p^ß viisisv ?? liKFiini «a»k«»tll«k »Isdskm«!. S«tiM«Iwi»g (7«t«»v« «Mkued« »te. »70» «o«»« VsiHnKWg i«< v»o»6ni«k>»«i (7«I,K» »ftwuedi« ß «Mö« «»vk< MriborrrAnwila a> Arbeit für Hundert-lausende (jin deuts«h.«nglijch'sranMches MAiaeden- proiekt. Während die politischen Konflikte in ?eutschand und Frankreich noch imine, fortbestehen, haben erneut aufgenommen« ?;?rsuche, zu einer wirtschaftlichen Verständigung und Arbeitsgemeinschaft zu kommen, m einem überrajckjendlln Erfolge geführt. 2chon seit langem tagt eine deutsch-französische Virtschaststmnmission, die setzt zur Lösung konkreter Aufgaben übergegangen ist. Dabei wurden Vereinbarungen getroffen, ,^.ie, ivenn es gelingt, die setzt in Angriff ge-Vic^nlmenen Pläne zu finanzieren, von aller-'grvp^ter Traqweite fiir die gesamte Wirtschaft sind. Ee handelt sich um Proiekte. die im Laufe von einigen Jahren einen Fiwmzie-rungsbedarf von fünfzehn Milliarden Francs erfordern. In gemeinjchaftlicher Arbeit, an der sich die englische und die französische Industrie beteiligen, sollen in den Ländern de« Bal. lano und iir Vorderasien bedeutende technische Werkt durchgeführt nzerden, und zwar senkt mau an den Bau einer Kilometer lancjen Eis^'nbahnstrccke in Vorderasien, ferner pZische Wirt-schaftsverständigunss zwischen den drei großen stndnstrisländern Deutschland, England und Frankreich hinauslaufen. Bielleicht ge« Dr. Soerdeler wlrv Reichskanzler? Bor der Demission deS Kabinetts Pape« — Kein Abrücken vom System eines überMtetlichen PrästdialkabtnettS — Zu-neiimtnde BerfchSrfung der Lage Berlin, 17. November. Die politische Lage hat in den letzten 24 Stunden eine ganz merkliche Verschärfung erfahren. Alle politischen Parteien mit Ausnahme der Deutschnationalen und der in ihrem Schlepptau befindlichen Deutschen Bolkspartei lehnen ihre Mitarbeit in einem Kabinett der „nationalen tbonzentration" ab. Tie Zentrumsführer erklärten gestern Nack) dem Abbruch der Verhandlungen, daß Zentrum und Bayrische VolkSparte! nicht geneigt seien, mit Papen mitzuarbeiten, obwohl ihnen ein Kabinett mit nationalem Charakter angenehmer wäre. .Heute um 0 Uhr vormittags trat das Reichskabinett zu einer Sitzung zusammen, in der, wie man in politischen Kreisen mit Bestimmtheit versichert, über die Demission des Gesamtkabinetts Beschluß gefaßt werden soll. Der Reichspräsident wird die Demission des Kabinetts Papen annehmen und die Regierung mit der Fortführung der laufenden Agendm betrauen. Für morgen ist der Empfang der Parteiführer bei Hindenburg angesetzt. Adolf Hitler trifft heute in Berlin ein und wird sich, wie verlautet, für jeden Fall bereit halten. Trotzdem dürfte ihn Hindenburg auch diesmal nicht mit der Kanzlerschaft betrauen, vielmehr dürfte auch weiterhin an dem Gedanken eines überparteilichen Präsidial-kabinettS festgehalten werden. Als ernster Kandidat für daS Erbe PapenS wird der Leipziger Oberbürgermeister Dr. G o e r d e-l e r genannt. Krifenwtnb ln Franttetch Slyialiften und Radikalfozialisten können fich w der Frage der Getretdepreisbestimmung nicht einigen — Gn schwerer Tag für die Regierung Herriot Paris, l7. November. Die Opl^sition bereitet eine Kammerinterpellation betreffeitd die Agrarkrise vor. Hiebet ist eS äußerst interessant, daß sich die beiden RegierungSfraktionen, die Radikalen und die Sozialisten, in keiner Weise auf deil gemeinsamen Text einer diesbezüglichen Resolution einigen können. Die Sozialisten fordern die behördliche Bestimmung der Ge treidepreise, eine Forderung, die die Radi kalsozialikten in keiner Weise genehinigen wollen. Tollte zwischen den beiden Fraktionen keine Einigung zustande kommen, dann wird die Regierung Herriot heute noch einen sehr schweren Stand haben. Der Ausgang dieses Kampfes innerhalb der Regierungsmehrheit ist völlig in Unklarheit getaucht. Wracks und Hilfeleiftung für die Schiffbrüchigen des havarierten Schiffes ausgelaufen uni gab seit jenem Datum kein Zeichen mehr von sich. Ein .Nettungsboot konnte einige Mann retten, während 14 Me .W Untermchun^isrirhc^r von Paris wurden mit der Untersuchung bc. auftragt, damit der Beginn des Monst?:e-pwzesses bereits im nächsten Monat statt, finden kann. Diplomatischer ßtOnfilkt «egen eines Fes. An ka r, ^aS. November. Nach türkischen Blättermeldungen droht wegen eines FeS zwischen der Türkei und Aeg»)pten ein diplomatischer Konflikt auszubrechen. Kemc^l Pascha hat bekanntlich in seine Reformbestrebungen auch das Verbot deS FeS aufgenommen. Groß war daher seine Entrüstung, als er anläßlich eines Festes in Ankara eine Person mit dem Fes am Kopfe erblickte. Ohne detl feStragenden Mann erkannt zu haben, ließ ihn Kemal Pascha auffordern, stch sofort zu entfernen. ES stellte sich jedoch lier-aus, daß der FeStragende der ägyptische Gesandte in Ankara Hansa Bey war, der höchst entrüstet daS slfest sofort verließ. Kemal Ps" scha hat bereits dem beleidigten Gesandten die diplomatische Abbitte angeboten, dock» war der Zwischenfall bereits in Aegypten bekannt geworden und hat dort lebhaften Unwillen hervorgerufen, so daß die Angelegenheit noch nicht endgültig bereinigt werden konnte. DK euMche Weißbuch L o n d o n, 17. Noceniber. Die Erklärung über die amtliche englische Abrüstungspolitik, die Außenminister Sir John S i IN o n heute in l^enf abgeben wird, soll im Laufe des heutigen Tages in London gleichzeitlg in der Form eines Weißbuches ersck)einen. TaS Weißbuch wird die Bestrebungen der britischen Regierung auizeigen und schließlich betonen, daß die Zeiten einseitig«? Lösungen des AbrüstungS-problems vorüber seien. Der englische «brüftungSoorschlag. L o n d o n, 17. November. Der englische Abrüstungsvorschlag wird heute in Genf unterbreitet werden. Die Londoner Presse befleißigt sich damit im Zusam. menhange größter Zurückhaltung. Me die „Ti-meS" durchsickern läßt, sei englisck?erseitS das Miiglichste getan worden, um für die '^nknukt von der Menschheit die Schrecken eines !!?rieges abzuhalten. EtsbrEchir „lX" gesunken. v! o s k a u. 17. November. Der Eisbrecher ,.?X" ist nach verspätet aus ArcKangelsk eingetroffenen Meldungen im Bechen Meer gesunken. Der EiSbrec^r ist. mn Oktober zwecks Bergung eines Kurze Nachrichten Wien, l7. November. Wie die „Neue Freie Pnesse" berichtet, wird der ungarische Gesandte in Wien, Graf A m b r o s i, demnächst in den Ru^tand treten. Vurbank (Kaliformen), IS. November. Der amerikanische Flieger RoScoe Turner hat einen neuen Rekord fÄr die Ueber-fliegung des amerikanischen Kontinents w ost.westilicher Richtung aufgestellt. Turner bewältigte die Strecte Newyork—Los Angeles in IS Stunden 38 Minuten. Börsenbericht L j u b l j a n a. 17. November. D«»is«»: B-rlin lSS7.9l-.l57S.71, Zürich N0S.Si^ lll8.8S, London 190.30—191.90. Rewyor? Scheck V737.4S^7SÜ.«8. Paris LSV.79-. 2SS.9l, Prag 170.5S-I71.42, Trieft 2S4.Sb ..^.75. Zagreb, !S. November. Devisen: Ber- lin 13«7.36-!S78.16, Mailand 59K.7K, London 191.14—195.74. Neivtiork Scheck Ü737.42—Ü7«d.g8. Paris 3S6.94. Prag 170.ü«-.17l.4i?. ,106.A5>-l11S.8S. Z r i ch. 17. November. Devisen: Paris S0.!i7?ü. London 17.S0, Neivyork 5lS.6S, Mailand 2ö.S0. Prao 1VL0, Berlin lS3.b7» 2S5.82. Mich 18. ??siSemlvr ?si.''.Z KonMtratton unmSgW Sozialdemokrcken, Zentrum Md Bayrische Vollspartei gegen die Aufstellung eines Konzeutrationskabinetts — Die Situation im Reich neuerdings verschärst An der..SrkeöekBftadt" Senf Berlin, IS. November. Z)'. Besprechungen des Reichskanzlers n 5 n P n p o n mit Bertvetern des '^t.'ntnlms und der Bayrischen Pottspartel ,i:hrtcn zu keinem positiven Ergebnis. Pv^ K nao und Staatsrat Schaf die Vcrtii'ler doidon genannten Plirteicn, .'rtlärtcn näinlich, daß unter den gegen-vär-ügcn Unlstättden die Bildunq eines natio>-nalen .^tonzentrationskabinetts unmöglich sei, so sehr sie eigentlich vor Beginn der '^^c'sprcckungc'tt als einzig möglicher ?lu;!veg bctvachtet n^ordcn sei. Ter Vertreter der ^euts^^en Volkspartei, D i n g e l d e N, dei sich von vorneherein für die Unter-ltüt^ilug de'i. Präsidialkabinetts angesprochen sxztle. versprach dem Kanz^ler die Hil^e sei« ner Fraktion. Hitler trifft erst niorgen in Berlin ein. Die national'ozialisti'che deut sche Arbeiterpartei echielt noch keine ofsi-^^ielle Einladung zur Teilnahme an den Parteicnberatnngen in der Wilhelmstrasze. Nach den negativen (Ergebnissen der heurigen Besprechungen über die Mehrheits-dildung kann die innerpolitische Lage als ernst angesprochen werden. Reichskanzler von Papen wird dent Reichspräsidenten nur inehr die Mitteilung machen können, dah die Ver.'iandlungen zur Bildung eines slaliinetts der nationalen Konzentration gescheitert sind. Der Neichsianzler hat mit Niicksicht auf den (5rnst der Lage seine Reise diirck) das Reich fallen gelassen. Berlin, 1K. Novemter. Die für niorgen anberaumte ?lussprach? P a pe n o luit den beiden sozialdemokratischen Bertvetern Wels lind Breit-s 6) e i d ist nach einem Beschi'ufz der sozial-denwkratischen ^'artetleitung vereitelt i.>or-den, da die ^Sozialdemokratie es ablehnt, mit Papen zu iievhandeln. In einer partei-amtli<'^',.?n offiziellen Mitteilung wird ans die Tclsache hingewiesen, daß Pap?n zwei Mol das deutsche Volk um seine Meinung lielragt habe, wobei ihm zwei Mal die l'er-nichtende ?ll"'age zuteil geworden sei. Die von? Kanzler bes^vorene Verfassung gebe Herrn von ^'a;^>en kein Recht zu weiteren Verhandlungen, vielmehr verpflichte sie ihn zu niöglichst beteiligtem Rücktritt. Die Zozialdeniokratie erblicke in Papen den Vertreter einer lvscheideuen Minderheit, die .sich ini Streben nach rücksichtÄosenl Tchnß rhrer eigenen .^lasseninteressen nicht einmal davor scheue, das (Grundgesetz der Republik nnd die Volksrechte intt ?