Echnftleitong: Ni«Kba»Sgasse Skr. 5 iHi«ain sch?» faul). •liilliili: 'mtl IM* tu t>na- a. fdn> «Hl m II—lt Bit um. Jt«M4tT-! rr. | piüjMttc. namenlose *ia-licht InJKRchttgL. II»,»>,»»,«» Mi StiMitsaa tttn Kl HDIj« U*-titm auii». IBMnttlaagca fidl-aMUtt. M »,chl» nlMBt IM •«HU« au» turnen Jti g ■Mfial. Mtattflta>(«at« «MJOO. Kcrwattuagt Vtathda>i«qas>. Nr. S (Caaiairf fchr* vtzayttedwglligr»: Dar« »t« P«ß dn«»«ai «tineli«»,,» ...«.> »0 «,ibi»d»>» l>. i »s B. «'<0 B»t 4 litt aitt ftatbOaat In I (ttll ««axtllch . . . . fl; —'S» WRMjllilll . , .f. 1*50 •amiastsg 3 . . f. «•— Rlti'I Ballon» nd»d-n sich »II >qai^»tdüti »rund" 10.000; wir wollen den guten tau die Freude an ihren — Nullen nicht rauben; il'.n die 2400 Menschen, die au« Idealismus, HM, Vejchafl, ilieugier und Durst in Ponigl pi-mmengeströml sind, machen ja noch immer eine ||li) nsvectable Menge aus. Freilich, als Fest-W>ch«tr tüifen auch diese nicht betrachtet werden, Höxni sie auch laut „Slovenec" aus »allen slo» ßine Seepredigt des KaisersWityelm. An Lord der „Hohenzollern" hielt Kaiser Ude!m am vorigen Sonntag vor Helgoland eine ^idi;>, die die .Kreuzzeitung" wortgetreu wieder» ftytbn in der Lage ist. Ter Kaiser hatte al» Text 2. Mose 17, V. 11, elt. — Tie Predigt — die 7. Seepredigt de« I - behandelte danach: .,Die heilige Pflicht »die heilige Macht der Fürbitte". Der Kaiser Ikßn»: .7. Sonntag nach Trinitati». — Die ?:«d« unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Wvt und die Gemeinschaft des heiligen Geistes |b mit ui« alle«. Amen. Text: 2. Mose 17, V. 11: „So langt MoseS Wa betevoen Hände empor hielt, siegte Israel: M» er aber seine Hände niederließ, siegte tftulil. — Amen. .Ein ergreisende» Bild ist eS, das unser heu« Text un» vor die Seele malt. Da zieht 'jttel hm durch die Wüste, vom Rothen Meere | |ut Berge Sinai. Aber plötzlich tritt ihnen da» hÄoischt ^malekitervolk in den Weg. will ihnen kiuchzug wehren, und es kommt zur Schlacht, iosiia 'li^ri die junge Mannschaft Israel» in den rii, die Echwerier klirren aus einander und ein riJeJ, blutige» Ringen beginnt im Thole Raphi-— Aber siehe, während der Kampf hin und K «tzt. sieigen die srommen GotteSmänner. leset. Are» und Hur hinauf aus BergeShöh, sie tecken ihre Hände empor zum Himmel: sie beten. Heuten im Thal die kämpfende Schaar, droben M dem Berge die betende Schaar — das ist daS «I>xe Echl„chtenbi!d vnfenS TexttS. venischen Gauen mit Ausnahme von — 3 l o« venifch-Venetien" gekommen sein. Jede» Fest hat schließlich feine Tendenz. In Ponigl suchte in erster Linie der slovenische Cleri-caliSmuS au» dieser Tendenz Capital zu schlagen. Die eigentlichen Festtheilnehmer waren Geistliche, die SlomschekS Wort ausschroteten: „Das Licht der Slovenen sei der heilige Glaube". Um dem clericalen Geschäfte etwas in die Quere zu kommen, vielleicht auch um dem clericalen Geschäftszweck einen flovenifch-nationalen entgegenzustellen, haben sich aus Laibach die „Narod"«Leute eingefunden. Daneben gab es Schwärmer, die — wie »Slovenec" ergreifend fagt — mit Andacht unter dem Nufsbaum weilten, da Slomfchek für eine Prüfung studierte, und Poeten, die mit heiligem Schauer die Haine des Oswaldiberges durchwanderten, wo laut „Slovenec" „Slomfchek seinerzeit Kühe gehütet". Die letztgenannten Schwärmer waren wohl die einzigen, die aus ihre Rechnung gekommen sind. Denn ein großer Theil der Festtheilnehmer war zu einer Hungercur verurtheilt (ostati brez kosila) — eine Erscheinung, an die sich slovenische Festbummler seit den diversen Cillier „Festen" bereit» gewöhnt haben sollen. Die Clericalen haben auch allen Grund, ver« schnupft zu sein, und wir begreifen die nervöse Ge-reiztheit, mit welcher „Slovenec" von der Feier berichtet. Der stur de» Feste» hatte die Herren im Sticht gelassen — Bischof Stroßmayer war daheim geblieben; die Festpredigt konnte mit ihrer Ge-dankenarmut und ermüdenden Temperamentlosigkeit auch niemanden erwärmen — am wenigsten für die clericalen „Ideen" eine» Dr. Medwed. Und bei dem Festbankett (in einer Scheune zu 400 (?) Gedecken, „pod kozolcu") da stieg den Clericalen Wer verstünde heute nicht, wa» es un» sagen will! Wiederum hat sich ja heidnischer Amalekiter« geist geregt im fernen Asien — mir großer Macht und viel List, mit Sengen und Morden will man dem Durchzug europäischen Handel» und euro» päischen Geiste» — will man dem Siege»zuge christlicher Sittt und christlichtn Glauben» wehren. Und wiederum ist der GotteSbefehl ergangen: „Er« wähle Dir Männer, zeuch aus und streite wider Amalek!" Ein heißeS, blutiges Ringen hat be-gönnen. Schon stehen viele unsere Brüder drüben im Feuer — viele fahren den feindlichen Küsten zu — und ihr habt sie gesehen, die Tausende, die aus den Ruf: „Freiwillige vor! Wer will deS Reiches Hüter fein?" sich jetzt sammeln, um mit fliegenden Fahnen mit einzutreten in den Kampf. Aber wir, die wir zurückbleiben müssen in der Heimat, die wir durch andere heilige Pflichten ge« bunden sind — sagt, hört ihr nicht den Ruf GotteS, der an euch ergeht und der eS euch sagt: „Steige hinauf auf den Berg! Hebe deine Hände empor zum Himmel! Da» Gebet de» Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist!" Wohlan denn: drüben in der Ferne die Scharen der Kämpfer, hier in der Heimat die Scharen dtr Bettr — daS sei daS heilige Schlachten« bild auch unserer Tage. Mahne denn diese stille Morgenstunde, sie mahne uns an die heilige Pflicht der Fürbitte, sie erinnere uns an die heiligt Macht der Fürbitte. Die heilige Pflicht der Fürbitte: Gewiss, ein begeisterter Augenblick, wenn ein Schiff mit der jungen Mannschaft an Bord, seine Anker lichtet! Habt ihr nicht die Augen der Krieger gar noch Dr. Tautscher „mit seiner Banda" (raoja banda) ins Gai. Von Sokolisten und Studenten bejubelt, stellte er der „vorübergehenden Bedeutung SlomschekS' daS Dauernde, Bleibende der Nation entgegen, während Bürgermeister Hribar den von den Clericalen eingeleiteten Kamps gegen einzelne Stände schärfer v »urtheilte, als e» eine Feststim« mung vertragen konnte. Die» bewiesen die wüthen« den Zwischenrufe, die Tautscher und Hribar zu« flogen. Au« Rache wurde den Laibacher Sokolisten daS Vaterhau« SlomschekS als christliches HauS unter die Nase gerieben, „während alle anderen Häuser aus Sand gebaut sind". Herr Gomilschek, der diese wertvolle Erfindung gemacht hat, dürste sich beim Laibacher Erdbeben überzeugt haben, dass gerade die flovenifch-clericalen Häuser am besten Stand gehalten haben. Doch genug! Der Mission war da und konnte durch die paar matten Telegramme nicht mehr be-feitigt werden. Keine Feststimmung, nicht« zu essen, nichts zu trinken, dafür ein sanfter Regen — wa» blieb den guten Leuten übrig, als von dem be-rühmten Orte möglichst rasch Abschied zunehmen? Schwer gedeftet zogen die Festgenossen au» dem Sannthale im geliebten Cilli am Abend wieder ein. Die SicherheitSbehörde hatte offenbar ver» muthet, dass die Festtheilnehmer infolge kräftigen AlkoholgenusscS in Cilli randalieren und Excesse hervorrufen werden. ES wurden SicherheitSvorkeh-rungen getroffen, welche so auffallen mussten, das» sich eine ungewöhnliche Anzahl Neugieriger am Bahnhose versammelte. Nun, eS gab aber nicht» zu sehen und noch weniger zu beruhigen. Denn die Festgenossen entstiegen dem Zuge so„ekelhaft nüchtern", matt vor Hunger und Langweilt, dass sie schweig» sam, wie die Franzosen auS Russland, nachdem ihnen zur erhöhten Sicherheit die panslavistischen leuchten sehen? Habt ihr nicht ihr tausendstimmige» Hurra vernommen? Aber wenn dann die heimal-licht Küste entschwindet, wenn eS hineingeht in die Gluthitze de« Rothen MeereS oder in die Sturz-wellen de« Ocean«, wie leicht ermattet die Frische und Begeisterung! Gewis«, ein erhebender Anblick, wenn nach langer Fahrt sich in der Ferne zeigen die geraden Linien der deutschen Fort«, wenn sichtbar werden die schwarz-weiß-rothen Fahnen der deutschen Colonie und die Waffenbrüder stehen zu« jubeln-den Empfang am Ufer — aber wenn dann kommen die langen Märsche im Sonnenbrand, die langen Biwaknächte im Regen — wie leicht erlahmt da Fröhlichkeit und Kraft. Gewis«, ein langersehnter Augenblick, wenn endlich der Tambour anschlägt zum Sturm und die Trompeten blasen zum Strtit, wtnn da« Commando «tönt: „Vorwärts auf den Feind!" Aber wenn dann im Donner der Geschütze uno beim Sprühen der Granaten die Kameraden fallen zur Rechten und Linken und die feindlichen Batterien wollen nicht weichen; wie leicht fängt da auch das tapferste Herz zu beben anl Christen, damit unsere Brüder draußen früh-lich bleiben auch in der drückendsten Noth, «reu bleiben auch in der schwersten Pflicht, unverzagt bleiben auch in der größlen Gefahr — dazu brauchen sie mehr als Munition und scharfe Waffen, auch mehr al« jugendlichen Muth und flammende Begeisterung, — dazu brauchen sie Segen von oben, Lebenskräfte und SiegeSmächte von oben — sonst können sie nicht gewinnen und den Sieg behalten — und