Ni. 198. Mittwoch, 30. August 1893.________________112. Illhiganq. Mbacher Mmg. ?»n,?7»,""°«"°"p""l "lit Post »fllen bung: 8°nMhr«a fi. ,5. b°lb «hr<<, fi. 7 «, Im «°m pt°" ^gründe liegen, und deshalb kannst du einf "H> "lcht würdigen. Dass uns der Hochgipfel nicht übe"'/" ^ unserer Tollkühnheit und Eitelkeit, der Weg Aiitta^nhi" nicht bloß der appetiterregende Gang zum von 3??! ^ ^' sondern eine unerschöpfliche Fundgrube und ^ "ng und Kunst, eiu Reichthum des Verstandes ^usdll ä^' eine Schule der Unerschrockenheit und S^h uer; dass wir uns auf einer schwererrungenen ^harak^ ^u Empfindungen aufschwingen, die den und w ! ^"' das haben wir dir schon oft gepredigt rben?^" ^ "°ch lange vergeblich thun. Du weiht noolm^ ?^ *W2 es heißt, herausgehoben aus der Ge- die N bes alltäglichen Kreises, eine Luft zu athmen, Bernii «^ athmen, Dinge zu sehen, die Homer und feschen kV"^ und Schiller und andere Brave nicht zu viel- ' "ne Natur auszulosteu, die nicht von "n und noch nicht zu lange geliebt wurde, eine frische, unentweihte Jungfräulichkeit, über die noch kein trüber Anhauch geflogen. Du hast keine Ahnung davon, welch ein Gewicht uns dort oben in der Welt von Fels und Eis abgenommen wird, ohne dass wir gewahr wurden, dass wir es geschleppt, wie viele Ketten gelöst werden, von denen wir nicht wussten, dass sie uns schelten? Und unsere Freude, Neues zu sehen, ein un-bekanntes Glück zu kosten, die Lust am Leben, das Wohlgefallen an unserer Gesundheit und Kraft — solltest du so grausam sein, sie uns zu missgönnen? Wer also, der Lust am Wagen hat, wollte nicht eindringen in diese fremde Welt und ihre Räthsel zu er. forschen suchen! Freilich, für das Können und das Sollen gibt es eine Grenze, und unrecht thut, wer diese übersieht. Jeder muss selber wissen, was er wagen kann und was er lassen muss. Nicht im Verachten der Gefahren, sondern in der richtigen Abschätzung der Ver-hältnisse und Schwierigkeiten und des entsprechenden Vorgehens beruht die Tüchtigkeit des Hochtouristen. Da sind die guten Steiger die vorsichtigsten, die schlechten die verwegensten. Es war eine recht ernste Prüfung unserer Kräfte und der harrenden Gefahren, die ich in jener Stunde des 14. August auf dem Gipfel des Cikelman mit mir selbst anstellte. Mit den besten Vorsätzen, keinen Schritt über deu Likrlman hinauszugehen, war ich heute herauf- gestiegeu. Keine verführerische Sirenenstimme war noch laut geworden, die mich auch nur mit einem Wörtchen zu dem Wagestück ermuntert hätte. Schon wünschte ich mir Glück zu meiner Seelenstärke, und die Erinnerung ! an meine Lieben zu Hause im Herzen, legte ich mich ^ auf die andere Seite und überließ mich ganz der Schwelgerei in sommerlicher Vormittagsstimmung. Doch Inun kam das Verhängnis. «Was hälft du vom Vernar, Florl?» unterbrach Belär endlich die Stille, denn auch in seiner Brust wohnten jene zwei Srelen, über die sich schon ein Schiller'scher Held beschwer/, von denen die eine hohnlachend über die besten Vorsätze der anderen hinwegspringt und allerhand Unsinn treibt, von dem ein braver Jüngling nichts wissen sollte. Ich rührte mich mit keiner Faser, trotzdem der Sprecher durch ein starkes Räuspern zu erkennen gab, dass er, wenn schon keinen Entschluss von meiner Seite, so doch eine Antwort erwartet hätte. «Niit wahr, der is' hübsch hantig; da kommt niemand 'nüber?» fragte er, scheinbar unbeirrt, weiter, mit jener prüfenden Zutraulichkeit, welche errathen ließ, dass er Menschenkenntnis genug besaß, um den schwachen Punkt in mir zu entdecken. Das war Oel in die Glut. «Was?» fuhr ich auf und sprang schnurgerade in die Höhe, »leicht kommen wir hinüber — eine Spielerei ist der ganze Vernar. wenn du nur nicht so faul wärst!» Ein Sturm des Widerspruches erhob sich unter meinen Freunden. Augenblicks wurde die Scene zum Tribunal und es regnete mehr oder weniger heftige Vorwürfe gegen mich Leichtsinnigen, der ich ohne Steigeisen, Pickel und Seil auf den Vernar wolle. Ja eine Stimme äußerte ganz unverhohlen, dass ein solches Wagnis der reine Blödsinn und an Gewissenlosiakeit grenze, wenn man Weib und Kind zu Hause habe. Das war entscheidend, denn Widerspruch hat mich zeitlebens gereizt. «Packen wir ihn nur!» rief ich erregt, mich an Velar wendend, der nicht übel Lust zeigte, wenigstens emen Versuch zu wagen. Von den anderen war eine Mitwirkung nicht zu ernnrtcn, da der eine an einer Kmezerrmig. kide aber an hochgradigem Unmuth. in unsrer Sprache «Zwirn, genannt, litten. Nach län-gerem Zureden versöhnten wir unsere besorgten Freunde zkibscher Zeitung Nr. 198. 1700 30 August 1893. 21. internationaler Getreide- und Saatenmailt. Ueber die feierliche Eröffnung des internationalen Saatenmarktes ist noch Folgendes zu berichten: Der Feierlichkeit wohnten u. a. bei: In Vertretung des Handelsministeriums Sectionschef Freiherr v. Weigels-perg, in Vertretung des Uckerbauministeriums Ministerial-rath Freiherr v. Hohenbruck und Landescultur«Inspector Ed. Freiherr Schwartz«Meiller, als Delegierter der Statthalter« - Vicepräsident Freiherr Bourquignon von Baumberg, ferner der Bürgermeister-Stellvertreter von Wien Dr. Grübl und Handelstammerrath Neuber als Vertreter der niederösterreichischen Handels- und Gewerbe-tammer. Nachdem der Vorsitzende Herr Paul R. von Schoeller die Festgäste begrüßt hatte, nahm Sections« chef Weigelsperg das Wort zu folgender Ansprache: «Im Auftrage des Handels- und Ackerbauministeriums begrüße ich Si>, verehrte Herren, namens der Regierung. Die Institution des internationalen Getreide-und Saatenmarktes, als wichtiges Förderungsmittel > des Exports und des Verkehrs in wichtigen Nahrungs-stossen sowie als belangreicher Factor der Preisbildung ist seit langem allgemein anerkannt und findet daher auch stets die Beachtung der öffentlichen Verwaltung. Die Regierung begrüßt auch in diesem Jahre, in wel« chem S« in das dritte Decennium Ihrer Wirksamkeit treten, Ihre Thätigkeit mit Vergnügen und mit der Hoffnung, dass neben Ihren geschäftlichen Transactionen es gelingen wird, auch den Bedürfnissen der Allgemeinheit vollste Rechnung zu tragen.» Sodann sprach Vicebürgermeister Dr. Grübl als Vertreter der Reichshauptstadt: «Der internationale Getreide« und Saatenmarkt hat sich im Verlaufe seines mehr als 20jährigen Be« standes zu einer nothwendigen, unentbehrlichen Insti< tution entwickelt; er ist ein hervorragender wirtschaftlicher Factor geworden. Die Ergebnisse der Ernten der maßgebenden Länder, welche aus Anlass Ihrer Versammlung zusammengestellt wurden, bieten uns ein genaues Bild der Mengen der wichtigsten