M« pssGßs VIn 1'SV 7S. tr,o>»««i»l WSottO«tIIotz «»«V«»W»«. (7D 2S70> «0Wl« VtzNVWlWlIg U«I 0«o»»öni«k«t«t (7«I«I»O IMmchW w. «Sch: ^Ufölö«» ut. 4! 5Ui«lt«tM«on Ii» »«0«uw. o—Mj»»» «IIv« G I!>t. «S«» »Utokpossw dstlOSOi^ 94 ^rsltss, «t«n ? 1933 «« ^»ktdO». >Mchtö«v» ti». 4 in <^uf0^ mon»t>. N VI», kkt <«» 2S Vi» Lintttnumm», ' di, ? Ltia. ^»N«K'WW «»Nt«» llok» Ein englisches Mihbuch tlber den russisch« englischen ikonsllft. Loudo ll, i'». Äpril. (Astern wurde ein At.'ljibu6i der cilifti-schen Reqicrunli über den Äonflitt init dor Moskniicr Neginilttl^ in box ?^ragc der Aer-haftttNl^ der ensilischen ÄickerS-Inx^cnieure veröffentlicht. Das Aeifibnch enthält eine uvn Dvkullicnten, aber keine neuen Tetaila ^emettoilsiv^rt sind dis Vericht<' des eil«;-lischen Bots<1>asterö O w c y ans Mliskau. Om.'y spricht in seinen Verachten von einer Reqiernng deo Terrors in NMnnd, ferner von ieichtsinnicjcn und phantastischen An« schuldl^^llnl'sen »legen die rn^ilischen lliiler-neliiiuini^en. Tie rnsjische i>iej,ierniij^ sl'i in ihrer 5^tisterie illierzeutN, dtis; dir silinz-? Welt sich i^etieil sie versriiw..,ren halx' und dns^ si<' sieh deöhasli sieqen eine !i«inze Welt zn w^'hren H^Uie. '-!K,ts»luiftir Oineli hatte den russistl^-^'n 'Vcachthaliern eiiniie Male init dem ''ldbrlich der diploinalischen Veziehnn-s^en q,^drt'l)t, doch siabe ilna Litvinov zur Anti'.'nrt l^c'siel-eii, das^ derartit^e Drolnlliqen tlnf Rusilavd ieine Wirtunften zn itbcn vermögen. Macdonalds Amttika-Reift Die Abreise erfolgt am 15. April Die Abreise des Premierministers M a e-d on a l d nach Aashington ist definitiv auf den l5. '.'lpril festgesetzt wort^en, so das; der englische Pr«nternlinlster, in dessen Be« ksleitung auch zwei ode. drei Finanzexperten initreisen werden, bereits ain 2l. d. M. in ver amerikanischen Hauptstadt eintrifft. Macdonald wird sich in Wasl^inaton eine Aoche lang aufhalten. Die Snnittlungen Xitulescus Heute Unterredung mit Sir John Simon — Englische Kom-mentare über die Position der Kleinen Entente Auch Titrkei verlangt Revision der Verträge. L li n d o n. 5. Äpril. „Daily >>eral>d" uiel-dc't ans Klinstantinopl'I, das; «die Ti'irkei die Absicht hat»', auch ihrerle'ts eine Nevissrin er iZierträt^v' in Bl'zuq auf die (5n!lnilslark« sierunq der DardaireNe,, verlnn'lei? Dke Sowjetunion soll anoel'Iich bereit sein, die tttrkische ^i^'rdernnq zu nuterstiU^eu, iv'ih« rend Pulflarieu. Numänien und l^irilchen-land für Ansrechlerhultunj^ des «tatus quo einireten. L o n d o ll, tt. April. Der rumänische Ausjenuiiuistcr T i t U" lesc u, der ziesteri? abends in London ein^ getroffell ist, wird l.^ute mit dem englischen Aus;euluinijter Sir .'^ohu 2 i m o n zu ei-uer Besprechung .^iisaulmentreten, niu iliii, liei diese' Gelcgent>'it in ähnlicher A.'ise nne dies von leiten d^s polnifcheil Potsckafter-Z S t i r lli n n t bereits geschehen ist, die Mltteilnn»^ .ill macheu, das; die ^lleine Cn- wobei der koiumcndc Piermüch^''psan. streng im Rahmen des ^iiitr^'rfi,ll,^sjc,tuts tkehnlrnl sein möge. P a r i c. l?. Avril. Titulescu crklart<' oor s^'iuer Al "'je, 0iiß alle internationalen ,5ratleil de' den Puriser Konfer.'irzen zur -Sprache iiekoniureu 'eien, doch sei teiu definitiver '^^eschlup, .^u.ende gebracht worderl. Aus diesen? er-» klärte er, müsse er ua6) c:lisl!<1iM'lq^n ne' obachten. Me Pirte. n häti^'u dl'u .'^niNlch na Erhaltttii;^ Friedens jleliils;n London weide er auch luit Mn-toonait- konferieren. w t) o r k, 'April. .Heute ltm Ä)kitternacht' wird die ^'ro.iilü^ tion nncki 1 l fahren <'ines .trocleueii me-?" beendigt sein, Mrtternacl^t diirfen die (Gastwirte ui,d ''>oleli'.'r>) ini^'der Vier ^;lliu Ausschanl briNtU'n, inil 'Aiii'N-ib--ine von Newtiorr, N'» d<'r ^'^ierailssckiant! erst luu 6 Uhr fri'll) b^iynut, u'.''il man ^ren Delegierten Zionnan Davies sich geholt habe. solini-Projekt bereits in weitgehender Weise l'eriichichtigt worden. Mail werde aber erst aliuvrten müssen, inwieweit diese Wiinsche bei der Tchlnßsorululierung des Bieruiachte-vaktes einbezogen werden. Der sozialistische „Daily .^>erald" schreibt, lente nach tvie vor die Schaffung eiiles j der Vieimächtepakt sei dadurch, das; die .^^lei-Piermächteoireltoriutus im Aereine mit der ne (Entente und Polen ihr Prestige durchge-Revision der Pariser Porortsverträge ab^^. je^^! hätten, bereits als gescheitert zu belehne. I trachten. Leitungswechfel im Äentmm Der Zweck der Rom-Reise Papens und Göriniis Ä e r l i n, A ,'ril. 'ju der Reise Pape n s und G ö-r i n g s nach ^>iou, erfährt uiaii u a., das; insbesondere der Aizekauzler von Papen mit deni '^^atikan in Perbindllug treten wer- nach Berlin abreise, um init Äeichslauzl.'r Hitler nnti Äußenitlinister Baron Ne.iralh zwecks Besprechungen ükier die Abrüstung?-frage und die ^-rage de? Bieriuäclne^irekto» riums in ^i'ihlung zu ireteir. V e r l i n, Apul. lliu gewisse Reibereien z»vii<^>en dem Stahlhelttl und den ZA. zu besen!i>n. ist sowohl der Stahlhelm al-? auäi die SA. und SS. voul Neict^ssanzler direkl^ »>eu^ Neichs-wehrunnister General Blonrverg un!oas vorgeht. Das einzige, was ^ c»>m>uler tun tanu, besteht darin, daß sie tier Regierung die Mittel in die >'^>aud giln, liiu direll und iiuzweiselhaft die sowset russischen Behi^rd.i, u'isseu zn lassen, das; die Art, nne die '^Verfolgungen dnrchgefilhrt n'^'rdeu. und die Besorgnis, die uilS d<'!Zlvegen erfiUlt, die Crörternug eines HandelsabtoiuinenS nnuiögliö) malix'n. Die Regierung ersuche liunuiehr da>> Unterhaus, den verfolgten bri^ tischen Untertanen in Rnftland zu Hilfe zi' lom-ineif, der Regierung die fragliäwn Boll-inachten zn erteiten und ihr das Bertralien dahin auszusprechcu, das; sie vou deu ihr erteilten Bolluiachtel, in» Interesse der Ange. klagten und mit der niitigen Porsicht (i^e-brauch niacht. London, tZ. April. Die (.''lesehesvorlage, mit der die l^'insul'.r russii^i^er Waren nach tZngland verloien wird, ist vom Unterhaus mit grosser Mehr, heit in znvlter Lesun'g genehinigt ilwrden. Gleichzeitig wurde Aus^enminister Sir John Simon niit großer Mehrheit ermächtigt, alles Erdenkliche zu tun, um die Lage der in MoAkail verhaftetvn englischen Ingenieure zu cvleichtero Die Mltwirtschaftlonfcrenz. L ondo lk, April. Das D>atuni di?r ö'inberufung der Weltnurt^schaftSkonsrenz de, nnl in bestiuunten t'^ragen eine .^Uärung hängt noch i^mmer in der ^?ufl. I-edensallS herbeizufichren, vor ulleui aber die Stellung wird die .^louferen^ nicht vor deni l. ^^uni des deutschen ^'lerns zur Regierung der na- zufamuleutreten. CS eraebeu sich schon set;t tioualen Revolntion tlarznstelleu. (Iis ist hin- verschiedene ^'iomplitatione«!^ So uerwii^st länglich bekannt, das; son'ohl im 'ieiilrinu Deutschland die (5rstreclnng der Lnnbern« als auch in der nationalsozialistischen Par-, Ülngefrist, um das ^'iouferenzprograun! ;il lei Wüilfche aufgetaucht siud. deu .ch^' D'.'legierte, der s'.ck> veu ^'oud^'n nach entfernen. Mail eriuartet alsgeulein, das', ^^-^ari.' beaetx'n l>at, nnro nach B'.'rlil? reistu, Papen in dieser ^rage lieiiii ^'Z^atikan eine die inwendiülgeik d<'r deuischen Reme-freunds6iastli6iere .'^>aitnikq antreffen werde ^ung zn beseligen suchen. '^uU'an iiZn als dies bislang dei'- ,'^-all 'war. ^ ?.-ordernng, das; iwiicheik^ denr DaNui' der Ällgnnkin wird dnmit !>ai! ciu -IN» d.'n .vr >1.11 ''.'^t^'chsel in der Politischen Führung deS >!^en-triinlS die ',volge dieser reiiiischen Besll6)S-reise sein werde. Prälat a a s, der iibri-geus gesundheitlich nielN ain besten steht, trägt sich scho,, eine gerailine ^'^eit lnit Rück-triitoabsichteu. B e r li u, April. Der Prenszlsche Landtag wird nberra-siUenderweise schoil aiii Salustag zusniuineil-trelen, um die Wahl des Ministerpräsident ten vorzunehnlen. Auf jedeu ^all wird diese ^rage schon vor Ostern geklärt sein. sereiiz luindesten-? Ätniai< ii-. Die USA. stellen zur Bl i'iininlna '.nn Gierige? posi'lineö d'^rgeeiii-' i^e^ 5ci>i!l!>.'^r!?ai:»>'-inligen ulit C'nk>. >as vlnltiii^i.i nicht erzielt vuir^'e. Kurze Nachrichten P a r l s, (i. April. Nack) Jllforinationen ans gut unterrick) teten Kreisen wird die französisäie Denk ,'christ in der Frage des Bierinächtediretto-rinlns in der Forin einer Deklaration ge halten fein. Frantreich wird die Negierinl gen Englands, Deirtsriilands und Italieils einladen, an der ^'l'sung der großen Proble« me lnitznarbeiten, die die vier Mächte inter. essieren. Die vier Mächte sollten serner uN' ter Teilnak»me anderer Staaten auch an Das Gordon-Bennelt-Rennen in .»iinenta. Das (^kn'doil'Beunetl'!