^ >55 Htllmoch lliil «. Juli l««3 DO »k»lb»che» Zeitung« erscheint, mit Nusmlh«« d»i Vonn- nnb Feiertage, tllglich, und lostet sammt dm Veilagen im Vsmptoir ganfMrlg ll si., hall»-jlhrlg l fl. »0 lr., mit Kreuzband im «lomptoir gllnzj. 12 si,, halbj. a fi, FUr die Zustellung in'« Hau« sind halbj. 00 fr. mehr zu entrichlen, Mi» der p«st portofrei gniyf., untn Kreuzband und g«, druelter Nbrcsse 15 si,, hnlbj. ? fi, 50 lr. I«stltwn«g«bül>r !,u slut G^rmuud Spalleuzell' «bn den Rau« d^seibt», is! ftl lnlalige Linschol» Nmgstr,, sllr 2maligt«tr,, <üi 3m«!ige <0lr. u, s, w. Zn diesen Gebühren ist noch der Insertion« - Stempel f« 2l> lr, ftr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bi» 10 Zcilen losten l si. »0 lr. fi!r 2 Mal, l fi, 4« lr, sllr 2 «»l und 90 lr. fü, l Mal (mit Inbegriff del Insert!°n»ftempel«). ^3aibacher Zeitung. Amtlichn Cheil. Das Finanzministerium hat de» Posten des Finanz-Rathe« und Direktors bci drin Zentrallalamte in Wien dem Fiüaiizbezirtsdireltvr i» N,ed, Finanzralhe Eduard Hirsch, uerliehl». Nichtamtlicher Theil. " Vaibach, 7. Iliü, Dem tonische» Kabine! naht eine Krisis, die vielleicht das Ausscheiden dcs ^orc> Rnsscll zur Folge hat. Unter den Angelegenbeücn. wclchc diese Krisis hervorrufe», sind die Polenfr,'ge und der amerika' »ische Bürgerkrieg, Wie der offiziösen ^G, (^ " aus London gemeldet wird, soll im U»!erl>a»se die ^ort-sehnng dcr Debatte übe die Rocbuck'sche Motion in Vczug Amerika'^! nächsten Donnerstag statifinden und schcint sich rie Regierung zu cincm ernsten Kampf zu rüstcn, da i.'ort> Palmerston srine Getreuen speziell, selbst vom Koutiucnlc eiuberufc» licß, Ucbrr rie bevorstehende Auerkenuung der amerikanischen Südstaaleu Seitens Frankreichs hciöt es, daß >vohl schon i» den nächsten Tage» die französische Depesche »ach Washington abgeben wirb, welche in der dring» lichslc» ssorm ei»c,> )Unffe»sl>IIsl.i»d uor,chlägt. Wird dieser Vorschlag zurnck^en'iesc», so crfol.it aller Wahr. schm'lichlcit nach alsbald, bemerkt die ,.G. L." . die fran^'sischc Ansllemnl!^ »er säolichlii Konföocratioi! als kriegführende Macht, Die auf diese Frage be< züa.lichcn Anträge, welche das Tiiilerien-Nadiliet l'i^ jeyt ohne Orfola. — an da^ Kal'inet vo» Et, Iamcö gestellt hat, tiirfte» die Krisis des leyteren. welche wegen der polnischen Frage schon jüngst ziemlich be» Nimmt in Aussicht stand, beschleunigen. Wenigstens scheint ft die Sachlage momenla» sich gestaltet z» Hoden, ?I»s St, Peters!,' »r g erhält die ..G, C," ^'on guter Ha»» ein Schreiben, das anf eine gedrückte Stimmung hindeutet, die dort Platz gegriffen z» I'a. bcn scheint. Dic Spaltung im englische» Kal'inete, die Wahrscheinlichkeit eines Wechsels in, französischen Gesandtschaftslwte! zu London (I'eircs zu Guxsten der polnische» Insnrrellio» z» deuten), die Haltung des russischen Kalunct« selbst, die eher Scheinkonzesssouen «IS ein reelles Vorgehe» uou Seite Rußland« e» warten läßt lind endlich dic nicht zu läligurnde That-sachc, daß Nußland troh allen A,'stre„gu»ge» kaum im Stande sein dürfte. 200 000 Mann ins Fcld ,zu stellen, »ersehe» die Gemüther in grööie Spa,>nuug und Vesorgniü. zu denen sich noch das Mitleio mit dem Großs'ürste» Konstanli,, gesellt, der seinem kaiserliche» Vrudcr mid Rußlaüd durch sei» Verweile» <>' Warschau das ssröütc Opfer bringt, da desse» ^be» in steter Gefahr schwebt und vom größte» Mißtraue» bewacht werde» mnß, Dle Punktationen zu einer vorläufig,,, Vereinbarung über dit Zollvcr. clüsoerträge, wie sie v^,,, pf^ baierische» Regierung aufgestellt worde» si»o, l.nite» : 1) Die lmnrahirenben Negierunge» erkläre» bier» mit ihre Vereitwilligknt, ds» l'cft>'i>l!ws„ reulseüe» Zolluereü!, und zwar im Wsscmlichs,! anf der dnrel' die Verträge uom 4 April I85!j fcs!,,ssry,f» Grün!'. >"ge fortzus.'hen, l,„c> Z» ricse», !z„t,s l,l,„,,äM Ver° l'andlinige» z» eröffnen, n"l> ei„s„ Vsrlr,ig a!>zu s^!,eüc>!. 2) Im ,^alle nicht alls sen „>'an,,värlige» Zollullc!» bildend» Staaten geneigt sein ftllte». ei»,r Forissß,»^ v,5 Vcrci,«5 nuf ler a,!,„qel'enl„ W,-„n!>. lagc beiznircien, luerren die jetz! lontradir ndr„ Staate» wenigstens ihirrsett« rle Kontinuität oe>? Vercioo wab. ren, und zn diescm Y,,de einen Grne«eri!,,gs>'sr!rag schließe», den vorläufig nicht beilretcu^en Itaate» aber den späteren Vritiill nn^rneliich uorbebaüc» .!) Collie es von Seite der den Zolloerci» forlsel)e,i-den Regierungen für nngeniesse» erackttt wlsde», d,-» Verein sell'st in ,zwci G.i,ppcn zn lbeile», sc» soll jede dieser Gruppe» als ei» miegrnenscr il>e,I de« Zoll» Vereins bctraäüet werden. unü zwischen denselben voll» kommene Verkcbrüfreihci! für alle inländische» i'andes« und Industrit°Plodnlle. sowie, soweit niöglich, voll> komme»! Gleichheit aller i»»ere» Oi»lich!ungen be> stehe». Die volli'tä»dige Vereinignng M sofort wi<> der eintrete», sol'alo die cntgtgcnstchfnden Hindernisse brseiiigt sino, 4) Die koittrahircnden Negierunge» erklären i,l gleicher Weise ihre Bereitwilligkeit, d » untern! N>, ^ct'ruav I«.V> mit !?l'sltlrcich „bgeichlos. seuen Vcrüag zn elneucin, und in Oemäßbeit des Artikeln ^>l'> derselbe» zn ern,'cilel», l'> Zn diesem (5»dc woll,» dicsclbe,! niü ler t, t österreichische» Regierung ans Anlaß ser Propositw» derselben vom 1<», April v I, in Verbanriung treten, und werden sofort nach Al'schlnß des gegenwärtigen Vertrags aus ihrer Mitte eme oder mehrerc Negicrungen bevol!» n'ächlige», welche die Verhandlungen »nt Oesterreich führe» solle», ch!cl»„g mit Nückucht n,if die Velbäünisse zu Oesterreich, l,«wer>er in „ächstrv Zeit oder im ^'.nifc der weitere» Verhandlungen