-MHZ^ R843 Latbachev Leitung. Kamstag den RO. Uuni. ' - ----------- , , > -.« An die verehrten Bewohner Krams. Ihre Majestät die Kaiserinn Mutter haben geruhet, einen erneuerten Beweis Ihres gnädigen Andenkens für Krain zu geben, indem Höchstdicselbcn durch ein Schreiben des Herrn Paul Partsch, Custos des k. k. Hof-Naturalien-Cabinetcs, ein Pracht-Exemplar eines Amethystes, von einem neuen merkwürdigen Vorkommen, welches auf dem Michaeli-Erb stollen in Schemnitz, und zwar in dem St. Iohamn - und Iosephi-Schachte, ganz neuerlich eingebrochen hat, zu dem Ende an mich abgesendet haben, um selbes in dem Landes - Museum hier als ein gnädigstes Geschenk niederzulegen. Dieser Allerhöchste Bewciö des gnädigsten Wohlwollens und Andenkens für unser Waterland wird dem ständischen Museums-Curatorium übergeben und von selbem auf eine würdige Art aufgestellt werden. Indem ich mich beeile, Sie, Verehrtest?, hicvon inKenntnisi zu setzen, muß ichIhnen in das Gedächtniß zurückrufen, daß noch im April des Jahres 1837 Ihre Majestät die Kaiserinn Mutter es waren, welche 300 st. C. M. an mich, als einen Beitrag zur Creirung eines Museums-Fondes, einzusenden gcruheten, die sich auch seit 17. April 1837 in der Spar-Casse angelegt befinden. Laibach den 8. Juni 1843. Franz Graf v. Hohenwart. Wl i e n <<)ei der am Iflen d> M. in Folge dcs Aller.- lerhöchsten PatentcS vom 21. März 1818 vsrgenom» menen 157stcn Verlosung dcr älteren Staatsschuld ist die Serie Nr. 452 g^gen worden. Diese Serie cmhalt Obligationen der Stride von Böhmen, und zwar zu 4 pCt. Nr. 164,856 Mit einem Zwemnrdrcilngllel der Capitals - Sum-me, und zu 5 pCt. die Nummern 453 biS cin» schlies-ig 1017 mit ihren fianz^n Capitals. Beträgen, im gesammten Capitals-Betrage von 1,04^,826 fl. 7'/^ kr. und im Zinsen > Betrage nach dcm herabgesetzten Fuße von 24.605 Gulden 7'/^ kr. Dic in dieser Serie enthaltenen einzelnen Obli» g^tionS. Ilummern werden in einem eigenen V e! a c se b t ^sm^ . a.'tnacn norden.., ..... ^......_ Num- Nummern der Nun,- Nummern der mein hierin enthalte- mern hierin enthalte? der ucr- ncn Schuldver- der ver- nen Schuldvcr.- lost.n schreibuliqen losten schreibungen Serien. '' 7^1 Serien. !—T'TT" «on I bis von > bis 36 701 720 373-1 746«! 74680 81, 16201 16220 3««I 77201 77220 889 17761 I778N 3875 77^81 77500 1309 26161 26180 4405 88081 88100 1334 26661 26680 4587 91721 91740 1445 28881 28900 4609 92161 92180 1518 30')41 80360 4610 92181 92200 1834 36661 36680 4809 96I6I 96160 2292 45821 45840 4888 97741 97760 2460 49181 49200 4901 9s00l 98020 2699 53961 53980 5055 K'W8! 101100 2853 57041 57060 5250 104981 105000 3049 60961 60980 5667 H332I 113340 3142 62821 62840 5717 II432I 114340 3143 62841 62860 5752 II5021 115040 3189 63761 63780 5761 115201 115220 3401 68001 68020 5842 116821 116840 3712 74221 74240 Die Verlosung der in den gezogenen Serien enthaltenen Schuldverschreibungen »mrd am 1. Sept' d>.,,5l.',.<55f"ls.Hnt^ft„.........