^'lßcn zu treten. Die Rcichsparteiieitung und die Reichstags» frciftion der versprächen sich von sot- IXeNung vor dem lleberfiuß Die holländischeu Zwiebelzi'ichter haben sich verpflichtet, etwa N Milliouen Hyazinthenzwiebeln zu vernichten, um so die niedrigen Preise wieder iu die .'lzöhe zu treiben. Wie unser Bild zeigt, n,erden hier die ^lollen in riesigen Mengen angefahren und in eine l^irube sleschüttet, die mit Karbol in eum und .INgelöschten, Kalk gefüllt ist. chen Verhandlungen keinen Erfolg, sie de. trachteten es hingegen als ihre Pflicht, vor der gesonlten deutschm Oes.!!entlichleit gegen eine Politik Protest zu erh«^, die sich täglich mehr ulld nrehr von der Gerechtigkeit ent ferne. Am schiiirfften wird jedoch gegen die verbrecherischen, öffentlich diskutierten Plä' ne Protest erhoben, die den Zu>eck verfolge,:, die Verfassung auf inkonstitutionelle Art und Weise abzuändern. Die Regierung mi^ chren Rücktritt anmelden. Die Gefahr eines offenen KauipfeZ zwischen Reickisregierung und Reichstag 'st dem nach in ein entscheideildes Stadium getreten. Wie in diesem Zusaullnenhange verlautet, witd der Reichs^äsident auch Persönlich die Whrer der Partelei: befragen. Die Sozialdemokraten d^irften das Erscheinen bei den Verhandlungen nicht ablehnen, es frägt siÄ) aber, ob ilhnen nach der neuesten über Haupt noch eine Einladung zu Mann Militär zur Aufrechterhal» tung der Sicherheit und Ordnung in Genf zusammengezogen. zialifteit. die durch die „nationale Front von Hugenbevg bis Dingeldey" immer mehr ailf die Linke abgedrückt stehen, irgendeine Basis ^ür eine .Kabinettsbildung im Sinne des vom Reichspräsidenten erteilten Auftrages wird finden lassen. WasienftMstanvstoa w London Unser Bild berichtet von der Feier des Waffenstillstandes in der englisclien .Hauptstadt: Tausende gedenken der Toten des Weltkrieges am Cenotaph. Mlnifierrat B e o g r a d, 16. November. Unter dem Vorsitz des Ministerpräsidellten Dr. Sr^kiL fand vorinittags ein Ministerrat statt, der sich uiit der Beratung über den Staatshaushaltplan beschäftigte. Derselbe dürftv^ in Bälde der Skupschtina zugehen. Auch Velen Wik Stunduno A arsch a u, 16. Noveinber. Nunmchr hat sich auch die polniscl)e Regierung in einer Note an die Vereinigten Staaten geivendet, um vorläufig eineil Aufschub der aui 15. Dezenlber fälligen Rate der unmittelbaren zwischenstaatlichen Schuld zu erbitten. Es handelt sich nicht Uin Verpflichtungen, die noch während des !»trieges aufgenourmeu wurden, sondern hauptsächlich um die Verzinsung und Abzahlung der sogenaintten „Huugerhilfe" aus den Jahren 1LI9 und 1l)20 der späteren Staatsdarlehen. Auch diese Zahlungen waren durch das Hoover-Abkoulmen suspendiert. BerlobungSgerüchte über Otto van Habsburg Budapest, in. Novenlber. In den Parlamentscouloirs lv-urde heute lebhakt die Nachricht erörtert, daß Minister-Präsident Gölnbös uM)rcnd seines Au'eut-haltes in Rom über die Vernmhlung des ^'lzhcrzogs und (^'btönigs Otto von Habs-l'urg-Lothringen mit der jüngste» Tochter des italienischen Königspaares verhandelte. In den Kreisen, die dem Vatikan nal)est>'hen^ ivurde die Nachricht über die bevorstehende Verlobung bereits kolportiert, doch wurde sie nach einer !:^Aeldung bei ^n wohl nfor-mierten Stellen als ver'richt bezeichnct Ein ausgesprochenes Dementi ist denn,ach nicht erfolgt. «önigsentrevue im Schwarzen Mee» Wnig Boris von Bulgarien und Carol von Rumänien werden auf einem verankerten Kreuzer Aussprache halten. S o f i a, 16. November. Wie die Blätter berichten, dürfte es schon deinnächst zu einer Persönlichen Aussprache zwi'chen den .Königen von Bulgarien und Rilnmuien kommen. Wie verlautet, sollen dieser Gclegenl)eit die zwischen beiden Lüitdern sch^vebenden uird noch nicht gelösten Fragen einer eingehenden Prüfung durch die beiden Herrscher unterzogen iverden. Die .^önigs-Entrevue dürste voraussichtlich am' eiueul bulgarischen beM. runliinisckM K'reu^zer stattfinden, der zu diesem ,'jivecs in einenk Hafen des Cch:rarz?n Meeres ».>or Anker gehen soll. Da die rumänisch.l^ulgari^ sche Spannung in der iehten Zeit in niehr-^acher .'^'»insichi nachgelassen hat, v.'rspricht man sich in Politi'clien preisen beider Länder auch von dieser ^n'aininenkiznit eine weitere Verbesserung der Situation Skupschtina Annahme der Kimveutio« iil»er das Fiskal, regime fiir ausländische Kraftfahrzeuge. B e o g r a d, 16. Noi,eu,ber. In der heutigen sehr kurzen Glupschtini« sitzung »urbe die Konvention Sder das Fiskalregime für ausländische Krastsahr. zeuge angenommen. Wie ans dem Bericht des Mehrheitsderichterftktters P e r ? o hct vorging, versolgt die Konvention den den internationalen Automobilverlehr duräi eine Reihe von Erleichtermgen siskaltechni. scher Natur zu sördem. Nach dieser «onven ! tion werden mit Ausnahme der Tai^i un!^ Lasttraftmagen olle Personenautos beim vrenzttdertritt von Meu Taxen und sonstil gen Abgaben besreit. Der Kraft'^ahrer erhul! eine Legitimation, die ihn zu 80tagiqew Aufenthalt im Staate berechtigt. Z^iir di:^« Zeit ist er von sämtlichen Abgaben befreri Die Konvention ist insbesondere fiir da Draubanat von größter Wichtigkeit. Die Konvention wurde mtt 17S Stimmen ange» nommen. Die neuen «otzunaen der saschWchtn Porlei Älauens Der Ausbau der Hierarchie. — Tie neu« Eidesformel. R o m, 16. Nc>vcn,l'er. Die neuen Satzungen, die der faschistische,^ Partei aus Anlaß der Zehnjahneicr de^i Regimes gegeben wurden, verleihen der Partei den C-Harakter einer Büvgermlliz im Dienste dos Duce. Er schlägt die Ernennuni und Absetzung des Parteisekretärs den« Kl' nig vor. Die Mitglieder des Parteidirel toriums Iverden vom Du.'s ous Vorschlag des Generalsekretärs ernannt oder abgeset.^' Die disziplinären Bestinnnungen werden verschärft. „Verräter" an der SaÄie de: faschistischen Revolution soivie Mitgliedc'. die wegen ehrenrühriger Vergehen abgeurteilt werden, sind mit dem Ausschluß aus der Partei zu testra^ei: und können kein öffentliches Amt mehr bekleiden. Die Rehabilitic-rung kann nur auf Befehl des Duce er'ol« gen. Die neue Eidesformel für di- Fa-'chisto lantet: „Im Namen l^ottes und Italien schniöre ich, die Befehle des Duce ansz i-führen und mit allen meinen Krästen, uien'i nötig auch mit n,einem Biute, der ?a5?r der faschistischen Revolution zn dienen." DeNrouenskundaebungen fil» de Daitro Der Mißtrauensalltrag Cosgraves abgelehn« D u b l i n, 16. November. Der Führer der Opposition Cosgrave lvantragte im irischen Parlament das Miß» trauensvotum für die Regierung de Valero Coögrave nmchte in schärfsten Worten dei Regierung den Vorwurf, den irischen Frei» staat in einen schrecklichen und aussichtslosen Wirtschaftskrieg mit dem mächtigen engl!« lchen Volke verwickelt zu haben. Aus diesem d«n 16. ')tovember ^.uuug' ^.^UüIIllöl. Grunt»e müsse jitmD. u«b Systemvechset ze. fovdert nxrden. D«Baleragabzm Anttvort, dtch die englische Politik kein anderes Zi!^ so hartnäckig verfolge , als die Trennung zwi-schen dem irischen Bolle von feiner legalen Regierung. Die Regierung werde ihren Stand^punkt nach wie vor auch weiter energisch zu behaupten lmssen. Der Antrag grave wurde mit 75 gegen 70 Stimmen abgelehnt. Die arbeiterpartelligm Vertreter stimmten De Balera. w Ar«st. London, lS. Norember. Das Ottawaer Mvmmen tst gestern noch erfolgter Sanktion durch König und die Annahme im Oberhaus in Kraft getreten. H<>ute um Mitternacht treten sämtliche Vorzugszölle, wie sie den Dominions ein-geräumt wurden, und die Einfuhrzölle für das Empire mit AuSiuchn« der Neasceland und Indien gewährten Konzessionen in Äraft, da die beiden genannten Dominions ihre vertraglichen BerGichtungen noch nicht eingelöst haben. Furchtbare Bluttat eines eifersüchtist« «atttn. V u r a r e st, 16. 'löovomber. Auf dem Hauptplatz von Craiowa ereignete fich eine furchtbare Bluttat. Der Detektiv R«du hat-te seit längerer Zeit seine Gattin mit Eifersucht gcquält. As^ cr sie gestern im <^spl^ch nlit deni Selcht.'rmeister Alexander Eosle er« bllclte, trat ex an die beiden heran. ES entspann sich ein rveqter Wortwechsel, in dessen Verlaus Nabu seinen Revolver zog und dl^' beiden nk'dcnkrectte. Radu wurde sofort vcchafttil. tnnure nur mit Mühe vor der i.^ynchiustiz lxr erregten Monge geschützt werden. Erschiitttrude LiebeStragödie. er!! n, 16. ?!livembcr. In einom iii der Nälic deS Anhalter Bahnhofes cuchusj in der lierg-angelten Nacht der 72-scihrilit: Dezent der Technischen .Hochschule in (5harlottcnburg Dr. .H-^rmiinn Hecht dil! lidjahriqe ^ran .Hanni P o P u l o v nnd bc^^ing dann Selbstmord, indem er sich Aleichsallü eine ttugcl in den Ävps jagte. Die Hintergründe dieser Bluttat sind voll lcimnen rätselhaft. Dr. Hecht lobte in Berlin ilnt seiner Kamilie in außerordentlich gut'n V^rhiiltnisjen. Tein Familienleben wird von den Angehörigen und Bekannten al.^ ein durchaus glückliches l^ezjeichnet. Nie-niand Halle eine Ahnung, das^ Dr. Hecht auch noch ein .Lerliältni.5 unterhielt. Auch über die eriuordele Populov weiß man nicht mehr als dasi sie vor einiger Zeit aus dcr Provinz nn h Berlin übersiedelt war. Senftr Arbeitsprogramm Der Beginn der RatStagmig am nächsten Montag Genf, IS. Roveoiter. Das Bi^llerbundsekretariat veröffentlicht die TageSordmmg de? 5tat»s«ssioa. welche am nächsten Montag beginnt. Neben dem !l^ndsringen will. Beograber Wochenschau Kinderpenston w Beograd - Erziehung durch den Verkehrs-Posten — Jugoslawische No-Ao-Meisterschast — Das Kino als Wärmestube — Die „fliegende Jugoslaww^ — Goethes „Faust-, ein Beograder GesellschastSereigniS —V— Beograd modernisiert sich. Die neu-este Errungenschaft ist das K i n d e r pe n» s i o n a t. Tr befindet sich im iieuen Viertel und übernimmt ganz kleine Binder, Arbeiterkinder und sogar Säuglinge. Die Eltern gehen tagsüber un!