eintrete» z>« Insseu. ?) Dieselbe» verpflichten sich endlich gege„seiüg sowol,! bei dc» erwähnten Verhandlungen mit Oesterreich als auch bei alle» sonstige» Maßregel», welch» eine we° scmliche Abänderung der bisherige» Ornndlagen und Vestimmuugen des Zollvereins bezwecken, »ur im ge» meinschaülichen dat dcö aufgelöste» Landtages auch nach dem Wortlaute der 184«er Gesetze abge» laufe» sei. Danach könnten die Wähle» frühe» stciis auf Mitte März 1^>4 ausgeschrieben werden In seiner Motivirnng dieses Enilchlnsfts ließ der Staatsirlinister sich gehe» u»d z>iglc deutlich, daß er sich über die ungarische» Zustäudc gar keiner Illusion hingebe, aher weil enlftrut sei, dieselbe» störe»? auf seine eigene» Plane einwirke» zu lasse». Die ^eule. m,t dene» wir eine „Transaktion" anbal'ncn lön»> ten — soll Se. Elzcllenz ungefähr geäußert l'abe» — die Alllonservativen, stcbc» obnc alle» Anhang im i^anse da. Die Dcakiste» sind, wie die Ueber» gcbung des A!l'»»>s an Deak bewiesen hat, noch ganz die Alle»; ich weiß — setzte per Minister lauslisch hinzu — d>iß mancher ?o» idnen jstzl anoers denkt als vor zwei I,ibren, das binpe, t aver nicht, daß er gerade so wie damals spreii'l» wird, wenn die ösfsn!» liche Memnng wieeer ilücn Druck anf ilm a»»nbt, Zn piivaiiven Vorliesprechunge,, ist oaber die Zeit ga„z nni> gar nichi angeü'an, Noel' weniger la»„ iä> Nsnw blei, an?s^r>'il>en. se, » i>,s einzige Antn'ott d.n.nif unrd,- die Hin^>lis„„g m>f de» Dcar'säieu Pi^iesl slin, i^ß »ach den 1«4^<-r Gcsshe» die Auf' lösuiig »ngülig war und dic Mandate der damaligen Abgeordneten !>is zu,» ^cül'i^l're sorilan.fe,!, Unter solchen Unistände» - lautete der ganz präzis form» liüc Sä'luß des Minister« dleibi nichts übrig, als vor jedem weiter» Schritte da« Ablaufen d« alte» Mandate abzuwarten, — Aus Welebrad, 5>, I„!i. wird der «G, O," geschrieben: Von dem herrlichsten Wetter be» günstigt. trafen bereits gestern an ^<»l»0<» Wablfah' rer hier ein, deren Anzabl sich henie nach einer apirri» mativen Verechnung anf IsXXXX» gestsigert hab,» dürfte. Es sind dieß fast ausschließlich i'andleule beiderlei Geschlecht«, die unter Absingung kirchlicher i'ieder, gefnl'rt von iliren Ortsgeistliche», in Welc« brad einziehe» »no durch ihre bui'ten, zum Theile sehr malerische» Trachte» ein ei.ientbnmliches Schan spie! da,birle». Die Fr. u, Sma'schc Gutsverwal» lung hat die zweckinäßigslc» Anstalten getroffen, um den An,iesl7M!»sns» ibr Hiersein zu erleichtern. So wird beispielsweise Tag und Nacht i» mehrere» gl ße» Fässern eins de» »ächstgclegenen Quellen fr!« sches gules Wasser ziigeiuhrt >,»d »ne»!geltlich ver« tbeilt, was bei tem großen Wassermangel, welcher im Orte in Folge dlr langen Dürre eingetreten ist, für die armen Wablfahrer z»r wadre» ^'eb,»»frage wurde. Veim Hochamte, welches der heute »ach Mitternacht hier angekvmmexe Präger Herr Kardinal Fürst Grzbischof zeledlitt liat. wirkten auch einige Sä»ger »nd Sängerinnen von Wic» mit. Der Herr Bischof von Surmie», I. Stroßmayr, welcher ver» hindert war feidft t'ieher zu lommen, wie er es zu» gesagt, ließ sich t>u,ch eine Deputation von Priestern vertiete», welche dem ganzen Feste beiwobncn werten. Die Änzal'I der anwesenden Priester belauft sich axf fnnfhiinreit. Vriinn. Die «Mor. Or!" bringt eine Ankün» digung des »3omil''s, welches sich z„r Leitung der nationalen Festlichkeiten am Welelirab gebildet hatte, worin dasselbe erklärt, daß es von dem für Pegin» Inli projekiirlcn Fcstc am Welehrad abkomme, fa dasselbe erst nach Ablauf der kirchlichen Feier, welche am .','>, September endet, bebordlich bewillissi werde. Das siomil,'' gibt dicsj mit den. Beifüge» besau»», daß daber das große Aüdenle» (a„ die l0O»jährige ssl'!istia»isir»»g> durch den bloßen Vcsuch des Ne» lel'rad und die bloß, llnwllcnlicit daselbst obne Oe< sang u, s. w, werde gefeiert werden. Das Gesangs» fest, wic es ursprünglich für 4ic Welehradfeter pro« jcklirt war, wird später an einem andere» Orte Näh« lens vielleicht abgehalten werden. Zugleich wird mit» telst Rcdaküonöbemcrlnng für den stille» andäebtigen Bcsuch des Welchrad der N. »nd 12. Juli empfl'blen. Prä«. Die „Vobemi.," ueröffeu,licht ei» a» ihren Redallenr gcricht,les Lchleibeu dc« Präsidenten des Abgll'rduclcubauscö Hcrr» Tr, Riitcr v. Hasuer. in weiche» derselbe sich zunächst gege» die l'ügeuhaf. liglcit dcr V^bauplung vcrwabrl, als l'äite er im Iabre I^^. wo er die »Präger Zsitnug« redigirte, einer federalistischen Richtung gchnloigt. In Vczug auf die Angabe, als halte er vor dci Wahl in den böhmische» l'audtag eine» Palt mit den Zübrer» auf ei» fcd» keinerlei pcriönliäiem unn politischem Vrrlcbr gestände» war und bin. als welchen meine vor aller W>lt offen ! egeoee palla» mriiiarische Thätigkeit u ranlaßte. St fingen mich ob ich es aimel'me. als ihr Kandidat anig stellt zu werdcn. Höchlich übcrrascht, erwiederte ich im We» sen,l!cl,en ^>l,,e de«: Ich sci durch diese» Antrag sebr geebrt, müsse aber enlselmde» wünschen, daß ma» mieh »ich, Müll Vorau«scßu»gl» wähle, welch.» ich »icht O«w einsprechen könnte. Mein Standpunkt sei der, daß auch ich mein engeres Paterland Vöhmen nicht zu einem Departement nach Art der französischen herab» gesetzt wissen wolle; die nationalen Bestrebungen zur Hebung meiner czechischen Landsleute achte ich hoch lind werde ihnen gewiß stetö gerecht werden; aber mcin Standpunkt sei vor allem ein politischer, kein nationale,-, ich sei in erster Linie Ocstcrreicher, weder Lzeche noch Deutscher, und falls sie jcnialö eine Bahn cinschlagc» sollten, durch welche ich die Einheit und Kraft Oesterreichs für