Nl.114. Samstag, 21. Mai 1898. Jahrgang 117. Macher Zeitung. "Mrlll,? ,"sp«is: Mit P ostverse ndu ng: ganzjährig fl. 15, Halbjahr!,, fl. 7'50. Im llomploii: "^"e Ii'll^'. "?,lbjHhrig fl. 5 50. Für die Zustelluitg i»s Hau« nanzjährig fl. 1. — IusertionSgebUr: Fttr ^^^^l^laie t»s zu 4 Zeilen 2ü tr., grühere per Zeile » lr,; bei öfteren Wiedevholungen per Zeile 3 tr. Die «Laib, Ztss,» ersckeint täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. Nle Ndmlnlftratto» befindet sich Congr?s»plah Är. 2, die Nedaction Anrniherzigergasse Nr, 15. Sprechstunden der Nedartlon von « bl» li Uhr vormittags. Unslllülierle Briefe werben nicht angenommen, Manuscript? nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. AlleM^ k' und k. Apostolische Majestät haben mit Uehein?er Entschließung vom 16. Mai d. I. dem ^wl 3 ^.^^^ und Oberlandesgerichtspräsidenten in ^tmei, m'?"^ Schmid anlässlich der von ihm erden R tl ?'^""a. in den bleibenden Rnhestand taxfrei "erstand allergnädigst zu verleihen geruht. ^lllerb^ ^ ""b k. Apostolische Majestät haben mit geheim?'^ Entschließung vom 16. Mai d. I. den Grasen «j s -^ "'^ Minister a. D. Johann Nepoinuk in Gral „ 6^ ach zum Oberlandesgerichtspräsidenten « auergnädigst zu ernennen geruht. __________ Ruber m. p. Ällech^ ^ und k. Apostolische Majestät haben mit ^ndesÄ" Entschließung vom 16. Mai d. I. dem Dr. Friedrich Perko in allcran^I «.?lfrei das Ritterkreuz des Leopold-Ordens Obigst zu verleihen geruht. Majestät haben mit ^«UrH? ^'Wießung """ ^- ^ai d. I. dem ^'lcius 5 Staatsbaudienstes in Dalmatien Bartho-^ldenz ^nnno das Ritterkreuz des Franz-Josef-"eneas N -, -^ Ingenieur dieses Staatsbaudienstes ^"Ne llll^ . ^ das goldene Verdiensttrcuz mit der ""gnädigst zu verleihen geruht. !?"^/' ""d k. Apostolische Majestät haben mit .'"präU", Entschließung vom 14. Mai d. I. dem - w«lia_ ^ Obcrlandesgerichtes in Wien Anton lZUiiq i,, . "Uässlich der von ihm erbetenen Ver-^haratte" - " bleibenden Ruhestand den Titel und leihen /^ Senatspräsidenten allergnädigst zu ^"uht. __________ Ruber m. p. ^krhüM '-und k. Apostolische Majestät haben mit vom 13. Mai d. I. die ^ Ccctinng ?^nn Matuschka und Josef Schöuig ^ 'M w "hcn des obersten Rechnungshofes für l b" un^^"^^ vertretenen Königreiche und elgnäd? ^^"^ ^" Letztgenannten oxtrs. »t^tum. UN zu ernennen geruht. ^tth2/„""d k. Apostolische Majestät haben mit ^ttichH r Entschließung vom 14. Mai d. I. dem !^ aHN'" I°sef Szczetynski in Przemys-den l,l, s, ^ "er von ihm angesuchten Versetzung ^gnädi is^^" Ruhestand das goldene Verdienstkreuz ^u^UN zu verleiben geruht. Der Handelsminister hat die Ministerial - Vice-secretäre Friedrich Diehl und Adalbert Ritter von Stibral zu Ministerialsecretären und die Ministerial concipisten Dr. Josef Hnatet und Dr. Paul K u b i n zu Ministerial - Vicesecretären im Handelsministeriuni ernannt. Den 18. Mai 1898 wurde in der l. f. Hof- und Staats' druckerei das XII., XV. und XVI. Stttct der rumänischen, das XVIII. und XIX. Stück der böhmischen und das XXlII. Stlict der rumänischen Ausgabe des Neichsgesetzblattes ausgegeben und versendet. Gestern wurde das XI. Stück des Uaudesgesetzblattes fiir strain ausgegeben uud versendet. Dasselbe enthält nnter Nr. 21 dle kundlnachuug der k. l. Landesregierung für Krain vom 13. Mai 1«W, Z. 2233/?r. Nr. 22 das Gesch vom 1, Mai 1898, wirksam für das Herzog, thum Kram, womit das ttlesch vom 17. August 1«95, L. G. Vl. Nr. 27, betreffend die Wasserversorgung der Gemeinde Ambrus und der Ortschaften Viseiz ulld giatje in der Gemeinde Seisenberg. Von der Redaction des Aandesgesehblattes flir Kram. kaibach am 21. Mai 1898. Nichtamtlicher Theil. Delegationen. Budapest, 19. Mai. Oesterreichische Delegation des Reichsraths. Budgetausschuss. Der Budgetausschuss hielt heute unter Vorsitz seines Obmannes Freiherrn v. Chlumecky in Anwesenheit des Ministers des Aeußern, Grafen Golu-chowski, des Reichs-Finanzministers von Kallay, des Reichs-Kriegsministers v. Krieghammer und des Marinecommandanten von Spaun eine Sitzung ab. Berichterstatter Dumba legt den Bericht über den Voranschlag des Ministeriums des Aeußern vor, welcher unverändert genehmigt wird. Der Bericht führt aus: Die politische Situation der österreichisch-ungarischen Monarchie hat in dem kurzen Zeiträume, welcher seit der letzten Session der Delegationen verflossen ist, keine Veränderung erfahren. Unerschütterlich festhaltend am bestehenden Bündnis mit dem deutschen Reiche und Italien, in welchem die Delegation eine eminente Friedensbürgschaft erblickt, hat die österreichisch-ungarische Monarchie wie die Delegationen Allerhöchste Worte vernommen, die zugleich die allerbesten Beziehungen zu den Mächten und insbesondere zu unseren Nachbarstaaten bekunden. Es gilt dies in erster Reihe von Russland, mit welchem das im vorigen Jahre herbeigeführte Verständnis bezüglich der Grundprincipien unserer Orientpolitik keine Alteration erfahren hat, obwohl bei der Frage des künftigen Gouverneurs von Kreta sich Meinungsverschiedenheiten ergeben haben. Dein Fortbestande dieses vertrauenswerten Verhältnisses haben wir gewiss nicht zum geringsten Theile die Aufrechthaltung der Ruhe und Ordnung auf der Balkan-Halbinsel zu verdanken. Der Ausbruch der Feindseligkeiten zwischen Spanien und den Vereinigten Staaten, welche hintanzuhalten Seine Heiligkeit der Papst und die Großmächte sich vergebens bemühten, hat sowohl aus allgemeinen humanitären Gründen wie mit Rücksicht anf die warmen Sympathien, welche die unserem allgeliebten Herrscherhause entstammende Königin-Regentin in unserem Vatcrlande genießt, hier das lebhafteste Bedauern hervorgerufen. Dessenungeachtet bedarf es wohl kaum einer besonderen Versicherung, dass Oesterreich-Ungarn in diesem Kriege die strengste Neutralität einhalten wird. Die Vorgänge, welche sich in letzter Zeit im fernen Osten und Westen abspielen und die Bemühungen der großen Industriestaaten, durch eine weitausrei-chende Colonialpolitik den heimischen Producten neue Absatzgebiete zu sichern, müssen begreiflicherweise in unseren Handels- und gewerblichen Kreisen zu schmerzlichen Vergleichen Anlass geben. Um so lebhafteren Beifall finden deshalb jene Darlegungen des Ministers des Aeußeren, welche unter Verzichtleistung auf überseeische Colonialpläne ein volles Verständnis und warme Theilnahme für die Interesfen unserer industriellen und landwirtschaftlichen Production, das wärmste Bestreben erkennen ließen, im Rahmen des auswärtigen Ressorts den Interessen die thatkräftigste Unterstützung zutheil werden zu lassen. Was insbesondere auf dem Gebiete des Consular-wesens angebahnte, hierauf abzielende Maßregeln anbelangt, fo wird hierauf in dem speciellen Theile dieser Vorlagen näher darauf eingegangen werden. Der Audgetausschuss hat die Mittheilungen des Ministers des Aenhern mit lebhafter Befriedigung aufgenommen und hat seiner eingehenden, streng sachlich gehaltenen Erörterung der aufgeworfenen Frage desselben mit Stimmeneinhelligkeit mit seiner stets auf die Erhaltung des Friedens abzielenden Politik sowie für die energische und warme Förderung der Interessen unseres Handels sowie der gewerblichen und industriellen Thätigkeit das volle Vertrauen, seine Anerkennung und seinen Dank ausgesprochen. In dem Generalberichte bespricht der Berichterstatter in ausführlicher Weise die »Ausgestaltung des Consularwesens. Feuilleton. y Die indische Witwe. °" Pundlta «amabai Tarasva«. deutsch von Hendril Vender. 3'^g^un^^ .<""ch der Satl-Nitus durch die Re-. leidt d.n F"ls durch Volkswillen beseitigt ist, 'i Indien ^"«" ""ch genng des Elends durch », ^ Die Art 5 -"oMucstprovinzen ausgenommen. ^ sir w <5l ^l'"ehr der Mangel an Erziehung, 3 haben nn?'?" ^r eigenen, kleinen Interessen. 