^253._________________________Montag, 5. November 1900. Jahrgang 119. OMacher Zeitung. lihlia A"l5"°"sp« halbjährig li X, Für b!e Zustellung In» Hau« aanzi«hr!« » K — Insertionszebür: Für Nein« v»nsera!e bl« z„ 4 ^ilen 5» l,. grührre per Zeile l» b; bei «fteren Wiederholungfn per Zeile « ll. ^MDM^ Nichtamtlicher Theil. Spanische Miuisterlrise. Au« Madrid, 26. October, wird der «Pol. °N.» geschrieben: Die jüngste Ministerkrise in Sfta« ra?ck ^" ^er für alle Welt eine große Ueber-des »-^ I^" Ausgangspllult bildete die Ernennung ^^uegsministers General Azcarraga zum Senats-Nbn ^' "^'^ dass "bkl jemand hierzulande eine dies? »? gehabt hätte, welche weittragenden Consequenzen ' ^eränderung nach sich zu ziehen bestimmt sei. stanl»^ ^^^^ der """ folgenden Ucberraschungen be-bizbe '"' dass das erledigte Kriegsportefeuille dem ^.^lgen Generalcapitän von Aragonien, General ^enzeii. Minister Gasset, der den lebten Feld- zu« auf Cuba als Kriegsreporter mitmachte, hatte den General Wcyler als Höchstcommandierenden der Insel auf das heftigste angegriffen. Dass Herr Silvela. als er der Ernennung des Generals Weyler, vielleicht um sich dieses politischen Rivalen zu entledigen, seine Zu-stimmung ertheilte, diese persönlichen Momente übersehen hatte, sollte sich am Cabinette schwer rächen. Ungeachtet aller Ueberredungsversuche de« Conseilspräsidenten beharrten nämlich beide Minister auf ihrer Entlassung, was den neuen Kriegsminister General Linares veranlasste, auch sein Portefeuille zur Verfügung zu stellen. Conseilspräsident Silvela erklärte diese Complication für eine Cabinetsfrage und überreichte der Königin . Regentin mit Zustimmung aller CabinetS-Mitglieder die Oesammtdemission. Die Königin-Regentin beauftragte mit der Bildung des neuen Cabinettes abermals Herrn Silvela; allein derselbe erklärte sich unter den gegebenen Umständen außerstande, das neue Ministerium zu bilden, und empfahl für diese Mission den General Nzcarraga, eines der hervorragendsten Mitglieder der conservative« Partei, als die geeigneteste Person. General Azcarraga entschloss sich zur Ueber« nähme der Aufgabe erst nach einigem Zögern und nachdem ihm Herr Silvela seine volle Unterstützung zugesichert halte. Da auf Grund des Gesagten Herr Silvela der geistige Leiter des neuen Cabinettes bleiben wird, bedeutet die abgelaufene Krise bloß einen Personenwechsel, der weder für die äußere noch für die Innere politische Lage Spaniens von wesentlicheren Folgen begleitet sein wird. Verlobung der Königin der Niederlande. Aus dem Haag wird der «Pol. Corr.» geschrieben: Die Verlobung der Königin Wilhelmine von Holland mit dem Herzog H e i n r i ch vonMecklen-burg - Schwerin hat nicht bloß hierzulande, sondern auch in den Colonien, wo sie auf telegraphifchem Wege am gleichen Taa.e wie in Holland belanntgemacht wurde, allgemeine Befriedigung hervorgerufen. Sowohl in Java als in den anderen holländischen Besitzungen in Indien äußerte sich lebhafte Genugthuung, und die Bevölkerung zeigte durch verschiedene Kundgebungen, dass sie dem Hause Oranien-Nassau mit Liebe zugethan ist. An den Loyalitätsäußerungen der Städte nahmen auch die Autochthonen theil. Die eingeborenen Fürsten überbrachten dem Mimsterresidenten und den Vertretern der Regierung ihre Glückwünsche. Für den Hochzeitstag werden jetzt schon große Festvorbereitungen getroffen. Die Wahl der Königin findet umsomehr allseitige Zustimmung, als immer der Wunsch und die Erwartung gehegt wurden, dass die Königin einen deutschen Prinzen zum Gemahl nehme, und in den niederländischen Colonien zwischen den Holländern und den Deutschen sehr herzliche Beziehungen bestehen, die auch dadurch gefördert werden, dass sie geschäftlich einander nicht im Wege stehen, vielmehr die einen wie die anderen sich der steten Tntwickelung der commerziellen Verhältnisse erfreuen. Man legt hier Wert darauf, dass die Fortschritte der deutschen Schiffahrt in Niederlandisch-Indien auch die holländische Schiffahrt sehr gefördert haben. Die holländische Schiffahrts.Oesellschaft. die den Dienst im Archipel versieht, hat mit dem Norddeutschen Lloyd einen Vertrag geschlossen, wonach regelmäßig vor Abgang und nach Ankunft jedes zwischen Europa und China verkehrenden Paketbootes des Norddeutfchen Lloyd aus, beziehungsweise in Singapore ein Schiff der genannten Gesellschaft die Nnschlussverbindung mit Batavia und dem Archipel herzustellen haben wirb. Politische Ueberficht. Laibach, s. November. Die Deutsche Fortschrittspartei, die Deutsche Volkspartei und die Deutschconservative Partei Salz-burgs haben sich auf ein gemeinsames Vorgehen bei den bevorstehenden Reichsrathswahlen geeinigt. In dem Wahlaufrufe werden die gesetzliche Festlegung der deutschen Staatssprache, ein gerechter Ausgleich mit Ungarn, eine zweckentsprechende gesetzliche Form für das Bündnis mit Deutschland und engere wirtschaftliche Beziehungen mit dem Deutfchen Reiche verlangt. Die Parteien erklären weiter, dass sie im Wahllampfe alle Meinungsverschiedenheiten beiseite lassen wollen, ihre Selbständiakeit aber nickt aula-K»», Feuilleton. Dtti Wiener Privatgallerien. Die w ^°" ^' """ V'"not. ^^esen 3?^^^tbewohner »m allgemeinen — ich 2? ^ a7k "l "Hl den Wienern im besonderen 5n. "lchäben ;? ""br «der minder gleichgiltig an den Kresse is? '^" kapitale vorüber. Mangel an Lei. ^l füll.« "^ allein, der daran Schuld trägt, t»>?' die >.i",«b?2 Astende Getriebe des modernen "«" iede« ^/" und vielfeitigen Verpflichtungen lom ^lll des ^llnen derart aus, dass für etwas ble ^"ernd ,... M"""^ Fallendes, zumal wenn es isl l' ^mmt m "e. steht, den wenigsten Zeit übrig He^.^chlcw ln°-" ln eine fremde Stadt, dann freilich sich .Hu U'l""° ganz andere, bann ist es sozusagen denlt "lcharbeitet ""' ^ Sehenswürdigkeiten besucht, Hü ' "bei u,?''.?"e lnancher vielleicht im stillen l^ w^ doch v" lW es, denn, zurückgekommen. ^H'"chenk" dem Gesehenen erzählen oder sich ^3"ern. d e ^n^"^'ugnis geben. Also nicht > b?° vorüh °N°s °" den Schätzen ihrer eigenen °"dern den Fremden, die «3' ^emer.n U""t aufsuchen, sekn die nach-.^ess.gewidm?''?" über drei Wiener Privat-^tt»'^Ul,d nick ' v°n denen jede in ihrer Art ein Meint. ^ ""es, sondern wiederholter Besuche I^W^er ^. ^ Harrach'schen Gemälde- ^2>r dreien an" Sie befindet ^V> N"ng Nr. 5 im zweiten Stockwerke ""Nst U^ Ms eigentlicher Gründer der "' serdmand Vonaventura Harrach anzusehen, der in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts als kaiferlicher Botschafter am Hofe zu Madrid weilte und dafelbst eine große Anzahl spanischer Meisterwerke erwarb. Sein Sohn Graf Alois folgte, vom selben Kunstsinne beseelt, den Fuhstapfen des Vaters und brachte in den Jahren, da er die Würde eines Vicelönigs von Neapel bekleidete, eine größere Anzahl italienischer Gemälde, insbesondere solche von der Hand Riberas und Solimenas, käuflich an sich. Graf Friedrich Harrach. der als Obersthofmeister der Erzherzogin Maria EUsabeth, Verweserin der Nieder, lande, mit dieser dort weilte, fügte der Sammlung die stattliche Menge niederländischer und holländischer Malereien bei. Zu Anfang unseres Jahrhunderts hat noch Graf Johann Harrach. den Traditionen seiner Familie folgend, viele Bilder, befonders solche italienischer Meister, hinzugelauft. Nach diesen kurzen Streiflichtern über den Ur, fprung der Gallerie gehe ich zur Besprechung der in den geräumigen Sälen untergebrachten Gemälde selbst über. Der erste Saal ist den Niederländern eingeräumt, und zwar bilden die dem 17. Jahrhundert entstam» inenden Werke den größten Bestandtheil derselben. Jan Wouwermann ist durch eine treffliche Flusslandschaft vertreten, welche in Auffassung und Durchführung den auf nationalem Boden geschulten Geist des Künstlers ver-räth. Zu ihm im Gegensahe möchte ich Christian Brand nennen (1723—1795). dessen beide italienische Ruinen für die in der Mitte des vorigen Jahrhundert« sich über beinahe ganz Europa ausbreitende, das nationale Element erdrückende italienische Malerei Zeugnis g»b.n. Vallenburgs Stilleben (todtes Geflügel und Jagd« requisite« einerseits, geschoss-ner AuerHahn und Hase, von Hunden bewacht, anderseits) z«gen