.. -Ks- ^ SchriMÄtvHG. V^,k!?^ vuchdruckerei,. Martdor,^ ZusLiceva uliea vezugsprrlse^' Abholen, monatlichVin'Zö^^ Zustellen , 21'^-^ Kurze Nachrlcvten Paris, 13. August. Unter die Vorlagen, die der gestrigen SchluMtzung der Kammer noch zugingen, gehörte u. a. auch ein von der Fi-nanzkoM'Mission vorgelegter Gesehentwurf über die ?len>derumi der Gebühren für Ausländer; darn'tich soll je^der Fremde, der sich länger als 14 Tage in Frankreich cufznhcil-ten wi'lnscht, fi'ir die Jdentitätslnrte, die er KU lösen he>ie Behörden sämtliche Spitzenkanidlidaten der demolkratischen Partei in den Bezirken Nogiotin und Kavadar hinter Schloß und Riegel gesetzt haben. Drei Gezirtshau-ptleute dnrWreisen in Begleitung eines GendarmerieelffizierS un'c» 15 Gen-darinen >die Dörfer in der Uiugebuug von Negotin un>d inszenieren eine Wanderprüge- lung der oppositionellen Bmlern. » Bratislava, 13. August. Die „Resorma" schreibt, dasi eine national-fortschrittlich-so-zialistische Partei in Bildung begriffen sei. Diese Partei, in der ein Teil der Fafeisten nnd ein Teil der Rechtsparteien sich vereinigen will, wi'irdc hauptsächlich gegen die Politik des Ministers Dr. Benes gerichtet sein. s Moskaiu, 13. August. Der Volkskommissär Litwinow hat an Stelle des erkrankten Volkskonimissärs Tschitscherin dessen Agenden übernommen. V Paris, 13. August. Kammer und Senat werden» am 10. Oktober die Beratung über das Londoner und Washingtoner Schuldenabkommen beginnen. Morwor, Samstag den 14. August tS2ü. Durch Post , » 20-^. Ausland, monatlich . . , SS'-» elnzelnummer vin l dl» 2»-.. Sei vesteUung de? z«it»na ist »er Nd»,w kiem«ni»d«tras »L? LiovenieA »ßr »lud» Uens einenMonat.euberdald liir mindej««»» dr«< Monate einzusenden.?« dea«t«o?<««d« vriele o»inea?>r»,e»erde« »Ich« »«rMlichtt« inleratenannahm» in Marid»? «vminUtrslle» »e? «llca 4, l» clul»!»», bei ttlo»» <«mpanf, I« Zesre» de« >»» Orreklam », d., t» Sr« H^Klenrtlch.Nostel^ei^ t» Me« de» Ott« ^liizelzena» »«dmv» ttelle». Nr. tS2 — vs. Jahrg. Außenpolitische Entspannung Tschechoslowakische Arbitrage im jugoslawisch bulga-tischen Konflikt? - Die Mission des Bulgarenlönigs Dr.Ninöiü in radikaler Ungnade! Beograd, 13. August. Nach NeberrelHung' energische Repressivmasznahmen gegen Dulder Note ist in außenpolitischer Hinsicht eine ^ garien besiirwortet habe. Charakteristisch fiir gewisse Entspannung eingetreten. Man er» die Dementiermetliodm des Außenmini, wartet jetzt die Antwort der bulgarischen! steriums ist eine ofsi.nelle Darstellung des Negierung, die aber, wie informierte Kreise behaupten, einixie Zeit auf sich werde warten lassen, umso mehr, weil man in Sofia jetzt die Gelegenheit werde benlitzen wollen, um „Popolo d'Jtalia", derznsolge die italienische Intervention in Beograd und Sofia tatsächlich ersolgt sei. Ein weiteres Zeichen fiir die Verstimmung im Ministerium des Aeu^ern die bulgariensreundliche Stimmung in M»- ist der Umstand, das; die englischen und sran-ropa auszuniitzen. In politischen Kreisen zösischen Zeitungskorrespondenten gestern wird außerdem daraus hingewiesen, da^ die keine amtlichen Informationen erhalten ha- Bvsfenberlchte Zllrich fllvala), IZ. August. (Schlusilur^«.) Beograd 9.125, Paris 14.1l;25, London 25.145, Newyork 517. drei achtel, Mailand 17, Pr^ig 15.32, Wien 73.1375, Budapest 0.007W, Berlin IS3.175, Brüssel 14.15, Amsterdam ?07.()0, Bukarest 2.3675, Sofia S.7375. Zagreb (Avala), 13. Augirst. Devisen: Anlsterd6.33, Mrich 1094.80 l Ibis 1098.80, ^ ...... ' I Note unserer Regierung dem bulgarischen Kabinett seine Stellltng wesentlich erleichtert habi'. Die Regierung liabe vor allem die Aus lüsiung der mazedonischen Organisation nicht verlangt und von Bulgarien nur die Einhaltung genereller Berpslichtungen gefordert. Prag, 13. August. Wie in hiesigen Kreisen verlautet, soll König Boris von Bulgarien feinen Aufenthalt in der Tschechoflowakei dazu beniitzt haben, um die Prager Regierung zur Arbitrage im jugoslawisch-bulga-rischen Konslikt zu bewegen. Sensationell wirkte die plötzliche Ankunst des Exkönigs Ferdinand a»if tschechoslowakischem Boden sowie seine Unterredung mit Präsident Masa-ryk in Topolöany. Masaryk hat den Minister des Aeuheren Dr. BeneS telephonisch nach TopolLany gerufen, wo eine längere llnterredttng zwischen Dr. BeneK und siönig Boris stattgefunden hat. In Prager Kreisen wird behauptet, das; die tschechoslowakis.lzL Arbitrage im Konslikt zwischen Jugoslawien und Buiglirien nicht ansgeschlofsen sei. König Boris hat sich gemeinsam mit seinem