lMlSüUtztt V WWW p?Gl» Mn 1 Av IRk. 177 vonnvrstao. 6vn e luIZ 1933 kf,«««l«, Mo»»«»«!»» ««»MWWw (7, »te.»70» -W- V-Wcktz», «< IM«»»« IG. «»y M.4I I» »«0O«L0. o-»^ ckI«G U >» » m MikldOri ^vlö«,» ut. «tV»s««ilunz» k^»«9>De,I—: ^»Iiol«^ ««»»V. U 0k». «»»»II«i» Z« 0«,». «tufvl» k^o»» mo^tt. « ot». i0f 6>» odrl^O ^«»I»«6 mo««U. 35 VI» eia-sliuimm», ' dt» ? vi,». ^»Mllkssww «I«k» »«. »MIAI«» »«lilWl»» »«»I« M''''''»ss1«!W ^»m«ksst»w «I«k» Maribim Anw« Bor der Anettmoung der Sowjetunion durch die USA. Washington, 5. Juli. Der erste bedeuten^»« Schritt zur Wioderaufmchine normaler .?>andelAbc'zi?hunqvn zwischen der ^»wsetunion und der Ncreinisiten Staaten t»»n Amerika ist sieben erfolgt und wird in politischen Kreisen als ein Vorläufer der balt^ zu envartenk'en de snre-Anerfennung Cmpjetunian durch die U. S. A. m,gesehen. Die „Recovery s^nance Corporation", ei. M nach dem frü^ren Präsidenten Hoover ms Leben lieruflcne Institution, gibt kannt, daß sie den Export von K0.0iX) biS 80.nferenz in London auf S4 Stunden abge-l'roc^n worden fei, damit die ainerikanischen Delegierten inzwischen ^ic neuen Instrnktio-nei'^oosevelts entgegeiulehnlen können. ; „P e t i t P a r i s i e n" schreibt, dio^mcrikaner seien bestrebt, die Äl)uld am Scheitern der iä'onserenz auf die anderen Stallten abzttivälWi, obzwar mon wisse, das; das 'Scheitern d<'r Konferenz Roosevell selbst verursacht habe. Die Blcitter vermuten, das; die neue Botschaft Noosevelts den Wunsch nach Fortsetzung der Konferenz enthalten werde. Pcrtinar schreibt im .,(56>o de Paris" ironisch, man milsse zuerst die amerikanisckien Wöhrunq'X'isohrung^n aluvartcn, bevor an neue Massnahmen gedacht inerden könne. Das „^urnal" sieht fi'ir morc^en in London ein Begräbnis mit den üblichen Trauerfeierlichkeiten aufziehen. Das Sterben der deutfchm Parteien B e r l i n, 5. Juli. Nachdem die Auflösuny de? Bayri'schen Volkspartei bereits erfolgt ist, erivartet man für heute die Selbstaufgabe der letzten übrig gebliebenen politischen Parteien, des Zentrums. Das Sterbm dieser gro^n Partei geht jedoch schwer vor sich. Ve ??rage, die in den Verhandlungen Mschen den Zen-trumSmännern und den Vertretern der NSDAP i>m Vordergrund steht, dreht sich um das weitere Schicksal de? Mand^tai^. Die NSDÄP verlangt nämlich, dak alle Abgeordneten des ,^entrttms in den Landtagen, Gemeinden und des Reichstags als .Hospitanten in die nationalistisi^n Frat« tim»n einzutreten haben. Dieser Aufforderung will Dr. V r ü n i n g für seine Person nicht nachkommen. Die geistlichen Ab- geordneten wollen überhaupt nicht in die NSDftlP eintreten. Bezüglich des Reichskonkerdats wird !ier-lautet, dah .^rr von P a P e n ohne Ergebnis nach Berlin zurückgekehrt sei. Kurze Nachrichtm Der Balbo-Seschwader-Flug aufgeschoben. L o n d o n, 5. Julie Das Valbo-Geschwader mußte seinen Atlantikflung, die dritte Etappe des Ame-rika-FlugeS, infolge schlechten Wetters aufschieben. Ein Bericht des vrauenS. L o n d o n, b. Juli. Nach hier eingelangten Nachrichten steht Rußland rar einer totalen Hun>gersnot, wie sie seit lV2V/Nl) nicht mehr bekannt war. In Kiew fassen im Mai d. I. allein 12V Frauen im Gewahrsam, weil sie geraubte Kinder geschlachtet hatten. Die Lage in der Ukraine, in der Krim, an der Wolqa, im Kaukasus, in Turkestan und in Westsibirien ist hoffnungslos. Prof. Dr. Sallet von der Northestern Universität in Chicago schilderte seine Eindriik--ke in der Sowjetunion. Alle in die Zahl de? nach Sibirien verbannten .Eulaken beträgt 70.M0, die dort in IM Konzentratioilslngern langsam dem Hungernde preisqesieben sink». In manchen Di^rfern ist bereits ein Viertl»! der Menschen Hungers gestorben. R o m, ü. Jull. Da Vizekanzler von Papen seine Abreise Nack) Berlin bis heute abends aufg.'schoben hat, vermutet man in politischen Dreisen, daß die lekten Fragen des Reichskonkvrdats in der Audienz beim Papste geklärt seien, so daß die Pliiapliierln:g des Vertrages schon spätnachmittags erfolgen könne. R o m. .^1. Julf. „t^iornnle d' ^talia" veriissentlicht einen Aufsaj.', der sich mit den monetären s^luk-luationen beschäftigt, be? welckier (Gelegenheit auch die .^"laltung Italiens dargelegt N'erde. Diese 5'^altung sei in der Rede Mussolinis in ??esaro zum Ausdruck gekommen. Tie Lire inürde auf ihrer festen t^oldbasi^ R o m, Juli. ^,11, Termini-Vahnho^ stieß ein aus Velletvi tominender Personenzug mit einem L-astzllg zusammen, .'^ier'bei erlitten 36 Personen teils schnx're. tcils leichtere Verletzungen, l^nig? WaggoriS wurden vollkommen ^^rtrummert. Börfmberichte Z ü r i ch, 5. Juli. Devisen: Lo:,do« 17..39, Paris Ss>.35»5, NeMorf 387.^, Ber. lin 1SS.80, Wien 56..')0, Prag 15.47, Mai. land S7.4Ü. L j u b l j a n a, 5. Juli. Devisen: Bsr> lin 1870.94, Zs-rich NIZ.8b, London I9?.i?<1^1M.90, Ne^wyork 45V.';.8S—4MS.0^, P-aris ^'?.').90_^7.0S, Prag 170.79—171.6.^, Triest 303.70—ZOti. 19. Men 8.85. DeMrsbiianz von Iahren Bisherige Leistung nnd AuSdauprogramm : Die „letzten Acht" von Wimbledon wur-den bereits festgestellt. Nach dem sich Freitag bereits Menzel, Storffen, ^"^ughes und ?atol) aual'siziert hatten, siegten heute Vines gegen Prenn 6:3. 6:2, 6:4, Austin ge^en Z^'-en-ee tt:?, 6:2, 6:4, Cochet gegen Jones 6:^. 6:8. 8:6, 6:0 nnd Crawford gegen Ste!^m.in 6:2. 6:4. 6:2. Die Paarun^g für das Vieriel-finale, in dem die ..leßten Acht" aufeinan' dertreffen, lautet: ?^i^es gegen Menzel; (lochet gegen Storsfeni Satoh ge^en Austin; .Hughes gegen (5raivf>.vd. Bon den „gesetzten" Spielern sind Perry und Sutte? ausgeschieden, an deren Stelle Menzel und 5>l>c^bes getr^'ten sind. An den Schlus;klimp-fen sind also beteiligt: Amerika lBines, Storfsen), (England (Anstin, .tzugHeS). Japan sSatol,), ??rankreich (Cochet), Australien l^rawsord) und Tschechosloilvakei iMen-zel). ,^n den letzten acht Damen zählen Roni,d l(5na!and). Payot tS6)weiz>. Palerio lJtalien). P^^ills lN. S. A.), Mathieu (s^rank reich), ^srlibnvnkel lD.'utschland'l nnd die S:ee:-teren Pläne, die einem '^lrt-ei'öplnne gleichkommt. Aus d-^r grossen '^'-'be der ers'l'oe-nen Daten entnehmen wir im NaMelienden die interessantesten nnd wichiiisten Piinkre. Vei der Vereiniaung Jugoslawiens kan^ den sich fünf versch'cdene ?)l-ganii'itionen d^s Post', Teleqrapben- nnd Telepsil'.n'>'rsel,r'' und e^benso auch si'inf verschie'^ene (^'se?-qebttngen vor. Sell^st^^erltändlich war>^'n auch die ?lpMrate und die?'rmatnren na5) fsni! nersch ebenen Tvpen qebaut, ons^er^^em brüten sene (^biete. die en!>eres ^srie^is^bi^t waren, unter den ssinklnssen de-' ^ric^gi's si'by M leiden. Das Ministerinni Ivette riesi'.e Arbeit vor sich. Im ^il^rlanfe der '>er>van.ie-nen 10 Ja^re mußten ?l>2 neue Teleph.'n-Mtralen c^escl>affen werden, davon ü auto-motischl' '^'^'ute funktioniert das iu/oslawi' sehe Post-. Telegraphen- und Telephonne^) in der gleiichen W'.'ise, wie die entsprechenden Einrichtungen im Auslände. Ein ähnli?l>es Verhältnis fand sich anch im VerkebrS-wesen vor. ?^ast alle Verkelirs-ives^e nlußten auci^ebessert und erneä»ert werden. In der ^eit vom 10U^ bis !l>30 lvurd^en 1.'.00 km neue Straßen gelmut. i^'»ier sind jedoch ausichließlil? ?.'»ateriisan?l7!^l'<'n gerechnet. Das staatl'che ^sraßennet?» unsfaß^ M75 ^ilouieter un,^ soll vorlänfig ilm weitere 6l^> Kilonieter erbM iverden. 2000 Kilonieter daven sollen l^an^z !"odernc ^a^hrstraßen sein. Visher wurden im Lande t^tnva lül^li Vrücken größerer Spanmveite c^ebant, n>o-von die meisten ans E'isen, ein kleinerer T.'il aus armiertem B'ton hergestellt sind. Ailsier dent wurde no6i eine g'riißere Anzal?l pro-nisortsch'?r Brücken durch ständige eneitt, wobei 4200 Knbiknieter (^'isenfonstrnftioiien lvrirendet wurden. Die Arbeiten nni die (.^^rneneruirg der Vrlicken liaben bisl^er l'6<' Millionen Dinar gekostet. Am T^ge der Vereinionng Jn-goslawiei^s oerfilgten wir über ein ?isen«basmnet^ in der Länye von 8000 km. Nachbe-r wurden aus: geführt: 196 km Gisenbahnen in der Spu» weite 0.76 Meter im Werte von Milliv» neir Dinar und km ??iormalspnrweite i.m Werte von nahezu eine? Milliarde Dinar. Im Ausl'au ist sine Str^e von l>.76 Meter Spuriveite in der Läilge von 2.', Mometer» die einen Wert von 22 Millionen Dinar revräsentiert, ferner 106 i^lometer Nor.mal spnrbahnen iin '7^^ene von 913 Millionen uird zn>ei große Tnnnels mit einer (^esa'.nt-läilge von .'