^jienii.'ll, .ues;' te Ballou Wettlu'N'^'rb der nnrd in diesenl 7^ahre in den '.i^er^'inielen Staaten ausgetragen U'eriieii. !^^S unid luU e.uem internal ionalen ieifert reffen m'rbunten. Der Start der Balteilc' 'indel ans de^ i l^^'hi .'ag^'er Flnahasen d'ourtls'.-Fiel^^ st alt. Ter Zeitpunki fiir da-5 '^i'einien i'l '' '«"'il^eleit morden, das; es in die ''^ei: d<'r ^'^'bicai''!!".' Weliansslessiina fälli. zweitrangigen Problemen mitarbeiten. Be sonders verweist die französische Regieriing Achtel, Mailand Prag auf di« internationalen WirtschaftSfrageil, 72.S7..-ÜÜ, Berlin Börsenberichte !? j n l! l i a n a, <'> '.'lnril^ Devisen: '^vr liii ^'ij'kvnsi sPri^'.) Ulindl^n ÜNi.l-1 ..ü'?.?I. '^il'wyors ^">7In. Pari? Prag l7<1.7l'^I7l.l!.''. Trieft r i ch, s^. Avril. Devisen: 'l^ari.^ i.^<>..W75i, London 17.7.!.'i, ??eu^yorl .'»17 ssinf 15.11. ?!>ien „Mariborer ^eltüng^ Numner I Freitag, den 7. April iSÄö. Weiteres Wastenkioer ausgeforscht Die Aktionen in twittelfeld, Weiz ««d Miirzzuschlag. G r a z, 5. April, uiittelfeld traf heute früh eine Ab- teilunc^ des Bundesheeres ein, worauf ge-nieinsain mit der Gendarmerie die Suche Waffen bei den Marxisten begann. Im il.v^i(^ldemokratischcn Volksheim auf dem V'xniplpla^^ wurden auf dem Dachboden mehrer .''tisten init einigen Tausend Schuß Jn-fniiterienlllnition, (D Alkannlichergewehre, .'i!> Pisll^ilen, einige Sprengröhren und 20 Slüa ,'>lainlnenwerfcr gefunden. Der städtischen ^icherheitswache nmrden mehrere lietreffend die össentli6)e Sicher-lu'ir, eut^l^gen. Diese wurden der Gendar-incrie übertratirn und der Bezirkshaupt-inanin'cliaft unterstellt, ^^n einem Verschlag der >>olchi'!tte, die zur Wohnuug eines so-^iald^'i'.'.otiatischen Betriebsrates der „Clin" in nainens itnoll, siihrt, wurden 2l l>>elvel)re gefunden. 5knoll und ein gewisser V'iuber nuirden verhaftet. Etwa 120 Personen, nieist grauen und .^tinder, nahmen diese ^^'erhastnng zuni Anlas; einer wüsten De-nionslration, die aber von der Polizei mit gefüllten? Bajonett zersprengt wurde. ^>n Mi'lrzzus6)lag wurdeu im sozialdemo-tratisch^'n üLiereiusheiul vier Handgranaten, einige C-ieivelire und sonstiges Kriegsmaterial ilnter Sicherung des Nundesheeres von de, Pesizei ausgeforscht und beschlagnahmt. Änch in Miirzzilschlag kam es zu Demon-ftralioneu, die aber von der Polizei bald erstickt wurden. Kardinal Srllhwlrths Nachfolger Z-ür das '.'luit des Uauzlers der Röinischen liirrlx', das lange Jahre von dem unlängst verstorbenen >tardinal Frühwirth ausgeübt wnrdc, hat Papst Pius X!. den Kardinal Vo gg ian i bestimutt. Gericht übe? Thäimann Der Stab wird von Stalin über ThälmannS ^iopf gebrochen. __ Bela Äun als Richter über Thälmann. Moskau, 5. ?tpril. Tie Ltontrollto-imnifsion der .Äomintern hat einen Ausschus; gebildet, der die Tätig-teit Ernsr ThäIma nns als Führers der gelm'senen .^tDumnunistischen Partei Teutschlands prüfen und beurteilen soll. Die Prüfung wird sich auch auf die Finanzgebarung der ^Partei erstrecieu. Der Ansschuß hat besondere Vollinachten erhalten, die ihm vollkottvmene Freiheit in der Urteilsfällung a.^n. Wird Thäln^ann von der (^PU zum Tode vcnlrteilt, dann ist er seines Lek«ns nur so lange sicher, als er in Deutschland hinter Lterkermauern gehalten ivird, da er ansonsten von den Agenten der Tschoka sich-nc anfgesunden und „erledigt" wird. Wie das Urteil ausfalle,: wird, ist schon daraus er-sickftlich, das; den Borsitz Bela .^un, der eiN' stige Nätediktator von Ungarn, fi'chrt. Der neue ^'eiter Kommunistischen ij^rtei Deutschlands, .'^einz N e u m a n n, der nach Spanien gesli'ichtet ist, wird in Moskau zur Berichterstattung vorgeladen werden n"d f<'ilweise auch die Anklage gegen Tbälmaun vertreten. Papen und Svring fahren nach Rom DirÄte Whlmgnahme mit M«fsoli«i wegen der weiteren HaUung Deutschlands in der AbrÜstunaSftage und der Frage des ViermächtedirÄtormmS B e r l i n, 5. April. Die schon einige Male angekündigte Rom-Reise des Reichskanzlers Adolf Hitler ist zeitlich aufgeschoben »vorden, da d. Reichskanzler feine Anwesenheit in Deutschland als unerläßlich betrachtet. Nach einer heute erlassenen halbamtlichen Mitteilung werden jedoch Vizekanzler Papen und Reichsminister Göring demnächst nach Rom abreisen, um dortselbft mit den dortigen Regierungskreisen und dem Vatikan in Verbindung zu treten. In politischen Kreisen wird der Rom-Reise des Vizekanzlers und des Ministers Göring größte Bedeutung bei-gemeffen. Die der Regierung freundlich gesinnte Presse verweist in diesem Zusammenhange mlf die freundschaftlichen Beziehungen Deutschlands zu Italien sowie auf die Haltung der deutschen Bischöfe gegenüber dem neuen Regime im Reich. Wie verlautet, werden Vizekanzler Papen und Reichsminister Göring mit Mussolini vor allem die Probleme der Abrüstungskonferenz sowie des projekierten Viermächtedirektoriunis einer Diskussion unterziehen. Norman Davles in Mtion Die Pariser Besprechungm — Die Regelung der Kriegsschulden Paris, 5. April. Der Chef der mnerikanischen Delegation aus der Genfer Abrüstungskonferenz, 9! o r-ln a n Davie s, hatte bereits gestern nachmittags eine Besprechung mit dem Au-ßenminiiter Paul-Boncour, wobei die brennendsteil Fragen der internationalen Politik zur Diskussion gelangten. Bei dieser ^legenheit gab Paul-Boneour dem ameri-kallischeil Delegierte,: eine Darstellung des srallzösischen Standpunktes in der Frage deS Viermächtedirektoriums. Der französische Außenminister erklärte dem Aanerikaner, es wäre ainl zlveckdienlichsten, wenn die Welt-unrtschastkonserellz in Washington vor sich ginge, lveil man dort nach französischer Meinung die besten Erfolge werde erzielen können. Die beiden Staatsmänner unterhielten sich serner über die Abrüstungsifrage, wobei Paul-Boncour den amerikanischen Delogierten über seine Genfer Gespräch und Eindrücke informierte. Die heutige Presse stellt in diesem Zusainl-uienhange fest, daß Novinan Davies d^ Ein druck gehabt habe, Paul»Boncour sird Premierminister M a c-donald warscheinlich am IS. d. M. nach Washington abreisen. Der „unbesiegbare Berg" Die Ueberfliegung des Mount Everest — Der Kampf um I>en höchsten Weltberg kostete bisher 30 Menschenleben Seit 12 Ja-Hren geht der Kampf um den Mount Everest, dessen höäisle in 88^0 m Höhe gelegene Spitze bisher noch keines Menschen Fus; betreten hat. Ihr gilt nicht nur die Sehnsucht aller Bergsteiger, anch die Wissenschaft hat ein aus;erovdcnllichcs Interesse daran, dl« gcologisck)en und klinia^ tischen Verhältnisse kennen zu lernen, die uul die letzten l<>00 Meter dieses höchsten Berges der Erde Hervs6)en. Vier Expeditionen habell es bisher versucht, den Everest zu bezlvingen. .^eine hat ihr Ziel erreicht, aber jode ist ein Stück weitergekommen und ljot die Kenntnisse eriveitert, die notwendig sind, um auch das letzte Stück zu bezwingen. Der Kampf um den Bergriesen hat bisher 30 Menschenleben erfordert, nun ist es gelungen, ihn wenigstens in, Flugzeug nicht nur zu erreichen, sondern auch noch UN, 30 Meter zu überhöhen. Was das inenschliche Angc nich, zu erfassen vermag, wird durch die viel schärferen Linsen der photographischen und silnUschen Apparate ersetzt. Es ist geglückt, außer einer Fülle von Einzelbildern auch mehrere hundert Meter Filinaufnahnien herzustellen, so-daß nunmehr die Möglichkeit vorhanden ist, mit Hilfe bekannten Äorregierversah-rens für Filmaufnahmen im Flugzeu^;? ein genaues Bild nicht nur des höchsten Gipfel selbst, sondern auch des gesamten Massivs herzustellen. In drei Stunden Flugzeit ist da? große Werk gelungen. Mas man des öfteren !^i FlugexPÄ^itionen erlebt hat, daß nnmlich die letzte (^tscheidung dann erfolgte, als man sie ain wenigsten erivartete, hat sich auch diesmal wieiderholt. Die beidm Flie- ger Lord C l y d e s d a l e u,rd Fliegerleutnant Macintyre waren nämlich zunächst nur zu einem Probeflug aufgestiegen. Als sich dann herausstellte, daß Wetter und Windlage ungewölhnli günstig lvaren, wagten sie kurzentschlossen ^n Flug, ^r eigentlich das Ziel der ganzen Expcidition war. In 90 Minuten hatten sie die.