^sorgt an ^e Arbeit, ge-ben die Binder vorher im Heim ab und holen sie abends wie^r. Die Pension ist gut beschäftigt. Augenblicklich beträgt der „Äe-lag" etwas über vierzig Kinder, die dort gewartet und gepflegt werden, ärztliche Unter-suchunt^ erhalten und spielen können, soviel fle wollen. Die ttinderpension ist kostenlos für Arbeiter und Mittellose. Bessersituierte Leute müssen sclbstverstäirdlich bezahlen und fü^ sie bi'trägt die PensionSgebühr flir den ganzen Tag. einschließlich aller Notlvendi>i-reiten, Untersuchungen usw. usw. — einen Tinar. ^ Die Erlvachsenen müssen aber gehen lernen. Man hat schon vor einem Jahre strenge Gchvorschriften herausgebracht: Rechts >>'. heil, nur den Gehsticig benützen, die ^tras^e nur senkrecht überqueren und nur die ßenkreuzungen zum Uebergang venvenden. ^nÜtzt hat e? halt nichts. Dcr Beograder betmchtet solckie Borschriften als Einschrän' kung seiner persönlich« Freiheit und richtet sich nicht danach. Man ist energischer gewor-delt. Und die Energie hat am t^rso eingesetzt, jener sckm'alen Straße, die dreimal am Tage von vielen Tausenden Menschen be-schl.endcrt wird, seit einigen Tagen stehen Gendt^rnien links und rechts und duli^n nicht, daß man auf der Fahrbahn geht, sie dulden auch nicht, daß man die Straße dort passiert, wo nmn eS und wie man eS nicht darf. Eie incrden nunmehr auch daS Rechts» W»VSSWWM»WSS«SWMMW?MW?S«W> gehen einführen. Man wird auf der einen Straßenseite nur hinauf-, auf der anderen nur hinuntergehen dürfen. Man seufzt und tut den (Sendarmen den Gefallen, wo sie es sehen. Hinterher geht man natürlich auch weiter so, wie man will. Jetzt sollen auch Poiizeistrafen dafür eiagehoben werden, wenn man am Korso links geht oder sich anderer Art strafwürdig benimmt. Ob es wohl getingen wird, die ^orsolöwen zu zähmen? » AuS Subotica kommt die sensationelle Nachricht, daß dort daS erst« öf^tliche ?1o-NoMeeting um die Meisterschaft Iugo« slawienS stattgefunden hat. Zum jugosl^i-sckM Meister wurde Herr Stevan Bodriü gewählt. Neben ihni wurden noch zwei Vize-ineister ernannt, die setzt wahrscheinlich mit dem eilten Meister um den Preiö kämpfe,, Mssen. » Winter ist'S, die MnoS füllen sich. Beograd dürfte, was Brennma^rial anbelangt, die teuerste Stadt sein. Man dezahlt hier 8() Dinar für einen Meterzentner Kohle und llv Dinar für 1ber»vertallu«st, «figunz zu Gehirndlutuna^en und SchlaganiStten ftckert das natürliche «.Knuz.^ef-.Snlerwolszr lelch. ten Ktuhlgang ohne Anstrengung. Kiisenschast. lic^ Beobiikdtunqrn in den ltttnls?n ^ür »^rank« h«tten ^r ^lu^esüß« haben erqet»?n. üaß das Fre>z»5^es-Aosser namentlich älteren sehr ersprikslliche Dienste leiste,. Das »Aranz-^se^^.Bttierwass«» tit t« Apo« ibeten^ Droaerien und Eve»resbandlun^en ee-böltlich. Erinnerungen aus der Stndienzeit fvortrag anläßlich der SS. Jahresfeier der Matura an der hiesigen LehrerbillwngSan-palt l897-lSSL). (Schluß) Nul u'.enn die Frau sich wird ül^erzeugen ia>. sen. Llch niM anmelden, das wäre gc'.>vagt! (5s könnte davon der allgeirxlllige Herr Di« rektor erfahren! — Dann lieber eiiren To-dessprung ins bitterkalt« Drau^l>asser. Hilf Himmel! O du »nein lieber Herrgott, loniine ich glücklich aus dieser Sauce, nie, nie, nin,' ltrermehr! Treu und Redlichkeit will ich üben, ein leuchtendes Beispiel ineiner Ka-mercüz^'n sein; nur Schande, Scha,^' vor der Galnbrinuswirtin inoge mir er'part bleiben! Nein, cS kührt kein anderer Weg nach (5anossa, ich inuß zu (LambrinuS und je frillzer, desto kesser. Mi^e alles zusantu«« oer Teusel holen! Ich nochm ineinen .Hut unl> dl?n vermaledeiten Wetterinantel und hinaus zum Tenlpel! Und steht nicht !n der Z^üchenlllr die Ko-stfrau! „Wohin denn, .)err 2olnir? Am Cnde ja nicht zu (^inbrinuö? Es ist ja qar nicht lvahr! Berstehen Sie denn gcrr kan Gspas^ net?" ^ „Meiner Zeel' und Gott!", jetzt ivar ich aber noch mehr paff. Vor lauter Freude riß ich daS Maul auf und starrte in die Alte. Diese aber krümmte sich uor Ll^<5>en. l5'ndlicb fnnd ich mein Gleich cielvicht wieder, ein inbrünstities. ehrl'.ch ge-nieintes ..(^'>o!t sei Dalik!" kam über meine Lippen. Ich ,var so üterMeilpausen gesÄ^?, was ich ,nir dadlirch erklärte, daß ihr Stundi'nPÄn nach den gleichen Mrltndsützen susmnndengestevt wurde als der unserige. im Nu waren unsere Zchief^srs'arten liiii Köpfen luftdicht be^pikkt. Di« beid sehr viel AnffassungSkraft, insbesondere für die Zeichenfpr«!^. ^s darl uns aber nicht wundernehmen, wenn wir bedenken, daß wir cille nriteinand^ Cchiiler des Koprivnik'schm Tautswmmenkurses waren und da)er die Zeichensprache bis in die kleinsten '^tailS vollkommen innehatten. Wir verstairden eS dalier sehr wohl, die Sache am richtigen Fleck anzugreif^. Die Erfolge in der Zei-chensprac!^ nahmen von Tag zu Tag greifbarere Forinen an. In ei,«in solchen Mo-lnent der an'merksalnen stillen Beschäftigung überhörten wir das Warnungssignal des guten Sajovic») und so konnte es pasiil.ren, das; dem eintretenden Professor Dr. Bezsak eine ganz eigenartige und unl>erhofkte Begrüßung geboten wurde. Da die gan^ (^-jellsck^aft des vierten Jahrganges durch die Feigster gcvlste. zeigte sie, was selbstverständ« lich i!st, dc,n (Eintretenden korporativ il>re »liebr oder minder gespannten Hinterteile, (^ch auf den sehr energischen Mahnruf deS Professors iva,fdten wir uns überrascht um und suchten schleunigst unsere Plätze. „Herr Doktor, das Signal ^lw^L-en wir überl^ort", stainmelte ei,ser. der seinen Plat^ in der ersten Bankreihe hatte. .,7^ch iverde (kuch schon das Signal heiß uiac^i,"^ li,einte der Pro» fessor: er grollte aber nicht; er mag sich »ebr ilmhrscheinlich i>rinn?rt halvn, ans lr>elche„ Gründen wcchl innlX' Lente den .?>clls o't iileilenweit durchs ster stecken. ^ Der Unterricht liegann in ''eil,e,i! volle:-. (?rnst. Auf eimnal na, waS ist da los? Auf der den Fenstern gegei,über!«eilenden Wa,rd ein Sajovic war Schuldienkr. greller »Schein, jetzr h^er, jetzt dort. Nlitz. sclmell ging uns das ^ichl ouk! ?i^' »^idLn vis-o-liis-Mädchen wollen sich rn>uii,^l''ln und .Riechern wurde hörbar. Der Professor hotic es sofort l)era>ls: Unsere nichi ehrwürdige Begriis^unq l>ei seine,n Eintriti nnd fehl dieier Uel>er-fall auf seine höchstclgene Person, an all dem ist das HMche ö^^sichichen dor, hinter der ^rdine schuld. ,.O ihr Halunken!" meinte der gnte Professor >iird lä^elte. Aus >en Hinteren Bänken aber klang es bedäcfitig: „Du spracs)st ein großes Wort gn'assen aus!" In diesem Milien leweglc sich olio unier Stndentem'eben, bald hi,ninelhocftiau'end, bald zu Tode t^etriibt, doch iinmer schon in seiner Art. daß sie ewig grünen bliebe — die liebe, sorglose, sck>öne Stild<'nteilzeit! Und so nahte die Matura heran ilird es wurde uns der ztveite geinein'chaktlicke (.^renvt-?in ans nnjerer Lebensbotin gesetzt. DaS ^-dick« sal trennte nns. Als 'Bindemittel ist UNS aber die durcii nicvts getrill>!c i5nn' nerilni? a.i tiie schönen Iug^'ndtage >.Mrr70vr«r AMng- M«Mer ^re^taff, lk. ??»vemik?r Il'klZ. Au« W>< Schwire Bluttat (5inc schwere Bluttat wird aus BreMca gemeldet. Vergangenen Dienstag alvilds erschien am ?lnlvesen des Besitzcrc' '!>interie in Brczovca der Lüjährige Winzers söhn Ivan « a m p o l c, um einen gewissen Aajderie zu su<^n, dem er einen kleineren Geldbetrag ausfolgen wollte. Da nt'ev ^'Ui^ideric: nicht zugegen war, machte sich ^aiupolc wieder auf den Weg. Bald kam der 1!^slU?rige Besitzerssohn Ivan P i n t e-V i ü nachgeeilt und forderte ihn auf, eilends .',ll verschwinden. Ta Lampolc nicht gleich davonlief, stürzte sich PinteriL mit seinem Tascheninesser auf ihn und rang ihn mit »chrcren Stichen nieder. In einer Blutla-ivlude 5alnpolc bald darauf aufgefunden und nach 5v. Marieta geschafft. Sam-vc>k lehnte eine Ueberführung ins spital ab und wurde deshalb nach Hause gebracht, wo <'r i'itittnwch früh den schlveren Ä^rletzungen erlag. Ueber r>ehördliche Anordnung wurde ^anipolc Leiche in die Totenkammer in Sv. ''j^arbara gebracht, wo gestern die gerichtliche Ol'duttion stattfand. Die Kommission, die sich aus denl Richter Dr. Muha und den Äer.zten Dr. VreL ? o und Dr. Mrgole ^iusaminensekte, stellte als Todesursache in-lu're Verblutung fest. Pinteriö wu/de Kreits jestgcnoin^.ksn und dem Gerichte eingeliefert. v »Die Landftreither" von C. M. Ziehrer im hiesigen Gtahtthmter. Das Gastspiel der Tileitautengruppe des Sokolvereines in Stu denci bei Maribor findet nicht, wie irrtümlich berichtet, am Sonntag, sondern am E a ui s t a g, den 19. d. statt. Der Fach« kritik i^ufolge verspricht diese melodiöse Operette auch für Ptuj ein Erfolg zu werden, versäume man nicht, sich die Eintrittskarten bereits im Vorverkauf zu be» sl?rgen; sie sind in der .^)aupttrafik erhiilt-lich. p. Ueberfall aus der Stratze« Der Besitzer Johann Z u l e r aus BelavSek wurde aus dl'r Atrafze von einem gewifsen Michael B i--s i nc k i übersallen, der ihm mit einem .^vlzpflock am ganzen Körper und am Kopfe ichniere Verletzungen beibrachte. Der Ueber-sallene nmrde in bewußtlosem Zustande ins .<^raukei,haus überführt. Gegen den Täter, der gegen den Besitzer Haß hegte, wurde die Zirasauzeige erstattet. p. Bestrafter Brandstifter. Im Monate August brai^n in den Waldungen des Herrn Dr. Aerce aus Ljubljana in Ctoperci öfters Strände aus, die einen Schaden von etwa 80.000 Dinar verursachten, ^r Verdacht der Täterschaft fiel auf den Strahenaufscher Mois L a m P r e t, der sich nun vor Bezirksgericht in Ptuj zu verantworten !kiatte Lampret, der zwei Brandlegungen gestand, wurde wegen Beschädigung fremden Eigentums zu einem Monat Arrest verurteilt. Aus Selje e. Trauung. In der Pfarrkirche wurden .'oerr Johann V o d i L a r, Tischlermeister in Celje, und Frl. Aloisia Mirni ? aus Celje getraut. Wir gratulieren! t. Gaberje belommt seine Rett>u»gSabtei« lung. Die Feuerwchr in Gaberje Plant schon seit langen! die Errichtung einer Rettungsabteilung, die vornehmlich in der Umgebung wirken soll. Nun ist der Plan sotveit gedie-li^'n, dak in Kürze mit der Ausbildung der Feuerwehrinanuschaft zu Rettungs- und Sa» nltätszwecken begonnen wird. Die Mitglieder werden in den kommenden Tagen in der Stadt und in der Umgebung Spenden sür die Errichtung der Rettungsabteilung samiueln. Die Vercinsleitung ersucht alle eldinstitute, staufleutc und Gewerbetreibende, noch Kräften zur edlen Aktion beizusteuern. c. Meisterschaftswettspiel. Smnltag, den 20. d. Uli, l4 Uhr findet am Sportplatz beim Felscnkeller da«? erste zweitklassige Meister-schafl-^wettsvicl zwischen dem Athletiksport-ttub uud dein S^t. Ok)mp statt. e. falsche Silbermiinzcn. Dienstag sind in Celje falsche Silberiiu'mz^n zu 20 Dinar aufgetaucht, ^n seinem eigenen Interesse miige jedermann auf dieses Falsck>geld ack)-ten, besonders aber Kanslente und Gewer-bl'treis'^nde, da die ^^alsäimünzer geivöhulich versuchen, in s^!eschi"iften beinl Ankauf vrin L''vi'.!gfi"'glqen t^.