>.340 Meter im Werte von tV Millionen Dinar. Auf den nenen Strecken si^rd zal>Irei:ke nene Objekte errichtet worden. So nmrdt'n 127 lunnels von einer GesanUlänae von 4iiit. Unter ^bnen ist >er größte jener lx'i Veli Reka. der ^ast I ^silo-ineter iMg ist. Nachher koinnit der Tunnel unter der Ji'anplanina, n>eIciR'r eine Län'ie i'on Meter ansiveist. jener k»ei '^inSko-niea Mlit einer Länsie von 20i'<> Meier lmd andere. l5s nnirden 203 Bri'lcken ?nit onier größeren Spanmreite als 20 Meter iN'I^aut. ^hre l^esanitlänge t^eträgt 11 600 Meter Das größte ^l'iekt dabei ist die Donanbrncke l>ei '^^eograd mit einer Nnsie von 1^i00 Meier, die sirl? nocli in? Van t>efindet nnd Millionen Tinar koslen wird. Im Projekt ist no6) der ?lusl>an von 11l'?? .>lilometer Norinalspurbabnen iomi^» der Vau von 101 Kilometer Schnialsp'irValinen. Die li^osten l^^icssir betraaen etwas itli^'r ^»ei Milliardei? ?inar. „Mariborer Zettung' ??»««« 177 dm s. Jali ZW». Der nahöftkche Nichtangriffspakt unterzeichnet Die erfie vertMiM Vtnvuno Äuovfiaw»«« mit der «owiewiitv« / «winov gedt mit voaen Hünden «tt London / Stumanim ist Wege« Beßorabte« be- fsledtiit / Da< Scho des Deettages L o n d o u, 4. Juli. Die Vertreter GowjetsrußlaadS, der Gtoa» ten der Kleinen Entente, Polens «vd der Türkei haben in dem Wunsche nach Erhaltung des Friedens auf Grund des «elogg-Paktes, der jede Gewaltanwendung bei der Lösung internationaler t^onflikte ausschließt, am A. d. M. in der hiesigen Sowjetbotschast die Konvention über die Definition des Angreifers unterzeichnet. Diese Konvention ist ßn ihrer textuellen Fassung nahezu vollftSndis mit dem Wortlaut identisch, den das aNge» meine Sicherheitskomitee der Abriiftungs-konferenz im Bericht der griechischen Delegierten Politis am 24. Mai 1838 über Vor-fchlag der Sowjetdelegation angenommen hat. Die Konvention lautet u. a.: Art. l. Die hohen Vertragsparteien verpflichten sich, daß sie in den wechselseitigen Beziehungen vom Tag« der Unterzeichnung der vorliegmden Konvention die Desinition ^s Angreisers annehmen, wie fie im Poli-tis.Bericht vom 24. Mai 1938 festgelegt erscheint. Der Artikel 2. enthält die einheitliche Definition des Angreifers, wie wir sie bereits in der gestrigen Folge unseres Vlattes veröffentlichten. Wichtig ist der Art. 3., welcher bestimmt, daft keine Rückfichtnahme auf Umstünde politischer- militärischer oder Skonomischer Natur eine Ausrede oder Begründnng für einen Angriff darstellen können. Der Art. 4. bestimmt, daf» diefer Konvention auch andere Rationen beitreten können. Der Veitritt legt ihnen dieselben Rechte «. Pflichten auf als den nrfprünglichen Signatarmächten. Der Veitritt ist der Regierung der Sowjetunion bzw. der türkischen Regierung anzumelden. Die Regierungen, die solche Anmeldungen arhalten, haben hie-von den Übrigen Unterzeichnern des Ertrages Mitteilung zu machen. L o n d o n, 4. Juli. Die Paraphierung des Nichtangriffspaktes zwischen den osteuropäischen Staaten, den Staaten der Kleinen Entente, der Tiirkei und der Sowjetunion hat in hiesigen poli-! schen Kreisen Aufsehen erregt. Gleich nach! der Paraphierung begab sichLitvinov ^ nach Karlsbad, wo er für einige Zeit seinen Kuraufenthalt nehn^en will. Die englische Presse verweist in ihren Kommentaren daraufhin, das; Litvinov zu jenen Delegationschefs der Londoner Weltwirtschaftskonferenz ^ähle, die mit etwas Konkretem heimfahren. Neben dem neuen Nichtangriffspakt sei es ihm gelungen, die Aufhebung deS englischen Embargos auf die russische Wareneinfuhr durchzusetzen, außerdem habe der Volkskommissär für Aeußeres das Terrain für die iure-Anerkennung der Sowjetunion durch die USA vorbereitet. Der hier weilende polnische Aus^enminister B c rk bezeichnete den neuen Nichtangriffspakt als ein großes konstruktives Werk, wobei er nlit besonderer (Genugtuung die Feststellung machte, daß der Pakt nicht nur von Polen, sondern auch von Rumänien unterzeichnet wurde. B n lf a r e st, 4. Juli. Die rumänisch« Oeffentlichkeit hat die Nachrichten i'dber den Abschluß des Nick)t-angriffspaktes mit der So^visetunion init «iroßer Genugtuung entgegengenommen, da sich die Sowjetunion in dein Vertrag feierlich verpflichtet, kein fremde? Territorium anzugveifen. Durch diesen Vertrag ist die bes^rabische ?^rage ein fi'ir allemal auS der Welt s^e^chafft. Me Soivietuirion hat durch alle ihre bisherigen Revindikationen auf Behavabien fallen gelassen. Der definitive llnd unantastbare Besitz Beßarabiens ist für MMnien das gri>s^te Mtivum des neuen ?iertrages. In die^seni Zusammenhange ver-lveist die runinniscl^ Presse auf die Mitwirkung Polens, wobei festgestellt wird, daß si h die seit einic^er Zeit verschleuderten Vezie-Hungen zwischen ?li^rck>au und Bukarest wieder siebellert und freundschaftlich gestaltet Hütten. Varschau, 4. Juli. Das in London paraphierte Protl>koll Wer den Abschluß eines Nichtangriffspaktes bildet für die hies^en Kreise die Fortsetzung der Poitik, wie fie in den Tagen des M»? schlusses des Briand-Kellog-Paktes inauguriert worden sei. Insbesondere sympatisch wurde in der Polnischen Oeffentlichkeit die Teilnahme der Türkei aufgenommen, mit der Polen wieder durch ^ne alte, tradi-timlelle Freundschaft verbünde,: werde. Tie Konvention habe regionalen Charakter. Ihr Charakter sei friedliebend und berührt in keinerlei Weise die Interessen anderer Staaten. Park », 4. Juli. Der Abschluß der nahöstlichen»-griffspaktes wird in hiesigen Kreisen ! Ä diplomatischer Erfolg Frankreichs hingest^it. Der ursprüngliche Plan dieses Nichtangriffspaktes sei, wie versichert wird, vom Nachfolger Berthelots am Quai d' Orsay, Un-terstaatssekretär Leger, ausgearbeitet worden. Der Hauptzweck der französischen Politik sei hier, die Sowjetunion etwas mehr an den Völkerbund zu binden. Daß in den Pakt auch die Türkei, Persien und Afghani-niftan einbezogen wurden, wird in politischen Kreisen dahin ausgelegt, daß Frank-r^ch in seine politische Sphäre mehr als bislang auch die moSlimische Welt einbeziehen müsse, die sich infolge der Erneuerung der syrischen Unabhängigkeit den Franzosen entfremdet habe. In politischen Kreisen glaubt man ferner, daß es Frankreich auf diese Weise gelungen sei, die Revisionsde- batte im Rahmen des ViermSchtedirektori-mns zu vertagen. In amtli«^ lkreifen wird erklärt, daß man sich von dem Vertrag vorläufig keine größeren internationalen politischen Resultate verspreche. B e r l i n, 4. Juli. Die deutsche Presse hat die Nachricht vom -Abschluß des nahöstlichen NichtangriffS-Paktes mit Zurückhaltung entgegengenommen. Die dem auswärtige^ Amt nahe stehende „Berliner Bö^sn-Zeitung" schreibt, der Vertrag sei ein Werk Frankreichs. „Für den oberflächlichen Beobachter ist es klar, daß den größten Nutzen die Sowjetunion zieht, die sich außenpolitische Ruhe verschafft hat und sich nun mehr ihren innenpolitt-fchen Fragen widmen kann. Nichts wenig.?r nutzbringend ist der Pakt für Frankreich, welches überzeugt ist, durch diesen Packt noch mehr das Versailler Vertragssystem verankert zu haben. Deutschland hat einen Grund mehr zur Zurückhaltung." W i e n. 4. Juli. In hiesigen diplomatischen Kreisen erblickt mna in der Unterzeichnung des Nichtangriffspaktes einen diplomatischen Sieg der Sowjetunion. Die „Neue Freie Presse" schreibt, die Sowjets hätten sich den Rücken gedeckt, um flegen etwaige Nek^rasckungen im Fernen Osten geivappnet zu sein. Die „Arbeiter Zeitung" betont, der einzige Staat, der ans !