M tS» Mttwoch dm 30. Aezemver 1874. Ml. Jahrgang Vit <»Mi>rhurg«r Zeitung" erscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag. Preise — für Marburg: ganzjährig S st.,halbjährig » fl., vierteljährig 1 fl.50k; fürSusteUnug in» Haus monatlich lr. — mit Postversendung: ganzjährlg S st., halbjährig 4 fl., vierteliährig 2 fl. Jnfertionßgebühr v tr. pr. Zeile. Mt Krise «ad dit Enlüchttrullg des PMKum. * Die Ursachtn uvd die Wirkungen der Krise im Slllgemeiven wie im Vesouderen haben uns oft schon gevölhigt, bittere Wahrheiten auszusprechen. Wir thoten es, weil auch hier einzig und ollein die Wahrheit freimachen und bessern kann — wir thun eS darum auch beute wieder. Eine wahre Haubelskrise ist z. B. die Un-solidität. Viele Groß» uad ^leingewerbtreibende haben eS in den vergangenen sieben selten Jahren gründlich verlernt, ihre Kunden pünkiich und ehrlich zu bedienen. Auch DiestS will und muß wieder gelernt sein. Man zahlte ihnen die höchste« Preise für die schlechteste Waare; man mäck read man die lliebpfähle aus weichem (Fichten-und Taunen-) Holz höchstens b Jahre laug, die doppelt so kostspieligen auS Lerchenholz nur 7 bis 8 Jahre lang benü>^tn kann und doch jedes Jahr die abgesaulte untere Spitze nachspitzen muß, dauern die lmprägvirten Rebpsähle mit erhaltener Spi^e mindesttns fünfzehn Jahre und kosten noch immer lange nicht so viel, als gegenwärtig lu der Umgegend von Wien dle besten Lerchevpfähle. Es ist somit den Weinbauern dringend zu empfehlen, einem Fortschritte die Hand zubieten, welcher nach verschiedenen Richtungen hin — man denke nur an die kolossale Holzverschwen-dung durch den jetzigen Rebpfahlverbrauch — der eingehendsten Erwägung werth ist und der neben einer namhaften Ersparniß zugleich ein erhob, schien eine neue Schöpfung auS dem Chaos herauszutreten. SiS ringsum, so weil daS Auge schweifte, Block au Block geschoben, flimmernd und blitzend im grellen Sonnenschein und dazwischen einzelne dunkle stille Wassel flächen. Da lag auch ein Schiff im Eise, dahinter ein ziveiteS und in der Ferne ein drittes; die andern ivaren entschlüpft. Walrosse lagerten in großer Anzahl um einzelne Wasserlöcher und scheue Wale hoben den Obertheil lhreS riesigen KopseS empor, um lang und mächtig zu athmen. Zwanzig Echrilt vom Schiffe schob sich ein harmloser Se'hund auf das Eis und blieb, da wir ihn unbehelligt ließen, trotz de« Lärme« an Bord gemüthlich liegen, sich wotzlig von Seite zu Seite uvd auf den Rücken rollend, damit ja jede Slelle deS glänzenden FeUes von der lieben Sonne beschienen würde. Da wir Zeit genug hatten, unteinahmen wir weite Waaberungen iiber die Felder Ul,d statteten unseren Leidensgefährten Besuche ob, obgleich der Weg Nichts weniger als eben war. Die dicke Schneed-cke verbarg manche verrä'.herische Spalte, welche erst untersucht und dann übersprungen werden wußte. Ueberraschende Lufispie-gelungen unterhielten unS sorlwährend durch ihre Gautlerkünste. DaS Eis dehnte und rückte sich in der Ferne gleich Gebirgen empor, oder erschien in umgekehrter Lage verdoppelt. Menschen ver- nicht zu unterschätzendes Mittel bietet zum Schutze de» Weinstockes. Kur Heschlchte des Hages. In Oesterreich mehren sich die Anzeichen einer politschen Krise. Finden Regierung und ReichSralh nicht bald Mittel, die wirthschaft-liche Lage zu bessern, so wird dieS — nach