Lebensmittel. Die Gegenüberstellung dieser Mengen zu dem factischen Be-darfe gibt eine für die Npprovisionierung aller Völker höchst wichtige und interessante Bilanz. Insbesondere für eine große Stadt mit ihren taufenden, von allen Conjuncturen abhängigen Existenzen ist die Beschaffung billiger Lebensmittel, die Unabhängigkeit von künstlichen, speculativen Preiserhöhungen von größter Wichtigkeit. Ihre Aus« weise werden die erforderliche Stabilität in der Preisbildung sichern. So blicken wir Ihren Verhandlungen, welche in schwerer Zeit durchzuführen sein werden, mit Vertrauen entgegen, und ich schließe mit dem Wunsche, dass Ihre Verhandlungen für alle betheiligten Kreise einen befriedigenden Erfolg sichern mögen.» Hierauf hielt der Vorsitzende R. v. Schoeller folgende Ansprache an die Versammlung: «Die wohlwollenden Worte, welche Sie soeben von dem hochverehrten Vertreter der hohen kaiserlichen Regierung sowie von dem Herrn Vicebürgermeister der Stadt Wien vernommen haben, beweisen Ihnen, dass die Institution des internationalen Getreide- und Saatenmarktes sich nach wie vor der vollen Sympathien der maßgebenden Kreise erfreut. Die internationale Com» mission war bestrebt, Ihnen auch in diesem Jahre wieder einen mit möglichster Genauigkeit zusammengestellten Bericht über die Ergebnisse der diesjährigen Ernte zu liefern. Die ziffernmäßigen Resultate werden Ihnen sogleich zur Kenntnis gebracht werden. Ohne denselben vorgreifen'zu wollen, glaube ich schon jetzt erwähnen zu dürfen, dass die Hoffnung vorhanden ist, dieselben werden volle Klarheit über die Ernteverhältnisse der wichtigsten Productionsgebiete der Welt bringen. Mögen unsere Publicationen die Grundlage bilden, auf welcher sich von heute an der Verkehr zwischen Producenten und Consumenten vollzieht. Mit dem Wunsche, dass die geschäftlichen Transactionen sich bereits hier recht lebhaft und zur Zufriedenheit aller Betheiligten entwickeln mögen, erkläre ich den 21. internationalen Getreide- und Saatenmarkt für eröffnet.» Zum Schlüsse erstattete das Mitglied der internationalen Commission Dr. Weiß K. v. Wellenstein den Bericht über die ziffermäßige Darstellung der Ernte im Jahre 1893. Um 11 Uhr vormittags erschien der Herr Handelsminister Marquis Bacquehem in der Rotunde und besichtigte, vom Vicepräsidenten v. Schoeller geführt, die ausliegenden Getreide- und Samenproben mit lebhaftem Interesse. Politische Uebersicht. Laib ach, 29. August. Die letzte Nummer der «Montags-Revue» bespricht die Stellung des conservativen Groß» grundbesihes in Böhmen. Die Erörterungen schließen mit der Mahnung, dass der Hochadel Böhmens in seiner gutösterreichischen Gesinnung und dynastischen Treue in voller Unbefangenheit seines natürlichen Amtes walten und in die Entwicklung beider Stämme fördernd eingreifen möge. Zugunsten des allgemeinen Wahlrechtes fand am vergangenen Sonntag in Wien eine von mehreren tausend Arbeitern besuchte Volksversammlung statt. Bemerkenswert ist es, dass gleichzeitig mit dieser Versammlung eine von den unabhängigen Socialisten einberufene Versammlung tagte, in welcher das allgemeine Wahlrecht, als vollständig wertlos bezeichnet wurde. Eine zweite von den «Unabhängigen» veranstaltete Versammlung musste wegen turbulenter Scenen im Verlaufe derfelben vom Regierungsvertreter aufgelöst werden. Ueber den Zwist innerhalb der Unabhängig-keitspartei äußerte sich Abgeordneter Adam Hor-vath dahin, die Eötvüs-Fraction lasse sich die AuS» söhnung sehr angelegen sein, es' stehe aber ein wesentliches Hindernis im Wege, insoferne nicht weniger als dreiunddreißig der mit Polonyi in der Partei gebliebenen Mitglieder Gegner der liberalen kirchen» politischen Reformen seien. Wie der «BoZnjak» meldet, haben sich bei Bihai, wo sich der ehemalige montenegrinische Vojvode Vrbica seit einem Jahre aufhält, abermals mehrere Montenegriner angesiedelt. Diese Colonie bat am 18. d. M. den Kreisvorsteher in Bchai, Seiner Majestät dem Kaiser die Versicherungen der Treue und Ergebenheit zu unterbreiten. Die Erbfolge in Eoburg wird von den deutschen Blättern noch immer besprochen. Die «Kölnische cZeitung» vertheidigt die Thronbesteigung des Prinzen Alfred gegen ihre conservativen Gegner mit der Bemerkung, man könne den Prinzen nicht gewalt* sam an der Thronbesteigung hindern, ohne das Legi-timitülsprinc'p zu verletzen. Ein solches Verfahren wäre nur in einem Falle erklärlich und berechtiqt, wenn sich näml>ch der Herzog in irgendwelcher Wl'ise als ein F^ind Deutschlands gezeigt oder an Umtrieben gegen Deutschland theilgenommen hätte. Da das aber nicht geschehen ist und auch keinerlei Anzeichen vorliegen, die etwas derartiges in der Zukunft befürchten lassen, war auch für Deutschland kein Grund vorhanden, den Ansprüchen des Herzogs von Edinburg durch Vorkehrung einer nationalen vi« m^oi- entgegenzutreten. Aus dem Text des Handels Übereinkommens zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten vom Jahre 1891 geht hervor, dass Deutschland von den Vereinigten Staaten keine Zollermäßigungen für die Gewährung ermäßigter Zölle auf amerikanische landwirtschaftliche Erzeugnisse verlangte und sich nm dem Versprechen der amerikanischen Regierung begnügt habe, gegenüber gewissen deutschen Waren keine erhöhten Tarife anzuwenden und von dem gesetzlich vorgesehenen Recht der Anwendung von Repressalien sowle dem gänzlichen Verbote der Einfuhr deutscher Walen keinen Gebrauch zu machen. Die belgische Verfassungs-Revisio« dürfte nunmehr endlich doch zum Abschluss gelangen, und es ist für die bevorstehenden Neuwahlen bereu» eine Statistik aufgestellt worden, welche die Aenderungen im Wahlrecht der breiten Volksschichten ziffermäßig zu" Ausdruck bringt. Ueber den franzüsisch'siamesischen Eon-flict melden die «Times» aus Bangkok, dass ^ französische Kriegsschiff «Alouette» mit'dem von Smm gezahlten Betrage nach Saignn abgegangen ist- ^ Abreise der «Alouette» wird als Einleitung zu.^ Versuche betrachtet, die neuen, von Le Myre de Vlier gestellten Forderungen gewaltsam durchzusetzen. ^ diesen Forderungen sei ein Halbprotectorat FrankrelA inbegrissen. Die Forderungen würden als Wsis >" eine Einmischung Frankreichs in das siamesische A wesen, die Ertheilung von Concessionen inbetreff ^ Binnenschiffahrt und andere Verwaltungszweige d'en ' wodurch eine vollständige Vernichtung der Unabhäng u keit Siams herbeigeführt würde. ., Ueber den Ausstand der englischen »"8 leute verlautet: Nachdem mehrere tausend st^' .