^ondon mit Praktischen Ergebnissen heimkehrt, sei die Sa>vjet-Uni-on. Ministerrat wegenTrbovlse B e o g r a d, 4. Juli. Im Zusammenhange mit der großen sozialen Not in den Bergbaurevieren von Tr-bovlje berichtet Finanzminister Dr. D j o r^ dje v i 6 eingehendst über die Lage und teilte den Ministern mit, daß der erste Kredit für öffentliche Arbeiten in Trbovlje bereits bewilligt sei. Der Ministerrat beschäftigte sich mit der Frage des Elendsfonds für das Drau-Banat. um in kürzester Zeit die sür, Trbovlje erforderlichen Summen zur Ver-^ fügung stellen zu können. Die Beratungen i drehten sich ferner um die Frage der Un- j terstützung der Konkurrenzfähigkeit für die Trbovljer Kohle. In Frage kommen Ta-riferleichterungen für jene Provinzen, in denen die Trbovljer Kohle erfolgreich mit der Auslandkohle in Konkurrenz treten könnte. Minister Dr. K r a m e r stellte ferner die Frage, wie der Staat einen unmittelbaren Einfluß auf große Jndustrieunternehmungen gewinnen könnte, ^ für diese in den heutigen Zeitläufen nicht nur die Prinzipien des Privatinteresses Geltung haben können. Im Sinne dieser Fragestellung wurde beschlossen, die Vertreter der Trbovljer Kohlenbergwerksgesellschaft nach Beograd zu berufen. Die Regierung hat zn diesem Zweck ein besonderes Ministerkomitee eingesetzt, bestehend aus den Ministern P u c e l j, Dr. Radivojevi6 und Dr. Djordje -v i 6. Interview mit Hitler „Die Parlament« find zum Tode verurteilt." — Was ist Diktatur? R o m, 4. Juli. Die faschististhe Presse veröffentlicht ein Jnterviev eines italienischen Journalisten mit dem deutschen Reichskanzler Hitler, welcher eingangs erkllä^te, er sei fest entschlossen, die faschistische Revolution im Reiche bei Anwendung des faschistischen Prinzips der Liquidierung des Parlamentarismus, durchzusetzen. Der Kanzler erklärte: „Die Parlamente sind zum Tode verurteilt. Die einzige zeitgemäße Regierung bie-tet die persönliche Staatsführung. Die Parlamente sind nicht der Ausdruck des Vos??-willenS. Sie sunktionil'ren ausschließlich aus Necknuna mhöhevex ÄOerMk". Was KÄ. denn übrigens. Parlamente? Gewöhnliche Konsortien, die nach dem MehrheitSprinziP operieren, hiebei aber keine Verantworwng übernehmen. Dem gegenüber ist die Persönliche StaatSführung auf einer genau fixierten Verantwortung basiert. Was ist unter Diktatur zu verstehen? Alle großen und blühenden Handels- und Jndustrieunternehmungen der Mlt werden diktatorisch geleitet, da die Macht darin gewöhnlich nur einem Menschen eingeräumt wird, denn der BcrwaltuugsauSschuß tritt erst dann in Aktion, wenn das Unternehmen zu schwanken beginnt. Die Regierung verbirgt sich im Falle eines Mißerfolges ebenfalls hinter das Parlament, sowie die Direktoren eines Unternehmens hinter den anonymen Verwal-tungsausschuß. Ich bin überzeugt, der siegreiche Nationalismus in allen Staaten ist eher geeignet, die Lösung der großen internationalen Problem« herbeizuführen. Man weiß — fuhr Hitler fort —» daß ich bei einem eventuellen Referendum in Deutsch land 75 bis 80 Prozent aller Stimmen erhalten kann. Die USA haben ein demokratisches Regime, ich bin aber überzeugt, daß dort keine Regierung ein derart herzliches und aufrichtiges Vetrauensvotum erhalten kann, wie es mir zuteil wurde. Mein Regime kritisieren diejenigen, die durch meine Reformen betroffen und verdient geschädigt wurden. Wenn sich die Welt überzeugt haben wird, daß die ganze deutsche Nation hinter mir steht, wird man sich überzeugen, daß Deutschland sein Schicksal selbst bestimmen kann." > > l DlX »anfiliche Auoe Diesmal ist mit dem künstlickien Auge kein Glasauge gemeint, sondern ein nach fahr-zehntenlangen Vei^uchen in einem amerika-nisckM Laboratorium hergestelltes Auge, das absolut die Eigenschafien eines menschlichen Auges, dieses Wunderwerkes der Schöpfung besitzen soll. Me Erfindung gibt ganz neue Perspektiven für daS Fernsehprodlem. Sie räumt mit den mechanischen Apparaten ganz auf, ihre enorme Wirkung beruht lediglich auf Lichtempfindlichfeit — ausgehend von der Erkenntnis, daß das menschliche Auge ja nur ein besonders großartiger Photoapparat ist — und drahtlosen Wellen. Das enthält drei Millionen Photo-ischer Zellen, die so klt'in sind, t^aß sie nur untßr e^«M s^rlen Wilrottop sichMar vei Ztzettsvcht, Sicht und Z»«erhar»r«tzr rers Seffert da« natürliche „Ara»t'T»lef".Wtterw?sser di« Magen- und T^rmtStigkeit «nd förder, nach haltig die Verdauimg. Forscher auf dem Gsbic't« ^ Ctoffwechselheiltunde versichern, mit ceni lyra»z.IOsef.Vasser glZwMde Ergebnisie «rziell kann. werden. Die bemerlenSwerteste Eigenschaft dos Auges ist, daß es dle Bilder, die Eindrücke, die es sieht, auch festhalten kann. Wie das menfchliche Auge seine Bilder zum Gehirn leitet, wo sie verarbeitet werden, so leitet das „Jeonofeop" seine Liä^eindrücke einem tünMchen Gehirn. Das Auge nim.nt wie eine Kameralinse Lichteindrücke auf, verwandelt sie in einem komplizierten winzigen Röhrensystem in elektrisc!^ Energie oder Radiokurzwellen. Diese Energie wird in dem künstlichen Gehirn, dem „Kineskop" wie Her zu Bildem transformiert, die fixiert werden können. Diese ungeheuerliche Erfindung scheint uns dem Roboter, dom künstlichen Menschen, der alles tun kann, ein großes Stück näher zu bringen. >G I ch' Sewstauflösung der Deutsche Dolttpartfi Heute Gelbftanfwsung de» gentrums durch Dr. Brüning. Be r l i n, 4. Juli. Dem Schicksal der „Gleichschaltung" vermochte auch die Deutjt^ Volkspartei ^ das politische Gebilde, welches mit dem Ranren Dr. StresemannS auf das engste verknüpft »var — nicht entgehen. Der Vorsitzende dieser Partei, Dr. D i n g e l d e y, richtete an die Anhänger einen Aufruf, in dein es u. a. heißt: „Da die alten Parteien in ihrem M-s^n Nlit dent nationalsozialistischen Totalstaat ,licht mehr in Einklang gebracht w?r-ttt!n können, haben sich die Organisationen der Deutschen Volkspartei aufzulösen. Bezüglich der Mandatare der Partei sind Verhandlungen mit den maßgebenden Steven in Schwebe. Ich erwarte von allen Freunden ill der Partei, daß sie im Sinne der neuen Tradition mit vollem Verantwortungsgefühl für die Größe und Freiheit Deutsch« ölnds eintreten werden." Die Verhandlungen zwischen Dr. B r Ü-nin g und den Vertretern der NSDAP sind bereits so weit fortgeschritten, daß der ehemalige Reichskanzler und Führer des Zentrums morgen die Auflösung der Partei proklamieren kann. Nach den bisherigen Verhandlungen wurde ein Abkommen dahin formuliert, daß dem aufgelösten Zentrum in einer «ntsprechenden Form die Mit-arbeit am Aufbau des Dritten Reiches gewährleistet wird. Da inzwischen die Selbstauflösung der Deutschen ^lkSpartei vollzogen ist, ist die NSDAP lKmte die einzige Partei im Deutschen Reiche. Die G-az-r St-rStkatsr«« fteigchßrsche«. G r a z, 4. Juli. Bor dem hiesigen Kreisgericht wurden R Angeklagte im sogenannten Sterilisatoren-prozeß freigesprochm. Rene Anschläge w Oesterreich. G r a z, 4. Zuk. In der vergangenen Nacht wurden durch unbekannte Täter die Telephon- und Tele-graphenleitungen zwischen Friedauwerk und Trofaich zerstört. Der Fernsprechverkehr zwi schen Eisenerz und Leaben wurde unterbro-chen. Eine gehei«>is»olle Mordafpire. wird aus Algier gemeldet. Der Tabakfa« brikant Garau hat in seinem Bureau die Kaufleute Sureda und Ramis erschossen. Die beiden Ermordeten waren wenige Tage vor. her mit dem Postdamyfer in Algier angekommen. Ueber die Beweggründe hat der Mörder, der sich der Polizei sofort stellte, eine etwas romanhafte Erklärung abgegeben. Die beiden Kaufleute bezogen von tiim seit Jahren große Quantitäten Tabak, die sie dann von den Balearen nach Spanien einschmuggelte,l. Die letzte Lieferung von über 1 Million Francs hätten sie aber zu bezahlen vergessen. Jetzt hätten sie ihil zwingen wollen, daß er zwei spanischen politischen Flüchtlingen die Rückkehr nach Spa-nien erleichtere. Er habe sich aber geweigert, weil er gewußt habe, daß die beiden Fli'icht-linge in Madrid Attentate gegen die Re-gierung Planten. Darüber sei es zun: streit gekomlnen. Die beiden Spanier hätten schließ lich eine so drohende Haltung ein^enonimen, daß er sich in Notwehr bejuliden und beide erjchojlen habe. V«mer»tag, d« 6. IM ILM »Mariborer Zeitung" Nummer l77. Ketten Si?e „Was, ich bin Ihnen für lausige wvsend Dillar nicht Mit, vo mts«» K^Ke von den Raubrittern oGstammt?" ^ ,^Eben ^»arum.'