der Stimmung in den „allerhöchsten Kreisen" — zu einer tiefgehenden politischen Veränderung führen. Im konservativen Lager der Ungarn herrscht lebhafte Thätigkeit. Hervorragende Mitglieder dieser Partei haben sich bereits vereinigt unv berathen, ivie die nächsten Wahlen ge, leitet werden sollen. Der „fchivaize Baron" (Sennyey) und seine Freunde hosfen, die Tage der Ernte seien gekommen. Die Organisation derEhisel-hursterist eine so treffliche, daß diese all' ihre Gegner schon weit überflügelt. Ein EentralauS-schuß in Paris, Verzweigungen in jedem Departement und in jedem Kanton, Geld in Fülle, dienstbare Geister überall. Staatsbeamte und Behörden, welche vor lauter Bonapartisten die offenkundigsten Umtriebe nicht sehen .... darf eS noch Wunder nehmen, daß diese Partei vertrauensvoller als je an den „Stern Napoleons" glaubt? Nermischte Stachrichteu. (Kirch.enpolit ik. Sicherung deS Staates.) Das Abgeordnelenhaus der Republik Ehili hat mit einer Stimmenmehrheit von zivei Dritteln eine Bestimmnng antzenommen. welcher zu Folge ein Jeder — gleichviel ob Geistlicher oder Laie -- durch Gefängniß bestraft wird, ivenn er Befehle der römischen Kurte, so weil dieselbeu die Sicherheit oder Unnbhängigkeit Chilis gefährden, veröffentlicht oder sich gegen die Vollstreckung dieses Gesetz-s auflehnt. (Zur Haremswirthschoft in Teheran.) Dem verehrungswürdigen Publikum in Teheran ist währcl»d der Spazierfahrt deS allerhöchsten Harems eine btstimmie Haltung vorgeschrieben. Wknu nämlich die Frauen „deS Königs aller Köu'ge" mit ihrer Eununcheu-Eskörte die Straßen pasiiren, muß alleS rechtS und linkS mit fliegender Haft dem Zuge ausweichen, und die Thore der Häuser müsfen gesperrt werden. Diesem „Sperrzwange" haben stch jedoch die europäischen Gesandtschaften zu keiner Zelt unterworfen, well sie darin ein mit ihrer Stellnng unvereinbares Aeichen der Entwürdigung erblickten. Die Ausübung dieses Vorrechtes sollte nun größerten sich in einiger Entfernung zu riefen-lzastea Gestatten, oder schrumpften zu winzigen Männlein zusammen. DaS geheimnißvolle Treiben des Lichtes war zuweilen sinnverivirrend und oft wußte man Schein und Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Wo Seehunde und Walrosse lagern, da ist der EiSbär unvermeidlich. UnS machte eS stetS vitl Vergnügen, die Bewegungen dieser Räuber zu verfolgen, wie sie hier und da zwischen den Unebenheiten auftauchten, bald ein Wassevloch durchschwammen, bald von einer Erhöhung Umschau hielten, immer berechnend, wie ein unvorsichtiger Seehund am besten zu beschliich^n sei. Sie wußten auch ganz genau, waS Schiffe und Menschen zu bedeuten halten; unscre besten Jagd^ tünste waren ihnen gegenüber noch Viel zu plump. Obgleich vollständige Windstille herrschte, begann doch daS UnS gefangen hallende EiS stch allmählich auseinander zu schieben und wir unternahmen herrliche Boolfahrten durch diefchmalev spiegelglatten Kanäle. Leise gleiten wir entlang. DaS Waffer ist vollcr Leben; Milliarden winziger Flohkrebse und anderer Thierchen tummeln sich umher, prächtige Quollen in allen Farben und Formen leuchten auS der Tiefe gleich wunderbaren Blumen der Set. Einglbetlet in der dunklen Fluth ruht daS Eis und eS klingt und knistert leise in der Sou- zu einem Konflikte Veranlassung bieten, der erst durch einen energischen Notenwechsel beendet werden