Bruder Prinz Kyrill und der Prinzessin (5'u-doxia nach Ne,va begeben. Beograd, 13. Angnst. In radikalen Kreisen wird dem Minister des Aeus^ern Dr. Nin-eio Mm Borwurf gemacht, dasj er zu Beginn des jugoslawisch-bulgarischen Streitsalles in oollkomener Unkenntnis der Lage ben. Man glwilbt in politischen Kreisen, dafx die Tage des Ministers Dr. Ninöiv gezählt seien. Beograd, 13. August. Das PreUiiiro des Ministeriums des Aeltheren veröffentlichte das nachstehende Eommuniqnv: „Die von den Gesandten des Königreiches der Serben, Kroaten nnd Slowenen, des Königreiches Rumänien und der Replublik Griechenland gemeinsam in Sofia liberreichte Note enthält drei Punkte. Im ersten Punkt wird die bulgarische Regierung aufgefordert, ihre Grenzorgane dahin zu belehren, ihre Pflichterfiil-lung nicht nur so einzurichten, wie es die gutnachbarlichen Beziehungen erfordern, sondern aiuch im Sinne der nnterfchriebenen Vertragsbestimmungen. Ad Punkt 2 wird die bulgarische Regierung ausgesordert, den ihr bekannten Elementen jede Tätigkeit zu unterbinden, die geeignet wäre, die sreund-srliastlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern zu stören. Drittens wird die Hoss-nung ausgesprochen, dah Bulgarien nichts versäumen iverde, um den Beweis feines Friedenswillens zu erbringen. Tiefen For-dernngen ist eine Spezialnote der jugoslawischen Regierung beigefügt, in welcher die Extradiktion jener jngoflawifchen Staats-lzürger verlangt wird, die fich als verkleidete Gendarmen auf bulgarischem Boden befinden." Die Variser Eisenverhandlungen Paris, 13. August. In Pari? findet heute eine Sihung «der Vertreter ^oer französischen, belgischen, luxeinlbur;iischen un>d deutschen Schwerin du strie statt; es handelt sich hauvt-sächlich lnn die Saarfrage, d. h. unl den Ab-f-atz der saarländifchen (5isenerzeminisse nach Deutschland nnd lotliringischer (5rze nach ldem Saar^gebiet. Sowckil siir das Saargebiet «lvie für L<»thringen dürfte die 5)öhc der Kontingente festgeseht werden. Weiter handelt eS sich nur eine Systematisievung der euro- päischen (5'ifen- nnd StMpvoduktion, also nicht etiva um eine proiduktive Beschriinkung, sondern um eine qn-otennläf^i^ge Perteilung, allensalls sogar Berstärkung der Prodnktion. <5n!!'l?ich h-an^elt es sich nin die W'iederherstel-lnng der alten Cisenl'artelle, so nmnenilich des Schienensyndilsates. l5s ist beinerkens-wert, daß anscheinend auch ls)ente die englische Schiverinduistrie an den Verhandllingen nicht teilniniinrt. Beograd. 13. Aligust. Ministerpräsident Uzunovi 6 seltt seine Reise von Ssovlje in der Nichtnng nach Bitolf fort, nm M), wie er erklärte, vmn Terror der Behörden zu i'lberzengen. Ain A^hltage werde er znver-sicktlich in Beograd ersckx'inen^ Beograd, 13. August. Zn>ischen 'c^n demo-kmtischen ParteiMirern Dr. Vosa Marin-koviL nnd Dr. V'oia Velskov i ü ist ein 5tvnflikt allsgobrochen. Sollte die Spal-tnmi der Partei als Folge sich ergelx'n, dann fei die Bildun^a einer neuen Partei nicht un-mögliä> Gärungen im Sowjet' regime M a r i b o r, 13. August. Rußland ist nicht nur weit, sondern auch gros; uud in seiner Grösze gcheimnisvoll. Die Borgänge, die sich dort abspielen, lassen sich nicht lontrollieren und deshalb smd die Nachrichten, die ^danM'r in die Außenwelt dringen, gewNinlich tendenziös und nur m'»t Reser've aufzune!hmen. Nur eines ist sicher, die Cinumtil^keit in der Fi'chrung der Sowjets läßt viel zn wünschen übrig. Die Ursache des Zlviefpaltes scheint in dem Be^diusnis zu liegen, die Bezichnngen der Sionijels znlir russischen Banerutimr zu re-sselu. ^ Der Baner, auch der russische, kann 7ein Perstäildnis fiir den Arbciterkommnnismus halben. Dns Sowsetregime ist aber eine .'<>errscsmft des konnnunistischen Arbeiterpro-letariates. Dieses Proletariat ist in Rußland viel zn schivach, uin init Uingehnng deS Bauerntinns sich auf die Dvuer in der frisch aft zn erhalten. Die Ri'ich'icht auf das russische Bauerntum f)at schliesslich zur Erkenntnis geiührt, daß der kouiniunistische Bogen nicht allzu straff gespannt werden di'lrfe und diese Erkenntnis trägt dazn bei, daß sich in der Fuhnmg Kwe! Str^^mnngen gegem'lberstchen, eine strenge, proletarifche nnd eine gemäßigte, ausgleichende. Nienrand geringerer als Ljenin selbst b.a>t schon die NotN'endigkeit zll Neformei^ erkannt. Er ist der Urheber ,der unter dem Namen „Nep" bekannten, neuen ökonomischen Politik, zn der sich imnier größere Kreise zu l>ekennen scheinen. Mit der Maßreglung der kommunistischen ??ilhrcr Sinovsev, La^eviö und Kamenjev