Nr. 176. Plä»nmel»tlo»»plel«: Im Vomptolr ganzj. ff. li, halbj. N. 5 5U, ffür dle ZufieNung !n« Houe h<,l!>l.f>a lr, Mit dl-r Post ssa,',j, !1.l5, httlbl- st- ? 5" Mittwoch, 5. August. 2nse»»l»n««ebü,: YN» llelne Ins««»« b!« »u 4 g«il»n »5 lr,, größere Per Z»N« 6 ll,, b«l öslllfn 1885. Amtlicher Theil. Mn ^' k ""l> k. Apostolisch? Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem Obersten und Kommandanten des Infanteriereaimenls Freiherr von «nebel Nr. 7l^ Ludwig Kosak als Ritter des Ordens °er eisernen Krone dritter Classe in Gemäßhcit der "ldensstatulen den Nitterstand allergnädigst zu ver< leihen geruht. mn A' k. und k. Apostolische Majestät haben mit «uerhüchster Entschließung vom 24. Juli d. I. dem uroentllchen Universitäts-Professor in Wien und Mit« NUede des Obersten Sunilätsrathes Dr. Angust Vogl n «lnerlennung seiner vieljährigen verdienstlichen Thä-Mett auf dem Gebiete des Lehramtes und des ösfent-ucyen Sanilälswesens den Orden der eisernen Krone oulter Classe mit Nachsicht der Taxe allergnädigst zu "tlechen geruht. An ?e- l- und k. Apostolische Majestät haben nnt ""erhöchster Entschließung vom 24. Juli d. I. dem ^ergralhe und Chesgeologen der geoloaifcheu Reichs« ""Nalt Karl Maria Paul in Anerkennung seiner "erzenste um die Hebung des Bergwesens in Bos-nlen daz Ritterkreuz des Franz Joseph Ordens aller-gnädigst zu verleihen geruht. ^ Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mi< "Uerhöchster Entschließung vom 26. Juli d. I. dem ^abbmer und deutschen Prediger der israelitischen ^uitusgemeinde in Lemberg Bernhard Löwenstein ^" «lnerkennung seines vieljährigen verdienstvollen und »emrmniltzigeu Willens das Ritterkreuz des Franz« "Uleph-Ordrns allergnädigst zu verleihen geruht. dl>.^ ^'" I August 1685 wurde in der f. l. Hof. und Staats' la'.s' ' '"Wie» das XXXIV.Stück dcs Nsichsgrsc^blattes. vor-^'» liloß in deutscher Ausaabe. ausgegeben und versendet. N^°I.eIbe enthält unter '- ^t> d,e Verordnung des Miulsteriuins dcs Innern uom ^. Juli 1«85. mit welcher NestimmniMN zur Durch- Mhrunss des Gesches vom 24. Mai I8«l> (N. G. Nl, Nr 90). betreffend die 'iuiauasarbeits> und Vesscrunstsanstaltei,, ^^"lasscn werden. Nichtamtlicher Theil. Der Tribut des modernen Babel. . Seit vielen Jahrzehnten hat kaum ein Druckwerk ' Newalliges Aufsehen erregt und so weittragende n'^M'a.en ^^ ^^ ^.^ ^^. ^„^^ Wochen in der eins« " "PaN Mall Gazelle" erschienenen Verichle k» von der Redaction des genannten Journals be« __________ stellten geheimen Ausschusses zur Untersuchung des Mädchenhandels in der englischen Metropole. Vergebens suchen Regierung und Gerichte, indem sie die Einleitung des vmn Herausgeber des Blattes geforderten Pressprocesses verweigern, die mächtige Äe< wegung aller Gemüther einzuschläf>rn; denn Hundert« lausende von Exemplaren der Zeitung und Millionen von Separat-Abdrücken und Nachdrucken dcr Artikel sind schon verkaust worden, und die Nachfrage aus allen Länder», selbst aus den fernsten Erdtheilen, stei gert sich von Tag zu Tag. Von lausend und aber-taufend Kanzeln hallt allsonntäglich ein Echo der haarsträubenden Enthüllungen und überall trete» Ge> fellschaften von Menschenfreunden zusammen, um dem Laster und der Schmach zu wehren, von deren Existenz vielleicht mancher, von deren Ausdehnung jedoch leiner eine Ahnung gehabt hat. Vibher hat jeder Engländer sein Volk filr ein auserwähltes gehalten, das durch Keufchheit und hei« liges Familienleben hoch emporrage über andere Na-tionen; es ist in England Sitte gewesen, mit augen-verdrehendem Hochmuth auf alle audelen Völker nieder-zusehen, über deren Siltenlosigkeit zu jammern und ihre Hauptstädte als Lasterhöhlen zu schildern. Paris und Be»lin, Wien und Budapest galten den englischen Sitten- und Splitterrichlesl, als HöUen. London war ihnen ein einziges Gotteshaus, dessen Bewohner schon durch die Geburt einen Passepartout filr den Himmel erhalten hatten. Und nun kommt ein englisches Blatt, dessen Herausgeber um feines makellosen Charakters willen allgeachtet ist, nud beweist durch Unlersuchun-gen, Zeugeuausfagen und Documents, dass in London, wie überhaupt in England, das Laster nicht nur scheußlichere Orgien feiert als irgendwo anders auf Erden, fondern auch das Verbrechen in tausend Gestallen aufgeboten wird, um dem Laster raffinierte Oe-nilsse zuzuwenden. Dass in England, wie anderwärts, der Mädchenhandel floriert, dass alljährlich nach dem Infelreiche Mädchen unter mannigfachen Vorwänden gelockt, um dort mit List und Gewalt dem Laster in die Arme geführt zu werden, das ist nicht das Furchtbare an den Enthüllungen der „Pall Mall Gazette". Wir müssen auf dem Coutinenle leider über dieses traurige Thema vielfache und ebenso fchmerzliche Erfahrungen machen, wie die Bewohner des Infrlreiches. Anders steht es um jene Capitel, welche die Vergewaltigung von Kindern schildern, die kaum das dreizehnte Jahr überschritten haben und die von gewissen« und herzlosen Menfchenhändlern, worunter auch Hebammen und Aerzte zu finden sind, an männliche Ungeheuer ausgeliefert und vou diefeu entehrt werden. Die „Gazette" weist nach, dafs die L-eferung der unfchul' digen Opfer männlicher Bestialität fo regelmäßig er. folgt, wie einst im Alterthum gefch'lagene Nationen einen Tribut junger Mädchen an den Sieger zu lie« fern hatten, und wie namentlich Athen, der Sage zufolge, jedes neunte Jahr sieben Mädchen und sieben Knaben an das Labyrinth in Kreta abzuliefern hatte. Die vierzehn Unglücklichen, die unter dem Jammer der gnnzen Sladt ausgewählt und in ein mit schwarzen Segeln ausgestaltetes Schiff gebracht wmden. kehrten nimmermehr zurilck. Denn aus dem Labyrinth gab es keinen Ausweg; wer in die endlosen Gänge hinein nestoßen war, der wurde von einem Ungeheuer, dem Minotaurus, verschlungen. Als zum drittenmale der Tnbut abgesandt werden follte, da gieng ein Jam« mern vom Palast des Königs bis zur Hütte, und Theseus, der Hrld, erbot sich, das Land von der drückenden Verpflichtung zu befreien. Ein fchuldloses Mädchen, welches durch List oder Gewalt in das Labyrinth des Lasters der Hauptstadt Englands ge-stoßen ist — und in London wird die Zahl solcher Mädchen auf 50 000 verauschlagt — kann gleichfall« den Rückweg zum Licht nie mehr finden. Darum will die „Pall Mall Gazette" durch ihre Enthüllungen jene schauderhaften Verbrechen hindern, durch welche halb entwickelte Kinder ins Laster gezwungen werden. Die eutopäischen Religionen, die christliche, jüdische und muhamedanische, entstummeu dem heißen Süden; bei Festsetzung des Mindestalters der Madchen für die Ehe haben sie die Frühreife der orien-talifchen Länder vor Augen. Diese Bestimmungen sind in das kirchliche Gefeh Übergegangen, welches den zwölfjährigen Mädchen das Heiraten erlaubt. In neuerer Zeit hat die Gesetzgebung bei Festsetzung des entscheidenden Alters auf das Klima des Landes und die physische Eigenart der Bevölkerung Rücksicht ge» uommeu; die veraltete englische Gesetzgebung bestimmt das Mädchenalter auf nur dreizehn Jahre, zweifellos zu niedrig in dem kühlen Nebellande, in welchem die körperliche Entwicklung kaum mit dem achtzehnten Jahre abschließt. Dem englifchen Parlament lag auch ein Gesetz-entwurf vor, welcher das Alter, bis zu welchem jeder intime Verkehr mit einem Mädchen strafbar ist, um einige Jahre erhöhen sollte; da sich jedoch unter den Londoner „Minotauren" Prinzen. Lords und sonstige Gesehgeber befinden, lag die Gesahr nahe, dafs die Berathung der Bill auf die lange Bank gefchoben würde. Und um dieser Gefahr zu begegnen, hat