^ ^chlWllPs. ^Onkel, zieh' doch etmnal BvUy am Schlvanz." — ^Warum denn?" — »Will seh^, ob er beißt." ^ 8/^KV'8 Beograder Hochfommerbrlef Ebensoviel LiebeS- wie Geschäftsgespräche / Beoftrad soll eine Messe bekommen / Die Badesaison ins Wasser gefallen / Pelz-jäckchen find modern und der Zeit entsprechend / Die Urlaube werdm verschoben dazu, das ist die erste aMve Handlung, die man aus der Meffegefellschaft vernimmt. Die Beograder B a d e s a i s o n hat noch immer nicht begonnen. Die zahlreici^n Badebesitzer an der Donau und Save jammern. Das ganze Geschäft ist inS Wasser gefallen. Jeden Tag Regen und das Wasser ist gelb wie Lehm und hoch, so daß sich kein Mensch hineintraut. Dabei schreiben sie hoffnungsvoll täglich auf die Plakate „Bei mir ist das Wasser heute A) Grad warm". Damit locken fie aber niemand an das Ufer. Sieht man Leute mit braunem Teint, so haben sie sicher eine Kur mit künstlicher Höhensonne mitgemacht oder aber braune Salbe ausgeschmiert. Wo nimmt man den die Sonne her, wenn sich der Sommer nur in täglichen Wolkenbrüchen und Hagelschlägen manifestiert? » Dafür geht es dem T h e a t e r gut. Mitten im Sommer hat eS eine Mozart-Premiere „Die Entführung aus dem Ser-rail" herausgebracht und für Mitte Jttli find zwei weitere Opernpremieren angesagt. Das ist wohl ein Rekord, denn in keiner anderen Stadt ist im Hochsommer eine Opern-Premiere Ntöglich. Aber Beograd ist eine Stadt fiir fich. Besonders Heuer. Man kann alles veranstalten, was man will, nur im gedeckten Raum muß es sein und das Thea-ter hat dazu noch einen Borteil: es ist warm dort. Denn man trägt noch Mäntel oder, bester gesagt, man trägt wieder Mäntel und möchte am liebsten HerVstmäntel tragen, wenn es nicht so kurios auSsehm würde. Die Damen haben Pelzstolas und kleine Pelzumhänge. Aber die Herren müssen Unterhemden tragen, wenn sie sich als Helden zeigen wollen und westenlos gehen. » Beim „Pelivan", dem großen Paradies der Süßigkeiten, wird heißer Tee serviert und Salep. Gesrorenes kommt nicht in Fra-qe. Wer wird schon in dieser kalten Zeit Gefrorenes essen? In den Kaffeehäusern wer den Bierwärmer mitgereicht. Die Urlaube werden verschoben. Jc!^ geh' im Winter aus Urlaub — heißt es. Dann ist eS billiger und außerdem bin ich dann auch besser gegen die Kälte geschützt . . . Ein Diagramm der Beograder Telephondirektion zeigt, daß die meisten Gespräche vormittags gegen 11 Uhr geführt werden. Dann sinkt die GesprächSzaA und steigt erst gegen 7 Uhr abend wieder an. Ein Kommentar dazu meint, daß vormittags die Geschäftsgespräche geführt werden und gegen Abend die Liebesgespräche. AuS dem Diagramm ist zu ersehen, daß die „Lie-beSgespräche" fast soviel Raum einnehmen wie die GeschästSgespräche. Glückliches Beograd, meint ein Fremder, die Beograder haben Zeit zum Lieben. Falsch sagt ein Eingeborener, sie haben nur so wenig Geschäste, daß sie LiebeSgespräche führen müssen, um die Telephong^ithren auszunützen. Aber die Zahl der Telephone ist trotzdem steigend. ES gibt heute kaum ein HauS, daß nicht wenigstens einen Apparat aufzuweisen hätte. Bisher zählt Beograd schon mehr als VÜ0Y Nummern. Der ganze Telephonverkehr ist automatisch. Man sollte denken, daß da alles reibungslos vor sich geht, da in der Zentrale die Damen mit ihrer Nervosität ausgeschaltet wurden. Falsch! In der letzten Zeit hat eS fich gezeigst, daß auch Ma-schinen nervös s^n können und die Telephondirektion mußte darüber sogar ein Kom munique herausgeben. Die Zentralleiwng ist oft überlastet und daS irritiert die Maschinerie, heißt eS. So kommt eS vor, daß man manchmal daS Signal „Besetzt" bekommt, noch ehe man die ganze Nummer „ausgedreht" ^t. Man muß Geduld haben, auch die Maschinen haben ihre Seele. Veograd soll eine Messe bekommen. Davon ist schon seit vielen Jahren die Rede. Alle sechs Monate tauchen neue Projekte auf, die niemals realisiert werden. Jetzt erfährt man, daß seit drei Jahren bereits ein Unternehmen besteht, daß sich die Aufgabe gestellt hat, diese Messe zu verwirklichen. Man erfährt eS aus einer Neinen Notiz. Dcr i Pi^seS der Gesellschaft hat nämlich demissio-niert und als Grund dafür angegeben, daß er nicht zuschauen könne, wie ein so nützlicher Berein drei Jahre lang nichts anderes tut, als Generalversammlungen einberufen, Ausschüsse wählen und nichts anderes machen. Ein Beograder Witzbold meint Das neuefte Wunder der Sowjetunion Der Weiße-Meer-Kanal — ein Wert von Sklaven Der WeißeMcer-Kanal, däe direkte Wasserstraße zwischen der i^tsee mrd dein Weißen Meer, ist fertiggelstellt. Soeben wurde er von einer russisl!^ Regierungskomis-sion als beendet übernommen. In ganz SmVjetrußlanld wurde die Fertigstellung dieses Riesenweriles mit großen Feiern be-ganqen. In großartiger Aufmachung derichtet die Sowjetpresse über die neuche gewaltige Leistung der bolschewiNschen Ztegierung und die sowjetrussisck)ell Sender tragen die Bot. schaft durch die gnnze Welt: der zrößte Kanalbau aller Zeiten sei im Norden der Sowjetunion rwllendet nnd eine direkte Ber bindung zwischen dem Weißen Meer und der Ostsee ^gestellt. Wäljrend der PamvmaVMar V km nnd der SuezVan«! km lang find, mußten fiir die Herstellung der Wassechraßen zwl-schen dem Nstrdlichcil N^Zineer dein finnischen Mecrkiisc'n km Knimlsttttsc ^^ebaut werden. Mchrenid der Pa.no«natanal in neun Jalhreil und der Suezkanal in zelnl J«hren fertiggestellt wurden, konnte der lunie Soqvjetkaml im Laufe von ein und einelii halben Jaihr erbaut werden. k^olge,ide Zahlen, die auf amtlichen sowjetrussischen Material beruhen, geben über die ?lnsmaße der geleisteten Arbeit Aufschluß: S.7 Millionen Kubikmeter Grund wurde ausgeschachtet, Millionen Kubiikineter Felsen gesprengt und 4.8 Millionen Klchikmeter Erde zu Daminen ultd Mllen aufgeschichtet. 028.000 c:in .holz» geriM imd cbm Betongerüstv wur- den errichtet. Nachdem unter dem Einfluß zunehmend?? Wärme Seen und Flüsse eisfi'ei sjeivorden find, vermögen jetzt große Schiff« von Leningrad durch riele ^en und neue Kanal-ballten in das Weiße Meer zn fahren, ein Wassemvsi, der in der Lilstlinie beinahe tM Kilo,neter beträgt. Die lleu erwiite Wasserstraf5)anka lvurde ein System von Schleußen erbaut, imt dein die Schiffe uin 76 Meter gehoken und dann etappenweise heruntergelassen ux?rden. Alles in allem ein herrorragender, gistantis6>cr Baiu, der in seillem Nnifang«? dic in 5)!nsi-land bis jetzt vollbrachten Aufbautaten übertrifft. Bei voller Würdigung dieser Leistung muß es jedem objektiven Beo-^chter zunächst vätselhaft erscheinen, das; die Tolv-setressie, rung und Presse, die doch sonst auf die iliit denl Fünfje .^'^c'ffnung n^t^s des Weiße:! Meer-Kanals eine direkte gesMtzt? ^^rblndung zwi-schen Leningrad u,:d Wla-^ diwostok über da? nördliche Vttmser herzustellen, nicht gelingen sollte. MmfchenNnd und Affenbabv Sonderbarer Wettbetverb Mischen Mensch und Tier Ein alnerikanischer Professor hat ein interessantes Experiment duiichgeführt, um die geistige und körperliche Entwicklung beim Mellschen und seiliem nächsten Verwandten, dein Assen zu studieren. Neun Monate lallg I)at sein kleiner Sohn Donald mit einem zll gleicher Zeit geborenen Asfenspri)ßling. einem Schinrpansenbaby namens Gua, zusammengelebt. So weit es irgend ging, brachie er die beiden Kinder in die gleichen Lebens-l>edingungen. Der Affe lebte inl Killderzim-iner und schlief in einem sauber lveiß bezogenen Bettchen. Mall versuchte allch den: Afenkind dieselbe Nahrung zil reicheil lvie dem kleinen Gelehrtensohn, doeiin Spazien. und s'i^se gegen Kinder nnd !.'