y^4. Freitag, 20. März 1891. lift. Jahrgang. AlmcherMMma. H^^------------------------------------^WW^____________________________ ^^'^l^^Ibi^^ ^ 5^^^5"l>un8 : ganzjährig st, ,», halbjHhiig st, ? s>U. Im «omptoii: t Die «Laibacher Zeltung» eilchelnt täglich mit Ausnahme bei H°nn< u»d Feiertage. Die «dmiulftratto» ^^^.^ "^'iltü»^,/'" die Zustellung in« Hau« ganzMlw st. l. - Insertion««b»r: Für V befindet sich Gongrejeplah 2, die «elmttion «ahnhosMe 24. Eprechstunden der Nebaction tllalich von ^^^^^. ° " > »rohere ver Zeile « tr.: bei öfteren Wisberlio!»!!,,?!! per Zeile » tr V ln bl« !»< Ut,r uurmittag«. - Unfrankierte Briefe weiden nichl angenommen m,d Manuscripte nicht zurückgestellt. ^ l ^"icher Weil. N" bntschi «'"stolijche Majestät haben mit Kurator ^"°m 15. März d. I. dem V kodol/ <^ obersten Gerichts' und Cassa-^? "fernen K"" "°" Gramer taxfrei den ^" geruht ^ ^"ter Classe allergnädigst ^, Entsch,i,?^^°l'sche Majestät haben mit ?^r lwd ä""?...^"' N. März d. I. dem '^S b°s Nitl/r? I ^'lider Wenzel Nekva- ^ in o"le. ""^ des Franz-Ioseph-Ordens ^ "'yen g^^^ , -i^ E!'tsMiebn°^^lche Majestät haben mit ^<^ftFH" 9 vom 12. März d. I. dem ^ > von ibn,'^ Dr. Josef Mo setig " ho ^^estalld ^ gesuchten Versetzung in den ^°« °ll aÄ? den Titel und Charakter 'gnädigst zu verleihen geruht. tz.tz., Schönborn m. p. , ^^"sH^ische Majestät haben mit ^>>>c, '"etär/. ^"« ^^ 12. März d. I. den ^' ^ern^ e« ?'"'"'nums des Innern «iz>l nnd ^"^.^w'g Grafen Ma-VW der T,^"alter eines Sectionsrathes ><^ °kk allergnädigst zu verleihen ^""^^-^^ Taaffe in. p. , ^ ""erlrainer Bahnen. V^ln s^ ^gumentation des ersten Haupt-U^>en v^^die Rentabilität der V"?>Kh ^brachten Einwände. Das ^^" dk^ntw'°f^l wie der vom Landtage X^^^'""" tä s '" °« jener Ziffer fest, ^" n">l als " .°"echnung auf «rund ge. '^H tvohl, ""Watzliche? Reinertrag an- ^K<>^^lt ohne di> Einnahmen 7' ^'^)^lich ^''Baumaterialien.Erzen:c. ^'^.u^ "^n^fi,5°"lchlagt wurde. Die petitio» 8>?>°r m t^ ^'"gkgen für gut. den >>e? allen s's^'""chnlmg der sogenannten ^^>e v?'?o" ^"kehres, auf die ver. ^^W^^-650 fl. herabzudrücken. Wäre diese geradezu kolossale Differenz nur halbwegs begründet, so erschiene allerdings nicht nur die beschlos» sene Landesgarantie als durchaus unannehmbar, son» dern damit wäre endgiltig der Stab gebrochen über die Möglichkeit und Existenzberechtigung der srit mehr als 25 Jahren so nachdrücklich geforderten Unterkrainer Bahnen. Nber zu welchen Kunststiickchen mufste die Petition greifen, um die Haltlosigkeit ihrer Beweisführung wenigstens vor einem minder a/übten und mit den Verhält» nissen des Unterlandes wenig vertrauten Publicum zu verbergen. Schon an dem Maßstabe für die Berechnung des Personenverkchrcs wird Anstoß genommen, alle möglichen und unmöglichen Argumente werden aufgeführt, um den Satz zu begründen, dass «an den künftigen Personenverkehr auf den Unterkrainer Bahnen nur die allerbescheidensien Hoffnungen geknüpft werden können». Wählerisch ist die Petition freilich nicht in ihren Beweismitteln. Nur em Beispiel hk'für! Der Eisenbahn» Ausschuss des krainischen Landtages zieht in seinem Berichte eine Parallele mit dem Personenverkehre auf den Istrianer Linien, um aus den respective» Erträgnis» ziffern der letzteren die Annahme eines Kilometerertrages per 700 fl. für die Unterkrainer Bahnen plausibel zu machen. Der Vergleich mit der Istrianer Bahn, welche beispielsweise im Jahre 1884 eine Personen-Einnahme per Betriebskilometer im Betrage von 737-49 st. hatte, ist entschieden kein musterhafter, nichtsdestoweniger be« kämpft ihn die Petition mit dem Hinweis darauf, dass die Istrianer Bahn eine «Hauptbahn sei und einem großen Transitverkehre diene». Zu bemerken ist hiebei, dass der Elsenbahn-Auüschuss bei seinem Vergleiche absichtlich nur die Geschäftsjahre bis 1887 berücksichtigte, da mit letzterem Jahr«: die Linie Herpelje-Triest dem Verkehre übergeben wurde, welche allerdings einen an» deren Maßstab erhäscht und den auch die Einnahms-daten der Istrianer Linie sehr günstig beeinfluss hat. Bei solchen Anschauungen darf es nicht wunder, nehmen, wenn die Petenten auch mit den sonstigen statistischen Daten recht ungezwungen herumspringen. So berechnen sie die Bevölkerungszahl des Alimentations« gebietes der Unterkrainer Bahnen sehr genau mit 126.515 Einwohnern unter nachdrücklicher Hervor» Hebung, dass sie «sehr liberal» calculiert haben. Der Bericht des Eisenbahnausschusses schätzt dieselbe auf 200.000 Seelen, aber die Differenz ist leicht aufzuklären. In der Petition wird nämlich der ganze, entschieden zur Unterkrainer Bahn gehörige, relativ wohlhabende Gerichtsbezirk Nassenfuß (14.457 Einwohner) einfach aus der Zusammenstellung weggelassen, datzselbe passiert dem Gerichtsbezirke Landstraß (11.652 Ein» wohner), obschon derselbe für den größeren Theil seines Personenverkehres voraussichtlich die Unterkrainer Linie wählen wird; ferner wird die Landeshauptstadt Laibach mit Schweigen übergangen, gleich als ob die Bewohner derselben gar keinen Verkehr mit dem insbesondere für ihre Approvisionierung so überall« wichtigen Unterlande unterhalten wollten, und schließlich konnte man sich nicht einmal dazu entschließen, die von dem Zuge der Unterkrainer Bahn durchquerten Gemeinden des großen Gerichtsbezirles Laibach Umgebung insgesamt zum Bestellungsgebiete der Bahnen zu rechnen, wie denn z. B. die Gemeinde Grohlupp (1743 Einwohner) ganz unbeachtet bleibt, obschon dieselbe gerade an den beiden Projectstrecken gelegen ist. Mit einer soichen statistischen Methode lässt sich allerdings gar manches beweisen, aber die Resultate derselben halten ebensowenig stand vor einer beson-nenen Prüfung, wie die aus denselben entwickelten Deduction«». Mit Bedauern muss constatiert werden, dass derselbe Charakter allen sonstigen Ausführungen innewohnt, mit denen die Petition die maßvollen Ansätze der Landesvorlage zu widerlegen versucht. Das nämliche Ziffernspiel wiederholt sich in jenen Partien der Petition, welche dem Frachtenvertehre der künftigen Unterkrainer Bahnen, bezw. den diesbezüglichen An» nahmen der Landesvorlage, gewidmet find. Auch hier die gleiche Tendenz, die Dinge grau in grau zu malen, die absolute Unrentabililät der Projectlinien im vorhinein darzuthun! Die Rentabilitätsberechnung veranschlagt die muth-maßlichen Brutto-Einnahmen