2"'U5 Sol,^""! s'" schone Kleider, Zierat und 31 "Iles "" " b"' Mann stirbt, wird ihnen 2"wird d'n'V'' Unter den Vrahmanen von V°le„. ssin- ^M" alle vierzehn Tage der Kopf 2?uch eli,, s ^ der niederen Kasten haben diesen !k r" gleicl, ,5 ""gciiommen, mn es den höheren kll"st ibres^ ^"' Ein Hinduweib aber hält den l°, Witwen >7"""? sür härter als den Tod. s3 ^ls"'. w°s^7s"^« "der fünfzehn Jahren, die 2^'uan mil >. )"b ste so grausam behandelt werden, kMwollene, grämten Gesichtern, mit vom Weinen ^N sie Nr>"'' si« in Winkel verkriechen, als Man gibt ihnen ein ^. ""Mal i..' «"^ braun oder roth. Sie dürfen Wunsche,, ." Stunden efsen, dürfen nie an '"" u'n^' "der ästigen Frmdcn theilnehmen. wauen halten es für ein böses Omen, wenn sie in der Frühe zuerst eine Witwe erblicken; der Mann schiebt die Reise, die er eben antritt, auf, wenn dies geschieht. Der Name «Rand», den man der Witwe gibt, bedeutet, dass sie von einem Tanzmädchen, einer Dirne, geboren ist. Sie wird wie eine Gefangene gehalten, aus Fnrcht, dass sie durch irgeud ein Verbrechen Schande über die Familie bringe. Den Kopf fchert man ihr, damit sie den Männern missfalle. Das einmalige Essen in 24 Stunden und gänzliches Fasten an Feiertagen ist eine Art Disciplin, ihre jugendlichen, natürlichen Begierden zu unterdrücken. Die eigenen Eltern, bei denen die Witwe lebt (wenn der Mann keine Verwandte, die sie ernähren können, hinterlässt), haben vielleicht Mitleid mit ihr, aber Gebrauch und Religion sind stärker als die elterliche Äebe. Nicht selten entflieht die zunge Witwe der Gefangenschaft, aber wohin sich wenden? Keine anständige Familie selbst der niederen Kaste, nimmt sie als Dienerin an. Sie ist unfähig, ihren Lebensunterhalt zu erwerben, sie besitzt nichts als das Gewand auf dem Leibe, kein Hoffnungsstrahl dringt in ihr ver-dumpftes Gemüth, der Hungertod starrt lhr entgegen; die einzige Rettuug ist Selbstmord oder die Schande; und taufende juuger Witwen werden dahinein getrieben. , . . «„. Hier ist das Gebet einer zungen Witwe, Schülerin einer englischen Zenana-Mission,* einer der wenigen Hindufrauen, die lesen und schreiben können: * He««,,,« heißen die Frauengemächer der indischen Häuser. «O Herr, höre mein Gebet! Kein Mensch wendet > seine Augen auf das Eleud, dem wir unterliegen, wenn wir auch sehnsüchtig nach allen Seiten um Hilfe stehen. Niemand kümmert sich um unser Schicksal; wir haben oben und unten Schutz gesucht — aber du, der einzige, wirst unsere Klage hören. Du kennst unsere Ohmnacht, unsere Unterdrückung, unsere Erniedrigung. O Herr, nimm dich unser an! Jahrhunderte lang hat Unwissenheit unseren Geist verdunkelt, wir sind Gefangene in einem vermodernden Hause, begraben im Staub der alten Gebräuche; wir haben nicht die Kraft, uns zu befreien. Gestoßen, geschlagen, sind wir gleich den trockenen Hülsen des Zuckerrohrs, dein der süße Saft entflohen. Allwissender Gott! erhöre uns, vergib unsere Sünden, befreie uns, dass anch wir deine Welt sehen. O Vater! wann sollen wir aus diesem Kerker erlöst werden? Dein Richterthron heißt Gerechtigkeit — aber uns erreicht sie nicht; nur Ungerechtigkeit beherrscht unser lebenslanges Elend. Wir beten zu dir, vergib, weun wir gesündigt; wir sind ja zu unwissend, um die Sünde zu erkennen. O großer Gott! man stellt uns gleich mit Trunkenbolden, Wahnsinnigen und Thieren — wie diese nicht verantwortlich sind, sind auch wir es nicht. Verbrecher im Kerker sind glücklicher als wir, sie haben doch etwas von deiner Welt gesehen — wir aber sind im Kerker geboren — wir haben nicht einen Tag, selbst nicht in unseren Träumen, deine Welt gesehen — für uns ist sie nur ein Name.» Laibacher Zeiwng Nr. 114. 918 21. Mai !898. Der Bericht verweist auf die Wichtigkeit der Consulate für die Wirtschaftspolitik und stellt als anzustrebendes Ziel hin, dass unsere Handelsinteressen an allen maßgebenden und wichtigen Punkten durch Be-rufsconsuln gewahrt werden und dass nur dort, wo unser Handel keinen Buden gefunden hat und wo unsere Interessen secuudärer Natur sind, die Vertretung in die Hand von Honorarconsulu gelegt werde. Ferner bezeichnet der Referent die Errichtung von Consulate» in Manilla und Bagdad als wünschenswert, insbesondere für letztereu Ort als Stützpunkt, um neue Absatzgebiete zu gewinnen. Unsere Industrie und unser Handel, die einzig in Ostasien uud in der Levante tonangebend waren, werden von dort Schritt für Schritt zurückgedrängt und verlieren daselbst immer mehr an Boden, während Deutschland, England und Frankreich die größten Anstrengungen machen, um uns den Export nach dem Osten zu entreißen. Hier sei wirklich Gefahr im Verzug und muffen von allen Seiten die energischesten Anstrengungen gemacht werden, um diese Gefahr abzuwenden. Der Bericht führt weiter aus, dass die Modernisierung der orientalischen Akademie und die Einführung der commerziellen Principien in diese Bildungsstätte sicher ein hervorragendes Verdienst der Regierung sei, welchem die Delegation uneingeschränkt Billigung habe zutheil werden lassen. Auch sonst haben alle Bestrebungen zur Hebung und Pflege des Abfatzcs in fernen Ländern an dem Minister des Aeußern einen energischen Vorkämpfer gefunden; allein auch andere Factoren müssen mitwirken, um unserer Industrie und unserem Außenhandel zum Ziele zu verhelfen. Das Bestreben der gemeinsamen Regierung müsse auch durch eine kräftige, zielbewusste Industriepolitit der österreichischen Regierung ihre Ergänzung finden. Die Lage der Industrie, meint der Berichterstatter weiter, gibt zu erusteu Bedenken Anlass. Die zahlreichen Expertenquetcn, die in der letzten Zeit stattfanden, haben ein sehr ungünstiges Bild von der Lage gewerblicher und industrieller Thätigkeit gegeben. Wenn auch manche Schilderung hiebei vielleicht als etwas übertrieben bezeichnet werden könnte, so lasse sich doch nicht leugnen, dass so wichtige Factoren in dem Staatsorganismus, wie Industrie und Gewerbe es sind, nicht jene Förderung von Seite der Regierung und anderen Stellen finden, welche sie unbedingt bedürfen und nothwendig gebrauchen. Die Klagen uud Wünsche der Industrie sind allgemein bekannt und man kann diesen, von einzelnen Ueber-schreitungen abgesehen, die Billigung nicht versagen. Der Bericht bespricht den unzweckmäßigen, vexa-torischen Charakter der Unfallversicherungen, das schwerfällige Functionieren der Staatsmaschiuc bei Gewährung von Staatsmitteln und sonstigen Concessionen, das Unwirtschaftliche der Eisenbahntarife, den Mangel an Wasserstraße» und Schiffahrtswegen lc. Wenn man bedenkt, ill welch energischer und zielbewusster Weise die ungarische Regierung ihre nationale Industrie hebt, so darf die österreichische Delegation mit Rücksicht auf die Interesseu des Gesammtstaates nur deu dringenden Wunsch aussprechen, dass auch in Oesterreich ein gleicher Feuereifer platzgreifcn möge und die österreichische Regierung eine energische Förderung der österreichischen Industrie zu ihrer wichtigsten Aufgabe mache. Namentlich findet das intensive Wcscn, in welchem eine erleuchtete Volkswirtschaftspolitik die kräftige Entfaltung und alleiu den plastischen Ausdruck des modernen Wirtschaftslebens erblickt, in Oesterreich keine Förderung, fondcru eher noch Behinderung. Das Actienrecht ist veraltet, die Bildung von neuen Actiengesellschaften wird eher erschwert und auch in der Bevölkerung herrscht leider ein gänzlich unbegründetes Vorurtheil gegen die sich im Actienwesen ausdrückenden Vereinigungen. Und es kann nicht geuug betont werden, dass auch die Behörden diesem Vorurtheil nicht nur nicht entgegentreten, sondern auch nur ein sehr bescheidenes Maß von Wohlwollen den Bestrebungen auf industriellem Gebiete entgegengebracht wird. Unsere Industriellen haben sich in der letzten Zeit erfolgreich aufgerafft. Hierauf referierte Del. Graf Zedtwitz über den Voranschlag der Kriegsmarine. Der Marine-Commandant v. Spaun erklärte auf die Anfrage des Delegierten Grafen Stürgkh, die Erweiterung der Marine-Volks- und Knabenschule in Pola sei bereits im Zuge. Marinecommandant v. Spaun besprach sodann die Wasserversorgung Polas. Bezüglich des vom Delegierten Stürgkh der Besprechung unterzogenen Ausweises über die zollfreie Einfuhr von Schiffsmaterial bemerkte der Marinecommandant v. Spaun, dass in diesem Ausweise Artikel angegeben seieu, welche niemals von Seite der Kriegsmarine im Auslande bestellt worden sind. Auf Anfrage des Del. Dumba bemerkte Marinecommandant v. Spaun, dass die Blockade in Kreta nicht nur vou der österreichisch-ungarischen Marine, sondern auch von den Schiffen aller anderen Marineu nach zugetheilten Regionen gehandhabt worden ist. Im übrigen sei von der Escadre und den Schiffs-Commandanten der Vlockadedienst mit Ernst, Gewissenhaftigkeit und Confequenz durchgeführt worden. Bezüglich des Stationsschiffes »Taurus' in Con-stantinopcl erklärt der Marinecommandant v. Spaun, dass dieses Schiff zwar einem alten Typus angehöre, jedoch gegenwärtig seetüchtig sei. Ein anderes Stationsschiff, welches die Kriegsmarine zur Benützung des Statthalters von Dalmatien unterhalte, der Raddampfer «Andreas Hofer», befinde sich bereits in einem sehr abgenutzten Zustande. Und auch für diefen sei lein Ersatz zur Verfügung. Die Delegation nahm den Voranschlag der Kriegsmarine in allen seinen Theilen unverändert an. Zum Generalberichterstatter über sämmtliche Vorlagen wird Del. Dumlia bestellt. Politische Uederftcht. Laibach. 