Mittwoch, den so. Zprit 1878. XII. Tahrga»H Die ^MarburgerZtitung" erscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag, in» Haus monatlich 1v kr. — ^ Preise — sür Marburg: ganzjährig 6 fl.» halbjährig 3 fl., vierteljährig 1 fl. 50 kr; far Znßev«» mit Postversendnng: ganzjährig 8 fl., halbjährig 4 fl., gvierteljähri 2 fl. Znsertiontgebühr 6 kr. pr. Zeile. Zur Htbmg dtr^Waiwitthschast. Der laidwirthschaftliche Verein zu Vresten iu Rieder-Otfterreich hat eine „Denkschrift über de» Zustand der Wälder in de» OebirgSgegenden des Viertels ober dem Wiener Walde mit Angabe der Mittel zur Hebung der Waldwirthschaft iu diesem Gebiete" veröffentlicht. Diese Denkschrift betont, daß die Bevölke-ruug dlt todt — den haben ste gestern zu Möhlingen begraben — seinelwetien könnt ihr schon morgen Hochzeit machen! folgte eine wohl» bekannte lnännliche Stimme hinter ihnen, und lvie sich Burkhard zornig, Sabine aber mit einem hellen Aufschrei U'nkehrte, stand die hohe, ehrivürdigeGestalt deS alten Schillmeisters Got-sried vor ihnen, den der Schmerz u« den ver» ist gewöhnlich zu reif und eingetrockkiet, um bei der Mast gute Resultate zu ergeben ; durch Kochen scheinen daqej^el, die nahrhaften Bestandihelle ihre slühern Eigenschaften wieder zu erlangen und von neuem brauchbar zu werden. Zehn Pfund gekochtes Stroh erwiesen sich von gleichem Nützrwcrthe mit z^hn Pfund gutem Heu. Ebenso Verhält eS sich mit dem Kochen deS Heues. Sechzehn Pfund gekochte Tljimothee bewirtea dasselbe Resultat in der Fleischproduktion, ivie Vierundzivanzig Pfund uNj^ekochte. Außerdem tvurdc durch daS Kochen des Heues und SlroheS vor der Filtterung ein viel kräftigerer Dilnger erzielt, welcher seine Wirkung sofort auf den Acker äußerte. Zum Kochen wird ein geivöhnli-cher Dampfapparat empfohlen, dessen Kosten sich in tvenil^en Monaten wieder bezal)lt machen. DaS Futter wird am besten lauwarm vei^cidr^lcht, und da cS sich im stutverschlossenkn Apparate mindestens nchtundvierzig Stundeu lang, selbst bei kaltem Winterwetter, warm erhält, so ist cs, der Fkuervngs-Elsparnlß halber, nur nöthig, alle zwei Tage zu kochen. ^Ge lv e r b el e b e n.) Der erste allegemeinc Deutsche SchuhM'»chcr-!ag, welcher zu Ostert? in Leipzig stattgefunden, war besucht von 300 Vertretern des Gcschnftes (Jnnun.^en und Vereine) in Deutschland, Oesterreich und Rußland. In der ersten Sitzung tvurde beschlosftn, einen „All-aemeinen Deutschen Schuhmacher-Verein" ln Mnden und wurde ein Ausschuß niedergesetzt „zum Zlveck der Schaffunj) einer deutschen Schuhmode"; der Ausschuß soll die ausgestellten Arbeiten prüfen und dann der Versamm' tung Bericht erstatten. Zum Vereinsorgan wählte MIN die „Schuhmacherzeitung". In der ztveiten Slßxng wurde Bericht erstattet über die M>» ,n»«» »»W»!«»»«»»»»»» lor'nen Sohn, der Jammer der armen Mntter und die laute Theilnahme so Vieler trluer Freunde und Nachbarn aus dem Hause Ultd dem Dorfe getrieben l)tUtt', um in der Stille i)tt Nacht sein erschüttert Geniiith zu sammeln und lm Gebet zum Lcnker über drn Sternen Trost und Beruhigulig zu finden. ,Ia ivol)I, Labine/Dtin Freund ist todt, gönn' ihm seinen Frieden," s-gie der alte Mann, da ibn daS Mädchen krampfliaft am Arme faßte und stumm, mit totttilelchen Zügen zu ihm aufschaute. alS hiNjje von dem nächsten Laut seiner Lippen Tod und Leben für sie ab. „Ehevorgkstern unterm Morgengeläute starb er in den Armen seiner gute» Mutter; macht, Kinder, daß ich lviedlr zu ihr heim komme, ich kann sie nun schon nm Vieles besser trösten als vorhin, wo mir selber der Boden unter den Füßen wankte!" Mit diesen Worten ging er vorlvärtS, aber Sabine ließ seinei» Ärm nicht wieder los, sondern ging ivie gebioch n nedcn ihm her und brachte endlich mit tonloser Stimme die Bitte hervor ihr noch mehr von jeineln Franz zu erzählen, lvas dir alle Schulmeister denn auch gerne that, irrdem es ihm selblr eine Erleichterung geivährte, gerade ihr von dem Sohne und dessen letzten Tagen und Leiden zu erzählen. s.cmacht werden. Zu dieser Neuerung zwingt die Erfahrung, dag die Wagen gelvöhnlich ungenu-gend geölt und so durch häufi ^eS Heißlaufen und Schmelzen der Achslager stark beschädigt w rden. Es zeigt sich auch hier wieder einm^U. d^ch sparen am unrechten Orte die ärgste Verschwendun.