ten endlich die Rekurse vor den Gemeinderath. Herr Ludwig Bitterl von Tessenberg erstattet Bericht und beantragt: „Dem Rekurse wird insoserlle stattgegeben, als da« Erkenntniß des Stadtrathes vom 27. Dezember 1875 dahin abgeändert wird: Die Dom- und Stadtpsarre Marburg als Besitzer des in der Stadt IV. 183 vorkonnnenden Gebäudes sei verpflichtet, zurjKanalisirung der Pfarrhofgasse den auf dieselbe entfallenden Betrag pr. 486 fl. S5 kr. und zur Kanalisirung der Kasinogasse den ent-fallenden Betrag pr. 124 fl.. zusammen daher von 612 fl. 25 kr. bei sonstiger zwangsweiser Einhebung an die Gemeindekasse abzuführen. Gegen diesen Beschluß ist ein weiterer Rekur« unzulässig. Gründe: Da« Recht und die Pflicht der Gemeinde die aus sanitätSpolizeilichen Gründen beschlossene Kanalisirung der Pfarrhof- und Kasinogasse anzuordnen, wird durch den Z 39 des Gemeindestatutes begründet, und da die sanitätSlvidrigen Zustände durch die Baliart der betreffenden Häuser geschaffen werden, so sind die Besitzer derselben um so mehr verpflichtet, diese Zustände auf ihre Kosten zu beseitigen, als ihnen auch der Nutzen zu Gute kommt und die andern Gemeindeglieder offenbar zu einer Beitragsleistung zu Gunsten einzelner Gemeindeglieder nicht herbeigezogen werden dürfen. Die bei verweigerter freiwilliger Zahlung angedrohte zwangsweise Einhebung, nöthigenfalls durch Exekution auf das Gebäude, findet aber im Z 77 des Gemeindestatute« seine Rechtfertigung. Da vorliegende Entscheidung im selbst- * Wir gelange,, manch,nal so spät zur Kenntniß d^r Tagesordnung, daß es wegen Mangels an Stntt,n nicht ini^glich ist. alle Pnnkte mttzutheilen»vir milssen d.cher eine Auswahl treffen und lassen weg, waS minder,vlchtig ist. wie z. B. im vorliegende» tzulle die Nr. 24b: „Wahl eines KomiteS zur Priifnng des vom Herrn Jos. Loben-wein gestellten Ansuchens u. s. m." Anmerkung der Redaktion. Hügelkette herkam, also aus dem Innern de» französischen Reichs, nnd wollte hin nach der Grenze. Aber er kam nicht au» dem Einschnitte in der Kette, oben auf einer Anhöhe wurde er gehört. Die Gensdarmen horchten mit der ge-spanllteften Erwartung nach ihm. Sehen konnten sie inchts. Die Anhöhe war mit hohen Bäumen und darunter mit dichtem niedriaem Gebüsch bedeckt. „Er geht schnell und leise, er wagt kaum das Laub zu berühren." „Er ist's." „Er kommt auf uns zu, — er kann uns nicht entgehen." „Wenn nicht jener Greis —" „Still l Da ist er." Ein einzelner Mann war am Fuße der Anhöhe an» dem dichten Gebüsch in eine lichtere Stelle der Schlncht hervorgetreten. Er konnte in der Mitte der dreißiger Jahre sein. Es war eine große, hohe llnd stolze Gesialt. Das schöne, männliche Gesicht war bleich; man sah ihm Anstrengungen und Entbehrungen an. Gleichwohl hielt er sich noch krästig, selbst stolz aufrecht und hatte noch mit jenem raschen l,nd leichten Schritte gehen können. (Kortsejjuug folgt.) ständigen Wirkungskreise der Gemeinde gefaßt wird, so erscheint nach L 44 de» Gemeinde-ftatutes jede weitere Berufung unzuläßig. Dagegen konnte sich der Gemeinderath der Ansicht nicht anschließen, daß die Entscheidung, auf welche Art und Weise die Dom« und Stadt-pfarre den zu zahlenden Betrag aufzubringen habe, in ihrem Wirkungskeis liege. Hierüber hat einzig und allein die Dom- und Stadt-psarre selbst zu entscheiden; die Gemeinde kann derselben bezüglich der Art und Weise de» aufzubringenden Geldbetrages ebenso wenig wie jedem anderen Gemeindeglied eine Borschreibung zu geben. Der Dom- und Stadtpfarre muß es sonach überlassen bleiben, falls dieselbe die zwangsweise