durch die scharfe Charalterisierung der Thiergattung und in»« besondere durch die zarte Behandlung des Gefieders und Haares den Meister als trefflichen Schüler und Nachfolger Otto Veenix'. Erwähnenswert ist ferner eine bravourös gemalte Hirschjagd in einer baumreichen Ebene, von Frans Suyder«. Die kühne, auf mächtige decorative Wirlungen hinzielende Malweise des Ruben»-schen Ateliers ist diesem Künstler in hohem Maße eigen. Die ältere vlämische Schule ist ebenfalls gut vertreten; vor allem fesselt ein der Nntwerpener Schule des 16. Jahrhunderts entstammendes Triplychon unsere Aufmerksamkeit. Es ist kein Meister ersten Ranges, den wir da kennen lernen, aber die Darstellung spricht den Beschauer durch die zarte, naive Auffassung an. Trotz des gänzlichen Mangels anatomischer Kenntnisse finden wir in der Kreuzigung Christi, die als Mittelbild fungiert, ein unverkennbares Streben nach Individualisierung der Köpfe. Dasselbe gilt von den die Seitenflügel einnehmenden Heiligengestalten. Ich will nur die anmuthigen, von einem poetischen Hauche erfüllten landschaftlichen Hintergründe hervorheben; ein Wiederschein der gwßen Kunst Van Dyk« erfüllt sie. Hieronymus Bosch, auch ein Künstler de« beginnenden 16. Jahrhunderts, ist durch ein Ge-mälde. die Befreiung der Seelen au« dem Fegefeuer durch Christus darstellend, vertreten. Andere Bahnen als die seiner Zeitgenossen wandelnd, folgt er nicht den Traditionen van der Weydens und Memlinghes, sondern lässt seiner maßlosen Phantasie die Zügel schießen, und dies documentiert sich in dem genannten Werke. Im Gegensatze zu den Schöpfungen dieses Phantasten stehen die Werke Jan Breughels. den wir in seinen wundersam zarten Vlumendarstellungen als feinen Naturbeobachter kennen lernen. Die holländische Schule Pflegte vor allem die Gen«- und Landschaftsmalern. Pa» bunt« VolU« Laibocher Zeitung Nr' 258. 2084 . 5. November 1900. Das französische Ministerium des Aeußern bereitet ein auf die chinesische Angelegenheit bezügliches Gelbbuch vor. Diese Documentensammlung ist von ansehnlichem Umfange und ihre Drucklegung bereits bewerkstelligt, fo dass sie dem Parlamente unmittelbar nach dessen Zusammentritt unterbreitet werden lann. In London wurden die von der Königin genehmigten Aenderungen im Cabinet amtlich verlautbart. Danach behält Lord Salisbury den Vorsitz im Cabinet und übernimmt noch das Amt des Lord.Geheimsiegelbewahrers, das Viscount Croß innehatte, während er das Staatssecretariat für die auswärtigen Angelegenheiten dem bisherigen Kriegs« minister Marquis of Lansdowne übergibt. An dessen Stelle tritt Brodrick, der als P»rlaments«Untersecretär des auswärtigen Amtes in der letzten Session des Parlaments wiederholt in die Debatten des Unterhauses eingegriffen hat. Der Staatssecretär des Innern Ridley tritt ebenfalls zurück und wird durch den bisherigen Leiter des Handelsamtes, Ritchie, ersetzt. Der erste Lord der Admiralität, George I. Goschen, der als Siebziger ebenfalls in den Ruhestand tritt, erhält in Lord Selborne seinen Nachfolger. — Vom «Daily Tele« graph» abgefehen, steht die Londoner Presse den Ver« anderungen im Ministerium ziemlich kühl gegenüber; wo sie Zustimmung finden, lauten die lobenden Be« merkungen meist bedingt oder lauherzig. Die größte Billigung findet die Ernennung Nrodricks. Die meisten Blätter meinen übrigens, dass Lord Salisbury die Leitung der Geschäfte thatsächlich selbst in der Hand behalten und der Marquis nur nach seinen Weisungen handeln werde. Der «Standard» glaubt, Lansdownes Ernennung wäre nur zu rechtfertigen, wenn damit lediglich beabsichtigt werde, Salisbury für die Erledi« gung der laufenden Geschäfte eine Erleichterung zu verschaffen. Andere Blätter meinen, solange Lord Salisbury Premierminister bleibe, sei es ganz gleich-gillig, wer dem Namen nach an der Spitze des auswärtigen Amtes stehe. Die «Times» glauben indessen, dass es schwer sein würde, einen geeigneteren Mann Salisbury zur Verfügung zu stellen, und zollen dem gewinnenden Wesen Lansdownes, seinem Pflichtgefühl und seinen Erfolgen als Generalgouverneur von Canada und als Vicelünig von Indien Anerkennung. Obwohl die Amerikaner schon über zwei Jahre mit verhältnismüßig großem Truppenaufgebote die aufständischen Philippiner bekämpfen, haben sie bisher noch leine nennenswerten Erfolge erzielt. Die Tagalen wollen frei und unabhängig sein und von der amerikanischen Oberherrschaft nichts wissen. Jetzt setzen sie ihre Hoffnungen auf einen Wechsel in der Präsidentschaft der Vereinigten Staaten und treten in Proclamation«: ihrer Führer gegen den Begründer der imperialistischen Politik Nordamerikas Mac Kinley auf. Erst kürzlich erklärte Aguinaldo, dass die aufständischen Tagalen sofort die Waffen niederlegen würden, wenn der Demokrat Bryan zum Präsidenten gewählt würde, dass sie aber im Falle der Wiederwahl Mac Kmleys den Kampf gegen die Amerikaner hart« nackig fortfetzen würden. Jetzt hat auch der Vertreter der Philippiner in Paris, Agoncillo, eine Pro« clamation an das amerikanische Volk gerichtet, die gleichfalls die Bewerbung Aryans unterstützen soll. Agoncillo weist darin auf den den Philippinen wie Amerika durch den gegenwärtigen Krieg verursachten materiellen und moralischen Schaden hin und betont, dass die Philippiner fähig seien, sich selbst zu regieren. Er verlangt ein Plebiscit und ist überzeugt, dass alle Philippiner die Unabhängigkeit anstreben. Dasdeutsch-e ng lischeUebereinlommen hat erklärlicherweise auch in den leitenden türkischen Kreisen große Aufmerksamkeit erregt. Da die Türkei an den chinesischen Ereignissen direct nicht interessiert ist, wird allerdings in den bezeichneten Kreistn hauptsächlich die etwaige Rückwirkung des erwähnten Ueber» eintommens auf die allgemeine politische Constellation in Erwägung gezogen. Diesbezüglich lässt sich con« statieren, dass in den türkischen Regierungskreisen zwei von einander abweichende Strömungen der Ausfassung zutage treten. Ueberwiegend wird das deutsch-englische Uebereinkommen mit Befriedigung aufgenommen, da es geeignet sei, die Regelung der chinesischen Angelegenheit zu beschleunigen; es werden aber auch Stimmen laut, die Besorgnisse hinsichtlich einer eventuellen Wendung der Dinge äußern, die der Türkei selbst schädlich sein könnte. Diese Besorgnisse stützen sich im wesentlichen auf die weit hergeholte Annahme, dass das mehr» erwähnte Uebereinlommen im übertragenen Sinne auch aus die Türlei Anwendung finden könnte, wofür jedoch Anhaltspunkte kaum aufzufinden sein dürften. Es scheint sich bei diesem gewaltsamen Auslegungsversuche nach manchen Anzeichen um Machinationen jener türli« schen Kreise zu handeln, die bei jeder Gelegenheit bestrebt sind, an maßgebender Stelle Misstrauen gegen erprobte Freunde hervorzurufen, Machinationen, die im Interesse gegnerischer Mächte, somit unverkennbar im eigenen Interesse der Urheber betrieben werden und mit aller Schärfe zurückgewiesen werden müssen. Tagesneuigleiten. — (Mit Automobil zum Nordpol.) Der Herzog der Abruzzen gedenkt sich das Automobil für ^ seine nächste Polarezpedition nutzbar zu machen. Er lässt ^ ein Fahrzeug bauen, das zur Fortbewegung auf dem Eise > geeignet ist. Was nicht Schlitten m,o Luftballon gelang, soll von dem Automobil erreicht werden. — («Vlühe, liebes Veilchen!») Doctor Froring, der Leibarzt Friedrichs, des ersten Königs von Württemberg, beendigte auf eine ganz merkwürdige Weise seine Praxis bei dem hohen Herrn. Der König lag im Sterben, und der Arzt, der manche Nacht am Krankenlager des Königs gewacht hatte, war von Mattigkeit überfallen und setzte sich, um etwas zu ruhen, auf einen Fauteuil. Kaum saß er, als plötzlich eine Flöte die Melodie begann: «Blühe, liebes Veilchen l» Der Arzt schnellte in die Höhe und versuchte, den Stuhl zum Schweigen zu bringen, aber umsonst, er kannte den Mechanismus nicht. Der König aber starb während dieser Musik (30. September 1816). — (Das Luftschiff des Grafen Zeppelin.) Die Gesellschaft zur Förderung der Luftschiff, fahrt in Friedrichshafen veröffentlicht einen osficiellen Bericht über das Ergebnis der zweiten und dritten Auf- fahrt des