A. Wi. Mittwoch, 4. Mai 1892. 111. IahlMss. Macher Zeitung. ^l>>> N-- M't Postversenbiing: ganzlähri«, fi, 15, halbjährig fl, 7'5U, Im Comptoir: . "" I,,,^ "nwjahnss ss, s, 5«, ssür d!s Ziistrlliniss ««« Hau« aa»Mr!g st, l, - Insera,bi>r: ssllr zn 4 ^!>i>!.i, ^5, l,,, gl'G!>,-!> pcr ^r>>>- n list!'«!! Wlcdnliulluigc» per Zcile 2 tr. D!e «iiac!!>l!an.'. Dir Ndmlnlftratio« brfwbel Nch Congrrseplay Ni, ^i, dir «edaction Bahüholgasse Nr, 24, Lprcchstimdc« brr »iedac!!!)» ti>s,!ich r>»,, N! bl« Ili Ul,r dormltwss« - Unfranlisrte Vlies? werbe« »ichi angruommen und Ma!»llcr!p!>> nicht zurüllnestcllt. ^ Amtlicher Weil. ?llttlM/' U"b k. Apostolische Majestät haben mit ss Infa. ".""^lchntteln Diplome den, Oberstlieutenant ^"z k«, «!?'"'""s Erzherzog Ernst Nr. 4« Georg ^l»i>3> de„ ?."den wirtschaftlichen Ereignisses, wie ^n. ^r Ni,- ^"9en Publicationen nirgends zu Elicit ,, "produciercn daher diese sehr beachtens-fG^UM^achstehendenl.-<^7 zHs?" Getreideprodliction - sagt der Vcr- Zonen.' Die nörd- liche Zone kommt hier nicht in Betracht, da sie nur Gerste produciert und ihre Bewohner sich hanptsächlich von« Fischfang nnd der Jagd nähren. Die mittlere Zone umfasst die am meisten bevölkerten Provinzen des centralen moskowitischen Reiches; in diesen liefert der Boden nicht das genügende Qnantnm Cercalien für dcu Bedarf seiner Bewohner, daher dieselben Getreide von anderen Provinzen einführen. Die südliche Zone endlich, mit beiläufig «0 Millionen Einwohnern, welche die Hälfte des enropäischen Rnssland umfasst, ist ein Gebiet von erstauulicher Fruchtbarkeit; es ist die Kornkammer des Reiches und bis zu einen» gewissen Grade auch vou Europa. Diese Gegend ist es, welche im vorigen Jahre vou eiuer Huugcrsuoth heimgesucht wurde, die üameutlich in 17 östlich gelegenen Provinzen wüthet Obgleich nun die Calamität, geographisch betrachtet, ursprünglich eine Partiale ist, so ist sie doch in ihrer Wirkung als eine wahrhaft uationale zu betrachten. Wäre die Ernte in den übrige» 33 Provinzen unss-rathen, so wäre das Unglück um ein Bedeutendes weniger drückcud gewordcu, da das ganze ökonomische Gleichgewicht durch eine plötzliche Verdopplung der Preise der Lebeusmittel in den nicht ackerbautreibenden und den 17 fruchtbringenden Gegenden des Reiches tribntären Gebieten gestört ist. Nach den officiellcn Ausweisen beläuft sich der Ausfall an Getreide, das znr Ernährung des Menschen dient, im Jahre 1891, im jährlicheu Durchschnitte genommen, auf 100 bis 120 Millionen Hektoliter oder 21 Procent. Für einige Provinzen nun hat der Ausfall ganz erschreckende Dimensionen erreicht. Zieht man auf der Karte eiue Linie von Odessa nach Moskau und von Moskau nach Vjatka, so findet man, oass sämmtliche Districte, die auf der einen Seite von dieser Linie berührt werden, uud von der anderen von, Uralgcbirge, dem Flusse Ural, dem Kaspischen und Schwarzen Meere, jene sind, welche am ärgsten leiden. «, -c ^ Im Gouvernement Tambov betragt der Ausfall im Vergleiche mit der Ernte vom Jahre 1890 nicht weniger als 20 Procent. Noch größer ist derselbe un Gouvernement Orenburg. Im Gouvernement Äuronez ist das Deficit so enorm, dass sich die Feder stranbt, die Ziffer niederzuschreiben, wäre sie mcht m emcr officiellcn Publication vorhanden, in der wohl niemand ein Interesse hatte, zu übertreiben. I" diesem Gouvernement betrng die Ernte im Jahre 1«88 ^'«-"^l-lionen Lctvcrt (1 Letvert^-26'2376 Liter); "N Jahre ,889 ft'6 Millionen, 1890 14 9 Millionen und 189l m,r 2-8 Millionen! Dic 13 am schwersten betroffenen Gouvernements bilden zusammen ein Areal von 1,031.000 Quadrat-Kilometer mit 27,647.000 Einwol> nern, für die das Deficit des Jahres 1891, verglichen mit 1890, 85 Proccnt ausmacht. Ohne bei diesen tragischeu Nachweiseu länger zn verweilen, wollen wir unser Augenmerk lediglich anf jene 21 Procent richten, die den allgemeinen Ausfall des Reiches bilden, eine Ziffer, die uns Stoff zn den ernstesten Betrachtungen bietet. Ein Deficit von ein Fünftel der Nahrungsmittel eines Landes bildet jederzeit ein höchst alarmierendes Phänomen. Sobald jedoch dieses Fünftel 100 bis 120 Millionen Hektoliter ausmacht, so steigert sich das Uebel noch ganz beträchtlich durch die außerordentliche Schwierigkeit, Abhilfe zu schaffen; denn an ii(X)0 Schiffe, jedes von 2000 Tonnen, wären erforderlich, um die von Nufsland benöthigte Getreidemcnge dahin zu bringen. Wenn ein folcher Ansfall in einem blnl^ enden und reichen Lande vorkommt, so kann sich das Volk bis zu einem gewissen Grade vor der Noth schützen, indem es das nöthige Getreide im Auslaiide kauft. Frankreich z. B. konnte im Jahre 1879/80 an 86 Millionen Hektoliter Weizen und Mehl vom Auslande kommen lassen und die Summe vou mehr als 1500 Millionen Francs aufbringen, nm sie zn bezahlen. Dies ist jedoch nicht bei Russland der Fall, wo, abgesehen von einer gewissen Anzahl von Besitzenden, die von ihren reichen Renten leben, und den Bewohnern weniger großen Industrieceutren, das Landvolk ausschließend auf das jährliche Erzeugnis des Bodens angewiesen ist, ohne hiebci etwas erübrigen zn können. Außer der Summe von einer Milliarde und 700 Millionen Lire, welche zum Ankaufe der fehleuden Getreidemenge vom Auslande nöthig wäre und den Handelsflotten zum Transporte nach den russischen Häfen, würde es aber auch im Innern an den Communicationsmittcln mangeln, nm dieselben dorthin zu schaffen, wo man sie braucht. In der russischen Statistik berechnet man die Summe, welche nothwendig wäre, nm die 30 bis 40 Millionen Bauerufamilieu bis zur nächsten Ernte zur Noth am Leben zu erhalten, auf 300 bis 400 Millionen Rubel. Rechnet man nun auch soviel als möglich auf die Hilfe von Privaten, so dürfte doch derjenige Theil jener Last, der auf den Staat entfallen wird, sicher nicht weniger als 200 Millionen Rubel betragen. Hicvon wnrden jedoch schon 73 Millionen Rnbcl im Jahre 1891 verausgabt und die gleiche Summe ist für das laufeudc Jahr in Aussicht gestellt, vorausgesetzt uämlich, dass nicht noch mehr erforderlich sein wird. Dabei kann es bei einer solchen Sachlage nicht aus- Jeuisseton. Macher, ?', ^'d die Versuche der amerikanischen X/"seits ^3""' selche vor einiger Zeit die ,Vi>die NH^''^'' lebhaft beschäftigten. Den >q > ein.« V"^' durch Knallgas-undDynamtt-^'b> z ,n'"ll"ss anf den Gang der Wittc-7'''cn, bed^ "a?"s den Schaden,' den sie an- ^ > H" "id zn mildern. Die amerikanischen V,.Ue al?fs " >lM mm Veranlassnng. mit seinem r,. F.""M iei. . hervorzutreten. Betrachten wir X ^laui^ ' was näher. > !l''st kein','5??