Einbringung vermeiden will, die zur Aufbringung des Geldes nothwendigen Schritte einzuleiten, und ihre Rechte gegen die zu einem allfälligen Beitrag Verpflichteten zlir Geltung zu bringen. Eine Weisung Seitens der Gemeinde an den im Sinne des Gesetzes vom 25. April 1864 bestellten Kirchenkonkurrenz' Ausschuß erscheint auch schon deßhalb unzulässig, als obiger Ausschuß der Gemeinde nicht untergeordnet ist, sondern seinen selbständigen Wirkungskreis hat. Die Gemeinde kann sich sonach nur an die Dom- und Etadtpfarre als Ge« meindeglied halten, welches die betreffenden Gemeindeverpflichtungen und Kosten ebenso wie jeder andere Gemeindeangehörige zu erfüllen und zu tragen hat und mußte sonach in dieser Richtung dem Rekurse stattgegebel, werden." Ueber diesen Gegenstand sprechen die Herren: Dr. Reiser, Bitterl von Tessenberg, Max Baron Rast, Marco. Nach dem Antrage des Herrn Max Baron Rast werden folgende Punkte getrennt zur Abstimmung gebracht: 1. Die Dom- und Stadtpfarre hat den entfallenden Betrag zu leisten, 2. die Ziffer dieses Betrages (61S fl. 25 kr.), 3. die Unzuläffigkeit des weiteren Rekurses. Sämmtliche Punkte werden angenommen. (Schluß folgt.) (Verdi«nstkreuz.) Herrn Alois Len-tschek in Blanca bei Lichtenwald ist wegen seiner Leistungen für die Schule das goldene Verdienstkreuz verliehen worden. (Vom Schnee erdrückt.) Die Flam-mer'sche Ziegelhütte in Schö»»stein wurde vom Schnee zusammengedrückt. Die Magd Maria Saverschnik, welche in derselbe!! beschäftigt war, fand ultter den stürzenden Balken ihren Tod. (Todtschlag oder Selbstvergiftung.) Beim Grundbesitzer N. Flucher in St. Peter wollte am Dienstag Nachts ein Gauner einbrechen. Vom Knechte des Hauses verscheucht und verfolgt, wandte sich der Flüchtige plötzlich um, schoß aus den Nacheilenden eine Pistole ab und verwundete denselben. Durch diesen Schuß ausgeschreckt, kamen einige Nachbarn zu Hilfe und prügelten den Gauner ländlich sittlich nach Kräften durch. Am nächsten Morgen wurde dieser todt aufgefunden; er soll aber nicht in Folge der Mißhandlung gestorben sein, sondern an Gift, welches er wahrscheinlich aus Furcht vor der Entdeckung genouimen. (Zum Besten der Volksschule.) Der gemüthliche Abend, welcher in der Restauration des Herrn Scherbauni in Brunildorf zum Besten der dortigen Volksschule stattgefunden, hat einen Reinertrag von fl. erzielt. (Freisprechung.) Herr Friedrich Leyrer, s. Z. Direktor der hiesigen Filiale der steierm. GSkomptebank, ist wegen BetrllgS angeklagt, von den Geschwornen aber nichtschuldig erklärt und von dem Strasrichter freigesprochen worden. (Schadenfeuer.) In Mahrenberg sind das Wohnhaus und die Nebengebäude des Keuschlers Franz Merth gänzlich abgebrannt. Dieses Feuer entstand durch Unvorsichtigkeit und beträgt der Schaden 1200 fl. Die Gebäude waren mit 600 fl. versichert. (W äh le r v er sa mnl lun g.) Die Wählerversammlung, voni provisorischen Wahl-komite in den Saal „zur Stadt Wien" auf den l9. Februar Vormittag 10 Uhr einberzlfen. wurde vom Reichsrath» - Abgeordneten Herrn Konrad Seidl mit einer Ansprache eröffnet. — Von verschiedenen Seiten habe man als Kan-didaten der Verfassungspartei Herrn Michael Wretzl in Rothwein aufgestellt und sei es Zweck der Versammlung, diese Kandidatur entgegen zu nehmen. Herr Seidl wurde zum Obmann, Herr Karl von Formacher zum Lchristführer gewählt. Herr Michael Wretzl erklärte, daß man ihn aufgefordert, die Wahl in den Landtag anzunehmen, weil man eineil Landmann als Vertreter wünsche. Er habe die Sache wohl überlegt und endlich gedacht: in (Äottes Nainen! Der