^ki<.'nsländen da? ialsck)? LP0«7 Mer wlelt am Sonntag? Die noch fünf restlichen Spiele der .Herbstmeisterschaft haben neuerdings zu verschiedenen Auseinandersetzungen Anlaß gegeben. Zunächsr entschied man flch dafür, die bereits ausgeloste Reihenfolge aufrecht zu erhalten, wonach „Rapid" zuerst gegen „Svo-boda", dann gegen „Maribor" und ,.^elez-niöar" und schließlich gegen die beiden Ljub-ljanaer Spitzenvereine spielen würde. Aber in letzter Stunde stellte man diese Ordnung auf den Kopf und setzte für kommenden Sonntag das Spiel „R a p i d"—„P r i-m o r j e" an. Das Spiel wird also am 20. d. in Ljubljana stattfinden. Auch die Termine der übrigen Spiele konuten wir bereits in Erfahrung bringen. Am 27. d. spielt „Rapid" gegen „Svoboda" in Maribor, am 4. Dezember geht daS heimische „Derby" „Maribor"—„Rapid" nach längerer Unterbrechung wieder in Szene, am II. Dezember wiederholen die Schwarzblauen den Kampf gegen „Jlirija" und am 18. Dezember wird die Herbstmeisterschaft mit dem Treffen „Ralpid"—„SelezniLar" endgültig abgeschlossen. Da die Termine nur mit einem Spiel besetzt sind, beabsichtigt man die nächstjährige Frühmeisterschaft vorzulegen. Der MP. hat sich in dieser Angelegenheit an die Vereine gewendet, die sich zum Teil damit einverstanden erklärten. So kommt bereits kommenden Sonntag das Treffe» „2 e l e z n i-L a r"—„S v o b o d a" zur Durchführung. Weitere Spiele wurden bislang noch nicht vereinbart. Unsere Fußballer kämpfen also Sonntag wieder an zwei Fronten. „RtlpidS" neuerlicher Erstauftritt in der ersten Klasse geht in dieser neuen Phase in Ljubljana vor sich. Die Schwarzblauen stoßen an einen harten Gegner, der sich fast alle Chancen zumißt. In Maribor werden die Eisenbahner den Kampf gegen „Svoboda" (Ljubljana) aufnehmen und um die ersten Punkte der Frühjahrsmeisterschaft fechten. Der Ausgang beider Spiele ist daher von größter Bedeutung. : Ne Ttirkei au» he« Valka«eup auSge-schlöffe«. Der Türkische Fußballverband hat dem BalSankomitee mitgeteilt,- daß er die Beschlüsse des Athener Kongresses, wonach an den Balkancupspielm auch die rumänischen Pwfispieler teilnehmen dürfen, nicht gutheißen könne und dmon seine weitere TeUnahme an den Balkanspielen abhängig mache. Da auch auf dem letzten in Beograd abgehaltenen Cupkongreß die Türkei aufgefordert worden ivar, sich in dies^ Angelegen heit bis zum 1. September zu erklären, die Türkei aber nun die Ratifizierung der Athener Beschlüsse abgeschlagen hat, erscheint die Türiei automatisch aus der Mitgliedschaft des Balkancups ausgeschlossen. Ä^r Äkre-tär des Balkancups hat dem türkischen Fußballverband davon Mitteilung gemacht. : 4a.000 aikttoe Futzbaler i» J«sosla«k«. Der Jugoslawische Fußballverband hat dieser Tage eine interessante Statistik herausgegeben. Der Verband zählt gegenwärtig 13 Unterverbände, und zwar Zagreb, Ljubljana Osijek, Subotica, Novi Sad, i^rajevo, Split Beograd, Skoplje, Kragujevac, Cetinje, Be- Geld anzubringen. Die falschen MüuM sind leicht zu erkennen, da sie eine stark gelbliche Färbung zeigen und sich u>eich ansühlen. e. Etraßenangelegenheiten. Jin vergangenen Jahre wurde die Straße am Breg betoniert. Die Arbeiten dauerten fast ein halbes Jlthr und kosteten viel Geld. Man hat aber damals aus einem unbegreislichen Grunde nur die Mitte der Straße betoniert, während man den Teil zwischen Straße und Gehsteig unbetoniert ließ, so daß dort ständig Pfützen stehen, deren Inhalt sich über die betonierte Straße ergießt. Bevor es am Breg keine Betonstraße gab, war die Straße bei schönem ?t^tter noch leidlich trocken, jetzt ist sie aöer bei schönem wie bei schlechtem Mtter naß und kotig. Sck)liesilich wird a^:r der Beton in kürzester Zeit auch vernichtet werden. Wozu hat inan die Straße betoniert? c. Waldlauf de« GK. Olymp. Sonntag veranstaltete i>ie Skisektion des SK. Olymp einen Waldlaus von Galx!rje üt^r Spodnja und Zgornja Hndinja nach Gaberje zurück. Erster war Emil Garbek, der in l'.' Minuten Sekunde,» liki BeLkeret und Ris. Angegliedert sind dem Verband 563 Vereine mit 40.000 aktiven und verifizierten Spielern. : 2M SpartplLj^ wurden in diefem Jahre in Jugoslawien gezählt, auf denen Heuer 8 Länderspiele. 50 internationale, gegen 7000 Meistersl!^ftS- und gegen 6000 Freund schaftsfpiele ausgetragen wurden. Außerdem wurden noch rund 100 Propagandaspiele durchgesülhrt. Im ganM Staate waren Heuer insgesamt 15 Professionaltrainer tätig. : Ein Lenin-Gportstadion wird in den nächsten Tagen in Moskau fertiggestellt sein. In den Zusthauerräumen sollen 160.000 Menschen Platz finden. Die feierliche Eröffnung wird im August 1033 stattfinden. : Rapid-TliwW 4 : 8. Die Spitzenklubs Oesterreichs und der Tschechoslowakei absolvierten Dienstag in Wien ein Freundschafts match. Das Spiel lMrde durch einen Elfmeter mit 4:3 von Rapid gewonnen. : Der Maribol^er Skiklub teilt mit, das^ der Uebungsabend' am Freitag, den 18. d. entfällt. Der nächste Trainingstag ist Dienstag, den 22. d. um 20 Uhr im Hotel „Pri zamorcu". : O. K. Rapid. Freitag, den 18. d. M. um 20 Whr wichtige Sipielerversamm^ung Hotel „Zamorec". empledlea vir LS»!, ?I>seke Vln Nvzl«» kez. p«16. kr. 2ß 892/82 Aus SoZtanj so. Sammluug des Roten ttreuzeS. Der hiesige rührige Rote Kreuz-Berein veranstal tet eine Sammlungsaktion für Kleider, Schuhe, Wäsche und andere Bedarfsartikel, welche Gegenstände als Weihnachtsgaben an arme Kinder verteUt werden sollen. Die Sammlung wird von Haus zu Haus vorge nommen und es. werden alle gutherzigen Menschen ersucht, dieselbe zu berücksichtigen. Im Namen der armen Kinder wird den ed len Spendern der herzlichste Dank im vor hinein ausgesprochen. Spenden werden auch bei der Schulleitung der Volksschule dan kend entgegengenomnlen. Au« Slovmkmd« sl. Auszeichnung. Auf der 1. internationalen Photoausstellung in Leipzig wurde der hiesige Amateurphotograph Herr Prokurist Ivo Kvae ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist um so mehr hervorzuheben, als von 23l)5 Stück eingesandten Photographien überhaupt mr 897 Äück für die Ausstellung angenom men wurden. sl. Der hiesige Verein „Kalo jugoslooanfkih fester" veranstaltete einen Teeabend, dessen Reingewinn zur Beschenkung der armen Schulkinder zu Weihnachten verwendet wird. Die Veranstaltung war sehr gut be sucht und eS wird hiemit allen edlen Spen dern der wärmste Dank ausgesprochen. Eine besondere Anerkennung verdient der hiesige Orchesterverein, der den Abend durch seine brave Mitwirkung verschönerte. sl. Gründung einer neuen SkiseKio». Beim hiesigen Sokolvereine wurde unter der Leitung des .Herrn Bankdirektors Marte l a n c eine Skisektion gegründe. Dieselbe zählt bereits zahlreiche Mitglieder. Aus Dravocirlid g. Todesfall. Dieser Tage verschied im hohen Alter von 80 Jahren der Besitzer Herr Florijan P o n g r a tz. R. i. p.! g. Gllberne Hochzeit. Vergangenen Sonn tag seie'^te das Ehepaar Urban P o g n e r, Besitzer im benachbarten Rabenstein, das Fest der silbernen Hochzeit. Die Feier war um so eindrucksvoller, als der kirchliche Akt in der Bergkirche Lorenzenberg vorgenom-men wurde. g. Tparmas^nahmen im Gemeindehaus hitte. Enlsprecheni^ d.'n Anlveisungen der 's/".hat auch di«' hiesige d.inh^reifende Si^rmaß-- nahmen ergriffen und vor allem die Personalausgaben stark gekürzt; desgleichen sollen auch bei allen anderen Posten, insoserne sich eine Möglichkeit hiefür bietet, Streichungen vorgenommen werden. Man hofft so das Gleichgewicht aufrocht erhalten zu können, ohne eine Erhöhung der Gemeindeumlagen vornehmen zu müssen. «roße» Jutereffe herrscht für die am bezw. 21. d. beginnende Versteigerung der Immobilien des Schlosses Puchenstein und der dortigen Vaffenfammlung. Zahl-reiche Interessenten auS Nah und Fern ha-ben sich bereits eingefunden. ! g. Eine Kuh vo« Zutz» gerädert. Bergan, genen Dienstag entfernte sich eine Kuh des BesiherS G. in TiL bei Dravograd zu stark vom Weideplatz und befand sich gerade zur Zeit, als der Personenzug Dravograd—La-vamünd die Haltestelle Dravograd passierte, auf der Bahnstrecke. Die Kuh wurde von der Lokomotive erfaßt und gerädert. Buchbefprechunli b. Post, Polizei^ Hunde und Räub.rei. Ein lustiges Kinderbuch von Karl »en Zei 4»kI«i,d«t»»>o»«iUi» io i^»ridoek Aonitkt Brandl Ttto Wi« bereits berichtet, findet der Trio-Abend am Sonntag, den 20. November um so Uhr im Stadtt^tcr statt. Wir erinnern unö gerne der Konzerte des Brandl-TrioZ im siberfüllten Thsatersaal. dessen Bühne in ein behagliches Wohnzimmer verivandelt war, also der ideale Rahmen für richtige, hocklinertis^e Kammermusik. DaS Programm d^».; Nkx'nds ist ein sehr abwcchslunqsreits^es und enthält auf^r den Trios von Mendel« saün llnd dem Nüssen Arenlky die Passaeag« von Hlind<'l'.?'alvorscn ''ur Violine u,ld Klavier. B?ide TrloS sind sehr brarourös ilnd bcs>:ndertha N e i ist eine Meisterin ihres Instrilnn'nte? und absolvierte ihre Studien bei ^em l>«.'rl'!l),nten Klavierpädagogen Teichmüller in l.'eipM. Sie lvirkte als Solistin in einer sinn^en Neihe von Orchesterkon,zerten mit und ist im Männer 'ür ein Konzer: mit dem Milnchncr Orchester verpflichtet. Ebenso zählt s^rail Walk», G a r a zu Wiens ersten Vellistinnen. ??rnu Brandls Oualitiiten als l^ic^erin, ikir unmgbar süher l^eiftenton ttnd ibre virtlw'e Technik sind uns lanflst wo>hsl>^kannt. Drei BoNb^utmusikerlnnen, die es verstehen^ zu einer !?