Dunncrstllg, 20. September 1894. Jahrgang 113. ?!«,,---->—___ ^______________________________________________________________^ ^,>W '_____________________________________________________________________________ ^>!>!^?i 'l. hll,hizs,^^l PoslvcrIenduna: ganzjährig fi. 15, halbjährig fl. 75N. Im C ° mptoli: ^ Die «Laib. Zelt.» erscheint täglich, mit «usnahme der Tonn- und Feiertage. Die «dminiftrati,,: befindet fich ^^ ""'eill,s h^ ,,,^l! >!, 5 5U, ssiir die Zustell'Mg ins Hau« ganzjährig fi, 1. — Insestlonöyebür: Für 2! Eongressplay «r, 2, die Medaction Aahnhllfgasse Nr. 15, Sprechstunden der «ebactil», von 8 bi« li Uh» vormittag«. ' "-»"> 25 lr,, gröherc prr Zeile N lr,; bei sslercn Wiederholungen per Zeile 3 tr. V — UnfranNerte «riefe werden nicht oügenommen, Manuscilpte nicht zurückgestellt. ^ Amtlicher Hheil. ^^svEntsll ^'^"sche ^"estät haben mit ^ w^nnlich"'N^h"^ ""'" ^' September d. I. den ?^°ren X ^lessor der technischen Mikroskopie ?^itttt v'^,.^5 technischen Hochschule in Wien ^anil .n ^"^"el zum ordentlichen Professor Ü^wlltd^l'^ Hochschule für Vodmcultur und p^cichse ' "?n Professor der Naturgeschichte der Uheln^ °n °" Hochschule für Bodencultur Karl ^lltte/z ' gleichzeitiger Verleihung des Titrls '3^tlich^ ^^ ordentlichen Professors zum ^"Ie all?. „3?^f^ssor der Botanik an dieser "«"gnädigst zu ernennen gernht. Madeyski m. p. ܰUn En.s^.^"s^lische Majestät haben mit U^hiU "Meb"ng vom 5. Juli d. I. Gisela ö^e des f 5"c- ^°« Philippsberg zur ^ ^M ,,. ^ l. adeligen Damenstiftes in Graz ^^iuernennen geruht. Nichtamtlicher Mil. ^ ^ ^^ Delegationen. Vt!> der ^^ ^""r Majchät des Kaisers beim btt>^/^5? Delegationen sowie das im Zu-^L, ^l'Mt . ". gehende Expose Sr. Excellenz des ^3^chn^.^'s"lichen Hauses und des 'l^h ^t-Äuss^,s"°^ l" b« vorgestrigen Sitzung «tK^helite d^Ms der österreichischen Delegation ^3'^tt I"," Hauptgegenstand der Erörterung in ^»>Ng ." "'"- Allgemein wird mit lebhaftester höchst "ennnent friedliche Charakter sowohl hinist«" Kundgebung als der Darlegungen des b»ü ^s «^, betont. ^7 ^Henbl ^. schabt: «Vom Throne und <"s Äufl ^, b°nt haben die Völker Oestcrreich-^^ Auz?" "«er das Verhältnis der Mon-^>>n DichA»f,^ "ber die europäische Lage ^tte^serer ^."".^larungen lauten so günstig, wie ^ne, GrK' t.3 ""cher der Friede, nach dem ^'el>. sein kam, "^' lein anderer als ein be« ^ ^ ^" zn n^"pfehl°n^ ? der Darbietung von ^^^ ^lse desselben Dichters: ^" v'el cm, zu geschwinde. Das ist eine Botschaft, die man überall mit Freude aufnahmen wird . . . Welchen großen Antheil an dieser glücklichen Entwicklung die Haltung Oesterreich-Ungarns hat, ist von den Delegierten auch diesmal wieder hervorgehoben worden und wird auch von allen maßgebenden fremden Beurtheilern anerkannt.» Die «Neue freie Presse» äußert sich folgendermaßen: Während die Delegationen noch unter dem Eindrucke der vom Throne herab verkündigten Friedens» botschaft stehen, hat Graf Kalnoky sich beeilt, das Bild der europäifchen Lage, welches die kaiferliche Ansprache nur in den äußersten Umrissen gezeichnet hatte, im Budgetausschusse der österreichischen Delegation zu ergänzen, zu erweitern, zu beleben und dadurch jenen Eindruck zu vertiefen. Die «Presse» sagt: Die Rede, mit welcher Graf Kalnoky in der österreichischen Delegation ein Bild unserer auswärtige« Politik gab, entspricht in ihrem Tenor vollständig dem friedlichen, beruhigenden Inhalte der Thronrede. Das «Vaterland» schreibt: Die Erwiderung Seiner Majestät des Kaisers auf die Ansprachen der Delegations-Präsidenten hat weit über die Grenzen unserer Monarchie hinaus die lebhafteste Befriedigung erregt, weil die Hoffnung auf die Erhaltung des Friedens darin nachdrücklicher noch als in früheren Jahren zum Ausdrucke gekommen ist. Das «Neue Wiener Tagblatt» bemerkt: Sowohl in der in Budapest enuncierten kaiserlichen Thronrede als in den Aeußerungen des Ministers der auswärtigen Angelegenheiten vor der Budget-Commission der österreichischen Delegation wird man über den Hauptcharakter der österreichisch-ungarischen PoliM, namentlich über ihre absolute Friedlichkeit, unzweideutigen Aufschluss finden. Im «Extrablatt» heißt es: Freundlich und wohlthuend wie Glockenklang tönen die Worte in die Herzen der Völker, welche Se. Majestät der Kaiser vorgestern an di> in der ungarischen Residenz versammelten Delegierten richteten, und sie werden überall einen freudigdankbaren Wiederhall finden. Die «Deutsche Zeitung» betont, Graf Kalnoky habe dem Budgetausschusse der österreichischen Delegation ein glänzendes Bild von den politischen Beziehungen Oesterreich-Ungarns zu den anderen europäischen Mächten entrollt, und die Rede hatte, was ihre Bedeutung noch erhöhe, ansdrücklich an die Worte angeknüpft, welche Se. Majestät der Kaiser beim Empfange der Delegation über die politische Lage sprach. Das «Neue Wiener Journal» sagt: Wiewohl eine eminente Friedenskundgebung allgemein erwartet wurde, können die Wärme, Bestimmtheit und Eindringlichkeit Zwar wird nie voll das Blatt, stets neu zu überschreiben; Doch leine Schrift so fest wird als die erste bleiben! Selbst heranreifenden Knaben gegenüber ist eine Ueberfütterung mit verschiedenartigstem Lernstoff schädlich; es genügt, dem Wissen einen guten, gesuuden Grund zu legen und dem Lernenden den Blick zu öffnen für das, was das spätere Leben ihm bringen kann. In dieser Hinsicht ist Emanuel Geibel ein kräftiger Warner: Nicht zu früh mit der Kost buntscheckigen Wissens, ihr «ehrer, Mhret den Knaben mir auf: selten gedeiht er davon. Kräftigt uud übt ihm den Gast an wenigen würdige» Stoffen; Euer Veruf ist erfüllt, wenn er zu lernen gelernt. Ganz besonders aber ist dem Willenleben des Kindes schon in frühester Iugeud Beachtung zu schenken. Bitter wird der Erzieher gestraft, welcher aus übelangebrachter Zärtlichkeit den Neigungen und Strebungen des Kindes nic entgegentritt. Da erlangen nur zu leicht niedrige Triebe die Herrschaft in der Kindesseele, welche die Kleinen nur unter schweren Kämpfen sich wieder entreißen lassen. Das Kind soll sich früh daran gewöhnen, unberechtigte oder nicht vollberechtigte Wünsche nicht befriedigt zu sehen; je größer es wird, umsomehr muss es lernen, ohne Widerstreben sich etwas zu versagen und versagen zu lassen. Frühzeitig soll das Pflichtgefühl im Kinde wach und stark werden, so dass die Nichterfüllung einer Pflicht einem Genusse zuliebe sofort durch das Gewissm gestraft wird. Auch in dieser der kaiserlichen Worte