IV'' 14 Sonntag den 1. Jebruar 1874. Xlll. IadrganA Die ^^^turdurger Zeitung" erscheint zeden Sonntag, Mittwoch und Freitag. Preise für Marburg: ganzjährig 6 ft.,halbjährig 8 fl., vierteljährig 1 fl.bv tr; für AustellnUß ins Haus monatlich 19 kr. — mit Postversendung: ganzjährig 3 fl., halbjährig 4 fl., vierreliädrig 2 fl. Insertiontgedühr 6 kr. pr. Seile. Der östtrrtichischt Adel Md der Eistliba Hn-Schwindtl. 2n einem bemelkenSmerthen Aussatze legt di< „DkUtsche Zeitung" ziffcrmälZig deil AntheU dar, i^elchen dtr ösltrreichliche Adel am Elseubahn-GründungSschwindcl genommtN. Der durch Eillnbahngrüttdungen plötzlich krivordtne große Emlsnonsgewinnst, der über die Nacht gewordene Reichthum lvtrkle verfülj«erlich nach allen Seilen und steckte mit der Gründer-Usid Spieliuchl ganze Krkise der Btvöiklrung der an. Waren !erntl)MlN elrie solide und gesunde Basiö zu g^de», b'saßcn sj, doch nicht jene Macht, welche dir ungeiundkn Ci'flufse dtS G'ündn j'NkN Kr«i>tN so intensiv, daß beinahe der gesammte Adkl ganzer Provinzen mit Sack und Pack unter die Gründer ging und dabei nur zu oft die Wahrheit von LaSker'S Worten bewieS: „Wknn die Dtlettanter' eingreifen, machen sie es in der Regel immer noch schlimmer als die berufsmüßigkn Schrvindler". Weil beim Bau der neuen Bahnen Konzessionäre und Bankhalter größtrntheils Hand in Hand giNjjen, so wurden die erlauchten Herren denn auch lvs Börsenleben eingeweiht und nach dem Cprichworte: „Der Appetit kommt mit dem Essen'' bald eifrig« Bank vgründer und Bötsen-spitler, wobei wir jedoch Nicht etwa die bek.>nnte Abstimmung dks Herrenhauses anläßlich der Esfektenbtlebnung, sonl'ern lediglich die von einer staitlichen Reih? unserer Kavaliere bei einer ge-rvissrn großen Bant dtponirten Millionen !M Auge haben. Wenn aus den R ihen'unseres eigentlich zur poliiischen Führerschaft prädestinillen AdclS einzeln? jl'üger gefclkiler Neimen ihre Würde so weil vcr-gtsskN, dich sie gch an nichlsnutzigen Grünt^ungen brlh"llgkn, lo könnte uns das an und jur sich g.lnz glcichgiltig sein, wären nicht die Kons-quer,» zen elneS sol^t^rn Tuibens in Oesterreich zu bedenken. In den verschiedenkn BtrivaltungSiätlitN der seit 1866 gel^auien Buhnen sijK,n j>tzt ciuS din Neihen des h'stvriichen Adtls: 13 Filisten, 1 Landgras, 64 Greisen, 29 Baione und 4l andere Adtligt. I« Wecdsel'virkung diestr lebciofien Th'iinl'hmt haben sich aus den VerwalluNj^^räitz-li^Den S'ssrln Ver seit 1864 'N Wien geg'ü"delen B^nk'n niede g,l»ss.n: 1 -^'»«rzog, 24 lSörasen, 12 gl ihcrrn und 3 anbeir Aoelige, die stcv s'-st alle schon unter dcn Btirausgrsuljuen vcfinden, odirohi die Banken, welche hier gemeint sind, weder dem Hypolhekarkredit, noch lonstivie den Jnleressen deS Großgruadbesitz'S ihre T^üiigkeit zuwenden. In ders.lben Zeit sprangen 1 Kürst, 16 Grafen, 6 Freiherren und 2 andere Aveli.»» als Berwaltu»tts« läthe andeien in Wien gegrü'ideten industriellen Uniernehmungen bei, für welche diese Heiken gar keiu natürliches Interesse haben konnten und vie sie weder du>ch hinreich nde GeschäsiSkenntniß, noch durch ein genügendes Kapital zu unterstütze» vermocht n. Dieser adeligen, sich auch Über die Pi^ovin-zen erstreckenden Massenbetheil gung gegenüber jchrumpft die Theilnal^me von einigen Personen des preußischen historischen Ao,IS an moveruea Glünk'Ullgeu als ltänzlich nichtssagend zustmmen. Die von den neuen Cisendahngründung,» ausgehende lebhafte B'lh ilignng d.r olistokta-tischen Cl'Mente am modeiNtN Gründungslcvwin« dll konnte hier in Oesterreich, wo d,e Aristokialie noch g'vhe B-r hruig genich», nicht ohne üble Foll,en bleibln, und lvuter mußte sich die Such! nach Reichlhum b i einem so leichtl'digen Volke wie dem un'eligen um so stärker eniwickeln, je gefalj'loler eö lvar, sich auf Kvst»n anderer ein vermögen zu erwerben und dafür auch noch Ork'en und Wü'de» zu erhalten. D>«s und die zu niediljien Koursen von 1865 bis 1871 >Mlt-litten E>I«nbah"Cssekteu iru^en tie Bö>s»nsprku» laiion und damit die Epleljucht in olle Kreise der Bivölk rung. Daiauö eitstand d.inn der „Krach", der diese lttz!,>e>t Schöpfungen rvenigstens vernicht,te, währen!^ ivil uilst'k veiichikdtnen lcdivlndiüci.tigen n.uelln Ci>enbal.'nsa^öpfu»gtn auf dtU< Halse deHall.n. A e tt i l l e t s tt. Kit Zllwider-Wur^en. Von H. Schmid. 1. „Kreuz Birnbaum uvk HoUerstaud'n! Wie lang' soll denn die G'schlcht' noch dauern? Drunten IM Dorf rierden ö schon bald daS Z'iamme»» läulen ansongen, und da lüiirl sich alluveile »och nichisl" So rilf eS nuS der Stutie im Erc'g«-schosje durch daS stattliche Bauecnhau!^, das in der einsamen Jachenau an dem AbHange lieg!, wo eS „am Berg" genannt wird und ivo d.r vom Walch'nsee tierkommcndeWanderer, nachdem er die seuchien Waldniederungea und den Erten^ grund l'urchlchritlen liat. zuerst das ganze grüne G.birgSlhal vor sich hingeslreckl sieht wie einen groben, vom riesigem Bergzaune um^tebenen Na» senplatz. Dle Sl mmc gcl)ölle einem hochtlewach. senen, hager,n Aianne, dcr den kahlen, nur noch Mlt einem Kranze w'lßtN ^rauöhaarts uMt^ebeN'N Kops durch die Tlzür in's Hausfletz g»sttckt halte daS er zugleich Mit scharf musternden Blicken überschaule. „Na," beuann er ivieder, „hört denn wirklich Niemand? Wenn'S heut' iiicytö mehr wild, so freu' ick m ch aus U'vrgen." Cr h'el! it'i der e>nen Au^l'Nblick horchtiid inrik; doch in den. Haute wulirle liele f^stlaglichk