TS. ZiwWinS Ur««»O«»I «O«»»«tN«» » «»«AM ß». ZG7G »o«I» VOssW«Iwi»g u»ö kH«eIick«tl«>I WW«»» IG. «KM»0R. .WM— «l «» '-iU.It.ö.k«« « »»0G«w»0«WM»W»« s«t^ ktss, ZöZ 5MM»t>g. tivn 11. k^ovemder »t MV»M N l)!«, «itzVtl«,. z« Oti». 0d»«G» ^!«i< ««»>«. « «» >»t- Z vi». Mrihmr smm ^npanisches Dumping im englische» Unterhaus. London, W. November. Das Unterhaus beschäftigte sich in seiner gestrigen Sihung mit der Frage des japanischen Warclidttnipings, welches die englische Industrie auf allen Märkten bedroht, (irinige Redner forderten scharfe Gegenmab-naliinen, >>andelsminister Runei man erklärte, die Regierung sei bestrebt, alles zu tun, was möglich sei, um die Hochflut der ltillij^en japanischen Waren zu^lckzuhalten. Der Minister vertröstete die Interpellanten mit dem Hinweis daranf, dak eine Äniguny mit Japan über die Konknrrenzbestrebun-gen doch noch möglich sein werde. Wober Äapans Konkumnzftarle? Die Oueven der Wettbewerbsttberlegenhett dcr japanischen Industrie. Die curopäisen Jndustriestatten seljen sich gczwunlien, sich imnier ernsthafter nlit dcr jnpanislsien Industri^'tonlurrcnz zu ve-schiiftisien, die is)iuni nicht nnr anf den Welt nn'irttcil drnus'.en wichtige Al'sabk^^biete str<'i-fiss macht, sondern die auch schon bis nach (5uropa s<'lt'st vor^^edrnngen ist. Die Preise der jcipanischen Ange^wte sind so unvorstellbar niedrig, das', ein >Schritthalten mit ihnen fl'ir die alten europäischen Industrien einfack ni.bt möglich ist. Tie Ursachen für diesen niedrigen Prei-^^stan^ sind einmal d<'r tiefe Les'en'?!tani>ard nnd di,' dadurch bedingten selir iN''dv!!V'n der japanischen?lrbei- t-er. die nach zel)i'nündiger Arbeit oft kaum mchr als ben Betrug eines europäischen ^tnndenlosines veidieucn. ?sür die stalknla-til.^n der ^^apaner ist abcr auch ausschlaggebend, daf^ die fapanische Industrie mit er--s?eb!ick> geringeren ^WPitalkosten zu rechnen bat. Tie non den alten Industrieländern mit bohen Answendnngen errungenen technischen ^Fortschritte sind den Japanern sozusag<'n n'usonst in den ?chos; gefallen, ^ie können die P.!.<'rke iluer jnngcn Industrie anf den „enesten Pvi^dnktionSverfahren aufbauen nnd sind in keiner Weise durch Abschreibungen aus veraltete Anlagen vorbelastet. Da^^n k'^mmt iettt nnn noch die Währungöentwer-tung, die den ohnebin beftehen'den grosten Preisvorsvrnng noch erweitert. Es besteht ?lnlas^ ^^n der Annahme, dasz die Anfgabe der t^^oldmährnng von der Regierung ausdrücklich in den Dienst einer stistenvatischen w>rt-schaftlich<'n (5'rpansionspolittt gestellt wurde. Wann werden die europäischen Volkswirtschaften b<'greifen, das^ sie sich gegen diese Gefahr ans dein Osten nur dnrch eine gemeinsame Ablvehrfront schützen können? Bvfsenberlchte Aiirich, den l0. November. — Devisen: Paris 2s^.197.^, ^.'ondon NeMork Mailand 27.lsi, Prag 15.33, Wien 54.50, Ber lin 122.075. Ljubljana, 10. November. — Devisen: Berlin 1ZM.97-N7I.77. Mich l108.3b— 1113.^.^^. London 15I1.42-1W.YS. Newvork Scheck Paris 223.85— 221.07. Prag .170.7l^. Triest 300.57 - österr. Schilling (Privatclearing) f^.85. Moskau redet elne scharfe Sprache nach Xoklo! Die Sowjetregierung verlangt die Bestrafung der japanischen Militärflieger / „Volle und sofortige Genugtuung" M o s k a u, 10. November. Die Sowjetregierung hat durch ihren Vot» schaster Jurenev in Tokio wegen der Ue> bersliegung sowjetrussischen Territoriums durch japanische Militärslieger bei Bladivo-stok am Z. d. M. eine scharse Protestnote über reichen lasten SS ist dies nach dem 6. d. M. bereits die zweite Rote in der die strenge Bestrafung der an jenem Raid beteiligten Flieger gefordert wird. Die Mostauer Re. gierung fordert fast in ultimativer Form sofortige und völlige Genugtuung. Tokio, 111. Novcnlber. In hiesigen politischen ^treisen hat die neue sowjetrussische Note grosze (lrreguug ausgelöst. Die japauische Presse ist nach wie vor auf einen herausforderndeu Ton abgestimmt, so das; der Eindruck vorlierrscht, daß die Militärpartei die gesamte öffentliche Meinung Japans hinter sich hat. DeuWland will mit Frank-reich allein verhandeln Wird der Plan der Reiclisregiernng in Paris Gegenliebe finden ? / Berlin ist znversichttich Berlin, 10. November. Die ansjenpolitischen Absichten der Reichs-regieruug begiunen si6) immer klarer abM-heben. Tie Mission (^i ö r i n g s bestand nach Ansicht hiesiger ft'lhrender ^kreise nicht etwa darin, den Dme zur Aufnahme von Perliandlungen im Rahmen des Viererpaktes anzuregeu, weil Teutschland vorderhand nicht geneigt ist, in irgend einem größeren Rahmen zn verhandeln. Die deutsche Regierung möchie viel lieber mit Frankreich allein verhandeln, was insbesondere aus einem In tcrview ersichtlich ist, welches der Reichs-bantpräsident Dr. Z 6) a ch t dem Mitarbeiter des Pariser „Iourual" gab uud wo der Wunsch nach Cin.^elverhandlungen mit Frankreich offen aU''.gesprochen wird. DieS dürfte auch deu Wünschen der Regierul«g 5^itler entsprechen. Zu bezweifeln ist lediglich, ob der Plan d^'r Reichsregieruug in Paris Gegenliebe findet, da Auf^enm in ister Paul-Voncour bereits erklärt hat, das; Frank reich jeden Angenblick bereit sei, mit Ver-liii in Verhandlungen zu treteil, jedoch nur auf der Vasis von (^cnf. Diese aber ist für Teutschlaud augenlilicllich aus Prestigegründen indiskntabel, so das; Paris und Berlin augenblicklich stark aneinander voriiber-reden. Troj) allden! ist inan in Berlin überzeugt, das; Frankreich die günstige l^elege«theit des Paktierens mit D^'ut'schland ni6)t von sich stos;en wird, n^nn Teutschland ihm nur eine Verhlindluugskonzession gewährt: das Recht, von dem Verlauf der Verhandlungen die befreundeten Regierungen ständig auf de>n Laufenden halten zu können. Variier Kammer gegen Sonderverhandlungen Beqinn der großen anbeiipolitifchen Debatte Pari s, 10. Norember. Die jtamlner trat gestern in die gro^e aubcnpolitiiche Debatte ein. (Gestern sprachen t»rei Redner, es sind aber noch n Redner vorgemerkt. Bedeutsam lvaren gewissermaßen die Roden des Radikalsozialisten Guernot und des Vertreters der Rechten Georges Mandel. Beide Reden zeig ten, daß fich die Linke wie auch die Rechte in der Auffaffung über die Haltung Frankreichs Deutschland glegenliter eiuig sind. Die beiden Redner erklärten, Deutschland sei inmitten einer moralischen u. materiellen Anf-rlilstunig begriffen, die sich in der militärischen Erziehung der Jugend, der gesteigerten Einfuhr von Rohstoffen für die l5rzeu-gung vo-n Kriegsmaterial auswirke, ferner im Bau von Flugzeugen, Strasienbalinen am rechten Rheinufer solvie im fie^rh-^st be triebvnen Gtrafienbau und der Erzeugung von Giftgnsen. Die l'eiden Redner erklnrt.'n auch, das; für Frankreich ein Präventivkrieg gegen Deutschla?ld unter keinen Umständen in Frage koinine. Frankreich iei iniiner 'legen eine Politik ^er (^walt eingelreten, es wird sich immer für den Frieden einzu>ej)i:n lvissen, aber gleichzeitig lvürde die Mi^glich-keil von getrennten Verhandlungeil zwischen Frankreich und Deutschland aus^ieschaltet werdeu, da Frankreich seine Verbündeten nicht inl Ttich lassen werde. Ter Viererpakt 'ei für Verhandluugen mit Tentschlan«^ i'n-geeignet, da die Abnistungskonferenz ihre Arbeiten fortsetze und daher ein Bori>«iiid die^liezüglich für Deutschland tvegsalle^ Mandel forderte in seiner Rede die An-' enduug der Eanktiousklauseln des Versail-ler Vertrages gegen Teutschland, da uian dem Reich keine Zeit lassen dürfe zur Aufrüstung. Deutschland, erklärte Mandel, könne heute bereits in 24 Stunden 4/» niodern ausgerüstete Divistonen an die Front werfen. Anch der letzte Redner M ontillot ätts;erte sich in ähnlichen, Zinne. Die Dt'-batle wird fortgesetzt werden. Yin Erdbeben zerstörte Godom u. Womorrha. (5!n dentscher (belehrter hat es sich zur Ausgabe gemacht, die aus dem alten Testa-nient bekannten Wnndergeschichten zu prü^ fen nnd wenn möglich ans Utitürliche Unjachen zurückzuführen. Seit ^al)ren nimult er in Klcineisicn, in Palästina nnd Acgl'vte.i ausgedehnte iiiid ninsassende Fi.nschuirsien vor, die auch l'ereits eine interessan- ter Ergedniss(^ gezeitigt lial'rn. Zo stessle er z. B. sest, das; sich im ^sien des ^lü-'len Meeres ein halb trockener Cuninf lnsand, den die Inden walnscheinlich aus ihreln l'erülinkten Zug „trockenen Fnsses dnrcl, das Meer" dnrcl)quert haben. Tas nachsehende .(leer >des Pharao ivnrde uach seiiu e durch ein niit einer heftigen ^pviusislut bundenes (Erdbeben vernichtet, (^in Tektl^in-sches Beben war anch die Ursache des (^'iis' stnrzes der Mauern Jerichos, und die be-rühnlte (beschichte von, Untergan^i dev te Codoni nnd (^!olnorrha ist el'ensalls ein Erdbeben zu erklären, das eine fui-chtbare Fenersbrunst entfachte und dadurch das verschwinden der Ltädte nocZ) l'eschleltnigte. Sie wollte Rekrut werden ... Bei der schweizerischen Anshelninq in 'v.is do, im obersten Tessin. ereiiinete siti, 'N len Tagen eine nette (5pisode. 'l?ll> t^er Au^''-hebnngsoffizier die ^linnde dnrch da^, T>.ns machte, trat Plöklich eine snnge Taine in schnnlcker Tportkleidniig cnls ihn iu. ilsivpie die .^>aken zusaninien nnd meldete sich niit todernsten! l^^e'icht znnl Netrnten. Als d^r l?ffizier sie kopsschiittelnd anblickte nnd ne liat, derartige Zwerze zn unterlassen, erU^ir« le sie Niit slaunncnden Augen, das; »ie fest entschlossen sei, ibrer „vaterl-'indi'chen Pflicht" zn jienügen. 5ie h>-.be aele'en, da?; es in andern ^'ändern bereits n'eil>liU>e resangehörige gäde. Ter ^Dsiizier uiachte der inngen Schweizerin klar, ^as', die Fran<'n im ^'riegsfiill für di^» ''!>ernnlndetenvflcsie nn>d zur Vectrelung der ').'iänner an^ isn'.n Arbeit'^pläln'n eingesetU wiirden. T^iniit nu II te sich die i»uge Tmne aber ni.s'! geben, sie bestand anf ihreni Wnn'ch, s>'da''. der ^^ffizier ihr erst inii energiscl)<'n W^irten das lUnniögliche ilsres Beginnens vlN- An l.'n halten nnls;te. T.i n?achte sie mit Iränen-überströniteiu l^inicht >sehrt nnd ging tiefbeleidigt nnd enttänsclil nach >^^anse. Eine Drehort^.el erschlägt ein Kind. Ein tragischer llnglnrlsfalt ereiinet.' in einer Vorstadt Nl'n Lon>don. Ans s'in.vir ^'Iiof 'pielte ein Trehorgelniann, nnd d>' .iin der tanzten zu den einsaclien Weisen. Als dc'r Alte die ans d<'n Fenstern berabaev.icr-seneu Münzen aufsainmelte nli^rs)ten sich di? K'leiueu uengierig an der Trehorges zn 'ckmf fen. Dabei srblng der n^acklige ^lasteil ^nrch einen uuglücklichen Znsasl nnl nnd bi^grub elu etn'a zweijährili<'s ^Vliidchen nnter sicl, Das .^ind erlilt schn^cce il^netschungen nnd starb auf dein Tranc4»ort ^mch dem >^ran-kenhanse. Die der MariborSta tiSkarna. Ma ribor. ^uröiSeva ullca 4. ?mp kieblt sich Lvrliellnna vo-» ^^''ch>'iss>?l'!^chen7 >?tra^z;liS w solid!" und billlaster Au^s'^frikna Ausfühning sämtlicher Buchbinberarbeiten .Lloriborer Nummer Z02. O Sam5taq, den l1. November Vor d«r Auflösung b»< nationalen Tunibund« ln Stftemich Bereine mit über IW.VW Mitgliedern von der Auslösung betrossen. W i e n, 9. Nooenlber. Die christlichsoziale Rcgierunq DoNsuß »TQlt null zum größten Schlage gegen die nationale Oopl>sitic>n in Oesterreich aus: sie ViN in diesen Tagen den Deutschen Turner-bund »rit 7(R» Vereinen und über ^^ntc^Uedern auflölen, weil die tunji deii österreichischen Turnverein „Rl)ein qau" in Vorarlberg «us der deutschen Tur^ ncrscixlft nussieschllissen hat. Die :>ül?e'.cn k^rinlde für diesen Äuvschluk sind .'licht besannt. Der natwnalen Opposition s)at si6> üder die sieplante Ausli'simg des Turnerdun deö begreifliche EntriMunq und c5rrcqnng dcnlächtigt. Die '^'^latter dürfen. i>a ne der ^^orzeniur nnt^'rlieqeil. an dieseni Plan der >?ieiiieruttti ni6)t die leiielte !