^t m t s V I » t t. K'? Zg. ' KamlkaF Ven 2. M^i 183Z OfUdrrmal - V'erlautbarunVen. Z. 5ot. ^I) Dlr. L6i^. Verlautbarung. Da dcr Pachtcontract für das Bcfugniß zu dem Verlage der Gratzer Zeitung scmNnt dem Amts» und Intclligenzblatte mit Ende d. I. erlischt, so wird dieses Vcrlagsbcfug-lnß vom l. Jänner 16I6 an, auf sechs nach« einander folgende Jahre, folglich bis i. Jan, ner i6/l2 verstcigcrungsweise an dcn Bestdictcr neuerdings in Pacdr gegeben, und die dicsfal-lige VcrstclgerunZ am 9. Mal d. I,, Vormittags !o Uhr, bei dem k. k. Gllbesnium in Gratz abgehalten werde»^. — Die Hauptbc» dingungen bei' dieser Verpachtung sind: ».) daß die Grätzcr Zeitung, wie bisher, mit ei» nem Amts- und Intclligcnzblotte, wenigstens vikrmal die Woche erscheineli müsse; — ^.) daß alle amtlichen Kundmachungen der lan« dcsfürstlichen Behörden unentgeltlich einzurük-ken seien; — c.) daß die Bestimmung des Prä» lnimeratillnspreises dem Pachter überlassen, und dem Gubern'um nur vorbehalten l leibe, im Falle einer Uebertreibung, die Mäßigung nach dciu Befunde unparthciischer Kul^sivetssän-digcr zu veranlassen j — c! ) daß die Inier-tiolisgebührcn sowohl für nicht amtliche Kui^miichungcn, als auch für nicht lnndcs-fül'siliche Behörden und Privatftarlhsli,, auf die Dauer d?r Pachtzeit mit H/ 3 und 2 kr. E. M. für die Zeile) je nach der drei-, zwei» oder einmaligen Einschaltung bestimm! sind; endi'.ch: c.) daß Fünfzig und Zwei Fl'li-Excm« plare abgeliefert werden müssen. — Dcr Unc tcrnehmcr muß übrigens ein ve'laß'ickcr unbe-dcnklichcr Mann, und im Stande sein, hin-- längliche Caution zu leisicn. — Dcr Ausrufs, preis ist iLol) fi. C. M. — Die übrige Be, di'lgllngen köi^ncn bcl dcr k. k. Gubernial-E.:» pedits-Dircction in Gral; eingesehen werden. — Grai) den 8. April ,655. Z. 5i3. <3) ^" Nr. 79H6. K ll n d m a ch u u g. Be» dein k. s. Haupita/^mte in Laibach sind ncch eine bedeutende Anzahl Exemplare des Pror»-Schematismus für das Jahr i935 mit llcganlcm Einbande versehen, um den Verkaufspreis vrn 26 kr. C. M. für das Exemplar zu bekommen. — Wovon diejenigen, welche sich das Werk ncch anzuschaffen wün« scheu, hicmlt in Kenntniß gesetzt werden. — Vom k. k. lllyr. Eubeilnum. ^ubach dcn it). Hplil i8Z5. Hlavt- mw lanvslchlliche ^rlaulharlmgen. Z. 5n2. (3) Nr. 2861. Vcm dem f. k. Stadt » und ^andrechte ill Krain wird dem Franz K^dermann und seinen allfaliißcn Erben, mittelst gegenwärtiger: Edictes erinnert: Es habe wider sie bei diesem Gerichte die k. k. Kammervrocmatur m Vers trclung des Bcneficmms zu Hrass»e die Klage auf Vcrjahrterklarunq dcr auf dfn Hausern des Barthelma Nra,N''ch zu Krainburg, 8^1» Const. Nr. 21 und 2'2 intadullrten Forderung pr. 200 fi. ^!. W. c. 5. «. eingebracht, unb um die richterliche Hülfe gebeten, worüber dle Tagfatzuna. auf den lI. Illli l. I<, früh g Uhr, hierorts bestimmt wurde. Da dcr Aufenthaltsort des Beklagten, Franz Kodcrmann und seiner ollfalligcn Er, bcn diesem Gerichte unbekannt, lind weil sie Vielleicht aus den k. k. Erblanden abwesend find, so hat man zu ihrer Vertheidigung und auf lhre Gefahr und Unkosten den hierortigen , Ge'ichtsadvocatcn !