konnte. Die Sache verhielt sich folgendermaßen; Die Frauen deS Schah machten ihre geivöhnliche Ausfahrt, und alS sie die Häuser der sranzösischen und der österreichisch-ungarischen Gesandtschast paffirten, zog sich daS Personal ehrerbietig zurück. Die Eununchen waren jedoch von dieser Haltung noch Nicht befriedigt und verlangten die Schließung der Thore, eine Forderuog, auf welche die auf ihr Borrecht, pochenden Legalionen nicht eingehen wollten. Ja Folge dieser Weigerung entspann sich zwischen der Eskorte des Harems und dem Gesinde der Vesaudtschasten ein HandgeMtlige, welches damit endete, daß die Eununchen mit blutigen Köpfen auf die Wagen ihrer Schönen zurückgeworfen wurden. Der Konflikt blieb zum Glücke von jedem ernsteren Charakter frei, da bei demselben keine offizielle Persönlichkeit betheiligt ivur. Dessenungeachtet unterließen eS die beiden Gesandten nicht, tu den gemessensten Ausdrücken Üe entsprechende SatiS-saktion zn verlangen und im Weigerungssalle mit dem Abbruche der diplomatischen Beziehungen zu drohen. Die Forderung blieb nicht ohue Erfolg. Der persifche Minister des Aeußern ließ zwar den ersten Termin von 48 Stunden verstreichen, blieb jedoch auf die Erneuerung des von den beiden Gesandten gestellten Verlangens die Genugthuuog nicht schuldig. Er that dies in einer mit orientalisch seiner Schlauheit tonzipir-teu Note, welche wahrscheinlich im nächsten Rothbuche paradiren wird, und der Friede zwischen den beiden Gesandtschaften und dem Auswärtigen Amte ln Teheran »st wieder hergestellt. (Bertehr. Fort schritt im Post-wesen.) Im Postverkehr Deulschtauds lst «vie-der eine wichtige Neuerung zu verzeichnen. Den Korrespondenten soll von jetzt an versuchstveise gestattet werden, gewöhnliche srankirte Brtefe im Bahnhofe alsbald nach Ankunft der Elsenbahn-zügf unter geiviffen Bedingungen in Empfang zu nehmen. Diese Briefe führen die technische Bezeichnung „BahnhofSbriefe." Wünscht ein Ko.re-spondent die Briefe von einem bestimmten Absender lm Bahnhofe unmittelbar nach Anknnst der Eisenbahnzüge ln Empfang zn nehmen, so hat er solches der Postanstalt an feinem Wohnorte mitzutheilcn. Gegen Einrichtung einer Abon-nementSgebühr von vier thalern monatlich erhält er einen Legitimationsschein, in welchem der Name deS Absenders und beS Adressaten, sowie die Angabe deS Eiseubahnzuges stehe«, mit welchem die Briefe regelmäßig Beförderung erholten sollen. nenivärme; nur das Gebrüll einiger Walrosse uud das mächtige ,Blurr—-r- „Huf—j" auftauchender Wale unterbricht die sonntägliche Stille. Um eine Eisklippe wendend erschrecken tvir einln zufriedenen nordischen Einsiedler, einen Seehund, welcher lN wilder Hast Von seinem kalten Sitz hinab lns Wasser plumpt. Sofort aber steckt er dieht neben nnS wieder den Kopf heraus und senkrecht aus und ni,der schaukelnd mustert er unS mit großen klugen Augen. Sein komisch grimmiges Gesicht mit martiatlschem Schnurrbart geziert, seine Harmlosigkeit, sein drolliges Benehmen machen ihn zur lustigen Person deS Eismeeres. Eine drohende Bewegung mit dem Arm und dem Kopf und er duckt stch vorsichtig», um sofort wieder an einer andern Stelle auszutaucheu. Ue-berhaupt scheinen die Seehunde außerordentlich neugierig zu fein; ein kurzer Pfiff, eio Klopfen am BootSrande verfehlt seilen, mehrere von ihnen an die Oberfläche zu bringen, und