diese himmlische Welt, sie öffnet sich nur dem Gebet. Da» Gebet ist der gol^ «Deutsche Wacht- auch die Mittel zur Lösung der dermaligen Krise und meinte, eine gedeihliche Lösung könne nur durch ein klare» Programm, eine energische und allseitig gerechte Regierung und eine g^organisierte, fest« gefügte Parlamentsmajorität herbeigeführt werden. Er trat ferner für eine Aenderung der derzeitige« Verfassung ein. Der staatliche CentraliSmuS, diese» Ideal einer unfähigen, geistlosen Bureaukratie, ent« spreche weder dem geschichtlichen Werdegang de» Reiche», noch den culturellen und wirtschaftlichen Bedürfnissen feine» Volke». Aus die Frage der Parteiconstellation in der kommenden Session über« gehend, erklärte Redner, die einzig mögliche Majo-rität bleibe noch immer die Rechte und der engere Anschluss der Südslaven an den böhmischen Groß« grundbesitz. Die Treuinfel»gruppe habe bereit» die Eonstituierung der ehemaligen Majorität wirksam vorbereitet. Mögen die Tsechen, sagt Redner, sich in ditser entscheidenden Situation nicht durch einen unklaren Radikalismus die Hände binden lassen, mögen sie keine voreiligen Entschlüsse fassen und bei der seinerzeiligen definitiven Beschlus»sassung auch die schwere Lage berücksichtigen, in der sich ihre besten Bundesgenossen, die Südslaven, be« finden. Zur dauernden Etablierung eines arbeit»-fähigen Parlament» sei eS dringend wünschenswert, dass die Rechte einen Ausgleich mit jenen El«-menten der Linken anstrebt und auch durchführt, die überhaupt ruhigen Erwägungen noch zugänglich sind. Wa« da» jetzige Verhältnis der slovenischen Abgeordneten zum Eabinet Koerber betriff«, müsse Redner leider eine schwere Trübung der Beziehungen constatieren. ?ic Z»i«ge i« Atatien. König Victor Emanuel hat ein« Proclamation erlassen, in welcher er zu« nächst die Tugenden und Verdienste seine» VaterS hervorhebt, dann erklärt, dem Beispiele seines Vater» folgen zu wollen. Der verstorbene König habe die Institutionen loyal aufrecht erhallen und dieselben durch 22 Jahre seiner Herrschaft uner-schütterlich gewahrt. Diese durch die Traditionen de» königlichen Hause» geheiligten, gegen jede Gewaltthat, von welcher Seite sie kommen mag, mit starker Hand geschützten Institutionen werden die Macht und da» Gedeihen de» Vaterlande» sichern. „Mein Großvater gab Italien die Einig-seit und die Unabhängigkeit. Der Ruhm meine» Vater» war, dass er diese intact und aufrecht er« halte» hat. Der Zweck meiner Regierung ist durch diese unauslöschlichen Erinnerungen vorgezeichnet * Indem der König an di« Solidarität zwischen Thron und Volk apptlliert, schließt er: Die Einig-keit deS Vaterlandes lasse sich in den Worten .Rom» intangibile" zusammenfassen, als Symbol der Größe, als Unterpfand der Integrität Italiens. — Da keine letztwilligen Verfügungen König Humbert» aufgefunden wurden, so ist die Beisetzung seines Leichnams im Pantheon zu Rom endgiltig beschlossen. Nachstehende» Programm wurde fest-gestellt: Am 6. d. M. tritt in Rom da» Parlament zusammen; am 7. d. M. reist der König nach 1900 Rom. An dem Tage wird der Leichnam ftiitig Humbert« nach Rom übtrsührt. Am 8. d. M. leiäel König Victor Emanuel den Eid vor dem Pirla« mein. Am 11. d. M. findet die feierlich« BnjeMz in Rom statt. — Diesem ganzen Program« rotbet-setzt sich die Königiu-Witwe. Sie verlangt en-schieden die Beisktzung der Leiche König Hitmfatl in den Saooyen'schen KönigSgräbern zu Turm un» ließ dikS auch den Ministern mittheilen. Auch er» klärte sie. das» sie nicht mehr nach Rom zurück-reise, sie wolle in Zukunft fern von aller Storni« raifon weilen und habe da» Schlaf» von Xitta als Witwensitz gewählt. Dorthin wurden auch lu Sachen der Königin-Witwe gebracht. Der Loch selbst steht diesem Streite an der Todteubahre »eine» Vater» ferne. J>ie Lage i» China, Der gemeldet» B-r» marsch der Verbündeten auf Peking ist wieder ach gegeben worden, ein Zeichen der Uneinigkeit der Mächte. E» treffen die mannigfaltigsten Richrichm ein. di« sich nachträglich wieder al» unwahr heraus-stellen, so verlautet, Li-Hung-Chang haue eiia Selbstmord begangen, doch wurve auch biet ich bestätigt. Am 26. v. M. ist in China ei» leul kaiserliches Decret erschienen. Dasselbe schreibt die gegenwärtigen Wirren in China lediglich de» flrii» gion»-Zwistigteuen zu um drückt den Wunich »tH Wiederherstellung freundlicher Beziehungen mit S« fremden Mächten aus. Zum Schlüsse heißt «I« dem Decret: Alle, welche Autländer lösten, ut. genommen in Schlachten, würden bestraf«, ü« rechten Amurufer fanden zwischen Russe» wtf Chinesen mehrere Gefechte statt, die mit der Rnikr-läge der letzteren endeten, doch sind d es« 5Jjoi-mützeln nicht von großer Bedeutung. Eine clamation de» Gouverneurs von Mulden fordert die Bevölkerung der Mandschurei aus. die (Eliten niederzumetzeln. Die MissionSanstalten wird» zerstört. Z)ie Höllernte Ausstchten in Steter-mark. Mehr al» je ist in diesem Jahre eine lieht» ficht über die zu erwartende Obsternte de» Hemu-und Auslandes für den Osthandel von grcha Bedeutung. Um einen Ueberblick über das total» sichtliche Obsternte-Ergebni» in Steiermark ;« je* winnen, wurden — wie in den Vorjahre» — J» 62 Filialen der fteiermärkischen LandwinschifiS-geselljchast, an 63 BezirkSvertretungen u»> a 1286 Gemeindeämter vonseite der L dslverweriLZgt« stell« de» ObstbauoereineS für Mtitelsteierk Krage-karten mit dem Ersuchen übersendet, über Sti im zuhoffende diesjährige Obsternte zu berichte». Von den 141 l ausgeschickten Karten sind tu von den genannte» Stellen al» erschöpfende berichte bi» Ende Juli 837 Stück zurückgelangt, und von den Filialen 39 Stück, von den Bezirtiser» tretunzen 42 Stück und von den Gemmsei 2 Festabzeichen abgenommen worden waren, ihren heimatlichen Fleischtöpfen zueilten. Die weiterfah« rendtn Laibacher wartn im sicheren Bereiche be» Zuge» viel munterer. Sie fchrieen zum Abschiede: ,2ivelo slovensko Celje! Prokleti Celjski ravbarji !* Diese würdevolle Culturkundgebung machte tiefen Eindruck. Al» die Neugierigen vor dem Bahnhofe sahen, das» weniger .lo» sei", al» die SicherheitSvor« kehrungen versprochen hatten, zerstreuten sie sich. Am meisten ärgerten sich die bekannten slovenischen «Zeugen' und Spitzel, die sich in der Hoffnung auf ein einträgliches Geschäft am BiSmarkplatze herum-trieben. Ihre Hoffnung ist betrogen, denn eS gab nichts zu erlauschen, nicht« zu erspähen. Um den Groll über da» gänzlich mißlungene Fest an jemandem spielen zu lassen, macht e» die flovenifche Presse der Sicherheit»behörde zum Vor-würfe, das» sie die harmlosen Neugierigen nicht arretiert habe. Aerger soll unter Umständen gesund sein. politische Rundschau. Zur inneren Lage. Ministerpräsident von Körber weilte am Sonntag auf dem Landsitze seine» ungarischen College«, um über die nächste Sanierung»action zu berathen. In Jschl, wohin sich von Körber um die Mi«te diese» Monate» begeben wird, wird er Gelegenheit haben, an Allerhöchster Stelle feine aus Sanierung der innerpolitischen Ver-Hältnisse abzielenden Vorschläge zu unterbreiten. Man erzählt, dass der Plan der Regierung dahin gehe, dem Reichsrathe vornehmlich Gesetz «vorlagen zur Förderung landwirtschaftlicher und gewerblicher Angelegenheiten zu unterbreiten. Die Regierung will dadurch, wie man sagt, die Parteien vom nationalen Kamps aus da» ruhige Gebiet wirt-fchastlicherEntwickelung dinüberleiten. Da« Sprachen-gefetz soll daher auch erst in einem späteren Zeit« punkt im Hause eingebracht werden. In Regierung»« kreisen glaubt man, das» aller Voraussicht nach die Einberufung de» Reich»ratheS für die zweite Hälfte des September zu erwarten sei. Sonntag hielt Abgeordneter Hofrath 6«kkje eine Wählerverfammlung in RudolsSwert ab, m welcher er die innere Lage besprach. Eingang» seiner Ausführungen stellte er einen Vergleich zwischen der deutschen und tschechischen Obstruction an. Rückhaltlos ablehnend äußerte sich Redner über den Vorschlag der gesetzlichen Codificierung der deutschen VermittlungS« oder Staatssprache. Dieselbe sei für die Slovenen, obschon sie den prak« tischen und culturellen Wert de» deutschen Idiom» vollauf würdigen, nun einmal inacceptabel und daher aus da« Aeußerste zu bekämpfen. Im wei« teren Verlaufe seiner Rede besprach Hofrath Suklje dene Schlüssel zur Schatzkammer unsere» GotteS. Aber wer ihn hat, der hat auch die Verheißung: „Wer da bittet, der empfängt". Oder wollten wir etwa die Hände müßig in den Schoß legen? Wehe uns. wenn wir träge und lässig wären, während sie da» harte, blutige Hand-werk treiben! Wehe un», wenn wir hinter den Schranken dem großen Schauspiel nur neugierig zusähen, während sie ringen in heißem Todeskampf! DaS wäre KainS Geist mit der grausamen Sprache: „Soll ich meine» Bruder» Hüter sein!" Da» wäre Treulosigkeit gegen unsere braven Brüder, die ihr Leben einsetzen! Nimmermehr! Wir wollen nicht nur Bataillone von Kriegern mobil machen, nein, auch eine heilige Streitmacht von Betern. Ja, wie