Redner sprach hieraus deutsch und slove-nisch über die Bedürfnisse des Bauernstandes, namentlich über Schule, Unterricht auch in der deutschen Sprache, Gemeindeanlagen, landes-sürstliche Steuern, Verschuldung der Bauerngründe, Pfändungen, Lizitationen, Stellung der Advokaten zu dem prozeßführenden Publikum, Einkonlmen und Steuern derselben im Verhält-niß zu den Einnahmen u>ld Lasten der Bürger uud Bauern. Die Rede ward beifällig aufgenommen. Herr Reichsraths-Abgeordneter Seidl sprach ilber den Advokatenstand, über dic lvnrdigen und unwürdigen Vertreter desselben u,id empfahl den Kandidaten. Dieser Herr sei stets ein Bauernfreund gewefen und wie er bisher in der Gemeinde und in der Bezirksvertretung gewirkt, so werde er auch im Landtage thätiz^ sein. Studirt habe der Kandidat freilich nicht, aber was nützt das Studiren, wenn es nur für den eigenen Lack ausgebeutet werde? Der gesunde Menschenverstand wisse ganz gut, was uns frommt. Wie viel schöne Reden habe man im Landtage und Reichsrathe schon gehört unv wie manche derselben habe uus entweder nichts genützt oder wohl gar geschadet, ein Vortheil ist sonst eine Rede nur fiir Jenen, welcher gesprochen. Im Reichsrath, als es sich un: die Abkürzung des gerichtlichen Verfahren» gehandelt, seien gerade die Juristen Gegner dieser Bestrebungen gewesen. Herr Wretzl ergriff noch e'nmal in slove-nischer Sprache da» Wort über die Interessen der Bauern und fand auch diese Rede Beifall. Herr Seidl ersuchte dann jene Herren, welche mit der Kandidatur einverstanden seieil, die Hand zu erheben und konstatirte er, daß die überwiegeitde Mehrheit für Herrn Wretzl stimnle. Herr Seidl dankte für das Erscheinen und bat die Parteigenossen, für die Wal)l des ans-gestellten und angenommenen .^iandidaten zu wirken. Herr Wretzl dankte gleichfalls und erklärte der Obnmnn die Versammlung für geschlossen. (Erinnerung an Kaiser Joseph.) Das große prachtvolle (Äeinälde von (Ä. l^on-rader: ^Der Tod Kaiser Aoseph II." — Preis 20.000 fl. —' wird von! steirischen Kunstvelein in der Bildergallerie zu (Äraz ausgestellt und soll die Schaustellung auch hier staltfinden. Theater. Wir beschränken nnS heute auf die Mit' theilung, daß WilbrandtS Tragödie „Nero" bei der am vergangenen Donnerstage stattgehabten ersten Anffiihrltng einen glänzenden äußeren Erfolg errungen hat lind n.imentlicl) Herr Kainz als Träger der Titelrolle durch vielfachen Hervorruf ausgezeichnet unirde. i^ine eingehende Besprechung des Ltückes und der Darstelluug bringen wir inl nächsten Blatte. ck -t« Heute geht die Wiener Posse «,Höher Peter" von Berla als Novität in Scene. Wie man uns versichert, ist dieselbe so recht sür ein saschingseliges, lachlustiges Publikuni be» rechnet, darnach bei dem bekannten guten Zusammenspiel unserer Komiker eine Zwerchsell erschütternde Wirkung nicht ausbleiben dürste. Letzte ^ost Der Anschluß deS RuthenenklubS an die ZZerfassungStreuen wird von den Ttamm-qenosscn deS ersteren mit Befriedigung auf-„rnomm^n. Im Deutschen Verein zu Wien soll die Erklärunq beantragt werden, daß zu Gunsten UttgarnS jtdeS weitere Opfer gänzlich unzulässig. Die Aufständischen haben in der Tut. torina die R publit ausgerufen. Eingesandt. An die Herren Wlihlmänner des Wahlbezirkes Martiurg-Landgelneinden. Bei den verfassungstreuen Wählern hat die Kandidatur des Herrn Michael Wretzl Anklang gesunden, denn so weit mir die Wahlmänner kennen, dürfen wir mit Sicherheit darauf rechnen, daß am '^6. Februar unjer Kandidat die Metirheit der Stilnmen l)aben wird. Dies freut uns; wir selben, daß wir den