^>öhe von etlva 8900 Metern erreicht, so-dast sie sich nur wenige Meter zu senken krauchten, uin die erforderlichen Feststellungen u,vd Aufnahmen zu nlachen. Nicht nur die Maschinen haben sich bewährt, sondem auch die inannigfaltigen Hilfs,Nittel, wie Sauerstoffapparate usw., die für die Aufrechterhaltung des n,enschlichen Lebens in so-lt^n Höhen unbedingt erforderlich sind. Mit einen, gewissen Neid werden die Teilnehmer der Expedition Ruttledge auf die Flieger geblickt haben, die siegreich ihre Bahnen durch die Lüfte zogen, während sie noch unten zu Fühen des Mount Everest ihr Lager aufgeschlagen hatten. Ziveisellos werden aber die Ersahrungen llamentlich mit den .Hilfsapparaten auch ihnen zugute kommen, ,venn sie nun den letzten Angriff vorbereiten. Hoffentlich gelingt es ihnen, den zwölfjährigen Kampf um den Mount Everi^t zu Ende zu führen. Bon der briti» schen Gesellschaft für ^ographie und dem englischen Mpenklub ist diese Expedition auf sorgfAli^gste auSgerüistet lvorden. Führer und Teilnehmer rechnen bestinvmt «damit, daß ihnen das hohe Werk i,n Äenste der Wissensaft gelingen wird. Dann ist -auch der bisher unbesiegbare Ber^ bezwun-oen. ^ULsvsIkvZen. Seutsek 136 xivnLg ov« rsLvvL! Selbst Nauss im xekeiLtoa 2immer lässt Lkm äieser sokreek» Uekv Husten keine kuke. Immer vieäer unterdreeken äie Kusten-«mtälls «Ul» vrsttsxiel mit seiner Sek^estsr. - .^bvr morxen vLrck äis I»5uttvr IM5IM LoiorMa, w vvnl^ ^ ?»zsvn »eine Lrkältunx I«. Xanone« rvFtAtriert uotsr S. Ur. 1SLS> vom LS./lX. 1982. Sememord bel Aufftem Innsbruck, b. April. In Durchholzen bei Kufstein wurde der Münchner Journalist Dr. Georg Bell rm Gasthaus Blattl das Opfer eines Femonlior-des. Bier ui,bekannte Insassen eines Autos, welches aus Deutschland angefahren kam, hatten iln Gasthos eine erregte ^batte, »vor» auf Dr. Bell, der aufgefordert »vurde, sofort nntzureisen, da ansonsten die Schutzhaft über Mutter und Schlvoster nicht aufschoben ,Verden könne, erklärte, er werde per Bahn reisen. Offenbar wußte er, daß er in Todesgefahr sich befand. Nach einer letzten Beratung wurde Dr. Bell bin Gastziimiler von einem der Fremden mit drei oder vier Re-volverschüsjen niedergestreckt. ^ Es handelt sich angeblich um einen F«-lnemord. Dr. Bell war seinerzeit nach bislang unkolltrollierten Meldungen Mtglied der nationalsozialistischen Partei und Herausgeber der Revue „Der gerade Weg^'. Nach dem Umstürze verschwand Dr. Bell mit seinenl Frtttnd Hell auS München und lebte in Dutthhoilzeu bei Der Nthttr der ««»llimilcheu «»ftfiOtw NNte? den Der Schöpfer und Fiihver der amerltlmt» schen Luftmarine, Konteradmiral Moffet, M bei der ldatastroqche der „Adeon" umS Leben gekommen sein. Das Ende der gAw-^nastie. König Salomon, der letzte Vertreter Zulu-Dynastie, der vor kurzer Zeit der Zuckerkrankheit erlegen ist, hat 50 Witioen, S Autos ulch eine Saminlung von 3l)0 Sonnenschirmen hinterlassen, ^s Sammeln von Sonnenschirmen war seine besonder« Leidenschaft. Salomon hat nur ein Alter von 34 Iahren erreicht. Das kriegerische Blut seiner Vorfahren hatte sich in seinen Adern bereits etwas „vertvässert". Für ihn war nicht der Kampf die ehrenh^ifteste Beschäftigung für den Mann, das Geldverdio-nen schien ihm ,nindest>ens ebenso loickzitig und ehrenvoll. Er verschmähte es daher arch nicht, eine jährliche Nente von der englischen Regiernng einzustreichen. Eine seiner Liel'liilg.^beschaftigunaen war es, nach Dur-lmn zu fahren und dort Einkäufe zu machen. Die Kaufleute des Ortes, die zu de» ,Mnrib?ler ,Leitung" i^t'ümui''r i'il. Mdächtnis des Königs ivemq A«hii-renfluges rerhmidelt. ^cavd ist der Mci. nung, daß angenÄlicklich dermtiqe Flüge in i>en Bereinigten Staaten «us sivianziellen l^ünden nicht vorgenommen lverden ki^n-nen. Er hat aber trichdem in den Bereinigten Staaten eine Rei^» von Ortschaften ans findig gemacht, die fiir derartige Unterneh mnngeil giinstifl wäreil. lieber feine fnnftSplSne keftagt, hat Piccarb geiinszerl, er woNe persönlich nicht nwhr in die Ztro-tofMve aufsteigen, fondern er wollc nnr die HuMnftigen Fluge seiner Mitarbeiter vorbereit«n und diirchführen helfen. Avei Aufstiege wiirden schon in nächster Zei: cr-folAen, aber nicht, wie allgeinein angenommen winde, in de« Polargegenden, svichern in Belgien. V«t DicklMWiit regt der tumemäfie Gebrauch de» natürlichen ^ra«z»IOfts"'Wtt«rwasferz den OSrver schlank. Viele Proksioren laf^n das F««i»'A>Kk'Wafier auch »ei «luttretslaufstöruu. ae» ttl» ein höchst wertvolles Mttet nehmen» und Mo.' morgen», mltt«» und aSends le ein dr»ilcl Bla<. Da» .»^aM'Ä^^-Bittern'asscr ilt ill allen Apotheken. Droqerien Utt?» Spezerel« hO^dlunqen eri^lttich. Der Markenkönig gestorben Der «a»«, der d«s eiutiße «zemplur der Vritisch.G«W«O. hle ««»e MmieUi«; und a>deee »Gbirtttie« hestch. - Die G«««. I»«g als Le»»»»«er?. ^ Wert «ehrer«? MiliMkn Dlar. Aus Amerika kv»n>nit die Nachricht, dasz dort der reiche Textilinduftriell^ Arthur Hind nach lo»tzger !l^anks>eit gestörten ist. Der 77jähriqe Greis war in aller Wel! kannt als der Wnig der Briefmarkensammler, als der Mann, der die kostljarften Echüde in sseinen bedruckten Pnpierstsllkch, n sein eigeri nannte. Etwa fünf bis sechs Jahr zehnte hat er mit unendlichem Fleih und freili6» auch „nt den großen Mitteln, die ihm sei» l»cträchtlicheS Vermögen an die ^aich gat. alles an Briefnmrken zufaunne»i-g^'tragen, was nur irgendwie von Bedeutung ist. aber außerdem noch die kostbarsten ?es-tens^eiten. Unika und vollstündiqe 5ät»e. so besaf; .«^^ind denn unter andern: auch ^ene lvrlihmte „Bri-tisch-Gntsana 1 Cent 185k", die nur in den: einzi'gen Vxemvlar erl)alten ist, das man in ^r sammlun^i des verstorbenen Millionärs findet. Erst vor wenigen Wochen ivurde ihr Wert auf ToufeiÄ Mark geschccht. Selbstverständlich ist es l^rndezu. daft neben ihr auch eines der ivenigen vorhandenen Stücke der ..Blauen Mauritius" Eigentum des Markenkönig< ivar, der etlt»a A» verfä^edene «aunnlnngen besan. von denen die der Bereinigten Staaten von AiNsrika allein mit .'M.tXX» Dollar ^ni i^^urö stes't. « Man nimmt an, da^ die lnelen iansend Marken, die .'i>ind anibewahrte, etlva vier vis fiins Millionen Dollar, ja viell-icht no6> lnetu lvert 'ind. l,nd ei ist dic Fraa^« ausgetaucht, wein nnn dieser einzi;iartiae ^chat^ znialien soll. DaS T'^stanient wird ater erst in einein Monat iieösfnet werden, so dasi fri'iber Kowis^heit über da' ^ünftiae Schicksal dieser Kost-barleitei: nicht j^u erhalten ist. Dadurch N'ird übrigens auck» Aie« tetroffen, weil ein Teil der lungeu zur ..Wipa", der gros^n VeltaU'^' ftellung von Briefmarken in Wien. g«?liratlit werden sollte. Bon den Berkügnngen der Erben unvd es nun abhänietl. ob d!«' bis' l?erigeli Zusagen aufrechterhalten bleiben sNnnen. ^nl FreutldeVkreiie des verstorbenen Millionärs svricht man davon, das^ ex seine liebevoll beseiteten ^ostlarkeiten tvnl Mn seum seiner Baterstadt. Bradford sEni^land^ hinterlassen babe. Ber«Achtni». „Dn, .'dans. der alte Michel ist gestorben und smt alles deni WaiienhanS vermacht!" — „Selir uliliej von ilini WaS hat er denn lilnterlassei«':^' — „Füus i^findex!" Dommstoo den s. Apr« smbnawf Dr.Andreas KarUn Fürstbischof Dr. Andreas K a rli n ist in der Nacht vom Mittwoch znln Donnerstag, den d. M. nnl 22.30 Uhr eineiu langen, schweren Leiden erlegen. Der verstorbene Oberhirte der Diezi?jc Lavant wurde am l5,. November I8ü7 iti Stara Loka (Oberkrain) geboren. Cr enip-fing die Priesterweihe an, 27. ^uli l^s» und wurde am 21. Dezember znrn Fürstbischof von Trieft erimnllt. Seine In-thronifierung erfolgte ain I'.». März lVU. Infolge des Druckes der politischen Ber-hältnisse in der Benezia Giulia sah sich der Kirchenfürst geni^tigt, als Ordinarius in Trieft abzudanken, worauf er vonl Papst am lü. ^zember IS1V zun» Titularbischof von Themiscyros ernannt wnrde. !^n der späteren Folge lebte Bifchof Dr. ttarlin als Gast des Ljubljanaer Fürstbischofs ini tt»inl-nafialkonvikt Sv. Bid bei Liubljana. Nach dent Tode des früheren Fürstbischofs uon Lavant, Dr. Michael Napotnit, »unrde Mon-fignor Dr. ^iarlin am ti. ^nni lW zum Fttrstbifchof von Lavant ernannt. Die Ue-bernahme des Bistums erfolgte bereits ani 18. Juli und an« 2tt. Juli fand in der Dom-und Stadt Pfarrkirche die feierliche Inthronisierung des neueil Oberhirten statt. Dr. Andreas Karlin war der sieben-undfiinfzigste Lavanter Bischof seit Ulrich l. (12Ä^-lS57), gleichzeitig der vierte in der Reihe der Lavanter Bischöfe seit der Verlegung des BischofSfitzes ans Ä. Andrä iin Lavanttale dnrch Anton Martin SlomSek <184U.