^ Bergleute die Arbeit wieder aufgenommen, ^ ""^jg nur noch die Hälfte der Bergleute von Wales ausstalw u- «Reuters Office» meldet aus Buenos- AYre ^ Infolge der in Umlauf gebrachten alarmierenden rüchte berief der Polizeichef die Redacteure der hle»'9 Zeitungen und untersagte denselben die Veröffentllcy aller militärischen und politischen Nachrichten-Gouverneur von Korientes ist wieder über den P^ gl fluss zurückgegangen, um die Insurgenten von n anzugreifen. Tagesneuigleiten. — (Kronprinzessin - WitweErzh«r 3" ^ Stefanie) ist am 28. d. M. nachmittags "" '^, Tochter, der Erzherzogin Elisabeth, nach Wien ^ ^, gelehrt und wurde vom Publicum mit Ovationen grüßt. ^ endlich doch durch die heilige Versicherung, nicht weiter gehen zu wollen, als soweit unsere Kräfte leicht und mühelos ausreichten; bei der ersten, das Gelingen ernster in Frage stellenden Schwierigkeit wollten wir unbedingt umkehren. Aber so schnell die Eingebung über uns gekommen, die Lust des Eroberns in uns erwacht war, so langsam und bedächtig gieng es an die Ausführung. «Oav« 6l »ucle» hieß unser touristisches Losungswort. Vorerst galt es, den scharfen Grat zu gewinnen, der sich als schmaler Felsensteg vom Citelman zum Vernar hinüberbaut. Eln kleiner kaminartiger Abstieg, der halb verborgen an der Nordwestseite unseres Gipfels sich einsprengt, erwies sich als artig gestuft und gut gang' bar. Nun gieng es der Kammlinie entlang hinüber zu einer grünen, ebenen Schneide, der jener keck, fast aben« teuerlich geformte einschichtige Felszahn entstrebt, den man von der Flur von Belopolje aus besonders gut ausnehmen kann: ein durchaus leichter Gang, wenn nur Frau Sonne sich etwas zurückhaltender benehmen wollte. Nachdem wir das Zackengebilde an seiner Sohle umgangen, kamen wir bald zu einer Stelle des Grates, wo derselbe in einem kleinen Felskopf gegen Westen abbricht. Zuerst wollten wir den Uebergang über denselben forcieren, standen jedoch in Anbetracht der vor-aussichMchen Steilheit und Glätte der Felsen sogleich ^«" ^"^ Versuche ab und beschlossen, das Hindernis eingestiegen werden. Da ich, um ein^Verw^ möglichst zu vermelden, die Wand an der Basis des Felskopfes zu traversieren suchte, musste ich. da der vorspringende, ziemlich exponierte Buckel nur kleine, öfter meterweit auseinander liegende Haltpunlte für Finger und Fußspitzen bot, möglichst behutsam vorgehen. Belär, den Mutter Natur mit kürzeren Beinen ausgestattet hatte, gerieth infolge dessen an mehreren ziem» lich plattigen Stellen einigermaßen ins Gedränge und äußerte zu meinem größten Schmerze bereits Gedanken von unverkennbar reactionärer Farbe. Freilich muss ich erwähnen, dass das Gestein daselbst, wie überhaupt am ganzen Felsbau des Vernar, in überaus morschen Rändern oder senkrecht geschichteten Platten zutage tritt, so dass mancher genügenden Halt verheißende Steinblock die Prüfung nicht bestand und krachend und polternd zur Tiefe stürzte. Ich sah mit eigenen Augen, wie an einer nicht unbedenklichen Stelle eine vorspringende Platte, die Belär sich zum Stützpunkt ausersehen hatte, sich mit ihm vollständig drehte, wobei mein Freund nur durch schnelles Zurückgreifen sich einen Halt verschaffen konnte. Von meinem höher geleqenen Standpunkte — ich war trotz der hemmenden Zuruft meines Genossen auf der Südseite weiter aufwärts gestiegen, um meinen Nachtreter vor etwaigen Steinfällen zu sichern — konnte ich die Sachlage besser überschauen und rieth deshalb Belär, die heillichsten Stellen der Wand durch tieferes Hinabsteigen in die unten immer mehr sich verengende Rinne zu vermeiden. Dies geschah, und nachdem die Erregung dieser peinlichen Minuten einmal überwunden war, gieng es ziemlich sicher an der rechtsseitigen Rinnenwand aufwärts zu den thurm- oder ofenähnlichen Gebilden, mit denen die Schulter des Vernar von dieser Seite reich gespickt ist. Auch dieser Theil de» Weges erheischte noch immer große Vorsicht, °a sich nur das Unentbehrlichste an Griffen und Tritten bot und wir beim Klettern wie beim ^^„ vor jeder Berührung des losen Gesteins uns ^ ^ mussten. Um die Gefahr der Steinschläge etw ^, mindern, empfahl ich unsere räumliche Trenn nng ^H rend des Anstieges und eilte demgemäß z^«"'^ .^ich über einige Bänder und Felsstufen zu einelN^^ begrasten Fleckchen hinan. Aber wie schon l»e ^^ Absichten auf dieser Welt verkannt werden,^ ^ erwiderte meine kluge Fürsorge damit, dass ^ «Läuferwahnsinn» vorwarf. Jetzt waren wlc des fast senkrecht aufsteigenden Zacken und ^^^O^! eigentlichen Aergmassivs angekommen. Nlin lM ^g, Da soll's ja hinangehen. Ihre« abschrecke»"" ^. sehens halber wagte ich es nicht, dieselben d»re ^ greifen, und wartete auf meinen Freund, " Ml) Ansicht zu vernehmen. Diesmal kam d" s h^Mde von ihm. Während ich nach rechts in die ^ ^fter hineinwies, wo im steilen Absturz ein S^H, de" Kamin sich verlockend hinanzog, entschied ^ he lN Stier gleich bei den Hörnern zu fassen uno U ^rM die Höhe, etwas links über das Geschröfe "" sicher zu machen. Obfchon er feiner Sache nicht 9 ^ ^ war — wer konnte auch wissen, wie es nu ^ M teren Begehbarkeit hier bestellt sei? — klette" ^^o, und sicher voran, ein Pröbchm seines K^ne«^ B" das ich nach seiner vorausgegangenen Zwe'I ^e- ^ Unentschlossenheit heute nicht mehr envartei ^ ^ Verhältnismäßig nicht schwer gelangten ?" Ate U kammartigen Durchlass, zu dem eine eMU ^ n, Wandplatte den Zugang sperrte. Die Pla"^^ lv' einiger Mühe zu übersteigen, aber nun g ^, ^ wieder in eine schlimme Lage, und es >. ^zonttil regende Momente. Nun galt es. aus de" ^^ZselM Spalt sich auf die etwa drei Meter yoyr ^Lllibllcher Zeitung Nr. 198. < 701 30. August 1893. -- (Die Consecration des zum Vischof von Neu so hl) ernannten ehemaligen Stadtpfarrers von Pressburg, Rimely, wurde vorgestern vormittags im «rönungsdome durch den Fürst-Primas Vaszary unter «ssiftenz der Nischöse von Neutra und Tyrnau vorgenommen. Herr Erzherzog Friedrich und die Erzherzoginnen Isabella, Christine und Marianne waren bei der Feier anwesend; die Spitzen der Militär- und Eioilbehörden, Abordnungen der Geistlichkeit sowie ein zahlreiches Publicum wohnten der Feierlichkeit bei. Um 2 Uhr fand im Psarr-yose zu Ehren des Fürst.Primas ein Diner zu 25 Gc. oeclen statt. — Der Fürst-Primas ist vorgestern nach-Nltttags nach Wien abgereist. — (Selbstmord eines Marine-Officiers.) Aer Linienschiffefähnrich Zdenlo Varon F., der eines Nervenleidens wegen beurlaubt ist, kam, von seinem Vater, ewem hohen Officier. begleitet, vorgestern morgens aus Prag «ach Wien, um dort Aerzte zu consultieren und eine , ."bsverlängerung zu erwirken. Vater und Sohn stiegen n emem Stadthotel ab. Als der Vater für lurze Ieit ^ngthen musste, um etwas zu besorgen, wurde er, am 3^ ""Klangt, rasch zurückgerufen. Sein Sohn hatte ^Y. den ersten Augenblick des Alleinseins benutzend, eine «rvolverkugel in die rechte Schläfe gejagt. Da« Projectil meng durchs Gehirn und trat beim Auge aus, und der lunge Officier starb sofort. Die Leiche des Unglücklichen, oer semes schweren Leidens wegm Hand an sich legte, wutdein die Todtenlammer des allgemeinen Krankenhauses »korachj. ^.."" (Nttentat auf einenHerzog.) Aus Trieft '°'ro berichtet: Vor dem Theatergcbäude in Trani erdete stch Samstag eine Blutthat. Die Operettensängerin "°,a Saxe war daselbst mit ihrem Anbeter Amadco 23°«s°> '" ^"^ gerathen; der eben vorübergehende !ck'!b ^ ^"ö°g von Carcano wollte die bedrohte Dame '^"ven. wurde jedoch durch zwei Revolverschüfse nieder-»>k?' ^" Zustand des Herzogs von Carcano ist ""Vers! besorgniserregend. n,i^ ^ gestürzte Herrenreiter.) Aus Olmüh ltä? ?