20. Mai. Ministerpräsident Graf Thun und Finanz-minister Dr. Kaizl sind am 17. d. M. von Seiuer Majestät dem Kaiser in Budapest in Audienz empfangen worden. Der Aufenthalt der beiden Minister in der ungarischen Hauptstadt soll, wie die «Neue Freie Presse» berichtet, nahezu ausschließlich den Ausgleichsfragen gegolten haben. Es habe sich hiebei in erster Linie um die Feststellung des weiteren moäus pi'0t;6c1onäl in der legislativen Ausgleichscampagne gehandelt. Wie es heißt, soll die österreichische Regierung den Vorsatz haben, die Durchführuug einer ersten Lesung der Ausgleichsvorlagen im Abgeordnetenhaus zu Beginn des Juni zu versuchen. Ministerpräsident Graf Thun und Finanzminister Dr. Kaizl s"d heute früh aus Budapest wieder iu Wien "ngcttosi >> Nach einer Vudapester Meldung der Mam hielt die ungarische Quoteudeputatio unter dem Vorsitze des Präsidenten v. Szell "' Sitzung ab, in der die Regierung durch den Mu"," Präsidenten Baron Bänffy und FmanzlMlM Lukacs vertreten war. Der Präsident legte " Nuntium der österreichischen Deputation vor u> stellte anknüpfend daran den Antrag, die unga"^, Quoteudcputation möge beschließe,,, dass ste, ovä die österreichische Quotendcputatiou weder den denten Baron Vänffy darüber, ob die ^G" ' die Absicht habe, noch im Laufe dieser Reichstags^ dem Hause Gesetzentwürfe über die Reform des ^^^ gesetzes, besonders über die Sicherung der Fs" ^<.^>t Reinheit der Wahlen sowie über die Gerichts^ der kön. Curie in Wahlangelegenheiten zu unteru ^, und zwar zu eiuer Zeit, dass diese Vorlagen "^^i den neuen allgemeinen Wahlen Gesetzeskraft cu« »^ können. Hierauf wurde die Sitzung gesch^>'^„.„lg: .luchste Sitzuug findet Freitag statt. Tagest' ^ Motivierung des Antrages Kossuth, betrc sen" ^ Nachtragscredit von 30 Millionen. ForM"'^ hie Specialdebatte über deu Gesetzentwurf, betres!"' Credit-Geuosseuschafteu. >, ia ac 6 Die Session des p re uß i sch eu Lan o " u ^ wurde am 18. d. M. durch Kaiser Wilhe l' .^ einer Thronrede geschlossen, welche die 9 > ^ Finanzlage des Landes constatiert, die "^ "ul-Gesetzentwürfe, die in der vergangenen ^eg ^ Periode beschlossen wurden, anführt und beto' n, ^ die Regierung fortgefetzt ihre AufmerksanMl ^ schwierigen Lage der Landwirtschaft widmete l ^ die Hebung derselben bedacht war. Der ^ ^ ^l'chcl> die abgelaufene Legislatur-Periode sei ein crsr ^., Der Kaiser dankte am Ende seiner zehnMM^ ,g gierungszeit der Landcsvertretuug für die ^ ,'<,lfal^ seiues landesväterlichcn Bestrebens, die Vollsw^ > ^ zu fördern, woraus er die Zuversicht schöpfe, ' hgs ihm unter Gottes gnädigem Beistaud gelingen lr" >>l Erreichte festzuhalten und den neuen immer 1^^^ Aufgaben zum Segen des theure» Vaterlandes ^ zu werden. -^ znaiel" Der Militäretat für das Königreich >"^ Er verkehrte feit Jahr uud Tag b."" ^ Vater und Tochter. Der alte Braun war eM» ^i zu ihm gekommen uud hatte angefragt, ^ sAeM' hiu uud wieder etwas für feine Tochter avzul^ hätte, sie arbeite sauber uud billig. Mi^ Seit der Zeit war Erich Hilgers ost ^^ gegangen. Die innige Theilnahme, die er ^ M ii" an für das liebliche Mädchen empfunden, halle < ^, Laufe der Zeit zu wärmereu Gefühlen veNta"'^ er sich cudlich klar darüber wurde, dass ste 9. -uud seiu Lebe» ohue sie wert- uud inhaltslos > ^? Erich zählte jetzt vierundzwanzig Jahre- ^ ^ ganz allein in der Welt. Sein Vater lm. ^.,i lange todt uud seiue Mutter war vor wenigen gestorben. ^ t„aps Er hatte gern studieren wolleu, "ver "" tt^ Pcusiou, welche die Mutter als Gunmaslaipr > hB Witwe bezog, hatte bei der äußersten E" a^jchi, der persönlichen Bedürfnisse uur gerade solve" u um die Kosten des Semiuars zu bcstreiten. (Fortsetzung folgt.) ^bacher Zeitung Nr. 114. 919 21. Mai 1898. M'H^ßt mit einer Gesammtsumme von 73,913.449 ^ A"? Baiern entfallen von der durch Reichs-Z' !^°n 1893 festgesetzten Friedens-Präsenzstärke des "Mn Heeres 54.24« Mann. Kuir' s ""^ ^ " ^ berichtet wird, haben alle beim lllsgli^ accreditierten Botschafter die Regierung an-^uy der raschen Wiederherstellung der öffentlichen Die an ' " 6 'ln ganzen Königreiche beglückwünscht. — bie A ff-/" ^^^" vorgenommenen Verhaftungen, ft^?"'">ung zahlreicher Vereine und die bewerk-lvirllil" beschlagnahmen verfolgen den Zweck, die ttlund ^^ ^^er ^""ne festzustellen, um zu Erl,^ ^ dieselben an den letzten revolutionären suchun n bctheiligt feien. Die diesbezüglichen Unter-E^f werden streng geheim und mit größtem Meters Office meldet aus Wafhington: Etant '^^ ^^ Beziehungen zwischen den Vereinigten stäM l^" Nordamerika und Großbritannien be-"stere, ^s"^ gestalten, sei das Verhältnis der in Nals ^ Frankreich nicht so, wie es die Behörden PerkHngton ""nschcn würden. Die Reciprocitäts-geae? ' ae" zwischen Washington und Paris seien ZMari^c^^^ge der Erhöhung des französischen probn / '^ mehrere wichtige amerikanische Import-pendi^'^°"^""ich Fleischwaren, so gut wie sus-Protpft Staatsdepartement habe dagegen formell Wemef "^oen. Die Haltung der französischen zurück« I< ^^^ auf ihre Sympathie für Spanien Verb2 1"' Anderseits nehmen die Reciprocitäts-^Nlllan! "'^"' Zwischen den Vereinigten Staaten und befri?? füglich der westindischen Inseln einen "nt d?w - Fortgang. Auch Canada dürfte bald llinap,^ ^"lgten Staaten in Gegenseitigkeitsverhand-^u ireten. gesellt ^^wyork lmrd gemeldet: Die Kabel-leine H l«". beobachten stricte die Befehle der Regierung, ^"lchzul tt ^" "ber die Bewegung der Regierung brutsck/^/^ Havanna gemeldet wird, ist der getrott^ Kreuzer «Oeier> am 19. d. M. hier ein-^schwa^ ^^ «Geier» das amerikanifche Blockade- Äaaae.s s posierte, wurden weder Geschütz- noch ^lcht ^^ ' ausgetauscht. Bei der Einfahrt in die begab si? ^ ^'" üblichen Salut ab. Kurz darauf Wener^^noes bis jetzt über den Gegenstand. Tagesuemgleiten. .^"z^ns^"" Gedächtnis weiland Erz. ages Sr. ^"dwig.) Aus Anlass des Todes- ^zherz^g «, ""d k. Hoheit des durchlauchtigsten Herrn ^ ^urchlauH^/ Ludwig legten Ihre l. u. k, Hoheiten w." « " d u'5 " ^^"" Erzherzoge Franz For. ."teinbern ^t" lowie Herzog Albrecht von "/eber. T)^ "no Geniahlin Kränze auf dem Sarge Ml und 5"^^ ^"bwig Victor, Herzog Ernst ""'enspende U" ^'" "°" Cumberland sandten duftige i^in.a) m"ä Heinrich von Preußen in d. Nz'^ ^""z Heinrich von Preußen nahm am .stalteten Ms, """" ^°m ellglischen Gesandten vcr- ?e eigene K, ,^"^ ^as Fest, zu welchem der Prinz w ^ Mnzend N^"' bur Verfügung gestellt hatte, "' erschi«. ^^ "' Pekiug anwesenden Europäer bl, ^ lKp/!' ^^ V"nz besuchte das Tsungli.Yamcn. ^l des <5 ' °ler. Plosio n) Ueber die Explosion der Dampfers «Kaiser Franz Josef» der, Moldau < Dampfschiffahrtsgesellschaft »uerden noch folgende Details gemeldet: Ein Kind wurde durch die Explosion bis zum zweiten Stockwerte eines Hauses am Quai ge« schleudert. Ein Maschinist und ein Heizer wurden schwer verwundet; vom übrigen Dampferpersonale sollen zwei Personen getödtet worden sein. Bis jetzt sind zwei Leichen aus dem Wasser geholt. Eine Person hat einen Armuno einen Beinbruch erlitten. Der zweite Maschinist blieb unversehrt. Von den Ausflügler« befanden sich etwa 15 bis 20 Personen auf Deck, der Abfahrt harrend. Es wird angenommen, dass sich fast alle Ausflügler, darunter einige mit leichten Verwundungen, geflüchtet haben. Das Gros der Ausflügler, etwa 300, war bereits mit dem uorher abgegangenen