Zepvelin'schen Flugschiffes am 17. und 21. October. Dieses Ergebnis fasst der Bericht in folgenden Schluss" Worten zusammen: «Die drei Aufstiege haben bereits erwiesen, dass wir ein Fahrzeug geschaffen hab.n, welchem man sich mit Ruhe für den Flug durch die Luft anvertrauen lann. Dasselbe ist vollkommen lenkbar, sowohl seitlich als in der Höhenrichtung. Mit seiner Geschwindigkeit vsn acht Secundenmetern vermag es in mäßiger Höhe über der Erd?, nur an Tagen mit starkem Wi'we nicht, auch nach dem Winde entgegengesetzten Richtungen zu fahren. Der überschüssige Austrieb von etwa 12"" Kilogramm und der geringe Bedarf an Ballast gestatten nicht nur den Einbau einer solchen Verstärkung, dass leM^ fahrhindernden Aufwölbungen des Gerippes mehr vorkommen, sondern auch die Mitführung weiterer Personen oder von Nutzlasten, insbesondere eines Benzinvorratye^ für mehrtägige unuterbrochene Fahrten. Noch ""N6 Versuchsfahrten würden demnach genügen, um mit a Sicherheit selbst weitere Reisen unternehmen zu lö"""'-' — (Eine Quittung über erhalten Prügel.) In einem alten hannoverischen Archwey sich diesertage eine in ihrer Art gewiss einzig dastey" Quittung vorgefunden, mit der es das folgende Velvanol" hatte. Im siebenjährigen Kriege stand der hannove"!^ Hauptmann v. B. mit hundert Mann Jägern in MY^ am Rhein auf Commando. Eln Canonicus N. zu ^' unfern Duisburg hatte — man weiß nicht warum schimpflich von den hannoverischen Truppen g^?Ac/ weshalb der Hauptmann N. ihn zu züchtigen be Er ließ ihn verhaften und ihm fünfzig Stockichlage s theilen. Da der Hauptmann aber bei der Execution n^ gegenwärtig sein konnte, so erhielt der dazu veo Unterofficier Vefehl, eine eigenhändige Quittung von ^ Empfänger der Prügel zu verlangen, die dieser denn ^ folgendermaßen ausstellte: «Ich Endesunterzeichnete kenne hiemit und kraft dieses, dass ich von eine" " commandierten Unterofficier von dem Ehurhannover i ^ Feldjägercorps, und zwar von dem Detachement d">V ^ Hauptmann v. V., für meine närrischen und ^7^ letzthin wider daS löbliche Iägercorps ausae,l°P^ Reden, die ich anjeht vom Herzen bereue, ä" ^ bewahren Besserung und zur G>?müthssührung """ ihel, gangenen Unrechtes 50 Prügel, schreibe liinM ^ Klüver einen Vund Stroh gelehnt, durch §w" -""' ^ halten und mit zwei etwa eines Fingers dicken ^ fo ehrlich als möglich geschlagen, richtig und i .^e» Danke erhalten habe, worüber ich in bester Form q ^ V . . ., im Monate April 1756. P. I. ^ ' ^M — (Galgenhumor.) In den «och """ ^ Bezirken der westlichen Vororte Berlins nmd l^ ^ Gras gemäht. Dies benutzen viele Obdachlos, ^AeN' des Nachts ein warmes und weiches Lager ö" z^ge« Seitens der Polizeibehörden werden nun öfter V ^^, veranlasst, um festzustellen, ob sich unter dmen - ^, losen Leute befinden, welche einen Grund ha""^' letzte" borgen zu halten. So waren auch an ein" ^^„ Nächte mehrere Schöneberger Schuhleute auf "« ^ Streifung begriffen; sie fanden auch bald " ^ fchober, in den sich augenscheinlich mehrere p",^ hall» krochen hatten. Auf Geheiß der Veamten kamen ^ ein Mann und eine Frau hervorgekcochen " ^ Manne wurde von den Veamten sofort leben mit seinen Licht« und Schattenseiten, die eintönig schwermüthige Natur mit dem weiten, schier endlosen Horizonte, gesehen unter den verschiedensten Velcuchtungs« effecten und verklärt oder verdüstert nach der jeweiligen Stimmung, die abwechslungsreichen Küstenscenerien — das ist's, was diese durchaus aus nationalem Boden schöpfenden Meister immer wieder darstellen, und gerade diese ursprünglich individuelle, allem Eklekticismus ferne stehende Wiedergabe des Gesehenen ist es, die ihren Werten einen so hohen Reiz verleiht. Erwähnt sei hier die holländische Kirmess von David Vinek Boons, voll Humor und pulsierenden Lebens, die Plünderung eines Hauses von David Ryckaert, dra« matisch bewegt und von packender Wirkung. Das Porträtfach ist durch Iovert Flinck trefflich vertreten, und in der Landschaftsmalerei zeigt sich Willem van der Velde sen. durch seine Ansicht von Malta als Meister. Ihm ebenbürtig zur Seite steht der zumeist in England thätige Jan Griffier, defsen Gemälde, Greenwich mit der Aussicht auf London, sich durch feine Ausführung und schöne Beleuchtung«« effecte vortheilhaft auszeichnet. An diefe Künstler reiht sich der um fünf Decennien fpäter lebende Josef Christian Treu. der durch seinen Gewitlersturm am Meere sich als tüchtigen Naturalisten verräth. Er. wühnung mögen hier noch die scherzhaften Darstellungen Abraham Teniers finden, die von köstlichem Humor erfüllt sind. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts greift auch in Holland der italienische Einfluss um sich, und an Stclle der subjectiv geschauten realistischen Landschaft tritt diejenige großen Stils. Der heroische Charakter der römischen Trümmerwelt und der Eam« P^gna ist ihnen eigen. Künstler wie Hermann von Swanevelt und Jan van Bylert sind dieser Richtung lxlzuMm. (Forchtzunll. folgt.) Z)ie Aeitnal. sloman von L. Ideler. (55. Fortsetzung.) «Er ist mein Freund nicht mehr und wird es nie wieder werden!» antwortete Roderich finster. «Ich habe ihm schon manches verziehen, wagt er es aber jetzt, mir noch einmal unter die Augen zu treten, so treibe ich ihn mit der Peitsche hinaus!» Und er schilderte Zarnckes feige Flucht und erzählte der Gräfin auch das Erlebnis, das der Forst« meister Borras einst mit ihm gehabt und weshalb derselbe auch Roderich vor diesem erbärmlichen Menschen gewarnt hatte. «Der Mann hat recht,» erwiderte Melanie, «auf ein folches Benehmen antwortet man nur mit der Peitsche. Sie haben nun dasselbe mit ihm erlebt, wie einst Ihr Bekannter. Ob es ein märkischer Wilddieb war oder die russischen Wölfe, ist schließlich gleich. Er verließ den einen Freund wie den andern in der Todesnoth, um sich selber zu retten. Ob er die Stirn haben wird, sich vor Ihnen noch einmal sehen zu lassen?» «Wahrscheinlich ist er nach Kolno zurückgeritten! Ich bin neugierig, was für eine Ausrede er Stein gegenüber gebraucht haben wird,» antwortete Roderich nachdenklich. Und er musste an das Vorgehen Zarnckes im Dornhagener Schlöffe denken, aber em seltsames Gefühl hielt ihn ab, der Grafin auch das zu erzählen. Wars die unverkennbare Aehnlichleit mit Lore Krasnel. die immer stärker hervortrat, je länger er mit Melanie sprach, was ihn davon zurückhielt? ^____ ______. ^ kB- Er sah ihr jetzt zu Füßen auf einem^ ^ d' Brusttasche trug,. heraus und gr^ ^stsH^ Schnee, diesen wieder nut den ^"p weH^"«' «Wenn im Frühjahre der S? ^ede" man meine Waffe hier findet "«" stierte " .^ b« ich mnB üd« "^'H»«!»^ Hlerau rttt er m scharM ^^ und " hos. mit allen Zeichen des S«"«" ^Laibacher Zeiwng Nr. 253.___________________________________2085__________ 5 November 1900 U" Mensch erkannt, der sich sein Vrot durch Scheren-'Mlfen verdient. «Del is meine Frau,» sagte der Alte. u«! die Frau deutend, zu den Schuhleuten. Als bald , r°uf noch eine zweite weibliche Person hervorkam, sagte ^"" der Schutzleute humoristisch-jovial: «Na. das ist "^ Ihre zweite Frau, was?» - «Nee, Herr Wacht. '','"".» sprach ruhig der alte Scherenschleifer, «bet is 'Kusine von meiner Ollen, die lernt bei uns det "'Masten un det Kochen.. j. ^(Chinesische Herrscher als — Dich-l.) «uch das Reich der Mitte hat dichtende Herrscher chi«?!'"' I" ewer literarhistorischen Studie über die 'U? « ^"' bie in der Stuttgarter Halbmonatsschrift haul '""'dkn Jungen» enthalten ist. berichtet Otto Lun , ""^" anderem von dem chinesischen Kaiser Kien-8W-« ^ bis 1796). den seine Zeitgenossen als Web, , ^l" Chinas feierten. Kien- Lung hinterließ °tbm< ^^ Vanoe Gedichte. Eines davon, die lang-Aulk Schreibung der alten Mandschu - Residenz brucle^ ^^ ^" ^°^" i" 22 verschiedenen Schrifttypen theet n ^" anderes, die Ode an den Thee, auf die <^«an.en seiner Porzellansabril vielhundertfältig pinseln. L^ "Artigste Erscheinung unter den chinesischen Huen ». "eunzehnten Jahrhunderts lft Hung-Siu-^ebellen , ^" der «Gottesverehrer.. der Tai-Ping-Kn " (1851). Auch von der jetzt in Europa all-n«ben? Kaiserin. Regentin ^st es bekannt, dass sie l'Nlnal ! ^"lerei die Dichtkunst pflegt. Sie präsentierte lllz ß^ er Alademie des «Pinselwalbes. nicht weniger lvürsnzn ^ Gedichte; auch sollen manche ihrer Ier-, lllg 3!