^''nn>ichsene. die ilin älge>.ten und auslachten, lvas er tjcllau zu sühlen sÄiien. Weitaus gelehriger als sew Menschenbruder half er geschickt, lvenn man ihn an- und auszog. Wenn er krank war. llnd es galt eine Medizin zu schlucken. Fülle, lvo Donald ein mörderisches Geschrei erhob, ließ er sich ohne jeden Widerstand ruhig und lierinlnftig behandeln. Seine ewzige iwangenehme Eigenschaft lvar eine krankhafte Eifersucht. Er bewachte den kleinen Donald Tag und Nacht und wurde bösartig, wenn er <^fahr witterte. Im großen und ganzen aber inachte er prächtige s^rtschrit^ and ließ das Wienschenbaby weit hinter sich zu-rück. Der Professor — zwar wisfenschastlick interessiert — lvar von dem Ergebnis feines Experimentes nicht sonderlich bis sich nach einige,: Monaten das Blätt-chen n>endete. Zwar hatte Donald noch langt Nicht die Kraft und BewegungSfähigl^ Guas, aber geistig holte er chn in kmzer Zeit ein und ük^rflügelte ihn rasch. Er verstand Befeble u:ld richtete fich danach begann augenscheinlich die Sprache seines Pfleger zu verstehen, lvas der Schiinpanst lvohl nie gallz lernen kann, ebenso wenig wie ltnr seine Nrwaldlaute deuten oder lm^ „äffig" lnit ihm unterhalten können. Tolstoi macht Schsie. Die spanische .Herzogin de La Eona»ifto. dere,: Venningen auf rund Millionen geschätzt wird, hat in ihrem Testament de-stimlnt, das^ ihre gesamte:, Reichtümer den Arbeitern llnd Angestellten ihrer Güter und Schlösser zufallen sollen. Eines Tages ließ sie ihre Gntsverwalter zu sich kommen lmd erklärte ihnen, das^ ilir MillioneiwermAger unter die Fanlilien der Va,»ern und Arbei' ter, die sie alls ihren Besitztümern in de, Nähe von Madrid lxsck'iiftigt, aufgeteilt lver. den soll. Die siel'zigi'ilirige Mllio,:ärin will sicl) in die Einsailiteit zurückziehen und de,' Rest ihres Leben-^ in gri^ßter Annlit l>erbri,' gen. Als verlangte' sie nnr vi',, den ^^^esch.'litlei,. dasj sie ihrer im Gedel ^v'den .. LiomSMch,^ D. IM IM Mariöörer^ ZeMng''MuM?rN^ FIsZcaZ QHF^SFuIc MtltWoch, VM S. SvN DVN der Nekbsbrlicke in die Drau gefpmngm Aufregmder VorW in de» geWgen Abendswnden / Die Tat einer verzweifelten Frau (^tern^zwischen 18 und halb 19 Uhr, --zu einer Zeit als der Fußgänger- und Wagenverkehr wegen des Fußballwettspieles am y,Rapid"-Sportplatz ain stärksten war, — ereignete sich auf der Reichsbrücke ein aufsehenerregender Borfall. Aus dem Gewinl-mel der Passanten, die den stromabwärtigen Bürgersteig der Brücke bevölkerten, sp.rang plötzlich eine junge Frau und warf sich mit BlitzensschneNe über das Geländer in die Tiefe, wo sie nlit einem markerschütternden Aufschrei aufschlug und vor den Augen der entsetzten Zuschauer in den Wellen der Drau entschwand. Bald darauf tauchte der Körper der mit dem Tode ringenden Frau wieder aus den Wellen auf. In nächster Nähe saß der Kaufmann Herr D o b r a j c in einem verankerten Kahn und wurde im nächsten Moment aus seiner friedlichen Angeltätigkeit aufgeschreckt. Der beherzte Mann .sprang ohne Bedenken ins Wasser u. erfaßte den Kör^r der Sinkenden, worauf es ihm unter großer Anstrengung gelang, die unglückliche Frau in Sicherheit zu bringen. .Herr Dobrajc trug die Ohnmächtige zuerst in das Haus des Herrn Halbcirth, worauf fie von der Rettungsabteilung ins Allgemeine Krankenhaus gebracht wurde. Auf der Neichsbrücke hatte sich indessen eine große Menschenmenge angesammelt, die dem Rettungswerk zusah und den Borfall allseitig kommentierte. Wie wir erfahren, handelt es sich um die S7jährige Postbeamtenswitwe Frau Zora m. Tr««MDen. In den letzten Tagen wur den in Maribor nachstehende Paare getraut: Franz öepelj mit Frl. Erna Urbas, Leopold Sagadin mit Frl. Marie Neureiter, Johann Boring mit Frl. Angela Leskovar und Anton Kraner mit Frl. Theresia Lorbek. m. UuS dem Juftizdienfte. Dieser Tage wurden die geprüften Auskultanten des .Kreisgerichtes in Maribor, die Herren Dr. Leon B e r l i c, Blado P u n L u h, Max A 8 i e, Dr. Milan G o r u p, Andreas M i k> k o t und Dr. Adolf O b r a n zu Richterstellvertretern ernannt. m. Rückkehr des Etzirurgen Dr. öernie «och Maritsr. Im vergangenen Herbst hat der Primararzt der chirurgischen Abteilung des Allgemeinen.Krankenhauses in Maribor .Herr Dr. Mirko ^ e r n i e die ihm angetragene Stelle des Chess der chirurgischen Abteilung des Krankenhauses in Ljubljana angenommen und ist dorthin übersiedelt. Gleichzeitig mußte auch der Betrieb seines modernst eingerichteten neuen Sanatoriums in der oberen Gosposka ulica eingestellt wer--den. Nun hat sich Primari^is Dr. <)ernie entschlossen, nach Maribor zurückzukehren. Es ließ sich ein Postenwechsel in die Weze Leiten, wodurch der bisherige Priniararzt an der chirurgischen Abteilung des Krankenhauses in Maribor Herr Dr. L a v r i ö der Nachfolger von Dr. öerniö in Ljubljana wird, während dieser wieder seine frühere Stelle in unserem Spital bezieht. Der zurückgekehrte Cheschirurg wird auch sein Sa» natorium wieder eröffnen. m. Zum Doktor der technischen Viffen« schafte« wurde gestern an der Universität in Ljubljana Herr Jng. Ljubomir Kn op aus Maribor promoviert. Der junge Doktor der technischen Wissenschaften ^ er zählt erst 33 Jahre — isl ein Cohn des in hiesigen Kreisen bestbekannten und geschätzten Fi-nanzrateS i. R. und agilen öffentlichen Arbeiters Herrn Ljubomir Knop. m. Max-Mel'Abend, Donnerstag, den iZ. d. um 20.30 Uhr im Saale der „ZadruZna goSpodarska banka". Der Dickiter wird nachstehende Werke zum Vortrag bringen: 1. Malerlcgende, 2. Schutzengelspiel — Prolog, 3. Gedichte, 4. Der Lump — Novelle. Wir machen auf diesen interessanten Abend nochmals aufmerksam, der Gelegenheit geben wird, einen der berühmtesten Dichter der Gegenwart zu hören. T t o j k o v i 6, eine gebürtige Wienerin, Mutter von zwei Kindern, die bei Verwandten in Wien untergebracht sind. Nach dem Tode des Mannes konnte sie in Oesterreich als jugoslawische Staatsbürgerin keine Beschäftigung finden, worauf fie in Maribor ihr Glück versuchte. Nach längerem Suche.n fand sie Beschäftigung in einer hiesigen Kar tonagenfabrik, später in einer Weberei. Das Motiv des Selbstmordversuches ist unbekannt. Wie wir ferner in Erfahrung gebracht haben, hat sich die Stojkoviö schon in Wien einmal durch Einnehmen von Veronal das Leben zu nehmen versucht. Die Wiederbelebungsversuche waren von einem vollen Erfolg begleitet. Die unglückliche Frau ist bereits außer Gefahr. m. AnSzeichmmg. Bei der Ausmusterung der Zöglinge der Marinealadeniie in Du-brovnik zu Korwettenleutnants erhielt der beste Schüler der Anstalt, Herr Slavks Planta n, ein Sohn des Bizervorstan-des an MaÄhorer Hauptbahnhof Herrn Plantan, den diesjährigen Ehrenpreis des Wnigs, einen goldenen Säbel. — Wir gratulieren! m. Tschechoslowakischer Besuch. Heute nach mittags trifft auS Zagreb eine aus 84 Mitgliedern der Tschechoslowakisch-jugoslawischen Liga in Brünn bestehende Gruppe in Maribor ein, um hier ihre Tournee durch Jugoslawien zu beschlie^n. Den Gästen wird ain Bahnhof ein herzlicher Empfang bereitet wer^n. Um 20 Uhr findet im Hotel „Orel" ein Freundschaftsabend statt. tt,. Gegen Vsuscherwesen und Sonntagsarbeit sprach,sich vorgestern abends eine im Saale der Arbeiterkammer stattgefun^^bne und zahlreich besuchte Versammlung der Friseurgehilfen Maribors aus. Als Delegierte der Friseurgenossensli^ft waren die Herren Obmann Novak und Riedl sowie als Vertreter des Verbandes der Friseurgehilfen Herr Kne z anwesend. In einer Resolution, die allen maßgebenden Faktoren zugestellt werden soll, wurden die diesbezüglichen Forderungen unserer Friseurgehllsen-schaft niedergele^. Nach längerer Debatte, die bis Mitternacht andauerte, wurde ferner eine aus Meistern und Gehilfen zusammengesetzte Kommission gewählt, die die Aufgabe erhielt, alle Mittel zur Bekünip-fung des Pfuschevwesens in Maribor zu ergreifen. m. Aerztliche Nachricht. Der Sekundär->lrzt am Krankenhause in Maribor Herr Dr. Franz R a d S e l hat Maribor verlassen, um die ihm angetragene Stelle eineZ Primararztes an der internell Abteilung des Allgemeinen Krankenhauses in Sloveni-gradec zu übernehmen. m. Die AdvokatSprüsung hat dieser Tage der Advokaturskonzipient Herr Dr. Bladivoj K a p u s aus Maribor in Ljubljana ab' gelegt. m. Abendkonzert im Gtadtpark. Bei gün« stiger Witterung veranstaltet morgen, Donnerstag, abends der Sadtverschönerungsver-ein von 20 bis halb 22 Uhr im Stadtpark wieder ein Abendkonzert. Beim ersten Heu-rigen Abendkonzert wirkt die MilitärkaMe unter Leitung des Kapellmeisters Hauptmann Svoboda mit. 5P0«7 Hohe Schule des FuMlIs Das Wiener „Rapid"-Gastspiel, ein sportliches und gesellschaftliches ^eignis / Elf Goals / Massenbesuch Wie nicht anders zu erwarten war, gestaltete sich der gestrige Erstauftritt des prominenten Wiener Prositeams „Rapid" zu einem Fest- und Propagandatag