^l8tt2). Der Nachfolger SlomSekS war Dr. Jakob Maximilian Stepischnesig t186:?--t88?)>, Ivorauf der Vorgänger Tr. KarlinS, Dr. Micliael Napotnil, noch im selben Jahr den Oberhirtenstab ergriff nnd fein l)ohes Aint bis innehatte. Bis znr Crnennnng des iiiln in, .ilfsbischof ernann ten Donlprobsi Monsignore Dr. ? c> in a / i 5. geleitet. Unter der Äera Dr. .^tarliii wnrde der Diezöse ^'auant eine Sonderstellung eiii-gcränmt. Das Bistnni, dessen jeweiliger Oberhirte gleich.^eitig Sufsraganbischof des Erzbistums 5alzbl>rg nmr, wurde durch ein päpstliches Delvet direkt dem Stuhl untergeordnet. Der verstorlK^^ll^' .'»tirchensnrst, der in unserer Stadt sein g^^ideneS Priesterjubiläniu gefeiert l)nt, erfr.'nte sich zeitlebens nicht nur beim tllerns, sondern auch in weiten reisen der Bevölkerung wegeil seines schlichteil Wesens und seiner hochl)erzigen Gesinnung nnd .(lilfSbereilschcisl der größten Verehrung und Werlschäkiing. Der Tod hat nuter den Kirchensiirsten Jugoslawien? einen der Borbildlichsten bezwungen. Unsere Erde sei ihnk leicht! »nim« «iinriisit«! O Die feierliche Beisehnng der irdischen.viiUle des verstorbenen Okierhirlen findet ani M onta g, den ln. April uni ll> Uhr vor-uiittags '.»onl fürstbis6)öflichen Palais aus statt. Unt^'r der Friedhofkapetle iil Pobre/se ist eine ^rnpta eingebant worden, die der verstorbene ^kirchensnrst als seine leltte Ruhestätte ern'ählt lmt. Die Bev^>llertlng wild auigefoldeu. l^il> die :>^^'inlietikeit der ^ladt ^edaclu .»a sein lnld '.'lbsälle nicht ans den '^^oden zli iv.r'.'li. Auch ist das 'Ausklopfen von Zl(?nMi!cIiic ^tvas'.en Öas Anshäii^ien von Bettzeug ons d<'n stern nicht gestaltet, 'ill'-viderhandelnd.' wi?>-deit INI Sinne der g<'ltcndeii Bestiinnlun^eii zur BG'antu'vvlnn.^ i^ezogen lin-d l'estros' nx'rd<'n. polmino Dk. DUwr LevzeNer In Manbor Vei den Busch«Aiinern der tialahari und Ovambo. Kortr«g in der Bollsuniverfj. tiit am Ar«it«»g, den 7. d. Der Bortragende hat anf seiner Crpetii--tion insbesondere die Bnschniaun- slämme in der Nordtveftkalahari, soivie iin Ovanrbolande und die Ovambo selbst studiert und monatelang Nlit diesen ^lii.n lu n zusamnvn gelebt. Besonders die Litte., unii l^bräuche der noch völlig l»nberiili.t>n nördliclit'n stäinme n'urden von ihili .ie':l der^. Diese Buschutänner leben nnr von der Jagd nnd den in, Felde gesainntellen zeln. Erstttmlig ist es geinngen. einen feren Einblick in deren geistiges Lebe.!, re religiösen 'Liorstellungen, ^jauberei^u et.', zu gewinnen. Die Bergdama. ein stauntt der lzeute tveitgehend nnter '.nroväi schem Einsllls; steht, waren frül^r von den Buschmännern abliängig nnd l>al,en .'iel von ihrer.^kultur üternoninien. Die Oua u-bo des AmbolandeS sind der südlichste '^oltS statnut n'estnsri tonischer ulutterrechtlichee Hackbatiern, die die nunvohnenden Bn'ch-niannstäinme weitaes'end asslinilieri halil.'n und assiuulieren. Da 'der Bortragende an.!' ausgedehnte Studien über die Borgeschichtc Sütiafrikas geiuackt hat, aus lvelche er eben-kalls inl Zuae seiner Ansfübrunaen eing^at. ist eS niöalich die Stellnng der s>eute »och sebeuden B"''chnninner ein^'ntia >^n l>eit:>n-inen. Der Nl'eils!n, Bei"'''chttngen aller alten >^assen, die in der Bergangetiheit ^'ov oder nel'-en ilinen das ^'and bewohnten, nnd ancli is;r<' ssnl>i!r ist teine Urkultur, soudern eine '>i! ilt'll.'ur, die verschiedenartige Clementl' in sich aus-genoimnen hat, nin sich in u'iinderi'.o.rer Weise an die unendlich lmr^^'n ^'ebenSbedin-gnngen der Wiiste anzupassen. Der Bortra e n l s ch e r Svratlje statt. Ne«n»iiuna der Deriedrswege Verlautbarung des Ttadtmal^iftratS. Der Stadtttiagistrat leilt init, das;, ivie in srütieren ,^as>ren, anch Iieuer die ''ieini gung der (lassen nnd Plät>' ab I. April Mieder zur Nachtzeit vorgeuontuien wild Die .'».^ausbesit^er bzin deren Stellvertreter werdeil eiligeladeil, die grttndliege>l ist ill der >tehrichtiN'ube des lieiref--feitden .?>auseS iinterzirbringen lind dar'' nicht auf der Strasse liegengelassen oder >n die .^ailalössniiiigen ^esej^t nu'rdeii. D:e nor-liegendeil Bestiinniungcn gelten anch fi'il-^aufleute, l^^aftwirte, Cas^besitu'r iis'l'. Die öffentlicli^'n Wege vor deii (^schAften liiid Lokalen sind nach erfolgter Warenznfnhr se^ fort zu reinigen, ssleiiiverschleiker. die ihre 'Zi^ire nnr ans össenliichen Plätzen seill-ieien. ist das We''n'ersen non ''^'ehr in Maril'or feiert ani 7. Mai das Fest il)res !^'>lährigei, '.!^'standeS^ Die Borliereitungen für diese Feier sind lvceit'? im iiollen (^ange. Crsreniicl, ist es. wie sehr die Beuölteriili<^ aus Ttadt nnd Unigeduiit, die Tätigkeit Uiiserer Laitteisi. Es koiiinrt ivohl tanni vor, das', die init der Seit betrauten Organe unlsonst anklopfen. Tonll>olagelvinste und (^Geldspenden werden gerne geiväl^rt. Die RettuilgSa>bteilu>ig t>tU es al^e« auri» verstandeit, in ihrer 2.'iiährigen Tätigkeit ein t^ieiiieingttt cx'r Bevölteriing zu nierden. Dauliu läsn sich diese ^Institution aus dem i^^eben der Dranstadi kanin nielir lueg^enkon. 5eit ihrer t^'rtindilng an, li. :^.l,'ai bis t. Iäiluer riielten die 'liellniM'vageri, seit Fel'er l'.N.'i anch ^^etlnngsantoS in^^e-saiilt 27.t:iü inal ans. Jin ^'anse eiiie.' Bier^ teliahrhnilderts ivurde i,i der RettungSab teilung Personen die erste .^ilse bei Uiifälleii znteil, nlid zwar ilnr Zivilp?rso neu. . der Militärpersonen, be sonders iiit .^Iriege, intervenierte die Äel tnngsabteilnng ans Ailsivaggolliernilgell n. ailderen Diensten in Fällen. Diese 'Ziffern alleiii sprechen für die DaseinSb.' rechtlguil^l Uiiserer RettungSabteilung, die sich iin Lause der ^ahre vollauf teivahr! hat, obwolil bei hrer Gründung sogor von berittener Seite Zn^ifel gegen ihre Crilten^ lererr L. S t r a ? n i k aus der teeii Leituilg der „MaMorska tistarua" ausgetreteii. Genaiiutei.' h«t die „Ptidravska tistarna" ilwiinals ..AÄv> kmif-.'ich eriv!>rbei,. iil. Ms Diplomjurifteu uerliesjen die st'ri« discht.' Fakultät in Ltublsatw die -'^^ürren Mil^nt i li a >t e r aus Maribor. Ferdi-naiid <"' e r n e aus Slvuenseel, Musiker, iivrt Fraii Marie 5tor nnd Antoik MroSec, Be-<^inter liiit Frl. MiirII>a Aschenbrenner. IN. Ein schönes Bild grofiziigiger men« fchenfreundlit^r Tiitigkeit entivarf nitS die dieSsährige .'^^''anptveriainmsnnsi unserer An« titnl'erkiilosenliga. Der ^a,iipf ge.-^en tmser grös'.tes BollSübel, gegei, die Tiiberkulose. wiirde auf eine ilene (Grundlage gestellt, die viel Erfolg verspricht, n>eiin ina,, sich üterasl beivns^^t ivil'd. di,s; niiser >>1! Niir in einer geschlossenen Front zii snoffei'.> das', die Aktion linserer Liga zur Crrichiut'i, viiie.' '?ls!»ls slir Tuberkulose sn'iher oder später in ilirer Bedentiing anch.voii jenen allerkannt wird, die bellte noch abseii stelx'il. Cl'slelilielx'vn'eise taill, illsier fest^.' stell! nvrdeil, dast die grosse Mehrl^eit nn serer '(^anSb^'sit.^er nnd Mieicr die Wicht,,' keit dieser' Aktion lu'reüS einseben uiid d!< regel Iilästigen freiivilli ae 11 P« 0 natsbeilräm gerne entriMen. in, Beiviisttseln, da'ni! einer soziale,» Pslichl l^'ennoe zil leisten. Ii -^en nächsten Tni^en n'erd^'n von den tassanteii der vt»tntrums Jliformattve EuMtte in der Frage der Abtragung des Strehar« Turmes — Die Augeleaenhett kommt vor deu Gemeinderat -Der erste „Wolkenkratzer" in Maribor? ^ 'WMW. »k« 7 «M IM«' , ..... . sucht lvertirtt, die l^isher Veitritt zur Asyl^AftÄm noch nicht qemeld«^ haben. Tie städtische .^^iis^iktion wur-dc bereits u so kann inoir sich drr hin- geben, daß ^>tufe unserer Äntitu^r-knivsentiq« inni a»ich jeiv solqe?» nxr^ke.', ^ dße^ !t<^r nach nicht c^ton h»brn IN He«te, D«»«erstOU. vtaPspiel .