öberen Einheir, zu einer innerlichen Bereinigung zu verschmel' z7n, waö ja das Geheimnis der Kammer-nn.'^k ist. Wiener Zeitungen schreiben über öas ietUe Kc^nzert folaend: „Diese Vereinigung bat sich so zur kiinstlevisch^n Einheit /,usanin??nqe^chlc>sien, das; man sie zu den lcstcn s^icreinic^ttngen die'er Art '>äblen dar^. (^ros;e lehren holte sich das Brandl.Trio. Vally t^cira^ die noble Cellistin, Hertha Reiß, die hochmusikalische Pianisttn, und 5^annti Brandl als geborener weiblicher Konzertmeister wus^te auch in die melodi-sckien Tiefen eines Tanliew hineinzuleuchten. ?as Spiel dieses Kammerensembles wird durch vorzs^aficsie Zusamnienarbeit, echtsn Kammecmusikstil, Intelligenz des Bortrastes und jugendliche Apielbegeisterung charatte. risiert/ Der bevorstehende Al'end wird dem nach 'ür un^^r mn^kliebendes Publikum wiede»^ ein mnsikalisch<'S Ereignis iverden. Es lrird empfohlen, rechtzeitig die Pläke rorz'ln,erken, da das Konzert wieder ein voN-s .^nS verspricht. Karteiworverkauf an dt" Tl^eaterkasse. DommAoo. d« t7. «Vve«daglßr«. Der Voranschlag für daS Jahr 1933 sieht u. a. die Schaffung von drei guristenstellsn vor, u. zw. bei der Stadtverwaltung, beinl Konskriptionsamt und beim Vauamt. Die Angelegenheit ist nicht neu, sondern besteht die Ide«. schon mehrere Ia>hre, da sich die Notwendigkeit hiefür im Lmife der letzten Jahre herausgestellt hat. m. Eine Reuerunß für Maribor ist jedenfalls der automatische A d r e s s a r, der spätestens zu Weihnachten am Hauptbahnhof aufgestellt wird. ES handelt sich um ein heimisches Patent, das auch im Ausland r l Beachtung findet und den Zweck verfolgt, das Einholen von Informationen seitens Fremder überflüssig zu machen. Durch cine sinnreiche Anordnung kann der Ortsfremde durch den Einwurf eines Dinarstückes dem kartothekartigen Register alles Wissens-lverte, wie Straßenverzeichnis, Aemter, Fi' n, usw. samt den erforderli- chen Taten sofort entl^nen. Die ganze An-l^g?, die nachts ständig beleuchtet werden wird, ist sehr übersichtlich u,;d praktisch angeordnet, unl dcin Fremden über das Gesuchte in einigen Augenblicken Aufschluß zu geben. s>ür die Ängelegenheit interessiert sich das !!!?erk<'hrsn,inisterimn, aber auch einige He^-'ss, die solche automatischen Adressare zu erwerben wünschen. Gegcnivärtig wird in Maribor an der Herstellung der erst.n Kartothek gearbeitet. Nach und nach kommen alle übrigen größeren Stationen Augosla-Wiens und eventuell auch die Fremdenver-kehrsinstitutionen an die Reihe. — Znx'ckZ Vertriebes dieses Adressenautomats hat sich unter dam Namen „Ampeso* ei« Gesellschaft gebildet, die es sich zur Aufgabe gestellt hat, diese begrüßenswerte Neuermtg auf brei te Balfis zu stellen, da sie in der Entwicklung des Fremdenverkehrs einen wichtigen Behelf darstellt. Die Initiative für den Automaten gab Herr A m o n, die Erfindung stammt von Herrn P e ö e n k o, während die toch-nijsche Durchführung die Kartothetenunter-nehmung Sofliö übernommen hat. Es wäre sehr zu wünschen, daß der automatische Adressar auch an einigen verkehrsreichen Punkten der Stadt aufgestellt wird, um auch hier dem Fremden die Orientierung zu ermöglichen. m. FenisPrechrelatione« mit de« «»s. limb» Dieser Tage wurde der Fernsprechverkehr zwischen Maribor und mehreren Staaten eröffnet. Die teliephonische Verbindung ist jetzt zwischen Maribor einerseits und BuvgaS, Pleven, Plovdw, RuSSuk. Sofia, Stara Zagora und Varna in Bulgarien so-wi« mit allen Telephonzentralen in Polen, Norwegen. Spanien, Portugal. Gibraltar, Aegypten und Brasilien anderseits hergestellt. Ein Gespräch stellt sich mit Bulgarien au^ 92.40, mit Polen auf 11Ü.A), mit Norwegen auf 198, mit Spanien, Portugal sowie Gibraltar auf 2L4.4Y, mit Aegypten auf 1S07L0 und mit Britfilien auf 19S7.20 Din. m. Eertle Per Vorstand des Vereines macht alle Mitglieder auf den Bor tragsabend und auf daS Kammerkonzert auf merkVam, die im Rahinen der VolkSuniver-sität stattfinden »Verden. Freitag, den l9. d. um LV.lü IHr spricht im Apollokino .Herr Gourdiat, der unseren, Publikum schon als vortrefflicher Redner bekannt ist, über Figaros Hochzeit von BemimarchaiS und über das Heiraten auf der Bühne im allgemeinen; der Vortragende durfte über diesen Gegenstand viel Heiteres zu sagen wis^n. Samstag, den 29. d. um 8V.1K Uhr wirb daS bekannte Brüsseler Streichquartett im großen Kasinosaale Werke von Beethoven, Brahms und Debussy zu Gehör bringen und damit allen Freunden auserlesener Musik einen seltenen .Alnstgenuß bieten. m. Organisation her tilbenben iiiinftler« In der letzten Versammlung der bildenden Künstler Sloweniens wurde der Beschluß gefaßt, eine besondere Standesorganisation M soffen, die zwecks besserer Wahrung der Standesinteressen alle bestehenden Künstl^r-klubs und Einzelpersonen umfassen ioll. Dle Organisation soll ein Zentralsorum der bildenden Künstln Sloweniens werden, daS sich nicht mit Kunstrichtungen, sondern ledig lich mit Standes- Rnd sozialen Fragen zu befassen hätte. Der VorteveiwngsauÄchuß hat fich bereits an die in Frage kommen^n Uubs kezw. Einzelpersonen gewendet. Die Anmeldungen bis spätestens 2b. d. den Vor-bereitungsauSschuß kür die Fachorganisation der bildenden Künstler Sloweniens in Ljub ljana. Technische Mittelschule, einzusenden. m. Grenzverkehr i« Oktober. Nach Ingo-slawien sind im Laufe des Monats Oktober gekommen: 2669 ^goslawen, S992 Oesterreicher, 964 Tschechoslowaken, «25 RetchS-deutsch» und Sl3 Bürger anderer Staaten; abgereist find in derselben Zeit 27Z6 Jugoslawen, ÜOlü Oesterveicher, 1122 Tsche^» slowaken, 763 Reichsdeutsche und 783 Bürger anderer Staaten. Im Transitverkehr passierten 344Ü Personen unsere Stadt. m. Ungeteilte «mtsftunden beim Stadt-mi^ftrat. Der Gemeinderat beschloß in seiner letzten Sitzung, die ungeteilten Amtsstunden, wie sie vor einigen Iahren in Gel-tllNst waren, bei der Gemeinde auch in den Wintermonaten einzuführen. Die neue Ar-beits^zeit hätte am 13. d. in Kraft treten sollen. Nun ist die Durchführung des Ge. meinderatsbeschlnsses bis zur nächsten Sit« zung verschoben worden, ha sich jetzt einige Gemeindeunternehmnngen niit der Begrün« dung dagegen ausgesprochen hatten, daß die neue Arbeitszeit den Betrieb ungünjl'g l'?, einslußen würde. Wie verlautet, wird der Gemeinderat die Angelegenheit in senier nächsten Sitzung neuerlich in Behandlung nehmen. m. Einbrmh in eine Vinzerei. In die Winzerei dcS.^lerrn Z e n e k o v i e in Gruövva bei Ev» Peter ein (s' bruch verübt. Die Täter drangen durch Fenster ein und nahmen ein Bett und daz dazu gehörige Bettzeug sowie ein guterhal-tenes Grammophon Äteren Systems m t Schalltrichter mit sich, worauf fie im Dunkel verschwanden. Der Schaden wird auf etwa 3900 Dinar geschützt» m. Unfal bei ber Arbeit. Der 23iährige. in Studenci beschäftigte Arbeiter ?lndreas Baru 8 kin erlitt während der Arbeit eim Schlagaderverletzung ani linken Arw. Die Rettungsabteilung überführte ihn ins Krankenhaus. m. Vei der Viesendrainage ertrunken. In der Nähe ron Dolnja Lendava ist der Arbeiter Johann M o l n a r MlS Lako;^ k'ci der Anlegung von Wassergräben auf einer Wiese in einen tiefen Graiben geMrzt. Er wurde zilXlr von einem alten Mann aus dem Wasser gezogen, doch mußte er am Graben-rand liegen gewissen werden, da ihn der Retter nicht vollends herausheben tonnt'. Während der Retter Hilfe hol^ ging, stürzte der an!geheiterte Mann abermals ins Wasser und ertrank. m. Frecher DiebstaP. Aus dem unver-sperrten Vorzimmer des Malermeisters Lorber in der Betrinjska ulica ließ in der Nacht zum Mittwoch ein noch unbekannter Langfinger einen grünen Hubertusmantel verschwinden. Bom frechen Dieb fehlt jede Spur. m. Von «i«« ««to iibeesahte» wurde gestern gegen Abend in der Sodna ulica ein Dackel. Der markenlose Hund war auf der Stelle tot. m. Gtnez «»f b« Ttnche. In Kosaki erlitt der 66jährige Hausbesorger Franz G s e l-m a n auf der Straße einen Sturz und zog sich hiebei eine Rißwunde an der Schädel-decke zu. Die Rettungsabteilung brachte ihn ins Allgemeine Krankenhaus. m. Vetterbericht vom 17. November 8 Uhr früh. Feuchtigkeitsmerer: -I- 2; Barometerstand: 747; Temperatur: 4- 1; Wind-richtung: OW; Bewölkung: ganz; Niederschlag: Nebel. * Ninsns «it BersMun« eingetrofse«, Debnt hente Velika kanarna. 