Nuh^, unl^ nur ganz f-rn ließ sich d.r ^>etä>ipfik Tsn von Sl Milien vernthrnkli, über ununtertzrochen durch da^ !)infeu und unbefümm'rl um den AiilslNde». Kopfichütlelnd sr^le d'l Hoich«r den F>ttg'r an oen Mund, und k!n gr'lltr, lchall'Ndne Thür geöffnet lvürd , und eine ÄVe'bcist mm> rief: „Wer schreit deiin so unsinnig? Wasgui's denn?" „Langwut'ge Weibsbilder geil'S," rief der Bi^uer entgej»en. „)ch will gern sehen, ob ich Eiich vorspannen muß, damit Ihr mit Eurer Hoffahrt fertig werd.t." „Wir kommen gleich," rief eine W'iberstimme entgegen, hell Uk'd ivohlklingenl', aber doch vo» etivaS gereizter Schürfe im Tol>e. „Wer's nit erwarten kann, der soll nur schon langsam voran» gehen." Der Bauer fchien ein«? zornige Criviederuns, auf dcr Zunge zu haben, besaiin sich aber an, d«rS und brummte halbluu! >n den grauen Schnauzbarl, der in z'vei müchligen Flügeln unter der Nase hing, die aus dem kräftigen Ge- slchle so statllich heivortrat, ol<^ hätic die Natur v'ijnct.t, die F'ls.i.boispiüngk ter B rs.e lm Äl'«-nen n. chzuahrinN. Von d.ni Geuiurmel tv..r«n nur üni^ze ^^'or e zu v^rtl hen, k'ir sia. or>hörllN wie: „^e^krisch S Dirndl das. viil br tn etvigen Äusliegehien! Sie machi'S doch tilltMal lot" Ti jtS „Allemal" moa^le eb.n die Ursache f ln, daß er d^.s Äleil'ie Veischluckle Und sich ruhig in das Unvermeidliche «»gab; er mochte eS lo ge« wol^i^t sein, dem „Auft ktithren^' a> 5zuw.ichen, denn tro^ der Vröpe unp Sl"l>lichke>l der ganzen (i^^cliatt, w.lche aui ^li^all u, d Z tibh it >a.l'lpen litß, lvar um den ÄtUnd ei» sta k't Zug j.ner täfsigen G.mulhi^.k it zu l'tMirken, der nlchiS lieber ist ale !)iulie und Friet'en. D'e ür,j,rliche Aufivullung des Augenblicks lvar rafch vorüber und der Bauer s.^le sicti aus die an ter Mauer l)tri.mluns«nt'e Ba»k on d-n Tisch, auf irulchem ein giover Foliant auf.tkschlug n war, .'ne ^^^ibel nilt niächligen ^eliein und derben HiZlzi.irijll'n, ivelche dle t)ellig'N (Aljchichten in f^^st h.ut.''gleif-l'cher Wctie crläitlerten. Er nahm di. kleine izlecherne Zivicktzr lle, ivelche zioisch>n («rn ^^lüiiern lag, scz-llt sie auf t'ie Nasr und bega-in zk l sen, a..cr es ivar >hm nicht mö^tlich, in ?>,? rechte Sl.Mli^ung zu kontmen Er l'gie die Brille iviedlr weg, und daS unbeiv ffneie Au^^e blieb an t^ell B'lgen uud an dem LavdschaftSti.lde häng'n, das sich vor dem Fenster ln der ei^stea Zur Geschichte des Hages Hiit der kaiserlichen Genehm i-flunt; des NothstandS-Gesehks sint> mehr als sechs Wochen verflanqen und noch ist keine StaatSvorschnßsasie eröffnet — kkine einzige! Und doch tzat'en nach der „Durchpeitschung" t>eg Gesetzes die Hc^Ibamtlichen mit pflichlschuldis^ster Freud, versichert: die BorschußktZsfen werden am 20. DkZ'Mbcr ilzre Thaiigkeit bestinnen! Diese Zöj^e« rung hat nicht wenij^ beigetragen, die wirthschajt-liche Lage, namentlich in Wien zu verschlimmern. Die auswärtigen Verwicklungen Deutschlands mehren sich. BlSmarck hal sich veranlaßt gesehen, die Hallung ver belgischen Ultramsnta«en (Bischöfe und Presse) zum Gegen» ttand tlner Drohnote zu machen. Die Geiktze BtlgiknS lassen aber dieser Partei eine unljemm-bare Bewegung, daß sogar eine freisinnige Re, gierung dem Verlangen Bismarcks nicht entsprechen könnte. Und in Belgien sitze« jetzt die Ullramon-tankn am Ruder! Der dicke, rothe Better des Chi« selhursters will sich auf den Erlöser Frankreichs hinauSspielen. So lächerlich ist aber die Sache nicht, .vie seine Gegner behaupten. Ludwig Napoleon Bonaparte hatte sich viel lächerlicher gemacht und doch wurde er von der eillen Nation zum Piinz'Präsidenten gewählt — und doch wurde er noch dem Staatsstreiche von den Höfen und itzren Parteien als Retter der Geselllchafl begriißt — und doch bestieg er de« Kaiserthron und saß achtzehn Jahre laNt, aus dems lber. Vermischte ^tachrichten. (ZkitungSpresse. Abschied einer Redat! ion.) Die „Spenersche Zeitung" in Verlin erscheint jstzt unter einer neuen Leitung und sind alle bisherigen Nedakleure aus dem Ve willkommen, denn es wäre Pracht und unentwrlhlen Herrlichkeit deS Friih, lingS ausbreitete; bald schob er daS Buch völlig bei Se te, stat'd auf und öffnete daSFentter; eil' lauer, tv.icher Luftsirom ivogte lvie grüßi^nd derein und machte die Weinreben erzittkrn. die mit dtN ersten ausbrech'nden Blattaugen an dem sonnigen Gemäuer emporrankten. „Kreuz Birnbaum l" saate der Lauer in sich herein. „Einen so schönen Osterta^^ Hab' ich nichi leicht gesehen und ein so zeitiges Frülijahr auch Nicht. Die Luft ist ja hellicht wie Baljam, die Kirschbäume fan,^en schon zum Blühen an, auf den Bülieln ist's schon ganz awer und grün, und der Schnee auf den Bergen ist schon so krank, alStvie sonst bald um Johanni." Er Versiummte; das Auge wür vollauf mit dem herrlichen Anblick beschäftigt und hatte auch guten Grund» dabei zu Vertvellen. denn daS Bild war Von entzückender Schönheit. Ueber den Bergh.,ng hinab hatten die frischen GraStp'tzen schon ihren lichten, grüneit Teppich gewoben, sielten'veise unterbrochen durch Büschel gslber Schlüsselblumen oder w'ißrr Schneeglöckchen, so eng un^ dicht, als t)ä»ten sie sich zu. fammepgedrängt, um sich vor der Winterkälte zu schützen, die so lnnge auf it,nen gelastet. Weitbin dehnte sich das Wiesenthal, frisch und sastvoU, und die Bäume dazwisch'N, ivenn auch noch blutt» los, tvaren von jenem unbejchretblichkn grünen Schein überflogen, der