rsc -emt wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung ul*6 a'im^crwa*tun§ u- Bncbdruekerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva ica 4. Manuskripte werden nicht retnrmert. — Anfragen Rückporto beilegen. Inseraten- u. Abonnements.Annahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 1"50 und 2 Din. Preis Ol« 2'— • Licejska knjižnici Ljubljana Iss Urteil im loslner Prszetz Dreizehn Angeklagte zum Tode durch Erschießen verurteilt »Abenteuer um Brigitte“ von Marlise Sonneborn. Das Arbeitsprogramm der Regierung Der Beograder „S a m o u p r a v a" sMuehmen wir folgende Darstellung, in der Tue bie nächste Zeit die Durchführung durchs Pichender politischer, sozialer und wirt-lchaftlichex Reformen angekündigt wird: Der erste Teil der Regierung Dr. Stojäch--wdkL ist mit vollem Erfolg zum Abschluß Üchracht worden. Die aufgewühlten Partci-chdenschaftmi sind beschwichtigth die Elemen-ve Gärung, die in unserem öffentlichen ^-oen die Normalisierung der Verhältnisse "hirwerten, sind beseitigt, niedergeschlagen !.Nd viele illegale Aktionen und geschaffen ist 3tn.e Umwelt des Vertrauens und loyaler b>ammenarbeit. Das Parlament besorgt (,c‘nc Aufgabe normal und erfolgreich und oringt in Zusammenarbeit mit der Regie-'Ng neue Gesetze, durch die die Grundlage o sr vollen politischen Normalisierung und ( ^^ tchöfEichcn Wohlfahrt ausgebaut wer- Zn, wirtschaftlicher Hinsicht sind Erfolge choicht. die für sich selbst viel beredter spre-alles Lob und segliche Reklame, wl^bt ist die Volkswirtschaft, ver-der Umlauf der wirtschaftlichen da - t,ermnrdert die A'beitslos'gkeit zuftie-.^stlistellt sind die breitesten Bevölkerungs-i»nx”t-R ’n ^re,! berechtigten Forderungen ^m.Wfinfchen und geschaffen sind alle Bor« ^"-.'il'Ngen für eine völlige wirtschaftliche ^'telluna. Zn btefer parlamentarischen Ses-dat die Regierung Dr. S'ojadinaviä «i-nanje Reihe von Gesetzen und Verord-sollen sozialen und wirtschaftlichen Cha-5« erbringen die noch mebr und Endlicher d-e wirtschaftlichen Verhält» ,; im Land? verbessern werden, paralel mit der Arbeit zur wirtschaftli-in"> Hebung des Landes hat die Regierung : der zweiten Etappe ihrer Arbeit noch vie- Moskau, 20. November. Heute um 3 Uhr frühmorgens wurde das Urteil im Pro zetz gegen die zweite Trotzkistengruppe gefällt. Unter lautloser Stille wurde durch den | Präsidenten des Militärtribunals das Urteil verkündet: Dreizehn Angeklagte wurden zum Tode durch Erschießen verurteilt, darunter auch P j a t a k o w - F i s ch-m a n n und Serebrjakow. R a-dek-Sobelsohn und S o k o l n r-k o w erhielten je 10 Jahre Kerker zuer-kannt. Am mildesten siel das Urteil für Arnold und Troilow aus, die je acht Jahre Kerker erhielten. In Moskau herrscht über das „milde" Urteil des Tribunals im allgemeinen großes Erstauenen. M o s ka u, 30. Jänner. Zum Tode verurteilt wurden die folgenden Angeklagten: Pjatakow, Muralow, Serebrjakow, Liebschütz, Drobnitsch, Vochuslawski, Knjazew-Fürstenberg, Bataischek, Rorkin, Schestow, Turok, Grasche und Puschin. Das Todesurteil wird im Sinne der Tribunalbeftim-mungen heute nachmittags im H°fe des MlitärgesängnisseZ durch Erschießen vollstreckt werden. Autoritäre GtaatSMHrung in Japan? Die Bedinoungen der Generalität ftir die Zusammenarbeit mi MinifierprMident General Haiaschi / Forderung naO voll ständiger Ausschaltung des garlamenlö und der garleim T o k i o, 30. Jänner. Dis militärischen haben beschlossen, dem neuernannten Mandatar der Krone, General H a j a j ch t ihre Mitarbeit und Unterstützung unter den nachstehenden Bedingungen zu sichern: 1. Der Schwerpunkt des Regierungsprogramms beruht aus der Sorge um die Verbesserung der Landesverteidigung. 2. Neben der Regierung wird ein Zentralrat gebildet, dessen Vorsitz der Ministerpräsident führt. Die Mehrheit dieses in al- len Fragen der Regierungspolitik entscheidenden Forums bilden die Militärs. C. Das Parlament wird im Sinne der autoritären Staatsführung reformiert, ebenso das Wahlrecht. 4. Die Regierung erhält ihre totale Unabhängigkeit vom Parlament und den politischen Parteien des Landes. Außerdem sind die Prärogativen des Parlaments bis zum äußersten einzuschränken. IE 33 Häuser eingeäschert Grotzseuer in Kolasin. — Eine ganze Häuserzeile eingeäschcrt. B e o g r a d, 30. Jänner. Heute nachts entstand im Hause des Kaufmannes V u-j a L i ö in KolaZin (Zeta-Banat) ein Schadenfeuer, welches nicht gleich bemerkt wurde und deshalb so rasch um sich griff, daß es später nicht mehr eingedämmt werden konnte. Obwohl sich die mit Militär verstärkten Feuerwehren bemühten, den Brand zu löschen, blieben alle Bemühungen vergebens. 33 Häuser wurden eingeäschert. Sechs an der Löschaktion Beteiligte Personen, die sich Brandwunden zugezogen hatten, mußten ins Krankenhaus gebracht werden. Haltungen, daß sie es ihm zu verdanken hätten, wenn ihnen die Rückkehr in die Hei mat verwehrt sei. ^ .^lschaftliche Gesetze vorzuberöiten und m vor*' ‘^u "58en. bon denen die gesunde und Entwicklung unseres Staates ab-R* sowie ferne völlige politische Gesun-r;pch den verschiedenen Erfahrungen g wisstungenen Experimenten der jüng- ( Ueh 5angenheit. Schon gleich bei der, pdCrita^11'te 'hrer Amtsgeschäfte hat die Re-Swjadinoviä in ihrer Erklärung, .m,)>ut'chiedenheit und Bereitwilligkeit ver-; ty ’ Gt- alle Me Gesetze abzuändern, die der BeVt;18/1 Kimmung und der politischen Ue-;p,tiC,«»K9 der Bevölkerung nicht cntfpre-, ®?it einem großen Ausmaß an Weisheit > Gustav gerčec erschossen? Wien, 30. Jänner. Nach hier eingelangten, noch nicht bestätigten Informationen wurde der kroatische Emigrant Gustav P e r 8 e c in einem österreichischen Orte, von Leuten seiner Gruppe im Streite erschossen. Sie machten ihm angeblich Vor- 5 Milliarden Kredit an Frankreich. Paris, 30. Jänner. Nach Jnformatio-. nen, die tu 'französischen Finanzkreisen aus j London ein wirofsen sind, wird das zwischen der französischen Regierung und einer britischen Bankengruppe abgeschlossene Abkommen über eine kurzfristige Anleihe an Frank reich morgen in Paris unterzeichnet werden, j Der Anleihebetrag wird sich auf 5 Milliarden französische Franken stellen. Kommunistische Sabotageakte in der britischen Marine. London, -0. Jänner. Die britische Geheimpolizei hat eine geheime kommunistische Organisation aufgedeckt, die Sabotageakte in der Marine und Luftfahrt durchzu-sühren hatte. Die Fäden der raffiniert angelegten Organisation wurden von: berühmten Intelligence Service, Englands größter Kundfchafterzentralen, aufgedeckt. Diese Organisation hat durch fast 15 Jahre hindurch in der Flotte und in der Fliegerei Sabota- geakte verübt, die immer ungeklärt geblieben sind. Diese Enthüllungen sind im Unterhaus vom Kriegsminister Sir Samuel H o a re vollinhaltlich bestätigt worden. Hoare erklärte, daß bolschewistische Agenten aus Mos kau die Disziplinen der Armee und Flotte zu unterwühlen versucht hätten. Spanisch-Guinea in den Händen der Nationalisten. P a r i s. 30. Jänner. „Echo de Paris" Berichtet, daß die spanischen Nationalisten sich des Hafens von Bata in Spanisch-Guinea bemächtigt haben, nachdem sie ein, der Regierung Valencia gehörendes Schiss'versenkt hatten. Bata ist eine Stadt mit 3000 Einwohnern. Mit der Besetzung des Hafens kontrollieren die Nationalisten das gesamte spanische Kolonialreich. Doppelmord im WahnsinnsanfM. Brün n, 30. Jänner. (DR.) Eine furcht bare Bluttat ereignete sich in der kleinen Ortschaft Rakowa in Mähren. In einem Wahnsinnsanfall ergriff der dort wohnhafte Häusler Kolecek eine Axt, mit der er seine Tochter und seine Frau durch furchtbare Hiebei zumeist ist das Gesicht seiner Opfer, Hiebei zumeist in das Gesicht seiner Opfer, die schrecklich verstümmelt wurden. Sie wurden in hoffnunglosem Zustande ins Krankenhaus gebracht. Holecek, der nach der Tat spurlos verschwand, wurde einige Stunden später in einem nahegelegenen Wald erhängt ausgesunden. Attentatsversuch gegc,, Pariser Kommunistenführer. Pari 5, 30. Jänner. Die kommunistische „H u m a n i t e e" Berichtet, daß ein unbekannter Mann auf den kommunistischen Abgeordneten V a i l I a n t - C o u-t u r i e r einen Attentatsversuch unternommen hätte, indem er ihn vor seiner Villa abwartete und einige Schüsse auf ib-abfeuerte, die ihr Ziel verfehlten. Zü r i ch, 30. Jänner. Devisen: Beograd 10, Paris 20.375, London 21.4175, Newyork 437.25, Mailand 23.025, Berlin 176, Wien 77.40, Prag 15.26. X Mariborer Schweinemarkt vom 29. d. Zu'geführt wurden 63 Schweine, wovon 22 verkauft wurden. Es notierten: 7—9 Wochen alte Jungschweine 130— 160, 3—4 Monate 165—250, 5—7 Monate 295—370, 8—10 Monate 390—580, einjährige 900—1100 Dinar pro Stück; das Kilo Lebendgewicht 5.50—7 u. Schlacht gewicht 8—11.50 Dinar. Eheringe 14 kt. Gold per Stück Din Taschenuhren Din Ankeruhren Din 50—, 90.—. 140—, Armbanduhren Din Goldarmbanduhren Din Weckeruhren Din Küchenuhren Din M. JLGE-iev SIN urar in juvelir MARIBOR, GOSPOSKA ULICA Zahlungserleichterungen. Preisliste 1333 70.— 35.— 160.— 95.— 230.— 39.— 80.— Nr. 15, gratis. im , Abgeklärtheit hat bie heutige Regierung (e Endung und. ihr Programm schrittwet-r’ncm vorbestimmten Plane durchge-f&iwr En schlösse und immer ge- Xdch, am allgefährlichsten in der Poli- tik. Fehler und Jrrtümer können nicht über Nacht geändert oder ausgerottet werden, sondern es ist dazu genügend Zeit und viel guter Wille vonnöten, sowie auch eine geeignete und gesunde Umwelt. Vertraut mit der wirtschaftlichen Lage im Staate wie auch mit der Stimmung der Bevölkerung, hat die Regierung Dr. Stojadinoviö zuerst die berechtigte Unzufriedenheit des Volkes gemildert und Befestigt und die wirtschaftlichen Verhältnisse in unserem Lande verbessert, denn bekanntlich gibt es ohne wirtschaftlichen Wohlstand auch keine richtige Demokratie. Nur ein zufriedenes und wohlhabendes Volk kann den Staat verwalten, denn dann droht keine Gefahr mehr von schädlichen Einflüssen, Jrrtümern und sozialen Störungen. Bwor die Regierung Dr. Stojadinoviö politischen Reformen uähertreten konnte, mußte sie die verschiedenen schädlichen Aktionen, vorwiegend illegale, Niederschlagen und unschädlich machen, die in einzelnen Gegenden des Staates unter den früheren Regimes bereits zum sichtbaren Ausdruck gekommen waren. Sie mußte die Unzufriedenheit verschiedener Gebiete des Landes beheben und eine günstige Stimmung für die Lösung weittragender politischer Fragen schaffen. Diese Aufgabe hat die heutige Regierung zur vollen Zufriedenheit der Bevölkerung erfüllt und damit jenes Vertrauen gerechtfertigt, mit dem das ganze Land die Amtsübernahme der Regierung Dr. Stojadinovic begrüßt hat. Nachdem sie nun den ersten Teil ihrer Arbeit vollendet hat. tritt, die Regierung Dr. StcgadinoviL in die zweite Phase ihrer Arbeit ein. die Durchführung politischer sozialer und wirtschaftlicher Reformen, und diese zweite Phase wind, wie wir überzeugt sind, noch viel weittragender, reichhaltiger und fruchtbarer sein als die erste Etappe. daß er wirklich mit Trotzki gegen Stalin konspiriert habe, indem er S t a 1 i n aus der Welt schaffen wollte. Das habe er getan, weil er den Glauben an den Sozialismus» wie ihn Stalin in Rußland zu verwirklichen trachte, vollkommen verloren Habs. B c r I i n, 29. Jänner. Fran S o b e 1-s o h n - R a d e k, die Mutter des Moskauer Hauptangeklagten, hat aus Darnow in Galizien ein Gnadengesuch für ihren Sohn an Stalin gerichtet. Das Telegramm ist bis jetzt unbeantwortet geblieben, P a r i s, 29. Jänner, Die französische Oeffentlichkeit verfolgt den Moskauer Pro- Anterstänöe an der nationalen spanischen Front 17 Todesurteile in Moskau angefordert Stalin kennt keine Gnade / Dem zweiten Prozeß folgt in Balde der Prozeß Nr. 3 / Mä) Troßkis Lohn sieht dem Tode entgegen / Paris über die Moskauer Justlzmethode entsetzt M osta u, 29. Jänner. Den Höhepunkt erreichte der Prozeß gegen R a d e ! und Genossen mit ^ dem Plaidoyer des Staatsanwalts Wischinski, der den Angeklagten ihre hochverräterische Konspiration mit Len Japanern vorwarf und dann auf die Sabe-tagende zu sprechen kam, die Hunderte von Menschen Las Leben kostete. Stabe! versuchte sich zu beherrschen, er verzog ledoch das Gesicht zu einer höhnischen Grimasse, als Wischinski die Worte zitierte, die Radek anläßlich des ersten Prozesses gegen Sinowjew und Kamenjem niederschrieb. Radel bezeichnete damals seine beiden todgeweihten Genossen als „Verräter u. schmutzige Reptile". Wischinski schleuderte heute Radel die Worte ins Gesicht: „Sie, Radel, sind aber selber ein Verräter und ein schmutziges Reptil. Sie haben in ihren Artikeln die Vernichtung Sinowjews und Kamenjews gefordert, dabei haben Sie auf sich selbst vergessen. Der Gerichtshof muß diesen Fehler korrigieren". Der Staatsanwalt zitierte sodann eine Brief Radeks, in dem es heißt: „Die Verräter ihres Landes müssen ihr Verbrechen mit dem Kopfe bezahlen". — Ich habe diesen Worten nichts sonst hinzuzufügen, als daß nunmehr auch der Schreiber des Brieses sein Verbrechen mit dem Tode besiegeln muß. Sodann Befaßte sich der Staatsanwalt mir ■ den übrigen Angeklagten. Sein Plaidoyer dauerte fünf Stunden. Er forderte für alle 17 Angeklagten die Todesstrafe und schloß mit den Worten: „Das Gesetz fordert die Todesstrafe, die nur dann abgeändert wer-j den kann, wenn mildernde Umstände vor-, liegen. Mildernde Umstände gibt es jeboth, in diesem Falle nicht." Nach dem Staatsanwalt erhoben sich nach einander die Verteidiger, die gleich zu Beginn erklärten, daß sie die Angeklagten für schuldig befunden hätten. De Verteidiger bedauerten es, die Verteidigung übernommen zu haben, denn die Sowjetge-setzgebung sei derart I i B c r a I, daß sie j o g a r für solche Verbrechen die Verteidigung zuläßt. Der Prozeß geht seinem Ende zu. Vierzen Angeklagte werden ihre Verteidigungsreden selbst halten. Das Urteil lw'ird spät-nachts oder morgen Vormittag gefallt werden. Radek verteidigte sich als erster. In seiner langen Rede sagte er eingangs, er sei zehn 1er werbe in seiner morgigen Wochen im Gefängnis gefoltert worden, oh- ! unter welchen Bedingungen er ne daß man ihm ein Geständnis habe entlocken können. Erst als man ihm die Unterschriften unter den Geständnissen der anderen Genossen zeigte, habe er auch feite „Geständnis" abgelegt. Sensationell wirkte in dieser Verteidigungsrede die E r k I ä r' u u g Radeks, zeß mit größter Spannung. Bezeichnend ist, daß gegen die bolschewistischen Justizmethoden e r n st e Bedenken sogar in jenen Kreisen vorherrschen, die bisher vorbehaltlos die französische Freundschaft mit Sowjetrußland verteidigt haben. In Pariser diplomatischen Kreisen ist man der Ansicht, daß Sowjetrußland in der letzten Zeit immer mehr und mehr die Tendenz nach eigener Isolierung zeigt. R o nt, 29. Jänner Nach hier eingelangten Meldungen wird in Moskau in Bälde der dritte Prozeß gegen die Trotzkisten beginnen. Auf die Anklagebank kommen die Witwe Lenins, Bucharin, Oberst Smuty, der ehemalige Geschäftsträger in Paris Ra-kowski und der frühere Präsident des Rates der Volkskommissare, Rykow. M e x i k o - C i t y, 29. Jänner. Als T r otzki erfuhr, daß sein Sohn in Rußland verhaftet wurde, erklärte er, das ict Stalins Antwort auf seine Erklärungen über den Moskauer Prozeß. „Er wird meinen Sohn gewiß töten, wie er noch Hunderte von Menschen töten wird, um mir lttora-zu schaden." Bei der bitteren Kälte, die in-der schneebedeckten Sierra de Guadarrama herrscht, suchen die nationalen Truppen Schutz in Unterständen. Diese Aufnahme wurde am Paß Alto del Leon gemacht und zeigt den Abschnittkommandanten bei einer Besprechung im Unterstand. (Presse-Illustr.