Wählern aus der Seele gesprocheit habeil, daß die Wähler das Herz am rechten Fleck haben. Ihr aber, geehrte Äahlulänner t?abt ilichtS weiter zu thull, als iln Einverständn'ß mit Jenen, die Euch ihr Vertraueil geschenkt haben, zu stimnlen. Uns ist gar nicht bange. Wir ivis-sen, daß Ihr Alle, die Ihr init uns haltet, staildhast bleiben werdet, weil Ihr Miinner seid, die gar nicht anders können. Wir wissen, daß Ihr die Fahne tragt und hoch haltet, auf welcher geschrieben steht: Wir wollen einen rechtschaffenen, gescheid-ten und freisinnigen Mann der Bauernschaft als Vertreter im Landtag haben! Der ij6. Februar 1676 muß für ullS verfassungstreue Wähler des Wahlbezirkes Mar-burg'Landgeineinden ein Ehren- uild Freudeil-tag sein; daruln hoch unser Kandidat Herr Michael Wretzl von Rothivein. Pulsgau, 18. Februar 1876. Mehrere Wähler. Berichtigung Die aln 18. d. M. ausgegebene Nulnlner der „Marburger Zeitung" bringt iin Berichte über die Sitzung der landivirthschastlichen Filiale voln 15. Febrllar 1876 unter anderin den Beschluß, „es sei durch die Behörden dahin zu lvirken, daß die Zöglinge der Lehrerbildungs-Anstalt die Weinbauschule besuchen, unl dort einen gründlichen Unterricht zu erhalten." Da dieser Beschlliß geeignet ist, iil den weitestell Kreiseil die irrige Slnsicht zu verbreiteil, es sei von den koinpeienteil Bchördeli bis jetzt iiicht das Erforderliche veranlaßt ivordeii, uin die Lebralniszö^^liiige zuiil lliiterrichte all den lcindwtrlt)schastlichen Foitbilduiigsschulei'. zu befähigeil, suhle ich lnich verpflichte! zil beiilerken, daß an der Marburger Let)rerbilonilgSanslalt seit nlehreren Jahren für die tlieoretische uilv praktlsche Aiisoildniis; der Zöglinge iil allen Ziveigeil der Laiidivirthschast gesorgt ist, daß dieZögliilge des :j. lind 4. Jahrgaiiges alljährlich die Weinbailschule besucheil. ail den praktischen Delnonstrationen daselbst theilnel)inen^ und daß Herr Direklor H. Äölhe in der zu» vorkoininenc^sten Weise durch lichtliolle und gründ» liche Erklärungen ail der AuSbilduiig unserer angeheilden Volksschullehrer sich persönlich betheiliget. K. k. Lehrerbildungsanstalt. Marburg ain lö. Februar I87<>. Dr. A. Elschtiig, Direktor. <§^inftesi?ndt. Den großstädtischell Nachahinungen gemäß wird anch bei uns jährlich eiii Theil des löbl. (^ielneiilderathes ausgeloost lind frische .Gräfte habeil Hoffnullg geivählt zu iverden.----- Wie lailge wird es aber iloch daueril, bis sich ein Wackerer siildet, ivelcher beantragt und durch« setzt, daß die lange Strecke in der Tegetthoff-straße beim Hause des Herrn Alois v Kriehuber und bei Herrn Thomas Götz mit einem Trot-toir versehen wird. Es ist dort ein Morast, welcher dringend Abhilfe braucht und für Damen ist diese Strecke (insbesondere ins Theater) jetzt kaum niehr pasiirbar. (183 _Ein täglicher Passant. « « f r « f! Herr Michael Wrctzl, LandtagSkandidat der verfassungstreuen Partei, wird von den Wählern des Bezirkes Wind. Feistriß ersucht, vor der Wahl im hiesigen Wahlbezirke eine Wählerversammlung anzuordnen und abzuhalten. Wahlbezirk W. Feistritz, 19. Febr. 1876. 184 Mehrere Hähler. Nr. 527. 