aus dem Frachteuverkehre mit 420.000 st. jährlich; dagegen wird angekämpft, diese Einnahme gleich jener aus dem Personenverkehre rundweg auf die Hälfte reduciert. Aber hiebei ist der Petition doch ein merkwürdiger Lapsus begegnet. Man dürfte dem Landesausschnfse zugeben, dass die Kohlen« fruchten die wertvollste Tonnage für die Transport« anstalten abwerfen. Nun ist Unterkrain überhaupt reich an Kohle, insbesondere aber besitzt es im Gott' scheer Reviere mächtig? Braunkohlenflötze, bezüglich welcher zwischen der Staatsverwaltung, der Trifailer Gesellschaft als Eigenthümerin der Werke und den Unterkrainer Bahnen jenes Abkommen geschlossen wurde, aus dem die letzteren, und zwar auf Concessionsdauer, ein jährliches Brutto - Einkommen von 235.640 st. schöpfen werden. Speciell die Kohle, dieser Massen« exportartikel ist es, welcher die Unterkrainer Bahnen sichert; ohne die aus diesem Verkehre mit Sicherheit zu erwartenden Einnahmen wären dieselben noch auf lange hinaus ein Gegenstand stiller Sehnsucht geblieben. ^V^ des Vaticans. ^5 ^^I°hrezas.l^.«^" ^>s Vaticans ^ 5hK<^ ^«"bjchlusse einige interessante des Papstes standen (,<»^^" "iile 700.000. für die 3Vti lA Etll<,lF^ctur der apostolischen Xl be^' oo^atsecretarie 1.000000. für ^ Zi«7> L glichen Ss Schulzwecke nnd die 5^'li?« 1.200.000, ^ i ih N. ^"". welche zur Verfügung V'!l'l>ch>"l Eni?"^ für den Haushalt U V" 5 >lelbe "" u„o für alle diejenigen ^^Ht .„macht und machen mnss so ^X^ der Heren Titel an Souveräne, Aus« >'' M v^s3'.w"che ausnahmsweise bei >,,^'g« z>en. y ".. Persönlichkeiten dem ^^d>v ^lUlin ""kaufe lion Kunstqegen° ^^ °erlasse„' I"s'gmen sich selbst an- sowie alle diejenigen Spenden für wohlthätige Zwecke welche unmittelbar aus Allerhöchster Entschließung gegeben werden, ohne dass dieselben durch das Bureau der Elemosineria zu gehen haben. Der zweite Titel verrechnet 700.000 Lire für die Cardinäle. Dieses ist folgendermaßen zu verstehen. Alle Cardinäle in c-una, das heißt die in Rom residierenden Cardinäle, erhalten ein jährliches Einkommen vom Heiligen Stuhl angewiesen. Die übrigen Purpurträger sind alle active Erzbischöfe oder Bischöfe — letzteres allerdings nur ganz ausuahmsweise — und haben so ihre mon«a caräinalixia. Als einzige Ausnahme eines Cardinals, der nicht Bischof war und trotzdem nicht an der Curie residierte, ist der kürzlich verstorbene Cardinal-Diacon Newman zu nennen. Jedoch nur durch besouderes Privileg Leo XIII. war es ihm gestattet, n, Birmingham auch als Cardinal weiter zu wohnen. Gegenwärtig residieren fünfundzwanzig Cardinäle in ouria. Das Minimal-Eintommen eines jeden Cardinals beträgt 20.000 Lire, eine Summe, welche in Ansehung der Hofhaltung, welche die Kirchenfürsten zu führen verpflichtet sind. als ziemlich klein angesehen werden muss. Außerdem gibt es nun noch etwa zehn bis zwölf Aemter, welche von Cardinälcn zu versehen sind und die ein von der inen3k cnrclinalixia abgesondertts Einkommen für den jeweiligen Inhaber darstellen. Hirher gehören beispielsweise die Stellmlgen des Decans des heiligen Collegiums. des Expedienten der Breven (Cardinal Ledochowiki), des General-Vicars Sl. hnllg. keit nnd andere mehr. Je nachdem gerade einige Titel vacant sind oder nicht, variiert die Höhe der Ausgaben um 60 000 bis 100.000 Lire. Die Ausgaben von 460.000 Lire für arme Diöcesen sind dahin aufzufassen, dass der Papst einer großen Anzahl armer, meist italienischer Diöcesen bezüglich der bischöflichen mLi^a, der Priester-Erziehungs-Seminare, uudotierter Pfarreien :c. regelmäßige Unterstützungen zukommen lässt. Das Budget der Präfectur der apostolischen Paläste wird alljährlich vom Magqiordomo Sr. Heiligkeit — gegenwärtig Monsignurc Ruffo Scilla — ent-wmfen und bewegt sich zwischen eineinhalb und zwei Millionen Lire. Dasselbe umfasst alle Ausgaben für den apostolischen Hof und Palast des Vatican«; es regelt die Verwaltung aller derjenigen Paläste und Gebäude, welche noch in den Händen des Heiligen Stuhles geblieben sind; es bestrcitet die Ausgaben für die Museen und Gallerten der apostolischen Paläste und gewährt d,e Miltel für die Unterhalwngs-. resp. Restauratlons'Arbt'iten der KmistwertV. Als verschwindend kleine Einnahme steht vum 1. Februar laufenden Jahres ab da« Eintrittsgeld von einer Lire für die beiden Museen dcö Vatican- nnd Lateran^Palastes zur Verfügung des Maggiordomates. Schließlich muss aus dim Budget auch noch die Verwaltung der ^loreria ^oxtoiicn und der Vaticanischen Gärten bestritten werden. Die Verwaltung der Museen und die noth» wendigen Restaurations'Arbeitm verschlingen alljährlich Laibacher Zeitung Nr. 64. 514 Was thut nun aber die Petition? Das oben er« wähnte Abkommen wird nur ganz nebenbei tangiert; da dasselbe füglich doch nicht ganz übergangen werden konnte, bejchkidrt sich die Petition mit der Bemerkung, der «Vertrag solle erst abgeschlossen werden», und die durchaus klare und nüchterne Darlegnng des Nusschuss» berichte«, welcher darauf umveist, dass in den ersten Jahren immerhin u„d trotz des KohleN'Lieferungsver-trages der Fall einer Inanspruchnahme der Landes-garantie eintreffen könnte, diese vollkommen sachgemäße Ausführung wird dazu missbraucht und missdeutet, um sich mit einigen verschwommenen, nichtssagenden Gemeinplätzen und einigen übel angebrachten Aus-rusungszeichen an der Thatsache des Kohlen-Lieferungs-vertragrs herumzudrücken und die fundamentale Wichtigkeit desselben uud der durch ihn verbürgten Rück» drckuug, ohne welche ja das Land niemals die Oa» ranlie hätte übernommen können, einfach zu ignorieren. Bei einer so gewissenhaften und unbefangenen Prüfung der Rkntabilitäts'Chancen kann es dann freilich nicht auffallen, wenn die Petition es verschmäht, jener Frach» ientransporte zu erwähnen, welche nach erfolgter Auf-schliehung der Gottscheer Reviere aus dem Vertriebe der sogenannten Privattohle zweifelsohne sich ergeben werden. Die Bahn musste ja einmal als unrentabel erwiesen werden, da war demnach kein Platz mehr für jolche E> wägungen, so sachgemäß dieselben auch an sich sein mochten. Wenn demnach die Petition an dem wichtigsten aller Vellehre, jenem in Mineralkohle, stillschweigend vorübergeht, was will es dagegen bedeuten, dass andere Positionen des Rentabilitätscalculs in einer Weise be« krittelt lmrdcn, welche dem La»deskenner wohl