-Hoffmann-M.) Heute spricht Adolf Hitler B e t i t n. 29. Jänner. Die heutigen Blätter schreiben am Vorabend des Reichsagszusammentrittes, der Führer und Kauz- Rode sagen, direkt Frankreich zu verhandeln gewillt sei. dieser Gelegenheit werde er auch die Kolonialforderungen Deutschlands anmelden u. feierlich erklären, daß Deutschland niemals mit den europäischen Staaten Zusammenarbeiten würde, wenn in deren Gesellschaft «Uch Sowjetrußland sitzen würde. Japan vor inneren Erschütterungen? Vierlinge in Rumänien In dem Dorf Patartogeto in Rumänien wurde die Frau eines Arbeiters von Vierlingen, drei gesunden Mädchen und einem Jungen entbunden. Die 35jährige Mutter hatte in ihrer bisherigen Ehe zwei Kinder. Man sieht die Mutter mit den kleinen Vierlingen, die einen äußerst gesunden Eindruck machen, und den Mater. Der Kaiser hat General Ajaschi mit der mit Kabinettsbildung betraut. — Unüberbrück-Bei bare Kluft zwischen Armee und Parlament. — Rückkehr der Spannung om» Feber des Vorjahres? Toki o, 29. Jänner. Japan wird von einer schweren Siaatskrise erschüttert. Nach dem definitiven Scheitern der Mission des Generals 11 j et i i, der einen letzten Versuch gemacht hat, mit dem Parlament zu regieren, ist kein Ausweg aus der Verwirrung zu sehen. Die Armee weigerte sich bekanntlich, dem General Ugaki einen Kriegsminister in sein Kabinett zu entsenden. In politschen Kreisen ist inan daher der Ansicht, daß die Komplizierung der Lage unabsehbar sei. Ter Mikado hat nach eingehender Beratung mit den Geheimräten des Hofes — in erster Linie mit dem Prinzen Sajoni — die Kabinettsbildung dem General H a j a schi übertragen, der als Führer des gemäßigten Flügels der Armee gilt. Gelingt es auch Hajaschi nicht, mit den Militärs eine Kompromißlösung' zu finden, dann sind Wichtige innerpolitische Ereignisse zu erwarten. Ugaki ist gescheitert, weil er zu innige Beziehungen zu den Parlamentariern und zur Hochfinanz hatte. Die. Armee würde sich demnach nur mit einer Regierung begnügen, die kämpferischen Charakter besitzen würde und die mit dem Parlament nur scheinbar und insoweit zusammenarbeiten würde, als dies den Militärs gefallen würde. Die Staatskrise liegt auch verfassungsmäßig begründet. Nach der japanischen Verfassung können der Kriegsminister und der Marineminister nur aus den höchsten Offizieren des Heeres und der Flotte entnommen werden. Wenn daher die Armee einem Ministerpräsidenten gegenüber kein Vertrauen besitzt, so braucht sie nur von ihrem Verfassungsrecht Gebrauch zu machen, in- dem sie den Kriegsminister nicht delegiert. Die Armee besitzt aber infolge ihrer Iaht" Hunderte alten Tradition eine überragende Stellung in der Politik des Landes. Herzog von Wind'or erfomrtet Bejuch letner Gefchwcher London, 29. Jänner. Drei Mitglieder der englischen Königsfamilie beabsichtigen, wie wir erfahren, int Lauf des kommenden Monats nach Oesterreich zu kommen. Den Anfang wird nächste Woche Prinzessin Mary, verehelichte Gräfin Harewood, machen, die ihrem Bruder, dem Herzog von Windsor, auf Schloß EnzesfeD einen Besuch abstatten wird. Es ist wahrscheinlich, daß der Herzog sich in der Folgezeit mit seiner Schwester in einen österreichischen Wintersportort begeben wird. Für die zweite Hälfte des Mdnats ist die Ankunft des Herzogs von Gloucester, des dritten Bruders des englischen Königs, in St. Anton am Arlberg angekündigt. Es darf angenommen werden, daß im Lauf seines Aufenthaltes ein Zusammentreffen mit dem Herzog von Windsor erfolgen wird. Schließlich wird auch eine Reise des Herzogs von Kent nach Schloß Enzesfeld erwartet. Die Herzogin ist nach der Geburt eines Mädchens am ersten Weihnachtsfreiertag nunmehr soweit hergestellt, daß sie ih rett Gatten auf seiner Reise begleiten kann Festbeleuchtung zu Ehren der Künigii Wilhrlmine. J n n s b r u ck, 28. Jänner. Auf de: Nordkette erstrahlte gestern abends zu Ehren der gegenwärtig inkognito in Tirol weilenden Königin Wilhelmine der Niederlande unterhalb der Seegrube eine Lichterklone, während heute bei Einbruch der Dun kelheit auf der Gipfelstation der Nordketten bahn aiu Hafelekar ein Lichterband in den niederländischen Farben rot-weiß-blan lauge Zeit ins Tal leuchtete. Abbruch der diplomatischen Beziehung«: zwichen Rom und Moskau? P a r i t, 29. Jänner. Der römische Korrespondent des „M a t i u" behauptet, aus diplomatischen Quellen die Information erhalten zu haben, daß Italien entschlossen sei, die diplomatischen Beziehungen zu Sowjetrußland abzubrechen. Dem Korrespondenten sei es nicht gelungen, in italienicheu Regierungskreisen eine Bestätigung dieser Information zu erhalten, er habe jedoch den Eindruck, daß die italienische Diplomatie damit rechnet Alles hänge von den Erem wissen in Spanien ab. Die Mönche von St. Bernhard telephonieren. Im Hospiz auf dem großen St. Bernhard hat kürzlich eine merkwürdige Zeremonie stattgefunden, zu der eine ganze Schar von Puristen und Einwohnern der naheliegen-ven Täler sich zusammenfand. Es handelte sich um die 50-Jahrfeier der Einrichtung des Telephons im Hospitz. Mit seiner Hilst ist es möglich gewesen, die Rettungstätigkeit der Mönche vom St. Bernhard noch wirksamer zu machen als vorher und mancher, der sich oben im Schnee verirrte, ist rechtzeitig noch vom Tode gerettet worden. Bei der jetzigen Feier wurde denn auch die gro ße Bedeutung, die die vor 50 Jahren angelegte technische Verbesserung des Rettung-dienstes bekommen hat, gebührend unterstrichen. Das zusammenlegbare Kinderauto Aus einem dem Preßbüro der Leipziger Messe ^gegangenen Neuheitenbericht aus der Spielwarenindustrie entnehmen wir folgendes: So ein kleines Auto, wie es der FiltnÜeb-liitft Shirley Stemple zum Geschenk bekommen hak. möchte wohl jedes Kind haben. Die Zahl der Eltern, die ein so kostbares Spielzeug kaufen können, ist indessen sehr klein. Aber das Kind ist ja auch zufrieden, wenn es ein Auto-ähnliches Spielzeug hat, mit dem cs selbst fahren kann. Solche Spiel" zeuge gibt es schon in vielen Ausführungen, und wer sich darüber unterrichten will, der findet auf den Leipziger Messen dazu die beste Gelegenheit. Die kommende Frühjahrs messe, die am 28. Feber beginnt und sechs Tage' dauert, wird als große Neuheit ein Kittoerauto bringen, das sehr viele Teile ent halt die man bei einem großen Auto auch findet, so daß Phantasie und Spiellnst des KmbeS eine starke Anregung erfahren. Was Gerdas neue Modell weiterhin auszeichnet, das ist seine Zerlegbarkeit, so daß es bequem w einem Pappkarton verpackt werden kann, --«von hat nicht nur der Handel einen Bor-teu, der weniger für Verpackungsspesen und Fracht zu bezahlen braucht, sondern auch mc kaufenden Eltern und das spielende Kmd. denn das neue Auto läßt sich auch auf te Reise mitnehmen, da man es leicht in ^uem Koffer mit unterbringen kamt. Das Kind braucht also sein Spielzeug auf der «ommerreise nicht zu missen. Freie Berufe am meisten „scheidunasgefährdet" ^'ne interessante Ehestatistik aus der Tschechoslowakei. Eine amtliche Statistik über Ehe scheidungen in der Tschechoslowakei enthält interessante Aufschlüsse über die Dauer der Ehen in einzelnen Berufskategorien. selbstverständlich kann man Ehestatisti-fen des einen Landes nicht auf ein anderes -iand übertragen oder als beispielgebend befrachten. Die Dauer einer Ehe hängt in erste^ Linie von der rassenmäßig gebundenen Auffassung eines Volkes von der Ehe ab. ~G5U kommen noch konfessionelle Bindungen und weltanschauliche Auffassungen. Schließ-"ch ist auch noch die Gesetzgebung und die wirtschaftliche Struktur eines Landes zu 6e= Schichtigen, wenn man die Zahl der Ehescheidungen ' einer genaueren Untersuchung Unterzieht. dennoch gibt es gewisse Parallelen, die Uch vor allem innerhalb der europäischen «taaten mit geordnetem Staatswesen, ent-Suchender Gesetzgebung und sozialer Schlich iUtt9 ziehen lassen. Wenn also eine soeben ^röfstntlichte Statistik über die Eheschei-luugen in der Tschechoslowakei zu dem Schluß kommt, daß die Ehen der Intellektuellen. zu denen die öffenllichen Angestell-lCn, Uno freien Berufe gezählt werden, die ilfririqste Dauerhaftigkeit besitzen, zeigt sich eine Erscheinung, die in Mittel- und West-wsropa ebenfalls anzutreffen ist. Für die "Wcheckioslowakei werden 38 Ehescheidungen eder Trennungen auf lOOO verheiratete . Szte. Anwälte. Schriftsteller und andere "rWe Berufe festgestellt. Ohne Ausnahme ■Schoren sie zu der Bewohnerschaft der Städ-^ besonders der Großstädte. Rei Beamten und Angestellten. Unterneh-?Tertt und Geschäftsleuten lauten die ent-, brechenden Ziffern 14, 1? und 19.4 auf | wausend. D'efc Ziffern erklären sich bar« fS^daß auch in diesen Berufskategorien ,!e Fortdauer der Ehe vom persönlichen Ein Dr. maček über Russland „Der Kommunismus ist undurchführbar, daher sein Zusammenbruch in Rußland und überall in der Welt" Zagreb, 29. Jänner. Dr. Vladko M a 8 c k gab der Monatszeitschrift „Za nacionalnu Rusiju" (Für das nationale Rußland) eine Erklärung ab, in der er seine Anschauungen über Rußlan!) zum Ausdruck bringt. Dr. Mačet erklärte, indem er eingangs die geschichtliche Entwicklung bis zu den Verfassungskämpfen in der zaristischen Duma schilderte, u. a. folgendes: „Auf die Bühne des Weltgeschehens traten sodann das Proletariat und der Bolschewismus, die den unfertigen Konstitutionalis mus dethronisierien. Der Kommunismus steht aber heute auf tönernen Füßen, da ein Aufstand den anderen ablöst. Das russische Volk spielt auch heute keine Rolle. Wie wird sich daher die Zukunft Rußlands gestalten? Rußland wird zum Zarismus nie mehr zurückkehren. es wird aber auch den Bolschewismus überwinden müssen. Der Kommunismus, den die gegenwärtige Regierung der Sowjets verwirklichen will, ist im russischen Volke undurchführbar, deshalb erlebt der Bolschewismus seinen Zusammenbruch auch überall im Ausland, wo er von den Sowjets geschürt wird". Zum Schlüsse erklärte Dr. Maček: „Unsere Sympatien gelten dem unsäglich leidenden russischen Bauern, der um ein neues Rußland ringt, indem er sein Vaterland von der Dritten Internationale zu befreien trachtet". Flugzeugreparatur zwischen Himmel und (Srde Bäckergeselle beweist echten Heldenmut Englische Zeitungen Berichten I bringen lassen. Diesen Zettel warf er ab über ein erstaunliches Flugaben- und man konnte sehen, daß sich sofort zwei teuer eines amerikanischen Paffa- andere Flugzeuge in die Luft erhoben. Sie gieflugzeuges. j versuchten wiederholt, der beschädigten Ma« Ein amerikanisches Passagierflugzeug das ^ine ein Seil zuzu'werfen. Aber cs miß-mit fünf Fluggästen einen Rundflug'über .19* Schließlich konnte der Flug lrber Aas Pensarola in Florida unternahm, geriet dieser Tage in eine sehr gefährliche' Lage. Der Pilot schickte sich gerade mt, zu landen, als nicht endlos fortgesetzt werden. Der Treibstoff ging allmählich aus und man mußte unter allen Umständen eilte Landung er» er unter sich auf dem Flugplatz eine a'ufgc- möglichen. regte Menge gewahrte, die ihm lebhaft Zei-! Da erbot sich ein 22jähriger junger Mann chen gab und unverkennbar darauf hinwei- der zu den Fahrgästen gehörte, ein Beckersen wollte, daß am Flugzeug irgendetwas geselle von Beruf, die Reparatur des Fahr-nicht in Ordnung war. Er beugte sich hinaus! gestells zu versuchen. Er beugte sich mit sei« und stellte dabei zu seinem Schrecken fest I ’-tem ganzen Körper über den Rand des daß das Fahrgestell sich vom Flugzeugrumpf! Flugzeuges, wurde yon seinen Mitpassagie-teilweise losgelöst hatte. Eine Landung in! reu an den Füßen gehalten und hing so diesem Zustande war unmöglich. Der Appa- buchstäblich zwischen Himmel und Erde. In »«,»*4 t«'Av,-. -«♦ CO*... v .—4» s. •. rv..» r SJfiToi« Qrtnn naXrt-ytrr «2 rtavt-» rat wäre zu Bruch gegangen und die Jnsas sen wären wahrscheinlich dabei umgekommen. Der Flieger ließ sich nun von einer jungen Dame, die im Flugzeug saß. einen Lip dieser Lage gelang es ihm das Fahrgestell notdürftig wieder zu befestigen, so daß die Landung, die denn auch ohne Unfall vor sich ging, vorgenommen werden kottnie. Die vielen Hunderte von Zuschauern, die Ist ‘5% abbängt und außerdem die Besitzver- nsse so Herren, daß der Frau und den Indern aenügender Unterhalt gesichert iDf-'b v ^anz anders wird das Bild, wenn man ^e. laüöwir ichaftnche Bevölkerung ins Au-®Craßt. wo die Ehe nicht nur eine Angele-llenbest der persönlichen Zuneigung sondern ..uch eine wichtige Befitzfrage ist. Nag-, An« h , itatiftticbeit Amtes bedroh" hie-bei 'fHönliche Nickitübereinstimmung das Ehe« S'tbnis nicht 'o sehr wie dort, wo über die ^ötter der Ehegemeinschast ausichließlicki ^'üblsmomen'e entscheidet!. So ist es denn zu erklären daß auf 1000 selbständige ^ottbwt'te eine Ehescheidungsziffer von nur -ö entfällt- Nur roenm höher ist sie bei den, .landwirtschaftlichen Arbeitern und Tage-^ "lchern oeleoett bei den Arbeitern in Jndn-1 und Gewerbe erreicht sie 11.5. Die Psv-, /'ologiichejt Rückschlüsse scheinen danach S ' ^tig gefolgert zu fein penstift geben und kritzelte damit auf ein unten Zeuge dieses wagemutigen Husaren Stück Papier die Bitte, man ..möge ihm stückchens waren, bereiteten dem tapferen durch ein anderes Flugzeug ein starkes Tau jungen Mamt begeisterte Kundgebungen. // Ticherheitsvorrichtung wirkt tödlich. 