°" ^ b ^i berichtet: Bei dem nächst Holitsch '° fundenen Rennen des 2. Dragoner-Regiments ver-Meitt .^" Off'"«« ^^^ ^^^ ^^ ^^^^. ^,^ an !" ^""^ Schönburg erlitt beim Sturze Verletzungen ' °" Vrust nicht bedeutenden Grades, während Lieute-,.^,.7/sred Ellmaurer, der ebenfall« abstürzte, eineGehirn- iMlterung erlitt und besinnungslos liegen blieb. Er »-«« '" ^^ Garnisonsspital gebracht, hat jedoch die Innung noch nicht erlangt. zw^'T' (6in Attentat in der Kirche.) Aus seckli^'" ""lb unterm 27. d. M. gemeldet: Eine etwa ^Mynge Frau feuerte während der Mcsse in der ^elln ? ^' ^""° "'" Revoloerschüsse auf den Notar verw ' welcher todt zusammenstürzte. Die Mörderin lwelgerte jede Auskunft über das Motiv ihrer That; H." Nlaubt aber, dass der Ermordete eine angeblich der orderin gehörige Geldsumme derselben nicht habe ein° Obigen wollen. 10«/"- (Bomben explosion.) Am 27. d.M. um ^ /« Uhr abends explodierte eine Vombe vor dem ^lter des Palais Altieri in Rom. in welchem sich der h Monshof und der Club der päpstlichen Nobelgardisten ^oet. Per angerichtete Schaden ist nicht bedeutend. Auf dem Platze, wo die Explosion erfolgt war, fand man einen jungen Mann schwer verletzt auf; derselbe heißt Josef Riccini, ist 19 Jahre alt und in der Administration eines Journals beschäftigt. Das Gerücht bezeichnet ihn als den Urheber der Explosion. Indessen soll er selbst, wie berichtet wird, versichert haben, er sei nur zufällig im Augenblicke der Explosion vorbeigegangen. Der Schwerverletzte wurde ins Spital überführt, wo man ihm das Bein abnahm. Auf dem Thatorte hatte sich sofort Polizei eingefunden und eine große Menschenmenge angesammelt. — (Eisenbahnunglück.) Reuters Office meldet aus Newyork: Ein von Rockaway nach Beach (Long-Island) mit Ausflüglern zurückfahrender Eisenbahnzug stieß auf einen vorangegangenen, ebenfalls starl besetzten Zug und zertrümmerte die letzten Wagen desselben. 10 Personen wurden getödtet und 50 Personen ver» wundet. Vocal- und Provinzial-Nachrichkn. — (Personalnachricht.) Das l. l. Ministerium für Cultus und Unterricht hat dem Professor am hiesigen Staats-Untergymnasium Herrn Thomas Zupan die erledigte zweite Religionslehrelstelle am Staats-Obe» gumnasium in Laibach verliehen. —o- — (Ernennung.) Das k. l. Oberlandesgericht für Steiermarl, Kärnten und Krain hat den gewefenen bosnischen Auscultanlen Herrn Karl Sturm zum Auscul« tanten für Kcain ernannt. — (Der Laibacher Gemeinderath) wird dem Vernehmen nach feine nächste Sitzung gegen die Mitte des kommenden Monates abhalten. Die Tagesordnung wird unter anderem die Bewilligung von Baugesuchen, den Verlauf von Baugründen, mehrere den Bau des «Narodni Dom» betreffende Angelegenheiten fowie Per-fonalien umfassen. — (Zur Nachahmung.) Wie uns mitgetheilt wird, beabsichtigt Herr F. Iimmermann, ein reicher Privatier und Besitzer chemischer Fabriken in Ludwigshafen, sich dauernd in Laibach niederzulassen und zu diesem Behufe nach Erwerbung eines Bauplatzes in der Nähe der Latter-manns-Nllee einen Prachloillenbau auszuführen. Hoffentlich findet dieses gute Beispiel baldige Nachahmung. — (Pöllerschiehen.) Von einem ruhigen Hausbesitzer in der Schischla gieng uns ein Klageschreiben zu, worin bittere Beschwerde über das Pöllerschiehen an» lässlich des sonntägigen Kirchweihsestes geführt wird. Ab« gesehen davon, dass ruhebedürstige Bewohner bereits um 2 Uhr früh durch das «Freudenfeuer» aus dem Schlafe geschreckt wurden, flogen im Verlause der «Kanonade» Stcingeschossc in den Garten des Beschwerdeführers, der unter einem als corpu» cl^üoti zwei schönerhaltene Exem» plare solcher Vegrühungsboten seinem Schreiben beigeschlossen hat. — (Militärisches.) Nach einer Verordnung des Landesvertheidigungs - Ministeriums sind auf den bei einzelnen Truppenlörpern im Kriegsstande allenfalls sich ergebenden Abgang geeignete Gefreite (Gleichgestellte) und Landwi hi manner (Landesschühen), unabhängig von den Bestimmungen des Punktes 12 der «Veförberungsvorschrift für die Perfonen des Soldatenstandes in der l. l. Land« wehr», und zwar gelegentlich des Cadrewechsels und der Waffenübungen zu Titular - Corporalen (Unterjäger) und Titular-Gefreitcn (Patrouilleführern) zu ernennen. Dieselben sind sodann bei einer Einrückung zur activen Dienstleistung aus Nnlass einer Ergänzung der Landwehr aus den Kriegsstand nach Maßgabe des Bedarfes zu wirklichen Chargen zu befördern. Diese Bestimmungen sind bei dem bezogenen Punkte der Vesörberungsoorschrist vorzumerken. — (Fahrbegünftigung.) In theilweiser Abänderung der diesbezüglichen Vorschrift hat die l. l. Ge-neraldircction der österreichischen Staatsbahnen bestimmt, dafs von nun an den dem Mannschastsftande der l. l. Finanz« und Sicherheitswache ungehörigen Personen, wenn sie in Uniform reisen, bei Fahrten in der 3. Wagenclasse die gleiche Fahrbegünstigung gewährt wirb, welche der activen Militär- und Marinemannschast bei Reisen außer Dienst nach dem Militintarife auf den öfterr. Staats-bahnen und den im Staatsbetriebe befindlichen Localbahnen zukommt. —c>. — (Aus dem SchwurgerichtSsaale.) Gestern fanden bei geschlossenen Thüren zwei Verhandlungen statt. Bei der ersten wurde der 18 Jahre alte Grundbesiherssohn Josef Mahnic aus Dolenjavas im Gerichtsbezirke Senofetfch wegen des Verbrechens der ver-fuchten Nothzucht zu 18 Monaten fchweren Kerlers, verschärft mit einer Faste monatlich, verurlheilt. Bei der zweiten Verhandlung hatte sich der 52 Jahre alte tkaischler Johann Hribar aus Zalog im Gerichtsbezirke Krainburg des Verbrechens der Nothzucht, Blutschande und Schändung zu verantworten. Hnbar, der verheiratet ! und Vater