I mts - Blatt zur Laibacher Zeitung. ^96. Nonneraag den ll. August 18^3. Uappae-Nr. 3/3 und 4 —5/1 gelegenen Geimeinantheiles und des auf 87 fl. 10 kr. geschätzten, hinter St. Christoph liegenden Ackers Urb. Nr. 266, go-williget, und hiezu drei Termine, und zwar auf den 5. September, 3. October und 7. November 1842, jedesmal um 9 Uhr Vormittags vor diesem k. k. Stadt- und Landrechte mit dem Beisätze bestimmt worden, daß, wenn diese Realitäten weder bei der ersten noch zweiten Feil-bietungstagsatzung um den Schätzungsbetrag ober darüber an Manu gebracht werden könnten, selbe bei der dritten auch unter dem Schätzungsbetrage hintangegeben werden würden. Wo übrigens den Kauflustigen frei steht, die dießfälligen Licitationsbeoingnisse wie auch die Schäz-zung in der dießlandrechtlichen Registratur zu den gewöhnlichen Amtsstunden, oder bei dem Vertreter des Erecutions-Führers, Dr. Max. Wurzbach, einzusehen und Abschriften davon zu verlangen. — Laibach den 26. Juli 1842. 539 Nubernial- Verlautbarungen. Z. I2H9. ^ Nr. »828g. Verlautbarung über Veränderungen in den aus« schließlichen Pr»v»legien. — Dlek.t. allgemeine Hofkammer Hai nachstehende Privilegien zu verlängern befunden: für das fünfte Jahr, das dem Franz Kölbel am 9 Ium i8H«, auf die Erfindung der «apldar-BuchfiabeN'Ra-keten mit Langenfeuer verltchene und seither für das dritie und mert« Jahr verlängerte Pri« vilcglum, dessen Miteigenthümer der FabrikS« Inhaber Joseph Wlchalm nunmehr geworden ist. — Für das druie Jahr, das an August keon und Sohn am 9 Junl verllehene und später an Carl Heck aogtlreiene und auf em Jahr verlängerte Privilegium, auf eme Verbesserung in der Oelfabncation. — Für das bnM Jahr, das dem Michael Simon am ^. Juni igäo oetliehene, auf em Jahr verlängerte Pnolleglum, auf eme Verbesserung deu Blas-balg.Harmoniken. — Für dab sechste und sieden« te Jahr, das an Franz Meißel, Joseph Elben-stein und Emanuel Wolle am 3. Juni i3Z7 verllehene fünftähllge Privilegium, auf d,e Erfindung eines Dampfcylinder»Decatlr'Appara, rates. — Für das vierte Jahr/ das dem Ioh. Weberam 12. Juni 1639, auf Me Erfindung, den gewöhnlichen Schellak weiß zu bleichen und daraus eine Politur zu verfertigen, verliehene dreijährige Privilegium. — Für das zwe,te und dritte Jahr, das dem Carl Gustav Kern am 21. Juni 1841 verliehene und mittelst Abtretungin das Eigenthum des Hermann Kontha, aufoie Erfindung einer Masse, «Steinpappe" genannt. __Für das siebente Jahr, das dem Iuda Hassan ami!. Juli,636, auf eine Verbesserung m der Verfertigung der orientalischen Kleider, verliehe, nedreijählige und in der Folge auf die Dauer von drei Jahren verlängerte Privilegium. — Für das sechste Jahr, das dem Joseph Siefsky am 7. Juli i63/ verliehene fünfjährige Privilegium, auf eine Erfindung in der Erzeugung d,r Bett» decken, Pferdedecken und anderer Stoffe von Schafwolle, Baumwolle und Seide. — Für das zweite, dritte, vierte und fünfte Iah,, das dem I. L. Kiviere, Medicin«Doctor aus To-rel »n Frankreich, unterm 8. April 1842 verliehene Privilegium, auf eme Erfindung in der Anfertigung der Bruchbänder. — Für oas dritte Jahr, das an F. X. Satori und Anton Satori am 16. Mai 1840 verliehene zweijährige Prioi« leglum, auf eme