>iritik ii^-'^en. Dle «Kenfer Abr«fiung«-lonferm» G e n s, Y. Novenlber. Präsidiniii der AbrMlNg'ökonsel^nz tral heute nachuntta^v? zu einer kur.^n Sit-^;ung /»usammcn. Präsident Hender s o n gab einen kur,ien Ueberblick über die bi^kier bi'wältigte Ärbeit und betonte, das, der (5ro-duü Teutschlands keine Ursache siir eine Ver tagunfl oder Unterbre. November l!)?!! gefallenen Vtänipfer für die Idee Adolf .'.^itlerS statt. Vor der ^eldherrnhalle, wo ein Aorbeimarsch der »ZA und stlittfand, hielt nach dem '.'.^Ministerpräsidenten Eieberl Reichskanzler i tl e r eine Rede, in der er n. a. sagte, t'5' seien die ^'^reiheitc-kiimpfer heute vor 10 Iahren ularschiert, lun die Novemberschande .')N beseitigen luid die Männer zu veruichten, die schuld geniesen seien an den, nan'enlosen Unglütk Teutschland'^. Ter .^tanzler schlos, mit eineii, feierlichen Pelentttnis zilui Frieden und mit der Aufforderung, diese Friedensliebe zu verbinden rnt dem (5ntschlttst. die Ehre der Nation, ihre Freiheit und (Gleichberechtigung jederzeit niulig zil oerteidigeu. Tann legte der Reichs kanzler auf den Cteinblo«^, auf deu^ die Na-inen der 18 t^efallenen eingemeisselt sind, einen .^n-an; nieder. l^rof;e ^tränze legten auch die patriotischen Verbände nieder. Belgien kündigt den '^ollwajsenstillstand. r ü s s e i, s>. Noveulber. Tie belgische 'liegieriiug hat dein s>ieneral-jelretariat de-^' Völterbnndes nntgeteilt, das; sie den ,'»o!sn>,issenstislstand kündigt. RaStrM der rumänischen Negierung Die Demiffion erfolgt heute oder morgen / Ein Kabinett Titulescu in Aussicht? / Die Liberalen beraten B u k a r e st. V. Novenlber. Die Parteileitung der Nationalzaranisti-schen Bauernpartei ist heute vorniittags zil eine* Sitzung zusammengetreten. Ministerpräsident Pajda'Boevod bestätigt.: den RücttrittSbeschluß der Regierung. Tie Demission des Kabinetts soll noch inor^cn oder übermorgen erfolgen. Titulescu ist bereits nach Sinaia abgereist, wo er vom ssönig in Audienz empfangen werden -oll. Vnrare st, !>. November. M l h a la ke nmrde in seiner Eigenschaft als Vizepräsident der Nationalzarani-' stisll)en Bauernpartei ersucht, an den Austen minister Titulescu im Namen der Partei die Frage zu richten, ob er bereit wärv, die Nen bildung der Regierung zu übernehnien^ ?nll te Titulescu zustiurmeu, dann würde Bazda- Boevod gleichzeitig mit dem Demissions'chrei ben dem .^önig auch den Vorschlag über die Ernennung Titnlescus zum designierten Mi nisterprSsidenten überreichen. Nimmt jedoch TitnIeScu nicht an, dann bleibt dem ietzigen Regicrungsck)ef von seilen der Partelcxekn-tlve die freie Initiative gewährleistet. In diesen: Falle würde Vajda dem Kön'g voraussichtlich die Bildung eines Wahlkobinetts rorschlagen, ivelches sich aus Generälen nnd hohen Staatsteainten zusammeusehen würde. Der Beschlus; des Ez'elativkomitees der Nationalen Bauernpartei hat in allen pi?!' tischen iikrei^en Sensation hervorgernken Die Altliberalen sind unter dem Vorsi'' D e a n D u c a s zu einer Sitzung zukam-mengetreten, in der die Lage eingehendst besprochen wurde. lch ihn nickit annel)n?en, denn er kommt aus Budapest, vou loo wir weder Reaate Utah besiegelte (^ilde der Prohibition ^st in ganz '.'luierika niit nnbeschreillicheni ^uibel be-grüs^t uwrden. In alle» Staaten finden aro« s',e Paraden statt. ve.schie!ieueu Städten law ec» zu 'iusamnieiisti's'.eu Punschen den -trockenen liui> dei? '^^t'asse», al.> die die Pro« hibilien darstelleildeii Ttrolivilppeii .-er' liraunt u'urt'en. Die Polizei n'ar der Menge gea<'!iüber machtIo!?. In ^liUisornieli. dein -'iieiiilaiide der a»ierila>ii>'l>eii Iliilon, ivur-den gros'^e .V>l>ition cfsiziell erst aiii Dezeniber zu (^lid<' geht, gau^ ösfeiitlich verlaiist. Toliiit !'iidet eiiie gros^«' ^.^üge. li« der Amerika nu Jahrzehnt schwer gelitten hat. Berlin, v. Noveinber. Das Wolfs-Büro veröffentlicht eine i^tunv gebung des Reichcininisters Dr. G ö b -b c l s, in der es u. a. heisit: .,Die Wahl zuiu neueil Reichstag ist für die deutsche Aus;eiipolitik vou größter Bedeutung, da sie deni Auslaud deu Willen des deutschen Volkes zu zeigi^u hat, N'elches die Politik Adolf 5>itters stützt. Die Eiicheit der Natiou, die sich aut Wahltag eriveisen wird, soll deni Auslaiid die Möglichkeit nehmen, die inner-deutsen Bestiinmnilgei, kann ans dentschen Schiffeil, die sich anf ho. her See l'efindeii, die Reichstagswahl nnd die dainit verknüpfte Bolksabstiininung lie reits vor dem gesetzli^iei, Terinin des l'^ Roveinb<'r vorgelloiniuen iverdeii. In diese:!! Falle bildet der Schissskapitäii init den '7' fizi.reii und einigen Passagieren als Pr'i> die Wahlkoiiimission. Tie erste Abstiiiiui! er'.'igte auf dein kleilie»! Tainpser ..Dei' lai.d" iii der Nähe von Rio de Iniieiro !»!e.piläii des Danipsers teilte iiach dui'sl'^ Fiiiikspruch luit, das; säiiitlic!' Ma.ii' t»er '^^'satziliig liiit ,.Ia" lind ii Einheitsliste gestiuiult hätteii. Bresla li, 9. ^^,'oveiiiber D^'r Erzbischof von Breslau. ^ a r d i-li a I Bert ra in, veröffentlichte einen .'('»irteubrief, in dem ziir Frage der aiN Sonn tag stallsiiideiideii Wahl Stellung geiloiniiien wird. Der Oberhirt fordert das deutsche Volk auf, die Autorität der Reichsregierung lnit bestem Willen und Gelvifsen zu untere stützen, iiiu auf diese Weise Deutschlauds Recht auf Gleichberechtigung zu betonen. —o. Ungarn wirbt um die Slowakei Sensationelles Angebot Ungarns an den Führer der slowakischen Opposition. P r a g, V. Noveiuber. Der Führer der slo-n>akischou katholi cheii Opposition Abg. Pater H l i n k a inach: in dein Organ «>er tschechischen katholiiäien Volkspariei „^.'ido-ve Lifty" aufsehenerregende Mitteilungen über llngarische Umtriebe gegen die Integrität der tschecheslowaki'chen Republik. Er schreibt: „In unicren '»fänden befindet sich ein Antrag der lingariichen Regierung auf (LeMhrung der Autonomie für die Sloiva-kei. ?.>^an bietet uns e-iie Sellistoenoaltung, ivie sie früher Kroat'eii hatte, eine eigene konfeffionelle und Schulverwaltuug. einen territorialen Regenten, man verspricht uns Ilowakische Regimenter init ilaivakischer '^ienstsprache uird slowakischer Fahne. Ich erhielt den Originalantrag am LS. Oktober alls Budapest in tschechischer Sprache an meine Adresse zugesandt. Wir haben tausend Jahre politischer Knechtschaf: lnnter uns. Selbst wenn dieser Antrag Uieineil po-litijäieu Idealen entsprechen .vürde, würde uanglvierige Nackiforfchungen ei le^-' belgische« Detektivs sollen eine überri '»ende Spur iiber den Verbleib des ver l Z^« .Vihren ent-führtell üindes des ameritanliu)«« FuegerS Oberst Eharles Litidb^rgh ziltage gefördert haben. Das Adoplit.'li'.lO eines (.^l^epaares van den Boich-.'»)e>iden in einen: tleinen belgischen Ort zeigt angeblich eine auffallende Aehnlichkeit init dem Lindlergh-Bab.). Die 5)erkunft dieses Kindes ivir.'» jelzt eingohelid nachgeprüft. Nnfer Bud zeigt das Ade-ptiv» kind Jean mit seiner Adoptivinutter. Vat im srrendaus Kopenhagen,!). Noveiiiber. Eine Nachricht, die s6)on vor einigen Tagen durch gesickert lvar und die riesiges Aufsehen erregte, lvird nunmehr bestätigt. Der unrer dem Nainen „P a t" bekanntc^Filntkomiker lvurde von unheilbarem Wahrisinn befallen und lnußte ill ein Irrenhaus gebra^it wer-dell. Pat, der klapperdürre Partner seines kugelrunden Kollegen Patachon, war früher Zersplitterung der französischen Sozialisten Renaudet, der Führer dez u : 'g.jchlvssenen Reujozlaitsten ipricht in der «rjtm Ärheim-versammlung der nengebilderelt Partei in Paris. Die Aeusozialisten. deren Führer aus der! für die 'llegiermig geitiinttit hatten, bekchlos-allen Partei aiisge ch'osseii lnuri^eii !»eil siel'eu die l^'il^-üiidiiiig eiiier iielil'ii Partei di< sich llach deln französischen So^ialistenjül)rer I e a ll I a u r c s nenilen soll. SamStag, den l1. Stovemder wvi». ,Mariborer Zeiwng* s^umilicr vx 7erperitinseife ^ /ös^ ^ /( tMa^Lt7^07?/6/>s in die Haare, griffen zu ihren Beilen, und es gab eine regelrechte Schlacht zwischen ihnen. Inzwischen war das Gehöft ausgebrannt! Bier verwundete „Feuerwehrtrie-ger" blieben auf dem Platze. Frankreich verhandlungsbereit Zwei Bedingungen für Verhandlung mit Deutschland / Aus der großen außenpolitischen Debatte der Kammer Pari s, !). Novelnber. Der „P o p u l a l r c" veröffentlicht einen Bericht über den Beginn der außenpo-litlfchen ^^batte vvr dein Auszenausschub der Lkaminer und kommt zu den nachstehen-d<'n Feststellungen. Dem Blatt zufolge ist bei dieser Gelegenheit an P a u l - B o n c o u r die Frage gerichtet worden, welchen Standpunkt die französische Regierung einnehiln'n wl'irde, wenn ^utschland den Vorschlag betreffend die Aufnahme von deutsch-franzSsi-schen Verhandlungen stellen wi'ird<'. Der Aufienminister habc diese Frage dahiu beantwortet, dasi Frankreich immer ver^ handlungsbereit sei, von welcher Seite wimer auch die Verhandlungsbereitschaft kom« men möge. Wenn Deutschland einen solchen Antrag stellen würde, so wäre Frankreich selbstverständlich bereit, in Verhandtungeii zu treten, jedoch unter zwei Bedingungen: I. Die französische Regierung musj in die Lage versetzt weri)ctt, die befreundeten Re-Aierungell über den Beginn dieser Berliatid-lnngen in Kenntnis zu setzen. 2. Bon vorn« herein ist es selbswerständlich, das; solche Ver Handlungen nur dann einen Znx^ hätten, wenn sie auf der Gmser Plattforni geführt würden. Der Viererpakt — fo lauten die Erwägungen des Aufieumiuisters weiter — ist zwar in Geltung, denn die Juristen erklären, daft ein unterzeichneter Bertrag unter allen Umständen in .straft zu bleiben hat, jedoch tönnen die Bestimnmngen des BiererpakteS »lur dann zun, Ziele fiihren, wenn sie sich im Rahmen des Völkerbundes bewegen. —t. A//o gclegens)eit s<'lx'int ihiil wenig ani^eneknn sein, denn die l^vos^artiqe 'tteklninidc'.' die wenig erfreuliche sich nach negativen ^ritc hin linszuwirk<'il . . . ttamvf um eine Briesmarke. Havanna im Kampssieber Die Unrulie» auf Kuba / Vierundzwanzigstündi^^er Kampf um cin Arsenal in einem kleinen dänischen Nest BolkSschul-lehrer. Schon damals, als er noch von der Wiirdl.' seine^^ Berufes umschattet lvar, konn-te sich Karl S ch i o n st r ö m, so heißt Pat mit seinem wirklichen Namen, nur sehr feiten den notwendigen Respekt bei seinen Schü lern verschaffen. Seine unwillkürlich zum Lachen reifende Gestalt eiferte seine Ajüle? immer wieder zu losen Scherzen an. ?wrch einen Znfall fand sich TchsonstrSm mit dem kleinen Harald M a d s e n, der früher'Zir» kusclown war, zusaminen. Es entstund daZ weltberi'lhnn,' Paar „P a t und P a t a« n". zwerchfellerschütternden gro.