^ ist — gnnz abgesehen davon, tvle viele Unglücksfälle qerade durch die künstliche Herbeiführung von Oelersparniß verschuldet sein mögen. (Staatsschulden.) Vom Dezember 1371 bis Juni 1872 nahm die österreichische, nicht rückzal)lbare konsolidirte Staatsschuld (LOdö.yg Millionen Gulden) um 3.4, Millionen, die rückzahlbare (503.4 Millionen) um lö.A, Millionen zu. Die schivebende Staatsschuld (40.gM Mill.) nahm dagegen Utn 3.^^ Millionen av. Die schwebende Staatsschuld, welche Oesterreich-Ungarn gemeinsam trägt, hat sich um 3.,,^ Mtlliouen gesteigert. Marburger Berichte. (Aus d em I. t, llgemein. Beamten-vereine der österr. ungar. Monarchie.) In vergangener Woche befanden sich, ivie wir aus verläßlicher Quelle hören, zivei Direktoren der Beamten-Baugeselljchaft hier und es gelang diesen Herren, Baugrüude für fünfundztvalzig bis dreißig Beamtenhäuser unter günstigen Bedingungen zu eriverbeo. Es wäre die Inangriff-nal)me solcher Bauten nur dringendst zu tvüaschen, da damit einem längftizefühlten großen WohnnngS-bedürfnisse gründlich abgeholfen werden könnte und die Baugescllschaft obendrein auch ihre Rech« nung finden müßte. (R el chsrath S-W a h l) Am Sonntag fanden im Saale des hiesigen RathhauseS Ner-Handlungen statt, betreffend die Vorbereitung zur ReichSrathS-Wahl; es betlzeiligten sich die Herren : Dr. M. Reiser, Odinann — Dr. Stra-sclla (Pettau) Obmann-Stellvcttreter — Dr. Duchatjch, Schriftführer — Andrejs Nud?, Anton Fichna (Pettau),.Alois v Kriehuber, Franz Perko. Simon Wolf, Anton Hohl, A>- bcnsbcrg. Mtlrco. PaöcotiNi und Adolf Koster (Pettau). Karl Reuter, JuliuS Pfriemer. Ferd. Baron iliist. Johann Girstmayr sen.. Ed. Schmidt (Mahreiik^erg). Dr. Joseph Schmiederer. Die Genannten beschlossen, an sämmtliche Ge» meindevertretungen der ivahlberechtigien Städte und Mtirklorte im Wahlbezirke Marburg-Stadl folgenden Aufruf zu erlassen: „Die Gefertigten haben sich als Delegirte heute IN M.nrburg velsammelt und dahin ausgesprochen, daß zur ErmoAlichnng eineS einhett- So. schritten Vei.de dem Dorfe zu, ohne, sich weiter um Burkhard zu bekümmern, der^ ihnen ?liechanlsch nachfolgte, in einem Widerstreit von Gefühlen, welHer sich nur schwer be-schreiven läßt. Denn eS traf ja 'Alles so ein, wie er's ihr noch eben in der Leiden^schast seines Schmer-zeS vorausgesagt ^atte. Er mußte eS mit ansehen, lvte Sabine, weil ihr die Füße fast den Dienst versajiten, sich iinmer fester an den Alten anklammerte, ivobei sie beständig im Vor-tvärtsgchen mit ihren stai'ren bleichen Zügen zu Jenem aufblickte, um ja kein Wort von jeiN'M trauriger» Bericht zu Verlieren; als wenn jetzt UichtS rn der Welt mehr ein Interesse für ne hätte, iiichts Anders mehr ihre Seele beschästige, lvie der, welcher ihm. ihren erklärten Bräu-ti^aty, ihr Herz im Tode streitig machte! Das ival das Ende t ineS Teiges, an dem er sie iin Hinl'^l'ck aus ihre nahe bevorstehende Vcreini.