Deutsche Macht trifftirt tm* ConnrrHag -Id «omfirt out »oflrt filt Till« nil Z-Iklim», tu1» Hau! «°»allich fl- —.SS. »itHeljiHrij ». 1.50, halbjjhrl, st. . s-l^IiiSri, fl. Mit V«st»ers«»I>»»z vlt*,etiS$ri# 1 1.8#, l)alb|l»rrta ft. a.», gaiMMrin st. «■«. D>« «injelit« Nilmmcr 7 kr. Onictotf noch Z«if! fct« «stet«* Wic»rrd°!>-I>gea e»lli>«e«t»i: »«« A«. »»d *u«Io«ibf» in. R,d cn«n und «d-mmstr-tiiin H«»PIP!-i, I«4. «»«chNund!» Ut St Citat« «»glich» »it Hatnabnu tu Sann- »Ild ^tietWae, »oa 11—U Uöt Boc- na» 1—4 US» Noch,»«!»«». — R«li»i>at>«»ii »lortofiti. — OTottiiferürtt nwrttn »ich« >iitii
  • cl««d»l. — Änorbttif Suftnfcuitnrtt »ich« bttatffi*tisrt. Nr. 101. Cilli, Sonntag den 19. Decemlicr 1886. XI. Jahrgang. dynastien und der junge Herzog daher präde-stinirt zu sein, ein neues Herrscherhaus zu be-gründen. Freilich muß seine Canvivalur von vornherein als eine >ehr zweifelhafte bezeichnet werden. Der Herzog von Eoburg ist nicht nur ungarischer Magnat, sondern steht auch in dem Rufe, Sympathien für sein Heimatland zu be-sitzen. Wenn sich auch die Bulgaren, welch» ihre Haupistüye an Oesterreich finden, mit einem solchen Regenten ganz gut fahre» würden, wenn auch die übrigen Großmächte Europas seine Wahl zum Fürsten von Bulgarien gutheißen würden, Rußland dürste dieser Combination schwerlich zustimmen. Es würde m einem solchen Fürsten von Bulgarien einen Verbündeten Oesterreichs und einen Gegner seiner eigenen Plane erblicken; es würde sich denselben nur aufzwingen lassen, ihn aber niemals guiwillig anerkennen. In der Th..t hat auch der russische Gesandte in Wien der bulgarischen Deputation bereits eröffnet, daß Rußland diese Candidatur ablehne. Wenn auch diese Erklärung keine officielle war, weil ja der russische Botschafter mit den Bulgaren überhaupt nicht officiell verkehrt, so ist sie doch als eine maßgebende aufzufassen und wird mit derselben gerechnet werden müssen. Die Bulgaren werden sich vor« auSsichtlich vollkommen den Rathschlägen fügen, welche ihnen in Berlin und Wien ertheilt wer» den. Wird ihnen daselbst die Fortsührung deS Provisoriums empföhle», so werden sie auch weiterhin nach einem passenden Fürsten forschen bis die europäische Situation geeignet ist, die Wahl definitiv zu treffe». Wird ihnen ein-pfohlen, ohne Rücksicht auf Rußland nunmehr zur Wahl zu schreiten, so werden sie darin eine Zusicherung erblicke», daß ihüen die Großmächte eventuell auch gegen Rußlands Willen die Ra-tificirung der Wahl gar..nliren. Das Letzere ist vorerst nicht zu erwarten, weil ja die beiden deutscheu Großmächte trotz allen russischen Ueber-mutheS den kranken Mann an der Newa nicht provociren wollen, weil dieselben nnch immer an die Möglichkeit einer sriedlichen Lösung glauben und wohl mit Recht annehmen, daß ihre geneigte, ruhige Festigkeit die Nervosität deS ruffischen Herrschers endlich bezwingen werde. Nicht ohne Einfluß ans die Haltung der beiden deutschen Großmächte gegen Rußland ist die Lage in Frankreich. Nach der jüngsten Mi-nisterkrisiS rückte die Besorgnis vor einer Eoa» lition zwischeu Rußland und Frankreich in die Ferne. Rußland muß in Folge dessen beschei-dener auftrete» und wird mehr Gewicht auf die freundschaftlichen Warnungen aus Berlin legen. Deshalb wird es noch immer nicht den Her-zog von Eoburg annehmbar finden, allein we» nigstens ist der Mingrelier definitiv beseitigt. Denn wenn Rußland die Znmuthung zurückweist, ciaeu österreichisch-gesinnten Fürsten zu dulden, so kann eS ebensowenig die Anforderung stellen, daß die übrigeu Mächte einen russischen Un-t.rthan als bulgarischen Fürsten anerkennen. Wie uns unterm 16. d. M. auS Wien geschrieben wird, ist man im Untern chls-Mini-fterium mit den Borardeilen zu einer gründli» chen Umgestaltung der Mittelschulen beschäftigt. Nach einem in betheiligten Kreisen verbreiteten Gerüchte plant Minister Gautsch »ichtS Gerin-gereS als die gänzliche Auslassung d e r R e a l s ch u l e ». ES soll sürder nur mehr Gymnasien geben, den Frequenlanten derselben jedoch die Möglichkeit gebolen werden, nach der vierte? Classe in eine technische Fach-schule überzutreten. Wir üb-rmitteln diese Nach-richt vorläufig als Gerücht, bemerken jetoch gleichzeitig, daß ihr in Anbetracht der bisheri-gen Thätigkeit deS Unlerrich'SministerS und seiner durch dieselbe an den Tag gelegten Grundsätze die innere Wahrscheinlichkeit durchaus nicht abzusprechen ist. Korrespondenzen. Rohitsch-Saucrlirlltin, 17. December. (Orig. Bericht.) [E i 11 D e u t s ch t i r o l e r.j Obschon uns die Besprechung persönlicher Angelegenheiten nicht besonders zusagt, uiüssen wir uns diesmal doch zu einer solchen entschließen, da unser In unsere Qser! Im Unterhaltungsk lalle »»lerer nächsten iummer beginnen wir mit der Veröffentlichung ine« neuen Romans au» Hamburgs Vergangen-»it von F. Ewald, ,Die Hexe von Tt. Nicolai" »oeauf wir unsere Leser aufmerksam machen. Per Kerzog von ßoöurg. Der kleine Erdenwinkel, der sich seit dem lerliner Vertrage als ein selbstständig S Für-lenthum unter dein Titel Bulgarien austhat, »rgie nicht nur in der sauren Gurkenzeit dafür, aß ganz Europa, einschließlich der zartesten fiauen. die sich sonst für Politik nicht interes-ren. aber in dem preußischen Gardelieutenant llexandcr von Baltenberg einen interessanten iflDeii erblickten, in geradezu fieberhafter Auf-egiing erhallen wurde, fondern er bildet auch eute noch den Brennpunkt der europäischen iiltuation. Tag sür Tag treten neue Ereignisse ms die Bildflöche, welche die Versumplung «r bulgarischen Frage verhüten, sodaß nicht mmal der Abzug des Operetlengeneials Kaul-ars einen Moment der Ruh« brachte. An seine ilelle trat ein pensionirler asiatischer Häuptling, er bisher nicht einmal die Bedeutung eines »roßherzogS von Gerolstein sür sich in Anspruch khmen konnte. Aber auch dieser Comet ver-hwindet, bevor ihm der Großlürke alS etreuer Ässal deS Großruffen einen Stern ver-nhen konnte, und gleichzeitig mit den Erschei-m der drei Weisen a»S dem bulgarischen iorgenlande in Wien erhebt sich daselbst ein »derer Stern, der bestimmt sein soll, am Bal-anhiinmel zu glänzen. Es ist dies der Herzog ?«rti»alid von Eoburg, ein noch junger Mann, er gegenwärtik in österreichischem Militärdienste seht. Er stammt aus jener kerndeutschen Fa-nlie, welche schon mehrere »ichtdeulsche euro-«sche Throne mit Regeute» versorgt hat, ma» an» sagen, mit gutem Erfolge. Die Coburger heinen also eine gute Race für Her,scher- Sie öffentliche Meinung in Anßtand. Von Friedrich Bodenstedl. Eine öffentliche Meinung im eigentlichen ßinne deS WortS giebt eS bis h ute in Ruß-ind nicht; man kann davon nur sprechen, als wn einer üblichen Redensart, die — wie so »anche andere, westeuropäischem Sprachgebrauch uchgebildet — in Moskau und Petersburg Nvas ganz Anderes bedeutet al» in Berlin und London. Ader die Moskowilischen Herren von er Preffe verstehen es vortrefflich, mit solchen ledensarten den Ausländern Sand in die lugen zu streuen, oder besser gesagt: sie haben it verstanden, bis ihre Stellung zur bulgari-lchen Frage ihr windiges Treiben enthüllt und >inen so gewaltigen Umschwung zu ihrem Nach-heil erzeugt hat, daß in den Ländern, wo die ffentliche Meinung wirklich zum Ausdruck »mmen kann, Niemand mehr an ihre Wahr-eilsliebe glaubt. Wie oft haben wir die Stimmführer der mökowitischen Preffe von Rußlands heiligen fechten und Pflichten, von feiner Würde und hre reden hören in Sätzen wie: „Rußlands lürde und Ehre duldet nicht, daß wir bei dem volk-verderblichen Treiben des Battenbergers in Bulgarien ruhig die Hände in den Schooß legen. Die öffentliche Meinung drängt immer stürmischer zu tnlschiedenem Vorgehen gegen den fremden Abenteurer" u. s. w. Nun soll damit nicht gesagt sein, daß es blos in Rußland irreführende Preßlichter giebt: andere« Ländern fehlt es auch nicht daran, wo oft schon Tactik und Hader der verschiedenen Parteien zu Uebertreibungen und Entstellungen führt; aber der Unterschied ist doch groß zwi-schen Rußland, wo es nur eine leitende Stimme im Reiche giebt, der nicht widersprochen werden darf, und anderen Ländern, wo jede Partei zu Worte kommen und eine die andere bekämpfen oder berichtigen darf. Kein Mensch hat sich in Deutschland irre machen lassen durch die officiösen Preßstimmen, welche Rußlands unriNerlicheS Vorgehen in Bulgarien zu rechtfertigen suchten; man begriff und würdigte die Politik unserer Regierung, welche mit äußerster Vorsicht Alles vermeiden wollte, was ihre friedlichen Beziehungen zu Rußland gefährdete. Das verhinderte jedoch die öffentliche Meinung in Deutschland nicht, sich mit einstimmiger und wirklich sittlicher Ent-rüstung über das Auftreten des Generals von KaulbarS in Bulgarien zu äußern. Hier war ein Fall gegeben, der mit er« schreckender Deutlichkeit zeigte, welche tiefe und weite Kluft die Begriffe trennt, die man in Rußland und Deutschland an die Worte Man-m'swüide und Ehrenhaftigkeit knüpft. ES ist heutzutage undenkbar, daß ein deutscher Offici'r sich in ähnlicher Weise an den Pranger der Oeffentlichkeit stellen könnte, wie es der russische General Kaulbars in Bulgarien gethan, gleichviel in wessen Auftrage. Indem er sich zum Beschützer einer Bande von Meuch-lern, Verschwörern und Verbrechern aller Art machte und selbst die verwerflichsten Mittel anwandte, um das Volk zur Meuterei zu trei-den, sank er »och unter die schlimmsten Anar-chisten herab, die mit dem Leben ihren Frevel büßen müssen. Die „Oesterreichische Militär-Zeitung" hat kürzlich die Erwartung auSge-sprachen, daß Herr von KaulbarS nicht auf seinen früheren Posten als Militär - Attache« nach Wien zurückkehre, da man doch den