^ "it kaiserlichen Prinzen auf ihre Reizbarkeit -^^erin zurückgehen. ^scal- und Provinzial-Nachrichten. ^Url^ (.Personalzulage an die Militär-das« den >. e) Se. Majestät der Kaiser hat bewilligt, "ilt U^""°Ugen activ dienenden Militärcurfchmleden leyentlich i^^^rs. (Feuerwerkers-) Auszeichnung ge-ßand ein m Übersetzung in den Invaliden. Pensions-^fstten» fersonalzulage im Ausmaße der jeweiligen lichen zn^? ^^ gesetzliche Invalldenpension eines wirl- ^«Mmeisters (Feuerwerkers) erfolgt werde, »ninlstltiu«7 ^ ° " tssubventi 0 n.) Dasl. l. Nckerbau-«nlwD", h°t sich bereit erklärt, 50 M. der für die (Lllalem.,>"^"beiten im Kesselthale von Nltenmarlt ^bventlo, 3""schlllgten dosten per 6000 li durch eine " diesb ^" ö"n. Höchstbetrage von 3000 K zu decken, '"ehr einaa, ü^^e wasserrechtllche Verfahren wirb nun- -^ ,M ""den. —0. °tdtt,tlich^?."s dem l. k. Stadtfchulrathe.) Die senden 3?^ am 15. und 17. October d. I. nahm ^Nlelt l.,"?"l: Nach Eonstatierung der Beschluss. Men tz!<,, ^tete der Schriftführer über die seit der ^"icht h' "a current erledigten Angelegenheiten. Der flicht ^.°e genehmigend zur Kenntnis genommen. Der ! d«n inde b^ dann schloss er, wie ^le^lein m"^efallen, die Augen, blinkn der »/^ "'^ "nem Blicke von oben bis i, '^ ^merkte^^ "e öMlniffenen Augen ^^losz^l h.'« ist um!, dachte er und gieng ^d'gte! ^" t"ue Beamte ihn keines Wortes ^ Ställen zu. ^ll,^r ist im '-'ef er, -Gewehre her! Unfer «^ »i"" allein . ^el" Walde von Wölfen an-Aiili^ ein ^" zurückgeblieben!. ^"^ ^ge^«"schl°g wirkten diese Worte; die ?"«chte 'sengte -i« ^" s" g'engen, und in elner "l^>ln Ecklnl«l,^"pp Iüger und bewaffneter "K ^^wszhofe. her Verwalter Gtein °n ^rtsetznnz sylzt.) der Zuerkennung einer Dlenstalterszulage wirb mit einem ^entsprechenden Berichte dem Landesschulrathe vorgelegt werden. In Hinficht einer Anfrage des k. l. Landes-schulrathes über die Einführung von Qualificationstabellen für die Volksschullehrerschaft wirb beschlossen, eine solche Einführung als fehr zweckmäßig zu befürworten, und zwar in der Weise, dass es jedemLehrer erlaubt wäre, in seine eigene Qualificatlons-tabelle Einsicht zu halten. Es werden in dieser Angelegenheit acht concrete Anträge zum Beschlusse er-hoben und dem l. l. Landesschulrathe als zweckmäßig zur weiteren Verfügung vorgelegt. Das Gesuch des «I^ul,-h»l,8ko uöituhuko äruztvo» um künftigen Wegfall be. sonderer Gesuche zur Erlangung von Dienstalterszulagen wird genehmigend erledigt. Der Bericht über die Iaht und Höhe von Postsparcasseneinlagen der Schulkinder im verflossenen Schuljahre wird zustimmend zur Kenntnis genommen. Eigene Ausweise werden jedoch in Hinkunft unterbleiben, da alles Betreffende im statistischen Theile der gedruckten Jahresberichte zu finden ist. Ein Ministerial-gesuch um Nachsicht von der Beibringung des Lehr-befählgungszeugnlsses kann au« verschiedenen Gründen nicht befürwortet werben. — Darauf wurde durch den Vorsitzenden die Sitzung unterbrochen und fand ihre Fortsetzung am 17. October. Nach der Wiedereröffnung be. richtete der l. l. Bezirköschullnspector Professor Pr 0 ft über den Stand der deutschen Volks« und Bürgerschulen Laibachs im verflossenen Schuljahre. Der Bericht wurde einhellig zustimmend zur Kenntnis genommen; es wird beschlossen, ihn in diesem Sinne dem k. k. Landesschulrathe vorzulegen. In der Folge werden die Gesuche einiger Parteien um die Befreiung ihrer Kinder vom obligaten Unterrichte in der slovenlschen Sprache erledigt und nach Thunlichleit berücksichtigt. Der Lchcerin Emma Na litt ach er wird aus Gefundheitsrückfichten ein sechswöchentlicher Urlaub bewilligt. Zum Schlüsse legte noch das Mitglied des l. l. Stadtjchulrathes Schulleiter Maier den Kostenvoranschlag für einen Curs zur Behandlung stotternder Kinder vor, welchen Cur« der Genannte ohne einen Nnfpruch auf Honorierung zu leiten sich bereit erklärt hat. Der Kostenuoranschlag wird dem Ztadlmagistrate behufs Erwlrlung des nöthigen Credites vorgelegt werden. — (Schul einweihung.) Die langwierigen Verhandlungen, welche die Beseitigung der aus sanitären und pädagogischen Rücksichten unleidlichen Verhältnisse bei der Schule in Heil. Kreuz bei Neumarltl bezweckten, haben endlich zum Ziele geführt, und wurde soeben an einem sehr geeigneten Bauplätze ein neues, modern eingerichtetes Schulgebäube vollendet. In demselben befinden fich ebenerdig zwei Lehrzlmmer und die Leitungslanzlei, im ersten Stockwerke ein drittes Lehrzimmcr. ein Lehrmlttelcabinet, ein Wohnzimmer für die zweite Lehrkraft und die schöne Oberlehrerswohnung. Das Gebäude wurde am 24. October uon der Schuljugend bezogen. Nach einer heil. Messe in der Pfarrkirche, bei welcher die Schuljugend felbst in sehr zufriedenstellender Weise den Gesang besorgte, wurde in Gegenwart des Hrn. VezirlshauptmanneS Dr. M. Gstet ten-hofer, des k. l. Bezirls'Schulinspcctors A. Zu mer, des Vezirls-Schulrathsmitgliebe« Oberlehrers I. Kragt, des Ortsschulrathes, der Lehrerschaft und vieler Eltern vom Herrn Pfarrer Franz Porenta das neue, festlich ge. schmückte Gebäude eingeweiht und von demselben den Kindern die Wichtigkeit der Schule und die Bedeutung der kirchlichen Einweihung auseinanderaesetzt. In einem Lehrzimmer, wo sich alle Festgäste versammelten, wurde vom Herrn Bezlrlshauptmanne dem Ortsschulrathe der Dank sür seine Mühewaltung ausgesprochen, dem Herrn Pfarrer für sein besonderes Interesse, welches er mit Wort und That dem neuen Werke entgegenbrachte, eine schriftliche Anerkennung des Vezirksfchulrathes überreicht und das Gebäude für eröffnet erklärt. Der Bezirlsfchulinspector besprach die Pflichten der Eltern, des Ortsschulrathes, der Lehrerschaft und der Kinder gegenüber der Schule und empfahl den ersten drei Factoren einträchtiges Wirken nach dem Wahlspruche Sr. Majestät des Kaisers: Vii-idu« unitis. Mit einer Ansprache des Schulleiters und Ober. lehrers Johann Iezeriel und der Absingung der Volks-Hymne fand der officielle Theil des schönen Festes einen würdigen Abschluss. — Das neue Gebäude ist der vier. zehnte Neubau, welcher im Schulbezirke Krainburg ln den letzten zwei Functionsperioden des Nezirlsschulrathes seinem Zwecke übergeben wurde. Außerdem wurden an Schulgebäuden 4 Erweiterungsbauten durchgeführt; für 7 Neubauten sind die Verhandlungen abgeschlossen. In dieser Zeit haben fich die Schulen von 30 auf 44 vermehrt (Zuwachs 14 Schulen--46 6°/,). die Classen sind von 47 auf 81 gestiegen (Zuwachs 34 Classen — 74.6°/,). Die Privatschulen haben sich um eine Bürger, schule und um 4 Classen vermehrt. Schließlich wurden 4 Privat-Kindergärten errichtet. — (Generalmajor b. N. Rudolf Frei-Herr von Gchmibburg) begieng gestern in Graz in voller Rüstigkeit seinen 90. Geburtstag. Der greise Ge-neral hatte im Jahre 182Y als Fähnrich im 1?. In-fanterieregimente seine Laufbahn begonnen. __(V 0 rtrag.) Vorgestern abends hielt im großen Oaale be« «Vlestnl Do«» Hen Dr. Johann Noblda einen Vortrag über Alkohol und dessen Wirkungen. Der Herr Vortragende, welcher, nebenbei bemerkt, im vergangenen Jahre auch in unferem Blatte eine Reihe von interessanten Artikeln über die verberblichen Wirlungen des Alkohols veröffentlichte, verstand eS, durch seine populär gehaltenen Ausführungen das Publlcum dauernd zu fesseln. Leider mufs constatiert werden, dass fich der Vortrag nicht jenen Besuches zu erfreuen hatte, den er sicherlich verdient hätte. — (Auswärtiges Falliment.) Der hiesigen Handels- und Gewerbelammer ist die Mittheilung zu-gekommen, bafs die Manufacturwarenhandlungen G N. Michele, A. Paisi, Angelo, Iaträ. A. Gerandi und die Fellwarenhandlung N. Caicali, alle in Zante, fallit erklärt wurden. Außerdem stehen noch einige dortige Firmen vor dem Fallite. Nähere Mittheilungen darüber sowie Namen folcher Firmen ln Iante, mit welchen Geschäfts-Verbindungen unbedenklich erscheinen, können allfällige Interesfenten in der Kanzlei der Handels- und Gewerbelammer in Laibach erfahren. — (Zur Volksbewegung in Krain.) Im dritten Quartale des laufenden Jahres wurden