Herr Stead, der Herausgeber der „Gazette", seine Enlhül« lungen veröffentlicht. Was da der Welt bekannt geworden, macht das Haar sträuben, das Blut in den Adern stnckeu und die Glieder zittern. Wer ein in Iugeudschönc strahlendes Weib gekannt hat und nun dessen Leichnam auf dem Seciertifche sieht, die bloß-gelegten, faulenden Eingeweide erblickt, der mag sich Jemlleton. Wetteranzeigen aus der Thierwelt. run ^ ^ ""k eb"'^ alte als vielbewährte Erfah lick?! ^^ ^ meisten Thiere eine große Empfind-N? l 6^" Witterungswechfel haben. So lange der !elb m '"' Naturzustande lebte, besah er wohl bie-»s ,^orempfindung, während sie jetzt nur ein Zeichen ^"yafter Zustände ist. Personen, die an Rheu, j ""«Mus, Gicht, Nerveuschmerzeu u. f. w. leiden, ver '^uren nämlich häufig Verschlimmerung ihrer Schmer-f^' Wenn Gewitter oder regnerisches, stürmisches, sie l l "" oder Schnee bevorsteht. Man sagt dann. ^. «Men einen «Kalender" an sich. Was bei den da» Nl" b" Ursache ihrer Vorempfindung ist. dass sie uns.r^" prophezeien können, entzieht sich zumeist chen K"'"tni«. Jedenfalls aber verdienen diefe Zei-Beacht ^^lvestimmung der Witterung eine gewisse un >?ch "wähne bloß, dass die Bewohner von Ch'lue von Amerika sich eines höchst s^"^"ml»chen Wettermesser« bedienen. welches nach Ura.? ^'"decker Araucano den Namen Varomelro eine«Äl"° "li"lt. Es ist die Schale eines Krebses, Di l,K^"!""' vermuthlich aus der Gattung Lithodcs. ander..« i> ^ außerordentlich empfindlich gegen Ver- Weik L^lr Witterung; bei trockenem Wetter nahezu p. bedeckt sie sich bei dem Herannahen feuchter Witterung mit kleinen rothen Flecken und wird vollständig roth, sobald die Regenzeit eintritt. Warum sollten wir die Wetter.Prophezeiungcn. welche sich aus dem Verhalten aewisfir Thiere zu be« stimmten Zeiten ergeben, unberücksichtigt lassen? Als Typns dürfen wir hier allerdings den Allweiber-glauben nicht nehmen, wonach die Luflsprünge der Katze, das Zirpen der Heufchrecken, das laute Pfeifen der Mäuse und Nehulichcs die künftige Witterung andeuten. Auch dürfen wir nicht j> Befugnisse d,'r bei d«'N Po Mischen Vezirksbehörden zu bildenden Commissionen wird dem Zeitpunkte vorbehalten, i« welchem die Vor aussftzungen für die Einsetzung solcher Commissionen vorhanden fein werden. Die näheren Bestimmunge» über die Zusammen« setzung nnd die Befngnisse der bei den Landesbehörden iu Lemberg und Czeruowitz zu bildenden Commissionen werden gleichseitig mit den vorbehalteuen Ansführung«-Verordnungen erlassen werden. Inland. (Zur Kaiser-Entrevue.) Der Minister des Aeußern Graf Kalnoky «ras Sonntag früh in Ischl ein und wurde noch vormittags von Sr. Majestät dem Kaiser empfangen. Den Hauptgegenstand der dortigen Verhandlungen bildete die Begegnung des Kaisers mit dem Zaren. Der Kaiser von Russland wird in Begleitung der Kaiserin zur Entrenue kommen, bezüglich deren übrigens weder der Ort, wo, noch der Tag, an welchem dieselbe stattfindet, bisher festgesetzt »st. Minister Giers wird den Zarrn nicht begleiten, ebensowenig wird Kaiser Franz Josef von Minister Kaluoky begleitet fein. Ein weiterer Gegenstand des Vorlragfs des Ministers des Aeußern vor dem Kaiser bildete die zukünftige Handels «Politik, beziehungsweise die Zoll-Union mit Deutschland, welche indes noch nicht über das Stadium der allgemeinen Anregungeu hinausgekommen ist. Reichs-Finanzminister Kallay ist in Ischl eingelangt, um in der Angelegenheit der Delegü' tionen und der neuen bosnischen Eisenbahn-Vorlagen dem Kaiser Vortrag zu erstatten. Minister Tisza trifft am 14. d. M. auf der Reise «ach Oftende dort ein, worauf erst die letzten diesbezüglichen Feststellungen erfolgen werden. (Tirol.) Wie die „Pol. Corr." erfährt, wird Se. Excellenz der Herr Ministerpräsident Graf Taaffe über Allerhöchsten Wunsch sich Freitag früh nach Iuusbruck begeben, Se. Majestät daselbst erwarten und während der Dauer des Aufenthaltes des Kaisers iu Innsbruck verweilen. (Zur Bankfrage.) Der „Przegliad" verdammt die Haltung czechischer Blätter, welche durch ihreu übermäßigen Eifer das alt.» Misstrauen der Ungarn gegenüber den Tendenzen der Majorität des österreichischen Abgeordnetenhauses wieder geweckt hätten. Die Forderungen der Czecheu iu der Vaukfrage, inso-ferne dieselben aus den Beschlüssen der Prager Han- delskammer und den Artikeln der Presse bekannt seien, miisjcn als «chauvinistisch" bezeichnet weiden. Mt Banknoten gehören, gleich der Armee, zu jenen Fac< tore», welchen ein internationaler Charakter innewohne. Hier müsse also der dualistische Charakter der Gesanunt-monarchic zum Ausdrucke gebracht werden. Die Fol> deruug nach czechischem Texte lasst sich aber mit den! Dualismus nicht vereinbaren. In gleicher Weise mW die Organisation der Bank dualistisch bleiben, weNll auch ilmerhall» jenes dualistischen Systems manche ..Zugeständnisse" sür ,'inz,lne Provinzen gemacht wer-de» löuneu. Diese Zugeständnisse dürften jedoch alls' schsiehlich finanziell - ökonomische Angelegenheiten b^ treffen, die Grundlage des Bankorgmiismus jedoch unl'eiührt lassen. Die Czechen hätten manche ,,vel' ständige" Forderungen durchsetzen können, da sie abel heule durch ihrcu „Chauvinismus" das Misstrallkli geweckt haben, so würden sie auch bezüglich diesel Concessionen einen schwierigen Stand haben als zuvor» Das Blatt hofft jedoch, dass der Czechenclub dUl» sein tattvollrs Benehmen im Reichsrathe den UNl»^ genehmen Eindruck „jeuer Ferial-Exlraviiganzln" ve^ wischen werde. (Drau - Negulierung.) Wie die „Klage«' surler Zeituug" meldet, ist vor einigen Tagen l»e DraU'Regulieruugscommission zu ihrer drillen Sitzung zusammengetreten. Derselben wurden in Gemähhe^ bereit« früher gefafster Beschlüsse mehrere auf d>e Ochntz- und Negulierungsbaute» an der Dräu beM liche Project? vorgelegt. Ein Theil dieser Project wurde als dringlich erkannt und deren sofortige A^ führung beschlossen. Außerdem wurde der Rechnung^ abschlufs für das erste Baujahr genehmigt und da« Präliminare für das zweite Baujahr festgestellt. Ausland. (Der russisch-englische Conflict.) ^ zum Augenblicke ist leine Bestäligung der „Standard ^ Meldung über einen Zusammenstoß der Russen lH Afghanen eingetroffen. Sollte übiigens die Nachri^' auf Wahrheit beruhen, fo wäre auch dies noch le>^ Katastrophe. Es hat sich im Laufe der afghanische" Händel gezeigt, und die letzte Tischrede Salisbury hat die Auffassung als auch unter seiner Regier«^ Geltung habend hingestellt, dass England und Rllf^ land nicht gesonnen sind, auf Grund derartiger Z^ schensälle ohneweiterll den Frieden zu gefährden- ^ ist das Bestreben de« Marquis von Salisbury, de^ Emir solche Vortheile zu gewähren, dass er sich aus durch kleine Stöße uud Verluste an der russis^ Grenze nicht davon abbringen lässt. Nur Zalfilal muss England hüten, um Granvilles Wort einzulösen Gern thut es auch dies nicht. (Die Revauche - Idee.) Die..Norddeutsch allgemeine Zeitung" wendet sich gegen einen Artüe' des „Temps," welcher die Vermehrung der französisch^ Cavallerie längst der Ostgrenze und Südgrenze 3^^ reichs empfiehlt, und weist unter Betonung, dass t>> deutsche Politik der Friedensliebe und dem Frieds bedürfnisse des deutschen Volles in vollstem M"^ entspreche, auf die chauvinistischen Agitationen vo" Staatsmännern und höheren Officieren hin. ^c „Temps" habe ^ wie kürzlich Cassagnac einen Ka»"p> in den Vogesen als bevorstehend und als uuwande' bares Ziel jeder frauzösischen Politik hingestellt. A, raus zu erseheu ist. dass die Bestrebungen Peuls^ lands, eine Politik der Versöhnung