fPoteaiu pl*tsna » fiMcmad», DeuMe Zeitung Organ für die deutsche Minderheit im Dravabanat ■AcifHttamt >»S 8«aMUaa(: 9rättnM nlUa 5, X«lepl>an Mr. 21 Huttnuban) 1 ««,U,,xr«il« stlr »X, I»u>»d: »«»«»ythrt» iß r». haibj«hrig SO II», (ans --,!»>« in kct ®tn»altn»f I» billigsten »«I»e«en^,l>n,»rn f jährig 110 »tn. gilt »«« ttutan» rnllprtchni»« ttisfdittunmrr Sin I S» Erscheint wöchentlich zweimal: Donnerstag früh und Samstag früh mit dem Datum vom Sonntag Nummer 4 1 aetje, Sonntag, den 14. zänner 1934 j] 59. Jahrgang Kurz das Wichtigste tn mitker In Ungral Da» Herricherpaar hat sich nach bem mehr-»icheniiichcn Aufenthalt in Zagreb wieder nach Bttgrad begeben. Da» Publikum bereitete den Majestäten bei der Abfahrt begeisterte Ovationen. »Uretz»cht>«r Sani für Mc AlMninl^i t»m Q>< f.rmm Ihrer Wl«|ffldl Das Kadinett S. M des Königs teilt mit: RnläMch ihres Geburtstages erhielt I, M. Königin R a r i e von ©njripniouen, Benmen und Anstauen zahlreiche Glückwunschschreiben und Depeschen. 3. M. die Königin spricht für die in diesen Schreiben und Depeschen enthaltenen warmen Glückwünsche ihren Donl au». ,tN>lr»l» bleibt Die Krise, die durch die Ermorbung Duca» »m da» Auhenministeriuin Rumänien» entstände» «ar, ist beizelegt. Xiiulesoi hat Donnerstag den Eid alt Außenminister vor dem König abgelegt. Damit ist die bisherige außenpolitische Linie Rumänien» gesichert. I». Jinn UgHRfl k» «HlirMmtwali Am IS. Jänner tritt der Mlkerbundral zu o»«r Sitzung unter dem Borfitz be» polnischen Außenminister Beck zusam»en. Da« Programm «jatzt -- auch *m »chnBlimi MttUMM Minderheitenfragen, de» Saarproblem» ». j. ». *« «tu Mtnrttil im Oesterreich MO|m« D«nnrr»taa wurde in kbraz da» erste lobe» urteil seit tat Einführung de» Standgaicht» und der Todesstrafe vollstreckt. hingerichtet wurde ei» Landstreicher, der au» Rache da» Anwesen eine» Bouern angezündet hatte. Der Bunde»piäsid wegen sind mit Erfolg abgeschlossen worden. Da» Abkommen wurde Mittwoch im Handelsministerium «runterzeichnct und wirb Donnerstag im Auhen-Ministerium unterzeichnet werden. *»»rt«»i» «WH L«ch «»g 3n den letzten Wochen geisterte sogar durch *« Spalten ernster Blätter der etwa» verfrühte Aprilscherz von einem «oejintflutlichen Wasserung»-he»«! im Schottischen See Loch Reh. Run hat der «,tische Foricher Wertherell eine Tierhaut w dem genannten See gefunden. Ob dies« Haut der etwa» dicke Schleier diese» Geheimnist» ist'' Wirtschaftslagen der Kleinen Entente Die Beziehungen der Kleinen Ententestaaten zu einander werden jetzt nach wirtschaftlichen töefichH-punkten in einer Tagung zu Prag beraten. Die bezüglichen Fragen drängen zu einer Lösung, da von richtigen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Tschechoslowakei und den beiden anderen Staaten der Kleinen Entente kaum noch gesprochen werden kann. Knapp ein Zehntel be» gesamten Auhenhan-delsoerlehrs der Tschechoslowakei wickelt sich mit Zu-goslawien und Rumänien ad! Da» muh natürlich bie gemeinsame Politik störend deeinflusien. In der Tschechoslowakei steht die Politik im Borbergrund. Sie geht nur ungern an wirtschaftliche Probleme der Kleinen Entente heran. Die Tfche chen mühten ja wirklich einige» nachgeben und ein bähen, wenn sie ihren moralischen Bundesverpslich wngen voll nachkommen wollten. Jedoch: Zum Nachgeben auf diesem Gebiet entschließ sich schon der gewöhnliche Wirtschaftler schwer, umso schwerer so außerordentlich gewiegte und hart« Leute wie e» die Tschechen sind. Ein gedeihliche» Ende dieser Wirtschustsbera wngen wär» daher nur dann gegeben, wenn den jugoslawischen Agrarprodukten im tschechoslowakischen Lelxn»raume günstige Absatzmöglichkeiten eingeräumt würden. Da, lehnt ab« die gut durchorganisierte tschechisch« Agrarwirtschaft ganz ab. Dafür wurde zur Beruhigung der Gemüter ein etwa» nebelhafter Plan aufgeworfen, doh die Tschechoslowakei di« Auf gab« übernehmen woll«, jugoslawische und rumänisch« Agrarprodukt« nach and«ren Staaten kaufmännisch zu vermitteln. Wenn auch in diesem Plan «in realer Kern steckt, so muh man doch verwundert fragen, ob denn Jugoslawien und Rumänien diese Bor-Kundschaft annehmen und di« Zwischengewinne diese» bandet» an di« Tschechoslowakei verschenken wollen V Es Ist doch sehr erniedrigend, einen solchen Vorschlag zu erfahren, der »n« im Grunde Unfähigkeit zur Bearbeitung von Weltwirtschaft»»?»-blernen vorwirft! Ob vom wichtigste», oder auch h«ik«lsten Thema, nämlich der Finanzpolitik, aus dieser Konferenz die Rede sein wird, ist bisher nicht Wut geworben. Sollt« «» jedoch besprochen werden, so wäre zu wün-schen, dah die Tschechen sich nicht nur in der Gegen wart hart, sondern auch für die Zukunft verständig zeige», und zwar dadurch, dah fie von selbst mit greifbaren und brauchbaren Borschlägen auftreten. Was die ganze Welt heute den Franzosen der Räch kriegszeit vorwirft, nämlich da» Einstreichen über mähiger Gewinne, wodurch den anderen Ztaaten viel Wirtschaftskraft entzogen würbe, muh schon jetzt der Tschechoflowakei vorgeworsen und vorgehalten werden, In den ersten zehn Rachkrieg»jahren ist au» der Tfchechostowakei eine Unmenge von notwendigen, aber auch unproduktiven Gütern noch den beiden befreundeten Staaten ausgeführt worden. Dafür wmden übermäßige Preise eingeheimst. Dies« Ueber-mah hat die befreundeten Staaten mehr al» not-wendig ärmer gemacht und damit in ihrer wirtschaft-iichen Schlagkraft geschwächt. Die übermäßigen Gewinne mühten nun in Form von Anleihen zur Hebung der Kaufkraft wieder dorthin geführt wer den, woher sie gekommen sind und wo st« jetzt schien. Watn da» nicht geschich«. so werden afle anderen Lisu»g»v«j»che mir zum Schein eiiftiaen und UN» da. wo kräftige» Ausschrriten geboten ist, nur wenige Schritt« vorwärt» bringen. Leider spielt hierzulande die Politik auch ei« so bedeutende Rolle, dah di« Oeffentlichkeit nirgends »an entsprechenden Organen über diese wichtigen Zusammenhänge unterrichtet wirb. Die blinde <5* foigschaft in einem Slaatenbund ist unnatürlich und darum schädlich. Dah die Tschechen mihtrauijch sind, muh man begreifen, aber man muh ihnen Augen und Ohr«n öffnen und ihnen klarleg«n. dah dies«» Mihtraurn zu einer Verödung führen wird. Die jugoslawische Publizistik übersieht hier «ine wesentlich« Aufgab«, wenn sie in ihrer blind dienenden Haltung der Tschechoslowakei gegenüber verharrt. Unser« Delegation würde in Prag viel mehr erreichen, wenn st« aus da» Trommelf«u«r einer Presse hinweisen tönnie, die eindringlich zu diesen wichtigen Fragen Stillung nimmt und ihre baldige Lösung verlangt. Man hält eine Freundschaft am besten dann