^ Schlachten das Wetter be- ft' Z"le„, ni,7?s "en; in der That ist in zahl- 5>f?' du ch '/ " s^r bei einer Wetterla e, «>t > EchU'" "^t erwarten ließ, solcher in, F « itan^ "' "'^treten. Der Volksglanbe 'dk^l l^ n^ "'" l"lch< Wirknng zu, '^i>. ?"deste ^ ^sc"- da s der Schall dabei ^'"bar ^Ne sp«lm kann. Dagegen ist es ' °"'s dnrch die gewaltige Erschütte^ > runq das Gleichgewicht der Lust, wcnu es zuvor schon in labilem Znsta'nde sich besunden hat, definitiv gestört werden kann; es kann ein aufsteigender Luftstrolu em-aeleitct werden, welcher sich nach bekannten Gesetzen mit dem Erreichen höherer Regionen der Atmosphäre abkühlt. ^ . . , War die Lnft mit Wasserdampf beladen, so kann sich dieser zu Wolken und Regen verdichten. Dieser ganze Vorgang spielt sich nach bekannten meteorologischen Gesehen ab. und das Geschützfeucr hat weiter üichts gethan, als denselben cinznlcitcn. Dasselbe gilt auch von den amerikanischen Versuchen. Es wurden mit Knallgas gefüllte Luftballons, mit Dynamit beladcne Drachen in geeigneter Höhe zur Explosion gebracht, während gleichzeitig auch unten auf der Erde tüchtig darauf losgeknallt wurde. Nachdem dieses Spiel eimge «eit gedauert hatte, trat in mehreren Fallen m der That Regen ein. Selbst wenn dieser wirklich em Er-sola der'Experimente gewesen - in Europa hegt mau hierüber iwch einigen Zweifel, N'^hrend d.e Amer'kaner so sehr davon überzeugt sind, dass fie bereit» une Actienaesellschast znr Ausbeutung des Vmayrens gebildet haben so erklärt sich der Zn ammenhaug „ach dcm Gesagten von selbst. Aber z'lsile'ch lst ersichtlich, dass von einer Verwertnng nicht die ^tedc ^"' Wie'aber mit dcm Hagel? Es ist natürlich, dass man diesen gefährlichen Feind unserel Felder schou mlt allen mögliche. Mitteln zu bekämpfen ""«t ^ Schon bald nach der Erfindung des Blitzableiters tanchtcn «Hagelableiter» auf, welche sich anf die vermuthete Mitwirkuug der Elektricität bei der Entstehung des Hagels stützten lind im wesentlichen ans einer Anzahl ziemlich primitiver Blitzableiter bestanden. Von einem Erfolge die'er Vorrichtungen ist nichts bekannt geworden. Später begegnen wir dem Vorschlage, den Hagel dnrch Anzünden großer Fener alls den Feldern zu vereiteln. Hagel, fo überlegte man, besteht aus Eiskörnern uud kann sich daher nicht bilden, wenn die Luft gehörig warm ist. Hat sie dort oben gerade nicht genug Wärme, so wollen wir ihr von unten durch Feuer zuHilfe kommen. Scholl eine oberflächliche Schätzung der Eismengen, welche der Hagel auf die ! Erde herabseudet, zeigt jedoch. dass die Kleinheit des Mittels jeden Effect ausschließt. Uud nun zu dem neuesten, jedenfalls ernster zu nehmenden Vorschlage. Urheber desselben ist Professor Bombicci, ein angesehener italienischer Gelehrter. Die Mailänder «Perseveranza» berichtet darüber Folgendes: Das Mittel ist, wie schon erwähnt, im wesentlichen identisch mit dem der amerikanischen Regenmacher: Professor Bombicci empfiehlt, zunächst versuchsweise bei drohendem Hagel in der Region der Wolken Explu sionen hervorzubringen. Der Hagel besteht ans Eis krystallen, die nur durch die oberflächliche Schmelznng beim Herabfallen oft abgerundet erscheinen; die Explo sioneu sollen nun zwar nicht die Entstehung des Hagels, aber doch diejenige größerer Krystalle verhindern, es sollen sich nur kleine Krystalle bilden, welche an sich schon weniger Schaden anrichten können uud obendreien. Laibacher Zeitung Nr. Ml 860 4.M.^" bleiben, dass sich die Einnahmen an Steueru stark vermindern, ungerechnet die 12 Millionen Mehraufwand für das Militär, um die Preisdifferenz des Brotes für 880.000 Mann Soldaten, sowie jene der Fourage für 200.000 Pferde zu decken. Wie stellt sich nun die Perspective für die nächste Ernte? Die atmosphärischen Verhältnisse, von denen dieselbe zum großen Theile abhängt, kann man nicht voraussehen, aber es gibt andere Umstände, die uur zu sehr bekannt und vollkommen berechenbar sind. Die Wintersaat ist sehr schlecht gerathen. Die von der Regierung und der Mildthätigkeit für das Saatkorn vorgeschossene Summe hat ein Drittel des dringendsten Bedarfes nicht überstiegen, ein großer Theil davon wurde jedoch von dem hungernden Landmanne zum Lebensunterhalt verwendet, statt die Saat in den Boden zu streuen. Die droheude Gefahr bringt es nun mit sich, dass sich der Eifer, das Feld für das Frühjahr zu bestellen, verdoppelt. Siebeuuuddreißig Millionen Pud (ein Pud --16-380 Kilo) wurden zu diesem Zwecke angewiesen. Angenommen aber, dass dies ganze Quantum in die Hände der Bauern gelangt, uud nicht auf dem Wege zerfließt, wie das mythische Butterbrot des Köuigs Counto, wird es immer seine Schwierigkeiten haben, dasselbe nutzbringend zu verwenden bei dem Mangel an Zugthieren für den Pflug und die Egge. Millionen von Pferden sind infolge mangelhafter Fütterung umgekommeu oder wurden verzehrt oder zu Spottpreisen verkauft. Iu Kasan, Tambov und Samara waren die Märkte überfüllt mit Pferden, die um acht bis zehu Lire per Kopf verkauft wurden. Man hat berechnet, dass in dem weitaus größten Theile der hungerleidenden Provinzen heute eiu Pferd auf jede zehnte Familie kommt. Würden sich daher unter solchen Verhältnissen die Unbilden der Witterung, die man im vorigen Jahre zu beklagen hatte, iu dem gegeuwärtigeu wiederholen, so wären die schrecklichen Folgen kaum abzusehen. Der geehrte Verfasser berührt dann zuletzt die Schlussfolgerungen, welche von mancher Seite mit Bezug auf die Wahrscheinlichkeit der Erhaltuug des europäischen Friedens aus dieser traurigen Sachlage gezogen werden, indem er dieselben als voreilige uud auf absolutem Irrrthum beruhend bezeichnet. Es sei kaum denkbar, dass die russische Regierung, um der Gefahr einer inneren Umwälzung infolge der zunehmenden Unzufriedenheit zu entgehen, sich in kriegerische Abeuteuer stürzen werde, anstatt den Weg innerer Reformen zu betreten. Politische Uebersicht. (Der Polenclub) hat beschlossen, gegen die Zuweisung des jungczechischen Anklage-Antrages an einen Ausschuss und für die Vorlagcu über die Wiener Verkehrsanlagen zu stimmen. (Ruthenisches.) In Sambor soll ein neues utraquistisches, jedoch überwiegend ruthenisches Pädagogiuni errichtet werdeu, und zwar schon mit Beginn des nächsten Schuljahres. — Es herrscht unter den Iuugruthenen große Besorgnis um deu Führer dieser Partei, Professor Nomanczuk, welcher bekanntlich krank ist und dessen Zustand sich bedenklich verschlimmert haben soll. (Der erste Mai.) Wie aus den veröffentlichten Berichten hervorgeht, ist der erste Mai in ganz Europa ruhig verlaufen. Die Haltung der Arbeiter selbst war eine musterhafte; die Dynamitarden und sonstigen ordnungsfeindlichen Elemente scheinen durch die ^ behördlichen Vorkehrungen so weit in Respect gehalten worden zu sein, dass sie es unterließen, die Maifeier gewalt am zu stören. (Tirol.) Se. Majestät der Kaiser hat die vom Tiroler Landtage beschlosseneu Schulgesetze sanctioniert. Bei diesem Aulasse wurden verliehen: dein Viccpräsi-dcnteu des Abgeordnetenhauses Dr. Kathrein das Com-thurkreuz des Franz-Ioscs-Ordens mit dein Stern, dem Landesausschuss - Beisitzer Dr. v. Graf das Ritterkreuz des Leopold - Ordens, dem Abgeordneten Dr. Wildaucr und dem Referenten in Schul-Angelegenheiten, Reden, der Titel uud Charakter eines Hofrathes, dem Landes-Schulinspcctor Hausotter der Orden der Eisernen Krone dritter Classe. sZur Valutaregelung.) Das «Vaterland» stellt zwei Meldungen, welche theilweise auch Aufnahme in conservative Organe gefunden haben, richtig. Zunächst hieß es, dass Finanzmiuistcr Dr. Stcinbach über Ae-schlnss des Miuisterrathes im Clnb der Conservatwen erscheinen wolle, nm die Bedenken desselben gegen die Valuta-Regulierung zu zerstreuen; und dann schrieb man, dass die Regierung die Annahme der Valuta-Vorlagen znr Cabinetsfrage gemacht habe. Dein gegenüber wird dem Blatte von informierter Seite mitgetheilt : Es ist richtig, dass Finanzmiuister Dr. Steinbach die Bereitwilligkeit ausgesprochen hat, in allen Clubs zu erscheinen, um die Bedeuten, die ja in dieser Frage sehr weitschweifig auftreten, mit