dann begucken sie schnaufend, pustend und mtt unerschütterlichem Ernste die Urheber deS ungeliiöhntlchen Geräusches. Die Walrosse sind viel fcheucr. Mit Ausnahme der sehr allen und griesgrämigen Buller», welche sich gern abgesondert halten, lagern sie meistens in größerer Anzahl aus. dem Eise und verschwinden btim geringsten Anzeichen vov Gefahr sosor im Wasser. So unbehülflich sie auf dem Trockenen sind, so glwatldl zeigen sie sich iM sAbäuderuug des Wechselstem-ptls.) Die Regierung beantragt eine Abänderung des Veletzes über deu Wechselftempel. Zn dieskr Botlage findet sich aüch die Vkftimmuug, daß jede Vervielfälltguvg des Wechsels (S'kunda, Tertia), sowie jede gtrige Wechscltopie der vollen Slewptlgtbühr uuteiliegt, wodurch der Wechsel-ftewpel den Charakter einer ^Popiersteuer^ erhält, während doch der Wechselstempel nach finanzwiffenschasllichtu Grundsätzen lediglich wlt Rückficht aus die Höhe des Geldl»etrages, aus welchen d,r Wechsel lautet, normirt werden soll, ohne die Handelswelt zu hindern, zur Manipu-tatto«s-Erletchteruog Sekunden, Tertieu und Kopie» voa Wechsel» auSzuserttgen. (Polit t s ch e Bereine in der Steiermark.) Dle Steiermark zählte in diesem Jahre 1Z0 politische Vereine mit ungefähr 22.000 Mitgliedern. Die slärkste Mitgliederzahl habeu: der katholische Preßverein mit 37V0, der fteierm. Bolksbiidungsvereiu mit 1700 und der katholisch-konservative Bolksverein in Grafendors Mit 1000 Veuossen. Auf die einzelnen Bezirks-hanptmaunschasten vertheilea sich dle Bereine solgendermotea, Vruck 7, Mi 5, Aeldbach 11, Graz 82, Gröbming 2, Hartberg b, Jndenburg 7, Deutschiandtberg ö, Leibnitz 10, Lesben 3, Liezeu 1, Luttenberg 1» Marburg 12, Murau 1, Pettan S, Radkersburg 3, Nanu S. Weiz 7. Ma»b«rger Berichte. (Gewerbe.) Im Verlause dieses Monats wurde» bei« Stadtamte Marburg solgende Ge> werbe angemeldet: Weinhandel, Grazer-Borstadt Alois von Kriehuber uud Kompagnie (als Kommanditgesellschaft vom 1. Jänner 187S an) — Erzeugung von Braantwein und Rosoglio, Stadt, itärutnergaffe, Margaretha Jakopitsch — Erzeugung Von Effig, klihum, Liqueuc uad Brannt» wein, Stadt, Herrengaffe, Antonia Dirnberger — Berschleih von Galavterie- und Parsnmeriewaaren nud Siegelstecherei, Grozer-Borstadt, Jakob Bienenstock— ErzeuMNg von Liqneur und Branntwein, Stadt, gleischergasse, Joseph Wutt — Handel mit Bein uad Laabesprodukten, Grazer-Lorpadt, Johanna Staudinger. (Straßenraub.) Alois Gollob, Schuh» Macher in Slapfina, Gerichtsbezirk Pettau, wurde a»f dem Rückwege vom Jahrmarkte in H.Kreuz — nahe beim Hause des Grundbefitzers N. Ko» sar i» Ferbegos^en — voa dre» unbekanntes Männern Äiierlallen, mit Messer» gestochen uad seiner Baarschast (vier Goloea) beraubt. Gin lhäter ist bereits in Hast gesetzt worden seine Genossen dürften sich aber noch Ungarn ge-I mal zum Verkehr zwischen dem Posiamte und lüchtet habe». (Blitzschlag.) In das Wlrthschastsge-»äude des Grundbesitzers Karl Dellfort zu Rei-cheuburg hat dieser Tage ein Biitzstrahl geschlagen, welcher jedoch nicht gezündet. DaS eingeteilte Vieh blieb mit Ausnahme einer Kuh ganz unversehrt. (Unterricht in der Geschäft s-christ.) Herr Eduard Flitsch, Professor an der Grazer Handeleakademie, ist durch ernstliches Unwohlsein verhindert worden, hier während der Feiertage den angekündigten KurS» über Ge-chüstsschrist