^m^_______________ Dienstag, 5. Juni 1900._____________ Jahrgang 119. kaibacher W Mum. ^^.''°H">«: Mi! P°s'v,rss»d»»g.- yaozjHhna 80 K, halbMri» 15. X Im E°mpt°»r b!e «ustrN.m« ln« H°>>« gm.ziährig « K, - Instrllonssstbul! ssur llrine ^-^^ '" ^ Zeilen b» l,. arührrf per Zeilf l< »,"bsl v>tel,» Wltderholungm P« Zs»r « b. vormi.t«««. U..!r°.,..er.e «ri.sr werbc» niFa^.wmme^ "> "5 X^) wur^^'^blalte zur «Wienrr ^tun«. vom 1. Juni ^i°ttn: " d.e Weitcrverbreitung solgeuder PresSerzeugnisse ^i^'^azer Wochenblatt» vom 27. Mai 1900. A. 'b '^' Morgenausgabe). ?^' ü .0^, ,°'^"' "i7.enec. vom 2b. Mai 1W0. ^> 21 ,/! 'u6.n». vom 24 Mai 1800. A' 79 .«^"'"'«lli.. ^»tV vom 25,. Mai 1900. H«i A?" »? ^3,?"' .^"les «nd Aussperrungen ic. Der 2"ich ^ "" ben Unternehmern, wie er sich «'^Ng von ^^'"batigkeit ergibt, hatte die Ü'"ch « mi. x^ I"lpc>ctionsbefuuden zur Folge. h?)Wen^ s^" "rbeitern wurden in 6508 M ^egen Es.?"-, Beschwerden vorgebracht, theils 'Hn giftig ""a eines Rathes oder einer Aus« > schleck»? m'" besonderen betrafen diese An« ?""NM ,.«^beitsräume, mangelnde Schuh- ^^rbeit ^""iche Behandlung, Nacht, und >?''^'ten 'E..tt « Arbeitszeit. Nrdeitsordnungs- "'"k E»t °tt. "^lung oder Kündigung, die Wieder- , ""b Lrl!l'"' ^'^ Arbeitsvermittlung überhaupt, "'"sliitzun« "?k"'llrlegenhciten. die Versorgung ^"heilen ,? ^" u"t> invalider Arbeiter, Strike- >3'"l)'Ne d' s?" bedeutende Rückgang der In ^ den Ll^werbe.Inspectoren durch Arbeiter < ^ss di? «^lahren findet seine Begründung ^"""'Nebr ».- ^"" ihre Beschwerden in vielen ! ^^i'rksg^ °'"ct bei dem zuständigen Gcwerbe- ! >.! ^enn ^«i .^bringen, was besonders dann . k ^"speclo «^ '^^" zu erreichn sind als das ^ZMeit un" ""!b die Einzelberichte über die ^^^....... ,, '"^''Ns, der Arbeitsräulne lauten so betonen doch fast alle Berichterstatter den günstigen Einfluss, welchen die Functionäre der Gewerbe-Inspttlion durch Theilnahme an den com-missioncllen Verhandlungen auf die Ausführung neuer oder erweiterter gewerblicher Anlagen auszuüben in der Lage sind, und stimmen alle Berichte über die vollkommen entsprechende Beschaffenheit neuer, unter Betheiligung der Gewerbe-Inspectorate von den Gewerbe« Behörden genehmigter Betriebe überein. Bezüglich der Wertstätten des Kleingewerbes weichen die Berichte wenig von dem im vorigen Jahre Gesagten ab Eine Besserung der im allgemeinen tristen Ver-bältnisse wurde nach den Beobachtungen mehrerer Berichterstatter durch commissionelle, im Auftrage der üandesbchijrden vorgenommene Revisionen in solchen Kleinbetrieben erzielt. Fortschritte in der Besserung der Verhältnisse im Kleingewerbe melden der Gewerbe-Inspector von Trieft und jener für Drol und Vor-arlberg. In Trient wurde an Stelle aller bisherigen, höchst mangelhaft eingerichteten Bäckereien von dem Bäckerconsortium ein schönes, allen Anforderungen entsprechendes Centralbackhaus errichtet und auch m Novereto durch Adaptierung eines Filandengebäudes als Centralbackhaus ein Schritt zum Besseren gethan. Der ^lmsbrucker Gewerbe-Inspector erwähnt welter zwei Muslerwertstätten lobend, welche unter Mithilfe des Gcwerbeförderungsdienstes des Handelsministeriums am technologischen Gewerbemuseum in W,en im Berichtsjahre entstanden; die eine gehört der Produc-tionsaenossenschaft der Metallwarenerzeuger in Folpmes, d^e andere der Tischlergenossenschaft in Innsbruck. In .nanctien lleingewerblichen Betrieben haben stch die Verbältnisse durch Aufstellung von Elektromotoren aa n wesentlich verbessert - der Berichterstatter von Neickenbera zählt allein 62 im Berichtsjahre neu« aufaestclM' derartige Motoren - aber auch in Brunn, Mäbrisch-Trübau, Znaim und Zwittau wurde durch d^e Errichtung von städtischen Elektricitätswerken den Kleingewerbetreibenden die Möglichkeit geboten, in chren Werkstätten elektrischen Betrieb einzuführen. Erfreuliche ^ortscliritte in dieser Richtung werden auch m den berichten der Gewerbe-Inspectorate von Wien, Linz und Prag erwähnt, während in vielen Landgemeinden Niederösterreichs eine bedeutende Zunahme an elektrischen Beleuchtungsanlagen zu beobachten ,st. Bezug ich der Ruhepausen wird mehrfach con. statlert dass die Bewegung nach Wrgfall derVor. und Nachmlltags-Nuhepausen in weiterem Fortschreiten begriffen ist, wodurch die Einführung des Zehn stunden. Tages in vielen Betrieben wesentlich stefördert wurde ??. Eillfall diefer kurzen Arbeits. Unterbrechungen bietet, dem Wiener Benchte zufolae, auch den Unter-nehmern manche Vortheile, so bass den bezüglichen Bestrebungen kem nachhaltiger Widerstand entoeaen. gesetzt wird. ^ " Ueber die bezüglich der Sonntagsruhe gemachten Beobachtungen spricht sich eine Reihe von Bericht, crstattern anerkennend aus, während aus anderen Aufsichtsbczirlen, insbesondere aus den in industrieller Beziehung weniger entwickelten, sehr unaünstiae Nachrichten, speciell betreffs des Kleiugewerbes. vor. liegen. Zur Eindämmung der Sonntagsarbeit bat nach dem Berichte des