Vrgan der Verfaflungspartei in krai». Nr.223 Ganziädrig: Wr LaidaL fl. 4.— Mit Post fl. S.— Halbjäbrig: . . , 2.— . , . 2.50 Nirrteljliiiri,: . . . 1.— . . . 1.25 Für Zustellung in s Haus: BiertelsShrig 10 kr. Samstag, den 15. November. Insertions-Preisen Einspaltige Petit-Zeile k 4 Ir., bei Wiederholungen L 8 kr. — Anjeigen bis 5 Zeilen 20 kr. Keduction, Ad minist rationu.Expeditione Herrengasse Nr. 12. 1884. Die nr»c Schiiliimlagc für Laibach. Wir haben bereits jenen Landtagsbeschluß besprochen, mit welchem das bisherige Verhältniß d?r Stadt Laibach zum kramifchen Normalschulfonde zu>n Nachtheile der Ersteren geändert wurde. Der Umstand, daß die Nationalen dem Beschlüsse eine absichtlich sehr unklare, der Bevölkerung das Verständ-n,'ß der Tragweite desselben unmöglich machende Faffung gaben, und andererseits die hohe Wichtigkeit der Sache für die Steueiträger der Landeshauptstadt veranlassen uns, auf diesen Gegenstand noch rinmal ausführlicher zurückzukommen, um unsere Mitbürger über die Bedeutung dieses Landtagsbeschlusses zu unterrichten. Bisher bestand das Verhaltmß bezüglich der Bestreitung des Schulaufwandes in Stadt und Land darin daß die Stadt Laibach lediglich die Kosten ibre'r Schulen, der Normalschulfond, beziehungsweise das Land aber die Kosten aller Volksschulen am Lande zu bestreiten hatte. Die Stadt Laibach deckte bekanntlich ihre Schulkosten durch eine Umlage von 10" c> auf das Ordinarium der direkten Steuern, welche beiläufig bemerkt, in den letzten Jahren wohl hätte ' vermindert werden köunen, da der Stadt-vemeinde durch Einbeziehung der Einkommensteuer ?er Südbahn ein neuer, sehr bedeutender Betrag an Umlagen zufloß. Jeuilleton. Beitrage zur Geschichte der Volksschule in Kram. n. Wie über dem finanziellen Interesse oft der höhere Zweck des Schulwesens in den Hintergrund treten mußte, ersehen wir unter Anderem aus einer Verhandlung vom Jahre 1787 über die Errichtung einer Schule bei der Localcaplanei Freudenthal an der Stelle der alten Karthause gleichen Namens im Oberlaibacher Bezirke. Es wurde für diese Schule »war über Vorschlag der Staatsgüteradministration von der Hofstelle Stephan Mai erl ausgenommen, jedoch mit dem Bedeuten, daß künftig bei derlei Anstellungen jederzeit Bedacht genommen werde, ob »licht ein in den Gegenständen der Normalschule wohlunterrichteter Laienbruder eines aufgehobenen Klosters vorhanden sei, der hiezu verwendet und Kessen Pension dadurch in Ersparung gebracht werden könnte' Diese Schule ist übrigens nach einem Acte d 1789 nicht in's Leben getreten, weil die „Volksmenge zu klein und zu wenig schulfähige Kinder ^n^Betr s ^ Schule in Zirknitz erfahren w' daß ein dem aufgehobenen Stifte Freudenthal g.r» . s Haus in Zirknitz zufolge Verordnung der Ctaatsgüteradministration im Jahre 1788 unent- Das Land andererseits hob zur Bestreitung seiner Schulauslagen einen Zuschlag von 18"/g der direkten Steuern, und zwar sowohl auf das Ordi-narium als auf das Extra-Ordinarium ein. Diese, die sogenannte Normalschulfondsumlage wurde also nur am Lande, in der Stadt Laibach aber nicht eingehoben.' Laibach zahlte also bisher 10"/g auf das Ordinarium, das Land 18"/o auf das Ordinarium und Extra-Ordinarium für das Volksschulwesen. Da das Extra-Ordinarium oder der sogenannte Kriegszuschlag bei der Erwerb- und Einkommensteuer dem Ordinarium gleichkommt, so betrug die Beitrags-leistung für das Volksschulwesen bei den betreffenden Steuerzahlern beiläufig das Vierfache der Umlage, welche die Erwerbs- und Einkommensteuerpflichtigen in Laibach für die städtischen Schulen zu zahlen hatten. Die Aenderung, welche in diesem der Stadt zu Gute kommenden Verhältnisse nun eintreten soll, wird kurz gesagt darin bestehen, daß Laibach keine eigene Schulumlage zu bezahlen, sondern in die allgemeine Normalschulfondsumlage von 180/^ einbezogen werden wird. Dagegen soll selbstverständlich der Normalschulfond auch die Lehrergehalte der städtischen Schulen bestreiten. Die übrigen Schulkosten — die Bauten, Einrichtung und Lehrmittel, die s. g. sachlichen Schulerfordernisse — hätte aber nach wie vor die Stadt Laibach aus Eigenem zu geltlich zu Schulzwecken abgetreten wurde. Genauere Daten erhalten wir aus Anlaß der Schulerrichtung in Salloch, Ulrichsberg, Michelstetten und Uschenk (sämmtlich zur Staatsherrschaft Michelstetten gehörig) dann zu St. Georgen und Zirklach. Der Baukostenvoranschlag des Schulhauses betrug für St. Georgen 1947 fl. 23kr. und für Zirklach 1670 fl. 51 kr. Zu St. Georgen waren 384 Familien eingepfarrt, 354 Kinder werden als schulfähig angegeben. Nach Zirklach waren 257 Unterthanen eingepfarrt, schulpflichtige Kinder gab es 164, davon waren Knaben 74, Mädchen 90. Für St. Georgen beantragte das Laibacher Kreisamt zwei Lehrer und einen Gehilfen; für Zirklach einen Lehrer und einen Gehilfen. Die erste Einrichtung an Stühlen, Bänken, Kanzel, Tafeln wurde für St. Georgen auf 60 fl., an Gehalten für den ersten Lehrer 140 fl., für den zweiten oder Gehilfen 100 fl. beantragt. Als Bauplatz für die Schule in Zirklach und einen bei derselben anzulegenden Garten wurde der Gottesacker beantragt, für die erste Einrichtung 40 fl., als Gehalt für den Lehrer 130 fl., für den Gehilfen 100 fl. In beiden Pfarren hatten früher die Meßner den Lehrerdienst versehen. Statt ihrer sollten nunmehr geprüfte Schullehrer angestellt werden, welchen jedoch zugleich die Meßnerverrichtungen zufallen sollten. Für einen Normalschullehrer, zugleich Nießner, waren zufolge der bestehenden Vorschriften mit Einschluß der Schul- bezahlen. Die Folge dessen für Laibach wird also eine um umgefähr 8"/g erhöhte Umlage sein und namentlich wird der Stadt der Vortheil entgehen, die Südbahnsteuerumlagen künftig nur für ihren Bedarf zu verwenden, indem dieselben in die Landesumlagen einbezogen werden. Damit nun diese Aenderung weniger Lärm mache, haben die nationalen Urheber dieses Gesetzes einen Umweg gewählt. Sie erklärten zwar allerdings, daß die Stadt Laibach in die Normalschulfondsumlage einbezogen werde, allein mit gutem Vorbedacht setzten sie die Höhe derselben ein- für allemal auf 10 Procent, also eben in jener Ziffer fest, welche dermalen in Laibach als Schulumlage besteht, so daß es den Anschein hätte, als ob Alles beim Alten bliebe. Allein — und darin tritt eben die Aenderung ein — sie bestimmten zugleich, daß der durch diese 10 Procent nicht gedeckte Theil des Schulaufwandes künftig aus dem Land es so nd e bezahlt werden soll. An den Umlagen für diesen letzteren Fond — sowie für den Grundentlastungsfond — nimmt aber bekanntlich auch die Stadt Laibach theil und indem diesem Fonde nun auch die Schulkosten aufgebürdet werden, wird dessen Umlage mindestens um volle fünf Procent und, wenn die Branntweinsteuer nicht zu Stande kommt, noch um einige Procent mehr erhöht werden müssen. Auf diesem Umwege werden also die Steuerträger Laibachs zur gelder und der in Sammlung und Stolagebühren bestehenden Meßnereinkünfte jährlich 130 fl. bestimmt. Die Lehrer in St. Georgen und Zirklach sollten sich bis zur definitiven Ausmittlung der Gehalte mit den bisherigen Meßnereinkünften (in St. Georgen 87 fl. 45 kr., in Zirklach 159 fl. 32 kr.) begnügen. In Krainburg wurde das im Jahre 1786 aufgehobene Kapuzinerkloster als Schulgebäude in Aussicht genominen und auch wirklich in Folge Allerhöchster Entschließung und Hofdecretes vom 27. November 1787 der Stadt Krainburg um den Schätzungswerth per 2270 fl, welcher einstweilen aus den Zinsen des Bruderschaftsvermögens zu entnehmen sei, überlassen und zugleich der Verkauf der Kirche und anderer dazu gehöriger Gebäude, sowie des Gartens angeordnet, um aus dem Erlöse die Einrichtungskosten der Schule zu bestreiten. Ueber die Schulzustände auf den Staatsherrschaften Münkcndorf bei Stein, Neutenburg und Klingenfels in Unterkrain eröffnen uns einen nicht uninteressanten Einblick die den dortigen Verwaltungsämtern von der Hofstelle abgeforderten „historischen Beschreibungen" dieser Staatsgüter. Nach dem dießfälligen Berichte des Verwaltungsamtes Münkendorf vom 6. August 1788 hatte die Herrschaft keine Schule, die Kinder der Umgebung waren nach Stein zur dortigen Hauptschule eingeschult, die übrigen herrschaftlichen Unterthanen schickten ihr- Bestreitung des ganzen Schulaufwandes des Landes in's Mitleiden gezogen. Mit der erwähnten Steigerung des Landesfondszuschlages wird es jedoch nicht abgethan sein, sondern, da der Schulauswand für Krain jährlich um ungefähr 10.000 fl. steigt, welcher Betrag einer Umlage von 1 Procent nahe kommt, so wird diese Steigerung der Umlage eine stetige sein, wie denn schon in den letzten Jahren die Normalfchulfonds-umlage von 16 auf 18 Procent gestiegen ist und, wenn es beim alten Umlagemodus geblieben wäre, für das Jahr 1885 21 Procent betragen hätte. Dazu kommt, wie erwähnt, daß die Stadt Laibach die sachlichen Schulersordernisse abgesondert aus Eigenem zu bestreiten haben wird, welche sich angesichts des bevorstehenden Neubaues einer Schule, der einen Kostenaufwand von mindestens 60.000 fl. in Anspruch nehmen wird, sehr fühlbar gestalten werden. Und während den Landgemeinden für Schulbaukosten Subventionen aus dem Landesfonde gewährt werden, zu welchem die Stadt Laibach