doch nicht verfehlen, weithin den besten Eindruck zu machen und die Ueberzeugung zu verallgemeinern, dass der Herrscher Oesterreich-Ungarns der treueste Schirmer und Schützer des Vülkerfriedens ist und bleibt. In der «Wiener allgemeinen Zeitung» heiß es: Se Majestät der Kaiser hat in Seiner Erwiderung auf die Ansprachen dcr Präsidenten der beiden Delegationen die Erhaltung und Consolidierung des europäischen Friedens und die sehr freuudschaftlichen Beziehungen unserer Monarchie zu allen Mächten constatiert. Das ist eine überaus wertvolle Enuncitation, für die wir und ganz Europa dem Monarchen und der gemeinsamen Regierung Dank wissen. Die «Oesterreichische Volkszeitung» befasst sich ausschließlich mit dem Bulgarien betreffenden Passus der Rede des Grafen Kalnoky. Das Blatt hebt den Unterschied zwischen den früheren Aeußernngen des Ministers über das Fürstenthum und seinen gestrigen Bemerkungen hervor. Die Sprache des Vertrauens habe sich zum Ausdrucke des Misstrauens, das Lob in Tadel, die Hoffnung in Befürchtung und die wohlwollende Ermunterung in warnende Abmahnung gewandelt. Nicht für die Person Stambulovs trete der österreichisch-ungarische Minister des Aeußern ein, indem er nach Sofia die dringende Mahnung richtet, den seines Amtes entsetzten Ministerpräsidenten nicht auf die Anklagebank zu schleppen, sondern nur für die Ruhe und Sicherheit Bulgariens. Stambulov, auf den Bulgarien angewiesen bleibe, in die Erbitterung unversöhnlicher Feindschaft zu drängen, wäre in der That ein so schwerer Fehler, dass ein aufrichtiger Freund Bulgariens, wie es die österreichische ungarische Monarchie nach einem entscheidenden Augenblick seine warnende Stimme erhebt. Man sollte diese Mahnungen in Sofia beherzigen. Politische Uebersicht. üaibach, 19. September, Die friedliche Perspective, welche in der Ansprache Sein erMajestät desKaisers an die Delegation e n sowie in dem Expose" des Ministers Grafen Külnoky ihren Ausdruck gefunden hat, wird von den Blättern mit lebhafter Befriedigung besprochen, wobei die Intentionen, die Machtstellung des Reiches unter allen Umständen zu wahren, volle Würdigung finden. Der Budget - Ausschuss der Reichs-raths-Delegation zog gestern den Occupations-Credit in Verhandlung und genehmigte denselben nach einem längeren, sehr beifällig aufgenommenen Expose^ Seiner Excellenz des Herrn Reichs-Finanzminifters von Beziehung betonen die Dichter die Nothwendigkeit des erziehlichen Einflusses auf das nachdrücklichste. Das launenhafte, ungehorsame, ungeberdige, unartige, leichtsinnige und durch hundert andere ungeregelte Impulse beeinflusste Kind taucht in der Dichtung nur zu häufig auf. Wer kennt nicht Rückerts «Der Knabe und der Apfelbaum» oder Hebels «Der Knabe im Erdbeerschlag». Meist folgt die Strafe der Uebelthat auf dem Fuße. Das ungehorsame Kind, das auf die Ermahnungen der Mutter nicht hört und Sonntags den Weg ins Feld nimmt, anstatt zur Kirche, mufs die Vernachlässigung seiner Pflicht schwer mit Angst und Schrecken büßen, wie Altmeister Goethe in seiner «wandelnden Glocke» so köstlich schildert. Aber der Ungehorsam des kleinen Wurms ist geheilt, und das Gebot steht auch ohne Wächter wie eine eherne Mauer vor ihm: Und jedon Sonn< und Feiertag Gedenkt es an den Schaden, Lässt durch den ersten Glockenschlag, Nicht in Person sich laden. Der faule Knirps bei Robert Reinick, welcher spricht: Heute nach der Schule gehen, Da so schönes Wetter ist? Nein! Wozu denn immer lernen, Was man später doch uergisst — selbst aber als Schulmeister bei seinem Spitz kein Glück hat, der klein? Kuhhirt bei Krumm acher, Laibacher Zeitung Nr. 215. ___________________________________1824________________________________ __________20^September^^ Källay mit allen gegen eine Stimme. Gleichzeitig wurde dem Herrn Minister das Vertrauen votiert. Hierauf gelangten der Voranschlag des gemeinsamen Finanzministeriums sowie die Schlussrechnungen zur Erledigung. Die Delegationen werden voraussichtlich in der zweiten Octoberwoche geschlossen werden. Die üblichen Delegations-Diners in der Ofener Hofburg sind auf den 6. und 8. October festgesetzt. Die infolge des Ablebens des Reichsraths-Ab-geordneten Leopold Muth nothwendig gewordene Ergänzungswahl eines Reichsraths-Abge ordne ten für den Landgemeinden-Wahlbezirk St. Polten wurde laut einer Kundmachung des Statthalters Grafen Kielmansegg in der «Wiener Zeitung» für den 22. October anberaumt. Der genannte Wahlbezirk hatte auf Grund des Gesetzes vom 20. Juni d. I. durch Abtrennung einzelner Gemeinden, welche nunmehr der Großcommune Wien angehören, eine veränderte Gestalt erhalten. In preußischen Blättern war in letzter Zeit vielfach die Frage besprochen worden, ob nicht die Zeit zur Umwandlung der vierprocentigen preußischen Consols gekommen sei. Gegenüber diesen Erörterungen betonen die «Berliner politischen Nachrichten» , dass zunächst die Möglichkeit eines sicheren Urtheiles darüber abzuwarten sein wird, ob der jetzige Stand der drei-procentigen Consols der adäquate Ausdruck der wirtschaftlichen Entwicklung sei. Erst, wenn dies zutreffe, werde der Staat in der Lage sein, mit Zustimmung der gesummten öffentlichen Meinung seine Entschließung in der Sache zu fasfen. Die «Nordd. allg. Ztg.» bemerkt zu dem umstrittenen Satze in der jünsten Rede des deutschen Kaisers, in welchem es hieß, eine Opposition preußischer Adeliger gegen ihren König sei ein Unding, sie habe nur dann eine Berechtigung, wenn sie den König an ihrer Spitze weiß, sowie zu der Bemerkung der Zeitungen, dass diese Fassung unmöglich eine richtige sein könne, Folgendes: Aller Grund des Kopfzerbrechens verschwinde, wenn man unbefangen die Worte dahin verstehe: Dass der Widerstand des Adels gegen irgend eine politische oder wirtschaftliche Strömung nur dann eine Berechtigung hat, wenn er den König an seiner Spitze weiß. Eine am 17. d. M. abends in Brüssel stattgehabte Versammlung der Arbeiterpartei lehnte das von der liberalen Vereinigung angebotene Wahlbündnis ab. Aus Paris wird vom 18. d. M. berichtet: Der «Temps» constatiert bei Besprechung der vom Minister des Aeußern, Grafen Kalnoky, im Budgetaus' schusse der Reichsrathsdelegation gehaltenen Rede den besonderen Nachdruck, womit Graf Kalnoky die Bedeutung des Dreibundes betont hat. Der Minister habe diesem bereits alten Leitmotiv der österreichisch-ungarischen Politik einen neuen nachhaltigen Erfolg abgewonnen. Der «Temps» hebt dann die Stelle über den