Dampfer abgefahren. Der Statt-Halter Graf Coudenhove, der Polizeipräsident Dürfcl, Bürgermeister Podlipny, die Generalität, sowie die Beamten der Gerichtsstellc erschienen sofort auf der Unglücksstätte. Gegenwärtig wird durch das Militär der Hafcntheil abgesperrt, um die Ordnung aufrechtzuerhalten. Auf dem Flusse wird nach Verwundeten gefahndet. Man hat bis jetzt einige Körpertheile herausgeftfcht. Im Laufe des Tages wurden menschliche Eingeweide, ein Fuß und zwei Lungen aus dem Wasser gezogen. Man glaubt, dass noch etwa zwei oder drei Leichen, beziehungsweise Theile derselben, sich im Wasser befinden, mchr jedoch nicht. Auf dein Dampfer hatten sich 15 bis 30 Personen hefunden. Es ist sichergestellt, dass mehrere derselben aus das neben-licgende Schiff «Ferdinand» gebracht werden konnten, während andere an das Ufer flüchteten. Das Schiff selbst ist zerschmettert. Von dem mittleren Theile desselben ragt nur die Commandobrücke aus dein Wasser hervor, sowie über dem Namen des Schiffes der in Gold ausgeführte kaiferliche Adler. Das Schiff, welches bei der Firma Nuston gebaut worden war, wurde 1887 in Dienst gestellt und war versichert. — (Festschießen in Innsbruck.) Am 19. d. M. fand die Kaiser-Jubiläumsfeier auf dem Landeshauptschießstanoe unter der Theilnahme des Erzherzogs Ferdinand Karl, des Statthalters Grafen Mcr-veldt, der Landeshauptmänner von Tirol und Vorarlberg, des Corpscommandanten Ritter v. Hold, der Generalität, des Officierscorps, je eines Delegierten des Reichs-Kriegs-miuisteriums und des ungarischen Landesvertheidigungs-Ministeriums, der Landes- und Localbehörden sowie zahlreicher Schützen statt. — (Process Paschii.) Wie man aus Belgrad meldet, ist der Führer der radicalen Partei, Herr Pascht«! bei der am 18. d. M. vor demBelgrader Stadtgerichte stattgehabten Schlussvcrhandlung in dein seitens der Belgrader Präfectur (nicht seitens des Königs Milan) gegen ihn wegen Beleidigung eines Mitgliedes des königlichen Hauses angestrengten Pressprocesse freigesprochen worden. Die Unterstellung, dass mit diesem Processe die Eliminierung des Herrn Paschic von der Liste der Skup-schtina-Candidaten bezweckt wurde, sei schon darum unrichtig, als Herr Paschic, der im Genusse einer Staats-pcnsion ist, nach der in Geltung befindlichen Verfassung von 1869 das pafsive Wahlrecht gar nicht besitzt. — (Cyclon.) Nach Privattelegrammen, die von den Sunoa-Inseln eingelaufen sind, richtete am 18. d. M. ein Wirbelwind auf der Insel Timor und in Vima auf der Insel Sumbawa furchtbare Verheerungen an. Hundertc von Menschen seien umgekommen. Die Bucht von Bima sei mit Leichen und Trümmern an« gefüllt; viele Häufer feien vollständig zerstört. — Aus Cagliari wird vom 19. o. M. gemeldet: Ein Eyclon mit heftigein Hagel wüthete hier in schreckcnerregendcr Weise. Die Straßen waren alsbald in Wildbäche verwandelt, zahlreiche Häuser sind überschwemmt. Menschen-leben sind keine zu beklagen. Die Feuerwehren arbeiten daran, die Häuser von dem meterhohen Hagel zu befreien. Die Saaten in drei Gemcinden sind gänzlich vernichtet. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Neubau des Garnisonsspitales.) Wie uns mitgetheilt wird, hat das k. und k. Reichs-Kricgsministerium die Inangriffnahme des Neubaues des Garnisonssvitals für Laibach angeordnet. Dasfelbe wird auf dem Baugrunde gegenüber der aufgelassenen Kotzen-fabrik an der Laibach zur Aufführung gelangen, soll noch im heurigen Jahre unter Dach gebracht werden und wird aus folgenden Vauobjecten bestehen: 1 Pavillon für äußerliche Kranke, 1 Pavillon für innerliche Kranke, 1 Isolier-Pavillon, Admmistrationsgebäude, Mannschaftsgebäude, Küchengebäude, Waschküche und Leichenkammer, Remise, Eiskeller, Kehricht- und Aschen-Aufbewahrraum. __. (Prämien für Landwirte.) Wie uns mitgetheilt wird, hat das k. k. Ackerbaumimsterium der hiesigen k. k. Landesregierung für das laufende Jahr als Subvention zur Aussetzung von Prämien für Landwirte, welche gutes Flcchtstroh tiefem, einen Betrag von 200 fl. zur Verfügung gestellt. —o. — (Aus d ein k. k. Stadtschulrathe.) Ueber die am 11. d. M. abgehaltene ordentliche Stadtfchulraths-Sitzung haben wir nachstehenden Bericht erhalten: Nach Constatierung der Befchlussfähigkeit durch den Vorsitzenden werden die im currenten Wege erledigten Geschäftsstücke vom Schriftführer vorgetragen und zur Kenntnis go nonlmen. Die Gefuche einer städtifchen Lehrerin um Ge-haltsvorschuss zu Heilzwecken und eines städtischen Lehrers um Geldaushilfe werden dem hohen t. k. Lanoesfchulrathe befürwortet vorgelegt. Das Gefuch der Leitung der I. städtischen fünfclassigen Knabenvolksschule um definitive Ereierung der zehnten Lehrstelle an dieser Anstalt wird dem hohen k. k. Landesschulrathe mit dem Antrage auf Gewährung vorgelegt. Angesichts der dringenden Nothwendigkeit eines Neubaues für die städtische ^achtclassige Mädchenvolksschule wird beschlossen, auf die Verwirklichung jenes Projectes zu dringen, nach welchem es möglich sein wird, den Neubau bereits heuer in Angriff zu nehmen. Dem Antrage der hohen k. k. Landesregierung, betreffend die Unterbringung der zukünftigen, unter der Leitung der gewerblichen Fachschulen stehenden gewerblichen Fort" bildungsschule in den Localitäten der II. städtischen fünf-classigcn Knabcnvolksschule (wegen Unzulänglichkeit der Localitäten der gewerblichen Fachschulen) wird zugestimmt. Es wird beschlossen, die Leitungen der hiesigen Volts« schulen anzuweisen, dass sie das anlässlich des zehnjährigen Bestandes des Bundes slovenischer Lehrervereine zur Feier des fünfzigjährigen Regierungsjubiläunis Seiner Majestät in den ersten Tagen des Monats August zu eröffnende Schulmuseum nach Kräften fördern. Für die erledigten Lehrstellen an der 11. städtischen Knabenvolksschule wird dem hohen l. k. Landesschulrathe der Ternovorschlag erstattet. Der Bericht des Obmannes der ständigen Gesuudheitscommisfion über die Besichtigung der beiden Waisenallstalten und der darin untergebrachten Privatvolksschulen wird zur Kenntnis genommen und wird gleichzeitig beschlossen, die Vorstehungen dieser Anstalten zu beauftragen, dass sie die von der Commission beobachteten geringen Mängel beseitigen. Schließlich werden zwei interne Allgelegenheiten besprochen und erledigt und mehrere Entlassungszeugnisse genehmigt. — (Generalversammlung der train. Ballgesellschaft.) Am 18. d. M. fand im Hotel «Stadt Wien» die XXV. ordentliche Generalversammlung der krainischen Baugesellschaft im Beisein des Negierungs-vertreters Herrn Landesregierungsrathes Ludw. Marquis von Gozani und uuter dem Vorsitze des Präsidenten Sr. Excellenz Josef Freiherr von Schwegel statt. Vor Uebergang zur Tagesordnung nahm der Vorsitzende Veranlassung, darauf hinzuweisen, dass die heutige Versammlung von besonderer Bedeutung für die krainische Baugesellschaft sei, da mit derselben die Feier des 25jährigen Jubiläums der Anstalt verbunden ist. Die Wirksamkeit der kramischen Baugesellschaft ist in einer vom Viccpräsidenten Herrn Anton Ritter v. Gariboldi verfassten Denkschrift — dieselbe wird in den nächsten Tagen zur Ausgabe gelangen — in äußerst interessanter Weise behandelt. Diese Denkschrift erbringt den ehrenden Beweis, oafs die krainische Baugesellschaft nicht nur stets das Interesse der Actionäre gewahrt hat, sondern auch auf eine sehr ersprießliche Thätigkeit zum allgemeinen Wohle zurückblicken kann. Wer die geschilderte Thätigkeit richtig beurtheilt, wird der Baugesellschaft die Anerkennung nicht versagen können, dass sie zur Entwickelung, Er-Weiterung und Verschönerung unserer Stadt wesentlich beigetragen hat, ja es muss Achtung einflößen, wenn man bei Verfolgung der Gefchichte diefer Anstalt sieht, dass dieselbe die Sturm- und Drangperiode mit Ehren überwunden hat und unter den schwierigsten Verhältnissen aufrecht geblieben ist. Mit Stolz kann die Gesellschaft daher auf die Vergangenheit blicken und der Hoffnung Ausdruck geben, dass auf Grund der bisherigen streng soliden Geschäftsprincipien die Baugesellschaft in Zukunft noch größere und fchöncre Erfolge aufzuweisen haben wird als m den verflossenen 25 Jahren. Mit diesem Wunsche schließt der Präsident