>. Orjlazh als Curator bcstcllt, mit welchem die angebrachte Rcchtssa«-che nach d?r bestehenden Gerichtsordnung aus» geführt und cmschicdcn weiden wird. Franz Kodermann und seine Erben wer< ^ den dessen zu dem Ende erinnert, damit sie allenfalls zu rechter Zeit selbst erscheinen, oder inzwischen dem bestlmmtcn Vertreter ihre Rechts« blhelfe an die Hand zu geben, oder auch sich selbst emeu andern Sachwalter zu bestellen und diesem Gcncdte namhaft zu niachcn, und überhaupt jm rechtlichen ordnungsmäßigen Wt'ge eiuzUschrelttsi wlsscn mögen, insbesone ^ dere, da sie sich die alls ihrer Veradsaumung entstehenden Folgen selbst deizumessen haden werden. Laibach am 7. April i835. Z. 5l3. (Z) Mr. 2966. Edict. Von dem k. f. Stadt, und ?andreckte in Krain wlrd anmit bckarint gcma>i>t: Os ft! über das Gesuch der Vzncenpa Bublk urid Ferdinand« Regul, cls prnes. /^. April d. I. in die Ausfertigung der Amortlsations-^dlcte, rücksichtlich der auf den ülamen Franz Taoer Krenn !>l'o ^3ul,l0l^u lausenden kram, ständischen Aerarlal'Obligatlon, 6äu. 1. November 1799, Nr. 5762 Ä 4 ozo pr. 3oc> si. gewllllgct worden. Es haben demnach alle Jene, welche auf gedachte Aerarejagd, in der Pfarr Odergurk, dann die Fischerei-Gerechtsamen in dem Bache Vl5c^nl,8ki I'uuulv , Dl-Eg bei Bitt:ch, And Kül^H bet Iauor,mlltelst öffentlicher Vers stliacruna auf skcl)«; Jahre, nämlich 'scit l. Noocmber iLZ5, bibhin i8^t ln Pacht hint-angegebcn, wozu Pachtliedhaber hiemit ein-Fladen werden. — K. K. Verwaltung^amt G,ttlch am 25. Apr»I ,855. vermischte ^erlantbarunZZn. Z. 525. (2) Nr. 23,. V d i c t. Von der Bezirksobi-issscit ^lozni^ wird dem aus hrasche, «ud (Honfc. Nr. 28 kebürtisttn, »9 Jahre alccn Lucas IercNa, wilcher im heultgel, Iahie tie Wi'kmunq zum Liniendienste eibalten H.N, und aus Anlclh eer Nctrulirung siü^li^ st?» lrc>lten ist, erinntlt, kaß er binnen 4 Monaten so qe-cist difr^mcs zu ersäicinen und s.-it,e Ildive« s^ibcit zu lechcfcrllqkn hade, lritrigens er nach den as!clhö^st.'n Relluciiungs'Volfcl^lifcen behandelt trelten lvürte. Bezirt^odrigfeit Flödnigam 27. 7lpril ,835. ^5a67^5) Nr. 6.2. Edict. Vc>n dcm vereinten B>'lilfsqelitbte Münsen« dorf wird hiemit delannt gemacht: l^ö sei zul Li« quication uni) Addandlungsp'ieqe nnch tem am »a, März ,Ü55, zu Stein r>^!iorbencn Wistbe» uno Lecelclme'Ncr Anton Iglitscd, oie Tagsaz» zung auf trn 5. Juni l. I., ^^ormitt^qS »im y Uhr, m dicscr Amlslanzlei angeordnet srorden. Gs haden aNc Jene, rrelcde an diesen ')'cr« laß Forderungen zu stellen berechtitzet zu sein ftlau» den, und Jene, rrelHe zu diesem Verlasse schul« te>!. so g?wiß zu dieser Tagsayung ,u erschcinsn, als man widrigenS »cii-er die l?«'btern nach Bol-i.dllsi der G^fehe v?:sadlen würde; die (s'rfiern blügsgen sict) oie üblcn Folgen selbst zu^uschleidkN haden weldcn. VcreintcS Bezirssgelichl Münktndoif am 3«. März ,U55. F. 5^4. (5) Nr. 4^» Edict. Von dcm Bcziltögerichtc dcr Herrschast Schnee« bercl »rild hiemil tund qcmaäu: Oö l-i üdcr efe« cutives Einf'treiten des Mathias Pnsäeg von Glohodlak, 'pro^st der Li!,allträ,'e U. ii. F. zu Gloßoblak, in oie öffentliche '^erstcigelung der, zum Simon Gtmlfcdcg'fchen Verlasse gc^öllgcn, zr7 Oroßodlal, sub Recl. Nr. 355 lie^enocn, ter h'-rlschafc