allen Herren in vertraulicherer Weise zu bespreche!,, als es im offenen Hause möglich wäre. Von dieser Bereitwilligkeit des Ministers ist keiner der größeren Clnbs ausgeuommen. Anderseits aber ist es ganz und gar nnrichtig, dass die Regierung die Annahme der Valuta-Vorlageu zur Cabinetsfrage gemacht hat. Die Negieruug verlangt vielmehr bloß auf das entschiedenste, dass die Entscheidung in dieser wichtigen Frage noch vor Wieder-vertaguüg des Neichsrathcs stattfinde, wobei sie jedoch die Clubs in keiner Weise — weder zur Annahme, noch zur Ablehuuug — zu veraulassen suchte. Die freie Entscheidung liegt beim Haufe. Die Entscheidnng vor der Vertagung aber ist unbedingt geboten, da sollst der Agiotage und anderen Unzukömmlichkeiten nnd Speculations Thür nnd Thor noch viel mehr geöffnet wären, als dies ohnedies der Fall ist. (Aus Ungarn.) Der Abgeordnete Hicronymi hat in seiner letzten Rede im ungarischen Abgeordneten-Hause gewissermaßen den Vorschlag gemacht, es mögen die Sitzungen nicht mehr vormittags, sondern nachmittags gehalten werden. «Pesti Naplo» befürwortet unter Hinweis auf fremde Einrichtungen diese Idee, weil die größte Zahl der Abgeordneten, die auch eine andere Beschäftigung haben, wie z. B. die Minister, Advocateu u. s. w., dieselbe nicht zu vernachlässigen gezwungen wären, wenn sie die Sitzuug nachmittags besuchten. Jenen Abgeordneten aber, die sonst nicht beschäftigt sind, kann es ja ganz gleichgiltig sein, ob die Verhandlungen vor- oder nachmittags geführt werden. Diese Einführung wäre nach dem «Pesti Naplo» dem Grafen Szapary mehr zn empfehlen als die Cloture. (Der französische Cultusmiuister), Herr Ricard, hat deu Bischof Turinaz von Nancy verständigt, dass sein Gehalt eingezogen werde. Diese Maßregel erfolgte wegen einer Broschüre, welche Msgr. Turinaz kürzlich unter dem Titel: «Retten wir das christliche Frankreich» veröffentlicht hat. Die am meisten beanständete Stelle dieser Schrift lautet: . . . «Alle wolleu l wir mituuserem Worte, antwortung das Wort, die Autorität u"0 ", ^ worlung der Priester decken und vor lhm'N"u^ tragen, welche die Vertheidigung der Rcchtt o ^ uach sich zieheu kauu; aber'unsere beste G" " ' , sere wahre Macht liegt im gemeinsamen ^ ) ^ Bekanntlich untersagt das Gesetz dcr, ^''W^' Tü jede gemeinsame Action der Art, ans mM ^ !^ ^,„ rinaz anspielt; was den Socialisten erlaubt P, Bischöfen untersagt. . ^t,"" (In Belgien) haben, me vorigen Dienstag die Verhandluugcn d" „". ^M kammer über den Umfang der Versa ssM"^^ begonnen, sind aber noch nicht beendet. .^"lM" tagende Kammer hat nur das Recht, "'^^ z" Stimmenmehrheit diejenigen Artikel dcr ^ ^,„ si»^ bezeichnen, die einer Abänderung zu "w"^ ^!,> Der Beschluss der Kammer ist alsdann ^ ^ zu unterbreiteu; sobald dessen Znst"u"N"g " ' M gelten beide Kammern ohneweiters als mM ^ A neu gewählten Kammern entscheiden dann uu ^s, änderuug der vou ihren Vorgängern b^aM ,^ ,D andere als diese dürfen sie'in'ihre Neformal einbeziehen. ,§ Mü (Dänemark.) Wie der «Pol. ^"'l.' "V. ^p Hagen berichtet wird, wird die morgeu bM"'« ^ ,,„l ordentliche Session des Reichstages vou sehr kurzer Dauer sein. In gut "'^M Kreiseu verlautet, dass die Regierung de" ^ ^ eiue Vorlage, betreffeud de» Wiedcnul^an ^^,. 7 Jahren abgebrannten Schlosses ^hrlst""^ ^ M breiten wird, dessen Aunahme als 9^" Ken l" dem Neuballe solleu auch die Sitznngs "lu deil Reichstag untergebracht werdeil, ^. ^ (R ll m'ä n i e u und Bulgar, c". ^^chi' Bukarest gemeldet wird, hat die Pollzri no ^,,,^ der bulgarischen Regieruug einen Vlllgau' ,^,M Ribarov' verhaftet. Derselbe war früher 'p" ^ZgB" und hat sich nach Unterschlagung """ Mtct, "',' unter falschem Namen uach Russland H^„g d, wo er jedoch ausgewiesen wurde. Nach ^ ^^„>, gesetzlichen Formalitäten wird Nibarov "» ausgeliefert werdeu. . .. ,:.,<. M, (AusBerliu) wird gemeldet, dajS" ^ ^,, vorläge in Ausarbeitung begriffen sc», "' ^l,il»g', Neichshaushaltsetat für itt^M zur ^HcnB laugen foll. Es handelt sich dabei um ^ ^ O welche erst mit dem October 1«9>i " ^ M" sollen, so dass sich die Mehrfordernnge Etatsjahre nur auf ein halbes Jahr..bez//^ die H (InEnglan d) wollen die dige Auflösung des Parlaments nicht ""M ^M heißt es, dass das Parlament '"! „ stell, statt in Ferien zn gehen, anfgcwl " gM Die Nenwahlen würden schon vier ms , später stattfinden. Tagesneuigtcitcll. ^ Se.Majestät der Kaiser haben, w''.^»^"^ Zeitung, meldet, der röinischkathollschen^ '.^^ in Neu-Gradiska zum Zwecke Maria-Thcresie» Kirche 200 fl. nnd M ^ ,pc>' der St. Petrus Kapelle in Kovaccvac "" geruht. da sie im Verhältnis zu ihrer Masse eine viel ausgedehntere Oberfläche besitzeil als die großen Hagelkörner, auf ihrem Wege durch die warme Luft leichter schmelzen werden. Es kommt also nur darauf an, die Ansammlung größerer Krystalle zu verhiuderu, und in der That weiß der Chemiker, dass in Lösungen solche nur dann zustande kommen, wenn man die Flüssigkeit ruhig sich selbst überlässt, während beim Schütteln, Umrühren u. s. w. eine Menge feiner Krystalle zum Vorscheiu kommt. Die Salzsiedereien, Znckerfabriken u. s. w. wissen diese Erscheinuug ja seit lauge für ihre Zwecke zu verwerteu. So solleu auch die Explosionen nach Professor Bombicci den Zweck habeil, die Luft zu erschütteru und den Krystallisations - Process des Wassers zu stören; es ist aber doch fraglich, ob da oben lm Luftocean die Dinge ganz genall in derselben Welse stch abspielen, wie uuten in unseren Laboratorien. Dle Ausführung des Vorschlags - ein Punkt, über den stch der Urheber uoch gar nicht verbreitet — durfte auch auf erhebliche Schwierigkeiten stoßen. In der gewaltlgen Luftbewegung. welche dem Hagel vorauszugehen pflegt, Ballons oder Drachen stciqe» und an gewünschter Stelle explodieren zu la sen dürfte keineswegs leicht sein. Bedenkt man ferner die gewaltige Macht dcs zu bekämpfenden Feindes, die unglaublichen Eismassen welche der Hagel nutunter m wenigen Minuten auf die Felder herabfendet — so wird mau gut thun, sich betreffs der Wirkung des neuesten «Hagelableiters^ keinen sonderlichen Illusionen hinzugebe». Das Keheimnis der Vosenpassage. Roman ans dein Leben von DrmauoS Tandor. (76. Fortsetzung.) Am anderen Nachmittag gegeil drei Uhr zog der Senator die Schelle des Meruille'schen Hauses iu der Wallnerstraße. Er wollte sich nach Francisca's Befinden erkundigen und zugleich seine Abschiedsvisite bei der Familie machen. Im stillen hoffte er, Francisca nicht zu fehcu. Diese Hoffnung betrog ihu nicht. Ellinor empfieng mit bleichem Gesicht uud verweinten Angen den Unglücksgenossen ihrer Pflegetochter. Francisca liege zu Bett und fiebere, erzählte sie; der Arzt habe eine nicht unbedeutende Verletznng der Hüfte con-statiert; Francisca sei sehr krank. Elliuor selbst war nervös nnd aufgeregt, und offenbar zufrieden, als der Vefuch sich verabschiedete. Auch die Ankündigung vou des Senators bevorstehender Abreise nöthigte ihr heilte kein besonderes Interesse ab; er sprach von wichtigen Depeschen und geschäftlichen Angelegenheitcu, die ihn abriefen, nnd sie hörte zerstreut zu. Eiuc unendlich weiche, wehmüthige Stimmung, wie sie der stolze, glänzende Handelsherr nie zuvor in seinem Leben empfuudeu hatte, bemächtigte sich seiner, als er das alte, vornehme Haus verließ; eine unnennbare Sehnsucht, nur noch ein einzigesuial in das süße, weiße, unvergeßliche Gesicht, die dunklen, träumenden Augcu zu schauen, ergriff ihn, aber sein Wille war stark und legte alle Einrede» seines guten Engels nieder. «Ich will sie nie wi^rschen,- d"Z' ,M , nach Wien, nnd wenn ich wiederkomme ^.,,.i >^ das Weib eines andern. Vielleicht das" ^ Ach. wie mir das Blut bei dem ^d"» gMß"" klopft! An meiner Eifcrfucht erkenne lcu ^ Liebe!» sMndelte ^,/ Unter ähnlichen Graben entlang und die KäriltnersttM^^^,^,,^ ein unangenehmes Wetter. Ein !")