politischen Charakter des zwischen Oesterreich-Ungarn und Russland abgeschlossenen Handelsvertrages hervor, welcher auf keine Lockerung des Bundes mit Deutschland schließen lassen dürfe, jedoch eine sichere Annäherung in Petersburg constatiere. Das bulgarische Regierungsblatt «Svobodno Slovo» polemisiert gegen das letzte von Cankov in einem Blatte seiner Partei veröffentlichte Schreiben, in welchem der letztere erklärte, Bulgarien müsse sich der das Rind schlägt und schmäht, das ihm die Kirschen zertreten, bekommen ihre Lection. Und ein anderer Dichter findet für die Schnl-lrankheit das treffende Wort: Bist so lranl als cm Huhn, Magst gcrn essen nnd nichts thun. Der kleinen Faulenzerin wird vom Dichter in der «trägen Margareth» ein abschreckendes Beispiel vorgeführt, und die Geschichten vom naschenden Zucker-mäulchen, das ein Krebs ins Fingerlein kneipt, oder vom honigschleckenden Röschen am Bienenkorbe mögen der Wiederholung des Versuches von Seite unbesonnener Näschcrinnen wohl vorbeugen. Und den Kindern, die noch immer nicht aufstehen wollen und den Kopf in die Kiffen drücken, wenn die Sonne schon durchs Fenster scheint, gilt der Weckruf: Nun reibet euch die Aeuglein wach! Die Schwalben zwitschern schon am Dach, D,e Lerche singt schon in der Luft, N« Vlnme prangt in Thau und Duft; und wärmsten Wünsche zum heutigen 3"° ^fi^' — (Seefische als Prag wird geschrieben: Bei einigen ">" .^!^ der hiesigen Garnison wurde in der verga^^ der Versuch gemacht, die Seefische in b« -" «^ ^ einzubeziehen. Der Versuch gelang auf das Seefische mundeten den Soldaten vorzüM' ^ ^ — (Licitation in Trieft.) ^st^ vormittags fand in den Lagerhäusern l«^.^ ii> ^, öffentliche Versteigerung internationaler ^ Ai' Wesenheit von über 200 Interessenten '"^^ eingelangten 564 Collis verschiedenartiger ^ bloß 4 Colli Cognac und 24 Colli Malag° ' , übrigen Partien fanden zu guten P«'se" ' ^i^ — (Ermordung eines ^^^Lh^' der Nähe von Interlaken ist unweit vA«e <<, vorige Woche ein Fremder durch Revolvers ^ Tage ermordet und einer Barschaft von ^ ^ raubt worden. Der Ermordete wurde " O A Ollier in Lilie identificiert. Der Mord" ' ^^ als er während der Beraubung seines Opl"^l be", l sah. Die Bevölkerung der Umgegend '>'"^plcl,' hörten Vorfall in großer Erregung und v^ ^^, kein Schweizer gewesen, der das Verbrenn ^ — (Ein verurtheilter Ned° ^ Schöffengericht in Berlin verurtheilte aw ^ Chefredacteur des «Berliner Localanzeige" ^. h ^^ Da ist ein Baum ihm ins H""H. Und hat das Vüdlein "itgelwM" M. Und hats gehängt an einen M ^ M ^ Dort hängt das Vüblcin unv ^ W^., P «Das kann ich nicht!-als der Vater ihm ein Päckchen "" ^ ^l gibt, dass er sich im Lesen übe. Uno der Dichter sagt, Ein Bube frisch und staH Im Koth die beiden Vruder. ^ 9"^ In kindischem Unverstände A efA' vie ^ Kindes einen Schlag nach dem Van ^MF.^ erzählt der Dichter, wie die Hand " >M ^0 so vergessen, zur Strafe zu" ^^ ^ll i andere Kinder vor so veruierfllHei" -^? Zntung Nr. 215._________________________________________1825_____________________________ 20. September 1694. 5b. Hi« .ch Fisches.) I" Sevilla wurde am !? AMi>^ ^" Geschästslocale des Buchhändlers Fö Men ^"^ hundert gefüllten Dynamitpatronen b'° VM. Buchhändler erklärt, er wisse absolut nicht, ^' 8t°ke« °/" ^n Laden gekommen sei. Der Fund ^lll- und Provinzial-Nachlichten. ^"^H^/Uche Beleuchtung in Laibach.) - ^lrisH«?' Das complet ausgearbeitete Elaborat 1""3 der w?"cht""9 und Kraftübertragung mit Aus- ' derschl^^'"kraft der Save (min. 1000 H?) an ^!^H"7"n Stellen, desgleichen auch für Betrieb M Grl?""' wurde dem Stadtmagistrate Laibach Mr- ^h °°n der Firma Ganz & Comp. in Wien ^ überaeb» "^"fer Fabriken) am 17. September ^ uH N ""^ ^ ^"" !°hi" bie Verhandlung im ?^n. ^ ^meinderath darüber demnächst gcwärtigt erscheint umso dringender, "'" lüusz °" 1895 die Centrale nebst Leitung fertig ?^l tvM ^"lbeginn.) Der schöne Nachsommer ?""e das c. "ch°m Schüler und Lehrer beim Schul-i?'° verflN ^^ ^""- und sehnsüchtig mögen sie ? ^riisk n» Ferienzeit mit ihren kurzen Herrlich-3 "Att^ trotzdem kommen sie alle in Scharen Me« ^ c>er M^, und der Andrang in die Mittel-^tte G." ""l'ch ein stärkerer geworden. Das neu-^techenden?"" " Krainburg hat einen viel. >hl hy " ""'ang zu verzeichnen, denn die stattliche Mn ^j^. "4 Schülern hat sich bereits in die beiden ?^lchu!en w 1" ^"' Die Ueberfüllung der hiesigen 3^ninasi "°^ sich auch heuer geltend; das Staats-^ ^1 we? ^" bis jetzt 690, das Untergymnasium Mer, ^, ^ als im Vorjahre), die Realschule 396 2 bohl ^bseufzer manchen fürsorglichen Bürgers ^ylelt?. ^fertigt sein: «Wohin mit all der Ge- ^rllich^lovensti Pravnik»), in dessen ver-^ Angelte >'°" "unmehr Herr Dr. Victor Supan ü^^usz ^" ^- bringt in seiner neunten Nummer ^h^ Artikels: «Ueber die Bevollmächtigung llkl "s dich,, . ^lprocess-Entwurfe» von Herrn Kavcnik. « "nw «""Alanten Aussatz haben wir schon das Hl,'NlH^.Ä« aufmerksam gemacht. Hierauf folgen 3 ^ ein.. '"^' darunter die im Iud.-Vuche unter llei« ' l894 "«"e owstgerichtliche Entscheidung vom e>ü? ^littb^ ^' und ein Gebürenfall. Aus den "°I ^l°den?U" entnehmen wir, dass die vom Ver-H ^. E^°""ik. herausgegebene jur.-pol. Termi-^r° °^n unk >, 5 ^" H"rn Iustizminister Grafen Kid ^leisv^ " H"^" Oberlandesgerichts-Präsidenten ^ b"rch s? übersendet und diese Aufmerlfamteit von tzti,?^s K, ^'e Thätigkeit des Vereines und des lV^y" Dr. Babnil äußerst schmeichelhaften '< b°rst,^° «" wurde. Ein Nekrolog auf die beiden ^l.'° AiH <>^tslehrer Zhishman und Vxner M. l.cye Iud,caturs° Uebersicht beschließen den ^ (Circ ^ ^«'^m ^? Henry.) Pas wohlbekannte deutsche l'"e ^^setzl^ i.. ^'U rechte Gunst erweisen, wird bei »I« b "'ante erl ^" " ^^"che des Circus Henry bald ^?"sdirect./ " ""^en, lautend: «Den schickt er "ehv,° h°t s^ ""ch Laibach!, Die Gunst des Pu-'lz °" s° and.?, ." ^uch seit Jahren keinem Unter-^ 5"ges N^ ^ h°ld gezeigt, und wenn wir das <^ünnen s. , ^" für die nahende Theaterzeit auf- herzlich freuen. Wir . kn Ktnöent engagiert. H""wreslc aus den. Russischen, 'u« ^enn h,. . Schluss.) Me?? dem c>,°5'.^mmer bei uns bist, wirst du b" l. Z Zu viel ."?'^^ ""s trinken. Gestern abends le«,,ia ein gV'n Doch was ich fragen wollte! ^e i?aren w.^ .