eln untrüglicher Bote deS sein Zeugniß von der Wirkung unserer Worte. iJft diese Wirkung verfehlt auch ohne unsere Schuld, dann haben wir vergebens gearbeitet. Keine spätere Zeit gewälirt unS Gerechtigkeit; lchnfll und vergänglich, wie der flüchtige Lmt dt? Zunge, verliallt unsere Rede, aber wir kennen nicht daS souveräne Gesülzl deS Redners, durch die Macht d'S Worte» die G'MÜther so zu be» lzerrfchen, daß sie witlenloS dem Fluge seineS Geistes folgen. Und auch VaS schlecvteste Bnch hat ein tzeffere« LoS als die Erzeugnisse unserer glücklichsten Stunden. Willst du eS lesen, du wählst dir doch eine besdauliche, stille Stunde; wir ab'r müssen deine iSufmerksamkeit erzwingen im etvi^;kn Kampf mit de» tausend Zufälligk.iten des TageS. Deine Zeitung füllt ßie die knappen Pausen der Geschästsstunden aus, oder du durchfliegst Ne im Kass-eljause, wenn neben dir die Dominosteine klappern und das leere Geichivätz ge. schästigen Müßigganges dein Haupt umschwirrt. Günstigenfalls erivartet sie dich Abends beim Theetisch, wenn deine Buben durch va« Zimmer tollen, oder in der Morgenfrühe, ivenn deine liebe Hausfrau mit dir schmollt wegen nächtliche, Schwärmerei. W»s gelten dir die öffen'l'ch-n Fragen gegenüber den leg't'Men Freuden uad Leiden dtS Famili.nlkbcns 7 Mismuihi.» wirfst du die Zlitung deilelte; uns aber ist ein Tagwerk Ver, Sorben, daS gefchaffen ,m Hinblick aus dich und deinen Beifall. Und trotz alledem — es ist ein guter Beruf, Journalist zu sein in diesen großen Tagen, und wer einmal in seinem Zauberbann getreten ist. wird ihn ninuner veilnssen. Woljl mag, wer bikher im Uinfriedeten Schiffe sicher und stolz die Meereöfluth durchfurcht hat, sich schiver geivöhnen an. den täglichen Kampf nut dem wilden Clement; er wird ungeduldiger tverden, als billig, lve-'n iljm ein plötzlicher Windstoß die Haare !nS Gesicht peischt oder eine kecke Spritz-lvelle die Augen blendet. Wir kennen dich und dtine Tücken, du pelfider Wasi.rgott, und wir sürlzten sie nicht, selbst wenn dein zürnender Gölterruf, daS donnernde ,(ju0S SAv!" de Wellen erregt, daß sie den leichigezimmerten Kaljn umstürzen, ivelcher uns trägt und unser Gluck; wir lachen deines Grolles und schwimmen rüstig in dem tZeim »t!zlichen Element, t)!s ein Boot Mit befreundeter Flagge uns zu Hilse ctll . . r e ß f r e t h e t t in O e st e r r e i ch.) In Oesterreich sind vom Amtsantritt deS j'tzigc» M'nisterinmS (28. Noveml?er 1871) biS Ende 1873 tausend Beichlagnahnrn van Zeitungen eifolgt und kommen zwei D'iltel aus Böhmen und Mähren. (D i n r n i st e n - E l e n d.) Im April v. ). Frithlings ist. Selbst das Schwarz der Tannen ivar milder g'tvorde.i von dem ersten Hervor-brechkN der jungen Lprossea. Hier und da abtr str.ckte sich ein schlanker Kirschbaum, über und über M't lvkißrn Bluthen bedeckt, eu>por, daß er aussah lvie ein großer Blumenstrauß, der an ein, Stande gebunden ivorden, d^linit er tveitl^ln sicht-bar sei und verkünden sollt«', daß sie wirklich wieder gkkvtnmcn, die Zeit des KeiinenS und Blüh NS. RingS nach aUlN Seiten hin drängten sich die Berge h ran mit der» Wäldern am Fuße, den Felsen am Gürtel und der EiSkrone auf den Häuptern; wohl starrten die weißen ritsige" Massen noch weithin in furchibarer llnbeivetjlich-keil, aber hier und da hing es doch schon ivie gelöstes Silberhaar in abrollenden mächtigen Stieisen herunter oder Blöcke lagen in dem Dunkelgrün der Wälder wie Splitter eines zersprun^ genen KrystallS. Zur Linken zog sich der Bergstock hin, ivelcher die Edene hinciuö in der Benedikten» «vand abstürzt, ein majestäiischer, ununierbrochener FelSgrat, in ivunderlichen Zacken fortlaufend voi> der Ruber^klamm bis zum Latstlnkopf un> Wa-xenstein, zu welchen die beivaldetcn Bvrbzi-'le, 18 Aerzte, 9 Geistliche, 8 Professoren, >4 L hrer, 72 PrizatierS, 69 kleinere und 28 größere Geschäftsleute, 31 Hausbesitzer, 2 Gutsbesitzer, 18 G.istwirlhe, 64 Arbeiter, 10 Arbeiterinnen, 12 Dienstmädchen, 15 AmtSdiener, l9 Privatdiener, 81 Hausbesitzerinnen. Beamtens-und OffizierSwitwen und H^>ndelSfrauen . . . Unter allen, welche bei dieser „höchsten F uttifi« zsrung" zu gewinnen suchten, gibt eS keinen ein-jigen Juden. (Pensionen der Sübbahnbeam-t e n.) Der VerwaltungSrath der Südbahngesell-schast hat die Satzungen, betreffend die Pensionen der Beamten dahin abg ändert, daß die Erlangung des vollen GehalteS als Pension schon Mtt dem iünfuuddrelßlgstcn Dienstjahre — statt wie bisher Mit dem vierzi,tstkn — eintritt, und zwar beträgt die Pension nach zehn Dienstjahren 40 Perzent und sür jedes folgende Jahr 2^/^^ Perzent des Gehaltes, tvas fomit in füi'fundorelßig Dienst-jrhren dem Gehalte gleichkommt. Verwaiste Kinder männlichen Geschlechtes, welche F >chstudi,n ovliegen, werden nicht, wie bisher mit dem Eintritt: de« achtzehnten LebenSjahreS der bis dahin bezogenen Pension verlustig, sondern beziehen diese Pension bis zur Vollendung ihrer Studien — in keinem Falle jedoch über daS vierundzwanzigste Lebensjahr binouS. Diese Bttiünstigungen tverden für die Zukunft auch Jenen zu Theil. welche sich bereits im P nsionSstand befinden. Marburger Berichte. (Einbruch.) Beim Gru^idbesitzer Joljann Germa^iik in St. Ponl,ratz, G richtSbezirk Cilli, hat zur Nachtzeit eine GaunerbanSe ein^ttbrochen, einen Zentner fünfzig Piund Speck und geräu-chertrS Schw infleisch iM Gtsammtw^rthe von 112 fl. gestohlen. (S ch a de a fe ue r.) In Te^'sau. B z. Marburg, ist das Wohnhaus des Grundbesitzers Johann und Schrosen der an,grenzenden Tiroler B>r.te verhindern, durch die Luckui in Wald und F lS neugierig herüberzulu.