scheinen die beiden Strömungen miteinander in einen offenen Kainps geraten zu sein, der inlmer weitere Wellen wirft. So kam aus Paris die Meldung, daß ^unfchen deu Vertretern der geinäßigten bolschewistischen Nichtnng einerseits und solchen der Menschewiken nnd Sozialrevolutionären anderseits. Berba^idlnngen behtt>fs volffticindigec Persölninng im Zuge wären und den neuesten Nachrichten zufolge soll Trohky als "^^ichrer der (^k'nmßigten, von Lseningrv.d-PeterÄurg ans, so^iar schon mit einem re-vollltionären Putsch den stmupf eröfsnet haben. Wie seinerzeit vor dem Unistikrz stehen sich wieder Bolssl^ewiken und Menschewiken einander g<'geniiber. und »menjZe-lheißt dein Sinne nach so!ri?es wie „radiM" und „gtwmßigt". Der Unterschied gegen da-nmls liegt nur darin, daß die^al d«s Bauerntum Meisellos auf d<'r Seite der Men-schen>ifen, der (^^emäßigten, stehen dÄrste, ein Rückhalt, dessen Bed<'utung schlver ins t^)^i>vicht fallen utnß. Es nwre nur zn »lv^n-schen, daß die im Zuge besinidliche E-vo^ntion nie im l^^esundungsprozeß dieses StaatÄlvesens zu sein. A. L. Rom, 13. August. Der „InN'ero" bestätigt die Nachricht, derzusolge sich d<'r ungarische Neichsverweser Nikolaus .^'^ortht? entschlo^en liabeu soll, seiue Prärogative an den Erzherzog Joses abzutreten!. Hl,»»«» Kummer vom 1^. August l92S ^imikrv I. rin anLe^edener ^r^t. Dentist. Sein steiler beiinäet 5ick an einer verkelirsreiLlien Ltra-Lenkreuxunx. Ist ein tlcirterenäes diescimft. Unä ^er 8Nli5t >voliltiaken6e ^snn »pieite im dikentlicden I^eken seinei- Zta6t eine nickt un-betracktlicke I^nlle. Wer dätte sick t-«umen Iszsen. äsL äieser ^snn. (Zer sonst so star-ke patriotisetie l'üne sn^uk^ckiaeen >^ulZte un6 äem 6ie läevlnkie 6es radikalen Konservatismus in allen (jlicclern iQl;. zum gemeinen Ver-drecl^er an cler »s^eliebten I^atinn« l,erat?sln-Ken vveräe. Lr i>t?er>vanä tlie destelienäen Skrupel sc) leiclit vie clen VViäerstan^ eines narkotisierten Patienten. I^'atimialismus ist ein x^ute?» >^u8liänLescliilc!: manchmal soxlar wrs dunkelste k^eeirinen. Von nun an sad cler ^r^t s)r. X. V. nur eine /V^ö^liclikeit 6cs miil^elo-?;en kereiclierns: Kokain, l^s var ja so leiclit, clieses I^ausctikist clurcl) Scliieliunz? ?u erver-d«n. k^ei 6er I^mscliau nsck »^bsa^tzxebiet« iiel ?>e>n ^ULe auf Paris. Paris dei I^aclit. /V^aiünvsiumlielle Noxen-lampen. Scllvar^-vveiöe I^aslltfalter un6 ?ler-liclie /Kotten . . . lZer ticrf mit äem Kokain clränLt sicli äurclis (Zetrieke. ^r vlll keine ?visclieniiäniller. Die vollen ja nur verdienen. So erreiclit er mit ^ülie den ersten 1'em.pe! 6er käukliclien I^iebe. Diskrete por-tallieleuclitunx. Der tierr mit dem Kokain strei'kt nervös seine Sclnil^e ab: mit dem Staul, SN den Solilen ist alles adxekallen: sein aka-demisclier tirad. I^ücksiclit auf »k>Iation« und das letzte ^tom eines scliv^aclien Skrupels . . »I^ladame.« off<^icrt der lierr aus ?asrreb niit slav^'iscliem ^k?ent. »Sie >verden lliren De6ark an »Koks« siclier nocli nicl^t einxie-deckt Ilaken . . .« XVorauf die anständipie k'^ran/^ösin ilim erwiderte, nur ^'exen seiner Vnlks/.uLclnil-isikeit 7>u einer I^ation, die mit I'i'ankreick Kefreun6et sei, von einer ^nzieike ^exen KokainsclnnuLs?el ak^liselien . . f!ald darauf tritt ein auj?cnklicklick kesckäm-ter lierr init Sclien auf die freudlose (Zasse.... N. f^in ?eitunxskolporteur. Ick veik 7>var niclit, ok er Kinder 7.u versorgen liat oder nicltt. I'äklic!« Kot er die von I?otatlonsma-?!cliinen ausxespieenen Papierkosien der neu-xierislen i>1eute :^um Verkauf, k^in Krieksin-valider. f?r sak täxlick so viel s^eicktum an sicli voriiber^ueken, dal! i!m auck eine Sekn-suciit darnack er»?riffen kal?en moclite. Viel-leiclit krins^en seine >^nsprücke nur so >veit, um das Näseln eines fadensekeinix gekleideten Kolporteurs mit dem eines kleinen »l^ourLe-ois« ?u vertauscken. f^in ?ukall krackte ikn init Dr. X. V. in l^eriilirune. Sein kokles Stelzbein eienete sick nämlick fiir die ^uk-nakme von fast eineiuliaik Kilogramm »Koks«, l^ie I^ekenkesckäftigung in der Krisen^eit v^ar gefunden: Kokainsckmukgel. Der Kol-porteur ^var das Instrument 6es angesekenen ^uktraggekers!m Atelier an 6er StralZenkreu-7ttn?. lind ^^'iscken den Kei6cn lax die so-^iale Kluft, die kein poli^eikeriekt und keine ^nklagesckrift erxväknen 6arf. . . » » Der tierr mit dem Kokain finanzierte »au-Verdem« eine falsckmiin^erxverkstätte in der provin?. l^nd vakrte den Sckein der ^oral kis 2ur Verkaftune. Ls Ist die lV^imikrv in den nationalistiscken Sckut^farken. Sonst nennt man es Anpassung an das jV^illeu. Der Kol^parteur sekrie sick nack jeder pariser I?eise auf dem keilZen ^spkalt die I^unge aus: lutarniiiiii,! . . . Okicooooooor . . 