ein-heimischen Officieren nicht zumnihen könne, 2 Fall, seiner Originalität halber eS verdient, auch in weiteren deutschen Kreisen bekannt zu werde». Vor einer Reihe von Jahren machte sich in Sauerbrunn ei« Deutschtiroler ansässig, indcu, er .in kleiniS Wirthsgeschüst. welches er, seiu>r Abknnsl entsprechend „zum Tirolerwirth" deiiamsttt, errichtete. Deutsch von Geburt, schloß er sich i» seiner neuen Heimath der deutsch' liberalen Partei an. und wirkte mir allem Els.r für dieselbe, indem er den Windischen nach Thunlichkeil an den Leib rückte. Er ward in die deutschfreundlich,! Gemcind'verlretung Sauer-brunnS gewähl«, und wurde Orlsschulauffeher, als welcher er den Aspirationen der heißsponiigen slovenischen Lebrer seines Wirkungskreises mit lo-benSweithem Eiser entgegentrat. Auch die Ortsgruppe Sauerbrunn des „Deutschen Schulvereines' wählie ihn in den Ausschuß, in welchem er ursprünglich die Zahlmeisterstelle bekleidete. Er war aber nicht lange unttr uns, als man eS ihm ansah, daß eS mit seiner Characl«rsestigkeil nicht weil her sei und es gab bald hier, bald dort mit unserem Helden Meinungsverschieden-d«iten. Einige persönliche Differenzen brachten ihi in die unangenehme Lage, daß sich der gebildetere Theil der Sauerdrunner Bevölkerung von ihm loS'agle und ihn keines Blickes wür> diglt. Dies aber brachte unseren Schlaumeier in keine besondere Verlegenheil; er wußte sich dadurch zu helfen, daß er sich an die erbittert-ften Feinde der Deutschen, an die beiden Hetz-kapläne von Hl. Kreuz b i Sauerbrunn schloß, die ihn. wenn auch in entgegengesetzter Weise, w-eder in die menschliche Gesellschaft einführen sollten. So wurde der bereits schon lange er-kannte Freund über Nacht ein wüthender Slo-vene! Wir gratuliren ihm zu seiner Wohl, aber auch seinen heutigen Gesinnungsgenossen zu dieser Eroberung. ES würde zu weit führen, diesen wackere» „Slovenen" die Ehre anzuthun, das Lesepnblicum Ihre« geschätzten Blatte« mit all'den Streichen, welche er sich gegen die deutsche Partei zu Schulden kommen ließ, bekannt zu machen. Entspringen sie doch all« den niedersten Beweg-gründen, die ein Menschenheiz nur immer be» schleichen können. Als Hauptausgabe stellte cr sich die Ausheyung der Bauern gegen den „Deut-fchen Schulverein", indem er », der verlogensten und widrigsten Art gegen deffen edle Bestre-bungen austrat. Freilich ohne Erfolg! Dem Ausschusse der Ortsgruppe Sauerbrunn war diese« hinterrückige Treiben nicht gleichgiltig; er beschloß, dem „Deutschen Schulverein" die Ausschließung dieses schädlichen AuSmuchseS aus dem Vereine zu empfehlen. Wie überall, ging auch hier der „Deutsche Schulverein" mit voller Strenge und Objektivität vor, und daS Schluß-ergebnis der eingehenden Untersuchung war die Ausschließung dieses sonderbarenKautzes aus seiner Mitte. Wir beglückwünschen den „Deut-schen Schulverein" zu dieser energischen That. Ein Verein, welcher nur charakterfester und edel» gesinnter Mitglieder bedarf, um seine hochher-zig« Thätigkeit zu entfalten, kann derlei AuS- mit einem solchen Manne serner zu verkehren. In Rußland verste! t man Derlei Bedenken nicht und die Preffe behandelt sie als seind-liche Kundgebungen. Daß es auch in Peters-bürg und Moskau Leute giebt, die im Punkte der Ehre denken und fühlen wie wir, ist nicht zu bezweifeln, allein sie bilden nur Ausnahmen und i'hie Stimme darf sich nur in ganz ver-trautem Kreife vernehmen lassen. Ungestiast würde Keiner bleiben, der eS in Rußland wagte, den General von KaulbarS öffentlich fo zu b^» urtheilen, wie er bei uns beurtheilt wird. Die sogenannte „öffentliche Meinung" wird dort zur >>fit nur von Katkow und Genoffen ge-mach«, die, so lange sie unter höchstem Schutz stehen, schreiben dürfen, was sie wollen; allein sie haben ihr Publicum nur in Officier»- und Beamtenkreisen ; aus die breite Masse deS Voltes erstreckt sich ihr Einfluß nicht, denn daSngent-liche Volk liest in Rußland schon deshalb keine Zeitungen, weil es noch nicht lesen gelernt hat und sich überhaupt nicht um Politik bekümmert. Im Namen dieses Volkes aber wird ge-redet und geschrieben, als ob die Zeitungen wirk-lich seine politischen Anschauungen zum AuS- „Deutsche Wacht.' wüchse nicht dulden. Damit war eS indessen nicht genug; unser Tiroler mußte sich noch eine ,'ndere Demüthigung gefallen lassen. In der Sitzung des Gemeindeausschusses von Sauer-brunn am 4. December wurde lanl Punkl V des Sitzungsprotokolles — ob dies parlamentarisch richtig oder unrichtig ist, kommt hier nicht . in Betracht — mit Ltimmeneinhelligkeit der folgende Beschluß gefaßt: „Nachdem Herr Joses St ... . seit 30. November 1885 keine Ge-meindeauSschußsitznng mehr besuchte, jedoch immer gegen das Interesse der Gemeinde sowie deren einstimmige Beschlüsse wühlt und krakehlt, und die Gemeindeinsassen durch lügenhaste Aus-streuungen in Aufregung bringt, wird demselben für feine Handlungsweise ein Mißtrauensvotum einstimmig ausgedrückt. Weiters sei auf allgemeines Verlangen Herr Josef St.... aufzufordern, die Stelle des zweiten GemeinderatheS niederzulegen und ganz aus dem Ausschüsse zu scheiden, da der GemeindeauSschuß sich schämt, einen solchen Wühler und Hetzer in seiner Mitte, wenn auch nur am Papiere, zu haben. Das genügt! Wir würden über so unerquickliche Angelegenheiten gerne schweigen, sehen unS aber genöthiget, vor die Oeffentlichkcit zu treten, denn unsere nationalen Hetzer, welche sich nun deS Deutsch-tirolerS für ihre Zwecke bedienen, an der Spitze die fchwarzbefrackten Tonsurhelden, geberden sich wie toll, und mögen ihnen diese wenigen Zeilen als Entgegnung dienen. UnS fiele e» nicht ein, auS der Reserre zu treten, wenn man unS in den obscuren windischen Blättern nicht stet« die Veranlassung zur Abwehr geben würd«. Sollten jedoch die lügenhasten Eorresponbenzen auS Sauerbrunn nicht bald ein Ende nehmen, fo wird auch unsere Geduld erschöpft werden, und wir sind dann, wenn auch mit Widerwillen, ge-zwungen, in den Ko«h der „Südsteirischen Post", des „SlovcnSki GoSpodar", „SlovenSki Narod" e tutti quanti hinabzusteigen, um den schwarze» Eorrespondenlen, zu entlarven, wobei wir einige „Geheimnisse" der Oesfentlichkeit übergeben wollen, zu welchen das bekannte Lied : „Exipat quondam......" ausgezeichnet paßt. Zu unserem Ehrentiroler zurückkehrend, theilt man uns mit. daß derselbe unS schnöde den Rücken kehren und Puntigam mit seiner werthen Per-sönlichkeit beehren will. Bewahrheitet sich dies, so dürst« bei unS damit ein gewaltiger Stein deS Anstoßes beseitgt werden. Die Puntigamer aber mögen sich einstweilen mit dieser PersonS-beschreibung begnügen. —g Kleine Gyronik. ^Beethoven als guter Deut-s ch e r.] Wie rer große Meister gut deutsch ge-dacht und gefühlt hat, bewies er, als er nach dem Sturze Oesterreichs eines TageS in einer Gesellschaft spielen sollte, die zu Ehren von Franzosen gegeben wurde. Da lief er einfach davon, indem er erkllärte: „Eher lasse ich mir die rechte Hand abhauen, ehe ich mich dazu druck brächte», dem sie bei gewissen Gelegenheiten wieder nachrühmen, daß eS feit den tausend Jahren seines geschichtlichen Daseins sich so frisch erhalten habe wie Ouellwasser und eben deshalb daS Volt der Zukunft fei, weil eS glücklich in feiner Unwissenheit allen Einflüssen der greisenhaften westeuropäischen Civilisation hartnäckig widerstanden. Dazu läßt sich nur bemerken, daß, wenn daS russische Volk noch weitere tausend Jahre fortfahren wollte, sich des Glücks seiner Un-wissenheil daheim zu erfreuen. Niemand etwas dagegen einzuwenden haben würde; das Unglück ist nur. daß diese» Volk, welches im blinden Glauben festgegliederter Kirchlich?«», im unterwürfigen Gehorsam und in der unerschöpflichen Geduld einer zähen Raffe nicht seines Gleichen auf Erden hat. eine furchtbare Macht bildet, welche von seinen Lenkern fortwährend miß-braucht wird, andere Völker zu bedrohen. Und wa« das Unglück noch größer erscheinen läßt, ist, daß diese furchtbare Macht unberechenbar in ihren Wirkungen ist, wie eine plötzlich ins Land brechende Überschwemmung oder eine von BergeShäupten sich lösende Lawine. 1886 verstehen sollte, meine Kunst vor den Feinden meiueS Vaterlandes zu entweihen." Uns was thut heutzutage ein Bl«thovenspieler Hans ion Bülow?! — sRapti m.