2 Fit Newvork fiel eine junge Dame einer ^'cherhestsvorkehrung zum Opfer, die ein S'eititb von ihr in ihrer Wohnung ange-^acht hatte um Einbrecher fernzuhalten. ,et Freund, ein geschickter Elektrotechniker -atte Kuvferdrähte in die Fenstervorhänge hin eingeilochten und sie durch Verbindung p-st Hausleitung elektrisch geladen. Ein der etwa durchs Fenster ein« 2>gen wollte, hätte unsehlbar einen fräfti--I n elektrischen Schlag bekommen, wenn er FSenbwie den Vorhang berührt hätte. Die i-'.nge Dame war von ihrem Freunde ge« ^Qu T.ftruiert worden, bevor sie sich an den Erhängen zu schassen machen durfte. Das S te üe offenbar vergessen, denn man fand S e'tte§ Morgens tot neben dem Fenster •i, SeiS vor und die Untersuchung ergab S-v ’te bei einer Berührung mit den elek« ?'ich geladenen Fenstervorhängen durch vetl Strom getötet worden war. Keine „Handschuh-Ghen in Holland mehr Flugzeuge schaffen genügend Bräute in die Kolonien. Das holländische Parlament hat soeben beschlossen, daß der Brauch der sogenannten „.Handschuh"-Ehen" in Zukunft abgeschafst werden soll. Der Ursprung dieser eigentümlichen holländischen Sitte reicht in die Zeit der ersten Kolonisationen zurück. Biele junge Holländer gingen über See. Wenn sie sich draußen dann eine sichere Stellung verschafft hatten und an die Gründung einer Familie den ken konnten, hätten sie eine lange und gefahrvolle Reise zurück ins Mutterland unternehmen müssen um sich dort eine holländische Frau zu holen. Daß es aber eine Holländerin war, war selbstverständlich. Man war nicht für Rassenmischung, am allerwenig sten für eine Mischung mit den farbigen Eingeborenen der Kolonien. Nun erfand man ein sehr einfaches Mittel, um die Eheschließung im Mutterlande zu'ermöglichen ohne daß der künftige Ehemann erst eilte Wochen- und monatelange Reise zu unternehmen brauchte. Es genügte, daß er. abgesehen von der Bekundung seines Willens zur Eheschließung, dem von ihm als Gattin erwählten Mädchen in Holland ein paar Handschuhe schickte. Die Trauung fand dann in Abwesenheit des Verlobten in der Hc’ma" der Braut statt und sie reifte indem sie vor dem Gesetz bereits als Ehefrau des drüben lenseits des Meeres Weilenden galt, zu ihm. Dieser Brauch wurde in Holland bis auf den heutigst Tag noch geübt. D'C Behörden sind jetzt aber der Meinung, daß die ganz wesentliche Erleich'e-rung und Beschleunigung der Berkehrsverbindungen diese Sitte der „Handschuh-Ehen" überflüssig gemacht hat. Deshalb hat die Regierung dem Parlament eine Vorlage un erbreitet. nach der sie abgeschafft werden. Das Parlament hat entsprechend entschieden. 4us Am luiemd i. Um lOO Millionen Dinar Ware wurde nach Berichten der kroatischen Blätter in den letzten 18 Jahren aus Zara nach Jugoslawien geschmuggelt. Den jugoslawischen Zollbehörden gelang es, in dieser Zeit Schmuggelware im Werte von 15 Millionen Dinar zu konfiszieren. In Zara wird tschechischer Zucker zu 75 bis 80 Eentcsimi in den Handel gebracht. Da der Zucker in Jugoslawien demgegenüber viel teurer ist, verdienen die Schmuggler nicht wenig durch den Schmuggel von Zucker. i. Wegen Spionage verurteilt. Wie die Agentur Avala berichtet, wurden am 28. d. M. vom Staatsgerichtshvf zum Schutze des Staates der Elektromechaniker Franz L i-n : c aus Svilno bei Susak wegen Spionage zugunsten des Auslandes zu zehn Iah ren Kerkers und dauerndem Ehrverlust und der Zimmermaler Marijan Lini č, ebenso aus Svilno, zu zwanzig Jahren Kerkers und dauerndem Ehrverlust verurteilt. i. Tragischer Tod eines Staatsbahners. In Zagreb ist der 43jährige Staatsbahner Stesan G y ö k e, der Vater zweier Kinder, von einer Rangierlokomotive so unglücklich ersaßt worden, daß er hiebei vollkommen zerfleischt wurde und auf der Stelle tot liegen Blieb. i. Gefaßte Schausensterdiebe. Die Zagte« 5er Polizei hat einen guten Fang gemacht Es gelang ihr, in der Brboveeka ulica 8 eine Diebsbande zu fassen, die seit Monaten ihr Unwesen trieb und’ sich insbesondere auf die Schaufenster spezialisiert hatte. lu. Prominenter Besuch. Der Guardian des Franziskanerklosters in Ljubljana P. Ehviftastomus Sekovanovič feierte dieser Tage fernen Namenstag. Der Feier wohnte außer Banns Dr. Natlačen auch Erzbischof Dr. Jeglič bei, der Ht Begleitung des Abtes Dr. K a st e l i e aus Stična oingetreffen war. Der Kirchenfürst besichtigte auch das neue Stüdentenkollegium „Seraphinum". lu. Todesfall. In Vrhpolje bei Vipava ist der Pfarrer Anton P a p e 2 aus Ambrus in Unterkrain im Wer von 55 Jahren gestorben. lu. Große Manifestation für Bulgarien. Für Sonntag, den 31. d. um 11 Uhr ist in Ljubljana eine große, im Saale des Kauf« mannsheimes abzuhaltende Manifesta! icns-vevsammlung einberufen, die der Freude über den Abschluß des ewigen FrermfckchaftI Paktes mit Bulgarien sichtbaren Ausdruck verleihen sollen. Die Veranstaltung wird int Sender Ljubljana übertragen werden. Fahrtbegünftigungen Gegenwärtig oder in der nächsten Zeit finden in verschiedenen Gegenden des Jn-und Auslandes Veranstaltungen statt, deren Besuch durch Fahrtbegümtigungen auf den Bahnen erleichtert wird. Im nachfol-’enden seien einige angeführt: ^ Dubrovnik: St. Vlaho-Feier: halber Fahrpreis bis 3. Februar für die Hinfahrt und vom 3. bis 8. Februar für die Rückfahrt gegen Vorweisung des Sonderausweises zu 2 Dinar. Dubrovnik: St. Vlaho-Foiet: halbet Fahrpreis bis 3. Februar für die Hinfahrt und von: 3. bis 8. Februar für die Rückfahrt gegen Vorweisung des Sonderausweises zu 2 Dinar. Rom Sad, Notarversammlung am 31. d.: halber Fahrpreis für die Vereinsmitglieder bis 3. Februar, Sonderausweis. Sarajevo, Allslawischer Ball am G. Februar: halber Fahrpreis für die Geladenen vom 2. bis 10. Februar, Sonderausweis Wien: bis 3. März visumfreie Einreise, 60% Preisnachlaß aus der RMfahrt nach fünftägigem Aufenthalt, den Ankunft?« und Abfahrtstag inbegriffen, ferner 10% Nachlaß in den Hotels, 50% in den Theatern und verschiedene andere Begünstigungen auf Grund der Wintersportkarte zu 60 Dinar. Italien, Frühling in Sizilien: 60% Preis Nachlaß auf den italienischen Bahnen. Einschlägige Informationen erteilt das Reisebüro „P u t n i k" in M a r i b o r, Aleksandrova cesta 35, Tel. 2122 und C e« I j e, Aleksandrov trg, Tel. 119, woselbst alle Fahrkarten zum Originalpreis. Visa und ausländische Zahlungsmittel, darunter auch die Registermark, zu den kulantesten Bedingungen erhältlich sind. Stopfen aus Holz Wie uns von fachmännischer Seite aus Berlin mitgeteilt wird, ist in verschiedenen Kulturstaaten ein Verfahren zum Patentschutz angemeldet worden, das die Herstellung von.Verschlußstopfen aus Holz bezweckt.- Die Erfindung stammt von einem deutschen Förstersohn, der weiche Hölzer beliebiger Art durch ein besonderes Fräsverfahren elastisch macht, so daß sich die Holz stopfen wie ein . Kork jedem Flaschenhals fest anpassen. Nach der Fräsung. für die Spezialmaschinen konstruiert worden sind, wird der Holzstopfen nach einem besonderen Ver fahren gegen Flüssigkeit gedichtet. Der dazu verwendete Lack verhindert das Hasten« bleiben des Geruchs der in der Flasche aufbewahrten Flüssigkeit und ermöglicht eilte leichte Reinigung, so daß die neu eit Holzstopfen nacheinander auf Flaschen mit beliebigem Inhalt aufgesetzt werden können, ohne Geruch oder Geschmack zu übertragen. Außerdem können die Holzkorken mit farbigem Lack überzogen wc%nt und bilden so einen hübschen Zierrat. Die Herstellung dieser neuen .Holzstopfvu kann von jeder Holzwarenfabrik. die sich die erforderlichen Stic« zialmaschmen auschafst und die Lizenz erwirbt, aufgenommen werden. Innerhalb der Gruppe der Haushalts- und Küchengeräte auf der am 28. Feber beginnenden Leipziger Frühjahrsmesse auf der diese Neuheit den ausländischen Besuchern vorgeführt wer den soll wird der elastische und abwaschbare Holzstopsen sicherlich viele Interessenten I finden. Aus Stadt Mkd Umeßuuu 2ltaribors Kulturmiffion Fernzielprobleme der Kunstpflege Das Beispiel großer Städte des Inlands und vornehmlich des Auslands hat gezeigt, daß öffentliche Bauten in ihrer ganzen Zweckmäßigkeit nur auf Grund sorgfältiger Planung entstehen dürfen, wenn sie den Anforderungen der kommenden Jahrzehnte entsprechen sollen. Ms das Maridorer S t a d t t h e a t e r im Jahre 1864 mit Flotows Oper „M a r t h a" eröffnet wur- Rapid-Redoute de, war es eine kleine, nicht ganz 400 Personen fassende, primitiv eingerichtete Schaubühne, und da die Stadt auch keine Übermaß gen Entwicklungstendenzen zeigte, ,ch-tcn das Theater für die kommenden Jahrzehnte auch wirklich vollauf zu genügen. Nach dem Kriege begann die allmähliche Aufwärtsentwicklung in bezug auf Bautätigkeit und Bevölkerungszuwachs, der insbesondere in den anschließenden Umgebungsgemeinden exorbitant in die Erscheinung getreten ist. Der heutige alte Theaterbau neben dem Kmino-gebäude mag noch ein bis höchstens zwei Jahrzehnte die Thalia beherbergen, aber früher oder später wird man daran denken müssen, die Grundlagen für einen neuen Theaterbau planmäßig zu schaffen. Es wäre daher notwendig, schon heute an die Platz-irage zu denken, die unter Umständen ja plötzlich aktuell werben könnte. Das Stadt-innere ist derart verbaut — Maribor hat hiefür überhaupt keine geeigneten Plätze — daß man im besten Falle an das Parkviertel denken müßte, denn du Theater soll ivo-möglich zentral gelegen, aber nicht am Schnittpunkt der Straßenverkehrslinien liegen. Der geeignetste Platz, an den zu denken man schon heute beginnen möge, wäre nach dem Dofürhaltn des Schreibers dieser Zeilen jener Teil des sogenannten alten Parks, der die Front zur Korosoeva ulica dimbnntt, also in der Mitte zwischen der Vrazova und der C'iril-Metodova ulica. Hier bieten sich Zu- und Abfährtsmöglichkeiten für Kraftwagen, in nächster Nähe stehen repräsentative Gebäude wie etwa die Bezirks Hauptmannschaft, d'ie Forstschule usw. Für die Zwecke des Baues ließen sich die Finanzmittel in der Weise aufbringen, daß Stadt, Banatsverwaltung und Staat in ihren Budgets entsprechende Summen bewilligen, die alljährlich in einen besonderen Theaterbaufond fließen, den in Maribor (für die Stadt) die Stadtsparkasse verwalten würde. Außerdem ließe sich durch einen Auf schlag von Din 1.— pro Eintrittskarte und Vorstellung ineinem Jahrzehnt ebenfalls eine beträchtliche Summe aufbringen. In zehn Jahren wären die D'nge dann so weit, daß an den Neubau geschritten werden könnte. Nach Demolierung des alten Theaters würde der Bauplatz (durch etwaigen Verkauf) der Stadtgemeinde auch eine bestimmte Summe Einbringen. Wie gesagt: beute ;.st aus F i n a n z g r fl n d e n daran nicht zu denken, aber eine aus Kulturverpflichtung heraus geborene Kunstpolitik müßte S o r g e dafür tragen, daß Sloweniens zweitgrößte Stadt auf diesem Gebiete heute oder morgen nicht ohne Theater dasteht. Es müßten daher die maßgeblichen Faktoren an die Zukunft denken. Mittel und Wege ließen sich schon finden, die planmäßige Organisation auf lange Sicht hinaus würde die einzige Möglichkeit bieten, dieses Problem der nahen Zukunft in einer der Stadt würdigen Weise zu. lösen. Die zweite Frage ist daS Fehlen eines repräsentativen K o u z e r f f a a I e s. der ökonomisch zu Heizen und zu lüften wäre und der gleichzeitig auch in akustischer Hinsicht entsprechen würde. Eine Lösung wäre vielleicht so möglich, daß die jetzigen Besitzer des Union-Saales wenigstens eine neue Heiz- und Lüftungsairlage mit den dringendsten Adaptierungs- und Reftaurie-rungsarbeiten durchführen ließen. Dieses Interesse scheint jedoch nicht zu bestehen daher die Notwend iglest, an eine andere Lösung zu denken, die in weiteren zehn bis zwanzig Jahren ebenfalls aktuell werden dürfte. Der Einwand, daß Maribor für ein solches Kunstheim zu klein sei und keine rationelle Verwendungsmöglichkeit habe, ist nicht stichhaltig. In Zagreb ist soeben ein moderner Konzertsaal ,mit 4000 Personen Fassungsraunt fertiggestellt worden und auch in Zagreb — trotz dem dort'gen Reichtum der bürgerlichen Schichten — wird der Saal auch in der Wintersaison nur seltener zu großen Veranstaltungen benützt werden. Große Konterte Bälle. Ver'ammlungen L L O ? R S A 99 usw. werden sich schon von selbst einstellen, wenn die wichtigste Voraussetzung ein geeignetes Dach — vorhanden ist. Aber auch das ist, wie gesagt, Zukunftsmusik, die die maßgeblichen Faktoren schon heute zum Den len bringen soll. Des gilt besonders für unsere Chorvereinigungen, Kulturverdne usw. Samstag, den 30. Jänner Die dritte Frage — ebenfalls ein Fernziel ist die Frage der Errichtung eines geeigneten K u n st p a v i l l o n s. In Maribor kann eine Gemälde- und Skulpturenausstellung nirgends untergebracht werden, weil die Raum- und Lichtverhältnisse so miserabel sind, daß auf diesem Gebiet etwas Repräsentatives nicht gezeigt werden kann. Ein Volk, das für die Kunst nichts mehr übrig hat, wird sich schwer behaupten können. In Ljubljana z. B. hätte man Heute noch keinen Kunstpavillon, wenn ihn Meister J a k o P i e nicht aus eigener Tatkraft noch vor dem Kriege verwirklicht hätte. Nur aus dem Idealismus heraus können dauernde Kultumverte geschaffen werden. Heute ist diese Frage infolge der mißlichen Wirtschaftslage nicht brennend, aber ganz von der Tagesordnung läßt sie sich nicht streichen, wenn Maribor als nördlichste Stadt Jugoslawiens, zweitgrößte Stadt Sloweniens und als Einfallstor auf den Balkan eine Mission erfüllen will: Jugoslawiens Kulturstufe dem Aus- 9. Februar 1937 landet schon beim Uebertreten der Grenze in wenigstens bescheidenem Ausmaße zu demonstrieren. Die , , CONTINENTAL ‘ ‘ - SCHREIBMA SCH INE wird Sie dauernd zufriedenstellen Alleinverkauf IVAN LEGAT, Maribor, Vetrinjska ul. 30, Tel .24-34 50 Jahre GehilsenausWuß in M Die älteste Fachorganisation der Privatangestellten in Jugoslawien Der Handelsgehilfenausschuß umi Ptuj feiert heuer das Jubiläum seines fünfzigjährigen Bestandes. Es gibt wenige Organisationen im Staate die einen Bestand von einem halben Jahrhundert aufweisen können, auf dem Gebiete schon gar nicht. Man kann ruhig behaupten, daß diese Fachvereinigung, d. h. Organisation der Privatangestellten, die älteste in ganz Jugoslawien ist. aber auch einer der rührigsten Verbände, der unentwegt mit Rat und Tat die Lebensinteressen seiner Mitglieder vertri und im Kampfe um die Erriugung der sozialen Rechte des Eehilfenstandes große Erfolge aufzuweisen hat. Bon diesem Gesichtspunkt aus betrachtet, kommt dem Jubeljahr eine umso größere Bedeutung zu. Die Anfänge der gewerkschaftlichen Bewegung der Arbeiter und Angestellten fällt bereits in die Achtziger- und Ncunzigerjah-re des vergangenen Jahrhunderts und ist als Folge der wirtschaftlichen Umschichtung Mitteleuropas anzusehen, zu einer Zeit, als die Errungenschaften der Technik den Produktionsprozeß von Grund auf geändert u. die Industrialisierung die althergebrachte gewerbsmäßige