N.ollscheg tiensidaren halvhude, wegen sHuld'qen 70 si. 27 kr. c. 5. c. gewilligt, und zu diesem Gnde drei T.crmine, näni'lch: der er» ste auf den 23. Ma», der zweite auf 5?n 26. Juni und dcr diilte auf oen 2"). Iul» ^L35, jedesmal >Nocmittaa,s um 9 Uhr, im Orte Moßodla? iriü dem Aeifaye bestimmt worden, daß,- wenn öden« genannte Halbhube dci der elsicn und lN'eitcn Feildiftuntzstanfahung um den Sä'ähungslreltb pr. ^72 si. ä5 ls. oder darüber nicdr an 3/!a/>n stedraHl werden sollte, bei dec dliccen auch unter demselben hintan^e^eoen werden würde. Die dießfälli^en Licirationsbecingnisfe kön.-^n zu den fle'vödnltchen ^intsstunden in dasigec Gt-lichtssanzlei e,nqeschen wcrdcn. VeiillSgellcht Hchneedelg t>en 7. Apcll «625. — 295 -^ Z. 5,l. (2) Nl. 56o. Edict. Von der BezirlSobrialeit Weissenfeis werden nachstehende Militärpflichtige, aber illegal abwesende Individuen, und zrrar: ^ Namen Wohnort 3 -D ^ Anmerkung 1 Gregor Urbas^icsch Lengenfelo ,3,5 7 illegal abwesend 2 Jacob R.»l'tfH telto .8,5 D8 detto 2 Simon ^icpaunik ! detto 18»^ 6. mit Paß vom ". Mälz »553, Nr. 109, ! abwesend « Anton Mesner dctto ,8,5 67 illegal abwesend .^ Primus Orechouni^ Moistrana »8,5',3 detto 6 iieonharo Kohmatsch delto 18,5 5» letto 7 Mathias Kunlschltsch detlo »8,5 70 detlo 8 Andreas Tarmann Walo »8,5 6, delto 9 Ocorg lZrlach Ratschach »8,5! 6 detto »0 Thomas Komposch « heiio '3»5 35 delto mit dem Beisaye vorgeladen, daß, wenn sich dieselben nicht binnen drei Monaten vom Tage der leylen Einschaltung dieses Gtictes in die Zeitungsblätter vor die gefertigte Be,iclsodrigfeit stellen uno ihr Auskleiden rechtfertigen werden, als Relrutirungöftüchttinge nach den dießfüNigen Polschrif» t^aA schulden, ha» ben vor diesem Bezirtsgerichle zu der auf den 2,. Mai d. I., Vormittags y ühr angeordneten Li« quidations- und Abhandlünastaqsayung so gewiß zu erscheinen, als widrigens sich Erstere die Folgen des §. U14 b. G. A. selbst deizumessen hüben, die Lchtern aber :m ordentlichen Rechtswege belangt werden würden. Bszittsaericht Rupettshof zu Neufiadtl am ?. März i835. Z. 5o5. (5) Nr. ?5?' Edict. Von dem vereinten Bezirtsgerickte Münken-dolf wird kund gegeben: !?en oder Beschädigungen haben, werden nlcht angenommen. Große Fclle werden alisscnommen, doch wird für selbe kein? größere Vergütung, weun sie auch zu emem doppelten Bund geeignet »Daren, als für einfache geleistet, Kleine Felle, d«e das bedungene Maß nicht haben, oder steif und mit Fettflecken behaftet sind/ werden als unbrauchbar zurückgc» wiesen. Die braunen m,t Gärberlshe ausg«« <"be,tetey F^lle müssen der Mitte nach wenig» fiens 26 Wiener Zoll m sstn. Die Muster-Felle sind bei der Verschleiß-Direction einjusehen. 6.) Die Lieferung der Felle, wofür der Preis auf die vollständige Stellung derselben an Ort und Stel!? nach Idria bemessen wild, hat dergestalt zu beginnen, daß an weißen Fellen 2000, und an braunen 100a Etücke lang« ftins bis Ende August d. I. nach Idria ge« l. Tage emes jeden der drei Monate die ratenweise Stellung der Felle gehörig vollzogen, und bis 3l. December d. I. vollendet seie, widrigelis das Nergamt gleich nach Verlauf einer jrden, für obige Lieferung bcflimmten