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Fünfzehnter Jahrgang. Preis 60 Lseller. E Lan'dßs-fji'bii: a.J onnncijm. Marburg a. d. D. Herausgeber, Drucker und Verleger Leopold Kralif. Inhaltsverzeichnis. Seite Das Jahr 1908 ' Genealogie deS a. h. Herrscherhauses Genealog. Übersicht der Regenten Europas Österreichische Zahlen-Lotterie Adreffen-Verzeichnis von Marburg .... 1 Feuerzeichen in Marburg.................14 Jubiläen . ................................ 16 Deutsches Töchterheim in Marburg ... 17 Freud und Leid eines Jahres............20 Gemeinnütziges.........................31 Postbestimmungen und Tarife............33 Postsparkassen.........................36 Bestimmungen über Telegramme . ... 37 Personalemkommensteuer . ....................38 Besoldungssteuer.......................38 Metrische Maße und Gewichte................ Tabelle zur Umrechnung von Kronen und Hellern in fremde Geldsorten . . . . Stempel-Skala.............................. Sämtliche Ziehungen der Lose im Jahre 1907 Verzeichnis der gehobenen Zahlen Seite 39 40 41 43 44 Verzeichnis der Taufnamen......................45 'Das Meisterstück j Die Geiger................. i Jahres-Rückschau .... > Wegweiser für Hausbesitzer Gemeinnütziges .... Landwirtschaftliches . . . ; Die wichtigsten Jahrmärkte 49 59 65 97 102 103 105 Verzeichnis der Ankündigungen. Äntloga Josef, vorm. F. Kostjak's Witwe, Drahtgeflechte...........................23 Bendl Anton, Maschinenbauanstalt, Eisen- u. Metallgießerei..............................31 Berger Max, Böhmische Bettfedern.... 28 Blahut Josef, Böhmische Bettfedern ... 9 Blum Rudolf ii. Sohn, Eternitschiefer u. Dachdeckungsgeschäft ...........................34 Böhnel Max, Uhrengeschäft ... 23, 29, 31 Csaszar Johann, Zementwaren-Erzeugung . 8 Dadieu Moriz, Mechaniker........................2 Dereani Th., Kleidermacher.....................22 Dumler Karl's Witwe, Friseurgeschäst... 26 Erster allgemeiner Beamtenverein (Lebensversicherungsanstalt) ................... . 15 Feller E. B., Elsa-Fluid.......................16 Fornara Anton, Regen- und Sonnenschirme 17 Fragner B., Apotheker................. . 5, 6 Franz Johann, Hofsteinmetzmeister .... 12 Gajser Anton, Steinmetzgeschäst...............11 Gemeindesparkasse in Marburg....................4 Germans Magen-Essenz...........................13 Gießhübl Sauerbrunn bei Karlsbad 4. Umschlag Götz Thomas, Bierbrauerei......................20 Grein F., Hofsteinmetzmeister Graz . nach 4 Greinitz Neffen, Technische Abteilung ... 27 Gugl Robert, Weingart- u. Obstbaumspritzen 9 Haubners Engelapotheke in Wien . . . . 33 Herbabny, Kalk-Eisen-Syrup ... 3. Umschlag Heritschko Paul, Tonwaren-Erzeugung Hochholzer Franz, Harmonikafabrik.... Jäger Karl, Anstreicher u Schriftenmaler . Kämmerer & Filzammer, Schnellschreibmasch. Kiefer L. I. Photograph. Anstalt .... Kral Franz, Friseur-Salon................... Krebs-Apotheke in Wien...................14, Kriwanek Heinr., Wagenbaugeschäft. . . . Makotter, Stahldrahtmatratzen............... Mally's Nächst, Speditionsgeschäft . . . Marburger Escomptebank ....... Marburger Molkerei................... Martinz Josef, Warenhaus .... Mayer C. Th., Maler, Photograph Meine! & Herold, Harmonika-Fabrik . Mißler F, Amerika-Fahrt .... 2. Um Mohren-Apotheker.......................... Moros, Magenstärkender Balsam . . . Müller Fritz, Hotel „Erzherzog Johann" Graz . '............................. . Neger Franz, Fahrrad-Fabrik .... Neupert £., Bandagenfabrik.............. Neustein Philipp, Apotheke.............. NonnerMichael, Zimmer- u. Dekorationsmale Pelikan Johann, Konditorei.............. Philipp Gust., Schristenmaler .... Pickel C., Asphalt-Unternehmung . . . Pirchan Gustav, Warenhaus............... Platzer Andreas, Schnlreguisitenhandlung Prach Andreas, Korbwaren-Erzeugung Prof. G. Keith-Harvey .................. Reininghaus Brüder, A.-G. für Brauerei Rhcnania, Versicherungs-Aktien-Gesellschaft Richter Ad., Apotheker und Steinbaukasten Rumesch Johann, Gradlergeschäft . . . Sachsel Benedikt, Böhmische Bettfedern . Saloker Anton, Möbeltischler .... Schnider Franz, Zirkelschmied .... Schütz Franz, Hl. Dreifaltigkeit-Quelle St. Georgs-Apotheke..................... Suttner H., Uhren-Export................ The Gresham, Lebensversichcrnngs-Gesellschaf Thierry's A., Apotheker................. Trimmel Joh. N., Hand-Harmonikafabrik Turad H. I., Warenhaus ................. Winter Elisabeth, Holz- und Kohlenverschleiß Wolf Fr. Wtw., Leichenbestattungs-Anstalt Wolf Karl, Drogerie..................... Zechner Franz jun. Harmonika-Fabrikant Zinthauer Ludwig, Chem. Wasch-Austalt 33 32 22 32 chlag 26 24 4 15 26 31 6 32 22 29. 23 ß 34 18 7 3 36 15 14 34 14 17 14 19 3 30 28 10 24 35 20 29 25. Acrs Jahr 1908. Das Jahr 1908 ist ein Schaltjahr von 366 Tagen oder 52 Wochen nnd 2 Tagen. Iahresregcnt itt der Mond. Als beständiger Begleiter unserer Erde hat der Mond schon frühzeitig die Aufmerksamkeit der Menschen erregt. Die regelmäßige Wiederkehr seiner Lichtgestalten machte ihn besonders geeignet für die Einteilung größerer Zeitabschnitte, woraus die Einteilung des Jahres in Monate entstand. Wegen seiner im Vergleich zn den andern Himmelskörpern nur geringen Entfernung von der Erde ist der Mond das am genauesten erforschte, konlestische Objekt. Seine Entfernung von uns beträgt im Mittel nämlich nur 384.000 Kilometer oder ungefähr 60 Erd-halbmesser; sie kann jedoch während jeden Umlaufes einerseits bis auf 414.000 Kilometer an-steigen, anderseits bis auf 354.000 Kilometer herabsinken. Zn einem Umlauf um die Erde braucht der Mond 27 Tage, 7 Stunden, 43 Minuten ; die Zeit von einem Neumond zum nächsten, wo der Mond wieder zwischen Sonne und Erde zu stehen kommt, beträgt hingegen mehr, nämlich 29 Tage, 12 Stunden, 44 Minuten, weil die Erde während dieser Zeit in ihrer Bahn um die Sonne vorgerückt ist. Der Durchmesser des Mondes beträgt 3475 Kilometer; seine Masse etwa den achtzigsten Teil der Erdmasse Die Beobachtungen der Mondscheibe haben gelehrt, daß der Mond sich in derselben Zeit, in welcher er einen Umlauf um die Erde vollendet, nur einmal um seine Achse dreht. Iahrescharakter und mutmaßliche Witterung Das Jahr 1908 ist gemeiniglich mehr feucht als trocken. Frühling ist feucht und dabei warm mit unterlaufendem Froste, der ganze März ist kalt, April hat Regen und der Mai ist vom Anfang schön, hat aber doch auch Regen, worauf Kälte folgt Der Juni ist angenehm und hat zu Zeiten Regen. Sommer ist zu Zeiten warm, doch öfters kühl. Herbst und Winter. Anfänglich feucht, mittelmäßig kalt, danach ganz kalt und feucht, der Dezember bringt bald Schnee, danach Güsse, nach dem 20. ist es ziemlich kalt, doch trübe bis gegen 12. Jänner, danach etwas gelinder. Finsternisse. (Zeitangabe mittlere Wiener Zeit.) Im Jahre 1908 werden drei Sonnen * finsternisse stattfinden, von denen jedoch bei Steiermark. uns keine sichtbar sein wird. In diesem Jahre findet keine Mondesfinsternis statt. 1. Totale Sonnenfinsternis am 3. Jänner. Beginn der Finsternis überhaupt um 8 Uhr 13 Minuten abends, Beginn der totalen Finsternis um 9 Uhr 9 Minuten abends, Ende der totalen Finsternis am 4. um 12 Uhr 33 Minuten morgens, Ende der Finsternis überhaupt um 1 Uhr 29 Minuten morgens. Die Finsternis ist auf der nordöstlichen Spitze Australiens, in Neu-Guinea, in Zentralamerika und im Großen Ozean sichtbar. 2. Ringförmige Sonnenfinsternis am 28. Juni. Beginn der Finsternis überhaupt um 2 Uhr 35 Minuten nachmittags, Beginn der ringförmigen Finsternis um 3 Uhr 39 Minuten nachmittags, Ende der ringförmigen Finsternis um 7 Uhr 32 Minuten abends, Ende der Finsternis überhaupt um 8 Uhr 86 Minuten abends. Die Sichtbarkeit der Finsternis erstreckt sich über den östlichen Teil des Großen Ozeans, über Nordamerika mit Ausnahme der Polargebiete, über die nördlichen Küstengebiete Südamerikas, den nödlichen Teil des Atlantischen Ozeans, das nordwestliche Afrika und die südwestliche Hälfte Europas. In Deutschland werden nur diejenigen Orte von der Finsternis berührt, die südwestiich einer Linie liegen, welche in der Nähe der Orte Münster, Arolsen, Meiningen, Bairenth vorübergeht. 3. Ringförmige Sonnenfinsternis am 23. Dezember Beginn der Finsternis überhaupt um 10 Uhr 12 Minuten vormittags, Beginn der ringförmigen Finsternis um 11 Uhr 16 Minuten vormittags, Ende der ringförmigen Finsternis um 2 Uhr 24 Minuten nachmittags, Ende der Finsternis überhaupt um 3 Uhr 28 Min. nachmittags. Die Finsternis wird in Südamerika mit Ausnahme des nordwestliche Teiles, in Südafrika und aus Madagaskar, im südlichen Teil des Atlantischen Ozeans und in den südlichen Polargegenden zu sehen fein. Anfang der «irr Jahreszeiten. Frühlings-Anfang den 21. Mürz um 1 Uhr 33 Minuten morgens. Sommer-Anfang den 21. Juni um 9 Uhr 25 Minuten abends. Herbst-Anfang den 23. September um 12 Uhr 4 Minuten mittags. Winter-Anfang den 22. Dezember um 6 Uhr 39 Minuten morgens. (Mittlere Wiener Zeit.) A Zeit- uni Festrechuung aus Las Jahr 1908. Gregor. Kalender Julian. Kalender Goldene Zahl 9 9 Epakten XXVII IX Sonnenzirkel 13 13 Römer-Zinszahl 6 6 Sonntagsbuchst. E, D F, E Jahrescharakter oder Festzahl XXIX Sonn- und Feiertage zusammen 65. Das Judenjahr 5668, welches Montag den 9. September 1907 begonnen hat, ist ein abgekürztes Schaltjahr von 383 Tagen und endet Freitag den 25. September 1908, woraus Samstag den 26. September das Judenjahr 5669 beginnt, welches ein überzähliges Gemeinjahr von 355 Tagen ist. Kewegliche Feste. Katholiken Griechen Namen-Jesufest 19. Jänner — Triodium — 3. Februar. Septuagejimä 16. Februar 10. „ Aschermittwoch 4. März 27. „ Schmerz Maria 10. April — Palmsonntag 12. „ 6. April. Ostersonntag 19. „ 13. „ Bittage 25., 26. und 27. Mai — Christi Himmelfahrt 28. „ 22. Mai. Pfingstsonntag 7. Juni 1. Juni Dreifaltigkeitssonnt. 14. „ — Fronleichnamsfest Herz-Jesufest Schutzengelfest Maria-Namensfest Rosenkranzfest Kirchweihfest 1. Adventsonntag 18. 26. „ - 30. August — 13. September — 4. Oktober — 18. „ - 29. Novemb. 30. Nov. Von Weihnachten bis Aschermittwoch sind 70 Tage — 10 Wochen. Sonntage nach Epiphania sind 5, nach Pfingsten 24, nach Trinitatis 23. — Fastnachtsonntage sind 8. — Länge der Fastnacht 57 Tage = 8 Wochen 1 Tag. — Fastenanfang den 4. März, Fastenende den 18. April. — Fastendauer 46 Tage. Qu atemb er-Fasttage. Für Katholiken: 11. Mäi:z, 10. Juni, 16. September und 16. Dezember. Für Griechen: 5. Mänz, 4. Juni, 17. September und 17. Dezembkr. Hof-Normatazr an welchen die k. k. Hoftheater geschlossen sind: Am 3. Mai wegen des Sterbetages weil. Kaiserin Maria Anna. Am 28. Juni wegen des Sterbetages weil. Kaiser Ferdinand I. In Fällen besonderer Hindernisse findet mit Allerhöchster Genehmigung eine Verlegung dieser Siormatage statt. Pornmtnge an welchen alle öffentlichen Bälle, Belustigungen und Theater-Vorstellungen untersagt sind. Öffentliche Bälle sind verboten: an den drei letzten Tagen der Karwoche, am Osterund Pfingstsonntag, am Fronleichnamstag, am 24. und 25. Dezember. Andere öffentliche Belustigungen, wie Konzerte oder andere Musikproduktionen, Schaustellungen u. dgl., sind verboten: an den drei letzten Tagen der Karwoche, am Fron-leichnamstag und am 24. Dezember. Theater-Vorstellungen sind verboten: an den drei letzten Tagen der Karwoche, am Fronleichnamstag und am 24. Dezember. Am Oster- und Pfingstsonntag und am 25. Dezember dürfen Theatervorstellungen nur zu wohltätigen Zwecken mit Bewilligung der kompetenten politischen Behörden stattfinden. Gerichtsserieu und Sonntagsruhe bei Gericht. Die Gerichtsferieü beginnen bei allen Gerichten in Österreich am 15. Juli und dauern bis einschließlich 25. August. An Sonntagen, sowie am Weihnachtstag dürfen Tagsatzungen nicht abgehalten werden. Die Anberaumung einer Tagsatzung auf einen anderen Feiertag ist nur bei Gefahr im Verzüge zulässig. zandrspatroue welche in den verschiedenen Kronländern der österr.-ungar. Monarchie gefeiert werden. Ägidius (1. Sept.), Kärnten. — Blasius (3. Februar), Küstenland. — Cyrillus und Me-thudius (5. Juli), Mähren. — Elias (20. Juli), Kroatien. — Florian (4. Mai), Oberösterreich. — Georg (24. April), Krain. — Hedwig (17. Oktober),Schlesien. — Johann der Täufer (24. Juni), Slawonien. — Johann von Nep. (16. Mai), Böhmen. — Josef, Nährv. (19. März), Kärnten, Krain, Küstenland, Steiermark u. Tirol, — Ladislaus (27. Juni), Siebenbürgen. — Leopold (15. Nov.), Niederösterreich und Oberösterreich. — Michael (29. Sept,), Galizien. — Rochus (16. August), Kroatien, — Ru-pertus (24. Sept.), Salzburg. — Spiridion (14. Dezember), Dalmatien. — Stanislaus (7.Mai), Galizien.—Stephan, König (20.Aug.), Ungarn. — Birgilius C27. Nov.), Diözese Trient. — Wenzel (28. Sept.), Böhmen Zeichen des Tierkreises. Frühling: X ö Fische,Widder, X W Stier. Sommer: U 44 Zwill., tfp -ce Krebs, QsFS'Söroe. Herbst: WwQungfr., ITI 's? Storp. Winter: ^ kff Schütze, ^ Steinb., ---L Wasserm. Die Sonne nebst den Planeten. © Sonne. 8 Mercur. $ Venus. *; Erde, cf Mars. 9 Ceres. $ Pallas, f Juno. 5 Vesta. T Jupiter, h Saturnus. 5 Uranus. Mondesvicrtel. S Neumond. 3 Erstes Viertel. (j- Vollmond. Letztes Viertel. Allgemeine Bemerkungen über die Sonnen- und Mondessinsterniffr. Der Mond wird nicht ungleich, wie die Sonne, sondern aller Orten aus dem Erdboden, wo er nur gesehen wird, in gleicher Größe verfinstert, weil an ihm wirklich eine Finsternis oder ein Mangel des Lichtes vorhanden ist, welches er sonst, wenn es der Erdboden nicht verhinderte, von der Sonne bekommen würde. Bei den Sonneufinsternissen hingegen ist an der Sonne kein Mangel des Lichtes, sondern der Mond steht nur vor derselben; daher werden sie an jeglichem Orte in einer besonderen Größe gesehen. Wenn eine Sonnen- oder Mondesfinsternis über unserem Himmel erscheint, oder wenn die Sonne oder der Mond bei einer Finsternis sich über dem Himmel befinden und die Sonnenoder Mondesfinsternis in die Augen fällt, so heißt sie sichtbar, wenn auch gleich der Himmel nicht jo heiter sein sollte, daß wir sie sehen könnten; unsichtbar hingegen, wenn die Sonne oder der Mond sich mittlerweile unter unserem Himmel befinden, obschon sie an anderen Orten sichtbar ist. Eine Sonnenfinsternis kann für uns auch am Tage unsichtbar sein. Eine Sonnenfinsternis ist demnach uns sichtbar bei Tage, wenn die Sonne über unserem Himmel ist und der Mond so vor derselben sreht, daß sein Schatten uns treffen kann. Bei Nacht hingegen, da die Sonne unter unserem Himniel ist, und bei Tage, wenn der Mondschatten uns nicht trifft, sondern auf einen anderen Fleck der Erde fällt, ist sie uns unsichtbar. Eine Mondeefinsternis ist uns sichtbar bei der Nacht, wenn der Mond über unserem Himmel ist; bei Tage hingegen, wenn der Mond unter dem Himmel ist, unsichtbar. Daß die Sonnenfinsternisse bei Nacht und die Mondesfinsternisse bei Tage uns unsichtbar sind, gibt die gesunde Vernunft, weil wir in dem ersten Falle die Sonne und im zweiten den Mond nicht sehen können. Denn weder die Sonne, noch der Mond kann auf einmal den ganzen Erdboden bescheinen, weil er eine kugelförmige Gestalt hat. Daß aber auch bei Tage eine. Sonnenfinsternis unsichtbar sein kann, da sie doch wirklich da ist und die Sonne am Himmel steht, kommt daher, weil der Mond viel kleiner ist, als die Erde, und auch so entfernt ist, daß er die eine Hälfte der Erdkugel, welche ihn sieht, nicht überschatte» kann. Daher fällt der Schatten nur über einige gewisse Orte oder Teile der Erde, und anderwärts bleibt die Sonne hell und frei von der Finsternis. Deswegen ist eine Moudesfiusternis viel weiter zu sehen, als eine Sonnenfinsternis, denn jene erstreckt sich wenigstens über die halbe Erde; diese aber, wenn sie ganz auf die Erde fällt, nicht über den vierten Teil der Erde. Die Länge des Erdschattens erstreckt sich fast viermal so weit, als der Mond von uns entfernt ist; er beträgt nämlich 160.000 Meilen. Die Schatten des Mondes und der Erde lausen hinter sich spitzig fort. Bei totalen Mondesfinsternissen erscheint der Mond in hell- oder dunkelroter Farbe. Die Ursache davon ist der Dunstkreis der Erde. Denn in demselben werden die Lichtstrablen der Sonne gebrochen, die ans verschiedene Weise den Erdschatten durchkreuzen und dadurch dem Monde noch einiges Licht geben. Zuweilen verschwindet er gänzlich, so daß man ihn mit den besten Fernrohren nicht entdecken kann. Daß nicht in jedem Neumonde Sonnenfinsternisse und nicht in jedem Vollmonde Mondesfinsternisse vorfallen, kommt daher, weil die drei Körper Sonne, Mond und Erde nur selten genau in einer geraden Linie zu stehen kommen, welches zur Erzeugung der Finsternis erforderlich ist. Die Anzahl der Finsternisse kann in einem Jahre höchstens 7 sein, alsdann treffen sie im Jänner, Juli und Dezember ein. Und wenigstens müssen sich in einem Jahre zwei Sonnenfinsternisse ereignen. Nach einer Periode von 19 Jahren kommen die Finsternisse in eben der Ordnung wieder. A* Jänner hat 31 Tage. Bauernregeln und Lostage. Im Jänner viel Regen oder Schnee, tut Bäumen, Berg u. Tälern weh. Januar muß krachen. Soll der Frühling lachen. Hat Paulus (10.) weder Schnee noch Regen, so bringt das Jahr gar manchen Segen. Am 25. Ist Pauli Bekehrung hell und klar, so hoffet man ein gutes Jahr. Monats- und Wochentage Katholiken Protestanten Griechen Sonnen- 1 Mondes- Inden Jahr 6668. Auf- gang Unter- gang Auf- gang Unter- gang Mittwoch 1 Neui. CH. B. Neui. CH. B. 19 Bonifazius 7.53 4.14 4.47 2.13 27 Donnerst. 2 Makarius Abel u. Seth 20 Ignaz M. 7.53 4.15 tzck 6. 5 2.56 28 Freitag 3 Genovefa © Enoch 21 Juliana 7.52 4.16 m 7.19 3.51 29 Samstag 4 Titus B. Isabella 22 Anastasia 7.52 4.17 m 8.26 4.59 1 Scheb. Kath. Nachdem Herodes gestorben war. Matth. 2. — Prot. Bon der Flucht nach Ägypten. Matth. 2. — Griech. Vom Geschlechtsregister. Matth. 1. o. um ±u w u. au. Sonntag 5 E Telesph. E Simeon 23 G4A.10M 7.52 4.18 9.21 6.16 2 Montag 6 Heil. 3 Kön. Ersch. Ehr. 24 Fasten-E. 7.52 4.19 10. 5 7.38 3 Tekufak Dienstag 7 Valentin Isidor 25 Geb. Ehr. 7.52 4.20 SS 10.39 8.57 4 Mittwoch 8 Severinus Erhard 26 Mutt. Gott 7.52 4.21 a*« 11. 7 10.13 5 Donnerst. 9 Julian Martial 27 Steph. M. 7.51 4.23 fr# 11.33 11.28 6 Freitag 10 Paul Eins. 3 Paul Eins. 28 2000 M. 7.51 4.24 fr# 11.55 Morg. 7 Samstag 11 Hyginus Mathilde 29 Unsch. K. 7.51 4.25 m 12.15 0.40 8 18. S. Kath. und Prot. Als Jesus 12 Jahre alt war. Luk. 2. Griech. Von der Flucht nach Ägypten. Matth. 2. 10. um 2 3 ) U. 58 nm. Sonntag 12 El Ep. Ern. E 1 Ep. R. 30 G Anysia 7.51 4.26 mf. 12.39 1.50 9 Montag 13 Hilarius Hilarius 31 Melania 7.50 4.27 ** 1. 4 2.58 10 Dienstag 14 Felix Felix 1 Jänn. 1908 7.49 4.29 1.34 4. 4 11 Mittwoch 15 Maurus Maurus 2 Silvester 7.48 4.31 M 2. 8 5. 7 12 Donnerst. 16 Marzellus Marzellus 3 Malachias 7.47 4.32 HSž 2.50 6. 6 13 greitag' 17 Anton Eins. Anton Eins. 4 70 Apostel 7.47 4.33 3.35 6.59 14 Samstag 18 Priska © Priska 5 Theopemp. 7.46 4.34 m 4.32 7.44 15 Freudt. Kath. und Prot. Von der Hochzeit zu Kanä. Joh. 2. Griech. Vom Johannes m der Wüste. Mark. 1. 18. um 2 egenftanö Einnahme Ausgabe Erjcheinungen nmTjimmcf und Witterung. © Neumond den 3. um 10 Uhr 49 Minuten abends. In Wien unsichtbare totale Sonnenfinsternis. 3. bis 9. Stürmisches kaltes Wetter. 3 Erstes Viertel den 10. um 2 Uhr 58 Minuten nachm. 10. bis 17. Schneegestöber, Nebel. © Vollmond den 18. um 2 Uhr 42 Mmuten nachmitt. K h K h 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. ' 9. 10. 11. 18. bis 25. Teilweise heiter bei zunehmender Kälte. C Letztes Viertel den 26. um 4 Uhr 7 Mililiter, nachmitt. 26. bis 1. Februar. Windig, öfter Schnee, Nebel. Tageslänge. 8 Stunden 21 Minuten. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. Wirtsch aftskaleisd er. Man bessere die Wege aus, dulde keine Wege Über die Felder und verschaffe dem Tauwasser einen langsamen Abzug. — Bringe Dünger aufs Feld. — Zerstöre die Maulwurfshügel. — Beschneide die Hecken und Gehege. — Verfüttere den Vorrat von Wurzelgewächsen, bevor diese zu faulen beginnen. — Treibe die Schafe in die Wacholder. Gelinder Januar Bringt Kälte im Februar. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31.'| " ‘ " '' ' | < Februar hat 29 Tage. Bauernregeln und Lostage. Viel Schnee viel Heu, aber wenig Korn und Hafer. Scheint Lichtmeß die Sonne klar, gibt's Spätherbst und kein gutes Jahr. Ist es an Petri Stuhlfeier kalt, so hält der Winter noch lange an. Am 28. Roman hell und klar, bedeuft ein gutes Jahr. Monats- und Katholiken ProteÜanten Griechen Sonnen- I Mondes- Inden Wochentage Auf- Unter- I Auf- Unter- 3a8t 5668 gang gang gang gang Samstag 1 Ignaz M. Brigitta 19 Mak. v. A. 7.3214.56 7. 1| 3.43 29|S. d. 9 Kath. u. Prot. Vom Schifflein Christi. Matth Griech. Vom Blinden bei Jericho. Luk. 18. 8. 2. um 9 D U. 42 tim. Sonntag 2 E4EP.M.L. E4EP.MR. 20 F 2 Euth. 7.31 4.57 7.52 4.58 30 R.-CH Montag 3 Blasius B. Blasius 21 Maximus 7.29 4.59 6%. 8.31 6.26 1 Adar Dienstag 4 Veronika Veronika 22 Timotheus 7.28 5. 1 SS 9. 3 7.49 2 Mittwoch 5 Agatha Agatha 23 Klem. M. 7.27 5. 2 SS 9.30 9. 8 3 Donnerst. 6 Dorothea Dorothea 24 Tene 7.25 5. 4 ff# 9.54 10.23 4 Freitag 7 Romuald Richard 25 Gregor Th. 7.23 5. 6 ff# 10.18 11.36 5 Samstag 8 Joh. v. M. Salomon 26 Tenophon 7.22 5. 7 m 10.42 Morg. 6 22. S Kath u. Prot. Vom guten Samen. Matth. 13. Griech. Vom Zachäus. Luk. 19. 9. um 5 I u. 33 mg. Sonntag 9 EöEp.A. 3 E 5 Ep. Ap. 27 F 3 I. CH. 7.21 5. 9 11. 7 0.47 7 T.M.s Montag 10 Scholastika Gabriel 28 Ephraim 7.19 5.11 11.36 1.55 8 Dienstag 11 Desiderius Euphrosine 29 Ignatius 7.18 5.12 ** 12. 9 3. 0 9 Mittwoch 12 Eulalia Eulalia 30 Bas. d. Gr. 7.16 5.14 12.48 4. 0 10 Donnerst. 13 Kathar. R. Kastor 31 Cyr.u.Joh. 7.14 5.16 * 1.33 4.55 11 Freitag 14 Valentin Valentin 1 Febr. Tr. 7.12 5.17 E 2.25 5.42 12 Samstag 15 Faustinus Faustinus 2 Ehr. Darst. 7.11 5.18 #6 3.22 6.24 13 Fast.-c Kath. und Prot. Von den Arbeitern im Weinberge. Matth. 20. Griech. Vom Pharisäer und Zöllner. Luk. 18. 17. um 10 G U. 11 tim. Sonntag 16 E Sept. Jul. E Sept. Jul. 3 FTriod. S. 7. 9 5.20 4.24 6.58 14 Kl.-P. Montag 17 Konstant. © Konstantin 4 Isidor 7. 7 5.22 5.27 7.27 15 Sch.-i Dienstag 18 Flavian Susanna 5 Agatha 7. 6 5.23 6.30 7.53 16 Mittwoch 19 Konradus Gabinus 6 Bukolus 7. 4 5.25 7.36 8.15 17 Donnerst. 20 Eleutherius Eucharius 7 Parthemias 7. 2 5.27 sh 8.42 8.37 18 Freitag 21 Eleonora Eleonora 8 Theod. St. 7. 1 5.28 sh 9.50 8.58 19 Samstag 22 Petri Sthlf. Petri Sthls. 9 Nikephorus 6.59 5.29 * 10.58 9.18 20 24. S Kath. und Prot. Vom Sämann und Samen. Luk. 8. Griech. Vom verlorenen Sohne. Luk. 15. 25. um 4 U. 30 mg. Sonntag 23 E Sex. Rom. E Sex. Sev. 10 F Sept. CH. 6.57 5.31 =E Morg. 9.42 21 Montag 24 Schalttag Schalttag 11 Blasius 6.56 5.33 * 0. 9 10. 9 22 Dienstag 25 Math.Ap. C Math. Ap. 12 Meletius 6.54 5.34 fete 1.21 10.41 23 Mittwoch 26 Walburga Viktor 13 Martin 6.51 5.36 fete 2.34 11.22 24 Donnerst. 27 Alexander Gotthilf 14 Auxentius 6.49 5.38 M 3.44 12.14 25 Freitag 28 Leander Leander 15 Onesimus 6.48 5.39 m 4.46 1.17 26 Samstag 29 Romanus Romanus 16 Pamphilus 6.46 5.41 s*. 5.39 2.33 27 B. d.i Knauers hundertjähriger Kalender prophezeit: Seßruar. Ten 1. trüb und gelinde, den 3. bis 6. trüb nnd kalt, den 8. schön, Regen den 13. und 16. Schnee und große Kälte. Februar, Taumonat. Der Tag nimmt um 1 Stunde und 31 Minuten zu. Tag Heczerrstcrrrd Einnahme Ausgabe K h K | h 1. 2. . 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. I 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. • 27. 28. 29. Erscheinungen am Fimmel und Witterung. 9 Neumond den 2. um 9 Uhr 42 Minuten vormittags. 2. bis 8. Schneegestöber und veränderlich. Erstes Viertel den 9. um 5 Uhr 33 Minuten morgens. 9. bis 16. Teilweise heiter und sehr kalt. © Vollmond den 17. um 10 Uhr 11 Minuten vorm. 17. bis 24. Tagsüber Tauwetter. C Letztes Viertel den 25. um 4 Uhr 30 Minuten morgens. 25. bis 1. Marz. Veränderlich, öfter Schnee und Siegen. Tageslänge. 9 Stunden 24 Minuten. Wirtschaftskalender. Die Beschäftigung ist größtenteils dieselbe, wie im Vormonat. Bei milder Witterung lasse die Gerste zwie-brachen, den Dünger einackern nnd das zn Flachs-unb Kleebau bestimmte Feld bearbeiten; ferner Steine sammeln u. hinwegschasfen, welche zur Verbesserung der Wege benützt werden können, lasse auf Feldern nnd Wiesen das unnütze Gesträuch und Dornbüsche ansrotten. — Man gebe den trächtigen Kühen u. Erstlingen lauen Mehl- u Gerstenschrottrank mit Salz und sei besonders aufmerksam ausdas nächtliche Abkalben. — Lasse den Schnee um die Bäume anhäufelu u. festschlagen, ferner lasse fleißig abraupen u. die Bäume von Moos reinigen. Mr hat 31 Tage. Bauernregeln und Lostage. Ein tiefer und lang liegender Märzenschnee tut der Saat weh. Märzenstaub bringt Gras und Laub. Am 25. Maria Verkündigung hell und klar, bringt ein gutes Jahr. Trockener März, feuchter April, tut dem Bauer nach seinem Will'. Monats- und Wochentage Katholiken Protestanten Griechen Sonnen- 1 Mondes- Inden Kahr 5668. Auf- gang Unter- gang Auf- gang Unter- gang Kath. und Prot. Jesus heilt einen Blinden. Luk. 18. Griech. Vom letzten Gerichte. Matth. 25. 2. um 8 % 11. 2 ab. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 1 2 3 4 5 6 7 D Quin. A. Simpliz. © Fastn. Sun. Aschm. K. j Eusebius Friedrich 7 Th. v. A. j D Quin A. Simplizius Kunigunde Adrian Friedrich Fridolin Felicitas 17 18 19 20 21 22 23 F @c$: Leo P. Archipp. L.B.v.C. Timoth. Eugen Polyk. 1 6.44 6.42 6.40 6.38 6.36 6.34 6.32 5.42 5.43 5.45 5.47 5.49 5.50 5.52 SK ■»* fHP irtf 6.23 6.58 7.27 7.53 8.18 8.32 9. 7 3.54 5.18 6.40 7.58 9.14 10.28 11.40 28 29 30 1 2 3 4 Vendar R.-Ch. 26. S Kath. und Prot. Jesus wird vom Teufel versucht. Matth. 4. Griech. Vom Fasten und Almosen. Matth. 6. 9. um 10 I U. 48 ab. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 8 9 10 11 12 13 14 D Quadr. Franziska 3 40 Märtyrer Quat. Her. 7 Gregor Rosina t Mathilde DQuad Ph. Prudentius Alexander Rosina Gregor Ernst Zacharias 24 25 26 27 28 29 1 st Qu Scht. E. d. h. I. Tarasius Ascherm. Prokopius Basilius März Eud. 6.30 6.27 6.26 6.24 6.22 6.20 6.18 5.53 5.55 5.56 5.58 6. 0 6. 1 6. 2 ** HE * m 9.35 10. 7 10.45 11.28 12.18 1.14 2.15 Morg. 0.48 1.51 2.50 3.40 4.23 4.59 5 6 7 8 9 10 11 27. S Kath. Bon der Verklärung Jesu. Matth. 17. — Prot. Vom kananäischen Weibe. Matth. 15. — Griech. Bom Nathanael. Joh. 1. 18. um 3 (?> U. 34 mg. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch -Donnerst. Freitag Samstag 15 16 17 18 19 20 21 D Stem. L. Heribert Gertrude Eduard & t Foscf N. Niketas f Benedikt t D Rem. Ehr. Cyriakus Gertrude Anselm Josef N. Ruprecht Benedikt 2 3 4 5 6 7 8 E 1 Hesych. Eutropius Gerasimus Quat. Kon. 42 Märt. Basilius Theophilakt 6.16 6.14 6.12 6.10 6. 8 6. 6 6. 3 6. 4 6. 5 6. 6 6. 8 6. 9 6.11 6.12 M ill c$g 3.17 4.22 5.28 6.32 7.40 8.50 10. 1 5.29 5.57 6.21 6.42 7. 3 7.23 7.46 12 13 14 15 16 17 18 F.-E. Purim @cM 28. S Kath. und Prot. Jesus treibt einen Teusel aus. Lut. 11. Griech. Vom Gichtbrüchigen. Marl. 2. 25. um 1 C 11. 37 um. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 22 23 24 25 26 27 28 D Oculi O. Viktorin Gabriel E. Mttf. M. V. Emanuel Rupertus t Guntram f D Oculi Kas. Eberhard Gabriel Maria Berk. Emanuel Hubert Malchus 9 10 11 12 13 14 15 E2 40 M. Quadratus Sophron. Theophan. Nikephorus Benediktus Agapius 6. 1 6. 0 5.57 5.55 5.53 5.51 5.49 6.14 6.15 6.17 6.18 6.19 6.21 6.23 * tz-L tzck m m 11.13 Morg. 0.26 1,35 2.39 3.33 4.17 8.12 8.42 9.19 10. 5 11. 3 12.12 1.29 19 20 21 22 23 24 25 SB. b.S Kath. und Prot. Jesus speiset 5000 Mann. Joh. 6. Griech. Von der Nachfolge Christi. Mark. 8. Sonntag Montag Dienstag 29 30 31 D iiät. Cyr. Quirinus Amos Pr. D m Eust. Guido Amos Pr. 16 17 18 E 3 Sabin. Alexius Cyrillus 5.46 5.45 5.43 6.24 6.25 6.27 SK SK nt 4.54 5.24 5.51 2.49 4.10 5.31 26 27 28 1 Knauevs hundertjähriger Kalender prophezeit: Mär,. Seit 6., 8. und 9. feucht, den 13., 14. und 15. Regen, den 18., 19, und 20. Glatteis, den Si. rauheS Wetter und Sturmwind bis zum 29., den 31. Regen. Märs» Felljlllonat. Frühlingsanfang •21. März um 1 Uhr 33 Minuten morgens. Der Tag nimmt uni 1 Stunde und 48 Minuten zu. —^vv/\/Vv— S -1 Tag g>egert[tctnö Einnahme Ausgabe K h K h 1. 2. 3. 4. 5. j 6. i 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. und Witterung. 2 Minuten abends. >is 8. Trüb, Frost ziemlich kalt. öfter Regen. Vollmond den 18. um kalt und trocken, zuletzt angenehm. Tageslänge. 10 Stunden 56 Minuten. Wirtschaftskalender. Lasse den im Winter ans ausen zusammengeführten ichlamm ans die Felder Haffen. — Erbsen ». Hafer nzubauen. — Der für Wur- ickert werden. — Lasse tersaat walzen, wenn en noch etwas feucht ht zu trocken ist. — m man Linsen, Wicken, rkorn und Sommer-anbanen — Der April warm, Mai kühl. Juni naß, füllt dem Bauer Scheune u. Faß. April hat 30 Tage. Bauernregeln und Lostage. Donnert's im April, so hat der Reif sein Ziel. Ist es um Judika feucht, so bleiben die Kornboden leicht Warme Regen im April versprechen eine gute Ernte und einen gesegneten Herbst. Monats- und Wochentage Katholiken Protestanten Griechen Sonnen- 1 Mondes- Inden Iabr 5668. Auf- gang Unter- gang Auf- gang Unter- gang Mittwoch 1 Hugo © Theodor 19 Chrysanth. 5.40 6.29 fff 6.17 6.47 29 Donnerst. 2 Franz de P. Amalia 20 Gem. h. V. 5.39 6.30 fff 6.41 8. 4 1 Nisan Rosch-Ch. Freitag 3 Richard Darius 21 Jakob B. 5.37 6.31 aSR 7. 6 9.19 2 Samstag 4 Isidor Ambrosius 22 Basilius 5.34 6.33 7.33 10.30 3 30. S. Kath. und Prot. Die Juden wollten Jesum steinigen. Joh. 8. Griech. Vom besessenen Stummen. Mark. 9. 1. um 6 # U. 8 mg. Sonntag 5 DJud. Vinz. D Jud. Hos 23 E 4 Nikon 5.32 6.35 8. 3 11.38 4 Montag 6 Sixtus Irenaus 24 Zacharias 5.31 6.36 # 8.38 Morg. 5 . Dienstag 7 Hermann Hegesippus 25 Mar. Berk. 5.28 6.37 m 9.20 0.10 6 Mittwoch 8 Dionys. 3 j Apollonia 26 Gabriel 5.26 6.39 he 10. 8 1.35 7Tekufah Donnerst. 9Maria El. Demetrius 27 Matrona 5.25 6.40 HB 11. 3 2.21 8 Freitag lOSchmz. M. j Daniel 28 Hilarion 5.23 6.41 12. 2 3. 0 9 Samstag lljSeo Pi 7J Leo P. 29 Markus 5.20 6.43 1. 4 3.32 10 V. b. N. Kath. und Prot. Vom Einzuge Jesu in Jerusalem. Matth. 21. Griech. Von den Söhnen des Zebedäus. Mark. 10. 8. um 5 3 H- 37 nm. Sonntag 12 D Plms. Jul. D Palms. I. 30 >E5 Joh. El. 5.18 6.45 iž 2. 8 3.59 11 Montag 13 Hermenegild Justinus 31 Hypatius 5.17 6.46 4* 3.14 4.24 12 Dienstag 14 Tiburtius Tiburtius 1 April M. 5.14 6.47 4? 4.20 4.45 13 Mittwoch 15 Anastasia f Olympia 2 Titus Th. 5.12 6.49 sh 5.28 5. 6 14 V.d.P Donnerst. 16 Gründ. 7 © Gründ. Ch. 3 Riketas 5.11 6.50 rH 6.37 5.27 15 P.-A. Freitag 17 Karfr. Rud. Karfr. Rud. 4 Georg i. M. 5. 9 6.52 =E 7.49 5.48 16 2. Fest Samstag 18 Kars. Ap. Kars. Flav. 5 Theodolus 5. 7 6.53 * 9. 2 6.14 17 Halbftg Kath. und Prot. Von der Auferstehung Jesu. Mark. 16. Griech. Marias Fußsalbung. Joh. 12. Sonntag 19 D Öfters. C.D Osiers W. 6E6Plms. 5. 4 6.55 6* 10.16 6.43 18 | Halb- Montag 20 Osterm. S. Osterm. S. 7 GeorgM 5. 3 6.56 11.28 7.18 19 j feier- Dienstag 21 Anselm Adolar 8 Herodion 5. l{6.58 m Morg. 8. 2 20 ! tage Mittwoch 22 Sot. u. Caj. Sot. u. Caj. 2 Eusych. !f 4.59 6.59 M 0.35 8.55 21 7. Fest Donnerst. 23 Adalbert C Georg 10 Terent. & 4.58 7. o m 1.32 10. 0 22 P.-E. Freitag 24 Georg Albrecht ll.Antipas ro 4.56 7. 2«k 2.18 11.14 23 Samstag 25 Markus Markus 12Basilius 4.54 7. 3|čk 2.56 12.32 24 V. d.N Kath. und Prot. Jesus kommt bei verschlossenen Türen. Joh. 20. Griech. Im Ansange war das Wort. Joh. 1. 23. um 8 [ 11. 12 ab. Sonntag 26 D l Quas. Kl. D1 Quas. Kl. 13 E Öfters. 4.53 7. 4 >*t> 3.28 1.61 25 Montag 27 Peregrinus Anastasius 14 Ostermont 4.51 7. 6 SS 3.54 3. 9 26 Dienstag 28 Vitalis Vitalis 15 Aristarch 4.49 7. 7 fff 4.17 4.27 27 Mittwoch 29 Peter M. Sibylla 16 Agape, Ir. 4.47 7. 9 fff 4.40 5.42 28 Donnerst. 30 Kath. S. © Eutropius 17 Simeon P. 4.45 7.10 m 5. 4 6.59 29 16. um 6 ; U. 1 nm. Anauerrs hundertjähriger Kalender prophezeit: Aprif vom l. bis 9. windig, trüb, Regen, 10.. n., 12.. 13. Regen, 14. kalt bis 20., den 21. ichön, vom 26. bis zum Ende Regen. April, Ostermonal. Der Tag nimmt um 1 Stunde und 36 Minuten zu. y Tag giegenftanö Einnahme Ausgabe K h K | h 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. Z, , •"% ^ und Witterung 8 Minuten morgens. öfter Frost. Erstes Viertel den 8. um mit Schneeflocken. _ Vollmond den 16. um 6 Uhr 1 Minuten abends. und angenehm. bis 29. Regenwetter, ziemlich.kühl. 39 Minuten nachm. s 7. Mai. Veränderlich, Regen. Tageslänge. 12 Stunden 49 Minuten. Hafer, Erbsen, Linsen und Sicken anzubaueu u. den im einem Regen zu über-n. — Lasse die Weizener ausjäten, die Wiesen gut bewässern, Esparsette und zerne bauen. — Die Erd-ollen auf den Sommer-ckfeldern zerschlagen. Erd-sel legen. — Kraut- und ibenpflänzlinge versetzen. Gelbe und weiße Rüben, P« hat 31 Tage. Bauernregeln und Lostage. Nicht zu kalt und nicht zu naß, füllt die Scheuerund das Faß. Am 25. DasWetter,das Urbanus hat, auch in der Lese findet statt. Wenn es viele Maikäfer gibt, soll ein gutes Jahr folgen. Regen im Mai, gibt fürs ganze Jahr Brot und Heu. Auf naften Mai soll ein trockener Juni folgen. Monats- und Wochentage Katholiken Freitag Samstag F. d. L. u. N. Athanasius Protestanten j Griechen Phil. u. Siegmund Jak.^18 Joh 19 . Dec. Paphnutius Sonnen- Auf- (Unter* gang I gang 4.43 7.12 4.41 7.13 ftf. Mondes- Auf- Unter= gang gang 5.29j 8.10 5.581 9.20 Inden Iayr 5668. 301R.-CH. 1 Isar Kath. und Prot. Vom guten Hirten. Joh. 10. Griech. Vom ungläubigen Thomas. Joh. 20. 8. um 12 3 U. 29mtt. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag Florian Pius V. I. v. d. Pf. Stanislaus 8 Mich. B. 2 Stanislaus 9:@regor N. Hiob 3D Mis. iE. D 2 Mis fE. 20 E i Th. T. 21 Januarius 22Theod. S. 23 Georg Tr. 24>Sabbas 25!Markus Ev. 26!Basileus B. Florian Gotthard Dietrich Gottfried 4.40 4.39 4.37 4.35 4.34 4.33 4.31 7.15 7.16 7.18 7.19 7.20 7.21 7.23 n ** 1M2 s ß.34^0.25 7.1211.26 7.58 Morg. ■8.501 0.16 Fasten 9.48 10.49 11.53 0.58 1.34 2. 3 2 3 S 4 5 61 7 8 35. S. Fasten Kath. und Prot. Über ein Kleines werdet ihr mich wieder sehen. Joh. 16. 16. um 5 ® 11. 38 mg. Sonntag 10 D 3 I. Schf. D 3 Jub. V. 27 E 2 Simeon 4.30 7.24 4* 12.58 2.27 9 Montag 11 Gangolph Adalbert 28 9Märt.i.C. 4.28 7.25 4? 2. 3 2.50 10 Fasten Dienstag 12 Pankratius Pankratius 29 Jas. u. S. 4.26 7.27 3.11 3.10 11 Mittwoch 13 Servatius Servatius 30 Jakob 4.25 7.28 4.20 3.30 12 Donnerst. 14 Bonifazius Bonifazius 1 Mai Jer. 4.24 7.29 * 5.31 3.51 13 P.-Sch Freitag 15 Sophie Sophie 2 Ath. d. G. 4.23 7.31 « 6.45 4.14 14 Samstag 16 Joh. v.N. ® Peregrin 3 Timotheus 4.21 7.32 C§e 8. 0 4.41 15 36. S. Kath. und Prot. Ich gehe zu dem, der mich gesandt hat. Joh. 16. Griech. Vom Kranken bei Bethesda. Joh. 5. 23. um l C U.23 mg. Sonntag 17 D 4 Cant. P. D 4Kant. T. 4 E 3 Pelagia 4.20 7.34 9.16 5.14 16 Montag 18 Benantius Liborius 5 Irene 4.19 7.35 6* 10.27 5.55 17 Dienstag 19 Cölestin Potentiana 6 Hiob 4.18 7.36 M 11.28 6.47 18 Schülf. Mittwoch 20 Bernhard Anastasius 7 Wasserw. 4.16 7.37 M Morg. 7.52 19 Donnerst. 21 Felix Pudens 8 JohannTh. 4.15 7.38 fh. 0.19 9. 5 20 Freitag 22 Julia Helene 9 Jsaias 4.14 7.39 fh. 1. 0 10.20 21 Samstag 23 Desider. C Desiderius 10 Sim., Zel. 4.13 7.40 >«*t> -*< 1.33 11.38 22 V. d. N Kath. und Prot. Was ihr in meinem Namen bitten Griech. Von der Samaritanerin. Joh. werdet. Joh. 16. 4. 30. um 4 D U. 20 mg. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 24! D 5 Rog. I. 25 26 27 28 29 30 Urb. P.. PH- N.gf Joh.P.j Christi Hmlf Maximinian D 5 Rog Urban Beda Luzian Christi Hmlf. Maximinian Serbin. © Ferdinand 11 E4Mocius 12 Epiph. B. 13 Glyzeria 14 Isidor M. 15 Pachomäus 16 Theodorus 17 Andronik. Kath. und Prot. Wann der Tröster kommen wird. Joh. 15. 4.12 7.42 2. 0 12.56 23 4.11 7.43'wtf 2.24 2.13 24 4.10 7.45*# 2.46 3.28 25 4. 9 7.46!^ 3. 8 4.41 26 4. 8 7.47:^ 3.32 5.52 27 - 4. 7 7.48,#* 3.59 7. 3 28 4. 6 7.49,** 4.29 8.12 29 38. S. Griech. Vom Blindgeborenen. Joh. Sonntag PlsD 6Ex.Ang.!D6Ex.Petr>18j E5P.u. D. 4. 617.501#! 5. 5| 9.15 iia Knauerts hundertjähriger Kalender Mai, Wonnemouat. prophezeit: Mai bis den 9. schön warm, 10. bis 13. bitzig. danach kalt und Regen. 14. kalt und Eis, 25., 26., 27. trüb, 28., 29. kalt, 30., 31. warm. Der Tag nimmt um 1 Stunde und 15 Minuten zu. —«A/VW— Tag Einnahme Ausgabe K h K | h 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. ■ Erscheinungen um "Himmel und Ulitteinng 3 Erstes Viertel den 8. um 12 Uhr 29 Minuten mittags. 8. bis 15. Meist Regenwetter und kühl. © Vollmond den 16. um8Uhr 88 Minuten morgens. 16. bis 22. Warm, öfter Gewitter. C Letztes Viertel den 28. um 1 Uhr 28 Minuten morgens. 23. bis 29. Kühl, dann angenehm. @ Neumond den 30. um 4 Uhr 20 Minuten morgens. 30. bis 6. Juni. Regen, sehr veränderlich. Tagcslänge. 14 Stunden 29 Minuten. Wirtschastskalender. Die Gerstensaat und den Kleeanbau zu beendigen. — Haser u. Gerste, welche bereits grün geworden sind, zu überwalzen. — Die Weizenfelder mit Schafmist zu düngen. — Die Erdäpfel umzugraben u. aufzuhäufeln. — Hirse u. Lein anzubauen. — Die mit Flachs oder Sommersaat bestellten Felder sind von, Unkraut zu reinigen. — Der in Blüte übergehende Klee ist zu niähen und das Heu gut getrocknet einzuführen. luni hat 30 Sage. Bauernregeln und Lastage. Nordwind im Juni ist gut, nur darf er nicht zu kalt fein. Manpflegt zu sagen, „er wehe Korn ins Land". Wenn kalt und nag der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr. Regnet's am Medar-dustag, so regnet's noch 40 Tage darnach. Am 29. St. Paulus hell und flar, bringt ein gutes Jahr. Monats- und Wochentage Katholiken Krotekanteu Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 1 Gratiana 2^ Erasmus 3 Klothildis 4 Quirinus 5 Bonifazius 6 Norbert Nikomedes Ephraim Erasmus Karpasius Bonifazius Benignus Griechen Patricius Thalliläus Konst, u. H. Ehrst.Hmlf. 4. Michael B. 24 Simeon Kath. und Prot. Wer mich liebt, wird mein Wort halten. Joh. 14. Griech. Von der Verherrlichung Christi. Joh. 17. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 8 7D Pfngsts. ^»Pfingsts.-L. Pfingstmont. Prim. u.Fel. Onuphrius Barnabas Basilides Tobias Pfingstm. stPrim. u. Fel. lODuatb. M. -j-11 Barnabas Joh- Fak. 13 Anton v.P. -s 25® 26 27 28 29 30 31 6 Hpt. I Karpus Helladius Eutyches Theodosia Isaak, M. Hermeias Kath. Mir ist alle Gewalt gegeben. Matth. 28. — Prot. Vom Nikodemus. Joh. 3. — Griech. Wer dürstet, komme zu mir. Joh. 7. Sonnen* Auf- Unter« gang gang Mondes- Auf- Unter» gang gang 7.50 HE 7.51 7.52 * 7.53^ 7.54 2 7.55 & 10.42 5.48 6.38 7.35 8.35 9.38 10. 9 10.55 11.33 Morg. 0. 4 0.31 7. um 6 3 11. 2 mg. 2 7.56 4* 11.48 7.56 7.57 7.58 7.58 7.59 8. 0\M 12.53 2. 1 3.10 4.22 5.38 6.53 0.54 1.15 1.35 10 1.54 11 2.16 2.40 3.10 14. um 3 > U. 1 run. Juden Jatzr 5668. B.d.W. W.-F. 2. Fest 40. S. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 14 15 16 17 18 19 20 D1 Dreif. G!D Trin. Ant Vitus Benno V. Adolf Fronl Gerv. Juliana F. Silverius Vitus Justina Volmar Gervasius Silverius Silas l E Jn. Pfgs. Pfingstm. Luzilian Quatb. M Dorotheus Hilarion Theodatus 4. 6* m m m & 8. 8 9.16 10.14 11. 0 11.36 Mor». 0. 5 3.47 15 4.3 5.3i 6.4 8. 9.2. 10.4; 5 16 6 17 6 18 4 19 5 20 5 21 41. S. Kath. Vom großen Abendmahle. Luk. 14. — Prot. Vom reichen Manne. Luk. 16. — Griech. Wer Vater und Mutter mehr liebt. Matth. 10. 21. um 6 U. 32 mg. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 21jTsA.v.G.c 22 Paulinus Edeltrud Joh. d. Tauf. Prosper Herz-Jesus. Ladisl. K. D 1 Tr Alb. Achatius Basilius Joh. d. Tauf. Eulogius Jeremias Philippine 8 9 10 11 12 13 14 ElAll.H« Kyrill>,Älex> Alex u. Ant Bartholom Onuphrius Aquilina Elisäus 0 8. to 3 to 0.30 0.53 1.15 1.38 2. 2 2.31 3. 4 12. 2 22 1.17 23 2.31 24 3.43 25 4.53 26 6. 127 7. 6 28 B. d.N Kath. Vom verlorenen Schafe. Luk. 15. — Prot. Vom großen Abendmahle. Luk. 14. — Griech. Von den Fischern. Matth. 4. 28. um 5 U. 37 um. Sonntag Montag Dienstag 28 29 30 D3 L,II,,P,T pet. u. Paul Pauli Ged. Trin. Peter u. Paul Pauli Ged. 15® Am. Pr. Tychon Manuel M 4. 2 4. 3 4. 3 8. 3 8. 3 8. 3 XE 3.43 4.32 5.26 8. 3 29 8.51 30 9.33 1 R.-Ch. Th am. ^neuters hundertjähriger Kalender prophezeit: 2uni fängt an wie der Mai, 4., 5. trüb, Nebel, 7. Regen, danach warm, 27. bis 30. Regen, 30. kalte Nacht. Iimi, Krachmonat. Sommeranfang 21. Juni um 9 Uhr 25 M. abds. Der Tag nimmt bis zum 21. um 19 Minuten zu, dann bis zum Ende um 3 Minuten ab. Tag giegenßanö Einnahme Ausgabe K h K h 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. Erscheinungen am "Himmel und Witterung. 3 Erstes Viertel den 7. um 6 Uhr 2 Minuten morgens. 7. bis 13. Heiteres und warmes Wetter. © Vollmond den 14. um 3 Uhr 1 Minuten nachm. 14. bis 20. Größtenteils Regenwetter. C Letztes Viertel den 21. uni ö Uhr 32 Minuten morgens. 21. bis 27. Sehr warm, Gewitter. @ Neumond den 28. um 5 Uhr 37 Minuten nachm. In Wien unsichtbare ringförmige Sonnenfinsternis. 28. bis 5. Juli. Trüb, öfter kühl. Tageslänge. 15 Stunden 44 Minuten. Wirtsch aftskakender. Dünger auszuführen und gleich unterzupflügen. — Erdäpfel und Wurzelgewächse zu beackern. — Weiße Rüben anzubauen. — Zu Johanni Rüben zu ernten. Wer träumt von Nummern, Wird's Geld verschlummern. Mit Fleiß und Sparen Wirst besser fahren. Monats- und Wochentage Katholiken Protestanten Griechen Sonnen- Auf- Untergang gang Mondes- Auf- Unter= gang gang Juden Jahr 5668. Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 1 Theobald Theobald 18 Leontius 2 Maria Hms. Maria Hms. 19 Judas Ap. 3 Heliodor Kornelius 20 Methodius 4 Udalrich lldalrich 21 Julianus Kath. Vom Fischzuge Petri. Luk. 5. — Prot. Vom verlorenen Schafe. Luk. 15. — Griech. Niemand kann zwei Herren dienen. Matth. 6. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 5fö 4 Damit. Jsaias P. 3 7 Wilibald 8Kilian 9|2tnatolia 10 ^ Amalia IllPius L, P. D 3 Tr. Goar Wilibald Kilian Luise 7 Brüder Pius Ch. 22f$ 23 24 25 26 27 28 5 Euseb. Agrippina G. J. d. T. Febronia David Th. Fasten-E. Cyr.n. Joh 4. 7 4. 8 4. 8 4. 9 4.10 4.11 4.12 Kath. Wenn ihr nicht gerechter seid. Matth. 5. —Prot. Seid barmherzig, wie euer Vater. Luk. 6. Griech. Von des Hauptmanns Knecht. Matth. 8. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag 12|$ 5 HeinrichD 4 Trin. H. 29E 4 P 13 Margar. © “ Bonavent. Apostel-T. Samstag |l8 Friedrich 16 Maria v. B. Alexius Margaretha Bonavent. Apostel-T. Ruth Alexius Maternus 30 1 2 3 4 5 .u.P Alle Apostel Juli C. u. C. Kleid Mar. Hyazinth Andreas C. Athanasius Kath. Jesus speiset 4000 Mann. Mark. 8. — Prot. Vom reichen Fisch-znge. Luk. 5. — Griech. Von den besessenen Gerasenern. Matth. 8. Sonntag 19 D6Skap. A. D 5 Tr. Ruf. 6 E 5 Sisoe Montag 20 Elias Pr. C Elias 7 Thom. M. Dienstag 21 Praxedes Pauline 8 Prokopius Mittwoch 22 Maria M. Magdalena 9 Pankratius Donnerst. 23 Apollinaris Apollinaris 10 45 Märt. Freitag 24 Christine Christine 11 Euphemia Samstag 25 Jakob Ap. Jakob Ap. 12 Proktus 6.24 7.27 8.30 9.35 10. 6 10.35 10.58 11.20 8. 1 8. 0 8. 0 8. 0 7.59 7.59 7.58 10.39 11.44 12.51 2. 0 3.12 4.27 5.44 11.39 11.59 Morg. 0.19 0. 4 1. 8 1.40 1 10 111 1244. 13.uml0 ® U. 53 ab. 4.13 4.14 4.15 4.16 4.17 4.18 4.19 7.57 7.56 7.56 7.55 7.54 7.53 7.52 6.55 8. 0 8.52 9.33 10. 7 10.34 10.38 2.22 13 3.16 14 4.24 15 5.4 7 8.2 9.4 4.20 7.51 4.21 4.22 4.23 4.24 4.26 4.27 7.50 7.49 7.48 7.47 7.46 7.44 11.20 11 11.43 Morg. 0. 7 0. 34 1. 5 1.43 12.20 21 1.33 22 2.45 23 3.53 24 4.5! 5.5' 43. S. 6, 7| > 8, 9.Teknfah S. 3 16 417 6 18 7 19 F..T.-E. 45. S. 5 20 8 25 6 26 V. d. N. Kath. Von den falschen Propheten. Matth. 7. — Prot. Wenn ihr nicht gerechter seid. Matth. 5. — Griech. Vom Gichtbrüchigen. Matth. 9. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag 26 D 7 Anna Pantaleon Viktor P. © Martha I. Abd. u. S. Ignaz v. L. D 6 Tr A. Martha Pantaleon Beatrix Abdon Ernestine E 6 G. E. Aquila Ap. Cerykus Athenogen Marine Ämilian 28. um 8 • U. 22 vm. 4.28 4.29 4.31 4.32 4.33 4.34 7.43 7.42 7.41 7.39 7.38 7.37 2.28 3.20 4.17 5.18 6.20 7.25 6.48 27 7.32 28 8. 8.38 9. 3 9.25 8 29 AbR..CH inti hat 31 Tage. Bauernregeln und Lostage. Sind die Hundstage klar, so folgt ein gutes Jahr. Wie das Wetter an Sieben-Brüder war. so soll es 7 Wochen bleiben. Feuchte Sommer bringen viel Hagel und Wind. Heiße, trockene Sommer geben die besten Weinjahre. Am 25. Jakob ohne Regen deutet auf einen strengen Winter. Knauers hundertjähriger Kalender prophezeit: 3ti« bcn 1. Siebet, 3. bis 5. beständiger Regen, 7. bis 13. windig, 15. Regen, danach schön bis zum Ende. Juli, Heumouat. Der Tag nimmt um 56 Minuten ab. —''AAAa^— Tag g>eqe«ftatt& Einnahme Ausgabe K h ,K | h 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. Erscheinungen am "Himmel und Witterung. 3 Erstes Viertel den 6. um 9 Uhr 30 Minuten abends. 6. bis 12. Größtenteils heiter, trocken, warm, © Vollmond den 13. um 10 Uhr 53 Minuten abends 13. bis 19. Öfter Regen, Hitze. C Letztes Viertel den 20. um 1 Uhr 7 Minuten mittags. 20. bis 27. Öfter Gewitter mit Regen und Hagel. © Neumond den 28. um 8 Uhr 22 Minuten vorn,. 28. bis 4. August. Öfter Gußregen, dann kühl. Tageslänge. 15 Stunden 59 Minuten. Wirtschaftskakender. Beginne die Ernte zu rechter Zeit, lasse aber das zum Samen bestimmte Getreide gut reis werden. —• Benetze die Strohbander kurz vor dem Gebrauche mit Wasser. — Gerste soll nicht in der Hitze gebunden werden. — Erbsen u. Linsen sollen früher geerntet werden, als sie gar zu reif werde». — Lasse die Stoppelfelder gleich aus-weiden, dann stürzen u. mit weißen Rüben ob. mit Gerste und Heidekorn bebauen, um für den September grünes Futter zu haben. Steiermark. B August hat 31 Tage. jöauernregeln und Lostagc. Wenn es am Laurenzi-tag schön und heiter ist, soll ein freundlicher Herbst folgen. Monats- und Wochentage Katholiken $)roMnittrn Griechen Sonnen- Auf- Untergang gang I Mondes- Auf- I Untergang 1 gang Inden Sahr 5668. Samstag | 1 Petri Kettf. PetriKettenf. 19|Siu§ u. M 4.36 7.3öj 8 29| 9.44 4:147. S. Kath. Vom ungerechten Haushälter. Luk. 16. — Prot. Jesus speiset 4000 Mann. Mark 8. — Griech. Jesus heilt zwei Blinde. Matth. 9. 5. um 10 2 > 11. 46 Dm. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 2 D 8 P., Abl. Z Stephan E. 4 Dominikus 5^.*©^ 3 6 Verkl. Jesu 7 Kajetan 8 Cyriakus D 7 Tr. G. August Dominikus Oswald Sixtus Donatus Cyriakus 20 21 22 23 24 25 26 E 7 EliasP. Simcou Maria M. Phokas M. Christine Anna Hermolaus 4.37 4.39 4.40 4.41 4.42 4 43 4.45 7.34 7.32 7.31 7.29 7.28 7.27 7.25 i*i * « tz-tz 9.34 10.38 11.46 12.55 2. 7 3.20 4.33 10. 3 10.24 10.43 11. 7 11.36 Morg. 0.12 5 6 7 8 9 10 11 F.T.-B Nachmi Kath Jesus weint über Jerusalem. Luk. t9. — Prot. Vom falschen Propheten. Matth. 7. — Griech. Jesus speiset 2000 Mann. Matth. 14. 12. um 6 © U. 4 mg. golili «jr im m 9 10 11 12 13 14 15 D 9 Roman. Laurentius Susanna Klara © Kassian f Eusebius { Maria Hms. D 8 Tr. R. Laurentius Hermann Klara Kassian Eusebius Maria Hmlf. 27 28 29 30 31 1 2 (£8 Pantal. Prochorus Kallinikus Silas Eudocimus Aug. F.-A. Stephan R. 4.46 4.47 4.49 4.50 4.52 4.53 4.54 7.23 7.21 7.20 7.18 7.16 7.15 7.13 m m fh. fh 5.40 6.38 7.25 8. 3 8.33 9. 0 9.23 0.58 1.59 3.12 4.35 5.59 7.21 8.44 12 13 14 15 16 17 18 Frdtg. 49. S. Kath. Vom Pharisäer und Zöllner. Luk. 18. — Prot. Vom ungerechten Haushälter. Luk. 16. — Griech. Vom ungestümen Meere. Matth. 14. 18. um 10 T ll. 31 ab. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 16® 10F.H.J. 17 Bertram 18 Helene C 19 Ludwig v. T. 20!Stephan K. 21 Johann Fr. 22!Timotheus D 9 Tr. R. Bertram Agapetus Sebald Bernhard Adolf Timotheus 3 4 5 6 7 s E 9 J.n. D. 7 Schläfer Eusignius Berkl.-Chr. Dometius Ämilian Matth. Ap. 4.56 4.58 4.59 5. 0 5. 2 5. 3 5. 4 7.11 7. 9 7. 8 7. 6 7. 4 7. 3 7. 1 *k 9.46 10.10 10.36 11. 7 11.43 Morg. 0.25 10. 3 11.20 12.34 1.45 2.52 3.52 4.46 19 20 21 22 23 24 25 S3, d. 91 Kath. Jesus heilt einen Taubstummen. Mark. 7. — Prot. Jesus meinet über Jerusalem. Luk. 19. — Griech. Vom Mondsuchiiae». Matth. 17. 27. um 0 D U. 4 mg. fslllsl liliill 23 24 25 26 27 28 29 D 11 H.-M. Bartholom. Ludwig K. Zephyrin Josef Kal. © Augustin Joh. Enth. D 10 Tr. Z. Bartholom. Ludwig Zephyrin Gebhard Augustin Joh. Enth. 10 11 12 13 14 15 16 E 10 Laur. Euplus D. Phocius Maximus Michäas M.Hf. F.-E. Schweißt. 5. 6 5. 7 5. 9 5.10 5.11 5.12 5.14 6.58 6.56 6.54 6.52 6.50 6.49 6.47 m m m M M i*i 1.15 2.11 3.11 4.14 5.18 6.21 7.26 5.32 6.10 6.40 7. 6 7.28 7.49 8.10 26 27 28 29 30 1 2 R.-Ch. Elul 51. S. Kath. Vom barmherzigen Samaritan. Luk. iu. — Prot. Vom Pharisäer und Zöllner. Luk. 18. — Griech. Von des Königs Rechnung. Matth. 18. Sonntag Montag 30 31 D 12 Schglf. Raimund D l 1 Tr. R. 17E11 M.M. Paulinus IlSjSlor. u. L. 5.15 5.17 6.45j* 6.43|i^ 8.31 9.36 8.29 8 49 3 4 Slm 24. Bartholomäus halt's Waster parat, für den Herbst bis zu der Saat. Nebel nach Sonnenuntergang auf Bächen, Flüsten und Wiesen zeigt anhaltend gutes Wetter an. Nach Laurenzi wächst das Holz nicht mehr. Knarrevs hundertjähriger Kalender prophezeit: jtMfliift bis 8. warm, 10. Üicif und kalt Bis den 13., 14. Regen, 15., 16. schön, 20. grosse Hive, 21. Bis 26. Regen, 27. schön Bis zum Ende. August, Erntemonat. Der Tag nimmt um 1 Stunde und 33 Minuten ab. Tag Hegen st crnü Einnahme Ausgabe K h K \ h 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. — 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. Erscheinungen mit Himmel und Witterung. 3 Erstes Viertel den 5. um 10 Uhr 46 Minuten vorm. 8. bis 11. Warm und windig. © Vollmond den 12. um 6 Uhr 4 Minuten morgens. 12. bis 17. Zunehmende Wärme. C Letztes Viertel den 18. um 10 Uhr 31 Minuten abends. 18. bis 26. Öfter Gewitter und Regen. © Neumond den 27. um 0 Uhr 4 Minuten morgens. 27. bis 2. September. Meist heiter, kühle Nächte. Tageslänge. 14 Stunden 49 Minuten. Wirtschastslralender. Die Ernte wird fortgesetzt, und Gerste und Klee sind sorgfältig zu fechsen. — Das Flachs- und Haufraufeu ist zu beenden, der Flachssamen in Hülsen anfznbewahren u. der Flachs gut zu trocknen. — Die Felder, welche mit Winterfrucht bebaut waren, lasse stürzen und baue Gerste oder weiße Rüben au. — Gegen Ende August ackere die zur neuen Saat bestimmten Felder. — Kleeheu zu machen u. den Sameuklee nach Hause zu schaffen. B* September ^ 1 « hat 30 Tage. J m £>(uiemregeln und Lostage. Am Septemberregen l ist dem Bauer viel ge- legen. [= lUg m Am 1. Wie am Ägi> ditage, bleibt es meistenteils den ganzen Monat. Ist die Nacht vor Michael hell, so soll ein strenger und langer Winter folgen; regnet es aber an Michael, so soll der Winter sehr gelinde sein. Monats- und Wochentage Katholiken Krotellante» Griechen Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag Aegidius Stephan K. Seraphine 3 Rosalia Laurent I. Aegidius Absolon Mansuet Rosalia Herkules 19 Andr. M. Samuel Thadd. A. Agathonik. Lupus statt). Jesus heilt zehn Aussätzige. Luk. 17. — Prot. Jesus heilt einen Taub-stummen. Mark. 7. — Griech. Vom reichen Jünglinge. Matth. 19. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 6 D 13Magn. D 12 Tr M. 24 E 12 Eut. Regina Maria Geb. 9j@orgonm§ lOMk. v. T. d 11 Prot. u. H. ILjMazedonius Syrus Regina Maria Geb. Gorgonius Jodokus Protus 25 26 27 28! 29 30 Bartholom. Adrian Poemen Mos. Aeth. Joh. Enth Alexander Kath. Niemand kann zwei Herren dienen. Matth. 6. — Prot. Vom barmherzigen Samaritan. Luk. 10. — Griech. Ein Hausvater pflanzt einen Weinberg. Matth. 21. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 13|® 14 M. N. l^Kreuzerhg. 15Mikomedes 16 Quatb. L. t 17Hildegard C 18 TH. v. V. f 19 Januarius 7 D 13 Tr.M. 31 E 13G.M Kreuzerhöh Nikomedes Euphemia Lambert Titus Sidonia Sept. S.St. 5 Mamas M. Anthimus Babylas Zacharias 6 Mich. Erz. Kath. Vom Jüngling zu Naim. Luk. 7. — Prol. Jesus heilt zehn Aussätzige. Luk. 17. — Griech. Von der königlichen Hochzeit. Matth. 22. Sonntag 20, D 15 Eust. D 14 Tr. F. 7 E14 Sozon 5.44 6. 1 m 0. 2 4.11 24 Montag 21 Matth. Ev. Matth. Ev. 8 Maria G. 5.46 5.59 W 1. 2 4.44 25 Dienstag 22 Mauritius Moriz 9 Joachim 5.47 5.58 m 2. 5 5.11 26 Mittwoch 23 Thekla I. Thekla 10 Menodora 5.48 5.55 M 3. 9 5.34 27 Donnerst. 24 Rupertus Gerhard 11 Theodora 5.50 5.53 & 4.14 5.57 28 Freitag 25 Kleophas © Kleophas 12 Autonom. 5.51 5.51 sh 5.18 6.16 29 Samstag 26 Cyprian Cyprian 13 Kornel. H. 5.53 5.49 ih. 6.24 6.35 1 Kath. Jesus heilt einen Wastersüchtigen. Luk. 14. — Prot. Niemand kann zwei Herren dienen. Matth 6. — Griech. Vom größten Gebote. Matth. 22. Sonntag 27 D16K.U.D. Dl5Tr. Ad. 14 E 15 chErh. 5.54 5.47 7.28 6.54 2 2. Fest Montag 28 Wenzel K. Wenzel K. 15 Niketas 5.56 5.45 « 8.36 '7.15 3 F.-G. Dienstag 29 Mich. Erz. Michael Erz. 16 Euphemia 5.57 5.43 « 9.45 7.40 4 Mittwoch 30 Hieronymus Hieronymus 17 Quatb. S. 5.58 5.41 8* 10.57 8. 8 5 Sonnen- Auf- gang 5.18 5.19 5.21 5.22 5.23 Unter- gang 6.41 6.39 6.37 6.35 6.33 Mondes- Auf- gang 10.44 11.54 1. 5 2.17 3.24 Unter jaiiü 9.10 9.36 10. 10.49 11.40 3. um 9 11. 56 ab. 5.25 6.31 5.27 5.28 5.29 5.31 5.32 5.33 6.29 6.27 6.25 6.22 6.20 6.18 m m. th. ff# ff# 4.24 5.14 5.55 6.30 6.58 7.23 7.47 Morg 0.4 2. 3.2 4.5 6.1 7.3 10 5 11 2 12 5 13 2 14 415 616 10. um 1 U. 29nm. 5.35 6.16 m. .36 5.37 5.39 5.40 5.41 5.43 6.14 6.12 6.10 6. 8 6. 6 6. 4 m. 4» 8.11 8.37 9. 6 9.40 10.21 11. 0 Morg. 8.57 17 10.18 18 11.30 19 12.41 20 1.46 21 2.4 17.um 11 C U. 39 tim. 25. um 4 ® U. 5 nm. Inden Jahr 5668/9 5 6 7 8 952. S. 53. S. 13 22 31 23 V. d. N Selicho, V. d. N. @.1,5661 Kncruevs hundertjähriger Kalender prophezeit: September bis den 6. warm, 8. Reif, 9. trüb und kalt, 13. bis 16. schön, 18. Regen, danach schön, 23. Regen, dann trüb. September, Hkrbstmonat. Herbstanfang 23. Sevtember um 12 Uhr 4 Minuten mittags. Der Tag nimmt um 1 Stunde und 40 Minuten ab. —wvw— Tag Kegenstnnd Einnahme Ausgabe K h K h 1. 2. 3. 4. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. : 28. 29. 30. Erscheinungeu mit Fimmel und Witterung. 3 Erstes Viertel den 3. um 9 Uhr 56 Minuten abends. 3. bis 9. Wechselnde Bewölkung, manchmal Gewitter. © Vollmond den 10. um I Uhr 29 Minuten nachm. 10. bis 16. Meist heitere Tage. C Letztes Viertel den 17. UNI II Uhr 39 Minuten vorm. 17. bis 24. Beginn der Herbstnebel. © Neumond den 25. um 4 Uhr 5 Minuten nachm. 25. bis 2. Oktober. Einige Tage angenehm. Tageslänge. 13 Stunden 23 Minuten. Wirtschastskakender. Bringe Erbsen und Hafer vollends in die Scheuer. — Die zur Saat bestimmten Felder sind zu ackern und in der Mitte bis gegen das Ende des Monats zu besäen. — Der Düngervorrat ist ans die Felder zu schaffen, wobei jene, welche mit Erbsen besät waren, vorzüglich bedacht werden müssen. — Ende September beginnt man Rüben, Erdäpfel und Kraut zu fechsen, Gruinmet zu mähen und, wenn dies weg-geschafft ist, die Wiesen zu bewässern. Oktober hat 31 Tage. Bauernregeln und Lostage. Im Oktober viel Frost und Wind, ist der Jänner u. Februar gelind. Ist dieser Monat kalt, so macht er fürs nächste Jahr dem Raupenfraße Halt. Gießt St. Gallus wie ein Faß, ist der nächste Sommer naß. Je früher das Laub im Oktober von den Bäumen fällt, desto fruchtbarer wird das kommende Jahr sein. Monats- und Wochentage Katholiken Protestanten Griechen Donnerst. Freitag Samstag 1 Remigius Leodegar 3 Kandidus 3 Benignus Leodegar Kandidus Eumenius Trophimus 20 Eustathius 6. 0 6. 1 6. 2 Kath. Vom größten Gebote. Matth. 22. — Prot. Vom Jünglinge zu Naim. Luk. 7. — Griech. Vom getreuen Knecht. Matth. 25. Sonntag 4 D 17 Rskrzs.lD 16 Trin. 21 E 16 Kodr. 6. 4 5.33 3. 9 11.40 9l9S.ti.S3. Montag 5 Plazidus Fides 22 Phokas M. 6. 5 5.31 3.51 Morg. 10 Vers.-F. Dienstag 6 Bruno Friederike 23 I. d.T. E. 6. 6 5.29 m 4.26 0 58 11 Mittwoch 7 Justina Amalia 24 Thekla 6. 8 5.27 x*r> 4.55 2.21 12 Tekusah Donnerst. 8 Brigitta Pelagia 25 Euphrosine 6.10 5.25 «»*< 5.20 3.44 13 Freitag 9 Dionysius G Dionysius 26 Johann Ev. 6.11 5.23 5.44 5. 8 14 SS. d. L. Samstag 10 Franz B. Gereon 27 Kallistratus 6.12 5.21 6. 9 6.27 15 Lbhfst. Kath. Jesus heilt einen Gichtbrüchigen. Matth. 9. — Prot. Jesus heilt einen Wassersüchtigen. Luk. 14. — Griech. Vom kananäischen Weibe. Matth. 15. 9. um 10 G U. 9 ab. Sonntag 11 D 18 Nikas. D 17 Tr. B. 28 E 17 Char. 6.14 5.18 6.35 7.48 16 2. Fest Montag 12 Maximilian Maximilian 29 Cyriakus 6.16 5.16 7. 3 9. 6 17 Dienstag 13 Koloman Eduard 30 Gregor B. 6.17 5.14 7.36 10.21 18 Mittwoch 14 Kallistus Kallistus 1 Okt. A.u.R. 6.19 5.12 8.13 11.32 19 Donnerst. 15 Theresia Hedwig 2 Cyprian 6.20 5.10 9. 0 12.35 20 Freitag 16 Gallus Abt Gallus 3 Dionysius 6.21 5. 9 9.52 1.28 21 Palms. Samstag 17 Hedwig C Florcntin 4 Hierotheus 6.23 5. 7 * 10.51 2.10 22 Lbh.-E. Sonnen- Auf- I Unter? gang I gang Mondes- Auf- gang Unter- gang 5.39jfefe 5.37M 5.35M 12. 7| 8.44 1.151 9.31 2.17110.29 3. um 7 3 U. 19 mg. Juden Kahr 5669. 2. S. Kath. Von der königl. Hochzeit. Matth. 22. — Prot. Vom größten Gebote. Matth. 22. — Griech. Vom Fischzug Petri. Luk. 5. 17. um 4 fT 11. 4l mg. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag ;18;$ 19 Kchws. D ‘19 Petr. v. Ale. " l;201geüäian ! 21 Ursula l22 Kordula !23 Johann C. 24 Raph. Erz. 18 Triu. Ferdinand Wendelin Ursula Kordula Severinus Salome 5g is Char. 6 Thom. Ap. Sergius Pelagia Jak. Alph. Eulampius Philipp Ap. 6 25 5 6.27 6.28 6.29 6.31 6.32 .34 5 5. 3 5. 1 4.59 4.57 4.56 4.54 M 4* & M th 11.03 Wrg. 0.57 2. 2 3. 7 4.13 5.19 2.4' 3.16 3.4 4. 4.2 4.3 4.5 6 23 24 Gesetzfr. 0 25 1 26 0 27 9 28 8 29 B. d. 91 Kath. Von des Königs krankem Sohne. Joh. 4. — Prot. Jesus heilt einen Gichtbrüchigen. Matth. 9. — Griech. Von der Feindeslrebe. Luk. 6. 25 um 7 D U. 52 mg. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 25 D 20 CH. SD 19 Tr. W. 12 g 26 Amandus 27 Frumentus 28iSim. u. I. 29^Narzissus 30.Klaudius 31^Wolfgang Evaristus Sabine Sim. u. I.. Narzissus Klaudius t Rcsorm.-F. 19 Prob Karpus Nazarius Luzian Longinus Hoseas Lukas Ev. 6.35 6.36 6.38 6.40 6.42 6.43 6.45 4.52 4.51 4.49 4.47 4.45 4.44 4.42 * m m 6.25 7.35 8.47 10. 0 11.11 12.13 1. 8 5.18 30R.--CH. 5.41 6. 9 6.44 7.27 8.21 March., F Fasten 9.271 6 6 2. Knauers hundertjährigerKalender prophezeit: Aktoöer unbeständig bis den 14., den 25. kalt, den 26. wenig Regen, 29., 30. kalt, 31. Regen. Oktober, Wkilliuonat. Der Tag nimmt um 1 Stunde und 42 Minuten ab. Tag Einnahme Ausgabe IC h K | h 1. 2. 3. 4. — 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. — 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. • 21. 22. 23. 24. 26. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 1 Erscheinungen nm 'Himmel und Witterung. '3 Erstes Viertel den 3. um 7 Uhr 19 Minuten morgens. 3. bis 8. Morgens Nebel, sonst freundliche Tage. © Vollmond den 9. um 10 Uhr 9 Minuten abends. 9. bis 16. Öfter Regen und kühl. C Letztes Viertel den 17. um 4 Uhr 41 Minuten morgens. 17. bis 24. Teilweise heiter, milde Tage. G Neumond den 25. um 7 Uhr 52 Minuten morgens. 25. bis 31. Heiter, des Morgens manchmal Reif. Tageslange. 11 Stunden 39 Minuten. WirtschaftsKalender. Die Wintersaat ist zu beenden, dann die Erdschollen zu zerschlagen und Wasserfurchen zu ziehen. — Überhaupt reinige mau die Wiesen von allem nachteiligen Gestrüppe, Disteln und schädlichen Pflanzen. — Dünger auf die Felder schaffen und die Steine wegbrmgen. Nxvemdn hat 30 Tage. Bauernregeln und Lostage. Viel und langer Schnee Gibt viel Frucht und Klee. St. Martin will Feuer im Kamin. Helles Wetter und trockene Kälte bedeuten einen gelinden Winter. Am 25. Wie der Tag zu Kathrein, so wird der nächsteJänner sein. Fällt um Martin das Laub von Baum und Reben, so wird es einen strengen Winter geben. Sonnen- 1 Mondes- Aus- I Unter- ° Auf- | Unter- gang 1 gang a gang 1 gang Monats- und Wochentage Protestanten Griechen Kath. Von des Königs Rechnung. Matth. 18. — Prot. Von der königlichen Hochzeit. Matth. 22. — Griech. Vom toten Jüngling zu Naim. Luk. 7. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 1 D21M.H. ID20Tr. 201^19(6 20 I.Pr. Allerseelen Hubert Karl Borr. Emmerich Leonhard 7 Engelbert Allerseelen Gottlieb Emerich Blandine (Erdmann (Malachias 20 Artemius Hilariou Acerbius Jakob Ap. Arethas Marziau Kath. Vom Zinsgroschen. Matth. 22. — Prot. Von des Königs krankem Sohne. Joh. 4. — Griech. Vom Sämann und Samen. Luk. 8. Sonntag 8(D 22 G. €> D 21 Tr. S. 26 E 21 Dem. 6.58[4.29 4.58 Montag 9 Theodor Theodor 27 Nestor 6.59 4.28 5.28 Dienstag 10 Andreas Av. Probus 28 Stefan S. 7. 0 4.27 6. 4 Mittwoch 11 Martin B. Martin 29 Anastasia 7. 2 4.26 6.49 Donnerst. 12 Kunibert Jonas 30 Zenobius 7. 3 4.25 m 7.39 Freitag 13 Stanislaus Briccius 31 Stachys 7. 5 4.23 * 8.36 Samstag 14 Venerand Levinus 1 Nov. Kos. 7. 7 4.22 9.38 1. um 3 U. 22 um. 6.47 6.48 6.49 6.51 6.53 6.54 6.56 4.40 4.39 4.37 4.35 4.34 4.33 4.31 fk. 6%. <#« 53 10.41 Morg 0. 0 1.21 2.4 4. 5.2 1 2.28 2.57 3.22 3.46 4. 8 4.32 9 10 2 11 2 12 2 13 8. um 9 !Z U. 3 Dm. Inden Aahr 5661. Fasten 7. S. 6.3 7.5 9.1 10.1 11.2 12. 12.4 9 14| 7 15 116 9 17 0 18 8 19 7 20 8. Kath. Von des Obersten Tochter. Matth. 9. — Prot. Bon des Königs Rechnung. Matth. 18. — Griech. Vom reichen und armen Manne. Luk. 16. 16. um 0 T 11. 47 mg. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 15 D 16 17 18 19 20 21 23 Otm. Abt C Gregor Th. Odo Abt Elisabeth Felix D. V. Mariä Opf. L. M.D 22 Tr. L. Otmar Hugo Gelasius Elisabeth Edmund Mariä Ops. 2 E 22 Akind. 7 Akepsymas Joannizius Galaktion Paulus Hieronym. Erz. Mich. 8 4.21 M 7. 9 7.11 7.13 7.15 7.16 7.17 4.20 4.19 4.17 4.16 4.15 4.14 m & i*i t*i 10.42 11.46 Morg. 0.52 1.57 3. 3 4.10 1.1 1.4 2 2.2 2.4 3. 4 3.22 8 21 5 22 7 23 6 24 5 25 V. d.N Kath. Vom Greuel der Verwüstung. Matth. 24. — Prot. Vom Zinsgroschen. Matth. 22. — Griech. Jesus treibt einen Teufel aus. Luk. 8. 23. um 10 D U. 59 ab. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 22(D24Schf.M. D 23 Tr. C. 9(E 23 Ones. 7.19 4.13 « 5.21 3.43 28 23Klemens @ Klemens 10 Erastus 7.20 4.12 * 6.31 4. 9 29 24(Joh. ü. Kr. Emilie 11 Viktor 7.21 4.12 fefe 7.45 4.41 30 25 Katharina Katharina 12 Johann El. 7.23 4.11 8.58 5.22 1 26 Konrad Konrad 13(Joh. Ehr. 7.24 4.10 m 10. 6 6.14 2 27 Virgilius Günter 14(Philipp A. 7.26 4. 9 m 11. 5 7.18 3 28 Sosthenes Rufus 15>Fasten-Anf. 7.27 4. 9 11.54 8.31 4 R.-Ch. Kislev A.G. R 10. S. Kath. Es werden Zeichen geschehen. Luk. 21. — Prot. Vom Einzuge Jesu in Jerusalem. Matth. 21. — Griech. Von des Jairus Tochter. Luk. 8. 30. um 10 3 U. 50 ab. Sonntag Montag 29 D l Adv. S.(D 1 Adv. W. 30(Andr. Ap. I Andreas Ap. 16(E 24 M. 17(Gregor Th E. 7 .28(4. 8\&k, 7.30 4. 8 SS 12.32| 9.49 1. 3 11. 8 Knauevs hundertjähriger Kalender prophezeit: November. 1. bis 5. Regen, 6. bis 16. Regen, 23. hell und kalt, 24. gelind, 28., 29. und 30. wintert es zu. November, Wiiltermonat. Der Tag nimmt um 1 Stunde und 15 Minuten ab. Tag (Segertflanö Einnahme Ausgabe IC h K h 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. • 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 1 Erscheinungen mit Himmel und Witterung. C Erstes Viertel den 1. um 3 Uhr 22 Minuten nachmitt. 