mittelst ihrer Landesfondsumlage beitragen muß, wird dagegen sie sich einer solchen Unterstützung, die nur armen Gemeinden gewährt wird, niemals zu erfreuen haben. Alles in Allem genommen wird also diese neue Modalität der Aufbringung des Volksschulaufwandes der Landeshauptstadt eine bedeutende neue Steuerlast zuführen. Slovenischer Zeitungsion in Laibach. ,Ml Lämirari!" — auf gut Deutsch: Nichts bewundern, beziehungsweise sich über Nichts wundern, so hieß bekanntlich ein Spruch, den die in der Erfahrung eines bewegten Lebens herangereiften stoischen Römer ihren jüngeren, weniger kaltblütigen Genossen bei jeder passenden Gelegenheit als calmirendes Mahnwort zuriefen. Es ist dieß ein Wort, das auch im gegenwärtigen politischen Leben seine goldene Spruchweisheit fortbehält und das Jedem, der sich in den politischen Kampf, sei's auch nur als Zuseher, begibt, von seinem berathenden Mentor als eine Art Vademecum mitgegeben werden sollte. Auch wir glauben Letzteres in unserem journalistischen Rüstzeuge zu führen und gar oft schon den Beweis geliefert zu haben, daß wir uns dieses Besitzes rechtzeitig zu erinnern wissen. Wenn wir dessenungeachtet manchesmal — es geschieht wahrlich selten genug — aus Kinder in andere Trivialschulen oder hatten doch Gelegenheit, sie in solche zu schicken. Im Ganzen waren zwei Drittel der Unterthanen ohne Schule. Schulbesuch mußte auch dort, wo die Schule nahe, mit Zwang bewirkt werden (dieß war übrigens selbst in der Hauptstadt Laibach der Fall, hier mußte der Magistrat die säumigen Eltern durch den Polizeimann ermahnen lassen). Das Verwaltungsamt meint, daß die Geistlichkeit in dieser Beziehung am Meisten thun könnte, es deutet aber auch an, daß der Clerus dem neuen Systeme noch nicht durchgängig ergeben sei, und wenn auch die alten Voructheile und Mißbräuche von ihm (Clerus) öffentlich als solche erklärt werden, dieß doch immer auf solche Art geschehe, „daß die darauf versessenen Bauern unstreitig dem Zweifel unterliegen müssen, ob der Seelsorger nicht vielmehr aus Zwang als aus eigener Ueber-zeugung so redet, wie er redet, die geheimen Fürgänge hingegen, die doch den meisten Einfluß auf die wirkliche Bildung haben, sind zwar unergründlich, doch zeigen die Folgen, daß man, wenn auch nicht aus Ueberzeugung, doch immer aus Absichten den Bauer lieber in seinen Vorurtheilen und Mißbrauchen bekräftigt, als einer echteren Denkungsart und echteren Begriffen gewidmet wünscht." Unter den alten Mißbräuchen erwähnt das Berwaltungsaint auch der alten (abgeschafften) Feiertage, welche vom Volke noch immer gehalten würden, daran hätten die Bauern übrigens noch nicht genug, dem ruhigen Geleise unserer journalistisch trainirten M-LämirLri-Stimmung gerathen. so gebührt das zweifelhafte Verdienst hieran stets nur gewissen Organen der slovenischen Presse, deren unerreichte Gesinnungsrohheit und Brutalität selbst ruhiger angelegte Naturen mitunter jener elassischen Lebensregel vergessen läßt. So auch dießmal wieder, wo die vor wenigen Tagen von einem hiesigen publicistischen Anwälte der slovenischen Partei an den Tag gelegte pöbelhaft niedrige Gesinnung uns für einen Moment außer Erinnerung brachte, daß man von einem Blatte, dessen Arsenal seit jeher nur die rohe, bewußte Lüge und Verleumdung bildet und dessen ganze Wirksamkeit vom Anbeginne seiner Thätigkeit an bis zum heutigen Tage nur in der brutalen Beschimpfung seiner Gegner besteht, unmöglich etwas Anderes erwarten könne. Auch wir repräsentiren ein Parteiblatt und setzen sogar eine Ehre darein, dieß unseren politischen Gegnern gegenüber in sehr scharfer, mitunter vielleicht selbst rücksichtsloser Weise zu sein. Der politische Kampf der gegenwärtigen Zeit bringt dieß schon einmal mit sich. Man kann heutzutage eben nur Hammer oder Amboß sein. Wer zu Letzterem keinen genügend geduldigen Rücken in sich fühlt, der muß sich nolsns volsns für Elfteren entscheiden, mag es seiner sonst friedfertig angelegten Natur auch nicht ganz zufagen, fortwährend nur Hiebe um sich auszutheilen. Bleibt es doch, wenn es sich schon einmal um Hiebe handelt, immer noch besser, sie zu geben als zu bekommen. Darum nochmals: wir begreifen diesen Standpunkt vollkommen, denn — mit Verlaub — er war und ist seit jeher auch der unserige. Nicht ebenso verhält es sich jedoch mit der Art und Form der Kampfweise, die wir führen. Hier trennt uns eine unüberbrückbare Kluft von der slovenischen Presse. Anstand und gute Sitte einerseits und Gesinnungsrohheit und pöbelhafte Brutalität andererseits sind eben extreme Pole, zwischen denen es keine Brücke gibt. Sowie man in der Gesellschaft täglich Menschen von Schliff und guter Erziehung und solchen von pöbelhaften Manieren begegnet, ebenso gilt dieß hierzulande leider auch in der Journalistik, wenngleich man gerade von diesem Berufe angesichts der bildenden Mission, die ihm unläugbar innewohnt, glauben sollte, daß hier Ele- sondern sie hätten noch außerdem ihre eigenen landesüblichen Feiertage. In einer „historischen Beschreibung" der dem Religionsfonde gehörigen Herrschaft Reutenburg heißt es: „Der Herrschaft liegt nicht die Besorgung der Schulanstalten ob, welche in dieser Gegend noch nicht eingeführt sind. Diese wohlthätige Einrichtung wird vorzüglich durch die schlechten Vermögensumstände der Unterthanen, welche ihre Kinder, statt sie in die Schule zu schicken, zum Viehhüten und nach Umständen zu anderen häuslichen Verrichtungen brauchen, und durch den Abgang einiger Schullehrer gehemmt, weil die bestehenden Meßner wegen ihren geringen Zur slüssen, welche kaum ihren Kirchendienst lohnen, nicht zugleich das Schulamt versehen können. Die Kinder werden in besonderen Fällen in die Kreisstadt (Neustadt!) in die Schule geschickt." In ähnlicher Weise werden die Zustände der Staatsherrschast Klingenfels in einer „historischen Beschreibung" vom 15. April 1793 geschildert: „Pfarren und Localien sind keine dem herrsch. Patronate unterworfen, dieß hat zur Folge, daß dieselbe (die Herrschaft) auch nicht die Schulanstalten zu besorgen hat, welche hierorts auf dem Lande fast bei keiner Pfarr eingeführt ist (sind), die Kinder können daher keine andere Schule als jene in der Kreisstadt (Neustadtl) besuchen. Uebrigens steht dieser Anstalt (Schule) im Wege »>) das geringe Einkommen der Psarrmeßner, welches mente letzterer Qualität naturgemäß ausgeschlossen seien. Doch dem Naturgesetze der hereditären Übertragung kann sich, wie eS scheint, selbst die slove-nische Journalistik nicht entziehen. Es ist eben der Fluch der niedrigen Gesinnung, daß sie fortzeugend nur Niedriges gebären kann, und daß der Kreislauf der Natur sich auch hier in den gleichen Bahnen vollzieht und zu dem gleichen Punkte zurückkehrt, von dem er ausgegangen ist. Dieses Walten unverrückbarer Gesetze mag es denn auch in Ermanglung anderer Gründe erklären, wieso es kommt, daß wir selbst in der sogenannten modernen slovenischen Presse, trotz ihres nun schon nach Decennien zählenden Bestandes, noch der gleichen Verwilderung der Sitte und demselben gemein-rohen Tone begegnen, welche dieselbe seit jeher in so trauriger Weise kennzeichnen. Zu diesen Bemerkungen fühlen wir uns veranlaßt durch den, wir sind davon überzeugt, nicht von uns allein bemerkten hämischen Commentar, mit welchem jenes nationale Organ, das seine Mission, das „slovenische Volk" zu repräsentiren, schon in seinem angemaßten Titel zur Schau trägt, die Besetzung des Laibacher Oberlandesgerichtsrathspostens, beziehungsweise die Nichternennung des Seniors des hiesigen Rathsgremiums, begleitete. Die wenigen Glossen, welche dieses Blatt diesem Ereignisse widmete, athmen eine so bodenlos gemeine Denkweise und eine so unglaublich brutale Gefühlsrohheit, daß man sich nur mit tiefstem moralischen Ekel vo« einer Presse abwenden muß, welche solchen Ausbrüchen niedrigster persönlicher Gemeinheit nicht nur zugäng* lich ist, sondern sie sogar an einem Ehrenplatze ihrem honorablen Lesepublikum bieten zu dürfen glaubt. Wenn das geflügelte Wort Wahrheit enthält, daß jedes Volk die Regierung besitzt, die es verdient, so gilt dieß — " Laibach, an deren Spitze damals ein Herr von Fluck stand, ersehen können: „Da man unter Einem dem Adelsberger Kms-amte aufträgt, daß für die Schule zu Adelsberg ein Haus gemiethet, der Mietvertrag anher angezeigt, dann die Subrepartition des Micthzmses hieher vorgelegt werde, dieses Alles aber binnen 6 Wochen so gewiß erfolgen solle, als im widrigen die Bankalherrschaft Adelsberg unnachsichtl-ch mit 6 Ducaten Strafe belegt werden so^'wird solches der Staatsgüterverwaltung zur Wissenschas und Anweisung der dasigen Beamten amin rm Beisatz erinnert, daß die Bankalherrschaft a re listen von Bildung und Erziehung kann cs selbst-verständlich nicht zweifelhaft sein, welcher dieser beiden Species von Lesern er zu dienen hat. Nur jener Journalist, welcher seiner ganzen geistigen und erziehlichen Veranlagung nach selbst der letztgenannten Kategorie angehört, kann einen gewissen prickelnden Reiz vielleicht auch volle seelische Befriedigung darin finden, dem Pöbel zu dienen, indem er sich seines geistigen Auges bedient, seine rohe Sprache spricht, und sich seiner niedrigen Denkweise so voll und ganz accommodirt, wie es