lebendig, wenn man die volle Wahrheit sagt. Das „Journal" über den Zweck der Wirtschaftskonferenz der Kleinen Entente Der Zweck der Wirtschaftskonferenz der Klei-nen Entente, di« in Prag dieser Tage zusammen-trat, wird im „Journal" mit hinreichender Offenheit besprochen. Die Zukunft Mitteleuropa», so heisjt e» da, beherrscht biete Konferenz, deren Ausgab« darin besteht, cnblich bie wirtschaftliche Zusammen-arbeit Rumänien», Südslawiens und der Tjchecho-slowakei zu verwirklichen. Da» Houptargumenl der Gegner ist, dah die Klein« Entente im Lauf« von zehn Iahrrn e» nicht zustandebracht«, sich wirtschaft' lich zu organisieren, woraus zu folgern sei, dah die Liquidation de» Habsburger Reiche» eine unteilbare Lag« geschaffen hab«, und bah zur Wieder-Herstellung der wirtschaftlichen Einheit im Donau-betke» «ine Revision geboten sei. Gegenwärtig stehen sich zwei Auffassungen scharf gegenüber. Roch der französischen Ausfassung sollen Italien und die Klein« Entente für «ine Mächtegruppierung mit Oesterreich und Ungarn al» Abwehr gegen den Anjchluh gewonnen werden. Wach italienischer Auffassung soll die Klein« Entente zer-schlagen und Deutschland geschont werden. Ist e» möglich, 3talt«it sür den sranzöfichen Standpunkt zu "gewinnen? Dies« Hoffnung würd« bei de» letzten Ausenthalt Dr. Betiesch» in Pari» zum Ausdruck gebracht. Die einzige Au»sicht, sie zu verwirklichen, liegt darin, den wirtichaftl-chtn Block der Kleinen Entente derart aufzubauen, dak man Eng»läufig mit ihm rechnen muh. Da» ist eine schöne Aufgabe für die unter Benesch» sitz in Prag zusammentretende Konferenz. SltrillMn »4 in Schwe»«n Der schwedische König hielt bei der Eröffnung der Reichsrat»tagung in Stockholm eine Thronrede, in der er u. a auch einen Gesetzentwurf üb« Sie-rilisativn angekündigt«. Seite 2 Deitfche Zeltung Nummer 4 Der neue Handelsvertrag mit Italien Di« Wien« .Neue Frei« Pieffe" berichtet unter dem 8. d. M einige inttrc[iante ©njelljeUen über der, ritt hall des kürzlich in Rom unterzeichneten ilalwrifchchigoslawischen Hanbeisvertrag». E» sind danach einig« bedeutende Aenderungen zu verzeich n«n. Vor allem wurde das Einfuhrkontingenl für jugoslawische» Schlachtvieh veraröheit. Der bisher für da» Stück cmgehobene itallenrsche Einfuhrzoll wird dabei so geändert, dah künftig 70 Lire auf den Meterzentner Lebendgewicht erhoben wer-den. Nach dem bisherigen Verfahren wurde der Meterzentner mit WO Lire verzollt. Bemeikenswerl ffl auch di« Hoffnung Oesterreich», durch den neuen jugostawisch-italienischen Handelsverlrag «in gröhere» Kontingent an Holz nach Italien auszuführen. Zu den obigen Informulionen des Wiener Blattes wäre zu bemerken, »atz Oesterreich schon bisher weilaeh-end« tarifliche Voneile bei der Einfuhr nach Italien bejah, so dah die jugoslawische Einfuhr erheblich behindert wurde. Wenn die österreichische Holzau»-fuhr trotz dieser günstigen Möglichkeiten nick» wesentlich stieg, so liegt die Ursache dazu in Oesterreich selbst, d. h. an seinen hohen Preisen. In den ersten acht Monaten de» vorigen Jahre, Hai Jugoslawien 322^200 Mtz, nach Italien ousgesllhrt, gegen 2»0 Tausend 100 Mlj. in der selben Zeit de» Jahres 1932. Die östcrieichiiche Holzeinsuhr hat sich in der gleichen Zeit jedoch nur »on 221.900 Mtz, auf 2*26.300 Mtz erhöht. Grohe Borbereitungen für das IV. Deutsche Trachtenfest in Novisad «(11*1 Irach»«n,r»pp«n! Die Vorarbeiten für da» IV. Deutsche Trackten-feft in Rooisad sind m vollem Gange. Der Bor-dereitungsau,schuh legt gröhle« Gewicht daraus, dah die Bildung von Trachtengruppen angeregt und planmähig durchaesühn wird. Den Ortsgruppen-leilungen bietet sich hier ein reiches und dankbare» Feld der Betätigung, Jede Ort^ruppe des Schwäbisch Deutschen Kulturbund«» setze ihren Stotz daietn, aus brm grvhen Feste des heimischen Deutschtum» durch ein« möglichst stattlich« Trachtengruppe verirrten zu sein. Den Fiftteilnehmern wird auch in dies«m Jahr« di« Freude beschieden sein, durch den Vertreter de» Deutschen Autland-Inftitute« in Swttgart in, Wege des dortigen Rundfunksender» degrüht zu werben. Zum Tanz« spielt abermals die bestens be-lannie Hodschager Musikkapelle Meiiner in schwäbischer Tracht. Die Einladungen ergehen in Form von Flug, blättern, die schcn in kürzester Zeit den Ortsgruppen-leistungen zur Verteilung unter Ihre Mitglieder zu-gestellt werden Unruhen in Oesterreich Z«q &i$«rb«tt*m{aiTttr Die »nkündigung der Sfleneichilchen Regi«-nmg. die Kainpsmethoden gegen den Rational-foMsmus zu verschärfen, hat in den Kreis«, dieser Bewegung eine deri»trf«nswerte Unruhe hn vorgerufen. Es kam on einzelnen Orten zu Dr. monstrationen, die nicht ohne Folgen blieben. Ein ganze» Arbeitswg« »on 144 Mann flüchtete über die ungarische Grenze, in Wien und Villach rotteten sich zahlreiche Nationalsozialisten zusammen und marschierten hinler Hakenkreuzfahnen bemon-silierend durch die Slrahen. In Klagenfurt wurde vor bem Hause ber „Carinthia". wo das „Kärntner Taoblatt" gedruckt wird und in dem sich mehrere chnlllichsc-ziale Sekretariate befinden, ein« größere Demonstration abgehalten, bei b«r auch «in Httss-polest angegriffen wurde. Er schoh und tötet« zwei Demonstranten. Erst vor wenigen Togen wieien wir darauf hin, dah di« in Oesterreich überspitzt« Spannung zu gewaltsamen Lösungsbestredungen führen muh! Es steht zu erwarten, dah weitere Auijämwnzen folgen werden. Der Bundeskanzler hat die Ernennung be» Vizekanzler Fey zu« S>cherheit»minisler duich-»»s-tzt Berhütung erbkranken Nachwuchses in Deutschland «»Iruraiig »» »«(«gcntKiurlr» Bei einer Prefsebesorechung wurde der Gesetz, enlwurf über die Verhütung erbkranlen Nachwüchse» erörtert. Die zur Durchführung des Gesetze» g«. schostenen Erbgesundheit»gericht« bestehen aus einen, Richter und zwei Aerzten, Bei bitt Beurteilung der einzelnen Fälle werden Richter unb Aerzte von zwei Voraussetzungen auszugehen habet,: 1. bie Slenlifierung fei nur bann zulässig, wenn die Krankheit einwanbfrei festgestellt ist, unb 2. wenn ba» Gericht zur Erkenntnis kommt, bah die Nachkommenschaft mit groher Wahlschein, lichkeit erbkrank wirb. Wenn dos Ziel aber aus an-dere Weise «reicht werden kann, ist ei, operativer Eingriff nicht unbedingt it-luxnbia. Personen, die dauernd in eine Anstalt aboe- ?