^en — üt)er Allem lag t>lau und klar der Morgenhimmel, und die Früh-lingSsonne goß ihre Siiahlen so Mild hernieder, daß am Bienenstande an der Seitenwand deS Hauses die Bienen auö den Flu,,löchern hervor^ kamen und die lange nicht gebrauchien Flügel ^urWanderung einzuüben begannen, während am Dachgebälke Über ihnen zwitschernde Schwalben so hastig ein- und ausschossrn, alS könnten sie den Zeilpunkt nicht erw^irten, wann daS Nest sertlg sein iverde. Geraume Zeit halte der Bauer in Sinnen Und Sch'uen so gestanden und zul'tzt wie andächtig «»ie Hände incinand r gelebt. ES kam ihm vor, als stünde er an der Schwelle eineS großen Tempels und ivarte deS Au.»endlickS, in ivelchem ein wundeivoller. geheimnißreicher GolteSdiinst beginnen sollte. Feierliche Glockentöne, ivrlche auf d.n Flügeln der Morgenluft heranschwebt n, it'eckien ihn aus seiner Beschanlichkcit, aber nur um d'e olte Stimmung und den alten Unmnth ivieder hervarzurusen. »Nein, jetzt ist'S aber nimmer zum Ailsh^lten." murrte er, „tvie lan.^' die Weiberleut' brauchen — jetzt nutzt nichts mehr, jetzt muß ich schon Mit einem Donnerivetter dazwischenfahren." (Foilsexuna solgl.) Sprintschek abgebrannt. DaS Feuer ist gelegt worden. (Aus dem G e r i ch t S j o o l.) Am letzten Mittwoch fand l)tim hiesigen Bezirks^^esich'e di' Sctlußvcrhandlung über die Sache dcS Privalbe^ amten Herrn s^ranz Schwavz gegen Herrn Dir. Franz Perko, betreffend Chrbeleidigung statt — untir Leitung des GcrichtSadjunkten Herrn Scha» lamun. Der Ankläger war mit seinem Vertreter Herrn Dr. SonvS erschienen; der Angeklagte ließ sich durch Herrn Dr. SernrK Verlr.ten. Herr Schwarz erklärte, aus seiner Anklage zu beharren und wuide sodann auch alS Zeug, einvernommen. Am 5. Otlober wurde im Saale „zur St^dt Wien" eine Wähl lversommlung abgehalten, welche Helr Frikbnch Brandstetter einberufen. 3m Auf» tra^le deSselbkN stillte sich Herr Schwarz beim Eingänge in den Garten auf» und wurde j der Eintretende »m seinen Namen gefragt, um beweisen zu konn'n, daß nur Stimmberechtigte an der Versammlung thcil^^enommen. Heir Schwarz gab an, daß er aukd Herrn Perko ersucht ^abe, der' Vollen Namen zu nenr^en, daß er aber von ihm wiederholt bes:t»>mpft worden; unter Anderem seien die Worte gefeilten: „Lümm l. Fallot. Landtüppel, Zottel." Als Hauptzsu^e füe den Ankläaer trat Herr Julius HauSlier. Grei^^ler in der Milhlgasse auf; dieser versicherte, die Worte: „Landhecht, Trottel. Gauntr, FaUot. schlechtlr Kerl" qehört zu haben. Der V^rhank^lungSleiter Herr Schalamun hatte trotz der Elnivendung deS VerthtivigerS die Beeidigung beider Zeugen angeordnet und ivurdc djsse auch vorgenommen. Der Anwalt deS Hrrru Schwarz beantragte, ss möge Herr Prrko für schuldig erklärt, zu einer Geldstrafe von ö0 ft., eventuell zu zehn Tagni Arrest und mm Ersatz der Kosten verurthrill werden. Der Vertheidiger bestritt die Schuld und beantragte in erster Linie die Freisprechung, in zweiter Linie eine geringere Getdbuße. Die Berhandiung wurde dann geschloffen mit dem Bemerken. daS Urth^il iverde deli Parteien binnen drei Tagen zugestellt. Diele Ziiitellung erfolgte am Freitag; der Rlchterspruch lautet: Dtr Angekl »gte izat sich der Ehrenbelridigung schuldig gemilcht, wird zu rin,r G»ldt)uß« von 20 fl., eventuell zu vier Tager, Arrest und zur Tragung sämmliicher Kosten vlr-urtheiit. Herr Perko hat die Berufung angemeldet. (P r f b k l a g e. V e r g I - i ch.) Die Pr ß-tlage deS H.rrn Fr edrich Müller gegen H rrn Jos'ph Dikß Und Genoffen, beiresferid lKhrtiel idi-gung ist zurückgezog en worden, nachdem Herr Dieß folgsNde (Erklärung abge eben: „Mit zug auf Mein Eingesandt in Nr. 130 der „Mal-burg r Zettung" vom 29. Okioder 1V73 rrklär ich. daß ich dam<»lS H rrn Friediich Mülle', Direktor der sieiermärk'schen Wkl,.hald.ls-Ge>e -schaft noch ttichl kannte, daß ich daher gegen seirie i^hre keine Be>l«tzung bkabltiitigt' und mti» Be» dauern darüb.r ausipr^ch,, d.>ß ein^>lne L ser der „Marburger Zeitung" daS s'agliche Cliig sandt auf Herr'n Friedrich Müllcr bezogen. D.ttjrr nehrne iä) auch »ille rhrrnrühri^en Ausdrücke zu-rück, welche gsgru Herrn Friedrich Muller ge--richtet scheinen köiinei». Ich ticat^sichilgke Iroiglir durch Nesen Artikel m,ine Th'at'runtkriiehn'ung hier, tvelchk durch Kritiken hart mitgenommen war, gegen Zerfall zu schützen. t a a t e - L o rs chu V k a ss e.) Dem Be-schlusie dtS FinaozminisieriumS zufolge iviid in der Steiermark nur eine StaatS-Vorschußfasse erricht.t, in Graz nämlich und soll dieftlbe ihie Wtrks<>mkeit nächstens betiinnen. Unier den V-r-trauensmättnern, welche die Handrl^kammer auö ihrer Mitte in den VerwaliungSrath dieser Knffe geivählt, blsittdet sich auch Herr Julius Pfrim^r »n Marburg. (Verein „Merkur") Die Vorträ^ie übkr Luchhcltung, Korrelponvcl'z und Wlchs'l-richt beginnen am 3. Februar und finden um 8'/» Uhr Abends stutt. Am ö. FcbrU'ir wird die 2. ordentliche Monatsversammiung abgehalten — mit folgender TageSordnun,t: Mlttheilu"gkn der V^rrinSleitung. Eröffnung des FragekastenS und Bc-:^twortung der in der letzten Versammlung iid^rnommenen Fragen, allfällige Anträge der Mits,lieder. (A rbeiter - B i l d ungSv er ein.) Heute Nachmittag 