^ ^"'n und kannst mir viel-^och? gar ^ ""fehlt. Wenn ich allein bin, so H Ni^°nd, sy ^^"langen nach Schnaps, kommt ^ »°^^ '" >ch nicht, Sie müssen einen «rz! be. 3>2^l!ll °'"i '^°" ^'"»^ 6r «eiß e« ^»!l 5" I° w>« ^°^ "'ch "is,°n, d° er stlber >d "ber sie liegt noch im ^r^'^ s° sage ihr ein Wort 7 Ei is^"et. H"'>s „ hier schon eine halbe d 3^ '"Ar M^^lch' Fort! Pact dich! s^hstück e" "nd is, > "."' s° gehts! Da liegt sie ^lie 1°"fzustehen^^"de, erst kurz vor dem "l es zeltgemäß ist, wie sie sagt. müssten das schon oft Gefagte neuerlich wiederholen, wollten wir uns in Einzelnheiten über die gestrige Vorstellung einlassen; es war, kurz gesagt, alles brillant und die Zuschauer hoch befriedigt. Heute enthält das Programm ein neues Debut der englifchen Reitkünstlerin Miss Hosch und ein Monstre-Tableau mit 30 Pferden und dem Elefanten. — (Sanitäts-Wochenbericht.) In der Zeit vom 9. bis 15. September kamen zur Welt 21 Kinder, dagegen starben 14 Personen, und zwar an Ruhr 1, Tuberculose 1, Magenkatarrh 4, Schlagfluss 1, Altersschwäche 1 und an sonstigen Krankheiten 6. Unter den Verstorbenen befanden sich 2 Ortsfremde und 7 Personen aus Anstalten. Infectionskranlheiten wurden gemeldet: Scharlach 1 und Diphlheritis 1. — (NusVeldes.) Bei der kürzlich stattgehabten Neuwahl des Curcomitlis wurden folgende Herren gewählt: Dr. Alsons Mofche, Hof- und Gerichtsadvocat, zum Ob» manne; Dr. Emil Klimek, Districts- und Badearzt in Veldes, zum Obmann- Stellvertreter, weiters zu Mitgliedern: Gustav Ritter von Pongratz, Villenbesitzer; Franz Tirman, Hotelier; Jakob Peternel, Gemeindevorsteher; Josef Verderber und Anton Hudovernik, Besitzer in Veldes. Ferner wird uns mitgetheilt, dass die in Auritz herrschend gewesene Diphtheritis-Epidemie gänzlich erloschen ist; von den erkrankten ? Personen sind zwei Kinder gestorben, die übrigen aber genesen. —o. — (Ein See bei Ratsch ach.) Wer jetzt bei Ratschach in Oberkrain vorüberfährt, bemerkt knapp neben dem Bahnkörper einen See, welcher die Wiesenmulde zwischen der Ortschaft und der Staatsbahn ausfüllt. Da und dort ragt ein Strauch aus den Fluten hervor, im übrigen aber hat es den Anschein, als stünde man vor einem wirklichen See. Dieses Bild jedoch entsteht stets zur Zeit länger anhaltenden Herbstregens und oft auch bei Eintritt der Schneeschmelze. Diesmal trat die Wasserfläche früher als gewöhnlich ins Dafein. Als sich das Seebild vor zehn Tagen gebildet hatte, mischten sich im Thale schon Schneestocken unter den Regen, um Hermagor aber schneite es so gewaltig, dass in den Höhenorten des Gugenberges der Schnee 8 Centimeter hoch lag. II. — (Schweine-Ausstellung in Nudolfs-wert.) Das Programm der am 23. October l. I. zu veranstaltenden und mit einem Schweinemarkte zu verbindenden Schweine-Ausstellung umsasst unter anderem nachstehende Bestimmungen. Die Ausstellung zerfällt in zwei Abtheilungen: für Zucht- und für Mastschweine. In der ersten Abtheilung concurrieren Einzelthiere, wie Eber (sprungsähig), Säue (trächtig oder mit Ferkeln), junge Eber und Säue unter 10 Monaten und ganze Zuchtcollectionen. In der zweiten Abtheilung gelangen zur Ausstellung Fleisch- und Speckschweine. Für jede Abtheilung sind zehn Prämien von 20 und 10 Kronen bestimmt. Die Ausstellung der Thiere muss am Ausstellungstage bis 8 Uhr früh bewirkt werden. Die Anmeldungen sind a„ die landwirtschaftliche Filiale in Rudolfswert bis längstens 1. October zu richten. Mit Hinblick auf den Zweck dieser Ausstellung, Producenten und Reflectanten auf Zucht- und Nutzmatcrial näher zu bringen, sowie auf den Umstand, dass die Ausstellung aus den großen Lucas-Iahrmarlt fällt, dürfte sich der Absatz der verkäuflichen Thiere ziemlich umfangreich gestalten, was für eine rentablere Zucht in Hinkunft gewiss die besten Folgen haben wird. Es ist deshalb wünschenswert, dass alle interessierten Kreise, namentlich auch der Großgrundbesitz, die Ausstellung zahlreich beschicken. — (Ein Kind ertrunken.) Am 12. d. M. nachmittags begab sich Lucia Delovc von Dvorje, Ge< richtsbczirl Krainburg, aus eine circa eine Viertelstunde Ünl n^nn sie^äüfsteht und gegessen haV gibt sie vor, schon wieder müde zu sein, und legt sich auf einen Divan, nimmt ein Buch in die Hand und eine Ci-garrette in den Mund und schlägt so die Zeit todt, bis die Theestunde kommt. Pfui! Auch nieiuer Tochter hat sie die Civilisation beigebracht. Die ist ganz toll. Sie besucht gar Fraueucurse, und anstatt mich wie früher «Papachen» zu nennen, redet sie mich immer jetzt mit «Vater» an. Anfangs dachte ich, dass es Scherz sei, aber nein, jetzt thut sie es uicht anders.» «Nun, das ist ja einerlei.. «Natürlich wirst du jetzt auch nach ihrer Pfeife tanzen, das merke ich schon. Mich jedoch ärgert es. Mein Schwager macht sich schon über mich lustig, doch was soll ich machen? — Du bist doch frei? Was? denn du sollst mit hinaus aus's Gut kommen, wo meine Fabrik ist,» fuhr Sachar Iwanijitsch in einem Athem fort. .Ja, ich kann mich frei machen.» «Dann ist es gut. Ueber die Bedingungen kannst du mit meiner Frau sprechen, denn dieses Zeitgemäße ist ihre Sache. Ich habe schou ohnehin viel zu thun. Sei nur uicht zu schüchtern uud verlange, was dir zukommt. Doch eine Bedingung stelle ich: du sollst den Weibern hier nicht den Hof machen.» «Ich finde es sonderbar, dass Sie mir. . .» «Ja, sonderbar! Bitte, mach mir keinen blauen Duust vor! ... Alle findet ihr das sonderbar, doch kaum habt ihr euch umgesehen im warmen Nest, so entfernte Wiese, um Heu zu rechen und nahm ihre zwei Jahre alte Enkelin mit. An der vorbenannten Wiese angelangt, setzte Lucia Delovc das Kind circa 30 Schritte vor sich nieder, um dasselbe während der Arbeit beaufsichtigen zu können. In einem unbewachten Momente entfernte sich die Kleine und gieng zu dem durch die besagte Wiese führenden Bache Vasca. Als Delovc den Abgang des Kindes bemerkte und zum Vache eilte, fand sie das Kind im Bache auf dem Gesichte liegen; dasselbe war bereits todt. —1. * (Raubanfall.) Wie man uns aus Gottschee mittheilt, wurde am 9. September l. I. abends der Kaischler Anton Troha von Händlern auf dem Wege durch die Göttenitzer Waldung, zwischen Bärenheim und Kaltenbrunn, von einem unbekannten Individuum überfallen, welches, mit einem Küchenmesser bewaffnet, drohend von ihm die Barschaft verlangte. Der Ueberfallene ließ sich jedoch nicht einschüchtern, sondern entwand dem Attentäter das Messer, warf ihn zu Boden und verfetzte ihm mehrere Schläge auf den Kopf. Auf mehrfaches Bitten hin ließ er den Strolch los und setzte seinen Weg ungehindert fort. Ueber die von Troha hierüber bei dem Gendarmerieftosten in Rieg erstattete Anzeige wurde die Invigilierung nach diesem Individuum