Erfindung in der Erzeugung der zum Vergolden bestimmten Rahmkehlungen. — Für das sechste Jahr, das d«m Docter Va,« tolo Eassoni am 20. April 18)7, auf die Erfindung, aus einer Mmeralsubstanz zugleich Ma« gnesia und Bittersalz zu erzeugen, verliehen« fünfjährige Privilegium. —> Für das sechste und siebente Jahr, das dem Casper Fischer verliehene Privilegium vom 4. August 18H7, auf eine Erfindung in der Erzeugung von Haaren gewebter Damenlcheitel wie auch Wirbel und Platten für Herren. — Für das dritte und vierte Jahr, das dem Christian Ulrich, Spiegel, und Lusterwaren-Fabriksinhaber, am 28. August 1840 verl'ehene zweijährige Privilegium, auf eine Erfindung in der Erzeugung der bei Galanterie« und Papier, Arbeiten, Rahmen und Spiegelwaren verwendeten Formen und Ver» zierungen, und indem Einsetzen und Verpacken der Spiegel.— Für das zweite Jahr. vas dem Carlo Manziaml6.Iuli 1841, aufdle Eifindung nms Handmechanismus für die Ruderer, zum Fortbewegen der Sch»ffe, verliehene Privilegium. — Ferners wurde das dem E. G. Jas« per am 7. Mai i333 verliehene fünfjährige, in der Folge auf weitere fünf Jahre verlängerte Privilegium, auf die Erfindung und Verbesserung einer Linier- und Rubrieir-Maschine, welches im Jahre 1641 von E. G. Jasper an I. E. Schwartz abgetreten wurde, über einen dagegen erhobenen Einspruch, wegen Mangel der Deutlichkeit und wegen Unverstandlichteir der eingelegten Privilegiums-Beschreibung, als erloschen erklart. — Endlich hat Ioj. Fexer seinen Antheil an dem in Gemeinschaft mit Franz Ftfer am3o. December z83g erhaltenen dre»jah-rigenPrivllegiums, aufeineVerbesserungderseit^ 2«. November 1826 privilegirt gewesenen Ehoe' colade-Maschine, an seinen Neffen, EduardFerer, laut Eess»ons'Urkunde vom la. Mai 1842, abs getreten. — Welches in Gemaßheit des allerhöchsten Patentes vom 3l. März i332 zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird.— Laibach am z. August 1842- 3.1252. (1) Nr. 19091. aä Nr. 190. St. G. V. C. Kundmachung derVerkaufs-Versteigerung mehrerer im Rentbezirke Vujo gelegenen B ruderschafts -FondS- Realitäten. — In Folge hohen Hofkammer-Präsidial-De-cretes vom 7. Juli 18K2, Nr. 4269?.?., wird am 12. September l. I. in den gewöhn- (Z. 590 lichen Amtsstunden bei dem k.k. Rentamte Vuje, Istrianer Kreises, im Wege der öffentlichen Versteigerung zum Verkaufe nachbenanntcr, dem Bruderschaftsfonde gehörigen, im Bezirke Zujs gelegenen Realitäten geschritten werden, als: 1) eines kleinen Hauses in der Gemeinde "l>i-Kano unter Conscriptions-Nr. 21, im Flachen, inhalte von ungefähr 24 Quad. Klafter und geschätzt auf 35 fl. 14 kr.; — 2) des oaranstoßenden Hauses Nr 22, im Flächeninhalte von ohngefähr 46 Quad. Klafter, geschätzt auf91fi. 16 kr.; — 3) der daneben befindlichen, mit Stroh gedeckten Hütte, im Flacheninhalte von ungefähr 10 Quad.Klafter,geschätztauf4si.51kr.; —4) eines Gärtchens in Tridano, im Flächeninhalte von ungefähr 27 Quad. Klafter, geschätzt auf 2 si. 18 kr. — Diese Realitäten werden einzelnweise, so wie sie der betreffende Fond besitzt und genießt, oder zu besitzen und zu genießen berechtiget wäre, um die beigesetzten Fiscalpreise ausgeboten, und den Meistbietenden mit Vor« behalt der Genehmigung des hohen