Gewerbe. Inspectors für den Polizeirayon Wien, die ablehnende Haltung der Arbeiterschaft wesentlich beigetragen, und es ist der. selben auch gelungen, selbst im Kleingewerbe eine er. hebllche Besserung betreffs Einhaltung der Sonntaa«. ruhe zu erzielen. Eine lebhafte Agitation betreffs Einführung der vollständigen Sonntagsruhe wurde wie in mehreren Einzelbenchten erwähnt wird von Seite der Handelsangestellten eingeleitet, die insofern von Erfolg begleitet war, als insbesondere in Städten viele Handelsgeschäfte nunmehr wenigstens einen Theil des Jahres am Sonntag geschlossen bleibrn. Auch von behördlicher Seite wird die Ausdehnung der Sonntaas« ruhe thunlichst gefördert und diesbezüglich im Berichte über Wien auf die feitens der nicderösterreichischen Slatthallerei vorgenommene Neuregelung der Sonnlaa«. arbeit im Handelsgewerbe im Sinne einer Einschränlun» derselben hingewiesen. " lFoitlehuna sol^.) Politische Ueberficht. Lalbach, 2. Juni. Die «Nordd.Allg. Ztg.. erklärt die Meldung, dass Kaiser Wilhelm am 18. August Se. Majestät den Kaiser und König FranzIosef zu Allerhöchst, seinem 70. Geburtstage persönlich in Wien beglück« wünschen werde, für unbegründet. ? Feuilleton. ^lra nil7^" lärntisch-lrainilchen , "'W-stemschen Länderscheide. ^ U°" "lba Him««. ^ ^H? dich. ^Fortsetzung.) ' 'l>"d>'" se'^e^'s<""s auszeichnet, ist die ? M'it' ^ hinsiHm^ ?'sung emen Abstieg a,l- ?^. " Et'M des zlraflaufwandes und dcr /eb W genI,7lage eine hochalpine Leistung ^ 1'« c""d G n^'ben darf u.!d dem Alpinistc», 3 XMuhren^a "it ^"^ ^"' ^eses Waq< 3 ^ ^>"gib"^Ne der her erfri chendst^. l V^^er d,' ^ ,st der kcck angelegte Felse... » V Ni^" G in5^""d" Scharte zwischen der ^ ^ 4^ Et," v« "der de? wilden Kchel der ""d "ach Seeland hinab heißt die Eigenschaft, ssf" ^beerN b« l«avni ferne; für ihn ist »<"" ^otna ^"^t gewachsen.' V"g . ^eift "°.W auch der Ausgangspu.'lt >^?,R^ der "^ «uge befriedigenden Kamm- X^?^tv' ^ " freundlichen Leser noch ^^Rr ?Äm^K schöner Verggestalten. " der A««W"gange entgegenstM. ""Führung des einzelnen Be. die landschaftlichen Schönheiten dieser Gebirgszone nur m skizzenhaftem U^^cke N^^^ Scharte greifen wir den ent. alittenen Faden wieder auf. Von d.esem tiefsten Puntte d^ ze ri senen Grates, der von der Kocna zum Gnn- .^/bi überstreicht, führt uns ein vom Bergführer "it Eisenstiften und Drahtsteben ^.sH er N un, die Thürme des Grates auf und ab dem Grmtavec. N zu Die Aussicht vom Könige der Stemer X labe ich im vorausgehenden schon vorweg- nomm n ^ beachten, da noch ein gröheres Pen. smn auf dem Arbeitsplane des Tages ste t, das Herr. H Md auch gar nicht in den Einzelheiten sondern Blick hinüber zur stolzen Nachbarin ?.« M intauec der weithin leuchtenden Skuta (2530,..). ^e^^me. «Verla'ssene. hat das Volt diese Hoch. 3e genannt, deren Bezwingung früher recht beherzte "erarbeit gekostet und lange Jahre hindurch die es n Bergsteiger in Athem gehalten hat. Der erste Tourist, der seinen Fuß auf d.e Sluta fehte war mcbw isbar Herr A. v. Pavich. der dlefe Spche °m !ci ^uli 1875 vom Suhadolnilgraben durch die Mala vratca über die Georgswand durch. Pod Podml nnd Na Podeh erreichte. Seinen Spuren folgten :m selben Jahre die Herren Professoren Frischauf und Hauer au^ - ^.^ ^ ^^ Section «Krain» des kutschen und österreichischen Alpenvereines angelegter, trefflich markierter Weg vom Kanlersattel über das ern Himmle Hochplateau Podc (2250 m) auf diesen unossgleichlich schwn Gipfel, eine Steiganlage, die zu den forgfältigsten und bestangelegten Hochgebirgspfaden der Ostalpen gezählt werden muss. Gleichsam im Strahlungspunlte der Gruppe sich erhebend, bietet die Skuta einen höchst lehrreichen Ein-blick in den Gesammtaufbau und die Gliederung der Steiner Alpen und ihrer Thäler und gewährt bei dem Mangel deckender Gipfelbauten einen umfassenderen Ausblick als die Spihe des Grintavec, welchem die nahe Nachbarschaft der massigen Kocna gegen Westen, des Obir im Norden und des Greben gegen Süden manches Stück Welt entzieht. Schön und schroff b^uen sich der nackte Felsleib der Struca (2464 m) und der iormenreiche Kamm des Langkofels (2479 m) auf, dessen prächtige Abstürze und kühngeschartete Grate dem Mettersport dankbare Ausgaben stellen. Dem Wunsche, den Heinrich Hess in seinen fein. gestimmten Fahrtenschilderungen aus den Steiner Alpen (.Zeitschrift des D. u. Oe. Alpenvereines», itzW, S. 337) ausgesprochen hat, es möge eine Verbindung der Spitzen dcs Grmtavec und der Sluta durch einen Gratsteig über den Langtofel hergestellt werden, ist dank der Fürsorge der Section «Kram» heute bereits Elfüllung geworden. Eine im letzten Sommer vom Bergführer Franz Kremfer im Auftrage der Section «Kram» ausgeführte und ungemein luftige Steiganlage führt den Grat ent» lang bis zum «Mlinarsko sedlo». 0. i. bis zur tiefsten Scharte zwischen Gnnlavec und Sluta, und von dort über eine Flucht abenteuerlicher Felsthürme bis zur Aruca hinüber, wo man den srüher genannten Sluta« Weg kreuzt, der in starten Windungen von Na Podch hinaus Nimmt. (Formung soH.) Laibacher Zeitung Nr. 127.