190 Kundmachung. Der Gemeinderath von Marburg hat in der Sitzung am 3. Februar 1876 beschlossen, daß die der Stadtgemeinde Marburg mit Lan-deSgesetz vom IS. März 1874 L. G. Bl. Nr. 27 aus die Dauer bis vie Kommissionen jeder Art prompt und reell besorgt. (177 Das Kaffeehaus sammt Weinschaak in der Tegktthoffstraße Nr. 31, im besten Betriebe stthei'd, ist wegkn Kränklichkeit des EigenthümerS sogleich zu verkaufen; edenso daS zinserträgliche Haus Nr.75 sammt Kaffetljavs in der DraUt^ass,' wegen Domiziländ. Alles Nähere durch daS Agrnlurs-Comptoir dcs Anton Hoinigg Domgaffe Nr. VS in Marburg. Auszug aus dem Beobachtungsregister der meteorologischen Beobachtungsstation Weinbauschule Marburg. L Temperatur Barometer. ,^euch. nach CelfiuS stand in tigkeit S -- Uhr -- Millimetern in Pro- 1676 7 Uhr 2 9 Uhr TageSmittel centen Febr. 12. — 9-8 — 10 -12 6 737-1 34 13. —1b-2 - 3 6 - 7 4 738.0 91 14. —15-4 - - 3'0 - 6'0 737 5 91 15. — 9-4 ^ 16 - 6 2 741-5 93 16. 0-2 ^ 6-4 - 2 4 736 1 77 17. -^3 6 - 9 2 - 16 732 9 73 13. — 1-2 - 8-2 - 2'8 734-1 79 7 Uhr 2 Uhr ? Uhr heiter fast heiter heiter wenig beiv. bewölkt fast heiter etwas bew. .Bewölkung 7 Uhr 2 Uhr ? Uhr heiter fast heiter heiter wenig beiv. bewölkt fast heiter etwas bew. fast heiter fast heiter heiter heiter heiter fast heiter zicml. bew. fast heiter fast heiter heiter heiter heiter heiter fast heiter Anmerkung Beginn des Thauwetterö. Thauwetter. Thauwetter. Dauk an <1en Ich Gefertigte wurde von dem schweren Unglück betroffen, daß mein Gatt« Carl Wanie, Kondukteur des Südbahn, in der Station Pragerhof am 30. Jänner d. I. dadurch umS Leben kam, daß er zwischen den Puffern zweier Waggons erdrückt wurde. In meiner hilflosen Lage erinnerte ich mich, daß sich mein Gatte am Novemb. 1874 mit 500 fl., und am RR. Nvvemb. 1875 abermals mit 500 st. bei der wechselseitigen Versicherungs-Anstalt in Wien auf sein Ableben versichert hatte. Mir besorgte Herr Ivhann GaiAer, Papierhöindler und Bertreter des .«ksn»»" hier, die erforderlichen Dokumente, überreichte dieselben am v. Febr., und schon am RS. Febr. war die Auszahlung bewilligt und ist mir das versicherte Knpital pr. Gulden voll, ohne Abzug von der General-Repräsentanz des in Graz, Burg- gasse Nr. 17 zugest^ickt worden. Indem ich daher die Versicheruugs-Anstalt allen Versicherungsbedürftigen, namentlich den Herren Bahnbediensteten, würmstenS empfehle, spreche ich der löbl. Direktion dieser Anstalt sür die rasche und coulante Liquidirung meinen Verbindlichsten Dank auS. Marburg am 16. Februar 1876. 1S9 LIiso Vaniv, KondukteurS-Witwe, Tegetthoffstraße 24. lmergesllNgHW vecmi Markiurg. Mittwoch den ZZ. Febr. 187k Abends 8 Uhr in der Kaflno-Westauration. Zutritt haben nur die ?. I. unterstützenden Mitglieder deS Vereines. (1>^2 Beitrittserklärungen werden von nun an ausschließlich vom Herrn Kassier König in der Apoth.ke zu „Maria Hils" entgegengenommen. Restaurativu. (Fekertixtsr erlaubt 8iek äie ?. 1'. Her-reu (^äste «.uüuerIcLam 2ii äa83 aus ^u1a88 äys äeg disZiAen ^änusrßS8arlAvereiue8, Wtt- vvovk ävn 23. ä. statttiuäet. Liir äissvu ßSllÄQudöu IaA äio iu äas verlvßt virä. 186 I ein Steinmarder' er»vTcn Muff^ am W-g- Stadt—'Tegetthoffstraße. Der redliche Finder wolle selben gegen 5 fl. Belohnung bei L. Schnure r, Herrengasse abgeben lassen. (187 B 24 32 48 gl'. S»I. kl. IN. Ein großes Hausthor mit Vlech beschlageu, sannnt Schloß ist billig zu verkaufen. Näheres im Compt. d. B. (185 <7? Ein Wagen-Pferd 4 Jahre alt, sammt Geschirr und Wagen ist zu verkausen. Ausknust Draugasse Nr. 70. Kr»i«r Ivtvbavil (8pi'eng'8 I^ivlloplagv) jedem ziveiten Tag frische Sendung, sotvie alle Gattungen BouteiVenWein- empfiehlt 1b1 am Sosieu- und am Burgpla^. 50 60 60 70 70 70 90 90 40 40 70 70 250 25 28 ?s.kvlvviuv 8et. ?etei'6r 1875 . . . li038l)ac:1wr 1872 . . . Lauritselier 1869 . . . vosssrtvoiQv ^ellingsr....... Ka6i8e11sr...... ?ielc6r6r....... Xei'KvIilzaelier..... ^^aelttißaller..... liotkvvsin vvis öoiäeaux ^ol^avnisdergsr..... ^luseatellsr...... ll0ek8e1imit2d6r8ei' ^U8le8e 1863 von f. /^uekmann kivi' liosö........ (?0läp6rl6...... von Vi-Üävr l(lvino8vkvg ki-s? ölanelis....... 1i08v........ (?()1äi1a8ed6 mit rotksr Lti-tiuette, 6a8 5'6i!i8t6 . . ris-sodsQ-Sivr au8 f. 8ekrvinsl''8 Lisi'-drauvrvi Li'a?. I^xportdior a 1a ?il8llkr Lxxort-^lär^vvdier . . . Liertlasodsv weräsu mit 10 kr. pr. Ltüeli xurüolc^snommsll. 30 35 35 40 40 40 50 50 55 90 90 20 181 VI» I. ^R«rz^ der 1864er Lost Hmipttrcffcr ff. M krVöWk M L. Z und Z^tempcl. Wriiiiual-Losk zum Tagticoirje ii»d a»f Natli diüigft. (lös Gvl>v»nn ^6?'?'S7lAass6 .___Mit einer Beilage. verantwortliche Redoktwu. Druck uud B-rlaa van Eduard Ianjchitz in Marbura. Leilage zu Nr. 21 der ^Marburger Zeitung" (1876.) Faschmgkrapfcn täKliek krisek, Vumperallt«!, l2 8wk. 30 kr., Hrazer Zwieöack, Lidisokllugoln «I. lüalzi Lxtfaot-öondon» vixenor owpLeklt kviekiue^er, _oööT's As?'7'«nAc»«s. In» sinä ^etst kolxenäe ^einAattunxen aus L. 8vki'Am!'8 Visinkanillung iw ^ussvkttnke: 187Ser 8l. l^vteivs . . I^iter 2ll kr. 1872er MsnnvsItvsMr . „ 32 kr. 1873er kotkvein v.konobik „ 32 kr. kerners versokieäelle klasekenveiue in dekttnut AUter ()uk1!tät 2U dersbAS-getsten Dreisen, ^vorüber auf Verlangen Preislisten »usxekolKt v^eräen. (178 äsQ Ls^öval! v»» I?sus»tv i» lotillon-Gröen, Dallsücher u»6 lombvIa-KvLvn^tÄllile dei »S F«I». ^avlivr, Blarkui'ßx, Herreugaffe RAA. Lizitatton tillt« Wrillgarteos in Melliog. Vom gefertigten k. k. Notar als GerichtS' Kommiffär wird htemit bekannt gemacht: G? sei mit Bescheid de6 löbl. t. t. Bezirks-aerichteS Marburg r. D. U. ddo. 3. Jänner 1876 S. 8948 über Ansuchen der Erben die öffentliche Bersteigerung deS in den Verlaß deS am 2ö. Ottober 187ö in Ober-Poberjch verstorbenen Grundbesitzers Joliann Gracher gehörigen, in Melliiw bei Marburg gelegenen Weintiartens Berg Nr. 47 und 48 aä Meiling im unverbilrgten Flächenmaße: a) Bauarea P.-Nr. 7 mit 77Qkl, d) Weingärten P.-Nr. 196a/a, 193a/2, 198d/d mit 1 Joch lööö Qkl.. o) Weide P.-Nr. 199». 190b mit 69Qkl., ä) Acker P.-Nr. 200, 20la, 202 mit 263 Qkl., s) Wiese mit Obst P.-Nr. 201b, 201«: mit 804 Qkl.; zusammen: 2 Joch 168 Qkl. — btlvilliqt Uttd hiezu die Tagsatzung auf Montag den HI. Februar 1876 BormitagS 10 Uhr am Orte der Realität anberaumt worden, wozu Kauflustige mit dem Bemerken eingeladen werden, daß die Realität unter dem Ausrufspreise per 3551 fl. nicht hintan-gegeben werde, daß jeder Lizitant einen Betrog per 355 sl. als Vadium, überdies der Erstehet einen Tvellb.trag per 1000 fl. auf Rechnung deö MeistboteS zu erlegen habe u^ld die weitere" Llzilalionsbedingnisse bei dem gefertigten Gerichts-Kommisiär eingesehen lverden können. Gleichzeitig werde» bei derselben Realität die dabei befindlichen todtkn und lebenden Fatir-niffe, worunter IS Halbstartin Wein sammt (Nebinden, dem ^^leistbietenden gegen Barzahlung deS Me'stboteS zugeschl'igen werden Marliurg am 25. Jänner 1876. Der k. k. Notar als Gerichts-Kommissär: 114) Dr. M. Reiser. tlaupt»klio«iorlaxs Kki H. k. krmli i» Harblirz vv» «>vi> vvktei» vrlßtlntti ainVrtkanI»oI»si» (184 8tr»ssr' HVlivvIvr äl HVilson «retker mit Virtolilu»« unä gl»n. ? N Td igene Erzeugung kür ^«loriwuw 'WO ewpfebie ieb mein reiobdaltiKes I^a^er KIK^ftllvs xut Mllittei-t von 0. U. ü. RS. älle KnltunMn svexen vorAeriiektel- Saison /um eixenen ItvÄenpreis. 