gefährdet ansehen sollte, so würden sie an mir statt eines Freundes einen entschiedenen Gegner finden. — Das sind die Vcrspre» chungcn, welche ich in einem etwa zehn Minuten dauernden Gespräche gegeben, dessen ich mich fast wörllich vollkommen erinnere u»d welches allein die Grundlage der obigen verleumderischen Beschuldigung sein kann. Im allgemeinen Vertrauen auf mein Rcchtögcfühl erklärten sich beide Herren mit diesem meinen Standpunkte sichs genügen lassen z» wollen. Mir ihren Standpunkt aufdrängen zu wollen, fiel keinem rer Herren bei. Ausland. Berlin, 4. Juli. Während Herr» v. Viömarl'ö Abwesenheit ist liier manche Veränderung vor sich gegangen, von welcher er trotz des regelmäßigen Feld» jägcrposldicnstcs, den er zwischen Karlsbad und Bei« I>n hergestellt, leine Ahnuug haben dürfte, wir mci» nen zunächst die Veränderung der Voltöstimmung gegen, oder besser gesagt, für Oesterreich. Es läßt sich nicht läugueu, daß ras österreichische Parlament durch seine Adrchdcballe trotz der Hiebe, vie gegen die Viuckiauer geführt wurden, hier große moralische Eroberungen gemacht bat, und namentlich ist es die demokiatische Partei, in deren Schooß jetzt die 2!)in< palbicn für Oesterreich immer mehr n»d mehr Platz greifen. Daß biezu, abgesehen von dc» natürliche» und auf der Hand liegenden Moliucn, auch zum Theile der Antagonismus, i» wllchcm u»scre Demo» kratcn zu den Hofkrciseu und der sich auch in diesem Pnnklc manifestitt, beiträgt, brauche ich nicht erst zu erwäbue». Der intcrualiouale statistische Kongreß wird »un in Diesem Jahre doch nicht hier staltlfi». c>c», Diesen Kongreß «erfolgt ein eigenthümliches Schicksal, bekanntlich mußte auch der letzte, der in London tagte, um ei» Jahr verschoben wcrrcn, ^cm schreibt dcr „A. A. Ztg." aus Nurschach, .i. Juli. Da« am Abend dcs 11. März !^!I in Folge, ciucö unglücklichen Zusammenstoßes mit dem schweizerischen Dampfboot Zürich in halbstündiger Entfernung von hier mit dreizehn Personen vcrsuulcuc baicrischc Dampfboot Ludwig ist heute durch Wilhcm Baucr glücklich aus dcr Ticfc gehoben worden. Wir übergehen die frühere» vielfachen Versuche, namentlich jene eines k. baierischen Ingenieurs, diesen Zweck zu erreichen, uud beschranken uuö auf da« Thatsächliche dcr uun gelungenen Hebung. Das Schiff war in einer Ticfc von 7U Fuß ucrsuntcu. Die im Laufe dcs Winters hier nach Anleitung Bancr'ö gc-fcrtigtcn zwölf riesigen Äallonc von russischem Segeltuch , mit Kautschutlösung wasscr - und luftdicht getrantt und in solides Flcchtwcrk von Tauen eingezwängt, wurden in dcn lctztcn drci Wochen durch Taucher an der Schiffsschale angebracht. Um den Tauchern auf die ziemliche Ticfc die nöthige Luft zuzuführen, waren zwei durch Lotombilc in Bewegung gesetzte große Luftpumpen thätig. Das Füllen dcr Ballone mit Luft geschah im Vaufc des Vormittags; um 10 Uhr erschien das württcmbergischc Dampfboot „Wilhelm" zur Verfügung, nm dcn „Ludwig" an's Land zu bringen. Das Füllcu dcr sümuttlichcn Bal-lonc mit Luft ging mit dcr wüuschcnswerthcsteu Olcich-mäßigteit vor sich. Mittags halb 1 Uhr begann das Wasscr zu brausen und zu schäumen, uud rascher als dic zahllose Menge von Zuschauern dieß erwartet hättc, erhob sich das Boot stolz nnd ruhig aus dcm Wasscr, das Bugspriet und die Radkasten warcn eine» Augenblick sichtbar, sofort abcr beherrschten mir noch die zwölf Ballone dcn Wasserspiegel, dcr Schiffs-törpcr entschwand wieder dem Auge, Nun setzte sich untcr dcr persönlichen Leitung dcs Inspcttors der t. württcmbcrgischcn Dampfschiffahrt das Boot Wilhelm iu Bewegung, um dcn Ludwig gegen das Land zu briugcn. Ein kritischer Augenblick entstand, als am Ludwig eine Riesenkette entzweibrach, iu welcher ciucs der zwei mächtigen Taue dcs Wilhelm angebracht war. Die ganze Wucht der Last des Ludwig und dreier großer Schleppboote hiug noch au Eiiicm Tan, abcr vorwärts ging es mit dcm ganzcu Schlcppzng wic noch keiner gcschcn wurdc. Eiucr allgemeinen bangen Acngstlichlcit machte nach cinigcn Minuten der Aus-druck der nicht cndcu wollenden Frcudcurufe Platz, als dcr Ludwig glücklich auf sichcrcm Boden 18 Fuß tief angekommen war. Die Radkasten sind noch zwei Fuß unter Wasscr. Eö ist nun erreicht, was erreicht wcrdcn wolltc und tonnte, iudcm nnn mit vcr-hältuißmaßig geringer Müh« die Ballonc ncu augc-sctzt werde» können, um das Schiff auf ctwa «'» Fuß zu hcbcn, was in dcn uachstcu Tagcu gcschicht. l^luck auf dcm wackern Wilhelm Aaucr, und Ehrc allcu dcucn, welche materiell uud moralisch für das glück lich Erreichte ciugctrctcn siuo! — Aus Mailand schreibt man der „Tricster Ztg.": Es stehe so schlecht um Garibaldi, daß cr nie mehr kricgslüchlig sein wcroe. Dcr verwundete Fuß ist ganz steif, und Garibaldi bewegt sich höchst mühsam auf Krücke» vorwärts. Die Wunde, so un« glaublich dieses auch klingen mag, eilcrt noch immer fort, und öfter komme» neue Knochensplitter znm Vorschein. Dabei ist anch dcr übrige Körper Garibaldi's, nnd besonders einige innere Organe, wie z. B. die Leber, sehr stark angegrisfc», u»l> dic Hoffnungen anf volle Genesung sino schon lange aufgegeben. Nullo's Tod hat anch moralisch schc nieder« drückend auf Garibaldi gewirkt- denn Nullo war sozusagen sein Arm. Paris. «La France" bespricht in ihrer nenc» sten Nummer die Haltung Oesterreichs seinen polni» schen Staatsangehörigen gegenüber. Oesterreich habe in dcr polnischen Frage sür Rußland nicht nur Naih» schlage ertheilt, sondern zeige ihm auch durch sein Veispiel, wie man eine Nationalität beschwichtigen und die Pflichten eines Kaisers von Oesterreich niit denen cincö Königs von Galizicn vereinige» müsse; es ergebe sich der Beweis hicfür aus der Art u»o Weise, in der die galizischen Abgeordneten sich in der Aorcßvebattc über die Erhaltung der Iütcgriiäl dcs Reiches ausgesplochcn haben, ein Ercigniß, das dcr österreichischen Politik zu hohcu Ehren gereiche uud durchaus »ich! nach Verdienst hervorgehoben wordeil sei. «Es widerlegt diesei Erciqniß direkt dic Theorien Derjenigen, die von einer Ncko»sliluir»ng des allen Polens tränmen, eines Polens, das niclit nnr a»f Kosten NnßlandS wieder hergestellt werden, sondern anch von Oesterreich Galizien, von Pveusirn i'ie Provinz Pose» crbaltc» sollte." — Ans Paris, 2, Inli. schreibt man: ,.