>eben werden ober stch freiwillig in eine solche An» lall begeden, werden nicht sterilisiert. Bon Richtern und Aerzten wild erwartet, dah sie die Interessen des Einzelnen und der Allgemeinheit vor Augen halten. Der Nachfolger Prof. Bleyers Aus Budapest wirb ««meldet: Zur Besetzung des Lehchuhls für deutsche Philologie on der Buda- Sftn Universität, der mit dem Tode Prof. Dr. Zakod leyers leer geworden war, wurde auf einstimmt-gen Beschluß de» Professor enlollezium» Prof. Dr. Tienemann von ber FSnfkirchn« Universität berufen. Beethoven-Tage im deutschen Rundfunk Aus Berlin wird uns geschrieben: Die ge samtdeutiche OeftetUlichkeil in aller Welt, aber auch alle Freunde deutscher klassischer Musik werde» mit aroker Freude vernehmen, dah der Rutsche Rund-funk ab Mttte Jänner eine grohzüoig angelegte umfassende Darstellung Beethovenschen Musilschzffens plant. Insbesondere werden es die Ausländsdeutschen begrühen. denen e» ja oft nm unter geätzte» Schwierigkeiten möglich ist, di« grohen Koitzntweete Beethovens in vollendeter Darbietung zu hören, dah sie au 10 Abenden aus da» Engste mit ihrem Mutterlande künstlerisch verbunden sein werden. Der Rundfunk will sich aber nicht nur an die deutschen Hörer «enden, sondern im Bewuhtsein der muji kalischen Weltgeltung Beethovens auch an die un gejagten fremdsprachigen Hörer des Auslande», die sich durch dos übervAkische Bonc> der Piusil mit dem Kunstvoll«! des neuen Deutschland befreunden können. In lt> Abendveranstaltungen, bie sämtlich um 21 Uhr beginnen unb so auch dem legten werk tätigen Hörer die Teilnahme möglich machen, sollen nach Beethoven» einziger auf einsamer Höh« tr» nenden Oper „Fibelt»-' alle neun Sinfonien traf gchrahlt werden. Diese Sendungen werden von der inneren Verbundenheit des neuen Reiche» mit den Schöpfungen de» deutschen Genius Mge». Das Werk Beethovens soll künstlerisch vor-bildlich und noch auhen überzeugend gestatt« werden. Reden Han» Psitzner, Sieginund von Hau^egger u. a. werven auch anerkannte Slabsüh>er der deutschen Rundfunkorchester dirigieren, so Franz Adam, Hon» Weisbach Wilhelm Buschkötter, Otto Frick-hoeser und Erwin Lindner, Sie werden mit den besten deutschen Rundfunkortdeftern eine Leistung vermitteln, die in berart geschlossener Form heult »irgenbwo geboten weisen tann. Das gilt vor alle« im Hinblick auf die geschlossene monumentale Äe< ftastung des Programm»-. Hiermit parallel wird allabendlich anstelle der sonst üblichen Nachtmusik ein umsass-ndes Kammer-musikproaramm gesendet. In edlem Wettstreit werde» die einzelnen deutschen Programmgememjchaflen u» Spitzenleistungen ringen und d« Well «n«n unmittelbaren und überzeugenden Eindruck von de» genialen Werk Beethoven» geben. Ueberall aber, wo deutsch« Menschen im Ait-land« leben, sollen sich diese zusammenschlle-hen. umoor ben besten Empsangsröten ihres Heimatortes die Konzerte zu hören. Beetho-vens Musik hat mit Politik weih Gott nicht» m t»n, f» bah » hoffen ist, dah überall »«rt. w« irgend welche staatliche Bestimmungen da» gemeinsame Hören beulscher Sendung«, untersagen, in biese» Falle eine Ausnahm« gemacht wird. Es wär« dem Unterfertigten sehr lieb, wen» er vo» möglichst ciele» Hörern aus dem Austand« Nachricht erhielte^ wie die «rohen Beethovensendungen empfangen und wie sie auch in den Kreisen der »ichtdeutschen Hörer Die Tanne Seit », ttro%ttta. JrbmlK 11 fiin jeVTi tit ditto jfrfqr txil SbdcuA iwttettr wttd(K tu »nimm 'UrftJauJ-Arrttwu fort, dir n«d> de» grüeUun Vednig»» ■vji entipta4enilich^n zeugt hotte, dah das Moos trocken war. Welch ein verborgen« Winkel! Man sah nichts als die mst Fichten bewachsene Berglehne am gegenüba liegenden Uftr, wunderbar Lberionnt. übn sich den blahdiauen Wintnhimmel »nd Im Rücken den Wald. Unten in der Tiefe rauscht« die Saoe, ein Zug donnert« ungesehen vorüber, eine Schar Krähen flog schreiend gegen dm Kum,-- Seitdem war « diesen Weg unzählige Male gegangen im«« allein, ohne jemal» einen and««» (fast vorzufinden al» die munteren Tanne», und Blaumeisen, bie behende unb leise zirpend de» Stamm der Tae-ne auf und abhuichten oder sich auf den Zweig«, schaulelten, Mst manischer Gewalt zog es ist« immer wie»« i» ihre Näh«, wo stille u»d wunderbare Ged>»i>>>nb«it hemchte. In chr sah er da» Sinnbild bei Treue, d« Beständigkeit, der deruhiiien»« Gtelchmähigkcst. Im Somin«, wenn sie an glutheihen Tagen den Heiden Konlferendufl au,haucht, i« W'nter. wenn sich ihre Zweige von Schneelasten gebeugt zur Erde neigen, sie ist immer unverändert in ihrem dunklen Gr2». Nur im Früh-jähr schmückt sie sich mst saftigen hellen Triebe», um zum Empfang des Lenze» die Schwermut ihres bunklen Kleide» zu mildern. Ein paar Iahe« waren vergangen unb on einem Friihtingstage Ansang April kam Fried! Branl „ich, mehr allein, an sein« Seite ging eine junge Dome. Sie ging schweigenb neben ihm. unb während a ihr von bem Winterwg erzählte, an dem « diesen Weg zum erstenmal gegangen, waren ihre Gedanken ganzwo and«». Sie hatte sich vorgenommen, heute einen letzte» Ansturm aus Fried! Brant', fprSves Herz,u wa^> und dann — — —. Weiter wollte fte nicht denken! Ein harmlos« Flirt, ein kleine» Schäferspiel, --einen Sommer lang, ohne Veffiich» tung, ohne gegenseitigen Gebundenheit! Und Friedt Brant» Herz war noch tuwibKmcht, - da» war neu und verlockenb. Summn 4 Diulfche Zeitung Sri* Z aufgenommen wurden. All« auslanddeutichen Rund-finkhörn. di« Int«resse on einem Gedankenou»ta»sch »»«i Rundfunksrazen hoben, werden gebeten. diese Veranstaltungen zum Slnlufo zu nehmen, an mich üb« ihre Eindruck« zu berichten. Gerade aus dem «bediel der Musik Hai Deutschland d« ?veli soviel iu bieten, da» es Pflicht der Auslanddeutschen ist. Ihre Mesnung zu äußer» und ihre Bitten und Borschläge bekannt zu geben, die ich gerne an die maß-gebenden Stellen weiter leiten und mit Nachdruck verfechten werde, z. $. «..meick, üViii« ?I« w «nljtr.» Aus Stadt und Land Telje «in Wort zum Regulierung»plan B« wenigen Wochen haben wir die Kund« oemommen, dah die Hmenwg in Beograd sich aus di« Borsprache einer ^!jaal de» Piarrhause» statt. Ein Z«pp«linvortrag. Die hsefige Orts-gruppe de» Schwäbisch-Deutschen Kulturbundes be-abfichtizt, demnächst für ihre Mitglieder einen Vor-ttag über ZeppÄinsahrtcn zu veranstalten. E» ipricht ein Redakteur dis Zagrebcr „Morgenblatte»". der al; erster Jugoslawe an einer Fahrt mit dem Lust-schiff „Gras Zeppelin" teilgenahm. Zeit und Ct! des Vortrogs werden rechtzeitig an dies« Stelle bekanntgegeben. Ein Gruh der Wiener Zairgerliiabe» aus Amerika. Der Rektor der Wiener Sänger-knaben schreibt aus Philadelphia an einen Freund in Celje u. a. solgend« warmherzige Worte: ..Mir Weihnachten und Neujahr senden wir Ihnen unsere herzlichsten Wünsche: auch allen unseren lieben Freunden in Celje und Umgebung. Wie wir un». trog aller stürmischen Erfolge hier in Amerika, nach s« lieben Menschen sehnen, wie wir sie gerade