eingeleitet, und ist man demselben bereits auf der Spur. —r. — (K. k. Turnlehrer-Bildungscurs in Wien.) Die Direction des l. l. Turnlehrer-Bildungscurfes in Wien veröffentlicht Nachstehendes: Der Turnlehrer-Vildungscurs, auf zwei Jahrgänge berechnet, hat die Aufgabe, den Candidate« für das Lehramt des Turnens an Mittelschulen und Lehrer-Bildungsanstalten, hauptsächlich den Lehramtscandidaten für die wissenschaftlichen Fächer der Mittelschulen jene theoretischen Kenntnisse und prakti-schen Fertigkeiten zu vermitteln, welche die Erlangung eines Lehrbefähigungs-Zeugnisses für Turnen aus Grund der Prüfungsvorschrift vom 10. September 1870 ermöglichen. Die beabsichtigte successive Einführung des obligatorischen Turnunterrichtes an Gymnasien bedarf eines entsprechenden Nachwuchfes an wissenschaftlich gebildeten Turnlehrern, da die Verwendung von solchen in erster Linie ins Auge gefasst wird. Bei der Aufnahme in den Curs werden zunächst solche Candidate« berücksichtigt, welche die Nbsolvierung einer Mittelschule (durch Vorlage des Matmitäts-Zeugnisses), in zweiter Linie jene, welche die Absolvierung einer Lehrer»Bildungsanstalt nachweisen. Turnerische Vorbildung ist erwünscht, aber nicht unerlässlich. Die Theilnahme am Curse ist unentgeltlich. Die Normal« zahl der Theilnehmer für einen Jahrgang ist zwanzig. Der Curs wird in der l. k. Universität« - Turnanstalt (1. Bezirk, Universität) abgehalten. Daselbst werden auch vom 24. September an täglich von 6 bis 7 Uhr abends die Anmeldungen entgegengenommen. Die Aufgabe des CurseS zerfällt in eine praktische: die methodische Entwicklung der Hebungen des Schulturnens, und in eine theoretische: Vorträge über Geschichte, Literatur, Systematik, Methodik, Kunstsprache und Geräthe-kunde des Turnens. Dieselbe wird in zwei Jahrgängen mit je sechs Stunden per Woche erledigt. Außerdem haben die Kandidaten während eines Jahres Vorträge über Anatomie, Physiologie und Diätetik (zwei Stunden per Woche) zu hören. Zur Abhaltung des Curses ist die Zeit von 5 bis 7 Uhr abends, und zwar für den ersten Jahrgang Dienstag, Donnerstag und Samstag, sür den zweiten Jahrgang Montag, Mittwoch und Freitag in Aussicht genommen, doch ist, um Collisionen mit anderen Vorlesungen sür Lehramtscandidaten zu vermeiden, eine Aenderung dieser Stundeneintheilung möglich. Die Vorträge über Anatomie finden am Donnerstag von 7 bis 9 Uhr abends statt. Mit Ministerial-Erlass vom 19ten juckt euch, weiß Gott, schon das Fell. Ja, ja, das kommt, mau weiß nicht, wie? Ich sitze zum Beispiel im Cabinet und trinke Kwas, und da kommt plötzlich meine Tochter zu mir und sagt: ,Vater, ich heirate den Studenten'. In meinem Hause soll aber so was nicht vorkommen! Sollte ich nur das Geringste bemerken, so kaufe ich dir sofort ein Eisenbahnbillet erster Classe bis Moskau und Adieu für immer! Dir kommt das lächerlich vor, aber mir stehm die Haare zu Berge, wenn ich daran denke, uud sogar der Kwas schuleckt mir nicht mehr. Aeh, Weibstück! Ist die Civilisation jetzt schon aufgestanden? «Ja, sie ist aufgestanden und bittet, Sachar Iwanijitsch, dass der junge Mann zu ihr ins Boudoir kommen soll.» «Nun, Herr Student, geh jetzt zu ihr und einige dich mit ihr über die Bedingungen, aber schnell, Wenn's gefällig ist. Darauf komm gleich ins Speisezimmer, dcnu wir wollen zusammen vernünftig frühstücken. Hast du verstanden? Sie ist imstande, bis Mitternacht mit dir zu schwatzen. Aber halte dich nicht auf mit ihr, sag ich dir, pfeif auf sie und komm baldigst einen Schnaps trinken. «Aeh, Weibstück, führ deu Herrn ius Boudoir der Civilisation! ...» Der Student verschwand, und Sachar Iwauijitsch beganu aufs neue Kwas zu trinken. Laibacher Zeitung Nr. 215, 1826 20. SepteinW^ April 1894, Z. 27,334, wurden filr Lehramtscandidaten der Mittelschulen Stipendien mit dem Höchstbetrage von 300 fl. gegründet. — (Ein Haifisch gefangen.) Die Herren Nr. Illner und Victor Na glas aus Laibach, wrlche derzeit in Ubbazia weilen, haben in Gemeinschaft mit Herrn Wallenfeld aus Budapest mittelst Legschnur einen 1'/» Meter langen Haifisch am 18. d. M. gefangen. Derselbe wurde vom Museal-Präparator Herrn Schulz bereits präpariert und kann im Museum bis auf weiteres besichtigt werden. — (Stand der österr.-ungar. Bank vom 15. September.) Banlnotenmlauf 483.392.000 Gulden (-^- 2.580.000), Metallschatz 294,745.000 Gulden (— 1,337.000), Portefeuille 169,594.000 (-s- 599.000),! Lombard 27,581.000 Gulden (— 134.000 Gulden),! steuerfreie Banknoten - Referve 28,061.000 Guldens (->- 8,247.000 Gulden). j Neueste Nachrichten. Delegationen. Budapest, 19. September. (Ausschuss des Aeußern der ungarischen Delegation.) In Beantwortung mehrerer Anfragen besprach Minister Kälnoly heute zunächst die Rumänenfrage als die für die Mitglieder der ungarischen Delegation offenbar interessanteste und wichtigste Frage. Der Minister leugnet nicht, dass Symptome vorhanden sind, welche in Ungarn beunruhigend wirken können, und er nahm mit Dank Kenntnis von den vom Delegierten Apponyi vorgelegten, angeblich in Rumänien amtlich approbierten und in den Schulen eingeführten Lehrbüchern. Die Bücher datieren aber vom Jahre 1867, was beweist, dass die in ihnen enthaltenen Tendenzen einer älteren Zeit angehören. Die Rumänen-Liga sei keine juristische Person, denn sie besitze auch keine Statuten, an ihrer Spitze stehen zumeist geschickte Advocate«, welche es verstehen, die etwa bestehenden Gesetze zu umgehen. Die rumänischen Gesetze gewähren große Freiheit, ja Ungebundenheit. Kalnoky erhielt die bestimmte Erklärung von der rumänischen Regierung, dass sie, so weit es die Gesetze gestatten, mit der größten Entschiedenheit und Energie vorzugehen entschlossen sei. Der Haufttheil der im rumänischen Budget für auswärtige Schulen, Kircheu eingestellten Summe geht mit Kenntnis der Türkei nach Macrdonien. Die Phrase, Rumänien werde sich an Europa wenden, findet gewiss keinen Wiederhall. Europa besitzt genügendes Vertrauen in Ungarn und hat viel zu viel zu thun, um sich mit dakommänischer Agitation und deren irrendcntistischer Thätigkeit zu befassen. Der Minister ziehe den Vorwurf allzugroßer Milde lieber vor, als dass er durch eine fruchtlose Action die gegenwärtige günstige Constellation trüben möchte. Er bittet, die Wahl der Vurgangsweife ihm zu über-lasfen, wofür er die volle Verantwortung übernimmt. Der bulgarische Regierungswechsel wurde durch kein Motiv der äußeren Politik herbeigeführt. Der