^lata l^iiGji»ae»Gaoella. ^n der Nolle der Mar t^arethe in ttounods „?va«st" n'ird sich I,clite abends die Primadonna der Ljnbljanaer Oper ^^lata Gjuliflienae-l^^avelsa liisse' >cni Publikum oorstellen. Die «irofie ^tnustle-lin ^ahlt zu den besten Sängerinnen ini Staate. Der Abend verspricht daher einen l'nu; att^erqewvhnlich''n Kunslflennst. ul. Trauerflaßg«»« nieheu au>^ Änla» >'es Ablebens des Fürstbischof.; Dr. K a rl : n anl ^»iathanS, auf de» städtschen (Gebäuden ferner ani fürstbischöflichen Palai'), anl Domkapitel und uin städtischen Pfarramt. IN. Das grotze Kirchenkonzert allläszlich des Todestage? ^esu ^liristi nnrd gn»es. Eine fröliliche Tnfclrnude unterliielt jicl?, als die Fröhlichkeit ihren (^'ipfelpuntt erreicht hatte, dainit, dasj mnu die Triilkgläscr gegetl die Wand schleuderte. Einer lies; fv-t^ar die Flasche den Gläsern folgen. diesen! Augenblicke erhob sich der ibln «legen-irbc». fih>mdc 'Privatbeamte (!»uetko G o b e c, dem die ^lasciic mit voller Wnäit l^<';ien dic Etirnc prallte. Tie Aunde war ätis^'rlich »licht gefährliä?. Als aber Gol,ec von Schwä» che befallen wurde, verständigste uian die .?iettunflsabtoilun9, die ihn ins ^tranken-hau'^^ überführte, ^^'r Zustand verschliuiulerte sich Husehends und <>^obec starb bald nach d.r ^nUeserunq. Die Obduktion stellte l^)chirn-lähqnunq fest. m. V«li»b<»«g«NG. Im Laufe des vergangenen Monats wurden in Maribor 100 .tu» 14 Uhr vonl .<.>auptplatz. Auch wird ein direkter Autolbus in den Perkehr gestellt werden. n». Neherprüfung des städtische» Gasrohr. netzes. Die bislierigen Arbeiten an der lk-berprjlsunl? der gesamten j^tilonieter lail-gen l^asrohrleitnmi sind sonxit abst^'schloi-ien, dasi nur uoch ^>iohrleitungen eiilMner gri)s;erer Stadteile iiberprüst Vierden niüssen. Zu diesoni Znvck n'erden ani Sanistag, den d. in den Früiistnnden vou !! bis Uhr die Gasleitungen anl reäiteii Drauuser (Maq dalenenvorstadt) von der lyaszufuhr voll-lointnien abgesperrt. Tic Ga^konsunienteu werdeit deshalb ersucht, umhrend dieser kur-L?!.'n Spanne Zeit sämtlich.' (^ashähne zu jchlicßeu. m. «eldsenbungen nach dem Auslände. Trotz des ausdri'tcklichen Verbotes, Bantno-ken oder Säiccks nael, dem Ausland zu versenden, wird insbesondere in lcj^ter ^^it die Festistiellung geuiacht, dasi die einsä/lägigeu Bestimnmngen dadurch lmlgaiu^n iverden, daß Geld oder Eciietts in ffewiihnliclien Briese» na6> dem Ausland attsgefle.l>en werden, selbst auf das Risiko, das; der Ärief verloren geht. Die Bevöllerunq wird darauf aufniert sau, getnackit, das; Berstösie gegen die Devisen- und Valutenvors6>riften strengstens ge-alindet n>erden. m. Die Die Velvohner und l^)eschästÄnhaber ani ^ralja Petra trg cr-sltchen die Stadtgeineinde, sie inö^ie endlich nntnal einsehen, dast nnser Plat^-i und die Seitengassen unbedingt etivaS inehr Auf-inerksatnkeit^ kenötigen und die nun raieder ''insehetche Ataubplage zu däuipfen. Es 'st 'nohl nicht angebracht, das^, der besonders ^"lch den Autoverkehr belebte .^lralja '^tra '^ie »vir bereits berichteten, l>at der Besitzer des Cas«^. „Astoria", .>>err 3 tr e-h a r, seineil dein Roalschulgebäude gegen-iilvrliegelwen, noch nnverbante» .^tompler nlitsamt denl Tnrni an den Kliilollillernehiner .<^r».n tt. B aliak verkauft, s^er an dieser Stelle ein grofies l'-tebäude erlichten will. Dieser jedeitsalls begriißensloerte Bauplan, der den» genaniite»', stark uernachlas^igten Stadtteil endliäi ein gefälligeles Bild verleihen loiirde, känle aber nur dann zur Durchführung, wenn die konipetenteu Fal-to»e»s betreffs der Abtragnlig des alten Turmes keine Schwierigleiten bereiten. Uln sich iu der Frage des evenlneilen historischen Wertes des Turmes eine geivisse .^tlarheit zn verschasfen, berief der Bnrger-»neister Herr Dr. LiPold für gestern vormittags eine informative Enquete ein, die an Ort nnd Stelle tagte. Au der Bespre-chilug bet^'ilitNe sich u. a. anch der.'itonserva-tor .<^err Tr S t el e aus Ljlibljatm. Ferner waren anszer den»' Biirgermeister u»id dein Pizebiirgernleister a»ich zahlreiche Ge-«nciudcräte und einige Geschichtsforscher an-»vesend. Die anivesendeil .einderatssitzu»,g definitiv gelöst »oerdeu. Da der Turn» »lach allgemeiner Ansicht tatsächlich kei»le»l größeren historischen Wert darstellt und auch in architektonischer .<>insicht vol» nntergeordlleter Bedeutung ist, ansierden» aber den Stadtregulierungsplan stark behindert, ist sicher da»nit zu rechiun, das; auch ul»sere Stadtväter sich die Meinung der breite,» Oefsentlichkeit aneigtie»» werden. Wer »vürde auch den» großzügigen Bauprojekt des .Herrn Balsak — man mu»tkelt sogar von einein Wolkenkratzer — ernstliche S6iwierigkeiten l»ereiten wollen, wo man heutzutage doch froh fei»» ntuß. »venn sich überhaupt ieniand findet, der trotz der Schwieriakeite»» der .^triscnzeit größere Pläne zur Dur6iftthr»lng bringen »vill, zuin Nutze»» uud zutn Stolz »»nserer gesamten Stadtbcvi)lkcrung? '».Mariborer Mtung" Nulillner lüelmeinderatssitzullg, doch war di^^'jelbe der Meinung, daß eil»e Aend.'rung erst iur nach« üien Boranschlag erfolgen könltte. Das Prob-lmi der Pflastersteuer erscheint aber derart wichtig, daß es ulibedingt einer ehebaldigc»» ^'ojut»g zugi^sührt lverden uril^te. p. Versetztniß i« be« Ruhestand Dee lattgiährige Sekretär des hiesigen Bezirks« straße»»ausschusses Herr Ludwig S a g a« d i ll wurde mit 1. d. in den Ruhestand versetzt. p. Gras a« der Warzel 1933 aus ^ros;eut uliid gtltein Wiesengrund vergibt Direktor Zitasper, Budina bei Pttlj. p. Mehr Reinlichkeit am Friedhose. J»i letzter Zeit läßt die Säuberte!^ am hiesigen Friedhofe viel zu wünsche»! übrig. Abfälle vo»» Kränze»! und Blumen so»vie sonstiger Unrat bedeckt viele Gräber und Wege. Könnte Ulan da »»icht für dieses Zeug einen besonderen Platz schaffen, wo die Friedhofbesucher solche Ueberreste ablagern würden? p. Die Aenermehrea von Ptuj und Maribor haben schon »viederholt Gelege»cheit gehabt, ihre Schlagfertigkeit unter Beweis zu stellen. Daß aber die Wehr»nänner auch im Kvrpersport voll und ganz den Mann stellen, wolle»! die braven Wehrleute ani Ostermontag in ei»ie!»n in Ptuj stattfindenden Fußballtnatch zlvischen beiden Vereinen be-»Velsen. Die Mannschaften »verden demnächst aufgestellt iverden. Dem Treffen der beiden Wehre,! am grünen Rasen wird gewiß ein allseitiges Interesse ent^gengebracht »Verden. p Im ZusMNiMtthang mit der Wnttat i« Ev. Vrba« ivurde gestern von der Gendar-«lnerie auch die Bmut des inhaftierten Flei-jck)ergehillfe»l Poljanec, die A! jährige M a-r i e Z o r e i ö, festgenommen und dein hiefigen Gerichte eingeliefert. p. Endlich er»tscht. Wie berichtet, wurden vor iticht langer Zeit die Pflanzungen entlaiig der Banalstraße gegen .Hajdina vernichtet. Den UcbelMter versuchte der Bahnwächter zu fassen, doch konnte dieser, sein Fahrrad zuriiSlassend, noch rechtzeitig daS Weite suchen. Dieser Tage gelang es nun der Gendarmerie, den Missetäter in der Person eines gewissen Josef E m e r 8 i L aus Sv. Lovrenc auszuforschen und festzunehmen. Der Maiin legte ein volles Geständnis ab. p «r «tchte damit «icht» anzufangen. Wie berichtet, kamen dem AuSzügler Alois Ambro ^ aus Muretinci, währeiid er im Stall eines hiesigen Gasthofes nächtigte, zwei auf ljZM Dinar lautende Sparbücher abhanden. Der Langfinger wußte augenscheinlich »nit den Büchern ilichts anzufangen, »veshalb er sie wieder weggeworfeii haben niußte, denn beide Sparbücher wurden auf der Wiese gegenüber dem Bahnhof von einem Arbeiter gefunden. p. Fahrraddiedftahl. De»»» hiesigen Fleisch, hauerineister Franz PinteriL wurde vor einem hiesigen Gasthause ein Anker-Rad in» Werte von 700 Dinar gestohlen. P. Einbruch. Noch unbekaimte Täter brache»» vor einige,! Tagen in das Wirtschaftsgebäude des Besitzers Franz Zupan 8 i » i»i Slove»tju vas eilt und ließen eine größere Menge Mais verfchivinde»». Bon de« Einbrechern fehlt jede Spur. Au« Ee»e c. TodeSsa». Im Mgemeine,! Krankenhause starb an» 5. d. .Herr Andreas S e l-» e k, Bäckerineister, im Mer von 40 Iahren. Friede seiner Asche! c. «onzert deS Akademischen Gesangvereine» aus Ljubljana. Sonntag, den 30. d. M. iiachinittags findet im großen Saale der „Ljudska posojilnica" ein Gesangskonzert des Akademischen Gesangvereines aus Ljubljana unter Leitung des Dirigenten und Koinpo-nisten Franz Mn rolt statt. c. Städtisches Dampf- und Wanueuba». Wegen der ko»»in!enden Oster feiertags wird das städtische Da»npf- und Wannenbad von Montag, dell 10. d. bis einschlietzlich SamS' tag, de»! 15». d. geöffnet sein. c. Die Hauptversammlung des Museu«» Vereines findet heute, Donnerstag, um halb 21 Uhr iul rotell Zi»nmer deS „Mrodni doin" statt. ' Vehrervtrsanimlung. Samstag, den 8. d >11,' l'i'll, i! Nbr voiinittaq«? findet in der städlischl:n Pvltsschnli' eilll? '.!