im politischen Bezirke Rudolfs wert (48346 Einwohner) 39 Ehen geschlossen und 390 Kinder geboren. Die Zahl der Verstorbenen belief sich auf 801. welch letztere fich nach dem Alter folgendermaßen vertheilen: Im ersten Monate 25, im ersten Jahre 52, bis zu 5 Jahren 90, von 5 bis zu 15 Jahren 6, von 1b bis zu 30 Jahren 15, von 30 bis zu 50 Jahren 16, von 50 bis zu 70 Jahren 34, über 70 Jahre 40. Todesursachen waren: bei 15 angeborene Lebensschwäche, bei 28 Tuberculofe, bei 12 Lungenentzündung, bei 5 Diphtheritis, bei 4 Keuchhusten, bei 3 Typhus, bei 11 Dysenterie, bei 3 Gehirnschlagstuss, bei 2 organische Herzfehler, bei 6 bösartige Neubildungen, bei den übrigen verschiedene sonstige Krankheiten. Verunglückt sind 9 Personen. Es ereigneten fich zwei Selbst« morde und ein Todtschlag. —0. — (Zum Frembenverlehre in Kraln.) Während der heurigen Frühjahrs- und Sommerszeit find in Lees bei Radmannsdorf 163 männliche und 138 weibliche, zusammen 301 fremde Personen angekommen, von denen 100 bis drei Tage. 5 bis sieben Tage, 10 bis 14 Tage, 152 bis drei Wochen, 4 bis vier Wochen, 10 bis fünf Wochen und 20 bis sechs Wochen dortselbst verblieben. Von diesen Fremden waren 20 aus Krain, 242 aus anderen österreichischen Provinzen, 4 aus Ungarn, 2 aus Bosnien, 6 aus Deutschland, 8 aus Frankreich, 12 aus Italien, 3 aus Russlanb und je 2 aus England und Amerika. Die Höhenlage von Lee« beträgt 505 w. —0. — (Ernteausfall.) Ueber die Ergebnisse der heurigen Ernte im politischen Bezirke Krainburg wirb uns berichtet, dass das Gesammtergebnis erfreulicher-lveise als besser denn mittelgut bezeichnet werden kann. Die Wintersaaten find nur in wenigen Gemeinden minder gut, im allgemeinen aber recht gut und in einigen Gemeinden sogar sehr gut gerathen. Sie gaben einen großen Körnerertrag und durchwegs viel Stroh. Besonders er. giebig fiel durchwegs die Heumahd und die Heibenernte aus, die beide als sehr gut bezeichnet werden; desgleichen fiel die Obsternte gut und reichlich aus. foweit das Obst im dortigen Bezirke in Betracht kommt. Unter der nassen Witterung im Monate Mai sowie unter der Dürre im Sommer hatte dagegen die übrige Ernte einigermaßen zu leiden; die Frühkartoffeln geriethen in einigen Gegenden schon in der Erde in Fäulnis. Die Grummetmahb fiel vielfach sehr schwach aus, und auch die Fechsung von Fisolen. Rüben und Kraut befriedigte nicht überall; die Spätlartoffeln lieferten dagegen einen guten Ertrag, und auch der Mais ist fast überall gut gediehen. Desgleichen lieferte die Klee-Ernte einen guten Ertrag. Vom Hagel wurden nur wenige Gebiete im Vischoflacker Bezirle heimgesucht, wo in den Gemeinden Iarz, Osslih, Trata, Lucna und Zminc erheblicherer Schaden, bann in einigen Gegenden der Gemeinde Selzach geringfügiger Schaben zu verzeichnen kommt. Die fruchtbarsten Gebiete des ausgedehnten Bezirkes aber blieben glücklicherwelfe vo« Hagel gänzlich verschont. —v. — (Von der Pegel- und ombrometrischen Veobachtungzftatlon in Littat.) Die lm Laufe des Monates October vorgenommenen Messungen des Wasserstandes der Gave beim Pegel der Littaier Savebrücke ergaben den höchsten Wasserftand am 22. October mit 120 cm ober 0 und den niedrigsten am I.. 2. und 3. October mit 15 em. Der durchschnittliche mittlere Wasserstand betrug 45 <-m. — Die höchste Lufttemperatur war im verflossenen Monate am 4. mit -j-14 8°c und die niedrigste a« 29. mit -s-1 S"C, beidemal um 7 Uhr morgen«. —ik. — (Wohlfahrtseinrichtungen bei der Gewerkschaft Vag or.) Die Werlsleitung der Irlfailer Kohlenwerl« - Gesellschaft in Sagor beabsichtigt im Einvernehmen mit der l. l. Vezirlshauptmannschaft in Üittai mehrfache, das Gebiet der Wohlfahrtseinrichtungen berührende Uebelstünde, welche durch die stetig wachsende Zahl der Arbeiter in Vagor und Töplih bedingt werden, zu beseitigen. Eine diesbezügliche Action seitens der ge« nannten Nerttleitung wurde bereit« eingeleitet. —ik. Lmbacber Keituna Nr. 253 208 6 5. November 1900» — (Auszeichnungen.) Aus Anlass der Anwesenheit Sr. Majestät des Kaisers in Görz erhielten verliehen: Landeshauptmann Dr. Alois Ritter v. Pa jer-Monriva das Commandeurlreuz des Leopold-Ordens; Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Anton Oregoröiö in Görz, Landtagsabgeordneter und Bürgermeister in Görz Dr. Karl Venuti, Landtagsabgeordneter und Großgrundbesitzer Anton Ritter v. Dottori in Ronchi und Landesausschuss«Beisiher und Advocat Dr. Josef Abram in Görz — den Orden der eisernen Krone dritter Classe; Großgrundbesitzer und Bürgermeister Alexander Blasig in Ronchi, Großgrundbesitzer und Bürgermeister Josef Ritter v. Franzoni in Media, Professor der Theologie Dr. Alois Faidutti in Görz, Großgrundbesitzer Josef Fabiani in Kobdil und Primararzt des städtischen Frauenspitales Dr. Alois Pontoni in Görz — das Ritterlreuz des Franz Josef - Ordens; Nnselma Gräfin Eoronini-Cronberg, geborene Gräfin Christalnigg, in St. Peter den Elisabeth'Orden erster Classe; Angiolina Freifrau vonRitter-Iahony, geborene Freiin von Sartorio, in Görz den Elisabeth-Orden zweiter Classe; Oberlehrer Anton I a cobi in Görz, Bürgermeister Anton von Monarl-Neufeld in Schünpass, jubil. Weltpriester Karl Penzin ln Tolmein, Pfarr-vicar Josef Masera in St. Mauro und Eivilingenieur und Gemeinderath Emil Luzzatto in Görz — das goldene Verdlenstlreuz mit der Krone; Bürgermeister Martin Eernuta in Nreth, Großgrundbesitzer und Bürgermeister Andreas Kocjan in Povir, Obmann des Straßen - Comitts Josef Kovaclt in Komen, Vice-secretär des Görzer Municipiums Anton Vtdrig und Steinmetz Angelo Calligaris in Fogliano — das goldene Verdienstlreuz; Postmeisterin Euphemia Mahoriiö in Sesana die Elisaheth - Medaille; Bürgermeister Josef Pipan ln Strbina, Bürgermeister Franz Periii in Trnova, Bürgermeister Andreas Lutmanin St. Andrea, Oberlehrer Franz To m si ö in Nabresina, Vollsschullehrer Anton Stres in Bergogna. Bürgermeister Andreas Rejc in Sebrelje, Tapezierer Rudolf Seculin in Görz und Steinmetz Constantin Novel li in Gradisca — das silbenle Verdienstlreuz mit der Krone; Drucksetzer Anton Vaucer in Görz das silberne Verdien fttreuz. ^(MeldepflichtderHauseigenthümer, Dienftgeber lc.) Der Hauseigenthümer, Vesorger, Sequester oder sonstige Verwalter eines Hauses hat jede neu einziehende Wohnpartei ohne Unterschied, ob derselben die Wohnung entgeltlich oder unentgeltlich überlassen wird, binnen 24 Stundm nach Ablauf der gesetzlichen Ein- und Ausziehzeit beim Stadtmagistrate im Polizei« amte zu melden. In derselben Zeit ist beim Stadtmagistrate im Polizeiamte auch das Ausziehen einer Partei anzuzeigen. Desgleichen ist jeder, der einen Theil seiner Wohnung an Afterparteien oder an Bettgeher überlässt, oder sonst jemand entgeltlich oder unentgeltlich bei sich aufnimmt, verpflichtet, hierüber dem Stadtmagistrate die Anzeige zu machen. Die Nichtbefolgung dieser Vorschriften begründet die Uebertretung des § 320 lit. » und b und ist zur Rechtsprechung bezüglich dieser Uebertretungen das l. l. Bezirksgericht berufen. Binnen 24 Stunden müssen auch die Dienstboten aller Art, Hofmeister, Gouvernanten und Vonnen beim Stadtmagiftrate im Pollzeiamte gemeldet werden. Alle An- und Abmeldungen können auch auf den Polizeiwachstuben in der Tirnau, an der Karlftädter-ftrahe und an der Radehlustraße geschehen, woselbst Meldezettel zu bekommen sind. Bei Anmeldungen der Dienstboten, Gehilfen, Gesellen, Lehrlinge ist auch das Heimatsdocument, Dienstboten- oder Arbeitsbuch, Heimatsschein mitzubringen. Falsche Angaben werden gerichtlich geahndet. * (Fuhball - Wettspiel.) Ungeachtet der un-günstigen Witterung fand gestern das Fuhball-Wettspiel zwischen der Grazer und Laibacher Mannschaft programmmäßig unter reger Theilnahme des Publicums statt. Der Erfolg der Laibacher Fuhball-Riege kann trotz des Unterliegen« umsomehr als ehrenvoll angesehen werden, da sie gegen altbewährte Kämpen ins Treffen trat und nicht die Anzahl der Goale, sondern das Gesammtspiel ausschlaggebend ist. Ueber den interessanten Verlauf des Neltlampfes werden wir noch eingehender berichten. Abends fand zu Ehren der Kämpfer ein zahlreich besuchler geselliger Abend im Casino statt, wobei die Musikkapelle des Laibacher Bicycle-Clubs unter Leitung ihrcs Dirigenten, Herrn Rauth, eine reichhaltige Vor-tragsordnung vortrefflich zu Gehör brachte. ^. — (Die Trifailer Kohlengewerlschaft ln Gottschee) wird demnächst behufs intensiverer Kohlengewinnung mit dem Grubenbau beginnen und die Zahl ihrer Arbeiter erheblich vergrößern. Eine Partie Arbeiler, und zwar Italiener aus den Nbruzzen, ist bereit« eingetroffen; für weitere Zuzüge wurde Sorge gelragen. Auch sollen die Arbeiterhäuser, die heuer um vier sogenannte Doppelhäuser vermehrt wurden, im nächsten Jahre einen Zuwachs von zehn weiteren Gebäuden erfahren. ,*, (Entwlchen.) Der Iwüngllng Franz Noe aus Radmannsdorj ist gestern von der in Waitsch bei einer Ziegelbrennerei beschäftigten Zwänglingsabthellung entwichen, .