^n unseren Regicrnngökreisen. namentlich aber im ^>« nanzministcrium, wo man ganz in der Lage ist, dci Sache auf dcn Grund zu schen, ist man im höchste» Gradc betroffen von der Kühnheil, nm einen milde» Ausdruck zu gebrauche», mit welcher dcr italienische FinanzmiuiNcr der Kammer zu Tori» die Finanzlage des italienische» Königreichs als so nberaus befnedi« gcnd darstellte, Iu Wahrheit ist nämlich diese Lage so beschaffen, daß, nur allein noch von der Gnade ocs Kredit Mol'ilier abhängig, binnen längstens einem Jahre der Siaatskredit so vollständig erschöpft sein wird, daß ei»c Katastrophe unvermeidlich ist, Ans diesem Grunde suchen auch die verzweifeltste» uud abentcucrlichslen Finanzunlernchmiinge» in den italic« Nischen Börsenplätze» den Boden, den sie anderswo nicht mehr finden. Das Elpos^ des ilalienlschen Fi« nanzminislers i» der Ha»d, woll'c Herr Fonld dem Kaiser vorstelle», wie dergleichen doch nicht »ngerügl bleibe» lö»ne. Der Kaiser antwortete ruhig lächelnd seinem cnlrnstelcn Minister: ,,^asse» Sie dic Lc»!t »ur machen!" Dagegen hat Napoleon dem Grasen Nigra gegenüber es ernsthaft gerügt, daß man, offen« bar aus Rancuuc gegen Frankreich, in Tnri» die Niederlage von San Marlino als Sieg zn fcicr» die Umvcrschäiulhett hatte, nnr um den Tag vo» Solfcrino nicht begehen z» müssen," Warschau, s», Inli, Eine von Fähnrich Schniirt gefubrte. ans 4l) Dragonern bestehende Freiwilligen' Schaar halte dic Verfolgung einer .',? Mann starke» berittenen Baude nnteriiommen, die sich einzig n»t> allein damit beschäftigte. Vanern im Gonvernsinenl Radom anfzuhäugcn. Die Bande wurde von de» an, 2, Juni ans Nadom ansqerncklcn Dragoner» nach iXläsiigcm Marsche bei Giozdilow im Bezirke Opoczno eingeholt. Dreißig Mann der Vande blic« ben auf dem Platze, sieben andere, worunter der Führer dcr Vandc, Wisninuski, würben qesan.ie» genommen, (W, Z) Eine neue Maßregel Murawieffs besteh! daii» d«,ß cr ten Banern verwehrt, l>ci de» Edellenlc» ^cloarbeilen ;» verrichten; die Bauern werden nöl!^ gcufalls durch Kosaken vo» der Arbeit anf Herrschaft' lichen Fclrern gewaltsam wcssqtlrirl'e». Lo wird das durch Murawieffs Regime reich gesegnete Liihanc» nnn auch vo» cixcr allgemeinen Hungcrsnoth bcdrol'l- tkorf», 2. Juli. In Kurzem wird die Lcgis« lallvc aufgelöst und eine Konsliiuanlc von ^! Mit» glieocrn zur Eolscheidnng über die Union berufen. ?tew-?jork, 25>. Inni. Die Konföderirlen si»d mit 1<» I»fa»lerie»Regimcntcr», Kavallerie. Artillerie 1ü Meilen von HarriSbnrg in Pcnnsylvamcn, MaN glanbl, Lees Gcsammlarniec sei in Maryland cingc« rückt. Seit Freitag hat Hookcr das ganze virginischc Potomak-Ufcr besetz!. wird dc» Fluß überschreiten unv eine Slcllnng zwischen Lee, Washington und Palt!« more ciimchmc», Ma» versichert, Lee marschirc auf Harrisburg, Feuilleton. »^ Unter den Wilden. ^„5 oen Mittheilungen eines Tchisfbliichigcn. Unsere Kenntniß über den Zustand dcr schwarzen Ulbewohncr Australiens ist noch eine so lückenhafte, daß m:s jede Mttlbeilung über dieselben interessant sein m»ß. nm so mcbr wenn sie, wic dieß bei der nachfolgende» Skizze (die wir nach einer Mittheilung des Dr, Karl Eelicrzcr dem «Auslaude« entnehmen) der Fall. anf 17jcihna.cn Erfahrungen berul't und von so wunderlich?» Abcnlcucrn begleitet ist. DaS englische Varkschiff «Pcrnuian- auS Dundee. Kapitän Püküley, segelte am 2^ Febrnar 184N wit zusammen '^ Persoueu von Südüey nach China. DaS Schiff halte gleich zu Anfang der Reise mit schwerem Welter zu kämpfe»; ei» heftiger Sturm, welcher mehrere Tage anhielt, balle ihm alle Segel weggetragen, und dcr unucrsöhnlichc düstere Himmel gestaltete »icht die mindeste astronomische Beobachtung. Man befand sich in doppelt schwieriger Lage und mußte jeden Augen, blick qewärlig sein. die Gefahr durch einen nahen Felsiiff oder eine Unliefe »och vermehrt zn sehen. In rer That wurde der «Peruvian" mitten im Un» ivcilcr an ei» Riff geschleudert nnd verlor dadurch nicht nnr zwei seiner größten Vootc. welche die an» stürmenden Woge» mit sich fortrissen, sonder» hatte anch den Verlust de« Steuermanns zu bellagen. welcher durch eine Sturzwelle über Pord geschlcndcrl wurde. Man sah nur zu bald ein. daß das Schiff verlöre» war uud lciuc andere Alissicht übrig blieb, als ans Spane», Tatelwcrk »»b Fässer» eine» Floß zu tonstruircn und die Schiffsrninc zu verlasse», Ma» konnte bloß ein Faß mit Trinkwasser und einige Blechbüchsen mit Provisionen retlcn. Zwei und zwanzig Tage halten die Schiffbrüchige!! auf diese Weise nntcr den unsäglichsten Leiden und Entbehrungen verleb», als sie endlich am Horizont einer Brigg ansichlig ivnrdcn. Aber ihre Hoffnung, endlich gereltet zn werde», währte »ich! lange, denn schon cnn nächste» Morgc», als die Brise auffrischlc, war die Brigg wieder mis ihrem Gesichtskreis verschwunden. All< mälig erläge» die meiste» der Uüglückögefährle» ihren Leide», nicht weniger als 1 l Personen starben iu geringen Zwischenrämnen. Dlc Ucbcrlcbcuden warcn vielleicht noch unglücklicher darau; cS war eine Forlsetznng von Enlbehrnügcn und Mühsale» mit »ur geriuger Ansflchl ans ci»c glückliche Erlöslmg nnd cine Wiederherstellung ihrer gesunkenen Lebens' krafle. Endlich. 