nur ein Lächeln zu entlocken vermag. So wurde das Frachten« quantum an Holz und Holzkohle seinerzeit mit 4000 Waggons veranschlagt, wogegen die Petition nur circa 2000 Waggons concedieren will, und dies nur auf die Dauer von fünf Jahren, nach deren Verlauf sich die rapide Abnahme auch dieses Frachtenverkehres in sichere Aussicht stellt. Nun basiert die Annahme des Renta» bilitätscalculs auf der Thatsache, dass die größten» theils durch den untertrainischen Holzverkehr alimentierte Südbahnstation Ralek mehr als das Doppelte dieses Frachlenquantums aufnimmt. Sicherlich demnach leine optimistische Ziffer, insbesondere wenn man bedenkt, dass aus Unterlrain nur die Waldreviere des politischen Bezirkes Gottschee nach Rakel verfrachten, wogegen der weitere größere Theil von Unterkrain, soweit seine Waldungen derzeit exploitiert werden, andere Verkehrswege aufzusuchen genöthigt ist. Dagegen flnnkert die Petition mit einer gewissen aufdringlichen Localkenntnis; die Qualität derselben kennzeichnet sich am besten durch den Umstand, dass sie behauptet: «Die Waldungen der Bauern sind fast durchimgi! abgetrieben,» wogegen durch die Organe der Forstinsprction nachgewiesen werden kann. dass speciell die bäuerlichen Waldbestände der Bezirke Großlaschitz und R'lfnitz, welche hier vor allem in Betracht kommen, ganz ungewöhnlich geschont sind und deshalb sowie wegen d»r Dichtigkeit ihrer Bestockung einen abnorm hohrn V>rlauf6ui»'it besitzen. Politische Uebersicht. (Alpiner Wirtschaftsoerband.) Wie be« reits gemeldet, beruft Graf Wurmbrand vor Zusammentritt des R.ichsralhes eine Conferenz der deutschen Ab« geordneten der Alpenländer ein behufs Crzielung eines gemeinsamen Vorgehens namentlich in wirtschaftlichen Fiagei'. Es sollen auf dieser Conferenz die ersten allein eine Summe von 100.000 Lire, woraus man entnehmen kann, wie haushälterisch gewirtschastet werden muss «to mulce lkk lwo 6N^8 lN66l,». V> Vine Million Lire steht zur Verfügung des Staats« Secretariats. Davon müssen alle Nuntiatnren erster und zweiler Klasse, alle Internuntien. apostolischen Delegaten politischen Charakters und alle diplomatischen Reisen und außerordentlichen Gesandtschaften bei besonderen Anlässen unterhalten werden. Zugleich wirb der große in (luiitt befindliche Veamtenstab des Ministeriums daraus besoldet. Es bestehen zur Zeit vier große Nun« liaturen in Wien. Paris, Madrid und Lissabon, zwei Nuntiaturen iu München und in Brüssel, zwei Inter-nui'tiatnrrn im Haag und in Rio de Janeiro und drei aposlulijche Delegationen 1.) für Ecuador. Bolivia und Peru. 2.) Zr Columbia und 3.) San Dymingo. Haiti und Venezuela. Die Nuntiatur der Schweiz und die Delegation für Chili und Costarica find vacant. Die übrigen 7 Delegationen siud rcin kirchlichen Charakters uud unterstehen der Propaganda.* Die Sume von 1.500.000 unter dem Titel «für die Veamtel,» wird nicht für active Beamte des Heiligen Stuhles verausgabt, sondern umfasst Pensionszahlungen. Als am 20. September 1870 die Piemun-t,sen durch die Bresche der Porta Pia in Rom ein- * Hiehri gehören die Delegationen in l.) Eonstantinopl'l, 2.) Eg^N"» und Arabien, !!,) Griechenland, 4.) Ostindien, l») Me^votnunri,. Kurdistan nnd Mein.Vlnnenieu, li.) Prrsirn und ?.) Syvn». Schritte zur Vrünouug eines «alpinen Wirtschafte Verbandes» unternommen werden. (Aus dem IungczecheN'Lager.) Rührig' keit kann man den Iungczechen nicht absprechen. Kaum hat sich die Wahlagitation gelegt, so setzen sie sich schon wieder mit der Wählerschaft in Contact. Allerdings wird dabei die Absicht, den Wählerschaften einen Theil der Verantwortlichkeit auf die Schultern zu laden, nicht zu verkennen sein. Es wurde eine Versammlung von juugczechischen Vertrauensmännern aus ganz Böhmen zur Feststellung eines Actionsproqrammcs im Reichsrathe für den 5. April d. I. nach Prag einberufen. (Ritter von Wafer.) Vom Herrn Ober» Landeegerichtspräsidenten Dr. von Wafer ist folgendes Dankschreiben hinausgegeben worden: «Die Adresse, welche sämmtliche richterliche Beamte im Sprengel des Orazer Oberlandesgerichtes an mich aus Aulass meines 80. Geburtstages richteten, dient mir als erfreuliches Zeichen ihrer persönlichen Theilnahme an meinem Ge» schicke und zugleich als eine ehrenvolle Anerkennung meiner Leistungen auf dem Gebiete der Rechtswissen-schaft und der praktischen Rechtspflege. Gerührten Her« zens sage ich < allen, die sich an dieser Adresse betheiligt haben, meinen innigsten Dank Es erfüllt mich mit Stolz und gewährt mir am Schlüsse meiner Laufbahn eine große Befriediguug, durch zwei Decennien an der Spitze eines Gremiums gestanden zu sein und sechs Gerichtshöfe und hundertundzwanzig Bezirksgerichte geleitet zu haben, deren Organe in Beziehung auf die corrects und unparteiische Rechtsprechuug, Ordnung und Disciplin, Pflichtentreue uud innere Harmonie sich auszeichnen und keinen Vergleich zu scheuen haben. Ich bitte die sämmtlichen Herren Mitrichter im Grazer Oberlandesgerichtssprengel, ihrem alt gewordenen Amts-Vorstände ein freundliches Andenken zu bewahreu». (Gemeinderaths-Wahlen in Wien.) Die bevorstehende Neuwahl des Gemeinderathes von Groß-Wien hat eine Wahlbewegung wachgerufen, die noch größere Dimensionen anzunehmen verspricht, als die küum erst beendete Wahlbewegung anlässlich der Reichsraths Wahlen. Insbesondere sehen die Anti-Liberalen alle Hebel in Bewegung, um sich so zahlreiche Mandate als möglich zu sichern. Im ganzen sind 138 Gemeinderaths, und 342 Bezitksausschuss-Mandate zu besetzen, und da die Zahl der Wahlberechtigten an 90.000 beträgt, so »st es erklärlich, dass die Agitation eine bisher ungekaunte Ausdehnung erreicht. (Zur Situation.) Die bevorstehende Gruppierung der Parteien im neugewählten Abgeurdnetenhause bildet, wie leicht erklärlich, im gegenwärtigen Augenblicke den Hanptgegenstand der journalistischen Discussion. Es treten da mitunter die seltsamsten und unwahrscheinlichsten Combinationen zutage. Feststehende Beschlüsse liegen jedoch von keiner Seite vor und dürften auch vor dem Beginn der Adressdebatte im neugewählten Hause kaum zu erwarteu srin. Jedenfalls werden erst die beim Zusammentritte des Reichsrathes stattfindenden Parteikonferenzen einige Klärung in das gegenwärtige Chaos bringen. Ein Zusammengehen der Deutsch-Liberalen und der Polen wird in den meisten Blättern als die