eben nur ein eigener, von Sitte und Herzensbildung unbeleckter Stammesgenosse zuwege zu bringen vermag. Und da es im Gebiete d-r Journalistik nun einmal auch solche Kostgänger v'eben zu müssen scheint, da sie ja sonst wahrscheinlich nicht existiren würden, und andererseits nach einem bekannten philosophischen Grundsätze Alles, was ist, auch vernünftig ist, so müssen wir füglich wohl darauf verzichten, die Vertreter dieser Art von Publicistik anders machen zu wollen, als sie eben wit den Jahren herangelümmelt sind. Angesichts dessen bescheiden wir uns also, indem wir uns darauf beschränken, diesen traurigen Rittern von der -reder und geistigen Vorkämpfern der slovenischen Hation einfach nur zu sagen, daß wir zur Charak-lerisirung ihres schmachvollen Treibens nn Wörter-Lllche der artigen deutschen Sprache nur einen Ausdruck finden, der allerdings in der Regel auch kljt einem gewissen vernehmlichen Räuspern im Drunde verbunden ist, er lautet: Verachtung! Politische Wochenübersicht. Dem officiellen Kreisen nahestehenden „Frem-. ist über die vom Finanzminister Ritter von Dunajewski geplante Regulirung der Va-l ta die Mittheilung zugekommen: „daß seitens des Österreichischen Finanzministers in der That bereits rin erster Schritt in dieser Angelegenheit gethan ' . „ ist Er hat nämlich an seinen ungarischen College,, eine auf den Gegenstand bezügliche Note melcber somit ein initiativer Charakter -Äch-l-b-n har„ d-, B-- Ä»7„u»g' V-» d-- d-s «nz»n>ch,>, -Mg. An Schritte weitere Nachfolgen und die Berathun-aen über die Lösung der Valutafrage wirklich nunmehr in Fluß gerathen werden. Mit der Zuschrift raueste Grundobrigkeit im Lande in Schulsachen sich k. folglich wenn diesfalls nicht Remedur er- folgen ' wird, man an hohe Hofstelle die Anzeige ^^Dieser Erlas; traf die Staatsgüteroerwaltung, deren Spitze stets erleuchtete und dem Fortschritt e aebene Männer wirkten, sehr empfindlich. Diese ^körde erließ denn auch hierüber unterm 11. April 1808 eine Currende an alle Verwaltungs-, Pachtend Waldämter in Kram und Görz, worin dieselben Entwicklung der/zrößten Thätigkeit zur Förderung deutlckien Schulanstalten" angewiesen und für den Fall der Lässigkeit mit strenger Ahndung bedroht wurden. Dem Berwaltungsamte der Bankalherr-s^aft Adelsberg wurde die standhafte Verantwortung Linnen 14 Tagen aufgetragen. Dieses rechtfertigte sich, d k es Alles gethan, was in seinen Kräften stand, Und daß die Schule in Adelsberg nur dann sicher-» stellt werden könne, wenn bei den von den Gebinden ruaesicherten Opfern „och eine ausgiebige L-rstütz^ ^ anständigen Ge- s siir einen brauchbaren Lehrer höheren Orts be-^ ^ d„lei Lehrer ehemöglichst verschafft, ^ Sckmlhausbau einmal bewilligt, dann aber dl'ch beraten betrieben werde. diesen Bericht leitete die Staatsgüterverwal-Mai 1808 an die Landesstelle mit dem Be-^ die von den, Verwalter Schmoll des Herrn von Dunajewski an den Grafen Szapary wäre dann jene formelle Correfpondenz eingeleitet, welche in Folge der staatsrechtlichen Stellung der beiden Reichshälften zu einander der meritorifchen Behandlung des Gegenstandes nothwendig vorausgehen muß, da ohne die vorher eingeholte Zustimmung Ungarns zur Aufnahme jener für die ge-fammte Volkswirtschaft und den Staatshaushalt gleich wichtigen Action und ohne das vollständige Einvernehmen zwischen den beiden Reichstheilen bezüglich der Methode derselben überhaupt von ihr keine Rede sein könnte. Da man aber in Ungarn sich der Nothwendigkeit der Wiederherstellung der Hartgeld-Circulation nicht verschließen dürfte, so läßt sich wohl annehmen, daß dort die Initiative des österreichischen Finanzministers auch das richtige Ver-ständniß finden werde." Die ungarische Negierung jedoch hält diese Angelegenheit, wie verlautet, noch nicht für spruchreif. Der Reichsfinanzminister Herr v. Kallay gab im Budgetausschusse der österreichischen Delegation ein eingehendes Exposö über die bosnischen Verhältnisse. Der Inhalt der Ausführungen ging wesentlich dahin, daß, wenn auch eine erhebliche Besserung im Laufe der letzten Zeit einge-treten sei, man noch längere Zeit mit einer Anzahl von Unzukömmlichkeiten zu kämpfen haben werde. Besonders betonte der Minister, daß dem Bandenwesen ein Ende gemacht sei. Dieses Expose enthält auch eingehende und erfreuliche Mittheilungen über die Entwicklung des Schulwesens in Bosnien und der Herzegowina. Die österreichische Delegation votirte ohne Debatte die Voranschläge des gemeinsamen Finanzministeriums, des Obersten Rechnungshofes, des Zollgefälles und des Ministeriums des Aeußern. In politischen Kreisen verlautet, daß auch in der nächsten Reichsraths-Session ein „Pairs-schub" nicht stattfinden wird. Graf Julius And rassy theilte der ungarischen Delegation das hochinteressante Factum mit: daß Fürst Bismarck, als er im Jahre 1879 den Allianzvertrag mit Oesterreich abschloß, auch den Gedanken anregte, den Vertrag auch durch die beiderseitigen Parlamente sanetioniren zu lassen, daß jedoch er (Andrassy) diese Anregung als nicht „zweckmäßig" zurückgewiesen habe. Die Staatshaushalts -Ersparungs-Com- in seinem Rechtfertigungsberichte bezogenen That-sachen richtig seien, worüber man nicht urtheilen könne, weil die betreffenden Acten sich bei der Landesstelle befänden, der Verwalter keiner „Moro-sität" geziehen werden könne, sondern eher Belobung und Aufmunterung als Ahndung verdiene, weshalb sich auch die Staatsgüterverwaltung von der Landesstelle „die fernere Verständigung erbitte, ob die Bankalherrfchaft Adelsberg nunmehr noch als die laueste im ganzen nur mit sehr wenigen Landschulen versehenen Kreise angesehen und besonders zurechtgewiesen werden müsse?" Es scheint, daß in der That die Schuld an der Verzögerung der Adelsberger Schulangelegenheit nicht an den Organen der Staatsgüterverwaltung lag, denn wir finden keine weitere dießfällige Con-troverse. Die Schule trat am 1. November 1808 in's Leben. Der erste Lehrer war Johann Kerpan. Er bezog einen Gehalt von 300 fl., welcher aus nachstehenden Zuflüssen aufgebracht worden war: 1. Von der Kirche in Mautersdorf, einer Filiale der als Patron fungirenden Pfarre Slavina 135 fl. 2. Von der „Nachbarschaft" von Adelsberg 50 fl. 3. Durch ein „zusainmengeschossenes" Capital 10 fl. 4. Vom Provinzialschulfonde 55 fl. 5. Aus dem Normalfchulfonde 50 fl., welcher Betrag jedoch vorläufig nur auf 1 Jahr bewilligt wurde. Mission hat nach Meldung Prager Blätter unter ihren Vorschlägen auch ein umfangreiches Operat über die Beamtenpension ausgearbeitet; es wird die Auflassung des Pensionsetats beantragt und dafür die Errichtung eines Pensionsfondes empfohlen, welcher aus Beiträgen der Beamten, aus den Jnter-calarien und anderen Taxen gebildet werden soll; auch hat diese Commission in Bezug auf das Unterrichtswesen der Regierung die Auflassung mehrerer minder gut srequentirter Gymnasien, Realschulen und Lehrer-Bildungsanstalten und Reducirung der Ausgaben für die technischen Hochschulen und für die Universitäten empfohlen. Der ungarische Unterrichtsminister hat die Schulbehörden aufgefordert, dem Unterrichte der e utschen Sprache in den Mittelschulen große Aufmerksamkeit zuzuwenden. Anstand. Vom Neujahr 1885 ab werden in Rußland die Gehalte an die katholischen Geistlichen nur unter der Bedingung ausbezahlt, daß die Bischöfe über alle Veränderungen im Personale die Gouverneure in Kenntniß setzen und, wo General-Gouverneure vorhanden sind, denselben über solche Veränderungen Vorschläge machen. Das belgische Amtsblatt veröffentlichte ein königliches Decret, welches bestimmt ist, den schreiendsten Uebelständen des clerikalen Schulgesetzes abzuhelfen oder dieselben abzuschwächen. Die clerikalen Blätter sind in Folge dieser neuesten Entschließung des Königs Leopold II. außer Rand und Band gerathen; eines derselben apostrophirt den Monarchen sogar mit folgenden Worten: „Sire! Wir haben Sie immer vertheidigt. Heute find Sie nicht mehr zu vertheidigen. Zum zehnten Male haben Sie uns verrathen. Wir lassen Sie fallen. Sie haben uns in de» Personen der beiden Minister, welche die Lieblingskinder des katholischen Landes waren, weit vom Throne weggestoßen. Die Katholiken ihrerseits entfernen sich von Ihnen und nehmen im Bewußtsein erfüllter Pflicht mit sich die Erinnerung eines äußersten Undanks. Wir lassen Sie auf Ihrer Sandbank sitzen. Wofür halten Sie uns? Für Einfaltspinsel? Wir sind Ihre treuen Unterthanen gewesen, aber jetzt wollen wir nicht mehr Iss ckuxes äe vos royales eouLräises sein. Die Katholiken stürzen die Könige nicht, aber bisweilen lassen sie sie fallen, das genügt. Wenn der Radicalismus morgen seine Fahne aufrichtet und Ihr Septer zerbricht, werden wir die Achseln zucken und ruhig zusehen, wie die Monarchie hinstürzt, denn wir haben genug daran." Die Chinesen erlitten an, 2. d. M. bei Tamsui nach dreistündigem Kampfe mit den französischen Truppen neuerlich eine empfindliche Niederlage. Der französische Senat nahm das revidiret Senatoren Wahlgesetz mit 132 gegen 120 Stimmen an. Der erste Artikel desselben lautet: „Der Senat besteht aus dreihundert Mitgliedern: zweihundertfünfundzwanzig durch die Departements und die Colonien und fünfundsiebzig durch den Senat gewählten. Sie sind für neun Jahre ernannt. Die