« l ei" F...F nu. die Ecken und trieb den 3H"" "'L)tt ^ ^ voll Regen und Schnee in die A'lg , ßc i' / trat in das an der Ecke der ^rn"^ H t ,„ Walfischgasse bcleqcne Caf^ SchcM' ',ftcilU'H,,,l Uebezieher ab nnd setzte sich i» H.5, DeH,„, emen Tisch, der noch nicht bmnsp ^^chale Hist^ brachte ihm ans sein Gehelß "M ' M,^F nnd eiueu gewaltigcu Stoß Z^n"^ ,^ cn" Ui,<'! Sinnend blickte Friedrich Hcllw'g WZ K^ tigcn Spiegelscheiben, welchen das >> '^ße ' hF «Fenstergucker, vcrdaukt, ans oic ^,ic " F eilig vorbcihasteudcn Passanten. H ^o" schweiften weit ab zu dcu verschl^"'l ^. Gegenständen. ^ „^ n"d ? „ch ^"!, Er dachte an Georg Adel b Z ^ '^, ' Geschäftsfreunde sowie H"'r". ', . a"' !? fo^ < kenue» lerute uud die frenndl'ch lM. ,icht ,.< waren, und es fiel ihm cin, konnte, ohne sich dieseu H""'" M" ?»F''' chiercn. Anch bliebe» ihm "och N M er hatte sie während d" letzten ^ .^^Zeilung Nr. 101. 861 4. Mai 1892. lan^/^^zog Albrecht an die Vete- ^bleckt s ^ c"^ l' b^"^ Feldmarschall Erzherzog doch^ ^I, »^. folgendes Schreiben an den Comman-^chlet d sf "'" Veteranencorps, Herrn A. Ferles, lüeckeii,'»i^. ^"l>" gewiss allgemeines Interesse er-^ Veter ^' ^^ überaus zahlreichen Betheiligung bischen w^ ^"^ °lk" Theilen der österreichisch-nn-^Wnw ""^" "" der feierlichen Enthüllung des l° dich '1 '""'"'^s "l Wien hat es mich tief ergriffen, ich hab° ?^re Kriegsgefährten unter ihnen zu finden, Granen !. '"'^ Freude erkannt, wie warm in allen Achill al< ^^wtische Einpfindcn und die erhebenden Herzens f« ^^^" fortleben. Gerührt und freudigen ^wolM ^' "^ ^^ "^^^ Soldat, aussprechen, lonen eine w - ^^ i^" Patrioten ist. in den Vete-keiie l»!^ ^""'^""^ ^' wissen, welche unverbrüchliche ^NttMck. ^ ^" ^r. Majestät und der Dynastie, ^Roriaf -. '"^ ^ Gefühl der Einigkeit und Zusam-'hler h«:^ ", pflegt, bethätigt und in weitere Kreise "l>ng hl/" "berträgt. Ich gebe mich der sicheren Hoff-^lland'es? Veteranen zn,n Wohle des Gesammt-'tte lluH . """ biescr Denkungsart stets und insbeson-">>r ^ " "nslen Tagen geleitet sein werden. Ich kann l" bri»a»„ ^»"'< bies Ihnen gegenüber zum Ausdruck M.N'en, 20. UM 1892. ^»Mm ^iksbrand in Budapest.) Eines lchols ' .^bnls - Etablissements in Budapest, die ^ vond^ Eisengießerei in der Waitznerstraße ist, ^^ub d ^^^ lvird, ""' vergangenen Sonntag ^hr als s l Mumien geworden. Die Fabrik, welche ^ Flack ^'"^'^ weiter beschäftigt, nimmt eine ^iitte sm '" ^^'" ""^ Quadrates ein. Die Hanpt-? HnMw ^ ^ Vureaux und Tischlcrlverkstättc lagen Me. ^, ""^ der eine Frontlänge von 120 Metern ?"Mu„k >em Theile wurde Sonntag kurz nach der 5 rasch '^ durch einen Passauten das Feuer entdeckt. > ," 3lam "' Feuerwehren fanden das Gebäude in >chll»,a. "' Eine Rettung der großartigen Fabrits-!^ Der ^ ""«wglich; dieselbe' brannte vollständig M»en i« Kadett wird auf 300 000 fl. geschäht. Die gliche >>!" Etablissement wnrden sistiert, wodurch ^EM.s,. " beschäftigte Arbeiter brotlos wurden, "ehl^^gsursache des Brandes ist unbekannt. Es .., -^ s,, "dncht, dass das Feuer gelegt war. 3>'sch^" Eierexport in Gefahr.) Der ?"^ si, lftort nach der Schweiz, welcher ins-«,. ""hin i ""^" Alpenländer von großer Wichtigkeit ill lnt-O- . bten Jahre bedenklich ab, obgleich der ^«che diese^?'^" ^^ Schweiz zugenommen hat. Die üblich n ,„ !^""ung liegt, wie das Generalconfnlat lässige ""theilt, in der mangelhaften Verpack.ing, ?"'"" ^°"/"ung und überans langfamen Eisenbahn-2" Niiiss,, 7""ch'schcn Eierscndnngen. Die Inter-^ nun,",''^ "'"gisch rühren, wenn nns Italien, ^^"^r dieselbe Zollbcgiinstigung genießt, wie P , -^ (E: "' 'ücht von diesem Markte verdrängen soll. 3'^ verstoß Billionen-Erbschaft.) Der in 5 ck7' hinted amerikanische Dollarlönig, William N/tt, ^ rllasst eine Witwe, einen Sohn und drei b„)" John ?"/"' Testamente hat der Verstorbene seinen dle. 3""lhaus? ^^^ ä"'u Haupterbcn eingescht, der »>i! ^^ter «^ ^ Katers weiterführen wird. Jede der r>?^ die w ^bn Millionen Dollars als Erbtheil, ^ Älillim "^ "''^ "ner Iahrcsrentc von zwei-^^^u Dollars bedacht ist. Wie viele reiche Amerikanerinnen, dürften jetzt auch die Töchter Astors von verarmten französischen Herzogen, Prinzen, Marquis und Grafen umschwärmt werden. — (Stanley) hat als Ziel seiner nächsten Expedition nicht den dunklen Erdtheil, sondern das Parlament von Westminster erwählt. Es hieß bereits seit langer Zeit, er wolle sich um eiuen Sitz im englischen Unterhaus bewerben, und jetzt bestätigt sich das Gerücht. Der berühmte Asrikareisende hat sich endgiltig entschieden, bei den bevorstehenden allgemeinen Wahlen als Candidat der unionistischen Partei aufzutreten, und die Leiter der Partei sehen sich bereits nach einem passenden Wahlkreis für ihn um. — (Die Rache der Verlassenen.) Aus Brüssel wird berichtet: Ein junger Bräutigam in vollem Hochzcitsstaat war diescrtage gerade im Begriffe, aus dem Hochzcitswaa.cn zu steigen, als eine junge Frau auf ihn losstürzte und — einen Topf mit Oelfarbe auf seinen Frack ausschüttete! Diese neue Art von Niche erregte unter dem zahlreichen Pnblicum unbändige Heiterkeit. Die Hochzeitsccremonie erlitt eine kleine Unterbrechung, bis der colorierte Don Juan sich in einen neuen Frack geworfen hatte. — (Aus dem Gerichtssaale.) Man meldet uns aus Wien: Adolf Deymel, welcher den .Oesterreichischen Phönix, in einer Broschüre und mehreren Artikeln der «Fabrikanten-Zeitung» in heftiger Weise angegriffen hatte, wurde an, vergangenen Samstag deshalb vom Schwurgerichte in Wien einstimmig schuldig erkannt und zu sechs Monaten schweren Kerkers vcrnrthcilt. — (Maler Verescagin — verunglücket.) Dem russischen Maler Verescagin ist in Moskau em bedauernswerter Unfall zugestoßen. Wie Petersburger Blätter melden, hat ein der Tollwuth verdächtiger Hund den Künstler ins Bein gebissen. Die Äissstclle ist sofort ausgeschnitten worden, uud der Patient wird stch den Pastenr'schcn Impfungen unterziehen. — (Eine furchtbare Feuersbrunst) suchte am 10. April Tokio, die Hauptstadt von Japan, hem,. Zwanzig Straßen mit 5000 Häusern, darunter 40 Waren-depots, die russische und die englische Schule und das Pollzel-amt sind niedergebrannt. Fünfundvierzig Personen stnd umgekommen. — (Verlobung.) Wie verlautet, hat sich letzten Samstag in Wien Graf Ferdinand Kinsky, der juugste Sohn des Fürsten Ferdinand Kinsly, mit der Prmzchm Agla« Aucrsperg, Tochter des verstorbenen Mmster-präsidenten Fürsten Adolph Auersperg, verlobt. — (Der Prinz von Wales be stöhlen.) Dem Dienstag in Paris angekommenen Prinzen von Wales wurde beim Ausladen des Gepäckes ein kleines Kofferchen mit höchst wertvollem Inhalte gestohlen. Alle Nachforschungen blieben bisher vergebens. — (Leicht befriedigt.) Gattm (zu .hrem Gatten, einem Sonntagsjäger): Bring' doch mal heute etwas von der Jagd mit. Da dn aber wahrscheml.ch wieder