abzuhalten. (Ernennung.) Der Justizminister hat den HauptmanwAudttor Herrn Hermann Puff zum Notar im Sprengel Ober-Radkersburg ernannt. (Theater. Phytographtsche Darstellungen.) Die Operette „Angot" dürfte wohl ebensoviele Freunde haben als sie gnschauer zählte. Da die Ausstattung ganz besonders ge sollen hat, so ist es dankeaswerth, daß Herr Krappek in seinem photographischen Atelier äußerst effektvolle Kostilmebilder aus Mamsell Angot auS» führen lieh. Dieselben sind zu Jedermanns Freude in den Schaufenstern bei den Herren Janschitz und Feritnz ausgestellt und ist so aus einige Zeit ein lohnendes Ziel sür unsere eintönigen Winteispaziergänge geboten. (Wählerversammlung. Rechen schostibericht des Reichsraths-Abgeordneten Herrn Friedrich Brandstetter.) Heute haib 6 Uhr Abend findet im Saale ,^zur Stadt Wien" eine Wähler Versammlung statt, welche Herr Friedrich Brand stetter einberusen, um Rechenschaft zu geben über die Reichsralhs-Seffion 1673/74. (Ausder Gemeindestub,.) Morgen Vormittag halb 11 Uhr findet die erste Sitznng deS neuen Gemeinderathes statt, und werden die Wahlen des Bürgermechers, des Btce-Vürger Meisters und der (4) Äadlrüthe vorgenommen. (Sylvester.) Morgen um 7 Uhr Avendö wird in der „Grub" eine Sylveftersetir des Arbeiter-Bltdnngtvereins statthaben. (Evangelische Gemeinde.) Der nächste Gottesdienst findet am ReujahrStage statt. Von der Abhaltung einer Sylvesterandacht wird infolge einstimmigen Beschlusses des Presbyteri-nms aus gewichtigen Gründen Umgang genommen. (Postamt W in d is ch - Fe i st r i tz.) Am 1. Jänner 187ö wird der Postkurs Wln-disch'Feistritz — Pragerhof eingestellt und soll von dieser Zeit an eine ivotensahrt täglich drei- dem gleichnamigen Bahnhose stattfinden. Theater. In Folge der Feiertage können wir erst ^ )eu!e über da» Gastjpiel deS Frl. Amelie Ehar-eS vom Stadltheater in Wien berichten. Das-eibe umfaßte die Abend, des 21., 22. und 23. Dezemtier und trat Frl. Charles al« „Franziska", „Frau von der Straße" und „Katharina von Mtdiei" in Laubes „Karlschülern^ und „Bosen Zuvgen", in Lindners „die Bartholomäusnacht" auf. Unser Berichterstatter konnte nur den briden letzten Borstellungkn anwohnen. Das Publikum sühlie sich dieseswal nicht c^ngezogea uad sind auffallend leere Häuser zu konstatiren. Doch wir konnten uns an den Darstellungen des Gastes nicht btsonders erwärmen. Frl. Charles erscheint als eine Schauspielerin, der eS weniger darnm zu thnn ist, ihre gnten Mittel für das Ganze einer Rolle gleichmäßig zu verwenden, bei der sich die Kraft des Spieles nicht mit dem Gang der Handlung steitiert, d e vielmehr nnr den Effekt der einzelnen Seenen nützt, uw sich so drn Bei» ft ll des Publikums sicher zu erkaufen, der als Ausgangspunkt ihres Strebens hingeslcllt ist. Dadurch verlieren ihre Schöpfungen die einheitliche Charakteristik und überzeugend» Wahrheit, ent-behrea des Stempels wahren KünstlerthumII>»Iili - KtsellsekM. Das ?. 1'. Publikum wird hiermit in Kennt-niß gesetzt, daß die Station Osiltvär auf unserer ungarischen Linie Pragerhos-Osen (vuäapest) vom 1. Jänner 1875 an den nkuen StationS-namen führen wird und findet von diesem Tage an die Besörderung von Personen und Sachen von und nach OZiIcvär nunmehr nach der neuen StationSbenennung ^Sziadaä-Vattll^s.ii'' statt. Die Tarisprejse werden durch diese Namensänderung nicht beirrt. Wien, im Dezember 1874. Vom 1. Jänner 1875 an wird zwischen den Stationen Spital an der Drau und Sachsenburg die Haltt stelle „Lendors" filr den Personen- und Gepäcksverkehr eröffnet. Wien am 28. Dezember 1874. Die Gelleral-Direktion. Innsbrucker- 4 Salzburger- 20-Gulden-Lose Ziehung am 2.