von drei Kindern ist, wurde schuldig gesprochen und vom Gerichtshofe zu 5 Jahren schweren Kerker«, verschärft mit einer Faste monatlich, verurtheilt. — Heute finden abermals zwei Verhandlungen statt, und zwar gegen Maria Märn wegen des Verbrechens des Tobt» schlages und gegen Lorenz Hacin ebenfalls wegen des Verbrechens des Todtfchlages, verübt an seiner Ehegattin. — (Unbekanntes Kind.) Laut Note der königlich lroatisch-slavonisch-balmatinischen Landesregierung in Agram wurde am 2. Jänner d. I. in Gospit ein kleines, etwa sechsjähriges Mädchen aufgefunden, welches über feine Herkunft nichts Bestimmtes angeben kann. Dasselbe nennt sich Angela und seine Mutter Rezil, und gibt an, aus Krain zu sein, spricht kroatisch in der um Delnice an der lrainischen Grenze gebräuchlichen Mundart. Das Mädchen hat schwarze Augen und Haare und war mit zerrissenen dunklen Kleidern und Bundschuhen (Opanken) betleidet. Nachdem die bisherigen Nachforschungen über die Herlunft des Mädchens resultatlos blieben, hat die steiermärlische Statlhalterei über Ersuchen der genannten Landesregierung die politischen Behörden beauftragt, über die Provenienz dieses Kindes Nachforschungen zu pflegen. — (Oefterreich-UngarnsWarenverlehr.) Das eben erschienene achte Heft der «Statistischen Uebersichten, betreffend den auswärtigen Handel des österreichischungarischen Zollgebietes im Jahre 1893», bringt die statistischen Daten über die Waren-Ein- und Ausfuhr im Monate Juli 1893. Die gesammte Einfuhrmenge betrug in diefem Monate 4.967.226 Metercentner und 67,938 Stück gegen 4.691.125 Metercentner und 76.928 Stück im gleichen Monate des Vorjahres. Die Nusfuhrmenge ^llnd zu schwingen, die ohne jeglichen Absatz in messer« 'Mttartiger Glätte aufragte, di «f tauschten unsere Plätze, und ich übernahm 'e Aufgabe, eine praktikable Ausstiegsstelle ausfindig ?" machen. Dies gelang mir wohl, aber die Sache hatte au»? c^k", und das keinen kleinen. Wo der Spalt ^^ >' gähnte eine ziemlich breite Kluft in lothrechtem Vunl^ ""absehbar weit hinab. Von dem letzten Stütz-die« ' "" ^ rechtsseitigen Seitenwand — es war aeN m"" verdächtige, wie'Velär meinte, sturzbereit auf-näcks! ^!"^ von großen Dimensionen — bis zum fortt c *"^ ^^ liegenden Vorsprung an der anderen raufenden Wand aber war es ein so gewaltiger nütli ^^ ^ bvppelt so lange Gliedmaßen be-zu?!? hätten, um mit einiger Sicherheit hinübcrsehen den,, ?"' Iet>er Fehltritt aber brachte sicheren Tod. sbsln. ö"" kritischen Fußtritte ausersehene Felsstufe ^mgt gerade über den Abgrund aus drr Wand. Aber aelin ^ stehend nicht gelang, konnte in sitzender Lage stem?' ^eltsllm klingt es zwar, aber es war so. Ich ^likpn wlch, mit den Händen an der rechten, mit den um " .an der linken Wand mich festfpreizend, etwa lnick - Kölperlänge g^de in die Höhe und fetzte kübn^ ^ be" Füßen kräftig abstoßend, mit einem eine N °"5 ^ genannte breite Stufe. Es war von ?>^""g' wie wenn ein fchwindelfreier Maurer auf k ^ freischwebenden Gerüste sich unvermittelt hg^en höher gelegenen Fensterstock eines Nachbar, ausaes f. "^ch^" ""^' Sie mag etwas grotesk hmm l?' haben, aber sie gelang, und das war die Drache. Aus der sitzenden schob ich mich durch Sckw '" ^ stehende Lage, und mit einem kräftigen thaten "^' bei dem Knie und Ellenbogen das meiste dez Be ^ ^ ""f dem schwierigsten aller Felsensoller F. Hintner. Zie Keitnat des Klucks. Noman von Max von Weißenthurn. (43. Fortsetzung.) , Hetty erblickend, hemmte die Unbekannte ihren Schritt und starrte das junge Mädchen an, als fürchtete sie, dass ihr ein Gespenst aus dem Dunkel der Höhle entgegen träte. «Wer — wer sind Sie?» stieß sie, endlich ihre Stimme findend, mit Anstrengung hervor. Hetty matz die Fragerm mit großem Blick. «Dieselbe Frage möchte ich an Sie stellen,, gab sie mit Ueberlegenheit zurück. «Sie suchten hier zweifellos Schutz vor dem Gewitter, wie ich, nachdem ich mich von unserer Gesellschaft zu weit entfernt hatte.» «Von Ihrer Gesellschaft?» wiederholte die andere. «Von welcher Gesellschaft? Sind Sie eine Künstlerin, vielleicht eine Schauspielerin?» Httty musste unwillkürlich auflachen. «Nichts weniger als das,» gab sie der Unbekannten zur Antwort. «Ich befand mich in einer Gesellschaft, wt'lche ein Picknick im Walde abhalten wollte, welches nun so arc; verregnet ist. Wie kommen Sie übrigens zu der Frage, ob ich eine Schauspielerin bin?» Die Antwort schien der andern unbequem. «Nun, weil Sie von einer Gesellschaft redeten,» suchte sie auszuweichen, «Was liegt da näher, als an irgend eine reisende Künstlergesellschaft zu denken? Ich erkenne jetzt aber, dass ich thöricht war, das zu glauben, so kostbar wie Sie gekleidet sind!» Und mit neidischein Blick streifte sie die elegante Tracht des jungen Mädchens. Hrtty musterte die Frau prüfend, die ihren Schleier vom Gesicht zurückgeschlagen hatte, und sv> nahm wahr, dass derm einst vielleicht schönes Gesicht zweifellos geschminkt gewesen war und der nieder-geqangene Regen in den aufgetragenen Farben arge Verwüstungen angerichtet hatte. Zudem hatte ihre ganze Erscheinung jenes undefinierbare ^6 ne »ai» r»a», welches uns unwillkürlich wie Theaterluft anweht. War sie am Ende gar selbst eine Schauspielerin? «Ich habe mich in der Station geirrt,» fuhr die Frau indes auf Hetty's stumme Frage fort. «Ich wollte nach Church und bin eine Station zu früh ausgestiegen. So blieb mir nichts übrig, als den Rest des Weges zu Fuß zurückzulegen. Dabei überraschte mich das Unwetter. Es ist wohl nicht mehr weit bis Church?» «O nein,» versetzte Hetty, weiter an den Ausgana der Höhle tretend und in den Wald hineinspähend. ob denn keiner sie zu fuchen kam, «vielleicht noch eine Stunde Weges. Nach diefem Unwetter kann es auch freilich noch etwas länger dauern ... Ah, endlich!» Der Ausruf ließ die Frau der Richtung ihres Blickes folgen. «Was endlich?» fragte sie. .Es kommt jemand, mich zu suchen und zu der Gesellschaft zurückzuführen!» antwortete Hrtty lebhaft. «Hierher — hierher.» rief sie mit ihrer glockenhellen Stimme, als in einiger Entfernung eine Mannesgeftalt durch das lichte Grün der Bäume sichtbar ward, «Herr Vandergrift — Herr Vandergrift, hier bin ich!» Der Schrei, der ihr nach den letzten Worten entfuhr, galt dem eisernen Griff,' mit dem die Fremde plötzlich ihr Handgelenk umklammerte. «Welchen — welchen Namen nannten Sie?» stieß sie dabei keuchend aus. «War es wirklich — wirtlich der Name Hermann Vandergrift?. «Hermann Vandergrift, ja'., suchte Hetty sich er-schreckt von der Unbekannten loszumachen. «Aber so lassen Sie mich doch — lassen Sie mich doch, oder ich rufe um Hilft!» LÄbllcher Zeitung Nr. 198. 