72 IIu8v unck Lilet in svbvvars von 0. ü. 25 tVaek, Uttse unck kilet „ „ ^ A. 27 VvtSr»l»S>»»^i»2iUzxS billigst Kelieikl, Iilvic>c) Dncaten effectiv in Gold. Diese, vom Magistrate der Stadt Wien zum Besten des Ar-menfcndes veranstaltete Lotterie enthält Treffer von I««Q, »EVtzV, ) Ducaten IßVLV, lOO, j Gulden I^^, IßV^! in Gold, l EVV ^ Silber 3 Wiener Communal-Lose, deren S 2VV.000 fl........ und viele andere Kunst- und Werthgegenstände in Gold u. Silber, zu sammen Die Ziehung erfolgt u»ter C««tr«ll« de« Magistrate» am 29. Februar 187«. «e, autwartlgen Aufträgen wird frankirte Einsendung de» Betrage» uud Beischluß von 40 kr. für franco Zuskndung der Lose und s. Z. der Ziehungsliste ersucht Wechselstube der k. k. pr. Wiener Handelsbank, vorm. Z»h. E. Sathe», Graben, 13. Diese Los« smd auch zu beziehen durch: ^issg ^_ lk ^ll82eieIliiiinMii. Kegrilli^et I8Zlt. Lei »Ile» Veltsiisstelluiizen prÄmiirt. Unsere anerlisnnt boston, sivkSmtliol, limentirton Vkoimal- Ullä lAksIvAAKöll (6es ß^Li-eti-IivIi »»vi, uns benannte» 8/8toM8 pkitZvl-) kerner »Ile Sorten M»»»« nn6 ««vtvktv siud au8solilio8slioli nur von iloi- UN8 liirtsn firm» Lruek <8^ Oo. k'i-sg, »ou«sg8plsk 23 170 Kvdi'Uljvi' l'iitzvr. Marburg, 19. Febr. >rsel're»n 10 kr. pr. Liter. Welzen^riet 26. MuttPmtltl 20, Gemmelml!l)l l4, Polentamehl 12. Rmdschmctl, fl 1.10, Schtvelulchmalz 82, Epect frisch 60. gcrättchert 90 kr., vuNer fl. 1.— pr. Klgr. Cier 2 El. 5 kr. Aindsteisch 44. Kalbfleisch 49, Schiveiiistetsch jung. 49 kr. pr. Klgr. Milch sr. 12. abger 10 kr. pr. Liter Holz iiart fl. 4.3^. weich fl. 3.— pr. Kbmt. ^olzk^lile» hart fl. 1.—. welch 60 kr. vr. Hktlt. peu fl. 2.70, Stroh, Lager fl. 0.—, Streu fl. 2.40 pr. 100 Klgr. Verstorbene in Marburg. 12. Febr.: Eisel Johunna, TischlermetsterStochter, 26 I.. Närbergasse. Allgem. Wassersucht! ^6.: Tremmel Matliilde, GärtiierStochter. S I., VI>ime»qasse, DifteritlS; 17.: Casati Karolina, k. k. HiNlptmantt-Aut>itor».Gt,t-tltt. 37 I.. Tege»tlit)ffstruße, HerzlahmiinqKirbiisch Aut^llst. SchlUnNtichesSsotin. 8 Moiuite, Änrntiierv^'rstlidt. Zel^rflelier; 16.: Äiiderlitsch «usanna, BichilschlvsserS. tt'chter. 6 I.. Joseflstraße, VkinliUii»,. Im öffentl. .s^rnn. kenh'use : 14.: Weisiak i^einrlch. 'Lktlschtneiipuber. 45 I., ser. Schl^qfluß- 13.: Arankoviü Pcler. <>>lk»urbelter. ü2 Allszehrung. Kundmachung. Ich muche hiemil bekannt, daß l»ki utlr das Oelmachen be^^onntn hat. Gepreßt wird aus meiner aus Eisen konstmirtrn Handölpr.sse, dic bei der landwirthschaftlichen Aufstellung in Pettau diplomirt wurde; und es c^enügt hiezu ein Mann, wo bei anderen Holzpresscn 4 Mann erforderjiäi sind. Auch das Knelen mit den Händen entbehrt die dazu konstruirtc Knetmaschine, mit Wasser-krast gelrieben. 153 Erzeugt werden alle hier iiblichen Oele. Preis pr, Liter S kr., sonst keine anderen Giebigkeiten. Auch können die Körner für Oel umgetauscht Iverden. Arbeitszeit bis Pfingsten. Um zahlreichen Zuspruch biitct der ergebene Thomas Krainz /rauhem, 4. Febr. I87ti. vlgo. Malttjch. (171 Vom k. k. Bezirksgerichte Marburg r.D.U. wird hiemit bekannt gegeben, daß am Februar 1876 Vormittags 10 Uhr die frei-willig^ Verst'igerung der zum Verlasse des in der Magd'ilena-Vorstadt zu Marburg verstorbenen Zosef Heu gehörigen und auf 128 fl. 4b kr. gtschäßten Fahrnisse stattfindet, wozu Kauflustige mit dem Bemerk,'» eingeladen werden, daß der Mristbot sofort zu erlegen ist und die Fahrnisse sogleich wegzuräumen sind. _Marburg am 5. Februar 1876. Dampf-u-Waimeiibad i» drr Kürntlicr-Vorliiidl täglich von 7 Uhr Früh bis 7 Uhr Abends. 56 Alois Schmiederer. 177 sind täglich frisch zu bekommen in AthomaS Götz' ZVraühaus iu der Ein Garten zervorstadt, Blumcni'.assc, nl>^ Vau pla^ gecigkikt, unü ei«e Drefchte«ne in Kärnlnervorstadt, gut gebaut, sehr leicht in ein Wohnhaus umzugestalleu. jlnd zu verkaufen. Näheres bei Franz P i i c r sen. i» der se. (180 jsll« vuoüjhinilluny lu dsrivdsn. NW mit »Vt/ o»'0c/l. a / ^ /A AAI?. /.? 