seine beifällig aufgenommene Nede. Es wird hierauf zur Tagesordnung übergegangen und der Geschäftsbericht sowie die Bilanz, welche einen Reingewinn voll 33.548 fl. 17 kr. ausweist, einstimmig genehmigt und beschlossen, eine 5proc. Dividende ab 1. Juni d. I. zur Vertheilung zu bringen. Ueber Antrag des Revisionsausschusses, welcher die Bilanz geprüft hatte, wird dem Vcrwaltungsrathe das Absolutorium ertheilt. Bei der nun folgenden Ersatzwahl in den Verwaltungsrath werden die ausscheidenden Mitglieder Se. Excellenz Josef Freiherr von Schwegel, Herr Anton Ritter von Gariboldi einstimmig wieder und Herr Heinrich Maurer neugewählt, da Herr Allton Luckmann eine Wiederwahl infolge persönlicher geschäftlicher Verhinderung abgelehnt hatte, was der Verfammlung Gelegen-hcit gab, demselben für feine erfprießliche Thätigkeit den Dank auszusprechen. Der Reoisionsausschuss, bestehend aus den Herren Lambert Fridrich, Max Samassa und Albert Zeschlo als Mitglieder und den Herren Heinrich Ludwig und Guido Stedry als Ersatzmänner wird ein« stimmig wiedergewählt. Die nach Schluss der General-Versammlung vorgenommene Constituierung des Vcr-waltungsrathes ergab die Wiederwahl Seiner Excellenz Baron Schwcgel zum Präsidenten, Anton Ritter von Gariboldi zum Vicepräsidenten. Der Verwaltungsrath besteht überdies aus den Herren: Johann Baumgartner Franz Aöck, Maxime Kraßny, Karl Lestovic, Heinrich Maurer. Ferdinand Mahr, Albert Samassa und Doctor Anton Ritter von Schöppl. Laibacher Zeitung Nr. 114. 920 21. Mai 1896. — (Gemeinderath.) In der Gemeinderaths« Sitzung vom 17. d. M. wurden die Ergänzungswahlen in die einzelnen Sectionen vorgenommen. Es wurden gewählt: In die Magistratssection: Dr. Ritter von Blei-weis, Plantan, Dr. Stares Aubic und ZuZek; in die Personal- und Rechtssection: Dr. Tavkar (Obmann), Dr. Majaron (Stellvertreter), Dr. Hudnik, Dr. Krisper, Plantan, Dr. Stars' und Svetek; in die Finanzsection: Senekovit (Obmann), Svetek (Stellvertreter), Dr. Hudnik, Lenke, Mally, Dr. Pojar, Dr. Stare", Zabukovec und Sujet; in die Aausection: Huzek (Obmann), Pavlin (Stellvertreter), Dr. Hudnik, Klein, Komovc, Dr. Majaron, Dr. Pozar, Dr. Stare und Velkovrh; in die Armen-scction: Groselj, Fral,z Hribar, Klein, Kozat und Prc-dovi stclluug findet um 7 Uhr abends eine gemüthliche Unterhaltung im Gasthause «Fantini», Gradischa-Vorstadt, unter der gefälligen Mitwirkung eines Gesangschorcs statt. — (Zur Voltsbewegung in Kr a in.) Im ersten Quartale des heurigen Jahres wurden im politischen Bezirke Gottschee (42.806 Einwohner) 75 Ehen geschlossen und 484 Kinder geboren. Die Zahl der Verstorbenen belief sich auf 322, welche sich nach dem Alter folgendermaßen vertheilen: Im ersten Monate 26, im ersten Jahre 34, bis zu 5 Jahren 106, von 5 bis zu 1b Jahren 14, von 1b bis zu 30 Jahren 9, von 30 bis zu b0 Jahren 17, von 50 bis zu 70 Jahren 61, über 70 Jahre 55. Todesursachen waren: bei 4 angeborene Lebcnsschwäche, bei 42 Tuberculose, bei 16 Lungenentzündung, bei 8 Diphthcritis, bei 4 Keuchhusten, bei 4 Typhus, bei 10 Gehirnschlagfluss, bei 6 organischer Herzfehler, bei 3 bösartige Neubildungen, bei allen übrigen sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt ist niemand. Ein Selbstmord oder Mord ereignete sich nicht, dagegen ein Todtschlag. —o. — (Telegraphen-undTelephon-Ver-kehr im Küsten lande und in Krain im Monate April 1898.) Die Gesammtzahl der bei den k. k. Staatstelegraphen-Stationen des Post» directionsbezirkes Trieft im Monate April 1898 behandelten Telegramme betrug: Im Küstenlande 271.059, hievon ausgegebene 53.952, angekommene 58.331, übertelegraphierte (Transit) 158.776; von diesen entfallen auf Trieft aufgegebene 35.105, angekommene 38.809, iibertelegraphierte 146.966. In Krain 28.649, hievon aufgegebene 6999, angekommene 6682, über-telegraphierte 12.968. Telephon-Verkehr: u) im intcrurbanen Telephon-Verkehre wurden in derselben Periode abgewickelt in Trieft 1926, in Abbazia 528, in Pola 91 und in Laibach 234 Gespräche; d) im urbanen Tl'lephun-Verkehre wurden vermittelt: in Trieft 200.000, in Pola 5621, in Gürz 3960, in Abbazia 2084 und in Laibach 6230 Gespräche. — (Telegraphen verkehr nachCentral-Amerika.) Obwohl das Kabel Santa Lucia-Saint Vincent unterbrochen ist, werden Telegramme nach Barbados, Grenada, Trinidad und Demarara (Georgetown) möglichst rasch ohne Taxänderung befördert. Von der Beförderung über die Nordkabel und Landlinien der Vereinigten Staaten sind die in geheimer Sprache abgefassten Privattelegramme und alle in offener Sprache abgefassten Telegramme mit einem den Vereinigten Staaten feindseligen Inhalte ausgeschlossen. — (Genossenschaftliches.) Eine ähnliche landwirtschaftliche Genossenschaft wie in Obertuchein, von der wir in unserem letzten Blatte Notiz nahmen, hat sich kürzlich auch in Dobrunje, Bezirk Laibach-Umgebung, con-stttmert. —y, — (Erloschene Epidemie.) Die in einigen Gemeinden des Bezirkes Gurkfeld herrschend gewesene Scharlachepidemie ist in 11 Ortschaften erloschen und der Gcsammtkrankenstand auf 6 Kinder gesunken, welche sich jedoch auf 5 Ortschaften vertheilen. Von den erkrankten 57 Kindern sind 15 gestorben. —0. * (Schadenfeuer.) Am 16. d. M. zwischen 10 und 11 Uhr nachts kam auf der Dreschtenne des Besitzers Johann Lukanc in Kaplavas, politischer Bezirk Stein, Feuer zum Ausbruche, welches binnen kurzer Zeit die Drcschteune sammt zwei Streuschuppen, ferner den Stall und zur Hälfte auch den Dachstuhl des Wohngebäudes einäscherte. Die freiwillige Feuerwehr von Kaftlavas ist gleich nach dem Ausbruche des Feuers auf dem Brandplatze erfchienen und war mit den Löscharbeiten bis halb 3 Uhr früh thätig. Johann Lukanc erleidet durch den Brand einen Schaden von 4700 st., welchem eine Versicherungsfumme von 2150 fl. gegenübersteht. Nach der Entstehuugsursache des Feuers, welches gelegt worden sein dürfte, wird geforscht. —r. *(Aus demPolizeirapporte.) Vom 17. auf den 18. d. M. wurden acht Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegen Verbrechens des Diebstahls zum Schaden des Josef itramar, drei wegen Herumstreifens in der Stadt und drei wegen Excesses. — Vom 18. auf den 19. d.M. wurden vier Verhaftungen vorgenommen, und zwar drei wegen Trunkenheit und eine wegen Herumstreifens in der Stadt. — Vom 19. auf den 20. d. M. wurden zwei Verhaftungen vorgenommen, und zwar eine wegen Herumstreifens in der Stadt und eine wegen leichter körperlicher Verletzung. —r. * (Ein bruchsdieb stähle.) In der Nacht am 12. Mai wurde in die Speisetammer der Maria Viinar in Assling eingebrochen und wurden die daselbst aufbewahrten Victualien im Werte von 29 fl. gestohlen. In derselben Nacht wurde auch beim Knechte Thomas Hribar im dortigen Pfarrhause ein Einbruchsdiebstahl verübt und wurden demselben dabei Kleider und Werkzeuge entwendet. Dieser Diebstähle sind verdächtig: Anton Rant aus Sel-zach, welcher am 22. April aus der Fabrik in Assling entlassen wurde und sich späterhin noch einige Zeit dort herumgetrieben haben soll; ferner Simon Markovic aus Sava, welcher, wiederholt abgestraft, sich früher im Zwangsarbeitshause befand, endlich der wegen Münzfälschung bereits einmal abgestrafte vulgo Mikovc aus Ehrengruben bei Bischostack, welcher in allerletzter Zeit beim Werksarbeiter Peter Rozman in Groblje beschäftigt war. Die Ausforschung der genannten Individuen wurde bereits veraulasst und wurde von diesem Vorfalle dem k. k. Bezirksgerichte die Anzeige erstattet. —5. * (Diebstahl.) Iu der Nacht vom 12. auf den 13. d. M. drangen, wie aus Adclsberg mitgetheilt wird, unbekannte Thäter in das Bureau der Firma Krizaj und Medica in St. Peter, sprengten daselbst mit einer mitgebrachten Axt den Deckel eines Schreibpultcs auf und entwendeten daraus 66 st. 83 kr. in Barem sowie ein Medaillon im Werte von 1 fl. 50 kr. Die Thäter, die ohne Zweifel mit den Localverhältnissen sehr gut vertraut sein müssen, konnten bisher nicht eruiert werden, doch werden die Nachforschungen nach denselben eifrig fortgesetzt. —r. — (Aus Abbazia.) Der Großherzog und die Großherzogin von Luxemburg siud nach dreimonatlichem» Aufenthalte am 18. d. M. abends von Abbazia abgereist. Der Grohherzog