42 Tage nachdem ssc das gcschcilcrlc Schiff vcilassc» ballen, lricb der Floß an der »ord» östlichen Seile vo» Cap Cleveland a»'s Ufer, Nur mebr sieben vo» de» 22 Passagiere» des „Pcrlwia»« ware» »och am Leben. Sie lrafen keine Gi»gcbor»en, als sie den F»ß an'S La»i> scyle», und fanden »nr Wasscr und Schallhiere um ihr Lcbcu zu fristen. An ein Vorbringe» in's Iimcre war bei dcm gcschwächlc» Znstonde der meisten nicht zu dcukc»; sie mußlc» sich ramit begnüge», i» geringer Enlfcr»»»g uo» tem Punkt, wo sie an's Land stiege», in einer Art vo» Felsenhöhle gegen die Unbill des Weilers Schntz z» suche». Drei Geuossc» ware» bald nach ibrer La»' dnng gestorben, die vier »och Uebeilcbenecn ucrbrachll» 14 qualvolle Tage am Ufer, bis sie endlich von de» Ureinwohnern bemerkt würde». Die Schwarzen er« schrackcn noch mehr als die Weißen, welche Gespe»' stern ähnlicher gesehen haben niochlen, als menschliche» Wesen; sie wnrden der Gegenstand anfmerksamer Be« trachlung und sorgfä'Iligcr Uittcrsuchnng. und so weil ging die Ncugicrdc dcr schwarzc» Hinziilöiumliilgl'' daß sie jogar die wenigen Dinge mit sich forllrnsic» und nntcr die Ihrige» vertheille». welche die arme» Lchiffbrnchiqe» von, Floß gerettet und au'S L>i»l nlilgcbracht hallen. Die Gestrandelcn suchlcu dt« Eingcbornen durch Zeiche» zu ucrstebe» ;n gebe»' daß sie von der See kämen, wo sie Schiff »nd Habe verloren hallen, und daß sie sehr hungcrig seien, D>e Schwarzc» schiene» durch ihre Ausrufuuge» ein gc« wisseS Mitgefühl auszurrückeu, brachte» ihncn etwo^ Nahrung und machlen mit dcn Händen Zeichen. d>'s in einer gewissen Richlung »och mehr z>> finde» ft>' Am nächsten Morgen brache» Alle nach dc»> Lager der Eingeborenen anf. Ein Schwarzer nah>" einen dcr Verunglücklen, einen Schiffsjunge», welcl?^ ans Schwäche nicht gehe» koui'lc, anf dcn Ruclc» nn» schrill rüstig mil ih,„ uora». Unlcrwegs l>"^" sic mil zahlreiche» Wilde» zusammen, welche !»unc/ wicdcr ncucs Erstaunen über diese sellsamcn Erscht'' uungcn ausdrückten und ihre Betastungen über ""^ Theile des Körper« in so bedcnllichtl Weise "»^ dehülen. daß die ame» Weißen von der Angst ^ griffeu wurden. nach so uielc» übcrstandcnc» Lcirc" Ott< Vera-(5ru;, 2. I»»!, Inarez bat das Oder« !o»nuanrc> nl'sliionnncn; es beißt, er beabsichtige Ilelikl,' unlcr W^isscr ^» seyen. Die Franzosen sind „ San! M.ntino eingelroffen, Tagcol'crichl. Laibach, ^. I»li. Am 4 d, M, hat ciii mi! Hagel vlrbundencs Ingcwiller die Fclpfrüchte i,»0 angehofftcn Wei»' cchsungen in dc» Ortsgemeinden Seiscnberg. Hof, 2agratz nnd Langcnthon theilwcise vernichtet. --- Ans der Militärgrenzc wild berichtet, daß in 'cii Ortschaften Sastavak dcr ^'adicuaccr unb Zagorje >cr Blagacr Kompagnie des 4, Slimier Orenz-Rcgi« nciites, sowie i» dem Dorfe ^eslovac dcr Rnjevaccr »id Ioscvica dcr Iabnkouaccr Kompagiue des 2tcn 8anal.Grcnz«Negimcn!s sich in neuester Zeit bereils nehrfache meist schnell tödtliche Erkranknngen unter ?en Schafen n»d thcilwcisc auch iinlcr den Ziegen 'rgeben haben, welche von den betreffenden Thier« Aerzten nach dem Ergebnisse ihrer a» kranken >md ekzirten Stücken gemachten Beobachtungen mit Be» ^timmtheit alö cine der Rinderpest ganz analoge Krankheit als Schafpest erklärt werden, — Anch wnrdc von den Thierärztcn auf Grund ihrer Veob» nchtnngen bestätiget, daß das Pest'Kontaginm wechselseitig zwischen Rinder» nnd Schafen Übertrag» l'a r sei. Wien, N. Juli. sl, <^. Wie wir vernehmen, haben Se. k, k. Apostolische Majestät für die am 4, d. Mts. durch Brand uernnglückten Vewobner von Wisnicc (Gali» zicn) einen Untcrstütznngsbcirag von 4 Strelitz gab gestern Il'rcr Maj. der Kaiserin von Oesterreich zn Ehren ein ^lm^cndcs Fest in Klansbof. dcm die höchsten Herrschaften, welche bereits vorgestellt waren, bei. wohnten. Die Kaiserin erschien in Vcgleiüing des Großhcrzogö »m l>alb 5> Uhr Nachmittags, Nachdem daselbst der Kaffch genonimcu irar, wnrdc im schö° »en Buchenwaldc promenirt, Dic Kaiserin verließ sodann lcn in der That schön gewählten Platz, wcl. chcr reiche Fernsicht bieict. — Der l, ungav, Hofkanzler Hcrr Graf ssoraach balle gestern cinc längere Audienz bei Sr, Majestät dem Kaiser; ebenso der Präsident des Abgeordnete»' Hauses Ritter v. Hasncr, der den Diensteid in die Hände Sr. Maj ablegte. — Der österreichische General »Kons»! in Ham> bnrg, Baron Merck, eine in Wien schr bekannte Per» sönlichkeit, ist, tclegraphischcr Anzeige zufolge, hcnte Morgens in Hamburg gestorben. Aus dem (»emeinderathe. In der gestrigen Sitzung unseres Gemcindcrathcs erstattete der Hcrr Vizebürgermcistcr Dr. Zhnbcr Bericht über die am 10. Juni vorgenommene »nver» mnthctc Sladlkasse > Slonlrirung, Dieselbe ist von sämmtliche» Mitgliedern der Finanzscltion, mil An«, »ahme des Herr» Pajk, welcher mchl cischie»cn war. durchgeführt worden, und ergab da« Ncsnltat. daß die Kasscfiibruug sowob! rücksichl!,ch der Sladlkassc, als auch rücksichtlich der übrigen ',», daselbst uerwalteleu Fonds in der vollkommensten Ordnung bcfnndcn wnrde. Es freut uns, dieses Ergebniß znr Veiuhigung der Stadtbevölkeruug miülicilcn zn können, weil in legerer Zeit — veranlaßl dinch einige, wenn wir nicht irren, gerade vom Herrn Gemeinociathc Pajk erhobenen Bedenken — ungerechlfnü^e Zweifel und Vefürch» lungcn in Betreff einer reellen Kommnna! Vermögens' Gebarung laut geworden sind. Die Anträge de« Herrn Horak wegen Einfüh' rung einer GlmcindcaufnahmStale pr. 1«) fi, und dc« Herrn S ch w c n t » c r wegen Bestellung vo» sechs Fcldwächlcrn anf die Zeit des Bclarfcs wnrdcn an» genommen. Der euangelischcn Gemeinde wurde der ange» sprochcuc Schulbcitrag von 1(X) fi. bewilliget, Znr Revision dcS Gemcindcslatulcs für die Stadt Laibach wnrbc ein Comit«' eingesetzt, bestellend aus c>c» !