in Celje kennengelernl haben! A!it den herzlichtten Grüften an alle unser« lieben Freunde in Celje bin ich ihr sehr ergebener Joses Schmitt, Rektor." Amtlich« Nachricht««. Bon der Stadt' Verwaltung wird un» mitgeteilt: Der Armenrot der Stadt Celje spricht auf diesem Wege Herrn Franjo D o 1] a n für leine hochherzig« Spende von 100 Dinar an Stelle eines Kranzes aus das Grad Ivan Rebeks den herzlichsten Danl aus. — Di« Besitzer von Hunden werden aus di« Verord-Ordnung der Gemeindeverwaltung vom 25. Juni 1931, Punkt 24, in Bezug auf die Kemeindctoie für Hunde hingewiesen.'Danach müssen Hunde-besitze« rechtzeitig, jedoch spätestens bis Ende Feber 1Ö34 die Hundemarken gegen die vorgeschrieben« Tarevon IM Din erstehen, zuzüglich 4 Bin für die Marke, zusammen also 104 Din, Parteien, die sich nicht an den Tennin halten, haben zu gewärtigen, daß sie nach der Verordnung zur Einhebunz der Gemeindeta»en der Mariborer Gebiet-verwaltung vom ft. September 1 929 die doppelte Ta« zahlen müssen. — Die Stadtverwaltung Celje weist die Hausbesitzer daraus hin. daß mit 1. Jänner die Zahlung des ersten Quartals «um Zinsheller fällig ist. Solange die neuen Vorschriften darüber nicht ergehen, sind ^ die «Beträge des vorigen Jahre» zu entrichte». Die Parteien werden tauf-gefordert, die entsprechenden Beträge bis spätesten» 31. Jänner 1934 bei der Crlier Stadtlasse einzuzahlen. Aus verspätkt eingehende Zahlungen wird ein Zuschlag von i5% erhoben. Beträge, di« jedoch mehr als ('• Wochen über den Termin hinaus aus-treiben, werden aus dem Erekutionswege eingetrieben. Spende. Die Herrn Gustav und Werner Sliger haben an Stelle eine» Kranze» anläßlich des Ableben» »on Altbilrgermeister Albert Sfizer in Slovenska Bistriia der Freiwilligen Feuerwehr In Celje einen Betrag von 400 Dinar gespendet. Der B«r«in drr Absolventen der staatlich«» Haiid»I»schul«n in Celje veranstalt«! am l!>. d. M um » Uhr abends im Bortrag»saal der staatlichen Handelsschule einen öffentlichen Vottrog, der „Das Krundproblem der Sozialpolitik" behandeln wird. Den Bort rag wird Herr Dr. Bajir Stojan, Richter in Ljubljana, halten. Der genannte Verein wird hm« «inen Cqklu» von interessanten Vortragen veranstalten, die hauptsächlich Handel»-wirtschaftlich« Fragen behandeln werden. Der letzt« Vortrug, den Herr Dr. Lapajne au« Ljubljana iiber die Banlkrise hielt, war sehr gut besucht und fand beim Publikum großes Interesse. — Die Vortrüge sind dem Inhalte noch sehr gut gewählt. Sie bieten dem Publikum gute Belehrung für das praktisch« Leben, weshalb es empfehlenswert ist, sie zu be-achten. Die „Weltmeisterschaft" im Schnapsen wird heute Samstag im Hotel Rebeuschezg (»»getragen. Wie wir erfahren, werden daran einige prominent« Spiel« au» dem Auslande teilnehmen. Ein ausländischer Spitzenspieler, Dr. Koschacher, mußte aus beruflichen Gründen cllerding» in letzter Minute absagen. Gestorben« im Dezember 1933. In der Stadt: Pre-Äsek Maria, 38 I, Hau»hesitz«rin: Kullich Franz. I, Steinmetzmeifter; Kramer Koirrad, 1 Monat, NäherinnensLnd; Nasko Josefin«, 77 I, Befitznin: Hafner Rosane Helene, t Monat; Islrai Johann, l>9 I. Arbeiter: Eg«sdorser Anna. 83 I., Private. — Im Kranienhaus: Golec Franz, 74 I, Taglöhner, Trnovlje: R^mar Leopold. ü!> I, Holzarbeiter, So. Rot ob Sotli; Pertovii Binzenz, KL J„ Gem«indes«kretäi. Slatino Umgb.; Zupaneie BaNlmä. 63 I, Toglilhn«, Umgb. Smarj« p. Icls.: Schost« Banard, ',S I, Porti«r, ohne ständigen Wohnfitz: Zdoli-rl Anna. 27 I, Mal«-gehilsensgattin, Celje Umgb.; Stooanje Ivan, 27 T Besitz«, Umgb. Konjice. Kamariek Ivan, lg Besi^er-iohn, Kostrivnica: Kore» Josefa, 3« Taglohnerin, Donarka gora: Dimer Ioan, 3K Taglöhner, Vel. Viresira; Toiej Antonija, 3V, Besitzerstochter, o marino Roz. dol.; Slatinsek Georgs 70 I. Gemeindearm«, unstet); Dobovisek Stesan, 77 I,, Taglöhner, Visnjavas: Kone< Helena, 51 I., Taglöhnerin, Umgb. Konjice: Weißenboch Anton, Das le^te Stück Weges schwieg auch er. Er b«a das dichte, dieinondergreifendc vezweig d« Biisch« vorsorglich auseinandei, um ihr das Bor-wärtskommen zu «erleichtern, er reichte ihr die Hand, wenn da Weg steiler wurde. Die Meisen flogen erschreckt davon, als sie oben angelangt die kleine Lichtung bettaten und Koro in laute Rufe des Entzücken» ausbrach. Ja, hin war es schon, und so still, und so »«steckt! Dann saßen sie un!« der Tanne, ganz dicht neben«rnand«, Koro hatte ihren Arm »«traulich unt« den seinen geschoben, ihre weichen Finger glitt«n spielerisch üb« seinen He »drücken, ihr« Wange lehnte an sein« Schult«. „Warum ist alle. Schone nur einmalig und von so kurzer Daua", sagte sie wie seufzend' .Sie hätten mir ihr Gehamnis doch schon vor einem Jahr «ermtrn sollen, — — — wieviel schöne Swndm hätte» wir hi« verleben können! ' „Können imr sie jetzt nicht ebenso schön, ob« noch schön« erleben, — zetzt wo wir gute Freunde g»w«d«r. find'.'" erwiderte « lebhaft .Je?1' — ach jetzt ist e» zu spät! Ich werde nächst« Woche vmrisen, für lange, vielleicht für imm«'" sagt« si» «signier!. Sie fühlt« wie « zusammenzuckte. Wie feine Hand oibriem. Und pBtzliih riß er sie wortlo» in leine Arme, so hestiz und unzeitüm, da» ihr fast die Simi« verzingtn, In d« Tiefe rauschte die Saoe ihr «intünige» Lied, von Kui» herunter hörte man di« Glocken läuten und d« S«id«lbast duftete so süß und berausch«nd, daß es einem beinah« weh tat. — Ein spät« Lenz hielt seinen Einzug, so unbeschreiblich |ch.in, wie ihn nur di« Liebe «leben kann. Und Frledl Brant genoß ihn mit jener rest-losen Hingabe, die so beglückend und so gefährlich ist. Das Blühen in der Natur erschien ihm wie ein Wiederschein sein« innersten Seligkeit, da» Jauchzen und Fliiten da kleinen Sänger im Walde wie da» Echo seine» eigenen Jubels'. Auch Kora, sonst kühl und besonnen, Lbnließ sich willig ixn zarten Empfindungen, die sie, — vielleicht zum erstenmal in ihrem Leben, ersüllten. Die Liebe die ihr Friedl Brant groß und heiß entgegenbrachte rührte sie, all« guten Impulse diese» vkraiiihntcn WeMindes drängten zum Licht. Dann kam d« Sommer, unerträglich heiß und geioitterreich. Manche heimliche Zusammenkunft unter der Tanne wurde dmch einen Regenguß gestört, und eine» Tage» al» sie aus halbem Wege umkehren muhten, da e» in der Feme zu blitzen und zu donnern anfing, reifte in Friedl Brant der Gedanke, diesem V«ft«cken und Heimlichtun ein Ende zu bmilen. Aus d!