^nn^^ sc', heiter wi«'. lange nicht gesehen hatte; und. zum Dante dtifür sog sie jetzt Mit gierigen Bl'icken jedeö Wo rt über den ehimali-gcn ' G^.likbte n t)on deS Altt n Lippen und über-lt'ß eS ihrcin Berlobien. sich in die ZukunftS-träume einei^ (^lückS zu Versenken, das unter solchen Auspizien begann und gleichsam von der Todtenglocke ihrer gestorben»'n Liebe eingeläutet wurde l lichen Vorgehens bei Durchführung der direkten Wahlen in den Reichsrath eiN auS 38 Mit» gliedern bestehendes AgitationSkomite zu bilden sei. von welchem auf Marburg 14, auf Pettau 6, auf Friedau. Hohenmauthen, St. Leonhardt. Luttenbetz,, Mahrenberg, Polstrau, Saldenhosen, W ndisch'Fcistrltz und Windijch-Graz je 2 Abgeordnete entfielen. Es ergeht demnach daS frsundlichc Eriuchen, die löbliche Gerneindever-tretung wolle in kürzester Frist, längstens in 14 Tagen, eine Versammlung der Wähler einberufen. aus deren Mitte die bekanntgegebene Anzahl »lon Vertretern wählen, diese dem Obmann der heutigen Versammlung namhaft machen, damit die Geivahlten sich sofort als d.» sinitives WahlkoiNite konstituiren können." (B e z ir ksv e r tr et u n g St. Le 0 n hard t.) Von der Marktgemeinde Heil. Dreifaltigkeit iliurden folgende Herren zu Mitgliedern der Be-zirkövertreluttg getvählt: Anton Wolf, Bürgermeister — Felix Rletschinsky, Arzt — Franz Kröl!, BäckermeiNer —Vinzenz Fcrk, Realitäten-bksißer IN dieser Gemeinde — alle vier freisinnig. Zu Vertretern der Landgemeinden ivurden erkoren : die Herren: Anton Roschker «n Triebein, 3akod Klinar in Smolinzer«. Fr.mz Tomakitsch in St. Benedikten, Jakob Peischosnik in Ober-Scherias-zen, Franz Loserer in St. Leonhardt. Anton Vo-strin in Unter-'t^urgstall. Michael Weiß in Ober-Wurz, Simon Srhisko in Unter-Welitsche»!, Johann Nickt in Krennberg, Karl Petschofuik in Tötsch; mehrere der Geivählten sind national und klerikal gesinnt. Im Ganzen genommen zählt die Bezirksvertsktung St. Leonhards 23 Genössen der freisinnigen, 8 Genossen der national-klerikallN Partei. (B e z i r S v e r t r e t n n g Marburg.) Die Großgrundbesitzer (48 an der Zahl) wählten gestern VoiMittag 10 Uhr zu ihren Vertretern die Herren: Geor^^ Dobai in Platlch. M. Lösch-nigg in Marburg, Konrad Seidl in Gams, Joseph Walchcr Zinsath, Michael Wretzt in Rothiveiu. Barthol. Ritter v. Earneri in Wildhaus. Heinrich v. Gasteiger. David Hartmann, Ferdinand Baroi^ Rast, Alois v. Kriehuber in Marburg. (Vom T? l e g r a p h e n a m t e.) DaS Handelsministeriitm hat den hiesigen Telegraphen-eleven Herrn Johantt Toplak zum Assistenten 2. Klasse, und die Fräulein: Maria Probst. Marie Pusitsch und Marie Wutt zu Manipu-lantinnen bei der hiei^ortigen Telegraphen-Hauptstation ernannt. (Lehrerverein Umgebung Marburg.) Morgen Vormittag 10 Uhr findet die So kamen sie in's Dorf, a » das Wirths-baus zur goldenen Rose. Hier standen Beide still; aber Sal.ine ließ den Arm deS Schulmeisters noch immer nicht loS; als lei eS «hr unmöglich, sich von dem Vatee des Geliebten zu zu trennen, zögerte und kämvte sie Mit sich, als müßte sie ihat noch etwas sagen, was sie für alle Ewigkeit mit ihm verbände und ihm zu-ihr ganzes Innere enthülle. „Seid gliicklich! Gottes Segen cur^m Bunde!" sprach der Alte feierlich, um diesem Zögern und Zagen des ivie leblos l u seinem Arme hängenden Mädchens eüi Ende zu machen. „Herr Burkhard geleiten Sie ihre liebe Braut in s Haus, ich glaube sie hat Sie jetzt nöthiger ivie inich.'' „Gute Nacht, Vater, Vater! Grüße die Mutter, die Mutter!" hauchte Sabine, seinen Arm loSlasiend, und schlvankte, ohne den ihreS Bräutit^ams zu ergreife.n an diesem vorüber die Treppe hinauf-, ein Anblick, der ailf Burkhard einen so erschülternden Eindruck inachte, daß er ihr regungslos nachs^ch. während d^r alte Schul, rneister seiner Wohnnng zuschritt und gleich daraus der Mond, als wolle er den schmerzgebeugten Val-!? zu der trauernden Mutter begleiten, hinter ein Schleiergewölk trat. Endlich erhob sich Burkhard von seiner Betäubung und ging in'S HauS, entschlossen, der Eröffnung dieses Vereins statt; dnS Programm enthält folgende Nnmmern: 1. Gesang, 2. Eröff? nungSrede von Professor Dominkusch, 3. Vortrag über Schulbesuch uni) Jugendbibliotheken auf dem Lande, über Funktionszulaj^en d^r ein-klassigen Letzrer von Herrn Drusowttsch. 