> Herren! Dr. Schöppl, Dr, Ethbin Costa. Dr, Zhuber, Dr. Abac,c. Mühlcisen. Dr. Snpanzhizh, Horak, Dr, v, italtcnegger und Sennig. Aus der Provinz. Weichselbura, «. Juli. Vorigen Samstag Nachmittag traf die Pfarren Polic. Weichsclburg. Sittich (weiterher fehlen rie Nachrichten noch) ein schreckliches Hagelwetter, welches jcdc Hoffnung anf eine einträgliche Ernte vernichtet hat. Der Bericht, den unsere Stadlgemeindevorstehuug »ulcr dein heutigen Datum au das k. k. Bezirksamt in Sittich gerichtet hat. lautet sehr betrübend. Es heißt darin: Das Elend, welche« der vor zwei Tagen Nachmittags über unsere Gegend gekommene Sturm mit Haaclschlag. dessen Schlosse» meistens die Größe von Hsssel' und Wallnüssen, ja vou Hühnereiern halten, anrichlcle, ist ein außerordentliches, uucrhöltcs. Nicht allein die Besiycr, welche ihr Feld selbst bc« bauen und deren Zahl hier sehr gering ist, sonder» auch die Pachlgeber, welche mm schwerlich einen Pacht eintreiben können, vor Allem aber die ohnedieß armen Pächter, deren Fcldfrnchtc im volley Sinne dcS Worte« vernichtet sind, erscheinen jcht als Hilfsbedürftige, deren Hoffnung mm allein auf der humanen Gesin» »ung >md den Emfiuß der k. k. Regicrung«organc nnd anf die Varmherzigfeit der verschont gebliebenen Pwrcn »nd Vczi.kc r.chl. — Hoffe.XIich wird dieser H,lscruf nicht ungchört uelhaltcn und werden die so schwcr Betroffenen jene Uüterslntnmg finden, welche sie vor weiteren traurigen Folgen dieses Unglücks schüßt, Ucucstc Nachrichten nnd Telegramme. Hermannstadt, 5». Juli. Im 5». Wahlbezirke des Koloser KomitaleS wnrde Gnbcrnialrath Dunka in den Landtag gewählt; im 2, nnd !l. Bezirke sind Neuwahlen erforderlich. «emberg, '!, Juli, Die heutige «Lemb. Ztg.« berichtet nach Warschauer Privatdepcschcn, Wielopolsti l'abe seine Demission erhalten und verreise in's AuS« land. Gestern frül, ist eine Insnrgcntcnbande, angeb« >ich '»<»<» Mann starl, nach Dnlchwatnng des San» Flusses bci MaydoN'Zbydriewsk! zwischen Zabno und Radomysl nach Russisch > Polen übergetreten. Verlin, 7, Juli. ssin Petersburger Privat^ Vricf meldet - Gorlschakoff nnterbreitetc am Sonn« abend die Antwortsnolen dem Kaiser, dieselbe» seien versöhnlich nnd friedlich, kommen Anfang dieser Woche vor den Ministcrrath, nnd werden nicht vor Mitte Inli nencn Sü'ls von Petersburg abgehen, Frankfurt, le»!ag findet im Oktober Statt. Vern, «!, Juli. Heute wurde die VundeSver» sammlmig eröffnet. Der Präsident des Ständeralhes, Pigier erwähnt in der Eröffnungsrede die günstigen Verhältnisse des Vaterlandes; weniger gnnslig seien jene des Auslandes. Der Kampf in Amerika Ie« drohe fortwährend die Industrie, der Kampf in Polen finde in allen Thälern innige Theilnahme, Der Nationalrath wählte zum Prälldenten^Dr. Heer aus Glarus. und zum Vizepräsidenten muff» aus Waadt. Der Ständerath wählte zum Präsiden» ten Häbcrlein aus Thnrgau u»d zum Vizepräsidenten den General Dufonr. Turin, «!, Juli, Die aus Athen eingelaufenen Nachrichten lauten noch nicht besser, Admiral Vacca bat Truppe» ausgeschifft, um das italienische Oe> sandtschaftshotel zu schützen nnd für die Sicherheit der dafclbst befindlichen Italiener zu sorgen, deren sich mehrere an Bord der italienischen Schiffe fiüch» tctcn, „Juristische OMschast" in laibach. Tagesordnung der XXV!, Versammlung, welche Freitag am 1<». Inni 1 «!'.:l mn « Uhr Abends im Gesellschaft«» lokale (Salenderqasse Nr, 1l»5,, l>. Slocl) al>< gehalten wird. 1. kesnng deö Protokolls der (XXV.) Ver-sammlung, » ' 2. Mittbcilung des Ginlanfs. !, Herr IulinS i.'cdenig: Ueber den srauzi'. slschen Gesetzeittwnrf zum Schutze des literarischen Eigenthums, 4, Mittheilung der oberstgerichtliche» Gnlschei» dung in dem vom 1. Sekretär in d,r XXV. P»s. sammlung vorgetragenen Nlchtsfalle. 5», Mittheilung und Vesprechuug eines in drei Instanzen durchgeführten Nechtsfallee znr Frage über die Znlässigkeit der Aenderung des Klagebegehrens. (§, 21 a. G. O.) i,'aibach am 7. Juli 1^'., Vom Präsidium der juristischen Wesellschaft. mc leicht noch kannibalischen Gelüsten znm Opfer zn >a!Icn, Bei ilncr Anknnft im i,'ager der Wilrcn wurde idnen Nahrung gereich,, wenngleich nur dürfüge, nnd ,»n b c,c ungestörter genießen zu können, bedeckten sie die Wilden mit Banmästcn, »m sie den Blickcn der gaffende» Menge zu cittzieben, welche von alle» Sei. ten herbeiströmte, iülle Gegenstände, welche man bei re» Weißen gefunden hatte, wnrdcn mit unaehcurc», staunen betrachtet. Kleidungsstücke, Vüchcr. Schrif. Mi wurden in Stücke zerrissen nnd die Fragmente vauon nntcr die Anwesenden vertheilt, acs.,,,?""^ '"'""' ^'^ beißen selbst zur Schau Dar.. ' " sch""rze Auditorium schien in zwei sebcn . ""^'^' "it E'»s» ko»nten sich nichl salt deren .«/^'" ^"'"^" ^"l"'ck, während die An-jedoch wurd?,^" '" Weite snchte». Allmälig Tbc des ^!, ' "'" Unglücklichen »nr noch als ein ,mi> cm man"'7'"''' ^"blikums betrachtet, und Bau, nde z> Um''^ l"""'"'^ Schutzdächer aus Laummwc zur uninlnnst angewiesen uud Nahruna !mn'/"sk'"?,! ?? ""° z» bereiten gelel . l . wn den sie mch langer mchi bebclligt. Gleichw.b b,e ,hr Zustand ein ,„ trauriger. Die Nab»„ welche ihneu der Urwald bot. war nicht aceia„et sie ron Neuen, zu kräftigen; da.ei ha.tcn ^"nicht me «lcldung genxg. um thrc» Körper z» i,,dccke» nnd M„gcge» die Eiuftüsse des Klima's />, s^ine,, Die Jänner gingen „ackt, wie die Ml^», O,- wunden. n ?. .'" ^' '" '"""""' '" ^"""fen z>, wnblen, . ^ .