2 Uhr ivirt' eine Sitzung abgehalten und Abends 6 l^hr findet eine gesellige Unterhaltung statt. (^lovenische Nationaldruckerei.) Am 8. Februar findet zu Laibach eine Hanpt-verstimmlung der Aktionäre statt und wird der Verwaltungsrath den V.rkauf derVereinSdruckere' in Marburg beantragen. Theater. Die Pofle von Emil Pohl „D r Goldonkel" ging Mittwoch den 28. über t'i? ^^^reite» und Ipielte Herr Todi^iS Müller erster GeiangSkomiker vom Gltizkr landschaftlichen Ttzeater, den „Flo'ian Vrodl«r" als erste Gastrolle. DaS Pubtikum hlUtr sich nur spärltch veria'nmelt, >vte dteses nach der Wahl deS abttespi lten und abgelangiveilt n Stücke» erkärlich ist und verhielt sich dem Gaste gegenüber passiv, wozu wir vollständig beistimmen, Venn obwohl die Rolle deS Florian Gelegenheit bietet, Scherz mit Ern'l zu mischen und so ivahre Komik zu zeigen, verfi l Herr Müller aus einer Kasperliiide in die andere und tvurde dadurch statt kurziveilig, langweilig. Von ben übrigen Darstellern machte sich H.rr Holdig (Konstantin Brodle») ganz besonders bemerkbar. . Müll'r Donnerstag den 29. den „Nainratil" im „letzten Nationalgardister»" von O F-Bei^g. Wir können tieuli' Mit Bes'iMMth'it behaupten, daß diesem Komlker aller natürliche Humor fehlt und erlrtzt derselbe t>kN Mangel an UüMitttlbaier Gestaltungk-kraft durch den vom ästhetischen Standpunkte dulchaus Veriverflichen Nothbevelf etneS kuhneu. um Nicht zu s'.gen, zoiliiten Spieles. Das Publikum halte richtige Fühlung und der G^'st fiel all. H rr Deutsch i^Oiuner), Frl. AdaM'k (Anna) überVoten sich an iltüliruil^i, s >-gegen F,l. Geller (N ttel) und Herr Zjtiedl (Dutei) iM best n Humor »v.uen. Auch ^'»err Nirdi (.,'auser) vridient "ll S L0''. Urder die Dtbul'nltin Frl. F nl'y Scvubutt) (Mii»a) «vollen mir das Urii^^tl «t.'ch ai'derir Ro^le tallc», doch stild tvir von eiiligeitt Vcitrauen auf gute Leistung schau je^t btsange». letzte Post. Zweiundfieliiig Wtihler dcr rein tscln-chisckt'ii Stadt Taus Häven erklärt, küuftiq Niema»v»'N zu wähl»», der nicht in den Landtag und in öen ReichSrath wirklich eintritt. Von den Bi^rsenjcituna'n Berlins wird die Wiener Gemtindcanteihe in unttüu-stiger Weise besprochen. Die italitnisch,? Kammer der Abqeord. neten verhandelt über die Einführung dcH Schul^wangrS. Tingesaudt. Erividerung auf daS Eingesandt deS Herrn Max Varon Rast in Nr. 13 drr „Marburger Zeitung". Ihre geivundeneu und veidrehten Eiklä'UNgen laffen noch immer t>ie Frage unbelintivortet, iva-rum Sie tie bisher von den betreffenden Ge. ichäftSliuten gezahlte VerzellrungSsteuer von dies.n ab und auf die gesamnten Steuerträger über« 'välzen wollten; deun daß der entstehende Aus. fall von zirka S000 fl. durch erhöhte Gemeinde- umlage hereingebrachr werden müßte, dürste auch Ihnen klar geivesen sein. Bezüglich Jarer Haltung bei der Errichtung der Weir^bauschule in Marburg hatien wir unS Einsicht iN die steno-giapbischen Protokolle deS steierm. Landtage« vom Z.Oktober 1371 verschaff! und lafftn einige Auszüge folgen. Nachdem Sie alle Bedenken in finanzieller, wiNhschaftlicher und namentlich sanitärer ü^ezietzung gegen den Ankauf d'r Pikardie und d^s 'öurg-kvatdeS vorläusit geltend gemacht und gesorgt liaben, daß e» eigentlich Ihre Pfl'cht iväre, einen Antrag einznbringcn, ivelcher dielen Ihren Bedenken Ausdruck geben irürde, kommen Sie zu dem Alle überraschenden und vom Publikum und Lank», tag mit allgemeinen Gelacht r aufg nommene« Endresultat, daß eS ar'i Ende doch biff.r sei, t^ie Realitäten an/^ukausen unc^ daS Institut :ns Le» ben zu ruf n; denn ft llte» sich auch späier Mängel heraus, so ivürden sie sich jedenfalls ver« dtsiern lassen. ^Heit rkeit). Aus der Rede deS Abgeordneten Planken-steinet entnehmen w r: „Der He^r Abgeordnete B^ron Rast, welcher sich gegen die ErrichtuNlt der Weinb'uschuie in der Pikardie und dem Burgwalde ausg sprochen hat u. s. w." Ferner bemerkt der Berichterst atter am Schluße: „Ich muß mich nur gegen den Anivurf des Av-georc^neten Freih rrn von R ^st Verivah e'i, iv'lcher sagte, daß ich seinen Sianopunkt, nämlich den der Minorität nicht bekannt g^aeb n hätte. M'ineS Wilsens kann von einer Minorität eines Aus» schuffks nur die Re^e sein, wenn wfni.tstens zivei Mit^tl'eder der Ansicht sind, der Herr Abgeordnete Freiherr von Rast stand ader mit seiner Ansicht li« AuSschuffc ganz allein, mithin lag k in ^.Ri!!0ritä!svolu,n vor, und «ch als Verichterstatter habe sicherlich nicht die Verpflichtung, gehabt, von der Ansicht H.rrn Adgeortn>ten Frriherrn van Rast dem Hause Mitiheilung zu machen, um so ivenlger, als auS Nachrichten auS t^enjeniten ONtU, ivelche der H.rr Abgeordnete setne Wahl tu dieses HauS ver.^ankt, tiervorgeht, daß er bezuglich dieser Frage sich m'l seinen Wahlern Nicht tn Uebcreinit.mmung brfi idet, indem öi.se nch für Eriichtung der W inbauschule in der P karde unc> sür den Autaus des BurgiraldeS auStleiprocheu haben." G^tikN d'ese Argumente wur!'e Von Herrn Atig.ordntten M x Baron Rast kein Wart er-vitiftt. Also k'ckeS Leugnen, Schreien und Schiu.psen nutzui Nichis; Ttjtlsichcn dtiveis-n! Mehrere St uerträger. V^ingesandt. Warum soll man züi^lltn schönen Frauen? Sie sind dlich so lieblich aii^uschaaen! Anch w ruft der liel.'c llicuere Par»S anS Zn seinem guten tzren.ide — den blrnden MenelauS. ^^^ettliu . 80. Jänner. (W o chen ma r^t» ber>cht.) Weizen ft. K^irn ft. 4.85, G^rne 4.20. ^afer 2 35, .