1. bis?. Teilweise heiter, tagsüber angenehm. © Vollmond den 8. um 9 Uhr 3 Minuten vormittags. 8. bis 18. Öfter Regen, sehr veränderlich. C Letztes Viertel den 16. um 0 Uhr 47 Minuten morgens. 16. bis 22. Heitere Nächte, Frost und Reif. © Neumond den 23. um 10 Uhr 89 Minuten abends. 23. bis 29. Ziemlich kalt, öfter Schnee und Nebel. 3 Erstes Viertel den 30. um 10 Uhr 50 Minuten abends. 30. bis 6. Dezember. Heiteres .kaltes Wetter. Tageslängc. 9 Stunden 53 Minuten. Wirtschaftskakender. Stoppelfelder u. Kleeücker zu stürzen und zu düngen. — Auf den Saatfeldern die Schollen zu zerschlagen und Wasserfurchen zu ziehen. — Wiesen zu düngen und die leeren Stellen auszufüllen; auch kann man die Wiesen noch pferchen. — Gassenerde und Teichschlamm auf die Felder zu schaffen. — Zur Lammszeit gib den Schafen besseres Futter. — DieSchafe können noch immer geweidet werden. — Bäume zu düngen und zu versetzen. — Baumstämme mit Reisig und Stroh zu umwinden. Sonnen- flflng ! gang 'Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag D 2 Adv. N. 6D2 Adv. N. Ambros © | Agathon Mar. Empf. Bußtag Leokadia -Joachim Judith ‘! Judith Damasus Damasus Maxentius -!Epimachus 23 025 Amph Katharina Klemens 26!Gevrg P. Jakob Stephan Paramon Kath. Die Juden sandten Priester u. Leviten zu Johannes. Joh. 1. — Prot. Als Joh. im Gesängn. war. M. 11. — Gr. Von des reichen Mannes Früchten. L. 12. 7737 4. 7.38 7.39 7.40 7.41 7.42 4. 7.43 4. 3.27 3.59 4.39 5.27 6.22 7.22 8.26 5.3 6.49 8. 1 9. 10. 0 10.44 11.19 615 15. um 10 £ 11. 18 ab. 12. S. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 13 D 3 Adv. Spiridion Cälian c Quat. Ad. f Lazarus Gratianus Nemesius L. D 3 Adv. Nikasius Ignaz Ananias Lazarus Wunibald •j- Abraham S. 30 Adv. A. Dez. Nah. Habakuk Sophon Barbara Sabbas Nikolaus 7.4414. 7.45 4. 7.46[4. 7.47|4. 7.47 4. 7.484. 7.48|4. 9.32 11.46 10.37 11.41 Morg. 0.46 1.51 2.59 12.10 12,3 12.49 1. 7 1.26 1.46 B.T.R. 1 21 Lichtan. Tplw. Kath. Im 15. Jahre der Regier, des Kais. Tiberius. Luk. 3. — Prot. DieJuden sandten Priest, u. Lev. zu Joh. Joh. 1. — Gr. Jesus heilt am Sabbat. L. 13. 23.um 12 D 11. 55 mit. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 20 D 4 Adv. Thomas Demetrius L. D 4 Adv. Thomas Beata 23 Viktoria © Dagobert 24 Ad. u. Eva Christfest 26 Steph. M. Adam u.Eva 11 Weihnachten Stephan M. 7E2Adv. A. Patapius Maria E. Menas Daniel Spiridion 7.49.4. 7.49,4. 7.50,4. 7.504. 7.50,4. 13 Eustratius 7.514. 7.5114. 4.10 5.2.4 6.36 7.49 8.54 9.49 9 10.32 2.10 2.38 3.15 4. 2 5. 6.15 7.34 1 30R.-CH. IjTebet 2E. d. T. Kath. u. Prot. Josef und Maria verwunderten sich. Luk. 2. Griech. Vom großen Abendmahle. Luk. 14. 30. um 6 I U. 45 mg. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Ev. D D Joh Unsch. Kind. Thomas B. David K. 3 Sylvester Joh. Ev. Unsch. Kind. Jonathan David K. Gottlob T.7 E 3 Ad. Eleutherius Aggäus Quat. Urv. Sebastian .52 7.52 7.53 7.53 7.53 4.10 4.11 4.12 4.13 4.14 6%. 11. 7 11.34 11.58 12.20 12.41 8.55 10.16 11.34 Morg. 0.51 December hat 31 Tage. Bauernregeln und Lostage. Schnee in der Christnacht bringt gute Hopfenernte, und wenn die Weine in den Fässern gären, zeigt es ein gutes Weinjahr. Wenn es um Weihnacht ist feucht und naß. So gibt es leere Spei> cher und Faß. Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn auf jeder Höh'. Wind zu Weihnachten bringt im nächsten Jahr viel Obst. Monats- und Wochentage Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 1> Eligius 2j93i6tana AFrauz i'. 4,Barbara 5Sabb. Abt Longinus | Aurelia Kassian Barbara Abigail 18!Plat. u. R. 7.31 4. 7 19 Abadius 7.32 4. 7 20>Greg. v. D. 7.33 4. 7 LljMaria E. 7.34 4. 6 ff# 22>Philemon 7.36 4. 5 Morg. 0.27 1.45 3. 4.20 11 11. S. ßatfi. Ms Johannes im Gefängnisse war. Matth. H. — Prot. Es werden Zeichen geschehen. Luk. 21. — Griech. Bom barmherz. Samaritan. Luk. 10. 7. UM 10 u. 50 ab. Mondes- Auf- I Unter-_ gang I gang Juden Jahr 5669. Katholiken protekanten Griechen Knauevs hundertjähriger Kalender prophezeit: AezemSer, 1. kalt. 4. Schnee, 5. bis 10. Regen und großes Wasser, 11. bis 12. Regen, 13. bis 16. trüb, 21. ziemlicher Schnee, 22. bis zum Ende kalt. Dezember, Christmonat. Winteranfang 22. Dez. um 6 Uhr 39 M. morg Der Tag nimmt bis zum 22. un 19 Minuten ab, dann bis zun Ende um 4 Minuten zu. AA/v/— Jj ; • iw v • .Eff' - Tag Hegenstand Einnahme Ausgabe Erscheinungen am Ijimmef und lUitterung. © Vollmond den 7. um 10 Uhr 50 Minuten abends. 7. bis 14. oft Nebelregen und naßkalt. C Letztes Viertel den 15. um 10 Uhr 18 Minuten abends. 15. bis 22. öfter Schnee und Regen. €9 Neumond den 23. um 12 Uhr 35 Minuten mittags. In Wien unsichtbare ringförmige Sonnenfinsternis. 23. bis 29. Frostnebel und kalt, dann öfter Sckmee. 3 Erstes Viertel den 30. um 6 Uhr 45 Minuten morgens. 30. bis 31. Nebel und Schnee. Tagcslänge. 8 Stunden 36 Minuten. IC h IC | h 1. 2. — 3. 4. 5. 6. 7. 8. '— 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. Wirlschaftskalender. Die Dachböden und Keller find gegen das Einwehen von Schnee zu verwahren. — Das Getreide ist umzuschaufeln und die Gcmüfe-keller zu lüften. — Auf Feld und Wiesen ist Dünger und Jauche auszufahren, Holz zu schlagen, Fichten- u. Tannenzapfen einzusammeln. Fleiß ist des Glückes rechte Hand, Mäßigkeit die linke. Ein braves Weib ist des Hanfes Krone. 20. 21. 22. 23. 24. 25. — 26. 27. 28. 29. 30. 31. Genealogie des a. h. Herrscherhauses. Franz Josef der Erste (Karl), Kaiser von Österreich, Ilpostolischer König von Ungarn, König von Böhmen, von Dalmatien, Kroatien, Slawonien, Galizien, Lodomerien und Jllyrien; Erzherzog von Österreich re. :c., geb. zu Schönbrunn am 18. August 1830; trat nach der Thronentsagung seines Obeims, Kaiser Ferdinand I., und nach der Thronfolge-Berzichr-leistung seines Vaters, Erzherzog Franz Karl, am 2. Dez. 1848 die Regierung an, gekrönt als König von Ungarn am 8. Juni 1867 zu Ofen. Gemahlin: Elisabeth (Amalia Eugenie), Tochter weil, des Herzogs Max Josef in Bayern, geb. zu Possenhofen am 24. Dez. 1837, verm. zu Wien am 24. April 1854, gekrönt als Königin von Ungarn am 8. Juni 1867 zu Ofen, gest. 10. September 1898. Kinder: 1. Gisela (Louise Marie), geb. zu Laxenburg am 12. Juli 1856, verm. mit Leopold, Prinzen von Bayern, am 20. April 1873. 2. Valeria (Mathilde Maria Amalia), geb. zu Ofen am 22. April 1868, verm. mit Erzherzog Franz Salvator am 31. Juli 1890. Stephanie, Tochter Leopold H, Königs der Belgier, geb. am 21. Mai 1864, verm. am 10. Mai 1881 mit Kronprinz Rudolf, Kronprinzessin-Witwe seit 30. Jänner 1889, wieder verm. mit Grafen Elemer Lonyay am 28. März 1900. Kind: Elisabeth (Maria Henriette Stephanie Gisela), geb. am 2. Sept. 1883, verm. mit Fürst Otto Windischgrätz am 23. Jänner 1902. Geschwister Seiner Majestät. Kaiserliche Prinzen und Erzherzoge von Österreich, königliche Prinzen von Ungarn und Böhmen :c. rc. 1. Karl (Ludwig Josef Maria), geb. am 30. Juli 1833; gest. 19. Mai 1896. Dritte Gemahlin: Maria Theresia, Tochter des Jnfanten Dom Miguel von Portugal, geb. 24. Aug. 1855, verm. am 23.Juli 1873. Kinder aus zweiter Ehe: a) Franz (gerb. Karl Ludwig Josef Maria), geb. am 18. Dezember 1863, verm. am 1. Juli 1900 mit Fürstin Sophie von Hohenberg, geb. Gräfin Chotek. b) Otto (Franz Josef Karl Ludwig), geb. am 21. April 1865, gest. am 1. November 1906, verm. zu Dresden am 2. Oktober 1886 mit Prinzessin Maria Josefa, geb. 31. Mai 1867. Kinder: Karl (Franz Josef), geb. 17. August 1887. Maximilian (Eugen), geb. 13.Aprili895. c) Ferdinand (Karl), geb. am 27. Dez. 1868. d) Margareta(Sophie),geb.am!3.Mai 1870, verm. am 24. Jänn. 1893 mit Herzog Albert von Württemberg, gest. am 24. Äug. 1902. Kinder aus dritter Ehe: a) Maria Annunziata, geb. 31. Juli 1876. b) Elisabeth, geb. am 7. Juli 1878. 2. Ludwig Viktor (Josef Anton), geb. am 15. Mai 1842. Witwe des Erzherzogs Mar, Kaisers um Meriro. Charlotte (Maria Amalia), Tochter weil. Leopold L, Königs der Belgier, geb. am 7. Juni 1840, Witwe seit 19. Juni 1867. Tochter des am 30. April 1847 verstorbene» (Enljersnga Karl. Maria Karolina (Ludovika Christine), geb. am 10. September 1825, verm. mit Erzherzog Rainer Ferdinand am 21. Februar 1852. Tochter des am 18. Februar 1895 verstorbenen Erzherzogs Albrecht. Maria Theresia, geb. am 15. Juli 1845, verm. mit Philipp, Herzog von Württemberg, am 18. Jänner 1865. Witwe nnd Kinder des am 20. November 1874 verstorbenen Erzherzogs Karl Ferdinand. Elisabeth, Tochter weil. Erzherzogs Josef, Palatin, geb. am 17. Jänner 1831, verm. am 4. Oktober 1847 mit dem am 15. Dezember 1849 verstorbenen Erzherzog Ferdinand von Este, zum zweitenmale verm. am 18. April 1854, Witwe seit 2u. November 1874, gest. am 14. Februar 1903. Kinder: a) Friedrich, geb. am 4. Juni 1856. Gemahlin: Isabella, Prinzessin von Croy-Dülmen, geb. am 27. Februar 1856, verm. am 8. Oktober 1878. Kinder: Maria Christina, geb. am 17. Nov. 1879, verm. am 10. Mai 1902 mit Prinzen Em. Salm-Salm. Maria Anna, geb. am 6. Jänner 1882, verm. mit Prinz Elias Parma. Henriette, geb. am 10. Jänner 1883. Gabriele, geb. am 14. Sept. 1887. Isabella,, geb. am 17. Nov. 1888. Maria Alice, geb. am 15. Jänner 1893. Albrecht Franz Josef, geb. am 24. Juli 1897. b) Maria Christina, geb. am 21.Juli 1858, verm. am 19. Nov. 1879 mit Alphons, König von Spanien/Witwe seit 25. Nov. 1885. c) Karl Stefan, geb. am 5. Sept. 1860. Gemahlin: Maria Theresia, Tochter weil, des Erzherzogs Karl Salvator, verm. am 28. Februar 1886. Kinder: Eleonora, geb. am 28. November 1886. Renata» geb. am 2. Jänner 1888. Karl» geb. am 18. Dezember 1888. Mechtildis, geb. am 11. Oktober 1891. Leo (Karl Maria), geb. 6. Juli 1893. Wilhelm (Franz), geb. 10. Februar 1895. d) Eugen, geb. am 21. Mai 1863. giniir de» am 13. Zauner 1847 »erstorbene» ®t|< Herzogs Zosef, Malaiin. 1. Elisabeth, geb. am 17. Jan. 1831, Witwe des am 20. Nov. 1874 verst. Erzherzogs Start gerb., gest am 14. Februar 1903. 2. Josef (Karl), geb. am 2. März 1833, gest. 13. Juni 1905. Gemahlin: Maria Clothilde, Prinzessin von Sachsen-Coburg-Gotha, geb. 8. Juli 1846, oerrn. am 12. Mai 1864. Kinder: a) Maria Dorothea, geb. am 14. Juni 1867, Denn. 5. Nov. 1896, mit Herzog Ludwig Don Orleans. b) Margareta Klementina, geb. am 6. Juli 1870, Demi, am 15. Juni 1890 mit Albert Fürst von Thurn und Taxis. c) Josef, geb. am 9. August 1872, Demi, am 15. Nov. 1893 mit Auguste, Prinzessin von Bayern. Kinder: Josef (Franz), geb. am 28. März 1895. Gisela Auguste, geb. am 4. Juli 1897. Sophie, geb. am 11. März 1899. Ladislaus, geb. 3. Jänner 1901. Matthias, geb. 26. Juni 1904. d) Elisabeth, geb. am 9. März 1883. e) Clothilde, geb. am 9. Mai 1884. Kinder der am 16. Zöllner 1853 verjiorlienen Erzherzog» Kölner. Rainer (Ferdinand), geb. 11. Jänner 1827. Gemahlin: Maria Karolina, Tochter weil, des Erzherzogs Karl, geb. am 10. Sept. 1825, Derm, am 21. Februar 1852. Miime und Kinder de» am 29. Zöllner 1870 »erstochenen Kroßhrrzogo Leopold II. non Toskana. Zweite Gemahlin: Maria Antonia, Prinzessin beider Sizilien, geb. am 19. Dez. 1814, Derm, am 7. Juni 1833, Witwe seit 29. Jänner 1870. Kinder aus zweiter Ehe: 1. Maria Isabella, geb. am21. Mai 1834,Denn, mit Graf Don Trapani, Prinz von Sizilien. 3 2. Ferdinand IV., Großherzog Don Toskana, geb. am 10. Juni 1835. Zweite Gemahlin: Alice, Prinzessin Don 4 Parma, geb. am 27. Dezember 1849, Demi, am 11. Jänner 1868. N Kinder aus zweiter Ehe: 1 a) Josef (Ferdinand), geb. am 24. Mai 1872. b) Peter (Ferdinand), geb. am 12. Mai 1874, A Dem. am 28. Juli 1900 mit Christine von Bourbon-Sizilien, geb. am 10. April 1877. Kinder: Gottfried (gerb.), geb. 14. März 1902; 3 Helene, geb. 30. Oktober 1903; Georg, geb. 22. August 1905; Rosa, geb. 22. September 1906. c) Heinrich (Ferdinand), geb. 13. Febr j»7R I d) Anna (Maria Theresia), geb. 17. Oft. 1879. '. e) Margarete ^Maria), geb. 13. Oft. 1881. f) Germana Anna, geb. am 11. Sevt. 1884. g) AgneöMariaTheresia, geb. am26.März ' 1891. Maria Immaculata, Prinzessin von Sizilien, » geb. am 14. Avril 1844, Derm, am 19. Sept. , 1861, mit Karl Salvator, Witwe seil 18. Jänner 1892, gest. 18. Februar 1899. Kinder: a) Maria Theresia, geb. am 18. Sept. 1862, 1 verm, mit Erzherzog Karl Stephan am - 28. Februar 1886. . b) Leopold Salvator, geb. 15. Oft. 1863, Dem. 24. Oft. 1889 mit Donna Blanca ' von Castilien. Kinder: Maria Dolores, geb. 5. Mai 1891; Maria Immaculata, geb. 9.Sept. 1892; Margherita Raineria, geb.9.Mai 1894; Rainer Salvator, geb. 21. Nov. 1895; Leopold Maria, geb. 31. Jänner 1897; Maria Antonia, geb. 14. Juli 1899; Anton Salvator, geb. 20. März 1901; Nssnnta, geb. 10. August 1902; Franz Josef, geb. 4. Februar 1905; c) Franz Salvator, geb. 21. August 1866. Gemahlin: Maria Valeria, Tochter Sr. Majestät des Kaisers und Königs Franz Josef I. Kinder: Elisabeth, geb. 27. Jänner 1892; Franz Karl Salvator» geb. 17. Februar 1893; Hubert Salvator, geb. 30. April 1894; Hedwig, geb. 24. Sept. 1896; Theodor Salvator, geb am 9. Oktober 1899; Gertrude, geb. am 19. November 1900; Maria, geb. 19. Nov. 1901; Clemens Salvator, geb. 6. Oft. 1904; Mathilde, geb. am 9. August 1906. d) Karolina (Maria), geb. am 5. Sept. 1869, Derm, am 30. Mai 1894. e) Maria (Immaculata), geb. am 3. September 1878, Denn, am 29. Oct. 1900. f) Henriette Maria, geb. am 19. Febr. 1884. 3. Maria Louise Annunciata, geb. am 31. Oktober 1845, Demi, am 31. Mai 1865 mit Karl Fürsten b. Vsenburg-Birstein. 4. Ludwig Salvator, geb. am 4. August 1847. Mach komme» de» Erzherzog» Ferdinand und der am 14. Koiieniber 1829 »erstorbene» Erzherzog!» Marie Stairii 00» Este. Maria Theresia, Tochter des 1849 verst. Erzherzogs Ferdinand Este und der Erzherzogin Elisabeth, geb. am5. Juli 1849,Derm.am 20. Febr. 1868 mit Ludwig, Herzog D. Bayern. Maria Beatrix, Tochter des Herzogs Franz IV, von Modena, geb. am 13. Febr. 1824, Derm am 6. Febr. 1847 mit dem Jnfanten Don Inan Carlos Maria Isidor de Bourbon, Witwe seit 26. November 1887. Genealogische Übersicht der Regenten Europas. Anhalt - Dessau. Herzog Friedrich, geb. 19. Aug, 1856, reg. seit 24. Jänn. 1904, verm. mit Marie, Prinzessin von Baden. Baden. Großherzog Friedrich (Wilhelm Ludw.), geb. 9. Sept. 18*26, reg. seit 24. April 1852, verni, mit Luise, Tochter des deutschen Kaisers und Königs von Preußen Wilhelm I. Bayern. König Otto I.» geb. 24. April 1848. Reichsverweser: Prinz Luitpold, geb. am 12. März 1821. Belgien. König Leopold II., geb. 9. April 1835,' reg. seit 10. Dezember 1865, verm. mit Marie Henriette, Erzherzogin von Österreich, gest. 19. September 1902. Braunschweig. Regent: (?) Bulgarien. Fürst Ferdinand I. (Prinz von Coburg), geb. am 26. Februar 1861, erwählt am 5. Juli 1887, Erbprinz: Boris, geb. am 1. Jänner 1894. Dänemark. König Friedrich, geb.3.Juni 1843, reg. seit 1906, verm. 28. Juli 1869 mit Luise Josefine Eugenie von Schweden. Deutschland. Siehe Preußen. Frankreich. Präsident Armand Falliöres. Griechenland. König der Hellenen Georg I», geb. 24. Dez. 1845, reg. seit 31. Oft. 1863, verm. mit Olga Konstantinowna, Prinzessin von Rußland. Großbritannien. König Eduard VH., geb. 9. Nov. 1841, reg. seit 22. Jänn. 1901, verm. mit Alexandra von Dänemark. Hessen.(Großh.Haus.) Großh. Ernst Ludwig, ' geB.25.92oD.1868, reg. seit 13.März 1882,verm. mit Prinzessin Viktoria Melitta von Sachsen-Coburg-Gotha, geschieden seit 21. Dez. 1901. Italien. König Viktor Emanuel in., geb. 11. November 1869, verm. mit Helene, Prinzessin von Montenegro. Liechtenstein. Fürst Johann II., geb. 5. Oktober 1840, reg. seit 12. November 1858. Lippe-Detmold. Alexander, geboren am 16. Jänner 1831. Lippe-Schaumburg. Fürst Stephan (Albrecht Georg), geb. 10. Oktober 1846, reg. seit 8. Mai 1893, verm. mit Maria Anna, Prinzessin von Sachsen-Altenburg Luxemburg. Großherzog Wilhelm, geb. 22. April 1852, reg. seit 1906, verm. 21. Juni 1893, mit Prinzessin Maria Anna von Branganza. Mecklenburg-Schwerin. Großherzog Friedrich IV., geb. 9. April 1882, reg. seit 12. April 1897, verm. mit Alexandra, Herzogin von Braunschweig. Mecklenburg - Strelitz. Großherzog Georg Adolf Friedrich, geb. am 22. Juli 1848, verm. am 17. April 1877 mit Elisabeth von Anhalt. Monaco. Fürst Albert, geb. 13. November 1848, reg. seit 10. Sept. 1889. Montenegro. Fürst Nikolaus I., geb. 7. Oktober 1841, reg. seit 14. August 1860, verm. mit Milena Petrovna Vukotic. Niederlande. Königin Wilhelmine, geb 31. August 1880, reg. seit Dez. 1890, verm. am 7. Februar 1901 mit Herzog Heinrich von Mecklenburg. Norwegen. Hakon VII., geb. 3. August 1872, reg. sett 11. November 1905, verm. mit Maud, Prinzessin vonGioßbritannien. Kronprinz Olaf (Alexander), geboren 2. Juli 1903. Oldenburg. Großherzog Friedrich August, geb. 16. Nov. 1852, verm am 24. Oft. 1896 mit Elisabeth von Mecklenburg, reg. seit 14. Juni 1900. Portugal. König Carlos, geb. 28. Sept. 1863, reg. seit 19. Okt. 1889, verm. mit Amalie, Prinzessin von Orleans. Preußen. Wilhelm II., deutscher Kaiser und König von Preußen, geb. 27. Jänner 1859, reg. seit 15. Juni 1888, verm. mit Viktoria Auguste, Prinzessin von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg. Neuß (ältere Linie). Haus Greiz. Fürst Heinrich XXIV., geb. 20. März 1878, reg. seit 19. April 1902. Neuß (jüngere Linie). Haus Schleiz. Fürst Heinrich XIV., geb. 28. Mai 1832, reg. seit 11. Juli 1867. Rumänien. König Karl I», geb. 20. April 1839, reg. als Fürst seit 20. April 1866 (durch Wählt, zum König proklamiert am 26. März 1881, verm. mit Elisabeth, Fürstin von Wied. Rußland. Kaiser Nikolaus II., geb. 18. 9Nai 1868, reg. seit 1. November 1894, verm. mit Alex. Feodorowna, Prinzessin v. Hessen. Sachsen (Alb. Linie). König Friedrich August, geb. am 25. Mai 1865, reg. seit 15. Okt. 1904. Sachsen-Altenburg. Herzog Ernst, geb. am 16. September 1826, reg. fett 3. August 1853. Sachsen-Coburg-Gotha. Herzog Karl Eduard, geb. 19.Juli 1884, reg seit 30. Juli 1900. Sachsen-Meiningen und Hildburghausen. Herzog Georg II., geb. 2. April 1826, reg. seit 20. September 1866, verm. mit Helene, Freifrau von Heldburg. Sachsen - Weimar - Eisenach. Großherzog Wilhelm Ernst, geb. 10. Juni 1876, reg. seit 5. Jänner 1901, Denji mit Karoline Prinzessin von Reuß, gest. 17. Jänner 1905. Schwarzburg-Rudolstadt. Fürst Günther, geb. 21. August 1852, reg. seit 19. Jänn. 1890. Schwarzburg-Sondershausen. Fürst Karl Günther, geb. 7. August 1830, reg. seit 17. Juli 1880, verm. mit Marie, Prinzessin von Sachsen-Altenburg. Schweden. König Oskar II., geb. 21. Jänner 1829, reg. seit 18. Sept. 1872, verm. mit Sofie, Prinzessin von Nassau. Serbien. König Peter I. Geb. 29. Juni 1844, reg. seit 15. Juni 1903. Spanien. König Alfons XIII., geb. 17. Mai 1886, reg. seit 17 Mai 1902, Herrn. 31. Mai 1906 mit Prinzessin Enna von Battenberg. Türkei. Großsultan Abdul Hamid II., geb. 22. Sept. 1842, reg. seit 31. Aug. 1876. Waldeck und Pyrmont. Fürst Friedrich (Adolf Hermann), geb. 20. Jänner 1865, reg. seit 12. Mai 1893, Denn, mit Bathildis Prinzessin zu Schaumburg-Lippe. Württemberg. König Wilhelm (Karl Paul), geb. 25. Feb. 1845, reg. seit 6. Oft. 1891, Denn. 8. April 1886 mit Charlotte, Prinzessin zu Schauniburg-Livpe, geb. 10. Oktober 1864. Österreichische Zahlen-Lotterie. Einrichtung der den h. h. Lottoämtrrn und ihren Organen vorbehaltcnen Zahlen-Lotterie. 1. Die Einsätze in die Zahlen-Lotterie können auf unbestimmte Auszüge (Extrakte), auf bestimmte Auszüge (Nominate), auf Amben, aus Ternen gemacht werden. 2. Im Falle eines Gewinstes wird der auf einen unbestimmten Auszug eingelegte Geldeinsatz vierzehnfach, der auf einen bestimmten Auszug gesetzte Geldbetrag siebennndscchzigfach, der auf einen Ambo (in 2 Zahlen) eingesetzte Geldbetrag zweihundertvierzigfach und jener aus einen Terno (in 3 Zahlen) viertausendachthundertfach gezahlt. 3. Jedem, der au dem Spiele teilnehmen will, steht es frei, sowohl die Zahlen als auch die Spielart nach feinem Belieben zu wählen und indem er das gewählte Spiel bei einem der ausgestellten Lottokollcktanten einschreiben läßt und den Einsatz erlegt, der jedoch nie weniger als 10 Heller für einen einzelnen Satz betragen darf, den Wettvertrag anzubietcn, der, insofern nicht die nachfolgenden Ausnahmen Eintreten, immer als angenommen zu betrachtenist. 4. Die spielenden Parteien haben in einer der zur Übernahme der Lottospiele aufgestellten Lottokollckturen die gewählten Zahlen, sowie die beabsichtigte Spielart und den tarifmäßigen Betrag des Geldeinsatzes klar und deutlich anzu-sagen, und zugleich auch selbst darauf Bedacht zu nehmen, daß das Spiel richtig in die Originallisten eingetragen werde. Sie haben sich zu diesem Ende das ganze Spiel zurück ansagen zu lassen, weil nach der Ziehung immer nur der Inhalt der Originallisten entscheidend ist und das Vorgeben von Seite der Parteien, als wären audereZahlen gespielt, oder ein anderer Einsatz geleistetworden,durchaus nicht beachtet werden kann. 5. Wenn aus was immer für einer Ursache das von den Lottokollcktanten gesammelte Spiel nicht vor der Ziehung bei dem Lottoamte ein-treffen sollte, kann der Wettvertrag zwischen der Lottounternehmung und den Spielern nicht abgeschlossen werden. In einem solchen Falle wird dem Lottokolleklanten eine amtliche Anzeige zugesendet, um die Spieler, welche diese Anzeige einsehen können, hievon zu verständigen. Die Einsätze für die nicht vor der Ziehung an das Amt gelangten Spiele werden gegen Zurückgabe der Einlagsscheine sogleich zurückbezahlt. Die nach Ablauf von drei Monaten nicht zurück- erhobencn Einsätze verfallen zum Vorteile bcS Lottogefälles. 6. Den Lottoämtcrn, welche berechtigt sind, die eingetragenen und vor der Ziehung an das Amt gelangenden Spiele anzunehmcn, ist auch das Recht Vorbehalten, die Spieleinsätze ganz oder zum Teile zurückzuweisen. Eine solche Zurückweisung erfolgt nach bestimmten, den Aemtern erteilten „Vorschriften, und nur dann, wenn durch das Übermaß gleichartiger Spiele die für alle Spielgattungen festgesetzte Grenze (Portata) der Spielannahme überschritten ist. Auf nicht angenommene Spieleinsätze kann in keinem Falle ein Gewinst angespro ven werden. 7. Ohne Beibringung und Zurückstellung der Original-Einlagsscheiue kann ein Gewinst nicht angesprochcn werden. Das gleiche gilt, wenn die Einlagsschcine durch Verschneiden, Zerreißen, Verbrennen, oder auf irgend eine Art eine solche Beschädigung an ihren wesentlichen Merkmalen erlitten haben, daß sie nicht mehr mit voller Sicherheit für echt erkannt werden können. 8. Sollte wider Vermuten ein rechtmäßiger Gewinit von einem Kollektanten verweigert oder nicht vollständig bezahlt werden wollen, so hat die Partei bei Verlust ihres Rekursrechtes den Einlagsschein nicht an den Kollektanten auszuhändigen, sondern sogleich und jedenfalls vor Ablauf der dreimonatlichen Verfallsfrist die Anzeige an das Lottoamt $u machen, welches, wenn der Gewinst richtig ist und sonst kein Anstand obwaltet, die unverzügliche Bezahlung desselben verfügen wird. 9. Die Gewinste werden nur nach dem Inhalt der in den Lottoarchiven aufbewahrten Originallisten, welche die von den Parteien angegebenen und von dem Amt angenommenen Spiele enthalten, berichtigt. 10. Für die möglichen Fälle, daß jemals, ungeachtet der den Parteien zur Vermeidung, aller Irrungen und Fehler empfohlenen Vor-sichtsrcgeln, dennoch tarifwidrige Spiele, d. h. solche Einsätze, bei welchen der angeschricbene Geldbetrag mit der Anzahl der Nummern und der Promessc nicht übereinstimmend ist, in die Originallisten eingetragen und bei der amtlichen Revision ungeachtet aller dabei angewendcten Sorgfalt doch übersehen und unverbessert gelassen worden wären, müssen die Gewinste immer genau nach den in den Geldkolonnen I der Originallistcn ausgesetzten und von dem Ge- I fälle angenommenen Geldeinsatzbeträgen, welche nach den Ziehungen keiner Abänderung mehr unterliegen dürfen, berechnet und bezahlt werden. Bei den zu Ambo und Terno zugleich gespielten Einsätzen von drei oder mehreren Zahlen, welche mit einem unrichtigen Geldbetrag eingeschrieben oder unverbeffert geblieben wären, wird niemals die ausgesetzte Ambo-Promesse. wenn der ungeschriebene'Geldeinsatz soviel oder noch mehr beträgt, als der Ambo kostet, sondern immer nur die Terno-Promcsse nach dem von dem Geldeinsatze erübrigten Betrage reguliert und hienach der Gewinn berichtigt. Wäre hingegen der ausgesetzte Geldbetrag so beschaffen, daß derselbe schon für die eingetragene Ambo-Promesse allein nicht zureichend sein würde, so hat der ganze Geldeinsatz bloß für den Terno allein zu gelten, und kann demnach kein Ambo, sondern nur der verhältnismäßige Ternogewinn angesprochen und erfolgt werden. In Absicht aus die unentdeckt gebliebenen Duplikate, d. h. solche Spiele, wo zwei ganz gleiche Zahlen in einem einzelnen Spielsatze vorgcfunden würden, bleibt festgesetzt, daß die gleichlautenden Zahlen immer nur für eine einzige Zahl zu gelten haben und die Gewinste verhältnismäßig nach der Geldeinlage dergestalt berichtigt werden, als ob die Duplikatzahlen nur einmal eingeschrieben worden wären. Hienach kann also bei einem Duplikat in zwei Zahlen zu Ambo-Solo gespielt, für den ganzen Geldeinsatz bloß ein Auszugsgewinn (Extrakt), in drei Zahlen zu Ambo-Terno oder Terno allein gespielt bloß ein Ambo - Sologcwinn erreicht, bei Duplikaten in Spielen von vier und mehr Zahlen aber, welche sich dann ebenfalls wegen der ungiltigen Duplikatnummern auf weniger Zahlen vermindern, muß die Pro-mefle notwendigerweise nach dem Geldeinsatze zufolge der oben bemerkten Grundlagen erhöht und der angemessene Gewinn erfolgt werden. Bei allen, in der Amtsrevision Vorgefundenen, folglich vor den Ziehungen verbesserten tarifswidrigen Einsätzen werden die Gewinste durchgängig nach der amtlich abgeänderten Promesse und dem regulierten Geldeinsatze gezahlt. Bei diesen Verbesserungen, welche der Natur der Sache gemäß nur nach dem Ermessen des Amtes geschehen können, folglich das Lottogefäll keineswegs verantwortlich machen, wird soviel als möglich der Grundsatz befolgt, daß der in den Listen ausgesetzte Geldbetrag nicht vermindert, wohl aber nach Befund erhöht und die Promesse hicmit übereinstimmend gemacht werde. In Ansehung jener Spiele, welche etwa ohne ’Rrnmeife oder ohne Geldeinsatz in die Listen eingetragen worden wären, kann der eine und der andere von Seite des Lottoamtes gleichfalls nur nach dessen Ermessen ausgesetzt und hienach die Gewinstzahlung geleistet werden. Dieses ist auch von den verbesserten Duplikatnummern zu verstehen. 11. Da der Inhaber eines Einlagsscheines von der Lottoverwaltung und ihren Organen jedesmal als der rechtmäßige Besitzer desselben angesehen wird, so kann, falls ein Spieler seinen Einlagsschein verliert und die Vormerkung wegen des etwa darauffallenden Gewinstes bei dem Lottoamte oder der Kollektur ansucht, eine solche Vormerkung nur insofern zugestanden werden und von Wirkung sein, als der Finder des Scheines selbst aufseinen Anspruch auf Zahlung verzichtet. 12. Für die Lottogewinste hastet die Lottounternehmung durch drei Monate, von dem Tage der Ziehung bis zum Einlangen des Scheines beim Lottoamte gerechnet. Nach Verlauf dieses Termines sind alle aus was immer für einer Ursache unbehoben gebliebenen Gewinste für die Lottounternehmung verfallen und die Einlagsscheine unqiltig. Lottoziehungen finden statt in: Wien, Linz, Prag, Brünn, Graz, Triest, Lemberg, Innsbruck, Bozen und Trient. Erklärung der Iahlen-Lotterie. Die k. k. Zahlen-Lotterie besteht aus 90 Zahlen von der Zahl 1 bis 90, aus welchen bei einer jeden Ziehung fünf Zahlen gehoben werden, wodurch 8 verschiedene unbestimmte Auszüge (Extrakte), 8 verschiedene bestimmte Auszüge (Nominate), 10 verschiedene Amben, und 10 „ ' Ternen entstehen. Die Wahl der Zahlen, berat Anzahl für einen jeden einzelnen Spielsatz und die Geldeinlage, welche jedoch niemals unter 10 Heller betragen darf, ist willkürlich. Die durch das Allerhöchste Lottopatent vom 13. März 1813 zugesicherte Erwiderung des Einsatzes im Falle des Gewinstes bleibt aufrecht und auch in der österreichischen Währung unverändert, wie folgt: bei dem Ternen-Spiele (in 3 Zahlen) wird der Einsatz 4800mal als Gewinst, bei dem Amben-Spiele (in 2 Zahlen) wird der Einsatz 240mal, bei dem bestimmten Ruf- (Nominat-) Spiele wird der Ansatz 67mal, und bei dem einfachen unbestimmten Ruf-(Extrakt-) Spiele wird der Einsatz im Gewinstfalle 14mal hinausbezahlt. Bei einzelnen Spielsätzen auf alle borge« dachten Spielarten muß sich nicht bloß aus die zur Erreichung eines Gewinnes erforderliche Anzahl von Nummern beschränkt, sondern diese können — um die Hoffnung zu vervielfältigen — nach Gefallen vermehrt werden. Adressen Verzeichnis der Ämter, Anstalten, Vereine, Genossenschaften, Advokaten, Ärzte, Laufleute, Landet- und Gewerbetreibenden in Marburg. (Nach den Verzeichnissen der Genossenschaften vom September 1907.) Auf die Inserate der mit * bezeichneteu Adressen wird besonders aufmerksam gemacht. Ämter uni» Zivil-K »Hörde». Bahnhof-Postamt, Südbahnhof. iBezirkshauptmannschaft. Bezirkshanptmann: Statthaltereirat Graf Marius Attems. - > Bezirksgericht Marburg, im Kreisgerichtsgebäude. Bezirksvertretrmg. Obmann Dr. Schmiderer. Bezirksschulrat Umgebung Marburg. Vorsitzender Graf Attems. Mch-Amt. Eichmeister I. Kapper. iFinanz-Bezirksdirektion für Untersteicrniark. Finanzdircktor Graf Ferraris. ... Hauptsteuer-Amt. Hauptzollamt, Tegetthoffstraße 64. Haupt-Post-, Telegraphen- und Telephonamt, Domplatz. Kreisgericht. Präsident Ludwig Perko. Postamt St. Magdalena, Franz Josefstraße. ^Stadt-Amt der Gemeinde als politische Behörde. Bürgermeister Dr. Johann Schmiderer. ~ Stadtschulrat. Vorsitzender: Dr. Joh. Schmiderer. Steuer-Ober-Jnspektorat. Oberfinanzrat Tauzher. :Schulausschuß der gcwcrbl. Fortbildungsschule. Vorsitzender: Dr. Joh. Schmiderer. K. k. Männer-Strafanstalt. • Oberdirektor Ignaz Rcisel. K. «. Ir. Militär. Kavalleric-Brigade-Kommando. Ergünznngsbez.-Kommando des 47. Jnf.-Reg. Ein Bataillon desselben Regiments. Landwehr-Jnf.-Reg. Nr. 26. Kadre-Komniando des 5. Dragoner-Reg. Dragoner-Regiment Nr. 4. *. Gcndarmcrie-Abteilungs-Kommando und Posten Marburg, Elisabethstraße. Militär-Verpflcgs-Magazin. Trnppen-Spital. Schulen. K. u. k. Jnfanterie-Kadettenschnle. -» Sta ats-Obergy mnasinm. Direktor Glowacki Julius. Staats-Oberrealschule. -TVc1/ ~ K. k. Lehrerbildungs-Anstalt. ^Direktor Schreiner Heinrich. " Landes-Lehrerinnenbildungsanstalt und Mädchen-Volksschule III ain Tappeinerplatz. Direktor Frisch Franz. Landes-Obst- und Weinbauschnle. Direktor Zweifler Franz. Kaufmännische Fortbildungsschule. Leiter der Schule: Sedlatschck Alois. Volksschule I und Bürgerschule für Knaben. Direktor Philippek Viktor. Volksschule I und Bürgerschule für Mädchen. Direktor Riedler Josef. Volksschule II für Knaben am Domplatz. Leiter Oberlehrer Karl Schmidt. .. Volksschule III für Knaben in St. Magdalena. Leiter Direktor Fersch Johann. fA Volksschule II für Mädchen in St. Magdalena. Leiterin Oberlehrerin Hödl Anna. Kolonieschnle der Südbahn-Gesellschaft. Leiter Sorschag Jakob. Kaiser Franz Josef-Knabcnhork. Leiter Gassareck Karl, Lehrer, Schmiderergassc. ^ Privat-Volksschulc der Schulschwestcrn und Privat-Lchrerinnenbildungs-Anstalt. Städtischer Kindergarten I. Leiterin Lcidl Johanna. Städtischer Kindergarten II in Mclling. Leiterin Emma Scheuch. Städtischer Kindergarten III in Magdalena. Leiterin Rößler Emma. Städtischer Kindergarten IV, Elisabethstraße. Leiterin Ruperta Simonitsch. Deutsches Töchterheim, Haushaltungs- und Fortbildungsschule für Mädchen, Carnerigasse. Leiterin Leopoldine Horwath. Kinder-Ashl der Südbahn-Gesellschaft. Gewerbliche Fortbildungsschule. Konzessionierte Musik- und Gesaugschnlc des philh. Vereines. Direktor Alfred Klietmann. Peivat-Unteericht. Berta Bolckmar, staatl. geprüfte Musiklehrerin, Schillerstraße 10. Marie Kokoschincgg, staatl. gcpr. Klavierlehrcrin, Reiserstr. 10 Sofie Sieber, staatlich geprüfte Klavierlehrerin, Fcrdinaudstraße 3. Französische, englische und italienische Sprache: Kasinogasse 4. Helene Kühner, Bürgerstraße 7. Französische Sprache: Jos.Gondot,Tcgetthoffstr.l9 Englische Sprache: Rhoda Bluett, Bismarckstr. 14" Gesang- und Musikschule des Heinrich Korcl" Tegetthoffstraße. ' Privat-Musikschule des Johann Gröger, Wildenrainergasse 14. Unterricht in Buchhaltung, Korrespondenz ufto.: Schillerstraße 12, 2. Stock. Lehrer Ruß, Ferdinandstraße 3, und Stenographie: Lehrer Kowatsch, Kaiserstraße 5. kw* - -m«. SSS&X*. »SSÄf: ***** !«#S=rJ£fcäSI Anton Bäuerle, Viktringhofgassp^ Florian Rudolf, Triesterstr. 13. Uerrine und Anstalten. t Allgem. Krankenhaus. z . Allg. steierm. Arbeiter-Kranken- n. Unterstlltzungs- kasse, Filiale Marburg Allg. Verband d. Südbahn-Bedicnst. in Marburg. -^-Allg. Verbrauchs- und Sparverein in Marburg. -^-Arbeiter-Gesangverein „Frohsinn". Ärztlicher Bezirksverein. ^-Aushilfskasse-Berein. Direktor: Leeb Josef. ' Baugenossenschaft, I. Marbnrger. Bautechniker-Verein, g Bicycle-Klub. r Cäcilien-Verein für die Diözese Lavant. . Christlicher Frauenbund für llntersteicrmark. Deutscher Handwerkerverein. Deittscher Lehrerverein in Marburg. ^ Deutscher Lehrerverein llnigebung Marburg. ^-Deutscher Verein für Marburg und Umgebung. ^.Deutschvölkischer Gehilfenverein „Drauwacht" in Marburg. Deutschvölkischer Turn-Berein „Jahn". Deutschnationaler Handlungsgehilfen - Verband. Ortsgruppe Marburg. Deutsch-evangel. Gesangverein in Marburg. -Marbnrger Escomptebank, Tegetthoffstr. 11. „Magd- Unterstützungs-Berein „Erzherzog Friedrich", n eigenerMusikkapelle; Kapellmeister: E.Füllekru Kaiserstraße. Marburger Molkerei, Tegetthoffstraße 63. -Marbnrger Philharmonischer Verein. Marburger Trabrerm-Verein. Marburger Radfahrer-Klub „Edelweiß Marburger Radfahrer-Klub. Marburger Schützen-Verein. Marburger Stadtverschönerungs-Verein. Marburger Stadtverschünerüugs-Verein lenen-Vorstadt". Marburger Turnverein. Museum, Elisabethstraße 16. Museumverein Musikkapelle der Südbahn-Werkstätten; meister: Max Schönherr. Musikrunde der Lehrer, Post- u. Bahnbeamten. Obstverwertungs-Gcnossenschast. Öffentliches Krankenhaus. Öffentliche Wage, Magdalenenvorstadt. Ortsgruppe Marburg, Frauen- und Mädchen-, des Deutschen Schulvereines. Ortsgruppe Marburg u. Umgebung des Deutschen Schulvereines für Herren. Ortsgruppe des Deutsch-lvaug. Bundes für dii Ostmark. Kapell Deutscher Sprachverein (Zweig Marburg des allg. ^Ortsgruppe Marburg und Umgebung des Verdeutschen Sprachvereines.) Vorstand: kais. Rat-" / Dr. Artur Mally. # Erster steierm. Milchkontrollverein. > Evangelischer Frauenverein. 4 Filiale der Öst.-nng. Bank, Tegetthoffstraße. Vorstand: Ferdinand Kummer. Filiale der k.k. steicrm.Landwirtschafts-Gesellschaft. 4 Filiale Marburg und Umgebung des steierm Bienenzuchtvereines. z- > Franz Josef-Verein zur Unterstützung dürftiger Schüler der k. k. Staats-Oberrealschule. ^.-Freiwillige Feuerwehr. i Gas-Anstalt, Gaswerkgasse. ; Holzhändlerverband, südösterr. Katholischer Arbeiter-Verein. Katholischer Frauen-Verein. Katholischer Gesellen-Verein. Katholischer Meisterverein. Katholischer Preß-Vcrein. eines „Südmark". Diese Ortsgruppe erhall hier eine Studentenküche für deutsche Mittel schüler und eine Lehrlings-Vermittlungsstcll« für deutsche Meister. Ortsgruppe Marburg des Vereines „Südinark" für Frauen und Mädchen, mit einer Herberg« für deutsche Dienstmädchen. Ortsgruppe Marburg des steierm. Privatbeamten-Landes-Verbandes. Ortsgruppe Marburg des Vereines nlpeiitänbijAer, Handelsangestellter. Ortsgruppe Marburg des steierniärk. Arbeiter-Radfahrer-Bundes. Ortsgruppe Marburg des k.k.Postbeamtenvercines. Ortsgruppe Marburg des Maschinistenbundes. . Ortsgruppe Marburg des Touristcuvcreines „Die Naturfreunde". Ortsgruppe des Reichsvereines der f. k. Post- und Telegraphenbediensteten Österreichs. Ortsverein der Musiker in Marburg Öftere. Eisenbahn-Beamten-Verein. Ortsgruppe. i Kameradschafts-Verband für Südbahn-Bedienstete ; Kellereigenossenschaft Marburg. , , ________ ____________ Kranken-Unterstützungs- und Leichen-Verein. Panorama International, Martinzhof. Kredit-u. Sparverein für Marburg und Umgehmig. Pfandleih-Anstalt, Herrengasse 4H. Lagerhäuser in Marburg der k. k. priv. Steier-,-Priester-Verein der Lavanter Diözese, märkischen Escompte-Bank in Graz. -/ " ' ' ~' ' ~ ^Landwirtschaftl.-chemische Landes-Versuchsstation. Rohstoffverein der Schuhmacher; Verkaufslokal: Bürgerstraße 8. Urbauigasse Vorstand Schmid Edmund. .-Reichsverband deutscher Eisenbahner. Ortsarupp«! Lebensmittel-Magazin Marburg der k. k. ptitff Marburg. Südbahn-Gesellschaft. Leiter: Bibus Theüdor. Schlachthof städt. Verw.: Amtstierarzt A. Stern.S Leich enbestattungs-Anstalt, II. steiermärkische, Frau Schützengesellschaft „Schwarze Kugel". Elise Wolf, Tegetthoffstraße, Blumengasse. Jjseftion Marburg des D. u. Ö. Alpen-Vereines. Sparkasse der Gemeinde Marburg. ' . Direktor: I. D. Bancalari. Spar- und Vorschuß - Konsortium des^-allgem. Beamten-Vcreines. < Spar- u. Vorschuß-Verein b. Arbeiter in Marburg. Spar- u. Vorschußkasse der SUdbahubedicustetcu. Städtische Hcuwagc, Sophicnplatz. Studentenheim, Deutsches, Goethestraßc 6. Südbahn-Liedcrtafcl Marburg. Theater- und Kasino-Verein. " Unterstützungs-Verein f. dürftige Gymnasialschüler. Unterstützungs-Verein für entlassene Sträflinge. Vorstand: Strafhaus-Oberdirektor I. Reisel. Verein der Liebhaber-Photographen in Marburg. Verein für Tierschutz und Tierzucht. y Verband deutscher Hochschüler in Marburg. Verband der Genossenschaften in Marburg. Verein zur Unterstützung in Sterbe- und Erkran-knngsfällen f. Arbeiter u. Bedienstete d. Südbahn. Verein der Hausbesitzer in Marburg und Umgebung. Kanzlei: Schillerstraßc 8. Verein der städt Beamten. Verein zur Unterst, dürftiger Schüler d. Volkssch. Verein cvang. Glaubensgenossen._______— Verzehrungssteuer-Abfindungs-Verein. Volksbücheiei der „Südmark", Kärntnerstr. 19. „Volkswohl", Bad- und Sportverein. Wach- und Schließanstalt, Tegetthosfstraße 42. Wasserwerk, städt., Trwstcrstraße. Wirtschafts-Verband Marburg. Zweigverein Marburg des Patriot. Landcs-Fraucn-Hilfsvereines vom Roten Kreuze für Steiermark. Genossenschaften. Handels-Gremium. Kanzlei: Domplatz 3. Genossenschaft der Anstreicher, Bildhauer, Maler, Lackierer und Vergolder. Genossenschaft der Approvisionierungs-Gewerbe. Genossenschaft der Bäcker. Genossenschaft der Bau-Gewerbe. Genoffenschaft d. Dienstmänner,Union', II. steierm. r. G. nt. b. H., Affichierungs-Anstalt. Genossenschaft der Fiaker und Lohnfuhrwerker. Genofjenjchaft der Fleischer und Flcischselcher. Genoffenschaft der Friseure und Raseure. Genoffenfchaft der Gastwirte. Genossenschaft der Greisler. Genossenschaft der Herren- u. Damenklcidermachcr, Modistinnen, Handschuh-, Schirm- u. Dccken-macher. Genossenschaft der Metallarbeiter. Genossenschaft der Schuhmacher. Genoffenschaft d. Tischler, Drechsler u. Orgelbauer. K. k. pviu. Siidkahn-GofeUfchaft. Station Marburg, Südbahnhof. Station Marburg, Kärntuerbahnhof. Südbahn-Wcrkstätten. Werkstättcn-Chef: C. Walenta, Ober-Ingenieur. Heizhaus. Heizhaus-Chef: v. Formacher. Adookotr». Dr. Fcldbacher Julius, Tegctthoffstraßc. Dr. Glanänik Franz, Gerichtshofgasse. Dr. Glaser Ivan, Tegetthosfstraße. Dr. Haas Heinrich, Gerichtshofgasse. Dr. Krenu Franz, Tegetthoffstraße. Dr. Lorber Heinrich sen. u. jun., Burggasje. Dr. Mravlag Ernst, Mariengasse. Dr. Orosel Oskar, Gerichtshofgasse. Dr. Pipus F., Tcgetthoffsttaße. Dr. Possek Josef, Gerichtshofgasse. Dr. Rofina Franz, Tegetthoffstraße. Dr. Sernec Johann, Kaiserstraße. Dr. Tschebull Karl, Gerichtshofgasse. Uotaro. 'Dr. Firbas Franz, Biktringhofgasse. Dr. Hanß Karl, Tegetthoffstraße 14. Avztr. Dr. H. Albinger, Zahnarzt, Goethegasse 2. Dr. Th. Bergmann, Reiserstraße. Dr. Chandras Leonidas, Jofesgasse. Dr. Flick Karl, Kärntnerstr. Dr. Frank Robert, Goethegasse, Martinzhof. Dr. Grögl Raimund, Domgasse. Dr. Grubitsch Hans, Tegetthoffstraße. Dr. Ipavic Karl, Tegetthoffstraße. Dr. Kac B, Zahnarzt, Tegetthoffstraße. Dr. Kartin Emil, Schillerstraße. Dr. Kornfeld Franz, Tegetthoffstraße. Dr. Krauß Hermann, Herrengasse. Dr, Lambrinos Konstantin, Zahnarzt, Herrengasse. Dr. Leonhard St., k. k. Oberbeztrksarzt, Tgtthffstr. Dr. Leonhard St. jun., Stadtarzt, Tegetthoffstr. Dr. Majciger Johann, Hauptplatz. Dr. SRally Arthur, Domplatz. Dr. Neuwirth Max, Herrengasse 46. Dr. Rak Amand, Postgasse. Dr. Schimm Johann, Zahnarzt, Strafhausarzt. Dr. Terä Philipp, Biktringhofgasse. Dr. Thalmann Karl, chirurgische u. zahnärztliche Ordination, Kaiserstraße. Urbaczek Josef, Kommunalarzt, Burggasse. Dr. Wiesinger Ed., Zahnarzt, Herrengasse. Haage Hermann, k. k. Veterinär-Inspektor i. P. Tappeinerplatz. Kern Alois, Schlachthofverwältcr, Amts-Tierarzt, Schlachthaus. Seitz Viktor, städt. Tierarzt, . chlachthaas. Hebammen. Belle SRarie, Kärntnerstraßc. Dolenc Franziska, Hanptpla tz Fallent Friederike, Duchntschgasse. Graile SRarie, Bergstraße. Jakonüiö SRarie, Kreuzhof. Klug Katharina, Sophicnplatz. Kothbauer Hermine, Slllerheiligengasse. Kos; Johanna, Burggasse. Lattrentschitsch SRarie, Kärntnerstraßc. Madritz Amalie, Herrcngasse. SRally Josefa, Khislgasse. Mühling Stanzi, Schillerstraße. Oswald Maria, Kärntnerstraße. Pachernig Slgncs, SRühIgasse. Paynik Slloisia, Bergstraße. Tschetschonig Paula, Kärntnerstt. Schwamminger Rosa, Kolonie. Spielvogel- Berta, Mellingerstraße. Weiler Anastasia, Domplatz. Weiß Gertrud, Triesterstraße. Wodoscheg Theresia, Burgplatz. Zangger Josefine, Mellingerstraße. Apotheker. Koban Valentin, Apotheke „zur hl. Magdalena", Franz Josefstraße 1. König's Apotheke „zur Mariahilf", Tegetthoffstr. Prull Friedrich, Stadt-Apotheke „zum k. k. Adler", Hauptplatz. Taborsky Eduard, „zum Mohren", Hauptplatz. Zivil-Geometer. Stiger und Laab Tegetthoffstraße 46. Handel und Gewerbe. Bäckereien. Arb eiter-Bäckerei, Triesterstraße. Bacher Alois, Mellingerstraße 14. Berner Wilhelm, Kärntnerstraße 24. Marie Böcher's Erben, Postgasse. Duma Marie, Tegetthoffstraße 31. Jauk Friedrich, Kuchenbäcker, Flößergasse 5. Kottnig Jakob, Tegetthoffstraße 59. Kotzbeck Julie, Magdalenen-Vorstadt, Triesterstr. Kugler Max, Draugasse 5. Lorger Michael, Magdalenen-Vor stadt, Josefg. Mulletz Heinrich, Unterrotweinerstraße Musek M., Kärntnerstraße 11. Pisanetz Johann, Kärntnerstraße. Sommer Anton, Reitergasse. Scherbaum Karl, Burgplatz 2. Weinberger Josef, Mellingerstraße. Witlaczil Wilhelm, Burgplatz 4. Zinky August, Magdalenenvorstadt. Zinnauer Emerich, Hauptplatz. Bade-Austalten. Barouig Roman, Poberschstraße. Gebrüder Denzel (Dampfbad), Badgasse. Stadt. Bad, Uferstraße. Kristian Jakob, Augaffe. Stern Johann, Augaffe. Beseu-Erzcugung. Lettig Pasqua, Triesterstraße. Bildhauer und Bergoldcr. Dohnalik Andreas, Vergolder, Herrengasse. Häring Karl, Bildhauer, Reiserstraße. Hois I., Bildhauer, Kärntnerstraße. Rath Johann jun., Bildhauer, Nagystr. Sket Alois, Vergolder, Domplatz. Zoratti A., Vergolder, Schmidplatz. Löschnigg Albert, Augaffe ü, Holzbildhauer. Baugewerbe. Baumeister. Baltzer Adolf, Architekt, Kaiser Josefstraße. Derwuschek Franz, Reiserstraße 26. ! Friedriger Fritz, Architekt, Volksgartenstraße 29, Glaser Julius, Fabriksgaffe 11. | Kiffmann Rudolf, Mclliugerstr. 23. M is era Hubert, Kartschowiu. Nasimbeni Ubald, Garteugaffe. Pascher Hans, Volksgartenstr. 27. Schwester Adolf, Parkstraße. Maurermeister. Kaschmann Anton, Reiserstraße 23. Z i m m e r m e i si e r. Kiffmann Karl, Mellingerstraße. Nekrepp Josef, Mozartstr. auch Brunnenarbeiten. SpeS Johann, Windenauerstraße. S t e i n m e tz m e i st e r. Kaspar Anton, Theatcrgasse. Kociauüiö Karl, Schillerstraße 25. Peyer Josef, beeid. Sachverständiger, Hilariusstr. B r n n n c n m e i st e r. Kiffmann Karl, Mellingerstraße. Schwarz Karl, Kaiserstraße. B e t o n- u. Z e m e n t w a r e n - E r z e u g n n g "Csaszar Joh., Kärntnerstraße. Denzel Ignaz, Windenauerstraße. "Pickel Karl, Volksgartenstraße. B r n n n e u b a u. Denzel Ignaz, Windenauersttaße. Installateure für Wasserleitung, Gas usw. Hikl Hugo, Urbanigasse 4. Partl M., Braudisgasse. Riha Alois, Nagystraße 11. Wiedemann Friedrich, Theatergasse. Schieferdecker. "Blum Rudolf & Sohn, Tegetthoffstraße. Bier-Brauereien. "Gütz Thomas, Tegetthoffstraße. Tscheligi Josef, Kärntnerstraße. "Bierdepot Puntigam, Mühlgaffe. Buchbinder. Deutschmann E., Herrengasse. Koratschin Karl, Burggasse. Nowak, Felix Herrengasse. Sliuza E., Apothekergasse. Zorieiä Wladimir (Platzer), Herrengasse. Bnchdruckereien. Kralik Leopold, Herausg. der „Marburger Zeitung,, und des Kalenders „Deutscher Bote", Postgassc. Mostbück und Komp., Gerichtshofgasse. „St. Cyrillus" (Kath. Preß-Vercin), Kärntnerstr. Rabitsch Karl, Steindruckerei. Buch-, Kunst- und Mnsikalienhandlnngcu. Jsling Max, Herrengasse. Höfer J. (Tischlers Nächst), Schülgasse. Musikalien. Scheidbach Karl, Herrengasse. Büchsenmacher. Cutič Josef, Burggasse. Steinecker Ferdinand, Domgassc. Straßmayer Rudolf, Burggasse. Bürstenbinder. Fischbach Julius, Viktringhofgasse; Niederlage: Herreugasse. Danienklcidcrinachcr. Perschak Franz, Burggasse. Skala Josef, Reiserstraße. Damcnkleidcrmachcrinncii. Betz Josefa, Theatergasse. Blaschitz Th., Färbergasse 6. Celan Anna, Schmidplatz. Öiritsch Aloisia, Poberschersiraße 38. Czerny Rosa, Schillerstraßc 6. Dereani Therese, Pfarrhofgasse. Dietinger Franziska, Burggassc 26. Faschmann Antonie, Postgasse 9. Fink Ernestine, Nagystraße 10. Fischer Therese, Lenaugasse 23. Folger Katharina, Kärnerstrahe 19. Fraß Elise, Parkstraße 18. Ho is Maria, Kärntnerstraße 17. Jartschitsch Marie, Freihausgassc 3. Jeriä Karoline, Volksgartenstraße 20. Kapser Apollonia, Tegetthoffstraßc 58. Keketz Josefine, Tegetthoffstraße 35. Kleewein Paula, Mellingerstraße 29. Klemsche M., Tegetthoffstraße 36. Klug Helene, Mellingerstraße 30. Koller Maria, Bnrggasse 22. Koschel Josefine, Herrengasse 16. Kossar Irene, Gerichtshofgasse 14. Kothbauer Louise, Allerhciligcngasse 15. Kroschl Therese, Viktringhofg. 18. Labes Aloisia, Etzelgasse 7. Leskovar Anna, Nagystraße 14. Lnpscha Fanny, Kaiserstraße 8. Meritschnig Klara, Schillerstraße 10. Nerath Marie, Mühlgasse 13. Nowak Marie, Franz Josefstraße 55. Oschek Therese, Mellingerstraße 9. Peer Antonie, Tegetthoffstraße 65. Pischeg Therese, Mozartstraße 22. ^Polansky Maria, Herrengasse 25. Poscharnig Rosalia, Tegetthoffstraße 39. Poschauko Josefine, Tegetthoffstraße 71. Posautz Maria, Kärntncrstraße 12. Pototschnig Therese, Landwehrgasse 2. Pukl Anna, Tegetthoffstraßc 16. Ribitsch Mathilde, Tegetthoffstraße 64. Satzinger Anna, Pfarrhofgasse. Schifko Maria, Bismarckstraße. Schmidinger Philomena, Tegetthoffstraße 6. Schnideritsch Marie, Draugasse. Schönherr Regina, Bnrggasse. Schullin Adele, Gerichtshofgasse 15. Schweiger Sophie, Bergstraße 4. Sinkowitsch Maria, Bahnhofstr. 3. Skerbinz Rosa, Domgasse 1. Skergcth Johanna, Pnsfgasse 17. Sodin Therese, Pfarrhofgasse. Spes Anna, Herrengasse 38. Stebich Anna, Draugasse 2. Stroß Josefine, Bnrggasse 22. Tischler Amalie, Reisersträße 8. Ttalez Anna, Josefgasse 8. Trefalt Rosalia, Allerheiligengasse 11. Tschech Johanna, Bismarckstraße 3. Tscherpinko Juliane, Gaswerkstraße 19. Tschitschek Rosa, Kärntnerstraße 34. Turk Josefine, Bismarckstrahe 16. Urlepp Johanna, Kürntnerstr. 11. Wagner Marie, Herrengasse 7. Waidacher Martha, Kürntnerstr. 19. Weixl Antonie, Viktringhofgasse 2. Wesiak Bkarie, Draugasse. Wohlmut Käthe, Pcrkostraße 8. Wrctzl Marie, Triestcrstrahe 22 Zwirn Amalie, Reitergasse I. Dameil-Koiifcktioii. Hobacher Fanny, Herrengasse. Holliäek Johailn, Herrengasse. Perschak Franz, Bnrggasse. Polansky Niko, Herrengasse. Wagner Marie, Herrengasse. Dampfwäschcrci. Sparowitz Gustav, Kaiserstraße 14. Dcckcnmacher. Alcsch Johanna, Schwarzgasse 4. Bubak Marie, Brunngassc 6. Gödel Paula, Burggasse 24. Schneider Marie, Allerheiligengasse 10. Delikatesse» und Südfrüchte. Copetti Anton, Viktringhofgasse. Crippa Julius, Burggassc 3. Blasutti Pietro. Herrengasse. Ford Charles, Tegetthoffstraße. Gollesch Karl, Tegetthoffstraße. Schwab Josef, Herrengasse 32. Tschutschek Franz, Herrengasse. Dicustvcrmittliiiigc». Duller Adele, Tegetthoffstraße. Janeschitz Auguste, Bnrggasse. Kadlik Josef, Agentur, Bilrggnsse. Stainzar Josef, Schnlgasse. Toplak Therese, Herrengasse. Drahtmatrahen-Erzcilger. GaiserMatthias, Tischlermeister, Allcrheiligengasse. *Makottcr R., I. steir. Drahtmatratzcn-Erzcugnng und Biöbelhandlung, Bllrggasse. Drechsler. Blaschitz August, Drangasse. Kokoll Franz, Viktringhofg. Kossi Franz, Bnrggasse. Drogerie und Chemikalie». *Wolf Karl, Herrengasse 17. Wolfram Max, Herrengasse 33. Eier- und Gcflügclhäudlcr. Abt Wilhelm, Schaffnergasse 8. Himmler Adolf, Blumengasse. Löschnigg Anton, Triesterstraße. Roy I. (Deutsch Th. Nachf.), Avothekergasse. Scherrer S. (Robitsch's Nachfolg.), Triesterstraße. Skrabl Antonie, Kärntnerstraße. Eisen-Handlungen. Andraschitz Hans, Kärntnerstraße. Fontana Sylvester, Tegetthoffstraße. Frangesch Franz, Herrengasse (Pulververschleiß). Kautschitsch Josef, Hauptplatz. Kühar Vinzenz, Tegetthoffstraße. Pachner's Nachfolger Szlepecz-Vinzetitsch, Postg. Prstec Josef, Triesterstraße. Eisen- und Metallgießerei. *Bendl Anton, Mellingerstraße 109. Eskomptcgcschäst. Mayr Alois, Tegetthoffstraße. Effig-Erzeugnng. Schmidt Felix, Kärnttrersttaße. Farbwarcn. Billerbeck Oskar, Herrengasse 29. König SB., Hauptplatz. Kollar Franz, Tegetthoffstraße. Sabukoschek Ludwig, Postgasse. Färber. Nedogg Michael, Mellingerstraße, Herrengasse. Zinthauer Ludwig, Freihausgasse (neuer Platz). Dampffärberei u. chem. Waschanstalt: Ledererg. Faßbinder. Hvaletz Josef, Reisergasse 3. Klicek Johann, Magdalenenvorstadt. Koren Josef, Reiserstraße 6. Kuhar Gabriel, Mellingerstraße 10. Pichler Raimund, Viktringhofgasse. Schmidt Felix, Kärntnersttaße 18. Sulzer Franz, Schlachthausgasse. Tscholnig Ludwig, Urbanigasse 20. Zügner Johann, Schillerstraße 17. Feilenhauer. Kanttier Franz, Tegetthoffstraße 26. Fiaker. ArneäiL Jakob, Schillerstraße. Berlisk Alois, Kärntnersttaße. Dittinger Josef, Burggasse. Krainz Franz, Urbanigasse. Leber Josef, Gerichtshofgasse. Leeb Karl, Brunngasse, Omnibus. Misleta Matthias, Blumengasse. Nowakowski Slnna, Edl. v., Frauengasse. Nowakowski Eduard, R. v., Neitergasse. Orlak's Franz Witwe, Vikttinghofgasse. Orner Johann, Kasinogasse. Possel Franz, Kärntnerstraße. Rath Rupert, Slpothekergasse. Reschmann Jakob, Kärntnersttaße. Sparowitz Valenlin, Elisabethsttaße. Speglitsch Georg, Vikttinghofgasse. Ternoscheg Barthl., Burggasse. Vogler Franz, Magdalenenvorstadt. Zettel Albert, Freihausgasse. Zwetti Leopold, Herrengasse, Omnibus. Lastenfuhrwerke. Arneöiö Jakob, Tegetthoffsttaße. Böhm Ignaz, Tegetthoffstraße. Dolamitsch Alois, INellingerstraße. Grach Maria, Kärntnersttaße. Horwath Slnna, Mellingerstraße. Hrastovec Josef, Kärntnersttaße. Kalunder Peter, Kasinogasse. Kočevar Karl, Kärntnerstraße. Kronvogel Johann, Tegetthoffstr. Lininger Johann, Volksgartenstr. Marko Josef, Kärntnerstraße. Mattel Konrad, Bancalarigasse. Petrowitsch St, Känitnerstraße. Sprach Andreas, Kärntnersttaße. Stipper Jakob, SNothergasse. Temmcrl Johann, Landwehrgasse. Welle Franz, Mellingerstraße. Wolf Friedrichs Witwe, Tegetthoffsttaße. Fleischer und Fleischselcher. Achtig Sllbert, Hauptplatz. Ballon Johann, Josefsttaße. Benczik Johann, Vikttinghofgasse. Fratar Josef, Franz Josefstraße. Fritz Karl, Domplatz. Hochnetz Franz, Franz Josefsttaße 17. Holzknecht Josef, Triesterstraße. Holzknecht Karl, Franz Josefsttaße. Kokol Josef, Kärtnerstraße. Komes Stefan (auch Selcherei), Herrengasse 28.; Kittbisch Josef, Viktringhofgasse. Lehrer Eduard, Selcherei, Schulgasse. Lehrer Josef, Tegetthoffstraße. Martschitsch Franz, Tegetthoffsttaße 18. Merkt Josef, Mühlgasse 1. Nendl Johann, Triesterstraße 13, Hanptplatz. Polegeg Otto, Hauptplatz. Reicher Johann, Hairptplatz. Reismann Thomas, Schulgasse 2. Reismann Friedrich, Hauptplatz. Schrott Georg, Herrengasse 36. Sellak Ferdinand, Burggassc. Sellak Heinrich Mellingerstraße 22. Sollak Johann, Tegetthoffsttaße 8. Stoßier Primus, Hanptplatz. Tscherne Johann, Postgasse'8. Tschernovschek Marie, Tegetthoffsttaße 40. Urschitz Franz, Hanptplatz. Weitzl Ferd., Franz Josefsttaße. Wögerer Hermann, Selcherei, Burggasse 9. Wreßnig Peter, Triesterstraße 3. Zokaly Franz, Hauptplatz, Mellingerstraße. Jakub Alois, Allerhciligcngasse, Pferdeschlächter. Käser I., Kaserngasse, Pferdeschlächter. Friscurc mid Raseure. Aicher Michael, Herrengasse 27. Baizer Emerich, Tegetthoffstraße. Baizer Viktor, Postgasse. Baizer Kathi, Damenfrisenrin, Josefgassc. Brandstätter Jos., Magdalenenvorstadt, Triesterstr. Dobei Friedrich, Mellingerstraße. *Dnmler Louise, Schulgasse, Damenfrisenrin. Faleskiny I., Kärntnerstraße. Flieger Anton, Burggasse. Holzer Johann, Domplatz. *Kral Franz, Theaterfriseur, Herrcngassc. Kral Marie, Damenfriseurin, Herrengasse. Krefl Ferdinand, Tegetthoffstraße. Kurzmann Anton, Domgasse. Logar Jakob, Franz Josefstr. Maly Wilhelm, Tegetthoffstraße. Novsak Josef, Franz Josefstraße. Paul Karl, Tegetthoffstraße. Radolitsch Johann, Mellingerstraße. Rcisp Adolf, Franz Josefstraße. Reisp Marie, Hauptplatz. Schaffer Grete, Damenfriseurin, Färbergasse. Serdinko Adolf, Triesterstraßc. Spannbauer Johann, Draugasse. Stoinscheg Stef., Kärntncrstr. Thomann Stefan, Tegetthoffstraße. Weber Anton, Mellingerstraße, Kärntnerstraße. Zahradnik Anton, Bnrgplatz. Zenthner Johann, Draugasse. Galaiitcricwarcn-Handliingen. *Martinz Josef, Herrengasse. Martin; Rembert, Herrengasse. *Pristcrnik Albin, Burggassc. *Turad H. I., Tegetthoffstr. Gastwirte und Ncstaiirationc». Ballon I., Josefstraße Bernreiter Marie, „Kreuzhof", Josefgasse. Dobey Marie, Triesterstraßc. Fclber Marie, Drangasse. Frangesch Josef, Mühlgasse. Egger Heinrich, Vikringhosgasse. Fricdau Franz, Kärntnerstraße. Fuchs St., „Puntigamer Bierhalle", Kärntnerstr. Glaninger Alois, Lendplatz. Gorinp Fanny, Kärntnerstrahe Grund E., Kärntnerstraße. Gsellmann Johann, Mellingerstraße. Heinrich Joh., Südbahnhof-Rcstauration. Hetzl Heinrich, Kärntnerstraße. Hirschmann Fcrd., ^Mellingerstraße. Hofer, Tricsterstraße. Hoisl Marie, Tegetthoffstraße. Hummel Othmar (Götz), Tegetthoffstraße. Inkret I., „Zur Stadt Graz", Rathausplatz. Jeres August, Triesterstraßc. Jelouschek M., Franz Josefstrnße. Kascha Matthias, Franz Josefstrnße. Kager M., Mellingerstraße. Kaschel Michael, Triesterstcaöe. Katsch Franz, Triesterstraßc. Küttner Josef, Kasernplatz. Lacheiner Johann, Franz Jofefstraße. Lauser Josef, Franz Josefstraße. Lonöarec Therese, Viktringhofgasse, Löschnig Ferdinand, Franz Josefstraße. Löschnigg Richard, Draugasse. Maierseidl Johann, Triesterstraßc. Marik Theresia (Ockermüller), Mühlgasse. Marko Josef, Kärntnerstraße. Michelin M., Kaserngasse. Matzhold Andr., Domgasse. Meden A, Tegetthoffstraße. Modritsch Joses, Josefgassc. Mrak Th., Franz Joscfstraßc. Nerath Franz, Josefgasse. Pregl I., Allerheiligengasse. Prameisberger A., Poberscherstraßc Pukl Franz, Triesterstraßc. Radich Josef, Windenauerstraße. Roiko I., Schillerstraße. Roschanz Franz, „Gambrinushalle", Theatcrg. Schein Marie, Burgplatz. Scherbaum Therese, Hauptplatz. Schnideritsch 9(., Kärntnerstraße. Schneider G., Freihausgasse. Schosteritsch' Witwe, Mühlgasse. Serschön Fcrd., Bancalarigasse. Skoff Joses, „zur gold. Birne", Franz Josefstr. Sieber Marie, Kärntnerstraße. Stander, Schlachthofgastwirtschaft. Strauß V., „Z. Stern", Kärntnerstr. Szakovics Michael, Domgasse. Terschck Franz, Kärntnerstraße. Tschcrnovschcks Witwe, „Csarda", Tegetthoffstraße. Vogl Rosa, Poberscherstraßc. Walter Jean, Kasino-Ncstanration, Doniplatz. Walter Marie, Mellingerstraße. Wergant M., Bancalarigasse. Weilandits Marie, Franz Josefstraße. Weiß Alois, Bnrgplatz. Werhonig Hans, („altd.Weinstube"), Viktringhofg. Woch Anton, Lendplatz. Wruß Johann, Triesterstraßc. Wurzinger Matth., „zum gold. Löwen", Schmidpl. Zokaly Franz, Mellingerstraße. F r ü h st ü ck st u b e n: Crippa I., Burggasse. Ford Charles, Tegetthoffstraße Tschntschek Franz, Herrcngasse. Gärtner. Kleinschnster L., Gartcngasse und Postgassc. Mydlil Johann, Elisabethstraße. Blumenhandlung Postgasse. Ogriseg Richard, Längergasse. Turk Franz, Blumenhandlnng, Herrengasse. Geschirr-, Korb- und Holzwarenhandcl. Koßir Th., Hanptplatz. Likavctz Marie, Hauptplatz. Glaser, GlaS- und Gcschirrhandlungcn. Bernhard Franz & Sohn, Tegetthoffsttaße. Macher Max, Postgasse. Manari Anton, Tegetthoffstraße. Melzer Josef, Kärntnerstraße. Wagrandl Ferd., Ecke der Post- u. Viktringhofg. Wernig Johann, Magdll-Borstadt, Triesterstraße. Glocken- und Metall-Gießerei. Gebrüder Denzel, Badgasse. Gold- lind Silbcrarbkitcr. Detschko Matth, Burggasse. Götz August, Herrengasse. Karner Karl, Webergasse. Kilian Franz, Schillerstraße. Schnabl Jakob, Bergstraße. Seiler Vinzenz, Herrengasse. Gradier und Schnhobcrtcil-Erzengcr. Jartschitsch Karl, Freihausgasse. Schuhfabrik. NaverLnik Matthias, Postgasse. *Rümesch Johann, Biktringhofgasse. Waidacher Josef, Schulgasse. Gürtler, Silber- und Bronzearbeiter. Kager Franz, Biktringhofgasse. Tratnik Karl, Psarrhofgasse. Trntschl Josef, Burggasse. Hafner. Habianitsch Vinzenz, Perkostraße. *Heritschko Paul, Freihausgasse. Schiller Johann, Biktringhofgasse. Handels-Agenturen. Baumeister Josef, Tegetthoffstraße 39. Burndorfer Josef, Stadtpark. Dernoschek Hans. Frohm Nestor, Reisersttaße. Grandoschek Fritz, Wildenrainerstraße. Hruza Michael, Elisabethstraße. Hudovernik Al. (Reininghauser Bierdepot), Doing. Hubatschek Emil, Gerichtshofgasse. Lininger Al., Wielandgasse 8. Mitzky Heinrich, Reiserstraße. Resner Josef, Ratengeschäft, Nagystraße. Schmidt Karl, Carneristraße. Schwarz Moses, Ratengeschäft, Frcihausgasse. Schweitzer Anton, Schillerstraße 10. Secher Moritz, Ratengeschäft. Urban Irene, Bismarckstraße 23. Veritti Anton, Tegetthoffstraße 19. Volckmar Hugo, Schillerstraße 10. Zucker Josef, Säcke-Leihanstalt, Tegetthoffstraße. Handschuhmacher und Bandagisten. Podgorschek Fr., Burggassc 7. Ulrich Hedwig, Herrengasse. Hcrrcnklcidermachcr. Barloviä Josef, Brandisgasse. *Dereani T., Psarrhofgasse 1. Dinebir Franz, Mühlgasse 7. Doläek Stefan, Postgasse 5. Dvorschag Fritz, Hauptplatz 1. Ehm Wenzel, Franz Josefstraße. Folger Josef, Kärntnerstraße 19. Glawitsch Matthias, Mühlgasse 6. Grambus Karl, Hauptplatz 1. Haas Franz, Kärntnerstraße 90. Jcssenko Franz, Viktringhofg. 18. Juterschnig Jakob, Kärntnerstraße 58. Kapun Alois, Josefgasse 3. Karl Anton, Burggasse 11. Koreuskh Franz, Tegetthoffstraße 24. Körner Franz, Kärntnerstraße 18. Koßar Anton, Domplatz 5. Kunst Peter, Burggasse. Ledineg Alex., Tegetthoffstraße 21. Seitgeb Johann, Postgasse 8. Lepej Franz, Triesterstraße 11. Letoma Andreas, Bergstraße 4. Lisenz Johann, Flößergasse 6. Mayer Simon, Kärntnerstraße 102. Mazuch Josef, Grabengasse 6. Mejatsch Peter, Domgasse 4. Mikolec Georg, Mellingersttaße 57. Mohr Anton, Kärntnerstraße 50. Müller Emerich, Viktringhofg. 25. Murschetz Franz, Vikttinghofg. 28. Nekrepp Ignaz, Schwarzgasse 5. Nerath Alois, Schmiderergasse 3, auch Putzer« Ornig Martin, Mühlgasse 13. Oswald Johann, Franz Josefstr. 18. Oswatitsch Josef, Nagystraße 10. Pauko Matthias, Triesterstraße 11. Podgorschegg Blasius, Schnlgasse 1. Roiko Joh., Kärntnerstraße 81. Schediwy graiiä, Flößergasse 7. Schrimpf Franz, Burggasse 15. Schwarz Franz (Latzko), Schulgasse 5. Soukal Josef, Burggasse. Stiebler Anton, Draugasse 15. Supanc Leopold, Kärntnerstraße 1. Tkaletz Anton, Josefgasse 8. Weiß Peter, Mellingerstraße. Wogrinez Ilnton, Mellingerstraße 1. Zischet Franz, Mellingerstraße 1. Zwirn Franz, auch Putzerci, Reitergasse 1. Zw erlin Franz, Tegetthoffstraße 30. Herren-Konfektionsgeschäfte. Ledineg Alex., Tegetthoffstraße 21, Müller Emerich, Viktrinqhofgasse. Srebre Paul, Tegetthofstraße. Starke! Alexander, Unisormierungsanstalt, Poftg. Tschiritsch M., Tegctthoffstraße. Wölfling Anton, Burggasse. Holz- und Kolilen-Haiidlinigeil. Abt Hans, Nathansplatz 5. Eilctz Antonia, Burggasse 10., Grill Franz, Viktringhofgasse 16. Hirschmann Ferdinand, Mellingerstraße 87. Jntras Josef, Franz Josefstraße. Kisfmann Josef, Mellingerstraße. Lach Friedrich, Bergstraße 6. Mayer Johann, Blümcngasse 18. Merk! Roman, Mnhlgassc 1. Peheim Alois, Theatergasse 6. Quandest Franz, Mellingerstr. 19. Sqinmer Joscfine, Kärntu erste. 27. Schimek Vinzenz, Mellingerstraße Schönheit L., Gerichtshofgassc. 5. Serianz Anton, Domplatz 6, auch Baumaterialien. Straschill & Felder, Lendgassc 8. Trutschl Peter, Kaiscrstraße 4, Weranitsch Marie, Kärntncrstraßc 43. *Winter Elisabeth, Reisergasse. Hotels- und Eiilkehr-Gasthäuser. Fuchs M, Hotel „Alte Bierquelle", Postgasse Holzknecht I., „Zur Krone", Triesterstraßc. Jellek Karl, „Zum Lamm", Tegetthosfstraße. Leeb Karl, Hotel „Mohr", Herrcngasse. Lehrer Josef, „Zur Südbahu", Tegctthoffstraße. Rapotz I., „Stadt Triest", Triesterstraßc. Sauer Johann, Hotel „Meran", Tegetthoffstraße. Schigerth Josef, „Zum gold. Roß", Viktringhofg. Spaček Vinzenz, „Zur Traube", Tegetthoffstraße. Tisso Ernst, „Zum schwarzen Adler", Bnrgplatz. Wcllebil Anton, „Sandwirt", Viktringhofg. Wiesthalcr Th., Hotel „StadtWien", Tcgetthoffstr. Wreßnigg Peter, „Zum Hirschen", Triesterstraßc. Zwetti Leopold, „Erzherzog Johann", Bnrggassc. Hutmachcr. Bregar Johann, Herrengasse 11. Hlustig Ludwig, Draugasse. Lehrer Wilhelm, Herrengassc 22. , Hut- und Schnhwaccii-Niederläge. Frankel Alfr.s Wiener Schuhwaren. Schram M, Herreng., Filiale Tegetthoffstraße. Turad H. I., Mnnchengrätzer Schuhfabrikslager. Kaffeehäuser. Azzola F., Viktringhofgasse. Fabian A., Rathausplatz. Grund Ernst, Kärntnerstraße. Günther Wilhelm, Viktringhofgasse. Ncrath Franz, Joscfgassc. Rieder F., Tegetthoffstraße. Nnpprich Julius, Herrengasse. Wagner Hans, Tegetthoffstraße. Wagner Joief, „Meran", Tegetthoffstraße. Jakon F., Franz Josefstraße. Kaminfeger. Auer Franz, Schlachthausgasse. Ertl Martin, Burg. Gröger Wilhelm, Rathausplatz. Jnntschko I., Burggasse. Ratzek Josef, Kärntnerstraße. Wanek Wenzel, Allerheiligengasse. Käse-Export-Geschäft. Menis li. Scherbaum Ferd., Grabengasse. Schamesbcrger Josef, Mellingerstraße. Klavier-Niederlage und Lcihanstalt. Hoynigg Isabella, Viktringhofgasse 30, Bolckmar Bertha, Schillcrstraße 10. Kleider- und Wäschc-Haudlungeu. Hcnmcycr M., Hanptplatz. Koller Aloisia, Draugasse. Lcdineg Kreszenzia, Tegetthoffstraße 21. Praprotnik A., Mellingerstraße. Toplak Therese, Herrcngasse. Tschiritsch Marie, Postgasse. Korbflechter. *Antloga Josef, auch Siebmachcr und Draht-flechter, Domgasse. *Prach Andreas, Tegetthoffstraße. Klinstblumeii-Haildluilg. Dolcnz Johanna, Freihausgasse. Büdefeldt Cäcilie, Herrengasse. Kupfcrschmirde. Hitzel Josef, Kärntnerstraße. Glumaö Denietrius, Schlachthausgassc. Kürschner. Granitz Magdalena, Herrengassc. Holliöek Johann, Herrengasse. Landesprodukte. Braun Therese, Kärntnerstraße. Mayer Andreas, en gros, Viktringhofg. Neumann Max & Komp., Burggasse. Ochm Franz, 'Fabriksgasse. Troger Christian, Burgplatz. Nur Felle. Scherbaum Karl & Söhne, Bnrgplatz. Lebzelter. Dnfek Josef, Viktringhofgasse 7. Gert Franz, Herrcngasse 15. Leder-Gerbereien und Handlungen. Badl Wilh., Fabrik, Lager am Hanptplatz. Berg Hermann, Fabrik, Ledcrergasse. Gruber Johann, Drangasse. Györek Nikolaus Nachf. (Stark jun.), Bnrgplatz. Hoffmann Hans, Tegetthoffstraße. Koza Antonia, Lederverkanf, Tegetthoffstraße. Nasko Alois, Viktringhofgasse. Reisp M., Lederverkanf, Draugasse. 