| Georg Derfflinger. der preu-ßische Feldrnarschall. verstand sich allerdings lr ff-lich auf das Dreinhauen, aber nichl auf die Anwendung der Fremdwörter. Einstmals Halle er einen Bericht erhallen, welchem das Wort „Raptim" vorgesetzt war. Er nahm tie Lanv-karte zur Hand, suchte hin und her und rief endlich ärgerlich auS: »Da habe ich nun mei-neu Rittmeister nach Neudorf befohlen und trotzdem ist er nach ..Raptim" gegangen!" A's man ihm darauf bemerkt«, daß daS Wort la-teinifch sei und soviet wie „in Eile" bedeute, versetzte er noch ärgerliche: „Da sieht mit, waS herauskommt, wenn man sich »ich« in sei. »er Muttersprache auszudrücken versteht. Schreibt doch lieber deutsch!" fDaS größl« Gewächshaus der W e 11) dürste daS des Königs von Hollaa» im Schloßpark in Laeken sein. Der Raumin-halt desselben beträgt 45.000 qrn., die Glaskuppel hat «in« Höh« von 30 und einen Durchmesser von 60 m. Zwei Leuchllhurmkamine. u Gestalt von Minarets, verleihen dem Ganz» ein orientalische« Gepräge. Die Heizung dieses Riesenraumks verlangt eine Röhrenle.tung von 5000 m. Länge. Unter den Pflanzen, die von ausgestellt werden, befinde» sich zwei Riesen-palmbäume. von welchem der erste 13 m. hoch und dessen Krone «inen Durchmesser von 8 w: hat: sein Gewicht beträgt 24.000 kg. Seine Uebersührung aus den vom König gngekausini Gewächshäusern in Enghing verlangte ein Se> spann von 21 Pferden. Da« zweite Prachtere«-plar dieser Art hat eine Höhe von 10'/, w. fE i n e M ä d ch e n e n t f ü h r u n g j Ei» junger Serbe (Christ) li-bte ein spanioln'ch-t Judenmädchen in Banjaluka. Der reiche Baler des Mädchens wollte die Ehe feiner Tochter mit einem Christen nicht zugeben und so dlieb dem jungen Serben nichts übrig, als seine (5r> liebte zu entführen. Doch rasch hatte die Poli-zei das fliehende Pärchen eingeholt und die Tochter dem Vater zurückgebracht. Um ein» abermaligen Fluchtversuch deS Mädchens un-möglich zu machen, nahm man ihr die Kleider weg und sie war den ganzen Tag nur m,t ein'» Hemde bekleidet. Da kamen um di« helle Mil-tagSslunde die Freunde des jungen Serben, l>> den daS HauSthor au« den Angeln und da» ihnen entgegeneilende Spaniolienmädchen ans einem bereilstehenden Wagen ohne sich von dein Jammer und Wulhgeschrei der im Hanse anwesenden spaniolischen Weiber zu kümmern, wi-ckelten die so leicht Bekleidet« in einen Pelz und fuhren unter den jubelnden ZivioS der zahlreich versammelten Zuschauer mrl ihr davo». Der Ches des jungen Serben nahm sie unln seinen Schutz, dessen Frau gab ihr Kleider, aus dem Boden s«in«s Hausts versteckt, erhielt in aller Eile griechisch-orthodoxen Religions- Wie der Berg stehen bleibt, der die La-win« abschütte!», so bleibt auch Rußland seit in seiner Stellung, trotz allen Unheils, da« it in seiner beständigen AuSdehnungS'uchl anrichtn. Seine Geschichte weiß nur von Schlachten und Eroberungen. Palastrevolutionen und Volksauf' ständen zu erzähle», die im Innern spurloi verliefen wie Regen in der Wüste, und nach außen den Gang der Dinge niemals hemmle». Der Car ist nichl eine Person, von vere» zufälligen Eigenschasten das Reich abhängt! er ist der Vertreter einer Idee, wieder römisch-Pipst. Tie Weltreiche, welche ein Alexander «ine Karl der Große, ein Tamerlan ^und Na-poleon schuf, zerfielen mil ihren Schöpfern. Nach Peler'S des Großen Tod« aber kam sei» Reich erst in« Wachsen, obgleich «ine Pal**-revolution der andern folgte, um verbuhltt Weider, von ehrgeizigen Günstlingen beherrscht, aus den Thron zu bringen. Die zur Wellherr-schaft treiben"« Carenid«« ist, dir durch Sinli-jation und Freigeisterei verdorbenen Völker zu» reinen Christenlhum zurückzuführen, wie e» die Russen verstehen. Rußland ist zu einem genial, tigen Kirchenstaat geworden, der sich vom iü- 1886 unterricht, am letzten Sonntage jüngst hat sie Taufe erhalten und ist getraut worden. [<5 i n schwarzer H a s e.j Am It). d. M. wurde in der Jagd deS Grundbesitzers H. I. Schuhmacher zu Mcckenheim, Revier H^lbe-rath. von dessen Sehn cin pechschwarzer Hase geschossen. Nachweislich hat sich derselbe schon seit 12 Jahren im Revier herumgetrieben und ist im Januar 1883 zuerst zu Schuß ge-kommen. jAuS höheren Töchterschulen.s In einer Versammlung angesehener Männer in Berlin, welche einen Weg beriethen, um der Ueberbürdung der Schüler entgegenzutreten, theilte Professor Anton vou Werner, der be» rühm»e Maler, mir, daß sein« Töchter, Kinder von 12 und 13 Jahren, vor wenigen Tagen sür den deutschen Aussatz da> Thema ve-kommen: Gedanken des Scipio bei seiner Be» g«gnung mit Hannibal vor der Schlacht bei Zama". Er selbst sei mil hervorragenden Feldherren und Staatsmännern während d«S deutsch'sranzösischen Krieges vielfach zusammen-gekommen und habe a»S deren Aeußerungen entnehmen können, was wohl solch« Männ«r bei llnterrebungkn mit ihren Gegnern dächten. Er Kälte nun seine» Kindrrn den Rath gegeben, in das Auisatzhest zu schreibe», daß Scipio wahrscheinlich gedacht hab«! „Daß Dich doch ein Himmeldonnerwetter in den Boden schlüge !* Dir Mädchen sollten nur hinzufügen, daß ihnen ihr Papa diese A, skunst ertheilt hätt«. jA b f«r t i g u n g.) Eingebildete Krank«: „Herr Doktor, helfen Sie mir, um Himmels-willen, seit gestern Nacht habe ich eine Maus im Magen." — Doktor: „Mein« Gnädige, «S giebt da nur noch ein Rettungsmittkl." — Patientin : „Bill« sagen Si« es mir, ich schrecke vor nichls zurück." — Doclor: „Sie müsst» ein« Katze «inthmen!" sEin Wunderkinds A.: „Du, jetzt haben sie in Berlin ein neues Wunderkind entdeckt !" — B.: „So, na was denn?" — A.: „Ja, denke Dir; ein vierzehnjähriges Mädchen das noch nichl — Clavier spielen kann!" sA u S «in « m Brrli n erGerichts-s a a 1.1 Assessor B. zu der «inen nicht ganz makel-losen Aiigrklagten: „Fräulein S. ich begreife eS nicht, daß Sie der Frau Berger wegen einer harmlosen Aeußerung eine so schwere Beleidi-gung zufügen kennten. ES ist wirklich unerhört." — Angeklagt«: „Ab«r Herr Assessor, seien Sie doch nicht so böse, uus dem letzten Maskenball bei Kroll sind Sie doch viel gemüthlicher ge-wtsen \"_ ___ Schutvereine. sD « u t f ch « r Schulverrin.^ In der letzten Sitzung des engeren Ausschusses gelangt« «in« fympatisch« Kundgebung der akademischen Ortsgruppe des allgemeinen deutschen Schul-Vereines in Jena zur Verlesung. Der Frauen- mischen dadurch unterscheidet, daß der Ear-Papst die weltliche Macht mit der geistlichen vereinigt und sür ungläubig widerspänstige Geister nicht blos die Hölle, sondern auch Sibiri«« zur V«r-fügung hat. Als weiterer BundeSgenosje zu diesen Machtmitteln kommt nun noch die panslavische Frage. Rußland macht sich zum Beschützer aller unter andr«n Völkern wohnenden Slavenstämme. Da kann e» an Gründen zu beliebigen Einmi-Mischungen niemals fehlen. Die Ironie des Schickfa'S will nun, daß Moskau, der Haupt-Herd der panslavischen Bewegung, genauer be-trachtet gur kein« slavisch«, sondern «ine sino-tartarisch« Stadt ist, welch« Jahrhundert« hindurch einen wahrhaft barbarischen Vtrnich-tungskrieg gegen die altslavischen Culturstädte Groß-Nowgorod und Kiew geführt hat. Da« unter tartarisch« Herrschaft entstanden« und uach dem Muster «in«s tartarischen Feldlagers erbaute Moskau würd« zum Mitt«lpunct urd zur Hauptstadt de» von Fino-Tartaren bevöl-k«rt«n Gebiets, welches damals MoSkowizien genannt wurde, allmählich die umwohnenden Elavenstäinme unterwarf und den Grund zu dem heute einheitlichen Rußland legte, welches diesen Namen erst seit 25V Jahren führt. . Keutjqe A»acht." ortS-Grupp« Wühring und ihrer Vorsteherin Frau Meißncr-Diemer wurde für die zu Gunsten d«S deutschen SchulvereineS veranstaltete Vorlesung die dankend« Anerkennung auSgespro-chen. Für eine Anzahl von VereinSaustalten mit einem Bedarf« von rund 50.000 fl. würd« die Bedeckung auf weitere Jahre vorgesorgt. Mehreren deutschen Schulen wurden Weihnachts-spenden zuerkannt, und die SupplirungSkosten für eine Lehrer bewilligt. Für einzelne evan-gelische Schulen in Gal'zien wurde ein entsprechender U^terstütznngScrevit bestimmt und der Voranschlag für di« Schulerhaltung in Troppau erhöht. Zur Adaptirung im Schulhause zu Freib rg wurden die nöthigen Mittel angewie-s«n und außerdem eine Reihe von Ansuchen mit Berufurg auf die Satzungen abgelehnt. End-lich wurde di.' fällig« Nr. 21 d«r Mittheilungen inhaltlich festgestellt und zugleich eine Auf« forderung an die bisherigen Abnehmer derfel-den wegen Erneuerung ihres Abonnements be» schloffen. Locases und Arovinciates. Cilli. lä. Tecember. fT o d e S f a l l.J Donnerstag Abend verschied nach ganz kurzer Krankheit in Littai der Director der dortigen Gewerkschaft Herr Pon-grotz Eichh « lt« r, «in« in steirischen und krainischen Montankreisen vielbekannte Persön-lichtn». sDeutsch« Schule.! Wie man unS mittheilt, besteht di«Absicht, in Storv «in« deutsche Volksschule zu errichten. [6 a s i n o v t x « i«.] Di« am l«tzt«n Freilag abgehaltene Hauplversammlung des Casino-Vereines war, nach den einleitenden Worten des Vorsitzenden, i» Rücksicht auf die Mitgliederzahl und die Bedeulung deS Vereines für das ge» sellschastlich« Leben der Stadt Cilli, bedauerlich schwach besucht. Der Casino-Director Herr Adolf L u tz erstattete nach Verlesung des ProtocolleS der letzten Hauptversammlung den Bericht über das abgelaufene Vereinsjahr, welches keine beson-deren Vorkommnisse auswies, sondern in der gewohnten Thätigkeit, mit den üblichen Untir-Haltungen und der bekannten Manigfaltigkeit der Leclüre den Mitgliedern Belehrung und Vergnügen bot. Der Cassastand des Verereines ist «in «rfrtulich«r und schließt mil einem Baar-vermögen von fl. 874*76, gegen das Vorjahr mit einem Zuwachs van nahezu zweihundert Gulden. Die Einnahmen theilen sich in abge-rundeten Summen in Mitgliederb«i»räg« fl. 2090.—, Vermiethung der Localitäten fl. 340.—, Erlös bei Tombolas fl. 100.—, Ver-kauj von Zeitungen fl. 90.—, Spielgeld fl.72.—, Zinsen d«r Einlage fl. 22.—. Di« Ausgaben flehen entgegen mit sür Miethe der Localitäten fl. 714.—, Mieth« drr Winterzimmer fl. 100.—, Entlohnung deS Dieners fl. 240.—, Beleuch-tung fl. 165.—, Zeilschrislen - Abonnement Vor kaum 200 Jahren fand der deutsche Rei-sende OleariuS die östlichen Theile des Gebiets von Moskau und Susdal noch finnisch sprechend. D«r Vernichtungskrieg, welchen Moskau mit Hilfe der Mongolen gegen das «inst so blühtnde und mächtig« Nowgorod sührt«. «nt-sprang denselben Gründen wie vaS heutige Vor-gehen der Russen in den baltischen Provinzen Nowgorod verdankte seine Blüthe zum großen Theil seiner Verbindung mit der Hansa; es war fast ein« Schwesterstadt von Lübeck gewor. den. S«in Glanz weckte den Neid drr Mosko-wiler; es mußl« gedehmüthigt werden. Haß g«g«n di« Deutschen war schon damals das Losungswort. So ist es auch heute noch. Aber wenn wirklich die öffentliche Meinung in Rußland zum Ausdruck kommen könnte, so würde man bald erfahren, daß der Haß gegen die Deutschen nicht vom Volke ausgeht, sondern von seinen Lenkern und Führern, und daß «» auch bei diesen nicht weil damit her ist. da sie de« Deutschenhaß als politisches Schlagwort und AgitationSmiltel zwar sehr nützlich finden, aber doch ihre Kinder lieber in Deutschland erziehen lassen alS in Rußland. Auch Kalkow'S Sohne haben ihr« Bildung in Deutschland erhalten. 