« teskcn Helden so vieler, vieler tomischer stunllner Filme, -chon seit eineinhalb Jahren zeigten sich all schjonström die Anzeichen einer schlveren Erkrankung der Nerven. Zu« lettt musiten die Filmauf,mhmen mit Pat und »e?ii.'m kleinen, dicken Partner oft unter brochen werden, nx'il Pat im Studio gefähr lich zu tvben l!ral,g Benett in das linke Achliissel-Hein nnd kannte nicht entfernt werden. Spä» ter begann d-as Projektil zu lvandern. Benett verweigerte aber ilmner wieder die ihm oft anjzeiatene Opposition. Nach drei Iahren fand er fi.erzen. Die Dnrchlelichtnng des Vl'annes zeigte, daf^ die Anstel in das Herz eingeiran-dert ist. An eine o-perativ? Entfernung i''t nun nicht ntvhr zu denken. Benett geht sei«-ner schilleren Farmerarbeit nngehilidert nach und elnpfilldet nur selten einen Druck in der .^>erzgegend. ^r lvu'-de in ^'?ansaS Vitli l^on einen? Aerztekosleginm untersucht, wo man feststeslte, daß der Mann eigentli.li sch.'N längst tot sein sollte, da das Prosektil iln Hernien die gefährlichsten Belvegunqc?« ausführt. Benett, der gewisserniasten f.?'i dem Tod im Herzen herumgebt, gilt seither iils eine Sehenslvürdigkeit uud seine ist von Neugierigen überlaufen. Lebendlg begraben Arauenhaftes llnglttck in einem oerlasseittn Schacht. Prag, Nolx'mber. Auf dem wilden Schacht „Gottenz 3egen" bei Teplitz ereignete sich am Montag ein grauenhaftes Ungliick. Ter arlieitslose Bergarbeiter Jan sedlak stieg in eillen Schacht hinab, den er sich sell)st in der verlassenen Grube gegraben l)atte. PlötUich li.^ste sich von der Wand eine groste Erdschichte und siel auf deu Unglücklichen, der so verschiUt^'t wurde, das; nnr sein ^ o>'f heriillsragte. Ans die .Hilferufe deS Ver schütt'tten eilten sofort einige Bergarbeiter lierbei, die sich um seine Befreiung bemi^h--ten. Sie arbeiteten stundenlang, doch erwies sich die Bergung Sedlaks als sehr schlvierig. Nach einigen Stunden verlor der Unglür?-^ liche das Belvlis;tsein. l^i-egen Äbend schien es endlich dast es gelingen »verde ihn zu bergen, doch Plötzlich gab eine senkrecht stehende !kfos)lenwand nach, die Retter konnten sich im lekteil Augenblick retten, doch der uuglück-liche Sedlak lvnrde nnnmehr gänzlich ver-schi'ittet. Erst nach mcnrstilndiger Austren-gniiji gelang es s<'ine Leics>e zu bergen. Totschlag um das Mtz-Aitat. In der österreichischen Stadt Grasenberg ?anl es wegen des ..berülilnten" Zitats aus „Götz von Berliäiingel," zu einer blutigen M'.'s'e'sleckierei. Eine Grnppe von Nadfahrern begegllete ans der Strasse einem Fuhrwerk, das' ohne Lics't fuhr. Ans dem Wagen fassen die Bri'ider ^iarl. Flanz llnd Johann Fiedler, die von den Radfahrerli ansgefor-dert wurden, die Aagenlampe anzuziinden. Es entspailll sich ein erregter Wertstreit, in dessen Verlans einer der Radfahrer den „Götz" zitierte. Tiiriiber gerieten die Brii-der Fiedler so in Wilt, daß sie mit gezo-aeiu'n Messeril voiu Wagen sprangen. Es tiNil'ann sich ein loiister .^anips, in dei ei- i r der Radsai^rer tödlich, die iibrigell mehr oder weniger schwer verletzt wurden. Als dlc drei Brüder sahen, was sie angerichtet hatten, ergriffen sie die Flucht. Es gelang aber bald, sie festzunehmen. Sie werden sich nun vor Gericht wegen Totschlages zu verantworten haben. Fe«er»ehrschlacht. In P e l p i n (Polen) war die Feuerwehr zu dem Gehöft einer Bauern gerufen worden, das in Brand geraten war. Gleich« zeitig hatte man noch eine benachbarte Feuer wehr alarmiert, und die beiden Wehren trafen in derselben Minute auf den, Brand-Platz ein. Es kam sofort zu einem ..Kompe-tenzkonfttkt", wer zuerst löschen dürfte. Die konkurrierenden Feuerwehren gerieten sich Havann a, 9. Nove iiber. Tie Revolte gege», die Regierung und gegen den Staatspräsidenten ist noch iinluer uicht niedergerungen ll>orden. In den Strassen und lösten nvrdelt die Wmpfe fortg« -letzt, obzlvar die Regieruug b.hauptet, Herrin der Lage zu sein. Die Regierultg hat den ''Belagerungszustand iin galizeti Lande pro-klainiert. (^^estern fanden den ganzen Tag üler Kälnpfe uin ein an der Penpherie Havannas gelegeues Arseual statt. Es ist dell Regiernugstruppeu gelungen, den Ausstiiil-dlschen die Besitzergreifung des Arsenal) und der darin befindlichen Waffen- nnd Mnni-tionsrorräte zu verwehren. Die Regiening hatte auch rechtzeitig in Erfahrung «'»ebracht, das^ die Aufstän^i'chen einen Angriff ans den Regierlnlg'?Plilast Planen. Es wurden soi^nt die erflord<'rli^>en Abil^ehrnias^nahmen ge^ lr^'ffen nnd danlit das Borbaben der Revo- Ehavlin mvchte gen» mWhrt werdm Die amerikanische Oeffentlichkeit beschäftigt sich imluer noch lnit dem tragischen Geschick des Lindbergh-Babys. Diese Tat-sae großen Zeitungen der Welt in riesigen Lettern die Nachricht verkündeten: ..Charlie Ehaplin ron längster? entführt". Ter l^^e-danke an diese loundertare Reklame lieh:hul keine Ruhe. Und endlich setzte er sich mit einer nicht besoildcrs gutem Ruf stehenden Halbwelt-Schönen in Verbindung. Für eilw runde Sumlne Dollars liest diese Danie ihre Verbiltdnngen spielen, nnd eines Abends, als Eharlie ger^^e an'^ dem Aut:> steigen U'ollte, wurde er v'.'n hinteil überfallen, eine Trecke wurde ihnl iiber den Kopf ge.norfen, ulld in rasellder Fahrt ging es nach einem lutiouäre vereitelt. Auf dem ttaiupfplal^ zählte luan Tote und eine graste Anzal)l von Verletzten. Die!>trankenhäuser sind nber füllt uud auf de»! Strasten liegeu die uube-grabeneil Leichen uml^r, d,, sich uieiilan^ ge traut, aus die Ztrasze zu geh<'n. Die neue Revolte ans richtet sich gegen Sau Martiu, da die Aufställdiichen jeltt wieder deu friiheren Staatspräsidenten de (^('!;xdes zur Macht bringen wolleil. Eine Enti^'idnng ist in der überaus verwirrten Lage noch nicht herbeigeführt worden. Der Ltant>5präsideut Sail Martin hat alle Aussicht, sich au der Macht zu behaupten, lvenn die Anfsläu'^ischell leine lleuen llX'senllick>?n '^Verstärkungen heraliziehen. Die Ben'egung gegen die Regiernlig ist in versch'?dcllen d'>e-l'ieten 5knbas plöt^l'ch ausgebrochen. cinsalnen Hause ili Beverle») Hill!!, ^ion dort alls rief Chaplin telephoni'ch seineil Recht'öanwalt ail. erzählte >hnl mit fchlrxicher ^tiinllw die Geschichte seiner Entsührung llild bat ihn, zu verallli,sscu. dast für die 'limlber an einer bestiinnliell Stelle das Lösegeld hinterlegt weche. 'Dilles spielte sich wie in einem schalirigen ^triniinalfilm ab. Der Rlxhtsanlvalt legte llnl Mitternacht das Geld an der Lchilvlle des bezeichneten Htinses nieder. Eineu Tag darauf erlchieil Ehapliu gesulld und mullter bei ihlu nnd dankte ihm, das; er nicht die Polizei bena^l-richtigt hatte. Aber leider hatte diese geheim nisoolle Eutfilhrullg nicht den ge.vi'illschten ReNalneerfolg. Einer der Gangsters lonrde knrze Zeit daranf bei eilleln Einbrnckic'l'er-'ilch festgenommen lind Plaisderte bei seiner Vernehmung die ganze Ebapliligesch'chte ans. Dr Filnischauspieler 'nur^ zur Ver-llehmuug geladeli, leugnete bei der t^^geil-ttberstelllmg aber euergisch. den Verbre.ls'er senials gesehen zu haben. der Festge-nonimene bei seiner Aussage bleibt, llnrd t5barlie Ehaplin noch des öfteren mit deln Gericht zu tlln bekoinulen. Die galize Ail N e w li o r t, deu November. In New^ uork soll demnächst die berühinle Briesniar-keusanllulmlg des lnileritanischen Milti^^närs Artur Hind vsseiltlich versteigert lverden. Tie se Kollektion hat einen Werl von einer Mit" liarde Frauken. Znr Auttiou tonnnen Sainnr ler nicht ilur alis ganz Amerita, sc'ndern auch alls Europa. Ein hefliger ^sanips dürfte sich Uln die Briesinarke, die alis der Welt vorhanden ist, abspieleli. Diese ^.V^^nke, die seinerzeit einen halbeil Penri») gekostet hal. wird aus Fralilen geschälz:. Tie Witwe Artur Hinds lvill aber diese Marke Audeukeu all ihren Gatten nicht veransiern lassen und hat das Gericht ersncl)t, die lleilie brauue Marke Mls der !>tollettion zu entser-' neu. Bei Nieren». Harn«. Blasen- und Mastdarm-lLide» lindert das lNNürlirlK' ..Fran^^-^oses^-Vitterivasser auch ltesti^? Cluszll><'sch?vsr>en in kurzer Zeit. Krc>nfelil,mis;e'.,!inisie dak das I^fkNN.i-Joses-Wasser, inso^ge seiu.'r schmerzlos erleichternden Wirkung, für alt und iuna sortaesehtem l^ebraiiche besonders tint geeianet ist. Das „Franz«Ioses" . Bitterwasser ist in Apotheken, Drogerien nnd Spezereihaiidlun-geu erhältlich. Bon einem Papagei getütet. In ein Londoner ^^trantenhans lvnrde eiueud<'n Arzt, dap, eui Schnabelhieb ihre-? Papngeit llx'iter ans die tleine "^'llnllde. Aln sollienden Taiie luar der Arin jedoch dist geselnoollen nnd schiner;te hefli'7^ Gleichz<'ilig bekain die st ranke hohes Fieb nnd begab sich nnil alis Anraten il)re Gatten in ärztliche Behandlung. Eine lietlnng war jedoch nicht niöglich. '^lach wenigen Taiien starb die Patientin. Ter leitende Arzt dcs jtteallkenhanseo erklärte, das', die'er ^valt einer der austergelnöbnlichsten seiner ganzen, jal^r^ zehntelangen Prari-^ sei. Sicher ist sicher. . .? Der l!!^ngländer Tuncan '.>leal<' ans Sher^ ston erregle tx'i seinen "vr.'nnden nnd Be-tailnten grostec! AusseD'.'n, als er sein eige-i.es Be>iräbni'^ bi>-' in alle Einzelheiten vo«-^ l'ereitete. Neale, der ersl .'i<> ,^u^bre all isl irnd ülx'r eil! beneiden'^^ioerle Gesnndkieit verfügt, bestellte sich einen nuinderl'aren l>'>ra!'stein, taufte eine Begräbnisslätle nnd be',a!i!le ei' nen 'liettner nn^ einen -Psarrer ini voran.'. seine ^rennde ihn für leicht verriicki er-klärten, alNlnortete er il)nen: „Man taun nie lnissen! Sicher isi sicher! I nvll inich nämlich verln'irateil!" Die zugemauerte ttircheunir. Tie ^tirche einer klejnetl aisstralnchen 5tadt in d<'r ^^läkie von Adelaide ii'>ir ber^'ss."! sehr bansältig. Ter Zeetsorger forderte her seine ?chäfle!n ans. dili^-si S^vnden das für die '^ieii>'oi''rnng''' koisten zilsammenziibringen. E.' is^ nicht ui^'i ler verwnnderlich, das; die ?l>.'!i>en sebr in,'« sng aw^fielen, ein einziger E!nn>l'finer de-? Städchens zeigte sich willi.i. etu'a> zn geb^ n. Der Pfarrer sann ans einen .'tN'-'N'eg. '^'r wussie, das; der sonnlägli>!iiang zlln? gnten Ton gehörte nnd von teineni Einn'ol' ner nersäunit lvnrde. Tenn da nne in j.' der kleilien Stadt der ineksiueNe .,NacIn'i>li tendienst" tadello'-' siintiionievte^ kain der Sännnge seln schnell in.' l^'erede. Als nnn der nächste keüinn'n U'a'' nnd d!«' froinlnen Cl)risten, freilich init eiwao sm!..ii' .Mariborer Zeitung" Nummer 3k)?. t?m l^ewifjen, sich auf den Ae;? zu ihr«m battsnlli;>'n ^Urchlciü machten, waren sie nicht weniq ücrl^lsikft, alv sie die ^irchentür vermauert fanden. Mit richtigen, roten Ziegel« neincn war der l5inqanc^ zugemauert, sodak .^uch kcim' winziq<' ^-.'ücke übrig blick. Als sie nri