&4.Jttnner 1815 Haupttreffer 30,000 II. Kleinster Treffer H. 30.— Gefertigter verkauft Original-Lose nach dem Tagescourse, ferner auf Raten zum Preise von fl. 25 gegen eine Angabe von 3 fl. pr. Stück und der Rest zahlbar in 11 monatlichen Raten k 2 fl. (1268 Ein Pferd, Braun, Wallach, 15^» Faust hoch, 6 I. M, ist zu verkaufen bei I. G. Gruber, Draugaffe. Dünger ist zu verkaufeu. Anfrage Draugaffe Nr. 250. gibt einem hochverehrten Publikum bekannt, daß er vom 1. Jänner 1875 an ein ^doQvvlQeut kür in und außer dem Hause pr. Monat von 7 fl. auswärts eröffne, und Werde mir die größte.Mühe geben, meine verehrten Gäste mit den besten Speisen solid und schnell zu bedienen. Vertrauend auf sehr zahlreiche Unterstützung meines neuen^UntrrnehmenS. zeichne ich mit aller Hochachtung (1336 Ziarl Zilementschitsch. Innigste Bitte. Ein durch Krankheit und Unglücksfälle in Schulden gerathener aimer Mann bittet edle Menschenfreunde und Wohlthäter. ihn durch milde Beiträge aas den Händen der Wucherer zu befreien. Beiträge quittirt dankend die Administration dieses Blattes. _(1337 Casino in Marburg. Donnerstag den 31. Dezember 1874: Sylvesterfeier V. Lobmwein, Photograph in Klagenfurt nnd Seebad Maria-Wörth eröffnet seine pyotograpyifch-artist. Anstatt in Marburg, Schillerstraße Nr. 174 am S HSVS. Die »rlistische Autsührung der Photographien (in jeder dtliebigen Größe) ist bewährten Kräfte» ersten Ran>,e« anvertraut, und kö-nen demnach dt« gcehrten ?. I. Besteller auf vorzügliche Erzeugnisse rechne^ Aufnahmen täglich, auch bei trüber Witterung. 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(1325 gMDigk Rnfichcriigs -Aank i« Prag. Den ?. 1'. Herren Mitgliedern vom Jahre 1869—1870 der Seetionen I. und II. (Capital- und Rentenversicherung ans den Lebens- und Todesfall) gebührt vom Reingewinne aus dem Jahre 1870, welcher 43'35°/„ beträgt, eine' 7o Der Rest des Reingewinnes wird auf Grund der Beschlüsse der General-Versay^mlungen in den Jahren 1871—74, dem Fonde des der Bank gehörigen Hauses Nr. ConS. 978—2 gntgeschrieben. Die Dividende wird auf Grund de« Z. Z der Statuten Section I. und II. von» l. Jänner 1875 ab, auf die in Kraft verbliebenen Polizzen aus dem Jahre 1869—1870 derart ausbezahlt, daß vö» de» im Jahre 1875 ansznlösenden Ouit-tnngen 25°/« an Prämie abgerechnet werden, den Fall ausgenommen, daß eine anderweitige Verwendung deS Gewinnes während der statutenmäßigen Frist der gefertigten Direktion schriftlich angezeigt lvorden wäre. Bezug nehmend auf die obige Kundmachung beehren wir unS auf die von der BerslchernngSbank errichteten Credit-Vereine hinzuweifen n. z.: I. Credit-Verein gewährt den Mitgliedern, die in Folge dienstlicher Verhältnisse Cautiöneil zu bestellen haben, solch» gegen 12jährige Amortisation mit K°/, Zinsen. II. Credit-Verein gewährt den Mitgliedern Darlehen und Borschüsse in« Allgemeinen »ind hauptsächlich an Pensionisten überhaupt, an Staats- und Com-munal-B»amte, an k. k. Osficiere, dann hochw. Geistlichkeit nnd Andere, ebenfalls gegen 10—12jährige Amortisation unter