*. (Scheues Pferd.) Vorgestern nachmittags scheute an der Petersstraße das Pserd des Paul Llugustin in Selo und rannte durch die Nabetzlystraße bis zur Infanterielaserne, wo es von einem Sicherheitswachmanne aufgehalten wurde. **. (Wegen Zechprellerei) wurde gestern früh der 30 Jahre alte. nach Villach zuständige Kellner Emil Ferbas verhaftet. Derselbe zechte in den Kaffeehäusern «Austria» und «Pua» und gieng in den beiden mit einer Zeche von 11 k durch. Ferbas wird auch wegen Verbrechens der Veruntreuung verfolgt. — (Schadenfeuer.) Am 1. b. M. brannte die Doppelharfe des Besitzers Johann Mihevc in Selzach, Gerichtsbezirl Zirlnitz, sammt allen Futtervorräthen nieder. Das Feuer entstand während des nachmittägigen Gottesdienstes durch Leichtsinn zweier Burschen, die aus einem doppelläufigen Gewehre über die Doppelharfe schössen. Der Papierftöpsel der Ladung fiel aufs Strohdach der Harfe und zündete es an. Außerdem wurden dem Besitzer zwei Tannen beschädigt. —7 Auf dem Brandplatze waren die Feuerwehren von Niederdorf und Zlrlnih er-fchienen. Der Schaden beträgt 1000 X; demselben steht eine ebenso hohe Versicherungssumme gegenüber. —or. — (Ein wüthender Hund in Rudolfs-wert.) Am 1. d. M. nachmittags verlief sich der dem Wagnermeister Johann Recelj in Kandia gehörige wuthlranle Hund nach Rudolfswert, trieb sich daselbst mit mehreren Hunden herum, biss einige derselben und lief dann in die benachbarte Ortschaft Froschdorf, woselbst ihn der Hilfsbeamte des l. l. Bezirksgerichtes in Rudolfswert Herr Knaselcin Gemeinschaft mit dem Knechte Mihelcii tödtete. Der Hund hatte tagsvorher gegen 6 Uhr abends die 40jährige Taglühnerin Francisca Necj an in Regers-borf und am 1.0. M. gegen? Uhr morgens die 13 Jahre alte Iofefine Recelj in Kandia gebissen. Die beiden Frauenspersonen wurden über Veranlassung der Vezirts-hauptmannschaft in Rudolfswert unverzüglich in die k. l. Krankenanstalt Rudolfsstiftung in Wien überführt. Jene Hunde, mit denen der wüthende Hund in Berührung gekommen war, wurden vom Wasenmeister vertilgt. Die Section des wuthoerdächtigen Hundes ergab ausgesprochene Wuth. — Es wurden weiters conlumaciert die Hunde in Rudolfswert, dann in den Ortschaften 0« Gemeinde St. Michael - Stopitfch: St. Iobst, Froschdorf, Seitendorf, Eermosnjice, Iediniiina, ttandia, Ragovo, Poganih, Groß- und tllein-Lerchendorf, Regersdorf, Vo-ritevo, Silberdorf, Brod, Drsla und Irtschdorf; in den Ortschaften der Gemeinde Preina: Werschlin, Saloch, Tschetschendorf. Grüble. Pretna, glegelhütten. Muhober, Pototschendorf, Hudo. Groß- und Klein-Kürbisdorf, Ober« und Untersteindorf, Lotschna; endlich in der Ortschaft Kahendorf der Gemeinde St. Peter. —0— — (Feuerwehr in Strazi3ke.) InStraMe bei Krainburg ist die Bildung einer freiwilligen Feuerwehr im Zuge. Die dortige Gemeindevertretung hat zu diesem Zwecke einen Beilrag von 400 X zu den Grün-dungslosten votiert. Die gründende Generalversammlung des neuen Vereines soll demnächst stattfinden. .*, (Verloren) wurde auf dem Friedhofe zu St. Christoph ein Stock mit einem silbernen Griffe und dem Monogramme A. F. — Auf dem Wege von der Petcrsstraße bis zur Sternallee wurde gestern abends eine goldene Damenuhr verloren. Theater, Kunst und Literatur. * (Deutsche Bühne.) Die Operette «Das Vpitzentuch der Königin» gehört zu den selten gegebenen Werken Strauß', trotzdem sie hinsichtlich ihres musikalischen Wertes auf gleicher Höhe mit seinen besten Schöpfungen steht. Die Musik schmiegt sich der nicht uninteressanten Handlung, in der kühne Operetten-Pilanterie mit ehrlichem Ernste, Possenspässe mit Scenen von Packender Wirkung abwechseln, frisch, farbenprächtig, abwechselnd an und vermeidet es, breitgetretene Bahnen zu wandeln. Die Partitur ist reich an schönen Nummern, ja sie schwingt sich sogar in den großen Ensembles und Finales opernhast zu krustiger Wirkung empor. Dass der übliche Tribut an reizenden Tanzliedern, die in dem dustigen, vollsthümlichen Sftitzentuchwalzer ihren Höhepunkt finden, geleistet wird, ist bei Strauß selbstverständlich. Man legt gewöhnlich an die Aufführung von älteren Operetten leinen allzu hohen Maßstab, da ihnen ja aus nahe« liegenden Gründen, unter denen der rasch wechselnde Spielplan der gewichtigste ist, nur ein kurzes Dasein gewährt ist und das Publicum sich zufriedenstellt, wenn die Vorstellung sich glatt, ohne besondere Entgleisungen abwickelt. Umso angenehmer überraschte die vortrefflich Aufführung des an Schwierigleiten für Orchester. Chor und Solisten reichen Werkes; ja man kann ohne Uebertreibung behaupten, das« die Operette besser im neuen Hanse noch nicht gegeben wurde. Eine energische Hand leitete die Vorstellung, man sah deutlich das Walten einer tüchtigen Direction, eines eifrigen, strebsamen Kapellmeisters und einer gewissenhaften Regie, die vereint selbst da« Minder-wertige herauszuschleifen verstehen und alle«, das Einzelne w!e das Ganze, sorgsam ineinanderpassen. Da« Publlcum bereitete auch nach dem zweiten Acte den Solisten, dem Ehore. Orchester und dem Kapellmeister berrn Gottlieb förmliche Ovationen in Form von sü" mischen Beifallsäußerungen und mehreren hervorrufen. — Die hervorragendste Leistung in gesanglicher und M«' spielerischer Beziehung bot Frau Wolf-Selehly "' Donna Irene, eine Leistung, die man kurz a vornehm-liebenswürdige Ausgestaltung der Gesammt«" bezeichnen kann. Cin Cabinetsstück war insbesondere °" sein-satirisch gezeichnete Diagnose in der Verlleiduna " Arzt. und der rauschende Applaus sowie die WidnmW zweier Nlumenspenben bewiesen, dass das Publlcum au^ das Gute zu würdigen weiß, Fräulein Eckert sah ° König schmuck aus und sang ihre Nummern yuo'" und geschmackvoll. Das Spiel hätten wir auervm bei dem als Don Juan gezeichneten lebensfreudigen !""« Manne temperamentvoller gewünscht. Frau Kit Sitta gestaltete die Königin dlscret in Spiel und " guter musikalischer Empfindunge im Gesang. Herr ^ ° " , spielte den Dichter Cervantes weltgewandt und bem"" sich auch stimmlich mit großem Vortheile, den leicy« Ton der Operette zu finden. Herr Schiller " dualifierle den Premier mit glücklichem Humor, der » hafte Heiterkeit erweckte. Auch Herr Pistol war " Erfolg bestrebt, seinen komischen Kauz von P^"^ ' charakterisieren und seine kräftige Stimme in muft a ''^ Art zu verwenden. Fräulein Burg war gut «"'H^. Platze; auch die in Nebenrollen verwendeten 2)", erfüllten ihre Schuldigkeit. Die hübsche Ausstattung ^ die netten Costüme verdienen gleichfalls Erwähnung Das Haus war gut besucht. ,!;) — (Aus der deutschen Theaterlanz»^ Heute findet eine Wiederholung der mit so S"^ ^efet folge gegebenen Operette «Die Geisha» statt. "" «^n Vorstellung wird die Partie der Molly von «5r° Schulz, jene des Lieutenants Katatia von ^ ^ Wegschelber dargestellt werden. Für die «^ "^d. gibt sich bereits seit einigen Tagen großes IntereM * (Militär - Concert.) Das geste" '^, Besten des Pensionsfondes der l. u. l. vstr". "" ^ Kapellmeister unter Leitung des Kapellmeisters v^ Th. Christoph in der Tonhalle veranstaltete "^ war sehr gut besucht und hatte einen glänzenden ^ aufzuweifen. Cin ausführlicher Gericht folgt. .ht " Illustrationen ausgestattet. ,. ».l-ler 3"^» — (« 2 vollöuk..) Im elften Hefte "^ode'V zeitschrift finden sich nebst Gedichten v" < ^0 Vogomila, Fr. Zgur und Vlda "A^,. belehrende Aufsähe von Leo Poll", ^ . MtM Peter Petrovik. Ladislaus Ogorel « ftM Vrhov. Die Rubrik «Belehrung und " jftinl"'^ enthält Humoristisches, kleinere Notizen, «n z ^^„z ° Lied von Ferd. Iuvanec, Räthsel »c. >^ ^eise « Redaction und Administration werden ne« ^e"" 10 X für Gedichte, Erzählungen und «"" ,, oder wissenschaftlichen Inhaltes ausge«"" ^ ZM" — (.Vrtoo..) Im 11. Hefte d.e^ ^ zeltschrist finden sich die Erzählungen- ^gen« strande. von Fr. X. Pavlst 0 v, < ^ Mi't"" ^ den KindeSjahren» von 2. Kernel, * ^ ^ ., von Paul Perlo. ferner drei ^ M f^e P 0 savska. Savo gag 0 rs! l uno ^W denlo. — Die Beilage «X°»el^' "UnlMig M Beiträge für kleinere Leser und ein vler,» Kirchenlied. ^-«----^^ Telegramme ^. des k. k. Telegraphen-Dorrest.