>erla>umluno lrg so sparsam oder gar llicht bespre'igt wird. Da von einer P'lasterung des Platzes. n:el6)e hier el^er notlm'ndig loäre als aus lnanttsell anderen Stellen, loenigsten?! der^ zeit ni6)t gesprochen loerdell kanl». »vi'd unl jzrnndliche Bespritznilg d<'s Platzes crsi.cht. iil Unberechtigte Einhebung von Spreih» gebühren. Die Post- »»id Telegraphendiret-tioil in Ljllbljaua »nacht die Telephouabon' llente»! darauf anfinerksam, das; in» Siline des ^ 7^ des Post-, Telegraphe»»- »»nd Te-lepho»lt,eset,es für die Benützung der iln öffelltlichell Lokalen lCafvs, Hotels, ratiotien, Büfetts, GastNnser nsw.) ausgestellten Telepl)one i»n lokalen Sprechv^-ilekir keii»crlei Gebühr eingehoben n^erdr»« dlirs, falls dieo das '^^rkehislninrsteriunl llicht ansdrüktlich gestattet. 1lebcrtretun»^e»! dii?ser Bostilnlnungcn »verdeil init bieldbus'.en bis zu .''0s>0 Tii»ar geahndet, ^ln Wiedcrl)olungs falle kau» dein Zu»!^'derhalldell»dell das Tc-lepko»» ablienoillnlell u^erdcn. lll Unsere Umgebungsseuerwehren hatten anläßlich des letzteil Gros;fe»iers in .Hoe.' lle»ierdings Gelegc»ll)eit, ihre Schlagfertig-teit tt»»ter Beioeis zu stellen. Aus;cr del» bereits genannten Wehrell »virktell bei den ^'öschattio»len anch die Frei»villige Feuerwehr at»s Bohova tatträftigst init. Tie Wehr, die bald liach de»n Eilltresfeli der I)eilnische»l Feuerwehr ain Bralldplatze erschieilen war, verhinderte ein Uebergreifeil des Fetiers auf die beiiachbarten Obfetie der Besitzer Wretzl und Pauhuik. So »vie alle übrigen Wehreil, gebührt daher auch der Feuerlvehr aus Bo-hova volles Lob. ln. Vas »urde im März gesunden? Jün Monate März wur^den ain liiesil^eil Fundamt folgende Gegcnstäiide al-:^ ..Oiesnnden" abgegeben- eine Taiiienhalldtasche, 1 Ileiner Rodel, Brieftasche, I gestriMe Tasche, .'('»er-reiischal, goldene Arlnbaildnhr, Sporllahn, Fiakerlaierile, Starre»», Aktentasche, g.>ldenc .^^alskette, Ariuband, Nickeluhr, (''!ol0nadel, 2 Elleringe nnd Goldkette. »l. Ausschreibung der Direttorstelle beim Mariborer Stadtmagjftrat. Ter Stadtil,»gi strat schreilbt die Stelle ei»»«.^ Makjistratsdi-rektors aus. Bediugnllgeli: Msl^lvierte juridische Fakultät, vern>lllkuugspolillsch^^ Prüfung llird lnehrjährige verwaltungspoliti-s«^ Praxis, t^suchc sind bis znn, 25). d. M. beiln Stadtlnagistrat einzureichen. tn. k^recher Diebstahl. Eiileil» Eistinbahner entivendete a»u Hauptplatz ein noch ilitbe-ka»lnter Taschendieb eine Brieftasche lnit «7 Dinar. nl Einen sonderbare» Racheakt leistete sich ein noch unbekannter „Freund" der in der Magdalenska ulica wohnhaften Pensio-nistensgattin Christine O a l s. Er wußte nichts besseres zu tun, als die süns .Hennen nl»d dl ll Hahll der geschädigte»» Frau zu vergifte». ^^^denfatts dürfte es jei»ia»ld aus der NachborsÄ)aft lieivesen sei»». Mit der Sache beschäftigt sich auch die Polizei. * Merken Eie sich gut! Ab Sainstag, den April konimt das neue Frühjahrs Bocl-Vi?r der Vralierei Uenion in Berlehr. 1100 Meater MI» Kunsl ItationaildeiKer in Marldor R»P»rt»t»« Donnerstag, den b. April u,n 20 llhr: „Aauft". Gastspiel Zlata Gjurgjevac-Garell a. Freitag, deu 7. April: Geschlsflen. -------- Rino Vurg-Tonkine. .<>eute Donnerstag letzter Tag „Rauschgift". — Freitag die Sensation „Die unsichtbare Front", ein liervor-ragei»drr .^lriegs- ur»d Spionagesilin. Union-Tonkino. Heute, Mittivoch, Premiere lwll Arthnr Sch»!ei »»euen Talenten, die junge Offiziere darstellen. Dieser Prachtfilm ist tüllstlerisch und darstellerisch das beste Erzentinis ^r deutsche»» Filmindustrie. Wiener Melodie»» und klassische Musik passen gut in den Rahmell dieses se-hens»verte,l StückeS. ---O>> Aus Vtui p. «egen die hohe Pslafterfteuer. Die »teu-vorgeschriebeile erhöhte PfUistersteuer, die »lunlnehr van der Stadtge.l»»'ei»»de in Ptuj cingehobeli ivird, li.>ste ill de»» Neil)ell ilnse-rer itausmallllschast uiid (^»verbeivelt all-geuteine Bcl,urnhig»lng aus, da die neue Steuer eill<' eillpfindliche Last für die Wirt-schaftÄreise darstellt. Ist doch pro Waggon ein Betrag vou bis i00 Dinar zu entrichten, was inl Detailverkauf 2 bis 5) Para pro Liilo auÄnacht, sodaß beispielsweise die Pflastersteuer bei I0V0 Uilo Nüsse 50 Dinar be» träigt. Die Handelsleute verladen deshalb dei» Großteil der Ware»» außerhalb der Stadkgreiizen, unl der Steuer zu entgehen Seilbstverstäudlich wird hiedurch die Üsauf-inannschaft ulld das Gelverl^e arg betroffen, da der Zustroiu der Landleute alnsiiii«^ Mit der Angelegenheit beschäftigte sich die let.tte Frewag, lien 7. kS88< .Msriborer Zeitung" Nummer l??. dev,Lehrer aus dem Bezirke Gelje Patt. Beil d^r Gelegenheit wird der Bezirksagrar-«serent Herr Jng. Dolinar einen Bor-irag!über das.Lehrprogramm in den Agrar-fortbttdungsschulen halten. e. Arbeiterversamml««g. Die GeWerk- schastskommiffion für Slowenien veranstaltet Eonntag, den 9. d. um v Uhr vormittags im großen Saale deS „Narodni dom" eine große Arbeiterversammlung. e. Jubilüum der e?M. ^oqeri^ und Tpezerei-Handlungen erhältlich. Nadw DonnerAtag, den S. April. Ljubljana 12.15: Mittagsmusik. — Z7..';0: Nachmittagskonzert. — 18.30: Jta« lienlsck). _20: Bokalkonzert (Uebertragung aus Trbovlje). — 22: Abendmusik. — B e o-grad 20: Uebertragung aus Lsubljana. — 22.15: Zigeunermusik. — Wien 19.bS: Heitere Weisen. — 21: Orchesterkonzert. — 22.5)5: Tanzmusik. — HeilSbergLO: Nllnter Abend. — 21.40: Abendveranstaltung. — B r e S l a u 20: Hörspiel. — 21.10: Kammermusik. — 22.30: Bortrag. — PosteParisien 20.30: Abendmusik. ^ 21.l^0: Hörspiel. — Londo n-R e g i o-n a l 21: Orchesterkonzert. — 23.30: Tanzmusik. — M ü h l a ck e r 20: Johann Etvauß-Stunde. — 21: .Hörspiel. — 22.40: Klniiiervortrag. — L e i p z i g 19: Blasmusik. — 20: Hörspiel. — 21.20: Abendmusik. — 22.30: Unterhaltungskonzert._Bukarest 19..W: Opernübertragung aus dem Theater. — Rom 20.34: Symphoniekon-zert. — Z ü r i ch 20.15: Kammerkonzert. ^ 22: Abendmusik. — Langenberg Leichte Musik. - 21: Volksmusik auS Ll^estfalen. — 22.20: Nachtmusik. — Prag 20: Vühnenauffühung. — 22.15: Orgelkonzert. — Oberitalien 20: Thomas Oper „Mignon". — München 19.50: Konzert. — 21.45: Klaviersonaten. — Budapest 19.30: Opernabend. — 23.15: Nachtmusik. — W a r s ch a u 20: Konzert. ^ 22.15: Tanzmusik. — Daventry-Zl! a t i o n a l 20.30: Abendveranstaltung. Bokalkonzert. — 23.45: Tanzmusik — K ö n i g s w u st e r h a u s e n 20: Uitters^astiingkonzert. — 21.20: Symphoniekonzert. — 23: Nachtmusik. Wirtschaftliche Rundschau Die Mrtfchaftsentente —0— Aus Prag kommt die offizielle Nach richt, daß beim dortigen Außenministerium eine Sonderabteilung für die Wirtschaftsfragen der Kleinen Entente gebildet wurde, die als eine der drei Spezialstellen für die gemeinsamen Wirtschaftsfragen gedacht ist. Aehnliche Abteilungen sollen auch in Beo-grad und Bukarest errichtet werden. Die Aufgabe derselben ist die Borbereitung und die Konzentration aller jener Fragen, die mit dem Wirtschaftspakte der Kleinen Entente zusammenhängen. Soweit man erfährt, ist die erste Aufgabe der Prager Abteilung die Ordnung des V e r k e h r s w e f e n s. Die zuständigen Minister werden in den nächsten Tagen an einer Konferenz teilnehmen, welche das genaue Programm festzustellen hat. Der erste Punkt bildet der Schiffsverkehr, besonders aber der Berkehr an der Donau, sowie de Schiffsbau, der Eisenbahn- und Luftverkehr, das Post-, Telegraphen- und Telephon-Wesen und Radio. In Bezug auf die Frage des Eisenbahnwesens wird in erster Linie das Problem der Errichtung direkter Tarife zwischen den Staaten der Kleinen Entente studiert. Auf dem Gebiete der Flußschiffahrt kommt die Frage des F r e i h a f e n S in G a l a tz zur Sprache, zu welchem Zwecke eine Sonderkommifsion, der alle tschechoslowakischen Fachminister angehören, nach Rumänien reisen wird. Die Kommission wird in Galah mit prinzipieller Einwilligung der rumänischen Regierung geeignete Stellen zur Errichtung des Freihafens auSfuchen und so auch die Bedingungen des technischen Ausbaues einer tschechoslowakischen Zone feststellen. Die nächsten Programmpunkte sind erst in Ausarbeitung. Sie bewegen sich um die Vorbedingungen für den neuen Handelsvertrag, um die Zollgesetzgebung, das Verhältnis dritten Staaten gegenüber, das Kon- sularwesen usw. Nach den Aeußerungen informierter Kreise sind auch die Entwürfe um fangreicher