günstiger Bedingung. Zur Ausniihme in diese Credit-Vereine, sowie auch zur Ertheilung weiterer Auskünfte aller in den Bereich dieser Bank fallenden Versicherungs - Geschäfte empfiehlt sich die gefertigte Ilittat-Wepräfentanz dt^egenseitigen BersicherungS-Bank „8l^VlA" i« Marburg, Hauptplaj» Rr s« II Stock In Gegenden, wo unfere Bank noch nicht vertreten ist, werden tüchtige Agenten" gegen gute Provisionen angestellt. Bezügliche Anfragen beliebe man an die Filial-Repräfentanz in Marburg zu richten. (is2g UGUMrsMsA RMkksilMsr «Ä MssliMsiiN I vvQ äor Hochhtimrr Arlitn-Orsrllfchast i« Hochheim a/M. j ?orm»l, » voll?., Vai'tv blakvke — Lfanil vin svo Kalten äiv IInterkertiKten in grösseren ?artdien am I^axer unck bieten üiese seit ^adren dvliannten unü I)e8t renommirten ^eine dei kesüKeu von Xisten lü^ie Görden wit OnKins^preis an. x Vom k. k. Bezirksgerichte Marburg linkes !Drauuler wird bekannt gemacht, daß zur freien Lizitation der zum Verlasie nach Herrn Friedrich Gereke gehörigen Caffee-Surrogat^Fabrik^Rea-lilät in Marburg, Urb. Nr. 50 aä Melling im Schätzwerthe von 18634 fl., unter dem sie nicht hintan^geben wird, die Tagsatzung auf den II. Janner 1876 Vormittag von 10 bis 12 Uht im Orte der Realität in der Mellinger-straße zu Marburg, dann der Fahrnisse und I mehrere Caffeesürrogat-Waaren, der ComptoirS-und Zimmereinrichtung. Kleider und LeibeSwäsche aus dtn KI. Jänner 1875 und die darauf ^folgenden Tage, immer von 9 bis 12 Uhr Vor-und von 2 bis 5 Uhr Nachmittag im Orte der Realität angeordnet werde. Jeder Lizitant der Realität hat vor dem Anbote ein Vadium pr. 2000 sl. in Baarem, steierm. Sparkassabücheln oder öffentlichen Obli-!gationen nach dem Wienerbörsenkourse zu Händen der LizitationS-Kommission zu erlegen. Der Meistbot ist vom Tage der Lizitation angefangen mit 6^^ jährlich zu verzinsen, zu ein-m Drittel in 3 Tvgen, zu einem Drittel in 3 Monaten und zu einem Drittel in 6 Monaten vom Tage der Lizitation an gerechnet zu erlegen. Da die Lizitation freiwillig geschieht, bleibt den auf der Realität versicherten PfandglSubigern ihr Pfand« recht ohne Rücksicht auf dek Verkaufswerth vorbehalten. Die beweglichen Gegenstände werden nur gegen gleich baare Bezahlung an die Meistbie-tenden verkauft. Die übrigen LizitationSbedingnisse können beim Herrn LizitationSkommlssär Dr. Mulls eingesehen werden. K. k. Bez.-Gericht Marburg linkeS Drauuser _am 12. Dezember 1874._ HerrschaMchtli Arenohlil, im vorigen Winter geschlagen, vollkommen auS-! getrocknet, wird nach Klaftern und auch in klei-^nerem Quantum verkauft. Auf Wunsch wird selbes geschnitten und gehackt ins Haus gestellt. > Bestellungen werden entgej^engenommen und ^sosort effektuirt in meinem Eomptoir vis-ü-vis der Glaehandlung deS Herrn'Wagrandl. IIIS)_v. lilui'mavi'. Dank und Anempfeytung. Indem ich für den mir zu Theil gewordenen reichlichen Besuch höflichst dairke, erlaube mir das geehrte PuÜikum zu verständigen, daß ich mit I.Jänner 1875 dieFleischausschrottung des Hrn. Baumann in der Postgasse übernehmen werde,' wo es mein eifriges Bestreben sein wird, meine verehrten Kunden durch reelle und solide Bedienung zufriedenzustellen. Vom 1. Jänner an kostet das Pfund gutes Rindfleisch kr., Kalbfleisch SS kr., Schweinfleisch kr. 