4 t^ovo-stiiiiiii .. . I^m einen Pappenstiel. 8c»rl»d»eu». MPWIMchaN Wic der Beogradcr „Prwrcdni prcgled" (Oekonomische Ucbcrsicht) meldet, hat die Direktion der Staatsdomäne Belj? vor einigen Tagen 700 Stück cdclrassiges Vieh, Kühc, Stiere, Kälber und Jungvieh, an einen Beograder Zuckerbäcker um 4 Dinar per Kilogramm Lebendgewicht verkauft. Von die fem Vieh wanderten die besten 80 Stück nach Italien, ein Teil nach Oesterreich und in. die Tschechoslowakei, während 450 Stück im Li-zitierungswege an Militärlieferanten verkaust wurden. Nach oberflächlicher Schätzung machte der gliickliche Zuckerbäcker als Vieh- händler ein Geschäft von mindestens einer halben Million Dinar. Wenn auch die Stctuisdomäne durch die Ueberschwemmungskatastrophe arg ^rge-nommen wurde und Futtermangel die Veranlassung zu der Maßnahme gegeben haben dürfte, so kann sie vom staatswirtschaftlichen Standpunkte doch nicht gerechtfertigt werden. Selbst wenn der Verkauf unbedingt notwendig gcivesen wäre, so hätte doch Vorsorge getroffen werden müssen, daß dieses erstklassige Vieh nicht ins Ausland wandert oder unter das Messer der Fleischhauer fällt, zumal in unserem Staate, der sich die ^)e-bung der Landwirtschaft zur Aufgabe stellt. Die Simmentaler Kül)e in den Ställen unserer Bauern, selbst wenn gar kein Erlös dafür eingebracht worden wäre, wären für die Volkswirtschaft doch nicht ganz verloren gegangen. Der Fall liefert wieder den Beweis, wie wenig der Staat zum Unternehmer geeignet ist. Belje, einst eine weit und breit bekannte Musterwirtschaft, hat durch den Verkauf des Viehstandes die ohnehin schon starke Entwertung nur noch vervollständigt. Stolz dsirfen wir als Agrarstaat auf diesen Erfolg nicht sein. A. L. nen Kampfmittel, deren Einstellung in die österreiichische Wehrmacht durch die Bestimmungen des Friedensvertrages untersagt ist, wie Tanks, Flu^euge usw.. supponiert, beziehungsweise durch Müssen markiert werden sollen. Die Leitung der Ue>buncsen wird !oer Wie-enr Stadtkommandant General Wiesinger innehaben. Nachrichten vom Tage Furchtbare Exploflons-kataftropde in Budapest Grobe Feuersbrunst auf der Csepel-Jnsel. — Mehrere Hunderte von Toten? Budapest. 13. August. In der Munitions-fasbrilk Manfred Weiß auf der Csopel-Jnfel erfolgte s^estern um 7 Uhr abends eine mächtige Erplosion, dl>e einen großen Teil der Gc«l>äude in Braird steckte und zum Teil zcr-trünrn^erte. Die Flammen sind in einem Umkreis von W Äilvimeter sichtibar. Die staiatti-che Mdilostati^on ist leicht beschäidiigt. Das Pollzeigebäude auf der Jnsc^l Csepel drolht einzustürzen; auch das Spital der Gen:eint!^ Csepel i^st stark beschäidigt. Weitere Explosionen sin'd zu bofürchten; aus der Hauptstadt wurde Militär entsenlvet. Es unterließt keinem Zivei^fel, daß en,e große Zahl von Ml"" scheu un^s Leben gokoni>inen ist. Die erste Explosion ereignete sich in einem Magazin der Pulverfabrik. In wenigen Sekunden folgte eine zweite und in wenigen Miqtuten zwei weitere Explosionen. In den umliegenden Ortschnften wnrden in einem Untkrelse von 20 Kilometern sämtliche Fensterscheiben ^durch den Luskdruck der Erplosion cinausdächer l?bge-tragen und auf 5> bis l0 Meter Entfernung fovtgewe'bt. Der .^>limnel über der Ittsel Me-pel ist tiefdnnkelrot go^äM, mächtige Flam-niengar'ben scl'lagen aus detl brennenden Objekten. Der Brand dauert zur Stunde mit un'vevminloerler Heftigkeit an. Die Zahl der Toten und Verletzten ist noch nicht festgestellt. Auch das Spital der Gemeinde ist in Mitleidenschaft gezogen und wivd evakuiert. Da noch weitere Explo'sions-gefahr besteht, wurde die Insel militärisch abgesperrt. Der Brand ist in Zunahme'^e-grikffen. Bei der Explosion sollen mehrere Straßen völlig zerstört worden sein. Um 9 Uhr abends i-st in der Station Soroksar der erste Transportizug mit Toten und Venvun-dettn eingetroffen. Die Zahl der Toten be-trälgt 14, «die der Verletzten 29. Diese Ziffer dürfte sich jcidoch aus mehrere Hun'dert erhöhen. Änternatlonaler DoN<-fchulledrerkongreß Aus Berlin wird telegraphiert: Bon den großen Volksschullehrerverbänden Deutschlands, Englands und Frankreichs wurden die Spitzenorganisationen der Volksschullehrer aller Länder der Welt zu einer vorbereitenden internationalen Lehrerkonferenz eingeladen, die Ende Dezember in Paris stattfinden soll, um eine Volksschullehrer-Jn-ternattonale und für das nächste Jahr einen internationalen Volksschullehrerkongreß vorzubereiten. Die Anregung zur Neubildung der 1914 zusammengebrochenen Lehrer-Internationale ist vom französischen Lehrersyndikat ausgegangen, das 80.