Weise der Erzeugung mit aller Macht zu verdrängen begann. In dicker Zeit traten auch an den Handel neue Aufgaben heran; der Kaiser der unmittelbaren Mitarbeiter der Kaufleute, die Gehst fen. sahen sich genötigt, in weit größerem Maße auf ihre fachliche Ausbildung bedacht zu sein, um den Anforderungen der neuen Zeit gewachsen zu sein.. An die .tzanöelsge-hilfen trat gebieterisch die Notwendigkeit einer selbständigen Fachorganisation heran. In den Achtzigerjahren des verflossenen Jahrhunderts fühlten auch die Handelsgehilfen von Ptuj das Bedürfnis, sich zu einer gewerkschaftlichen Organisation zusammen-zuschließen. Im Jahre 1887 wurde der erste Grundstein für das Gefüge der Vereinigung gelegt. In dieses Jahr fällt die tatsächliche Gründung des Gehilfenausschusses, während im Dezember 1888 die Organisation auch formal ins Leben gerufen wurde. Interessant sind die V e t e i n s p r o-t v k o ll e. in denen die rastlose Tätigkeit im vergangenen halben Jahrhundert aufgezeigt wird. Bon Bedeutung ist die Feststellung. daß jene Mitglieder, die in der Or- ganisation am tätigsten und aufopferungsvollsten waren, in ihrem Beruf gleichzeitig die fähigsten waren und nach der Selbstän-digmachung auch die schönsten Erfolge zu verzeichnen hatten. Unter jenen, die die erste Versammlung der Handelsgehilfen im Jahre I887 einberufen haben, findet man auch feen Namen des noch heute tätigen Groß kaufmanues Kreker. Unter den leitenden Funktionären, die im ersten Dezenium des Bestandes im Vorstand saßen, wären vor allem der Kaufmann Riegelbauer aus Ptuj und der Großindustrielle H u t -t c v aus Maribor hervorzuheben. An der Spitze des Ausschusses standen in den verflossenen 50 Jahren die damaligen Gehilfen Krenn, Geringer. Zrimc. Steiner. Zajko, Perko. Bračič, Pibernik. Peter, Kostanjevec, Damisch und jetzt Vuga. Eine Reihe von Erfolgen auf feem Gebiete der sozialen Reche und der materiellen Besserstellung konnte die Organisation in den vergangenen Jahrzehnten für ihre Mitglieder durchsetzen. wobei lobend hervorgehoben werden muß, daß feie Unternehmer die berechtigten Forderungen ihrer Mitarbeiter wohlwollend in Erwägung zogen und zum großen Teil bewilligten, soweit sich dies mit der gegebenen Lage in Einklang bringen ließ. Um das Jubeljahr würdig zu begehen u. alle im Geschäftslebcn tätigen Kräfte um sich zu versammeln, versammelt feer Gehilfen ausschuß Monwg, den 1. Februar in den Räumen des Vereinshauses in Ptuj einen Kaufleuteball, der als Glifevcr anstaltung der heurigen Saison gedacht ist und für den umfassende Vorbereitungen getroffen werden. m. Promotion. An der Technischen und montanistischen Hochschule in 'Graz wurde heule Herr Ingenieur Felix S ch m i d l aus Maribor zum Doktor der technischen Wissenschaften promoviert. Mr gratulierens m. Mit dem Autobus zu den Winterfreuden ent Bachern. Der städtische Autobusverkehr veranstaltet kommenden Samstag und Sonntag zwei Sonderfahrten auf den Bachern, um den Wintersportleru eine Aus slugsgelegenheit zu geben, vorausgesetzt, daß süß genügend Interessenten dafür finden. Der Wagen fährt -Samstag, den 30. id. um 15 und Sonntag, feen 31. fe. um 7.30 Uhr vom Hauptplatz und Sonntag nack>-mittags um 17 Uhr von feer Abzweigurig unterhalb dez Pohorski dom ab. Fahrpreis bis Reka 12 und bis zur Abzweigung 20 Dinar pro Person. Die Anmeldungen sind täglich bis 18 Uhr in feer Verkehrskanzlc: am Hauptplatz, Tel. 2275, vorzubringen, wo auch feie Vormerkungen für die Rückfahrt (dieselben Fahrpreise) c-ntgegenge-nommen werden. 11t. Inständige Bitte o« edle Menschenfreunde. In Mačkova vas, Post Kočevje, lebt die arme Witwe Josefine Knöspler mit ihren drei kleinen Kindern in größtem Elend. Die Frau ist wegen langer und wie es scheint, unheilbarer Krankheit erwerbsunfähig und ist in ihrer völligen Mittellosigkeit gänzlich auf feie Unterstützung der Mitmenschen angewiesen, zumal sie auch kei ne Verwandten besitzt die ihr helfen könit-tn. Gutherzige Mitbürger werden ersucht, der bedauernswerten Frau in ihrer Not beizuspringen und die Zuwendungen direkt an ihre Adresse gelangen zu lassen. m. Der Verkehr mit Spanien ist. wie das „Putnik"-Reisebüro mitteilt, gegenwärtig nur bis zu den Grenzstationen Cerbere. Les sorges d'Abel. Helendaye und Puigce'rfea. m. Der Faschingdienstag rückt immer näher und damit auch das große „Rapid"-Maskenfest. Es nimmt daher nicht Wunder, daß fe'e „Rüstungen" in vollem Gange iinfe-Die Kostümberatungsstelle im Uhrengeschäft Peteln hat unseren Damen, gewiß so manches Kopfzerbrechen erspart, sodaß man heuer mit außergewöhnlicher Spannung den glanzvollen Einzug der Masken erwartet. Union”- Säle an Aber auch jene Damen, die eine Abend toilette vorziehen, sind herzlichst willkommen, denn diesmal wird es für jeden Besucher eine angenehme Ueberraschung geben. nt. An der Volksuniversität findet am Mon tag wegen des darauffolgeüoen Feiertages kein Vortrag statt. Am Freitag, den 5. Feber, spricht Univ. Prof. Dr. H a d 2 i aus Ljubljana über die Ursache feer embryologischen Entwicklung. Den in biologischer Hinsicht überaus bedeutungsvollen Bortrag wer feen zahlreiche Lichtbilder begleiten. nt. Eine Nacht ßuf der Alm. Unter diesem, allerdings nichtoffiziellen Motto findet am Montag, den 1. Feber das traditionelle Bergfest des Alpenvereines im Union-Saal statt. Unsere unermüdlichen Bergfreunde haben nichts unversucht gelassen, um dem Fest auch heuer jenes farbenfrohe Gepräge zu verleihen, das diese traditionelle Unterhaltung seit Jahren zum volkstümlichsten und daher besuchtesten Faschingsrummel unserer Stadt gestaltet. PO-HO Fluid gegen Grippe und Schnupfen! In Apotheken und Drogerien zu Din 12'-. Reg. Sp. br. 725/35 in. Eine Besuchsfahrt zu den international bedeutsamste« Mustermessen von Leipzig. Prag und Wien veranstaltet in der Zeit vom 28. Feber bis 7. März der „Putnik". Die Fahrt, feie mit einem Luxusautocar unteruom inen wird, kommt auf rundweg 1000 Dinar zu stehen. Da bereits zahlreiche Sitzplätze vergriffen sind, empfiehlt es sich feie Anmeldung unverzüglich vorzunchmen. m. Wetterbericht. Maribor 30. Jänner. 8 Uhr: Temperatur —3, Barometerstand 720 Windrichtung 0, Niefeerschlag Nebel. m. Tagung des Roten Kreuzes. Der Ma- riüorer Bezirksausschuß fees Roten Kreuzes hält am 11. Feber um halb 20 Uhr iw Jagdsalon des Hotels „Orel" die ordent-lige Jahrestagung mit der in feen Statuten vorgesehenen Tagesordnung ab. Die Mitglieder werden hiemit eingeladen, der Tagung vollzählig betzuwohnen. m. Aufnahme von Aerzten und Apotheker« in den Militärdienst. Wie bereits dieser Tage erwähnt, werden 15 Aerzte und 8 Apotheker in feen Militärdienst mit dem Rang dnes Sanitäts-- bzw. Apothekerunterleutnants aufgenommen. Nachträglich erfährt man, daß die Frist für die Einreichung der Gesuche bis 15. Februar verlängert wor den ist. Die Reflektanten, deren Geiuche nicht abschlägig Geschieben werden, sich am 25. Februar im Heeresminister'Uw einer ärztlichen Untersuchung zu unterziehen haben. b. Socijalua revija. Ghristlich-soziale Revue für kulturelle, ökonomische und politische Fragen. Herausgeber Boro Dulibiö fei Šibenik. Erscheint monatlich und kostet jährlich 70 Dinar. In der vorliegenden SBunune1' 2 3 veröffentlicht auch, der sloiwemsche Pu-ouzist Franz Terseglav einen aktuellen Ar-ntel über die Versteigerung. Es geht auswärts! . ,10™ bereits berichteten, zeigen sich 11 ctrtIgen Wochen die günstigen Felgen uX y°V 9efam; r u t t č aus Wien in Maribor eingetrof-n- Ing. Kosutie erhielt die Bewilligung, uns der Emigration — er hielt sich mehr uis sieben Jahre in Amerika. England und Oesterreich auf — zurückzukehren. Da seine Rvi'edokumentc nicht in Ordnung waren. faiawimie ^ufete Ing. KoZutiü in Pragersko umkeh-t!2n und kam nach Maribor zurück, wo er 5suc Unterredung mit dem Minister a. D. ^-Kukovec hatte. Da mittlerweile aus Beograd die Verständigung eingetrof-stn war. daß er ungehindert die Reise fort-s^dfn forme, fuhr Ing. KoZutie, der in Bc-meitung des Maäek-Äbgeoridneten Dr. ZančiEovt'č reist, mit dem Abend-«ug nach Zagreb weiter. Der ehemalige Ab-geerdnete der Kroatischen Bauernpartei er« ‘arte, er wolle sich wieder der Politik widmen. m. Aus dem Steuerdienst. Der Steuerbe-umte Andreas Perko wurde von Slo-enska Bistrica nach Ljutomer u. der Steuer umtspraktikant Johann § m e r o V von "-ušfo nach Slovenska Bistrica versetzt. m. Die staatlichen Ruheständler werden urauf aufmerksam gemacht, daß die Pensio-uen am 1.. 2. und 3. Feber zugestellt wer-Cn- Da der Lickstmeß-Tag für die Postver-valtung als Werktag gilt, werden die Pen-tto-nen auch Dienstag, den 2. Feber zuge-tteHt. weshalb die Ruheständler ersucht wer-e,t. an diesem Tage vormittags sich daheim ?utzuhalten. um die angewiesene Summe K Empfang nehmen zu können und den s seid Briefträgern den doppelten Gang zu 'tlparen. m. Wasserräderbesitzcr, Achtung! Im obe-fM Drautal gelang es einem Konstrukteur Mne Turbine zu bauen, die tvas die Ge-achungskosten be'rifft, mit dem Wasserrad |ur jedes Gefälle fast' voll und ganz kon-urrieren kann, jedoch eine Lebensdauer von den Jahrzehnten besitzt. Die Turbine kann Herrn Josef H e dl in Marenberg be-'Mtigt werden. m. Lebrnslänglicher Kerker für Karl Ad- . r* In Mariborer Mordvrozeß Adler wur-s gestern knapp vor 13 Uhr das Urteil gc= fallt. Aöler wurde im Sinne der Anklage-GU'tft des Raubmordes schuldig erkannt u. lebenslänglichem Kerker verurteilt. Ad-t \ hat sich cfne dreitägige Bedenkzeit erbeten. m. Gerichtliche Versteigerung. Wie aus rin im Inseratenteil der heutige,t Nummer useres Blattes veröffentlichten Verstcige-ungsedikt des Bezirksgerichtes in Maribor sichtlich ist, gelangt am 13. März l I M 8.30 Uhr im Gerichtszimmer Nr. 27 die ^dchtriche Versteigerung der Liegen'chasten Nmdbuch Počehova Einlagenummer 8 n° statt. Schätzungswert 560.789, Mindest« flirnebm 373 »5g Dinar. ttt. Verloren wurde vom Geschäftsdiener Gkanz S k l e d a r auf dem Woge von der vnkarseva ulica bis in die Bcknavska ce-a ei,, Schlüsselbund mit vier Schlüsseln, lsbzugeben int Möbelbaus Weka. — Der JttnbeföwBikFc Atemuber Zavetnik mn lr 'n ^cv RuZka ceita eine Brieftasche dem Betraae von 1300 Dinar. nJu- Betrügerische Näherin. In letzter Zeit ■ attg es einer jüngeren Frauensperson, tpv a*8 Näherin zu erkennen gibt meh-di Personen verschiedene Geldbeträge auf e ^erse zu entlocken, daß sie dem Dienst- Im Gchneesturm umgekommen Tragischer Tod eines Landwirtes in Paka Aus Vitanje wird uns ein tragischer Unglücksfall berichtet. In der Winterszeit pflegen unsere Gebirgsbauern auch entferntere Viehmärkte zu besuchen, um sich über die Preislage des Viehes zu informieren und sonstige Einkäufe zu tätigen. Am 24. d. begab sich der 42jährige Besitzer Franz Roger, vulgo Šušel, aus Paka nach Sloveni-gradec. wo am 26.'d. der Jahresmarkt stattfand. Rošct verweilte den ganzen Vormittag am Markte und begab sich erst nach Mittag in Gesellschaft mehrerer Landwirte aus der Nachbarschaft auf den Heimweg. Unter- wegs suchte er mehrere Gasthäuser auf und verweilte zuletzt noch in einem Gasthaus in Sv. Florijan. Da Roser bis spät in die Nacht hinein nicht heimkam, begab man sich auf die Suche. Erst nach langem Suchen wurde Roser, der offensichtlich vom Schnee-sturm in der Mittwochnacht überrascht worden war, aufgefunden. Er lag kopfüber im Schnee begraben und war bereits tot. Der sofort her-beigcrufene Arzt konnte nurmehr den Tod infolge Erfrierens feststellen. Das tragische Schicksal des allseits geschätzten Landwirtes löste in der ganzen Umgebung Mitleid aus. personal vortäuschte, von der Arbeitgeberin geschickt worden zu 'sein, um gewisse Beträge abzuholen. Bislang gelang cs ihr auf diese Weise mehrere Hunderte Dinar heraus zulocken. m. Aus dem Krankenhaus verschwunden. Aus dem Krankenhaus ist gestern die 22säh-rige Ottilie Galina spurlos verschwunden. m. Einbruchsdiebstllhl. In das Wohnhaus des Besitzers Josef Kolarič in Ribniško selo drang in der vergangenen Nacht ein noch un bekannter Täter ein und ließ verschiedene Lebensmittel im Werte von 1000 Dinar ver schwinden. in. Streik in Dolnja Lendava. In der Filiale der NaZicer Holzindustrie nt Dolnja Lendava sind 100 Arbeiter in den Streik getreten. I.5. S. H. schädigt den Organismus. Ein erprobtes Mittel,welches verläßlich wirkt und einen guten Geschmack besitzt,ist Darmol Abführ-Schokolade Ogirig. 1 Ir.MUH.ini M m. Scheues Pferd verursacht schweren Unfall. In der Pobreška cesta scheute plötzlich ein Pferd und machte Reißaus. Unter dem Viadukt der Eisenbahnbrücke rannte das Pferd den 36jährigen Hilfsarbeiter Vinzenz Smodej um und fügte ihm hiebei schwere Verletzungen am Kopf und Wirbelsäule Bei. * Gasthaus Sichtig. Neue Jazz-Musik. m. Die Gala-Redoute des Sportklubs „Maribor", die heuer am Faschingsamstag, den 6. Feber in den Union-Sälen stattfindet, dürfte sich auch in diesem Jahre zu einem gesellschaftlichen Treffpunkt ersten Ran ges gestalten. Tanzmeister Simone 'e bereitet für diesen Abend ein besonde' s abwech-l slungsreiches Programm vor. das sedem eine Ueberraschung bringen wird. Vor allem I wird man den Wünschen des tanzenden Publikums gerecht werden, für die diesmal bestens vorgesorch sein wird. Aber auch für alle übrigen Besucher wird es reichlichste Abwechslung geben. * Gasthaus Mautner, Radvanje. Sonntag Wurstschmaus. 958 * Gasthaus Weber, Pobrežje. Sonntag und L'chtmeß Leberwurstschmaus. 959 * Tie Versicherungsgesellschaft „Jugoslavija", Hauptvertretung in Maribor, gibt ihren werten Parteien bekannt, daß itc mit 1. Februar 1937 aus der Mca 10. oktobra Nr. 4 in b:c nur einige Schritte entfernten Lokalitäten im Hause des Herrn Dr. Kraus Slomškov trg Nr. 3, gegenüber der Domkirche übersiedelt. * Das Mineralwasser „Petanjska Slatina" übertrifft durch die Konzentrierung der Mineralsalze und wegen seines außerordentlich angenehmen Geschmackes alle verwandten Mineralwasser. 5441 * Wurstschmaus im Gasthaus Breznck, Nova vas am Sonntag und Dienstag. Leber-. Blut- und Bratwürste. Kosaker Wein. * šunko, Radvanje. Heute, gemütlicher Familienabend. 860 * Der Radfahrerklub „Edelweiß 1900" läßt es sich auch heuer nicht nehmen, dem geehrten Publikum einen lustigen Abend zu bieten. Aus diesem Anlaß veranstaltet der Verein am 6. Februar in sämtlichen Räumen der Gambrinushalle ein Edelweißkränzchen, wobei Jung und Alt voll auf seine Rechnung kommen wird. 902 * Burgkeller. Ab 1. Feber Be; herabgesetzten Preisen erstklassige Damen-Jazzka-pclle mit 5 ausgezeichneten Sängerinnen. * Gasthaus „Waldtoni" (Skaza). Heute, Sonntag und Dienstag (Lichtmeß) Brat-und Leberwurstschmaus. Hausschlachtung. Krapfen. 