4. Ge-schästliches, ö. Anträge und Wünsche, 6 Festessen im Gaflhause „zur Stadt Wien" (1 Ul^r Nachmittag). ^Konzert.) Bei dem Konzerte des Herrn Mortier de Fontaine (1. Mai iM Kasino) wird auch die Sängerin Frl. Marietla von Leclair aus Graz mit'vlrken. (Fabrik zur Erzeugung von künstlichem Dünger.) Die Gesellschaft wird zwi« schen Poberich und Meiling eine Drathscil-Utber. fuhr errichten und die Benüßuog derselben für Personen und und Wagen unentgeltlich.und ohne Ausnahme gestatten. (Volts schule. A r m e n b ü cd e r.) Der Geldwerth jener Armenbücher, die im Schuljahre 1873—74 an die steiermärtischen Volksschulen al»gegeben werden, beläust sich aus 6300 fl., und kommen hievon aus die Schulbez>rke deS Unterlandes 2909 fl. 11 kr., nämlich: ArnfelS 30 fl. 28 kr., Cilli (Stadt) 42 fl. 70 kr., Cilli (Landschaft) 172 fl. 50 kr., Drachenburg 161 fl. 50 kr., EibiSwald 78 fl., Frledau 119 fl. 10 kr., Gonobitz 115 fl. 60 kr.. Lelb- Eingesandt. In einer der letzten Nummern der „Mar- burger Zeitung" fanden wir einen aus dtn Thier-schütz abzielenden Artikel auS der Feder deS geschätzten Herru Rittmeisters Wir sagen ihm für die trefflichen Worte nicht nur unseren Dank, sondern bitten ihn gleichzeitig, im Dienste der Humanität auch fernerhin drrart thätig zu sein. Dadurch iverden nicht nur viele Proselyten geworben, sondern eS tvird auch auf Herz und Gemüth anderer Personen eingewirkt werden. Mehrere Nichtmitglieder und doch Freunde der Humanitären Sache deS ThierschutzvereineS. Eingesandt. Die „Marburger Zeitung" brachte in der letzten Nummer eine Einladung zur Eröffnungsfeier des „LehrcrvereinS Umgebung Marburg". In diesem Aufrufe ist auch deS GrundeS erwähnt worden, auS welchem die Konstituirung eines cigenkn LehrervereineS für den Bezirk Umgebung Marburg (bis nun waren die meisten Landlehrer Mitglli'der deS hiesigen LehrervereineS) vor sich ging. Wir waren bis jetzt der Ansicht, daß nur persönliche, vielleicht auch nationale Motive die schöne Harmonie zwischen Land- und Stadtlehrern stölten und die sehr bedauerliche Spaltung herbei« sührtcn. Allein wir befanden uns in einem sehr argen Jrrthnme, denn der Herr Professor Domin-kusch belchrt uns eines Andern. Cr meint in seinem Eingesandt, daß nur aus diese Weise eine „einhettliche und raschere Durchführung deS NeichsVolkSschulgesetzes am Lande ermöglicht tverd?. 3n diesem Passus tvird uns Stadtlehrern der Borwurf gemacht, daß wir ein Hemmschuh in der Durchführung deö neuen Schulgesetzes gewesen wären, gegen welchen Anwurf wir unS feierlichst verwahren müssen. Der Herr Professor hatte als gewesener Obmann dkS Marburger LehrervereineS vielfach Gklegrnhcit. sich von unserer GesinnungStüchtigkeit zu übkrzeugen; auch dürfte eS ihm nicht fremd sein, wie wir über das neue Schulgesetz denken. Wir stellten uaS jederzeit auf den Standpunkt des freien Schulgesetzes und waren geiviß unter den Ersten, welche diesem Gesetze aus voller Brust zujubelten, weil wir darin daS einzig rich» tige Mittel erblicken, das unserer VollSschule auf die Beine helfen wird. WaS den Herrn Professor zu einem solchen Vorwurfe, der ganz darnach angethan ist, die Ehre dir M>-rbmn-r S-Hr» zii / chädi,,,^ MtN Klan,, dt« Marbitrg'k Lkhr.rvirrme« i,, miskreditiren, veranlaßt, mSch ten wir sebr erfahren. ^ Wenn der Herr Ptvfeffoc unserer gekränkten Ehre nicht Genugthuung verschaffe, so werden wir was uns zwnr im Interesse der Kollegialität mit den Landlehrern skhr unlieb wäre, den