  • Tinar ziisilen würde, '^zeschämt entrichtete i'iuienschrin umhiillt dac' tlci-ue '.'lteiier, so still und licschl'eisler, der nil«:! seine .^nde zun, i^'rus; luetel; .viinde, di.' grosze Werte zu sorin.'n uernlögen, l'ei deren '.'lnblict die grauen ^(l>litten de>^ i^'eben.'i anci d<'r Ä'ele schwingen, und nur ganz erfüllt sind von dem .''>autl) der ^'ebendigkeit, der aus den l^jestat-len üri'int, die mir durch die geöffnete Türe i.' nnerlnttlich und fordernd: Mast, deren Reichlich früh hält Heuer der Winter seinen (5inzug! Schon vorige Woche legten die !»tuppcn und Hi?hen unseres Bachern das erste meiste l^jewand an, doch schien das erste Weik bald in deut darauffolgenden Regen aufzugehen. In den beiden letzten Tagen schneite es aber neuerdings und diesmal so heftig, das; anä) im Tal der .'oerbst vom Winter abgelöst zu sein scheint. Selbst^ verständlich war die „Schneezufuhr" in den hl)heren Lagen am ergiebigsten. Vom Bachern heute einlangende Berichtc melden von einer ausgezeichneten ^ähre. Schon bei der ,.Mariborska kok"a", wo sich noch bis gestern der .^^^rbst behauptete, erreicht der Schnee die ansehnliche >>Ahe von .A» Zeuti- insbesondere unser Berghotel „Senjorsev dom" verfügen über eine ganz überrasckiend ausgezeichnete Skifähre, wobei die Qualität des Schnees durchwegs als „Pulver" bezeichnet wird . . . Wenl hüpft da nicht das Herz! In den Reihen uuferer Wintersportler wurden schon gestern abends die ersten Besuche des neuerstandenen Winterparadie--ses beschlossen, sodaß schon fiir diesen Sonntag der erste Aufmarsch unserer Wintersport geuieinde erwartet wird. Der SSK. EM kommt Die Eisenbahner auf der Jagd nach Punkten — Die G«ste stellen ihnen ihr spielkräf tigstes Team entgegen. kungen erhalten. Die treibende tt'raft in der Der nächste Meisters6?aftSsonntag bringt wieder eine aufregende Affäre. Die Eisen den frischgebackenen Erstklassigen aus Ce-lje auf nnd ziehen diesmal mit noch grösseren Chancen als gegen ..'^lirija", auf Punktebeute aus. Der SS.^. Celje ist sick) dessen voNauf bewuszt und hat desbnlb alles vorgetroffen, um wirklich das spielkräf-tigstc Team zur Stelle zu haben. Die Mann schaft s)at Heuer überaus namhafte Verstär- LelchtotMeiiMe Weltrekorde des Äadre» Vet)rc die (.^rd.' zu sich zwang, zu der sich ! bahner, die gegenwärtig nur über zniei ttut Qnal ttn^ Ängst fluchten; ^raft, die im punkte verfügen, nehmen den Kampf gegen ^elbstbesiel>'n die Sünde nahm nnd i^lau-tn'n gab! Und ivie lvir uns alnvcnden, stehen U'ir gegcni'iber eiiiein ti'inlpfcnden Nitter in l is'.'ngrtiiieul .'dnrni'ch, di'ssen Ros; si6i hoch aufbäumt vor dem Ungetüm, das ihm den sperren will, alier die ^'anze des .'^)l. l^eorg dringt tief in den i^iörper, und mzn nernieint daS ?lufbriilsen des ?ni Todes-laulpf sich Windenden zn hören. '.^'..'nndenwll harinonieren die feingctönten 7vnrlx'n der in ihren ^'inicn vollkommenen ?klillituren nlit deni .'^)olz, aus dem sie ge-schassen sind und tral^en no^^) mehr dazn ^i. 's?nen '^^ettx'gnng zu e,eben, ohne jedoch die :»>e!rlislit unfdrillglich zu lietonen. ^'^inter den Scheiben eines altei» Schran-ktv wolnn'n .'^>irten und die Könige ans dem 'U/orgenland nnd schaneil fragend und ehrer-lnetia nach einer Madonna, die fast mittel^ allerlich wundersani ilnen Wmben in den fallen des .>tleide>5 lnrgt; Bauern der .vei-nial tragen schNK're Bürde, ein lachender T^ann schaut au>5 schalkhaften Augen auf uns, liiid N'ürdenoll lässig schreitet ei» !»iiimel, den ^'^obren nad» Bethlehein lragend, vorü-b^'l. >>ehutjain geben nur die tleinen, unerhört ausdrntlsvl'llen 'Figuren an ihren Ort zu-rnll llnc' jchlies;en die ^'<'nsler de» Schran-ke<' nnd forschen noch eilnnal in den Mgen jener alten Frau nul den vielen voni ^^e-fn'n gegral'enen Rnnzeln, die auch Dürers Müller elueii! Bon deli ^^^iüudeu bli^len die ok'sschlrr uon Männern der Wisseils^mst nnd n^ii solchen, deren ".'lugen l)arl geworden dnr? lebt, ist nur deinseni-aen «Uelleben, sie anszndrürken, der still unl> nnbeirrbar 'einen M'g geht nnd ini Bernw-l,<'nsein mit den Bergen nnd der Erde '.^er v'>einnit, ?«atnrgebeimnisse enträtselnd, seine .^tunst schafft. Und darum steht auch das schönste Denkmal, welck»e'Z Sleiermarks grös;-len Dichter darstellt, gerade iin Atelier sene--' Meisters'. Sinnend nnd gütig blickt Petei-'l^'osegger nach dem Waldbauernbub herab, der ein >iind noch, nnigeben von den Tieren. die er Hillen nlns;. zu seiilen Füf;ell liegt! Die Türe des Ateliers hat sich geschlossei», ilnd gleich.?^nS Sachs steht nun der Meisler IN der brannen Arbeit^^schnr^' vor nns, die V>ällde zlun Abschied reichend! Und noch lail--ge, während llnr dnres, den Wald dahingc-hell, wand<'rt die Schar seiiler t^estalten mit »n>^ und erzählt nns von ihln, dein gros;en Künstler und deutschen Menscheil, .'oails Mailracher. Annelies Wa m l e k. Mannschaft ist Leutnant T r i f u n o-v i 6 geworden, von dem man auch in Ma ribor eine Sonderleistung erwartet. Die Et senbahiler werden es deshalb dnrchauS nicht leicht haben, was schon der glatte Sieg der Gäste über „Maribor" beweist. Gebt auch dieser iiiampf verloren, so werden sich die Eisenbahner wohl kaum noch voni vorletz ten Tabellen»^lat^ retten kiinnen. Das Spiel aeht um halb 15 Ubr am nenen Eisenbahner Sportplatz in der TrtaZka cesta in Szene. Tempo. llelle Tipvsräillein: ./^^erzeihui Sie, aber ich habe nicht ganz ri.-sitiq ueriianden. N'as Zie zioischen „l^'ehrler »rr" nnd ..v^ch'^'chtiiiigsvosl" geiagl haben!" ^ast nie. „^iilder, ihr selit aber i» blas; an.'i. ilir seid gewis; trank'^" „^^rank sind loir wohl oft, aber iterben tun wir fast nie.- Die Leichtathletik-Sai'on wurde itunmehr al7!?eschlossen. Trotzdem das den Olympischeii Spielen folgende Jahr in« allgemeinen einen Rückschlag oider zumindest einen Stillstand in den Leistungen zu bringen Pflegt, wurden in der vergangenen Saison do6) zwanzig W e ! t r e k o r d e verbessert, die lnit den ^»,ekc.rdleiitungen des vorigen Jahres beiln llächsten >iollgres'. der M?lF. mlertannt werden sollen. Die in diesein Jahr ausgestellten Wc-ltrekortte silld: Meter: Metcalfe (USA), :?<).! Sekuil-den. .>1. ^uni ilk Ehicago. Yards: Metcalfe sUZA). Sekunden. 7uini in Chicago. 4 '-?)ards: >>ardin uni iu Ehicago. M!> ^)>ards: Eastman sU-A), April in San ^ranciSko. "jüards: .nornbo-stel Meter: ^^'ebtinen s^innland; 8:l9.s;. 2. ^uni in >>elsingsoiS. 'l eilal. Meilen: ?'o-.v>ollo s^iilnlalld ?1. Illli ill Wiberg. '^lveistundeil-Lauf: .'oarper sEngland) Meter. ?s>-knl-t^ehen: Dablills-i? s^'ettland) 1 ^t. 1. Juni ill Riga. ^i'^-km-Gehell: Dahlin'ch (Lettland) St. 1. 7ulni in Riaa. li!)«Meileil-!^/eheil: Dahlinsch s^'ettlalid) 1:i'>si:s'9. l. Juni in RiM. !j>neistnnden-l^ehen: Dablinsch s!^ettland'> '' Meter. I. Juni in Niga. ?:?9 ?1ards .^''j'lr^en: .^'^ardin sUZA) -->9 -ek. lti. Juni in Ehicago. '^^ochsprnilg: Martn lU5?l) Meli'r. Mai ill San FraliciSko. Speeriverfeli: M. ^arninen l^iilnland'^ 7l.?8 Meter, 2«. Mai in Sl. Michael: 74.01 Meter, 18. Juni ili Wa'a: 7l>.l0 Meter, ?si. Juni in .^>eIsinqsforS. M'nkamPf: Sievert (D'nistlilandl iUN7 s',2 P^ '^7. ^'^nll in .^>alnbllrg. Egalisiert lvnrden ferner solgende Weltrekorde: l. U.4 5el. . I<<> Meler: M.'lraife lU3'.'l). lO.A Sek. l:.'l) ^)1ard'^ '''binden: Meier illsA) l l.i.' Sel. ^ l l>ürden' n^'orriS (USA) l l.l Sek. : Jugoslawische Schwerathleten ttexen w Paris. Tie int Klub „>>erkus<'s" zusammen geschlossenen jugoslawischen Sch verathlelen in Paris errangen Sonntag einen beachtenS lverten Sieg von 3:2 über den repräsentativen Athletikklub „Gobelin". : Die Jahreennie trat dieser Tage in Paris in eilrem Schalllausen aus nild versetzte die zahlreirh^'n 'Zuschauer llenerdingS in helle Vegeisterunji : Die neue ttunsteisbah i in Briiksel lvii ill den llächsien Ta^ien den, Betrieb überge ben n>erdeil. Die ^ertigstesluni der Anlage lvird in Belgien sehr begrüs^t. denlk inan hofft auf einen Aufschwung des s^>elqi'chen Eishockel)sports, da il, ^en lettten Iahren sich Belgiell nur ein Dukend Spieler leisten koilnte, die die W'Ntermonate in der Schweiz verbrachten, um sich in »tändigem Training zu l>alten. : Carnera filmt wieder. <5arnera nird Anfang ^äilner wieder <>ie Rciie nach Ame rika antreleil, unl iil !?)iZlknwood cln einenl neuen ^ilnl initznir.irlen. Der Italiener, der dort bereits i>l deln s^ilni „Der Borer nnd die Ladt)" tätig war, hat von der Metro Goldwin Malier einen Kontrakt erhalte,. Im Borrilig wird Earnera vorläufig nur zu Schaukällipfen antreten, da er ''einen Weltmeistertitvl nicht vor dem Sommer des nächsten ,^ärtig vorn Sprung,neister Sigmulld Ruud in Solleftea (Schlveden) errichtet wird. : Croß'Eountry der Zagreber Winter sportler. Der Zagreber Wintersporl-Unte verband brachte am Slieine einen Zl^uerseld ^einlauf ^uul Austrag. Die Ueberraschung des ^ ^uptrcllen. GamStag, oen !i. -.»iovemver Tages war die Niederlage des bekannten Sklmeisters ^ingerlin, der vom Junior Zurbek glatt auf de,l zlveitcn Plak uerlvi':-scn wurde. : Leitungswechsel in der FIS. Oberst .dollnquist hat seilten Rücktritt alz -PräscS der Fis angekündigt. Sein Na6)folgcr di",rs:e der schwedische Major Oestgaard werd<:n. : Hitrec dem Zagreber HASK beigetreten. Ivo H ' t r e c, die jugoslawische /^uschall-kanone, der noch r^or kurzem in der S-!)'.r>üz bei den Grasho-ppers erfolgreich ünvlte, i't dein beigetreten, also d'-'n bei dem er aufgeir>ach^en und gros; gc'/.'or^'-en war. Hitrec ist derzeit zunl Milil^irdieilst in ^njalnka eingeteilt. Er soll ab Sonntlig chon in den Farben der Akadeiniter nlll-lvirkeli. ------»»> --- Aiw Vol^ea' Po. Theateraufsührung. Dac? am Sc!i"..t.i?, den 5). d. in der Regie des 5,'^errn I. ^ic^viS lu Theatvrsaal des votels Harlner znr ''Illf ührung gebrachte dreiaktiste Trania „?la Poljani" erzielte eine starke Wirlnim. eine Wirkung, die mehr erregt als das (^ieinüt ergötzt. Ein? Schmugglergeschichte init ihren Schrecken ulid einein diistcren (^edanlenauf-liau zieht vorbei nnd aus dlc'eln Ab^irand von PesslmlSinns ist kein uersi.'I^!nl'>! er .'luf-tieg zu erwarten. Dl?r Verfasser ten:,! die Baucrntt)pen Ul?d die Reollnizen ^er inensclz» i6)en Seele ^ehr genau. Min er'edt 5^e« llen, die auf d'e Nerven gehen nnd andere, die die Häf;'ichkcit der H^'bgier in grellstem Lichte ma'en, inan sieht eiil v >l, der .>kerkec-liaft gebrochenes Wc'.b das aln Ziele -brer Wün'che von ihrem Vater nicderg>is-Hilgen lvird. Ter geräulniac? Saal war nahe'.n auS verkauft, denn es fanden stch wie Unmer viele treue Anhänger der Thraleransfi"l''nnn-gen ein, ob nnn die heitere Muse zu Wort koinmt oder das Pliblikuin vor ein ?rnsteS Problem gestellt wird. Bei der »oin Lehrrr 5^errn I. K o v i c" ,nus!erhaft inszeilierten Darst?lltlng, in welcher er str.iin'ne Regie führte, sah inan, das; sich einige Dilettanien beträchtlich über da^ <»!lgemeine ^'^iveau porzuheben wußten und so koilnte ailch der Erfolg nicht ausbleiben, da D.irsieller auch lnit Feuereifer bei der ^ache Ovaren. Es ändert absolut nichts an den: guten Eindruck, das; bei einigen Anffsihrenden der an« f;ere Erfolg nicht wun'chgenläs; ausae^all.lt ist. M. .K r a j n I- zeichnete in Maske, >'dal-tung nnd Rede vortrefflich den Anfülirer einer Schnlugglerbande. Olga öerLe ? fei« 'elnd durch die Heftigkeit des Gewissen?k>'n« fliktes und die Onalen ihrer Selbstbesp-eae-tung. I. M esarie ill der schweren R"lle des Il?den Sainuel war ein klug forinender Sprecher und spielte seine Nolle mit »liel Routine und ansterordentlich charakteristisch. M. Rito nja lieferte ei,l reifes blbare?« tergeinälde eines von, Leben gehärteten und gekanteten BauernlvirteS. P. G o d e e als Wirtstochter lvar lnit Eifer bei der Sache, doch lies; sie hie uird da Nuancen ihrer R l« le vermissen. M. R oner tot^eine vorirekf liche Leistung, die nilr lnanchiual etn^a? ..echt" lvar. Frau E. Ru ter spielte ibre Rolle lu't sehr ,nel Berilaildni^' n>i»'> i. rr ganz in ihrein Eleinent. Die iibrii^en Tlir-steller wie Rnte r, K n fovi n"d M arovt wnßteil sich in den der Aufführung gut einzupassen. ',^r. (^^ -.er. liino Burg'Tonkino. .?»eute, Freiic^i lei.te: Tag „Sonnenstrcchlcn" mit l^ustav ,vr!".',I! h nnd ^»nnabella in den Hauptrollen. ^ Sain-.'iag lvginnt ein herrlicher, lustiger ^vilinschlaaer „Barberina" (Die Tänzerin von San-so-el) init Lil D a g o v e r, Otto e t n h r 'ind .?^ans S t ü v e in den .'