__________________________________1066___________________________________________5^Ium^M^ Der Del. Dr. Pacal hat dem Berichterstatter der «Narodni Listy» über sein Gespräch mit dem Kaiser anlässlich des Cercles nach dem Dele« gationsdiner eine Darstellung gegeben, in welcher es heißt: Se. Majestät hat nach meinen Worten, dass die Sprachengesehentwürfe für uns total unannehmbar sind, mit einem «Oho!» geantwortet, ebenso nach meinem Nusspruche, dass die Activierung der Sprachen» vorlagen auf Grund des § 14 den Krieg in Per« manenz zu erklären bedeuten würde. In tadelndem Sinne äußerte sich der Kaiser, indem er von der Ob< struction sprach, wobei er jedoch weder über die deutsche, noch über die czechische, sondern über die Ob« struction im allgemeinen sein Urtheil fällte. Hiebei sagte der Monarch: «Wir sind zum Grspölte der ganzen Welt geworden. Es ist eine Schande.» Die Behauptung, Se. Majestät hätte durch eine Geste seinem Unwillen Ausdruck verliehen, beruht nicht aus Wahrheit. Den angeführten Ausspruch über die Obstruction im allgemeinen und deren Folgen für das Prestige Oesterreichs nach außen that der Kaiser mit erhobener Stimme und starlem Nachdrucke.» Nm 6. Juni tritt wieder das Abgeordneten-haus zusammen. lüomoroic»» und berichtete vornehmlich über Wechsel« Proteste, unsaubere Hypothekensachen, Pfändungen, Ein» Haltsbefehle, Vollstreckungsaffairen, Zahlungseinstellungen und andere Geschichten, welche die H"^"e u< leressieren. Ferner veröffentlichte es die ^". „d hie big/r bei Banlerotlerllärungen und Mo 'A^ .^eure Asten der nicht creditwürdlgen Firmen. D,e ^ ^ benutzten die genaue Kenntnis aller dies" ^ » ,. schweren Erpressungen, und so geschah es, d" v ^ geber und dreizehn Redacteure eines schonen ^ « .^i «Tribunal des Handel«, zum Tribunal des ^ ^ marschieren mussten. Die Angelegenheit nmo ^^ baulicher dadurch, dass auch mehrere Nichter un ^ schwer comvromiltlert sind, die gegen AeMU"» baction das nvthlge Material geliefert tMn 1°" ' A«. - (Heilung eines nickes.) Der berühmte Patient des RooMi v^,, in Newyorl. Mr. Walter Duryea, der im » ^. Jahres telm Kopssprung ins Wasser das M >' ^, dürfte in absehbarer Zeit als volllommc» gry ^. lassen werden. Monatelang war der "el"NU ^ scheinend hoffnungslos gelähmt. Dass " uoe^ ^ Leben erhalten werden lonnte, ist ohne 6'^,'^" Operation zu danken, die von den A"M' B nach den, Sturze an dem jungen Manne v"»^ wurde und durch welche der Druck, den v" " Ml Knochen auf die Wirbelsäule ausübte, bedcuM" » ^l worden ist. Der gefährliche operative 6lngrM" ^ ^ das Resultat, dass der Gelähmte Mde ""° ^ bt"> wenig bewegen tonnte. Seit einigen Wochen '^z Befinden des Patienten eine ganz bemerlenswen ,^ eingetreten. Ec wird bereits in einem M"" ^l! construierte.» Klappsluhl in den Corridoren ^ ^ umhergesahren, u»d vor Kurzem verlangte " M, "" Erstaunen seiner Pflegerin Papier und ^, ^ Schreibübungen anzuftellen. Anfangs erwl", ^< Hand etwas ungelenk im Führen des SUM ^D gen Verfuchen aber gelang es ihm, e»n pa° .^ b^ Zeilen an seine Eltern zustande zu bringe«. ^ dl handelnden Aerzte erblicken gerade dar»". °'^. j"' Fähigkeit zu schreiben nicht vollständig verior^^ ^ günstigste Zeichen dafür, dass man aus ieu»r nesung rechnen darf. .Donne^ — (Im Gebirge.) Fremder: «^ gF> was klatscht das denn hier überall l^' ,„e'n>"^ «Wissen S'. hier hab' ich vorhin dem Naz» ' g„,. gehauen und das ist noch immer das Eyo^^«-- Handels- und Gewerdekammcr f" ^ (Fortsetzung) ^rH VI. Gesuche um GewillMna. zur Errlch w''g .F)M lichen Wägeanslalt in Sagraz. Die l-l ."^U Mannschaft in Rudolfswert hat der Kammr ^ g.^ des I. H. au« FuMe bei Sagraz mW " Sagraz zur Aeußerung übermittelt.^ ^B. Auf die erste Zuschrift der "pl schaft in Rudolfswert äußerte sich 0""« ^ dass die Localverhältnisse der Geme, " ,^ W Ernchtung einer öffentlichen entsprechen. Da jedoch laut 8 " ,,.l s"» 19. Juni 1866, N. G. Vl. M. A " «lH einer folchen Anstalt die Gemeinde ?" /.' <,^B'^ hat, machte die Kammer die V^znlsbaH^ darauf aufmerksam, dass nach Aerzensirren. Roman von vrmano« Gandyr. (21. Fortsetzung.) Sie machte wieder eine kleine Kunstpause, bevor sie weitersprach: «Die Concurrenz ist das Unglück und die Ursache des wirtschaftlichen Niederganges heutzutage, die scheuß« liche, ungefunde Concurrenz! Was mufs man heute alles aufbieten, um damit Schritt halten zu können! Früher kannte man weit über unfere Provinz hinaus teine Cichorien als die von Wedelamp Söhne. Die Päckchen waren einfach in rothes Papier gewickelt und damit waren wir fertig. Komm jetzt aber! Zu« erst kam die Bildergeschichte, das lieh man allenfalls passieren, aber einmal dazu gebracht, werden die Kinder und Kunden nun jeden Tag anspruchsvoller. Heute beansprucht man anstatt der billigen Glanz» bildchen ganze Serien künstlerisch ausgefühner Bilder k 1a Liebig als Zugabe, und nicht