wahrscheinlichste Eventualität hingestellt. (Dalmatien.) Bei der Reichsrathswahl im Stadtbezirke Zara wurde Süpuk (Kroate) wiedergewählt. Der italienische Candidat Baron Lapenna erhielt eine starke Minorität. Das Resultat der Wahl in Spalato ist noch ausstä'udig. rückten, zogen es die weitaus meisten päpstlichen Beamten vor. nicht in italienische Dienste überzutreten. Der Papst konnte jedoch den ganzen Beamten.Apparat nicht weiter verwenden, und so wurden denn die meisten pensioniert. In den ersten zehn Jahren waren diese so erwachsenen Ausgaben ganz ungeheuer; aber Pius IX. wollte seine treuen Diener nicht ganz dem Elende überliefern, und so nahm er denn diese große Last auf sich. Naturgemäß vermindert sich diese Summe von Jahr zu Jahr durch eintreteude Todesfälle, fo dass dieselbe jetzt auf dem bescheidenen Standpunkte von anderthalb Millionen angekommen ist. Wenngleich die vorstehenden Angaben die mehr oder weniger festeu regelmäßigen Ausgabetitel umfassen, so sind damit doch die Anforderungen au den Heiligen Stuhl keineswegs abgeschlossen. Die außerordentlichen Ausgaben werden nur zum allcrkleiusten Theile dem Publicum bekannt. Und welche Summen dabei häufig in Frage kommen, ersieht man aus der nun schon zum drittenmale erfolgten Zuwendung von 500.000 Lire an die 60N8l'6Mtio 66 pr-op^nou liclo. Die vielen ge« lehrte» Institute Roms, wie die Akadmie des heiligen Thomas, die Onleren/.k ^uriäico-^toi-icIiL, die ^isa.ewait stärkt, folgende > ^ rantien geschaffen werden: R'forM iH 5' j Verwaltungsgerichtsbarkeit. D'sc'pl'"" ^n? ' Pragmatik, locale Autonomie der Gein 5 (Oesterreich » Ungarn "., ^ land.) Angesichts der in letzter Z"^ i, denen Journalen enthaltenen MlM^ ^ dermaligen Stand der Verhandlung ^1 Abschlusses eine« neuen Handelsveltl"!i ^„i land wird die .Pol. Corr.» voi' ' ^ ^ darauf aufmerksam gemacht, dass, " heü ligten Regierungen sowie die DeW Ahi Beginn der Verhandlungen die ab!"' „F zugesagt haben, alle selche Mitthe'» ^h ^ weise bloß auf Combinationen beruy ^ !> mit großer Vorsicht aufzunehmen !'" '^ Z» besondere darauf hingewiesen. ^'g/,,^lM ' Verhandlungen keine wesentliche ^" ^„d^ ist und die Hoffnung auf das O ^ftd. -Vertrages fortdauernd'aufrecht "!)"" )g> (Das Exequatur entzou ^ ^ denblatt. bestätigt die Melduna ""' iM' des Exequaturs des österreichisch.'""" ^ß'" consul« Linich seitens der chiles ^ A,, fehlen «och authentische Berichte. 00 ^^ des Nets vertrauenswürdigen Llmu) ^ ^, Mittelung von begründet sei oder nicht. Die Au ^ ^, ^ welcher deutscher Staatsangehöriger^ ^ ^ bestätigt. Der deutsche Cousul ^e« . d'e^-österreisch-ungarischen StaatsangeY" " ^le > österreichisch-uugarlsche» Consul« .^ ihren Posten anwesend. , ..,. a <" ^' M>'^ (Arbeiterkundgebuna die",^ Pariser revolutionäre Comite', w"^ ^tB, -vom I.Mai organisiert, hat "'" ^e"^ Mitgliedern ernannt, welche dem P ^ 1-' überweisen soll. Die Deputierten -"" ^ roul und Lachiz? werden sie empl""^« ^, merpräsidenten Flouquet vorstellen. Zt^ , dahin, es solle allen Angestellten ^ ^,<1 und Arbeitern auf den Bauplätzen ^« 1. Mai Urlaub ertheilt werden. ^Mls"H (Russland.) Nach ""lHr^l"' ^ ist trotz der verschiedenartigen Mß^^ü. rnssische Regierung ^ strömung ergriffen hat, d,e,e ^„ehw^ Landbevölkerung noch immer »" ^ ^esc so dass man an maßgebender ^ ^ ^, keinen Augenblick außeracht "'A ^ 3!" ! macht sich insbesondere auch "" sende Nuswanderungslust beme °"^M (Iu Irland) h^ , ^" ^erg^ > scheint alle Classen der Be.olter "^^,tt tage beschlossen eine Menge " ^hah" s . die Waterford, und Limer.ck» ^^^^^^.,, und derselben leine Waren zur ^ert, ^l"" weil der Director der «H ftch ^^ gest , Gepäcksträger und Signal.ste», " ,^> ^ wieder anzustellen. . . M l- ,,sch, wird. Ioha,me^"n^che" «ber ^H^tc ^'Kss Unvergessen bleibe die °"^^^ ql"^, n"'^'^ , des Portals am Klosterhofe d" ^, he .l ^ Hinweis auf die Äusgra u ^ ^ ^t o^s^r^ '^arpineto, der Munificenz dee großartigen Wasserleitung '"" Hede'' ' fts5 '. Monumeute, deren ^sten "^ P ^ 5 , in Perugia, der V.schof^.^ Ot ^^, vermag jeder zu seh''"' ., a„ das ' ^ 'V, Volleuduug der Oedenk.ä le " ,„ ,«r . , im Cortile della Pig'w "2 >^.^ die Ausführung des ^r" Z,- K < lich. dass d.^ses nicht m.t k u T"l y «l ^^, ^ Auf dem altehrwur^ e .^, „,. . über den Schätzen von Ä v ^h' ^ ' ,„' , nend, ist im Laufe des v ,„rd ^^ , eine Sternwarte, e.nger'« ' ^ t ^,^ H-Heilige Vater eine H^O 'Wer sich bei einem VeM' ^r ^" g^/^ Präci imis.Instrumente zu ° ^ „e^ ^ .^ ^ z iich waren, wer Kuppel auf dem Thmme ^, v^^ Himmelsphotogravhle a"" Ul'ch' verstehen, dass dies^ «"ft" ^ waltige ist. ^^ H^»«N..S4. i'° c7"°et sich -7^---------------------------------------------- ^ ^ U) auch ^^ ^^.^ 2^.^ ^^ ^^^^^ ö^ Aus Rom wird un. ^l!!?". drn M..s .^°lter Baron Brück, derzei-H "' dasd^ ''dern ^ diplomatischen Corp« ^h >^n ft^b . K^egänquis des Prinzen '^ > "giena,n ..^^ stattfinde. Die gleiche ^ > ^ B^Vehörden. Die Leiche wird ^t> ° "dz »ach L"hch> von dort zwischen 6 und ^ l>»?^ Freit.., f^'! verführt. Die Ankunft in >2^" H^^^' ^"pf""g °"f dem Bahn. >>« "des um"- "°"" angesehen wird. Nach- ^<^zen hande'lt"'^? Hause Savoyms ver- ^l' 35" den XI ' ,""'d der Ministerpräsident > V^chte Hnatsact abnehmen, welcher die ^7 ^""e m n und die Todesursache repro- ^ " °U2 in ke " S/"^ der Prinz Victor «wer Weise als Prätendent auf. 5'^an^°skar) werden Unruhen qe-^.^^iirden f Austin-Bai «"gefallen sein . l^ ° vrdnun. wi/z. ^"^ We„ imstande qe« >^?dst,^ w.eder herzustellen. Hastings eine Rede. ^i^ >nyf^« und ganzen mit der äußeren ^>^°lilit der w .^"^n "klärte, jedoch die ^^^H^ung scharf lritlsierte. 3 <> 3all" ^ siebzig erschienen, geführ? >^dit>e die ^r?." """ ^ Kinslu. ^!le ^ ^"ch ^ ^sr,edlgung und Anerkennung ^ m^ ^"Mischen «"5^""^ bewiesenen großen '.Xz"'°>"tnen^ " ^and und Forstwirtschaft und O 3ü^n st "'" Industrien. Diesbezügliche ^r?)°''"N8 . "lns° sichereren Schuh und , ^ "en, s°Ige der Arbeit auf diefen Ge- '»'^ linder,. '«rd demnächst von Mailand ^7 ^ > der Ed^l.ch ^ Mai dieses Jahres > > o" ^dan ^"kn-Industrie statt, und da Vier «.""he lie.f ^l°"»nen, weil dieses Gebiet ^^ V^n, y" " ^ Zurüstung befindlichen ^ F'^e d ^ v^ inen"^' °"° ""den zunächst l3,^i 7 ^inladu " "' "" °uf demselben über ><" ^> beHZ " und die zu veranstalten- ^>!