Wunsch Bulgariens, aus der gegenwärtigen Lage herauszukommen, sei natürlich und hiezu Russlands Zustimmung unentbehrlich. Die neue Regierung hat die äußere Politik ihrer Vorgängerin nicht geändert, sie ist bemüht, das von Stambulov hergestellte gute Einvernehmen mit dcrPsorte aufrechtzuhalteu, wie auch nicht das geringste Anzeichen einer beabsichtigten Aenderung des Verhältnisfes zu Oesterreich-Ungarn vorhanden sei. Wir besitzen in dieser Beziehung die entschiedenste Zusicherung. Eine weitere gewichtige Garantie ist die, dass Prinz Ferdinand der maßgebende Factor für die bulgarische Politik ist, welcher sich als kluger, beharrlicher Politiker bewährt und niemals die mühevoll errungene Stellung Bulgariens ohne Noth preisgeben wird. Der Minister rühmt weiters die Einsicht und Willensstärke des jungen Serbenkönigs, der bei dem bevorstehenden Besuche eine gleich herzliche Aufnahme finden wird, wie seinerzeit in Ischl. Das volle unter den Dreibundmächlen herrschende Vertrauen sei unerschüttert und unverändert. Vonghi genießt nicht die genügende Wichtigkeit, dass die italienische Regierung wegen dessen dreibulldfcindlicher Hllltlmg amtliche Erklärungen hätte abgeben sollrn. A'e tN'age, ob internationale Vereinbarungen behufs Ve ampsung des Anarchismus angeregt woiden sind, vernemt der Minister entschieden. Die bei den R aie- uMe7^iMn7^^' U"» sei' j^r Staat trche ^uUn^Ne7^s^^"^bst'ndigeV^ Parlamentarische Vlaubücher aehüren nu'br der VergangentM au. Der Minister ist n ck p civicl dagegen, solche be: geeigneter Siwa ion vorn.lm ^ MHKaluoly besitzt kategorischeste Ertlärun ^ 3e7 ita-llemfchen Regierung, dieselbe werde die volle Freiheit der Unabhängigkeit der Conclave sichern und ebenso correct wie bei der letzten Papstwahl vorgehen. In der wichtigen Frage der Anfrechthaltung' der Traditionen, welche dem Kmsa- und König mmi lrgitimm Einfluss auf die Papstwahl gestatten, werde nichts verabsäumt werden. Der Vlldgetausschuss der Reichsraths-Delegation genehmigte den Voranschlag des gemeinsamen Finanzministeriums, die Post «Zollgefälle» und die Schluss-rechnnngen sowie die von Freiherrn v. Czedik hiezu be« antragten Resolutionen. In der nächsten Sitzung am 27. September kommen «Ordinarium des Heeres», «Oberster Rechnungshof» und der Bericht über das Ministerium des Aeußern zur Verhandlung. Hlelegranttne. Wien, 20. September. (Orig.-Tel.) (Wiener Ztg.) Der Supplent am Staats-Obergymnasinm in Laibach, Florian Hintner, wurde zum wirklichen Lehrer daselbst ernannt. Dresden, 19. September. (Orig.-Tel.) Einer Einladung Sr. Majestät des Kaisers Franz Josef folgend, reist König Albert Montag abends über Wien nach Steiermark ab, um an den Hochwildjagden theilzunehmen. Balassa-Gyarmatlj, 19. September. (Orig.-Tel.) Heute fand der erwartete Zusammenstoß zwischen den Gros beider Corps statt. Die Uebung wurde um 1 Uhr nachmittags abgebrochen. Drr Kaiser kehrte zu Pferd vom Manöver nach Balassa - Gyarmath zurück, die Erzherzoge folgten später. Amsterdam, 19. September. (Orig.-Tel.) Nach amtlichen Meldungen aus Lombok haben die Holländer vorgestern zwei Befestigungen vor Mataram genommen. Der Feind, der heftigen Widerstand leistete, hatte große Verluste an Menfchen und Vorräthen. Auf Seite der Holländer wurden vier Mann verwundet. London, 19. September. (Orig.-Tel.) Reuters Office meldet aus Shanghai vom 19. September 4 Uhr nachmittags: Den letzten Nachrichten zufolge fiel das Seegefecht in der Bai von Korea zugunsten der Chinesen aus. Die japanische Flotte zog sich nach einem Verluste von vier Schiffen zurück. Die Japaner sollen große Verluste an Todten und Verwundeten erlitten haben. Das vierte chinesische Schiff, welches verloren sein soll, ist der Kreuzer «KingyneN'. Der Rest der chinesischen Flotte kehrte nach der Schlacht nach Wei-Hei-Wei zurück. Shanghai, 19. September. (Orig.-Tel) Ueber die an der Küste von Korea am 16. d. M. zwischen der chinesischen und der japanischen Flotte stattgefundene Seeschlacht wird weiters berichtet: Der Kampf war ein überaus heftiger. Die Chinesen verloren vier Schiffe, von welchen eines ein bei Vnlcan erbauter Kreuzer war, die anderen drei Kreuzer waren Armstrong'schen Ursprunges. Auch drei japanische Kriegsschiffe wurden vernichtet. Der chinesischen Flotte gelang es, eine Truppenmacht zu landen, während sich die japanische Flotte zurückzog. Ausweis über den Stand der Thierseuchen in Kram für die Zeit vom 10. bis 17. September 1894. Es ist herrschend: die Pferderäude im Bezirke Adelsberg in Nadanjeselo, Gemeinde St. Michael. Erloschen: die Pferderände im Vczirle Adelsberg in Neudirnbach, Ge< meindc St, Michael ; der Rothlauf bei «Lchweinen im Bezirke Gurkfeld in der Gemeinde Dvor und im Bczirlc Loitsch in der Gemeinde Altcnmarlt. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. Am 19. September. Nappaporl, Mallek, Müller, Fleischner, Ianeba, Schütz, Lusch, Hesscl, Neumann, Ernst, Stranß, Kflte.; Hirsch, Director; Ma«, Privat, s. Fran, Mien.— Braun, Kfm., Stuttgart. — Hirschfclder, Kfm,, Mrnberg. — Wintcrhalter, Kfm., Marbnrg. — Hanf, Postmeister nnd Hotelier, s, Familie; Easper, Handelsmann, Gottschee. — Wober, k. l. Steuereinnehmer, Altcmnarlt. — Brenner, Weingroßhändler, Warasdin. —Anion, Secretary Diesler, Ingenieur-, Fürst, Kfm,, Graz. — Iicha, Privat, Olmütz. — Knes, Privat; Lukich, k. nnd l. Oberstens Gattin, Agram. — Greift, Buchhändler, Vecsterel. — Majdic, Kaufmann, Domzale. — Heilig. Kfm., Monfalcone. — Colombani, Grundbesitzer, s. Sohn, ImoZti. — Venzon, k. n, f. MarineMlademie-Geistlicher, Fiumc. — Nochlitz, Kfm., Blaukensee. — Kisic, Ksm., s. Sohn, Ragusa. — Ujhegyi, Kfm,, Vuda. Pest. — Pnseljits, Kfm., s. Söhnen, Cacat. — MilwZ, Private, Sisset. — Dvorzak, Private, Linz. — Koschigg, Kfm., Wien. — Graf Thurn-Valsassina, Gutsbesitzer, Vleiburg. Hotel Elefant. Am 19. September. Frühwirt, Neiner, Kohn, Wolf, Kflte.; Sienliewicz s. Tochter; von Son, General-Consul, Wien. — Pletersnik, Stationsvorsteher der l. k. Staatsbahn, Podnart. — Eisclt, Merleinsrauth. — Hofmann, Vauuuteruehmcr, Rudolfs-wert. — Moscr, Bauunternehmer, Steur. — Thicrheimer, Kfm., München, — Dragiöwer, Kolschever, Perlesak, Ksite.; Müller, s. Frau, Graz. - Cernelc, Königsberg. — Kosak, Podgaber. — Princ, Kfm., Trifail. — Tcrtnil, t. k. Laudesgcrichtsralh, Franz bei Cilli. — Dr. Gotschling, Aduocat, s. Fran, Nadtersbnrg. — Vubak, Ing.; Ballurini, Trieft. — Sonncnbcrg, Ksm., (isatathurn. — Tschelofiga, Guteufeld. — Nenner, Prag. — Walchcs, Kfm., Frankfurt. — Pichcl, Kfm., Adelsberg. — Nr. Iulovsli, Galizien. — Grilc, Vace. Hotel Lloyd. U l5«?'" ^September, v. Zorzi, k. l. Zollbeamter, Fiume. — ". Vas und H. Sas v. Towaruicly, Opernsängerinnen, Prag. — Vöhm, Inspector der Sndbahn/ Kundert, S«^ zI' Stermin, Bildhauer, Wieu, — Smole, Kfm,, ""°,. M< lehrer, Lichtcnwald. — Elsbacher nnd Drolz, «1"^^^ Schassenrath, k. t. Instiz-Nechnnngsrath, Graz.