genug damit, man gibt Messer. Gabel, Löffel, Servietten, Handtücher, lurz, einen ganzen Hausrath drein, und an Stelle des rothen Papiers sind Gläser, Tasfen, Gewürztönnchen getreten; einige Firmen bewilligen fogar complete Kaffee« und Essservice bei Abnahme von hundert Päckchen Cichorien, und wenn das so fortgeht, wnd es am Ende noch fo weit kommen, dass man schließlich Gutscheine auf ganze Wohnungseinrichtungen gibt, die sich sorgsame Frauen und Köchinnen im Laufe der Zeit aufsparen und schließlich einfordern können. Da« sind schlimme, ungesunde Verhältnisse, die eigentlich unter die Gesetzesparagraphen vom unlauteren Wett. bewerb fallen sollten. Aber was will man machen? Frau Wedekamp schwieg wieder eine Minute, aber der Professor erwiderte noch immer nichts. «Du hast uns in den letzten Jahren einige Hypotheken gegeben,» hob die Senatorin deshalb von neuem an. «Wir waren ja leider genöthigt, Summen aufzunehmen. Befonders zu Dank verpflichtet bin ich dir dadurch gerade nicht. Du kannst dein Geld nicht sicherer und rentabler anbringen als bei uns, und ich hätte überhaupt mehr (Kapitalien bekommen können, als ich brauchte, aber man lässt nicht gern fremde Leute in die Verhältnisse blicken. Deshalb komme ich auch heute mit einer Bitte zu dir. Ich habe ttbrr« morgen einen Wechfel von sechstausend Mark ein» zulüsen, und ich bin gerade jetzt schlecht bei Casse. Ich wollte dich bitten, mir die Summe auf drei bis vier Wochen zu leihen». Sie hatte vielleicht ein rafches Ja ihres Neffen erwartet, aber fie täuschte sich. Der Professor war lein Zahlenmeusch, aber seine Vorfahren waren alle Handelsherren und gute Rechner gewesen, und ein schwacher Neslex der kaufmännischen Tugenden und Eigenschaften semer Familie war auch auf ihm haften geblieben — freilich nur in Gestalt einer vernünftigen Vorsicht und einer weifen Sparsamkeit in Geldsachen. Bei all seiner übrigen Unkenntnis praktischer Dinge hätte er es nie fertig gebracht, eine größere Geldsumme leichtfertig hinzugeben, ohne zu wissen weshalb und warum und zu welchem oder wessen Nutzen. Ts war richtig, dass er den Wedekamps «einige» Hypotheken gegeben hatte, aber diese «einigen» be« zlffertcn sich bereits hoch in die Tausende; und wenn er auch leinen Aua/»l,ljck Msr!?, der Tante Senator das erbetene Darlehen von ein pa" „H nW'^ Mark zn bewilligen, so fand er es oo^ ^l dieser Gelegenheit ein piar ernste "> ^ Verhältnisse einfließcn zu lassen. „ ^iM «Du besinnst d?ch?. fur Vch-^ auf. «Ja, wenn du nicht willst. S^ ^ F eine Thür weiter! Ich meinte nur, ,,. wandter--------. .. ^s ^.V «Ich besinne mich nicht weg" A ^, . unterbrach sie der Professor. «^ '«^>e K dics und jenes aufmerksam »'^^rhe't'^ff Du klagst über schlechte Zeiten. In"/ B^. ,M weder Conjuncture«/noch """2^^ ^ Verhältnisse schuld daran, wenn ou " Wp ^ mit schwereren pecuniären Sorgen s ^zM ^ Dara.7 ist vor allem die unsm"'^ „M ' l/ deines Felix schuld. Zufällig H ly ,H , draußen lebt, und ohne dlch lra l"^^ ^H^ ich dir nur sagen, dass ,ch b.s M ^,, ^ Ä > habt habe, auf diesen Vetter stolz ö" ,v>e" .F in Berlin und Wien und P«"« nKnl'l'' Fs. ^ einer wohlhabenden, achtbaren V^u ^ e'" ^ , wie ein leichtsinniger Thunichtg". Ml ° M, ^ Verschwender. Wüste Gelage, die ^„ M ^ ^ Nächte ausdehnen, Verhältnisse "" .nielfeZ.iclitel''..^ 5 Ansprüchen, fVV ' sönlichle.ten - das s"d "Nes SA ^nes " ^^l z, nicht in den Nahmen des 2eb"' ^cl''e^!el! ..^ jungen Manne« gehören, d'e aber ^^2^. y Ledensbedingungen zählen. Besonder- ^ °^ ^ weiht jedenfalls besser noch als '^'^F tz leidenschaft für einen Geschäften""" , Untergang l» . ,.,,> j _______________^.________^I____________.____________________^5. Juni 1900. Wez^" Bewilligung ein Beschluss des Gemeinde-WM' suholen """.' Darauf hat die Gemeinde °Halt i ' ^" ^" Errichtung einer öffentlichen Wäge« bestinitn - «^ abzusehen. Das bereits citierte Gesetz e>»ei 3N^ ? ^' dass Personen, denen die Errichtung odei dmi^'"^ bewilligt wird, bei dem Handels-l>,e mü«li^?"c delegierten Bezirksgericht über ihre auf Viigens V '"gsame und richtige Vornahme des ^ cienm.. ^^"^6U"l! der Bescheinigungen und Wcht n Ehrung der Bücher sich beziehenden EigeM ... . 'ben sind. Nach § 4 übernimmt der N!!t der Ms """ öffentlich-'n Wägeanstalt, welcher die vollp y/^^Ul'll derselben einen anderen betraut, "°lgenomn ""^""l'chleit für die vou dem letzteren ^ch ttn^-'' Operationen und haftet für jeden Jadeit 1 6k Gewichtsangaben anderen erwachsenen Nefu^,, ^'lnmt, dass über jede Abwägung der ^ Nam^«'^ besonderes Register mit genauer Angabe W der - ^"""' der Bezeichnung der Ware Partei >>; ""gehobenen Gebür einzutragen und der ^'N!aun5 ^'^"" 3. ^ eingezogenen Erkundigungen der Bitt-5 0. ab,? ""0" lesen noch schreiben, der Bittsteller Tinten „mi. ^ ^'""l Namen «nterschreiben lann, ^l>"ten ^-c''^^ ^r Section diese beiden zur er->l>l Falle !v'"ü""9 "'^ lauglich sein und müssten t'Ne dazu « '^ '^"" die Bewilligung ertheilt würde, 'sl es abe/'U"^ Person anfnehmen. Nicht rathsam ^chen »nn il'l lemanden dasiir verantwortlich zu ^es vi/ss.?" leine Aufsicht führen kann; darum Ht lur f.'5^ ""gemessener, den Gesuchstellern das °"l< sie ^ M"a. einer Privatwägeanstalt zu geben, . ldie K .'" "suchen. ^NeansiM ' "bewnt dennoch, dass eine öffentliche l Nerle^'" >^"l Orten nothwendig wäre, weil ftaft js//f.'"'t Vieh und anderer Waare ziemlich ^ der '^ ^""lt anch, dafs die passendste Stelle Mr. "^ wiire, wo sich die Bezirlsstraße aus i°bluvv,!