-^ Carlistische Bewegung ln ^ .aK Pari«. 4. November. 5^ K"" ÄB meldet aus Madrid: In verschiedene«^ ^M" neuerlich Verhaftungen vorgenommen, carlistischen Blätter wurden suspen""" Wbacher öeituna Nr. 253. 2087 5 November !900. Aus südafrika. London, 4. November. Der «Standard» meldet l Pretoria vom 30. v. M.: Einer besonderen Pro. "atwn zufolge bleibt Lord Kitchener als Chef englischen Truppen in Südafrika. Wien, 4. November. Die Erzherzoge Leopold 7'nand, Josef Ferdinand und Hemrich Ferdinand >e dle Erzherzoginnen Alice, Anna und Germana ° en abends nach Cannes ab, um der daselbst statt-^noen Vermählung des Erzherzogs Peter Ferdinand ...?^ Erzherzogin Maria Christina von Bourbon Mohnen. ,rs< ^' ^' November. Der heute vom Cardinal-, "zblschof Gruscha im Strfansdome celebrierten b 'zahnten anlässlich der Vollendung des achtzigsten Jahres des Kirchenfürsten über 130 katholische ri3 ?" ^«en bei. Nach der Messe empfieng eH" b'e Vereinsvorstände, dankte ihnen für die 'ein b - ^^ ""b Anhänglichkeit und schloss mit n »«'^"^^ aufgenommenen Hoch auf Se. Majestät ?r und Se. Heiligkeit den Papst. ^"l"'Vorl, 4. November. Der republikanische "en Un, Pfunde Währung veranstaltete gestern n h°«, ^N, welcher einen glänzenden Verlauf nahm. ,e,l. ^ "lnzuge nahmen gl'gen 100.000 Personen ' ttlläli !. "^^ ""^ Bekanntmachung, in welcher ^er ^ ^ v'kle Demolralen durch ihre Arbeit. theili?"ü?en wurden, sich an dem Umzüge zu chvon^.?^ Journal «New-Yorl-Tribune. hat ^lNlnen ! 3""bm Blättern jedes Staate« Schätzungen ^antw.». - ' "°^ bk"en das Blatt annimmt, ^'st°na ^'?r.?labama, Arkansas, Florida, Georgia, "taz ^ -"llssisslppi. Nord'Carolina. Süb-llarolina, -llltl^ "^nesee «nd Virginia siegen, was ihm 112 Mla u^"Ä"'naen werde, Colorado, Missouri, No uie 3ttt>..f.lV"^a mit 32 Stimmen seien zweifelhaft. ">t zusam" °"" wilrden in den übrigen Staaten Vn'in ^. ^ Stimmen siegen. Bryan erlieh !i ftublilanil^^'^ Kundgebung, welche besagte, ' i»lg. D, Ä^ Wahlcampagne bedeute einen Miss-^tt den c>^°hl ""de zeigen, dass die Demokraten 3> aew« """ sowohl als in den Städten An. __________ Angekommene Fremde. ^3l?.'"2.N_^ l Hotel Elefant. St» ". Psoc,.^s!"^"- Malai.l.u.l. vberlieulenant, Laibach, ^u" ^ut°n V«""""- " Smclal, Nräuerei-Inspector, ^» ! ' »sm ^^yer «''^""' ^'^' "" 3°<°"- ssorfttechniler, V°«. ^billnci/ 3""n. Hofmeister, Kalnay, Klein, Vrauner. Fischer, Infanger, Linbenbaum, Geilich, Herzog, Rubin, Praspcn, Schuszny, Hoffmann, Tewele«, Gyölffy. Barbaric, Essinger. Pollal. Pereles, Kaufleute und Reisende; Schmull. Elelrotechniker, s. Gemahlin; Echlechan, Fabrikant, Wien. — Schreiber, Franl und Srcansly, Grobhändler, Lunbenburg. — v. Nmon, l. u. l. Oberstlietenat, Treffen. — Urbancit, Gutsbesitzer, Villichgraz. — Najda, Inspector, Graz. — Freiberg«, l. t. Marine «Lehrer; Dominco, l. t. Schul-Inspector; Wilfan, l. u. l. Linienschiffs, lieutenant, Pola. — Gilntner, Privat, s. Gemahlin, Klagenfurt. Pater Ernst Lorber, Admont. — Schmeioer, l. u. l. Hauptmann, Rsezsow (Galizien). — Jordan, Lehrer, Ratschach. — Sansen, Großhändler, Mainz. Verstorbene. Nm 2. November. Gertraud Ulcar, Nrbeitersgattin, 38 I.. Wienerstrahe 4b. Magengeschwüre. Am 4. November. Maria Ahlin. Vesiherstochter, 19 T>, Polanastraße 2b, Darmtatarrh. Im «ivilspitale. Am 30. October. Anna Stuck, Conoucteurswitwe, 38 I., Tuberculose. Nm 31. October Marianna Vezlaj, Bedienerin, 54 I., Vitium ooräi». — Maria Rebolj, Maurersgattin, 6? I., Vi-lium corcli». Volkswirtschaftliches. Lalbllch, 3. November, «us dem heutigen Vtarlte sind erschienen: 7 Wagen und 3 Schiffe mit Holz. Durchschnitts.Preise. Weizen pr. «z . .-------16 10 Butter pr. lcz. . . I 80------- Korn » . .-------14 10 Eier pr. Stück . . — 7------- Gerste » . .-------»3 20 Milch pr. Liter . . — 14------ Haser » . .-------13 10 Rindfleisch I»pr. kz 1 24------- Halbfrucht » . .---------------Kalbfleisch » 1!16------- Heiden » . .-------lb ^ Schweinefleisch » i!8y------- Hirse, weiß » . .-------17 70 Schöpsenfleisch . — 76------- Kuluruz » . .-------13 60 Hilhndel pr. Stück — 9b------- Erdäpfel » . .-------4 40 Tauben » — 3b------- Linsen pr. Liter . — 24-------Heu pr. q . . . .--------------- trbsen » . — 20-------Stroh . .....--------------- Fisolen » . — 1b-------Holz.hart., pr.«l>«. 7 1b------- Rindsschmalz pr. lc« 190-------— weich., .--------------- Schweineschmalz » 1 »6------Wein.roth.,pr.hltl.--------------- Speck, frisch » 132------ — Weiher, »--------------- — geräuchert » 1 42------- Meteorologische Veobachtnngen in Laibach. Veehvhe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. ^ ^ Zk. ft s^ "sZATV?'! 735 9 > l^ ti SO. milßlg , «egen ! ^ 8 » «b. ?3b 7 7 L__windstill «egen________ ?^Mg7^33 3 6 2 ONO^ schwach «egen 4 2»«. 733 b 8 2 NNO. schwach «egen 2b 6 9 » «b. 735^9 76 NO. schwach bewölkt b7l?Ü7Mg7>788 7j ?4> SO. mäßig I bewüM j 4 3^ Da« Taaesmillel der Temperatur vom Samstag 8b» und vom Sonntag 7 9°, Normale. 6 6°, beziehungsweise 6 4". Verantwortlicher Redacteur' Anton Funtet. 22. «orstellg. Montag, 5. November Verad. Tag. Hie Geisha ,der die Geschichte eines japanische» Theehauses. Qverette in zwei Acten. Text von O. Hall. Vlusil von Sidney Jones. Deutsch von «. M. Röhr und Iul. Freund. Derjenige, welcher Samstag nachts einen lichtbraunen Havelock in der „Narodna kavarna" absichtlich oder aus Versehen ausgetauscht hat, wird aufgefordert, denselben sofort zurückzustellen, widrigenfalls gerichtliche Schritte eingeleitet werden, da sich auch der Hau3thorschlüssel des Verlustträgers im Havelock befand. (4130) D,e Weltausstellung in Pari« hat der bekannten Theefirma »leßmer «nlass zn einer «lnsichtslarte «Vendomesäule» gegeben. Ver betreffende ltntwurs, von einer Jury hervorragender Künstler m,t dem ersten Preise ausgezeichnet, wird in seiner vornehmen »usfuhrung m Sammlertreisen lebhafte Freude hervorrufrn. Die ltarte steht Kunden von Meßmers Thee in den belannten Ver. laufsstellen gratis zur Verfügung. (8766) IIJ60;000 Kronen beträgt der Haupttreffer der In-validendank-Lotterie, welcher mit 20% Abzug bar ausgezahlt wird. Wir machen unsere geehrten Leser darauf aufmerksam, dass die Ziehung am 10. November 1900 stattfindet.____________________ (3736 a) Farben zum Selbftfiirben von Stoffen aller Art, Vaumwolle, Seide, Leinen, Vorhängen. Zu haben in verschiedenen Mustern bei Nrüder Vberl, Lai» bach, Kranci^canergasse. 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Picooll in Laibacb Hoflieferanten Seiner Heiligkeit des Papstes PF*» enthält 90 mal mehr Eisen als andere durch Reclame unverdient renommierte China-Elsenweine, welche oft nicht mehr Eisen enthalten als jeder billige Tischwein. Infolgedessen grösste Garantie für die Wirksamkeit des Weines bei blutarmen, nervösen oder durch Krankheiten geschwächten Personen sowie bei blassen, kranklichen und sohmlohtlgen Kindern. (2521) 12 Erhältlich in Flaschen zu '/, Liter ä 2 Kronen. Auw&rtlf« Auftrag* gegen Nachnahme. Kl] &k^vvL?,< YaVi>nYvi Grölet Sölk^iJVe: «ötlenl.V)Isßtny' kicsalSi s '*t*S* 5"i! «ÄV; V"nek vall4sa: ^^Uu^helJJ f°&ak.