'NNk/e. . ^ .V ' L - maviel ttNli «Inioli ?.n dv- »ivtten. ^21 litmielit«, kvli!- üi llevimal-, vflieksn-, lafsl- 6. kalanvo-V/aagon in »nütletitei' /Vudjfülii Ntt^' empi'eilltll Kom5ln ?»ek»er 62 Borfchriftmäßig geaiehte Riit« I Ml- vQ xro» Si vQ ävtati bei ItitSjtenkeli, Üzi'Iiiii'x l^SI« klvlll«»^ so»., Faßbinder, empfielzlt ein großem» Lager von tl t) Ii I m Li 8 8 6 II zu den billgsten Preism. (17S Gin möblirteS gaffenseitigeS Zimmer ist vom 1. März an zu vermieth n : Kärninervorstadl Nr. 16. (175 Schon am I. Mär) ^^ljou am 1. Mär)^ ZLLoduux üsr 176 I8«4" ^WU 8tAat8-I^086. Eine ganze I8li4rr Los-Promcsse tt u r Gllldeii lind Steinpcl ilaupttrk'ttVi: Uituptr,><><> VI^ !i!A!z>'l!!ii!s iüi IKÜls t»I I IU IN UI^ U,It «.'I.I I' II V'>.n ^ deren i scho« »m I. März rrloljil, vobri »II ^supttretfei' vo« il. «. »amliaflc RrbkNirrffkr iiezo^ie» !litrt>cn müssc». Ein Zehntel fl. 17. Ein Zwanziqstcl fl. !>. Die ircffer lverdeu nach der Zichliii^^ softirt liilSbezlihlt. Anch der kleinste Treffer wird zuriirkvergiit?!, u. zwar nuf ein Zehntel mindestens sl. uus ein Znuuiziüstel sl. 4..'i0. Or»A»as.l-I.oss dillixst >Ve0li8lol'^e8c:Iuit't der Adnuni' Wien, Wc'll- stration de» iT y Nr. 13. l» l I v p s t o ^k'nllsueltt) iieilt?>rietil0l> c^er As)eeikl!.'il'7.t IZr. >^eu8ttiät, (Ktrdise?!,). >tei^eit8 init krfttlft t»el»»nllell. (16 VitdUwii» - lrSww»e Ich erlaube mir biem't dem ,geehrten ?. 's. Publikum höflichst anzuzeigen, daß ich mein Gasthaus in der Kürntorrgalst Ar. 212 am 10. Februar eröffnet habe. Im Ausschank ist nebst Gigenbauwein eebter Stainzer Schilcher und Götz'scheS Märzenbier. — Für gute Küche ist besten« gejorgt. Achtungsvoll (167 _vti. 8vlivvi70i'. Mehrere Hundert (169 weiche Sessel sind zu verkaufen. Näheres im Comptoir d. Bl. kriiiililMiii-iipmIiMiIIiiiiz; ^»kod ItiUlU SIsssZ^ (Kroatien) emptivlilt sein best »ssortirte« I..«xer von Iioelikeinen, eelitea 8lilv»iiiv>' öi ^Z'rmivf 8!jvnvit2 2u billigsten Dreisen, ausserdem sein I^axer aller I<»I»Ä«»pr<»ßlK»Ktv. (1384 /7a,»oo sttAssancit. W i> II 8peei»listen in 'siik>>iiiei>l»iNl ciii'sniliptom Ssf Rilsnsr Ri«N»u»»t»!lung vertreten durch »ttUI Ottakring.Degengasse Nr. 6. ?atti.illurl»iiieii uoä V«IIWrI»inen mit drelibarem Leitschaufela^parate siir va-rilible Wassermengen. liofiontillturliinsii slir hol)e Gefcisle, von 9 M. anfangend, werden niontirt verschickt und machen kostspielige Wasserl'autcn vollkommen entt>elirlich', empfel)lenSwerth für Sägemiililen. Sisenhäm« 1428 mer zc. 1^a88er8augappai'atv zur EntleeruntZ von Bnttf.rnl'en und zur Vi-recleiiG efällSerhöhung, Centrifugalpumpe» ^nlaeoi» voQ Vemsutka^dr. sto ilnttrltibs-Prllchltidrnde finden in der durchaus U!iglz1iü.ü1ioli wirkenden LrutZksaldv von (Z^ottlisd ktnr^vneAxvr in llsris»u (Schiveiz) ein i'ibcrlaschendes Heilmittel. Zahlreiche Zeugnisse und Dankschreiben sind der GebranchS-anlveisung beigesügt. Zn be^iel)>n in Töpfen zu Oe. W. fi. 3.20 solvotil durch G. Stnrzenegger selbst, als durch ^osvk '^vj8. Moliren-Apothekc, Meu, Tuchlanben Nr. !^7. (1206 Eis<'iibab»-i^adrvrdniliig Mavt'iirg. Mittlere Gemischte Zilge. Von MiirzzUschlag nach Triest: Attkuttst 1 ll. 49 M. At'fal)rt 2 N. 25 M. Aachm. Von Triest nach Mürzzuschlag: Ankunft IS U. 1t! M. AI»sahrt 1-' N. 4L M. «achm. Personenzüge. Ä Triest-Wien. Ankunft 2 U. 1» M. Nachm. s Ankunft S U. 85 M. Nachm. Abfahrt 2U. 16M.Nachm. j Abfahrt Z U. 88 «.Nachm.