hat dem Curvorstcher Obersten Wachter den Orden der Eichenkrone verliehen. — (Platzmusik.) Das Programm der morgen um halb 12 Uhr in der Sternallce stattfindenden Platz-musit lautet: 1.) «Kaiserjäger-Marsch» von Schneider; 2.) «Prinz Conti», Ouvertüre von Lecocq; 3.) «Accelera-tionen», Walzer von Strauß; 4.) «Maria Valerie», Idylle von Kral; 5.) «Die Hamburgerin», Polka mazur von Granado; 6.) Phantasie aus dem Musik-Drama «Die Walküre» von R. Wagner. * Die Ankunft des hochw. Herrn Fürstbischofs Dr. Jegiiü in Kaivach. Zum festlichen Empfange des hochwürdigsten Herrn Fürstbischofs Dr. Anton Bonaventura Iegliö trugen zahlreiche Häuser Flaggenschmuck; bei der Marienkirche war eine Ehrenpforte errichtet, die einen Empfangsgruß, aus Neisigbuchstaben gebildet, wies, die Schuljugend bildete unter Führung ihrer Lehrer von der Domkirche an bis zum Bahnhofe Spalier, vor dem nationale Vereine mit ihren Fahnen sowie ein zahlreiches Publicum Aufstclluug genommen hatten. In einem festlich geschmückten Zelte erwarteten der Gemeinderath mit dem Bürgermeister an der Spitze, Abordnungen von Vereinen uud Damen der Frauen-Ortsgruppe des Cyrill- und Mcthod-Vereines die Ankunft des hochw. Herrn Fürstbischofs. Auf dem Perron hatten sich znm Empfange eingefunden: Se. Excellenz der Herr Landespräsident Baron Hein, Se. Excellenz der Herr Divisionscommandant FML. von Hochs mann, Herr Landeshauptmann Otto Detela, das Domcapitel unter Führung des hochwürdigen Herrn Dompropstes Dr. Lconhard Kl 0 futar, die Herren: Landesgerichts-Präsident Leviknil, Staatsanwalt Oberlandesgerichtsrath Pajk, Finanzdirector Hofrath Plachty, Finanz« procurator Hofrath Dr. Racic, Landesausschuss Pov^ die Reichsraths-Abgeordneten Dr. FerjancN "« Kusar, Landtags-Abgeordneter Dr. Pavez, HanM kammerpräsident P erdan mit mehreren HandelskanüN rathen, Oberpostverwalter Horli, OberpostconttM Hohn, Geistliche der Diöcese und viele Honoratioren^ Nachdem der hochw. Herr Fürstbischof mit ^ Schnellzuge der Südbahn in Begleitung der hochw. ^ Herren Dr. Cebasek und Zamejc angekommen >" und den Waggon verlassen hatte, begrüßte denselben 0 hochw. Herr Dompropst Dr. Klofutar namens Geistlichkeit, Seine Excellenz Herr Landespräsidei't-o^ He in namens der Regierung, Seine Excellenz H^ visionär FML. von Höchsmann namens der Mm' behörden, Herr Landeshauptmann O. Detela nam des Landes. . . ^ Der hochw. Herr Fürstbischof drückte jedem einze" Würdenträger den Dank aus, nahm die Vorstellung anderen Spitzen der Behörden und Honoratioren ^^ und begab sich sodann ins Zelt vor dem Bahnhöfe, er die Begrüßung des Herrn Bürgermeisters dankend "ltgks nahm und die Ansprache einer Dame, die namens nationalen Frauen dem hochw. Herrn Fürstbischof Huldigung darbrachte, freundlich erwiderte. , ,^ Unter lebhaften Zivio-Nufen der zahlreichen "^, menge fuhr der hochwürdigste Herr Fürstbischof lN gleitung des hochw. Herrn Dompropstes zur Dom" ^' vor der ihn der hochw. Dompfarrer mit der.P! geistlichkeit erwartete, begrüßte und das AspergilluM" reichte. In der Domkirche empfieng der ho^ . ^ Fürstbischof den Segen mit dem Allerheiligen u"° theilte sodann den Gläubigen den bischöflichen SeA' ^. Uln halb 9 Uhr abends concertierte die W"'^ kapelle vor dem fürstbischöflichen Palais. Geleites,^. Fackelträgern zogen dann die flovenischen Gesangv , auf, welche drei Chöre zum Vortrage brachten. ^3^,' endigter Production erschien der hochwürdigste H^ l^n bischof beim Fenster seiner Wohnung und sV^^i», Dank für die Ehrung aus. Das zahlreiche P"^ ^, das dichtgedrängt den Domplatz und Rathhausplatz ^, setzt hatte, brach beim Erscheinen des hochw. Herrn u bischofs in stürmische Zivio-Rufe aus. Illnsio» »»or». , Sountag, den 22. Mai zur Julys'. sation des hoch würdigsten Herrn l5 <>l bischofs Dr. Anton Vonaventura^ I^,,,, um halb 10 Uhr in der Domkirche: ^ ^ P< von Dr. Franz Witt; zum Pontificalann ^, strumentalmesse Nr. 9 von Moriz Brosig; AlleM Dr. F. Witt; Offertorium von Anton Focrstcr^^^ Neueste Nachrichten. Die Lage im Grient. (Original-Telegramm.) ^Mi^ Athen, 20. Mai. (Meldung der Agence H" ^ Die griechische Armee wird morgen Trikala .,, besetzen. Die zweite Zone ist vollständig 9^ ^ Die Correspondents der Blätter melden, "^jt^ Zustand der von den Türken geräumten OrtM ^l ein beklagenswerter sei. Die Türken hätte" Ruinen zurückgelassen. Der spanisch-amerikanische Krieg. (Original-Telegramme.) s^«ill^ Madrid, 20. Mai. Das spanische sM^ ist gestern ohne Zwifchenfall in Santiago dc,^ eingetroffen. Vor Santiago fanden sich zwei a»" ^ nifche Schiffe vor, die mit voller Gejch""gU abdampften. Als Ministerpräsident Sagasta die ^ i" über die Ankunft des Geschwaders in SawW ^>> Cuba in das königliche Palais schickte, «M ^ Königin. Regentin bereits zu Bette, befahl jedM^! sie die Nachricht erfuhr, dem Admiral Cervera > telegraphisch ihre Glückwünsche auszudrücken. >Aü Madrid, 20. Mai. Die Ankunft der p^i? Flotte, von welcher man iu Havanna mit u"^^l Nachrichten erwartet hatte, rief auf der gani^ ^ großen Enthusiasmus hervor. Ueberall wnro ^ panischen Seeleute und Spanien in lebhafter.-^ü acclamlert. Man hatte befürchtet, dafs die ameM«'',!^» Schiffe die Blockade aufgeben und der sp^ d>< Flotte entgegengehen würde». Der Umstand, " >^-. spanische Flotte, ohne dass dieser Fall eingetreten ,^1 einlief, wird dahin gedeutet, dass die amcrtta'^ Schiffe einein Zusammenstoß mit dem ^mO ^st/ schwader ausweichen wollten. Der Gesundheusz ^ und die Disciplin auf den spanischen Schiffen »I gezeichnet. ^ ^ bi" Madrid, 20. Mai. Depeschen aus ^""^ sagen, dass die Flotte des Admirals Cervera ^lf ganzen Reise nicht den geringste» Unfall hatte, .^ ii> eindlichen Schiffen begegnete und ohne Hav" Santiago de Cuba eintraf. «zla ^ Madrid, 20. Mai. Das Packetboot «^ / Panay», welches den Dienst zwifchen Svawe « ,a den Philippinen versieht, ist ohne Zwlsche"> Barcelona angekommen. Laibacher Zeitung Nr. 114. 921 21. Mai 1898. Keywest, 20. Mai. Vei den jüngsten Gefechten bei Cienfuegos sollen 300 Spanier gctödtet und mehrere Hundert verwundet worden sein. Längs der Küste wurde großer Schadeu angerichtet. Die l 1 «0. — Grünbauer, Tannenrciser, Lieder aus die^'^"be. st, —'72, — Maquet, Das Absuhrsystem für ^ Aladtereinigung, st. --45. - Zola. Preis 3 Bde., st. 3'60. Pet?^"^^' ^^ des Kaisers Hadrian, st. — 60. — weckwl ' ^uiführung in den französischen laufmännischeu Brief- , Gea'n' ^' fl- 1'2a. — Loscrth. Die Reformation nnd Hund, V "'^"" '" den inneröstcrreich, Ländern im 16, Jahr-Ctmt^' ^ ?20. — Erd mann, Gruudzüge der deutschen l- ^?' ' Abth., st. 3-W. - Berliner Architelturwelt, Ie!»V" ^ heft. compl. st. 12'—. — Lehmluhl. Der Herz-Hi'!ck,l"°"". «- Aufl., st. --72. - Wacker. HeiligeGeist-fl, 8'«n ^' ^'^- ^ Nudloff, Die Landwirtschaft Ungarns, Patent' ^ Stiers torfer, 0. li. ?. l^r.!, PatentgesePe und N'al,r??"ng. st, --60. - Vorrälhig in Jg. u. Klein-^°^6ed. Vambergs Buchhandlung in Laib ach. Meteorologijche Beobachtungen in Laibach. -»—^________Seehöhe 306 2 m. s Wk^! ^"" "««Himmels ^3^ g.yfi. ^9-9 20 0 '.SW. zmt. stark theilw. bew. ^?U^^^-^—SlI)- "'°blg ^ ^heit.cr^______„ Das 3'^ '^'^!^'4, S. schwach", heiter , 2-3 ^'^° über^Ä'^ ber gestrigen Temperatur 16-4°, um ^^^oem Normale. "antwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianuschowsly' Ritter von Wissehrad. Lottoziehung vom l8. Mai. -^^lNl: 65 37 45 24 67. Verstorbene. Am 15 Im Civilspitale. ."^erculose ^' Barbara Hromc, Kaischlersgattin, 38 I., ^>°se, ^^ ^ Margaretha Vojt. Arbeiterin, 53 I., Tuber» "taue T?'." ^'"' Näherin. 52 I., Tuberculose. — Lorenz . «m^wr. 44 I/Schlagfluss. '"Ut08l8. ^- Mai. Joses Kunc. Bergknappe. 