jetzigen Mitglieder des Hauses behalten ohne Unterschied zwischen den Senatoren, welche durch die Nationalversammlung oder den Senat gewählt wurden, und denjenigen, deren Wahl durch die Departements oder die Colonien geschah, ihr Mandat bei." Der zweite Artikel regelt die Lertheilung der Senatoren auf die Departements. Der dritte Artikel verfügt, daß die Mitglieder der. Familien, die über Frankreich geherrscht haben, nicht in den Senat gewählt werden dürfen. Der vierte Artikel normirt, daß die Militärs des Land- und Seeheeres in den Senat nicht wählbar, Ausnahmen jedoch zu Gunsten der Marschälle und Admirale, sowie der Generale, die keinen Oberbefehl ausüben und der Reserve oder der Landwehr angehören, zulässig sind. Das Berliner „Tagblatt" meldet, daß das Braunschweiger Gericht das der gesetzlichen Form entbehrende Testament des Herzogs Wilhelm von Braunschweig nicht anerkennen und für die Erbmasse eine Curatel bestellen werde. Am 11. d. M. wurden der deutsche Reichstag einberufen und die belgische Kammer ohne Thronrede eröffnet. Wocheri-Ehromk. Das rumänische Königspaar stattete dem Kaiser Franz Josef in Budapest einen Besuch ab. Das österreichische Handelsministerium hat, wie das „Neue Wiener Tagblatt" erfährt, mit der Regierung Verhandlungen wegen Herabsetzung der Telegraphengebühren im inländischen Verkehre eingeleitet. Der bekannte Diakovarer Bischof Stroß-mayer nahm am 8. d. M. in Agram die Einweihung des neuen Akademiepalastes vor und wohnte der Eröffnung der Bildergallerie bei. Vieebürger-meifter Crnadak hielt bei dieser Gelegenheit eine Ansprache, in welcher er die Verdienste Stroßmayer's um die croatifche Nation und croatifche Cultur würdigte. Stroßmayer dankte gerührt und bemerkte, er werde sein ganzes Leben dem Wohle des Vaterlandes widmen. Die der Regierung nahestehenden Kreise, namentlich Banus Khuen - Hedervary und Cardinal Mihalowitsch, hielten sich von diesen Festlichkeiten ferne. Am 4. d. M. hielt der neu constituirte Staatseisenbahnrath in Wien seine erste Sitzung ab, in welcher die Constituirung von drei Comitäs beschlossen wurde, und zwar für Fahrordnung und Personentarif, für kommerzielle Angelegenheiten und für Angelegenheiten allgemeiner Natur, Geschäftsordnung re. Der Linzer Bischof obliegt dem Vergnügen der Jagd auf liberale Schullehrer mit wahrem Nimrodseifer. Noch ist der arme Lehrer Rohrweck nicht zu Tode gehetzt und schon hat er zwei andere Lehrer auf's Korn genommen. Wie in dem Falle Rohrweck, so verlangt er auch in den beiden neuen Fällen, daß die weltliche Behörde „strafend" vorgehe auf die Gefahr hin, einen Unschuldigen zu treffen. Denn schon die Anstellung einer Untersuchung, ob denn die Beschuldigten wirklich schuldig seien, rechnet der streitlustige Oberhirt den weltlichen Behörden als sündhafte Anmaßlichkeit und Verletzung des „göttlichen" Gesetzes an. Inzwischen verlautet, daß der Herr Minister v. Conrad den Herrn Statthalter von Oberösterreich aufgefordert habe, ihm über die Affaire Rohrweck-Rudigier umständlich Bericht zu erstatten, und es ist ein gut liberales Blatt, die „Deutsche Zeitung", welches hinzufügt, daß der Herr Cultus- und Unterrichtsminister entschlossen sei, den Usurpationen Rudigier's mit aller Entschiedenheit entgegenzutreten. Wir halten gleichwohl einigen Zweifel für gerechtfertigt. So lange das Ministerium Taaffe auf oie Stimmen der „Rechtsparteien" nicht zu verzichten vermag, muß sich Herr v- Conrad vor jeder noch so unbescheidenen Forderung der klerikalen beugen. Das hat sich bei der Berathung der Schulnovelle nur zu deutlich gezeigt. Wir wollen zusehen, wer Recht behält. In Petersburg wurde neuerlich eine geheime Druckerei entdeckt, aus welcher revolutionäre Proklamationen hervorgingen; viele Verhaftungen wurden vorgenommen. In der Zeit vom 5. Mai bis 31. Oktober 1889 wird in Paris eine Weltausstellung stattfinden. Vor dem Schwurgerichte in Exeter (England) kam am 6. d. M. der Proceß gegen Thomas Dudley, den Capitän, und Edward Stephens, den Steuermann der Jacht „Mignonette", welche, nachdem sie schiffbrüchig geworden, nach zwanzigtägigem Herumirren auf dem Meere in einem offenen Boote, von fürchterlichem Hunger und Durst getrieben, einen Schiffsjungen Namens Richard Parker getödtet und dessen Leichentheile aufgegefsen hatten, zur Verhandlung. Das Gericht vermochte in diesem Acte das Verbrechen des Mordes nicht zu erkennen. Provinz- und Local-Nachrichten. — (Ka i s e rl i ch e S pe nd en.) Se. Majestät der Kaiser hat der Gemeinde Schweinberg im Bezirke Gottschee zum Schulhausbaue und der Gemeinde Littai zur Reparatur der Filialkirche St Nikolaus je 200 fl. gespendet. — (Ernennung.) Zum Oberlandesgerichts-rathe beim k. k. Landesgerichte in Laibach wurde der Oberlandesgerichtsrath in Graz, Herr Franz Koöevar, ernannt. Derselbe hat den weitaus größten Theil seiner Dienstzeit in der krainischen Justiz zugebracht, zu deren tüchtigsten und begabtesten Beamten er seinerzeit zählte. — (Auszeichnung.) Dem Material - Verwalter bei der Bergdirection in Jdria, Herrn Wilhelm Leithe, wurde der Titel und Charakter eines Ober-Material-Verwalters verliehen. — (Erzherzog Karl Ludwig in Laibach.) Verflossenen Sonntag um 5 Uhr Morgens traf der älteste Bruder Sr. Majestät des Kaisers, Herr Erzherzog Karl Ludwig, in Begleitung einer kleinen Suite in Laibach ein, um während seines eineinhalbtägigen Aufenthalts Hierselbst persönlich alle jene Anstalten und Vorkehrungen genau zu inspiciren, welche im Dienste der Gesellschaft vom rothen Kreuze, dieser großherzig gedachten und weitverzweigt angelegten humanen Institution, stehen. Mit jener edlen und rühmenswerthen Gewissenhaftigkeit, welche alle Mitglieder unseres Regentenhauses bei der Ausübung ihrer freiwillig übernommenen Functionen auszeichnet, unterzog sich auch Erzherzog Karl Ludwig der Aufgabe seines Laibacher Aufenthaltes, indem er sich von den beiden hiesigen patriotischen Landesvereinen und ihren Hilfsinstituten genauesten Bericht erstatten ließ und alle ihren Zwecken gewidmeten Lokalitäten, Magazine, Vorräthe, Spitalsräume und sonstigen Vorkehrungen einer höchst eingehenden persönlichen Beaugenscheinigung unterzog. Am Sonntag um 11 Uhr Vormittas geruhte Se. Hoheit im großen Sitzungssaale der Landesregierung Audienzen zu ertheilen, wobei sämmtliche Vereins-sunctionäre, sowie alle für den Bedarfsfall zur Förderung der Zwecke des rothen Kreuzes bestimmten militärischen und civilen Dignitäre, außerdem natürlich auch die amtlichen Repräsentanten von Stadt und Land, empfangen wurden. Am Nachmittage begab sich der Herr Erzherzog in Begleitung des Generalmajors de Mingazzi und des Ditmstkämmerers Grafen Cavriani in die gedeckte Reilschule des 12. Artillerie-Regiments zur Jnspicirung und Prüfung der bekanntlich aus freiwillig gemeldeten Mitgliedern des hiesigen Veteranenvereines gebildeten Blessirten-Transportcolonne, welche unter Führung des Colonnencommandanten, des Herrn Hauptmannes Vincenz Hübschmann, mit zwei vollkommen ausgerüsteten Sanitätswagen und dem Fourgon die Ankunft Sr. Hoheit erwartete. Die Blessirtentrans-portcolonne wurde vom Herrn Erzherzoge einer eingehenden praktischen und theoretischen Prüfung unterzogen und war Se. Hoheit von dem Ergebnisse derselben vollkommen befriedigt. In gleich anerkennender Weise, sowohl mündlich als auch in später erfolgten eigenen Handbillets äußerte sich der hohe Gast auch gegenüber den Vorständen des Frauen- und Herren-Hilssvereines über deren Thätigkeit und vorgewiesene Magazinsvorräthe, dann über die von ihm selbst im Laufe des Sonntags und Montags noch besichtigten Depots beim Puloerthurme, die beiden Kranken-Haltstationen am Süd- und Radolfsbahnhofe und das projectirte Reservespital im Colisseum, sowie insbesonders auch über die rühmenswerthe patriotische Haltung und das opferwillige Entgegenkommen, welches der allgemeine krainische Militärveteranen-Verein in Laibach bei der nur durch seine zahlreiche und eifrige Mitwirkung ermöglichten Errichtung der hiesigen Blessirten-Transportcolonne an den Tag legte und hoffentlich auch in Zukunft unvermindert bethätigen wird. Am Montage, kurz vor seiner Abreise, beehrte der Herr Erzherzog auch noch die neue Herz-Jesu-Kirche mit seinem Besuche, wobei ihm das Präsidium des Kirchenbauvereines, sowie die Geistlichkeit die Honneurs erwiesen und über das Zustandekommen und die Verhältnisse dieser kirchlichen Schöpfung die gewünschten Mittheilungen machten. Bald daraus, um ^2 Uhr Nachmittags, verließ Se. Hoheit unsere Stadt und begab sich von hier aus mit dem Postzuge nach Triest, um auch die dortigen gleichartigen Institute einer ähnlichen Inspektion zu unterziehen. Zur Verabschiedung hatten sich die hiesigen civilen und militärischen Dignitäre am Bahnhose eingefunden. Sein Absteigquartier hatte der Herr Erzherzog während seines Aufenthaltes in Laibach im „Hotel Elefant" genommen, woselbst er auch an beiden Tagen beim zahlreiche Eingeladene um sich versammelte. — (Der neue Bischof.) Der bekanntlich schon vor mehreren Monaten ernannte neue Fürstbischof von Laibach, Herr Dr. Johann Missia, konnte bisher sein Amt nicht antreten, da ihm die päpstliche Präconisation fehlte, welche sich wieder aus dem Grunde verzögerte, weil das hiezu erforderliche und ursprünglich schon auf September angeordnet gewesene päpstliche Consistorium mit Rücksicht auf die in Italien ausgebrochme und auch in Nom befürchtete Cholera-Epidemie verschoben wurde. Am 10. d. M. nun hat dasselbe endlich stattgefun-den und wurde hiebei außer der Präconisation des Laibacher Fürstbischofes auch die Verleihung der Cardinalswürde an den Erzbischof von Wien, Dr. Cölestin Ganglbauer, nebst zahlreichen anderen ähnlichen Functionen vorgenommen. Dem Amtsantritte des neuen Oberhirten der Laibacher Diöcese, dessen geistiger Introduktion in Krain man aus erklärlichen Gründen in geistlichen wie nicht minder in Laienkreisen mit reger Spannung entgegensieht, steht demnach kein formelles Hinderniß »lehr im Wege. Derselbe dürfte demnach auch in Kürze erfolgen, da Herr Fürstbischof Dr. Missia dem Vernehmen nach innerhalb der nächsten 14 Tage seinen Einzug in Laibach halten dürfte. — (Wer wird Landesschul-Jn-spector?) Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus und so hat denn auch die bevorstehende Besetzung der Landesschulinspectorstelle in der deutschen und slovenischen Presse verschiedenartige Gerüchte hervorgerufen. Es ist männiglich bekannt, daß die Nationalen auf diesen Posten einen strammen Gesinnungsgenossen, der der deutschen Sprache in de» Volksschulen, wo cs noch von Nöthen, den Garo«^ machen soll, berufen zu sehen wünschen. Zwei NanB werden dießfalls genannt, Redakteur Schukle und Prof. McMschiz aus Görz. Die Berufung des Elfteren scheint uns nichts weniger als wahrscheinlich. So lange das Ministerium Taaffe noch ein wenig Werth darauf legt, sich den Schein zu geben, daß es keine Parteiregierung sei, kann eS einem Parteimann x«?' wie Herrn Schukle, die Leitung des Volksschulwesens und die Beern-slussung der Lehrer nicht überlassen und was etwa zu dessen Gunsten die Partei in erster Instanz lei^ erreichen würde, könnte in der zweiten, wo man sich so viel darauf zu Gute thut, „über den Par eren zu stehen, nicht acceptirt werden. Ernster durfte d,e Candidatur des Prof. Maraschiz zu nehmen sein, ickon darum, weil derselbe in Kram eine unbekannte Größe ist. Allein so viel ist von diesem Herrn doch bekannt daß er ebenfalls der nationalen Partei an-aebort ' wornach nicht zu zweifeln ist. daß die Ausbreitung des Slovenismus in den Schulen, mit welchem selbstverständlich die Verdrängung des deutschen Unterrichtes verbunden ist, der Cardinalpunkt Unes Proarammes wäre. Hiefür bürgt schon die hohe Patenschaft, deren sich derselbe erfreut. W.r olauben, daß auch diese Wahl ke.ne glückliche wäre. Kann man schon in Krain nach den gemachten Erfahrungen über den Import unbekannter Größen aus Nachbarländern überhaupt keine große Freude haben, so ist gewiß die Beforgniß gerechtfertigt, daß die Berufung eines der hiesigen Schulverhältnisse ganz unkundigen Mannes zur Administration unseres Volksschulwesens mannigfache Unzukömmlichkeiten im Gefolge haben würde. Es obwaltet aber auch kein Grund für diese sehr auffallende Maßregel der Einberufung eines fremden Schulmannes, da es im Lande selbst für diesen Posten sehr geeignete Männer gibt, wobei wir nur auf unsere Lehrerbildungsanstalt Hinweisen, die sich "ach dem Zeugnisse des Herrn Landespräsidenten eines ehrenvollen Rufes über d.e Grenzen des Landes erfreut. Wozu also m die Weite schweifen? . > > c: r -(Die Turnerknerpe) fiel am vorigen Samstag recht animirt und unterhaltend aus. Zum Besten des Deutschen Schulvereines wurde hiebei eine Sammlung eingeleitet welche den ansehnlichen Baarbetrag von 41 fl- ergab. Wacker! — sGrünfeld-Concert.) Das Concert H,n. Pndtt »m - blicken Redoutensaale statt. Das Pro- laste' 2 Beethoven: 8onate elima.etori8t> D-S Abends d) Vogel als Prophet, o) Gluck: 8-unt 8avn8 'äir äo vallst ä Fleeste; ä) L-rlaS Bource. Ukitbeilung4. Schumann. Phantasie op. den's «iebestod, d) Präludium, c) Chop.«: Etüde, ä) Nocturne, e) Valse, Y Grünfeld - Mazurka Nr. 3, «) Mdet morgen, den 16. d. M. Nachmittags um halb süns Uhr, im landschaftlichen Nedoutensaale statt. Zur Aufführung gelangen: 1. Jos. Haydn: Quartett („Gott erhalte") für zwei Violinen, V.ola und Violoncello in O-ckur. (^Nesro. ?oco cantLbilo. Nonnktto. finale.) 2. Rich. Strauß: Sonate für Clavier und Violoncello, op. 6, x-dur. Allergo oon brio, ^»6a»te ma non troppo, Xll^ro vivo.) 3. Ludw. van Beethoven: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello, op. 59, Nr. 2, L-moll. (Megro, Llolto Lärrg.o, ^Ilegretto, I'resto.) (Mißtrauensvotum.) Herr Pfarrer Jaklitsch aus Göttenitz hielt, wie bereits bekannt, seleqentlich der vor Kurzem stattgefundenen Eröffnung der deutschen Schule in Masern bei Gotlschee eine Rede, worin er das ersprießliche Wirken des Deutschen Schulvereines mit 'Nachdruck betonte. Der angesichts dieser Nachricht in heilige Entrüstung ge-rathene „Slov. Narod" drückte über d.e deutschfreundliche Gesinnung des genannten geistlichen Sohnes der slovenischen Nation sein höchstes Mißfallen -n nachstehender Weise aus: „Es scheint fast unglaublich^ so schreibt er. daß Pfarrer Jaklitsch wirklich so gesprochen haben könne, denn, Gott sei Dank noch wurden im Laibacher Seminar keine Kukukseier ausgebrütet; sollte es aber dennoch wahr sein dann müßte der vornehmste Heilige des Herrn Marrers der heilige „Herodes" sein, der seiner Zeit die Kinder in Betlehem gerade so würgte, wie gegenwärtig der Schulverem die slovemschen Kinder würgt." — Der vorstehende Vergleich ist zu geistreich, als daß er unter den nationalen Genossen des „Narod", welche im gedankenlosen Poltern mit grobkörnigen Schlagern bekanntlich so Großes leisten, nicht Schule machen sollte. Dessenungeachtet aber wollen wir hoffen, daß Herr Pfarrer Jaklitsch das obige „Allerhöchste Mißtrauensvotum", das er sich durch sein als Seelsorger einer deutschen Gemeinde nur pflichtgemäßes, darum aber nicht weniger lobens-werthes Eintreten für eine deutsche Schule zugezogen hat, leicht verwinden wird. — (Selbstmordversuch.) Am 12. d., um 5 Uhr Morgens, legte sich der Arbeiter Martin Schap gelegentlich einer auf der nächst der Tschinkel'-schen Fabrik in Laibach befindlichen Bahnlinie stattgefundenen Waggonverschiebung auf die Schienen, wurde überfahren und tödtlich verletzt. — (Die Monatsversammlung der Section „Krain" des deutsch-ö ft erreich i-schen Alpenvereines am 10. d. M-,) womit die heurige Wintersaison eröffnet wurde, war eine sehr gut besuchte und animirte. Es war den zahlreichen Freunden der Gebirgswelt nach längerer Pause wieder Gelegenheit geboten, sich im geselligen Verkehre manches Interessante, auf dem Gebiete gelungener und mißlungener Gebirgstouren Erlebte sich gegenseitig mitzutheilen. Die Eröffnung des Vortragabends erfolgte durch den Obmann De sch mann mit einem warmen Nachrufe an das verstorbene Vereinsmitglied, Magistratsrath Ludwig Perona, dessen schwer gefühlter Verlust in socialer und geselliger Beziehung sich durch die massenhafte Betheiligung aller Classen der Bevölkerung bei seinem Leichenbegängnisse kund gab. Auch der Section „Krain" wird er stets in theurem Andenken verbleiben. Hierauf erstattete der Lehrer an der hiesigen Uebungsschule, Johann Sima, in einem die Versammlung in hohem Grade fesselnden längeren Vortrage Bericht über die im Monate Juli und August in Kärnten, Tirol und Vorarlberg unternommenen Kreuz- und Querzüge, um schließlich an der vom 19. bis 21. August in Constanz abgehaltenen Generalversammlung des deutsch-österreichischen Alpenvereines theilzunehmen und die Section „Krain" als ihr Delegirter zu vertreten; die ohne irgend eine Vereinsunterstützung von Herrn Sima aus Eigenem bereitwilligst übernommene Vertretung der Section „Krain" wurde von den Vereinsmitgliedern umso dankbarer gewürdigt, da die besagte Generalversammlung der Section „Krain" für die Erbauung einer neuen Triglauhütte an der Nordseite des Berges den Beitrag von 600 fl. votirt hat. Der Vortrag des Herrn Sima bewegte sich jedoch nicht bloß in der Schilderung der herrlichen, von echt deutschem Bürgersinn zeugenden Feste, welche die Stadt Constanz zum würdigen Empfange der massenhaft zugeströmten Gäste veranstaltet hatte; auch manche aus dem Volksleben der durchwanderten Länder geschöpfte und mit Humor vorgebrachte Bemerkung rief große Heiterkeit hervor, und benützte Herr Sima diese Gelegenheit, so manche treffliche, auf seinen vielfachen Reisen außer Krain mit scharfer Beoabachtung aufgefaßte Wahrnehmung und Vergleichung über Land und Leute der durchwanderten Gegenden im Vortrage zum Besten zu geben. Nach den Festtagen in Constanz besuchte er einen Theil der Schweiz, wo ihm allerorts die Lamentationen der Gastwirthe und Hoteliers über den schwachen heurigen Touristenbesuch entgegentönten, cs hatte nämlich in Folge der an mehreren Orten der Schweiz ausgebrochenen Epidemien der Zuzug der Fremden fast ganz aufgehört; auch erleidet die Schweiz dieß-falls eine bemerkliche Einbuße, indem die Touristen das doch verhältnißmäßig billigere und an alpinen Schönheiten der Schweiz nicht nachstehende Tirol und Kärnten sich als Ziel ihrer Sommerausflüge zu wählen und der Schweiz vorzuziehen beginnen. Reichlicher Beifall lohnte den Vortragenden zum Schlüsse seines erstatteten Berichtes. Die weiteren