^»^klirnn fl. 3.75, ötrse fl 4.55, ^)e>dcn st. Z 75, (trdapsel fl.1.85 pr. Mep. RindschinaiztZV, Echiveinschmalj 44, Vveck^frisch 34. j^eräuchert 40, Butter 40. -'ttindsielsch 34, .^albfleiich 36, Vchivriiislel'ch 3>^ vr. Pfd. ttler 6 Stück kr. Mtl v frische 10 kr. vr. Maß. <»oiz 36" iiart fl. 12.50, welch it.8.50 pr. Klafter. Halzkoli'.en tjari 60, weich 56 kr. pr. Metz, i^eil fl. 2.—, L i^erftrol) fl. 1 80, Strenslroh fl. i.20 pr. Cut. Vasiii« ill Milrdllrx. Itiki>8l!ix övn !i. telii-Ui»- 1874: Sonntag den 1. Feliruar 1874 l' a 11 ^ 1i^ Iii u ^ e Ii e 11 in Th Vöh' Kirihallt verattstaltet von der Südbahn-Wrrkjtüttru-Mokttkapcllt Anfatig 8 Uhr. Entree b0 kr. ^99 vötg-il-Verselileiss von IVessert-HVvtn«n unö Okampsxnvi' oigvnvf Erzeugung äer (64 Stoirisodvll Vvivdilllckvk-kosvllsvkak Rlttersder^er Ka6!se11er ^iekerer LedlUlt^derßser ILerselidaeker ^aekti^aller ^erusalemer 60 kr. — 35 Icr. 70 kr. — 40 kr. dei ZI ZI«rIr Grünauer I^uttenberKsr Lsdiliets^ein li.0td^ein Mseateller kiesIillK ^vkanvisderAer I^uttenberAer ü. 1.50 — 80 kr. Nuseat ü. 2.--ö. 1.10. Lteirisoker LidawpsKller ü. 1.40. 80 kr. — 45 kr. 90 kr. 50 kr. ^usbrÄoke Besitz-Ankauf. In der Umgebung von Marburg wird eine jiut arrondirt. Beiißunj^ von mindest'Ns 10 Joch Ackellind, südlichrr Lage, jedoch nichl Lehmbodm. zu kaufen gesucht. (79 Anträi^e unter möglichst genauer Angabe der Lokalbeschaffenheit übernimmt das Dirnstmann-Instiiul in Marburg. Das Einkehr-GlljUMg Nr. 46 in der Cchwarzgasse ist täglich zu verpachten. Anzufragen bei der Eig-nthüMkrin Frau Josefa all et, 1. Stock. (68 Ein Lthrjunge Wird sogleich aufgenommen bei Cm. Baißer, Friseur. (8« Zur gefäMgen Beachtung. Ich Mlche dem?. I. Publikum hiemit bekannt, daß ich bei der Ab!retung meiueS Dienstmann-? IttsÜtttteS und meiner Ageutie nn Herrn Kadlik, bis 1. November 1873 in Vermittlung ilberiwmme!>e ^Objekte, die Fortsehunq >^er Vermittluugöbem>il)ungen bis zur gänzllcheu Re»lisiru»n derselben, sowie die ^ Tljellnahme »n der Geschäftökou^lei bis 1.Mtirj I874 mir vorbehalten habe', somit die bis zur erst^^enaunten iZeit auöl)afteuden Rück iände gesöllitist an den ergebenst Gefertitzten direkte eingesendet werdeu wollen. Die große Auswahl von schönen und er» äglicheu EÜttkll« Stlldt- lllld Weinglirt- tlnd ^alldtta^ltäten ze., welche zum Verkaufe in Vormerkung sind, werde» deu ?. '1'. Kauflustigen besteuö empfohlen und hieriiber die gewiiuschteu Auskiinste und Beichreibungeii bereitwilligst ertheilt. HochachtungSnoll UvIlklKA. 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Dem geehrten Publikum zeige ich hiemit ergebenst an, daß ich am I.Februar meine neue Wohnung im Hause des Herrn Stephan Wein-graber (Schillerjiraße kr. 191, 1. Stock, Thür Nr. 6) bezogen lial'e. Ich bkl'üKe diese Gelegenh it, um für daS mir bisher in so reichlichem Maß geschenkte Vertrauen gebührend zu danken und mich für die kommende Bauzeit zur Uebernahme der einschlägigen Geschäfte zu empfetilen. Zugleich mache ich bekannt, daß ich in meinen Lteinbrüchen ^u GamS 200 -Kubikklafter schöne, blaue, lagerhaste SruchkeiNt liegen habe; die Anbikti. ko^et in die Stadt geliefert 16 fl. Schließlich zeige ich an. daß sich vom St'in-lieferai'ten und Steinmetzmeister Herrn Z^nton Kaspar in Maria-Neujiist Steine und Stein-mekarbeiten aus meinem WerkpIaK befinden und ivtstellungen zur schleunigsten Effektuirung bei mir gemacht werden können. Herr Kaspar liefert von Steinmcharbklten namentlich: Thürstöcke, Fensterstöcke, Kreuzstetne, Stufen. Pferoemuscheln u. s. w. Marburg, 1. Februar 1874. 66) Baumeister. « NMR88SMSM. ^rlsvkdl xrosger Vorrktdo Ulel!!-. Ms», MW- MMkl'- ülnrlvlituitß^vi» m allsll k'ayovsn, einkgeder u. keillstsr Lorts, in allsv politirt, wstt, XU allen ?rei86n krsistarite. LleZaiits Speise-, 8cll>»kjmmes- vi«! 8»Inn-IIiideI, »Iis lisviilsi'- unil Ispsllvrsr - LrWugni88o. LsLtellulZZen erkittet ^14 «soll. I^aelier, AardurK, (^ra^vrvorstaät, leZettdo^gtrasZs. Mit als Preis eines LoseS nur sind zu gkwiuuen KOßVEV SVvsrATVN effcctiv in Gold; diese Lotterie enthält außerdem Treffer von 200, 200, 100 Ducnten, 400 Silber-l^ulden, 3 Original-Creditlose und viele andere Kunst, und Werth-Gegenstände, zusammen 30oo ii-vsfvi- "'«^.7"" eo.ooo sl. Die Ziehung eifolgt am >7. Febr. .Käufer von 5 Losen erhalten 1 LoS gratis. Bei geneigten auswärtigen Aufträgen wird um gefällige Einsendung des B'trages, sowie um Beischließung von 30 kr. für Zusendung der Liste s inerz-'i» ersucht. Vlivvk8vlstubv clvr k. k. pr. VVivnsr ttanäslsbank, vormals Ioti. Tsthrn, K», «r»kei» »». Derlei Lose sind unter gleichen Bedingungen zu haben bei: (104S ^ok. 8vli«ann in ßilarburg. 78) Zugelaufen: Ein Rattler ^^Hiän'chen) kleinerer Gattung mit braunen Füßen u. ^chnauhe, Lederhalsband olme Stkuermarke. Der Eigenthümer »volle sich !M Comploir dl'ses S^lattes M'lden. Ein Lehrjnuge, der slovenischeu Sprache kuildig, fiildet in einein hiesigen Manufakturgeschäfte sogleiche Aufnahme. _Allfrage im Comptoir dieses Blattes. BeraotworUiche öiedattlon, Druck und Berlag von Eduard Zanschijj in Marburg. ö.«. St.