1 Stark Hugo, Hanptplatz. Lesezirkel und Zcitschriften-Leihanstalt. Kienreich I. St., Carnerigasse. Liqueur- und Brauntwein-Erzeuguug. Arsenschegg M., Kärntnerstraße. Albrecht & Strohbach, Herrengasse, Sofienplatz. Frieda» Franz, Kärntnerstraße. Günther Wilhelm, Viktringhofgasse. Horwath Nik., Domgasse. Krisper Matthias, Triesterstraße. Lendler Georg, Känttuerstraße. Schmiderer, Kärntnerstraße. Schmidt Felix, Kärntnersttaße. Tscheligi I., Hauptplatz. Wruß Michael, Triesterstraße. Maler, Slnstreichcr und Lackierer. Erjautz Josef, Kärntnerstr. *Futter's Nachf. Nonner Michael, Ferdinand sir. Holzinger Josef, Reiserstraße. *Jäger Karl, Kaserngasse Jnterschnigg G., Pfarrhofgasse. Klasitsch Josef, Kaiserstraße. König Walter, Färbergassc. Kollar Franz, Tegetlhofstraße. Philipp Gustav, Schristenmaler und Kalligraph, Viktringhofgasse. Roth Hans, Reitergasse. Sabukoschek Ludwig, Postgasse. Sirotiö Michael, Färbergasse. Sttohmayer Michael, Brandisgasse. Uff or Liebmund, Neugasse. Wergles Florian, Kärntnerstr. Witzler's Söhne, Mellingerstraße. 2elezny Franz, Lendgasse. Manufaktur-, Mode- u. Kurzwarcli-Haudlun.qen. Barta Leopold (Blau), Herrengasse. Grubitsch Johann, Tegetthoffstraße. Kokoschinegg I., Tegetthoffstraße. Krainz F. $, Draugasse. Lukesch Josef, Herrengasse. Michelitsch Felix, Herrengasse. *Pirchan Gustav, Herrengasse. Pncher Johann, Herrengasse. Rop Felix, Burgplatz. Schusteritsch Josef, Tegetthoffstraße, Herrengasse. Zepec M. E., Burgplatz. Soß Karl, Tegetthoffstraße. Srebre Paul, Tegetthoffstraße. Strablegg Auton, Hauptplatz. Strohmayer Aut. I., Herrengasse. Tauff'cher F. S., Herrengasse. Ullaga Josef, Tegetthoffstraße. Wessiag Adolf, Draugasse. Morsche Karl (vorm. Grubitsch), Herreugasse. Maschinstrickerei. Blau Leopold, Herrengasse 5. Dux Josefinc, Tegetthoffstraße 24. Mechaniker, Nähmaschinen- und Fahrrad-Niederlagen und Fabriken. *Dadieu Moritz, Viktringhofgasse 22. Heu Alois, Herrengasse 34. Masten Johann, Tegetthoffstraße. * Neger Franz, Herrengasse, Fabrik Burggassc, elektrische Kraftübertragung. Prosch Konrad, Bikttinghofgasse 23. Prosch Hermann, Schulgasse. Singer-Maschinen-Niederlage, Herrengasse 32. Messerschmiede. Komenda W., Schmidplatz. Thalmann Arthur, Hauptplatz. Milch lind Molkerei-Produkte. Marburg« Molkerei, Zentralstelle für hygienisch Milchversorgüng, Tegetthoffstraße 63. Molkerei Friedr. Jank, Flößergasse. Niederlagen der Kölscher Molkerei: Hamerlinggassc Domp'latz, Herrengasse 36. Möbel-Niederlagen. Gleinzer F., Mellingerstraße. Kregar Josef, Schulgasse. Mandl Johann, Hauptplatz. *Makotter Rosa, Burggasse. Pleterschek Franz, Kärntnersttaße. Srebre P., Tegetthoffsttaße. Turk Anton, Tegetthoffstraße. Wesiak Karl, Freihausgasse. Modistinnen. Dolenz Johanna, Freihausg. 3. Geringer Kresz., Burggasse 34. Glaninger Amalie, Herrengasse 16. Hobacher Fanny, Herrengasse 1. Holliöek Slmalie, Herrengasse 24. Klobasa Berta, Franz Josefstraße 5. Lehrer Rosa, Herrengasse 22. Perschak Mitzi, Burggasse 3. Schemeth Louise, Tegetthoffstraße. Sket Helene, Domplatz. Witzler Elise (Polt), Herrengasse 40; Miih-cn. Ludwig Franz & Söhne, Kriehuberstt. ) Dampst Scherbaum Karl & Söhne, Burgplatz. ) Mühlen. Mnsik-Jnstrumentenmachcr. Höfcr Josef, Schulgasse 2. Perz Franz, Burgplatz. Nagclschmicd und Ringelschmicd. Rathey Franz, Poberscherstraße. Orgelbauer. Brandt Josef, Schmiderergasse. Hallecker Sllois, Slllerheiligengasse. Koroschak Franz, Kärntnerstraße. Papier-, Schreib- und Zeichen-Ncqnisitc». Czadnik Friedrich, Domgasse 5. Gaißer Johann, Burgplatz. Jsling Max, Herrengasse 26. Krapek Heinrich, Herrengasse. Nowak Felix (Fcrlinz Nachf.), Herrengasse 9. Nowak Josefine, Hauptplatz. Platzer Andreas, Herrengasse 3. Pristernik Marie, Te;etthoffstraße 13. Scheidbach Karl, Herrengasse. 28. Photographen. *Mayer Karl, Herrengasse 39. Erber Franz, Franz Josefstraße. *Kieser L. I., Schillerstraße 20. Wagner I. R,, Burggasse 4. Prader Hans, Bnrggasse 28. Präparatcur. Zawesky Franz, Schulgasse 4. Ncalitiitcii-Bcrkchr. Kadlik Josef, Bnrggasse 17. Sržižcf Karl, Bnrggasse 8. Stamzar Josef, Schnlgasse. Regen- nnd Sonncnschirminachcr. *Fornara Anton, Bnrggasse 8. Hobacher Hedwig, Herrengasse 34. Petrossi Franz, Draugassc 2. Schmid Joh. (früher Hobacher), Herrengasse 14. Riemer und Sattler. Egger Heinrich, Herrengassc. Ferk Franz, Angasse. Graschitsch Jakob, Magdalencn-Bvrstadt. Koller Albert, Mühlgasse. "Kriwanek Heinrich, Sofienplatz. Nowak Rudolf, Bnrgplatz. Prek Anton, Viktringhofgasse. Sabukoschek I., Kärntnerstraße. Zcchner Heinrich, Viktringhofgasse. Zupanc Michael, Tegetthofsstraße. Schleiferei. Fabiani Anton, Mellingerstraße. Schleifsteiusabrik. Pickel Karl, Volksgartcnstraße. Slvaty Franz, Triesterstraße. Schlosser. Baicer Alois, Mühlgasse. Bregler Alois, Burggasse. Eylert Ernst, Puffgasse Ecke Schlachthofgasse, Werkstätte für Maschinenbau und Schlosserei. Hirzl Karl, Tegetthoffstraßc. Jagoditsch Franz, Flüßcrgasse. Kerth Karl, Kärntnerstraße. *Kothbauer Franz, Freihausgasse. Kranner Friede., Poberscherstraße. Pirch Josef, Brunngasse. Pirch Karl, Bnrggasse. Polatschck Alois, Freihausgasse. Schell Josef, Wcinbangasse. Sinkowitsch Karl, Pnffgasse. Sirak Johann, Poberscherstraße. Swetlitsch Josef, Reiserstraße. Schmiede. Koren Anton u. Kores Alois, Kärntnerstraße 81. Kotzbeck Jakob, Kriehubergasse. Novaück Johann, Lendgasse. Onitsch Alois, Badgasse 6. Stern Georg, Badgasse. Werhonig Franz, Bnrggasse. Zigmann Matthias, Poberscherstraße. Schuhmacher. Anbitsch Karl, Triesterstraße. Blasina Josef, Bnrgplatz 5. Beranitsch I., Josefgasse. 6cch Johann, Franz Josefstraße. Dornhofer Josef, Melling. 1 Egger Johann, Bnrggasse. Egger Gottfried, Domplatz. Fabian Johann, Allerheiligcngasse. Fak Johann, Allerheiligengasse. Feix Anton, Flössergasse 6. Fischbach Konrad, Kärntnerstraße. Fischer F. A., Schnlgasse 5. Frankl Nikolaus, Perkostraße 18. Grabrovec Matthias, Draugasse. Gjurkin Thomas, Franz Josesstraße. Gluschitz Valentin, Tegetthofsstraße 30. Golob Karl, Mühlgasse 8. Görlich Wenzel, Mellingerstr. 42. Greif Franz, Triesterstraße 5. Grobclschek Stefan, Kärnterstraßc. Gusel Leopold, Bergstraße 8. Habith Franz' Witwe, Mühlgassc. Horwath Ludwig, Herrengasse »7. Huber Johann, Franz Josesstraße. Jngg Georg, Franz Josesstraße. Jugg Kaspar, Schillerstraße 8. Jurscha Matthias, Triesterstraße 5. Juterschnig Anton, Frauengasse. Kohont Wilhelm, Perkostraße. Koren Anton, Mühlgasse 7. Koß Johann, Tegetthofsstraße. Krois August, Kasernplatz. Krois. Johann, Kärntncrstraße 67. Lenartschitsch Vinzenz, Tegctthoffstraße 28. Löschnig Karl, Kärntncrstraße 26. Sončni' Albert, Postgasse 9. Lustig Eduard, Kärntnerstraße 34. Malh Kaspar, Kärntnerstraße 126. Martschitsch Johann, Drangasse 8. Matignaco Peter, Franz Josesstr. Mcdwed Thomas, Allerheiligcngasse. Muhr Johann, Franz Josesstraße. Narath Franz, Kärntncrstraße 8. Nerath Friedrich, Kärntnerstr. 18. Neubauer Franz, Mellingerstraße. Neubauer Karl, Mellingerstraße 64. Neumann Josef, Triesterstraße. Nowak Matthäus, Apothekerg. 2. Padonik Ignaz, .Hauptplatz. Pachitsch Lorenz, Domplatz. Pcttek Franz, Schmiderergasse 5. Pirsch Blasius, Joscfigasse 8. Pisanetz Anton, Windenauerstr. 1. Plochl Franz, Bürgerstraße 8. Pototschnig Johann, Tegetthoffstraße. Pulko Franz, Triesterstraße 15. Rasborschek Val., Mellingerstr. 13. Robitsch Valentin, Rathausplatz. Roiko Johann, Schinidplatz 3. Ruttnik Franz, Tegetthoffstraße 63. Šalamon Franz, Bergstraße. Salomo« Johann, Karntnrrstraße. Schalkovitsch Thomas, Fischerg. 9. Schoral Josef, Kasernplatz 8. Serdinko Ferdinand, Kärntncrstr. Sidar Franz, Poberschstraße 1. Sieber Ferd., Tegetthoffstr. 42. Škrabe Johann, Mühlgasse 4. Sornig Koloman, Augasse. Staneg Franz, Mellingerstraße 1. Staudinger Rnd., Viktringhofg.lO. Stertilka Michael, Kriehubergasse. Starnberger Jos., Tegetthoffstr. 17. Tadina Matthias, Wildenrainergasse. Tomanitsch Josef, Kärntnerstraße. Trost Anton, Domgasse. Wauchnig Josef, Viktringhofg. 19. Weber Alois Urbanigasse 30. WesenSek Johann, Hauptplatz. Wicher Andreas, Mellingerstr. 53 Widmeier Franz, Triesterstraße. Woduschek Johann, Sophienplatz 1. Wogrinetz Matthias, Burggasse 24. Woiwodä Josef, Färbergasse 5. Wouk Josef, Herrengasse 52. Wresch Matthias, Tegetthoffstr.33. Žagar Jakob, Pfarrhofgasse 3. Zenttich Stefan, Franz Josefstr. Zollenstein Jakob, Burggasse 12. Seifensieder. Bindlechner Franz, Herrengasse. Bros Karl, Hanptplatz, Fabrik Mothergasse. Sessel-Erzeugung. Lirzer Raimund, Augasse. Seiler.. Baumkirchner Simon, Tegetthoffstraße. Heller Franz, Herrengasse. Sodawasser-Erzeugung. Scheikl Engelbert, Vikttinghofgaffe. Spezerei- und Gemischtwarcn-Handlungcu. Andraschitz Hans, Herrergasse und Kärntnerstraße. Auer Ludwig, Kaisersttaße. Berner Wilhelm, Kärntnerstraße. Berdajs W., Burg. Brauchart Josef, Bancalarigassc. CernovSek Maria, Werkstättmstr. Duller Karl, Tegetthoffstraße. Ferschitz Therese, Uferstraße. Felder Friedrich, Drangasse. Fontana Silvester, Tegetthoffstraße. Frühauf Marie, Franz.Josefstraße. Frangesch Franz, Herrengassc. Giegerl Th., Kärntnerstraße. . Gornjak Vinzenz, Lenaugasse. Haber Karl, Tegetthoffsttaße. Hartinger Ferdinand, Tegetthoffstr Hrastnig Julie, Perkostraße. Jandl Johanna, Franz Josefstraßc. Janschek Ferdinand, Tegetthoffstr. Jeres August, Triesterstraße. [ Kaiser Barbara, Gartengasse. Kaufmann F. (Lucardi), Triesterstr.-Draubrückc Kautschitsch Josef, Herrcngasse. Ketz Gottfried, Postgasse. Koroschetz L. H., Triesterstraße. Koroschetz Marie, Eisenstraßc. Kovaöiö Johann, Mellingerstraße. Krottmayr Johann, Mellingersttaße. Lednik Max, Franz Josefstraße. Lepej I., Nagystraße. Lorber Hans, Herrengasse 36. Lorber Johann, Herrengasse 56. Leinschitz Franziska, Mellingerstraße. Letonja Josefa, Draugasse. Martin Kathi, Goethestraßc. Mayer Andreas, en gros, Viktringhofgasse. Mikaewitsch Anton, Tegetthoffstraße. Murko Vitus, Mellingerstraße. Dtarchetto Alexander, Theatergasse. Mauritsch, Agnes, Triestersttaße. Mydlil Alex., Herrengasse 46. Obleschak F., Tegetthoffsttaße. Opelka Franz, Kärntnerstraße. Paraditz Franziska, Mellingerstraße. Pauko Luzia, Kärntnersttaße. Pachner's Nachfg. Szlepecs & Vincetitsch, Postg. Plotsch Josef, Tegetthoffstraße. Pobeschin Joh., Mellingerstraße. Posch Hans, Kärntnerstraße. Pergauer Marie, Draugasse. Pölsler Anna, Mellingerstraße. Preschen: Johann, Hauptplatz. Prstec Josef, Triesterstraße. Puch Eduard, Kärntnerstraße. Quandest Alois, Herrengasse. Reichenberg Josef, Kärntnerstraße. Rieser Julie, Kärntnerstraße. Sagai Josef, Kärntnerstraße. Schillag Agnes, Mellingerstraße. Schmidt Karl, Herrcngasse. Schncebacher Louise, Josefstraße. Schnideritsch Alois, Draugasse. Schreiner Ottilie, Perkostraße. Seidl M., Doniplatz. Senekowitsch Maria, Tegetthoffstraße. Sirk Hans, Hauptplatz. Sobotka I., Gerichtshofg. Sorko Franz, Schinidplatz. Sucher Alois, Triestersttaße. Taschler Anton, Fabriksgasse. Tcrschek Ilnna, Kärntnersteaße. Temmerl Franz, Triesterstraße. Tischler Ignaz, Tegetthoffstraße. Travisan Franz, Franz Josefstraße. Tscheppe ©., Drangasse. Vertnik Amalie, Kärntnerstraße. Vogl Rosa, Poberscherstraße. Wallanb Hans, Schmidplatz. Wanner Therese, Kärntnerstraße. Wahl Josef, Drangassc. Weigert Adolf, Tegctthosfstraße. Weinhandl Rudolf, Tegetthosfstraße. Weltzebach I., Franz Josefstraße. Wiwoda Franz, Tegetthoffstraße. Worschitz Franz, Urbanigasse. Zangger Felix, Ragystraße. Zentrich Elise, Franz Josefstraße. Ziegler Matthias, Hanptplatz. Zoppoth Elisabeth, Kärntnerstraße. Spezialitäten-Geschäft. Faisz Marie, Hcrrcngasse. Spezialitätentrafik Burggassc. Spediteure und Möbel-Transport. Kiffmann Karl's Witwe, Bnrgplatz. *Mally A. Nächst., Mellingerstraßc. Qnandcst Franz, Mellingerstraßc. Spengler. *Blum Rudolf, Tegetthosfstraße. Jellek's A., Ww. Tegetthosfstraße. Jurscha Felix, Triesterstraße 18. Korber Franz, Brunngasse. Merkl Anton, Mühlgassc. Partl Michael, Brandisgasse. Riha Alois, Ragystraße 11. Riha Josef, Kärntnerstraße. Wiedemann Friedrich, Theatergasse. Tapezierer. Baumann Ferdinand, Kärntnerstraße. Bnbak Ernst, Biktringhofgasse. Bubak Josef, Schillerstraße. Pack Johann, Kärntnerstraße 24. Mandl Johann, Möbcllagcr, Hanptplatz. Schribal Viktor, Tegetthosfstraße 19. Tscherin Anton, Domgasse. Wesiak Karl, Freihausgasse 1. Wind Hugo, Tegctthosfstraße. Zelenka Ernst, Hcrrcngasse. Tischler. Babnik Jakob, Schmidplatz. Beranek Emil, auch Dampssägewerk, Kärntnerstr. Benkitsch Nikolaus, Tegetthoffstraße. Bobek Andreas, Triesterstraße. Dörflinger Friedrich, Kascrngasse 8. Drofenik & Hohcnegger, Wiesengasse. Dworschak Jakob, Mellingerstraßc 41. Eim Valentin, Herrengasse. Eisl Fr., Viktringhofg., Billard- u. Möbeltischler. Eisl R., Viktringhofg., Billard- n. Möbeltischler. Gaffer Johann, Gerichtshofgasse. Gaffer Matthias, Viktringhofgassc. Göttlich Michael, Neiserstraße. Grilletz Michael, Rathausplatz. Hölzl Anton, Viktringhofgassc 23. Klemenschek Andreas, Josefistraße 11. Kolleritsch Josef, Franz Josefstraßc. Kregar Josef, Burggasse. Krieg Martin, Triesterstraße 11. Lubi Matthias, Augasse 25. Maicen Joh. Andreas, Kaserngaffe 8. Menhard Georg, Mellingerstraßc 23. Mnhitsch Anton, Josefgasse 31. Pichler Joh., Reisergasse 3. Pilch Johann, Mellingerstraßc 45. Pototschnig Ferdinand, Weinbangassc 29. Pnrgay Joh., Urbanigasse 26. Rochel Alexander, Schmidplatz 3. Roiko Alois, Kaiserstraße. Rollanc Josef, Franz Josefstraßc. Schaffcritsch Johann, Mühlgasse 11, Skrabl Karl, Kärntnerstraße 43. Volöiö Josef, Schmiderergasse 5. Wichcr Anton, Kärntnerstraße 31 Wunderlich Leopold, Schmiderergasse 3. Trödlcrcicn. Blaschitz Josefine, Bnrgplatz. Hcumeyer M., Hanptplatz. Jorgo Agnes, Drangassc. Koller A., Drangasse. Stelle Kath., Burggassc. Uhrmacher. Dren Andreas, Kascrngasse 4. Fchrenbach Th., Herrengasse. Filiale: Drangasse. Gfrerers Witwe, Burggassc. Jlger Alois, Viktringhofgassc. Jlger Wilhelm, Postgasse. Kiffmann Anton, Herreng. Filiale: Tcgetthosfstr. Mayer Josef, Tegetthoffstraße. Pnnzengrnber Ferd., Allerheiligcngasse. Reicher Markus, Wiesengasse. Sulz Georg, Tcgetthoffsttaße. Wappcrs Witwe, Domgasse. Wagner. Borstncr Ferdinand, Theatergasse. Pergler Franz, Badgassc. Pcrgler Franz jun , Mühlgasse. Egger Franz, Kärntnerstraße. Fraß Franz, Tegetthoffstraße. Wäsche- und Feinputzerci. Ebner Marie, Mellingersttaße 45. Gerschlager Anna, Vikttinghofgasse. Glogovjchck Fanni, Tegetthoffstraße. Heller Elisabeth, Fischergasse 4 Kratzer Louise, Allerheiligcngasse 22. Nndl Alois, Burggassc 18. Peklar Marie, Mariengasse 10. Payek Barbara, Lenaugasse 16. Perko Maria, Franz Josefstraßc 18. Schmigotz Elise, Domplatz 11. Schuntner Johanna, Flößcrgasse 7. Sparavetz Guido, Dampfwäscherei, Kaiserstraße. Tscheppe Rosa, Landwehrgasse 20. Zelzcr Johanna, Herrengasse 40, Wäsche-Erzeugung, Stickerei it. Vordrnckcrei. Burghardt Emma, Burggasse 3. Grieb Josefa, Triesterstraße 26. Havliöek Franz, Wäsche-Fabrik, Tegetthoffstr. 77. Hribar Amalie, Schulgasse. Kapper Marie, Am Stadtpark. Klemensberger Johanna, Burggasse 2. Koprek Maria, Kärntnerstraße 8. Petteg Andreas, Wäsche-Erzeuger, Kärntnerstr. 8. Pirchan Karl und Franz, Wäscheerzeug., Herreng. Plotsch Katharina, Mellingerstraße 50. Rasborscheg Josefa. Sawerschig Marie, Burggasse 16. Sagai Marie, Herrengasse 33. Schmidt Anna, Franz Josesstraße 5. Tschech Agnes, Allerheiligengasse 22. Badnou Antonie (Hriber), Schulgasse. Welzebach Marie, Augasse 15. Žagar Rosa, Pfarrhofgasse 3. Wcinhaiidluugcii. Badl Anton, Vordernberg. Bocher Philipp Sr., Postgasse 6. Cvitanic Franz, Burggasse. Eiletz Antonia, Burggasse 10. Hausmaninger Kaspar, Tegetthoffstraße. Küster Ferdinand's Erben, Mellingerstraße. Lorber Marietta, Tegetthoffstraße. Mayr Emanuel, Tegetthoffstraße. Meierseidl Josef, Triesterstraße. Nedelko Johann, Mellingerstraße. Peßl Karl, Leitersberg, nächst dem Südbahnhofe. Pfrimer I. & 91., Tegetthoffstraße 45. Pugel & Roßmann, Sofienplatz 3. Stander Josef, Kärntnerstraße. Staudinger Friedrich, Wielandgasse 6. Thurn Georg, gleiserstraße 6. Tscheligi Josef, Kärntnerstraße 2. Wichserzeugiiug. Hauke Josef, Viktringhofgasse. Richter Paul, Blumengasse. Zengschiiiicd. *Schnider Franz, Schlachthofgasse 23. Zuckerbäcker. Amon Alois, Bnrggasse 6. * Pelikan Johann, Herrengasse und Burgplatz. Pessek Rupert, Tegetthoffstraße 44. Ramor Franz, Herrengasse 24. Rupprich Karl, Franz Josefstraße. Ziegeleien. H. Schmid und Eh. Speidel, Melling. „Styria", Melling (Basch). Ziiimicrputzer. Resch Johann, Schillerstraße. Ieuerzeichen in Marburg. 1. Feuer-Bezirk: (Innere Stndt) 4 Schläge an der großen Glocke. 2. Feuer-Bezirk: (Melling—Grazervorstadt) 3 Schläge an der großen Glocke. 3. Feuer-Bezirk: (Kärntnervorstadt) 2 Schläge an der großen Glocke. 4. Feuer-Bezirk: (Magdalenenvorstadt) 1 Schlag an der großen Glocke. Bei Kaminfeuer folgt immer 1 Schlag an der kleinen Glocke nach. •• -= Umgebung: 3 Schläge an der kleinen Glocke. = nach ärztlicher Vorschrift bereitet, den Schleim lösend, Hustenreiz stillend, Heiserkeit benehmend. Preis je eines Paketes 1 Krone, per Post 20 Heller mehr für Packung. Gegen Güsten und Heiserkeit ßusten-Tee und Ratarrb Pulver „Bilf dir selbst!" ruft so mancher sich zu, der in dem schweren Kampfe, welchen das Leben bedeutet, zu der Erkenntnis gelangt ist, daß jede andere Hilfe, aus die er von außen rechnet, entweder tm gegebenen Zeitpunkte fehlt oder, wenn sie kommt, ans die Dauer versagt. Mit dieser Erkenntnis allein ist aber nicht viel erreicht, wenn man die Mittel nicht kennt, womit diese Selbsthilfe zu leisten ist. Das wirtschaftliche Leben jedes Menschen ist von Feinden bedroht, mit denen er ringen muß, um Sieger zu bleiben. Der gefährlichste dieser Feinde ist die Armut. Noch ist es der fortschreitenden Kultur nicht gelungen, sic vollständig aus der Welt zu schaffen, trotzdem viele erleuchtete Köpfe sich mit diesem Gegenstände — der sozialen Frage — seit langem beschäftigen; aber viel ist schon gewonnen, wenn man den Willen und die Kraft aufbringt, ihren Ursachen beizukommen. Vorzeitiger Tod, unversorgtes Alter, Arbeitsunfähigkeit sind Hauptquellen der Verarmung. Wer die Folgen dieser Armutserzeuger abschwächt oder beseitigt, ist ein Wohltäter der Menschheit. Es gibt eine wirtschaftliche Einrichtung, die diesen Ehrennamen im vollsten Maße verdient: die Lebensversicherung. Sie schützt die teuren Wesen, die am Totenbette ihres zu früh verstorbenen Ernährers weinen, vor der äußersten Not; sie läßt das Alter leichter ertragen, weil sie vor den damit verbundenen Entbehrungen zu bewahren vermag. Darum handelt jeder schlecht an sich selbst und den Seinen, der durch die Teilnahme an einer Lebensversicherung sich selbst helfen kann und die mildtätige Hand ansschlägt, die ihm dargereicht wird. Nicht Almosen sind es, die man ihm bietet, er erhält nichts geschenkt, diese Demütigung bleibt ihm erspart, und dennoch wird ihm geholfen. Jedermann, der Beamte, Offizier, Arzt, Anwalt, Lehrer, Künstler, Kaufmann, Handwerker, Arbeiter oder Bauer, mag er welchem Stande immer angehören, baut seiner oder der ©einigen Verarmung vor, wenn er sein Leben versichert. Die Polizze, das Vertragsinstrument der Lebensversicherung, ist das vielseitigste Papier, das man finden kann: Der Ernährer stirbt, die Witwe legt die Polizze vor, und sic ist für die erste Zeit, oft auch für immer vor der äußersten Not geschützt. Der Familienvater wird alt, sein Einkommen nimmt ab, weil er nicht mehr die Arbeitslust und die Leistungsfähigkeit besitzt, die die Jugend gewährt; die Polizze verschafft ihm die Mittel, sein sinkendes Einkommen auf einer angemessenen Höhe zu erhalten, die ihm im Alter Entbehrungen erspart. Der Sohn des Hauses wächst heran, er wird dem väterlichen Geschäfte durch den Militärdienst entzogen, oder er will ein Gewerbe oder ein zunächst gar nicht oder nur kärglich besoldetes Amt anketen — die erforderlichen Mittel verschafft die Polizze. Die Tochter hat ihr Herz entdeckt, Vater und Mutter geben ihren Segen, aber cs fehlen die Mittel zur Gründung des eigenen Herdes. Die Polizze, dieser Tausendkünstler, schafft sie herbei. Der vorsorgliche Vater hat sie dem Töchterlein schon in den ersten Tagen seines Daseins in die Wiege gelegt; nun nach Jahren, wenn das, was die Eltern erträumten, zur holden Wirklichkeit erblüht ist, legt die Polizze den Grund zu dem ersehnten Glück. Wer in den Besitz dieser Segenbringerin gelangen will, der wende sich vertrauensvoll an den Ersten allgemeinen Beamtcn-Verein der österreichisch-ungarischen Monarchie in Wien, I. Wi p pli n ger-straße 25/36, heute die größte wechselseitige Lebensversichernngsanstalt der M o n a r ch i e. Dieser Verein besteht seit 40 Jahren und hat in dieser Zeit 72 Millionen Kronen an versicherten Kapitalien ansbezahlt; seine Sicherheitsfonds, die unerschütterlich sind, belaufen sich auf rund 60 Millionen Kronen, die bei ihm versicherten Kapitalien auf 176 Millionen Kronen. Seine Versicherungs-bedingnngen sind äußerst human und auch den bescheidensten Wirtschaftsverhältnissen angepaßt. Beim Beamtcn-Berein können sich nicht nur Beamte, es kann sich vielmehr jeder versichern, welchem Stande und Berufe er auch immer angehören mag. Gin seltenes Jubiläum. Im vorigen Jahre feierte die in Österreich-Ungarn und im Auslande rüh»stichst bekannte Firma B. Fragner in Prag das 50jährige Jubiläum ihres Bestandes, als Besitzerin der ältesten,Um 14. Jahrhunderte gegründeten Apotheke „zmn schwarzen Adler" in Prag, Kleinseite. Gewiß, eine recht seltene und bedeutende Feier! Die Geschichte der bereits über 500 Jahre alten Apotheke ist sehr interessant, doch können wir sie hier wegen Raummangels nur int Auszuge anführen. Im Jahre 1488 gehörte die Apotheke einem gewissen Bartholomäus. Im Jahre 1592 erhielt der damalige Besitzer Martin Piattosky den Titel „Seiner kaiserlichen Majestät Leibapotheker". Seit dieser feit wurden fast alle Besitzer mit dem Titel eines „Königlich böhmischen Hofapothekers" ausgezeichnet. Im Jahre 1695 kam das Haus „zum schwarzen Adler" mit der „von Alters her darin akkom-modierten Älpotheke" in den Besitz eines gewissen Münzenrieder, der das Hans Nr. 205 erwarb und die Apotheke dorthin übertrug, wo sie sich bis zum Jahre 1889 befand. Mit der Apotheke ging auch die Benennung auf das Haus über, wie ans einer Urkunde vom Jahre 1706 ersichtlich ist, wo von einem „am Eck der Schloßstiege situirten, anjetzo zum schwarzen Adler genannten Hause" die Rede ist. Die Lokalüäten der Apotheke sind mit einem Diplom der Kaiserin Maria Theresia geschmückt, worindem Eigentümer Matth.Sallaba mildem 29.Oktoberl763derTiteleines„Königlich böhmischen Hofapothekers" verliehen wird. Im'Jahre 1857, also vor 50 Jahren, kam die ans eine lange Vergangenheit zurückblickende Apotheke in den Besitz des Benjamin Fragner, nach dessen im Jahre 1886 erfolgten Tode sie ans seinen Sohn Dr. Karl Fragner, den jetzigen Eigentümer überging. Seit der Zeit, da die Apotheke in den Besitz der Familie Fragner gekommen war, erfreute sie sich eines immer besseren Rufes; denn es wurde mit unermüdlichem Fleiße und großer Tatkraft an ihrer Vergrößerung und Vervollkommnung gearbeitet. Sollte doch die Apotheke Fragner der kranken Bevölkerung die Möglichkeit bieten, alle Arzneien, die neuesten inbegriffen, in der besten Qualität zu erhalten, sollte sie doch für Böhmen, Mähren und Schlesien eine Hauptniederlage aller Arzneimittel, aller ärztlichen Behelfe zur Krankenpflege werden! Die Geschäftslokalitäten wurden ständig erweitert, bis endlich im Jahre 1880 drei Häuser angetanst wurden und an ihrer Stelle ein großes Haus erbaut wurde, nach eigens für den Betrieb einer großen Apotheke ausgearbeiteten Plänen. Alle die ausgedehnten Lokalitäten, die zur Herstellung der Arzneien dienenden Maschinen und die hochmoderne, nach Bedarf ständig ergänzte Einrichtung zu beschreiben, ist wegen Raummangels nicht möglich. Es ist das Urteil nicht nur der heimischen sondern auch der, fremden Fachleute, daß die Einrichtung muster-1 giltig, sehr zweckgemäß und geschmackvoll ist, daß es in ganz Böhmen, Mähren und Schlesien keine zweite Apotheke gibt, die sich einer solche» Einrichtung rühmen dürste. Die Apotheke Fragner ist durch ihre vorzüglichen Erzeugnisse in der ganzen Monarchie u. weit über die Grenzen hinaus bekannt geworden. Die Spezialitäten: „Dr. Rosa's Balsam" bei Magenkrankheiten und die „Prager Hanssalbe" bei Wunden tverden ihrer heilenden Wirkung ivegen immer mehr eingeführt. Es ist noch eine ganze Reihe vortrefflicher Arzneien, die wir hier nicht anführen können; nur dasneuesteMittelgegenHusten,^kii)'moiuvI Scillae“ wollen wir noch erwähnen, das sich int Fluge die Zuneigung von Hunderten von Ärzten erworben hat, die es mit dem besten Erfolge Kindern und Erwachsenen gegen Husten verschreiben. Allein nicht nur diese allgemein anerkannten Präparate, sondern auch alle in unserem Sa=, lender und in verschiedenen Zeitschriften angekündigten, erlaubten Arzneispezialitäten, Haus-mtb Toilettemittel, neue Arzneien, Medizinalweine aller Art, Chinin- und Eisenweine usw. und alle Behelfe zur Krankenpflege sind sicher und sofort erhältlich, auch postwendend und zu Originalpreisen in der Apotheke des B. Fragner, k. «. k. Hoflieferant in Prag, Kleinseite Nr. 147. Preislisten und Gebrauchsanweisungen gratis und franko. Jubiläum. Julius Leopold, Redakteur mehrerer Zeitungen und Eigentümer der wohlbekannten Annoneenexpedition in Budapest feierte heuer den 10jährigen Bestand seines blühenden Unternehmens. — Während der Zeit seiner Tätigkeit ist es ihm gelungen, das Interesse der Presse mit jenem der Inserenten in Harmonie zu setzen und hat hiedurch zur Entwicklung des Reklamwesens erfolgreich beigetragen. — Durch sein modernes und intensives Wirken hat er naturgemäß ans den Handel, auf das Gewerbe und die Volkswirtschaft einen bedeutenden Einfluß genommen. — Julius Leopold arbeitet mit einem riesigen Arbeitsapparat und sein, in Budapest, VII., Elisabethring 41 sich befindliches Bureau hat einen staunenhaft rapiden Aufschwung erreicht. Seine vorzügliche Fachkenntnis, Pünktlichkeit und seine hingebungsvolleGewissen-haftigkeit, sowie seine soliden Preise haben ihm die Gunst der vornehmsten und größten Inserenten des In- und Auslandes erworben und heute sind die Insertionen der vornehmsten Firmen, sowohl für die in- und ausländischen Blätter als auch Kalender in seinem Bureau zentralisiert. Ein vielsagendes Zeugnis seiner Popularität ist jener 376 Seiten starke Jubiläum-Katalog, in dessen Rahmen sich die berühmtesten Fachleute und Inserenten über die ersprießliche Tätigkeit Leopolds aussprechen. Interessenten wird dieses Werk zugeschickt. Das deutsche Cöcbterbeim, fiausbaltungs- und Tortbildungsscbuie in Marburg. (Siehe Titelbild.) Gereicht schon das vom Baumeister Herrn Rudolf Kiffmann hübsch erbaute, mit einer geschmackvollen, nicht aufdringlichen Fassade versehene Gebäude des deutschen Töchterheimes unserer Stadt zur Zierde, so verdient umsomehr die innere, moderne Art der Einrichtung, sowie die sinnreiche Anordnung der Musik-, Schul- und Krankenzimmer, Schlafsäle, Küche, Speisehalle usw. die vollste Anerkennung und macht dos deutsche Töchterheim zu einer Sehenswürdigkeit unserer Stadt, zueinerMusteranstalt erstenRnnges. Treten wir durch einen kleinen Vorgarten ins Stiegcnhaus, so gelangt der Besucher rechter Hond in eine große, geräumige Küche, ivo sich ein sehr großer und ein kleiner Sparherd, sowie ein praktischer Gasherd befinden; der Fußboden ist mit Zcmentmosaik belegt. Gegenüber befindet sich der helle große Spcisesaal mit anschließendem Musikzimmer, in welchem ein Konzertflügel (Stingel) steht. Beide Räume können durch eine zusammenlegbare Holzwand in einen großen Festsaal umgewandelt werden. — Links vom Eingänge sind der Schul- und Hausdiener untergebracht. Ein mit einer grünen Plüschgarnitur und Wirthschem Klavier versehenes Besuchzimmer dient zum Empfang der Eltern und Verwandten; nebenan befindet sich der Turnsaal und nächst diesem die elegante, aus drei Zimmern bestehende Wohnung der Anstaltsleiterin. Im ersten Stock sind: eine Schreibstube, ein Lehrzimmer, die Buchhaltung mit einigen Schreibmaschinen, ein Lehrsnal, ein Lehrmittelzimmer, ein Beratungszimmer und vier Ärbeitssüle. Die Tische sind lichtbraun und harmonieren mit den Parkettböden und modernen, lichten Maler- und Anstreicherarbeiten. Im zweiten Stocke befinden sich sechs Schlafsüle, von denen fünf in einer Flucht liegen, der sechste liegt um die Ecke. Zwischen den Schlaf-sülen ist ein kleines Musikzimmer mit einem Bösendorfer Flügel. Die Schlafsüle sind wie die Ärbeitssüle luftig und hell. Die Einrichtung besteht aus schönen Eisenbetten mit Natur-Eschenanstrich; jedes enthält einen Drahteinsatz, Roßhaarmatratze und Piguödecke; Waschtischchen mit Linoleumvorlage und hübsche Thonet-Sessel, weiße Vorhänge sind jedem Bette beigegeben. Am Ende des Ganges befinden sich zwei freundliche Krankenzimmer. Den Schlafsülen gegenüber ist ein großes Dienstmädcheuschlafzimmer. Auf allen Gängen finden wir große Kleiderkästen. Die Aborte sind schöne Klosetts mit Wasserspülung und großen Vorrüumen. Eine breite schöne Stiege mit Stufen aus Karstmarmor verbindet die einzelnen Stockwerke vorteilhaft. — Zu erwähnen ist noch die Gasglühlichteinrichtung und die Wasserleitung. Alle Räume, Gänge und Zimmer, Aborte usw. werden durch die von der Firma Brückner eingerichtete Dampfzentralheizung erwärmt. Im Keller befinden sich das Heizhaus, Kohlen- und Holzkammern. Bemerkenswert sind die vier Badezimmer mit emaillierten, gußeisernen Badewannen. Die Wände in den Badezimmern sind fast mannshoch mit Emailstrich versehen, die Waschküche mit großer Zementwanne, betoniertem Doppelkcsscl, Bügelraum und Rollkammer. Auch schöne Räume für die Einwinterung von Gemüse und Obst, für Brennmateriale usw. (alle kanalisiert) sind vorhanden. Wenn wir noch den anschließendes großen Gartengrund erwähnen, auf welchem schöne Parkanlagen, Tennis- und andere Spielplätze errichtet werden, sowie auf den an das Gebäude fast unmittelbar anstoßenden herrlichen Stadtpark und die schönen Villenanlagen Hinweisen, so ist, wie eingangs erwähnt, die Bezeichnung des deutschen Töchterheimes als eine Mnsteranstalt, die auf der Höhe der Zeit stehend, den modernsten Anforderungen entspricht, vollauf gerechtfertigt. Es ist auch der Besuch der Anstalt für das erste Jahr ein erstaunlicher: gegen 40 Zöglinge sind bereits ausgenommen, die in der Anstalt ganze Verpflegung genießen und 170 Mädchen werden die verschiedenen Lehrkurse des Töchterheimes oder der Haushaltungsund Fortbildungsschule besuchen. Für die im deutschem Töchtcrheime wohnenden Zöglinge sind drei Erzieherinnen bereits ausgenommen, von welchen eine an 'bcr Universität in Oxford studierte und aus Sprache und Musik staatlich geprüft ist, eine staatlich geprüfte Sprachlehrerin, die längere Zeit in Frankreich weilte, ferner eine Wiener Konservatoristin als staatlich geprüfte Musiklehrerin; eine vierte Erzieherin wird Nachkommen. Die Oberleitung liegt in der Hand des Fräulein Leopoldine Horvath. Der unermüdlichen Tätigkeit der genannten Leiterin, die selbst während ihrer Ferienzeit mit den Vorarbeiten sich beschäftigte, ist es zum großen Teil zu danken, daß das deutsche Töchterheim schon mit diesem Schuljahre eröffnet werden konnte. In erster Linie aber gebührt der Dank jenen Körperschaften, welche die Aufbringung der bedeutenden Geldmittel (der Bau und die innere Einrichtung des Gebäudes erforderten einen Kostenaufwand von weit über eine Viertelmillion Kronen) ermöglichten. Es sind dies nebst dem Aufsichtsrate der Haushaltungsschule der löbl. Gemeinderat von Marburg, welcher auf 3 Jahre eine Verzinsungsgutstehung von jährlichen 5000 K übernahm und die löbl. Gemeindesparkasse, die für den Schulhaus- bezw. Anstaltsbau schon im Jahre 1897 ein Stiftungskapital von 50.000 K gewidmet hat. Dankbar muß aber auch des h. steierm. Landesausschusses, der Stadtgemeinde Marburg, der Grazer Handels- nnd Gewerbekammer, der Süd- bahnverwaltung, des Vereines Südmars des deutschen Schulvereines gedacht werden, welche die Haushaltungsschule seit Jahre» mit jährlichen Beiträgen unterstützen uni nicht an letzter Stelle gebührt auch dein k. k. Unterrichtsministerium der Dank sin den Beitrag von 3000 K, den es heuer zur Bestreitung der Schulkosten als Staatsbeitrag widmete. Durch diese laufenden Beitrüge wurde der Aufsichtsrat in die Lage versetzt, die Erweiterung der Anstalt ins Auge zu fassen ihr eine Kochschule sowie das deutsche Töchterheim anzugliedern nnd sie zu einer der ersten solchen Fortbildungs-uud Erziehungsanstalten in Österreich auszugestalten. Für ihr ferneres Gedeihe» bürgen die hervorragende Tüchtigkeit und Umsicht der genannten Leiterin, sowie ei» langjährig erprobter pflichteifriger Lehrkörper, der aus 22 durchgehends staatlich geprüften tüchtigen Lehrern, Lehrerinne» und Erzieherinnen besteht. Zur Bewältigung der Anstaltsbauaufgabe hat der Äufsichtsrat in den letztverflossenen anderthalb Jahren zahlreiche Sitzungen und Beratungen abgehalten, an denen die Mitglieder (Frauen und Herren) mit regem Eifer teilgenommen haben. Insbesondere muß der Mühen und Wege der leider zu früh aus dem Leben geschiedenen Vorsteherin des Auf-! sichtsrates, Frau Lina Hartmann, der! Stellvertreterin Frau Dr. Ida Reiser und der ersprießlichen Tätigkeit der Sparkasse-Dircktorsgattin Frau Marie Baucalnri und der Frau Florentine Futter, sowie aller jener geehrten Herren und Damen, die auch in den verschiedenen Ausschußsitzungen tätig waren, dankend erwähnt werden. Zum Schlüsse sei noch auf die eifrige Werbearbeit und die umfangreiche Geschäftsführung hingewiesen, welche der Sekretär des Stadtschulrates Herr Haus! Steiner, der bereits das zwanzigste Jahr für das Gedeihen der Haushaltungsschule arbeitet, in unermüdlicher Weise auch für das deutsche Töchterheim entfaltete. Sr, hatte während der Bauzeit viele Hunderte! von Geschäftsstückcn, Briefen und Expe-^ ditionen zu erledigen, die Darleheusan-/ gelegenheit zu leiten, nebstbei die Bau- ^ fondskassegebarung nub den regen Parteien-vcrkchr einschließlich der Handwerker zn bewältigen. Ihm gebührt auch ganz besonderer Dank. — Die Bananfsicht, an der sich auch Herr Altbürgermeister Nagy beteiligte, führte Herr Stcinbrenner twin stüdt. Bauamt, der in bekannt umsichtiger Weise seine Aufgabe durchführte. Herr Südbahn-Oberinspektvr Walenta unterzog sich der großen Mühe, die Pläne und Kostenanschläge für die Zentralheizung und die Wassereinleitung zu überprüfen. Beim Bau sowie mit der inneren Einrichtung dieser Mustcranstalt waren nur Marbarger ^ Geschäftsleute beschäftigt, welche sich mit ' ihren Arbeiten ein ehrendes Zeugnis ausstellten. Dankbar wollen wir uns aber auch jener Frauen erinnern, die seit der Gründung der Haushaltungschule, an der schon viele hunderte von Mädchen ihre Ausbildung erhielten, au leitender Stelle verdienstlich gewirkt haben. Es waren dies die Frauen: Emilie Maurus f, Vorsteherin der Anstalt und Mitgründerin von 1886— 1891; Fanny Mally, Vorsteherin und Kassaverwalterin von 1891—1896; Julie Nagy von 1896 —1902; Lina Hartmann f, von 1902 bis zu ihrem am 21. Sept. d. I. erfolgte» Ableben, ferner Fräulein Katharine Jalas, Schulleiteri» von 1884— 1904. Seit 1904 ist Fräulein Leopvldine , Horvath Leirerin der Anstalt, deren Schülerinnenzahl in dieser Zeit von 100 ans 170 gestiegen ist. Der vom Stadtrate Marburg am 12. Jänner 1906 für die Amtsdaner von 3 Jahren noch erfolgten Wahlen und Ernennungen eingesetzte Anfsichtsrat derHaus-haltungs- und Fortbildungsschule und des deutschen Töchterheimes besteht aus folgenden Mitgliedern: Vom Gemeinderate gewählt sind die Frauen: Bancalari Marie, Sparkasse-Direktorsgattin; Futter Florentine, Stadtrats-Gattin; Hartmann Lina f, Haus- und Weingutbesitzerin; Nagy Julie, Ehrenmitglied; Reiser Ida, kais. Rats- und Notarswitwe; Schmidl Ida, Kaufmanns- und Hansbesitzersgattin; Scherbaum Fanny, Fabrikantensgattin. Vertreter anderer Körperschaften sind die Herren: Bancalari Josef, Sparkasse-Direktor, Haus- und Weingntbesitzer, Vertreter der Gemeinde-Sparkasse; Frisch Franz, Direktor der Landes-Lehrerinnen-bildungsanstalt und k. k. Stadtschul-inspcktvr, VertreterdesLandes-Ansschnsses; Mayr Alois, Hausbesitzer, Vertreter der Handels- und Gewerbekammer in Graz; Schmid Edmund, Direktor der chem. Versuchs-Anstalt, Vertreter des Vereines „Südmark"; Steiner Johann, Stadtschulrats-Sekretär, vom gesamten Aufsichtsrate gewühlt; Wernitz n i g g Thomas, Oberlehrer, Vertreter des deutschen Schul-vereines; Walenta Kamillo, Oberinspektor und Werkstätten-Chef, Vertreter der Südbahn und als Vertreter des Geineinderates der mit warmem Interesse unermüdlich für die Anstalt tätige kaiserl. Rat Herr Dr. Artur Mally. Die An stalls- und Schulvor-stehung bilden derzeit die Frauen: Dr. Reiser Ida, Vorsteherin-Stcllver-treterin; Bancalari Marie, Kassaverwalterin der Haushaltungsschule; Futter Florentine, Zahlmeistcrin des Töchterheimes und Herr Steiner als geschäftsführender Sekretär. — Die Zusammensetzung des Anfsichtsrates bietet die volle Gewähr, daß die genannte Anstalt nicht nur im deutschvölkischen Sinne geleitet, sondern daß sie auch blühen und gedeihen wird und so wünschen auch wir dieser für unsere Stadt gewiß segensreichen Lehr- und Erziehungsanstalt, die im Jahre 1884 von deutschen Frauen unter Mithilfe der Stadt-gemeinde Marburg in bescheidenstem Umfange und nicht ohne Erhaltnngssorgen gegründet wurde, fernerhin Glück u. Gedeihen. freud und Leid eines Mres. (Vom September 1906 bis Ende September 1907.) im November vorgenommene Nen-wähl des Gcmeindcrates brachte mehrere neue Mitglieder in die Stadtver-tretnng. Zum Bürgermeister wurde Herr Dr. Joh. Schmiderer, zu seinem Stellvertreter Herr Dr. Heinrich Lorber d. Ä. wicdcrgewählt. Die kais. Bestätigung dieser Wahl erfolgte erst am 17. Mai wegen vorheriger Erledigung des von der sozialdemokratischen Partei gegen die Gemeindc-ratswahlen eingebrachten Protestes. Die feierliche Angelobung des Bürgermeisters und seines Stellvertreters geschah am 17. Juni, worauf erst die neugewählte Vertretung in Tätigkeit treten konnte. Wie schon früher, beschäftigte den Gcmeinderat auch Heuer die Brückenbaufrage. Wir wollen hoffen, daß es bald zum Baue der Brücke im Zuge der Herrengasse kommt, für welche sich die Mehrheit der Bevölkerung ausgesprochen hat und auch die Pläne schon lange ausgearbcitct sind. — Der Bau der Artilleriekaseruc wurde begonnen und schreitet rasch vorwärts. Kais. Rat Dr. Artur M a l l y hat der Stadtgemeinde ein Verzeichnis der Stadtrichter und Bürgermeister Marburgs gewidmet. Der Stadtratbeainte Herr Alois Waidachcr hat die schone Ausführung dieses Werkes besorgt und ziert dasselbe nun den Gemeinderatssaal. In der Sitzung voin 29. Mai machte der Bürgermeister von dieser Widmung Mitteilung und sprach dem Spender unter Heilrufen der Vertreter den Dank der Gemeinde aus. Das allgemeine Wahlrecht wurde beschlossen und fanden die Neuwahlen auf Grund desselben am 14.Mai statt. Wieder alles Erwarten blieb Marburgs bisheriger unermüdlicher Vertreter im Reichsrate, Heinrich Wastian, der sich in der kurzen Zeit seiner Abgeordnetenwirksamkeit voll bewährt und auch das Vertrauen der früheren Gegner gewonnen hatte, mit wenigen Stimmen gegen den Kandidaten der sozialdemokratischen Partei, Resel, in der Minorität, und wir verloren mit ihm den tatkräftigen Verfechter unserer Inter-' essen im Reichsrate. Die Stimme» der« Christlichsozialen und der Slovene», welche« Dr. Lackcnbacher und Resel zufielen, gaben wohl den Ausschlag, und es ist rechts bezeichnend für diese Wählerkreife, daß sic lieber den Sieg des Sozialdemokraten, als jenen Wastianssahen. Was Dr.Lackenbachcr betrifft, so hat sich erst kürzlich gezeigt, welcher würdige Mann mit ihm den Auch-deutschcn in Marburg empfohlen worden war. Wir wollen hoffen, daß eine nächste Wahl die Scharte wieder auswetzt, welche der 14. Mai gebracht. Werden ja viele Wähler, die auf die nahe Erfüllung aller ihnen gemachten Versprechungen hofften, bis dahin bekehrt und wohl auch die Lauen in unseren Reihen zu besserer @rtenntiiii' gekommen sein. Zum Danke für die zielbewußte Vertretung zeichnete der Gemeinderat Wastian durch die Verleihung des Ehrenbürgerrechtes der Stadt Marburg aus. Am 1. Jänner trat eine von bet Gemeinde errichtete Dienstboten-Kranken-kasse in Wirksamkeit. — Zum Zwecke bet Straßeuverbreiterung kaufte die Gemeind! das Pachncr'sche Haus am Burgplatz! und das Modriniak'sche in der Burg- und Herrcngasse (Tegetthoffs Geburtshaus), wodurch der große Verkehr an erstcrei Stelle erleichtert und die Herrengasse bei letzterein Hause verbreitert werden wird Durch verschiedene Privatbauten undj Herstellungen wurde Marburg auch iii’ diesem Jahre verschönert und empfiehlt sich die Stadt zur weiteren Ansiedlung Fremder, da sie sowohl durch ihre zahlreichen Lehranstalten sowie durch ihre freundlichen Anlagen besonders für Familien in jeder Weise angenehmen Aufenthalt bietet. Auch Wohnungen stehen infolge der Neubauten genügend zur Verfügung. Die von. allen Kreisen gewünschte Marbnrg-Wieser Bahn, für die schon große Opfer gebracht wurden und auch alle Vorbedingungen zum Beginne des Baues geschaffen sind, findet bei den maßgebenden Behörden des Landes leider nicht jene Förderung, die man nach den Kund-, gebungen der Bevölkerung mit'Recht erwarten dürfte. Es muß aber doch gelingen, den Bau endlich in Angriff zu nehmen. Gewiß wird der Ausschuß für den Bau dieser Bahn und unser Abgeordnete im Landtage nicht ruhen, che die Erfüllung dieses eine Lebensfrage bildenden Verlangens erreicht ist. Am 15. September fand in Lentschach eine neuerliche Versammlung der an diesem Bahnbaue interessierten Bevölkerung statt, welche die Erbauung der Bahn nachdrücklich forderte. Unsere zahlreichen Vereine haben im abgelanfenen Jahre auch wieder fleißig gearbeitet, um das ihnen gesteckte Ziel zu erreichen. Wir nennen zuerst die Filiale Marburg } der steierm. Landwirtschaftsgesellschaft, die unter ihrem verdienstvollen Obmanne Inspektor Binder und im Vereine mit dem Landwirtschaftlichen Vereine Rotwein eine eifrige Tätigkeit zur Hebung der Landwirtschaft entwickelte. Vorträge in Versammlungen, Veranstaltung und Beschickung von Ausstellungen usw. förderten die Zwecke beider Vereinigungen. Mit Bedauern wurde daher die Kunde vernommen, daß Inspektor Binder Marburg verlasse und die Obmannstelle der Filiale zurücklegc. Die Neuwahl stellte Herrn Eugen Pilz auf diesen Platz, der sein bestes Wissen und Können diesem Verein zu widmen versprach. Obwohl nicht Landwirt von Haus aus, ist es ihm durch ein seltenes Geschick gelungen, sich als Landwirt in kurzer Zeit einen Namen und sein Geschäft zu einem von der Konkurrenz gefürchteten zu machen. Mit seiner Wahl zum neuen Filialvvrstande hatte die Filiale einen glücklichen Griff gemacht. Ein Bankett int Saale „zur Stadt Wien" am 27. Juli galt dem Abschiede Binders, der nach Klagenfurt übersiedelte. Herr Inspektor Binder bleibt in freundlicher Erinnerung auch in der Gemeinde Leitersberg, wo er seinen Wohnsitz hatte und im Gemeindeausschusse sowie Ortsschulrate gleichfalls eifrig tätig war. Der älteste der Vereine, der Marbnrger Schützenverein, eröffncte sein diesjähriges Schießen im April. Oberschützenmeister Rupprich legte dies Amt zurück. An seine Stelle trat Herr Bernhard d. I. Das älteste Mitglied des Schützenvereincs, Exzellenz FML. von Ncmethh feierte das 80. Gebnrtsfest. — Eine zweite Schützengescllschaft in unserer Stadt, die sich „schwarze Ktigel" nennt, unternahm im Juni einen Ausflug nach Wolfsberg, der den Teilnehmern in angenehmer Erinnerung bleibt. Der Marbnrger Münnergesangverein konnte im 61. Vereinsjahre wieder manche Erfolge in seiner Chronik verzeichnen. — Ein Prciswettsingen der Quartette am Beginne des Vereinsjahres — das Konzert im Dezember — Silvcsterfeier int Kasino-saalc — den „Rehchstag in Worms" mit 1. Februar in sämtlichen Kasinorünme» — die prächtige Süngcrfahrt nach Eisenkappel am 20. und 30. Juni — ein Picknick im Garten der Versuchsanstalt am 7. Juli — die Faschings-, Frübjahrs-nnd die Sommer-Liedertafel, mit welcher das Vereinsjahr schloß. Zur Feier der silbernen Hochzeit seines verdienten Chor-meisters Rudolf Wagner und des langjährigen Mitgliedes Gottfried Ketz brachte der Verein denselben je ein Ständchen. Beim 7. deutschen Sängerbnndesfeste in Breslau (Juli) war der Verein ebenfalls vertreten und wurde unserem weit über die Grenzen der engeren Heimat durch seine Tonschöpfnngen bekannten Meister Rudolf Wagner von der Bnndesleitung eine Ehrengabe zucrkannt. Einen besonders schätzenswerten Besuch wird der Verein 1908 in Marburg begrüßen können. Der Mainzer Mannergesangverein kommt nach Marburg und wird hier gewiß gleich sangesfreundlich ausgenommen werden, wie unsere Sängerschar in Mainz. Die Südbahn-Liedertafel veranstaltete neben ihren satzungsmäßigen Darbietungen einen Bauernball im Kreuzhofc und einen Ausflug nach Radkersburg am 9. Juni, an dem sich auch Nichtmitglieder beteiligen konnten. Die Sommer-Liedertafel fand in Verbindung mit einem Sommerfeste „in der Brühl" statt. Bei verschiedenen nationalen Veranstaltungen wirkte die Südbahn-Liedertafel auch in ihrem 42. Vereinsjahre bereitwilligst mit. — In der Generalversammlung am 12. Jänner legte der Vorstand Herr Dolinschek wegen Kränklichkeit sein Amt nieder. Nun wurde Herr Josef Bühl zum Vorstand und Herr Franz Mikesch zum Stellvertreter gewählt. Der Philharmonische Verein schloß mit einer öffentlichen Aufführung am 7. Juli im Burgsaale das 26. Jahr seines Bestehens. Von den Vereinskonzerten ist besonders das vierte am 14. Juni bemerkenswert, es wurde nämlich Max Bruchs „das Lied von der Glocke" unter Mitwirkung von Kunstfreunden zur gelungenen Wiedergabe gebracht. Das zweite Konzert dirigierte Herr Musikdirektor Hans Rosensteiner, Graz. Die Musikschule des Vereines erbrachte durch Schülerausführungen den Beweis der erzielten guten Erfolge. — Im Laufe des Jahres schied Herr Finanzrat Furreg wegen Übersiedlung nach Graz aus der Vereinsleitung, welcher er durch längere Jahre angehörte. — Als Musikdirektor gewann der Verein Herrn Alfred Klietmann aus Quedlinburg, welcher sein Amt mit dem Schulbeginn 1907 antrat. Der Gewerbeverein und der deutsche Handwerkerverein waren im Interesse ihrer Mitglieder tätig. Der letztere veranstaltete die gelungeneLehrlingsarbeiten-Ausstellung im Oktober, dann mehrere Versammlungen mit Vorträgen und einen Ausflug nach Gleisdorf zur Besichtigung der dort im August 1907 stattqefundenen Handwerker-Ausstellung. Hier wollen wir auch der Auszeichnungen gedenken, welche Marburger Geschäftsleuten zuteil wurden. Es erhielten die goldene Medaille mit Ehrendiplom auf der letzten Wiener Frühjahrsausstellung: Herr Emerich Müller, Herrenkleidergeschäft (gegründet 1836) und der Büchsenmacher Herr Ferdinand Steinecker. Auf der Ausstellung zu Ried wurde dieselbe Auszeichnung dem Tischlermeister Herrn Anton Saloker verliehen. Der Theater- und Kasinoverein bot seinen Mitgliedern wieder manche hübsche Unterhaltung. Es gab u. a. einen Kabarettabend, ein Maskenfest unter dem Titel „Karneval in Venedig", ein Konzert der Regimentsmusik Nr. 7 aus Graz. Im großen Kasinosaale fanden mehrere Künstlerkonzerte statt u. zw. im November Dr.Ferry Lulek, tin März Willy Schweyda, im April Alois Pennarini. Im Theater wurden durch Umbau' Balkonsitze geschaffen und damit mehr Platz für Besucher gewonnen. Am 25. März! schloß die Direktion Richter ihre 3jährige! Tätigkeit in Marburg. Die Leitung des! Theaters wurde für die nächsten Jahre Direktor Karl Door übertragen, der als Direktor des Theaters in Ischl (wo Se. Majestät ihn besonders auszeichnete) und! als Regisseur in Wien sich als vorzüg-i licher Leiter erwies. Im Dezember fand eine Dilettanten-Vorstellung für geladene Gäste statt. Dieselbe wurden vom Oberlandesgerichtsrat i. R. Dr. Gottscheber veranstaltet und der Ertrag den Unter-! stützungsvereinen der hiesigen Mittelschulen gewidmet. Im April gaben zu Gunsten der Studentenküche die Hochschüler Marburg?' zwei Vorstellungen im Theater, wobei Fulda's „Jugendfreunde" zur Aufführung kam. Im Mai spielte das Ibsen-Theater (Marie Rehoff) an drei Abenden. Durch die Herstellung des Weges zum Kalvarienberge ist der Stadtverschönerungs-! verein einem Wunsche vieler Spaziergänger entgegengekommen und ist jetzt ein Gang auf denselben nicht allein wegen des schönem Ausblickes auf die Stadt, sondern auch wegen der netten Anlagen recht lohnend. I Auf bent Kalvarienberge gedenken wir auch des unter bent Namen „ ©elfter« Häuschen" bekannten Weingarthäuschens unterhalb der Kirche, welches Heuer abgetragen wurde. Bon deinselben wird nur berichtet, daß dort früher öfter frohe nächtliche Gelage vom seinerzeitigen Besitzer veranstaltet wurden, welche Anlaß gegeben haben mögen, daß benachbarte Winzer an Geisterspuk glaubten. Später blieb das nette Häuschen unbenutzt und verfiel, so daß es wohl den Anschein ermccfcit konnte, es müsse etwas besonderes geschehen sein, daß es so ganz unbenützt stehen blieb. > Möge dem Marburger Stadtver-' schönerungsvereine, der die Anlagen zu erhalten hat, im Winter den Eissport fördert und im Parke in den Sommermonaten Promenadekonzerte veranstaltet, der Dank für feine Bemühungen durch zahlreiche Beitritte von Mitgliedern erstattet werden, damit er auch weiterhin erfolgreich zu schassen vermöge. Auch der Verschönerungsverein für die Magdalenenvorstadt hat die erst kurze Zeit seines Bestandes durch Errichtung von Anlagen u. s. w. bestens attsgenützt, wofür ihm alle Anerkennung gebührt. Der Zweig Marburg des Allgem. Sprachvereines kann auf eine zwanzigjährige ersprießliche Tätigkeit zurückblicken und hat in diesen Jahren ansehnliche Unterstützungen verschiedenen Schulen, Anstalten u. s. w. gewährt. Die in den Wintermonaten im Kasino stattfindenden Versammlungen boten stets anregende Vorträge, gesangliche und musikalische Darbietungen. Obmann dieses Vereines ist. Herr kais. Rat Dr. Artur Mally. Die Marburger Ortsgruppen der nationalen Schutzvereine entwickelten eine rege Tätigkeit. Der deutsche Schulverein veranstaltete am 5. Mai eine „Frühjahrsmesse" int Kasino. Die Südmark-Frauen- und Mädchenortsgruppe verdient Dank für abermalige Ermöglichung von öffentlichen Vorträgen, welche im Kasino abgehalten wurden. Die Sonnwendfeier, veranstaltet , von der Männer-Ortsgruppe der Südmark, wurde heuer am 22. Juni in Herrn Pukls Gastwirtschaft in Roßweiu abgehalten. Die Hauptversammlung des Vereines „Südmark" tagte am 7. und 8. September in Marburg. Zu Ehren der vielen anwesenden Örtsgruppenvertreter fand am 8. September ein großes Fest im städtischen Volksgarten statt; die Stadt war beflaggt. Am 9. besuchten viele Teilnehmer der Hauptversammlung den Südmarkhof in St. Egydi, wo ein Frühschoppen bereitet war. In Brunndorf wurde der Verein zur Uuterstützung der deutschen Volksschule in eineOrtsgruppe des deutschen Schulvereines umgewandelt. In Gams erfolgte die Gründung einer solchen Ortsgruppe am 17. Februar. An allen hiesigen und den nationalen Veranstaltungen in der Umgebung nahm der Verband deutscher Hochschüler Marburgs stets regen Anteil. Die Freiwillige Feuerwehr hatte im vergangenen Jahre manche harte Arbeit zu leisten. Größere Brände, so in Wind.-Feistritz, Stationsgebäude, Ölfabrik in Kranichsfeld, in Zellnitz, in Drasendorf, in Zwettendvrf, in Marburg am 2. Februar ein Brand in der Triesterstraße, am 18. Juni Kellerfeuer auf dem Hauptplatze u. a. zeigten, daß unsere wackere Wehr stets bereit ist, Hilfe zu bringen. Die Hauptversammlung fand am 18. Jänner statt. Die Weihnachtsfeier bot sehr gelungene Vorführungen. Die freit». Feuerwehr, welche eine Rettungsabteilung aufstellen möchte, ist nun bestrebt, die Kosten für eilten Rettungwagen aufzubringen; zu diesem Zwecke wirkte sie auch beim großen Feste am 29. und 30. Juni int Kadettenschulparke mit, dessen Reinertrag zum Teil ihr für einen Rettungswagen zufloß. Es ist nur zu begrüßen, daß nun auch für raschere Hilfe bei den mancherlei lln-glücksfällen gesorgt werden soll. Möge die Errichtung der Rettungsabteilung durch unsere wackere Wehr recht bald möglich sein. Die Bibliothek der Wehr, welche den Wache habenden Wehrmännern zur Verfügung steht, wurde durch gütige Spenden vermehrt und nimmt solche Bücherspenden die Wehrleitung stets mit Dank entgegen. Neben der Weihnachtsfeier, bei welcher auch turnerische Vorführungen geboten wurden, veranstaltete der Marburgcr Turnverein am 26. Mai ein großes Schauturnen in der städtischen Turnhalle. Zahlreiche Gäste füllten die Räume und spendeten reichen Beifall. Beiin großen Parkfeste am 29. und 30. Juni wirkten Mitglieder des Vereines mit und im August unternahm der Verein eine „Schnitzeljagd" gegen Kötsch in Verbindung mit einem „Staffet-lausen". Der Turnverein „Jahn" forderte die Turnsache durch verschiedene Ausflüge, nahm am Turncrfeste in Pettau teil, wirkte bei mehreren Veranstaltungen mit und war auch beini Turnerbundcsfest in Innsbruck vertreten. Sonnwend-- und Jul-feier des „Jahn" seien gleichfalls erwähnt. Der Verein zur Unterstützung armer Volksschulkinder wird hier auch wieder in Erinnerung gebracht. Mögen ihm jene Mittel zufließen, deren er zur Erfüllung seines menschensteundlichen Zweckes bedarf. Der Vorstand Herr Moritz Geißler, welcher dem Vereine durch mehr als 30 Jahre angehörte, zog von Marburg nach Graz. An seiner Stelle wurde Herr Direktor Franz Pfeifer gewählt. Der Verein beteilte im letzten Jahr 224 Kinder mit Schuhen. Der Unterstützungsverein für entlassene Sträflinge ist seiner humanen Ausgabe im abgelausenen Jahre wieder nach Kräften nachgekommcn, wieder ausführliche Bericht des Vorstandes zeigt. Auch die Zahl der unterstützenden Mitglieder mehrte sich. Das Wirken dieses Vereines verdient die Anerkennung und den Dank aller Menschenfreunde, was durch zahlreiche Beitritte von unterstützenden Mitgliedern am besten zum Ausdrucke käme. Wie in der Tätigkeit der Vereine, so spiegelt sich auch das öffentliche Leben in den Gerichtssälen. Unser Kreisgericht hatte wieder über einige Mörder zu urteilen. Die zahlreichen Fülle von Totschlägen und schweren körperlichen Beschädigungen zeigen ein recht trübes, beklagenswertes Kulturbild und es scheint nur natürlich, wenn manche Stimmen lallt werden gegen die humane Behandlung dieser Verbrecher. Aber selbst Galgen und Rad haben einst nicht vermocht, Räuber lind Mörder abzuschrecken. Nur Schule und Erziehung sowie soziale Fürsorge können die Zahl der Verbrechen mindern. — Am 1. August begann der erste weibliche Gefangcnauf-seher, Frl. Fanny Kroschl, ihre Tätigkeit beim hiesigen Kreisgerichte. Die zunehmende Teuerung aller Lebens-> bedürfnisse führte auch in Marburg zm Gründung eines Wirtschaftsverbandes, welcher Heuer ins Leben trat. Eine Versammlung von Frauen unb Mädchen, welche am 1. Juni im Turn- > fnatc der Landcs-Lchrerinnen-Bildungs-, anstatt tagte und in welcher der Ches-redaktcur der „Tagespost" Herr Dr. Sneli über Ziele und Erfolge derFrauenbet.vcgung! sprach und Fräulein Birnbacher aus Grazj über die Tätigkeit des dortigen Vereines! der arbeitenden Frauen berichtete, regte auch in Marburg zur Gründung einer solchen Vereinigung an. Unsere Lehranstalten schlossen das letzte Schuljahr schon am 6. Juli. Am Gymnasium machten heuer 48 Schüler die Maturitätsprüfung. Das nächste Schuljahr ist das 150. seines Bestehens. Herrn Realschuldirektor Gustav Kuobloch, welcher mit Ende des Schuljahres in den Ruhe-^ stand trat, wurde am 5. Juli zu seinem Abschiede eine hübsche Ehrung bereitet: Die Schüler der Anstalt zogen mit, Lampions, begleitet von der Werkstättcn-Musikkapelle, vom Rathausplatze zum Anstaltsgebäude, wo Gesang und Ansprachen mit Vorträgen der Musikkapelle wechselten und der Gefeierte für die Kundgebung dankte. Viele Hunderte der Stadtbewohner hatten sich zu dieser Feier eingefunden und dadurch ihrer Wertschätzung für den scheidenden Direktor und dir blühende Anstalt Ausdruck gegeben. Es boten die vielen Lampions ein ungemein fesselndes Bild und lautlose Stille herrschte, während die Kapelle das „Gaudeamus' spielte. — Wir wünschen, daß es bem allverehrten Herrn Direktor, der durch biti Verleihung des Titels und Charakters/ eines Regierungsrates besonders aus! gezeichnet wurde, noch lange gegönnt sein möge, sich des Lebens in Ruhe zu freuen! An seine Stelle wurde Prof. Robert Bittner aus Wien berufen. Direktor Bittner ist den Marburgcrn kein Fremder; bereits in den Jahren 1895 bis 1899 wirkte er an der Staatsrealschnlc als Professor, und er genießt nicht nur als Lehrer, sondern auch als Mensch infolge seines liebenswürdigen Wesens die größte Wertschätzung und Hochachtung. Die k. k. Lehrerbildungsanstalt nahm von ihren bisherigen Schulräumen mit der letzten Maturitätsprüfung Abschied. Das mit den besten Einrichtungen aus-gestattetc neue Haus wurde mit Beginn des Schuljahres bezogen. — Die Eröffnung wurde am 22. September durch ein be-solideres Fest gefeiert. Die Haushaltungs- und Fortbildungsschule beschloß das Schuljahr wieder mit einer reichhaltigen Ausstellung der Arbeiten. Das neue Haus für diese so wichtige Anstalt, mit welcher das deutsche Töchtcr-heim verbunden ist, lvurdc mit Beginn des Schuljahres vollendet und bezogen. Näheres über dieses Heim enthält der vorhergehende Aufsatz. Dem Stadtschulratssekretär Herrn Joh. Steiner wlirde für sein langjähriges Wirken im Interesse der Hciushaltnngsschule eine besondere Ehrung seitens des Aufsichts-rates, des Lehrkörpers und der Schülerinnen bereitet. An der Mädchen-Bürgerschule wurde der Jahresschluß durch eine besondere Veranstaltung gefeiert. Es kam ein vom Direktor der Schule Herrn Josef Riedler verfaßtes Märchen „Rungold, dicWaldfce" zur Aufführung, welches unser rühmlichst bekannter Tonmeister Herr Rudolf Wagner in Musik gesetzt hatte. Dem Verfasser wurde ein Lorbeerkranz überreicht; bem Tondichter widmeten die Schülerinnen für die hübschen Lieder einen duftigen Rosenstrauß. Herr Bürgermeister Dr. Schmiderer dankte im Namen der Anwesenden dem Lehrkörper und bem Leiter. Zur Nachahmung wollen lvir auch erwähnen, daß sechs Mädchen Anweisungen ans Geld- beträge erhielten, die ein ungenannter Schulfreund gespendet hatte. Die kaufmännische Fortbildungsschule beschloß heuer das 31. Schuljahr. Au der Landes-Obst- und Weinbauschule fand die Jahresschlußfeier zum erstenmale int neuen Anstaltsgebäude statt. Ein neues Knabenvolksschulgebäude für die Kärntnervorstadt geht nun seiner Vollendung entgegen. Es steht ans dein kleinen Exerzierplatz nächst dem Stadtfriedhofe, welcher in absehbarer Zeit doch wird verlegt werden müssen. Die zunehmende Teuerung fast aller Lebensbedürfnisse wird schon recht schwer von jenen Bevölkerungskreisen empfunden, die ihre Einnahmen nicht erhöhen können. Diese Teuerung hat auch manche Berufs-ständc gezwungen, auf Besserung ihrer Lage bedacht zu sein. Aber diese Mittel bringen nur wenig Abhilfe, steigen doch zugleich wieder die Preise und machen eine wirkliche Erleichterung unmöglich. Selbst der Staat hat z. B. durch Erhöhung der Postgebühren, welche im Jänner in Wirksamkeit traten, eine für manchen Geschäftsmann fühlbare Belastung eintreten lassen. Auch diese allgemeinen Preisstcigerniigen sind eine soziale Frage, deren Lösung Aufgabe der berufenen Kreise sein soll. Die Südbahn hatte im letzten Jahre wieder mehrere schwere Unfälle zu verzeichnen, wobei auch Menschcnlebe» zum Opfer sielen, so in Spielfeld am 6. August der Heizer Ziesel, ivelcher in Marburg bestattet wurde. Der Maschinführer Wcith erlitt schwere Verletzungen, an denen er wohl für die ganze Lebenszeit zu leiden haben wird. Man sollte ein solches Unglück als ganz unmöglich halten, da ja die Bahn für einen fahrplanmäßigen Zug leicht freigehalten werden könnte. Das „Eile mit Weile" soll auch hier gelten. — Dem zum Oberinspektor ernannten Werkstüttenchef, JngenieurKamillo Walenta brachte die Südbahn-Liedertafel mit der Werkstüttenkapelle am 3. Juli ein Ständchen mit Fackelzug. — Dem Bahnamtsdiencr Terschowetz ivnrde anläßlich der Vollendung seiner 50jährigen Dienstzeit eine Ehrung bereitet. — Durch den Tod verloren die „Eisenbahner" manchen Berufsgenossen sowohl von den Werkstätten, wie vom Maschinen- und Zugsbegleitungspersonale, sowie aus dem Kreise ihrer Frauen und Kinder. Einer der ältesten Lokomotivführer des Ruhestandes, Franz Schusteritsch schied im Jänner, 84 Jahre alt, aus dem Leben. — Im Februar kehrten die beim Zusammenstöße in Krumpendorf (Sept. 1906) verunglückten, im Spitale zu Klagenfurt in Pflege gewesenen Maschin-führer Honka und Heizer Kramer als Krüppel nach Marburg zurück. Sie wurden von ihren Angehörigen und zahlreichen Freunden nachhause geleitet. — Im März veranstaltete der Maschinführerklub einen gelungenen Familienabend im Kreuzhofe. — Die allgemeine Teuerung veranlaßte auch die Südbahn-Angestellten, Schritte zur Besserung ihrer materiellen Lage zu tun. So fanden auch in Marburg mehrere Versammlungen statt, welche zeigten, daß in dieser Frage ein einiges Vorgehen herrsche und so steht wohl zu erwarten, daß es nicht zur „passiven Resistenz", sondern zur Befriedigung der gewiß berechtigten Wünsche des gesamten Personales kommen werde. — Heuer waren seit der Eröffnung der Bahn von Wien bis Triest fünfzig Jahre verflossen. Das hiesige Bataillon des heimischen Jnf.