15535 b. Merve. Roman eines jungen Mädchens von Dr. Georg Grabenhorst. Ganz-leinen Mk. 5.50. Verlag W. G. Korn, Bres-lau. Wieder ein stilles, tiefes Buch, die Geschichte der schönen Merve von GrothiuS. Die Ereignisse und Entsi^idungen liegen nicht im äußeren, sondern ganz im inneren Geschehen. Ein Roman, der nicht unterhal-ten, sondern der ans ^rz greifen will wie eine kleine Musik. Tkmter IM» Kmk RaOoaalcheater l> Marlbor NsPsetOießt Dsn»erAß»g, den 17. November um ?0 Uhr? »Lirau Minister". Ab. B. Freitag, den 18. November: Geschloffen. SamStag, den 19. November unl 20 Uhr? ^Mein Kind" von Margaret Mayo. Erstaufführung. Gonntai, den S0. November um 10..W Uhr? Schiilermatinoe. ^ Um 20 Uhr. Konzert des Vrandl-Trios. Kino Burg'Tonkwo. Heute, Donnerstag, tetzt^ Tag „Ihre Majestät die Liebe". ^ Ab Freitag der beste und neueste Brigitte H e l nl-Film „Gilgi, eine von nnS". Ein herrli^-her Filmschlager aus dem Leber, eines jungen, selbständigen Mädchens, einer Maschinschreiberin, die sich in einen Schriftsteller verliebt und ihn erst nur ihrer selbständigen .Handlung an seine Pflicht erinnert. Union'Tonkino. Der unübertreffliche Rk-chard-Tauber-Schlager „Die gro^ «ttrak. tion" mit dem tveltberilhmten Tenor sowie mit Äkarianne Winkelstern und Siegfried Arno in den Hauptrollen Als Beiprogramni ein großartiges Fox-Journal mit den neuesten Weltsensationen. — In Vorbereitung der Willy-Font-Ecklager Prinz von Arladikn". Villt? Forst und Liane Haid in dc»l Hauptrollen. vkn M. NoWmttr 1932. Wirtschaftliche Rundschau Me dleHSHrlge Obftausfuhr Belebung des Aepfelexportes — Befriedigendes Jntereffe des Auslandes Unseve di«siährige Obstausfuhr entwickelt sich bedeutend besser, als ursprünglick) aufgenommen wurde. Man befürchtete, daß infolge der guten Ernte m einem Teile des Auslandes die Ausfuhr sehr inS Stocken geraten werbe, waS teilweise auch zutrifft. Es zeigte sich jedoch, daß die Befürchtungen iibertrieben waren und daß ssute Nitre nc»ch immer Absatz findet, wenn auch die Preise stark nachgelassen haben. Daß unser Obst im Ausland immer mehr Veachtunq findet, ist der Grund darin zu suchen, daß sich die Qualität allmählich zu bessern beginnt, wobei auch die Suche nach Abnehmern ein« nicht geriizge Rolle spielt. Es scheint, daß wir uns auf dem richtigen Wege befinden, der nur be^rrlich iveiter beschritten werden muß. Die Güte des Ob--stes ist ständig zu verbessern. ?luf die Pak^ kung ist die größte Z<^rgfalt zu vernienden u:id vor aNent das Obst peinlich zu sortieren. In erster Linie nmg man jedoch d<'m G?» schmack des Käufers Rechnvnq tragen. Die Aepfel find im 'Türaubanat zum guten Teile bereits abgesetzt, in vielen Ge-genden s^iwn ganzlich verkauft. Noch innner rollsll Wagqon>^ »tach dcün AuMnd, vor--nehmlich nach Delitschland, Ivo besonders lebhafte Nachfrage herrscht. In einigen Sdaa ten war zivar eine gute Obsternte zu ver-eit nnt-^v der Normale fleblil^ben. Infolge der wachsenden Nachfrage Auslandes erlwlte sich der Preis fiir Mite Aep-fel bi'? .^u 1 Dinar Pro Kilo, fiir erftflas-sig^^ Wavx' jngar ans ein n^^ch Ni- veau. Besonders wird Dauerware geflickt, die auch bessere Preife erzielt. ' Blsi)er wurden gegen Äaggonladun gen Acpfel aus Jugoslawien ausgeführt, es ist jedoch zu hoffen, das; noch ettva tausend ?üaggons dazliko?nimen. Auf diese Weise könnte etwa ein Vetrag von 4O Millionen Dinar fiir Aepfel erzielt werd«m. Die vorjährige, allerdings schr gute Obsternte brachte uns bei der Hölsen Preislage fiir die Aepsel nal)e^u 180 Mllionen Dinar ein. Fast den gleichen Verkaufswert wies ikn ^iorfahr die P f l a u nr e n a u 'N u h r nns. die Heuer etwas nachlW. Der i^^rport Von frischen Pflaumen durfte in einigen Tagen aufhören, worallf Dörrpflaumen an die Reihe kommen werden. Die Wareneigner verhalten flch reserviert, da sie nrit einer Preiserholunfl rechnen, die sicherlich einsetzen wird, wenn vielleicht anch nicht in dem erhofften AuAmahe. Die ^p^eife für Dörrpslau-men halten fich gegemoärtig bei 2.20 Dinar pro Kilo. Die M a r n< e l a d en e r z e u-g u ll g ist lMuer zurückgegangen und dürfte die erwartete Menge von etwa AVl) Wagenladungen kaum erreichen. Der Preis bewegt sich bei 3.60 Dinar Pro Kilo. Die Ausfuhr von N ü s s e n hat etwas nachgelassen, da die Nachfrage auS den» Aus land geringer zu »verden bl?ginnt, Immerhin ist für die wmlmend?n Wochen mit einer ^lebung des Nußexportes zu rechnen. Der Preis hält sich auf der Höhe von durchschnittlich b Dinar pro Wo. X «bfchlutz eine» Handelsübeteinkvmmens mit Griechenland. Ter Niinisterrat ratifizierte auf Grund der ihm zugestandenen ge« setzlichen ErnlÄchtigung das einstweilige Han delsübereiirtonlmen mit Grivc^land, das vom 24. Septomber d.'I. bis zum 1v. Mai 1W3 gilt. Nach Ablauf diescr Frist kann das Ueberelnkommen zwischen beiden Regierungen enivernehmlich «erlanf^ert iverd«m. X i^ollbehai^dlmig von jugösla«ischen Fahrrädern in Vesttrreich. Der Jugoslawische Touring-Klnb in Beo^rad erhielt die Ermlichtigung, beim Betreten i^sterreichischen Gebietes fiir di>.^ Zollabgaben auf jugoflawi'^ sche ??ahrräder die .'daftnnq zu nberliehinen. Die Touristen erMten v»m Touring-Klub eine Legitimation mit einjc^liriger MtungS-darrer. Die Pergünstigung des garantierten Zollkredils gilt für drsi Monate und kann nach Ablauf dietser Zeit enieuert iverden. Bei rechtzeitiger Mckrelse wird der Einfuhr^' zoll nichs eingehoben, andernfalls wird der Touriilg->tllub zur Zollerlegung hemngezo-gen. X Reglenmttterung des Ka»infeger. gewerbes. BanuS Dr. Maüi^ie erließ ein Rcstlement über die AuKiibnng des ^tamin-sezer^ewerbes, das als Ergänzung der einschlägigen Bestimmungen des^ (^.verbe-geseyes anzuselien ist. Das Reglen,ent schreibt genau vor, ivann die Rauchfänge zu fegen und ivelche Vorschriften da^i einzuhcuten sind. Dem Reglenvent ist auch ein Tarif beigefügt, nach dem die Gebühren für die Verrichtung der ttmninfvgirarbeiten zu bemessen find. X Ausgleich. En^lbert Ll i ch e rl, Oe-mischtwarenchandlung in Zpodnja Polskava, Airmeldungsfrist bis 1ü., Tagsatzung am 20. Dezember um 10 Uhr bÄm Bezirksgericht in Zlov. Bistrica. angebotene Quote 40^. X Der vroßhandelsiader ist in den einzelnen Staaten nach den letzten Berechnungen nicht einheitlich. In England ist er zum Beispiel von 66.6 auf S6.4 gesunken, wobei der Durchschnittsstilmd vom Jahre 1926 mit 100j angenomnlen wird, in den Bereinigten Staaten bsgegen von 61.7 auf 61.3. Hingegen wird aus Paris berichtet, daß der Preis index in der vergangenen Woche von 70.1 auf 71 angestiegen ist. Aehnlich verhält es sich in Deutschland, wo sich der Index von KS.6 auf 68.7 echöht hat. In Italien ist der Index gegenüber der vorhergegangenen Woche mit, 61.8 unverändert geblieben. X Z»llerhöh«n«e» in Englands DaS Unterhaus beschloß mit großer Mehrheit «ine ttnpfindliche Erhöhung der Aiille auf ver^ schiedene landlvirtschaftltche Artikel, besonders auf'Obftkmlseryen. Bon der Erhöhung wird auch die tVinfuhr von Handfchul^ betroffen. Dem Parlament llsgt ein Antrag vor,wonach die Gültigkeit der bestshenden ljölle auf Stahl- und Eisenwaren, die gegenwartig dcS Wavmwertes betragen, uin, zwei Jahre verlängert wird. Nablo Freitag, den 18. Ri»vemb«r. LIubliana, lV.ZOUHr: Haushaltungs stulUie. ^ 20: Uebertragung aus Beograd B e 0 g r a d, 20: Mozart-Abend. 21.10: Klavierkonzert. — W i e n, 20: AuS tlasjijlAn Operetten. — Heilsberg, 19: Lieder mit Bratsche und Klavier. ^ 21.10: -ympl)oniekonzert. — Brünn» l9.20: Violakonzert. — 22.20: ??uchtkonzert. — Mühlacke r, 19.30: Um Martini. — 20: Tchubert und Mazart-Abend. — B u-k a r e st 20: Uebertragung aus dKN Athe-neuiu. B e r l i n, 20: Vera Schwarz und Josef Lchlttldt singen aus klassischen Operetten ^ Ät 0 ckh 0 l m, 20: Konzert. — 22: Lieder. — R 0 ni, 17.30: Orchsstermusik. — Langende rg, 20: Aus klassischen Operette«. — 21.20: Waldfrieden, Lustspiel. — Prag, 19.20: Klavierkonzert. — 19.öv: L»e^k»qKert. — Oberitalien, 20.45: Shmphoniekonzert. — Budapest, 19.30: Don Juan, Opernübertragung. — K ö-n i g s w u st e r h a n s e n, 18: Volks-wirtschaftsfuttk. — 21.25: Konzert. il Fortsetzung.) Aomm von Gert Aolberg Lopvrieiit bv Ail. k^eucktxvsnLor. klsüv (Lssle) Und auf dem Basar der (Erzherzogin Ma-ria Zophie traf es sich , daß er nch Maria von Vorthy nndmen durfte. Dal'ei fand er endlich dcn Mut, i^)r seine ^icbe A,i geftchen. Tie lächelte ihr sonderbares Lächeln, ,'^hr nxifse) Gesicht blieb trotz diese.^ Lä6)vlns nndurchdringli:j^ Doch ihre klanaen if>ni wie Mitsik. ..Lassen ?lc nur Zeit, Graf .skentner." Da^' wor keine Zusage, kein Jawort, aber es n>ar doch eilte Hoffnung! küs^tc die schi^mn, schlanken .<)ände. nxlrte, Maria! Meine Liebe kann warten!" Und er :v^wißheit s?aben. Aetvaltscim wollte er diese l^wißheit lMbeizwingen. Und auf d<'m ^-est im .<>auie i)ver Eltern verlor er die Fassung, als er sie in dem hanchdnnnen, purpurroten l^ewande sah, mit dein Diadem iiber der weissen, schönflswölbten Ttirn. ,.^ch dich, Maria! Gei nicht grausam! mir 'das Recht, dich ineine Brant zn nennen!" Ihre Augen sahen iHn verloren an, wanderten von ilhm fort, suchten u,ch fanden. Trafeil sich mit denljemgen dos Nrafen Tohnenbirchner! Rote Giebel ivallten vo-r Ärar Kentners Blicken. Graf Vohnendirchner? Der Spieler? Der Frauenjäger? Sein TÄfeind? Aas ivar zwischen ihm und Maria von Worthy Mit eit^in Triumphlächsln strich Bohnen birchner soel'en sein Zchnurrbärtchen. Mick.-te dann nlit einem hohnvollen Blick zu ttent ner lherÄber. Und in Äentners Ohren klang es immer-zn: „Was lesteht denn nur zwischeli Maria ulld Bohncnbirchner? Oder bin ich verrückt?" Maria »vandte sich ihm zu, das schinale Besicht noch durchsichtiger, wächserner. „Ich liebe Sie! Bitte, konnnen 3ie am Donnerstag zu meinen Eltern," „Dank, Maria, heisten Dank!" hellen Flammen s6>lug dil? !^venn er sie nicht so scharf beobachtet )ätte. Da wurde er inißtrauisch. „^ch hasse G^al, Bohilenbirchnerj Geniigt dir das?" „Nein, es genügt mir nicht! Nun niuß ich wiflen, tvarum dn ilin haßt. Maria", forderte er uilgestÄin. Maria nmndte sich ab. »Es ist nichts. l)asse ihn, 'veil er mich so herausfordernd ansieht!" „Er wagt es also, dir durch Micke lästig zu fallen?" ist sehj- gut, daß ich oas tveiß. Maria. Leider hast du mir eine ^rist bis Donnerstag gestellt. Während dieser ?^st bin ich machtlos. Dann aber n,ag er sicb hüten!" Maria lehnte die Stirn an seine Brust. Die Lider schlugeil ihr wie die Schwingen verängstigter Vögel. ' Er wüihlte sein Gesicht in das »vellige braune.