27 I., Zarco- l' ^lm 1« nv. 9m Siechenhause, ^lra ^^^-,Ma i. Stefan Marusic, Arbeiter, 5!, I.. Im Elisabeth-Kinder-Spitale. Am 18. Mai. Iosefa Mihelic, Gastwirtens'Tochter, 2 M., Lcleromll. Vine' wichtige Frage. Gesunde Zähne sind eines der wichtigsten Erfordernisse für die Erhaltung des menschlichen Körpers. — Warum? Kraft und Gesundheit des Körpers hängt unter anderem ab von einer ausreichenden Ernährung. Diese ist bedingt durch eine gesunde Verbauung. Zum Zwecke der Verdauung aber ist es nothwendig, dass die Speisen vorerst gehörig vorbereitet werden, bevor sie in den Magen gelangen, dass sie verkleinert und in einen Vrei verwandelt werden und zu dieser Arbeit siud betauntlich die Zähue da. Sind die Zähne nun schlecht oder krank, oder sind sie überhaupt nicht mehr vorhanden, so können die Speisen nicht so vorbereitet nnd hergerichtet werden, wie es nothwendig ist. damit der Magen sie vollständig verdauen kann. Unverdaute Speisen aber sind für die Ernährung des Körpers nutzlos. Die Ernährung ist dann eine maugelhastc nnd schlechte, der Körper wird kraftlos, gegen Krankheiten wider» standslos und geht zugrunde. Auf diese Weise hängt die Gesundheit des Menschen von der Beschaffenheit seiner Zähne ab. Es handelt sich also für jedermann darum, seine Zähne, die ihm die Natur gegeben, solange als möglich zu erhalten und vor dem Verderben zu schüfen. Das Mittel dazu ist au nnd für sich sehr einfach; es heißt: Reinlichkeit. Obwohl dies nun ziemlich allgrmeiu bekannt ist und obwohl es ini Grunde mit wenig Mühe und auch mit wenig Koste» für jedermann, hoch nnd nieder, erreichbar ist, so gibt es trotzdem auch heute noch taufende nnd taufende von Menschen, die aus purer Nachlässigkeit und Bequemlichkeit für ihre Zähne nichts thun. zusehen, wie einer nach den, andern ansängt hohl zn werden, mehr oder weniger Schmerzen vernriacht, endlich selbst herausfällt, oder herausgezogen werden muss, bis zum Schluss ein vollkommen zahnloser Mund (oft schon in jungen Jahren) die Strafe des Versäumnisses ist. Vs heißt also, Mund nnd Hähne stets rein zn halten und zwar von frühester Jugend au; so lange die Hähne von slatnr ans noch gesund sind, muss mau damit ansauge«, nicht erst dann. wenn die Fäulnis schon hie und da begonnen hat. Es ist aller-! dings heute schon ziemlich allgemein üblich, des Morgens dir Zähne zu reiuigcu, d. h, sie mit einer Zahnbürste, meist mit Anwendung eines Zahnpulvers oder einer Zahnpaste, abzubürsten.! Allem weu» man bedenkt, was alles im Laufe ciues Tages in 'den Mund wandert, wenn man an die Raucher deult. die eine Pfeife Tabak oder eine Cigarre nach der anderen rauchen, so lvird man leicht begreifen, dass eine einmalige Reinigung inner» ^ ,<,alb 24 Stunden ganz ungcnügend ist; es ist vielmehr «ach! j sder Hauptmahlzeit, wen« man feste Nahrnng zu sich ^»«ommen hat, eine grüudliche Meiuigung von den im Munde uud an den Hähnen hastenden Speiseresten dri Ngend nothwendig. Wenn nnn zugegeben werden soll,! dass das Bürsten der Zähne (wie am Morgen) tagsüber nicht imim ^' und nicht überall ausführbar nud ein etwas umständlicher ! Vorgl mg ist, so ist dagegen das Ansspüleil des Mnndcs ein ganz einfaches, jederzeit uud überall ausführbares Mittel, Mund uud Zähne zu reinigen, die Speisereste ganz oder fast ganz zu entferne n und den abscheuliche» Geruch aus dem Munde, der bei vieleu Mäuschen wahrnehmbar ist. zu beseitigen. — Es taun nicht genug empfohlen werden, sich dieser kleinen Mnhe tä l?lich «ach dem Mittag» und Ubendessen (vor dem Schlafengehen) zu unterziehe«. Wasser allein würde jedoch den Z'lucck nicht erfüllen, weil man damit allerdings weg. spülen, aber die Fäuluisstuffe nicht zerstören kann. Man muss also dem Wass,er eiucn Zusatz von Mundwasser (auch Zahuwasser. Mundessenz genannt) geben, das reinigend und desinsieierend wirkt, Dazn empfiehlt sich am allerbestcn das seit mehr als 2<» Jahren erprobte und bewährte MöSler'sche Mund- uud Iahuwas?icV. Dasselbe dcsinficiert die MnndlMK' gründlich, zerstört alle Fäu/uMosfe, beseitigt vollständig den üblen Gerlich ans dem Munde, hat einen überaus augcnehmen, erfrischenden Geschmack nnd ist ein bewährter Schutz gegen Zahnschmerz. Wer es nur ein« odl/r zweimal versucht hat, z N. nach dem Mittagessen, von dem Nösler'schen Mnndwasser, etwa 20 Tropfen in ein M«H (am besten lanes) Wasser zu aebeu, uud damU ein paarmal den Mnnd tüchtig dllrchznspMen, der wird die auherordentli,l,e Wohlthat dicses «erfahrens sofort begreifen nnd diese »leinigung nicht mehr entbehren können. Der lästige Geschmack, der von den verschiedenen PHen. sauren, fetten Speisen zurückbleibt, ist entfernt und der Mund fo angeurhm erfrischt, wie der gauze Körper nach einem Vade., Besonders den Rauchern ist die Procedur dringendst au» zuempschle». denn es gibt nichts Abscheulicheres, als deu Geruch aus einem solchen Ranchermundc. Wenn man bedenkt, wie wenig Mühe das macht und wie lächerlich gering die ttosten sind (eine UuSsPiilung mit dem Nöbler'sche« Muudwasser kommt auf V,> Kreuzer zu stehen), nm welche man Mnnd nnd Zähne rein nnd gesund erhalten kann. so wird mau wohl hoffen dürfen, dafs sich endlich diese Methode einbürgern wird, die wie w überzeugend nachgewiesen haben dürften, so einfach, fo mühelos u> fo bllllg «st. und doch so unendlich viel dazu bciträat das , erhalte», wozu von Natnr aus jedes Wesen strebt- Gesnndbe und Leben. - Das Rösler'sche Hahuwasser ist zum Prei! von 35 kr. per Flasche in allen Apotheken, Materia warenhaudluugeu, Parfümerieu :c. der Mouarchie ; habe«. - General.Versanot: Mohren.Upotheke Wie, Tuchlanbeu 27. (U»«8) Unserer heutigen Nummer liegt eine anlässlich der ai 7. Mai eröffneten Iubilänmsansstcllung in Wien (Wohlfahrt, Pavillon. Saal Nr. 4. Nr. 19^!) von dem päpstlichen Hoflieferant Herrn Apotheker Gabriel Piccoli über dessen daselbst »„>' gestellte Präparate herausgegebene Broschüre bei, auf welche wi hicmit besonders anfmcrlsam machen. (2012) Ursprungsort: Giesshübl-Sauerbrunn, Eisenbahnstation. Cur- und Wasserheilanstalt bei Karlsbad. Prospecte gratis und franco. Frühlingscur. Die ersten Frühlingsvvochen sind gewöhnlich die Zeit, in welcher nach einem Correctiv für die durch die Lebensweise im Winter häufig hervorgerufenen Störungen in den körperlichen Functionen gesuchl wird. Für diesen Zweck ist Howolil zur selbständigen Hauscur als namentlich auch zur Vorcur für die Bäder: Karlsbad, Marienbad, Franzensbad und andere Curorte von ärztlicher (VI.) Seile besonders empfohlen. (15(50) B In Laibach zu boziohen durch allo Apotheken, grössere Spczcroi-, Wein-und Delicutessen-Handluiigen etc. G U T ^ HEIL! Heute abends in der Abtheilung II. der Casino-Glashalle Schlusskneipe. (2008) Der Kneipwart. Richtigstellung. Die Bekanntmachung vom 18. d. M. hat richtig zu lauten : (2002) Dr R Prossinagg verreist vom 17. bis 30. Mai 1898. Maschinenschlosser der gut montieren und die Aussicht in der Werkstätte führen kann, wird aufgenommen in der Leimfabrlk, Laibaoh. (1987) 4-2 Tiefbetrübt geben wir die Nachricht von dem hinscheiden unseres innigslgeliebtcn Galten, beziehuugs» weise Vaters, Schwagers uud Schwiegersohnes, des Herrn Leopold Ape t. k. Steueramts - Controlors welcher heute um 2 Uhr früh, versehen mit den heiligen 'Sterbesacramenten, nach langem, schmerzvollem Leiden im 51. Lebensjahre verschieden ist. Das Leichenbegängnis des theuren Verblichenen findet Samstag, den 21. d.M., um '/.6 Uhr nach. mittags statt. >. - >. l's. Die heiligen Seelenmessen werden in der hiesigen Stadt-Pfarrkirche gclefen werden. Vischoflack am 20. Mai 1898. Marie UPü, verwitw. Nolland, Gattin. — Udolf And Leopoldine «Pö, Hermine. Fritz nnd Ha- roline Volland, Kinder. (Statt jeder besonderen Anzeige.) Globoko užaljeni javljamo vest o smrti na-šega iskreno ljubljenega soproga, odnosno oÈeta, svaka, zeta, gospoda Leopolda Ape c. kr. davkarskega kontrolorja ki je danes ob dveh ponoèi, previden s sveto-tajstvi za umirajoèe, po dolgi in muèni holezni v 61. letu svoje dobe preminil. Pogreb dragega pokojnika bode v soboto, dne 21. t. m., ob 5/46. uro popoldne. Svete zadušne maše brale se bodo v tukajänji mestni župni cerkvi. V Skofji Loki, dne 20. maja 1898. Mari ja Apd, poroj. Bolland, soproga. — Adolf in Leopoldina Ape, Hermina, Miro- alav in Karolina Bolland, olroèi. (Mesto vsakega posebnega naznanila.) ^aibacher Zeitung Nr. 114 922 21. Mai 1898. Schweizerhans. IBel günstig-em "Wetter! Morgen, Samstag, den 2t. Mai erstes Militär-Concert mit ausgewähltem Programme. Anfang 7 Uhr abends. Eintritt 20 kr. Für schmackhafte, billige Küche und gutes Getränk sowie für schnelle Bedienung ist bestens gesorgt, «rnd bittet deshalb um recht regen Besuch der