^ der Ä, ^'« »'"he Versammlung ^^3^^"^na abgalten ^^„ D^ '^^'Nusste ' " " unermüdlich seinen '^M sei>,H 'n denen nur zu oft ein ^<^'nden. d^^u^l ausmachte, in denen ^'^> kk." 'eine St.-"feilte, die Mittel be- ^? « Nig^"t>un f^tsetzen zn können. ^. ')^> d ' ^/lückllch ^standen, als '<< °"Nte und ^"^3.^°"0r. 'einem ^>m gute U..^lsere Tage in Aussicht " ''t M ""d anaps. ""' deren Zuspruch ihn ^^ ^>Pft^ ''". um de"ntwilleu er V't5^r^ l der dornenvollen Bahn. die Vd s'i^ 'r sck und "gem W.s^o^ V« Ä^^Ü.,^^ "nen angeschenen ^^Ä'V 'en 9„ u'd im Publicum. er- ^.H^"^^ um die andere >> >> i. d^b" "a' er glücklich? ^X^hrei'! Nomen c" " das Vewusstse n l'?^ !^ 'hch^'s L ' " " ^'"'"eit empfand. " ^ l^« ' ^Nde?,,d"rum gegeben hätte ^H?>d^ ^^^ M Seite ^X^s< ^ps,," arbe.ten d.rftc. die l "0 w> d n ' Ja n^ 'U" 'hm trauerte und ^ ^N er'tV-wchr! O«b es nicht ^ "" 3Les7"'^lich ein Wesen von ' N"t ganz deutlich aus» Kinder werden den Ausschuss bilden, welchen die Ein» ladungen an ihre Altersgenossen und deren Eltern zunächst für Italien und dann für die übrigen Länder unterzeichnet. — Verrückt genug ist die Idee jedenfalls, um bei unvernünftigen Eltern Anklang zu finden. — (Dr. Rieger beim Papst.) Der «Czech» meldet aus Rom: Dr. Rieger und Gemahlin wohnten im Vatican einer vom Papste celebrierten Messe bei; beide empfiengen sodann aus den Händen deS Papstes das Abendmahl und wurden von Sr. Heiligkeit in halb' stündiger Privataudienz empfangen. Der Papst empfteng Dr. Rieger sehr gnädig, sagte, er habe von ihm viel Gutes gehört und wisse, dass er sich um das czechische Voll große Verdienste erworben. Hierauf wurde Dr. Rieger vom Slaatsfecretär Cardinal Rampolla mit gleicher Liebenswürdigkeit empfangen. — (Schiffs - Unfall.) Der von Trieft kommende, nach Newyorl fahrende Dampfer «Utopia» mit 700 italienischen Auswanderern stieß bei Gibraltar in der Bucht mit den englischen Panzerschiffen «Anson» und «Rodney» zusammen und sank unter. 200 Personen sollen umgekommen sein; die Besatzung des Schiffes wurde gerettet. — (Häringfang in der Nordsee.) Wie reichlich in diesem Jahre die Häringe an der Nordsee-Küste vorhanden sein müssen, geht, wie aus Elmshorn berichtet wird, daraus heivor, dass augenblicklich im dortigen Hafen 10 Ewer mit grünen Häringen liegen. Einige oerfelben haben ihre ganze Ladung (700 bis 800 Körbe oder circa 40.000 Pfund) in 24 Stunden gefangen. Auch in Uetersen und Glückstadt soll eine ganze Reihe Fahrzeuge mit derselben Ladung liegen. Die Schiffer versuchten, ihre Waren als Dünger an die Landleute der Umgebung abzusetzen. — (März. Gewitter.) In Groß-Maros entlud sich Montag ein März-Gewitter, das einem Hochsommer» Orkan in nichts nachstand. Es donnerte und blitzte und ein Hagelschlag prasselte hernieder; das Gebirge erdröhnte vom Tosen des Sturme«, und ungemein dicht fielen die haselnussgroßen Hagelkörner. Um halb 5 Uhr hatte das Gewitter ausgetobt, und ein doppelter Regenbogen ver» klärte die Landschaft. — (O'Brien in Concurs.) Der irifche Deputierte O'Brien wurde bekanntlich vom Minister-Präsidenten Lord Salisbury auf Ehrenbeleidigung angeklagt und vom Dubliner Gerichtshof zu einer größeren Gelbstrafe verurtheilt. Allein O'Brien weigerte sich, die Summe zu bezahlen. Nunmehr hat das Dubliner Tribunal den Concurs über das Vermögen des hartnäckigen Deputierten verhängt. — (Die Contefsa Vadin i — irrsinnig.) Bei der aus dem Strafftrocesfe bekannten herzlosen Stiefmutter Teresa Contessa Badini in Trieft sind Spuren des Wahnsinns aufgetreten, die ihre Aufnahme in das Beobachtungszimmer des städtischen Krankenhauses nothwendig machten. — (Eine Wette.) Der russische Edelmann Funalskij ist nach 79tägiger Reise mittels Trojka aus Samara in Paris eingetroffen. Er wettete, die Fahrt nach Paris in achtzig Tagen zu machen, und gewann 180.000 Rubel. — (DaS Palais Nassau in Wien) ist um den Preis von einer Million Gulden an die russische Votschaft verkauft worden, welche im kommenden Jahre in diefes Palais übersiedeln dürfte. geprägten Zügen neben sich zu sehen wähnte? War dies eine Reminiscenz aus seinem früheren Dasein, die ihm nur mehr als eine traumhafte Erinnerung vorstand? Empfand er da« Erwachen aus solch berückendem Traume in die rauhe, nüchterne, einsame Wirklichkeit nicht mit verdoppeltem Schmerze? Während er Bild um Bild der Vergangenheit an sich vorüberziehen ließ, entsann er sich Plötzlich auch jener italienischen Reise vor Jahren, die mit der Episode im Postwagen begonnen halte. Was mochte ans jenem Mädchen geworden sein? Gedachte dasselbe als angehende ehrsame Matrone wohl noch der gemeinsamen Fahrt? Im selben Momente, als Dr. Brand sich die F>age stellte, fuhr er fast heftig zusammen. Mit mög. lichstem Geräusch trat eben seine treue alte Haushälterin auf die Schwelle und meldete in unverhohlener sitt. licher Entrüstung, dass eine «weibliche Person» ihn zu dieser Stunde noch zu sprechen wünsche. «Es fehlt gar nicht mehr viel Zeit bis zur Thorsperre. Herr Doctor. Ich weiß nicht, ob ich die Person überhaupt noch hätte hereinlassen sollen, denn sie qe-hört nicht zu unserer Kundschaft, aver sie hat so was Nobles an sich. Vielleicht ist es eine reiche Dame, die zum Herrn Doctor will!» meinte die brave Alte halb verlegen «Hat sie keinen Namen angegeben?» «Nein. sie sagte mir. ich solle eine alte Bekannte meldm, und ist so dicht verschleiert, dass man kein Gesicht sehen kann!» «So führen Sk sie herein!» entgegnete der Arzt sich erhebend und den Schirm von der Lampe entfernend. Die Alte verließ das Gemach. Gleich darauf ver< 20. März 1891. 515 — (Zu guter Letzt.) «Warum gehen Sie denn mit Ihrer Braut immer auf den Bahnhof fpazieren?» — «Ganz einfach, da kann man sich ungestört küssen, denn die Leute denken, man nimmt Abschied.» Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Personalnachrichten.) Vorgestern ist der Commandant der 28. Infanterie»Truppen ° Division in Laibach, Se. Excellenz Herr FML. Mattel Edler von Hermannshort, nach Pola abgereist. Dorthin hat sich auch der Commandant der 3. Artillerie Brigade in Graz, GM. Ritter von Kropaket, begeben. — (Localbahn Üaibach-Stein.) Wie wir aus authentischer Quelle erfahren, wird mit 1. April der neue ermäßigte Gütertarif für diese Bahnlinie in Kraft treten. Damit dürfte einem lange gehegten Wunsche der an der Bahn interessierten Frachter entsprochen werden. Diese Ermäßigung der Gütertarife ist aber auch im Interesse der Eisenbahngesellschaft selbst gelegen, weil die Lebensfähigkeit einer Nahn weit mehr vom Gütertransporte als vom Perfonenverkehre abhängt, ersterer aber nur bei einem den localen Verhältnissen Rechnung tragenden Tarife prosperieren kann. Netreffs des Personenverkehres tauchte wiederholt in Stein wie in Laibach die Frage auf, wieso es denn komme, dass der gegenwärtige Fahrplan derart zusammengestellt ist, dass ein Vergnügungsausflug von Laibach nach Stein fast unausführbar erfcheint, nach» dem der letzte Zug fchon um 2 Uhr 50 Minuten nachmittags von Stein nach Laibach abfährt. Die Inbetriebsetzung des für die Sonn- und Feiertage im Sommer in Aussicht genommenen Zuges mit der Abfahrt von Laibach um 1 Uhr 30 Minuten nachmittags und mit der Rückfahrt von Stein nach Laibach um 6 Uhr 10 Minuten abends würde sicherlich schon jetzt nicht nur dem all» gemeinen Wunsche der Bevölkerung entsprechen, sondern auch der Vahngesellschaft eme namhafte Einnahme bringen. Warum alfo nicht das Angenehme mit dem Nutzlichen verbinden? Wir befinden uns vor den Osterfeiertagen. Es wäre sehr erfreulich, wenn uns die betriebführende Direction der l. l. Staatsbahnen den erwähnten Zug als Osterei bescheren würde! — (Nach dreißig Jahren.) Aus Klagenfurt wird geschrieben: Im Jahre 1661 absolvierten die hiesige Staats-Oberrealschule 23 junge Männer, welche sich bei ihrem Abschiedsfeste das feierliche Versprechen gaben, nach dreißig Jahren, also im August 1891, wieder in der kärntischen Hauptstadt zusammen zu kommen. Die Vorbereitungen zu dieser Zusammenkunft wurden bereits in Angriff genommen, und ist es unter den damaligen 23 Studenten namentlich der jetzige Landes-Forstinspector von Krain, Herr Wenzel Goll, welcher die Corre-spondenz zwischen den in aller Welt gerstreuten, darunter einige in Steiermark, eifrig besorgt. Von den damaligen Dreiundzwanzig leben neunzehn, davon riner in Amerika als Fabrikant, die anderen in angesehenen Lebensstellungen zumeist außer Kärnten. — (Verein der Gottscheer in Wien.) Man berichtet uns aus Wien: Durchdrungen von der Ueberzeugung, dafs die Liebe zur Heimat und dem Vater« Haufe und das Gefühl der Zusammengehörigkeit in den Herzen aller unserer Landsleute mächtig wurzelt, hat es ein Fähnlein treuer Gotische«, dem Beispiele anderer deutscher Landsmannschaften folgend, unternommen, hier, in der Metropole des Reiches, zu Nutz und Frommen rieth dem Arzte, welcher sich von der Thür ab und dem Kamin zugewandt hatte, das Rauschen eines seidenen Kleides, dass er nicht mehr allein sei. Ehe er noch Zeit hatte, der Eintretenden ent« gegenzutreten, ja. ehe er die dicht verschleierte Gestalt noch recht ins Auge fassen konnte, schlug eine ihm nur zu wohlbekannte, aber leise Stimme an sein Ohr: «Verzeihen Sie diesen außergewöhnlichen Schritt, Herr Doctor, und ermessen Sie aus demselben, welch unbedingtes Vertrauen ich in Sie und Ihre Freundschaft sehe!» «Baronin l» Er stieß das Wort halb zweifelnd hervor, als wage er es nicht, an das Unfassliche zu glauben; dem scharfen Beobachter wäre aber neben dem zögernden Zweifel auch ein unverhohlen freudiges Vibrieren feiner Stimme nicht entgangen. «Baronin — täuschen mich meine Sinne nicht?» «Nein, mein lieber Doctor. Außerordentliche Er« eigliisse erheisch?!, auch ungewöhnliche Mittel! Ich bin es wirklich. Hilda Waldau — und der wohlmeinenden, uneigennützigen Freundschaft eingedenk, welche Sie einst für mich an den Tag legten, komme ich heute m der Stunde höchster Noth zu Ihnen, wie zu meinem Er« löfer, von dem ich Befreiung erhoffe!» Vei dirsen Worten schlug sie den Schleier zurück, und es hätte wohl kaum mehr der Worte der Ba' ronin bedurft, um den Arzt zu überzeugen, dass Ungewöhnliches sich zugetragen haben müsse, um eine solche Verstörung in den Zügen der schönen Frau her. vorzurufen. (Fortsetzung folgt.) Llltbacher Zeitung Nr. 64. 516 20.B^, der engeren Heimat einen Verein zu gründen, welcher den Titel: «Verein der Deutschen aus Gotischer» führen wird. Zweck des Vereines ist: Die moralische und materielle Unterstützung von bedürftigen Vereinsmitgliedern und unterstuhungswürdigen Landsleuten; die Unterstützung von Wohlthätigkcits- und patriotischen Unternehmungen; die Förderung des geselligen Verkehrs zur Hebung der engeren Landsmannschaft. Zur Förderung dieses Zweckes wurde die Herausgabe eines monatlich erscheinenden Vereinsorganes, «Mittheilungen des Vereines der Deutschen aus Gottschee», ins Auge gefasst, von dem soeben die erste Nummer erschienen ist. Der Verein, welcher über Initiative der Herren F. Obermann, Mathias Schuster, Joses Springer, Georg und Andreas Rösch itsch ins Leben gerufen wurde, hält am 30sten April im Vereinslocale (Wien, I., Niebelungena>sse 9) die constituierende Generalversammlung ab. Beitritts-anmeldungen :,immt Kaufmann Iofef Springer. IV., Favorilenstrahe 4 in Wien, entgegen. Gesellige Zusammenkunft der Mitglieder jeden Mittwoch abends in Hammer-schmids Restauration. * (Landeshauptmann Dr. Pollular f) Wie bereits gemeldt. war die Leiche des verstorbenen Landeshauptmannes Dr. Iofes Pollular im zweiten Stockwerke der landschaftlichen Burg aufgebahrt. Das ge» riiumige Gemach war aus diesem Anlasse von der Leichen« beerdigungsanstalt Doberlet schwarz drapiert; in der Mitte desselben war ein prachtvoller Katafalk aufgestellt, umgeben von 60 Lichtern. Drr Leichnam ruhte in einem Glasmetallsarge. Das Antlitz des Verblichenen war nur wenig verändert. Zu Füßen der Leiche lag ein präch» tiger, von dem langjährigen Freunde des Verstorbenen, Herrn Eanonicus Mun, gespendeter Kranz, daneben auf einem schwarzen Kissen der dem Verstorbenen verliehene Orden der eisernen Krone dritter Classe. Per übrig gebliebene Raum zu beiden Seiten des Katafalks war mit exotischen Pflanzen geschmückt. Das Leichenbegängnis fand gestern nachmittags 5 Uhr mit großem Trauergepränge und bei außerordentlich reger Betheiligung der Bevölkerung der Landeshauptstadt und der Umgebung statt. Die Einsegnung wurde von dem hochwürdigsten heirn Fürstbischof vorgenommen, worauf etwa hundert Mitglieder des Gesangschores der «Glasbena Matica» und des «Slavec», welche vor dem Thore der landschaftlichen Nurg Aufstellung genommen hatten, den Trauerchor «M^or wu!» sangen. Sodann wurde der Sarg gehoben, und der lange Trauerzug sehte