k. k. Hof-kammer-Prasidiums überlassen werden. — Niemand wird zur Versteigerung zugelassen, der nicht vorläufig den zehnten Theil des Fiscal« preises, entweder in barer Conventlons-Münze oder in öffentlichen verzinslichen Staatspapieren, nach ihrem zur Zeit deS Erlages bekann» ten cursmä'ßigen oder sonst gesetzlich bestimmten Werthe, bei der Wersteigerungs-Commission erlegt, oder eine auf diesen Betrag lautende, vorläufig von der erwähnten Commission geprüfte und gesetzlich zureichend befundene Sicherstell lungs-Urkunde beibringt. — Die erlegte Caution wird jedem Licitanten, mit Ausnahme jener des Meistbieters, nach beendeter Versteigerung zurückgestellt, jene des Meistbieters dagegen wird als verfassen angesehen werden, wenn er sich zur Errichtung des-dießfälligen Contracts nicht herbeilassen wollte, ohne daß er deßhalb von den Verbindlichkeilen nach dem Licitations-acte befreit würde, oder wenn er die zu bezah« lende erste Rate des gemachten Anbotes in der festgesetzten Zeit nicht berichtigen würde. Bei pfiichtmaßiger Erfüllung dieser Obliegenheiten aber wird ihm der erlegte Betrag an der ersten Kaufschillingshälfte abgerechnet, oder die sonst geleistete Caution wieder erfolgt werden. — Wer für einen Dritten einen Anbot machen will, ist verbunden, die von diesem hiezu erhaltene Vollmacht der Versteigerungs - Commission Zu überreichen. — Der Meistbicter hat die Hälfte des Kaufschillings innerhalb vier Wochen nach er-folgter und ihm bekannt gemachter Bestätigung des Vcrkaufsactes, und noch vor der UebergaV« der Realität zu berichtigen; die andere Hälfte kann er gegen dem, daß er sie auf der erkauften oder auf einer andern normalmäßige Sicherheit gewährenden Realität gnmdbücherlich versichert, mit fünfvom Hundert in Conventions» Münze verzinset und die Zinsen in halbjährigen Verfallsraten abführt, in fünf gleichen Jahresraten abtragen, wenn der Erstehungspreis den Betrag von 50 si. übersteigt, sonst aber wird die zweite Kaufschillings Hälfte binnen Jahresfrist, vom Tage der Uebergabe gerechnet, gegen die ersterwähnten Bedingniffe berichtiget werden müssen. — Für den Fall, als der Ersteher Willens wäre, eines der obangedeuteten Gebäude abzutragen, und daß die grundbücherliche Versicherung des Kaufschillingsrestes deßhalb auf eine folche Realität nicht erfolgen konnte, wird der Ersteher verpflichtet seyn, zur Zeit der Abtragung eine andere gehörige Realcan« tion zu leisten. — Bei gleichen Anboten wird demjenigen der Vorzug gegeben werden, der sich zur sogleichen öder früheren Berichtigung des Kaufschillings herbeilaßt. — Für den Fall, daß der Ersteher der Realität contractsbrüchig, und letztere einem Wiederverkaufe, dessen Anordnung auf Gefahr und Kosten des Erstehers dann sich ausdrücklich vorbehalten wird, ausgesetzt werden sollte, wird es von dem Ermessen derk, k. Staatsgüter-Veraußerungs'Provinzial-Eommission abhängen, nicht nur die Summe zu bestimmen, welche bei der neuen Feilbielung für den Ausrufspreis gelten solle, sondern auch den Relicitationsact entweder unmittelbar zu genehmigen, oder aber denselben dem hohen Hofkammer-Präsidium vorzulegen. — Weder aus der Bestimmung des Ausrufsprelses, noch aus der Beschaffenheit der Genehmigung des