Frist, we.nn d«e bedungene Fellanzahl am bestimmten Tage zu Iona nicht emlNtvoffcn sein wird, wenn es auch nicht in Verlegenheit mit Fellen wäre, ohne weiterer Ermahnung! ermächtiget »ft, sogleich auf Kosten und Gefahr des Kontrahenten die Felle um was immer är einen Preis zu erkaufen, für diesen neuen Ankauf Fristen zu bestimmen, und einen Vcr» trag auf Rechnung des contractbrüchigen Lies f«ranten neuerdings m»t wem lmmer abzuschlies» sen, und sich für d,e allfällig höhern Kosten, und für die sich etwa zum Nachtheil des Nerars ergebene Preis-Differenz an der Eaution sc-wohl, als auch an dem übrigen Vermögen des Eontrahenten zu erhelln. Sollten aber- aua> keine solchen höhern Kästen, oder auch keine solcke Prfls-Diffiren' zen dem Aerar zu erseher» fn'l, , so bleibt die Caution btnnoch jedesmal vcrfollen, sobalv dcr Eontrahen.t seine Eontracts-Verbindllchkeitcn «n was immer für e»ncm Puncte nicht erfüllt. Dem Lieferanten bleibt eß unbenommen, das ganz« Quantum der Felle auch früher ein» zuliefevn. 7.) Die Felle werden zu Idria i« Gegenwart der mit d»es«m Geschäfte beauftragten Beamten durch Sachkundige untersucht, (wobei es dem Lieferanten frei fiehl, von sewer Seite jemanden zur Ueblnendlenste auf drel Jahre abgegeben werden. — 3.) Sollte em solches Indilnduum zu gar keinem Dienste in der Lime tauglich sevn, so ist dasselbe in die Landwehr mit einer Dienst, Verlängerung von drei Jahren über die gesey, llche Derpstlchtung einzureihen. — ^.) Ist aber der Mann in den Limendienst seiner Taug» lichkeit nach eingereihet worden, so fangt nach zurückgelegten drei Jahren seine ?andwchrvers pftlchtung an, in welche er sodann aufgenommen wird; wenn er nicht etwa das Normalalter schon überschritten hat. — 5.) Jene Individuen, welche vor ihrer Vorforderung zur Landwehr schon vom Hause abwesend waren, und daher dcr Vorforderung nicht Folge lei» fien könnten, werden ebenfalls'edlctallter ci« Nrt, und wenn sie den Termin fruchtlos ver-strcichcn lassen, von diesem Augenblicke an, zwar nicht, w»e die 8ul> 1. bezeichneten für die ?mie, wohl aber m,t einer Verlängerung von drei Jahren über die gesetzliche Verpflichtung für die Landwehr gewidmet. — Dieses wird hiemit m»t dem Beisatze zur allgemeinen Kenntniß gebrocht, daß sich m vorkommenden Fallen nach diesen allerhöchsten Anordnungen genau zu benehmen sc». — Lalbach den li. Apr.l iL35. Joseph Camillo Freyherr v. Schmidburg, Landes-Gouverneur. Carl Graf zu Welsperg, Raitenau und Primör, k. k. Hofrath. Joseph Wagner, k. k. Gubernialrath. Z. 536. (i) ......Nr757/.S." 3 u r r e n d e des k. k. illprischen Guberniums zu Laib ach. — Womit die erssoffenen allerhöchsten Bestimmungen bezüglich auf Bewilligung einer zeitlichen Befreiung von der Gebäude,, Zinse und Gebäude» Elaffenslcucr bekannt gegeben werden. — Seine k. k. Ma/estar haben wegen Bewilligung einer zeillichen Steuerbefreiung von der Gebäude-, Zinse und Gebau? de-Elassensteuer laut allerhöchster Entschließung vom 10. Februar i8Z5, für die Zukunft folgende Bestlmmungln festzusetzen befunden. — !.) Zeitliche Steuerbefreiungen von der Gebäude,, Zins 5 und Gebäude Claffensseuer sin» den m den Hauplstavtcn sammt Vorstädten der (3> AlMs-Blatt Nr. 53. d. 2. Mai i635.) 