866 m. Schlafender Dieb. Als gestern spätabends der Besitzer Ivan Dimnik in Jablanca (Slov. gor.) in den Keller kam, fand er einen Mann vor. der neben einem Faß schlief. Dem bald darauf eingetroffenen Gendarm gab der Mann an, daß er Wein stehlen wollte, hiebei aber vom Alkohol übermannt worden sei. m. Alle Samariter des Bezirksausschusses des Rotkreuzvereines in Maribor halten Samstag, den 6. Feber um 20 Uhr im Saale der Arbeiterkammer, Sodna ulica 9-1, eine Zusammenkunft ab'. Teilnahme für die Samariter beiderlei Geschlechtes verbindlich! * Bei Stuhlverstopfungen und Verdauungsstörungen nehme man früh nüchtern ein Glas natürliches „Franz-Joscs"-Bitterwasser. Od min soc do! nar zdr S br 15—155 od 25. V 1955 fjUutöom Repertoire: Samstag, 30. Jänner um 20 Uhr: „Der gütige Antonius". Zum ersten Mal in der Saison. Gastspiel Paula Udovič. M. C. Sonntag, 31. Jänner um 15 Uhr: „Zorka". Stark ermäßigte Preise. Zum letzten Mal. Um 20 Uhr: „Der gütige Antonius" Gastspiel Paula Udovič. Montag, 1. Feber: Geschlossen. Dienstag, 2. Feber um 15 Uhr „Ball im Savoy". Ermäßigte Preise. Um 20 Uhr: „Dr.". Zugunsten des Pensionssondes der Schauspielervereinigung. Volksuniversität Freitag. 5. Feber: Univ. Prof. Dr. H a d-2 i (Ljubljana) spricht über die Ursache der embryologischen Entwicklung. nt. In Nizza wird in der Zeit vom 7. bis 11. Juni die 28. Konferenz der Rotary-Clubs aus allen Ländern stattfinden. Das Eisenbahnutinisterium hat für alle Teilnehmer eine 50°/otge Fahrtermäßigung auf den jugoslawischen Stacksbahnen gewährt. DER HERZOG VON WINDSOR BEI MEINL Wie wir den österreichischen und führenden englischen Blättern entnehmen, besuchte vor wenigen Tagen der Herzog von Wind sor in Begleitung des englischen Gesandten in Wien. Sir Walford Selby, den Generalkonsul Julius Meinl, unter dessen Führung er die Fabriksanlagen der Julius Meinl A. G. besichtigte. Der Herzog hielt sich mehr als zwei Stunden auf und äußerte sich über die Betriebe in Worten höchster Anerkennung. Aus P. Todesfälle. Im Alter von 63 Jahren ist der in Ptuj im Ruhestände lebende Gerichtsoffizial Franz V u k gestorben. Der Verblichene war zuletzt in der Notariatskanzlei Jvansek tätig. In Breg ist ferner int hohen Alter von 80 Jahren die Private Frau Maria Hvalec gestorben R. i. P.! P. Exhumierung. Ueber Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde am Friedhof in Sv. Urban die Leiche des Besitzerssohnes Josef Zelenik exhumiert. Zelenik ist am 22. November v. I. das Opfer eines rohen Ueberfalles geworden und erlag am 16. d. der damals erlittenen Verletzung. p. Der Bauernball des SK Ptuj, der am 6. Feber im VereinSheim stattfindet, verspricht Heuer die animierteste Faschingsun-tErhaltung zu werden. Die wackeren Sportfunktionäre sind bereits eifrig dabei, dem großen Festsaal sowie den übrigen Räumlichkeiten ein stimmungsvolles Gepräge zu verleihen. Anheimelnde Bauernstuben werden uns jene beglückende Dcrfseligkeit hervorzaubern, die auch das verschlossenste Herz 'chneller schlagen läßt . . • Aus PMmm Po. Skiwettbewerbe. Der hiesige Sokolver-»:in bringt am Dienstag, den 2. Feber seine Vereinsmeisterschaften im Langlauf (12 km) und in der Abfahrt zur Austragung. UnilM-Tmiktno. Ws einschließlich Sonntag wird der großartige Gebirgssilm „Die weiße Hölle von Piz Pallü" vovgoführt. Ein Meisterwerk, das für jeden ein unvergeßliches Erlebnis bedeutet. — Ab Montag das tollster Wkmcr Lustspiel des Jahres „Wer ist nter?" In den Hauptrollen Hans Moser, Paul Hörbiger, Trude Marlen. Ein Fi!nt, der wochenlang die Wiener Kinös alle Abende füllte. Burg-Tonkino. Das Standardwerk wer Saison: „Die Frau ohne Bedeutung", der beste Gustav G r ü n d g e n § = Film bis heute nach dem gleichnamigen Bühnenwerk von Oskar Wilde und der Bearbeitung von Thea von Harbou. Neben Gustav.Gründ-gens itt den Hauptrollen Käthe Dorf ch und Marianne H o p p e. Dieser Prachtsilm wurde in ganz Deutschland mit außerordentlichem Erfolg vorgeführt und behauptete Monate hindurch das Programm der ersten Ltinotheater Deutschlands. Wir machen besonders darauf aufmerksam, daß der F-ifnt nur bis einschließlich Montag, den 1. Feber gezeigt wird und daß jede Verlängerung unmöglich ist. — Samstag um 14 und Sonntag um halb 11 Uhr Bei ermä- 6. II. tAUdm" * ßigten Preisen „Die Jungens von der Pa„-lusgasse" nach dem Roman von Franz Molnar. — In Vorbereitung der große Sensationsschlager „Stadt Anatöl" mit Gustav Fröhlich. Brigitte Hontet), Harry Licht ke und Fritz Kampers. Aurocar-Ausflüge des „Kutnir 31. Jänuer: Auf den Semmering zu den großen Skisportveranstaltungen. Fahrpreis 1?0 Dinar. 31. Jänner: Nach Ribnica anläßlich eines Skiausfluges auf den Bachern. Fahrpreis 40 Dinar. 1. Feber: Nach Ptuj anläßlich der Jubiläumsveranstaltung des Kaufmännischen Ver eines. Fahrpreis 35 Dinar. 2. Feber: Nach Graz. Fahrpreis 100 Dinar. 4. Feber: Nach Graz. Fahrpreis 100 Dinar. 6. und 7. Feber: Nach Ribnica anläßlich des Skisahrer-Maskenfestes beim „Seniorjev dom". Fahrpreis 45 Dinar. 7. Feber: Nach Klagenfurt zum internationalen Länder-Skispringen. Fahrpreis 120 Dinar. 13. bis 15. Feber: Nach Wien zu den Eislauf-Weltmeisterschaften und Eishockeytur ui er. Fahrpreis 240 Dinar. 28. Feber bis 7. März: Nach Leipzig, Prag und Wien anläßlich der internationalen Mustermessen. Fahrpreis 1000 Dinar. Sämtliche Ausflüge werden mit komfortablen und geheizten Autocars unternommen. Alle Sitzplätze sind nummeriert. Informationen und Anmeldungen im „Putnik"-Büro, Maribor, Aleksandrova cesta 35, Tel. 21-22. Apothekennachrö!enst Vom 30. Jänner bis 6. Feber versehen die Sv. Areh-Apotheke (Mag. Vidmar) am Hauptplatz und die Magdalenen-Apotheke (Mag. Savoft) am Kralja Petra trg. HatUeidUek mts Ce&ie Sonntag Skispringen um die Meisterschaft von LelZe Das ist schon allerhand, was unsere Jun-gens in Celj im Skispringen bereits erlernt haben. Schneidig gehen sie von der Schanze weg, Mut. Kraft und Gewandtheit liegt in ihren Sprüngen, ein besonivers geglückter Sprung wird von den Kameraden laut bejubelt. Das wich ein frohes und zähes Kämpfen werden, heute. Sonntag nachmittag! Sie sind Kerle sozusagen aus Stahl, diese Skispringer — einer wie der andere. In allen fließt ein Tropfen vom Blute jenes Ikarus, den die Sehnsucht trieb, sich von der Erdenschwere frei zu machen und aus eigener Kraft durch die'Luft, das Element der Frei- wiitiTäii! toll wie ein Lausbub, dem es schon nicht mehr darauf ankommt, rasch noch etwas an zustellen, weil es so oder so Prügel gibt. Ob die Wintersportler in diesem Winter noch zu ihrem Recht kommen werben? Wer weiß es? Sie Fahrsehelrslieft® für dl® Fahrt mit dem Zeppelin $um Mordpoi kommen demnächst zur KusZade en. zu schweben. Wenn die Springer sich vom Schanzentisch aus in den freien Raum schnei len. erfüllt vom Schwung eines rasenden Anlaufs, dann gleichen ihre Körper einem Segelflugzeug. Tragflächen sind die schräg aufwärts gestellten Bretter, über die sich der Springer weit vorbeugt. Ja, es ist etwas Herrliches und Großes um den Sprunglauf. Außerdem ist so ein Sprung auf Schneeschuhen das schönste Bild in der ganzen Kunst des Skilaufs. Wir erinnern bloß an das Eröffnungsspringen auf der Dr. Julius Kugh-Schanze des Skiklubs Celje im I. 1933, das einen Massenbesuch aufwies. Das Springen eröffnete damals der Norweger G u t t o r m s e n, der zwei Prachtsprünge über 32 und 30 Meter zeigte. An Haltung und Vorlage kam ihm keiner der Teilnehmer gleich — ein Schatten glitt durch die kalte Luft, schwebte hinaus über alles Feste in elegantem Flug, fest die Ski zusammen, unwirklich und fremd. Wir erinnern an den Sprunglauf im Jahre 1934, wo uns die Oesterreicher mit in Stil und .Haltung prächtig ausgeführten Doppelfprün-gen überraschten. Und auch am heutigen Nachmittag soll dem Vernehmen nach ein Norweger in Celje über die Sprungschanze gehen: Hanse n, der für Jugoslawien bestellte Trainer in Planica. Wer wird da noch zu Hause bleiben und nicht mit dabei sein wollen heute Nachmittag, wenn unsere Jungens im Verein mit ausländischen Gästen und den Gästen aus Kram über die Sprungschanze fliegen werden! Kämpfer aus festem Holz geschnitzt, ganze Kerle werden wir zu sehen bekommen, vom Verein Steirischer Skiläufer aus Graz und aus unseren slowenischen Städten. Also, heute, Somitag, um 14 Uhr bei der „Dr. Julius Kugh-Schanze" in Lisce (Pension PetriSek), da sehen wir uns wieder! Er wachfrne zahlen 10 Dinar. Kinder, Stuben ten und Militär die Hälfte. Das ist gewiß sehr wenig, wenn man die hohe» Erhaltungs kosten einer Sprungschanzenanlage in Erwägung zieht und den großzügigen, internationalen Wettbewerb. Wer wird heute der erste sein, wer? Man fühlt schon seit Tagen die Spannung, die al lenthalben hier in der Luft liegt, jene Spannung. die einem solch großen Skisporjereig nis immer vorauszugehen pflegt. Wer will es sich da nehmen lassen, nicht mit dabei zu sein? Drum also: Auf, auf zum Petrieck am Laisberg ins herrliche Skipavadies! H. Pz. c. Bestattung. Die im Alter von ?1 Iah reu gestorbene Bürgeomeistersgattiu Franziska Samec aus Škofja vas wurde im Orts friedhof von Vojnik zu Grabe getragen. Die Drauerfeier gestaltete sich zu einer erhebenden letzten WschiedskundgÄung. Auch die Mitglieder eines FrauenvereineZ nahmen daran teil. Der amtierende Geistliche sprach herzliche Worte des Trostes und der Er-innettmg. Choräle umrahmten den ernsten m. c. Wetterwirrsal. Nach einem kalten Mittwoch mit körnigem Schneefall und einem warmen Donnerstag mit ein wenig Vormittagssonne fing es in den Abendstunden M regnen an, wobei Straßen und 'Gasten eine zuscvmmerchängende Eisschicht überzog. Am Freitag aber 'setzte ein ausgesprochenes Tauwetter ein, mit blauem Himmel und strahlender Frühlingssonne. Ja, diesem Winter ist anscheinend nichts unmöglich; er steckt voller Einfälle und voller Launen, er wechselt sein Ansehen und Aussehen, als wäre er ein Verwandlungskünstler beim Varietee und treibt es. utttichcrmis gejagt, c. Gewerbe- und Industrieausstellung. Am 1. August wird in Celje eine Handels-, Gewerbe- und Industrieausstellung stattfinden, welche ca. 10 Tage andauern wird. c. Monte Carlo-Sternsahrer durch Celjc. Donnerstag zu Mittag sind, durch CÄje 29 Autos gefahren, welche sich an der Sternfahrt nach Monte Carlo beteiligen. Es waren durchwegs ausländische Fahrer. *ehtf rnmimi m c. Stadtvoranschlag. Der Entwurf des Voranschlages der Stadtgemeinde Celje für das Jahr 1937-38 umfaßt 15,064.873 Dinar an Einnahmen und ebensoviel an Aus gaben, gegen 14, 709.952 Dinar im laufenden Voranschlagsjahr. Die Gemeindeumlagen sind unverändert, die Kanalgebühren sollen von 3 auf 2 v. H. ermäßigt werden. c. Vom Krankenhaus. Im vergangenen Fahr verweilten 8468 Kranke (4370 Männer und 4098 Frauen) im hiesigen öffentlichen Krankenhaus gegen 6947 im vorvorigen Jahr, 6467 im Jahre 1934 und 5810 im Jahre 1933). Daraus ersieht man, daß die Krankenziffer in Celje von Jahr zu Jahr zunimmt. Von den 8468 Kranken des Vorjahres sind 258 gestorben und 186 als unheilbar entlassen worden. Die Sterblichkeit betrug 3.05 vs H. (gegen 3.82 im Jah- re 1935). — Operationen wurden im abge laufeneu Jahr 2609 durchgeführt (gegen 1900 im Jahre 1935). In der Gebärklinik gab es 509 Geburten und 523 Kinder (gegen 463 Geburten im Jahre 1935). — An Ausgaben hatte das Krankenhaus- 2,549.412 Dinar, denen 2,433.939 Dinar Einnahmen gegenüberstanden. c. „Walzerintermezzo". Unsere Rundfunkhörer hatten kürzlich wieder einmal _ Gele genheit, im Liubljanaer Sender den in Celje lebenden Staatsmeister im Hanidharmonikaspiel Rudolf P i l l i ch Al hören und sein meisterhaftes Spiel, das' oft geradezu rätselhaft ist, zu bewundern. In seiner Sendung stellte Rudolf Pillich neben den Reiz einer Neuheit (Uraufführung) den nicht ge ringeren Reiz einer Seltenheit. Er spielte nämlich auch seine jüngste Komposition „Walzerintermezzo", die er — wie der Ansager im Radio verlauten ließ — einem seiner jungen Schüler, dem zwölf Jahre alten Bubi H o f b a u e r, Sohn des Goo' laufmanne® Hofbauer in Celje, gewidmet hat. Gewiß eine schöne Auszeichnung für den jungen Musikschüler. Wir gratulieren! c. Lichtbildervortrag, lieber ' die erste Schweizeralpen-ExPed-it'ion des Slowenischen Alpenvereines im vergangenen Sommer und über die alpinistischen Leistungen ihrer Teilnehmer spricht an Hand von siebzig prachtvollen Lichtbildern am Donners- tag, den 4. Februar im Rahmen der Samt-taler Zweigstelle dos Alpenvereins im Großen Saal des „Narodni dom" der bekannte Alpinist und Führer der Expedition Herr Andrino K o p s n S ek aus Celje. Beginn halb 9 Uhr abends. t. Gerichtssaal. Bor dem Kreisgericht in Celjc wurde gestern die 35jährige Joieslne Filipič wegen gewerbsmäßiger Abtreibung der Leibesfrucht zu 15 Monaten chweren Kerker verurteilt. Gleichzeitig erhielten die Arbeiterin Justine B u e drei Monate und der Fleischhauer Josef K o- ( SC©^PIiTTE AUSRÜSTUNG nin 1@5e- 13Si=- 155- želj einen Monat Arrest, während Ne übrigen Angeklagten mit bedingten Strafen davonkamen Näherer Bericht folgt noch! c. „Los vom Alltag" am Faschingsamstag im Kinosaal des Hotels Skoberne (6. bruar 1937) heißt die diesjährige Faschings-ceranstaltung des Deutschen Männergesangvereines in Celje. Dieses Leitwort sagt schon, daß sich am Faschingsamstag im Hotel Skoberne ein buntbewegtes, von frohem Leben erfülltes Treiben abwickeln wird. Trotz der wirtschaftlichen Notzeit dürfen die Jugend und alle Freunde einer echten Fröhlichkeit das Recht für sich in Anspruch nehmen, auch einmal den Sorgen des Alltags zu entfliehen und sich im Kreise freundlicher und lieber Gäste einige Stunden auf infache Art und gut zu unterhalten. Bürgen doch die bisherigen Faschinasveranstaltungen des Deutschen Männergesangvereines, die nebenbei auch so richtig ein Gcmeinschäftsfest der deutschen Volksgruppe geworden sind, dafür, daß sich jedermann Wohl fühlt und sti-ner Art entsprechende Unterhaltung auch wirklich findet. Es besteht kein Maskcn-zwang. jede Kleidung (Abendanzug, Dirndlkleid, Ballkleid usiv.) wird für diesen Abend passend' sein. Alle Räume des Hotels werfe en in stimmungsvoller Weist geschmückt ,L die berühmte Ronnh-Jazz aus Ljubljana wird ihre Weisen ertönen lassen, wobei bemerkt wird, daß die Tanzmusik im Hauptsaale steht, wo diesmal nicht auf der Bühne. sondern unten im Saale getanzt werden wird. Es ergehen keine besondere Einladungen; die Zeitungsnotizen gelten für alle aß? freundliche Einladung. Auf also am Festtag des Prinzen Karneval, am Fasching-samstag, zum Ball des Männergesangverei-nes! Bogomir Divjak, Maribor, Tattenbachova 4 SPEZIALWERKSTATTE Fächmännische Kanienmontierung, Schleifen und Reparaturen von Eisschuhen. 