()l^ Mitglioder zählt. Der deutsche Lehrerverein zählt 150.000, der englische 110.000 Mitglieder. Beide Vereine haben den Gedanken aufgenommen und den Entwurf für die Satzungen der Internationale bereits mit dem französischen Syndikat ausgearbeitet. Das Ziel soll die Förderung des Friedens und die Völkerverständigung sein. Truppenmanvver tn Oesterreich Die österreichische Wehrmacht wird Heuer zimn erstenmal in den Her^stwo'chen militärische UcHungen in größeren Verbän'oen durchfü!hren. Die Manöver werden in 'der Gegend von KirchWag am Wechsel und längs der burgenländischen Grenze stattfinden. Sie werden voraussichtlich am I. Sep-tennber «boginnen und mit größeren Schluß-i'lbungen ätn 12. September enden. Zu den Äkvuövern wir>o aus den Brigaden Wien, Niederi^sterreich, Steiermark und Burgenland eine kombinierte Truppe in der Stärke vvn zirva vier Inifanterielbataillonen mit entsprechenden techui'''chen Truppen, Radfahrerkompagnien, Batterien usw. zu-sa>nimengestellt werden. Den Uebungen werden interessante moderne Gefechtsaufgaben zugrunde gelegt werden, wobei jene mo'oer- t. Sin englischer Jounmlist in Zagtet. Dieser Tage traf in Zagreb der engNsche Journalist und Berichterstatter der „Times", Mr. Mlaxue?ll« Macartmye aus London ein und stieg im Hotel „Esplanade" ab. Er be-fintdet sich gegenwärtig alsf einer Reise durch Jugoslawien. t. Srdrutschung in Hrastnik. JnlsoVge der Rogengüsse vom vergan>genen Sonntag wui^o« ein großer Ko«miplex des Bcrftabhan-iges hinter «der KnalbenvoMsschule in Hrastnik in unm-vttelbaLe Rutschungsgefcihr versetzt. Die Foilgen sin'd 1!ataistropibonn!t-t^s ruderte das Sanntal hinaib ein 60jälhri-ger Flößer, nanlens 2 enta und sein 71« jähriger Freund. Bei Zidaniiinost zerschellte das Floß am steinernen Pfeiler und Z!enta Ein DermSchtniS Roman von Th. L. Gottlieb. 18 (Unberechtigter Nachdruck verboten.) Ihr freundliches, herzgewinnendes Lächeln verschwand, wenn sie sich im inliinen .Kreise ihrer Familie befand und unbeobachtet glaubte. Er wurde einige Male ungewollt Zeuge von peinlichen Auftritten, die Norma durch ihr herzloses, herriscl^i's Benehuien hervorgerufen hatte. Mit kreischender Stimme, die nichts von dem Süßlich-Schmeichleri-schen, das sie in Gesellschaft immer zeigte, an sich hatte, lief sie durch die väterlichen Räume, vor Zorn mit den ^üßen stantpfend und weinend, «ie ließ schließlich ihren Launen auch in G<'genwart des Verlc>bten des öfteren die Zügel schießen mid hatte keine Ahnung, daß sie damit das Ende ihrer Verlobung beschleunigte. In 5)einrich stiegen Bedenken auf, die immer stärker und endlich zur dringlichen Mahnung wurden. Und eines Al>cnds riß ihm die Gednld — die Sache war zu Ende, der Traum seiner ersten Liebe ausgeträumt. In beiden Teiltti blieb kein anderes Gefühl zurück als das des gegenseitigen Erlöftseins. Eine Zeitlang zog sich Heinrich vollständig zurück und lebte ganz sich und seinen Neigun-gcn. Nun trat neuerlich cin Wesen in seinen Gesichtskreis: Elly Kohlhauser, mit all ihrem Liel'reiz, ihrer Anmut, mit einem bezaubernden Lächeln inn den schönen Mund — und verscheucht waren alle Vorsätze und Bedenken. Er fühlte, daß er dieses Mädchen liebte mit der ganzen Kraft seines Herzens, daß es eine andere Liebe lvar, als jene, die er für Norma Ettrich einst zu verspüren glaubte; daß Elly vom ersten Augenblicke an, da er sie gesehen, ihm zum Schicksal wurde. Er erwog im stillen reiflich alle Für und Wider, die es da zu bedenken gab, und gelangte zu dem festen Vorsatze, mit dem Mädchen bei der erstbesten Gelegenheit, die sich ihin bot, ins Reine zu kommen. Seinem Ermessen nach gab es für ihn nur ein voraussichtliches Hindernis: den Widerstand seines Vaters . . „Ting! ting! ting!" .Himmel, es schlug eben elf, und um vier Uhr mußte er unbedingt marschbereit sein! Er drehte sich auf die andere Seite, und bald umfing ihn ein tiefer, traumloser Schlaf.