mit Frankreich "^ zubahuen, bisher l«in Glück gehaut u»d keim Gege" seitigkeit gefunden; angesichts dessen müsse sich DelltlV Insecten; und wenn dann die Schwalben tief stiegen und in Scharen so dicht übel dem Wasser dahinschiehen. dass sie mit den Flügelspitzen die spiegelnde Flüche berühren, so deutet dies auf Gewitterregen, während, wenn sie hoch olien in der Luft fliegen, schönes Wetter bevorsteht. Nicht selten hört man den Ausspruch: „Die Fliegen stechen unausstehlich, es gibt Regen." Die Stubenfliege. Kluxo-H 8 cnl«iwm« I.,, auch Waden-stecher genannt, deren Stechen Renen prophezeit. Die Stechfliege lebt im Freien und nährt sich vom Blnle des Viehes. Sobald jedoch die Luft feucht wird und Regen droht, dringen die Stechfliegen durch die geöffneten Fenster in die Zimmer ein und quälen den Menschen mit ihreu empfindlichen Stichen. Die Stechfliege unterscheidet sich vou der sehr ähnlichen Stuben fliege durch den wagerechl über den Kops hervorstehenden Stechrüffel und nur die an der oberen Seite aefttdeltlll Fühler und die glashelleu Flügel, welche an der Wurzel nicht gelblich stnd. . , .. ^ Die Hausspinne, ^ouaria clomnwn I., wie auch d,e Kreuzspinne, I^eim ciwäema IV, werden als uulrüaliche Wetterpropheten bezelchnet; man b.> hauvtet. aus ihrem Benehmen das Wetter sur ine nächste Zeit blstimmen zu können. Prof. Taschenberg schreibt darüber: „Jedenfalls sind die Spinnen gegen Aenderung im Gleichgewicht? der Lufi, gegen Aende- rungen in den Strömungen derselben empfindlich und zeigen diesen Wechsel, mit welchem sich sehr häufig auch das Wetter ändert, auf fechs bis acht Stunden vor dem wirklichen Eintritt an. Vorzugsweise haben sich die augestellten Beobachtungen auf die Kreuz-spiuue und die Hansspiune bezogen. Zerreißt die Kreuz» spinne die Grundfädeu ihres Radnehes nach einer bestimmten Richtung hin und verbirgt sich dann. trie« chen dic Hausspinnen lief in die Röhre, die sie an einem Ende ihres Nches anlegen, und drehen die Hiuterlrlbsspitze nach einer bestimmten Gegend, dann ist auf bald eiutrcteudeu hestigeu Wind aus jemr Gegend zu rechnen. Befestigt erstere aber die Fäden des Rahmens wieder uud nimmt «ine wartende Stellung ein, kommen letztere mit vorwärts gerichtetem Kopf. end? zum Eingänge, der Röhre und strecken die Beine, wie zum Fange gerüstet, daraus hervor, so kann man die Rückkehr des Ruhestand.'« in der Atmosphäre annehmen." Auch gilt es allgemein als eine Thatsache, dass aus der Stechlust der Honigbienen, ^M m^ili-lil'-r 1^,, im Hochsommer auf ein bald heraufziehendes Gewitter zu schließe», ist, freilich ohne das4 die hinzu> a/sügte Meinung, wonach die Zuucrlässigkeil der Bienen bei Vovherverlüiidigung von Gewittern größer sein soll als die d<>3 Hygrometers, bereits in endgil-lia/r Weise bewiesen worden wäre. Durch die A.nde-rung des Znslandes der Lust, welche auf ein nahe bevorstehendes Gewitter hindeutet, werden die Bienen so aufgeregt, gereizt, böse und slichlustia., dass sie nie. mauden zu deu Stöcken zulassen, selbst den I"^! nicht. Wenn sich die Bienen aber brav verhalten, d<"> man getrost über Feld gehen, ohne befürchten i müssen, von dem vielleicht schon auftretenden Gew»^ übelrascht zu werden, selbst dann nicht, wenn die lM'^ nur in größter Angst ihrer Wohuung zueilen, un» nH selbst vor dem drohenden Unwetter noch in Sichel zu bringen, jedoch leine Stechlust zeige». ., Hier reden erlebte Erfahrungen, während an^ wärts oft unsichere Vermuthungen oder ungenaue ^ obachtungen täuschen. So hat Dr. K. Müller dlM sorgfältige Unteisnchungen gesunden, dass man de> Rohrsänger (Rohrammer. Nmwriin ucu0Sui""°H dem Standvogel an schilfreichen Gewässern, fälsch'^ ein AhuunlMermögen zugeschrieben hat, welches '^ veranlassen soll, der zukünftigen Brut vorsorgll^ Schutz vor dem Hochwasser zu gewähren, indeN« ^ das Nest in solchen Jahren, wo UeberschwemMU"^ stattfinden, um viele« höher anlegt. Wäre diese Um^' steUung richtig, dann hätte Müller nicht vom Ml'^ überschwemmte Rohrsängernester an der Nidda 5" Zeit der Brut entdeckt und den Stand derselbe" '^ trockenen wie in nassen Sommern hier hoch .^. niedrig gefunden. Wollte mau überhaupt die Mö^'H kcil einer so lange vorausgehenden Ahnung M.A/ dann stände» wir vor einem wunderbaren "aty' . daö nicht gelöst werden könnte mit dem Hinweis " das feine Empfiudunglvermogeu der Vögel >« ^":„ auf die meteorologischen Einflüsse, welches wohl e Vorgefühl für nahe bevorstehende Veränderung^ Laibacher Zeitung Nr. 176 1433 5. August 1885. land die Sorge aufdrängen, dass Frankreich nur die gUMge Gelegenheit abwarte, um allein oder veibiin-oet »ml ander.» über dasselbe herzufallen. Die Mög-"^lnt für jede,, Ehra.chia.en, durch Velonung der Re-oanche.Idee seine Landslenle silr sich zu interefsieren und einer friedliebenden Rgierung Schwieriakeilcn zu vemten, lasse Deutschland befürcht.,,, dass die Fran-zo)en auch heute auf den Frieden mit Deutschland leu,en höheren Wert lege,,, als zu irgend einer Zeit >ett 200 Jahren. (Reform des M ü n z w e f e n s) In der jiiua/ Nen Sitzung der Münzconferenz lehnlen die Delegierten Frankreichs, der Schweiz und Ilaliens die von Oel-8'en verlangt'' neue>liche Verlängerung der Convention vom Jahre 1878 ab. Die Conferenz verwarf weiters «en Antrag Belgiens, welcher eine Erleichterung der ^libation nach erfolgter Auflösung der Union be-Weckt, worauf die belgischen Delegierten erklärten, oa s dieser Beschluss Belgien wahrscheinlich zum Aus« um aus der Union zwingen werde. . (Zur Frage des bulgarischen Tributes.) Eine der „Pol. Corr." aus Coustantinopel ^gehende Meldung signalisiert den bevorstehenden Zu-lammentritt einer Conferenz der dortigen Botschafter °er Großmächte. Den Gegenstand der Berathung dieser ^»ferenz wird die Frage des bulgarischen Tributes ^ » ^ Wie des weiteren gemeldet wird, soll hierüber vaL Einverständnis zwischen den Mächten bereits seit t'Nlgen Monaten erfolgt sein. (Aus dem Sudan.) Nach einem Telegramme °er „Daily News" aus Kairo besagt eine dorthin von "nem Araber aus Merawi gesandte Botschaft, dass "2'nan Digma in einer Schlacht nahe bei Kassala am A 3uni gelöolet worden sei. Die Streilkräfte des -"lahdi seien überall durch innere Streitigkeiten demo-A'slert und verweigerien den Emirs den Gehorsam. ^u«e alle Berichte aus dem Sudan, so muss auch dieser "laufig mit der allergrößten Resell aufgenommen Tagesneuisskeiten. Se. Majestät derKaiser haben, wie ans Czerno« "'h telegraphisch gemeldet wird. 2000 fl. sür die durch ^lkmentar'Ereignisse betroffenen Gemeinden der Bukowina allergnädigst zu spenden geruht. . Se. Majestät der Kaiser haben, wie aus Lem» °erg telegraphiert wild, der Dorfgemeinde Kniesiomo n «allzien zum Kirchenbaue 100 fi. allergnädigst zu lpendeu geruht.