« Dauer hatte es doch gar keinen Sinn, vielleicht empsand es auch Kora als etwas Unwürdiges, fle war in d« letzten Zeit oft zerstreut und vastimmt gewesen. Wie hätte « ahnen sollen, daß d« Grund zu ihrer Verstimmung in einem Brief zu finden war, der zu Hause in chren Schreibtitch lag Cousin« Lotte schrieb ihr daß sie sich verlobt hab«, die Hochmt find« End« August statt. Ein« glänzende Partie! Kora sei herzlichst eingeladen, und sie erwarte sie bestimmt. Dieser Blies stürzte Kora aus allen Himmeln. Sie sah ihr Vaiiäfriis zu Friedl Brant plötzlich mit ganz andern Augen, nüchtern und kritisch und ein wenig lächerlich. Friedl Brant! Ach ja, er war ein lieb« Keil, ab« doch nur ein Angestellter ihres Papas, allerdings ein« d« tüchtigste», er würde Karriere mach«», würde einmal eine ähnliche Stell« einnehme» wie Papa, trotzdem, für sie wäre es aus jeden Fall ein Herabsleigen. Und heimlich würd« man sie auslachen, ihre Base, ihre Betlern, ihr« Freundinnen, alle! Und Mama, di« so groß« Hoffnungen aus sie setzt«! Lieb« ein Ende, so lange es nicht zu spät war, am besten gleich, ein brieflich« Abschied, ein „Aufwirdersehn"! Da, konnt« man nach Belieben hinautschitben.-- Fri«dl Brant wartete gläubig und oerttauend auf dieses Wiedersehn. Eine Woche nach d« an-dern anging, die Sehnsucht nach Kora würd« quälend, raubt« ihm Schlaf und Appetit. S«in Herz begann oft seltsam zu flattern, od« «» klopft« in rasend« Hast, daß « oft meint« es müsse basten. Er michte immer häufiger Brom nehmen. Zuweilen kam ein Kartenomß, d« ihr Zllegbleibm flüchtig erklärte, dann blieb auch da» au». Friedl Brant besuchte wieder allein sein« Tanne, — wi« einst, — ad« jetzt war alles an» der». Noch immer schön, ab« traurig und schmerz- Sri* 4 Deutsche Zeitung Summer 4 7 Monate. lUinnodKtsjjliB, lidjc Umgb.; Oechs itaroline, 79 I., Siejirlsirankerfafsejekrflätsimlaie, Celje; Gredensek Fran^ :)9 I, Bergarbeiter, 3ui:o ix» pri Belenj« ; Red na k Gregor, 62 I., Zinkhütte n-otlKiKr i. R. Umgb. Celje: Merlak Franz. ^0 I, Stadtarmer, Celje; Älitej t'ucifa, 35 I., Arbeiters-aatlm, Smartno ob Paki; SSolbtn Viktor. 3' I, »«sitzerssohn, Gomtlsko; f jolK Slabidou, 20 I>> Soibo; des 39. Infl.-Rgmt. Maribor Fällige Steuern. Au» UJiartbor wird uns berichtet: Unsere Steuerverwaltung macht alle Steuerpflichtigen aufmerkiam, das, bie erste Viertel-jahresrale pro 1934 der ii>c!>iube-, Erwerb»-, Renten■ Eeselischafls-, Zunagesellen-, Umsatz- und Mililärueuer bis zum 15. Februar Mig ip. Die IV. Cuattalsrate der Paujchalumictzsteuer, soweit sie aus Grund des buchmäßigen Umiatze» zu entrichten ist, muh di» spülest«»» 30. d. M erlegt werden. Der Drausteg wir», wie wir aus Maribar «jähren, bald ein neu« ctfcib erhalten. Die Eisen» lonftniftion zeigt nämlich schon so viel« rostige Stellen, dah ein länger«» Zuwarten bedenklich er-scheint. Ein neuer Rostfchuizanftrich wirb nun die Konstruktionsteil« vor weiterem Verfall schützt». Di« Arbeiten werden demnächst ausgeschrieben werben. Vergrößerung unserer Waggonkoloiiie. Au» Rlaribor wird un» berichtet: Die Stadtverwaltung wird demnächst 19 ausrangiern Waggons hon ber Eisenbahnverwaltung erhalten. Diese werden zu Wohnbaracken umgearbeitet unb in der Xtfj.ifooo ulica aufgestellt, tuu bereits tint Anzahl solch« Notwohnungen steht. Di« Nachfrage ist begreiflicher-weise «roß. ba der Monatszins nur 10. bis 12.— Din beträgt. Di« Fruchteisoertäxfer Maribors sind, wie uns au» Maribor berichtet wird, dieser Tag« durch «in Berkaussoerbvl unserer Stadtverwaltung unangenehm überrascht worden, da» sich auf den verlaus bi«|es Genußmittels auf den Hassen und Plätzen erstreckt. Unser Maritrnspektowt hat vor einiger Zeit dies« Verbot beantragt und nun hat der Etodlrat in seiner letzten Sitzung diesen Antrag zum Beschluß erhoben. Gestorben. Au» Maribor erfahren wir: Die Inspekiorswitioe Frau Sophie Lischka geb. Etzel ist hier im 77. Lebensjahre verschieden. Donnerstag Nachmittag wurde sie aus d«m (noltes acker in Tezno zur letzten Ruh« bestattet. Todesfall. In Klagenfurt ist am 10. d. M. Herr Ing. Eduard Girstmayr, Oberleutnant des 4. Tiroler Kaiseriäger Regimemez i. R, an den Folgen de« im Weltkriege erhaltenen Kopfschusses gestorben. Die Einäscherung hat am 12. d. M. in J£>eui und Strohmarlt am 10. d. M. Aus Maribor wird uns berichtet: Die Zufuhren betrugen 10 Wagen Heu, 4 Wagen Krummet und tich. Das Laub begann sich langsam z» färben, Berberitzen und Kcnielmskirschen röteten sich, dann, Ende Chlotar setzte «in« endlose Regenzeit ein. Friedl Brant ertronfte. Zunft tu« es eint harmlose Grippe, die dann in eine heftig« Lungenentzündung ausartete. In seinen Fiednphonlosien rief er Koras Rainen sehnsüchtig, anklagend. Mit seiner Genesung kam witder bie Hoffnung. Jeder Zweifel an ihrtr Aufrichtigkeit unb Treue halte ihn selbst herabgesetzt und beleidigt. Mitte Dezember machte er seinen ersten kleinen Ausgang, nur einige Male im Garten aus und ab. dann jeden Tag ein Stückchen weiter. Am Weibnachtstaa wollte er sich von seiner Tanne ein Zwetgirin holen, wie jedes Jahr.-- Bis zur Eove benutzte er das Postaulo Es war ein trüber Tag. die Lust roch nach Schnee, hie und da schwebte ein« einzelne Flocke vom Htm inel. stoto würde kommtn. vielleicht war P« schon da, jeder R«rv, jeder Blutstropfen in ihm ahnte ihr» Nähe. Friedl Brant ging ganz langsam, wie an jenem Tag« vor drei Jahren, den Blick zu Boden gesenkt. Erst oben bei der Lichtung schaut« er auf. In der Mitte, «o einst feine Tanne gestanden, ragte ein kurzer Strunk au» der Erd«, ytll und seucht, mit einem Rand glitzernd« Harz-tropfen wit Tränen. Friedl Branl taumelte vor-wäris. Dann sank er, bi» in» Innerste erschüttert ins Moos. Sein« Hände glitten über di« rauhe Fläch«, wie man die Wunde «int» geliebten Menichen streichelt, stm Haupt sank nach vorne, bi» 6 Wagen Stroh. Fit He« wurde 30.— bis 10.—, für (brummet 80.