viel gibt e» doch für unsere in» Feld ziehenden Brüder zu erbitten und zu erflehen. Sie sollen der starke Arm sein, der die Meuchelmörder bestraft; sie fallen die gepanzerte Faust sein, die in da» wüste Treiben hineinfährt; sie sollen mit dem Schwerte in drr Hand eintreten für unsere heiligsten Güter. So wollen wir sie mit unseren Gebeten ge« leiten hinau» aus'» wogende Meer — hin auf ihre Märsche, hinein in den Donner der Schlacht und in die Stillt dtr Lazartthe — wollen Gott den Herrn bitten, das» sie männlich und stark stehen auf ihrem Posten, das» sie heldenmüthig und unverzagt ihre Schlachten schlagen, dass sie tapfer und still ihre Wunden tragen, das» Gott denen, die im Feuer zusammenbrechen, ein selige» Ende befcheere und ihnen den Lohn der Treue gebe, kurz, das» er die Krieger zu Helden mache und die Helden zu Siegern und sie dann mit den» Lorbeer um den Tropenhelm und mit den Ehrenzeichen auf der Brust heimbringe in da» Land ihrer Väter. Die heilige Macht der Fürbitte: Oder glauben wir etwa nicht an die heilige Macht der Fürbitte?! Nun denn, wa» sagt unser Text? „So lange Moses seine Hände einporhielt. siegte Israeli' Die heißen Gebete eine» Mose« machten die Schwerter der Feinde stumpf, sie schoben sich wie ein Keil in die feindlichen Schlachtreihen, brachten sie i«i» Wanken und hefteten den Sieg an die flatternden Fahnen Israel». Und wenn da» die Gebete eine» Mose» vollbracht, sollten nicht auch unsere Gebete solche« vermögen! Gott hat keine Silbe von seinen Verheißungen zurückgenommen — treue Gebete können »och heule die Drachenbanner in den Staub werfen und die Kreuz-Sbanner auf die Mauern pflanzen. Und Mose» steht mit seiner Fürbitte nicht allein. Schau hin, dort aus der Höhe von Sodom steht Abraham fürbittend vor seinem Gott, und mit feinem Flehen betet er Loth herau» au» der bren-nenenden Stadt. Und sollte e« da nicht unseren Gebeten auch gelingen, unsere kämosende» Käme-raden herauSzudeten au« dem Feuer der Schlachten! Blick hin, dort in Jerusalem liegt die junge Christengemeinde auf den Knien — ihr Führer, ihr Vater liegt gefangen im Kerker — und siehe, mit ihren Gebete» rufen sie den Engel Gatte» ins Gefängnis und er führt den Petrus unversehrt heraus. Und unsere Gebete sollen nicht di« Kraft haben, noch heule die Thüren der Bedrängten, Gefangenen, Verfolgten zu sprengen und ihnen die Engel zur Seite zu stellen? O der unerkannten Stacht Von der Hcil'gen Beten, Ohne da» wird nicht« vollbracht So in Freud als Nöthen. Schritt für Schritt Wirkt «S mit So zum Sieg der Freunde Wie zum End' der Feind«. Ja, der alte Gott lebt noch! Der Qio§e Alliierte regiert noch —,der htilige Gott, ver L»de und Frtvtlthatt« nicht kann triumphiere» liftu sondern seine heiligt Sacht führen wird on)er ei» unhtilige» Volk — der allmächlige Gott, brr durch die stärksten Mauern greifen kann, als wärei t« Spinngewebe und der die größten Massen zerfttmni kann wie Sandhaufen — der barmherzige, getreu« Gott, der das Wohl und Wehe feiner Binder ms feinem Baterherzen trägt, der jeden Z!us;er hott und jede Noth mitfühlt. Fromme Ge^te seine Vaterhand, und sie ist gestillt mit s.'p. Heiße Gebete öffnen sein Vaterherz, und e« ist ?cll von Lieb«. Ja, treu«, anhaltend« Geb«», sie h-lm den lebendigen Gott von, Himmel herab und %:lfi ihn in unsere Mltte. Und ist Gott far un«, aa mag wider uns fein! Wohlan denn! Droben in den Tauer» hj»M seltsame Glocken auf BergeShöh! Boa ka» Menschen Hand werden sie geläutet. Ttil wm stumm hängen sie im Sonnenschein. Aber Ivtl» d« Sturmwind kommt, cann beginnen sie zuiVfyMMl heben an zu läuten, und ihre Glockenklänge hoct man weit hinab in» Thal. Gott der Herr hat in jede» Menschen^ di» Gek>et»glocke hineingehängt. Doch, im Soanenf" 1900 .Deutsch- Wacht' a) Obsternte-Aussichten in Steiermark 1900. Aepfel Birnen Zwetschken Pflaumen ^7 3 Pfirsich« Kirschen Nüsse Kastanien Trauben Obstdaugkbiet biid worden ist' — so lasst auch un» an keinem Zaxt die Fürbitte vergessen. Moses hielt seine hin!« hoch, bi» die Sonne mttergieng —: Da halte Josua den Amalek geschlagen mit des Schwertes Schärfe! Unser Kampf ist nicht zu Ende gebracht an einem Tage. Aber las« dir Hände nicht «üde werden, nicht sinken, bis der Sieg knünzin. LasSt unsere Gebete eine feurige Mauer sein »n das Lager unserer Brüder! Wie wird e» sie stärken, begeistern, entflammen — der Gedanke: Tausende, nein. Millionen daheim tragen un« auf betendem Herzen. Ter König aller Wirige nist: Freiwillige vor! Wer will de« Reiche« Lei» sein! Ö wenn es auch hier hieße: Der Scnig rief und alle, alle kamen: Fehle kein einziger >ie KiMer Hallwirtegenolsenschaft hält am 20. August d. I. um 3 Uhr nachmittag» im Gast» Hose Strauß ihre diesjährige Generalversammlung ab. Großes Schadenfeuer in Wroschuo. Dienstag vormittags kam inmitten der Ortschaft O stro sch n o in der Umgebung Cilli ein Schadenfeuer zum AuS-bruche, welches bei dem herrschenden Winde die ganze Ortschaft zu zerstören drohte und bis zur Signalisierung der C i l l i e r Freiwilligen Feuerwehr schon 0 Objecte ergriffen hatte. Kaum einige Minuten nach Signalisierung der Feuerwehr rückte ein vollständiger Löschzug, be-stehend aus Landfahrspritze und Mannschaftswagen, unter dem Commanvo des Hauptmann-Stelloer-treterS F e r d. P e l l 6 auf den Brandplatz ab und gieng thätig an die Arbeit, di« noch nicht vom Feuer ergriffenen Objecte zu retten, den Brand zu lokalisieren. Mit der Landfahrspritze allein war al« Abprotzlpritze jedoch kem großer Erfolg zu erzielen, so das« das Commando die Dampfspritze requi» rieren musste, welche diesmal ihre Feuertaufe empsieng. Da die in der Ortschaft befindlichen Brunnen jedoch nicht im Stande waren, der Dampf» spritze genug Wasser zu liefern, wurde diese an daS Ufer d'S LedererbacheS postiert. Hiedurch wurde die Schlauchentfaltung, welche in anerkennenswerter Raschheit und Sicherheit vor sich gieng, eine sehr ausgebreitete, so das» die Feuerwehr ihre gestimmten Schlauchvorräthe, 1*50 Kilometer, in Verwendung bringen musste. Um hier gleich einem von mif»-günstiger Seite ausgestreuten Gerücht« entgegenzu-treten, muss bemerkt werden, dass hier noch nie mit solcher Schlauchentfaltung gearbeitet wurde, und das« im Anfange die großen Entfernungen nicht so leicht abzuschätzen waren, das» aber der letzte und zwar kleinste Rest der Schläuche au» dem Depot binnen denkbar kürzester Zeit zur Stelle war. In Brand gerathen waren 1 Wohngebäude, 1 Stall, Scheunen und ein Wirtschaftsgebäude _______________________1900 sammt der bereit» eingebrachten Ernte de» Fr»»z Velen sichek im beiläufigen Werte von l4.000Jtrran. dann eine Scheune deS Anton Pikl mit em» Schaden von 2000 Kronen, beide wohl nicht ea> sprechend versichert. Wie vtrlautet. sollen eilige 3—4 jährige Kinder durch „Kochen-Tpielm' bal Feuer verursacht haben. Wohl selten noch halte unsere wacker« Feuerwehr unter solch' schmerze, Verhältnissen gegen das furchtbare Element ji kämpfen, al« bei diesem Brande; ring» um ta Feuerherd befanden sich in unmittelbarer Ziax Wohn- und Wirtfchaft«objecte. sämmtlich mit 5cn} gedeckt, bei einem Wohngebäude hatten bereit» die Fensterstöck« durch Flugfeuer und Hitze Feuer ae. fangen; ein Weitergreisen wurde jedoch durch B» Feuerwehr sofort verhindert und Getreide- im Futtervorräthe au« demselben in Sicherheit ge-bracht. Mit größerem Nachdruck vermochi-, jedoch die braven Wehrmänner erst gegen M Weilerumsichgreifen und gegen da« noch Feuer zu arbeiten, al« die Dampfspritze mit Haasl» mann Eichberger, welcher nun dit 6»»> mando übernahm, auf dem Brandplatze zur seit kam. Die« zum erstenmale beim Braute im ihrem Ankaufe von der Wiener Firma F. lier» reut er, und auS diesem einemmale könne» vir m1t Freude constatieren, dass unsere Feimo-hra ihr eine wahre Perle, eine sichere und nrnfiaae Mithilfe besitzt und dass die genannte Fir« f« diese Maschine volle und uneingeschränkte Stierst» nung verdient. Der Brandort befind« sich uf einem Hügel, die Dampfspritze war circa 35 tiefet am Bache und nach den genau adqevai«» Druckjchläuchen in einer Entfernung von 555 Vl?ier postiert. Trotzdem hatte der Strahl aa» de» 13 mm Mundstücke noch eine Wurfweite vou ida 20 Meter u. zw. in solcher Stärke, das» alle» w] ihm, wa» nicht niet- und nagelfest, nur zertA Wesentlich und wirksamst unterstützt wurde der schwere Dienst der Feuerwehr durch da» thatkri'l>7. entschlossene Eingreifen der Herren OberlieiuenM | Lässig. Lieutenant Meder vom k. u. k. 87. santerie-Regimem und der hier aus Mappi r^g b» ; findlichkn Zöglinge der k. u. k. Cadeitmichule » Trieft, namens Bailovic, Bauer, (Soctfo. Fabian, Grablowitz. Hofbauer und Sucker bei allen Verrichtungen de» FeimÄch> Dienste« — volle Achtung, Dank und KnerkniiaH diesen wackeren Mar«söhnen! Nicht unmichl dürfen wir lassen od ihrer werkthätigen uud ersol;> reichen Mithilfe die Herren städt. Ga»werk»lem? Ernst Zange und 8wä. meä. Scheliao.se« Frau Wilhelmine I e l l e n z, welche der ,y«fnurtrr. die die«mal wieder unier dem UebelMde M Mangel» von Bespannung leiden mui»le. m liria* würdiger und entgegenkommender Weise em Hm Pferde sogar ohne Knecht zur Verfügung riefln Der jüngste Feuerwehrmann, Herr Dr. Negri, empfing gleichfalls die Feuertaufe und bethätigte sich nicht nur al» Spritzenmanit, fnfca auch als Arzt am Brandplatze. Im Gegeusa»« p all' diesen wackeren Männern von der Feuerwehr vom k. u. k. Militär und von Personen aiil :« Bürgerstande müssen wir leider noch eine» sehe bezeichnenden Umstände» erwähnen. Ja dearche: Gegenden lässt bei der Nachiricht von ei.