3 fl. 370.—, Regieauslagen fl. 320.—. D«r Mitglird«rstand hat sich g«g«n das Vorjahr um 55 verringert und beziffert sich dermal«,, in den drei Kategorien zusammen auf 101. Der Director bedauert die Abnahme der Mitglieder-zahl, kann aber andererseits zum Troste und mit wahrhaftiger hoher Befriedigung tu AuS-ficht stellen, daß mit kommendem Jahre nach privater Mittheilung der ehren-verlh« un» an-gescheite Stand der Handelsbefl ss-nen etn starkes Contingent zur Mitgliederzahl deS Ver-eines wiederum zu entsenden gedenkt. Di« Ver-sammlung begrüßt diese Hoffnung sympathisch und wird die Herren CotnmiS im Interesse des Verein«« wie ihrer selbst mit befriedigtem Ver-gnügen wieder aufnehmen. Der Antrag d«r Direction, die Hauptversammlung woll« dieselbe ermächtigen, int kommenden Jahr« nach Maß-gab« fi»an»i«ll«r Möglichkeit Gasbeleuchtung in die Casinolocalitäten einzuführen, wird»>ge-nommen, dabei aber aus der Mitte d«r V«r» sammlung auch der Wunsch der Direction wärmsten« empföhle», die schon im Vo>jähre eventuell bewilligte Parqu«tirung deS TanzsaaleS. wenn immer es die Mittel erlauben vornehmen zu wollen. Die Herren Zangger und Sima danken sür dieMühewaltung und Leitung der Di-rection, in deren Namen der Vorsitzende «rwie» den. Besonderen Dank volirt dieser unter an-«rk«nnendcm Beisall« der Versammlung dem auSlretenden DirectionSmitgliede Herrn Eaffier N«gri für di« must«rhafle, klace und erfolg-gkkiönte Führung der VereinS-Caffa. Als Funclionäre für daS Jahr 1886/7 wurden in di« Tireclion, wUche die einzelnen Functionen unter sich selbst vertheilt, di« Herren: Professor Paul P l o n «r, Profeffar Michael K n i t t l, Dr. Josef Hoifel, Dr. Emanuel W o t a u n, Baron Hans Falke, Adolf Lutz. Inge-»ieur HigerSperger. wiedergewählt und Herr Fritz R a s q neu ernannt; alS Censoren die Herren Franz Z a n g g e r und Gustav Slig «r wieder berufen. Wenn auch nicht eine an Zahl stattliche Versammlung die Bedeutung und den Werth deS CasinovereineS documentirt« und wenn auch nach de» Ausführungen des Herrn Jos«f Sima dir Direction in der ver-trauenSvoll sorglosen Uederla suug der Führung der Geschäft« eine Genugthuung erblicken kann, so sei an dieser Stell, doch betont, von welcher Bedeutuug der Casinov.'rein mit srinem deut-schen Charakter, seiner seinen Gesellschaft, welche nur Bildung und guten Ton kennt, für di« Stadt Cilli und deren gesellschaftliches Leben ist und immer bleibt und schließen wir unS dem Bericht« an mit dem warmen vertrauenden Wunsche sür den Casinoverein. daß er wachs», blüh« und gedeihe. [~D i« Cillier W ä r m «st u b «) für Volksschulen erfreut sich nun auch schon bei den Bauern der Umgebung solcher Anerkennung, daß diese den Damen deS Comites bereits Victualien zubringen. sDer w indische Kindergart« n,j welcher unter dem Protectoriat« deS Herrn Dr. Vrecko (S'rnec'che Kanzlei) steht, soll fein Heim in d«r Klosterfrauenschule aus-schlagen. sD « mCy rill- undMet h u d-V «rein in C i l l ij stehen di« Htrren Dr. Vrecko, (Dr. Sernec) Ivan Decto, (Dr. Sernec) und Bresc (Posojilnica) vor. Lauter seit ganz Kurzem hier Eingewanderte. [Ein Mißtrauensvotum.! Wir erhalten folgende Zuschrift: „An die g« hrt« Redaction der „Deutschen Wacht" in Cilli. In Nr. 96 vom 2. o. M. Ihre« Blattes kommen im Artikel „E i » M i ß-t r a u e n s v o t u m" ( Wanderversammlung deS BauernvereineS Umgebung Marburg) unttr Anderen sollende Stellen vor: „Der Bauern-verein hat daher vor Allem die Ausgabe, aus die Wahlen in den Landgemeinden einzuwirken, damit nicht mehr Bauernabgeordnete gewählt werden, welche z. B. tm Abgeordnetenhaus? in der wichtigen Salzfrage entweder direct gegen die Herabsetzung der Preise stimmten, oder jtch bet der Abstimmung feige aus dem St- tzungSsale herausgeschlichen".......... „und daß der Abgeordnete Michael Voünjak sich dri 4 dieser für den unterstkirischen Bauer so wichtigen Abstimmung aus dem Sitzungssaal? hinaus-schlich . . . ." Mit Berufung auf daS Preß ccfetj ersuche ich Sie nun um Aufnahme d«r thatsächlichen Berichtigung, daß nicht ich, ionderu der Adgerb » ete Herr P o s ch. w e l ch e r, d e r sogenannten l i-beraten Bauernpartei angehö » r « n d, eine» obsrstfitifchen Landgroielndenlezirk im RnchSrathe vertritt, bei der fraglichen Ab-stimmung. u. j. unmittelbar vor Ausruf seine« NamenS den Sitzungssaal verließ und sich da-durch der Abstimmung entzog, dtinnach im vor-liegcnden Falle von Seile Ihres Blalte« eine Nam.neveiwechslunji uuterlaufen zu s.in scheint. Achtungsvoll Michael VoSujrk. Cilli am 15. Tecember 1686." — Cbjiuar wir unS durchaus nichl süc verpflich. »et Iialteu, die „Berichtigung" aufzunehmen, nochden, damit keine unserem Berichte von der Versammlung d,S Bauervereines enthultene „Be-haupiung" berichtigt wird, so thu» wir eS doch u. j. deshalb um einerseits zu zeigen, wie Herr Voönjak, der der Abstimmung nichl beigewohnt bat, dieser Angelegenheit a»S dem Wege geht, und wie er anderseits auf Herrn Pofch. diesem Pontius in feine», Credo, hinweist. WaS Herr» Posch anbelangt, so weiß man eS. baß ein plötzliches heftiges Unwohlfein kurz vor der Ab-stimmung feine Stimmenabgab. unmöglich machte. Zudem ist Herr Pofch hinsichtlich sei»,3 CharacterS und Handelns so sehr bekannt, daß der Hieb des Herrn VoSnjak seine Wirkung auch ohnedem verkehlen würde. [S ü d f I « v i s ch e r ® u b • (5 I u b.J so betitelt sich daS neue Erzeupniß dir Phantasie irgend eineS grünen windischen Politikers — das südsteinsche Revolverblatt öffnet dazu seine Spalten, und — das Entchen fliegt zu», Ber-gnügen seine» Schöpsers mit elektrischer Eile telbst in deutsche Blätiec. Abgesehen davon, daß da« Revolverblatt nicht einmal daS Organ aller untersteirischen Avgeordneten ist, geschweige denn der krainischen Fracionen, der Küstenländer, und des windi>chen Abgeordneten Nr. 13 in Kärnte», Nachrichten in diesem Blatte also wohl nicht eine ernste Behandlung verdienen, stimmt die Nachricht auch sonst mit den thatsächlichen Behältnissen gar nicht. ES ist ja kein Zweifel, daß das „radicale" Trimvuat in Laidach die Bildung eine« >olchen ClubS sehr gerne hätte, auch wird hie und da i» der sloveniichen Presse mit dieser Angelegenheit Fangball gespielt, aber die Durchführung derselben ist einfach nicht möglich. Leute, welch- bei so einfache» Angelegenheiten, wie der Resolution in der Salzfrage, vor dem schiefen Gesichi« eines Ministers daS Hasenpanier ergreife», die im Abgeordnetenhaus« factisch nur Bedientenrollen spielen, in de» Vorzimmern ber Minister herum-laufen um sich ein Unrecht gegen die Deutschen zu erbetteln, die zu einem Drittel in sehr ab-häng gen Stellen sind, die in Bezug auf Cha» racter, Stand und politische Anschauungeir so grundverschieden sind — die bilden keinen Südslavischen Club — auch keinen Sub - Club, am Allerwenigsten aber werden sie der Regie-rung imponiren. Die Zahl „24" die dieser Club zählen soll, ist auch ganz unverständlich. Ein Dalmatiner, den wir voriges Jahr wegen dc« „Südslavischen Club" sprachen, der setzte den Daumen an die Nase und spreitzte die andere» Finger auS..... [Sloocneii, ergeben wir uns nicht!] Mit die em Schlußworte bringt da« cltricale Bauernhetzblatt au erster Stelle eine heftige Abhandlung gegen die Verfügung de« LandeSschulrathes, nach welcher in drei« und mehrclassigen Schulen die Gegenstände „Rech-n«n" und „Geographie" vom 3. Jahre an in deutscher oder doch wenigsten« gemischter Unter-richlssprache zu behandeln seien. Das dünckt unserer Geistlichkeil und den windische,r Juristen in Pettau natürlich entsetzlich. „Betreten wir den gesetzlichen Weg — zuerst ans Ministerium. d«n» ans Reichsgericht" lautet die Loiung gegen dies, Anordnung. Di» Hetzcapläne. Ad-vocatenschreiber und die panslavistischen Lehrer werde» nun gehörig in» Zeug gehen und die arme» Bauern beschwöre». Wenn diese» LP r e ß f r e ch h e > t.j Die .Süd. Post" veröffentlicht in ihrer letzte» Nummer wieder eine jen»r Notizen einer — auch schon gerichtlich — bekannte» Persönlichkeit, welche sich durch ihre Impertinenz auszeichnen und gegen daS Ansehe» des hiesigen Gerichtshöfe« gerichtet sind. Der kecke Bursche stellt diesmal die Behauptung auf, daß die „Deutsche Wacht" sich des Glückes erfreue, die sie betreffende» Con-siScationen „fast immer" aufgehoben zu sehen, während die „Südsteinsche Post" dies: „beispiellose Gunst des „Glückes"" nicht genieße und Confiscationen derselben erst dreimal aufgehoben wurden. Di« mit anwidernder Keckheit verfaßte Notiz verfehlt schon dies.r ihrer Eigen-chast wegen auch sür harmloser« Leute die de-absichtigte Wirkung. Wir wollen nur noch bei-fügen, daß unser Blatt Heuer gegen ein Dutzend-mal confiscirt, und die Confiscation nur «in-m a l aufgehoben wurde. [Der kraintsch « Landtagsabgeordnete D o l e n cj — Gerichtsb«amter, radical« Partei — hat sein Mandat niederge-legt. [Deutsche« Gold in Aussicht!] Mau macht uns die Mittheilung, daß in eini-gen Tagen Käufer sür Nüffe u. dgl. aus Deutsch-land nach Untersteiermark koninien werden um Hierselbst Einkäufe zu machen. sS ü d b a h n>] Vom 1. Jänner 1887 an tritt auf den sämmtliche!, Linien der Südbah» («xclusivc Spielfeld - Radkersburg, Mödling -Brühl, Liesing - Kaltenleutgeben,) dann auf der Wieu-Poltendorf-Wiener Neustädter und Barcs-Pakraczer Bahn für Feld,- Eisenbahnbau- und Bergbau - A berter eine bedeutende Fahrpreis-ermäisigung in Krafl. Die genannten Arbeiter, gleichviel ob männliche» oder weibliche» Geschlechtes, haben aber auf diese Ermäßigung nur dann Anspruch, wenn sie sich durch voll-kommen legale, in- oder ausländische Reisepässe, LegitimationSkarte», Arbeitsbücher oder von Behörden ausgestellte Zeugniffe, in welchen deren Eigenschaft als obg^naiinte Arbeiter ersichtlich sein muß, legitimire?