--- Als ant frühen Morgen die drei Männer das Försterhans verlassen hatten, folgte ihnen vom Fenster aus ein vom Weinen gerötetes Augenpaar: Elly, die die ganze Nacht kaum ein Auge geschlossen hatte. Eigentlich hatte sie ja keinen Grund zum Weinen, denn Heinrichs Liebesgeständnis versetzte sie in einen Himmel voll Glück. Jedoch: der gesellschaftliche, der materielle Unterschied, der Misch^'n ihm und ihr bestand, war so groß, daß ihr.'r Meinung nach die Aussichtslosigkeit ihrer Liebe von vornherein feststand. Das erfüllte ihr Herz mit unendlichem Weh. „Mutter, 0 Mutter! Warum hast du mich nicht mit dir genommen? Warum l)ast du mich hier alleingelassen, damit ich unglücklich werden muß?: Sie blieb ungehört in ihrem Schmerz und ihrem — Glück. Schmerz und Glück! Die zwei Dinge paßten gar schlecht zusammen, und doch waren sie bei ihr in eins verschmolzen. Sie empfand heftige Neue darüber, daß sie sich gestern Heinrich gegenüber so weit hatte hinreißen lassen — und fühlte am Klopfen ihres Herzens, fühlte bei jedem Gedanken, den sie daran hatte, — daß sie Heinrich liebte mit der ganzen Glut ihres jungen, unverdorbenen Herzens. Und aus dieser Wirrsal einen rettenden Answeg zu finden, war ihr gänzlich unmöglich. In ihrer Ratlosigkeit kam sie sich vor wie ein Kind, das mit dem Feuer gespielt und sich verlirannt hat. WaS sollte daras werden? — Mit Bangen schaute sie hinein in den jungen Morgen, der trotz seiner aussteigenden Pracht ihr so dunkel und düster erschien. Als Frühstückszeit war, ging Elly in die Küche hinunter, um das Frühstück zu bereiten. Fran Wildring war aber schon früher aus den Federn und hatte bereits alles besorgt. „Guten Morgen, K^nd! Schon wohlauf? — Um Gotteswillen, was ist Ihnen? Sie fehen ja schrecklich angegriffen aus." rief die Försterin besorgt, als sie Ellys übernächtig-tes Gesicht bemerkte. „O — nichts!" antwortete daS Mädchen ausweichend. „Der gestrige Kopfschmerz hielt die hal^ Nacht an — und ich habe schlecht geschlafen." „Armes Kind! — Hoffentlich fühlen Sie sich jetzt besser? Soll ich--" „Nichts, Frau Wildring, es ist nicht mehr der Rede wert, und ich fühle mich ganz gesund. — Aber eigentlich hiche ich doch eine Bitte." „Nun?" „Es ist heute ein so prachtvoller Tag, daß es wirklich schade wäre, ihn hinter den Mauern zu verbringen. Wollen mir nicht einen kleinen Spaziergang machen? Es zieht mich so sehr ins Freie." „Aber gern, Ellchen, wenn es Ihnen Freude macht! Die frische Luft wird Ihnen übrigens auch sehr gut tun. Nur: woS machen wir mit unserem Hause? Es ist ja dann keine Menschenseele darin. Wenn jemand kommen sollte — —" „Wir lassen Waldmann, den treuen Teckel, dahiüm, der hält gute Wache. Wir ffehen ja nicht weit, und sollte etwas nicht stimmen —» der Hund wird niemaiiid ins Haus lasten, und iiberdies hören wir dann auch sein Gebell und kehren schnell zurück." „Ich bin einverstanden, Kind. Warten Sie nnr einen Augenblick, damit ich mich fertig mache." - ---------(Forts, folgt.) MMT1A WS Ms' ertvcmk in den hochgehenden Wellen. Der an-jvere Flößei^ konnte sich retten. t. Gegen den Operettenkitsch. Aus Beo-grad wird berichtet: Die Kunstsektion im Un-terrichtsnnnisterium sendet allen Jittendan-turen der staatlichen Schauspielhäuser ein Memorandum, in dem die Intendanturen aufgefordert werden, alle Wiener und Budapester Operettenfchlager vom Repertoire abzusetzen. Das Ministerium begründet s<'ln Zirkular damit, datz man den Kunstsinn der städtsichen Bevölkerung nicht verderben soll. t. Tragischer Selbstmord eines Bürgermei-sters. Der BürgermePer von Sombor, Dr. Geovg G r i ö i ä, heiratete als LiZjäHri-ger Iungeselle eine IIMrige Schön?)eit, namens Gisela Marsal, die er leid!?nschaftlich llöbte. Diese Heirat wurde iihm von seinen Freunden wegen der Altersdifferenz verübelt. Mittivlxh na>chmitwgs n^ahm Dr. Gjurieiä noch an der AussckiuWtzung einer Eom'borer Bank teil und legte sich a^bends zur gewöhnlichen Stunde schlafen. Fn der Nacht stand er plötzlich auf, kleidete sich an und gab der jungen Frau zur Antwort, er habe Magenschmerzen und werde bald zurückkommen. Am nächsten Tage wurde seine Leiche aus einem 5 Meter tiefen Trinkivas-serörunnen berausgezogen. t. Ein Fahnenfliichtling. Der Infanterist der II. Kompagnie des 45. Infanterieregimentes, Franz S t o l e g g e r, zuständig ?loch Konjice, ist vor einiger Zeit desertiert. Das Amtsblatt veröffentlicht eine Aufforderung an den Genannten, sich im Laufe eines Monates seiner Truppe zu stellen, widrigenfalls er alle Folgen seines unüberlegten Schrittes zu tvaigen haben werde. t. Den Freund erschossen. In lder 8, Florenz mit Lecce mit 600, Trient mit 6or, veranstaltet am 14. nnd 15. d. M. in Stndenci bei Maribor eine Feier anläßlich des 25jährigen Bestandes der Partei. Geplant ist ein Anfnlarsch der Arbeiterschast, Festreden und sonstige Veranstaltungen der sozialistischen Volksbildungsvereine am Fest-Platz in Studenci. ?n. „Eine Kalamität, die