1702 30. August 1893 bezifferte sich im Monate Juli mit 10,478.698 Meter« centner, 66.769 Stück und 3532 Tonnen gegen 11,074.730 Mctr., 65.891 Stück und 5740 Tonnen im gleichen Monate des Vorjahres. In den ersten sieben Monaten d. I. wurden eingeführt 36.958,422 Metercenter gegen 31,476.390 Metercentner in der gleichen Zeit des Vorjahres. Ausgeführt wurden vom Jänner bis einschließlich Juli d. I. 74.409.994 Mctr. gegen 74.068.156 Meter, centner in dem gleichen Zeitabschnitte des Jahres 1392. — (Vodnik-Feier.) In Koprivnil fand am 27. August in festlicher Weise unter großer Betheiligung der Bevölkerung und mehrerer Vereine die Gedächtnisfeier des hundertjährigen Bestehens der Pfarre, deren erster geistlicher Vater der Dichter Valentin Vodnil war, statt. Nach einer ergreifenden Rede des l. l. Realschul-Profefsors Herrn F. Levec wurde die dem Vollsdichter gewidmete Gedenktafel unter begeisterter Acclamation der Anwesenden enthüllt. — (Schadenfeuer.) In Iadinavas bei Sanct Leonhard nächst Iosefsthal entstand gestern abends gegen 7 Uhr Feuer, welches vier Bauernhäuser sammt Nebengebäuden und eine Harfe einäscherte. Die Feuerwehr von Iosefsthal wurde von den geüngstiglen Ortsinsassen zu« Hilfe gerufen. Das Feuer war auf weite Entfernung hin fichtbar. * (Todt aufgefunden.) Am 25. d M. gegen Abend wurde am Gaberk, im politischen Bezirke Adelsberg, eine Viertelstunde von der Eisenbahnstrecke gegen die Vremiica«Alpe zu. unter einem Baume die Leiche eines circa 5b bis 60 Jahre alten, dem Nrbeiter-stande a»gehörigen Manne« aufgefunden, an der leine Spuren einer Gewaltthat constatiert werben konnten. Nach einem bei dem Todten aufgefundenen Briefe dürfte der« selbe Angelo Bania heißen. —r. — (Todesfall.) Der bekannte Uhrmacher und Hausbesitzer Herr Eduard Kottek ist gestern nachmittags infolge eines Schlagflusses plötzlich verschieden. — (Vergnügungszüge) mit 50procentiger Fahrpreisermäßigung arrangiert G. Schroekls Reisebureau anlässlich des Feiertages Maria-Geburt von Laibach nach Wien. Budapest, Trieft, Fiume und Venedig. Ausgabe von 14 Tage giltigen Tour« und Retourbilleten I., N. und III. Classe. Näheres die Programme, welche in der Admini« ftration diese« Blatte« gratis erhältlich find. — (Einwanderungsverbot.) Laut einer amtlichen Mittheilung hat die brasilianische Regierung bis auf weiteres Auswanderern aus jenen Ländern, wo die Cholera ausgebrochen ist, den Eintritt in die Häfen Brasiliens untersagt. Zum neuen Eisenbahn-Betriebsreglement. Mit Giltigkeit vom 1. October d. I. tritt der Nach« trag I, enthaltend die Ergänzungen der Zusatzoestim»-mungen zum neuen Eisenbahn-Betriebsreglement sowie eine Reihe von Aenderungen in Kraft. Zu den wichtigsten der letzteren gehören folgende: Die Frachtsätze der Wagen« ladungs-Classen L und 0 sowie des Specialtarifes 1 und 2 gelangen nur dann zur Anwendung, wenn von einem oder mehreren Artikeln der betreffenden Wagen« ladungs-Clafse, beziehungsweise der betreffenden Special-tarife (mit Ausnahme der unter k genannten Artikel), mindestens 10.000 Kilogramm per Frachtbrief und Wagen verladen werden oder wenn die Fracht für dieses Gewicht per Frachtbrief und Wagen gezahlt wird. Die Frachtsätze des Specialtarifes 3 finden dagegen nur bei Zahlung der Fracht mindestens für das Ladegewicht des für den Transport beigestellten Wagens Nnwendung. Auch eine Anzahl der unter l' angeführten Artikel, für welche bei Aufgabe von ganzen Wagenladungen die Fracht stets mindestens nach dem Ladegewichte des Wagens berechnet wird, erscheint im Nachtrage aus einige wenige Güter reduciert, und zwar: Eis, Erden, gewöhnliche aller Art (Pos. 15 20), Futterrüben, Kohlen, mineralische, Rübenschnitze, Ziegel. Mauer- und Dachziegel, Zuckerrüben und Zuckerabfälle. Punkt IV dieses Nachtrages enthält folgende Aen« derung: «Wenn die Fracht entsprechend der Tarifterung des betreffenden Artikels bis 6 3 Meter Länge, für das factische Gewicht mindestens jedoch für 20.000 Kilogramm für die zwei verwendeten Wagen, beziehungsweife bei den Artikeln, für welche die Frachtzahlung nach dem Ladegewichte vorgeschrieben ist, für die Summe des Ladegewichtes der zwei verwendeten Wagen gezahlt wird. so ist für den erforderlichenfalls als Schutzwagen beigestellten dritten, eventuell vierten Wagen keinerlei Gebür zu entrichten. Die Tarifierung hat in diesem Falle nach jener Tarifclasse, welche für den betreffenden Artikel bei einer Länge von 6 3 Meter und bei Aufgabe in Quantitäten von mindestens 10.000 Kilogramm, beziehungsweise Frachtzahlung für das Ladegewicht der beladenen zwei Wagen zur Nnwendung kommt, zu erfolgen. Auf Beistellung anderer Wagen als solcher von 10.000 Kilogramm Ladegewicht hat der Absender auch bei solchen Transporten leinen Anspruch. Vorstehende Bestimmungen finden auch auf Artikel von mehr als 19 Meter Länge An Wendung, wenn über deren Zulässigleit zum Transporte vorher Vereinbarungen mit der Verwaltung der Aufgabsstation getroffen werden.» Dadurch ist natürlich noch keine vollständige Erledigung der 52 Wunsch-, beziehungsweise Beschwerde-Punkte eingetreten, welche aus den Kreisen der Interessenten erhoben und vom Handelsministerium der Eisenbahnverwaltung zur thunlichsten Berücksichtigung empfohlen worden find. Die Directoren-Conferenz der öfterreichifch-ungarischen Eisenbahnen wird sich vielmehr, wie wir vernehmen, schon demnächst mit dieser Angelegenheit beschäftigen. In den Kreisen der Eisenbahnverwaltung besteht die Geneigtheit, diesen Wünschen in weitgehendem Maße entgegenzukommen. Ausweis über den Stand der Thierseuchen in Kram für die Zeit vom 18. bis zum 27. August 1893. Es ist herrschend: der slothlanf bei Schweinen im Bezirke Radmanns« dorf in der Gemeinde Möschnach; die Gchafräude im Bezirke Radmannsborf in der Ge> meinde Vigaun. Erloschen: der Nothlauf bei Vchweinen im Bezirke Laibach in der Gemeinde Log: im Bezirke R ad m a nnsd o rf in der Oe< mcinde Lancovo; im Bezirke Rudolfs wert in den Ge-meindcn Hünigstein und St. MichaclStopitsch.______^_ Angekommene Fremde. Den 28. August. Hotel Stadt Wie«. Pavich von Pfaucnthal, Statthalterei-Vice-Präsident, Zara. — Aocrone f. Sohn, Nillic nnd Herzl, W".; Schmaderbeck. Reis.; Dr. Ritter lion Fürth s. Bruder, Wien. — Sonenberg, Lilli. — uon Bossanye, Inspector, Budapest« — Cesare, Ingenieur, u. Testin, Privatier, Trieft. — Tercu, Privatier, und Vessel, Oberingenieur, s. Frau und Sohn, M«' bürg. — Drgautz, Kfm., lyroßlaschitz. — Leihs, Kfm., M' blonz. — Abeles, Holzhändler, Agram. — Stupar, Stations» chef, Lees. Hotel Glefllnt. Edl. v. Pic! s. Familie, Fregattencapitän, Zara- — Nauman, Tanßig, Waller, Kohn, Start. Wien. — Mo", v. Pclzcl, Oberlient.