___________/"cm 2 > 332 Frankreich. Paris, 28. Mai. Der Prinz von Ioinville war am 27. März wohlbehalten auf seiner Fre» yatte Belle. Poule »n Rio« Janeiro angekommen. Der Kaiser hatle ihm glänzende Feste gegeben «no einen eigenen Palast zu seiner Verfügung g«« stellt. PariS, 23. Mai. Der M,uit«ur bringe folgende telegraphische Depesche: »Toulon, 26. Mai. Algier, 23. Mai. Genial de Bar an den Hrn. Marschall KriegsiUMlster. Der Hr. Herzog von Au« Male schreibt U!lterm 20. au5 seinem L»ger »on Chabounia. »„Die Smalah «ilod «el« Kaders ist gt» fangen, sein Schatz geplündert, sein reguläres Fuft« ,»lk getödtet odcr zerstreut. Vl«r Fahnln, «Mt Ka» »one, zwei Laffetten, e,ne unermeßliche Beute, be« Nächtliche Bevölkerungen und Viehherden sind in UN« sere Hände gefallen."" Der Prmz sollce den 22. in idoghar eintreffen. Seine Colonne wird dl« Prlsen Nach d«r Mcndscha g^lclten." Das Iourn. b«< D«< bats bemerkt'. unter Smalah verstehe d,e Arader was man »n Europa die Eqmpagen, das Gefolge nennt, mit Inbegriff der Zelte des Herrn, semer Familie, semes Gesindes und semer Nelchthümer. Das Ereigniß scheine in der Richtung uon Gougl« lal), einer Oase der klemm Wüste, m welcher Al)!> el'^ader feit einiger Zeit sem Depor halt«, vorge» fallen zu seyn. Von General Beoeau berichtet dl«, s »Zeitun« Uld»Bon-»Schared, nebst mehreren der vornehmsten HäupUMg« i^'nes Vtam>nes gefangen genommen habe. Von General Bugeaud sind Depeschen über die Resultate des Feldzugs eingetroffen. Der Stact. Halter war von TeneS zuerst gegen die SbihaS, einen mächtigen Kabylenstamm im Darah, e,ncr Gebirgslandschaft an der Mündung des Schelif, M2lschilt. Ein grober TheU dieses von Add'el.Ka» der aufgewiegelten StammeS war auf der 2luswan» derung b^'ßllff^n, der General hatte abcr leine Maß» regeln so genommen, daß, während er sie selbst von Osten her drängte, Oberst PelGer m»t der Caval. lerie, dem Gum dcr Hllfstruppen und einem Zuavcn« bataillon lhncn den Rückweg im Wcsten abschnitt. Nach c.nem kurzen Gefecht am 12- Mai, m wcl« «hcm etwa 30 Feinde aus dem Platz blieben, wu» den »900 Pcrsonen beiderlei Gcschlcchls zu Gcfan« «cn>n gemacht, 3 bis 400 Frhlen oder Stuten, 7 bis 800 Lscl, 10 bis 12,000 Stück Hornvieh erbeutet, ^ «ngerechnct die Güter, welche dcr arabische GllM nete. In Folg« dieser Nhazzia, einer der betracht' lichsten des ganzen Kriegs, hatten sämmtliche Sbi« has und eine Meng» anderer Stämme, von den zvtNi.Rasched, acht Lieues von Ten««, biS an't Meer ihr« Unterwerfung angeboten. Im Westen dt Verlust von mehr als 60 Tobt«« uud einer noch größereen Anzahl »«n Aerwundeten zu wiederholtcnmalen in die Flucht gejagt worden. Der General wollte b»s gcg«n En>« be< Monats im Land bleiben. Em anderer Chalifsh beö Emirs stand mit einem Bataillon in dem Aga« lik v,n Zatima. Noch hmgcn ihm fünf oder sechs Stämme an, sie waren aber melstenthe,ls d«< Kriegs müd», di« Bcni'Haua« hatt«n sich erboten, Übi» di« Taschtas und Benl.bu» Milel herzufallen, untz unter ihrer Mitwirkung war Hoffnung vorhanden bald auch mit dem 'östlichen Bczute des Daharra fertig zu werden wie man es bereits mit ben west, lichtn Bezirken ist. Von General Lamoriiiere waren Bericht« eingegangen bis zum S. Mai. Darnach halt« sich Add »el»Kader aus den Umgebungen v»n Mascara gegen bi« Sedamas gewendet, diese ab«r, durch die Nähe der französischen Colonn« «rmulhigr, die Oss>msioe crgliffcn und dem E"lr gegen 50 Reiter gelödtit und 60 Pferde abgenommen. Letzterer, im