___________ m,.. ^ (DerKirchen brand in St. Leon ha rd) "llt Bezug auf den bereits gemeldeten Brand del Kirche ^ St. «eonhard in Kärnten wird bestätigt, dass ein "°Uon. welchen italienische Bau-Arbeiter hatten steigen °> eu. die Ursache de» Brandes gewesen sei. Bald nach . ^ Uhr abends (am 27 Juli) fiel der Ballon auf s^ untere Dach deS Kirchenschiffes, in kurzer Zeit ' °«d das ganze Dach in Brand, und um l 1 Uhr war " ichüne Kirche eine Ruine. Nach w Uhr war der yurm eingestürzt. Die Altäre, auch der wertvolle Flügel-A^' ^'^' ^ auf einen, unuersehrt gebl,eben. Der dak w "' "Erhall) welchem eine herabstürzende Glocke « Gewölbe durchschlug, hat einigen Schaden gelitten. «nz St Leunhard ist in größter Trauer. Das k, k. t> /'"Wricht hat die Untersuchung gegen die Urheber ° «randes bereits eingeleitet. Die Kirche, ein schönes „in "'"" ^uthil. stammte aus der Zeit deö Kli- "»cr Goldreichthumes im 13. Jahrhundert. Die aus dem 15>. Jahrhunderte stammende herrliche Monstranz? befindet sich gegenwärtig auf der Landesausstellung in Klagenfurt. — (..Aber beißen kann ich nicht") Der Private Franz Bog nar und die Tischlermcisters-Gattin Barbara Miillner hatten sich gegenseitig wegen that' licher Ehrenbeleidigung bei dem Bezirksgerichte Wieden geklagt nnd hatten sich diesertaae deshalb vor dem Nichter zu verantworten, Fran Müllner nimmt, kaum dass sie vor den Richtertisch hingetreten, da« Wort. um eine furchtbare Anklage geg.n Bognar zu erheben, nnd achtet nicht auf die Ermahnungen des Richters; sie spricht fort, alles das, was der Richter ihr sagt. überhörend und ihrer Nedelnst freie», L»uf lassend, welches Vor^ gehen den Richter zu der Bemerkung veranlasst: .Sie haben aber ein gntes Mundwerk," „Aber beißeil kann ich nicht," war die Antwort der Ang klagten. — Richter: Wie meinen Sie das? — Angekl.: Weil in der Klage steht, dass ich den Herrn Bagnar gebissen hab,'; ich habe über einen Beweis dafür, dass es nicht wahr ist Ich bitte, meine Zähne anzusehen ^ ich hab' lcine. (Heiterkeit) — Richter: Einige Zähne haben Sie aber doch, mit denen Sie beißen können. — Angekl.: Aber ich bitt'. Herr Richter, ich hab' nicht einmal so viel Kraft, etwas Gntes zn beißen, werd' ich also Herrn Bognar, der überhaupt sehr zach ist, nicht beißen Ich hab' ja keine Zähne — einen besseren Beweis kann ich nicht dafür bringen, dass ich Herrn Nognar nickt ge» bissen hab', denn ohne Zähne kann ich nicht beißen. — Es gelang dem Richter, einen Ausgleich herbeizuführen, und traten die Kläger von den Klagen zurück, — (Heiße Tage in Südtirol.) Man schreibt aus Ala, l. August: Seit Jahren erinnert man sich hier nicht mehr der großen andauernden Hitze, welche wir hener cm der südlichen Grenze Tirols zu verspüren haben. Ohne zu übertreibe,,, tonne» wir 30" It.. als mittleren Thermmneterstand fixieren. Vergeblich ersehnen wir die Annehmlichkeit eines Regentages, selbst die sonst so wohlthätigen Gewitterregen wollen sich heuer nicht einstellen, weshalb die Wiesen und Baumpflanzungen, von den glühenden Sonnenstrahlen versengt, stellenweise schon einen herbstlichen Eindruck machen. Besonders wohl fühlen sich unter der Hitze nur unsere Weinbanern. denn der Stand der Reben ist ein vorzüglicher, und die Weinlese verspricht heuer sowohl nach Quantität als nach Qualität eine im Hinblicke auf das so feuchte Frühjahr über Erwarte« gute zu werden. Hoffen Wir. dass dem reichen Erträgnisse entsprechend auch die gegen» wältig hohen Weinpreise entsprechend reduciert werden, damit der edle „Tiroler Tropfen" auch den Weg über die engeren Grenzen seines Vaterlandes finden und dort jener gerechten Würdigung theilhaftig werden möge, die er in der That auch verdient, — (Vesuv) Die vor einigen Monaten begon. neue eruptive Thätigkeit des Vesuv dauert fort, Aus drei übereinander liegenden Oeffnungen au der südlichen Flanke des Berges ergießen sich bedeutende Lavamassen, deren Anblick bei Nacht sehr wirkungsvoll ist. — (Alles stilgem äß.) A.: «Das ist ja eine wundervolle Rococo-Einrichlung, die ihr euch da angeschafft habt!" — B.: „Ja wohl. schön ist sie schon, wenn ich nur eine andere Frau hätt'!" — A : „Was, eine andere Frau? Deine Frau ist ja ein wahrer E»gel an Sanstmuth uud Herzensgute, und schöner könnte sie fast nicht sein!" — B: „D.16 wohl: zu meiner früheren alldenlschen Einrichtnug hat sie mit ihrem stillen, sanften Wesen sehr gut gepasst, aber znm Nucoco gehört halt doch so eine recht lustige, fast übermüthige Frau." »„.Anwsphäre haben kann. Täuschen sich doch die UNvogel so ^ ^^ ^ Fnihlingsmilde sie früher zu ^wohnlich heimwärts drängt und die Wille,ung solck ' Verderben nach einiger Zeit umschlägt. Eine die Ml^°phetische ^ve, wie ihnen die Willkür und ^'"ersucht substituiert hat, besitzen sie nicht. l>lok ' ^ ^ folgende Zusammenstellung darbietet, ist >» »/l" ^luchstück, kann aber doch einen Fiugerzeig ist ,'/'" Hinsicht gewähren: Auf gutes Welt er u^" .rechnen, wenn die Fledermäuse morgens früh nem.^ ."^ ^^ fliegen, wenn Johanniswürmchen um siken «!^ ^ leuchten, Laubfrösche im Freien hoch u^ ' Wossläfer «bends hoch fliegen, ebenso Hornisse Na« c>^' ""b wenn Blutegel ruhig am Boden der te ''"Glatze liegen. Gntes Wetter steht zu erwar< ch ' ""Ml beim Regenwetter die Eulen schreien. Ler° sinae.. m Nolhkelchen h^ f^,^,, „,,d dabei viel NeN ^"chl'gallen bis gegen Morgen flöten. Weihen. Kibik, ""^ Noh'dommrln mit lautem Geschrei stiegen, K^V Sperber hoch aufsteigen und laut schreien, die c3 ? leH, les Wetter steht in Aussicht, wenn Kläh?,^"^ Sonnenaufgang sich hören laffen, nack l«,^? ^ ^"!M und die Köpfe aufrecht trugen, einlan^'" ^luae Wasfer aufsncheu und die Köpf.' ?kelde l?' .""'" s'ch Tauben baden, abends spät vom Nest, ^"^^"n und die Stö,che ihre Jungen im Wetter l^-' ""'" Kraniche und Geier bei schönem wälzt. ^""' ""b das Haus-Federvieh sich im Sande wulm^inn^^^»«" tritt ein. wenn Regen-»" glvher Zahl aus der Erde kriechen; dagegen steht vorübergehender Regen bevor, wenn die Laubfrösche rufen und dabei niedrig sitzen, ins M>ss r gehen und untertauchen, Kiöten hervoikriechen, Maulwürfe hoch anfwerfen. Mücken im Schatten spielen, sehr harlnäck'g Menschen und Thiere verfolgen, und wenn die Flöhe mehr als gewöhnlich stechen. Regen folgt bald, wenn Blutegel i» den Wassergefäße» sich auf der Obe, fläche des Wassers halten. Wenn Nojstä'fer am Morgen häufig fliegen, tritt mittags Regen ein. Gewitter enisteht binnen 24 Slunden. wenn der Schlammpeizger oder Wetterfisch unruhig wird und aus dem Wasser emporschnalzt, Blutegel aus dem Wasser wollen, cunvulsioisch sich bewegen und wenn Bienen sich schon in der Frühe nichl vom Bienenstöcke entfernen oder mittags schaienweife heimkehren. Sturm steht in kurzem zu elwarten, wenn die Drosseln, Finten uud Z'emcr sehr unruhig flattern, die Fische sprinqen, das Wasserhuhn untertaucht, die Olenen ihren Slock nicht verlassen. Dagegen legt sich der Sturm bald, wenn die Flsche nahe an der Obeifläche schwimmen, wenn Sperlinge f,öhl>ch schwirren und wenn Maulwilrfe aus ihren Gängen hervorkommen. Wenn alle derartigen Wellerprophezeiungen sich nur auf die nächsten 12 bis 24 Stunden beziehen, so lönnen dieselben für die Landwirte doch von einigem Nnhen sein; und es wäre zu wünschen, dass diese lückenhafte Zusammenstellung aus genauen Beobachtungen meler Thiere einigermaßen vervollständigt werden würde. U. Schmied. Die Dann' mit dem Todieukopf. Wenn sich die Geschichte, die luir hier erzählen, nicht erst vor wenigen Tassen zugctraqen, so tonnte »nan versucht sein, zn glauben, dnss sich die Phantasie eines Berichterstatters der in einigen alte» Wiener Nonianen ihr Unwesen treibenden „Dame mit dem Tudlenlopse" beinächtisst habe. In den drei» hiqcr Jahren qab es nach Uelierliefernnssrn in Wien wirtlich ein solches Naturwunder, Die windige Dame muss aber schon längst gestorben sein, denn sie soll schon damals in einem sehr respectable» Alter gestanden haben. Dieser Tootcntops war es also gewiss nicht, welcher, wie das „Extrablatt" berichtet, vorgestern abends einen Wiener lAcschäftsmnnn in Schrecken versetzte. In das Geschciftslocal des bekannten Inweliers Turner im N Veznl fam vorgestern abends eine elegant gekleidete Dame. welche einem vor dem ^ansc warlcndeu Wagen entstiegen war. Jedermann musste wnhl die schlnnle Francngestait dadurch ausfallen, dass ihr (Besicht