behoben werden könnte". Die in Nr. 180 unseres Blattes ver-ösfentlichle Notiz sei über Mitteilung vonseiten des städtischen Bancimtes dahin richtiggestellt, daß die Alexanderstraße als NeichS-straße in den Wirkunciskreis der Banlektion lmd nicht des städtischen Bauamtes fällt. Hietnit ist die Adreffe wohl geändert, kei-neÄvegs aber die Angelegenheit. m. Weißnäherinnen und Lehrmädchen werden gesucht. Die Arbeitsbörse in Maribor gibt bekannt, daß sie eine größere Anzahl von Weismäherinnen und Lehrmädchen für eine Fabrik fowie auch für Heimarbeiten benöt^t. Die Bezahlung erfolgt wöchentlich oder in^ Akkord. Rest'ektantinnen, die fich dafür interessieren, mögen sich schriftlich oder n^ündlich bei der Artvitsbörfe anmelden, wo ihnen auch alle näheren Informationen erteilt werden. m. Ein neues Cas^. Ein Gastzimn^er 't>eS Ga!stls>allses „Korotan" auf der Frankopau-gasse sM, wie wir erfahren, in ein E^se umgewandelt iverden. Die Salubritätskommis-sion hat den Railm als zweckentsprechend be» zeichnet und so wnrde der Gasthans'besit.^erin die Cast>-Konzessi>on-im HiMick auf den Um- zus Marlbor M a r i b o r, 13. August. ftanid erteilt, daß in 'ter ganzen Magdalena-Vorstiadt sich kein K'citffekaus befindet. m. Ein abderi^'scher Streitfall. Wegen der Reiniiglmg der Straße unter der Eifenba'hn-brücke in Vtelling ist Mischen der Stadtge-meillide und >eer B^ihnverwaltnng ein Streit ausgebrochen. Die Vahiwerwaltung steht auf dem Stanl!?Punkt, die Reinigung der Straße nntvr der Brücke sowie alle damit znsammen-hängenden Reparaturen seien Angelogenl'eit der Stadtgomeinde. Die Staidtgemeinde ist sedoch der gegensätzlichen Meinnng. Jetzt kelhren die städtischen Straßenkehrer, im Sinne ihrer ?^orschri>>ten, 'c>ie Straße nur an beilden Seiten der Bmcke. Die unter der Brücke befindlichen Kehrichtb^anfen, Kuhfladen und sonstigen Mfällo gehören nicht in ihren „Wirkungskreis" .... m. Wieder ein schwerer llnsall. Am 12. d. nachmittags ereignete sich bei der Firma „Sploäno stavbeno druZtvo" in Te^'/.w ein schwerer Unfall, dessen bedauerliches Opfer der dort beschäftigte 53jährigc Schlosser Alois K l i m wurde. Mehrere Arbeiter wareu mit dem Aufziehen einer schweren Ei'enplatte mittels eines Kranichs beschäftigt. Während des Aufziehens riß Plötzlich die Kette deS Kranichs und die Eifenplatte fiel dem genannten Schlosser auf den Körper. Er wurde furchtbar zugerichtet: er erlitt einen doppelt-ten und einen komplizierten Bruch des rechton und des linken Unterschenkels, eine Zertrümmerung der Schädelbasis, Sprengung des Unterkiefers und einen Rippenbruch. Der schwerverletzte wilrde ins Allgemeine Krankenhaus überführt. Für sein Aufkommen besteht keine Hofsnung. m. Die Arbeiten zur Regulierung der Be-trtnjska ultra schreiten riistig vorwärts. Der unaufhörliche Regen der letzten Tage hat zwar die Arbeiten naturgemäß etwas verzögert; doch intenfivc Arbeit bringen den Verlust wieder herein. Gegenwärtig arbeitet man dort schon a^i der Planierung, und etwa die Hälfte der Gasse bietet schon ein Bild ihres kommenden Aussehens. Bald wird auch die Pflasterung nnd sodann auch die Asphaltierung in ?lngriff genommen werden. Wir haben sodann eine recht hübsche Gasse in Maribor mehr, die von der ehemaligen alten holperigen und winkeligen „Vik-tringhofgasse" nichts mehr an sich haben wird. Gleichen Schritt mit der Herstellung dieser wichtigen Verbindungsgasse hält anch die Adaptierung der Häuser; es wurden bereits mehrere neue (^>eschäftslä0en eröffnet, deren Außeuansicht modern und geschmackvoll ist. m. Tierquäleret. In der Nacht von Diens tag auf Mittwoch warf ein nnbekannter Rohling alif der Rn^ka cefta einen kleinen Hund in die Dran. D<'r.Hund schwannn alier ans User und begaun so herzzerreiß^ll^d zu Win- Z» i»»ß« lL2 ?«m DuguH 1g?<^ Aus Dravograd g. Das FeuerWehrsep. Trotz des swrfen Regens wurde vergangenen Sonntag den-.noch das Sommersest der Frciavilligen Feuer wehr m Dravograd in den Rciumllchkeiten des Hotels „PoSta" abgeholten. Allgemeinen Bei?fall fanden auch die Vorträge der neu-gesc^ffenen Fenerwehrfapelle. Bis in die Morgenstunden währte das in änderst animierter Stimmung gehaltene Fest. Man hofft, daß nvben dem moralischen Erfolg auch ein materieller de?: Säckel der Feuerwehr süllen wird. g. Petrt'Hetl. Herrn O. Z. gelang es, in den hochgehenden Wellen dcr ^rau einen Huchen im (^Wichte von 15 Mlogramm zu sangen. Dem glücklichen Fischer ein kräftiges Petri-Heil! g. Folge« der Unwetterkatastrophen. Das an der Mieb gelegene Ekletrizitätswerk