nichts triffst, so darf es auch ein schmuck oder so etwas dergleichen sein. ___________ Local- und Vom neuen Theater. * Am vergangenen Samstag wurde das hohe Gerüst cntferut, das uns so lange den Giebel des neuen Theaters verdeckte. Einen Tag zuvor hatte der Künstler den letzten Meißelstich gethan, und nun präsentiert sich seine Schöpfung, die am Giebel thronende Marmorgruppe, in jungfräulicher Reinheit den zahlreichen Spaziergängern, die täglich an unserem neuerstandenen Musen-tempel vorbeiwandern und sein Werden und Wachsen mit aufmerksamen Augen überwachen. Die neue Giebelgruppe, bekanntlich eine Arbeit unseres heimischen Künstlers Herrn Alois Gangl, stellt die Krönung der Künste durch den Genius dar. In der Mitte steht die überlebensgroße, geflügelte Figur des Ge-uius, eine edelgeformte Männergestalt mit entblößtem Oberkörper und nacktem linken Fuße. Die rechte Hand ist hoch erhoben und trägt die bezeichnende Fackel, während die linke den Lorbeerkranz hält, der den beiden Musen zur Seite gewidmet ist. Das duftige Gewand flattert rechts am Körper in die Luft, und die Haarlocken des Genius hat der Wind anmuthig emporgewellt. Das fchöne Antlitz blickt ernst und energisch drein, durchglüht von dem weihevollen Momente; den Mund umspielt ein freundlicher Zug, der den kräftigen, vorwärts strebenden Ausdruck mildert und versöhnt. Neben der mittleren Figur sitzt links eine reizende Frauengestalt, die Musik. Der Körper ist unbekleidet, nur das linke Bein wird von einer sich zart anschmiegenden Draperie bedeckt. In der einen Hand hält die Muse eine antike Lyra, während die zweite zum Anschlagen bereit ist. Der Kopf ist gegen den Genins und seinen Kranz emporgehoben. Rechts sitzt eine zweite Frauenfigur, das Drama, Die Gestalt ist, mit Ausnahme der Arme, ganz bekleidet, sogar der Kopf stark verhüllt. Die rechte Hand umfasst das Schwert, während die linke auf der Brust liegt. Wie in sich selbst versunken, ernst und nachdenkend, ruht die Muse zu den Füßen des Ge-nins, das gerade Gegentheil ihrer heiteren Schwester, der Musik, die lebenslustig und ruhmbegierig nach dem Kranze blickt, den ihr der Genins darzubieten sich anschickt. Die Behandlung der drei Figuren zeugt durchwegs von hoher künstlerischer Auffassung und durchgreifender Veherrschuug der Technik. Die natürlichen Würfe der Draperien, ihre Leichtigkeit nnd Zierlichkeit, ihr Anschmiegen an die Körperformen sind Vorzüge, die beweisen, wie der Künstler sämmtliche Details studiert und mit Liebe und Verständnis behandelt hat. Das Nackte selbst ist durchwegs correct, einzelne Partien von hoher Schönheit und mit derartiger Vertiefung in den Gegenstand modelliert, dass man nur bedauern muss, die Gruppe nicht immer in der Nähe betrachten zu können, wie uns dies in der Bauhütte des Künstlers möglich war. Die Mache ist überhaupt von einer Sorgfalt und Genauigkeit, wie man sie bei derartigen, für die große Höhe berechneten Kunstwerken wohl selten antreffen dürfte. Der Künstler hätte ja zahlreiche Partien, die der Beschauer von unten gar nicht sehen kann, vollständig vernachlässigen können, er hätte sich schließlich mit vollem Rechte nur auf die unteren Theile beschränken und das Ganze gänzlich deco< rativ behandeln können; indem er nnn seine Gruppe in einer Weise ausführte, dass sie auf jedem niederen und zugängliche!« Standpunkte durch die reiche und sorgfältige Detaillierung Aufsehen erregen musste, lieferte er den Beweis, dass er seine Aufgabe in idealer Weise aufgefasst hat und, nnbelümmert um materielle Vortheile, nur deu Ruf eines echten Künstlers zu wahren bestrebt war. Dass ihm diese Absicht gelungen, wird jeder zugeben müssen, der sein Auge an den schönen Linien der Gruppe, an dem harmonischen Aufbau und an der wohldurchdachten Löfnng der Aufgabe erfreut hat. Ühs ^hlll siH , -------- H'.^ben .. ?Mo vor, seine Reise noch einen Tag liit ^gesch, ""? schrieb, nachdem er sich von, Kellner l»ls °°N über,^«""M ließ, sogleich die Einladnna.cn ? Cm ???"' Taa. zn cincin Dcjcnner bei Sachcr Meilnen l^ ^ab er sich zn seinen, Schwager, ä<." Geheim "7?"'""th David Goldschlägcr. V vor e ' !"b in seinem prunkvollen Arbcits- V"" Cm,? "lossalen Schreibtische nnd las den «tde. "ursbencht, als ihm der Senator gemeldet e" frcnndfchaftlich anf die Schulter Ä«^" bear is, '5 ""d sich freuen meine Sarah, K)^n .^5'^"' theuren Verwandten in unserm ^stm ' dlls^'?ch' was hat sie geweint über das c.» ^le haben gehabt mit deu Pferden, mein ^t^hrer^w!"' ^ie mir, mich nach den, Ne-^ nnt ei,' G"""l)lin ZU erkuudWN,. sagte der ^ s° Z dank, " .""durchdriuMicu Lächelu. iib 'U 5 ' >'' "^' vielmals; cs geht der Sarah ^äli^chicksüs!!"""' Sie mir vielleicht Näheres ^l'tc,,!! die ^' 3lcs gut. Es war halt ein Schabcr-«e? delH ^" Kerle, die Kutscher, einander «^^I j^n Dornbach wurden dieIs.bell-M w ""d wa, M'fa'Wn. Gott, was sind das P'habt haben für cine ''^n^ '^^' Priuzessiu hat mir '"-"' Herbst chre Pf,rd<>, aber ich hab' mich schön bedaukt. Will ich auslegen M0f.. tanu ich haben gute, zuverlässige Thiere. Manche Menschcn haben Passionen für wilde Pferde, und ,ch muss sagen, mcin Sohn Hartwiq treibt auch ein w"ng diesen Cnltus. Er hat gchabt in, vorigen Jahr emcn Wallach aber ich versichere Ihnen, ein Thier wie Feuer, das rciue Feucr. Mciu Hartwig ist ein sehr sscd'^cncr Rcitcr. ciu gediegener Reiter! Ich sage oftnials. Hart-wia, Hartwig, du wirst uoch einmal brcchcu den Hals anf den wilden Thieren. Aber er hört mcht danach; das ist so die Mode dcr Jetztzeit, dass die Sohne von nns reichen Leutcu rcitcu wilde Araber; alle Cavallcre thuu es, uud mciu Sohn Hartwig ist cm ganzer M- "" '^Dcr Banquier crgicng sich in ein Langes nnd Breites über die cavalicrmcißigcn Eigenschaften i'nd ^ln-acwohnheiten des küuftigcn Chefs der Fmna Gold-schläaer, während der Seuator, schweigend und nur citweiliq durch ciu bcistimmcndes Kopfnicken sem Verständnis fnr die AusciuandcchlMg ausdruckcud, zuhörte. Iu Wahrhcit arbcitctcu Fr.ednch He w gs G-dankeu au eiucm wichtigen, tragweitcn Gcgenstaude. Oft sch ""d hanptsächlich wcun er das Sp'el der fnucu, ,lm u Nauch-Arabcskeu feiner Cigarre gedankenlos be-obachtctc, kamen ihn, glückliche Einfälle nnd Pro,cctc; "^ "'De^häben da ciueu saqtc cr, um die Fädcu des Gesprächs au sich 5« zichcu. . Die Flügel sind dem Körper mittels starker Steinzaftfen aufgesetzt und überdies mit Eisenstangen verbunden, wie auch die Hand mit der Fackel durch einen eisernen Stab gestützt werden musste, um sie vor Bruch durch Stürme zu bewahren. Der Künstler entwarf zuerst eine 50 cm hohe Skizze aus Gifts und später ein Modell in halber Größe der nun fertigen Gruppe. Nach diesem Modell ließ er von geschickten Wiener und Triester Steinmetzen die Figuren aus dem Groben heraushauen und die sogenannten handwerksmäßigen Arbeiten durchführen, um dann felbst an die Fertigstellung zu gehen. Begonnen wurde die Arbeit im April 1891- sie bedürfte demnach ein Jahr zu ihrer Vollendung. Mit Rücksicht auf das raffinierte Sparsam-teitssystem, dass beim Baue in Anwendung kommt, musste sich der Bildhauer mit dein künstlerischen Erfolge begnügen und auf materielle Vortheile für seine Mühe und Arbeit von vorneherein verzichten — ein Umstand, der wohl bedauerlich erscheint und kaum geeignet ist, die heimische Kunst zu ermuntern und ihre