- Fleao, Priester; v. Hatze f. Frau, Bah«' referent, Triest. — Weiß, Kfm., Graz. — Kovacic s. Sop, St. Lucia. — Pill s. Bruder, Lehrer, St. Veit. — Delle»», Laibach. — Weida, Kronau. — Rumel, Weixclburg. — Deteia. Handclsm., Aich. Hotel Vaierischer Hof. Erler, Schulleiter, Unterslril. — Kraler, Händler, Donaueschingen. — Selutej, Händler, Feldlirch- /^ Starorupcr, Krainburg. — Piazentini, Nuszdorf. — Pckm'al, Kanzlist, Loitsch. — Bcndina, Lieutenant, Innsbruck. Gasthof Kaiser von Oesterreich. Mayerhofer, Graz. — .PaA", f. Frau, Kfm., Leobcn. — Mosca Accordant, s. Familie, ^a blonz. — Pogacnil, Kaufm., Iirlnitz. — Ulbing s- Neffen, Kaposvar. — Sanrau, Wien. — Perlo, Lehrer, Sairach. Hotel Siidbahnhof. Spitz und Abeles Reis., Trieft. — Sarde", St. Marein._______ Verstorbene. ImSvitale: « Den 26. N u g u st. Johann Pipan, Inwohner, n6 U Eitervergiftung. — Josef Vidmar, Inwohner, 58 I,, ch""ss Eitervergiftung. — Johanna Prestor, Inwohners-Tochter, l^A Lungrntuberculose. — Anton Strukel, Inwohner, 73 I-, Alter-schwache. — Franzisla Balant, Inwohnerin, 47 I., iiuM> tuberculose. « Den 27. August. Franzisla Stepic, Arbeiterin,""" Herzlähmung. Meteorologische Beobachtungen in LaibaH^. T ?Z ?Z? ßß «nstcht W 3 Z>Z ZZ« ß" «l" be« wandten, Freunden und Belannten die traurige WA « richt, dass unser innigstgeliebter, unvergesslichcr OatA > beziehungsweise Vater, Groß« und Schwiegervale > sowie Onlel, Herr > Gduarö Aottek Uhrmacher und Hausbesitzer ^ ! heute um b Uhr nachmittags in seinem 64. Lebens" > jähre plötzlich vcrschiedeu ist. „,^ ! Die irdische Hülle des theuren Verblichene" w" , Donnerstag den Äl. August um halb 6 Uhr NA > mittags im TraueclMse Älter Markt Nr. 28 l" > lichst eingesegnet und sodann aus dem Friedhose o > St. Christoph zur letzten Ruhe bestattet werde". ^ > Die heil. Seelenmessen werden in der Pfarrl" , zu Sb. Jakob gelesen. > Lai bach am 29. August 1883. ! Vofie Kottel geb. Hosner, Gattin. — I"^"e ! Selan geb «ottel. «malie Vichhelter ge^ . , Kottel. Töchter. — Lndwia «iitenaner, i ^, > l. Marine« Commissariatsadjunct. Stiessoh". ^7. ^t, > haun Selan, l. u. l. Marine-Commissariatsaoi- > Schwiegersohn. — Elementine «ittena«^^ > borne Praprotnil, Schwirgertochter. ^«.„n" I Vroj«. Neffe. - «atharine Paar. ""«gil- > Turlusch. Nichten. - Eduard, «ictor «no > Helm Telan; Josef und Franz Mitten« ^ > Enkel. - Panla Gichhelter, Tofie u"d N"' > «iltenauer, Enkelinnen. Die i>. 5. ^»><>,z»<5"^^ Vl,s «Vaibacher Zeitung», bei welch e„z,et> Abonnement mit diesem Monate «^, werden höflichst ersucht, die we» " u,tt numeration »>»1<1i«^ ?u erneur ^n die Expedition ununterbrochen ver zu können. Latdllchrr Zeitung Nr. 198 1703 . 30 August 1893. Course an der Wiener Börse vom 29. August 1893. sk« d«. «Mew, toursblaw Stllale.Hnlthen. «eld Ware b°/° ^ndeiuichc «e,ltc!i> Noten >nNrt«nvcrz.Fcbr»ar«lln>!« !»«> 2>, W4« >, VUber veiz, Jänner-Ii.ll !»«^b <1L «5 l«'^_'< , ^.. Nprll^October »N 1«' W 8l> l8«^ ^" Staasslose . 250 fi. i ,°»^I "/» „ «llnzc !>UU l. 144 75 I«?», l8s^^ . "Fünftelwo l. ,6i»5i«L»e> °?7" Etaatslose . . ion I. l»,—,»«»><' i"/ '^. «'^ - - bo fl. IN«,—I^>«u 5°/° i^r? ^°^""le, steuerfrei 11» no n» s.<> 4°7 ^ ^otcnrculc, steiicrfrci -'------------ ««,. ' ^/.!'^'" Kroncnwahr, "eueisrel fül illw Kronen Nom. »nil. 9» »5 «"enbllhn. GtaatSschnldl.«. ^ td"ethh^n I.. O, steuerfrei Fran.' ^^^ i!" "" N. G. 4"/, ,22 - «22 do ld^ ^^°"°hn in Silber 4»/.° «f1>/,'"" st- Nom. 5'/.°/. 12^75 i«i!'.'b <«/ »>^ . « l"M fl Nom. . . 100 — ion »« ^°"^"nenw,steuerf,(blv, z»/, »...?/. wr 2«o «t. Nom. »5?l» 9S7>» H Merger «ahn in Ellb. «»^""w.sieuerf«« u.l»>l)0^^ 2ON Kr,Nom. 9S40 l>7 4" «»,abethbahn2<>u fl.CM b'/.°/ bt«. L°^ m^,^' ,l>- w- pr- Stück 255-«, 255 5" dto, L«,.^ ^° -..... 284'-»8?.. V^°"b-°T0 «eld Ware Elisabethbahn, 400 u, 2<»«, M. LW M. 4"/„...... 123 »l» ,88 75 ssra»^ Iuscpb «, Valizilchl' Narl Ludwig - Vahn ltm. 1««l »<»<> fl, S. 4"/y . 9«'10 97 »<» Vorarlberger «ahn, »miss. 1»»4, 4"/„, (blv,Nt.) S.,f. 1N0fl,N, !»S — v»5'! Ung. Golbrentc 4"/„ . . . .----------------- bto. Papierrente 5°/„.... — — — — bto. Rente Nronenwahr., 4"/«, steuerfrei für 20» Nlnncn Nom. »S'fti »4 «>> dto.Et.E.Al Ooldl» 12»--»»!?" dto. bto. Oilb, l<»<> fl,. 4'/,°/<> 10« — 10» 7« dto. Ltaat»'Ol>llg. (Ung. 0bftb.) V. I. 187«, 5"/^ , - l»2 - 123 - dtll.4V,"/l,Vchanlreglllllbl.-vbl. 1<,>> — i oft So dto. Urb, «bl. Obl. 5°/.. . . —'— -- bto, Pr«m,«nl. ll lNv fi. «. W. 14»- 149 50 dto. dto. k 50fi. ü, W. I4»-I4!»t>0 The fi. W.) . »4 70 »>. ?o Hndet« Hssentl. Anlehen. Dlliiau Neg.'llofe 5°/, . . . 12« 50 Il<7-si0 bto. -Vnlcihc 1878 . , 108 2b i,)9 Nnleben der Stadt Vü« . . .'— — — Nnleyen d. Ntadtnemcinde Wien 10? »^ 10825 Nnleyen d, Stadtaemelnbe Wlen (Eilbei oder «old).... I2st'»<> — — PrämienNnl, d.Stadlgm, Wien 175 !,0 17«'5<> Äörjeba» Vlnleycil oerlosb, 5"/„ IN« 5»!i0»'5(! 4»/„ »rainer Lande« Anl. . . 97 5!» U»< — Psandbritft (für I!« fi,), Vllbcr. allg. »ft, in 50 I. vl.4°/E>. I22'«5 12>« »5 dto. „ in b» „ 4'/,°/» ^-^ — — «eld Ware Vobcr. all«, «str. N, vsierr. Lande« Hyp,«nst. 4°/l> z e» 75 100 50 Oest,-ung, Vanl verl. 4>/i"/n . .--.-. d<<>. „ 4°/, . . 100'— 100 7» bto. 5NMi. „ 4»/. . . 100-100 70 Lparcllsle. I.üst., 80 I. 5>/,>>/«vl. i«i — 102 >- Vrioritats'Vbliglltianen (für IU0 st.). fferdinands-Nordbahn Vm. 1888 b» «0 100 «" Oesterr. Nordwrstbahn . . . 107 75 IN» 75 Etaatsbahn....... »07— '- Eüdbahn k 8"/, . . . . ^ 15« 7b ,5? 75 ,, i> 5°/»..... 1^7 ll.', 12» 25 Ung.-galiz, Nahn . . . . io? »o 10» »<» 4»/, Untertilliner Nahnen . . »« 50 »»— zivers, Loft (per Sttlll). VudapeNVasillcll (Dombau) . s— »30 «nbitlofe tNO ft...... ,»? 40 l»8 40 «llarvLose 4« fi, «M. . . . z,«'- h«.- 4"/,,DonllU'.Dampffch.l0Nst. H8 55> Palffu Lose 40 fi, «M, . , , 57 50 51 25 Notben »reuz, «st. «ef, „., 10 fi. 18 50 1? ,0 Rolhen lli-euz, ung, Gef. v.,5ft. 1« — 12 «> Nubowh Lose 10 fl..... «, «> 24-50 Lalm Lofe 40 fl. «M. . . . ««--, g? — St, Venoi« Lose 40 fl. «W. . «v «1 «8 5« Waldstein Lose 20 fl. «Vl. . . «..47 — Ninbischaiäh Lose 20 fi. lM . .. .- ?o — Vew.^Echd. 8°/„Prüm.°Echuldv. b. NodencredilanftlVm. «'— »2 — dto, II. Em, 188» ., , . 28 — »2 — Laibllchei Lose...... z, ?5 ,»>?» Kank^ctien (per Stült). »nal°'Oest. Nanl 20« fl. «0°,,«. 148 — 148 8', Vanlvereln, wiener 100 fl. . 11? — i»0 - Nodencr,-«nft,,l!ft.200fl.V.4<»°/, 4«1- -4I8-- Lrb»,«nst f, Handu« l««ss, — — -—- d!o, dto, per Ultimo August »21 2t» ,>«!