Nucken des Generals Lamorlciere vorüberziehend, war hierauf in das Gebiet der FlttaS gerückt, f» daß er sich nach Belieben auf den Convoi werfen konnle, der dem General Lamoriciere von MaScar» zugeschickt wurdi, oder auf den General Genul, der wit einer schwachen Bedeckung die Wagen und Saum» thiere geleitete, welche LcbenSwittel nach dem Lager von El'Esnam gebracht hatten. Der <3mir hatt« es eigentlich auf einen Schlag gegen die Ulcd«Be» lapa, eine große Abtheilung dcr FlitaS, abgehen, denen er es Nicht vergessen kann, daß sie, einst di« erbittertsten Feinde dcr Franzosen, jetzt deren trcu«» steBundesgenossen sind. Dschellul, ihrAnführer, hatte sich mit seinem Stamm gcgcn FoNassa hingezogen, wo er hörte, daß dcr Convoi von Mascara ang»-kommcn fty, als cr am Morgen des 5. lebhaft an« gegriffen wurde. Der Escadronöchef Hr. v- Creny, der den Convoi commandirte, ließ sogleich 500 Mann ihre Säcke ablcgcn und eilte hcrbci um die Familien und die Hecrden zu schützen. Sowie nun Dschellul scin wehrloses Volt geborgen wußte, er» mute er selbst den Kampf, in wenigen Augenblicken waren den Feinden ihre Gefangenen wieder cntris» l... Q^__ui^i^n.Huf..._c^___s',Inm?^ is>nen m^ü UN» 333 bekanntes Terrain getrieben, wo di« Reiterei dreißig der ihrigen und 56 Pferde zurückließ. Gleichwohl hatte, nach einer Meldung des Generals Gent.l »om 13., Abd-tl» Kadet vier unterworfene Fractio Ntn der Fklai wieder auf scme Se,te gebracht, dann aber dastand verlassen, ohne daß man wußte Wohin er gegangen. General Baraguap d'H>ll,crs «ndllch »rar am 14., nach einer 29tägigen Abwe. senheit, wieder in Constantine eingerückt, wollte «her nach sechs Tages gegen die Haractas wieder inS Feld ziehen. Seme Expedition hatte m>t den ernstlichen Gefechten gegen die gefürchtctsten Ka» »plenstämme begonnen, zuletzt hatt» er, ohne »inen Flmceuschuß abjufeueru, das Land durchstreifen kön» nen. Noch darf man dem Landfrieden im Grund VirgendS recht trauen. Ein Rechnungsbcamter hatte sich zwischen Mllianah und Blida kaum em,ge Schritte von seiner Gesellschaft entfernt, so fanden ihn die Nachkommenden enthauptet Doch wollte der Stamm, in dessen Gränzen der Mord geschah, keine Schuld auf sich laden und lieferte drei semer Leute «ls die Strafbaren aus. «Paris, 31. Mai. Ueber d,< Weanahme d«r Vmalah Add »el«Kaders bringt der Monlteur »ie amtlichen Berichte, woraus man erfährt, daß d«r Ueberfall am 16. b. M. än der Quelle des Ta« guin, 20 LieueS südwestlich von Gutschlla, zwei bis drei Tagreisen vonAiN'Maohy, ausgeführt worden. Der Prinz an der Spitze von b00 Pferden, Chas« sturS und SpahiS, welche der Obrist Morrls com» mandirre, hatte trotz dcr Ermüdung in Folge lan-ger Nachnnärschc und dcr numerischen llederlegen-heit deS FeindeS, der eine Strettmasse von 5(100 Flinten hatte, angegriffen und die ganze Smalah (gegen 300 Duars) weggenommen. Unter den Ge« fangenen, me>st vom Stamm der Haschcm, besän, den sich verschiedene Personen von Auszeichnung, so ziemlich die bedeutendsten Familien, welche lnS jetzt dem Glück dcS Emn'S gefolgt sind. Alle baten um Gnade und versprachen Gehorsam. Den amtlichen B.richccn »st ein langes Verzelchniß dcr vornehmst»« Gefangenen beigegebcn: darunter ist die ganze Fa» Milie, Manner und Fraucn, deS Challfah Sn Neffe deS Emirs; die Tcchter Ben. Ärracsch; Sidi.el.Aradschi, einer der angesehensten Marabuts der Haschen» ?c. Abl«cl'KaderS Mutter und Frau halten sich auf einem Maulthicr m,t einigen Nel. tern gerettet. Der Prinz hatte sich am 18. auf den Rückmarsch begeben; er führte gegen 7000 Gefangene nnd bei 60,0(10 Stück Vieh mit sich. Der TranS« pcrt des SchaheS machte ihm keine Müh.', seine ^Arab,r hatten sich d.ssen bewachet. Von Seice des EmirS war bis dahin nicht der geringste Versuch gemacht worden die Gefangenen zu befreien. Dcr Constitutionnel will wissen, die Re» gierung habe aus China Nachricht erholten, daß der Kaiser geneigt sey, die Fronzesen auf gleichem Fuß wie d,e Engländer in seinem Reich zuzulassen. Dahe, werde ein Geschwader, bestehend auS mehreren Fre« galten und andcrnKi'legsschissin und von einem Gt' genadmiral befehligt, nach den chinesischen Giwassem abgeschickt werden. (Allg. Z.) Dcr Missionär Masson auSCochinchina schreibt vom 16. Iunl letzten IahrcS: «Dcr neue König hat noch Niemand hinrichten lassen, adcr man weiß noch nicht, was seme Absichten gegen uns sind. Wahrscheinlich hatte er gefinchtet, den Kaiser voll China ju beleidigen, wenn er die Ankunft der In« vestitur nlcht in Unthatigkeit erwartet hätte, aber künftig kann ihn dieß nicht mehr zurückhalten, und er kann es un« fühlen lassen, wenn er gegen uns ist, denn sein Patent ist angekommen. Dieß ist ein Factum, von dem daS Volk >n Cochinchina wohl ' unterrichtet seyn muß, denn es hat >hm viele AuS» gaben v,rulsacht. Der König Hot bei Gelegenheit' seiner Krönung einen großen Th.'ll scmeS Lande« durchreist, mit cincr Piocht, die bisher mnchört war. Ehe er an einem Orte duichtam, wur die ganze Bevölkerung zusammengeraten, um d>c ^ege herzustellen und von Distanz zu Distanz errichtete man große Gebäude, um ,hn, seinen Hof und die Armee, die er m>t sich schleppte, aufzunehmen. An jedem Haltorte hatte man 25 Häuser a,edaul, dis Mit allem Luxus, den man h>cr zu Lande tennf, ' geschmückt wurden; jeder dieser Pallä/le war voll» ' kcmmen mcublirt, als ob der Kömg ihn fü, lange zu bewohnen gedächte, und dcch blieb er in i>dem kaum eine Stunde, so lang cr dralichre, um zu speisen. D»csc Kosten sind direct vom VM> gelra» gen worden, das dagegen die Ehre g.hal't hat, d^s Angesicht seines KönigS zu s^hcn, denn er reiste in cmem Trags.ss.l mit vier Glaofenstern. Il, se,ncr Hauptstadt angekommen, erwartete cr dlc chinlsi» schen Gesandten; aber sobald er inr>eslirt war, beeilte er sich abzureisen, und cr kam hier fast ol),.e Gc« folge sechs Wochen später wieder durch. M«n spi'cht vielleicht m>t Necht sehr übel von dem muen Kö-lug, aber wir hcss.n, daß wenigstens die y).,ss!i>nare Ultter ihm ruhiger als unter seinem Vorgänger le« den werden. Er hat die Hinrichtungen dcr zum Tcd verurthe Menh aufgestellt hatte, um di« von ihm publilirce Religion zu lehren, waren betreten und wußten nicht, waS sie bei dieser Reaction thun sollten, während die Christen sich so öffentlich in den Kir» chen und den Rumen der zerstoben Kirchen ver-sammelten, daß die Missionäre sclbst darüber be« sorgt wurden. Aber diese Sicherheit dauerie