-Reg. Nr. 47 feierte am 23. März den Jahrestag der Schlacht von Novarra, an welcher dieses Regiment rühmlich teilgenommen. Ein Gottesdienst in der Franziskaner-Pfarrkirche wurde gehalten und beim Denkmale für die gefallenen 47er auf dem Kalvarienberge ein Kranz niedcrgelegt. — Am 18. August, einem Sonntage, wurden 30 Zöglinge der Marburger Kadettenschule ausgemustert und als Offiziersstellvertreter verschiedenen Regimentern zugeteilt. — Wie immer feierte auch diesmal der I. Marburger Militärveteranenverein „Erzherzog Friedrich" das Geburtsfest des Kaisers. Der Verein nahm an der Feldmesse im Parke der Kadettenschule teil und veranstaltete am Nachmittage im Volksgarten ein Kaiserfest. Die Franziskaner-Pfarrkirche wurde vom Papste im Jänner zur Basilika erhoben. Eine Beleuchtung der Türme und ein Kreuz aus elektrischem Lichte, welches in dieser Kirche Angeführt ist, gab Kunde von dem Ereignisse. An dem früheren bescheidenen Kirchlein wirkte bis zur Übernahme durch die Franziskaner der Pfarrer Franz Lorcntschitsch, an den sich wohl ältere Bewohner noch erinnern; er kam von hier nach Kleinsonntag. Im Alter von 86 Jahren starb er im Juli 1907 zu Radkersburg, wo er im Ruhestände lebte. — Der ins. Propst von Pettau, Josef Fleck, ein in den 60er Jahren in Marburg sehr beliebter Priester, feierte im Juli das goldene Priesterjubiläum, zu welchem ihm zahlreiche Glückwünsche zukamen. Zum Domdechant des Kapitels von Lavant wurde Domherr Dr. Johann Mlakar ernannt, der gleichfalls zu den beliebteren Priestern gehört. — Dem Pfarrer Ottokar Kernstock, einem Sohne Marburgs und wackeren deutschen Priester und Poeten, Pfarrer in Festenburg, wurden aus Anlaß seines 60. Geburtsfestes manche Ehrungen bereitet. Ein reges Leben entwickelte sich in der evangelischen Gemeinde Marburg. Im März wurden Lichtbilder aus dem Leben Jesu an mehreren Abenden vorgeführt. Im April ließ sich das weitberühmte Kirchenquartett Bruno Rüthig (Leipzig) in einem Kirchenkonzerte hören. Eine Diakonissin wurde für die Gemeinde gewonnen. Am 25. August fand der zweite Berggottesdienst auf dem Bacher statt. Der Vikar Viktor Pommer in Mahrenberg wurde bestätigt und im Februar in sein Amt eingesetzt. In Radkersburg wurde eine besondere Pfarre begründet und der erste Pfarrer Heinrich Goschenhofer, ein Sohn des enter. Marburger Pfarrers Josef Goschenhofer, am 30. Mai eingeführt. Im August tagte die 4.Hauptversammlung des dentsch-evang. Bundes für die Ostmark in Marburg, aus welchem Anlasse auch ein Fnmilicnabend bei Götz stattsand. Ein schönes Familienfest tonnte Leder-sabrikant Herr Anton Badl am 22. Febrtiar begehen: die goldene Hochzeit. Durch mehrere hochherzige Widmungen aus diesem Anlasse hat sich das Jubelpaar ein ehrendes Denkmal gesetzt. Den Armen von Marburg wurden 12.000, jenen der Gemeinde Kartschowin 4000, der freitu. Feuerwehr Marburg 2000 Kronen gespendet. Die Bewohner des städt. Bürger-versorgungshauses erhielten am Festtage je 3 Kronen. Dem Jubelpaare wurden zahlreiche Gratulationen dargebracht. Die Feuerwehr dankte für die ihr gewordene Spende am 2. März mit einem Fackelzuge zu Badls Besitzung in Kartschowin. — Auch der seither verstorbene Private Alois j Heu konnte mit seiner Gattin dieses Jubelfest begehen. Ebenso der Hausbesitzer Stefan Hosmann in Brunndorf und dessen Gattin, eine geborene Stanzer, und mit ihnen zugleich feierte deren Sohn Alois mit seiner Frau die silberne Hochzeit. Den 25. Jahrestag ihres Ehelebens feierten in allerStilleevang.PsarrerJos. Goschenhofer, denen durch den im Dezember in Wien erfolgten Tod ihres hoffnungsvollen Sohnes Robert, der im 22. Lebensjahre starb und in Marburg bestattet wurde, schweres Leid bereitet worden war. Daß auch viele Hochzeiten gefeiert wurden, brauchen wir nicht besonders zu erwähnen; zum Nennen aller Namen fehlt hier wohl der Raum. Eine Trauung »ahm in seiner Hauskapelle Fürstbischof Napotnik vor: Olga Gräfin Ferraris-Ochieppo mit Oskar Freiherr» v. Warsberg. \ Eine andere silberne Feier beging der ( Stadtgärtner Herr Ignaz Widgay: er vollendete das fünfundzwanzigste Jahr seiner Tätigkeit als solcher. Dem Ädvokatursbeamten Herrn Alois Weltzebach wurde für seine vierzigjährige Tätigkeit in einer Kanzlei die Ehrenmedaille verliehen. Mit Oktober eröffnete das Panorama International hier eine ständige Filiale und haben wir nun auch in Marburg Gelegenheit, die jede Woche wechselnden hübschen Bilderreihen zu besichtigen. Am 1. Jänner begann die Marburger Molkerei ihren Betrieb im eigenen Hause in der Tegetthoffstraße Nr. 63. i Am 1. Februar wurde in der Dom-' kirche eine Kindesleiche gefunden. Die Nachforschungen nach der unnatürlichen Mutter führten zur Entdeckung eines zweiten Kindesmordes! Erschreckende Bilder ! Auch diese Fälle konnten durch weise Gesetze vermindert werden. Am 7. März fand im Spielfelder Pulverwerke eine Explosion statt, der zwei Menschen, die Arbeiter Polz und Karner, zum Opfer fielen. Am 17. März überreichte eine Ab- ordnung der Gemeinde Kötsch dem von dort scheidenden Oberlehrer Josef Leskovar das Diplom als Ehrenbürger dieser Gemeinde. Leskovar war über 16 Jahre als Oberlehrer in Kötsch tätig und nahm regen Anteil an der Gründung und Leitung der Raiffeisenkasse, sowie der Kötscher Molkerei. Am 21. März hielt der Musenmverein (Obmann Dr. Amand Rak) seine Hauptversammlung ab. Das Museum befindet sich in der Elisabethstraßc Nr. 16 und ist an Sonntagen von 10—12 Uhr geöffnet. Am 16. März schloß die Suppenanstalt für die Leitersberger Schule ihre Tätigkeit während der Wintermonate. Um dieses wohltätige Werk machte sich besonders Frau Baronin Twickel hochverdient und wird die kinderfrenndliche Dame gewiß auch im nächsten Winter sich dieser edlen Sache widmen. Am 25. Mai trafen auf einer Prüsnngs-sahrt Automobile von Klagensurt hier ein und fuhren nach kurzer Rast gegen Graz weiter. — Von Graz bis Marburg und zurück gab es am 11. August ein Zuverlässigkeitsfahren für Motore. — Automobile und Motorräder verkehren jetzt recht zahlvcich. — Wären die Mauten nicht aufgehoben worden, so hätten die Einnahmen derselben sich durch diesen Verkehr sehr leicht bedeutend erhöht. Am 19. Juni wurden durch die Gärt-nerssrau Saspan in der Poberschstraße vier Kinder vom Tode durch Ersticken gerettet. Die Kleinen waren im versperrten Zimmer allein gelassen worden. — Der Realschüler Anton Koser rettete mit eigener Lebensgefahr den Kameraden Hubert Golob vom Tode des Ertrinkens. Der Marburger Trcibrennverein hat durch die Veranstaltung des großen Parkfestes am 29. und 30. Juni auch den mitbeteiligten Vereinen und der Heilanstalt in Hörgas zu einem beträchtlichen Anteile am Reingewinne verholfen. Am 29. und 30. Juni tagten Vertreter des Bundes deutscher Arbeiter „Germania" in Marburg. Der hiesige Verband „Drauwacht" errichtete eine kostenlose Stellenvermittlung, welche am 1. August ihre Tätigkeit im Hotel „Alte Bicrquelle" begann. Anfangs Juli drohte ein Ansstand der Maurer, doch kam es bald zu einem Ausgleiche. Am 7. Juli gab es mehrere hübsche Feste: Das Gutenbergfest bei Götz, das Sommerfest im Kreuzhof zu Gunsten des Kindergartens und der Schule in Brunndorf und ein Fest der katholischen Arbeiter im Puntigamer Bierhause. Der Verein der Liebhaber - Photographen unternahm einen Ausflug nach Maria-Wüste. In Unterdrauburg fanden sich viele Gäste zum Schul- und Turnvereinsfeste am gleichen Tage zusammen. Die Abiturienten der Staatsrealschule 1897 veranstalteten am 7. Juli zur Erinnerung an die vor zehn Jahren bestandene Matura eine Zusammenkunft in Marburg. Am Bankette im Hotel Meran nahmen auch Dir. Knobloch, die Prof. Schulrat von Britto, Bieber und Hesse teil. Am 8. August stürzte beim Schulhausbaue ein Gesimsstück ein, wobei der Maurer Karl Senekowitsch getötet und zwei andere dort Beschäftigte schwer beschädigt wurden. Am 12. August weilten Zöglinge der Wiener Knabenhorte hier; es gab ein Konzert in der Gambrinushallc. Das Nachtlager boten Zelte im Volksgartcn. An, 13. früh fuhren sie wieder heimwärts. Am 21. August wurde dem Gemeindevorsteher von Gradischka, Herrn Thomas Kramberger, das ihm vom Kaiser verliehene goldene Verdieustkrcuz in den Amtsräumen der Bezirkshauptmannschaft überreicht und abends fand aus diesem Anlässe im Hotel Stadt Wien ein Festessen statt, wobei die Verdienste des Ausgezeichneten von mehreren Rednern gewürdigt wurden. Eine hübsche Erinnerungsseier begingen am 3. September auch die Maturanten des Jahres 1882 der k. k. Lehrerbildungsanstalt Marburg in der Gambrinushalle. In Hl. Dreifaltigkeit wurde eine Sauerwasserquelle erschlossen, welche nach der Analyse ein dem Preblancr ähnliches Wasser liefert. Der Besitzer des Brunnens, Herr Franz Schütz, ließ denselben entsprechend Herrichten und wurde die Eröffnung durch ein vom Besitzer veranstaltetes Volksfest am 14. Juli gefeiert. Das Wasser dieses Brunnens, welchem Herr Schütz den Namen Hl. Dreifaltigkeitsquelle gab, wird bald recht beliebt werden. * * * Unter den Verstorbenen des vergangenen Jahres finden wir wieder gar manchen Bekannten und seien daher aus der Totenliste einige Namen hier verzeichnet. Im Oktober 1906: Der Husarenrittmeister i. N. v. Bajda, 57 I. alt. Marie Erhärt geb. Quandest, Witwe des Hofbüchsenmachers Johann Erhärt, 711. November: Johann Rotter, Privatbeamter, 29 I., von ihm erschien ein Band Gedichte. Im Dezember: Hauptmann Viktor v. Radies, 40 I. Theresia Modrinjak, Hausbesitzerin, Med. Dr.-Witwe, 67 I. Franz P- Holasek, gern. Kaufmann, 58 I.; er besaß das Spezereiwarengeschäft im Rathause von 1878 — 1901, in welchem Jahre er es wegen Kränklichkeit an Herrn Sirk verkaufte. Der allgemein hochgeschätzte Bürger Paul Kämmerer, 86 I. alt. Die Südbahningenieurswitwe und Hausbesitzerin Pauline Swoboda, 70 I., nach fast zehnjährigem Leiden. Christine Hallecker geb. Sorglechner, 56 I. — In Graz starb der k. k. Bezirksrichter i. R. Josef Janschitz, 88 I., ein Bruder des 1882 hier verstorbenen Buchdruckereibesitzers Eduard Janschitz. — In Wien Heinrich Waschnitius, 76 I. Er war 1887—1894 Stadtratskommissär in Marburg, welche Stellung er infolge Lähmung aufgeben mußte. Georg Seuscheg, Besitzer in Johannisberg, 55 I., er hinterließ 8 Söhne und 1 Tochter. Franz Janujch, Gemeindevorsteher in Gegenthal, 50 I. Vinzenz Novak, Holzhändler und Realitätenbesitzer in St. Lorenzen ob Marburg, 69 I. In Fresen die 20 I. alte Tochter Marie des Großgrundbesitzers und Holzhändlers Andreas Wesonig; mit ihr verloren die Eltern ihr letztes Kind, der Sohn Anton starb 22 I. alt im Juni 1905. Im Jänner 1907 starben im hiesigen Krankenhanse Marie Tkaletz, Kleiderhündlersgattin, 35 I. und Marie Letonia, Schneidermeistersgattin, 47 I. — Am 7. Jänner verschied die kais. Rats- und Notarswitwe Johanna Mulls geb. Albensberg. Die Verblichene, welche im Vaterhause am Haupt- I platze starb, bestimmte, daß das ihr gehörige Haus Nr. 21 der Kärntnerstrasie als „Mullo-Mosersches Stiftungshaus" eine Stiftung bilde, aus welcher an ihrem und ihrer 1904 infolge eines Sturzes im Wcingarthause verschiedenen Schwester Todestage jeder Bürgerspitalspfründner 10 Kronen erhalten soll; reicht der Ertrag des Jahres nicht aus, wird die Gabe verringert; ein allfälliger Uberschuß fällt dein Bürgerspitalsfonde zu. Das Haus darf nicht belastet und soll stehen bleiben. Ober dem Haustore soll eine Stcintafel die Inschrift „Mullo-Moserschcs Stiftnngshaus" tragen. Der Bürgermeister widmete der hochherzigen Stifterin in der Gemeinderatssitzung vom 9. Jänner einen warmen Nachruf. Während der Sitzung fand das Leichenbegängnis statt, an welchem drei Mitglieder der Stadtvertretnng teil» nahmen. Durch diese Widmung hat sich Frau Mulls-Albensberg ein dauerndes dankbares Gedenken in ihrer Vaterstadt gesichert. — In Faal starb die Großgrundbesitzerswitwe Anna Kormann geb. Pachernegg, 77 I. alt. In Wind.-Feistritz der Private Jakob Strablegg, 74 I., er war Mitgründer der dortigen Freiw. Feuerwehr. Am 27. Jänner starb in Pickerndorf Dr. Othiuar Reiser, em. Hof- und Gerichtsadvokat und Ritter des Franz Joses-Ordens. Geboren zu Marburg 1830 als Sohn des Dr. Othmar Reiser, gew. Bürgermeister, besuchte er die Schulen der Vaterstadt und studierte in Graz. 1854 erfolgte seine Promotion zum Dr. der Rechte. Hierauf trat Dr. Reiser als Konzipient in die Kanzlei des Dr. Zelinka in Wien ein und eröffnete dort 1860 eine eigene Kanzlei. Er übernahm die Anwaltschaft der ersten österr. Sparkasse, welche er bis zur Rücklegung seiner Advokatur 1904 führte. Seine Besitzungen in Pickerndorf waren ihm ein Lieblingsaufenthalt im Sommer. Durch Errichtung der deutschen Schule in Pickerndorf und durch seine sonstige Tätigkeit für das allgemeine Wohl hat er sich um den freundlichen Ort große Verdienste erworben, für welche die Gemeinde durch seine Ernennung zum Ehrenbürger dankte und welche ihm dort ein unvergängliches dankbares Gedenken sichern. Auch Marburg ist ihm in mehrfacher Hinsicht verpflichtet; die Denkmale in unserem Stadtparke: Kaiser Josef II. und Prinz Johann, sind seine Stiftung. Die Stadtgemcinde ernannte ihn gleichfalls znm Ehrenbürger. Er war auch ein Ehrenmitglied des Marburger Männergesangvereines und des Philharmonischen Vereines. Im Februar: Dr. Karl Rogozinsky, k. k. Gerichtsadjunkt, 33 I. Mit ihm schied ein wackerer deutscher Mann aus dem Leben. An seinem Leichenbegängnisse nahm auch eine Abordnung des Grazer «fab. Turnvereines teil, dessen a. H. der Verblichene war und rief der Sprecher dieses Vereines dem Geschiedenen tief empfundene Ab-schiedsworte nach. — In Graz starb, 78 Jahre alt, Justine Tauchmann, Hausbesitzerin, Witwe des Kunsthändlers Tauchmann, welcher bis 1860 im jetzt L. Kralik'schen Geschäftslokale eine Kunsthandlung besaß, die er dann in dein von ihm erworbene Hause Nr. 26 der Herrengasse bis zu seinem Tode betrieb. Die Witwe errichtete dann dort eine Klavierhandlung und Leihanstalt, welche sie längere Zeit führte. Später erwarb sie zwei Häuser in Cilli ttitb kaufte sich dann in Graz an, wo sie ständigen Aufenthalt nahm. Ihr hiesiges Hans erwarb Herr Fehrcnbach. — Ebendort verschied der bekannte Pädagoge Theod. Vernaleken im hohen Alter von 95 Jahren. Derselbe lebte 1877—1880 in Marburg in der Villa des Baron Ferdinand Rast (Hilarius), dessen Freund er war. In Radkersburg verschied der Oberlehrer i. R. Joses Semlitsch, 86 Jahre, er war bis 1871 Leiter der Grazerporstadt-schule in Marburg. — Am 1. März starb hier der Senior der steierm. Lehrerschaft, Oberlehrer i. R. Josef Schatz, 90 Jahre. Er diente 56 Jahre, zuletzt 28 Jahre als Oberlehrer in Gams. Am 28. März schon folgte ihm seine Gattin Luise, 73 Jahre alt, in den Tod, welcher aus dem Kreise der zurückgebliebenen Kinder abermals ein Opfer forderte: Frl. Cilli Schatz, im 28. Lebensjahre gestorben am 3. August. — In Prag starb Dr. Michael Gedliczka, kais Rat, ein geborener Marburger, gew. Schüler des hiesigen Gymnasiums, 63 Jahre. Er war als beliebter Arzt in Lissa a. b. E. tätig. — In Wien der Südbahnbeamte Hans von Sponar, welcher über 15 Jahre in Marburg wohnte. — In Marburg starben u. a. im Februar noch der Major i, R. Karl Wagner, 65 Jahre, die Tabaktrafikantin Frau Katharina Platzer, 65 I. und der Schneidermeister Franz Urlepp, 40 I. Johann Arlhofer, Pächter des „Hotel Mhor" und landsch. Restaurateur in (Bauerbrunn, führte auch durch einige Zeit die Kasino-Gastwirtschaft, 57 Jahre. — Einem längeren Leiden erlag der Likörsabrikant, Handelskammerrat und Ehrenobmann des Gewerbeoereines Eduard Albrecht im 68. Lebensjahre. Er erfreute sich allgemeiner Achtung. — Am 2. März starb Auguste Puff, die Witwe des Verfassers der Geschichte Marburgs, Prof. Dr. Rudolf Puff; sie war dessen zweite Gattin. — Im April: Verst flegsverwalter i. R. Anton Perko, 50 I. Fritz Pruschak, 25 I. Der Baupolier und Gehilfen-Obmann Matth. Skrinjer. Der Private Alois Heu, welcher im Lause des Jahres noch die goldene Hochzeit gefeiert hatte, 77 I. In Graz der Bäckermeister Heinrich Knrnigg, 76 I. Er war als Bäckermeister längere Jahre in Marburg (jetzt Witlaczil, Burgplatz) tätig. Die Leiche wurde am 22. September zur Beisetzung in der Gruft nach Marburg gebracht. Gleichfalls in Graz der unter dem Namen Hans von der Sann bekannte Schriftsteller Lehrer Johann Krainz. 1864 zu Cilli geboren, studierte in Marburg und war hier auch als Lehrer tätig. In Wind.-Feistritz die Apothekersgattin Johanna Petzolt, 34 I. Die 20 Jahre alte Tochter Sophie, des in Wien verunglückten, hier in guter Erinnerung stehenden gew. Werkstättenchefs Ferd. Kalus stürzte in Graz aus der Wohnung im zweiten Stock in einem Irrsinns- anfalle auf die Straße. Die Leiche wurde zur Bestattung nach Wien gebracht. Im Mai: Zu Beiden, Wörthersee, der k. k. Ubungslehrer in Marburg, Ernst Leske, 49 I. In St. Georgen a. d. P. der Großgrundbesitzerssohn Hans Ensbrunner, 25 I. In Saldenhofcn die Besitzerswitwe Agnes Mettinger, 60 I. In Marburg der Postkontrollor i. R. Richard Napret, 85 I. Im Juni: Rudolf Hrib er, Zivilgeometer, 74 I. Sein Vater war Gymnasiallehrer in Marburg. Der Hausbesitzer Paul Arsenscheg, 46 I. Franz Swaty, techn. Chemiker, Hausbesitzer, 52 I. War seinerzeit auch als Gemeinde- und Stadtrat im öffentlichen Leben tätig. Alsred Schram, k. u. k. Leutnant i. R., 40 I. Der geto. Tischlermeister, Hausbesitzer Joachim Salzer, 68 I. Die Frauen: Notarswitwe Marie Mörtl, Mutter das Gymnasiallehrers Herrn Dr. Hans Mörtl. Cilli Prader, Photographcnsgattin, 28 I. Die Großindu-striellenswitwe Therese Franz, 65 I., welche zur Bestattung nach Graz überführt wurde. Ludmilla Peyer, die Gattin des Sparkassesekretärs Herrn Julius Peyer, 50 I.; sie wurde nach kurzer Krankheit den Ihren entrissen. Fräulein Amanda Kreinz, Zögling der Lehrerinnenbildungsanstalt, Tochter des Lehrers Herrn Josef Kreinz, starb int 19. Lebensjahre. In Jelentschen: der Gemeindevorsteher Johann Gornig, 43 I., ein beliebter Mann. Im Juli starben: Dr. Johann Orosel, Rechtsanwalt, 72 I. alt; von 1875—1904 in Marburg, Vater des Gemeinderates und Rechtsanwaltes Dr. Oskar Orosel. Oberlehrer i. R. Franz Böcheim, 64 I. Holzhändler Joses Peheim, 74 I. Franz S. Krainz, Kaufmann, 70 I.; er war seit der Gründung ein eifrig wirkendes Mitglied des Unterstützungsvereines für entlassene Sträflinge und als Geschäftsmann geschätzt. Krainz war unvermählt geblieben. Für die Stadtarmen widmete er 3000 Kronen. Hausbesitzer Maninger, 68 I. In St. Leonhard der Distriktsarzt Dr. Heinrich Benesch, 62 I.; der Tod dieses wackeren deutschen Mannes wurde überall beklagt. In Trenczin-Teplitz verlor der Theaterdirektor Herr Adolf Siege durch den Unerbittlichen die treue Lebensgefährtin und Gattin Leopoldine Siege. Die Kunde von dem Hinscheiden der in Marburg sehr beliebt gewesenen Künstlerin rief allseits schmerzliches Bedauern hervor. Die Bestattung erfolgte in Wien. Im August: Lehrer Martin Koren, 22 I. Prof. Dr. Ludwig Lauter, 33 I., ein Sohn des Prof. Herrn L. Lauter in Marburg. Josef Blaschinz, • Private, 59 I. Kaspar Zellermayer, k. k. Marine-Obermaschinenbetriebsleiter i. R., Besitzer mehrerer Orden und Medaillen. Am 15. August verschied Dr. Eduard Glantschnigg, Rechtsanwalt, 68 I. Als unerschrockener deutscher Vorkämpfer im ganzen Unterlande bekannt, bleibt er allenDeutschbewußten wohl in bester Erinnerung. In ihm verlor auch die evang. Gemeinde eines ihrer geschätzten Mitglieder. Die Bestattung erfolgte in Graz und hielt dort Pfarrer Mahnert die Grabrede. — Am 27. September fand im unteren Kasinosaale ein vom Verbände deutscher Hochschüler Marburgs veranstaltete Trauerfeier für den Geschiedenen statt, wobei Pfarrer Mahnert die Gedächtnisrede hielt, in welcher er das Leben des Verblichenen schilderte. Der Sprecher schloß mit den Worten: „Diese Gedächtnisfeier ist nur ein schwacher Dank. Das ist der beste Dank, daß wir unser Volk so lieben, wie er, daß tvir festhalten an den Idealen unserer Jugend und unbeirrt um der Feinde Toben und um Undank bei den eigenen Volksgenossen, int Kampfe stehn und in den vordersten Reihen uns finden lassen, ivenn der Rus erklingt: Die deutsche Jugend vor die Front! Unsere Zeit ist ernst, so ernst, wie sie kaum gewesen ist, als Eduard Glantschnigg als junger Streiter auf die Wälle stieg! Die Formen des Kampfes sind rin wenig milder geworden, die Leidenschaft des Kampfes aber blieb sich gleich. Da brauchen wir Männer, tapfere, furchtlose, treue, ganze Männer. Wo sollen wir sie suchen, rocttnj nicht bei Dir, akademische Jugend? Du sollst einmal Führer stellen im Kampfe unseres Volkes. Ein Führer aber muß fest sein und innerlich stark und muß sein Volk lieb haben mit aller, mit feuriger Glut. Und das können mit lernen von unserm teuren Toten, zu dessen Gedächtnis wir hier beisammen sind zu ernster Feier. In Rudolfswert, starb unerwartet der hies. Buchbindermeister Alois Koratschin, 62 I. alt. Dem Marburger Männergesangvereine gehörte er als eifriges Mitglied durch 36 Jahre und lange auch dem weitbekannten Quartette an. — In Graz starb im 45. Lebensjahre Franz Waidacher, ein Sohn unserer Stadt. Er besuchte in Graz die Handelsakademie, hörte Vorlesungen an der Universität und befaßte sich mit schriftstellerischen Arbeiten. — In St. Anton W. B. schied im 58. Lebensjahre Ignaz Alt, Großgrundbesitzer und Gastwirt, aus dem Leben; Alt war als deutscher Mann allseits geachtet. In Fresen die Besitzerin Agnes Grögl geb. Ulbing, 73 I. Am 31. August starb in Marburg, Barbara Pichler geb. Rabonser, Hausbesitzerin, Witwe Franz Pichlers, des Begründers der bestbekannten, jetzt vom Sohne Raimund Pichler betriebenen Faßfabrik. Die Geschiedene stand im 84. Lebensjahre und war eine hochgeschätzte Frau. Im September: Der 17 I. alte Realschüler Alsred Berg, Bruder des Lederfabrikanten Herrn H. Berg. Im Krankenhause verschied die Schlossers-gattin Aloisia Brejsche, welche man dort erfolglos zu „bekehren" versucht hatte. In Zellnitz starb Die Gasthof- und Fleischhauereibesitzerin Elisabeth Gartner geb. Werdnig, 82 I. Mit ihr erlosch der seit 1794 in Zellnitz bestandene Familienname Gartner. Wir schließen die Liste mit der Hausbesitzers- und Fleischhauersgattin Helene Reismann geb. Baumgartner, deren Tod infolge eines Sturzes aus dem Wagen, in welchem sie im August zu ihrer Besitzung bei Faring fuhr, allgemeine Teilnahme erweckte. Sie starb am 13. September und die große Zahl der Leid- tragenden beim Leichenbegängnisse am 15. Sept. mag den Hinterbliebenen einigen Trost gewähren. Am selbe» Tage wnrdc auch Theresia Älantschnig, die im 95. Lebensjahre einem Herzschlage erlegene Mutter der 1905 verstorbenen Kindergärtnerin Marie Glantschnig zur letzten Ruhe gebettet. Und noch eine hochgeschätzte Frau miissen wir hier verzeichnen' Lina Hartmann, geb. Gütz, die am 21. September abends nach längerem Leiden im 61. Lebensjahre verschied. Unter großer Teilnahme aus allen Bevölkerungskreisen wnrdc die Verblichene zu Grabe geleitet. Mit ihr verlor besonders die Haushaltnngsschule eine unermüdliche Förderin. Dem Ausschüsse des evangelischen Franenvercines gehörte Fra» Hartmann durch mehr als 30 Jahre an. Frau Lina Hartmann, die, wie gesagt, im 61. Lebensjahre stand, wurde in Marburg als Tochter des Herrn Thomas Gütz, des Begründers des gleichnamigen Brauhauses, geboren. — Den ihrer Jugend erworbenen Arbeitssinn hat sie sich durch ihr Leben erhalten; er betätigte sich besonders in der Haushaltungsschule, deren Vorsteherin sie durch fünf Jahre' war und zu deren Erweiterung sie mit Erfolg die Errichtung eines Töchterheinics anstrebte, um eine Kochschnle zu ermöglichen. Mit ihrem, ebenfalls bereits verstorbenen Gatten, dem Bauunternehmer D. Hartmann, lebte ste in glücklicher Ehe. Ein gutes, sorgendes Herz zeichnete sie ans bis zu ihrem Lebensende. Gemeinnütziges. Gin gutes Keilmittet. Unter den Hausmitteln, die als schmerzstillende und ableitende Einreibung bei Erkältungen usw. angewendet zu werden pflegen, nimmt das in dem Laboratorium der Dr. Richter's Apotheke zu Prag erzeugte Linement. Capsici comp, mit „Anker" (Ersatz für „Anker-Pain-Expeller") die erste Stelle ein. Der Preis ist billig: 80 H., K. 1.40 und 2. - die Flasche; jede Flasche befindet sich in eleganter Schachtel u. ist kenntlich an dem bekannten roten „Anker". Gin altbewährtes Hausmittel ist „Herbabnys Unterphosphorigsanrer Kalk-Eisen-Sirup". Dieser seit 38 Jahren eingeführte, ärztlich erprobte und empfohlene Brnstsirup wirkt hustenstillcnd und schleimlösend, sowie Appetit und Verdauung anregend - durch seinen Gehalt an Eisen und löslichen Phos-Phor-Kalk-Salzen ist er überdies für die Blut- und Knochenbildung sehr nützlich. Herbabnys Kalk-Eisen-Sirnp, welcher nur in der Apotheke „zur Barmherzigkeit" in Wien, VII,, Kaiserstraße 73—75 erzeugt wird, erfreut fid) wegen seiner ausgezeichneten und verläßlichen Wirkung einer stets steigenden Beliebtheit; er wird selbst von den zartesten Kindern vorzüglich vertragen und ivegcn seines Wohlgeschmackes von denselben sehr gern genommen. (Siehe Inserat letzte Seite). „Ich dien'" ist die Inschrift der bekannten Nonncnschutzniarke, die für Apotheker A.Thierrys Balsam zur Wahrung gegen wertlose Nachahmungen gesetzlich geschützt ist. „Ich dien' dem Woble der leidenden Menschheit", darf der Erfinder mit Recht sich rühmen, denn ein Familicnschatz ist bei Erkrankungen Apotheker A. Thierrys Balsam und Zcntifoliensalbc, deren heilkräftige Wirkung von allen ärztlichen Autoritäten anerkannt wird und tatsächlich eine Hausapotheke ersetzt. Tausende von Dankschreiben bezeugen den Welterfolg dieser besten aller Hausmittel ans der Schuhcngcl-Apo-thekc des A. Thierry in Pregrada bei Rohitsch-Sauernbrunn. Seit 33 Jahren bewährt sind „Herbabnys Aromatische Essenz" (schmerzstillende Einreibung) und „Herbabnys Verstärkter Sarsaparilla-Sirnp" (ausgezeichnetes Blntreinigungsmittel), welche nur in der Apotheke „zur Barmherzigkeit" in Wien, VII., Kaiserstraße 73—75 bereitet werden, und die seit ihrer Einführung wegen ihrer vorzüglichen und sicheren Wirkung in allen Kreisen allgemeine Anwendung und Anerkennung gefunden haben. (Siehe Inserat letzte Seite). Eine Neuigkeit bei «n« war German's Magenessenz mit der Marke „Lebensessenz" damals, als die Nachricht über die Erfindung dieses vorzüglichen Hausmittels die Welt beivanderte. Heute iveiß es fast jeder, daß man bei Appetitlosigkeit, Schwäche des Magens, Blähungen, Ausstößen, Sodbrennen, Übelkeiten, Kopfschmerz, Schwindel, Krämpfen, Hartleibigkeit, Verstopfung und anderen Magen-Übeln nur German's Magenessenz mit ' der Marke „Lebenscssenz" benützt, weil dieses unübertreffliche Hausmittel vorzüglich und rasch wirkt, Inas berühmte Ärzte bestätigen. Preis einer Flasche K. 1'40, es müssen aber zumindest 2 Flaschen bestellt werden, welche per Nachnahme oder gegen Voreinsendung des Betrages von K. 2'80 und 1 Krone für Packung und Postgebühr vom Erzeuger K. German's Apotheke „zum schivarzen Adler" in Belovar, Platz Nr. 136 (Kroatien) verschickt werden. Mie man mit 10 Heller 1000 Kronen verdienen könnte. Man bestelle vom Herrn E. V. Feller in Stubica Nr. 435 (Kroatien) ganz umsonst das wirklich nützliche „Hausbuch", für welches inan nichts zu zahlen braucht, nur 10 Heller muß man in Briefmarken für das Porto einschicken. 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Gin guter Uatgrber für alle Gltern die für ihre Kinder ein belehrendes Spiel- und Beschäftigungsmittel suchen, ist das illustrierte Büchclchen über Anker-Steinbaukastcn, Anker-Brückenkasten usw., das die Firma F. 91b. Richter & Cie., königl. Hos- und Kammerlieferanten in Wien, I. Operngasse 16, auf Verlangen franko zusendet; denn es enthält außer einer eingehenden Beschreibung der verschiedenen Anker-Steinbaukasten und Anker-Brückenkasten auch viele schöne Baubilder sowie zahlreiche hochinteressante Urteile. Diese Beurteilung lautet einstimmig dahin, daß es kein besseres Spiel- und Beschäftigungsmittcl für Kinder in jedem Alter gibt, als Richters Anker-Steinbaukasten und Ankcr-Brückenkastcn. Wir geben deshalb allen Eltern den wohl gemeinten Rat, vor Einkauf eines Weihnachts geschenkes das interessante Richtersche Büchel chen zu lesen, worin man auch näheres über gute Musikwerke und Sprechapparate findet. Jojef Martin; (Darburg a v. empfiehlt sein großes Lager von: Hausschuhen jeder Art, Galanterie-, Gummi-, Kurz-, Korb-, Papier-, Spiel-, (Uirk- und Strickwaren, Kinderwagen, Campen, Linoleum, Reiserequisiten, Petersburger Galoschen, Coilette-flrtikeln und Parfümerien. m Wiener AinderscHuHwcrren. m Gn gros Sr en detail! Sehr mäßige Preise! ]ede Anfrage wird sofort beantwortet. Post-Bestimmungen und Tarife. I. Briefpost. 1. In Österreich. Eiusachc Briefe nach allen Orlen der Monarchie und Deutschland: bis 20 Gramm 10 h, über 20 bis 230 Gramm 20 h, unfrankiert doppelte Gebühr. Sendungen über 230 Gramm als Pakete durch die Fahrpost zu versenden. — Rekommandierte Briefe gegen Aufgabeschein, links oben oder unten auf der Adresse mit ..Rekommandiert" zu bezeichnen, mit Frankozwang, Deutschland ausgenommen, und mit Anspruch aus K 50 — Vergütung seitens der Postkassa im Bcrlnstfalle, Verschluß , beliebig. Gebühr 23 1). Mit Rückschein 23 h mehr. Für dieselbe Gebühr können auch Karten-bricfe, Korrespondenz-Karlen und Kreuzbänder relommandiert werden. Expreß-Briefe (im Lokalverkehr nicht zulässig) werden sogleich »ach Eintreffen mit besonderem Boten dem Adressaten zngestellt, müssen auf der Adreß-Seite unten links die Bezeichnung „Durch Expressen zu beslcllen"erhalten und genauast adressicrtwerden, aus die Rückseite Name des Aufgebers zu sehen. Gebühr im Orte des Bestininiungspostamtes außer Briefporto 30 li, außerhalb des Postortes 100 h für je 7!/, km (1 Meile) voll letzter Station. — Karten-Briefc 10 h. — Korrespondenz-Karte» 5 li, mit bezahlter Antwort 10h; international zu 10 h, mit bezahlter Antwort 20 h; portofreie 23 Stück 8 li, mit bezahlter Antwort 28 Stück 10 li. — Drucksachen unter Kreuzband, oder Schleife, oder in offenem Kuvert, oder nur zusammengefaltet, dürfen außer der Adresse nur eine Rechnung über den beifolgenden Artikel, sonst nichts Schriftliches enthalten, und können bis 1000 g schwer sein. Gebühr: bis 50 g > 3 li, bis 100 g 5 b, bis 250 g 10 I>, über 250 bis 500 g 20 h, über 500 bis 100.0 g 30 h. Frankozmang. — Warenmuster und Proben unter Kreuzband, oder Schleife, oder in Säckchen, nur bis zum Gewichte von 350 g, müssen frankiert anfgegeben und so verpackt werden, daß die Post den Inhalt untersuchen kan». Adresse aus starkem Papier anhängen oder anfkleben. Schriftliches außer Firma des Absenders, Adresse des Empfängers, Bezeichnung der Ware mit Preis und verfügbarer Menge nicht zulässig. — Auf der Adresse auch „Proben", „Muster" zu bemerken. — Gebühr bis 250g 10h, bis 350g 20 h. Fran'ozwang. 2. Im interne» ungarischen Verkehre. Briefe bis 20 g 10 h, bis 250 g 20 h, bis 500 g 30 hl Korrespondenz-Karten 4 h mit bezahlter Antwort 8 h. Drucksachen 10 g 2 h, 50 g 3 h, 150 g 5 h, 250 g 10 h, 500 g 20 h, 1000 g 30 h. Warenmuster 50 g 3 h, 230 g 10 h, 380 g 20 h. Die Rekommandationsgebühr beträgt im Lokalverkehre in Ungarn 10 h, im internen Verkehre und mit dem Anstande 23 h. Im Grenzverkehre mit Serbien Briefe für je 15 g 10 h, Korrespondenzkarten 10 h. 3. Im Verkehre mit Bosnien und der Herzegovina. Gebühren wie im Jnlande. Expreßbestellnng nur nach Postorten zulässig. 4. Im Verkehre mit dem Sandschak Rovi-Vazar. Briefe für je 15 g frankiert 25 h, unfrankiert 80 li. — Korresponden:--kartr» 10 I>, mit Antwort 20 h. — Drucksachen, Proben und Muster lletzterc nur bis 250 g) je 80 g 5 I>, sonst ivie mit Bosnien — Briefe mit 70 g von Militärpersonen portofrei. Expreßbestellung unzulässig. 8. Tarif für Korrespondenzen nach und auö en dem Weltpostverein angehörigen Ländern mit Ausnahme von Österreich-Ungarn, Bosnien, der Herzegovina und Deutschland, sowie nackt den dem Weltpostverein nicht angehörigen Ländern und Kolonien. Arirs-W-Tliris I 3 ■ä a I 1 1 3 ä 1 e cT V | 1 t; 1 § E 1 6 £ S Z a a 1 I .1 4, bO f 2 € | | K 'I e § Rach Montenegro* . 10 20 5 10 8 5 25 25 Serbien* JmGrcnzverkehr zw. öst. u. schweiz. Post. (Entf. unter 30 km) Warenproben bis 15 30 10 20 5 8 25 25 350 g Nach den hier folgend unter II angeführ- 10 20 10 20 5 5 25 25 ten Ländern** ... Nach den hier folgend unter III angeführ- 25 50 10 20 8 5 25 )*) 28 ten Ländern 25 50 ') 5 3 f) 1°) *J ad II. Europa: Belgien*, Bulgarien, Dänemark mit Island*, Frankreich mit Algerien * Expreßsendungen zulässig. Gebühr 30 h. ** Als geringste Gebühr für Muster 10 h und für Geschäftspapiere 25 h t Warenmuster bis 850 g zulä'sig uach: k. I. Posten in Levante, Belgien, Bulgarien. Egupten, Frankreich Griechenland, Großbritannien und Kolonien, inkl. Brit» Indien und Kanada, Italien, Portugal, Numänien, Schweiz. Serbien, Spanien, Ninonstaaten von Nord-Amerika, vom Vereins-Ausland Kapkolonien, St. Helena,sonst nur bis 250 g if Unter Gcschäftspapieren werden Akten, Dokumente. Musik-Partituren u. s. w., überhaupt schrift.iche Dokuments C BRD Monako, Gibraltar, Griechenland, Großbritannien und Irland* * und Zypern, Helgoland*, Italien* und San Marino*, Luxemburg*, Malta-Insel, Niederlande* (Holland), Norwegen, Portugal*, Madeira und Azoren-Jnscln, Rumänien*, Rußland mit Polen und Finnland, Schweden*, Schweiz*, Spanien mit den Balkarischen, Pithiusischen und Kanarischen Inseln und der Republik Andorra, Türkei. Afrika (exklusive Vereins-Ausland). Amerika (Nord- und Süd-). Asien lexklusive Vereins-Ausland) Australien (exklusive Vereins-Ausland). ad HL Vereins-Ausland: Afrika: Abessiniens 5), Aszension") *), Betschuanaland*), Kap-kolonie*), Oranje-Freistaat*), Ostasrika (britisch)*), Ostafrika (französisch)") "), St. Helena*). Asien: Afghanistan8)"), Arabien (exkl. Aden)8)5), Sarawak (Borneo)8)"). Australien: Kook-Jnseln"). H. Postanweisungen. 1. Im Inland bis 1000 K an alle Postämter von allen Postämtern. In das Formular (5 h) ist vom Aufgeber der Betrag der Anweisung in Ziffern und derjenige der Kronen auch in Buchstaben, die genaue Adresse des Empfängers mit Bestimmungsort und links in den Coupon sein eigener Nanie einzutragen. Im inländischen Verkehre darf der Coupon außerdem noch schriftliche Mitteilungen enthalten oder mit Adreßschleife von Zeitungen beklebt werden. Die Post haftet für den laut Aufgabeschein eingezahlten Betrag. Gebühr bis 20 K 10 h, bis 100 K 20 h bis 300 K 40 h bis 600 K 60 h bis 1000 K 100 h, Expreß-Anweisungen wie Expreß-Briefe. — Auszahlungsbestätigung 25 h. 2. Im Verkehre mit Bosnien, der erzegovina und Novi-Bazar: Maximal-ictrag 1000 K Gebühr bis 40 K 20 h, bis 100 K 40 h, bis 300 K 80 h, bis 600 K 120 h, bis 1000 K 2 K Expreßanweisungen unzulässig. 3. Im Verkehre mit Deutschland, Helgoland, Luxemburg, k. k. Postämter in der Türkei: (mit Anweisungs-Formularien fürs Ausland ä 2 h) bis 40 K 20 h und für je 20 K weiter um 10 h mehr. Maximalbetrag 1000 K.' die nicht als Korrespondenz zu betrachten sind, verstanden. Selbe dürfen in keiner Richtung die Ausdehnung von 45 Zentimeter, ebenso nicht das Gewicht von 2 Kilogramm überschreiten. Im Jnlandc, Olkupationsgebiet, Saiidschak-Novi-Bazar und Deutschland iedoch nur als Briefe oder Fahrpostsendung auszuaeben. 0 Korrespondenzkarten nur nach Britisch-Betschuaua-land und Kapwlonie zulässig: Taxe 10 h, Antwortkarten SO h a) Rückscheine nach der Kapkolonie zulässig, 25 h *) Frankierungszwang. *) Rekominandatiou gestattet. s) Re-kommandation nur vis zum Ausschiffnngshasen möglich. *) Rekommandation unzulässig. 4. Im Verkehre mit der Argentinischen Republik, Bulgarien, Dänemark, (mit Faröer-Jnsel und nach Reykjawik auf Island), Zanzibar, Malta, Rumänien, Siam (nur Bangkok und Chiengmai), Maximalbetrag K 500. Mit Belgien, Chile, Kongostaat (nur nach Banana, Boma, Leopoloville und Matadi), Zypern, Egypten (mit Suakim und Tewfikla im Sudan), Frankreich (mit Algerien), Italien (mit der Kolonie Erythrea und San Marino), Japan, Niederlande, Niederländisch-Osi-indien, Norwegen, Portugal, (nach Madeira und den Azoren), Schweden, Schwei;, Tunis (mit Anweisungs-Formularen fürs Ausland a 2d.) Gebühr bis 25 K 25 h, 50 K 50 h, 75 K 75 h, 100 K 100 b, 150 K 125 h und je weitere 50 K 25 h. — Ausstellung und Einzahlung in öftere. Währung. — Maximalbetrag K 1000. — Anweisungen nach Großbritannien, Irland, Vereinigten Staate» von Nordamerika und Kanada sind an das Posianweisungsamt in Wien zu adressieren. Gebühr 25 K 25 li, 50 K 50 h, 75 K 75 h, 100 K 100 h u. s. w. Maximalbelrag 500 K. Schriftliche Mitteilungen auf dem Coupon außer Name des Absenders, des Betrages und des Datums nur bei Anweisungen nach dem Kongostaat, den britischen Besitzungen, Zypern, Gibraltar, Großbritannien, Malta, Vereinigten Staaten und Kanada nicht gestattet. 5. Im Verkehre nach Serbien: Für 40 K 20 h, 100 K 40 b, 300 K 80 b, 600 K 120 b, 1000 K 200 h. 6. Telegraphische Anweisungen (bei der Post aufzugeben und in telegraphische Anweisungs-Formulare einzutragen) nach allen Postämtern im Jnlande, Okkupationsgebiet und Serbien bis 1000 K zulässig. Außer den Postanweisungs-Gebühren ist noch die Ubertragungs-gebühr zum Telegraphenamte mit 25 h, dann die nach der Worttaxe entfallende Telegraphengebühr (siehe unter Telegraphcn-Tarif) und oie Expreßgebühr von 30 h im Orte und von 100 h pro 7'/l> Kilometer (1 Meile) außer dem Orte zu bezahlen. Telegraphische Anweisungen sind von allen größeren Postämtern Österreich-Ungarns auch nach Belgien, Deutschland Frankreich (mit Algier und Tanger), Helgoland Italien, Japan (nur Tokio und Nokohama), Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Schweden, Schweiz und Tunis bis 1000 K zulässig, bis 500 K nach Bulgarien, Dänemark und Rumänien. III. Postaufträge. In Österreich-Ungarn, dem Okkupationsgebiete bis 1000 K, ferner im Verkehre mit Belgien, Deutschland, Egypten, Frankreich (mit Algier, I Tunis), Italien, Luxemburg, Rumänien, der Schweiz, Tunis und der Türkei (k. k. Postämter) bis 800 Mark oder -1000 Franks, nach Norwegen, Schweden bis 720 Kronen (norweg. Währung), nach den Niederlanden bis 500 fl. holländisch zulässig. — Formulare bei allen Postämtern zu 2 li sind vom Ausgeber entsprechend auszufüllen, dann mit quittierter Rechnung oder Wechsel u. dgl. zusammen in ein Kuvert zu geben, das geschlossen und an das Postamt des Wohnortes desjenigen, von dem man einen Betrag einziehen will, zu adressieren. Auf die Adreßseite des Kuverts gehört auch oben die Bemerkung „Postauftrag" Sonstige schriftliche Mitteilungen dürfen diese Briefe nicht enthalten. Postaufträge müssen frankiert und rekommandiert werden. Gebühr dieselbe wie für rekommandierte Briefe und in Marken aufzu-klcben. — Der vom Postamte einkassierte Betrag wird dem Auftraggeber mittels Postanweisung unter Abzug der entfallenden Anweisnngsgebühr und einer Einzugsgebühr von 10 li für jedes eingelöste Forderungsdokument übermittelt. — Bei verweigerter Zahlung wird der Auftrag samt Beilagen kostenlos dem Absender zurückgesendet. IV. Fahrpost. Dieselbe befördert: Briefe mit Geld- und Wevtpapieren-Sendungen und Sendungen aller Art, die alsPakete, Schachteln, Kisten, Körten.s. w. aufgegebcn werden. 1. Geldbricfe mit österreichischen Banknoten über 1000 IC und 250 Gramm Gewicht können gegen anderthalbfache Werttaxe offen lzum Nachzählen durch'den Postbeamten) aufgegebcn werden, wobei die Postanstalt für den richtigen Inhalt haftet. Bei geschlossen anfgegebenen Geldbriefen hastet die Post nur für unverletzte Siegel und äußeren Zustand. Gebühr richtet sich nach Gewicht, Wert und Entfernung. (Siehe Tabelle nebenan.) Für die Verseildung von Geldbriesen empfiehlt sich die Benützung der postamtlichen Geldbrief-Ku-verts a 2 h, die nur zwei Siegel erfordern, zu anderen Kuverts aus festem Papier sind fünf Siegel nötig. Auf Geldbriefe nach dem Anslande die Bemerkung „Lettre de valenr“ zu setzen. 2. Fahrpostsendu»ge» als: Pakete, Schachtel», Kisten, Körbe u. s. w. müssen gut verpackt, verschnürt und bei Wertangabe auch versiegelt werden. Im Falle des Verlustes wird der auf der Adresse und dem Frachtbrief angegebene Wert und bei Sendungen ohne Wertangabe 4 IC für jedes Kilogramm ersetzt. Beschädigung ersetzt die Post mir dann, wenn daran nicht die ungenügende Verpackung schuld. Von derPoslbefördernug überhaupt ansgeschlossen sind: 1. Lebende Tiere (äußer Blutegel, Bienen, lebendes Hausgeflügel, Eulen, Kaninchen und sonstige kleinere Säugetiere); 2. leicht entzündbare, explodierbare, ätzende, überhaupt gefährliche Stoffe; 3. in Eis verpackte Sendungen nach Ungarn; 4. die Gewichtsgrenze (siehe unten) übersteigende Pakete; 5. Tabak- und Zigarrensendung österreichischen Fabrikates nach dem Otkupatious-gebiete und Ungarn (samt Nebenländern) von Seite der Trafikanten. Falsche Inhaltsangabe wird mit 50 IC bestraft, außerdem ist der eventuelle Schaden zu ersetzen. — Postfrachten können im allgemeinen bis 80 kg schwer sein, nach Schweden 25 kg, nach dem Oktnpntionsgebietc 20 kg. — Jeder Fahrpostsendung und jedem Geldbriefe über 250 g ist eine Begleitadresse, bei den Postämtern ü 12 h käuflich, beizugeben, Sendungen nach Deutschland auch 3 Zoll-Deklarationen in der Form von Adressen mit der Bezeichnung oben „Deklaration", dann der Adresse des Empfängers und links in der unteren Ecke mit der Bemerkung „Enthaltend ... ohne (oder mit so und so viel) Wert". Formulare ii 1 h bei allen Postämtern. Adresse und Deilaration fürs Ausland in lateinischer Schrift zu schreiben. Mit einem Frachtbriefe können 3 Pakete zugleich an dieselbe Adresse anfgegebeu werden. Gewichts- u. Entfernnngstaxe: Kkwicht in kg bis I. II. III. IV. | V. | VI. Zone 10 20 50 100 1«>0 | ciftcr Meilen-Entferuung 250 g -.24 -.48 -.48 -.43 -.48 -.48 5 kg -.30 -.60 -.60 -.60 -.60 -.61 6 kg -.36 -.72 -.84 -.96 108 120 d. i für jedes weitere Kilogramm um: -.06 -.12 -.24 -.36 -.48 -.60 m.e h r. Für unfrankierte Geldbriese und Pastte bis 5 kg wird ein Zuschlag von 12 li ungerechnet und für Pakete mit Wertangabe eine Werttaxe. (Bis 100 IC 6 h, darüber bis 300 IC 12 li, für je weitere 300 IC 6 h mehr. Für Spcrrgiitsenduiigei, d. s. solche, die 1. sich in irgend einer Richtung über -1 % m oder in einer über Im in einer anderen über %xu agsdehnen, dabei weniger als 10 kg wiegen, 2. sich nicht bequem mit anderen Sendungen verladen lassen, zu großen Raum cinuehmcu, sorgsame Behandlnug tier äugen (z. B. Körbe mit Pflanzen, solche mit zu großen Henkeln, Möbel, Korbgeflechte re.), 4. mit in keinem Verhältnis zum Umfange stehendem Gewichte, oder 5. mit gebrechlichem oder flüssigem Inhalt, oder Kenn sie mit dein Glaszeichen versehen sind), wird die Gewichtstaxe um die Hälfte erhöht. Expresibesteltung von Paketen, zulässig in, Ji.land, nach Deutschland, Olkupationsgebiet, Schweiz,Luxemburg, in Loko nicht.Gelvichtnicht über 21/» kg, Wert oder Nachnahme biä luOOK. 3. Postpakete nach Bern NuslanBe (außerDeutschland). Colis postaux müssen frankirt werden, mit oder ohne Wertangabe bis 3 kg, eventuell bis 8 kg zulässig. Besondere Formulare als Begleitadressen, bei der Post ä 12 h zu haben, und Zoll-Deklarationen erforderlich. Über die Zahl letzterer, die Sprache, in der sie abgefaßt sein müssen und andere, je nach dem Bestimmungslande eigentümliche Erfordernisse, erkundige man sich am besten genau beim Postamte. Sache des Aufgebers ist es auch, sich zu erkundigen, ob die betreffenden Gegenstände nach dem Bcftiminungslande eingeführt und bis zu welchem Umfange sie aufgegebcn werden dürfen. NachnatimesenBungcn mit besonderen Begleitadressen-Forrnularen ä 12 h. Im Jn- landsverkehre zulässig bei allen Postämtern bis 1000 K. Nachnahme.Außer dein tarifmäßigen Fahrpostporto ist noch eine Provision zu entrichten, u. zw. bis 24 K 12 li, über 24 K bis 1000 K von je 4 K 2 h. — Im Vcrkrlirc mit Bern Okkupationsgebiete. Nach und ans dcinOkkupationsgebiete bis 1000 K, Nachnahme'. Gebühren wie in, Jnlandverkehr. — Jin Verkehre mit dem Auslände zulässig nach Belgien, Dänemark (außer Island und Antillen), Luxemburg, Frankreich, Großbritannien und Irland," den Niederlanden, Norwegen, Portugal, Rumänien, Spanien. Tunis, Vereinigte Staaten von Nord-Amerika, Italien, Schweden und Schweiz bis 400 IC, nach Deutschland, Egypten, Tripolis, Serbien bis 1000 IC, Türkei (via Triest) bis 1000 K, Türkei (via Semlin) bis 800 IC, Provisions-Gebühr nach Deutschland, Portugal, Spanien, Türkei (via Triest), Schweiz bis 12 IC 12 h, darüber für je 2 K 2 b, nach Türkei (via Senilin) und den anderen Ländern 20 h für je 20 IC. Postsparkassen. Einlagsbücher werden bei der ersten Einlage, die mindestens 1 IC betragen muß, kostenfrei geliefert und müssen im Postamte mit der Unterschrift des Einlegers, seinem Beruf, Ort und Tag der Geburt und Wohnungsangabe ausgefüllt werden. Mit diesem Büchel kann der Einleger bei jeder Sammelstclle Rückzahlungen fordern oder Einlagen machen. Außerdem kann man ein geheimes Losungswort anführen, so daß die Rückzahlungen nur gegen dessen Angabe stattsinden. Auch kann der Einleger ohne weitere Förmlichkeiten eine dritte Person mit dem Losungswort zur Behebung der Rückzahlungen bevollmächtigen. Niemand darf mehr als ein Einlagebuch besitzen, um nicht kapital- und zinsenverlustig zu werde». Ünbrauchbar gewordene Einlagebüchel werden auf Ersuchen gegen 20 h umgetauscht. Bei Verlust eines Buches ist auf einer bei jeder Sammelstelle gratis zu erhaltenden Drucksortc eine Eingabe mit möglichst genauer Bezeichnung desselben an das k. k. Postsparkassa-Amt in Wien zu richten und unter Beischluß von einer 20 d-Briefmarke ltm ein Duplikat zu ersuchen. Gerichtliche Verbotlcgung, Erwerbung des Pfandrechtes oder exekutive Einantwortung eines Postsparkassa-BUchels ist nicht zulässig. Postsparkarte», die an allen Verschleißstellen von Postwertzeichen für den Preis der eingeprägten 10 b-Marke zu haben sind, dienen dazu, kleine Beiträge durch Aufkleben von 10 Ii- Briefmarken, die jedoch weder gebraucht, noch verdorben sein dürfen, zusainmcnzusparen. Wenn die Postsparkarte 100 h in Marken aufweist, wird dieselbe gegen ein Sparkassabuch umgetauscht, oder wenn der Besitzer der Karte schon ein Büchel genommen, in dieses als neue Einlage eingetragen. Einlagen können auch für eine andere Person gemacht werden und wird der Name dieser anderen Person als Einleger im Büchel verzeichnet; die einzahlende Person muß als Erleger ihren Namen ins Buch ein-lragen und erhält so lange alle Rückzahlungen und Zinsen, bis die als Einleger bezeichnete Person ihren Namen selbst im Postamte unter-zeichnet. Uber die Einlagen dürfen an dritte Personen keinerlei Auskünfte vom Postamte gegeben werden. Verzinst werden die Einlagen von 2 K angefangen bis 2000 K mit 3%. Die Zinsen werden jährlich am 31. Dezember in das Buch eingetragen, von da ab gleichfalls verzinst und sind von jederEinkommensteuer befreit. DiePerzinsung der Einla.en im Scheckverkehre beträgt 2°/„. Rückzahlungen kann jeder Einleger mittels der zugleich mit dem Einlagebüchcl ausgefolgten Kündigungsformulare, die an das k. k. Post-sParkassa-Amt in Wien direkt oder an eine Sammelstelle zu richten sind, zu jeder Zeit verlangen. Kündigungsfrist bei Beträgen von 20 K bis 200 IC 15 Tage, von 200 IC bis 1000 IC ein Monat,von 1000 IC bis 2000 K zwei Monate; doch wird in der Regel die infolge der Kündigung dem Einsender franko zugesandte, auf zwei Monate gütige Zahlungsanweisung auch früher, meist sofort, ausbezahlt. Diese Zahlungsanweisung ist vom Einleger oder Erleger zu unterfertigen und mit dem Einlagebuch an die betreffendeZahlstelle zu senden. Der Einleger kann auch eine dritte Person, welche sich an demselben oder einem anderen Orte befindet, zur Empfangnahme der ganzen oder teilweisen Rückzahlung ermächtigen; Die hiezu nötigen gesetzlichen Bestimmungen finden sich in jedem Einlagebuche genau verzeichnet. Die höchste zulässige Einlage beträgt 2000 IC. Übersteigt das Guthaben diesen Betrag, so wird zur Verminderung desselben aufgefordert; wenn binnen einem Monat dieser Aufforderung keine Folge geleistet wird, werden für den entsprechenden Betrag österreichische Staatspapiere angekauft. Ankauf von Staatspapicren wird jedem Inhaber eines Postsparkassa Buches vom Post-sparkassen-Amt gegen mäßige Provision besorgt. Die Staatspapiere werden dem Einleger aus seine Kosten und Gefahr zugcsendet oder von Amtswegcn unter Garantie ansbewahrt. Über anfbewahrte Staatspapiere wird dem Einleger ein Rentenbnchel zugestellt, die Coupons werden regelmäßig eingelöst und als Einlage gut« gebracht oder auch in Barem übersendet. Der Verkauf von Staatspapieren kann lederzcit verlangt werden. Der Anweisungs- (Scheck-) Verkehr. WünschtJeinand von dieser Einrichtung Gebrauch zu machen, so hat er ein dementsprechendes Gesuch um Ausfolgung eines Scheckbüchels aus der, bei jedem Postamte hiezu gratis erhältlichen Drucksorte, rekommandiert an das k. k. Post-sparkassen-Amt zu richten und den Betrag für die Empfang- (Erlag-) Scheine nebst IC 3 als Gebühr für das Scheckbüchel beizuschließen. Die Stammeinlage per 100 IC ist innerhalb eines Monates nach der Bewilligung mittels eines Empfang- >Erlag-) Scheines bei einer Sammelstelle zu erlegen. Der Anweisungs-(Scheck-) Verkehr ermöglicht dem Einleger, von der eingelegten Summe Beträge in jeder Höhe jederzeit zur Zahlung an beliebige Personen oder Firmen in der österreichisch-ungarischen Monarchie anweisen zu können. Genaue deutliche Belehrungen sind in jeder k. k. Postsparkassen-Sammclstelle gratis erhältlich. Porto- und gebührenfrei sind alle Korrespondenzen und Eingaben in Postsparkassen-Angelegenheiten, mit Ausnahme der Zusendung der Staatspapiere. Unentgeltlich werden alle zum Verkehre mit dem k. k. Postsparkassen-Amte nötigen amtlichen Drucksorten an sich legitimierende Einleger verabfolgt. Bestimmungen über Telegramme. Nach allen Orten Depeschen zulässig. Wo keine Station, wird die Depesche durch Post oder Expressen weiterbefördert. Mittels Briefmarken frankierte Telegramme können per Post oder Bote in Briefform gefaltet und gesiegelt an das nächste Telegraphenamt zur Abtelegraphierung übersendet werden. Depeschen in allen Sprachen zulässig, welche in Lateinschrift geschrieben weiden. Chiffreschrift, ausgenommen in Kriegszeiten, ebenfalls gestattet. Ermittlung der WortzahleinerDepesche: a) Alles, was der Aufgeber nt das Original seiner Depesche schreibt, wird mitgezählt; b) Maximum der Länge eines Wortes lü Buchstaben; Überschuß noch ein Wort; c) bei Verbindung von Wörtern durch Bindestriche wird jedes als besonderes Wort gezählt; d) je ö Ziffern ein Wort: e) einzelne Schriftzeichen, Buchstaben, je ein Wort; t) zum Worttexte gehörige Interpunktionen werden nicht gerechnet; g) Sprachwidrige Znsammeiiziehnngen nicht gestattet; h) Unterstreichnngszeichen, Klammern und Anführungszeichen (je 1 Paar) ein Wort. In Österreich-Ungarn, Bosnien, Herzegovina und Deutschland Gebühr per Wort 6 h, Minimaltaxe 60 h. Zurücktelegraphieren einer empfangenen Depesche, um die Überzeugung vom richtigen Wortlaute zu erlangen, kostet halbe Gebühr. Frankierte Antwort gewöhnlich für 10 Worte durch „R. p.“ vor der Adresse bezeichnen; mehr Worte ljedoch nicht fiber 30) ausdrücklich nach „II. p.“ beizusetzen. Ist das Nücktelegramm an einen andern als den Aufgabsort der Ursprnngsdepesche zu übermitteln, so kommt der Tarifsatz zwischen der Ausgabe- und Adreß-Station der Retourdepesche in Anwendung. Empfangsbestätigung einer Depesche wird gegen Erlag einer Taxe für ein zehnwortiges Telegramm bewirkt. Weiterbefördernngs - Gebühren. Bei Telegrammen, welche außerhalb des Ortes der Telegraphenstation gehören, ist vom Aufgeber I eine Znstellnngsgebühr einznheben. Tarif für Telegramme. Von Österreich-Ungarn nach Öfterrcidvllnqarii u. Liechtenstein (D)(RO)(MP) Taxminim.:60h JniLokalverkehr — Taxminim.: 40 h Bosnien n. die Herzegovina (D) (R 0) (M P) — Taxminimum 6o h Algerien (D) (R O) (M P)........ Azorifche Infein................ Belgien (D) (R O) (M P)......... Bnlgarienu.L)strumcl.(v) (RO)(MP) Kanarische Inseln............... Jnpern (D) (R O) (M P).......... Dänemark (D) (R O) (M P)........ Deutschland (D) (R 0) (M P) Tax- nnntmum: GO h .............. FrankreichmitKorstca und Monako (D) (R O) (M P)............. Gibraltar....................... Griechenland (D) (R 0) (M P): 1. Nach der Insel Corfu (via Triest) 2. Festlandu.Jnseln Porosu.Euböa 3. Nach den anderen Inseln . Großbritannien und Kanal-Inseln Italien (D) (R 0) (M P): 1. Im Grenzverkehr.......... 2. Im übrigen Verkehr...... Ionische InselnGriechenland. Luxemburg (D) (M P)............. Malta .......................... Marokko (Tanger) (D) (R 0)...... Montenegro: 1. Aus Dalmatien.... 2. Aus and.Kronländern Grund- Wort- taxe taxe K h K h G — 2 — 6 60 — 26 — 60 — 93 60 21 60 16 60 88 60 40 — 60 — 21 - 6 _ 60 16 — 60 — 33 60 — 26 60 41 60 44 — 60 — 26 _ 60 8 — 60 — 16 60 — 21 60 37 60 45 60 6 — 60 — 9 Von Österreich-Ungarn nach Niederlande (D) (R O) (M P)....... Norwegen (D) (R O) (M Pj.......... Portugal (D) (R O) (M P).......... Rumänien (D) (R O) (M P).......... Rußland (D) (M P) europäisches und kaukasisches.................. Schweden (D) (R O) (M P).......... Schweiz (R 0) (M P): 1. Aus Tirol, Vorarlberg u. Fürstentum Liechtenstein............. 2. Aus den übrigen Krouländern . Serbien (D)....................... Spanien (D) (R O) (M P)........... Tripolis (D) (R O) (M P).......... Tunis (D) ;R O) (M P)............. Türkei (D) (R 0) (M P): 1. Europ. Festland via Bosnien .. 2. Asiat. Festland und Inseln: via Triest—Korfu oder Bosnien West-Afrika (via Teneriffa) (R O): Benguela...................... Bissao und Bolama............. Grand Bassam.................. Konakry....................... Mossamedes.................... Vorto novo (Kotonou) und Wydah Prinzipe...................... San Pablo de Loanda............. San Toms...................... Senegal (St. Louis)........... Grund- Wort- taxe K 1 h taxe K | h — 60 — 19 60 32 60 33 60 ~~ 9 — 60 - 24 60 24 - 60 — 6 — 60 — 9 — 60 — 9 60 28 60 68 ~ 60 26 - 60 - 28 - 60 - 40 60 12 20 60 5 54 60 6 19 60 5 59 60 13 30 60 7 69 60 8 71 60 10 54 60 8 04 60 1 71 Personaleinkommensteuer. Bei einem Jahreseinkommen Bei einem Jahreseinkommen von chr als bis einschließlich Steuer von mehr als bis einschließlich Steuer K K K h K K K h 1.200 1.250 7 ' 20 3.000 3.200 40 — '1.250 1.300 8 3.200 3 400 44 — 1.300 1.350 8 80 3.400 3.600 48 — 1.350 1.400 9 60 3.600 3.800 54 — 1.400 1.500 10 80 3.800 4.000 60 — 1.500 1.600 12 —. 4.000 4.400 ' 68 — 1.600 1.700 13 60 4.400 4.800 78 — 1.700 1.800 15 20 4.800 5.200 88 — 1.800 1.900 16 80 5.200 5.600 98 - 1.900 2.000 18 40 5.600 6.000 110 — 2.000 2.200 20 6.000 6.600 124 — 2.280 2.400 24 .— 6.600 7.200 142 — 2.400 2.600 28 7.200 7.800 160 — 2.600 2.800 32 7.800 8.400 180 — 2.800 3.000 36 — 8.400 '9.200 202 — Besoldungsflruer. Die Empfänger von Dienstbezügen, welche den Betrag von 6400Ljährlich erreichen oder übersteigen, haben neben der Personaleinkommensteuer auch eine Besoldungssteuer zu entrichten, welche ohne Rücksicht auf das sonstige Einkommen beträgt: von bis einschließlich von bis einschließlich 6.400 K 8.000 K 0'4% 14.000 K 16.000 K 3% 8.000 9.000 „ 0-8% 16.000 „ 20.000 „ 4'7„ 9.000 „ 10.000 „ 1-2% 20.000 „ 30.000 „ und darüber 5% 10.000 „ 12.000 , 12.000 „ 14.000 „ 1-6% 2-0% 30.000 „ 67„ Metrische Maße und Gewichte. Amtliche Avkürznng für metrische Maße und Hemichtsgrößen. fio'iigpnmafje: Kilometer — km, Meter — m, Decimeter — im, Centimeter = cm, Millimeter = mm. Fläche,»nasse: Quadratkilometer — km2, Hektar = ha, 8tr = a, Quadratmeter — m% Ouadratdecimeter — dm2, Quadratccutimeter = cm2, Qnadratmillimeter = mm2. Körpermaße: Kubikmeter — m3, Kubikdeeimeter — dm3, Kubikcentimeter = cm3, Kubikmillimeter — mm3. Hohlmasse: Hektoliter — hl, Liter — 1, Deciliter — dl, Centiliter — cl. Gewichte: Tonne — t, Metrischer Centner — 4. Kilogramm — kg, Sefagramm = dkg, Gramm — g, Decigramm — dg, Centigramm = cg, Milligramm — mg. Den Abkürzungszeichen ist rechts kein Punkt beizusetzen und sind dieselben in allen Dienstschriften und Telegrammen zu gebraucheu. Derßältniß der neuen und alten Maße und Gewichte. 1. Lä'ngenmasse: 1 Meter — 0-827 Wiener Klafter, 1 Meter — l-286 Ellen, 1 Wiener Klafter — 1-894 Meter, 1 Fuß — 316 mm, 1 Zoll — 2 63 cm, 1 Linie — 2% mm, 1 Elle — 0- 777 Meter, 1 Faust — 10 836 cm, 1 Schritt — 0-78 m. 2. Wegmaße: 1 österreichische Meile = 7-88 km, 1 dänische Meile — 7-84 km, 1 deutsche Reichsmeile — 7-80 km, 1 englische Meile (1760 Pards) — 161 km, 1 franzSsischr Lieue — 8 SS km, 1 norwegische Meile — 11-.30 km, 1 schwedische Meile — 10-69 km, 1 russische Werst — 1-7 km, 1 Seemeile aller Nationen — 188 km, 1 Kabellänge = 0189 km, 1 Knoten — 18 8 m, 1 geographische Meile — 7-42 km, 1 Grad des Aequators = 111*31 km. 3. Flächenmaße: 1 m2 = 0-278D0 ohet 10 009D', 1 □” = 3-896 m2, 1 Ar —27-803H>°, 1 Hektar — 1-737 österreichisches Joch, 1 sHMyriameter — 1737 österreichische (UMeilen, 1 österreichische IHMeile = 0"878 HsMyriameter- 4. Körpermasse: 1 Kubikmeter = 0146 Kubik" oder 31-666 Kubikh 1 Kubik" — 6820 m% 1 Kubikfuß = 0-031 m3,. 1 Klafter Holz = 108 Kubikfuß = 3-40 m8. 5. Hohlmaße: 1 Liter — 0-706 Maß, 1 Hektoliter — 0 871 Eimer, 1 Eimer — 0 868 Hektoliter, t Maß — 1-414 Liter, 1 Hektoliter — 1 626 Wiener Metzen, 1 Liter — 0-016 Metzen. 6. Gewichte: 1 Gra>nm — 0-228 Quintel, 1 Dekagramm — 0-871 Loth, 1 Kilogramm — V78S Pfund — 2 Zollpfund, 1 metrischer Zentner — 2 Zollcentner — 1-788 Wiener Centner, 1 Tonne — 999-987 kg, 1 Wiener Pfund — 0-860 kg, 1 Wiener Centner —86'006 kg, 1 Loth — 1- 780 dkg. Apothekergcwicht- 1 Gran — 0-072 g, 1 Scrupel — 1*46 kg, 1 Drachme — 4 37 g, 1 Unze — 38 g, 1 Apothckerpfund — 42 dkg. 7. Verschiedene Masse: 1 Ballen neues Papiermaß — 10 Rieß zu 10 Buch zu 10 Lage» zu 10 Bogen, 1 Gros = 12 Dutzend ä 12 Stück = 144 Stück, 1 Mandel = 18 Stück, 1 Schock = 4 Mandel — 60 Stück. Das metrische Maß und Gewicht ist in Europa cingeführt: in Belgien, Deutschland Frankreich, Griechenland, Italien, Niederlande, Oesterreich-Ungarn, Portugal, Rumänien, Spanien und Türkei. Tabelle zur Umrechnung von Kronen und Kellern in fremde Heldsorten. Österreich Deutschland Frankreich England Niederlande Russland Däneniark Amerika 1 h = l6/ioo Cent. — %„Pennn — '/-Cents— %Kop.— V»Oere— '/»Cents 2 „ — IV,o „ = 2%. „ — V,0 „ — 1 „ — % „ — 1% „ — */,° „ 3 „ = 2% „ = 3'%° „ — V,0 „ — 1% „ = V* „ — 2 „ — y,° „ 4 n — 3% = 4% „ — V.O ff — 1 „ — 3 „ — Vlo ff 8 „ — 4% „ = 5% „ — y,° „ — 2% ", = 1% „ — 4 „ — i „ 6 „ = 8 „ — 6V,„ „ — %o ff — 3 „ — 1% „ — 4% „ — i% „ 7 „ = 6 „ = 7% „ — V.O ff — 3% „ = 1% „ — 5 „ — iy,° „ 8 » — 7 „ = S‘/,„ „ — v,„ „ — 4 „ — 2 „ — 6% „ — iy,° „ 9 „ = 8 „ = 9% „ — %0 " — 4 Vs „ — 2% „ — 7 „ — iy,o „ 10 „ — 8% „ = 10% — 1 ff — 8 „ — 2% " — 7% " — 2 „ 1 K = 85 „ — lFrs.08 — 10 Pence— 50 „ — 26% = 75% — 20% „ 2 „ — t Mk. 70 „ — 2 „ 10 „ -^1 Shill. 8 „ = t Gld. Ol = 52% — l Kron. 51 „ — 40% „ 3 „ =2 „ 55 „ — 3 „ 15 „ 771 2 „ 6 „ — 1 „ 51 „ = 78% „ =2 „ 27 „ — 61 4 „ =3 n 40 „ — 4 „ 20 „ — 3 „ 4 „ = 2 „ 2 „ — ! Nnb. 08 „ = 3 „ 02% „ — 81 8 „ —4 „ 28 „ = 8 „ 25 „ = 4 „ 2 „ — 2 „ S3 „ — 1 „ 30% „ =3 „ 78 „ — 1 Dollar 01 „ 6 „ =8 „ 10 = 6 „ 30 „ = 4 „ 11 „ — 3 „ 02% „ — 1 „ 87% „ —4 „ 53% „ — 1 „ 21% „ 7 „ =5 „ 95 „ — 7 „ 38 „ r= 5 „ 10 — 3 „ 83 „ ^1 „ 83% „ = 5 „ 29 „ = 1 „ 42 8 „ =6 „ 80% „ — 8 40 „ = 6 „ 8 „ — 4 „ 03 „ =2 „ io „ — 6 „ 08 „ — 1 „ 62 „ 9 „ —7 „ 68% „ = 9 „ 48 „ — 7 „ 6 „ — 4 „ 53% „ = 2 „ 36% „ = 6 „ 80% „ — 1 82 „ 10 „ —8 „ 80°/.° „ — 10 „ 80 „ — 8 „ 4 „ — 8 „ 04 „ =2 „ 62% „ — 7 „ 56 = 2 „ 02% „ 100 Kronen — 8ü Mark 06 Pfennige — 108 Francs 01 Centimes — 4 Pfnnd 3 Shilling 3 Pence — 80 Gulden 41 Cents holländisch = 20 Rubel 28 Kopeken russisch — 78 Kronen 01 Öre skandinavisch — 20 Dollars 26V» Cents amerikanisch. 1000 Kronen — 880 Mark 61 Pfennige —1080 Francs 13'/, Centimes —41 Pfund 12 Shilling 8 Pence — 804 Gulden 10 Cents holländisch ---262 Rubel 80 Kopeken russisch = 756 Kronen 10 Öre skandinavisch — 202 Dollars 63 Cents amerikanisch. Stempel-Scala. Scala I (für Wechsel und kaufmännische Geldanweisungen). Für Oesterreich und Ungarn. Bis zu dein Betrage von ISO K— K 10 h über ISO IC bis 300 „ — 20 „ „ 300 „ „ 600 „ — „ 40 „ „ 600 „ „ 900 „ - „ 60 „ „ 900 „ „ 1200 „ - 80 „ „ 1200 „ „ 1800 „ 1 „ - „ „ 1800 „ „ 1800 „ 1 20 „ 1800 „ „ 2100 „ 1 „ 40 „ „ 2100 „ „ , 2400 „ 1 „ 60 „ 2400 „ „ 2700 „ 1 „ 80 „ über 2700 IC bis 3000 IC 2 K — h 3000 „ „ 6000 „ 4 „ — „ 6000 „ „ 9000 „ 6 „ — H 9000 „ „ 12000 „ 8 „ — 12000 „ 15000 „ 10 „ — „ 18000 „ 18000 „ 12 „ — „ 18000 „ „ 21000 „ 14 „ „ 21000 „ „ 24000 „ 16 „ — „ „ 24000 „ „ 27000 „ 18 „ — f| und so sort von je 3000 K NM 2 K mehr, wobei ein Restbetrag von weniger als 3000 K als voll anzunehmen ist. Im Jnlande ansgestellte Wechsel dürfen, svfcrne sie nach dieser Scala behandelt werden sollen, keine längere Laufzeit als sechs Monate, int Auslände ansgestellte Wechsel keine längere Laufzeit als zwölf Monate haben. Sonst sind sie stempelpflichtig nach einer höheren Scala (frühere Scala III, die unverändert blieb). Unter dem Ausdruck „Inland" wird das Geltungsgebiet des gegenwärtigen Gesetzes verstanden, und cs ist daher jeder anberhalb dieses Gelinngsgebietes ausgestellte Wechsel als ein ausländischer zu betrachten. Bezüglich derjenigen Wechsel, welche in den Ländern der ungarischen Krone ausgestellt sind, bleiben die Bestimmungen der Verordnung vom 2. October 1868 auch fernerhin in Wirksamkeit und es ist daher bei solchen Wechseln von der nach dem gegenwärtigen Gesetze entfallenden Gebührenschuldigkeit jener Betrag in Abrechnung zu bringen, welcher bei ihrer Ausstellung an die k. Ungar. Finanzen erwiesenermaßen mittelst Stempelzeichen oder unmittelbar vorschriftsmäßig gezahlt worden ist. Alle Vervielfältigungen eines Wechsels (Secnnda, Tertia n. s. f), sowie alle girirten Wechsel-copien unterliegen derselben Gebühr wie das erste Exemplar, doch bleibt dasjenige bo» mehreren Exemplaren eines Wechsels timt der Stempelgebühr befreit, welches ausschließlich zur Einholung des Acceples eines außerhalb der österreichisch-ungarischen Monarchie besindlichen Bezogenen bestimmt ist, wenn ans der Vorderseite dieses Exemplares die Worte: „nur zum Acceptc bestimmte" beigesetzt werden und wenn die Rückseite dieses Exemplares dergestalt dnrchstrichen wird, daß dadurch jede Art von Jndossirnng oder Empfangsbestätigung ansgeschlosscn ist. Im Anslande ausgestellte und auf das Ausland lautende Wechsel, wenn sie im Jnlande in Circulation gesetzt werden, unterliegen einer Stempelgebühr von 4 Heller für je K 200.— der Wechselsumme, wobei ein Restbetrag unter IC 200.