^Hauptrollen. ?in wunderbarer Filni mit erslslassigeni «^^einng ulrd wohlklingender Musik. — In Perberei-tung: Annti Ondras bester Film „Fräulein Hofsmanns Erzählungen". O llnion-Tontino. .'(>eute, Freitag znnl lernten Male der erste und beste Filni de? l-e-rühlnten Tenorphäno,nens Jan iep , ra „Die singende Stadt". „ '.'lb nioraen. ^.inls tag „Liebe verstanden fein", ein rei« zendes mnsikali'ches Lust'piel iilit der t-zückenden, guecksilberigen nn^^orischen Tan» ^erill Rose Barson n. s^eorg A lera n-d e r nnd Wolf A l b a ch - R e t t y in den v?n ll. Novemver i«z. »IUI 5vßeai-ei>»»»iße Das Wahrzeichm der Draustadt Entstehung und Werbegano unftrer Bufg / Stn Wortfcher lleberbna Don Dr. Movtmir Travner IN Marlb or, t0. «ovnnber Die Draustadt im l7. Jahrhundert. Der Bater des Franz Jakob, Adam Wilhelm, war mit Aiaria Älnna gel». Gräfin jrhisl iSchwc« stcr des Grafen Johann Jalob ls. Khisl) vermählt und starb ISVV als Oberhofmeister der Erzherzogin Elisabeth. Franz ()akob war Oberst« hosmarsÄiall. vermählt mar er mit Maria Anna geb. Gräfin Starhemberg unZ starb 1744. Ihm solxite sein ältester Sohn Heinrich Franz Adam. Er crb.inte l74v das vrächtit^e Treppenhaus an der Stelle der alten Kapelle und vLrjchönerte bedeutend die Burg. Auszerdem lieh er die Ruine Obermarburg .li-d^rr.'chen. Tas Baumaterial verwi^ndete er teilweie zur Bergrö^erung des Schlosses Betnava (Lindenau), das der gräflichen Familie als S^nnmer-resldenz d.ente. Hier sowie in der Burg in Ma» ribor sammelte er zahlreiche kostbare Gemälde, seltene Bücher, Mo'aiken usw. An der Stelle der ehemaligen Obermarburg lies; er 1784 eine Pyramide errichten. Eine Inschrift in o^'utschen Wersen gab Kunde von der wechielvollen Geschichte der einst gen Feste. Seither heisit die Anhi>he Plzramidenberg. Heinrich Franz Adam war ein gebildeter, feinfühlender und gasifrei.r Mann, ein Edler im besten Sinne des Wc»rteS. Aus seiner Ehe mit Maria Anna geb. Grüsen Trautmanns-dorf stammte nur eine Tochter, die den Schleier nahm. Teshalb sehte er in seinem Miellen als Erben seinen Better, den Gr.ifen !^ohalltt Brandis (ältere Linie) ein. Graf .^'»einr.ch starb in Maribor 1790, 76 ^ahre alt. Sein Nachfolger setzte die Familientradition iort uird starb 1812. ^ssen beiden Söhne Heinrich Adam und Klemens Heinrich Adam, der Gou» verneur in Tirol war, verwalteten urspr^inglich die Besitzungen gemeinisam. Spater lltk>i7 , verändert. Verschwunden sind jodock) der alte Gl.:nz un!d das ehenmlige frohe Treiben Diese Zeiten iverden wohl niemals wiederkehren. So wollen wir wenigstens im Geiste die Vergangens)eit wieder aufleben lassen. Gleichzeitig wollen wir die Veränderungen seit diesen Zeiten und den gegenwärtigen Zustand der Burg beschceiben unt» schliesslich einige wohlgemeinte Rats6)Iäge mit Rücksiäit auf die künftige'Bestimmung derselben als Sil) unserer Stadtbehörden geben. Wann die drei Ecktürme der Burg niedere !i 12738 omoi^ ke?i.ex zupc« mit ZI USIii'Oi» 7 adAestlmmte Kreise, kockste 5elek» tivitSt, sutomÄtisctier sssätn^ilusgleiek» l-aut8tArke unä natürlicke VVieäerxsde, neueste lunßsrltm-vsrium l^ökren sinä die Vor^üM äieses k!mf>fsnx?ess. 2u u. »uk l?»ten»bT»t,lunz^ 6uretH cilv meisteo k»6iok»a61«r die i^'urg Pius Freiherr von T w i ck e l. der bis zum Jahre l!l2l im Besitze derseltien bliel'. In diesem Jahre kaufte sie der liiesige .^iaufmann n'cht, die Faniilie vor dem fjnmn.ielll'n Unter-'Bilko Berdajs. Mitte l-,:;.", verta.ifte tiefer d!c gange zu bewahren. Zehn Jahre spät-'r Vnrg um 3 Millionen Tinar d^c Stadtgeineintie. wurden die Burg und die Reste der Herrschaft > Wie bekannt, hat vor einigr'n Tagen das <)'lnniz. Ososnik festgenommen Wieder über die Grenze aefliiäitet. wo itin in (khrenliausen das Schicksal ereitle / 43 Nliren sowie Ketten, ?iadeln und Broschen vorstesiniden Ofojniks Berfolqung wurde ffesterk, vormittag? plötzlich abgebrochen, wofiir ein Te-lestramllt der österreichischen Sicherhsitsb?-liörde MIöschlaggebend war, in dem kurz mit g^'eilt wurde, dast der Uhreii^ieb 'c'cbi'n un»' tr'ieit von Esneithausen dingfest qemacht tver-den konnte. Im Lause des Nachmitt-igs traf auch eine aenaue Beschreitung der bei Osej-nik rorgefundenen Wertliegenstände ein. Um qebcnd wurde hievon ^X'rr Petrin verständigt, der schon ans Grund der ab'nen Mitte!sunfl die vorgefundenen Uhren, Nadeln und Vro'chen als sein Eigentum zu bezeichnen vermochte. Ueber Ososniks Verfolgung erfahren wir noch folaende (?inzelf?eiten: Unmitt.'sbar nach feiner aus dem GMHofe :n St Jls wairdte sich Olojn'k znitiickch der Ztoot zu, m"a vor dem Geschüftslokalc des j»aufmanncS Nosenberg betrackten. Tie beiden liohen 70ten Türme der nahen Fran^islanerkirche und der tveisze Turm des der Burg gegenüberliegende» Aclierbaumhauses bilden eine farbenfrohe, har-nwnlsck,? Umgebllng. Bis zum Jahre 1871 war die Burg noch mit dem Hanse Slonensta uliea Z verbunden, so das, dieses -Haus einen Teil der Bnrg bildete Hier war viele Jahre lang lseit IS.'V') die f. k. Kameralbezirksverwaltung (Fi-nanz-Bezirks-Direktion) untergebracht. (Fortsetzung folgt.) SSnger aus dem sabe« in Maribor ^ Ter Gesangverein „B a r d a r" auS Zkoplje, der unter der Leitung seines hervorragenden Chordirigenten und Zdomponi-sten Öerrn Prof. B r n o b i 6 steht, befia. det sich gegenwärtig auf einer Tournee durch ^ugoilciwien und trifft morgen auch in Ma-nbor eilt, wo er um 20 Uhr im Union-Saal ein stroßes Konzert gibt. Die Jünger, die überall große Erfolge erringen, brin.ien Männer-, Dmnen- und gemifchte Thöre von Mokranjac, Vinieki, Milojeviö, SisaLki, torac, Vrnobi,!, Lawvic. Nartusanski nnd Oajkovski zum Bortrag. Wie bisher Beo- Martinstaq Wohl wenige Heilige nehmen iln Volks kalender eine so hervorragende Stellung ein! wie St. Mclrtin. dem der N. Novetnber ge-^ weiht ist. Schon bei unseren Vorfahren galt. dieser Tag als einer der wichtigsten Lostage des ganzett Jahres. An die'em Tage brachte man den Erntegöttern ihre Dankopfer dar. Mit der (!!'infflhrttng des (Christentums gewännet! diese ^este eine neue Bedeutung, die .^r Lcacitde vom Bi'schof Martin wunderlich »emtscht. Nach der Reformation wurde die Martins feier in vielen protestantischen liegenden auf den Novems'er, deit (^es'iirt^tng Martiti Lutbers, verlegt nnd die ^estlichseiten an diesem Tage gelti'fi dl'm Andenken des klen Reforinat^'v-^ Woher stainull nun der Name „Martins- gans" fstr deit utterläßiichen Hauptbestandteil des Fest'chilianses, der den Höhepunkt des Martinstages bildet? Die Sage '.rzählt, daß der be'cheidene Heilige von Tours die Nachricht, daß er zum Bischof vorgeschlagen sei, mit nicht allzu großer Ivreude aufgenoni-lnen habe. Die (^hre dünkte ihn zu hoch, und als man zur Wahl schritt, versteckte er sich in einem Stall. In dem Stall befand sich aber eitte Schai! (^änse. die den (Eindringling durch lautes t^esckmatter verrieten, kodaß die Voten die t^hn t»on ^r günst'g verlaufenen Wahl benachrichtigen 'ollten. ihn ohne große Muhe fattden. Die schnatternden Verräter wurden zur strafe geschlachtet und bildeten für die Boten ein leckeres Mahl. Martin wurde also Bischof von Tonrs und verwaltete sein hohes Am! ^nr höclTften Zufriedenheit des <)eil:gen Baters. Bekannt ist .incft die Lege id.', das' der ^^ei-lige Martin ans einetn scf'neen'eiszen Nos! durch das Land zu reiten psleite, von der Bevölkerung nick't erkannt, nnd allerort«? nach dem ?,''ne f'e oni^ere ^i^r- s')r<>"11 "i'UlN cr stets Vetslalld leiitete. er UltrochL jal)^ erschien er auf feinein lveißen Streitroß wie et« zürnender (^ott und strafte die Bösen, .'»^ier slltd unverkennl>are Anspielungen mtf den (^erlnanengott Wotan vorhanden, der ebenfalls auf einen 'chneeweißini Nosi durch das Laitd zu reiten pflegte. Da unt deu Martinstag herum die kalte Jahreszeit be-lfinnt, so kann man den Schimmelreiter wohl auch als Symbol des einziehenden Winters ansehen, worauf ebenkalls eine ganze Reihe i>cn Volksbr^ittchen ansp'elen. In manchen (^egeirden si'ihrt St^ Martin auch die Bezeichnung Pelzmartoii Der Pelz, die ranbe dunkle Umsii^lluns'. oeiitet liier die Beziehung zu dem heidnischen (^ott Donar an. In gewissem Sinne ist also der Heilige Marlin ein Nachfolger Wotans und Donars. Das verraten auch die ..Martinshörner". die in manclien l^egtnd^n al.? besonderes l^bäck, die „Martinihörndln", her^-gestellt werden. Diese MartinsbSrner gehen anf die alten Donar Trinkliörner zurück, nn^' sie in alten Rnnenkalendern am 11. N.>-vember erscheinen. ^'^abllos sind die T^rlksbränche di«' a?n ".lii-f'u'tsi le Alt nii^ '^nng zn nn!^ S'Piel uird fröhlichen Ulnzügen vercinen. Weit verbrettet ist die Sitte, durch llmznge mit lärinendein (^lang und init lodernden ^ckeln und ^-euerbränden die „Unkiolden^', die l^eister der Dunkelheit, zu vertreiben. In der legend von Heilbronn ziehen am Martinstage die Binder als „Polzmärten" durch die Straßen, machen einen .Heidenlärm nnd werfen Erbsen gegen die Fensterscheiben. Diese Erbsengeschosse, die den Neinen ver-skändlicl>erlveise das .Hauptveranngen bedeuten, '.vei'en ebenfalls auf die Verwandtschaft des .Heiligen Martin mit Donar, dem (^ott des Hagels, hin. In vielen Dörfern ist am Borabend des 11. November die ganze Be« vl^lkernng ank den Beinen. den ?lnh?lien tt>erden ^ener angezündet nnd zuni Klange der D'-rfp'nsif, deren Takt nnd NhnthmiM durch allerlei Nadaninstnimente, die eine, ohrenbetäuberiden Liirm vollführen, untev» ltiit^t wird, fs^lirt n'i" 'n>ifte Bossstänze nnd ^^ieigenspiele ailf. Die Binder glanben fiP an die Wunderkrast des l'^üti^^en Heiligen, denn er pflegt ihnen wie St. Nikolaus liber Nacht kleine l^^aben zn bescheren und hetm« lich? Wsin'che zn erfüllen. ,Maribo«r Zsitung^' Nummer SOS. SamStag, den November grltd, ^greb und Ljulbjana, wird flcherltch auch die Draustadt den Sänger» aus dem die zum ersten Mal Maribor besuchen, ihre Sympathien bezeugen und dem morgigen l^nzert möAltchst zahlre^ beiwohnen. Die Preise find niedrig gehalten, um auch den minder bemittelten BoVAschich-ten den seltenen Zkunistgenub vermitteln zu tönnen. Nach dem Nonzert veranstalten der S^n-flerchor der „Glasbna Matioa" und die Stadtsiemeind^ zu Thren der GSste einen Pec^nlf^unqsabend, zu dem auch die Zänger aus Ttadt unÄ lU'Mffeblinq sowie das übrige Publikum herzlich grladen sind. Der Ipavic-l^u des Jugoslawischen Ain qerverbcindes ersucht seine Mitglie^r lnd die gesamte Bevölkerung von Maribor und Nmqebung. dem morgen, Samstag nm U Uhr am .^ichtbahnhof stattfinden>^n Cn,p' sang ldes Siingerchores „Bardar" in möglichst groszer Zahl teizmvohnen. Sadrpreiserletchterungen und in der nächsten Z^oit finden im In- und Auslände einige Äeran-staltungcil statt, deren Besuch durch verschiedene ?vahrpreisermcißigungen erleichtert wird. Im nachfolgenden seien einige davon «lufgezählt: Zagreb und PanLevo, 45i<>-)ahr-feier Martin Luthers am w. Novl?mber: halber Fahrpreis auf den Bahnen bis 14. d. N i ^ongres^ der Psadfinderncreine am N. und 13. d.: 59?«ige Fahrpreiscrmäßi-tlttng für Pfadfinder. Vis, Einweihung der neuen Kirche am 1?. d.: halber ??ahrpreis bis 17. d. 5enta, Bannerweihe der Kriegsfreiwilligen am d.: iiO?i;igl.' Fahrpreiscrmäfii-gung. I a g c> d i n n, Bannerweihe der Kriegsfreiwilligen am 1. Dezember: 5l)?Sige ^ahr-^ Preisermäßigung. I n n s b r u ci, internationale Winter-spvrtwocho vom bis !??. Jänner i;>.