ties verschleiert war, Ein dichter Schleier in der heißen Jahreszeit — dic Dame hatte wohl ihr,' besondere» Gründe, ihr Antlih zu verbergen. Ein starker MosaMgenich erfüllte bald nach dem Eintreten der Dame das Local und versetzte den Juwelier, der sich gerade n» die jiische Luft begeben wollte, in Unbehagen, Nichtsdeslowmigcr fragte Herr Turner mit der grüßten Lte> benswüidigleit die Kundschaft um ihr Begehr und legte der FrcM' den ans ihr Vcrlnngru einige Schmustgegensliinde besserer Sorte zur Auswahl vor. Die Dame sprach mit leiser und heiserer Stimme ein gebrochenes Denlsch, Sie war mit den gebotenen Preisen eiiwersiandcn und suchte sich ein 105, fl. kostendes Bracelet aus. Um diesen Gegenstand besser besichtigen zu tön» nen, hielt sie ihn gegen das Licht, ohne jedoch den Schleier zu lüften. Indes schien ihr die Gesichtshnllc in diesem Momente doch höchst unbeguem zn sein. denn sie zerrte an ihr herum und verschob sie. Unverhofft löste sich jedoch der Schleier gänzlich los nnd „Der Mensch begehre nimmer lind nimmer zn schauen, was die Böller gnädig bedecken mit Nacht und Grauen," Es war etwas Gräjsliches, was der Juwelier, allerdings einen Augenblick nur, sah. denn nnmitlelbar danach fiel er in Ohn» macht, E>» Todtenschädel hatte ihn angegrinst; der Znstand des Gesichtes war nämlich ein solcher, welcher diese Bezeichnung als leine überttiebene erscheinen lässt. Die großen runden Löcher, in welchen die Angen ties versteckt lagen, die start her-vmlretenden Backenknochen, das Fehlen der Nase. der anscheinende Mangel der Epidermis, das sollte das Nnllih eines leben« de» Menschen sein? Die Ohnmacht des Juweliers tonnte höchstens eine Minute gedauelt haben Als er erwachte, war die schreckliche Frau ver« schwnnden n»d der im selben Hanse wohnende Herr Hiittler damit beschäftigt, Herrn Turner zn laben, Herr Hiittler war in den Laden getreten, um seinen Freund Turner zn besuchen, nnd traf denselben im Zustande der Vcwussllosigkeit. Das er< wähnte Blaeelet war nicht mehr vorhanden, dagegen lag ans dem Aertanfstische der bedungene Betrag von 1(15 Gulden. Dieser für den Juwelier erfreuliche Umstund hat zur raschen Erholung Herrn Tlnners beigetragen. Die „Dame mit dem todten Kopj" ist tagsvorher in Ne< gleitung ihrer Mntter in Wien angekommen und in einem Hotel im vierten Bezirke abgestiegen. Sie entstammt einer hochacht» bnren, wohlhabenden italienischen Familie, welche in Wien Verwandte besitzt. Die Unglückliche steht im 17, Lebensjahre und befindet sich seit ihrer Geburt in dem fürchterlichen Zustande. Local- und Provillzial-Nachrichten. Gemeillderath. Der gestrigen Gemeinderaths-Sitzung präsidierte Bürgermeister Grassclli. Anwesend waren 21 Gemeinderäthe. Zu Verificaturen des SitzungsprotololleK wurden nominiert die Gemeinderäthe Geba und O l e r l> i n c. Der Bürgermeister lästzt durch den Schriftführer die Zuschrift des k k. Landesschulrathes für Krain an den Stadtmagistrat verlesen, wornach dem Beschlusse des Gemeinderathcs bezüglich der Einführung der sloveni-schen Sprache als obligaten Lehrgegenstandes an der f. k Staatsoberrealschule in Laibach aus sachlichen und praktischen Gründen nicht willfahrt werden konnte. Uebrigens habe sich auch der Lehrkörper dieser Mittel» schule dagegen erklärt. Die Zuschrift wird zur Kenntnis genommen GN Murnik referiert namens der Bausection über den Erfulg der schriftlichen Licitation für die Vergebung des Cn,albaues auf der Polanastraße und bean» tragt, len nunmehr fixierten Kostenaufwand im Gesannnt» betrage per 3235 st 14 kr. zu bewilligen und den Bau der trainischen Ballgesellschaft zu übertragen. — GR. üedenia. beantragt, es möge der fragliche Eanal bls zum Gebäude des Versnchshofes der k, k Landwirtschafts' Gesellschaft auf der Polanastraße ausgedehnt werden. Antragsteller befürwortet den dringenden Ausbau dieses Canalcs. insbesondere mit Hinweis darauf, als im heurigen Jahre mehrere geplante Bauarbeiten nicht zur Ausführung gelangeu können. Bei der Abstimmung wird der Antrag der Bausection mit dem Zusatzantrage des GN Ledenig angenommen. GN Dr, Ritter von N le i w e i s - T r st e n i sli berichtet namens der Polizeiskction über den Bau eines städtischen Spitales zur Benützung in Fällen rpidemi« scher ttrankhslteu. Der Referent verliebt seinen sehr nlnfl>ssend.n Bericht in dieser Frage sehr rasch, desgleichen die daran anaeschlossenen Anträge, wornach neben der Zufahrtsstraße zum Südbahnhofe, in der Nähe des protestantischen Friedhofeb. ein städtisches Nothspital zur Benützung im Falle epidemischer .ttranl^ heilen erbaut werde» solle. Der Baugrund dazu sel anzukaufen und der l'" ^> 000 Gnlden dem städtischen ...'limen welche S.m'.ne mit 5 Prucent verzinst und dle Anwrt,si.r!l,,a <"'s den Ueberschüssen. welche bei den Ein« n.chnien des Oel'äudeö. das zuzeiten, wo leine Epidemien harsche», zur Beq'lartierung der zur Wasfenübung oder größeren Manövern einberufenen k l. Truppen benutzt «aidachcr Zeitung Nr. 176 1434 5. August l88ö. werden kann, erzielt werden sollen. Der Ban des Noth-spilals snll ein solider sein, "nd sei derselbe noch heuer ansznschreil'en, der Stadtmngistrat aber zu beauftragen, noch im Henrigen Iahte den Erfolg t,cr Coucurs-ausschreibung filr diesen Ba» dem Genieinderathe znr Genehmigung vorzulegen. — Sämmlliche Anträge wur' den angenommen (Schluss folgt.) — (Anlhrop olngen - V«rsammlung in Klagensnrt) Wie wir l>ereits gemeldet, hat die Anthropologische Gesellschaft in Wie» den Beschluss gefasst, in der Woche mim 19. liift 21, ylngnsl d. I. ihre dritte Wanderliersammlnnq in Kla^enfint aliznhalten, bei welcher melirere Sitznxgen lnil Vnrlrägen. Wissenschaft^ liche Exeulsione» ». s. w statlsinden fallen. Die Anthropologische Gesellschaft veranstaltet diese Wanderversamm-lungen, deren erste in Lailiach inl Jahre 1879, die zweite in Salzbnrg 1881 slaltfanken, zu dem Zwecke, nm einerseitti einen innigeren Contact zwischen den Facha/nossnt zu ermöglichen und durch gegenseitigen Idernan8tan>ch zur Lösung so manchen wissenschaftlichen Räthsel« an Oct und Stelle beizutragen, andererseits aber um das Interesse filr präh.ftorische und anthropl.» logische Studien in dcn einzelnen Krnnländcrn Oesterreichs anzuregen und zu verl'rcilen. In diesem Nestreben fand sie an d.ii Spitzen der Vehürden in Klagenfurt die I, ästigste Unterstnhnng, nnd e» hat sich dort zur Durchführung dieser Aeisammlnng ein Comite gebildet, welchem die Herren Freiherr lion G ch m i d l - Za b i e« row, f, t Landespräsident von tarnten; Karl Freiherr von Czürnig, l, k Hof^aih nod Finanzdirector ^ Gabriel Ritter von Iesjernig. Nürgernieisler uon Magenfnrt; Dr. Ernst Ritter von Edelmann als Vertreter der Landes Ausstellung, Max Ritter von Moro. Director des Kärntner Gsschichlßvereineö; Karl Freiherr von Hauser, Sekretär des Kärntner Gi-schichtsvereines; k, k Vergrath Ferdinand Seeland. Director des naturhistorischen Landeßmnseums, nnd Dr, Franz Na b i ts ch , Obmann deS Vereines der Aerzte von Klagenfnrt, angehören. Bis jetzt sü'd folgende wissenschaftliche Vortrage in Aussicht gestellt: Her^ K,n! Freiherr von Hanser, t. l Cunsi-rlialor: :N „Bericht iibcr die in jüngster Zeit in Kärnten gemachten prähistorisch,» Funde"; d) „Vorlage einer Karte der riimischen Fnude in Kärnten" Herr Rndols Much: „Znr Keltenfrage". Herr Prosessm Dr. Alphons Müllner: 3.) „Die Schädel von St Florian in ObeiUsterreich" ; d) „Ueber plähistorische Banwelke in Okerüsterreich". Herr F. Seeland, t. l, Bergralh: „Ueber die NmenlMle an, Kowesnock bei Bleiberg". Se. Durchlaucht