— für voll anzunehmen ist. DieGebühr für imJnlaude ausgestellte Wechsel ist, bevor aufdas znmWechsel bestimmte Papier eine Parteienfertigung gesetzt wird —jene für im Auslände ausgestellte Wechsel aber, bevor der Wechsel im Jnlande in Umlauf gesetzt wird, und wenn der Wechsel nicht ausschließlich int Altslande zahlbar ist, jedenfalls vor Ablauf von 14 Tagen nach dessen Üebertragung in das Inland zu entrichten. Der Stempelpflicht von Wechseln kann nur auf folgende Art entsprochen werden: a) durch Verwendung der gestempelten amtlichen Blanqnette; b) bei Verwendung von anitlichen, den Gebührenbctrag aber nicht vollstättdig deckenden Slan» quellen, dann von anderen Blanqnetten, oder bei Ausfertigung von Wechseln ohne Benützung einer Blanqnette dadurch, daß die der entfallenden Gebühr, eventuell der Ergänzungsgebühr entsprechenden Stentpelmarketi auf der Rückseite des zum Wechsel zu verwendenden Papieres vor der Ausfertigung des Wechsels befestigt und von einem zu dieser Amtshandlung ermächtigten Amte mit dem Aititssiegel überstempelt werben. Das Datum dieser Obliterating ist, wenn es nicht schon aus dem Stenipelabdrucke ersichtlich ist, von dem überstempelnden Amte mit Ziffern in jede Marke einzutragen. Die amtliche Ucvcrstempelung darf nicht mehr Vorgenvmmen werden, wenn das Papier schon die Fertigung eines Ausstellers, Acceptanleu oder Indossanten oder überhaupt eine Parteienfertigung trägt; jede andere als die im Punkte b) vorgeschriebene Berichtigungsart mittelst Stempelmarken, specie!! die Ucberstempelung der Marken mit deni Privatsiegel einer Einzelperson oder einer zur amtlichen lleberstempelung nicht ermächtigten Anstalt gilt nicht als Erfüllung der Stempelpflicht. c) So es weit sich um die Gebührcnentrichtung von im Nuslande ausgestellten Wechseln handelt, sind die der Gebühr entsprechenden Stempelmarten auf der Rückseite des Wechsels, und zwar, wenn diese Rückseite noch unbeschrieben ist. am oberen Rande derselben, andernfalls aber unmittelbar unter dem letzten darauf befindlichen ausländischen Vermerke derart, daß ober den Marken kein zur Niederschreibung eines Indossaments oder anderen Vermerkes geeigneter Raum frei bleibt, aufzukleben, und ist sohin die amtliche Ueberstempelung derselben in der unter b) dieses Paragraphen erwähnten Art rechtzeitig zu erwirken. Das Ucberschrcibcn der Stempelmarkcii in bisheriger Weise ist fernerhin nicht mehr gestattet. Wenn die Stempelgebühr entweder gar nicht oder nicht im gesetzlichen Betrage oder nicht rechtzeitig oder endlich nicht auf vorschriftsmäßige Weise entrichtet wurde, so normirt das neue Gesetz eine Pönale in der Höhe des siinfzigfachen Betrages der Gebühr nach vorstehender Scala. Die den kaufmännischen Anweisungen schon früher eingeräumte Begünstigung, wonach dieselben ohne Rücksicht auf den Anweisungsbetrag einer Stempelgebühr von nur 10 h unterliegen, wenn ihre Laufzeit auf acht Tage beschränkt ist, bleibt aufrecht. In Bezug auf kaufmännische Rechnungen (Noten, Conti, Ausweise) wird, zugleich verordnet, daß Rechnungen bis zum Betrage von K '20.—. . , . stempelfrei sind, über L 20.— bis K 100.—. ...2h Stempel und über K 100.—. .10 „ „ unterliegen. Die Verpflichtung zur Zahlung dieser Stempilgebühren tritt auch dann ein, wenn derlei Rechnungen in den Text einer kaufmännischen Correspondenz ausgenommen oder einer solchen als Anhang oder Beilage beigesügt werden. Scala II (für Rechtsurkunden u. a. Quittungen.) Für Oesterreich und Ungarn. Bis 40 K — K 14 h über 3200 K bis 4000 K 12 K 50 h über 40 K „ 80 — „ 26 „ „ 4000 n „ 4800 n 15 „ — „ 80 „ „ 120 „ — „ 38 „ „ 4800 „ „ 6400 „ 20 „ — „ 120 „ „ 200 „ — n 64 „ „ 6100 „ „ 8000 25 „ — „ 200 „ „ 400 „ i „ 26 „ „ 8000 „ „ 9600 „ 30 „ — 400 „ 600 „ i n 88 „ 9600 „ „ 11200 „ 35 „ — „ 600 „ 800 2 50 „ 11200 „ „ 12800 „ 40 — „ 800 „ 1600 5 — 12800 „ „ 14400 „ 45 „ — 1600 „ 2400 „ 7 50 „ „ 14400 „ „ 16060 50 „ — „ „ 2400 „ „ 3200 „ 10 „ — „ Ueber 16000 K ist von je 800 K eine Mehrgebühr von 2 L 50 h zu entrichten, wobei ein Restbetrag von weniger als 800 K als voll anzunehmen ist. Scala III für Darlehensbeträge, wenn die Schuldscheine auf den Ueberbringer lauten, bei Dienstleistungsverträgen, dann von Aktiengesellschaften, welche auf länger als 10 Jahre errichtet werden, sowie von den Vermögenseinlagen der Commanditisten bei Kommanditgesellschaften auf Acticri^ auf länger als 10 Jahre, dann von Lotteriegewinnsten im Zahlenlotto, von Hosfnungskäufen beweglicher Sachen, vonLcibrentenverträgen, wenn gegen die Leibrente bewegliche Sachen überlassen werden, von Kani- und Tauschverträgen, über bewegliche Sachen und von Lieferungsverträgen, wenn sie sich als Verkäufe beweglicher Sachen darstellen. Für Rechtsgeschäfte. (Für Oesterreich und Ungarn.) Bis 20 K — K 14 h über 1600 K bis 2000 K 12 K 50 h über 20 K „ 40 „ — 26 „ 2000 2400 „ 15 „ — „ 40 „ „ 60 „ — 38 „ 2400 3200 n 20 „ 60 „ 100 „ — „ 64 „ „ 3200 „ 4000 n 25 v 100 „ 200 „ i „ 26 „ „ 4000 „ 4800 „ 30 rr — „ „ 200 „ „ 300 „ i „ 88 „ 4800 „ 5600 35 ti — „ „ 300 „ „ 400 „ 2 50 „ 5600 „ f 6400 40 „ — „ „ 400 „ „ 800 „ 5 „ — „ „ 6400 „ 7200 45 „ — n 800 „ „ 1200 „ 7 50 „ „ 7200 tf 8000 50 n — „ „ 1200 „ „ 1600 „ 10 „ Ueber 8000 K ist von je 400 K eine Mehrgebühr fammt dem außerordentlichen Zuschläge von 2 K 50 h zu entrichten, wobei ein Restbetrag von weniger als 400 K als voll anzunehmen ist. Ziimtliche Ziehungen der fofe im Jahre 1908. Monat Ur- Anzahl Trener No- sprung- der zu r In Fälligkeits- und Tao jicsgattung minal-mert in Kronen 1 i d) e Anzahl ziehend. Lose, Kro neu termin respektive der Gewinne Liehung Losen Serien größter kleinster 2. Jänn. Öftere. Kredit-Lose m 420^00 3400 300.000 400.— 1. Juli 1908 2. „ 5"/o Donau-Rcgulierungs-Lose 200 240.000 7067 140.000 200.— it. erf. Zieh, j 2. „ Krakauer Lose 40 75.000 6010 50.000 60.— 1. Juli 1908 2. „ Laibacher Lose 40 75.000 600 40.000 6o.— 1. Jul, „ 2. „ Öftere. Rote Kreuz-Lose 20 600.000 2000 60.000 30.— 5. Jänn. „ 3. „ Innsbrucker Lose 40 50.000 3880 30.000 60.— 3 Juli „ 7. „ Salzburger Lose 40 86.316 7476 40.000 60.— 5. Juli „ 7. „ 3"/.. Ost. Boden-Kredit-Lose II. Ein. vom 1. August „ Jahre 1889 200 400.000 600 100.000 200.— 15. „ Fürst Salm-Lose .... 84 100.000 2000 84.000 147 — 16. Juli „ l. Febr. 5"/o 1860er Staats-Lose, Serien-Ziehung . 1000 400.000 300 Prämieu-Ziehung 1. Mai „ 15. „ 3°/0 Ost. Boden-Kredit-Lose I. Ein. vom 1. Juni „ Jahre 1880 200 400.000 1900 90.000 200.— 2. SDiärj Wiener Kommunal-Lose 200 300.000 2300 300.000 320.— 1. Juni „ 2. „ Basilika-lDombau-)Lose 10 800.000 2000 30.000 14.— 1. Mai „ 2. „ Ungarische Rote Kreuz-Lose 10 800.006 2600 30.000 15.— 1. April „ 1. April 4"/.. Theißregulieruugs-Lose 200 440.000 4400 180.000 240.— l- Jul, „ 1. „ Rudolf-Lose 20 200.000 5700 30.000 24.— i. Juli „ I. Mai 5"/o l 860er Staats-Lose. Prämien-Ziebuug. 1000 400.000 6000 600.000 1200.— 1. Aug. „ 5. „ 3%, Ost. Bodeu-Kredit-Lose II. Em. vom 1. Fcbr. 1909 Jahre 1889 200 400.000 600 60.000 200.— 15. „ 3"/o Ost. Bodeu-Kredit-Lose 1. Em. vom 1. Dez. 1908 Jahre 1880 200 400.000 2000 90.000 200.— 15. „ 1 1 1 J 200 400.000 3200 70.000 200.— 15. Aug. „ 15. „ Ungarische Prämieu-Lose 200 300.000 2350 200.000 352.— 15. Nov. „ 15. Jö-szlv-üofe 4 750.000 5450 20.000 4,— 1. Juni „ 1. Juni 1864er Staats-Lose 200 400.000 4500 300.000 400.— l. Sept. „ 16. „ Ofner Lose 80 50.000 3500 40.000 150.— 15. Dez. „ 1. Juli Öfterr. Rote Kreuz-Lose 20 600.000 3550 30.000 30.— 4. Juli „ 2. Jänn. 1909 1. .. Osterr. Kredit-Lose 200 420.000 3400 300.000 400.— 1. „ Wiener Kommunal-Lose 200 300.000 2100 400.000 320.— 1. Ott. 1908 15. . Fürst Salm-Lose 84 100.000 2000 63.000 147.— 16. Jan».1909 30. „ Fürst Clary-Lose 84 42.000 1800 52.500 126.— 30. Jänn. „ 2. Nov. 1908 l. Aug. 5"/u 1.860er Staats-Lose, Scrieu-Ziehuug . 1000 400.000 315 Prannen-Ziehuug 17. .. 3"/„ Ost. Boden-Kredit-Lose I. Em.. vom 1. Dez. „ Jahre 1880 200 400.000 2100 90.000 200.— l. Sept. Ungar. Rote Kreuz-Lose . . Basilika-lDombau-)Lose 10 '800.000 4800 20.00Q 15.— 1. Ott. „ 1. „ 10 800.000 4100 20.000 14.— 2. Nov. „ 5. „ I I B ! i Q £ Jahre 1889 200 400.000 600 60.000 200.— l. Febr. 1909 16. ,. Fürst Palffh-Lose 84 93.000 4000 84.000 157.50 16. März „ 1. Ottos. 4"/o Theißrequlieruuqs-Lose 5'7o 1860er Staats-Lose, Prämieu-Ziehung. 200 440.000 4400 180.000 240.— 2. Jänn. „ 2. 3(00. 1000 400.000 6300 600.000 1200.— I. Fcbr. „ 2. Wiener Kommunal-Lose 200 300.000 2100 400.000 320.— 1. Febr. „ 16. , Uiiflar. Prämieu-Lose 200 300.000 2800 300.000 352.— 15. Mai „ 16. „ 16. . 4"/o Ungar. Hypoth.-Pfandbr.-Lose . . Jö-sziv-tiofe 200 4 400.000 750.000 3400 5450 70.000 30.000 200.- 4.— 16. Fcbr. „ 1. Dez. 1908 16. „ 3"/o Öst. Bodeu-Kredit-Lose I. Em. vom Jahre l->80 200 400.000 2100 90.000 200.— 1. Jnni 1909 1. Dez. 1864er Staats-Lose 200 400.000 4500 300.000 400.— 1. März 1909 Die Ziehungslisten sämtlicher Lose veröffentlicht der authentische Verlosungs-Anzeiger „Merkur", I. Wollzeile 10. Abonnement ganzjährig inkl. des „Finanziellen Jahrbuch" für Wien K 4—, mit Zustellung K 5.50, für die Provinz K 6.—. Einzelne Exemplare 12 h. 1906 Verzeichnis der vom Mai 1906 bis Mai 1907 in Wien, Linz, 'g'rag, Wrnnn, Hrcrz un6 Ariest gestobenen Kcrstken. Mai Wien 27 16 90 86 6 2 87 27 33 I Linz 61 32 58 11 66 3 79 48 31 27 Prag 45 31 2 73 65 12 15 56 21 8 14 6 54 5 86 Brii»n 9 32 70 89 64 50 80 23 71 74 Graz 80 9 83 59 73 6 29 32 44 43 Triest 15 13 32 52 37 3 9 13 42 47 Juni 21 19 59 64 1 26 81 84 62 12 66 6 76 81 47 56 48 25 53 59 81 27 37 74 63 90 88 37 61 44 77 51 42 39 89 26 73 55 2 21 7 60 20 18 30 78 7 86 58 29 79 60 29 20 80 49 51 16 27 71 89 17 53 62 7 31 77 14 17 19 Juli 80 47 7! 32 63 66 51 60 57 35 21 44 82 35 20 28 76 57 13 22 23 12 19 26 41 89 69 21 7 75 21 70 90 67 60 65 39 11 72 21 32 19 31 15 85 50 54 19 26 18 63 42 84 87 14 55 38 8 33 1 1 Anglist 8a 77 ol 49 84 67 61 29 80 73 49 62 58 52 41 10 47 86 59 6 34 56 l6 38 73 20 85 18 42 63 12 18 89 19 60 24 38 13 17 62 84 77 6 79 30 25 86 61 51 79 61 3 77 90 21 71 18 22 89 36 47 66 50 7 27 September 12 32 36 80 22 67 80 40 48 56 56 61 34 44 60 65 87 46 55 79 70 52 28 84 24 29 44 88 87 76 51 54 17 21 2 25 34 55 82 23 90 23 SO 18 7 6U 53 50 59 11 44 34 31 66 71 85 68 90 73 37 46 49 75 36 62 8 63 81 15 17 (Ohio brr 49 68 25 28 69 75 68 64 21 4 66 22 76 81 85 4 23 2 75 78 43 35 44 90 73 26 82 87 64 25 55 75 37 8 15 11 61 90 10 44 47 82 58 69 42 53 83 21 14 51 80 24 15 44 64 53 4 26 11 81 61 77 14 19 18 lloutnibrr 64 23 75 20 65 56 72 21 49 6 16 52 47 77 37 10 68 77 27 65 15 18 84 1 65 15 38 51 87 64 37 26' 52 40 12 46 58 1 7 11 55 53 33 30 10 34 28 71 77 53 55 2 34 86 82 82 50 87 31 89 December 27 77 63 11 60 72 33 15 45 74 89 23 37 31 24 28 12 51 43 59 38 24 14 45 7l 16 84 62 31 50 58 82 74 78 52 83 57 77 53 17 68 89 18 10 57 65 57 66 36 29 9 76 32 11 20 76 19 64 28 12 88 10 84 22 51 26 38 34 65 66 Jänner 19 69 33 67 31 43 66 41 82 42 37 15 81 22 14 77 83 64 84 51 27 79 88 73 29 68 90 18 62 51 38 62 53 72 76 60 87 88 21 56 86 6 45 18 85 lo 48 86 44 59 24 14 28 23 33 63 Sa 2 70 53 89 38 11 3 51 Februar 74 52 82 81 73 87 40 9 6 73 32 72 84 83 61 74 44 48 14 71 35 11 71 17 54 83 79 85 90 4 30 46 27 S3 17 34 80 56 85 13 8a 55 59 60 4 51 59 88 8 86 28 46 83 69 54 64 54 10 84 15 März 90 36 8 35 22 90 9 8 59 50 33 2 62 42 30 16 64 25 54 32 59 48 38 60 12 51 80 46 31 35 11 71 43 8 54 87 35 41 19 60 8 12 48 67 74 42 58 28 43 86 89 34 52 29 33 14 66 7 46 36 23 14 45 35 77 52 63 46 31 59 April 60 64 67 25 54 34 40 52 33 45 30 56 78 23 79 37 60 27 53 40 67 21 4 19 2 68 54 76 48 56 81 58 71 25 23 34 49 22 29 77 67 61 86 64 3 69 74 2 3 58 34 49 31 8 37 10 19 75 21 72 Mai 69 89 77 34 68 9 52 54 2 17 51 31 15 73 65 20 58 89 65 18 87 80 22 70 11 8 4M 60 81 49 83 62 89 75 64 66 72 26 52 84 71 82 73 13 2 73 51 23 68 36 31 14 64 79 22 Wevzeichniß bcv gebräuchlichsten Taufnamen lammt Datum der Namenstage. Abel 2. Jänner. Abigail 8. December. Abraham, Einsiedl., "20. März. Abraham, Abt, 15. Juni. Abraham, Pair., 6. October. Adalbert, B. u. M., 23. April. Adalbert, Erzbischof, 30. Juni Adam, 24. December. Adele 24. December. Adelgunde 30. Jänner. Adelhard, Fürst, 2. Jänner. Adelhard, Mönch, 28. Dec. Adelheid, Aebtissin, 8. Febr. Adelheid, Kaiserin, 16. Dec. Adelinde 28. August. Adolar 21. April. Adolf, B. v. Osnabr., 11.Febr. Adolph 17. Juni. Adolph 21. August. Adolphine 27. September. Adrian 8. September. Aegidius, Laienbr., 27. April. Aegidius, 8. D. Stellt., l.Sept. Agatha 5. Februar. Agnes, Jgfr. 11. M., 21. Jänn. Alban, Bischof, 22. Juni. , Albert, Patr. v. Jerus., 8. Apr. Albert 7. August. Albert, B. v. Ncgsb., 14. Nov. Albrecht 23. April. Albina 17. December. Albinus 1. März. Alexander. M. d. th. L.,26.Dec. Alexius, Ordsstft., 11. Febr. Alexius 17. Juli. Alfred 29. Juni. Aller-Heiligen-Fest 1. Nov. Aloisius Gonzaga 21. Juni. Alphons Signori 2. August. Alphons Rodriguez 30. Oct. Amadeus, Bischof, 26. October. Amalia, Fürstin, 10. Juli. Amalia 7. October. Amandus 26. October. Ambrosius, Bisch., 16.October. Ambrosius, Kirchen!., 7. Dec. Anastasia 15. April. 1 Anatolia 9. Juli. Andreas Avellino 10. Nov. Andreas, Apostel, 30. Nov. Angela Foligni 11. März. Angela Merici, 31. Mai. Angelica 30. März. Anna 26. Juli. Anna Garzias 19. Februar. Anselm, B. v.Lucca, 18.März. Anselm, Erzb. v. Cant., 21 .Apr. Anselm, Erzbischof, 8. Juli. Anton, Einsiedler, 17. Jänner. Anton v. Padua, 13. Juni. Antonia 10. April. Apollonia 9. Februar. Apollonius 18. April. Arnold 18. Juli. Arnulph 18. Juni. Arnulph von Metz, 18. Juli. Arthur 7. Jänner. Athanasia, Witwe, 14. August. Athanasius 2. Mai. Athanasius 26. November. Augusta 29. März. Augustin, Kirchen!., 28. Ding. Augustus 3. August. Aurelia 28. März. Aurelia 19. Juli. Aurelia 15. October. Aurelia 2. December. Aurelian 16. Juni. Balbina 31. März. 'Balthasar 6. Jänner. Barbara 4. December. Bartholomäus 24. August. Basilius 14. Juni. Bathilde,Königin, 30.Jänner. Beata 8. März. Beata 29. Juni. Beata 6. September. Beata 23. December. Beatrix 29. Juli. Beatus 10. Mai. Benedict 21. März. Benedicta 13. August. Benigna 9. Mai. Benigno von Armagh, 9. Nov. Benjamin, Märt, 31. März. Benno V. 16. Juni. Bernard von Baden, 18. Juli. Bernhardt» 20. Mai. Bertha 4. Juli. Berthold 17. November. Bertram 17. August. Bibiana 2. December. Bibiana 8. December. Blasius 3. Februar. Blondina 8. November. Bonaventura 14. Juli. Bonifacius, Märt., 14. Mai. Bonifacius 8. Juni. Brigitta» Jungfrau, 8. Oct. Bruno, B. v. Segni, 18. Juli. Bruno 6. October. Burkhard 11. October. Cacilia 22. November. Cacilia» 18. December. Cäcilins 3. Juni. Cnsarius, Bischof, 26. Febr. Cajctan 7. August. Calistusod.Calixtus 14. Oct. Camillns von Lellis 27. Juli. Candida 2. December. Candidus 3. October. Capistran 22. October. Carl Borromäns 4.Novemb. Carl der Große 28. Jänner. Carolina 14. Juni. Cäsar von Bus 15. April. Casimir 4. März. Caspar 13. August. Cassia» 13. August. Cassian, Märt., 3. December. Charitas 1. August. Christian 14. Mai. Christiana 14. December Christi Geburt 28. December. Christina 24. Juli. Christoph, Chr.-Tr., 28. Juli. Clara, Ordsstft., 12. August. Claudia 2. Jänner. Claudia 20. März. Claudia 18. Mai. Claudius, Erzbischof, 6. Juni. Claudius, M. in Cil., 23.Aug. Claudius 30. October. Clemens 23. November. Clotildc 23. Juni. Cölestin 19. Mai. Coloman 13. October. Colnmba von Sens 31. Dec Columbin 31. Juli. Concordia 13. August. Conrad i9. Februar. Conrad von Ascoli IS. April. Conrad ‘26. November. Constantia 17. Februar. Constantin 17. Februar. Cordula 22. October. Cornelian, M., 2. Februar. Crescentia 19. April. Crispins 5. December. Cunibert 12. November. Cyprian 14. September. Cyprian 26. September. Cyrill, L. v. Mahr., 9. März. Cyrillus von Jerus. 29. März. Dagobert 23. December. Daniel 21. Juni. Daniel, Bischof, 23. Novemb. David 30. December. Delphine 27. September. Delphinus 21. December. Demetrius 9. April. Demetrius 22. December. Deodatus, B.v.Nev.,19.Juni Desiderius, 11. Februar. Desiderius 23. Mai. Dietmar 26. September. Dietrich 6. Mai. Dignus 18. December. Dionysia 12. December. Dionysius v. Korinth 8. April Dionysius 9. October. Dominicas, Ordsstft., 4. Aug. Domitian,Herzog, 5. Februar. Dorothea 6. Februar. Eberhard, Mönch, 7. April. Eberhard 28. November. Edeltrude 23. Juni. Editha 16. September. Edmund, Erzbischof, 16. Nov. Eduard II., König, 18. März. Edwin, König, 4. October. Egbert 24. April. Eyrenfried 9. Jänner. Eleonora 21. Februar. Elias, Märt., 16. Februar. Elias 20. Juli. Eligius 1. December. Elisabeth, K. v.Ung., 19. Nov. Emanuel 26. März. Emerentia 23. Jänner. Emil 22. Mai. Emilie 5. April. Emma, Witwe, 1. u. 19. April. Emma 29. Juni. Emma, Märt., 22. September. Emmerich 5. November. Engelbert 7. November. I Ephraim 8. October. I Erasmus 2. Juni. Erdburga 12. December. Erhard 8. Jänner, i Ernestine 31. Juli. Ernestus 12. Jänner. Erwin 25. April, j Esther 24. Mai. Eudoxia 1. März, : Eugenia 25. December, j Eulalia, Märt., 12. Februar. Eulalia 10. December. Eulogius v.Toledo 11 März. Euphemia, Aebtissin, 17. Juni. Eupdrosina 11. Februar. Eusebia 5. März. Eusebius 14. August. Eustachi» 28. September. Eustachius 20. September. : Eva 24. December. Ewald 3. October. Fabian 20. Jänner. Faustus 16. Jusi. Felician 9. Juni. Felician 20. October. Felicitas m. Söhnen 10. Juli, j Felix 14. Jänner. Felix 21. Mai. j Felix v. 58. 20. November. Ferdinand 111. v Leon30.Mai. Ferdinand» König, 19. Octob. Fides, Jgfr. u. Märt., 1. Aug. Firmian 141 Jänner. Flavian 18. Februar. Flora, Märt., 24. November. Florbert 18. Jänner. Florentia 3. April. Florentin 27. September. Florian 4. Mai. Florus 3. November. Fortunat 1. Juni. Fortunat 24. October. Francisco, Witwe, 9. März. Franciscns v. Sales 29. Jänn. Franciscus de Paula 2 April. FranciscusSotanus 24.Juli. FranciscusSer.o Assisi4.Oc. Franciscus Xavcrius 3. Dec. Franz Borgia 10. October. Fridmann 10. October. Fridolin 7. März. Friederika 6. October. Friedrich, Abt, 6. März. Friedrich 18. Juli. Fürchtegott 15. April. Gabriel, Erzengel, 24. März. Gabriele 10. Februar. Gangolph 11. Mai. Gebhard v. Salzb. 16. Juni. I Gebhard 27. August. I Genovefa 3. Jänner. Georg, Krieg, u. M.. 24. April. Georg 27. Juli. Gerard, Abt, 3. October. Gerard, Mönch, 22. Dec. Gertrud, 17, März. Gervasius 18. Juni. Gilbert 3. October. Gisela 7. Mai. Godfried, Bischof, 8. Nov. Gordian 10. Mai. Gorgania 9. December. Gorgonius 9. September. Gottfried 8. November. Gotthard 5. Mai. Gottlieb, Einsiedler, 7. Juni. Gratiana 1. Juni. Gregor d, Gr.,Ppst., 12. März. Gregnr v. N. 9. Mai Gregor Th. 17. November. Guido von Brabant 12. Sept. Gumbert, Bischof, 11. März. Günther 9. October. Günther 28. November. Guntram 28. März. Gustav 2. August. Hannibal 2. August. ; Hartmann 20. Juli u. 30 Oct. j Hartwig 21. August. Hebert 10. December. | Hedwig 17., in Schles. 15. Oct | Heiligen (Alle) 1. November. I Heinrich II., Kaiser, 12. Juli. Helena, Jgfr. u. M., 22. Mai. Helena 18. August. Heliodor 3. Juli. Henriette 16. März. Heraclius 11. März. Heribert 16. März. Hermann, Präm., 7. April. Hermann, Einsiedler, 28. Dec. Hermine 24. December. Hieronymus»Kirchl.,30.Sept. Hilaria 12. August. Hilarian 21. October. Hilda 18. November. .Hildebert 18. Februar. Hildegard 17. September. Hildegundis 6. Februar. Hildegundis v. Schon.20.Apr Hippolytus von Rom, 2. Dec. Honorina 27. Februar. Hubert 3. November. Hugo, Bischof, 1. April. Humbert 25; März. Humbert 6. September. Hyacinth, Prediger, 16. Aug. Jacob, Apostel, 25. Juli. Jacob, Patriarch, 6. October Jacobä'a 21. Jänner. Ida, Witwe, 4. September. Jeremia , Märt., 16. gebt. Jeremias 26. Juni Ignaz, B. u. M., 1. Februar. Ignaz Loyola 31. Juli. Jldephons 24. März. Jnnoccnz 28. Juli. Joachim 20. März. Johann Eam. Bon. lO.Jäun. Johann Chrysost. 27. Jänn. Johann von Godo, 14. Febr. Johann von Gott, 8. März. Johann v. d. Pf. 6. Mai Johann». Nepomuk 16. Ma> Johann, P, 27. Mai. Johann v. Far. 12. Juni. Johann Baptist 24. Juni. Johann und Paul 26. Juni. Johann Fr. 21. August. Johann d.Täuf. Enth. 29.Aug. Johann Capistranus23.Ocl. Johann v. Kr. 24. Nov. Johann, Ap. u. Eo., 27. Dec. Johanna 24. Mai. Jonas 12. November. Jonathan 29. December. Joseph von Arimth. 17. März. Joseph, Nährv. Cbr.,19.März. JosephCalasanctius 27.Aug Josua 23. Februar. Irene 3. April. Jrmgardis 4. September. Isaak 20. December. Isabella, Königin, 4. Jänner. Isidor, Erzbischof, 4. April. Isidor 10. Mai. Judith 10. December. Julia 22. Mai. Julian, Bischof, 28. Jänner Juliana 16. Februar. Juliana Falc. 19. Juni. Julius, Ml. v. N.-Cäs., 17.Feb. Julius I., Papst, 12. April. Julius, Märtyrer, 27. Mai. Justina it. Cyprian 26. Sept. Justinus, Kirchen!., 13. April. Justus 6. August. Kasimir 4. März. Katharina v. Siena,30 April. Katharina, Jgfr.u.M.,23.Nov Kilian 8. Juli. Konrad 26. November. Könige (dieheil,drei)6.Jänn Kreuz-Erfindung 3. Mai. Kreuz-Erhöhung 14. Sept Kunibert 12. November. Kunigunde 3. März. Kuno 29. Mai. Ladislaus, König, 27. Juni. Lambert, Bischof, 14 April. Lambert, Märt., 17. Scpi. Landelin 18. Juni. Landelin, Märt., 21. Sept Laura 17. Juni. Laurentius, Märt, 10.August Laurentius, I., 3. Sc.t. Lazarus 17. December. Leander, Bischof, 28. Februar Leo, B. v. Bayonue, 1. März Leo, P., 11. April. Leo II., P, 28. Juni. Leocadia 9. December. Leodegar 2. October. Leonardov. Leonhard 6. Nov. Leontine 18. Juni. Leopold 13. November. Lcntfried 21. Juni. Lorenz 10. August. Lothar 21. April. Louise oder ülloysia 21.Juni Lucas, Ev.. 18. October. Lucia 13. December. Lucian, Ap.v.Bea»v.,8.Jänn. Lucius, König, 3. December. Lucrctia 7. Juni. Ludmilla 16 September. Ludolph 27. Mai. Ludwig v. T., 19. August. Ludwig, König, 28. August. Luise 9. Juni. Luitgarde 16. Juni. Lydia 3. August. Magdalena,Büßer., 22.Juli Magnus 6. September. Malchus 28. März. Marcellin, Märt., 10. April Marcellus 16. Jänner. Marcus, Evangel, '13. April. Margaretha v. Sch., 10.Juni Margaretha ti ling., 13.Juli. Maria Cleophas 9. April. Maria Crescentia 9. April Maria Empfängnis? 8, Dec. Maria Geburt 8. September Maria.Himmelfahrt 18 Aug. Maria Lichtmesse 2. Februar. Ma riaMagdalenu 22. Juli. Maria Opferung 21. Nov. Maria Verkündig. 23. März. Maria Vermähl. 23. Jänn Maria v. B. 16. Juli Martha, Märt., 19. Jänner Martha, I., 29. Juli. Martin, Bischof, 11. Novemb Martina 30. Jänner. Mathias, Apost., 23. Februar. Mathilde 14. März. Matthäus, Evami., 21. Sept. Mauritius 22. September. Maximinian 29. Mai. Maximilian 12. October. Mechtildev.Edelstctt.31.Mai, Medard ns 8. Juni. Meginhard 26. September-Melania 7. Jänner. Melchior 6. Jänner-Melitta 1. April. Michaels» d.Heiligen!3. Juli, Michael, Erzengel, 29. Sept, Michaels Erschein. 8. ffltni, Monica 4. Mai. Moriz 13. Septemler. Moses 4. September. Napoleon 15. August. Narcissus 29. October. Natalia 1. December. Nathan 24. October. Nathanael 5. September. Nicodcm.lNicom.) IS. Sept, Nicolaus v. T. 10. Sept. Nicolaus, Bischof, 6 Decenib, Norbert 6. Juni. Nothburga 14. September. Octaviau 22. März. Odo, Erzbischof, 4. Juli. Odo, Abt, 18. November. Olga 21. Juli. Olympia 26. März. Oscar 1. December. Osmund 4. December. Oswald, Erzbischof, 28. Febr, Othmar 16 November. Ottilia 13. December. Otto, Einsiedler, 18. Novemb Ottokar 4. November. Pamphilins 1. Juni. Bancratius 12. Mai. Pantaleon 27. Juli. Paul, Einsiedler, 10. Jänner, Paul Ged» 30. Juni. Paula, Witwe, 26. Jänner. Pauli Bekehrung 28. Jänn, Pauline 22 März. Paulus zu Rom 26. Juni. Paulus, Apostel, 29. Juni. Pelagia, Büßerin, 8. October Pclagius, 28. August. Peregrin, Pilger, 26. 5>tpr;L Peregrin, Mönch, 27. April. Peregrin« 3. October. Petri Kcttenfeier 1. August. Petri Stnhlfeier22. Februar. Petrus, M., 29. April. Petrus, Apostel, 29. Juni. Petrus Cölestinus 19. Mai. Petrus Nolascus 31. Jänn. Philemon, Bischof, 22. Nov, Philipp, Apostel, 1. Mai. Philipp, S3., 23. August. Philippine 21. August. Pius Y. 8. Mai. Pius I., P., 11. Juli. Portiuucnla 2. August. Prisca 18. Jänner. Procopius, Abt, 1. April. Procopius, Einsiedlers.Juli. Procopius, Märtyrer, 8.Juli. Prosper 23. Juni Quinta 8. Februar. Quirin, Märtyrer, 30. März. Quirin, Bischof, 4. Juni. Rachel 11. Juli u. 2. October. Raimund 7. Jänner. Raimund 31. August. Rainer 17. Juni. Raphael, Erzengel,24.October Rebecca 9. März. Regina 7. September. Reginbald 13. October. Reichard, König, 7. Februar. Reinhard 23. Febr u 19.Dec. Reinhold 12. Jänner. RemiginS, 1. October Richard, König, 7. Februar. Richard, Bischof, 3. April. Richildis 22. August. Robert v. Neumünster, 7.Juni. Rochus 16. August. Roland 9. August. Roman von Rouen, 23. Octob. Roman 23. Februar. Romuald 7. Februar. Romulus 6. Juli. Rosa von Lima, 30. August. Rosalia 4. September. Nosamunda 2. April. Rosina 13. März. Rudolf 17. April. Rupertus 27. März. Rupertns 24. September. Sabina, M. zu Avila, 27. Del. Sabinus 30. December. Salome 24. October. Salomon 8. Februar. Salvator 18. März. Samson 27. Jänner. Samuel 26. August. Sanctus 2. Juni. Sara 16. Mai. Scholastics 10. Februar. ! Sebald 19. August. Sebastian 20. Jänner. Seelen, Aller, 2. November. | Seraph!» 3. December. Scraphinc 3. September. Serena 28. Juni. Sergius 7. October. Severa 20. Juli. Severin 8. Jänner. Severin, Mönch, 26.Novemb. Severus, 18. Februar. Sexburgis 6. Juli. Sidoniä 23. Juli. Siegebcrt 7. December. Siegfried 15. Februar. Sigmund 2. Mai. Silvan 6. Februar. Simon, Apostel, 28. October. Simplician 15. October. Simplicius 2. März. Sophia 15. Mai. Sotcr u. Caj. 22. Slpril. Spiridio» 14. December. Stanisl., Bis».Märt., 7.Mai. Stanislaus Kostka 13. Nov. Stephan, E., 3. Slugust. Stephan, K-, 20. Slugust. Stephan, K., 2. September. Stephan, Märtyrer, 26. Dec. Susanna, die Keusche, 11. Aug. Sybilla 29. April. Lylvester, Papst, 31.Tecemb. Tertulliau 27. Slpril. Thaddäus (Judas) 28. Oct. Thea 19. December, rhecla, Märtyr., 23. Scpt. Thecla, Slebtissin, 15. October. Theobald, Einsiedler, 29.Jänn. Theobald von Vicenza, l.Juli. Theobald, Slbt, 8. Juli. Theodolinde 22. Jänner. Theodor 9. November. Theresia 15. October. Thielfried 19. October. Thimotheus, Bisch., 24. Jänn. Thomas, 18. September. Thomas, Slpostel, 21. Dec. Thomas, Bischof, 29. Dec. ! Timotheus 22. August. Traugott 31. März. Trojan 30. November. Ubald 16. Mai. tttalricus v. Slugsburg, 4.Juli. Udalricus, Bencdict, 10. Juli. Ulpia» 3. Slpril. Ulrich siche Udalricus. Ulrika 6. Slugust. Urban, Papst, 45. Mai. Ursinus 29. December. Ursula 21. October. Valenti», Bischof, 7. Jänner. Valentin 14. Februar Valentina 25. Juli. Valeria, Märt., 9. December. Valerius 29. Jänner. Veit 15. Juni. Veronica 4. Februar Victor 28. Juli. Victor 14. December Victoria 23. December. Victorin 28. März. Vincenz, SJiört., 22. Jänner. Vincenz Ferrerius, 5. Slpril. Vincenz von Paula, 19. Juli. Virgilins 13. Februar. Virgilius 27. November. Vitalis 28. April. Vitalis von Salzburg, 20. Oct. Vitus oder Veit 15. Juni. Volkmar 17. Juli. Vollbrecht 27. Februar. Walpurga 26.Febr. u 1. SJiai. Walter 8. April. Waltrudis 11. Slpril. Wendel!« 20. October. Wenzeslaus 28. September. Werner 19. Slpril. Wigbert 13. Slugust. Wilfried 12. October. Wilhelm, Slbt, 6. Avril. Wilhelm 28. Mai Wilhclmiue 28. October. Willibald 7. Juli. Willigis 23. Februar. Winebald 6. April. Wladimir 24. Juli. Wolfgang 31. October. Zacharias, Papst, 15. März. Zacharias, Prophet, 6. Sept. Ze»o,Bischos v.Verona,! 2.Apr. Zeno, 22. December. Zenobia 30. October. Zenobius 30. October. Zwentibold 13. Slugust. Das Meisterstück. Erzählung aus bem XVIII. Jahrhundert. (Nachdruck verboten.) a, ja, Geld macht nicht glücklich! Das ist schon wahr, aber wer weiß es nicht aus Erfahrung, daß, wenn es in einem neugegründeten Heim fehlt, das junge Glück der Liebe, vor der Not und Sorge gar bald zu Tode erstarrt! Zu verdenken war es daher dem Webermeister, Bürger und Hausbesitzer Hans Georg Wambach, einem der wohlhabendsten Männer des kleinen Fleckens Steinlude in der Grafschaft Schaumburg Lippe, nicht, wenn ungefähr dieselbe Ansicht eben seiner Frau beim Abendtisch auseinandergesetzt hatte. Meister Hangörg, wie er allgemein bei jung und alt hieß, war eine breitschulterige Gestalt, ein mittlerer Sechziger, dem aber das Alter noch nichts hatte anhaben können; seine Frau Wilhelmine war nur wenige Jahre jünger als ihr Gatte, eine echte, behäbige Bürgersfrau, die es für eine unauslöschliche Schande angesehen hätte, wenn auch nur eine Elle Garn in ihrem Haushalte gefunden worden wäre, das sie, ihre Tochter und die Magd nicht selbst gesponnen hätten! Sie hatte, wie alle ehrsamen Bürgersrauen aus der guten alten Zeit, nur wenig mit der Außenwelt in Berührung gestanden; sie war kaum aus dem Weichbilde des heimatlichen Fleckens herausgekommen, und ihr ganzer Verkehr außer dem Hause hatte sich auf Muhmen und Basen beschränkt, für deren Leben als strengstes Grundgesetz ebenfalls stille Häuslichkeit galt; damals waren noch die Frauen in der Tat die besten, von denen man am wenigsten sprach. Während über ihr Gatte in seinem Geschäfte vollkommen aufging, hatte Frau Wambachin sich noch ein gutes Stück idealer Gesinnung aus ihrer Jugendzeit gerettet, die sie in den Stand setzte, hin und wieder ihrem Ehegatten recht wirksam zu widersprechen. Sie schien auch heute gar nicht einverstanden mit den Worten Meister Wambachs zu sein, aber die Gegenwart ihres Dortchens, die von fünf Kindern allein am Leben geblieben war, hielt sie vom Widerspruch ab, der Hausherr muhte, so wollte es die gute Sitte von damals, in Gegenwart der Kinder stets recht haben. Während die siebzehnjährige Jungfrau, ein hübsches, schlankes Mädchen, blauäugig und blondzöpfig, wie die Frau Mutter einst auch gewesen war, den Tisch abräumte und in die Küche hinausging, holte Frau Wilhelmine ihr Spinnrad vom Fenstertritt und stellte es neben ihren Stuhl. Dann trat ste leise auf ihren lieben Hangörg zu, der im Lehnstuhl sitzend nachdenklich eine Wolke nach der anderen aus dem braunen Maserkopf blies, legte zutraulich die Arme um seinen Nacken und sagte: „Nicht so, mein Alterchen, du tust Unrecht, auf den schnöden Mammon so viel Wert zu legen, Geld allein macht die Menschen wirklich nicht glücklich! So hast du auch ehedem gedacht, als du als Webergesell' nach Steinhude kamst und um des reichen Müller-Peters Tochter warbst, die nun deine Frau ist. Nicht wahr, da hast du auch gefegt: .Nichts da, Geld macht allein nicht glücklich!^" „Freilich, freilich habe ich so gedacht," nickte der Alte, „aber dein Vater war ein verständiger Mann ui d klüger als ich; weiht du auch, was mir der Müller-Peter, Gott habe ihn selig! sagte, als ich mit meiner Werbung zu ihm kam? ,Han-görgtz sagte -er, ,ich habe bisher von seinem Meister Uber ihn nur Gutes gehört, abet das beweist noch nicht, daß er imstande ist, eine Frau zu ernähren. Wenn er meint, daß der Müller-Peter ihm zum Meisterwerden nur einen roten Heller gibt, so täuscht er sich! S 16er ist der Mann! Erst spare er sich das Geld zum Meisterwerden, und bringt er das in drei Jahren fertig, so soll er mein Minchen haben; früher aber braucht er nicht wiederzukommen. Nichts für ungut, aber damit basta!‘ Und das war ein Glück für mich, denn in den drei Jahren Hab' ich gelernt, wie sauer das Geldverdienen und wie notwendig Geld und Gut zum Leben ist. Als dann das große Wetter kam, als die Mühle niederbrannie und uns der Vater dort feinem Reichtum nichts hinterlassen konnte, da Hab' ich auf den Knien Gott gedankt, daß ich die gute Lehr' bekommen und mit ihrer Hilfe mir selbst Hab und Gut erworben hatte! Nein, nein, München, Geld allein macht zwei junge Eheleute nicht glücklich, Liebe und Bravheit gehören auch dazu, aber bei trockenem Brot hört die Zufriedenheit gar schnell auf. ,Heller innen (n dem) Kasten, lütt (läßt) keenen fasten!' Dabei bleib ich nun einmal, Alte!" Damit stand Meister Hangörg auf, ließ sich von Dortchen, die eben bei den letzten Worten des Vaters wieder eingetreten war, den langen blauen Mantel mit dem großen Doppelkragen umhängen, stülpte den Hut auf und schritt mit einem freundlichen: „Gute Nacht, ich gehe noch ein Stündchen ins Lamm!" zur Türe hinaus. Eine Weile hörte man in der einfachen Stube, welche die große Oellampe von schimmerndem Messing nur spärlich erleuchtete, nur das eintönige Schnurren der Spinnräder; der Frau Meisterin ging das Gespräch mit ihrem Gatten noch immer durch den Sinn, und Schön-Dortchen ließ schwermütig den Kopf hängen; sie hatte wohl etwas auf dem Herzen, was sie gern der Mutter gesagt hätte, aber jedesmal, wenn sie einen Ansatz dazu nahm, kam ihr deren Gesicht so wenig freundlich vor, daß sie nicht zu sprechen wagte, die Augen niederschlug und weiter spann. „Dortchen," unterbrach endlich Frau Wilhelmine die Stille, „die Spinnstubenabende sind wohl nun zu Ende?" „Wir wollten noch einige Wochen fortspinnen, Mutter," versetzte das junge Mädchen zögernd, „die Abende sind noch so lang, und wir haben auch so spät damit begonnen." „Nun, es wäre mir lieb, wenn es bald aufhörte," meinte die Mutter, „der Vatn hat's auch nicht gern, wenn du so viel mit den jungen Burschen zusammenkommst, du bist noch zu jung dazu, Dortchen!" Die Jungfrau errötete leicht. „Das ist nur in der letzten Zeit geschehen," antwortete sie dann, „daß einige hingekommen sind, um uns nach Hause zu bringen, es sind nur Thormanns Fritz, Bühmanns Hans und —", „Na ja, das ist's gerade, was der Vater nicht leiden mag," unterbrach die gestrenge Bürgersfrau die Tochter, „du sollst nicht so viel mit dem Obergesellen, dem Hans, zusammenlaufen, es wird allerlei darüber geschwatzt, und so ein junges Ding, wie du bist, brauchen bit Basen noch nicht mit einem Manne zusammenzusehen. Du kannst hier grud ebensogut spinnen wie anderswo, und 's gibt keine Nachred'!" Dortchen schlug beschämt die Augen nieder und schwieg. Sie hätte es der Mutter so gern anvertraut, was der Hans ihr neulich abends beim Nachhauseweg von der Spinnstube gesagt, daß er zur Hochzeit seiner Meisterstochter als Brautbursch eingeladen sei und sie, Dortchen, zur Kirche und zum Tanz führen möchte, wenn sie und ihre Eltern es erlaubten. Als sie aber durch die Mutier von der wenig freundlichen Gesinnung ihres Vaters gegen Hans gehört hatte, wagte sie gar nicht mehr, darum zu bitten. Als sich Mutter und Tochter getrennt hatten, lag Dortchen noch lange halb sinnend, halb träumend in ihrem Kämmerchen und begriff es nicht, daß Vater und Mutter nicht wie sie dachten und nicht wie sie den schönen Hans — denn daß er der flotteste Bursch von ganz Steinhude war, das mußte ihm sein Feind nachsagen — lieb hatten; das arme Dortchen wußte es eben noch nich! aus Erfahrung, daß gar viele Liebendt sich gleich ihr zu beklagen haben, und das wohl kaum einer Erdentochter Liebster ihren Eltern ganz und vollkommen ge-sallen hat. Sie schlief endlich ein, und liebliche Träume gaukelten ihr vor, das der Obergeselle das Weberhandwerk nur zum Zeitvertreib übte und eigentlich ein Prinz sei, 'der unter den Mädchen des Landes seine Prinzessin suchte. Wie sie dann lachen wollte, wenn erst die große Staatskarosse vor dem Hause des Vaters halten würde, und was die guten Stein-huder dann staunen sollten! 2. Am anderen Morgen war Meister Wambach recht schlechter Laune; Frau Wilhelmine hatte das ihrem Alten gleich krank oder ist dir sonst etwas Ungeschicktes begegnet?" Der Meister hatte den Kopf in die Hand gestützt und erwiderte mürrisch: „Ei, zum Henker, soll einem nicht die Galle überlaufen, wenn man im Wirtshaus hören muß, daß so ein Ding, wie die Dörte ist, schon eine Liebschaft hat! 's kommt aber alles von dem ewigen Spinnstubenlaufen und der geringen Aufsicht, die du über das Mädchen hältst!" ' angemerkt, als er beim Morgentisch Dortchen schalt, daß sie die Grützsuppe habe anbrennen lassen, die seit dem landesherrlichen Verbot von anno 1740 wieder an Stelle des ausländischen Kaffees hatte treten müssen. Als Dortchen weinend die Stube verlassen hatte, legte sich die Frau Meisterin ins Mittel und sagte: „Aber, lieber Hangörg, du tust ja dem armen Mädchen unrecht. Die Suppe ist gar nicht angebrannt, du jedoch bist schlechter Laune, und da schmeckt dir eben alles nicht! Nun sag 'mal offen, bist du „So, so?" nickte Frau Wilhelmine. „Also daher das Wetter, das bei dir schon den ganzen Morgen im Anzuge war! Nun, und wer war denn der Ehrenmann," fuhr sie gereizt fort, „der bei dir gewagt hat, vom Dortchen Schlechtes zu reden? He, 's war wohl wieder der Jäger-Fritz,, der vor Neid bersten möcht', weil ihn keine Dirn leiden mag?" Der Alte fühlte den bitteren Vorwurf, der in den Worten seiner Frau lag, wohl heraus; es war ihm unangenehm, daß sie gleich den Nagel, wie man so zu sagen pflegt, auf den Kopf getroffen hatte, 5-2 denn es war wirklich Fritz Neuhaus, der gräflich schaumburgische Förster von Altenhagen gewesen, der's ihm gesteckt hatte. „Na, Minchen, aus den Fingern kann's sich der Förster auch nicht saugen!" meinte der Meister, indem er langsam eine Verlegenheitsprise zur Nase führte, „da du's nun einmal weißt, na ja, der hat's mir gesagt, der ganze • Flecken müßt' es ja, daß unser Dortchen und der Obergesell' Liebesleut' seien!" „Die giftige Kröte!" ries die Frau zornig. „Gott verzeih' mir die Sünd', aber sein gottloser Mund wird ihm noch die Schandsteine oder den Pranger für seine Verleumdungen einbringen! Aber du, Hangörg, bist du ein Mann, läßt dich von solche einem Kerl aufhetzen und glaubst gar dem albernen Geschwätz? Was tut's so großes, wenn der Obergesell, der im ganzen Flecken den besten Leumund hat, in allen Ehren unser Dortchen von der Spinnstube abholt und nach Hause geleitet? Hast du das nicht als Bursch auch getan und hast nichts Unrechtes darin gesehen?" „Na, so hör' mich doch erst zu End', Frau!" rief der Meister ärgerlich, ich hätt's ja ihm nimmer geglaubt, aber wie ich so bei meinem Spielchen sitze, kommt der Köhler, der Meister von Bühmanns Hans heran, und sagt: ,Hör 'mal, Gevatter, über vier Wochen, so Gott will, halte ich meinem Lieschen die Hochzeit, und mein Obergesell' soll, weil er wirklich ein braver Mensch ist, mit unter den Brautburschen gehen; ich hab' nun gedacht, da könntest du mir die Freud' machen und dein Dortchen, die ja unter den Brautjungfern ist, mit dem Hans, der sie gar gern mag, zur Kirche und zum Tanz gehen lassen!' Da war's mir doch gerad' bei seiner Red', als wenn mir einer einen Kübel kalt' Wasser über den Rücken gösse, und doch könnt' ich ihm nicht grob antworten, um's nicht mit ihm zu verderben. Aber da hatt' ich den Beweis, daß die Sache mit der Liebschaft schon richtig wäre! — Nun," meinte der Alte nach einer Weile verwundert, „du sagst ja gar nichts, findest wohl am Ende nichts dabei?" „Wenn du's wissen magst," versetzte Frau Wilhelmine ruhig, „nein, ich finde gar nichts dabei, es freut mich dabei nur das eine, daß Meister Köhler dem Hans ein so schönes Zeugnis gegeben hat. Siehst du, mein Alter, das macht mir die meiste Freud'!" Der Meister sprang entrüstet vom Stuhl auf. „Na, da soll mich doch dieser und jener — du hältst es wohl gar noch für eine Ehre, daß der Herr Gesell' sich vor allen Leuten um deine Tochter bewirbt! Na, das wird ja wirklich alle Tage besser!" „Aber was ereiferst du dich so, lieber Hangörg?" sagte die behäbige Frau, ohne sich in ihrer Ruhe stören zu lassen, „eine Unehre ist's doch sicher nicht, wenn der bravste Bursch des Ortes unser Dortchen zum Tanz führt?" „Ei, es schickt sich nicht, daß ein Gesell', der nichts ist und nichts hat, bei einer solchen Gelegenheit, wie eine Hochzeit ist, eine Bürgers- und Meisterstochter am Arme hat!" ries der Meister heftig, „nur Bürgers- und Meisterssöhne haben das Recht!" „Na, wenn du so kleinlich denkst," meinte Frau Wilhelmine, „dann schlage die Einladung ab und laß Dortchen daheim bleiben; aber sagen will ich's dir gleich, klug handelst du nicht und rech! auch nicht!" „So, meinst du?" polterte der Alte zornig heraus, „dann wird man aber wenigstens in Steinhude sagen, daß Meister Hangörg in seinem Hause das Regiment hat, und nicht die Frauens-leut'! Dörte geht nicht zur Hochzeit, und damit basta!" Damit schritt er zur Tür hinaus, krachend fiel dieselbe hinter ihm ins Schloß. Die Frau Meisterin blickte ihrem unwiirschen lEheherrn einen Augenblick schweigend nach, dann nahm sie ihr Spinnrad, netzte vorsichtig den Faden und — lächelte über ihren lieben „Tyrannen". „Med (mit) onsrer Macht ist's net getan, wenn's onsre Fru (Frau) will anders- Han!" singen noch heute die Ehemänner scherzend auf den Dörfern in Niederdeutschland; wer unserem biederen Meister Wambach gesagt hätte, daß es ihm in seinem Hausregiment auch nicht bester wie jenen Bauern ginge, hätte sicher auf derben Widerspruch bei ihm rechnen können. Frau Wilhelmine kannte aber ihren ließen Hangörg viel zu gut, als daß sie nicht in Liebe und Güte bei ihm alles, was sie wollte, hätte durchsetzen können. Bei solcher Lage der Dinge kam is in der Tat dazu, daß zu Lieschens Hochzeit doch Dortchen im vollen Putz und dem landesüblichen Bänderschmuck mit Hans zur Kirche und zum Tanze ging; dem verständigen Züreden seiner Ehehälfte hatte der Meister sich auf die Dauer nicht verschließen können und endlich die Erlaubnis dafür gegeben. Aber in der Hauptsache sollte der Alte doch recht behalten,, wenn er jede zu große Annäherung der beiden jungen Leute gefürchtet hatte, denn vierzehn Tage nach jener Festlichkeit erschien eines Sonntags nach der Kirche der Obergeselle bei ihm, sagte es frank und frei heraus, daß Dortchen und er sich herzlich lieb hätten, und — hielt in aller Form um ihre Hand an. Es hätte wenig gefehlt, so hätte der Meister den jungen Burschen zur Tür hinausgeworfen, so erzürnt war er Uber die „Unverschämtheit" desselben, wie er es nannte; so aber wies er den unangenehmen Freier noch ziemlich ruhig, doch desto bestimmter ab. Im Innern der Familie dagegen ließ er seinem Ingrimm die vollen Zügel schießen; so stürmische Tage, wie in dieser Zeit sich über Frau Wilhelmine und ihrer schönen Tochter austobten, hatte man in dem sonst so stillen Hause Meister Hangörgs noch nicht erlebt. Der Alte ging von früh bis spät wetternd und fluchend treppauf, treppab, .Schön-Dortchen schwamm ganz in Tränen und wagte sich kaum hinaus auf die offene Straße, aus Furcht, man möchte aus ihren bleichen Wangen das traurige Liebesleid ihres Herzens her- auslesen. Nur die Hausfrau behielt in den häuslichen Stürmen den Kopf oben und waltete mit gewohnter Ruhe und Würde ihres Regiments im Hause, unbekümmert um die böse Laune ihres Gatten, unbewegt durch die rotgeweinten Augen Dortchens! Sie wußte es, daß erst der Sturm bei ihrem lieben Alten ausgetobt haben müßte, ehe ein gutes Wort auch einen guten Ort bei ihm finden würde. Der erste Versuch freilich, für die beiden Liebenden bei Meister Hangörg zu sprechen, schlug ihr noch fehl, als aber ejines Tages der alte, biedere Köhler kam und dem Gevatter ein tüchtiges Licht aufsteckte über die ganz außergewöhnliche Tüchtigkeit und die trefflichen Sitten seines Obergesellen, da begann auch Meister Wambach allmählich einzusehen, daß er im Grunde genommen gar keine Ursache habe, einer Verbindung seines Dortchens mit Hans Bühmann so sehr entgegen zu sein, und daß es ein Unrecht gewesen, den Freier nur deshalb abzuweisen, weil ihm das Geld gefehlt, während derselbe doch noch eine viel solidere Grundlage als dieses zu bieten hatte, nämlich seine außergewöhnliche Geschicklichkeit in seinem Handwerk. Und als Meister Köhler nach einigen Tagen wiederkam, um sich Bescheid zu holen, hatte Frau Wilhelmine ihren „Tyrannen" schon so weit gezähmt, daß er meinte: „Nun, Gevatter, ich Hab' mir's überlegt, mag's denn drum sein! Euer Obergesell' soll Dortchen haben, aber eins mach' ich mir dabei aus, er muß ein Meisterstück zum Losspruch vom Gewerk bringen, wie es noch keiner unserer Lade vorgelegt hat; bis dahin aber bleibt der Verspruch zwischen uns!" „Abgemacht!'" hatte da der Meister freudig geantwortet, ihm die Hand geschüttelt und war nach Hause geeilt, um seinem Obergesellen die frohe Botschaft zu bringen. 3. Seit diesem Tage ging mit dem Obergesellen Hans Bühmann eine große Ver- änderung vor. War er ehedem an Sonn-unb Festtagen der flotteste und lustigste aller jungen Burschen aus Steinhude und der Umgegend gewesen, dem es an Spässen und harmlosen Streichen keiner zuvortun konnte, so sah man ihn jetzt selbst bei den festlichsten Gelegenheiten nicht mehr, dagegen aber stand er während seiner ganzen freien Zeit bis tief in die Nacht hinein eifrig beim Webstuhl, und niemand durfte ihm zusehen, noch wiflen, was er trieb. Sein Meister ließ ihn ruhig gewähren, er wußte ja, zu welchem Zweck Hans arbeitete. So vergingen zwei Monate, und schon grünten Wald und Feld unter dem lockenden Strahl der Maisonne, als Hans eines Sonntags wieder im Kreise seiner- ehemaligen Freunde und Kameraden erschien. Zwar waren die Wangen ties jungen Burschen nicht mehr so frisch und rot wie ehedem, aber dafür leuchteten seine Augen in desto freudigerem Glanze, so daß wohl keiner in denselben mehr die Trauer einer unglücklichen Liebe gelesen hätte; auch hatte Hans während der acht Wochen seiner menschenscheuen Zurllckgezogenhüt seinen fröhlichen Humor durchaus nicht verloren. Die jungen Burschen sprachen viel von dem kommenden Pfingstfeste, vom Pfingsttanze unter der Dorsma'e und von dem harten Gesetz, das das Holen der Maibäume aus dem Walde bei strenger Strafe verbot. „Da werden unsere Mädchen bitterböse Gestchter machen, wenn die,,gewohnte Maie am Pfingstmorgen vor dem Fenster fehlt!" hieß es, nur Hans lachte in sich hinein und rief, er wüßte doch ein Mädel, das eine Maie erhalten würde. „Sv?" meinte der Förster höhnisch, der auch dabei stand, „na, den Burschen wollte ich doch sehen, der aus meinem Reviere nur einen Zweig holte, beim Sankt Hubert, es sollte ihm gar übel bekommen!" „Glaub's Euch wohl," erwiderte Hans finster, „daß Jhr's dem armen Burschen, wenn er Euch in die Hände siele, gar gern entgelten lasten würdet, denn im Angeben seid Ihr wohl geübt. Aber hütet Euch nur, daß Ihr vom Spionieren am Pfingstabend die dürren Knochen gesund nach Hause bringt!" „Wollt Ihr mir drohen?" fuhr der Rothaarige auf. „Zähmet Eure lose Zunge, Obergesell', das will ich Euch nur raten!" Und mit bitterem Hohne -fügte er hinzu: „Na, man kann Euch Eure Wut gar nicht übel nehmen; wenn ich vom hübschesten Mädel in Steinhude einen Korb bekommen hätte, so würde ich mich auch, wie Ihr, acht Wochen nicht sehen lasten!"' „Daß dich die Pest hole, vermaledeiter Schurke!" schrie Hans vor Zorn knirschend auf. „Was hast du hier in unserer Gesellschaft überhaupt zu suchen, du elender Angeber, du! Seht, Bursche," wandte er sich an die umstehenden jungen Leute, „der Rote da ist's gewesen, der mich bei Meister Hangörg anzuschwärzen versucht hat!" Ein unwilliges Murren lief durch den Kreis der Burschen, und als der rote Förster überall finstere Blicke und drohende Geberden sah, schien es ihm rötlich, den Schauplatz so bald als möglich zu verlassen. „Na, wer von euch überflüssigen Mut hat, der versuche es nur einmal mit dem Maienholen, an mir soll's schon nicht fehlen!" sagte er mit höhnischem Lächeln, hing die Büchse über die Schulter und schritt dem Walde zu. „Und Dortchen Wambach erhält doch eine Maie!" ries ihm Hans erregt nach, „da soll mich doch so ein jämmerlicher Kerl nicht davon abhalten!" „Ich bitte dich um alles in der Welt, Hans!" sagte einer der Freunde abmahnend, „lass' dich mit dem Roten nicht ein, geh' nicht in den Wald!" „Gewiß tu' ich's, Bruderherz!" versetzte dieser bestimmt, „ich weiß übrigens schon einen Ort am See, wo junge Birken stehen und an den der Schuft gewiß nicht denken wird. Es ist der erste Maienbaum, den ich meinem Mädchen mit Recht setzen darf, denn mein Meister- stück ist fertig, und Meister Wambach hat sein Jawort, damit ihr's nur wißt und dem albernen Geschwätz im Flecken nicht weiter glaubt, allein davon abhängig gemacht!" „Hurrah, Hans und Dortchen sollen leben!" riefen die anderen Burschen lustig, „da gibt's ein Fäßchen Wildun-ger!" „Das soll euch werden!" antwortete der Obergeselle mit glücklichem Lächeln, „und meinem Dortchen hole ich eine Weide, die ihre Zweige bis ins glitzernde Wasser senkte, band ihn fest und stand mit einem Sprung auf dem Lande. Scheu brach ein Rudel Damwild, das auf der einsamen Landzunge Aesung gesucht hatte, vor dem Eindringlich auf, der erschreckt zusammenfuhr und noch lange in der Ferne das Knacken der dürren Zweige hörte, die unter den flüchtigen Füßen der Tiere zerbrachen. Der junge Bursche horchte, und als alles um ihn still blieb, schritt er leise vorwärts, Pfingstmaie, so wahr ich Hans Vühmann heiße!" Und Hans hielt Wort; als der Pfingstabend kam, nahm er bei einem heidorner Fischer einen Kahn und fuhr etwas vom Ufer entfernt den See entlang bis dorthin, wo bei Altenhagen der Hagenburger Wald begann. Es war ein prächtiger, milder Maienabend mit sternhellem Himmel, und leise klangen bon Steinhude, Altenhagen und Hagen-burg die Glocken, die das Fest einläuteten, herüber. Hans trieb den Kahn mit leichtem Ruderschlag unter eine mächtige wo ihm die glänzend weiße Rinde junger Birkenstämme entgegenschimmerte. Eine derselben war mittels der kurzen Handsäge bald gefällt, und schon wollte cr den Stamm in das Boot ziehen, als er in der Nähe Geräusch vernahm; Hans schrak zusammen, blieb stehen und horchte. Er mußte sich verhört haben, denn er vernahm nichts Verdächtiges weiter. Schon lag die Birke im Boot und er selbst war im Begriff, ebenfalls hineinzuspringen, als sich eine schwere Hand auf seine Schulter legte. „Das ist wohl die Pfingstmaie für Dortchen?" fragte dazu höhnisch eine Stimme; Hans glaubte die Posaune des jüngsten Gerichts zu hören, so schrak er zusammen, als er jetzt hinter sich den roten Fritz beim vollen Mondlicht erkannte, überschnell faßte er sich; mit einem gewaltigen Ruck riß er sich los, daß der Förster einige Schritt zurückflog, über einen Ast stolperte un'd hinschlug. Fm Nu war Hans im Boot und entfernte es mit kräftigem Rüderschlag vom Land; erst als er schon in beträchtlicher Entfernung war, psiff ihm eine Kugel nach, aber sie schlug unschädlich ins Wasser. Dortchen bekam ihre Maie, aber mit Schrecken und Angst erwartete der Bursche den anbrechenden Tag der Verantwortung, zu der er bald genug gezogen wurde, denn schon am anderen Morgen hatten die Steinhuder das Schauspiel, daß Meister Köhlers Obergeselle von vier gräflichen Soldaten geschlossen nach Hagenburg transportiert wurde. Hinterher hinkte der rote Förster, der von seinem Fall ein lahmes Bein 'davongetragen hatte, und sorgte dafür, daß jedermann es im Flecken bald genug wußte: jener sei beim Maienholen ab-gcfaßt worden und habe sich dabei an ihm, dem Förster, vergriffen. Und das war ein schweres Vergehen, denn das harte Forstgesetz vom Jahre 1741, wie es in Lippe, Waldeck und den umliegenden Ländern bestand, sagte ausdrücklich: „Wer sich an einem Jäger im Walde vergreist, der soll die Hand verlieren!"*) Dortchen schwamm in Tränen, die brave Hausfrau ging trostlos in der Stube aus und ab, und auch dem Meister Hangörg wollte weder Pfeife noch Prise schmecken, da er ebensowenig Rat wußte; in dieser Stimmung traf der würdige Meister Köhler die Familie Wambach, der sogleich nach der Verhaftung seines Obergesellen zu ihnen geeilt war. „Das ist eine gar schlimme Geschichte!" seufzte der Alte kopfschüttelnd, als er sah, daß Meister Wambach von dem Geschehenen bereits unterrichtet war, „eine sehr schlimme Sache, aber unsere Zunft *) Historisch. hat die Ehrenpflicht, alles zu tun, um ihr bestes Glied vor der Strafe zu retten. Du weißt's noch gar nicht, Hangörg, der Obergesell' hat sein Meisterstück mir gestern übergeben, ein Werk, ivie's im ganzen Land noch nicht zustande gebracht worden ist! Weißt du, was der Teufelskerl von einem Weber fertig gebracht hat? Nun, du kannst's ja nicht ahnen, aber das magst du wissen, Hans hat mit Ehren sein Wort gelöst und dir ein Meisterstück geliefert, wie's bei uns zu Lande noch kein Weber gemacht hat: ein Hemd ohne jede Naht hat er in den einsamen Abendstunden gewebt!" „Was hat er gewebt?" fuhren die Mitglieder der Familie Wambach zu gleicher Zeit heraus, während der Alte das,BLn- j del, welches er in der Hand trug, auf- j schnürte, „ein Hemd ohne Naht, ja, wie ■ ist denn das möglich?" „Ja,'ja," lachte dieser, „steh' her, Bruder, was du für einen Schwiegersohn bekommst, ein Hemd ohne Naht hat er gewebt, sieh' hier die Achselstücke, die ; Rute unter dem Arm, sogar die Knopf- i löcher, alles mit dem Weberschiffchen gewoben, ohne einen Nadelstich!" Meister Wambach wußte nicht, was . er sagen sollte vor Verwunderung, aber es war in der Tat so, wie Meister Köhler gesagt hatte; das Hemd, das da vor ihm auf dem Tisch lag, war ohne Naht, ganz , und gar gewebt! „Ja, Gevatter!" sagte er endlich, als ; er sich etwas von seinem Erstaunen erholt hatte, „ja, du hast recht, dein Obergeselle hat meine Bedingung erfüllt, er hat sich seine Braut redlich verdient! Aber nun sag', wie ist dem Burschen zu helfen?" „Ich habe es mir so gedacht!" versetzte Köhler, „wir Meister von der Lade ziehen mit unseren Gewerkszeichen nach Hagenburg, um seine Begnadigung beim Grafen zu erwirken. Unser gnädiger Herr war ja stets ein reger Förderer der Gewerbe im Lande, er wird gegen das : würdigste Glied der Steinhuder Weberinnung diesmal Gnade für Recht ergehen lassen! Bist du derselben Meinung wie ich, so hole Rock und Hut und komm' mit nach der Herberg, wo schon die übrigen Meister warten!" Daß sich Meister Wambach beeilte, dieser Aufforderung Folge zu leisten, brauchen wir unseren Lesern kaum zu berichten; Frau Wilhelmin: holte den bäudergeschmückten Gewerksstab, mit dem Webeschiffchen darauf, und Dortchen, der die Hoffnung die bleichen Wangen wieder gerötet hatte, half -dem Vater den blauen Rock mit den silbernen größte Mühe und Sorgfalt gegeben, um Handel und Gewerbe zu möglichst hoher Blüte zu bringen. Er ging zu diesem Zweck selbst in den Dörfern und Städten, namentlich in Steinhude, das sejinem Residenzschlosse Hagenburg am nächsten lag, bei den Gewerbetreibenden umher, besuchte die Meister, ließ sich die Werkstätten und Einrichtungen geigen und hatte für jeden Rat und jede Klage allzeit ein offenes Ohr. Namentlich war es die blühende Leinweberzunft, welcher Knöpfen anziehen. Eine Stunde darauf setzte sich der Zug des Webergewerks still und feierlich nach Hagenburg in Bewegung. 4. Graf Wilhelm Friedrich Ernst üon Schaumburg-Lippe, der berühmte Ge-neral-Feldmarschall und Erbauer des festen Wilhelmsstein mitten im Stein-huder Meere, hatte sich als Regent der Grafschaft Schaumburg, zu welcher der Flecken Steinhude gehörte, vom Beginn seiner Regierung im Jahre 1748 an die der Graf seine besondere Aufmerksam-keit schenkte, und der Altmeister Köhler war schon öfter von Steinhude Nach Hagenburg befohlen worden, um über den Stand der Weberei im Lande Bericht zu erstatten. Infolgedessen empfing er den Altmeister, den die Zunft zum Sprecher gewählt hatte, sehr freundlich, erkundigte sich leutselig nach seinem und der Seini-gen Wohlergehen und hörte mit großer Aufmerksamkeit des Alten und der Zunft Anliegen an. Am Schlüsse seines Vortrages legte Meister Köhler das Meister- stück seines Obergesellen vor und erläuterte mit einigen Worten auf Verlangen des Grasen die Schwierigkeit der Technik und den Kunstwert einer solchen, bisher noch nicht gesehenen Arbeit. „Ei, das freut mich ja ungemein, daß der junge Mann eine solche Zierde der heimischen Industrie ist," rief der Graf, als der Webermeister geendet, „'s wäre aber noch scharmanter, wenn er dazu ein braver Bürger wäre und das Gesetz befolgte. Nun, wir wollen gleich erfahren, ob's bei dem Burschen nur jugendlicher Leichtsinn und Uebermut, oder böser Wille und Rebellion gegen uns gewesen ist. Er sagte in seiner Erzählung, lieber Meister, wenn ich recht gehört habe, daß mein Förster ihn durch seine höhnischen Reden erst zur Tat gereizt habe, seid Ihr deffen gewiß?" „Dafür kann ich Euer Gnaden viele Zeugen bringen", antwortete Meister Köhler. „Na, da können wir diesmal vielleicht noch gelinde mit ihm verfahren!" meinte der Gras nachdenklich; „was sagen Sie dazu, lieber Riegen," wandte er sich an den Major Riegen, seinen unzertrennlichen Gefährten, „was macht man mit dem Burschen?" „Meine Meinung, gräfliche Gnaden," versetzte der edle Mann offen, „ist, daß der Jäger dafür zunächst Strafe verdient, wenn er, wie der ehrenwerte Meister hier bezeugt, den Burschen zuerst zur Tat durch höhnische Worte geteilt hrt!" „Ganz meine Meinung, lieber Riegen," nickte der Gras, „der Förster mag sich sein lahmes Bein als solche anrechnen; aber Strafe muß sein, und so wollen wir denn den Burschen dazu verurteilen, daß er unter Seiner Aufsicht, Meister, und in Seinem Hause solange Stubenarrest habe, bis er mir noch ein zweites ungenähtes Hemd fertig stellt. Und dann sehe Er sich für ihn nach einem paffenden Mädchen um, denn es ist gut für solche Brauseköpfe, bald unters eheliche Joch zu kommen." „O, Euer Gnaden, dafür hat der Obergesell' schon selbst gesorgt," platzte der Alte heraus, „über acht Wochen sollte er mit Dortchen Wambach zusammengetan werden!" „Scharmant, scharmant!" lachte der Graf, „dann wird er schon die jugendlichen Bockstreiche lassen; Er kann den Burschen gleich mitnehmen, wenn Er will. Lieber Riegen, Sie ordnen wohl das Erforderliche an!" Damit war der Meister, der sich vergeblich bemühte, seinen Dank in paffende Worte zu kleiden, entlassen, und die Zunftgenossen, die den bald erscheinenden Hans in ihre Mitte nahmen, verließen unter stürmischen Hurrah- und Vivatrufen das Schloß. Hans mußte auf Befehl des Grafen seine Arbeit, als sie fertig war, selbst ins Schloß nach Hagenburg bringen, und wie sehr der leutselige Landesherr an dem kunstreichen Weber Gefallen gesunden, zeigte sich darin, daß er selbst am Polterabend des jungen Webermeisters erschien und die glückliche Braut zum ersten Tanze führte. Hans Bühmann übernahm nach dem Tode seines Schwiegervaters dessen Geschäft und lebte in stillem Glück an der Seite seiner trefflichen Gattin, als der erste Webermeister des Landes geachtet und geehrt, bis zum Jahre 1773, wo ihn der Tod im besten Mannesalter abrief. Sein letzter Wille bestimmte, daß das ungenützte Hemd, welches den Grundstein zu seinem Glück gebildet hatte, in seiner Familie bleiben sollte, und noch heute ist es als kostbare Reliquie im Besitz seiner Urenkel in Steinhude. Das zweite Hemd aber, welches der Graf erhielt, wanderte mit diesem, da er als Oberfeldherr der englisch-portugiesischen Armee im Jahre 1762 nach Portugal ging. Tort ist es denn auch als ein hervorragendes Zeugnis deutschen Gewerbfleißes geblieben und noch heute ist in Lissabon im Nationalmuseum das Meisterstück des Steinhuder Webergesellen zu sehen. K G O Die Geiger. Von K. »>. p ftl'iitu. (Nachdruck un-toten.) MH lie hatten ihr Zusammenspiel beendet und setzten sich jetzt zu einem gemütlichen Abendessen an ein mit zwei Kuverts besetztes Tischchen. Der Diener schenkte tin und verließ auf ein Zeichen seines Herrn das Zimmer. „Wo wirst du deinen Urlaub verleben, Wolf?" fragte jetzt der eine der beiden Herren, ein junger, schöner Mann mit blondem Haar und Vollbart, einen ebenfalls noch jungen brünetten Mann, mii feinem, klugen Angesicht, dem der Schalk and der Mutwille aus den blitzenden Augen sprach. „Ich weiß noch nicht," meinte der Angeredete, der Oberleutnant Zillich vom 2. Garderegiment zu Fuß, „meine Mutter ist mit meiner Schwester zur Cousine. Dorthin gedenke ich zuerst zu reisen, um sie auf einige Tage zu besuchen. Mich aber die ganze Zeit meines Urlaubs in das langweilige Nest zu setzen, das ist zu viel verlangt, das kann ich nicht. Ich möchte dann etwas „Besonderes" tun, ich denke schon immer darüber nach, weiß nur noch I nicht recht, was. Und du Horst? Du i nimmst dir ja auch jetzt Urlaub, wie du ; mir neulich sagtest. Wir könnten eigentlich zusammen etwas unternehmen, denke über etwas nach, alter Freund, und komm' mit mir." Der Angeredete, Oberleutnant Marr von demselben Regiment, sah nachdenklich in das vor ihm stehende Glas, setzte es an die Lippen, tat langsam schlürfend einige Schlucke, setzte es wieder hin, dann schlug er mit der Hand auf den Tisch und tief: „Ich hub's, ja, das tun wir, das wird ein Kapitalspaß, alter Junge." , Lachend und vergnügt rieb er sich die Hände, ob der guten Idee, die ihm gekommen. t „Na, was ist's denn, so rede doch, Horst", drängte Zillich. Marr bog sich vor, nachdem er sich ver-geivissert, daß sie allein und sagte: „Wir nehmen unsere Geigen und machen eine Tour in Holland, als einfache Geiger, leben von der Hand in den Mund, von dem, was unser Fideln einbringt. Was meinst du dazu, Freund?" „Famos, famos", rief Zillich. „Das ist ,eine herrliche Idee, Bester. Denke doch: die beiden Oberleutnants Marr und Zillich vom 2. Garderegiment zu Fuß gehen als fahrende Musikanten auf einige Wochen nach Holland, um sich ihren Unterhalt zu verdienen", rief er mit froher Miene, indem sein Auge vor Uebermut strahlte und er in lautes Lachen ausbrach. „Aber erst muß ich nach S., um meine Mutter und Schwester zu sehen, wo treffen wir uns dann?" fragte Zillich. „Ich fahre mit nach S.", antwortete Marr, indem sich sein offenes, männliches Gesicht tief rötete — interessierte er sich doch seit vorigem Jahr für Zillichs Schwester, die hübsche Annemarie, ohne daß sein Freund es wußte und er wollte cs sich, wo ihm die Gelegenheit so günstig, nicht nehmen lassen, sie wiederzusehen. Gesagt, getan. Die beiden Freunde reichten ihr Urlaubsgesuch ein, es wurde bewilligt und fröhlich dampften sie mit ihren Handkoffern und ihren Biolinkasten nach dem Seebade S., verlebten dort mit Zillichs Mutter und Schwester acht genußreiche Tage, um dann, wie sie allen sagten — eine Reise nach Holland zu machen. Spät abends kamen sie in dem kleinen, holländischen Grenzstädtchen an, die Pässe wurden nachgesehen und in Ordnung befunden, dann übernachteten sie, um ihre Rolle würdig anzutreten, in einem der kleinsten, unscheinbarsten Gasthäuser. Sie waren ja in Holland, im Lande der Reinlichkeit, da konnten sie es schon riskieren. Des anderen Tages machten sie Toilette für ihre Tournee, sie zogen die alten, abgeschabten Fracks an, die sie einem Berliner Berleihgeschäf! entnommen und setzten die hohen, schwarzen Filzhüte auf. Sie brachen beide in lautes Lachen aus, als sie, nach beendeter Toilette, ihr Konterfei im Spiegel betrachteten.. „Nun, sehen wir nicht prachtvoll aus, alter Junge?" rief Zillich übermütig. „Du nimmst die Sache, wie es scheint, sehr leicht," sagte Marr, indem er vor dem Spiegel seinen Schnurrbart zwirbelte, „ich ganz und gar nicht, bedeute doch, was wir verdienen müssen, um unser täglich Brot zu verdienen", setzte er mit pathetischer Stimme hinzu. „Nun muß es losgehen, Freund, die paar Groschen gehen für das Nachtlager und die Zeche d'rauf. Unsere Habselig-teiten lassen wir bei dem ehrenwerten Wirt, nehmen nur das Nötigste im Rucksack mit, und nun komm." Sie schnallten die Rucksäcke aus den Rücken und begaben sich mit ihren Handkoffern zum Wirt, um ihn zu bitten, dieselben bis zu ihrer Rückkehr, die ungefähr in zwei Wochen erfolgen würde, zu verwahren. Der Wirt riß die Augen weit auf, als er die beiden ins Gastzimmer treten sah; gestern so elegant, heute so schäbig! Marr bemerkte den fragenden, mißtrauischen, kritischen Blick des Alten. „Wir wollen Fußtouren machen, haben diesfalls unsere schlechtesten Sachen angezogen, verstehen Sie, Herr Wirt?" „Versteh', versteh', sagte der biedere Holländer, indem er mit seinen kleinen Aeuglein listig zwinkerte, „ungekannt bleiben, Abenteuer bestehen — jo, de Jugend, de Jugend! Heren S', mine Herren, gehen S' ins nächste Stadel, do is Jahrmarkt, do kennen S' was verdiene", setzte der biedere Wirt lachend hinzu. Der Rat war gut und sollte befolgt werden. Sie griffen tapfer aus, die beiden, um noch vor Mittag etwas zu verdienen, denn — sie hatten faktisch nicht einen Groschen mehr, alles ausgegeben, das war ja eben der größte Reiz bei der Sache. Die Sonne brannte heiß, die Straße war staubig, trotzdem waren sie munter und guter Dinge, sangen und pfiffen manch lustig Liedlein. Es war ein herrliches, frisches, freies Vagabundenleben, das sie führten. In den von ihnen bezeichneten Städten fanden sie postlagernd Briefe aus der Heimat, die sie pflichtschuldigst beantworteten. „O weh, nur noch acht Tage, Freund", sagte Marr zu Zillich eines Abends, als sie nach beendeter Tournee in der Kneipe abseits an einem Tischchen saßen und er sorgsam und gewissenhaft das Geld zählte, das sie heute eingenommen. „Diese letzten acht Tage wollen wir recht genießen, Wolf, frisch und splendid leben, denn wir brauchen ja Geld nicht zu schonen, wir haben ja unsere Rückfahrtkarten." Das Schenkmädchen brachte schäumendes Bier. Marr, nachdem er getrunken, sagte ernsthaft: „Wir haben viel Glück gehabt, weiht du das? Ich meine, daß uns die Pässe nicht einmal abverlangt worden sind; was hätten wir tun sollen? Wir sind so unklug gewesen, sie nicht mitzunehmen; ich habe nicht daran gedacht." „Ich auch nicht", sagte Zillich treuherzig. „Hätt' uns auch nichts genützt, wir wären wahrscheinlich in die größten Unannehmlichkeiten gekommen, die Pässe lauten auf zwei Offiziere, und wir beiden Geiger wären am Ende noch in den Verdacht gekommen, die Pässe gestohlen zu haben." „Du hast recht," sagte Marr, „aber immerhin, Glück muß der Mensch haben, und so wollen wir auf ein glückliches Ende des genialen Streiches anstoßen, denn das. war und ist er doch, denkst du nicht, Wolf?" - „Na, das will ich meinen, der genialste Streich, den sich ein Oberleutnantshirn ausdenken konnte." Sie stießen an, tranken ihr Bier aus, bezahlten ihre Zeche und fort ging es, dem nächsten kleinen Dörfchen zu, wo sie abends in der Schenke zum Tanz spielen wollten. Dort, an solchen Orten, spielten sie am liebsten, dort fühlten sie sich am sichersten, inmitten der holländischen Bauern, dieses frischen, kernigen Menschenschlages, mit dem sie sich schon prachtvoll verständigen konnten. Und in diesen letzten Tagen, in diesem kleinen Ort, sollte das böse Schicksal ihnen noch einen bösen Streich spielen, der sie beinahe um ihre ganze Zukunst gebracht. Wie es gekommen, sie wußten es selbst nicht mehr, der Gemeindevorstand d s Dörfchens trat auf einmal auf sie zu und verlangte die Pässe der beiden zu sehen. Marr verlor die Geistesgegenwart nicht, sagte, indem er seinem Freunde einen verstohlenen Blick zuwarf: „Wir haben sie draußen im Rucksack, wir wollen sie gleich holen, komm', Wolf", wandte er sich an Zillich. Draußen im Korridor raunte Marr dem Freunde zu: „Nun schnell weg, was wir lausen können, wir werden sonst arretiert und die Sache wird bekannt." Sie liefen nach der Haustür, doch in demselben Augenblick kaum auch der Gemeindevorstand, der wohl Lunte hatte, daß nicht alles in Ordnung war, ans der Gaststube und stellte sich mit den Worten: „Nu, wo sind die Pässe?" vor die Tür. Marr drehte sich wie der Blitz um, lief ans offene Fenster neben der Hintertür, schwang sich aufs Fensterbrett und sprang hinunter. Zillich war ihm nachgelaufen und war clben im Begriff, dasselbe zu tun, als er sich an den Frackschößen gehalten fühlte, trotzdem sprang er, es gelang ihm, er kam hinunter, aber — o weh! — die Frackschöße waren in den Händen des Gemeindevorstandes geblieben. Nun liefen die Beiden in der Dunkelheit querfeldein, was sie nur laufen konnten, die Verzweiflung spornte ihre Kräfte, wußten sie doch, es war um ihre Zukunft geschehen, wenn sie gefaßt wurden. Sie waren gerettet — der Gemeindevorstand allarmierte wohl die Gesellschaft, sie machten wohl Anstalt zur Verfolgung, ließen aber bald davon ab, indem sie sich mit ihrem angeborenen Phlegma klar machten, daß sie die beiden bei der herrschenden Dunkelheit doch nimmer erwischen würden. Nächsten Morgen, ja, da knurrten die Mägen bedenklich, sie hatten Zeit, in den Taschen suchen und die Taschen uni-drehen, nicht ein Krümchen fanbem sie. Es war Sonntag. Die Sonne war herrlich aufgegangen, die Beiden schickten sich an, mit großen Schritten auf das nächste Dorf lrszugehen, um sich ihr Frühstück -u erspielen. Zum erstenmal vielleicht auf der ganzen Tour hatte sie ihr Uebermut verlassen, besonders Zillich war ganz kleinlaut geworden, er hungerte und dann die ominösen Frackschöße! So sahen sie auch nichts von der Pracht des herrlichen Morgens, die Saat stand hoch und harrte des Schnittes, die Lerchen brachten deni Schöpfer ihr jubilierendes Morgenlied dar, die Sonne leuchtete warm und tief am dunkelblauen, wolkenlosen Himmel, es war schön, wunderbar schön! Sonntäglich geputzte Kirchgänger und Kirchgängerinnen aus den umliegenden Dörfern wallfahrten in ihrer hübschen Sonntagspracht ins nahe Städtchen zum Gottesdienst und begegneten den Beiden. Manch erstaunter Blick streifte Zillich in seinem wunderbaren Kostüm. Er sah, wie die Leute lachten und' lächelten, sich nach ihm umdrehten, er hörte ihr Tuscheln und Sprechen und die Schamröte stieg ihm heiß ins Gesicht. Sie sahen aber auch beide zum Erschrecken ans: staubig, ungekämmt, unrasiert, verhungert und Zillich in seinem Rocke! „Du, ich muß einen Frack haben, ich kann mich doch so nirgends zeigen", brach Zillich das Schweigen. „Ja, aber erst müssen wir doch Geld haben, Wolf," brummte Marr, „von was sollen wir den Frack kaufen? .Denkst du, die Leute schenken ihn uns? Also vorwärts, wir müssen das nächste Dorf gleich erreicht haben, dann wird gefidelt und — gefrllhstückt", fügte er mit tiefem Atemzug hinzu. „Ich fühle mich zum Sterben elend, seit gestern abends nichts gegessen, mir ist seekrank zumute," meinte Zillich, „der verrückte Gemeindevorstand, was fiel ihm nur ein, uns nach den Pässen zu fragen?" „Er witterte wohl etwas", antwortete Marr lakonisch. 