° «lnbrus und die Landesstraße aus " ^'ienb^ ^"' ^'^rs bemerkt die Section, dass '"l lolch/rg^chv" eine Wägeanstalt besteht und dass ^"gen wz'? °" der Station Sitlich zur Aufstellung ^uf der^V ""durch dem Bedürfnisse jener Orte. ^en wird "'"^'^ "°" Sagraz liegen, entsprochen ^lion" ^'^."ftnttcr beantragt im Namen der "hl h^ ">' d,e Kammer in diesem Sinne ihren Der Vin.,. "ndcsrcgiernng erstatten wolle. > Vn V°3 wird angenommen. ?l der Ni', "^"s Mejac berichtet über den Mn ^ z ^' _ulld Warenmärkte in Wrußnitz, ^lUl,a.i«' < ^"desregierung der Kammer zur ?!."'"nnap', ?"st hat. Da diese Tarifsätze die Tar,f-,/. Bl^bes Gesetzes vom 3. December 1W8, lü ^ Kost.,,' l/' ^^ "bersteigen, und in Bezug ! ü^'e thier^..^ d'e Erhaltung des Marktplatzes, ^"elll d F'che inspection u a. ziemlich niedrig li/er l. l n^.?""' den Antrag: Die Kammer wolle b°n Nta.,.< .I^'erung die Bestätigung des vor-^r V"°"fes befürworten, """ag w.rd angenommen. lFortsehun« folgt.) der Re- M)" bereit« i^"'''" ^ir die Wocheiner-Linie Afsling-V^""s llln. Ueberprüfung seitens des Eisenbahn-"°»>^lul,aen " ^' "nd sind dle commlssionellen ^>- 3iir .'"'die erste Iuliwoche in Aussicht ge-! >.?""ll. d i ...^e Stuck der Triester Eisenbahn-^l. ^lIlc>H «./"^ die Karawanlen-Bahn Klagenfurt, ^?.^'llMl. s/'"a' dürfte die Traccnrevision in der ^7' Mit' ^"sinden. «ei der Sorgsalt und Ge-'"V^t wurd/n ")'' «"fnahmen für alle Projccte ^ ll "ehnii«,, '" de es sonach — die parlamen-!? l>e« " Anst.? ^ Negierungsvorlage vorausgesetzt ^,2r°ßen !^ ""erliegen, mit den Vauarbelten ^ "och im 9 l "" beeinflussenden Wasserscheiden- Ms^, (l8erl°^"^ ^s Sommers zu beginnen. !"i "^ M den ?>) Das l. k. Finanzdirections- ^e^ do« m.."' Steueramts-Praktikanten Johann ^i von Svert nach Ndelsberg und Franz ^ ^'chernembl nach Rudolfswert verseht. '^ ^'"aVte? un 2 im P ° stbienst 7)" Zum ^ "'en wurde ernannt Hugo Lenassi ' ^>tn.^ich/ '- Verwaltung«.Gerichts' ' 3 l> k^^rick^. ?"dliche Verhandlungen beim k. l! ?"^^. um «^ "erden stallfinden am Samslaa, ^ ^>.s'" "nd (k, Uhr vormittags: Iosefine Gräfin < Xd"auH °l en in Lalbach und der Morast- >, ^,^>H w Laibach wider da« l. l. Acker- ^°»se>> "lbcllk ^"sumftfung des Laibacher Moore«. ^X^ °"i v.?' ^«meinderath.) Im weiteren, ^c > ^3'"" 3«itag abgehaltenen Sitzung b" di7^'"d"ath-s rsferierte Oemelnderath """ ber Firma Skmfns ^ Halsfe zur Genehmigung vorgelegten Entwürfe des Oberbaues, der normalen Ausweichen fowie über den Lageplan der zu erbauende» elektrischen Straßenbahn und beantragte die Genehmigung derselben mit dem Zusätze, dass Haltestellen dieser Vahn auch am Alten Markt zwischen den Häusern Nr. 4 und 5 sowie an der Ecke der Pfalzgasse und der Petersstraße zu errichten seien. Der Gemeinderath stimmte diesem Antrage zu. Der Gemeinderath beschloss welters die Creierung einer Rechmmgsassistenten-stelle beim städtischen Elektricitätswerke sowie die In-stallierung zweier elektrischen Glühlichler im Parke auf dem Ambroschplahe, zu welchem Zwecke ein Credit von 240 X bewilligt wurde. Gemeinderath Senekovic berichtete über den Rechnimgsabschluss des städtischen Elektricitätswerke« pro 1699. Derselbe weist 139.189 k 36 I» an Einnahmen und 136.167 k 70 k an Ausgaben, somit einen Ueberschuss von 3021 k 66 k aus, was als ein für das junge Unternehmen recht günstiger Erfolg bezeichnet werden nmss. Das investierte Capital beträgt 994,634 k 16 ll. Endlich wurde über Antrag des Gemeinderathes Groselj beschlossen, die öffentliche Vc-leuchtung auch auf die Rudolfsbahnstraße auszudehnen und dort drei elektrische Glühlampen aufstellen zu lassen. Vor Schlns« der öffentlichen Sitzung stellte Vice-bürgermeister Dr. Ritter von Bleiweis an den Bürgermeister die Anfrage, in welchem Stadium sich die Frage der Regelung des Laibacher Sübbahnhofes befinde. Bürgermeister Hribar erwiderte, dass er in dieser Angelegenheit beim l. l. Elsenbahnmlnisterium wieberholt vermittelt und die Versicherung erhalten habe, dass die Laibacher Bahnhof-frage jedenfalls einer günstigen Lösung werde zugeführt werden Im übrigen werde er demnächst diesfalls neuer-liche Schritte unternehmen. Der Antrag des Vicebürger-Meisters Dr. von Vleiweis, der Bürgermeister werbe be-auftragt die Vornahme des commisslonellen Localaugen-scheines ehestens zu erwirken, wurde mit dem Zusatz-antrage des Gemeinderathes Kozal angenommen, dass auch der Reichsrathsabgeordnete der Stadt Laibach zu ersuchen sei. sich für eine günstige Läsung der Bahnhof-frage zu lnleressieren. Sodann wurde die öffentliche Sitzung um 8 Uhr abends geschlossen. — (Auswärtige Fallimente.) Der Handels- und Gewerbelammer in Laibach wird mitgetheilt, bass in Galatz nachstehende Firmen fallit erklärt wurden: M Ackermann, Herreuschneider; Anmeldungstermin bis zum 6. Juni, LiquidierungSverhandlung am 23. Juni; Hermann Grünberg. Schuhwarenhandlung; Anmeldung«-termin bis zum 9. Juni. Liqudierungstagfahrt am 30. Juni; A Feldmann, Manufactur- und Galanteriewarenhandlung; Unmeldungstermin bis zum 9. Juni, Liquidierungstagfahrt am 23. Ium.