« und wenn die zu besahrende Strecke mindesten» 152 Kilometer ausmacht. Der Fahrpreis beträgt in diesem Falle 1-58 Kreuzer per Kopf und Kilometer, wozu noch d>« ärarische Stemoelgebühr und eventuell die ungarische Transportsttuer zuge-schlagen wird. Unter den gleichen Vorbedingun-gen, jedoch nur in dem Falle, alS ein Arbeiter-tranSport mindestens 30 Köpf« beträgt, welche ihre Fahrt von derselbe» AusgangSstation nach derselben Endstation mrternehmen. werden in der Streck« Laibach-Triest, Nebresina Cormons und St. Peter-Fiunre nach Stationen der Strecke BarcSKanizsa-Budapest per Kopf und Kilometer nur 1 kr. nebst den obige» Nebengebühren be-rechnet. Anch hier gilt ein« Minimallänge von 152 Kilometer als Bedingung. Die Beförderung dieser Arbeiter, welchen eigene Arbeiterkarten bei den Personencassen verabfolgt werden, ge-schieht in Wagen III. Classe »nd nur bei «in-tretendem Mangel an solchen Wagen in gedeck-te» und mit Spitzbänken versehene» L«stn»ägen, wie cS bei Militärtransporten zu geschehen pflegt. Kinder von 2 bis lo Jahren, werden in dem Falle wie erwachsen« Arbeiter behandelt, wenn die ihnen zustehende gewöhnliche halbe Fahrkarte sich höher stellt, als der Preis einer Arb-iterkart,. Ein GepäckSfreigewicht wurde den Arbeiterkarten nicht gewährt. Ein zur Fahrt 18S6 mit «inet Arbeiterkarte ber«itS benutztes Docu-ment kann zu demselben Zwecke in der gleichen Fahrtrichtung erst nach Ablauf von 6 Mona- ten wieder benützt werden? » ch » sVerbrannt.] Die Jnwohneiiu Joh'i"na Hornig in «lernen ließ, als si« dieser Tag« einmal ihre Wohnung v rließ. ihr drri Monate altes Kind unter der Aussicht ihreS 4>jähr>g,» ZiehtöchlerchenS zurück. Vorher sperrte sie die Rauchstube ab. wo aus dem Herd« noch Glut vorhanden war. DaS allere der beiden Kinder drang in die Rauchstube, machte sich am Her» zu schaffen, seine Kleider si gen Feuer, das sich auch der Lagerstätte des Säuglings mittheilt,, und beide Kinder erlitten derartig« Brandn?»»-den, daß sie alsbald starben. [Johann K a u t f ch i t f ch.] der. icic wir in der letzte» stummer berichteten, von dem Revierjäger Anto» Doberscheg am sonnlag durch einen Schuß in die Brust verwundet worden war, ist gestern gestorben. Der Revierjäger wiid sich demnach wegen zweifachen Mordes zu ver« antworten habe». Weater. Kunst. Literatur. Liilrcr Stadttheater. Am verflössest Toniurstag kam in un-sercm Theater zum Benefice de« Fräuleins Christi Arthur, Morre's „Frau R ä t h i n" zur Aufführung. Wen» dieses Stück auch schon über viele Bühnen gegangen ist. für unS hin war es neu, und e« waren gewiß Alle, die der Aufführung desselben angewohnt hatten, de-friedigt, da es einen recht vergnügten Abend gegeben hat. Freilich wurde an diesem Abende einmal recht gul gespielt, ja sögut, wi« wir <4 leider selten erleben. In erster Linie gebührt die Palme des Abends dem Fräulein Huemer, welche nach längerer, schwerer Krankheit zum erstenmale wieder, u. zw. in der Titelrolle aus-trat. Bei ihrem Erscheinen wurde si« vom Publicum mit rauschende»! Applaus empfange» und mit einer Blumenspende ausgezeichnet. Dieser freundliche Empfang dürfte wohl mit-gewirkt haben, sie die kaum ü!>erstande»en Leiden für den Augenblick vergessen zu machen, dürste ihr die moralische Kraft v-rliehen haöen, di« wirklich anstrengtnde Roll- mit solcher Ge-schicklichk«it und solchem Humor zu End« zu spiele». ES schien auch g«rade so, als hab« ihr prächtiges Spiel auch aus da« ganz« übrig« Ensemble elearisirend gewirkt, denn wir sahen an diesem Abent« bei verschiedenen Darsteller» so gut« Leistungen, wie wir sie sonst an ihnen nicht gesehen haben. AI« eine vorzügliche Lei-stung muß Jen« des H?rrn Donat als Schmer-zenreich Kathi genannt werden. Es ist schade, daß sich Herr Donat bei seiner entschiedenen Begabung für Komik, nicht auf dieses Feld wirst. Auch Fräulein Arthur als Auguste war sehr brav und wurde alS Beneficiantiri auch mit Blumenspenden und Apiaus reichlich ausgezeichnet. Die Besucher dieser Aufführung je och werden mit Befriedigung dieses Aden « gedenken. Möge die Direction Arthur uns öfter derlei bieten! S O m * Das Jahr 1887 verdrängt binnen Kurzem seinen Vorgänger 1886 und pünktlich wie immer bewillkommt di« Buchhandlung Moritz P « r l e s in Wien 1. Bauernmarkt 11 das neue Jahr mit einer großen Collectiv» von Kalendern. Mit Recht bezeichnet dies« Firma ihren Verlag als den größten Kalenderverlag, denn weder zur Zeit noch früher hat eine Firma die gleiche Anzahl von Jahrbüchern herausge-geben; über 100 Kalender in 282 Ausgaben sind wirklich eine stattliche Zahl, die von einer erstaunlichen VerlagStdätigkeit Zeugniß ablegt. — Di« Firma PerlkS sorgt sür all« Stände und Bedarfsfälle: für die technische»! Gewerbe durch Bahnkalender (HerauSg. M. Kulka) Textil-und Mühleukalender (HerauSg. G. Poppenheim,) Kalender sür Electrotechnik (HerauSg. Docent I. Krämer) — für d,e Land- und Forstivirrh« durch Taschenkalender für den i.andwirth und für den Forstwirth (HerauSg. Prof. G. Hempel.) Jagdkalender (HerauSg. R. von DombrowSki.) Z88-» und Tascheukalender für Weinbau — für die Slirjte »»d Pharmaceuten durch Taschenbuch für Civilärzte, rda»pt Jedermann je nach Bedarf und Geschmack au« dem Perle«'>chen Kalenberverlage die ihm passe,-Vsten Ausgaben wählen können. I» Gilii zu ha en in der Papierhandlung de« Johann Rakusch. Haupiplay Nr. 104. Zweiter Hhätiglieitsvericht des Museal» Kereines der Stadt Killi. — Fortsetzung. — III. L o c a l - M u s e u m. A. Lapidarium. Um sobald wie möglich allen Steiudenk-malen, die bisher schutzlos an den verschieden-ften Punkten unserer Stadt an Außenmauer» eingefriedet waren, «ine bleibende, vollkomm«» ge sicherte AlisbewahrungSstätte zu schaffen, wurde da« bisher an einer Mauereckt der Burg-kaserne eingefriedete römisch« Stein-Relief Amor, der dem schlafenden Endymio» Luna zuführt darstellend, «»«gehoben und im Lapidarjuni aufgestellt. Im Grunde de« neuen Theater« u. zw. eingemauert in der alten Sch«»,«mauer wurde : «in römischer Grabstein (Vinda Coraatillael) gefunden und der Scmmlung der Römersteine einverleibt. Beim Grundgraben im Südtract« des der sparcasse gehörigen Hause» Nr. 125, Herren-»asse wurde 2 m. tief, alS Deckplatte eines römischen Kanals ein römisch«? Botivstrin (Bruchstück) gesunden, dessen Beschreibung dem-wichst erscheinen wird. In feiner Nähe wurde liebst römischen Dachzi'geln und Bestandtheile» »wer Luftheizung eine zierliche Terracota-Bas »on 16 cm. Höhe gefunden. Circa 3V cm. über »er römischen Culturschichte lagen drei offene, tus grauem Thon hergestellte Lampe» für Un-jchliltgebrauch. ihre Form ist jene de« slavischen .Kahanec." Herrn Daniel Edlen von Lapp danke» wir die Widmung eine« kleinen Sarkophage« au« bacherer-Marmor, welcher vor circa 20 Jahre» p Podgorje, 8. St. Georgen a./d. Südbahn i» kaum 50 cm. Tiefe ausgegraben wurde und n'jst einer Kupfermünze Kaiser Hadrian's einen Mjierring von unlegirtem Golde mit kaum 17 mm. lichtem Durchmesser enthielt. Die ge-»ge Größe de« mit einem jugendlichen Locken-!«pfe gez>ert«ii Ringe» zusammengehalten mit »« Läng« de« Sarkophage« von kaum i Mtter deuten aus die Grabstätte eine« Kind«». B. I m Loca l-M u s e u m s e l b st untergebracht. 1. Naturhistorische«. Trotz mangels pekun ärer Mittel, trotz eßct Schwierigkeiten, welchen di« Anlage, die khaltnng und Vervollständigung von San»»-•ngen natur historischen oder historischen In-lt.» in kleinen Orten unt«rli«gt, haben die «mlungen unsere« Local-Museum« seit d«m i» ThätigktitSberichte reichliche und werth-!le Vermehrung erhalte». Da» Local-Museum besitzt heut« bereit« e vollständige, von d«u älteste'« Gesteinen Bacherngebirges bis zu unsern jüngsten Zungen reichende Sammlung sämmtlicher, hier «Z»ev!sche Nacht." vorkommender GebirgSgesteine wie der Vorkom-men sämmtliche,, nutz! aren Mineralien diese« R.vier«. Diese Sammlung ist bestimmt, dem Schürst? im engsten Rahmen da« zu zeigen, was er a» vorbehaltenen Mineralien hier zu erhoffen nnb in welchen Schichten er e« z» suchen hat. Z» ähnliche», Zwecke sind dieser Samm-lung die feuerfesten, hier einbrechenden Mine-ralien. sowie die Rohmaterialien der Gla»-sabrikation, der Geschirr», der Pugpulver-, :c. Erzeugung angereiht. An diese Samnilung schließt sich «in« be-sonders reiche, uistruclio« Zusammenstellung der k'auua wi« der ^'lora der Teriiärzeit, zu welcher theil» die Tagbaue und Gruben, theil» die Cementsteinbrüche diese« Revier» so reichliches Ma erial lieferten, daß kaum ein zweite» Local« Muj-um Steiermarks über ein.' ähnliche Samm-lung verfügen dürste. Herr» Verging nieur I. Sedlaczek danken wir eine sehr instructive sammlung der Eisen-erze wie sämmtlicher wich'igeren. diese beglti-tenden Gesteine, endlich der Profile be« steier-märkischen Erzberge«. Herr I. Rüpschl, Arzt zu St. Georgen a/d. Süvbahn, widmete ein Prachtexemplar eine» Haifikchzahn« (t>'arcl>srvdon svleid.) au« den Leitha-Kalk- und Leitha-Sandstein-Wechsel-lagerungen von Schleiuitz, 8. St. Georgen; Herr Franz Ritter von Goßleth einen Stoßzahn des Höhlenbär« (Uraus spelcus); Herr Professor I. Enlensttin ein Prachtexemplar von Amouites Buklandi auS Degerbach bei Stuttgart mit 15 cm. Durchmesser; endlich Herr I. Boeheim Pfarrer zu St. Jakob bei DoU, einen Schwanz-wirbel des Walsisch'S der Teriiärzeit, gefunden im Leitha-Kalke zu Turj« NWN. Steinbrück. In den Schiefern, welch« da» Material der Rutschung am Fuße deS Schloßbergs, W. der Burgruine Ober - Cilli bilden, wurde « wohlerhaltene« Exemplar einer Amonee (?ru» chyccras Julium) gesunden und aus Grund diese« Peträfac'eS die Schichten, welche bisher für Gailthaler-Schitfkr galten, bei der k. k. geolo-gifchen ReichSanstalt al« „ W e „ g e r e r " Schichten bestimmt. 