sich in Bewegung. Den schier unabsehbaren Zug eröffneten die freiwilligen Feuerwehren von Laibach, Adelsberg, Waitsch, Schischta, St. Veit und Lulovitz unter dem Commando des Herrn Josef Gerber; sodann folgten der Arrangeur der Beerdigungsanstalt des Herrn Doberlet und die Kreuzträger mit den Florträgern zur Seite, ferner die Waisenkinder, das Aloysianum, der Gesellenverein, der Laibacher «Sokol» in Uniform mit der Fahne, die Lai« bacher Oitalmca mit der Fahne, der «Slavec» mit der Fahne, die Aitalnica und der Gesellenverein von St. Veit ob Laibach mit Fahnen, eine Deputation aus dem Geburtsorte des Verstorbenen, weiters die Kranzträger, und zwar Diener des Zwangsarbeitshauses, Diener des Landesausschusses und Herrschaflsbediente, Diener der Leichen-beeldigungsanstalt, üandesbeamte und eine Deputation von Dobrova, sodann der Träger des dem Verblichenen verliehenen Ordens der eisernen Krone, die Patres Francis» caner, die hochw. Geistlichkeit mit dem Herrn Fürstbischof und dann die Leiche, getragen von den Dienern der Beerdigungsanstalt, mit Fackelträgern zu beiden Seiten. Hinter dem Sarge folgten die Familienmitglieder und Verwandten des Verstorbenen, die Landtagsabgeordneten mit Herrn Landcshaliptmann - Stellvertreter Baron Otto Apfaltrern an der Spitze, der Landesausschuss und die Landesbeamten, Herr Laubespräsident Baron Winller mit den Räthen und Beamten der k. l. Landesregierung, die Chefs und Beamten des k. k. Landesgerichtes und der Staatsanwaltschaft, der Finanzdirection und Finanz» procuratur, der Tabak» Hauptsabril, das OfficierScorps mit Herrn GM. Schilhawsly an der Spitze, die Handels-lammerräthe, zahlreiche Geistliche aus der Stadt und vom Lande, Deputationen und eine unübersehbare Reihe anderer Leidtragender. In der Domlirche angelangt, wurde die Leiche vom hochwürdigsten Herrn Fürstbischof nochmals eingesegnet und, nachdem die Sänger einen Trauerchor gesungen, sodcmn in de>, reich decoriert.n Leichenwagen gehoben, »voraus Dompcopst Dr, Klofutar den Conduct aus den Gottesacker zu St. Christoph leitete. In den Straßen und aus den Plätzen, über welche der Trauerzug sich bewegte, brannten die Gaslaternen, und bis zum ssriedhofe hinaus bildete ein nach Tausenden zählendes Publimm ein dichtes Spalier zu beiden Seiten. Die Leidtragenden folgten im Trauerzuge bis zum Grabe und verließen den Friebhaf zumeist erst nach Vollendung der üblichen Feierlichkeiten. Der ganze Leichenzug bewegte sich in musterhafter Ordnung, sowie überhaupt auch da? Arrangement dcr U»sliahrli bert Schumann: Nachtstück; d) I. I, PaderewSli: M-nuotto k 1' antique,; e) Schubert»Liszt: «Erlkönig», Frau Marie Fu rla n i - Seyd el. 3.) L. van Beethoven: Trio für Violine, Viola und Violoncello, op. 8. a) Nariea, d) ^,ä»8io, 0) ^llsssrotw all» kolacok, ä) H,llüllut6 Vierbegleitung. 'Solo Frl. Fina von Schrey, 5.) Franz Liszt: «Don-Juan»»Phantasie, Frau Marie Furlani» Seydel. 6.) Robert Volkmann: Serenade für Streicherchor mit Violoncellsolo. Solo Herr Karl Lasner. — Anfang um 7 Uhr abends. — (In Domfchale) wehte vorgestern und gestern zum Zeichen allgemeiner Hochachtung, welcher sich der verewigte Landeshauptmann Dr. Pollular auch in diesem blühendem Fabriksorte erfreute, ober der Kaiser» büfte die Trauerflagge. — (Slovenisches Theater.) Vor mäßig besuchtem Hause gelangte gestern der dramatisierte Bauern» roman «Mljloälli gknvuoätuL pl-igogy, zur Aufführung Wie schon aus dem langathmigen Titel entnommen werden lann, haben wir es da mit einem echten, schablonen« mäßigen Erzeugnisse der Birch-Pfeifer'schen Dutzendware zu thun, deren idealisierte Bauerngestalten nach Auer-bach'schem Recepte in allerlei romantischen, unmöglichen Situationen heutzutage nur mehr komisch wirlen. Die Darstellung kann im ganzen und großen als gelungen betrachtet werden, da die Darsteller ihre Rollen eingehend studiert hatten und die Scenierung tadellos klappte. Allerdings müssen wir einzelnen Schauspielern empfehlen, dass sie die Gefühlsduselei einer veralteten Komödie durch entsprechende Mäßigung im Spiel und den Vewegungen den Zuhörern verdaulicher gestalten, ebenso wie eine entsprechende Kürzung der endlosen Monologe und Zwisgespräche sehr angezeigt gewesen wäre. ^ — (Ertrunken.) A>n 15, März l. I. wurde von dem Knechte Auto» Papler von VtiUer.Birlendors im Feistritzbache die Leiche der 77jährigen Inwohnerin Dorothea Kerzic aufgesunden. Da constatiert wurde, dass die Genannte am 14. d. M. gegen die Kirche in Mitter-Birlenborf gegangen war, so liegt die Annahme nahe, dass sie infolge ihrer Kurzsichtigkeit vom richtigen Wege ab- und über die Felder zum Bache kam, der dort ein sehr steiles, bei 3 Meter hohes Ufer hat. — (Oesterreichischer Katholikentag.) Nnch einer Meldung des Linzer 'Voltsblalt» wird der dritte allgemeine österreichische Katholikentag im Laufe des! nächsten Jahres in Linz abgehalten n»^, i!l bereitenden Arbeiten hiezu werden se^" .^ ! bereits in Angriff genommen. . . ^ ^ — (Hilfsbeamten - Vere' n' ?'" beamten»Kranken- undUnterstützungsve"'" ' heute abends halb 8 Uhr im Oasthau'e ^^ der Bahnhofgasse seine diesjährige ^"«M^ ab. Auf der Tagesordnung stehen b" ,^i' berichte, Wahl des Ausschusse« und Be!V' den Antrag auf Aenderung der Statute" , x — (Aus Fiume) wird ge""^! der Hafen sowie die Docks werden " ^ ^ Die internationale Elektricitäts'GesellWl , ^, ^,^! lichen Arbeiten bis 1. November zu be" ^" — (Verhafteter Deserte u ^ ^, Josef Pevc aus Rudolfswert, welch" ° ^ von feinem Regimenle Freiherr von ^ ^e" ^ wich, wurde vorgestern in Agram ^c eli<^ dortigen Ergänzungs-Bezirlscommando k ^ — (Arbeiterbewegun g) < ;„ l?' Zeit in der Schuhwarenfabrik P"^l" .ziv^ gebrochene Slreil ist beendet. Siebe"" , kende Arbeiter wurden entlassen. Neueste M ^>, Driginal-Telegramme der „Laibache ^ Prag, 19. März. «hlas Näroda' ^ Spitze des Blatte«, dafs Se. Ml"" P^. zum Vefuche der Landesausstellung ""^ ^ Dieselbe wird am 15. Mai eröffnet, ^ dem Besuche des Kaisers erregt u"'" ^n ^ sehen, als gestern gegentheilige -""H waren. sH,alB" Trieft, 19. März. Die Han^ " iB" ein Memorandum an den Handel» ,^.B gelegenheit der Unterstützung des o^e" ,^ Lloyd zu lichten. ^ serbischen Partei Dr. Matijevic lV" ' ^ ? Wahlergebnis ist noch lein endail"^'^, die Handelskammern von Spalaw ^„g ^ London, 19. März. Einer ^ ^ "' aus Gibraltar zufolge wird die ö,^p>a' s anlässlich des Unterganges der ^g ^ hundert geschäht. Bisher wurden rettet; 90 Todte wurden aMf»"^ ^<, Mcfiko, 19. März. E"iem ^. . Lima zufolge ist daselbst e,n U ^, 5 Regierung eingetroffen, um «>Y'li ^., auszurüsten. . cjtalie^' ^ > , Chicago. 