-- bis 35. - und für Stroh 27. bi« 2». Din pro 100 Kilogramm bezahlt Schweinemartt. Auf den letzten Schwein«' markt in Maribor wurden 12» Stück ausgekiebeii, wovon 4# Schweine verlaust wurden. Es notierten 7—9 Wochen alle Iungschweine 110—120, 3—4 Monat« 200—250, 5 7 Monat« 330 -380, 8 10 Monate 450-550, einjährige 560 680 Dinar pro Stück: das Kilo Lebendgewicht k—7 und Schlachtgewicht 8J>0— 9 Dinar. Sin«» Schw«inedi«b angeschossen. Aus Maribvr wird un» berichte!: In der Nacht vom Sonntag aus Montag härte der Gutsbesitzer Kühn in Rapcnje verdächtige OVeräufthe aus der Richtung seiner Schweineftälle.' Kühn ergriff sein geladenes Jagdgewehr unb ging dem Geräusch nach. Im Nebel sah er verschwommen drei Gestalten, die sich an der Türe eines Schweinestalles zu schaffen machten. Auf scüen Anrus, dem er beide Schüsse folgen ließ, ergriffen die Gauner die Flucht. Er begab sich in» £0114 zurück um sein Gewehr neuerlich zu laden. Nach einer kürzeren Pause ging er nochmals Ipums nm Nachschau zu halten, da es ihm schien, dah einer der Männer in, Feuer zu- samm«ngebrochen war. Richtig sand er auch unweit des Schweittestalles eine Blutlache. Spuren zeigten jedoch, dah ber Verwundete »on seinen vorher ge-flüchteten Kumpanen geholt und aus »er nahen Straße fortgeschleppt worden war. Dort verlor sich aber die Spur. Die von dem Vorfall verftändigie Gendarmerie »ahm die Verfolgung der bislang unbekannten Schweinediebe aus. Da der «in« ernstlich verwund«! zu sein scheint, wirb die Eruiening nicht gar so lange auf sich warten tassen. Slovenska Bistrlca Da» „SioUreuz". Tonttne» bringt am nächste« Sonntag den 21. d. M um 15 und 20 Uhr d«n Sckneefport-Tonsilm „Der weihe Rusch" mit ßeni Riefenftah!. Hannes Schneider, (vuai Lantschner, Walter Riml, Rudi Mat und Lochar Ebersberg in den Hauptrollen zur Vorführung. Ein Film, in welchem die 40 besten deutscher. Mi-iäuser mitwirken und der bi« ganz« Welt b«eijlert. Leni Riefenstahls bester Film. Herrlich« Naturmif» nahmen. Das Wunder der Berge und de- Sport». Vorher Pcramount»Tonwochenschau nebst Beiprogramm. Wirtschaft i Hopfenbericht aus Halec »«m II. Jänner I!»« Aus ?.al«c wird uns geschrieben: Hier wurden in letzter Zeit einige Käufe in 1933 er Hopfen zu Din . nd Verkehr Umsätzen kommt. Die englische Nachfrage erstreckt sich in letzter Zeit auch aus die noch vmha»den«n älteren Jahrgänge von I9.>1 zurück. Am Londoner Mari! notierien: 1933«r durchchnirttich 17 Pfund je Ewt. (sin 80.30 für 1 kg), 1931er je nach Be- ia,as!cnhcit von 2 bis 4 Pfund «Din 9.45 bis 18.91) für \_ kg), 1930er von 2 Pfund bis 3 Pfund 10 «Schilling kg (Xün 9.45 di» UL53 für 1 kg) und 1929er von I Pfund 15 Schilling bi» 2 Pfund 10 Schilling (Din 8.27 bis 11.81 für 1 kg). In ben letzten Wochen wirb in ber ausländischen Fachpresse viel von einer in Deutschland eingeführten Exportprämie, welche je Reichsmark 40 füc den Zolhentner (Bin 14.10 für 1 kg) aus-«siihrten Hopsen beträgt, geschrieben un» i« Au-fommtnhange damit über ein staatliches Dumplnq u. dgl. geklagt. Die Sache verhält sich in Wirklichkeit folgend Die Berkaufsorganitation der Produzenten, das ist die Deutsche Hopfenoerkehrsgefellfcha^ die nunmehr mit dem alleinigen Einlaufsrech! betraut ist, gewähr! den Elporteur«». - falls dies«!ben tuchmijen. das, im Auslande Hopsen anderer Länder billiger an geboten werben, als sich deutscher Hopfen auf der Ausgongsbasis der jeweiligen deutschen Richtpreise errechnet, —, einen Nachlaß bi» zu RM. 40 für den Zollzenlner. Damit wird aber der Weltmarkt keineswegs unteibolen, sondern es werden nm Absatzmöglich leiten zu Preisen geschaffen, welche den in freier Konkurrenz aller Länder gebildeten W In den Paisioen beinig d«r B.!Nlt>otenumIaus 4327 (4773, A!72), Verbindlich-taten gegen Sicht 1031 (KM. 417), auf Girorech, mmoen 474 (3H5, 326) unb anderen Siechnungen 549 (300, #1), befriste« Verbindlichkeiten 1106 (1459, «81). Aus dieser SuflMbnn sieht man, bofo die Gold, und Devisendeckung in den letzten Jahren etwas zurückiiezanieA ist. trotzdem hat sich das flehJUfniv m ber Bedeckung nicht »erschlechtert. (SnV Dezember 1933 betrug die Bedeckung 35 57*/,,, »obct in ®oJb 3350 ,'r Die Darlehen sind im Boejahi bedeutend Mrückgegangen, und zwar bei Wechselkrediten um 303 und bei Lombarddarlehen ii, 52, zuiammen 355 Millionen Dinar. Der höchste KredWand in den letzten Jahren war am 22. Ok-tobst 1932 zu verzeichnen, nämlich 255 Millionen, jodofe seitdem die Abbiöckelung 456 Millionen Dinar ausmacht. Die alte Staat»fchuld sonnte sich im Borjahr »tu etwa 100 Millionen verringern. Dies konnte vornehmlich dadurch geschehen, »atz der Staat einen Teil der bei der Nattonalbank deponierten Annuitäten für bie Auslandoerpflichtunqen nach Erzielung de» Moratoriums für diese Zwecke verwenden tonnte. Der Notenumlauf verrinqerte sich langsam, aber beständig. Ende Dezember 1333 war der Umlauf bereit» um rund »45 Millionen Dinar ge-ringe, als zwei Jahre zuvor. Dagegen vermehrte sich der Stand der Verbindlichkeiten gegen Sicht in dies« Zeit um «14 Millionen. Insolvenzen. 1933. Räch den Ermittlungen de» Vereins der Industriellen und Großkaufleute in Lzubyana sind 1933 in ganz Jugoslawien 402 Rontnife, 217 Zwingsaui gleiche außerhalb des Konkurses und 1013 BermilLungsverfahren neu verzeichnet worden. Herabsetzung de» Zinsfnhe«. Mit dem 4. d. M tief bi« Frist ad, innerhalb deren die Privatkonten dem Handelsministerium bekannt zu E'«i hotten, wachen Zinsfuß sie für Darlehen und Einlagen berechnen werden. Nach den vor-Mden Berichten werden alle Banken den g«. statteten HSchstzinsfuK zur Allwendung bringen, der für Darlehen S v. H. über den Zinsfuß der Nati» iwlbonl, also 12,5 v. H. beträai und für Einlagen l o. H unter dem Bankzinsfuß, also 6.S t». H, Es ist oder zu erwarten, daß manch» Banken »on diese,? bSchpzin-fuhe abgehen werde», ba schon ^etzt Banken »»n ihe«n Kommittenten 10, in Ä»-wenien sogar nur 8 ». H. verlangen. Auch der Einlngechrsfuß wmde von vielen Banken bereits auf ff-ü. v herabgesetzt. — Der Verband der slowenischen Äenosfenschaften h« beschlossen, im Sinne bes neuen Gesetz» über die Höchstzinssätze den Zinsfuß fllr gewöhnlich« Einlagen mit 4 v. H. str Einlagen mit mindefken, fünfmonatiger Kündigungsfrist aber mit 5 v. &. feftiusetzen. Der Ver-»and der Semeindesparkaffen beschloß indessen, diesen Zinsfuß nur auf alte Einlagen anzuwenden, während neue Einlagen mit 6 v. fr verzinst werben. Die japanische Konkurrent in Iugo. pawien fühlbar. Seit einigen Tagen sind japanische Waren zu besonder» billigen Preisen auch auf dem jugoslawischen Markte erschienen. Es sind die» hsoeibft» Bleistifte unb Fahrräder, bie durch die niedrigen Preise alle anderen Markten schlaget». Wie man hiezu erfährt, ist in Zagred un« der Leitung wn in letzter Zelt zugewanberlen Au», ländern ein Zentral oettriedsdüro für japanisch« Waren ta» Entstehen begriffen, ba» ben ganzen Staat mit bilden japanischen Erzeugnissen zu beiiefern beab-sichtig! Die heimische Wirtschaft tritt gegen di«s« Ausländer scharf auf und fordert von ihnen, da» Asqlrech« zu «spevieren, Iugostowischsronzisischer Handel. Im Zahee 19ZZ hat nach der französischen Statistik Frankreich Ht den Monaten Jänner bi» Juli nach Jugoslawien Waren um 17.8 Millionen Franc» ausgeführt gegen 41.3 Millionen Franc; im Jahr« 1932. Die Einfuhr Frankreich» an» Jugoslawien betrug in ben beiden Jahren (7 Monate) 27.4 und 36 Millionen Kram». E» sind also Frankreich» Ein- und Ausfuhr in Richtung Jugoslawien (die Ausfuhr