964 INTERNATIONALE AUTOMOBIL U. MOTORRAD - AUSSTELLUNG BERLIN 2 0. Februar — 7. März 1937« In Verbindung mit der Frühjahrsmesse in Leipzig <28. II. — 8. Eil.) grosse Ermässigungen auf allen Eisen- bahnen in Deutschland bei 3-tägigem Aufenthalt 607. FSHRPREISERMÄSSiGUNG. BiLS.! schnell wie möglich aus dem britischen Ne-^1 herausgebracht werden hinein in die Sonne bc-: lieblichsten Küste Frankreichs, in, vielleicht Europa? — in die Sonne der ^ote d'Or. 'lud Edith und Anne, die rosigen, sanf- ten Engelchen, schienen so fröhlich und gesund zu sein. Kaum aber fühlte man sich in der hübschen kleinen Villa, die man sich au der Strattbptomcna.be durch einen Agenten hatte mieten lassen, eingeräumt und begann daher ein wenig aufgeräumt zu werden, als zuerst Anne über sich zu klagen anfing und mit nichts zu trösten war — und fast a tempa die so liebenswürdige und lustige Edith. Ja, und dann trat der rote Belag hervor, und es hätte gar nichts -geholfen, wenn nt cm lange gescholten oder geklagt über die ärger Iich-e Sache; der ungebetene Gast war eben da und mußte geduldet werden. Man kann nachempfinden, wie sehr die Anwesenheit Brigittes der Lady W ind er -mere als ein wahrhaft glücklicher Zufall erschien, denn auf alle Fälle mußten die beiden Buben entscheidend von den Schwestern getrennt werden, und es mar wirklich ein einfach patenter Gedanke der liebenswürdigen Lady, daß sie die ganze junge Gelell-fchaft mit einem guten Scheck und dem ebenso guten Wagen auf die Reife schickte. Lord Wmdermare hätte an dieser Anordnung natürlich Aussetzungen gemacht. „Fräulein Holm ist nicht alt genug" — ich höre es ihn sagen — „um zwei große Buben von vierzehn und fünfzehn Jahren eine Zeitlmtg selbständig zu erziehen!" Und unfehlbar hätte Lady Wind er mere geseufzt: „Müssen sie denn immer erzogen werden? Laß sie sich erholen und amüsieren — Und Brigitte? Brigitte ist all right". Witter war ja schließlich auch noch da. Witter war ein erstklassiger Chauffeur, fünfzig Jahre alt und im Dienst der Wtti-ibermeres ergraut. y „Natürlich müßt ihr jeden Tag eine Postkarte schreiben, oder mindestens telegraphieren", hatte die Lady ermahnt. „Oder — wenn ihr es zu lange vergessen habt, telephoniert einmal!" Sie hatte nur zärtlich von ferne gewinkt, als die drei —eine lustige Gesellschaft — im Wagen Platz nahm, sich noch mit das nächste und erste Ziel der Reife verträglich streitend. „Brigitte entscheidet", hatte Lady Windermere vorausschauend augemimet; aber Brigitte legte sich gemütlich in die Ecke und sagte nur zu den jungen Lords: „Macht es, wie ihr wollt." Beruhigt und zufrieden hatte damals die -Lady Windermere den Balkon der netten und recht geräumigen Villa verlassen und sich au die Krankenbetten ihrer „d-crrttngs" begeben. Große Ereignisse werfen bekanntlich ihre Schatten voraus. Die mittleren Kalibers täten.ganz gut, sich dieselbe Höflichkeit anzueigneu.-Si-e denken aber gar nicht daran. Immerhin, die Sache begann also — wie gleich anfangs erwähnt — in Nimes . . ■ Witter hatte die lustige Fracht seines Luxuswagens vierzehn Tage lang mit Umsicht und Geschick und ohne die -geringste Panne durch allerlei Gegend transportiert. Gleich bei der Einfahrt in Nimes berührte ihn die Stadt außerordentlich sympathisch. „Hier", entschied er in seiner braven Dienerseele, „können die jungen Herrschaften es ganz gut mal ein paar Tage aushalten; jeden und jeden Tag woanders hin, das hält mit fünfzig Jahren kein Deubel aus — geschweige ein alter, ehrlicher Englischmann." Er erwähnte so nebenbei etwas von einer längerwährenden und sorgfältigen Repara- tur, dessen der Wagen bedürfe — wobei zu verstehen ist, wie sehr sich der alte Herr mit seiner Maschine identifizierte — und wie erwartet, fragt -auch noch nicht einmal einer der sorglos reisenden und genießenden Insassen nach Näherem. Es war glutheiß. Nach einem Morgenspaziergang zum großen Turm hatte man lange in den luftigen Räumen des Ho-tels gelesen, geruht, selbst ein wenig geschlummert — und saß eben m einer der obersten Reihen des mächtigen Amphitheaters, das sich -mit der Selbstverständlichkeit einer Jahrhunderte alten Gewohnheit mitten in den Straßen der ganz zeitgemäßen französischen Provinzstadt von den Erlebnissen seiner Jugend ausruht. Brigitte hatte Bananen, Nüsse und Datteln gekauft und, rechts und links einen der jungen Lordsprößlinge, damit die gefüllten Tüten jedem erreichbar seien — chuckte sie im Verein mit den Buben die Dattelkerne gedankenlos in möglichst hohem Bogen über die -Sitzreihen der römischen Soldaten hin. Man schob die Bananenschalen in die klaffenden Lücken der Steinbänke und verstreute die Nußschalen in den Gängen. Unten in der Arena — die 'Zeiten ändern sich, und mit ihnen der Gebrauch der Dinge — schob eine junge Frau, vielleicht die Gattin des Wärters, gemächlich einen tief* bauchigen Kinderwagen über den gelblichen Sand. Brigitte puffte Reginald mit mäßiger Feindschaft in die Seite. „Hallo, -alter Junge — diese Banane möchte ich für mich behalten." „Ich habe die dicken, nttt ganz gelber Far Be so gern — laß sie mir!" Bettelte der. „Unsere Geschmäcker stimmen wohltuend über ein; aber weißt du — gegen Damen muß man höflich sein." (Fortsetzung folgt). Widstkaätkki hmisthm Die Wirtschaftslage Sloweniens Geringe Besserung im Draubanat noch immer nicht zurückgewonnen Arbeiten / Der italienische Holzmarü / Ungenügende öffentliche Die Berichte verschiedener Körperschaften und Institutionen, die an der Schwelle des neuen Jahres herausgegeben worden sind, stellen einmütig fest, daß sich die allgemeine Wirtschaftslage in der Welt und auch in Jugoslawien gebessert hat, wenn auch bei uns beiweitem nicht in jenem Maße wie in den wirtschaftlich hochentwickelten Ländern, die von der Krise auch zuerst ergriffen worden sind. Die Besserung ist jedoch keineswegs einheitlich, da innerhalb der Staatsgrenzen die einzelnen Landstriche eine voneinander sehr abweichende Konjunkturentwicklung aufweisen. Die wirtschaftliche Betätigung hat sich in Jugoslawien gegenüber dem Jahre 1935 im allgemeinen beträchlich gebessert, doch ist davon in Slowenien verhältnismäßig wenig zu sehen, wie in der Jahreshauptversammlung der Kaufleutevereinigung für Ljubljana-Stadt in der Freitag abgehaltenen Sitzung hervorgehoben werde. Nach dieser Darstellung war im Drau banat im Vorjahr eine schlechte Ernte zu verzeichnen und werden deshalb heuer gegen 1000 Waggons Getreide mehr eingeführt werden müsssen als sonst. Geringer war auch der Weinertrag, ebenso die Obsternte, auf die. ein großer Teil unserer Bevölkerung ange- j standsarbeiten wiesen ist. Kritisch ist noch immer die Lage im Holzhandel, da Slowenien bisher den durch die Sanktionen verlorengegangenen italienischen Markt noch immer nicht zurückerhalten konnte. Un ser Holzhandel steht nach wie vor auf dem Standpunkt, daß die Unzulänglichkeiten, die die Wirtschaft unseres Banats beinträchtigen, sobald als möglich beseitigt werden müssen. Immer wieder wird die U e b e r 1 a-stung in fiskalischer Hinsicht hervorgehoben, ohne deren Linderung ein Abflauen der Krise nicht möglich ist. Immerhin ist eine Senk u n g der di rekten Steuern insoweit zu verzeichnen, als der Koeffizient für die Steuergrundlage in den letzten zwei Jahren etwas gesenkt wurde, was sich in der Steuer-vorschreibung bereits günstig auswirkt. Am empfindlichsten ist die Belastung in den indirekten Steuern und Abgaben, vor allem seitens der Selbstverwaltungskörperschaften, die ein Vielfaches der Staatssteuer ausmachen. Die Folge davon war, daß in den letzten Jahren Tausende von Betrieben im ganzen Staate, insbesondere aber im Draubanat, geschlossen werden mußten. Erst in der jüngsten Zeit hat sich in dieser Hinsicht die Lage auch bei uns etwas gebessert. Der Stand der öffentlichen Arbeiten ist im Staate.halbwegs befriedigend, keineswegs jedoch in Slo weihen, wo von den staatlichen Notverhältnismäßig wenig zu sehen ist. Was durchgeführt wird, geht größtenteils auf Kosten des Banats und der Gemeinden, wofür unsere Bevölkerung für die Aufbringung der Bedeckung zu sorgen hat. Börsenberichte L j u b 1 j a n a, 29. d. Devisen. Berlin 1752,03—1765.91, Zürich 996.45— 1003.52, London 213.33—215.39, New-york 4328.50—4364,82, Paris 202.94— 204.37, Prag 152.14—153.24, Triest 228.70—231.78; österr. Schilling (Privat Clearing) 8.02, engl. Pfund 238, deutsche Clearingschecks 12.42. Z a g r e b, 29. d. S t a a t s werte. 21/j°/o Kriegsschaden 384—385, 4% Agrar 52—53, 6% Begluk 0—72, 6% dalmatinische Agrar 69.50—0, 7°/o Investitionsanleihe 85.50—0, 7°/o Blair 79— 79.50, 8% Blair 89.25—90; Agrarbank 195—198, Nationalbank 7300—0. zwei Punkte zurückgegangen. Die Entwicklung des Außenhandels ist günstig. Die wertmäßige Ausfuhr war im De- zember größer als in einem Monat seit 1932. Die Zunahme gegen Dezember 1935 beträgt 4.4 und gegen November 1936 rund 11.8%. X Vor Erhöhung der Papierpreise. Nach Prager Meldungen sind die Beratungen des Papierkartells über die Revision seiner Preispolitik in die entscheidende Phase getreten, da die Papierindustrie erklärt, die Verteuerung des Holzes und der Hilfsstoffe mache die Anpassung der Papierverkaufspreise an die geänderten Verhältnisse unausweichlich. In den bisherigen Beratungen konnte eine Einigung über das Ausmaß der Preiserhöhung noch nicht erzielt werden. * Bei Hämorrhoiden und Kreuzschmerzeu, Siauungsleber und mangelhafter Gallenabsonderung, die auf trägen Stuhlgang zurück zuführen sind, werden mit dem natürlichen „Franz-Joses"-Bitterwasser ausgezeichnet < Erfolge erzielt. Da« altbewährte »Franz Joses"-Wasser wird von den Kranken gern genommen und auch bei fortgesetzter An Wendung recht gut vertragen. Od min soc. not. nat. -dt. X Tschechoslowakische Bugholzmö-hel um 5 bis 10°/° verteuert. Das Prager Bugholzmöbel-Kartell hat die Verkaufspreise ab 25. Jänner gegenüber den seit 27. August 1936 geltenden Preisen um durchschnittlich 10% hinaufgesetzt. In einzelnen Möbelgattungen beträgt die Erhöhung nur 5%. Küchensessel werden weiter zu unveränderten Preisen verkauft. Die Preiserhöhung wird mit der Rohstoffvertreuerung begründet. X Oesterreichische Ausfuhrsperre für Gußbruch. Das bisherige Abkommen zwischen Gießereien und Händlerschaft in Oesterreich bezüglich Gußbruches ist abgelaufen. Da zwischen den beteiligten Parteien keine Einigung erzielt wer den konnte, ist die Ausfuhrsperre für Gußbruch in Kraft getreten. Allerdings sind Bemühungen im Gang, wenigstens einen Teil des Gußbruches für die Ausfuhr frei zu bekommen. X Fristverlängerung für die Abgabe der Clearingmark. Nach den bisherigen Bestimmungen mußten die Exporteure die als Gegenwert für die ausgeführte Ware von den deutschen Importeuren eingesandten Clearingschecks binnen 15 Tagen an der Börse verkaufen. Den von den Wirtschaftskreisen ausgesprochenen Wünschen Rechnung tragend, hat das Finanzministerium jetzt die Frist auf 30 Tage verlängert. X Festere Londoner Metallnotierungen. Im Londoner Metallhandel ergaben sich kleine Verschiebungen, wobei die Notierungen, mit Ausnahme von Zink, eine Erhöhung erfuhren. Die feste Tendenz kam in Blei kräftiger zur Geltung; Kassaware besserte sich auf 27% je Tonne gegen 26 neun Achtzehntel in den letzten Tagen. X Stetige Konjunkturentwicklung in Oesterreich. Der Index der industriellen Produktion in Oesterreich hat im November den höchsten Wert 1936 erreicht, liegt jedoch nicht höher als Ende 1935. Während die Verbrauchsgüterumsätze leicht zurückgegangen sind, zeigen die Produktionsgüterumsätze steigende Tendenz. Die Zahl der unterstütz ten Arbeitslosen ist im Jänner gestiegen, doch ist der saisonbereinigte Index um Der erste Sfttompfmg Der große Provagandaslalom beim »Seniorjev dom" / „Ra-pid"-Meisterschaften tn der alpinen.Kombination / Aufmarsch nach St Jlj üblichen Tagesordnung ab. Sollte die gung zur angegebenen Stunde nicht beschluß fähig sein so findet eine halbe Stunde e>ne zweite Versammlung statt, die bei jeder Mitglstderanzahl abgehalten wwd. : Der Motoklub Maribor -eilt mit. das; die Abfahrt mit dem Autobus nach Radvanje zur Faschingzusammenkunft im Gasthof Račič um halb 21 Uhr und nicht wie irrtümlich berichtet, um halb 19 Uhr erfolgt. Freunde des Motorsports herzlichst eingeladen! : Anläßlich der Skiwettkämpse beim .Senjorjev dom" fährt am Sonntag, beit 31. d. mit halb 6 Uhr vom Hotel „Orel" ein Sonderautobus des „Putnik" nach Ribnica. Der Autobus trifft bereits um 7 Uhr in Ribnsta ein, sodaß man bereits um 9 Uhr in der Hütte sein kann. Die Rückkehr ist für 18 Uhr abends vorgesehen. Die Hin-und Rückfahrt stellt sich auf kam 40 Dinar. Die Plätze sind nummeriert. Die Anmeldung ist unverzüglich an das „Putnik"-Büro, Aleksandrova c. 35, Tel. 22-21, zu richten. : Die Tochter des Minifterpräsidentm als gute Eiskunstläuferin. Bekanntlich befindet sich die Tochter des Ministerpräsidenten und Außenministers Dr. Swjadinovic, Frl. Liljana. derzeit in St. Moritz, wo sie dem Eissport huldigt. Beim letzten Eiskunstlauturnier nahm auch Frl. Stojadinoviö teil und erntete schönen Erfolg. : Eishockey-Sektion der VaraLdinex »Silvija". Der Varaždiner Sportklub „Slavija" hat nun auch eine Eishockey-Sektion ins Leben gerufen. : Der Radfahrerverein der Textilarbeiter hält Sonntag, den 31. d. um 15 Uhr im Klublokal Meljska cesta 10 seine 2. ordentliche Jahreshauptversammung ab. : Der Verband der Leichtathletikklubs Sloweniens beruft seine erste Vollversammlung ein, die am Sonntag, den 14. Feber um 9.30 im Hotel „Metropol" in Ljubljana stattfinden wird. : Ein Leichtathletischer Dreistädtesampl Ljubljana — Zagreb — Beograd wird am 27,; 28. und 29. Juni l. I. in Ljubljana zum Austrag gelangen. Für die Vertretung von Ljubljana werden die besten Athleten aus ganz Slowenien zufammengezo-gen werden. : Die Fußball-Wltmeisterschast, wird gelegentlich der Weltausstellung in Paris vom 4. bis 19. Juni ausgetragen. Die Bor runden werden in Paris, Marseille, Le Havre, Bordeaux, Lille und Straßburg absolviert. An den Kämpfen wird auch Jugoslawien vertreten sein. : 160 Teilnehmer an einem Skilanglauf. Am Langlauf der Wintersportwoche von Bcmska-Bistrica. der über 18 Kilometer führt, werden sich 160 Läufer beteiligen. Zum Staffellauf über 4X10 Kilometer sind 27 Nennun gen abgegeben worden. : Weder einmal Perry gegen Vin°s. Aus Newyork wird berichtet: Perry und Vines trafen hier zum zehntenmal aufeinander. Zur Abwechslung blieb wieder einmal Vines Sic ger. und