Schaffensfreudigkeit zu erhöhen. Herrn Gangl verfolgt in dieser Beziehung ein eigenes Missgeschick: Sein erstes größeres Werk, die Vodnik-Statue am Valvasorplatz, schuf er in patriotischer Begeisterung ohne jeglichen materiellen Vortheil — und mit der Giebelgruppe am neuen Theater ist es, wie wir hören, nicht viel besser bestellt. Nun, wie dem auch sei, die Stadt Laibach ist um ein hervorragendes Kunstwert reicher, das bestimmt ist, eine der schönsten Zierden des neuen Musentempels zu bilden und unser Herz und Auge zu erfreuen! Wie wir vernehmen, ist Herr Gangl auch mit der Ausführung der beiden Nischenfiguren an der Facade des Theaters betraut worden. Vom Standpunkte der heimischen Kunst würden wir den Wunsch aussprechen, unserem bewährten Künstler auch die Ausführung der übrigen feh» lenden Bildhauerarbeiten — wenn wir nicht irren, sind es noch vier Amorettengruppen und die beiden strittigen Büsten im Innern — zu überlassen, damit das Theater auch des echten, gediegenen Schmuckes aus edlem Material nicht so gänzlich entbehre und auf Gips und Cement allein angewiesen erscheine. Bei einem Baue, der auf Menschenalter hinaus Zeugnis geben soll von unserem heimischen Können und Schaffen, ist das fürwahr kein unbilliges Verlangen. Der Theaterbau, der einen Gesammtaufwand von circa 280.000 fl. erfordern dürfte, wird gegen Ende September beendet sein, und ist die Eröffnung desfelben für den 4. October in Aussicht genommen. Da das für den Theaterbau vom Laude aufgenommene Darlehen von 100,000 fl. nach dem Landtagsbeschlusse in 40 Jahren amortisiert werden soll, was einen Iahresaufwand von 5000 fl. erfordert, hat der Landtag bekanntlich auch den Mietsertrag von 40 Logen zu diesem Zwecke bestimmt. Für die Logen im ersten Range ist ein Mictsertrag von 200 fl. für die ganze sechsmonatliche Theatcrsaison, für die Parterrelogen 160 fl. und im zweiten Range 120 fl, in Aussicht genommen, wovon auf die slovenischen Vorstellungen 60, 48 und 36 fl. entfallen, um welche Beträge die Logen hoffentlich Abnehmer finden werden. Der jährliche Mietsertrag würde sich sonach auf 7440 fl. belaufen, und wäre es sodann möglich, auch für Neuanschaffungen von Decorationen zu sorgen. Das Parterre wird derart umgestaltet werden, dass dasselbe auch als Tanzsaal wird benützt werden können. — (Unterkrainer Bahnen.) Der Ministerpräsident als Leiter des Ministeriums des Innern hat auf Grund Allerhöchster Ermächtigung und im Einvernehmen mit den betheiligten Ministerien den Herren Karl Fürsten Auersperg und Josef Freih. von Schwegel als den Concessionären der den Gegenstand der Allerhöchsten Concessions - Urkunde vom 16. December 18!)l bildenden Eisenbahn von Laibach nach Straza mit einer Abzweigung nach Gottschee die Bewilligung zur Errichtung einer Actiengesellschaft unter der Firma: < Unterkrainer Bahnen» mit dem Sitze in Wien ertheilt und deren Statuten genehmigt. — (Im Abgeordneten hause) beantwortete gestern der Herr Iustizminister Dr. Graf Schön born we Interpellation der Abgeordneten von Zallinger und Genossen, betreffend den Inhalt eines Gedichtes in einem von der -Neuen freien Presse, veröffentlichten Romane. Der M.msler theilte mit, die Staatsanwaltschaft habe das subiective Strafverfahren wegen Verbrechens der Religionsstüruug beantragt. Das Unterbleiben der Beschlagnahme fei ein bedauerliches Uebersehcn. aber bei den bisherigen Tendenzen des Autors erklärlich. Sodann wurde die erste Lesung der Steuerreform-Vorlage zu Ende geführt und letztere dem um zwölf Mitglieder verstärkten Steuerreform-Ausschusse zugewiesen. Die nächste Sitzung findet heute statt. Auf der Tagesordnung befindet sich der Antrag der Abgeordneten Tilser und Genossen, betreffend die Erhebung der Anklage gegen den Herrn Justiz-nnnistrr. — («Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild.») Ein äußerst reich ausgestattetes Heft liegt uns in der 155. Lieferung dieses Werkes vor, das sich ausschließlich mit der bildenden Kunst — Architektur, Malerei und Plastik — Dalmaticns beschäftigt. Der Verfasser des Artikels, Baurath Professor Alois Hauser, Dombaumeister von Spalato, der Kunst' und Baudenkmale Dalmatiens aus eigener Anschauung kennt, behandelt hier in großen Zügen, uuterstützt von Illustrationen der besten Meister, die in jeder Hinsicht bedeutende Architektur des Landes und verquickt die Darstellung mit den Erscheinungen auf dem Gebiete der Malerei und Plastik. Von den beigegebenen Illustrationen erwähnen wir unter andcrm: den Peristil der Domkirchc von Spalato, die Domfa^ade in Zara, die Domtirche in Trau, den Nectorenpalast uud die Dogana in Ragusa, die Loggia in Lesina, den Thurm Mencetla in der Umfassungsmauer von Nagusa. Au der Ausführung der Illustrations dieses Heftes betheiligten sich Rudolf Bernt, Hugo Char-lemont und Anton Weber. — sFriesel - Epidemie.) In der am 30. April abgehaltenen Sitzung des Obersten Sanitätsrathcs machte der Vorsitzende, Ober-Sanitätsrath Hofrath Professor Dr. E. Ritter von Hofmann, die Mittheilung, dass nach einer telegraphischen Anzeige im politischen Bezirke Gurkfeld in Kram eine Miliaria-sFriesel-)Epidcmie ausgebrochen ist, mithin der Fall gegeben sei, im Sinne eines früheren Beschlusses des Obersten Sanitätsrathes Fachmänner aus seiner Mitte zum Studium dieser vielfach in Zweifel gezogenen Infektionskrankheit zu entsenden, und dass sich auf Ersuchen des Ministeriums des Innern die Obersanitätsräthe Hofrath Professor Dr. A. Dräsche und Professor Dr. A. Weichselbaum unverzüglich in den Epidemie-Ort begeben haben. — (Der Laibacher Bicycle-Club) theilt uns mit Bezug auf die in den Nummern vom 27. April und 3, Mai l, I. in unserem Blatte besprochenen, durch Radfahrer hervorgerufenen Unfälle mit, dass die Fahrbestimmungen des Clubs seit jeher alle Mitglieder verpflichten, bei Ausfahrten die Gehwege frei zu lassen, bei Nachtfahrten langsam und mit leuchtender Lampe zu fahren, weiters mit hörbaren Signalen (Glocke) Fußgänger aufmerksam zu machen. Dank dieser Vorschrift sind seit dem Bestände des Clubs (1885) keine solchen Unfälle, wie sie unlängst vorfielen, von Seite der Clubmitglieder veranlasst worden. Leider radfahren in Ümbach nicht wenige Individuen, welche keine Fahrregeln kennen, auch vor niemandem eine Fahrprüfung abzulegen haben; diese «wilden» Fahrer sind allerdings schou öfter ein Schrecken der Fußgänger uud ein Aergernis für alle sportmäßigen Radfahrer geworden, und wäre es zu wünschen, dass die berufenen Organe wie auch das Publicum dem oft tollen Treiben dieser Sorte Radfahrer ein scharfes Auge zuwenden wollten. — (Kronprinzessin « Witwe Stefanie) weilt seit zehn Tagen in Sicilien nnd hat Messina, Ty-racus und Porto Empeudale besucht. Die Kronprinzessin-Witwe macht täglich große Partien und verkehrt, nur von einer Hofdame begleitet, in leutseliger Weise mit der Bevölkerung. Die Erzherzogin nimmt auch Zeichnungen von allen bemerkenswerten Punkten auf und beabsichtigt, wie ein ficilianisches Blatt berichtet, eine Beschreibung ihrer Reise nach Afrika und Sicilien herauszugeben. * (Brand in Schifchka.) In Obcrschischka kam heute nachts ein Schadenfeuer zum Ausbruchc, welches den Besitzern Cerne, Dramensek und Svauc die Wirtschaftsgebäude total, die Wohngebäude zum Theile eiu-äscherte. Das Vieh wurde gerettet. Dem thatkräftigen Eingreifen