«. Beilage zu Nr. 14 der „Marbiirger Zeitung" (IL74). A n Wa c i $$ e. Ich beehre mich, einem löblichen P. T. Publikum und meinen einstigen geehrten Kunden mitzutheilen, dass ich meine im September 1872 an eine Gesellschaft verkaufte Schuhfabrik In Marburg- nebst den Niederlagen in Wien und Triest wieder in mein Eigenthum übernommen und dieselbe sofort unter der früheren Firma A. C. Kleinsclauster in Betrieb gesetzt habe. Ich empfehle mich Ihren angenehmen Ordres und gebe zugleich bekannt, dass der Detailverkauf in meinen Fabrikslokalitäten mit dem Eingang gegenüber der Pfarrhofgasse stattfindet, und bitte ich briefliche Bestellungen an mein Comptoir dort-selbst gelangen zu lassen. Achtungsvollst (88 _ __A. C. Kleiiiscliuster. Billigst® und feinste Ball« Anzüge nach der neuesten Fagon, von 22 fl. aufwärts 46) empfiehlt das Kleidermagazin des Ant. Scheikl. The ..Mtle Wanzer", bcwöhrte Amerikanische Schiffchen- Doppelsteppstich - Kand - Nähmaschine zum Hand- und Fußbetrieb, sehr einfach construirt, leicht zu erlernen und dem In-Unordnunggerathen nicht unterworfen. In Großbritannien sind mehr nis 5(1.000 dieser Maschinen fiir den Familiengebrauch abgeseht, und ist dieselbe von der köniql che» Commission fiir Erziehunt^swesen znr Einsiihrnng in den 7000 Schulen Irland» gewählt. Prospekte und Nähproben gratlS. Uerkansslacali Die Contrahenten der «S Ne«° rw. ll «5. K. M. Wamer & To. DsMvMg Nlihmaschuicn: (im Oppenheimerschen Hause.) Doubtcday, AoN jr Cs. Agenten gesucht in den Hanptplätzen von Deutschland und Oesterreich. §ür SWiU'biiVrt unb Umgeßenb foat $err ©$. SBiflef öen QJerfauf bei* „Mittle ffiaiucr" übernommen mio tmrb jebe jjetmlnfdjte «uÄfmifl liereitroinißft erteilen. ^rofpecte, Wät^proben unb Untmi<$t oratii. Tic Kontrahenten ber $L gl. Manjer & Co. ' Ä 9läbmafd)inen: yambiirfl, iPoubtefntf, 3OII & Englische Landwirthschafts-MascMnen and Geräthschaflen: Dreschmaschinen auf Hand- und Göpelbetrieb, Getreidesortir-mascliinen (Trieurs), Säeniaschinen, Pulz- u. Schrottuiühlen, Häckselmaschinen, Kukurutzrebler, sowie jede Gattung landwirtschaftlicher Maschinen und Gerälhe sind vorräthig im Comroissionslager der Engl. LaiiihvJaschinciifaltrili von Clayton & Shuttleworth s in Marburg, Grazervorstadt Nr. 91. 8V Champagner "VI der - Steter. WtinhandelsseicliBchaft. Niederlagen bei den Herren Quandest u. Die kr. 3- «8. (so Kundmachung. Donnerstag den 19. Februar !. I. Vormittags 10 Uhr findet e>ne öffentliche Sitzung der hiesigen Bczirksverlretung slalt: Tagesordnung; 1. Bericht dcS Bezirksausschusses über die Differenzen zwischen der Vorschreibung und Abstattung der Beznksumlagen der Jahre l8L7 biS 1872. 2 Antmi des Bezirksausschusses auf Wahl rtnes ComitvS von Mitgliedern zur Prüfung der Bezirkskostcu-Rechnung pro 1873. 3. BezirkSkosten-Voranschlog pro 1874. 4. Eins Griten der Gemeinden Frauheim. St. Jakob in Windisch-Büheln, Loka, St. Lorenzen a. d. Kärnlneibahn. Mauerbach Ziglenzen und Zmollnig um Bewilligung höherer Gemeindeum-lagen pro 1874. 5. Antrag des Bezrk^clnSschusseS. für da» Jahr 1874 das Schulgeld für sämtliche schulbesuchende Kinder deS Bezirkes in vollem Betrage auf die Bezirkskassa zu übernebm«n. 6. Bericht oeS Bezirksausschusses über die zwischen dem steiermäl tischen LandeSau-schusse und dem Bez>rkcaurschusse über die Höhe des pro 1873 an die beiden diesb z>rkigel, Bezirks-ichulsonde abzuführenden VolksschulkostcnbettrageS bestehenden Differenzen. 7. Einschmt n der Gemeinden GamS, Rosbach, Ticstcrnitz. Jtllowetz und hl Kreuz um Bewilligung zur V r.uiigur.g in Eine OrtSge-meind. unt r den» Nnrien ,.Gams b.Marburg." 8. Eir-sckreiten der Gen.« luden Jaring und Äugen vm Bewill!,'.! ng zur Vereinigung in Eine Ortsgemeindr unler dem Namen „Ja mg". 9. Antrag de? B zirksaussckusses auf Übergabe der in der Verwahrung deS Bezirksausschusses befindlichen Kriegsprästations-^bligationen behufs denn Neal sirung?- und Berthe lungs-Verai'lassung an die k. k. Benrkshauptmanuschast Marburg. 10. Antrag des Bezirksausschusses aus Auflassung der Hussen Bezntkth enirzlenkst ll>. 11. Einjchreitln der Gemeinden Ober-.Lt. Kunigund, Lioebuch und GamS um Ertläiung der L'e bindun^ssliaße zwischen der LangfN'haler-Be.,irksslraße I. Klasse unk> der Z^rauwalder ReichS-stral.e zur Bezitlchrasje II. Klasse. 1'^. Euijchieiiki. d r Gen>ei> den Kranichsseld und Podow>. um Eiklniunj. d^r von Klal ich^feld über ^odolva bis zur Pet'auer B'ziiksglenze gegen Mariaus!>st fahreno.» Snape zur B zirkt-jnaße 1l. Ki sse. 1A. Vl^tiäg.- dls ez> koaus schnss s, bitr-s-fend Fer schung des Baues der i5t. Iatabcr Bcz rlestraile !l. blasse. 14. B richl ceS Bezirksaut chuss s > ber den beabsichli.llei' Bin en^r Zusahileslrasse von der St. ^er'nhaider Vezilkestrahe 1.Klasse zum Bah -Hof P.ßniK. 15. B richt des Bezirks >usschusses übr die bisher aus au^' der B^irkskassa für die Kon-turunzgemeinden zum Drnuüarchslich >.u Uu er« täubling gelisteien Barichuß erfolgten Hückeisape. B'zirkiauöschuß Marbnig am 27. Jänner 1874. Dee O»mann: S e i d l. I^ine Wiese ^ unt 4 Joch Qdr Klafter, i.! Ober-Nothwein gelegen, ist mls sre'er Hand zu verkaufen. Anzufragen Nr. 49 iu der Ätagdalena-Vorstadt iu Marburg. .