^00^^ ^ ^ Poll al hat mit I d. M. die feit 150 Jahren auf dem hiesigen Platze bestehende Lederfabrik des Herrn Johann Ianesch mit sämmtlicher Einrichtung und Warenvorräthen im Kaufsweae übernommen und wird dieselbe im Vereine mit seiner 1893 gegründeten Fabrik für Schweinsleder in Krainburg unter der bereits bestehenden Firma Karl Pollal fortführen. __ (Fünfzigjähriges Jubiläum der aeoloaischen Reichsanstalt.) Am Samstag, den 9 d M begeht diese Anstalt den Gedenktag ihres fünfzig-jährigen'Bestandes. Um 11 Uhr vormittags findet eine ssesMuna statt, welcher Vertreter verschiedener Mini-Ner en der Statthalterei, der Akademie der Wissenschaften n Wien der Hochschulen:c. beiwohnen werden. ___'(Unfalls Der Aushilfsbremser der Sübbahn ssranz Lunder begab sich Sonntag abends gegen 10 Uhr von einer Wohnung gegen den Bahnhof um eine D.enst. tour anzutreten. An der Uebersetzung der Marlmslraße rat er den Bahnkörper und wollte da sich von dieser S elle eben eine Verschublocomotive mtt °«t Wagen gegen das Aufnahmsgebäude in Bewegung fetzte, dieselbe be-nützen um früher ans Ziel zu «elange". Er schwang sich « s . nen d eser Wagen, glitt jedoch dabei so unglücklich d /^ auf Schienenstrang zu liegen kam; hiebet wurde ihm der l.nke Uni arm zerdrückt und zwei Finger der rechten Hand .l^Mrt Da auf dem Nebengeleise zur selben Zeit der «-mi ckte'Zua einfuhr und bei tiefer Finsternis ein hef-ÄPlatzregen^ tonnte Lunder im Momente U Anssvrinaens von niemandem bemerkt werden. Er ist sm ach ein Opfer seiner eigenen Unvorsichtigkeit. Lunder wurde in das Krankenhaus transportiert. — (Mordversuch an einem Lehrer) «us Sesana. 2. d. M., wird gemeldet: Tin gewisser Franz Nurtt in Repentabor versuchte den dortigen Lehrer Falin mit einem Stilet zu erdolchen. Cr verletzte den Lehrer an ,w i Süllen schwer, doch nicht lebensgefährlich. Das Motiv der That war Rachsucht, weil der Lehrer in seiner Eigenschaft als Gemeindesecretär dem Weibe des At ten-later« ein Arbeitsbuch ausgefolgt hatte. Das Weib verl.eh den rohen Gatten, weshalb sich dieser an Fakln rächte. -- sHandel und Gewerbe.) Im politischen «ezirle Adelsberg haben im Monate Mai Ge--werbe neu angemeldet, respective Concessionen erhalten: Maria Gabrijan ln St. Veit bei Wippach und Franz Valenilc K Comp. in Illyrisch-sseistrih Wirtsgkwerk; Urvankit in Grasenblunn, GfmlschlNMfnhandfl; Iranz Andrea« Ruftnik in Prem, Cchmiebgewerbe; Iosefine ^lrebolj in Obersemon und Matthias Urbanöik in Nabanjeselo Spezerei->nd Vlctualienhandel; Josef Viteinil in St.-Velt Schuhmachergewerbe; Firma Valentik her .*. (Verloren) wurde am Samstag "' Wlenerstraße eine silberne Dameuuhr. Mj - (Postsparcasse.) Im ^io.me betrüge» in K r a i n die Einzahlungen im Sp"w ' 52.071 X, im Checkuerkehre 3,702.775 si, ^ zahluugen im Sparverkehre 48,11 K. im Wan 1,133.509 k. ___^.^- Theater, Kunst und Literatur. ^ ^ - (Im unser Landsmann Franz Buöar vom Holol^"",^ in Darmstadt als Nhadames in .A>da» "«f-,^, ^l rühmt die frische Stimme des Sängers bezeichne» , dieselbe als zu klein für das Hofopel nthealer. ^ spielerisch zeigt Herr Buöar die herkömmliche ^""" ^^' Gast wurde vom Publicum liebenswürdig a'MN und mit den anderen Mitwirkenden gerufen. , >^> - (.8i0V6n»ki ^ruvnilc.). ""U^ von Dr. D. Majaron. weist in der ^" ^ folgenden Inhalt auf: Findet die Vest im mm'a ^^P Absatz 2. E. O. auf die Einstslluna der N' überhaupt oder lediglich auf die definiü'ue 6'"' ^ Anwendung? Von H. Sturm. — wesch'""^ Delegiertentages der österr. Advocatenlammern. ^ ^ die Rechtswissenschaft. Festrede, gehalten von 'p ^,,. Dr. F. I. Spevec. — Rechtsfälle, «usvem ^ rechte: u) die Snvituten können, müssen "b" ""^,, einzelne Realitäten (Parcellen). auf welchen '^W eiugeschränlt w^oen (8 12, Absatz 2, a. A ^M< Dr. R. BeZek. — k) Die Kosten für ein G"v^ ^ gehören zu den Begräbniskosten (8 549 a. b ^ ^M l-.) Die Eintragung des Pfandrechtes für Ersapa'^ gemäß if 222 E. O. ist zu verfügen, wenn alA^B nicht versteigerten Liegenschaft bereits die .5° . ,„ gelöscht wurde, an deren Stelle der ErU""'^ c^t,-treten hat. — ä) Die Registrierung einer G"'?'' c^P deren Programm den Dispositionen des G"oM'^^> gesches entgegensteht, begründet in ihrem 3° ^ ^, c^ procuraturen legitimiert sind. — Aus dem A^F» - ») Die Verletzung der processimlen ^' ^ gehört nicht unter die Umstände, vermöge "Hgss"' Verfolgung wegen einer strafbaren That °"^W^ ist, und vermag nicht die Einstellung des „" a°> gemäß s 213, Z. 3, St. P. O. oder den 3« ?l „« 8 259, Z. 3, zu rechtfertigen. »>) «n«» iucu Strafprocesse. — Miscellen. Telegramme des ^.