der Schifchkaer Feuerwehr ist es zu danken, dass der Brand nicht größere Dimensionen annahm, Wie das Feuer zum Ansbruchc gekommen, ist bis zur Stunde nicht bekannt. * (Theaternachricht.) Der Opernsänger der slovenischen Bühue Herr Franz Au car wurde für die nächste Saison von. Director Raul als lyrischer Tenor an das Stadttheater in Pressburg engagiert. Wir verlieren mit Herrn Aucar eine sympathische Persönlichkeit und einen begabten Sänger, dessen schöne Stimmittel den sloveuischen Opern-Aufführungen einen besonderen Reiz verliehen. ,l. - (Verhaftuug.) Wie haben jüngst die Meldung gebracht, dafs der hiesige Tanzlehrer Alfons Cilenti verhastet worden ist. Wie wir nun erfahren, wurde die Untersuchung gegen Cileuti wegen Verbrechens der Veruntreuung auf Grund der Erklärung der k. k. Staatsanwaltschaft, dass sie keinen Grund habe, denselben zu verfolgen, eingestellt und Cilenti sofoit auf freien Fuß gesetzt. — (Maiwetter.) In Asch bei Eger war vorgestern morgens bci zwei Grad Kälte starker Schuccsturm. — Nachrichten von erneutem Schuecfalle kommen aus dem Norden Englands. Besonders im östlichen Uortshirc und im südlichen Lincolnshire haben heftige Schncestürme gewüthet. — (Der erste slouenischc Katholikentag) in Laibach wird, wie der «Slovcncc» meldet, am 30. u»d 31. August d. I. im Saale der alten Schicßstättc ^ abgehallen werden. Am Abende des 2!). August findet 5 eine Versammlung sämmtlicher Sectionen statt, — (Bon der Südbahn.) Die M" " ^, burg stationierte Wagendirection der SüdbaP w 1. Mai nach Graz verlegt. lt,rM>" — (Selbstmord.) Gestern vormittag v z Krainburg der dortige Hausbesitzer und ^uhrina"" ^, Tonc von der Savcbrücke in die S"^, ,?„. An»es« Das Motiv des Selbstmordes dürfte in plöM" verwirrnng zu fuchen sein. ^-^ Neueste Post. Drissin.il.Telegramme der „Laibacher ^'l""^' Budapest, .'j. Mai. Die anlässllch dcs N"^^ Jubiläums für die Vorbereitung der ^""N" ,.^„ des Feuerwerkes entsendete hauptstädtische VM" ^ hielt heute eine Sitzung ab. Den» Antrage " , ^ mission gemäß wird die Hauptstadt glänze," ^> werden. Der Donau-Quai, die hervorragelM' ^.,, an beiden Ufern der Donau und in der ^a" ^i, mit farbigen Lampions m,d transparent"^ glänzend geschmückt sein. Auf der Kettenbrua ^, den: Blocksberg wird ein Feuerwerk abgMM ' ^. Auf der Donau werden Schiffe den 9u« ^D Festung darstellen. Die Kosten für d" ^",,schlA und das Feuerwerk wurden mit 18.000 fl.v.^ B Die Commission beantragt endlich, die Fei"l°) ^e zwei Tage zu vertheilen,' und zwar M""'' D die Illumination und das Feuerwerk '"V^aM zweiten Tage sollen Vorstellungen und cm u veranstaltet werden. c^M-aili'" ^! Brcslau, 5 Mai. Nach emem 2».' ^.,> «Breslauer Zeitung, haben fast der in der Nähe von Tarnowih liegend"" ^ c^ »B der «Oberschlesischen Eisenindustrie - G?e "1 ^,^,, des Grafen Guido Henkel infolge von Loymr die Arbeit eingestellt. ^ „^rte a«' Liittich, A.Mai. der Schwelle eines Hauses des Vonlevaro " ^ eine dort niedergelegte Dymmit-Patrone. verursachte Schaden ist beträchtlich. . ° ;st B Petersburg 5 Mai. Minister von A ,,qe»"! mehr außer Gefahr; die der Brust sind verschwunden. Es werden N"" mehr veröffentlicht. . ^ in W' ^1 Athen, A.Mai. Es verlautet, dass " ^, von Donnerstag auf den Freitag ans ^' ^,D Korfu 500 Kilogramm Dynamit uud P"lm worden feien. Angelommene Fremde. N», 2. Mai. M"'Ä Hotel «-ltfnllt. Varon Waschinawn, (Uehcimcr Rath und <9"t"bc»U".' M> .,,,, - EmlM. l'ioldhammer, H"'^, M^: A 5>'"'s" „> Vittorin, Reis,, Wien. - Hieber. Reis.; ^">c>, ^,,,» , Oraz. — Udoarnoly, <«onie'HmlpNi'auu. " '^ ^ ^,,, Tedeschi. Kfm.. Trieft. - ssischer, "f"'^^ ^Tac^. ^,i»l Kfm., Oroßlanischa. - Noval. Priester, ^.„cisters' , ^ Iosefa Krcjci, Oottschee. - SUar, ^p"'". ,,ad""H, ^ Pmtar, EMsitus, Dornes. - "<"'^ae Podlipo. - Zelnil, Cemsenit. Smrelar, Ingenieur, Lichtenwald, — ^ m'm.tcchn'l"'' ^L Hotel Stadt Wien. ssürnbera.; Sollinner. ^°,,^^^l, krisch. Wallheim, M., var. Pfarrer, Me.nnarlt. - FaMa, ""» ^ GW Stein. -' Endlicher sammt ssrau. Maibuui^ O i ,„, Iäqerudorf. - Launser, Ksin., Bludcnz. ' ' ^ M'I Hotel Slidliahuhof. Frilsch Äfm,. SM' ^ ^ ssluine, .. ^, Huttel^>-^ Hotel «attische! Hof. Schneider, Gottschee^^------^ Verstorbene. ^ I"' Spital/- h^i".^ Den l. Mai, Ursula Osamc, .!" Meteorologische BeowMlW!!^^^^ ', .K W ft W...d d.0......."As 3.8.N. 730-8 14-» SV->>'H ^'<" ^' Wechselnde Bewiilluna.. einzelne "ü'a"' de'nI^^^ mittet der Temperatur U> !>, um - ^u^--^ ^5^?^ Verantwortlicher Redacteur: I^^-^^'H ^^Vine Flasche »<°lii ^.i „ lchten Jahren, dnrch aus;erurdentl,che.«" mi"''"7M"''?lP'' linsse etwas verdräng, hat s^,dH,llre^ nichi zu bestrcitendeu VorziM uud u '"^. chct" " ^rd" ^ wieder Vahu aMochen nnd >mrd '')"'<^l, "^' » siF'Ä' scits die wuhlurrdientc Anerlcnnnna, ,^'',^MuM"!,.l'il'l'. ^l' durch den lohen steiermärkischen " ,chc,'d^.>lst.>^ allen Änfordernnnen der Nenzeit " 'p h..„siU."".^ ^ >, in Veznn aus die ohne den N«i"Nst'' ,^l^ ""A 9" < stellte Mlunn in verstärllen .^^^,^,1'''!', ,^ z>' > kaufmännischer Veziehun« und ^ V^^ ihrissc beMlraqen haben. Darum llyr ^.„ HM» (!" alterftroblcn, qrsnndcn, schon "on »" geschätzten Rohitschcr znriick. . 863 4. Mai l8!)2. Course an der Wiener Börse vom 3. Mai 1892. « w» oM n«, loursbxm«.. '',0el! '"' ' ' "9 75 ls>0 50 ^ N""fl g z»>- '00 ..!. 100 ?s> Geld Ware Glundentl.'Vbllglltlontn (siir ,!»(, fl, LM), 5"/„ gallzische...... ,05 — 105 70 l>"/„ mährische...... —'— —'— 5"/„ Kra!» und Küstenland , . —'— —'— 5«/„ nieberöslerrcichische , . . INS'— llN — l>"„ sleirische...... —'— —'— l>"/„ Iroatlsche und slaoonifche . 105 - - 10« — 5"/« sirbenbürgische .... —'— —'— 5"/s> Temescr Vanat .... —'— —'- 5"/„ ungarische...... »3 60 94 «0 Andere össenll. Anlehen Dmiau.Reg.^Lose l>"/^ ,00 fl, . 122 — 122'5>> dto. Nnleihr 1878 , , ,07 — ,0750 »lnlehen der Etadl G«rz . .,, — — — «nlehen d. Etabtgemeinde Wien 104 25 105 25, Präm, »lnl, d, K!abt„en>, Men ,.>>7'- ,57 i>0 Bi)>s,'!!bail'«!>lehe!, »erlui 5"/„ »»9,1 99l!0 Pfandbriefe (für ,00 st.). Vobenei, allg. «st. 4"/« G. . .117—1,«" dto. dto. 4'/,<"<>. . . looeo il'l'5« blo. bto. 4°/„ , . . 9695 9«'75 dlo. Präm, Gchuldvflschr, »>'/° l,<öo 11^'- Oest, Hypotlttlenl'llnl ,oj 5.0«/» 99 — »»'50 0es«.°»ng. Äanl vcrl, 4'/,°/« - l>,2-— ,0L'7t» delto » 4°/„ . . »9 70 1W-2« drtto «'jähr. » 4«/« . . »9 70 ,00 20 VriorllätS'ybllgalionen (siir 100 fl), i^rldwmid« AuldbaljN /,"/n - ^'^- ^ ^- V«lb W»re Oesterr, Norbwssiblllm , . , ,0? ^» ><>« -V 3tll«tsblll^!!.......IW75 7'7I Vübl'ahn il »<>/„.....l4l»b l4l»L5 k b«/y.....,«l.- «'7-^ Unss.^o^ >. Vahn.....lOl-Sl» ll>2 «!! Diverse Kost (per LUick). Credlllose lOO si...... l»? — l«9'- Clart, Lose 40 si...... bS'bl» 57'— 4"/« Dona» Dampfsch, l<><» sl. . 1»? ^ lz« — lioibachcr Prüm, Änleh, 20 sl, 22- L«'5l, Ofenrr Lose 40 fl..... 59— «!"- Palffy Lose 40 fl...... b.>>- - 6k'5O Rothen Kreuz, «st, »ef.v . «O fl, 1«4l> 18 5« Nübolpl, Lole lO fl..... LL — "^ 2alm Lose 4,» fl...... «3- «» ^ St, wenol« Lose 40 ft. ... «»— «3 — Waldein Luse ^' si..... »9'55 4U 75. W«iid»ch V,«l> Lose 20 fl. . , «7'50 »« 50 Vl-w, Sch d, «"/„Präm,-Schuld' verfchr, del Vodencrebltllnstllll »»<» »4 — ßanll'Aetien (per Stück), «NN>o»s<.«a!!l200fl,N»"/«2. , 149— 149 5," Vmilverein, Wiener. «!,G, Ikost, 3'^zo 323 — ssredübanl, Nllss. ung., 200 st, . 