Fiilst Ernst zu W indi s ch - G rä h : „Ueber die Funde von Watsch und St. Mi< chael in Krain". Herr Graf Gundaker Wurmbrunb, k l Landeshauptmann von Steiermalt: „Ueber die Cultur-strümuugen in Oberilalien und den Ostalpen in vor-römischer Zeit". AnHerde»« finden gesellige Znsammen-liinste und wissenschaftliche Ex/ lsiunen, fo nach Rusegg bei Velden, wo in Frög Ausgrabungen vorgenommen werken follen, ferner zur Bärenhöhle am Kowesuock bei Bleiberg, anf dr» Dolnatsch nach Tarvis n-. statt. — s Hymen.) Heute findet in Oberlaibach die Vermählung des Fränleins Kottnik, Tochter des Fabrikbesitzers Herrn Franz Kollnik in Verd bei Ober« laibach, mit Herrn Vinlo M a j d i l', Kunstmühlcnbrsiher in Krainbnrg, flott, — (Schnlnachrichte n) Die vierclassige Volks schule in Wipp ach wurde — wie wir dem uns vorliegenden Jahresberichte entnehmen ^ im abgelaufeneu Schuljahre von 279 Schülern, nnd zwar 15)8 Knaben und 12l Mädchen, besncht Die mit dieser Anstalt ver< bundene landwirtschaftliche Fortbildungsschule wurde von 45 Schülern der dritten nnd vierten Classe frequentiert. Als Lehrer snngieren an der Wippacher Volksschule die Herren: Kaspar Gasperi» (Oberlehrer und Schulleiter). Felix Kn is i c (Religionölehrer), Andreas Perne. Andreas Lah nnd die Lehrerin Fräulein Maria Arto. — Das nächste Schuljahr beginnt am 16. September. — (Wetter.) Der Luftdruck bleibt constant, die Vertheilung in Oesterreich Ungarn sehr gleichmäßig. Die Winde sind durchwegs uur sehr schwach, der Himmel ist wechselnd liewiiltt mit hänsigen Gewitterregen, Die Temperatur ist ziemlich hoch Die Abria ist im SUden mäßig bewegt, bei Trieft ruhig, Gewill.rregcn melden: Prag, Bregenz. Ischl. Agram. Trieft. Lesina. Gürz. Klagen' fürt und Wien. Für die nächste Zeit wird folgende Prognose, gestellt: Ruhiges, warmes Wetter b.'i wechselnder Bewölkung und stcichweisen Gewitterregen anhaltend. — (Mittel gegen V i p e r n b i s s) Aus Iägerlreisen wird zum Nnh.'» für Menschen und Thiere im Folgenden dnS sichelst.: Mittel gegen den bei Men-scheu mit» Thieren oft in wenigen Slunven tüdtlichen Vipernbiss mitgelh.'llt. Die in den Sommermonaten am Karst in Krain zur Bllite a/langende l">T!nctul erzeugt werden kann Aus '/. Liter Weinest iu eiue Flasche gibt man ^) Glnmm in sins,,, Mörser klein g^stlißene Alant-"inrzel. ve^mll die Flache, welche durch 6 biS 8 Tllge täglich aufgerüttelt wird, worauf man dann das Klare in eine andere Flafche abgießt, gut verkorkt und zum nöthigen Gebrauch aufbewahrt, Die Alant.Wurzel-Tinc-tur wird beim Vipernbiss äußerlich und innerlich, mit etwas Wasser verdilnnt, angewendet. A,ußerlich wird die wunde Stelle mit drr verdünnten Tinctur gut befeucht.t und dann gut mit der verdünnten Tinctur befeuchtete Leinenlappen aus die Wunde gelegt, auch soll der gebissene Mensch einen Esslüffel voll von der verdünnten Tinctur einnehmen. Auf gleiche Weise ist mit allen gebissenen Thieren zn verfahren. Ist ein Schlüpskops zur Hand. so ist schnelles Anssaugen des Blutes ans der Bisswnnde nnd schnelles Befeuchten mit drr Tiiulur von der Alant Wurzel bestens empfohlen. In Gegenden, wo Giftschlangen uud Vipern vorkommen, kann man immer darauf gefafst seiu; da eine Vip?r lm Sommer 12 bis 20 Innge gebärt, so ist es sehr angezeigt, diese Tinctur aus der Alant Wn»zel vorräthig zu halten, weil Vipern bisse oft in wenig Stnndrn todten, weun diese Tinclur nicht gleich angewendet wird, — (AbschusS-Kalender für den Monat Angnst) Die Jagd ans nachstehend verzeichnele Wild» gattnngen ist in diefem Monate in Krain gestattet: G.msbock, Rehbock und Spießer, Roth' nnd Damwild. Snmpf- und W.isservijgel; vom Ili, an: Grmßgais und Kitz, Rebhuhn, Wachtel, Hasel-, Stein- und Schneehuh», Tauben, Schnepfen — (Gefundene Skelette) Das „Cvo del Litorale" berichtet, dafs verflossenen Sonnabend bei St. Canlian im Görzischen znx'i Skelette ohne Sarg aufgefunden wurden. Das eine war bluß^elegt und ruhte mit dem Kopfe auf einem Stein, die Zähne sind noch weiß; das andere war noch nicht ganz ausa/gradeu. — (Der Hagel) hat verflossenen Sonntag neue Verheerungen in Istricu angerichtet, namentlich in der Umgebung von Valle und Nouigiio. Die Bewohner von Valle erinnern sich nicht, jemals so groß»' Hagelkörner gesehen zn haben, und hat das Unwetter nicht nur die heurige Weinernte, sondern anch die Sprossen bes nächsten Jahres an den Nebsti^n vernichtet, — (Unglücks fall.) Wir ans Gospic gemeldet wird, fiel dort ein Dachdeckerlehrling vom Thurme der Pfarrkirche, wo er bei der Reparatur beschäftigt war und sfine Arbeit verrichtete, ohne den polizeilich vor-geschriebenen Sicherheitsgurt umgcbnnden zn haben, herab, Der Knabe heißt Fabijancic nnd ist auS Nrain gebürtig. Nach kurzem qualvollen Leiden gab er seinen Geist auf. Nenefte Post. Original-T?I k grämn, e der Laib. Zeitung. Aussce, 4. August. Die Gläfin Me, an ist heute morgens verschiedet,. Paris, 4. August. „Tt'MPö" ficht in kem An-g'iffc der „NmddeMschei," ein Manöver, um anläss-lich der Eluenmlng des kenlschln Mililiir Kepteimals rine E'höhung des Efffsüvstandes der Annce zn erlange». Pnris, 4, August, Privat Nachrichten zufolge starben gestern in Marseille 26 Prisons» an del Cholera. Auch der Tod deß Consuls v"ii Pmtngal erfolgte, wie zugegeben wird. an der Cholera. London, 4. August. Das Uulerhau« erledigte in der Oinzelberathung die Bill zum Schuhe d.'l Mä> ch.'» gegen Vülleitung zur Unsitllichkcit. London, 4. Nngnst. ..Standard" schreibt: Wenn Nussland einer klaren Festst'Uung der afghanischen Grenze zustimmen und dieselbe durch förmlichen Vertrag anerkennen würde, wäre der Verzicht des Emirs auf einige seiner Fordnungen, selbst in der Zulfikar-fraa/, lelu zu hoher Preis hiefür. England woUc keinen Krieg, nud auch Russland könne dluselbeu durch prompte Zust'inmung zu einer ehieuhaflkn Schlichtung drr Streitpunkte vermelden. London, 4. August. Die indische Regierung plaot eine Vermehrung der Slpoy Armee. Jedes Bataillon soll zwei neue Compagnien, jedes Reiterregiment eine neue Schwadron e>hallen. Pctcrsbnrg, 4. August. Das K^iseipaar ist heute uwlgeuil von Kronstadt nach Flunland uvgereist, be» sucht Wiborg, Willmaustrand und Helsingfors und kehrt am l l. August zurück. Sophia, 4. August. Die Nachlicht vou der au« geblichen Entdeckung eines Complolles gegen den Finsten ist elsundrn. Wolkswirlschastliches. Roscnurrmelirung. Wir brsinden nns jehl in der l>esri ersterer Melhude werden wir Wildlinge l'eüül'cn, l»e! lehlerer hingegen limbsichligen nur Nnirzelechie Pflanzen zn erzengen, ^ioseinuildlinsse niul^len wir schon iül versllissenen Späl^ jcchlv eiiisiesehl l)»il>en. und wenn dieselben bis heule slenke Aus lrielie grbilde«, sind sie zmn Olnlierrn s,reis,net, Waren die Wild-IiiM niedee, nun s» weiden wir sie ans den Wnrzelhals für Swellusen «xnlieren, waren sie hingegen elwa 1 Me!er hoch so werden wir Hochstiimmc zu rrzennen irachlen nud tönnrn' l,oi diesen Ängen enln,»eder in das alle Stammholz uder ader i» die nliinen Schosse einsehen. Will man schön s,eforutte Kro uen haken, dann eiupsiehll es sich, zwei Angei, s,e^l!