-.t> Brande der Bauer die Feldarbeit, Weib iud Kind und Mittagessen im Stiche, dem Nachbar Hilfe zu bringen, sei er auch Smioa weit entfernt. Hier ist es anders I Die Ärme verschränkt, mit cynisch theilnahmSloser Mime steht der bäuerliche Nachbar da, während Fremde fii) redlich und im edlen Eifer treuer, angelobter Pflicht« ersüllung abmühen, beim nationalen, vielleicht »ni-schaftlich gehässigen Gegner noch daS zu rett'», moi zu retten durch Menschenhände überhcupt irä,:.$it Mit Bajonetten muss er zu seiner nachbarlich» Pflicht getrieben werden, mit den schärfsten l'iimüi die der k. k. Gendarmerie zu Gebole stehe». ioj) er bewogen werden, die Wasserentnahme für die Spritzen, welche da« Object seine« Nachbar» n:ia sollen, zu gestalten. Ja. Edelmuth und «ahrhch^ wirklich«, werklhätige christliche Nächstenliebe M ihm nicht gepredigt von denen, so dazu beruf« — nur Hilf«, Neid, M'sSgunst und Rache.' — ffi» I ob der mehrstündigen Arbeit der Tampssprize fei I Kohlen zu Ende giengen. wurden bei I Kohlen requiriert. Doch siehe: Der Eine verUm I für einen kleinen Sack Kohlen 80 Kreuzer, da I Andere für ein Körbchen voll 50 Kreuzer. ] Commando war das ganze, wenig christlich« ie I haben und daS Feilschen um einige Sechser zu vv I ächtlich und eS bezahlte die unverschämten Forderung» I Mit dem nicht genug, verlangte ein Besitzer sür d» I Fleck auf seinem Grunde, wo die DampfinriSe a»f> I gestellt war, einen — Schadenersatz! Zum schlich I r 1900 = _ I fei tratest braven Feuerwehr die vollste Anerkennung I ««gesprochen für ihr ungemeia rasche« uno von I fcr'im Erfolge gekrönte« Eingreifen, und wir finden d vollkommen begreiflich, das« einige unserer eueren Wehrmänner von der stundenlangen Ueber-vflrmgung und von der unerträglichen Hitze von Unwohlsein befallen wurden. ßiu boycottierter Lehrer. Der Pfarrer Jakob Lrnole in St. Nikolai bei Römerbad ist zwar Ltoann de« dortigen Ort«schulrathe«, bethätigt jedoch einen geradezu barbarischen Hass gegen die kchule. Der „Prediger christlicher Liebe' hat über fei: Lehrer Josef Cu£ef den Boykott verhängt od den Bauern von St. Nikolai strenge verboten, t<« Lehrer irgendwelche Dienste zu leisten, so das« <««l gezwungen ist. mit seiner Frau sein Feld M zu bebauen. Al« vor kurzer Zeit der Storch i> der Lehrerwohnung Einkehr hielt, verbat der .fymliche" Pfarrer den Landleuten, dem Lehrer dl- zur Ernährung de« Kinde« unbedingt nöthige tihrnilch zu liesern. Infolge dessen ist. wie man int mittheilt, da« arme Kind elend zu-gründe gegangen. Der frühere Lehrer ZopolovKek hat sich vor dem „christlichen" Purer in da« elende GebirgSnest Turje geflüchtet. Ä:»mufS wohl fragen, ob die Kinderau«hungerung auch zu den „Pflichten" eine« Seelen—versorgn« xhcrl. Lehrer Öucef ist Slovene. per Kerr Pfarrer vou Monsberg hat da« Lesen de« ,At»jorv' von der Kanzel herab ver» boiea. Der .Stajeic* schadet zwar nicht dem Seelen-heil der Bauern, aber — er bekämpft die psarr-irnilichen Krämereien, Schnap«boutiken und Wirt«-1 hjchr, und da« ist eine große Sünde — jagt der Hnr Pfaner von MonSberg. §«rort Sanerbrnnn. (S a l o n t h e a t e r.) z« '.StabStromveter' wurde in recht launiger e gespielt. E« war die« da« zweite Gastspiel tot Fräulein« Marie Erwin vom Stadtiheater in fcetlau. Charakter- und GesangSkomiker, sowie «Meur war Herr Emerich Nastor. dessen Benefice-aknz e« war. Krrort Sanerbrnnn. Donnerstag, den 2. d. M. «?»ft«>ile!en vntit gütiger Mitwirkung de« Fräulein« Krisch eq, Klaviervirtuosin au« Graz. die heim I a n k o w i ch (erste Violine), V i e z z o l i ^«li Äioline), B a l l a r i n i (Viola) und S ch u l tz Mo) den dritten KammermuUkabend. Zum Vor-K:pe wurde gebracht Beethoven op. 59 Nr. 1 Jtchn Satz", Dvorak op. 31 „Adaggio". MendelS-(Al op. 44 Nr. 3 .Scherzo", TschaikovSky „An-tone*, Grien op. 27 .Sallarello' und Schuhmann «Rlacierquintett". Da« vorzügliche Spiel und die Imigtrii de« Vortrage« fand auch diesmal den NiPiHft verdienten Beifall. Fräulein Krischey i'irmtt durch ihre meisterhafte, gediegene Begleitung m Slavin quintette. Dem tüchtigen CurkapeUmeister Hm- Stahl, der den Gästen wieder diesen Wisimchen Abend vorbereitet und geboten hat, f»?« den Vonrogenden sei besten« gedankt. Mutner Yadtahrer-Hauverband. Für den 1» Gautag de» „Kärntner Radsahrer-GauverdandeS" in Heuer in Klagenfurt stattfindet, wurde folgende ^«rdming ausgegeben: Dienstag, den 13. August, «bnidi: Gemüthliche Zusammenkunft der bereil« vi nrofsenen Festtheilnehmer im Hotel „Grömmer". ri::;tnjech, den 15. August, vormittag« 10 Uhr: Fiüchichoppcn-Concert tat Garten de« Brauhauses .»'lecke' und gleichzeitig Gautag im Sängerheim mi: fahung«gemäßer Tage«ordnung. Nachmittag« %Z llhr: Im Hose des Hotel „Grömmet" am g»4aplatz Aufstellung zur Festauffahrt durch die (uU und Begrüßung durch den FestauSfchus«. ZUiMtaz« 2 Uhr: Gemeinsame Fahrt zum Aaurriigg. Nachmittags 3 Uhr: Concert beim Mmchg. Abends 8 Uhr: CommerS im Hotel .Luidivirt'. — Die Musik besorgt die Städtische talle unter Leitung des Herrn Kapellmeisters j,i. Festkarten, die zum freien Eintritt bei allen Ztianftaliungen berechtigen, sind beim Festausschüsse iu an den Lassen gegen Erlag von 1 Krone zu h-zbill. Kali's Wetterprognose für den Monat Z-guil. Obwohl Falb'S Autorität in Bezug auf seine WettervorauSfaguugen durch die ununterbrochen sjjusien Julitage einigermaßen erschüttert worden ß. dürste e« unsere Leser interessieren, zu erfahren, «lche Witterung er für den Monat August an-vnüizt. Falb prophezeit wie folgt: Vom 1. bi« 5. August sollen zahlreiche Gewitter mit stellen-üjeije beträchtlichen Niederschlagen fast allgemein, niiiiimtlid) aber in Oesterreich, eintreten. Die Temperatur liegt meist unter Dem Mittel. Vom < di» II. August nehmen, wie Falb sagt, die Hege» ab, ohne jedoch zu verschwinden. Um den 10. August, einkm kritifchen Tag erster Ordnung, Macht" soll wieder ein« Zunahme derselben eintreten. Doch ist die Ausbreitung der Niederschläge nicht sehr be-deutend. Die Temperatur hält sich noch immer unter dem Mittel. Für den 12. bis 17. August verkündet Falb: ES treten auSgebreitkte, namentlich in Oester-reich, sehr ergiebige Regen ein. Dort sind auch di« Gewitter um den 16. zahlr«ich. Di« Temperatur liegt in Deutschland noch unter dem Mittel. Vorn 18. bis 21. August sollen die Regen etwas abnehmen. die Temperatur noch tiefer sinken. Vom 22. bis 27. August treten ausgebreitete und namentlich um den 27. sehr ergiebige Regen ein. Zu dieser Zeit, in welcher die Temperatur sich bi» zum Mittel gehoben hat, sind auch die Gewitter sehr zahlreich. Der 25. August ist ein kritischer Termin zweiter Ordnung. Vom 28. bis 31. August sollen die Regen fast gänzlich verschwinden, die Temperatur aber wieder unter daS Mittel sinken. — Wenn Falb Recht behält, dann dürfte der August sehr „feucht" werden. Antersteirische Wider. In der LandeS-Cur-anstatt Rohitsch-Sauerdrunn sind bis zum 1. August 1342 Parteien mit 2046 Personen und in Bad Tüffer bis 29. Juli 207 Parteien mit 578 Per-sonen zum Curgebrauche eingetroffen. Gleichenberger Ladebrief. Die Saison nimmt ihren regelmäßigen Gang. DaS bevölkerte Gleichender» hat vollauf zu thun, den Wünschen der Gäste Rechnung zu tragen. Der Monat Juli brachte unS zu viel erschütternde Er-eigniffe. Der Gemeindevorsteher, Herr Joses Hötzl segnete da« Zeitliche. Ihm folgte Prinz Emerich Thurn und Taxi», unv auch im Kreise zarter Kinderfeelen hat Nimmersatt Tod durch da« Weg-raffen der Hildegard Salsitzky sein Opfer gesucht. Leid und Freud wechselt nur zu oft und kam der Berichterstatter von einer Aufregung in die andere. Die curgemäßen Vergnügungen nehmen ihren steten Gang. Wir haben heute über da« Benefice-concert unsere« überaus strebsamen Curkapell meisterS Herrn E. Zanolli zu berichten. Seine allseitig« Ver-ehrung kam auch diesmal deutlich zum Ausdrucke. Zahlreich hatten sich die Anhänger der Musil zu diesem Ehrenabende «ingefunden und dem Benefi-cianten bei jeder sich bietenden Gelegenheit auS-zeichnet; Blumen, Kränze und BeisallSbezeugnngen waren die Tribute, die man dem Herrn Zanolli an feinem Ehrenabende in reichlichem Maße gespendet hatte. Dem umfangreichen und sorgfältig studiert«« Programme entnehmen wir daS Andante für Harfe und Orchester, worin Herr Pilley feine virtuose Leistung auf diesem selten zu Gehör bekommenden nstrumente