^>aar. „Bei imnier ivahr, Maria! Meine Liebe würde an einer Unwahrheit zerschellen", sagte er dufter. Ts >var ihm, als englitte ihm ria fchcn jetzt. Der Much des Tonfilms Für die amerikanisch« Filmmagaat««. — vatner Vrothers Plewres So. stießen mit einer Verlnstbllanz von N,S Millwne« Dollar. — Der stumme Film hat Amerika, de» tönende Europa den Vorrang gegebe». Die Warner BrotherS Pietures Co. weist »n ihrer Bilanz Per Ultimo August d. I. einen Verlust von 11,2S4.000 Dollar ans. In der Borjährsbilanz war ein Verlust von 7,918.000 Dollar ausgewiesen worden. — Solche oder ähnliche riesige Verluste weisen auch die anderen Filmkönige Amerikas aus. Der Geslhäftsverfall datiert seit dem Tonfilm, der. die eiMlnen Nationen autark werden ließ. Die großen Stars sprachen solange sie stüm waren — zur ganzen Welt, seit sie sprechen müssen, nur zu ihren Konnationalen. Versionen kommen zu telier und kamen zn spät, die deutschen Oesellschastzen, aber auch alle anderen, blühten inzwisckien auf und werden nun gesetzlich gegen die Kon kurrenz geschützt. Nun möchte man sa glau-ben, daß für den amerikanischen Fil-m der englisch-sprechende Teil der Welt genügen mtißtt. Aber Hollywood war zu groß und trägt jetzt die Kosten der Umstellung (wie gr^i, mußte es sein, wenn es sie iwerhaupt tragen lann). Bei der Ufa z. B. ist die Lage umgekehrt so: sie war klein, als der Stummfilm starb. Sie entwickelte sich mit dem Tonfilm etappenmäßig und zahlt seit Jahren eine fckiöne Dividende. Bei dieser Sachlage mochte man die Nachrichten für wahr hcüten, die davon sprechen, daß das ^sernsehen voll-iondmen erfunden und die Apparatur fürs Heim völlig ausgearbeitet ist; die Filmgewaltigen aber, die mit den Radioinduftriel^ len häufig identisch sil d fund diese selbst, die sich den Radioast, der noch blüht, nick^ absägen wollen) die Erfindung auf die Menschheit so lange nicht loslassen, als sie sich nnr irgendwie zurückhalten läßt. fdc)Nfiemelit plinktliek erlebt ocisi' sinssucsst /.am Ihr leidvoller Blick traf den seinen. „Ich liebe nur dich! Ich sagte es dir schon." Waruln n,achte ihn chr Bekenntnis nicht glücklich? Dt, schlang sie Plötz>lich beide Arme um seinen Nacken. „Ich bin nwrgvn bci meiner Kusine, der Fürstin Loebstein. I'hr werde ich mich anoer trauen. Sei ge^en drei Uhr nachlnittag dort, ivenn es dein Dien erlaubt", flüsterte sie. „Ich komine, Maria, ich kvmnie!" Eilre Weile nach i)r verließ er den Win-lergarten. Zwis«^ den dichten grünen Bl^tpflanzen an der linken Zeit« des Wintergartens wurde Graf BohnenibirchnerS höhnisches Gesicht sichtbar. „Ich habe es mir doch gedacht. Aber Maria soll sich in acht nehnlen. Der Äentner? Dsr? Oho! Der kanrmt mir grad' recht! Mer >ves ?>alb reg' ich mich auf? Ter TriumpHierende bin ich, nur ich, in jedem Falle!" Graf Bonenbirchners Gesicht ,var nur eine s<^us;lich7 Fratze. Man hätte gar nicht geglaubt, daß dieses hübsche, )venn auch reichlich nichtssagende Gesicht sich so l^er-imdern könnte. Eine gai:^ Weile später ivar auch Bonen-birchner wieder im Festsaal. Seine Augen blitzten hi>l;nisch auf, ivenn er Graf Aentner ansah, ^sseil Blick lwhrte sich drohend in den seinen. Dann wurde es Bönen birchner aber doch nn^mütlich. Und eS schien i)m doch zienrlich geiWgt, Graf Kentner durch allzu o'fen zur Schau getragenen .?>ohn her auszufordern. .^ser.'.-'. wie der, ivaren innner gleich dazu bereit, ihren. Feinde ei,« Kugck zwischen die Ripven «l iaaen. «MWIIIWW^^ Äohn SalswoNhy, der mglWe Romancler Eine literarische Wkrdigmlg des NobelpreiskSgers Bei der Verleihung deS Nobelpreises für Literatur an den englischen Dichter John G a l s w o r t h y ist das literarische Ao-mitee der NobelpreiSstiftung schon traditionsgemäß von den eigentlichen Bestimmun« gen abgewichen. Statt durch Verleihung des Preises das verdienstvollste Werk deS Jahres, das an idealistische Tendenz gebunden ist. zu ehren, würdigte man das Schaffen eines großen Dichters, besten Name Weltruf besitzt. Ueber die Würdigkeit John (^alsworthys als Träger beS Nobelpreises ist kein Wort zu verlieren. Er, dessen Ruhm vi?r 25 Jahren durch feinen Roman „Man of Property" begründet wurde, ist bereits in die Literaturgeschichte eingegangen. Das Urteil über Galsworthy steht fest. Er, der ein Kämpfer war, ging im Laufe der Jahre, dank seiner Abstammung und seiner natürlichen Veranlagung zu einer zwar gründlichen, aber doch wohlwollenden Kritik der Gesellschaft über. Der Epiker vermag nicht, wie eS einst der Dramatiker gekonnt hat, Gegensätze schroff einander gegenüberzustellen. Breite Darstellungsweise erfordert stets ein größeres Mah von Objektivität, nicht nur ein Anklagen der Schwääien einer Schicht, sondern auch Verständnis für daS Gewordene und das Bestehende, für die Nöte von Menschen, die sich schon leit langem in einem Zustand der Krise befinden. Immer deutlicher wird die schwere Krise, in der sich das Bürgertum befindet, und zwar noch mehr daS Großbürgertum als das Kleinbürgertum. Ihm sind die Wirren der letzten Jahre schlecht bekommen. Doppelt interessant ist eS heute, Galsworthy zu lesen, der in der „Forsyte-Saga" nicht allein geschildert hat, wie fest der Bürger der Viktorianischen Zeit im Weltgeschehen verankert war, sondern der vorausschauend die weitere Entwicklung prophezeite. Man darf sedoch einen Fehler nicht begehen. Es ist richtig, Galsworthy schildert nicht mehr den Engländer unserer Zeit. Die soziologischen Boraussetzungen, von denen er ausgeht, bestehen nicht mehr. Sie gehören einer vergangenen Epoche an. Niemand wäre bereck)-tigt, dem Dichter auS dieser Methodik einen Borwurf zu machen. Seine Welt ist nicht die der Realität, sondern seine persönliche. Nur darf man keine Schlüsse auf das England von heute und den (^gländer von heute ziehen, indem man die Typen, die Galsworthy schildert, alS auS dem Leben gegriffene Persönlichkeiten hinnimmt Bewunderung, zugleich aber auch in un serer hastenden Zeit Ablehnung findet die Breite der Darstellungsweise GalSworthyS. Wie Thomas Mann in den „Buddenbrocks" die Machtstellung des Bürgertums und die Krise, in die es um die Jahrhundertwende geriet, schildert, so verfolgt Galsworthy ein Geschlecht bis auf unfere Tage. Viele von den Persönlichkeiten, die er schildert, sind seinen Lesern so vertraut, als hätten die „??orsyte" selbst gelebt. Galsworthy be. herrscht die Technik der Darstellung in einer solch^'n Vollendung, daß er den Aufbau seiner Romane, der s^orm und dem Inhalt nach, ganz nach eigenem Velieben zu ge-stalien vennaq, wobei er sich gleichsam selbst tn die Nun ilim dargestellten Personen und Berhältniffe, ZustandSschUderungen und Ereignisse verliebt. Menschen, die er schasst, werden ihm zu lebenden Wesen, in die er sich mit erftaunlicher Zartheit der Empfindung, tiefem Verständnis und mitunter schonungsloser Kritik einlebt. Die feine Ironie feiner Darstellungsweise ist vorbildlich, weil er nicht verletzt, um verletzend zu sein, weil er nicht geißelt, um bloßzustellen, sondern weil es nnr in seiner Absicht liegt zu kriti. sieren, um zu bessern, wobei er immer den Stolz des Mannes durchblicken läßt, der selbst der Schicht, die er beschreibt, angehört, auf die er keinen schtveren Makel kommen läßt. Das ist es wohl auch gewesen, was die Jüngeren dazu bewogen hat, Galsworthy wohl anzuerkennen, aber ihn nicht mehr als einen der Ihren zu zählen. Ihnen ist Galsworthy nicht revolutionür genug, und wenn es noch eines Beweises für diese Tatsache bedurft hätte, so wtr^ er durch daS neueste Buch deS Dichters erbracht, das den Titel „Blülhende Wildnis" trägt. Denen, die die Darstellungsweise GalSworthyS lieben, wird das Werk viel Freude breiten. Aber seine Problematik liegt den heute auf aus lastenden Sorgen soweit entfernt, daß man fast von einem historischen Roman sprechen möchte. Da findet sich ein Dichter, der von den Arabern gefangen genommen wird. Er kann nur dadurch dem Tode entgehen, daß er daS Christentum abschwört. Ganz der Wirklichkeit zugewandt, hält eS der englische Offizier für Praktischer, sich einmal nicht zu Christus zu bekennen. Der Offizier wird freigelassen, er kehrt heim. Zufällig wird die ganze Geschichte ruchbar und nun verstößt eine gewisse englische Gesellschaft den Offizier, wett sie ihm fein NichtbekenntniS verübelt. Zu dem Helden des Romans hält nun ein junges Mädchen, daS gerade zu dieser Gesellschaft gehört und damit ist der Konfliktstoff gegeben. DaS alles wäre sehr schön, wenn es der Wirklichkeit entspräche. Das heutige England hätte niemals Veranlassung genommen, sich über den Fall in irgendeiner Wei'se aufzuregen. Man ha^ wirklich andere Sorgen als diese. In dem Roman „Blühende Wildnis" ist GalSworthyS Stellung zum Schaffen deS modernen England gekennzeichnet. Der Dichter, der vor kurzem Sk Jahre alt wurde, ist selbst zum Repräsentanten eines im Aussterben befindlichen Großbürgertums ge worden. Das alles foll keine literarische Wer tung des Schaffens des Nobelpreisträgers sein. Gr ist der große Romancier Englands, dessen Werke üSir die ganze Welt verbrei tet sind. Ein Würdiger ist mit dem Nobel prei« beehrt worden. Aber wieder ist eS ein Mann, der für seine Gesamtleistung ausgezeichnet wurde und nicht ein Junger, dessen im letzten Jahr ersl!^eneneS Werk wegen seiner großen Bedeutung für die kultu relle Entwicklung der Menschheit eine besondere Würdigung erfahren HMe. D. O. Serkai15>ouvtmann MrtnBtrlln Se»-efteI««D ,,«a»riel B e r l i n, iS. November. Zu Ehren Gerhart Hauptmanns, der dieser Tage seinen 70. Geburtstag feiert, fand heute abends im St«»tStheater eine Feftvorstelluny von Hauptmanns „Gu-briÄl Schillings Flucht" statt. Der Bo!