wahren Grund deS Zioiejpallcs unnachsichtlich publiziren. Im Namen des Marburger Lehrervereines ' M. Jaks che, Borstand. Aufruf zur allseitigen, allgemeinen Betheiligung an dem neu gegründeten Lehrervereine „Schulbezirk Umgebung Marburgs. In der Zeit der Eisenbahnen und Telegraphen pulstet das Bölktrleben etwas rascher, alS IN frülzeren Jahrhunderten; durch den unendlich vervielfältigtcii V.ik^lir, durch dea beschleunigten Austausch der Waaren und Gedanken ist die Wechselwirkung d^r europäischen Völker auf ein. ander so groß geworden, daß. einzelne Ereignisse ihre nachtialtige Wirkung leicht verlieren und daß ihre Spuren von der allgemeinen und stärkeren Strömung mit fortgerissen werden. In einer solchen Zkit ist es aber auch schwer, wenn nicht unmöglich, ein Volk von den Einflüssen der Kultur fern zu Hilten, und jeder Versuch, eiiiem Volke den Segen der Kultur zu ver-künunern, rächt sich an dem Frevlcr, der die Versöhnung hinlerlreiben will. Wenn eS auch nicht zu befürchten ist, daß es unmöglich sri, die zivilisirten Völker EuiopaS ^n der l^nwisstnheit und dem Aderglauben deS Mittelalteis zurückzuführen, so muß man sich doch gestehen, daß ein solcher Versuch schon Unheil genug anrichlen kann, namentlich wenn denen, die ihn machen, ein bedeutender Einfluß auf die Schulen eiNjicräumt wird. 3n großen Stadien mitten im Weltverkehr ivird der Einfluß drr NückschrittSbestrebungen von selbst paraiysilt iverden; nnderS aber sieht die Sache aus, lvenn man das flache Land berücksichtiget. 3n den Schulen auf dem Lande und überhaupt in Gegenden, die dem Weltverkehr noch mehr odrr lveuiger verschlossen sind, kann am meisten geschadet liierden, die Bildung, die eben im Auft!lühen ist. oder noch gar im Argen liegt, kann j^eittveilig völlig gehemmt werden. Darum sollten alle einflußreichen Männer, Nitz 169 fl., St. Leonliaidt 109 fl., Lichtenwald 49 fl. 70 kr, Luttenberg 65 fl. 49 kr., Marburg (Stadt) 84 fl. 50 kr., Martiurg (Land-schasl) 276 fl. 48 kr., Mahrenberg 57 fl 32 kr., St. Marein 129 fl. 91 kr.. Mureck 145 fl., Oberburg 32 fl., Ober-Radkersburg 61 fl. 45kr., Pettau 357 fl. 40 kr.. Radkersburg 80 fl. Rann 132 fl. 99 kr.. Rohitich 78 fl 10 kr, Tchönstein 43 fl. 50 kr, Tüffcr 98 fl. 7 kr., Wlndisch-Feistlitz 122 fl. 70 kr., Windisch-Graz 38 fl. 21 kr. Keytc Most. Die Altslovenen habcn aUe Vermittlungsvorschläge des zungslovenifchen Cen-traltomiteS abgelehnt. In der MilitÄrgrenze nintmt die Rinderpest bedeutend zu. Garibaldi ist gefährlich erkrankt. Die spanische Regierung hat den Marschall Serrano verhaften lasse». Dora kein Wort von den Vorgänge» d-t hm-tigen Abends zwischen ihm und Sabine zu sagt». Von den Kindern hörte er, die Mutter sei die Acciserin besuchen gegangen, lind zugleich erzählten sie :h,n den Tod deö Franz Webir, von dem sie ihn noch nicht unterrichtet glaubten, und wie groß die Trauer darüber im ganzen Dorf« sei. „Die Mutter hat auch zum Vater gesagt, nun müsse man mit der Hochzeit noch acht Tage tvarten!^' sagte das kleine Hänncsle ganz traurig. „Das schickt sich nicht anders, iveil der Franz Weber unser guter Freund tvar und mit der Sabine zusammen zur heiligen Kommunion gegangen ist," bemerkte die altkluge Fränz. „Gelt Burkhard, du wartest auch gerne die acht Tage ihm zu liebe?" „Wo ist denn die Sabine hingekommen?", fragte der junge Mann, dem nur noch diese Weislieit aus plapperndetn Kindermund fehlte, um ihm das Ungliick dieses Tnges vollends verwünschen zu lussen. „Sie ist in ihrer Kammer," sagte die zwölfjährige LiSbeth. „Wenn Du kämst, sollten wie Dir sagen, sie wolle sür Dich und für sich beten und dann schlafen gehen, sie sei jehr müde und auch Du sollst heimgehen. Aber gelt Burk- hard, Du bleibst noch ein tvenig l»ei