an der Tagesordnung gestandenen Vorträge mußten wegen vorgeschrittener Zeit auf einen späteren Vereinsabend noch im Laufe dieses Monats, wofür der 24. November bestimmt wurde, vertagt werden. Die Zahl der Mitglieder der Section „Krain" beträgt dermalen 130; zu dieser Vermehrung trugen wesentlich auch die seitens der Generaldireetion der Staatseisenbahnen über Ansuchen der Section „Austria" gewährten Fahrbegünstigung n auf der Rudotfsbahn bei, von denen auch in Laibach dießmal ein größerer Gebrauch als im Vorjahre gemacht wurde, indem sich Heuer bisher die bei der Section „Krain" gelösten Fahrkarten auf 1300 fl. beliefen. Die betreffende, viel Zeit in Anspruch nehmende Mühewaltung hatte Herr Theodor Rüll, Buchhalter in der Buchhandlung Bamberg, übernommen; wofür demselben von der Versammlung lebhafter Dank ausgesprochen wurde. — (Die krainische Kohlenindustrie.) Die von den öffentlichen Blättern bereits wiederholt besprochene ungünstige Lage der krainischen Kohlenindustrie war jüngst bekanntlich auch Gegenstand der Debatte im krainischen Landtage. Bei der Verhandlung des Antrages Schneid, betreffend die Aen-derung der Eisenbahntarife für Krain, besprach Abg. Descb mann die unnatürliche Concurrenz, welche den krainischen und untersteirischen Kohlenwerken durch den von den Bahnen so sehr begünstigten Transport der schlesischen Kohle nach dem Küstenlande und Italien bereitet wird. Der Redner verwies darauf, daß die durch Krain pafsirende Kohle per Jahr die Jahreserzeugung eines Kohlenwerkes mittlerer Größe übersteige, und daß in Folge dessen eine bedenkliche Productionsverminderung in den krainischen und untersteirischen Kohlenwerken zu besorgen sei. wodurch nicht nur die Arbeiterbevölkerung, sondern auch die Steuerkraft dieser Werke, also in letzter Linie auch das Land und die Gemeinden geschädigt werden. Abg. Deschmann findet diese Concurrenz nur durch enorme Tarifbegünstigungen erklärlich, welche aller Annahme nach die an den schlesischen Kohlenwerken interessirte Geldmacht sich zu verschaffen wußte*), und betonte die Aufgabe einer klugen Tarifpolitik, dafür zu sorgen, daß ein von der Eisenbahn durchzogenes Land durch Begünstigung anderer Länder von einem wichtigen Absatzgebiete für seine Products nicht verdrängt werde. Herr Deschmann sprach sich schließlich dahin aus, daß der Landesausschuß in dem an die Regierung zu richtenden Promemoria auch auf die bedrängte Lage der krainischen Kohlenindustrie Hinweise, und es ist umso mehr zu erwarten, daß der Landesausschuß dieser Angelegenheit seine Aufmerksamkeit widmen werde, als gerade die Kohlenproduction in Krain bisher einer jener Industriezweige war, welcher rationell und mit Erfolg betrieben wurde, und einer großen Anzahl von Arbeitern den Verdienst verschaffte, andererseits aber auch der Eisenbahn selbst von großem Nutzen ist. — (Die weiße Leibfahne des Regimentes Nr. 17 >Hohenlohe, Kuhn^l befindet sich in der Waffensammlung des Chorherrenstiftes Klosterneuburg. Auf der Fahnenspitze sehen wir das Wappen der Grafen Kolowrat-Kratkowsky-Bi'ezni^ mit den Buchstaben 66LVL eingravirt. Es sind dieß die Siglen des Grasen Cajetan von Kolowrat, geb. 12. Juni 1689, gest. 9. Februar 1766, kais. Feldmarschalls und Inhabers des seit der ersten Nummerirung achten, nun 17. Infanterieregiments, und es ist damit das Regiment, welchem die Fahne angehörte, festgestcllt. Wissen wir auch nicht, wie dieselbe in den Besitz des Stiftes gelangte, so nimmt *) So viel uns bekannt, müssen derlei Begünstigungen veröffentlich! werden. Das Maß derselben dürste also aus ve» betreffenden eisenbahnnmtliche,, Publicationen wohl zn ersehen sein. Anm. d. Red. doch schon daS genannte Regiment selbst als eines der ruhmreichsten und ältesten der österreichischen Armee unser volles Interesse in Anspruch, wobei wir das Bedauern nicht unterdrücken können, daß dessen Geschichte nvch keinen Bearbeiter in der Literatur gefunden hat?) In neuerer Zeit wird das Jahr 1675 als das der Errichtung des Regimentes angegeben, allein die Daten darüber sind schwankend wie überhaupt sichere Festsetzungen über die Con-tinuität der Regimenter nicht bekannt geworden sind. Nach der „Geschichte der k. k. Regimenter" (von Aug. Gräffer 1791) wurde cs schon 1632 durch den Grafen Melchior v. Hatzfeld errichtet und focht bereits in der Schlacht bei Lützen, 1634 bei Nörd-lingen und vielen anderen Affairen des 30jährigen Krieges. Non 1661 war es in Ungarn und zeichnete sich ruhmvoll in der Schlacht bei St. Gotthard aus. Bei der Entsatzschlacht vor Wien finden wir es nicht und nach dem Werke „Das Kriegsjahr 1684", das uns hier maßgebend ist, stand es 1684 „im Reich in Garnison. Dieser Thatsacke ungeachtet wird es wenig Großthaten in der österreichischen Heeresgeschichte geben, an denen nicht das Regiment „Kuhn , das altbekannte „Hohenlohe", seinen hochehrenvollen Antheil gehabt hätte. Die Fahne datirt etwa aus dem Jahre 1740- Von dieser Zeit bis um 1770, wo sie muthmaßlich dem Stifte geopfert wurde, flatterte sie ruhmvoll dem Regiments voran; 1741 bei Mollwitz. 1745 bei Striegau und Trautenau, 1756 bei Lobositz, 1757 bei Prag und Lissa, 1758 bei Hochkirch, 1760 bei Torgau, 1761 bei der Erstürmung von Schweidnitz. (B öheim Wendelin, die Waffensammlung im Chorherrenstifte Klosterneuburg, XXH. Bd. s1683) der Ber. u. Mitth. des Alterth. V- in Wien, S. 206.) — (Zur Pflanzenkunde Krains.) Nur selten geschieht es, daß in Centraleuropa, wo seit langer Zeit Naturforscher dem Studium der Pflanzendecke obliegen, eine neue Art entdeckt wird. Ereignet sich aber dieser Fall, so erregt er unsere Aufmerksamkeit in umso höherem (Irade. Arain, an Naturwundern so reich, besitzt ein Moos, welches der Wissenschaft bis nun fremd geblieben ist. Dem eifrigen Naturbeobachtcr Herrn Pfarradministrator S. Robiö in Ulrichsberg gelang die Auffindung desselben auf den Oberkrainer Alpen, und die Herren Breidler und Beck in Wien unterzogen sich der Mühe, dieses Moos wissenschaftlich zu untersuchen. Das Ergebniß ihrer Untersuchung war, daß erwähntes Moos gänzlich neu sei und sogar die Aufstellung einer eigenen Gattung nöthig mache. Es wurde unter deni Namen: 1? roobol) rum e a r n io 1 i e um im XXXIV. Bande der Verhandlungen der k. k. zoologisch-botanischen Gesellschaft in Wien (1. Halbjahr, 1884) beschrieben und abgebildet. Der Name 'Iroelwdrvum bezieht sich auf die eigentümliche Beschaffenheit der Frucht, die einer „Töpferscheibe" (l'roellus und br)o», Moos) ähnlich ist. Wir erinnern uns, daß Herrn Robiö schon in früheren Jahren ein ähnlicher Fund glückte, als er das nur aus Nordamerika bekannte Moos: Nvurella 6aie)Lna auch Hierlands auffand. Wären doch recht viele seiner Amtsgenossen von ähnlicher Liebe zur Natur erfüllt und möchten sie hin und wieder eine freie Stunde zu deren Studium benützen! Dieses würde ihnen mehr Ehre bringen und auch besser zu ihrem Berufe passen, als die Beschäftigung mit unfruchtbaren politischen Streitfragen. — (B e h e i z u n g s w e s e n.) Wir constatiren hieinit auf Grund der uns vorliegenden fachmännischen Atteste und Anerkennungen seitens des Publikums die besonderen Vorzüge der Meidingcr-Oefen von H. Heim. — (Verlosung.) Wir lenken die Aufmerksamkeit unserer verehrten Leser auf die Annoncen der drei Firmen M. Stein, Valentin L Co. s Lufkdruc inMitli-meiern auf 0 reducirl Thermomeree nach ielku« Siieder-schtaq in Millimetern Witterungi-Üharaktcr Tage«- kjüaqe«^ mitlel !mitre> Mari- mum Niini- m»m 7 744 4 3 1 -t- 8'0 - 2 0 0'0 Morgens stark nässender Nebel, dann heiter. 8 748 0 2 7 -l- 4 V — VS 11 Nasser Nebel de» g«nze» Tag anhaltend. S 747'S -t- 3 V « 0 -i- O'ö 0'1 Morgen« Nebel, Nachmittags und Abends Höhennebel. ,0 74S-5 -I- Z! SB -i- r s 0 0 Trüber Tag. 11 746 S -i- 6 3 8 0 -I- 3 8 0 0 Anhaltend trübe. 1'/ 7442 >! ! 3 5 6 0 0 2 00 Tagsüber wolkenlos. Nachts theilweise bewölkt. 712L ... 4- ->'0 - 3 4 0 0 Starker Reis, Vormittags heiter, Nachmittags wechselnde Bewölkung. *) Vgl. dagegen Dimitz „Gesch. Krain»", 4. Theil, S. 106. und Kaufmann t ist dieses 6igarstten-kapier, venr, ^edes Llatt den Ltempel I-D H entbält und jeder 6arton mit der untsnsteileiicien 8eliut2inarke und Lisnatur verseilen ist. fso-8imils üo I'ktiquette krM o «Urevt ruis Dirt'cl^r VnrgLmIt. U.N8 unseren ronommirton vn - kla^u/.inon von n ste 1)61 von/.iixlicknlvi' VVuaiv I'r isv, p»i lolnl'i, XavU- ULllNU'. e» in von 5 1^«». N. ö, Vl. ^utsellmvek. 20 ILio koin ^rLkt-i^ . . . . i 50 ?>ianto> rnin . . A.?.'» k^run, krii/tix, t,riI^ant^ 4.20 ^ tp. I'« nl - IN «»«.'<'» veUt kvuri j,' 4.4 5 «xtr^foin inilüo . 5.20 i<«», uromr^t., IcriMij,' 5 :tO I'orlknss«Iloellfvin. ^rün 5.00 ^ro83dodn., Uoc bt'.,« « in Ole^r»n<<'i' iKn. 11. o. ^ . «x^rr^IVnn pr. 5, Kn. 1 M T » Durch 18 Ii'i>re litt ich an Ber chlcimiing der Derdmiiingr-organe, wrlche die Verdauung derart störte, daß ich sletS ^ P»> ganzen schreUcu mußte, m» nur eine vorübergehende Er-lrichlerung erziele». Diese nar aber >n den letzte» Jahre» eine so geringe, dax sich die Besciüverden in sehr knrzeuPousen verstärkt wiederholteir und meinen ^ebci Sberus einpfindlich stöl len. Vor 3 Jahren im» vernichte ich es niit der Heilmethode des Herr» PovP in Heide, welche nur von einen. Geheilte» empföhle» wurde. Schon nack ki.rzer Zeit >var ich von diesem mergmeNichrn Ziistande befreit, dir scilde»! nur uach 2- dir Ziuonatlichen Pause» in einem sehr geringen Grade zum Vorschein kommt. 