62 Sie standen vor dem Gasthaus und singen ihr Konzert an, da trat der Wirt .mit zornrotem Gesicht heraus: „Was, am Sonntag fideln? SD et is verboten, marsch sort von hier!" So schleppten sie sich müde, todmüde weiter in der brennenden Mittagshitze, immer weiter, immer weiter. Gegen Abend kamen sie an ein Schloß; noch einmal wollten sie versuchen, sich etwas -zu verdienen und verzweifelt fingen sie an zu spielen, und zwar das wunderschöne niederländische Gebet. Sie meinten, dieses müsie am Sonntag erlaubt fern; aber da erschien auch schon der Kastellan des Schlaffes und winkte gebieterisch mit der Hand zum Weggehen. Also wieder nichts. Sie mußten sich nun darauf gefaßt machen, bis morgen zu fasten, zu hungern und zu dürsten und wieder im Freien die Nacht zu verbringen. Da tauchte hinter dem Kastellan ein Engelsangesicht auf, die junge, schöne Tochter des Hauses, die von der wunderbaren Melodie des ihr bekannten Gebetes angezogen herzutrat, um zu sehen, wer es da so schön spiele. „Warum hören Sie auf?" frag sie. „Spielen Sie doch weiter!" Marr sah auf den Kastellan: „Der Herr hat es verboten." „Frau Gräfin werden nicht gestatten, gnädigste Komteffe, daß am Sonntag Musik gemacht wird", sagte der Kastellan in: unterwürfigen Tone. Die Komteffe achtete nicht auf ihn. „Bitte spielen Sie, ich möchte es noch einmal von Anfang an hören." Und die beiden spielten, spielten es unbewußt so schön, als ob sie alles vergessen, ihre verzweifelte Lage, Hunger, Durst, die Frackschötze, alles, alles, und nur in der Musik schwelgten. Unbemerkt war auch die Gräfin herzugetreten und lauschte wie ihre Tochter dem schönen Spiele. Als die beiden geendet, dankten ihnen die Damen, und die junge, schöne Komteffe entnahm ihrem Geldtäschchen ein Goldstück, das sie Zil-lich reichte, der ihr am nächsten stand. Er nahm es dankend, indem er wie ver- 1 zaubert in das holdselige Gesichtchen vor ihm blickte. Da wurde es dunkel vor fernem Auge, die Hitze, der Hunger, die Aufregung, der Frack_________ „Einen Tropfen Wasser", flüsterten seine bleichen Lippen. „Wir haben seit gestern abends nichts genossen", echote Marr, der, immer klug und schlagfertig, die Gelegenheit benützte, hier, ohne zu betteln, etwas für ihren knurrenden Magen zu bekommen. Er hatte sich nicht geirrt. Das gute Herzchen der Komteffe floß vor Mitleid über. „O Mama, seit gestern nichts gegessen", wandte sie sich an die Mutter. „John", rief diese dem Diener zu, der eben in der Tür erschien, „man soll den beiden Männern hier sofort in der Küche tüchtig zu essen geben. ■— Kommen Sie", wandte sie sich an Marr und Zillich. Sie ging voran, zur Küche, die beiden folgten, die Komteffe, die zurückgeblieben war, um mit dem Kastellan zu sprechen, der etwas von „unglaublichem Mitleid mit dem Bettel- und Vagabundenvolk" in seinen Bart murmelte, schickte sich an, den anderen in die Küche zu folgen, als sie Zillichs Frack gewahrte, der denselben bisher ängstlich versteckte, indem er sich immer so gedreht, daß man seine Rückseite nicht sah, jetzt aber, im Borge-scbmacke der kulinarischen Genüsse, die ihn erwarteten, seiner Hinterseite ganz vergessen hatte. Die Komtesse brach in ein schallendes Gelächter aus. Der Anblick war aber auch zum Totlachen; nicht nur, daß die Frackschöße ganz fehlten, sondern durch die Bewegungen beim Spielen hatte sich das Hemd herausgedrängt und bildete große Bauschen an verschiedenen Stellen; überall waren bit Nähte geplatzt, man sah mehr Weißes wie Schwarzes. Dunkelrot vor Scham drehte sich Zillich um und schassierte schnell an eine Mauer, um sein Hinterteil den Blicken der Komtesse zu entziehen. Diese bereute schon, daß sie sich zu dem lauten Heiterkeitsausbruch hatte hinreißen lassen, und während die beiden sick's gut schmecken ließen — und wie gut ließen sie sich's schmecken! — lief sie aus der Küche, um bald darauf mit einem alten Frack ihres seligen Vaters zu erscheinen, den sie schüchtern neben Zillich auf den Stuhl legte. „Ich denke, er wird Ihnen passen", sagte sie; „ziehen Sie ihn an, denn so können Sie sich vor niemand sehen lassen." Wer war glücklicher als Zillich; hatten doch die impertinenten Frackschöhe mehr an ihm genagt, als der quälendste Hunger. Die beiden schickten sich zum Weggehen an. Den erfahrenen Äugen der Gräfin war das feine Benehmen und die elegante Tournüre der Musikanten trotz ihres wilden Aussehens und ihrer abgeschabten Kleidung nicht entgangen, und als sie sich jetzt mit tadelloser Verbeugung und ritterlichem Handkuß von den Damen verabschiedet, sagte die Gräfin zu ihrer Tochter, indem sie Marr und Zillich, die mit elastischen, militärischen Schritten vorwärts eilten, nachblickte: „Wilhelmje, das waren keine gewöhnlichen Musikanten." Am Morgen erspielten sie sich ihr Frühstück und das Nachtlager, und nachdem sich Zillich genau nach dem. Namen des Schlosses und der gräflichen- Herrschaften erkundigt, suchten die Freunde nun so schnell wie möglich das holländische Grenzstädtchen zu erreichen, wo sie ihre Handkoffer gelassen, um anderen Tages die Rückfahrt nach Deutschland anzutreten. Sie nahmen Abschied vom Wirt. Sie hatten sich wieder in die eleganten Offi- ziere verwandelt, gekämmt, rasiert, mit feiner, reiner Wäsche und modernen Röcken, gesund aussehend und verbrannt von der Sonne, sah ihnen niemand die Strapazen der letzten Tage an. Der Wirt sah ihnen schmunzelnd nach und wieder murmelte er wie damals: „Jo, de Jugend, de Jugend!" — „Es ist nichts so sein gesponnen, es kommt alles an die Sonnen!" Das sollten auch unsere Helden erfahren. Wodurch der Kommandant Lunte erhalten, sie wußten es nicht, jedenfalls war ihm zu Ohren gekommen, daß zwei 64 deutsche Offiziere als Musikanten in Dörfern und Städten für Geld gespielt. Jetzt standen sie vor dem Kommandanten, mit bekümmerten Mienen, denn sie fürchteten für ihre militärische Karriere. Sie berichteten auf seine Aufforderung alles wahrheitsgetreu, bis in die kleinsten Details. Dem Kommandanten zuckte es oft wie verhaltenes Lachen um die Mundwinkel, besonders bei der Erzählung von der Frack-Affäre. Zum Schluß baten die beiden Offiziere um gelinde Strafe, der Kommandant möge doch an höchster Stelle ein gutes Wort für sie einlegen. Er versprach es ihnen, rechneten die beiden doch zu den tüchtigsten Offizieren des Regiments, und mochte er sie, mit ihrem frischen, heiteren Wesen besonders gern. Die Sache wurde dem obersten Kriegsherrn unterbreitet, die Strafe lautete auf ein Jahr Festung. Marr und Zillich atmeten erleichtert auf, froh traten sie ihre Strafe an, glücklich, so leicht weggekommen zu sein. Das Jahr ging schnell vorüber. Nachdem sie in ihre Garnison zurückgekehrt, besuchte Zillich feine Mutter und Schwester. Marr begleitete ihn, um sich das Glück seines Lebens, Zillichs Schwester, die hübsche Annemarie, zu holen. Es war im August, gegen Abend, als ein junger Mann, in tadellosem Besuchsanzug am Portal des Schlosses S. in Holland den Glockenzug in Bewegung setzte; während er wartete, setzte er seinen Violinkasten zur Seite und zog eine Visitenkarte aus der Tasche. Der Kastellan öffnete das Tor und warf einen neugierigen Blick auf den Fremdling, der höflich fragte, ob die Damen zu sprechen seien. Der Kastellan bejahte und nahm die Karte in Empfang, um sie den Damen auf silbernem Tablett zu überreichen, dabei drehte er sich noch einmal nach dem Herrn um — na, um alles in der Welt, hatte er dieses Gesicht doch schon gesehen? — Er kramte in seinem Gedacht- ' 1 niskasten, umsonst — da, horch, da erklangen die Töne einer Violine und, wunderbar, die schöne Melodie des i niederländischen Gebetes in den stillen Abend hinein — jetzt wußte er's auf einmal, das war ja der eine der beiden „Vagabunden", wie er sie damals genannt, die vor fast zwei Jahren an der- , selben Stelle gestanden und zu seinem Aerger gespielt. Er hatte nicht Zeit, sich längeren Betrachtungen hinzugeben, die Gräfin erschien mit der Komtesse in der Tür; er überreichte die Karte und die | Gräfin, die, durch das Spiel, ebenso wie ihre Tochter, angelockt, las laut die Karte: i Wolf Zillich, Oberleutnant des 2. Garde-I regiments zu Fuß. Die Damen traten auf die Rampe des Schlosses. Beim Anblick Zillichs sagte die Gräfin: „Wilhelmje, ich sagte es dir ja damals, die beiden sind keine gewöhnlichen Musi-kanten." Wilhelmje, mit strahlenden Augen und hochroten Wangen, sagte leise: „Mein verwunschener Prinz." Die Damen begrüßten Zillich auss liebenswürdigste. Als ihm die Komtesse die Hand reichte, zeigte er ihr das kleine Goldstück, das sie ihm damals gegeben, ihr versichernd, daß er es seit jenem unvergeßlichen Mend wie seinen höchsten Talisman gehütet. Die Gräfin lud ihn ein, hereinzukommen und bei einem gemütlichen Souper zu drei mußte er erzählen, wie es gekommen, daß er und sein Freund damals in solchem Aufzuge durch Holland reisten. Er tat es in seiner frischen, heiteren Weise. Die Damen lachten herzlich über den losen Streich der Freunde. Zillich wurde aufgefordert, zu bleiben; er blieb und als er nach Ablauf seines Urlaubes scheiden mußte, schied er als der glücklichste Bräutigam von der Welt, • Vier Wochen später herrschte reges Leben auf dem Schlosse zu S. Viele Gäste waren gekommen aus näh und fern, Zillichs Mutter, Schwester und Schwager unter anderen, denn Zillich und die Koni-tesse feierten ihre Hochzeit. DIE Erhaltung eines = 1 6ESUNDEN MAGENS, DP. ROSAS BALSAM FÜR DEN MAGEN aus der Apotheke des g.FRAGNER in Pr«9- *sjsaüf sss-a5' *">9 U iS r^"9'" Gang' ef‘;>50* beruht hauptsächlich' in der Erhaltung, Beförderung und Regelung det'Verdauungu. Beseitigung der lästi-genStuhlverstopfung. 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Dom Juli i90ß bis Juli 1907. | Tci Ivic diese Zeile» schriebe», tagte im Haag : bič zweite internationale Friedenskonferenz, deren altere Schwester ja das Präludium zn bei» grausigen Ringen im fernen Osten, das Japan Sieg auf Sieg, Rußland Niederlage ans Niederlage eintrug, gebildet hatte. Und während sich die Vertreter der Mächte anschickten, zrnu Zweiten Male dem Rufe des russischen Herrschers nach dem Haag zu folge», und während sie sich dann in der Hauptstadt Hollands um die Friedensgarantien abmühtcn, gärte im südlichen und mittleren Amerika der Bruderzwist, schlugen i» den Balkanländern mordlustige Banden aufeinander, vermochte man in Rumänien den agrarischen Aufruhr nur mit Aufgebot der gesamten Militärmacht zu unterdrücken, kämpfte in Frankreich das Ministerium Clemenceau einen schweren, oft auch blutigen Kamps mit den Weinbauern ' des Südens, strebte Portugals Bevölkerung sich der Willklirherrschaft ihres Königs und dessen ersten Ratgebers zu entziehe», gab es in der Türkei und in Marokko, in China und Persien schwere Unruhen, in Indien offene Auflehnung gegen die Herrschaft der Engländer, häufte sich allerhand Konsliktsstoff zwischen Japan und Nordamerika, welch letzteres sich eben anschickte, seine gesamte Schlachtschisflotte zu einem Demonstrationszuge in den Stillen Ozean zu entsenden, um dem gefürchteten gelbe» Nachbar Nordamerikas Macht zur See recht handgreiflich vor Augen zu führen — und in jenem Reiche, besten Beherrscher als der Vater der Haager Friedenskonferenzen gilt, tobte die mehr oder minder offene Revolution, folgten sich Meute- reien, Pogroms, Metzeleien und Streiks, stand der politische Mord aus der Tagesordnung, schickte man zum zweiten Male die Duma nach Hause, weil sie den Herren nicht zu Willen sein wollte, verhaftete inan die Abgeordneten des Volkes, die um» selbst berufen, ließ mn» Hunderte von Todesurteilen fällen lind vollziehe»! Kurzum, eine Art Kriegszustand aller gegen alle, wahrhaft ein herrliches Milieu für die Haager Friedenskonferenz, in die England mit seinem Abrüstungsvorschlage noch dazu den Erisapscl geworfen und man wäre versucht, an die Stirne des stolzen Prachtbaues, der dank der Munifi-zenz des alten schottisch-amerikanischen Milliardärs Andrew Carnegie in s'Giavenhage erstehen soll, um das Haager Schiedsgericht und wohl auch die künftigen Haager Friedenskonferenzen aufzunehmen, in freier Wandlung des allen RömersprucheS „Si vis pacem para bellum" da« modernere Wort zu setzen: „Si vis bellum, para pacem!" HesterreichNugarn. Wir leiten unseren Bericht, wie alljährlich, mit' der Aufzählung der frohen und traurige» Ereignisse ein, welche in der Berichtsperiode im Herrscherhaus vorfielen. Am 9. Anglist 1906 wurde Erzherzogin Marie Valerie, die Gemahlin des Erzherzogs Franz Salvator, von einem Mädchen entbunden. Es ist dies das neunte Kind des erzherzoglichen Paares, und erhielt die neugeborene Erzherzogin in der Taufe die Namen Mathilde, Maria, Antonia, Jgnatia. — Am 5. September wurde die älteste Tochter des Erzherzogs Friedrich und der Erzherzogin Isabella, Prinzessin Mari a A n n a, @e=. mahlin des Prinzen Elias von Bourbon-Parma, von einem Mädchen glücklich entbunden, welches in der Taufe den Namen M a-r i e t t a erhielt. Prinzessin Maria Anna von Parma ist seit 25. Mai 1903 mit dem Prinzen Elias von Parma vermählt. — Am 22. September wurde Erzherzogin Maria Chri-st i n es die Gattin des Erzherzogs Peter Ferdinand, von einer Tochter entbunden, welche in der Taufe die Namen Rosa, Maria, Antonia, Roberta, Josefa, Anna, Walburga, Carmera, Jgnazia, Rita da Cascia erhielt. — Am 1. November starb nach langem, schweren Siechtum Erzherzog Otto. Er war der am 21. April 1865 in Graz geborene, Zweitälteste Sohn des Erzherzogs Karl Ludwig aus dessen zweiter Ehe mit der Prinzessin Slnnu n-ziata von Bourbon-Sizilien. Am 2. Oktober 1886 hatte sich Erzherzog Otto mit Maria Josefa, Prinzessin von Sachsen, der Schwester des gegenwärtigen Königs von Sachsen, vermählt, welcher Ehe zwei Söhne, Erzherzog Karl Franz Josef, geboren am 17. August 1887, und Erzherzog Maximilian Eugen Ludwig, geboren am 13. April 1895, entsprossen sind. Am 12. August fand im Schlosse des Herzogs von 'Parma in Schwarzau am - Steinfeldc die Trauung der vierten Tochter des Herzogs Robertvon Parma, Beatrix, mit dem Grafen Pietro L u c ch e s i - P a l l i, dem jüngsten Sohne des Herzogs. Della G r a z i a, statt. Aus der laugen Reihe fürstlicher Besuche in Oesterreich in der Berichtsperiode seien hier erwähnt: bie Besuche der Exkaiserin Eugenie von Frankreich, der Könige von England, Sachsen und Griechenland, der Königin Olga von Griechenland, der Königin-Witwe Carola von Sachsen, des Khedive von Aegypten Abbas II. Hilmi Pascha, des Maharadscha von Burdwan, des Prinzregenten Luitpold von Bayern, des Prinzen Andreas von Griechenland samt Familie, der Prinzessin Helene von Griechenland und des Fürsten Nikolaus von Montenegro. Tie auswärtige Politik Oesterreichs bewegte sich in der Berichtsperiode wieder in den gewohnten Bahnen. Der Dreibund bildete nach wie vor eine der festesten Gcundsäulen des europäischen Friedens. Ter durch das Bestreben Serbiens, im Wege des Abschlusses einer Zollunion mit Bulgarien und später durch ein ganz eigenartiges Vorgehen in der Frage der Vergebung der in Aussicht genommenen Kanonenbestellungcu, die handelspolitischen Interessen Oesterreich-Ungarns zu schädigen, herbeigefllhrte Konflikt mit diesem Staate war auch am Schlüsse unserer diesmaligen Berichtspcriode noch nicht geschlichtet. Die Schwierigkeiten aber, welche aus diesem Konflikte dem am Ruder befindlichen Kabinett Pasic selbst wiederholt erwachsen sind, scheinen nach allen Anzeichen dasselbe in neuerer Zeit denn doch veranlaßt zu haben, endlich ernstlich nach einem für beide Teile akzeptablen modus vivendi zu suchen, ohne dessen Erzielung schließlich wohl die schweren wirtschaftlichen Folgen, welche aus dem Konflikte mit dem großen Nach- j barreiche dem kleinen und in seinem Viehexport wesentlich auf unsere Monarchie angewiesenen Serbien bereits erwachsen sind und noch er- i wachsen werden, den Sturz jenes Kabinetts : herbeiführen müßten. Das Verhältnis zwischen den beiden Teilen i unserer dualistischen Monarchie — zwischen ! Zis- und Transleithanien —■ ist noch immer nicht geklärt. Die ungarischen Aspirationen, die unentwegte Forderung nach der magyarischen Kommandosprache, bereu Erfüllung die Einheitlichkeit und Schlagfertigkeit der Armee und damit die Großmachtstellung unserer Monarchie schwer I gefährden könnte, das unklare Verhältnis zwischen i den Machtansprllchen Transleithamens und dessen Leistungen für die gemeinsamen Auslagen und so manches andere Moment erschweren die Situation der beiden Reichshälften. Dre Ueberzeugung, daß sich die ver- ■ schiedentlichen Aspirationen Ungarns mit den vitalsten Interessen Oesterreich-Ungarns nicht ■ vereinbaren lassen, hat auch zu einem Wechsel in der Person der Leiter zweier der wichtigsten gemeinsamen Ministerien geführt, des Ministerium« des Aeußern und des Reichskriegsministeriums. Am 21. Oktober 1906 hat der Minister des kaiserlichen Hauses und des Aeußern, Gras A g e n v r G olu chvwski, dem Kaiser sein Portefeuille zur Verfügung ge- j stellt. Die Demission wurde angenommen und zum Nachfolger Goluchowskis der bisherige öfter- , reichische Botschafter in St. Petersburg Alois l'cyc Fr c i h e r r v. VI c I; r e it t h a l ernannt. Graf Goluchowski hatte seit 15. Mai 1895 als Nachfolger des Grafe n K a l-n o k 1) das Ministerium des Aeußern verwaltet. Sein Nachfolger, Freiherr von Aehrenthal, ist am 27. November 1854 als zweiter Sohn des vor zirka neun Jahren verstorbenen verfassungstreuen böhmischen Großgrundbesitzers Johann Baptist Lexa Freiherr v. Aehrenthal geboren und fungierte seit 26. Jänner 1899 als außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter am russischen Hofe. — Am 24. Oktober wurde offiziell verlautbart, daß der Reichs-kriegsminister Feldzeugmeister Heinrich Ritter v. P i t r e i ch auf seine Bitte von seinem Posten enthoben und der Minister für Landesverteidigung, Feldzeugmeistcr Franz Scho n-a i ch, zu seinem Nachfolger ernannt worden sei. Feldzeugmcister Ritter v. Pitreich hatte am 18. Dezember 1902, nach der Demission des Generals der Kavallerie Freiherr n v. Kriegham m cr, das Rcichskriegsmini-stcrium übernommen. Feldzeugmeistcr S ch ö n-a i ch war im Jahre 1844 als Sohn eines Hofrats geboren worden und hatte das Portefeuille des Landesverteidigungsministerinms seit dem Rücktritte des Grafen Wels e r s h e imb im Jahre 1905 time. Auch die Ende September eingereichte Demission des Ehefs des Gcneralstabes Feldzeugmeistcr Graf Be ek darf wohl als eine zumindest indirekte Folge der unerquicklichen Beziehungen zwischen Ziö- und Transleithanicn und der Einwirkung der magyarischen Aspirationen auf die Interessen der Gesamtmonarchie und deren Wehrkraft betrachtet werden. Die offizielle Enthebung des Grafen Beck von seinem Posten als Chef des General-stabcs erfolgte mit kaiserlichem Handschreiben vom 27. Oktober 1906 unter gleichzeitiger Ernennung zum Kapitän der ersten Arcicren-Lcib-gardc. Zum Nachfolger des Grafen Beck wurde mit kaiserlichem Handschreiben vom .18. November 1906 der Kommandant der achten Jnfanterie-Truppendivisivn in Innsbruck, Feldmarschall-leutnant Franz Conrad v. H ö tz e n d o r f ernannt. Wie im Vorjahre, zwingt uns auch diesmal das scharfe Jneinandcrgreifen der innerpvliti-schcn Ereignisse in Zis- und Transleithanicn beiden Reichshälften eine gemeinschaftliche Behandlung zu widmen. Vite wir unseren vorjährigen Bericht schlossen, stand in Zisleithanicn das Ministerium Beck am Ruder, in Transleithanicn aber das Ministerium Wekerle-Kvssuth, und diese beiden Kabinette haben auch zur Stunde, ba wir unseren diesmaligen Bericht schließen, noch die Zügel der Regierung in den beiden Hälften unserer dualistischen Monarchie in Händen. Nur einzelne Pcrsonalverändcrungcn brachte das Berichtsjahr mit sich. Sv trat in Zisleitha-nitn an Stelle des zum ReichSkriegsniinistcr ernannten LandcsverteidigungSministerS Feldzcug-meistcrs Franz Schönaich der Kommandant des neunten Korps und kommandierende General in Josesstadt, Feldzengmeistcr Julius Latsche r v. L a u e n d o r f am 28. Oktober '1906 als LandeSvcrteidigungsminisler in das Kabinett Beck ein; so mußte anfangs Februar 1907 eines de: markantesten und prononziertestcn Mitglieder des Kabinetts Wekerle-Kofftith, der Jnstizminister Geza P o l o n y i, dem Drucke der öffentlichen walten sollten, schaffen. Dementsprechend mußten die von den früheren zisleithanischen Ministerien mit den transleithanischcn Kabinetten getroffenen, vom zisleithanischen Parlament noch nicht genehmigten AusglcichSunterlagen einer neuerlichen Revision unterzogen und neue Bcrcin-baiungen getroffen werden. So begann denn das Ministerium Beck seine parlamentarische Tätig-fei: mit der Zurückziehung der von seinen Vorgängern im Abgeordneienhause eingebrachten, übrigens in diesem Hause vollständig aussichtslosen Ausgleichsvorlage. Es war am 6. Juli 1806, als Ministerpräsident Freiherr von B e ck in Beantwortung einer an ihn gerichteten, das „mit den für die wirtschaftlichen Beziehungen beider Staatsgebiete geltenden gesetzlichen Minister des Aeußern Alois Lera Ilreiherr t>. Ae hrenih al. Meinung weichend, notgedrungen aus diesem Ministerium scheiden, um sein Portefeuille seinem Nachfolger Dr. Anton G ü n t h e r zu übergeben. . In Zisleithanien hatte das Ministerium Beck die Aufgabe übernommen, die Wahlceform dnrchzuführen, die Beilegung des deutsch-tschechischen Konflikts in Böhmen mit Ernst zu versuchen und insbesondere die Rechte und Ansprüche Zisleithaniens gegenüber Transleithanien mir Energie zu wahren. Seine letztgenannte Mission zu erfüllen, mußte sich das Ministerium Beck gegenüber seinem transleithanischen Partner freie Bahn zu neuen Verhandlungen über die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen, welche in Zukunft zwischen den beiden Staats-Hälften der österreichisch-ungarischen Monarchie Bestimmungen, mit dem bestehenden Reziprozi-tätsverhältnisse nicht im Einklang stehende" Vorgehen der transleithanischen Regierung bezüglich des Handelsvertrages mit der Schweiz, betreffenden Interpellation unter dem rauschenden Beifall des Hauses im österreichischen Ab-geordnetcnhause folgende Erklärung abgab: „Jede Beeinträchtigung unseres Interesses muß vermieden werden. Zu diesem Zwecke und um keinen Zweifel darüber zu lassen, daß die Regierung sich im Hinblick auf die bevorstehenden Ausgleichsverhandlungen freie Hand wahrt, zieht di: Regierung die dem hohen Hause noch vorliegenden Gesetzentwürfe über den wirtschaftlichen Ausgleich mit dem anderen Staatsgebiete hiemit zurück." — Damit war das letzte Hinder- ni« für neue Verhandlungen mit dem trcms-leithanifchen Kabinett beseitigt, und diese neuen Verhandlungen wurden auch eröffnet, sie sind aber bis zum Schluffe unserer Berichtsperiode noch nicht zum Abschlüsse gekommen, obwohl sich in den letzten Tagen die Anzeichen mehrten, daß dieser Abschluß nicht mehr ferne fei. Dann wird es sich zeigen, ob das Ministerium Beck der von ihm übernommenen Aufgabe, die Rechte und Ansprüche Zisleithaniens gegenüber Trans-leithanien mit Energie zu wahren, auch wirklich gerecht zu werden vermochte. Widerstand de« Herrenhauses zu beseitigen, lind in kluger Politik, vorsichtig lavierend, diplo-nnr.tifierenb, ist es dem Chef der österreichischen Regierung, ist es Freiherrn v. Beck gelungen, all diese Hindernisse zu nehmen und die österreichische Wahlreform, welche das allgemeine, gleiche und direkte Wahlrecht geschaffen hat, glücklich und heil in den Hafen der Gesetzwerdung zu bringen. So ist nun Zisleithanien — allerdings zumeist auf dem Wege des Kompromisses — in den Besitz eines auf breitester Grundlage aufgebauten, modernen Wahlsystems gelangt, das (j»cuer«r|taOsd)e| $tnf Meck. Eine andere von ihm übernommene Aufgabe, die Durchführung der Wahlrefobm, hat das Ministerium Beck in glücklicher Weise gelöst, was umso größere Anerkennung verdient, als ihm dabei schwere Hindernisse im Wege standen. Es galt zunächst die Arbeitswilligkeit und damit die Arbeitsfähigkeit des Abgeordnetenhauses herbeizuführen, dann die divergierenden Interessen der im Abgeordnetenhause vertretenen politischen.und nationalen Parteien möglichst miteinander in Einklang zu bringen, endlich den ursprünglichen den Volker» der ungarischen Krone zu gewähren sich die derzeit am Ruder befindliche Koalitionsregierung — obwohl bereits das Kabinett Fejer-vary eine solche Reform auf sein Programm geschrieben hatte — energisch sträubt, wohl in der Erkenntnis, in der Angst, daß das allgemeine, gleiche und direkte Wahlrecht die Vorherrschaft von Elementen beseitigen wird, welche bisher die festeste Stütze der Koalition und damit der Koalitionsregierung selbst gebildet haben. Es war die Wahlreformvorlage des Mini- fteriumS Gautsch, die das Ministerium Beck in sein Programm ausgenommen hatte, die aber im Laufe der verschiedenen Kompromißvcrhand-lungen manche Modifikation erfahren mußte. Diese Verhandlungen galten hauptsächlich der Zahl der Mandate, respektive der Mandatsaufteilung — besonders in Böhmen und Mähren — der Wahlkreiseinteilung und dem Verhältnisse des deutsch-romanischen und des slawischen Blocks. Sie wurden insgesamt zu einem allseitig akzeptierten Ende geführt. Die Bedenken des Herrenhauses gegen die Wahlreform wurden dadurch beseitigt, daß man seinen Wünschen nach Einführung des numerus clausus für das Herrenhaus, durch welchen dessen Charakter als stabiles Element gegenüber dem fluktuierenden Elemente des Abgeordnetenhauses für die Zukunft gewahrt werden sollte, durch Einbringung eines diesfälligen Gesetzes und Schaffung eines Junktims zwischen diesem Gesetze und den die eigentliche Wahlreform betreffenden Gesetzen entsprach, so daß diese Gesetze vereint den Komplex de: den Umbau respektive die Rekonstruierung der parlamentarischen Körperschaften Oesterreichs betreffenden legislatorischen Arbeit bedeuten. Tie Wahlreformvorlage wurde am 1. Dezember 190G im Abgeordnetenhause mit 194 gegen 63 Stimmen in dritter Lesung angenommen. Nachdem die Regierung am 14. Dezember 1906 im Herrenhause die Vorlage eingcbracht hatte, wodurch die Zahl der lebenslänglichen Mitglieder dieses Hauses auf 180 begrenzt und so den jeweiligen Regierungen die Möglichkeit entzogen oder doch verringert wird, durch Pairsschllbe die Verhältnisse der Parteien in diesem Hause will-kllllich zu verschieben und die politische Zusammensetzung desselben den Bedürfnissen des Augenblicks anzupassen; nachdem beide Häuser der Reichsrats diese Vorlage angenommen hatten, nahm auch das Herrenhaus in seiner Sitzung vom 21. Jänner 1907 den noch der Erledigung durch diese Körperschaft harrenden Rest der die Wahlreform betreffenden Vorlagen an. Damit hatte für das alte Kurienparlament, den Reichsrat der Interessenvertretungen, die Todesstunde geschlagen und am 28. Jänner 1907 trat denn auch das österreichische Abgeordnetenhaus alten Stiles zu seiner letzten Sitzung zusammen, womit zugleich dessen XVII. Session zu Ende ging. Auf Grund der von den beiden Häusern de« Reichsrates beschlossenen, vom Kaiser sanktionier- ten Wahlrcformgesetze wurden am 19. Februar 1907 die Wahlen für da« neue Abgeordnetenhaus ausgeschrieben, und zwar die überwiegende Mehrzahl derselben auf den 14. Mai 1907, während als letzter Wahltag eventuell der 7. Juni 1907 bestimmt wurde, und zwar für die engeren Wahlen einiger Wahlbezirke Galiziens, dessen Abgeordnete im alten Abgeord-netenhause für ihr Land ein eigenes Wahlsystem durchzusetzen vermocht hatten, welches der dort-selbst herrschenden Partei ihren Besitzstand nach Möglichkeit wahren sollte. Die Wahlen — für welche in einzelnen Kron-ländern, so in Niederöstcrreich, durch die betreffenden Landtage der Wahlzwang eingeführt worden war — ergaben für das neue Abgeordnetenhaus ein unerwartetes Anwachsen der sozialdemokratischen Vertreter, welche — nach den Christlichsozialen — die stärkste Partei im neuen Volkshausc bilden. Die Einberufung des Reichsrates erfolgte durch kaiserliches Patent vom 8. Juni 1907 auf den 17. Juni 1907. Bei der Eröffnung des Parlaments fungierte der Abgeordnete Doktor Funke als Alterspräsident. In der Sitzung vom 25. Juni 1907 wurden dann der Christlich-soziale Dr. Weiskirchner zum Präsidenten, der Tscheche Dr. Z a c e k zum ersten und der Polc Dr. R. v. S t a r z h n s k i zum zweiten Vizepräsidenten gewählt. Das neugewählte Abgeordneten-Vvlkshaus, das sich dieser Art ein > entschieden klerikal gefärbtes Präsidium gewählt hat, ist zu Beginn seiner Tätigkeit kräftig in die Stufen seines Vorgängers älteren Systems getreten, und zwar dieses Vorgängers, wie er in seinen schlimmsten Zeiten der wilden Kämpfe und Arbeitsunlust war. Gleich die Wahl des zweiten Vizepräsidenten, Dr. R. v. Starzynski, wurde seitens der Ruthenen, welche in diesem Manne einen ihrer grimmigsten Feinde erblicken, mit dem Rufe: „Hanbal Hinaus mit ihm! Er hat sich mit Blut befleckt!", seitens der Ruthenen und der Sozialdemokraten noch dazu mit stürmischen Protesten und auch mit Pultdeckelkonzerten begrüßt. Dann gab es Sprachenkonflikte und persönliche Reibereien, wüste Beschimpfungen, Miniatur-Obstruktionen und, als Novum, am 4. Juli 1907, einen gesungenen Protest der Ruthenen gegen eine Inte» pellation de« Polenführers Dr. D u l e m b a; im mächtigen Chorale brausten da die ruthenische Nationalhymne „Noch ist die Ukraine nicht tier» loten" und die ruthenische Marseillaise „Es ist nicht mehr an der Zeit, den Russen und den Polen zu dienen" durch den Saal und das Haus lauschte verblüfft und stumm dieser neuen Kampfesweise! Doch das sind wohl Kinderkrankheiten des neuen Volkshauses; mit seinem Aelterwerden wird es, zu beweisen haben, ob die Hoffnungen, die man auf die in allgemeiner, gleicher und direkter Wahl erkorenen Volksvertreter, auf ihre Arbeitskraft und Arbeitslust, auf ihre Einsicht, von der man das Verstummen der Nationali-tätenkämpfe im neuen Hause erwarten zu können glaubte, gesetzt hat, berechtigt waren oder nicht. Was das Herrenhaus anbelangt, so erhielt es durch kaiserliche Ernennung für die XVIII. während der Berichtsperiode ist vielmehr auch ein von der Privatbeamtenschaft lang ersehntes Gesetz sozialpolitischer Natur perfekt geworden: das Gesetz über die Pensionsversicherung der Privatbeamten, welches vom Herrenhaus in seiner Sitzung vom 30. Oktober 1906 im dringlichen Wege auf die Tagesordnung gesetzt und konform den Beschlüssen des Abgeordnetenhauses angenommen und sohin vom Kaiser sanktioniert wurde. Vermag auch dieses Gesetz, wie es nach wiederholten Wandlungen nun fertig dasteht, nicht alle von der Privatbeamtenschaft gehegten Hoffnungen und Wünsche zu erfüllen, so wäre es vielleicht doch geeignet gewesen, zumindest als eine Art Abschlagszahlung zu gelten. Aber es scheint nunmehr, dass man sich Lei Abfassung de« Kricgsministor Keldzeugmcistcr Schönaich. Legislaturperiode des Neichsrates folgendes Präsidium : Präsident: A 1 f r e d F ii r st z n W i n-d i s ch g r ä tz, Vizepräsidenten: Max Egon F ii r st z» F u r st e n b e r g und Alois Für st von Schön bürg - Harten st ein. Mitte Juni 1907 erfolgte ein kräftiger Pairs-schub, welcher so ziemlich allen Parteien des Herrenhauses gleichmäßig zugute kam, und auch manche Kraft, welche wegen Ablehnung jedes Mandats oder infolge des Ausfalles der Wahlen in das Abgeordnetenhaus au« diesem verschwand, durch Berufung ins Herrenhaus den legislativen Körperschaften erhiest. Unter der Aegide des Ministerium« Beck ist aber nicht nur die große politische Aktion der Wahlreform zu einem glücklichen Ende gediehen, Gesetzes nicht aller Schwierigkeiten bewußt war, welche sich seiner faktischen Durchführung in den Weg stellen würden. Das Gesetz soll am 1. Jänner 1909 in Geltung treten, und heute ist es noch fraglich, ob sich bis dahin eines der wichtigsten Bedenken, welche von allem Anfänge gegen das Gesetz geltend gemacht wurden, jenes, welches sich auf die Frage der Abgrenzung der Versicherungspflichtigen bezieht, werde beheben lassen. Auch scheint man durch die in Ausarbeitung befindlichen Vollzugsvorschriften jene Bestimmung des Gesetzes, durch welche den Privatbeamten die Möglichkeit geboten oder offen gehalten werden sollte, günstigere Pensionsbedin-gitngcn zu erhalten, als dies bei der vom Gesetze in Aussicht genommenen allgemeinen Pension«- anstatt möglich gewesen märe, nämlich die Zulassung von Ersatzinstituten, weniger im Jnter-effe der Privatbeamtenschaft selbst, als im Interesse der allgemeinen Pensionsanstalt, respektive zum Schutze der „versicherungstechnischen Grundlagen dieser gänzlich auf die eigenen Mittel angewiesenen" Anstalt tunlichst zurückrevidieren zu wellen, so daß es fraglich ist, ob die mit dem Gesetze der Privatbeamtenschaft zweifellos zugedachte Wohltat von dieser auch als solche empfunden werden wird, und zwar gilt dies nicht nur von solchen, welche sich aus parteipolitischen Gründen seit jeher gegen das bezogene Gesetz ablehnend verhalten haben, weil sie nur in einer, alle — geistige und manuelle — Arbeiter umfassenden Pensionsversicherung das sozialpolitische Remedium erblicken. Ehe wir dazu übergehen, zu schildern, wie sich teils im Zusammenhänge mit den Beziehungen zu Zisleithanien, teils ungarisch-innerpolitisch die Verhältnisse in TranSleitha-nien gestaltet haben, muffen wir hier noch des schweren Verlustes gedenken, den das deutsche Volk in Oesterreich durch den im Juli 1906 erfolgten Rücktritt- des Grafen Oswald T l> u n - S a l m von der Führerschaft des verfassungstreuen Großgrundbesitzes in Böhmen erlitten hat. Und dieser Verlust ist umso empfindlicher, als dieser Politiker zu jenen Mitgliedern des deutschen Hochadels gehörte, die mit den bürgerlichen und bäuerlichen Volksgenossen in ganz besonderem Maße durch das Band der Gemeinschaft verbunden sind. Auf böhmischem Beden zählte Graf Oswald Thun-Salm zu den erpiobtesten und opferfreudigsten Schützern des deutschen Bodens und Landes! In Ungarn sind die Flitterwochen des Kabinetts Wekerle -Kossuth längst vorüber. Im Kampfe mit den andersgestalteten Interessen Zisleithaniens, im Kampfe mit den nichtmagyarischen Nationen in den Ländern der ungarischen Krone, im Kampfe insbesondere mit Kroaten und Rumänen, im Kampfe endlich mit so manchen Mitgliedern der Koalitionsparteicn, trägt das Kabinett, das seinerzeit die Ngchfolger-schofi auf das Ministerium Fejcrvary II. ertrotzt hatte, schwer unter der Last der Regierungssorgen. Nicht nur, daß die Verhandlungen über den Ausgleich mit Zisleithanien nur langsam vom Flecke rücken, nicht nur, daß die Frage | der sogenannten Verfassungsgarantien — dieser schwer lösbaren Aufgabe — stationär bleibt, sind dem Ministerium Wekcrle-Kossuth auch sonst noch viele andere Schwierigkeiten erwachsen. Eine der peinlichsten Affären, mit welchen sich die Koalitionsregierung abzusinden hatte, war die vorher bereits angedeutete Affäre P o l o n y i, welche schließlich zum Sturze dieses Mannes, eines der trotzigsten und turbulentesten Mitglieder der scinerzeitigen Opposition gegen das Ministerium Fejcrvary, führte. Es war am 12. Jänner 1907, als der ehemalige Bürgermeister von Budapest, Johann H a l m o s, eine Erklärung veröffentlichte, worin er den Justizminister des Ministeriums Wekerle-Kossuth, Geza P o l o n y i, klipp und klar bezichtigte, daß er — Polonyi — seine Eigenschaft als Mitglied des Budapester Munizipalausschusses zur Erwerbung eines Vermögens benützt habe, daß er in mehreren Fallen in derselben Angelegenheit als Advokat und zugleich als Mitglied des Munizipal-aiisschusses gewirkt, entweder das Wort ergriffen oder aber die Angelegenheit vermittelt habe; eS fei vorgekommen, daß Polonyi in der Angelegenheit einer Unternehmung ihm, Halmos, vormittags ein umfangreiches Memorandum, ohne es zu signieren, unterbreitete, und nachmittags oder Tags darauf in derselben Angelegenheit in der Generalversammlung das Wort ergriff. In der kritischesten Lage der Hauptstadt, als man im engen Kreise über den nationalen Kampf beriet, habe Polonyi, in derselben Konferenz, über die Verlegung einer Fabrik gesprochen, — Polonyi bezeichnete zwar diese Angaben Halmos' als grundlose Verdächtigungen, man bewog HalmoS zu einer Art Widerruf, die Unabhängigkeitspartei suchte ihr Mitglied, die Negierung ihren Justizminister zu decken, aber die Anklagen gegen Polonyi mehrten sich, der Abgeordnete Zoltan L e n g y e l trat mit neuen Beschuldigungen gegen Polonyi hervor, dessen politische Beziehungen zur Baronin Bela Schönberger (Rosa Wallerstein), die er zu Kundschafterdiensten in Wien verwendete, kamen zutage, und schließlich sah sich die Regierung und die Unabhängigkeitspartei, besonders dem Drucke des Ministers des Innern, Grafen Julius A n d r a s s y, folgend, genötigt, Polonyi fallen zu lassen. Und so mußte dieser, mehr gezwungen als freiwillig, seine Demission geben; dieselbe wurde angenommen, und schon am 2, Februar legte der neu- ernannte ungarische Justizminister Dr. Anton Günther den Eid in die Hände des Herrschers ab. Eine zweite Verlegenheit entstand dem Kcalitionsministerinin durch die Opposition, welche die kroatische Delegation im ungarischen Abgeordnctenhause gegen den vom Handelsminister Kossuth ciugebrachten Gesetzentwurf über die Dienstpragmatik der Angestellten der ungarischen Staatsbahnen — in welchem sie eine Verletzung des zwischen Ungarn einerseits, Kroatien und Slavonic» anderseits geschlossenen staatsrechtlichen Uebereinkommens erblickte — erhob, und durch deren von Koffuth als absolut unannehmbar erklärtes Verlangen, daß die Qualifikation für den Eiscnbahndienst auf den kroatischen Linien der Staatsbahnen die Kenntnis der kroatischen Sprache fei. Die Ablehnung dieser Forderung der kroatischen Delegation slihrtc zu schlimmen Skandalen, zu akuten bis zu tätlichen Angriffen sich steigernden Konflikten im Abgeordnetenhanse, zur technischen Obstruktion, zur Unterbindung und Lähmung der par-laincntarischen Tätigkeit des Abgeordnetenhauses und schließlich zu einem Handstreiche der Regierung, welche, um die Kroaten zu hindern, ihre zu den einzelnen Paragraphen eingebrachtcn Anträge zu begründen und damit die Diskussion ins Unendliche auSzudchncn, und um so die kroatische Opposition unschädlich zu machen, am 3. Juli 1907 einfach den eingebrachtcn Gesetzentwurf beschnitt und aus 58 Paragraphen einen einzigen machte, in welchem auch die Bestimmung ausgenommen wurde, daß die Staatseisenbahnbeamten in Ungarn magyarisch verstehen müssen, daß aber in Kroatien auch die Kenntnis bcS Kroatischen erwünscht sei, wogegen die eigentliche Dienstpragmatik im Verordnungswege durchzuführen wäre. Die Kroaten beantworteten diesen Handstreich mit ihrem Exodus aus dem Abgcordnetenhaufe (worauf das beschnittene Gesetz zur Annahme gelangte) und — da Ungarn den Ausgleich mit Kroatien zerrissen habe — mit dem Verlangen nach Loslösung Kroatiens von Ungarn. Der BanuS von Kroatien, Graf Theodor PejacSevicS, hatte inzwischen seine Demission gegeben — an seine Stelle wurde der Präsident der Banaltafel, des obersten Gerichtshofes in Agram, Dr. Alexander N a-k o d e. z a y, ernannt. Daraufhin gaben auch die kroatischen Sektionschef« Nikolič, N a i c und B a d a y ihre Demission, und wurden seitens des neuen BanuS mit der Leitung der betreffenden Sektionen der Banalrat Dr. I a k-s i c und die Sektionsräte S m o d i c und S o r c t i c provisorisch betraut. Sechs Obcr-gcspänc folgten dem Beispiele der zurückgctre-tcnen Sektivuschef«. Der kroatische Landtag wurde für den 11. Juli einberufen und noch vor seinem Zusammentritte vertagt. Die aus Budapest zurllckkehrenden kroatischen Delegierten waren in Agram der Gegenstand leidenschaftlicher Ovationen, während der neue Banns im Wege öffentlicher und gesellschaftlicher Demonstrationen keinen Augenblick darüber in Zweifel gelassen wurde, wie die Bevölkerung Agrams die Annahme der Banuswürde durch ihn beurteile. Um für die Folge die Möglichkeit solcher Vorgänge, wie sie sich anS Anlaß der Beratung des Gesetzentwurfes über die Dicnstpragmatik der Eisenbahnbeainte» im ungarischen Abgeordnetcn-hausc ereigneten, zu verhindern, trat Handelsminister Kossuth an die Unabhängigkcitspartei mit dem Vorschläge der Acndcrung der Geschäftsordnung heran, mußte aber angesichts der energischen und, stürmischen Opposition, der er hier begegnete, seinen Vorschlag sofort wieder zurückziehcn. Es ist jedenfalls eine seltfanie Fügung des Schicksals, daß die Koalitionsregierung als die Repräsentantin einer Parteivereinigung, welche das der Wehrmacht der Monarchie Gefahr bringende Verlangen nach Einführung der ungarischen Kommandosprache, welche die wirtschaftliche und wohl auch politische Loslösung des Landes der St. Stcfanskrvne von der Gesamtnwnarchic auf ihr Programm geschrieben, welche die Ministerien Tisza und Fejervary mit allen Mitteln der Obstruktion, ja mit weit ärgeren Mitteln bckänipft hat, nuninchr an sich selbst empfinden muß, was ein solches oder ähnliches Verlangen, ein solches oder ähnliches Vorgehen einer ziel-bewußten Opposition bedeutet. Es wirkt beinahe tragikomisch, wenn die Regierung der Koalition es erleben muß, daß die kroatische Delegation das seinerzeitige Vorgehen der Koalitionspartcicn, wenn auch in gemilderten und zivilisierteren Formen sich zu eigen macht; wenn sie sieht, daß diese Delegation, wie die Koalition die magyarische Kommandosprache in der Armee, die kroatische Amtssprache bei den Staatsbahnen begehrt, daß |it, wie die Koalition die Trennung von Oesterreich verlangt, nun die Trennung Kroatien« von Ungarn anstrebt, daß sie die Obstruktionsund Tumultmethode der Opposition respektive Koalition gegen die Ministerien Tisza und Fejer-vary im kleinen kopiert u. s. w. Und wie eine Strafe.könnte man es betrachten, wenn die Regierung einer Koalition, welche sich — und wohl nicht mit Unrecht — gegenüber allen früheren Regierungen gegen jede die Redefreiheit einengcnde Acnderung der Geschäftsordnung krampfhaft gewehrt hat, nun selbst mit dem Verlangen einer solchen Aende-rung der Geschäftsordnung an ihre eigene Partei herantritt. Am 18. Juni 1907 konnte die österreichische Armee das 150jährige Jubiläum der Errichtung des Maria Theresia-Ordens, jenes hohen österreichischen Militärordens feiern, welcher am 13. Juni 1757, dem Tage der Schlacht bei Kolin, von Kaiserin Maria Theresia für hervorragende Verdienste im Kriege, „besondere herzhafte Tat" gestiftet wurde. Dieser Orden hatte zuerst nur Großkreuze und Ritter, benyt aber Kaiser Josef II. am 15. Oktober 1765 noch Kommandeure und Ritter II. Klasse hinzufllgte. Bei der Verteilung dieses Ordens soll weder auf Rang, noch Religion, noch Abkunst, sondern allein auf militärisches Verdienst gesehen werden. Das Ordenskapital prüft die Taten des Kandidaten. Die Ordensverleihung geschieht sehr sparsam. Ordensmeister ist der jeweilige Chef des österreichischen Kaiserhauses. Aus Anlaß des 150jähri-gen Ordensjubiläums erließ der Kaiser am 14. Juni 1907 folgendes am 18. Juni 1907 publiziertes Handschreiben an Feldzeugmeister Freiherrn v. Fejervarh als Kanzler dieses Ordens: „Als einer der wenigen Auserlesenen, deren tapfere Brust das Ritterkreuz meines Militär-Maria-Theresien-Ordens ziert, führen Sie das Amt des Kanzlers dieses Ordens, welcher vor 150 Jahren nach einem ruhmvollen Siege von der großen Kaiserin und Königin Maria Theresia gestiftet wurde. Dieses Ehrenzeichen sollte die Offiziere aneifern, im Kriege Taten zu vollbringen, die, weit über das Maß wackerer Pflichterfüllung hinausreichend, nur von Männern ausgeführt werden, bei denen sich hervorragende Tapferkeit mit militärischem Scharf- blicke und hoher Verantwortungsfreudigkeit ver-eint. Den Absichten der erhabenen Stifterin ist in reichem Maße entsprochen worden. Bei strengster Einhaltung der Statuten, bei gewissenhaftester Sichtung vieler verdienstvoller Taten, wurden im Zeiträume von 150 Jahren 1005 Generale und Offiziere des Theresien-Ordcns würdig befunden; 1005 Heldennamen sind in der Geschichte des Ordens verzeichnet, ihne, zur Ehre, den Zeitgenossen und kommenden Generationen ein leuchtendes Vorbild! Lange Friedensjahre haben fast alle Ordensmitglieder aus dem Leben scheiden sehen. Wenn es aber dereinst nötig würde, wieder für Thron und Vaterland zu kämpfen, dann wird — des bin ich sicher — der alte Zauber des Theresien-Ordens erneuert Tausende tapferer Soldatenherzen zu kühnen Taten begeistern, dann werden neue Helden in die Reihen der Vorfahren treten, dann wird sich bewahrheiten, daß der Geist unverbrüchlicher Treue und Hingabe, der meine Wehrmacht im Glück und im Unglück beseelte und sie ruhmvolle Taten vollbringen ließ, fvrtlebt. Der 150jährigen Wiederkehr des Stiftungstages des Militär-Maria-Theresien-Ordens gedenkend, begrüße ich voll Anerkennung diejenigen, welche gleich Ihnen, heute noch lebende Träger des erhebenden Ehrenzeichens sind." Am 8. Juni 1907 beging Ungarn das 40-jährige Jubiläum der am 8. Juni 1867 erfolgten Krönung Kaiser Franz Josefs zum König von Ungarn. Der Herrscher war aus diesem Anlasse nach Budapest gekommen, woselbst die Jubiläumsfeierlichkeiten in der kirchlichen Feier des Jubeltages in der Ofener Krönungskirche gipfelten. Die rascher als gehofft erfolgte Abreise des Herrschers von Budapest gab den Budapester Blättern am 11. Juni Anlaß zu allerhand Berichten über Verstimmungen des allerhöchsten Herrn, welche teils mit verschiedenen Vorgängen bei den Krönungöfeierlichkeiten, teils mit der Frage der sogenannten Verfassungsgarantien, teils mit der beantragten Verleihung von hohen ■ Auszeichnungen zusammenhängen sollten. Eine Kontrolle dieser Berichte und Gerüchte war selbstverständlich unmöglich — nur das Faktum blieb, daß der Herrscher eher als man erwartet, Budapest wieder verließ. * * * zreutschmeister-Denkmak itt Mien. Am 9. Dezember 1906 beging Wien in festlicher Weise und unter der lebhaftesten Teilnahme der gesamten Bevölkerung das Jubiläum des 25jährigen Bestands eines der edelsten, segensreichsten Institutionen, die Menschenliebe und Opfermut je geschaffen, einer Institution, die feit ihrem Bestände Hunderttausenden Hilfe und Rettung gebracht, die mustergebend werden sollte für so manche andere Stadt des In- und Auslandes : der Wiener Freiwilligen Rettungsgesellschaft, Der. offiziellen Feier, der eine Feier intimen Charakters, die dem Andenken des am 23. August 1894 freiwillig aus dem Leben geschiedenen Schöpfers der Gesellschaft, des edlen Menschenfreundes Jaro-mir Freiherrn v. Mundp gewidmet war, vorausging, wohnten Vertreter des Hofes, der Regierung, des Landes, der Stadt, der Aeizteschaft, Delegierte von nah und fern bei. Die Stadt Wien verlieh aus diesem Anlasic der Rettungsgesellschaft die doppeltgroße goldene Salvatormedaille. Ein schweres Unglück traf am 22. Februar 1907 die österreichische Handelsmarine. An diesem Tage scheiterte und sank auf der Höhe der Insel Kreta bei Kap Elaphonissi bei heftigem Schirokko-Sturme der Dampfer „Jmperatrix", eines der größten und stolzesten Schiffe des „Oesterreichischen Lloyd". An Bord befanden sich 33 Passagiere, 120 Matrosen, 5 Maschinisten, 5 Offiziere, ein Arzt und der Kapitän G h e z z a. Sämtliche Passagiere und auch alle Schisfsoffi-zierr und Chargen wurden gerettet, 40 Personen, davon 32 Mann der Besatzung, die aus Oesterreich stammen, und acht arabische Heizer ertranken. An der Rettung der Schiffbrüchigen beteiligten sich neben dem Lloyddampfer „Castore" russische, französisch^, italienische und griechische Kriegsschiffe, die auf Kreta stationiert waren. Auf dem Gebiete des Kunstlebens herrschte in der Berichtsperiode lebhafte Bewegung. Für die musikalische Welt waren zwei Ereignisse von besonderer Bedeutung: die Demission des Direktors des Wiener Hofoperntheatcrs Gustav M a h-l e r und die Pensionierung des Direktors des Wiener Konservatoriums Richard v. P e r g e r. Was Gustav Mahler anbelangt, so waren schon lange Kriscngerüchtc im Umlauf, aber erst im Mai fanden diese Krisengerüchte ihre offizielle Bestätigung. Mahler batte zur Freude so mancher, die sich mit seiner künstlerischen und administrativen Leitung der Hofoper nicht befreunden konnten, zum lebhaften Bedauern anderer, die ihn als Dirigenten nach Gebühr hochschätzten, seine Demission gegeben. Sein Nachfolger sollte Felix Mottl werden, aber der Prinzrcgent von Bayern lehnte das Demissionsgesuch Mottls ab, ernannte ihn zum Direktor der Münchener Hofoper und verlieb ihm den Titel eines Geheimen Hofrats. So stand bis zum Schlüsse dieses Berichtes Gustav Mahler noch — wenn auch nur mehr als Demissionär — an der Spitze der Wiener Hofoper und nach seinem Nachfolger wurde weiter gesucht. Weniger tief eingreifend in das Wiener Musikleben war die bereits im Dezember 1905 gesundheitshalber angcsuchte und nach Schluß des Schuljahres 1905/6 neuerdings erbetene Pensionierung des Direktors des Konservatoriums, Richard v. Perger. Perger hat mit Ernst und Ar:sdauer die ihm gewordene Aufgabe erfüllt, aber besonders markant ist er im Musikleben Wiens nie hervorgetreten. Als sein Nachfolger wurde Herr Wilhelm Popp, Direktor der Hochschule für Musik in Mannheim, berufen. Es ist in den letzten Jahren eine wahre Denkmalwut über die Wiener gekommen, und auch die Epoche, die unser Bericht umfaßt, war Zeugin einer stattlichen Reibe von Denkmal-entbüllnngen in der österreichischen Haupt- und Residenzstadt Wien. Am 29. September 1906 wurde am Deutschmcistcrplatze das Deuts ch-m e i st e r - D c n k m a l, ein Werk des Bildhauers Johannes Benk, enthüllt. Auf terasiiertem Auftau erhebt sich ein abgestumpfter Obelisk, der die Hauptfigur, einen frischen, kräftigen, echt wienerischen Soldaten, den Deutschmeister, der mit flatternder Fahne vorstürmt, trägt. Der architektonisch glücklich profilierte und abgestuste Sockel bietet Raum für die Nebengestalten: die den Lorbeerkranz gy dem jungen Helden hinausreichende Vindobona und die beiden allegorisch bedeutungsvollen lebendig realistisch durchgeführten Seitengruppen „Opfermut" und „Kameradschaft", sowie für zwei Reliefs: „Schlacht bei Zcnta" und „Schlacht bei Kolin". Auf der Rückseite des Denkmals ist der Doppeladler und ein Doppelmedaillon, welches die Porträts des ersten Chefs de« Deutschmeisterregiments und Kaiserin Hlisaveti)-Aen1imal in Wien. seines heutigen Inhabers, des Erzherzogs Eugen, umschließt, angebracht. Den „Opfermut" verkörpert der Grenadier von Landshut, der, um den Rückzug der Kameraden zu decken, sich selbst mit einer Pulvertruhe in die Luft sprengte, die Kameradschaft" ein Deutschmeister, der seinen verwundeten Kommandanten aus der Kampflinie -ge-tragen hat. Um den architektonischen Teil des Denkmals hat sich Architekt Anton Weber verdient gemacht, — Am 8. September wurde im neuen Versorgungsheim der Gemeinde Wien zu Lainz-Wien ein Denkmal des Bürgermeisters Dr. Karl Lueger enthüllt. Inmitten einer geschmackvoll ausgestattcten Gartenanlage erhebt sich ein mehr als 3 Meter hoher Felsblock, aus welchem das Kapital einer jonischen Säule aus rotem Marmor hervorleuchtet. Dieses Kapital dient als Sockel für die Porträtbüste des Bürgermeisters aus Laaser Marmor. Das Denkmal ist ein Werk des Bildhauers Theodor K h u e n. — Am 8, Oktober wurde im Währinger Cottage-Viertel ein Denkmal für weiland Erzherzog Karl Ludwig, ein Werk des Bildhauers H o f m a n n v. A s p e r n b u r g, enthüllt. Dasselbe ist mit einem Monumentalbrunnen verbunden. In der Mitte des Oktogons in der Hasenauerstraße umkränzt eine Gartenanlage von Blumen und Sträuchern ein um drei Stufen erhöhtes Plateau und eine steinerne Umrahmung, deren Kugelvasen mit Pinienzapfcn, Muscheln, Fischen, Voluten und Fischköpfen architektonisch zwischen dem Garten und dem prächtigen Brunnenbau vermitteln, in dessen Mitte das eigentliche Denkmal sich erhebt. Auf einem Block von Konopischter Granit steht ein schlanker Obelisk, von einem sich emporschwingenden Adler bekrönt. Am Mittelaufbau befinden sich Plattformen, rechts und links Wasscrbassins, durch Bronzegitter voneinander getrennt. Auf den vier Eckpfeilern sieht man die Wappen der Habsburg-Lothringer. Am Obelisk in der Höhe von 3 Metern sind vorne zwei allegorische Frauengestalten, die huldigend zu dem Medaillonbildnis des Erzherzogs über ihnen die Blicke erheben. Die „Wissenschaft", eine stehende Figur, zeigt mit der Linken auf das Porträt und hält mit der Rechten ein Lorbeerreis empor. Die „Kunst" erhebt sich aus kniender Stellung, im rechten Arm ein Blumenseston haltend, mit der Linken das Gewand raffend. Das Bronzerelief des Erzherzogs hängt an Lorbeer- und Blumen- festons. Auf der Rückseite des Obelisken befindet sich die Schrifttafel mit der Inschrift: „Dem edlen Menschenfreunde, dem erlauchten Förderer von Kunst, Wissenschaft, Handel und Gewerbe, in Dankbarkeit gewidmet 1906." Unterhalb der Tafel lehnt sich eine Jünglingsgestalt mit Oel-zweigen an den Obelisken, links von ihm windet eine Kindergruppe Stäbe. Die Gruppe personifiziert den Frieden und die friedlichen Vereine, deren Protektor der Erzherzog war. Am 10. Oktober wurde der von Angehörigen der Familie Arthaber zur Erinnerung an den Wiener Schalfabrikanten Rudolf Edlen v. Arthaber in der Gartenanlage auf dem Arthabcr-Platze im X. Bezirk errichtete „A r t Haber-Brunnen" der Gemeinde Wien feierlich über geben. Auf einem Stufenunterbau aus fchlesischem Granit erhebt sich aus Käiscrstein ein Mittelteil, welcher von mit Bronzeknäufen gezierten Pylonen flankiert wird und eine Stein» ppramide in der Gesamthöhe von 6 Meter trägt, deren Sockel das vom Bildhauer Rudolf S ch r ö e r modellierte Reliefbild Arthabcrs in Bronze aufnimmt. Bekrönt wird sie durch die mit vier. Zifferblättern in einem Bronzegehäuse montierte Uhr. — Am 17. Oktober wurde das vom Bildhauer Franz Vogl geschaffene Grabdenkmal des Liederkomponisten Anton R ii ck-a u f am Wiener Zentralfriedhofe enthüllt. Es geig* — aus weißem Marmor errichtet — in der Höhe das Reliefbild des Verstorbenen. An den Block lehnt sich ein trauernder Genius, zu dcsien Füßen eine Leier mit gerissenen Saiten liegt. — Am 30. Oktober wurde in der Schwax-zenbergstraße das Denkmal Rafael Do n n e r s, ein Werk des Bildhauers Richard K a u f f u n-, gen, enthüllt. Inmitten eines Haines von Föhren, Buchs- und Taxussträuchern erhebt sich auf einem mächtigen Sockel aus rotem Granit die Gestalt des Bildhauers. Rafael Donner ist überlebensgroß im Arbeitskittel dargestcllt; er lehnt mit seinem rechten Arme auf einer Drehscheibe, auf der das Modell der Mittelfigur des Wiener Donnerbrunnens steht. In der rechten Hand hält er einen Meißel, der rechte Fuß stützt sich ans eine Leiste der Drehscheibe. Der Granitsockcl zeigt die Inschrift: „Rafael Donner. 