unS?'" Doch vergebens schlössen sich zu dieser zutraulichen Bitte der Acltesten die Kleineren mit al-lcm kindlichen Ungestüm ihrer jungen Herzen an, um den Freund zum Dableiben zu beive-gen. In der grenzenlosen Aufregung seine« Innern und von einer Angst erfüllt, die er sich Nicht zu erklären vermochte, ivar eS ihm sogar lieb, der Rosenwirthin heute nicht zu begegnen, deren scharfem Auge sein GeMÜthSzustand geiviß nicht lange entgangen wäre; also Vertröstete er seine kleinen Freunde auf d.n morgenden Abend, versprach Jedem auf das Osterfest einen Zuckerhasen, und ging dann so eilig von dan-nen, daß er nicht einmal einen Gruß sür die Eltern zurückließ und eben so wenig eine Nachricht für Sabine, lvann er morgen wieder zu ihr kommen »verde. Aber wie unwiderstehlich ihn auch icin? isieberhifte Unrnhe aus dem Hanfe der Geliebten sortgetrieben halte, so daß er erst ivieder leichter aufatlzmete, als er sich im Freien befand, an die Heimkehr dachte er darum ooch nicht; viel-inehr hielt ihn eine unsichtbare Geivtilt in der Nähe deS Hauses f^st, alS ivenn er für die angstvollen Ziveifel seiner Brust noch ans eine letzte Bestätigung warten müsie nnd unmöglich Mit dieser peinlichen Ungetvißhelt nach Hauje zurückkehren könne. Die tiefe Dunkelheit, welche jetzt in der Dorfstraße herrschte, gestattete ihm. ohne vo n Zkmandeu bemerkt zu iverdcii. sich aus einem der Flohhölzer nikdcrzusetzen, ivelche dem Hause gegenüber aufgehäuft lagen und von Ivo er gerade nach d.m Kammerjcnster Sabinens hinauf sthen konnte. Bald entdeckte sein scharfes Auge, daß noch ein Flügel desielben offen stand; nnd doch hatten ihm die Kinder noch eben gelagt, Sabine sei schl.ifeii gel^ang'n. doch »vlhte vom Flusse ein kalter Nachtwind herüber, der zuweilen sogar den einen Fenitekflügtl klirreni» aus- und zuschlagen machte, so d^ß es ihm mehr und mehr zur Gewißheit wurde, Sabive sei noch gar nicht in ihrer Kammer anivesend. Am Geivissesten ivar eS ilim. daß sie ohne Aufenthalt durch die Hinterthüre nach dem Schnllinus gegangen sei, um mit den Eltern deS Geliebten zu trauern und zu iveinen. anstatt für ihn. tvie sie gesagt, zu beten; daher konnte er der Belsuchung Nicht iviederstehen sich durch den Augenschein von vcm Grund oder Ungrund dies'^ Verdachtes zu überzeugen, worin ihn die Erinnerung an ihr letztes Benehmen noch Mehr bestärkie. (Schluß folgt.) die durch ihr< Stellung bestimmend einzuwirken vermöge« und denen das wahre Wohl det Volkes am Herzen liegt, es sich zur Aufgabe machen, der Schule die richtige Ttelle im Staate zu erringen. Alle diejenigen, deren Händen dit Geschicke des Volkes anvertraut sind, haben den Bttuf, in der Schule »le lkechte des BolteS zu wahren, durch die Schule die wahren Interessen deS Vol« kes zu fördere. Die Volksschullehrer deS SchulbezirteS Umgebung Marburg haben sich nun die schöne Aufgabe gesttllt. in dem neu gegiündeten Vereine die besonderen Verhältnisse und Zustände der Lano-schulen möglichst zu berücksichllg^n, sich selbst in demselben allseitig fortzubilden und da» freie Keichsvolksschulgese» mötjlichst einheitlich und rasch auf dem Lande durchzuführen. DiestS löbliche Bestreben verdient allgemeine Anerkennung und darum ergeht vom Gefertigten an die ?. Bezirks- und Ortsschulräthe Umgebung Marburg, Windischfeistritz uad St. Leo»-hardt, an alle Schulsreunde und Ellern die Höf-lichjte Einladung zur allgemeinen Bethelligung an dem neu gegründrten Lehrervrreine mit der srrundlichen Bitte, densribsn auss trSfligste in seinen edlen Bestrebungen zu uaterstüßeu. Marburg a« 28. April 167A. Johann Dominkusch, t. k. lvezirtSschulinspektof. Gingesandt. Ich kann nicht umhin, verächtliche Vorgänzze öffentlich zu kennzeichnen. Heute fand die Wahl der