2. Historisches u n b zwar Bor-römische«. Indem eine vollständige sistematische Z>>-sammrnstellung deS Inhalte« unserer Samm-lnnge» der Zeit ihrer definitiven Ausstellung in den neuen Mnseumräumen vorbehalten bleibt, sei im Nachstehenden nur das wichtigste, waS seit dem letzten ThätigkeilSberichte an Funden hier vorgekommen, an opferwilligen Widmungen erlangt worden, berühr«. Nahezu an der Kante deS Btrgrücken« Bipota, 8. Cilli. setzt eine Höhl« mit circa 30° Neigung gegen W. nieder. Unfern dem Eingänge derselben wurde im Thouboden ein Halswirlel (fcipistropheus) des Edelhirsch's (Cervus Elaphus L.) gefunden und nach seiner Größe als Knochenrest deS Edelhirsches der Steinzeit bestimmt. Sobald e« die Mittel er-tauben, wird die Untersuchung diese» Thonbo« den« sortgesetzt werden. In unmittelbarer Nähe de« Dorfe« Gut-tendorf im Sannthal« WNW. Cilli wurde in geringer Tief« ein Stierkopf au« Bronce, dessen Augen aus blutrothem JaSbiS hergestellt sind, ausgegraben. An der Stelle der Nüstern findet sich eine scharfkantige, sechsseitige Bertiefung, in welche offenbar ein Kristall in Form einer sechsseitigen Pyramide «ingepaßt war. Eine am Hinterhaupt« angebrachte Oeffnun^ zeigt, daß dieser 4 cm. lange Kops e»tw«d«r «inem aus mehrere« Stücken zusammengesetzten Thierstücke angehörte, oder an dieser Stelle anderweitig« B«festigung fand. Da« Aussehen wie die Ar-beit erinner» an die Thiergestalten de« Kessel-wagen«. Rauchwagen« von Stretweg. (Antiken-cabinet zu Graz.) Im FelSboden der dermaligen „Restngen-höh«," unmittelbar über dem Stadtparke, fanden sich drei Urnen vor, welche, eine in die andere gestellt, Aschenroste enthielten. Obwohl durch die Unachtsamkeit der Arbeiter arg beschädigt, gelang es, dieselben soweit zusammen zu fügen, daß ihre Formen kenntlich sind. Das Material« ist Schwarzhasnerthcn, die s«hr primitiv« Her- stellung geschah nicht auf der Drehscheibe und läßt diese Reste als vorrömisch bezeichn»,,. Aus der Rutschung in der Nähe deS Bahn-hoirS zu Sagor erhielten wir durch Herrn B. Scheicher eine» Kelt und zwei Paalstabe ans Bronce. Einen sehr schön patinirten, großen Paal-stad, gefunden in der Nahe des Schloße« Le berg, danken wir Herrn I. Hautmann, Uhrmacher in Cilli. Herr Studiosus Eduard Reiter widme!« ein Steinbeil, gesunken zu Weitenstein. Herr I. Zebusch ein ähnliche«, au« Serpentin her-gestellt, gesunden 4 m. tief nächst einer Säuer» lingsquelle bei Radkersburg. Endlich wurde ein offenbar lange und stark gebraucht«« Steinbeil, gefunden zu Slatina NW. Ponigl, eingeliefert. Römisches. Das k. k. österreichische Museum für Kunst und Industrie zu Wien beschenkte uns mit 10 äußerst gelungenen GyvSabgüsseu jene« am Forsthose gesund.nen Bronce-Reliess. welches wohlverdiente Werthschätzung auf der Cultur-historischen Ausstellung zu Gra;, nie ans der Bronce-Ausstellu-ig zu Wien gefunden und nun mehr unter den Namen „Bacchische MaSke au» Cilli" allgemein bekannt ist. Die GhpSapgüsse werden zu Gunsten deS Local-Museum» ver-kauft. AuS der Gegend von Heilenstein gelang e», römische Dachziegel zu erhalten, welche durch d e Pflugschaar auS dem Ackerboden gehoben, mit de» wohlerhaltene» Inschriften: „Leg (io) II. jtalica Pompejaoa," ferner „Log (io) II. Jtalica Quiiitianus" versehen sind. Die Legio II Jlalica, w«lch« sich „Pia fidelis" nannt«, ist dieselbe, welche wir auf alle» hiesigen Altarsteinen, sobald solch« von Beniticiarieru herrühren, vorfinden und ist, nachdem diese Altare n«bst ander» Götter» auch der Göttin „Epona" geweiht sind, al« eine Reiterlegion zu bestimmen. Beim Grundgrabkn für den „Pauserhof" wurde ein drei Kilogramm schwere« Stück Rohbrouce und ein in Gebrauch gestandener römischer Echmelztiegel sowie gleichzeitig eine Mörtelkelle gefunden. Auch wurde «in Mosaik-bodkn, wenig sorgfältig zusammengesetzt, aus weißen und schwarzen Marmorwürfeln in stark beschädigtem Zustand« vorgefunden. Im Garten des Hauses Nr. 143 „Untere Gartcngt>sse," wurde eine wohlerhaltene, römische Lampe (I,acerna) auS einer Tief« von 195 cm. ausgegraben. Von Heilenst«in wurde ein ganz gut «r-halten«? römischer Hausschlüssel eingeliefert. Nachdem man anno 1384 auf dem Plateau deS zn der Besitzung de« Herrn med. Dotor Cypl gehöngen sogenannten Rosenhügels N<). dem Josesiberg« auf Reste römisch'» Miuev» w«rkes gestoßen, entdeckte man vor Kurzen« daselbst bei 50 cm. Tief« di« Reste eine« pri-mitiv auS Ziegelwürfeln von 3 cm. Seitenlang« hergestellten Mosaikbodens. Der Grundeigen-lhümer lud in freundlichster Weise den Ausschuß zur weiteren Untersuchung ein n,.d es gelang soeben, auf diesem Plateau bei kaum 60 em. Tiefe die NW. Ecke eines sehr schönen sorg-sältig auS Würkeln von weißem und schwarzem Marmor mit kaum 8 mm. Seitenlänge kunst-voll hergestellten Mosaikbo.'tnS aufzudecken. Die eigentliche Grabung kaun erst bei günstiger Jahreszeit beginnen. Jn^em die Resultate der-selben dem nächsten ThätigkeilSberichte vorbe-halten bleiben müssen, sei nur hier erwähnt, daß dieser Mosaikboden »on bedeutender Größe zu sein und au« dem Umstand« zu schließen, daß über demselben circa 30 cm. hoch nur Trümmer von Dachziegeln (ohne soa-stigk« Mauermaterial. Bausteine, :c.) und feiner Maueroerputz mit Malere« — wahrscheinlich Stücke der Decke — sich vorfinden, keinem Wohnraume, sondern einem blo« mit einem Dache versehenen offenen Borraume (Veranda) als Boden gedient zu haben scheint. lSchlab solgt.) 6 Herichtssaas. Cilli, 17. December. Unter dem Titel „Die Räuberbande von Rann" berichteten wir seinerzeit ausführlich über die Unthaten jener Spießgesellen, welche durch längere Zeit in der Gegend von Rann Schrecken verbreitet haben. Wie erinnerlich, wurde Einer ar-s jener Bande, Josef Ogoreutz, zum Tode durch den Strang verurtheUt. Nach einer Mittheilung, welche uns heute zugekommen, wurde dem O.oreutz im Gnadenwege die Todesstrafe nachgesehen und in lebenslängliche Kerterstrase verwandelt. * « f„E hret die Frone n."] Wenn Eener mit 'ne Frau rejulär getraut un verheirathet is, und sie wird beleidigt, denn is er in meine Oojen jar keen Mann nich, wenn er die Be-leidigung nich uf sich nimmt un sich vor ihr in't Zeich schmeißen dhut. So'n Mann hat ieberhaupt jar keenen Karakter nich. un wenn Eener, der nich so iS, bestraft werden sollte, denn mag ick sor meinen Deel in Berlin nich mehr wohnen, denn kön-en Sie jewärtig sind, det ick nach außerhalb ziehen dhue" — Mit dieser Auseinandersetzung beantwortete der Ar» deiter Karl Becker die Frage des Vorsitzenden, ob er sich des ihm zur Last gelegten Vergehens der Mißhandlung schuldig bekenne. — Bors.: Angeklagter, ich verstehe Sie nicht, antworten Sie kurz und bündig. — Angekl.: Det is ganz mein Fall, aber ick bin noch nich vor Jericht gewesen, un wenn ick verknaxt werde, denn ziehe ick a»S Berlin rauS, denn als en bestrafter Mensch hier rumzujehen, det leidet mein» Schande nich. — Bors.: DaS können Sie halten, wie Sie wollen. Kommen wir aber jetzt zur Sache. Sie sollen in der Nacht zum 3. Sep-lember in der Chausseestraße eine Prügelei an« gezettelt und dem Damenschneider Siemens drei Zähne ausgeschlagen haben. — Angekl.: Mit die Anzettelei wird det woll nischt sind, aber jewehrt habe ick mir. det is richtig, und wenn so 'n Jammerlappen von Schneider jleich in die Zähne wackelig wird, wenn man ihn mal en Bissen uf seinen losen Mund tippt, denn kann ihm det eigentlich nischt schade». Wenn man in Berlin »ich mehr mit seine Frau uf die Straße iehen kann, denn hört Allens uf, denn ziehe ick nach außerhalb. — Bors.: Erzählen Sie kurz, wie die Schlägerei entstanden ist. — Angkl.: An'n Sedansabend sage ick zu meine Frau, sie sonnte mitjehen bei Müller'S, wo musikalische Bordräge un patriotische Lieder adjehalten werden sollten. I« jut. sie jeht mit, un det war insoweit noch janz nett, wenn da nich drei junge BengelS jewefen wären, die , meine Olle immer mit allerleihand spitze Redensarten jeärgert hätten. Meine Frau iS partuh nich von adzukriejen, det sie ooch en sogenannten „stich" drajen muß, sie sagt, det hört damit zu. Vors.: Aber Angeklagter, waS hat die Toilette ihrer Frau mit unserer Sache zu thun? — Angekl.: Herr Gerichtshof, von den ollen dreimal distillirten stich is ja die janze Jeschichte herjekommln, paffen Sie man eenen kleemn Oojenblick Achtung. Also sie kommt un weent un sagt zu mir, det der Eene, der sich hernachenS als r« Damenschneider auSjewiesen hat, der hätte ihr uf den stüh en Zettel festjestochen, wo druf waS jeschrieben stand, un die Andern hädden alle jelacht. Ick ärjertr mir natierllch, wollte aber die Jemiethlichkeit nich stören un sagte blos „det schabt Dir nischt, wat brauchst Du Dir so'n DingS umzuschnallen." Sie wollte aber nich länger dableiben, un da sind wir raus zu Dahlmüllern jejangen un haben da noch en JlaS Bier jedrunken. So jleich nach zwölwe jingen wir nach Hause, und da will et det Schicksal, det unS der Damenschneider mit en Stückener viere von seinen Kollegen bejejnen dhut. AlS sie uns in't Loge kriegten, jung die Uzerei wieder loS, ick dachte aber: Laß sie man reden, un jung ruhig weiter. Zuletzt trat mir aber doch die Jalle in't Blut, sie nannten meine Frau mit'n Namen, den sich keen Mann zu jefallen zu jelafsen braucht. Nu wurde ick fuchtig, >ck ließ meine Frau