Lici-tationsactes kann der contractsbrüchig gewordene Käufer irgend eine Einwendung gegen die Gültigkeit und rechtlichen Folgen der Relicita« tion herleiten. — Nach ordentlich vor sich gegangener Versteigerung und rücksichtlich nach bereits geschlossener Licitation werden weitere Anbote nicht mehr angenommen, sondern zurückgewiesen werden, worauf die Licitationslustigen insbesondere aufmerksam gemacht werden. -— Die übrigen Verkaufsbedingniffe, her Werth, anschlag und die nähere Beschreibung der zu veräußernden Realitäten können von den Kauft lustigen bei dem k. k. Rentamte Lujs eingesehen werden. — Von derk. k. Staatsgüter - Ver-äußerungs-Provincial- Commission« Trieft am 12. Juli 1842. 591 Uemtltche Verlautbarungen. Z. 1251. (1) Nr. 1862. Kundmachung. Es wird hiemit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß das hiesige k. k. Briefaufgabsamt angewiesen worden ist, Abdrücke jenes amtlich verfaßten Mcilenweisers, welcher im Sinne dis seil 1. l. M. m Wirksamkeit stehenden Postporto-Regulativs zur Berechnung der Beförderungs-Taxen für die in Laibach aufgegebenen nnd daselbst zur Abgabe einlangenden Briefe und Fahrpostsendungen dient, gegen Erlag der für ein Exemplar mit 24 kr. C. M. entfallenden Papier- und Druckposten, an Behörden, Aemter und andere Parteien zu verabfolgen. — Von der k. k. illyr. Oberpostverwaltung. Laibach am 8. August 1842. Vermischte Verlautbarungen. Z. 1247. (>) Nr. 1072. S d l c t. Von dem Bezirksgerichte Weixelderg wird hiewit bekannt gemacht: Gs sey über Ansuchen des Martin Tekauz vcn Sagratz in oie execulioe Feilbietung der zu dem Verlasse oes Bernharo Beitscdan von Leulsch gehörigen, ber Staatöherr» schafl Sittich 5uk Rcclf. Nr. l» dienstbaren, auf »14s st. 40 kr. geschabten Haldhube nebst An. uno Zugehör zu Leutsch Haus Nr. 2, wegen schuloi. ger 460 fl. gewilligt, und eö seyen hicju o«e Feil-hietungstagfahrlen auf oen «L. Juli, 26. August und 12. September l. I., jedesmal um 9 Uhr Früh in loco >er Realität mil dem Beoeuten festgesetzt worden, daß diese Realität, falls sie weder bei der ersten noch zweiten Feildiklung um den Schätzungswert!) oder darüber angebracht wür. de, selbe bei der 3. Feilbietung auch unter dem Schätzungswerthe hintanoegebcn weroen würde. Hieven werden die Kauflustigen mit dem Be« merken in Kenntniß gesetzt, daß es ihnen freisteht die Feilbietungsbedingnisse und Schätzung der Realität in Hiessger Amlökanzlei einzusehen. Weixelberg am Z. Juni 1642. Anmerkung. Nachoem bei eer ersten Feilbie» tungStagfahrl sich kein Kauflustiger gemeldet hat, so hat es bei der auf den 16. Au. gust l. I. angeordneten 2. Feilbietung sein Verbleiben. Z. 125^. (») Nr. ,258. Edict. Von dem Bezirksgerichte Neudegg wild hiemit kund gemacht: O6 sey in oer Executianssache des Joseph Sapor von Terschina, Bezirk Nasscnfuß, gegen Johann Maihen von Feistlitz, in die exe» culive Fcilbietung der dem Letztern gehörigen, gerichtlich auf ?5ft. ,o kr. geschätzten Fahrnisse, als em Pferd, eine Kalbinn, eine Kuh, zwei Schwci« ne, ein Fuhrwagen, ein, Tisch, zwei Bettftälte und eine Mehlttuhe, rysgen auü dem Urtheile 660. »,. November ,8^, schuldiger >8st., 4^ Verzugszinsen und Gerichtskosten gervilliget, uno ,u deren Vornahme drei