zeh» Mitglieder in die Bezirksvertretung auS der Gruppe dts Eroßgrundbesit»es statt, an welcher ich im eigenen Namen und als Bevollmächtigter theilnehmen sollte. Im Wahllokale angelangt, fand ich Gruppen von Wählern, wilche rathloS taftandtn Ul>d einen von einem Dierstmanne in dic Hände gedrückten Wahlzettel besahen. Aus mehrseitiaen Mittheilungen ging hervor, der liiSherige Ob? mann^tcllvertreter Hkrr Heinrich l^dler von Ga-steiger habe wohl eine Wahlbesvrechung anberaumt, die Berftändigung an Gemeinden, die sich seiner Sympathien nicht erfreuen, habe sich aber so sehr yerspätet, daß solche hieran nicht theilnehmen konnten, endlich ganz mißliebige Persönlichkeiten von hier wurden j^ar keiner Einladung aewürdlget. So kam eS denn, daß die Äusftcl-lung eines Wahlvorschlages nach He'z nelust stattfinden konnte, ohne sich hiebet um Jene zu kümmern, welche stets empfiidllch getroffen werden; liegt ja doch eine schöne Glasfabrik nicht in die. fem Bezirke und ist ditselbe bei Erhaltung vo' Protektionsstraßen vor Zahlungen gchchcrt. Daß lsiese Machinationen in hohem Grade den Unwillen der Mäkler hcrvorri fen. ist um so begründetcr, als die Motive bedauerlich sind. Nachdem ich nun schon ^um wiederholten Male Gelegenheit sand, Herrn von Gastngers Konsequenzen zu bewundern, so unterli ß ich gleich vielen A'deren die Wahl, eS mir vorbehaltend. in Bezi ks- und anderen Angelegenheiten einiges Licht zu verbreiten, weil ich nicht zu Jenen Mle. wllche sich von einem Absolutisten gleich Nullen behandeln lassen, sondern gewohnt bin. offen und gerade — ohne PopularitätSha-scherei aus B'zirkökosten — die Jnter.ss n meiner Wähleraruppe zu vertreten Diese Mittheilttng möge vorläufiij den Zweck haben, Persönlichkeiten im öffentlichen Amte zu konsequentem Vorgehen zu bestimmen und von Ausdrücken persönlicher Leidenschaft nbzuhallcn. Marburg, 29. April 1873. Franz Perko, _RcatitätenbesiKer._ Marburg, 26. April. (WochenmarktSbericht.) Weizen si. S.70, «orn fl. 3.90, Gerste fl. 3.50, Hafer fl. 2.10. «ukuruh fl. 4.20. Hirfe fl. 3.90. Hirsebrein fl. 6.—, Heiden fl. 3.50, Srdäpsei kl. 1.50. Bohnen fi.4.l0, pr. Metz. Weizengrie», N. l5.b0, Mundmehl fl. 13.—, Semmelmehl fl. 11.b0. Weißpohlmehl fl. 10.b0, Schwarz, pohlmeizl ft. S.b0 pr. Cnt. Heu fl. 1.50. Lagerfiroh fl. 1.b0. Hireustroh fl. V.90 pr. Ttr. Rindfleisch 23, Kalbfleisch. 80, Echweinfleifch i. 81. Lammfleisch 22, Speck frisch 35, Rindschmalz 60, Schwcinschmalz 44, Schnieer 38, Butter S4. Topfenkäse 14, Zwiebel 10, Knoblauch 22. Kren 10, Kümmel 46 kr. pr. Pf. Tier 1 St. 3 kr. Milch frisch« 14 kr. pr. Maß. Holj 18" hart fl. 5.20. weich fl. 4.80 vr. Klafi«. Holzkohlen hatr 60, weich 40 kr. pr. Metz. B Miersttirischer AitatWcht-Vtrti». iveffenttiche» Da«k. Die in der vorletzten Nummer dieses Blattes berichteten Verhandlungeu behufs Ueberlassunti einer passenden Lokalität zur Ausstellung des VereinSbienenstandes sind Dank der regen Theil- ^ » . -, , nähme zu einem der» VerrinSintereslen höchst ^abzugeben zuträglichen Abschlüsse gelangt. Nur der ganz außerordentlichen Opfertvil-ligkeit, mit welcher das löbl. Bauton sor-tium, an der Spitze Herr Direktor Perko, dem Ansuchen der Bereinsliitung entgegengekommen und das warme Interesse, welches Herr Direktor Perko von allem Anfange dem jungen Vereine zugeivendet, ist es zu verdonkel,, daß der unterst. Bienenzucht-Verein endlich einen festen Boden seiner Thätigkeit gefunden. Herr Dir.. Perko hat dem Vereine nächst dem Kalvarienberge einen vorzüglich situirten Garten-raum überlassen und wird nach dem bereits entworfenen Plane den Bau einer auch in ihrer äußeren Ausstattuug sich sehr nett präsentirenden Bienenstockhalle in Angriff nehmen lassen. Die gefertigte Vereinsleitung glaubte