^ "" K'"^ Oberlehrer, Mitterdorf. — Andrejc, Private, P"'"' g^ Comnlis, Wöllan. — Dermelj und Podtrajscl, P""",' M' — Telber, Kaufmanns.Gattin, Marburg. ^ f"". ^ ^ schullehrer, Voitsberg. — Stanzer, Kaufmann»^» feld. — Wolf, Beamter der österr, Bank, Wien. Hotel Vaicrischer Hof. ,- -^ Den 19. September. Förster, Graz. — Cvek, Kfm., Stein. - Glicbe, Besitz«', U" , ^F- — Mauser, Besitzer, Nothenstein. - Kinkopf, ^N^'B " thon. — Borstnar, Stein. - Friedl, Friscur. ' ? 7Ü'' Tochter, 5 I., Atrophie. - Josef Märn, I"Hnel'^ (laciiexi^ careiuom^loüi». — Thomas Logar, ^"' . Pyelocyetitis. ; M" Den 18. September. Johann Paprz, 42 I,, Lnngcncntzündnng. ^«-^^ Volkswirtschaftliches. ^^ Laibach, 19. September. Auf den, heutigen M"^ M-schienen: 4 Wagen mit Getreide, 7 Wagen mn V" 4 Wagen mit Holz. fl,',li, st., li. 5^O^> Weizenpr.Meterctr. 6 50 7.50 Butter pr. Kilo. - ^ 3^ Korn » 4 80 5 25 Eier pr. Stück > - ^iO^ Gerste . 480 5^25 Milch pr. Liter-'ß^^ Hafer . 5 60 6 80 Rindfleisch pr-""" ^?»^^ Halbfrucht . -----------—Kalbfleisch ^ ' .^ss > Heiden . 7— 7 50 Schweinefleisch ' ^Zv> Hirse . 5 - 5 - Schöpsenfleisch ' ^4b ^ Kukuruz » 6 90 7- Hähudel pr. Stua ^z^ Erdapfel 100 Kilo 2 14------- Tauben ' 1 ?Z > Linsen pr. Hektolit. 10^----------- Heu pr. M ^"-' ^50 z Erbsen . 12----------- Stroh ' '' !^> Fifolen . 7----------- Holz, h"tes A 6^> Rindsschmalz Kilo - 92------- Klaft" -^^ Schwcineschnllllz » — ^68-------— weiches, ',, ^ ^^ Speck, frisch . -.,58------- Wein,roth.M "^ ^ — geräuchert » —,64-------— weißer, '^--^ Lottoziehung vom 19. September. ^ Prag: 44 43 39 33^^ Meteowlogifche NeobachtuMU^^^ ! zl D u ^ ^'D 7 u. Mgls^N^^s^io^'TNW.'schwach^, .7' heit"! 19.2. N, 739 3 16 6 O. schwach !N,o >./ 9 . Ab. 739 3 10 0 O, schwach !")"' ^ Leichte Bewölkung, Sonnenschein. -^ 3^^ -^ der Temperatnr 12-4°, um 1-4° unter dem^^>^,i, ------------—-------- , __-------——«anus" Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-,5" >^ Ritter von Wissehrad. ^^^^-^,, ------------------------<^ii'bcl,^,^ «tt.otttt fl. beträgt der Haupttreffer d" ^ .^c ,P welcher mit nur 10«/, Abzug bar ansbezahn >" ^ieW^ unfere gcehrteil Leser daranf aufmerlsani, dajo " (^^X am 27. September stattfindet —^^ j Die Buchhandels | | Ig. v. Kleinmayr & Fed. Bamber« | I Laibach jj I empfiehlt ihr t \ vollständiges LaflJ^ jf sämmtlicher in den hiesigen "La. ol)el" |,ul* Q § Lehranstalten, insbesondere im *\,,flrrea1?c(1ffS' I 1 k. k. Untergymnasium , der k. k. ÜJ)fl ßil^^d ^ 2 und den k. k. Lehrer- und Lehrennn%oIks- W 5 anslalten dahier, den Privat- wie aei a I Bürgerschulen eingeführt» y Schulbücher I in neuesten Auflagen, ^f^^?tt^' 3 I hasten Schulhänden, zu den bill'*!l.hrten I I Die Verzeichnisse der einge'u Jj 1 hücher werden gratis abgege»eD< ^^I^^r ^^2152W|B 9fc. 215 1827 20. September 1894. Course an der Wiener Börse vom 19. September 1894. na«den, »Meuen C°urMate ^^3^——— °^"^m Geld Ware tz^ '^Z>5 ^ ^>^49>5 ^ ^ ^'" ^2- Mi?« ^'' KM«.—. >>^^ "" st.M" ^^228- Geld Ware Vom Etaate zur Zablung übernommene Eisrnb.'Prior.< Obligationen. Elisabethbahn 600 u. 3000 W. für 200 M, 4«/n..... 119'/5 12-20 1«2 40 dto dto. per Ultimo . , . . 122 35 12^-55 dtu, Nenle in Krunenwähr,, 4"/,,, stenersreif!ir2oo Kronen Nom. 95-70 9t> 9>) 4"/„ btu, blo. per Ultimo . . !!6'!>5 bto.St.E.ÄI.GoldiOOsi.^'///., 12665 12765. dto, bto, Silber 100 si,, 4>///» 10^ — 10^-7^ dto. Staats Obliq, (Una,. Ottb,) v, I. 1876, 5"/„..... 125-126 — dto.4Vl"/,,Schanlregal'Abl.-ObI. 100 — 101 — dto, Pram.Anl. k 100 si. ». W. 151«" 152 ü>> dtu, dto, ll, bOsi. Ü. W, 15161 tl.2'20 Theis, Reg. Lose 4"/,, 100 si, . 143 60 144 — Grundentl. - Migationen (siir ion si, CM,), 5"/n galizische...... —-— —'— ü"/„ niederüsterreichischc , . , 10975 IIU75 4"/n kroatische lind slavonische . 96-50 97 50 4"/„ ungarische (100 si. d.W.) , 96-15 9/ 15 Andere össentl. Znlehen. DonanNcg.Lose 5"/<>.... 127-50 128 — dto. -Anleihe 1878 . . 10725 108-25 Anlehen der Stadt Vu'rz. . . —'— —'— Anlehen d, Ttadtnrmeindc Wien 10L-30 107 »0 Änlehen d, Stadtgemeinde Wien (Silber oder Gold) .... 131- - 132— Prämien Aul. d. Sladtgm, Wien 174-75 175 '-5 AürsebauMilehen, ucrlosb. 5"/„ i0«-2!> 101-25 4"/n Krainer LandcS Anlehen , —'— —'— Geld Mare Psandbriest (für 100 si.). Voder. Mg. öst. in 50 I, Vl,4"/..G, 123 25 124-25 dto. „ „ in 50 „ 4>/2"/n -^'^ — — dto. „ ,. in 50 „ 4°/„ 98-!>0 99 30 dto. Präm,-Schlbv, 3"/„, I.Em. 115 50 11«- dto. dto. 3»/,,, II. Em. --— —- - N.'üsterr,Landes Hyp.-«nst.4"/<> 99U0 10040 Oest.-miss. Aanl verl, 4>/2"/<, . —— —- - dto. dto. „ 4«/„ . . 100-— iou-80 dto. dlu. 50iähr. ,, 4"/„ . . 100— 100-80 Sparcasse, 1, öst., 30I. 5'/,«/« vl. 10150 --— priorities-Obligationen (sür 100 si.). sserdinands Äiorbbahn Em. 18»0 Staatsunhn....... 222'— 224'50 Südbahn il 3"/,,..... 1L3 5"I<>5-- dto. ll 5°/„..... 128 50 —-— Ung.-naliz. Bahn..... 105 25 108 25 4"/u Unterlrainer Aal)ne,i . . 98 50 99— Diverse Lose (per Stuck). Audapest'Nasilira (Domban) . —-——-.. Credit!osc l00 ft...... 19« bs> 196-80 Clarl, Lose 40 si. CM, . . . 5750 5850 4"/,>Do»aN'Vampfsch.i00si.CM. 140'— 141 — l)sener Lose 40 si...... «i-— —-— Palssl, Lose 40 si. CM. . . . .V/> - 59 — Ru!I,en,«re,l,,Oes!.Ges. U,, loss. 17-70 18-30 Noüieü Krenz, Unq.Ocs. U,, 5 si, 12-- - 1x50 Mndolph Luse 10 si..... 2»--- 25'- Salm Luse 40 si, CM. , . , «9!," ?«,-— St, («enois Lose 40 si. CM, . 7150 7l»-!i>> Waldslei,! Lose 20 ft. CM. . . 5150 55'— Wndischnra!) Lose z>o ft, CM. . —— —-— Gew. Tch.d,3V„Präm,'Schl!ldu, d, Vodeneredita»stalt,!,Em, . 18'75 1925 dlu. dto. II. Em, 1««!», . . 28— 31 — Laibacher Lose...... 25— —-— Geld Ware Zank-Zctien (per Sliicl), Ansslo Ocst. Ban! 200 si. 60°/„ E. i?:»-. i?« 50 Vanluerei», Wiener, 100 ft. . 146 t<0 147 — Vubcr. Anst.,Oesl.,200st.2.40"/<> 493 50 49Ü50 Crbt. «nst. f. Hand, n, O, i60st,-------..>— bto. dto. per Ultimo Septbr. 3^-2.'» 3/3'75 Crebitbanl, Allss. ung., 200 si, , 409-25 470 «b Leposüenbant. All«,, 200 si, . 242 — 243 5" Crumple «es,, Norüst,, 500 si. 745-- 755 — («iro ». Casse,w,, Wiener, 200fl. 285 — 2«?