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Ich mache hiemit die ergebenste Anzeige, daß ich das Gasthaus in Proßegg (ehmals Felder) wieder eröffnet habe und bitte um zahlreichen Zuspruch. 1317) Johaittt Gfchaider. Alltkrleibs-DruchleidtNde finden itl der durchaus unschädlich wirkenden Lrnchsaldt von in IIvi'Z»»» (Schweiz) ein ilberraschendes Heilmittel. Zahlreiche Zeilgnisse und Dankschreiben sind der Gebrauchsanweisung beigefügt. Zu beziehen ill Töpfen zu ö. W. fl. 3.20 sowohl durch G. Stllrzenegger selbst, als durch ,?«s. Mohren-Apotheke,. Wien, Tuchlanben, Nr. 27. ^1029 Nr. 1711. Edikt. (1273 Vom s. k. Bezirksgerichte Marburg l. D.«U. wird bekannt gemacht; Es sei nbrr Ansuchen der Erben nach der am 7. August 1874 verstorbenen Frau Elise Krieger die freiwillige gerichtliche Feilbietung der zum Verlasse g« hörigen Realität E.-N.92 aä Stadt Marburg i. d. oberen Herren-gasse in Marburg im SchäKtverthe von 18000 fl., dann der aus 106 fl. geschalten Einrichtung bewilliget und zur Vornahme die Tagsatznng auf den s. Jälnner 1875 Vormittag 10 Uhr an Ort und Sielle angeordnet, wobei die Realität und die Fahrnisse nicht unter dem Schätzwerth hintangegeden werden. Da der Verkauf der Realität freiwillig geschieht, bleibt den darauf versicherten Gläubigcrn ihr Pfandrecht ohne Rückficht aus den BerkaufSwerth vorb halten. Die LizitationSbedingnisse. nach deuen insbesondere ein Vadium pr. 1800 fl. in Baarem, stkierm. Sparkassabücheln mit Bestätigung der Direktion, oder österr. Staat^papiercn zu erleaen ist. sind beim Lizitationskommiffär Herrn Dr. Reiser einzusehen. K. k. Bezirksgericht Marburg l. D.-U. am 23. November 1874. Größtes Itidtlnllallren-jager i!l Wikii, Stoikimriscnplatz Nr. 2 des k. ?. kilN^j, „zur schöllen Maikünderin". Muster jederzeit franco (1318 W?' MöQsr I.osö ulit"" «i«« kvckkslukös. "W« Ledon am .^17 er^vlAt äie ^ledunK äer l ^ per Stück vvrkautt, aUs iu idrsm Wselissleontraets d!« 30. vs^kmdyr ä. 5. -u Z VV »» mit ^sr U 6ie86M ?rsiss ^okk^uften l^oss mit 101 ö. xr. Lt. 1)is 15. .lavuar 1875 ^>11 Wiener Lose, Haupttreffer 200.000 fl. Diese Lose, von der Stadt Wien garantirt, sind ebensowohl in Folge ihrer unzweifelhaften Sicherheit, als auch in Anbetracht ihres besonders günstig dotirten Spielplanes, jetzt schon das Liebliugspapier des Lose kaufenden Publikums geworden. Die gefertigte Wechselstube macht ihre P. T. Privatkunden auf dieses Papier besonders aufmerksam, dessen Curs sich in kürzester Zeit erhöhen dürfte, und hat um einen Beweis der eigenen Anschauung über den Werth dieser Lose zu geben, welche Jährlich 4 Mmip, Bjl'«r 200.00011. jedeltoe^,:üd„Ä„s 130—200 fl. rüdpMt werften ms, von ihrem Besitzstande eine Partie Lose ausgeschieden, welche sie zum Curse von fixen Derlei Lose ohne die Verpflichtung des Rückkaufes genau zum Tagcscursc. Auf lOmonatliche Raten mit 15 fl. Angabe. .... ipA 200.000 fl. ä 2 fl. 50 kr. «in. ' ; Auswärtige Aufträge werden nur gegen Einsendung des Betrages oder einer baren Angabe und Nachnahme des Restbetrages ausgeführt. Barsendungen werden franco erbeten. Auch wird um Beischluss von 30 kr. für seinerzeitige frankirte Zusendung der Ziehungsliste ersucht Wechselstube der k. k. priv. Wiener Handelsbank, vorm. Joli. C. Sollten, Graben Nr. 13. Promessen auf Wiener Lose, von obiger Wechselstube ausgefertigt sind auch zu beziehen durch: me> Jon. Schwann in Marburg. ?r«wo5soil 2ur?!iökuvx klu 2. ^knuar