bekundet hatte. DaS Violinsolo deS errn ConcertmeisterS Lugert in der Phantasie auS der Oper „Trovatore" von Alnod erregte Sensation. Herr Lugert spielt mit selten schönern Gefühle und vollendet technischer Reinheit die Geige und wird mit Recht steiS stürmisch acclamiert, so auch dies-mal. DaS Publikum wurde nicht müde, immer wieder Herrn Lugert Beifall zu spenden; wir können nicht umhin, Herrn Kapellmeister E. Zanolli zu dem AuSgange diese« Concertes, bei dem auch seine neueste Compofition „Inno Trionsole* mit großer Wärme aufgenommen wurde, von Herzen beglück-wünschen, und wollen wir noch erwähnen, das« auch Herr Dietz daS Concert für Xylophon mit gewandter Technik ausführte. Alles in Allem v«r-brachte daS Curpublicum im Hotel „Mailand- am 29. Juli einen recht genussreichen Abend. Die Leistungen deS CurorchefterS bezeugten neuerdings, dass sich Gleichenberg rühmen darf, eine fo vorzüg-liche Musik zu haben, um die sie auch tn der That viele andere Curorte beneiden. Die Curmusik bildet aber auch den wichtigsten Vergnügun iSfactor im Curorte und darum weiß daS Publikum dem Vereine Dank zu sagen, dass er schon durch eine Reihe von Iahten der Curmusik ein Hauptaugenmerk widmet. Heuer läuft nun der Contract mit Herrn Zanolli ab und wir erwarten mit aller Bestimmtheit, dass er sich neuerding« der Aufgabe unterziehen wird, die Leitung de« Orchester« zu übernehmen zu be-halten. Nachdem er im Winter in Arco und im Sommer hier der Musik vorsteht, ist feine Thätigkeit allerdings eine fehr anstrengende; es ließen sich wohl Erleichterungen für ihn finden,. die auch der Verein adoptieren dürfte. L—z. Eingesendet. (K e i l'S B 0 d e n w i ch f e) ist da» vorzüglichste EinlafSmittel für harte Böden. Keil'» Bodenwichfe ommt in gelben Blechdosen zum Preise von 45 Kreuzern in den Handel und ist bei Traun & Stiger erhältlich. 4815 Vermischtes. Wieweit ist es nach Hstnlien J Einige man-time Daten, die mit Rücksicht auf die Vorgänge in China von Interesse sind, hat ei-t Mitarbeiter der „Bohemia" zusammengestellt. Sie geben zunächst eine Vorstellung von den Entfernungen, mit denett man bei einer Reife nach Ostasien zu rechnen hat. Die Entfernung nachstehender Hasenplätze von London in Seemeilen beträgt über Suez: Nach Alexandria 3095, nach Bombay 6330, nach Cal-cutta 7960, nach Kanton 10.468. nach Hongkong 9775, nach Peking (Golf) 11.925, nach Shanghai 10.545, nach Yokohama ll.345. Unter einer Seemeile versteht man theoretisch eine Meridianminute, da» ist der 60. Theil eine» MeridiangradeS, also 1321#01 Meter. In den meisten Staaten wird die Länge einer Seemeile rund mit 1852 angenommen. Der zehnte Theil einer Seemeile (rund 185 Meter) wird in Deutschland und Oesterreich Kabel genannt. Die englische Seemeile wird mit 1853 Metern gerechnet und Admirals}' Knot oder nautical milo genannt. Seemeilen und Knoten sind identische Bezeichnungen. Wenn es also dieser Tage hieß, dass den deutschen Kriegsschiffen eine Geschwindig-keit von 13 Knoten in der Stunde vorgeschrieben wurde, so bedeutet die«, das« die Schiffe in einer Stunde 13 X 1352 Meter, also rund 24 Kilo-meter zurückzulegen h,ben. Sie wollte Srinlnn bleiben. In der Gemeinde Karolyliget im Torontaler Comitat hat sich vor einigen Tagen ein bildschöne« Mädchen, die 18jähr. Tochter Anna de« reichen Landwirts Martin Stich, erhängt. Der Vater ließ seiner Tochter eine feine Erziehung geben und wollte sie jetzt auf da« Feld arbeiten schicken. Das Mädchen weigerte sich, worauf der Vater sie misshandelte. In der Verzweiflung darüber hat sich daS junge Mädchen entleibt. — Auch ein Zeitbild l Hin Schuljunge in Forthampton hat dem — englischen Ackerbauminifterium viel zu schaffen gegeben. Der Junge hatte irgendwo gelesen, das» da« Ackerbauamt bereit sei, allen, die darum an-suchen, Schriften über die Behandlung von Thier-keuchen portofrei zuzuschicken. Er ersucht« um Zu-sendung der Schriften und «rhielt in der That unter feinem Namen ein dicke« Couvert mit dem Siegel de« Ministerium«, ras die Schriften enthielt. Hoch-erfreut theilte er da« feinen Mitschülern mit, die nun nicht« Eiligere« zu thun halten, al« da« Mini-stemm um Informationen über die Behandlung von Seuchen anzugehen. Die Sache gieng von einer Schule zur andern, und bald sah sich jeder zweite Schulknabe im Besitze eines von der Regierung gesiegelten CouvertS. Das Ackerbauministerium that eine Zeit lang sein AeußersteS, um der gesteigerten Anfrage genügen zu können, und sandte schließlich einen eigenen Beamten nach Northampton. um den Charakter der Seuche, die sich so rapid auszubreiten schien, zu erforschen. — Im Ministerium soll man sehr gelacht haben, als man erfuhr, wie viele Beamte durch die Idee eines Knaben an der Nase herumgeführt worden waren. Kon einer wahrhaft furchtbaren Kitze, die mit 92 Grad F. (ca. 45 Grad C.) im Schatten die wärmsten Sommer seit fünfzig Jahren weit hinter sich lässt, wird, wie man berichtet, London gegenwärtig heimgesucht. London steht in dem Rufe, einige der wenigen Großstädte zu fein, in denen man sich am schlechtesten gegen die Einwirkung der Hitze schützen kann, da die Mehrzahl seiner Wohn-Häuser auS dünnen, leichten Ziegeln ausgeführt sind, die unter den brennenden Strahlen der Julisonn« förmlich inS Glühen gerathen. Allein während der letzten Tage sind in den Straßen Londons 600 Personen — darunter beinahe acht Procent mit «östlichem AuSgange — vom Hitzschlage getroffen worden. Al» Curiosum verdient erwähnt zu werden, dass die Tropentemperatur während der Gericht»-sitzungen die verschiedenen Richtercollegien gezwungen hat. sich des Abzeichens ihrer hohe» Würde, der mächtigen Allongeperrücke, zeitweilig zu entäußern. Weniger gut als die Herren von der GerichtSbank waren jene armen Schildwachen daran, die in Pall-Mall und in Downing-Street mit der Bewachung der Ministerien und Regierungsgebäude betraut waren. Unter ihren collofalen Thiersellmützen, die sie nicht einen Moment lüften dürfen, haben sie solche Qualen ausgestanden, dass vor dem Portale de« War-Office (KriegSamt) zwei junge Soldaten leblo« zusammengesunken sind. Was lind zwei Anden wert? Der Wiener jüdische Schneidermeister Simon Sonnenthal, ein 63jähnger Man», unternahm dieser Tage eine Kahnpartie mit seinem Bruder Moriz Sonnenthal. Während der Fahrt wechselte Simon Sonnenthal den Platz, verlor da« Uebergewicht und fiel in da» .Deutsche Wacht* 1900 Wasser. Moriz Sonntnlhal wollte seinen Bruder retten und stürzte ebenfalls in« Wasser. In diesem kritischen Momente sprang der Arbeiter Franz Cisarz der am User stand, sofort in den Flus» und rettete beide vom sicheren Tode de» Ertrinken». Für diese Heldenthat erhielt der Arbeiter von den geretteten Juden — 12 Heller. Nun wissen wir, wa» zwei Juden wert sind, sie haben sich doch selbst taxiert! per gestohlene AansKnecht. Eine ergötzliche Scene spielte sich kürzlich in Pari» auf der Straße ab. Einer jener Menschen, die gern au» den Taschen anderer leben, schlenderte in der Rue Drouot umher und beobachtete einen großen Handwagen, der schon seit einer Viertelstunde vor einem mehrstöckigen Hau» hielt. Da» Gefährt war mit starken Leinwand bedeckt, und da» geräumige Innere ließ auf reich-lichen Inhalt schließen. Da er niemand erspähen konnte, der Interesse an dem verlassenen Wagen zeigte, spannt« er sich schnell davor und lief, so rasch «r tonnt«, mit s«in«r Vcutc davon. Er hatte «» so eilig, das» er an der Ecke de» Boulevard Montmartre und der Rue de Richelieu mit einer ihm entgegenkommenden Droschke zusammenprallte. Erschreckt über feine Ungefchicktheit, blickte er prüfend aus da» entführte Gefährt, ob e» auch nicht Schaden gelitten hätte. Da glaubte er plötzlich eine Vision zu haben, und vor Entsetzen bleibt er wie ange-wurzelt flehen. Die Leinwanddecke theilte sich und heran» steigt — ein kräftiger Bursche, der nachdem die letzten Waren abgeliefert und sein ihn beglei-ttnder G'führie in einer Weinkneip« Station ge-macht hatt«, unter dem schützenden Dach seine» Wagenkastens eine kleine Siesta halten wollte. Au» süßem Schlummer wurde er nun durch die Co^ision geweckt. Ehe der Strolch zur Besinnung kam und seine Rettung in schleuniger Flucht suchen konnte, hatte ihn schon der sich schneller von seiner Ueber-raschnng erholende Hauiknecht am Kragen gepackt und einen Polizisten übergeben. Deutscher Wöhmerwaldliund. Die heurige (16.) Hauptversammlung des Deutschen Böhnierwaldbundes findet am 25. und 26. August l. I. in dem freund-lichen Städtchen Rosenberg, StaatSbahnstrecke Linz-BudweiS, Station ZartleSdorf, statt. „Wenn ka Mensch llirbt, kann der Mensch «öt ttven." Mit dieser etgenthümlichen Begründung nahm ein TodtengrSder der Gegend Traunstein (Baiern) seine Entlassung. Das Gesuch begann mit oben citierten Worten. Die nächste GemeindeverwaltungSfitzung soll über die Begründung und ihre Folgen entscheiden. Kine amerikanische Kragödie. Bei dem heroischen Versuche, ein Ptitolen-Duell