Viktor Göll ist durch das Unwetter am vergangenen Sonntag teilweise arg betroffen wor-!xn. Das Wasser drang in die tiefer gelegener Teile des Werkes ein und richtete dort bedeutenden Schaden an. Auch die Brücke, die über die Mieß führt, ist sehr gefährdet. Die Felder und Wiesen in der Nähe dcS Flusses wurden zum Flußbett^ desselben. Aus dem Mießtale i. Trauung. Vergangenen Sonntag fand in Prevalje die Trauung des Herrn Dr. Fr. S n L n i k, Professor an der Lehrerbildungsanftalt in Maribor, mit Frl. Tontschi P l e-s ch i u t s ch n i g, einer Tochter des Grosj-grundbesihers und .Holzhä?idlers Josef Ple-schiutschnig auf Gut Eichhof bei Prevalje, statt, ^m neuvermählten Paare die herzlichsten t^lückwünsche! i. Wasserstand der Mieß. Die Mieß ist infolge des linwetters vom 6. d. abends bis 8. d. früh um zirka einen Meter gestiegen. Alle angrenzenden, ticfergelegnen Grundstücke find unter Wasser geseht. Die schönen Tage dieser Woche lassen vermuten, daß das Wasser bald abfließen wird, wie man auch schon eifrig mit den Aufräumungsarbeiten beschäftigt ist. Sport Don Sopt. Webb bls Sertmd Sdtrie Im Jahre 1875 durchschwamm Kapitän Webb den Ltanal La Manche in 2! Stunden 45 Minuten. Rund Ü0 Jahre später voll- bringt eine 20jährige Dame, Miß Gertrud Cderle. dieselbe Leistung in !4 Stunden "jl) Minuten, also mit einer Verbesserung von 7 Stunden, wobei sie noch um 45 Minuten den Zeitrekord des Italie?^e Gastreise nach Abba-ziA. Die Spielerinnen werden voraussichtlich auch in Susak und Bakar Spiele absolvieren. : Die Besucher des Finale-Wettspieles um den Königspokal aus Maribar mögen sich spätestens bis heute abends (Freitag, 21 Uhr) im Cafe „Central" melden, damit die Eintrittskarten rechtzeitig beschafft werden können. Kleiner Anzeiger. „Marstan" . Sxpofitur befindet sich Aleksandrova cesta 45 im Gastlokale gegenüber Hauptbahn Hof. _^87 Leeres L»?al mit Zimmer, geeignet für Cpezcrei, wird gegen eine Wohnung mit 2 Zimmern getauscht. Anzufragen Vrbanova ulica 20, Tischlerei._828'i Zuchttiere der Altsteirer- und E-'itNitaler Raffe aus Leistung?-züchten, Brutapparate und son-ltilie ^'fchllirz'?'' bei 5>osef Maseck, Graz. Schloschergkai 28 lGe« fliigelzuchtvercin). 793V Lehrerin der franzöfischen Spra. 6)0 gibt Stunden. (Absolv. Uni-v'lllm in Frankre'ch.) Adr. in der Verw. 8123 HauSschveiderin bittet die geehrten Damen um Arbeit. 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KZ32 Mr ««Will! 1—2 Timmvr un«l Xvekv von be55erern ge5uckt. ^ntsZ^e unter „k?ukjA 25- kin cjie Ver^altunß^. M!,lIIIIlllllllIIlsslIIIIIli!IIIIII!!llIIlIII!IsIII!IlIllIll!IlIllIIi!lIlIlIIIIlllllI«llIIlllllIlIlllI!llI^ sllen l.Snc>e»n Lukops» Kommen äie Walen. /^u» allen l.Sn«^ern «ter krtie Kommen clie Linkäuter 2ur 11. «IM« iurk»»iario»i»uu Z.-I2. »KP?»»«»«» 1»2« 5Ik? Intetnatlonale ^otorrsä-^usstelluNA — Koklen» messe — l'eciinisclie ^eutieiten unä Iirsinäun» xen — ^ükelaussteilunsz mit 8OncIesk»bteUunZ: KleinvotinunAseinriclitunAen e 55k (/^^^5sepslg5t: 3.—19. 8epte mder 1926) Kein p^övisum. ^it 1Vle5sei>u5vei8 unck I?el5ep»sz kreier Oren^lldektritt nactt ()e5terie!c!i. k^aworels-ermitiZißun!» «uk clen vsterr. unä kiuslSncl. Kslinen unck Lut «jer l)on»u. — >^u8liljnfte aller >^rt uncl t^e5!;e-sukiveise zium preise von I.>in 40 — ertiSltlictr bei der a.o., ««»»I V«., sowie bei clen etilenamtllclien Vertietun^en in f^echunssoäno oäprem-niStvo) lel. 230 „ KekONlTGr O <0., Lrste ^UAosl. IlAns-764Z polt 0., cesta 16 norel..«ai.»vioi. Lsmstöß^, cleri 14. August «benäA ..ei«ndslin»mllslklkz»pene' unter per5öli!j^Iie!s I^ei'tunx des Kspellmeisters ^k,x Lcküliliesr. ^eclen Lonl^ts^ von 10—12 l^kr clie beliebter, l^rüksekoppvn u. /^dvnctkor^zevrt« von äer velLtürlvec!l5ctie 1'äli^erlnnen I>lz!iiItMIe-csrliIiiIili!liii KSnix cler Diebe 12V7l Unsere innigstgeliebte, nnvcrgehlichc Gattin, bezw. Schwiegermutter, Frau Emilia Schwipp ^rnndbesivertn ist heute den 12. August nach längeren,, schweren Leiden, versehen mit den Tröstungen der hl. Religion, seelii^ ii» .'(vrrn entschlafen. Das Leicheiibeqlinnnis der nnoer^^eblichen Dahingeschiedenen findet SamStag deil 15. Auqnst uin Uhr vom Trauerhause, Äröeoina Nr. 177, anS auf den städt. Friedhof in PobreZ e statt. Die l,l Seeleninefse wird am 16. Angust um halb S Uhr in der Franziskaner-Pfarrkirche gelesen werden. 8^!)? Krt'evina bei «»rtbor, am 12. Angnst 1926. Josef Schwipp als Gatte. Franz Flu er als Schwiegersohn. -hq.»dae..«.«.» Iii, »i. lld, .i»l? -FI», d.. H.r°u«g°b.. D.«- DLel... Beide wohnhaft tu Martbor.