^" '"glichen Unterhalt zu snchcn »>,d ^ld >"" »nd dort im Walde ohne Obdach z.. ^,af„, wurden die Kräfte, welche lhncn noch geblieben, all. mälig aufgerieben, und zwei Jahre nach ihrer l,'a»< dnng starben der Kapitän nnd srin? Frau, so wie der Schiffsjunge; nnr der Matrose James Morill war nu» von der ga»;en Bemannung des «Peruvian- der Einzige, der noch am i,'ebcn blieb, Sicbcnzehn ^ahre brachte er uutcr den Wilden der dermaligen Kolonie Onccnsland zn. Die nachfolgende Erzäblnng seiner Schicksale beruht anf einer Aussage, welche Morill, der in Maldon, in der Grafschaft Esser in England gebore» ist, vor dem Gerichtshofe in Rockbamvto» im Fcbrnar d. I. machte. Zn verschiedenen Zeiten borte Morill von Schiffe» an der Küste und sah ein Mal sogar selbst ein Barkschiss ganz in der Nähe vorüber» segeln, aber niemals hatte er Gelegenheit, sich mit diesen Fahrzeugen in Verkehr zu setzen, oder anch nnr durch ein Zeiche» von seinem unfreiwillige» Aufen!» halte Kmwc zu geben. Ungefähr im Jänner l^l böne er zuerst vo» Weißen, die sich in der Nachbar, schast niedergelassen haben sollten, und er trachtete »nn mit einem Stamme in der Gegend zwischen Kap Bowling. Green nnd dcm Bnrdckmftnsse zn leben, in der Absicht und Hoffnung, eine bessere Gelegcnhcil z» haben, mit den Weißen i» Berührung zu kommen Gleichwohl war es ihm unmöglich, genan den Ort zn ermüleln. wo sich die ucncu Ansicdcr niedergelassen baltcu. Fast schien es für sciuc eigene Hicheibeil ge> fährlich, sich ihnen zunähern; bci seinem verwilderte» Aussehen mochte er selbst für einen Urbewohner ge» halten und gleich diesen von den besorgten Seülern nicht eben freundlich empfangen werden. Auch würde er durch eine solche Wanderung nach der fremden An> siedlnng oder gar durch eine Flncht den Verdacht feiner bisherigen schwarzen Genossen in bedenklicher Weise erregt haben. welche ihre Gastfrcnndschaft leicht in eine feindliche Gesinnung verwandeln mochten. (lüllich, nach Monaten dcr Sehnsucht, geschah es, daß die Wilden, mit dencn Morill zu jener Zeit lcbte. in der Nähe der Niederlassung eines englischen Ansiedlers Namens Antill Jago auf Känguril machte» und Morill mit einer Anzahl eixaeborner Frauen be-anftragten. die Bewegungen der benachbarten Weißen zu belauschen und zu lontrolircn, denn die Urcin» wohner stoben in die Nähe der Weißen, welche ihnen bisher nnr feindlich gegenüber stände», ihnen die be» sten Fischplähe und Iagdgründe wegnahmen. sie bc» kriegten nnb vernichteten. Eine der eingebornen Frauen, welche sich in MorM'ö Gesellschaft befand, durchstreifte in einiger Entfernung dc» Wald uud kehrte dann zurück, u»! zn berichten, daß sie »des weißen Mannes Hütlc' gesehen habe. Morill erwiederte, er möchte diese wohl auch gerne sehen, und bat die Giugeborne. ihm »!e i!agc dcr Hütte zu zeigen. Auf den, Wege dabin stießen sie auf eiu Paar Schafe; Morill schieß daraus, daß die Weißcu »icht mehr fern sei» konnten; aber als cr bcr Eingebornen vorschlug, die Ansiedler aufzusuchen, verweigerte sie dieß mit dem Vemerken. man würde sie Beide töoten. u»d als Morill dennoch darauf bestand, fioh sie scheu zurück zu ihren, Stamme. (Schluß folgt.) Verantwortlicher Ncdaktcur: Ignaz v. kleinmayr. Druck und Verlag vo» Ignaz v. Kleinmayr st Fedor'VambeVa'i^^bach. Anhang zur Kaibacher Zeitung. A^slpnllpstl^s Nlle«, 6 Juli ll lUfl. >mt «inige EürtlN Grunt>l»!las!ungs »Obligatio»», bn billiger, Kr.bit« und I«ll>m.tt «Alti«, hiher. Wechsel auf fremd« Pliß« z» l,eu vora/Nrig«» '^rliftn »»«!,» (sill INN ft.) «,l» Won In ü»ecr. Nährunq , z» 5V, 7^i 'i.^ 72 75. 5'/, «»!.'!,nl «dfchoitl 1862 ', »4 90 94:i5 N^ti»Nl,l«"InIc>!l!l mil IHnn.'»(»^upon« . „ 5'/, 81,80 81 W Nallinal »Anlchln mit Arril'licuron« . . „ b. »190 K2 > Ü1ici>„!qu<« . . . „b„ 7»,.55 ?L 65 » »eil» mit Mai-V°up, „ b „ 76 ^><) 7»> ?»'> » d«lt»......4j, 6«,?5 6!» - mit Verlosung v. Iah» 1839 I5i, 155 lw . „ 1854 !>5 75 V>: .. . I860,« 500 st, , 9550 99^,0 „ „ zu1st 100 10 io, ü) H°m°.3lentensch. ,u42 I,,,u«l!-. 17— I75U » der «r«nll!n»el (sür lUN st) GlU»dent!astung<«Ol?Iigationen, Ülli^tl-OcNerr'i^ , . ,» 5'/^ 8? 75 K>! - Ob., vest, und T«lzb, zu 5'^ 55,- 55 50 V^mi.n .....5„ 9U— 9«50 E!eierm«ls.....b . ><7 50 «^ — Kar»!,, Krain u Küst, ü , 55 50 88 — Mähren u. Ech!»fi.n ,5. «?„'.0 5li 5>0 Ungarn......5 « 7560 7«. - T,'»>, «an , ,«lr°, u Vla», 5 . ?4 50 7b.— walizien.....!i „ ?^.^0 74 50 Lildinb u, Vuko», . . b „ 74.^5 75. - V>n, 1859 5„ 9^!.— '»2 5/) Attien (pr. Llücki Nalionalban!.....797,— 798 — «frevit'ÄnNolt 0 N.ü .Norob.z, 1(XX» st. !l»i, 1.,!^, -16^8 — Otaal,->wr?».V,rb,'Ä.200„ „ 1^9 50 I^«.7,'> S»l», Liaals-, !omd, renn. c,n!r. ttal. «iis, 200 fl. s, W 500 Kr, ,,'it !m>i.....2ÜA — 25>4,- <«el!> War, V<,!i,„w,«Vab» z. 200fl. o«l i« Tri>!> 3 ^ !i»2.— !>^^.— Wi,n>rDa,>,^!m>Aft.'— <«X< — Pe»>!br»ct, , . . .:<>«>- ^!»2 - «ö>n». W,s>^,l„> I,75> U'>2 -Tbnßb«h>,'«!t>en 200 st lj Vl. m.40 st. (70'/.» Einzahlung. 147.— —.— VfauLbriefe (,ür 100 st.) Natil>nal.l«j.ih.».^. 1857z 5'/« -.- — dan!»uf 10„ d.!lo 5 „ 10^ — —,— (!, M s ver!o«bar, 5 . 9^ 9i'^ !)lati°«alb,ausö.W vlll<,«b.5 „ X7H0 >>5, - Uosl (p>r Viücl.) !treb.-3lnNa!t für Handel u Gew zu !00 st. ü,1. W. . . . 13^ - 13,< 20 D°n,'D«!»v,s,'«, z>, NX» st, «iM i»I. - 92, - Etadtg.m. Oscn „40. ü, W, 3^ s>0 3< — <) Jalm__________„ 40st>'>« W :>?!'»» i,25 3«', 75 Wmdischgrab „20., ., 2l.25 2l 75 W.,!b»> Vlies «uq«iurg s»r 100 st. sütd. N, ^ !