^tel-lung wohnten sümtli^ preußischen Staatsminister, mkchrere Reichsminister, die Vertreter des diplomatischen Korps und das geistige und künstlerische Berlin bei. Dem Dichter wurden bei seinem Erscheinen in der Loge begeisterte und lange anhaltende Ovationen bereitet. Nach der Festvorstellung überreichte der «chiliiD» Nicht "wi «tiwheoter. Reichskommissar Dr. Bracht dem Jubilar die Goldene Medaille des preußischen Staates und hielt aus diesem Anlaß eine markante Rede, in der er die Beri>icn^te Hauptmanns um die deutsche Literatur hervorhob. Dw Anwesenden wurde ferner die Mit-teillmg gemacht, daß die Grundlage für einen „Gerhart-^uptmann-Fonds" geschaffen worden sei. A^us diesem Fond sollen notleidende deutsche Schriftsteller Stipendien erhalten, die es ikinen ermöglichen sollen, sick) auf die Dauer eines Jahres ausschließlich ihren schriftstellerischen Arbeiten wi>^n zu können. Grazer Theater „D<« Imm". — Buttersttz". — ^Die «ö>»er". - „D e Trostk Ihrer «»> zelenz". Mozarts „D o n I u a n" ist ein doppelgesichtiges, fast 300 Jahre alteS Werk, nicht Lustspiel, nicht Tragödie — und doch beides in einem. Eine gute Aufführung dokumentiert eine Bühne als Kunststück erster Güte. Die Grazer „Don Juan"-Auffüh-rung war achtunggebietend. Helmuth E b b s gab dem Werke einen dem heutigen Geschmack angepaßteren, szenischen Rahmen, dessen Bilder aus einer stehenden Grunddekoration im Treppenaufbau entstanden und die beabsichtige Wirkung nicht verfehlten. Kapellmeister Szenka erwies sich als ein feinsinniger Interpret der Mo-zart'schen Schönheitskunst. Artur Flei -s ch e r gab dem Don Juan die Liebenswürdigkeit des Schwerenöters und die Sicherheit stilgemäßen gesanglichen AuSdruk-les. Paula Buchner war eine in Spiel und Gesang ausgezeichnete Donna Anna. Auch .Harriet H e n d e r S ist als Donna Elvira bis auf die Wortundeutlichkeit in den Secco-Rezitativen ganz Mozartsängerin. Dr. A d r i a n (Oktavio) führte trotz einer stimnllichen Indisposition mehr gesangliche, denn darstellerische Qualitäten inS Tressen. Kerner (Leporello) und S t e n g-l i n (.Koniptur) erfreuten durch Stimmkraft und Klangadel. Ein reizendes Zerlinchen mit bemerkenswerten Klanglichtern stellte Maria T a u b e r. Ihr Partner Rudolf T h a l e r stand nicht auf erwünschter künstlerischer Höhe. Der reiche Beifall war eine verdiente Anerkennung für daS künstlerische Mühen und Wnnen. PuceiniS „Madame Butter-f l y" gehört zu den zugkräftigsten Opern des Meisters. Obwohl daS Schicksal einer Japanerin in japanischer szenischer Umrahmung zeichnend, ist die in allen Farben der modernen JnstrumentationSkunst schillernde, stellenweise dramatisch gesteigerte Musik durchwegs italienisch. Frau Harriet H e n-d e r s, die Trägerin der Titelrolle, war auch die.Heldin des Abends. Sie spielte mit der armen Cho-Cho-San eine Herzenstragödie und ließ die freudigen, rührenden und tragischen Stimnlungen naturecht fliessen. Gesanglich entzückte sie wieder durch den Edelklang ihrer zwar nicht großen, aber wohlgepflegten Sopranstimme. Kammersänger Z i e g l e r gab den Linkerton mit den Borzügen eines bewußt gestaltenden Schauspielers, der auch gesanglich nie die Schönheitslinie verlor. Frau Bau mann lSuzuN) und die Herren Graf (Shar-Pleß), Armstrong (Nakodo), Kerner (Bonze) und die übrigen Mitspieler waren ebenfalls verdienstlich am Werke. Kapellmeister Albert Bittner brachte die musikalischen Schönheiten zu freudigem Erblühen. — Der Oper steht ein sensationelles Gastspiel durch die Frau Mi ch i k o Meinl-Tanaka, die Gattin des Wiener Großizldustriellen Josef Meinl, bevor, die als geborene Japanerin am 28. d. M. im Grazer Stadttheater die Bu^erfly singen wird. „Die Räuber'^ von Friedrich von Schiller entzündeten bei jung und alt lodernde Begeisterung. Als Schiller das Trauerspiel schrieb, war er mit den Erfordernissen der Bühne ebenso wenig bekannt wie mit der großen Welt im allgemeinen. Darum zeigen „Die Räuber" manche Mängel, die allerdings die .!^eS Schiller'- schen Dichterfluges verdeckt, der alles mit sich reißt und dem gewaltigen Werke seit 150 Jahren dankbare Zuhörer schafft. Helmuth E b b S bot eine neue, mehr auf die innere Wirkung bedachte Inszenierung, die rasch wandelbare BUder ermöglicht u. der Phantasie des Beschauers größere Freiheit ge-währt, dazu besitzt er ein SchauspielereN' semble auserlesener Güte. Begreiflich, das^ die Aufführung in der Gesamtheit und in den Einzelheiten klassische Werte irug. Franz Reichert wählte für die seelische Mißgeburt und urbildhaste Häßlichkeit des Franz die packendsten Mittel und öffnete alle Schleusen schauspielerischer Rede- u. Darstellungskunst. Auch Fred Liewehr war als Karl Publikumseroberer, wenngleich er mehr daS seelisch Empfindsame, wie bei der Begrüßung der .Heimaterde und Begegnung mit Amalia, denn das Dramatische des Haßerfüllten betonte. Allerdings zeigte er damit, daß sich klassische Stücke auch iir sogenannten Polterrollen menschlich ruh» rend spielen lassen. Einnl heroischen Grafen von Moor, den erst das Schicksal unmensck». licher Tat bricht, zeichtnete erlebnisstark Gustav ixzimeg. Mit bezwingender Ber-standeSschärfe (zu Franz) und ergreifender Gefühlstreue (zu Karl) bewegte sich Amalie des Frl. E r a S. Auch das erg'inzende Darstelleraufgebot war vollwertig auf seinem Platze. Der Begeisterungsausbruch der stch auch tagS darauf bei einer Festvorstellung für die Grazer Hauptschüler im ausverkauften Hause womöglich noch ver-dichtete, ist unbeschreiblich. Mit dem Lustspiel „Die Trafik ihrer E, z e ll e n z" von Ladislaus BuS-Fekete, hielt ein herzerquickender Schlager im großen .Haus am Opernring Einzug. Wieder einmal ein Stück, das frisch zugreift, durch überrafchende Situationen einen ganzen Abend unterhält und nicht ah-nen läßt, wie die Handlung ausgeht. DaS Spannende dabei ist die Kühnheit des „süßen und herzigen" Exzellenztöchterchens Gerta, die ihre verheiratete Schwester aus der Sphäre „hypermodemer Lebensart" rettet und in die Familien wieder Sonnenschein bringt. Wie sie dieS anstellt, sei hier nicht verraten, höchstens das, daß sie die verblüffendsten Mittel ins Treffen führt und aus dem Abenteuer als Siegerin hervorgeht. Diese Bombenrolle spielte Frl. Mary H ö f-fernig witzig und humorvoll mit natürlicher Kindlichkeit und queckfilberner üvc^un-terkeit, wofür sie mit reichem Beifall be. dacht wurde. Ebenso unterhaltend wirkten Fred L i e w e h r als charmanter Graf u. Ernst T h e r w a l, der das Stück auch glänzend inszenierte, als genügsamer, harmlos pedantischer Ehemann. Verdienstlich ergänzten den Spielerkreis Frau Corel (Exzellenz und Trafikantin), Frl. E r a s (Leonie), Herr Stoß (gräflicher Papa) u. a. Die Zuhörerschaft unterhielt sich vor-trefflich und spendete rauschenden Beifall. Hans Pratscher Der neue ««m« —« «r«oitz Z»eiß. Ende dieses Monats erscheint bei Gustav Kiepenheuer («erlin) der neue große Ro-man voll Arnolv Zweig „De Briendt kehrt lheim". Die Fabel beginnt mit einem politi-scheir Mord in Jerusalenr einem holländischen Dichter, aber die Handülny selbst will nur eine Reihe von Pei^onen zeichnen, fe rner die Greignifse, die zu den großen Unruhen in Palästina im Hochsommer 1929 führten. Zmn echonmal wird hier die Wett des modernen P^stina mit ihren religio« s^, nationalen und menschlichen ^oblsmen da:gestellt. Ei>e «em U«»ele vo OSIar Demnächst wird im Paul-Zsoilny-Verlag eine ne»ke Novelle des bekannten Wiener Erzählers Osbar Iellinef erscheinen: Die Se^ herin von Darvschitz. -s- Ltt-rarische «stize». Das Matwjen. stück „Die Flas^" vml Joahim Ringelnatz ist im Rowohlt-Verlag erschienen. A^chlie. ßend an dieses lyrische Werk (von ihm „SeomannSballade" genannt), den>ogunfl, Wirkens Mahadm« ^nd'his und ^6 Min diichen Kongresses k^'sondere Vralii Direktor des hiesigen Pro^niizial-nntseuiiio Tr. Dorncr ivurde in einer Äap-pe des verstorbenen Zeichners Schulz ein '.'ltii.l'? elf von Ti'lrer entdeckt. Das Matt ge-der ili ttulyttreisen bnn-des Zitters von Griinling an, der Ende des IL und Ansang des 19. JahrhtUl« dcrt) iielebl hat. ^eine sainmlung geht bis cuf die '^eit Maximiiiano zuviick. DaS Aqua rcll stesst, wie die eigenhändige Nnterschrist de-s Lii'lustlers soc^t, den.„Trintpersi" dar. lieinl lieutiaen Dosso di 'Trents, einen durch ieine ^vrm aussagenden Berg in unmittel-liai'er Nahe von Trient am Ufer der Ctsch. Die ^iirche Apollinarc, die darauf abge« bildet ist, steht noch heute fast in derselben ^orm. Tao Wert wurde vor ettva hundert )a^)ren von den, Maler und Zeichner Schulz erworben. Cs tzalt dann als verschollen. ^em l^ttter5titt?unL5-verein 6er k5llnentt e^ lauivarm ist. Numnehr nen die gereinigten Gegenstände Äank poliert loerden. ist immer ärgerlich, ivenn durch Hinstellen heißer Gemäße anf eine po« lierte oder gebeizte dmMe Holzplatte helle Flecken entstanden sind. ^aden ist a^r nur halb so schlimn,, wie er aussteht, auch hier kann Zigarrenasche wieder helfen Die Asche wird zu diesenl Ziveck mit Petroleum befeuchtet und dann n«f tzie hellen Mecken getupft. Nach etwa 'ü»f bis zehn Minuten läßt inan einen iiber einer Kerze vermßen und mit diesem Avrk verreibt man bann di? Asch? tsrchtig. Darallf »Verden die eben tehandelten >-tellen mit einen, feuchten, mn besten lauwarme,! Dach nachj^riebeit und zum Schluß -kaim man den schaden mittels Möbelpolitur vollständig wieder heil^. Zum Schluß möchten wir nlch darauf hinweisen, daß in der Zigaret-teuasche eine ganze Reis)e von Tto^fen enthalten find, die verschiedene T^opfpflanzen notivendig zu ihrer ^nährung brauchen, die Zigarettenafche stellt also auch einen sehr wertvollen Dlinger dar. Aber wie Men. schen ki Ssiei-lzei^ulssien, cts snsolistsn äis ^c^ministkZtion nlLlit in cle»- !.3^e ist. c^ss Cev^i)nsot,te ?u efiscliczsii Lpezial'ttornbrot. Potit^e», Gu qelhupf. Keks, Backk»aiiS Tchmid Iuröiöeoa ullea.__ stickt mir schön und dillig Adresie an die Vc'rwciltunti unter „I. N." lühUi Suche Anleihe l 70.000 Tin liar nttf 1. Zati einer neti:n ,^ran kopanova ul. 42. ^i-resnil. Epanische Va»d »u vsrtausen. Adr. Penv. ' t5b28 VSFURISF«« GGGG^GGWV^OGWVW^i'WW MiZbl.. separ. Zimmer '»fort zu oermieten. i5vellil. Zimmer un eine oder zwei bessere Perionen sofort zu vcrmieleu. Stadtpart-ttälie separ. Einaana. Adr.Ver--maltiinq. Wohnung, Zimmer. Küll)e. billig. sofort beziel,l'ar. Nova vaö, Spod. Radvanjöka ?g. 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V jVisriKvlu kotovSkt tkx v./t meinen vSrm'ten l)«nk »u'-icu^picciien. de er mir enlsülict^ do« olültlictien ^t>>eden8 meines 3t» jaMixe» K>uder8 Kudoli SiSko veictien lcii veim okj^eninnten so^lslen Veiein nur Kurie?ett veisicNeit tinite, einen une>vvtlrm>tens emplelilen> - b») Ltudenet tiel i>1ir>dor. qm 14. diovemver 1932. IVVNtt« Led tiltle». Kk«!" ^^'itsnti ulica Sl. lü» «U« v ^ l)niok t» lii»ril»«e. kiti Hm»k» K«tS» «Gk«k»k» t» >S»nb«» «i«» L«»«u»tedei «>««1 «t«v »«»»»»««eltiok