>übsr in die Spihe des Slaitime^ zu sehen, nnd zwar nulerhalb drs obersten Austriebes. Es isl diese Art dcr Kroncnbildung be- sonders dann nmungänglich nothwendig, wenn die Austnkbe zum (5inseHcn vou Augen zu schwach sind, Die, EoclaulM selbst hat man nicht nothwendig auszU' brechen, sondern es geuügl, wen» man dieselben mit möglW wenil, Holz ausschneidet. Fällt der Blattstiel, welchen man '«u dem Äuge eingeseht, nach acht Tagen leicht ab, so ist dies e>n seichen, dass das Ange niMwachsen, man wird nun den Trie" oder das Stückchen Stammlheil iiber dem Ange abschneiden, damit dasselbe noch austteibc und im Späljahr noch die junsst Krone Vlüten bringen sann, Schneide! ma» über dem i!)cU' lauten nicht ab, dauu »uild das An^e schlaseud bleiben un° »uelligrr leicht überwintern. Ans Nosenstcctll!!a,eu erhält uian Pflanze», die in Strauch' oder Pyramideuform gezogen werden. Man behauptet woh^ dass Wurzelhalsoercdluua.en auf Wildlingen dancrhafter a^ Stecklinc,srosen wmeu, allein ich ziehe lc^tere deshalb vor, we» man bei erstere» slets mit dem Unterdrücken voll wilden VodeN' trieben zu tamvfen hat, nnd, einmal übcrsehcu, hierdurch ^^ >krast der Edclrose N'esentlich geschwächt wird. Man laun vo» allen Rosciisortm ohne Alisnahme Stw" lin>^e machen, u»d siedeihc» dieselben leicht »»d sehr lräfttg' f>e>uöhnlich jedoch pslca.< man nur die hell und dunkelrotlM Monatrosen und die Hermosa, ebenso anch Malmaison unv General Jacqueminot nieder zu ziehen. Ferner müssen aus! Schlingrose» durch Stecklinge vermehr; werde», weil diese von! Boden an die betreffende Säule oder ein Luslhäuscheu bedeckt sollen. Weun man einen Mistbeetkasten hat, so bringt uian an> bcsle» drei Finger boch reine», aber nicht zu feinen Sand aUI dessd, (5rdc n»d steckt dan» dir Zweige c>a»z nahe nncinandtt etwa !i Ccutiuleter lies, begieht tüchtiq und legt das FcnM a»s, desse» Glas man »lit Kalkmilch anf der inneren Se>" an^cslriche» Hal, Nie Slopser selbst schuridet »lau von dc» grünen Schossen und wählt keinen zn junge,', weichen Theil a>> denselben. Anfänglich a.ibt man dem ,Uaslen nur weuiss Ü»!'' bi-5 die Stecklinge aiislreibe», woraus »NlNl «>ehr Lust gcb^ r.luss. Erlenut mau »uu »ach 14 Tage» bis drei Wochen sä!"" die beginnende Nurzrlbilduna.. dann nim»it niau die jilM' Pslanzeu heraus »lud Pflanzt dieselbe» in Töpfe oder auch cM" freie Laud, im ersiehe» ssall locrde» sie erst n» Frühjahr a»«' gciopst, luelche Methode bei sei»cren Nosc» »othlvendiq ist Die gewöhnlichen Monatrusen tan» »in» anch a» ein" schattige» Stelle als Stecklingspslanzen erziehe», »wbei nia" mit Sand geulischle Mislbeeterdc uerweude» »infs, ^,. I" Angekommene Fremde «m 3. August. Hotel Stadt Wie«. Kuuz. l, t, Officicr. uud Noscnpla'nttt' Reisender. Wien, — Weiszmaicr, Private, Iudcnburss, ^ Iasso. holzhändlcrs«Gattin. Trieft. — Arto, Pfarrer, Obe^ lrain, Supanc, (5aplau, Nadmaunsdors, Hotel Elefant. Nagn, Neiscudcr, Leipzig. — Contomnc^ N>-, ^nri8, Wien. — Conlomney, Private, sammt FaMN"' nnd Eimer, Kaufmann, Tricst. — Ungrr, Kaufmann, Olaz-- Moc'nay. Hotelbesitzer. Vanjalnta, Pctsche, Kaufmann, sammt Tochter. Altenmarlt, Potoi>nil. Veamter, TrcffeN-Hotel (5-uropa. Rohde. Kfm, Berlin, — Majdk' und ZupaN' Prosessoreu, Agram, - Klobuwr, l, l. Oerichlsadjunct, Pcttau. — Jäger. Privat, Kranichsseld. Gnsthof Südbahuhllf. Kaiser, Reisender. Mitten, - Ellinatt, Reisender, Brün», ^ Tih, l, f Polizcibeamte,', uud PasW' l. t, Telegraphen Vanleiler, Trieft. ^ Mattcrsdorser saMN>l Frau. Laibach Gafthof Kaiser vou Oesterreich. Pslroß, Reisender, Prag. ^ Sebat, Student, Eilli, — Susleröit, Privat, Eisnern, -- ^ man, Lehrer, Poljane, Verstorbene. Den l?. Äugn st, Joses «Kare, Hausbesitzerssohn, N M""" Austraszc Nr. Kl, Fraisen. - Victor Dostal. Vlrbeiterssoh"' '«'/, I. Hühnerdorf Nr. 15, BrechdnrchsaU. Meteorologische Beobachtungen in ^aibach^ _____^ Z,ch «" «' ^-' ' ?U.Mg. 733.04" 18.4^ O. schwach bew»llt 8 2 4. 2 ^ N. 732,4? 27.0 NO. schwach zieml, lieitrr «,,>' 9 « «b. 734,85 20,l'. O. schwach bewölkt !' " Morgens Regen init slarlen elektrische» E»tladn»gen, li^ mittags Aufheiterung, »achmittags sonnig, abends belvli'll' Wcllelleuchtcn in allen Weitgehende». Das Tagesmitlel del Wärme 22,0°, nm 2,2« über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I, Nnglti. (5) 48 -29 " " ~ ""' _^ ^TiirirrTni^rPs ———^^ Im/I /• I I I 1 W 1 ~^^ — an^^k t---------"—SAUl^BKM^ bestes Tiseli- ¦. ErsrisehungMgotränK erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Magen-und Blasenkatarrh. Heinrich Mattoni, Karlsliaä nil Wie». u.__________._--^ : DeDöt der k. k. Generalstabs-Karten. Maßstab l : 75/XX), Preis per Vlatl i><) ,r.. in Taschc"f"""" ^ aus Leinwand gespannt 80 lr. ' I«, n. klmu»mllr H Fell. ^ams,k,rzz8 OnMaiullunü in AaibacH. Laibacher Zeitung Nr. 176 1485 5. August 1885. Course an der Wiener Börse vom 4. August UM5. Stllüts-Aillehe«. E^«''-.......«.65 «28. '8««cs ^. °7 ^'''-"""sc ^"> st, 12« .>s. ,.^ 2ü lM>«- - . - »2- »22(1 " "sii'übn-Prinrilaten , , »8^ W'7b " <-.l».,!>,-ObI. ,i«ati°ne.l (!>lt 100 st, lH, H/,), ^7 l'udmilche..... 107,„ _,_ 5„/ '^'nsche . , , , ,04 ^. - — /» ,lcl>enbÜrg.sche , . . . i»2 2s. I«2 ?b L«/„ Temcser Vanat . , . . x»^ s,0 in.i 50 5>"„ uussarische......10ü 2ü >U4- - Andere üffentl. Anlchen. Vl)na»-l1le,i°Vose 5,"/„ 1U!> st, . II« 2t> II6 7I, dto. Anleihe i>>78, steuerfrei . 104-s.n------ Auleben d.Stablssemeinbc Wien 10,^50 — — Anlchc» d, Tlabt^cüisiube Wicn (Silber nnd Gold) ... — - —'— Pr>i»iien<Änl,b,N!adtgeu>.W,en 122 »0 12« 20 Psundbricfe lsin lau st.) Bodcncr. allg.üstcir.4 >/i«/„Gol5, 124 b« I2L - dto. in nu „ „ i l/, n/u »» 75 10?, 25 dto. in 50 „ „ 4l/„ , »5 — »s.-.^o dlo. Prämien-2ch,l/, °/„ INI — — — Oejl.°ur.g, Ä>„/„ . , 1U2 »0 ic)8 3c» dlo, ,, 4 >',".. INI dl! IN2 — dt°. ,, 4°n . , »«10 eu-4« Una, alla, Voben^rebit-^lctienges, in Pest in 5». 18»N v,'»l. 5'/,"/« IN27L 108 »u Piioritäts ' Obligntioucn (fill- 100 st.) Elisabcth-Wcllb.il»! l. Omission Us. 10 115 50 stevdiuaiidli-Noibbahn i» Silk. IN« Lß 157 — Frc,nz«Ios>'f-Äahn.....»«—»!, 5>c» Äalizische Karl Ludwig »B>,bn ! Ein >88i .10» fi. S.l>/,°/„ . 100-nn!i0l- -Oeslerr. Nortvefilmhn .... 103 »a I04in Siübenbikger......»» i« 9»-5U St>iat«l'l,hn 1, Emission , . . 19« s,« 197-2!; Slibbnyl, :>,«<>/„...... 154' —!i54 50 „ ü 5°/n...... 128 5.0!l28'80 Uü^^aliz, Nahn..... »»5» 9» »0 Diverse Uose sper Stück) ^redi!l0s,> !0N fl...... 17775 178 25 l!lary»i!os>: 40 st......41-__ 42'-- 4«/„ Donaii-Dampssch. IU0 ji. . Ii.inn 1I4-L0 ^'aibacher Prämien-Anlehlül'.'aft. 22.- 22 50 Osein'r ^'ose 4<» N. . , , , . 42 ?s, 4» 25 Palfsy ^'oss 4N fl...... 4025 4075 Nothcn Kico,. ust. (Aes. v, !<> f!, 14 «5 15-in Nndols-^ele IN ff..... 1N5O 1!» — Salm/Lofe 4u fi..... 54-26 54 75 St^Oenoiö-^'sc 4l! st. ... 4»- ^ 49 50 Waldstein-^ose 80 st..... 27-LN 28 ^.^ Win^isch^rnlj'^ose ^!,> st. ... 38 ?ü 38 75 Nanl Nctien (pc,- Stll«7) Anizlo-Oestrrr. Vank LNN st. . . 9825 S3 75 A.,ne'Gesellich!ift, Wiener 200 ft. Va»su«cm, Vicnei, 10» fl. . . 100 75 101 2>', Vbncr.'Anst,, Ocst.2N0st.S. 40"/« 224 5(> 22k 5s> Crdt-Anst, f. Hand, u. 0), i«ost. 261 80 282 2u ' bitl'Nüf, ?>Nq. Un«. ÄNO st. . 287 25 28? ?s> Dcposilcnl', All«. i!0U st. ... 1U3 — I!»3's>0 Escomptc >^es., ^iiedcröst.s.na st. 5»5 — «>)N — Hypothll>!lb.,ijft. '.'00 st. «5"/°!3. 5»'— «1 — !?änbcrbl,«l, öst,, 20<»ft, O,50°/<,V, »8 50 uu 75 Oesli',.,Unss. VanI..... 8U9 — 8?1 — Ilnionl'ant 10» st...... 79 70 8ii — ^?>!!>l)vßl«inl Mq, I'w fl, 145-50 14«-— Geld Ware Artic« von Transport' Unternehmungen. sp« Stück) Albrccht«Vlihn 200 st, p ilder . «4 25 «L 25 Alföll'-ssiniN'Äabn 20» st. Sill>. ,»450 18s,'— Aussiq-Tep, Eijcnb, >^0<» st. CM.----------------, Nühm, Noldbahü I5>0 st, . —-— —-— Donau - Daüipsschiffabvl« < Ges. Qcfterr, 5,00 st. VM, . , , 454 — 457 - T>r,n^!5!llV,,t,-Dl',^,)i>NNfl,S, —-—------- Nnx-Vobsnbl>cher!5,^N, LNNfl,S,---------------- Olisilbcth'Äühn ^>0» ss. CM. . 28S-— 238-L0 ,, l!inz-Nnbwc!<< 200 st . .---------------- , S<,lt','Tirol.III.V.I^?32. 