zwischen zwri Bewerbern um ihre Hand zu verhindern, ist Fräulein Jennie Russell in Breford, Jndiana, erschossen worden. Die beiden Rivalen heißen Albert Rodtrt» und L»car Jeans. Ersterer ward von Fräulein Rüssel bevorzug», und man erwartet«, das» in Kürz« ihr« Verlobung veröffentlicht w«rd«n würde. Vor Kurzem machten Robert» und Fräulein Rüssel eine Spaziersahrt. An «iner Siraßendiesiung stanc» plötzlich Jean» vor ihnen mit dem Revolver in der Hand, fas»l« da» Pferd beim Zügel und bracht« e» zum Stehen. Roben» sprang au» dem Wagen, und die Schießerei begann. Fräul«in Rüssel rief umsonst um Hilse. sprang dann auch au» dem Wagen und stürzt« sich zwischen die Tuellanten. Im nächsten Augenblicke traf sie eine Kugel, wie man glaubt, von Robert» abgefeuert. Al» er feine Geliebte fallen sah. schlang Robert» den linken Arm um sie. während er mit der anderen Hand den Revolver handhabte. Jean«, der einen Schuss in den Arm erhalten hatte, rannt« davon, während Robert» seine sterbende Braut nach dem nächsten Hause trug. Er blieb, fast wahnsinnig vor Schmerz, an ihrer Seit«, bi» sie nach etwa einer Stunde d«n Geist aufiab. Ein Artheit über die deutsche Ausstellung in Paris. Der „Köln. Ztg." entnehmen wir folgen-deS Urtheil dcS belgischen Abgeordneten Lorand über Deutschlands Antheil an der Pariser Weltausstellung, daS für die Deutschen gewis» sehr schmeichelhaft ist: „Deutschland hat in wunderbarer Weise gethan, was wir unterlassen haben. Deutschland ist e», da» in Paris »bsiegt. Seine Autstellung ist besonders für die Fran-zosen eine Enthüllung. Sie werden nicht müde, die Größe, di« Macht, die Vollendung, den aufgeklärten AnregungSstnn zu bewundern, welche die Deutschen in allen Zweigen der wirtschaftlichen Thätigkeit bekunden. Bei ihnen ist nichts vernachlässigt worden, um die vorgeführten Leistungen inS rechte Licht }u stellen. Nicht blos haben die Industriellen einen regen Wett-rifer entfaltet, anch die Veranstalter haben ein unver-gleichlicheS Geschick alS Schausteller bekundet und sich in der ganzen Anordnung als Künstler erwiesen. Die deutschen Gruppen kündigen sich allenthalben von weitem durch einen gewaltigen Apparat an, einc staunen»« werte Jnscenierung, eine kunstvolle Anbringung von Inschriften, Tafeln, Anschlägen, Fahnen, Statuen, DeeorationSmotiten, die auf die Einbildungskraft be-rechnet find und diesen Zweck so sehr erfüllen» das» man meint, die Ausstellung sei nur für die Deutschen da und die Darbietungen der Nachbarvölker nur wie Nebenabtheilungen in deutschem Gefolge erscheinen, al» dunkler Hintergrund für Deutschlands Triumphe. Dies ist besonder» der Fall für die Maschinen, die Schiffe, die chemischen Produele, den Buchhandel, die Social-Politik nnd andere Zweige, in denen die Deutschen unstreitig voranmarschieren. Sogar das deutsche Restaurant erweist sich als das beste, so zwar, dass man genöthigt ist, um Platz darin zu erhalten, sich zwei oder drei Tage vorher anzumelden. Der Eindruck, der den unzäh-ligen AuSstellnngSbesuchern bleiben wird, ist denn auch der, dass die deutsche Industrie gegenwärtig der englischen den ersten Platz in Europa streitig macht und nahe daran ist, ihn zu erobern. Man gelangt zu der Wahrnehmung, das« den Deutschen nicht blos der Vorrang gebührt, den die Wissenschaft verleiht, sondern dass sie auch beim guten Geschmack angelangt sind und sich sehr bald al» Künstler erweisen werden, wie sie bereits al» Industrielle und Kaufleute hervorragen, wogegen unS die AuSstellungSgebäulichkeiten von dem grotesken Monumentalthor an der Place de la Con-eorde an bis zu dem Palast der leuchtenden Wasser wegen der Uebertreibung in der Ornamentik und der Anklänge an die Denkmäler Indien» und Kambodschas einer beängstigenden Aeußerung de» Verfalles im französischen Geschmack gegenüberstellen. Schristtyum. Da» praktischste Haus- und Familienblatt Deutsch-landS könnte man mit Recht den bereits im XIV. Jahr-gang erscheinenden „Häuslichen Rathgeber" nennen, denn für alle Familienglieder ist in jeder Nummer etwa» enthalten, was nicht nur interessiert, sondern auch in intellektueller, hygienischer oder haus-wirtschaftlicher Hinsicht von wirklichem Ruhen ist. So bringt die uns vorliegend« Nummer 32 zunächst einen höchst beachtenswerten Artikel, betitelt .Fester Wille", welch letzteren Verfasserin auch den Töchtern heutzutage anzuerziehen räth. Eine zweite Arbeit von Dr. med. Scherbel-Lissa, „Die Zuckerkrankheit", bespricht die bei diesem lästigen Uebel nöthig werdtnde Ernährungsweise, sowie Vorbeugung»- und Hilfsmittel; ein dritter Beitrag handelt von der „HauSwirtschastlichen Erzie-hung der weiblichen Jugend." Sehr spannend ist auch, wie immer, das Feuilleton, in welchem das heitere Genre diesmal durch „Mama ist verreist" von Elfr. Wilde in ansprechender Weise vertreten ist. Hübsch« und leichte Handarbeiten in Wort und Bild. Haus-wirtschaftliche Winke aller Art. Recepte für Küche und Keller. Gratisbeilagen: Illustrierte Beilage. Illustrierte Kinderzeitung. Trotz dieser Reichhaltigkeit Abonnements-preis vierteljährlich WO M. Probenumrnern stets gratis und franco. Verlag Robert Schneeweiß, Schöne-berg-Berlin, War tburgstr atze 24. Inhalt der „Wiener H auSfrauen-Ze itung" Nr. 31. Stil und Stilgefühl von Hedwig Neuhof. — Lesestunde. Von Madame Alphonse Daudet. — Ver-einSnachrichten. — Fragen und Antworlen. — Antworten der Redaction. — Korrespondenz der Redaction. — GraphSlogischer Briefkasten. — Für Hau» und Küche. — Speisezettel für ein bürgerliche« HauS. — Für unsere Backfischchen. — Literatur. — Album der Poesie: Am Abend. Von Edith Kortp. O komm zu mir! Von Irma Krauschner. — Schach-Zeitung. Redigiert von Karl Schl«cht«r. — Räthsel-Zeitung. — Miscellen. — Ein Opfer der Liebe. Novelle von Friedrich Hitschmann. — Feuilleton: Da« Lichte. Von Erica v. Edenthal. V. A. Baccichi 1'. Von Carola Belmonte. — Inserate. — Preis halbjährig 5 Kronen. Die Damen in schönem Kranz zu schauen, diese« Vergnügen wird einem nirgends so znteil, als wenn man die neueste Nummer des wirklich ausgezeichneten WeltinodendlatteS „Große M o d e n w e l t" mit bunler Fächervignctte, Verlag John Henry Schwerin, Berlin, zur Hand nimmt. In der That, das sind keine Modensiguren mehr, daS sind kunstvolle Genrebilder! In 74 Ansichten wird un» der Stand der gegenwär-tigen Mode in überraschendem Reichthum vorgeführt. Die jeder Nummer beiliegenden Schnitlmusterbogen versetzen selbst die Anfängerin in die angenehme Lage, ihren ganzen Bedars an Kleidung ohne weitere Hülfe anfertigen zu können; außerdem liefert der Verlag Extraschr.itte nach eingesandtem Körpermaaß zu den minimalen Selbstkosten — 60 I> für Schnitte für Erwachsene, 44 h für solche für Kinder. Eine vor-nehm geleitete, unterhaltende und belehrende, illustrierte belletristische Beilage sorgt für die geistige Nahrung der Leserinnen, ferner bietet daS Blatt für den geringen Preis noch mehrere Beilagen, wie die Handarbeiten-beilage, «ine achtteilige Romanbeilage „AuS besten I Federn" und „Neueste« au« Pari«". »Große Mcden« Welt" mit bunter FächervigneUe, Berlag John Hair» Schwerin, Berlin, — man achte genau auf dei Titel l — ist für nur 75 kr. vierteljährlich |tt to ziehen von allen Buchhandtungen und Postanstalte». Gratis-Probenummern durch Rudolf Lechner i Sob», Wien I, Jasomlrgottstraße 6. Wa« soll ich mit meinem Sohne anfanza? Dies« Frage stellen sich gegenwärtig Millionen cn Eltern; „Schule und Hau«", die von un« regeln!^ angekündigte .E l t e r n z e i t s ch r i f t" szu bestelln, Wien III., Etreichergasse 10, 4 K jährlich), gibt w diese wichtige Frage ausreichende Antwort. T« >e» nannte Zeitschrift sollte in keiner deutschen Famil» fehlen. Gegen Einsendung von I X liefert die Ler« waltung ausnahmsweise ein Vierteljahr die Zeitschrift. Wir empfehlen ein solches Probe-Abonnement te»tai^ besonders für die Ferienzeit. Die Auzustnummer »i-«er empfehlenswerten Elternzeitung hat folgenden buchtn* werten Inhalt: Die Boxer. Epistel einc» Chinese» m die Europäer. — Geistige Erziehung: Ueber LoUibll-dung und Gymnastalunterricht. — GesundheirSpilq«: Unser Schlaf. Von Leopold Baron von Fischer. — AuS der Kinderwelt: KinderweiSheit. — SesetzlHc Bestimmungen: Schüleranfnahme an Volks-, Lürzer-und Mittelschulen, an Lehrer- und Lehrerinnnl-Äll» ! dungSanstalten, sowie an den Bildungscrrrse» >it ArbeitSlehrerinnen und Kindergärtnerinnen. — Sc-urtheilungen: I. Werke für die Jugend. II. iiwfc für Erwachsene. — Sprichhalle. — Allerlei Wiffmt-wertes. — Post der Schriftleilung. — Erzähl«^,: Heiße« Blut. Von Karl Eduard Klopfer. — T» Großen für die Kleinen: Eichhörnchen und Igel. — Das Bad. Von H. Deinbardt. FRITZ RASCH.CILLI. - Zur Alois Wallimcl, Cilli Rathhausgattae empfiehlt selnat pii«tmrlilerte Süssrahm-Thee-Butter titslioh Oiaoh, reinen Tropf-Honig, Sannttaler Käse M alle Mineralwässer. Zur MuImoii. Cur-Liste der Landes-Curanstalt „Neuhaus" bei Cilli. Vom 12. Juli bis 26. Jali: Durchlaucht Johanna FUrstln Ode»ealoM d'OlMj. m. Kamnierjungfer, au» Wien. Frau F.uyenie Jäter -I. v. HoelTcrii zu Saalseid. Gutsbesitzersgattin, » •- Iiar-sehnft Miljann, Croatien. Frau Marie Witwe IU4«ai-elch, Gutsbesitzerin, mit Tochter nnd Sohn, an« Trwu. j Fräulein Bertlm Kranz, Private, nun LalbMb, wvJ Krau Etnmil Pelritz, Beamtensgnttm, mit Kind, au« Gfl Herr Gabriel t. Bosits, königl. ungax. Cuiuiri.aur d. It., au« Budapest. Frau 01?» Breyer, VVtiiohladdP Gattin, mit Nichte, anaFiume. Krau ITrsnla toi Trrbfi geh. Baronin Zöge ton MautculTel, Majoregaöin, IM Dresden. Herr Ernst Kolltaaan, Kaufmann and Barg» meister, mit Hühnchen, aus Stuinz bei (irax. Herr Viot-Consul II. Jla\er, nun Triebt. Frau ElUe Vedor»-Tri|>-eovieh, Besitzerin, au» Triest. Frau Marie ».Killer Zühony, Private, mit Frl. Tochter, a. Görz. Frau ln»)T Pirker, Beamtenagattin, au* Klagenfurt. Herr #r. Kali Nuess, au* W ien. Frau Fanny Fiehs Kaiisimiiin.