Reformen in Ausarbeitung, deren Ergebnisse überraschend sein können. Jedenfalls werde das Verhältnis der Kleinen Entente, sobald das Programm durchgeführt ist, vom heutigen Verhältnisse sehr stark abweichen und als Muster für alle übrigen Staaten dienen können. Hiezu wird noch bemerkt, das; es nicht der Sinn des Abkommens ist, die sich aus den» Pakte ergebenden Refornien auf die drei Staaten der Kleinen Entente zu beschränken und daß schon aus diesem Grunde sehr vorsichtig bei den Beschlus^fafsungen umgegangen werden muß. Die Wirtschaftsreformen umssen solcherart sein, das; sie auch von anderen Stas' ten angenonimen werden können. Der Fragenkomplex umfaßt eine Unzahl von Schwierigkeiten, die bisher fast unüberbrückbar waren. Man darf die internationale Lage nicht einseitig, dogmatisch beurteilen, indem tt7an bloß die Folgen in Betracht zieht und auf die Ursachen keine Rücksicht nimmt. Bei objektiver Beurteilung der Situation wird uian feststellen, daß das, was! bisher im Interesse des gegenseitigen Wirt-' schaftlichen Aufschwunges unternommen werden konnte, auch unternommen worden ist. Der Laie, der sich niemals tiefer mit den Schwierigkeiten befaßt hat und auch das internationale Fragengewirr nicht vollkommen erfaßt, sieht selbstverständlich nur die Folgen in seiner Umgebung. Es steht ganz außer Zweifel, daß schon die Durchführung direkter Tarife und direkter allgemeiner Berkehrsbedingungen sehr erleichternd auf die l^efamte Wirtschaft der Kleinen Entente wirken muß. Der erste Schritt wurde ja bereits mit der Durchführung der allgemeinen Telephonverbindung zwischen allen jugoslawischen Stationen einerseits und allen tschechoslowakischen Stationen andererseits und umgekehrt gemacht. In Verbindung mit den Mussolini-Vrir-schlägen bezüglich eines Klubs der vier Gros; mächte ist eine weitere Stärkunz der Ltlei-nen Entente erfolgt und man weist darauf hin, daß der Außenminister schon vor mehreren Tagen auf bevorstehende UelierrN' schungen hingewiesen hat, die sich sowohl politisch als auch wirtschaftlich auswirken sollen und ihre Wirkung auf die gesamte europäische Lage haben werden. Ohne weise! ist es, daß in diesem Augenblick das Zusammengehen der Kleinen Entente noch größere Bedeutung erhalten muß und daß dann auch die letzten noch bestehenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten aus der Welt geschafft werden können. Da« AußbaNderby „Maribor" und „Rapid" im Entscheidungskampfe der Unterverbandsmeisterschaft Nach dem 1:1'Resultat des sonntägien Eröffnungskampfes ist in der Konstellation der Meisterschaststabelle dahin eine Aende-rung eingetreten, als „Maribor* nun d^r Punkteverteilung geumß an die Spitze vorgerückt ist. Die Weißschwarzen haben nun-lnehr fünf Punkte zusammengerafft. Mit vier Puukten folgen „Rapid" und „Alirija", während die Eisenbahner mit drei Punkten die Talelle beschließen. Kommenden Sonn-tag treffen nun die beiden Erstplacierten aireinander. Die Begegnung „Maribor"— «Rapid" ist Heuer demnach nicht nur ein lokales Ereignis, sondern dieselbe bringt auch die wichtii^ste Entscheidung in der Unterverband'>meisterschaft. Sowohl „Rapid", als auch „Mariber„ sind sich der sonn-tiigil^en schnvven und zugleich verai^tmor' tungövollen Aufc^abe bewußt, weshalb man auch in den beiden Lagern fieberhaft die Vorbereitungen für diesen schweren Waff!.'»^' gang trifft. Ueter die Aussichten der einen oder der anderen MMnschaft kann utnn auch Heuer schiver Aufschlüsse geben. Spricht die c,egenwärtige qroße Form für den Sieg der einen Mannschaft, so muß man der anderen wieder angesichts der größeren Routine niehr Chancen einräumen. Vor allem steht es fest, daß sowohl „Maribor". als auch „Ra.pid" in diesen Kampf 'hre ganze Kraft logen werden, sodaß man nun nach längerer ^use einen wirklich spannenden Kampf zu sehen bekommen wird. Der Ausgang ist für beide Mannschaften .gleich wichtig. Denn siegt „Maribor", so rü'.lt die Mannschaft gleich mit sieben Pnnkten fast unbesiegbar an die Spitze vor. Gewinnt ..Rapid", dann wird auch den Schwarz-blanen schwer der Meistertitel zu entreißen sein. Eines steht fest, daß der Aieistettitel des LNP. Heuer nach Mari.tor ivandern wird. Wem diese schöne Trophäe zufallen wird, wird das sonntägige „Derby" zeigen. ^ Heute, Donnerstag, uui 20 Uhr halt der SSK. Maribor im Jagdsalon des .Hotels „Orel" seine Jahreshauptversammlung ab. : Der Motoklub Maribor eröffnet die neue Saison mit eiuer Erössuungsfahrt nach Ptuj. Start Sonntag, den 9. d. um 13 Uhr am Trg Svobode. Mitglieder sowie Freunde des Motorradsports sind herzlichst geladen. Bei ungünstiger Witterung findet die Fahrt am 23. d. statt. Das Sekretariat. : Das erste Spiel im Davis-Eup. Jut Da- Vis-Eup-Spiele in Montevideo gelvann Chile gegen Uruguay uiit 3:0. Dt?s Spiel gehört zur zweiten Runde dcr südauierikani-sch<'n Zone. Ju der ersten Runde hatte Brasilien auf das Spiel gcgen Chil^' verzichtet. : Beim Tennisturnier in Cannes gewann Matejka das Herreneinzel der Schlußrunde gegen Rogers 8:6, 3:0, 2:6, 6:.3, 6:4, Mlle Payot das Dmneneinzel gegen Mme Ma-thieu 6:4, 4:6, 6:4, Payot-Äußcm das Da-niendoppel gegen Burle-Thoiuas 6:4, 6:4, Außem-Rogers das gemischte Doppel gegen Payot-Aeschliimann 7:.',, 8:6 und Rogers-Ma-tejka das Herrendoppel gegen Aeschlimann-Gittings 6:4, 6:4. 6:1. Olympische Spiele 1944 in Prag? Das Tscl)echoslo'wakisch!c Olympische Komitee beschloß an die Tschechoslowakische Gokol-Ge-meinde die offizielle Anfrage zu stellen, ob sie i.m Prinzip geneigt wäre, anläßlich des Sokolkongrefses in 1944 zusanimen mit dem Oltimpischen Komitee die Veranstaltung der 5^l»impis^n Spiele 1944 in Prag zu erwägen. X Zum zweiten Vizegouverneur der Na«' tionoiban? wurde der Bcogradcr Universitätsprofessor Dr. Iovan Lovöevi ^ ernannt, der dieser Tage erst das ^Lebensjahr erreicht hatte. Dr. LovLeviL betätigte sich zunächst im Finanzministerium, erlangte aber bald die Dozentur an der Beograder Rechtsfakultät, wo er vor einigest Tagen zum außerordentlichen Professor aufrückte. X Die Vertreter der jugoslawischen Stein industrie hielten in Beograd die Jahreshauptversammlung ihrer Organisation ab Bei der Neuwahl wurde der bisherige Obmann Jng. Lonöareviöin seiner Funktion bestätigt. X Der Streit um die Leitung der Pen-sionsanstalt. Mitte Jänner bestellte der Minister für Sozialpolitik den ehemailigen GroßSupan von Ljubljana und Staatsrat Dr. Vilko Baltiö zum neuen Präsidenten der Pensionsanstalt für Angestellte in Ljub-ljana. Dagegen protestierte der frühere Präsident Dr. Alois Brtovec ^inl Staatsrat nlit dem Hinweis darauf, daß er bei "der seinerzeitigen Ernennung in, Sinne des Gesetzes init einer fünfjährigen Funktionsdauer betraut wurde und daß diese Frist noch nicht abgelaufen fei. Der Staatsrat ent-lschied zu seinen Gunsten, sprach sich jedoch dahin aus, daß der Minister das Re«^ habe, die gesamte Leitung ihrer Funktwn zu entheben. Daraufhin wurde die gesamte Leitung der Pensionsanstalt vom Minister für abgesetzt erklärt. Zum RegierungskmmniMr bezw. einstweiligen Geschäftsführer der M-stalt »vurde Dr. B a li t i 6 bestellt, dem ein weiterer und engerer Beirat, bestehend aus den bisherigen Mitgliedern der Leitung, jedoch ohne Dr. Vrtovec, zur Seite gestellt wurde. Die Neuwahl des Vorstandes^hat binnen 8 Wochen zw erfolgen. X Tarifverhandlnngen in Bukineep. In der rumänischen Hauptstadt find die Vertreter der Bahnverwaltungen Jugoslawiens, Rumäniens, der Tschechoslowakei, Poiens, Ungarns, Oesterreichs, Deutschlands und Bulgariens zusammengetreten, um verschie-dene aktuelle Fragen zu bereinigen, besonders aber die Bahntarise für Warensendungen entsprechend abzuändern. Bor allem handelt es sich darum, die Frachttarife ini Warenverkehr zwischen Polen und dem Meer den Bestrebungen der Kleinen Wirtschasts-entente anzupassen und hiebei so weit als möglich die Transite nber Rumänien zu richten. X Sinkende Tendenz für Weizenpreise. In den letzten Tagen imrd an den jugoskt-wis^n Warenbörsen ein Abbröckeln der Wei.zeti- und damit inl Zusammenhange auch der Mehlpreise beobachtet. Bekannt-tich ist die vorjährige Weizenernte in Jugoslawien schleck,t ausgefallen, sodaß allenthatben die Ansicht ausgebrochen wurde, daß unser Staat Weizen wird einführen nvüssen. Deshalb begann im Herbst der Weizenpreis zu steigen und erreichte Mitse Feber eine Höhe von etwa 240 Dinar pro Meterzentner. Nun stellte es sich heraus, daß die Vorräte d?c früheren Jahre bedeutend größer sind, al? angenommen wurde und daß diese Reserven den ivrjährigen Ernteausfall hinreichend ausgleichen werden. Auf Grund der neuen Beurteilung der Weizenvorräte begannen die Preise wieder nachzulassen und fielen be leits unter 200 Dinar pro Zentner. Hand in Hand bröckelt au6) der Preis für Weizen mehl ab. del Vorrle« ?den nn6 SknNcden > ^es ^ntltvderlliilosenlii« i, ,Ma.rido«er .