^u vt'rpachten ^ ist eine Maklmi'ihte mit 4 Gängen und eiuer GrieSpu^erei auf bestandigem Wasser mit oder oluie Oekonomie, ^0 Minuten von der Bahnstation Maria Rast. Nähere Auskunft ertheilt der Eigenthümer A. Ziirtauer in Zelluiz. Elite-Costüme- und Masken - Kränzchen. Der grosse Beifall, welchen die von mir in den Jahren 1871, 1872 und 1873 veranstalteten Elite-Costüme- und Masken-Kränzchen gefunden, veranlasst mich, auch heuer deu Wünschen Vieler dadurch entgegen zu kommen, dass ich für den 14* - eforuar in Tit. Götz9 Lokalitäten ein (74 A « zu arrangiren mir erlaube. Die Details sind aus den zugewandten Einladungsbriefen zu entnehmen. Sollte aus Versehen Jemand, der sich zur Theilnahme berechtigt hält, keine Einladung empfangen habeD, so ersuche ich, längstens bis 12. Februar unter genauer Angabe der Adresse und des Charakters im Comptoir des Herrn Ed. Janschitz sich melden iu wollen, da nur besonders Eingeladene zu diesem Elite-Kränzchen Zutritt haben. Eduard. Eichler jun., diplomirter Tanzlehrer aus Graz u. Mitglied der deutschen Academie d.Tanzlehrkungt. Annoncen - Expedition von HAASENSTEIN& VOGLER vermittelt in alle existirenden Zeitungen Annoncen, berechnet weder Porto noch Provision, sondern nur die Originalpreise, bewilligt je nach Maasgabe der Ordres zu vereinbarende Rabatte, liefert über alle Insertionen, ob gewünscht oder nicht, Belege, erspart den Inserenten alle und jede Spesen, besorgt bei Benutzung ausländischer Blätter correcte Ueb er Setzungen, gibt auf Wunsch bereitwilligst vorherige Kosten-Anschläge, versendet gratis u. franco die neuesten u. correctesten Insertionstarife, garantirt für alle Fälle die strengte Discretion. 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(95 Domioile der überall gleichlautenden Eirma: Wien, Wallfischgasse 10, Prag, Graben 27, Budapest, V Dorotheagasse 3. Hamburg, Lübeck, Berlin, Frankfurt a, M., Leipzig, Dresden, Chemnitz, Halle a. S., Breslau, Köln, Mannheim, Stuttgart, München Nürnberg, Basel, Bern, Chur, Fribourg, Zürich, St. Gallen, Genf, Lausanne. etc. etc. Dtosler-Wurzelreben, .zweijährige starke sind zu halben bei Frau Anna Prieger. HauptmannS-Witws, M?llinger-straße Nr. 97. (77 Zu verkaufen: Eine Zcbimmelstute, 5 Ialir, 15 F. l St El" Braun (Wallach), 10 Jalir, 15 F. 3 Sl. 78) b i ^ «is I»nnin-1'<;sp0ntin c^us Dampfen in Ik. ttökvnbvrgsi''s Fabrik zu Breslau gewonntn, seit Jahren als vorzüglich lirkannt gegen Nerven-Kopfweh, Nhtumzlismus öl Gicht. Zu lzaben in Fl. ä. 75 kr. und 1 Fl. 65 kr. in INltHpkup»? in Kön, ^'ö Apotbeke z. Mariahilf. Ein jnctt eingerichtetes großes Zimmer mit der Aussicht auf den Burgplatz ist soglkich zu verg'b n. Anfr. im Compt. d. Bl. (89 HUe SZSIST abgepreßt in Teigform oder gftrocknct in Stücken kaufer, zu den höchftt'N Preisen 4. Bez., Rcsselgafse. (61 In der Apotyete „zum Adler^^ ^ d.« (»64 j. »los« in Nai'blii'g ist zu haben: Rancker-V^ffenz, wovon einige Tropfen geuilgen zilr Desinfektion und zur Verbreitnttg eiueS angenehmen Wohl^erucheö. ZllllilüIlLox, aromatisches Mundwasser, durch vortreffliche Heilwirkung gegen schmerzhaste oder übelriechende Zäl>ue, Lockcriverdeii derskllien, und gegen tzäulnip der Zätzne sehr bewährt. sehr angenehm zu gebrauchen und daS Zahnfleisch stärkend. Fißschwtißpiltocr, beseitigt den Schweiß und den »»angenehmen Genich Arprobt und unschädlich. (A s Fl? <> l'^ IZ u 18 tt iF». selbst veraltete Frostschäden heilend und jeden Schmerz lindern. GehSe. Essenz gegen Ohrenschmerz, Ohrenstechen, Schwerhörigkeit. 8odupxvll-^a»«er, beseitigt »nd verhindert die dem Äopfhaare so verderbliche Abschuppung. 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BezirkS-VIiIV r» Körotillriiig, Sistliftraßt empfiehlt sich und folgende Me^'ikamente zur Behandlung von HauSthieren. (Tprrchstunden von 10—KZ »Nd vvn Z—4 Vhr.) Valltn-MitlorSw.:' Froschgallen an Pferdefüßen, Kl. 2 fl. 60 kr. ^Schasialbt''-n5°LLS Kronlersten, Hasenhaken, wie alle Knochenautwüchse, il Tiegel 2 fl. ^tbulter.. Hüft. Kreuzlahme, V^tlvl-^zuiv RlieumatiSmu«. KlechscnanSdehnungen, Verrenkungen, Verstrauchungen, Schivellilngen, Eteishett «nd Schwäche der Glieder, ^ Flasche 1 fl. 40 kr. ^^lZen Wunden, Geschwüre, Satteldruck, Maulen, Kroneiitritt, Sttahl oder Kern» änle, Steingallen, Sl Fl. 1 fl. Zy kr. gebrechliche Hilfe, a Tgl. und Hornvieh, gegen Driisen, Dampf, Kolik, Blähungen Verstopfung, Abmagerung. Mangel an greßlust und Milchabsonderuua der Kühe, 1 großes Paket, 80 kr. Zellen Hautjucken und Ausschläge, Räude, ^UllvlfUivr Schärfe, Schuppen, Insekten, Obrenfl»ß, Abtreiben und Ausfallen der Haare bei Hunden und Pfer-den, ^ Klacou 1 fl. nnd liegen innerliche Krankheiten der Hunde, ^Ullllk^Utvrt » Schachtel 60 kr., ist auch in derApo-theke in der Gpiegelgasse zu haben. (SS8 Zeuguisse, Anerkennungsschreiben und Dankadreffen über die vorzügliche Wirkung der angeführte» Medikamente liege» Jedermann in meinem Bureliu zur gefälligen Sinficht vor. Ich würde dieselben veiöffentlichen, aber eS sind deren so viele, daß selbst der geübteste Leser sie binnen 2—T Monaten nicht durchlesen könnte, uiid waS auch von der GutS-verivaltuiig Sr. k. k. Hoheit des Erzherzog-FeldmarschallS Albrecht,Andor Graf Es/erhazy, Graf JankowltS, GrafZlchy, Graf Apponpi, Graf tl^igala, Graf Deym, Burggraf von Granden, Graf Wurmbr.ind, Graf v. Ar». G!>afChorinSktz, Gra^ Gaschln, Griif Waldendorf, Graf Collonitz, Graf PodftaKkp, Ritter von Appiani, k. k. General, und noch mehreren tausend anderen hohen Herrschaften. Militärs nnb sachverständige» Autoritäte» deS In- und Auslandes bestätiget wird. Gebrauchö-Anweisungen werden beigelegt.— Obige Medikamente werden iminer frisch bereitet ui>d sogleich mit Nachuahme versendet. — Abnehmer größerer Quantums erhalten Rachlaß. — Consultationeu in allen thierärztlichen Angelegenheiten werden schnellstens bea»lt' wortet. ZSarDtz.