1000 N, ^M 28Ü3 »««3 ffran^Nnfes-Vahn 200 st, Sild, 211 2!-, 211 5u ss!Mff!rrcscrLis.2N0fl.S, —— — -Gal^.ss.irl ^»dwiaN0fI.CM. 5«n — 5«2 — sX'slciv, Ätoidwcsll', 200 st. Silb, 1«« 75 >«7 2s, ^!^. (!i<, N) 800fl. Sill','1- . 1»3 — IL3 5« Pli,,i,'Duf.'l Eiw'l'IKUN'Eill,. —-—------- Mudolf-«<>,l,n 2N,> st. Kilbcr . . 165 75 18« 25 Siebcnbilrsser Eiscnl,. 2,w st. , 1«3 50 184 — Vt.iatl'l'iscnimh,, 200 st. «. W. , 297 «c 2N8 — Gcld W«« Tlidbalni 2Wfi. ssilbf, , . , i»2-«k!»»'7Ü Sitd«!»^,dd,.Bcrl'..B,?n0N,EM,^ui 75 16» «5 Tbeili-Bahn ^00 st. ö. W. . 251 50 252 K0 Tr^inwal, <^cs., Wi.i?0 st. ö, W, 19« 75 ll,4 — ,, Nr., ,,s» IW st, 1N5-2K 10» 75 Transvort.Wesellschast N»0 st. , b»— «» — Ilnss,«stalls Eisenb, 20» fl, Silber l7« — l?b'üb Unss. Nordostbabn L00 st. Silber 1?« 26 176 75 Nnss,Weftb,(Nnab-Graz)8N<)st.S. l»7>25 «»'25 Industrie Acticn (per StUct) Essydi nnd Nlndbcla, Eisen» und Stahl,'Ind. in Wicn i«o fi. . — _.^ Eiscnbahnw,^eihg. I, 8» ', 40 "/„ 102-50 10» tiO ^EO'i'mOl,!". ^av'crf, ». V,°G, «f.-, «n ». Montan-VüscNsch, öfterr,'alvinc 37 25 87 75 Prasser ^isen-Ind.-Mes, z!00 i>.---------------- Salgl'-Tars. Eisenrass. 10^» , . 9» 75 »?'26 Wassenf'G,, Qest, in M, ino n. 13s— — — Trlfail^r lti'dlenw.'«» ^ IÜ0 »,. . —>— —-— Devisen. Dcutschc Plätze...... «145 «1-«O Vllnbon.........»25-«o I2Ü ee Paris.........4» 73, t!»"?7, Pcts.rsliurg......—>— —-— Valuten. Nucaten........ 5-ui ü«3 !i0-Flancs»Stackl:..... »-93 S »4 Silber......... —— — — D^nlschc Meichöbanknoten . . «1 45 «l ee H E« nsrtUtn sich täglich mchr dt» nllglmeinrn Vrisnlls»: I l. Salicyl-Ntllttdwasscr ""'"'U'ichci'. wivll rrsrischcil'». vcll,i»der< ! r«v ^crdcrKcu der Häl>,i,,' »»d l'cseiligl den uuic» Grruch au« leu, M^inde, 1 grrsM Flacon l>0 lv, u. Salicyl-Zahuftllluer "llgcniciu li^li^'t. wirtt scl,r erfrischend uud macdt dl.' Zahi»! blendend woch, a .!») l,-, ^l'ige angeführten Mittel, über die viele ^anlsaaunaen einliefe», führt stctü srlsch "M Vagcr und versendet läalich per Post die »cl'sn t>c„, llnlhhausr »» Knbach. , llW" ^edc» i» be> Afto»>»rlc Tvnl<'czl» 2.""',>'te Osissinal Taliryl-Mltudwasscr und «Nl,c»,l. ^al,»pulucr ha! eine anssülMiche ,,'^'"dlüiig iii>e, (suiiscruiciuxl! der Zähne und dn Viu,,d!,ül«e um'NtgcMich beigepackt, ^«,_____ ^l!,.'.. 13..5. Nur 3 8 kr. ein Liter sehr guter eohter Unterkrainer Wein. Wird im Gasthause ..zum Gärtner", Burgstallgasse Nr. 2 ausgeschenkt. JT. Jouke ^)j^ Gastwirt. Die FilhlHw ünionlank in Tries! eschästiöt sich mit allen Bank- und Wechsler- Geschäften "> vorzinst Gelder irn. Con.to-Corren.te und vorgiitet Äüi' Oimlciioteii f1* Docent gegon 5tägigo Kündigung 4i/ " » 1" „ „ I* „ auf 4 Monate fix, *iir Napoleons d'or Vi*' Procoüt gogon 2Otiigigo Kündigung 3«s '• „ 40 „ . '* » „ Smonatlicbo „ » « 6 » „ ix». Giro-Conto bis fl0?-??* bis zu ieder Höho 5 KiiekzahhuiKoii taeS; Boträg° ist dio Aiizoigo vor dor Mit-f(>*Ol'r?o orfordorlich. Dio BestätiKungon ov-g^" m °»»om sopuraton Einlugsbüclio). 55^».Ptir«alle Ein«anlungen, die zu seit iS* -SJunde immer der Bureau-de»SLeiatet' we^den die Zinsen von •««©ibeuTage angefangen vergütet. *^^ Don Inliaborn eines (Jonto-Corronts wird der lncasso ihror liimoason por Wien und Budapest franco Provision vermittelt und obonso ohne rrovisiousbelastung Anwüisun-gon an dioso beidon Plätze orlassen. ^ stobt den Horron (Jorumittontoji «roi. ihroWe«hsol boi dor Cassa dor ¦ . "k zutl°fuicilioron,obno dass ibnen »lolur u-goiul wolcho Auslagon or-wachsmi. (2316) 12_y VSSSr**} Kaufs" oder Verkaufs- hT?.,, iBe iir Mffe^on, Dovison und Va-M-'„irrRt daa In°aa«o von An-1 Pro^ffp UUd Coupons gegon D v» rr<)(;ünt Provision- SüSfitiSf8? C?1minittenten die Fa-SSfüSU e*a..Kffocton jeder Art boi ihr *fiKX5 ^ÄsiedSrtCo^on3 8ie Bipier-lii. Dieser luino und gute Burgunder stammt von französischen Reben, die in Ungarn cuUiviort i wurden. I)ie Curiin-stali ljiiiiJcwicsic / (SclllOHH'll'1 K«lll*JHl«llt (liesciiWciii seit niflir als If» .laln-fii u..a «Mlipflt'lllt illll bt'HOII- (U'iw als stiii'kciiil in der Rftconvalescpnz. Von vielen berühmten Aerzten wird er mit ausser-ordcnllii-hem Krfolge angewendet bei Macen-loidcu. Blularnmt. Scliwäcliftznstiinden. Ikiarrliöc vU: (2li(H) 7—3 Alleiniges Depot für Krain Apotheke Trnköczy neben dorn Katbliause in Liiibaclu Eine grosse Bouteille 80 kr., 10 Bouteillen 7 fl. TäEÜchor Vorswdt. For Post mindo:ton: C Fhschon. (3U13—1) Nr. 7675. Zweite exec. Feilbietung. Wl'gel, Erfolglosigkeit der mit dem diesMichtlickM Bescheid? vom 8. Mai l88b auf den 28. Juli 1885, angemdneten elften ezecutiven Feilbictung der dem Michael Vaniö von Vcrh bei Dols ge. hörigen, im Orundbnche u,^l Rupeltshof «ub Uvli.r Wahrm'g dcr Rlchlc Anton Hainan von Ratschach als Cnrator aä :l.ot,um aufgestellt uxd diesem die FeilbietunaMeschei'de Extract-Nr. 1272 zugestellt. K, l. Bezirksgericht Ratschach, am 29. Juli 1885. (2911-1) Nr. 4149. Ezee. Nealitätenvertauf. Du' im Grundbuche der Catastral» gemeinde Weidnidorf «ud Einl.-Nr. 355 and 35li vorkommende, auf Marko Hlcbec aus Cerlvisee vergewährte, gerichllich auf 260 fl. bewertete Realität wird über Ansuchen der Katharina Sluber von Nerkvisöe, zur Eiubringnng der Forderung aus dem dttsgerichllichen Urteile vom 24. Jänner 1885. Z. 342, per 13 si. 54 kr. ö. W. f. A., am II. September und am 9. Oktober um oder über den Schätzungswert und am 13. November I 8 85 auch unter demselben in der Gerichls-kanzlel, jedesmal um 10 Uhr vormittags, an den Meistbietenden gegen Erlag des 10Proc. Vadiums feilgeboten werden. K. k. Vczutsgericht Tsche>mmbl, am !0. Juli 1885. (2150—3) Nr. 1644. Neassumierung dritter ezec. Feilbietung. Ueber Ansnchcn dcö H^rrn Ioscf Mayer rwn ^c»lenburg (durch Herrn Dr. Dm in Adllübclg) Wirl» die mil dcm t)i,'r!irllchtlichen Bejchcidl,' V0in 4. Mai l8K3, Z. 2583, auf dcn 28. Deznnbcr 1883 ün^'0ldnete und sohln sisticrtc driltc rzcl'. Felll)!elnn^ tkr iirm Franz Staucr U0» SaM'je Hs.-Nr. 70 glholi^en, auf 78l0 ft. lieweltctcn Nralitäl U'd.-Nr. 27 ,i!.l Herrschaft Prem im Neass.lmicrnn^s w^^' anf d^n 1 4. Angust 1885, uovmillags von 9 bitt 12 Uhr, hlcr-g.lichlij ,nit dcn« vorigen Anhange a»- K. t. Bezivkogericht III. Feistriz, am 8. Mai 1««5. (3028—1) Nr. 2354. Exec. Feilbietungen. Vom k. k. Bezirksgerichte in Sittich wird hiemit bekannt gemacht: Es feien die mit dem diesgerichtlichen Bescheide vnm 25. September 1881, Zahl 4240, sistiertcn executive» Fnlbietungen der dem Michael Gern«' von Hrastoudol gehörigen, im Gmndbuche der Catastral-gemeinde Dob 8ud Einlage Nr. 60 vor« kommenden Realität wegen aus dem Vergleiche des 31. Jänner 1877, Zahl 4840, schuldigen 35 st. sammt Anhang neuerlich auf den 3. September, 1. Oktober und 5. November 1865, vormittags 10 Uhr, hieigericht« mlt dem früheren AnlMgü angeordnet worden. Der Grundbuch^xtract, das Schätzungs« Protokoll und die ^icitationsbcdlngnifse können Hiergerichts eingesehm werden. K. k. Bezirksgericht Sittich, am 9ten Juli 1885. "^845H3) Nr?5815? Executive Realitäten-Versteigerung. Vom l. l. staot.'deleg. Bezirksgerichte Nudolfswert wlrd brlannt gemacht: Es sei über Ansuchen des l. k. Haupt« slMt'ramtcs Rudolfswerl (in Vertretung des l. l. Aerarö) die ^ecutive Versteigerung d,a,l,sse. wmnach insbesondere jeder ^icitant vor gemachtem Anbote ein I0p>o<-. Vadilim zn Handen d.'r «icitatimlScommission zu erlegen hat, sowle das Schätzilnasprolololl nno dcr Oilixs'dilchi'zlract tonnen in der d!es-aerichllichen Negistllltnr eingesehen werden. K. k. städl.deleg. Bezirksgericht Ru» dols^vert. am 15. Juni 1885.