des heimischen Fußballsports. Tausende von Zuschauern, die gehobene Stimmung, die alsbald Platzgriff, eine beispiellose Ordnung und Disziplin und nicht zuletzt das prachtvolle Sportwetter wirkten zusannnen, um wohl den letzten Enthusiasten schon vor Beginn des Spieles vollauf zufriedenzustellen. Als dann die weiß-grüne Mannschaft der populären Wiener „Rapidler" den Rasen betrat und der Ankick erfolgte, stieg die Begeisterung von Aktion zu Aktion. Die hohe Wiener Fußballschule, in der man bald das typische Rapid-System erkennen konnte, wurde in vollendetster Gestalt mit seinen virtuosen Eigentümlichkeiten vorgesührt. Dies gelang den Wienern un?so mehr, als sie infolge der fairen Spielweise der Heimischen keinen Anlaß hatteil zur Vorsicht vor Verletzungen, die stets Begegnungen n,it schwä^ren Mannschasten besürchten lassen. Die Gäste fühlten sich am ausgezeichneten Rasen vollkommen zuhause und erklärten, in Maribor auf ihrer ganzen Tournee das beste Spielefld vorgefunden zu haben. Die Profis ersparten sich unnötiges Künsteln und forcierten die typische Note ihres Spiels: Virtuosität der Ballbehandlung und konibi-natorisches, nützlickies Spiel, wobei sich der Schützenkönig Binder wieder seine Lor-k^eren holte. Die heimische Rapid-Mannschaft, die durch Kosen», BarloviS, Flick, Fuökar, Baumgartner, Klippftätter, Werbnigg, Bäumet, Prink?iö, Hardinka und Pischof vertreten war, känipste vor allem mit vorbildlich^or Ausopferung. Die Helden des Tages waren die Stützen des Hinterspiels B a r l o v i L, Kosem, Flack und F u L k a r, die sich in den Abwehraktionen förmlich überboten. Das Spiel zeigte wieder deutlich, daß in unserem Fußballsport noch immer grundlegende Aufbauar^it notwendig ist. Spiele gegen Vertreter der Weltklasse, die nach wie vor unsere Lehrer und Meister geblieben sind, bieten den besten Maßstab in der Entwicklung und des Aufschwunges des heimischen Fußballs. Diie Kämpfe gegen „Ferenez-varos" und auch gegen den Grazer Sportklub beweisen recht eindeutig, wie befruchtend Bergleiche wirken müssen. Die Gäste, die in der kompletten, gestern angekündigten Aufstellung Raftl, Jestrab, Tauschek. Skoumal, Snlistik, Wagner, Öster-nlann, Wesselik, Kaburek, Binder und Vit-laöil antraten, diktierten erwartungsgemäß die Tonart in Dlir und Vdoll. Das Resultat von 11:0 verrät allerdings nicht, daß auch die Schlvarz-Blaueil Treffer verdient hätten. Für die Leiwng dieses Repräsentationsspiels wurde unser beste Schiedsrichter Doktor P l a n i n » e k gewonnen, der seine Aufgabe in jeder Hinsicht beispielgebend löste, sodaß ihm auch die Wiener besondere Nnerkenung zollten. Wie schon erwähnt, herrschte eine muster-giltige Ordnung im An- uird Abströmen der Zuschauermassen, ein Verdienst der aufopferungsvollen städtisck)en Polizei, die unter Leitung des Polizeikommandanten F i n Z-g a r in vorbildlicher Weise den Wagen-und Personenverkehr meisterte. Auch der Pendewerkohr des Städtischen Autobnsver-kehrs funktionierte klajilos. Mmo oder Satcheau? Der große Kampf um den ersten Preis / Bognar und Orszowski kämpfen um den dritten Preis / Heute letzter Tag Mit zwei sensationellen Entscheidungs-känlpfen werden heute, Mittwoch die internationale,! Ringkämpse in Maribor nach mehr als 30 aufregenden Kampfabenden zu Ende geführt. Den Kämpfen wurde Heuer eiu umso größeres Interesse entgegenge-braäit, da sie Heuer eine ganz außergewöhnlich erstklassige Besetzung aufweisen und andrerseits die einzige Abendveranstaltung tu der Draustadt darstellten. Kein Wunder, daß die geräuniige Veranda der Brauerei „Union" allabendlich gut besetzt war und die Stinlnulng niemals zu wünschen übrig ließ. Als die beiden Hauptakteure der Kämpfe sind der Tscheche M r n a und der Franzose (5 a t ch e a n hervorgesiangen, die heut e, Mittwoch abends den Entschei-dugskampf ausFufechten haben werden. Die Chancen stehen für beide so ziemlich gleich. Was Mrna zu elementarer Kraft mehr besitzt, dürfte der übrigens nicht minder kräftige Franzose durch eine blendende Technik nur noch übertrumpfen. Der Kampf verspricht also einen ganz besonders spannenden Verlauf. Im Kainpfe um den dritten Preis treten Bognar und Orszotvski einander. Auch hier sind Kraft und technisches Können veritabel vorhanden. Der König der Technik hat diesmal gegen einen Kraftnienschen besonderen ForniatS anzukämpfen. Die .Känlpfe beginnen um X2l Uhr. Die Polizeistunde wurde diesen, letzten Abend aufgeholfen, so daß heute bis zur Entscheidun gen gekämpft werden wird. »Fortsetzung der Sportberichte aus Seite k! m. Verstordene. Borige Woche find in Mo ribor gestorben: Graf Eduard, 1Z^ Jahre alt; Slivniker Therese, S3 I.; OzimiL Fvcmz bv I.; ErhartiL Franz S3 I.; Höchtl Leopold, 54 I.; Cafuta Marie, ö5 I.; Glediö 3S. Rochstagm lms dem Austmib Ausländisches Jntereffe fSr jugoslawische Waren Das ExportjArderungSmstitut minnttriumS echielt wieider eine.'Reche»von NaÄsr.igen aus dem Auslande, die^die^Aa-reneinfuhr aus Jugoslawien zum V^n-ftant>e haben. Das Z^stitut fammett diese Anfragen auf Grund von Anfragen, die ihm aus dem Auslände zukommen. Die inländischen Exporteure werden ersucht, dem Ex» portförden Interessenten. Falls die intl^ressierte Firma neue Möi^lichkeiten filr die Plazierung ihrer Waren im Auslande wünscht, wird das Angebot in einem besonderen Bulletin verSf-fentlicht. das ausländischen Interessenten unentgeltlich zugestellt wird. «rzeiMiße der HOlMirtschast. SSV? Li^ttich: Holz, besonders Msenbahn-schwowllen. — 6M1 Brüssel: Fäss«. — ««SS Biala (Polen): Faßdauben für USA. ^ 7141 Sasvar Ungarn): Besei^tiele. — 7M4 Nemvi^ (Deutschland): Nußhölz, Kur. Niere. — 7Ag Newyork: Bierfäffer 7M Easablanoa: Delegraphenmaiste. «erschiedk«e Vobe»prod«kte. 7019 Paris: Heilkräuter, Lekensmittel. ^ 7115 Marseille: Heilkänter. — 7508 Wien: Heilkräuter. — 7643 Zürich: verschiedene Agrarprodukte. Vieh- ««d v-slÜUlzmht, Fische. S533 Saloniki: Fische. ^ WSd uttd 7305 Budapest: Gäns^eber. ^ SKKS Warschau: vohe und verarbeitete Felle und Pelze.__ 7651 Mailand: Lieraibfälle. verschiedene Erzevgnlffe. 6S07 Zürich: Pappe. — 7009 Barcelona: Vertretung für verschiedene Artikel. — 7107 Basel: synthetischer Methylalkohol. — 7353 Haag: Bertretiing für chemische Artikel, Drogen u. ä. ^ 7456 Utrecht: Nsenwaren. — 7446 Montreal: Visenwaren. — 7609 Berlin: Baurit. — 76^ Warschau: Vertretung für Tierseru'M. das KomepnsationSprinzip angewendet werden. Die Kontingente, die von nun an nicht mehr für einzelne Wmengattungen, sondern für Warengruppen bewilligt werden, sollen keinesfalls 30 Prozent der betreffenden Einfuhr von 1931 übersteigen. Ve technische Durchführung der Kontingentierung wird dem neuegeschaffenen. „Obersten Komitee für Devisen und Einfuhr" übertragen, dem auch die allgememe Kontrolle und die Regelung der Einfuhr wie auch des sich daraus ergebenden Devisenverkehrs zustehen wird. ««d DarWftSruaste«, Anfälle von Leidweh, Stockungen im Psortadersystem. Auf-s^regth^t. Nervosität. Sckiwindelgefühl. allgemeines Unwohlbefinden werden durch täglich ein vlas natürliches ^Ar««z.Joses".Bitterw. Juni (in Millionen Dinar, in Klamüsern der Unterschied gegenüber der Borwoche). Aktiva: Metalldecklmg 1899.9 (-1.V), davon in ^old 1^ ('i-9.3), Wechselpor-tefcuille 19S3.9 (—ÜS.S), Lombarddarlehen »1V.3 (^«), alte Staatsschuld 181'4.7 (^.4). ^ P a ss i v a : Bantnotenumi^f ^403.4 (.