los un jung uff den Damen-fchneidcr un feine Jesellschaft los. Meinen Sie mir vielleicht? fragte ick ihn. Jh Jolt bewahre, .Deutsche Wacht." meente er, denkt keen Ferd d'ran, ick meene Ihre Frau. In denselbichten Oojenblick krieje ick von hinten aber ooch schon Ee>ien in't Jenick. det ick uff den Schneider fliege, un denn hauten sie Alle uff mir los. Meine Frau de» forchte det Schreien, un denn kamen die Schutz-leite, die uns Alle arreune». Un wenn ick dasor Strafe kriegen dhue, denn ziehe ick raus aus Berlin, weiter sage ick nischt." — Da die Beweisaufnahme in der That ergab, daß der Angeklagte der A»geg»iffene gewesen, so wurde angenommen, daß derselbe »ich im Zustand» der Nothwehr befunden, und der Gerichtshof e,kannte auf Freisprechung. Die Haupt« und Residenzstadt Berlin wird somit den ehrenwer-then Arbeiter B.cker mchl verlieren. tzillicr Aczirksvcrtrctung. Am 17. d. M. wurde eine Plenarversamm-lung abgehalten. Der Vorsitzende. Herr Obmann Stiger. macht die Mittheilung, daß von dem im Frühjahre 1886 für die Sannregulierung be-stimmten und sodann ausgestosfenen Steinmate-riale von 1000m* ca. bOOm* von der Sann» regelung« Commission um den Preis von 00 kr. per in® übernommen wurden, die bei solchen Userbauten in Verwendung gebracht werden sollen, wo die Sinne mit dem Wasser nicht in directe Berührung kommen. Eine andere als in diese« Weise stattfindende Verwendung des Ma> terialS ist durch Herrn Michael Bratschilsch zur Anzeige zu bringen. Herr R. v. BerkS beantragt, daß die Nimen der gewählten Gauvorstände und deren Stell-Vertreter sämmtlichen BezirksvertretungS-Mit-gliedern bekannt gegeben werden sollen. (Ange-nommen. Herr Obmann Stiger referirt sodann über den Voranschlag der Bezirkscassa pro 1387. Die Ausgaben betragen fl. 36.830'26. Zu • Bedeckung wird die EinHebung einer 25% Umlage von der Steuvorschreibung per fl. 135.152 vorgeschlagen, wonach die sämmtlichen Einnahmen fl. 35028 bet'agen. Der Abgang beziffert sich somit aus fl. 902 26. welcher durch ökonomische Gebahrung verschwinden soll. Herr R. v. Berks stellt den Antrag. eS sei das Ersuchen zu stelle», der Landtag möge au» dem Erträgnisse des BadeSNeuhaus einen jähr, lichen Beitrag von 200 fl. zur Strafsenerhal-Hing beitragen. (Angenommen.) Der weitere Antrag desselben H«rru Antragstellers, es sei die Libojer BezirkSstraße zu grundiren, uud an den Landtag um eine BeitragSleistung zu peti-tioniren. sowie die Großindustriellen, die an dem Bestände jtiier Straßen interefsirt sind, zu jährlichen Beitragsleistungen zu bestimmen, eventuell aber die Bewilligung einer Slraßenmauth an-zustreben, wird nicht angenommen, weil der Herr Antragsteller über den Kostenpunkt nicht ii.formirt ist; Herr Dr. Langer beantragt, dr Bezirksausschuß möge auf Grundlage eines ge-nauen Kostenvoranschlages den Antrag in der nächsten Vollversammlung einbringen, wird an« genommen. Herr Wasch beantragt, die Ausar-deitni g eineS Ueberschlages für eine theilweise Grundirung der Kötting» Lubetschnaer BezirkS-strasse. H.R. v. BerkS beantragt weiteres die pnn-cipielle Ueberwolbung bei Reconstruction von Brücken und Durchlässen mit in Cementmörtel gebundenen Steinen. (Angenommen.) Der Antrag des Herrn Dr. Langer, das pro 1887 stipulirte Stipendium von fl. 120 für einen Frequentanten der Obst- und Weinbauschule zu belassen, die Verlautbarung der Ausschreibung durch die Ge-meindeämter und Schulvorstehungen geschehen zu lassen und es nur an Angehörige deS Cil» lier Bezirkes zu verleihen, wird angenommen. In das Comitee zur Rewision der Bezirks-cassa - Rechnung wurden die Herren Anton Ferjen, Lorenz Wasch und Michael Voönjak gewählt. Den Gesuchen der betreffenden Gemeinden um Bewilligung von Gemeindezuschlägen pro 1887, welche 20 Prct. von der direcien und 15 Procenk von der V-rzehrungSsteuer betragen, wurde Folge gegeben; der Gemeinde Trennenderg zu« Schulhausbau 1886 50 Gulden, und ver Psarrvorstehung in Greis ebenfalls 50 fl. als Beitrag zur Entfernung eine» in die Straße ragenden Objectes bewil-ligt. Ein Antrag auf Auflassung der Bezirks-straße von Kassase bis Megoinitz wird ver» worsen. Dem Obmann» sind weiters folgende Ge-suche zugekommen : Einreihung der Schibenegger Schottersteaße (St. Georgen) in die Categone der BezirkSstraßen II. Classe, (wird abgewiesen ) Der Antrag R. v. Berks, diese Straße mit 200 fl. zu subventiomren, wird abgewiesen. DerAa.rag um Einreihung der ca.' , Klm. langen Straße, welche von der Trisailer Bezirksstraße in Niederdorf ab-zweigt und in die Kappeldorf,r-Straße münXi, in die Cathegorie der Straffe, II. Classe ein-zureihen, wird daSin erledigt, daß der Ausschuß in nächster Vollversammlung einen bezüglichen Antrag stellen wirb. Der Gemeinde Tüchern wiid die Entnahme von 2000 fl. auS ihrem Stammcapitale sür Ergänzungsbauten und zur Herstellung eine» Choleraspitales unter der Bedingung der Er-gänzung de« Capital« binnen drei Jahitt de-willigt. Den Gesuchen ber G meinde St. Paul und St. Georgen um Bewilligung zur Aus« »ahme von Darlehen von 6000 respecti»« 12.000 fl. sür SchnlhauSbauten wird Folge gegeben. » * O Herr Ritter von Berks stellte während der Sitzung die Geduld der Versammlung wieder I auf eine harte Probe. E« ist gewiß sehr wüo> IchenSwerth, daß Anträge und Interpellation» gestellt werden; allein die ersteren müssen au»« führbar und die letzteren wohl überdacht sei». Damit jedoch, baß man fortwährend nur spricht und sich dann von seinen eigenen erfahreneren Parteigenossen belehren lasset« muß. erreicht man höchsten« ein mitleidige» Lächeln sein« — Freunde. Hur Picysatjfrage. In der Absicht, die Haltung der unterftei» rischen Bauernvectreter tu der Vithsalzasfain de« ReichSrathe« zu verlh.'idlgen, rechnet die „S. P." unter Beijiehung de« Herrn Dr. Kühn und einigen anderen kühnen aber unrichtizei Behauptungen schließlich heraus, daß-»» größerer Ochse 250 Male im Jahre je einen Caffeelöfel voll Viehsalz bekommen soll, damit e« ih» wohlergehe, damit er wachse und gedeihe. E» ist unS zur Viehsalzsrage von sehr ge-schätzler Seite eine s. Z. «n lie steinsche Land« wirthschaftS-Gesellichafl gerichtete Eiagave ein« untersteirischen Filiale freundlichst zur Vers» gung gestellt worden, deren Inhalt wir hi.:« mit auszugweis« veröffentlichen, um die T!»sr> heiten der „S. P." sowohl vom landwirth» schastlichen Standipunkte uls von jenem d!« Staatshaushalte« und des staatSinteresiit richtig zu stellen. »Zur ge: eihlichen Viehzucht und Mästung ist nicht nur gute« Futter und Pflege, sooveri» vor Allem Salz nothwendig. Wir sind ji»«» eines d«r reichste» Länder an Salz, muffe, I aber dasselbe am theuersten bezahlen, u„»» können bei dem enorm hohen Preise solches siutW Vieh gar nicht verwenden. Wir haben nichl mil die reichsten Salzbergwerke, sondern auch noch» das unerschöpfliche adriatische Meer mit ihnen I großen Salzgehalte und dennoch kein Salz j«I unser Vieh, den» mit 12 fl. kann der LandiviiltW Salz für sein Vieh nicht bezahlen. JnEiglaZi» und Holland ist bekanntlich die beste Viehzucht,» und dort bekommt jedes ausgewachsene Aiiil 40 Kilo. Jungvieh circa 20 Kilo, Pferd«» 35 Kilo und Schweine 6 Kilo Salz im I Dort sind die Ochsen mit drei Jahren auSge-I gemästet, während solche bei un» erst mit t, I 5 und 6 Jahren zur Mast geeignet sind, ja-1 bei liefert so alte« Rind nie so gute« schmält-1 haste« Fleisch al« dreijährige» mit Sc.lz jefit» I terte« Vieh. Zu einer guten Viehzucht « daher obiges Quantum Salz unumzM-1 lich nothwendig. Das Salz ist zugUich beste Medicament um die meisten Krankh'^ln l hintanzuyalten..... Es tragt sich kann die Regierung ohne Einflüsse an dem Lch l 1886 . Deutsche Wacht gesälle zu erleiden. ein reines und billige« Vieh» salz abgeben 'i — T wendet werden, dessen Erzeugung in Jslrien fl. 1 "60 kostet. Wurde man diese Sorte . in Triest k fl. 4.— abgeben, welcher Preis dem Viehzüchter sammt dem Frachlzuschlagr im Innern conveuiren würde, und dabei dem Elaale doch reichlich 2 fl. Gewinn per Centner oder zusammen üver 8 Millionen einbcträchte. NaiÜ! lich müßte das schone weiße Meersalz, sür Speisen bestimmt, um 2 fl. höher gehalten werden. Das sudsalz könnte mit fl. 7.— loco Pfannen abgegcb n werden, es fände dabei reichlich Nehmer und der Verkauf brächte per Centner fl. 4.— Gewinn ein. Man könnte de» Ertrag des Salzmonopols bei liberaler Wirth-fchaft auf 20 Millionen bringe», eine Summe, die jetzt Ungc nicht erreicht wird. Dabei müßie der Lani>wirth aus jedem Metercenlner Salz einer. Werth von fl. 10.— erzeuge», was eine bedeutende Vermehrung des Nationalvermögens in sich schließt, unv zudem würben wir, da mindest um ein drittel mehr Vieh erzeugt würde, nicht nur gutes urt> schmackh,fteS. sondern auch billiges Fleifch machen. Daß die Viehzucht in England und Holland erst durch Einführung des billigen Salzpr.iseS zur Vollkommenheit gelangte, wie wir sie jttzt anstaunen, ist statistisch erwiesen. Die Statistik beweist überdies daß England zur Zeit deS EalzmonopolS 5 Millionen Metercentner Salz »erbrauchte. Nach Herabsetzung der Salzpreise steigerte sich der Verbrauch im 1. Jahre auf I I, im 2. auf 14, im 3. aus 17 Millionen Met.'rcentner, und jetzt handelt eS sich um einen Consnm von nahe an 30 Millionen Centner! Die Landwirthschaft braucht davon allerdings nicht fo viel, allein der billige Preis läßt es eben auch für andere productive Zwecke verwenden.....Bureau» kratcn werden allerdings schwer zur Ansicht gebracht werden können, daß die Verwohlieilerung des Salzpreises r>tu Ertrag für den Staat stei» gern kann und muß ... es war ja auch mit dem Briefporto nichl anders." Tetegramm derDeutschen Wacht". G r a z, 18. December. Der Landtag beschloß heut» die Einhcbung von Umlage» sammt Zuschlägen und Auflagen für Jänner und Fe-bruar 1887 unverändert wie bisher. Wegen weiterer Bedeckung des Abganges wird der Landtag erst nach Neujahr Beschlüsse fassen. Kourse der Wiener ZZörse vom 18. November 18S6 Einheitliche Staatsschuld in Noten . 