2 293 Provinzen, die es betriffl, und wo, die Gu-bernlen oder Regierungen »hrcn Bch haben, Stau: — a.) Wenn «m Gebäude ganz ncu hergestellt wird, und früher noch gar nicht be« standen hat. — d) Wenn das Gebäude zwar früher bestanden hat, wegen seiner Gcha^yaf-tigkelt aber ganz niedergerissen und neu auf» gebaut werden mußte. — o.) Wenn ein de-stehendes Gebäude durch den Bau auf «iner noch unuerbautcn Area oder durch daS Aufsetzen emes noch nicht bestandenen Stockwerkes in der Art erweitert vder vergröbert wird, daß dadurch ein neues steuerbares Object zuwachst. — In allen übrigen Gtädten w,rb eme zeirl,-che Steuerbefreiung von der Gebäude-, Zin?« und Gebäude-Elassensteuer nur in den oben 8uk 1^) und o) bezeichneten Hallen zugestanden; auf dem stachen Lande hmgegen findet keme Steuerbefreiung Statt; so nne line solche auch für Reparaturen ^chon bestehender Gebäude, rvcnn diese wegen lyrer Vchaohaftigken nicht ganz niedergerissen und neu aufgebaut wer-den/ nirgendwo einzutreten hat. — 2.) D«e in dem ersten Puncce näher angegebene Bceu-erbefreiung soll m den Fällen :»ä g zehn, in den Fallen acl i> acht, und ebenso in den Fällen l>ä Q acht Jahre, jedoch ln den Fallen liä a nur für jenen Betrag, welcher für den Erwei» terungsbau an der Gebäude,, Zms- undElas, sensseuer fno rIl?» entfallen würde, Statt siii-den. — 3.) Diese zeitliche Steuerbefreiung von der Gebäude?, Zms « und Klassensteuer hat fich nur auf die landc6fürstl,che ordenlll, che und außerordentliche Gebaudesteuer zu beschränken, und begründet somtt keinen Anspruch auf die Befreiung oon andern öffentlichen oder Gemeindelasten, die der Hauseigen-thümer rücksichtlich des Gebäudes geseyl'ch oder verfaffungsmaßig zu tragen hsst. — /z.) Z>zr Crwirkung der zeitlichen Befreiung von d?r Geb'iudefteuer muß derjenige, der darauf Ansprüche machen zu können glaubt, m der nach-folgend ansgedrücktcn für jeden Füll geltenden Praclusivfrist sich bei seiner vorgesetzten Behörde darum bewerben, welche darüber die gehörige Erhebung zu pflegen und »m oorschrift-maßigen We>^e die Entscheidung der Land'es-stclle einzuholen hat, gegen welche dem Vewer< der, wenn er sich damit nicht zufrieden steüt, die Berufung an die vereinigte Hofkanzlei offen bleibt. — 5.) Die Gesuche um zeitliche Umstände, ob der förmliche Newohnungs - Eonsens bereits erwirkt wurße, oder nlcht, und für jede für sich noüendete Ad- theilung «ints Vebäudeö imm^r sechs Wochen nach vollendeten und benüytcn oder ,ur Bc» nühung geeigneten Baue um so gtw'sscr ein« zubringen, als der zeitlichen Befrnung k^ine Folge zu geben sem lvürde, wenn sich bei der über das steu,rbtfreningS-Gcsuch Ztatt siedenden Erhebung ergibt, daß der Bau, für welchen eine zeilliche Steuerbefreiung angesucht wird, zur Fett der?lnbringung des Gesuches schon länger als sechs Wochen thailächlich bc-wohnt, oder benützl, oder schon länger al5 sechs Wochen nach dem Ausspruche der comoe« tenten Bihörde bewohnbnr oder in der Art bc-nützbar war, daß es dazu keines oorl^s65. Kundmachung zur Bewirkung der von der hohen Landcssiel-lc bewilligten Herstellung drs Kirchendacheb ^UNd der Kirchnnlmfangsmaucr bei der