^l. Telegraph' (Korrespondenz -Bureaus Der Krieg in Südafrika. , ^i L 0 nd 0 n, 3. Juni. Reuters Bureau "" ^ Pretoria vom 31. v. M.: Johannesburg "" g »>' vormittag« um 11 Uhr den Engländern !°,z B in geordneter Weise übergeben. Lord """ ^ h'cbei von einer kleinen Truppenabthenun^ ^ Vor der Uebergabe fanden außerhalb ^l «ßB " in den Straßen Plänkeleien statt, bis !a)l'^il>! den nächststehenden englischen General die ^'^ gesendet wurde, dass die Sadt mcht Nierve ^sj. werden. Die Banken Johannesburgs weroe. ^, London. 3. Juni. Feldmarschall "i ^ h, ^ telegraphiert aus Johannesburg unter dem ^ W wells Brigade bleibt in Johannesburg i"^'^, erhaltung der Ordnung. Die übrigen ^ru^ ^F auf dem Wege nach Pretoria em "g ^ v Die Besetzung Johannesburgs g'eng dam ^ trefflichen Vorkehrungen des ^0""""°"^'"^, ruhig vor sich. Ich ritt mit Krause zu den " ^ff gebäuden. wo er mir die obersten Vea,"^ ^P', die sämmtlich einwilligten, wahrend der " zM Anordnungen auf ihren Posten zu fle" '^«e die Stadt recht leer ist. hatte sich auf de' He 3'^ eine Volksmenge angesammelt, als die v"'' zF" gehisst wurde und die Truppen m a" ^ Haltung vor mir defilierten. _^.,, ^elde/ ^ London 3. Juni. Reuters On'^te'^l Winburg vom 31. v. M.: Mit dem MH O^., « Nähe von Senelal am 29. Mai bez"' ^ibe». ^ » Nundle, den Feind von Linolch p^te» ",,,!< ' 500 Mann Yemnanrietruppen al'geM ^.,,, Dieser Zweck wurde auch erreicht und "'.^ g^" „, j gerettet. Den ganzen Tag über wurde ^^M„„0 > Die Nuren befanden sich in vollkommen" 5M „.,. ^ einem hohen Kopje. Die Garden ha^n ,, si"^ ^ U5 Verwundete. » deutend; Kommandant Hilliers wurde!' der Minister des Aeußern Vclga ^^t" /" »ntwortung einer Anfrage fch, ^. M..,. H°" Stadt Wien. ll^'>'!.N„^"nz Privat. Marburg. " Gruntar. l ^!"er<,v Hub >7 «loss. Vesitzer, Hi. - Korsic 2"'f. «isl° " N.? "°c ^ Dl- Dojmi v, Delupis, Arzt >?3''Toch'er- M„?3^l ^«der. Kstte.. Duor. - Cusin >«"'""! M°y3 jM?' ^"'^ ''/' ^ftl'fsicic'l, s. Frau; ^,^"unas.N^I'.^"< < Kamille: «»ndermann, n. ö. »i >st i. N ^ent; Tomsche, """"' ^"", ^schn.l,, Gnmnig, Privat; Naudisch, D^rtschH"^ Wagenfurt Tomann. Holzhänbler, ^d ,7 AerbM"s"ae, Inspector der l. l. Staatsbahnen, » Steuer N da^"^ Graz. - Dr. Zi,.' ^""«^ ^'p"wr Prag. ^ Echutey, HoWändler, "urg, v Schenler, HanbelSangeftellter, s Schwester, «,, Verstotbene. ,V^^'7 5-2 ^"F» Gewollt 19 3^W M'l'ittelk ^ ^schwach j bewvllt ,42-4 ^4°° 15 3° 18 0° u?^!?^ vom Samstag, Sonntag " "nd16 «°, Normales« 2«, 16 3« ^3^rl^^------------------ «nton ssuntel. ^ AnVwahl von ^"'" ^'l' «aiba«"^ Auster, "lligste Preise, bei ^"«ch»nl)u,e ^' ""nciscanergasse. Nach au«. ^^W^W^ (»48) N-3 (2188) 3-1 Z. 2422 pr. Concurs-Ausschreibung. Im StatuS der politische,, Verwaltungsbehörden in Krain gelange,, zwei Nezirlscommissarsstellen >nit be„ Bezügen der IX, Rangsclasse, dann eine, eventuell zwei, beziehungsweise auch drei LanoesregterullgsiConcipistenstellen mit den Bezügen der X, Rangsclasse zur Neiehung. Vewerber um diese Dienstposten haben ihre documen» tierten, insbesondere auch mit dem Nachweise der Kenntnis beider Landessprachen belegten Gesuche im vorgeschriebenen Dienstwege bis zum 28. Juni 1900 bei diesem l. l. Landespräsidium einzubringen. ll. l. Landes.Pliisidium fllr Krain. Laibach am 2. Juni 1900. Vln Veitrag zur Thierpflege. Es ist allgemein belannt, dass unsere jo überaus nützlichen und wertvollen gug. und Luxuslhiere der größten Pflege und Wartung bedürfen; nicht allein bei Kranlheitöfällen, sondern auch bei gänzlichem Wohlbefinden. Jedem Pferdebesiher und Landwirt ist es darum zu thun, die Lelstungsjähigleit seiner Thiere zu erhöhen und deren Lebensdauer zu verlängern. Um ein derartiges Resultat zu erzielen, bediene man sich nur best bewährter und erprobter Mittel, unter denen Hotters Veterinär.Priiparate heute den ersten Rang einnehmen. Hotters Agril, «bsorbinol und Training Fluid (siehe Inserat) bars daher in den Ställen eines gewissenhaften Landwirtes niemals fehlen. Hotters Veterinär. Präparate sind in den meisten Apotheken er» hältlich. wo nicht, lasse man sich selbe besorgen ober wende sich direct an das Haupl'Depüt: R. Hotter, Apotheler, Wien, Xll/2, Schönbrunnerstraße 182. 772 » t% Battaolia - Sc&lamm. \Sj Einziges Depot für Krain: ]• Apotheke Piccoli ,zum Enger h («14«) LaJbach, Wlenerstrasse. *-» » Ein Kilo koitet eine Krone. *"0, Wie^w Auswärtig Aufträge eegen HacbiialimB. I Franz Wilhelms I I abführender Thee I H (4707) von 26—15 H I FRANZ WILHELM I I Apotheker \n Neunkirchen I ¦ (Niederösterreich) ¦ I ist durch alle Apotheken zum Preise von H I l fl, üst. Wiihr. per Paket zu beziehen. H Kmetska posojilnica ljubljanske okolice v Ljubljana . Bilanzausweis pro Monat Mas 1900: (iübw; s Activa: Cassabarschaft......... K 3.946-78 Angelegte Ueberachüsse....... > 793.173 60 Darlehen.............. » 1,862.029 — Rttckzuerstattende Ausgaben..... > 614 (13 Inventar.............. » 957- 90 Rückständige Zinsen vom 31. Dec. 189» > 23.944-OC Passiva: Antheile........... » 23.324 — Reserve/bud............ » 46 451 08 Einlagen.............. » 2,578.55') 91 Passivzinsen............ > 9.038 -36 Geldumsatz.......... > 2,818.89517 Verwaltete Summe...... » 2,681.005 92 £in braunledernes Cigarren-Etui mit blankor Faimng wurde am Piingätßountag vormittags verloren. (2186) 2—1 Der redliche Finder wolle dasselbe gegen Belohnung in der Administration diesßr 7»ii..-.» -»—-«¦- > Amalia Schessek, geb. Lerne. D W «.. ^'^ ^»l. Seelenmesse wird in »»^ ^. m . W > Psarrlirche gelesen werden. ^' Peter«. » M Das Begräbnis findet Mittwock ^n « ^ ^ > ««,^^.°^ »°-^2H zH « W ^aibach am 5. Juni 1900. M > Die trauernden Hinterbliebenen. D M Die in so tröstender Weise belunl,?l, ^f.»', ^ W » während der Krankheit und aM^ » » chwer getroffenen schmerzlichen Verlustes un?-.' » » 3H^^^ gu.enNer,"^ V > Anna Tambornino I > geb. Leunacher > W sowie die Spenden von schönen Krön»?« ,,«>> ». . W » zahlreiche ehrende Geleite ^ » » psi'chten uns zu innigem, bestem Danle,w^ > > z7bringen^" °"' """" ^ »um «N^e » > Die tieftrauernden Hinterbliebenen. M Course an der Wiener Börse vom 2. Juni 1900. N°« be« „Mene« Co«^«« Dl, nll.ifltln lour,.- versteh,« sich in »loneiiwHhlimg, Die «o«">mg «Hmmtllcher «ctien und der .Divers«,, Lo,,. versteh, slch per Zlück.__________ ^^^V^'»b0 «... «el Ware «o« «<««tt zur Zahl«»» »»«r»»««ene ««senb.Prl»r.> v»llg«ll,»e». lllisabelhbahn 600 u. »tt0« Vl. <'/, ab l<»°/,......ll« »5 ll8 — «tllsalxthbahn, '^»nz Iolel «., «m. l»»4, (»vah!,, (dtv. Kl.) Nllb. 4°/. . . . 95-N0 9N 40 Vorarlberger «ahn, «m. l»84, (b!v. Ot.) Eilb.. 4°/, . . . »5 7li »« zu zlaatsschuld der zlnd«r der ungarisch»« Ar««u. 4"/, UN«, «olbrentt ptl llass, . «lt!'»b l«a 4b blo. dto, per Ultimo .... ll« »5 llU 4i 4°/, bt». »itnte ln »ronenwHhr., st,u,r»re«. p«l «assa . . . 9l 5ö 9l 75 4«/, dlo. bto. bto. P« Ult!«, . 9l .^l» 9, 7<^ Ung. Lt, ««< »6"^ dto. bto. ^ ünfl.—«" ^ 4«/, tloat. und llavon. d«tt» »l°o 9»"" s»>«l» 3ff»«ll, ßnl'ht». <»«/, Donau.Nea.»»leihe l»7» . lO« « l«7 - «nltben d,i Stadt Görz . . -" ^71 «nlehen d. «ladt Wien . . .
    «°/, pralnrr iiaxd,» «nlehen . »'^! 9» 55^ l»«Id ««r ffs»ndbrl»s« »lt. «obcr, »lla.»ft « 0esl,'un«. Uanl 4U'/^ühr, Verl. 4°/»......... 98 «0 S9 «u bto, dt«. «iMl. «ll. 4»/, . 9»«, »u «o bpa«aNe,l.est„»o I,,»«rl.4'/» 9« ?z »9 7ü Viftnbllhn^riorilsl»' «ybligatisn»«. Ferdinand» «orbbahn «m, l»8« 97 35 98 3l Oefieri. «ordwestbah» . . . >W 60 l«? üi KtaaUbah»....... 4l« — 4«u-- Oüdbahn k3«/»verz.IHnn..I»l! «!-»»!!- bto. k ü"/,...... «»»-?ü«lv-»l Un«.>«»llz. »ahn..... ll»«- »04 >. 4«/, Untertialn« Vahnen . . 99'ü« »uo«— Vi«rs, fsft (per Otüch. Vts«l«»llche «,fe. 5°/« Vod,nc«dlt-«ole «m, l8»u 2>l5 - »3« bu »»/« „ „ »«n«l».Lol, 4U ss. . . . »»«.— l« — «albsltlixLolt W sl..... »78<- — — »ewwftich. d, «»/. Pr.'Gchulbv d. Vobtncreditanst., «m. l»«9 «'— «» — L« 48-1 öl — 1 »eld «»«l. «etl«. Kran«port-Mnl»l» nthmung»». »ussl«»repl. «isenb, 500 fl. . »000 »OlO «au° u. «et?!tb«.»el. s. st«dt. Straßenb. in Wien llt. X . «4 — 3»e — !»to. d»°. dl». M. v . . 3»« —8l8-Whm. «orbbah» l5» fl. . . 44« — 44« — »üjchtirhrader bto. dt°. (Ut. ll) »00 ;:, V. 480 — 48» - Prag'Dlliel «lenb. loofl. abgst. >8t'— «85 -Vtaatltisenbllhn »00 fl. s. . S55 «> »l>« 50 Vudbahn »00 ll. <3.....ll^ b« l«S 50 Vllbiioidd. V«b.-V. »00 fl. «Vl. U7l — «7« — Tramwah^Xel-. lNeueWr., Prio. rl!ät«-«lct!en 100 fl. . . . «90 — »l0 — Unz.-galiz. «ijenb. »oufl. Tilber 4l4 — 4l« -UngHestb.(!«aab-Graz)i«)Ufl.<3. 4»0 - 4»5 -Wenn L«»lli«hnen. »ct.^»«l. — - — - Danlun. «lNglo-Oest, »anl »00 fl. . . »8« 50 «83-— «alilverci», »üiener, »00 fl, . ü,4 50 5l«-b0 «obcr..«nst., l>st., «00 fl. V. «8.1- 8«7 - «rbl>«nft, f, Hand. u, ». lUO fl. ?,?'«!. 7l8 »5 dto. bto. per Ultimo . . . 7««-?»» — «redllbanl, «Na. un,,, »0» fl. . ?«9 - ?,, - Dtpusllenbaxl, «ll«., »00 fl, . i8» — 434 - «Oc°mpte<«ts., NbrOst., 500 fl. ,4»» ,430 »iro.». «assenv,, lWen«l. »ovn. «l — 4»z — Hyp«th»lb., 0efi.. «00 fl. ,N°/,». u« 5» »«,-- Lünberbanl. OtN »W s. . ^" 0esterr,-..n«°" U»„l H ./ ' "» - 44? - «.ilehl«banl. «ll«.. l4» „.' ' U.l U.H 3»dustri«.Unt»r. »ehwungen. M2VM W°^ 3c°«« «ti^Nb'V H' ,7 ^ 5«7 50 ««l»°A,rj. L.el.,l°hle>. lW l «?«° '"^' „VlhlüglMÜHl". Üiavierl l»!, """^««7 — Irtlallei Koülenw »<»,l ?^» ?» —"44 — I°l^"""^ '""«-. <" Vest. ^ "" ^ Wr. V«u««s«llich»,t ,(iu fl. ' ""' "'ü Menerl«i««l Fe«tl-«c»im.»es.' j^,^ j^ ^ D'vift«. »uiz» sichren, «lmflerdam .... «.«^ ... ^ Deutjcht Pl«tzl . . ' ' ??? '" "" »'» «»ll« ......"» 1» 24» «I, Hl. Vettllibur« ' .' . ' ' ^.^ "»'' D«I«l«n. Warans« Otüll, ... »^ !'" Deutscht «elch«ba»l.,°»,n ' ' ,<«««'.,'5^ Ilalitnlscht I»nln«l„, .. ' w«! ^3! «llbel.«,ten. . . - - ""U^ 9085 PrivftlDepdt« (8eil»Depo«lto) ¦»¦¦in—¦ m iu.fUta*M te ¦¦^»-hi^^ ^4^ik«>^^^