besonder» stark) zurückgegangen. Da» jugoslawisch« BuNerkontingr«« für Deutschland ist noch einer Mitteilung de» EiporlförberunFsinslitut» für da» Jahr 1934 mst 240 Meierentnern festgesetzt worden. Die War«« im Rahmen dies« Kontingent« müssen die Z«M imter in Salzburg oder Bodenbach passieren. ^ Sport Stiklub Celje v, D«e von den drei Wintersportvereinen Siiklub, Olimp und S P. D. am 7. d. M veranstaltete Langlauf über 18 km, welcher zugleich als Klub» Meisterschaft gewerlet wurde, brachte folgende Er-gednisie: Klvbmeisterfchaft: I. Klubmeister für I934./35 Hribernik Pevi 1^3656 II. Filac Karl 1.38.26 IIL Groiner Erwin 1.48.41 Gefamtplazferung: I. Tkaliii Hermann-Olimp 1.3047 II. Mejavkk Mirko - S.P.D. 1.3407 III. Hribernik Pepi-Skiklub 1.36.5« IV. Filac Karl-Skiklub 1.382k Bar ixn Klubmeisterschaften starteten Läufer tfi6.it Celje, S. Si Jugoflavija unb ein Unteroffizier, bi« im großen unb ganzen recht gute Zeiten erzielten. Die Ergebnisse konnten jeboch nicht «wettet werden, da du genannten Vereine nicht Verbandsmitglieder sind. Allen Damen und Herren, die beim Langlauf am 7. d. M mitgewirkt haben und so eintn reibungslosen Verlauf der Wettkämpfe ermöglichten, dankt die Klubleitung für ihre selbstlos« Mitarbeit. Nach eingelangten Berichten hat unser Skikurs am Smrekovec schönste» Winlerwetter und herrlichen Pulverschnee. ti« ttlubleitan«. Klubmeisterschaft de» Skiklub» »nd Meisterschaft von Celje über 18 km Langlauf. D«r von allen Winterspottoereinen in Celse veranstaltete Langlauf üb«! 18 km wurde Sonntag den 7. d. M in reibungsloser Orbnung unb bei prachtvollstem Winterwetter abgehalten. Die Stroh, vom Altmeister HeinzKodÄa angelegt, führt« die»-mal für die meisten Wettkämpfer durch vollkommen fremde» Gelände. Trotz der sehr schweren Streck«, welche vom Start Golooec in Spobiijq Hudinja nach Prekorje über di« Quote 365 nach l>martnv v Rozni dolini und von dort üb« Lokrovec wieder zu« Ziel am Kolovec führte, wurden sehr gute Zeilen «rzi«It. Der s^mvatische Olimp - Läufer Tkaliii Hermann (Startnummer 10). der schon von Hau» au» al» hoher Favorit galt, enttäuscht« seine Klubkammeraden nicht und bewältigt« di« Streck« in 1 SId,30Min. Mit einem fabelhaften Endspurt fuhr Tkaliii von den Olimpiern stürmisch begrübt al» elfter durch» Ziel. Knapp hinter ihm der gute T.PD. Mann Mejaviek Mirko Start-nummer 8 und wir wollten unsren Augen nicht kauen — am Horizont tauchte der „ewige Dritte" unser Peperl Hribernik mst Startnummer ll auf. In der G^iamtplazieiiing kam Hribernik ja wieder al» Dritter an. es scheint feine Gliick»«hl zu f«in, dach würbe er diesmal mst der guten Zeit von 1.36.56 Klubrneister für 1934/35. Auch er hat das langersehnte Ziel, am Siegeszeichen de» vom Klubkameraben Franzi Zangger gestifteten Lorber-kranzes zu prangen, erreicht. Eine Minute nach ihm fauste der immer lustige Fiii durch« Ziel. Diese beiden Läufer kämpften erbitten um d«n^ litd Klubmeister. doch Fici mag sich dösten. Da» Sieges-mal b«» Skiklub» hat noch genug Blätter für seinen Ramen. In bunter Reihenfolg« kamen die nächsten Läufer an, al» letzter Emil Gorschegg, der vor-jährige Klubmeister. Dieser Berusssporller hat diesmal sehr enttäuscht Hoffentlich ist da» kein Abgleiten feines Können». Es wäre erfreulich, wenn er im nächsten Jahre wieder in der allen Form antreten würde. Organisatorisch war da» Rennen gut durchgeführt. Man sah da« b«i jeb«m Rennen anw«send« Publikum. Auch diesmal fehste aber die Jugend de» Skiklub» und man fragt sich unwillkürlich, wa» au» ihm werben soll, wenn b« „alte Garde" abtritt. Dogegen waren „Besserwisser" da, dir durch Bemerkungen Über da» Zeitnehnen unange-nehm auffielen. In Zukunft könnten solche llcinc Sticheleien, die nur Unfrieden stiften, ausbleiben. Der Abenb vereinigte all« Wettkämpfer, Funk» tionäre und Freunb« be» heimischen SkifpoN» in» Hotel „Europa". Der Leiter der Winteisponsektiim be» S.PD, Herr Bilhar, verlas bie ?iennerg«b, nijse und dankt« allen Teilnehmern für di« Mitarbeit Di« drei Klubbesten und der „Meiste, von Celje im Langlauf" wurden mit Ehrenpreis«m bedacht. Nach «iner kurzen Ansprach« de» Skiklub»-obmann», Herrn Paidasch, war da ufftztelU Test de» Abend» beendet. Im zwanglosen Zusammensein wurde bann der Ausgang des Rennen» besprachen. Der Abenb gab allen Anwesenden da» befricd-.qcnde Kesühl, für den „schönsten Sport" «rsprichuche Arbeit geleistet z» haben. Das deutsche Buch fxrman» tlUmann Durchbruch zur Nation Seschichit te* deutiche» 1919—l».W, cnrltat bei Ciigen TiederiiM On*. ,Z«I Stut*. utb. WIR jm>, Snneti RM 5jw>. Nur dadurch, daß diese» umfangreiche Werk bereit» konzipien war al» Adolf Hitler die Macht gewann, ist es möglich, datz e» schon wenige Mo-na!« nach dem Umbau de» deutschen Staate« al» ein wegweisende» Buch — wegweisend in die Berganzrnhei! und in die Zukunft — auf d«n Plan tritt. Der Verfasser, dem Auslanddeutfchwm wohl bekannt, zeigt darin eigentlich mehr al» da» Schicksal des zur Ration zusammenwachsenden Volke», er stellt auch di« ganze euro-pöische Politik der Nachkriegszeit nackt vor den Leser, f» wie sie war. Wir hier draußen stehen mehr al» man es bei unserer Abgeschiebenheil vermuten würde, in der groß«» Politik, die namentlich in der Zest Stresemann» stark im Schlagschatten der Minderheitenfrage sich abwickelt«. Darum Hot un, diese» Buch viel iu sagen. Wir sind bem Versass« dankbar, datz er auch da» Au»-landdeukschlum stark berücksichtigt und zwar nicht mit jenem störenden völkischen Mitleid, da» mehr schadet al» nützt, sondern klar darstellende so und lo stehen die Dinge, da» unb da» ist Schuld d« Auslanddeuffchen, da und da Ist ihnen Unrecht geschehen. ^ Aber auch für da», was Hermann Ullmann un» über die Vollwerdung im Reich« sagt, sin» wir dankbar. Di« Entwicklung draußen hat jetzf ein erfreulich frische» und all«» überdonnernde» Tempo eingeschlagen, Darum ist e» gut, wenn man zu einem Buche greifen kann, da» wie eine Ehr«-nik und doch in eindringlicher Sprach«, vor allem aber völlig durchdacht alle» da» vergegenwärtigt, was an Kräften und Id««n die Entwicklung de» nationalen Deutschen bis zur letzten Entscheidung hervorgerufen und deschleuntgt hat. llllmann beginnt den ersten großen Abschnitt mit dem Kredsgeschwür Verfailler Vertrag und schildert an Hand von Tatsachen und Dokumenten das deutsche Revolulion»wiirwarr, di« Meuterei de» Volke» gegen da» zweite Reich, di« Parteiherr-schaft mit ihrer Fruchtlosigkeit, bt» zum Kappulsch 1923. Dann führt er un« Im zweite» Abschnitt durch da» Gestrüpp der Inflationszeit, zeig! im» die Außenpolitik, Loearno. Genf, S-urigebiel. und