hierorn-gm Vorstadtpfarr St. Peter im veranschlagten Betrage pr.l^3ss'53 kr. für die Meisterschaften und Materialien, nachdem dle dabei erforderlichen Zug- und Handarbeiten von dsr Pfcirrgeinemde in Naturq geleistet werde»,, witd am ,2. Mcn d. I./ um »0 Uhr Vormittags, eine öffentliche Mlnucndo-Verstelgcruiig hi^ramts abgehalten'; wozu die Untcrnche mungslustigei! mit dem Beisatze cmgcladel: werden, daß oie Licitatlonsdcdinginsse som^hl 299 als die Bau-Devise täglich in den gewöhnlichen Amisstunden hier eingesehen werden können. — K. K. Krelsamt ^albach den 26. April i3Z5. _____________ Kt^nt« und liin'arcchtliche ^erlaulbürungen. Z. 539. (1) ^ Nr. 5070. Von dcm k. k. lVtadt - und ^andrcchte in Kram wird bekannt gemacht: Es sc« über Anftlchcn dcr Ursula Abracham, nomine ihrer mmdcrjahngen Kmder Elisabeth u»^d Therese, dann dcS Frariz Roßcnak, als er« klärten Erben, zur Erforschung der Schulden« last nach dem am 19. Februar d. I., zu Laibach verstorbenen Joseph Abracham, die Tagsatzung auf den z3. .Mai d. I., Vormittags um g Uhr, vor diesem k. k. Stadt » und landrechte bestimmet worden, bei welcher alle Jene/ welche an diesen Verlaß aus was immer für einem Rechtsgrunde Anspruch zustellen vermeinen, solchen so gcwlß anmelden und rcchtegeltend darthun sollen, widrigcns sie die Folgen des §. 3i4 b. G. B. sich selbst zuzuschreiben haben werden. Lalbach den l i. April i635. Z. 5äi. (1) Nr. 209. Buchenschwamm c Sammlung. Von dem k. k. Verwaltungsamte der Staatshcrrschaft Adelsberg wird hiemit offent< lich bekannt gemacht, daß laut der Verordnung der löblichen k. k. Cameral-Beznks-Ver-waltung zu Görz, 6llo. 1^. April d. I., Z. 350.^769, die Weiterverpächtung des Buchen-schwamm-Sammlungsrechtcs in dcn Adclsbergev Waldern vom 1. Iuny tL35 angefangen bis letzten Mai 18^1 bewiNigel worden sci. Zu die« sem Ende wird auf den li. Mail. I., Vormit» tags uon 9 bisi2 Uhr in der Kanzlei der Staats> Herrschaft Adelsberg die Llcitatiun mit dem An« hange ausgeschrieben, daß die Bedingmsse täglich hier emgcsehen n»erden können. K. K. Verwaltungsamt Adelsberg am 22. Aprll lL35. tj. 540. (1) Nr. 723. ^ , S d i c t. > ,,, ....., , ,-.4 Von dem Bezirksgerichte haasbera'wird h^e-" mit belannt gemacht: (Zs sei über Ansuchen de3 Herrn Mathias Korren von Planina, die ossenl» llä>e executive Feilbietung der, seinem Schuldner Anton Squartsche gehöligen,, der herlschaft haas°. derg, sub Nect. «, Nr. cz^ioö^ di/nsidare,l., 'auf »5o ss/ gerichtlich geschätzten K'a'fcbe f^.mM Zu.^ gehör in MaunlK, weq?n schuldigen LU ft. c. «. d.' dewiNiget, und dazu der 5. Juni, der 6. Juli und del 7. AuM^ l. I., jedesmal Nachmmagü von 3 bis 6 Uhr, in I^oca der fchuldnenfchen Re^Ii-tät mit dem Anh^nqe bestimmt worden, daß diese Realität l>ei der erssen ur.o zweiten Feilbietungs« tagsahung nur um die Schäßunii oder darüber, del der dritten T' .szyung adcr unter der Schäz« zung hintangrgcden werden wird. Die Llcitationsdedingnisse und der Grund« buchbcxtract lönncn soivobl bei den Feilbietungs» tagsahunlien als auch früher in der Gerlchtstanz» lei eingesehen werden. B.',i:fsselichc haasberg den 25. April i835. Z. 52ä. (2) Anzeige. aus Gratz, Galanterie -Waaren