den Gefühlen des tiefsten Dankes keinen bessern Ausdruck verleihen zu köiinen, als denselben gegenüber diesem wahrhast grohmüthigen Akte öffentlich klmd zu geben. (351 Sie kann nicht umhin, gegenüber dieser wirksamen Förderung der Sache den größeren Theil der Verdienste, die auS der Hebung dieses wichtigen landivirthschaftlicheS ZweigeS resultire». dieser Großmuth und Unterstützung zuzusprechen. Mr die Vereinsleitunft: Der Vereins-Vorstand:. Der Vereins-Gekretär: Prof. Jos. Nawratil._Prof. H. Ttz. Horak. ck V0M Eüfö MilU- er»oren: bi« Scherbaum'schen Hause ein Porte« monnaie, worin sich nebst Geld mehrere Vormerkungen für Einkäufe befanden. Der rcdliche Finder wird ersucht. selbeS gegen Belohnung im Gasthause „zur Traube". Grazer- (355 In» Donnerstag den 1. Mai 1873, AbendS 8 Uhr: V0U M«rki«r «Iv uutvr freuväliolisr Mtvirltnux äss k'rl. I a. «. HV. r«W»««s«n ms »Ig«. Midkieilisk Liir äie ÄsIiuiiK am IT. ßtdu 6.^. IlsupttreÜsr Ü. 150.000, a S. l. 7S unä 50 kr. KtvMpvl» uaä I«««« Ä«r ^Voliltätizlivits -I^vtterio LlisdiivA am 2k. ^unl 6. HaupttreL^er t1. iöO.llOO a Ü. 2.^0 siuä 2U äiireti (330 kuÄolk klueli, >Vev1tsel3tiids, Sr»», 8aLlcgtra.sss 4. öriokietis LostsUuQz^sa vsräöv prompt sLsetuirt. 2 eingerichtete Zimmer sind Mit 15. Mai zu vermithen. 352 Auskunft im Comptoir dieses BlatteS. Fleischer-Geschäft. Ein in besten Betriebe stehendes Fleischer-Gtschäfi ist iveften Todesfall sogleich sammt den dazu gehörigen Lokalitäten nebst Eiskeller zu verpachten. (353 Auskunft ertheilt die Eigenthümerin Ursula Plaveh in Marburg. Heillrick Xraxpel! in Ilardiirx, Stivlil's ii«ften8»I«n, eillpLsdlt soivs (268 pholograpUchen Arbeite». Die auf hiefiaem Platze fich durch einen bedeu tend vermehrten Alifatz kundgebende, stet» wachsende Beliebtheit von Dr. I. G. Popp's Aiathnio-MMiD ist wohl der beste Beweis für dessen Vortrefflichteit, es darf dasselbe auch gewissenhaft Jedermann »ur Reini-' gung der Zähne und Gesunderhaltung derselben, sowie^ zur Heilung bereits eingetretener Krankheiten der Zähne und des Zahnfleisches empfohlen werden. Preis fl. 1.40 die Alasche. 2S 0r I v. popp» . Anatyerin-Aaynpasta. Obgenannte Zahnpasta ist eines der. bequemsten ZahureiniaungSmittel. da sie keinerlei gesundheitsschäd-! liche Stoffe enthält; die mineralischen Bestandthetle wirken auf das Email der Zähne, ohne selbe anzugrei-^ fen, so wie die organischen Gemengtheile der Pasta reinigend, sowohl das Schmelz als auch die Schleim« häute erfrischen und beleben, die Mundtheile durch den Zusatz der ätherischen Vele erfrischen, die Zähne an Weiße und Reinheit zunehmen. Besonders zu empfehlen ist selbe Reisenden zu Wasser und zu Land, da ste weder verschüttet werden kann, noch durch den täa^lichen nassen Gebrauch verdirbt. Preis per Dose 1 fl. 22 kr. ö. W. Depots in: Illkrdurx iv Lavo»1»ri's ^potkvks, bvi. Herrn Lön»^, Xpotd«Ics ru dsi Lvrrn I^. liloriö unä ill ?»uodm»oa» ; (? i I Ii: dsi Lrispsr unä iu kaum d»ok8 .^potdvxs; I)out5ok-1odit«od I üoditsod: Xngxsr, ^xotdok.; 3»u«rdruvo: /^votkslcs; 3t »i »2: V. Limollsodolc, ; Luä. k'sistrits: Vivass, ^votk.; (Zras: 5. Italixaritsok; >Vivä. 1..»wä»d«rK: Vas8u1igodL ^potlislco; ^arksäiu: l^xotdolcsr. Ei« Klavier 348 ist billig zu verkaufen. Auskunft im Cafs Pichs ÄSssts invÄeri» llsrrsickiviäör, so^ie aue?i vaoli Illass »ur ^nfvrtiKunx dillißstsu kreisen, smxüslilt Zu vermiethen: Eine Sommer» oder Iahreswohnung im Pfarrorte GamS, bestehend auS 3 Zimmern, Sparherdkitche, Holzlege, Keller sammt Gemüsegarten. 346 Anzufragen bcim Eigenthümer Joseph Rattei. suekt ist keillzar! Idvviesvl» in sivsm öuod, vvlokss Loobou ii^ Ivill. sr8oliiov unü ^sm dvroitk IviVis oillea vsräsllIcsQ. 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