Tagsahungen, und zwar die eiste auf den 23. August, eie zweite auf den 6. September und die drttle auf den 20. Sey» tember 1842, jedeSmal Vormittags 9 Uhr in loco Feistrih mit dem Beisätze angeordnet worden, daß tiefe Fährnisse bei der ersten und zweiten Feilbie« tungslagsatzung nur um oter über den Schaz-zungswerth, bei der eiinen aber auch unter dem, selben gtgen gleich bare Bezahlung hintangege. bcn weiden. Bezirksgericht Neudegg den 5. Juli ,84?. Z- »255. (,) Nr. »0Ü2. Brücken bau.Licitat ion. Von ter Bczilkvobrigkeit der Religionsfonds-Herrschast Sittich lviio bekannt gemacht, daß im Orte Streine auf der bei Großgabcr nach Thurn Gallenstein führenden Bezuksstrahe, anstatt der in Verfall gerathenen hölzernen, nunmehr eine ge» mauerte Brücke über das Wasser Themenitz, im Wege der öffentlichen Versteigerung werte,geschla. gen werden. Die Maurerarbeiten find auf. . »63 ft. ,5 kr. und 0aü Maurermateriale auf - 164 „ 42 „ sohin oas ganze Bauwerk auf . Z47 ft. 5? kr. veranschlagt. Zur Ausführung dieser Baute ist eine Minu-endo.Licitation auf den ,6. August g., I., Vormittag von 9 bis 12 Uhr in öer Amlskanzlei ter BeziltSobrigkeit Sittich ausgeschrieben und festge» setzt worden, daß zur Licilation nur derjenige zu» gelassen wird, oer vorläufig oas ,0^ Vadium zu Handen der Bezirksobrigleit erlegt. Plan, Bor» ausmah nebst den Bandevisei» und Bedingnissen können täglich in dieser Kanzlei eingesehen weroen. K. K. Bezirksobrigkeit Sittich am 2. August »L42. Z. 1255^») ' Verkaufs - Anzeige. In dem Dorfe Karlovitz, 5 Stunden von Laibach und eine Halde Stunde von dem Pfarrdorfe Großlaschitz entfernt, ist das an der, ourch besagten Ort naO Triest führenden Bezilks-Straße gelegene große CinkehrShaus. ,,p?r X^l-Iou?^«, sammt allen dazu gehörigen Realitäten zu verkau» ftn oder auf mehrere Jahre zu verpachten. Da5 Wohnhaus ist ganz neu und solio erbaut, hat im ersten Stocke 6 stuccaturte Zimmer nebst einem Var« saale; zu ebener lZrde: 4 gewölbte Gastzimmer, 2 gewölbte Speisetammern und eine geräumige Kü» chc; im Erdgeschosse: 4 gewölbte Keller, die Wirth» schaftsgebaude, 2 gemauerte Stallungen, eine auf 60, die andere auf 24 Stück Vieh; 2 ooppelteHar« pfcn von 24 Fenstern, 3 Dreschböden, 4 Heuschu« pfen, gemauerte Schweinstallung, ein besonderes Oebäuoe mit zwei Getreidetästen und einen Pferoe» stall auf drei Pferde, gröhtenlheilö mit Schiefer und Ziegeln eingedeckt, dann mit einem Vliha^ leitcr versehen» 592 Zu diesem Eintehrhause gehören an Aeckern 24 Joch »5Z4 Klafter, in zwei« und dreimäh'ige« Wiesen ,9 Joch 63a Klafter, in Waldungen?c> Joch La Klafter, ein Huchweide« Terrain von »9 Koch 46« Klafter, worauf sich 4 Kaischler, wel« che dem Grundeigenthümer den jährlichen Gmnt« zins entrichten. befinden. Diese Realität ist frei von Rübath, Garbon, und Iugentzehcnl und wild unter sehr billigen Bedingungen hlntangegeben. Insdesonters werden tcm allfälligen Käufer gegen Ellag des vierten TheileS res KaufsckiNmgcK, zur Berichtigung de3 NcstcK derKaufssumme abe» mehljährige Zahlungs. fisten zugeslanden. Nähere AuÜlünfte hierüber erhalten Kauflu» stige von der Eigcnthümerinn, Aloifia Ivanz, in Loco Kallovttz, oder durch Herrn Dr. Johann Zwayer in Laidach. Karlovih am »o. August ,6^2. Z. .225. (2) " Nr. 3266.' Edict. Von dem Bezirksgerichte Haaüberg wird hie. mit kund gemacht: Es sey über Ansuchen des Io. hunn Leuahi von Planina, in dle executive Versteigerung der, dem Matthäus KoNar von Ober« planina gehörigen, der Herrschaft Haasberg sud Rectf Nr. 5o/i zinsdaren, gerichtlich auf ,20 ft. geschätzten Kaische, wegen schuldigen i5 si. 26k»-Q. ». c. gervMlget, und es seyen hiezu die Tagsaz« lungcn auf den 6. September, 6. October und 5. November l. I., jedesmal Vormittags 9 Uhr vor diesem Gerichte m« dem Beisätze bestimmt, daß diese Kaische bei der ersten und zweiten Ver« Weigerung nur um die Schätzung oder darüber, he» der dritten aber auch unter derselben hintan» gegeden werde. Der GrundbuchSextract, das Schahungsprota« coN und die Licitatiansbedingniffe tonnen täglich hierortä eingesehen weiden. Bezirksgericht Haasberg am »9- Juli 1L42. Z. l2i»o. (2) Nr. 859. Edict. Von dem k.k. Bezirksgerichte Neumarktt werden all« Jene, welche auf den Nachlaß des zu St. Anna am 2t. Juli l. I mil Rücklassung eines mündlichen Testamentes verstorbenen Franz Tscharmann, vul^o Schnidax, aus was immer für einem Nechtsgrunde einen Anspruch zu machen gedenken, aufgefordert, solchen bei d«r auf den 25. August l. I. Vormittags um 9 Uhr in hiesiger Amtskanzlei angeordneten Tag« satzung, bei Vermeidung der Folgen des h. LlHallg. G. O, anzumelden. K.K.Bezirksgericht Neumarkllam 5. August«8,2. Z. 1237. (2) " '^ Diensteserledigung. An der Capitelherrschaft Neustadt! in Un« terkrain ist die Verwalters- und Grundbuch-führers'Stelle, mit welcher ein Gehalt von jährlichen 400 st. Conu. Münze verbunden ist, in Erledigung gekommen. Competenten müssen der krainischen Sprache kündig seyn; sich mit empfehlenden Fähigkeits - und Moralitätszeugnissen ausweisen, und eine dem jährl. Gehalte gleichkommende Caution leisten. Da dcr Dienstantritt auf den 1. December dieses Jahres festgesetzt ist, so sind die dießfälligen Gesuche binnen einem Monat portofrei einzusenden. Capitelherrschaft Neustadt! am 5. Auaust 1642. Z. 1257. (1) Verkauf von 1200 Eimer Wein, und 1000 Metzen Hafer. Bei der fürstlich Dietrichstein'schen Herrschaft Oberpettau in Steyermark werden am 30. August d. I. 695 Eimer Eigenbauwein, vom Jahre 1834 H5 1839; dann 305 Eimer vom Jahre 1840, sammt Semierigen Gebunden; ferner 1000 Metzen Hafer im Licitationswege verkauft werden. Die Ausrufspreise sind zu diesem Behufe billigst angenommen. Herrschaft Oberpettau am 6. August 1842. Z. 1221. (3) Kostmädchen werden aufgenommen. Eine Witwe wünscht Kostmädchen z-. haben, welche im Kloster der Frauen Ursuune-rinnen in den Schulgegenständen, bei ihr aber in weiblichen Handarbeiten, wie auch im Pianoforte Unterricht gegen billigen Preis erhalten können. Um das Nähere bittet man sich im Hause Nr. 12, im ersten Stocke, in der Kapuziner-Vorstadt, gefälligst zu erkundigen. Z. 1224. (3) In Klagenfurt ist das Haus Nr. 369, m der Getreidgasse, sammt realer Lebzel-ter-Gerechtsame, mit oder ohne Gerecht--same, aus freier Hand taglich zu verkaufen-oder zu verpachten. Kaufiiebhaber wollen sich mit porto-fteien Briefen an die Eigenthümerinn des Hauses wenden. Klagenfurt den 3. August 1842. Constantia Nleinverger. Witwe.