*-t1 i 1 itär-K. i-Immur*iSiei«l>>| Gattin, mit Pflegerin, aus Wien. Frau Maris Hetir' Kaspret geh. Pazelt-euik, I'mitie, Sissek. Herr Karl £IbeI, k. n. k. Oberli«utena»t, i Laibach. Frau Jnlle Liebmann, Private, mit To' Johanna I.lehrn.um, OpernsAniferin. aua Gnu. Johann S/.mnewda, k. u. k. Ob«r-Verpflegten d. B., mit Gemalin and 2 Töchtern, aus Wiea. »Tannes Welllseh, OWboamte, au« Buda»f>t. Amalle Knnlnsrer, Disponentena^bittin, mit 1 üeht« aus Graz. Herr Hr. Hermann Meih, Z:\hnirxt, l Triest. Frau Agnes Schlitz, Med.-Doctom-Wiiwe, i Wien. Herr Johann Splirhal, Gymna^isi-r' Gemalin, a. Belgrad. Herr Dr. Georg Honst, Ad mit Gattin Zorn und Töchterchen, aus Samobar, l" 1900 7 Mslfin Josellne Amrermaver. Lehrerin, au« Wien. . Her Nliolo ( omuicudatorc Mmllrazza. Grossgrund- beaticr, iuis Trieat. Frao lila Heiser d* Ono und Krim XirLe Bakof Reiser, a. Triest. Frau Kolin K. Petroi le, Mtarrin, mit Sohn, aus Belgrad. Herr A. Schurz. Iiufiaann, aus Klagenfurt. Hoch würden Anton Stander, Dschmt au* Alteumarkt. Fräulein Maria Pnrklwrd-W*r. Clävieriehrerrin, aus Triest. Frau Ellse Melxner, Uti-Doetors-Witwu, mit StubenmAdchen, aus Budapest, halagdaleua Novak, Private, mit Tochter Frau Marie larax, llid.-Doitor»-(iattin, und Frau Adele Bubare, i Apim. und Fiume. Frau Hildegard t'/nczy, k. n. k. HEitlilmamtenn-Witwe, in. Frau Tochter, aua Agram. In Anna Pompe, Betriebslcltcra-Gattm, mit Frnu Itrafae Kanp, Private, aus Graz. Frau Marianne 'rckTsiky, aus Graz. Herr Sändur Winter, Beamte, Boikpest. Herr Franz Grasser, k. u. k. General-■ijor, mit Gemalin, a. Graz. Herr J. Airlar, Kaufmann, Bf. Frau Gisela u. Schnellen Fritz, au« Graz. Herr <*«re J. Zeinra, Privatier, mit 2 Töchtern und 1 Enkel, W Belgrad. Herr Franz Kaiser, k. k. Regierungsrath i. K mit Frau, a. Wien. Frau Marianne Knttner, Damen-Mttria, aus Agnim. Frau Marianne Eiel, ßealitiiteu-tckHeno, mit Söhnchen Erich, aua Wien. Frau Olga Er. Zdenko Ritter v. Forster, I Lt. Miäterialrath, a. Wien. Frau Elsa Sebefbeek, Ober-PBtoit-Gatnii, a. Floridsdorf b. Wien. Fräulein Anuu i, Private, aua Marburg. Frau Marie Radi, , ms Gleichenberg. Frau Rosa Auspltx, Med.-fcta-Gattin. ans Gör?.. Herr M. A. liodlcwski, hiator. JUlu, k. k. Professor, m. Gemalin, aus Wien. Herr Atoll Fräser, Kaufmann, mit Frau und 2 Knaben, »Baikprst. Frau Marie Sretenovit«, aus Belgrad. Fan Kilaev Toporovsky, Private, mit Tochter, aus fc'snid. Frau Amalle von Istfo geb. t. Csaby, Ad-Weit«)*-Witwe, aus Zala Egerszeg, Ungarn. Herr Hugo Irrt. Beamte der Nordbahn, mit Sohn, aus Wien. Herr J"*s HabaUchka, Privat, a. Briinn. Herr Ivan Tlsoo, ntfiwor, mit Geiyalin Tlieresc, ans Agram. Frau Itnliie Zrzareeky, Marinebeamtens-Gattin, mit Mama «ail T • liti»rd»en, ans Pola. Frau Saly Pollak, Private, Bit Frinl.'in Tochter, aus Triest. Herr Ludwig » ustl, »aa. i'üisier, mit Frau und Enkerl, ans Gross-Kanizaa. Fma ririta Schott, Private, mit Söhnchen u. Erzieherin Hri-ne Pfau, aus Triest. Frau Katharina r.Koinoesay, BiBTfii-Iüttineistere-Witwe, a.Wien. Herr v. Glotz, k. u. t1 '»rxt, mit Frau und Tochter, aus Prag. Herr Jibnin Rdss, Hofmeister i. P., ans Wien. Frau Herrn in e lrrl. i;i*mten«-Gattm, mit 2 Kindern, aus Wien. Frl. Alu Mariiile, Private, aus Agram. F. M. Jurasky, ». N'megyi, Lehrerinnen der höheren Töchterschule, BfaMdin. Frau JaseOne Stibeneirg, aus Graz. Herr l'r. Beat Garal. Advocat, aus Budapest. Herr lgnaz lmt. k. k. pens. Steuer-Einnehmer, aus Cilli. Herr Irforx Kaunitz, k. u. k. Kämmerer, mit Ge ■»fts, Sdiwlgerin Baronin Wimmer u. Bedienten, aus be;. Frau (Iara Otronuik, königl. ung. Ober-Contro-hlMhtüii, aus Agram. Cur- und Fremdenliste der Bad- und Kneippcur-Anstalt Stei2^. in Hm Eduard Jakhei. k. k. Major i. P. sammt Frau Wien. Herr Ivan Trgovili, Gerichtsadjunct aus K Iviri Zelimi; Herr Johann Kalan. Kaplau aus Stein. Hm Alexander Gruber, Haupt-Tabatverleger aus ■Mach. Friulein Marie Benda, Private aus Schmarza irj in. Herr Max Zaeearla. k. k. Oberlieutenant «u iUgiLia. Friulein Poldi Mork, aus Zeltweg (Steier-««ftl. Herr Anton Jurkovle. Capitftn i. P. aus Ab-'•«i«. Herr Taso Radanori^, Kaufmann mit Frau und J Kja ljm «u# E .-egg. Herr Theodor Kollmen, Kauf-■•na »u« Trust. Faulein Marie Rihar, Private ans JlÄnktTiilorf. Herr J. Helndlhofer, Fabrikant aus Kl®«. Herr Kolonial! lleindlhofer, Student aus Fiume. (iastav Hnschek, k. k. Oberst 1. P. aus Wien. 11Johann Rybar, k. k. Baurath sammt Frau aus l "1-. Herr Franz Ammer, Privatbeamter mit Frau und Sondern aus Tri. st. Herr Leopold Beker, Gerieht»-"ist uns K mm. Frau Bealrlce Cnrmellch, Private Im au» Triest. Herr Ernst Mayer, Professor an der Marine-Akademie, mit 2 Töchtern, Schwägerin und Dienstmädchen aus Fiume. Herr Rudolf Effirenberirer, HaunbesiUer au» Laibach. Herr Franz Lorhck, Domherr aus Bribir. Herr Alexander Kojirlnsky. Oberlehrer aus Sntak. Fräulein Martina Slanz aus Rudulfswert. Herr Dr. Anton v. Cega, Edler v. Celio, Privatier aus Görz. Herr Jolmun Jeuko. Besitzerssohn aus Rudolfswert. Herr Anton Hartl, Pfarrer aus Lovas {Slavonien). Herr Guido Llebman, Mediciner a. Triest. Herr Er»st Gelberbaum, mit Frnu n. Tochter aus Budapest. Herr F'ranz Zelenka, Prof. a. Esse^g. Herr Rudolf Maas, Kaufmann sammt Frau und 2 Kindern aus Triest. Herr Autuu Zarnik, Besitzer a. Aich. Herr Franz Znidersi#, k. k. Professor m. Frmi a. Görz. Herr Arnold Balossa. Stationa-Vorstand mit Frau aus Budiuvcina. Herr Ernst Müller, Katechet aus Wien. Herr Franz Seholl, Kauf-nimm mit Frau und Töchtern aus Triest. Herr Mijat Sene, Pfarrer aus Babinagreda. Herr Karl Mrha, stud. phil. aus Neveklov. Herr Franz Novnk. Portier aus 8t. Peter. Herr Franz Cegnar, Oberbeamter der k. k. priv. Assec. Gener., sammt Frau und Kindern aus Triest. Herr Josef Kompare, Dechant aus Ospo. Herr Stephan Haladl, Gruudbochsfiihrer' aus Grusagorica. Herr Ivan Reneeric, Katechet aus Mitrovica. Frau Marie Vllhar, Gutsbesitzerin, Schlcas Steinberg. Herr Franz Rihar, Pfarrer aus Münkendosf bei Stein. Herr Stephan Sebastyan, Professor aus Herzegowina. Herr Anton Furlauil, Klcidermaeher a. Triest. Herr Artlinr Solettl, Kanfmann, mit Frau aus Triest. Herr Ivan Znicar, Besitzer aus Zeugg. Fräulein Loulse Km /, Private aus Zengg. Herr I>ragntlii Pavlliif, Professor aua Djakovo. Herr Julias Mikota, Beamter aus Triest. Fräulein Jeny Habesser aus Triest. Fräulein Marie v. Marsano aus Laibacli. Herr Wilhelm t. Marsano, Student aus Laibacli. Fräulein Marie Schnieger, Bllr-gerschullehrerin aus Villach. Herr Wilhelm Komposeh, Bergverwalter ans Gottschee. Herr Jakob Karpelis, In-spcct jr, sammt Frau ans Sagor. Frau Caro'lue See» fehlner, Doctorsgattin a. Budapest. Herr Franz OJstrls, Hansbesitzer sammt Frau aus Laibach. Herr Michael Mestovl#, Pfarrer aus Lipovac. Fräulein Kathi Slgujar, Private aus Agram. Frau Johanna Kunie, Kaufmannsgattin aus Abratn. Frau Anton!» Katnic, Kaufmanns- fattin mit Nichte aus Cirkv-niea. Herr Leone Prister, ianfmann aus GradLsca. Heri Franz Bersin, Lehrer mit Frau aus Laibach. Herr Albert YladMorie, Kaufmann aus Buccari. Herr Johann Satter, Professor aus Gottschee. Fräulein Karoline l.aSlf, Lehrerin aus Iienfe. Herr Samuel Valenzin aus Triest. Herr F'runceseo l rbaucic. Privatier sammt Familie aus TriestH^Herr Josef Juch, Steinbruchbesitzer sammt Frau aus Görz. Herr I.ueas Smolulkar, lkimvicar au» Laibach. Herr Franz Slvee, k. k. Uebungsschullehrer aus Görz. Herr Jnllns Seefehlner, Director der k. k. Ungar. Staatsmaschinenfabrik aus'Budapest. Fräulein Marie Toinan, Private aus Laibach. Herr Matth. Osenjak, Jurist aus Winiliseh-Fe ist ritz. Herr Leopold Kihar, Pfarrer aus Ncul bei Stein. Herr Paul Jeruian. Organist aus Mstnkendorf. Herr Victor Wlnterfeld, Kaufmann sammt Frau aus Triest. Herr Josef Wagner, Kaufmann sammt Frau aus St. Marein bei Erlachstein. Herr Nikolaus Glnvnu, Privatier aus Snsak bei Fiume. Herr Johann Hansner, Besitzer aus Görz. Herr Louis Prasehnlker, Inspector der Südbahn mit Familie und Dienerschaft aus Graz. Herr B. t. Aliuionda, Gutsbesitzer aus Triest. Herr Josef Yidtnar, Holzhändler aus Görz. Herr Paul SkoplnM, k. k. Schulinspector aus Lussinpiccolo. Frnu Dorothea Solar, Besitzerin n. Neumarktl. Herr Ausrust Kunc, Handelsmium aus Tschernembl. Herr F ranz Jaarodlf, k. k. Gerichts-Adjunct aus Windisch-Feistritz Frau Karoline Jagodif. Landesgerichtsrath.s-Witwe a. Rudolfswert. Frau Ottilie Jesehke, Private mit 3 Kindern und Dienerschaft aus Wien. Fräulein Florentlne Meyuler, Private sammt Nichte aus Fiume. Herr Peter SvegelJ, Kaplan, Kazlje bei Sciana. Frau Ranzinser, Spediteurs-Gattin mit Töchtern, Sohn und Dienersehast aus Laibach. Herr Johann Schrey, Bäckermeister aus Laibach. Herr Franz Doberlet, Privatier aus Abbazia. Herr Diego Glaelch, Ritter v. Fugeru mit Kindern u. Dienerschaft aus Abbazia. Frau Beatrlee Bilnger, Private mit Schwägerin, Tochter und Dienstmädchen ans Triest. Herr Dr. Josef Suppan, Director der krainischen Spareas.se m. Familie ». 