<» 94-»ran!urt », »t. »2 90 b:< I-» London ,ü> 10 P,. Lt.!li»j . 110,7» 110XÜ Pari« f!ir 100 Frans« . . . 43 «5 4I!,90 (5o»rs ver «eldsor»»». <« „ 15 „ ^X „ Nalwlei'nsd'« , . « „ ^»1 „ ^ „ 87 „ N»ff, Inü'tnal« . 9 „ !0 „ 9 „ >!< , Ver»in«th>>l,r . . 1 » <,'4,j 1 „ «5<> „ 3i!ter-Aqi, , . 109 . 5,0 . 1<>9 , 75, . Effekten nnd Wechsel-Kurse an der k. k. öffentlichen Vörse in Wien. ^ D«>! 7. 3»,! 1863. ^ Effekte». Wicks.I. b°/ Vi>l>,ll,>iue< 76 70 «ill>er.....109 ü', 5'/. «at -Ä«!. 8! 7«1 <>,'„.>» . l l0?5 Ba»fattien . . . 7^. .«l.k Dukaten , 5!i7z Hreditaltin . , . 191 «0 ! 1860er kose . . 100. !v ren» deu 'A nzei,^ c. Dcn 6. Juli 1863, Die Hsllc» : Hansma»», Kaufmam!. — Äu-slian. H!!ls>,l>i>ka»t, — u»r Napsch, P>i,'>!!irl, uo» Wie». — Hr. Mlxmger, HnnDtlöüni»» , vc»» Pol^i. — Hr. ^»zzlNlo, uo» Tricsl. — Hr. A,>»miu!. uo» Oiülfclo. — Hr. TauilN. Vl',l 2t. U^rü,, del filial. Z. 11^3. lY Im Hause Nr. 2!1 in der Hercngasse im l. Stocke rückwärts ist eine Wohnung, bestehend aus 4 Zimmern, Küche, Speisekammer, Keller, Holzlege und Dachkammer, zu Michaeli zu vermiethen. Nähere Auskunft im ersten Stocke gassenseits. In der Gradifcha Vor stadt Hans Nr. S4 smdMeischölleWlihnnllgen erstere im ersten Stock, bestehend aus 3 Zimmern, Sparherdküche, Speisekammer, Keller, Dachkammer und Holzlege, zweite ebenerdig bestehend aus » Zimmern, i Kabinet, Spar-herdküchc, Speisekammer und Holzlege für kommenden Michaeli «863 zu vermicthen. Das Nähere bei der Hauseigenthümcrin. Z. 12867^(1)^ aller Vitttungen 5l»d in l»er .Vpe^e»'e<». >»«U des Unterzeichneten von heuriger ^ill-lnug ^u habcn. Z. 1103^4)" Nesitzverkanf. Vl'„ ler Haupist^ol i.'ail.'nch 2 S!»»es» enisli»!. i'"ni!!t„ rioer scdl aü.,c»eDmc». slelö llichli^ bsivass.r. te» G'qeiie. 2ö Hä>l,!lc uc>» 0er Heelesslraßi' ssclc^ri,. ill ci»e >U»lltzu»q. bes!tdc»0 au« melir a!ö 30 3oä> bsiltlilllo'lic» Neck,,». W>lsn« »»o Wlive», oa» 12 ^c><» W >!ou».l. fi„,'m qsoüs», nm >»,'l>r "!a 1(XX) H Ück ,!l,'l^!!ql',i,,„ HsUil.'tI'ä'.!<» » l'ts,l)>s» Ov^>>"U,„ 4(XX) S'ü>t o.l s^elstc,' Arte» l'.'l'.nl'e, O'^».>!lM!ä»u!e, »,l'st »cm ^sma»>lif» ci»siöcli.irl W^büli.lus? W>r!!)!>l!>nls^el>zu'c,! »»p disl's' dl-fii^ IlV "> >,roüs» .«i,ä>e„q>illc,,, ,„ii olcr ol'^l sun >» »l!U^lu<, a,,Hfscir H^„!> .,?,,,>, „,,„sli,„i,,ils Z,!l'!l!»q>'' I',^l,!,,,!lss- ul>t>!,lli,!r. Näucie A»?li,,>ft "'>f «unil l'che o^r dri.ft ch ..portt'f'li, U,fr.,.,t» »ril't,!' r.i Oi,,»!M'»»el „Matthäus Fin,, E!n°,w»»o.iu' 3. 27»! (12) ^MD^ Darterjeugnngs-Pomlldc l?^^ Dies»« Mittel .rod täglich ein Mal Molqe»>? i,i der Poüi»,! >.'o» !U'ci l's^ü in die Ha»ts!cllc», no tcr V,,rt wachscn ^WW^^Msoll, eiügt! iebeü l>»d «»^eligl bi»»<» sechs ??^^v^^ Mo»«!«»eine»volle» kläs!iss»»VH>twuch<. Dasselbe ist so willsam, daß e« scho» bei jüiigr» «f»>>^ gal.nttirt die Fabnt, Chinelisches Haarf.irl'emiltel l» Fl. N. 2.1l). Mit diesc»» ka»n !»,>» Ali^tübi lnic», Kopf« >l,>d Vlilthlvne s»r die Da»er rcht säibe», vom bläisesic» Vlond >,»d dimllc» Blond bi>? Vraiüi »nb Gchw.iiz, man hat die Farbe»»l!a»ce,l g,n>< in scincr st'cualt. Dicsc Komposition iss frei von nachlhcili^e» Iloffe», so elhalt z. H, da>3 Auqe mchl (ihlnaklcl »üd Axsdiuck, wen» die Ä!lqe»!.'i.il! photMphischell Min, Gradischa-Vorstadt Nr. 35, im Witwe Seunig'schln Hause. Ixdcm ich für das mcinem vc^slorbensN Gülten, dem Photograph»'» ^m!! ll/.itn.^lii, i« so n'ichcm Maße geschüisle Vertlauln hicr« mit >n>>,»c» Dank sa»^ , g.l und I». 'l'. Pudli' s,ün ri,' »'igl'kenst.' Aüzeig.» zu mach,,», daft ich daS photographische Geschäft unter d,r z?cillmg ein^s schon zn Lebzeiten mein?« Gatten cnga< girt.'n sehr tüchlige» Photograph»'!, weiter soll-führen werde, »nd deßhalb bitte, das mcinclN Galten aUseirig geschenkte Vertrauen auf mich. >'»'«>». meinen Geschäflsleiter übertragfii zil wollen, und ich bin in der Lage, die Versiche-rung ertheilen zu können, das, die im Atelier gefertigten Arbeiten in allen Beziehungen ven Anforderungen vollständig entsprechen werden. Aufnahmestunden von 8 diü l<> llhr Voc-mitta^ä und 2 diS , hier bezeuge ich der Ihrina in Ulckcrmilnbe bezoq«« . gegen da« lilstige Asthma Wahrheit gemil« mil uiclcm BergnUgen , daß ich im verflösse' u,,l> den Ichr erssreifenücn R'izhust'» ein schr wol,«l)!ic,!dl,« u„d "c>, Ui„t» uo„ eincm hartnäcligen Huste,, mchr«e W«che" wirtsam?« Mittel ist, bi,:uge ich d:r Wahrheit gcnM au« über geplagt und durch dl» O bcanch dc» vo» ihm be;,<,enc>> eiaener Hrfahcnnss. indem ich selbst an «bigc,, Uebel-, liü, u„d weißcn Ucustsyrüp« «°n <», A W. Mayer in «re»lm ^ir.n wurde, selben alle» «hnlich Leidenden »»geleaentlichst empfehle. Mannheim, den 3l. Mai l^.'>-». TrUnhof. den l. Juli 1862. 0berh,i^rich.,lan,l«>«ch I>r. ? ° e«. F,'rster Ta! ch ° w. ^^^^ bescheinige ich d,,n Hnrn V, A. W. Mayer i" ——-------------- Vreslau. ü»8 der oou ihm fttr Nrustleidende v'rloujle s<>rup Ich bezeuge, da« der May'r'sche weiße Bruss-Tyrup mich b:i cin.'in s:it 20 3ahre>, ».»ralie«» ll^üerleibihiistc» bedeut««^ o°n meiner ein,»l,riacn ».'hll»pf.H„t,u,idm!a gänzlich bcn?it Li,id^ung thut. s° daß der «»«wurf nicht nur erleichtell, hat. dah-r ich d,'!,sl!ben jedem ,ntlu»a »on '»'"!' l»if« «'ste llU'm^fchlen lann. so "><"> L.id?!! ist ,w.,r nicht z» erwarten. jedoch !ft felbs! °" «rleichteruuq lftchst danlen»>"'«h nnpi-rl^nnen, Laibach. bcn 1. Oltober I8S2. ch»s°»se o.'i Flaio» , dm «, ^lpr.l I».^. Ottolar Hlelr, Vuchhandlung - «lommi«. «> Gchilling, »potheler. ss,i> «r 0,,!,'r,-.><.-!>: Ni< ', !>'!.» 2«. 40 kr. l,i, '. l>>. i l N. 80 kr. Xu nui'vül-li^.,« Ur«ltl!uni>.n j»t !>ül,i- vnn 10 kr. pr. riü^l,.' 2UlU«n