<>za8a):keres- , yl\h ^bejJJSf 6s,Ne^oId Mafia Xl^rru V0U 1&közok lör" W^SS^ is; fo >k ^htxo* %. SU8 hö 20- napja- »* W l h^aSsilakosok lörvenyes Nu lv^nav k0t 8zand^oznak k?1 h«l»>) ka lul>tott » ny'ßl tudomasuk V SL^Uenarj^^Yvvezetönel », 1SO0 «vi oklob« Verkündigung. Vom unterfertigten Matrikenfslhrer des Muraszombater Matrikenbezirkes wird hiemit bekanntgegeben, dass 1.) Johann List als Bräutigam, ledig, römisch - katholisch, Handlungs-Angestellter in Wolfsberg (Kärnten), geboren zu Halbenrein (Steiermark) am 2. März 1876 Sohn des verstorbenen Johann List und dessen Gattin Neuhold Maria; 2.) Maria Sömen als Braut, ledig, römisch-katholisch, Familienmitghed, wohnhaft zu Muraszombat, geboren zu Muraszom-bat am 20. März 1882, Tochter des Johann Sömen und der Gattin geb. Johanna Szlepecz, gesonnen sind, iu den ehelichen btand zu treten. Eh werden alle diejenigen, welche bezüglich der genannten Brautleute von irgendeinem gesetzlichen Hindernisse oder von einem die freie Entschließung ausschließenden Umstände Kenntnis haben sollten, aufgefordert, dies bei dem unterfertigten Mt-trikenamte unmittelbar oder im Wege der Gemeindevorstehung anzumelden. Die Kundmachung i»t vorzunehmen u. zw. hierorts, in Muraszombat und in der «Laibacher Zeitung». Murassombat am 90. October 1900. (L. S.) JOMf ilc»rl*k m. p. Matnkenführer. Wohnung im zweiten Stockwerke des Hauses Kr. 4 am Valvasorplatse, mit zwei Zimmern und Zugehör, ist mit Februar 1901 xn vergeben. (4121)3—1 Auskunft in der Kanzlei des Philipp Bupanölö, Römeratrasi« 20. In Rudolfswert aind zwei Baugründe und ein groiier Obit- und Oemtls»-rarten in der nächsten Nähe des neuen Rreisgerichtes, der Bezirkshauptmannschaft und des Postamtes preiswürdig zu verkaufen. In den letzten zwei Jahren sind von den unmittelbaren Nachbarn zwei kleinere Baugründe um 4000, bezw. 6000Gulden verkauft worden. (4129) 3—1 Anzufragen beim Eigenthümer Vlotor Eohrmann la iAlbaoh. Parterre Woünnno mit zwei Zimmern und Zugehör im Hause Nr. 4 am Valvasorplats« ist sofort iu ¡ergeben. Selbe eignet sich auch für ein Geschäftslocal. (4122) 3—1 Auskunft in der Kanzlei des Philipp Supanölö, RttmerftrasM 20. (4109) q 283/00 Oklic. Zoper Matijo Stublar iz O^ojnika St. 9, kojega bivaliftèe je neznano, »e je podala pri c. kr. okrajni aodniji v Metliki po Janezu Stublar iz O.*oj-nika M. 39 tožba zaradi 232 K 85 h. Na podütavi tožbe »e doloèi narok za ustno razpravo na dan 9. novembra 1900, dopoldne ob 9. uri. V obrambo pravic toženca se po-stavlja za skrbnika gospod Leopold Gangl v Metliki. Ta skrbnik bo za-stopal toženca v oznamenjeni pravni stvari na njegovo nevaraost in stroöke, dokler se ne oglasi pri sodniji ali ne irjoenuje pooblafiöenca. C kr. okrajna sodnija v Metlikü odd. II, dne 30. oktobra 1900. Lmbacher Neituna Nr. 253. 2088 5. November 1900. Course an der Wiener Mrse vom 3. November 19W. «««»>«« 0^«°«« ^r««««« D<« notierten Course verstehni sich ln Kronenwährung. Die Notierung sämmtlicher Nctien und der »Diversen Lose» versteht fich per Htlllt.____ Allgemein» zl»at«schulb. "" "*" «iinhelll. Rente in Noten Mal» Siovember p. «. 4 »°/». . . «7,0 »7 40 in«ot.Febi.'»u«.pr. „V/. 9««, 9710 .. „ «prUHct.pl./« 9« A) S?<0 l»4« »t»»t«l»<« »5« ft. » »«/, I?« _ ,7, ^ ,«0« „ «a l. 4»/, 1,» 10 1«3 1O ll»o« „ »ou l. z°/, l8l - ,6, - l8«4« „ l«l l. . . 199 »5 »01 »5 bt». „ 50 l. . . 199«H»01»Ü Do»..Psandbr. k »« ft. 5°/, . ,9« _ ,99 _ z«»at,schulö d»r l» A«ich»« rath» »«rtl»t. schreib«»«»». «lilabelhbahn in »., fteuerfre«, zu «4.00« Kronen . . 4»/, nz-n ^, ,<> sra^. Joses» «ahn w Silber (div.ßt.).....5»/,'/» l»?-«7 80 «udolfsbah» ln pronenwahr. steuerfrei (bl». St.) . .4»/, 94.. 9480 Vorarlbergbahn l» pronenwahr. steuerfr., 4«l »r.. . .4"/, 94 50 95.50 it« «t«tt»s<»»««schrtlb»». ,e» »»«eKe»tz.»ts«»»^«««ie«. «lilabtHbahn »00 st.««. 5»///, von X» st.......498»— — — du». 2inz.«nd». »00 st. ». W, v. bt». b»I»b.>Itr. »00 fi. «. «.«. 5°/,.........4»k —4»8 — »«». «k«rl.Lllb» .«. »00 fl.««. »«/. von «» st......4« — «z-— Geld War« «»« «t««t« z»r Z«hl«»> k»«»««»»«« «lst»i.»Vrl««^ 0l»ll>ati««e». «lisabethbahn »00 ». 5000 M. 4°/, ab l!)°/»...... »3 — 1,8 75 «lisabethbahn, 400 ». «000 Vl. 4°/,......... »14?ül1bü0 Franz IM.«., »». »884. stl». Vt/) Vllb., 4»/,..... «,7z 9« ?b »allzlsche «arl.Lub»l«.V«chn, (div. St.) Ellb. 4°/> . . . »4 — »4 70 Vorallberaer Nahn. «m. »««4, (dln. st.) Gilb., 4°/, . . . 9Ü>— - - - zt»at«schuld d«l zlnd« d»r ungarisch«« Ars«. 4»/, un». »oldrente per »«ff« . ll4'8H lib 05 bt». dto. per Ultimo . . . . 1!4 85 115-05 4»/. bt«. «ente ln Klllnenwahr., steuerfrei, per »assa . . . 90 85 9«-5ü 4»/» dto. dto, bto, per Ultimo . 90 3!> 90 55 Un». Vt..»i!..«nl. «°ld »00 fl. 11« 60 «0 Nv dto. dto. Vllber 100 fl. . . . 98 45 9» 40 bto. St«at»Hblla. (Un». Ostb.) V.J. 18?«....... US 75 11? 75 dto. Tchanlregal.NbUs.^Dblig. . 98 30 99 30 dto.Pram..«.^10<)fl.'-»00/^ühl. Verl. 4»/,......... 9? 75 98 75 bt«. bt». 50j«hl. Vtll. 4°/, . 9? 75 9» 75 Tpa«»fit.1.est.,S0I,,V«l.4«/» 98 »5 99 95 Vsenbllhn^riorllll«. Gbligation»». sserbwands-Noibbahn Em. 188« 98 — 9» 80 Otslerr. Norbwestbahn . . . 107 — 10? «0 Ttlllltlbahn....... 4Il —4l»-«> Eübbahn K »»/, verz. Iann..Iul< 322 50 8»4 — bt». k 5«/,..... 119'bO 1»0 »5 Una.A°st 40 ft. «Vl. . . . 180 — 18» — vfener Lose 40 fl..... 13» — 1»N — Palffy'Los« 40 sl. «Vl. . . . 1»9 — 131 — NothenKreuz, Oeli.«es.».,l0ll. 4»b« 4« 50 ,, ,, una. „ „ 5ft, »0— »1-— sludolph'Üos« 10 fl..... «0— 6» — Salm.Lllst 40 fl...... 174 — 17« — Tt.°»«nol».U°se 40 fi. . . . 198 — »0» — Walbfteln'Lofe »0 sl..... —— —-— ««winftsch. b. >°/« Pr.^Zchuldv. d. Vooencrebltanft., »». 1889 50— 5» — «aibach» Lose...... 50— 5»- »eld »are «etien. Vran»p«rt«Mnt»r» nehmnng»». «usstg.Tepl. «isenb. 500 sl. . 30l5' 3035 «au. u. »etri,b».«el. l. stabt. Vtraheub. ln Wlen Ut. X . »73 - »75 - »to. dto, dto. Ut. v . . »6»—»70-- ««lim. Norbbahn 150 fl. . . 418 — 4»l — Vulchtiehiader «tif. 500 fl. «Vl. 30«0' 3,00 dtu. dto. sllt, U) »00 fl. . 1099 1l03 Donau > Dampfschlffal)r« . Vef. Oefterr., 500 sl. «W. . . 75» — ?n» - Dui-Vodenbacher «..«. 400 »1. »09 - «l» — »«rblnllndl'Norbb, I0O0fl.«Vl, 6l40 «150 2emb,««lzern«».. Iasiy > «isenb,« «eselllchaft »00 sl. S. . . . 530 — 53» - «loyb, Oeft.. Irleft, 500fl.««N, 79^- 79» - Oesterr. «orbwestb. »00 sl. V. 45« — 4l»4 - dto. bt,. (Ut, U) »00 sl. V 4«8 — 470 — Praa-Dul« »isenb. 100 fl. abäst. 175— 17? > Vtaatltiltllbahn »00 fl. V. . . «5? 75 »58 75 EÜbbahn »00 fl. s..... 10? 50 108-50 Sübnolbd, «erb.'V. »00 fl. «Vl. 3«9 75 «70 75 Ir»»»ay rltHt«.»tti«n 100 fl. . . . 197 - 1»8- - tw«.»«allz. «lsenb. »00fl. Silber 415- 418 — Ung.Wtftb.(«aab.«laz)»00fl.O. 415 — 41« — Wiener 2ocalbahnen.«ct.^»e<. — — — - Danke». »ngloOefi. Vanl 1»0 fl. . . »?»-— »73 — Vanlverein, Wlener, X» fl, . 4«?' - 4K9 - U»dcr.'«nst., vest., »00 fl. E. 86» — 8«5 — «idt..«nft. f. Hand. u. «. 16u st. -.-— — — dto. dto. per Ultimo . . . «61»5«N»»5 Vredltbanl, NNg. ung., »00 fl. . «58 — 660 — Depofittnoanl, «llla., »00 fl. . 416 — 41« — «ecomptt'Gef,. siblöft,, 500 fl. 1404 14,4' Giro-u.Eafsenv., Wiener, «00 sl. 480 — 485 — Hypoth«N>..0est.,»<»fl.»0°/.». 197-50 198 — -----------------------—55b »^ Landsibanl, Oest., »00 fl. , - "«'"M 0esterr..unaar. «anl. «00 fl. - «^. ^ - Unionbanl »00 fl..... «?,_««" Nerlehllbanl, «lla,, 140 fl. - »" Indnllrle-Dnter« nehmungen. «nuats., «ll«. Oft., 100 fl. . - lbU'-' «taybier Eisen« und Ttahl" «ilenbalü'w.i'fihg.Vrste. '««st. "' ,„" „«IbemW". Papiers, u. «.'»- '??,_,^ Lieslnger «raur«! ,00 ,.Ind. «es. N« , l»'°^ ^,«^- Ealao.Iarj, Lteinlohlen 100 - "',..,««- ..Echlüalmühl". Papier,. «" l'- «" , ^, ^ Eteyrcrm/' «apierf, u. «.^» '"' <»»" Irisall« »°hlenw..»«s. ?0 is- ",_ M" W°ff,ns..«.,0«ft.. '-" Waggon'«e „? li '!^z Deutsche «e »^. Italienilche «anlnoten . - - ,.^ '"' Nubel.Hnten. . . . - ' ^<^- «V« Cm Mayer Be»a&fe- "ULSidL \Ar«o3a.alex-Gr«ac2».a>:ft T al»a«fr. SsltelcmMw. Privat- Dopdts (Safo-Depotita) ^*. Ijubfjanska kreditna banka Laibacher Creditbank in Laibach, Spitalgasse Nr. 2. Kauf und Verkauf aller Gattnngon B«nt«n, Staatupnplere, Pfandbrief«, iMue, Blttnsen, Valuten etc. unter dan coulanteotsn Bedingungen. Dariahen auf Wertpapiere gegen müßige Ziiuea. VereioherunO gegen VerloBungsverluste. (8646) Promeeeen zu allen Ziehungen. Entgegennahme ron Geldeinlagen auf^ vier laufende llechnung und auf Giroconto »^^o ^ procentlye Vorzinsung vom läge ao* ¦am RQckzahlungstage. Weohaeleaoompte coaianteat. Böraenordrea« -f*«**^^