Schweizerhaus-Restauration während der schönen Jahreszeit (1992) 2—2 hochachtungsvoll Tlfins Ecler. Elektrisohe Beleuchtung. — Telephonlache Verbindung mit der Stadt steht zur Benützung der geehrten Gäste. In der Latter mann- Allee. Vom Sonntag den 15. Mai an Neu! Gastvorstellungen! Neu; Die gelehrtesten Hunde der Welt! '.Ohne Concurrenz Caro, der wirklich auf der Welt einzig existierende rlavierspielende Pudel, welcher im Vereine mit 20 seiner Genossen, reizende Thierchen, seiue Künste zeigen und die Bewunderung der Besucher im höchsten Grade erregen wird. Caro ist eine Glanznummer ersten Ranges, indem er unter anderem auch tDie letzte Rose» aus der Oper «Martha» und den «Choral» etc. auf seinem Ciavier spielt, was bis jetzt einzig auf der Welt dasteht. Die letzteren Hündchen, welche man nach vieler Mühe und Ausdauer dahin gebracht hat, Schreiber, Leser und Rechner zu sein, so dass sie jede vom Publicum gestellte Rechnungsausgabe zu lösen vermögen, sind Farben- und Blumenkenner, Gymnastiker, tanzen Ballet und führen zusammen ein großartiges Potpourri auf. Mit einem Worte, die Thiere producieren sich in einer noch nie dagewesenen Weise. Zu dieser hochinteressanten Vorstellung erlaube ich mir, das geehrte Publicum, besonders Kunstkenner und Liebhaber von Hunden, ganz ergebenst einzuladen. Eintritt: Sperrsitz 60 kr. — I. Platz 40 kr. — II. Platz 30 kr. — III. Platz 15 kr. Militär ohne Chargen und Studenten zahlen auf den ersten drei Plätzen die Hälfte. Vorstellungen finden statt: die erste um 4 Uhr nachmittags, die zweite um 6 Uhr und die dritte um 8 Uhr abends. — Eine halbe Stunde vorher Cassa-Eröffnung. (lülOj 6 Unterricht im Radfahren wird auf der neuerrichteten schattigen Fahrschule im Garten des alten Spitales (Wienerstrasse) ertheilt. Anzufragen .bei Bohlneo & Majcen, Fahrrad-Niederlage, Wienerstrasse Nr. 5. (1888) 4 Bis l, luui u. 7.1. September Wotinuugstaris nin 25 Proc. herabgesetzt. Curort Krapina-cöplitz in Kroatien, von der Zagorianer Bahnstation „Kabok-Krapfna-TttplitE" cino Fahrstunde entfernt, ist vom 1. April bis Ende October geöffnet, üic SO" bis »5" It. warmen Akratotlicrnien Kind von eminenter Wirksamkeit bei Nielli, Miimkcl- und CJeleiikHrheumn und deren FolK'ckrankliciton, bei Ischias, Neuriil^icii, Haut- und Wuiidkrauklieiteii, «-liroiilscli. MorbiM Itri^litii, IJili-niuiiK'cn. bei cliroii. 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Anfang um halb 4 Uhr nachmittags' Zu zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein (1967) 2-2 das Comite. ___________________________________________________ —„.*¦**? Ausgozoichnot I mit 60 ersten Preisen I Fatti n^ers I weltborülimte I FlBisGtifaser-_ . Jittctg Bind das anerkannt beste, gesündeste, reinllobste I und blllig'sto Futter für Hunde aller Raoen. Frei* I pr. 50 Kilo 11 fl. 6 Kilo-Postpaket fl. 1-50. Prospeete, I auch über Fattingrers vlelfaoh ausg-ozoiohnetofl Oe- I fiügrolfntter, Weiohfuttor für Vii^nl etc. gratis und franco. I — Nlederlagre: Foter Laaanlk In Lalbaoh. (T>8+7) 26-^1 I Thier(utterfahrik Fattingor & Co. I Wien, IV., Wiedner Hauptstrasaa 3 (UesselKasHC ;'')¦ f Waffenfabrik Steyr Alleinvertreter für Krain: Franz Kaiser LAIBACH Sohollenburg^asse 6. ', Neue Fahrschule: Maria Thorosion - Strasse. Gute Reparatur-Werkstätte- Alle Zngehör - Artikel. Waffen- und Opel-Räder PräcisionsfaMcate I, Ranges. Course an der Wiener Börse vom 20. Mai 1898. ^ch ^m offic«llen Coursbiate Geld Warr Staatsschuld. Hllgemelne «>/» Vl!«,e Next? in Notrn vrrz. MaiNuurml!« . . . l«1 95 «,2'iö «„Nulcn verz^sluxar Aussusi iUl«5 l"2 05 „Elliei verz. Iciiiiisr I»I< l»l !^,> l"l» l»5> ,, „ Ä»>iil-Oc>udl>r !<>1 «^> 1«^ (>!> «N5,4er 4°/, Staatslule 25,0 fl. U!» f>n!l«4 l.<> lt«>0cr »"/, „ ^anz«' 5U0 fl. lt.! 75 143 »0 l«!Mer 5"/« „Fimjlel 1NU fl. l«!N 5U KU - lU«'.ier Vtaatslole . . 10« fl. 1N772 19«75> dlu. ,. . . bl> ft. I!!7'7ü I9U 7l> ö°/. Dom.'Pfandbr. k i« fl. 149 25 15»^,', ü«/„ vesterr, Volbreüt,', sleuerftri 121 15 121 ^!> 4"/,, dto, Nr»le!»,Nru»c»wät>r., slsucrfrsisür200Kl!),!s!'Äto«. 10l'7ü lUl 91, dto, dw. prr UKlmo . . i«1 7i> lUi'95 »Vi/V,, »slerr, Iiwestiliui!« Äeüt« fill 200 Krone» Nom. . . i)2'5!gtn. Elljabttlibahi, w V,, sleuerfrel (d!v. Et/,, sür KW si, G. 4"/, ,20 50 12!'5C Frai,z-Iolrf'Vah» i» Silber (bw, St.) s, 10« st, N«m, 5l/<"/« 128^15 12« 15, lludoljsbalin 4°/n in ltcuüenw. fteuers. (div. Lt.), für 2l)U »r. Nom.........9950 100'5>U Vorailbcillüah» 4"/« i. Kioiien». steuers,, 4<>u u. LUO0 Kr. f. 200 Kl. Num......98 ?a 1U0 70 Zn Staatsschulduerschrtibn«»» glünbgeftemp.Eisenb.'ülctl«». !lll!abrll,lic>l,!i LW sl, CM, 5>'/,°/, vu» . Uinz Nubwels üU» si. ö. W. , b'/^"/„........ 2^'— 233 — blo. SaIib,.Ti«. »0l>U2,W,b°/, «31— ^2 — »»!,,»<«, Lud» V,«OO,l.N I2,^0 yrauz-Iosef.A., 0?b Galizliche Narl'LudwiN'Vahn, bivrrse Stücks 4°/„ .... 9910 10« ii,» Vorarlberger Aah», Em, 1»84, 4"/n (biv, 3t.) S., f. iua Ung. Golbrente 4°/n per C»sse l2N»(, 121 — dto. bto. per Ultimo , , . . 12U «ü 121 Ui> dlu, Rente in ssro»e»wälir., 4«/„ steuerfrei für 2»«>Kronl'!, Nom. Uü 2N 8 4°/„ dlo dto, per Ultimo . , !!>.< 2<>^ 9940 dtnSt.E, «ll,<»oldl<><'sl,,4'/,"/, 119 4« 12» ,,<, dto, dto, Silber IN« fl,, 4>///« 10U 1» IM iü dtu, StaatsOblia (Ung, Ostb.) V, I. 1«7U, 5"/„..... 12« 25 >2I'25> dto,4>/2"/»Schanrrenal'Nbl,«Obl. l<)0'3ii i Andt« össentl. Anlehtn. DonaU'Neg.-Lose 5",„ .... 12g 5« 13« 5N dto. 'Unleihe 187» . . id» 50 110 50 Nnlelien der Stndt Wörz . . H2'50 —'— An!el,e» b, Ltadineiüfiiids Wien 103 L0 104'ün Milchf» d, Stad!>,l'!i!f!»de Wien der Oold) . , . . 12N-50 127^0 Prämien A»I, d. Stabtgm,Wien 17» — 171 — Virslb«U'llnlth en, verlosb, b°/, , ou 8« 10 l «» 4^/, »«ain« Laübts'VlUthen . «g .. 99 90 VelV War? Psandbrieft (für l«, fl.). Voder. aN<,,öst.i!!!znI, »«!,<»/, 9«'7!> 99 U0 dto. Prim-Tchldu, 8«/„, I. T«. 119 50 120 50 dto, dto, 8»/„, II.V»,. 11750 118 25 N'üsterr, Lcl»be«-Hyp,°«lnst. 4«/, 99 «u lUU «U Ocsl.-»»g. Uanl verl. -»»/„ . . IW'LU 101 20 bto, blo, bniähr. ,, 4°/„ . . 100 20 101 20 Lparcasle.I.ost., »0I. bV.°/»vl, I0l50 —-— ßrlorilätll'Gbligation«« (für luv fl.). Ferdinand« Nordbnhn !k«. 188« 10110 102 >0 Orstevr, Nurdwrstbnhn . . . 11!'—i:i'9U S!aa!Hl!ll!,»3"/^^rc«.5«0p,St. 81950 —'- Siiddal,» 3"/„ u Frc«. 50» p, St. li",-!,» l«i'5O dl«. 5"/„tl20«sl, p, wall, <2. . 269 50 270 — Vobcr,.A»st,,0est.,200fI.2,«1'>/. 4«« — 46-!-— Erdt-Unst, f, Hand. u, «,l«!0ss. — _ ^.-^ dto. Kto. per Ultimo Srptbr. .^7—357 50 lrebitbanl, Allg, »ng., 20U sl. . 38«'—38ü n« Depusttenbanl, »Ill„,, 20« fl. . ^2« 50 22» — Eijcunipte-Gts., Ndrüst., 50« fi. 75l — 75N-— Giro-nCaffenv, Wiener, 20Ufl. ^«7, — 2<>n — Hypothelb,. vest,. 200 fl, 2b°/,E. «45,, 85'- Lciiiderbllnt. Oesl., 200 fl. . . 229 50 230 — Oesterr.-unaai. Äanl, «X> ft. . 9,,_g,3 ^_ Unio»b«nl »00 fl. .... L98 75 299 25 »erl«l!l«l'0 Mm. Norbbahn 1b« fl, . . 259 75 280 5» «üfchtiehrader achrr3L0- Ei'idbah» 20« fl. G..... 71 l,0 72'- Iüonordd. Verb,-Ä. 2N0 fl, CM. 20? 60 LU7 90 Tiiz, Tife»b,20!ifl, Silber 213^25 —-- U,l« Wrstb (Nnab Orc>z)200fl,I. 21I-— 212 — Wiener Uaralbahiis»'Äct,««l. —>— —-— zndustrit'Hctien (per Itüct). Vauaef,, Nllll, «st., 10« fl. . . ,14 — 1/6 — Gssydier Elfen» unb Stahl>Inb. !ü Wien 100 fl..... 85-__ 8g._^ Tisi'Nbllvnw.'Atihl,,, Vrsle, 8« sl. l»^za ,34-50 „ElbcmNhl", Papierf. u, V,>)2 — 93 50 Lil'stüsser Vrnueri-i 100 II, , , 14« 5« ,4? 50 Mmitan'Gesellfch,, Oest,.alpine ,«2«b 16335 Pmsser V!fen-Ind,.«tl, W0 N. 738 — 742 - Sawo'Tarf. Eleixlohls» »a ll. ;ig__ » fl..... 67 ^ ^«5 Pnlfflpüufc 40 sl, LVt, , - - ^'"„ «,"" ««!l,sn Kr,uz. Oest, Gel.u,.1«fl. 2«üU! .^ Mu»>s» Kreuz, U,ia, «es, v.. bfl. W'ü0 „^ ^ Sal», Lose 4N sl, «M, . . . «4 25 ° ,j« Ct Mcnols Lose 4« sl, EV, . 79-4U ,^ Wu!dstein°L°Ie 20 f!, LM, . . 59- »ewmstfch, d, 3«/, Pr,.Schuld». ^ .7 ?5 b, Vodencrebitanstalt, 1, «». 16 " ,,g^ bt». dto. ll. «m. t>« . . 25 ^ zz li «« DtvlftN. ..»^ »msterdom....... s"F bs«b Dentscht Plühe...... 5« 9A ^'^ «,»d°n ...... 120 «""47 75 P«rl« ........ 47 ö?» ^ St. Peterliur« . . , . . ^'^ Valuten. h?< Ducaten........ b«s ^ «N'Fra.ics Stücke..... /,« 3» ^»! Deutsche Neichslxmlnotu» . » 5» "f> jj»" ItKllenifch« »»«««ten . . . ^^ ^" 1 »s^ »«P