schließt »st der Betrachtung der Srenzpoiitik: s«tte « ve»«sch» Zeit»«« Waimim 4 Opftenjcn, Ochrmich, SfidtfroL Ausführlich wird herauf da» fUshmbbuitfcHium bchanbell. Der letzt« Abschnitt Durchbruch wr Wirklichkeit >eia< un» dann di» rasch« innerpolitische Entwicklung Deutsch. land»> die durch Hitler» Berufung zum Reich» lanjltt eine ungeahnte Richtung erhielt Abschließend! Jeder unser« Leser, der sich iiber da» Schicksal be» Reiches objektiv und «schöpsend unterrichten will, soll diese» Buch zur Hand nehmen. Da» e» gerade un» viel zu sagen hol, beweis! ein Latz daraus: Nur wer Deutschland alt Deutscher von außen gesehen hat, vermag die Nation von innen zu gestalten. Deutsch« Rundschau. Herausgegeben von Rudolf Pech«! unter Mitwirkung von Paul Fechter und Eugen Diesel. Die große kulturpolitische Monatsschrift In» 00. Jahrgang, jetzt reich illustriert. Verlag Bibliographische» Institut AG.. Leipzig. — Die ad 1. Januar IS34 im Verlag Bibliographisch« Institut A<5>., Leipzig, erschein«»!»« ..Deutsch« Rundschau" wird in Zukunft von Rudolf Peche! unter Mitwirkung von Paul Fechter und Eugen Diesel herausgegeben. Diesel, der Sohn Ix, Diesel-Motor Erfinders. der durch seine tulturphilosophischen Schriften (Die deutsche Wandlung, Der W«g diirch da» Wirrsal, Da» Land der Deutschen» schon weiten ttrchen bekannt ist. bringt im Jaimar-Keft einen Auff«d: „Zwiedatt i« Bilde d«r Ration". Der rhnUIich und stilistisch unerhört klare Beitrag zeichnet ein treffende. Bild unserer voltlichen Lage. Da» Heft bringt weiterhin eine Arbeit Paul Fechter, (Stefon Keorge. mit «in«m «xnig bekannten Bild de. Dichter,). Gottfried Äölwel, der mit Erfolg ausgeführte junge Dichter, ist mit einem Ausschnitt au, seinem Schauspiel „Mutter Zachez" vertreten. Han» Etubb«, der Mitarbeit« des jüngst verstorbenen Professor Baur. schreibt üb« die vol!»«ir>-schaftliche Bedeutung der Pslanzenzüchtung. Von besonderem Interesse ist Ernst Samhabers Beitrag „Die politische Bedeutung des Sran Ehoc»" (mit einer farbigen, doppetseiligen Karte). Das Siedlung»-Problem z. Zt. Friedrich, de» Großen und heute behandeln Fritz Köhler und Freiherr von ©ai>l. Daniel Corkeri» Erzählung „Der Heimkehr«" leitet zu ein« Reihe interessanter Buchbesprechungen über. Die Rubrik „Vor dem Schn«IIrichttr" und eine „Politische Rundschau" beschließen da» erste Heft im neuen Abschnitt der Geschichl« der »un 00 Jahre alten „Dnilschen Runoschau", die gleichzeitig und regelmäßige Bili>b«igab«i, ihren Rahmen «witerL Interessantes Allerlei Tutanthamens Fluch In England starb d« hervorragend« Aegypto-log« Arthur Weigall. ein« der Milentdecker d«s Tutankhamen Grad«, Man wird sich erinnern, daß b«e Entdeckung und Oeffnung jene, allen Pharaonen-grobes eine lange Serie von plötzlichen Todesfällen solfli«, di« die ebenio furchtbare wie abergläubische Volk»ohontaiie auf den „Fluch Dutunkhamen," zu-ivlkfuhrte. Als die Serie wirklich unheimlich lang wurde, beschäftigten sich auch die Gelehrten mit dein «»geblichen Fluch. Sie untersuchten di« Jahrtausend« alte Mumie des Pharao, prüften die Luft in d«r «n Grabkammn, gingen mit Mikroskopen Gegenständen zu Leibe, 'di« sich in dem Fels-gefunden hotten Nichts wurde festgestellt. da» Xod der Grabqräba hätte verursachen können, knundzwanzig Menschen waren es, die, Lord lornorvon an der Spitze, die lange Ruhe de, Pharao störten. Mit Anhur Weigall ist d«r 20. »on ihnen gestorben, und jetzt lebt nur noch einer, d«r Chronist b«, Unternehmen», Howard Carl«. Weigall hat sich im«« mit Entschiedenheit gegen ba» Märchen von d«m „Fluch Tutankhamens" ge wendt. In feine» Buch „Tutankhamens and och« Essay»" «zählt « ab« selbst eine unheimliche Geschichte »«i ein« im Grabmahl de» Tutanthamen gefundenen hölzernen Katze. Diese Katze war mt< schädlich m sein Schlafzimmer geilclll worden. Er !«■ mit dem Blick auf di« Katze eingeschlafen, um r. cht» von irgendeinem Geräusch zu «wachen. E» sei üb« sein Bett plötzlich eine grau« Katze gesprungen. I* furchtbarer Angst habc « zum Revolver gegriffen «nd auf die Katze geschossen, die ihn in die Hand gebissen hätte. Am nächsten Morgen hätte er tatsächlich aus d« Hand eine Wunde ge- die hölzern« Katze am Hal, Be gen auswies, die möglicherweise von rintn: hobt, während schädig ung kn ai .____________ . Pistolenschuß herrühren konnten. Weigall genoß in wissenschaftlichen Kreisen außerordentlichen Ruhm. Bereit» mit 24 Jahren wurde « E«neralinjpe?kr für Ausgrabungen b«i d«r ägyptisch«« Regierung. Di« wissenschaftliche Bibelforschung verdankt ihm sehr viel. II. n. hat Weigall «ine gan« Reihe biblisch« Daten sestlegen können. Jnvenwr Schau ich hin. schau ich h«, Alle Kästen und Stellagen leer, Keine Ware, keinen Kreutz«, Ich leg mich hin und tu den letzten Zeufz«. 3. Als in, ?i»blim>« Die Prob« a«f» " 3tcf >«nder i mürrisch): „Mit Bechmid." „Proben halxn Sie wohl nicht bei sich?" Der Amateur Brom«! kommt zum Radiohändle: ..Ich mächt 'n Dremihnuappara!, »d«r bitte für möglichst kurze Wellen — wir Hoden so '«« kleine Wohnung . . ." Kanzlei-Praktikautin sucht Stellung Ine sofort. Adreeee in der Verwaltung des BI. sm« ÄSg . - '. K VV,V »I MSMäf™4?' Danksagung. Anlianlieh dea schweren unersetzlichen Verluste«, ••lehrn wir durch du Ableben unseres unrergesBlichen Vater«. Gross?ater« und Bruder«, de« (lern IVAN RAK Grossgrundbesitzers und Hoteliers erlitten, sprechen wir allen henlidutea Dank aas, welch« ihu aas «einem letiten Wege begleiteten, sowie auch für die vielen schonen Kranzspenden. Besonder» danken wir der hoehw. Geistlichkeit und Herrn I'farrer Potokar. fflr «eine Abschiedsworte am Grabe, weiter« Ilorrn Dr. Kottek für «eise Bemühungen während der Krankheit, Herrn Vorstand ätopar und den Feuerwehren Ton So«tanj und Yelenje für da« Rhrengeleite, beiden Gelangte reinen für die ergreifenden Trauerchöre, endlich allen Freunden und Bekannten ton "h JU«. .»»4, D,e trauernd«!! Hinterbliebenen. YEREINSBUCHDRUCKEREI Herstellung von Druck arbeiten wie: Werke, Zeitschriften und BroschQren. Rechnungen. Briefpapiere. Kuverts. Speisentarife. Tabellen, Geschäfts- und Besuchskarten, Lohnlisten. Durchsehreibbücher, Diplome, Parten. Etiketten. Plakate, Preislisten, Verm&hlungsanzelgen. Siegelmarken usw., Drucksachen für Handel. Gewerbe und Industrie In bester und soliderAusfOhrung SSE! Inseraten Annahmestelle für die CELEJÄ aa@ CELJE ✓ PRESERNOVA ULICA Na 5 Sndrt. Mofejtt «nd £*rm*a»t«r: fttnaKbu^ndrm .trtna" in (Mir. — Hmi*tn>ortl<$ für Nrn (xrantfxte «nd MMMÜI ®$»ifttttirt: Dr. Erich Sttichaarr im Kdie. 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