^4: bedeutende Fahrpreisermäßigung. ?l d r i a ? il st e, Badeorte, Höhenkurorte und Eeestädtc: nach zehntätigeni Aufenthalt 7!)?j;iger Fahrpreisermäßigung auf der Rückfahrt. Wien, nach fünftägigem Aufenthalt (ein-säiließlich des Ankunft« und Abfahrtstages) 40?ilt .W^sige ^ahrpreiserinaßigung in Zügl.'u und Autobussen. Eingehende Informationen erteilt das Reisebüro „P ntni k", Maribor, Aleksan-drova cesta 35, Tel. 2122. nl. Die Mariborer Wirtschastsrepräsen» tanz hielt unter dem Borsitz i^s Abgeordne-tell Direktor lr r e i ö i eine Sitzung ab, der auch der Bürgermeister Dr. Lipoid bei-tvol)utc. Es wurden verschiedene Wirlschafts-fragen angeschnitten, vor allem die Forde, rung nach einer.Preissenkung für Lichtstrmn. der Eiureihung der Stadt Maribor in die erste Teuerungoklajse der Staatsbcdicnsteten, der Errichtung eines Lehrlingheimes in der Draustakt und nach besseren Verbindungen mit der Umg<'bung, besonders mit dem Bachern. Der Mrgermeister sprach über aktuelle .^ommnnalangelegenheiten und gab die wie selten große Güte nnd edlen Eharak-tereigenschaften, die ihm zierten, alle, die Ihn kannten, hoch zu schätzen wußten. Negierun.?) rat Layer verbrachte seinen Lebensabend in Maribor, wo er lich in seiisem Besininleii' kreis allseitiger Syulpathien erfreute, friede Die Gastwirte fördem AchtftromvttbMigung Gne Initiative der Bereinigung vnsereS Gastgewerbes bei der Äadtgemetnde / Wie das Gastgewerbe aus Griinden des Fremdenverkehrs begiinstigt wird Die Vereinigung gastwirtschastlicher Unternehmungen richtete dieser Tage an die Stadtvorstehung ^ne Eingabe, in welcher die Berbilligung deS LichtstrompreiseS für die Gaststättebetriebe (Hotels, Restaurants, Gast- und Kaffeehäuser) gefordert wird. In dieser Eingabe wird eingangs betont, daß nach einer althergebrachten kaufmännischen Prinzip dem Großabnehmer einer Ware gewisse Erleichterungen eiilgeräunlt werden, in keinem Falle wird jedoch dem Großabnehmer der Preis erhvht. Anders im Fal» le der Lichtstromversorgung unserer Gaststätten, deren Inhaber für ihren weitaus größeren Verbrauch mehr zu bezahlen haben als der private Kleinkonsument. Auf Grund einer Statistik des Kraftwerkes Kar-lovae, wo die Zauschalierung Angeführt ist, wurde errechnet, daß ein hiesiger Gastwirt (Herr HSnigmann), der in seinem Betrieb drei Glühbirnen zu 100 Watt, sechs zu 75, eine zu 60, 4 zu Sk und 4 zu 1d Watt be-nttht, in Karlovac monatlich nur 236, demnach in 10 Monaten 5360 Dinar bezahlen würde. In Marlbor bezahlte der Mann im gleichen .Zeitraum für Strom und Strom-messergebnhr ohne Steuer u. Verbrauchs steuer den Betrag von SV60 Dinar, also 55 Prozent mehr. Dies gilt hie? für einen kleinen Betrieb. Bei größeren Betrieben, die den Lichtstrom nach Mitte.nacht benutzen, würde sich eine weitaus grSf,ere Differenz ergeben. Im Verhältnis zu .^karlovac zahlt ittlser (Gastgewerbe inl Jahre .'^tV.0(X) Dinar mehr, was als Ueberlastnng auszusehen ist. Statt den Fremdenverkehr für den unser (Gastgewerbe so viele Investitionskosten auf sich genommen hat, zu fördern, wurde dieses (bewerbe bezüglich des Lichtstronipreises in die höchste Kathegorie gestellt. In Wien stellt sich der Rabatt für den Lichtstrombezug in (Nastftätten auf 36 und ein Drittel Prozent, in Linz gewährt man den Gaftstättenbesitzern bei größerer Stromabnahme bis zu 25 Ra batt, während der Stromverbrauch von Mitternacht an bis 7 Uhr srüh einen Nachlaß von 60 Prozent mit sich bringt. In Bre-genz stellt sich der Strompreis von 18 bis 21 Uhr auf M Groschen, von 21 bis 6 Uhr früh aber kaum auf M Groschen. In Innsbruck werden noch größere StrompreiSnach-läsfe für das Gastgewerbe bewilligt. Auch in Klagenfurt beziehen die Gastwirte, Hoteliers, Kaffeesieder und Restaurateure einen billigeren Strom als in Maribor. In allen diesen Städten ist man sich der Wichtigkeit gut beleuchteter Lokale für den Fremdenverkehr und auch für das Kulturniveau einer Stadt bewußt und erteilt ans diesen Gründen den Gaststättebesiizern solche Nachlässe. Die hiesigen Gaststätteninhaber hoffen schon mit Rücksicht auf die allgemeine fiskalische Ueberlastungen, daß die Stadtgemein de ihren berechtigten Wünschen in einer beide Teile zufriedenstellenden Art und Weise entgegenkommt. Sollte dies jedoch nicht eintreffen, dann werde sie sich, wie ans ihrer Eingabe ersichtlich ist, gemntigt sehen, alle lichtstärkeren Glnhlanft'en auszuschalten, die Beleuchtung auf ein Mindestmaß zu reduzieren, in (Gängen und??ebenränmen jedoch zur Petroleumlampe zu greifen, die Betriebe auf kleinere Räume zusanunen zu ziehen, n. die Reklame (Fassaden-)belettchtnng einzn-stellen. Das Gastgewerbe kann diesen tenren ^'ichtstroni' bei weiterem Sinken der Nm-säi.ze ilnd der .^fauskriit der Bevölkerung einfach nicht meh'- bezahlen. Aus Eelje jeiner Asche! Der schwergetrosfenen Famille unser innigstes Beileid! ni. Austritt aus dem Staatsdienste. Ter Professor der hiesigen Handelsnkadeune Herr Dr. Rudolf R u t a r ist aus dem Staatsdienste ausgetreten. Dr. Rutar hatte sich auch außerhalb der Anstalt durch eine Reihe von aktuellen Vorträgen als ausgezeichneter Wirtschaftspolitiker bekannt gemacht. m. Neuerliche Wahlen in Limbu8. Die neuerlichen Gemeindewahlen in Linibn.ii wer den nnn am 10. Dezember stattfinden. m. Hans TachS-Gpiele in Maribor. Hans Sachs, der Poet des alten Nürnberg des 1(>. Jahrhunderts, der kunstfrohesten Stadt am Beginne der Nenzeit, ist eine der eigenartigsten l>;esta!ten unter den deutschen Dichtern. Sein nüchterner Sinn trieb ihn dazu, die Fehler seiner Mitnienschen zu erkennen Ab?r nicht durch klagen und janiimern woll» te er diese bessern, sondern dadurch, daß er sie dem Lachen Preisgab. Dies tat er in seinen Schwänken ut?d Fastnachtspielen. Aus den letzteren bringt der Schwäbisch-dent'clie ^7u1turbund vier Spiele am 15. d. in der „'^druina goi'p. banka" zur Ausfüh'-ung. werden gespielt: „Der Teufel mit dem alten '.ZS-eit", das „Kälberbrüten", der dieb zu Fün^ing" und der „Krämerskorb". Die Eintrittspreise si,rd sehr niedrig mge-setzt. .«lkarten sind bei v^öser zu lnben. m. Sine Vperettennovitiit. Dienstag, den 14. d. gelangt die melodiöse und überaus unterhaltende Operette „K t u d e n t j e s m o" am Mariborer Theater znm ersten Mal zur Aufführung. Das Stück, zn dem der bekannte Humorist Danilo B u L a r die Musik nnd Frau Metka BnLar den Tert geschrieben hat. ist in der vergangenen Saison in Ljubljana sehr oft nnd mit grossem Erfolg aufgeführt worden. Für die Aufführung in der Dranstadt hat der Komponist einige besondere Mnsikeinlagen geschrieben. Regie: S k r b i n s e k. Am Dirigenten pult: He r, 5 " g. n,. Außerordentliche Hauptversammlung der Freiw. Feuerwehr Stndenci. Donnerstag, den d. fand im festlich geschiiiückten sihilnl^siaol im Depot eine außerordentliche (^^eneralveriammlnng der Freiw. Feuerwehr Studenei ftatt, auf deren Tagesord« nling einige wichtige Ai'gelv'geiil,eilen -,ur Debatte jwnden. Außer der vollzählig ver- sammelten Mannschaft war-en zahlreiche ^'hrenlint>i!ieder der :'^ehr sowie an.li !neh-rere Delegierte verschiedener nation.ller Or-sianisationen von Stud.'nci anwesend. Den Vorsitz führte der H^iuptiuliun .<'>err Biirper-ilieister Kalo h. o.'n -^erichken der ^vunktioniire. i)i' allicili.ie Z'.,'t:»>nnunsi standen, luurde sodann die Neuwahl des Anö' schiisses iwrgenoulmen. Zum Vorsitzenden wnrde der bisherige agile und verdi- ustvolle >)lniptnlann Herr Alois Ka l oh geMhlt, zunl ^tonlmandanten Herr Alois P r eg l bestellt. Nach den Neuwahlen leglen die ?öehrmänner den nach deul neuen k>euer-wi^lirgesetz vorgeschriebenen Eid ab. ln. Der „Dachbodenschreck" vor den Richtern. Der berüchtigte Einbrecher Raimund F r i e, der vor nicht allzu langer Zeit unsere Stadt unsicher gemacht halt«', stand heu:e vor den Richtern. Insgesamt werden ihm.'is' Einbrüche und Diebstähle zur Last gelegt, wobei ihm Gegenstände im Werte von Dinar zum Opfer fielen. Der „Dachboden-f^ireck" wurde mit acht Monaten bedacht und landesm'rwiesen. m. Wetterbericht vom 10. November, ^ Uhr: Feuchtigkeitsmesser —3, Barometerstand 739, Temperatur -s-1, Windrichlnng WO, Bewölkung ganz, Niederschlag^ Nebel. m. Der heutige Z^ischmarkt war sehr gut beschickt. Verkanst wurden starpfen, Hechte. Mennle, Sardellen, Tintenfische, Makrelen. Peterssische und Moroke. Die Preise bewegten sich von I? bis S? Dinar Pro Kilo. * Martiniseier, verbunden mit Konzert und l^esanq der Bääergehilsen sindet Sains-tag, den 11. Novenilvr im Gasthause „Zlati kons" statt. Ilin .'iiihlreichen Znsprnch bitte: A. M. Nekrep. * Mnrtinifeft nu, Sonntag, den 12. No-veinber im (^'astlmilse Le.^nik. Nova vaS. Für l^ieslügel ist gesorgt. Um zahlreichen Beiiim bittet Le^uik. I.'ini i » Gasthaus „Zur Lokomotive". 5^nöti^i al>ends Martinigansel, Leber- nnd Blut' wttrstschnwnS. Feiner ^ernsaleiner, sri' hes Faßbier. Es laden I. '.Y,'. s^olob. 1 » Sonntag, den 1?. d. Martinifeier ?nkt Wurstschmaus. HauS>chlachtnng. A Hoste, RodvanZv. ' * Wildspe'inlitiitcn bente. Saniötoq. 'm .'lieslnlluni! .Halbwidl (Reli-.'^^asen). ."n-z baitdlvnzert. c. Todessall. In Voinik bei Eelje ist Frau Karoline K o v a e, geborene D i r n b e r-g e r, in ein besseres jenseits gegangen. Die Verewigte, eine allseits geachtete und beliebte Frau, war vor allem durch ihre Mildtätigkeit den Armen gegenüber weit und breit bekannt. — Gott gebe ihr Freude in der anderen Welt! c. Hoher Kirchenbesuch. Bergangenen Mon tag hielt siä) der hochwürdige Herr Dr. R o 2 m a n, Fürstbischofs von Ljubljana, in unserer Stadt auf, wo er an der Sitzung der Hermagoras-lÄeseNschast (Mohorjeva dru/ba) teilgenommen hat. e. Hallo, kein Strom! Während die fklr den vergangenen Sonntag angekülidigie Unterbrechung des elektrischen Stroms n''ht eingetreten ist, erfahren wir nnn durch das Elektrizitätswerk in Fala, daß für 'onimen-den Sonntag, also am 12. Noveinber, in der Zeit von 8 Uhr früh bis 12 Uhr init-tags die Lieferung des Stromes lür unsere Stadt und Umgehung eingestellt werden muß. Der (^rund hiefür sind dringende AnS bessernngen an der Leitung. e. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 12. d. findet der Gemeindegottesdienst nm iO llhr, der Kindergottesdienst nm 11 Uhr statt. Die Gottesdienste wnrden niit ''iurk-ficht auf die kalte Witterung in den "Gemein-de'aal verlegt. Donnerstag, den 16. d. wird Martin LnÜiers 4.'>0. Gebnrtötag ditrch einen Festabend in der Ehristnskirche gefeie?» imrden. e. Nimm dein Bett nnd wandle? ^n einem hiesigen Hotel schlief in der Nacht non '.'.»iontag anf Dienstag das ?i''nst'nädchen M., eine gebürtige .s^lagenkurterin, im ',^ahre MI? gebor<'N. Sie gab sich hier s.lS Auialie Nrna? ans nnd nannte» ebenso nn« richtig 10Ns> als ihr GebnrtSsabr. sie dui; Hotel verließ, nabnl sie zwar ni5't daS glinze Bett, wohl aber da>) gesinnte Bettzeug an sich nnd wandelte mit ihrer ganzen Beute znm gastlichen Hause hinaus. Das -^'ach-same Stubenniädchen des .Hotels hat dies aber noch rechtzeitig bemerkt u. verständigte die Stadtiwlizei. welche ^o^ort die felgung anfnahm nnd die snnae Bett'.en.7-idiebin bald nack'ber verhaften '''^iinte. zu seinen? Stellvertreter a^'er Her c. Kino llnion. Samstag und Sonntag länst die Tonfilmoperette „Diplomaten lis« ben" („Opernreboute"). Das Progranni' "er-vollständigt ein Tonvorspiel. Tl»eater «n» Kimft Rationa«v»ater ln Maribor Repertoire: «Freitag, 10. November: Geschlofse».!. Samstag, 11. November uu? -l'» llhr: „Pop Cira uud Pop Kpira". Ab. B. Sonntag, 12. November um 15 Uhr: „^irt Peter und König Brillontin". 