zwar mit 6:4 6:2. Es haben nun beide Spieler je fünf Siege zu verzeichnen. Der morgige Sonntag wird ganz im Zeichen der ersten Skiwettkämpse stehen. Unweit vom stolzen „S e nj o r j e v d o in", wo cs noch gestern Nacht gehörig schneite und der Schnee bis zu einem Meter aufgelagert liegt, geht.Sonntag vormittags ein großangelogter S lal om lauf in Szene. Die Strecke wurde bereits tüchtig gestampft. Am Start werden, wie man aus den Nennungen ersehen kann unsere besten Slalomlänfer vereinigt sein. Selbstverständlich werden auch einige bislang noch nicht Hervorgetretene Kanonen zugegen sein, sodaß man auch Ueberraschungen erwarten dar'. Am morgigen Tag bringt auch der Sport kub „R a p ; b" seine Klubmeisterschaften in der alpinen Kombination für Damen und Herren zum Austrag. Nicht allein die Tatsache, daß auch diesmal die Damen ganz energisch singreifen werden, läßt auch die Ausgeglichenheit der Herren manchen spannenden Kampf erwarten, zumal in der Rennliste einige ganz neue Wettbewerber zu finden sind. Der Abfahrtslauf wird von der „Mala kopa" h'nab bis zum Theisel-Heim führen, während der Slalom bei der Skihütte zum Austrag kommen wird. Mit- einem großen Aufgebot unternimmt Sonntag vormittags der SM. Maribor' einen Skifahreraufmarsch nach 3 f. J I f. um die dortiaen prächtigen Skigebiete dem SAvolk zugänglich zu machen. Die Exkursion sicht auch einen Langlauf über 8 Kilometer vor, sodaß man auch der sportlichen Seite, der Veranstaltung gerecht werden wird. ©firennen in Studenci Der Sportklub „Studenc i" veranstaltet S d n n t a g, den 31. d. ein groß-angelegtes Sftrennen und zwar werden die Kämpfe in drei Gruppen ausgetragen. Die Seniorenstrecke beträgt 16, die Juniorenstrecke 6 und die der Subjunioren 2 Kilometer. Der Start erfolgt um 9 Uhr am Anfang der Sokolska ulica in Studenci. Die Verlosung der Nummern wird um 8 Uhr im Gasthause Kraner vorgenommen. Für das Rennen macht sich bereits ein lebhaftes Interesse bemerkbar, zumal auch einige heimische und auswärtige Kanonen ihr Mitwirten zugesagt haben. Preisverteilung um 7 Uhr im Gasthaus Kraner. : Der Skiklub Ribnica hat den für den 2. Feber in Aussicht genommenen Abfahrtslauf vom „Senjorjev dom" auf einen späteren Zeitpunkt verlegt. : Jahreshauptversammlung des Sportklubs „železničar". Der Sportklub „železničar" hält am Sam s t a g, den 6. d. um halb 20 Uhr m Klubsaal am seine Jahreshauptversammlung -portplatz mit der Heuere Fcke Leise Mahnung. Ein Zahnarzt schrieb an eine Patientin, die lange Zeit vergessen hatte, ihre Rech" nung zu bezahlen: »Sehr geehrte Fra" Schmidt, wenn das Gebiß, das Sie von mir bekommen baben nicht in nächster Zeit bezahlt wird, sehe ich mich leider genötigt, folgende Anzeige in der hiesigen Zeitung erscheinen zu lassen: Ausgezeichnete Reihe falscher Zähne zu verkaufen. Zu besichtigen jederzeit bei Frau Schmidt, Gartenstraße 3-' Die Rechnung wurde am nächste,: Tag 1% zahlt. Humor vom Tage. „Max, du bist doch mein bester Freund!" „Ja, aber im Fasching trage ich grundsätzlich kein Geld mit mir herum . . ■" Vom ersten Tag an — seit es überhaupt eine Radiobewe-gung gibt ist die führende Zeitschrift für die Radiohörer die — »Radio-Welt«. Schreiben Sie sogleich uns eine Gratis-Probenummer, damit Sie den reichen Inhalt kennen lernen 1 Sämtliche In- und Auslands-Programme, Bauanleitungen, technische Winke, Fragekasten, Bilder-Romen usw. enthält sie. Radioweh- _ Wnstt Postamt 55. *r^; 1- *' ■ K22406 Händler geholt, so sollte dies stets in einem trockenen, geschlossenen Topf geschehen, damit nicht schon ans dem Wege Bakterie« oder Fliegen zu der Milch Zutritt haben und diese dadurch verdorben wird. Eine einfache Milchprobe kann man wie folgt vornehmen: Eine Stricknadel von Stahl, glänzend poliert, taucht man senkrecht in die Milch. Bleibt an der Nadel eine Spur hängen, so ist die Milch einwandfrei. Bleibt aber keine Milch an der Nadel hängen, so kann man sicher annchmen, das; die Milch mit Wasser verdünnt ist. Das Abkochen der Milch soll stets in dem gleichen Topf erfolgen, der möglichst keinen anderen Zwecken dienen soll. Der Topf wird, ehe man die Milch darin aufkocht, mit kaltem Wasser ausgespült, wodurch ein Ansetzen und Anbrennen der Mich vermieden wird. An kalten Tagen und an einem kalten Ort aufbewahrt, hält sich die Milch auch in rohen: Zustande bis zum Abend. Bei milder Temperatur sollte man sie unbedingt schon morgens aufkochen. Im Sommer schützt man Milch vor dein 'Sauerwerden durch ‘Zersetzen von 15 Tropfen Aetz-Ammoniak (auf 1 Liter Milch), das sich beim Aufkochen wieder verflüchtigt. Für sauer gewordene rohe Milch gibt cs zwei Möglichkeiten der Verwendung. Man kann sie durch Dickmilch aufsetzen, die, letcht mit Zucker bestreut, außerordentlich gesund ist. Oder man bereitet Quark daraus, was höchst einfach ist. Sobald sich auf der Milch oben der dicke Rahm gebildet hat, wird dieser leicht abgenommen und in einem Tassenkopf aufbewahrt. Dann löst man die übrige Dickmilch durch' ein Sieb und ein darein gelegtes Mull-Tuch ablaufen. In dem unter-gestellten Topf sammelt sich die sog. „Molke", die ein erfrischendes und außerordentlich gesundes Getränk ist. Der Quark wird in eine Schüssel getan, der abgenommene Rahnt wieder dazugegeben, beides gut vermischt, mit etwas Wasser oder frischer Milch verdünnt und mit Salz und wenig Zucker abgeschmeckt. Quark schmeckt am besten frisch. Doch kann man ihn zwischen zwei Tellern oder in einer gedeckten Schüssel auch' ein bis zwei Tage aufbewahreu. Bei angebrochener Dosenmilch muß dar- raueniveli Na, Mutter — wie wär's? Fröhliche Sportkameradschaft auf Schlittschuhen . Alle Eltern wissen es längst: nichts impo- niert unseren Kindern so wie sportliche Leistungen. Und natürlich sind augenblicklich^ alle ihre ßkdamA'* ausgefüllt vom Wintersport. Irgendwie sind sie alle dabei: sie laufen Schlittschuh oder ziehen nachmittags vttt dem Rodelschlitten los, um irgendwo draußen vor der Stadt die Rodelbahnen hinabzusausen. Und das Allermindeste ist, ichl sie gewaltige Schneeballschlachten seista« flen. Dann kommen sie heim, glühend heiß vott Sport und Spiel, mit glänzenden Augen und ganz erfüllt von dem Erlebnis der letzten Stunden. Und manchmal geben sie sogar der sonst unausgesprochenen Frage Ausdruck: „Mutter, warum kommst du vicht mal mit uns mit?" Mutter lächelt ein bißchen hilflos. „Das sieht doch nicht", sagt sie dann, „ich habe doch ieittc Zeit. Und es ist auch schon so lange her, seit ich Schlittschuh gelaufen bin . . Aber vielleicht taucht in Mutter oder auch Ist Vater doch später wieder die Frage auf: Za — warum gehen wir eigentlich nicht Ulir unseren Kindern zusammen hinaus? iind man muß sich so ganz im Geheimen eorgestehen, daß man eigentlich in den letzen Jahren unverantwortlich bequem ge* ivorde ist. Potzblitz —sind das noch zeitgemäße Eltern, die zu Hause hinter dem psen sitzen, während ihre Kinder draußen sich den Wind um die Ohren wehen lassen und Schnee und Eis erleben?! Air Eltern sollten da wirklich einmal in uns gehen und uns bessern. Vater denkt "ach und erinnert sich auf einmal, daß er stoch als Junggeselle mit Begeisterung an wdem schönen Wintersonntag mit seinen Skiern losgezogen ist, irgendwohin in die nähere Umgebung der Stadt, wo es vielleicht nur bescheidene Hügel zu bewältigen, aber immerhin den weißen Winterwald zu erleben gab. Und er ist nicht noch als Lehrling oder während seiner Studentenzeit verwegen die gefährlichsten Rodelbahnen hinabgesaust? Auch Mutter muß zugeben, daß sie nicht immer so bequem gewesen ist tote heute. Ist sie nicht früher eilte gute Eisläuferin gewesen? Hat sie nicht, ohne auf Kälte oder den eisigen Wind Rücksicht zu nehmen, die Schlittschuhe über den Arm genommen und sich dann stundenlang fröhlich auf der Eisbahn getummelt? Und heute? Heute ist es in den meisten Fällen nur ein gewisser Mangel an Entschlußkraft, der die Eltern hindert, mit ihren Kindern zusammen ein bißchen Wintersport zu treiben. Wir sollten uns umstellen. Denn gerade htct bieten sich so viele Möglichkeiten, um das Band zwischen Eltern und Kindern noch fester und herzlicher zu knüpfen. Kinder, die in ihren Eltern nicht nur die Erzieher, sondern auch fröhliche Kameraden bei Spiel und Sport finden, werden mit umso größerer Liebe und umso mehr Vertrauen an ihnen hängen. Versuchen wir es einmal. Wenn -Vater Sonntags seinen Jun gen vor sich aus den Rodelschlitten nimmt und mit ihm zusammen die Rodelbahn hinunter saust, so wird das dem Jungen- mehr imponieren als alle guten Reden, die ihm Vater halten könnte. Und wenn beide vielleicht die langen Bretter an die Füße schnallen und Vater seinem Jungen beibringt, was ein anständiger Stemmbogen ist, so wird der Junge bestimmt morgen seinen Kameraden in der 'Schule Berichten, daß sein Vater wirklich „ganz groß" ist ... Matt kann jetzt manches Mal beobachten, daß Eltern ihre kleinen Jungen oder Mädel sorglich festhalten, wenn sie die ersten Versuche auf dem Eise unternehmen. Mutter hat dann meistens keine Schlittschuhe an. Mühsam muß sie sich auf dem glatten Eise halten und noch aus Heini aufpassen, daß er nicht dauernd auf die Nase fällt. Ja — warum hat Mutter eigentlich keine Schlittschuhe an? Sie ist doch früher soviel gelaufen? Wie — die Schlittschuhe sind rostig? Dann wollen wir sic gleich heute putzen oder ein Paar neue kaufen. Der Junge oder das Mädel wird mit weit mehr Freude und auch mit mehr Ehrgeiz Schlittschuhlaufen lernen, wenn Mutter ihn durch eigene Eislaufkünste -dazu anspornt. Und wenn Mama wirklich einmal lang aufs Eis fliegt _ was schadet das schon? Dann wird man eben unter fröhlichem Gelächter wieder aufstehen. Gehen wir also gleich heute oder morgen mit unseren Kindern zum Wintersport. Vielleicht werden dabei beide Teile, die Kinder sowie Vater und Mutter lebst feststellen, daß die Eltern ja eigentlich selbst noch jung und unbändig vergnügt sein können. Und das ist es, worauf es im Grunde ankommt: alle Eltern sollten jung und elastisch bleiben, körperlich sowohl wie geistig. Dann wird sich niemals mehr die gefährliche Kluft zwischen die Generationen legen, wie sie früher einmal so verheerend sich auswirkte und wie sie beiden Seiten unüberbrückbar erschien. Kampf dem Verderb! Praktische Winke für dir Behandlung bet Milch. In vielen Haushaltungen wird die Milch täglich in einer verschlossenen Flasche ins Haus gebracht. Wird sie dagegen vom Milch verschiedene Blusen getragen werden können. Der Knopf ist als Schmuck sehr wichtig, er muß zum Material passend ausgesucht werden und den Stil des Kleides betonen. K 22334 K 22333 ** 22334. Gut angezogen sieht jede Frau ?.ÜS m dem dunklen Wollstoffkleid, dessen spichenartiges . Schoßleibchen sich über ein. Zstßen Pikee-Einsatz öffnet. Erf.: etwa 2.65 Stoff von ISO cm Breite, 75 cm iEssto von 80 cm Breite. Bunte Beyer-^chnitte sind für 96, 104 und 112 cm Oberweite erhältlich. £ 22333. Schlichtes Tageskleid in spvrkli-xm Stil mit breiter Passe, die wie die diesem hübschen Tageskleid längs und quer ü-r arbettet. Erf.: 3.80 irt Stoff, 95 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 96, 1O4 und 112 cm Oberweite. K 22332. Biesen oder Stepplinien zieren das flotte Tageskleid aus feinem Wollstoff. Erf.: 2.70 m Stoff, 130 cm breit. Bunte Beyer-'Schnitte für 88, 96 u. 104 cm Obw. Tageskleider 28o kein- D-rIaus«stelle am Ort, b-zl-h- mail all- Schnitte bom verlas Otto Beyer ln Leipzig CI, Hlndenblirgstrak« 72. Dem Tageskleid, das wir uns selbst nähen, geben wir eine sportliche Form, die immer jugendlich wirkt. Für den Vormittag im Haus oder int Büro sind vorn durchgehend geknöpfte 'Schürzenkleider besonders praktisch, ebenso ein Leibchenrock, unter dem 622364 K 22379 Mappentaschen mit Knöpfen schließt. Erf.: 2.70 m Stoff, 130 ent breit. Bunte Beyer* Schlickte für 92 und 100 cm Oberweite. K 22379. Der praktische Leibchenrock kann auch mit langen Aermeln als Kleid gearbeitet werden, die dem Schnitt beiliegen. Aermellss trägt man ihn über beliebigen Blusen. (Stf.: 4.45 nt Stoff, 90 ent breit. Bunte Deyer-'Schnitte für 96, 104 und 112 cm Oberweite. K22377 B 22364. Für die Bluse zu nebenstehendem Trägerrock ist gestreifter Waschstofs verarbeitet. Erf.: 2 m Stoff, 80 cm breite. Bunte Beyer-Schnitte für 96 und 104 cm Ob erw. K 22377. Praktisch e Kleid schürze aus dunklem Satin oder hellem Waschstoff, mit langen oder kurzen Aermeln zu arbeiten. Erf.: etwa 4 35 m Stoff, 80 ent breit. Bunte Leget-Schnitte für 88, 96 u. 112 cm Obw. K 22466. Der gestreifte Mischkrepp ist zu auf geachtet werden, daß das Luft- und Ausgußloch offen bleiben. Am besten ist es, wenn möglichst die ganze Dofennrilch sofort in eine Porzellankanne umgefüllt wird. Das Gas brennt nicht! Gasgeräte brauchen Pflege. Je mehr sich die Haushaltstechnik anstrengt, umso bequemer wird der Hausfrau das Leben gemacht. Früher hotte man im Eimer aus dem Brunnen auf dem Hof das Wasser, heute wird der Hahn in der Wand angedreht. Früher gehörte zu Handwerkszeug der Hausfrau Bürste und Staublappen, heute besorgt der Stobsauger alles schneller und gründlicher. Aehnliche Beispiele lassen sich in Mengen anführen. lieber sehen wird jedoch oft, daß alle Haushaltsgeräte einer Pflege bedürfen, wenn sie ständig in Bereitschaft sein sollen. Auf diesem Gebiete, dem der Pflege von Haushaltgeräten, werden große Nachlässigkeiten begangen. Die Folge davon ist, daß sich an den Geräten Störungen einstellen, für die nicht der Hersteller der Geräte, sondern sein Benutzer verantwortlich ist. Je bequemer ein Haushaltsgerät ist, umso vollkommener ist seine technische Durcharbeitung, aber umso notwendiger ist auch seine Instandhaltung. Nehmen wir als Beispiel die im Hause vorhandenen Gasgeräte, so zeigt sich, daß viele Beanstandungen bei ihrem Gebrauch dadurch überflüssig wurden, ivernt man sie pflegte, b. h. sauber hielte. Man sollte es nicht glauben, aber es ist Tatsache, daß in manchen Küchen di§ Bleche unter den Brennern am Gasherd nur beim Großreinemachen im Frühjahr mitgesäubert werden. Oft sind die Brenner, selbst auch nur deshalb verstopft, weil Erbssuppe über sie gelaufen ist. Man hat sogar schon davon gehört, daß im Bratofen die Emaille heruntergelaufen ist. soraß die LiSferf'rma wegen dieses Schadens in Anspruch genommen werden sollte. Bei näherer Betrachtung stellte sich jetoch heraus, daß die heruntergelaufene Emaille aus dem Fett '; von der letzten GanS bestand. Auch ist die Tür des Bratofens nicht dafür gebaut, daß man nach der Rückkehr vom Schlittschuhtaufen seine Füße zum Erwärmen legt. Wenn in dieser Weise mit