1-2 Pulver genügen, die kaum nenneiisiverthe Pc stimmung zu beseitigen, so das» ich inicli so vi?l als genesen beirachteu kau», da der Gebrauch der vorzüglicke» Pulver weder meine Lebensweise noch meinen Perus im Geringste» bcei»^ Irächtigt oder stört. 2>itein ich für die schnelle Genesung danke, erachte ilh k" für meine aiigeiiel me Pflicht, jede sich bietende Gele, cnheit M benützen, die einfache nnd doch schnell wirkende »)cilmetbod^ anzuempfihlen. Vor Beginn eiüer Ciir empfiehlt eS sich, von I« K- Pcpp's Poliklinik i» Heid e die Broschüre Magen- und Darmkatarrh zu rerlaiigk». Loi go cli val süg^n». <§irol, Bez. Nrü»t>, im Juli 1882. <1570) I. Höllenstein, k. k. Haiivtmann des 9 Tiroler Jäger-BataillonS. ilNLll biete äew Klüvlrv äiv llLuck L ««.««« MrL 111»upt-6sviQU im ßUi»8tißsir k'»lls Iiietet äie Ik»»»»-1 I > velcdel I vom evllelimiet Ullä gsrslltirt ist. I vis vortdeiltlkltts Limielituob äes neuen klsoesl list äerait.äLss im 1^s,uks vvu veiußellNollsteoE^I 17 6ILS8KH v(»i t I ! 2ur 8iell6reu ^ntsckeiduiig Irowwen,! ! ciLrullter detinäen sieii Hanpttrsffer von eventuellI Narlr speeiell s,der "6 - <» " " 1 6ev. L 1 1 1 1 2 1 » «»«»«»»«» LN T«»» «»«»«» LN. L N. a IVl. LN. LN. LN. LN. LN. 56 106 253 6 515 1036 2!1,c>2» I «»«» ««»«» r«»«»«»«» »<»«»«»<» , S«.««»«» 19,4«!:^ ttvvinns L LI. M. LN. LN. LN. LN. LN. LN. LN. »«»<»« S «<»<»> i««»«» .;<»«» I 145 », »xiro-koin .... 2.00 >»nuL'U«»n^, 8Upsrkoin I*i «t» vxtricfsin 4.00 Iiat^i»i'-^I«'Itt«^«'k'umiIi^ntIi.4.20 ^ l)<-1iekt,. pr.-'K8l.e!l.4808t.2 L<> ZlLmburß, .I»n»r»I'^tt-ILui»l Iil. 4 4.20 » 4Xo. nutto 7.50 ELl»i'"Ken, oi^. 240 8t. l .'iO > S i) (§ ine große Partie <3—4 Dkctcr), in allen Farben, auf com-pltte Hericnanzüge versendet mittelst Nachnahme 1 Nest pr. fl. 5. I,. Slured in ki'llim. NichtconvenirendeReste werden ohne Anstand zurückge-t2-S nomine». >IS>M ^ ki»U) Lmorlks.-k'LdrkLrtvll bei ^rnoIU Nvil, ^j«n, I, I'< i. Die Reise über Antwerpen ist um 15 Tage kürzer als über Triest. — Auskunft gratis. erhalten da» neue illustr. Pr,iSbuch franco vo»> I^»nl»*ür:e - V» «»k' „zum sioldcncn Pelikan" VII., Siebensterngasse 20» i15651 10—5 LN. « .;.«»»«» 150, 124, i»0, 94.67. 40,20. Vv» «liv86n 6e>vinnei> Zelirotzen in erster 61r»^b 4000 im 0es!u»mtb6ti'i>.Le von LI. 157,660 ?ur ^er- I08iMg. I^er Ilnuptlretl'vi' I. OI^ssv tietrüirt N »0.000 »ncl 8teixert 8iek in II. »»f LI. <»0.001^, III.A-7«».»0«. IV Ll ^«.OOO. V XI »0.000, VI. N. LOtt.OOO, in VII. -vlier aut event. LI L«0.<»<»«»,8p c LI »«»«»,O,»,» «<»0,000 etc. etc. . , Ilie (iexvinnxisliiingeii 8>nd ^Iani»ü.8?ij; amtlieli ke8tee8telll. ,. /5ui näclistsi, Oovvinnüiolinng erster 6Iasse dieser grn88en, vom 8t».al.v t;u.rnnti, len 6olli - Verlosung kostet „ l oLnres Oriemal-I^vs nur ü. 3.50 Kr. ö. -1 k».1t)8S ^ „ 1 75 „ » 1 V16k(b1 n n n 00 ^ n 1 ^ ^.116 ^utLrrLLb werden Lofort^eeen Lwsenuunk, ko8tnuvvei^uliA0(l6r^aot>ir!ttime ük8IjetrLßesmitaer gröbsten 8orgks.lt LULgekUIirt und erkält deaer-mann von uns die mit dem StLÄtZvappell verseneuev 0 ri ein ».1-1^ o s e selbst in IlLndeo. I-en Ijestelluneen verden die vrt'orderuetiell aml- 1ic1»sn?1itne gratis bvigesllßt, u.,,8 >v6lcdvn sovom die ILintlieilunj; der lle>vinnl; aut die versoliiedsneli Olassen/ielunigen, als auol, die livtretl'enden I^ililuLe-lieträgu /u ersetivn sind nnd 8enden » >r nacn^ouor /ieliung unseren Interessenten unautgetordert amt-lioliv leiste». , ^uk Verlangen versenden '.vir den amtlieneu i tun l'raneo >>» Voraus x»r I'üiisielitnaliine und erklären uns ferner bereit, bei Aicbt - 6onvenievn die l^oso gegen 1<üel!xal>luug des öetrages vor der Lienung iiurUeliLUnelimen. , . , . , Die ^u82al>Iung der Oev/inne erlolgt planmassix ,,romi,t unter 8taat8-vir unseren Interessenten ott-miUs die grössten ^reü'er ausl>ei!at>tt,u. Nark «^O O«»«» ,«»«» «»«»0, 80.00», «0.000, 40.000 etc. ' V.>r,..,^i.E,.>IiU. >!ni», >> leine.» sullliieiiaut iter gegründete» iilieia» nuk ein« 8vdr rege ^otkeiligun^ stimwtlivit!i>!rvc'.>,»st werden, "n>> l'lttoii - »,!> al><' /Vut'liügv air-tliliien i-.u konlien. u ^ stelliingen baldigst und ^edentalls v<» den - «I. »I. /uKoiNNIVN X» Iu.886». 8ln»or», K»n>t-I»ul ^kü« ürlmlt I» I-.8. Wir d-ml-en >>!or.Iurel'/Ur da» selivnIite Vertraueii und bitten . ^ den nabme in den amtlielio» ^^z-gugen grossartigen Oevinoelianco» ru ^ velcbe dies« Verlosungen blv ^ krML NWsr's Zeitungs Agentur L» «r »M » Herrengasse Nr. «2, gesorgt gegen Eilag der tansmönige» Gebühr h^iioraifrei: ouf und I,,- in alle Zeitungen. <50S> L r-2 L. ^ ^-b ZL LZ L Specielle Wirkung de« - M»Ilä>V»886L'8 ven^ » ,>o,'p. k. k. Hof-Zahnarzt in Wien, Stadt. Bog-n»r.rasse 2 darqesteUt von »n. .«„>,»» .In»»-», vrakt. Arzt -c. »»r u-n ^ k- li.inik ... «i....^ ,'^i«. , »»«>«^ ' »>> S--N Il«-rre„ I'rnt Nr. «pnoli-«',-. Rektor Mag», und k. sächf. Hofrath. »r nie, »i» i-, ui- »^»«r i«,.u»rn.»n. ^»vn«». » Ix-ii, !» »t-l-Iin >'«>' »--.»-»-tix, herzoglichem Leib. ar-, in Braunschweig. - "r»„. n>. li,„<-> V. 8l-t>i,lr.-r. ^ /et,«r. I'n M-.'-r. I.r 8»-I, i>. , . kaiserl. Rath. Badearzt. -iiir Ii<-i»>8 >>>« üderb-riipt. SS löst durch seine chemische» Eigenschaften de» Schleim zwischen "Bescmders'^z'u "em >' >eh >'» ist dessen Gebrauch nach der Mahlzeit. weil diezwischen den Zähnen geblie^n-niil-isch. kbeilcken durch ihre» Uebergang ln >,äuln,p die Substanz der Zähne ".drohe» u»d eu.en üblen Geruch aus d.m Muude verbreiten. . . ... ... . 8« in ilen^n'b« « k'»!!«». ^I». «Isn ^ « in- »bru »i-«'" d>-^>n.,t. wird e» mit Portheil ange-wendet der Lrliärtungentgegenarbeitet.De»» >» auch nur der kle n ie Punkt einesZahneS adgesrrungen, so wird der s° en ° > äb» bald »om «einfraße ergristen. geh. jeden- fall» ,u Grunde und steckt die gen,„den Zähne an. falls zu G.u ^ il.re »ob«..« »i>lü>-lirl>b Partie „,«-S«^'inde»> es jeden fremdartigen lleberzug chemisch zer-setztundabspulr. Sehr nutzb.» lLÜl.Stllt I»«»' »ein« ^sowie eS 'selbe".»^6..... ..>.!<-» «or.,c-I, """L.' '°^^k«ie»ti«;t „iobt „,.r s rr -s- v» r». o ftv 1-r) Sehr »utzbringend bewährt es, sich in Es erkält dieielbe» UI »hrer Ursprung, liche» 8-rbe. in ihrem Glanz, verhütet den Ansatz des We„>. - ^ ' ' .wie eS selbe ><>>' k.-»ol>«>t->>t.»rt nur «ti«? 8oIlinerL«'ii, tl>»t 6c.» 'Veite, .-,. I n»ie>>er-ire» . ^«bel« ^'"'»benso bewährt sich das -...-I. i»> /.»>»-»<""'>' und al« ein sichere« und ^ >Neiänft>a»»a«>»ittcI bei Schmerzen von hohlen stillt "ich- u»d ohne da« man And'eU.e »ach-heilige stolge zu befürchten hat. den Schmerz ^U-t"era'us'"schÄ'»'""'b 1, »^7.. «r..»....«-? . u-k.- U-, ..Ke.... k ' » k.qe..u,- da- täglich öftere AuSsvülen de- Mundes nilt diesem Wasser. Nicht aenuq zu e.»P,-b>-» >» " be, dem ,»»,rr«n Wird da« .......................... kaum vier Wochen «»rschriftmäpig angewendet, so verschwindet die Blässe des kranken Zahnsteische« und macht einer gefälligeren Rosenrö.be Platz. ^ ^ Ebenso .reffend bewährt sich da« ^n,.I...,-,.,-^>,nS. >»»»«>- >>«-> ,il.'--»><-» /.:>>>»>'«. eine.» Nebel, an dem so viele Scropdulose z» l-'den pfl'g'n- ww-e auch wenn im vorgerückten Äl.er ein i-chw.nde» de« Zahnfleische« Mn sicheres Mittel ist das .... I,,».«»'><-'» /.->I»>Ne>»«I>e. Die Ursache hiervon lieg, in der Schwäche der Zah»ge,äsik. In diesem Salle ist eine steiseZahubnrste sogar erso^erlich. da sie da« Zahnfleisch scarificirt, wodurch neu- Thätigke.t hervorge-rufen wird. Etneqr-neSlasck,- z» fl. mittlere ,u fl. 1 und 1 kleine zu .,0 kr. »-a-tab Zahnpulver macht na» kurzen. Gebrauche blen-d-nd weipe Zähne, ohne dieselbe» zu schädigen. Pre.« per AnatÄrin-lrahnpatt« inGlaSdosen z» N.,.22. »ur Remi-"°na und Erhaltung der Zähne, Be,e,t,gu„g de« üble» -Seruche« »Nd de« Zahnsteine«. arom. Zahnposta. - Blendend weifte Zilhne nach kurzem (^-brauche. Die Zähne ln a t urliche und künstliche) «erden konservirt und Zahnschmerzen per- ^abn"vl°mke'?^/.ifches und sicherste« Mittel zu», Se?bNpl°mliren hohler Zähne. Preis per »tu, fl. 2.1,>. Mkdir «räuterscifc. Borzugliches To>le,teun>„tel gegen KI,Ä/,en A "schläae. g'g'» Leberflecken »nd Sommer. Wen.' zu Beförderung und «rbaltuug ei»er reu.e» Hau?, gegen Miteffer. Dorrwegc«. »i.re.ue ^aut und Pusteln. Nor Nachah»i»N!,e» wird gewarnt, ^SVI «abrikante» ihre Zuflncht nehmen, „iden, ne sich ,u d"'"«'" aneignen, die der meinen ziemlich nahe ?'''».7n?nd ?hr Produkte °e». Aussehen na« sehr ähnlich dem meinen mach^ B-i'°lnka»' ^ine« jeden Gegenstände- wird er- -n achten. sucht, genau aus Ue ^nna ^ «aringer. I. Svoboda, Julius S Bi?sch?v7 t». Pl-e-ti. Apo.h.ker ; Baso P-tric.e. Galantkriewaarenhandlungen ^ 8d. Mahr. Par- P.rkert, ^ ,irisv-r^ in AdelSbera - .«»pser- «»o.beker. Gnrkfeld: F. Böwche«. Ap - ^dri» : schmidt, ,, ikeker ^raindurg: 8. Schannik, Aroth. ^ ^ ^^Äniertb : k. :>!izi°U' Apotheker, sowie in jä.nmilichen ^ud^^w^^,-,,iewaave,,.H^ndlul>gen im Vasino V»r«vi liimpk. Beginn um 9 Uhr Abends. o«vr) Rkckl MeH ohne Capital und oline Risico bietet sich anständigen, intelligenten Personen, die sich mit dem Verkauf von Lo?