^rtunq" Mnnner Freitag, den 7. April vu bist die l^uh... «okick»« voK x>.<)7»«».oe ^pvriekt bv k'euelitvanLer, t5s!1e (Lssle) j8. Fort^eHung. Bestimmt 1inell i^rau wie t»ieser zusanimen war? iLH !var lxirmessen, io etlvas auch nur zu denken. To wich der schreck einer wildeil ^reu<>e. .'tun konnte iie ihn doch anseihen, einmal führte dav Schicksal ihn rhr noch in den Weg. Zic konnte sich satt sehen «n seiner »tolzeil l^stalr, an seinein kühlen, edlen l^sicht, all seinen Au^en, die so leiidenschaft!« lich und Nickten. Tel^'stverqessen st'lrrte Lore vl>n Hnnius der Hollen Männerpestolt ent<^^n, ble stch setzt ooit denl Pfeiler löste und lanflsanl an den Tanzenden vorbei durch den Zaal Olnc^. .i.'ät brennenden Blicken folgte sie Mario ..'^ernaTl, suh, wie die l^spräch« ring'Zum .'erstunnnten unld Ntau mit leisem Fliistern 'ich auf den neuen (^ast aufmerksain luachte. Zie wufzte nicht, warunl sich alles Interesse pliitzlich ans diesen Mann zu konzen-I vieren schienen; aber es konnte ja nicht aui^erc. sein, denn niemand war in« A^ial, der si mit ihm messen konnte. Z e h n tes K a p i t e l. Mariv Bernari lies; sich an einem kleinen Tisch nieder, der unweit b»m Tisckie Binder-uiann:' stand. Lässig saß er ^a, i>ie Hand leicht auf die Lehne des kleinen Armsessel'5 '.^estülzt. -ein Gesicht zelqte die gewohnte verbindliche Undurcti^riilglichteit, die seine Mg, auf ihn zu, UNI ihm in ein paar Worten für sein Erscheinen zu danken. Nun lnußte tuan also noch ein bißchen aushalten. Das Bild des Balles war entschieden ein gutes. So vertiefte er si6) mit dizn Augen des Ainst« lers in den Zusamnienklaitg von Form, Farben und Licht. Aber Mario knnte sich nicht entschließen, an irgendeinen Tisch heranzugehen, um eine Dame zu engagieren, obwohl er durch Sonja hier eine Unmenge Mensc^n kennengelernt hatte. Gerade das hielt ihm ab, sich am Tanz zu beteiligen. Er kannte sehr wohl die ^oulödie, die sich an plötzliche Abreise der teriihmten Filmdiva und sein Zurückbleiben hier geknüpft hatte. er hatte nicht Lust, unbequemen und lZeugierigen Fragen zu begegnen. War er doch jedem Zusannnensein mit Bekannten seit Sonjas Abvebse anSge-wichen. Dort, wo es ihn hingezogen hatte, in die »t>eiten Wälder und in die lieblichen AergtÄer oberhalb des Ortes, fanden sich die ilMrgäste gewöhnlich nicht hin. Ueber den ütllrplap und die uinliegenden Restaurants kamen die Badegäste in» allgenteinen nicht hinaus. So n»ar er denn für neugierige Bekannte ganz verschollen gewesen. .Hatte er den einen oder den anderen doch einmal beinl hastigen Ueberquereu der ^kurPromenade «getroffen, .so ivar er niit cinenl höflichen Gruß, aber so at'weisenden Gesicht vorübergegangen, daß niemand ihn angejhrochen hatte. Allgemein war man sich darüber klar, daß Mario Bernari auf dem besten Wege lvar, ein eingebildeter Star zu werden, den sein junger Ruhm ^schon hochlnütig zu niachcn schien. Mario lousitt« genau, loas man dachte; aber er ließ di« Menschen bei ihrem Glauben, denn dann konnte er wenigsten? sich die Einsamkeit bewahren, die seiner wahren Natur notwendig war. 2o schien er auch jetzt die auffordernden und erwartungsvollen Blicke nicht zu beachten, die ihm von verschiedenen Tischen zuteil wurde. Er ließ eineil englischen Walzer nach dem anderen, einen Tango nach dem anderen vorübergehen, ohne sich vom Platz zu rühm. Auf einmal aber richtete er sich aus sei. ner unbeteiligten Haltung auf. Die Hand, die nachlässig auf der Lehn« des seideu-bospannten Arm'essels gelegen, faßte das spiegelnd« Holz fester. Mario beugte seinen Kopf vor, als wollte er mit seinen Augen das Gewühl des Tanzes trennen. Wer war dieses junge Mädchen getvesen. das e!^n au ihm im Tanz vorübergeschwebt? Er hatte einen ragen Eindruck von etwas Bräunliche, Leuchtendem, Warniem, aon einem Paar schimmernden, scheuen Mäd6)en äugen im sühen Oval des zarten Gesichts. Wo hatte er dies alles schon einmal gesehen? Mit aufmerksamen Augen forschte er lveiter in dein Gewühl, das die duzenden heranfluten ließ und sie wieder abdrängte. Jetzt! Dort dies Paar lvar es! Dies junge Atädchen in dem eng anspießenden, aelb-seidenen kleide und luit deni schnmlen »iopf, um den die kastanienbraunen "Mllen des weichen Haares lagen. Gerade tanzte sie so, daß er ihr Gesicht sehen konnte. Mit banger Frage und ^verzehrender Sehnsucht war dies unbekannte Gesicht auf Mario Bernari gerichtet. Fassungslos schaute er die Unbekannte an. Aber dieses Gesicht kannte er dock)? Es sah genau so auS wie daS Gesicht jenes kleinen Serviermädcheus iu dem joinluer-licl)en Gartenrestaurant des ^tarlc-hof..^. Er schüttelte unmerklich dc'n !>iorf. Das war unmöglich. Das kounte dc6) nicht lich seiu. Irgendeine flüchtige Aehulicht-^it fichrte ihn irre. Oder er hatte euie Sinnestäuschung. Wie konnte eine Ncllnerin identisch sein mit dieser eleganten jnngen Ta.ne, dic dort in so seltstverstäudlicher Sicherheit ibrem Partner in den Figuren des Tangos folgte'^ Weiß Gott, er war schon ütierreizt und l)atte .Halluzinationen. Dennoch konnte er es nicht hindern, dliß »ein Blick immer wieder zu der schlanken Gestalt in dem gelben Kleide, mit dem blitzenden stras^gürtel unter der zarten Bluse, streifte. Und da lvar es ihm »vieder, als ob ihre Augen ihn anschauten, bang, korschend und sehnsüchtig. Jetzt endete der Tanz. Bernari sah wie die junge Dame in dem gellen sileld von ihrem ^nzer an einen Tisch unweit des keinen geführt wurde. Dort verabschiedete sich der .^rr, mit einer Verbeugung vor der jungen T«me und einem älteren, breitschultrigen, vornehnl aussehenden Herrn, ^m gleichen Augenblick kani von der anderen Seite lier ein zartes, blondes Mädchen in eineul weiten, lichtblauen Stilkleid. Lore von Hnnins ^aß uiit dem Rucken zu Mario Bernari. So konnte sie nicht wissen, daß seilw Blicke unentweat an ihr hingen. Aber sie flihlte seine Gedanken wie ein Band, das sich von ihm zu ihr hinüber-schlang. Die Freude in ihren Angen war mit einem Schlage erloschen. Sie hatte nur den einen Wunsch, möglichst schnell das Fest zu verlassen, um diesem Unbekannten, an den sie ^eit ihre? ersten Begegnung unentwegt denken mußte, nicht mehr zli begegnen. Aber wie sollte sie es anfangen, von hier sortznkomnlen. obne Leni unf> dem verehrten Onkel Bindenuann die Freude zu lier« derbenV Sie sah ja Lenis -iliisf'trahlende? Gesichtchei, und sali auch schon, nun die ^^apelle einen englischen Wal.^er intonierte. Doktor .'^»äbers Gestalt rücksichtslos die Menge zerteilen, um nur ja als erster an Lenis Tisch zu kontmen. (Fortsetzimg folgt.) n»«>»WG>»d»k mllttoneatsck su» RiGit vekdrettet. —I äer I N4ll > Kleiner /^meizer /-^nsfZgen i«U M«ßV«?y Lind S M>»»r in Vfiei-marken bei^ulegsn, (js ansonktsn l^is /^cjminlstsstion niciit in cier i_gqs ist, 6ss 6e>vllnsokts 2U eilsckik^en. Pserdegtichirre. die veui !n-Miscl)en l'^'rstorvetti.'u '1i'.^ln».'r v'^erru Zechner. illt^triiijsta »lica /,ur ^liepnrtUnr ul't'r-gt^-beli wlirden, silid bl'i dem Zattlcrmeistl'r .Hrrrn Äc- s)olen. tlN Lroike ^usvskl lur lic Ll.'l fWU«! öillixste preise im H. Decke deinen Bedari ul Äc lchuhung nur beim 'licimischeil (rrzeuqcr. Tadclso^e Bedienung, lnäßigc Preise nur in der Or-ihopedisch^u Schlll)»»erkstätte '.oNenstein's Mchtolaex Stefan ')odec, GrcqorLieeva nlic.i N. 4!3S ^>au.se .Haus mit Mrlen voer lii'imrcn Äesitz. Umgebilug nl^oi. Zw'chrislen unter Ml die Beriv. Ii'II >.iauße ttlovier, auch .'auge» Stiick, qut erhalten. lllUer «Nur gutes Instrument" nn die Äer-nxiltuttg. -1211 Jagdgewehr. 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' I)»alr ein«? i>«u«ki uvck llberrssokvaä«« Imev Verks)lren lzesonäer» präpsriert, um «ins mstt« unck bsuviisrtl^e Vir!Vin6 o6er Regen Lr iiesoitiSt ei'Hveitsrte ?orea. ^ss lmmer 8ie auck unter-n»!im«a, 8i« können sieker sein, äass 6er 1'c>I