864 ?l< 36ü7b Deposttenbaiil, «llg,, 200 st, , 204 s<<> 205- Escomptl V<1„ Abruft,, 5<»U st, «»5—S8i - Giro ii,«llssel!v,, Wiener200fl, 2!3'— »l4 — Veld Ware Hlisothekeüb, «st. LOO ft ^°/„« 73— 77 — Lünberbllnl, vs>, 200fl,V, . . »o« 8>1 209 40 Oefterr-ung, Uanl ««'".. . 396 99!, Unimibanl 80U fl...... »42 75 243 25. «crlel»r«bllnl. «ll«., 140 . . i«n — ,«2 5« Hrlien von Transport« Unternehmungen sptl Tttick). «llirechl-Vahu 200 fl, lvilber . 92 — »2 L5 Älsl'Ib-FilllNN!, Älll,» 200 fl, 5, 20150 20175 s»ichm, ^urdbllhn 150 fl. . . 181'- 182 — » Wcstbllhn 200 fi, . . 85U— 86Ü — VuMiehraber Eis, 500 fi, , lilt,«.) 200 fl, . 4<8 449 — Donau - Da-npflchiffflllirl - Ves,, oestrrr. 500 fl, CM, . . . 309— 2,1 — Drail°sslI,<Ä, Db„'Z,)200fi,E, 20«'5N 2»,— D»x Vubenl,, Eis'Ä, 200 fl, V. 545— 545 — Ferdinand« li.vrob, looo fi, CM. «875 »«»5 »al. lllltl L»dw,Ä,200fi, fl.IM. »85 - 3S0 - Orfterr, Nordwestb, 200ft. Vilb. «0925 210 25 bto. (lit, N.> 200 fi. T. , . 229 5» »30 — Prag-Dlixel «isenb, ,50 fi Sllb. 88 50 89 50 L!aa<«e!lsl!bnli» 200 fl, Silber 285 25 285 75 Vudbahn «»0 fi, Silber. . «7bi»! 8«-- Süd°Noldb.Verl,,-V,200fl,!lM. 1855I 18(, Unn,Westb(M<,llb-Vr1-Egybier Eile,, und LlahlInd, in Wie» 100 fl......76'- 78'- Eisenbahnw.-Lelha,, ersie, 80 fl. lOü- 1^,5 — «Elbcmllhl. Papiers, u, «,'V, 49- 5l — Lieslnqer Vranerei ,00 fi, . . 10» — i<>5 — Montan Gesell., österi-,-alpine 59 7<» <>0 i«) Prager ltisen Ind.Vel, 200 fi. 374' 376.- Galssv-Tarj, Vts-nlohlen 8» fl, «!?-- <.»» ^ «Vcklügelmüh!., Papln-s. »00H, ,97-— nw' «V'elirermühl»,Papiers,u,«j.^G. I8<>'— i»««o Trislliler «ohlenw-Ves. 70 fl, . 17,50 178 — Waffens,>G.,Orst,inUIe>!,«ofl, »»8- 392--Waggon Leihanst,, AUa, in Pesl «0 fl......... ,<,4-— ,<>.-',' - Wr, ÄaugeleNschaft ,00 fi, , . 87. - x« Wienerbrrger Ziegel Nc-tiri! Ges 254 - ,55.. Devisen. Deutsch, Platze......! b8'52. 5«f.5 LlMbun........' ,,»>.'.'> 1,9 9« Pari«........i 47's'2.. 47 siO Valuten. i Dulaten........ 5's.t! 5li 58 65 Papier'Nül'rl...... I'L^,, Iltl. Italienischt ^aiilnolri! (100 L.) 45—! 45 7 ,|ji Marqueur "iffr°iten*i1Osi8en Kaffeehause sogleich \!atl°" die*;\~~ Nä"eres iu der Admi-fo-^Ill^^ß- (1987) 2—1 i!Ha«s Nr.2 am ^¦Josefs - Platze WllSfprei.1^11'1 zu verkaufen. Der 'W,- n'u ln !Ulsde'>' Hause stehen ^t. «*l«eres bei der Kigenthümerin A ^-^____ (1984) 2-1 S^'^Pn ni' Vorzillimer % im n stock. j^öante Wohnung JO"lr|erun?J:i")IT)ern sammt Dienst-^2 x'u vor,, Ufllür- für de» August-\!8eil»ia»ne "ele"- - Anfrage beim - J*r "" I. Stock. (1989) l^^ ______ H, Nr. 8W. ""e'?"sbestc>« w""^»Si.>,„„„.dOl«rj»! «" ">n,7^"^l„fn„l.al.Z,,»,d ^'ü^'Ai?„, ^" »ndNcchlinach-b«."'' re,p"N'»M!, der «eriäl - k Ü5« ,872"""" Sch,,,^!chm.c ^,>> U,'Inch's am»'°>d 'k,, Ä«i,,,, "N'llt wmdci,. Geschäfts-Uebernahme. Der Gefertigte erlaubt sich einem geehrten P. T. Publicum ergeberist mitzutheilen, dass er das Hotel Stern« in BischoU übernommen hat und in eigener Regie führen wird. Sein eifrigstes Bestreben wird es sein, die geehrten Gäste stets mit guten schmackhaften wannen und kalten Speisen, guten Weinen und dem bestbekannten Steinfelder Märzen-Bier prompt zu bedienen. Das au der Peripherie der Stadt schön gelegene Hotel hat Passagierzimmer, einen hübschen Sitzgarten und eine Kegelbahn. -- Tägliche Oiimihusverhiudung zu jedem Postzuge. Zu zahlreichem Besuche empfiehlt sich hochachtungsvoll (iiwi;) H-i Otto Planinec. Congressplatz 7. Congressplatz 7. j Grosser Ausverkauf. L d) • i * Nur für kurze Zeit. p * Wegen Auslösung meiner zwei grossen Geschäfte in Triest und m um das kolossale Lager 7.11 verkaufen, werde ich hier fur kurze Zeit *r * eine Partie Chlnaillberware um die Hälfte ihres gewöhnlichen Preises }j ipj ausverkaufen. — Garantiert versilbert. Garantiert welsses Metall. ^ ö Stück Löffel ) « Stück Löffel | ß , Gabeln 9 Gulden. (5 » Gabeln [ (1. 14-40. 9 i\ a , Mpsser I 6 » Messer ) • (J ; Kaffeelöffeln. 1-50. 6 > Kaffeelöffel fl. 2-50. *& Grosse Auswahl von Zuckerdosen. Friihstückservicen Menagen-, W Kssig- und Oelgestellen, Handleuchtern, Bonbonnieren. Butterdosen bar- p, ^1 diiH'itdoson. Armleuchtern etc. elc. (19M.i) 6 1 ^ Das erstemal in Laibaoh gd eine ausserordentliche Auswahl in ^ a echten japanesischen und Chinawaren • ,owie echten Satsuma-Vasen, Jardinieren, Cacbepots, Satsuma- und Por-JXn-Theeservicen. Lackcassetten, Handschulicassetten. Sacktuchcassetten, Decorationsfächern in allen Grössen; Decorationssclnrme, assortiert etc ete. Decoralionsteller in Satsuma, lmeric, Bronze, Cloisonne, Bambou-MölH- Sessel, Tische, Dressoirs, Kleiderträger etc. etc. Gold- und seidegestickte Wanddecorationen, gold- und se.degc-sticktn Offenschirme. Pfauenfedern und Lampions. B» r i x ff f 3K ^*___ (19ßO) 3-1 Sl. 1698. Razzias. Malevžu ülrinu i/. Novuvasi št. 1, scvlaj nokj« v Ameriki, postavil se je Kospod Franc Sinkovec v/. Idrije kura-lorjem ad anlurn, ler .se inn vrofiila loäthri Ho-ijnnaDom'arjaznradi 125 «1. S kr, o kaleri so jn za skrajšano ra/-pravo dolosiil 'ian na ?. ju n i ja I. ] pri lein sodiftsii. C kr okrajno nodišce v ldriji dne 24. iipiüa 1M2. (1690) 3—3 Nr. 254«. Efec. Realitäten - Versteigerung. Vom k. k. Bczirksgl-richtl' Gottschre wird bl'kannt gemacht: Es st'i über Ansuchen des k. k. Steueramtes Gottschee s,ll>m. des hohen Aerars) die executive Versteigerung der dem Nachlass des Georg Schleimer von Nieder-mösel gehörigen, gerichtlich auf 725 fl. geschätzten Realität Einl.Z. 130 n<1 Mösel bewilligt nnd hirzu zwei Feilbietungs-Tagsahnngen, und zwar die erste auf den 1. Juni und die zweite anf den S.Iuli 1892. jedesmal vormittags von 9 bis 12 Nhr, iu der Gerichtskanzlei mit dem Anhange angeordnet worden, dass die Pfandrealität sammt Zugehör bei der ersten Feilbietung nur um oder über dem Schätzungswerte, bei der zweiten aber auch nnter demselben hintangegeben werden wird. Die Lieitations-Äedingnisse, wornach insbesondere jeder Licitant vor gemachtem Anbote ein lOvroc. Vadium zn Handen der Licitationscommission zn erlegen hat, sowie das Schätznngsprotokoll nnd der Grundbuchsextract können in der dies-genchtlichen Registratur eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Gottschee am liten April 1892. (1731) 3—2 St. 3353. Oklic. C. kr. deželno sodiöce v Ljubljana naznanja: Marjeta Maternik iz Ljubljane je proti Jarneju Klemenèièu, oziroma njegovim ne/nanim pravnim nasled-nikom, tožbo de praes. 10. aprila 1892, Stev. 3353, zaradi pripoznanja lastninske pravice potom priposedo-vanja gledè zemljišè vložna Atev. 242 ad Karlovsko predmeslje in vložna St. 1195 ad Trnovsko predrnestje in dovoljenja vknjižbe 1e pravi(^e pri tem sodišèi vložila, in se jo dim za «kraj-Sano razpravo na 25. julija 1892. 1. ob 9. uri dopoldne pri tern sodifcci ra/.pi.sal. Ker leinu sodiišèu ni znano, kje da biva toženec in tnu tudi njegovi pravni nasledniki znani ni.so, se jim je na njihovo Skodo in njihove Iro.ške za to pravdno reè dr. Alfons Mosche, advokat v Ljubljani, skrbnikom po-stavil in se mu tožba vroèila. To se jim v to .svrho naznanja. da si bodo rnogli o pravern èasu <\ru-zega zastopnika izvolili in leinu so-dižèu naznanili ali pa poslavljenemu skrbniku vse pri|)orno6ke za «\rojo obrano zo[>er fožbo izror-ili, ker s<> bode sicer le h postavljonim skrb nikom razpravljalo in na podlogi |(> razprave ra/.soHilo, kar jü f>ravo. V Ivjubljaui din; 12. aprila 1K92.