5!!nt>ervor-stelluug. — Um 20 Usn"'„R. N. R." Nadio Samslag, II. jjovenwer. Ljubljana, 12.15 ^ch^itlplatten. _ 18 <5ta!-en! ^ (5horkoi>zert. _ 1tt..'i0 Eine Halle Sliinde .>kurzweil. ^ 17 Zchallplnuen sf'nzer' ^ 20.05, ^onitten. — 2'.^ Iiebert.''a.''nni^ ''ii? Pario^ l^^alaabend der Sorl'oune. ^ iVN'ihI. acker, 22.1.'» Zchallpl.niei». __ 2.'; Bunte? ^ Leipzig, >^tonzert^ ^ 21 llnterluilt'iu.iS-konzert. — Bukarest, !!>.20 -challpl-'ten Biolineello skonzert. 21.!.'. ?ch,'.i!iiinel. — Rom, 20.!.'» ^tlnvier-vorträge. 2! <7periiiilu'rlt.l.^i,ng^ ^ Zitrich, 10.20 ')lns Opern und ^?;^'eresi<'n sl^^raniniophon^ _ ?^i iil'eit-^'^eder. — Prag, '.i.iledizinischer '^.^ortr^ig. ^ 10.25 Lieder. ^ 2005 .ssol,zert. ^ ^«alie. nischp Nordgluppe, Sck'nsii's.isu.'i' '^uer. '.'liiinchen, 2! '.'ibeiiUon' l!. 23 Martillitjans. —. Warschau. 20.lv ^ivu^ert. «amStag, den N. Zkovember ISSS. »Mnrmorer ^»^eltung" ??upimc'r Unwirtschaftliche Rundschau Treue und Glaube lm Handel Vo« Aerdo Vi«t«r, Maritor. II. Die Folge aller früher erwähnten Pertur- balionen mar eine große Vertrauenskrise. Diese Ari e ist nicht nur eine Folge der veränderten Auffassung öer Handeispfllchten, sondern auch e'ne der ungesunden ^^'c' das Vertrauen unrer den Kaufleuten ge chivuni^ien. Es ist nur zu verständlich, d.ist solcl^ Zustande unhaltbar sind und ioba.'d als möglich beseitigt werden müssen Denn ohne daS all-gemeine Vertrauen kann die Maschine de? Wirtschaftslebens nicht richtig funktionieren. Der G-rund für das schwindende Vertrauen ist in der unrichtigen ethischen Auffassung des taufmänni cs)en Bernfez zu erblicken. Es muß festgestellt iverd?n, dast die Zlihl tc>ler, die das Vertrauen ihrer Mitbiirger besonders in wirtichafslicher .Hinsicht arg mischrauchten, veilchw nd.'nd klein ist im Vergleich zu dcn Milli.)ncn wn Kausleuten, die dieses Vertrauen auch heute «ch im vollen Maße verdienen und die wegen eini. ger Geschäftsikandale, die auf die großen ül^assen und sogar auf ganze BöUer piy'ho' wgisch einwirken, unschuldig zu leiden s)ab^n. Oft genügt ja nur wenig Schlamm, um viel Ä^sser damit zu trüben. Es ist jedermann einleuchtend, daß eine (^sundung der unhaltbaren Lage gesucht und gefunden iverden muß.Ofsen ist aber die Frage, wo das Messer anzl'setzen ist, um die Operation erfolgreich durchzufuhren. Ich glante, daß vor allem der Ruf „Zurück zur Ethik" die Kardinalforderung ist. Der charakterstarke Kimfmann ist h?utzutane nN» tl^er denn je, denn der brutale Kampf ums Da ein stellt an die Ethik noch gri^ßere Anforderungen als früher. Durch eine starke .'i>c'rvorhebung und Praktische Auskb,:ng des Vertrauens und der Solidität, die die (Grundlage jedes Vertrauens darstellt, werden wir das verlorene Vertrauen allmählich wieder gewinnen. Man nsns? jedoch die von einigen vertretene Ansicht, der Kaufmann lei nur ein Kr'iiner n. es handle sich bei js'm um nichts anderes, ickiarf zurück-^veifen. t?^ort!ehnng folgt). QualMsrallonaliflkmng —0— Eine kleine Notiz in den Tages-s blättern lveist auf die Arbeit des Zentralinstituts für.Hygiene hin, das sich seit den, Jahre Is)28 auch nlit der physischen und chemischen Prüfung der jugoslawisc!^n Weizen-formen befaßt. Äe systematische und da die Zahl der verschiedenen jugoslawischen Weizensorten fast unübersehbar ist, mühevolle Arbeit wird zu dem Zlvecke unternommen, um endlich jene Einheitssorte erinitteln zu können, die als Etandard unserer Weizenproduktion dienen könnte. Bei der Ermittlung dieser Einheitssorte soll weniger der .^Hektarertrag des Weizens beurteilt werden, sondern vielmehr die s Qualitä! des gewonnenen Mehles, bzw. des ^ Brotes. Wir stehen hier das erste Mal vor einer ganz modernen Aktion, die den ausgeprägten Qualitätscharakter trägt, der in der letzten Zeit zugunsten der Quantität zu- ^ rückgestellt wurde. Es dürfte sich bald her- s ausstellen, daß dieser neue Zug günstiger und der Ausfuhr beilveitem dienlicher ist, als die reine Mengenrationalisierung. Die gleiche Qualitä!srationalisiernng macht sich bei allen unseren Exportprodukten iwtwendig. Es ist einwandfrei nachs!»-wiesen, dasz ein ansehnlicher Teil des Rückganges unserer Ausfuhr auf die ungenügende Beachtung der Qualität zurückzuführen ist. Beispiele hiefür finden sich besonders, im Obstexport, wo viel gesündigt wurde. Auch hier sind Kreits große Borarbeiten erledigt, um die alten Märkte zurückzugewinnen und mit erstklassiger Ware zu beliefern. Wie bereits an dieser Stelle berichtet, hat besonders der Berkek^rsminister immer wieder neue Anregungen t?egeben?seitens des Landwirt-lchastsministeriums wurden ebenfalls Maßnahmen getroffen, um eine gniirdlegende Qualitätsverbesserung erzielen zu können. Es rei6)t aber nicht aus, wenn es bei die- M' iek lljkk ilik Mdkv! (Urheberschutz durch E. Acker««». Nomauzeiitrale. Ttungart.) 40 „Ich sehe wohl", sagte sie dabei mit mcht ganz sicherer Stimme, „daß nur eklatante Beweise dir meine Haltung verständlich machen können. Eigentlich wollte ich dieses Schriftstück der Schmach mit ewigein Schwei gen begrak»en, aber dann würdest du wahr-icheinlich iminer wieder hoffen, mich durch heuchlerische Ausreden nnd Beschöniqangs-versuche über die Wahrheit himvegtäu'chen zu können. Es ist dahe, notwendig, dir zu beweisen, daß ich diese in vollvnl Umfang kenne, und zwar nicht durch _ Klatsch!" Sie schleuderte mit einer Gebärde de5 Ekels das damals in Udendorf gefundene Kärtchen Majas vor ihn hin auf die Tisck)« platte. Erich hatte kaum einen Blick darauf geworfen, als er kalkweiß wurde und mit einem dumpfen Stöhnen znriicktailmelte. „Wie . . . kommt dies . . . Blatt in deine Hände?" stammelte er außer sich. „Ich . . . wollte es danmls . . . dock) vernichten . . . und glaubte. . . es getan zu haben!" „Ich fand es ini Bil'liotl,ekzimmer an der Stelle, wo du standest, unmittelbar ehe wir lene unlsellge Nei'e nach Salzburg antraten", «agte ?lse falt »nd trat ^-'nst'r al''« 'ei ^ainit dle Sache endgülig für sie erledigt. Erich ivar vernichtet auf einen Stubl gesunken uitd hatte das Gesicht in den Htinden vergrcrben. Er begriff nun alles. Sie hatte das Kärtchen vor der Abrei'e gefunden, aber erst später im Zug gele'en. ^her der Plötzliche Umschlag ihrer Gefühle und der furchtbare (bedanke, sterben zu wollen. Und dann hatte ihre Liebe sich in Hliß und Verachtung gc-nxindelt! Durfte er ihr einen Vorwurf machen? ??ein! Er hatte schmählich an ihr gehandelt, so schmählich, daß nur tiefe, selbstvergessene Liebe vielleicht den Weg zur Vergebung gefunden liätte. Und ihre Liebe hatte er ja zertreten! Schwerfällig erhol) er sich endlick) und trat zu 5^l e ans Fenster. „Ilie", begann er beklommen, „ich weiß, daß ich schwer an d'r gefehlt habe, aber seitdem ist vieles anders -geworden, glaube ntir! Die Beziehungen zu i^ner andern sind erloschen in dem Augenblick, als es mir zum Bewußtsein kam, wie. . Sie unterbrach ihn durch eine abwehre^ide ^'»<^w'>b?wequna, wäbrend ein Lächeln bitte- 'U iil'-'v l^esicht alitt. „Bitte, gib dir keitle Mühe. Es interessiert sen Untersuchungen und Anregungen bleibt. Es ist notwendig, daß jeder einzelne Produzent davon über.^ugt ist, daß wir mit minderwertiger Ware, die in großen Massen von allen Seiten ang-'lwtcn wird, niemals durch dringen können und daß eine solche Ware aus diesem Nrunde auch nicht entsprechenden Preis erzielen kann. Gerade in ?^er ,^it der grös^ten Ärise konnten sich verschiedene Staaten mit Qualitätsware neu? Märkte erobern. Unleugbar ist. daß bisher ein Oualitäts-wettbelverb nur in ganz wenigen Gebieten unserer Wirtschaft stattgefunden hat. Daran war nicht immer die Indolenz der Produzen !en schuldtragend: viel hat hier auch die all-gemeim Wirtsrl>aftkrise beigetragen. In zahl reichen Fällen fehlte aber auch dos Ber-gleick>smoment, und leider sind auch sehr oft Qualitätsschädigungen aus spekulativen Gründen erfolgt. Die Folgen haben sich in sedem Falle auch pronipt gezeigt. Man er--innert sich noch gnt an den Marktverlnst bei Tropfen und Pfsa!"u?n: in beiden Fällen wä--ren die dabei enütundenen Verluste zu ver-?neiden gewesen. Selbswerstcindlich mns? si<^ die Einstellung auf Qualität sowokl auf das Produkt selbst, als auch auf dessen Zurichtung beziehen. Die mangelhafte Packung war schon melir als oft die Ursache dafür, daß unsere Artikel g.'-gen besser adjustierte ausländische Ware den Rückzug antreten mußten. Ueberhaupt ist die Erfasiung der Ps»ichosl'gie des heutigen Mark tes nötig, unl das Ziel, aünstineren Absatz bei besseren Preisen, erreichen zu können. Äm Aelthen des DermlMungs» verfadttn» Nach der vom Verein der Industrielleil und Großkaufleute in Ljubljana ausgearbeiteten Statistik iiberwog auch im Monate Oktober die Zahl der Verinittlunqsrerfah-ren beiiveitem die aller übrigen Insolven.zcn Die Zahl der »ionkur'e geht in ganz ^ugosla Wien zurück; im Oktober wurden nur 14 Fälle angeme det. No^ch größer ist der Rlie? MMg der Ausgleiche außerhalb des Konkurses; im vergangenen Monat konnten nur 2 Fälle verzeichnet werden. Dagegen ist die Zahl der Fälle, in Venen injo^lvente Geschäftsleute um die Einleitung des VermittlungsverfahrenS an uchen, im raschen Steigen begriffen, Oktober wurden 1!>4 Fälle bekanntgegeben, d. h. dieselbe Zahl lvie im September. Auf das Drau-banat entfallen 25 Fälle. In den ersten 10 Monaten deS lenkenden Jahres gab es in Jugoslawien insgesamt 249 Äonkurie (in der Verglcichszeit des Bor jahres AX)) und l88 (93^) Zivangvau>^silei° che. Dagegen wurden nicht weniger als 13ljl Vermittlun.lsoerfahrcn angemeldet. Ein !l'erlileich mit der enlsp».echeni)en ,^?it des Vo?ial)rcs ist hier nicht luöglich, da cs dieje >^mjolvenzart vor Iahrec-frist noch nici?: gab. Auch zvllpvWfch die Wen auf Als man sich itl London zur Weltwirt-schaslslouserenz zusammensetzte, liegann man mit einer schönen Geste. Der Zweck dieser verunglückten Konferenz sollte es ja sein, denl überall durch hundert Schranken gehemmten internationalen Warenverkehr die Wege wieder freizumachen. Und weil man voraussah, daß man sich darüber nicht so rasch einigen würde, wollte man wenigstens verhindern, daß während der Beratungen die Zollmauern noch höher ausgetürnit würden. Man schloß also einen Zollwaffenslill-stand ab. Am bestehenden Zustand sollte vorerst nichts geändert werden. Als die ^tonse-renz sich dann ..vertagte", wie man ihr Sche» tern euphemistisch nannte, wurde der Zoll« Waffenstillstand verlängert. Er hat sich nicht lange halten können. Schon Anfang September kündigte .Holland ihn. Einige andere kleine Staaten und schließlick) auch Frankreich folgten. Jetzt hat der englische .Handelsminister Runcimatt im Unterhause erklärt, am 7. Dezember würde auch EnMnd ihn nnnmehr aufkündigen. Das überrasckit kaum noch. Nach London hat man sich überall in der Welt mit verstärklem Nachdruck darauf verlegt, die Wirtschastspolitik binnenwirtschaftlich zu orientieren und hat da« bei recht wenig Rückficht darauf genommen, wo sich später einmal die Ansatzstellen für eine neue weltwirtschaftliche Verknüpfung bieten können. England kehrt mit der .Eün-dignng des Zollwaffenstillstandes zur Politik von Ottawa zurück und ist osfenbar gesonnen, die Welt außerhalb seines Imperiums wirtschaftlich sich sellier zu überlasftn. X Interessanter Bortrag. Die .Handels-, Gewerbe- und Jndustriekammer in Ljublja« na teilt mit, daß Samstag, den 11. d. um l8.30 Uhr der dortige Universitätsprofessor .Herr Dr. Karl O z v a l d in ihren Räumen einen Vortrag über die „Möglichkeiten und Grenzen der Berufsberatungsstellen" sprechen lvird. Der Name des Bortragenden, wie auch das Thema verdienen das vollste Interesse unse^'er Wirtschaftskreise. Es ist deshalb zu erwarten, daß die Teilnahme am Bortrag außerordentlich groß sein wird. X Droflelunft der jugi,sla»ischen Schwei» neaussuhr nach Oesterreich. Wie bereits berichtet, ^lt sich Oesterreich nicht an das vereinbarte Schweinekontingent, das im Rahmen des getroffenen Abkommens von Jugoslawien geliefert wird. In der zweiten Ok- mich wirklich gar nicht, ob du noch in Bc?