nicht lange, denn schon den 30sten Juli schreibt der Bi» schof vom östlichen Tonkin, daß der König den «ochinchincsischen Priester Peter Khank den 12. Juli habe hinrichten lassen, was seine?lbsichten hin» sichtlich der Christen entschieden zeige. ElN anderer Christ liege in Ketten und werde nächstens hingerichtet werden; man sage, d>e Verfolgung werde heftiger werden als j«, und das neue Decret, wel» «he» die Verhaftung aller Europäer im Reich befehle, sey schon in alle Provinzen geschickt. (W.Z.) Spanien. Nach der stürm,schen Sitzung des Congresses am 20. Mai verfielen die Parteien auf den Einfall, ihre Sympathien musikalisch auszudrücken. Den De» pUtirten Olozaga und Lopez wurden Serenaden ge» bracht. Sofort beeilte man sich, Gegenserenaden an^ zuordnen. Die Musikbanden der Garnison und der National - Garde zog.« vor den Pallast des Regenten UNd die Wohnungen der neuen Minister. Bei dieser Gelegenheit hi.'lt Espartero vom Balcon her« UNter folgende Rede: „Nanonalgarden! Niemand hat blsser als ihr meinen W'llen verstanden; was »hr wollt, will lch, was ich will, wollt ihr; die Vertheidigung des Thrones unserer jungen unschul' digen Königinn und die nationale Unabhängigkeit — das «st das Zxl m.'lneS Htrebens. Als Regent, als Soldat, als Bürger, werde ich ni!t euch die Ver» fassung, l>it Un°dhang,a.kelt, d,e Freiheit vertheidi» gen. Soldaten! Es lev? vie Königinn! Es lebe die Constitution! Es leben die tapfern Nationalgarden «. und ihre Kameraden im H.'.r'." — Diesen Vi. vats antworteten ä'hnllch.' aus den V°lkshaufen, die sich vor Vuenavista gesammelt hatten; man hörte rufm: Es lebe der Regent! «S lebe d.e Hand, die das Dccret vom 19. Mal ulilerze,ch„et hat'. Ferraz, Vmage, Guerrea, «.cerra, McNd'zabal, Hoyos — sie alle wurden alS d,e Retter des VacerlondeS in den Himmel erhoben. __ Da^^en llest man im Eco del Comerclo, dem Organ der Partei Lo. pez: ^Volk! du bist betrogen, geopfert, Mißhandelt, verkauft. Wenn man sich noch herbeiläßt, nach dei» mm Willen zu fragen, so gesch.eht es nur der Form wegen, um ,hn zu beherrschen, zu verachten, mit Füßen zu tr.ten. Eine Staatsgewalt, oon treulosen und verräihenschen Rathgebcrn in der Sphäre lega» ler ^l>chtverantwortlichkeit gehalten, lahmt all' dem« Anstrengungen, macht sich ein grausames Spiel aus deincn Leiden, wirft dick hin und h.'r nach den Ein« gebungen emcr elenden Cateile, ermüdet dich, setzt dich l,cf herunter, b>S zul.tzt Glaube und Uebcrzeu» gung in t»>r ersterben Und du dle unerhörtesten Oe^ setzwidxgkellen gui heißest und Mitschuldig wlrst an der verworfensten Tyrannei. Be, G?tc! cine so ichnl>,choolle Beleidigung werden castilianisch''Herzen Nicht c>iragen wollen, zumal da sie uns kommt von dcm Manne, dem >n unglücklicher Stunde der Auftrag gegeben wurde, den Staat konstitutionell ;u regieren, Nicht >M Interesse semer peiso'nllchen Nci^ gungen und eines kleinlichen Camarlllageistes. Wir wissen, waS w>r sagen, und siad bereit, dm Folgen unserer Worte die Stirne zu bieten, denn ts ist unser fester Einschluß. d,e ganze Wahrheit energisch auszusplechen.