82.65 „ „ in Silber . 83.35 Oesterr. Goldrente........112 30 Märzrente 5®/.........100.— Bankactien........... 880._ Creditactien.......... 293.80 London . . wista........126.10 Rapoleond'or.......... 9.96 f. k. Münzducaten....... . 5.97 100 Reichsmark.........61.85 Eingesendet. Reinseidene Stoffe 80 kr. per Meter, •owk A fl 1.10 und fl. 1.35 bis fl. 6.10 (farbi» gestreifte und carrirte Dessius) versendet in ein-neu Roben und Stücken zollfrei in'» Haus das I Seidenfabrik-Depot O. Henneberg (lt. u. k. Hoflieferant). Zürich. Muster umgehend. Briefe kosten 10 Ict. Porto. Bestes Trinkwasser bei Epidemien. MmoNi! Miami RlkflliiK'Ui'r te:tes TM- iiä Erfriicta[S[eträiil, erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Magen- und Blasenkatarrh. Heinrich Mattoni. Karlsbad und Wien. I _ Bon allen Gegenständen ist eine schöne und präcis. Taschenuhr sicher ;u einem Weihnachtsgeschenk- am angemessensten. Sie währt ein ganzes Menschenalter, hat stets ihren Werth und verbindet das Nützliche mit dem Schönen. 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Graz: Anton Medwed. Leibniy: L. Ruvheim. Mar-bürg: G Bancalari. Pcttau: G. Bchrbalk, B. Militär. ÄtadkerSburg: C. Andrie». Windisch-feistritz: F. Ewk. Windischgraz: Ä. Kordil. Wotf»berg: E. Huth. 748 II □ Grosse Auswahl Sctoil)-, Notiz-, BW-1 Mttilr für da» Jahr zu haben in der päpirrlMdlum! J. Ritknsch, tjuiiptpiiit; 104. .DeutfiSe ÄSacht." 1886 Bilderbücher! Weihnachten 1886 1ugend8c!iriften v? ! „Ein gute# Buch, des Hauses Segen — 1 „Sein W«>b pcntieht nicht rote der Wu d. „Denn wenn es wild De^n Herz bewegen, „So liest'S noch Kind un'.> 5lindcsti,ld> ilderbttcher 11. Ju^endschriften von S Kreuzer un zu Mlleit I»re!*eii. — Hunderte zur Aitunahl, 0-esclnLenlrTX7-erls:e fCir EiTxracliseno. LuruS Briefpapiere in Cafetten, Albums, Poefiebücher. Schreib- und Mufikmappen, Tckreib- und Zeichenrequisiten aller Art. Prachtwerke Cilli. S'OM« Einladung. Die hochherzigen Mitglieder «los Ii4ilh. J^rattett - Vereine* von Cilli werden freundlichst geboten bei der S8I ArmenZZetfieilung welche am 20. December 188C, 3 Uhr Nachmittag, in der Wohnung der Frau Vorsteherin Edlen von Werthheimstein, Wienerstrasse 131, 1. Stock, stattlindet, recht zahlreich zu erscheinen. Änzeiae. Erlaube mir dem P. T. Publicura bekannt zu sehen, dass ich für die weltberslbmfcen Lairitz' schon Waldwoll-Waaren, Fabricate und Präparate bei den Herren Sj Schmidl & Co. in Cilli errichtet haben. JDig Lairitz'sche Waldwolle iuis liernda r ^.TTjflringen ist durch ihre ausgezeichneten ' Erfolge bereits Ober ein Menschenalter bekannt. Die Waldwall - Fabricate sind nervenstärkend und heilbringend für an Gicht and Kheumatis-mns Leidende. Diese Fabricate bestehen aus diversen Stoffen, Unterjackon, Unterhosen für Herrn und Damen, Strümpfen, Socken, Kniee-wärmer, Schwitzkappen, Strickgarn. 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Är^ms, Antwerpen, erste Au Zeichnungen zuerkannt wurden, gibt uns erneut Veranlassung, die Ansmerksamkeit unserer Leser aus die genannte Fabrik zu richten, sondern Kaupt-sächlich die Ueberzeugung, daß sick aus das bevorstehende Weihnacht»- und Neujahrsfest kaum ein Gegenstand finden läßt, der als finniges und passendstes Geschenk so zu empfehlen sein tflrfte, als ein Heller'sches Spielwerk, denn wo A^rthgegenstände uildNuhodjecte oft toi« Empfind, lichkeit verletzen, da eignet sich gerade das Spielwerk in vorzüglichster Weise. Ja es dars ivodl mit Recht behauptet werden, daß es Riemaiidc» gibt, dem ein solcher Gegenstand nicht die innigste Freude bereitet! Kann es eine bessere Trösterin in den schweren Stunden des Lebens, wo man sich vereinsamt oder verbittert füdli, geben, als die Mufii? Gibt es nicht leider so unendlich viele Menschen, die durch Krankbeil an das Zimmer gefesselt find und diese Universalsvrache aller Herzen entbehren müssen? Hiezu kommen noch alle diejenige», welche nicht selbst.ein Jnstru-wem spielen und durch ihren ükruf oder durch zu graste Entfernung von der Stadt verhindert find, Eoncerte und Soireen zu besuchen und sich aus diesem Grunde den so ost ersehnten Gennb einer guten Mufik versagen müssen. — Allen diesen, sowie auch namentlich den Herren Geistlichen. kann deßhalb nicht genug empfohlen werden, sich ein Heller'sches Spielwerk anzuichaffen, um so mehr, als der Fabrikant es versteht, das Repertoir jedes, auch des kleinsten Werkes, mit seltenem Geschmack zu arrangiren und aus diese Weise seine Abnehmer stets mit den neue-ften Ericheinungen der Musilliteialur au.> den Gebieten der Lper, Lperette und Tanzmusik, sowie Volkslieder der populärsten Tondichter bekannt macht. gD Hierbei möchten wir schließlich nicht vergessen, zu be-merken, daß die große Zahl von Anerkennungsschreiben von Privaten, .Hoteliers, Restaurateurs :c. gerade den »»letzt Genannten ein guter Wink sein sollte, mit der Ausstellung eines Heller'schen Musikwerkes in ihrem Ela blissementS nicht länger zu zögern, denn die Erfahrung hat in den meisten Fallen gezeigt, daß sich die Frequenz solcher Geschäfte lediglich in Folge Aufstellung solcher prächtiger Werke geradezu verdoppelt, ja verdreifacht hat und die Anschaffungskosten — Zaliluiigserleichlerungen werden bewilligt — in kurzer Zeit ausglichen wurden. In Folge bedeutenden Rückganges der Roh-maierialpreiie bewilligt die Firma aus ihre bisherigen Preise 20X Rabatt, und zwar selbst bei dem kleinsten Auftrage. Tadurch ist nun auch dem weniger Bemittelten die Möglichkeit geboten, in den Besitz einer Spieldose zu gelangen. — Reichhaltige, iGuftrirtc Preislisten werden auf Verlangen franco zugesandt. Wir rathen jedoch, jede Bestellung direct an dre Fabrik in Bern zu richte», da dieselbe, außer in Ni>za. nirgends Niedere lagen hält und vielfach fremde Fabrikat« als echt Heller'ich-angepriesen werden. Wohl zu beachten ist serner, daß jedes Werk den Namen des Fabrikanten (I- H. Heller) aller Höfe und Höh- tragt, welcher auch Lieferant heilen ist. fast Ohne VorrnjnsnliluiiK I Brieflicher Unterricht A Buchführung (alle Methoden), Correspon-denz, Rechnen, Comptoirarbeiteu Garantirter Erfolg. Probebrief gratis. Kkconc. commerc. Fachschule Wien, I., Fleischmarkt. 16. Director Carl Forcen. Abtheilung für brieflichen Unterricht. 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Der Gras Arthur Mensdorff-Poutlly Militür-Veteraneii-Verein in Cilli veranstaltet Mittwoch den 3 Jänner 1887 im Salon de» Gasthofe» . zum gold. Löwen" ein 870 2 Christbaum - Fest verbunden mit einer niUMknlU'h-pesariglichso Ahend-l'nterhaltung und einem Gliickahsfcti (Juvlotterie). Bei diesem ChrUtbaumfeste werden ans Verein»-mitteln ca. ilO Kinder von unbemittelten Vcreins-Mitgliedern mit neuen Kleidern. Schuhen mid sonstigen Bek leidungs-Gegert stand-n betheilt. Auch haben Iflr diesen Abend mehrere Mitglieder des hiesigen Stadttheaters mit Rücksicht ans den wohlthätigen Zweck ihre unentgeltliche Mitwirkung freunHiebst zugesagt. Du» bezügliche Programm wird nächsten» bekannt gegeben werden. lins 4 «Mtilc. Gütige Spenden werden zum oberwähnten Wohlihätigkeiüacte, »ei ei- in Geld, Naturalien oder «einstigen Gegenständen, für den Glücksbusen mit Dank angenommen, welche man in der Papierhandlung Johann Kakusch. Cilli, Hauptplntz, (woselbst ein Widmnngsbogen anfliegt) gefälligst abgeben wolle. In Emilie nausseubiiehrs autorisirtom Lelir- ». Eraehungs-Institat werden nicht mir wie bisher Schülerinnen für die conc. ..höhere Töchterschule4- aufgenommen, sondern es wird dasclhst laut Bewilligung des b. k. k. Landes-Sdiulrathes von Steiermark vom 18. November d. J., Z. G158, eine Privat-Volksschule für Mädchen eröffnet und hat dieselbe bereits am 22. November d. J. begonnen. Auch für einzelne Unterrichtsgegenstände findet eine Aufnahme statt. Inscribirungen können täglich vorgenommen werden. Näheres in der Anstalt selbst. Einem gütigen Zuspruch empfiehlt sich die Vorsteherin 823 £. Haussen büchl. üittnrrYi Kropsgrist betoiitjr! geant Viätzhai« an» Ärtpf. in Kinlch«» in 40 tt. 9. W, «Bdn «HI |V Monnnen In Jullns ßlttaer's apoU)tf«, fllogg-uitz, RIrdrr Lrftcneich. 7M I M. ÜRSCHKO Hau- uuti Jtöbel - HttcMerei Cilli, Postgasse 29, rückwärts im Hofe. Niederlage Drr I. k. It. prio. 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Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme und die überaus zahlreiche Betheiligung am Leichenbegängnisse des nun in Gott ruhenden Herrn Franz Wretschko für die vielen Kranzspenden, insbesondere jenen der Stadtgemeinde Cilli und der Familie Baumbach, dem Feuerwehr- und Musik-Vereine, sowie den Schulen, sagt herzlichsten Dank CILLI, 18. December 188(3. 879 In Namen aller Verwandten und Angehörigen: Marie Leber. ! Mr unlere Jugend! urd) alle Buchhandlungen ju beziehen ^stlirßud) für die 2uip& zur JlRlcrßrtsluiKi unö Msliriiitfl. (llTfflllSRfftflXtl unter Mitwirkung vieler Jugendfreunde Vermine Profchko. Mit viele« colorierten und sebwarzeu Bilder», der»ntcrOtiglna>.Zeichsit»gt» de» »allctie-Dtrector» H «i n r. Schwach. I. Band, 1887. Preis elegant (icb. fl. 3.- ö. W. Hhrer ft. It. Aoheit 6er Surdzl. ^rru* Hrzher^m Uaria Assefa gcwttmci. vtrlligsliuchhAidlms „sfrjhaiii" in tot. Keine Agenten noeh Ri-Uendc. Vor Ktu'Juüimer unsere» Etablissement» warnen wir! 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