-ziehungen zu jener Dame stehst oder nicht. Außerdem kannst du doch wohl erivarten, daß deine Worte für mich die geringste Ueberzeugungslraft besitzen. Enden wir also diese zwecklo'e Unterredung!" .Il'e!- „Was willst du eigentlich noch? ^'^ch habe mich doch von Anfang an benlüht. dich die Fessel, die du dir au^rlegtest, nicht füblen zu lassen! Du konntest als Junggeselle nicht freier sein als hente! Ich habe dir weder nachspioniert noch j? Vorwi'irse geinacht — bis gestern, wo ich mich einfach wehrte. Nun ist es klar zwischen uns, und jeder kann ivie blsher ruhig seinen Weg weitergehen, ohne den des andern zu kreuzen." „Und ^veitn ich ebeu daZ niilit lnehr kaitn? Il'e, das Leben, das nur bis lieute n1l,rten, 'var aualvolk! zahltest du das nicht? Dieses kalte Nebeneinander, als wären 'vir Wildfremde oder Feinde, die der .Unfall unter ein Dach zusanrmengen'ürselt! Jet, ertrage es einfach nicht mehr!" Sie zuckte leicht znimninen. Einen Aligen-blick öffneten sich ihre Augen w.'it und erschreckt, dann murmelte sie tonlos: „Bin ich denn schuld daran? AVer >"<'nn es dir wirklich so unerträglich ist d'- ps nicht lernen willst, d'ch d n in zuschicken, wie ich es tat. dann . . . dann . . . können nnr uns ja trennen!" Er starrte sie fasiinraslos an. „Das ist dein? ganze Antwort? Der ein-^?ae siehst?" »Welchen sonst könnte es geben?" „Ilse, sei barmherzig! Ziehst und fühlst du nicht, daß ich leide? Habe doch nur ein wenig Mitleid!" Sie war am Eiche ihrer Kraft. Sein Blick, der sich heiß und flehend in den ihren grub, rührte alles wieder auf, was sie so mühsam in sich niederrang. Stürmischer als je drängte ihr .Herz ihm entgegen, süßer und begehenswerter als je schien ihr der Tmum, von ihm geliebt zu werden, bitterer und qualvoller als alles auf Erden die Enttän-'chung, die er ihr gebracht. Sie sah an ihm vonrber, denn sie ertrug es nicht langer, in diese geliebten Augen zu blicken mit dem k^edanken, das; eine andere sie für sich be-a^rsprnchte. „Barinherzisikeit? . . . Mitleid?" murmeß-te sie hall' unbenmßt. „Hattest du sie denn, als du nach Udendorf kanch, um mrch zu freien?" Er griff angstvoll nach ihrer Hsmd und sagte beschivörend: „Sei doch nicht so furchtbar s)art, Ilse! Du bist dock ein Weib, und einmal hattest du mierzen für nnch erstorben und findest du heute keine anderen Worte mehr für mich als solche der Rache nnd '-I'ergeltung?" Ein Zittern lief durch ihre l^talt. Alvr inl nächsten Augenblick entriß ne ich« ihre.Hand nnd stieß in leidenscf>aftlicher Al^ n'ehr herans: „La,' mich . . . nnd laß die alten Din^e rnlien! 7^ch wollte, ich hätte d ! ch nie g e s e b e n !" '^''»teiistille folqte diesen '^'^''^rten^ ^>oben-weiu war einen schritt zurückgetreten. „Maribo«r Zeitung^ Nummer 30S. SamStag, den N. November lilsZ. toberhälfte wurdc das Kontingent von 2000 liuf I.'i00 Ztück h<'rabc?esetzt und für die erste Novemberhalfte um weitere Stück. Ue--berdics hebt jetzt Oesterreich den Einfuhr« .^oll einheitlich pro Äi'lck ein, während sich lioher d<'r Zoll nach deni Gewicht richtete, wobei Schweine im Gewichte von mehr als 1s>s) kq ^^ollirei »varen. Die Beograder Regie-rnnq hat dcahaib in '^^^ien neue Verhandlung sieu augen'iN, uin t'ie Interessen des juqosla-'.vi'chen ^chweim'absatzes in Oesterreich zu wall reu. V Preisindex im Oktober. Nach Er-icss'n'.iua^'n der Ver d. I. qeqeniiber dem oo-rani^'iianqenen Monat 'Zeptember etwas s^e-bes'i'rt und lietrusi tN.?) stcgenüber i^.7 un^ im ^kteibev wobei die Durch- 'chnilt-^prcise dec^ ^^'^ahres ll>2k mit an-sienDinmen werden. T^r Inder für Pflanzen vrc's'ilkte lieiierte sich um l.9 Pnnkte, lieson-l^erc' niv MaiZ. Dörrpflaumen, Mus und woacq<'n di<' ^Mizen und Haferprcise weiterhin ftcsunken sind. Die Erzeugnisse der Pietiulcht sind durchschnittlich um 0.7 Punkte' .zurm'li^eliantien, iwr ailenl siir 5^all)niast- fchweine, Schweinefleisch und Eier. Die In-dustrieprodukte besserten fich im Preise um etwa 1.2 Punkte, vornehmlich für Textilwaren und Ziegel, wogegen SuperPhoSPhate billiger geworden sind. Der Preisindex für Exportartikel hat sich um l Punkt gebessert, für Einfuhrwaren dagegen um 0.3 Punkte gesenkt. In Vergleich mit dem vorjährigen Oktober ist der Index im Export um 2.2 Punkte gesunken, im Import dagegen nahezu unverändert gebliebeil. X Produktionsregeluiig i« der Derrei« «hischen Schweinezucht. W i e n, «. d. M. Am 27. v. M. wurde die Verordnung unterfertigt, durch die die österreichische Schweine-Produktion in geregelte Bahnen gelenkt werden soll. Nach ihr sollen die bänerlich.'n Be-triebe mit eigener Fntternnttelbasi.z dak>urch in ihr?? Produktion geschürt werden, baß die gewerbliche und ^briksmästerei unter die Kontrolle des Landwirtschaftöministerl-ums gestellt und in einer gewNs?n Zeit abgebaut wird> Auch landwirtschaftli^' Betriebe mit einer Schweineproduktien, die in keinem Verhältnis znr Grks^e des Betriebes n?ld Mr eigencn ^uttermittelbasic» steht, wer den entsprechend eingeschränkt. Es soll dies der erstv Schritt zu eiuer umfassenden Pro-duktionsregelnng sein, der zusammen mit der beabstchti'ven Schweinczählung und den laufenden Produktionsberichten eine Stabilität der Schweineproduktion, der Anlieferung und des Preises verbürgen fokl. Ter eigentliche Sinn diese? Prodnktionsveielnng ift darin zu erblicken, daß die Produktion ein gewisses Ausmaß nicht übersteigen soll, da stih bei einer vollkommenen Decknnq des Inlandbedarfes an Schweinen beim ?lb-s6>luß von svlndel?^>ertrlisten mit den ?2st-staaten große Schwierigkeiten ergeben würden, da die Schweineein^tthr als wichticzeS Kompensationsobiekt dient. X Riickganß der Zuckerrtibenproduktion in Jugoslawien. Nach amtli6>en Mitteilungen belauft sich der diesjährige Ertrag an Zuckerrüben in Iuc^oslawien auf rund K3.sM Tonnen gegLn im Voriabre und ps^.OOO Tonnen im Jahre Daraus er-sieht man, daß der Zuckerrübenbau bei uns allmählich ^^niüclgeht. Ter Grund ist im Nückganti des Inckerkonsuins und der Zuk-kcransfnhr zu suchen. X Anziehen der Vierpreise im Taoebanat. In einigen Gegendv'n in Slawonien und i>n Srein sind in der lehten Zeit die Cierprei'.' iin steigen begriffen. Die Ware ist unter l Dinar pro Stück kaum erhiiltlich. Die Land« Wirte begründen dieZ vornehmlich mit Hüh-nerkrankheiten. Es wurden Massnahmen getroffen, um das Ausbreiten der Hühner-scuchen einzudämmen. X Wiener Schwelnemarkt. Aus den le'^tten Schweinemarkt wurden in Wien insgesamt 7K73 Stück zugeslchrt, davou 7580 aus d^nt Auslände. Fettschiveine notierten 1.25-I.4l, Banernschweine gekren'.le 1.5>0, Fleischschweine 1.37—S>l>il ling pro Liilo Lebendgewicht. Die Preise sind UNI 2—3, sür ungarische Primaschweine sogar um 5 Groschen pro Kilo gestiegen. X Die Zentrale der Jndnstrlekorparatw nen hält am 2l. und ?ü. d. in Beograd eine große V-ersanunlung ab, in der wichtige Fragen zur Diskussion stehen. Den Vertretern der einzelnen Gebiete wird Geleoenheit geboten werden, ihre Wünsche und -öeschwer» den vorzubringen. L.V.5 (ja? .'«uci^ N!»(^dLeäunlieI-l(Zin stumpfem cleii Iiellcii l'on wieäer-8cknii <.'r2il crli:jltlic!i. Kleiner /Emsiger /Anfragen Kn«V,o?y sinct S 0in»r in örisf-bei^ulecien, cis ansonsten ciic- /^ctministrztion m cier l.zcie ist. (13L (Ze^lZnselite erlsciic^sn. Ne.zend^' junge .^tajzchen sind an Tierfreunde zu »crislK'nft.'ii. dlwr Ui. I'^^O Tlirieycn vvn DI». Itl.titjU tei Iiller Verzinsung auf -Zi'.'chsel unü Rückzal)lunt^ innerhald eines Ilit)reZ gesucht. -^lU'chriften erl'elcn unter „Ebrliä? u. lich" Nil die Äcrm. veZ^Icauf«!» ttinderbett, Speise/, iinlue > tisck, ^eppische ^chlasfliuteuil, lchen etc. Ai)r. Perm. 1 iilodcrneö «<»eisczimmcr, t, ltde u tsch.' Zinl iner l ret'^nzen, 2 Speise^iiinnierlische, linlites Ichwarzes Mobiliar, ^ svieqes, Cchla^ziinmcr. n Betten, kleit>erknstctt. L tl. Än-civ.'ttt'le^nzen. Gesrinrr, l!^ Ziln merscssel, Plüsctidivan Tin. Ottomane, Stehuhr. Ansr. /i-kr>?ka nl. ^ nns> 4 l!'»V2s> Suche jemanden mit perfekten Kenntnissen der deutschen laus» n?ännisch. Korrespondenz iwccks privaten Unterrichtes. >?rtna ul. ?!>. Dvori^k. 1887g Kapital gesucht >000 Tin. ge» gen sesie Eictierstellung aus Sparkassenbuch. Sofortiges Vln-qebot NN die ^erw. unt. „Dringend". !?0S7 Schöner Bauplatz, va. SM) m' groß, mit Obst, und 5iierbäu men bepflanzt, tm Magd.ilenen viertel preiswert zu verkaufen. Interessenten wellen ihre Adrei! sen in der Vcrw. unter llintertassen. 139VL ieuIcaufeF, Wirtschaftsäpsel billigst nbziige-den KliroSLeva ul. L.? im Mliia-zin. l^iVl U» FaZeFSii Suche für lS. November oder 1. Tezember leeres sp.irherd» zimmer. Stadtzentruin. Änträ-sie unter „Bin a'^ein" .-.n die Vern'. scktst clsssus, 6s55 sein ksciio-gsrst mil c!sn sllsrlzs5tsn kölirsn suzgsmstst 5ei. Irsnn» zcksfssf, lelsrss ^mptsng lä5Zt 5ick nur 5o «nislsn. >Vsizsn 5is jsclsn ^pparst rurucle, ctsr nicbt mit clsn neus5tsr» lungzfsm.kökrsn issztüclct i5t. Lehrmädchen sur Tnineiikchnei-dtZrei wird nnsgenoiniilei'. Modesalon Tnup.. ?l!ven'>lii ul. Il IL"'.'.'! '^weizimmerijie Hoiwohnunq n. lichtes iitM'Uolal zentral t^elejien, sofort zu ti-j.-'hen. Adr. Berw. 1.M8 Zu verinieten Zweizimmerivoh-»u»g, liuch alÄ ^!nit^;lei ' eniih-l'ar, >^tadllttille. ^.'lnfr. ZtWl^n-ita ul. 8/1. Tuche WoljNttNg in Melje, 1 l'is 2 ZlMtner. Anträge an die Perw. nnter „Proinpt". l:i89S »OMMMAMMMMMAMMMMMMMe SFsF?«» Lehrmädchen lvird aufgenommen. Nur solckie mit guter 56iulbildung, slowenisch und deutsch sprechend, wollen sick, melden. Tavöar, Iuröiöeva ul. ». Z38öI Zimmer, möbliert, ji-pariert, ?zahnlioinäl,e tin ^oliden Herrn ^u »erc^eben. trg b/?. 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Mavni tr« 17. ' !>clnner?eriilllt «eben '^^ir cZie ticitrsuriee ^^cliric'tit. clalü un?!or lnnitlk>t' -.'Üel-tei- lli.-it«.?. lie2>v. Vuler. OrolZvater. kZrui.i'.r ciiii^ tlnliel. t1err k.i .''t:,f:. lien 9. k^nvemlier tvZ.? nm i^Iir iii I^laridlir. nncli Kur?« ln > i^en una kottcrueben entsciiiaten ist. I.t.'i'^Iiciid.^ünuni.'i »nveri^elüi^lieii I^ulilnueiicliiecleiien iinäet liu l'NstLk. l^en II. !^oveinl^<^r iiin 15 l^iir von ciei' iilii^Itlsclien ^nskiilirnn^' ^t!Ie In l^i)>irc/ie ans statt. l^ie Iii. ^'cel'.'nmei'k!,.' v.irc! iin'> i^nnt.ie. äen 1^. I^nveinl^er um 5 U!ir srii!' l> cler i>t. iVlakcliilenvn-I-'sarrkirclie xelesen Verden. I.VIZ Die tlektrauvrnllen Nintordltebonen. uoa ltt» 6»» U«to VLLLl«ck, i» «» »>. t?u« «t« «u»a «t««