« — Im Patrum der zehn Tage adgefttzt wurden, man weiß nicht warum , sind, mit Ausnahme der Herrn Cardero, w»eoer zu ihren Functloncu berufen wor» den." (W. Z.) A ü v a m e r i k a. Paris, 26. Mai. So eben ist bei unserm Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten die offici.'lle Nachricht eingelaufen, daß der Streit zwi» schen Montevideo und Rosas durch die freiwillige Unterwerfung der erstern Stadt beendet worden sey. Dle Einwohner von Montevideo erboten sich dem General Or>be, der auf Befehl Rosas' die Sradt eingeschlossen hielt, die Thore zu öffnen, wenn er über das Vergangene den Schleier der Velgess.n-heit werfen wolle. General Onbe, der >n Monte?»-deo viele Freunde besitzt, versprach die Stadt mit der größtmo'gllchen Schonuna zu behandeln, und schärfte seinen Truppen die strengste, Disciplin ein. In dem Augenblick als das Schiff, welches diese Nachrichten nach Europa brachte, von Montevideo absegelte, zogen die Truppen Qribe's mit stiegen» den Fahnen und klingendem Spiel in die Stadt 997^8 r,a>. Obligat. V.Tyrol, Nor.^>uH,/i» ^^ ^ Lc, arlberg und Salzburg s ^ Wun.Stadl.Vanco«Odl.zu »»z« i,c!f.(i>lCM.) 65 >jz Aerar. D^mest. Obligat, der allgtm.und Ungar, i zu 5 l'^ , — Hoskammer, der ältern Lom« V zu«»j» ,, / 65 bardische» Schulde,», der ii» ^ zu « ,^4 »» < — Flortllz mid Genua aufge» /zu« » >— Bank.Actie,' vr. Siück »64a l^» i» (5. M. Actlen der Kaiser Ferdinands Nordbahn zu >oao C M.........02k fl. in C-M. Altien der Wien Gloggnitzer Eisenbahn «u 4aa fi- C. M.....297 >j» fi. i>, C. M. N. N. Nottojiehungett. In Wien am 3. Juni 1613: 65. 9. 38. 5^. 6. Die nächste Ziehung wird am 14. Juni 58^3 in Wi»?ll gehalten werden. ^frrlnvcn Anleige tz«r h i« r Angekommenen und Abgertisten. Am ^. Juni ,8^,3. He. ,v Tappenblirg, k. k. Odsrstlitulcnnnt, «on W>,n. — Hr. Ma:hi>:s Kr n^s. Kausmann, von Tlicst nach Wien. — '. r. Wilhelm KocthalS , R^n« lier, ven Triest nach Wien. — Hr. Alrii Eonti, H^ndllSmann, von Tricst nach W>eu — H-, Pell»« grin Piuschka. k. k. Criminaltalh, von Triest nach Wien. — Hr. Joseph Zoppig, k. t. Tribunal Ptä° f>d,nl. von Triest nach Wien. __^ Hr. Romulus üalabi, !)>'. juii«, von 2rie,I nach Klagtnfurt. __ Ht. friedlich Tichy, k. k. Oberpostamls Official. n«ch Grätz. — Frau Edle v. Emp»rger. k. k. Land» sillhs'Gemahlinn, s, Fra^l Töchtern, «ach Klagenfurt. Am 2. Hr. Alexander Arnonld, k, ? Hauptmann, von Padua nach Pettau. — Hr, Gotlflieb Wolf« zetlel, k. k Litlltenallt. nach Marburg. Den s. Hr. Rudolph Fu.ts. Großhändler, s. Familie, von Tricst nach Wien — Hr. Friedrich Fröhlich, Großhändler, sammt Familie, uon Triest lach Wien. — Hr, Johann Kobstn, k. k. Oberein. «chwer, von Tricst nach Wien. — Hr. Armand lkarbonnct. Besitzer, von Triest nach Wien. — Hr. Hyazinth Voudsot, Besitzer, von Trieft nach Wien, — Hr. Moriz Fr.anlle, Particulier, von Triest nacl, Gim. — Hr. Anlon Reiß, k. k. Oub. Secretar, von Wien nach Triest. __ Hr. Michael Ambrosits. Hanblungsbuchhalter, von Waraedin nach Triest. — Hr Wilhelm Edler v. Roeder, k. k. Gub. Conc,plso Vractikant, nach Gratz. lZur Laib. glitunz v. t0. Juni 1343.) Den s. Hr. Johann Rainer, l<. k. Lieut«nant von Görz nach Ag/am. — Hr. Joseph Hofholzcr. t. k. Mil. Verpflege. Assistent, von Venedig nach Brunn. — Hr. Freiherr y. Grimschih. k. k. Glider-nialrath und Kreishauptmann, sammt Frau