- und Staalsvapieren. gegen Theilzahlimgen zu befassen wünschen. Offerte sind zu richten an das (1585) 3—2 Bankinstitut Bauer Lf Co., Amsterdam. (Doppeltes Porto) M088L WIL-I.V1"lML SW.8K L» «- Lsi »I» Im V»ll« ülv neuvotv xr«»»« vom 8t»»»te dursx ^»rsntlrt« *>l«lül«t1«rl«» 8peoiell »der: 1 1 2 1 L kräm. L A. 6ev. ii 6evv. d M. 6e>v. L L i 6e>v. L ^ 6t!V. L 6ov». i» .L 3«v««v LüftvttO 1WGW SG^GO 8«O«O ZWW 3060« 20000 13000 10000 3000 3000 2000 1500 1000 500 145 200, 150, 124,100,94,87,40,20. 1 Z 3 26 36 106 233 6 313 103« 29020 I94K3 6evf. L L Oevv. L Oev. L L 6e>v. L äl» 6ev. L L 6«vv. L Lt. 6evv. L L» 6ew. k O e>v. i». Oev. L L 6e>r. L 6o>v. i» . so.sov t»e»ll>i>k! U0l> »ool>«ln« Hr«rSvi» Io ,l«d«o I»»«rI»»Id Mut INk«»»»t«ii V_____________________________________________________^ Die neueste große, von der hohe» StaatSreglerung in IläMWKV genehmigte und mit dem ganzen StaatSvermiigen garantirte Geldlotterie enthält 100,000 von denen so.svo also mehr al« die Hälfte, mit den hier nebenstehenden Gewinnen in sieben Classen verloost werden; ckas rur iVorloosaug kowmenäe Ve«»wwt-ciipit»! Ketriier?rn8limmel> SÄOISO «»k. Durch die Reichhaltigkeit der in dieser großen Geldlotterie zur Ver-roosung kommenden Gewinne, lowie durch die xriiMtwöxlichste 6». riintio kür prompte 6evinu»u>!rLl>Iuns, erfreu, sich diese Lotterie überall der glößten Beliebtheit. Dieselbe wird den Bestimmungen dl« Plane« gemdß, von einer besonders hiersür eingesetzten General-Direc-tion geleitet »nd das ganze Unternehmen vom Staate überwacht. Lin uLmentlielier Vvrrnx älescr Velälollvrie bestellt ill Ser xiln»>ij;en Li»riolll»nx, 6»»« Lllv 80,800 tievlune «olion tu «eni^en »ouLleu uiitl r«»r in sieben kl»s!icn verloost «erden. Der Haupigewin» der ersten Classe beträgt 80,000 klsrlt, steigert sich in der zweiten Elafse aus «0,00», dritten 70,000, vierten 80,00», fünften 80,000, sechsten 100,000 und stebien Elafse auf eventuell 800,000, speciell aber 300,»00 8»»,000 ilLrk re. re. Uit Lew VerkLuk äer Vrlx>n»l>on!ie ckleser üelSIot.erls «inä Sie deiSen unterreiebneten »LuSInnxskLnser betr»vt nnä belieben rille »iejenixen, velclie sick Snrek änItLnk von Orieinsllooiell derlieilixen vollen, Sie vestcllunsell SN eines Serselben Sireei r» richten. Die geehrten Besteller werden ersucht, die entfallenden Beträge in vekterr. ÜLuknoten «Ser ?ostm»rleen der Bestellung beizuschliehen. Auch kann die Einsendung der Gelder Snreli ?osl»nveisnn8 geschehen, aus Wunsch werden OrdreS auch per ?<>sln!>cbn»bwe auSgesührr. Zu der Gewinnziehung der ersten Elafsc tostet L Ö!V 3.50 Kr L ö VH 1.75 Irr L OrkK!»aII««8 ü V ll 0.90 dr ES erhält Jeder die mit dem Staatswappen versehenen vrixin»!-loosv in Händen und zu gleicher Zeit den »mtlieben VerloWiinxs-pl»n, au» welchem alle» Nähere, Gewinuziehung, Ziehungodaia und Einlagen der verschiedenen Clasfen zu erfehm ist. Sofort nach Ziehung erhält jeder Tbeilnehmer die amtliche, mit dem Staatswappen versehene vevinnliste, welche deutlich die Gewinne und die res». Nummern angiebt, die gewonnen haben, vis Lusralilnnx Ser lievinne xe-«ebiebt plLnmiissix prom^ unter 8lLLl«xLr»ntie. LoUie wider Erwarten einem Empfänger 2er «ierloosungLplan nicht conveniren, so sind wir gerne bereit, die nicht convenirenden Loose vor Ziehung wieder zurtickzunehmen und den dafür erhaltenen Betrag zurückzu-erstatten. Da wir zu diesen neuen Gewinnziehungen zahlreiche Austräge zu erwarten haben, so ersuchen wir, um olle Bestellungen mit Sorgfalt auiführen zu köaaen, dieselben dalSwöxliedst, jedensallr aber vor dem 3V. November 1884 einer üer liier vvlerreicliiielev kirmev üireel rvLedev m lassen. Vsl6lltillLt!y. U.8t6w Lauptlottsris-LursLu IL8i»iL«tr»8«v 3K —38 H»»»ZrurK. LarlLttLtig HL»u»1>urK Jeder genießt bei uns den Bortheil de» direkten Bezugs der Origi-nalloosc ohne Bermitilung von Zwischenhändlern und demzusolge erhält Jeder nicht allein die amtlichen Gewinnlisten in möglichst kürzester Zeit nach geschehener Ziehung ull»ukxek«rSert von UN» zugesandt, sondern auch Sie OrlxinLlloose rum plLumlissjg kvül^e-solrteii kreis« ohne irgend welchen Ausschlag. LtnxilI>tii»I>ii>«, n»r Vvrlaiixvi, Io» Vorai»» 8p^«uIIrSi>iK« privat Die Privat-Spreulation bat so selten einen günstigen Erfolg durch ihre Börsen-operatiouen aufzuweisen, daß iS wirklich »»begreiflich ist, ivie sich dennoch wieder neues Publikum findet, welches, durch de» erwarteten Gewinn verlockt, das nur zu oft mühsam und in einer langen Reihe von Jahren erworbene Vermögen abermals der Börse opfert. Da daS Privatpublikum — schon aus gesellschaftliche» Rücksichten — der Börse stets ferne stehen mnß, daher nie aus eigener Neberzeuguug ein klares Bild über die jeweilige Situation gewinnen kan», so bleibt dasselbe — einzig und allein — auf die ihm zngehenden Informationen angewiesen. BorauSgefetzt auch, daß Letztere in der redlichsten Absicht gegeben werde», so kann das Publikum doch nur in höchst seltene» Fällen ans ihnen Vortheil ziehen, weil einerseits durch die zeitraubende Einholung der Ordres die günstige Conjnnciur gewöhnlich erfolglos vorübergeht und andererseits die zur gewinnreichen AuSuützung des entscheidenden Momentes unbedingt nothwendige Raschheil der Entschließung von dem Privatpublikum nicht erwarle! werden rann. — Sind aber diese beiden Hauptmängel dadurch beseitigt, daß die Leitung aller einzelnen Speculatione» sich in einer Hand vereinigt, welche, weil vollkommen »nbebindert, nunmehr auch jedwede CurSvariation zu benützen vermag, dann werden anch die Gewinnst-chaneen z»r Regel und das für jeden einzeln Hperirenden vorhandene Risico steht bei einer Gesammt-Speculatiou, welche gleichzeitig in beiden Richtungen (LI»dg.uss6 wieLIsHsss) thätig ist, in gar keinem Verhältnisse zum voraussichtlichen Gewinne. Die Befolgung dieses von uns ausgestellte» Pnucipes hat vom 1. Jänner 1883 bis 30. September 1884 nnsere» Committenten für jede mit ö. W. fl. 500 geleistete Einzahlung einen nachweisbaren Reingewinn von ö. W. fl. 6-0.18 ergeben, weshalb >wr keinen Anstand nehmen, daS Privat-Publikum hiemit vo» unseren Bedingung«, in Kenutniß z» setzen, unter welchen wir weitere Beteiligungen zu übernehmen bereit sind: I. Einlagen könne» täglich nnd in belicbigem Betrage geleistet werden. II. Geschehen die Einlagen nicht in baarcm Gelde, sondern in Lose» oder andere» conranten Effecten, welche wir mit 60>V, deS CurSivertbeS übernehmen, so wird deren Zinsenertrügiüß, respeetive deren Ziehungsgewinnst stets dein Einleger gut-geschrieben. III. Der Gewinnantheil jeder neuen Einlage beginnt am ersten Tage nach deren Ucber-nähme. IV. Von dein erzielten Gewinn werden Theilzahlnngen, und zwar von 30 zn 3V Tagen, entweder an unserer Cassa oder mittelst Postanweisungen geleistet und vierteljährige Abrechnnng ertheilt. V. Capilalskündignngen können jederzeit mündlich oder schriftlich vorgenommen werde» und bedingen wir un§ für Beträge bis z» ö. W. fl. üOO einen Termin von SO Tagen „ .. „ ff. 1000 ................ 60 „ <1589) 10-4 fl. 5000 „ „ .. 90 protokollirtes Bank- und Lombard-Geschäft, Mi. 5, Eingang: Heßgasse Nr. 7, 1. Stock ! —2 eS ^ " ? a ^ A 2 § 8 cv L ^ S-x- — O — ^'-^1 ^ co <1440) von IS-7 Apotheker inLaibach. Herrn Gabriel Piccoli in Laibach. Ersuche wiederum 12 Flasche» Zbrer Magen-Essenz mir zu sende», welche mich gänzljch vom Magenleiden geheilt hat. Meine Schwester, 60 Jahre alt, ist nach Gebrauch von 6 Flaschen Ihrer Essenz »nd »ach langjährigen Leiden ganz gesnnd ge-worden. Liezen, 5. März 1884. Franz Stanko, Werker-Tülichter Nr. 88 i» Obersteier. 1 Flasche 10 kr. — 2» Schachteln L 12 Flasche» wird gegen Nachnahme von 1 fl. 36 kr. vom Erzeuger versendet. Dom Erfinder Herrn Prof. Dr. Meidinger ausschl. autorisirte Fabrik für NoiaillAsr-vssell M. ZSLZM- Döbling bei Wien. Niederlage: Wie«, I., Kärntiierstraße Nr 40/42. Mit ersten Preisen präiniirt: Wie» 1873, Cassel 1877, Paris 1878, Serkiskans >877, Wels 1878, Teplitz 1879, Wien 188«, Eger 1881, Triest 1882. Niederlagen: ki»>I»j>> »t. Thonethof. Strada Lipscani !18. Corfo Vitt. Emanuele Vorzüglichste Regulir-, Füll- und Ventilations-Oese» für Wohnränme, Schu-len. Bnreanr -r., in einfacher und eleganter Ausstattung, Heizung mehrerer Zimmer durch nur Einen Ofen, Lentral-Lust-heizunge» für ganze Gebäude. 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Dr. Behr s Nerven-Ertract wird anch mit bestem Erfolge angewendet gegen Gicht u. Rheumatismus, Steifheit der Muskeln,Gelenks-».Mus-kclrhc»»ilitisi»nö, nervösen Kopfschmerz u Ohrensau-scn.Dr.Behr s Nerven-Ertract wird nur äußerlich angewendet. Preis l Flasche mit qenauer Gebrauchsanweisung 70 kr.Oe. W. Lö-t sowie in den meiste» Apotheken U5S0, Oefen überall erfreuen, hat zu vielfachen Nach ahmunqcn Anlak gege den. ÄÜir warne» deshalb, nntcrHinweis auf unsere nebenstehende Schutzmarke, das P. I. Publikum in seinem eigenen Interesse vor Verwechslung unseres rnkmlichst bekannten Fabrikates mit Nachahmungen, mögen dieselben einfach als Mcidingcr-Oefen oder als verbesserte Meidinger-Oefen «»empfohlen werden. Unser Fabrikat hat auf der Innenseite der Tbüren unsere Schutzmarke cingegosscn. <1493) lS—l t Prospectennd Preislisten gratis und franco. l^nntin versendet Muster n. Preisverzeichniß v. neuestem, ftiueni nnt> billige,» und Briefpapier ll. 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