Händler, gibt sich die Ehre, hienüt geziemend anzuzeigen, daß er auch gegenwärtigen Markt mit einem besonders geschmackvoll sortirten Lager aller Gattungen Gold-, Silber-, Galanterie - und Nürnberger Waaren versehen ist, worunter besonders eine große Auswahl von Ohrgehängen, Chemljetten-Knöpfchen, Schnallen, Männer- und Damenketten, Brace-letten, Eichelknöpfchen und Ringeln zu Geldbeuteln, Fingerringen, Con-servations-Augengläsern; Lorgnetten mit Convex - und Concavgläsern, Pfeifen und Röhren, Cigarrenröhren, Bleistiften, Rasirmcssern, Damen - und Manner-ToUetts, Eß-und Cassehlöffel, Scheeren, Geld-und Tabacksbeuteln, Hosenträgern, Taschen -, Frisir -, Locken - und Chigmon - Kämmen, Violmsaiten, 'Schreibzeugen, ganz feinem echten Velin-Briefpapier, Köllner Wasser .pom Hause Maria Fsrina und mehreren dergleichen Artikeln sich befindet, wozu er sich allseitig zu den billigst festgesetzten Preisen sowohl lm Großen als im Detail empfiehlt. ^ -Seme Hütte ist in der ersten Reihe rechts, Nr.-Z, unter dem Aus-hängsclMe „;m Stadt Malland/' bei Nl. Esiths KHhn et Eomp in Wicn. Mit allerhöchster Bewilligung wird die schöne Herrschaft idamolleslt mit den dazu gehörigen Ortschaften im Iasloer Kreise, im Königreiche Galjzien.gelegen, wofür eine Ablösung von 250,000 fi. W. W. oder fi. C, M. 100,000 angeboten wird, durch eine Lotterie ausgespielt. Diese vortheilhafte Lotterie enthalt 25,914 Geldtreffer von fi. 525,000 W. W. und 7,500 säwarze Lose ^ im Nominal-Werthe von 75,000 Gulden Wiener Wahrung, zusammen 6 0 0,000 fi. W. W. eingetheilt in Geldtrcffcr von Gulden 250,ttc)0, 20,000, l5,000, !2/)Q0, 10,000, 6000 , 5000, ^000, 350O, 525c>, 300(), 2250, 2000, l5ou, i300, 1200, lOOQ , 500, 260, 200, l 26, IQ0 , lc. und 7s 00 schwarze Lose, laut Ausweis. Für die besondere PramieniZichung der blaum Gratis-GewinnMose sind 5o2 GeldiTreffer von fl. 20,000, 6oOc>, 3250, 2250, I00O, 500, 250, 125, 100, ?7. im Betrage von Gulden 50,000 Wiener Wahrung bestimmt. 5>ie ausgeschiedenen blauen 4 /,s> <^s>i^ Gulden W- N- mit Einschluß Gratis-Gewinnst.'Losö müssen -l-^"^^" der Prännen geivnnen. Die blauen Gratis -Gewinnst-Lose zeichnen sich durch den besondern Vortheil aus, daß sie nicht nur einen sichern Gewinn machen, und 5o2 derselben bestlmmt zwe,l Ma! qewmnen müssen, sondern auch dadurch, daß sie gleich allen die Realitäten und sämmtliche Gelo-Treffer mitspielen, und uberdieß nn glücklichen Falle eilf Mal gewinnen können. Bei Abnahme von 5 ein blaues Gratis-Ge- wmnst-Los, welches, wie gesagt, sicher gewinnen muß, so lange als deren vorhanden snd, unentaeldlich verabfolgt. Bei Abnahme von 5 schwarzen Losen zu )" st. W W wiro jedoch nur ein gewöhnliches schwarzes, mit einem rothen Stampel ' versehenes Los, als Freilos aufgegeben. Die Lose sind in Wien bei dem unterzeichneten GroßhandltMgshause, in der Sin-gcrsiraße, im eigenen Hause Nr. 894, s" wie in den vorzüglichsten Städten der Monarchie zu habm. Dl. Coiths Sohn S< comp. Lose, so wie auch Compagnie-Spiel-Actien hierauf sind zu haben in Laibach denn Unterzeichneten um den Original-Preis, wie ihn obige Herren Ausspieler fur dm Venauf im Großen bestimmt haben. ^ , ^. ^ ^ . Ioh. Ev. Wutscher.