1692— 1741." — Am 2. Dezember wurde am Maria-hilfergürtcl, dort, wo er sich mit der Maria-hilferstraße kreuzt, der zur Erinnerung an die Vollendung der Gürtclanlagen errichtete Leuchtobelisk enthüllt, lieber einen breiten Sockel ragt ein schlanker Obelisk aus poliertem Granit ans, der an der Spitze die Belenchtungs-körper trägt. Bildhancr Johann Scherpe hat den Sockel des Denkmals mit einer reizenden Gruppe geziert. Zwei Mädchengestalten in Altwiener Tracht stehen zu beiden Seiten des Sockels; ihre Hände halten einen Blumenkranz über das Brustbild der Vindobona, das die Mitte des Sockels ziert. — Am 2. Dezember wurde das vom Bildhauer Prof. Rudolf Wehr geschaffene Denkmal Karl des Großen — ein Relief — an der Wand der St. PeterS-kirche enthüllt. Es stellt die Ideale dar, welche Karl der Große mit der Gründung des Ostreiches an der Donau verwirklichen wollte. Ein gefesselter Avare kennzeichnet den Sieg Karl des Großen über die Reichsfeinde, die asiatischen Horden. Die Aufrichtung des Kreuzes stellt das Hereinziehen dieser Stämme in die christliche Kultur Europas dar. Im Hintergründe drängen sich die deutschen Besiedler des gewonnenen Neichslandes. Die Peterskirche nimmt die Stelle ein, wo Erzbischof Arno von Salzburg das Kreuz für den Hochaltar dieser von ihm und Karl bpi Großen gegründeten Kirche errichtete und an diese Gründung soll das Denkmal erinnern. Am 4. Juni wurde im Volksgarten das Denkmal der Kaiserin Elisabeth enthüllt. Es ist ein Werk des Bildhauers Prof. Hans Bitterlich und des Architekten Prof. Friedrich Ohma n n. Man kann es sowohl im Architektonischen als auch in der Hauptgestalt ein stilisiertes Monument nennen: Das Denkmal erfüllt zum erstenmal eine ideale Forderung, der man bisher bei uns immer nur „nach Möglichkeit^ nachgekommen ist: das Monument und sein Aufstellungsplatz sind für einander bestimmt von allem Anfang an. Während überall sonst einfach ein leerer Raum für ein Monument gesucht oder gar ein zufällig unverbautes Fleckchen Straßenpflaster für die Aufnahme eines Denkmals mehr oder minder glücklich hergerichtet wurde — am besten wohl beim Dentschmeisterdenkmal — ist hier der Raum, der dem Bildwerke gewidmet war, im Hinblick auf diesen Zweck erst künstlerisch ansgestaltet worden. In einträchtigem, zielbewußtem Zusammenwirken haben so Bitterlich und Ohmann eine Denkmalanlage geschaffen, deren stille Schönheit in bewunderungswürdiger Weise | mit der Stimmung und dem Empfinden . harmoniert, bereit Ausdruck die Errichtung dieses Gedächtnisbildes war. Abgeschlossen gegen den übrigen Volksgarten durch hohe Blätterwände, dehnt sich ein weiter Gartenplan zwischen Burgtheater und Heldenplatz hin, von Kieswegen gesäumter Nasen, durch Beete mit Teppichblumen-mustern gegliedert; zuerst leicht fallend, dann ansteigend zu dem Plateau, das die eigentliche Denkmalanlage trügt. Das zum Plateau ansteigende Teppichbeet ist von Marmorstufen mit buschigen Hortensien in Fayeneekübeln gesäumt, die, leicht konvergierend, die Perspektive des Platzes noch vertiefen. Den Zutritt zum Plateau vermitteln zu beiden Seiten Lauben, vor denen graue, Urnen tragende Säulen stehen. Der Weg führt um ein Bassin herum, aus dem zwei Springbrunnen aufragen, von blühenden Iris und breitblätterigen Nymphäen umgeben; zu beiden Seiten des Bassins in einfachster, geradliniger Architektur anfgefiihrte Wandbrunnen mit se einem reizvolle» Kinderpaar, das ans Urnen in die kleine, vorgelagerte Muschel Wasserstrahlen fließen läßt. Ebenso einfach ist die Architektur der Rückwand, die im Halbrund das Denkmal umfängt, von niederhängenden Efenrankeii verkleidet. Das diskrete Flachornament, das Pfeiler und Stirnflächen der Wand ziert, hat als einziges Motiv, das in mannigfacher Abwechslung allüberall anf-tancht, die Rose. Und Nosengehänge schmücken Pfeiler und Säulen, Rosen quellen über die Steinbank, ans der die Kaiserin sitzend dargestellt ist, das aufgeschlagene Buch an der Seite, die Hände lässig im Schoße iibereinnnbergelegt, in aufrechter Haltung. Der Sockel erhält seinen zu der gebogenen Rückwand vermittelnden Abschluß durch zwei lagernde Hunde, die wie ein paar Voluten die senkrecht niedergehenden Sockellinien in die Basis überführen. Die Legende kündet: „Elisabeth, Kaiserin von O e st e r-r e i dß." \ ] j Am 9. Juni wurde am Zentralfriedhof das Grabdenkmal des Komponisten und Dirigenten Karl K o m z a k enthüllt. Ein Sockel von schwedischem Granit trägt den ans lichtem Neuhauser Stein gemeißelten Obelisken, in dem eine Kupferplatte eingelassen ist, auf der man die vom Bildhauer Peter B r e i t h u t modellierte Gestalt Komzaks erblickt. Oberhalb der Figur sind der Name „Karl Komzak" und die Jahreszahlen „1850—1905" angebracht. Aber nicht nur in Wien, sondern auch in der Provinz und in Ungarn wurde in der Berichtsepoche eine stattliche Anzahl von Monumenten enthüllt, Sv am 29. August in Dcutsch-Altcn-burg ein Kaiser Franz Joses-Denk-m a I, ein Werk des Bildhauers Edmund H o s m a n n v. Aspernburg. Tie auf einem Granitsockel ruhende Bronzestatue stellt den Kaiser in Kampagneuniform dar. So am 8. September 1906 in Kufstein ein Denkmal des am 30. November 18-16 durch Selbstmord geendeten Nationalbkvnomen Friedrich L i ft, welches der Bildhauer Prof. Norbert P s r e t s ch-ii e r wenige Schritte von der Todcsstätte des Verewigten errichtet hat, und am Schwabenbcrge bei Ofen ein Denkmal des Dichters Maurus J o k a i. So am 9. September in Metzling bei Mschosteinitz in Böhmen ein Kaiser Fr a n z Josef-Denkmal, welches die Gestalt des Monarchen im Kaiserornat mit den Krönungsinsignien zeigt und ein Werk des Bildhauers Adolf M a p e r l in Eger ist, und in Franzcns-bad ein vom Bildhauer Karl Wilfert jun. geschaffenes Goethe-Denkmal. Dasselbe — eine Brunnenanlage — zeigt inmitten eines granitenen Aufbaues das Bronzcporträt des Dichters; rechts von dem Relief ist die Schönheit dargcstcllt, als ein junges, im Wasser sich selbstgefällig abspiegelndes Weib, links die Wahrheit in Gestalt eines Jünglings von herben Zügen, der im Begriffe steht, aus einer emporgehaltenen Schale vom Born der Wahrheit zu trinken. Zwei Reliefs, gleich den beiden allegorischen Gestalten in weißem Marmor gemeißelt, versinnbildlichen die Lyrik und das Drama. — So am 16. September im Buda-pcster Stadtwäldchen ein Denkmal Washingtons, des Gründers der nvrdamerikanischen Unabhängigkeit. Es stellt — ein Werk des Bildhauers Bezeredj — die Gestalt Washingtons in einfacher, natürlicher Pose dar. — So am 30. September in Budapest ein Denkmal für Prof. S e m m e l w e i s, den verdienten Befreier der Menschheit von den Schrecken des Wochenbettfiebers; das Denkmal ist — in weißem Marmor gemeißelt — ein Werk des Bildhauers Alois Strobl und stellt den Ge-lebrtcn stehend dar; auf dem Sockel des Denkmals sitzt eine junge Mutter und blickt dankbar zu ihrem Erretter empor. — So am 2. Dezember in Budapest ein Reiter-Standbild des Grafen Julius A n d r a s s y, jenes Staatsmannes, der vor nahezu 41 Jahren schöpferisch und inspiratorisch mit dabei war, als die österreichisch-ungarische Monarchie auf eine neue staatsrechtliche Grundlage gestellt wurde; das Denkmal ist ein Werk des Bildhauers Georg Z a l a. — So am 8. Juni 1907 in Graz das Denkmal für Herzog Wilhelm von Württemberg, den. heldenmütigen Führer des steierischen Infanterie-Regiments König der Belgier Nr. 27 in Italien und Schleswig-Holstein. Am 3. Juli 1906 starb in Wien, im Alter von 69 Jahren, der in Wien geborene Maler und Karikaturenzeichner Franz Gaul. Von 1868 bis 1879 wirkte er als Kostümmaler in Leiden Wiener Hoftheatern, von 1879 bis 1900 als technischer Oberinspektor und Vorstand des Ausstattungswescns im Wiener Hosopernthcater. ■— Am 5. Juli verschied in Wien der am 19. Februar 1820 in Schwechat geborene, ausgezeichnete Landschafts-, Tier- und Stillebenmaler Anton S ch r ö d l, einer der letzten Repräsentanten Altwicncr Künstlertums, der gleich Waldmüller und Rudolf Alt mit beitrug, den Ruhm der Wiener Schule auch im Auslande zu verbreiten. — Am 24. Juli starb in Wien, nachdem er sich tags vorher wegen eines schweren körperlichen Leidens eine Kugel in die rechte Schläfe gejagt, der am 30. September 1833 in Wien geborene Dichter und Novellist Ferdinand v. Saar, ein vornehmer Repräsentant deutscher Dichtkunst in Oesterreich. — Am 10. August starb zu Braunau einer der seinerzeit populärsten Parlamentarier Oesterreichs, Dr. Franz Roser, der „Lotto-Roser", so genannt, weil er während seiner langjährigen Abgeordneten-Tätigkeit alljährlich bei der Budgetdebatte — allerdings immer wieder vergeblich — für die Aufhebung des Lottos eintrat. Er war im Jahre 1825 zu Wcckelsdorf (Böhmen) geboren und von 1867 bis 1900 als Vertreter des Braunauer und Trautenauer Landbezirkes im österreichischen Abgeordnetenhause tätig. — Am 15. August starb in Gmunden Friederike Goß m min (Gräfin Piokesch-Osten), die berühmte Künstlerin, die ausgezeichnete Naive, die unvergeßliche „Grille", deren Name und Nachruhm ein stolzes Vermächtnis des älteren Burgtheaters bleiben wird. Sie war am 23. März 1839 in Würzburg geboren. Sie stand vom 1. Mai 1857 bis 7. März 1861 mit kurzen Unterbrechungen (1859 und 1860) im Verbände des Wiener Burgtheaters; ihre letzte Rolle war „Die Grille" (Fanchon). Am 10 März 1861 vermählte sich die Künstlerin mit Grafe» Anton Prokesch-Osten. — Am 21. August starb in Ischl der im Jahre 1831 zu Landshut in Mähren geborene General der Kavallerie Edmund Freiherr v. Krieg-h a m m e r. Er hatte vom 3. September 1893 bis 18. Dezember 1902 den Posten eines oster- prcfessor Hofrat Dr. Josef W e i n l e ch n e r. Ec war einer der hervorragendsten Chirurgen, dessen Name mit der Blüte der Wiener Universität innig verknüpft ist. — Am 14. Jänner 1907 starb in Wien Dr. Wilhelm Ritter v. Härtel, ein Philologe von .europäischem Rufe und ein Staatsmann von vornehmer Art. Am 28. Mai 1830 zu Hof in Mähren geboren, verwaltete er voni 4. Oktober 1899 zunächst als Leiter, dann als Minister (ab 20. Jänner 1900) bis zum 12. September 1905 das österreichische Iierdinand v. Saar. reichischen Rcichskriegsministers inne, auf dem er große Gegnerschaft gefunden und viele Konflikte zu bestehen hatte. Er fiel mit der von ihm cingebrachten Wehrvorlagc, die er unter dem Verdikte der Ocffentlichkeit zurückzicheu mußte. — Am 22. August starb in Mödling der am 2. August 1865 in Wien geborene Medailleur Franz £. P a w l i k, einer der Tüchtigsten seine« Faches. — Am 30. September starb in Bruck a. d. Leitha der am 3. März 1829 zu Altheim in Oberösterreich als Sohn eines Steinklopfers geborene emeritierte Wiener Universitäts- Ministerium für Kultus und Unterricht. ■— Am 22. Jänner um V-3 Uhr morgens verschied in Wien. — gleichzeitig mit seiner Gattin A n n a, geborenen P a S c o l i — der Reichsratsabgeord-nete für die Innere Stadt Wien Dr. Josef K o p p, einer der hingebungsvollsten und ausdauerndsten deutschen Parteimänner, ei» „Volks-mann hohen Stils, ein Altöstcrreicher von der Fasson der neuen, ideenreichen Zeit, ein Achtundvierziger, der sich treu geblieben bis jinn letzten Schlage seines Herzens". Im Jahre 1827 zu Wien geboren, gehörte er dem Abgeordneten- Hause seit Oktober 1873, zunächst als Vertreter deS VI. Wiener Gemeindebezirkes, seit 1884 als solcher der Inneren Stadt an. Am 16. Februar starb in Wien Prinzessin Klementine von Koburg. Nahezu neunzigjährig, schied diese kraftvolle und bedeutende Frau, die Tochter Louis Philipps, die Mutter des Fürsten Ferdinand von Bulgarien, aus dem Leben. Von dem Mo-niente, da sie vor mehr als einem Dezennium seit« eine Urenkelin der Kaiserin Maria Theresia, wie sie denn durch vielfache Vcrwandschafts-bandc mit unserem Kaiserhause verknüpft war. Am 27. Februar 1907 starb in Wien Josef Lewinsky, einer der Altmeister des Burgtheaters, eilt großer Künstler, der seinesgleichen nicht viele hatte. Er war am 20. September 1835 in Wien als Sohn eines Kürschners geboren worden. Am 10. April 1858 fand Lewinskys Probcspiel am Burgtheater statt — er Prinzessin Klementine v. Koburg. zur „Fürstin-Mutter von Bulgarien" geworden, gehörte ihr ganzer Eifer, ihre unermüdliche Sorgfalt und ihre nie versagende Opferwilligkcit der Sicherung der koburgischcn Herrschaft in Bulgarien. Prinzessin Klementine von Koburg war die am 3. Juni 1817 geborene Tochter des -damaligen Herzogs von Orleans, der dann als Louis Philipp im August 1830 den Thron Frankreichs bestieg; sie vermählte sich im April 1843 mit dem Prinzen August von Sachsen-Koburg-Gotha. Sie war mütterlicher- gab den Carlos im vierten Akt des „Clavigo", den Perrin im ersten Akt von „Donna Diana" und den Franz Moor. Am 4. Mai 1858 fand sein erstes Debut vor dem Burgthcatcrpublikum als Franz Moor statt. Seit diesem Tage gehörte ec bis zu seinem Tode dem Verbände des Burg-tbcaters an. Er war ein unvergleichlicher Charakterdarsteller von meisterhafter Gestaltungskraft — der mustergiltigste Sprecher der deutschen Bühne. — Am 1. April starb in Wien der in dieser Stadt am 25. Jänner 1839 geborene treffliche Landschaftsmaler S. (S. P e t r o v i t S; er exzellierte besonders in der Darstellung des herbstlichen deutschen Laubwaldes. — Am 25. April endete in den Wellen der Donau der | am 26. Jänner 1838 in Triest geborene Hofrat Prof. Albert Ritter v. M o s e t i g, ein ausgezeichneter Chirurg, eine hervorragende ; Zierde der Wiener Universität. Sein Hauptwerk war es, das Jodoform eingeführt zu haben, wodurch in der Nseptik eine förmliche Umwälzung in der Wundhcilung hervorgcrufcn wurde; seine zweite bahnbrechende Reform war die konservative Behandlung der Knochentuberkulose; ißr verdanken Hunderte von Menschen die Er- 1891 bi« 29. Oktober 1893 Finanzminister im Kabinett Taaffe. In dieser Stellung trat er lebhaft für die Einführung des allgemeitien Wahlrechtes ein und er gilt auch als der geistige Urheber fetter Wahlreformvorlage des Ministeriums Taaffe, deren Einbringung im Parlament dann den Sturz dieses Ministeriums herbeiführtc. Deutsch sand. Die Kronprinzessin Cäcilic von Preußen und des Deutschen Reiches wurde am 4. Juli 1906 zu Potsdam von einem Prinzen entbituden, welcher in der Tattfe die Namen Wilhelm, Friedrich, Franz Josef, Christian und Atije/ Lewinsky. Haltung ihrer erkrankten Gliedmaßen. — Am 17. Mai starb in Karlsbad, wo er zur Kur weilte, Dr. Hugo v. Fux, Landeshanptmann-slelivertrcter von Mähren. Er war im Jahre 1844 zu Gewitsch geboren und gehörte auch durch mehrere Jahre dem Abgeordnetenhause an. Sein Ableben bedeutet einen unersetzlichen Verlust für das Deutschtum in Mähre», um das er sich große, unvergängliche Verdienste erworben hat. — Am 26. Mai starb in Purkersdorf bei Wien Dr. Emil S t e i n b a ch, seit 30. August 1904 erster Präsident des Obersten Gerichtshofes. Er war am 11. Juni 1846 in Wien geboren, ein Moderner Sozialpolitiker. Er war vom 4. Februar Olaf erhielt. — Am 2. August wurde die seit 11. Oktober 1905 mit dem regierenden Herzog Karl Editard vermählte Herzogin Viktoria Adelheid von Sachsen-Kv-b n r g - G o t h a im Schlosse Kallenberg von einem Prinzen (Thronfolger) entbunden. — Am 8. November wurde G r o ß h e r z o g i tt Eleonora von Hessen von einem Prinzen (Thronfolger) cntbtmden. •—. Am 20. September 1906 begingen Groß-h e r z o g F r i e d r i ch und G r o ß h e r z o g i n Louise von Baden, die einzige Tochter des preußischen Königs und späteren deutschen Kaisers Wilhelm I., in Karlsruhe die Feier ihrer goldenen Hochzeit. Am selben Tage feierten auch bei Kronprinz und die Kronprinzessin von Schweden, eine geborene Prinzessin von Baden, in derselben Stadt ihre silberne Hochzeit. — Am 27. Dezember hat sich der viertgeborene Sohn Kaiser Wilhelms, der am 29. Jänner 1887 zu Potsdam geborene Prinz A n g u st Wilhelm, mit der um drei Monate jüngeren Prinzessin Alexandra Viktoria von Schleswig-Holstein verlobt. — Am 6. August 1906 starb in Davos die am 17. August 1877 als.Tochter des Prinzen Ludwig von Bayern geborene und am 1. Mai 1900 mit dem Prinzen Ludwig von Sachsen-Koburg-Gotha vermählte Prinzessin M a-thilde von Sachs en-Koburg-Gotha. —. Am 24. August 1906 starb im Stifte Kappeln die am 2. Oktober 1834 zu Detmold geborene Prinzessin Pauline zur Lippe. Mit ihr ist die ältere, ehemals regierende Linie des fürst-lichen Hauses Lippe gänzlich erloschen. — Am 7. September verschied zu Forli im Alter von 86 Jahren die Fürstin Friederike von Hohcnzollern - Sigmaringcn, eine Tante des Königs von Rumänien und Witwe des Marchese Joachim Pepoli — eines Seiten-mitglicdes der Familie Bonaparte. ■— Am 3. Dezember 1906 starb in Karlsruhe der am 9. März 1832 geborene Prinz Karl von Baden, der jüngste Bruder des Grosiherzogs von Baden. — Am 9. Jänner 1907 starb in Gmunden Königin Marie von Hannover, die letzte Wclfenkönigin, die Gattin König Georg V. von Hannover. Sie war am 14. April 1818 als Tochter des Herzogs Josef von Sachsen-Altenburg geboren und am 18. Februar 1843 mit Kronprinzen Georg von Hannover vermählt worden. Sie war eine der schönen „altenburgischen Schwestern", die zu Ende der Dreißiger- und Anfang der Vierzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts als die schönsten und geistvollsten Prinzessinnen ihrer Zeit galten. Als stille Dulderin starb sie im Exil. Am 13. September 1906 starb in Kamen; an den Folgen eines Schlagansalles, den er zwei Tage vorher erlitten, der Regent von Braunschweig, Prinz Albrecht von Preußen. Er war am 8. Mai 1837 als ältester Sohn des Prinzen Albrecht von Preußen, des jüngeren Bruders Kaiser Wilhelm I. geboren. Als Herzog Wilhelm von Braunschweig, der letzte Sproßc der älteren Linie Braunschweig-Lllneburg, gestorben war, wurde Prinz Albrecht am 21. Oktober 1885 auf Grund des Regentschaftsgesetzes vom Jahre 1879 zum Regenten von Braunschweig gewählt, weil der erbberechtigte Thronfolger, der Herzog Ernst August von Cumberland und B r a u n s ch w e i g - L ü n e b u r g, der Sohn des 1866 dcpossedierten König Georg V. von Hannover, einerseits auf sein Erbfolgerecht nicht verzichten, anderseits die vom Deutschen Reiche oder richtiger von Preußen gestellte Vorbedingung zur Ausübung seines Rechtes, nämlich das Deutsche Reich anzuerkennen, und seine Ansprüche auf das von Preußen einvcrleibte Königreich Hannover aufzugeben, nicht erfüllen wollte. Mit dem Tode des Prinzen Albrecht wurde die Thronfolgefrage wieder aufgerollt. Das Ende des Liedes war aber, da der Herzog von Cumberland im Wesen auf seinem, das Deutsche Reich respektive Preußen aber strikte auf ihrem Standpunkte beharrten und auch ein Vermittlungsvorschlag des Herzogs von Cumberland, dahingehend, daß er und sein ältester Sohn Prinz Georg Wilhelm ihre Rechte auf die Regierung im Herzogtum auf seinen jüngsten Sohn Prinzen Ernst August übertragen würden und dieser als Herzog die Regierung übernehmen solle, vom König von Preußen und deutschen Kaiser Wilhelm II. und ebenso vom Bundesrat abgelehnt worden war, die am 28. Mai 1907 durch den Landtag des Herzogtums Braunschweig erfolgte Wahl eines neuen Regenten in der Person des Herzogs Johann Albrecht von Mecklenburg-Schwerin, eines Oheim« der deutschen Kronprinzessin und des Großherzogs von Mecklenburg-Schwerin. Die Schwierigkeiten, die speziell von-seiten Preußens dem Antritte der Herrschaft des Herzogs von Cumberland, trotzdem die Bevölkerung Braunschweigs und dessen Landtag klar und deutlich den Wunsch ausgesprochen hatten, daß der legitime Kronerbe, der Herzog von Cumberland, den Thron besteigen möge, entgegengesetzt wurden, wurden in so manchem Lager als Vorläufer einer einstigen Annexion Braunschweigs durch Preußen gedeutet. Auch im Großhcrzogtum Luxemburg gab es eine Thronfolgefrage. Da der am 21. Juni 1893 geschlossenen Ehe des Großherzogs Wilhelm mit der Prinzessin Maria Anna von Braganza nur Töchter entsprossen sind und mit ihm die ganze ältere — walramische — Linie des Hauses Nassau-Oranien im männlichen Stamme er- löschen würde, fo müßte die Erbfolge auf die jüngere — ottonische — jetzt in Holland regierende Linie übergehen, die aber ebenfalls keinen männlichen Sprossen anfzuweisen hat. Man suchte daher — da eine weibliche Erbfolge nach den bisherigen Normen ausgeschlossen schien — und fand einen Answeg, indem die Regierung der Luxemburgschen Kammer am 4. Juni 1907 einen Gesetzentwurf über ein Familienstatut des Großherzogs Wilhelm vom IG. April 1907 vor-legtc, welches bestimmt, daß dem Großherzog in Ermanglung eines männlichen Erben seine erstgeborene Tochter Prinzessin Marie Adelheid und nach ihr ihr Mannesstamm in der Krone Luxemburgs nachzufolgeir habe. Im Falle des Ablebens der erstgeborenen Tochter olme Hinterlassung einer Nachkommenschaft sind die anderen Töchter des Großherzogs in gleicher Weise nach Primogeniturrecht zur Erbfolge berechtigt. Dieser Gesetzentwurf wurde trotz eines dagegen eingebrachten Protestes des Grasen Nikolaus v. Merenberg, des Sohnes des verstorbenen Prinzen Nikolaus von Nassau ans dessen morganatischer Ehe mit Gräfin Merenberg geb. Puschkin, am 5. Jnli 1907 von der Kammer angenommen. Am 9. Juli 1907 nahmen beide Häuser des württembergische» Landtages eine neue Verfassung eudgiltig an, womit die jahrzehntelangen Verfassungskämpfe in Württemberg beendet erscheinen. Die neue Verfassung bringt eine reine Volkskammer, das heißt das Ausscheiden der Privilegierten aus der II. Kammer und deren Ersatz durch 17 mittels Proportionalwahl zu wählende Abgeordnete. Während die Mitgliederzahl der II Kammer unverändert bleibt, erfährt die I. Kammer eine gründliche Umgestaltung durch 21 neue Mitglieder, bestehend ans Vertretern der Ritterschaft, der Kirche», der Hochschulen und der großen Berufsstände. Im Spätsrühjahr 1907 erregten die in der „Zukunft" publizierten Enthüllungen des Schriftstellers Maximilian Harden über eine auf dem Schlosse des Fürsten Philipp v. Eulenburg, Liebenberg, tagende Art Nebenregiernug (Kamarilla) — welche bestrebt war, die Pläne des Reichskanzlers Fürsten B ülvw zu durchkreuzen ■— großes Aufsehen. Fürst Eulenburg und seine Genossen fielen in Ungnade. Nicht minder peinliches Aufsehen erregte in Deutschland eine Reihe ziemlich unreinlicher Kolonialaffären, so die Affäre Tippelskirch — P o dbielski, welche schließlich zur Demission des Landwirtschaftsministers P o d b i e l S k i und zu dessen Ersatz durch de» Rittergutsbesitzer v. Arnim Stieben führte, und die Affäre des Sr. Karl Peters. Ueberraschend kam auch die am 11 September 1906 erfolgte Ernennung des Direktors der Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank) Bernhard Der n bürg zum stellvertretenden Direktor der Kolonial-abteilung des auswärtigen Amtes an Stelle des Erbprinzen Hohenlohe - La »gen bürg. Eine Kolvnialangelegenheit — die Ablehnung eines Nachtragskredits von 29,220.000 Mark für Deutsch-Südwestafrika •— durch eine Koalition des Zentrums, der Sozialdemokraten und der Polen war auch die unmittelbare Veranlassung der am 13. Dezember 1906 erfolgten Auflösung des Deutsche» Reichstages, wir sagen die unmittelbare Veranlassung, denn die starke Vertretung der Sozialdemokraten, die Vorherrschaft des Zentrums int Reichstage war dem Reichskanzler Fürsten Bülow wohl schon längst ein Dorn im Auge. Die am 25. Jänner 1907 vollzogenen Neuwahlen dezimierten zwar die sozialdemokratische Fraktion, das Zentritm konnte aber nicht geschwächt werden; doch machte es die Erstarkung der liberalen bürgerlichen Parteien detn Fütsten Bülow möglich, sich teilweise wenigstetis auf einen liberal-konservativen Block zu stützen. Eine Folge des Ausfalles der Wählet, war die Demission des preußischen Staatsministers und Staatssekretärs des Reichsamtes des Innern Dr. Arthur Graf P o s a d o w S k y - W e h n e r, der sozialpolitisch bewegenden Kraft des Mini-stet inmS, der sich aber gegen die Auflösung des Reichstages ausgesprochen hattp, und des konser-vativ-klerikalen prettsiischen Unterrichtsmintsters Dr. v. S t tt b t. An Stelle Posadowskys wurde der preußische Minister des Innern v. B e t h-ttt a n n - Hvllweg — der seinerseits den Regierungspräsidenten in Königsberg v. M o l t k e zum Nachfolger erhielt — und an Stelle Doktor Studtö der llnterstaatssekretär des Arbeitsmini-steriums Dr. Holle ernannt. Am 3. Juli 1907 brannte die berühmte M i-ch a e l i s k i r ch e in Hamburg — eine der größten architektonischen Zierden und ein Wahrzeichen der Stadt, eine der bedeutendsten Kirchen Norddeutschlands — fast vollständig ab. Schon im Jahre 1750 war die Kirche durch Blitzschläge vollständig eingeüschert, dann aber in den Jahren 1750 bis 1762 nach den Plänen des Hamburger Architekten ©amin wieder ausgebaut worden. Am 16. Juni 1907 fand in Dresden die Enthüllung des vom Berliner Bildhauer H o s a e u s geschaffenen Mozartdenkmals statt. Am 30. Juni 1906 starb in München der königl. bayerische Maschinendirektor Karl L ante n s ch l L g e r, einer der größten Bühnentechniker der Gegenwart, der Wiedererwecker der Shakespeare-Bühne und der Erfinder- der Drehbühne. — Am 14. Jänner 1907 starb in München der gewesene königl. bayerische Generalintendant Karl Freiherr v. Perfall. Er war am 29. Jänner 1824 in München geboren, 1864 zum königl. bayerischen Hofmusik-intendanten ernannt, 1867 zur Leitung des Münchener Hoftheaters berufen, 1869 zum wirklichen Hoftheater-, 1872 zum General-Intendanten ernannt worden. 1893 trat er von dieser Stellung zurück und wurde darauf Intendant, später General-Intendant der königl. Hofmusik in München, welche Stelle er einige Monate vor seinem Tode aufgab, um in den Ruhestand zu treten. Er komponierte die Märchen (Chorwerke) „Dornröschen", „Undine" und „Rübezahl", die Opern „Sakuntala", „Das Konterfei", „Raimondin" („Melusine") und „Junker Heinz", die Festspiele „Barbarossa", „Prinz Karneval" und „Der Friede". — Am 25. März 1907 starb zu Wiesbaden der am 16. Dezember 1836 zu Riga in Livland geborene Prof. E r n st v. Berg-m a n n, einer der größten Chirurgen seiner Zeit. Italien. Anfangs August 1906 sank der italienische Auswandererdampfer „Sirio" mit über 800 Personen an Bord in den Bajos HermigoS beim Cap de Palos, lieber 300 Personen fanden dabei' ihren Tod. Im Monate Februar 1907 wurde in Venedig eine Gedenkfeier an den 1707 in Venedig geborenen unsterblichen italienischen Luftspicldichter Carlo Goldoni abgehalten. Am 2. September 1906 starb in Parella bei Jvrea der 1847 in Parella geborene Dichter Giuseppe G i a c o s a, einer der namhaftesten Dramatiker Italiens. — Am 9. Oktober ver-schred in Rom die einst hvchgcfeicrte geniale Tragödin Adelaide R i st o r i, verwitwete Marchesa Copranica del Grillo, die Repräsentantin eines verschwundenen großen Stils des italienischen Theaters. Sie war am 29. Jänner 1822 in Cividale (Friaul) geboren. — Am 16. Februar 1907 starb zu Bologna Italiens Freiheitssänger Giosue C a r d u c c i, der bedeutendste italienische lyrische Dichter der Gegenwart. Er war unweit der Marmorberge von Carrara bei Pietrasanta am 27. Juli 1836 geboren worden. Isrankreich. Das im März 1906 gebildete Ministerium Clemenceau, genannt Sarrien, verlor am 17. Oktober 1906 seinen nominellen Chef Sarrien, welcher krankheitshalber zurücktrat. Clemenceau trat nun auch formell an die Spitze des personell teilweise modifizierten (so übernahm u. a. P i ch o n an Stelle Bourgeois das Ministerium des Aeußern, General P i c g u a r t an Stelle Etiennes jenes des Krieges) Ministeriums, dessen Seele er seit jeher gewesen war. Mit Energie in der Sache und einer gewisse» Milde in der Form führte er die aus dem Tren-nungsgesctze sich ergebenden weiteren legislatorischen und exekutiven Maßnahmen durch, und als die Kurie alle auf Herstellung eines modus vivendi mit dem Klerus abzielendcn Vorschläge und Maßregeln der Regierung ablehnte, bezw. durchkreuzte, scheute Clemenceau — nachdem am 11. Dezember 1906 das Konkordat effektiv erloschen war — auch davor nicht zurück, den päpstlichen Vertreter, Monsignore Montagnini, welcher durch Vermittlung der Botschaften der Kurie an das französische Episkopat dazu beigetragen hatte, den Konflikt zwischen der Regierung und dem eigentlich zur Nachgiebigkeit geneigten französischen Klerus zu verschärfen, am 12 Dezember 1906 aus Frankreich auszuweise» und dessen Papiere zu beschlagnahmen. Nicht ohne Zusammenhang mit dem schneidigen Auftreten der Regierung gegen den Klerikalismus ist wohl eine Verlegenheit, die dem Ministerium Clemenceau im Mai und Juni 1907 in den südlichen Weinbaugegenden des Landes erwachsen ist, die es aber ebenfalls mit Energie und kaltem Blute zu bezwingen wußte. Eine durch Mißernte und die dabei von so manchen Weinhändlcrn schwungvoll betriebene Weinfälschung entstandene Weinbaukrise führte bei den Winzern des Südens — denen die vom Ministerium im legislatorischen Wege durch Vorlage eines Gesetzes gegen Weinsälschungen geplante Hilfe nicht schnell genug zu kommen schien — eine Gärung herbei, die — ungeschält durch den Führer der Bewegung Mar-ccllin Albert — in einzelnen Gegenden zu demonstrativen Massenaufzügen (NimeS, Narbonne, > Montpellier), zur Demission der Maires und Munizipalräte (Narbonne, Montpellier, Perpignan že.), zu Aufruhr und Ansstand (Narbonne, Beziers, Montpellier, Perpignan «.), ja in Beziers zu militärischen Meutereien und blutiger Repression führte, bis mit dem Erscheinen des vor den Folgen seiner Agitation entsetzten, reuigen Marcclli» Albert bei Clemenceau ani 23.Juni 1907 die Bewegung zum Stillstände kam und mit Schluß unserer Berichtsepochc wohl als cr- Renncs, durch welches Dreyfus „irrtümlichcr-und ungerechterweise" schuldig gesprochen worden war, annullierte, ohne die Sache vor ein neues Kriegsgericht zu verweisen. Hierauf wurden am 13. Juli 1900 durch eigene, von de» gesetzgebenden Körperschaften sofort aligenommene Gesetzentwürfe Dreyfus und sein hcldeninütiger inili-tärischer Amvalt Picquart — der später auch Kriegsminister werden sollte — in jene Stellungen eingereiht, die sie besäßen, wenn sic in der Arinec geblieben wären — und demnach Picquart zu», Brigadegencral und Dreyfus zum Eskadronchef ernannt. Am 21. Juli 1900 ward dann Dreyfus zun, Ritter der Ehrenlegion ernannt. Und noch ein anderer, der unerschütter- Aranzösischer Kriegsminister loschen betrachtet werden konnte. Das Gesetz gegen die Weinfälschung ist inzwischen auch beschlossen worden. — Das Vorgehen Clemenccaus in den, Kirchenstreite mtb in der Weinbaukrise brachte demselben in der Kammer zahlreiche Angriffe von Seite der Rechten und der äußersten Linken ein, die aber stets zu eklatanten, mit großer Majorität gefaßten Vertranensknndgebungen für den Angegriffenen führten. Am 12. Juli 1906 hat Frankreich cndgiltig einen schweren Schandfleck aus seiner Geschichte der Gegenwart getilgt. An diesem Tage sprach nämlich der Kassationshof im neuerlichen Revisionsverfahren den Kapitän D r e y f u ö von dem ihm angedichteten Verbrechen des Hochverrats frei, indem er das Urteil des Kriegsgerichtes von lich an die Unschuld Dreyfus' glaubte und sie verfocht, Eniil Zola, sand seine Ehrung: die Uebertragung seiner Asche in das Pantheon lvard beschlossen! Am 23. Oktober 1900 war Paris Zeuge eines neuen interessanten Versuches auf beut Gebiete der Luftschiffahrt. An diesem Tage hat nämlich der brasilianische Erfinder Santo ö-D n ment im Bois du Boulogne einen erfolgreichen, wenn auch nur ans eine ganz kurze Strecke beschränkten Flugversuch mit der von ihm konstruierten dynamischen Flngmaschine unternommen. Seit diesem Versuche gibt es in Europa einen Apparat, der ohne Ballon sich tatsächlich in die Luft erhoben und eine Strecke weit geflogen ist. Santvö-Dumont war bis dahin, wie nicht weniger als vierzehn von ihm gebaute Ballons bewiesen, ein Anhänger des Prinzips: „Leichter als die Luft." Er hatte jahrelang gearbeitet, wiederholt sein Leben in Gefahr gebracht und doch nicht einen ganzen Erfolg mit deni Ballon zu erzielen vermocht. An dem ASroplan hatte Santos-Dumont kaum ein Jahr gearbeitet und am 23. Oktober hatte er bereits mit dem Prinzip „Schwerer als die Luft" ein Resultat erzielt, das alle Keime künftiger Entwicklung in sich trägt. Auch nach dem Versuche im Bois du Boulogne, wird keiner der wissenschaftlich vorgebildetcn Aörodynamiker das Problem des lenkbaren, rein mechanischen Flugschisfes als definitiv gelöst betrachten. Aber es ist für eine theoretisch seit langem feststehende Erkenntnis sehr viel gewonnen, daß ohne jede Geheimniskrämerei ein völlig einwandfreies Experiment größeren Stils zur Bekräftigung der Theorie vorliegt. Es handelte sich nicht mehr um di: einst ungläubig belächelten Modelle mit Gummischnürcn, sondern um einen wirklichen Drachenflieger, der mit einer Maschine von fünfzig Pferdckräften und mit einem Menschen sich durch motorische Kraft in die Luft erhoben hat. Seit Monaten hatte Santos-Dumont, zumeist auf dem Sportplätze Bagatelle, mit seinem Flugapparat experimentiert, an dem er immer wieder Veränderungen vornahm, bis er endlich die Sachverständigen zu einer entscheidenden Probe einladen konnte. Die am 23. Oktober in Verwendung gestandene Flugmaschine hatte in ihrer damaligen Gestalt eine Breite von 12 Meter bei einer Länge von 10 Meter. Das Mittelstück des Apparats bildete jene „poutre arraee", ein schmales Gerüst aus Bambus, das auch bei seinen „lenkbaren Ballons" Santos-Dumont anstatt einer Gondel und einer Plattform für den Motor benützte. Dieser armierte Tragbalken war vollständig mit steifer Leinwand überzogen. Rechts und links an diesen Körper schlossen sich die Drachenflächcn an. Sic waren mit dem Tragbalken in steifer Verbindung und bildeten ein sehr weit offenes lateinisches V. Jeder dieser Drachen war aus je drei großen Zellen, den bekannten Hargrave- oder Kistcndrachen, zusammengesetzt. Die Seiten der vorn und rückwärts offenen Zellen waren gleichfalls leichte, mit steifer Leinwand überzogene Gestelle. Am rückwärtigen Teile des Trägers befand sich die Steuerschraube aus Aluminium, dieselbe, die Santos-Dumont bei seinem letzten Ballon ver- wendet hatte. Die Schraube wurde durch eine» füufzigpferdigen, gleichfalls rückwärts stehenden Benzinmotor angetrieben. Die ganze Bedic-nungsmaschincrie für den Motor, dann der Mechanismus zur Betätigung der Steuerung befand sich an dem engen Platze, den vorn an der „poutre armee" der Erfinder für sich selbst vorgesehen hatte. Das „Steuerruder", in einer Entfernung von acht Meter vom Hauptkörper angebracht, bestand ebenfalls aus einer Hargrave-schen Zelle. Der Apparat, der 300 Kilogramm — mit dem Erfinder 350 Kilogramm — wog, ruhte auf zwei Pneumatikrädern auf dem Boden. Nachdem er sich in seinen „Korb" begeben, warf Santos-Dumont zunächst den Motor an, der die Schraube in Bewegung setzte. Der Apparat rollte nun ungefähr 200 Meter weit auf dem Erdboden. Nach diesem Anlaufe dirigierte Santos-Dumont das Ruder pach oben, und nun sahen die geladenen Gäste und die vielen Neugierigen, die sich eingefunden hatten, wie die Näder die Erde verließen und der Apparat sich in die Höhe hob. Konstant etwa drei Meter über der Erde schwebend, legte die Flugmaschine in horizontaler Richtung ungefähr 60 Meter zurück. Santos-Dumont dirigierte sodann das Ruder nach unten. Anscheinend hatte er die Einstellung des Ruders nicht genügend berechnet, denn die Flugmaschine senkte sich zu rasch und der Apparat fiel heftig zu Boden. Ter linke Flügel und das Steuer erlitten dabei Beschädigungen. Santos-Dumont selbst blieb ganz unversehrt und nahm hocherfreut die Komplimente und Beglückwünschungen der Anwesenden entgegen. Am 12. Februar 1907 starb zu Rom Prinzessin C h r i st i n a Bonaparte, Witwe nach dem Prinzen Napoleon Karl — einem Neffen Napoleon III. — im 65. Lebensjahre. — Am 20. Februar 1907 starb zu Paris der am 23. September 1852 dortsebst geborene Chemiker Henry M o i s s a n, der erste Erzeuger künstlicher Diamanten. — In der Nacht zum 12. März 1907 starb zu Paris der ehemalige Präsident der französischen Republik Casimir P e r i e r. Er war am 8. November 1847 in Paris, ein Enkel des berühmten Ministers der Juli-Monarchie, geboren und bekleidete die Würde eines Präsidenten der Republik vom 27. Juni 1894 bis 15. Jänner 1895, an welchem Tage er seine Demission gab. — Am 18. März 1907 verschied zu Paris der be- rühmte Chemiker Marcellin Bert h e > ot wenige Minuten nach dem Hinscheiden seiner Gattin. Er war am 25. Oktober 1827 in Pari« geboren, in den Jahren 1886/87 durch einige Monate Unterrichtsminister im Ministerium Goblet und später im radikalen Ministerium Bourgeois bis 30. Marz 1896 Minister des Aeußern. — Ani 5. April 1907 starb in Berlin die am 21. Juli 1835 während einer Reise ihrer Eltern in Paris geborene, berühmte Koloratursängerin Desiree Artot de Padilla (Mon-tagney). Sie verband mit vollendetster Technik eine seltene innere Beseelung. Der Stammvater de« musikalischen Zweiges ihrer Familie war der am 3. Februar 1772 zu Gray im französischen Departement Haute-Saone geborene treffliche Musiker Maurice Montagney, genannt Artot, der Großvater der Sängerin. England. Die in der ersten Hälfte der Berichtsperiode tvicderholt betätigte ablehnende Haltung des Oberhauses gegen ein vom Unterhause wiederhole beschlossenes, den konservativ-klerikalen Neigungen der Mehrheit jenes Hauses aber zuwiderlaufendes, die aus Stcuergcldern bestrittene» Volksschulen des Lande« des konfessionellen Charakters entkleidendes Unterrichtsgesetz brachte die Frage einer Reform des Oberhauses im Sinne der Verminderung seiner Machtbefugnisse wie der Beseitigung des übermäßigen Einflusses der erblichen Pairs aufs Tapet und bereits am 21. Februar 1907 wurde im Unterhause ein bei der Stellungnahme des Oberhauses wohl aussichtsloser Gesetzentwurf eingebracht, wodurch u. a. die Krone ermächtigt werden sollte, hundert Pairs auf Lebenszeit zu ernennen. Eine definitive Erledigung der Frage war aber bis züm Schlüsse der Berichtsperiode nicht erfolgt, wenn auch das Unterhaus am 26. Juni 1907, nach Ablehnung eines auf Abschaffung des Oberhauses abzielen-den Amendements, eine die Reform des Oberhauses betreffende Resolution der Regierung mit 432 gegen 147 Stimmen angenommen hatte. — Ein vom Liberale» Dickinson eingebrach-ter Gesetzentwurf auf Einführung des aktiven Frauenstimmrechtes wurde noch vor seiner Beratung im Plenum des Unterhauses auf Grund der die Initiativanträge betreffenden Bestimmungen der Geschäftsordnung wieder begraben. Am 2. Juli 1906 starb in London der am 17. März 1805 in Madrid geborene berühmte Stimmpädagoge Manuel Garcia, der Erfinder des Kehlkopfspiegels. — Am 30. November 1906 starb in London der am 20. September 1830 zu Sheerneß geborene Erbauer der ersten englischen Panzerflotte, Sir Edward James Ree d. Er war 1862 bis 1870 Leiter d'ü Schiffbaues der englischen Kriegsmarine. Rußland. Ein gewaltiger Schauer geht durch den Riesenleib des tönernen Kolosses, der noch schwer blutend an den militärischen Niederlagen, die iljiu im großen ostasiatischeil Ringen Japan beigebracht, im Innern nicht zur Ruhe kommen kann. Mord, Aufruhr, Meuterei, Bürgerkrieg, Streiks, Massakrcs, Massenverhaftungen und Hinrichtun-gc>> stehen dort auf der Tagesordnung, und i» diescni Milieu spielt sich die tragische Farce de« russischen Pseudo-Konstitutivnalismuö ab. Die erste der auf Grund einer Schein-Verfassung eilt« berufenen parlamentarischen Vertretungen Rußlands, die am 10. Mai 1906 zusammcngetretene erste Duma wurde, da ihre einzigen Beratungsthemata das Verlangen nach Amnestie, nach Abschaffung der Todesstrafe, nach Aufteilung des großen Grundbesitzes unter die Bauern und Beseitigung der Negierung, an deren Spitze am Ende unserer vorigen Berichtspcriode noch Goremykin stand, waren, und diese Themata den Regierenden nicht zu Gesicht standen, am 22. Juli 1906 aufgelöst, nachdem am Tage vorher dem Ministerium Goremykin ein Ministerium der raschen Tat mit S t o l y p i n an der Spitze gefolgt war. Ein gleiche« Schicksal erlitt die auf Grund eines „verbesserten" Wahlmodus gewählte zweite Duma. Sic trat am 5, März 1907 zusammen und wurde, da sie ebenfalls nicht Ordre parieren Ivvlltc und nachdem sie wie durch ein Wunder dem Gesamtuntergange infolge des am 15. März erfolgten, in seinen Gründen bisher unaufgeklärten Einsturzes der Decke des Dumasaales im Taurischcn Palais entgangen war, am 16. Juni 1907 aufgelöst. Nun soll das.russische Volk auf Grund neuerdings „verbesserter", mit Hilfe eines regelrechten Staatsstreiches geschaffener Wahlmvdalitäteir zum dritten Male zur Urne schreiten. Das ist in kurzen Worten die bisherige Geschichte der „konstitutionellen" Aera in Rußland. Nun einige Details zu dem oben in großen Zügen geschilderten Milieu des russischen Kou-stitutionalismus. Am 19. Juli 1906 bereits konnte die „Kölnische Zeitung" nach offiziellen Daten melden, daß bis dahin sechs Garderegimenter — darunter in Petersburg das sogenannte „Bataillon Sr. Majestät", nämlich das I. Bataillon des Preobraschenskischen Garderegiments — 29 Artillerieregimenter, mehrere Kosakenregimenter und fünf Sappeurbataillons gemeutert hatten. In der Berichtsperiode selbst brachen Meutereien aus in Peterhof, Brest-Litowsk, Poltawa, Svea-borg — woselbst die Festung durch einige Tage in der Hand der Meuterer war — Kronstadt, Helsingfors, Sebastopol, Reval, int Artillerielager Rimbertow bei Warschau, in Odessa, Zars-koje-Selo — hier meuterte das Leibgarde-Husarenregiment — Tendra und Kiew. Streiks größeren Stils brachen in derselben Epoche aus in: Petersburg, Odessa, Moskau. Ermordet wurden in der gleichen Zeit: Admiral Tschuchnin, General Kozlow und General Minu — beide in Pelerhof, der Residenz des Zaren —- General Markgrafski, Oberst Alexandrow, Admiral Bek-lemptschew, der Gouverneur von Samara, General Vonljanliarskh, Gouverneur Starynkje-witsch, General Polkowinkow, General Golvst-schapow, Graf Alexis Jgnatiew, der Stadthauptmann von Petersburg, Obermilitärprokurator Pawlow, Polizeimeister Brschesniowski, der Geheimpolizeichef von Warschau Viktor Gruen, der Gouverneur ton' Pensa Alexandrowski, der Ge-fängnisdirektor von Odessa Sakharuek, der Chef der Militärverwaltung in Siedler und General Ulyanin. Man sieht, die Liste ist lang, aber ebensowenig wie jene der Meutereien vollständig. IMrigenS entging Stolypin selbst bei einem am 25. August 1906 verübten Bombenattentat in seiner eigenen Villa, durch welches 28 Personen getötet und 23 — darunter zwei Kinder des Ministerpräsidenten — schwer verletzt wurden, nur durch Zufall dem Tode. — Mitte August 1906 gab es wahre Blutbäder in Warschau uud Lodz, Mitte September einen blutigen Pogrom in Siedler. — Im Monat Juli 1906 wütete der Bürgerkrieg zwischen Armenier und Tartaren in Kaukasien, wobei auch Artillerie in Aktion trat. — Im Jänner 1907 desertierte ein ganzes Kosäkenregiment unter Mitnahme von Schnell-feuergeschützen. — Am 17. Juni mußten 700 Mann der Kriegsflotte in Odessa wegen Untier« loßlichkeit und Unruhen verhaftet werden. — Am 7. September 1906 meldete die „Frankfurter Zeitung", daß nach einer Statistik des russischen Justizministers in den letzten acht Monaten 665 Personen in Rußland standrechtlich erschossen wurden. — Binnen 14 Tagen, allein wurden Ende August 1906 und anfangs September in Rußland über 3000 Verhaftungen politischer Natur vollzogen. — Die Blätter wußten auch von verschiedenen Attentatsversuchen aus den Zaren zu berichten; ob solche Nachrichten den Tatsachen entsprachen oder nur den Vorwand zu blutigen Nepressionsmaßnahmen bilden solltet!, läßt sich bei den derzeit in Rußland herrschenden Zuständen nicht klarstellen. — Im Monat Juli 1806 wurde gegen den „Helden" von Port Arthur, General Stössel, vom Kriegsgerichte die Anklage wegen der angeblich gar nicht notwendigen Uebergabe jener Festung an die Japaner erhoben und dann auch bei dem neugeschaffenen Obersten Militärgerichte beantragt, wider Stößel — wohl zum Trost für die vielen Niederlagen des russischen Heeres — die Todesstrafe zu verhangen. Eine definitive Entscheidung ist bisher nicht erfolgt. Konteradmiral Nebogatow wurde, weil er in der für die Russen so unglücklichen Seeschlacht in der Tsushimastraße einige ohnedem verlorene Schiffe, um unnützes tveiteres Blutvergießen zu verhindern, den Japanern übergab — wohl wieder zum Troste für die Vernichtung der russischen Flotte — am 24. Dezember 1906 vom Kriegsgerichte zum Tode verurteilt, aber natürlich begnadigt, und zwar zu 10 Jahren Festungshaft. Dafür aber wurde der russische „Seeheld" R o s ch d e st w e n s k y vom Marinegerichte sreigesprocheu. In der russischen Kapelle des Palais Edinburg in Koburg fand am 3. März 1907 die Taufe einer neugeborenen Tochter des Großfürsten Cyrill statt, die den Namen Marie erhielt. — Am 15. Juni 1907 fand in Petersburg die Verlobung der am 6. April 1890 geborenen Großfürstin Maria Paolowna mit dem am 17. Juni 1884 geborenen Pinzen Wilhelm von Schweden, dem zweiten Sohne des Kronprinzen Gustav Adolf von Schweden, statt. — Am 15. September 1906 verschied in Peterhof Palastkommandant General T r e p o w infolge eines Schlaganfalles, nachdem er kurz vorher wegen angeblich liberaler Velleitäten noch in Ungnade gefallen war. Mit ihm und dem im Jahre 1827 zu Moskau geborenen und am 23. März 1907 in Petersburg gestorbenen früheren Oberproku- ratet Konstantin Petrewilsch Pobjedonoszew schieden zwei böse Geister des russischen Stute« kratismus aus dem Leben. — Im März.1907 starb in San Reine der frühere russische Minister des Sleußern, Graf 8 a ut 8 b e r f f, der Mit-schöpfer des österreichisch-russischen Ucberemfem« mens über den Balkan. Schweden und Norwegen. Die Herzogin Margarete von S ch o-n z n, Gemahlin des Prinzen Oskar, Glistav Sldolf, Herzogs von Schonen, des ältesten Sohnes des schwedischen Kronprinzen, wurde am 7. Juni 1907 von einem Knaben entbunden. Ilnfangs September kam das Schiff der » o r-w c g i s ch e n Polarcxpedilion „Gjöa" — Kapi- für das Jahr 1907 gewählt. — Am 31. August 1906 starb in Konstanz, wo er zum Kurgebrauchc weilte, der SIrchitekt Prof. Hans Auer, der Erbauer des neuen schweizerischen Bundcspalastes in Bern und zahlreicher anderer großartiger Bauten. Spanien. Stin 10. Mai 1907 wurde die Königin von Spanien eines Prinzen entbunden. Der neugeborene Thronfolger und Prinz von Asturien erhielt die Namen Alfonso, Pio, Christine Eduardo. — Am 12. Dezember 1906 wurde die Infantin Maria Theresa, die Geinahlin des Prinzen Ferdinand von Bayern, Jnfantcn von Spanien, von einem Prinzen entbunden. — Am 6. Juli 1906 trat infolge Demission des Kabinetts Russischer Minister Stolypin. tau Roald Amundsen — in Nome in Sllaska an, nachdem es durch die Inseln im Eismeer nördlich von der.Ostlüste von Nordamerika hindurchpassiert ist. Kapitän Slmundscn hat die erb« magnetischen Verhältnisse um den magnetischen Nordpol erforscht und die vor ihm vergeblich versuchte „N o r d w e st p a s s a g e" bezwungen. Das n o r w e g i f ch e Storthing nahm am 14. Juni 1907 einen Gesetzentwurf an, welcher den Frauen das staatsbürgerliche Wahlrecht gewährt, soferne sie selbst oder ihre Ehegatte» für das letztabgelanfeue Jahr die Steuern bezahlt haben. Schweiz. Slm 13. Dezember 1906 wurde der bisherige Vizepräsident Müller zum Bundespräsidenten ein liberales Ministerium Dominguez an die Spitze der Regicrungsgcschäfte. St nt 28. November gab auch dieses Kabinett wegen einer in der liberalen Partei cingetretcnen Spaltung seine Demission; es folgte ihm eilt wohl liberal sich gebendes, aber, wegen der zweideutigen Haltung seines Premiers M'orct in den religiösen Fragen, in dieser Beziehung nicht verläßliches Kabinett Moret. Deshalb von den Liberalen nicht unterstützt, mußte das Kabinett Moret schon am 3. Dezember zurücktreten und nun kam ein liberales Kabinett Vega de Slrmijo an die Reihe, dem am 25. Jänner 1907 ein konservatives Kabinett Maura folgte. Die Neuwahlen für die hierauf am 30. März 1907 aufgelösten Cortes ergaben für die Deputiertenkammcr wie für de» Senat eine starke konservative Majorität, Nachdem der König Alfonso Ende August 1906 das Dekret betreffend die Einführung der obligatorischen Zivilehe unterzeichnet 'hatte, wurde ani 1. März 1907 mittels königl. Verordnung über Andringen der Bischöfe der Erlaß vom 27. August 1906, der die Zivilehe ohne das von den Eheleuten abzugebende Religionsbekenntnis anerkannte, wieder aufgehoben. Ansätze zu einem Kulturkämpfe (Unterwerfung der Kongregationen unter die staatliche Genehmigung rc.), die sich unter den liberalen Kabinetten gezeigt hatten, verflüchtigten sich in der konservative» Aera bald wieder. Portugal. Diktatorisch-autokratische Velleitäten des Königs und der durch die Suspendierung der Verfassung eingeleitete Versuch des Premiers Joao Franco, gegen, oder besser gesagt, ohne Parlament zu regieren, haben in der zweiten Hälfte der Berichtsperiode und besonders gegen Schluß der letzteren die Lage in Portugal zu einer höchst kritischen und selbst für die regierende Dynastie Koburg gefährlichen gestaltet. Es handelt sich um eine immer mehr wachsende Erregung der gesamten portugiesischen Gesellschaft gegen den König und sein Haus, eine Erregung, die bereits hie und da auch zu Revolten und Pronunciamentos des Heeres geführt hat. Es wurde dem König Carlos I. vorgeworfen, daß er den ganzen Staat korrumpiere, daß er mit den Staatsgeldern wie ein Sultan schalte u. s. to. Und mit der allgemeinen Erregung wuchs das Ansehen einerseits der Republikaner, anderseits der legitimistischen Anhänger der bis zum Jahre 1834 in Portugal regierenden männlichen Linie des Hauses Vraganza — der nationalen Dynastie, die derzeit in dem auf Schloß Sebenstein in Niederösterreich residierenden Herzog Miguel von Braganza ihren nächsten Thronanwärter hat. Wohin die Staats- und Dynastiekrise führen wird, ist zur Stunde, da wir unseren Bericht schließen, noch nicht abzusehen. Kolland. Am 15. Juni 1907 wurde im Haag die von Rußland angeregte II. Friedenskonferenz eröffnet, in die England mit einem Abrüstungs-Vorschläge schon von vornherein den Erisapfel geschleudert hatte. Die praktischen Ergebnisse der bis 30. Juni noch nicht abgeschlossenen Verhandlungen der Konferenz dürften nach dem bis- herigen Verlaufe derselben wieder gleich Null sein. — Am 14. Juli 1906 wurde in Leyden aus Anlaß der Feier der 300. Wiederkehr des Geburtstages Rembrandts (geb. 15. Juli 1606 in Leyden) ein Denkmal des großen niederländischen Meisters der Farbe und Radierers enthüllt. — Am 21. Februar 1907 scheiterte bei wütendem Sturme an der holländischen Küste, in unmittelbarer Nähe des Hafens von Hoek van Holland, und zwar an der Nordmole dieses Hafens selbst, der holländische Dampfer „Berlin", der auch einen Teil der aus London zurückkehrcnden Mitglieder der unter der Leitung van Dycks im Londoner Covent-Garden-Theater zu einem Gastspiel vereinigt gewesenen deutschen Operngescll-schaft an Bord hatte. Viele -— man sprach von über 100 Personen — fanden bei der Katastrophe ihren Tod, so manche wieder mußten in banger Todesangst stunden- ja tagelang (vom 21. Februar 5 Uhr morgens bis zum Nachmittage des 22. Februar, einzelne sogar bis zum 23. Februar um 3 Uhr morgens) im Angesichte des Hafens auf dem in der Mitte entzwei geschnittenen sinkenden Schiffe ihrer Rettung entgegenharren, da de: tobende Orkan und wüstes Schneegestöber das Nahen von Rettungsbooten so lange verhinderte. Aekgien. Am 4. August 1906 genas Prinzessin Elisabeth, geborene Herzogin von Bayern, die Gemahlin des belgischen Thronfolgers Prinz Albert, einer Prinzessin. — Am 12. April 1907 gab das Kabinett Graf de Smet de Na.eger wegen einer das Gesetz über die Arbeitszeit in den Gruben betreffenden Differenz mit der Kammer seine Demission. Es folgte ein Kabinett De Trooz. — Am 24. August 1906 starb in Paris Alfred Stevens, der hervorragendste zeitgenössische Maler Belgiens, im Alter von 83 Jahren. Balkanstaaten. Rumänien ward im März 1907 von einer schweren agrarischen Krise heimgesucht. In der ersten Dekade dieses Monats zeigten sich in allerhand Unruhen in ländlichen Bezirken die ersten Anzeichen dieser Krise, die dann zunächst in der Moldau, dann aber auch in der Walachei zu immer blutigeren Bauernrevolten, Plünderungen, Brandlegungen und schließlich zu Metzeleien führte, jedoch in ihren revolutionären Aus- wüchsen verhältnismäßig rasch durch bas' Aufgebot großer Truppenmassen unterdrückt wurde. Die agrarische Krise hatte auch eine Kabinettskrise zur Folge, durch welche am 25. März 1907 an die Stelle des konservativen Kabinetts C a »-tacuzene ein liberales Kabinett Demeter A. S t u r d z a gelangte. Das neue Ministerium loste am 9. Mai das Parlament (Senat und Kammer) auf, in welches nun nach vollzogenen Neuwahlen große liberale Majoritäten einzogcn. Serbien wird noch immer vom Ministerpräsidenten Pasic regiert, der trotz wiederholter Demissionen, Neuwahlen, heftiger Opposition und Obstruktion in der Skupschtina noch keine Ablösung gefunden hat. Dementsprechend dauert auch der Konslikt mit Oesterreich-Ungarn und damit der daraus entstandene Zollkrieg fort. In der letzten Zeit scheint sich aber die Aussicht auf eine Aenderung wenigstens des Verhältnisses mil unserer Monarchie zu heben. — Am 28. Mai 1907 starb Milorad Mitrovič, einer der bedeutendsten serbischen Dichter der Gegenwart. —- Am 29. August 1906 starb zu Vrujaskabanja der im Jahre 1828 in Belgrad geborene General Jovan B e l i m a r k o v i c, der letzte der drei serbischen Staatsmänner (Belimarkovic, Ristič und General Protic), die einst für den minderjährigen König Alexander die Regentschaft geführt. Mit ihm schied einer der treuesten Paladine der unglücklichen Dynastie Obrenovic. Bulgarien war am 11. März 1907 wieder Zeuge eines Ministermordes. An diesem Tage ermordete ein Desperado namens P e t-r o w den der stambulowistischen Partei auge-hörigen, auf Pctrow gefolgten Ministerpräsidenten P e t k o w, an dessen Stelle dann der Kammerpräsident G u d e w trat. Der Mörder wurde sofort verhaftet, am 4. Juli durch das Feldkricgsgcricht zum Tode verurteilt und am 16. Juli hingerichtet. Montenegro bekam die ihm am 5. November 1905 verliehene Konstitution nicht sonderlich gut. In der Berichtsperiode — die übrigens dem kleinen Lande die Aufhebung der Todesstrafe, ausgenommen in Fällen des Hochverrats, brachte — gab es mannigfache Konflikte zwischen dem jungen Parlamente und der Negierung; es gab oppositionelle Wahlen, Ministcr-krisen, bei denen liberale und autoritäre Kabi-pettc bunt wechselten, cs gab auch kleine Auf-, ruhrSepisoden und PlünderungSszcnen, Verhaftungen von Oppositionellen, Straßenkämpfe und selbst Standrechtsproklamationen — ja gegen Ende unserer Berichtsperiode betrachtete man die Lage Montenegros als ziemlich ernst. Aber schließlich hat die ganze montenegrinische Geschichte in der hier behandelten Epoche für das Heil Europas und der Menschheit wohl kaum eine besondere Bedeutung — ein Sturm im Wasscr-glase! Wrkei. Am 28. Juli 1907 wurde von der Pforte über Wunsch der Samvitcn der Fürst von Samos, V i t h y n o s, abgesetzt und am folgenden Tage Konstantin K a r a t h c o d o r y zu seinem Nachfolger ernannt. ■— Am 16. September 1906 trat der bisherige Oberkommissär von Kreta, Prinz Georg von Griechenland, von diesem Posten zurück und wurde sohin mit Zustimmung der Schutzmächte vom König von Griechenland der Grieche Z a i m i s zu seinem Nachfolger ernannt, unter dessen Regierung dann der von der Nationalversammlung ausgcarbeitetc Entwurf einer neuen Verfassung von den Schutzmächten approbiert wurde. Die daraus angeordneten, am 9. Juni vollzogenen Neuwahlen ergaben die Wahl von 33 Anhängern der Regierung und 32 Oppositionellen. — In der Osterwoche 1907 wurde die Stadt Bitlis, die Handelshauptstadt Armeniens, durch ein Erdbeben zerstört. Afrika. Am 12. Dezember 1906 wurde die Urkunde, durch welche Transvaal eine neue Verfassung verliehen wird, publiziert. Danach besteht der gesetzgebende Rat (Oberhaus) aus 15 vom Gouverneur ernannten, die gesetzgebende Versammlung (Unterhaus) aber aus 69 gewählten Mitgliedern. — Bei den im Februar 1907 vollzogenen ersten Parlamentswahlen ergab sich eine Mehrheit für die Bverenpartei. Präsident des eisten parlamentarischen Ministeriums wurde der einstige Bocren-Gcneral Louis Botha. — Marokko war teils durch Konflikte mit Frankreich, welche zur Besetzung Udjas führten, teils durch die revolutionäre Haltung des ab-gesetztcn Gouverneurs der Provinz Sfati, de« marokkanischen Banditen Raisuli, der Schauplatz fortwährender, am Schlüsse der Berichts-Periode noch fortdauernder Unruhen und Kämpfe. Asien. Japan. In einem zwischen Japan und Frankreich in der ersten Hälfte 1907 geschlossenen Freunds chaftsvertrage erklären beide Staaten, für die Unabhängigkeit und Integrität Chinas einzutreten und verbürgen sich gegenseitig ihren territorialen status quo in Asien. — Am 23. Juli 1906 starb in Tokio plötzlich im Alter von 54 Jahren General Gentaro Kodama, der Chef des Generalstabs der japanischen Armee, der Organisator des Sieges im weltgeschichtlichen Ringen Japans und Rußlands um die Vorherrschaft in Ostasien, einer der genialsten Heerführer, der „Moltke" Japans. Zu feinem Nachfolger als Chef des Generalstabs wurde General O k u, einer der großen Sieger im mandschurischen Feldzuge, ernannt. Persien. Am 8. Jänner 1907 starb S ch a h M u z a s f e r E d d i n. Er war am 25. März 1853 in Teheran geboren und hielt am 7. Juni 1896, fünf Wochen nach der Ermordung seines Vaters N a s s r - E d d i n seinen feierlichen Einzug in Teheran, um den Thron zu besteigen. Er war der erste konstitutionelle Herrscher Persiens, der wenige Monate vor seinem Tode — am 10. September 1906 •— auf die Rechte der unumschränkten Alleinherrschaft verzichtete und seinem Lande eine Konstitution gegeben hat, auf Grund deren auch die erste Session des persischen Parlaments am 7. Oktober 1906 in Teheran eröffnet wurde. Sie brachte dem Lande vorderhand nicht viel Segen, denn zahlreiche iunerpolitische Konflikte und Unruhen störten, besonders unter der Herrschaft des neuen Schah, den ruhigen Genuß der dem Volke gewährten neuen Rechte. Als Nachfolger Schah Muzaffer Eddins bestieg sein ältester, am 21. Juni 1872 geborener Sohn M u h a m m ed A l i M i r z a den Thron Persiens und anerkannte auch seinerseits die vom Vater dem Lande verliehene Verfassung. China. Auch im Reiche der Mitte zeigten sich in der Berichtsperiode Ansätze zu einer Konstitution, aber auch solche zu einer Wiederholung des berüchtigten Boxeraufstandes. Am 22. August 1906 brachte das Reuter-Bureau die Meldung, daß die Kaiserin-Witwe beabsichtige, eine Konferenz von hohen Würdenträgern einzuberufen, um über die Annahme einer Konstitution zu beraten. Eine weitere Renter-Meldung vom 2. September besagt, daß der Kaiser ein Edikt erlassen habe, in dem die Einführung eines konstitutionellen RegierungSshstems für den Zeitpunkt zugesagt wird, in dem das Volk reif sein wird. — Ende Mai 1907 brach in Kwantung ein Aufstand aus, der sich allmählich auf die ganze Provinz erstreckte und mit dem verhängnisvollen Boxeraufstande auS dem Ende des vorigen und dem Anfänge des laufenden Jahrhunderts große Aehnlichkeit hatte, vorläufig aber noch unterdrückt werden konnte. — Am 20. September 1906 erließ die chinesische Regierung ein vom Kaiser sanktioniertes strenges Verbot des Opiumgenusses. — Im November 1906, Jänner, Februar und April 1907 herrschte in einzelnen Provinzen Chinas eine furchtbare Hungersnot, die zusammen weit über 10 Millionen Menschen infolge Zerstörung der Ernte dnrch Ueberschwem-tmtngen im Umkreise von 40.000 Ouadrat-meilen, Regengüsse re. mit dem Tode bedrohte und viele auch hinwegraffte. Die Zahl der im April täglich an Hunger Gestorbenen wird mit etwa 5000 angegeben. B r i t i s ch - J n d i e n. Im Mai 1907 brachen in verschiedenen Teilen Britisch-JndieuS Unruhen aus, die allgemein zu werden und einen bedenklichen Charakter anzunehmen drohten — sie konnten mit Mühe noch unterdrückt werden. S u n d a - J n s e l n. Am 30. September 1906 kam aus dem Haag die Nachricht, daß nach einer amtlichen Meldung aus Bali sich der Fürst von Tabanan und sein Sohn, der Thronfolger, selbst den Tod gegeben haben. Tabanan ist ein Staat auf der Insel Bali, der westlichsten der Kleinen Sunda-Jnseln; früher war die ganze Insel in neun kleine, in einem Bundesverhältnisse stehende Reiche geteilt, von denen aber jetzt nur noch sieben, darunter eben Tabanan, bestehen; zwei wurden Mitte des vorigen Jahrhunderts nach schweren Kämpfen von den Niederländern bezwungen und zu Abteilungen der niederländischen Residentschast auf Java gemacht. Aber auch die übrigen Reiche haben im Laufe der folgenden Jahre viel von ihrer Selbständigkeit an die niederländische Regierung abtreten müssen, trotzdem sie sich verzlveifelt gegen die holländische Oberhoheit auflehnen. Der Fürst von Tabanan und sein Sohn mögen nun vielleicht den Tod der Unterwerfung, der sie nicht mehr entgehen konnten, vorgezogen haben. Tabanan zählt etwa 200.000 Einwohner, darunter kaum 200 Europäer und einige tausend Araber. Amerika. Die Vereinigten Staaten haben nicht viel Glück mit ihren Ganz- und Halb-Akquisitionen aus dein letzten Sccduell mit Spanien gehabt. In den Philippinen gärt und brodelt es noch immer und die Amerikaner müssen froh fein, daß sie es in der Berichtsepochc wenigstens in den von Christen bewohnten Gebietsteilen so weit gebracht haben, am 29. März 1907 den Versuch wagen zu dürfen, die Wahlen zur ersten gesetzgebenden Verfammüing für den 30. Juli 1907 auszuschreiben. In Kuba brach aber gegen Ende August 1906 ein bald die ganze Insel erfassender und so blutiger, bewaffneter und militärisch gen, panamerikanischer Brüderlichkeit und anderen schonen Sachen die Rede war. Unterdessen ging es zwischen und in den interessanten größeren und kleineren Republiken Süd- und Mittel-Amerikas Ivic gewöhnlich recht lustig zu und auch die großen Vereinigten Staaten Nordamerikas spielten dabei zuweilen unter oder gar über der Decke mit. In der Bcrichtspcriode gab's — um nur einiges zu erwähnen ■— größere Kriege und kleinere Kriegsscharmützel, sowie sonstige Konflikte zwischen: San Salvador und Guatemala, Honduras und Guatemala, Nicaragua und Honduras, Mexiko und Guatemala, Revolutionen und kleinere Schäckereien aber in: Ocneral' Kodama, japanischer Generalstapschef. organisierter Aufstand ans, daß Präsident Palma, nach Aufhebung der Verfassung in einzelnen Provinzen, zurücktreten, die Amerikaner eine provisorische Regierung einsetzen und schließlich mit bewaffneter Macht intervenieren mußten, um wieder Friede und Ordnung herzustellen, was ihnen wohl im großen und ganzen Ende November 1906 gelang, aber doch nicht allerorten und vollständig, so daß noch Ende Dezember der provisorische Gouverneur von Cuba, Magoon, von beunruhigenden Situationen,^ Plünderungen že. zu berichtigen wußte. Anfangs August 1906 fand in Rio de Janeiro ein panamerikanischer Kongreß statt, bei welchem viel von gegenseitiger Hilfeleistung unter .den amerikanischen Republiken, friedlichen Sie- Chile, Venezuela, Ecuador und San Salvador. Dazwischen wurden der ehemalige Präsident von Guatemala, Barillas, ermordet und gegen den Präsidenten von Guatemala, Estrada Cabrera, zivei Minenattentate verübt, respektive versucht. Daß bei solchem oberirdischen Rummel auch das Erdinnere in Amerika nicht ruhig bleiben konnte, ist leicht erklärlich, und so gab es denn in der Bcrichtsperiode eine Reihe von katastrophalen Erdbeben, unter denen daö schlimmste das Erdbeben war, welches am 16. August 1906 die Städte Valparaiso in Chile und Mendoza in Argentinien, besonders aber Valparaiso auch durch nachfolgende Feuersbrunst schwer geschädigt und viele Menschenleben vernichtet bat, und infolge beffen auch die Insel Juan Fernandez (dic Insel Robinson Crusoes) von der Meeresoberfläche verschwunden ist. Schon früher einmal — es sind seither bereits mehrere Jahre vergangen — war die Meldung aufgetaucht, daß diese Insel, welche, seit Daniel Defoe seinen „Nobinson"-Roman in die Welt gesendet, von dem Zauber der Romantik umwoben ist, von der Meeresfläche verschwunden sei, aber damals nicht in bestimmter Form, sondern nur im Gewände eines Gerüchtes, das ein Schiff in ' die Welt setzte, dessen Insassen durch eine Hochflut, welche die Insel überschwemmte, getäuscht wurden. Diesmal reihte sich die Mitteilung direkt an die Berichte an, welche von dem großen Erdbeben, welches Chile und Argentinien heimgesucht, erzählen, und ihre Wahrscheinlichkeit war von allem Anfang an eine umso größere, als man ja aus Daniel Defoes Werk selbst weiß, wie vulkanisch der Boden der Insel geartet war, an deren Küste einst der englische Matrose Alexander Selkirk Schiffbruch litt. Seine Abenteuer bildeten bekanntlich das Substrat für Defoes Robinsonbuch, das in Campes Bearbeitung seit fast dreiviertel Jahrhunderten eines der meistgelesenen Jugendwerke in Deutschland ist. In Robinsons Tagebuch, welches einen Hauptbestandteil dieses Werkes bildet — es fußt zumeist aus den Aufzeichnungen des Matrosen Selkirk selbst — ist wiederholt von Erdbeben die Rede, welche den Boden der Insel aufwühlten und ihren einsamen Bewohner in Furcht und Schrecken versetzten. Bei einer dieser Katastrophen ging alles, was der Einsiedler im Laufe vieler Jahre an Pflanzungen geschaffen, an Baulichkeiten für sich und seine Lamas errichtet hatte, zugrunde; er mußte von vorne ansangen, um jenes wohnliche nud behagliche Idyll fertigzustellen, welches seit dem Erscheinen von Defoes Buch Ziel und Traum zahlloser Knaben in aller Welt gewesen ist. — Dem Erdbeben, welches Valparaiso und Mendoza traf, kam jenes am nächsten, welches Kingston, die Hauptstadt Jamaikas, am 14. Jänner 1907 schwer heimsuchte und ebenfalls — auch durch nachfolgende Brände — großen Schaden anrichtete und viele Menschenleben kostete. Am 26. September 1906 wurde General Benigno Ferreyra zum Präsidenten von Paraguay und am 1. März f907 Dr. Claudio Willim an zum Präsidenten von Uruguay gewählt. Am 29. Juni 1906 verschied in Turn-Seve-rin der im Jahre 1837 in Griechenland geborene Direktor des berühmten Blindeninstituts in Boston, Michael A n a g n o s. Am 9. Juni 1907 wurde in Cleveland (Ohio) das von den deutschen Einwohnern Clevelands der Stadt geschenkte Goethe-Schiller-Denkmal enthüllt. Es ist — ein Werk des Bildhauers F. H. Stuhr — eine getreue Nachbildung des Weimarer Denkmals. Am 2. November 1906 wurde aus New-Iork gemeldet, daß der Nordpolfahrer Robert Peary auf seinem Expeditionsschiffe „Roosevelt" die Rückreise angetreten hat, ohne den Nordpol erreicht zu haben. Der Forscher ist bei einer im Februar 1906 nordwärts angetretenen Schlittenexpedition bis 87 Grad 6 Minuten nördlicher Breite vorgedrungen, zum nördlichsten Punkte, der bis dahin von einem Nordpolfahrer erreicht worden ist. Bei einer zweiten Expedition, die nach Osten ging und auf der die ganze Nordküste von Grantland bereist wurde, entdeckte Peary beim 100. Meridian neues Land. Allgemeiner ÄegMiler für hausbefitrer u. Mietparteien. Jeder Wohnungsmieter hat bei dem Abschlüsse eines Mietvertrages ein Angeld (Drangeld) dem Vermieter vorauszugeben. Falls der Vertrag aus Verschulden der einen ober andern Partei nicht erfüllt werden kann, darf der Vermieter, wenn er schuldlos ist, das Angeld behalten. Der schuldlose Mieter aber hat das Recht das vorauserlegte Angeld im doppelten Betrage zurückzufordern. Der schuldlose Teil kann aber auch auf die Erfüllung des Mietvertrages bestehen und wenn diese nicht mehr möglich ist, den Ersatz des ihm hiedurch erwachsenen nachweisbaren Schadens verlangen. Jene Partei ist schuldlos, welche den Mietvertrag genau so, wie er abgeschlossen wurde, zu erfüllen bereit ist. Im Gesetze ist die oft ausgesprochene Ansicht, daß man innerhalb 24 Stunden den abgeschlossenen Mietvertrag losen, das Angeld zurückgeben oder zurücknehmen kann, nicht begründet. Das Angeld wird stets in den ersten Mietzins eingerechnet. Der Vermieter hat darauf zu bestehen, daß der erste Mietzins vor dem Einziehen der Partei erlegt wird. Er hat besonders darauf bedacht zu sein, daß die Wohnung nicht für eine dritte Person ausgenommen wird, sondern daß der eigentliche Mieter mit dem Vermieter den Mietvertrag abschließt. Der Vermieter hat zu fragen: Wie der neue Mieter mit dem Vor- und Zunamen heißt, welchen Beruf er ausübt, aus wie viel Personen seine Familie besteht und wo er derzeit wohnt. Um etwaigen späteren Streitigkeiten vorzubeugen, ist von dem Mieter eine Hausordnung, die auch zum größten Teil die Mietbedingnisse enthält, gleich bei der Entrichtung des ersten Zinses unterschreiben zu lassen. (Hausordnungen sowie Zinsbüchel bei Kralik in Marburg erhältlich.) Wir geben hier die wesentlichsten Punkte an, welche in der Hausordnung aufgenommen werden solle», natürlich kann diese durch weitere Punkte vom Vermieter erweitert werden. S«tt6 inlperg (58.), Ruprrchtshofcn, Schwarzau i. Gebirge, Speisenborf. Traismaner, Groß-Weikersborf (2 Tg.), Weitra, Wolfsbach, Zistersborf (T. v. P. Si.). 