^.7), Berbiudli'chkeiten flogen Sicht S57.4 <—57.8), Forderungen deS Staates 4.1 (—0.4), versi^edene Bei^ndlichkeiten in Giro (2^.7 (—74.8) und andere Rech-Mlngen 702.6 (-i-16.4). — Bedeckung: ^.44 Proz. (—davon in Gold lS.53 Proz. (^0.M. X «eue J«PortgMhre» i« der Tsche-choflo»alei. Mt 1k. d. M. tritt in der Tschechoslowakei der erhi>hte Gierzoll von 140 (bisher 40) sowie der Butterzoll von S10—«30 Kronen Pro 100 kg, je nach der Hlche der inländischen Marktpreis, in Krafl, l^n Fort^ung Gegenswnd von Verhandlungen zwischen den beteiligten Mni-sterien ist. Mit gleichem Taq wiild die rom Biehsyndii^at eingehobene l^rsatzgebühr von W.40 Kronen pro 100 tg Gier ul^ 200 Kronen für Butter aufgehoben und für bei- de Waren eine Manipulat'ionsgebübr von^ 10 Kronen pro 100 i!g eingeführt. Bei Fett beträgt diese Gebühr 2 Kronen fbisher W), bei Mse und kondenisierter Milch 5 K'ronen Pro 100 fg. X Italien dleidt beim «oldstandard. Nach dem offiziösen „Giornale d'Italia" ist die italienis:^ Regieruno entschlossen, den Gvldstan^rd unter allen Umstünden auftechtzuerhalten. Das Kabinett ist absolut gegen scden Inflationsgedanken und wivd die bisher betriebene Politik weiterhin verfolgen. X Ne«» ikontingentiermtgsfOe« w Rumänien. Bukarest, 3. Juli. Mt 1. Juli ist in Rumänien ein neues Kontingentierungsregime in Kraft getreten, das etwa 80 Prozent der gesamten Einfuhr nach Rumänien umfaßt. Durch die neuerlassenen Bestimmungen wird das Prinzip der Systemi-sierung der Jmportstaaten nach den Aagaben der rumänischen Handelsbilanz noch weiter ausgebaut. Die Staaten, denen gegenüber die rumänische Handelsbilanz kein Passivum ausweist, werden ohne Kontingent nach Rumänien ausführen können; dagegen wird gegenüber Staaten mit passiver ^ndelsbilanz Donnerstag, S. Juli. 1L^ Whr Mittagsmusik. — 16.30 Nachmittagskonzert. — 20.30 Chorkonzert. — 2'1.15 Flötenvortrag. _ 22 Abendmufik. ^ Beograd, 20.30 Uetertra-gung aus Lsubljana. — 22.45 Zigeuner--miusiL. — Men, 19.40 Konzert. — ?0.40 Abendveranstaltung. ^ 2S.45 Leichte Musik. — Heilsberg, 20 Lessings „Minna von Barnhelm,,. ^ 31.20 Tanzabend. — Vres» la«, 20 Hörspiel. _ 21.10 Konzert. — 22.30 Unterhaltungsmusik. ^ London-Regional, 2V Kvnzert. — 22.20 Abendmusik. ^ Mühl-acker, 20 Barietee. — 20.45 Kvnzert. — Leipzig, 20.05 Militärkonzert. ^ 21.35 Lu^ stiger Abend. Sodann TanzmiHk. — Bukarest, 20 Konzert. Ro«, 20.30 Wolf-Aer-raris Oper „Sly". __ Mrich, 20.30 Konzert. Langenberg, 20.05 Paul-Keller-Abend. — 21 Tanzabend. — ??.?0 Unterhaltungsmusik. — Prag. 19.55 Festakademie. — 21 Milibär-knzert. ^ 22.15 Abendmusik. — Oberitalien, 20.30 Opernübertragung. — ZMnchen, 30 Tanzabend. — 21.30 Hörfolge. ^ Budapest, SY.S0 Bühnenauffühnmg. — 22.30 Nachtmusik. — Varfcha«, 20 Konzert._22 Tanznmstk. — Daventry-National, 20 litärkonzert. __ 21 ..-V Vokasfonzert. __ 22.45 Tanzmuisik. — KöniqSwusterhmisen, 20 Uhr Mnndharnwniikakonzert. ... 21.20 Leichte Mlsi?. — 23 Nachtmusik. Der «neritanifche Fremdenverkehr in Suropa geht zurück. Auf Grund von statistischen Ermittlungen läßt sich feststellen, daß in diesvm Jahr noch weniger Amerikaner nach lKurapa kommen als im Borjahr. Anfang Mai wurden z. B. »den omertkamschen Behörden nur 26.911 Pähe ausgestellt gegen .'^.494 un gleichen Monat des Jahres 1931 unö 70.3^ im Mai 1930. Dieser eiwrine gang erklärt sich einerseits aus de? 'ineinen wirtschaftlichen Notlage, die auch die Reisenden aus USA zwingt, im eigenen La?vde zu bleiben, a^rerseit.^ bildet die Weltausstellung in Chicago einen nicht zu unterschätzenden Anziehungspunkt. Außer« dem mak^n jetzt die Kur- und Erk>olungs-orte in ^n USA eine gewaltige Reklame, versprechen Fahrgelderermäßigung niedrige Kurpreise, sodaß auch dadurch de, Strom der Europareisenden ein'ged^mt wird. Den Kolegen im Scherz erschossen. L i n z, 4. Juli Gestern abend hat sich in den Räumen der hiesigen Bundeslehranstalt für Maschinenbau ein tragischer Vorfall abgespielt. Zwei Abiturienten des vierten Iah, ganges, der 19jährige Hofstnann und der 28jährige Geier, der bei den Bundesbahneu als Werkmeister beschäftigt ist und gestern in der Bundeslehranstalt die Matura abgelegt hatte, waren nach einem Gasthausbesuch abends in die Schule zurückgekehrt, wo daS Ergebnis der Matura verkündet werden sollte. Auf der Stiege drehte sich Hoffmanu Plötz lich nach dem hinter ihm gehenden Geier um, zog eine Pistole und erhob fie gegen Geier mit dem Ruf: „Häude hoch!" MÄch daraus entlud sich ein Schuß und kaf Geier, der bald darauf seiner Verletzung erlag. Hoffman, der in Verwahrungshast genommen wurde, gab an, daß er die Pistole, die seinem Onkel gehöre, ohne sein Wffsen mtt^ genommen habe, weil er für den eines Versagons bei der Matura eine Wafse bei sick) haben wollte. Er liatte kewe' Ahnung, daß die Waffe geladen war, und mit Geier lediglich einen Scherz lnachm wollte. Venn «an ein Anto stiehlt, darf «« am Steuer nicht einschlafen. Im Borort einer kleinen süddeutsthsn Stadt fiel dem diensttuenden BerkehrSpol^i« sten ein Anto auf, das schon geraume Zeit mitten auf drr Straße swnd und deffen Leuker gar keine Anstalten machte, wetterzu« fahren. Als er an den Wageil Herautrat, sah er, daß der Führer fest schlief. ^ Schutz mann weckte ihn und bat ihn um seine Piere. Der junge Mann ain Volant wurde jetzt etwas nervös und wollte weiterfahreu, ohne der Aufforderung des Polizisten nachzukommen. D^ Schupo s'rang jetzt avf daZ Trittbrett und zwang den Mmm, zur noch« stenpolizeiwache zu fahren. Hier stellte eS sich heraus, daß der Wagen gestohlen war. Am Abend vorher hatte der Di^ das Auto in der benachbarten Stattt gestichlen. lkttee-weg^ hatte er eine Panne, die ihn lange Stunden auf der Landstraße festhielt. A» seiner Angst, entdeckt zu werden, schob er den schweren Wagen kilometerwett vorwärts. Schließlich gelang es ihm, kurz vor der Stadt den Schaden auszubefier». Bon den Anstrengungen war er aber f» urSde I geworden, daß er am Steuer ^ttfWtf. vsrRfsymilsnmusnIq Roman von Helma von Hellermann ^opvrieln dv k'euclitvaneer, ttslie alten der Kalesso hatte einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen. War sie auch oberflächlich, ein echte? Kind ihrer Zeit ^ ein wenig mehr Anstand und Tief.' des Gefilhls hatte er'ihr doch ^zngetrai!!. ileberall Liig nnt' Trug. .?^intev der von Liebe und verliarg siä> uiir die Gier nach jcinein Geld. SoMdung der vporwertchte : Mk die Fuchsjagv der Motosektio« des NadfahrerNubs „Penm", die kommenden Sonntag stattfindet, wurden zahlreiche Prachtipreise gePftet. Dieselben sind bereits im Schaufenster des Geschäftes Max BraLiL (Blahoviö-HauS) ausgestellt. Gäste, die dasselbe Nenngeld wie die Mitglieder entrichten, find herzlich willkommen! : „«del»eitz 1900". Donnerstag, den S. d. Mondsche'lnpartie und Bummelfahrt zum Waldtoni, Eichkatzelwirt und Achtig. Abfahrt um 20 Uhr vom Klubheim. Gäste herzlich willkommen. — Sonntag, den 9. d. Ausfahrt ins Logar-Tal. Partieführer Maz Wolf, wie auch Obmann Halbwidl erteilen alle nötigen Auskünfte. : Hilde Holovsly f. Eine Trauerkunde, die namentlich die Eissportler tief berühren wird, kommt aus Wien: In der Nacht zum 4. Juli ist die bekannte österreichisch« EiS-laufmeisterin Hilde H o l o v s k y an den Folgen einer Blinddarmentzündung gestorben. Sie war erst 17 Jahre alt. Die Hoffnung Oesterreichs und der ganzen Welt auf dem Gebiet des Damen-KunsteislaufeS tst dahin. Hilde Holovsky war auch in Jugoslawien bekannt, wo sie besonders bei ihrem Propagandalaufen Heuer in Celfe gefeiert worden ist. : Weltrekord für 4X100 m Fsa»e«ftaffel. Im Nahmen der Weltausstellung zu Chicago gelangten die Leichtathletikmeisterschaften der USA. unter starker Beteiligung von rund 40 Staaten zur Entscheidung. Obwohl Spitzenkömer in großer Zahl versammelt waren, waren Rekordleistungen mehr als dünn gesät, denn nur den Frauen war eS »orbehalten, eine neue Welthöchstleistung auf ^stellen. Der von München 1860 seit drei Jahren gehaltene Weltrekord in der 4X100-Meter-Staffel mit 48,8 Sek. wurde von den Vertreterinnen des JllionoiS-AC. (Chicago) auf 48 Sekunden verbessert. : >W«M»d«». Die Ergebnisse werden an anderer Stelle mitgeteilt. Nunmehr die letzten vier: Bines—Menzel 6:2, 6:4, 3:6, 6:2; Cochet—Stoessen SB, 6:4, 6:3, 6:1; Craw-ford—Hughes 6:1, 0:1, 7:5; Sato—Austin 7:5, 6:3, 2:6, 2:6, 6:2. : NmM» letzter Veltreksrd. Bei einem Meeting in Abo verbesserte Nurmis Klub Turun Urheilulitto den Weltrekord in der 4X1500.Metrr-Staffel auf 16.06,1. Die Staffel lief in der Aufstellung Suomela, Tuominen, Larva, Nurmi, wobei Nurnn seine Teilstrecke in genau vter Minuten zurücklegte. Als Gegner lief gegen sie eine kombinierte Mannschaft, bestehend aus Pur-je, Birtanen, Mit^lson und Sarkama, die nur 16:04,3 benötigte. Den bisherigen Weltvelovd hielt gleichfalls Nurmis Klub seit dem ^hre 19A mit 16:11,4. Kino V«rg-LoM«o. Premiere deS großen Film slAager „Hato Paris, Halo Verlin", ein Grohftlm, der in der dieS-sährigen Saison in Berlin den größten Erfolg zu verzeich-nen hat. Wunderbare Naturmifnahmen. ausgezeichnetes Tpiel und ein lustisteS unterhaltendes Suset von einem sungen Berliner, der kein Wort französisch und einer sungen, charinant<»n die kein Wort deii!