Gemahlinn, von Mittcrbuig nach Klaqenfort. — Hl Jod. Bapt. Frennes. Handelsmann, v n Grätz nach Trllst. — Hr. Christian Gottfried V^yer, Handlungsgesell-schafler, von Gratz nach Tticst, — Hr. Ioh. Bapl. Restiferrari, Mercantil. und Wcchselgerichcsr^th, von Triest nach Wien. —< Hr. Joseph Kreuzberger, 1)i-. der Rechce. nach Triest. Den 7. Hr Franz Gloser, k. k. Gubernial» S,eräler, nach Gral). — Hr. Ignaz Wallich Ritter v. Wallenspcrg, Handlungsbuchhaltcr, nach Wara^ din. — Fräulein Clementine Marquise v. Pietro« graffa, Besstzerinn, von Triest nach Wien. — Hr. Aristid Gnecchi, vl-. der Medicin und Chirurgie, von Triest nach Grä'tz. — Frau Adelaide Iek-lin, ObelpostamlS » OfficiallN' Gattinn, von Triest nach Wi«N. — Hr. Gabriel Guattromani, Nitl».r des mil Ierusalemer-Ordens, ^«^i-etario ociil^ d. Stadt N«apcl u. Off>z>»r der innnen Sicherbeitse Wache, von Trksl nach Wi.^n, — Hr. Job» Grove Hillersdon, GenlleMtN, von Triest nach Wien. — Frau Herzoginn v. BlacaS. von Gör, nach Kirchberg am Walde. — Frau Gr.isinn v. Marne, s. Frau Gräfinn v. Noßny. von Gorz nach Kirchberg am Walde. — Hr, Marquis v Gozam, r. k. Platz-Oberstlieutenant. vc>n Turin — H)r, Marquis v. Gozam. k, k Lieutlnant. von Turin.— Hr. Fleitnlr v. Nianchi, k, t. Fcldmaischall Lieutenant, von Sie» bendürglN nach Treviso. — Hl. Hüdsch, k. k Haupt-mann, von Italien nach Wien. — Hr Adolph Backes, k. t. Gud. Rlgist. Director, s Famile, von Tricst. Den 8. Hr. Dominik Z,uk v. Zcukfalve, von Wien nach Triest. __Hr. Ludwig v. Vorbelpi, von Wien nach Trieft. Verzeichnis ver hier verstorbenen. Den z. Juni ili^H. Maria Wibmavr, Dienlimaqd, alt ^»3 Jahre. im Clvil-Spital Nr. <, an der Lmigensucht___Dem H.rrn Joseph Vernbacher, Handtlsnninn, sein Kin5 Josephine, alt H Monate, in der St. Peters-Vor siabt Nr. <<»6. an Frais,n — Dem Hrn. Anton Tredar. Kappelmach?r, sei:; .ssind Maria, alt 2 Jahre und 6 Monate, in der Stadt Nr. 6l, an der scro< phulösen Auszehrung. Den 3. Grcgor 3enjhek. gewesener We!ßq5rber-Geselle, alt 1» Jahre, in der St. Peicrs - Vorsiidt Nr. 4, am Zlhrfleber. — Georc, Piskur, Sträfling, alt a^l Jahre, am Kastellberge Nr. 57, am Haln> blafenbrand. Den a. S'mon Zherne, Maurer und Hausbe. sitzer, alt 7, Jahr«, in der Sl. Peters Vorstadt Nr. 2l. an Uebersetzung beS .ssrankhcit?stosses auf das Gehirn. — Frau Anna G asperolti, Handelsmanns' 336 Niiwe. alt 68 Jahre, in der Krakau-^'oistadl Nr. Hrn Joseph Jung, bürgl. Riemermeister und H.nls' 6?. am Ncrvenschlag. — Franz iluktga. ?lufleg»r besitz,r, seine Flau Ursula, alc 29 Jahre, in der und Häusbcsivcr. alt 24 Jahr,, in der Tyrxau Geadischa Vorstadt Nr, c»I. an der AuSzelnung. Vorstadt Nr. l2. am Nervensicdsr. Den 7. Eduard Grilz. Löblicher Findelkind, Dcn 5 Hr.. Matthäus isistsr.-Fasibiodsrm^ster alt 10 Wochen, im Huhn.rdoisc Nr. 2^, an Flaisen. und Hausbesitzer.'alt ?« Jahre i» der Tc' Peters',, Anm e r k u n g. Ini Monati'Mai l«a) sind 5'> Vclsiadc Nr. 1lU, an der E»klräflung. — Dey» , i> Personen gestorben. L! t e r a r i s ch e A n z e i g e n. Leihbibliothek- Anzeige, LEOPOLD PATERNOLLI in Laibach, am Hanptplatze in Aichholzcrs Hause Nr. 237> empfiehlt den P; T. 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