7. Putkau (T. v. P. Si.). 9. Pulkau (T. v. P. Si.), Ulrichs- ktrchen. 11. Behamberg. 14. Felbsberg, Gänsernborf, Litschau. 15. Eggenbnrg (T. u. P.), Langau (T. v. 58.), Bitis. 17. Kirchberg a. Walbe, Sitzenbors. 18. Groß-Gernngs. 20. Geras (Si.). 21. Arbcsbach, Ober-Aspang, Döllersheim, Dtosntborf (T. v. St.), Markt Haag, Groß-Haselbach, Hohenrupprrsborf, Korneuburg, Lilieufelb, Petzenkirchen. 27. Ilmstittui, Schreins, St. Veit an ber Gölsen, Ubbsitz. 28. Gars (a. SL), St. Leonharb (Si.). Wochenmärkte in Niederösterreich. Jeden Montag: Gänserndorf, Gars (58. u. 88.), Gmünd Stadt (Kö.), Heidenreichstein (.«8. u. 9t.), Langenlois (Schw. u. Kö.), Mistelbach (Schw.), Stockerau (Schw. u. Kö., wenn Feiertag, so T. n.), Zwettl (Kö. — während der günstigen Jahreszeit a. P. R. u. .Schw.). Jeden Dienstag: Drosendors (Kö.), Hohenau, Hohenruppersdorf (wenn Feiertag, so T. n.), Krems (9t. u. Schw.), Lassee, Leopoldsau (Kö.), Melk (Schw.), Scheibbs (Kö.), Thaya (58. u. Kö.), Vitis (V. Kö. mit Beginn des Ostermontags, wenn Feiertag, so T. v.), Waidhofen a. d. Mbs (Kö.), Wollersdorf (Kö.). Jeden Mittwoch: Bruck a. d. Leitha (a. Kö ), Eggenburg (Schw.), Groß-Enzersdors (Schw. u. Kö.), Gloggnitz, Kirchberg a. Walde (a. 9t.), Mautern (9t. von Georgi bis Dezember), Nru-dorf bei Staats (Schw.), Neulengbach (Kö., Spanferkel u. Jungschw. — wenn Feiertag, am vorhergehenden Wochentag). Neu-Pölla (R. i. d. Fasten), Röschitz (Holz), Schönbach (9t.), von Mitte Fasten durch 3—4 Wochen), Weitersfeld (SB. — am ersten Mittwoch jeden Monates; ist der ein Feiertag, dann 8 Tage darauf), Wr.-Neustadt (Stechvieh). Jeden Donnerstag: Fischamend, Gaunersdorf (Schw.), Gsöhl (9t. Schw.), Horn (9t. jeden Donnerstag im Februar und März), Marchegg, Retz (Schw.), St. Pölten (Schw. u. Kö.), Deutsch-Wagram (wenn Feiertag, so T. v.), Waidhosen an der Thaya (Schw. während der günstigen Jahreszeit), Weitra (Kö.). Jeden Freitag: Allentsteig (58. u. Kö ), Dürnkrut, Kirchberg et. Wagram (Schw. von März bis Oktober), Korneuburg (Schw. u. Kö.), Kottes (B. vom Frühjahr bis Herbst), Lilienfeld, Neunlirchen, Loysdorf (Schw.). Jeden Samstag: Groß-Gerungs(R.u. Schw. von Mittfast., d. i. 25. März an bis zumWinter), Gloggnitz, Gramat-Neusiedl (nachmittags). Hainburg, Krems (Kö.), Laa Stadt (Schw.), Oberhollabrunn (Schw.), Pvlteudorf, Pulkau (Kö. Schw. - ersten Sanistag jeden Monates a. 9t.), Raabs (Kö., vom Fasching bis Ende Oktober a. 9t. u. Schw.), Röschitz (Holz), Traismauer (Kö. u. Spanferkel), Tulln (Schw ), Waidhofen a. d. Thaya (Kö.), Wr. Neustadt (Stechvieh), .Mbs, Zistersdorf (Schw.). Jeden Sonntag: Allentsteig (Schw., Frischlinge u. Ferkel), Gramat-Neusiedl (vormittags, Ostersonntag, Fronleichnam und Weihnachtstage ausgenommen), Horn (Schw. von der Charwoche bis zur kalten Jahreszeit). Oberösterreich. Jänner: 8. Helfenberg. 13. Rohrbach. 20. Münzbach, Neukirchen a. Walde, Neumarkt b. Gricskirchen, Ostermiething (58.), St. Peter a. Wimberg, Schenkenfelden. 25. Frankenburg, Freistaüt (11 Tg.), St. Georgen im Attergau, Schwanenstadt. 26. Hofkirchen (Mühlkreis). 29. Taiskirchen (58.). __ Februar: 2. Laufen, Stevregg, Tragwein. 3. Aigen, Aurolzmünstcr, Frankenmarkt, Mondsee, Peuerbach. 24. Klam, Obernberg (P.), Pabneukirchen, Riedau, Vöcklabruck (a. 58.), Weitzenkirchen. 27. Grieskirchen (P.), Mattighofen (a. SS.). März: 1. Roitham, Aschach a. d. Donau, Gallneukirchen, Mauerkirchen, Rohrbach (P.), Schärfling, Schwertberg. 3. St. Georgen im Attcrgau, Haag (Bez. Ried). 4. Perg, Schärding. 5. Wels (P.). 9. Gallspach (58.), Lembach, Mauthausen (a. P.), Obernberg (P.). 12. Wartberg b. Kremsmünster (58.). 14. Altmünster (9t. Schw.), Schärding (P.). 16. Altheim, Kirchdor', Ostermiething (58.). 17. Ach-Hochburg (58.), Obernberg (tzauptm.). 18. Braunau. 19. Eferding (a. P.), Enns, St. Georgen i. Ättergau, Grein (a. 58.), Haag (Bez. Ried, 58.), Helfenberg, Lambach, Neukirchen a. Walde, Raab, Windhaag (Bez Freistadt), Windhaag b. Perg (58.). 25. Peuerbach (38.). 23. Ach-Hochburg (2 Tg.), Waldzell (33.). 24. Grieskirchen (Ho. 58.), Neukirchen am Walde (SB ), Weitzenlirchen (58.). 25. Braunau, Eberjchwang (58.), Neumarkt b. Grieski'chcn, Obernbeig, Perg, Schärding. 26. Weitersfeldcn (58.). 29. Ried (6 Tg.). 30. Grieskirchen, Kemaren b. Wels, Mattighofen (a. 38.). 31. Gmunden (58.), Ostermiething (38.). April: 1. Braunau, Taiskirchen (38.). 6. Lambach (33.). 7. Hofkirchcn a. d. Trattnach (38.). 16. Tragwein. 21. Frankenburg, Gallneukirchen, Gallspach (58.), Mattighofen (a. 58.), Mondsee, St. Oswald b. Freistadt ($8.), Riedau (58.), Weitersfelden 22. Kremeniünster (58.). 24. Aurolzmünstcr, St. Georgen b. Obernberg, St. Georgen im Ättergau, Hvskirchcn (Mühlkreis), Kreuzen, Ostermiething, Raab, Waldhauscu 25. Urfahr-Linz (8 Tg.), Winsbach. 37. Freistadt (P.). Mai: 1. Grein, Kematen b. Wels, Mauerkirchen, Neufelden, Neumarkt b. Gr'eskirchen, Prägarten, 9tiedau, Schwertberg, Vöcklabruck (a. 58.), Windischgarsten (P). 3. Ach-Hochburg, Oflcr-miething (58.). 4. Aschach a. d. Donau, Hoskirchen a. d. Trattnach (58.), Mauthausen (a. P ), Neu kirchen a. Walde (V.), Pabneukirchen, Schenkenfelden, Schwanenstadt. 6. Ischl (2 Tg.). 7. Weitem s-felden (38.). 11. Aigen. 16. Altheim. 17. Gramastetten, St. Peter am Wimberg. 18. Peuerbach. 21. Steyr (8 Tg.). 25. Steyregg. 26. Tragwein. 27. Gallspach (58.), Haag (Bez. Ried, 58.). 28. Grieskirchen (58.). 30. Wels (3 Tg.). 31. Schärding. Juni: 1. Münzbach, Vöcklabruck (P.), Weitzenlirchen. 2. Peuerbach (B.). 6. Weyer (58.). 8. Braunau (3 Tg.). 9. Frankenburg, Freistadt, Gallneukirchen, Grieskirchen, Kremsmünster, Mattighofeu (a. V.), Peilstei», Perg, Peuerbach (V.), ©cijiuanenftabt ($. u. 9t.), Illiteracy. 11. Haag (Bez Ried, V.). IS. Haag (Bez. Ried), Kreuzen, Schärding (P.), Schwanenstadt, Wels (P-). Iti. Gmunden (58.). 31. Heisenberg, Obernberg, Wesennfer. 33. Ostermiething (58.). 33. Grieskirchen (Ho. 58.). 34. Eferding (T. n. P.), Enno, Haag (Bez. Ried, 58.), Lambach, Mondsee, Neukirchen a. Walde, Raab. Reichenau, Vöcklabruck (a 58.), Waldhausen. 38. Pabneulirchen. 39. Kirchdorf. Ried (6 Tg.). Juli: 1. Eberschwang (58.). 3. Hoskirchen (Mühlkreis), Klam, Neukirchen a. Walde (58.), Neumarkl b. Grieskirchen, Tragwein. 5. Leonfelden. 19. 58caunaii. 31. Peuerbach (58.). 33. Mauer-iirchen, Mauthausen (a. P.), Neumarkt b. Grieskircheu, Rieda», Schwanenstadt, Waldhausen, Weiters-felden (a. 58.). 35. Frankenmarkt, Haag (Bez. Ried), Neukircheu a. Walde, Rohrbach, Timmelkamm (a. 58.), Windhaag (Bez. Freistadt). 36. Ach-Hochburg, Oberneukirchen, Windischgarsteu. August: 3. Schärding. 3. Ostermiething (58.). 4. Gosau (P. u. Ho. 58.). 10. Altheim, Euns, Frankenburg, Grieskircheu, Haslach, Münzbach, Ostermiething. Pregarten, Schwertberg. 15. Laufen. Iti. Gramastetten. 34. Aurolzmünster, Gallspach (58.), Kremsmünster, Peilstein, Perg (58 ), Reichenau, Vöcklabruck (a. 58.). 37. Weitersfeldeil (SS.). 30. Mauerkirchen. September: 1. Grein, Ried (6 Tg.). 3. Altheim (P.). 13. Wels (3 Tg.). 13. Schenken-fclden. 31. Hofkirchen, Lambach, Neumarkt b. Grieskirchen 36. Altmünster (R. u. Schw.f, Neustift (58.). 37. Leonfelden, Ottensheim. 39. Eferding, Frankenmarkt, Hall, Haslach, Mondsee (T. v. 58.), Perg, Raab, Schwanenstadt (S3.), Urfahr-Linz (8 Tg.), Windhaag (Bez. Freistadt), Windhaag b. Perg (58.), Windischgarsten (P. 58.). Oktober: 1. Enns (B.). 3. Goisern (58.), Wels (58.). 5. Rohrbach, Timmelkamm (a. bedeutender 58.). 6. Gmunden (58.), Weitzenkirchen (58.). 7. Braunau (SB.), Neukircheu a. Wolde (58.). 8. Hoskirchen (58.), Steyr (8 Tg.). 13. Aschach a. d. Donau, Lambach (S3.), Peuerbach. 15. Frankenmarkt (a. SS-), Mauthausen (a. P.). Iti. Gallneukirchen, Schärfling (a. 58). 17. Wels (58.). 19. Ach-Hochburg (58.), Kirchdorf (58.), Losenstein (58.). 30. Ried (B.). 31. Kremsmünster (58.). 33. Eferding llach (35.). 23. Egg (SS.), Liesing (35). Millstatt (SS.), Steinfeld (SS.). 24. St. Georgen im Lavantthale (35.), Guten stein (a. 35.). 25. Mauihcn im Ober-Gailthale, Wolfsberg (35., a. Blumen u. Sämereien). 30. Klagenfu>t (P.), Ober-Drauburg (35.). Mai: 1. Döllach i. Möllthale, Döllach i. Großkirchheim, Eisenkappel (a. SS.), Friesach (35.), Radenthein (35 ), Sachsenburg. 2. Wolssberg (35.). 3. St. Andrä (35.). 4. Arnoldstein (35.), Feldkirchen (55.), Lavamünd (55), Schiefling (35.), St. SSeit (a. P. 9t.). 9. Unler-Drauburg (SS.). 10. Deutsch-Bleiberg. 11. Schwarzenbach (35.). 10. Waldenstein (35.). 18. Klagensurt lP. SS.), Malborghet, Mtauthcn i. Ober-Gailthale. 25. Grades (35.), Straßburg (58.). 30. Kötschach (T. v. 35.). Juni: 1. Döbriach (35.). Marlt Griffen (35.), Spital (a 95.). 2. Eberstein (55.). 3. Hütten berg (35.). 4. Stift St Paul (95.). 8. Paternion (35.), Weitensfeld. 9. Allhosen (35.), Eberndorf (B. u. Kr.), Gmünd (a. SS.), Hermagor (Kr. 35.), St. Leonhard i. Ober-Lavantthale (a. P. 9t ), Maitratten (35.), Paternion. 10. Villach (58.). 12. Hermagor (Kr. V.), Winklern (V ). 13. Gmünd (58. u. Landcsprodukte), Weißbriach (SS,). 14. Hütten berg. 15. Bleibnrg (35.), Ebene 9teichenan (58.), Greifenburg (35.), Unter-Drauburg (58.), St. SSeit (a. P. 9t.). 22. Wolfsberg (a. P. 35.). 24, Gutenstein (a. 58 ), Pölling i. Lavantthale (95.)., SBnlbenftiin (95.). 27. Greisenburg (35.). Juli: 2. Eisenlappel (a. 95.). 4. Wolfsberg (95.). 6. Relsberg (35.), Tarvis (35.). 10. Winklern (35.). 13. Althofen (35:), St. Andrä (35.). 19. Grades (2 Tg. — a. 55.), Ott* mansch (35.). 25. Döllach in Großlirchheim, Reichenfels (P.), Straßburg (SS.). 26 Gnttaring (Kr. 95.), Helenrnberg, St. Salvator (Zuchtvieh). 27, Markt Treffen (95.). August: 1. Wolssberg (35.) 2. St. Lorenzen i. d. Reichenau (85.), Unler-Drauburg (95.). 5. Fladnitz auf d. Alpe (95.), St. Lorenzen (Bez. Kötschach), Schwarzenbach (35 ). 10. St. Leonhard i. Ober-Lavantthale (a. P. R.). 16. Eisenkappel (95.), Hüttenberg (a. 95.). 17. Preitenegg (P.), St. Veit (P. 9t.), Vllach (58 ). 21. Liesing (SS.). 22. Luggau (95.). 24. Feldkirchen (95.), Friesach (35.), Lavamünd (95.). 28. St. Andrä (SS.), Ober-Drauburg (SS.). 29. Rennweg (SS.). 30. Deutsch-Bleiberg, Klein-St. Paul. september: 4. Winklern (35.). 5. Wolfsberg (35.). 7. Fladnitz auf d. Alpe (35.), Schiefling (95.). 8. Pontasel (95. - 3 Tg.). 9. Bleiburg (58.), Liesing (SS.)'. 10. Döllach i Möllthale. 12. Mühldorf (95.). 13. Ottmanach (95.). 14. Althofen (35 ), Gmünd (58.), Grades (a. 35.), Lieseregg (P.), Reichenfels (P.), Reisberg (V.), Treffen (V.). 16. Villach lV.), Völkermarkt (a. P. R.). 17. Rennweg (95.). 18. Möllbrücken b. Sachsenburg (Zuchtvieh). 19. Gmünd (95. u. Landesprodukte). 20. Hüttenberg. 21. Obervellach (85.), Unter-Drauburg (95.), Weitensfeld. 23. St. Sal-Bator (35.). 36. Mauthen i. Ober Gailthale. 28. Ober-Drauburg (35.), Radenthein (35.). 29. Eberstein ('35.), Greifenburg (SS.), Metnitz (95.), ©lift St. Paul (95.), Sirnitz (S3), Waldenstein (95.), Weißbriach (95.). Oktober: 3. Tarvis (95.). 5. Afritz (35.), Fresach b. Paternion (SS.), Malestig, St. Beit (a. P. 9t.) 7. Winklern (35.). 8. Klagensurt (P ). 9. Hültenberg (SS.), Ober-Drauburg (95.). 10. Egg (95.). 12. Eberndorf (SS. u. Scha.), Markt Griffen (58.), Kötschach (SS.), St. SSeit (a. P. 9t.) 18. Guttaring (T. n. SS), Luggau (95.), Millstatt (58.). 19. Alten markt (95.), Glitten -stein (a. SS.), Kappel (SS.), Reisach (95.), Tarvis (SS.), Wolfsberg (o. P. SS.). 21. Schwarzenbach (95.). 24. Liesing (58.). 25. Gnttaring. 26. Gmünd (a. 58.), Klagensurt (P. SS.). 28. Eisenkappel (a. 35.), Friesach (58.), Hermagor (Kr. 58.), St. Leonhard i. Ober-Lavantthale (a. P. 9t.), Sachsenburg. 31. Grades (a. 58.). November: 2. Feld (95.). 3. Unter-Drauburg (95.). 4. Winklern (58.). 6. St. Leonhard i. Ober-Lavantthale (a. P. R.), Metnitz. 7. St. Martin am Silberberg. 9. Arnoldstein (95.), Bleiburg (95.), Ebene Reichenau (95.), Malborghet, Paternion (95.), Straßburg (35.). 11. Ober-Ferlach, St. Martin b. Villach, Ober-Vellach (95.). 16. Althofen (35.), Himmelberg (95.), Spital (a. 95.). 22. Ottmanach (35.). 23. St. Andrä (SS.). 25. Gmund (a. 95.), Greifenburg (95 ), Gutenstein (a. 95.). 28. Ober-Drauburg (a. 95.). 30. Afritz (93.), Völkermarkt (a. P. 9t.). Dezember: 6. Deutsch-Bleiberg, Straßburg (93.). 7. Eisenkappel (a. 58.), St. Margareten i. d. Reichenau (95.), St. Veit (P. R.). 9. Döbriach (SS.). 14. Paternion (95.). 16. Millstatt (35.), Villach (a. 95.). 19. Gmünd (SS. u. Landesprodukte). 20. Hüttenberg. 21. Althvsen (95.), Gurk (35.). 26. Wolfsberg (58.). 27, Eberstein (58.), Steinseld (95.). 28. Fresach b. Paternion (9?.), Lavamünd (58.), Metnitz (a. 35.), Weitensfeld. Wochenmärkte in Kärnten. Jeden Montag: Eisenkappel, St. Leonhard i. Ob.-Lavanthale (R. P. — jed. Mont. i. d. Fast). Jeden Dienstag: Bleiburg (während der Fasten und in der 1. Osterwoche). Jeden Mittwoch: Villach, Völkermarkt. Jeden Donnerstag: Feldkirchen, Klagensurt. Jeden Samstag: Villach, Wolfsberg. Krairi. Jänner: 1. Gurkseid (V.). 2. Tschernembl (V.). 7. Möttling 8. Laibach (V.). 13. Ober-Gurk. 17. Landstraß. 30. Gottschee, Stein. 31. Rudolfswerth. 37. Laibach (6 Tg.). Februar: 3. Gurkfeld, Teisenberg. 4. Möttling. 6. Tschernembl (S3.). 8. Laibach (S3). 37. Töplitz. März: 3. Gurkseld, Wippach. 8. Laibach (S3.). 9. Ober-Laibach. 13. Radmannsdorf, Stein. 17. Tschernembl, Seisenberg. 18. Gurkfeld, 30. Gottschee. 34. Möttling. 30. Littai. 31. Nassenfuß. April: 1. Gurkfeld (V.>. 6. Landstraß. 8. Laibach (S3.). 14. Tschernembl. 16. Neumarktl, Rudolfswerth (Großer Wochenmarkt), Sittich. 31. Ober-Laibach, Rudolfswerth, Wippach. 34. Radmannsdorf (S3.), Seisenberg. 35. Krainburg. 37. Jllyr.-Feistritz. 38» Möttling. Mai: 4. Gottschee, Laas, Laibach (6 Tg.), Littai. 7. Tschernembl (S3.), Töplitz. 8. Laibach (S3.). 16. Jdria (8 Tg.), Ober-Gurk. 35. Ober-Laibach. 37. Sldelsberg. 39. Seisenberg. 31. Landstraß. Juni: 3. Gurkfeld. 8. Laibach (S3.). 9. Möttling, Radmannsdorf, Seisenberg, Stein 13. Tresse». 15. Gottschee, Ober-Laibach. 16. Tschernembl. 33. Littai. 30. Tschernembl. Juli: 1. Sittich. 4. Gurkseld. 6. Laibach (6 Tg). 8. Laibach (S3.). 9. Seisenberg. 13. Treffen. 13. Altlag. 14. Möttling. 35. Gottschee, Ober-Laibach. 36. Radmannsdorf. 37. Landstraß. Töplitz. August: 1. Krainburg. 3. Rudolsswert (Großer Wochenmarkt). 5. Gurkfeld, Ober-Gurk. 6. Tschernembl (S3.). 8. Laibach (V.). 16. Laas, Treffen. 18. Möttling. 30. Sittich. 33. Stoffen-suß. 34. Adelsberg, Gottschee, Stein. 35. Rudolfswerth. September: 3. Tschernembl (S3.). 7. Wippach. 8. Laibach (S3.). 14. Laibach (6 Tg.), Seisenberg. 31. Krainburg. 33. Tschernembl. Oktober: 5. Landstraß, Littai, Ober-Gurk. 6. Möttling. 8. Laibach (S3.), Töplitz. 15. Stein. 18. Adelsberg, Gurkfeld, Krainburg. 30. Rudolfswerth. 38. Laas, Nassenfuß, Radmannsdorf (S3.), Seisenberg, Wippach. November: 3. Tschernembl, Ober-Laibach. 8. Laibach (B.). 11. Krainburg. 16. Jllyr. Feistritz, Laibach (6 Tg.). 1 7. Möttling. 35. Gurkfeld, Sittich. 30. Gottschee, Neumarktl. Dezember: 1. Rudolfswerth. 3. Gurkfeld (S3.). 3. Adelsberg. 4. Jdria (8 Tg.), Stein. 6. Seisenberg. 7. Littai 8, Laibach (S3.), Möttling. 9. Nassenfuß. 13. Radmannsdorf. 14. Landstraß. 31. Neumarktl. 33. Tschernembl. 37. Ober-Laibach. 31. Gottschee. Wochenmärkte in Krain. Jeden Montag: Krainburg, Rudolfswerth (a. Borsten-S3., außerdem am 1. Montag eines jeden Monats S3.). Jeden Mittwoch: Gurkfeld (Schw.). Jeden Donnerstag: Tschernembl. Jeden Samstag: Neumarktl. Steiermark. Jänner: 3. St. Georgen a. d. Siidbahu bei Cilli (a. S3.). 6. Wettmaunstetten (S3.). 7. Burgau (a. S3.), Knittelfeld (a. S3. 2 Tg.), Muran (a S3.). 10. Klein (Kl. S3.). 11. Montpreis (a. S3.). 13. Marein (Bez. St. Marein — a. S3.), Neukirchen (Bez. Cilli — a. S3.). 14. Luttenbcrg (S3.), St. Philipp (a. S3.). 15. Arnfels (Kl. S3.). 17. Kapellen (Bez. Rann — a. S3.), Ober» Radkersburg (a. S3.), Petrovitsch (a. S3.), Tillmiisch (a. S3.). 30. Birkfeld, Blaindorf, Ehrenhausen (a. S3.), Fautsch n. Wrenskagora (a. S3.), Fohnsdorf, Gschnaidt, St. Hermagoras (a. S3.), St. Jakob im Walde (Kr.), Kallwang, Klein-Söding (Kr.), Krieglach (Kr.), St. Leonhard in $6.=23. (a. S3.), Mahrenberg (a. S3.), Obdach (a. S3.), St. Ruprecht (a. S3.), Schwanberg (a. S3.), Stainz (a. S3.). Teusenbach (a. S3.). 31. Tüchern. 33. Praßberg (a. S3.), Wisell (a. B.). 35. Ilrtitsch (a. S3.), Feldbach (a. S3.), Gleinstätten (a. S3.), Kopreinitz (a. S3.), Leibnitz (a. S3.), Studenitz (a. S3.), Windisch-Graz (a. S3.). 37. Hochenegg. 39. St. Georgen am Tabor (a. S3.), Reichenburg (a. S3.). 30. Judenburg (a. S3.). 31. Dobova (a. S3.). Februar: 1. Gairach (a. S3.), Marburg. 3. Admont, Doberna (a. S3.), St. Georgen a. d. Stainz (a. S3.), Windisch-Hartmannsdorf (a. S3.), Jahring (a. S3.), St. Jakob in Kalobje (a. S3.), Leibnitz (Sr.), Rettenegg, Schöder (S3.), Stainz (Fettviehmarkt), Unzmarkt (a. S3.), Videm (S3.) Wies (Kr. u. S3.). 5. St. Peter b. Königsberg (a. S3.). 6. Oberbnrg (a. S3.). 9. Guas (a. S3.), Gonobitz (a. S3.), Peilenstein (a. S3 ). 10. St. Georgen a. d. Südbahn bei Cilli (a. S3.), Klein lÄl. S3.). 11. Luttenberg (S3.). 13. Gamlitz (a. S3.). 14. Birkfeld, Gleisdorf (a. S3.), Kranichsseid (a. S3.), Lichtenwald (a. S3.), Ponigl (a. S3.), Rann (a. B.), Sachsenfeld (a. S3.), Weltmannstette» (S3.). 15. Arnfels (Kl. S3.). 16. Fautsch u. Wrenskagora (a. S3.), St. Nicolai i. Sausal (a. S3.), Podplat (a. S3.). 17. Fraßlau (a. S3.), Radkersburg (Mitterling — a. S3.). 19. Ober-Pulsgan (a. S3.), Pischätz (a. S3.). 22. Obdachegg (S3.), St. Philipp (a. B.), Tüchern (a. S3.), St. Veit a. Vogau (S3.). 24. Arnfels (a. S3.), Drachenburg (a. S3.), Gleichenberg (a. S3.), Heiligengeist in Lotsche (a. S3.), Knittelfeld (a. S3.), Lotsch (a. S3.), Passail (a. S3.), Pischelsdorf (S3.), Rohitsch.. vin (a. S.)/ Tuffer (a. 25.)/ Videm (a. Sl), Mldon (a. 23.), Windisch-Feistritz (a. B.). 2». Leibnitz (V.). 27. Schönstein (a. 23.). März: 1. Mahrenberg (P. 23.), Montpreis (23.), Wolfsberg (a. 23.). 2 Fehring (a. 23.), St. Gallen (a. 23.), Gams bei Stainz (a. 23.), Geistthal (o. 2$-), Groß-Lobming (a. 28.), Hans (a. 23.), Rante». 3. Franz (a. 23.), Gröbming (a. 23.), Kranichsfeld (P.), Leutschach (a. 23.), Miesenbach, Mürzzuschlag, Oplotnitz (a. 23.). 4. Harlberg (Kr.), Waldbach (23.). 5, Wollarn (a. 23.). 6. St. Peter bei Königsberg (a. 23.). 7. Kapfenstein (a. V.), Saldenhofen (a. V.). 8. Peilenstein (a. 23.), Wald (Kr.). 9. Bruck a. d. Mur (P.). 10. Aschau (23.), Birkfeld (a. 23.), Doll (a. 23.), Feldbach (a. 23.), Garrach (a. 23.), St. Georgen am Tabor (a. 23 ), Kainach (a. 28.), Kapellen (Bez. Rann — a. 23.), Klein (Kl. 23.), Deutsch-Landsberg (a. 23.), Luttenberg (a. 23.), Murau (25.), Nußdorf (a. 23.), Ober-Kostreinitz (a. 23.), Siraß (a. 23.), Voitsberg (a. P. 23.), Wuchern-Mahreuberg (28.) 12. St. Georgen a. d. Südbahn bei Cilli (a. V.). St. Lorenzen am Draufelde (n. 23.), St. Oswald (Bez. Eibiswald — 23.), Preding (a. B.), Sauerbrunn (a. 23.), Uebelbach (a. B.), Zellnitz (a. 23.). 14. Geistthal (a. 23.) Wmdischgratz (V.). 15. Arnfels (Kl. V), Liezen (23.) Petrowitjch la. V ), Pleterje (a. V.), Pöltschach (a. V ). 16. Heil. Dreifaltigkeit (V.), St. Groß-Florian (a. 23), Jlz (a. V.), Hölldorf (Bahnstation Pöltschach -- V), Strallegg (V.), Voran (V.). 17. Hollenegg (a. B), Windisch-Landsberg (a. V), St. Magdalena (in Lemberg), Mühlen (V.), Mureck (e. V.), Polstrau (a. 23.), Riegersburg, Riez (a. V), Schaffern, Sinabelkirchen (a. 23.), Stuben berg (a. V.), Trifail (a. B-), Wenig zell. 18. Gams (Bez. St. Gallen — 23. — Josefi-Kirchtag), St. Jakob in Kalobje (a. V), Maria-Nenstist (a. 23.), Schreins (SS.), Videm (23.). 19. Rottenberg (St. Maria in der Wüste — Kr.), Schwanberg. Strallegg, Witschein. 20. Arnfels (23.), St. Barbara i. d. Kolos (Kr.), Brunndorf (23.), St. Johann b. Herberstein (a. 23.), Marein (Bez. St. Marein — a. 23.), Oplotnitz (a. 23.), Sibika (a. V.), Unter-Pulsgau (23.). 21. St. Gertraud (n. 23.), Sankt Michael (a. 23.), Rohitsch (a. V.), Siegersberg (a. 23.). 22. Langg (23-). 23. Fürstenfeld (a. 23.), Hartberg am Lebing (a. S3.), St. Maria am Lebing (23.), Miesenbach (23.), Neumarkt (S3.), Schlad-ming (a. 23.), St. Stephan (Bez. Leoben — a. 23.), Tillmitsch (a. 23.), Weiz (23.). 24. Allurau (B.). 25. Rottenberg (St. Maria in der Wüste - Kr.), Unzmarkt (a. 23.), Weitenstein (a. 28.). 26. Dobova (a. V.), Judenburg (a. V.), Leibnitz (23.), Tüchern (a 23), Wisell (a. 23 ). 27. Ober-wölz (a. 28.), Podplat (a. 23.). 28. Altenmarkt (a. 23)., Cilli (a. P. 23.), Graz (Kr. u. P. Ho. 23.), Mndischgratz (28.). 30. St. Anna a. Aigen, Friedberg (a. 23 ), Gratwein, Lemberg (Bez. Sankt Marein — a. 23.), St. Marein im Mürztal, Oberzeiring (a. 23.), Stainz (a. 23.), Waltersdorf (a. V.). 31. Fehring (a. V.). April: 2. Trcnnenberg (23 ). 5. Fernitz, Gabersdorf (V). 6. Anger (a. 23.), Dechantskirchen (a. 23.), Edelschrott (a. 23.), St. Egidi bei Schwarzenstein (a. 28.). Feldbach (P.). Heil. Geist in Latsche (a. 23.), Heiligenkreuz (Bez. Luttenberg). Lichtenwald (a. 23.), Latsch (a 23.), Mahrenberg (a. 28.), Maria-Rast (a. 23.), Teufenbach (a. 23.). Wettmannstetten (23.). 9. Winkl (23.). 10. Austen, Breitenfeld, Ehrenhausen (a. 28.), Eibiswald (Kr. 23.), Fraßlau (a. 23), Friedau (a. 23.), Klein (Kl. 28.), Kopreinitz (a. 28.), Lemberg (Bez. Gonabitz — a. 23 ), Lemberg (Bez. St. Marein — a. 28. ), St. Marein (Bez. Graz — Kr.), Semriach (a. 28.), ©traben (a. S.), Wildalpen, Windisch-Feistritz (a. 28.). 11. St. Ägid in Windisch-Büheln (a. 28. T. it Kr.), Artitfch (a. 28.), Gleisdorf (a. V.), Windischgratz (28.). 13. Gams (Bez. Marburg — a. 23.), Wörfchach (V.). 14. Feldbach (23.), Heiligenkreuz bei Sauerbrunn (a. 28. Kr.), Heimschuh (23), Luttenberg (23.), Pleterje (a. 23.). 15. Arnfels (Kl. 23.), Fürstenseld (23.). 16. Groß-Florian (a. 23.), Gonobitz (a. 23.), Mooskirchen (Kr.), Passail (a. 23.), Reichenburg (a. 23.). Spielfeld (a. 23.), Tüsfer (a. 23.). 17. Dobl bei Graz, Kapellen (Bez. Rann — a 23.). 18. Allerheiligen-Berg bei Hörberg (a. 23). 20. Sankt Ilgen am Turiak (a. 28.). 21. Graden-Biber (a. 23.), Grafendorf, Kallwang (a. V.), Kapfenberg (a. 28.), Knittelfeld (a. 28.), Wind.-Landsberg (a. 23.), Ligist (a. 23), Murau (V.), Maria-Neustist (a. V.), St. Oswald (Bez. Oberzeiring), Penggou (Kr. 23.) Schönstem (a. 28.), Steinach (n. P. 23.), Trofaiach (a. 23.), Weiz (a. 23.), Wildon (a. 23 ). 22. Frauheim (V.). 23. Eibiswald (Kr. 23.), Frohnleiten (a. 23.), St. Georgen a d. Stiefing (a. 23.), St. Georgen (Bez. Murau — a. 23.), St. Georgen a. d. Pößnitz (a. 23.), Gnas (a. 23.), Hainersdorf b. Fürstenfeld, Kindberg (a. 23.), Neukirchen (Bez. Cilli — n. 23.), Nieder-Wölz (a. 23.), St. Oswald in Freiland (a. 23 ), Pettau (Kr. 23. ), Pöllau (Kr. 28.), St. Ruprecht (a 23.), Seckau (a. 23.), Unterköltsch (a. 23.), Waldbach, Wörth. 24. St. Georgen a. d. Südbahn bei Cilli (a. 23.). Kraubath (Kr.), Praßberg (a. 28.).. 25. Dobje (23.), Dobova (a. 28.), Fladnitz (Passail — Kr ), Geistthal (a. 23.), St Georgen a. d. Stainz (a. B.), St. Georgen am Tabor (a. 28.), Grottendorf (a. 28.), Halbenrain (a. 23.), Hörbing (23.), Katharein >u Haustein, Leibnitz (23.), Miesenbach, Oberlostreinitz (a. 23.), Pack bei Edelschrott (23. u. Kr.), Puch (a. 23-), Saldenhofen (n. 23.), Sinabelkirchen (n. 28.), St. Stephan in Hvskirchen, St. Ulrich (Bez. Deutsch-Landsberg — a. 23.), Walfsberg (a. 28.). 26. Drachenburg (a. 23.), Eisbach zu Rein (Kr.), Klöch (Kr.), Nußdarf (a. 23.), Pürgg (Kr), Rohitsch (a. 28.). 27. Doll (n. 28.), Hochen-egg (23.), Jlz (a. 23.), St. Leonhard in Windisch-Büheln (a. 23.), St. Stephan i„i Rosentale (a. 28 ), Weißkirchen (a. V). 28. St. Anton in Windisch-Büheln (28.), Gamlitz (58.). 29. Franz (a. 23.), St. Hermagoras (a. 23.). Mai: 1. Anger (28.), St. Barbara i. d. Kalos (a. 23.), Feldbach (a. SS.), Haidin (28.), Hohenmauthen (a. 28.), Jrdning (a. 28.), Judenburg (a. 23.), Klein (a. 23.), Landl (a. 28.), Laufen (a. V.), Leibnitz (Kr.), Mooskirchen (a. B.), Ober-Wölz (a. 28.), St. Philipp (a. 28.), Stadl bei Murau (a. 58.), Trifail (a. S3.), Voitsberg (a. P 58.), Wöllan (a 58.). 2. Burg an (a. 58.), Hölldorf (Bahnstation Pöltschach — a. SB.). 3. Breitenfeld, Feistritz (a S3), Frauenberg (Kr.), Gleiedorf (a. 58.), Heiligenkreuz a. Waasen (a. 58.), Heiligenkreuz (5gez Luttenberg), Hitzendorf (a. 58.), Hörberg (a. 58.), Laak (o. 58.), Modriach (a. 58 ), Maria-Neustift (a. 58). Öblaru (a. V >, St. Peter a. Kammersberg (a. $8.), Riez (a. 58.), Schwauberg (a 58 ), Vorau (Kr.), Vordcrnberg (a. S3.), gellnitz (a. S3.). 4. Aussen (a. 58.), Birkfeld, Heil. Dreifaltigkeit (Kr.), St. Groß,Florian (et. S3.), St. Georgen a. d. Südbahn bei Cilli (a. S3.), Groß-Stübiug (a. 58). Haus (a. S3.), Kirchberg a. d. R. (Kr.), Krieglach (Kr.), Leoben, Oberburg (a. 58.), Retteuegg, Riegersburg (a. S3.), Rottenmann (a. S3.), Schöder, Stainz (a." S3), ©traben (a. S3), Slübinggraben (a. 58.), Videm (58.), Waldbach, Windisch-Feistritz (a. S3.) SVitscheiu, Wundschuh (Kr.), 6. Lichtenwald (a. S3.), St. Peter a. Oltersbach (a. S3.), Weraiee (a. 58.). 9. Ehrenhaufen (a. S3.), Felddorf (a. S3.), Podplat (a. 58.). 10. Klein (Kl.-V.), Köslach (S3.), Mautera. 11. Abstall (a. 58.), Marein (Bez. St. SJtoreiu — a. S3.), Muntern (a 58.), Rann (Bez. Pettau — a. S3.), Rann (a. S3). 12. Gschnaidi, St. Johann i. Saggathale (a. S3), Lemberg lBez. Gonobitz — a. 58.), Lemberg (Bez. St. Marein — n. 58.), Lutlenberg (58.), Sr. Marein (Bez. Graz — a. S3.), Montpreis (S3.), St. Nikolai in Sausal (a. S3.), Polstrau (a. S3.), Windisch-gratz (a. SB.). 15. Slrnfels (Kl. V ). 16. St. Ägyd in SB. 58. (o. S3.), St. Georgen a. d. ©ticfing (a. 58.), Hochenegg, St. Martin (Bez. Deutsch-Landsberg — 58.), Neubau (a. 58.) Peilenstein (a. S3.), Weiz (a. 58.), Wifell (a S3) 17. Breitenau (in St. Erhard), Rottenberg (St. Maria i. d. Wüste — Kr.). 18. Pischelsdorf (a. 58.), Ponigl (a. S3.), Studenitz (a. 58.). 19. St. Leonhard i. W.-B. (a. 58.). 22. Laak (a. SS.), Ollimie (a. S3.). 24. Neuberg. 25. Slrnfels (a. 58.), Eggersdorf (a. S3), Eibiswald (Kr. S3.), Feldbach (a. S3), Fifchbach (58.), Fürstenfels (a. 58.), Jahring (a. 58.), Krakauebene (St. Ulrich — a. 58.). Leutfch (a. S3 ), Mureck (a. S3.), Paffail (S3.), St. Philipp , St. Jehantt int Saggathale (a. S3.), Mönichwald, St. Peter (Bez. Leoben — Kr.), Reifnigg (a. S3.). 30. Gamlitz (a. S3 ), St. Jakob in Kalobje (a. S3.), Ober-llladkersburg (a. S3.), Ollimie (a. 58 ), Pischelsdorf (a. 58.), Reischach (a. S3.), Teruovetz (St. Wolfgang — a. S3.), llnter-Pulsgau (58.). Juli: 1. Gairach (a. S3). 2. Ilusfen (a. S3.), Garrach (a. S3.), St. Jlgeu a. Turiak (o. S3.), St. Marein (Bez. Graz — a. S3.), Maria-Nenstift (a. S3.), Oppenberg (Kr.), Petrovitsch (a. S3.), Pollenschack (Kr. S3.), Pusterwald (a. S3.), Remschnigg (a. S3.), Tinsko (a. S3.), Wildon (a. S3.). 4. Hochenegg (S3.), Hörbing (58.), St. Peter a. Ottersbach (a. S3.), Podplat (a. 58.), Riez (a. S3.), Saldenhofen (o. 33.)/ Stanz im Mürztale (int unteren Dorse), St. Ulrich (Bcz. Dentsch-Landsberg — a. S3.), Videm (S3.). 5. Aflcnz, Eiebach zu Rein (a. 33.), Hölldorf (Bahnstation Pöltschach — 83.), Kloster (auf der Hebalpe — Kr.), Lafnitz (T. n. S3.), St. Oswald im Freiland (auf der Frci-länderalpe). 6. Lemberg (Bez. Gonobitz — a. S3.), Lemberg (Bez. St. Marein — a S3.), Ligist (a. 58.), Mitlerndorf, Oplotnitz (a. 33.), Spielfeld (S3.). 7. Kappel (a. S3.). 8. St. Groß-Florian (33.), St. Georgen a. d. Pößnitz (a. S3.), Haidin (S3.), St. Hemma (Bez. St. Marein — a 33.), Pifchätz (a. S3.). 10. Klein (KI. 33.). 13. Dobl bei Graz (2 Tg.), Klöch (Kr.), Montpreis (S3.), Rohitsch (a. S3 ), Schönstein (a. S3.). 13. St. Georgen a. d. Stiefing (a. S3.), Heil. Geist in Latsche (a. S3.), Lotsch (a. S3.), Rann (Bez. Pettau — a S3.), Riegersburg (a. 33.). 14. Luttenberg (58.). 15. Arnfels (Kl.-V.), Dobova (a. S3.), Pleterje (a. S3.). 16. Dobje (S3.). 17. Hohenmauthen (a S3.), Kathrain a. Offencck (in Brandlucken), St. Philipp (a. S3.), Stanz (Bez. Mureck, St. Anna a. Kriechenberg — S3.), Wettmannstetten (S3.). 18. St. Lorenzen b. Murau (a. S3.), Wöllau (a. S3 I. 30. Arnfels (a. 33.), Friedau (a. S3.), St. Lambrecht (S3.), St. Margarethen a. Draufelde (a. S3), St. Margarethe» a. d. Pößnitz (a. S3.), St. Margarethen a. d. Raab (a. 33.), Oplotnitz (a. S3 ), Peggau, Waltersdorf (a. S3.), Weitenstein (a. S3.), Wenigzell. 31. Fautsch in Wrenskagora (a.V.i, Mühlen (33.). 33. Eibiswald (Kr. 33.), St. Georgen (Bez. Judenburg — S3.), Groß-Steinbach, St. Helena (a. S3.), St. Hermagoras (a. S3.), Kathrein i. Haustein, Köflach (Kr. S3.), Rüßdorf selb (a. 33.), St. Marein i. Mürztale, Reumarlt (Kr.), Preding (a. S3.), Rottenberg (St. Maria i. d. Wüste — Kr.), Stanz (Bez. Mureck, St. Anna a. Kriechenberg), Stübinggraben, Tüchern (a S3.), Turrach (a. S3.), Weiz (a. S3.). 37. Heil. Geist eb Leutschach (58.), Klein (a. S3.), St. Martin bei Wurmberg (a. 58.), Stainz (Fettviehm.). 38. Scheifling (S3.). 30. Ober-Kostreinitz (a. S3.). 31. Doll (o. 33.), Gonobitz (a. 33.), St. Lorenzen in Windisch-58üheln (a. S3.), Mahrenberg (a. 58.), Sagorje (a. S3.). August: 1. Gamlitz (a. S3.), Margarethen (Bez. Neumarkt). 3. Bruck a. d. Mur (S3.), Gleichenberg (a. 33.), Graz (Kr.), Jrdning, Lankowitz, St. Leonhard in W.-B. (a. S3.), Schwanberg (a. S3.). 3. Groß St. Florian (a. S3 ), St. Stephan i. Rosenthale. 4. St. Egidi b. Schwarzenstein (a. S3.), Heiligenberg ob St. Peter (a. S3.), Straßegg i. Breitenau (S3.). 5. Gasen, Gnas (a. S3.), St. Johann im Soggathale (a. S3.), Laak (a 33.), Lemberg (Bez. Gonobitz — a. 58.), Lemberg (Bez. St. Marein — a. S3.), Maria-Schnee (T. n. S3.), St. Nikolai in Sausal (a. 33.), St. Oswald bei Graz (a. S3.), St. Oswald (Bez. Oberzeiring — a. S3.), Pettau (Kr. 58.), Pucki (a. S3.). 6. Fehring (a. 33.), Neukirchen (Bez. Pettau — S3.), Wölling (S3.). 9» Graden-Piber, Maria-Schnee. 10. Eisenerz (Kr.), Gleisdorf (a. 33.), Grafendorf, Hainersdorf b. Fürstenfeld (Kr.), Judenburg (a. 33.), Klein (Kl. S3.), Deutsch-Landsberg (a. 58.), Windisch-Landsberg (a. 33.), Leutschach (a. S3.), St. Lorenzen a Draufelde (33.), St. Lorenzen i. Mürztale, Mooskirchen (a. S3.), Radkersburg (Mitterling — a. 58. u. Zwiebeln), Rann (a. S3.), Retten egg (a. 33.), Saazkogel (Sr ), Svetina (a. S3.), Uebelbach (a. S3.), Windischgratz (a. V ). 11. Blaindorf, Feldbach (S3.), Wind.-Hartmannsdorf (a. S3.), Luttenberg (S3.). 13. Stubalpe (33.). 14. Gall b i Knittelfeld (a. 33.), Maria-Neustift (a. 58.). 15. Arnfels (Kl. 33.), Heil. Dreifaltigkeit (Kr.), Frauenberg (Kr.), Jahring (Kr.). 16. Ardning (Kr.), Frohnleiten (a. 58.), Gschnaidt, Hitzendorf (a. S3.), Kloster (58. — auf der Hebalpe), Lembach (S3.), Lichtenwald (a. S3.), St. Martin (Bez. Deutsch-Landsberg), St. Oswald in Freiland (auf der Freiländeralpe — a. S3.), Oswaldgraben (Sattelhaus — S3.), Pobresch (St. SSe t — a. S3.), Praßberg (a. S3.), Rottenberg (St. Maria i. d. Wüste — Kr.), Saldenhofen (a. 33.), ©traben (a. S3.), Straß (a. S3.), Vordernberg (a. S3.). 17. Fraustauden nächst Marburg (S3.), Gasen (a. 58.), Gleisdorf (a. S3.), Jahring (a. S3.), St. Jakob in Kalobje (a. S3.), St. Lorenzen a. d. Kärtnerbahn (a. S3.), Marein (Bez. St. Marein - a. S3.), Maria Trost (a. S3.), Peilenstein (a. S3.), Pischelsdorf (a. S3.), Preding (a S3.), Tschermosische (a. S3.). 19. Hölldorf (Bahnstation Pöltschach — SB.). 20. St. Georgen a. d. Pößnitz (a. 33.), Neubau (a. S3.). 21. Maria-Zell (S3.). 22. Glein- alpe (a. S3.). 23. Ober-Zeiring (a. 33.). 24. Arnfels (a. S3.), Birlfeld (a. S3.), Donnersbachau (a.. 58.), Fernitz, Gams b. Stainz (a. S3.), Heil. Geist a. Staragora (a. S3.), Heiligenkreuz (Bez. Ober-Radkersburg a. 33.), Jrdning (53.), Knittelfeld (a. S3.), Landl, Mureck (a. S3.), St. Peter am Kammersberg (P. S3.), Polstrau (a. S3.), Rohitsch (a. 33.), Sibika (a. S3.), Sinabelkirchen (a. S3.), (fl. S3.), St. Johann bei Herberstein (a. 33.), Stainz (a. S3.), Witschein, 29. Hohenmauthen (a. S3.). St. Ilgen a. Turiak (a. S3.), Koraeiö (a. 33.), Montpreis (a. S3.), Nußdorf (a. S3.), ), Heil. Geist ob Leutschach (58 ), Kainach (o. 58.), 6t. Lorenze» . Klein (Kl. 58.-). 11, Laak (a. S3.), Laugg. 12. Mautern (S3.) 13. Gresseuberg (a. 58.). 14. Eibiswald (Kr. S3.), Frasttan (a. 58.), St. Georgen in W -B. (a. S3,), Gnas (a. S3.), Heiligenkreuz am Waasen (a. 58.), Hirschegg-Rein (a. S3.), St. Johann b. Unter-Drauburg (a. 58.), Judenburg (P.), Kapfcnstein (a. V.), Krakauebenc (St. Ulrich — a. S3.), Marein (Bez. St. Marein - a. V), Maria-Rast (a. S3.), Rann (Bez. Pettan — a. S3.), Rohitsch (a. V.), Söchau (a. S3.), Spital am Semmering (a. 58.), Stainz (Fettviehmarkt), Stanz (Bez. Mureck, St. Ilnna a. Kriechenberg — a. S3.), St. Stephan (Bez. Leoben — a. 58.), Taubenboch (a. S3.), Wald (a. V ), Weiz (a. 58.). 15. Allerheiligen (58.), Slrnfels (Kl. S3.), Breitcnau (in St. Jakob — S3.), Dobova (a. S3 ), Köflach (S3.), Leoben (S3.), Luttenberg (a. S3.), Pleterje (a. S3.), St. Veit a. Vogau (a. S3.). 17. Dobcrva (a. S3 ), Kapellen (Bez. Rann — a. S3.), Stanz int Mürzthale (S3.). 19. St. Georgen a. Schwarzenbach (S3.), Oeblarn (S3.). 20. Heil. Dreifaltigkeit (Kr., T. n. S3.), Liezen (53 ), Oberzeiring (a. S3.), Salla. 21. Anger (S3.), Fehring (a. S3.), Feistiitz (a. S3.), St. Groß-Florian (a. S3.), Frauheim (S3)., St. Georgen a. d. Stiefiug (a. S3.), St. Georgen a. d. Südbahn b. Cilli (a. 33.), Gleisdorf (’8.), Hartberg a. Setting (a. S3.), Hörberg (a. 58.), Jlz (a. S3.), Jrduing (a. S3.), Kindbergdörsel (a. S3.), Kirchdorf (a. S3.), Langenwang (S3.), Leutschach (a. S3.), Ligist (a. S3.), St. Marein (Bez Gr.tz — a. S3.), St. Maria a. Lebiug, Murau (a. S3.), Ober-Radkersburg (et. S3.), Tüffcr (a. S3.), Weiskirchen (a. S3.). 22. Frojach (S3.), Maria-Zell (S3), Mürzzuschlag (a. S3 ), Trieben (S3. P.). 2!i. Lasting (a. P. S3.). 24. Ehrenhansen (a. S3.), Feldbach (a. S3.), Fohnsdorf, St. Martin b. Windischgratz (a. S3), Mitterndorf (S3.), Modriach (a. S3.), Ober-SBölz (a. S3 ), Remfchnigg (a. S3.), Trofaiach (a. S3.), Windifch-Fetstritz (a. S3.). 25. Leibnitz (S3.). 27. Breitenau (in St. Erhard), Gaishorn. Svetinzen (a. S3). 28» Gratwein. 29. Franz (a. 58.), Gleinstatten (a. S3.), Grafendorf, Groft-Lobming (a. S3 ), Kapfenberg (a. S3.), Kathrein in Haustein (a. S3.), St. Lorenzen am Draufeldc (58.), Mahren-berg (a. 58), St. Michael, Miesenbach, Mooslirchen (a. S3.), Mureck (a. 58. u. Fl.) Passail (a. $8.), Peitenstein (a. S3.), Pöls, Predlitz (a S3.), Riegersburg (a. S3.), Rotteninann (a. S3 ), St. Ruprecht (a. S3.), Schäffern, Schönstein (a. 33,), Seckan (a. S3.), Uebelbach (a. S3.), Boitsberg (a. P. S3.), Wertster (a. 58.), Wildon (a. S3). 30. Gröbming (S3.). Oktober 1. Hirschegg-Rein (a. S3.), Ncubcrg (a. S3.). 2. Pols (S3.). 3. Admont (a. P. S3.), St. Lorenzen in W.-B. (a. S3.), St. Michael (a. S3.), Ober-Kostreinitz (a S3.), Tillmitsch (a. S3.), Traaöß (S3). 4. Aflenz (Kr. 2 Tg.>, Artitsch (a. S3.), Breitenau (in St. Erhard), Gairach (a. 58.), St. Jakob i. Walde (Kr.), Lankowitz (a. S3.), St. Leonhard i. SB.=58. (a. S3.), Mautern, Sachsenfeld (a. S3.), Schwanberg (a. S3.). 5. Slrnfels (a. S3.), Doll (a. S3,), Feldbach (P), Friedberg (a. S3.), Gonobitz (a. S3.), St. Helena (a. S3.), St Kathrein i. d. Laming (S3.), Knittelfeld (a. S3.), Krieglach la. S3.), Oplotnitz (a. S3.), Rauten, Schönberg (S3.), Stainz (a. S3.), Waltersdorf (a. S3.), Windischgratz (S3 ). 6. Kraubath (a S3.), Mühlen (a. S3.), Pischätz (a. S3.), Trofaiach (S3 ). 7. Hatbenrain (a. S3), St. Peter Bez. Leoben (a. S3), Tcufenbach (a. 58.). 8. Gall b. Knittelfeld (a. S3.), Göß (a. S3.), Gröbming (P. S3), Maria-Hof (58). 9. Unzmarkt (a. S3.), Wolfsbcrg (a. S3.). 10. Eisenerz (S3.), Kammern (a. S3.), Klein (Kl.-V.), Margarethen Bez. Neumnrkt, Nußdors (a. S3.), Reichen-burg (a. S3.), Tyrnau (n. S3.), Wörschach (S3.). 11. Breitenau (i. St. Erhard), Gschnaidt, Kallwang (T. n. S3.), Nestel bach, Tnrnau (Kr. — T. n. S3.). 12. Gamlitz (a. S3.), Garrach(a. S3,), Guas (a. S3.), Gröbming, St. Hemma (Bez. Boitsberg S3.), Ltezen (a. S3.), Niedeiwölz (a. S3.), Tüchern (a. 58.). 13. Aflenz (S3)., Feldbach (S3.), Franstauden it. Marburg (S3.), Kappel (a. S3.), Luttenberg (S3.), Trieben (S3.). 15. Arnfels (Kl.-V.), Burgan (a. S3.), St. Gallen (a. S3. — 2 Tg.), Hciligengeist in Lotsche (a. S3.), Heiligcnkrenz b. Sauerbrunn (a. Kr. S3 ), St. Ilgen am Tiiriak (a. 58.), Kleinsöding (Kr.), Kranichsseld (a. S3.), St. Leonhard (Bez. Windischgratz — a. 58), Sankt Lorenzen a. d. Kärntnerbahu (a. 58.), Lotsch (a. S3.), Montpreis (S3.), Petrowitsch (a. S3.), Preding (a. S3.), Weiz (a. 58 ) 10. St. Philipp (a. S3.), Spielfeld (a S3.), Wildalpen (S3.). 17. Sankt Hemma (Bez. St. Marein —^a. V.), Marburg. 18. Dreikönig (a. 58.), Hochenegg^fa. B.), Hörberg (a. S'" .......................................... **" ' 19. berg (33.), „ . .. St. Marein a. S3.), Wisell (a. S3.). 26. St. Anna (Bez. Obdach S3.), Donnersbachau (a. S3.), St. Georgen a. d. Stieftng (a. SB.), Hans (a. S3.), Rcifnigg (a. S3.). 28. Anger (S3.), Fürstenfeld (a. S3.), Gaishorn, St. Georgen a. d. Südbahn b. Cilli (a. S3.), Gleinstcitten (a. S3.), _ Gleisdorf (a. 58.), Windisch-Hartmannsdorf (a. S3.), Hohenmauthen (a. S3.), Judenburg, Kopreinitz (a. S3.), .), Pratzverg (a. 'is.), &rtfail (a. «.), «cma; (2 Lg. «rrctzwettiseft — a. «.), «locm t«.t. Abstall (a. S3.), Pcggau (a. S3.), Pischelsdorf (a. 58.), Schöder. 21. Cilli (a. P S3.), Gleichen-(a. S3.), Judenburg (a. 58.), Lichtenwald (a. S3.), St. Peter b. Königsberg (a. S3 ). 22. (Sbluig Trennenberg (a. 58.). 24. Wald (S3.). Wöllan (a. 58.). 25. Leibnitz (S3.), Lemberg (Bez. Soračič (a. SS.), St. Lorenze» i. Mürztale (a. SS.), Mauritzen b. Frohnleiten (a. SS.), Mureck (a. SS.), Lberburg (a. SS.), St. Peter a. Kammersberg (a. SS.), St. Stephan i. Rosentale (a. SS.), St Thomas (a. 95.), Voitsberg (a. P. SS.), Wind.-Feistritz (a. SS.). 31. Maria-Neustift (a. SS.). November; 1. Allerheiligen, Palfau. Ä. Breitenfeld, Eggersdors (a. SS.), Deutsch-Lands-bcrg (a. SS.), Lesiöno (a. SS.), St. Oswald (Bez. Ober-Zeiring a. SS), ©traben (a. SS.), St. Veit a. SSogau (a. V ), SLeitenstein (a. SS.). 3. Friedau (a. SS.), Hartberg (a. Lebing — a. 95.), St. Maria a. Lebing (SS. in Lebing), Pischätz (o. SS.), Wernjce (a. SS.). 4. Stein a. d. Enns (SS). 6. Feldbach (a. SS.), Heiligenkieuz (S3e*. Luttenberg), St. Johann im Saggathale (a. SS.), Kindberg (o. SS.), Knittelfeld, St. Leonhard in SB.=95. (a. S3.), Ligist (a. SS.), St. Magdalena (in Lemberg a. SS.), Murau (a. SS.), Neulirchen (Bez. Cilli a. SS.), Pobresch (St. Veit — a. SS.), Raun (a. 35.), Riez (a. SS.), Stainach (a. P. SB.). Wolfsberg (a. SS.), Wundschuh (Kr.). 6. Hölldorf (Bahnstation Pöltschach (SS.). 7. Ponigl (a. SS.). 8. St. Groß-Florian (V ), Klöch (Kr.), St. Peter a. Ottersbach (a. SS.). 9. Zellnitz (a. SS.). 10. Klein (Kl. SS.), Luttenberg (SS.), St. Martin b. Wurmberg (a. S3.). 11. St. Anna a. Aigen, Birkseld, Bruck a. b. Mur (P.), Feistritz (a. SS.), Friedau (a. SS.), Gleisdors (a. SS.), St. Hermagoras (a. SS.), Landl, Leibnitz (Kr.), Mahrenberg (a. SS.), Sr. Martin (Bez. Deutsch-Landsberg), St. Martin a. d. Pack (Kr.), St. Martin b. Wmdischgratz (a. 35.), Oberwölz (a. 35.), Oplotnitz (a. SS.), Pack b. Edelschrott (95. u. Kr.), Riegersburg, Rotten-nmnn (a. 95.), Stromle (a. SS.), Stadl b. Murau (a. SS.), Stallhofen (a. SS.), Tüffer (a. SS.), Unter-Kvrsch (a. 95.), Waltersdorf (a. SS.). 13. Polstrau (a. SS.). 14. Slltenmarkt (a. B.). 15. Arnfels (SU. 95.), Franz (a. 95.), Friedberg (Kr.), Fürsteirfeld (95.), Gamlitz, Hollencgg (a. SS.), Pöllau (Kr. SS.), Pöltschach P j. 39. St. Johann i. Pongan, Mittersill (V.), Swaßwalchen (S3.), Uttendorf (Mauerkirchen). Oktober: 1. Kuchl. 3. Zell am See (Ho. S3.). 5. Taxenbach (S3.). 6. Filzmoes b. Rad-stadt (Ho. u. Kl. S3.), Neu markt bei Salzburg (Ho. S3.). 7. St Johann i. Pongau (S3. — 2 Tg.). 8. St. Johann i. Pongau. 10. Abteuau. 11. Salzburg (Ho. S3.). 13. Unken (V). 13. Thalgau (S3 ). 14. Saalfelden (S3.). 15. Saalfelden. 17. Wersen (P. — T. n. Ho. S3.). 18. St. Micbael. 19. Adnet. Radstadt. 31. Ebenau (n. S3.). 36. Großarl, Mattsee (Ho. S3.), Mühlbach (a. S3. , Thalgau (S3.). 37. Waarain (a. Ho. u. Kl.-B. — 2 Tg.). 38. Mittersill (a. S3.), Oberndorf (2 Tg.). 39. Oberndorf (S3.). 30. Goldegg (Ho. S3.). November: 1. Straßwalcheu 4. Golliug (a. S3.). 7. Wersen (2 Tg ). 9. Werfen (Ho. S3.). 11. St. Michael, Thalgau. 16, Eugendorf b. Salzburg (Ho. S3.), St. Martin b. Radstadl. 17. Nenmarkt b. Salzburg (Ho. S3.). 18. Salzburg (Ho. S3.). 31. Oberndorf. 33. St. Veil. 30. Salzburg (Ho. S3.), Tamsweg (8 Tg.), Taxenbach. Dezember: 3. Brnmberg (S3.). 6. Dienten, Saalbach (S3.), Uttendorf (Mauerkirchen). 31. Salzburg (Ho. S3.). Woche,»Märkte in Salzvnrg. Jeden Montag: Tamsweg (S3, jeden Montag von Michaeli bis Johann der Täufer). Jeden Dienstag: Sälzburg (Nutzvieh, wenn Feiertag T. v.). Jeden Freitag: Salzburg (Schlachtvieh, wenn Feiertag T. v.). Jeden Samstag: St. Johann int Pongau (S3, jeden dritten Samstag im Monat, wenn Feiertag T. v.), Zell am See (jeden ersten Samstag der Monate November bis April Zuchtviehmarkt). Tirol. Jänner: 3. Silliau. 3. Bruneck, St. Ulrich. 4. Glurns. 6. St. Johann (S3.). 7. Bill. 8. Amras-Pradl, Feldthurns. 13. Bozen, Kollmann. 15. Natnrns, Schlandrrs. 16. Abfaltersbach. 17. Gries (Steinach), Schöuna. 19. Kiens. 30. Mühlau, Neumarkt. 31. Kitzbühel, Bahrn. 34. St. Pauls. 35, Lans, Schwaz, Untcrin». 37. Ilngedaier, Kastelruth, Kurtatscb. 30. Obermais. Februar: 1« Lienz, St. Lorenzen, Bill. 3. Brixen (Brixen), Götzens, Gries (Bozen), Jmlt, St. Johann (S3.), Sillian, Stcrzing. 5. Mühlbach, Watteus, Willen. 8. Koltern. 11. Voran. 13. Klobenstein. 14. Schönberg, Tramin. 15. Abtei. 16. Mals, 18. Abfaltersbach, Kitzbühel. 31. Bruneck, Schluderns. 34. Amras-Pradl, Barwies, Hopfgarten, Klausen, Kolsaß, Meran, St,aß, Sterzing, Vamp. 35. Auer. 37. Weer. 39. Amras. XI v Marz: 2. Elbigenalp, St. Johan» (B-). 4. Neumarkt, Sarnthal, Völs. 5. St. Michael. 7. St. Johann, Meran. 8. Bozen, Hölting, Lojen. 9. Kitzbühel, Trient, Zams. 14. Kufstein. 15. Brixlegg, St. Ottilia. 16. St. Gertrud, Hall, Mals, Milland, Ried. Schwaz. 17. Goldrain, Innsbruck, Kitzbühel, Silz. 19. Jenesien, Salurn, Trient. 20. Burgfrieden, Reutte, Steinach, Töfens. 21. Tisens. 23. Axams, Bozen, Telss. 25. Tartsch. 26. Brixen (Brixen), Schlanders. 27. Enneberg. 30. Angedaier, Bozen, Sillion. 31. Bruneck. »April: 1. Jnzing. 3. Margreid. 6. St. Johann (SS.), Stams, Thanr. 8. St. Lorenzen (2 Tg ). 11. Feldthurns. 12. Welsberg. 13. St. Johann (SS ). 14. Leifers. 15. Lienz. 18. Lienz. 20. Fieberbrunn, Mals. 21. Amras-Pradl, Jenbach, Imst, Kitzbühel, Naturns Pfunds, Riffian, Silian, Bill, Wörgl. 22. Vahrn. 23. Deutfchnofen, Zwischenwasser. 24. Kastel-ruth, Kematen, Sand, Slerzing, Telss, Terlan, Wattens, Windisch-Matrei, Zams. 25. Auer. Mals, Rattenberg. 29. Brixen (Brixen), Zell. 30. Brixen (Hopsgarten). Kirchdorf. Mai: 1. Bozen, Hopfgarten, Laos, Lienz, Matrci, Prutz, Schwaz, Silz. 2. Branzoll. 3. Klausen, Sillian, Söll, Trient. 4. Bozen, Ebbs, Elbigenalp, Girlan, Kirchberg, Mühlan, Roi-holz, Toblach, Zierl. 5. Meer. 6. Oberndorf, St. Johann (SS.). 7. St. Martin (Passeir). 8. Innsbruck, Partschins. 10. Gries (Bozen). 11. Brnnneck, Hall, Kitzbühel, Zwischenwasser. 16. Fügen. SEelid)liefen. 17. Wolkenstein. 18. Brixen (Brixen), Sarnthal, Willen. 20. Tramin. 21. Sexten 22. Jnnichen, Innsbruck. 25. Rals, Sand, Windisch-Matrei. 28. Pedroa. 30. Kurtaisch, Schludernd. Juni: 1. Gos'ensaß, Imst, Kundl, Meran. 2. St. Christiana, Niederlana. 3. Steinach. 5. St. Leonhard. 6. Bozen, St. Martin (Enneberg). 8. Villnöß. 9. Angedaier, Meran, Sillian. 10. Mühlbach. 11. Latsch. 12. Riedervintl, Sterzing. 13. Hopfgarten, Marling, Rändere-. 14. Brixen (Brixen — 2 Tg.), Graun, Kufstein (SS. u. Kr. — 2 Tg.). 15. Barwies, Koltern, Klausen, Möllen, Reith, Tartsch, Bolders, Waidring, Zell. 18.Bozen. 23.Salurn, Toblach, Zwischenwasser. 24. Bergmoos, Lienz, Reutte, Trient. 25. Bruneck. 26. Klausen, Trient. 27. Mitterlana. 29. St. Pauls. Juli: 2. Trient. 4. Sillian, Tramin b. St. Ulrich 7. Neumarkt. 11. Prutz. 12. Albeins, Welsberg. 20. Untermais, Untermoi. 22. Bruneck, 25. Hopfgarten, Innsbruck, Lienz. 26. Brixen (Brixen), Windisch-Matrei. 27. St. Ulrich August: 4, Kitzbühel, Niederdorf. 9. Bruneck (9 Tg.). 10. Trient, Witten. 16. Mals. 17. Spital (St. Johann P. SS.). 18. Latsch. 20. Schönna. 24. Mühlau, Niederrasen, Sterzing, Trient. 26. Bozen, Wolkenstein. 29. Lienz. 31. Albeins. September: 3. Latsch. 4. Steinach. 5. Bauernlirchen, Lienz, Reschen, Tartsch. 7. Imst, Sarntal. 8. Tux. 9. Bozen, Nassereith. 10. Reutte (2 Tg.), SSulpwes. 11. Km tatsch, Zell. 12. Bruneck, Montan, Sterzing, Völs. 14. Kastellbell, Klausen, Sellrain. 16. Laos, Schlanders. 17. Jschgl, St. Walburg. 18. Algund. 19. Corvara, Tux. 20. Jnzing, Oberlana, Stimmt 21. Holzgau, Kusstein (SS. u. Kr.), Montan, Telss, Trient, St. Ulrich, St. Vigil, Vils, Wattens, Windisch-Matrei. 22. Kuplwies. 23. Bozen, Glurns, Sexten. 24. Längenfeld, Toblach, Zierl. 26. Gossensaß, Nauders, Prissian, Strengen, Weißenbach. 27. Lech, Ried. 28. Imst (3 Tg.), St. Johann (a.SS.), Lermoes, St. Martin (Enneberg), Mühlbach, Sand, Tramin.29. Ebbs, Hovfgarten, St. Leonhard,Lienz. St. Michael, Neustist, Trient, Weerberg. 30. Brixen (Brixen), Meran, Pill, Zell Oktober: 1. Schlanders. 3. Schluderns. 4. Abtei, Steeg. 5. Angedaier, Burgfrieden, Going, Kartitsch, Kolsaß, Latsck, Tannheim, Volldepp. 6. Reit. 7. Gries (Bozen), Hötting, Kitzbühel, Kundl. 8. Auer, Innsbruck (2 Tg.), Niedervintl. 9. Brixen (Brixen), Graun, Matrei. 10. Pfunds, Wenas. 11. Sarntal. 12. Axams, Faggen (2 Tg.), Koltern, Küssen, Schwaz, St. Ulrich. 13. Reutte. 14. Brixlegg, St. Jodok, Tannheim. 15. Stasflach 16. Jnnichen, Mals, Sterzing, Welschnosen, Wilten. 17. Bichlbach, Hopfgarten, St. Pankratz. 18. Gargazon. 19. Branžo)!, Fieberbrunn, Fugen, Kirchberg, Naturns, Nauders, Silz, Söll, Volkers, Vomp, Zams. 20. Hopfgarten. 21. Windisch-Matrei, Wörgl. 24. Absaltersbach, Slurach, Laos. 26. Kematen, Kirchdor», Mailing, Oetz, Prutz. 27. Stegen (2 Tg.). 28. Aldrans, Klausen, Mieders, Neumarkt, Pettnau, Sarnthal. 30. Innsbruck. November: 1. Kolsaß. 2. Glurns, Hall, Ried. 3. Bozen, Sillian. 5. Imst, Lienz. 6. Oberndorf (SS.). 7. Latsch, St. Leonhard, Tösens. 8. Leiters! 9. St. Martin (Enneberg). Oberlana. 10. St. Martin (Bruneck). 11. Brixen (Brixen 2 Tg.), Brixen (Hopfgarten), Girlan, Jenbach (a. Fl.), Lech, Mals, St. Martin (Täufers), Meran, Stams. 13. Innsbruck. 15. Jnnichen 16. Angedaier, Niederdorf, Niederndorf, 17. St. Martin (Passaier). 18. Bruneck, Trient. 19. Jnnichen. 20. Sterzing. 22. Schludetns. 23. Götzens, Kastelruth. 25. Amras-Pradl, Aut-as, Barwis, Klausen, Lermoos, Mühlen, Rattenberg, Testes, Tramin, Wattens, Welsberg. 26. Meran (2 T.), Mühlbach, Trient. 29. Auer, Lienz. 30. Bozen, Kitzbühel, Matrei, Salurn, Straß. Dezember: 1. Bozen, Matrei. 4. Fieberbrunn. 5. Bruneck. 6. Imst, Koltern, Waidring, Westendorf, Windisch-Matrei. 7. St. Johann (SS.). 8. Naturns. 9. Brixen (Brixen). 13. Trient. 14. St. Christiana. 15. Kitzbühel, Sand. 16. Mals, Prutz 17. Glurns, Nattenberg. 18. Innsbruck. 20. Bozen, Sterzing. 21. Brixen (Brixen — Fl.), Fügen, Hopfgarten, Lans, Lienz, Meran, Tannheim. 27. Lojen. 28. Kastelruth, Kiens, Telss, Volders. 30. Klobenstein. Wochenmärkte in Tirol. Jeden Montag: Trient (nach dem dritten Sonntag jeden Monats). Jeden Donnerstag: Rattenberg. Vorarlberg. Jänner: 30. Garschurn. 31. St. Gallenkirch. Februar: 5. Ränkweil. 10. Leuterach. 11. Dornbirn. 17. Bludenz (SS.). 19. Ränkweil Mär,: 3. Alberschwende (a. SS.). 7. Be,au. 9. Lauterach. 10. Dornbirn. 11. Götzis, Rankweil. 16. Biuoenz (B.). 17. Doren. 30. Lauterach. 35. Rankweil. 36. Schrnns. April: 1. Rankweil. 3. Alberschwende (a. SS.), Schruns. 11. Krumbach. 13. Hohenems. 15. Rankweil. 30. Bludenz (SS.). 31. Dornbirn. 33. Lingenau. 37. Götzis. 30. Au. Mai: 1. Bludenz. 4. Alberschwende (a. SS.). 6. Rankweil. 8. Bezau, Lauterach. 18. Dornbirn. 13. Hohenems, Sinflcimu. 30. Ränkweil. Juni: 3. Rankweil. 9. Dornbirn. 17. Rankweil. 33. Feldkirch. August: 8. Schwarzenberg. September: 9. Ränkweil. 13. Mittelberg. 15. Au 17. Schwarzenberg. 19. Dalaas, Lech. 31. Schruns 33. Dornbirn, Riezlern. 33. Rankweil. 38. Feldkirch, Hohenems. Oktober: 3. Bludenz (a. SS ). 3. Schoppernan. 6. Dornbirn, Riefensberg. 7. Götzis. 10. Krumbach. 13, Alberschwende (S3:). 14. Rankweil, Riczern. 16. Bludenz (a. V ). 17. Bregenz. 19. Götzis. 30. Dornbirn, St. Galleukirch (a. SS.). 31. Bezau, Hohenems. 38. Ränkweil. 30. Bludenz (SS.). 31. Dalaas. November: 3. Götzis. 11. Schruns. 13. Bludenz (a. SS.). 16. Götzis. 17.'Dornbirn, Reuthe. 18. Ränkweil. 35. Au. 37. Bludenz (a. SS.). Dezember: 3. Rankweil. 5. Bregenz. 6. Dornbirn. 11. Bludenz (a. SS.). 14. Feldkirch 17. Schruns. 34. Bludenz. Wocheinnärkte in Vorarlberg. Jeden Montag: Lingenau (vom 2. Montan nach Matthäus jeden Montag bis Katharina). Triest. Jänner: 5. Servolo. 19. Opöina. 30. Basovizza. Februar: 5. Servolo. 19. Opöina. März: 5. Servolo. 19. Opöina. 30. Basovizza. April: 5. Servolo. 19. Opöina. Mai: 3. Santa Croce. 5. Servolo. 15. Santa Croce. 19. Opöina. 30. Basovizza. Juni: 5. Servolo. 19. Opöina. 33. Santa Croce. Juli: 5. Servolo 19. Opöina. 30. Basovizza. August: 5. Servolo. 19. und 34. Ovöina. September: 5. Servolo. 14. Santa Croce. 19. Opöina. 30. Basovizza. Oktober: 5. Servolo. 19. Opöina. November: 5. Servolo. 19. Opöina. 30. Basovizza. Dezember: 5. Servolo. 19. Opöina. Görz und Gradiška. Jänner: 7. S. Daniele. 13. Sessana. 30. Gradiška. 30. S. Daniele. Februar: 3. Aquileja (SS.) 13. Sessana. 14. St. Lucia (Tolmein). 39. Canale März: 13. Sessana. 15.Reife»berg. 16. Görz. 30. Moufalcone(rTg.).37. Aquileja(3 Tg.). April: 5. Nabresina. 6. Gradiška (2 Tg.). 13, Sessana. 31. St. Lucia (Tolmein). 33. Tolmein 37. Gradišča (2 Tage). Mai: 3. Sessana. 13. Sessana. Juni: 9. St. Lucia (Tolmein). 13. Sessana. 14. Reifenberg. 15. Sessana. 31. Tolmein. 35. Cormons (3 Tg.). Juli: 4. Reisenberg. 13, Aquileja (3 Tg.), Sessana. 35. St. Lucia (Tolmein. — 2 Tg.). August: 13. Sessana. 16. Aquileja (SS.). 34. Görz. September: 1. Sutta di Come». 7. Cormons. 11. Sessana(G.). 13. Sessana. 17. Nabresina. 18. Sessana 30. Rcifenberg. 31. Tolmein. 34. Sessana (®.). 39. Monfaleone. Oktober 5. Görz (Michaelim.). 7, Sutla di Comeu. 13. Sessana. 37. Nabresina. November: 1. St. Lucia (Tolmein). 3. Görz (Audreasmarkt — 18 Tg.). 4. Sljello (3 Tg.). 9. Canal?. 13. Sessana. 14. Sessana. 31. St. Lucia (Tolmein). Dezember: 6. Monfaleone (2 Tg.). 13» Sessana. 13. St. Lucia (Tolmein). 30, Ajello (3 Tg.), Reifenberg. Wocheniimrkte in Görz und Gradiška. Jeden Montag: Ajello (G. Schw. Hühner; außerdem am dritten Montag eines jeden Monates Wochenmarkt) Jede» Mittwoch: Monfaleone (dritter Mittwoch eines jeden Monates. SS.). Jeden Donnerstag: Görz (zweiter und letzter Donnerstag eines jeden Monates). . Istrien. 3(inner: 17. Chersano di Fianona, Lussingrande. Rozzo. 19 Visignano. 20. Častna. Februar: 2. Bogliuno. 3. Dignano, Grisignana. 13. Gimino. 14. Cansanaro. 24. Častna. März: 9. Buje. 15. Albona. Buje. 25. Ceppich di Fianona. April: 12. Verteneglio. 23. Sta. Fosca bei Gimino. 24. Lovrana, Pirano (2 Tg.). Mai: 3. Bogliuno, Verteneglio. 10. Ceppich di Fianona, Lovrana. 16. Dolina. 22. Častna. 31. Rozzo. Juni: 8.St. Spirits (Pinguente).9. Fasana. 18. Cansanaro,Pola. 14. Albona,Buje. 15.Pin-guente 19. Capodistria. 24. Lussingrande, Sanvincenli 28.Portale. Pola.29.Albona, Lussingrande. Juli: 4. Dolina. 7.Lussingrande. 12.Portole. 15. Barbana. 17. Lnssingrande. 19.Bogliuno. 25. Cansanaro, Chersano di Fianona. 26. Abbazia, Lnssingrande, St. Spirits (Pinguente), Visignano. August: 3. Pisino, Umcigo. 5. Cherso (3 Tg.). 10. Veglia (3 Tg ). 15. Buje, Lnssingrande, Visinada. 16. Semich di Rozzo, Volosca. 24. Gimino. 28. Cittanova (3 Tg.). 29. Portale. September: 1. Pisino. 6. Lovrana, Rovigno. 7. Jsola (Hlz.). 8. Bnje, Ceppich di Fianona, Visinada. 13. Lovrana, Pinguente 15. Pirano (2 Tg.). 20. Albona, Buje, Lovrana. 21. Buje, Častna. 27. Fasana, Lovrana. 29. Marzana di Dignano. 30. Visinada. Oktober: 4.Castua. 5.Pisino. 7.Alvona. 11 .Rozzo. 12.Visignano.21.Capodistria,Portale. November: 3. Pisino. 11. Dolina, Gimino, Rovigno. 21. Bogliuno, Parenzo. Dezember: 1. Pisino. 6. Lnssingrande. 8. Bogliuno. 13. Castua, Dignano, Portale. 20. Albona, Buje. 31. Pola. _____ Dalmatien. Jänner: 18. Novaglia. 26. Savina. Februar: 3. Cattaro. 13. Ragnsa März: 19. Obrovazzo, Vallegrande. April: 27. Krtole. 28. Zlarin. Mai: 2, St. Pielro di Brazza. 4. Tran. 7. Spalato. 10. Kuna, Lesina. 16. Almiffa. 20. Krtole (2 Tg.). 24. Nona (2 2g.). 26. Slretto. Juni: 3. Knin. 7. Stretto, Trau, Zaravecchia. 13. Castel Vitturi, Dernis, Novaglia, Teodo, Trau. 18. Trau. 29. Macarsca, St. Pietro di Brazza, Sale, Trau. Juki: 2. Trau. 9. Cittavccchia. 16. Castel Cambio, Milna, Trau. 25. Arbe (3 Tg.), Sebenico (3 Tg ). 26. Curzola (S. Teodoromarkt), Promina, Savina, Teodo. August: 2. Almissa, Jmoski, Lesina, Trau, Zaostrog. 4. Castel Vitturi. 5. Castel Cambio, Fort Opus, Ragusavecchia. 8. Promina. 10. Macarsca. 13. Knin. 15. S. Giovanni (2 Tg.), Jmoski (2 Tg.), Kuna (2 Tg.), Lissa (2 Tg.), Pago, Ragusavecchia, (2 Tg.), Sale (2 Tg ). 16. Citta-vecchia, Lastna, Sinj (2 Tg.), Zlarm. 27. Dernis, Savina. 29. Castelvecchio di Trau. September: 8. Lastna, Obrovazzo, Pago, Zvojane. 20. Dernis. 29. Castel Cambio, Promina, Sinj. 30. Castelnuovo di Cattaro. Oktober: 4. Castelkecchio di Tran, Verlicca. 8. Dernis, Zara (S. Simeonemarkt). 13. Knin. 16. Milna. 26. Dernis. November: 11. Promina, Stretto. 14. Trau. 21. Dernis, Macarsca. Vorzüglichste Messen und Märkte des Auslandes. An nab erg (Sachsen), Jahrm.: l. am ersten Mont, nach Lätare (29. März); 2. am ersten Mont, nach Anna (26. Juli). Viehm.: 1. Mont, nach Indica (8. Apr.); 2. Mittw. nach Kreuzerhöh. (14. Sept.). — Augsburg, t. Sonnt, nach Ostern (19. Apr.); 2. an Ulrich (4. Juli); 3. an Michaeli (29. Sept.). Berlin, 1. an Lätare (29. März); 2. an Philipp und Jakob (I. Mai); 3. 8 Tage nach Fronleichnam (18. Juni); 4. an Laurentius (10. Aug.); 8. an Allerheil. (1. Nov.), Wollm. 20. bis 24. Juni. Chemnitz (Sachsen), 1. am Anfänge der Woche, in welche Jakob (28. Juli) fällt; 2. am erste» Sonnt, nach Allerheil. (1. Nov.). Jeder der Märkte dauert von Sonnt, mittags bis Mittw. abends. Dresden, 1. Montag nach Lätare (29. März); 2. Johann Baptist (24. Juni). Wollmarkt im Juni, Montag, Dienstag, Mittwoch in der Woche nach dem Breslauer und vor dem BerlinerWollmarkn Frankfurt a.M.,l.Ostcrdienst.(21.Apr.);2.Mar.Geb.(8.Sept. — dauert3Wochen u.4Zahlt.). Glatz, 1. am 11., 12., 13. März Krammarkt, Biehmarkt den 13. März; 2. am 21., 22., 23. October Krammarkt, Viehmarkt den 23. October. Hirschberg (Preuß.-Schlesien), Viehmarkt: 6. März. Jahrmärkte: 19. und 20. Mai. 18. und" 19. August, 18. und 19. November. An jedem zweiten Tage außerdem noch Viehmarkt, Königstein (Sachsen), 1. am Donnerstag nach oder mit Jakob (28. Juli); 2. Montag nach dem ersten Adventsonntag (29. November). Leipzig (3 berühmte Messen), 1. zu Neujahr (1. Jänner); 2. an Jubilate (10. Mai); 3. Sonntag nach Michaeli (29. September. Fällt Michaeli auf Sonntag, so ist die Messe 8 Tage daraus). Jeve dauert 14 Tage. In der letzt. Woche 4 Zahltage. Wollm. letzt. Dienstag im Mai ü. durch 8 folg. Tage. Nürnberg, 1. an 3 König (6. Jänner); 2. Mittwoch nach Ostern (19. April); 3, nach Aegidi (1. September). Wollmarkt ersten Montag int Juli (6. Juli), dauert 8 Tage. m m m m\m m Kanzler^ifanellsihreihmasthine. Das Phänomen, an Schnelligkeit und 20 Durchschlage auf einmal schreibend. i. Preis. i. Preis. DIB SIEGERIN beim grössten Wettschreiben Österreichs. I. IPre-is unter- 30 Konkurrenten. General-Vertretung für Österreich KÄMMERER L FILZAMER ----- 'Weiert, X., Erlachga ssq 149. ----- Unerreicht an Schnelligkeit. Unerreicht an Durchschlagskraft. m m m m m m C Z\). (Beyer (Baler, Photograph, (Barburg Obere ßerrengaße 39, Gchillerstraße. Gelegenheitskäufe in photographischen Apparaten. Rauf und Umtausch. Großes Lager aller Utensilien. Übernahme aller photographischer Ausarbeitungen wie: entwickeln, vergrößern, kopieren usw. Photographien auf Porzellan für Grabmäler und Vergrößerungen nach jedem Gilde. Malerei in Öl und Paste». $! Srnini und Witilär-:: Kteidermacher :: Warburg a/D. Pfar^hofgaff^ 1 gegenLVcr der Gemeknde-Kparkassa Lager in- u. auständ. 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