den Haushaltsgeräten verfahren wird, können sie nicht instand bleiben. Wer auch, wenn man sie stflegsam behandelt, müssen beispielsweise die Warmwasserbereiter von Zeit zu Zeit durch fachkundige Hand gereinigt werden. Den Borte°! hiervon hat der Benutzer selbst, denn ln' den Lamellen anhaftende Die „möblierte Dame wünscht sich... Zimmer vermieten ist eine Kunst „Es gibt nichts Schlimmeres, als sich lahraus-jahrein in möblierten Zimmern herumzudrückeni", sagen viele, die gezwungen sind, in einem von einer fremden Woh-ung abgemieteten Zimmer zu leben. Muß bas nun wirklich so sein? Muß der „möblierte Herr" oder die „möblierte Dame" es immer als Unglück empfinden, in diesem Zimmer zu wohnen, dessen Möbel ihnen nicht gehören? Wer freilich einmal herum-geschaut hat unter den angebotenen Zimmern, der bekommt leicht einen Begriff da-von, was es heißt, in solcher Umgebung zu wohnen. Kann man sich in diesen Zimmern heimisch fühlen, die alle so ausgesprochen lieblos aussehrn? Darin dürft« der Hauptgrund für die Ungemütlichkeit des möblierten Zimmers liegen, daß der Vermieter nur solche Möbel hineinstellt, die er in seinen übrigen Räumen los sein will, die ihm im Wege sind und zweitens solche, an denen eben nichts mehr zu verderben ist. Diele tun das, weil sie ihre bitteren Erfahrungen gemacht haben, und deshalb wäre es falsch, wenn man einer Seite, dem Vermieter oder dem Mieter, die Schuld daran geben wollte. So steht nur allzuoft in dem möblierten Zimmer eine vorsintflutliche Einrichtung, alte Sachen aus Großmutters Tagen, Möbel mit wilden Verschnörkelungen, das alte Plüschfofa, in dem schon die Abotten sind, und an den Wänden hängen Bilder, von denen man selbst nach einem Jahr noch nicht zu sagen wüßte, was sie eigentlich darstellen. Im allgemeinen wird dag Zimmer der „möblierten Dame" binnen kurzer Zeit einen ganz behaglichen Eindruck machen, denn die berufstätige Frau, die allein lebt und auf ihr Zimmer angewiesen ist, wird auch alles daran setzen, diesen Raum wirklich zu einem Heim zu machen. Manchmal läßt sich mit der Wirtin reden, manchmal Ruß bedeutet Gasverschwendung also Mckhr kosten Die Pflege dtest- und anderer Geräte 'st genau so wichtig, wie die einer Badewanne, der Schuhe oder des Hundes. Wer Freude an ihnen haben will, sorgt auch für sie. Warum nicht auch für die treuen Helfer, die die HaushaltÄechnil uns bescherte. lÄQUARiU Das Barsch Aquarium Die Einrichtung einer nordamerikanischen Flußlandfchast im Becken bereitet keinerlei Schwierigkeiten. Die, Hinterwand des _ Behälters wird als Steinufer nachgebildet. Mit Hilfe von ‘Schiefer oder flachen Kalkplatten (die vorher säuberlich unter fließendem Wasser gereinigt werden) formt nran eine Steinmauer, die nach einer Ecke zu stufenförmig abfällt. Den Bodengrund deckt reiner, grober Kies, und dann und warnt wird ein Stein als Fortsetzung der Uferwand emgegraben. Die Pflanzen bestehen aus nordamerikanischem Tausendblatt (Myriophyllum prismatum oder M. scabra-tum), ferner dem Trugkölbchen (Heteran-thera). Gut in dieses Bild hinein paßt das nadelbkättrige Zypergras (Heleocharis cularis). Für eine solche Zusammenstellung und für ein Barsch-Becken überhaupt eignet fich am besten ein größeres Aquarium. Die Bewohner bilden die Schar der nord-amerikanischen B u n t b a r f ch c. Sie alle lieben klares, kühles Wasser, bedürfen also keiner besonderen Heizung, und als Raubfische sind sie auf lebendes Futter erpicht. Im Sommer müssen also lebende 'Wasserflöhe, zerschnittene Regenwürmer und dergleichen gereicht werden, ,während im Winter rote oder weiße Mück-enlavoen, Tubifex und Enchyträen als Futter dienen. Künstliches Fleifchsutter nehmen die Barsche nicht an. Dies ist die einzige Schwe-rigkeit der Haltung. Sonst sind die Barsche genügsame, farbenprächtige Bewohner de? Aquariums. Aus der Familie der Sonnenfische seien hier der P f a u a u g c n b a r s ch (Cen-trarchus macropterus) erwähnt, der besonders durch die hübsche Zeichnung der Rük-kenflosse auffällt. Einfacher in der Färbung ist der S t e i n b a r s ch (Ambloplites ru« pestris), der in der Heimat, selten jedoch in unseren Aquarien, bis ,zu 300 cm lang wird. Der bekannteste Barsch ist der gemeine S o n n e n f i f ch (Eupomotis gibbo-fus), der besonders zur Paarungszeit sich ein buntes Kleid zulegt. Eine besonders schöne Barschart ist der S ch e i b e n b a r i ch (Mesogoniftius chaetodon), der mit zu den kleinsten feiner Familie zählt. Schwarz, weiß und rot sind die Farben des stets munteren, stets auffallenden Fisches. Von ganz besonderer Farbenpracht ist der D i «-mantbarsch (Enneaoanthus gloriofus), der im Aquarium leicht zur Zucht gebracht werden kann. Don den hier angeführten Arten beschafft man sich am besten eine Anzahl Jungfische, die sich untereinander vertragen. Jeder Fisch wind sich bald einen bestimmten Stand läßt sie sich erweichen, die schlimmsten Einrichtungsgräuel zu entfernen. Dann kommen ein paar schöne eigene Bilder an die Wände, bunte Kissen machen nas alte Sofa einladender, und vor dom Fenster blühen bunte Blumen. Und tausend Kleinigkeiten, die eigene hübsche Tischdecke, eine eigene Tischlampe usw. geben dem möblierten Zimmer schließlich doch eine gewisse persön-lie Note. Und wenn sich das Zusammenleben zwischen der neuen Mieterin und den Inhabern der Wohnung nur einigermaßen erträglich anlaßt,. so wird sich die allein» stehende Frau auch in ihrem möblierten Zimmer schließlich ganz behaglich fühlen. Für alle, die ein Zimmer vermieten müssen, und das sind ja meist sehr viele, sei aber doch einmal die Frage aufgeworfen, ob sich nicht wirklich solch möbliertes Zimmer ein wenig geschmackvoller und behaglicher Herrichten läßt. Oftmals gehört dazu eigentlich nur etwas guter Wille und ein bißchen Unternehmungsgeist — die Kosten sind meist ganz gering. Es ist natürlich verständlich, wenn jemand nicht gerade seine besten Möbel in das zu vermietende Zimmer stellen will. Und wer es zum Beispiel erlebt hat, daß seine Mieter unbekümmert Nägel in das gute polierte Holz schlugen, um daran vielleicht, den Seifelappen, die Krümelschippe oder anderes aufzuhängen, oder daß sie bunte Postkarten mit Reißzwecken am Schrank befestigten — der wird schließlich aus trüber Erfahrung vorsichtig geworden sein. Aber es gibt noch andere Möglichkeiten. Zum Beispiel könnte man versuchen, auch alten Möbeln ein immerhin erträgliches Aussehen zu geben. Vielleicht lassen sich zunächst einmal die furchtbaren Staubfänger der Galerien und des übertriebenenen Schnitzwerkes entfernen, und wenn die Möbel gar zu alt und lieblos aussehen, sollte man sich doch kurz entschließen,_ sie einfach hell anzustreichen. Mit geringen Mitteln lassen sich heute wunderhübsche einfache Gardinen unfertigen, auch eine bunte (möglichst waschbare) Tischdecke und ein paar waschbare buntbedruckte Kisfenbezüge werden sich wohl noch erschwingen lassen. Und anstelle jener -gewissen Bilder, die man hundertmal ansieht, ohne sie je zu erfassen, so langweilig und bedeutungslos sie platz aussuchen, den er gegenüber anderen Artgenossen verteidigt. Im Gesellschafts Hecken wird eine erfolgreiche Zucht wohl kaum möglich sein. Zur Paarungszeit schmückt sich das Männchen mit bunflch'-l-lernden Farben, während sonst die Geschlech ter kaum zu 'unterscheiden sind. Auf dem Sandboden wird eine Grube sorgfältig angelegt und geputzt, und dort werden dann die Eier abgelegt. Zu dieser Zeit sind die Fische wahre Raubtiere, die auf Leben und Tod ihre Brust verteidigen. Legt man auf Nachzucht Wert, so halt man die Hiiere um diese Zeit am besten paarweise. Alle Barsche zeigen zur Schreckhaftigkeit. Ein plötzliches Herantreteu an den Becken kann sie in rasenden Schrecken versetzen, sodatz selbst Todesfälle dabei Vorkommen. Die Fürterungsstunde zeigt die Tiere in ihrer wahren Lebhaftigkeit. Das gewohnte Bild des ruhigen Ueberschwim-mens ändert sich plötzlich, wenn lebendes Futter in das Aquarium kommt. Mit blitzschnellen Wendungen jagen die Barsche ihrer Beute nach. Erst sattgefressen begeben sie sich wieder zu ihren Standplätzen. In die Gesellschaft dieser Amerikaner paßt der Z m e r g w e l s (Amiurus nebu-losuS) gut hinein. Den Tag verschläft er in einem dunklen Winkel, um dann bei Einbruch der Dämmerung mit seinen langen Barteln den Boden nach Futter abzusuchen. Einige Jungtiere dieser Art sollten daher im Barschaquarium nicht fehlen. _ Alle Bar'chgattungen gewähren dem Pfleger durch ständigen Hunger und gutes Wachstum immer wieder neue Freude. * Nachricht des Mariborer Aquarien-Ber- cines. Nächster Vereinsabend Mittwoch, den 3. Feber d. I. um 90 Uhr im Hotel „Orel". sind, genügen vollauf ein paar gute Farbendrucke oder ein einfach gerahmter Kupferstich. Fast immer liegt ja die Ausgestaltung eines möblierten Zimmers in der Hand der Frau. Und gerade sie sollte am besten erfühlen können, ob man sich tn einein Zimmer wohlfühlen kann oder nicht. Uebrr gens ist diese Angelegenheit nicht nur eine Sache der Nächstenliebe und zartin R'i _J sichtnahme auf den Mieter. Vom rein praktischen Gesichtspunkt betrachtet, wird sich immer zeigen, daß sich ein hübsch und ansprechend eingerichtetes Zimmer auch rcjch zu einem guten Preis vermietet, während das lieblose Dutzendzimmer, jener Schreiten der möbliert wohnenden Menschen, oft lange Zeit vergeblich auf einen Mieter harrt. Anna Maria Lornberg. Kleide dich feuerfest! In England wendet man zur Zeit der Herstellung feuerfester Gewebe große Aufmerksamkeit zu. Kürzlich fand in London eine Ausstellung statt, auf der man eine ganze Reihe von Gebrauchsgegenständen aus iolchen feuerfesten Gewebe« bewundern konnte, um einen Zimmerbrand zu ersticken, ferner Bekleidungsstücke für Kraftfahrer und selbstverständlich vor allem für Feuerwehrmänner. Auch die Hausfrauen hatte man nicht vergessen. Feuerfeste Tich'ücher und Teppiche, Schürzen und Blusen und selbst feuerfeste Handschuhe -waren ausgestellt. Wenn Versuche in größerem Umfange weitergeführt werden, dann wird jeder >ein eigener Feuerwehrmann sein können. Eine tüchtige Frau. Die Gatinnen großer Musiker sind meist außerordentlich tüchtige Frauen, die nicht nur das Talent, sondern auch die Einnahmen ihrer Männer gut verwalten. Einen Rekord scheint jetzt jedoch die Frau des -m vorigen Jahre verstorbenen bedeutenden tta lienischen Komponisten Ottor'no Respighi aufzustellen. Sie hat jetzt -aus eigener Krafl eine hinterlassene Oper ihres Mannes, die den Namen „Lucrezia" trägt, vollendet. Auf Grund ferner -Skizzenbücher instrumentierte sie achtzig Seiten der Partitur. Außerdem arbeitete' sie eine Arie aus, zu der nur eine kurze Melodie des Verstorbenen Vorhand"" war. Für die Küche h. KLmmelsleisch. % Kilogramm gutes Schweine- und XA Kilogramm gutes hinteres Rindfleisch wird in Würfel geschnitten. In eine Kasserolle wird ein großes Häuptel Zw'ebel geschnitten, in Schmalz gebräunt, dann das Fleisch, etwas Salz, Pfeffer, Kümmel und Paprika hineingegeben. Man läßt das Ganze bann so lange dünsten, bis es weiß und der Saft des Fleisches dick und braun geworden ist. h. Kartoffelsterz. 1 Kilogramm rohe, geschälte, in Hälften geschnittene Karoifeln kocht man in gesalzenem Wasser bis zum Ueberstehen weich, dann mischt man 20 Dekagramm großen Grteß dazu und läßt den Topf zugedeckt an warmer Herdstelle eine halbe Stunde stehen. Dazu gibt man heißes Fett, auch Grammeln oder würfelig geschnittenen, geräucherten Speck, den man nt Bröckchen zerteilt, eine halbe Stunde ausdünsten läßt. Mit Gemüse oder Salat an sleischlo-'en Tagen zu geben. h. Tiroler Krautstrudel. Ein mittelgroßer Krautkopf wird fein nudeartig geschnitten und eine Handvoll Salz darübergestreut. In einer Kasserolle röstet man tnzwichen in 12 Gramm Schweineschmalz 125 Granti» Semmelbrö-el und gibt das gut 'ausgebrückte Kraut hinein, worauf es zugebeckt weich gedämpft wird. Von 250 Gramm Mehr, stv Gramm Butter, einem halben Kaffeelöffel Salz, einem Ei und etwas lauem Wasser' knete man einen Strubelteig gut ab und läßt ihn zugebeckt drei Viertel Stunden ruhen. zieh den Teig dann auf einem bemechs ten Tuch so dünn wie möglich aus, Bestrew ihn mit zerlassener Butter und einem Eßlöffel d'ckem, saurem Rahm, verteilt gleicr mäßig darauf, aber nicht ganz bis zum Ran de das gedämpfte Kraut, streut etwas röstete Semmelbrösel darüber und rollt den Strubel mit Hilfe des Tuches zusammen-Auf das gefettete Blech schneckenförmig 3e' legt, wird er mit geschmolzenem Schweinefett, darauf mit etwas saurem Rahm bepinselt und im Rohr etwa eine halbe Stunden zu schöner Kruste gebacken. Die billig-Uftb einfache, aber sehr wohlschmeckende Speise wird, in Stücke zerschnitten, fieifc erreicht. Ulmet Auum t Kleina Anzeigen kosten 50 Para pro Wort, In der Rubrik „Korrespondenz” 1 Dinar / Die Inseratensteuer (3 Dinar bis 40 Worte, 7’SO Dinar für grössere Anzeigen) wird besondere berechnet / Die Mindesttaxe tor eine kleine Anzeige beträgt 10 Dinar / Für die Zu* ®endung von chiffr. Briefen Ist eine Gebühr von 10 Dinar zu erlegen / Anfragen ist eine Gebühr von 3 Dinar In Postmarken belzuschllessen yetstkiedeugs Eröffnungsanzeige! Erlaube mir den geehrten Gästen bekannt zu geben, daß ich das Gasthaus »Tante Resi« in Laznica übernommen habe. Sonntag Konzert. Für verschiedene Speisen und guten Wein bestens gesorgt. Marta Halbwidl. 914 | Wein über die Gasse von fünf 1 Liter aufwärts. Portugieser 6. Riesling 7 Diu. Baron Twik-. kel, Tomšičeva 1. 504 Žit Uitkü Möbel in jeder Preislage kaufen Sie mit Vorteil bei den Vereinigten Tischlermeistern. Vetrinjska ulica 22, gegenüb. H. Weixl. 2097 Radfahrer! 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Dne 12. marca 1937 ob V$9. uri bo pri podpisanem sodišču v sobi št. 27 dražba nepremičnin: zemljiška knjiga: Počehova vi. št. 8, 7 cenilna vrednost: Din 560.789.— vrednost pritiklin: Din 41.780.—, ki je všteta v cenilni vrednosti zemljišča najmanjši ponudek: Din 373.859.36. Pravice, katere bin ne pripuščale dražbe, je oglasiti pri sodišču najpozneje pri dražbenem naroku pred začetkom dražbe, sicer bi se jih ne moglo več uveljaviti glede nepremičnine v škodo zdražitelja, ki je ravnal v dobri veri. V ostalem se opozarja na dražbeni oklic, ki je nabit na uradni deski sodišča. Zreško sodišče v Mariboru, dne 19. januarja 1937. 939 Pfiii iugoMii tajati, Daiai Eigenthümer: Sigmund Teleki, Villany; Milan Bresslauer, Oaruvai Sämtliche bestbekannten amerikanischen Unteilagsreben. Größte Anlage im Staate. Schnitt- und Wurzelreben. Jährliche Produktion einige Millionen Stück. 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