^''^ klin" Uitwn-Tonkkno. Heute, Mttwoch, unwiderruflich fingt Jan ik i e p u r a zum letzten Mal „Das Lieb einer Rächt". Außerdem bringt dieser von Gott begnadete Sänger die bekanntesten Arien aus „Vollme", „Traviata" und „Rigoletto" zu Gehör, ^nnerstag kommt die lustic»« Filmoperette „Durchlaucht amüsiert mit der entzückenden Lien D e y e r s. dem unverwüstlichen Tibor von Halmay und dem charmanten Georg Alexander in den Hauptrollen. DGWVGGVGWWWWVWVW ZÄusche erftklajsi«L» Vei« ae- gen prlma Tischlerholz. Änjr. Novak. KoroSka^. ^ ^ Dorleh^ 2V.W0 Diaar wevden auf ein vollkommen schuldei:-freies ^us gesucht. Da^selbst «wch Bauplatz zu verkaufen. Anz. in der Verwaltung des Blatte«.__8143. Euch« 4HG0—Svov D. Als Zinsen gebe Kost ulch Wahnunlg, bis das Geld re-tourniert wird. Zuschriften unter ..Bamo 7a0^' an die Bevw. 814S. Proseflor unterrichtet Mittel-schiUer. auch Privatisten für Prüfu^en. insbesondere in den Sprachen. Anzufr. in der Verw. 770i». Mcil tütet i^otten! k»»e S—Mich. »Ii,ich. Billl<^ Sommerkurse für ^ndelsschüler. Schülerinnen, Angestellte. Adresse: Tar. Grai« tvg._SiM. !Vir einwöck^tlilke Motorrad, t»? durch Oesterreich suche junaen Mitfabrersin). Getrenn« w Nechmmy. A!^. Venv. 8l09 Suche bessere deutsche Familie, well^ meinen 10jährigen Sohn ^r Uebung in der deutschen Sprache auf die Ferialmoi^te in Tairsch nimmt. Als Gegentausch wäre mir eine Spielgefährtin zu meiner 8jährigen Tl^ter am liebsten. Josef Adam, Oberbuchhalter. Stari BeLej. 802« ^>e Lorten un^ i »DG»«, D»I vmiMrzele «it 0»ftV»rte», Ecke Stroßmajerjeva und «me» tanova ulica billig zu verkaufen. Anz. Z^idovÄa 8. AidanSek. 81KS. Rl»i««r Besitz «it Vilä zu ver- kaufen, b^. möbliert« Wohnung für Sommerfrische zu vermieten. Anfr. I^lia Petra tvg .1/1. 7WN. «auPlStze l> li^nKer K»Ge lm westlichen Stadtteil kür Villen l^nd Gartensiedlunq preiswert jm oerkaufen, jedoch nur gegen Barzahlung. Auskunft erteilt AdvokaturSkanzlei Dr. Gozani, Aleksandrova e. IL. Tel. 27S7. 7803. ---------- Vhotsla««er> 9X12 mit bes. serer Optik kaufe IaneZiö, Mai« strova 23/2. kaufe E^eiitlaiie jedes hie^ sisten Institutes. Antr. unt^r „Gotovilra" an die Berw. Alte» Gold und Zilbelm«in.^en ause zu Höchstpreisen. M. .^l-qer'D Sohn t?ospo»k^ ul.co «079 2!» wZeaii/«» Neuer BSroschreibtisch^ GlaS wand. Bücherschrank, u Stella ge zu verkaufen. Vvaiec. Slo-v^ska 26 tOlex")._8160. SPeill«»6 »l. A 8113 von Zo cm Dur«ümesier aufm, kauft U«t»« Virst««Wer. Maribor, MeljSki dvor. 81d6. Stecke« für Reben. Hecken. Ro-sen, Fisolen und ^radeis verlauft h Stück um I Din Gnil-i!ek, Razlaqova ul. 2d. 80Z7 Schöne gros^früchtiae Ribisel zu verkaufen. PvtoSnik. RaidvanjSka c. yl Gutgehende GreiSlerei wegen Rvankheit .zu verkaufen. Anfr. in der Berw. SIN. Ehrliche kitchin sucht Stelle für alles. Adr. Verw. 784ü. tärk»i»cksa unä Lussmmsnriedeaäen öe5tanliei»e neue Ilsutscdön^ delt llnä k^rmede ^io ^iese aut liSlne anäere Vi^eise erlsn^t ^«r6en lc»nn. ^cd i»ili sicher, äsis meine zarte, krisciie, noed h»ute «in« elien»o m»ßneti«eh« Vi^irlrunA »ul m«io«a l^kn» »u«üdt, iß^ie »m ?»A« vs»«rer llocdieit. Lehrmädchen für ein Sanditen-aeschäft wird aufgenommen. — Ar. Verw. 80t0 de. 8IS9. I»ei «ht» PerseeteWiche und etn U»>ora.Persertep»ich billigst zu verkaufen. Adr. Berw. _ 8IK4. i^plettes Bienenhaus mit S Schwärmen weg^ Todesfall sowie größeres Quantum reife Nidisel verkauft Ivanka Aak-liä, Stndenci. Sokolska 27. ________8167.^ t Betten, Z KStze« und 1 Usch zu verkaufen. Gajeva ulica ». 81SS. «ut erwitener KindernnMn^. ein Koffergrammophon ist bil-lia zu verkaufen. Smetanova Nr. 28.______8l4g. Schönes neue» hnrteS Schlaf. Zimmer und ein gutes Klavier n>eqett Äkireise billiq zu verkaufen. Strma ul. 4. 80d'>N. Kindenmgen zu verkaufen. — Anzufragen: GospoSka ul. 46, Tür N. 5142. Blecherne Badewanne, fast ne i zu verlaufen, 'üidr. Verw Verkaufe Einlagebuch d. Spod-njeStajerSka pososilnira ca. u. W.lX'Nv Din. Antr. unter .,Sp0'dnfe^tajer»fi7" d-Verw. Wegen Aufwffuna de« «-Seichtstes behördlich bewrllia^er Aus verkauf bei L. Ornik. Koro^k.» restn s: aünstin.' lk'gs'nsieit aus! 78^^ F^UU««?S — »^VVVUVUVVGGGVVVGG?, Sine graue Handtaich» wurde am 3. 7. beim Rosenhügel auf der Bank vergessen. Der Finder. der zufällig beobachtet wurde, wird ersucht, gegen Belohnung an !^laer. Juvelier, G^poSka ul. lü abzugeben. Widrigenfalls werde ich beim nächsten Begegnen den Betreffenden der Polizei übergeben. 8163. Ar«d>»d. aus Gliedern bestehend Gelbffved und Weik-gved. letztere» ziseliert, verloren. Da Finder erkannt wurde, mt^ er dasselbe im Iuvelier-gelchsft Jlger, GospoSko ulica abgeben. ^lW. Vl^ir krinxen Tur I^enntniZ» cluü vir im Interesse unserer ^knekmer eine eigene örotverleaukstiliale erökknet lialzvn. 8ie erkalten nunnivkr Zekerbaumbrot in uservn xenen filialxesoliLtten: i ssW 7 MlG»i»v N^rOv« «G«»» S4 aiDV«! ß?W s un«i dei cien meisten (»emiseiltvarenxesekakten. vsmpfdiiekerel Zcderdaum Verlaa^on 5ie kei Ikrem Kautmann ^u vermieten. Adr. Ve?w. Leere» Zi««»r zu vermieten. Adr. Berw. 8151. Nette» Zimmer an einen soliden Herrn zu vermieten. Po-breSka c. lü/1. 8l5iZ. Echitu mW. sep. Zimmer o-fort zu vermieten. Sodna nlira 14.^1. T. S. . 80i»8. A»ei Wohnungen at, I. August zu vermieten. PobreZse Can-tarjeva 2. ziZi. Möbliertes Zimmer b. Haupt-bahnkof. Aleksandrova r. ^.'»'2. Tür o. zu vermieten. 8128. 5oksssl'5 (itrsou» ririkt mit et^vus Mucker und VV'.-lsscr äus dil-ikZite uncl kesto ^rtriscliunk'ixeti-Snlc kür k(in. linl^ l^rw3Lll.';ette. >^us ^ustlüeon. Kol !icirt!ei!itunLen. uul lZerL^anclerunxen unor-?!u iisden in ulloii Drozisrien und ^'i.'iercn (li-'sciiskten. >Vn nicltt erliSItlick. xe-ni kin-iencZunx von vin l0.— (micli In n) llureti äio vroxerle ______V. ?ovrit/^i. v,o»«ri«. ?rvi. Daneehast» «lithlauweuk To? Alleinverkliuttrecht von Glüti ! lampen M abaeschafft w»rt>en' Ne dürfen n'unmehr Ihren ! oarf an Tlühl^pen decken, »r' es Ihnen beliebt. Dauerhafte v lNlte Glühbirnen bekommen ^i< bei der s^rma Jos M^rpfsno"' IurSiSeva ps's» ßGGGGGGGGWVWGWGWG^» Michl. Zimmer sofort zu vermieten. Razlagova 24/2. 8144. Atleine Werkftätte mit elektr.^ Antrieb und Maschine zur An-^ fertignnq von .Holzstöpseln ver» Pacht,' l>der verkanfc'. Nad-vanje W. W56. Grofies. rrockenes. betoniertes Sellermastazin zu nermieten. Pre^ernova ul. 18/1. Tür k. 8122 Vermiete möbl. ilimmer» sev. ionniq. Val)nhosnähe. IaneZi-öeva l. Tk'mKi^est dr?vored. 8ld7.___ Möbl. sep. 1—2 bettiqes .»^immer, ev. Liüchenbenüvunfl aö-zllgebcn. Sodnn ulica 25. 7. 8l37. Slhäue Billenwolsnuna mit 2 Zimmern. Kückie. Vor^^mmer, Badezimmer und qrosien l^iar-ten ab l. Auqilst zu normic» ten. Tort^elbsl auch eine Man' sardenwohnung u ^im» mer, bii!!ria zu oormicti'ii^ Adr. Verni. ,^148. Gchiln rein mÄl. .i^kmmer. iep. Eingang an kiesseren Herren od. Fräulein» im Zentrum, zu ver^ aeben. Dr. Verstm,!i?ova N. T. 22. 8001. »k» >««1««^»,»' „i »— kG, ^GM L«»«»»A«t»«> »alt «teo Deuek »«»«ulwurztied. ta W»ssit»«^ ^ ^Ilen. llte uns anlÄklich 6e5 VerlllSlSk un8ere8 urivorLeKIiciien. teuren Ostten. cje8 lielisten uncl be5ten Vaters, OroKvaters ?Iic>vk>xkers un6 lies tierrn SStr ill5 ^iteekükl be>vie5;en Iisben. spreclien wir unseren inniksten s^ank uu?;. ln«t)ek!0nclere cl-inken >vjr äem iincinv. Neri n l^lsrrer von l'aboi-skz. cler l'amiÜL lue s(n!'Iiiti?. ciei' l'limilio In»:. s)!c.lric!i cien tierren ^er?tek> vnn I^siksteL. cicn ^rei>viIikLii f'euerveliren von l^likstec unci ^trsS^s. den «er-ren SÄneern vliu Slstlnl, und l?«xiatc:t.' ?ic»vje allen f^'neiiiicien und f^eli-inntcii für die s(r!in?e und die vielen iZlumen. wie auci: iilien. die dem teuren Verbliciienon dg5 letzte c^eloil» x^den. I?c>cstec. den 5. lulf 1933. VI« trauernden fsmitlon vkit?. psi. ffadjan. 8141 Nermun.