19. März. Am ^ höltt^ , fällig die Aeußerung eines V^ « ? F^ Mitglied der Maffia gehängt "' AM > demselben durch Messerstiche l^ ^< und entflohen. «>' ^— Verstorbene. ^ Den 18. Mär, Ia'ob ^>f' Castellgasse 12, Tuberculose. ^ '"^ «<>"'>"' Den 16. März. H"'mue K^ ^^.^'' lichen Liebe vom heil. VinceM ^ ^ ^ > Tubrrculose. „M s^ ^^ Den 1 7. März. Margarets Kuhthal 11, Wassersuchi.^^^^<^. ^ Lottoziehmlg ^ ----------------------ü^—------z „.«Hl,, ff ZL-L Z? ^'" Den 1«. März bew>M, " < und 6 2" über dem Normale- ^^ ^--^X^ VerantwortlichecNedactt^^^ Lichtsarben). »5 tr. b'^H ' ,„d s /M>' 1 - versendet robenwc'se V" ^.sn'l'"^ ^ K gehend. Nriese losten 10^^^^ ^« 517 Un;eiaeblatt. ' ">k ^ ^b«,z 'z,«°Mb,rg wird ' >«',!^'°°>pib°r °°- Masse. '<'^', " »!»,? 6°m.ir«c»m. (996) 3—1 Nr. 1529. Curatorsbeftellung. Im Nachhange zum diesgerlchtlichen Edicte vom 10. Damtier 1890. Z. 8273. wird bekannt gegebn», dass für die verstorbenen, respective linbelanllt wo befindlichen Tabulargläubiger Johann Frau! von Vitinje und Gregor Kastelic von Knhleuberg. beziehungsweise den un-bekannten Erben und Rechtsnachfolgern. Herr Josef Gärtner von Feistritz zum Curator bestellt worden ist und ihm die Bescheide über die executive Feilbietung der Realitäten Einlagen ZZ. 13 und 14 der Catastralgemeinde Kühlenberg zu« gestellt worden sind. K. k, Bezirksgericht Illyr.. Feistritz, am 4. März 1891. bode to zemljišèe pri prvem röku le za ali èez cenitveno vrednost, pri drugem r6ku pa tudi pod to vrednostjo oddalo. Dražbeni pogoji, vsled katerih je posebno vsak ponudnik dolžan, pred ponudbo 10% varšèine v roke draž-benega komisarja položiti, cenitveni zapisnik in zemljeknjižni izpisek leže v registraturi na upogled. G. kr. okrajno sodišèe na Kräkem dne 25. februvarja 1891. über dem Schätzungswert, bei der zweiten aber auch unter demselben hintangegeben werden wird. Die Licitations«Bedingnisse, wonach insbesondere jeder Licitant vor gemachtem Anbote ein lOproc. Vadium zu Handen der Licitationscommission zu erlegen hat, sowie das Schätzungsprotokoll und der Grundbuchsextract können in der dies-gerichtlichen Registratur eingesehen werden. K.k. Bezirksgericht Illyrisch - Feistritz. am 21. Februar 1891. (911) 3—2 Nr. 755. Reassumienmss ezecutiver Feilbietungen. In der Executionssache des Franz Kalan in Bischoflack gegen Barthelmä Fil in Safnitz Nr. 7 pcw. 350 ft. s. A. wurde die Reassumierung der executim'n Feilbietung der dem Varthelmä Fik vun Safnitz Nr. 7 gehörigen, gerichtlich auf 1410 fl, bewerteten Realität Einl. Nr. 14 der Catastralgemeilide Safnih t'c'williqt und zu deren Vornahme neuerlich die Tagsahmigeu auf d n 9. April und den 12. Mai 1891. jtdlsmal vormittags uon 11 bis 12 Uhr. hirrgl'richtk mit dein Anhauge angeordüct, dass die Roalität nur bei der zweiten Feilvi'tlMg auch unter dem Schätzungswerte hintangegeben werden wird. K. l. Bezirksgericht Vischoslack, am 17, Februar 1891. Rmtsklaü zur Laibaclier Zeitung Rr. ß4. Fmtag den 20. März 1891. ^^1 WM-.-- ,^!i2'»s>°cisr »., lussdor Per 7 fl. (1067) 3-2 Št. 70/A.O. Oklic izvršilne zemljisèine dražbe. Podpisani c. kr. krajni kornisar za agrar-ske operacije naznanja: Vsled sklepa vseh soposestnikov paSnika, imenovanega «Bukovlje», kateri je skupna lastnina opravièenih iz Zgornje Lipnice in Mošnje, prodane bodejo parcele štev. 475 in 444 katastralue obèine Lancovo, vknjižene pod vlogo at. 178 imenovane obèine. /.a to se doloèuje dan na 2 0. aprila 1891. 1. od 11. do 12. ure dopoludne pri obsiinskem uradu na Lancovem (pri Pižu). Dražbeni pogoji, vsled katerih je posebno vsak ponudnik primoran,- pred ponudbo 10% varšèine v roke dražbenega komisarja položiti, cenitveni zapisnik in semljeknjižni izpisek ležita pri meni na upogled. V Ljubljani dne 6. marca 1891. Rudolf grof Margheri 1. r. (1061) »-3 Z. N6. Fehlstelle. An der drelclassiaen Voltsschule zu Meixel-burq ist die dritte Lehrstelle der IV. Gehalts« classl! definitiv zu besclM«. Bewerber nm diesr Stelle wollen ihre ordnungsmäßig belegten Gesuche im vorgeschriebenen Wege bis 30. März 1891 hieramtS überreichen. K. l. BezirKschulrath Littai, am 10len März 1891. (1122) 3-3 I. 1983. ^Ldictac-Vorladung. Milo Predouic aus Hrast Haus'Nr. 18 und I ak 0 b Mauser aus Potuke Hs.»Nr. 3, der« zeit unbekannten Aufenthaltes, werden hiemit aufgefordert, ihre Erbwerbstelierrückstände, und zwar ersterer aä Catastral-Post Nr. 45 der Steuer« gemeinde Hrast mit 12 fl. 10 kr. und zweiter ad Catastral-Post Nr. 24 der Steueraemeinde Perbise mit 16 fl. 3? kr. binnen vierzehn Tagen umso gewisser beim l. l. Steueramte in Müttling zu bezahlen, als wibligens ihre Gewerbe von AmtSwegen gelöscht werben, K. k. Vezirlshaufttmcinnschaft Tschrroembl, am 14. März 1891. (939) 3—2 St. 1790. Oklic izvršilne zemljišèine dražbe. C. kr. okrajno sodišèe na Kräkem naznanja: Na proänjo Marjele BaniO iz Sa-jovioe dovoljuje se izvršilna dražba Janezu Bajcu iz (Jolega Vrha laslnega, sodno na 203 gold, cenjenega zem-ljišèa vložna št. 1120 davène obèine Ravno, ležeèega v Drenovci. Za to se doloèujeta dva dražbena dneva, in sicer prvi na dan 1. aprila in drugi na dan 2. maja 1$9 1. 1., vsakikrat od 11. do 12. ure dopoludne pri tem sodišèi s pristavkom, da se (995) 3—2 Nr. 1031. Executive Realitäten - Versteigerung. Vom l. k. Bezirksgerichte Illyrisch« Feistritz wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen der Victoria Bruner (durch den Herrn Gottfried Vruner vun Gottschee) pelo. 525 fl. s. A, die exccu-live Versteigerung der dem Franz Nulih von Fcistritz Nr. 90 gehörigen. g>.richilich auf 550 fl. geschätzten Realität Einlage Z. 13 der Catastralgemeinde Feistrih und der dem Franz Skerlj uun Felstrih 9tr. 6 gehörigen, gerichtlich auf 4400 fl. bewerteten Realität Einlage Zahl 184 der Catastralgemeiude Feistrih bewilligt und hiezu zwei Feilbietungs-Tagsahungen. und zwar die erste auf den l 1. April und die zweite auf den 15. Mai 1891. jedesmal vormittags wn 10 bis 12 Uhr, bei diesem Gerichte mit dem Anhange an-aemdutt wordeu. dass die Pfandrealltät bei der ersten Feilbietung nur um oder