2 Dienstmädehenaus I.aibacli. Fierr Veljko ävlgllu, Kecbt«consiile.nt m. 2 Töchtern aus Agram. Friulein Elda Morelll, Zither-Virtuosin aus Triest. Frau Aloisie Kiener, k. u. k. Militär-Arztens-Witwe mit Nichte aus Mäulern. Herr G. Lucarie, Professor aus Essegg. Herr Ernst Kortsehak, Werksarzt aus Fobnsdorf. Frau Loulse Freund, Weingrosshilndk-rs-gattin mit Tochter aus Budapest. Herr A. Baron HUhl, k. k. Oberlientenant aus Wien. Herr Eduard Besehl, k. k. Generalmajor mit Frl. Töchtern und Sohn aus Pola. Herr Josef Miknlieu, Katechet aus Fiume. Excellenz Salbacli. sammt Dienerin aus Berlin. Herr Alols Jer-schek, Eisenbahncortducteur i. P. aus Laibach. Frau I'auy Fanto, Private aus Fiume. Frau Margit Bier haner, k. Obcringenieurs-Oattinmit Kindern aus Budapest. Herr Anton Baron Detraux mit Frau Gemahlin und Dienerin aus Fiume. Herr Franz Krasoiic, Privatier aus Laibach. Herr Lavoslav Klein, Reisender n. Warasdin. Herr Leopold Grttnfeld, Vertreter der Aas. Generali, aus Triebt. Herr Heinrich R. v. Falke, Olwr-ingenieur der Seebehörde aus Triest. Herr Eeldls Wel-poner, k. k. Professor u. Sanitätsrath m. Frau, Töchtern u. Stubenmüd. Herr Josef Fellner. k. k. GericliLsofticial mit Tocliter aus Mirtelbach. Frau Marie Samcr. Private aus Laibaeh. Frau lva Kny, Private sammt Kiml aus Wien. Herr Lorenz Baloch, Holzhändler aus Assliug. Herr Dr. Heinrich Edler T. Cron, k. k. Bezirkshaupt-mann sammt Frau und Dienerschaft aus Laibaeh. Herr Dr. Lothar Mllhlelsen, Oerichtsauscultant nus Laibach. Herr Ernst Kordin, Conceptspraktikant aus laibaeh. Herr Carl v. Adam»»ich. k. k. Kämmerer nnd (iuts-besitzer sammt Frau aus Wöllan. Herr Eduard Serne, Fortwart ans Laufen. Herr Anton Hkaibf, Reisender aus Wöllani Herr Math. Kos, Priester aus Hkocijan. Herr Joachim Kobold, Reisender an» Wien. Herr Josef Baretra. Beamter sammt Frau aus Triest. Herr Ivan Golja, Staatsbeamter a. D. sammt Frau aus Görz. Herr J. Bcyer, Reisender aus Wien. Herr Franz Kiemen, Privatier aus Wien. Herr Franz Lovsln, Kaufmann und Besitzer aus Reifnitz. Frau Elodia Moritz, Private aua Pola. Herr Alexaader PoneS, k. k. Oberingenieur aua Pola. Herr Edmund Frelh. T. Cuobloch sammt Frau, Schloss Sanneg, Sannthal. Herr Ludwig Frelh. v. Wlt-tenbaeli. Gutsbesitzer samt Frau, Schloss Pregstall bei Franz. Herr Josef König, k. k. Oberlieutenant sammt Frau aus Wien. Fräulein Marie und Mathilde v. Bol-chetta. Private aus Ijubach. Frau Kusujatz v. Beiden-seid, Oberstansgattin mit Köchin aus Banjaluka. Herr S. Maylünder, Kaufmann sammt Frau, Kindern und Dienerschaft aus Fiume. Fräulein Wilhelniine Masich, Lehrerin aas Fiume. Frau Paula Samassa, Fabrikanten»-gattin s. t Kindern uail 3 Dienstmädchen aus Laibaeh. Herr Wilhelm Kurh. Lloydbeamter sammt Frau au« Trioat. Frau Anna Kneh, Private aus Triest. Frau Baronin Angeline Spiegelfeld, Stistsdame aus Graz. Herr Eduard Steskn, Beamter aus Wien. Herr Vineenz Borstiier. k. k. Professor sammt Tochter aus Laibaeh. Herr Josef Keieh, Privatier auasGraz.Herr Franz Zlm, Privatier aus Prag. Herr Franz Sivee, k. k. Turnlehrer aus Görz. Frau Marie Böhme, Private sammt Cousine und 3 Kindern ans Triest. Frau Josefa Glaser. Private aus Pola. Herr Rudolf Peler, k k. Oberlieutenant au» Bilek (Herzegowina). Herr Wilhelm Spitzer, Privatier mit Frau unu Dienstmädchen ans Temesvar. Herr Casa-trrande Angelo, Privatier aus Haidensehaft. Herr Peter Palma, Pharmaceut aus Triest. Herr Pr. Beruht, Kaufmann aus Agram. Herr Albert Rohida, Maler aua Laibach. Herr Richard Ritter Heller v. Hellhelm, Student aus Kmmau (Böhmen). Herr Lndwig PlaKs, Assec.-Vertreter aus Laibach. Frau Josef» üzorn, Private, Reisnitz. Herr Eduard Karlngcr sammt Töchtern aus Laibach. Friulein Jeny Kecker, Private aus Laibach. Herr Oberlieuteuanl Alfred Lellek sammt Familie Herr Hofrath Philipp Abnim, Senatnprilsiilent im Justizministerium aus Wien. Frau Amalle Bazarig, Ingenieura-Witwo sammt Frl. Tochter aua Wien. Frau Antolnette Sabee, Private m. Kindern u. Dienstmädchen a. Triest. Frau v. Wurzbach, Gutsbesitzerin von Höflein. Herr Fritz Kii petz, ArtilL-Lieutenant aus Wien. Herr Ernst Bauer. Oberlientenant aus Wien. Herr Alexander NemWil, k. k. Oberst aus Agram. Herr Eduard Ko-scliuschnik, k. k. Rittmeister aus Wien. Herr Josef Hummer, Revisiona-Monteur ans Wien. Herr II. A. Stmnb, Kaufmann sammt Frau aus Linz. Herr Paul Staukovita, Reisender aus Wien. Herr Nie?mun.»!»din. friafl« «amiiuaric »t.ic. in «o&rttf« plitska tie all tutt imP (Mit W|mtsnu!t Z»chf»dris».»l>cdnlaz- Siegel-Imhof in Brünn. Mullkt «r«lis u. franc«. pausteradttut 4lcfrrunfl «aranlirl. X'ie »oritzeU« ist Vrtsaikantschift, €«•»•• duck« M otij« trirnu , »» Rodrit»#rtt «u t» empfiehlt Georg Adler's Papierhandlung, Cilli. Wäsche-Feinpntzerei Frelgwse Nr. 4 empfiehlt sich zur Uebernahme aller Gattungen Wäsche. — Gewaschene Wische wird zum BQgeln Übernommen. Kleider, Spitzen und Vorhänge werden in schönster AusfBsrung, auch in ertme, geputzt. Hochachtungsvoll Marie Riegersperger. .Deutsch- Macht" dShitsch 4760—73 fsÄüEWRmocmp [Erfrischungsgetränk. UnQ t-Stvfiagg? . , . -L WELTBERÜHMTES tränk. Unübertroffenes Heilwassen Hauptvertretang: J. Trojan, (Jraz, Landhaus. Für Magenleidende! Mcn denen, die sich durch Erkältung oder Ueberladung des MagenS. durch Genuß mangelbaster, schwer verdaulicher, zu heißer oder zu kalter Speisen oder durch unregelmäßige Lebensweise ein Magenleiden, wie: Magenkatarrh, Magenkrampf, Magenschmerzen, schwere Vervauung od. Verschleimung zugezogen haben, sei hiermit ein gute» Hausmittel empfohlen, dessen vorzügliche Wirkungen schon seit vielen Jahren erprobt sind. ES ist die» daS bekannte Werdauungs- und ZZlulreinigunasmitter, der Hubert llllrich'sche Kräuter-Wein. I Dieser Kr&uter-Wein ist ans vorzüglichen, heilkräftig befundenen ~ KrKntern mit gutem Wein bereitet nnd stHrkt und belebt den Ver-danungNorgaui.xmu* des Menschen olinn ein Abführmittel zn sein. KrKnterwein beseitigt Störungen in den UlutgeNissen, reinigt das Blut von verdorbenen, krankmachenden StotTen und wirkt fördernd ans die Neubildung gesunden Blutes. Durch rechtzeitigen Gebrauch des Kräuter-WcinS werden Magentlbel meist schon im Keime erstickt. JDJan sollte also nicht ^säumen, seine Anwendung an- ziehen. Symptome, Ifcit mit Erbrechen, deren scharsen, ätzenden, Gesundheit zerstörenden Mitteln vorzu ..... i,_U -| —m IH nach einigen Mal Trinken beseitigt. -oddrrnnru, Blähungen, Uebel wie: «ovsschmerzk», Ausstöße» die bei chronischen (veralteten) $?ii(|f«lril>m um so festig« auftreten, werden oft nigen Mal Trinken beseitigt. 7.17-i—96 <5ttihlttrrst.itisitti«» Neiitmm», S»i«»..3rifiri», ««tnoln«, Mabtlfdi, «Si»»ilch,r»z, KnrSntn, fittat, «srlfel», Sinnn, fcoiko* ». t. w , («mit In .-tneticoif nnd «um C(1ttt > trln tfibttwmiltrl: fctiw «tt>»»dlpti!c sink: Malaqa»t>n 150.0, fikmfV'it 100,0, «tyceii» 100,0. notindn Hfl.o. CbmMi»wnr,et u > >.». riefe Keft«»»teite milche man. Annoncen-Expedition [aasenslein Affogler (OTTO SIAASS) WIEN, Wallfischgasse 10 Prag, Ferdlnandatraaaa S7. iuonca-Auünie llr alle Mtuga (er Veit TUUci dlrecte Expedition von Anzeigen, betreffend: Associations-, Commanditär-, Agentur-, Personal-, Arbeiter-, Stellen-, Wohnungs- und Kauf-Gesuche, GcschSfts-Veränderungcn, Waaren-Empfehlungen, 'X Submissionen, Versteigerungen, Ausverkäufe, Speditionen, Bank-Emissionen, General-■ Versammlungen, und sonstigen Anzeigen, in denen der C' Name des Auftraggebers nicht genannt werden soll. Prompte, dlscrete, billige, reelle Bedienung unter Gewlhrang höchster Rabatte. Zeitungs-Katalog und Kostenvoran-schMge, sowie leltgcaisse Annoncen • Entwürfe gratis nnd (ranco. EatgMennshme tob 0(t«rthr(ef«n «Schicht ohn« Gebuhren-baetchnung. 1900 Ein Lehrling für ein Molewaren-Geschäft, mit fik Schal-Zeugnissen wird aufgenemmea Wie Franz Karbentz, Cilli. Ein nenerbantes älSi-4* Zinshaus mit nenn Wohnungen, in nächster KB* Cilli*». ist preUwerth zn Yerkanfeti. 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