«< — llrebitbanl. «lla, ung,, 200 fi,. ,<>s — 4«»7 — Depositenbank, «ll«,. 200 fi. . 2,» .- »2» ?!. «Uconlpte «ilcs., Nbröst., 500 ft. «S? — 673 — Giro u, Tassenv,. wiener, 200fi. 24»'- - »K0— Hupothelrnb..5st..2O0fi, 25«/,» 7?'- ?»-. Lllnb^rbanl, oft,, 200 fi. . . . 2»« I" »»> S0 ocsterr, Unaar, Van! «00 fi. . »7«- »!»1 . . Unionbllnl »00 fi...... 247 50 24« - »ertehr»banl. «lllg,, 14« fi. . 1?« — ,7b.. - Acii«n von Transport-Dntmuhnmnz» (per Stück). «llbrechl'Vahn »oa fi. Vllb« . »« »5 94 5« «ussia Tepl «tisenb. »00 fi. . . 17S« 177« VolM. Nordbabn 150 st. . . 205 — 2l»«j — „ weftbahn 200 ft. . . l»2 — 8»« 50 Vufcht«thr»ber «s, 500 fi. CM. 107U »08, bto, (lit, 8) 200 fi, . —'— - — Donau » DllmpNchiffllhrt » Ves. oesteir, 500 fi, III». . . . »98 — 4N2 - Drau»«,(»lltt,<>Db,'Z.)«X»ft.G. — — — — DuiVobn,b»cher«.»V.«)0fi.S. — — — — sserdinllnbl Nordb. I000fl, «M. »8«7. »»?2. Valh,l^rl Ludw,°V,200fi.«M. »1« 50 »<« l»0 llemb. - Czerno».-Iafl> Vlsenb.» Vestllsch. 200 fi, s. ...»». - ,«, — Lloob,l>fterl.,Trlest,500fi. ft. K. . . — — —> . Sübbahn 200 fl. Silber . . . -.-— —-— Vübnorbb. Verb,-«, 200 fi, EM. l»!> KO 19« .. tramwny'Ves^wr., 170stow. »4». Vl-- „ E».l8S7,»00st. — - — — V«ld Wa« lram»o»y«V«s,, neue Wl^Prio» ritü»«««letien «00 fi, . , . »'»'— »N -- Unll-aalz, Eilenb 200 fi, Silber 2Ml »i' 208 — UngWestb (i«allb°l»j)200fi,V. »01 5) ,0,-5« wiener ««clllbahnn,. «let - »es. - - — «l — 3nln»strw.Acti» (per Stück). Vauges,, «lll«, «vest . 100 st. . lu« — i<» — EyNbier Eisen- und Vtahl'Ind. in Wien 100 fi..... «Ü — s? — Eisenbahn»,-Leih«,, erste, 80 st. ^4 - - ?5 - „Elbemühl", Povierf. u. «.««. 4? - 4« « l!lefin«er Vr«ue«< 100 st. . . Ill»-l,4 - VlonUlN'Vesellsch., 0fterl.»»lp0b- — — „Steyirrm", Papiers, u».'« 154 5^' 5««» Trifailer »ohlenw.»es. 70 fi, 155 —157'- Waffenf.«».,Oeft,in»?» — »N»ls«l. «lmsterbam....... »04'<5I04»5 Deutsch, Plütze...... »l »», «I »5 Uonbon........ i»«4«U6<« P«rl»......... «90 4» 95 Vt-PetnOburz...... — — > - — Valuten. Ducaten........ «estnnmt, dass diese Realität Taa n<,""^ör. falls sie bei der ersten Echä?"6 "icht um oder über dem der n,?e angebracht werden konnte, bei ""geqeb -""^ ""^" demselben hint- Iuli^'yI^ksgericht Loitsch am 29sten Anlässlich des Feiertages Maria-Geburt verkehren (mit 50% Fahrprei«ermä«»lgung) von Laibaoh nach Wien, Budapest, Triett, Fiume und Venedig (per Bahn oder Schiff). Abfahrtszeiten naoh Wien nnd Budapest am 7. September um 2 Uhr 63 Minuten naohmittagi; naoh Trlest, Fiume und Venedig am 8. September um 1 Uhr 19 Minuten nachmittag». Fahrpreise tour und retour naoh: Wien......I. Classe fl. 21-60, II. Classe fl. 1620, III. Classe fl. 1080 Budapest .... > »21-10, » » 16 80, * » 1055 l™™..... » » 10-80, » 8-10, » » 540 Tnest..... » » 11-60, » » 8-70, » , 6-80 Venedig.....{ * „ » U'20, / » » 1065, r , , 7-10 l und Frcs. 26 10, l und Fies. 18-26, \ und Frcs. 11-20 Billetgiltigkelt vierzehn Tage. (3893) Näheres die Placate und Programme, welch letztere in der Administration dieser Zeitung gratis erhältlich sind. G. Schroekls Wwe. ___oono1ILWiener Reisebnrean, Wien I., Kolowratrlng Vr. 9. Zur Ausgabe ist gelaugt : Band I, II, III und IV von Levstikovi zbrani spisi. Uredil Franèišek Levec. Levstikb gesammelte Schriften werden 6 Bände umfassen, und zwar: Band I.: Pesni — Ode in elegije — Sonetje — Romance, balade in legende — Tolmaè. Band n.: Otroèje igre v pesencah — Razliène poezije __ Zabavljice in puSice — Ježa na Parnas — Ljudski Glas — Kralje-dvorski rokopis — Tolmaè. Band HI.: Povesti, pravljice in pripovedke — Potopisi — Zgodovinski spisi — Književno-zgodovinski spisi — TolmaC. Band IV.: Kritike in polemike I. — Tolmaö. Band V.: Kritike in polemike II. — Razni spisi. Suhscriptionspreis für alle 5 Bände broschiert ö. W fl 10*50 in Leinen gebunden fl. 13-50, in Halbfranz fl. 14 50, in Kalbleder Liebhabereinband, fl. 15' 50. 67 Subscriptionen nimmt entgegen die Verlagshandlung Ig.v. Kleinmayr & Fed. Bamberg in. X-jaö/ba-clx. (3837) 3—2 St. 4565. Oklic. C. kr. okrajno sodišèe v Kosfanje-vici daje na znanje: Neznano kje v Ameriki bivajoèemu Mihi Raèièu imenuje se kuratorjem a. a. za zapušèinsko razpravo g. Miha Marinèek iz Župeèe Vasi in se mu vroèi dekret. C. kr. okrajno sodišèe v Kostanje-vici dn6 12. avgusta 1893. (3791) 3—3 St. 4818. Oklic. C. kr. okrajno sodižèe v Litiji na-znanja, da se je neznano kje biva-joèemu Karolu Severju iz Uštja po-stavil skrbnikom ad actum Ignac Zore, župan v Smartnem, in da se je temu dostavil tusodni zemljeknjižni odlok st. 3886. C.kr. okrajno sodišèe v Litiji dn6 31. julija 1893. (3873) 3—1 Nr. 18.460. Edict. Vom k. t. städt.-beleg. Bezirksgerichte Laibach wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen des Stefan Pogacmk in Laibach sdurch Dr.v. Schoevvl) die executive Versteigerung der dem Jakob Peröin aus Stoöce gehörigen, sammt sunciu» in»»ructU8 gerichtlich auf 7650 fl. geschätzten Realität Einl.Z. 129der C.-G. Swöce im Reassumierungswege auf den 13. September und dm 14. October 1893 um 11 Uhr vorm. hierg. mit dem früheren Edictsanhange angeordnet. Laibach am 8. August 1893. (3748) 3—2 St. 6574. Oklic. VekHekuüvni zadevi Josipine Penko, omož. (ieržina, iz Ilir. Bistrice prot.i PYancetu Cekadi iz Verbice 6t. 8 peto. 165 gold, se je vsled proönje izvrsite-Ijeve eksekutivna dražba izvrftencu lastnih zemljiöc vl. St. 33 in 34 kat. obèine Jablanica v cenilni vrednosti 925 gold, in 260 gold, potom pono-vitve vnoviö na 29. septembra in na 30. oktobra 1893, vsakikrat dopoldne ob 9. uri pri tem sodišèi s prejönjim pristavkom doloèila. C. kr. okrajno sodisèe v Ilir. Bistrici dn6 7. avgusta 1893. "(3863) 3—1 St. 4193. Oklic. C. kr. okrajno sodisèe v Litiji daje na znanje: Franc Razpotnik iz St. Jurija prf Izlakib je proti Francetu Lavraèu iz Podlipovce, sedaj neznanega bivaliftèa, tožbode praes. 24. junija 1893, fit. 4193, za 15 gold, pri tem sodisèi vložil. Ker temu sodisèu ni znano, kje da biva, se mu je na njegovo škodo in njegove troske za to pravdno reè Martin Brodar, župan Kanderski, skrbnikom postavil in se mu tožba vroèila. Za skrajsano razpravo na to tožbo se je doloèi^dan na 2 0. septembra 1893, dopoldne ob 9. uri pri tem sodišèi. To se Francetu Lavraèu v to zvrho naznanja, da si bode mogel o pravem èasu drugega zastopnika izvoliti in temu sodisöu naznaniti, ali pa po-stavljenemu skrbniku vse pripomoèke za svojo obrano zoper tožbo izroèiti, ker bi se sicer le s postavljenim »krb-nikom razpravljalo in na podlogi te razprave spoznalo, kar je pravo. ¦ G. kr. okrajno sodi&èe v Litiji dne 18. avgusta 1893.