-- Hhputhelb., Oest.. 200 st. 25«/„ E. 8/5" «775 Länderbanl, vest., 200 si. , . 266 10 266 7«» Oesterr, niMr. Aanl, «00 si. . iu«5 i«3!, Unionbanl 200 si...... 2^i', 178-- Altien von Nanüpart« zlnternehnlungen (per Stiicl). «Ibrecht'Ällhn 200 fl, Silber . —-— — — Unssin Tcpl. Eisenb. 300 si. . . 1690 170-, Äöhm. «ordbahn 150 fi. , .294- 2!>7- - dlu. Westbahn 200 si. . . . 401-—4o>i-'- Anschtiehrader Eis. 500 fl. CM. 13l6 13x8 dto. dto, (lit, N) 200 fl, . 516'—51?'— Dona» ° Dampfschiffahrt« - Ges., Ocsterr., 500 si. CM, . . . 457'— 4L1-— Dran E.!.Äa!t,,Db, Z,)200fl.S. —-— —-— DuxÄudml>acherE.-Ä.200fl.S, 71'— ',150 Ferdinands «ordb, 1000 si, CM. 3425 343!, Lemb, Czer!!ow.'Iassy-Eisenb,-Oesellschaft 200 fl. L. . . . 2t>2 -. 283-Llohd, iüest,. Trieft, 500si, CM, 49»-— 4i>5 — Oesterr, Nordwestb. 200 ft. 2, . 22x50 229 50 dlo. dto. llit. U) 200 si. S. 2L7-— 267 !.o Prass-Dnrer Elsenb, 150 si. L. . 66 — 8? -Siel>enl»"lra.er Eisenbahn, Erste —-— —- — Swatseisenbllhn 200 si. S. . . 3«0-- 8,,» 5,» Sndbahn 20l» si. S..... 118 10 i>«-«f. Sndnordd. Verb.-A. 200 si. CM. 204 - 204 50 Traniwa») Ges.,Wr.,l?0si.ö.W. 3,4-3,6-- dto. Em. 1887,200si. . . . —'— — — Veld Wail Tramway Ges,, NeneWr., Prio- ritäts-Actien 100 si. ... 99 — 100-— Ung.-galiz. Eisenb. 200 si. Sillier 206 — 206 70 Ung,Westb.(«aab Graz)2U0fl.S. 20530 205-l,0 Wiener Localbahnen-nct.-Ges. 75— 7? — Industrit'Attien (per Slücl). Aanges., Allg. üst., 100 si. . . 109'—110 — Egydier Eisen^ und Stahl-Int». in Wien 100 si..... 77'— >«-_ Eisenbalinw.'Leil),,., Erste, 80 fl.--------^-_ ,,EIbemnhl", Papierf. u. N. G. 59 - f,o> . Liesinger Brauerei 100 fl. . . 1i!i'- 114 — Moulan-Ocsellsch., Oest.-alpine 85 7« 8620 Prager EisenInb.-Ges. 2l>0 si. 677 — «?!!-— Salgo Tarj. Steinlohlen 60 si. 73« — 74«'— ..Schlüsslmülil", Papierf., 200 si. 21350 21k»-— „Steyrerm.", Papiers. u.V.-G. lb?-- 160'?!, TrifaUer Kohlenw, ^ Ges. 70 si. ,?8 — 1?^--. Wafsenf.G.,Oest. in Wien, INOsi. 24«- - 250 — Wannon Leihanst., Ällg., in Pest, «0 si......... 426'— 439 — Wr. Aaugesellschast 100 fl. . . iu,,-— 132-— Wleneiberacr ZiegelMctien-Ges. 30l< - 310 — Devisen. Amsterdam....... 102 30 IttL .^, Deutsche Pläh?...... 60 «s, «086 London ........ 123 70 124-2» Paris ........ 49-12» 492». St. Petersbura...... —'- —-— Valuten. Ducaten....... 5 l,8 590 20 ssrcmls Stiicle..... 98« 987 Silber........ —-— —.— Deulsche Neichsbauinoten . . «0 77, N0'»5 Italienische Baulnoten . . . 4515 45.30 Papier Rube!...... 133,, 134^ «^ ^*100*! -wenig-e TTorstell-uzigrezi- *WH V^??om»s Henry U ' ^faiigs dep Iiattermannfiiallee. h*itt Donnerstag den 20. September 1894 Alante Vorstellung. \. aus demrcjUSgezeichneteö englischen Reitkünstlerin JftElsis Mary "^^, Cus Renz. ^> * In Laibaoh nooh nie gesehen: .^ ^lö ^i»» Ras Wunder der Dressur !•*«**» . *f*4oft , ^oiistre - Tableau -^| Z\iu ^. J1 vorffps-i'e^liein Elephanten, zusammen auf einmal in der Man6ge V6", Jist ^ir na l" Ori6inal" Dressur des Directors Henry. Ctl|ö ga^ da es ei* VnendHchen Bemühungen gelungen, dieses Tableau zusammen-i- b w»s Ei»»;ig existierend ist, so hoffe ich hiemit dem hochverehrten P. T. S4>* Auf;nraertti8es zu bieten- CZ^^ade vor B »ämmtlloher engagierten Kunatkräfte. "~-----___J?innder Vorstellung Concert, von dem Hausorchester ausgeführt. V f^fr. °reen Preitag den 21. September 1894: (4047) jfgen-Lidtation. 1Jeater für Termietung der Logen im landschaftlichen Jj Sals0U 1894/95 findet die Licitation JT} ^^Stag den 20. September 1894 ^UtNf5fc^iaude> und zwar vormittags 10 Uhr für die rJ|^H V UUd nachmittags 3 Uhr für die slove- k ge LicitatrStellUn?ei1 Stati ^b r vorm'H Sbedlllgllisse köDnen zwischen 11 und eV ^T^ in der landschaftlichen Hilfskanzlei werclen. ainischer Landesausschuss. l^^^j^J^ September 1894. {mi) 2_2 Der Waschtag Bei Gebrauoh der patentierten wäscht man 100 Stück Wäsche in einem GlI6 Gebrauch der patentierten wird die Wäsche noch einmal so lange er- mum l^.—« Mk tfl EU* halten als bei Benützung jeder anderen Seife. Hl0nr6n-S61l6 Bel <»<*rauoh der patentierten wird die Wäsche nur einmal, statt wie sonst mum - ¦_______tflÄfl^*Ä dreimal, gewaschen. Bei Gebrauoh der jHonren-seiie patentierten wird niemand mehr mit Bürsten waschen M _ 9________ ŠEH*±SLL^ 0(*er gar das schädliche Bleichpulver be- jHOIirCu'MUlIG DÜtzeD Bel Gebra«oh der patentierten wird Zeit, Brennmaterial und Arbeitskraft — ^ m_______nAii» erspart. Für vollkommene Unaohäd- IH0Iir6D"S61I6 llohkelt Jede Garantie. Zu haben in allen grösseren Spezerei- und Consumgeschäften. (3982) Haupt-Depot: Wien, I, Renngasse 6. 24-2 (4002) 3—1 St. 4476. Oklic. Neznano kje odsotnim Petru, Jar-neju in Urši Završnik iz Träte pri Suhi in njih neznanim pravnim na-slednikom se je poslavil skrbnikom na èin gosp. Ivan Kajba v Skofji Loki, dostavši mu zemljeknjižni dražbeni odlok st. 4776 v treh istopisih. C. kr. okrajno sodišèe v Skofji Loki dne 14. septembra 1894. (3989)1^1 St. 6630. Razglas. Zamrlim tabularnim upnikom Mar-tinu Öukljetu iz Dol. Lokvice, Andreju Trèeku iz Luže, odnosno njihovim neznanim dedièem in pravnim na-slednikom, kakor tudi neznano kje v Ameriki bivajoèemu tabularnemu up-niku Janezu Želkotu iz Krvavöjega Vrha st. 18 postavi se gosp. France Furlan v Metliki skrbnikom na èin ter se mu vroèi odlok št. 6181. C. kr. okrajno sodišèe v Metliki dne 13. septembra 1894. (3726)~3^1 St. 3189. Oklic. S tem se z odlokom z dne 17ega aprila 1894, št. 1441, na 28. avgusta 1894 doloèena druga izvršilna pro-daja Jakobu Mivcu iz Zelš lastnega zemljišèa pod vložno št. 323 kat. obè. Dolenja Vas s prejšnjim pristavkom na 29. novembra 1894 ob 11. uri dopoldne preloži. C. kr, okrajno sodišèe v Cirknici dne 23. avgusta 1894. (3935) 3—2 St. 7716. Razglas. C. kr. okrajno sodišèe v Ljubljani je s sklepom z dne 8. septembra 1894, štev. 7978, Martina Franka iz Prema št. 82 zapravljivcem imenovalo, in se je istemu brat Anton Frank iz Prema št. 16 kuratorjem postavil. C. kr. okrajno sodišèe v Ilir. Bistrici dne 11. septembra 1894. "(3947)3—2 St. 5175. Razglas. V izvršilni zaievi Fran Erhov-nièevih dedièev iz Hibnice proti Mihi Kljunu iz Podklanca st. 10 vršila se bode druga dražba nepremiènine vlož. št. 68 obè. Žigmarice dne 9. oktobra 1894, dopoldne ob 11. uri, pri tem sodišèi. C. kr. okrajno sodišèe v Hibnici dne 11. Koptembra 1894. Haupttreffer >^\% I - 6O.OOO . > Lj'sc 5 «¦ 50 kr, empfehlen: T. O- ^a^rex „„d I ^^^^^^^^^^ -Zi-lesr- G-rUber, Tabak-Hauptlrasik. ¦